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	<title>ol &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ol"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 11:07:51 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Zah(n)lose Tiger?]]></title>
<link>http://waswirtunde.wordpress.com/?p=54</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 10:37:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>waswirtunde</dc:creator>
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<description><![CDATA[
•  &#8221;Tiger-Krise in Nepal&#8221; - eine Pressemeldung des WWF zum dramatischen Rückgang ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="rightbox"><img class="alignright" src="http://www.waswirtun.de/media/2/20080707-Tiger%20klein.JPG" alt="Bengalischer Tiger, © WWF-Canon / Roger Hooper" width="178" height="111" /></div>
<p>•  "<a href="http://www.wwf.de/presse/details/news/tiger_krise_in_nepal/" target="new"><strong>Tiger-Krise in Nepal</strong></a>" - eine Pressemeldung des <strong>WWF </strong>zum dramatischen Rückgang und der Bedrohung dieser Art durch v.a. Wilderei.<br />
•  Afrika, Öl, CO2 - <strong>nt-v.de</strong> berichtet über die <strong>G8</strong>-Themen und den Fahrplan, "<a href="http://www.n-tv.de/Afrika_Oel_CO2_Der_Gipfel_debattiert/070720084807/989973.html" target="new"><strong>der Gipfel debattiert</strong></a>".<br />
•  Wir begrüßen das <strong>Wild Planet Ecoproject, WPE </strong>herzlich bei den <a href="http://waswirtun.de/initiativen.php?catid=4&#38;blogid=4" target="new"><strong><strong>Initiativen</strong></strong></a>.<br />
•  <a href="http://waswirtun.de/informationen.php?catid=18&#38;blogid=7" target="new"><strong>Tipp der Woche</strong></a>: Machen Sie Klima, Natur und Umwelt zum <strong>Thema</strong>, in Gesprächen im Freundes- und Bekanntenkreis wie in der Familie.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Europas Zukunft hat bereits begonnen]]></title>
<link>http://fridolinswunderwelt.wordpress.com/?p=37</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 06:01:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fridolin</dc:creator>
<guid>http://fridolinswunderwelt.wordpress.com/?p=37</guid>
<description><![CDATA[Nicht nur, dass dem &#8220;Blauen Dunst&#8221; der Kampf angesagt wurde, jetzt geht es uns auch an d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur, dass dem "Blauen Dunst" der Kampf angesagt wurde, jetzt geht es uns auch an das nächste Laster, den Alkohol - allerdings sind die Gründe diesmal etwas andere, wie wir im heutigen Artikel des Hamburger Abendblattes lesen können:</p>
<blockquote><p><strong>Immer mehr Hotels ohne Alkohol</strong><br />
Keine Bars, aber getrennte Pools und Kopftuchgebot: Allein Kempinski will 30 sittenstrenge Herbergen eröffnen.</p></blockquote>
<p>Und wiedereinmal wurde eine neue Landmarke auf dem Weg zur völligen Islamisierung Europas eingerammt.</p>
<blockquote><p>Allein Kempinski, eine der traditionsreichsten Luxus-Hotelketten Europas, will gemeinsam mit dem islamischen Finanzunternehmen Guidance Financial Group in den kommenden acht Jahren 30 Scharia-konforme Hotels mit dem Namen "Shaza" in Nahost, in Nordafrika und in Europa eröffnen. Denn erstens wächst durch die Renaissance der Frömmigkeit in der islamischen Welt bei den Gästen die Nachfrage nach Hotels ohne Spielkasinos, Nachtklubs und Bars. Zweitens steigt aber auch die Zahl der muslimischen Investoren, die ihr Geld nur auf "tugendhafte" Weise anlegen.</p></blockquote>
<p>Daher weht also der Wind: "Tugendhaftes" Geld fließt nach Europa. Geld, das den Europäern zuvor über den Ölpreis abgezockt wurde fließt nun aus mohammedanischen Händen, klargespült als "Tugendgeld", an seinen Ursprungsort zurück. Geld stinkt schließlich nicht, auch wenn es noch so tugendhaft daherkommt.<br />
Die armen Araber und Iraner. Bald müssen sie ihre Sauftouren ganz bis nach Südamerika oder gar in die bösen USA ausdehnen.</p>
<blockquote><p>"Wir hatten einmal eine Iranerin zu Gast, die ihre Reservierung stornierte, als wir ihr sagten, dass wir ihre Alkohol-Flaschen aus dem Duty-Free-Shop bis zu ihrer Abreise einschließen würden", erzählt Laschin. "Sie sagte mir, bei uns im Iran ist alles verboten, was glaubst du, warum ich hergekommen bin, ich will auch mal Freiheit riechen."</p></blockquote>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/07/07/903308.html?s=1">mehr...</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Iraks Schwarzes Gold]]></title>
<link>http://ansarnews.wordpress.com/?p=198</link>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 19:27:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>ansarnews</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Jahre 1999 erklärte der spätere US-Vizepräsident Cheney den auf einer Konferenz in London anwe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Jahre 1999 erklärte der spätere US-Vizepräsident Cheney den auf einer Konferenz in London anwesenden Ölmännern seine Vision vom Nahen Osten als Hauptgewinn im internationalen Kampf ums Schwarze Gold. Gemessen an seiner damaligen Vision, ist der Irakkrieg sowohl für die USA, als auch für die US-Ölindustrie, ein miserables Geschäft. Die Produktion dümpelte lange vor sich hin und konnte erst in diesem Jahr wieder „Vorkriegsniveau“ erreichen. Ausländische Ölfirmen warten indes immer noch auf die begehrten PSAs (Production Sharing Agreements), mit denen sie sich Teile des gigantischen Ölreichtums Iraks sichern können. Grundlage für Investitionen ausländischer Ölfirmen wäre ein Ölgesetz, das sowohl die Ansprüche ausländischer Firmen, als auch die Verteilung der Öleinnahmen innerhalb der Regionen des Iraks klären muss. Die ölreichen Nord- und Südprovinzen, die mehrheitlich von Kurden bzw. Schiiten bewohnt werden, haben bislang ein nationales Ölgesetz blockiert und es erscheint mehr als fraglich, ob und wann ein solches Gesetz beschlossen werden kann, das auch die Vergabe von Förderlizenzen der Zentralregierung in Bagdad überträgt.</strong></p>
<p>Seit nunmehr zwei Jahren üben Washington und die internationalen Ölmultis spürbaren Druck auf die Regierung al-Maliki aus, PSAs an internationale Unternehmen zu vergeben, die in einem Ölgesetz festgeschrieben werden sollen. Eine Vergabe von PSAs an ausländische Ölfirmen ist momentan im Irak innenpolitisch allerdings nicht durchsetzbar. Dies musste auch der irakische Ölminister Hussain al-Shahristani einsehen, als er auf den internationalen Druck, Irak solle angesichts der Lieferengpässe auf dem Weltölmarkt schnellstens in seine Ölförderung investieren, mit einem Kompromissangebot antwortete, das „Big-Oil“ zwar ins Geschäft rund um das irakische Öl bringt, aber keinesfalls in der Form, die man sich in den Konzernzentralen der Ölgiganten gewünscht hätte . . . <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/368/iraks-schwarzes-gold">Weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sup sönder skallen billigt!]]></title>
<link>http://uppdaterad.wordpress.com/?p=74</link>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 15:21:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>uppdaterad</dc:creator>
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<description><![CDATA[Åk till Tyskland. Där finns den billigaste ölen. Läser per Ola Ohlssons artikel om fyllresorna t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Åk till Tyskland. Där finns den billigaste ölen. Läser per Ola Ohlssons artikel om fyllresorna till ölrikets mecca i <a href="http://www.aftonbladet.se/matvin/article2839007.ab">aftonbladet</a>. Låter som en dröm för den törstige. Det får nog bli en sväng ner till Tyskland så man kan lura staten på ett par kronor och pina skiten ur sin lever, och skalle, billigt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Framtida bargains och sommarens första parkhäng!]]></title>
<link>http://detfattastusenyen.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 11:01:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>frankyvonfur</dc:creator>
<guid>http://detfattastusenyen.wordpress.com/?p=6</guid>
<description><![CDATA[Aloha!
Mitt första inlägg, THE andra inlägg. Jag ska hålla mig kort för vi ska snart ut och par]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Aloha!</p>
<p>Mitt första inlägg, THE andra inlägg. Jag ska hålla mig kort för vi ska snart ut och parkhänga, som det också står i titeln. Snart är det GRAND BAZAAR på laforet och jag och Majis ska barga som fan. This summer will be avant garde. Just you wait!</p>
<p>Nu, tillbaka till ölen, värmen och fukten.<a href="http://detfattastusenyen.files.wordpress.com/2008/07/dscf1284.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7" src="http://detfattastusenyen.wordpress.com/files/2008/07/dscf1284.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Öl]]></title>
<link>http://detzi.wordpress.com/?p=95</link>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 05:47:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>detzi</dc:creator>
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<description><![CDATA[Weil&#8217;s gerade so inn ist über die gestiegenen Benzinpreise zu schimpfen:
  
Man hört des öf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Weil's gerade so inn ist über die gestiegenen Benzinpreise zu schimpfen:</p>
<p><a href="http://detzi.wordpress.com/files/2008/07/oel_preise.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-96" src="http://detzi.wordpress.com/files/2008/07/oel_preise.jpg?w=100" alt="" width="100" height="96" /></a> <a href="http://detzi.wordpress.com/files/2008/07/oel_foerderung.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-97" src="http://detzi.wordpress.com/files/2008/07/oel_foerderung.jpg?w=116" alt="" width="116" height="96" /></a> <a href="http://detzi.wordpress.com/files/2008/07/oel_verbraucher.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-98" src="http://detzi.wordpress.com/files/2008/07/oel_verbraucher.jpg?w=96" alt="" width="96" height="96" /></a></p>
<p>Man hört des öfteren "bei den hohen Benzinpreisen sollte man auf's Rad umsteigen, um zu sparen und die Umwelt...". Wie bereits <a href="http://aufgehts.wordpress.com/2008/07/04/3-mark-10-und-kost-benzin-auch-2/#comment-162">hier</a> gepostet vertrete ich jedoch eine ganz eigene Theorie darüber, wann es sich lohnt auf's Rad umzusteigen, um Kosten zu sparen. Und ich komme zu dem Schluß, derzeit ist Benzin einfach noch zu billig und das Rad verursacht hohe indirekte Kosten. Denn wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre, kostet mich das derzeit ca. 8 EUR pro Tag - allein die Benzinkosten (klar hinzu kommen noch Verschleiß, Wertverfall, etc). Aber drauf gesch... - wir wollen hier mit einem einfachen Modell rechnen.</p>
<p>Fahre ich mit dem Rad zahle ich zunächst einmal nichts. Aber ich bekomme Durst und Hunger. Gut, Getränke sind in meiner Firma kostenlos. Aber Malzeiten nicht. Und so gibt es nach getaner Arbeit erst einmal etwas von McDonalds, Burger King, von der Dönerbude nebenan, vom Pizaa Hut oder einer Imbissbude, wo man für ein Menü um die 6 EUR zahlt. Dann verbringt man noch ein wenig Zeit an der frischen Luft und radlt irgendwann wieder Heim. Da vergehen noch einmal einige Stunden und so bekommt man wieder Hunger wenn man zu Hause angekommen ist. Dann gibt es nochmal etwas von einem dieser Vereine. Man ist ja Single und als solcher hat man ja im Allgemeinen recht wenig Lust selbst zu kochen. Deshalb verursacht das Radln bei mir mindestens Kosten in Höhe von 10 EUR.</p>
<p>Mit der Umwelt ist das auch so eine Sache - zumindest CO2-technisch. Durch das Strampeln auf dem Rad produziert der Mensch wesentlich mehr CO2 als im Ruhezustand im Auto. Aber was erzeugt das Auto noch zusätzlich an CO2? Dieser Frage sollte man mal nachgehen wenn die Tage wieder kürzer werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[En riktig..]]></title>
