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	<title>schon-gesehen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/schon-gesehen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "schon-gesehen"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 22:40:09 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Hancock]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=1001</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 20:21:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn man an Superhelden denkt, dann sind es in der Regel strahlende Gestalten, die ein geregeltes Le]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Wenn man an Superhelden denkt, dann sind es in der Regel strahlende Gestalten, die ein geregeltes Leben haben und nebenbei als Hobby quasi die Welt immer wieder vor den dazugehörigen Superschurken retten. Natürlich gibt es in der Comicwelt auch Ausnahmen von dieser Regel, doch fristen diese im Kino in der Regel immer ein Schattendasein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Hancock ist eine dieser Ausnahmen. Er trinkt, er stinkt, er flucht und hat eine ziemlich Gleichgültige Haltung fremdem Eigentum gegenüber. Sein Kostüm ist das was er grad am Körper trägt und meist ebenso wie er ziemlich runtergekommen aussieht. Bei seinen immer wieder gut gemeinten Aktion entstehen nicht selten größere Schäden als sein Eingriff überhaupt verhindern soll.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Er lebt ohne Wissen über seine eigene Herkunft. Nur grob kann er sich entsinnen bereits 80 Jahre so vor sich hin zu leben. So stolpert dieser arme Superheld von Tag zu Tag und erträgt sich wahrscheinlich selbst am wenigsten. Die Leute in L.A. hassen ihn und wünschen Hancock weg oder am liebsten in den Knast. Doch das sieht dieser natürlich so gar nicht ein und rüpelt lieber noch etwas mehr in der Gegend rum.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Eines Tages rettet Hancock auf seine eigene Art den PR Berater Ray vor dem sicheren Tod. Dieser macht sich daraufhin daran das Image des Helden aufzupäppeln und freundet sich mit ihm an. Rays Frau hingegen ist gar nicht begeistert davon grad diesen Kerl in ihren eigenen vier Wänden begrüßen zu müssen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Doch alles kommt anders als es scheint. Hancock geht konsequent seinen Weg mit Ray zusammen und kommt dabei an ungewohnter Stelle dem Geheimnis seiner eigenen Identität ein Stück näher.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Hancock ist ein untypischer Film. Er hat einen Antihelden als Hauptfigur und wendet sich mitten im Geschehen zu einer völlig anderen Geschichte. Ein wenig Actionkomödie, ein wenig Action, ein wenig Tragik. Alles ändert sich. Das Tempo und das Timing und auch der Schwerpunkt des Films.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Einzig stetes Leitmotiv des Films ist die Entwicklung des Protagonisten von einer stetigen Belastung für sich und seine Umwelt hin zu jemandem der Verantwortung für sich und seine Umwelt übernimmt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Bei dem Versuch einen überraschenden Film zu machen schlägt der Film durchaus ab und zu über die Stränge. So enttäuscht Hancock all die Leute die sich leichtes lustiges Popcorn Kino erwarten mit dauerhafter Action ohne viel Verstand. Nach knapp einer Stunde verlässt Hancock diesen Pfad und folgt einem teilweise sehr schwer zu verdauenden Weg aus der Misere der Existenz des Helden heraus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Der Brückenschlag ist dennoch gelungen, wenn man bereit ist sich auf die Situation einzulassen und sich nicht zu sehr an den vorgefertigten Dimensionen eines Films festhält.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Hancock hat sehr schöne und auch leichte Momente. Ist aber für den typischen Action Fan schwerer zu verdauen als von den Trailern her zu erwarten war.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die Effekte sind gut aber nicht überragend. Schon daran ist zu merken, dass Hancock seinen Fokus auf die Darsteller legt. Hier kann vor allem Will Smith mal wieder intensiv punkten. Dieser verkörpert John Hancock glaubwürdig und mehrdimensional.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das aus Hancock kein großartiger Film geworden ist, hängt wahrscheinlich hauptsächlich daran, dass die Produzenten sich mit zu vielen verschiedenen Aspekten auseinandersetzen wollten. Das alles ist zu viel gewesen für diese Story oder die Art wie man an sie herangegangen ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Und doch ist Hancock das was er sein möchte. Ein etwas anderer Superheldenfilm, der nicht nur Augenschmaus ist.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herbert Grönemeyer Open Air 04.06.2008 Flensburg]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=894</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 10:03:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich gebe zu, dass ich zuerst sehr skeptisch war, als ich hörte, dass Herbert Grönemeyer auf der Fl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ich gebe zu, dass ich zuerst sehr skeptisch war, als ich hörte, dass Herbert Grönemeyer auf der Flensburger Exe gastieren würde. Ein Platz, der mir aus meiner früheren Zeit als Parkplatz in Erinnerung ist. Ich konnte nicht erfassen wie gut diese Location sein würde, wenn dort erst mal Leben eingekehrt wäre.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass eine Transfer zum Konzert in vernünftiger Form möglich wäre aufgrund der Tatsache, dass ja viele Parkplätze auf der Exe wegfallen würden. Doch von Anfang an war ich fasziniert von der Idee nach Hamburg 2003 Herbert mal wieder live zu sehen oder vielmehr zu erleben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Der Transfer zum Konzertgelände mit Park+Ride funktionierte so reibungslos wie schon lang nicht mehr gesehen und so konnten wir entspannt und glücklich zu viert das Gelände stürmen und uns auf das Konzert freuen. Zum Glück hatten wir uns auf ein so gutes Zeitmanagement eingelassen, dass wir von Dendemann als Vorgruppe nichts mehr mitbekommen hatten. Zuletzt hatte ich von dem Kerl zu Fishmob Zeiten was gehört und war auch nicht daran interessiert diese Beziehung wieder aufflammen zu lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Nach einiger Zeit war es dann soweit. Mit etwas mehr als zwanzig Minuten Verspätung, die man allerdings in Flensburg sehr gut mit Wetter und Atmosphäre genießen verbringen konnte kam Herbert Grönemeyer dann auf die Bühne. Locker in sportliche Farben gekleidet kam er daher und witzelte mit dem Publikum wie mit alten Freunden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Der ansonsten so introvertierte Mann verwandelt sich auf einer Live Bühne immer wieder in ein erstaunliches Unterhaltungsmonster. Er gibt von der ersten Minute alles und fordert vom Publikum dafür den notwendigen Tribut an Stimmung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Mit furioser Technik kommt das Konzert daher. Die Beschallung der Flensburger Exe gelingt in meinen Augen reibungslos und die Visualisierung der Geschehnisse auf der Bühne wird von zwei großen Displays auf der rechten und linken Seite getragen, so dass auch wir, die wir nicht in der ersten Reihe stehen direkt am Geschehen teilhaben können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Mit einem einmaligen Gespür für die Komposition alter und neuer Stück geht das Konzert von Herbert in Flensburg auf und voll auf die „Zwölf“ Erst kurz nach 23 Uhr lässt er sich zum Schweigen bringen durch die örtlichen Bestimmungen mit einem soliden Programm von 2,5 Stunden für einen fairen Preis.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Eins der persönlichen Highlights dieses Konzerts ist „Zeit das sich was dreht“. Das Lied der Fußball WM in Deutschland vor zwei Jahren. Ein Lied mit dem ich mich immer schwer tat, weil es mir ein wenig zu episch war und ich mich selten den Momenten hingebe in denen ich in Menschenmassen mitschwinge. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Doch wie bei so vielen Liedern von Herbert ist es einfach großartig gewesen dies in der Masse zu erleben und ein Teil des Ganzen zu sein. Nicht nur Zuschauer, sondern Mitgestalter.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das Konzert in Flensburg war nicht die Perle der Kunst von Herbert Grönemeyer. Doch war es ein herausragendes Stück Unterhaltung. Jede Minute des Konzerts habe ich voll ausgekostet und mich tragen lassen von diesem ganz speziellen Talent, das es schafft selbst in mein kleines Norddeutsches Herz Sehnsucht nach dem Ruhrpott zu pflanzen.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herbert Grönemeyer Flensburg 04.06.08 - Die Setlist]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=892</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 09:37:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
<guid>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=892</guid>
<description><![CDATA[
Leb in meiner Welt
Kopf hoch, tanzen
Stück vom Himmel
Musik nur, wenn sie laut ist
Halt mich
Bochu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img src="http://istschonzeit.wordpress.com/files/2008/06/gronemeyer.jpg" alt="Grönemeyer" width="448" height="336" /></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Leb in meiner Welt<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Kopf hoch, tanzen<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Stück vom Himmel<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Musik nur, wenn sie laut ist<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Halt mich<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Bochum<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Alkohol<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Ich versteh<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Marlene<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Du bist die<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Spur<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Der Weg<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Mensch<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Bleibt alles anders<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Männer<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Liebe liegt nicht </strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Demo (Letzter Tag)<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Was soll das<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Zum Meer<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Land unter<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Zeit, Dass Sich Was Dreht </strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Flugzeuge im Bauch<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;"><strong>Vollmond<br />
</strong></span></span><span style="font-size:small;font-family:Calibri;"><strong>Zur Nacht</strong></span>
</p>
