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	<title>migrationshintergrund &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/migrationshintergrund/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "migrationshintergrund"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 08:50:44 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Die Zahl der nicht schulfähigen Kinder in Berlin steigt]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/?p=261</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 08:33:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Zahl der nicht schulfähigen Kinder in Berlin steigt
 
Allein in Kreuzberg ist ein Drittel der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Die Zahl der nicht schulfähigen Kinder in Berlin steigt</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:18pt;margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Allein in Kreuzberg ist ein Drittel der Fünf- und Sechsjährigen noch nicht reif für die 1. Klasse. Besonders Kinder mit Migrationshintergrund haben Defizite. Eingeschult werden sie trotzdem.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Dietrich Delekat, Leiter des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes in Kreuzberg :</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:18pt;margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">"Weißt du denn, wo du wohnst?", fragt er den Jungen. Yassin schüttelt den Kopf. Delekat vermerkt wieder etwas auf einem Zettel. "Und was ist das?", fragt er den Jungen dann und zeigt auf ein Bild mit einem Stapel Bücher. Yassin schaut einen Moment hin, dann zuckt er mit den Schultern und schweigt. Dietrich Delekat schreibt noch einmal eine "0". "Wahrscheinlich hat Yassin noch</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">nicht oft einen Stift in der Hand gehabt", sagt Delekat, "seine Deutschkenntnisse sind nur rudimentär".</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"><span> </span>In der Kita war er nur die vergangenen zehn Monate, er hat sieben Geschwister und zu Hause wird Arabisch gesprochen. Seine Eltern haben keinen Schulabschluss, sind arbeitslos.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Delekat hat herausgefunden, dass insgesamt 53 Prozent der Kreuzberger der Unterschicht - also der bildungsfernen – angehören.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Bei den Türken hingegen zählen 77 Prozent zur Unterschicht und nur 5 Prozent zur Oberschicht</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Zitat/Auszug</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;line-height:18pt;margin:0;"><strong><span style="color:black;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Donnerstag, 19. Juni 2008 04:00</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><a href="http://morgenpost.berlin1.de/berlin/article571890.html"><span style="font-size:small;color:#800080;font-family:Times New Roman;">http://morgenpost.berlin1.de/berlin/article571890.html</span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:red;"><span style="font-family:Times New Roman;">Nicht das Bildungssystem ist eine Katastrophe sondern die vielen nicht schulfähigen Kinder. Da sie aber trotzdem in eine normale Grundschule eingeschult werden müssen schulfähige Kinder darunter leiden. Die nichtschulfähigen Kinder gehören auf eine Hilfsschule.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:red;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:red;"><span style="font-family:Times New Roman;">Felix</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues von Pro Gelsenkirchen]]></title>
<link>http://progelsenkirchen.wordpress.com/?p=33</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 13:10:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>progelsenkirchen</dc:creator>
<guid>http://progelsenkirchen.wordpress.com/?p=33</guid>
<description><![CDATA[
Über das Internetcafe an der Turfstraße/ Ecke Buerer Straße mehren sich die  Beschwerden.
Wenn a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<div><span><span>Über das Internetcafe an der Turfstraße/ Ecke Buerer Straße mehren sich die  Beschwerden.</span></span></div>
<div><span><span>Wenn andere schlafen drehen <strong><span style="color:#ff0000;">Migrantenbanden</span></strong> erst richtig auf.  Mehrere  Anwohner berichteten über massive Lärmbelästigungen. Dabei führen sich 2-3  jugendliche Migranten auf, als wäre sie ein ganzer Mob. Bei den 2-3 Personen  bleibt es nicht. In nur einigen Minuten vermehren sich die Ruhestörer  rasant.</span></span></div>
<div><span><span>Der Mob pendelt zwischen dem Internetcafe und der Eckkneipe. Die Polizei  schreitet teilweise erst nach 30-40 Minuten ein. Wenn die Randalierer nicht  schon weg sind, interessieren sie sich auch kaum für die Polizeibeamten. Die  Polizei ist sehr höflich und fordert die Randalierer mit Worten auf wie "Es wäre  schön, wenn..:" den Platz zu räumen.</span></span></div>
<div><span><span><strong><span style="color:#ff0000;">Nachdem der Migrantenmob </span></strong>dann in die Buerer Straße ausweicht und wartet,  bis die Beamten wegfahren, wird sich wieder vor dem Internetcafe positioniert  und weiter randaliert. </span></span></div>
<div><span><span>Neben "Showkämpfen", die auf dem "Handy" aufgenommen werden, kann man u.a.  auch verschiedene "Dinge" gegen Geld erwerben.</span></span></div>
<div><span><span>Interessant ist die Stellungnahme bzw. Meinung des Ordnungsamtes. </span></span></div>
<div><span><span>"Man kann ja die Polizei rufen.", war die Antwort auf die Frage, was man  gegen die ständige Lärmbelästigung machen könnte.</span></span></div>
<div><span><span>Der Anwohner, der Arbeitnehmer (muss z.B. morgens um 05:00 Uhr aufstehen)  hat also die Möglichkeit, <span style="color:#ff0000;">sich von den randalierenden Ausländer</span> bzw. <span style="color:#ff0000;">"Deutschen  mit Migrationshintergrund"</span> in der Nacht wecken zu lassen. Danach kann er dann  die Polizei rufen und wieder in Ruhe einschlafen. Ersetzt der Mob als das  Sandmännchen. </span></span></div>
<div><span><span> </span></span></div>
<div><span><span>Es kann doch nicht sein, dass unsere Bürger sich ständig von den Chaoten  geweckt werden und die Ordnungsdienste schauen nur zu. </span></span></div>
<div><span><span>Mittlerweile bekommen wir Zustände<span style="color:#ff0000;"> wie in Südafrika </span> in Deutschland; wenn  man als Beamter aber nur am Schreibtisch sitzt, bekommt man so etwas nicht  mit.</span></span></div>
<div><span><span>Pro NRW fordert ein stärkeres Einschreiten gegen die nächtlichen  Randalierer!</span></span></div>
<div><span><span>Gelsenkirchen, den 10.06.2008</span></span></div>
</blockquote>
<div>Manchmal, zeigt er sein "wahres Gesicht"</div>
<div>Übrigens die Worte "<span><span><strong><span style="color:#ff0000;">Migrantenbanden und </span></strong></span></span><span><span><strong><span style="color:#ff0000;">Migrantenmob" </span></strong></span></span> gibt es im "deutschen Sprachgebrauch" nicht!</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Streit ums Butterbrot :islamisch unkorrekten Belag]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/?p=216</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 18:30:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/?p=216</guid>
<description><![CDATA[Streit ums Butterbrot :islamisch unkorrekten Belag

Kürzlich in einem Köln-Ehrenfelder Kindergarte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span><span style="font-size:small;">Streit ums Butterbrot</span></span></strong><strong><span style="font-size:18pt;"> </span></strong><span style="font-size:small;"><strong><span>:</span></strong><strong><span>islamisch unkorrekten Belag</span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><strong><span>Kürzlich in einem Köln-Ehrenfelder Kindergarten: Eine Mutter ohne Migrationshintergrund  wird von der Gruppenleiterin ihres Kindes zum Gespräch gebeten. </span></strong><strong><span>Gespannt, um was es sich handeln würde, erschien die Mutter zum vereinbarten Termin. Was man bloß von ihr wolle, dachte sich die besorgte Mutter?</span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Die Erzieherin kam direkt zur Sache, es ginge um ihr Kind und genauer gesagt um den Belag des Butterbrotes. Zukünftig solle es die Mutter unterlassen, ihrem Nachwuchs politisch bzw. islamisch unkorrekten Belag auf’s Brot zu legen. Dies gelte insbesondere für die von ihrem Sohn so geliebte Salami-Wurst!</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Nach verdutztem Schweigen legte die Erzieherin nach: Ob sie denn nicht wisse, daß Muslime keine Nahrungsmittel, die vom Schwein ihren Ursprung haben, verzehren dürfen,</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>und daß diese sich provoziert fühlen würden, wenn einheimische Kinder Wurstwaren essen, die nicht islamkonform sind? Sie, die Erzieherin, müsse zukünftig auf Unterlassen bestehen! </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Ersatzweise empfahl die Pädagogin, Käseprodukte auf’s Pausenbrot zu legen.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Die verärgerte Mutter erwiderte: Mein Kind ißt, was ihm schmeckt, unabhängig von der Frage, ob Muslime deshalb beleidigt sein könnten!</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Da es zu keiner Einigung kam, hat sie ihr Kind aus dem Kindergarten abgemeldet.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Der Vorfall wurde der pro-Köln-Fraktion im Ehrenfelder Rathaus geschildert, und diese wird den Fall im Jugendhilfeausschuß des Rates der Stadt Köln zum Thema machen und von der Stadtverwaltung verlangen, daß sich solche Vorfälle in den Kindergärten der Stadt Köln nicht wiederholen.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span>Dazu sagt der Vorsitzende der Ehrenfelder pro-Köln-Fraktion, Jörg Uckermann: „Jeder kann essen, was er will, ohne vorher zu fragen ob er dadurch möglicherweise religiöse Gefühle anderer Menschen verletzt. Dies ist unser aller gutes Recht! Wehret den Anfängen - Integration setzt die Bereitschaft zur Anpassung voraus! Und zwar an unser deutschen Sitten und Gebräuche.“ </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span><span style="font-size:small;">Übrigens: Letzte Woche mußte in der angeblich laizistischen Türkei der letzte Schweinemetzger von Istanbul schließen. Ihm wurde die Ausübung seines Gewerbes verboten, weil sie mit dem Islam nicht zu vereinbaren ist.</span></span></strong></p>
<p style="margin-bottom:0;"><strong><span><span style="font-size:small;">2. Juni 2008:</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></strong><strong><a href="http://www.pro-koeln-online.de/artikel08/butterbrot.htm"><span style="font-size:small;color:#800080;font-family:Times New Roman;">http://www.pro-koeln-online.de/artikel08/butterbrot.htm</span></a></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Zitat :</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span><span style="font-size:small;">und daß diese sich provoziert fühlen würden, wenn einheimische Kinder Wurstwaren essen, die nicht islamkonform sind?</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span></span></strong></p>
<div><strong><span></span></strong></div>
<p><strong><span><span style="font-size:small;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:#ff0000;"><span style="font-family:Times New Roman;">Wenn es den zugewanderten Muslimen hier nicht gefällt können sie jederzeit wieder in ihre Heimat fahren.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:#ff0000;"></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:#ff0000;"><span style="font-family:Times New Roman;">Felix</span></span></strong></p>
<div><strong><span></span></strong></div>
<p><strong><span><span style="font-size:small;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p> </p>
<p></span></span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p> </p>
<p></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:14pt;color:#ff0000;"><span style="font-family:Times New Roman;">Felix</span></span></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Man kann sich das Denken auch ersparen]]></title>
<link>http://michaelthurm.wordpress.com/2008/05/05/man-kann-sich-das-denken-auch-ersparen/</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 08:06:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>farbfilmvergesser</dc:creator>
<guid>http://michaelthurm.wordpress.com/2008/05/05/man-kann-sich-das-denken-auch-ersparen/</guid>
<description><![CDATA[Entgegen der Behauptung von PI, lese ich im Fritz Hausjell-Interview keine unmitelbare Forderung nac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Entgegen der Behauptung von <a href="http://www.pi-news.net/2008/05/wiener-professor-fordert-pressezensur/">PI</a>, lese ich im Fritz <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3323930">Hausjell-Interview</a> keine unmitelbare Forderung nach Pressezensur. Von den anderen Blödheiten bei PI ganz zu schweigen, aber trotzdem Danke, dass das Thema aufgegriffen wird.</p>
<p>Hausjell appeliert eher an so etwas wie die "Selbstverantwortung" der Medien, die sich der Flachgeistigkeit einiger Leser anpassen sollen. Also Selbstzensur statt Rotstift. Nur weil die Leserschaft die Berichterstattung so wahrnimmt, als wären "die meisten Kriminellen [...]  Ausländer" , ist es noch nicht zwangsläufig der Fehler des Mediums.</p>
<p>Aber Hausjell hat ja recht: "Man muss sich aber dessen bewusst sein, dass so bei der  Leserschaft vermittelt wird, die meisten Kriminellen seien  Ausländer"</p>
<p>Aber die Konsequenz der Selbstzensur ist doch etwas Unsinnig, gerade in einer Welt in der jede Information über das Netz zu bekommen ist. Die Nichtnennung des Herkunftslandes von Kriminellen wäre etwa so sinnvoll wie die Selbstbeweihräucherung des KURIER, der ganz stolz ist keine Namen und keine Bilder zum Fall von Amstetten zu bringen.</p>
<p>Ich war anfangs begeistert, dass sie der Kurier es unterlassen hat, aber sich dann auf so blöde Art noch damit zu brüsten naja...</p>
<p>Bleibt der Ansatz von Hausjell: "Die Politik muss sich eine Antwort auf Kampagnenjournalismus   überlegen. Das betrifft auch  die Frage der Vermittlung von Medienkompetenz, die endlich in den Schulen  Pflichtfach werden soll."</p>
<p>Da kann ich nur Zustimmen, obwohl mich der begriff der "Pflicht" tief ins liberale Herz trifft. Aber wenn ich das junge Volk dazu bringe darüber nachzudenken, WARUM eine Zeitung etc. etwas schreibt/nicht schreibt, könnte schon viel gewonnen sein...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[068. Der Ausländerbeirat empfiehlt: Maulkorb. Politisch korrekt]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=140</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:07:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=140</guid>
<description><![CDATA[068 
Modischer Maulkorb in der 
in der Kommunalpolitik. 