<link>http://callecorso.wordpress.com/?p=464</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 22:18:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marie</dc:creator>
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<description><![CDATA[
..råkade Husse ut för när han hade däckat hemma på soffan&#8230; Det var Bluesfestival nere i ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-465" src="http://callecorso.wordpress.com/files/2008/07/corsovakngin.jpg" alt="" width="500" height="357" /></p>
<p>..råkade Husse ut för när han hade däckat hemma på soffan... Det var Bluesfestival nere i Museiparken idag. Öl, sol och skräpmat stod på menyn och ja.. hr man kommit upp i Husses *ehum* kaliber så tar saker och ting ut sin rätt. Han fick iaf skjuss hem av en god vän, som råkar vara polis... och råkade vara i tjänst.. *suck* Men Den goda nyheten var att Calle idag gav sig på rätt person när jag sa "Ta busen"..  :D</p>
<p>Annars lever livet rätt skönt nu. Matte har ju semester och tänker inte leva efter varken klocka eller kalender på 4 veckor.  Najs! Tänker gladeligen vända på dygnet och bara lata mig. :P</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brzezinski's Schachbrett]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=234</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 15:22:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
<guid>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=234</guid>
<description><![CDATA[Ein Artikel aus dem Buch &#8220;Quo vadis, Amerika? Die Welt nach Bush&#8221; beschäftigt sich mit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel aus dem Buch "Quo vadis, Amerika? Die Welt nach Bush" beschäftigt sich mit den geopolitischen Zielsetzungen des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski. Dert Text wurde in gekürtzter Fassung in der Jungen Welt veröffentlicht.<br />
Das Buch ist zu bestellen bei <a href="http://blaetter.de/usa2008.php" target="_blank">http://blaetter.de/usa2008.php</a><br />
Inhaltverzeichnis unter: <a href="http://blaetter.de/download/inha_usa2008.pdf" target="_blank">http://blaetter.de/download/inha_usa2008.pdf</a><br />
-------------------------</p>
<p>Der Artikel bei der Jungen Welt:</p>
<blockquote><p>28.06.2008 / Thema / Seite 10</p>
<h2>Die Welt als Schachbrett</h2>
<h3>Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski (Teil I)</h3>
<p>Hauke Ritz<br />
Der 1928 in Warschau geborene Zbig­niew Brzezinski gilt neben Henry M. Kissinger und Samuel P. Huntington als graue Eminenz unter den US-Geostrategen. Er trägt durch seine Beratertätigkeit für US-Präsident James Carter von 1977 bis 1981 u. a. eine Mitverantwortung an der Talibanisierung Afghanistans, unterstützten die Vereinigten Staaten doch die Mudschaheddin massiv im Kampf gegen die UdSSR. Nach Brzezinskis Bekunden wollten die USA die Sowjetunion in die »afghanische Falle« locken und ihnen so »ihr Vietnam« bereiten. Heute ist er Professor für Amerikanische Außenpolitik an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, Berater am Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington D.C. und Verfasser von politischen Sachbüchern. Daneben betätigt sich Brzezinski als Berater für mehrere große US-amerikanische und internationale Unternehmen. Unlängst geriet er wieder in die Schlagzeilen, als über die Medien verbreitet wurde, daß er in das außenpolitische Team des US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama eingetreten ist.</p>
<p>In dem folgenden Artikel untersucht Hauke Ritz die geopolitischen Konzepte Brzezinskis. Der jW-Beitrag ist die stark gekürzte Fassung eines Textes aus »Quo vadis, Amerika? Die Welt nach Bush«. Das 288 Seiten umfassende Buch mit 24 Beiträgen von u. a. Norman Birnbaum, Saskia Sassen und Immanuel Wallerstein ist soeben im Verlag der Blätter für deutsche und internationale Politik erschienen und kostet 12 Euro (blaetter.de). (jW)</p>
<p><!--more--></p>
<p>Die politischen Zyklen der westlichen Welt sind eng verknüpft mit den Amtszeiten amerikanischer Präsidenten. Mit jedem neuen US-Präsidenten verändert die Welt ein wenig ihren Charakter. So war die Präsidentschaft William Clintons mit einer optimistisch nach außen vertretenen Globalisierung verbunden. Was im Heimatland des Imperiums eine riesige Finanzblase erzeugte, führte allerdings von Südostasien über Rußland bis Argentinien zu einer ganzen Reihe von tragischen Wirtschaftskrisen. Die Amtszeit George W. Bushs war eng verknüpft mit dem »Krieg gegen den Terror«. Der selbsternannte Kriegspräsident gewöhnte die Welt an die Wiedereinführung von Folter und geheimen Gefängnissen. Nach acht Jahren Amtszeit ist das internationale Ansehen der Vereinigten Staaten stark beschädigt und beschränkt zunehmend auch den Bewegungsspielraum US-amerikanischer Außenpolitik.</p>
<p>Nun bereiten sich die Vereinigten Staaten erneut auf einen Regierungswechsel vor. Man fragt sich, welcher Flügel der Elite nun an die Macht kommen wird und womit die Welt als nächstes zu rechnen hat. Vieles deutet darauf hin, daß Barack Obama die besten Aussichten hat. Umso mehr stellt sich die Frage, wie der von ihm propagierte »Wandel« aussehen wird.</p>
<p>Obama wird von dem Multimilliardär Georg Soros und dem ehemaligen Sicherheitsberater unter Präsident James Carter, Zbigniew Brzezinski, unterstützt. Brzezinski ist zugleich als außenpolitischer Berater Obamas tätig. Als graue Eminenz unter den US-Geostrategen verkörpert er die Sichtweisen und Interessen eines ganzen Flügels der amerikanischen Elite. Aufgrund seines intellektuellen Ranges muß sein Einfluß sehr hoch veranschlagt werden.</p>
<p>Hinzu kommt noch, daß Zbigniew Brzezinskis Tochter, die Fernsehmoderatorin Mika Brzezinski, Obama unterstützt, während ihr Bruder Mark Brzezinski zu den Beratern Obamas gehört. Vieles spricht deshalb dafür, daß in einer Präsidentschaft Obamas die geopolitischen Vorstellungen der »Brzezinski-Fraktion« zum Tragen kommen.</p>
<p>Zbigniew Brzezinski gilt neben Henry Kissinger als der führende Stratege US-amerikanischer Außenpolitik im 20. Jahrhundert. In seinem jüngsten Buch »Second Chance« aus dem Sommer 2007 unterzieht er die Regierungen Bush I, Clinton und Bush II einer fundamentalen Kritik. Nach seiner Ansicht haben sie die Chance unzureichend genutzt, nach dem Zusammenbruch der UdSSR ein System dauerhafter amerikanischer Vorherrschaft zu errichten. Er schlägt deshalb vor, die unilaterale Politik einzuschränken und verstärkt auf Kooperationen und Absprachen mit Europa und China zu setzen. Auch mit Syrien, Iran und Venezuela sollen Verhandlungen aufgenommen werden – ganz wie Barack Obama dies bereits angekündigt hat. Zugleich soll jedoch Rußland isoliert und möglicherweise auch destabilisiert werden.</p>
<p>Die wesentliche Differenz zwischen Brze­zinski und den Neokonservativen besteht im Verhältnis zum Islam und zu Israel. Brzezinski setzt sich für eine konstruktive Lösung des Israel-Palästina-Konfliktes ein. Als klassischem Geopolitiker sind ihm, anders als Bush junior, religiöse Motive fremd. In jüngster Zeit trat er zudem als Kritiker einer Politik auf, die sich auf einem Kampf der Kulturen begründet. Doch diese Differenzen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich Brzezinski hinsichtlich des Ziels amerikanischer Vorherrschaft mit den Neokonservativen einig ist.</p>
<p>Glaubten die Neocons, das Ziel der US-amerikanischen Hegemonie durch die direkte militärische Kontrolle der Ölvorräte des Nahen Ostens zu erreichen, so könnte sich unter einer von Brzezinski beeinflußten Präsidentschaft Obamas der Schwerpunkt amerikanischer Außenpolitik auf die aufsteigenden Rivalen Rußland und China verlagern. Eine von Brzezinski beeinflußte Politik Obamas hätte zum vorrangigen Ziel, eine weitere Vertiefung der Bündnisbeziehungen zwischen beiden Staaten, wie sie sich in der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) vorbereiten, zu verhindern. Ziel wäre es, China durch spezielle Angebote aus dem Bündnis zu lösen – und Rußland zu isolieren. [...]</p>
<p><strong><br />
Die »Zweite Chance«</strong></p>
<p>Das 1997 veröffentlichte Buch »The Grand Chessboard« (Das große Schachbrett), Brzezinskis Hauptwerk, gewährt einen tiefen Einblick in die langfristigen Interessen US-amerikanischer Machtpolitik. Es enthält einen analytischen Abriß der geopolitischen Zielsetzungen der Vereinigten Staaten für einen Zeitraum von 30 Jahren.</p>
<p>In der deutschen Übersetzung heißt das Buch »Die einzige Weltmacht«.1 Dieser Titel bezeichnet den ersten Grundsatz, nämlich den erklärten Willen, die »einzige« und – wie Brzezinski es nennt – sogar »letzte« Weltmacht zu sein. Noch entscheidender ist jedoch die zweite Prämisse. Derzufolge ist Eurasien »das Schachbrett, auf dem der Kampf um globale Vorherrschaft auch in Zukunft ausgetragen wird«. (S. 57)</p>
<p>Diesem zweiten Grundsatz liegt die Einschätzung zugrunde, daß eine Macht, die in Eurasien die Vorherrschaft gewinnt, damit auch die Vorherrschaft über die gesamte übrige Welt gewonnen hätte. »Dieses riesige, merkwürdig geformte eurasische Schachbrett – das sich von Lissabon bis Wladiwostok erstreckt – ist der Schauplatz des global play« (S. 54), wobei »eine Dominanz auf dem gesamten eurasischen Kontinent noch heute die Voraussetzung für globale Vormachtstellung ist«. (S. 64) Und zwar einfach deshalb, weil Eurasien der mit Abstand größte Kontinent ist, auf dem 75 Prozent der Weltbevölkerung leben und der drei Viertel der weltweit bekannten Energievorkommen beherbergt. [...]</p>
<p>Brzezinski kommt [...] zu dem Schluß, daß das erste Ziel amerikanischer Außenpolitik darin bestehen muß, »daß kein Staat oder keine Gruppe von Staaten die Fähigkeit erlangt, die Vereinigten Staaten aus Eurasien zu vertreiben oder auch nur deren Schiedsrichterrolle entscheidend zu beeinträchtigen.« (S. 283) Es gelte, »die Gefahr eines plötzlichen Aufstiegs einer neuen Macht erfolgreich« hinauszuschieben. (S. 304) Die USA verfolgen das Ziel, »die beherrschende Stellung Amerikas für noch mindestens eine Generation und vorzugsweise länger zu bewahren«. Sie müssen »das Emporkommen eines Rivalen um die Macht (…) vereiteln«. (S. 306)</p>
<p>Diese Äußerungen klingen zehn Jahre nach Erscheinen des Buches und nach dem Scheitern der Bush-Regierung außerordentlich fragwürdig. In seinem jüngsten Buch erkennt Brzezinski jedoch eine »zweite Chance«, das Bemühen um eine dauerhafte amerikanische Vorherrschaft umzusetzen. Dies wird besonders deutlich an der Rolle, die Brzezinski – ganz wie Obama – damals wie heute Europa zuspricht. Ein transatlantisch orientiertes Europa habe für die USA die Funktion eines Brückenkopfes auf dem eurasischen Kontinent (S. 91). Gemäß dieser Logik würde eine EU-Erweiterung nach Osten zwangsläufig auch eine Osterweiterung der NATO nach sich ziehen. Diese wiederum – so die Idee – soll den amerikanischen Einfluß weit nach Zentralasien ausdehnen und einen Machtvorsprung gegenüber Konkurrenten sichern: »Amerikas zentrales geostrategisches Ziel in Europa läßt sich also ganz einfach zusammenfassen: Durch eine glaubwürdigere transatlantische Partnerschaft muß der Brückenkopf der USA auf dem eurasischen Kontinent so gefestigt werden, daß ein wachsendes Europa ein brauchbares Sprungbrett werden kann, von dem aus sich eine internationale Ordnung der Demokratie und Zusammenarbeit nach Eurasien hinein ausbreiten läßt« (S. 129).</p>
