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	<title>nahverkehr &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/nahverkehr/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "nahverkehr"</description>
	<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 04:01:34 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Der tägliche Wahnsinn des Busfahrens]]></title>
<link>http://eritas.wordpress.com/?p=53</link>
<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 20:02:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>eritaS</dc:creator>
<guid>http://eritas.wordpress.com/2008/09/03/der-tagliche-wahnsinn-des-busfahrens/</guid>
<description><![CDATA[ Als ehemaliger Schüler - mit knapp zehn Jahren Busfahrerfahrung - gibt es schon einige Anekdoten z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE                           &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;                                                                                                                                            &#60;![endif]--> Als ehemaliger Schüler - mit knapp zehn Jahren Busfahrerfahrung - gibt es schon einige Anekdoten zu diesem Thema, die ich mal zum Besten geben will. <!--more--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Seit einiger Zeit haben wir nun auch die unglaublich hilfreichen und gleichzeitig enorm peinlichen „Busbegleiter“ an den Schulhaltestellen im Einsatz, die natürlich primär drauf achten sollen, dass die ganz kleinen Kinder nicht an der Haltestelle draufgehen. Ist ja auch im Prinzip erst einmal eine gute Sache, dass man Arbeitslosen eine Beschäftigung bietet (damit sie nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auftauchen). Jedoch ist es meiner Meinung nach keines Falls akzeptabel, wenn die Busmännchen sich dann aufspielen müssen, weil sie neon-farbene Jacken tragen und auf ihrem gestellten Auto selbstironisch „Sicherheitsdienst“ steht – man muss ja auch über sich selbst lachen können.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Um zu verdeutlichen wie wichtig sie doch sind, postieren sie sich dann an die Eingänge der Busse und kontrollieren, dass man auch nicht die Gitter umgeht – ein schweres Verbrechen, welches immer zwei der lustigen Gestalten zusammen verhindern müssen. Es gibt dann grausame ältere Schüler, die dieses unbegreiflich wichtige „Gebot“ dreist missachten. Infolgedessen muss man diese dann darauf hinweisen - diese Schüler, die eigentlich nur nach Hause wollen, einen scheiß Tag hatten und dann noch von jemanden auf so einen Schwachsinn aufmerksam gemacht werden. Nach dem Hinweis des aufmerksamen Schülers, dass da doch schon Leute den Weg versperren, wo er eigentlich hergehen sollte, kommt dann nur ein „Das sollst du trotzdem machen“. Anschließende Kommentare wie „Ich lass mir doch nichts von so einer unqualifizierten Person etwas vorschreiben“ vielleicht nicht unbedingt gerechtfertigt sind, aber man kann nachvollziehen warum dieser gewisse Schüler so reagiert hat.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Durch so ein Ereignis kann man schon mal die Achtung vor ungefähr 10 Neonleuchten Leuten verlieren. Dennoch wollten die Busvollstopfer (Anmerkung: unterbezahlte Arbeiter des informellen Sektors in Lima, die darauf achten, dass jeder Quadratzentimeter im Bus benutzt wird) sich noch weiter steigern, ja man muss sich ja wichtig fühlen (übrigens mit Funkgeräten aus dem Aldi, um eine Distanz von 75m zu überbrücken in der man die ganze Zeit Sichtkontakt hat) und nun auch noch anfangen die Karten zu kontrollieren. Ja, man sollte also nun als Schüler seine Busfahrkarte vorzeigen. Auch wenn man vorher einen super Tag hatte, hat man dann zwangsweise, geradezu automatisch, eine scheiß Laune.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Aus diesem Grunde wird der mündige Schüler auch nicht seine Karte vorzeigen. Wie erwartet kommt man damit natürlich auch durch, da sie ja keine Druckmittel haben. „Busfahrkarte?“ Leider haben sie da den falschen erwischt, der sich so etwas nicht gefallen lässt, also gehe ich stumpf weiter, der Busvollstopfer ist dann wohl so überrascht, dass mein Hintermann ihm versichert: „Hat er.“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Meiner Meinung nach ist es ja wirklich lobenswert, die die Busmännchen ein wenig auf die Kinder aufpassen, dass die nicht ganz untergehen, aber sich dann so aufzuspielen und gerade mir dann zu sagen, was ich zu tun hätte finde ich schon etwas peinlich. Die Beschäftigungstherapie ist ja auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit als Beruhigung für die zu Tode besorgten Eltern, aber mich soll man damit bitte ihn Ruhe lassen, ich habe kein Bedarf von solch uninteressanten Menschen angequatscht zu werden und mir meinen Tag versauen zu lassen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Eine andere Art von überbesorgten Eltern gibt es auch noch an anderer Stelle. Es gibt wirklich Leute die meinen Schülerlotsen wären in einem kleinen Ort von wesentlich weniger als 20.000 Einwohnern an einer Ampel von Nöten! Wenn es ein Zebrastreifen wäre oder einfach eine Stelle oder verkehrsleitende Systeme, dann könnte ich es absolut Nachvollziehen, aber ich kann mich einfach nicht vorstellen, dass jemand nicht vor einer roten Ampel halten würde, wenn da kleine Kinder herüberlaufen, aber wenn da eine alte Hausfrau steht, hält man natürlich viel eher an und nicht, weil ein Polizist da ja auch noch herumstehen muss, da er nichts besseres zu tun hat. Ich vermute auch dahinter steckt eine Art Beschäftigungstherapie oder vielleicht dient es auch der Gewissensberuhigung, damit man „ja etwas gemacht hat“. Ich kann es zumindest nicht verstehen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Auch die Mittel zur Geldbeschaffung des örtlichen Busunternehmens möchte ich mal anprangern. Das ist nämlich mehr als widerlich: Es werden passend zum Schulschluss „Fahrkartenkontrolleure“ eingesetzt, die die kleinen Kinder nach ihrer Busfahrkarte fragen. Wenn dieses Kind dann einen falschen „Zeitabschnitt“ mit sich führt (ist einmal im Monat zu wechseln, kann also schonmal vergessen werden), wird eine minimalistische Bearbeitungsgebühr von 7€ fällig, die man zahlen muss nachdem man Post bekommen hat, da das Kind seine Adresse angeben musste. Dieses Prozedere ist der Firma nach dazu da um zu prüfen, ob das Kind auch eine Busfahrkarte hat -<span> </span>eigentlich unschwer an dem falschen aber vorhandenen Zeitabschnitt zu erkennen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Da das alles sehr nach Berechnung abläuft und die Parasiten nur kommen, wenn es sich wirklich lohnt, ist es meiner Meinung nach ein widerwärtiges Handeln. Den Namen werde ich natürlich nicht nennen, würde es aber sehr gerne.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[öbb - winkelzüge auf kosten der pendler/innen]]></title>
<link>http://elisabethkerschbaum.wordpress.com/?p=372</link>
