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	<title>realismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/realismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "realismus"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 03:35:39 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Individuum und Gesellschaft. Gustav Landauers sozialistischer Anarchismus]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/?p=176</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 22:29:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gustav Landauer war einer der außergewöhnlichsten und eigensinnigsten Personen der Menschheit, des]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gustav Landauer war einer der außergewöhnlichsten und eigensinnigsten Personen der Menschheit, des Anarchismus, des Sozialismus, der Philosophie, Mystik und Literatur.</p>
<p>Er erklärte, wie man das absolute Individuum überwindet, in sich selber die Welt der Vorfahren entdeckt und so zur Gemeinschaft mit den Menschen findet. Diese Gemeinschaft stellte er als Utopist sich vor als Herrschaftslosigkeit, Freiheit, Individualismus - als Anarchismus. Doch Anarchismus in Gemeinschaft, und diese verwirklicht im Sozialismus. Doch nicht im gleichschaltenden Sozialismus des Marxismus, sondern im individualistischen Sozialismus - im sozialistischen Anarchismus.</p>
<p>Das war sein Lebensziel und er hätte auch zeigen können, dass es funktioniert, hätte man ihn nach der Münchner Räterepublik nicht ermordet.</p>
<p>Hier nun eine <a href="http://kaltric.wordpress.com/mat/matphil/landauer2/" target="_self">kleine Arbeit als Einführung</a> in seine Ideen, samt Kritik.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sorge Dich nicht, lebe!]]></title>
<link>http://psychonews.wordpress.com/?p=113</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 12:31:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>christempler</dc:creator>
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<description><![CDATA[


Dale Carnegie, Buchautor und Hobbylebensberater hat mit seinen Büchern in den 80er Jahren, passe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://psychonews.wordpress.com/files/2008/06/beach_ocean_diego_250329_l.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-114" src="http://psychonews.wordpress.com/files/2008/06/beach_ocean_diego_250329_l.jpg?w=300" alt="" width="300" height="223" /></a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Dale Carnegie, Buchautor und Hobbylebensberater hat mit seinen Büchern in den 80er Jahren, passend zum New Age eine Welle ausgelöst, die aus uns Menschen verständnisvolle, einfühlsame Wesen gemacht hat, die sorgenfrei ihr harmonisches Dasein im Kreise vieler Freunde fristen. Wir wissen jetzt, dass wir unseren Freunden mehr zuhören müssen, denn in Wirklichkeit interessieren sie sich nicht für uns, sondern wollen nur von ihren Sorgen berichten und brauchen dafür einen Zuhörer. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sollte ihr Taxifahrer mit 120 km/h durch eine geschlossene Ortschaft an einem Kindergarten vorbeirasen, so tadeln sie ihn nicht. Das würde ihn nur verunsichern und möglicher Weise würde er dann beim nächsten Mal, wenn er mit 140 km/h den örtlichen Kindergarten passiert nicht mehr rechtzeitig ausweichen können, weil ihn unsere Kritik innerlich verunsichert und schwach gemacht hat. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sollte sie ihr Chef tadeln, so verzeihen sie ihm seine Schwäche. Nicht jeder ist so stark wie sie und hat Dale Carnegie gelesen. Sicherlich wird er am Abend, wenn er nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt,<span> </span>entspannt nochmal über das Gesagte nachdenken und die Kündigung, die er ausgesprochen hat, am nächsten Morgen unter größtem Bedauern zurücknehmen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Bitte versuchen sie so wenig wie möglich Realismus in ihr Leben einfliessen zu lassen, denn die schreckliche Folge wird sein, dass sie sich große Sorgen machen und daran zerbrechen werden.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutsch Abiturprüfung]]></title>
<link>http://kleeblatt.wordpress.com/?p=303</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 10:40:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>kleeblatt</dc:creator>
<guid>http://kleeblatt.wordpress.com/?p=303</guid>
<description><![CDATA[In meiner mündlichen Abiprüfung in Deutsch kam gestern die Kunstauffassung von Georg Büchner dran]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner mündlichen Abiprüfung in Deutsch kam gestern die Kunstauffassung von Georg Büchner dran, mit Bezügen zu Friedrich Schiller und Don Carlos... Ja ich war auch ein wenig geschockt, das so ein Thema in der DEUTSCHprüfung drankam. Hatte mich auf die Bücher natürlich am meisten vorbereitet die wir gelesen haben, dass dann hauptsächlich der Idealismus von Büchner und Schiller dran kam verknüpft mit ihren politischen Ansichten hat mich dann schon etwas enttäuscht.</p>
<p>In einer halben Stunde musste ich 3 Aufgaben zu dem Textauszug von Lenz interpretieren und vergleichen und dazu noch einen kurzen Text von Schiller lesen und interpretieren.</p>
<p>In dieser halben Stunde hatte ich wirklich Schweißausbrüche, ich kam zuerst überhaupt nicht mit dem Text klar, ich hab 15 Minuten allein gebraucht um ihn zu verstehen und zusammenzufassen (in kleinen Stichwörtern am Rand natürlich nur), dann hatte ich noch weitere 15 Minuten, um die anderen beiden Aufgaben zu machen. Eigentlich bleibt einem gar nicht übrig wirklich nachzudenken, man muss entweder sofort wissen, was die Lehrer von einem verlangen oder man schafft die Aufgaben nicht in der Zeit. Das hat mich wirklich sehr unter Druck gesetzt und zufrieden war ich ganz und gar nicht, als ich zu den 3 Prüfern ins Zimmer ging.</p>
<p>Die haben mich zwar alle sehr nett begrüßt, aber ich war einfach zu unsicher, hab mich leider auch ein paar Mal verhaspelt und mehr als einmal einen Satz von mir gegeben, der in meinem Kopf absolut keinen Sinn ergibt. Meine Franzsösischlehrerin war zum Glück da, sie unterrichtet ja auch Deutsch, und hat mich immer wieder angelächelt und mit dem Kopf genickt, wenn ich etwas gesagt habe. Das hat mir sehr geholfen und mich auch ein wenig bestärkt in dem was ich sage. Morgen werde ich dann nachmittags meine Note erfahren, darauf bin ich mal gespannt, ich kann es nämlich absolut nicht einschätzen.</p>
<p>Das waren so ungefähr die beiden ersten Aufgaben:</p>
<p>Analysieren und interpretieren Sie das Kunstgespräch aus Georg<br />
Büchners Novelle „Lenz“ (1835/36).<br />
Beurteilen Sie, inwieweit der Autor Büchner der von Lenz hier formulierten<br />
Kunstauffassung in der Gestaltung seines Protagonisten<br />
folgt.<br />
Beziehen Sie diese Aussagen auf "Woyzeck".</p>
<p>(Diese Fragen habe ich übrigens im Internet bei einem Deutsch LK gefunden, ich hab Deutsch GK...)</p>
<p>Das hier ist ein Teil meines Quelltext, den Rest habe ich leider nicht gefunden:</p>
<p>Über Tisch war Lenz wieder in guter Stimmung:<br />
man sprach von Literatur, er war auf seinem Gebiete. Die idealistische Periode1 fing damals an;<br />
10 Kaufmann war ein Anhänger davon, Lenz widersprach heftig. Er sagte: Die Dichter, von<br />
denen man sage, sie geben die Wirklichkeit, hätten auch keine Ahnung davon; doch seien sie<br />
immer noch erträglicher als die, welche die Wirklichkeit verklären wollten. Er sagte: Der liebe<br />
Gott hat die Welt wohl gemacht, wie sie sein soll, und wir können wohl nicht was Besseres<br />
klecksen; unser einziges Bestreben soll sein, ihm ein wenig nachzuschaffen. Ich verlange in<br />
15 allem - Leben, Möglichkeit des Daseins, und dann ist's gut; wir haben dann nicht zu fragen,<br />
ob es schön, ob es häßlich ist. Das Gefühl, daß, was geschaffen sei, Leben habe, stehe über<br />
diesen beiden und sei das einzige Kriterium in Kunstsachen. Übrigens begegne es uns nur<br />
selten: in Shakespeare finden wir es, und in den Volksliedern tönt es einem ganz, in Goethe<br />
manchmal entgegen; alles übrige kann man ins Feuer werfen. Die Leute können auch keinen<br />
20 Hundsstall zeichnen. Da wollte man idealistische Gestalten, aber alles, was ich davon<br />
gesehen, sind Holzpuppen. Dieser Idealismus ist die schmählichste Verachtung der<br />
menschlichen Natur. Man versuche es einmal und senke sich in das Leben des Geringsten<br />
und gebe es wieder in den Zuckungen, den Andeutungen, dem ganzen feinen, kaum<br />
bemerkten Mienenspiel; er hätte dergleichen versucht im 'Hofmeister' und den 'Soldaten'2. Es<br />
25 sind die prosaischsten Menschen unter der Sonne; aber die Gefühlsader ist in fast allen Menschen<br />