<p>Brzezinski war sich jedoch bereits 1997 bewußt, daß auch bei erfolgreicher Umsetzung dieses Plans die Weltmachtposition der USA nur von kurzer Dauer sein kann. Warnend schreibt er an anderer Stelle: »Amerika als die führende Weltmacht hat nur eine kurze historische Chance. Der relative Frieden, der derzeit auf der Welt herrscht, könnte kurzlebig sein« (S. 303). Deshalb definiert er als langfristiges Ziel des Machterhalts die Fähigkeit, »ein dauerhaftes Rahmenwerk globaler geopolitischer Zusammenarbeit zu schmieden«. (S. 305) Er spricht in diesem Zusammenhang auch von einem »transeurasischen Sicherheitssystem (TSEE)« (S. 297), das über die Grenzen einer nach Zentralasien erweiterten NATO hinaus Kooperationen mit Rußland, China und Japan beinhalten würde. Europa käme dabei die Rolle eines »Eckpfeilers einer unter amerikanischer Schirmherrschaft stehenden größeren eurasischen Sicherheits- und Kooperationsstruktur« (S. 91) zu.</p>
<p>Doch was ist mit diesem transeurasischen Sicherheitssystem konkret gemeint? Deutlicher könnte dies in Verbindung mit den Positionen anderer Strategen und Staatsmänner werden. Tatsächlich fällt ein interessantes Licht auf Brzezinskis Ziele, wenn man sie mit Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin in seiner Rede auf der Münchner »Sicherheitskonferenz« am 10. Februar 2007 konfrontiert. Putin wandte sich darin gegen die von den USA nach dem Kalten Krieg favorisierte Geopolitik, die seiner Ansicht nach eine »unipolare Welt« anstrebe: »In wie freundlichen Farben auch immer man (eine solche unipolare Welt – H. R.) ausmalen mag, letztlich bezieht sich der Terminus auf eine bestimmte Situation, in der es ein Zentrum der Staatsgewalt, ein Machtzentrum und ein Entscheidungszentrum gibt. Das ist eine Welt, in der es einen Herrn gibt, einen Souverän.«</p>
<p>Und weiter heißt es: »Was gegenwärtig in der Welt geschieht, ist eine Folge der Versuche, genau dieses Konzept, das Konzept einer unipolaren Welt, in die internationalen Beziehungen zu tragen. (…) Gegenwärtig erleben wir eine fast unbeschränkte, übermäßige Anwendung von Gewalt – militärischer Gewalt – in den internationalen Beziehungen, einer Gewalt, die die Welt in einen Abgrund permanenter Konflikte stürzt. (…) Politische Lösungen zu finden, wird gleichfalls unmöglich. (…) Ein Staat – und dabei spreche ich natürlich zunächst und vor allem von den Vereinigten Staaten – hat seine nationalen Grenzen in jeder Hinsicht überschritten.«2</p>
<p>Aus russischer Sicht ist die langfristige Strategie amerikanischer Außenpolitik gerade unter geopolitischen Gesichtspunkten eindeutig: Wie von Brzezinski vorgeschlagen, streben die USA an, ihren Einfluß auf dem asiatischen Kontinent immer weiter auszudehnen. Dabei dient ihnen Europa als Sprungbrett auf dem eurasischen Kontinent. Da jede Osterweiterung der Europäischen Union unter den gegebenen Umständen zugleich auch den amerikanischen Einfluß ausdehnt, sollen durch eine Kombination aus EU-Osterweiterung und Expansion der NATO viele der ehemaligen Sowjetrepubliken – wie zum Beispiel Georgien, Aserbaidschan, Ukraine und Usbekistan – in die westliche Einflußzone integriert werden.</p>
<p>Maßgeblich für diese Integration ist, daß sich ein Land für ausländisches Kapital öffnet und an das westliche Rechtsverständnis anpaßt. Geschieht dies, dann ist es westlichen Konzernen möglich, sich die Rohstoffvorkommen zu sichern und über die Medien Einfluß auf die Öffentlichkeit eines Landes zu gewinnen.</p>
<p>Zentrale Bedeutung kommt dabei der Re­gion um das Kaspische Meer zu. Da diese über die zweitgrößten Öl- und Gasreserven verfügt und zudem militärstrategisch von besonderer Bedeutung ist, würde eine westliche Vormachtstellung in dieser Region die Position der USA auf dem eurasischen Kontinent massiv stärken. Zusammen mit der Kontrolle der US-verbündeten OPEC-Staaten Kuwait, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Katar und den eroberten Staaten Irak und Afghanistan würde sie einer Vorherrschaft der USA über Zentral­asien die nötige Autorität verleihen, um von dort schließlich ganz Eurasien, einschließlich Chinas und Rußlands, in eine von den USA entworfene überstaatliche Sicherheitsstruktur zu integrieren.</p>
<p>Die von Europa ausgehende NATO-Osterweiterung und die von der Bush-Regierung im Süden Eurasiens (Irak, Afghanistan) begonnenen militärischen Interventionen bilden zusammen gewissermaßen einen Keil, mit dem die USA in das Herz der eurasischen Landmasse vorstoßen. Gelingt es den USA tatsächlich, dieses Ziel zunächst in Eurasien zu erreichen, wäre die hergestellte Ordnung aufgrund der Größe und Bedeutung des eurasischen Kontinents paradigmatisch für die gesamte übrige Welt. Lateinamerika, Afrika, Australien und alle Inselstaaten wären, dem Brzezinski-Plan zufolge, gezwungen, sich einer solchen Ordnung anzuschließen.</p>
<p>Die USA wären dann nicht nur die »einzige«, sondern – wie Brzezinski es formuliert – auch die »letzte echte Supermacht« (S. 307). [...]<br />
<strong> Politik der Ausgrenzung</strong></p>
<p>Seit Brzezinski diese Ziele formulierte, haben die USA einen starken Verlust geopolitischer Macht erfahren. In seinem jüngsten Buch »Second Chance« gibt er offen zu, daß der Plan einer direkten militärischen Besetzung einiger Länder des Nahen Ostens, wie sie den Neokonservativen vorschwebte, gescheitert ist.3 Doch diese Niederlage ist für Brzezinski nicht so massiv, daß er die 1997 formulierten Pläne einer US-Vorherrschaft in Eurasien grundsätzlich aufgeben möchte. Das Scheitern der direkten militärischen Machtausdehnung im Süden Eurasiens bedeutet für ihn lediglich, daß nun die von Europa ausgehende Osterweiterung der NATO an Priorität gewinnt. Dies bedeutet jedoch einen massiven Vorstoß in die russische Einflußsphäre. Damit würde nach dem Iran nun Rußland ins Fadenkreuz der US-Geopolitik geraten.</p>
<p>Die unipolare Welt, vor der Putin vor einem Jahr auf der Münchner Sicherheitskonferenz warnte, ist also keine Schimäre, sondern ein reales geopolitisches Projekt der USA. Dies ist auch daran ersichtlich, daß die Vereinigten Staaten im Zuge der Expansion der NATO nach Osten Tatsachen schaffen, ohne Rußland und China wirklich einzubeziehen bzw. deren Sicherheitsinteressen ernst zu nehmen.</p>
<p>Insgesamt erleben wir in den letzten Jahren, vor allem seit dem 11. September 2001, eine starke Zunahme gewaltförmigen Handelns in den internationalen Beziehungen. Insbesondere die USA legten wenig Wert auf internationale Absprachen und Konsensbildung. Das Völkerrecht wurde durch das unilaterale Handeln der USA zunehmend ausgehöhlt, während Institutionen wie die UNO geschwächt worden sind. An ihre Stelle sind die sogenannten friedenserhaltenden Einsätze der USA, EU oder NATO, zum Beispiel im ehemaligen Jugoslawien, getreten. Dabei wird als selbstverständlich vorausgesetzt, daß das westliche Verteidigungsbündnis oder westliche Staaten die gesamte Weltgemeinschaft vertreten können.</p>
<p>Mit dem unilateralen Handeln der USA geht die Zunahme gewalttätiger »Konfliktregulierung« einher. Man denke nur an die präventive Erstschlagdoktrin der USA und ihre Anwendung im Irak-Krieg. Oder man führe sich den Einsatz von Uranmunition im Irak- und Afghanistan-Krieg vor Augen, der – in der Presse weitgehend verschwiegen – in beiden Kriegsgebieten die Mißbildungsrate bei Säuglingen vervielfacht hat. Zu nennen ist zudem die in die Wege geleitete NATO-Osterweiterung bis ans Kaspische Meer, die Rußland zwangsläufig beunruhigen muß.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit der Stationierung eines Raketenschildes nicht nur in Tschechien und Polen, sondern auch in weiteren an Rußland angrenzenden Regionen, und schließlich die von den USA vorangetriebene Aufrüstung im Weltraum, von dessen strategischer Logik noch zu reden sein wird. [...]</p>
<p>All dies zeigt deutlich, daß die von den USA angestrebte Weltordnung nicht auf Konsensbildung und demokratischen Absprachen beruht. Statt dessen läßt die Politik nicht erst der Bush-Regierung die geopolitische Strategie erkennen, durch Schaffung vollendeter Tatsachen einen Machtvorsprung vor Europa, China und Rußland zu gewinnen. Durch den drastischen Anstieg der Rüstungsausgaben seit 9/11, die längst alle Rekorde des Kalten Krieges hinter sich gelassen haben, versuchen die USA, einen technologisch uneinholbaren Vorsprung vor ihren Konkurrenten zu erlangen. Diese Politik ist hochgefährlich, da sie notwendigerweise Gegenreaktionen hervorruft und bereits jetzt ein neues Wettrüsten in Gang gesetzt hat. Und es ist mehr als fraglich, ob dieser Politik ihre Gefährlichkeit genommen werden kann, indem ein zukünftiger Präsident Obama mit China und Europa Absprachen trifft, während er Rußland, so er den Plänen Brzezinskis Folge leistet, weiterhin einer verschärften militärischen Bedrohung aussetzt.</p>
<p>Besonders deutlich wird diese Politik der Ausgrenzung Rußlands am Beispiel der strategischen Funktion des geplanten Raketenschildes. Dessen Stationierung in Polen und Tschechien ist keineswegs dazu gedacht, iranische Raketen, wie vorgegeben, abzufangen. Erstens verfügt der Iran gar nicht über Raketen mit einer Reichweite von 5000 bis 8000 Kilometern. Zweitens ist die Entwicklung solcher Lenkwaffen ein langwieriger Prozeß, da von ersten Testflügen, die kaum unbemerkt vonstatten gehen könnten, bis zur endgültigen Fertigstellung Jahre vergehen. Und drittens, sollte der Raketenschild tatsächlich der Abwehr iranischer Raketen dienen, so wäre der russische Kompromißvorschlag, ein gemeinsames Abfangsystem in Aserbaidschan zu errichten, weit besser dafür geeignet. Denn dort stationierte Abfangraketen könnten iranische Raketen bereits am Beginn ihrer Flugbahn treffen und zerstören. [...]</p>
<p>Daß die USA diesen Kompromißvorschlag ausgeschlagen haben, läßt nur einen Schluß zu: Der Raketenschild richtet sich in erster Linie nicht gegen den Iran, sondern gegen Rußland. Dies wird auch dadurch unterstrichen, daß die anderen Basen des Raketenschildes ebenfalls in Grenzregionen zu Rußland, wie beispielsweise Alaska, stationiert sind. [...]</p>
<p><strong><br />
Der neue Kalte Krieg</strong></p>
<p>Während des Kalten Krieges hatten sich beide Seiten stets darum bemüht, eine nukleare Erstschlagkapazität zu erwerben. Diese bedeutet, daß eine Seite in der Lage ist, die jeweils andere in einem Überraschungsangriff zu enthaupten und sie somit der Fähigkeit zu berauben, einen Gegenschlag auszuführen – etwa indem man entweder alle gegnerischen Atomwaffen in einem Überraschungsschlag außer Gefecht setzt, die Kommandostrukturen vollständig lahmlegt oder indem man einen Gegenschlag soweit zu begrenzen vermag, daß es möglich ist, ihn erfolgreich abzuwehren.</p>
<p>An dieser Stelle kommt der Raketenschild ins Spiel. Seine strategische Bedeutung besteht darin, jene paar Dutzend Raketen abzufangen, die Moskau nach einem amerikanischen Überraschungsangriff noch für einen Zweitschlag zur Verfügung stünden. Der Raketenschild ist also ein entscheidender Faktor in dem Bemühen, eine nukleare Erstschlagkapazität gegenüber Rußland aufzubauen. Zwar ist zunächst geplant, nur zehn Abfangraketen in Polen zu stationieren. Doch sofern das System erst einmal errichtet ist, könnte deren Zahl leicht erhöht werden.</p>
<p>Daß diese strategischen Überlegungen bei derzeitigen amerikanischen Rüstungsanstrengungen tatsächlich eine Rolle spielen, zeigt ein im April/Mai 2006 in »Foreign Affairs«, der führenden außenpolitischen Fachzeitschrift, publizierter Aufsatz. Der Essay trägt den Titel: »The rise of U.S. nuclear primacy«4 – zu Deutsch: Der Aufstieg nuklearer US-Vorherrschaft. Die beiden Autoren, Keir A. Lieber und Darley G. Press, stellten sich darin die Frage, ob China oder Rußland im Falle eines nuklearen Überraschungsangriff durch die USA in der Lage wären, mit einem Zweitschlag zu reagieren. Um zu ermitteln, wie sehr sich das nukleare Gleichgewicht seit dem Ende des Kalten Krieges verschoben hat, ließen die Autoren im Computermodell einen US-amerikanischen Überraschungsangriff auf Rußland simulieren. Sie benutzten dabei die Methoden, die im Verteidigungsministerium seit Dekaden verwendet werden. Das Ergebnis war, daß die russischen Verteidigungskräfte weitgehend radarblind sind und selbst einen von U-Booten im Pazifik aus gestarteten Angriff wahrscheinlich erst bemerken würden, wenn die ersten Raketen Moskau erreichen. Selbst wenn ein Überraschungsangriff darauf verzichten würde, zuallererst die Radaranlagen und die Kommandozentralen auszuschalten, wären Lieber und Press zufolge die USA in der Lage, etwa 99 Prozent der russischen Atomraketen im Erstschlag zu zerstören. Das verbliebene eine Prozent der russischen Atomkapazität, das Moskau in einem Zweitschlag noch abfeuern könnte, würde nach Ansicht der Autoren durch den Raketenschild neutralisiert werden.</p>