<p style="text-align:center;"> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=886</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 12:24:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zuletzt sahen wir Indiana Jones mit seinen Kammeraden dem Sonnenuntergang entgegen reiten. Das ist s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Zuletzt sahen wir Indiana Jones mit seinen Kammeraden dem Sonnenuntergang entgegen reiten. Das ist sowohl in der realen als auch in der Filmwelt fast zwei Dekaden her. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Inzwischen schreiben wir das Jahr 1957. Der Zweite Weltkrieg ist beendet. Die Herrschaft der Nazis zerschlagen. Stattdessen brennt ein anderer Krieg auf der Welt mit seinem eisigen Feuer. Der kalte Krieg ist in vollem Gange und so gerät der raubeinige Archäologe schnell in die Fänge von FBI und KGB.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;"><!--more-->Amerika erlebt die Kommunistenverfolgung, den Rock’n’Roll und die Atombombe während die Sowjets still und heimlich mit paranormalen Methoden versuchen wollen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Eine anfängliche Verstrickung mit den Russen bringt Jones schnell auf die schwarze Liste und als Kollaborateur mit den Kommunisten gebrandmarkt will er das Land verlassen um sich ein wenig zu sammeln.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">In diesem Moment tritt der sehr an Marlon Brando erinnernde junge Greaser Mutt in das Leben des gebeutelten Archäologen und zieht diesen in ein Abenteuer in dem es darum geht einen alten Freund zu retten, ein Geheimnis um einen Kristallschädel aufzudecken und einer Menge schlecht gelaunter Eingeborener und Russen gegenüberzutreten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Und genau in Momenten wie diesen ist er auch wieder da. Der gute alte Indiana Jones mitsamt dem dazugehörigen Gefühl. Wenn auch etwas grauer und träger. Doch das allein kann ihn nicht bremsen, wenn es darum geht wieder mal ein Geheimnis zu lüften und die Welt vor einem üblen Schicksal zu bewahren. Stets präsent verkörpert Harrison Ford auch nach 27 Jahren immer noch genauso überzeugend wie zu Anfang den Mann, der beim bloßen Anblick eines Huts und einer Peitsche Melodien und den Duft nach Abenteuer in den Kopf eines Zuschauers pflanzt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Schnell nimmt der Film an Fahrt auf und führt den Zuschauer von einem Atomwaffentestgelände über eine waghalsige Motorradverfolgungsjagd hin zu den Dschungeln von Peru und auf die Suche nach dem Geheimnis um die seltsam geformten Kristallschädel.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Doch was zu Anfang amüsant beginnt entgleitet den Verantwortlichen in meinen Augen nach und nach um zum Ende hin in etwas zu münden, was dem Zuschauer einen faden Beigeschmack einpflanzen muss. Das Tempo der ersten Hälfte kann der Film nicht halten und verliert an Eigenheit. Stattdessen setzt er auf waghalsige Effekte und hanebüchene Vergleiche mit anderen Hollywoodproduktionen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;"><strong>Die Schauspieler:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Harrison Ford brilliert wieder einmal in der Rolle, die wie für ihn geschrieben zu sein scheint und auch nach all den Jahren immer noch passt, auch wenn man sich um ihn herum immer wieder große Mühe gibt ihn als Großvater abzustempeln. Etwas langsamer schwingt er heutzutage die Peitsche und doch ist der alte Charme immer dann da, wenn er ist wer er ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Karen Allen als Marion Ravenwood <span> </span>kehrt endlich wieder an die Seite von Indiana Jones zurück und gibt eine immer noch überzeugende Figur ab. Längst ist sie keine so starke Persönlichkeit mehr wie noch im ersten Indiana Jones Streifen, doch setzt Allen ihre Rolle nach den gegebenen Möglichkeiten großartig um. Sie ist spröde und abenteuerlustig wie eh und je. Allein im Umgang mit Indiana Jones scheint sie ein wenig gezähmt zu sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Shia LaBeouf als junger Sohn von Marion Ravenwood und freigeistiger Greaser spielt seine Rolle auch überzeugend und gibt in den entscheidenden Momenten Raum für den eigentlichen Helden dieses letzten Indiana Jones Streifens der alten Ära, macht aber durch seine Präsenz absolut klar, dass hier ein Generationswechsel hin zu ihm als Hauptdarsteller angekündigt wird. Dabei setzen die Produzenten oftmals auf sehr überzogene Aktionen, die den Jungspund ungewohnt agil wirken lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Diese drei Charaktere bilden eine Hauptachse auf der die Handlung des Films ruht. Alle weiteren Charaktere sind bloßes Beiwerk und wirken sehr hölzern. Dies auch nicht zuletzt, weil ihnen die Möglichkeiten für Freiraum fehlen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Doch sie nicht zu erwähnen wäre auch nicht fair.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Cate Blanchett darf sich als Russin Irina Spalko zeigen. Sie ist die Böse in dem Geflecht dieses Films. Schafft es jedoch nicht so wirklich präsent zu sein. In anderen Filmen der Indiana Jones Reihe ruft das erneute Auftauchen eines Bösewichts Spannung hervor. Hier durch die farblose Gestalt des Bösen mit der Ambition alles zu wissen verblasst auch der Schrecken und weicht einem interessanten Blick auf das was wohl von der russischen Seite nun wieder kommen mag.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ray Winstone als Begleiter von Indiana Jones trägt an der Entwicklung des Films einige Male unterbewusst Verantwortung ohne dass sein Charakter übermäßig wahrgenommen werden müsste. Einige Male gibt es interessante Interaktionen mit Jones, doch hätte man dem Hauptdarsteller einen farbigeren Sidekick zugestehen können wie Sallah alias John Rhys-Davis, der selbst mit gleichen Verhaltensmustern plötzlich viel intensiver gewirkt hätte. Es ist nicht grad glücklich dem Publikum hier einen neuen besten Freund zu verkaufen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Am traurigsten ist jedoch die Platzierung von John Hurt als brabbelnden Stichwortgeber. Ein Mann wie Hurt fühlt sich in Nebenrollen schon ewig wohl, bekommt hier aber nur ganz geringe Präsenz und noch weniger Möglichkeit sein Talent unter Beweis zu stellen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;"><strong>Die Technik</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Indiana Jones stammt aus einer Zeit wo man noch vieles händisch machte. So ließen sich Spielberg und Lucas auch vorher immer wieder zu Kommentaren hinreißen, dass dieser Film wohl einer der letzten wirklich echten analogen Filme sein würde. Was einen jedoch im Kino erwartet ist eine wahre Flut an CGI Szenen und überarbeiteter Settings. Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn ILM nicht zusätzlich noch bei vielen Umsetzungen geschlafen hätte. Die Luxus Schmiede des Herrn Lucas hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt wozu gute Effektarbeit führen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Bei Indiana Jones 4 zeigt man von dieser Erfahrung jedoch herzlich wenig. Die Studioaufnahmen wirken wie aus den 50er Jahren, nicht wie in den 50er Jahren spielend. Die Effektszenen in denen Charaktere und ganze Szenen komplett aus dem PC stammen sind eindeutig als solche zu erkennen und nehmen somit den Spaß aus dem Abenteuer. Immer wieder sind die Aufnahmen ein wenig zu bunt oder eben die Special Effects ein wenig zu deutlich billig platziert um sie zu übersehen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Für den Ton in der OV kann ich nicht sprechen, doch wirkt die deutsche Synchronisation sehr vordergründig und trägt mit den Bildern zusammen dazu bei, dass das wahre Abenteuer Feeling nicht so wirklich aufkommen mag. Nicht zuletzt, dass in der deutschen Version mehrfach Lippenbewegungen sogar von Schreien zu sehen sind, die akustisch nicht umgesetzt wurden ließ mir einen Schauer den Rücken runter laufen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;"><strong>Die Umsetzung</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel von der Story verraten, da ich nach wie vor der Meinung bin, man sollte sich über diesen Film ein eigenes Urteil bilden. Ich versuche mich daher auf wenige Fakten zu beziehen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Dieser Film ist von Anfang an konzeptioniert worden um das Zepter des Indiana Jones an eine jüngere Generation zu reichen. Hierbei ist sowohl der junge Zuschauer von heute gemeint, als auch ein neuer jüngerer Archäologe, der in Zukunft die Hauptrolle tragen soll. Zu oft wird einfach mal wieder der Fokus auf eben diesen Wechsel gelegt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Vor allem geschehen solche Momente immer wieder dann, wenn beim Zuschauer grad wieder das typische Indiana Jones Gefühl aufkommen mag. Es wird immer wieder durch irgendeinen störenden Aspekt im Keim erstickt, den man sich unnötig selbst bastelt und gewollt die Notbremse zieht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Über den Realismus eines solchen Abenteuerfilms muss man sich an dieser Stelle nicht unterhalten. So ist es in meinen Augen verzeihlich, dass Jones eine spezielle Bombenexplosion in einem Kühlschrank überlebt und das die Story von der ersten Minute in eine bestimmte Richtung zielt und diese auch beibehält. Die Haupthandlung ist dabei untypisch für Jones und verlässt das bisherige mystische Gefüge. Hier wurde allerdings wahrscheinlich bewusst versucht noch einen Aspekt auf die 50er Jahre zu münzen. Die Zeit in der alter zauber von neuem abgelöst wurde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">An manchen Stellen wirkt Jones trotz der gewohnt langsamen Schnitte zu abgehackt, während man ihn an unnötigen Stellen laufen lässt um sich in etwas zu verrennen. Dies soll in meinen Augen davon ablenken, dass die Story so gradlinig ist wie sie ist und dem Zuschauer ein Gefühl der Verworrenheit liefern.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Jedoch setzt sich andererseits Jones innerhalb von 2 Minuten mit einem Rätsel auseinander, von dem er vorher noch behauptete es wäre in einer Sprache verfasst, die er nicht kennt und deren Lösung er herleiten müsse. Nicht ganz zwei Augenblicke später hat er es gelöst und überprüft die Lösung nicht mal.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Andererseits ist er nach wie vor der Mann mit der Peitsche und<span>  </span>dem Hut. Er darf sich prügeln und lockere Sprüche reißen, währenddessen aber immer darauf achtend Mutt nicht die Show zu stehlen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Immer wieder sind kleine Indiana Jones Momente eingebaut. Erinnerungen an früher. Ein Blick auf die Bundeslade, Ein Foto seines Vaters und auf Marcus. Und doch wirken diese Momente auch so wie notdürftig integriert, weil man dies den Zuschauern Halt geben muss. Liebevoll eingefügt hätten diese Momente das Bild schön abrunden können und somit den Zuschauer als alten Freund willkommen heißen können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das Drehbuch wirkt an allen Ecken und Enden unausgegoren. So ist es bei Sequels häufiger, jedoch konnte man nach 19 Jahren auf mehr hoffen, vor allem da Scripts von renommiert hochwertigen Autoren abgelehnt wurden um auf einen oftmals sehr gewöhnungsbedürftigen Autoren wie David Koepp (Shadow und der Fluch des Khan) zurückzugreifen. Überhaupt scheint an der Arbeit der Crew wenig Inspirierendes gewesen zu sein, so dass die drei positiven Hauptcharaktere die Handlung tragen müssen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Einer solch großen Bürde kann man immer nur bedingt gerecht werden. Und so dümpelt der Film in meinen Augen vor sich hin wo er hätte brillieren können. Mit einer schwachen Umsetzung einer zu schwachen Story in einem für Indiana Jones Fans ungewohnten Gebiet mit neuen Regeln.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;"><strong>Fazit:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Indiana Jones ist wie ein Cocktail. Die Zutaten stimmen alle und doch ist das Ergebnis unterm Strich eher ein wenig zu intensiv, als das es noch wirklich vorbehaltlos Freude machen könnte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Der Film hat durchaus seine Stärken und die mögen für jeden Zuschauer auf anderem Gebiet liegen und doch kann man sich nur wirklich glücklich ins Kino setzen, wenn man jeglichen Instinkt zu Bewertung unterdrückt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Zu viele Kompromisse wurden gemacht um den Film so wie er jetzt dasteht umzusetzen. Zu viel Bürde wurde einerseits auf die Schultern von Harrison Ford gelegt und andererseits ihm wieder damit genommen, dass er nur noch die Funktion des Gastgebers in seinem eigenen Film erfüllen darf.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Zu oft verzichtet der Film bewusst darauf sich dem Charme der alten Teile hinzugeben. Diese hatten es leichter und das obwohl auch die oftmals dieselben typischen Schwächen aufzeigen, die in gewissem Maß auch zu einem erfolgreichen Indiana Jones Streifen gehören.