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	<title>newspapers-worldwide &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/newspapers-worldwide/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "newspapers-worldwide"</description>
	<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 11:31:20 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Rosige Zeiten für deutsche Verlage...?]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=239</link>
<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 20:54:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
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<description><![CDATA[(AH) - So sehr die deutschen Verleger auch stöhnen mögen: So schlecht wie es den US-Verlagen geht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - So sehr die deutschen Verleger auch stöhnen mögen: So schlecht wie es den US-Verlagen geht steht es um die deutschen Zeitungshäuser noch nicht. Zu diesem <a href="http://www.businessweek.com/magazine/content/08_34/b4097094901129.htm">Schluss</a> kommt auch ein aktueller Artikel der <a href="http://www.businessweek.com">BusinessWeek</a>. <a href="http://www.businessweek.com/bios/Jack_Ewing.htm">Jack Ewing</a> betrachtet dabei unsere Vorzeige-Blätter BILD und WELT aus der Springer Gruppe und spricht mit deren Verleger <a href="http://www.kress.de/cont/vk.php?vknr=KIDN276">Diekmann</a> und <a href="http://www.kress.de/cont/vk.php?vknr=PRWR12571">Würtenberger</a>.</p>
<p>Das Ergebnis ist erschreckend schrecklich:</p>
<ul>
<li>BILD kann sich am Kiosk durch flache Themen und nackte Tatsachen bei der Arbeiterschicht etablieren</li>
<li>BILD.de greift den "Nackten"-Kontext auf und bindet Nutzer über Mobilfunk-Verträge an Bildmobil; zudem hat es die Partnerschaft mit T-Online genutzt um auf die Startseiten und Köpfe der Leute zu kommen</li>
<li>WELT kann den Erfolg und das erste profitable Jahr in der Geschichte auf keiner Plattform erklären</li>
</ul>
<p>Schade, dass Qualitätsjournalismus, gut recherchierte Inhalte oder neue Angebotsformen keine Rolle spielen. Generelle Erfolgs-Parameter werden weiterhin vermutet in zwei Tatsachen:</p>
<ul>
<li>Die langsame Adaption des Internet in die Lebensstile der Europäer, was den Verlagen einen Zeitvorteil bringt</li>
<li>Die Wettbewerbs-Situation, die bei Zeitungen ohne Monopol (wie BILD...) keine Zeit für Selbstgefälligkeit zulässt, sondern sie ständig zur Behauptung ihrer Marktsituation zwingt</li>
</ul>
<p>Das Erste in ein glücklicher Umstand. Das Zweite eine Situation die leider nur für wenige Zeitungen stimmt. Wobei tatsächlich von den <a href="http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/02-2008_Moehring.pdf">ARD Media Perspektiven</a> herausgefunden wurde, dass Zeitungen in direkten Wettbewerbs-Situationen bessere Zeitungen sind.</p>
<p>So gerne ich dem Autor bepflichten würden, dass deutsche Verleger toll aufgestellt sind und sich keine Sorgen machen müssen: Leider glaube ich nicht daran. Was aus exponierten, nationalen Aufstellungen möglich wird trifft sicherlich nicht zu für lokal und regional fokussierte Häuser. Hier können keine großen Partnerschaften zur Reichweite beitragen. Hier muss um jeden Leser und Nutzer gekämpft werden.</p>
<p>Herr Ewing fragt Kai Diekmann zum Abschluss noch, ob er einen Tipp hat für US-Verleger. "It's too late" sagt er - So ein gesundes Ego wünsche ich mir auch. Wir sprechen in ein paar Jahren; wenn die lahmen Europäer zu den Amis und Japanern aufschließen...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["News4Me": Die digitale Zeitung für Deutschland]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=201</link>
<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 19:50:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>stephansperling</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=201</guid>
<description><![CDATA[(SS) - Vor knapp zwei Wochen habe ich hier die Bemühungen der France Telecom vorgestellt, eine digi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(SS) - Vor knapp zwei Wochen habe ich hier die Bemühungen der France Telecom vorgestellt, eine digitale Zeitung mit dem Namen "<a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/07/23/read-go-die-digitale-zeitung-in-frankreich/" target="_blank">Read &#38; Go</a>" auf den Markt zu bringen. Aber auch in Deutschland gibt es ein derartiges Vorhaben. Und auch hierzulande sind es nicht die Medienhäuser die an einer Lösung basteln, sondern die Telekom. <span style="text-decoration:line-through;">Interessant</span>Verständlich, denn schließlich hoffen die Telekommunikationsriesen mit den für die Services notwendigen mobilen Endgeräte auch auf das entsprechende Transfervolumen für Daten. Während der Markt was bloßes Telefonieren berifft gut gesättigt ist, steht man mit Datentarifen noch am Anfang.</p>
<p>Der französischen Variante der digitalen Zeitung möchten die Deutschen Forscher eine weitere Dimension hinzufügen. Der Name "News4Me" verrät, dass Nachrichten nicht nur auf ein digitales Endgerät gebracht werden, sondern auch für den einzelnen Leser angepasst werden sollen.</p>
<blockquote><p>"Die entwickelte Plattform erlaubt es, Inhalte und Layout kontinuierlich anzupassen, denn News4Me lernt jedes Mal dazu, wenn der Benutzer seine Artikel liest. Dabei werden Änderungen in den Präferenzen laufend registriert und das Artikel-Angebot für die nächste Ausgabe angepasst."</p>
<p>"An den <a title="T-Labs" href="http://www.laboratories.telekom.com/" target="_blank">T-Labs</a> forschen die Softwaretechniker nun an Algorithmen, mit denen es der News4Me-Software ermöglicht wird, jene Artikel herauszufiltern, die den Leser aktuell interessieren. Damit entfällt sowohl das Durchblättern der Zeitung auf der Suche nach interessanten Themen als auch der Kauf vieler Printprodukte." (<a href="http://www.pcwelt.de/start/dsl_voip/online/news/165808/telekom_entwickelt_persoenliche_zeitung_auf_e_paper/" target="_blank">pcwelt.de</a>)</p></blockquote>
<p>Besonders das zweite Zitat erklärt dann wohl auch, warum die Zeitungen bislang nicht allzu eifrig selber Forschen und Entwickeln. Ob das allerdings die richtige Strategie ist, darf bezweifelt werden. Denn das Beispiel zeigt: Chancen bleiben selten "liegen" - und am Ende verdienen eben andere.</p>
<p>Zumindest ist man auf Seiten der Verlage konsequent und überhäuft das Telekom-Projekt nicht gerade mit Hilfsangeboten:</p>
<blockquote><p>"Einen News-Lieferanten für das Projekt hat die Telekom bislang offenbar nicht."<br />
(<a href="http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,569790,00.html" target="_blank">manager-magazin.de</a>)</p></blockquote>
<p>Wir warten gespannt, was in den T-Labs entsteht. Im Herbst soll die digitale Zeitung in Berlin mit "einigen Dutzend Kunden" (<a href="http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,569790,00.html" target="_blank">manager-magazin.de</a>) getestet werden. Wir bleiben dran und werden berichten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Read &amp; Go" - Die digitale Zeitung in Frankreich]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=172</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 07:44:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>stephansperling</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=172</guid>
<description><![CDATA[(SSp) - In Frankreich möchte nun der größte Telekommunikationsanbieter France Telecom den angebli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) - In Frankreich möchte nun der größte Telekommunikationsanbieter France Telecom den angeblich <span style="text-decoration:line-through;">trägen</span>nicht sonderlich innovativen Tageszeitungen auf die digitalen Sprünge helfen, berichtet der österreichische <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1216325372306" target="_blank">Standard</a>.</p>
<p>120 Testkunden haben jetzt die Qual der Wahl und können sich 7 verschiedene Tageszeitungen auf ein mobiles Endgerät laden - und mehr. Warum der Service so innovativ ist, beschreibt die France Telecom (Marke "Orange") wie folgt:</p>
<blockquote><p>It's innovation all the way for Orange and its partners with an offer that goes one step further:</p>
<ul>
<li>A step further in content: Read&#38;Go is a multibrand kiosk and not an online newspaper.</li>
<li>A step further in usage: Read&#38;Go is the first news and books reader, not only offering wifi but also connected to the 3G network (refreshed mobile content every hour from 6am to midnight).</li>
<li>A step further in the reading experience due to the development with our partners of dedicated reading paths, midway between the Internet and paper.</li>
<li>A step further in geolocation and targeting of readers' requirements. (<a href="http://www.orange.com/en_EN/press/backgrounders/att00001369/0734_8850_COL_SUMMER08_DP1_UK.pdf" target="_blank">Quelle, PDF</a>)</li>