gleich, nur ist die Hülle mehr oder weniger dicht, durch die sie brechen muß. Man muß<br />
nur Aug und Ohren dafür haben...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mist!]]></title>
<link>http://wortedervergangenheit.wordpress.com/?p=23</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 22:02:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>wortedervergangenheit</dc:creator>
<guid>http://wortedervergangenheit.wordpress.com/?p=23</guid>
<description><![CDATA[Leere Höhe fängt mich ein
Zerrt an mir, füllt mich,
Der Untergrund verschwindet
Das wahre Sein en]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;">Leere Höhe fängt mich ein<br />
Zerrt an mir, füllt mich,<!--more--><br />
Der Untergrund verschwindet<br />
Das wahre Sein enthüllt sich<br />
Die Schwere kommt hervor<br />
und nimmt nicht,<br />
was durch das off‘ne Tor<br />
entbehrlich.<br />
Sie lässt,<br />
was sonst nur schwerlich,<br />
wieder zu erlangen möglich<br />
Ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sondershausen könnte schon bald "Ronald Paris-Stadt" werden]]></title>
<link>http://sondershausen.wordpress.com/?p=12</link>
<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 23:02:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>luckysultan</dc:creator>
<guid>http://sondershausen.wordpress.com/?p=12</guid>
<description><![CDATA[Für die Musikstadt Sondershausen ist Ronald Paris ein &#8220;großer Sohn&#8221; und der auf dem be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für die Musikstadt Sondershausen ist Ronald Paris ein "großer Sohn" und der auf dem besten Wege, das Residenzstädtchen im nordthüringischen Kyffhäuserkreis mit seinem - wenn auch inoffiziellen - Namensprädikat zu schmücken: Sondershausen als "Ronald Paris-Stadt". Im Marstall des Sondershäuser Schlosses ist seit Sonnabend eine große Ausstellung mit 70 Werken aus verschiedenen Schaffensphasen des Malers und Grafikers zu sehen.  Bis zum 29. Mai 2008, dann wandert die Ausstellung 'Ronald Paris - Lob des Realismus - Retrospektive 2008' den Sommer über nach Schwerin, im Herbst dann nach Potsdam. Das mit der "Ronald Paris-Stadt" aber könnte sich einfach so weiter entwickeln...</strong></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://sondershausen.wordpress.com/files/2008/04/parisblog11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13" src="http://sondershausen.wordpress.com/files/2008/04/parisblog11.jpg" alt="" width="340" height="380" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Ronald Paris freut sich, dass er in seiner Geburtsstadt Sonderhausen  diese Hommage-Ausstellung bekommen hat. Die Sparkassen-Kunststiftung des Kyffhäuserkreises, die Stadt Sondershausen und zahlreiche Sponsoren, darunter Gazprom Germania, haben das ermöglicht. Man sollte nicht vom Lebenswerk Ronald Paris' sprechen, denn das dürfte noch lange nicht komplett sein.  Und angesichts von rund 5000 geschaffenen Werken, darunter viele Wandbilder, ist es auch kaum denkbar, ein solches Lebenswerk in einer allumfassenden Ausstellung zu dokumentieren.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://sondershausen.wordpress.com/files/2008/04/ronparis011.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14" src="http://sondershausen.wordpress.com/files/2008/04/ronparis011.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Die Ausstellung ist quasi ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk für den Künstler, der am 12. August 75 Jahre alt wird. Seit 1985 lebt er zwar in Rangsdorf bei Berlin, doch Paris ist immer ein Sondershäuser geblieben, besucht relativ oft die Musikstadt, in der er bereits so einige künstlerische Spuren hinterlassen hat. Nicht nur, dass einige seiner Gemälde in Sondershausen auch unabhängig von der "Retrospektive" zu bewundern sind.  Oder das Tryptichon in der  Sondershäuser Stadtkirche St. Trinitatis, ebendort, wor Ronald Paris einst getauft wurde.</p>
<p style="text-align:left;">Der Künstler würde gerne eine große Glas- oder Kirchenfenstermalerei seinem bisherigen Lebenswerk hinzufügen, etwa in der Cruziskirche der Musikstadt. Eine Vision, die wohl schon länger im Kopf ist. Die Cruziskirche ist eine Ruine und das ehemalige Gotteshaus soll zu einem Bürger- und Begegnungszentrum gestaltet werden. Es könnte auch eine starke Kunstkomponente hinzukommen.  Nun ist Paris ja eigentlich ein "klassischer" Wandmaler, aber er hat er ist vom Ursprung her eben auch gelernter Kunstglaser und Glasmaler, und die Kunstglaserei Kraus In Weimar, wo er einst (19150) eine Lehre absolvierte, gibt es noch. Da könne er gleich anfangen, verriet er zur Ausstellungseröffnung in Sondershausen.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://sondershausen.files.wordpress.com/2008/04/ronparismb1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-15" src="http://sondershausen.wordpress.com/files/2008/04/ronparismb1.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Ronald Paris ist nicht ein Maler, der sich in seine Kunst weltabgewandt zurückzieht. Er ist ein Mensch, der sich mit dem Zeitgeschehen auseinandersetzt. Man sagt, er sei auch zu DDR-Zeiten des öfteren unbequem und kritisch gewesen. Obwohl er der DDR ja auch mit zahlreichen Auftragswerken gedient hat.   Andererseits gab es da eine gewisse Nähe zu Biermann und Havemann - ein Spannungsverhältnis, welches sich auch künstlerisch niedergeschlagen hat.</p>
<p style="text-align:left;">Einige seiner Werke haben auch noch Jahrzehnte nach dem Entstehen eine geradezu entwaffnende Aktualität: "Gewalt - Traum des Söldners" ist eigentlich eine bittere Anklage, und sie könnte angesichts der Auseinandersetzungen im Irak heute nicht anders ins Bild gerückt werden. Es gibt Leute, die sagen, Paris sei in einigen Bildern seiner Zeit schon immer weit voraus gewesen. Vielleicht ist das der Reiz, die besondere Faszination vieler seiner Bilder, in denen sich auch so manche aktuelle Frage widerspiegelt. Und manchmal holt einen selbst die Geschichte auch einfach ein - "Lob des Kommunismus" titelt ein Wandbild des ehemaligen Hauptamtes für Statistik der DDR in Berlin. Baulich bedingt droht diesem Werk die Abrissbirne, der Zahn  der Zeit nagt auch an der Kunst. Doch das "Lob des Realismus" - Titel der aktuellen Ausstellung - dürfte vielleicht der Ansporn dafür sein, in der Musikstadt quasi dem Künstler eine Lebenswerk-Ausstellung zu gönnen, die sowohl eine überaus reizvolle Auseinandersetzung mit der ostdeutschen Historie sein kann als auch ein ganz "einfacher" künstlerischer Impuls mit touristisch-kultureller Anziehungswirkung für die Musikstadt werden könnte. Wünschenswert allemal!</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lob des Realismus: Ronald Paris - Retrospektive 2008]]></title>
<link>http://sondershausen.wordpress.com/?p=7</link>
<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 10:54:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>luckysultan</dc:creator>
<guid>http://sondershausen.wordpress.com/?p=7</guid>
<description><![CDATA[Anläßlich des 75. Geburtstages des Malers und Graphikers Ronald Paris findet im Jahr 2008 eine rep]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><b>Anläßlich des 75. Geburtstages des Malers und Graphikers Ronald Paris findet im Jahr 2008 eine repräsentative Ausstellung seines bisherigen Lebenswerkes statt. Gezeigt werden 70 Hauptwerke aus allen Schaffensphasen des Künstlers, darunter solche seinerzeit umstrittenen Bilder wie das Wartenberg-Triptychon (1961) und die Porträts von Wolfgang Heise (1967) und Ernst Busch (1972). </b><br />
Die Ausstellung wird zuerst in Sondershausen (Marstall, 5. April bis 29. Mai 2008) gezeigt. Anschließend wird sie in Schwerin (Schleswig-Holstein-Haus, 6. Juni bis 3. August 2008) und in Potsdam im Haus der Brandenburgisch - Preußischen Geschichte ( 5. September bis 26. Oktober 2008) zu sehen sein.</p>
<p>Ein etwa 250seitiger Katalog wird die Ausstellung begleiten. Das Vorwort hat Wolfgang Thiersegeschrieben. Namhafte Kunsthistoriker und Kenner des Werkes von Ronald Paris wie Peter H. Feist, Erhard Frommhold, Peter Arlt, Jens Semrau, Klaus Tiedemann, Gerd-Helge Vogel, Fritz Jacobi und Norbert Krenzlin haben weitere Beiträge geschrieben. Träger des Gesamtprojekts ist die Sparkassen - Kunststiftung für den Kyffhäuserkreis in Sondershausen/Thüringen. Kuratoren des Projektes sind der Kunsthistoriker Prof. Dr. Peter Betthausen und Ulrike Hager.</p>
<p>Ronald Paris wurde am 12. August 1933 im thüringischen Sondershausen geboren. In Weimar, Jena und Gotha ging er zur Schule und tat die ersten Schritte auf seinem Weg zum Künstler. Dieser führte ihn 1953 zunächst an die Kunsthochschule in Berlin-Weißensee zum Studium der Wandmalerei. Deren traditionelle Affinität zu den großen Themen der Mythologie, Literatur und Geschichte kam dem in der geistigen Welt der Weimarer Klassik aufgewachsenen Ronald Paris besonders entgegen. Sie wurde zum Fundament seines gesamten Schaffens.<br />
