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	<title>parallelgesellschaft &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/parallelgesellschaft/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "parallelgesellschaft"</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 02:11:15 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[(18.07.2007) Integrationsparadoxon]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=102</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:48:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=102</guid>
<description><![CDATA[Integrationsparadoxon
Nach Eliot Freidson (1979, S.141) ist „das Ziel des praktischen Arztes nicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align:center;">Integrationsparadoxon</h3>
<p>Nach Eliot Freidson (1979, S.141) ist „das Ziel des praktischen Arztes nicht Wissen, sondern Handeln. Am liebsten möchte er erfolgreich handeln, aber selbst ein Handeln mit sehr wenig Aussicht auf Erfolg wird dem völligen Nichthandeln noch vorgezogen." Und Voltaire werden die Worte zugeschrieben: <strong>„Ärzte schütten Medikamente, von denen sie wenig wissen, zur Heilung von Krankheiten, von denen sie weniger wissen, in Menschen, von denen sie nichts wissen."</strong>Eine wesentliche Aufgabe des Arztes ist es, der Krankheit des Patienten einen Namen zugeben. Dies ist außerordentlich wichtig, denn so zeigt der Arzt, dass er das Problem erkannt hat und nun versuchen wird, es zu lösen. Gesundheit ist für den Arzt kein interessantes Wissensfeld. Oder, mit den Worten des Soziologen Niklas Luhmann: „Nur Krankheiten sind für den Arzt instruktiv, nur mit Krankheiten kann er etwas anfangen. Die Gesundheit gibt nichts zu tun, sie reflektiert allenfalls das, was fehlt, wenn jemand krank ist" (Luhmann 1990, S.197).<!--more--></p>
<p>Diese Betrachtungsweise lässt sich auch auf die Integrationsfrage anwenden. Durch die gewaltsamen Proteste von Jugendlichen fremdländischer Herkunft in Frankreich im Winter 2005 ist mit einem Mal die Krankheit namens „großes Migrationsproblem" in ganz Europa in den Fokus gerückt; Politik und Medien stürzen sich drauf. Kommunen richten Integrationsämter ein, ernennen Integrationsbeauftragte und verabschieden Integrationskonzepte. Alles, was mit Integration zu tun hat, ist positiv. Integration ist jetzt „in".</p>
<p>Die Diskussion um die Integration, die sich bisweilen ohne Fortschritt im Kreis zu bewegen scheint, verwendet ähnlich wie im Fall der Diagnosen stellenden Ärzte bestimmte Begriffe, um Sachlagen und Tatsachen zu beschreiben und sich dem „Problem der Migranten" zu nähern. Dabei werden immer wieder neue Begriffe eingeführt und alte, wie um zu zeigen, dass man das Problem nun aber wirklich erkannt habe und es somit beseitigen könne. Anstelle des Begriffes „Migranten" wird heute in politisch korrekten Kreisen beispielsweise die Bezeichnung „Menschen mit Zuwanderungsgeschichte" verwendet. Für die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit „Migranten" konnte man keine Lösungen finden. Also wurde ein neuer Begriff eingeführt, mit dem es hoffentlich besser klappt. <strong>Doch die neuen Begrifflichkeiten sind kein Wunderheilmittel, sie lassen lediglich das eigentliche Problem verblassen. Sie kommen nicht an gegen Schlagwörter wie „Kampf der Kulturen" oder „Parallelgesellschaft", die schon längst ein Eigenleben entwickelt haben.</strong></p>
<p><strong>Alle reden, nur keiner weiß wovon</strong></p>
<p>Wie ist Integration überhaupt zu definieren? Als „Prozess, bei dem verschiedene Teile zu einem neuen Ganzen zusammengefügt werden", lautet die Antwort von Volker Meißner (2003, S.138), dem Geschäftsführer des Arbeitskreises Integration im Bistum Essen. Ihm zufolge ist „Ziel der Integration [...] die gleichberechtigte wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische und kulturelle Teilhabe der Zuwanderer in der aufnehmenden Gesellschaft" (Meißner, 2003, S.139). Der Soziologe Bernhard Schäfers versteht unter Integration die Entstehung von gleichgewichtigen Interdependenzen zwischen Personen und Gruppen, was man unter Integration versteht (Schäfers, 2003, S.3). Minderheit und Mehrheit treffen aufeinander, wobei ein Prozess des Austauschs entsteht, dessen Ergebnis eine Gesellschaft ist, die an kulturellem Reichtum gewonnen hat. Nach Ansicht des Soziologen Hartmut Esser (1980, S.213) „gelingt" dieser Prozess nur dann, wenn die Integration kognitiver, struktureller, sozialer und identikativer Ebene in den Blick genommen werden. Luhmann dagegen meidet den Begriff der Integration und ersetzt ihn mit Inklusion/Exklusion (Luhmann, 1995). Er geht davon aus, dass eine Integration nur in Teile eines Systems oder einer Gesellschaft nicht möglich ist. Stattdessen findet entweder eine Inklusion, also eine generelle Teilnahme an den verschiedenen Bereichen des Ganzen, oder eine Exklusion, also eine „Nichtteilnahme", statt.</p>
<p> </p>
<p>Es hat den Anschein, als gäbe es bereits so viele Definitionen von „Integration" wie es Menschen gibt. Dennoch ist in jüngster Zeit eine weitere Variante dieses Begriffes aufgetaucht: die „gelungene Integration". Diese wird vielerorts oftmals mit dem Erlernen der Sprache der Mehrheitsgesellschaft und der „Mitbeteiligung" (die meist nicht weiter definiert wird) an ebendieser gleichgestellt. Auch wenn dieser Ansatz immer noch recht vage und unklar ist, ist es jedoch noch viel schwieriger, zu versuchen, das Gegenteil zu definieren, nämlich „ungelungene Integration". Auf einer Veranstaltung zum Thema Integration habe ich die Frage nach der „ungelungenen Integration" gestellt. Die Leiterin reagierte darauf mit der Bemerkung, dies sei nicht das Thema, sondern „gelungene Integration". <strong>Ich persönlich frage mich jedoch, wie man das eine verstehen soll, ohne zu wissen, was das andere ist.</strong></p>
<p>Ein weiterer Begriff, der häufig für Unklarheit sorgt, ist die „Mitbeteiligung" an der Gesellschaft. Es ist ein abstrakter Begriff, der unterschiedliche verstanden wird. Für die einen verbirgt sich dahinter das Tragen eines Deutschlandtrikots, für die anderen der Verzehr von deutschen Speisen und Gerichten. In der Tat sollten Aussiedler aus Russland in den 1990er Jahren in einem Fragebogen angeben, was sie zu Hause essen, daraus sollte geschlossen werden, ob der Fragebogenbeantwortet deutscher Abstammung sei. Wer viele Kartoffeln im Hause hatte, galt als Deutscher!</p>
<p><strong>Wollen oder Können?</strong></p>
<p>Bleiben wir jedoch bei Luhmanns Konzept der Inklusion und der Exklusion. Ein großer Teil der Migranten empfindet sich als von der Gesellschaft ausgeschlossen. Sie sehen keine Möglichkeiten für eine "Beteiligung" in ihrem sozialen Umfeld. So haben Kinder aus Migrantenfamilien in Deutschland schlechtere Bildungschancen und damit auch später schlechtere Chancen für eine Gesellschaftsbeteiligung in vielen Lebensbereichen. Rückzug und Abgrenzung werden vorprogrammiert. Und selbst diejenigen unter den Migranten, die erfolgreiche Ausbildungen absolvieren, werden ausgeschlossen. Zum Beispiel Frauen, die aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen, und deswegen keine Anstellung finden. Dazu die Journalistin Ulla Jelpke: "Gebildete Frauen, die ihre islamische Tradition praktizieren, werden dadurch einem Berufsverbot ausgesetzt, ihrer ökonomischen Existenz beraubt und in die Abhängigkeit von ihren Familien zurückgedrängt. Zugleich wird aber lautstark die fehlende Unabhängigkeit von Musliminnen beklagt. Diese staatliche Repression trifft genau die Schwächsten, nämlich die in islamischer Tradition stehenden Frauen, die ohne das Kopftuchverbot ihr eigenes Glück schmieden könnten." Zudem: Wird beispielsweise einer ausgebildeten Lehrerin das Unterrichten wegen des Kopftuchs verboten, fehlen kopftuchtragenden Schülerinnen auch Identifikationsfiguren für eine "gelungene" Integration.</p>
<p> </p>
<p>Menschen, die sich auf diese Weise ausgeschlossen sehen, verstehen die Integrationsforderungen in Deutschland verständlicherweise eher als Assimilationsforderungen und verweigern sich diesen. Politik und Medien interpretieren das dann als "Verweigerung der gesellschaftlichen Teilhabe" (also nicht als fehlendes Können, sondern als fehlendes Wollen). Die, die es schwer haben, einen Weg in die Gesellschaft zu finden, werden selbst dafür verantwortlich gemacht. So werden zunehmend Parallelgesellschaften produziert, obwohl man genau dies doch vermeiden wollte. Ein Beispiel für eine solche Exklusion von Migrantengruppen bietet ein klassische Problem der islamischen Minderheit in Deutschland: Da die Erbauung neuer Moscheen nur sehr bedingt genehmigt wird, ziehen sich die Muslime oft zurück und eröffnen "Hinterhofmoscheen" - und dann heißt es lauthals: "Parallelgesellschaft".</p>
<p>Eine vereinfachte Darstellung des komplexen und vielschichtigen Integrationsparadoxes könnte wie folgt aussehen: Menschen wanderten nach Deutschland ein. Sie wurden jedoch nicht als Einwanderer betrachtet, sondern als Gastarbeiter. Dabei hatte das Wort "Gastarbeiter" nichts mit dem Begriff "Gast" oder "Gastlichkeit" zu tun, es sollte lediglich ausdrücken, dass hier ein Wirtschaftsfaktor angereist war, der seinen Hut wieder nehmen würde, sobald er als Wirtschaftsfaktor ausgedient hätte. Eine Integration dieser Wirtschaftsfaktoren war nicht vorhergesehen, entsprechende Möglichkeiten wurden nicht geboten, entsprechende Bemühungen nicht gefordert. Als die Einwanderer als Wirtschaftsfaktor ausgedient hatten und plötzlich wieder als Menschen erkannt wurden, entdeckte man, dass sie - trotz der langen Zeit, die sie im Lande verbracht hatten - anders waren. Sie hatten zum großen Teil immer noch eine dunklere Hautfarbe, aßen keine großen Mengen Kartoffeln und manche von ihnen hingen auch noch einer fremdartigen Religion an, die sie hierzulande ausüben wollten. Da sie und ihre Kinder es zudem in vielen Lebensbereichen (Bildung, Beruf, Wohnungssuche) schwerer hatten, tauchten sie auch überproportional in traurigen Bilanzen auf (geringe Bildungsabschlüsse, Arbeitslosigkeit, Wohnen in Ghettos). Diese negativen Rekorde und ihre Andersartigkeit schrieb man ihrem Desinteresse und ihrer Gleichgültigkeit, ja gar Feindseligkeit gegenüber der Mehrheitsgesellschaft zu.</p>