</ul>
</blockquote>
<p><strong>Sicher die spannendste Frage:</strong> Wie sieht dieser Reader aus?<strong> <a href="http://www.dailymotion.com/video/x60m3g_orange-read-go_tech" target="_blank">Hier die Antwort.</a></strong></p>
<p>Was mir gleich auffällt: Das Ding scheint nur schwarz/weiß zu sein - und die Bedienung scheint im Video auch noch nicht so zu funktionieren, wie man sich das wünscht. Die Größe/Dicke des Geräts sowie die Empfindlichkeit ist leider nicht wirklich erkennbar.</p>
<p><strong>Mein Fazit: </strong>Allein die Tatsache, dass über das Wifi bzw. 3G-Netz die Daten <strong>stündlich aktualisiert</strong> werden, ist natürlich schon schick und macht die Nutzung unterwegs komfortabler. Einen Punkt gibt es also für die Aktualität. Den zweiten Pluspunkt vergebe ich für die <strong>Unabhängigkeit</strong>: Keine Verbindung zum PC notwendig, der mir die Daten auf das Lesegerät überträgt. Abzüge gibt es für das Gerät, aber das wird sicher schnell weiter entwickelt. Wir bleiben weiter dran!</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />
Beim Hersteller des Readers (<a href="http://www.eink.com/" target="_blank">E Ink</a>) habe ich noch eine bessere Abbildung des Geräts gefunden:</p>
[caption id="attachment_179" align="alignnone" width="280" caption="Quelle:  www.eink.com, Photo by iRex"]<a href="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/07/reader1.jpg"><img class="size-medium wp-image-179" src="http://relevantmedianow.wordpress.com/files/2008/07/reader1.jpg?w=280" alt="Photo by iRex" width="280" height="293" /></a>[/caption]
<p><strong>Noch ein Nachtrag</strong> zum Thema digitales Papier (Danke an <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/das-papier-von-morgen/" target="_blank">Dirk von Gehlen/Digitale Notizen</a>):</p>
<blockquote><p>"Mehr über das Electronic Paper kann man bei <a href="http://www.nxtbook.com/nxtbooks/bnp/ad0508/#/20" target="_blank">nxtbook</a> lesen - und in der <a href="http://www.technologyreview.com/Infotech/20218/?a=f" target="_blank">Technology Review</a> haben sie den Kindle mal auseinander genommen."</p></blockquote>
<p><strong>Lesetipp:</strong> Neuer Artikel "<a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/08/04/news4me-die-digitale-zeitung-fur-deutschland/" target="_self">News4Me: Die digitale Zeitung für Deutschland</a>"</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zeitung per Motor-Rikscha]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=147</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 08:02:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>diekatja</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=147</guid>
<description><![CDATA[(KB) - Die Verlagsgruppe Holzbrinck bietet seit kurzem einen außergewöhnlichen Service für ihre L]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;">(KB) - Die Verlagsgruppe <a href="http://www.holtzbrinck.com/" target="_blank">Holzbrinck</a> bietet seit kurzem einen außergewöhnlichen Service für ihre Leser an. Die Abend-Ausgabe des Berliner Tagesspiegels kann ab sofort <a href="http://www.tagesspiegel.de/themen-alarm/" target="_blank">per SMS bestellt</a> werden. Dieser Service nennt sich <a href="http://www.zelect.de/index.php?id=3" target="_blank">zelection</a> und ist einzigartig in Berlin.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.eurotheater.de/images/olika/PAKRikschaB.jpg" alt="" width="274" height="206" /></p>
<p style="text-align:left;">Das besondere an der ganzen Sache: die aktuelle Ausgabe wird bei einer Bestellung noch am selben Abend per Motor-Rikscha ausgeliefert. Nachdem sich der Nutzer online registriert und sich ein Profil mit seinen individuellen Themen angelegt hat, wird er per SMS benachrichtigt, wenn ein Artikel über eines seiner Themen im Tagesspiegel behandelt wird. Nach der Bestellung per SMS wird die Zeitung geliefert. Schneller kommt man an keine Zeitung!</p>
<p style="text-align:left;">Mehr Infos dazu gibts <a href="http://www.zelect.de/index.php?id=3" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NYT - Persönlich]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=122</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 21:36:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=122</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Der Innovationsstrang bei der grauen Dame reißt nicht ab. Nach den Innovationen, die Scoble ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Der Innovationsstrang bei der grauen Dame reißt nicht ab. Nach den <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/23/immer-diese-nyt/">Innovationen</a>, die Scoble uns gezeigt hat und <a title="timespeople" href="timespeople.nytimes.com">timespeople</a>, das (in noch einer sehr merkwürdigen Art und Weise) es möglich macht Freunden auf nytimes.com Artikel zu empfehlen gibt es jetzt auch individualisierbare Alerts - hier kann man sich quasi ein persönliches Newsletter-Abo zusammenstellen: Artikel werden nach Keywords, in bestimmten Ressorts oder nach Aktien durchsucht und dann entweder in Realtime, täglich oder wöchentlich zugestellt. Ist zwar noch "buggy" - Ein Haufen Fehler müssen noch raus, Nutzerfreundlich ist anders und so richtig transparent sind die Funktionen leider auch noch nicht. Wer sich aber durchbeist hat einen echten Nutzwert. Das jetzt noch fürs Handy und ich bin glücklich.</p>
<p>Besonders freut mich aber, dass die wahrscheinlich bekannteste Tageszeitung der Welt einen ganz ähnlichen Ansatz implementiert, wie unsere <a href="http://www.zelect.de/index.php?id=3">"zelection"</a>-Plattform. Scheinbar bewegen wir uns in eine richtige Richtung.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Anzeigenerlöse in den USA sinken um 14%]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=121</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:49:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=121</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Verleger in den USA zu sein kann heute einfach keinen Spaß machen. Um 14% gingen die Print-W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Verleger in den USA zu sein kann heute einfach keinen Spaß machen. Um <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601204&#38;sid=a.KF4GyDf0Xo">14%</a> gingen die Print-Werbeerlöse im Vergleich zum Vorjahr zurück. Das ist das achte Quartal in Folge, in denen die Erlöse zum Vorjahreszeitraum nachgeben. Alleine Immobilien- und Stellenmärkte gaben jeweils um 35% nach; sicherlich auch durch die schlechte Konjunktur bedingt.</p>
<p>Ein weiterer Grund ist sicherlich aber auch der Trend, dass immer mehr Unternehmen ihre Marketing-Aktivitäten auf die eigenen Homepages verlagern und Budgets von der Werbung abziehen. Damit folgen sie einem Trend, der laut einer <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/06/16/lt-y.aspx">aktuellen Studie</a> auch in Europa Einzug hält.</p>
<p>Dafür legten allerdings Online-Werbeerlöse der Verlage um gut 7% zu. Das flacht die gesamte Situation der Werbeerlöse auf knapp 13% ab - trotzdem sahen Verlage schon bessere Tage. Das letzte mal waren die Zahlen positiv im 4. Quartal 2005. Noch genauere Analysen gibt es <a href="http://www.naa.org/TrendsandNumbers/Advertising-Expenditures.aspx">hier</a>.</p>
<p>Dean Singleton (CEO MediaNews &#38; AP Chairman) sieht die Lösung im <a href="http://www.editorandpublisher.com/eandp/columns/shoptalk_display.jsp?vnu_content_id=1003814876">mobilen Bereich</a>. Allerdings auch ohne klare Idee fürs Geschäftsmodell. Aber immerhin eine konstruktive Perspektive.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gannett schreibt 3 Millarden Dollar ab]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=107</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 21:35:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=107</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Wegen schlechter Bewertung der Aktien muss der größte US-Verleger Gannett (USA Today; quasi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Wegen schlechter Bewertung der Aktien muss der größte US-Verleger <a href="http://gannett.com/">Gannett</a> (<a href="http://usatoday.com/">USA Today</a>; quasi eine high end Bildzeitung) bis zu <a href="http://biz.yahoo.com/ap/080609/gannett_writedown.html?.v=2">3 Millarden Dollar abschreiben</a>. CFO Gracia Martore beschreibt die Situation durch die schlechte Wertentwicklung der UK-Akquisition Newsquest. Aber hält auch fest, dass dies wohl die Bewertung sei, wo der Markt traditionelle Printmedien heute empfindet.</p>
<p>Im vergangenen Jahr verlor Gannett ungefähr die Hälfte des Unternehmens-Wertes. Gründe dafür sind klassisch: Anzeigen und Auflagen entwickeln sich kritisch nach unten. In einer <a href="http://www.poynter.org/forum/view_post.asp?id=13387">Nachricht</a> an die Mitarbeiter informiert CEO Craig Dubow die Mitarbeiter über die Situation. Dabei beschreibt er den Prozess, in dem sich das Unternehmen gerade befindet als zukunftsträchtig, da es den Anzeigenkunden ein bessere Targeting erlauben wird.</p>