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das Königreich des Kristallschädels ist leider kein guter Film und auch mit dem nötigen Indy Faktor, der aus meinem Herzblut heraus sprießt mag aus ihm nur ein etwas besserer als mittelmäßiger Film werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ich bereue dennoch nicht ihn gesehen zu haben, doch bedaure ich, dass es so ein Film wurde. Indiana Jones ist hier in vielerlei Hinsicht das Ende einer Ära bei der leider auch noch aktive Sterbehilfe geleistet wird. Und doch bin ich dankbar für die kostbaren echten Abenteuer Momente die mir der Film gegeben hat. Das ist mehr als ich in den letzten Jahren zu hoffen gewagt hatte, aber weitaus weniger als man sich erträumen konnte.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eurovision Songcontest - No Angels]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=861</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 08:49:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jetzt seien wir doch mal ganz ehrlich für einen kurzen Moment. Als wir die No Angels zum Grand Prix]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Jetzt seien wir doch mal ganz ehrlich für einen kurzen Moment. Als wir die No Angels zum Grand Prix schickten, wussten wir dass deren beste Zeit auf jeden Fall schon vorbei war. Außerdem haben wir das Lied gehört und konnten anhand der Tatsache auch sehr schön feststellen, dass es zwar nett ist, aber eben auch nicht mehr.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Und wenn man den Songcontest so wie ich gesehen hat muss man auch ganz eindeutig zugeben, dass sowohl Choreographie, Outfit, Makeup, Frisuren und vor allem der Gesang einfach nur schrecklich waren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Unter besten Umständen hätten wir einen guten Mittelfeldplatz herausholen können mit dem Song und wirklich guter Darbietung. Das ist uns nicht geglückt und da dran ist keine Mafia der Welt schuld.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Und auch, wenn ich Ralf Siegel eigentlich nicht so furchtbar lieb habe, so hat er doch recht, wenn er sagt:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><strong><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Calibri;">„Die ,No Angels‘ haben schauerlich gesungen, zum Davonrennen. Wie kann man so arme Mädchen, die überhaupt nicht singen können, zu so einem Wettbewerb schicken? Die tun mir einfach nur leid.“</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ganz besonders leid tut mir Lucy, die offenbar auf der Bühne oder kurz davor noch diverse elektrische Schläge bekommen haben muss, da ansonsten diese Frisur nicht zu erklären gewesen ist. Ich mag die Frau und finde sie grundsympathisch, doch dieser Ausrutscher war echt unnötig in optischer Hinsicht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Hinzu kommt erschwerend auch noch, dass dieses Jahr einfach viel Gutes für die Ohren dabei gewesen ist, so dass eigentlich keine andere Chance blieb als Deutschland die kalte Schulter zu zeigen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Statt <span> </span>Gracias No Angels lieber No Angels wie Gracia</span></p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Brügge sehen... und sterben?]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=853</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 08:54:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der oscarprämierte Kurzfilmer Martin McDonagh wagt sich mit „Brügge sehen…  und sterben?“ a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Der oscarprämierte Kurzfilmer Martin McDonagh wagt sich mit „Brügge sehen… <span> </span>und sterben?“ an die Aufgabe bei einem abendfüllenden Spielfilm Regie zu führen und schickt zwei Profikiller aus London in die belgische Provinz.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die beiden Killer Ken (Brendan Gleeson) und Ray (Colin Farrell) werden von ihrem Auftraggeber Harry (Ralph Fiennes) aus dem lebendigen London in die Kleinstadt Brügge in Belgien geschickt um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Ray hat bei seinem ersten Auftrag gepatzt und muss sehen, dass er mit sich und der Welt in irgendeiner Form ins Reine kommt. So zumindest denkt Ken über den Trip nach Brügge und genießt schnell wie ein Tourist die Kanäle und die geschichtsträchtigen Bauten der Stadt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ray hingegen sieht diesen Trip als Folter an. Das verschissene Brügge in dem verschissenen Belgien interessiert ihn nicht und so pöbelt, säuft und prügelt er sich durch die Stadt, während er immer wieder von Gewissensbissen geplagt wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Nach einiger Zeit verliebt sich Ray in die hübsche Chloë, die versucht ihm auf ihre Art Brügge als ihre Heimatstadt schmackhaft zu machen. Doch auch dabei kommt es zu Irrungen, die mit Prügeleien, einem Überfall und einer Party mit zwei Prostituierten und einem Zwerg enden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Währenddessen bekommt Ken den lange ersehnten Anruf von Harry. Dieser kündigt das Ende des Brügge Aufenthaltes an. Nur noch ein kleiner Auftrag stünde noch im Raum. Ken soll Ray umbringen um ihn für sein Versagen abzustrafen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">„Brügge sehen… und sterben?“ ist ein gewaltiger Film mit schleichendem Tempo. Die Dialoge sind brillant und überspitzt, fast schon im Drogenwahn erdacht, zumindest aber manchmal im Drogenwahn gesprochen. Die Story an sich ist so einfach und doch so verwinkelt und voller kleiner Details, die sich irgendwann recht spät zu einem großen Bild zusammenfügen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Der Film scheut nicht davor zurück Gewalt und menschliches Leid zu zeigen, legt daneben jedoch eine Prise grotesken und sehr trockenen Humor und viel menschliche Dramatik. Der erste Teil des Films plätschert gemächlich dahin und gibt den beiden Charakteren Zeit sich frei zu entfalten, während später das Tempo und die Dramatik stark angezogen werden um die Story zu ihrem traurigen Höhepunkt zu führen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Wir erleben einen anderen Colin Farrell in diesem Film. Einen gereifteren Schauspieler, der seinen von Selbstzweifeln und Aggression geplagten Charakter sehr gut darstellt. Und mit Brendan Gleeson steht ihm ein Partner zur Seite, der mit seiner väterlichen Art perfekt auf das Ungestüme in der Art seines gegenüber einwirken kann. Beide Charaktere wirken dabei so authentisch wie nur möglich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">„Brügge sehen… und sterben?“ ist eindeutig ein schwieriger Film, der nichts für den Genuss nebenbei ist. Dennoch besticht er gerade durch seine Art und Weise die Dinge zu sehen und den Blickwinkel zu verändern. McDonagh ist ein erstaunliches Debut gelungen, sowie Farrell eine Widerauferstehung.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Schauspielhaus Kiel - Der Besuch der alten Dame]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=839</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 12:35:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im diesjährigen Repertoire des Kieler Schauspielhauses befindet sich unter anderem das Stück „De]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Im diesjährigen Repertoire des Kieler Schauspielhauses befindet sich unter anderem das Stück „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das Stück an sich ist klassisch, wie auch modern zugleich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die Multimilliardärin Claire Zachanassian, geb. Klara Wäscher kehrt nach einem abwechslungsreichen Leben in Luxus in ihren Geburts- und Heimatort Güllen zurück. Die anfängliche Freude des kleinen Ortes über die Anreise der Reichen Tochter der Stadt weicht recht schnell blankem Entsetzen. Diese macht der finanziell gebeutelten Bevölkerung ein unmoralisches Angebot. 1 Milliarde verspricht sie dem Ort für das Leben des Mitbürgers Alfred Ill. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ill hatte in der Jugendzeit eine Liebschaft mit Klara Wäscher und zeugte mit ihr ein Kind, welches er vor Gericht verleugnete. Mit falschen Zeugen gewann er diesen Prozess und die mittellose Klara verließ den Ort um genug Geld für ihr Kind aufzubringen. Das Schicksal machte sie zu einer Hure, die sich einen reichen Multimilliardär angeln konnte. Viele Ehemänner später ist das Leben für Claire einfach geworden. Was sie möchte, das erhält sie auch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">So ist sie sehr zuversichtlich, dass das Kopfgeld auf Alfred Ill seine Wirkung nicht verfehlen wird. Die Stadt zuerst empört über das Angebot verliert sich immer mehr in fadenscheinigen Argumentationen über Recht und Unrecht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ill wehrt sich gegen dieses Schicksal und findet zuerst auch Anklang. Doch immer mehr muss er sehen wie sich die Stadt schmückt mit dem zu erwartenden Reichtum und wie man immer weiter von ihm abrückt. Schließlich gibt er sich geläutert seiner Strafe hin und stirbt durch die Hand der Bevölkerung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das Kieler Ensemble fährt mit dem Dürrenmatt Stück und seiner Inszenierung schwere Geschütze auf. Mit 14 Leuten auf der Bühne schafft man sich die kleine Welt des idyllisch verödeten Güllen aus Dürrenmatts Visionen. Nicht so viel wie ursprünglich vorgesehen aber für die Handlung mehr als ausreichend und schön umgesetzt kommt „Der Besuch der alten Dame daher“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die schauspielerischen Darbietungen sind diesmal wieder sehr gut gelungen. Besonders zu erwähnen in meinen Augen Andrea Schöning, die für diese Rolle als Gast ans Kieler Schauspielhaus zurückkehrt, als Claire/Klara und Immanuel Humm als der zum Tode verurteilte Alfred Ill. Beide bestechen durch ihre Identifikation mit der Rolle und der Situation. Liebevolle Kälte und massive Wut in beiden kommt immer dann zielgerichtet zum Einsatz, wenn das Szenario es erfordert. <span> </span>Auch der von mir ansonsten verschmähte David Allers fällt diesmal positiv auf. Er bringt den affektierten Journalisten so gut rüber, dass man fast meinen möchte, Allers hätte sich zwei Wochen lang nur intensiv mit Peter Klöppel befasst. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die Inszenierung an sich besticht durch die Einfachheit. Zu Anfang ist der kleine Ort eher öde. Bierkisten dienen als Sitze, kleine Plastikblümchen und abgewetzte Polizisten zieren das Bild. Nach und nach verändert sich die Szenerie. Die Blumen werden größer, die Kisten weichen Stühlen. Der Polizist kleidet sich neu ein und die Kirche erhält eine neue Glocke. Und doch bleibt immer die Schmierigkeit der Kleinstadt zu erkennen, die immer mehr und mehr vom Sittenverfall überschattet wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die einzig wirkliche Konstante im ganzen Stück ist Alfred Ill, der sich nicht verändert, wohl aber die Art und Weise wie man ihn zu sehen hat als Zuschauer und auch als Mitbürger der Stadt. Im moralischen Verfall bleibt der „Angeklagte“ bis zum bitteren Ende die einzig wahre moralische Instanz, die ihre Fehler eingesteht und dafür büßt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ein wirklich abwechslungsreiches Stück voller Emotion von heiteren Momenten bis zu tiefer Bedrückung. „Der Besuch der alten Dame“ ist aktueller denn je. Steht als große Aussage doch über dem Stück: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">„Jede Gerechtigkeit hat einen Preis und jeder Mensch auch.“</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Filmfestspiele in Cannes]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=836</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 10:05:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Filmfestspiele in Cannes sind eröffnet. Ein Event, dass an dem Normalkonsumenten immer irgendwi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Filmfestspiele in Cannes sind eröffnet. Ein Event, dass an dem Normalkonsumenten immer irgendwie ein wenig vorbei geht, weil es nicht so inszeniert wird, wie "der große Bruder" Oscar.</p>