<p>Nun setzt die Politik alles Mögliche in Bewegung - meist in Wort, manchmal auch in der Tat - um diese Menschen zu integrieren. Da jedoch trotz all der vielen Worte noch nicht definiert worden ist, wie diese Integration denn aussehen soll, wird es von deutscher Seite oft so verstanden, dass es sich hierbei um eine Anpassung an die deutschen Lebensgewohnheiten auch in so individuellen und persönlichen Bereichen wie Kleidung, Essen und Religionsausübung handele. Manche Migranten sehen das auch so, fühlen sich unter Assimilationsdruck und weichen zurück. 50 lange diesem Verständnis von Integration keine klare Definition gegenübergestellt wird, besteht die Gefahr, dass gerade die Forderung nach Integration zum Gegenteil führt.</p>
<p><strong>Integrationsverhinderungsmaßnahmen</strong></p>
<p>Auch wenn es um den Spracherwerb geht, sind paradoxe Anforderungen zu beobachten. Das Beherrschen der deutschen Sprache wird als Grundvoraussetzung zur Teilhabe an der Gesellschaft ebenso gefordert wie die Beherrschung von weiteren Sprachen, um in der globalisierten Welt wettbewerbsfähig zu sein. Die bereits vorhandene Sprachkompetenz der Zuwanderer als Kapital, das man sowohl für die Wirtschaft als auch für Politik und Gesellschaft positiv und effektiv verwenden kann, wird dabei ignoriert. Anstatt vorhandene Fähigkeiten zu fördern, wird eine künstliche Mehrsprachigkeit (Französisch, Englisch) erzeugt und so Zeit, Geld und Humankapital verschwendet. Zudem führt die Ausblendung dieser Kompetenz zu folgenschweren Misserfolgserlebnissen von Schülern. Die Kürzung von Lehrstellen für den muttersprachlichen Unterricht kann vor diesem Hintergrund nur als großer Fehler bezeichnet werden.</p>
<p> </p>
<p>Ein weiteres Problem, dessen Quelle zum größten Teil die Medien sind, ist die Skandalisierung von Migrantenproblemen unter Schlagworten wie "Zwangsheirat im Islam". So wird ein verzerrtes Bild der Realität wiedergegeben. Die tatsächlichen Lebensrealitäten der Migrantenmehrheit, in der beispielsweise der Partner selbst gewählt wird, werden dabei völlig</p>
<p>ignoriert und unter unangemessenen Schlagzeilen subsumiert. Lebenszusammenhänge werden auf das Extreme beschränkt. Skandale werden auf den Titelseiten (nicht nur) der Boulevardpresse als Regelfall verkauft. Auch hier wird eher auf eine Exklusion als auf eine Inklusion hingearbeitet: Die Gesellschaft wird aufgeteilt in "wir" und "sie". "Wir" das sind die Abendländer aus dem Okzident. "Sie" sind die Morgenländer aus dem Orient, die belehrt, aufgeklärt und von ihrer Unwissenheit befreit werden müssen. Diese beiden künstlichen Gruppen, werden als einheitliche und unveränderbare Größen dargestellt.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Solange nicht für alle gesellschaftlichen Gruppen ein gleicher und gerechter Zugang zu allen Lebensbereichen, wie z.B. der Bildung, gewährleistet ist, werden sich Migranten immer wieder die Frage stellen, wie und in was sie sich integrieren sollen. Viele Integrationsarbeiter bemühen sich nach Kräften und gleichzeitig scheint es zweifelhaft, ob ihr guter Wille von der Politik geteilt und ausreichend unterstützt wird. Die bloße Schaffung von Integrationsbeauftragten und –büros wird keinen Fortschritt bringen. Ebenso wenig hilft es weiter, wenn wir uns bei der Migrationsdebatte von Ideologien und überhitzten Gefühlen leiten lassen, sonst landen wir schnell in der Sackgasse, die weiter permanent "Parallelgesellschaften" produziert. Was wir brauchen ist Wissen. Wissen darüber, was wir eigentlich unter Integration verstehen und Wissen über die Gesellschaft und die Menschen, um die es bei der Integration geht.<br />
Cemil Sahinöz</p>
<p> </p>
<p>erschienen in: Zukunft, Nr.11, Mai 2007, S.56-59</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pädagogen geben Kampf gegen Kriminalität, Drogen und Islamismus auf]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/?p=205</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 15:45:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/?p=205</guid>
<description><![CDATA[Pädagogen geben Kampf gegen Kriminalität, Drogen und Islamismus auf
&#8220;Man kann die nicht mehr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h2 style="background:white;margin:auto 0 3.6pt;"><span style="font-size:10pt;color:black;font-family:Verdana;">Pädagogen geben Kampf gegen Kriminalität, Drogen und Islamismus auf</span></h2>
<h1 style="background:white;margin:12pt 0 1.2pt;"><span style="font-size:12pt;color:black;font-family:Verdana;">"Man kann die nicht mehr ändern"</span></h1>
<h2 style="background:white;margin:auto 0 3.6pt;"><span style="font-size:10pt;color:black;font-family:Verdana;">Offene Jugendarbeit in Kreuzberg gescheitert - Pädagogen geben Kampf gegen Kriminalität, Drogen und Islamismus auf</span></h2>
<p class="vorspann" style="background:white;margin:12pt 0;"><strong><span style="font-size:10pt;color:black;font-family:Verdana;">In Teilen von Kreuzberg und in anderen Stadtteilen ist eine Parallelgesellschaft entstanden. Perspektivlose Einwandererkinder leben in ihrer eigenen Ghetto-Welt. Sozialarbeiter geben die meisten der Jugendlichen verloren.</span></strong></p>
<p style="background:white;"><strong><span style="font-size:10pt;color:black;font-family:Verdana;">Berlin</span></strong><strong><span style="font-size:10pt;color:black;font-family:Verdana;"> - Hinter jedem Foto mit den selbstbewußt posierenden Jungs steckt ein Drama. "Der hier sitzt im Knast", sagt Ahmad Omid-Yazdani und deutet auf einen der dunkelhaarigen Halbwüchsigen. Dreieinhalb Jahre wegen schweren Raubüberfalls. "Der hier kifft ohne Ende. Und der ist schizophren geworden. Zu viel LSD." </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Zitat</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><a href="http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/20/politik/805294.html"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/01/20/politik/805294.html</span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:16pt;color:red;"><span style="font-family:Times New Roman;">Die rot-grünen Multi Kulti Fanatiker sind die Verursacher diese Katastrophe und werden hoffentlich irgendwann zur Verantwortung gezogen .</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:16pt;color:red;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:16pt;color:red;"><span style="font-family:Times New Roman;">Felix</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zuwanderung die Gefahr für ein Land]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/?p=195</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 14:36:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/?p=195</guid>
<description><![CDATA[Zuwanderung die Gefahr für ein Land
 
Einwanderer nehmen mit ihrer Niederlassung auf Dauer die kos]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Zuwanderung die Gefahr für ein Land</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Einwanderer nehmen mit ihrer Niederlassung auf Dauer die kostbarste Ressource in Anspruch, die einem Volk zur Verfügung steht, nämlich deren Land. Sie werden daher (auch) als Eindringlinge wahrgenommen, und das löst automatisch territoriale Abwehrreaktionen aus, und zwar dann, wenn sich die Gruppen voneinander abgrenzen, was kulturell einander Fernerstehende auch zu tun pflegen. Gestattet ein Volk anderen den Aufbau von Minoritäten im eigenen Lande, dann tritt es praktisch Land ab und belastet sich innerhalb eigener Grenzen mit zwischenethnischer Konkurrenz.”</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><br />
<span style="font-size:small;">Wider die Mißtrauensgesellschaft”, Prof. Eibl-Eibesfeldt, Piper, 1995</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Parallelgesellschaft]]></title>
<link>http://olaf61.wordpress.com/?p=254</link>
<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 05:31:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>olaf61</dc:creator>
<guid>http://olaf61.wordpress.com/?p=254</guid>
<description><![CDATA[
&#8220;Wenn sich jemand in der evangelischen Kirche engagiert, nennen wir das Ehrenamt, aber wenn s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://imageshack.us"><img src="http://img86.imageshack.us/img86/5103/laschetjg7.jpg" alt="Image Hosted by ImageShack.us" border="0" /></a></p>
<div align="justify"><font color="#000000"><font color="#000080"><b>"Wenn sich jemand in der evangelischen Kirche engagiert, nennen wir das Ehrenamt, aber wenn sich jemand in der Moschee engagiert, ist das die Parallelgesellschaft"</b></font>, bemerkte z.B. der Integrationsminister aus Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU).</font></div>
<p class="MsoNormal"><i><span style="font-size:8pt;">Deutsche Islam Konferenz (DIK): Zwischen-Resümee der Arbeitsgruppen und des Gesprächskreises  Vorlage für die 3. Plenarsitzung der DIK 13. März 2008 Berlin</span></i></p>
<p class="MsoNormal" align="justify"><font color="#000000">Womit eindeutig bewiesen ist, dass der echte Armin Laschet vor Jahren von Ausserirdischen entführt wurde und dieser da ein ahnungloser Clown, verzeihung, Klon ist, der nicht einmal weiss, dass Christentum und Zivilisation in Europa gemeinsam gewachsen sind. Agent Mulder, übernehmen Sie. Eindeutig ein X-Akten-Fall. </font></p>
<p class="MsoNormal" align="justify">&#160;</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Holistisches Christsein II]]></title>
<link>http://dikosss.wordpress.com/2007/12/01/holistisches-christsein-ii/</link>
<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 21:08:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>dikosss</dc:creator>
<guid>http://dikosss.wordpress.com/2007/12/01/holistisches-christsein-ii/</guid>
<description><![CDATA[Hier habe ich angedacht, dass die Bibel von einem holistischen Glauben ausgeht.