<p>Ein wenig trotzig fügt er auch hinzu, dass die Stärken derzeit zu schlecht bewertet werden und sich das schon alles wieder einrenke, kommt einmal die wirtschaftliche Lage wieder ins Gleichgewicht. <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/06/06/moodys-wertet-zeitungen-weiter-ab/">Das bezweifeln andere</a> (die das leider stark beeinflussen).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Moody's wertet Zeitungen weiter ab]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=98</link>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 05:50:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=98</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Das schöne an einem Baby: Man kommt auch morgens (sehr) früh mal zum bloggen&#8230;
Wie ges]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Das schöne an einem Baby: Man kommt auch morgens (sehr) früh mal zum bloggen...</p>
<p>Wie <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/06/04/jp-morgan-sieht-schwarz-fur-print/">gestern geschildert</a> bewertet JP Morgan die Zukunft der Zeitungen in den USA "ungünstig" basierend auf der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie dem Ausblick auf Kleinanzeigen-Umsätze. Leider ist dem nicht genug. Wie <a href="http://www.marketwatch.com/news/story/moodys-reiterates-negative-outlook-newspapers/story.aspx?guid=%7B766CE039-8053-4FD3-BE36-F2B84A0F9A56%7D">MarketWatch</a> berichtet sieht auch <a href="http://www.moodys.com/cust/default.asp">Moody's</a> (Ratingagentur, die mitentscheidet, zu welchen Konditionen ein Unternehmen einen Kredit erhält) keine Wende in der Bewertungs-Talfahrt der Print-Tagespresse. John Puchalla, Vice-President des Unternehmens, sagt:</p>
<blockquote><p>He added that as things get worse for newspapers, "a rebound from the current downturn is expected to be more muted than past recoveries."</p></blockquote>
<p>Allerdings sieht Moody's die Probleme in erster Linie im lokalen Anzeigengeschäft. Dort werden vor allem bestehende Kunden nicht auf die Möglichkeiten der Online-Werbung hingewiesen. Schließlich ist diese Werbung oft günstiger und senkt Umsätze und Provisionen. So werden vor allem "hoffnungslose" Neukunden, die nie Print-Werbung schalten können oder wollen, ins Internet gezogen. Aus meiner Erfahrung resultiert dies in längeren Akquiseprozessen für kleine Umsätze in diesen Projekten.</p>
<p>Denn steigen auch Online-Werbeausgaben, so wachsen die Tageszeitungen nicht in den gleichen Schritten mit, sondern müssen sich die Budgets mit vielen anderen Marktteilnehmern teilen. Eine neue Situation für die ehemaligen Papier-Monopolisten.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die Ratings für Zeitungen zunehmend verschlechtert werden. So wird dringend benötigtes Kapital zur Investition in neue Ideen und Technologien immer teurer:</p>
<blockquote><p>"Downward pressure on newspaper credit ratings will remain until the industry can demonstrate that it is keeping pace with changing consumer media consumption habits and advertising delivery."</p></blockquote>
<p>Davon sind zwar die wenigsten unserer deutschen Verlage betroffen, da sie nicht börsennotiert und häufig relativ schuldenfrei sind. Dennoch ist der Druck da sich jetzt zu beweisen. In den Staaten gibt es nämlich einige Verleger, die bereuen, nicht früher ernsthaft neue Ideen verfolgt zu haben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[JP Morgan sieht schwarz für Print]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=96</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 13:55:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=96</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Dass es schon besser lief für die gedruckten Zeitungen in den USA ist klar. JP Morgan, Finan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Dass es schon besser lief für die gedruckten Zeitungen in den USA ist klar. <a href="http://www.jpmorgan.com/pages/jpmorgan">JP Morgan</a>, Finanzdienstleister im großen Stil, sieht nun sogar ganz schwarz. Die Analystin Alexia Quadrani schreibt, dass sie weder kurz- noch langfristig Land sieht für traditionelle Werbemedien. Gründe dafür sind die wirtschaftliche Talfahrt in den USA sowie das Abwandern der Werbebudgets ins Internet. Doch auch ein wirtschaftlicher Aufschwung würde den Zeitungen nicht zu gewohnter Stärke verhelfen, so Quadrani.</p>
<p>Weiterhin zweistellig sinkende Kleinanzeigen-Erlöse (Abhilfe dafür gibt es <a href="http://www.reinventingclassifieds.com">hier</a>) und die bereits vollzogenen Möglichkeiten zur Kostenersparnis stellen die zentralen Probleme dar, warum der Finanzberater die Zukunft der Zeitungen schlecht bewertet:</p>
<blockquote><p>The classified revenue plunge is one of the more worrisome aspects, since it represents about one-third of revenue and is the most profitable of advertising categories. Though the comparisons should be easing, at least in theory, Quadrani and her team estimate the classified revenue will continue to suffer double-digit decreases throughout 2008.</p>
<p>The lucky breaks the industry worked last year to maintain margins -- cost-cutting and relatively lower newsprint prices -- will partly evaporate this year. Newsprint prices are on the rise, which gives publishers even less room to maneuver.</p></blockquote>
<p>Detaillierte Analysen der Top 5 US-Verlagsgruppen gibt es <a href="http://www.editorandpublisher.com/eandp/news/article_display.jsp?vnu_content_id=1003811190">hier</a>.</p>
<p>Update: Moody's sieht auch <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/06/06/moodys-wertet-zeitungen-weiter-ab/">schwarz</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Google hält bezahlte Online-News für möglich...]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=92</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 12:49:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=92</guid>
<description><![CDATA[(AH) - &#8230;und sagt das auch laut heute auf dem &#8220;World Editor Forum&#8221; der World Associ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - ...und sagt das auch <a href="http://www.journalism.co.uk/2/articles/531676.php">laut heute</a> auf dem <a href="http://www.wansweden2008.com/home.php">"World Editor Forum"</a> der <a href="http://www.wan-press.org/">World Association of Newspapers</a> in Goteburg. <a href="http://www.google.co.uk/corporate/execs.html#nikesh">Nikesh Arora</a>, VP Google UK, stellt in den Raum, dass sich Offline-Modelle und Offline-Verhalten von Konsumenten einfach ins Internet verschoben haben. Wörtlich sagt er:</p>
<blockquote><p>Business models on the web are going to be no different from the models you have in publishing today. (...) How do you create that unique content which is going to create monetisation? You are going to have to build a bigger audience to achieve that level of monetisation.</p></blockquote>
<p>Dass es damit getan ist, die Inhalte kostenpflichtig ins Netz zu stellen und dann ein möglichst großes Publikum darum zu scharen wage ich zu bezweifeln. Nicht einmal die New York Times war mit Ihrem TimesSelect-Paid-Content Programm glücklich und <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/22/nyt-intern-tacheles-mit-herz/">ließ es wieder fallen</a>. Was dann erst ein lokaler Verleger dazu sagt, der einfach kein unendlich großes Einzugsgebiet für seine Inhalte hat...?</p>
<p>Aber er klärt den Standpunkt sofort auf:</p>
<blockquote><p>We see ourselves as ensuring people’s access to information and content. We are not in the business of creating content.</p></blockquote>
<p>Er sieht sich also dafür zuständig die "Entdeckbarkeit" der Inhalte zu gewährleisten und nicht die Inhalte zu erstellen. Ist ja auch klar die einfachere, skalierbarere und profitablere Aufgabe. Mutig finde ich, dass er es sich traut das in einem Raum mit so vielen Verlegern, Redakteuren und leitenden Angestellten der Medienindustrie zu sagen. Dafür habe ich auf jeden Fall mehr Respekt als vor dieser trivialen, egoistischen und vor allem falschen Aussage. Denn: Die Online-Geschäftsmodelle sind de facto anders als die auf Papier.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auflagenentwicklung weltweit]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=89</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 15:50:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=89</guid>
<description><![CDATA[Das liebe Papier - Nichts zählt mehr für Verleger als die bedruckten Millimeter und Spalten, die a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das liebe Papier - Nichts zählt mehr für Verleger als die bedruckten Millimeter und Spalten, die aus den teuren Druckmaschinen laufen um gefaltet, gefalzt, geschnitten und <span style="text-decoration:line-through;">beigelegt</span> mit Beilagen beschossen, eingerollt und geliefert zu werden. Ich liebe diesen Prozess!</p>