<p>Dieser Artikel führt vor Augen, worin die eigentliche Funktion des Raketenschilds besteht: Er soll den USA die Fähigkeit sichern, einen Atomkrieg zu führen, ohne selbst von Gegenschlägen getroffen zu werden. Wäre diese Fähigkeit erst einmal erworben, so ließe sie sich als geopolitisches Druckmittel einsetzen, um nationale Interessen durchzusetzen. So könnte eine absolute nukleare Überlegenheit etwa dazu dienen, einen Machtverlust auf wirtschaftlichem oder finanzpolitischem Gebiet auszugleichen.<br />
<strong> Mini Nukes und Bunker Busters</strong></p>
<p>Daß es sich dabei um mehr als nur eine pessimistische Befürchtung handelt, zeigen noch andere Aspekte der amerikanischen Rüstungsanstrengungen. So entwickeln die USA derzeit Atomwaffen mit begrenzter Sprengkraft. Diese sogenannten Mini Nukes werden wiederum zu speziellen bunkerbrechenden Waffen, sogenannten Bunker Busters, weiterentwickelt. Das Besondere dieser Waffen ist, daß sie mit hoher Geschwindigkeit auftreffen und sich einige Meter in die Erde eingraben können und auf diese Weise im Idealfall unterirdisch explodieren.</p>
<p>Offiziell begründet man die Entwicklung dieser neuen Generation von Atomwaffen mit dem Ziel, nur auf diese Weise tief unter der Erde befindliche Bunkeranlagen, wie etwa im Iran, mittels der entstehenden Druckwelle zerstören zu können. Doch diese Begründung ist zweischneidig. Zum einen hat man damit indirekt zugegeben, daß die schon öfters von investigativen Journalisten aufgedeckten Pläne, in einem möglichen zukünftigen Iran-Krieg Atomwaffen einzusetzen,5 durchaus ernstzunehmen sind. Und zum anderen besitzt nicht nur der Iran derartige Bunker; auch entscheidende Kommandostrukturen der russischen Nuklearstreitkräfte befinden sich in unterirdischen Bunkeranlagen. [...]</p>
<p>Fußnoten:</p>
<p>1. Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft, Berlin 1997, S. 307 – Dieses Werk im folgenden mit Seitenzahl im Text.<br />
2. Rede von Wladimir Putin auf der Konferenz für Sicherheitspolitik in München am 10.2.2007, dokumentiert in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 3/2007, S.374 (auch in jW v. 14.2.2007 - d. Red.)<br />
3. Zbigniew Brzezinski, Second Chance, New York 2007<br />
4. Keir A. Lieber und Darley G. Press, The Rise of U.S. Nuclear Primacy, in: Foreign Affairs, 2/2006, S. 42-54<br />
5. Seymour M. Hersh, The Iran Plans, in: The New Yorker, 17.4.2006</p></blockquote>
<p><a href="http://www.jungewelt.de/2008/06-28/026.php" target="_blank">http://www.jungewelt.de/2008/06-28/026.php</a></p>
<blockquote><p><a href="http://www.jungewelt.de/2008/06-28/026.php" target="_blank"></a><br />
30.06.2008 / Thema / Seite 10</p>
<h2>Um die Weltherrschaft</h2>
<h3>Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski (Teil II und Schluß)</h3>
<p>Hauke Ritz<br />
Dieser Artikel ist die stark gekürzte Fassung eines Beitrags aus »Quo vadis, Amerika? Die Welt nach Bush«. Das 288 Seiten umfassende Buch mit 24 Beiträgen von u.a. Norman Birnbaum, Saskia Sassen und Immanuel Wallerstein ist soeben im Verlag der »Blätter für deutsche und internationale Politik« erschienen und kostet 12 Euro (blaetter.de).</p>
<p>Es stellt sich die Frage, warum der Kalte Krieg trotz des Sieges des Kapitalismus offensichtlich in eine zweite Runde geht. Oder sollte gar, jedenfalls in der US-amerikanischen Rezeption, der alte »Kalte Krieg« niemals aufgehört haben?</p>
<p>Auch hinsichtlich dieser Frage finden sich Anhaltspunkte bei Brzezinski. Das Rußland-Kapitel seines Hauptwerks »Die einzige Weltmacht«, fällt durch eine sehr polemische Überschrift auf. Er bezeichnet Rußland als »Das schwarze Loch«. Nach der Selbstauflösung der Sowjetunion gesteht Brzezinski Rußland kaum noch das Recht auf einen eigenen geopolitischen Einflußbereich zu. Das Bemühen, auf der Basis wirtschaftlicher Kooperationen und militärischer Zusammenarbeit Einfluß in einigen der ehemaligen Sowjetrepubliken zu bewahren, wird von Brzezinski als »geostrategische Wunschvorstellung« (S. 142) verworfen. Dagegen entwirft er das Bild eines zukünftigen Rußlands, das seine Bestrebungen nach geopolitisch selbständigem Handeln weitgehend aufgegeben hat und sich statt dessen in Fragen der Sicherheitspolitik der NATO und in Fragen der Wirtschaftspolitik dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank unterordnet. Die Tatsache, daß russische Außenpolitiker Belarus, die Ukraine und andere ehemalige Sowjetrepubliken als ihre natürliche Einflußsphäre ansehen, bewertet Brzezinski unterschiedslos als »imperiale Restauration« (S. 168 ) oder »imperialistische Propaganda« (S. 288). Versuche, in Zukunft eine geopolitisch bedeutende Position zurückzuerlangen, nennt er »nutzlose Bemühungen« (ebd.). An einer Stelle schlägt Brzezinski sogar eine Spaltung Rußlands in drei oder vier Teile vor: »Einem locker konföderierten Rußland – bestehend aus einem europäischen Rußland, einer sibirischen Republik und einer fernöstlichen Republik – fiele es auch leichter, engere Wirtschaftsbeziehungen mit Europa, den neuen Staaten Zentralasiens und dem Osten zu pflegen« (S. 288 f.). Die unverhohlene Arroganz, mit der sich Brzezinski 1997 über Rußland äußerte, zeigt, daß er dem ehemaligen Gegner im Kalten Krieg allenfalls die Rolle einer Kolonie bzw. eines Dritte-Welt-Landes zuordnet.</p>
<p>Andererseits spiegeln diese Äußerungen aber auch Rußlands reale Stellung nach einer ganzen Serie wirtschaftlicher Rezessionen wider. Diese erreichten 1998 mit der Abwertung des Rubels ihren vorläufigen Höhepunkt. Rußland war seinerzeit hoch verschuldet und mußte einen Teil seiner wirtschaftspolitischen Souveränität, ganz wie ein Land der »Dritten Welt«, an den IWF und die Weltbank abgeben. Brzezinski beendete denn auch sein Kapitel über Rußland mit den Worten: »Tatsächlich besteht das Dilemma für Rußland nicht mehr darin, eine geopolitische Wahl zu treffen, denn im Grunde genommen geht es ums Überleben.« (S. 180)<br />
<strong> »Politik der Schwächung«</strong></p>
<p>Mittlerweile hat sich gezeigt, daß Rußland – allen Prognosen amerikanischer Außenpolitik zum Trotz – überlebt hat und seine geographische Ausdehnung zu bewahren vermochte. Rußland ist nicht länger jenes »schwarzes Loch«, in dem ausländische Mächte nach Belieben schalten und walten können.</p>
<p>Dieser Entwicklung trägt Brzezinski in seinem jüngsten, 2007 erschienenen Buch »Second Chance« (Zweite Chance) kaum Rechnung. Nach wie vor befürwortet er eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine. Und nach wie vor bewertet er das russische Bemühen, Einfluß in der Ukraine zu bewahren, als Imperialismus.2 Dabei war die Ukraine über 200 Jahre lang mit Rußland verbunden. Nahezu 20 Prozent der Ukrainer sind Russen; hinzu kommen zahlreiche Bürger »gemischter« Herkunft. Und schließlich wird in weiten Teilen des Landes russisch gesprochen.</p>
<p>Doch die US-amerikanische Politik war von Anfang an auf die Schwächung des einstigen Rivalen gerichtet. Dies zeigt auch die Wirtschaftspolitik des Westens gegenüber Rußland nach dem Fall der Berliner Mauer. Wie Naomi Klein in ihrem jüngsten Buch nachzeichnet, hatte die Rußland vom Westen aufgezwungene ökonomische Schocktherapie vor allem den Sinn, das Land in einen billigen und von ausländischem Kapital abhängigen Rohstoffexporteur zu verwandeln.3 Einen besonders deutlichen Ausdruck fand diese von Washington betriebene »Politik der Schwächung« in Brzezinskis Idee einer Drei- oder Vierteilung des Landes. Der Grund für diese Politik ist vermutlich in der geographischen Lage Rußlands zu suchen.</p>
<p>In »The Grand Chessboard« findet sich eine Karte, auf der Brzezinski das »eurasische Schachbrett« darstellt. Darin ist der Doppelkontinent in vier Regionen – oder, um bei der Schachmetapher zu bleiben – in vier Figuren eingeteilt. Die erste Figur auf dem eurasischen Schachbrett umfaßt etwa die heutige Europäische Union, die zweite China einschließlich einiger angrenzender Staaten, die dritte den Nahen und Mittleren Osten einschließlich Teile Zentralasiens. Doch die mit Abstand größte Figur – die Brzezinski die mittlere Region nennt – stellt Rußland dar.</p>
<p>Der geopolitische Theoretiker Harold Mackinder hatte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts eine ähnliche Einteilung vorgenommen. [...] Ebenso wie Mackinder im Hinblick auf das britische Empire sieht auch Brzezinski knapp 100 Jahre später den Machtkampf um die Vorherrschaft Eurasiens als die Schicksalsfrage jedes herrschenden Imperiums an. Denn ebenso wie das britische Empire haben auch die USA eine geographische Lage, die eher abseits der sogenannten »Welteninsel« (Eurasien) angesiedelt ist. Die USA müssen als nicht-eurasische Nation ihre Weltmachtposition auf einem Kontinent durchsetzen und verteidigen, auf dem sie nicht zu Hause sind. Sie könnten somit leichter als andere Staaten aus Eurasien verdrängt werden. Dies wiederum zwingt die US-Außenpolitik zu einer umso größeren und gewissermaßen präventiven Einflußnahme auf dem asiatischen und europäischen Kontinent.</p>
<p>Rußland ist somit in den Augen US-amerikanischer Geopolitiker die entscheidende Figur auf dem eurasischen Schachbrett. Die Überwindung der ideologischen Konkurrenz bedeutete nicht, daß auch die geographische Rivalität überwunden wurde. Im Gegenteil, Rußland ist aufgrund seiner geographischen Lage aus Sicht der amerikanischen Geopolitiker so privilegiert, daß wahrscheinlich schon deshalb eine präventive Schwächung Rußlands ins Auge gefaßt wurde.</p>
<p><strong><br />
Im Kampf um Europa</strong></p>
<p>Die USA sind die größte Macht außerhalb Eurasiens. Wollen sie den eurasischen Kontinent dominieren, so geraten sie automatisch in einen Interessengegensatz zu Rußland. Dabei ist Rußland weit davon entfernt, die stärkste Macht auf dem eurasischen Kontinent zu sein. Wirtschaftlich wird Rußland nie mit China und Europa konkurrieren können. Allerdings ist das Land durch seine geographische Position im Zentrum der eurasischen Landmasse und seinen Rohstoffreichtum langfristig in der Lage, eurasische Kooperationen zu begründen.</p>
<p>So könnten etwa vertiefte Wirtschaftsbeziehungen zwischen Rußland und der EU letztere in die Lage versetzen, eine transatlantische Orien­tierung durch eine kontinentale zu ergänzen. Dies wiederum würde einen erheblichen Unabhängigkeitsgewinn Europas gegenüber den USA bedeuten. Für eine zunehmende Ostorientierung der EU spricht auch, daß russische und europäische Interessen langfristig komplementär sind. Von russischer Seite besteht eine große Nachfrage nach europäischer Technologie, während es Europa mittel- und langfristig schwer gelingen wird, seine Energieversorgung ohne russische Vorräte sicherzustellen.</p>
<p>In ganz ähnlicher Weise könnte ein Bündnis zwischen Rußland und China, welches sich bereits in der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) herausbildet, langfristig ein zweites weltwirtschaftliches Zentrum in Asien begründen. Dies würde es den USA erschweren, ihren Einfluß im Nahen Osten und in Zentralasien zu wahren. [...]</p>
