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	<title>pluschsesselgeschichten &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/pluschsesselgeschichten/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "pluschsesselgeschichten"</description>
	<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 23:33:47 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Schokoherzenfutterfrust]]></title>
<link>http://frauvonwelt.wordpress.com/2008/01/24/schokoherzenfutterfrust/</link>
<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 14:30:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>frauvonwelt</dc:creator>
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<description><![CDATA[FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und futtert Schokoherzen. Auf dem Tisch ein Strauß Bl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und futtert Schokoherzen. Auf dem Tisch ein Strauß Blumen. Den hat der Blumenbote gebracht. Die Packung lila Schokoherzen auch. Eines nach dem anderem verschwindet zwischen FrauvonWelts Lippen und hinterlässt zartschmelzende Gedanken an den Schenkenden. Dann ist die Packung leer. Die Gedanken an den Schenkenden verdunkeln sich. FrauvonWelt baut die Packung auseinander. Nichts mehr drin. Total leer. Die Gedanken an den Schenkenden werden finster. Blitze zucken aus FrauvonWelts schwarzen Augen. Die Packungen gibt es doch auch in groß! Sackzement!</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Zadie Smith: Von der Schönheit]]></title>
<link>http://frauvonwelt.wordpress.com/2008/01/08/zadie-smith-von-der-schonheit/</link>
<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 09:39:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>frauvonwelt</dc:creator>
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<description><![CDATA[FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und klappt das Buch zu. Die Kritiker sind sich einig: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und klappt das Buch zu. Die Kritiker sind sich einig: Zadie Smith ist eine intelligente Frau und sie hat einen intelligenten Roman geschrieben. Ja, lauter intelligente Leute. Im Zentrum zwei intelligente Familien. Selbst die nymphomanische Tochter ist intelligent, die Tochter der anderen ist die intelligenteste an der Uni, der Rapper von der Straße ist intelligent, die tote Ehefrau sowieso, der intelligente Sohn wird gar zum Christen, der andere intelligente Sohn wird zum Dieb, und allen voran stolzieren die intelligenten Papas, die Professoren, die pimpern die studentischen Töchter.</p>
<p>Nur die eine, die Mutter, die wendet sich ab von der ganzen Universitätsintelligenzia, sie lebt nicht aus Büchern, durch Reden, durch Aufsätze. Sie kämpft nicht um Ruhm und Titel, sie kämpft um ihre Liebe. Sie wird betrogen, nicht einmal, nicht zweimal. Sie leidet, aber sie kämpft. Sie hat keine Argumente außer den Speckringen auf ihren Hüften und den grauen Strähnen in ihren Haaren. Die Schönheit, die ihr das Leben schenkte. Sie steht wie ein Fels in der Brandung bis letztendlich die ganze Intelligenz an ihr zerschellt.</p>
<p>Zadie Smith hat nicht nur ein intelligentes Buch, sie hat vor allem ein kluges Buch geschrieben. Und ein schönes.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Frühstücksgedanken]]></title>
<link>http://frauvonwelt.wordpress.com/2008/01/07/fruhstucksgedanken/</link>
<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 11:45:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>frauvonwelt</dc:creator>
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<description><![CDATA[FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und denkt an ein Zitat von Goethe:
&#8220;Wer nicht ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>FrauvonWelt sitzt in ihrem rosa Plüschsessel und denkt an ein Zitat von Goethe:<br />
"Wer nicht eine Million Leser erwartet, sollte keine Zeile schreiben."</p>