Denn: Gott hat uns m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dikosss.wordpress.com/2007/12/01/holistisches-christsein/" target="_blank">Hier</a> habe ich angedacht, dass die Bibel von einem <strong>holistischen Glauben</strong> ausgeht.<br />
Denn: Gott hat uns mit Verstand, Gefühl, Seele, Geist &#38; Geistlichkeit ... erschaffen.<br />
Es gehört zusammen und erst im harmonischen Zusammenspiel erfahren wir ein vollumfängliches Heil.</p>
<p>Neben einer vielleicht mehr <strong>privat gelebten Frömmigkeit </strong>(Besuch von christlichen Versammlungen, Gebet, Bibellese etc.), existieren aber noch viele <strong>andere Lebensbereiche</strong>.<br />
Wenn wir diese im einzelnen betrachten, fällt auf, dass wir, um das Ganze besser verstehen zu können, auf das Isolierte schauen müssen. Dann aber muss wieder die Rückführung zum Ganzen geschehen.<br />
Ein <strong>holistisches Christsein</strong> beinhaltet also durchaus die <strong>Reduktion</strong>, darf aber nicht im Detail stecken bleiben.</p>
<p>D.h.:<br />
Unser Glaube hat Auswirkungen auf unser Leben.<br />
Egal, was wir glauben - es hat immer Folgen im Denken und Verhalten.<br />
Um das aber besser verstehen zu können, ist es hilfreich, unser Leben in kleinere Happen zu schneiden.<br />
Das ist Holistik und Reduktion (warum ich diese Begriffe verwende? Weil es sich schön griffig anhört, diese Begriffe m.E. gut passen und dem Ganzen damit irgendwie eine gewisse Relevanz verliehen wird, nach dem Motto: Man kann viel Stumpfsinn schreiben, aber wenn viele schwierige Wörter auftauchen, muss es einfach wichtig sein! :-) ).</p>
<p>Wenn wir unsere Lebensbereiche anschauen, dann wissen wir als Christen:<br />
Es gibt nicht nur das Gemeindeleben im Gemeindehaus!<br />
Aha!</p>
<p>Wir haben <strong>Nachbarn</strong>, <strong>Freunde</strong>, sind vielleicht in einem <strong>Sportverein</strong>, leben in einer <strong>Stadt</strong>, einem <strong>Dorf</strong>, leben unter einer bestimmten <strong>Regierung</strong> ... kurzum:<br />
zig Faktoren und Beziehungen beeinflussen unser Leben und wir wiederum beeinflussen die Leben anderer mit unserem Leben.</p>
<p>Bei<strong> <a href="http://neun.scm-digital.net/foren/readframe.html?f=5&#38;i=533369&#38;loc=0&#38;t=533369&#38;doflat=&#38;prod=no" target="_blank">Jesus.de</a></strong> habe ich versucht, diesen Horizont mit einem Posting mal anzuvisieren.<br />
Bislang hat sich einer gemeldet, wobei ich mit der Antwort nicht viel anfangen kann.<br />
Möglicherweise war mein Posting voll daneben.<br />
Möglicherweise hat es so in's Schwarze getroffen, dass es mehr Betroffenheit auslöst als eine Schreibtüchtigkeit.<br />
Oder etwas von beidem.</p>
<p>Ich entdecke nur (Dank an <a href="http://dikosss.wordpress.com/2007/11/28/shane-claiborne-dem-sein-buch/" target="_blank">Shane Claiborne</a>):<br />
Wir Christen (oder wir Menschen?) haben die Tendenz, uns in uns selbst zurückzuziehen.<br />
Es entstehen <strong>Parallelgesellschaften</strong>.<br />
Auf dem christlichen Sektor fällt das besonders vor Weihnachten auf.<br />
Ich bekomme massenweise Bücher- und Geschenkkataloge von christlichen Unternehmen zugesendet.<br />
Da gibt es "alles": von z.T. guten christlichen Büchern bis hin zu Tassen und Kerzen, die einen frommen Spruch drauf haben. Für Israel-Fans gibt's natürlich Special-Kataloge mit Produkten nur aus Israel. Es gibt tonnenweise christliche Musik - viel Gutes, aber doch wirkt es in der Masse wie ein Appell, der christlichen Unterhaltungsindustrie zu frönen.<br />
Christliche Parallelgesellschaft.</p>
<p>Aber ein holistisches Christsein sieht <strong>über den Tellerrand</strong>.<br />
Ein <strong>Negativ-Beispiel:</strong><br />
Es gibt Gemeinden, die leben mit ihrem Gemeindehaus in einer sozial schwierigen Gegend.<br />
Was ist ihr Hauptproblem?<br />
Dass Jugendgangs ihre Graffitis an die Wand des Gemeindehauses schmieren.</p>
<p>Ein<strong> Positiv-Beispiel:</strong><br />
Es gibt Gemeinden, die leben mit ihrem Gemeindehaus in einer sozial schwierigen Gegend.<br />
Was ist ihr Hauptproblem?<br />
Dass sie nicht genügend Mitarbeiter haben, um allen Jugendlichen im Kiez zu helfen.</p>
<p>Ein praktisches Positiv-Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit:<br />
<a href="http://hacky1.wordpress.com/" target="_blank">Jochen</a> vom <a href="http://www.v-n-b.de/" target="_blank">Vineyard-Netz Berlin</a> und "seine" Leute hatten dazu aufgerufen, sich einer <strong>Demo gegen Nazis</strong> in Berlin anzuschließen.<br />
Christen, die so etwas tun, brechen aus der Parallelgesellschaft auf bzw. verhindern von vornherein, dass eine solche entsteht.<br />
Denn sie sehen sich als Menschen in ihrem Kiez, in ihrer Stadt - ob Christ oder nicht.<br />
Wenn Nazis aufmarschieren, dann geht es nicht nur die "Linken" was an, sondern dann geht es jeden von uns was an.<br />
Ein <strong>holistisches Christsein</strong> sieht das und agiert/reagiert.<br />
Ein <strong>reduziertes - und m.E. erkranktes Christsein</strong> - würde diesen Nazi-Marsch womöglich nicht wahrnehmen und im besten Fall würde es einige, wenige Christen geben, die "dagegen" beten würden.</p>
<p>Ich meine:<br />
<strong>1)</strong> Ein holistisches Christsein erfährt sich bewusst mit <strong>Körper, Seele und Geist</strong>.<br />
Erst im harmonischen Zusammenspiel dieser Elemente erfahren wir das Heil Gottes ("erfahren" heißt nicht, dass wir das Heil Gottes nicht schon zugesprochen bekommen hätten, sondern bezieht sich auf die Sinnes- und Denkwelt des Einzelnen).<br />
Konkret: Wer in der Versammlung Gott begegnet, kann eigentlich in den seltensten Fällen still sitzenbleiben. Wer Gott wirklich begegnet, dessen Seele und Geist wollen dem körperlich Ausdruck geben. Wo das verhindert wird, leben wir ein reduziertes Christsein. Wer sich aber als Einheit/als Ganzes erfährt, der wird gesunde Ausdrucksformen finden.<br />
<strong><br />
2)</strong> Ein holistisches Christsein erfährt sich bewusst im Verein, Freundeskreis, in der Stadt/im Dorf, im Kiez... und lebt ebenso bewusst darin. Als <strong>Christ in der Gesellschaft</strong> und nicht neben ihr.<br />
Konkret: Ein holistisches Christsein kann bedeuten, sich einer Demo anzuschließen. Sich für seinen Kiez einzusetzen. Gute Nachbarschaft zu leben.</p>
<p>Weiteres folgt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[071. Wir sollen nicht ethnisieren und kulturalisieren? Mittelfristig müssen wir es!]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/?p=124</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 11:58:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cees</dc:creator>
<guid>http://eifelginster.wordpress.com/?p=124</guid>
<description><![CDATA[
071







دار الحرب
Dār al-Harb, 
das „Haus des Krieges“: Ein Leben in 
einer nichtis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">071</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span class="spanar"><span style="font-size:36pt;line-height:125%;color:navy;">دار الحرب</span></span><cite></cite></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Dār al-Harb, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">das „Haus des Krieges“: Ein Leben in </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">einer nichtislamischen Gesellschaft </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:10pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ethnisieren und </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Kulturalisieren. Rassismus </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">oder Notwendigkeit? </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Frau Keller</span></em><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;"> sagt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Schönen guten Tag, ich möchte hier nochmals betonen ich habe überhaupt nichts dagegen das eine Frau, egal welcher Nationalität oder Herkunft Niqab trägt. Wie gesagt ich selber trage keinen- Heute wo der Islam langsam aber sicher auch neutral der breiten Masse erklärt wird gibt es doch immer mehr Menschen welche den Islam als die richtige Religion anerkennen. Aber je mehr sich der Islam “etabliert”, desto größer werden die Angriffe gegen Muslime, weil leider die Gesellschaft weiterhin nur automatisch auf die Worte Terror oder Bombe mit den Muslimen verbindet. Das aber der Islam auf einige Menschen reduziert wird die fälschlicherweise das Wort Gottes mißbrauchen finde ich leider noch trauriger. Oder wurde mal erwähnt welcher Religion dieser Mensch aus Österreich war der seine Tochter Jahrelang im Keller eingesperrt hat missbraucht hat und sogar Kinder mit ihr hatte, die er als Enkelkinder ausgab…davon sagte die Presse nicht. Aber wäre das ein südländisch aussehender Mann würde auf dem Titelblatt stehen:Ein Muslim macht dies und jenes… Aber das nicht jeder Muslim ein Muslim ist, ist auch noch nicht erläutert worden Und doch werden immer wieder alle über einen Kamm geschoren,schade </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Sehr geehrte Frau Keller, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">ich möchte betonen, dass ich eine Menge Argumente gegen das Tragen eines Niqab mit Tschador habe. Der wichtigste Grund ist der, dass Männer ein solches Gewand nicht zu tragen brauchen, es auch, da bin ich ganz sicher, niemals anziehen würden. So würde sich kein Mann erniedrigen (lassen). Außerdem ist diese weit geschnittene, fußlange islamische Frauenbekleidung genauso bewegungsfeindlich wie Stöckelschuhe mit Pfennigabsätzen. Man kann weder versuchen, den Bus im Endspurt zu erreichen, noch im Notfall schnell laufen, um beispielsweise ein Kind von der viel befahrenen Straße auf den Gehweg zurückzuziehen, bei Gefahr kann man nicht wegrennen. Andere wichtige Motive gegen den absolut blickdichten, meist pechschwarzen Ganzkörperschleier kann man meinem vorletzten Kommentar auf dem Blog Schariagegner entnehmen oder im Post “Männerblicke, Frauenkörper“ Abschnitte 09, 10 und 11 nachlesen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Übrigens bin ich davon überzeugt, dass man, wenn beide Geschlechter sich so lückenlos bedecken müssten, den Tschador mit Niqab und die Burka aus Sicherheitsgründen verbieten würde. Da der Niqab jede Gesichtsmimik verbirgt, haben wir nämlich nicht den kleinsten Hinweis auf die Stimmung des Gegenübers, wir <em>ahnen</em> nicht einmal, was der Mensch hinter dem Gesichtsschleier gerade denkt oder fühlt, welche Absichten sie / er gerade im Schilde führt. Das wir ihren / seinen Gesichtsausdruck nicht erkennen und nicht entschlüsseln können, ob von diesem komplett schwarz verhüllten Wesen Gefahr ausgeht, vor der wir uns schützen müssen, irritiert und verunsichert uns sehr. Manche werden vielleicht auch wütend, weil wir von dem bis auf einen Sehschlitz verschleierten Wesen, das dem Titelhelden des in den sechziger Jahren ausgestrahlten gleichnamigen Gruselkrimis, Belfegor, zum verwechseln ähnlich sieht, nicht einmal die Augenfarbe erkennen können, während die Niqabis uns ins offene Gesicht sehen. Solange es sich jedoch bei der Burka und dem Niqab ausschließlich um Frauenbekleidung handelt, gehen wir fast selbstverständlich davon aus, dass sich unter der Burka oder dem Niqab auch tatsächlich eine Frau verbirgt. Allein aus der Geschlechtszugehörigkeit und der Tatsache, dass die Trägerin religiöse Kleidung trägt, leiten wir dann ab, dass eine solch gottesfürchtige Frau keine bösen Absichten hegen kann. Würden auch Männer Burka und Niqab tragen, unterstellen wir ihnen trotz der frommen Kleidung, ausschließlich wegen ihres xy-Chromosoms potentiell bösartig und gewalttätig zu sein. Das ist schlicht und ergreifend naiv und männerfeindlich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Wer wie Sie, geehrte Frau Keller befürwortet, dass der Islam Leitlinie in allen Lebensbereichen ist und daher den privaten, beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Alltag durchdringen soll, sollte sich nicht wundern, wenn eben auch die Berichterstattung in den Medien diesen weltanschaulichen Aspekt würdigt. Familiäre Situation, Lebensumstände, kultureller Hintergrund und Weltanschauungen prägen unsere Persönlichkeit, sie motivieren und erklären unser Handeln. Nur eine solche sachliche, objektive, diese Begleitumstände berücksichtigende Darstellung, die eben nicht nur den Ablauf eines Ereignisses oberflächlich beschreibt, wird dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit genauso gerecht wie einer fairen, die individuelle Persönlichkeit der / des Handelnden einbeziehende Berichterstattung. In einem freiheitlich-demokratischen Rechtstaat sind Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und der niederschwellige Zugang zu Informationen unveräußerliche Grundrechte, deren Rahmenbedingungen das Grundgesetz festlegt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Eine verbindliche, ’kultursensible’ Sprachregelung, die einschlägige Berichterstattung quasi zensiert und den Medien vorschreibt, wie sie mit migrationsrelevanten Themen umzugehen haben, ein Sprachkodex also, wie er etwa in Großbritannien<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und Frankreich<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> auf Muslime bezogen praktiziert wird, lehnen wir ab. Solche Absprachen kämen einer ’Gleichschaltung’ der Medien in diesem Bereich nahe. Sicherlich hinkt dieser Vergleich, da im ’Dritten Reich’, dem