<p>Schade nur, dass es einfach jährlich weniger Zeitungen werden, die diesen liebevollen Prozess in Westeuropa und Nordamerika täglich erleben dürfen <a href="http://www.wan-press.org/article17377.html">(WAN)</a>. Ein Minus von 2,38 Prozent verzeichnet Deutschland über Vorjahr.  Damit bedrucken die Deutschen Tageszeitungsverlage täglich insgesamt 20,6 Millionen Zeitungen. Identisch  ist der Verlust mit dem Prozentsatz, in dem "paid daily circulation" in der gesamten EU über Vorjahr fiel (-2,37%). Im Vergleich zu 2003 fehlen 5,91% der täglichen Zeitungsproduktion.</p>
<p>In den USA, wo täglich heute 51 Millionen Zeitungen produziert werden ist der Verlust herber: Hinter dem Minus über Vorjahr steht eine fast glatte 3 (-3,03%) und zu 2003 schrumpfte der Vertrieb um 8,05%. Der empfindliche Verlust dieser Auflage ließ auch den Titel-Markt um 0,56% zurückgehen.</p>
<p>Die Werbemärkte in den Regionen schrumpften (- 3% USA) oder wuchsen übersichtlich (+1,51% EU). Hier steppt der Bär also auch nicht mehr.</p>
<p>Wir halten fest: In den stärksten und am weitesten entwickelten Wirtschafträumen der Welt stagniert (bei optimistischer Betrachtung) das Geschäft mit den gedruckten Nachrichten. Marschrichtung muss sein: Effizenzsteigerung der klassischen Modelle zur Gewinnmaximierung und in neue Abenteuer stürzen um neue Erlösquellen zu erschließen.</p>
<p>Im Rest der Welt, also den aufstrebenden Regionen Asien, Afrika und Südamerika bewegt sich die Nadel in die andere Richtung! Und zwar dermaßen, dass sogar das globale Ruder herum gerissen werden konnte: Um 2,57 Prozent stiegen die Zeitungsauflagen weltweit. Und um immerhin 0,86% wuchs der nationale Werbemarkt für Zeitungen. Täglich werden auf der ganzen Welt 532 Millionen Zeitungen ver- und gekauft, die insgesamt eine Leserschaft von 1,7 Milliarden Menschen erreichen. Ein Viertel der Weltbevölkerung (bevor ihr bei Wikipedia nachschaut: Es sind <a href="https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/xx.html">6,7</a> Milliarden erwartet Juli 2008 ) liest also Zeitung.</p>
<p>Ich erspare jetzt mal Details hier. Was mir einfach in den Kopf schießt: Wenn die Zeitungs-Geschäftsmodelle in den starken Regionen schrumpfen und in den schwachen aber wachsenden mitwachsen, wie lange wird es dann dauern, bis in diesen Regionen die gleichen Probleme auftreten? Wie nachhaltig ist es, in diese Märkte zu investieren? Kann man die Tage nicht herunterzählen, bis Breitbandinternet aus dem Kabel und übers Mobilfunknetz Druck auf die Printmedien ausüben. Wir kennen <span style="text-decoration:line-through;">das Ende</span> den Zwischenstand der Geschichte doch. Ich stelle mir vor, dass das Geld, das für den Ausbau der Verlags-Aktivitäten in diesen Entwicklungsländern in Kommunikations-Infrastruktur gesteckt wird, damit nicht nur Nachrichten an eine Elite, sondern Informationen, Bildung, Meinungsvielfalt und Freiheit digital distribuirt werden kann; zusammen mit ordentlichen Online-Nachrichten der Unternehmen, die heute für 100 Millionen Euro Druckmaschinen von manroland nach Afrika exportieren.</p>
<p>Müssen die gleichen Fehler echt mehrmals gemacht werden? So langsam gehen uns dann nämlich die möglichen Länder für die "best practices" aus.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[WP verliert Interaktiv-Team um Rob Curley]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=71</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 10:14:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=71</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Harte Zeiten für die Washington Post. Nachdem der bekannte und beliebte Chefredakteur Leonar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Harte Zeiten für die <a href="www.washingtonpost.com">Washington Post</a>. Nachdem der bekannte und beliebte Chefredakteur Leonard Downie Jr. das Unternehmen <a href="http://turi-2.blog.de/?s=Washington+Post&#38;submit=Go">verlässt</a> und damit eine große Lücke hinterlässt hat nun auch einer der Visionäre den <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/05/19/AR2008051901664.html">Ausstieg</a> angesagt: Rob Curley, VP of Product Development bei der Interaktiv-Einheit Washington Post Newsweek Interactive (WPNI), geht zur <a href="http://www.lasvegassun.com/">Las Vegas Sun</a> (<a href="http://www.greenspunmedia.com/index.php">Greenspun Media Group</a>). Und er geht nicht <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/05/16/AR2008051603722.html">alleine</a>: Eigentlich das komplette R&#38;D-Team um ihn herum kommt mit. Insgesamt zehn erfahrene und fähige Mitarbeiter fallen so der für ihren mutigen und "edgy" Journalismus bekannten Gruppe in die Hände.</p>
<p><a href="http://robcurley.com/2008/05/24/earlier-this-week-it-was-108-degrees-in-las-vegas/">Rob Curley</a> freut sich wie ein kleines Kind. Der "Internet Punk" konnte bereits bei der Post mit einem spannenden und engagiertem Management zusammenarbeiten. Was ihn aber in Vegas erwartet ist - aus heutiger und deutscher Sicht betrachtet - die Zukunft des Lokaljournalismus und der integrierten Medien. Bei der Sun ist es z.B. keine Ausnahme, wenn ein akutes und aktuelles Thema sofort über verschiedene Medien in einer crossmedialen Dramaturgie behandelt wird. <a href="http://robcurley.com/2008/01/26/anatomy-of-a-local-breaking-news-story/">Hier</a> an dem Beispiel des brennenden Monte Carlo Hotels (Rob Curley berichtet darüber). Dazu kommt die lokal dichte, crossmediale Aufstellung der Greenspun-Gruppe. Rob sollte jede Menge Spaß haben...</p>
<p>Es gibt natürlich verschiedene Perspektiven. Während <a href="http://twitter.com/steveouting/statuses/819221234">Steve Outing</a> einen schmerzlichen Verlust sieht erklärt<a href="http://blog.thescoop.org/archives/2008/05/24/on-bomb-throwing/"> Derek Willis</a> auf "The Scoop", dass es aufgrund der geringen Integration der Einheit in die Washington Post Company auch von Vorteil für beide Parteien sein kann. Ich denke, dass es ein sehr harter Schlag ist; vielleicht nicht kurzfristig - Langfristig denke ich aber kommt kein Medienunternehmen um eine Gruppe wie Robs Team herum. Man muss Ideen entwickeln und Sachen ausprobieren, um heute im Spiel zu bleiben; so wie auch die <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/23/immer-diese-nyt/">NYT das tut</a>.</p>
<p>Einen ganz guten Artikel über Rob und seine Denke gibt es auf <a href="http://www.fastcompany.com/magazine/110/open_hyper-local-hero.html">FastCompany</a>. Rob (und seinen Blog, der zwar selten aber immer mit tollen Posts gesegnet wird) sollte jeder Multimedia-Verantwortliche mal im Auge behalten. Kommen eigentlich immer schlaue Ideen wie die <a href="http://robcurley.com/2007/11/01/the-washingtonpostcom-newstracker-for-facebook/">WP Facebook-Apps</a> oder die HyperLocal News Plattform <a href="http://loudounextra.washingtonpost.com/">LoudounExtra.com</a>.<a href="http://loudounextra.washingtonpost.com/"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NYT denkt voraus: R&amp;D für die Nachrichten von Morgen]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=70</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 11:35:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=70</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Ok, wir haben gelernt, dass die NYT schwere Zeiten durchmacht und trotzdem an Print glaubt au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Ok, wir haben gelernt, dass die <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/04/new-york-times-der-branchenprimus-hat-husten/">NYT schwere Zeiten</a> durchmacht und trotzdem <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/22/nyt-intern-tacheles-mit-herz/">an Print glaubt</a> auch wenn das Internet eine feine Sache ist. Was aber sonst noch so im Hauptquartier getrieben wird zeigen ein paar Videos von <a href="http://scobleizer.com/2008/05/20/new-york-times-announces-times-machine/">Robert Scoble</a>. Meine lieber Schwan, da ist aber für jeden was dabei:</p>
<p>Die individualisierte Zeitung, einfach aus der Zeitungsbox an der Ecke:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/jfnrMzX_uwA'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/jfnrMzX_uwA&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Um neue Distributionswege für Inhalte schon früh klar zu machen gibt es eine ganze Armee von Gadets:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/efK8wG1VgwA'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/efK8wG1VgwA&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Den Rest schaut man sich am besten bei Robert direkt auf dem <a href="http://scobleizer.com/">Blog</a> an. Da hat er auch was vom Traffic. Spannende Videos gibt es dort von neuen NYT GoogleEarth-Ingetrationen und eine exklusive Demo von der <a href="http://timesmachine.nytimes.com/browser">Times Machine</a>, auf der es alte Ausgaben der gedruckten Zeitung gibt. Dazu noch einiges an Bildmaterial und schlauen Worten der NYT-Geeks.</p>