… schweig 
fein still! 
„Resolution geg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:silver;">068 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Modischer Maulkorb in der </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">in der Kommunalpolitik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">… schweig </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">fein still! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Resolution gegen die Ethnisierung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">von Jugendkriminalität verabschiedet“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Aus mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz dringt Erstaunliches aus dem multikulturell inspirierten Bereich unserer kommunalen Hinterzimmerkultur an mein Ohr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Tagesordnungspunkt etlicher Stadträte, Stadtjugendringe, Ausländerbeiräte und Runder Tische zur Gewaltprävention zwischen Januar 2008 und April 2008 war es ganz offiziell, eine Resolution zu verabschieden, die eine jede Nennung ethnischer Etikettierungen zu vermeiden zum Ziel hatte. Vollmundig ließ und lässt man hören: „Verabschiedung einer Resolution gegen die Ethnisierung von Jugendgewalt!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mit Betroffenheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Was geht hier vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Um eine Senkung der Straftaten geht es nicht, jedenfalls nicht erklärtermaßen. Das allerdings versteht sich nun wirklich nicht von selbst. Man könnte den Verantwortlichen Damen und Herren aus Stadt- und Integrationsräten nun mit Fug und Recht vorwerfen, junge Menschen nicht davon abhalten zu wollen, auf die sprichwörtliche schiefe Bahn des mindestens vorübergehend außerhalb der Gesellschaft stehenden Straftäters zu geraten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer nicht mehr „ausländische Jugendliche“ sagen will, ja, genau, ganz speziell: Türkische Jugendliche und durchaus auch unter Nennung der sehr wohl relevanten „ethnoreligiösen“ Identität: Muslimische Jugendliche, der will die „drohende“ Interpretation vernebeln, zwischen traditionell türkischer oder traditionell islamischer Erziehung und Jugendstraftaten bestehe ein Zusammenhang. Der will uns möglicherweise ja auch Sand in die Augen streuen, zwischen einerseits türkischem Nationalismus („Graue Wölfe“) oder auch radikalem Islam und andererseits kriminellen Karrieren junger Migranten bestünde kein Kontext. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer kann Interesse an einem solchen Vorgehen haben? Es sind in allen mir bekannt gewordenen Fällen Menschen mit Migrationshintergrund, reden wir deutsch: Es sind kommunalpolitisch aktive und lokal längst „namhafte“ Türkinnen und Türken und Musliminnen und Muslime, die, dienstbereit unterstützt von nichtmuslimischen Ur-Deutschen Gutmenschen aus der Kinder- und Enkelgeneration der blinden Fremdenfreunde der Siebziger Jahre, diesen politisch korrekten Vorschlag gemacht haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die diesen Vorschlag in unsere verschiedensten kommunalen Gremien eingebracht haben. Womöglich auch in Ihrer Stadt. Halten Sie die Augen offen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wo können die Risiken liegen. Ist es nicht nett und human, auf die potentielle Augen- und Haarfarbe des Messerstechers, Vergewaltigers oder bekennenden Antisemiten nicht eingehen zu können, weil die entsprechende „ethnische“ Information nicht länger herausgegeben werden darf oder weil sie, falls doch seitens irgendwelcher „Rassisten“ oder „Islamophoben“ durchgesickert, sie keine Sekunde und keine Silbe mehr Verwendung finden darf in rheinischen Rathäusern, stadtteilarbeiterischen Viertelkonferenzen, Stadtjugendringen und Ausländerbeiräten? Werden die Jungs handzahm und brave Staatsbürger, wenn man sie nur nicht beleidigt und an ihr Türkentum oder Muslimsein erinnert? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">All das ist sicherlich nicht der Fall. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer wirklich erreichen will, dass die jungen Türken, Kurden, Marokkaner und Libanesen tauglich werden für diese Gesellschaft, der nennt, im Falle eines gravierenden Fehlverhaltens, sie und ihre islamische Gegenwelt beim Namen. Der nennt ihre vormoderne Mädchen- und Jungenerziehung beim Namen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es ist ein Armutszeugnis, dass, wie in diesem Monat in vielen Kommunen zwischen Mainz und Münster geschehen, der Impuls für ein solches, die Verfestigung der Parallelgesellschaft leider wohl geradezu garantierendes „unter den Teppich Kehren“ in mehreren Fällen ausgerechnet von den Vorsitzenden Ihres Ausländerbeirates beziehungsweise Ihres Integrationsrates ausgegangen ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer Präventionsarbeit machen will ist auf Transparenz angewiesen! Wer türkischen und muslimischen Familien mit ihrer traditionell reichlich problematischen gewaltreichen und frauenunterdrückerischen Kultur und Erziehung Spielräume vergrößern helfen will, der muss darauf bestehen, Straftaten selbstverständlich auch – nicht nur, aber immer wieder auch – als türkisch-antikurdisch oder muslimisch-antisemitisch zu bezeichnen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wem daran gelegen ist, dass die männlichen türkisch-muslimischen Sprösslinge sich zu Recht auch außerhalb der Mauern deutscher Gefängnisse befinden, der nenne die Ethnie, der nenne das „Milieu“ beizeiten beim Namen. Präventiv, wie man so sagt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch wenn der Täter zehn oder zwölf Jahre alt ist. Das ist in etlichen unserer Straßen das Alter, in dem seine Schwester gerade zwangsverheiratet wird. Ach so, das ist schon wieder ethnisiert. Und nicht differenziert genug. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Einbringer der Resolution hatten die Dreistigkeit, noch nicht einmal abzustreiten, dass es die Kriminalfälle der jungen „ethnischen“ Straftäter gibt. Oder sogar massenhaft gibt. Sie wollen einfach verhindern, dass es jemand wagt, das Thema beim Namen zu nennen. Damit aber grenzen sie aus, damit verbauen sie einer neuen Generation den Weg in ein Leben jenseits der Devianz der Straffälligkeit. So etwas nenne ich rassistisch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der entstehende Leidensdruck trifft die „konsequent Nichtintegrierbaren“, die jungen Straftäter mit Migrationshintergrund. Er sucht sich jedoch in größerem Umfang einen zusätzlichen und ganz anderen Weg. Denn wenn die Nichttürken und die Nichtmuslime auch in unserem Stadtviertel nicht länger sagen dürfen, von wem sie angegriffen, verletzt, beklaut, bedroht, erpresst oder vergewaltigt werden, dann geht es Dschihad und Scharia gar nicht so schlecht. Insofern ist die Resolution ausgesprochen konstruktiv. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Guck nicht! Gib das Geld! Du Opfer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dein Ratsherr aber schweigt fein still. Er hat die Resolution signiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:120pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Düren macht Nebeldeutsch: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659">http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Daher weht der Wind. Oder: Presse und TV redeten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">2008 zu viel. Oder auch: Migrantenjugendliche schlugen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">und traten zu viel. Aber das ist ein soziales Problem, kein </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">türkisches oder gar islamisch-dschihadistisches, also </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">gefälligst nicht „ethnisieren“, du Rassist. Als kraftvoller </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Wegbereiter für den differenzierten Kampf gegen Integration </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">scheint mir die schariakonforme LAGA NRW aktiv zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Infantile Sandkastenmoral: Bäähh, der da hat angefangen! <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Sehr beachtlich das Datum: Der 21. Januar 2008 … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Differenzierte Denkverbote. Maulkorb, aber differenziert gedacht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">… das Datum: IGMG sehr früh, 16. Januar 2008. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Und damit ganze fünf Tage vor der LAGA von NRW. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:4pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html">http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><span> </span><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[+ Tibet ist weit entfernt aber was gesch ... ]]></title>
<link>http://kommentiert.wordpress.com/2008/03/17/tibet-ist-weit-entfernt-aber-was-gesch/</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 13:57:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mark</dc:creator>
<guid>http://kommentiert.wordpress.com/2008/03/17/tibet-ist-weit-entfernt-aber-was-gesch/</guid>
<description><![CDATA[+ Tibet ist weit entfernt aber was geschieht in Europa? Ist da nicht auch eine schleichende Landnahm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kommentare.zeit.de/node/130130/116586/#comment-116586">+</a> <em>Tibet ist weit entfernt aber was geschieht in Europa? Ist da nicht auch eine schleichende Landnahme im Gange. In diesem Jahr werden 50 % dereingeschulten Kinder in Berlin einen Migrantenhintergrund haben.</em></p>
<p>Gratulation zum unpassendsten Themenwechsel der gestrigen Woche. Lassen Sie mich raten: Sie pissen auch ins Waschbecken und waschen sich im Klo die Hände. Kein Wunder, dass da dann braune Scheiße dranhängt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Türkische Schulen in Deutschland? (soweit kommts noch.) - Deutsche Schulen weltweit (unser Recht)]]></title>
<link>http://muslime.wordpress.com/?p=153</link>
<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 01:09:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>alime</dc:creator>
<guid>http://muslime.wordpress.com/?p=153</guid>
<description><![CDATA[Erdogans Sturm auf die deutsche Leitkultur
Erdogans Forderung nach türkischen Lehrern und Schulen e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Erdogans Sturm auf die deutsche Leitkultur<br />
Erdogans Forderung nach türkischen Lehrern und Schulen entrüstet die Politik. Praktizieren es die Deutschen im Ausland anders?</p>
<p><img src="http://muslime.wordpress.com/files/2008/03/erdogan.jpg" alt="erdogan.jpg" /><a href="http://muslime.wordpress.com/files/2008/03/erdogan.jpg" title="erdogan.jpg"></a><br />
Roberto J. De Lapuente<br />
Mit Unverständnis hat die deutsche Öffentlichkeit den Vorschlag des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan aufgenommen, wonach mehr türkische Lehrer nach Deutschland entsendet werden sollten. Die Gründung türkischer Gymnasien, versteht man gar als Angriff auf die deutsche Leitkultur - nicht nur im Lager der christlichen Parteien. An diesem Punkt angelangt sieht man die geforderte Assimiliation muslimischer Mitbürger gefährdet.<br />
<!--more--><br />
Nicht der Sinn oder Unsinn dieses Vorschlags soll folgend behandelt werden, aber ein Blick ins Ausland lohnt sich allemal. Hinlänglich bekannt ist, daß deutsche Touristen nichts von Zurückhaltung halten. Mallorca steht als leuchtendes Beispiel touristischer Respektlosigkeit vor den Belangen der einheimischen Bevölkerung. Neben deutschen Straßen, Kneipen, Dienstleistungsunternehmen, neben einer Balearenausgabe der BILD-Zeitung, ist man zudem versucht, deutsche Feier- und Partyinteressen - mittels Einzug ins Inselparlament - durchzusetzen. Laute Musik, Saufgelage und Strandbelagerungen bis tief in die Nacht als Gegenstand politischer Willensbildung! In den türkischen Touristenhochburgen sieht es nicht anders aus: Statt Köfte fordert man Bratwurst und Sauerkraut und auch wenn in der Türkei religions- und damit konventionsbedingt Schweinefleisch nicht verzehrt wird: der Tourist möchte nicht darauf verzichten müssen. Die einheimischen Bewohner trösten sich damit, daß diese Vandalen früher oder später zurück in ihre Heimat gehen, wo sie sich in dieser Weise niemals benehmen würden.</p>
<p>Der Tourismus ist aber nicht das Zentrum deutschen Unwillens, sich diverser "anderer Leitkulturen" anzupassen. Wie handhaben es Deutsche, die im Ausland - in diesem Falle in der Türkei - leben? - Integration findet auch dort nicht statt. Freilich, könnte man argumentieren, in der Türkei leben - laut Schätzungen - nur etwa 25.000 Deutsche, während in Deutschland 1,7 Millionen Türken leben. Aber müßte es einer kleinen Zahl "volksfremder Charaktere" nicht sogar leichter fallen, sich zu integrieren? - Scheinbar nicht. Es gibt deutsche Bäckereien und man habe den Türken etwas "mehr Sauberkeit beigebracht", so diverse Rentner, die ihren Lebensabend in Antalya verbringen. Unverblümt läßt man Verachtung erkennen, tut gerade so, als habe die deutsche Präsenz ein Land aus der Wildnis gehoben. Von der geistigen Größe des Osmanenreiches, die lange Zeit Europa in den Schatten stellte, wissen solche Zeitgenossen wenig.</p>
