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	<title>silvio-meier &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/silvio-meier/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "silvio-meier"</description>
	<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 00:29:40 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Liberale Anti-Antifa]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/11/21/liberale-anti-antifa/</link>
<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 19:38:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es dürfte ja allgemein bekannt sein: Boche ist hier nicht gerade beliebt. Dafür gibt es viele Grü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es dürfte ja allgemein bekannt sein: Boche ist hier nicht gerade beliebt. Dafür gibt es <a href="http://telegehirn.wordpress.com/?s=boche" target="_blank">viele Gründe</a>, die hier nicht noch mal erörtert werden müssen, aber ich möchte am Anfang noch hervorheben, daß einer, der den Nazi-Marinerichter Filbinger für ein Opfer der Geschichte hält, der quasi für seine Untaten nicht verantwortlich war, bei dem Thema Antifaschismus lieber seine Fresse halten sollte. Leider hat Boche seine Klappe nicht gehalten und verzerrt und <a href="http://www.bissige-liberale.com/2007/11/21/legenden-der-dummheit/#more-1652" target="_blank">entehrt auf widerliche Art und Weise das Andenken an Silvio Meier</a>, der heute vor 15 Jahren von Faschos in Friedrichshain ermordet wurde. Boche hat sich sicherlich noch nie Faschisten in den Weg gestellt, was ja auch wenig Sinn macht, weil er sich dann Selbst im Weg stehen würde. Nun tönt man beim BLOG-Kollektiv mal wieder, daß für die Bekämpfung der Neo-Nazis doch der Staat bzw. die Polizei verantwortlich wäre.</p>
<p><!--more--> Eine solche Haltung nenne ich naiv, denn sie zeugt von einem gewissen Realitätsverlust. 1992, und heute ist das oft nicht anders, war es den meisten Bullen herzlich egal, ob Neo-Nazis ihr Unwesen trieben, denn viele von ihnen sympathisierten mehr oder weniger offen mit den Faschisten. Die Konsequenzen daraus waren ganz simpel: Antifa. Um einen gut organisierten Kern gruppierten sich auch viele  eigentlich unpolitische Jugendliche, die  sich durch das Ansteigen der faschistischen Flut massiv bedroht fühlten und die durch Telefonketten schnell mobilisert werden konnten. Damals lebte ich in Lichtenrade und die zwei oder drei Neo-Nazis versuchten den Ball flach zu halten, aber durch den Mauerfall stieg die Zahl der Faschos im Umland massiv an und als im Spätsommer 1992 die S-Bahn wieder bis ins Umland nach Mahlow und Blankenfelde (In Mahlow traf sich stets ein Fascho-Mob, aus dem später auch die Verbrecher hervorgingen, die für den Anschlag auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/No%C3%ABl_Martin" target="_blank">Noel Martin</a> verantwortlich waren und in Blankenfelde gab es neben dem Bahnhof eine Spelunke, in der sich Mitglieder diverser Kameradschaften trafen, soffen und Pläne schmiedeten.) fuhr, konnte der braune Mob recht einfach in unsere Idylle einfallen. Solche Ein- und Überfälle häuften sich im Laufe des Jahres 1992 und an dem Wochenende, als die S-Bahn erstmals wieder fuhr, fand auch das Wein- und Winzerfest, ein dümmliches Sauffest in Lichtenrade statt und es lagen glaubhafte Infos vor, daß ein größerer Trupp von Neonazis es den "Wessis" mal zeigen wollte. Unnötig zu erwähnen, daß den Bullen das vollkommen egal war. Also fand sich ein extrem breites Bündnis von Leuten zusammen, die sich sonst nicht mochten und oft im Clinch lagen. Wie das bei Jugendgruppen halt so ist, aber an diesem Wochenende standen fast 200 junge Menschen generalstabsmäßig verteilt und bewaffnet bereit, um die Attacke abzuwehren. Weder die Polizei, noch die Einwohner wollten etwas gegen die faschistische Bedrohung unternehmen und ich kann Boche schon hören, wie er sagt, daß dafür doch die Polizei zuständig ist.</p>
<p>Das mag formell richtig sein, aber da die Polizei diese Aufgaben eben nicht erfüllte, wurde diese Lücke erfolgreich gefüllt. Nicht von Liberalen oder anderen antsändigen Deutschen, sondern von Antifaschisten, die dabei auch mitunter ihr Leben riskierten und es war nicht so wie bei anderen Kollegen, wo das Verhältnis Antifa zu Faschisten 10:1 betrug. Davon konnten wir nur träumen und doch waren wir recht erfolgreich und konnten neben der "normalen" Antifaarbeit auch noch ein Wohnheim von Flüchtlingen erfolgreich beschützen, weil die Polizei dafür angeblich keine Kräfte hatte und bei einer solchen Gelegenheit habe ich nie einen Liberalen gesehen und auch wurde uns kein halber Hammel angeboten, sondern einmal, in einer sehr kalten Nacht, bat man uns eine Frau an, was wir natürlich ablehnten, denn wir waren alle Kavaliere. Was wir natürlich auch noch heute sind.</p>
<p>Vielleicht haben Boche und seine liberalen Freunde es immer noch nicht verstanden oder sie wollen es einfach nicht verstehen. Nach Auschwitz kann es nur heissen: "<strong>Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft!</strong>" Leute wie Boche sind vielleicht so tolerant bis zur Selbstaufgabe, daß sie auch noch für das letzte Nazischwein Sympathie aufbringen können, aber im Gegenzug fällt es ihnen ganz leicht auf einen ermordeten Antifaschisten wie Silvio Meier zu spucken. Entschuldigende Sympathien für einen Nazi-Mörder wie Filbinger und Verachtung für einen gemeuchelten Antifaschisten wie Silvio Meier. Was hat das wohl zu bedeuten?</p>
