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	<title>oberflachlichkeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/oberflachlichkeit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "oberflachlichkeit"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 14:27:02 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Der Mensch sieht, was vor Augen ist ...]]></title>
<link>http://mt1820today.wordpress.com/?p=111</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 16:51:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>JNj.</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es war vor einigen Tagen. Ich war vielleicht zwei Stunden im Büro, als es klingelte. Kurz danach st]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Es war vor einigen Tagen. Ich war vielleicht zwei Stunden im Büro, als es klingelte. Kurz danach stand sie vor mir: ca. 20 Jahre alt, schwarz-rosa gekleidet, kajalschwarz umrandete Augen, der linke Nasenflügel gepierched, das Haar schwarz gefärbt mit einem breiten, leuchtenden,  pink-rosafarbenen Streifen vom Pony bis zum Rücken.  Sie hatte ein Seminar bei uns besucht und wollte nun die Teilnahme-Bescheinigung dafür abholen. Wir hatten nur ein sehr kurzes Gespräch, doch dieses war äußerst freundlich und inhaltsvoll. Bei allem, was sie sagte, kam sie sehr authentisch "'rüber". Schade, ich hätte mich gern noch länger mit ihr unterhalten.<br />
</span><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Einen Tag später: sie stehen im Gang, sie sind ungefähr 20 Jahre alt, stammen durchweg aus dem, was man "ein gutes Elternhaus" nennt, tragen "ganz normale" Kleidung der gehobenen Preisklasse, an keinem von ihnen sieht man ein Pierching oder eine ausgefallene Haarfarbe. Nein, dadurch fallen sie nicht auf. Sie sind laut, scheren sich nicht darum, dass in den Büros entlang des Ganges unsere Mitarbeiter dringend Ruhe für wichtige Aufgaben brauchen und am Telefon wegen des Lärms kaum noch ein Wort verstehen. Sie schreien, lachen, schlagen die Türen, werfen die Bäcker-Tüten ihrer Frühstücksbrötchen auf die Treppe vor unserem Haus, lassen die WC-Türen einfach auf. All' das, obwohl wir sie mehrfach freundlich gebeten haben, diese Dinge nicht zu tun und bitte, bitte, bitte Rücksicht auf unsere Mitarbeiter zu nehmen. Nachdem sie gegangen sind sieht der Seminarraum wie ein Schlachtfeld aus. Müll liegt wahllos verstreut herum, Tische sind bemalt. Auf dieses Verhalten angesprochen, sagt mir eine der jungen Frauen: "Aber ich bitte Sie! Es ist doch so heiß und wir mussten jetzt doch eine ganze Stunde in dem warmen Raum still sitzen!" Aha, bei steigenden Temperaturen sinkt der Anstand, schmilzt  das soziale Verhalten, verflüssigt sich die Rücksichtnahme auf andere ... Es ist unfassbar. </span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;"> Auf dem Heimweg erinnere ich mich an die junge, schwarz-rosa gekleidete Frau und ein Vers aus der Bibel kommt mir in den Sinn. Dort heißt es:</span></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;"><span style="color:#993300;">"Aber der HERR sprach zu Samuel: Schaue nicht auf sein Aussehen, noch auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn Gott sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; <span style="text-decoration:underline;">der Mensch sieht auf das Äußere; der HERR sieht auf das Herz</span>".</span></span></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;"><span style="color:#993300;"><span style="color:#000080;">(1. Samuel 16, 7; Übersetzung von F. E. Schlachter)</span></span></span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">In der Übersetzung von Martin Luther ist dieser Vers etwas geläufiger: "Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen. Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: <span style="color:#993300;">ein Mensch sieht, was vor Augen ist</span>; der HERR aber sieht das Herz an." - Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber ...</span></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Hintergrund dieses Verses war die Erwählung Sauls zum König von Israel. Das Volk hatte ihn nach einer gewonnene Schlacht zum König gewählt. Er war ein Held, er "machte etwas her", er war ein König, mit dem man sich "schmücken" konnte. Gott aber hatte nicht ihn, sondern den unscheinbaren Hirten David erwählt. Genau das teilt Er hier dem Propheten Samuel mit und dabei fällt die prägnante Aussage: "<span style="color:#993300;">ein (oder: der) Mensch sieht, was vor Augen ist</span>; der HERR aber sieht das Herz an." </span></strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;"> </span></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Menschen lassen sich oft durch das äußere Erscheinungsbild oder sonstige Äußerlichkeiten eines anderen Menschen täuschen, ja blenden. Gott fällt auf solche "Tricks" nicht herein. Er sieht tiefer, viel tiefer. Das kann Er, weil er der Schöpfer ist. Er hat auch jeden Menschen geschaffen, weiß, wie es um sein Inneres, ja sein Herz, bestellt ist. Ihm macht niemand etwas vor, Ihn kann niemand blenden oder täuschen. Darum kann auch allein Gott ein gerechtes Urteil über einen Menschen fällen.<br />
Wann immer wir einem Menschen begegnen, sollten wir dies bedenken. Wir sehen nur das Äußere, nicht mehr. Ob uns dieses Äußere gefällt, unserem "Geschmack" entspricht - ist völlig unwichtig. Es sagt absolut nichts über den Menschen aus, der da vor uns steht. Ganz im Gegenteil: das Kennenlernen einer wunderbaren Persönlichkeit, eine wichtige, tiefe  Freundschaft, könnte uns entgehen. Machen wir es also wie Gott, achten wir auf die Dinge, die wirklich zählen.</span></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:center;"><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">*********</span></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">Nachtrag: Abends höre ich per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Podcast" target="_blank">podcast</a> eine Sendung (<a title="podcast" href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=14224" target="_blank">"Mehr Sein durch Schein"</a>) von <a title="hr2 Der Tag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hr2" target="_blank">hr2 "Der Tag"</a>. Darin wird auch Frau <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Birgit_Recki" target="_blank">Prof. Dr. Birgit Recki</a> interviewt.  Sie sagt u.a.: </span></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;">"Wir kennen alle diese Kritik an der bloßen Äußerlichkeit von Umgangsformen und Manieren. Aber nach meinen Eindruck ist das eine sehr oberflächliche Beobachtung, die da gemacht wird. (...) Ich meine vor allen Dingen, dass etwas  drin ist. Es ist zwar eine äußere Form, aber es ist keine bloße Äußerlichkeit. Sondern immer auch Ausdruck von etwas, nämlich Ausdruck unserer Haltung, unserer Einstellung anderen und uns selber gegenüber. Ausdruck sicher auch einer Erwartung und eines Anspruchs, den wir immer gleichermaßen an uns selber und an die anderen richten. Und diese Einstellung, dieser Anspruch läuft nach meiner Beobachtung darauf hinaus, dass man im Umgang miteinander zivilisatorische Standards aufrecht erhalten möchte und dass man einander Achtung und Respekt entgegen bringt. Man schafft auf diese Weise ein humanes Klima, ein Medium z.B. gegenseitiger Anerkennung und das ist eine positive Arbeitshypothese für alles weitere, was dann zwischen Menschen passieren kann." Recht hat sie. Dem ist nichts hinzuzufügen.<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><strong><strong><span style="font-size:13pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#000080;"><br />
</span></strong></strong></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deinetwillen]]></title>
<link>http://pronub.wordpress.com/?p=37</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 21:15:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tom</dc:creator>
<guid>http://pronub.wordpress.com/?p=37</guid>