<p>Die geographisch begründeten Interessengegensätze zwischen Rußland und den USA erklären die amerikanische Rußlandpolitik seit dem Fall der Berliner Mauer. Der neue Kalte Krieg erweist sich als die Fortsetzung des alten, insofern dieser nie wirklich aufgehört hat. Der Kalte Krieg wurde fortgesetzt, weil die USA mit dem Fall der Berliner Mauer nur eines ihrer beiden geopolitischen Ziele erreicht haben. Das erste Ziel war zweifellos der Sieg des Kapitalismus über den Sozialismus. Doch das zweite Ziel – dies wird erst jetzt im Zuge der aktuellen Politik der USA deutlich – war die unangefochtene Vormachtstellung der USA in Eurasien, um die Welt in eine post-nationalstaatliche Ordnung unter US-amerikanischer Hegemonie zu überführen.<br />
<strong> Die neuen Konkurrenten der USA</strong></p>
<p>Doch dieser Traum amerikanischer Allmacht, den Brzezinski 1997 wie selbstverständlich als legitim voraussetzt, ist in den letzten Jahren zunehmend unrealistisch geworden. Durch den rasanten Aufstieg nicht nur Rußlands, sondern auch Chinas und Indiens rückt er in immer weitere Ferne. [...] Bereits zehn Jahre nach Brzezinskis außenpolitischer Analyse sind die USA mit der Erschöpfung ihrer imperialen Kräfte konfrontiert. Wie soll es dem Land erst möglich sein, einen fremden Kontinent gegenüber einem selbstbewußten Rußland und erstarkten China zu dominieren? Die napoleonischen Kriege und der Zweite Weltkrieg sind zudem Beispiele dafür, daß auch schon in der Vergangenheit alle Versuche, vom Rande Eurasiens in sein – russisches – Zentrum vorzustoßen, stets gescheitert sind. Wie werden sich die USA verhalten, wenn auch sie von diesem Schicksal eingeholt werden?</p>
<p>Das hängt davon ab, ob es sich bei den von Brzezinski 1997 formulierten Zielsetzungen um solche handelt, die pragmatisch fallengelassen werden können, wenn sie sich als unrealistisch erweisen – oder ob es sich um Ziele handelt, die so sehr mit der Identität des Landes, seinen Institutionen und seiner politischen Führungselite verwachsen sind, daß sie letztlich weder relativiert noch aufgegeben werden können.</p>
<p>Geht man vom günstigsten Fall aus, so würde dies bedeuten, daß die US-Geopolitiker erkennen, daß die 1997 von Brzezinski formulierten Ziele sich als nicht erreichbar erwiesen haben. Und daß die europäischen Politiker einsehen, daß eine Neuauflage dieser Pläne in Gestalt einer transatlantischen Zusammenarbeit letztlich nicht im europäischen Interesse liegt.</p>
<p>In den nächsten fünf Jahren könnte der US-Dollar seine Position als vorherrschende Weltwährung einbüßen. Damit aber verlören die USA auch einen erheblichen Teil ihrer Seignioragevorteile (Münzprägegewinne, d.h. vom Staat bzw. von der Notenbank erzielte Erträge, die durch Geldschöpfung entstehen – d. Red.), die wiederum die finanzielle Basis ihrer enormen Rüstungsausgaben bilden. Viele der militärischen Basen außerhalb der USA könnten dann nicht länger finanziert werden. Fortan müßten sich die USA ihre Weltmachtposition mit eurasischen Konkurrenten wie China, Rußland und Europa teilen. Es wäre gut möglich, daß sie ihren Einfluß in Zentralasien – infolge ihrer vergangenen Politik in dieser Region – gänzlich verlieren. Umso absurder mutet es an, daß ausgerechnet jetzt, da die sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Rußland, Indien und China) ein enormes Wirtschaftswachstum generieren, die NATO erstmals ein weltweites Gewaltmonopol für sich beansprucht. [...]</p>
<p>Die Welt des 21. Jahrhunderts wird voraussichtlich nicht mehr in demselben Maße von den Vereinigten Staaten geprägt werden, wie dies im letzten halben Jahrhundert der Fall war. In dem Maße, in dem unterschiedliche Kontinente und Kulturkreise sich über ein übernationales Rahmenwerk der geopolitischen Ordnung der Zukunft einig werden müssen, entsteht auch Raum für alternative Entwürfe.</p>
<p>An die Stelle einer von den USA dirigierten Globalisierung könnte ein Prozeß der offenen Aushandlung zwischen ungefähr gleich starken Mächten treten. Dadurch wäre der Westen weit mehr als bisher mit seiner eigenen Außenwahrnehmung konfrontiert. Die heute noch allgemein akzeptierte Vorstellung vom »guten Abendland« dürfte erheblich ins Wanken geraten, wenn die Ausbeutung der »Dritten Welt«, die Praxis des Schuldenimperialismus und die Unterstützung von Diktaturen einmal Gegenstand einer geschichtlichen Erinnerung, ja möglicherweise sogar gerichtlichen Aufarbeitung werden würde.</p>
<p><strong><br />
Die neue Vorkriegszeit</strong></p>
<p>Doch vielleicht ist genau dies die Zukunftsprognose, gegen die letztlich Brzezinskis Plan, einer US-Vorherrschaft in Eurasien gerichtet ist. Und möglicherweise gilt dies nicht nur für Brzezinski, sondern für weite Teile der amerikanischen Elite. Einiges spricht dafür, daß der Glaube an die legitime Vorherrschaft der USA so eng mit dem Identitätsgefühl ihrer Elite verflochten ist, daß auch das offensichtliche Scheitern dieser Politik in der Ära Bush nicht zu einer neuen Orientierung führen wird. Der in Brzezinskis jüngstem Buch »Second Chance« entworfenen Plan durch eine vertiefte amerikanisch-europäische Zusammenarbeit die Vorherrschaft über Eurasien zu erlangen, deutet darauf hin.4 Dies scheint der letzte Strohhalm zu sein, nach dem die USA – ob unter Barack Obama oder John McCain – greifen könnten, um die Einsicht abzuwehren, daß die Vorherrschaft des Westens über ganz Eurasien weder politisch noch wirtschaftlich und erst recht nicht militärisch durchsetzbar ist.</p>
<p>Welchen Verlauf würde die Geschichte nehmen, wenn die amerikanischen und europäischen Geopolitiker – ungeachtet der neuen Machtverteilung – tatsächlich am Plan der Vorherrschaft über Eurasien festhalten würden? In diesem Fall müßte es zu einem Zusammenstoß verschiedener Großmächte kommen – ob in Form eines kalten oder heißen Krieges.</p>
<p>Da ein neuer Kalter Krieg sich nicht im Gleichgewicht des Schreckens, sondern in einer militärischen und technologischen Asymmetrie vollziehen würde, wäre damit auch die Gefahr der Auslösung eines heißen Krieges ungleich höher. So könnten sich etwa die Inhaber eines Raketenschildes in falscher Sicherheit wiegen und den Krieg im Zuge einer diplomatischen Krise auslösen. Umgekehrt könnte die unterlegene Seite – die über keinen Raketenschild verfügt – den Krieg präventiv beginnen, sofern sie davon überzeugt ist, daß die andere Seite dies ohnehin langfristig plant. Der präventive Kriegsbeginn würde als asymmetrischer Ausgleich für das nicht vorhandene Raketenschild fungieren.</p>
<p>Doch ein Zusammenstoß verschiedener eurasischer Akteure könnte sich auch in Gestalt eines Stellvertreterkrieges ereignen. Der Ort eines solchen Zusammenstoßes wären mit hoher Wahrscheinlichkeit die ölreichen Regionen des Nahen Ostens und Zentralasiens. Wenn die durch Peak Oil hervorgerufene Energiekrise erst einmal begonnen hat, dürften diese Regionen endgültig ins Fadenkreuz aller Mächte geraten. [...]</p>
<p>Würde die geopolitische Konkurrenz in der Region zwischen Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan und einigen ehemaligen Sowjetrepubliken ähnlich ausgetragen werden wie im vergangenen Jahrhundert auf dem europäischen Balkan, wären die menschlichen Verluste kaum abzuschätzen. Auf dem eurasischen Balkan konkurrieren weit mehr Mächte miteinander als einst auf dem europäischen Balkan. Die wichtigsten Akteure sind Rußland, die USA, die Türkei und der Iran. In den letzten Jahren ist zudem der Einfluß Chinas, Indiens, Pakistan und der EU immer spürbarer geworden. Insgesamt erstreckt sich der eurasische Balkan über ein Gebiet, das mehrere hundert Millionen Menschen umfaßt. Der amerikanische Historiker Niall Ferguson hat sogar die These vertreten, daß ein solch grenzübergreifender Bürgerkrieg auf dem eurasischen Balkan wahrscheinlich ist und letztlich einen neuen Weltkrieg darstellen würde. Ferguson kommt zu dem Schluß, daß die dann zu erwartenden Opferzahlen jene des Zweiten Weltkriegs übersteigen könnten.5 Die Veröffentlichung von Fergusons Artikel in der vom Council on Foreign Relations herausgegebenen Zeitschrift Foreign Affairs zeigt, daß der berühmteste außenpolitische Think-Tank der USA einen ausufernden Bürgerkrieg auf dem eurasischen Balkan als eine Möglichkeit ansieht, mit der zu rechnen ist.</p>
<p>Würde eine mächtige Koalition aus verschiedenen Staaten, ähnlich wie die NATO 1999 in Jugoslawien, schließlich als friedensstiftende Macht in einen solchen Konflikt eingreifen, so wäre sie nicht nur in der Position, die Grenzziehungen des Nahen Ostens und Zentralasiens neu zu bestimmen. Eine solche Koalition wäre dann auch in der Lage, die direkte militärische Kontrolle über einen beträchtlichen Teil der weltweiten Öl- und Gasvorräte auszuüben. Eine solche »friedensstiftende Koalition« wäre der eigentliche Gewinner in einem solchen Krieg. Denn die Kontrolle dieser Energiereserven stellt einen so bedeutenden geopolitischen Machthebel dar, daß, wer immer ihn besitzt, wohl auch der maßgebliche Hegemon des 21. Jahrhunderts sein würde.</p>
<p><strong><br />
Europa als Zünglein an der Waage</strong></p>
<p>Die Grundsatzentscheidung darüber, welchen Verlauf die Geschichte im 21. Jahrhundert nehmen wird, dürfte jedoch weder bei den USA noch bei Rußland liegen. Die Interessen beider Staaten sind zu eindeutig und programmatisch zu festgelegt, als daß sie sich ernsthaft zwischen grundsätzlich verschiedenen Alternativen entscheiden können.</p>
<p>Rußland wird sein Interesse, die ehemaligen Sowjetrepubliken als seine natürliche Einflußzone anzusehen, vermutlich nie fallenlassen. Umgekehrt scheinen die USA wenig gewillt zu sein, ihre Vorherrschaft auf dem eurasischen Kontinent kampflos aufzugeben. Die Entscheidung in diesem »great game« muß deshalb bei einem geopolitischen Akteur liegen, der von verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten profitieren könnte und somit wirklich vor einer Wahl steht. Die einzige geopolitische Macht, auf die diese Beschreibung zutrifft, ist Europa.</p>
<p>Das von Brzezinski vorgelegte geopolitische Konzept amerikanischer Vorherrschaft im 21. Jahrhundert erweist sich in jeglicher Hinsicht abhängig von europäischer Kooperation. Ohne eine von der EU unterstützte Osterweiterung der NATO erwiese sich der Plan, ein von den USA dominiertes transeurasisches Sicherheitssystem zu schaffen, als unrealistisch. [...]</p>
<p>Europa ist somit für die Vereinigten Staaten ein unverzichtbarer Partner. Europas eigene Interessenlage unterscheidet sich dagegen in wichtigen Punkten von der amerikanischen. Seiner eigenen geopolitischen Lage nach kann Europa sowohl atlantische als auch eurasische Kooperationen eingehen. Seinen eigenen Interessen am nächsten käme eine Politik, die sich sowohl nach Westen als auch nach Osten orientiert. Eine derartige Ost­orientierung der EU versuchen die USA, nicht zuletzt auch durch einen neuen Kalten Krieg zu verhindern – unter Instrumentalisierung der osteuropäischen Staaten. Sollte es Brüssel nicht gelingen, den Regierungen Polens und Tschechiens die Stationierung amerikanischen Radar- und Abschußanlagen auszureden, so stellt sich die Frage, welchen politischen Sinn und Zweck die Europäische Union eigentlich noch hat.</p>
<p>Brzezinskis geopolitische Analysen besitzen zwar eine Eigenlogik mit hoher Überzeugungskraft. Doch dies darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß ihre Prämissen falsch sind. Eurasien als Schachbrett zu betrachten ist auf den ersten Blick eine originelle Idee. Doch wie so viele Ideen, die Geschichtsmächtigkeit beansprucht haben, erweist sie sich bei genauerer Betrachtung als geistig leer und politisch verheerend. Die Welt ist im 21. Jahrhundert multilateral eng miteinander verflochten und damit klein und zerbrechlich geworden. Geopolitische Machtspiele, die die Logik eines Schachspiels auf Kontinente übertragen, werden dieser neuen Situation nicht gerecht. Es ist daher erforderlich, die geopolitische Logik an sich zu relativieren und in Zweifel zu ziehen.</p>