der Begriff Gleichschaltung richtigerweise zugeordnet wird, gar keine Information mehr ungefiltert an die Öffentlichkeit kam. Aber gerade wegen der damaligen Pressezensur lassen sich freiheitsliebende JournalistInnen, die das Grundgesetz respektieren, keinen Maulkorb verpassen und auch die demokratische Bevölkerung verzichtet ebenso wenig auf ihr Recht, sich schnell, unkompliziert und objektiv zu informieren. Sie schätzt Meinungsvielfalt, Kritikfähigkeit, selbstständiges Denken und zieht es vor, sich selbst eine Meinung zu bilden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Für die so genannte ’Mehrheitsgesellschaft’, dazu zähle ich jetzt auch die säkularen MuslimInnen, ist, anders als bei TraditionalistInnen<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></span><span style="color:navy;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">und FundamentalistInnen<a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, Religion oder eben auch Nichtreligion Privatsache. Auch das gehört gleichermaßen zum Selbstverständnis demokratischer, säkularer Rechtstaaten wie auch das Recht, seine bisherige Einstellung und Weltanschauung ändern zu können. AnhängerInnen der kulturellen Moderne beurteilen daher Menschen in erster Linie nach ihren Taten, dann werden Motive und eventuelles Eigenverschulden einbezogen. Zusatzinformationen wie die Religionszugehörigkeit oder das Weltbild (z.B. Atheismus, Kultur, Tradition, sexuelle Orientierung, doing-gender) interessieren z.B. dann durchaus, wenn sie für die Motivation zu einer Straftat von Bedeutung sind. Daher ist auch das für seine Verbrechen maßgebliche, unmenschliche, frauenfeindliche, päderastische und patriarchalische Weltbild des Verbrechers aus Österreich in der Berichterstattung der Medien erwähnt worden und nicht seine Religion oder Nichtreligion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Mir ist die Problematik von ’Hitlers langem Schatten<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>’ und der von den Nationalsozialisten missbrauchten Sprache sehr wohl bewusst. So haben Wörter wie ’Volk’, ’Rasse’, ’Deutschtum’, ’Vaterland’, ’Gleichschaltung’ in der Bundesrepublik einen unschönen, faschistischen Unterton. Trotzdem kann es immer dann sehr nützlich sein, prägende Sozialisationsfaktoren wie Familie, Kultur, Weltbild zu berücksichtigen, wenn signifikante ’Normabweichungen’ ein möglichst differenziertes Analysieren der Lebensumstände sinnvoll erscheinen lassen. Wenn man beispielsweise Jugendkriminalität ’ethnisiert’ oder ’kulturalisiert’, können diese sehr persönlichen Zusatzinformationen helfen, systemische Zusammenhänge zu erkennen und zu reflektieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Wie Jacques Auvergne schreibt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;margin-left:35.4pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">«So wie es kein Machtvakuum gibt, Utopisten und Pazifisten mögen es ja bedauern, so gibt es auch kein Vakuum der Mythen, der Halbwahrheiten und der Vorurteile. Die „ethnischen“, hier: die womöglich chauvinistischen, nationalistischen, xenophoben Vorurteile „den“ Russen oder „den“ Türken gegenüber wabern, schleichen und kriechen ebenso durch unsere Straßenzüge wie durch unsere Hirnwinkel. Zum Anspruch lebenslangen Lernens gehört, sich von übernommenen, einer kritischen Überprüfung nicht standhaltenden Vorurteilen zu emanzipieren. Jetzt aber aus der Angst heraus, als fremdenfeindlich zu gelten den Untersuchungsgegenstand „Integrationsdefizite bei Ethnie Sowieso“ gar nicht erst zur Sprache zu bringen, würde die gebotene Integration mit verhindern. Es geht um die sukzessive Auflösung der Parallelgesellschaften. Um dem Individuum Wege über die Mauer und heraus aus dem ethnisch-religiösen Ghetto zu ermöglichen, müssen beispielsweise Sozialarbeiter, Soziologen und Journalisten diese Ghettos benennen dürfen, auch in der öffentlichen Diskussion.» </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Jacques Auvergne weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;margin-left:35.4pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">«Die „Jugendkriminalität mit Migrationshintergrund“ ist zumeist männlich und vermutlich in ganz wesentlichem Umfang Symptom und Indikator für erlebte familiäre Gewalt. Die Gewalt in der muslimischen Familie trägt womöglich zu einer Straftäterkarriere des jungen Mannes ganz entscheidend bei. Im toten Winkel neben den „auffallend“ aggressiven jungen Männern ist zudem eine andere Dimension zu vermuten: Die der „unauffälligen“ Schwester oder Cousine. Neben dem in seinem Milieu meist sogar hoch anerkannten jungen Straftäter mit Einwanderergeschichte steht womöglich eine schüchterne junge Frau, die sich ihren Ehemann nicht aussuchen dürfen wird. In den Straßenzügen nächtlichen Auto-Abfackelns in Paris und Amsterdam steigt die Anzahl der extremen Kopftücher oder Burkas, gehen Mädchen nicht mehr zur Schule. Das ist durchaus der Rede wert.» </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Viel zu lange hörte die Öffentlichkeit nichts von der alltäglichen körperlichen und psychischen Gewalt in muslimischen Familien Die dort fast immer anzutreffende archaische, patriarchalische Herrschaftskultur bediente sich jedes Druckmittels, um zu verhindern, dass ’Familienangelegenheiten’ außerhalb des Clans oder gar jenseits der Community bekannt wurden. Die Opfer schwiegen aus Angst, Verzweiflung und Scham. Die autochthone Mehrheitsgesellschaft glaubte allzu gerne dem schönen Schein, den die meist türkischen, kurdischen oder aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden ArbeitsmigrantInnen<a name="_ftnref7" href="#_ftn7"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> mit viel Energie aufrecht zu erhalten versuchten. Die deutschstämmige Bevölkerung durchschaute den vormodernen misogynen Ehrenkodex der immigrierten familiären Wagenburgen nicht. Der Zweite Weltkrieg hatte viele Städte, Fabriken und Verkehrswege völlig zerstört, weshalb ein großer Prozentsatz der Überlebensenergie in den Wiederaufbau investiert wurde. Auch die gesellschaftlichen Herausforderungen und politischen Umwälzungen durch die Emanzipation vom Nationalsozialismus und dessen autoritären und patriarchalischen Denkmustern, Sozialisations- und Erziehungsstilen, die Teilung Deutschlands, die 68er-Studentenbewegung und deren ’Marsch durch die Institutionen’, Hausbesetzersene und antiautoritäre Erziehung, sowie die Friedens- und die Anti-Atomkraft-Bewegung lenkte die volle Aufmerksamkeit auf die Bewältigung dieser ureigensten Angelegenheiten. Auf die ’Gastarbeiter’ schaute man nicht, sie waren einem gleichgültig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ursprungsdeutsche glaubten zu dieser Zeit, wie die MigrantInnen selbst, dass die ausländischen KollegInnen, NachbarInnen, KlientInnen tatsächlich bald wieder in ihre Heimat zurückkehren würden. Warum sollten Laien wie auch Profis sich näher mit den Gewohnheiten, Denkweisen und Einstellungen dieser Leute beschäftigen? Da fokussierte man doch besser die internen, familiären und innenpolitischen Themen. Als eine Reimmigration in die Herkunftsländer der Zugewanderten immer unwahrscheinlicher wurde, wurden aus ’GastarbeiterInnen’ plötzlich ’MigrantInnen’. Trotzdem änderte sich das ignorante und arrogante Verhalten der Autochthonen eher negativ<a name="_ftnref8" href="#_ftn8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Das wertschätzende Interesse an den Menschen und ihrer Kultur reichte gerade noch dazu, Döner-Imbissstuben, türkische Cafes, Restaurants und jugoslawische Steakhäuser zu besuchen und deren landestypischen Spezialitäten zu probieren. Später verbrachten Deutsche manchmal sogar ihren Erholungsurlaub in den Heimatländern der ’GastarbeiterInnen’. Weitab von der türkischen, kurdischen und jugoslawischen Wirklichkeit genossen sie in den künstlichen Bettenburgen der Hotels und Touristenzentren, gemeinsam mit anderen TouristInnen, abgeschottet von der Urbevölkerung, ihre Ferien. Sie erholten sich prächtig, genossen die sonnige, warme Zeit, und waren beeindruckt von der Schönheit der Natur. Einige wenige Bildungsreisende besuchten vielleicht sogar Kulturdenkmäler, viel weiter ging die Anteilnahme in der Regel jedoch nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Durch Verwandtennachzug (wieder)vereint<a name="_ftnref9" href="#_ftn9"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> erstarkten Familienbande. Frauen, oft AnalphabetInnen oder wenig gebildet<a name="_ftnref10" href="#_ftn10"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, gerade in der muslimischen Umma Garantinnen von Kultur, Religion und Brauchtum, forcierten den Rückbezug auf Religion, Tradition und archaische Sippenstrukturen<a name="_ftnref11" href="#_ftn11"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Oberflächlich betrachtet vereinfachten diese bekannten, altbewährten Leitlinien und eng gefassten Handlungsspielräume ein Überleben in der moralisch verwerflichen, ignorant und arrogant anmutenden Kuffar-Gesellschaft. Man schottete sich immer mehr ab, äußerlich sichtbares Kennzeichen war das immer radikaler gebundene und zunehmend häufigere Kopftuch. Bald sah man knöchellange Mäntel, später gar Tschador und Burka. Schleichend und von der Mehrheitsgesellschaft viel zu lange toleriert zog sich eine zahlenmäßig immer größer werdende Bevölkerungsgruppe in eine mehrere Straßenzüge umfassende Parallelgesellschaft zurück, die sich in den Innenstädten zu etablieren begann. Weder die BürgerInnen noch die einschlägig befassten Ämter oder Institutionen (Schulen, Einwohnermeldeamt, Sozialamt, Wohlfahrtsverbände, erst recht nicht die Ausländerpolitik, die durch den Begriff Migrationspolitik oder noch später Integrationspolitik nur eine modernere Worthülse bekam), interessierten sich für die Menschen, die sich mehr und mehr in ihre für jede / jeden Außenstehenden undurchdringliche familiäre Wagenburg zurückzogen. Das Gesetz des Schweigens innerhalb muslimischer Lebenswelten, die Unkultur des Schweigens, Wegsehens und Privatisierens ergänzte sich zu einem verhängnisvollen Gemisch des fatalistischen Hinnehmens auf der muslimischen Seite und des eurozentrischen Tolerierens auf der Seite der Ursprungsdeutschen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Seit etwa 30 Jahren verwässert ein politisch, ideologisch und finanziell unterstützter ’Multikulti<a name="_ftnref12" href="#_ftn12"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>-Schmusekurs der Gutmenschen’ die dringend erforderliche, unumgänglich ehrliche Integrationsdebatte zu einer Appeasement- und Frömmelübung seitens deutscher Institutionen, an oberster Stelle Landesregierungen und Bundesregierung und einem Musterbeispiel an Taqiyya und Verschleierungskunst von Seiten der muslimischen Verbände. Dieser politisch korrekte Kurs des Einknickens und Beschwichtigens erschwert den Ausstiegswilligen aus vormodernen Subkulturen (patriarchalischer Stamm oder theokratische Scharia) den Weg in ein selbstbestimmtes Leben, marginalisiert schwelende Konflikte im Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen und ignoriert die Unzufriedenheit vieler WählerInnen mit der Zuwanderungspolitik und Integrationsdebatte. Verstöße gegen die universellen Menschenrechte, auch Kinder- und Frauenrechte gehören dazu, dürfen nicht länger entschuldigend kulturalisiert<a name="_ftnref13" href="#_ftn13"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, traditionalisiert oder zu ’Einzelfällen’ reduziert<a name="_ftnref14" href="#_ftn14"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> werden. Der Psychologe und Publizist Mark Terkessidis, vom Netzwerk Schariagegner zum ’Obersten Versteher und entschlossensten Kämpfer für die Rechte aller Muslime mit Migrationshintergrund’ ernannt, befürchtete gar ein Zweckbündnis der Frauenrechtlerinnen mit Konservativen zu einem feministischen Kreuzzug gegen Muslime<a name="_ftnref15" href="#_ftn15"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ja, verehrter Herr Terkessidis, auch FeministInnen steht das Recht zu, politische Koalitionen einzugehen, beispielsweise um <em>unbewaffnet</em> <em>feministische Kampagnen</em> gegen patriarchale Menschenrechtsverletzungen, <em>auch</em> die durch Koran, Sunna und Scharia motivierten, durchzuführen<a name="_ftnref16" href="#_ftn16"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. <a name="_ftnref17" href="#_ftn17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ’Dschihad’, das muslimische Äquivalent zu den christlichen ’Kreuzzügen’, führen doch wohl eher die Milieus von Genitalverstümmelung von Frauen, ritueller Beschneidung von Jungen, Zwangsverheiratung, Steinigung und Mord aus falsch verstandener Ehre. Übrigens, zu einem, wenn auch geringen Prozentsatz, sind die Opfer solcher unmenschlichen Verbrechen auch muslimische Männer aus patriarchalischen Familienstrukturen. Menschenrechte sind universell, sie gelten nicht nur für KulturrelativstInnen und Multikulti-SchmuserInnen wie Mark Terkessidis. Würden die Autobiographien von MigrantInnen nicht durch differentialistische Multikulti-Träumer und Islamversteher in einseitigen Rezensionen destruktiv zerrissen, wären Jugendämter, Notrufe für Kinder und Jugendliche und Erziehungsberatungsstellen besser informiert und durchsetzungsfähiger. Nur die offene Diskussion in den Medien, Aufklärungsarbeit an Schulen, z. B. in Fächern wie Gesellschaftskunde oder Religion, Aus- und Weiterbildungen von MultiplikatorInnen an Schulen, Jugendämtern, Beratungsstellen, Ausbildungsstätten für SozialpädagogInnen / SozialarbeiterInnen, Hochschulen und Fachhochschulen ermöglicht die dringend gebotene Sensibilisierung für die Rechte und Pflichten von Menschen, auch denen mit Migrationshintergrund. Fatma Bläser und Seyran Ates, übrigens beide Autorinnen von derart kritisierten Autobiographien, sind mutige und schätzenswerte VorreiterInnen solcher sinnvollen Initiativen und Projekte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Gerade um das Allgemeinwissen über Lebensbedingungen in der BRD, auch das in muslimischen Parallelgesellschaften zu fördern, ist es vorerst immer dann angebracht kulturelle Bezüge <em>objektiv</em> darzustellen, wenn traditionelle, kulturelle und religiöse Strukturen und Verhaltenskodici dazu motivieren, von den Werten und Normen der Mehrheitsgesellschaft abweichende Konzepte zu entwickeln. In der kritischen Auseinandersetzung, die auch in der kulturellen Moderne zu kritisierende Zusammenhänge nicht verschweigt, wird sich dann zeigen, ob diese Handlungs- und Gestaltungsmuster den Herausforderungen der sozialen, freien, demokratischen Gesellschaft gewachsen sind. So kann endlich eine kritische, offene und wertschätzende Integrationsdebatte beginnen, die sich an den individuellen Interessen, Rechten und Pflichten aller Beteiligten orientiert. Nur so erhöht sich der politische Druck auf die Politiker, sich mit den Zukunftschancen aller in der BRD lebenden Kinder, Frauen und Männer zu befassen, sie legt die rechtlichen Möglichkeiten und Arbeitsmethoden von Behörden offen und ermöglicht kritischen Einblick. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ich bin eine türkischstämmige, säkulare Muslima und finde es sehr schade, dass „die Gesellschaft“ (welche meinen Sie überhaupt?) offensichtlich von Ihnen über einen Kamm geschoren wird. So schreiben sie: …“je mehr sich der Islam ’etabliert’, desto größer werden die Angriffe gegen Muslime, weil leider die Gesellschaft weiterhin nur automatisch auf die Worte Terror oder Bombe mit den Muslimen verbindet.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Da scheint Ihnen entgangen zu sein, dass Ausländerbeiräte, Integrationsräte, Integrationsbeauftragte, GewerkschaftlerInnen, die Mehrzahl der VolksvertreterInnen in Landtag, Bundestag und Europarat sowie die meisten BürgerInnen der BRD wie auch Europas, die sich sicherlich als dieser Gesellschaft zugehörig verstehen, ein wesentlich differenzierteres, jedoch eher zu positives Bild von MuslimInnen haben. BürgerInnen wie Necla Kelec, Alice Schwarzer, Serap Cileli, Seyran Ates, Sonja Fatma Bläser, Ahmed Tropak, Halis Cicek, Ayaan Hirsi Ali, Mina Ahadi und einige andere Persönlichkeiten bemühen sich seit langem um objektive Diskussion der Alltagssituation von MuslimInnen. Auch eine Menge Sites im Internet, darunter wie sie ja wissen auch einige Blogs, tragen zum vielschichtigen, komplexen Bild der MuslimInnen in der Öffentlichkeit bei, durchaus islamkritische wie Sägefisch und Schariagegner sind dabei<a name="_ftnref18" href="#_ftn18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, wie auch dem Scharia- und Fiqh-Islam sehr wohl gesonnene<a name="_ftnref19" href="#_ftn19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Auch LehrerInnen, ErzieherInnen SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen, MitarbeiterInnen von Einwohnermeldeamt, Sozialamt, Wohlfahrtsverbänden, vermitteln öffentlich den Eindruck einer individuell, kulturell und traditionell sehr unterschiedlichen muslimischen Bevölkerungsgruppe. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Jedoch werden diese Männer und Frauen genauso wie Sie selbst, verehrte Frau Keller, zugeben müssen, dass Selbstmordattentate und sonstige terroristische Anschläge mit mittlerweile vielen tausend auch muslimischen Opfern in den letzten Jahren fast ausschließlich von MuslimInnen verübt wurden. Wenn ich auch als säkulare Muslima das nicht gerne eingestehe, lässt sich diese Tatsache nun mal nicht leugnen. Man kann sich eben nicht waschen ohne nass zu werden. Für Verbrechen im Namen eines Kollektivs gibt es eine Kollektivverantwortung, auch wenn man nicht persönlich beteiligt war, selbst wenn man gar nicht beteiligt gewesen sein kann, weil man zu jung war oder noch nicht geboren war. Der Genozid an den ArmenierInnen und JüdInnen ist ebenfalls eine solche Untat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Leider gerät die ETA seit etwa einem halben Jahr wieder durch Bombenanschläge negativ in die Schlagzeilen. Doch offensichtlich achtet diese baskische Untergrundorganisation menschliches Leben, auch das Andersdenkender, und warnt Betroffene rechtzeitig, damit sie sich in Sicherheit bringen können. Man verstehe mich bitte nicht falsch, ich verurteile sicherlich auch Bombenanschläge, die „nur“ Sachschaden verursachen, wie ich jede Form von Gewalt kritisiere und verurteile, aber auch Terroranschlag ist nicht gleich Terroranschlag. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Sicherlich gibt es MuslimInnen, die ihre Religion aus verschiedensten Gründen missbrauchen, muslimische SelbstmordattentäterInnen und TerroristInnen gehören jedoch keinesfalls dazu. Im Gegenteil, sie sind besonders gottesfürchtige und bemühte Söhne und Töchter Allahs, eifrige und glühende AnhängerInnen von Koran<a name="_ftnref20" href="#_ftn20"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und Sunnah<a name="_ftnref21" href="#_ftn21"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, deren Leitlinien sie wortwörtlich umsetzen. Wenn die ’Anstrengung auf dem Weg zum Glauben’ wesentlich mehr Lösungsvorschläge, Handlungsoptionen und ‑anleitungen als die der Gewaltanwendung umfasst, laut Koran und Sunna ist es die von Allah besonders belohnte, im bewaffneten Kampf getötet zu werden<a name="_ftnref22" href="#_ftn22"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Diesem versprochenen Lohn eifern sie durch Hassprediger höchst islamgetreu und religiös motiviert entgegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Reflektierte Kritik, die beispielsweise gegen kulturell vormoderne Inhalte, Denkmuster und Verhaltensweisen argumentiert, ist überlebenswichtig. Sie garantiert, dass geistige, körperliche und psychische Gesundheit von Frauen, Kindern und Männern keinen Schaden nimmt sowie deren individuelle Entwicklung zur reifen, gebildeten wie auch kritischen Persönlichkeit geschützt und gewährleistet bleibt, damit Kinder. Jugendliche und Erwachsenen den Herausforderungen der kulturellen Moderne selbstsicher und kompetent begegnen können. Auch unsere Demokratie, das Grundgesetz und die universellen Menschenrechte, von deren Freiheiten und verbesserten Lebensbedingungen auch Sie, verehrte Frau Keller, profitieren, wären ohne Meinungsvielfalt durch offene und freie Diskussion gefährdet. Rahmenbedingung sollte jedoch ein wertschätzender und fairer Diskussionsstil sein. Muslimische GegnerInnen der Islamkritik, die ihre Ansichten auf Koran, Sunna und Scharia beziehen wollen, haben jedoch kaum die Gelegenheit, diskriminierende Verallgemeinerungen zu vermeiden, weil die Allgemeinplätze dieser theokratischen und totalitären Leitlinien ihnen keine Möglichkeit dazu lassen. So ist „der ganze Körper der Frauen Aurah, deren man sich schämen muss“, sie alle können „Staatsgeschäfte nicht kompetent ausführen, weil es ihnen an Verstand und Einsichtsvermögen fehlt, deshalb muss ihre Zeugenaussage vor Schariagerichten von zwei weiteren Zeugen bestätigt werden. Zeigt eine Frau eine Vergewaltigung vor diesem Gottesgericht an, braucht sie aus dem gleichen Grund das Geständnis des Täters oder sogar vier männliche Zeugen, die ihre Darstellung bestätigen“, die weibliche Bevölkerung ist „verführerisch, teuflisch und verbreitet Fitna“, alle „Ungläubigen sind Feinde des Islam und der MuslimInnen“, „Juden sind Affen und Schweine“, „Der Islam wird auf einige Menschen reduziert, die fälschlicherweise das Wort Gottes missbrauchen“</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;color:navy;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">und so weiter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Es scheint jedoch zu den Überlebensstrategien der Menschen zu gehören, Zusammenhänge zu vereinfachen, indem man wesentliche Merkmale vergleicht und in bestimmte „Schubladen“ einordnet. Man behält Gelerntes leichter, spart Kapazitäten durch Wissenstransfer und erhält einen besseren Überblick. Diese grobe Strukturierung entlässt uns jedoch nicht aus der Verantwortung, Inhalte später zu reflektieren und zu präzisieren. Somit ist nicht das vorläufige Pauschalisieren das Problem, sondern das offensichtliche, nachhaltige Unvermögen, diese Verallgemeinerungen zu reflektieren. Nur durch kritisches Überprüfen und Nachdenken kann es weitgehend gelingen, einseitige, unfaire und beleidigende Wertungen sowie bewusstes Verbreiten von verallgemeinernden Unwahrheiten zu verhindern. Um es kurz zu fassen: Vor Inbetriebnahme des Mundwerks oder Schreibwerkzeugs bitte das Gehirn einschalten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Mit freundlichen Grüßen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn1"></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://www.ahlu-sunnah.de/"><span style="color:navy;">http://www.ahlu-sunnah.de</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn2"></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://ayaanhirsiali.org/"><span style="color:navy;">http://ayaanhirsiali.org</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn3"></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://kameltreiber.blogspot.com/"><span style="color:navy;">http://kameltreiber.blogspot.com</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn4"></a><span style="color:navy;"><a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm"><span style="font-family:Arial;color:navy;">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;color:navy;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn5"></a><span style="color:navy;"><a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm"><span style="font-family:Arial;color:navy;">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;color:navy;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a name="_ftn6"></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:navy;">Der Prophet hat gesagt: „Ein Märtyrer hat sechs Verdienste bei Gott: Ihm wird beim ersten Blutschwall Vergebung gewährt, ihm wird sein Platz im Paradies gezeigt, er wird vor der Bestrafung im Grabe geschützt, er ist vor dem allergrößten Schrecken sicher, ihm wird die Krone der Würde aufgesetzt, deren Rubin prachtvoller ist als die ganze Welt und was darin ist, ihm werden 72 großäugige Huris geschenkt und er wird für 70 Verwandten zum Fürsprecher gemacht.”</span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/news/isalm_meldungen.html">http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/news/isalm_meldungen.html</a> aus dailymail vom 17.01.2008.</span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.akte-islam.de/21.html">http://www.akte-islam.de/21.html</a> ,.April 2008 aus<span> </span><a href="http://www.southwalesargus.co.uk/search/display.var.2220789.0.teens_convicted_of_terrifying_petrol_attack.ph">http://www.southwalesargus.co.uk/search/display.var.2220789.0.teens_convicted_of_terrifying_petrol_attack.ph</a></span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> The Palestine Mandate of the League of  Nations 1922. By Ami Isseroff, Mideast Web </span><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.mideastweb.org/mandate.htm"><span lang="EN-GB">http://www.mideastweb.org/mandate.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;"> ,</span><span lang="EN-GB"> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionalismus</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span> <span lang="EN-GB"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus</a> </span></span></p>
</div>
<div id="ftn6">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn6" href="#_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> Arno Plack 2001; Buchtitel, Verlag Langen / Müller </span></p>
</div>
<div id="ftn7">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn7" href="#_ftnref7"></a><span style="font-family:Arial;">7<a href="http://www.bpb.de/themen/6XDUPY,0,0,Von_der_GastarbeiterAnwerbung_zum_Zuwanderungsgesetz.html#art0">http://www.bpb.de/themen/6XDUPY,0,0,Von_der_GastarbeiterAnwerbung_zum_Zuwanderungsgesetz.html#art0</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn8">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn8" href="#_ftnref8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_Solingen">http://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_Solingen</a></p>
<p class="MsoFootnoteText"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brandanschlag_von_M%C3%B6lln">http://de.wikipedia.org/wiki/Brandanschlag_von_M%C3%B6lln</a></p>
</div>
<div id="ftn9">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn9" href="#_ftnref9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.bpb.de/themen/1AW5S0,0,0,Formen_der_Migration.html">http://www.bpb.de/themen/1AW5S0,0,0,Formen_der_Migration.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn10">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn10" href="#_ftnref10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.unicef.de/index.php?id=2045">http://www.unicef.de/index.php?id=2045</a><span> </span></span></p>