<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:35:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>elisabethkerschbaum</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die ÖBB-Bosse haben sich verspekuliert. Im letzten Profil fand sich ein Bericht über die rechtlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖBB-Bosse haben sich verspekuliert. Im letzten Profil fand sich ein Bericht über die rechtlichen Konsequenzen dieser Spekulationsgeschäfte. Fix ist nur, dass es die für die involvierten Manager nicht geben wird. Denn die Konsequenzen aus 600 Mio Verlusten aus Finanzgeschäften trägt in erster Linie der Personennahverkehr.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&#34;">Was wird jetzt aus der Nahverkehrsoffensive? Was ist mit dem verbesserten Angebot für PendlerInnen? Das Lächeln des Ministers genügt nicht, um die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs zu steigern, wenn PendlerInnen weiterhin in den Hauptverkehrszeiten wie die Sardinen in überfüllten Zügen stehen – und nötige Investitionen weiter auf den St.Nimmerleinstag verschoben werden! </span></p>
<p><!--more--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&#34;">Das besonders Ärgerliche an den Spekulationsverlusten ist, dass diese jetzt auf Kosten des Personennahverkehrs abgeschrieben werden. Von den 154,6 Mio, die 2007 zur Abdeckung der CDO-Verluste aufgebracht werden mussten, bekommt der Personenverkehr  mit 68 Mio Euro fast die Hälfte zu schlucken (63,4 Mio die Infrastruktur-Bau und damit teilweise indirekt auch der Personenverkehr, 23,2 Mio die Rail Cargo). Dazu kommt eine (gottseidank) nicht-durchgeführte Tarifanpassung, die im Budget aber nach wie vor fehlt. Minister Faymann wollte sie doch irgendwie aus dem Staatssäckel abgelten – aber das hat er in seiner Harmoniesucht inzwischen offenbar vergessen (um Budgets muss man bekanntlich streiten).</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ärger im ÖPNV]]></title>
<link>http://zuchthaus.wordpress.com/?p=222</link>
<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 11:13:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Itzhak Nussbaum</dc:creator>
<guid>http://zuchthaus.wordpress.com/2008/08/04/arger-im-opnv/</guid>
<description><![CDATA[Sehr geehrte Insassen,

Wir werden oft gefragt: &#8220;Itzhak, warum fahren Sie eigentlich noch Dros]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Insassen,<br />
<!--more--><br />
Wir werden oft gefragt: "Itzhak, warum fahren Sie eigentlich noch Droschke bei diesen Preisen? Steigen Sie doch auf den ÖPNV um.". Heute probierten Wir dies einmal aus, indem Wir Uns eine Monatskarte kauften.</p>
<p>Traurige Bilanz: Die Fensterscheiben waren verdreckt, so dass man nicht hinaussehen konnte, die Sitze waren verschmutzt, so dass Unsere weisze Hose völlig verdreckt war und die Ampeln waren trotzdem rot, so dass Wir ganze fünf! Minuten zu spät kamen.</p>
<p>Zur Kenntnisnahme</p>
<p>Itzhak Nussbaum</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[kreativen schreiben und großstädte]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/?p=482</link>
<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 14:49:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/2008/08/01/kreativen-schreiben-und-grosstadte/</guid>
<description><![CDATA[in den großen städten sammeln sich auf der ganzen welt immer mehr menschen. viele verlassen das la]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>in den großen städten sammeln sich auf der ganzen welt immer mehr menschen. viele verlassen das land, da sie ihre chancen nur noch in der großstadt vermuten. das ist oft genug ein trugschluss, und doch, die wanderung in die metropolen ist kaum zu stoppen.</p>
<p>dadurch leben, auch schon vor den wanderungen, menschen aller couleur in den citys. und die möglichkeiten der beobachtung sind vielfältig. allein eine fahrt mit einem nahrverkehrsmittel durch eine größere stadt kann einem die ganze bandbreite der bewohner nahebringen. man kommt in kontakt mit personen, die man, wenn man sich mit dem eigenen auto fortbewegt nicht sehen würde. zum beispiel berlin, 30 grad im schatten, viele sind in die sommerferien gefahren. man fährt mit der s-bahn.</p>
<p>umsteigen und man betritt einen wagon, in dem jemand steht, der ein beinahe vollständiges outfit in lack trägt. selber kurz vor dem hitzschlag fragt man sich, wie sich in dieser auch noch schwarzen montur überleben lässt. aber er macht einen lebhaften eindruck und erweckt nicht den anschein, dass er gleich umfallen könnte. dann auf dem weg zum tierpark ein vater mit seinem kleinen sohn. vati ist recht spät zu einem kind gekommen. und für heute ist ein ausflug in den tierpark geplant. der kleine junge ist aufgedreht und erzählt und fragt die ganze zeit. vati ist verschwitzt, hat keine lust mehr zu antworten und scheitert gerade an seiner rolle, die er wahrscheinlich nur in den ferien übernimmt. er weiß nicht mehr, wie er seinem aufgeweckten kind herr werden kann und läuft, kaum hält die u-bahn, beim aussteigen vorneweg, um ein wenig abstand zwischen sich und seinem weiterhin fragenden kind zu bringen. sein sohn will kontakt und fragt noch mehr und noch lauter.</p>
<p>so lassen sich bei einer fahrt dutzenden von geschichten finden. und manche gesichtsausdrücke oder gesten kann man fröhlich deuten. was mag ihr heute geschehen sein, dass sie so traurig aussieht? ob die zwei gerade streit miteinander hatten? in berlin empfiehlt es sich, sich einfach einmal in den s-bahnring zu setzen und eine stunde im kreis zu fahren. dann kennt man zwar noch nicht die stadt, man hat aber einen pool von geschichten, die nur auf ihre erzählung warten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[abkürzungen]]></title>
<link>http://1tba.wordpress.com/?p=65</link>
<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 20:05:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>1tba</dc:creator>
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<description><![CDATA[und weil wir grad über karlsruhe gelesen haben, hier noch ein hinweis an unsere journalisten von au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>und weil wir grad über karlsruhe gelesen haben, hier noch ein hinweis an unsere journalisten von auswärts: die abkürzung von <em>bundesverfassungsgericht</em> lautet <em>BVerfG</em>. ich benutze ausnahmsweise mal großbuchstaben, damit das klar wird. mit der abkürzung <strong>bvg</strong> bringt ihr die berliner nur zum schmunzeln. hier ist die<em> bvg</em> die <em>berliner verkehrsgesellschaft</em> und damit gängiger ausdruck für den täglichen wahnsinn on the road.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[VGN erhöht die Preise]]></title>
<link>http://frankennews.wordpress.com/?p=49</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 12:50:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>frankennews</dc:creator>
<guid>http://frankennews.wordpress.com/2008/07/16/vgn-erhoht-die-preise/</guid>
<description><![CDATA[Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) erhöht zum 1. Januar 2009 die Fahrpreise um durchschn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) erhöht zum 1. Januar 2009 die Fahrpreise um durchschnittlich 2,9 Prozent. Die MobiCard wird sogar um 6,7 Prozent teurer. <a href="http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=850736&#38;kat=11">Bericht</a></p>
<p><a href="http://www.bloggerei.de/?b=9420" target="_blank"><img src="http://www.bloggerei.de/bgpublicon.jpg" width="80" height="15" border="0" alt="Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Denkfaul]]></title>
<link>http://olaf61.wordpress.com/?p=954</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 04:25:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>olaf61</dc:creator>
<guid>http://olaf61.wordpress.com/2008/07/16/denkfaul/</guid>
<description><![CDATA[
Unberührt von der HAVAG.