Künstlerisch gleichwertig steht neben den Wandbildern der sechziger, siebziger und achtziger Jahre im ehemaligen Hauptamt für Statistik in Berlin (1969/70), in einem Wohngebiet in Rostock-Evershagen (1975), im Leipziger Gewandhaus (1978) oder im Schwedter Theater (1978-82) die Vielfalt der Staffeleimalerei und der Graphik. Vorzugsweise auf diesen Feldern der bildenden Kunst entfaltete sich der "expressive Realist" Paris. Für ihn ist die sichtbare Welt die wichtigste Inspirationsquelle geblieben, der Dreh- und Angelpunkt seines Wirkens als Porträtist und vor allem als<br />
Landschaftsmaler.</p>
<p>Ronald Paris lebte und arbeitete als freischaffender Maler zunächst inBerlin und dann, seit 1975, in Rostock. 1985 siedelte er nach Rangsdorf bei Berlin über, wo er noch immer ansässig ist. Von 1993 bis 1999 wirkte der Künstler als Lehrer für Malerei an der Hochschule für Kunst und Design (Burg Giebichenstein) in Halle. In seinem brandenburgischen Refugium malte Ronald Paris in den letzten Jahren vor allem formal ausgereifte, wirklichkeitsgesättigte Ölgemälde und Gouachen mit deutschen, europäischen und auch indischen Landschaften.<br />
Werke von Ronald Paris befinden sich in der Nationalgalerie Berlin, im Staatlichen Museum Schwerin, im Museum der Bildenden Künste Leipzig, in der Kunstsammlung Neubrandenburg, in der Kunsthalle Rostock, im Angermuseum Erfurt, in der Galerie Neue Meister Dresden, im Museum Junge Kunst Frankfurt/Oder, in den Brandenburgischen Kunstsammlungen Cottbus und im Schlossmuseum Sondershausen sowie in zahlreichen Privatsammlungen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Greifenhagener Brücke]]></title>
<link>http://heiste08.wordpress.com/?p=8</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:51:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>heiste08</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Fußgängerbrücke an der Schwedter Straße ist noch nicht eröffnet, da wird sie schon von Fuß]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fußgängerbrücke an der Schwedter Straße ist noch nicht eröffnet, da wird sie schon von Fußgängern und Radfahrern genutzt. Denn die Bauzäune stehen derzeit nicht. Die Brücke überspannt die neue Bahntrasse, die ab Dezember 2000 den nördlichen S-Bahn-Ring zwischen Gesundbrunnen und Schönhauser Allee schließen soll. Das Bauwerk bekannt als Greifenhagener Brücke steht unter Denkmalschutz. Es wurde zwischen 1910 und 1911 nach den Entwürfen des Architekten Arno König errichtet. Nach der Wende begannen die Restaurierungsarbeiten. Die Brücke liegt an der Bezirksgrenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Ihre Restaurierung gehört zur Gestaltung des künftigen Mauerparks.</p>
<p><img src="http://www.sterzenbach.de/images-b/2112817.jpg" alt="Die Fußgängerbrücke an der Schwedter Straße ist noch nicht eröffnet, da wird sie schon von Fußgängern und Radfahrern genutzt. Denn die Bauzäune stehen derzeit nicht. Die Brücke überspannt die neue Bahntrasse, die ab Dezember 2000 den nördlichen S-Bahn-Ring zwischen Gesundbrunnen und Schönhauser Allee schließen soll. Das Bauwerk bekannt als Greifenhagener Brücke steht unter Denkmalschutz. Es wurde zwischen 1910 und 1911 nach den Entwürfen des Architekten Arno König errichtet. Nach der Wende begannen die Restaurierungsarbeiten. Die Brücke liegt an der Bezirksgrenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Ihre Restaurierung gehört zur Gestaltung des künftigen Mauerparks." align="left" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[U-Bhf. Eberswalder Straße]]></title>
<link>http://heiste08.wordpress.com/?p=9</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:50:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>heiste08</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zwischen 1950 und 1991 hieß es hier noch &#8220;Dimitroffstraße&#8221;, aber im Folgenden ließ di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen 1950 und 1991 hieß es hier noch "Dimitroffstraße", aber im Folgenden ließ die Faszination für bulgarische Marxisten als Namenspatron dermaßen nach, daß dieser Hochbahnhof nun wieder wie die Eckstrasse heißt.<br />
<img src="http://www.sterzenbach.de/images-b/2112885.jpg" alt="Zwischen 1950 und 1991 hieß es hier noch " align="left" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jüdische Schule, Rykestr., Prenzlauer Berg]]></title>
<link>http://heiste08.wordpress.com/?p=12</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:50:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>heiste08</dc:creator>
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<description><![CDATA[In dem roten Backsteingebäude rechts in der Rykestr.53 befindet sich die  Synagoge Rykestraße und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In dem roten Backsteingebäude rechts in der Rykestr.53 befindet sich die  Synagoge Rykestraße und die Jüdische Schule, als auch die Ronald S. Lauder Foundation, Lauder Jüdisches Lehrhaus. Die Synagoge in der Rykestraße wurde als liberale Synagoge mit 2.000 Sitzplätzen vom Gemeindearchitekten J. Höniger 1902 geplant und am 4. September 1904 eingeweiht. Die Synagoge wird somit am 4. September 2002 hundert Jahre alt. Wie bei zahlreichen Berliner Synagogen stand die Synagoge im Hinterhof mit einem mehrgeschossigen Vorderhaus. 1994 wurden die Architekten Golan &#38; Zareh von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin beauftragt, die Außenhaut der Synagoge zu restaurieren. Die Fenster- und Türsanierung wurde im Jahr 2000-03 vorgenommen.<br />
Adresse: Synagoge Rykestr. Anschrift: Rykestr. 53 10405 Berlin (Prenzlauer Berg),<br />
Adresse: Ronald S. Lauder Foundation, Lauder Jüdisches Lehrhaus, Rykestr. 53, 10405 Berlin<br />
Tel.: 440 10-207/160, Fax: 44 0 10-162.<br />
www.lauder.de<br />
<img src="http://www.sterzenbach.de/images-b/2112888.jpg" alt="In dem roten Backsteingebäude rechts in der Rykestr.53 befindet sich die  Synagoge Rykestraße und die Jüdische Schule, als auch die Ronald S. Lauder Foundation, Lauder Jüdisches Lehrhaus. Die Synagoge in der Rykestraße wurde als liberale Synagoge mit 2.000 Sitzplätzen vom Gemeindearchitekten J. Höniger 1902 geplant und am 4. September 1904 eingeweiht. Die Synagoge wird somit am 4. September 2002 hundert Jahre alt. Wie bei zahlreichen Berliner Synagogen stand die Synagoge im Hinterhof mit einem mehrgeschossigen Vorderhaus. 1994 wurden die Architekten Golan &#38; Zareh von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin beauftragt, die Außenhaut der Synagoge zu restaurieren. Die Fenster- und Türsanierung wurde im Jahr 2000-03 vorgenommen. " align="left" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pfefferberg, Prenzlauer Berg]]></title>
<link>http://heiste08.wordpress.com/?p=11</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:49:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>heiste08</dc:creator>
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<description><![CDATA[Pfefferberg, die ehem. Brauerei Pfeffer. Im 19. Jh. bevorzugter Standort für Brauereien (Bötzow, G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Pfefferberg, die ehem. Brauerei Pfeffer. Im 19. Jh. bevorzugter Standort für Brauereien (Bötzow, Groterjahn, Königstadt und Pfeffer). 1841 hat der byrischer Baumeister Kalr Pfeffer die erste Brauerei vor dem Schönhauser Tor errichtet. Höfe, Verlade-, Fuhr-, Fabrikhof, Biergarten. Seit 1999 neuer Eigentümer: Pfefferwerk-Stadt-Kulturges. Die älteste Brauerei im Ortsteil Prenzlauer Berg kann auf eine wechselvolle Geschichte mit vielfältigen Nutzungen verweisen, die teilweise auf dem Gelände Spuren hinterlassen haben. Das weitläufige Areal wurde ab 1841 bebaut und verfügt neben typischen Industriebauten aus dem 19. Jahrhundert auch über ausgedehnte Kelleranlagen, die im Rahmen der Führungen besichtigt werden können. Um das Pfefferberg wirklich zu genießen, ist es handlich, irgendeine Art Anerkennung für alte Architektur zu haben. Es ist ein absolut sehr großer Platz und enthält zwei oder drei verschiedene Musikbereiche und viele anliegende Schauplätze. Eins ist das Subground, das in sich eine beträchtliche Verein ist, und wie der Name schon andeutet, ist auf subgroundniveau an der Unterseite des Pfefferberg. Auch gibt  es einen kleinen Imbisse, welcher eine große Auswahl an mit Hanf gegründeten Mahlzeiten (empfiehlt  sich in hohem Maße) für ca vier oder fünf Mark pro Platte. Sie bieten auch das neue Hanf-Bier "Umdrehung" an. In der Nacht, als ich dorthin ging, war ich  glücklich genug, gerade rechtzeig zu dem lang erwarteten roten Konzert Snapper anzukommen. Es ist solch ein cooler Platz, wie "Regal" mit einem großen "R". Der Eingang zum Pfefferberg ist ein großes Steintreppenhaus, das sich in zwei (gerade so wie in den “drei Musketieren") aufspaltet.<br />