<description><![CDATA[Ist Dein Schwall an Tränenflüssigkeit ernst gemeint? Worum weinst Du, frage ich Dich? Woher die bi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ist Dein Schwall an Tränenflüssigkeit ernst gemeint? Worum weinst Du, frage ich Dich? Woher die bitteren Tränen? Klagst Du das Leben an? Warum tust Du das? Wenn, dann solltest Du die Bewohner anklagen, aber nicht das Leben, denn das war schon immer so und Du solltest froh darüber sein, weil es Dir deine Existenz schenkte. <em>Was</em>, glaubst Du, ich übertreibe? Denkst Du, ich belüge Dich in deinem schwächsten Moment?</p>
<p><!--more--></p>
<p>All das Unheil, dass in Deinem Kopf ist, entstand durch all diejenigen, denen Du fälschlicherweise vertraut hast. Als Beispiel für die Realität darfst Du sie nicht hernehmen, okay? Viele sind gleich, ja, sich sehr ähnlich, stimmt, dennoch sage ich Dir, dass es immer welche gibt, die dein Herz berühren mit einem einzigen Wort, deren Stimme wohlklingend in Deinen Ohren ertönt und deren Worte einfühlsam Dein Herz streicheln. Niemand kann erwarten, dass Du immer stark sein kannst. Ihre Augen sind getrübt, sie sehen Dich an und geben eine Wertung ab, anders wurde es ihnen nicht gelehrt. Doch das ist nicht die Realität. Die Realität ist die Wahrheit derer, deren Namen in Deinem Kopf nicht implodieren und Dir unerträgliche Schmerzen bereiten. Die, die Freundschaft als eine Art Kodex ansehen, etwas Heiliges, eine der wichtigsten Dinge auf diesem Planeten. Auf Gott brauchst du nicht hoffen, der schläft oder starb vor Äonen, doch ihren Stimmen darfst Du lauschen. Sie bedeuten Halt. Und wende Dich verdammt nochmal nicht sofort ab, wenn sie Dir Unrecht tun - jeder begeht ab und an einen Fehler, einige sogar viele, doch das bedeutet nicht, dass sie Dir weh tun wollten! Bist Du nicht ein Mensch, wie sie? Sagst auch Du nicht manchmal Dinge, die aus Dir hervorbrachen, obwohl Du sie kurze Zeit darauf bereutest? Ihr Herz ist die Wahrheit und nicht ein Wort, keine Meinung, nicht ihr Gebrüll und verdammte nochmal nicht ihre Gestik! Reinheit bedeutet nicht, eine Weiße Weste zu tragen, sondern nur, dass sie gelernt haben, sich selbst zu akzeptieren. Sie selbst zu sein. Das mag sich pragmatisch anhören, aber... blicke in dein Innerstes, erkenne <em>Dich </em>selbst und bleibe selbst unter ihrer Grausamkeit <em>Du</em>! Die, die Dich oberflächlich betrachteten, werden weiterziehen, aber all diejenigen, die Dich Deinetwillen mochten, warten.</p>
<p>Und ist das nicht Belohnung genug?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Recht auf Ironie?]]></title>
<link>http://mondschwert.wordpress.com/?p=70</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 14:43:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Viktoria</dc:creator>
<guid>http://mondschwert.wordpress.com/?p=70</guid>
<description><![CDATA[Die Blogwelt ist doch schon eine ziemlich große hier im Universum des Internets. Was bin ich froh, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blogwelt ist doch schon eine ziemlich große hier im Universum des Internets. Was bin ich froh, ein Teil von ihr zu sein und Tag für Tag mit neuen, interessanten Einträgen und daraus resultierenden Debatten konfrontiert zu werden.</p>
<p>Auch heute wieder regen andere Blogs meine übrig gebliebenen Neuronen an, bringen mich dazu, ein paraphilosophisches Thema in den Raum zu schmeißen, ja, die Frage konntet Ihr der Überschrift schon entnehmen:</p>
<p><strong>Ein Recht auf Ironie?</strong></p>
<p>So kam es, dass meine tägliche Reise mich wieder einmal zur Mädchenmannschaft führte, auf deren Blog ich mich mit <a href="http://maedchenmannschaft.net/hey-bock-auf-einen-blog-der-nicht-nur-banal-sondern-auch-misogyn-ist/"><span style="color:#ff00ff;">folgendem Artikel</span></a> konfrontiert sah. Es hat mich doch ein wenig geschockt, was ich da lesen durfte, und die Debatte, welche sich schließlich über die Kommentare dahin zog, regten mich dazu an, den  Auslöser auch einmal zu lesen.</p>