<p>Statt den geopolitischen Machtkampf bis zum Äußersten zu treiben, kommt es heute darauf an, der geopolitischen Logik eine Denkweise entgegenzusetzen, die sich auf die Zivilisation als ganzes bezieht. Viel wichtiger als die Frage, ob das 21. Jahrhundert ein amerikanisches, europäisches oder chinesisches sein wird, ist die Frage, auf welchen Prämissen wir das Leben der menschlichen Gattung begründen wollen. Die USA der Ära ­Bush haben mit Guantánamo und der Grünen Zone in Bagdad ihre Vorschläge bereits eingereicht. Es bleibt zwar abzuwarten, ob sie unter seinem Nachfolger, wer auch immer dies sein wird, zu einer zivilisierenden Korrektur in der Lage sein werden. Sollte jedoch das Streben nach globaler Vorherrschaft von den USA weiter verfolgt werden, muß Europa reagieren. Als unabdingbarer Partner der USA verfügt nur die »alte Welt« über die Möglichkeit, den amerikanischen Plänen die Unterstützung zu entziehen. Und Europa sollte dies im Interesse der Zivilisation auch tun.</p>
<p>Fußnoten:</p>
<p>1. Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft. Berlin 1997 – Dieses Werk im folgenden mit Seitenzahl im Text<br />
2. Vgl. Brzezinski, Second Chance, New York 2007, S. 189<br />
3. Naomi Klein, Die Schockdoktrin, Frankfurt a. M. 2007, S. 303 - 364<br />
4. Vgl. Brzezinski, Second Chance, a.a.O., S. 186-188<br />
5. Niall Ferguson, The Next War of the World, in: Foreign Affairs, 5/2006</p></blockquote>
<p><a href="http://www.jungewelt.de/2008/06-30/018.php" target="_blank">http://www.jungewelt.de/2008/06-30/018.php</a></p>
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<item>
<title><![CDATA[Solskenscyklist no more!]]></title>
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<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 16:36:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>eripet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Första cykelpasset här uppe i Umeå såg ut att bli av i underbart väder. 27 grader varmt och st]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Första cykelpasset här uppe i Umeå såg ut att bli av i underbart väder. 27 grader varmt och strålande sol. Men idag måste gubben där uppe varit lite tjurig för när jag var längst bort på passet såg jag några mörka moln och visst fan kom de i min väg. Det började blåsa och regna så det gjorde ont, tog mig knappt fram och vägen var som att cykla i en enda stor vattenpöl.</p>
<p>Men regnet fick lite fart på kroppen i vart fall för att i början av passet när jag körde lite intervaller sov kroppen riktigt ordentligt. Gick inte att ta i utan man mest gled runt på vägarna.</p>
<p>På söndag är det tävling igen och efter att hört hur banprofilen ser ut så skruvar jag ner mina förväntningar rejält. Tydligen tre hyfsade backar per varv(32km) och sedan köra det i tre varv. Det kommer bli hyfsat jobbigt tror jag. Men får ha som mål att hänga med "huvudklungan" in i mål För tydligen var det ca 20 personer i senior-klassen. Men vi startar samtidigt som en del veteranklasser så det var väl upp mot 50-60 som startar samtidigt. Ska vara lite folk från Vertex, Castor och Gimonäs med så får se hur de kör. Jag får nog hålla mig lugn och glida med så bra som möjligt. Går det iväg ett större gäng så får jag förska att haka på och se hur långt det räcker. Men som sagt, uppför och Erik går inte ihop =(</p>
<p>Nu bär det iväg för pizza och öl på stan. Det blir säkert grym uppladdning!!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Karlstad, here I come]]></title>
<link>http://terese.wordpress.com/?p=1404</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 16:04:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>terese</dc:creator>
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<description><![CDATA[En öl under tiden man gör sig ordning för fest är ett måste, så även idag&#8230;gött. Var i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>En öl under tiden man gör sig ordning för fest är ett måste, så även idag...gött. Var iväg och köpte mig en vinflaska förut, det blev<strong> Jacobs Creek</strong> den här gången. Har druckit den förut men kommer inte riktigt ihåg om den var god eller inte :oops:</p>
<p>Så nu ska jag ta mig en öl till och snart dra iväg till Karlstad. Maken och dottern kör in mig och då passar de på att köpa med sig revben hem som dom ska äta under tiden dom kollar på en hyrd film. Lite pappa-dotter mys så här på en fredag kväll...</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.familjeliv.se/hem/terre_78/gallery/phpwkixev.jpg" alt="" width="258" height="480" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.familjeliv.se/hem/terre_78/gallery/phphadcc9.jpg" alt="" width="480" height="452" /></p>
<p>Sorry, skyller på att jag är lite smått skadad...</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Partaj]]></title>
<link>http://terese.wordpress.com/?p=1401</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 12:59:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>terese</dc:creator>
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<description><![CDATA[En kompis frågade om jag ville komma hem till henne på lite tjejfest ikväll och jag tänkte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>En kompis frågade om jag ville komma hem till henne på lite tjejfest ikväll och jag tänkte "<em>varför inte</em>"? Hon har frågat så många gånger men jag har bangat, så nu fasiken ska jag följa med :-D</p>
<p>Det stora problemet (hmm..värsta I-landsproblemet!) är klädvalet, har verkligen inget roligt att sätta på mig :roll:</p>
<p>Ja jag får väl se vad jag hittar på. Måste åka iväg och köpa en vinflaska också, lättare än att dra med sig en massa öl. Maken får vara så snäll och köra in mig till stan, han sa att han kunde hämta mig också men då måste han ju ta med sig dottern och det är lite onödigt kanske. Så det blir nog den där tråkiga bussen inatt...</p>
<p>De pratade på att gå till <strong>Koriander</strong> senare på kvällen, får se om det blir det eller inte. Ska försöka ha kul i vilket fall som helst!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Besatzungsbeitrag]]></title>
<link>http://ansarnews.wordpress.com/?p=176</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 12:37:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>ansarnews</dc:creator>
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<description><![CDATA[BAGDAD/BERLIN(Eigener Bericht) - Berlin unternimmt Anstrengungen zum Ausbau deutscher Aktivitäten i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BAGDAD/BERLIN(Eigener Bericht) - Berlin unternimmt Anstrengungen zum Ausbau deutscher Aktivitäten im irakischen Kriegsgebiet. Ein neues Wirtschaftsabkommen, das am Montag unterzeichnet wurde, soll die fast brachliegenden Unternehmensbeziehungen wieder in Schwung bringen. </strong></p>
<p>Die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) führt Gespräche über stärkere Zuarbeit für den Irak; dessen Regierung befürwortet die Eröffnung einer Stiftungsfiliale in Bagdad. Hintergrund der Bemühungen, die um eine gewisse Intensivierung politischer Kontakte ergänzt werden, ist der bevorstehende Präsidentenwechsel in Washington. Die nächste US-Administration werde "von Deutschland mehr Unterstützung einfordern, gerade in der Irak-Frage", prognostizieren Regierungsberater. Es gehe um "einen substantiellen Beitrag zum Wiederaufbau des Landes". Trotz der Warnungen vor künftigen Entführungen und Anschlägen auf in den Irak entsandte Deutsche sondiert die Bundesregierung das deutsche Potenzial zur Stützung der US-Besatzung. Bagdad lockt mit Milliardengeschäften. Im Zentrum der Berliner Wünsche stehen die Öl- und Gasvorräte des Landes. Zur Zeit werden Lizenzen zur Erdölförderung vergeben. Beworben haben sich zwei deutsche Unternehmen, darunter die Kasseler BASF-Tochter Wintershall . . . <a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57287?PHPSESSID=931lpupgtksu43a0na7sts4jo6">Weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sozialschmarotzer &amp; Politikergesindel]]></title>
<link>http://cajarore.wordpress.com/?p=727</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 12:21:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>cajarore</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Ach, es gibt so Tage, da muss man diesen Staat und sein verkommenes Politikergesindel einfach liebe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cajarore.files.wordpress.com/2008/06/arschloch.png" border="0" height="128" width="128" alt="Arschloch.png" align="left" style="float:left;margin:5px;" />
<p>Ach, es gibt so Tage, da muss man diesen Staat und sein verkommenes Politikergesindel einfach lieben. Besonders, wenn man so etwas liest:<br />
<blockquote><i>"Die Höhe der Einsparungen überrascht, denn die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist in den letzten drei Jahren keineswegs zurückgegangen. Im Gegenteil: <b>Bei den über 55-Jährigen wurde eine starke Zunahme an Hartz IV-Empfängern registriert.</b> Besonders rasant ist der Anstieg in Ostdeutschland ausgefallen. Wie das BIAJ-Institut bereits im Mai dieses Jahres meldete, seien vor allem Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern betroffen. In den drei Bundesländern nahm die Zahl der Betroffenen um mehr als 12 Prozent zu. Wie also kommt es zu den Einsparungen bei der »Grundsicherung für Arbeitssuchende«? Ganz einfach: Seit dem 1. Januar 2007 erwerben Langzeitarbeitslose kaum noch Rentenanwartschaften, denn der Bund kürzte einfach die Rentenzuschüsse. Während der Bund vor der Änderung 78 Euro pro Monat einzahlte, sind es nun noch ganze 40 Euro. Für die ALG II-Empfänger bedeutet das empfindliche Einbußen bei der Rente. Aber nicht nur bei den Rentenanwartschaften wurde und wird gespart: <b>Der Bund will auch seinen Anteil an den Kosten bei Unterkunft und Heizung weiter senken.</b> So hofft man, zukünftig über 400 Millionen Euro einzusparen. Die Mehrkosten werden den ohnehin klammen Kommunen aufgebürdet. "</i></p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/131317.hartz-iv-kostet-den-staat-immer-weniger.html">Neues Deutschland</a>.)</p>
</blockquote>
<p>Das wirklich kein Politiker in der Lage ist (oder Lust dazu hat), mal was gegen diese Verbrecher zu unternehmen, die die Strom und Öl/Gaspreise immer höher schrauben, nur um noch mehr Geld in die eigene Tasche zu schaufeln, ist schon klar, man will es sich ja nicht verderben mit dem ganzen Pack. Aber das alles auf Kosten der Armen in diesem Land, dafür gehört dieses Miese Gesocks einfach nur Erschossen! Finde ich.</p>
<p>(Bild: <a href="http://dryicons.com">DryIcons</a> und eine gute Idee für den richtigen Umgang mit Poitikern.)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Welt brennt! Weltweiter Krieg um Öl]]></title>
<link>http://plugingermany.wordpress.com/?p=212</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 22:50:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>plugingermany</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das ist der wahre Grund für Ölpreise von 145 $. Glauben sie nicht die Ammenmärchen von Spekulaten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist der wahre Grund für Ölpreise von 145 $. Glauben sie nicht die Ammenmärchen von Spekulaten. Wenn die Kontrakte auslaufen, dann gibt es keine Spekulalanten, denn wird das Öl geliefert. Der Welt geht das Öl nicht aus, aber wir bekommen nicht mehr die Mengen die wir brauchen, nicht schnell genug und nicht einfach genug. Das die großen, alten Felden zusehens weniger "produzieren", müssen die kleine Felder zugleich die steigende Nachfrage befriedigen und zudem den Verlust bei den großen, alten Felden ausgleichen. Es wird höchste Zeit, dem Öl "Good Bye" zu sagen. Fangen Sie im privaten an und klären Sie ihre Mitmenschen auf. Es ist keine Frage von links oder recht, liberal oder konservativ. Energie/Öl ist Lebenswichtig...wir können es nicht erlauben dass unser System unsere Wirtschaftsordnung kollabiert und sehens Auges gegen die Wand fährt. Das Problem um Öl ist längst für jeden zu einer exestinziellen Frage geworden. Alles andere ist AUgenwischerei</p>