<p>Gelesen werden deutsche Zeitungen, die da heißen "Alanya Bote", "Deutsche Türkei Zeitung" oder "Türkische Allgemeine". Und auch - dies verwundert bei der Entrüstung zum Vorschlag Erdogans - deutsche Schulen existieren in der Türkei. Die Ernst-Reuter-Schule in Ankara wurde bereits 1952 - damals unter anderem Namen: Deutsche Schule Ankara - gegründet. Anzumerken sei, daß es sich um Privatschulen handelt, die tüchtig in den Geldbeutel der Eltern greifen, um dem Spößling eine gute deutsche Schulbildung zu vermitteln. Doch das Prinzip ist jenes, welches man in Erdogans Vorschlag zu sehen glaubt: Man hält sich separat, versucht nicht integriert zu leben, sondern die Herkunft zu bewahren.</p>
<p>Wie auch die türkischen Mitbürger hierzulande, sind Deutsche im Ausland versucht, ihre Wurzeln zu bewahren. Diese Form des Herkunftsbewahrens führt nicht selten dazu, daß man sich sein Umfeld an die Heimat anpaßt. Die Deutschen vollziehen dies im Ausland, so wie es viele türkische Mitbürger hier tun. Es ist auch nicht notwendig, integriert - was im Sinne der "deutschen Leitkultur" assimiliert bedeutet - zu sein, um friedlich mit seinem Nachbarn leben zu können. Frei nach Pispers: In Düsseldorf leben viele Japaner, kaum einer ist der deutschen Sprache mächtig. Es gibt japanische Läden und Restaurants und Apotheken haben sogar japanisches Personal eingestellt, damit japanische Kunden beraten werden können. Liest man irgendwo etwas über kulturelle Verwerfungen am Rhein? - Nein, sagt Pispers, man muß nicht dieselbe Sprache sprechen um sich zu verstehen. Man kann deswegen genauso ein Bier zusammen trinken - d.h. der eine trinkt Bier, der andere das, was er für Bier hält. Was Pispers humoristisch aufarbeitet, trifft den Nagel auf den Kopf. Und solange viele Deutsche (nicht alle) glauben, an ihrem Wesen müßte die Welt genesen, sollte man auch den Menschen hier ermöglichen, ihren Wurzeln Ausdruck zu verleihen.</p>
<p>Das Monopol der Werte, Normen und Konventionen einer Volksgruppe innerhalb eines Nationalstaates, ist eine relativ junge Erscheinung in der Historie. Den Menschen war es vormals gleichgültig, unter welchem Regenten sie ihr Leben zu fristen hatten. Vielen Bauern ging es - trotz dschizya (Steuer für Nichtmuslime) - viel besser, als unter christlicher Herrschaft. Erst mit Aufkommen nationalistischen Totalitarismus, der eine mal latente, mal offenkundige Gleichschaltung der Lebensentwürfe mit sich brachte, verunmöglichte das Ausleben einer anderen Kultur innerhalb eines Staatenwesens. Zu Zeiten Friedrichs II. - des Großen - sah man dies noch pragmatischer. Er ließ die andernorts verfolgten Hugenotten nach Preußen kommen, denn sie sollten den aufstrebenden Staat, der an Bevölkerungsarmut litt, bereichern. Er hätte, so sagte er einmal, auch Synagogen und Moscheen gebaut, wenn Juden und Muslime nach Preußen gekommen wären. Forciert durch die Befreiungskriege gegen Napoléon fand mehr und mehr eine Abgrenzung zu anderen Lebensentwürfen statt. Der Lebensstil der Mehrheit, die sich als Nation proklamierte, schob kulturelle Unangepaßtheiten zur Seite. Die Juden, gerade noch durch den Code Civil Napoléons emanzipiert, wurden plötzlich zu Fremdkörpern und Störenfriede. Dies forcierte eine kopflose Assimilation, in welcher man doch immer "Deutscher zweiter Klasse" blieb. Hannah Arendt sieht in dieser Kopflosigkeit, in der man sich lieber stillschweigend anpaßte, als um die Emanzipation der eigenen Kultur zu kämpfen, die Wurzel der jüdischen Kampflosigkeit, als man sie zu den Schlachtbänken der Shoa führte.</p>
<p>Erdogans Vorschlag mag unsinnig sein, zumal muttersprachlicher Unterricht schon jetzt (und seit Jahren) in deutschen Schulen praktiziert wird. Derart an den Haaren herbeigezogen, wie man es nun darzustellen versucht, ist ein solcher Vorschlag aber nicht. Integration ist kein Wert, welchen Westeuropäer gerne im Ausland umsetzen. Zu assimilieren haben sich andere Kulturen, der in die Köpfe zementierte Eurozentrismus erlaubt keinem west- oder mitteleuropäischen Menschen, in einer anderen Kultur zivilisatorische Kraft zu erkennen. Nicht Erdogans Vorschlag ist vermessen; als vermessen wurde es verstanden, daß man aus einer niedrigen kulturellen Stellung heraus - die die Türkei und der Islam in Augen der Europäer einnimmt - solche Forderungen in den Raum stellt. Anders: Sowas dürfen Europäer fordern und umsetzen, aber nicht "geringwertigere Kulturkreise".<br />
Quelle: indymedia.org - 09.02.2008</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interview mit Styleislam (Version 2.0)]]></title>
<link>http://muslime.wordpress.com/?p=149</link>
<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 00:50:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>alime</dc:creator>
<guid>http://muslime.wordpress.com/?p=149</guid>
<description><![CDATA[08.03.2008
Magazin - Seite M07
Michaela Schlagenwerth
Vor zweieinhalb Jahren, als weltweit der islam]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>08.03.2008</p>
<p>Magazin - Seite M07</p>
<p>Michaela Schlagenwerth</p>
<p>Vor zweieinhalb Jahren, als weltweit der islamische Karikaturenstreit tobte, hat Melo Kesmen sein erstes Islam-Shirt angefertigt, nur für sich. "I Love My Prophet" stand darauf. Wenn Melo, der damals mit seiner Frau Yeliz in London lebte, mit dem T-Shirt in Geschäfte ging, haben die Verkäuferinnen ihn angegrinst und in Cafés wurde er häufig angesprochen. Super sei das, haben die meisten gesagt, manche haben gefragt, ob er vielleicht noch so eins für sie übrig habe und einer wollte gleich das nehmen, das Melo am Leibe trug. Das war die eine überraschende Erfahrung für die beiden türkischstämmigen, deutschen Grafikdesigner aus Witten im Ruhrgebiet. Die andere war der entspannte, sehr lockere Umgang, den in London Muslime und Nicht-Muslime und überhaupt Menschen aller möglichen Konfessionen miteinander pflegen.</p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://muslime.wordpress.com/files/2008/03/2008-03-0821208orig80308_m07_gross.jpg" alt="2008-03-0821208orig80308_m07_gross.jpg" /></div>
<p><!--more--><br />
Melo und Yeliz leben schon seit eineinhalb Jahren wieder in ihrer Heimatstadt Witten, mitten in der Fußgängerzone, in einem typischen 70er-Jahre-Bau. Im zweiten Stock sind die Büroräume ihrer Agentur untergebracht, im vierten Stock ist die Wohnung. Eine Idee haben die Kesmens hierher mitgebracht aus ihrer Londoner Zeit: dass man etwas machen kann als Muslim. Dass man Einfluss nehmen und etwas gestalten kann, damit ein anderes, lockeres, cooleres Bild von Muslimen entsteht. Eines, das mit ihnen selbst, ihrer Art zu leben zu tun hat. Daraus hat Melo Kesmen das Konzept für Styleislam entwickelt, ein Label, das T-Shirts und Sweatshirts, Stickers, Tassen und Babylätzchen mit muslimischen Botschaften designt. Er wolle nicht "den Funky-Man raushängen" und sich gegen andere traditionellere und konservativere Muslime abgrenzen, sagt Melo. "Aber wir wollen zeigen, dass man ernsthaft seinen Glauben praktizieren und trotzdem ein lockerer Mensch sein kann. Es gibt da keinen Widerspruch."</p>
<p>Die Motive zu den T-Shirts (für 17,50 Euro online zu bestellen) hat Melo mit anderen diskutiert, entwickelt hat er sie bislang alle alleine. Natürlich gibt es ein "I Love My Prophet"-Shirt, es gibt "Muslim By Nature", auch als Babylätzchen, und, angelehnt an gute alte Hippiezeiten, "Make Çay Not War". Weil es eben besser ist, Tee zu trinken und zu chillen als Krieg zu machen. Aber es gibt auch provokantere Sprüche, "Jesus Was A Muslim" etwa, oder "Hijab My Right My Choice My Life". Aber das alles ist lustig und verspielt gemacht, und genau so ist es auch gemeint.</p>
<p>Melo Kesmen ist 32 Jahre alt, er sieht gemütlich und freundlich aus, mit seinem HipHop-Ziegenbärtchen und der großen schwarzen Brille. Er ist einer, der unaufhörlich neue Ideen zu haben scheint. Fünf bis sechs Leute ernährt seine Agentur, in der auch ganz klassisch Werbung gemacht, Corporate Design, Logos und Prospekte entwickelt werden. Als Idee seiner Frau ist das Label Malblock.com dazu gekommen, von Fotografien abgemalte Porträts mit unterschiedlichen poppigen Hintergründen.</p>
<p>Das Büro ist frisch renoviert; der weiße Fußboden, die weißen Wände und die weißen Möbel wirken ultracool zu den weißen Apple-Notebooks. Ein riesiger Flachbildschirm steht auf einem der Schreibtische, der ist natürlich vom Chef. Bislang hat Melo nicht das große Geld gemacht. Aber er hat sich und seine Partner - einen Pool aus Fotografen, Videofilmern, Tontechnikern und Textern - ganz gut über die Runden gebracht. Es hat Spaß gemacht, aber es war doch hauptsächlich eine Sache zum Geldverdienen.</p>
<p>Vor dreieinhalb Monaten ist Styleislam ins Netz gegangen, und was daraus wird, ist noch völlig offen. "Aber es passiert gerade echt eine Menge und wir können etwas tun in dem Bereich, in dem sich unser Denken und Wollen bewegt", sagt Melo. Wobei man das alles nicht zu eng gefasst muslimisch begreifen darf. Es arbeiten auch Nicht-Muslime für Melos Agentur, Malblock.com hat mit dem Islam nichts zu tun, und logischerweise machen die Texter oder Fotografen dann auch bei Styleislam mit.</p>
<p>Als Melo Kesmen 16 Jahre alt war, hat er schon einmal mit selbst designten T-Shirts Geld verdient. Damals war er als Sprayer in der Szene unterwegs und besprühte gemeinsam mit seinen Freunden illegal die Wände der Stadt. Bis ihm sein älterer Bruder auf die Schliche kam und sagte: "Mach etwas Besseres draus." Er verhalf ihm zu einer Airbrush-Ausrüstung - einer Sprühpistole, mit der man Farbe zerstäuben und Bilder ganz anders gestalten kann als mit den herkömmlichen Sprayerdosen.</p>
<p>Auf Dauer soll aus Styleislam ein Label werden, das mehr umfasst als nur die Shirts. Gerade entwickeln Melo und seine Leute gemeinsam mit Ammar114, dem HipHop-Star der Muslim-Szene, einen Videoclip. Für die Organisation "Muslime helfen", in der vorwiegend eine ebenfalls junge, hippe Muslim-Szene engagiert ist, ist schon eine ganze Serie an Clips entstanden. Ein Euro von jedem verkauften Shirt geht an "Muslime helfen".</p>
<p>Anders würde es für ihn selbst nicht stimmen, sagt Melo Kesmen. Ja, selbstverständlich bete er fünf Mal am Tag. Das sei doch eine der fünf Säulen des Islams. Aber dass es eine Weile gedauert habe, bis er soweit gekommen sei, gibt er auch zu: "Das muss aus innerer Überzeugung kommen. Wenn die Gebete nicht aus Liebe zum Schöpfer kommen, dann funktioniert das nicht, und dann ist das auch total umsonst. Das ich fünf Mal am Tag beten kann, das heißt für mich, dass ich fünf Mal am Tag die Chance bekomme, mit meinem Schöpfer zu reden, bei ihm meine Lasten loswerden und meditieren zu können", sagt Melo. Deswegen gibt es auch zwei Gebets-Motive: "Salah Always Get Connected" und "Salah Keeps Together" - Salah bedeutet Gebet. Und weil man die Liebe, die man durch den Glauben erfährt auch zeigen und an andere weiter geben soll ist gerade als neues Motiv "Keep Smiling It's Sunna" mit einem verwischtem Smiley entstanden. Die Sunna, das ist die Überlieferung über die Lebensweise und die Aussprüche des Propheten. Jedes Motiv, so Melo, habe für ihn eine eigene, lange Geschichte.</p>
<p>Nur ein Thema gibt es, bei dem er wirklich sauer wird - und das ist die Kopftuchdebatte in Deutschland. Aus seinem engsten Freundeskreis können drei Frauen, die auf Lehramt studiert hatten, nicht in ihrem Beruf arbeiten, weil man in Nordrhein-Westfalen die Gesetze diesbezüglich geändert hat. "Was das für einen persönlich bedeutet, wenn man soviel Zeit investiert, sich diesen Beruf so leidenschaftlich gewünscht hat", sagt Melo, "das kann man sich wohl nur vorstellen, wenn man es selbst konkret mitbekommt". In seinem Betrieb, der auch Mediengestalter ausbildet, werden nur Frauen mit Kopftuch angestellt. "Nicht, weil ich finde, dass Musliminnen unbedingt ihren Kopf bedecken müssten, meine Frau Yeliz hat sich dazu auch erst vor eineinhalb Jahren entschieden. Aber weil Frauen mit Hijab in Deutschland so diskriminiert werden, weil sie es unglaublich schwer haben Arbeit zu finden."</p>
<p>Melo sagt Hijab, weil er Kopftuch für ein albernes und die Sache nicht treffendes Wort hält. Gleich drei Motive gibt es zum Thema, eines hat er so ähnlich mal bei einer Demonstration auf dem Schild einer Demonstrantin gesehen: "Hijab My Right My Choice My Life". Es schmückt auch den Kopf der eigenen Internetseite www.styleislam.wordpress.com. Neulich war eine deutsche Professorin zu Besuch, eine Soziologin, die sich mit Islamthemen befasst. Die Hijab-Motive haben ihr am besten gefallen, erzählt Melo. Inwieweit es selbstverständlich werden kann, seine Shirts zu tragen, weiß er allerdings auch noch nicht genau. Als die Seite ans Netz ging, erhielten die Kesmens eine Flut begeisterter Mails: "Das hat mich überrascht, denn es ist ja nichts total Neues." In England und in Amerika gebe es so etwas längst. Aber England und Amerika, die sind, was solche Themen betrifft, eben verdammt weit weg.</p>
<p>Onlineshop: <a href="http://www.styleislam.wordpress.com" title="Blog">www.styleislam.wordpress.com</a><span style="font-size:8pt;font-family:Calibri;color:black;"><a href="mailto:m_emin@hotmail.de" target="_blank"><br />
</a></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Migrantenkind]]></title>
<link>http://umlebenundtod.wordpress.com/2008/03/04/migrantenkind/</link>
<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 14:11:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>georgblokus</dc:creator>
<guid>http://umlebenundtod.wordpress.com/2008/03/04/migrantenkind/</guid>
<description><![CDATA[ICH bin kein deutscher, ICH bin Ausländer!