<p>Verfasser des Artikels berief sich nämlich bei der Mädchenmannschaft auf sein Recht, von Ironie Gebrauch machen zu dürfen. Jene sei auch maßgeblich in seinen Artikel eingeflossen. Gut, dies blieb dann zu überprüfen. Und so trat ich meinen Weg an, <a href="http://www.flirtblogger.com/flirterfahrungen/date-mit-feuchtgebiete-fan-no-go"><span style="color:#ff00ff;">selber mal zu lesen</span></a>, was bei der Mädchenmannschaft für so viel Aufsehen gesorgt hatte.</p>
<p>Der Titel:</p>
<blockquote><p>Date mit "Feuchtgebiete"-Fan? - No Go!</p></blockquote>
<p>schlägt in eine altbewährte Kerbe. Charlotte Roche ist zur Zeit ein Garant dafür, dass Menschen in Blogartikel eintauchen. Ja, was wäre die Blogwelt ohne Roche... wie viele Hits auf meinem eigenen Blog habe ich selber dieser Frau zu verdanken? Aber nun gut, wir wissen nach der Überschrift schonmal, dass der Verfasser des Artikels auf die "Feuchtgebiete" nicht gut zu sprechen ist, gespannt lesen wir weiter.</p>
<blockquote><p>Es gibt ja vieles, auf das ich achte, wenn ich online auf die Jagd nach einer Frau gehe. Ich schaue mir ihre Hobbys an, überprüfe den Musikgeschmack, frage nach Beruf etc.</p></blockquote>
<p>Na, Gemeinsamkeiten mit der Beute können schonmal nicht verkehrt sein. Irgendwie muss man das Viech ja in sein Netz locken.<!--more--></p>
<blockquote><p>Beispielsweise fällt eine Frau, die Metzgerin ist und am liebsten Nu Metal hört, schon mal aus meinem Dating-Schema heraus.</p></blockquote>
<p>Du meinst wohl aus deinem Beute-Schema. Bleib doch bitte bei einem Jargon. Die Frage ist ja nun warum? Weil sie Metzgerin ist und daher wahrscheinlich gut mit Hackebeilchen umgehen kann, oder weil sie Nu Metal hört?</p>
<blockquote><p>Nach meinem gestrigen Date muss ich allerdings wohl doch eine Vorab-Frage mehr in meinen Dating-Fragenkatalog aufnehmen - und zwar die Frage nach dem Lieblingsbuch!</p></blockquote>
<p>Ui... war Deine letzte Partnerin die erste, die des Lesens mächtig ist? Diese Frage steht auf meiner Liste nämlich ganz weit oben. Kaum etwas sagt über einen Menschen so viel aus, wie sein Geschmack, was Bücher angeht.</p>
<blockquote><p>Die süße Maus mit dem unglaublichen Lächeln, die ich übers Internet gedatet hatte, stellte sich nämlich als absoluter Fan von Charlotte Roches Roman “Feuchtgebiete” heraus. Eigentlich nicht schlimm, aber uneigentlich eine Katastrophe.</p></blockquote>
<p>Aha, da haben wir es! Verfasser steht total auf Tiere, deswegen mag er keine Metzgerinnen! Aber seit wann landen Mäuse im Schlachthof? Das verstehe ich nicht.<br />
Ich finde es gut, dass auch Mäuse mit unglaublichem Lächeln (das Lächeln von Mäusen ist mir noch nie aufgefallen) Charlotte Roche lesen. Ich lese sie auch, ob wohl ich keine Maus bin. Ich glaube, viele trauen es auch eher Fischen als Mäusen zu, Roche zu lesen, zumindest, wenn man sich den Rest dieses Artikels durchliest.</p>
<p>Was mich in diesem Zusammenhang interessiert, wäre da noch das "eigentlich nicht schlimm". Warum denn noch rechtfertigen, der Rest spricht ja schon für sich.</p>
<blockquote><p>Gelesen hab ich das Buch nicht, schließlich muss man ja nicht alles von den weiblichen Ausscheidungen und Körperflüssigkeiten wissen, aber man hört ja so einiges darüber.</p></blockquote>
<p>Naja, alles vielleicht nicht. Ich habe dennoch das Gefühl, dass Männer sich sehr gerne aus dem Intimbereich ihrer Partnerinnen zurück ziehen, wenn sie nicht gerade Sex haben. Beim Sex sind die Sekrete irgendwie ok, irgendwie sogar gut: "hey, Freundin ist feucht - man machts wohl richtig!" Außerhalb davon, ist das alles "Frauensache", mit der man nichts zu tun haben will.</p>
<p>Sextante Roche selber schreibt mehr über die Sekrete von Helen, als allgemein über solche. Das Buch behandelt auch nicht Sekrete vordergründig. Somit würde es vielleicht doch eine Horizonterweiterung für den Verfasser sein, "Feuchtgebiete" zu lesen, statt auf den so bequemen Zug des darüber Herziehens auf zu springen. Es ist kein qualitativer Journalismus, sich nur auf die Kritiken der anderen zu berufen.</p>
<blockquote><p>[...]Wie eine Aufziehpuppe erzählte sie mir vom Inhalt des Romans, der Theorie, dass man seine Körperausdünstungen nicht mit Parfum oder ähnlichem überdecken sollte, denn nur der eigene Geruch macht die Männer geil etc.</p></blockquote>