Adresse: Pfefferberg, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin-Mitte.<br />
Pfefferberg geöffnet jede Nacht ausgenommen Montag AB 21h U-Bahn Senefelder Platz (U2); Bus N52; PH: 449 6534</p>
<p><img src="http://www.sterzenbach.de/images-b/2112887.jpg" alt="Pfefferberg, die ehem. Brauerei Pfeffer. Im 19. Jh. bevorzugter Standort für Brauereien (Bötzow, Groterjahn, Königstadt und Pfeffer). 1841 hat der byrischer Baumeister Kalr Pfeffer die erste Brauerei vor dem Schönhauser Tor errichtet. Höfe, Verlade-, Fuhr-, Fabrikhof, Biergarten. Seit 1999 neuer Eigentümer: Pfefferwerk-Stadt-Kulturges. Die älteste Brauerei im Ortsteil Prenzlauer Berg kann auf eine wechselvolle Geschichte mit vielfältigen Nutzungen verweisen, die teilweise auf dem Gelände Spuren hinterlassen haben. Das weitläufige Areal wurde ab 1841 bebaut und verfügt neben typischen Industriebauten aus dem 19. Jahrhundert auch über ausgedehnte Kelleranlagen, die im Rahmen der Führungen besichtigt werden können. Um das Pfefferberg wirklich zu genießen, ist es handlich, irgendeine Art Anerkennung für alte Architektur zu haben. Es ist ein absolut sehr großer Platz und enthält zwei oder drei verschiedene Musikbereiche und viele anliegende Schauplätze. Eins ist das Subground, das in sich eine beträchtliche Verein ist, und wie der Name schon andeutet, ist auf subgroundniveau an der Unterseite des Pfefferberg. Auch gibt  es einen kleinen Imbisse, welcher eine große Auswahl an mit Hanf gegründeten Mahlzeiten (empfiehlt  sich in hohem Maße) für ca vier oder fünf Mark pro Platte. Sie bieten auch das neue Hanf-Bier " align="left" /></p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[KulturBrauerei Prenzlauer Berg]]></title>
<link>http://heiste08.wordpress.com/2008/03/14/kulturbrauerei-prenzlauer-berg/</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:16:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>heiste08</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die TLG KulturBrauerei GmbH &amp; Co. KG, ein Unternehmen der TLG Immobilien GmbH, ist Eigentümerin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die TLG KulturBrauerei GmbH &#38; Co. KG, ein Unternehmen der TLG Immobilien GmbH, ist Eigentümerin des in historischer Industriearchitektur errichteten Gebäudeareals der ehemaligen Schultheiss-Brauerei im Prenzlauer Berg im Herzen von Berlin. Als gestalterisches Prinzip der Sanierung, durch die TLG Immobilien GmbH, galt es den ursprünglichen Charakter des denkmalgeschützten Gebäudeensembles soweit wie möglich zu erhalten und historische mit moderner Architektur zu verbinden. Die Geschichte des Areals ist buchstäblich an den Gebäuden ablesbar. Die ursprüngliche Beschriftung an der Fassade des jeweiligen Gebäudes gibt Auskunft über die historische Funktion. Dadurch wird der Zusammenhang des weitläufig verwinkelten Industriekomplexes deutlich. Hinter der eindrucksvollen Original-Fassade mit modernen Raumstrukturen gibt es viel zu entdecken - ein spannungsvolles Neben- und Miteinander von Unternehmungen, die das historische Gebäudeensemble mit ihrer Inspiration und Geschäftigkeit ausfüllen. Die hier ansässigen Unternehmen verfolgen kreative und kommunikative Ideen und Projekte und erzeugen damit an diesem Ort eine Atmosphäre deren besonders ausgeprägte Affinität zum einzigartigen Standort begründet. Auf dem 25.000 m∑ großen wunderschöne Bauensemble der KulturBrauerei mit seinen Höfen und seiner Architektur bietet sich dem anspruchs- und erwartungsvollen Besucher eine auffällige und konzentrierte Vielfalt, Verschiedenheit und Qualität der Angebote, wie da wären Konzerte (Rock, Pop, Jazz, Klassik und Weltmusik), Ausstellungen (bildende Kunst, genreübergreifende Veranstaltungen), Lesungen, Gespräche und Diskussionen, Theateraufführungen (Musik-, Tanz-, Sprech- und Figurentheater), Kinderkultur, Festivals und Partys, Gastronomie, Kino, Läden, Ateliers, Studios, Werkstätten, Büros, Parkhaus deren synergetische Effekt zeigt, dass sich dabei Kultur und Kommerz nicht ausschließen müssen. Im Sommer verzaubert der "Open Air Klassik Sommer" mit seinen Veranstaltungen in den Höfen die Besucher. Die diverse etablierte Veranstaltungsorte locken schon an normalen Wochenenden bis zu 20.000 Besucher an. Das Quartier der heutigen KulturBrauerei besteht aus sechs Höfen und über 20 Gebäuden. Im Viertel zwischen Schönhauser Allee, Knaack-, Sredzki- und Danziger Straße erstreckt sich die nach außen abgeschlossene Blockbebauung, die an den Ecken durch markante Türme und Schornsteine betont wird. Die reich verzierten und ornamentierten Gebäude aus rotem und gelbem Backsteinklinker mit ihren Guss-Stützen, Kappengewölben und Steindecken stehen für die Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts. 1887 beauftragte die Schultheiss-Brauerei den renommierten Architekten Franz Heinrich Schwechten (Anhalter Bahnhof, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche) ein ebenso repräsentatives wie funktionales Gebäudeensemble zu entwerfen. Der Bau sollte die Bedeutung des Brauereistandortes Schönhauser Allee unterstreichen und auch auf Jahrzehnte hinaus genügend Raum für die expandierende Produktion bieten. Schwechten schuf eine Anlage, die durch architektonisch nahezu einheitlich gegliederte Straßenfronten einen städtebaulichen Gesamteindruck vermittelt - eine Stadt in der Stadt. Die Gebäudefronten wurden zu repräsentativen Schauseiten entwickelt und umschließen einen burgartigen, mittelalterlich anmutenden Industriekomplex inmitten eines Wohngebietes. Stilistisch ordnet sich das Gebäudeensemble in die Rundbogen-Architektur der Berliner Bauschultradition ein und übersteigert diese durch schmuckbetonte, romanisierende Formelemente. Von einem gewissen architektonischen Reiz ist auch die in ihrer Länge imposant wirkende Gebäudefront nach der Knaackstraße (Tresckowstraße) mit dem sie flankierenden massigen Eckturm. Die neuromantische stilistische Entwicklung, die Schwechtens Werk von 1890 bis 1911 stark prägt, wird hier bereits sichtbar. Der Bau dokumentiert ein wichtiges Beispiel innerstädtischer Betriebe, die durch ihre Architektur und Funktion ganze Stadtviertel prägen. Die Brauerei gilt als Prototyp der geschlossenen innerstädtischen Industrieanlage, wie sie sich erst zum Ende des 19. Jahrhunderts verstärkt durchsetzte. Trotz diverser Erweiterungen und Veränderungen des Komplexes, durch verschiedene andere Baumeister, bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts gelang es, den Gesamtcharakter der Anlage zu bewahren. Nachdem der Betrieb ab 1967 nicht mehr als Brauerei genutzt und die gesamte Produktionseinrichtung demontiert worden war, wurde das Gelände sich selbst überlassen und verrottete Jahrzehnte bis zu seiner Sanierung 1998. Die Anlage wurde 1974 unter Denkmalschutz gestellt. Die denkmalgerechte Sanierung des 25.000 m∑ großen Areals mit 40.000 m∑ Nutzfläche stellte den Bauherren TLG vor große Aufgaben. Nach langem Tauziehen um die Konzeption innerhalb des Bezirkes wurde im September 1998 mit den umfangreichen Baumaßnahmen begonnen. In zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde durch das Architekturbüro Weiß &#38; Faust bestehende Architektur bewahrt und behutsam Neues hinzugefügt. Der authentische Charakter des Baudenkmals blieb erhalten. Berliner Industrie- und Sozialgeschichte ist hier nacherlebbar. Auf den reparierten historischen Fassaden wurden die Gebrauchsspuren und Patina konserviert. Der ehemalige Produktionsablauf ist anhand der Gebäudebeschriftung nachzuverfolgen, die sich stilistisch an die ursprüngliche, historische Beschriftung anlehnt. Hinter den alten Mauern verbirgt sich ein modernes Kultur- und Gewerbezentrum mit Tiefgarage, Aufzügen, Schallisolierung, Klimatechnik und behindertengerechten Sanitärbereichen. Die charakteristischen Konstruktionselemente des 19. Jahrhunderts sind in den modernen Räumen nach wie vor sichtbar. Das neu installierte Glockenspiel am alten Kesselhaus stellt neben der architektonischen und geschichtlichen nun auch eine akustische Verbindung zwischen dem städtebaulichen Umfeld und der KulturBrauerei her. Heute ist die KulturBrauerei ein Publikumsmagnet und Heimat für Kunst, Kultur, Dienstleistung und Gewerbe.</p>