ICH bin kein einzelkind, ICH habe Brüder!
ICH bin kein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>ICH bin kein deutscher, ICH bin Ausländer!<br />
ICH bin kein einzelkind, ICH habe Brüder!<br />
ICH bin kein schläger, ICH bin ‘n Gangster!</p>
<p>ICH komm’ aus dem Ghetto,<br />
MEIN Beruf ist HipHop!<br />
er geht nicht in die schule,<br />
seine lehrer haben respekt vor ihm!</p>
<p>Pack’ MEINE Schwester nicht an!<br />
ICH bin kein Täter, du opfer!<br />
ICH bin ein Mann, du schwuchtel!</p>
<p>ICH glaube an Gott, sein Vater ist bei ihm seit 4 Jahren<br />
Tot!</p>
<p>Was guckst du so?<br />
Hab’ Respekt, ICH bin Mafia!<br />
Glaubst du nicht?<br />
ICH schwör’ auf MEINE Mutter!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islamischer Religionsunterricht]]></title>
<link>http://muslime.wordpress.com/?p=138</link>
<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 15:58:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>alime</dc:creator>
<guid>http://muslime.wordpress.com/?p=138</guid>
<description><![CDATA[

Seit zwei Jahrzehnten wird über die Frage diskutiert, ob und ggf. in welcher Form muslimische Sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div align="right"></div>
<p class="bodytext"><img src="http://muslime.wordpress.com/files/2008/02/muslima.jpg" alt="muslima.jpg" align="right" /></p>
<p class="bodytext" align="justify">Seit zwei Jahrzehnten wird über die Frage diskutiert, ob und ggf. in welcher Form muslimische Schüler an öffentlichen Schulen in ihrer Religion unterrichtet werden können[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u1" name="o1">1</a>]. Schon im Jahre 1984 hat die Kultusministerkonferenz die Notwendigkeit, einen islamischen Religionsunterricht einzuführen, anerkannt[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u2" name="o2">2</a>]. Der ordentliche islamische Religionsunterricht ist – durch die institutionelle Garantie[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u3" name="o3">3</a>]- nicht nur eine verfassungsrechtliche Vorgabe, sondern von erheblicher kultureller, integrations- und religionspolitischer Bedeutung.</p>
<p class="bodytext">&#160;</p>
<p class="bodytext" align="justify">Doch nach wie vor gibt es in Deutschland keinen ordentlichen Religionsunterricht für muslimische Kinder nach Art. 7 III GG. Über die Möglichkeit der Einführung wird zwar in fast allen westlichen Bundesländern heftig diskutiert, jedoch entspricht diese Diskussion weder den muslimischen Vorstellungen, noch den verfassungsrechtlichen Vorgaben. Die entwickelten Lösungen, als Surrogat für den ordentlichen Religionsunterricht nach Art. 7 III GG, sind ungenügend. Die seit 1999 in Nordrhein Westfalen im Rahmen eines Modellversuchs praktizierte islamische Unterweisung in deutscher Sprache in rein staatlicher Verantwortung ist ein klarer Verstoß gegen Art. 7 III GG, da es für den Staat verboten ist, in seiner eigenen inhaltlichen Verantwortung Religionsunterricht anzubieten[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u4" name="o4">4</a>]. Auch das Modell der religiösen Unterweisung im Rahmen des muttersprachlichen Ergänzungsunterrichtes, welches in vielen Bundesländern durchgeführt wird, ist verfassungsrechtlich höchst problematisch und integrationspolitisch nicht hinnehmbar. Dieses Modell läuft in Kooperation mit der konsularischen Vertretung des türkischen Staates. Lehrpersonal sind türkische Lehrer, die Lehrinhalte orientieren sich weitgehend an türkischen Festlegungen in Ankara.</p>
<p class="bodytext">&#160;</p>
<p class="bodytext" align="justify">Der ordentliche Religionsunterricht nach Art. 7 III GG hingegen entspricht den Vorstellungen der islamischen Religionsgemeinschaften.</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify"> <!--more--></p>
<div align="justify"></div>
<p class="box" align="justify"><b>I. Religionsunterricht nach Art. 7 III GG</b></p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Nach Art. 7 III GG, welche als lex specialis Art. 4 GG vorgeht, ist der Religionsunterricht – auch Bekenntnisunterricht genannt - in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Satz 2 der Vorschrift sagt aus, dass der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften zu erteilen ist. Der Staat hat ein Aufsichtsrecht. Die Erteilung von Religionsunterricht setzt also eine Kooperation zwischen der Religionsgemeinschaft und dem Staat voraus, die in den Landesverfassungen und den Schulgesetzen näher ausgestaltet ist. Der Staat darf aber nicht weitergehend Religionsunterricht in eigener inhaltlicher Verantwortung anbieten, da dies gegen die verfassungsrechtlich verankerte religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates, sich mit der Religion zu identifizieren, verstieße[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u5" name="o5">5</a>]. Die Aufgabe des Staates beschränkt sich neben der staatlichen Schulaufsicht auf die Bereitstellung äußerer Rahmenbedingungen für den Religionsunterricht, d.h. der Staat ist unter Übernahme der Kosten verpflichtet, die sachlichen und personellen Voraussetzungen für die Abhaltung des Unterrichtes zu stellen[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u6" name="o6">6</a>].</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Ziel des Religionsunterrichts ist die Vermittlung der Religion als Glauben[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u7" name="o7">7</a>] und die Lehre der Grundlagen für den lebenspraktischen Vollzug[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u8" name="o8">8</a>]. Der Unterricht soll das Bekenntnis vermitteln und zur Identitätsbildung und Werterziehung beitragen. Er kann nicht neutral sein, er verlangt „Identifikation“, tritt mit Wahrheitsanspruch auf und lehrt, was geglaubt werden solle[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u9" name="o9">9</a>]. Demnach ist der verfassungsrechtlich geforderte Religionsunterricht nicht wertneutral, sondern wertbezogen.</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="baslikuc" align="justify">Artikel 7 Schulwesen</p>
<div align="justify"></div>
<p class="boxuc" align="justify"><i>(1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.<br />
(2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen.<br />
(3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen.</i></p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="box" align="justify"><b>II. Voraussetzungen</b></p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Mit Ausnahme von Bremen und Berlin, wo wegen der sog. Bremer Klausel des Art. 141 GG Religionsunterricht Sache der Religionsgemeinschaften ist, kommt es in allen Bundesländern darauf an, ob islamischer Religionsunterricht die Voraussetzungen des Art. 7 III GG erfüllt.</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="box" align="justify"><b>a) Religionsgemeinschaft</b></p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Da der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaft erteilt werden muss und der Staat daran gehindert ist, selber Religionsunterricht in inhaltlicher Verantwortung zu erteilen, ist das Vorhandensein eines Ansprechpartners für die staatlichen Behörden von existenzieller Bedeutung. Daher muss dem Staat eine Religionsgemeinschaft gegenüberstehen, die die Voraussetzungen zur Erteilung von Religionsunterricht gemäß Art. 7 III GG erfüllt. Die Frage, wer als Religionsgemeinschaft in Betracht kommt, wird kontrovers diskutiert und ist wichtigster Prüfungspunkt bei den in mehreren Ländern vorliegenden Anträgen auf Einführung eines islamischen Religionsunterrichts nach Art. 7 III GG. Gerade dieser Punkt zeigt die Schwierigkeiten des Versuchs, eine nichtchristlichen Religionsgemeinschaft in das deutsche Staatskirchenrecht einzuordnen, weil dessen Kategorien und Rechtsformen natürlicherweise auf der Grundlage des christlichen Abendlandes entwickelt worden sind[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u10" name="o10">10</a>].</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Der Begriff der Religionsgemeinschaft, der dasselbe meint wie die in Art. 140 GG iVm Art. 137 WRV genannten Religionsgesellschaften[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u11" name="o11">11</a>], ist im Grundgesetz nicht definiert. Voraussetzung für die Bildung einer Religionsgemeinschaft gemäß Art. 4, Art. 140 GG iVm 137 WRV ist jedoch, dass die Anhänger sich zur umfassenden, nicht lediglich zur partiellen Pflege[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u12" name="o12">12</a>] gemeinsamer religiöser Auffassungen und Aufgaben in einer rechtlichen Organisation auf Dauer vereinigen[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u13" name="o13">13</a>]. Die Annahme, die Religionsgemeinschaft müsse alle Angehörigen der jeweiligen Religion organisieren[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u14" name="o14">14</a>], gilt als verfehlt[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u15" name="o15">15</a>], insbesondere ist zu bemerken, dass dem <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> als eine „Religion ohne Kirche“ eine mitgliedschaftliche Struktur fremd ist.</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Im Rahmen des Art. 7 III GG wird als Mindestvoraussetzung die Fähigkeit, gegenüber dem Staat die Grundsätze für den Religionsunterricht zu artikulieren, genannt[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u16" name="o16">16</a>]. Dazu müssen die religiöse Grundlage, die Organisationsstruktur und Vertretungsbefugnis ihrer maßgeblichen religiösen und rechtlichen Leitungsorgane - zur Festlegung der Grundsätze nach Art. 7 III GG - im Außenverhältnis zu den staatlichen Ansprechpartnern bestimmt und erkennbar sein. Dagegen muss die Religionsgemeinschaft keine religiöse Autorität mit umfassender Zuständigkeit aufweisen[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u17" name="o17">17</a>]. Weiter wird verlangt, dass es sich bei einer Religionsgemeinschaft im Sinne des Art. 7 III GG um einen Zusammenschluss natürlicher Personen handeln muss[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u18" name="o18">18</a>], bloße Dachverbände kämen daher als Religionsgemeinschaft nicht in Betracht. Auch diese Forderung wird abgelehnt[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u19" name="o19">19</a>]. Denn die Anwendbarkeit des Art. 7 III GG könne nicht davon abhängen, dass der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> ihm fremde körperschaftliche Strukturen übernimmt, da andernfalls die religionsrechtlichen Bestimmungen des Grundgesetzes auf den <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> nicht anwendbar wären [<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u20" name="o20">20</a>].</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Religionsgemeinschaft ist mithin ein Verband natürlicher Personen oder juristischer Personen mit übereinstimmender religiöser Zielsetzung, deren Angehörige ein und desselben Glaubensbekenntnisses oder mehrerer verwandter Glaubensbekenntnisse zu allseitiger Erfüllung der durch das gemeinsame Bekenntnis gestellten Aufgaben zusammenfasst, oder anders ausgedrückt, ein auf eine gewisse Dauer angelegter, unmittelbarer oder mittelbarer Zusammenschluss von Personen mit gemeinsamen religiösen Auffassungen von Sinn und Bewältigung des menschlichen Lebens, die den vorhandenen religiösen Konsens bezeugen.</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Die gemeinsamen Überzeugungen müssen mit Blick auf den zweiten Begriffsbestandteil auf Glaubensinhalte im Sinne eines religiösen Bekenntnisses gerichtet sein. Im Unterschied zu einer Vereinigung, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Weltanschauung zur Aufgabe gemacht hat (vgl. Art. 140 GG iVm Art- 137 VII WRV), ist das religiöse Bekenntnis durch ein auf Gott, das Jenseits oder eine andere Form des Transzendenten bezogenes Weltbild geprägt[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u21" name="o21">21</a>].