<p>Also ich bin eine große Verfechterin davon, so wenig Fremdparfum wie möglich auf meine Haut zu lassen. Duschgel gibts nicht ohne, dann muss es schon etwas sein, was zu mir passt, Parfum benutze ich nur als Öl, was sich mit dem eigenen Geruch der Haut vermischt und somit immer von Trägerin zu Trägerin anders riecht. Der Trent geht ja leider dahin, wie eine parfümierte Barbie frisch aus der Packung zu riechen. Der eigene Geruch wird nicht schön untermauert sondern luftdicht einbetoniert. Das ist sehr schade. Aber ich wette, der Verfasser will auf was anderes hinaus.</p>
<blockquote><p>[...]Als mein Date mir aber dann ganz entzückt erklärte, mit ihren Freundinnen einen Versuch starten zu wollen, stieg ich dann doch aus. Vier Mädels haben sich doch tatsächlich dazu entschlossen, diese Geruchskiste auszuprobieren; also die Männer durch ihren Muschi-Geruch anmachen.</p></blockquote>
<p>Vielleicht war sie schon längst in der Experimentier-Phase und es ist Dir lediglich nicht aufgefallen? Nun ja, es spricht wohl für sich, wenn erwachsene Mäuse selbst nicht so recht verstehen, was ein Buch eigentlich ausdrücken will. Ich persönlich zweifel ja daran, dass diese Verabredung mit einer solchen Maus überhaupt stattgefunden hat, aber nun gut.</p>
<blockquote><p>[...]Den Rest des Abends verbrachte ich also allein zu Hause, wühlte in meiner Plattensammlung und summte zu Housemaid feat. Kim <em>There are two things in the world that smells like fish….</em></p></blockquote>
<p>Ich frage mich ja immer, woher diese Fischsache kommt, denn ich finde nicht das "das" so riecht. Eher habe ich das Gefühl, dass dieses Gerücht immer von Menschen gestreut wird, die irgendwie eine ganz merkwürdige Körperwahrnehmung haben, bzw. leicht verschämt und gehemmt an die Sache heran gehen. In jedem Fall finde ich diesen Vergleich ziemlich despektiv.</p>
<p>Die Frage ist nun: Wo ist die Ironie? Ich habe keine Gefunden. Daran schuld ist bestimmt der kleine Feminismusgen, der Frauen der Fähigkeit des Ironieverständnisses beraubt. Wobei ich selbst davon überzeugt bin, ironisch zu sein.</p>
<p>In jedem Fall finde ich es nicht gelungen, etwas als Ironie verpacken zu wollen, was einer ernsthaften Auseinandersetzung offenbar nicht würdig ist. In diesem Fall sind es Vaginalsekrete, bzw. der Umgang mit diesen. Vaginalsekreten gegenüber wurde immer despektiv aufgetreten, was der Fischvergleich nur zu genüge beweist. Eigentlich schon weit über das Maß hinaus. In sonst einer Form, abgesehen vom höchst sterilen Sexualkundeunterricht, widmete sich ihnen niemand. Jetzt hats Sextante Roche getan. Was passiert? Auch dies wird nicht ernst genommen, sondern diesem wird mit versuchter Ironie begegnet. Eine Tatsache, die ich weder als reif noch reflektiert empfinde. Misogyn, wie bei der Mädchenmannschaft angedeutet? wahscheinlich unbewusst. Oberflächlich: in jedem Fall.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Triumphiert in unserer Gesellschaft die Blödheit?]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=383</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 14:50:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lars Michael Lehmann</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=383</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich mir so mancher platte Sendungen im Privatsendern anschaue, könnte man es sich bestimmt Den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:10pt;">Wenn ich mir so mancher platte Sendungen im Privatsendern anschaue, könnte man es sich bestimmt Denken - das die Blödheit in unserer Gesellschaft triumphiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Oder ist es vielleicht sogar andersherum? Kann es vielleicht sein, dass unser Volk es vielleicht doch verstanden hat, dass all die Bildungsdebatten in den Medien überhaupt nichts bringen. Denn der normale Bürger, nimmt er seine Fernbedienung in die Hand und zappt weg, wenn er die Politik-Talks im Fernsehen sieht - in die Wirklichkeit, ist eine andere. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Die Breite unserer Gesellschaft, hat ihr Gedächtnis ausgezappt wenn es um Bildung geht. Dies Rauscht bei den meisten vorbei. Sie beobachten schon viele Jahre unsere Politiker.Es kommt aber nicht heraus. Manche sagen sich sogar:" die da oben tun sowieso nichts",ja das haben sie uns ja die letzten Jahrzehnt bewiesen. Denn Bildungsreformen stehen schon seit einigen Jahrzehnten an. Die Bürger in unserem Lande sind nicht so blöd. Sie machen sich Gedanken. Mehr als man es zu glauben wagt. Aber sie haben es satt, da könnte man manchmal denken dass in unserer Gesellschaft die Blödheit triumphiert. Es ist aber nur scheinen. In Wirklichkeit denken viele in unserem Lande nach - haben aber aufgegeben ihre Gedanken zu äußern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Das Internet macht es heute natürlich möglich, der Dummheit, Plattheit, Blödheit entgegenzuwirken. Natürlich haben wir auch so manchen Medienvertretern ist zu verdanken, denn so wirklich guter Journalismus,ist eigentlich zum allergrößten Teil in den öffentlichen Medienanstalten zu finden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Unsere Gesellschaft braucht dringend eine Debatte über die künftige Bildung, besonders in der Wissensgesellschaft kommen kommen wir nicht mehr herum ums und lebenslänglich zu bilden - egal ob Arbeiter, Führungskraft, Professor, Arbeitsloser. Alle von uns werden sich bilden müssen, um überhaupt in den künftigen Zeiten überhaupt einen Job zu bekommen - in die Wissensgesellschaft ist eine Herausforderung für uns alle Nicht nur für die Eliten, sondern für uns alle dem gesamten Volk. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:10pt;">Also packen wir es mal an. Die Wissensgesellschaft bedeutet eigentlich Bildung für alle!</span></p>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unsere Freiheit grenzt nur am Tod]]></title>
<link>http://jazariel.wordpress.com/?p=172</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 22:04:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>jazariel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was interessiert der Schulabschluss oder die Ausbildung wenn wir alle als versklavte Kapitalsoldaten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Was interessiert der Schulabschluss oder die Ausbildung wenn wir alle als versklavte Kapitalsoldaten, uniformiert in Marken, vernebelt mit der Droge Geld, dem oberflächlichen Glück hinterher rennen? Das ungerechte Leben ist lediglich das Produkt des Jahrtausende gelebten menschlichen Selbstbetrugs. Erkennt Euch selbst als das was ihr seid, dann wisst ihr was zutun ist. Traut niemanden, das ganze System ist marode und durchsetzt von Pissern die ausnutzen, vergewaltigen und zerstören. Es gibt keine Gerechtigkeit in der Lüge. Findet die Wahrheit, nutzt Euren IQ, stellt unendlich viele Fragen und lasst Euch bloss nie verarschen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie geht's?]]></title>
<link>http://hirnra.wordpress.com/?p=35</link>
<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 16:11:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://hirnra.wordpress.com/?p=35</guid>
<description><![CDATA[DIE Standartfrage, nach Hi, Hallo und Tach. Häufig verwendet als eine Standartfloskel, der Frager i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>DIE Standartfrage, nach Hi, Hallo und Tach. Häufig verwendet als eine Standartfloskel, der Frager ist garnicht interessiert an einer Antwort, dient nur zur Überbrückung einer peinlichen Gesprächspause bzw. zum Auftakt einer gezwungenen Konversation, die die Beteiligten nicht die Bohne interessiert. Ich bemühe mich, diese Frage nur Menschen zu stellen, deren Befinden mich auch interessiert. Auch die Antwort „gut“ finde ich reichlich dämlich. Für mich schließt die Frage ein, warum sich der Antwortgeber so fühlt, wie er sich fühlt. Was hat er erlebt, was hat er gedacht, was hat er vor, also eine Zusammenfassung vom Beginn seines Gemütszustandes bis zur aktuellen Ausgestaltung. Geht mir der Mensch sonst wo vorbei, stelle ich die Frage natürlich auch nicht. Ich will ja schließlich nichts dergleichen von ihm/ihr wissen und außerdem ihm/ihr nicht erzählen, wie ich mich fühle, weil dann ja unweigerlich die Gegenfrage gestellt wird.