<p>Mal ganz ehrlich: Um die NYT mach ich mir immer weniger Sorgen. So ein Engagement wünsche ich mir von unseren deutschen Größen!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NYT intern - Tacheles mit Herz]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=65</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 13:40:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=65</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Der Mediabistro Circus im Herzen von New York brachte im Interview der beiden Technologie-Red]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Der <a href="http://www.mediabistrocircus.com/">Mediabistro Circus</a> im Herzen von New York brachte im <a href="http://www.portfolio.com/views/blogs/mixed-media/2008/05/21/on-the-digification-of-the-new-york-times">Interview</a> der beiden Technologie-Redakteure Aron Pilhofer und seinem Boss Jim Roberts des Metropolen-Blattes <a href="http://www.nytimes.com">New York Times</a> interessante Einsichten.</p>
<p>Zum einen steht man hinter Print. Mehr als 80% der Erlöse kommen noch aus dieser Sparte. Man weiß zwar, dass sich das ändern kann / wird (diese Diskussion ist wo anders zu suchen und führen) - ist sich aber auch sicher, dass es Leute gibt, die niemals auf die gedruckte Ausgabe der Times verzichten wollen. Er verziert die Aussage mit einem Zitat (angeblich vom Waffen-Boss <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Charlton_heston">Charlton Heston</a>): ...mann muss sie ihnen schon aus ihren toten, kalten Fingern reissen."</p>
<p>Nun ja. Kennt man die New York Times Company, deren Situation wir <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/04/new-york-times-der-branchenprimus-hat-husten/">hier</a> bereits ausführlich analysierten, dann muss es soweit nicht kommen. Denn ab einem bestimmten Punkt (den meisten als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Break_Even">"Break Even"</a> bekannt) macht es keinen Sinn mehr, die Zeitung zu drucken. Es mag zwar sein, dass dann die Hände dieser printaffinen Zielgruppe bereits tot und kalt sind - die Times wird dann aber nicht mehr ihren Fingern zu entreissen sein. Eher ein Kindle, iPhone oder sonstiges elektronisches Papier.</p>
<p>Mein guter Freund vom Poynter Jim Romenesko fügt sogar noch ein <a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=45&#38;aid=143846">Zitat der New York Press</a> hinzu. Dort leckt man sich wohl vor dem umblättern der Times sogar genüsslich den Zeigefinger.</p>
<p>Weitere Einblicke in den NYT-Tech-Newsroom:</p>
<ul>
<li>Man ist verblüfft, dass es immer noch Werbekunden gibt, die "interstitials" kaufen. Die bringen nichts - aber NYT braucht das Geld.</li>
<li>Man hat das mit TimesSelect (den Premium-Bezahlinhalten, die nun abgeschafft sind) nicht als Versagen empfunden. Es kam wohl schon Geld dabei herum - Aber man kam wohl nicht über einen bestimmten Betrag hinaus.</li>
<li>Man ist traurig, dass die MAC vs. PC-Kampagne auf der Homepage der Times, die jegliche Aufmerksamkeit von den journalistischen Inhalten auf die des Banners zog, nicht mehr verärgerte Leserbriefe und Kommentare hervorrief. Einmal mehr war ich mir nicht im Klaren darüber, dass das hier in Deutschland nicht zu sehen war. Hier also der (meiner Meinung nach sehr gelungene) Auftritt von Apple:</li>
</ul>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/mWPvc0-zYMs'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/mWPvc0-zYMs&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Die andere Version gibt es hier auf unserem <a href="http://www.youtube.com/zelectGmbH">YouTube-Channel</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Soziale Netzwerke: News vs. Flirt 1:0]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=64</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 14:39:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=64</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Und es gibt doch noch Hoffnung - Nicht nur für ernsthafte Nachrichten und die Print-Medien, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Und es gibt doch noch <a href="http://www.paidcontent.co.uk/entry/419-news-sites-still-more-popular-than-social-nets-younger-gen-still-plugge/">Hoffnung</a> - Nicht nur für ernsthafte Nachrichten und die Print-Medien, sondern für die Menschheit an sich. Denn: Sie haben Nachrichten doch noch lieber als Flirten. Das besagt eine aktuelle Umfrage von <a href="http://www.jupiterresearch.com/bin/item.pl/research:concept/83/id=100297/">Juniper-Research</a>, die herausfand, dass 42% der europäischen Internet-Nutzer Nachrichtenseiten besuchen während nur 28% Video-Portale nutzen. Und - die große Überraschung - nur 15% beteiligen sich aktiv oder passiv an den Sozialen Netzwerken. Das ist vor allem wahr für die Gruppe der 25-34 Jährigen. Die sind wohl zum Großteil schon vergeben und haben jetzt andere Interessen.</p>
<p>Zweite Überraschung: In Europa sind die Nachrichtenportale bekannter Marken beliebter als Aggregatoren und Portale von Suchanbietern wie GoogleNews. Nur in Deutschland stimmt das nicht. Ein kleiner Appell also an die deutschen Informations-Verwalter in den Redaktionen.  Zudem stimmt das auch nicht für die Zielgruppe 25-34. Die scheinen personalisierbare und durch Empfehlungen und Bewertungen angereichtere Plattformen besser zu finden. Allerdings nicht in den Sozialen Plattformen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[GeoNews II: Jetzt gibt Google richtig Gas]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=62</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 08:33:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>stephansperling</dc:creator>
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<description><![CDATA[(SSp) - Schon öfter habe ich mich gefragt, warum Google seine vielen Dienste nicht besser/sinnvolle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) - Schon öfter habe ich mich gefragt, warum Google seine vielen Dienste nicht besser/sinnvoller miteinander verknüpft. Aus <a href="http://groups.google.com" target="_blank">GoogleGroups</a>, <a href="http://www.google.com/talk/" target="_blank">GTalk</a> und <a href="http://docs.google.com" target="_blank">GoogleDocs</a> entstünde so zum Beispiel ein wunderbares Projektmanagement-Tool, das ich sofort nutzen würde. So sind die einzelnen Dienste zwar ebenfalls durchaus brauchbar, aber sinnvoll kombiniert wären sie viel mehr wert.</p>
<p>Und nun zur eigentlichen Nachricht des Tages:</p>
<blockquote><p>Google News jetzt offiziell in Google Earth integriert</p></blockquote>
<p>meldet der <a href="http://www.googlewatchblog.de/2008/05/20/google-news-jetzt-offiziell-in-google-earth-integriert/" target="_blank">GoogleWatchBlog</a>. Wer in seinem <a href="http://earth.google.com/" target="_blank">GoogleEarth</a> (also der Download-Version, nicht zu verwechseln mit GoogleMaps online) den neuen GoogleNews-Layer hinzufügt, kann sich (bislang nur) US-Nachrichten aus GoogleNews auf den Karten anzeigen lassen.</p>
<p>Die News werden als so genannte Placemarks in den Karten angezeigt. Während hierzulande noch wenige News erscheinen (wie gesagt, erstmal gibt es nur US-Nachrichten), ist die Karte in den USA "vollgepflastert". Und spätestens, wenn irgendwann auch die deutschen GoogleNews integriert werden, dürfte auch die Deutschlandkarte hoffnungslos überladen sein.</p>
<p>Der GoogleWatchBlog kommt deshalb zu einem in meinen Augen sehr zweifelhaften Fazit:</p>
<blockquote><p>"Jetzt haben wir aber 4.500 Quellen gleichzeitig auf der Karte und die News dürften somit nie wieder ausgehen."</p></blockquote>
<p>Ist nicht genau das Gegenteil unser Problem? Also die Überflutung mit Informationen und nicht der Mangel daran? Wer kann ein Interesse daran haben, die Karte vor lauter News nicht mehr zu sehen?</p>
<p><a href="http://turi-2.blog.de/2008/05/21/heute2-burda-google-kofler-4201205" target="_blank">Turi2</a> hingegen weist auf ein Problem hin, das tatsächlich zu einem solchen heranwachsen könnte:</p>
<blockquote><p>"Und mit seinen Textanzeigen sackt Google womöglich irgendwann jenes Geld ein, das heute noch für Printanzeigen in der Lokalzeitung an die Verleger geht."</p></blockquote>
<p>Das Google die Verlage in diesem Bereich angreift ist jedem Klar, der die <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/16/google-uberholt-zeitungen-in-uk/" target="_self">Berichte der letzten Tage</a> <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/15/wer-willkann-google-stoppen/" target="_self">hier im Blog</a> aufmerksam verfolgt hat.</p>