Ja gibt es denn das? Trotz kletternder Benzinpreise, an denen die Regieru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://imageshack.us"><img src="http://img235.imageshack.us/img235/9364/norwegenmi9.jpg" border="0" alt="Image Hosted by ImageShack.us" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Unberührt von der HAVAG.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Ja gibt es denn das? <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&#38;atype=ksArtikel&#38;aid=1216012875400&#38;openMenu=1013016724285&#38;calledPageId=1013016724285&#38;listid=1018881578312,">Trotz</a> kletternder Benzinpreise, an denen die Regierung ein grosses Stück mineralölversteuert, steigen die Bewohner Sachsen-Anhalts nicht auf Busse und Bahn um! Wo darin doch der ganze Sinn Schwarz-Rot-Grüner Verarmungspolitik überhaupt besteht, die Leute aus ihren Autos zu zerren und in Hartz IV zu bringen. Kein Umdenken also, in einer Region, die von Arbeitslosigkeit gebeutelt wird, und deren Unternehmen ein hohes Mass an Flexibilität verlangen, die sich nicht nach Fahrplänen richtet. Ämter, Behörden und Energieversorger ausgenommen. Und was ist mit dem Rest? Dem, der nach Holland, Norwegen, Westphalen, in die Schweiz oder das schöne Österreich pendelt, um dort die Woche über zu arbeiten? Da, liebe Genossen der Verkehrsbetriebe, da liegen Eure Reserven. Nicht nur die Werktätigen kritisieren, die ihre Produktionsbetriebe erreichen müssen! Eine neue Nahverkehrsanbindung Halle - Bern, das ist es, was die Menschen wollen und Strassenbahnen, die sie im 20 Minutentakt dorthin befördern oder nach Norwegen. Dann steht einem Sieg im sozialistischen Wettbewerb um erhöhte Kapazitätsauslastungen nichts mehr im Wege.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[mittagsschlaf]]></title>
<link>http://1tba.wordpress.com/?p=40</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 18:17:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>1tba</dc:creator>
<guid>http://1tba.wordpress.com/2008/06/10/mittagsschlaf/</guid>
<description><![CDATA[
ich merke es an der äußerst verminderten aktivität in den blogs in meiner blogroll: der sommer m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://www.afg-deko.ch/images/IKEAsleeping.jpg" alt="bild von www.afg-deko.ch" width="339" height="254" /></p>
<p>ich merke es an der äußerst verminderten aktivität in den blogs in meiner blogroll: der sommer macht uns zu schaffen. es ist zu heiß, um wirklich kreativ zu sein. besondere qual ist es für mich im moment, wenn ich mich in öffentlichen verkehrsmitteln bewegen muss. nicht nur, dass ich in letzter zeit extrem unter sogenannten "betriebsstörungen" zu leiden hatte (in einer woche 3x bahn ausgefallen oder mehr als zehn minuten verspätung), wenn sie dann kommt, die bahn, ist sie überfüllt und furchtbar heiß. da will man sich vor den täglichen pflichten drücken und früher von der uni nach hause fahren, und dann wird man vom drängeln und drücken noch mehr mitgenommen.</p>
<p>dennoch: bei der hitze ist es schwer, einen ganzen tag den kopf anzustrengen, aber dabei still auf seinem hintern zu sitzen, zu denken, mitzudenken und zu lernen. es ist zu warm. es ist übernatürlich warm. mein gefährliches halbwissen über klima geht so: die etwa drei wärmsten jahre der letzten hundert jahre vielen alle innerhalb die letzten zehn jahre. soll heißen: in den letzten zehn jahren waren drei sommer heißer als alle hundert jahre zuvor. das sind schon fast mediterrane zustände. und da hats bei mir klick gemacht: wir brauchen in deutschland die einführung der <strong>siesta</strong>!</p>
<p>nix tut dem körper besser als nach dem mittagessen eine runde zu dösen, besonders wenn es heiß ist. die siesta ist in spanien und griechenland gang und gebe, aus auch einen schon etwas zurück liegenden türkeiurlaub weiß ich noch: mittags werden die schotten dicht gemacht. läden zu, rollos runter, dunkel, kühl und pennen. wer mag schon in der mittagshitze einkaufen gehen oder akten abheften? ganz zu schweigen von bauarbeitern oder hecken-verschneidenden ein-euro-jobbern, die zusätzlich zur hitze auch noch der knallenden mittagssonne ausgesetzt werden.</p>
<p>ich bin für liegeflächen an den unis, in büros, läden und wo überall sonst noch gearbeitet wird. und das übrigens nicht nur im sommer. auch im winter kennt man es: nach dem essen wird man müde, steht auch in einer <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2006-06/uom-wwc060106.php" target="_blank">studie der universität von manchester</a>. mittagsschlaf für alle!</p>
<p>PS: Das foto ist nicht ganz das was ich gesucht habe, trotzdem: ich erinnere mich mit freude an die berichterstattungen über die eröffnung vom ersten ikea in china vor ein paar jahren. damals fielen wohl erst jede menge chinesen ins ikea ein und dann pünktlich zur mittagszeit in die ausgestellten sofas und betten - in china macht nämlich angeblich die ganze gesellschaft mittagsschlaf.</p>
<p>(Bild von www.http://www.afg-deko.ch)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dieses Kribbeln im Bauch]]></title>
<link>http://olaf61.wordpress.com/?p=664</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 04:05:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>olaf61</dc:creator>
<guid>http://olaf61.wordpress.com/2008/06/03/dieses-kribbeln-im-bauch/</guid>
<description><![CDATA[
Fahrt mehr Busse und Bahn, in Berlin. Besonders mit der  U-Bahn-Linie 7 (Rathaus Spandau–Rudow).]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://imageshack.us"><img src="http://img71.imageshack.us/img71/9412/berlinerstrassenbahnwa3.jpg" border="0" alt="Image Hosted by ImageShack.us" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Fahrt mehr Busse und Bahn, in Berlin. Besonders mit der <span style="color:#000080;"> U-Bahn-Linie 7 (Rathaus Spandau–Rudow)</span>. Im sozialistischen Wettbewerb um den Kriminalitätsschwerpunkt auf der Schiene, kann die rot-rote Landesregierung stolz berichten, dass die U-Bahn-Linie 7 <span style="color:#000080;">den bisherigen Spitzenreiter U 8</span> abgelöst hat. Ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche rot-rote Kriminalitätspolitik der vergangenen Jahre.<span style="color:#000080;"> Insgesamt registrierte die Polizei 2006 bei der BVG 11 658 Straftaten. Mit 8285 gab es die meisten im Bereich der U-Bahn. 2286 waren es beim Bus und 1087 bei der Straßenbahn. Das waren 8,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. </span><span style="color:#000000;">Damit ist die Strassenbahn in Berlin das sicherste Transportmittel. Gleich gefolgt vom Dreirad, dem Roller, dem Fahrrad und dem Motorrad. Und in meinem Auto, das nur nebenbei, habe ich auch noch nie Vandalismus, Pöbeleien oder Gewalttätigkeiten erleben müssen. Ich lasse ja auch nicht jeden mitfahren. Aber das ist wieder eine Frage der sozialen Ungerechtigkeit. Da darf ich eben ausgrenzen, wen ich will. Vorerst noch.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><!--more--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:8pt;"><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/U-Bahn-BVG;art270,2542884"><span style="font-family:&#34;">http://www.tagesspiegel.de/berlin/U-Bahn-BVG;art270,2542884</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/NNo9Ti9-spk'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/NNo9Ti9-spk&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eineinviertel - zwölf - zu dreiviertel]]></title>