<p>Ich möchte mich jetzt noch einigen Passagen des Hetzartikels von Boche widmen, denn auch wenn man auf so eine schäbige Provokation eigentlich nur eine Antwort kennen sollte, versuche ich es doch einmal mit der schriftlichen Form. Was das Niederbrennen des rechten Jugendklubs betrifft, ist es eigentlich unnötig zu erwähnen, daß dieser nachts angezündet wurde und sichergestellt wurde, daß keine Menschen zu Schaden kommen, wobei die Genossen, im Gegensatz zu dem fanatischen Anti-Antifa-Kämpfer Boche natürlich nicht alle Eventualitäten vorher durchdacht haben und natürlich könnte ganz theoretisch vielleicht immer jemand zu Schaden kommen, aber zum Glück finden sich solche feigherzigen Leutchen wie Boche nur ganz selten bei der Antifa. Man muss die braunen Ratten aus ihren Schlupflöchern jagen und wenn da etwas zu Bruch geht, dann verweise ich Leute wie Boche an Erich Mühsam, der sich im <a href="http://www.erinnerungsort.de/revoluzzer-2c-der-_151.html" target="_blank">Lampenputzerlied</a> mit einer Form der kleinbürgerlichen Moral, wie sie wohl von Boche und Co. vertreten wird, auseinandersetzte.</p>
<blockquote><p><em>Ich halte Neonazis im Zweifel für gefährlicher als Antifaschisten (wobei ich sehr vermute, dass es sich bei vielen Anhängern <strong>beider</strong> Seiten um Jugendliche mit Testesteron-Überschuss handelt, die schlicht und einfach Action erleben wollen und sich dafür - wohl mehr zufällig - einen politischen Grund suchen).</em></p></blockquote>
<p>Man merkt es sofort: hier schreibt ein Kapazität für Antifaschismus. Hier wendet Boche einmal mehr jene Methode an, die Politiker stets benutzen, um die Untaten von Neo-Nazis herunterzuspielen, so wie es damals auch bei Silvio Meier geschah: kein politischer Hintergrund, sondern eine "normale" Auseinandersetzung zwischen unpolitischen Jugendlichen. Boche gibt es ja selber zu: er verfügt nicht über genug Hintergrundwissen und das wäre ein weiterer Grund gewesen einfach die Klappe zu halten. Silvio Meier war schon zu DDR-Zeiten politisch engagiert und durfte 1987 schon einmal erfahren, wie es ist, wenn die staatliche Macht tatenlos bleibt, wenn Menschen von Neonazis angegriffen werden. Damals organisierte Silvio ein Konzert von Element of Crime. Dabei kam es zu einem Überfall durch Skinheads. Auch beteiligte sich Silvio an der <a href="http://www.belfalas.de/ub.htm" target="_blank">Umweltbibo</a> und aus diesen Zusammenhängen war Silvio mir flüchtig bekannt und auch deshalb bin ich so bestürzt und fassungslos, daß einer wie Boche so das Andenken an einen sympathischen jungen Mann, der von Faschisten ermordet wurde, besudelt und in den Dreck zieht und den Opfern auch noch die Schuld daran gibt, daß sie niedergestochen wurden. Wenn es um die doitschen "Opfer" des 2. Weltkriegs geht, dann ist Boche da viel einfühlsamer und voller Mitleid. Was für ein heuchelndes Arschloch Boche doch ist und sollte ich ihm einmal über den Weg laufen, dann sollte der Filbingerfreund schnelle Schuhe tragen. Ich komme gerade von der Mahnwache für Silvio Meier und bin so was von wütend auf so einen klugscheissenden Antifa-Experten wie Boche. Du kotzt mich an, Boche!</p>
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<title><![CDATA[Vor 15 Jahren: Mord an Silvio Meier - Kein Vergeben, kein Vergessen ]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/11/20/vor-15-jahren-mord-an-silvio-meier-kein-vergeben-kein-vergessen/</link>
<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 06:52:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Morgen ist der 15. Jahrestag der Ermordung von Silvio Meier. Silvio wurde am 21. November von einer ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen ist der 15. Jahrestag der Ermordung von Silvio Meier. Silvio wurde am 21. November von einer Gruppe Neonazis auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Friedrichshain niedergestochen und starb kurze Zeit später. Nur ein kleiner Teil der Angreifer wurde vor Gericht gestellt und zu lächerlich geringen Strafen verurteilt. Dabei sah das Gericht keine Tötungsabsicht von Seiten der Neonazis vorliegen, obwohl Silvio mehrfach in die Brust gestochen wurde. So versuchte die Polizei im Nachgang der Ermordung vom Silvio alles, um den Mord als unpolitische Tat herunter zu spielen. Ich kann mich noch gut an den blutigen November 1992 erinnern, <a href="http://www.cultur-com.de/17.html" target="_blank">als innerhalb von 14 Tagen sechs Menschen von Neonazis ermordet wurden</a>. Wir waren im EX und dann kam so eine Meldung, in Friedrichshain wäre was passiert und dann stellte sich heraus: Silvio wurde von Faschos ermordet.</p>
<p><a href="http://www.silviomeier.tk/" target="_blank">Morgen findet am U-Bahnhof Samariterstraße eine Mahnwache im Gedenken an Silvio Meier statt und am Samstag wird an gleicher Stelle um 16 Uhr demonstriert.</a></p>
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