<p>So sind die Schlagzeilen auch dementsprechend. Während der Stern bei der Eröffnung über die leere Blase von Sean Penn schreibt berichtet die Bild über Alexandra Maria Lara an der Seite von Sean Penn. Oder meinen gar beide Nachrichten das selbe?</p>
<p> </p>
<p>Sicherlich gibt es auch dieses Jahr wieder hübsche Hochglanzfotos der Stars und doch wird der Preis für den gehobenen Anspruch auch dieses Jahr wieder eine Randnotiz sein, während andernorts große weltweite Events stattfinden.</p>
<p>Dann lieber entspannt am Strand etwas Wind mit der Palme wedeln gehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Basta im Kieler Schloss - Wir sind wie wir sind ]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=819</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 21:47:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Basta ist im Haus
Am vergangenen Samstag  (19. Mai *räusper*)  war es mal wieder soweit. Basta ga]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Basta ist im Haus</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Am vergangenen Samstag <span> </span>(19. Mai *räusper*) <span> </span>war es mal wieder soweit. Basta gastierte mit dem aktuellen Programm „Wir sind wie wir sind“ in Kiel und Sonja und ich konnten nicht widerstehen. Zwar hielt das Wochenende nebenbei noch zwei Geburtstage bereit, aber wenn diese außergewöhnliche A Capella Gruppe aus Köln zum Konzert ruft, dann kann ich nicht widerstehen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Schon seit einigen Tagen wurde die Vorfreude immer größer, auch wenn das aktuelle Album tatsächlich mal mehr als einmal gehört werden musste um ins Ohr zu gehen. Diesen Umstand schiebe ich jedoch immer noch der Beteiligung von Lukas Hilbert zu und nicht den Jungs an sich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Und so kamen wir um kurz vor acht im Kieler Schloss an und setzten uns voller Erwartung auf unsere Plätze. Auf den Plätzen eine Werbekarte für den Basta Newsletter mit einem Zitat von Jörg Pilawa, das ich noch lesen konnte, bevor es im Saal dunkel wurde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">„Wer braucht eigentlich Robbie Williams, wenn er fünf davon haben kann.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das trifft und doch nicht. Basta ist Basta, basta!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Als das Konzert begann empfand ich die Technik noch ein wenig schlecht abgestimmt, so dass Andreas (der Bass der Gruppe) ein wenig zu sehr dröhnte. Doch dies ließ schnell nach und man konnte sich besser auf die Musik konzentrieren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Lauch, Er gehört zu mir, Zeit heilt alle Wunden, For the longest time,<span>  </span>Die Tochter eines Schönheitschirurgen, Julia, GEZ, Sonne und Regen, 50 Dinge, Spielerfrauen, Wir wollten doch nur Freunde sein, Wer hat eigentlich gesagt, Surfen gehen am Rhein, Glaubst du, ich häng noch an dir, Bratislava Lover, Blutwurst, Du tropfst, Disco, Like a Virgin, Wild thing, Esso ess</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Dies sind die Stücke des Abends in beliebiger Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Natürlich spielt man eine Menge Stücke von dem neuen Album, versucht aber auch die älteren Fans zu begeistern und zieht mit Stücken wie Lauch und Du tropfst alle möglichen Register. Von der Komposition her gibt es also keinerlei Klagen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Erwähnenswert bleibt jedoch, dass Basta in meinen Augen noch nie so abgelenkt wirkte, was am Fußballspiel liegen könnte, was anscheinend auch während der Konzertpause verfolgt wurde. Es gab immer mal wieder kleinere Patzer und auch mal einen Blackout von René.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Doch wo andere Leute an ihre Grenzen stoßen gibt es bei Basta noch mal einen Schulterklopfer. Man macht das Beste draus und sagt sich „Ist passiert und nun machen wir das Beste draus“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">So wird dann schnell ein neuer Text erfunden, der zum Ausdruck bringt, man wäre froh, wenn man den Text nicht vergessen hätte. Das Publikum lacht und man hat den Eindruck, der Saal wird ein wenig kleiner. Man ist näher an der Band.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Und auch wenn nicht alles perfekt war, geht man mit Tränen vor Lachen aus dem Konzert und hat ein warmes Gefühl bekommen. Vielleicht grad deswegen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Und doch steht Basta für alle Zeit für auch ohne Patzer lockere Atmosphäre mit viel Witz und Esprit. Ein wirklich empfehlenswertes Programm von einer wirklich tollen Truppe.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;"> </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Iron Man - Heavy Metal fürs Auge]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=818</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 21:35:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Tony Stark ist nicht nur ein Waffenhändler und Multimilliardär. Er ist vielmehr der Rockstar unter]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Tony Stark ist nicht nur ein Waffenhändler und Multimilliardär. Er ist vielmehr der Rockstar unter den Waffenherstellern. Sein lässiges Auftreten ist gespickt von Selbstherrlichkeit. Dennoch ist er nah an den Menschen um ihn herum, weil er es genießt, dass man sich in seinem Schatten sonnt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Als Stark in Afghanistan eines seiner neuen Waffensysteme vorstellt kommt es zu einem Überfall auf seinen Konvoi. <span> </span>Im Zuge dieses Überfalls werden dutzende amerikanische Soldaten getötet und Stark verschleppt. In einer Höhle muss er sich einer völlig neuen Situation gegenüber sehen. Die Welt wie er sie eingeteilt hatte in sein einfaches schwarz/weiß Muster ist so nicht existent.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Zum einen stellt er fest, dass seine Waffen auch in die Hände derer gelangen, die auf der Welt Schrecken und Terror verbreiten und zum anderen stellt er fest, das Menschen die er zuvor nicht wahrgenommen hatte zu loyalen Anhängern erwachsen können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Im Zuge seiner Gefangenschaft soll er von den Terroristen dazu gezwungen werden sein neustes Waffensystem in den Bergen nachzubauen, damit er damit seine Freiheit erkaufen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Statt sich jedoch benutzen zu lassen benutzt Stark selbst die gegebenen Möglichkeiten um mit einem eisernen Anzug, den er in der Gefangenschaft konzipiert und baut, aus seinem Gefängnis zu entkommen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Tony Stark hat sich durch dieses Erlebnis sehr verändert und beschließt seinen Anzug geheim zu halten und sogar noch zu verbessern. Er will sein Weltbild wieder ins Lot bringen und seine Hände rein waschen. Iron Man wird geboren. Ein Mann geläutert von seinem eigenen Schicksal. Ein Mann der beschließt, dass er ein wenig von dem angerichteten Schaden wieder gut machen will. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Marvel schickt mit Iron Man einen Helden auf die Leinwand, der durch seine etlichen Jahre, die er auf dem Buckel hat eigentlich angestaubt sein müsste. Doch ist Iron Man alles andere als angestaubt. Nur der Humor ist knochentrocken, was dem Film ein selten gesehenes Feeling verleiht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Auch wenn einige Entscheidungen bei der Produktion umstritten waren, so hat das Gesamtkonzept alles was ein guter Film haben muss. Der Hauptdarsteller Robert Downey Jr versprüht von der ersten Minute als Tony Stark ein trockenes cooles Flair und baut dies im Laufe des Films sogar noch aus, Gwyneth Paltrow wirkt elegant und kompetent in ihrer Rolle als Pepper Potts und Jeff Bridges ist ein herrlich Zwielichtiger Charakter in diesem Film. Alle Menschen sind glaubhaft und echt gemacht. Man würde nie dran zweifeln, dass man einer solchen Person irgendwo wirklich mal über den Weg laufen könnte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Schön ist, dass man bei Marvel in der heutigen Zeit verstanden zu haben scheint, das ein herausragender Comicfilm mit seinen Actionsequenzen lebt. Sie sind eindeutig ein wichtiger Teil der Handlung und müssen wohl abgestimmt sein, aber sie sind nicht das einzige was den Film ausmacht. Solche Fehler hatte man ja immer wieder mal gemacht und dadurch schöne Ideen zur Mittelmäßigkeit verdammt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Der schauspielende Regisseur Jon Favreau zeigt, dass man ihm zu Recht eine solche Aufgabe zugetraut hat. Alles wirkt perfekt aufeinander eingestimmt. Die Charaktere sind herrlich bunt und so tiefgründig wie in einem Film dieser Disziplin lang nicht mehr gesehen. <span> </span>Die Schnitte sind übersichtlich und gut gesetzt und wenn mit Musik gearbeitet wird, dann greift man stilsicher zu AC/DC und Konsorten, so dass man sich in seinem Kinositz unweigerlich zu einem leichten Kopfnicken hingerissen fühlt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Iron Man ist definitiv die coolste Sau in den Reihen der Comichelden. Die Messlatte wurde in den letzten Jahren schon durch diverse gute Verfilmungen wie die X-Men sehr hoch gelegt, doch all diese werden von Iron Man leicht übertroffen ohne aufdringlich überzogen zu wirken. Der Film hat alles was man braucht in genau der Portion wie es notwendig ist um stimmig zu sein. Marvel wird es schwer haben mit den ambitionierten Projekten Hulk, Captain America und Thor dieses Niveau zu halten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Dieser Film ist definitiv nicht nur etwas für Nerds und absolut Actionhungrige Kinobesucher. Dieser Film ist ein verdammt gutes Stück amerikanischer Heldenunterhaltung. <span> </span>Ein Film bei dem es schwer fällt nicht in Superlative zu verfallen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ein Highlight, wenn nicht sogar das Highlight, des Kinojahres 2008</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Irgendwo auf einer deutschen Autobahnraststätte]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=795</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 12:20:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
<guid>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=795</guid>
<description><![CDATA[
Ein wirklich interessanter Raum findet sich auf einer norddeutschen Autobahnraststätte. Welche gen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://istschonzeit.files.wordpress.com/2008/04/foto0016.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-794" src="http://istschonzeit.wordpress.com/files/2008/04/foto0016.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ein wirklich interessanter Raum findet sich auf einer norddeutschen Autobahnraststätte. Welche genau es ist habe ich wieder vergessen. Irgendwo zwischen Kiel und Hannover jedenfalls. Im Aufenthaltsraum hängt ein Autogramm neben dem anderen. Sortiert grob nach Tätigkeit der Geber.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ich frage mich, was das Ego von Harald Schmidt zu der Größe seines Autogramms im Vergleich zu Anne Will wohl sagen mag. </span></p>
<p style="text-align:left;"> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Emilia Galotti - Schauspielhaus Kiel]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/2008/04/04/emilia-galotti-schauspielhaus-kiel/</link>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 14:20:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
<guid>http://istschonzeit.wordpress.com/2008/04/04/emilia-galotti-schauspielhaus-kiel/</guid>