<link>http://chrizzonik.wordpress.com/?p=112</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 19:37:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>chrizzo</dc:creator>
<guid>http://chrizzonik.wordpress.com/2008/05/18/eineinviertel-zwolf-zu-dreiviertel/</guid>
<description><![CDATA[Normaler Weise oder besser außergewöhnlicher Weise an einem Tag und einer Uhrzeit ohne viel Verkeh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Normaler Weise oder besser außergewöhnlicher Weise an einem Tag und einer Uhrzeit ohne viel Verkehr würden der kleine Mann und ich max. zwölf Minuten mit dem Auto bis zur Musik- und Kunststunde benötigen. In letzter Zeit kommt das nur leider nicht mehr vor.</p>
<p><a href="http://chrizzonik.files.wordpress.com/2008/05/strase.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-114" src="http://chrizzonik.wordpress.com/files/2008/05/strase.jpg?w=300" alt="" width="300" height="222" /></a></p>
<p>Außer den Sommerferien von bis zu acht Wochen und den vierwöchigen Winterferien (jetzt im Juli) steht leider keine größere Ferienzeit in Sao Paulo mehr an. Und wenn wie die kommende Woche ein Feiertag mit einer Brücke ansteht, dann findet auch kein Unterricht statt und der geringere Verkehr hilft uns diesbezüglich nicht weiter.</p>
<p>Diesen Freitag hatte uns morgens um 9.15h der extrem zähfließende Verkehr eineinviertel Stunde gefangen genommen. Wir kamen viel zu spät zu unserer Malstunde, die übrigens insgesamt nur eine dreiviertel Stunde lang geht. Zurück ging es dafür recht zügig und wir benötigten "nur" eine halbe Stunde.</p>
<p>Gut zugegeben, mit den Uhrzeiten von 10h morgens und 17h nachmittags habe ich uns jetzt nicht die verkehrstechnisch _günstigsten_ Zeiten ausgesucht, weil sie zu nah an oder schon mitten drin in den Rush-Hour-Zeiten liegen. Nun bietet nur die Schule auch nicht unendlich viele Kurse in den Niveau-Stufen des kleinen Mannes an und die anderen Möglichkeiten scheitern an festem Krabbelgruppen-Treffen und auch an dem Rodízio-Tag meines Autos.</p>
<p>Jeder Wagen in Sao Paulo ob nun hier zugelassen oder nicht, darf an einem bestimmten Tag in der Woche nicht zu den Rush-Hour-Zeiten in einem recht großen Innenstadt-Bereich fahren. Dieser Tag richtet sich nach der letzten Ziffer auf dem Autokennzeichen (das Autokennzeichen bleibt auch beim Verkauf des Wagens immer bestehen). So haben zum Beispiel die Zahlen 1+2 jeden Montag ihren Rodízio, 2+3 Dienstags und immer so weiter bis zu 9+0 am Freitag.</p>
<p>Richtig Reiche, die aber noch nicht so reich sind, dass sie sich den Hubschrauber leisten könnten, haben einfach dementsprechend einen Wagen mehr zu Hause, so dass sie diese Regelung umgehen können.</p>
<p>In Sao Paulo wird jeden Tag die Staulänge im Stadtgebiet gemessen. Anfang des Jahres wurden Werte von um die 140km gemeldet, als es auf 160km anstieg war der Aufschrei in den Medien schon groß. Mittlerweile sind Meldungen von 260km erreicht.</p>
<p>Die Politik diskutierte darüber, die Laufzeit von Autokrediten gesetzlich auf nur noch 36 Monate zu dezimieren. Bisher kann man sein Auto in bis zu 100 Monaten abbezahlen, das sind 8Jahre... Dafür zahlt man natürlich auch Zinsen und der Wert, den man dann nach 8Jahren gezahlt hat, ist höher als der doppelte Wert den der Wagen jemals hatte, ganz zu schweigen davon, dass man natürlich nie so genau weiß, wie lang denn das Lebensalter des Autos wäre. Kaum diskutierten dies die Politiker, verzeichneten die Autohändler mehr als doppelt so viele Verkaufsabschlüsse wie üblicher Weise. Jeder wollte noch einmal ein Auto zu solch langen Kreditlaufzeiten holen.</p>
<p>Man mag sich lieber nicht ausmalen, was hier bei ähnlichen Problemen wie am Immobilienmarkt in den USA derzeit passieren könnte... Denn es ist auch nur ein Beispiel für die Lust an Kreditfinanzierungen der Brasilianer. Und der Konsumindex zeigte im letzten Jahr entsprechend der wachsenden Wirtschaft steigende Umsätze an.</p>
<p>So ca. 800 Neuzulassungen an Wagen hat die Stadt Sao Paulo täglich zu verzeichnen. Ich kenne leider nicht die Zahl der Abmeldungen.</p>
<p><a href="http://chrizzonik.files.wordpress.com/2008/05/altesauto1.jpeg"><img class="alignleft size-medium wp-image-113" src="http://chrizzonik.wordpress.com/files/2008/05/altesauto1.jpeg?w=300" alt="" width="300" height="202" /></a>Und auch, wenn ich alte Autos eigentlich zum Teil ganz schön finde, dann tut es der Stadt und der Umwelt wahrscheinlich sogar gut, wenn einige der alten Wagen von neuen umweltfreundlicheren abgelöst werden können. Allerdings fahren mittlerweile mehr als 6 Millionen Wagen in Sao Paulo... Dem stehen leider nur ca. 60km U-Bahnnetz gegenüber und die Busse stehen zu Rush-Hour-Zeiten ebenfalls auf ihren Exklusivspuren im Stau.</p>
<p>Im brasilianischen Portugiesisch gibt es einige Wörter für Verkehr und Stau wie z. B. trânsito, tráfego und lentidao, congestionamento und engarafamento. Fällt jemand noch mehr im Deutschen ein? Außer zähfließender Verkehr und stop and go?</p>
<p>Na jedenfalls habe ich jetzt einmal probehalber die beiden Kurse auf einen Nachmittag legen lassen, damit aus vier Fahrten nur noch zwei werden. Denn für eine Strecke deutlich mehr als eine Stunde Autofahrt steht in keinem Verhältnis mehr zu einer dreiviertel Stunde Spaß. Bald laufen die Kurse auch aus und dann werde ich mich wohl schweren Herzens (weil es so viel Spaß macht und beide Lehrerinnen einfach nur toll sind) von einem der Kurse trennen.</p>
<p><span style="color:#888888;">Foto von dem alten Auto wurde von der lieben Freundin, die im Januar zu Besuch gewesen ist, geschossen.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[WOW !!!!!!!!!]]></title>
<link>http://narhall.wordpress.com/?p=10</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 19:26:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Knäcke Blöd</dc:creator>
<guid>http://narhall.wordpress.com/2008/05/09/wow/</guid>
<description><![CDATA[Die Stockholmer Stadtverwaltung sucht für den stadteigenen Konzern SL (&#8221;Stockholms Lokaltrafi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stockholmer Stadtverwaltung sucht für den stadteigenen Konzern SL ("Stockholms Lokaltrafik", frei übersetzt "Stockholmer Kommunalverkehr") eine Partnerfirma die von 2009 an die Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbessern soll. Eines der Probleme hier in Stockholm ist, daß viele U-Bahnzüge einfach nicht pünktlich ankommen. Beispielsweise schaffen es nur 89% der Züge auf der "grünen" Linie geplante Ankunftszeiten einzuhalten. Die "rote" und "blaue" Linie sind da schon etwas zuverlässiger, mit Vergleichsziffern von 95% und 97%. Aber halt immer noch weniger pünktlich als U-Bahnlinien in anderen Grossstädten. Tokio bespielsweise, wo 99% aller Züge pünktlich ankommen obwohl man mit 3,8 Millionen Fahrgästen täglich dort ein vielfaches mehr an Passagieren transportiert als in der Schwedischen Hauptstadt.</p>
<p>Jetzt hat die europäische Tochtergesellschaft der Firma MTR aus Hong-Kong der Stockholmer Stadtverwaltung ein Angebot im laufenden Bewerbungsverfahren gemacht. Bei einem Besuch der Europabosse von MTR in Stockholm äusserte sich Jeremy Long, das höchste Tier, sich dann nicht nur zu mangelnder Pünktlichkeit sondern auch zum Thema "Sauberkeit" in den örtlichen Nahverkehrsmitteln. Ich zitiere wortwörtlich:</p>
<blockquote><p>Die Reinlichkeit in der Stockholmer U-Bahn ist nicht die allerbeste.</p></blockquote>