<p>Doch Google kann nur gewinnen, wenn die Zeitungen ihre lokalen Nachrichten auch an GoogleNews liefern bzw. diese zur Verfügung stellen. Das erhöht zwar unter Umständen die Zugriffszahlen und damit die Werbe-Umsätze der Zeitungen, hilft Google aber auf der anderen Seite aber enorm bei der Vermarktung lokaler Anzeigen über die eigenen Plattformen wie GoogleNews und nun eben auch GoogleEarth.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rückbesinnung auf bewährte Geschäfte]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=39</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 20:17:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>stephansperling</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=39</guid>
<description><![CDATA[(SSp) - In der vergangenen Woche habe ich hier über die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) - In der vergangenen Woche habe ich <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/30/abenteuer-mit-ungewissem-ausgang/" target="_self">hier</a> über die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Zeitungen in unserem Land geschrieben, inspiriert durch ein <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/349597.html?p=1" target="_blank">Dossier aus der Financial Times Deutschland</a> (FTD).</p>
<p class="MsoNormal">Neben der FTD hat sich vergangene Woche aber auch „Die Zeit“ im ersten von 3 <a href="http://www.zeit.de/themen/wissen/computer/internet/index" target="_blank">Spezialheften</a> zum Thema Internet mit <a href="http://www.zeit.de/2008/19/I-Informieren-Medien-im-Netz" target="_blank"><span style="text-decoration:line-through;">Überlebens</span>Zukunftsstrategien für Tageszeitungen</a> beschäftigt.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„In Zeiten des Web 2.0 suchen viele Zeitungsverlage ihr Heil in Boulevardisierung, Spielen und Bloggertum. Andere besinnen sich auf ihre Stärken“</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">lautet der Teaser zum Beitrag von Autor Uwe Knüpfer. Damit ist schon fast alles gesagt, trotzdem möchte ich seine Thesen hier kurz aufdröseln:</p>
<ul>
<li><!--[if !supportLists]--><!--[endif]--><strong>Boulevardisierung</strong><br />
Was (für die Berechnung der Anzeigenpreise) zählt, sind Klicks. Und besonders hohe Klickzahlen lassen sich eben auch durch besonders leichte Kost erreichen. Von dieser Krankheit sind aber nicht nur die Internetseiten der Boulevardblätter betroffen. Auch Zeitungen, die in Print besonders seriös daherkommen, lassen sich auf dieses Niveau herab, so der Autor.</li>
<li><!--[if !supportLists]--><strong>Bloggertum</strong><br />
Blogs und User generated Content sorgen für „eine Verwischung der Unterschiede zwischen Gerücht und Nachricht, aber auch zwischen den Verbreitern von Gerüchten einerseits und Redaktionen seriöser Medien andererseits (…).“ Die empfundene aber auch die tatsächliche Qualität von Webnachrichten sinkt durch diese Vermengung von Nachrichten, Meinungen und Gerüchten, das Vertrauen sinkt.</li>
</ul>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Und dann folgen entscheidende und berechtigte Fragen:</p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„Aber warum sollte mit seriösem Journalismus im Web 2.0-Internet eigentlich kein oder nicht genug Geld zu verdienen sein? Wer sagt, dass eine Suchmaschine zugleich auch Community, eine Zeitung zugleich Fernsehproduzent, ein Fernsehsender zugleich Zeitung spielen muss, um sich im Internet behaupten zu können?"</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Uwe Knüpfer sieht deshalb das Vertrauen als Basis für eine solide und dauerhafte Bindung der Leser an eine Zeitung. Aus Vertrauen ist wird Treue, die zu einer langjährigen Kundenbeziehung führen kann.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Bisher konnte ich dem Autor folgen und bin weitgehend seiner Meinung. Sie ahnen es: <strong>Aber…</strong></p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„Er (der Leser) ist bereit, für das, was er schätzt, zu zahlen – wenn er muss. Wer Lesern die Wahl lässt, Zeitungsinhalte kostenlos oder gegen Gebühr zu beziehen, hat in der Business School nicht aufgepasst.“</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Da hat der Autor die Rechnung aber ohne seine (künftigen) Leser gemacht. Der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier: Für die junge Zielgruppe ist die freie und kostenlose Versorgung mit Inhalten aller Art über das Internet völlig selbstverständlich. Wer als Jugendlicher illegal die Musik der Lieblingsband aus dem Internet lädt (und seinen Lieblingen damit mehr oder weniger bewusst Schaden zufügt), dem sind kostenpflichtige Zeitungsinhalte ganz sicher nicht zu verkaufen. Und Verlage, die den vom Autor geforderten „langen Atem“ bei der Umerziehung der Internet-Nutzer haben, werden sich garantiert die Zähne ausbeißen. Selbst wenn alle Zeitungsverlage an einem Strang ziehen und ihre Inhalte nur noch kostenpflichtig anbieten würden – es würde nicht funktionieren.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Uwe Knüpfer marschiert hier also in die falsche Richtung. Dabei präsentiert er in seinem Artikel zwei Strategien (leider ohne sie zuende zu denken, so scheint es), die viel eher dazu geeignet scheinen, im Internet Geld zu verdienen:</p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„Asahi Shimbun aus Japan setzt im Netz ganz auf Seriosität und Internationalität (…). Kurznachrichten, die gegen eine Abo-Gebühr auf inzwischen eine Million Handys gespielt werden, bringen Zusatzerlöse ein.“ (<a href="http://www.asahi.com/english/" target="_blank">englischsprachige Ashia-Seite</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asahi_Shimbun" target="_blank">(etwas dürftiger) Hintergrund bei Wikipedia</a>, <a href="http://www.mediadb.eu/datenbanken/internationale-medienkonzerne/asahi-shinbun-company.html" target="_blank">umfangreiches Unternehmensportrait bei mediadb.eu</a>)</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Ersetzt man nur das Wort „Abo-Gebühr“ durch einen passenderen Begriff wie „Service-Gebühr“, werden die Chancen klarer. Dieser Service löst ein Problem des Lesers, nämlich das der aufwändigen Informationssuche. Und für genau diese Problemlösung sind die Japaner offenbar bereit, zu zahlen.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Und eine weitere Lösung hat Uwe Knüpfer auf Lager:</p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„<a href="http://www.gatehousemedia.com/" target="_blank">Gatehouse Media</a>, in den USA Eigentümerin von über <a href="http://www.gatehousemedia.com/publications" target="_blank">hundert kleinen Zeitungen</a> (…) setzt auf Hyperlokalität. (…) So nutzt Gate House das Internet nicht als neues Medium, sondern als neuen Vertriebsweg für ein bewährtes Produkt: soliden Lokaljounalismus.“</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Und <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/30/abenteuer-mit-ungewissem-ausgang/" target="_self">wieder</a> <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/24/paid-content-vs-service-strategie/" target="_self">einmal</a> komme ich zu dem Schluss: lokale Kompetenz sowie Services, die Kundenprobleme wirklich lösen, bieten auch die Chance, neue Erlösquellen zu erschließen.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[New York Times - Der Branchenprimus hat husten...]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=38</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 13:31:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=38</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Ich bin ja noch neu in diesem Blog-Geschäft. Und auch noch nicht so lange wieder in Deutschl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Ich bin ja noch neu in diesem Blog-Geschäft. Und auch noch nicht so lange wieder in Deutschland (davor in den USA tätig). Und daher dachte ich eigentlich die Miseren der <a href="http://www.nytimes.com">New York Times</a> (NYT) bzw. der <a href="http://www.nytco.com/">NYT-Company</a> mit ihren Gesellschaftern und dem Markt wären bekannt. Nun sprach ich gestern mit einem Zeitungsmann aus Stuttgart der mir voll Inbrunst erzählte "NYT sollte man sein; denen geht es halt noch gut." Und als ich dann mal mit ein paar Freunden plauderte merkte ich; die denken ja echt, dass es dem Traditionshaus noch super geht... Und heute lese ich einen abgeschriebenen Artikel zum Thema in der <a href="http://www.horizont.net">Horizont</a> aus der amerikanischen <a href="http://www.vanityfair.com/culture/features/2008/05/wolff200805">Vanity Fair</a> (ob das gut der schlecht ist wäre fast schon wieder einen eigenen Blogeintrag wert).</p>
<p>Also; hier mal die ganze Story, um alles in Relation zu setzen:</p>