<description><![CDATA[Das Kieler Schauspielhaus greift in der aktuellen Spielzeit ein Stück von Gotthold Ephraim Lessing ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Das Kieler Schauspielhaus greift in der aktuellen Spielzeit ein Stück von Gotthold Ephraim Lessing auf, das sich auf tragische Art und Weise mit dem Thema Liebe auseinandersetzt.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Doch ist das Stück viel mehr als bloß eine tragische Liebesgeschichte. Es ist ein Politikum und berichtet in detaillierter Form vom Hochmut des Adels dem Bürgertum gegenüber.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Der Prinz Hettore Gonzaga (Stefan W. Wang) <span> </span>ist von der Liebe zur Gräfin Orsina (Agnes Richter) gelangweilt und betet die Bürgerliche Emilia Galotti (Dorothee Föllmer)an. Doch diese ist kurz davor mit dem Grafen Appiani (Marko Gebbert) in den heiligen Bund der Ehe zu treten. Der Prinz ist schwer betrübt. Doch schmiedet sein treu ergebener Vertrauter Marinelli (David Allers)einige Pläne um diese Hochzeit zu verhindern. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Nachdem der ursprüngliche Plan misslingt den Grafen mit einer wichtigen Mission zu betrauen und außer Landes zu schaffen, greift das adelige Duo zu härteren Mitteln. Eine Entführung soll der Situation hilfreich sein. Im Verlauf ebendieser Handlung findet der Graf und zukünftige Ehemann jedoch den Tod. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Marinelli versucht händeringend die Situation zu kontrollieren, doch kommt ihm der Umstand in die Quere, dass sich der Prinz nicht einzig und allein auf seine Handlungen verlassen hat, sondern der verlobten Emilia seine Liebe am Hochzeitstag gestand. Durch dieses Handeln liegt der schwere Verdacht auf dem Prinzen und Marinelli, dass der Tod des Grafen von langer Hand geplant war.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Emilia ahnt von all dem nichts und wähnt sich beim Prinzen auf seinem Lustschloss in Sicherheit, während dieser seine ehemalige Geliebte Orsina abschieben will. Als ihr die Situation erklärt wird durchschaut auch sie sofort das Spiel hinter allem und warnt Odoardo Galotti (Matthias Unruh).</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Das Treiben findet in einem tragisch sinnlosen Schicksal sein Ende, das den Zuschauer berührt und verstört.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Die Inszenierung des klassischen Stücks von Lessing wirkt sehr frisch und modern. Die Stilmittel auf der Bühne sind schlicht und doch aufdringlich. Das Bühnenbild bewegt sich von schlichtem weiß bis hin zu aufdringlichem Rot. Unschuld und Sünde nehmen in Bildern ihre Rollen ein. Eine tiefere Symbolik versteckt sich in allem, was auf der Bühne als Element der Dekoration mit eingebracht wird. Und sei es nur ein Sandsack aus dem das Stück über immer mehr Sand auf den Boden rinnt.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Auch musikalisch greift man eher auf moderne Stücke zurück. Französischer Chanson gepaart mit Balladen wie „When a blind man cries“ untermalen die Handlung passend und mit viel Stil.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Dieses Stücks ist nicht einfach in seiner Kieler Form. Werden doch sehr viele Brücken zwischen Klassik und Moderne geschlagen. Der Regisseur möchte damit sicher aussagen, dass auch in heutiger Zeit die Handlung ebenso aktuell ist wie vor 200 Jahren, als das Stück entstand. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">In meinen Augen ist Emilia Galotti eine gelungene Aufführung, wenn ich auch zugeben muss, dass mir aus Unkenntnis des Stücks der tiefere Sinn der Handlung lange verborgen blieb und ich mehr durch die Inszenierung an sich als durch das Stück mitgenommen wurde auf die Reise. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Das Stück lässt sich jedoch dem Theaterfreund ans Herz legen. Die Schauspieler stecken intensiv in ihren Rollen und die Aufführung ist auf jeden Fall etwas zum Nachdenken und für das Auge des Zuschauers.</font></p>
<p><font face="Calibri"> </font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sweeny Todd – The Demon Barber of Fleet Street]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/2008/03/05/sweeny-todd-%e2%80%93-the-demon-barber-of-fleet-street/</link>
<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 15:05:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Kult Regisseur Tim Burton hat mal wieder zugeschlagen. Diesmal hat er sich an das Kultmusical ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Der Kult Regisseur Tim Burton hat mal wieder zugeschlagen. Diesmal hat er sich an das Kultmusical „Sweeny Todd – The Demon Barber of Fleet Street“ herangetraut. Das schräge Musical von Stephen Sondheim aus dem Jahr 1979 feierte von Beginn an am Broadway einen Erfolg nach dem nächsten.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">London. Irgendwann im 18. Jahrhundert. Der erfolgreiche und überglückliche Barbier Benjamin Barker ( Johnny Depp) gerät in eine Intrige. Der hinterhältige Richter Turpin (Alan Rickman) lässt ihn vors Gericht zerren und sendet ihn lebenslang in die australische Verbannung. All das geschieht ohne jeglichen juristischen Grund. Nur die verblendete Liebe zu der Frau des Barbiers treibt den Richter dazu dies zu tun und dann Frau und kleine Tochter an sich zu reißen.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">15 Jahre später hat es Benjamin Barker geschafft sich aus Australien abzusetzen und kehrt unter dem Namen Sweeny Todd wieder zurück. Er findet sein ehemals so schönes Haus in einer nun trostlosen Gegend wieder. Bewohnt von einer Mrs. Lovett ( Helena Bonham Carter) die nach ihrer eigenen Aussage die schlechtesten Fleischpasteten der Welt versucht an den Mann zu bringen.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Kurzer Hand mietet sich Sweeny Todd bei ihr ein und macht einen Laden in seinem alten Haus auf. Schnell macht er von sich Reden in dem er den allseits beliebten Barbier Signor Adolfo Pirelli (Sacha Baron Cohen) öffentlich zu einer Wettrasur herausfordert und deklassierend besiegt. Doch all das macht er nicht für Geld. Von Anfang an treibt ihn der Wunsch nach Rache.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Er will auf diese Weise den Richter und den Büttel des Bezirks (Timothy Spall ) in sein Geschäft locken um dort Rache an ihnen zu üben für sein Schicksal und das seiner Familie. Seine Tochter gefangen im Haus des Richters als Mündel und die Frau, wie Mrs. Lovett erzählt, durch die Scham in den Gifttod getrieben.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Doch schon von Anfang an gibt es erste Schwierigkeiten. Als Pirelli in Todd den alten Barbier Barker erkennt erpresst er ihn und verliert sein Leben durch die Rasierklinge. Ein erstes Opfer ist da. Todd und Lovett haben eine Leiche zu beseitigen. Er, weil er von Rachsucht getrieben ist. Sie, weil sie unsterblich verliebt ist in den Mann, der in ihr Leben trat. Schnell schmieden die beiden makabere Pläne und eine wahre Mordserie ergreift London.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Sweeny Todd ist wahrscheinlich der ungewöhnlichste Film von Tim Burton, den ich jemals gesehen habe. Er ist sehr blutig und noch viel grausamer. Kein Wunder. Sterben die Opfer doch meist durch einen Schnitt in die Halsschlagader. Todd, der zu Anfang nur von Rache getrieben wird, verliert zunehmend die Kontrolle und läuft offen in etwas, was er selbst nicht ahnen geschweige denn kontrollieren konnte.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Dabei lässt Burton den Zuschauer an jedem Stadium der Entwicklung teilhaben. Die triste und farblose Realität wird nur kurz immer mal wieder überlagert durch Sequenzen in denen Erinnerungen oder Träume Farbe und Licht in das Leben bringen.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Stilistisch wird die Beklemmung somit von Anfang an an den Zuschauer weitergereicht. Nur das Blut ist eine willkommene Abwechslung in der Tristesse des Alltags. Dabei ist der Hauptcharakter zugleich Gut und Böse. Es werden in diesem Streifen keine moralischen Werte vermittelt. Das Herz kann nicht für Sweeny Todd schlagen, doch ist er auch nur ein Opfer seiner selbst und so fühlt man mit ihm oder dem Teil Benjamin Barker der noch existiert.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Wie schon in früheren Werken arbeitet Burton sehr eng mit Johnny Depp zusammen und auch diesmal geht das Konzept auf. Die beiden haben sich aufeinander eingeschworen, wie kein Duo sonst in Hollywood. <span> </span>Zusätzlich hat der Regisseur noch an dem Set von Harry Potter gewildert und gleich drei begnadete Schauspieler mit an Bord geholt. Helena Bonham Carter könnte sogar 1 zu 1 von dem Set genommen worden sein ohne vorher neu geschminkt zu werden. Ist doch auch ihr Charakter bei Potter eher Zwielichtig und fahl.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Alle Gesangsstücke sind von den Schauspielern selbst eingesungen, was grad bei Alan Rickman eine wahre Freude ist. Seine Stimme ist immer wieder eine Erfüllung.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Sweeny Todd ist ein Meisterwerk für sich. Ein Musical, ein Hollywoodstreifen, ein Drama, ein Horrorfilm. Doch gewiss ist Sweeny Todd keine einfache Unterhaltung.</font></p>
<pre><a target="_blank" href="http://www.sweeneytoddmovie.com/" title="Sweeny Todd">Die offizielle Filmseite</a></pre>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eureka]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/2008/03/04/eureka/</link>
<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 09:57:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eureka ist eine in Deutschland neu angelaufene Serie, die nicht so recht in bisherige Schubladen pas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eureka ist eine in Deutschland neu angelaufene Serie, die nicht so recht in bisherige Schubladen passt. Es steckt ein wenig Comedy drin, es steckt viel Science Fiction und Mystery drin. Natürlich auch ein wenig Drama. Ein gutes Potential, wenn man die Dinge richtig mischt.</p>
<p><strong>Die idyllische Kleinstadt </strong>Eureka<strong> an der Westküste der USA verbirgt ein mysteriöses Geheimnis: Die amerikanische Regierung hat als Geheimprojekt nach dem Zweiten Weltkrieg dort seit Jahren ihre brillantesten Wissenschaftler und deren Familien angesiedelt. Kein Wunder, dass sich Innovationen und totales Chaos hier die Hand geben. Als US-Marshall Jack Carter nach einer Autopanne in Eureka strandet, merkt er schnell, dass hier nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.</strong></p>
<p><strong>Text: ProSieben</strong><strong> </strong></p>
<p>Schaut man zuerst auf diese Stadt, so erinnert sie ein klein wenig an ein technisch hochgerüstetes Rome – Wisconsin. Die Stadt, die man als Freund von "Picket Fences" kennenlernen durfte. Die Einwohner sind ähnlich schrullig schräg und doch von Anfang an liebenswürdig. Dabei stammt Eureka nicht von einem David E. Kelley, sondern von einem frischen und unverbrauchten Produzententeam, die sich ein wenig austoben.</p>
<p>In Amerika steckt die Serie grad in der zweiten Staffel und läuft erfolgreich auf dem SciFi Channel wo sie auf jeden Fall ein drittes Jahr erhalten wird Nach betrachten des Piloten und einer halben regulären Episode bin ich angetan von der Idee, dass die Amerikaner eine Stadt haben in der man ganz im Geheimen an unserer Zukunft bastelt.</p>
<p>Dort geht auch immer mal wieder einiges so schief, dass man jemanden braucht, der kräftig aufräumt. Schön ist in diesem Zusammenhang der Bruch zwischen den hochbegabten Leuten und dem eher nüchtern auf die Situation blickenden Sheriff.</p>
<p>Wenn Eureka so weiter macht, dann kann es durchaus zu einem festen Bestandteil meiner abendlichen Fernsehkost werden. Ich denke das Eureka mehr zu bieten hat als nur visuell schön aufbereitete und aneinander gereihte Szenen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ritualisiertes TV]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=102</link>