<p>Der gute Mann spricht mir aus der Seele. Man kann nur hoffen, daß sich dies mit der Übernahme einer ausländischen Firma zum Besseren änderen würde. Unter anderem hat auch die Deutsche Bahn Interesse angemeldet. Schau'n wir mal ....</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Volkskapitalvernichtung bei schlechtem Angebot]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=2483</link>
<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 08:59:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://blog.fdog.org/2008/04/15/volkskapitalvernichtung-bei-schlechtem-angebot/</guid>
<description><![CDATA[Die grundlegende Qualität des politischen Kompromisses wird bei der Bahnprivatisierung deutlich. Vi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die grundlegende Qualität des politischen Kompromisses wird bei der Bahnprivatisierung deutlich. Viel Geld und mehr Wettbewerb wären die Ziele gewesen. Das Ergebnis ist wohl kein Wettbewerb und auch sehr wenig Geld.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Wettbewerb führt zu hoher Effizienz, sparsamen Ressourcenverbrauch, einem breiten Angebot unterschiedlicher Dienstleistungen und zu niedrigen Preisen. Die Privatisierung eines Monopols maximiert dagegen den Kaufpreis für den Verkäufer, weil der Käufer sich die Beteiligung an einer fetten Monopolrente versprechen kann, die vom Nutzer und Verbraucher bezahlt werden muß, wobei das Angebot schmal und dürftig bleibt.</p>
<p>Der deutsche Finanzminister berichtet stolz in seinem Beteiligungsbericht, dass der Bund nach wie vor über 25% der deutschen DAX-Werte kontrolliert. Soviel zum Thema Marktwirtschaft.</p>
<p>Wie sich unterschiedliche Privatisierungen auswirken können, wird bei den Rechtsnachfolgern der deutschen Bundespost deutlich. Und auch, dass die Politik offensichtlich nicht mal richtig privatisieren kann. Denn langfristig ist die Wettbewerbsvariante der Monopolprivatisierung vorzuziehen. Sie führt zu einem besseren Angebot für die Kunden. Und der niedrige Kaufpreis wird durch eine Maximierung der Steuereinnahmen in der Zukunft ausgeglichen.</p>
<p>Den Anfang machte die Deutsche Telekom. Theo Waigel war hin- und hergerissen wie seine Nachfolger. Er versuchte sich im Spagat. Die Telekom wurde komplett verkauft. Zwar war der Mobilfunkmarkt Mitte der Neunziger Jahre bereits ein paar Jahre durch Lizenzen an Drittanbieter privatisiert, das Festnetz blieb bis 1998 allein  in der Hand des Monopolisten, der auch die gesamte Infrastruktur mit auf den Weg bekam.</p>
<p>Im Festnetz hat zwar die Wettbewerbsintensität erst 10 Jahre später zugenommen, die Telekom ist aber nach wie vor marktbeherrschendes Unternehmen (Marktanteil von über 33%). Ein weiterer Verlust ist für die Aktionäre desaströs, ordnungspolitisch aber wünschenswert. Angestossen wurde diese Steigerung der Intensität aber durch den technischen Fortschritt: Der Siegeszug des Internet-Protocols senkt die Abhängigkeit vom Festnetz und relativiert den Preis für die letzte Meile, der für Telekom-Wettbewerber genauso teuer ist wie für den Endverbraucher.</p>
<p>Anders verhält es sich bei der deutschen Post. Die hat ihr Briefmonopol behalten und finanziert damit allerlei Abenteuer in Amerika (DHL). Deren Verluste sind das wahre Verbrechen des Herrn Zumwinkel, der immerhin den Erhalt des Monopols per Mindestlohn hinbekam. Schließlich war auch im Interesse der Bundespolitik, dass dieses erhalten bleibt, damit der Wert des eigenen Portfolios nicht sinkt.</p>
<p>Bei der Bahn bleibt das Monopol inkl. Schienennetz beim Bund. Weil Private mit maximal 24,9% beteiligt werden sollen, sinkt der Wert der Beteiligung. Denn neben den Recht auf Beteiligung an den Gewinnen, die nicht erstes Unternehmensziel also nicht besonders hoch sind, ist für den Aktionär das Verfügungsrecht entscheidend. Und das soll durch erzwungene Marginalisierung verhindert werden. Private Monopole maximieren Gewinne. Staatliche Monopole vergeuden Ressourcen.  So sinkt der Wert des Papiers ins bodenlose.</p>
<p>Wettbewerb findet auch nicht mehr statt als bisher. Und damit gibt es keinen Druck auf den Monopolisten, seine Leistungen besser anzubieten. Dabei wäre es so einfach gewesen.  Das habe ich schon am <a href="http://blog.fdog.org/2007/09/17/auch-ein-privatisiertes-monopol-ist-ein-monopol/">17. September </a>skizziert:</p>
<p>Die Bahn wird in fünf Teile zerlegt und jedes Unternehmen wird einzeln an die Börse gebracht: Schienennetz und Infrastruktur, Betriebsgesellschaft (in der Wagenmaterial, Züge und Lokomotiven zusammengefasst werden, Nahverkehr, Fernverkehr und Güterbahn.</p>
<blockquote><p>Die Eigentümer von Schienennetz und Wagenmaterial sind an einer maximalen Auslastung ihres Eigentums interessiert und gewähren auch Wettbewerbern der bisherigen Bahn diskriminierungsfreien Zugang. Im Personenverkehr konkurrieren Nah- und Fernverkehrsgesellschaften. Beide verfügen über das Know-how, um sich gegenseitig Konkurrenz zu machen, etwa bei den Ausschreibungen der Länder für den Nahverkehr. Aber auch andere Anbieter, wie die Französische Connex hätten Zugriff auf Netz und Technik und könnten mitbieten. Für die diversen Privatbahnen, die mittlerweile entstanden sind, gilt das Gleiche.</p>
<p style="text-align:left;">So hätte der Bund mit einem Schlag erreicht, was auf der Schiene fehlt: Wettbewerb. Und die Länder hätten vermutlich verschiedene Anbieter, die sich um den subventionierten Nahverkehr bewerben würden. Im profitableren Nah- und Güteverkehr, gäbe es eine Vielfalt von unterschiedlichen Angeboten und vor allen Dingen käme es zu niedrigeren Preisen.</p>
</blockquote>
<p>So wie von der SPD beschlossen, minimiert man alle Vorteile, die eine Bahnprivatisierung gebracht hätte: Das Angebot bleibt gering, die Kosten hoch und die Monopolrente wegen geringem Einfluß der privaten Aktionäre niedrig, die deshalb keinen hohen Kaufpreis zahlen werden. Einen besseren Grund als dieses Ergebnis, der Politik möglichst viele Einflußmöglichkeiten zu entziehen, kann es nicht geben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es war einmal: Magnetbahn in Berlin]]></title>
<link>http://antiquar.wordpress.com/?p=31</link>
<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 03:10:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>antiquar</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die M-Bahn in Berlin, abgekürzt für Magnetbahn war ein Projekt der achtziger Jahre in West-Berlin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die M-Bahn in Berlin, abgekürzt für Magnetbahn war ein Projekt der achtziger Jahre in West-Berlin. Der Senat von Berlin beschloss 1980 den Bau einer Versuchsanlage. Im Juni 1984 konnte der Probebetrieb auf einer 600 Meter langen Teststrecke ohne Passagiere erfolgen. Diese führte vom Untergeschoß des U-Bahnhofs Gleisdreieck bis zur Tunneleinfahrt Höhe Bernburger Straße. Genutzt wurde die bestehende, wegen der Teilung der Stadt in diesem Abschnitt außer Betrieb befindliche Trasse der U-Bahn. Der Vorteil dieser Streckenführung war, dass ein Planfeststellungsverfahren nicht erforderlich wurde. Für die Weiterführung der Magnetbahnlinie in Richtung Kemperplatz, zur Philharmonie, mußte jedoch zeitaufwändig ein solches durchgeführt werden.</p>