<p><img src="http://www.sterzenbach.de/images-b/2112816.jpg" alt="Die TLG KulturBrauerei GmbH &#38; Co. KG, ein Unternehmen der TLG Immobilien GmbH, ist Eigentümerin des in historischer Industriearchitektur errichteten Gebäudeareals der ehemaligen Schultheiss-Brauerei im Prenzlauer Berg im Herzen von Berlin. Als gestalterisches Prinzip der Sanierung, durch die TLG Immobilien GmbH, galt es den ursprünglichen Charakter des denkmalgeschützten Gebäudeensembles soweit wie möglich zu erhalten und historische mit moderner Architektur zu verbinden. Die Geschichte des Areals ist buchstäblich an den Gebäuden ablesbar. Die ursprüngliche Beschriftung an der Fassade des jeweiligen Gebäudes gibt Auskunft über die historische Funktion. Dadurch wird der Zusammenhang des weitläufig verwinkelten Industriekomplexes deutlich. Hinter der eindrucksvollen Original-Fassade mit modernen Raumstrukturen gibt es viel zu entdecken - ein spannungsvolles Neben- und Miteinander von Unternehmungen, die das historische Gebäudeensemble mit ihrer Inspiration und Geschäftigkeit ausfüllen. Die hier ansässigen Unternehmen verfolgen kreative und kommunikative Ideen und Projekte und erzeugen damit an diesem Ort eine Atmosphäre deren besonders ausgeprägte Affinität zum einzigartigen Standort begründet. Auf dem 25.000 m∑ großen wunderschöne Bauensemble der KulturBrauerei mit seinen Höfen und seiner Architektur bietet sich dem anspruchs- und erwartungsvollen Besucher eine auffällige und konzentrierte Vielfalt, Verschiedenheit und Qualität der Angebote, wie da wären Konzerte (Rock, Pop, Jazz, Klassik und Weltmusik), Ausstellungen (bildende Kunst, genreübergreifende Veranstaltungen), Lesungen, Gespräche und Diskussionen, Theateraufführungen (Musik-, Tanz-, Sprech- und Figurentheater), Kinderkultur, Festivals und Partys, Gastronomie, Kino, Läden, Ateliers, Studios, Werkstätten, Büros, Parkhaus deren synergetische Effekt zeigt, dass sich dabei Kultur und Kommerz nicht ausschließen müssen. Im Sommer verzaubert der " align="left" /></p>
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<title><![CDATA[Gethsemane Kirche]]></title>
<link>http://heiste08.wordpress.com/2008/03/14/gethsemane-kirche/</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:14:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>heiste08</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Berlin zur größten Industriestadt in Deutschland.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Berlin zur größten Industriestadt in Deutschland. Um einen enormen Bevölkerungszustrom bewältigen zu können, mussten große Stadterweiterungsgebiete angelegt werden. Die Bebauung des Prenzlauer Berges, die seit der Reichsgründung mit enormer Geschwindigkeit vorangetrieben wurde, folgte dem 1862 aufgestellten Plan von James Hobrecht. Noch bevor das Häusermeer im Norden bis an die Stargarder Straße herangewachsen war, legte Kaiserin Auguste Viktoria den Grundstein zum Bau der Gethsemanekirche. Die Kirche stand also schon bevor die benachbarten Grundstücke bebaut waren. Sie gehört zu jenen 53 Kirchen, die im Verlauf von nur 15 Jahren (1890-1905) mit kaiserlicher Unterstützung in und um Berlin entstanden. Wilhelm II. hoffte, auf diese Weise ein "Bollwerk gegen die Sozialdemokratie" errichten zu können. Der Architekt der Gethsemanekirche August Orth war einer der bedeutendsten Architekten, Stadtplaner und Fachautoren der Kaiserzeit. Er war einer der bemerkenswertesten Kirchenarchitekten des 19. Jahrhunderts, hat aber auch auf dem Gebiet der Eisenbahnarchitektur hervorragendes geleistet. Orth schuf durch die Kombination eines gängigen Langhauses mit einem eingeschriebenen Oktogon einen weiten, hellen Einheitsraum mit Emporen. Aus künstlerischen Gründen reduzierte er die sehr schlanken und hohen Pfeiler auf die geringst notwendige Zahl, so dass er sogar Probleme mit der Bauaufsicht bekam, sich aber durchsetzen konnte. Dadurch erzeugte er einen eleganten, leichten Raumeindruck. Orth hielt am Rundbogenstil des protestantischen Kirchenbaus seiner Vorgänger Schinkel und Stüler fest, erweiterten diesen aber durch eine eigenständige Mischung aus romanischen und gotischen Formen. Er gab nicht der zeitgenössischen Mode nach, stilreine neugotische Kirchen zu schaffen. (Aus: Ev. Gethsemanekirche, 1890-93 von August Orth)<br />
Adresse: Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, Berlin-Prenzl. Berg;</p>
<p><img src="http://www.sterzenbach.de/images-b/2112815.jpg" alt="Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Berlin zur größten Industriestadt in Deutschland. Um einen enormen Bevölkerungszustrom bewältigen zu können, mussten große Stadterweiterungsgebiete angelegt werden. Die Bebauung des Prenzlauer Berges, die seit der Reichsgründung mit enormer Geschwindigkeit vorangetrieben wurde, folgte dem 1862 aufgestellten Plan von James Hobrecht. Noch bevor das Häusermeer im Norden bis an die Stargarder Straße herangewachsen war, legte Kaiserin Auguste Viktoria den Grundstein zum Bau der Gethsemanekirche. Die Kirche stand also schon bevor die benachbarten Grundstücke bebaut waren. Sie gehört zu jenen 53 Kirchen, die im Verlauf von nur 15 Jahren (1890-1905) mit kaiserlicher Unterstützung in und um Berlin entstanden. Wilhelm II. hoffte, auf diese Weise ein " align="left" height="425" width="319" /></p>
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<title><![CDATA[Käthe Kollwitz Platz]]></title>
<link>http://heiste08.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:10:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>heiste08</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Käthe-Kollwitz-Platz erreicht der Wanderweg 10 das kulturelle Herz des Prenzlauer Berg Bezirkes.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am Käthe-Kollwitz-Platz erreicht der Wanderweg 10 das kulturelle Herz des Prenzlauer Berg Bezirkes. Während der DDR-Zeiten war es der Treffpunkt von denjenigen, die in Opposition zu dem deutschen Ostregime standen. Autoren, Künstler und Intellektuelle des "Prenzlberg Böhmen" hatten sich in den verfallenen und preiswerten Wohnungen im Bezirk eingerichtet. Große Teile der "Kreuzberg Szene" zog zum Prenzlauer Berg um in den frühen 90er Jahren. Die Absicht war,  Opposition gegen die Verbürgerlichung von Kreuzberg zu demonstrieren, d.h. gegen die Modernisierung und Umwandlung der ehemals preiswerten Wohnung in Luxuxwohnungen. Der Bereich Prenzlauer Berg wurde zum Wiederentwicklungbereich ab Mitte der 90er Jahre erklärt. Schritte wurden unternommen, um Bewahrung des alten Gebäudegewebes und der bestehenden Sozialstrukturen sicherzustellen. Heute ist der Käthe-Kollwitz-Platz ein Lieblingsplatz der Nachfolger der alternativen Kultur. Unzählige Cafés, die Gaststätten und Kneipen liefern viel Gelegenheiten, den authentischen Charme des "alten, ehrlichen Berlins" zu genießen. Abends ist der Kollwitzplatz eine von Berlins gefragtesten Ausgehmeilen, tagsüber jedoch  ist er fest in der Hand der Kinder. Buddelkiste, Rutsche und Schaukel werden ihre Kinder auf dem  belebten Spielplatz beschäftigen. Erwachsene können sich inzwischen die schöne bronzene Plastik gleich daneben ansehen, welche die bedeutende Berliner Zeichnerin und Bildhauerin Käthe  Kollwitz zeigt. Die große Liegewiese hinter dem Spielplatz wird von Groß und Klein gerne zum  Sonnen und Ausruhen genutzt. Donnerstags und samstags jedoch ist es um den Kollwitzplatz gar nicht ruhig, denn dann bauen  viele Händler hier ihre Stände für den Wochenmarkt auf.</p>
<p><img src="http://www.sterzenbach.de/images-b/2112814.jpg" alt="Am Käthe-Kollwitz-Platz erreicht der Wanderweg 10 das kulturelle Herz des Prenzlauer Berg Bezirkes. Während der DDR-Zeiten war es der Treffpunkt von denjenigen, die in Opposition zu dem deutschen Ostregime standen. Autoren, Künstler und Intellektuelle des " align="left" /></p>
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<title><![CDATA[Rainald Goetz "Irre"]]></title>
<link>http://jonas234.wordpress.com/2008/01/18/rainald-goetz-irre/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 12:22:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>jonas234</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dieses ist ein Referat, welches für den Deutsch GK Unterricht der 13. Klasse verwendet]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses ist ein Referat, welches für den Deutsch GK Unterricht der 13. Klasse verwendet wurde. Dazu wurde noch ein Video der Lesung und der anschließenden Diskussion des Ingeborg Bachmann Preises von 1983 gezeigt.</p>
<p>Rainald Goetz</p>
<p>Rainald Goetz wurde 1954 in München geworden.</p>
<p>Studium<br />