<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 22:18:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es gibt so einige Dinge an die ich immer wieder gern zurück denke, wenn ich an mein Leben mit dem F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Es gibt so einige Dinge an die ich immer wieder gern zurück denke, wenn ich an mein Leben mit dem Fernsehen denke. Eine dieser Sachen ist das letzte Mal, dass ich so richtig ab und zu mit Freunden zusammen TV gesehen habe. Es war schön und ich hätte gern wieder solche Rituale.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Es war schön, wenn ein paar Chips auf dem Tisch stehen und die Flimmerkiste läuft. Dann kommt der magische Moment und das Kribbeln kann ich heute noch spüren. Die Werbung ist zu Ende, die Serie beginnt.</font></p>
<p align="center" style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">„So no one told you life was gonna be this way…“</font></p>
<p><font face="Calibri"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Z7TASOGNfTs'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/Z7TASOGNfTs&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Und dann kommt der Moment. Erwachsene Leute grinsen und freuen sich und klatschen vier Mal in die Hände. Oder zweimal doppelt. <span> </span>Es ist das Ritual, dass uns zu einem Teil der Freunde machte. Es ist das was uns sagte, dass wir gleich da sind, wo unsere Freunde wohnen und mit ihnen Dinge erleben werden, die uns Spaß machen. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Wir waren nicht nur Zuschauer, sondern immer irgendwie dabei, weil wir selbst auch Freunde waren und weil wir immer spüren konnten, wie es ist, wenn man jemanden hat auf den man bauen kann.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Noch heute sehe ich diese Serie gern und ein wenig von dem Zauber ist noch immer da, wenn ich eine der unzähligen Wiederholungen im TV verfolge. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Doch alles Gute geht einmal vorbei und so gingen auch bei den „Friends“ irgendwann die Lichter aus. Natürlich gibt es noch immer das Spin Off, dessen Folgen grad auf Pro7 laufen, aber man sieht sofort, dass „Joey“ nichts von dem Zauber hat. Zu Recht hat man in den USA diesen Versuch nach zwei Jahren aufgegeben. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">So bleibt dann doch nur ab und zu einfach mal bei den „Friends“ in der Wiederholung zu klingeln.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Thomas Gottschalk]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/2008/03/02/thomas-gottschalk/</link>
<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 12:22:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn Thomas Gottschalk einerseits behauptet er mache immer noch Jugendsendungen und auf der anderen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Thomas Gottschalk einerseits behauptet er mache immer noch Jugendsendungen und auf der anderen Seite sagt, dass ihm die 52 jährige Zuschauerin lieber ist als der Klingeltonrunterlader, dann ist da eine Diskrepanz, die nur dem Gottschalk nicht aufgeht.</p>
<p> Und so ist Wetten Dass auch mittlerweile. Trotzdem haben wir mangels Alternativen den Abend damit verbracht und uns nicht allzu sehr gelangweilt dabei.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verbrennungen – Schauspielhaus Kiel]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/2008/02/29/verbrennungen-%e2%80%93-schauspielhaus-kiel/</link>
<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 14:41:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das aktuelle Stück im Donnerstags Abo des Schauspielhaus heißt Verbrennungen und stammt von dem li]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das aktuelle Stück im Donnerstags Abo des Schauspielhaus heißt Verbrennungen und stammt von dem libanesisch, kanadischen Autor Wajdi Mouawad.</p>
<p>Es geht um die beiden Kinder Jeanne und Simon, die nach dem Tod ihrer Mutter durch das Testament mit der Suche nach verschollenem Vater und Bruder betraut werden. Die beiden Kinder sind sehr überrascht über diese Nachricht einer toten Frau, die sie kaum kannten. Die letzten fünf Jahre ihres Lebens hatte die Mutter komplett schweigend verbracht und war den beiden Kindern daher fremd. Simon weigert sich zuerst und verschließt sich, während Jeanne auf Entdeckung in dem Leben ihrer Mutter geht.</p>
<p>Die Suche nach Bruder und Vater führt die beiden in ein Land, dass Ende der 70er Jahre die Heimat der Mutter und zugleich Austragungsort eines blutigen Bürgerkriegs gewesen ist. Schon bald finden sich in diesem Land erste Details über die verschollenen Familienmitglieder, obwohl die beiden Protagonisten zuerst die Existenz beider angezweifelt hatten. Den Vater hatte man nach Erzählungen der Mutter als im Krieg gefallen angesehen.</p>
<p>Nach und nach müssen Jeanne und Simon mit ansehen, wie das Bild, das sie von ihrer Mutter hatten, ein komplett falsches gewesen und der Krieg, der mittlerweile beendet ist, auch ein Teil ihrer eigenen Geschichte ist. Und immer näher rücken sie mit ihren Nachforschungen an die Erkenntnis, warum ihre Mutter schwieg und was für ein grausames Geheimnis noch vor den beiden liegt.</p>
<p>Das Stück ist in der Kieler Inszenierung gespickt mit sehr vielen visuellen Effekten. Die Bühne brennt, es regnet, sie explodiert und es wird immer wieder geschossen. In den Rückblenden sind wir live im Krieg dabei und erleben die Geschichte der damals noch jungen Nawal, die ein Kind zur Welt bringt, das ihr entrissen wird. Später erleben wir sehr viel Blut, Gewalt, Folter und Tod und wieder sind wir von Beginn an dabei. Erst zum Schluss entwirren sich langsam die Fäden um das schwere Kriegsschicksal der jungen Mutter und ihrer Kinder.</p>
<p>Die Inszenierung geht sehr an die Nerven, da sie so imposant ist. Doch wenn man an diesen Dingen vorbeisieht, dann bleibt leider nur ein mittelmäßiges Stück in einer diesmal nicht wirklich überzeugenden Umsetzung. Zu viele Fragen bleiben am Ende unbeantwortet. Zu viel hat einem das Geheimnis der beiden Kinder abverlangt um dann doch irgendwie seicht zu enden. Zu viel Potential hat der Autor schon beim Schreiben verschenkt und versucht dies durch Wortgewalten wett zu machen. Eine echte Konfrontation hingegen gibt es nicht. Nur der namenlose Krieg in dem namenlosen Land wird sehr schmutzig und doch irgendwie steril dargestellt.</p>
<p>Auch in der schauspielerischen Leistung gibt es bei Verbrennungen einige schlecht gelungene Aspekte. Zu oft verspricht man sich, während schneller und impulsiver Monologe. Der einzige, der an diesem Abend über solchen Dingen steht, ist Zacharias Preen. Nicht das dieser sich nicht auch verhaspeln würde, doch ist dies als Teil seiner Rolle wohlwollend auslegbar. Auffallend jedoch sind solche Schwächen vor allem bei Agnes Richter, David Allers und auch bei Felix Zimmer, die normalerweise mehr leisten können.</p>
<p>Verbrennungen kann ich nur bedingt empfehlen. Zu schwer ist die Kost und zu verworren das Geschehen schon an sich. Und die dünne Geschichte hinter all den Bildern und Metaphern scheint nicht mal von den Schauspielern getragen zu werden. Anders lässt sich die nervöse Darbietung nicht erklären.</p>
<p>Das Kieler Schauspielhaus hat so viel mehr zu bieten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Knight Rider ist zurück]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=81</link>
<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 13:34:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
<guid>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=81</guid>
<description><![CDATA[ 
Es war Mitte der 80er Jahre, als ein Mann und sein Auto auf RTL Plus die Wohnzimmer Deutschlands ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Calibri"></font> </p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Es war Mitte der 80er Jahre, als ein Mann und sein Auto auf RTL Plus die Wohnzimmer Deutschlands mit einem Schlag eroberte. Diese Generation hauptsächlich von Jungs wuchs mit dem Wunsch auf einmal so ein cooles Auto zu fahren wie David Hasselhoff. Und ein Großteil der Mädels damals dürfte sich einmal so volles Haar gewünscht haben.</font></p>
<p><font face="Calibri"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ZffqanrFE8Q'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/ZffqanrFE8Q&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span> </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Die Serie war ein echter Quotenschlager und hat wirklich eine ganze Generation geprägt. David Hasselhoff war auf dem Höhepunkt seiner Karriere und das ganz ohne Brüste und Sonnenstrände.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Danach folgten erfolglose Wiederbelebungsversuche mit Fernsehfilmen und nun im Zuge der Rundumerneuerung des Fernsehgeschäfts gibt es einen neuen Anlauf.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Am 17. Februar 2007 lief ein Pilotfilm für eine mögliche Nachfolgeserie auf NBC und wurde gut aufgenommen. Es dreht sich hierbei um eine Serie in der der Sohn von Michael Knight Mike Tracer die Hauptrolle spielt. Das ergibt natürlich die Möglichkeit immer mal wieder Michael Knight gespielt von David Hasselhoff zu zeigen. Das Auto ist auch kein Trans M mehr sondern ein stilvoll gewählter Ford Shelby GT500KR Mustang mit grauen Streifen.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Jetzt werden wir sehen ob die Kinder die nach uns kommen auch mit Knight Rider aufwachsen werden. Irgendwie bleibt doch immer alles beim Alten.</font></p>
<p><font face="Calibri"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/tK5tm234Eus'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/tK5tm234Eus&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span> </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Wobei das neue Auto gesprochen wird von Val Kilmer. Da muss ich doch an seine beste Zeile als Batman denken:</font></p>
<p><span><font face="Calibri">„It’s the Car…. Chicks love the Car“</font></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die bionische Liga]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=79</link>
<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 20:22:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
<guid>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=79</guid>
<description><![CDATA[Superkräfte haben den Menschen schon immer irgendwie gereizt. Und nichts ist praktischer als Superk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:'Georgia','serif';">Superkräfte haben den Menschen schon immer irgendwie gereizt. Und nichts ist praktischer als Superkräfte zu erlangen, aber dennoch dafür nichts leisten zu müssen. In den 70er Jahren machte das Lee Majors vor. Na gut. Er musste vorher mit ‘nem Flugzeug abschmieren um diese Kräfte zu bekommen, aber das kann ja nun auch wirklich jeder. Dem schwer verletzten Piloten werden in einer Operation Teile für 6 Millionen Dollar eingesetzt</span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';">So sah das damals aus:</span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/oDv0nfAanZg'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/oDv0nfAanZg&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';">Da das Konzept aufging ging man schon sehr bald zu einer Spin Off Serie über. Diesmal stand eine Frau im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die sieben Millionen Dollar Frau. </span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';">Ich denke es wurden schon ausreichend Witze darüber gemacht, warum die Operation bei einer Frau eine Million teurer war als beim Mann. </span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';">Hier ein paar Beispiele noch mal trocken dahingeworfen: Hirn, Brüste, Büstenhalter, Permanent Make Up und mein Liebling, Einparkhilfe.</span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';">So sah das dann aus:</span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ST1af8N5FaM'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/ST1af8N5FaM&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';">Ende der 80er Jahre, nachdem man immer mal wieder den sechs Millionen Dollar Mann und/oder die Sieben Millionen Dollar Frau ausgegraben hatte, verschlug es die bionische Idee in den Kindersektor.</span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';">Das sah dann so aus:</span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/HwUzbmeiqRg'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/HwUzbmeiqRg&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';">Und nachdem man nun sowohl, die Männer, als auch die Frauen, sowie die Familien durch hatte und wohl doch vor bionischen Tieren als Hauptdarsteller zurückschreckte musste man sich was <strike>Neues</strike> Anderes einfallen lassen. Da wir ja in einer Zeit leben in der Neu Erzählungen so gut funktionieren haben wir seit 2007 wieder eine Bionic Woman.</span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';">Diesmal sieht das ganze so aus.</span></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';"></span><span style="font-family:'Georgia','serif';"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-zkmq4rDM5c'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/-zkmq4rDM5c&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></span><font face="Calibri"> </font></p>