<p>[googlevideo=http://video.google.de/videoplay?docid=5694491988366327424]</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Irak - Eigentlich wusste jeder worum es geht!]]></title>
<link>http://plugingermany.wordpress.com/?p=211</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 19:10:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>plugingermany</dc:creator>
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<description><![CDATA[
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.youtube.com/watch?v=wtdLLZi2ME0"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/wtdLLZi2ME0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/wtdLLZi2ME0&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[hedde - en snigeljägare]]></title>
<link>http://hedde73.wordpress.com/?p=272</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 06:19:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>hedde73</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja, som villägare har man nu stött på ett vanligt förekommande besvär i trädgården, den spank]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, som villägare har man nu stött på ett vanligt förekommande besvär i trädgården, den spanka skogssnigeln, mer känd som mördarsnigeln. Vi har en hög på baksidan som mer ser ut som en kompost som ballat ur o växt sig stor och ur den väller det varje kväll ut massvis av dessa små (och ibland stora) äckliga, kletiga bruna krälande sniglar.  Vissa är dessutom hiskeligt långa o ser typ leopardmönstrade ut, men det bör väl vara någon annan sort. Hur som helst så kollade jag upp vad man skall göra för att bekämps dom, för att bli av med dom verkar mindre troligt.<br />
Sagt o gjort. Kollade upp vad som fanns att tillgå när jag ändå var på Bauhaus för något inköp av mer byggrejer. det fanns massa pulver o skit som skulle spridas ut på specifika ställen, men det verkade för meckigt. Fastnade istället för en ölfälla som tydligen skall locka sniglarna. Perfekt tänkte jag, förena nytta med nöje. För att fylla tre fäller behöver jag lite drygt en burk öl, det som blir kvar i den andra burken, kan jag ju nyttja själv o det är ju aldrig fel. :)<br />
Det verkar dock som om de riktigt stora sniglarna bara kryper in, tar sig en klunk o sen ringlar iväg igen ( om en snigel nu ringlar? Ja, efter en klunk öl kanske dom gör det), medans dom små helt enkelt drunknar i ölen (finns ju helt klart tråkigare sätt att dö på).<br />
Ikväll får jag ta mig en ny titt o se om det har blivit några fler offer.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Absatz von Autos bricht in den USA massiv ein]]></title>
<link>http://plugingermany.wordpress.com/?p=208</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 12:36:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>plugingermany</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nun hat sich die Ölkrise auch deutlich am US-Automarkt niedergeschlagen!
Vielleicht hätten die Her]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat sich die Ölkrise auch deutlich am US-Automarkt niedergeschlagen!<br />
Vielleicht hätten die Herren Manager ein wenig öfter oder früher Blogs und Internetseiten wie diesen hier lesen sollen?!?</p>
<p>"Die Welt" schreibt: "Der Absatz der US-Autohersteller in Nordamerika ist eingebrochen. Spritfressende Geländewagen und Sportflitzer sind praktisch unverkäuflich. Auch deutsche Produzenten wie Porsche trifft der Käuferstreik der Amerikaner mit voller Wucht. Es gibt aber auch einen Profiteur der Krise – den kleinen Smart von Daimler."</p>
<p><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article2167193/Autoabsatz_in_den_USA_bricht_dramatisch_ein.html">http://www.welt.de/wirtschaft/article2167193/Autoabsatz_in_den_USA_bricht_dramatisch_ein.html</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verhältniss: Rohölpreis zu Benzin..]]></title>
<link>http://behindreality.wordpress.com/?p=73</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 03:20:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>behind</dc:creator>
<guid>http://behindreality.wordpress.com/?p=73</guid>
<description><![CDATA[Über das seltsame Verhältniss schreibt eXtraWagandt in seinem Blog.
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Über das seltsame Verhältniss schreibt <a href="http://extrawagandt.de/ratselhaftes-verhaltnis-vom-rohol-zum-benzinpreis/2008/06/27/">eXtraWagandt</a> in seinem Blog.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Benzinpreis und Folgen]]></title>
<link>http://greensocial.wordpress.com/?p=28</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 13:04:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>greensocial</dc:creator>
<guid>http://greensocial.wordpress.com/?p=28</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Benzin und Diesel sind so teuer wie nie zuvor&#8221;, weiß die WELT einmal mehr und schreibt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Benzin und Diesel sind so teuer wie nie zuvor", weiß die WELT einmal mehr und <a title="Benzin und Diesel so teuer wie nie zuvor" href="http://www.welt.de/finanzen/article2154594/Benzin_und_Diesel_knacken_Rekordmarken.html" target="_blank">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>"Benzin und Diesel sind so teuer wie nie zuvor. Für einen Liter Benzin mussten die Autofahrer in Deutschland im Durchschnitt 1,58 Euro bezahlen. Diesel kostete im bundesweiten Mittel an den Tankstellen der großen Mineralölkonzerne mehr als 1,53 Euro je Liter."</p></blockquote>
<p>Einem Bürger war das zuviel, wie SPON unter Berufung auf die Agentur AP meldet:<a title="Flammender Protest" href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,562570,00.html" target="_blank"> In einer launigen Aktion</a>, naja...</p>
<blockquote><p>"Aus Zorn über die hohen Spritpreise hat ein BMW-Besitzer öffentlichkeitswirksam sein Fahrzeug mit Benzin übergossen und angezündet. Der schwarze 3er brannte in einer Grünanlage nahe dem Messegelände komplett aus."</p></blockquote>
<p>Grund für die Misere ist natürlich der Ölpreis. Deswegen ist auch weniger dessen Höhe übberraschend, als vielmehr das Statement des spanischen Monarchen, der am Ende des lesenswerten (!) Artikels zu dem gleichen Schluss kommt <a title="Öl und Gesellschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">wie wir</a>:</p>
<blockquote><p>Er steigt und steigt und steigt - der Ölpreis ist auf einen neuen Rekord geklettert. Ein Fass kostet erstmals mehr als 143 Dollar. Spaniens König Juan Carlos appelliert auf einer Ölkonferenz an die Branche: "<strong>Die Welt verlangt nach einem neuen Modell der Energieversorgung</strong>." <a title="Ölpreis-Rekordjagd" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,562995,00.html" target="_blank">(Quelle: SPON)</a></p></blockquote>
<p>Das Hamburger Abendblatt unterdessen <a title="Heizen mit Erdwäme" href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/28/899932.html" target="_blank">zeigt eine Alternative zu steigenden Ölpreisen auf</a>: Erdwärme.</p>
<blockquote><p>"Eine Stadt heizt mit Erdwärme - Das Wasser kommt aus zwei Kilometer Tiefe und ist mehr als 200 Millionen Jahre alt. Es wärmt die Heizungen und liefert Strom. Ein Projekt der Zukunft?"</p></blockquote>
<p>Wichtig <a title="Öl und Gesellschaft/Energie von morgen" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">im Rahmen unseres Themas</a> ist vor allem eine Erkenntnis bezüglich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie" target="_blank">Geothermie</a>:</p>
<blockquote><p>"(...) Letztlich kann die Wärme des Planeten überall in Deutschland genutzt werden - zur direkten Wärmegewinnung oder der Stromerzeugung. Technisch gesehen könnte der bundesweite Energiebedarf in einigen Jahrzehnten etwa zur Hälfte durch Erdwärme gedeckt werden, schätzen Experten."</p></blockquote>
<p>Wegen des hohen Preises werden zunehmend Alternativen gesucht. Allerdings nicht nur im Bereich der wahren Alternativen... Mitunter werden auch Rückschritte erwogen. Greenpeace <a title="Bush und das Öl in Alaska" href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/george_w_bush_und_das_oel_in_alaska/" target="_blank">beobachtet währenddessen mit Kritik die Pläne</a>, auch in bisher unberührten Teilen Alaskas nach Öl zu bohren:</p>
<blockquote><p>"Es ist der soundsovielte Versuch: US-Präsident Bush will der Ölindustrie unbedingt Zugriff auf das wertvolle Naturschutzgebiet Arctic National Wildlife Refuge verschaffen. Diesmal muss der hohe Ölpreis als Grund herhalten."</p></blockquote>
<p>Auch in Deutschland geht die Alternativensuche weiter: Die <a title="SPON -" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,563001,00.html" target="_blank">CDU will den Atomausstieg rückgängig machen</a>...<br />
...und Bundesverkehrsminister Tiefensee f<a title="SPON - Tiefensee-Verkehrskonzept" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,562786,00.html" target="_blank">orderte zuletzt Maßnahmen für weniger Stau</a>, um Benzin zu sparen. Schiffe fahren bereits mit halber Kraft, und Flugzeuge werden rationeller eingesetzt. Alles aus Kostengründen: So vermag der Preis den Menschen ein größeres Umweltbewusstsein zu vermitteln.</p>
<p>Ans Herz legen möchten wir allen Lesern nochmal die vorhergehenden Artikel (<a title="Öl und Gesellschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/28/ol-und-gesellschaft-explosives-gemisch/" target="_blank">hier</a> oder <a title="Öl und Wirtschaft" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/24/ol-und-wirtschaft-dreamteam-ohne-zukunft/" target="_blank">hier</a>). Im nächsten (längeren) Post wenden wir uns dann, wie versprochen, erneut Wirtschaft und Gesellschaft zu.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[dag fyra. innsbruck.]]></title>
<link>http://snedstrecket.wordpress.com/?p=69</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 22:13:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>ericthorn</dc:creator>
<guid>http://snedstrecket.wordpress.com/?p=69</guid>
<description><![CDATA[har aldrig sovit så länge och skönt i ett tält någonsin som vi gjorde denna natten. i och för ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><img class="alignright" style="border:white 15px solid;margin:5px 10px;" src="http://snedstrecket.wordpress.com/files/2008/06/cimg4571.jpg?w=225" alt="" width="138" height="184" />har aldrig sovit så länge och skönt i ett tält någonsin som vi gjorde denna natten. i och för sig så har man bara tältminnen från vinterutbildningen i lumpen då man nästan sket ner sig när man vaknade mitt i natten av ett eldöverfall. inte ok, men konkurrensen var inte så hård alltså...</p>
<p>var tänkt att kolla in staden under dagen, så vi gick in från campingen. fem kilometer. ändå rätt hurtigt får man säga. på vägen in skiftade det mellan regn och solsken fem-sex gånger så där och man började redan bli less på innsbrucks-vädret.<br />
<a href="http://Ingen"></a>själva stan var helt ok, men salzburg kändes bättre ändå. bästa uteserveringen hittade vi däremot direkt. det fick snabbt namnet en-liters-öl-stället. bra skit! efter ett tag drog vi trots allt vidare och köpte billig fulöl. vi trodde att det är som i sverige i österrike, att man inte får dricka alkohol öppet mitt inne i stan, så vi satte oss på en <img class="alignleft" style="border:white 15px solid;margin:5px 10px;" src="http://snedstrecket.wordpress.com/files/2008/06/cimg4579.jpg?w=300" alt="" width="198" height="138" />innergränd för att gömma oss lite. en kvart senare blev vi utskickade av en vakt som förklarade att det inte alls var så. istället hittade vi en gammal gymnasieskola och en idrottssal. vi fann även en boll. mycket sunt! efter lite lir, så gick vi tillbaka till en-liters-stället igen. där fick vi en live-spelning av en alkoholist på italienska, tyska och engelska. var ungefär som att uppleva the hives och justin timberlake uppträda tillsammans fast ändå bara i en enda person. magiskt!<a href="http://snedstrecket.wordpress.com/files/2008/06/namnlost-1-kopiera.jpg"></a><a href="http://snedstrecket.wordpress.com/files/2008/06/namnlost-1-kopiera.jpg"></a></p>