Er studierte Geschichte, Theaterwissenschaft und Medizin  in München und in Paris.In Geschichte und Medizin hat er promoviertl. Im Jahre 1977 schrieb er in seiner Geschichtsdoktorarbeit über Freunde und Feinde des Kaisers Domitian. In seinen Roman Kontrolliert nimmt er auf die Entstehung dieser althistorischen Doktorarbeit bezug und erwähnt auch, dass ihm eine Stelle als Assistenzprofessor angeboten wurde. 1982 folgte dann seine Promotion in Medizin. Hierbei schrieb er über Jugendpsychatrie. Auch sein literarischer Stil wird schon erkennbar, so kommentiert er zum Beispiel das Verhalten von Kindern mit:  „Punk Anarchie Okay.“<br />
Ausserdem studierte er noch Soziologie brach dieses Studium jedoch schnell wieder ab</p>
<p>Arbeit<br />
Ab 1976 fing er an zu arbeiten, zunächst rezensierte er Kinder und Jugenbücher für die Süddeutsche Zeitung, bald jedoch veröffentlichte er eine dreiteillige Artikelserie mit dem Namen "Aus dem Tagebuch eines Medizinstudenten". Ein Jahr später veröffentlichte er den Verlauf seines Studiums und seiner Isolation in einem Werk namens "Der macht seinen Weg".</p>
<p>1983 erlangte er dann Berühmheit, indem er sich bei seiner Lesung beim Ingeborg Bachmann Preis, wo er aus seinen Debütroman "Irre" vorgelesen hatte, die Stirn mit einen Rasiermesser aufschnitt und seine Lesung blutüberströmt beendete. Laut libri.de tat er dieses um gegen die Jury des Preises zu protestieren, jedoch war dieses auch eine für damalige Verhältnisse einzigartige Schaueinlage. Auf Grund dieses Auftrittes und seiner Bücher hat er den Titel "Genie der Selbstvernichtung" erhalten.</p>
<p>Kurz darauf gewann er jedoch auch durch seine Literatur, hauptsächlich Bücher und Theaterstücke, den Respekt der Kritiker. Er veröffentliche auch in der Musikzeitschrift Spex diverse Artikel diese wurden später in Bände zusammengefasst so entstand zum Beispiel das Buch "Hirn". Götz veröffentliche außerdem in dieser Zeitschrift seine Erzählung Rave, in der er auf seine Abneigung gegenüber Merkur, einer Kulturzeitschrift deren Artikel häufig auf akademischen Niveau liegen. 1998 wird er eingeladen die Frankfurter Poetik-Vorlesungen zu halten. Diese Vorlesung ist seit 1960 Tradition an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, und wurde als erstes von Ingeborg Bachmann gehalten. Weitere Dozenten waren Günter Grass, Christa Wolf, Hans Magnus Enzensberger und Heinrich Böll. Im selben Jahr fing Götz an seine Tagebucheinträge unter dem Namen "Abfall für Alle" im Internet zu veröffentlichen. Ein Jahr später dann wurde dieses in Buchform gedruckt. Ausserdem beteiligte er sich in diesem Jahr auch an dem Internet-Literaturprojekt Pool.</p>
<p>Seine Themen für seine Romane waren "der deutsche Herbst" (Buch: Kontrolliert), seine Erfahrung bei der Arbeit in der Psychatrie (Buch: Irre) und die Techno Bewegung. Alle Schriften vereint jedoch eins und zwar, dass der Erzähler meistens ein Einzelgänger, der hauptsächlich geistige Arbeit zu tun hat, ist und das sein Eintreten in die jeweiligen Musikszenen in "Irre" der Punk und in "Rave" der Techno als Einschnitt für den Erzähler wirkt.</p>
<p>In den letzten Jahren schrieb Götz kaum noch Bücher. Sein letztes Buch veröffentlichte er 2001 mit den Namen: "Jahrzehnt der schönen Frauen". Desweiteren wurde 2001 das von Goetz entworfene Fernsehformat „nothing special“, welches er in einem Buch beschrieb, vom ZDF realisiert. Hierbei handelte es sich um eine Gesprächsrunde mit drei festen und einem stets wechselnden Diskussionsteilnehmer, die über Fernsehsendungen sprachen. Unter anderem waren "Der große IQ-Test", "Herrchen gesucht", "Sabine Christiansen" Gesprächsthemen des ZDF-nachtstudios. Die festen Diskussionsteilnehmer waren Volker Panzer, Moritz von Uslar und Rainald Goetz. Seit 2007 nun schreibt Rainald Goetz einen Blog mit dem Namen "Klage" auf den Seiten von Vanity Fair. In diesen Essays schreibt er hauptsächlich über die "Bösheit der neuen Bürger". So ist zum Beispiel sein Artikel vom 10.01.2008 mit "Aufklärung als Massenbetrug 2" überschrieben. Sein Blog ist nachzulesen unter folgende Adresse :<a TITLE="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/" HREF="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/"> http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/</a>.</p>
<p>Er veröffentliche bisher folgende Werke:<br />
- Irre (Roman, 1983)<br />
- Krieg (Theaterstück, 1986)<br />
- Hirn (Essays, 1986)<br />
- Kontrolliert (Roman, 1988)<br />
- Festung (Theaterstücke und Materialien, 1993)<br />
- Word I (12", 1994, zusammen mit Oliver Lieb)<br />
- Word (Doppel-CD, 1994, zusammen mit Oliver Lieb und Stevie B-Zet)<br />
- Mix, Cuts &#38; Scratches (1997, zusammen mit Westbam)<br />
- Rave (Erzählung, 1998)<br />
- Jeff Koons (Theaterstück, 1998)<br />
- Abfall für Alle (Online-Tagebuch, 1998/99. In Buchform erschienen 1999)<br />
- Celebration. Texte und Bilder zur Nacht (1999)<br />
- Dekonspiratione (Erzählungen, 2000)<br />
- Jahrzehnt der schönen Frauen (Texte, 2001)<br />
- Heute Morgen (Hörspiel, 2001, zusammen mit Westbam)<br />
- Heute Morgen (Zusammenstellung aus Rave, Jeff Koons, Dekonspiratione, Celebration,<br />
Abfall für alle; 2004)</p>
<p>Ausserdem erhielt er während seiner Karriere diverse Auszeichnungen unter anderem dreimal den Mülheimer Dramatikerpreis, den Heinrich-Böll-Preis den  Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis und den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.</p>
<p>Überleitung:<br />
Das seine Bücher sehr auf einen  inszenatorische Charakter sieht man schon an seinem ersten Buch, namentlich "Irre". In diesem Buch spaltetete er die klassische Erzählerrolle "in eine multiper-spektivische Vielzahl von Figuren auf: Rainald, Raspe, Goetz, ich, der Dichter etc.". Das behauptet zumindest  Dr. Petra Gropp, eine Autorin, die Momentan als Lektor für den Fischerverlag arbeitet.</p>
<p>Irre<br />
Da das Thema meines Referats das Buch "Irre" ist, welches 1983 erschien, werde ich nun das Buch versuchen zusammenzufassen. Dieses ist jedoch nicht allzuleicht, da Rainald Goetz seinen Erzähler verschiede Rollen zuweist und dieser über verschieden Patienten berichtet und der Zusammenhang nicht sehr klar ist.</p>
<p>Wie gesagt schreibt Rainald Goetz also über die Psychatrie und einem "Helden unsere Tage" wie er selbst seinen Erzähler nennt. Er schreibt auch über die blinde Vernunftglaubigkeit der sechsziger und siebziger Jahre. Während des Buches lernt der Erzähler, der Arzt in der Psychatrischen Klinik ist kennen, dass der Realismus in einer solchen Klinik anders ist, als das was man glaubt. Außerdem verwandelt sich während des Buches der Erzähler vom Arzt zum Irren, also praktisch zu seinem eigenen Patienten. Mit den Eintritt in die Punkmusikszene, erholt er sich jedoch von seinem Schock über die Patienten.<br />
Das besondere an diesem Arzt namens Raspe ist, dass er sehr idealistisch ist und versucht was zu bewirken, so arbeitet er zum Beispiel die meiste Zeit während seine Kollegen Caffee trinken und darauf warten das was passiert.</p>
<p>Er konnte wohl nur deshalb die Psychatrie und das Nachtleben so genau wiedergeben, weil das Buch teilweise Autobiographisch ist, denn Rainald Goetz hat sowohl in einer Psychatrie gearbeitet, als auch das Nachtleben von Berlin intensiv genossen.</p>
<p>Die Sprache in dem Buch sagt viel über die Personen aus, so beschreibt er den Geisteszustand und das empfinden der Personen auch durch den Satzbau. Teilweise bestehen die Sätze aus einer aneinanderreihung von Halbsätzen bzw. aus einer aneinander von kurzen Sätzen und teilweise aus relativ klar strukturierten aber längeren Sätzen. Der Beginn des Irrewerdens in dem Buch wird durch die Sprache gekennzeichnet, denn diese wird dann selbsreflektiv, so hängt zum Beispiel wenn Dr. Röder was sagt "...sagt Dr.Röder" am ende des Satzes herangehangen. Götz greift auch hier die Gesellschaft an, so griff er das Motto des Sozialistischen Patienten-Kollektivs auf, welches lautete "Nicht der Kranke sei krank, sondern die Gesellschaft sei es, die ihn krank mache." Jedoch möchte er nicht die Psychatrien öffnen, wie es viele Vertreter Anti-psychatrie Bewegung wollen, denn dieses ist ihm  zu extrem. An dem Text erkennt man schon die ersten Zuneigungen zur Systemtheorie nach Luhmann, der er sich kurz danach zuwendet. Denn die Praxis ist ein geschlossenes System und so kann diese Theorie angewendet werden, in dieser Theorie wird das System nicht als von Personen, sondern von Ereignissen abhängig beschrieben.</p>
<p>Das Buch selbst wurde unter anderem von der FAZ sehr gut rezensiert, so titelten sie "Das Buch denkt und bleibt im Hirn wie ein Popsong".<br />
(DVD zur Lesung)</p>
<p>"Über das Stück, beziehungsweise den Auftritt gab es verschiedene Meinungen, so schrieb zum Beispiel der Spiegel: "Wie weiland Peter Handke in Princeton mit seiner Beschimpfung der Gruppe 47, so war Rainald Goetz nun mit seinem Klagenfurter Blutauftritt bekannt geworden.<br />