<p>Sie hätte auch denken können:<br />
Wer nicht mindestens ein frisches Croissant zum Frühstück erwartet, sollte gar nicht aufstehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Flitterwochen]]></title>
<link>http://frauvonwelt.wordpress.com/2007/12/21/flitterwochen/</link>
<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 08:47:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>frauvonwelt</dc:creator>
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<description><![CDATA[FrauvonWelt ist auf Hochzeitsreise. Allein. Ihre Frau hat sie verlassen. Ist mit einigen anderen dur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>FrauvonWelt ist auf Hochzeitsreise. Allein. <a href="http://annanuehm.wordpress.com/2007/12/18/nutzliche-erfindungen-der-menschheit-der-weihnachtsbaum/#comment-2164">Ihre Frau</a> hat sie verlassen. Ist mit <a href="http://plusblog.typepad.com/gunstgreis/">einigen</a> <a href="http://eerpee.blogspot.com/">anderen </a>durchgebrannt. Und nicht nur sie, auch ihr <a href="http://frauvonwelt.wordpress.com/2007/12/19/suchbegriffebeantwortungsstunde-1-wo-gibt-es-kuhbettwasche/#comment-408">Plüschsessel</a> befindet sich auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YevYBsShxNs&#38;feature=related">Abwegen</a>. FrauvonWelt kann das alles nicht verstehen. Warum wenden sich alle von ihr ab? Warum nur? Was hat sie getan?</p>
<p>Zu Tode betrübt lässt sie das champagnerglasklare Wasser der mintfarbenen Südsee mit ihren Füßen spielen. Sie blickt in den sonnenverwöhnten Himmel, streift den Horizont und muss stundenlang mit ansehen wie nichts passiert. Ach, welch ein Leid für unsere FrauvonWelt.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Abschied]]></title>
<link>http://frauvonwelt.wordpress.com/2007/12/08/abschied/</link>
<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 22:24:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>frauvonwelt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nun fliegst du davon in ein Land weit, weit entfernt. Seit der Sekunde, da dir Flügel wuchsen und d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun fliegst du davon in ein Land weit, weit entfernt. Seit der Sekunde, da dir Flügel wuchsen und du leise Lebwohl sagtest, male ich dir dieses Land. Es ist hell, es ist warm und es lacht. Überall stehen rosa Plüschsessel und überall gibt es Himbeereis. Ja, es ist mein Paradies. Ich wünsche es dir.</p>
<p>Aber deiner Frau, die ich hier in diesem kalten, verregneten Land, auf diesem kalten, verseuchten Planeten in den Armen halte, die sich an mich klammert mit den Worten "Es tut so weh, es tut so weh!", der kann ich nichts geben, keine Worte, keine Taten, nichts. Es ist alles nichts. Weil alles nicht hilft, den Schmerz zu lindern. Worte fallen wie Steine in einen leeren Brunnen. Der Aufschlag hallt durch die Leere. Schmerzt. Nur schweigend erträgt man das bleierne Zeitenband. Die Zukunft eine schwarze Wand, die alles Lachen erstickt, alles Licht verschluckt. Es ist alles nichts. "Es tut so weh, es tut so weh!"</p>
<p>Wenn du die Plüschsessel anders stellen möchtest, dann bitte, es ist jetzt dein Land. Es ist alles warm, es ist alles hell, es gibt kein Leid und keine Schmerzen mehr. Du hast es geschafft, bist am Ziel deiner Reise. In einem Land weit, weit entfernt.</p>
<p>"Es tut so weh."</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Ein Junge! Ein Mann!]]></title>
<link>http://frauvonwelt.wordpress.com/2007/11/25/ein-junge-ein-mann/</link>
<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 22:40:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>frauvonwelt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jetzt ist es unverkennbar: ein Junge! Susi wedelt freudestrahlend mit dem neuesten Ultraschallbildch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es unverkennbar: ein Junge! Susi wedelt freudestrahlend mit dem neuesten Ultraschallbildchen herum und hüpft durch FrauvonWelts Küche.<br />