</div>
<div id="ftn11">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn11" href="#_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <span style="color:navy;">unter ihnen viele so genannten Importbräute, Necla Kelek: Die fremde Braut, Goldmann Verlag</span></span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
<div id="ftn12">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn12" href="#_ftnref12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturalismus</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn13">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn13" href="#_ftnref13"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2003/08/11/a0107">http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2003/08/11/a0107</a></span></p>
</div>
<div id="ftn14">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn14" href="#_ftnref14"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.profrau.at/de/zwangsheirat/index.htm">http://www.profrau.at/de/zwangsheirat/index.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn15">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn15" href="#_ftnref15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <span style="color:navy;"><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2425158">http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2425158</a></span></span></p>
</div>
<div id="ftn16">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn16" href="#_ftnref16"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.frauenrechte.de/tdf/microsite/index.html">http://www.frauenrechte.de/tdf/microsite/index.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn17">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn17" href="#_ftnref17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.wildwasser-wiesbaden.de/files/trauerkundgebung_fuer_goenuel_karabey.pdf">http://www.wildwasser-wiesbaden.de/files/trauerkundgebung_fuer_goenuel_karabey.pdf</a><span> </span></span></p>
<p class="MsoFootnoteText">
</div>
<div id="ftn18">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn18" href="#_ftnref18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a href="http://kameltreiber.blogspot.com/">http://kameltreiber.blogspot.com</a><span> </span></p>
</div>
<div id="ftn19">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn19" href="#_ftnref19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ahlu-sunnah.de/"><span style="color:navy;">http://www.ahlu-sunnah.de</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn20">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn21">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn21" href="#_ftnref21"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn22">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a name="_ftn22" href="#_ftnref22"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><a href="http://www.bloghof.net/hatif/archive/2005/07">http://www.bloghof.net/hatif/archive/2005/07</a> Der Prophet hat gesagt: „Ein Märtyrer hat sechs Verdienste bei Gott: Ihm wird beim ersten Blutschwall Vergebung gewährt, ihm wird sein Platz im Paradies gezeigt, er wird vor der Bestrafung im Grabe geschützt, er ist vor dem allergrößten Schrecken sicher, ihm wird die Krone der Würde aufgesetzt, deren Rubin prachtvoller ist als die ganze Welt und was darin ist, ihm werden 72 großäugige Huris geschenkt und er wird für 70 Verwandten zum Fürsprecher gemacht.”</span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
</div>
<div>
<div id="ftn20">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a href="http://www.nzz.ch/2003/03/12/fe/article8OUYU.html"></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;"><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Integrationsräte blocken gelingende Integration "differenziert" ab]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/?p=208</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:47:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/?p=208</guid>
<description><![CDATA[

Modischer Maulkorb in der 
in der Kommunalpolitik. 
… schweig 
fein still! 
„Resolution gegen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Modischer Maulkorb in der </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">in der Kommunalpolitik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">… schweig </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">fein still! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Resolution gegen die Ethnisierung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">von Jugendkriminalität verabschiedet“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Aus mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz dringt Erstaunliches aus dem multikulturell inspirierten Bereich unserer kommunalen Hinterzimmerkultur an mein Ohr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Tagesordnungspunkt etlicher Stadträte, Stadtjugendringe, Ausländerbeiräte und Runder Tische zur Gewaltprävention war es, zwischen Januar und April 2008 ganz offiziell eine Resolution zu verabschieden, die eine jede Nennung ethnischer Etikettierungen zu vermeiden zum Ziel hatte. Vollmundig ließ und lässt man hören: „Verabschiedung einer Resolution gegen die Ethnisierung von Jugendgewalt!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mit Betroffenheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Was geht hier vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Um eine Senkung der Straftaten geht es nicht, jedenfalls nicht erklärtermaßen. Das allerdings versteht sich nun wirklich nicht von selbst. Man könnte den Verantwortlichen Damen und Herren aus Stadt- und Integrationsräten nun mit Fug und Recht vorwerfen, junge Menschen nicht davon abhalten zu wollen, auf die sprichwörtliche schiefe Bahn des mindestens vorübergehend außerhalb der Gesellschaft stehenden Straftäters zu geraten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer nicht mehr „ausländische Jugendliche“ sagen will, ja, genau, ganz speziell: Türkische Jugendliche und durchaus auch unter Nennung der sehr wohl relevanten „ethnoreligiösen“ Identität: Muslimische Jugendliche, der will die „drohende“ Interpretation vernebeln, zwischen traditionell türkischer oder traditionell islamischer Erziehung und Jugendstraftaten bestehe ein Zusammenhang. Der will uns möglicherweise ja auch Sand in die Augen streuen, zwischen einerseits türkischem Nationalismus („Graue Wölfe“) oder auch radikalem Islam und andererseits kriminellen Karrieren junger Migranten bestünde kein Kontext. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer kann Interesse an einem solchen Vorgehen haben? Es sind in allen mir bekannt gewordenen Fällen Menschen mit Migrationshintergrund, reden wir deutsch: Es sind kommunalpolitisch aktive und lokal längst „namhafte“ Türkinnen und Türken und Musliminnen und Muslime, die, dienstbereit unterstützt von nichtmuslimischen Ur-Deutschen Gutmenschen aus der Kinder- und Enkelgeneration der blinden Fremdenfreunde der Siebziger Jahre, diesen politisch korrekten Vorschlag gemacht haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die diesen Vorschlag in unsere verschiedensten kommunalen Gremien eingebracht haben. Womöglich auch in Ihrer Stadt. Halten Sie die Augen offen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wo können die Risiken liegen. Ist es nicht nett und human, auf die potentielle Augen- und Haarfarbe des Messerstechers, Vergewaltigers oder bekennenden Antisemiten nicht eingehen zu können, weil die entsprechende „ethnische“ Information nicht länger herausgegeben werden darf oder weil sie, falls doch seitens irgendwelcher „Rassisten“ oder „Islamophoben“ durchgesickert, sie keine Sekunde und keine Silbe mehr Verwendung finden darf in rheinischen Rathäusern, stadtteilarbeiterischen Viertelkonferenzen, Stadtjugendringen und Ausländerbeiräten? Werden die Jungs handzahm und brave Staatsbürger, wenn man sie nur nicht beleidigt und an ihr Türkentum oder Muslimsein erinnert? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">All das ist sicherlich nicht der Fall. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer wirklich erreichen will, dass die jungen Türken, Kurden, Marokkaner und Libanesen tauglich werden für diese Gesellschaft, der nennt, im Falle eines gravierenden Fehlverhaltens, sie und ihre islamische Gegenwelt beim Namen. Der nennt ihre vormoderne Mädchen- und Jungenerziehung beim Namen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es ist ein Armutszeugnis, dass, wie in diesem Monat in vielen Kommunen zwischen Mainz und Münster geschehen, der Impuls für ein solches, die Verfestigung der Parallelgesellschaft leider wohl geradezu garantierendes „unter den Teppich Kehren“ in mehreren Fällen ausgerechnet von den Vorsitzenden Ihres Ausländerbeirates beziehungsweise Ihres Integrationsrates ausgegangen ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer Präventionsarbeit machen will ist auf Transparenz angewiesen! Wer türkischen und muslimischen Familien mit ihrer traditionell reichlich problematischen gewaltreichen und frauenunterdrückerischen Kultur und Erziehung Spielräume vergrößern helfen will, der muss darauf bestehen, Straftaten selbstverständlich auch – nicht nur, aber immer wieder auch – als türkisch-antikurdisch oder muslimisch-antisemitisch zu bezeichnen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wem daran gelegen ist, dass die männlichen türkisch-muslimischen Sprösslinge sich zu Recht auch außerhalb der Mauern deutscher Gefängnisse befinden, der nenne die Ethnie, der nenne das „Milieu“ beizeiten beim Namen. Präventiv, wie man so sagt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch wenn der Täter zehn oder zwölf Jahre alt ist. Das ist in etlichen unserer Straßen das Alter, in dem seine Schwester gerade zwangsverheiratet wird. Ach so, das ist schon wieder ethnisiert. Und nicht differenziert genug. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Einbringer der Resolution hatten die Dreistigkeit, noch nicht einmal abzustreiten, dass es die Kriminalfälle der jungen „ethnischen“ Straftäter gibt. Oder sogar massenhaft gibt. Sie wollen einfach verhindern, dass es jemand wagt, das Thema beim Namen zu nennen. Damit aber grenzen sie aus, damit verbauen sie einer neuen Generation den Weg in ein Leben jenseits der Devianz der Straffälligkeit. So etwas nenne ich rassistisch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der entstehende Leidensdruck trifft die „konsequent Nichtintegrierbaren“, die jungen Straftäter mit Migrationshintergrund. Er sucht sich jedoch in größerem Umfang einen zusätzlichen und ganz anderen Weg. Denn wenn die Nichttürken und die Nichtmuslime auch in unserem Stadtviertel nicht länger sagen dürfen, von wem sie angegriffen, verletzt, beklaut, bedroht, erpresst oder vergewaltigt werden, dann geht es Dschihad und Scharia gar nicht so schlecht. Insofern ist die Resolution ausgesprochen konstruktiv. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Guck nicht! Gib das Geld! Du Opfer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dein Ratsherr aber schweigt fein still. Er hat die Resolution signiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:120pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Düren macht Nebeldeutsch: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659">http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Daher weht der Wind. Oder: Presse und TV redeten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">2008 zu viel. Oder auch: Migrantenjugendliche schlugen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">und traten zu viel. Aber das ist ein soziales Problem, kein </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">türkisches oder gar islamisch-dschihadistisches, also </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">gefälligst nicht „ethnisieren“, du Rassist. Als kraftvoller </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Wegbereiter für den differenzierten Kampf gegen Integration </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">scheint mir die schariakonforme LAGA NRW aktiv zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Infantile Sandkastenmoral: Bäähh, der da hat angefangen! <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Sehr beachtlich das Datum: Der 21. Januar 2008 … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Differenzierte Denkverbote. Maulkorb, aber differenziert gedacht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">… das Datum: IGMG sehr früh, 16. Januar 2008. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Und damit ganze fünf Tage vor der LAGA von NRW. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:4pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html">http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><span> </span><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[068. Der Ausländerbeirat empfiehlt: Maulkorb. Politisch korrekt]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=140</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:07:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=140</guid>
<description><![CDATA[068 
Modischer Maulkorb in der 
in der Kommunalpolitik. 