<p>Startschuss für eine ganze Reihe heftigster Gespräche gab folgende Aussage auf dem Davoser Weltwirtschaftsgipfel im Februar 2007, den die <a href="http://www.haaretz.com">Ha'aretz</a> (gehört übrigens zu 25% zur Kölner <a href="www.dumont.de">DuMont-Gruppe</a>) <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/822775.html">so wiedergab</a>:</p>
<blockquote><p>"I really don't know whether we'll be printing the Times in five years, and you know what? I don't care either."</p></blockquote>
<p>Harte Worte. Vor allem für all die Leute, die die Gruppe im Satz, Produktion, Vorstufe, Druck, Versand und Logistik beschäftigt. Schätze mal, das betraf 60% der Belegschaft. Natürlich wurde darauf hin schnell zurückgerudert, denn Leser, Mitarbeiter und Investoren reagierten äußert sensibel auf diese Aussage. Der New York Oberserver hat <a href="http://www.observer.com/node/32993">hier</a> und <a href="http://www.observer.com/node/36750">hier</a> guten Hintergrund dazu, sollte jemand mehr darüber lesen wollen.</p>
<p>Jetzt der Sprung in die Gegenwart. Ein gutes Jahr nach der unglimpflichen Anmerkung hat die NYT eines der schlechtesten ersten Quartale hingelegt in der Firmengeschichte. Und das schreiben <a href="http://www.nytimes.com/2008/04/17/business/media/17cnd-times.html?_r=2&#38;ex=1366171200&#38;en=29564bf239354c96&#38;ei=5090&#38;partner=rssuserland&#38;emc=rss&#38;oref=login&#38;oref=slogin">sie selbst</a>. Danach ist der Verlust von $ 335.000 zurückzuführen auf schwache Anzeigengeschäfte in Print und Online. Diese sanken um 10,6% was deutlich höher ist als der Branchendurchschnitt von 8% in der gleichen Zeit (Quelle: NAA).</p>
<p>Aber auch die Auflagen machen zu schaffen. Ein Minus von 5,3% an Wochentagen und 7,8% sonntags sind März 2008 im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen (ABC FAS-FAX). Autsch. Dennoch konnten die Vertriebsumsätze durch Preissteigerungen um 1,9% nach oben geschraubt werden.  Half aber alles nichts; der Gruppen-Umsatz sank um 5,7% auf 748 Millionen Dollar (von 786 Millionen Dollar im Vorjahr).</p>
<p>Und der Kapitalmarkt bewertet die Lage des Unternehmens kritisch. So sank der Börsenwert des Unternehmens von 7 auf 2,8 Millarden Dollar. Grund dafür ist, was so ziemlich an allen Schuld hat schaut man sich die heutigen Printmedien an: Der Publikumsschwund, dem nach ökonomischem Prinzip auch die Anzeigen-Dollar folgen. In den USA lese nämlich nur noch 19% der 18-34-Jährigen Zeitung bzw. haben sie mal in der Hand. Abonniert wird sie in dieser Zielgruppe kaum. Das hebt das Durchschnittsalter der US-Leser auf 55 Jahre.</p>
<p>Das bemerkte der Londoner Morgan Stanley Portfolio Manager Hassan Elmasry, als er sich mal die Unternehmen in seinem Fond besser anschaute und ihm viel vor allem auf, dass die NYT eine zweiklassige Aktienstruktur hat, die es der Sulzberger-Familie erlaubt mit nur 20% Klasse-A-Aktien über 70% Klasse-B-Stimmrecht zu haben. Dies zur Sprache gebracht brach ein kleiner Investoren-Krieg aus, der zunächst zum Verkauf der neun TV-Sender führte. In letzter Instanz, als die Sulzberger-Familie dem Druck der Investoren einfach nicht nachgeben wollte, verkaufte Morgan Stanley das 7,2%%-Klasse-A-Aktienpaket im Oktober 2007 und drückte den Aktienpreis dadurch auf ein Rekord-Tief von 15 $ (2002: 52$).</p>
<p>Also - Typisch für Zeitungsverleger: Das Glück wird im Internet gesucht. Da muss es doch irgendwo sein (erinnert mich immer wieder an <a href="http://youtube.com/watch?v=ED4VL7W6VdQ">Big Lebowski</a>). Und dort macht die NYT ja auch keinen schlechten Job; Reichweiten-mäßig. Die Umsätze können aber keine schwarze Zahlen schreiben geschweige denn den Sinkflug aus Print auffangen. Dazu kommt noch, dass das Wachstum der Online-Werbeerlöse zurückgeht: Von 31,5% 2006 auf 19,9% in 2007. Und mit Inhalten ist Online ja kein Geld zu verdienen.<br />
Um die Unabhängigkeit von Investoren zu bewahren (in meinen Augen ein legitimes Anliegen für ein journalistisches Medium) muss also der Aktienwert steigen (da alle anderen Einkünfte schrumpfen). Aber dazu muss es den operativen Profit (was am Monatsende übrig ist) von 8% auf den Branchenstandard von 13-22% anheben. Und wie macht man das: Man feuert; wie jetzt angekündigt 100 der 1,332 Mitarbeiter, in der Hoffnung die Börse schöpfe eben diese wieder. Aber da müssten die 100 der Anfang sein; nicht das Ende.</p>
<p>Was macht man also mit einer so wertvollen Marke, so viel Vertrauen und so vielen aufmerksamen Lesern in einer Unternehmung, die mit Papier auf das vermeintlich falsche Pferd gesetzt hat? Man sucht sich einen Käufer. Hier gibt es mehrere Szenarien, von von Warren Buffet über Rupert Murdoch (Washington Post Company) und Michael Bloomberg bis hin zu dem freien Markt bzw. einfach dem höchsten Bieter. Das verrückte ist ja, dass die Sulzbergs sich das durch die Aktienstruktur aussuchen können...</p>
<p>Die NYT wird also ein spannendes 2008 vor sich haben und wahrscheinlich mit einem neuen Besitzer in das neue Jahr gehen. Ich würde ja Folgendes machen:</p>
<ul>
<li>Weg vom Abo, hin zu einer flexibleren Zustellung mit Premium-Preis</li>
<li>Das Medien- und Markenportfolio endlich einmal strategisch verknüpfen</li>
<li>Stärker in ausländischen Märkten auftreten (vielleicht anderssprachige Ausgaben wie <a href="http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?rubric=Medien&#38;nr=22470#22470">WSJ</a>)</li>
<li>Das Internet als Eintrittspunkt in die Verlags-Markenwelt sehen und nicht als finale Destination</li>
</ul>
<p>Es gibt sicherlich noch weitere schlaue Gedenken, was die "Graue Dame" (Spitzname der NYT) so anstellen könnte, um wieder auf einen grünen Zweig zu kommen und doch nicht in fünf Jahren die Druckhäuser zumachen zu müssen. Aber so wie es heute aussieht ist das Szenario gar nicht mehr so weit weg; auch wenn börsennotierte Verlagsunternehmen immer noch 17% Umsatzrendite im Schnitt einfahren.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lokale Online-Werbung in USA]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=36</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 15:33:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
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<description><![CDATA[(AH) - Mal gute Nachrichten für und von den amerikanischen Verlegern. Ihre Homepages funktionieren ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Mal gute Nachrichten für und von den amerikanischen Verlegern. Ihre Homepages funktionieren einigermaßen. Zumindest sind sie die am besten laufenden lokalen Online-Angebote. Nach einer Studie des Beratungshauses <a href="http://www.borrellassociates.com/">Borrell Associates</a> gehen <a href="http://www.naa.org/PressCenter/SearchPressReleases/2008.aspx?pr=%7BAB5E53CC-B56A-4496-859D-38CA5458184A%7D&#38;p=1">27% der lokalen Anzeigen-Dollar</a> an die Zeitungs-Webseiten. Das sind über das Land und die Zeitungen hinweg kumuliert immerhin zwei Milliarden US-Dollar. Nicht schlecht. Lokal schafft keiner mehr. Und das Beste: 59% der Werbekunden werben NUR online; sind also neue Kunden, die für das Print-Produkt nicht zu gewinnen waren.</p>
<p>Und auch national sieht es gut aus; 1,1 Milliarden Dollar wurden den Zeitungen hier zugespielt. Das bestätigt klar <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/01/in-amerika/">meine Meinung</a> aus dem vorhergehenden Artikel, in dem vorhergesagt wurde, dass Zeitungen in zehn Jahren nur minimal online an den Werbeumsätzen beteiligt sein werden.</p>
<p>Aber von nichts kommt nichts: Daher haben die us-amerikanischen Zeitungen seit 2005 die Online-Verkaufsteams auf insgesamt 3,800 Mitarbeiter verdoppelt. Die sind den Online-Angeboten verschrieben und verkaufen diese exklusiv oder in Kombination mit anderen Medien. Heftig ist diese Erkenntnis (frei übersetzt):</p>
<blockquote><p>Zeitungs-Webseiten, die mindestens eine Verkaufsperson nur für Online-Werbung abgestellt haben, hatten im Durchschnitt 87% mehr Online-Umsätze als Verlage, die auf Print-Leuten im Online-Verkauf bauen.</p></blockquote>
<p>Das ist dramatisch; steckt doch so viel Potential in den existierenden Mitarbeitern. Würde da nur mal jemand den Schlüssel umdrehen und durchstarten...</p>
<p>Weitere Ausführungen und Gedanken auf Englisch gibt es im <a href="http://blogs.mediapost.com/research_brief/?p=1697">MediaPost Research Brief</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In Amerika...]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=34</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 21:16:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
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<description><![CDATA[(AH) - &#8230;wird es diese Woche nicht mehr besser für die Tageszeitungen. Nachdem der aktuelle AB]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - ...wird es diese Woche nicht mehr besser für die Tageszeitungen. Nachdem der aktuelle <a title="ABC" href="http://www.accessabc.com/">ABC</a> (Audit Bureau of Circulations, unsere IVW) <a title="ABC FAS-FAX-Report" href="http://www.accessabc.com/press/fasfaxrelease.htm">FAS-FAX-Report</a> kein gutes Licht auf die aktuellen Auflagen warf (ein Minus von 3,5% im Schnitt; ein Tief wie seit 62 Jahren nicht mehr) legen nun diverse Propheten weitere Schatten auf die Branche.</p>