<p>kvällen slutade iaf med att vi gick ut på ett rätt sjysst ställe i innsbruck tillsammans med en österrikisk donna som genchel träffade, sen åkte vi hem och sov hemma hos henne allihop. själv fick man däremot golvplatsen... min rygg var inte helt nöjd med det dagen efter.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" style="border:white 15px solid;margin:5px 10px;" src="http://snedstrecket.wordpress.com/files/2008/06/namnlost-1-kopiera.jpg" alt="" width="456" height="149" /><br />
<em>han kom, han spelade, han fick... en jätteliten öl.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Slentrian-ferre på Hudiksvallsmanér]]></title>
<link>http://nordbaren.wordpress.com/?p=631</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 22:07:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>20initiativet</dc:creator>
<guid>http://nordbaren.wordpress.com/?p=631</guid>
<description><![CDATA[Vi drog ihop en liten fest i Lördags hemma i Hudiksvall. Jag deltog väl inte fullt i planeringen s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vi drog ihop en liten fest i Lördags hemma i Hudiksvall. Jag deltog väl inte fullt i planeringen ska jag erkänna,  Dijana, min bror och några andra hade nämligen bestämt precis allt utan att jag fått reda på ett skit. "Jaha, ska vi ha fest idag? Okej, men.. ja okej, då drar jag till systemet då.." -Henrik Nordberg</p>
<p>Men jag bryr mig inte så mycket om det. Det brukar bli roligt. Här är lite bilder från kvällen.</p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-632" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010227.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Brorsan</strong>, våra käre kusin <strong>Jocke</strong> (i mitten) och <strong>Fredrik Jonsson</strong> som fyllde 25 år idag (Måndag)</p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-633" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010257.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Jag har absolut ingen aning om vilka de här två är. Men de fanns med på festen i alla fall.</p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-634" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010230.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Vissa tycker om öl, vissa inte. Så är livet.</p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-635" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010268.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Två<strong> </strong>medlemmar av <strong>"The Nordbergs".</strong></p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-636" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010223.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Vet inte vad jag ska säga om den här bilden.</p>
<p><a href="http://Ingen"></a></p>
<p><a href="http://Ingen"></a><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-645" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/07/p1010211.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Dijana</strong> och <strong>Carro</strong> är så fina så.</p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-639" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010262.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Men snooozzisar</p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-640" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010243.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Nordberg/Balkefors</strong> börjar fyllna till lite.</p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-641" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010222.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Dijana</strong></p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-642" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010293.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Jag</strong> och <strong>Sunee.</strong> Kan jag se tröttare ut? Nej. Men framförallt, jag är blek. Trots att jag använde mig av "Tan Can" den morgonen. ( Där ser du då, <strong>Goggles</strong>. Jag ogillar inte asiater. In your Face :) )</p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-644" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010265.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Freddan</strong> jobbar på Systembolaget, och måste därför prova olika sorters öl för att på så sätt kunna hjälpa kunderna på bästa möjliga sätt.</p>
<p><a href="http://Ingen"><img class="alignnone size-full wp-image-643" src="http://nordbaren.wordpress.com/files/2008/06/p1010275.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Avslutar med "våran" patenterade gest, V-tecknet. Vi gör den förvånandsvärt ofta faktiskt. Det är lite udda kanske.. men va fan.</p>
<p>Sen gick vi ut på krogen och jag smutsade ner mina nya vita skor. The End.</p>
<p><strong>-Henka</strong></p>
<p> </p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Skaber sommeren ludomaner?]]></title>
<link>http://misbrug.wordpress.com/?p=10</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 09:48:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>sundhedhelbred</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hvis man tænker over det, så kan sommeren gå hen og blive rigtig skidt. Ikke pga. vejret eller pg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hvis man tænker over det, så kan sommeren gå hen og blive rigtig skidt. Ikke pga. vejret eller pga. ingen udenlandsferie, men fordi hele sommeren er fyldt op med sport.</p>
<p>Er man sportsnarkoman kan man stort set hele sommeren sidde foran skærmen og nyde hvert øjeblik fra verdens brændpunkter. Det vil sige sports - brændpunkter.</p>
<p>Og hvad sker der så for de svage sjælde, der er sikker på at de kan vinde penge på det hele? Selvom farmand muligvis har forudsagt de fleste kampe under EM i <a href="http://www.tipsbladet.dk/fodbold/">fodbold</a>, så er det jo ikke ensbetydende med at han kan det samme under Touren eller Wimbledon. Men når nu det er gået så godt, så kan man vel ligeså godt forsætte ikke? Og hvis det modsatte har været tilfældet - så kommer de penge man eventuelt har tabt, jo tilbage igen når OL starter - for der kan man da helt sikkert vinde.</p>
<p>Der er som bekendt de første tegn på <a title="ludomani" href="http://www.aarhusbehandlingscenter.dk/ludomani/">ludomani</a>. Så vær opmærksom.</p>
<p>Ellers bliver der med garanti ingen ferie til udlandet eller storbyferie til de forskellige <a title="hovedstæder" href="http://www.hovedstaeder.dk/">hovedstæder</a>.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Ecuador: Öl im Boden lassen]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/?p=278</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 21:56:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jörg Haas</dc:creator>
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<description><![CDATA[Respekt! Während G.W. Bush nichts besseres weiss als die Erschliessung von Ölvorkommen selbst in N]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float:right;" src="http://www.ute-koczy.de/cms/media/26/26495.portrait_ute_klein.jpg" alt="" width="152" height="238" />Respekt! Während G.W. Bush nichts besseres weiss als die Erschliessung von Ölvorkommen selbst in Nationalparks voranzutreiben, hat der Bundestag nun eine wegweisende gegenteilige Initiative unterstützt. Diese ist inzwischen einigermassen bekannt: Am 03.10.07 <a href="http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/das-ol-im-boden-lassen/" target="_self">schrieb ich hier</a> von der Initiative der ecuadorianischen Regierung, die anbietet, ein Ölfeld im Regenwald nicht zu erschliessen, sofern Ecuador wenigstens teilweise für den entgangenen ökonomischen Nutzen entschädigt wird.</p>
<p>Nun hat der Bundestag dem Ansinnen Ecuadors einen kräftigen Schub gegeben. <!--more-->Ein auf Initiative der grünen Abgeordneten <a href="http://www.ute-koczy.de" target="_blank">Ute Koczy</a> (Foto) eingebrachter und von den Fraktionen CDU/CSU und SPD mitgetragener <a href="http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/wp-content/1609758-itt-antrag.pdf">Antrag</a> fordert die Bundesregierung auf, Ecuador finanziell, technisch und politisch bei der Umsetzung des Vorhabens zu unterstützen. Ein Durchbruch.</p>
<p>Die Ursprungsidee kommt von einer Nichtregierungsorganisation, <a href="http://www.accionecologica.org/" target="_blank">Acción Ecologica</a>. Eine kleine, linke Umweltorganisation, die bis vor einigen Jahren Mitglied des Netzwerks Friends of the Earth International war. Acción Ecológica hat schon seit langem gefordert, dass Klimaschutz darin bestehen müsse, das Öl im Boden zu lassen. Acción Ecológica ist Mitgründer und Sekretariat des Netzwerks <a href="http://www.oilwatch.org" target="_blank">Oilwatch</a>, in dem sich Organisationen aus tropischen Ländern zusammengeschlossen haben, die die Ölförderung ablehnen. Die Organisation trägt zudem die Kampagne "<a href="http://www.sosyasuni.org/de/index.php" target="_blank">Yasuní depende de ti</a>", die in Ecuador und weltweit um Unterstützung für den Vorschlag wirbt, den Regenwald und die indigenen Völker im Nationalpark Yasuní ungestört zu lassen. Die <a href="http://www.sosyasuni.org/de/index.php" target="_blank">Website der Kampagne</a> enthält auch auf Deutsch viele Informationen.</p>
<p>Dass die Forderung einer kleinen, radikalen Umweltorganisation zuerst Regierungspolitik in Ecuador wurde und dann auch noch vom deutschen Bundestag unterstützt wird, ist ein bemerkenswerter Vorgang. Mich freut es besonders, da ich die Region persönlich kenne. Von 1990-92 war ich im Amazonasgebiet Ecuadors für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Naturschutz tätig und habe dabei die enormen Schäden der Ölförderung für Mensch und Natur kennengelernt. Es schien mir damals immer ein absurde Tatsache, dass Ecuador auf der einen Seite von europäischer Seite im Regenwaldschutz unterstützt wurde, und auf der anderen Seite von denselben Ländern wg. der enormen Verschuldung praktisch gezwungen war, das Öl auszubeuten und den Regenwald zu zerstören.</p>
<p>Hier <a href="http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/wp-content/rede-ute-koczy.pdf">Utes Rede vor dem Bundestag</a> zum Antrag.</p>
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<title><![CDATA[Shai Agassi: "The cost of one year of oil, will get of oil forever!"]]></title>
<link>http://plugingermany.wordpress.com/?p=207</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 14:57:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>plugingermany</dc:creator>
<guid>http://plugingermany.wordpress.com/?p=207</guid>
<description><![CDATA[Shai Agassi spricht beim NHTSA Hearing über die elektrifizierung des Transportsektors.
PBP wird bei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Shai Agassi spricht beim NHTSA Hearing über die elektrifizierung des Transportsektors.</p>
<p>PBP wird bei heutigen Preisen pro km für Individualmobilität sogar die Elektroautos verschenken, wenn man einen 4-Jahresvertrag für Strom und Batterien bei PBP abschließt, welcher einem garantiert, dass man pro km nie mehr bezahlt, als heute mit einem Benzin oder Dieselfahrzeug. Und man bekommt alle 4 Jahre ein kostenloses neues Fahrzeug.</p>
<p>It's time for big changes! Shai go for it!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-oTyEhIPPPY'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/-oTyEhIPPPY&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
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