… schweig 
fein still! 
„Resolution geg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:silver;">068 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Modischer Maulkorb in der </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">in der Kommunalpolitik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">… schweig </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">fein still! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Resolution gegen die Ethnisierung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">von Jugendkriminalität verabschiedet“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Aus mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz dringt Erstaunliches aus dem multikulturell inspirierten Bereich unserer kommunalen Hinterzimmerkultur an mein Ohr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Tagesordnungspunkt etlicher Stadträte, Stadtjugendringe, Ausländerbeiräte und Runder Tische zur Gewaltprävention zwischen Januar 2008 und April 2008 war es ganz offiziell, eine Resolution zu verabschieden, die eine jede Nennung ethnischer Etikettierungen zu vermeiden zum Ziel hatte. Vollmundig ließ und lässt man hören: „Verabschiedung einer Resolution gegen die Ethnisierung von Jugendgewalt!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mit Betroffenheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Was geht hier vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Um eine Senkung der Straftaten geht es nicht, jedenfalls nicht erklärtermaßen. Das allerdings versteht sich nun wirklich nicht von selbst. Man könnte den Verantwortlichen Damen und Herren aus Stadt- und Integrationsräten nun mit Fug und Recht vorwerfen, junge Menschen nicht davon abhalten zu wollen, auf die sprichwörtliche schiefe Bahn des mindestens vorübergehend außerhalb der Gesellschaft stehenden Straftäters zu geraten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer nicht mehr „ausländische Jugendliche“ sagen will, ja, genau, ganz speziell: Türkische Jugendliche und durchaus auch unter Nennung der sehr wohl relevanten „ethnoreligiösen“ Identität: Muslimische Jugendliche, der will die „drohende“ Interpretation vernebeln, zwischen traditionell türkischer oder traditionell islamischer Erziehung und Jugendstraftaten bestehe ein Zusammenhang. Der will uns möglicherweise ja auch Sand in die Augen streuen, zwischen einerseits türkischem Nationalismus („Graue Wölfe“) oder auch radikalem Islam und andererseits kriminellen Karrieren junger Migranten bestünde kein Kontext. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer kann Interesse an einem solchen Vorgehen haben? Es sind in allen mir bekannt gewordenen Fällen Menschen mit Migrationshintergrund, reden wir deutsch: Es sind kommunalpolitisch aktive und lokal längst „namhafte“ Türkinnen und Türken und Musliminnen und Muslime, die, dienstbereit unterstützt von nichtmuslimischen Ur-Deutschen Gutmenschen aus der Kinder- und Enkelgeneration der blinden Fremdenfreunde der Siebziger Jahre, diesen politisch korrekten Vorschlag gemacht haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die diesen Vorschlag in unsere verschiedensten kommunalen Gremien eingebracht haben. Womöglich auch in Ihrer Stadt. Halten Sie die Augen offen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wo können die Risiken liegen. Ist es nicht nett und human, auf die potentielle Augen- und Haarfarbe des Messerstechers, Vergewaltigers oder bekennenden Antisemiten nicht eingehen zu können, weil die entsprechende „ethnische“ Information nicht länger herausgegeben werden darf oder weil sie, falls doch seitens irgendwelcher „Rassisten“ oder „Islamophoben“ durchgesickert, sie keine Sekunde und keine Silbe mehr Verwendung finden darf in rheinischen Rathäusern, stadtteilarbeiterischen Viertelkonferenzen, Stadtjugendringen und Ausländerbeiräten? Werden die Jungs handzahm und brave Staatsbürger, wenn man sie nur nicht beleidigt und an ihr Türkentum oder Muslimsein erinnert? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">All das ist sicherlich nicht der Fall. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer wirklich erreichen will, dass die jungen Türken, Kurden, Marokkaner und Libanesen tauglich werden für diese Gesellschaft, der nennt, im Falle eines gravierenden Fehlverhaltens, sie und ihre islamische Gegenwelt beim Namen. Der nennt ihre vormoderne Mädchen- und Jungenerziehung beim Namen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es ist ein Armutszeugnis, dass, wie in diesem Monat in vielen Kommunen zwischen Mainz und Münster geschehen, der Impuls für ein solches, die Verfestigung der Parallelgesellschaft leider wohl geradezu garantierendes „unter den Teppich Kehren“ in mehreren Fällen ausgerechnet von den Vorsitzenden Ihres Ausländerbeirates beziehungsweise Ihres Integrationsrates ausgegangen ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer Präventionsarbeit machen will ist auf Transparenz angewiesen! Wer türkischen und muslimischen Familien mit ihrer traditionell reichlich problematischen gewaltreichen und frauenunterdrückerischen Kultur und Erziehung Spielräume vergrößern helfen will, der muss darauf bestehen, Straftaten selbstverständlich auch – nicht nur, aber immer wieder auch – als türkisch-antikurdisch oder muslimisch-antisemitisch zu bezeichnen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wem daran gelegen ist, dass die männlichen türkisch-muslimischen Sprösslinge sich zu Recht auch außerhalb der Mauern deutscher Gefängnisse befinden, der nenne die Ethnie, der nenne das „Milieu“ beizeiten beim Namen. Präventiv, wie man so sagt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch wenn der Täter zehn oder zwölf Jahre alt ist. Das ist in etlichen unserer Straßen das Alter, in dem seine Schwester gerade zwangsverheiratet wird. Ach so, das ist schon wieder ethnisiert. Und nicht differenziert genug. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Einbringer der Resolution hatten die Dreistigkeit, noch nicht einmal abzustreiten, dass es die Kriminalfälle der jungen „ethnischen“ Straftäter gibt. Oder sogar massenhaft gibt. Sie wollen einfach verhindern, dass es jemand wagt, das Thema beim Namen zu nennen. Damit aber grenzen sie aus, damit verbauen sie einer neuen Generation den Weg in ein Leben jenseits der Devianz der Straffälligkeit. So etwas nenne ich rassistisch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der entstehende Leidensdruck trifft die „konsequent Nichtintegrierbaren“, die jungen Straftäter mit Migrationshintergrund. Er sucht sich jedoch in größerem Umfang einen zusätzlichen und ganz anderen Weg. Denn wenn die Nichttürken und die Nichtmuslime auch in unserem Stadtviertel nicht länger sagen dürfen, von wem sie angegriffen, verletzt, beklaut, bedroht, erpresst oder vergewaltigt werden, dann geht es Dschihad und Scharia gar nicht so schlecht. Insofern ist die Resolution ausgesprochen konstruktiv. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Guck nicht! Gib das Geld! Du Opfer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dein Ratsherr aber schweigt fein still. Er hat die Resolution signiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:120pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Düren macht Nebeldeutsch: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659">http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Daher weht der Wind. Oder: Presse und TV redeten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">2008 zu viel. Oder auch: Migrantenjugendliche schlugen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">und traten zu viel. Aber das ist ein soziales Problem, kein </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">türkisches oder gar islamisch-dschihadistisches, also </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">gefälligst nicht „ethnisieren“, du Rassist. Als kraftvoller </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Wegbereiter für den differenzierten Kampf gegen Integration </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">scheint mir die schariakonforme LAGA NRW aktiv zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Infantile Sandkastenmoral: Bäähh, der da hat angefangen! <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Sehr beachtlich das Datum: Der 21. Januar 2008 … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Differenzierte Denkverbote. Maulkorb, aber differenziert gedacht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">… das Datum: IGMG sehr früh, 16. Januar 2008. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Und damit ganze fünf Tage vor der LAGA von NRW. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:4pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html">http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><span> </span><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fitna. Der Film]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2008/04/01/fitna-der-film/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 20:17:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2008/04/01/fitna-der-film/</guid>
<description><![CDATA[

062 
فتنة
Fitna! 
Gemeinschaftszersetzender Streit, 
spaltende Zwietracht. 