<p><span style="font-family:'Georgia','serif';">Und wenn wir noch ein wenig abwarten, dann gibt es bestimmt auch wieder einen sechs Millionen Dollar Mann und noch viele andere bionische Abenteuer für unsere Kinder und unsere Kindeskinder. Denn wenn man mal ehrlich ist, dann ist Unsterblichkeit die beste Superkraft.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schmidt &amp; Pocher]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/2008/02/22/schmidt-pocher/</link>
<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 14:43:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gute Neuigkeiten für die Fans vom Schmidt &amp; Pocher Format. Obwohl die Quoten der Sendung nach w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Gute Neuigkeiten für die Fans vom Schmidt &#38; Pocher Format. Obwohl die Quoten der Sendung nach wie vor eher mau sind hat man sich dennoch entschieden im nächsten Jahr die Zusammenarbeit fortzusetzen. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Eine klare Entscheidung für Qualität statt Quote mag jetzt mancher sein, eine pure Verschwendung von Sendezeit und finanzieller Ressourcen mag ein anderer sagen.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Format musste ich für mich entdecken, dass ich in letzter Zeit häufiger zu öffentlich-rechtlicher Kost greife. Nicht zuletzt, weil die „Berührungsängste“ abgebaut werden mit den Programmen.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Die beiden bekommen im „nächsten Jahr“ 19 Mal die Gelegenheit Deutschland und die Welt durch den Kakao zu ziehen. Das sind drei Episoden weniger als in der vergangenen Staffel und für Leute die sich früher mal an den „Daily Harry“ gewöhnt hatten natürlich eindeutig zu wenig auf dem Teller um sich gesund zu ernähren. Mager von der Häufigkeit, aber hoffentlich dennoch sättigend was den Inhalt angeht geht man in das Jahr der EM.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Man darf sehr gespannt sein.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Via <a target="_blank" href="http://ww.quotenmeter.de" title="Quotenmeter">Quotenmeter</a></font></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Eurovision Songcontest 2008]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=76</link>
<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 12:38:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Krenzi hat sich mal dran gemacht und einen ausführlichen Eurovision Songcontest Abriss verfasst. Mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><a target="_blank" href="http://kieliscalling.blogspot.com" title="Krenzis Blog">Krenzi</a> hat sich mal dran gemacht und einen ausführlichen Eurovision Songcontest Abriss verfasst. Mit viel Text und Videomaterial kommt der Beitrag daher und kann durchaus als Auftakt der Song Contest Saison betrachtet werden, die am 24. Mai mit dem Finale enden wird.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><a target="_blank" href="http://kieliscalling.blogspot.com/2008/02/esc.html" title="Eurovision Songcontest">Hier</a> könnt ihr euch direkt den Beitrag ansehen.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Sehr schön ist, dass Krenzi auch einen Beitrag über Kate Ryan verfasste, weil jemand bestimmtes immer noch geknickte Ohren hat, wenn er an <s>das Siegeslied </s>diesen im Halbfinale ausgeschiedenen Titel denkt.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Earth 2 auf ARD]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/2008/02/22/earth-2-auf-ard/</link>
<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 00:18:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich zappe grad so friedlich vor mich hin und lande bei der ARD. Die hat sich die rechte für Earth 2]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Ich zappe grad so friedlich vor mich hin und lande bei der ARD. Die hat sich die rechte für Earth 2 gekauft. Eine Science Fiction Serie aus dem Jahr 1994 die leider Gottes nur eine einzige Staffel erhielt, obwohl sie durchaus Potential hatte. Doch was nutzt Potential, wenn man die dazugehörigen Einschaltquoten nun mal nicht erbringt.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Dabei ist die Serie eine sehr schöne Mischung aus 1000 Meilen Staub und Lost. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Eine Gruppe von Menschen will einen neuen Planeten kolonisieren – eine neue Erde. Doch schon beim Start sind die Kolonisten bedroht, da die eigene Regierung nicht wünscht, dass das Unternehmen Erfolg hat. Schließlich gelingt die Sabotage des Schiffs durch die Regierung auch und die Kolonisten müssen auf dem Planeten New Pacifica notlanden. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Schon bald sieht man sich dort außerirdischen Kulturen und bedrohlichen Situationen gegenüber. Denn nur weil die Regierung, die die Kolonisten tot sehen möchte 22 Lichtjahre entfernt ist, heißt es nicht, dass man außerhalb ihrer Reichweite ist. Spione und zwielichtige Gestalten mit sehr viel Geheimnissen und Doppelmoral bestimmen das Szenario.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Ein wirklich empfehlenswertes Stück Fernsehgeschichte mit einem herrlich bösen Tim Curry.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Die Serie wird in Zukunft bis zum Ende der 21 Episoden immer Donnerstags nachts gegen 2.30 Uhr ausgestrahlt.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Earth_2" title="Wikipedia Eintrag">Mehr Infos</a></font></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[27 Dresses]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=63</link>
<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 11:07:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jane (Katherine Heigl) ist verliebt in Hochzeiten. Doch leider hat sich für sie bisher noch nicht d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Jane (Katherine Heigl) ist verliebt in Hochzeiten. Doch leider hat sich für sie bisher noch nicht der richtige Mann gefunden. Sie träumt von einer Traumhochzeit, in der sie im Mittelpunkt steht, im Kleid ihrer Mutter, dort wo ihre Eltern heirateten.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Da nicht der richtige Mann in Sicht ist und sie Hochzeiten für ihre Befriedigung benötigt und nebenbei noch an dem Helfersyndrom leidet stürzt sie sich in eine Brautjungfernschaft nach der nächsten.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Auf einer dieser Hochzeiten stößt sie auf den Journalisten Kevin (James Marsden), der in ihr eine großartige Story sieht, als er ihren Filofax findet und feststellt wie Hochzeitsverliebt sie ist. Er hält von Hochzeiten nichts obwohl genau diese sein Job sind. Er schreibt für eine Hochzeitskolumne.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Jane mag Kevin anfangs so gar nicht und ist stattdessen in ihren Chef verliebt seit Jahren. Doch macht sich an genau diesen leider ausgerechnet die eigene Schwester ran. Und so sieht Jane, wie ihre Traumhochzeit stattfinden soll und sie sie auch noch plant. Nur leider mit ihrer Schwester in der Hauptrolle.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">In der Zwischenzeit findet Jane immer mehr heraus, das hinter Kevin auch ein Mensch steckt und vor allem der Autor ihrer Lieblingskolumne. Zwischen den beiden knistert es widerwillig.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Doch was dem Film den Namen gibt steht bald zwischen ihnen. Kevin hat über Jane einen Artikel geschrieben, der erscheint und sie in insgesamt 27 Dresses als Brautjungfer zeigt. Sie ist Stadtgespräch und Kevin nicht wirklich dankbar.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Jane gibt sich ihrer Wut hin und sorgt dafür, dass die Hochzeit zwischen ihrem Chef und ihrer Schwester platzt, weil ihre Schwester sich für diesen Mann verbogen hat.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Niemand steht nun also mit Partner da und doch umschwirren sich die Charaktere doch irgendwie permanent. Doch das Ende ist von Anfang an vorherbestimmt.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">27 Dresses erfindet nichts neu und ist von Anfang an durch eine klare Rollenverteilung durchschaubar. Douglas Adams beschrieb dies einmal so:</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">"Boy-Wesen trifft Girl-Wesen, und sie küssen sich unter einem silbrig glänzenden Mond der aus nicht hinreichend geklärten Umständen explodiert!"</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Und ähnlich läuft es hier ab, wenn man davon absieht, dass es keinen Mond gibt und dieser auch nicht explodiert. Doch das Schema, das eine Hochzeits-Komödie haben muss wird hier eins zu eins umgesetzt. Wenn man sich damit einmal auseinander gesetzt hat und nichts anderes erwartet als seichte Unterhaltung, dann kann man sich auf einige sehr schräge Momente und amüsante Charaktere freuen.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">27 Dresses ist schön visualisiert und hat Charaktere, die sich authentisch geben, wenn auch dennoch überzeichnete Archetypen sind ihrer Art, die sich ab und an doch mal aus ihren Rollen heraus bewegen können. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Wer ins Kino gehen will um bei einem amüsant seichten Film einmal einen kurzen Moment abzuschalten, der ist hier richtig. Für alle die irgendwie mehr wollen sind andere Filme auch aus diesem Genre sicher die bessere Wahl.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bodo Wartke - Achillesverse]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=59</link>
<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 11:48:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nächsten Sonntag ist Bodo Wartke in Kiel im Maxx und Sonja und ich werden ebenfalls dabei sein. Pri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Nächsten Sonntag ist Bodo Wartke in Kiel im Maxx und Sonja und ich werden ebenfalls dabei sein. Prima. Dann sind wir ja zu dritt mag man denken. Doch ich denke auch noch andere werden kommen, wenn er sich ans Klavier setzt. Noch vor einem halben Jahr kannten wir diesen speziellen Entertainer nicht und nun werden wir ihn live sehen. Der Mann kommt aus Hamburg bzw. aus Bad Schwartau und doch mußten wir auf dem WDR über ihn stolpern. Nebenbei ergab sich noch, dass ein Freund von uns wohl mit eben diesem Entertainer früher die Schulbank drückte und dieser Freund am Sonntag auch mit uns ins Maxx ziehen wird um sich köstlich unterhalten zu lassen. </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Zwar spielt er "nur" sein altes Programm "Achillesverse" und nicht sein neues "Noah war ein Archetyp" und doch denke ich wird gutes niemals aus der Mode kommen.</font></p>