Seinen ersten Roman kann eine Literaturredaktion jetzt nur noch vorsätzlich ignorieren."<br />
(Christian Schultz-Gerstein im Spiegel vom 26.09.1983)</p>
<p>"Jedoch stand im gleichen Artikel auch, dass Rainald Goetz "ohne einen Preis bekommen zu haben, der mediale Sieger von Klagenfurt".<br />
(Christian Schultz-Gerstein im Spiegel vom 26.09.1983)  ist.</p>
<p>Der Roman wurde inzwischen auch versucht im Theater aufzuführen, nämlich in Hannover. Jedoch begeisterte diese Aufführung keinen Rezensenten, so schrieb die Wochenzeitung "Jungle World" , dass das Stück zwar für 1983 modern ist, aber heute nicht die 80er Jahre mehr sind und Punk auch nicht mehr aktuell ist. Die Zeit schrieb sogar :"All das ist grauenhaft, aber es langweilt. Rainald Goetz' Irre sterben in Hannover einen weißen, kalten Schneetod."</p>
<p>Anhang:</p>
<p><a HREF="http://www.single-generation.de/pop/rainald_goetz.htm" TITLE="Spiegel">Rezension aus dem Spiegel (Irre)</a></p>
<p><a HREF="http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc~E4B97D771F43849AC86709A1AB6AA19FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html" TITLE="Blog">Faz zum Blog von Rainald Goetz</a></p>
<p><a TITLE="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/" HREF="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/"> Blog von Rainald Goetz</a></p>
<p><a TITLE="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/" HREF="http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/"></a><a HREF="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~ECF7F2580C9C3477CA11AD8F35DE6CE71~ATpl~Ecommon~Scontent.html" TITLE="Irre">Rainald Goetz "Irre" (FAZ Rezension)</a></p>
<p><a HREF="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E0E48A08B06A14F7EAA99146EA8B64BC2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" TITLE="Abfallfüralle">Rainald Goetz "Abfall für Alle" (FAZ Rezension) </a></p>
<p><a HREF="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E0E48A08B06A14F7EAA99146EA8B64BC2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" TITLE="Abfallfüralle">Rainald Goetz "Abfall für Alle" (FAZ Rezension2)</a></p>
<p><a HREF="http://www.nmz.de/nmz/nmz2000/nmz06/rumpf/rezi-goetz.shtml" TITLE="NMZ">NMZ über Goetz </a></p>
<p><a HREF="http://de.wikipedia.org/wiki/Rainald_Goetz" TITLE="Wiki">Wikipediaartikel über Rainald Goetz </a></p>
<p><a HREF="http://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie_(Luhmann)" TITLE="Systemtheorie">Systemtheorie nach Luhmann</a></p>
<p><a HREF="http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_2000/43/25b.htm" TITLE="Jungle">Rainald Goetz "Irre" (JungleWorld Rezension)</a></p>
<p><a HREF="http://www.goethe.de/kue/the/nds/nds/aut/goe/deindex.htm" TITLE="Goetz">Goethe.de über Rainald Goetz</a></p>
<p><a HREF="http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=2626" TITLE="goetz">Petra Gropp über Rainald Goetz (Goethezeitportal) </a></p>
<p><a HREF="http://www.zeit.de/2000/42/Grosse_weisse_Welt" TITLE="Theater">Rezension Theaterstück "Irre" (DIE ZEIT)</a></p>
<p><a HREF="http://www.single-generation.de/pop/rainald_goetz.htm" TITLE="SZ">Rezension Rainald Goetz "Irre" (Sueddeutsche Zeitung)</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Realismus]]></title>
<link>http://overflo.wordpress.com/2008/01/09/der-realismus/</link>
<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 14:13:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>overflo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dude, I just hit the biggest crap.
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dude, I just hit the biggest crap.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Gesundheit, Leben, Heil und...]]></title>
<link>http://gegendarstellung.wordpress.com/2007/12/15/gesundheit-leben-heil-und/</link>
<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 12:46:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>yinyangmen</dc:creator>
<guid>http://gegendarstellung.wordpress.com/2007/12/15/gesundheit-leben-heil-und/</guid>
<description><![CDATA[das Kapital.
Es ist schon so, Mensch erschafft die REALITÄT.
Natürlich kann auch jeder sagen, schr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>das Kapital.</p>
<p>Es ist schon so, Mensch erschafft die REALITÄT.</p>
<p>Natürlich kann auch jeder sagen, schreiben, denken, dies ist NICHT und doch ist es die wahrheit.</p>
<p>Leider lässt sich mit glauben nicht so richtig geld verdienen, glaubt so macher, nur die kirchen nicht.</p>
<p>Das die "reale" REALITÄT von vielen FAKTOREN abhängig ist bestreitet keiner irgendwelcher wissenschaftler, auch wenn sie nur bedingt teil von etwas besserem höherem sind, im endeffekt sind sie es genauso wie du und ich.</p>
<p>Es ist zum teil so, wie die wissenschaft des "REALISMUS" sagt und zum TEIL auch alles andere der <em>ANDEREN</em>.  Bücher zum anfang des umdenkens gibt es inzwischen sehr.</p>
<p>Und was hat diese aussage nun mit GESUNDHEIT und LEBEN  und HEIL zu tun?</p>
<p>DU - ICH erschaffe und bekomme diese oder jene "krankheit" die ich in meinem geistigem Gedanken vollständig anerkenne, bewusst <strong>oder unbewusst. </strong></p>
<p>Da das unbewusste den  gleich starken einfluss wie das bewusste hat,<br />
ist es leider so das mensch das eine leiden bekommt obwohl er es nicht will.<br />
Deshalb GLAUBE ich das gute SEELEN-"Doktoren" mehr für jeden tun könnten, wenn die macht so mancher wissender unwissender, nicht so riesigen einfluss auf die masse des menschlichen GEISTES hätte.</p>
<p>GLAUBE und GEIST, des GEISTES - WELT ist eine oder wahrscheinlich sogar die WELT.</p>
<p>Leben wir in einer MATRIX oder in einer TRAUM-WELT, auf dieser SEite des Lebens, bist du schon oder lebst du nur...</p>
<p>Denk nicht nur, sondern fange an "dreck vor der eigenen haustüre zu kehren" ...<br />
dies hilft dir und deiner seele...</p>
<p>Dies tue unbedingt..</p>
<p>Eine Möglichkeit... fange an zu lesen andere bücher, wissenschaftl. bücher über <strike>quanten, felder, wirklichkeit,  realität, warheit, gott, götter, dämonen, illuminaten, freiheit, liebe,  wünsche, träume</strike> <strike>damit dein geist neues "futter" bekommt und die matrix sich noch mehr erweitert und verändert und somit der sprung in eine neue dimension sich expotentiell erhöht</strike>.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Fortsetzung: Heidegger Realist?]]></title>
<link>http://picodella.wordpress.com/2007/11/24/fortsetzung-heidegger-realist/</link>
<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 13:36:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>picodella</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hubert Dreyfus versucht Heidegger einen wissenschaftstheoretischen Realismus unterzuschieben. Dass d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hubert Dreyfus versucht Heidegger einen wissenschaftstheoretischen Realismus unterzuschieben. Dass das Sein vom Verstehen des Daseins abhängig, das Seiende aber von ihm unabhängig ist, legt er dahingehend aus, dass die reine, entweltlichte Vorhandenheit der von den Naturwissenschaften entdeckten Dinge (Dreyfus nennt hier immer Elektronen als Exemplum) nicht vom Sein des Daseins abhängig ist: Wenn es kein Dasein gäbe, gäbe es trotzdem die von den Naturwissenschaften entdeckten Tatsachen, eben das Spiel der Atome und Elektronen etc. Darin liegt ein Rückfall in ein vulgäres Verständnis von "Sein", in die scheinbare Selbstverständlichkeit, dass Sein einfach Vorhandensein bedeutet; denn in welchem Sinne ist das Seiende vom Dasein unabhängig? Natürlich nur im Sinne des Vorhandenseins: als Vorhandenes. Nun ist aber das Vorhandensein selbst, d.h. der Entwurf von Vorhandenheit, stets vom Sein des Daseins abhängig: Die Natur selbst entwirft sich nicht als eine Summe von bloß Vorhandenem, es ist der Mensch der Wissenschaften, der sie daraufhin entwirft.  