</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Dass die allseitige Erfüllung der durch das gemeinsame Bekenntnis gestellten Aufgaben erforderlich ist, die Förderung eines einzelnen religiös begründeten idealistischen Anliegens nicht ausreicht, lässt sich mittelbar aus Art. 140 GG iVm Art. 137 VII WRV erschließen. Denn die dort der Religionsgemeinschaft gleichgestellte Weltanschauungsgemeinschaft zeichnet sich ebenfalls durch die „gemeinschaftliche Pflege" eines Weltbildes, nicht nur durch die Verfolgung eines daraus folgenden Einzelanliegens aus, dessen Schutz Art. 9 I GG übernimmt[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u22" name="o22">22</a>]. Religionsgemeinschaft in diesem Sinne verlangt nicht, dass der fraglichen Gruppe der Status einer Kirche zukommt[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u23" name="o23">23</a>].</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="bodytext" align="justify">Ebenso wenig ist erforderlich, dass die fragliche Gruppe die Eigenschaft einer Körperschaft des öffentlichen Rechts aufweist. Eine solche Auslegung hat schon den Wortlaut der Art. 140 GG, Art. 137 WRV gegen sich. Diese Bestimmungen kennen gerade auch Religionsgemeinschaften, die privatrechtlich verfasst sind (vgl. Art. 137 Abs. 4 bis 6 WRV). Stellte der Staat generell eine solche Anforderung auf, würde er seiner Verpflichtung zur Neutralität in Religions- und Weltanschauungsfragen nicht gerecht und hätte zudem die in Art. 140 GG iVm Art. 137 III WRV verbürgte Garantie der Selbstorganisation der Religionsgemeinschaften entwertet[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u24" name="o24">24</a>].</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Damit darf der Staat auch unterhalb der Organisationsform der Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Blick auf seine Neutralitätspflicht und das Selbstorganisationsrecht der Religionsgemeinschaften diesen keine über das erforderliche Mindestmaß hinausgehenden Organisationsstrukturen aufzwingen[<a href="http://igmg.de/index.php?module=ContentExpress&#38;func=display&#38;ceid=71&#38;itmid=1#u25" name="o25">25</a>]. Deshalb erscheint auch denkbar, dass Gemeinschaften Träger der verfassungsrechtlichen Verbürgung sind, denen nach bürgerlichem Recht keine Rechtsfähigkeit zukommt[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u26" name="o26">26</a>]. Art. 140 GG iVm Art. 137 IV WRV kennt grundsätzlich auch Religionsgemeinschaften ohne eigene Rechtspersönlichkeit; kollektive Zuordnungssubjekte, die keine juristischen Personen sind, kennt das Verfassungsrecht auch im übrigen (vgl. etwa Art. 9 III und Art. 21 GG). Zu verlangen ist jedoch zumindest die (nach Verfassung und Zahl der Mitglieder gegebene) Gewähr der Dauer sowie eine organisatorische Verfestigung, so dass dem Staat ein Ansprechpartner gegenübersteht, der die Fähigkeit zu verbindlicher und hinreichend legitimierter Artikulation von Grundsätzen der Religionsgemeinschaft hat[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u27" name="o27">27</a>]. Diese (Mindest-)Anforderungen ergeben sich daraus, dass die Erteilung von Religionsunterricht nach den verfassungsrechtlichen Vorgaben ein Zusammenwirken von Staat und Religionsgemeinschaft erfordert. Das erklärt sich wiederum daraus, dass zwischen dem Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates einerseits und der staatlichen Erteilung von Religionsunterricht andererseits ein ausgleichsbedürftiges Spannungsverhältnis besteht. Art. 7 III GG hat demnach den Religionsunterricht zu einem Bestandteil der Unterrichtsarbeit im Rahmen der staatlichen Schulorganisation erhoben. Gleichzeitig verweist sie ihn in den Verantwortungsbereich der Religionsgemeinschaften, wenn sie seine inhaltliche Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften verlangt. Dem Staat obliegt es in erster Linie, die organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, während der Religionsgemeinschaft die Aufgabe bzw. Befugnis der inhaltlichen Gestaltung des Unterrichts zukommt[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u28" name="o28">28</a>].</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Weil die Grundsätze der Religionsgemeinschaft für den Religionsunterricht bestimmend sind, muss diese über eine Instanz verfügen, die gegenüber den Schulaufsichtsbehörden die Grundsätze verbindlich feststellen kann. Der Staat bedarf insoweit eines verlässlichen Ansprechpartners[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u29" name="o29">29</a>], auf dessen Aussage er sich auch im Verhältnis zu den unterrichteten Kindern und deren Eltern berufen kann. Das Erfordernis eines dauerhaften Ansprechpartners, der verbindlich und hinreichend legitimiert die inhaltlichen Grundsätze des Unterrichts bestimmt, findet seine Rechtfertigung darin, dass der Staat seiner Neutralitätspflicht nur entsprechen kann, wenn er Eltern und Schüler bezüglich der Verantwortung für die Unterrichtsinhalte an die Religionsgemeinschaft verweisen kann.</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="box" align="justify"><b>b) Religionsunterricht</b></p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Beim Unterricht muss es sich um ein Religionsunterricht iSv Art. 7 III GG handeln. Gegenstand des Unterrichts ist eine bestimmte Religion, ein Bekenntnis, nicht eine anthropologisch definierte Allgemeinreligion oder eine bloße Religionskunde[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u30" name="o30">30</a>]. Dass der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> eine Religion iSd Grundgesetzes ist, bedarf keiner weiteren Erörterung. Es reicht für Art. 7 III GG aber nicht aus, dass eine Religion Gegenstand des Unterrichts ist[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u31" name="o31">31</a>]. Er muss „in konfessioneller Positivität und Gebundenheit erteilt werden[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u32" name="o32">32</a>]. Zentraler Gegenstand des Religionsunterrichts sind die grundlegenden Überzeugungen der jeweiligen Religion als Glaubenswahrheit, also die Inhalte des Bekenntnisses, welche als bestehende Wahrheiten zu vermitteln sind. Religionsunterricht wird vom Lehrer aus dem Glauben heraus, nicht aus der Distanz heraus gestaltet[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u33" name="o33">33</a>], der Lehrer vermittelt, was geglaubt werden solle[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u34" name="o34">34</a>]. Dagegen ist eine ausschließlich auf Gebet und Meditation beschränkte Veranstaltung nicht ausreichend[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u35" name="o35">35</a>]. Auch ein Unterricht, in dem nur die islamische Geschichte aufgearbeitet werden soll, oder die Kultur eines islamischen Landes vorgestellt wird oder Arabisch gelernt wird, ist kein Religionsunterricht[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u36" name="o36">36</a>].</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="box" align="justify"><b>c) Ordentliches Lehrfach</b></p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Der Religionsunterricht iSv Art. 7 III GG ist ordentliches Lehrfach. Danach ist der Staat unter Übernahme der Kosten dazu verpflichtet, die sachlichen und personellen Voraussetzungen für seine Abhaltung zu schaffen, den Religionsunterricht als selbständige Pflichtveranstaltung in die Lehrpläne einzustellen und mit einer angemessenen Wochenstundenzahl in den Stundenplan aufzunehmen. [<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u37" name="o37">37</a>] Religionsunterricht ist ein Fach mit derselben Stellung wie andere ordentliche Fächer[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u38" name="o38">38</a>], die Leistungen können versetzungserheblich sein[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u39" name="o39">39</a>]. Die Abhaltung von Religionsunterricht kann vom Erreichen einer Schülermindestzahl abhängig gemacht werden[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u40" name="o40">40</a>]. Der Religionsunterricht wird grundsätzlich durch Lehrkräfte im öffentlichen Dienst[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u41" name="o41">41</a>], die die Lehrbefugnis von den Religionsgemeinschaften erhalten, (soweit Geistliche tätig werden, brauchen sie einen staatlichen Lehrauftrag) erteilt. Die Unterrichtssprache ist Deutsch, andere Sprachen sind aus rechts- und integrationspolitischen Gründen als Unterrichtssprache abzulehnen[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u42" name="o42">42</a>]; fremdsprachliche Inhalte - wie das Rezitieren des Korans auf Arabisch – sind zulässig[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u43" name="o43">43</a>].</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="box" align="justify"><b>d) Inhalte des Unterrichts</b></p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="bodytext" align="justify">Die Inhalte des Religionsunterrichts werden von den Religionsgemeinschaften bestimmt. Sie legen die Grundsätze fest, von denen Art. 7 Abs. 3 GG spricht. Diesem Bestimmungsrecht sind allerdings Grenzen gezogen, die sich aus der Verfassung selbst ergeben[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u44" name="o44">44</a>]. Danach sind die Grenzen für die Gestattung zum Erteilen von Religionsunterricht dort zu ziehen, wo zu befürchten ist, dass die Lehrer der betreffenden Religionsgemeinschaft in diesem Unterricht in vollem Umfang oder doch hinsichtlich tragender Prinzipien der Verfassung von den staatlichen Bildungszielen abweichen. Danach muss sich das Curriculum in den Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung einfügen. Das schließt nicht aus, dass die Religionslehrer aus ihrer religiösen Überzeugung heraus punktuell von der Verfassungs- und Rechtslage abweichende Standpunkte vertreten dürfen[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u45" name="o45">45</a>]. Die Grenze wäre aber dort erreicht, wo nicht nur ein Abweichen in Einzelfragen, sondern ein Gegenunterricht zum staatlichen Unterricht in der Schule stattfindet[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u46" name="o46">46</a>].</p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Gelegentlich formulierte Zweifel, ob der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar ist[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u47" name="o47">47</a>], also ob gläubige Muslime sich überhaupt in die freiheitlich-demokratische Verfassungsordnung einfügen könnten, müssen als pauschal[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u48" name="o48">48</a>] zurückgewiesen werden. Festzuhalten bleibt, dass der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> selbst keine Grundlage für eine Missachtung von Verfassungsregeln bietet[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u49" name="o49">49</a>].</p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="box" align="justify"><b>III. Andere Modelle</b></p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="bodytext" align="justify">Neben dem verfassungsrechtlich vorgegebenen Modell für ein Religionsunterricht werden andere Möglichkeiten diskutiert und verschiedene Modelle praktiziert. Doch alle diese Modelle haben gemeinsam, dass sie weder den verfassungsrechtlichen Vorgaben von ordentlichen islamischem Religionsunterricht entsprechen, noch von den Muslimen unterstützt werden. Im Gegenteil, diese mit dem Argument, „es sei immerhin verfassungsnäher als die Nichteinführung von Religionsunterricht nach Art. 7 III GG“[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#u50" name="o50">50</a>], angebotenen Modelle werden den Vorwurf, Vermeidungs- oder Verzögerungskonzepte zu sein, nicht los.</p>
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<p class="box" align="justify"><b>a) Konsulatsunterricht</b></p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="bodytext" align="justify">Das Modell des sog. Konsulatsunterrichts wird in Baden-Württemberg, Saarland und Schleswig-Holstein praktiziert. Türkische Kinder werden von Lehrern im Auftrag des türkischen Generalkonsulats in Kultur und Religion unterrichtet. Inhalt und Lehrpersonal werden vom türkischen Staat über seine Konsulate überlassen. Auf dem Unterrichtsplan, dessen Grundlage ein Abkommen der türkischen Regierung mit den deutschen Behörden ist, stehen die verschiedensten Themen: Von rein praktischen Fragen wie "Wo und wie haben wir unsere Ferien verbracht" über ethische Werte wie "Rücksicht nehmen" bis zu landeskundlichen, aber auch staatsbürgerlichen und religiösen Fragen, die eindeutig in Zusammenhang mit der Türkei stehen. So ist ein ganzer Themenbereich dem Leben und Wirken Atatürks gewidmet; ein weiterer hat den Titel "Die Türken und die Türkei". Das Angebot ist eher türkisch-laizistisch ausgerichtet als islamisch. Zudem ist der Unterricht aufgrund der sprachlichen Barrieren für die deutsche Schulaufsicht nicht transparent.</p>