<p><font face="Calibri"></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Für alle denen Bodo Wartke noch nichts sagt habe ich den folgenden Tipp. Mal rein hören. Ehrlich. Kann nicht schaden. Der Mann hat eine Menge Witz und Esprit. Normalerweise sagt man dass ja immer über Leute die sonst nichts haben, aber hier kommt noch eine gehörige Portion Talent hinzu.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Auf <a target="_blank" href="http://www.bodowartke.de" title="Bodo Wartke">seiner Seite</a> gibt es einiges auf die Ohren von ihm, aber am schönsten ist vielleicht, dass man sich sein Liebeslied auch selbst basteln kann.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><a target="_blank" href="http://www.bodowartke.de/liebesliedgenerator/llg_flash.php" title="Liebesliedgenerator Bodo Wartke">Hier</a> der passende Generator dazu um einfach mal in allen Sprachen zu sagen:</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Ich will‘s in allen Sprachen für dich singen, auf allen Instrumenten zum erklingen bringen - Ich liebe dich</font></p>
<p><font face="Calibri"></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Und für jeden der nicht selbst basteln möchte habe ich noch ein Youtube Video ausgegraben.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ZOb0bErcDyg'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/ZOb0bErcDyg&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bundesvision Songcontest]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=55</link>
<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 20:33:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
<guid>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=55</guid>
<description><![CDATA[Stefan Raab lädt mal wieder zum fröhlichen Gesamtdeutschen Liedersingen ein. Jedes Bundesland ent]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Stefan Raab lädt mal wieder zum fröhlichen Gesamtdeutschen Liedersingen ein. Jedes Bundesland entsendet seinen eigenen Mitstreiter und ich habe mich parallel hingesetzt und jedes Lied direkt live bewertet.<strong> </strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><!--more--><strong><font face="Calibri"></font></strong></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong> </strong></font><font face="Calibri"><strong>Hamburg – Das Bo</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Schade. Früher habe ich mal sehr gerne gehört, was er so mit anderen Leuten zusammen auf die Bühne brachte. Bin aber auch noch nie wirklich der Hip Hopper gewesen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich „das Original“ irgendwo noch im Keller auf Vinyl habe. Die Münchner Freiheit mit „Ohne dich“</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Mecklenburg-Vorpommern – Jennifer Rostock</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Die Musik erinnert ein wenig an die Stücke, die in den 80ern so modern gewesen sind. Einordnen kann ich sonst „Kopf oder Zahl“ nicht weiter. Ich könnte jetzt auch kein Stück sagen, was genauso klingt, aber es war doch schon sehr Achtziger. Unkonventionell, laut und lebensfroh. Nicht schön, aber schnell.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Hessen – Rapsoul</strong> </font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">„König der Welt“ wollen die Hessen werden. Beim Bundesvision Songcontest kommen sie Familienfreundlich mit vielen Kindern auf der Bühne daher und wollen für Begeisterung sorgen. Der Beat geht ins Ohr, weil Dinge die von Kindern gesungen irgendwie immer ins Ohr gehen werden. Aber er bleibt da nicht so wirklich.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Saarland – Casino Zero</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Ihr Stück heißt „Gib mir einen Blick“ und den bekommen sie auch. Schon allein, weil sie einen sehr interessanten Showact haben. Auf der Bühne hüpft eine nicht erkennbare Gestalt blinkend herum. Die Musik selbst klingt eher etwas schräg. Stimmlich nicht das Wunder klingt die Band so, als wenn man doch noch auf dem Stand der Schulband ist.<span>  </span>Wobei ich zugeben muss, dass das Lied an sich durchaus was haben könnte, wenn es jemand anders machen würde. Zum Glück wollen sie nur einen Blick und keine Stimme.</font></p>
<p><span><font face="Calibri"><strong>Sachsen – Far East Band feat. <span> </span>Dean Dawson</strong></font></span></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Unfassbar heißt das Stück der sächsischen Combo und ist eine Mischung aus diversen Musikrichtungen. Auf den Punkt sitzt die Performance. Ist zwar nicht meine Musik, erreicht mich aber und ist bisher auf jeden Fall der Beste Beitrag in meinen Augen. Ein sehr schöner Auftritt.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>SachsenAnhalt – Down Below</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Die dunklen Rocker aus Sachsen Anhalt setzen vor allem auf Showeffekte. Das Aussehen ist ein wenig Emo. Der Auftritt selbst ist stimmlich nicht so überzeugend, was schade ist, weil das Lied an sich richtig der Kracher ist, wie man neulich hören durfte. Hier lohnt auf jeden Fall noch mal ein Hören der Single bevor man sein Urteil fällt. Zumindest hat der Auftritt Feuer und eine gehörige Portion Energie.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Bremen – Paulsrekorder</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Und wieder sind wir in den 80ern. Retro ist wieder in. Und wieder mal wird eine Frau namens „Anna“ besungen. Einfache Beats, leichter Rhythmus und schräge Töne machen den Charme dieses Stücks aus. Für jemanden, der musikalisch in den 80ern verwurzelt ist ist der Zugang hier recht einfach. Das Lied hat keinen Tiefgang, aber das macht nichts. Der Chorus ist „catchy“ und so ist Paulsrekorder für mich auch recht weit vorn, wenn man das bisher Gesehene als Durchschnitt nimmt.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Schleswig-Holstein Panik aka Nevada Tan</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">„Was würdest du tun“, wenn du aus Schleswig-Holstein kommst und diese Band dich quasi beim Bundesvision Songcontest vertritt? Wahrscheinlich würde ich meinen Lokalpatriotismus zusammen kratzen und sagen, dass das Lied saugeil ist und kein anderes Lied eine Chance haben wird gegen dieses Stück. Nein. Dann mach ich das doch auch einfach mal. Es reißt mich nicht vom Sofa, aber ich bin ja auch träge. Keine Panik. Die machen das schon.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Brandenburg –Subway to Sally</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Der Klassiker. Subway to Sally machen die Welt schon seit 15 Jahren unsicher. Und auch der heutige Auftritt ist sehr dark, sehr schwer, sehr gut. Mit Herz und Leidenschaft schafft die Band es modernes und altertümliches zu vereinen auf ihre ganz spezielle Weise. Da muss man das Lied nicht erst „Auf Kiel“ nennen, damit ich mich wohlfühle. Ich hatte viel erwartet von dem Auftritt und man hat viel erhalten.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Nordrhein-Westfalen – Sisters</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Vom Mittelalter geht es direkt in die Karibik von den Klängen her. Eine Gruppe von Solokünstlerinnen hat sich zusammengeschlossen und gibt der Musik, die man gern in Jamaica am Strand hören mag auf spezielle Art und Weise mit modernen Kompositionen. Dabei bleibt das Stück „Unite“ leider ein wenig zu seicht für meinen Geschmack um mich wirklich zu erreichen. Musik wie diese muss sofort ins Ohr oder gar nicht.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Rheinland Pfalz – Peilomat</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Und wieder wird eine Dame besungen. Diesmal ist es „Jenny“, die das Herz des Sängers bewegt. Dabei hat die Band durchaus einen netten Beat am Start, der was taugt. Schließlich durfte man ja schon üben im Vorprogramm von Tokio Hotel. Die Showeinlage ist auch sehr geil. Der Gitarrist hat auf jeden Fall einen so knackigen Arsch, wie manche Mädels es gern haben wollen würden.<span>  </span>Jenny geht ins Ohr und macht Spaß. Auch kein Nobelpreis für die Band, aber durchaus Respekt und ein wenig Jenny im Ohr.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Thüringen – Clueso</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Mit gewohnt ruhigen Tönen kommt der Thüringer daher. Er genießt es die Einfachheit zu zelebrieren. Dabei ist „Kein Zentimeter“ nicht nur der Titel seines Liedes sondern anscheinend auch das Motto seiner Bühnenshow. Auf der Bühne ist neben ihm auf jeden Fall ein ganzer Haufen Musiker. Vor allem Streicher. Clueso schafft es wieder mit dem was er macht sein Ziel zu erreichen. Für mich ein ganz klarer Favorit für einen der vorderen Plätze.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Bayern – Sportfreunde Stiller</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">Nicht erst seit ihrer WM Hymne letztes Jahr sind die Sportfreunde Stiller auch außerhalb von Bayern ein Begriff. Heute gibt es den „Anti Nazi Bund“ von den Sportfreunden zu hören. Und gleich zu Anfang wird schon klar, dass man sehr wichtig findet, dass ein Lied von den Sportfreunden auch so klingt wie ein Lied von ihnen. Ich denke aber trotzdem dass die Combo schon mal größere Würfe hatte, wenn auch die Aussage durchaus positiv ist. Aber eben „Stadion Mitsing Mucke“</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Berlin – Culcha Candela</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri">„Chica“ soll der neue „Hammer“ von den Berlinern sein. Sie kommen daher mit einer Choreographie und einem stylischen Gruppenauftreten. Doch für mich ist der Song zu sehr und auch wieder zu wenig Seed. Nicht eigenständig und vor allem von den Tönen her zu hoch angelegt will sich Chica nicht mit mir anfreunden. Dennoch sehe ich die Dynamik des Liedes an und denke auch hier, dass die Masse das Lied lieben wird.</font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Baden-Württemberg – Laith Al-Deen</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Calibri','sans-serif';">Der Sänger setzt auch beim Bundesvision Songcontest wie andere Bands auf das sichere Pferd. Man macht das, was man am besten kann. Und singen kann Laith Al-Deen sehr gut. Ein sehr schönes Lied, was zwar auch nicht meinen Geschmack trifft, aber immerhin einen netten „Autofahr“ Beat hat. Unaufdringlich leicht und beschwingt kommt das Liedchen daher und wird sicherlich auch mit Punkten bedacht.</span></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><font face="Calibri"><strong>Niedersachsen – Madsen</strong></font></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Calibri','sans-serif';">Madsen mag man, oder man mag sie nicht. Ich kann mit „Nachtbaden“ zumindest nicht allzu viel anfangen, weil es mir zu aufdringlich und zu aggressiv daher kommt. Das ist durchaus gewollt und so wird sicherlich das Herz des Deutschen Madsen Fans bei diesen Klängen höher schlagen. Mein Herz tat es jedenfalls nicht.</span></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Calibri','sans-serif';"></span></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Calibri','sans-serif';"></span></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Calibri','sans-serif';"></span></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Calibri','sans-serif';">So... Jetzt sind alle Interpreten durch. Sonja und ich sind uns ungefähr einig. Favoriten sind für uns: </span></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Calibri','sans-serif';">Peilomat, Clueso, Subway to Sally, Panik (nicht weil sie aus S-H kommen) und Laith Al-Deen (und Down Below wenn man mal von der Performance absieht)</span></p>
<p style="margin:0 0 10pt;" class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Calibri','sans-serif';">Ich mach jetzt Schluss für heute und genieß den Abend. Mal sehen was noch so kommt.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