<p>So beschreibt <a title="Huffington Post" href="http://www.huffingtonpost.com">Huffington Post</a> Kolumnist <a title="Death of Newspapers" href="http://www.huffingtonpost.com/henry-blodget/death-of-newspapers-puts_b_99423.html">Henry Blodget ein Szenario</a>, in dem die 42 Milliarden US-Dollar (das muss man mal ausschreiben: 42.000.000.000.000 - allein in den 50 Staaten der USA), die 2007 für Zeitungswerbung ausgegeben wurden, im Jahr 2017 komplett auf die anderen Medien umverteilt werden.</p>
<p>Als Gründe führt er auf (das übersetzte ich mal frei):</p>
<ul>
<blockquote>
<li>Die sinkenden Auflagen und Umsätze werden die Zeitungen weiter an Qualität verlieren lassen</li>
<li>Eine neue Generation mit "grünem Bewusstsein" (LOHAS galore) wird Zeitungen als verschwenderische Monster-Unternehmen ansehen</li>
<li>Die letzte Generation von Anzeigen-Verkäufern und -Käufern wird (aus)sterben und die folgenden Generationen werden sich fragen, wofür sie da eigentlich genau Geld ausgeben <em>("...und das wird echt eine bittere Situation vor allem in den lokalen Märkten, meine Meinung. Darum ist Local Search auch so ein wichtiges langfristiges Thema für die Zeitungen...")</em></li>
<li>Der finanzielle Druck wird steigen; Kapitalbeschaffung für einen gemolkene Cash-Cow ist schwierig und so wird den Zeitungen dir Pust bzw. das Papier ausgehen <em>(<a title="Lieber digital als dicht" href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/28/lieber-digital-als-dicht/">siehe Artikel über Capital Times</a>)</em></li>
</blockquote>
</ul>
<p>Er geht davon aus, dass das Geld nicht einfach verschwindet, sondern auf andere Medien aufgeteilt wird:</p>
<ul>
<blockquote>
<li class="first">Überlebende Zeitungen: $10 billion (25%)</li>
<li>Magazine: $0 (auf den Artikel bin ich gespannt...)</li>
<li>TV: $0 (ebenso auf diesen...)</li>
<li>Außenwerbung: $2 billion (5%)</li>
<li class="last">Digital: $30 billion (70%)</li>
</blockquote>
</ul>
<p>Weiterhin nimmt er an, dass Zeitungs-Webseiten nichts von den digitalen Dollars erhalten werden; nicht, wenn sie nicht sofort tiefe und schmerzende Änderungen einleiten (...da stimme ich leider zu...). Er begründet das damit, dass Zeitungs-Webseiten bereits langsamer wachsen als noch vor einem Jahr und auch bereits eine starke Kannibalisierung bei den nationalen Umsätzen zwischen Print und Online eingesetzt hat.<br />
Meine Gedanken:</p>
<p>Er geht davon aus, dass die Werbebudgets nicht wachsen. Das wird falsch sein. Es wird mehr Geld in 2017 ausgegeben werden als heute. Das mal ganz allgemein.</p>
<ol>
<li>Aus eigener Erfahrung in den USA und Deutschland weiß ich, dass Zeitungen nicht so lahm sind wie manch einer der Blogger denkt. Mehr Marken werden überleben und mehr Geld in die Online-Nachrichtenseiten der Zeitungsmarken fließen.</li>
<li>Es wird definitiv weniger gedruckte Zeitungen geben. Das sagte ja auch bereits <a title="Zeitungen im Zwangs-Umbruch" href="http://www.wuv.de/news/medien/meldungen/2008/04/92603/index.php">Wolfgang Blau</a>, Chefredakteur der ZEIT Online.</li>
<li>Zeitungen sind schon ganz schön resistent. Das Internet ist nicht die erste Krise oder der erste Umbruch, den sie trotz schlechter Prognosen überstanden. Als das Radio und das Fernsehen entstanden wurden sicher ähnlich lange Gesichter gezogen. Und auch in meiner Zeit in Verlagen führten technische Innovationen zu Zugzwang in den Verlagen. Die meisten davon gibt es heute (20 Jahre später) immer noch. Eigentlich alle...</li>
<li>Der Werbemarkt wird sich weiter verändern und in zehn Jahren werden weitere Medien hinzukommen. Das könnte "Gamevertisment" sein (Werbung in Computer- und Online-Spielen) oder "Viralvertisement" sein. Oder was ganz anderes. Denen würde ich pauschal gleich einmal 5% der Erlöse zuteilen (ungefähr das, was heute Mobile ausmacht).</li>
<li>Magazine und TV werden nicht in den nächsten 10 Jahren gänzlich verwelken. So schnell sterben die Besitzer dieser Endgeräte nun auch wieder nicht und ich will meinen neuen 42"-LCD-TV eigentlich auch noch eine Weile behalten (...und werde dann wohl oder übel auch Werbung darauf in Kauf nehmen müssen, denn von einem Premiere-Abo bin ich mental noch weit entfernt).</li>
</ol>
<p>Ich empfinde das Szenario also als stark überzogen; dennoch gibt es zu denken. Und wer mal so ein richtig fieses Rechenexempel lesen möchte, dem empfehle ich <a title="Its easy to say" href="http://www.alleyinsider.com/2007/8/its_easy_to_say">diesen Artikel</a> an echten Zahlen der New York Times. Bitte dabei sitzen und ein Glas Wasser griffbereit halten.</p>
<p>Meine Devise: Warm anziehen und hart durchkämpfen. Das Potential ist da.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freier Fall]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=26</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 15:05:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=26</guid>
<description><![CDATA[(AH) - Klagen die deutschen Verlage über einen Auflagenverlust von ca. 2% über dem letzten Jahr, s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - Klagen die deutschen Verlage über einen Auflagenverlust von ca. 2% über dem letzten Jahr, so gibt es in den USA dickere Tränen zu weinen: Bei 3,5% sollen die durchschnittlichen Auflagen-Verluste liegen; wochentags. Sonntag sogar bei 4,5%. Das tut sehr weh. Arg getroffen hat es dabei die New York Post, die Washington Post und die L.A. Times.</p>
<p><a href="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/05/circbygroup3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-35" style="float:left;" src="http://relevantmedianow.wordpress.com/files/2008/05/circbygroup3.jpg?w=131" alt="Auflagen-Report der ABC" width="131" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lieber digital als dicht...]]></title>
<link>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=25</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 20:31:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>medilicious</dc:creator>
<guid>http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=25</guid>
<description><![CDATA[(AH) - BIG DEAL&#8230; die erste Tageszeitung gibt das Papier auf und wird eine reine Online-Zeitung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) - BIG DEAL... die erste Tageszeitung gibt das Papier auf und wird eine reine Online-Zeitung. Alle finden das ganz spannend. Die <a href="http://www.nytimes.com/2008/04/28/business/media/28link.html?_r=2&#38;ref=technology&#38;oref=slogin&#38;oref=slogin">New York Times</a>, <a href="http://blogs.mediapost.com/online_minute/?p=1724">MediaPost</a> und unsere ganz Schnellen von <a href="http://www.turi2.de">turi2</a>. WIR haben hier mal die ganze Story dahinter:</p>
<ol>
<li>Die <a href="http://www.madison.com/tct/">Capital Times</a> in Madison, WI (USA) ist eine Nachmittags-Zeitung. Über die letzten Jahre haben diese Läden aufgrund von Unrentabilität einfach dicht gemacht. Zumeist (so auch in diesem Fall) wurden sie ohnehin bereits von einem anderen, großen Verlag einverleibt (in diesem Fall von der <a href="http://www.capitalnewspapers.com/">Capital Newspapers</a>, die auch die große Schwester <a href="http://www.madison.com/wsj/">Wisconsin State Journal</a> weiter verlegt).</li>
<li>Die Zeitung hat eine Auflage von gerade einmal 19.000 gehabt. Wahrlich kein Riese; die große Schwester hat wochentags 90.000 und am Wochenende 150.000 laut ABC.</li>
<li>Der Zeitung gehört keine eigene Druckmaschine. Ein wichtiger Fakt, der den Wandel wesentlich erleichtert. Die Mutter druckt insgesamt z<a href="http://www.capitalnewspapers.com/about/jobs/products.php">ehn Tageszeitungen</a> und mehrere Anzeigenblätter auf der Maschine.</li>
<li>Die Zeitung hat sich in den Jahren zuvor bereits ordentlich entlassen und geht jetzt sehr schlank ins Netz. Das muss sie auch, da dort nicht gerade das Umsatz-Schlaraffenland ist.</li>
</ol>
<p>Ich denke, dies war eine ganz nüchterne betriebswirtschaftliche Entscheidung und keinekulturell-evolutionärer Schritt in eine neue, bessere Welt.  Der Druck war  einfach nicht mehr rentabel und das gesparte Geld kann jetzt voll und ganz in Web-Strategien gesteckt werden.</p>
<p>Die Medien machen halt Schlagzeilen. Auch über Medien selbst... bin ja mal gespannt, was in den <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,549874,00.html">Verkauf</a> der <a href="http://www.shz.de">shz</a> gedeutet wird. Wahrscheinlich ein Bildungsgefälle Nord-Süd.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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