<p>Zur 750-Jahrfeier Berlins im Jahre 1987 sollte eigentlich der Passagierbetrieb auf der 1,6 km langen Referenz- und Demonstrationsstrecke zwischen U-Bahnnetz und Kulturforum aufgenommen werden. Im April 1987 fielen jedoch zwei von vier Fahrzeugen einem Brandanschlag zum Opfer. Da mit den verbliebenen Fahrzeugen auch nach Reparatur der beschädigten Trasse ein regelmäßiger, zuverlässiger Betrieb nicht geleistet werden konnte, wurde die Eröffnung verschoben. Am 26. Oktober 1988 fand erstmals der Fahrbetrieb mit Passagieren statt. Ein Betriebsunfall führte zu weiteren Verzögerungen: Ein unbemannter Zug fuhr im Bahnhof Kemperplatz über das Streckenende hinaus und durchschlug die Glaswand des Bahnhofsgebäudes. Im Sommer 1989 ging die Teststrecke in den regulären, immer noch kostenlosen Fahrbetrieb, doch schon im November 1989 deutete sich das Ende an: Nach Öffnung der Grenzen war die M-Bahn ein Hindernis für die Aufnahme des U-Bahnverkehrs der U-Bahnlinie U2 auf dem Teilstück zwischen Gleisdreieck und Potsdamer Platz.</p>
<p>Der Senat genehmigte den Weiterbetrieb bis 1991. Damit sollte den Betreibern die Möglichkeit gegeben werden, eine Zulassung für den öffentlichen Personennahverkehr zu erhalten. Nach Erreichen der hierfür erforderlichen 100.000 km im Fahrgastbetrieb wurde am 18. Juli 1991 die Zulassung erteilt. Ab diesem Tag fuhr die M-Bahnlinie 1 zum normalen BVG-Tarif, bis schon nach wenigen Tagen am 31. Juli der Betrieb eingestellt wurde.</p>
<p>Überlegungen, den Flughafen Schöneberg, den Flughafen Tegel oder die Wasserstadt Spandau mit einer Magnetbahn anzubinden wurden schnell wieder aufgegeben. Alle anderen Interessenten, unter anderem aus Japan und Amerika sowie der Frankfurter Flughafen, entschieden sich aus unterschiedlichen Gründen gegen die M-Bahn.</p>
<p>Sie hatte bei geringerer Geräuschentwicklung einen niedrigeren Energieverbrauch als ein U-Bahnzug, bei einer Höchstgeschwindigkeitvon 80 km/h. Nach Herstellerangaben sind die Kosten für den Trassenbau wesentlich geringer als für eine Schienentrasse, bei größerer Flexibilität. Dennoch erinnert heute in Berlin nichts mehr an dieses innovative System.</p>
<p>Von August 1991 bis zum Februar 1992 wurde die Strecke demontiert und eingelagert, da man eine Weiterverwendung zunächst beabsichtigte. Anschließend wurde der Lückenschluß der U-Bahnlinie U2 angestrebt. Zunächst gab es im Wiedervereinigten Berlin zwei Linien dieser Bezeichnung, nämlich von Mohrenstraße zur Vinetastraße und von Wittenbergplatz zur Krummen Lanke. Zeitgleich mit einer Umsortierung im Kleinprofilnetz der U-Bahn wurden die beiden Teilstücke verbunden, nun fuhr die U2 von Vinetastraße bis Ruhleben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ÖPNV II]]></title>
<link>http://mediokra.wordpress.com/?p=15</link>
<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 21:21:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>mediokra</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute den Fehler begangen, ohne MP3-Player öffentlich zu fahren. Habe ich anscheinend schon ewig ni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute den Fehler begangen, ohne MP3-Player öffentlich zu fahren. Habe ich anscheinend schon ewig nicht mehr gemacht; war mir nämlich schon ganz entfallen, was die Leute dort von sich geben, was ich gar nicht wissen will (ich habe eine niedrige Fremdschämschwelle).</p>
<p>Ich will nicht wissen, dass ER nur Fernsehen geschaut hat, bevor er SIE kennengelernt hat. Was er seitdem macht, ist im Geplärr eines kleinen Mädchens untergegangen - vielleicht auch besser so.<br />
Oder das Mädel, das mit seinen Freundinnen Vorstellungsgespräch in der S-Bahn übt - klar, da gibt's auch keinen besseren Ort für. Der Knüller: Sie bewirbt sich als Erzieherin und sagt im Nebensatz, dass sie mit Kindern eigentlich nicht so gut kann. Noch Fragen?<br />
Und als ich aus der Bahn aussteige, läuft hinter mir einer her, der pausenlos hickst und rülpst!</p>
<p>Nie wieder ohne meinen kleinen Apfel!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erweiterung der S-Bahn Hannover]]></title>
<link>http://grenzzeichen.wordpress.com/?p=11</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 19:33:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>grenzzeichen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ab dem kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wird die S-Bahn der Landeshauptstadt Hannover um d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wird die S-Bahn der Landeshauptstadt Hannover um drei Linien erweitert:</p>
<ul>
<li>S3: Hannover - Lehrte - Hildesheim</li>
<li>S4: Verlängerung von Bennemühlen über Hannover hinaus über Messe/Laatzen - Sarstedt - Hildesheim</li>
<li>S6: Hannover - Burgdorf - Celle (Ohne Halt in Lehrte)</li>
</ul>
<p>Die bisherige S3 wird zur S7 die bisherige Bedarfslinie S6 wird zur S8.</p>
<p>Durch die Erweiterung wird Hildesheim über zwei Linien an das S-Bahn-Netz angeschlossen. Die alten Nahverkehrszüge werden durch moderne S-Bahn-Triebwagen ersetzt. Zur Zeit werden für die S-Bahn-Erweiterung 13 neue Triebwagen der Baureihe 425 gebaut. Außerdem werden die Stationen entlang der Strecken umgebaut, so dass ein barrierefreier Zugang zu den S-Bahn-Zügen möglich wird.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Reaktivierung der Begatalbahn]]></title>
<link>http://grenzzeichen.wordpress.com/?p=7</link>
<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 10:53:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>grenzzeichen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Kursbuchstrecke 404 wird in ihrem zentralen Abschnitt zwischen Lemgo und Barntrup als Begatalbah]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.lippebahn.de/kbs404.htm" title="Begatalbahn" target="_blank">Kursbuchstrecke 404</a> wird in ihrem zentralen Abschnitt zwischen Lemgo und Barntrup als Begatalbahn bezeichnet. Auf dem genannten Abschnitt fand seit einigen Jahren kein Zugverkehr mehr statt. Im vergangenen Jahr wurde jedoch ein erstes Teilstück im Stadtgebiet Lemgo reaktiviert. Die Züge der Eurobahn fahren nun über den vormaligen Endbahnhof Lemgo hinaus bis zum Haltepunkt Lemgo-Lüttfeld.</p>
<p>In diesen Wochen nun arbeitet die Landeseisenbahn Lippe an der Reaktivierung des Abschnittes von Lemgo-Lüttfeld bis Barntrup. Die Gleisanlagen werden vom Bewuchs befreit und die Technik der Bahnübergänge instand gesetzt.</p>
<p>Über die Fortschritte der Arbeiten berichtet unter anderem das <a href="http://blog.lippebahn.de/" title="Neues von der Eisenbahn in Lippe" target="_blank">Lippebahn-Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[NordWestBahn gewinnt Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen]]></title>
<link>http://grenzzeichen.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 10:37:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>grenzzeichen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH mitteilt, gewinnt die NordWestBahn die Aussc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH mitteilt, gewinnt die NordWestBahn die Ausschreibung der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen ("Bremer Stern").</p>
<p>Damit fahren ab Dezember 2010 bis 2021 die Züge der NordWestBahn auf den folgenden Linien:</p>
<ul>
<li>Bremerhaven-Lehe – Bremen Hauptbahnhof – Twistringen</li>
<li>Bremen Hauptbahnhof – Oldenburg – Bad Zwischenahn</li>
<li>Bremen Hauptbahnhof – Hude - Nordenham</li>
<li>Bremen-Farge – Bremen Hauptbahnhof – Verden</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen zum Ergebnis der Ausschreibung enthält die <a href="http://www.lnvg.niedersachsen.de/download/pi/2008-03-07.pdf" title="Regio-S-Bahn geht an NWB" target="_blank">Pressemitteilung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Streik]]></title>
<link>http://theiresiasweb.wordpress.com/?p=37</link>