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<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
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<p class="box" align="justify"><b>b) Religiöse Unterweisung im Rahmen des muttersprachlichen Ergänzungsunterrichts</b></p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Das staatlich konzipierte und in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein Westfalen durchgeführte Konzept der religiösen Unterweisung muslimischer Schüler im Rahmen des muttersprachlichen Ergänzungsunterrichts entspricht eher dem Konsulatsunterricht mit dem Unterschied, dass die Kultusministerien für die Inhalte und die Fortbildung der Lehrkräfte verantwortlich sind und Unterrichtssprache Deutsch ist. Islamische Religionsgemeinschaften in Deutschland werden nicht mit einbezogen. Dieses Modell des Staates verstößt gegen das Verbot, in seiner inhaltlichen Verantwortung Religionsunterricht anzubieten.</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="box" align="justify"><b>c) Islamkunde</b></p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Seit 1999 läuft in Nordrhein Westfalen in rein staatlicher Verantwortung im Rahmen eines Modellversuchs ein Angebot an islamischer Unterweisung in deutscher Sprache. Dabei handelt es sich um ein Religionskundeunterricht in deutscher Sprache. Islamische Religionsgemeinschaften in Deutschland werden von der Mitwirkung ausgeschlossen. Auch dieses Modell ist ein Verstoß gegen Art. 7 III GG.</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="box" align="justify"><b>d) Hamburger Modell „Religionsunterricht für alle“</b></p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">Das Hamburger Modell „Religionsunterricht für alle“ (quasi in evangelischer Verantwortung) soll weder in bekenntnisneutraler Form wie Religionskunde noch mit der Intention prinzipieller Religionskritik abgehalten werden, sondern die religiöse Identitätsfindung und -bewahrung zum Ziel haben. Wie unter evangelischer Verantwortung die Grundsätze aller anderen beteiligten Religionsgemeinschaften in das Lehrplan aufgenommen werden soll, scheint sehr schwierig zu sein. Jedenfalls kommt auch dieses Modell dem ordentlichen Religionsunterricht gemäß Art. 7 III GG nicht näher. Denn Religionsunterricht verlangt Identifikation mit der eigenen Religion und tritt mit Wahrheitsanspruch auf und lehrt, was geglaubt werden solle. Ein Konzept der Multireligiosität entspricht dem verfassungsrechtlichen Begriff des Religionsunterrichts nicht mehr.</p>
<div align="justify"></div>
<p class="bodytext" align="justify">&#160;</p>
<div align="justify"></div>
<hr align="justify" />
<p class="baslikiki" align="justify"><b>Fachliteratur</b></p>
<p class="boxuc" align="justify">Bader, Johann, Ist ein verpflichtender Ethikunterricht zulässig?, DÖV 1998, 1058<br />
Bock, Wolfgang, Verfassungsrechtliche Probleme der Einführung islamischen Religionsunterrichts, RdJB 2001, 330<br />
Cavdar, Ibrahim, Islamischer Religionsunterricht an deutschen Schulen, RdJB 1993, 265<br />
Czermak, Gerhard, Das Pflicht-Ersatzfach Ethikunterricht als Problem der Religionsfreiheit, des Elternrechts und der Gleichheitsrechte, NVwZ 1996, 450<br />
Fechner, Frank, Islamischer Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, NVwZ 1999, 735<br />
Füssel, Hans Peter / Nagel, Tilman, Islamischer Religionsunterricht und Grundgesetz, EuGRZ 1985, 497<br />
Häußler, Ulf, Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten für die Einrichtung islamischen Religionsunterrichts, ZAR 2000, 255<br />
Heckel, Martin, Religionsunterricht für Muslime?, JZ 1999, 741<br />
Korioth, Stefan, Islamischer Religionsunterricht und Art. 7 III GG, NVwZ 1997, 1041<br />
Link, Christoph, Konfessioneller Religionsunterricht in einer gewandelten Wirklichkeit?, ZevKR Band 46 (2001) S. 258<br />
Loschelder, Wolfgang, Grenzen staatlicher Wertevermittlung in der Schule, FS Listl, zum 70. GT<br />
Loschelder, Wolfgang, Islamische Religionsunterweisung an öffentlichen Schulen, KuR 1999, 137<br />
Muckel, Stefan, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, 58<br />
Oebecke, Janbernd, Reichweite und Voraussetzungen der grundgesetzlichen Garantie des Religionsunterrichts, DVBl 1996, 336<br />
Renck, Ludwig, Anmerkung zu VG Düsseldorf, NWVBL 2001, 425<br />
Renck, Ludwig, Bekenntnisunterricht und Ethikunterricht, NVwZ 1999, 713<br />
Rohe, Mathias, Rechtliche Perspektiven eines islamischen Religionsunterrichts in Deutschland, ZRP 2000, 707<br />
Rux, Johannes, Die Illusion der Gleichwertigkeit, VBlBW 1999, 58<br />
Uhle, Arnd, Die Verfassungsgarantie des Religionsunterrichts und ihre territoriale Reichweite, DÖV 1997, 409<br />
Werner, Gitta, Ethik als Ersatzfach, NVwZ 1998, 816</p>
<div align="justify"></div>
<hr align="justify" />
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o1" name="u1">1</a>] Eiselt, DÖV 9181, 205; Nagel/Füssel, Islamischer Religionsunterricht und Grundgesetz, EuGRZ 1985, 497; von Campenhausen, in Kiesel/Seif/Sievering (Hrsg.), Islamunterricht an deutschen Schulen? 1986, S. 1;</p>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o2" name="u2">2</a>] Bericht der Kultusministerkonferenz vom 20.03.1984 „Möglichkeiten religiöser Erziehung muslimischer Schüler in der BRD“, 1984</p>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o3" name="u3">3</a>] Maunz in Maunz/Dürig GG-Kommentar, Art. 7 Rn. 47</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o4" name="u4">4</a>] Rüfner, Erwiderung auf Renck, Islamischer Religionsunterricht – wann endlich?, NWVBl 2001, 426; Oebecke. Das deutsche Recht und der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a>, in „Handbuch Recht und Kultur des Islams....“ S. 321</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o5" name="u5">5</a>] Oebecke, Reichweite und Voraussetzungen der grundgesetzlichen Garantie des Religionsunterrichts, DVBl 1996, 336, 341; Oebecke, Das deutsche Recht und der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a>, in „Handbuch Recht und Kultur des Islams....“ S. 321</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o6" name="u6">6</a>] Schmitt-Kammler, in Sachs, Grundgesetz-Kommentar, Art. 7 Rn. 48; Heckel, JZ 1999, 741, 746</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o7" name="u7">7</a>] BVerfGE 74, 244, 252; Muckel, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, 58;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o8" name="u8">8</a>] Oebecke. Das deutsche Recht und der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a>, in „Handbuch Recht und Kultur des Islams....“ S. 321</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o9" name="u9">9</a>] Schmitt-Kammler, in Sachs, Grundgesetz-Kommentar, Art. 7 Rn. 40</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o10" name="u10">10</a>] v. Campenhausen, Staatskirchenrecht, S. 129, § 15;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o11" name="u11">11</a>] vgl. z.B. BVerwG, Urteil vom 23. Februar 2000 - 6 C 5/99; Robbers, in v. Mangoldt/Klein/Starck, Bonner Grundgesetz - Kommentar, Art. 7 Rn. 149; v. Campenhausen, in; v. Mangoldt/Klein/Starck, Bonner Grundgesetz - Kommentar, Bd. 3, Art. 137 WRV, Rn. 18,</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o12" name="u12">12</a>] dann religiöser Verein mit begrenzter Aufgabenstellung, v. Campenhausen, Staatskirchenrecht, S. 136, § 16;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o13" name="u13">13</a>] Heckel, Religionsunterricht für Muslime, JZ 1999, 741, 752</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o14" name="u14">14</a>] Hillgruber, Der deutsche Kulturstaat und der muslimische Kulturimport, JZ 1999, 538, 545; ders. Staat und Religion, DVBl, 1999, 1155, 1176</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/o15" name="u15">15</a>] Heckel, Religionsunterricht für Muslime, JZ 1999, 741, 754; Oebbecke, Das deutsche Recht und der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a>, in „Handbuch Recht und Kultur des Islams....“ S. 321</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o16" name="u16">16</a>] Oebbecke, Das deutsche Recht und der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a>, in „Handbuch Recht und Kultur des Islams....“ S. 321</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o17" name="u17">17</a>] Oebbecke, Das deutsche Recht und der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a>, in „Handbuch Recht und Kultur des Islams....“ S. 322</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o18" name="u18">18</a>] vgl. VG Düsseldorf, Urteil vom 02. November 2001, 1 K 10519/98; Muckel, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, 58, 60; ders. in DÖV, Muslimische Gemeinschaften als Körperschaften des öffentlichen Rechts, 1995, 311, 312; Hillgruber, Der deutsche Kulturstaat und der muslimische Kulturimport, JZ 1999, 538, 545;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o19" name="u19">19</a>] Heckel, Religionsunterricht für Muslime, JZ 1999, 741, 752</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o20" name="u20">20</a>] Isensee in Essener Gespräche, Der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> und die religionsrechtliche Ordnung des Grundgesetzes in Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche 1986, Bd. 20, S. 197; Loschelder in Essener Gespräche a.a.O. S. 175; Oebbecke, Das deutsche Recht und der <a href="void(0);" class="letter">Islam</a>, in „Handbuch Recht und Kultur des Islams....“ S. 322</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o21" name="u21">21</a>] Vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Februar 1992 - 6 G 3191 -, BVerwGE 90, S. 1 (4); ferner z.B. Kokott, in: Sachs Grundgesetz-Kommentar,.Art. 4 Anm, 20.</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o22" name="u22">22</a>] Vgl. BVerfG, Beschluss vom 16. Oktober 1968 - 1 BvR 241166 -. BVerfGE 24,</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">S. 236 (246/247).</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o23" name="u23">23</a>] V. Gampenhausen, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, Bonner Grundgesetz – Kommentar,. Art. 137 WRV Rn. 18; Schmitt-Kammier, in Sachs Grundgesetz-Kommentar, Art. 7 Rn. 41; Ehlers, in: Sachs Grundgesetz-Kommentar, Art. 140 GG/Art. 137 WRV, Rn. 5;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o24" name="u24">24</a>] Vgl. Robbers, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, Bonner Grundgesetz–Kommentar, Art. 7 Rn. 151; Morlok, in: Dreier (Hrsg.), Grundgesetz-Kommentar, Bd. 3, Art. 137 WRV/Art. 140 GG, Rn. 29 ff.