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Wenn Smalltalk, dann richtig! Mehr Mut zur Lücke! Krieg den Hütten, Friede den Palästen! So das reicht an billigen Ausrufen ;-).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Legastheniker sind sensible Menschen]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=305</link>
<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 09:02:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lars Michael Lehmann</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=305</guid>
<description><![CDATA[In einer immer oberflächlicher werden Gesellschaft, wird es auch für die sensiblen recht schwierig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In einer immer oberflächlicher werden Gesellschaft, wird es auch für die sensiblen recht schwierig. Denn sensible Menschen haben arge Probleme mit Oberflächlichkeit in einer Gesellschaft.</p>
<p>Als Legastheniker ist man natürlich noch viel anders sensibl, unser Denken und unser fühlen, ist bei den meisten von uns auf keinen Fall oberflächlich. Da aber unsere Gesellschaft von Oberflächlichkeit bestimmt ist, ist es natürlich auch für uns besonders schwer, denn sensible Menschen wollte man zu keiner Zeit in einer Gesellschaft haben. Man unterstellt ihnen zumeist sie seien, psychisch labil. Diese hohe Sensibilität, kommt von unserer geerbten Veranlagung- genau weil unsere Sinne differenziert anders vernetzt sind in unseren Hirnen, nehmen wir unsere Umwelt, Umfeld, Gesellschaft, sowie viele andere Dinge aus vielerlei Perspektiven war - unsere Sinne sind daher die sensibeler, und zu 360° offen. Nichtlegasthene Menschen, sind in der Regel eher geschlossene Systeme, durch ihre einen antrainierten Schranken im Kopf, besitzen sie sehr oft, nur eine sehr kleine Sicht, von ihren Umfeld, Gesellschaft etc.</p>
<p>Sensible Menschen, nehmen sich vieles viel zu sehr zu Herzen, grübeln und denken, können auch Niederlagen sehr schwer verkraften. Dies muss einem Bewusstsein wenn man auf legasthene Menschen trifft. Da es viele nicht wissen, dass genau diese Menschen Gruppe sehr sensibel ist, können auch viele mit uns überhaupt nicht umgehen. Wir verstehen natürlich auch nicht die anderen, da wir dann in der Regel feindselig reagieren. Die Gesellschaft tut sensible Menschen, als psychisch Kranker ab, die mit den dünnen Nervenkostüm, die nicht wirklich brauchbar für die Wirtschaft sind.</p>
<p>Aus meiner Sicht heraus, ist es von Vorteil ein einfühlsamer Mensch zu sein, auch ein gründlicher Denker. Für die Allgemeinheit in unserer Gesellschaft ist dies ein großes Problem, denn Sensibilität wurde von uns irgendwie nicht verlangt. Sensibilität kann natürlich auch zu Schwierigkeiten führen, denn wenn man sich alles laufen zu Herzen nimmt, hinterfragt, und analysiert, kann einen auch dann schnell die Kraft leergehen. Durch unsere differenzierte Wahrnehmung: " sind ein großer Teil von uns, extrem sensibel, dies in vielen Bereichen, natürlich auch im zwischenmenschlichen Bereich". Und natürlich nicht selten auch zu Konflikten kommt.</p>
<p>Wenn man aber verstanden hat, dass wir von unserer Sensibilität her völlig anders dicken, wird man es auch verstehen dass wir eine völlig andere Gefühlswelt haben. Mit sehr vielen Vorteilen, sowie Nachteilen. Wir sollten aber die Vorteile unserer Sensibilität sehen. Unsere Gesellschaft muss andre verstehen, dass es auch sensible Menschen geben muss, die in unserer Gesellschaft wieder etwas mehr Wärme bringen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Durchnässt!]]></title>
<link>http://eurandre.wordpress.com/?p=42</link>