<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 18:19:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>theiresias</dc:creator>
<guid>http://theiresiasweb.wordpress.com/2008/03/05/streik/</guid>
<description><![CDATA[Morgen kann ich endlich mal wieder ausschlafen. Denn meine täglichen Geschäfte, die mich derzeit i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;">Morgen kann ich endlich mal wieder ausschlafen. Denn meine täglichen Geschäfte, die mich derzeit in die Bibliothek führen, müssen ruhen. Auch die diversen Orgelbänke sind für mich unerreichbar. Man bestreikt in Karlsruhe und Umgebung das Straßenbahnnetz. Nicht etwa fünf Stunden oder so. Nein, was die Badener machen, das machen sie richtig: 24 Stunden läuft gar nichts mehr.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Für Ortsansässige gibt es <a href="http://www.kvv.de/kvv/aktuelles/426_2008_03_05.php?navid=2" target="_blank">hier</a> weitere Informationen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Schönen Urlaub wünscht</p>
<p style="margin-bottom:0;">Theiresias</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[hausarrest]]></title>
<link>http://1tba.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 23:47:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>1tba</dc:creator>
<guid>http://1tba.wordpress.com/2008/03/05/hausarrest/</guid>
<description><![CDATA[das alles überragende thema war heute auf arbeit, im email-verteiler der uni und in der kneipe der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>das alles überragende thema war heute auf arbeit, im email-verteiler der uni und in der kneipe der bevorstehende streik der berliner verkehrbetriebe. ab morgen, 05.03.2008 streikt die bvg für zehn lange tage. ein bvg-streik, das betrifft die u-bahn, busse und straßenbahnen berlins. lediglich die s-bahn, die zur deutschen bahn gehört, fährt. allerdings hat die bvg einen <a href="http://ygt-online.de/Streik/Streik.html" target="_blank">notverkehr</a> eingerichtet, damit man aus gebieten, die nicht von der s-bahn bedient werden, anschluss an den nächsten s-bahnhof bekommt. das tolle an diesem link ist, dass beim klick auf die einzelnen streckenabschnitte angezeigt wird, wann die notbahnen ungefähr fahren werden.</p>
<p>eigentlich ist so ein streik ja nichts unbekanntes, schließlich streikten vor nicht wenigen wochen erst die gdl (gewerkschaft deutscher lokführer) - da gab es nur notverkehr der s-bahn - und schließlich die bvg - u-bahnen, busse und straßenbahnen wurden <em>ersatzlos</em> gestrichen. ein riesenproblem könnte das ganze allerdings ab nächster woche werden, wenn sich <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahngdl6.html" target="_blank">diese meldung</a> bewarheitet: wenn gdl und bvg gleichzeitig streiken, fallen in berlin <strong>ALLE</strong> verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs aus.</p>
<p>Es bleiben dann fahrgemeinschaften, daumen raus, laufen, fahrrad fahren oder zu hause bleiben. klar würde ich dann am liebsten zu hause bleiben, aber für die arbeit muss ich mich wohl aufs rad schwingen. allerdings habe ich mit diesem <a href="http://bbbike.radzeit.de/cgi-bin/bbbike.cgi?begin=1" target="_blank">wunderbaren rechner</a> schon niederschmetterndes ausgerechnet: Der weg zur arbeit führt im kürzesten fall über hoplriges kopfsteinpflaster und ist trotz allem noch 11 kilometer lang - eine strecke für die ich bei 15 km/h laut dem rechner immerhin 50 minuten brauche. ganz zu schweigen davon, dass ich danach zu kaputt zum arbeiten bin.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fahrt mehr Bus und Bahn!]]></title>
<link>http://olaf61.wordpress.com/?p=195</link>
<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 05:07:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>olaf61</dc:creator>
<guid>http://olaf61.wordpress.com/2008/03/03/fahrt-mehr-buss-und-bahn/</guid>
<description><![CDATA[
Berlin ist eine Reise wert, da kann man was erleben. Zum Beispiel, wie der Busfahrer von türkisch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://imageshack.us"><img src="http://img117.imageshack.us/img117/8800/mordel4.jpg" alt="Image Hosted by ImageShack.us" border="0" /></a></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Berlin ist eine Reise wert, da kann man was erleben. Zum Beispiel, wie der Busfahrer von türkisch sprechenden Menschen abgestochen wird. In den Rücken. Nicht, dass das besser ist als von vorne, nur feiger. In Berlin scheint es sowieso Mode geworden zu sein, Busfahrer anzugreifen. Aber das nur nebenbei. Ich wette, gleich in den nächsten Tagen werden hunderte Türken auf friedlichen Demonstrationen ihre Abscheu vor dieser Bluttat bekunden.</font></p>
<p align="justify"><!--more--></p>
<p><a href="http://imageshack.us"><img src="http://img164.imageshack.us/img164/3857/feuerinludwigshafen1ij2.jpg" alt="Image Hosted by ImageShack.us" border="0" /></a></p>
<p align="justify"><font color="#000000"> So wie sie ihre Abscheu in Ludwigshafen bekundet haben, gegen den Schwelbrand, der nicht durch Brandstiftung ausbrach. Türken in Deutschland sind nämlich edle Menschen, die nur in Ruhe gelassen werden wollen, wenn sie Busfahrgäste terrorisieren. Eine nationale Eigenart, die sie komischerweise nur in Deutschland entwickelt haben. </font></p>
<div align="justify">
<blockquote>
<p align="justify"><font color="#000080">An der Ecke Oranienstraße/Adalbertstraße wurde der Bus voller und der Busfahrer ging nach oben, um die beiden Randalierer zur Rede zu stellen. "Es wurde tierisch laut" erzählt Claudia, der ganze Streit lief aber auf Türkisch ab, so dass sie nichts verstand.</font></p>
<p><font color="#000080">Dann kam der Fahrer mit den beiden Männern herunter und die Situation eskalierte sofort. Die beiden Randalierer stießen den Fahrer herum und auf seinen Sitz zurück. Zwei junge Frauen im Alter von Ende 20, eine Deutsche und eine Spanierin, erzählt Claudia, wollten dem Busfahrer helfen und forderten die Männer auf aufzuhören. Doch die Randalierer stießen die beiden weg, wobei die Deutsche auf den Boden fiel. Daraufhin schlugen die Männer weiter auf die Frau ein, die sich schließlich vor der Tür des Busses wiederfand, wo sie mit dem Kopf auf den Bordstein schlug, so Claudia. Die Freundin eilte hinterher und auch der Busfahrer versuchte sogleich einzugreifen, als die Männer die Frauen angriffen. Sofort zückte daraufhin einer der vermutlich 25-Jährigen ein Messer und stieß es dem Fahrer von hinten in die Hüfte. dann rannten die Täter davon.</font></p>
<p><font color="#000080">"Das ging alles superschnell", sagt Claudia. "Alle waren wie vor Angst versteinert." Dann schrie der Fahrer auf "Hilfe ich blute", drückte aber noch geistesgegenwärtig den Alarmknopf des Busses. Mehrere Fahrgäste riefen die Polizei, die mit einem Notarzt sehr schnell am Ort war. Die Ärzte sagten noch am Ort des Geschehens, die Verletzung des Fahrers sei nicht lebensbedrohlich, sagt Claudia. </font></p>
<p align="justify">&#160;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:8pt;"><a href="http://www.morgenpost.de/desk/1748621.html">http://www.morgenpost.de/desk/1748621.html</a></span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" align="justify">Auf dieser Seite wird von noch mehr Verbrechen in Nahverkehrsmitteln berichtet. Aber Handlungsbedarf für die Politik besteht nicht. Es gibt ja noch genug Autofahrer, so dass der Bestand des deutschen Volkes nicht durch diese  deutschfeindlichen Angriffe gefährdet ist und wie gesagt, noch diese Woche werden die Türken in Deutschland garantiert demonstrieren gehen, gegen die Gewalt gegen Busfahrer. Die sind so. Stolze Türken eben.</p>