</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/o25" name="u25">25</a>] OVG Berlin, Urteil vom 04.11.1998, Az.:7 B 4.98;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o26" name="u26">26</a>] Heckel, Religionsunterricht für Muslime, JZ 1999, 741, 752&#60;/ahref="#o26"&#62;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o27" name="u27">27</a>] vgl, bereits Beschluss der Kammer vom 18. Juli 2000 - 1 L 1224100 -, NVwZ-RR 2000, 769 ff.; Rüfner, Anmerkung zu VG Düsseldorf, NWVBI 2001, 112, 114; Robbers, in: v.Mangoldt/Klein/Starck, Bonner Grundgesetz – Kommentar, Art. 7 Rn. 151; Schmitt-Kammer, in Sachs, Grundgesetz Kommentar., Art. 7 Rn. 41; Muckel, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, S. 58, 60 f.; Oebbecke, DVBI, Reichweite und Voraussetzungen der grundgesetzlichen Garantie des Religionsunterrichts, 1996, S. 336, 339; Fechner, Islamischer Religionsunterricht an deutschen Schulen, NVwZ, 1999, 735, 736;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o28" name="u28">28</a>] BVerfGE 74, 244, 251</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o29" name="u29">29</a>] Korioth, Islamischer Religionsunterricht und Art. 7 III GG, NVwZ 1997, 1041, 1046; Heckel, Religionsunterricht für Muslime, JZ 1999, 741, 752; Robbers, in v.Mangoldt/KIein/Starck, Bonner Grundgesetz–Kommentar, Art. 7 Rn. 150; Rohe, Rechtliche Perspektiven eines islamischen Religionsunterrichts in Deutschland ZRP 2000, S. 207, 209; Rüfner, Anmerkung zu VG Düsseldorf, NWVBI 2001, 112, 114,</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o30" name="u30">30</a>] Schmitt-Kammler in Sachs Grundgesetz-Kommentar, Art. 7 Rn. 39</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o31" name="u31">31</a>] Muckel, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, 58, 59</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o32" name="u32">32</a>] BVerfGE 74, 244, 252;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o33" name="u33">33</a>] Muckel, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, 58, 59</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o34" name="u34">34</a>] Schmitt-Kammler in Sachs Grundgesetz-Kommentar, Art. 7 Rn. 40</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o35" name="u35">35</a>] Schmitt-Kammler in Sachs Grundgesetz-Kommentar, Art. 7 Rn. 39</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o36" name="u36">36</a>] Muckel, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, 58, 59</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o37" name="u37">37</a>] Schmitt-Kammler in Sachs Grundgesetz-Kommentar, Art. 7 Rn. 46</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o38" name="u38">38</a>] BVerfGE 74, 244, 255</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o39" name="u39">39</a>] BVerwGE 42, 346, 348 f.</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o40" name="u40">40</a>] Schmitt-Kammler in Sachs Grundgesetz-Kommentar, Art. 7 Rn. 46; In NRW ist nach § 35 I 1 NWSchOG für den Fall, dass in einer öffentlichen Schule die Zahl der Schüler einer religiösen Minderheit mindestens zwölf beträgt, für diese Religionsunterricht einzurichten.</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o41" name="u41">41</a>] Schmitt-Kammler in Sachs Grundgesetz-Kommentar, Art. 7 Rn. 48</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o42" name="u42">42</a>] Rohe, Rechtliche Perspektiven eines islamischen Religionsunterrichts in Deutschland, ZRP 2000, 207. 209 f.; Muckel, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, S. 58, 60;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o43" name="u43">43</a>] Muckel, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, S. 58, 60;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o44" name="u44">44</a>] Muckel, Islamischer Religionsunterricht und Islamkunde an öffentlichen Schulen in Deutschland, JZ 2001, S. 58, 62;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o45" name="u45">45</a>] (zum Spannungsverhältnis <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> -- Grundgesetz vgl. Füssel-Nagel, EuGRZ 1985, 498; Cavdar, RdJB 1993, 265 (270); Eiselt, DÖV 1981, 205 (207); Stempel, a.a.O. S. 381 f.; Baber-Johansen, Staat, Recht und Religion im sunnitischen <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> -- Können Muslime einen religionsneutralen Staat akzeptieren? in Essener Gespräche a.a.O. S. 12 (20 ff., 47, 52); Albrecht, Religionspolitische Aufgaben angesichts der Präsenz des <a href="void(0);" class="letter">Islam</a> in der Bundesrepublik Deutschland in Essener Gespräche a.a.O. S. 82 (115)).</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o46" name="u46">46</a>] vgl. Eiselt-Heinrich, Grundriss des Schulrechts in Berlin in Schulrechtssammlung Berlin G XI S. 11 ff. sowie BVerwG, Urteil vom 26. Juni 1997 = NJW 1997, 2396 (2397) -- Zeugen JEHOVAS -- zu den Anforderungen an die Loyalität einer Religionsgemeinschaft gegenüber dem Staat bei der Teilhabe in Form der Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts)</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o47" name="u47">47</a>] Heckel, Religionsunterricht für Muslime, JZ 1999, 741, 748 f.; Füssel/Nagel, Islamischer Religionsunterricht und Grundgesetz, EuGRZ 1985, 497, 498;</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o48" name="u48">48</a>] Rohe, Rechtliche Perspektiven eines islamischen Religionsunterrichts in Deutschland, ZRP 2000, 207. 209</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o49" name="u49">49</a>] Rohe, Rechtliche Perspektiven eines islamischen Religionsunterrichts in Deutschland, ZRP 2000, 207. 209</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">[<a href="http://www.igmg.de/index.php?id=181&#38;no_cache=1&#38;type=98#o50" name="u50">50</a>] Heckel, Religionsunterricht für Muslime, JZ 1999, 741, 754;</p>
<div align="justify">    <img src="http://www.igmg.de/clear.gif" class="spacer-gif" border="0" height="20" width="1" /></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[You're Welcome]]></title>
<link>http://putonreset.wordpress.com/?p=21</link>
<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 16:49:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>onreset</dc:creator>
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<description><![CDATA[Frau C.: Warum wurdest Du eingebürgert?
Ausländer: Warum nicht?
Frau C.: Naja, da könnte ja jeder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Frau C.: Warum wurdest Du eingebürgert?</p>
<p>Ausländer: Warum nicht?</p>
<p>Frau C.: Naja, da könnte ja jeder kommen.</p>
<p>Ausländer: Kann ja auch. Du brauchst nur einen Aufenthaltstitel, eine Genehmigung, die Dir erlaubt, in dem Land zu leben und zu arbeiten. Du musst Dich aus eigener Arbeit unterhalten können. Du musst Dich bis zu einem gewissen Grad verständigen können. Du kannst aber auch ein Analphabet sein.</p>
<p>Frau C.: --</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wat? Ausländer? Das heißt Migrationshintergrund!]]></title>
<link>http://putonreset.wordpress.com/?p=20</link>
<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 22:57:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>onreset</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schon aufgefallen, daß in journalistischen Darstellung der ausländischen Mitbürger immer weniger ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schon aufgefallen, daß in journalistischen Darstellung der ausländischen Mitbürger immer weniger das Wort "Ausländer" gebraucht wird? Statt dessen hat der Begriff "Migrationshintergrund" Inflation, freilich auch wegen Hessen. Ob "Ausländer" jetzt zum Schimpfwort wird? Ich selbst, übrigens auch Ausländer, bezeichne mich auch so.</p>
<p>Übrigens unterscheidet man in Deutschland noch selbst nach der Einbürgerung zwischen "Heimatstaat" und "fremder Staatsangehörigkeit". Nun, am Ende aller Integration steht man also wieder irgendwo in der Fremde, selbst wenn man jetzt Deutscher ist. Das ist wie Bahnfahren - man hat Recht auf Beförderung, aber nicht auf einen Sitzplatz.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sie wollen den Islam einbürgern]]></title>
<link>http://silberstreif.wordpress.com/?p=119</link>
<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 17:43:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>silberstreif</dc:creator>
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<description><![CDATA[Immer mehr PolitikerInnen mit Migrationshintergrund drängen sich nach vorne und vertreten ihre Ford]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr PolitikerInnen mit Migrationshintergrund drängen sich nach vorne und vertreten ihre Forderungen. Die sind immer die gleichen. Migrationshintergründler sollen von der deutschen Restgesellschaft alles überlassen bekommen.</p>
<p>Das Aufgeben der deutschen Identität zugunsten einer "Vielfalt" diene angeblich dem Überleben in einer globalisierten Welt.</p>
<p>Die Hamburger Grünen-Abgeordnete Nebahat Güçlü  vertritt eine derartige Linie.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.abgeordnetenwatch.de/nebahat_gueclue-373-7663--f95819.html#frage95819">Auf "abgeordnetenwatch.de"</a> kann man sich über ihre Ansichten informieren. Wir lesen zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Integration ist ein Prozess, der neben den Migrantinnen und Migranten auch die Mehrheitsgesellschaft fordert. So halte ich es für falsch zu fragen, ob sich Kulturen aufeinander zu bewegen oder die Anpassung an eine "deutsche Leitkultur" zu verlangen. Hierdurch werden Kulturen in diskriminierender Weise hierarchisiert.</p></blockquote>
<p>Stattdessen sollen wir die Chancen erkennen, die angeblich in Vielfalt liegen sollen. Wir sollen also freudig und dankbar darüber sein, daß unserer Kultur durch Masseneinwanderung zerstört wird.</p>
<p>Die folgende Lüge wird, je öfter  sie von linksgrünen Mihigru-PolitikerInnen wiederholt wird,  auch nicht wahrer:</p>
<blockquote><p>Zuwanderung erfolgte und erfolgt noch heute im Wesentlichen entlang deutscher Wirtschaftsinteressen. Vor ca. 45 bis 50 Jahren wurden bildungsferne Arbeitskräfte gezielt angeworben ("Unterschichtimport"). Heute, in Zeiten von Globalisierung, kämpfen wir hingegen um die "besten Köpfe". Unser Arbeitsmarkt und unsere Wirtschaft bestimmen somit weitgehend, ob und in welcher Weise Zuwanderung stattfindet, bzw. begrenzt wird.</p>
<p>Tatsächlich ist vor diesem Hintergrund gerade das Thema der Integration eines, um das heute niemand mehr herumkommt.</p></blockquote>
<p>Wenn es nur darum ginge, leistungsfähige und leistungsbereite Menschen für die Wirtschaft zu bekommen, dann wäre es ja wohl der klügere Weg gewesen, die Vermehrung der deutschen Mittel- und Oberschicht anzukurbeln.</p>
<p>Das wurde aber nicht gemacht. Stattdessen ging der Unterschicht-Import aus dem Orient weiter, ergänzt durch Unterschicht-Import aus dem ehemaligen Ostblock. Das ganze dann verbunden mit einem ideologisch verbrämten Gebärstopp für die deutsche Intelligenz.  </p>
<p> Jetzt jammert die Wirtschaft über Fachkräftemangel.</p>
<blockquote><p>Lange Zeit wurde die Tatsache, dass Deutschland de facto ein Einwanderungsland ist, ignoriert, und die damit verbundenen Herausforderungen und Probleme wurden lange Zeit nicht angegangen. Mittlerweile hat dies jedoch glücklicherweise fast jedeR begriffen.<br />
Schon heute hat in Hamburg etwa die Hälfte aller Kinder unter 6 Jahren (ca. 48%) einen Migrationshintergrund. Ob das Thema überhaupt auf die politische Agenda gehört, ist somit meiner Ansicht nach überhaupt keine Frage mehr, denn diese Menschen sind längst in unserer Gesellschaft angekommen.</p></blockquote>
<p>Deutschland ist kein Einwanderungsland, auch wenn Grüne und türkische Immigrantinnen es gerne dazu machen möchten. Offenbar hoffen sie, mit Hilfe der alten Propaganda-Weisheit der dauernden Wiederholung uns Deutschen ins Gehirn zu hämmern, daß wir endlich aufgeben  und die Masseneinwanderung akzeptieren sollen. Und zu behaupten, die Orientalen seien in unserer Gesellschaft angekommen, ist eine weitere dreiste Lüge.</p>
<blockquote><p>Vor diesem Hintergrund sind wir als Grüne uns sicher, dass Migration, verbunden mit guten Integrationskonzepten, Deutschland nur voranbringen kann.</p></blockquote>
<p>Wollen Sie uns für dumm verkaufen, Frau Güclü?</p>
<p>Gegenüber der Anerkennung des Islam vertritt Frau Güclü auch eine klare Linie:</p>
<blockquote><p>Es darf nicht sein, dass wir weiterhin über Muslime reden, aber nicht mit ihnen. Wir wollen den Dialog auf gleicher Augenhöhe.</p>
<p>Zur gesellschaftlichen Teilhabe gehört für uns die Gleichbehandlung aller Religionen. Wir wollen den Islam einbürgern. Das bedeutet, ihn als alltäglichen Bestandteil unserer Gesellschaft anzuerkennen. Das bedeutet, Moscheenbauten und islamische Friedhöfe zuzulassen. Das bedeutet, dass wir uns in innerreligiöse Angelegenheiten nicht einmischen wollen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Migrationshintergrund]]></title>
<link>http://schneiderin.wordpress.com/2008/01/22/migrationshintergrund/</link>
<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 17:14:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>schneiderin</dc:creator>
<guid>http://schneiderin.wordpress.com/2008/01/22/migrationshintergrund/</guid>
<description><![CDATA[Ein Unwort aus Deutschland, das kaum jemand erklären kann.