Fitna
der Film
Der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="snap_preview">
<div class="snap_preview">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">062 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span class="lang-ar"><span style="font-size:72pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;">فتنة</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';">Fitna! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:maroon;">Gemeinschaftszersetzender Streit, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:red;">spaltende Zwietracht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:36pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">Fitna</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">der Film</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der Film ist da. Fitna. Glückliches Aufatmen allüberall, der lang angekündigte Film war dann doch weniger skandalös als befürchtet. Ein paar niederländische Fahnen sind wohl in Südostasien schon verbrannt worden, damals allerdings war der Film noch nicht einmal veröffentlicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Bemerkenswert, wer sich eilig vom Kunstwerk des niederländischen Abgeordneten distanzieren zu müssen glaubte. Niederländische Politiker und Kirchenleute darunter, die den Islamkritikern, nicht zuletzt den muslimischen, wieder einmal gekonnt in den Rücken fallen. Naja, die moralisch ‘auf den Hund gekommenen’ alten Achtundsechziger. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Was geschieht in dem viertelstündigen Film? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Minutenweise hat Wilders, und zwar ’schweigend-kommentarlos’ <em>genau </em>das gemacht, was die hassvideoproduzierenden Milieus seit Jahren und nahezu täglich tun. Vergleichbare Filmsequenzen tragen marokkanische Studenten täglich und seit Jahren durch mir bestens bekannte westeuropäische Studentenwohnheime, allerdings mit ausführlicher dargestellten Enthauptungsszenen. Ein forsches islamistisches Video, könnte man sagen? ‘Nur’ hat der Produzent ganz einfach … die falsche Religionszugehörigkeit. Wilders als Kafir gehört nicht zu Mohammeds bzw. Allahs Bewunderern! Und damit sieht die Sache nun ganz anders aus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die genuin islamische Doppelmoral nämlich lautet: Wenn fromme Salafisten oder engagierte Milli-Görüş-Freunde die augenzwinkernd herumgereichten kurzen Filme von “Bali” oder “Nine-Eleven” verkonsumieren, dann stärkt dieses das ‘Wir-Gefühl mit Migrationshintergund’, dann ist diese ‘Nestwärme und Solidarität’ von Europas Kuffâr (</span><span class="spanar"><span style="font-size:15pt;line-height:115%;" dir="rtl">كفّار</span></span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ungläubigen, Mehrzahl von</span><span class="spanar"><span style="font-size:15pt;line-height:115%;" dir="rtl">كافر </span></span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><span> </span>Kâfir) und insbesondere von den sehr frevlerischen Anhängern des Demokratie-Kultes nickend zu dulden. Wobei die Demokraten ja ungeheuerlicherweise bereits unter den Muslimen missioniert haben, und das auch noch erfolgreich, wie Necla Keleks wichtige und passgenaue Analyse der bundesdeutschen Islamkonferenz von 2008 beweist. Auch Irshad Manji und vor allem Wafa Sultan geben mir etwas Hoffnung, dass es muslimische Demokraten geben kann. Wobei auch die Option, Ex-Muslim zu sein, für das Individuum jederzeit ohne Lebensgefahr gangbar sein muss, was die von Schäuble geführte bundesdeutche Islamkonferenz mit ihrem riskanten Streben nach flächendeckender Einführung von ‘Islamischem Religionsunterricht’ nicht zu verstehen scheint. Zurück zum Film Fitna. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wenn ein Ungläubiger den Terror-Anschlag neu verfilmt, dann … bedroht er die ‘Eintracht’, was wiederum heißt: Dann schafft er <em>Fitna</em>, Aufspaltung, Uneinigkeit (der Muslime). Dann verursacht er Streit (unter Muslimen). Fitna ist nämlich so etwas wie ein höllischer islamischer Albtraum, der natürlich nur der brutalen Einordnung des Individuums ins totalitäre islamische Kollektiv dient und deshalb bereits in der und mit der traditionellen islamischen Kindererziehung kräftig geschürt wird, was übrigens die islamische familiäre Gewalt ausreichend erklärt. Ein Muslim hätte den Film ohne weiteres drehen können! Doch ein Nichtmuslim, der Dasselbe tut, ist ein Rassist, ein Volksverhetzer, mindestens ein Rechtspopulist, so die ersten Schmähungen gegen Wilders, die unsere entgrenzt toleranten Islamfreunde und Schariaversteher aus Kirche und Politik den Muslimen anscheinend gerne ein bisschen abnehmen möchten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Spaltung ist der Ummah etwas Ablehnenswertes. Die Dschihad-Folge der Einschüchterung und des Entsetzens also mag die geringer wertigen Ungläubigen ’spalten’. Dafür ist korankonformer Horror nun einmal da. Das belegt Wilders Film endlich einmal ausführlich! Jetzt wirft ihm mancher Zeitgenosse Rechtspopulismus vor? Was ist denn bitte daran ‘links’, über die Ideologien von Terroristen zu schweigen? Und dass der Islam ein Terrorismusproblem hat, daran besteht ja wohl kein Zweifel. Sogar die aufrichtigeren Muslime geben uns gegenüber zu, dass der Islam ein Problem mit seinen Radikalen hat und - als Weltreligion - für Nichtmuslime durchaus so etwas wie eine Umweltbelastung ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wilders hält den radikalen Muslimen ‘den Spiegel vor’: Hier sehr ihr euch, so seid ihr gelegentlich, das habt ihr gezielt und religiös begründet angestellt. Das ist eine Zumutung für … die Täter. Das macht keinen Spaß … den Tätern. Da wird der Täter traurig. Er könnte gar die Lust an der Demokratie verlieren, seien wir also vorsichtig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Schließlich sollen die Muslime nach der in Koran und Hadithen vorgegebenen militärischen Logik ’solidarisch’ (Wagenburg, ein fundamentalistisches Gefängnis) zusammenrücken, die Ungläubigen aber sich (Fitna als Waffe, durchaus!) entsolidarisieren: Sich von Wilders distanzieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Zerteilung, Aufspaltung. Fitna. Für die Ungläubigen stets möglichst viel davon, für die Muslime immer möglichst wenig. Leute, das spart Energie. Und das garantiert Erfolg. Nur Nichtmuslim solltest du halt besser nicht sein, ist doch logisch. Islam ist eine sehr logische Religion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Etwas anders gelagert ist die von Wilders filmisch zitierte, schreckliche, vormoderne, verachtenswerte und gleichwohl oder endlich einmal zu dokumentierende Mädchen-Genitalverstümmelung. Ein sehr ägyptisches Problem übrigens, eigentlich kann man angesichts der dort alltäglich praktizierten Klitoridektomie nicht nach Kairo in den Urlaub fahren. Die indonesische Assalaam-Foundation um Bandung im westlichen Java bietet jährlich Massen-Mädchenbeschneidung in medikalisierter und ’sozialarbeiterisch organisierter’ Form an. Der islamische Körper der Frau ist der ‘Awrah- (Aura)-Konzeption unterworfen, der islamische Frauenkörper ist halt nicht viel mehr als ein (sippenseits eingekauftes) Geschlechtsorgan. Ayaan Hirsi Ali nannte den (zwangs-)islamisierten weiblichen Körper treffend ‘zoontjesfabriek’, Söhnchenfabrik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ein eigenes Thema ist auch die Verwendung des ‘Mohammed B.’ betitelten fotografischen Portraits von Rap-Musiker Salah Edin, das man ob der äußerst großen Ähnlichkeit für eine Verwechslung seitens Wilders halten könnte. Zunächst zur äußerst großen Ähnlichkeit, die alles andere als ein Zufall ist. Der sich nach dem kurdischen General Saladin nennende niederländische Rapper posierte für sein Album “Der Niederlande größter Albtraum” (Originaltitel: Nederlands grootste nachtmerrie) </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ganz bewusst in der Weise des Polizeifotos des islamisch motivierten Mörders an Theo van Gogh: Bis auf die Drehung und Neigung des Kopfes, bis auf die Weise des Blickens imitierte Salah Edin das polizeiliche Bild des Attentäters, um junge Käufer anzusprechen, um eine letztlich menschenverachtende und demokratiefeindliche Gesinnung der Rebellion und Destruktion anzufeuern! Wilders hat uns damit auf ein wichtiges gesellschaftliches Problem aufmerksam gemacht, das in Deutschland durch den islamistischen Minnesänger der Bundesregierung Muhabbet hinlänglich bekannt ist: Im Bereich der gewaltverherrlichenden Rap-Musik mit ihrem Böse-Buben- und Ghetto-Image, mit ihrer Ästhetik des Kriminellen, gehört das Bekenntnis, ein Sympathisant des islamistischen Terrors zu sein, längst zum guten Ton. Allein für dieses Hinweisen auf gesellschaftlichen Sprengstoff gebührt dem niederländischen Parlamentarier Wilders unser Dank. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Attentate mit den Jubelrufen ‘Gott ist groß!’ zu untermalen ist nun wirklich keine Erfindung eines niederländischen Abgeordneten. Beim Filmen der Sprengung der Buddha-Statuen von Bamyan etwa oder bei manch einem dschihadistenseits gefilmten Mord oder Terroranschlag ertönten die ‘frommen’ islamischen Jubelrufe nämlich bereits seitens der Filmcrew. Emotional, authentisch, leidenschaftlich. Islam begeistert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sollte es Muslimen peinlich sein, dass Nichtmuslime sich mit den Worten der Hassprediger beschäftigen? Verständlich wäre das. Mir wäre das jetzt auch peinlich. Die Schuld aber bei sich zu suchen, beim eigenen Kollektiv, nach dem Grundsatz Einsicht als Weg der Besserung, das mag stets ein steiniger Weg sein, doch ist er anscheinend für kein Kollektiv zu schwer zu gehen wie für den Islam. Jeder Marsmensch würde das bei einem Kurzbesuch auf unserem Planeten so sehen und so sagen. Wir<span> </span>(feigen) Demokraten empfehlen uns, politisch korrekt, den Maulkorb. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Wir MÜSSEN nicht in einer Demokratie leben. Und wenn die Europäer das mehrheitlich so wollen, dann WERDEN sie auch nicht in einer Demokratie leben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die islamreligiös verpflichtende feierliche Ausrufung der absoluten Scharia funktioniert in Europa nicht: Noch nicht. Unsere Islamverbände aber denken 2008 nicht im Traum daran, sich von der Umsetzung der ganzen Scharia zu distanzieren. Die alltägliche Erosion der Grundrechte gelingt indes über die, man nennt es: Legalistische Arbeit des Ironisierens der Demokratie, über die ‘kleinen Nadelstiche’ wie Lehrerinnenkopftuch, schulischer Gebetsraum, Raumteiler im Pausenzimmer, jugendamtsseits vertuschte Mädchenschwangerschaften, Badezeiten im Schwimmbad für muslimisch-fromme Frauen oder über Grabfelder multikulturell-toleranter Apartheid. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ein ähnliches bewegendes Foto wie das weltbekannte und von der UNICEF gewürdigte Bild der elfjährigen afghanischen Ghulam hätte ich 2007 in Nordrhein-Westfalen machen können. Zehn Jahre, viertes Schuljahr, Monat für Monat dickerer Bauch: Nur Ghulam hieß das schwangere türkische Mädchen nicht. Unser Dank an die wirklich hilfreiche Polizei der Region, die es bedauerte, nicht wirksam eingreifen zu können, da das Jugendamt den Fall verwaltete. Möglicherweise wurde in diesem Zusammenhang familienseits ein ärztliches Attest gefälscht, damit das städtische Jugendamt die Akte zuklappen konnte. Auch die Grundschule vertuschte den Fall nach besten Kräften. Jeder provinzielle Akteur konnte hier jeden erpressen: Die Grundschule das Jugendamt, das Jugendamt die Grundschule. Nur die Familie sagte keine einzige Silbe. Den sippenseits islamisch angetrauten Kinderschänder trafen wir 2007 noch runde 200 Mal, ein dreißigjähriger Cousin. Das Kind des Kindes ist bei den Großeltern in der Türkei oder es ist auch hier und wird als kleine Schwester ausgegeben. Cousinenehen-Milieu 2007: wie Sunna und Scharia unsere Administration erodieren. Fitna! Den Ungläubigen möglichst viel, der muslimischen Sippe möglichst wenig. Zurück zu Wilders Film. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die durchaus vorhandenen weniger radikalen Muslime oder bereits dezidiert säkularen Muslime werden einfach mit vereinnahmt, eingesperrt in die ebenso statische wie fiebrige Ummah. Irgendwo, andernorts gab es Renaissance, Aufklärung, Psychoanalyse, Totalitarismuskritik. Aber doch bitte nicht im Islam. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der anti-individualistische Islam verändert sich nicht. Islamisches Umweltverändern zwingt jede ’Dynamik’ den Ungläubigen, den Anderen auf. Uns.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Ummah selbst ist unbeweglich. Seit 1.400 Jahren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wilders Film kommt zur rechten Zeit. </span></p>
<p><span style="font-size:13pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Jacques Auvergne</span></div>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[062. Fitna. Geert Wilders Film]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/2008/04/01/062-fitna-der-film/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 20:15:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cees</dc:creator>
<guid>http://eifelginster.wordpress.com/2008/04/01/062-fitna-der-film/</guid>
<description><![CDATA[062 
فتنة
Fitna! 
Gemeinschaftszersetzender Streit, 
spaltende Zwietracht. 
Fitna
der Film
Der F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">062 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span class="lang-ar"><span style="font-size:72pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:red;">فتنة</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';">Fitna! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:maroon;">Gemeinschaftszersetzender Streit, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:red;">spaltende Zwietracht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:36pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">Fitna</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">der Film</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-heigh