<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 18:19:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>eurandre</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es regnet in Dijon, seit Mittag schon. Und ich sehe aus der Uni raus und denke mir, ha, was ein Glü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es regnet in Dijon, seit Mittag schon. Und ich sehe aus der Uni raus und denke mir, ha, was ein Glück, ich bleibe ja eh noch bis 18h hier. Ich muss ja noch nicht nach Hause. Und natürlich regnet und stürmt es weiter, durchgängig, bis ich nach Hause fahre und natürlich auch ankomme, duschen und alle Sachen wechseln muss. So fängt der Abend gut an.</p>
<p>Morgen ist ja Tokio Hotel in Dijon und eigentlich hätte ich Kultur unters Volk bringen wollen, indem ich am Deutschmobil teilgenommen hätte, um ein Quiz mitzuveranstalten, um also zu überprüfen, ob die Deutsch(land)kenntnisse von Tokio-Hotel-Fans über das Vokabular der Sachsen-Anhaltiner hinausgehen oder ob noch viel Arbeit vor uns liegt im interkulturellen Austausch. Aber leider wurde die Aktion aufgrund erhöhter Sicherheitsmaßnahmen abgesagt. Und so werden wir nie erfahren,  ob die Begeisterung für das Konzertgebende auf Fehlinterpretation der Texte oder Ignoranz beruht. <!--more--></p>
<p>Apropos Oberflächlichkeit, ich mag es, mir Gedanken über Leute zu machen, die ich nicht kenne. Ich beobachte eigentlich nur gerne Leute und stelle mir ihre gegenseitigen Verhältnisse vor. So beispielsweise im Kurs in italienischer Landeskunde, der hier zum ersten Studienjahr gehört und wo dementsprechend auch nur Kinder sind. Aber irgendwo muss man ja hingucken, wenn man grad mal nicht mitschreibt. So sind mir zwei Ausnahmefiguren aufgefallen. (Für die große Masse stelle man sich den Stereotyp "geschminkte Gymnasiastin mit rosa Tasche" vor.) Die eine war der einzige Junge im Kurs, also keine große Leistung aufzufallen, zumal er mir unter heterogeneren Umständen auch nicht aufgefallen wäre, er heißt wahrscheinlich Paul. Die andere war eine Frau (ja, weder Mädchen noch Mann) mit robuster Figur (wenn ich <a href="http://youtube.com/watch?v=13KQgQjjmAg">diesen Link </a>setze, bin ich dann diskriminierend oder gebe ich nur zu, dass meine Versuche der Beschreibung weit weniger effizient sind als die Poesie der bewegten Bilder?). Und natürlich sitzen die Freaks auch noch immer zusammen. Es ist ein schönes Bild, und das meine ich nicht ironisch, ich bin ehrlich froh, in diesem Kurs nicht der einzige zu sein, der abweicht. Und ich rechtfertige das Kundtun meiner Gedanken über die soziale Umwelt mit der Vermutung, dass auch die beiden sicher Gedanken über Jule und mich haben, da wir ebenso wie sie herausstechen müssen aus der Masse französischer Italienischstudentinnen.</p>
<p>Meine Tandems habe ich heute ausgenutzt, um mir meine Explication de texte berichtigen zu lassen. Leider sind wir in zwei Stunden nur bis Seite 3 gekommen, was mich jetzt vor das Problem stellt, dass der erste Teil im korrekten Stil steht und der Rest in meinem eigenen (ich hab so viele strukturelle Germanizismen drin, das ist unglaublich). In der Bibliothek konnte man im Übrigen noch weniger ruhig arbeiten als sonst, weil der Sturm fast das Haus zum Wackeln gebracht hat. Im Himmel sind die Franzosen bestimmt keine Baumeister.</p>
<p>Gestern Abend, der Ausstand aus dem Wochenende (man findet immer Gründe...), ein Grießbrei-Kinderfilm-Abend. Das Motto war sehr einfach zu realisieren. Wir kochten Grießbrei und sahen Kinderfilme, genauer gesagt "Robin Hood" (Disney) und "Der Hirsch mit dem goldenen Geweih" (Defa), ein Märchen mit Babajaga, Daschenka, Maschenka, sprechendem Brot und russischer Erde. Es gibt keinen besseren Start in die Woche.</p>
<p>Ich würde so gerne noch was schreiben, aber ich bin in zehn Minuten verabredet und muss noch meinen Regenschirm raussuchen. Wird er vom Winde zerstört, werde ich mich morgen noch im Besitze eines solchen Schirms befinden? Wen's interessiert, der schaue demnächst wieder vorbei, wenn es heißt: Der Himmel über Dijon - Ein Gewitter in beige!</p>
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