„Susi, zeig mal her! Hmm, jaha, nenee, ich kann nichts erkennen.“ FrauvonWelt dreht das Bild in alle Richtungen.<br />
„Egal, ich auch nicht. Ich hab es ja <a href="http://frauvonwelt.wordpress.com/2007/05/03/dicke-freundinnen/">von Anfang an</a> gewusst.“, grinst Susi.<br />
„<a href="http://frauvonwelt.wordpress.com/2007/05/10/karussell-fahren/">Am Anfang</a>, meine Liebe, hast Du gar nichts gewusst. Wenn ich dich mal daran erinnern darf.“<br />
„Ach, nun hör schon auf. Fang nicht schon wieder mit <a href="http://frauvonwelt.wordpress.com/2007/05/28/dunkle-gestalten/">der Geschichte</a> an.“<br />
„Wieso? Die Geschichte ist doch schön.“</p>
<p>Susi lässt sich erschöpft in den rosa Plüschsessel fallen, dreht die Augen in Richtung Wölkchenhimmel und schwebt auf Wolke sieben davon. FrauvonWelts Worte „Denkst du oft an <a href="http://schneck06.twoday.net/">ihn</a>?“ verhallen im Dampf des Wasserkochers. Sie gießt den Tee auf – Brennnesseltee. Und als ihr der zarte Duft in die Nase steigt, wird sie ein wenig nachdenklich: Wie das wohl ist, wenn man schwanger ist? Ob ich jemals Kinder haben werde? So eine richtige Familie? Mit Glück und Tannenbaum und Schulferien? Mit Haus und Hof und Familienauto vor der Haustür? Ein Mann fürs Leben? So für immer? Für den Rest des Lebens? Immer der selbe? Jeden Tag? Dreißig, vierzig, fünfzig oder gar sechzig Jahre. Nur ein Mann? Bis das der Tod uns scheidet?</p>
<p>„... Krankenwagen bestellen!“<br />
„Was, was ist los?“ ruft FrauvonWelt sich hastig nach Susi umdrehend.<br />
„Wenn Du nicht langsam mal den Tee...“<br />
„Geht es Dir gut? Alles in Ordnung mit dir?“<br />
„Jaha, alles in Ordnung. Bis auf den Tee. Den hätte ich jetzt gerne.“<br />
„Ja, der Tee.“ FrauvonWelt lächelt entspannt, stellt die Kanne auf den Tisch und legt sanft eine Hand auf Susis Bauch. „Jag mir doch nicht so einen Schrecken ein. Ich hab schon gedacht...“<br />
„Dass du gedacht hast, hab ich gesehen. An was hast du denn gedacht?“, will Susi wissen.<br />
„Ach, weißt du, manchmal...“, mehr brachte FrauvonWelt jetzt nicht hervor.<br />
„Ja, ich weiß schon.“, sagte Susi und wischte ihrer besten Freundin eine Träne von der Wange. „Ja, ich weiß.“</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Chinesische Freunde]]></title>
<link>http://frauvonwelt.wordpress.com/2007/06/19/chinesische-freunde/</link>
<pubDate>Tue, 19 Jun 2007 21:44:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>frauvonwelt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am frühen Abend klingelt FrauvonWelt erneut bei der Nachbarin. Ob sie irgendwen etwas in ihren Brie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am frühen Abend klingelt FrauvonWelt erneut bei der Nachbarin. Ob sie irgendwen etwas in ihren Briefkasten habe werfen sehen?<br />
"Nee, nee, ich hab nichts gesehen. Was denken denn Sie von mir, Fräulein, ich hock doch nicht den ganzen Tag hinter der Gardine und beobachte Ihren Briefkasten. Was war denn drin?"<br />
"Ein Brief von einem Unbekannten."<br />
"Ein Brief von einem Unbekannten? Ja, und was stand drin?"<br />
"Ein bescheuerter Spruch von den Chinesen, von wegen großer Kunst, die ich sei und so."<br />
"Aha, na davon versteh ich ja nichts mehr. Aber die Chinesen, gehen Sie mir weg mit denen. So einen brauchen Sie nicht, Fräulein. Suchen Sie sich mal einen gescheiten Mann. Sie sehen doch ganz manierlich aus, Kindchen, da wird sich doch was finden. Als ich damals so alt war wie Sie...."<br />
"Ich dank Ihnen schön, aber ich muss jetzt gehen."<br />
"Gut, wenn ich was seh, sag ich Bescheid."</p>
<p>FrauvonWelt landet in ihrem rosa Plüschsessel in der Küche und grübelt. Den mintgrünen Brief dreht sie zwischen ihren langen Fingern und denkt nach. Sie denkt und denkt und denkt. Plötzlich denkt sie an Babsi, an Tini, an Susi. Dann liegt die Lösung auf der Hand.</p>
]]></content:encoded>
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