<blockquote>
<p align="justify">&#160;</p>
</blockquote>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ÖPNV I]]></title>
<link>http://mediokra.wordpress.com/?p=9</link>
<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 11:24:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>mediokra</dc:creator>
<guid>http://mediokra.wordpress.com/2008/02/22/opnv-i/</guid>
<description><![CDATA[Wenn morgens die Fahrgäste alle an der Tür des Busses stehen, um an der Endhaltestelle auszusteige]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn morgens die Fahrgäste alle an der Tür des Busses stehen, um an der Endhaltestelle auszusteigen, die Tür aber nicht aufgeht, weil keiner den Stopp-Knopf betätigt hat und alle wie die Schafe im Viehtransport hinausschauen.<br />
Natürlich könnte der Busfahrer freundlicherweise auch die Türen öffnen, aber das ist halt München.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Begegnungen]]></title>
<link>http://raketengerede.wordpress.com/2007/12/30/begegnung/</link>
<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 20:51:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Giovanni</dc:creator>
<guid>http://raketengerede.wordpress.com/2007/12/30/begegnung/</guid>
<description><![CDATA[Ich dachte über die Worte des Unbekannten nach. Er sagte: &#8220;Die Welt sei komisch.&#8221;
Worau]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte über die Worte des Unbekannten nach. Er sagte: "Die Welt sei komisch."</p>
<p>Worauf ich erwiderte: "Sie sagen die Welt ist komisch?"</p>
<p>Ich war zu Fuß unterwegs, es war schon spät, es war 23 Uhr. Der Mann begegnete mir um 23 Uhr, Samstagabend. Er sei wütend, das waren seine Worte. Im Laufe des Gesprächs ergab sich auch der Grund für sein Wütendsein, er war an diesem Abend von mehreren Personen unhöflich angesprochen worden. Er habe auf einer Feier aushilfsweise bedient, er, der Sprachen studiert habe, sei auf diesen Verdienst als Kellner angewiesen. Er sei mehrfach von Seiten der Gäste angeraunzt worden, und gerade an diesem Abend habe er sich in einer wankelmütigen Position befunden, und nun trage er sich mit dem Welthader zu einem Freund, für den er von dieser Feierlichkeit eine Kleinigkeit Eßbares mitbringen würde. Aus seiner Jackentasche holte er eine zusätzliche Flasche Bier hervor.</p>
<p>"Heute abend bin ich wütend."</p>
<p>Ich war es an diesem Abend nicht. Mein Zustand war gut, so daß ich dem Mann ein paar Minuten meiner Zeit schenken konnte. Er fragte mich, was ich von Beruf sei. Ich antwortete ihm, ich sei Schriftsteller. Und er fragte, ob ich davon leben könne. Ich antwortete ihm, daß ich lebe. Und ob ich ihm meine Telefonnummer geben wolle. Und ich antwortete, vielleicht sprechen wir uns wieder einmal zufällig, und er reichte mir zum Abschied die Hand.</p>
<p>Etwas später stand ich so da, auf einem Bahnsteig. Ein Mann drückte auf den Sensor der S-Bahn-Tür, aber die Tür blieb verschlossen. Die Bahn stand drei Minuten an der Station, der Mann versuchte es wieder und wieder, aber die Tür ließ sich nicht öffnen. Es war dies um ca. 23.35 Uhr, dann setzte sich der Zug, den Mann stehen lassend, in Bewegung.</p>
<p>"Die Welt ist nicht nur komisch," dachte ich. Auch dieser Mann war an diesem Abend wütend.</p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://raketengerede.wordpress.com/files/2007/12/bahnhof_1.jpg" alt="bahnhof_1.jpg" /></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesundheit? Nein, WemahnGes-wiGes!]]></title>
<link>http://ulfrunge.wordpress.com/2007/12/11/gesundheit-nein-wemahnges-wiges/</link>
<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 23:07:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ulf Runge</dc:creator>
<guid>http://ulfrunge.wordpress.com/2007/12/11/gesundheit-nein-wemahnges-wiges/</guid>
<description><![CDATA[ 

Foto: © rolibi / PIXELIO 


Leben 155 – Dienstag, 11.12.07 
Mein Gegenüber niest. Die üblich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;font-family:'Dresdner Bank AG','serif';"> </span></p>
<p><img src="http://www.pixelio.de/data/media/117/rolibi02.jpg" alt="Straßenbahn" height="267" width="400" /></p>
<p><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';">Foto: © <a href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&#38;user_id=72956" title="rolibi">rolibi</a> / <a href="http://www.pixelio.de" title="PIXELIO">PIXELIO </a></span></p>
<table width="50%">
<tr>
<td><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"></span><strong><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';">Leben 155 – Dienstag, 11.12.07</span></strong><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"> </span></p>
<p><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"></span><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';">Mein Gegenüber niest. Die üblichen Nahverkehrsbazillen fliegen durch die Luft. Was einen nicht tötet, macht einen stark, denke ich so bei mir.</span></p>
<p><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';">Gesundheit-sagen-erzogenerweise setze ich zu „Gesundheit!“ an, will dem – wildfremden – Herrn gegenüber von mir meine Anteilnahme ausdrücken. Doch gerade noch rechtzeitig unterdrücke ich alle akustischen Funktionalitäten meines Klangkörpers, ertappe mich, wie ich ihm unsichtbar zunicke, aber er guckt gar nicht hin, niemand guckt hin, niemand hat meinen Fast-Faux-Pax bemerkt. </span></p>
<p><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';">Man sagt heute nicht mehr „Gesundheit!“. Man wünscht der anderen Person nichts Gutes, besser gesagt, man zeigt es nicht und sagt es nicht. </span></p>
<p><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';">Man tut nichts. Man ignoriert, dass das Gegenüber nicht genügend Beherrschung hatte, dass er alles in die Umwelt rausgeschleudert hat, was er so an Viren- und Bakterien-Mix zu bieten hat. Man stellt diese Person aber auch nicht in aller Öffentlichkeit mit einem verbindlich-unverbindlichen „Gesundheit!“, das eigentlich <strong>„Reiß Dich mal zusammen, bist nicht alleine hier, will nicht auch noch krank werden!“</strong> heißen müsste, bloß. Bloß gut, dass man neuerdings nicht „Krankheit!“ sagt, um seine Mördergrube zu erleichtern.</span></p>
<p><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';">In Gedanken werde ich zukünftig sagen: „WemahnGes-wiGes!“ Falls es mir dann doch mal laut rausrutscht, werde ich mich dann als heimlicher „Gesundheit!“-Sager outen, weil „WemahnGes-wiGes!“ steht für: </span></p>
<p><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';">„<strong>We</strong>nn <strong>ma</strong>n <strong>h</strong>eute <strong>n</strong>och <strong>Ge</strong>sundheit <strong>s</strong>agte, <strong>w</strong>ürde <strong>i</strong>ch <strong>Ge</strong>sundheit <strong>s</strong>agen!“ </span></p>
<p><span style="font-family:'Verdana','sans-serif';">© Ulf Runge, 2007 </span></td>
</tr>
</table>
<p><a href="http://technorati.com/faves?sub=addfavbtn&#38;add=http://ulfrunge.wordpress.com"><img src="http://static.technorati.com/pix/fave/btn-fave2.png" alt="Add to Technorati Favorites" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:normal;">&#160;</p>
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</item>

</channel>
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