Gerade darum macht sich Heidegger in einer Nebenbemerkung klar, dass das Sein der Natur sich weder auf Vorhandenheit noch auf Zuhandenheit und das Sein des Daseins reduzieren lässt, d.h. die Frage nach der <span style="font-style:italic;" class="Apple-style-span">physis</span> wird in <span style="font-style:italic;" class="Apple-style-span">Sein und Zeit</span> als eine offene, zukünftig zu bearbeitende, angetippt. Nichts wäre verfehlter, als den Naturwissenschaften die Natur (ihren Sinn von Sein) zu überlassen!Ein - gewissermaßen kantisches - Gedankenexperiment hierzu: Man nehme an, es gäbe einen Schöpfergott, der die Dinge der Natur hervorgebracht hat, und frage sich dann, ob für diesen hypothetischen Schöpfer diese Dinge wirklich in der Form der physikalischen Wirklichkeit von Atomen und Elektronen erscheinen müssten. Kantisch: Erscheinen die Dinge für den <span class="Apple-style-span" style="font-style:italic;">intuitus originarius</span>, für den <span class="Apple-style-span" style="font-style:italic;">intellectus archetypus</span>, der die Dinge in ihrem An-sich hervorbringt, als Atome und Elektronen, sind die Dinge in ihrem "Entstand" Atome und Elektronen? Tatsächlich scheint Dreyfus (wie jeder wissenschaftsgläubige Naturalist, nur dass er zusätzlich eine Welt der genuinen Intelligbilität des menschlichen Daseins annimmt, die aber letztlich für ihn keinen fundamentalontologischen Wert zu haben scheint) anzunehmen, dass das naturwissenschaftliche Wissen ein quasi-göttliches Wissen vom An-sich der Dinge ist, mit dem Unterschied, dass für uns dieses Wissen nur technisch praktikabel, aber nicht intelligibel ist (so interpretiert er Heideggers Bemerkung zur prinzipiellen Unverständlichkeit der naturwissenschaftlichen Tatsachen, die aber eigentlich nicht mit diesem unerkennbaren An-sich-sein, sondern nur mit der vorausgegangenen Entweltlichung etwas zu tun hat). Der Fehlschluss von Dreyfus verläuft ungefähr folgendermaßen: "Sein" ist nichts anderes als eine bestimmte Intelligbilität des vorhandenen Seienden, eine bestimmte, bloß subjektive Zugänglichkeit zum an sich Vorhandenen, die das Subjekt aus seiner Welt der Praxis gewinnt; der Wert dieses Seins geht ganz im "Für-uns" auf; darüber hinaus gibt es aber noch ein Sein an sich, das sich genau darin bekundet, dass das Subjekt in seinem Verstehen auf etwas Nicht-Intelligibles, Unverständliches trifft, und dies sind die naturwissenschaftlichen Tatsachen. Die Absurdität einer solchen Interpretation von <span class="Apple-style-span" style="font-style:italic;">Sein und Zeit</span> besteht darin, dass sie naiv ein Sein an sich ansetzt, natürlich im Sinne des bloßen Vorhandenseins, ein Sein, das nun plötzlich nicht mehr als bloße Intelligibilität des Seienden, Zugänglichkeit zum Seienden verstanden wird, sondern als der Basissinn der an sich bestehenden Wirklichkeit selbst, unabhängig von den subjektiven Projektionen des Menschen (wobei man hier nebenbei zu sehen beginnt, wie problematisch die einfache Identifikation von Dasein und Mensch ist, die Dreyfus überall voraussetzt). Das Projekt von <span class="Apple-style-span" style="font-style:italic;">Sein und Zeit</span> muss man aber doch so verstehen, dass es dieses naive Verständnis vom Sinn des Seins in Frage stellt: Es geht Heidegger nicht um irgendeinen subjektiven Sinn des Seins, oder um die ontische Abhängigkeit vom Dasein des Menschen,; es geht ihm immer und von Beginn an um den ontologischen Sinn des Seins, um das An-sich des Seins selbst (nicht der Dinge, denn dies wäre keine ontologische Frage) als der Grundlegung jeder Form von positiven Wissenschaft des Seienden. Die phänomenologische Methode Husserls hatte diese Möglichkeit, nach dem Sinn des Seins schlechthin zu fragen, ohne in die komische epistemologische Aporie der Subjektivierung dieser Frage (und die angebliche Bescheidung durch die Differenzierung zwischen erkennbarem Für-uns und unerkennbarem An-sich) zu verfallen, eröffnet. In der Streichung eines An-sich bleibt Heidegger treuer Schüler Husserls, ein Phänomenologe eben, der sich an das hält, was ihm die Erfahrung im weitesten Sinne (d.h. nicht die wissenschaftlich domestizierte Erfahrung, sondern die durch die phänomenologische Reduktion zu sich selbst befreite Erfahrung!) darbietet. Ein ganz anderes Kapitel eröffnet sich allerdings durch die kantische Frage, ob es nicht einen solchen architektonischen Grenzbegriff ("Ding an sich") braucht, um die spezifische Endlichkeit des menschlichen Daseins herausstellen zu können.   </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spieltheorie - das Leben ist ein Spiel (?)]]></title>
<link>http://vorblog.wordpress.com/2007/11/20/spieltheorie-as-leben-ist-ein-spiel/</link>
<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 23:03:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>vordichtung</dc:creator>
<guid>http://vorblog.wordpress.com/2007/11/20/spieltheorie-as-leben-ist-ein-spiel/</guid>
<description><![CDATA[Entgegen dem Namen der Theorie, ist in ihr alles rational. Die Agenten entscheiden aufgrund, und zwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Entgegen dem Namen der Theorie, ist in ihr alles rational. Die Agenten entscheiden aufgrund, und zwar allein aufgrund von logischen Betrachtungen...das Leben (Spiel) ist logisch!</p>
<p>Für mich gibt es kaum eine verrücktere (im negativen Sinn des Wortes) Aussage, als jene, in der es heist, wären alle Menschen rational, wäre Kooperation die einzige Option.</p>
<p>Nicht nur dieses <i>wäre</i>! Und es ist ein großes wäre, lässt sich doch keineswegs bestreiten, dass die meisten Entscheidungen eines Menschen aufgrund von nicht-rationalen "Überlegungen" getroffen werden. Nein, nicht nur dieses wäre, in dem der Mensch abstrahiert, verstümmelt wird, es <i>stimmt</i> einfach nicht!<!--more--></p>
<p>Ein, das vielleicht berühmteste Beispiel aus der Spieltheorie: Das Gefangenendilemma</p>
<blockquote>
<h6>Sam und Bob werden beschuldigt, einen Bankraub begangen zu haben. Sie sind in getrennten Zellen inhaftiert und können nicht miteinander kommunizieren. Beide werden nun von der Polizei verhört und haben die Möglichkeiten mit der Polizei zusammenzuarbeiten (zu reden) oder zu schweigen.<br />
* Reden beide, so werden sie wegen Bankraub zu 10 Jahren Haft verurteilt</h6>
<h6>   * Redet einer und der andere schweigt, wird der redende freigesprochen und der schweigende zu 15 Jahren Haft verurteilt.</h6>
<h6>   * Schweigen beide, so hat die Polizei nicht genügend Beweismaterial und beide werden wegen illegalen Waffenbesitzes zu 2 Jahren Haft verurteilt.[...]</h6>
<h6> Was wäre eine optimale Strategie für Bob?</h6>
<h6>   * Fall: Sam schweigt. Wir befinden uns in der ersten Spalte der Tabelle. Schweigt Bob ebenfalls, so wird er zwei Jahre inhaftiert. Redet er, wird er freigesprochen. Es ist für Bob also besser, zu reden.* Fall: Sam redet. Wir befinden uns in der zweiten Spalte der Tabelle. Schweigt Bob, so wird er 15 Jahre inhaftiert. Redet er, wird er nur 10 Jahre inhaftiert. Es ist für Bob also besser, zu reden.</h6>
<h6> Es ist für Bob somit in jedem Fall besser, zu reden (Die Strategie "Reden" ist eine {strikt dominante Strategie). Dasselbe gilt analog für Sam. Also werden beide reden und jeweils eine Haftstrafe von 10 Jahren verhängt bekommen. Hätten jedoch abgesprochen beide geschwiegen, wären sie nur 2 Jahre inhaftiert worden.Man bezeichnet die Strategiekombination (Reden / Reden) als \textit{Nash-Gleichgewicht}. Kein Spieler kann seinen Payoff erhöhen, indem er alleine von dieser Situation seine Strategie ändert. Es spielt somit jeder Spieler eine optimale Antwort auf seine Konkurrenten. Die im Gefangenendilemma beschriebene Situationen tritt in der Gesellschaft häufig auf. Daher hat man den beiden Strategien feste Namen gegeben. Die Strategie, die für beide das beste wäre (schweigen), wird als "kooperieren" bezeichnet, die Strategie die beide aus Egoismus wählen (reden) mit "defektieren".</h6>
</blockquote>
<blockquote>
<h6>(<a href="http://www.uwenowak.de/arbeiten/gefangenendilemma.xhtml" target="_blank">Einführung in die Spieltheorie</a>)</h6>
</blockquote>
<p>Eine Analyse des Beispiels zeigt sofort, dass beide Akteure von gleichen Grundvorraussetzungen ausgehen. Ist dem nicht so, besteht also ein Ressourcen-Ungleichgewicht, so funktioniert die Kooperation als Notwendigkeit schon nicht mehr. In diesem Fall, zahlt sich Egoismus für einen der beiden Spieler auf Dauer aus. Lebten wir in einer homogenen Welt, wäre Kooperation existenzielles Gesetz. In einer Welt der Inhomogenitäten aber, wird defektieren eher die Regel.</p>
<blockquote></blockquote>
<p>In der Soziologie heißt es, der Umgang mit Angst, sei im gesellschaftlichen Simme konstitutiv. Auch wissen wir von der Systemtheorie her, dass die stabilsten - die dynamischen - Systeme aus Spannungen verschiedenster Art entstehen. In einer rationalen Menschheit, wäre sowohl Angst, als auch Inhomogenität verschwunden, was war auf den ersten Blick gut erscheinen mag, tatsächlich aber eine Katastrophe wäre.</p>
<p>Abschließen möchte ich mit (nicht nur) Kants  Auffassung des Wortes Moral: Moralisches Handeln ist der Versuch moralisch zu Handeln. Das Wissen um sein oder irgendein anderes Schicksal (z.B. gutes Handeln-&#62;Himmel,...) kann demgegenüber keine moralische Handlung mehr hervorbringen. In dieser rationalen Menschheit, würde dieses Wissen säkularisiert. Auch hier ist moralisches Handeln somit unmöglich.</p>
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