Hier ein lesenswerter Artikel aus meiner]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Unwort aus Deutschland, das kaum jemand erklären kann.<br />
<a href="http://www.zeit.de/online/2008/04/migrationshintergrund" target="_blank">Hier</a> ein lesenswerter Artikel aus meiner ZEITung.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Immerhin funktioniert die Müllabfuhr]]></title>
<link>http://marschflugkoerper.wordpress.com/2008/01/14/immerhin-funktioniert-die-mullabfuhr/</link>
<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 11:07:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mark</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mein Migrationshintergrund dürfte verschieden sein zu dem, was Leute in allgemeineren Zusammenhäng]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Migrationshintergrund dürfte verschieden sein zu dem, was Leute in allgemeineren Zusammenhängen darunter verstehen. Aber trotzdem, er ist da, meistens erscheint er eher klein und unbedeutend, denn man sieht in mir nicht an. Genauso wie man ihn meiner Familie nicht ansieht, kann die doch locker als Paradebeispiel einer sozialen Einheit am unteren Ende der deutschen Mittelklasse durchgehen. Vollständig integriert.</p>
<p>Trotzdem, er ist da. Der Migrationshintergrund, von dem keiner weiß und von dem keiner was ahnt. Der Hintergrund, der jeden Menschen irgendwo fremd dastehen lässt, ob das nun fünf, fünfhundert oder fünftausend Kilometer bis zu diesem Ort sind, das ist erstmal egal. Meistens ist dieser Ort näher, als man denkt. Aber leider nie so nah, dass jeder ihn finden könnte, denn sonst würden etliche Leute weniger das Maul aufreißen. Leute, die zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und Tätern mit Migrationshintergrund keinen Unterschied mehr machen können. Vielleicht auch gar nicht machen wollen.</p>
<p>Aber zurück zu meiner vollständig integrierten Familie. Für einen Teil davon war der Migrationshintergrund eine Selbstverständlichkeit auf der Suche nach einem besseren Leben, für andere ist er es immer noch. Und für viele wird er es in Zukunft noch sein.</p>
<p>Und trotz allen großen Kleinigkeiten, die einem das Leben hier manchmal nur mit einem schlechten Geschmack im Mund möglich machen, es ist das was einem Zuhause am nächsten kommt. Denn da wo man herkommt, da gibt es das nicht mehr.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die CDU hat die Lösung]]></title>
<link>http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/01/07/die-cdu-hat-die-losung/</link>
<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 22:18:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>tom</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;für unsere &#8220;jungen sozialen Problemfälle&#8221;

Die Partei mit dem christlich im Nam]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...für unsere "jungen sozialen Problemfälle"</p>
<p><img src="http://tomswochenschau.wordpress.com/files/2008/01/knasst_wegschliesen.jpg" alt="knasst_wegschliesen.jpg" /></p>
<p>Die Partei mit dem <i>christlich</i> im Namen nimmt sich ja immer gerne den "Sozialstaat USA" zum Vorbild, schließlich sind die ja <a href="http://www.freace.de/artikel/200712/091207a.html">Weltmeister</a> im wegsperren. Das dadurch nachweislich die Kriminalitätsrate nicht sinkt, spielt für die Union aber keine Rolle. Es ist ja einfacher kurzfristig die Symptome zu bekämpfen und in Wahlkampfzeiten Aktionismus vorzutäuschen. Frau Merkel, die Koch in Wiesbaden zur Seite stand, sagte folgendes:</p>
<blockquote><p> Es kann nicht sein, dass eine Minderheit die Stimmung im Land diktiert und der Mehrheit Angst einjagt....</p></blockquote>
<p>bis hierhin fand ich Ihre Rede stark, Frau Merkel, es kann wirklich nicht sein, daß eine Minderheit, <b>nämlich ihr Politiker</b>, der Mehrheit, also den Bürgern, Angst einjagt und deren Stimmung diktiert! Der Rest der Rede, passte sich dann dem Koch-Niveau an, also nicht erwähnenswert.</p>
<p>Um Mißverständnisse auszuräumen: Ich finde jede Form von Gewalt widerwärtig, noch dazu wenn sie gegen Schwächere oder Minderheiten verübt wird. Doch diese Mißstände gibt es schon seit Jahren! Die Art und Weise, wie die CDU das  Thema nun für ihren Wahlkrampf instrumentalisiert, ist ebenso abartig!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mein Senf zu gewalttätigen Jugendlichen]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2008/01/07/mein-senf-zu-gewalttatigen-jugendlichen/</link>
<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 10:36:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Interview mit einem Vertreter der ultrareaktionären Seite zum Thema Jugendgewalt (bzw. Jugendli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26986/1.html">Interview</a> mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer">Vertreter der ultrareaktionären Seite</a> zum Thema Jugendgewalt (bzw. Jugendliche und Gewalt) in der Telepolis ist der Betrachtung wert. Erstmal outet er sich als weitgehend unbedarft was die Tatsachen betrifft: Auf die Frage, welche "Gewaltspiele" (denen er die [Mit-]Schuld an Gewalttaten gibt), die <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,525833,00.html">Münchner Gewalttäter</a> gespielt hätten, antwortet er, er könne "nur vermuten" es seien dieselben wie bei ähnlich gelagerten Fällen.</p>
<p>Sodann verbreitet er das bürgerliche Klischee von der Lohnarbeit als einziger akzeptabler Lebensform („ob sie arbeitslos waren oder voll im Leben standen“), nachdem er sich schon als <strike>antiantifaschistisch</strike> gegen links geäußert hat ("Mir war das, was da in der Münchener Studentenschaft lief, zu links, zu marxistisch - und ich war eher bodenständig-normal").</p>
<p>Zur Realität des stets bemühten Jugendschutzes: „Wir haben diesen Jugendschutz ja überprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es nur auf dem Papier steht, dass er angeblich besser geworden wäre. In Wirklichkeit ist es nach wie vor so, dass Kinder und Jugendliche an alles rankommen, was sie haben wollen.“ Dennoch aber ist das Credo der Konservativen, Verbote hätten irgendeinen Nutzen, weiterhin haltbar? Seltsames Verständnis von Logik...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dschihad im Lehrerzimmer]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2007/12/31/dschihad-im-lehrerzimmer/</link>
<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 18:12:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2007/12/31/dschihad-im-lehrerzimmer/</guid>
<description><![CDATA[ 
جهاد‎ 
Dschihad, frommer Eifer: 
Jetzt auch im Lehrerzimmer? 
Cem geht zur 
Schule 
Unsere S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span class="spanar"><span dir="rtl" style="font-size:24pt;line-height:115%;color:#333399;">جهاد</span></span><span dir="ltr"></span><span style="font-size:24pt;line-height:115%;color:#333399;"><span dir="ltr"></span>‎ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Dschihad, frommer Eifer: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Jetzt auch im Lehrerzimmer? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">Cem geht zur </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:48pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#eaeaea;">Schule </span><span style="font-size:24pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Unsere Schule und </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">unsere Migranten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Cem wurde versetzt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Von Jacques Auvergne. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:45pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Erlebt von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dschihad bedeutet frommer Eifer, gottgefällige Anstrengung. Und was tut eine seit drei Jahrzehnten im Rheinland lebende türkische Mutter nicht alles für ihren mäßig begabten und zugleich total faulen zwölfjährigen Sprössling, dem leider der Schulverweis droht? Wo der Junge doch am Ende der so genannten Orientierungsstufe angelangt ist, in dem ein Wiederholen für diese Realschüler der ausgehenden sechsten Klasse in jenem Bundesland klar verboten ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Richtig, eine türkische Mutter legt frommen Eifer an den Tag. Denn es ist ihre Rolle, die Löwenmutter zu spielen. Eine andere Rolle lässt ihr die Religion beziehungsweise, was dasselbe ist: Lässt die türkische Großfamilie nämlich gar nicht zu. Die Sippe als Religion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ohne das Gefängnis muslimische Großfamilie ist der unsichtbare muslimische Gott arbeitslos. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Im Rechtsstaat wäre der Junge nun von der Realschule „geflogen“ und fortan Besucher der Hauptschule gewesen. Aber Allah hatte einen anderen Plan. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Lassen Sie mich den Jungen für heute Cem nennen, weil er kurzfristiger Gewinner ist und so toll zur Gemeinschaft dazugehört. Die Mutter nennen wir mit Familiennamen einmal Yildirim, weil sie, wie sich zeigte, eine Gewitterstimmung verbreiten kann, dass es nur so blitzt und donnert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der zwölfjährige Cem Yildirim hätte von der Schule fliegen müssen, denn er stand im Januar: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;line-height:115%;margin:0 0 24pt 36pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;"><span>·<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">        </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Englisch 5 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;line-height:115%;margin:0 0 24pt 36pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;"><span>·<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">        </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Deutsch 5 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Nun, Cem wurde in Deutschland geboren, doch zu Hause in Almanya wird kein einziges Wort Deutsch gesprochen, es ist nämlich ein richtig türkisches Haus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;line-height:115%;margin:0 0 24pt 36pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;"><span>·<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">        </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mathematik 4 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Damit hätte aller Voraussicht nach niemand auf der Schule bleiben können, ohne deutliche Notenverbesserung jedenfalls. Was geschah in diesem halben Jahr des sechsten Schuljahres, was geschah vor dem drohenden Schulwechsel? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Anfang Januar kündigte sich also an, dass die Versetzung vom 6. ins 7. Schuljahr äußerst gefährdet sein würde. Im Januar kam die deutsche Nachhilfelehrerin denn auch mit Mutter Yildirim ins Lehrerzimmer beziehungsweise Sprechzimmer der Schule. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Anwesend waren die Klassenlehrerin und zugleich Deutschlehrerin. Ebenso anwesend waren die Englischlehrerin und der Mathematiklehrer. Insgesamt fünf Personen also. Das Gespräch dauerte wie vorgesehen etwa eine Stunde. Eine Art Schlachtplan wurde entworfen: Vereinbart wurde, dass die Nachhilfelehrerin zwei mal wöchentlich das Haus der Yildirims betritt, um mit dem Zwölfjährigen jeweils 2 volle Stunden im Einzelunterricht zu arbeiten. Vier volle Wochenstunden intensiver Nachhilfe mithin. Das fand nachfolgend auch so statt, bis Ende April, dann kamen die so genannten Zeugniskonferenzen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Vier Monate von vier Wochenstunden Lernförderung für Cem, durchgeführt von einer begnadeten und bekannt erfolgreichen Lerntrainerin. 64 Stunden Förderung sollten ein lebenslanges Aufwachsen eines türkischen Zwölfjährigen im tiefsten Almanya ohne ein Wort Deutsch also wettmachen. Um es vorweg zu nehmen: Es gelang eher nicht, in Deutsch stand Cem, wir schreiben Mitte April, immer noch 5. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Man kann sich in Nordrhein‑Westfalen als Realschüler des sechsten Schuljahres jedoch keine 5 leisten, und das heißt: Gar keine 5. Eigentlich. Und schon eher gar nicht, wenn diese 5 immer im selben Fach ist. Die Konferenz hat in so einem wie dem zuletzt genannten Fall eine Entscheidung zu treffen. Bei einer zweiten 5 ist allerdings nichts mehr zu entscheiden, das Kind kann, eigentlich, nicht auf der Realschule bleiben. Eigentlich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Im April also stand der Junge in </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;line-height:115%;margin:0 0 24pt 36pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;"><span>·<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">        </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Englisch 4-5 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Hier hat sich das Nachhilfetraining, Einzelunterricht, positiv ausgewirkt, doch wie gesagt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;line-height:115%;margin:0 0 24pt 36pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;"><span>·<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">        </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Deutsch 5 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Lücken waren einfach zu groß. Cems Wortschatz der deutschen Sprache umfasste im Januar 350 Worte, sein Wortschatz belief sich im April auf immerhin 700 Worte: Er hat also ganz bemerkenswert aufgeholt, fürwahr kein unbegabtes Kind! Doch das Problem war die fehlende „Familiensprache Deutsch“ bei gleichzeitiger fehlender Förderung. Das zweite Problem war so etwas wie eine dringend zu vermutende permanente Erweckung negativer Emotionen zu Deutschland und den Deutschen seitens der Eltern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">In der Familie Yildirim gab es kein Buch. Außer dem dunkelgrünen mit Goldbeschlag gab es kein Buch, auch kein türkisches. Gar keins. Lesen spielt keine Rolle. Klarer Vorteil: Die Augen verdirbt sich niemand, wenigstens nicht durchs Lesen. Der Fernseher indes lief ständig, echte postmoderne Medienverwahrlosung also, ausschließlich türkische Fernsehprogramme, wie sich versteht, und auch nur garantiert sinnfreie Seifenopern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;line-height:115%;margin:0 0 24pt 36pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Symbol;"><span>·<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">        </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mathe 4 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es begab sich der Einzug ins Besprechungszimmer. Ohne Cem, darauf hatte die Mutter bestanden, der Schule war es gleichgültig gewesen, ob der Junge dabei ist oder nicht. Eine Stunde sollte das Gespräch dauern, so war es vereinbart. Die einander aus dem Januar bekannten fünf Personen also nahmen im sehr kleinen Sprechzimmer Platz. Nahmen „Platz“ ist damit etwas irreführend, besser also: Drängten sich im Zimmerchen zusammen. Es war 13. Uhr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mutter Yildirim, die Englischlehrerin, die Deutschlehrerin als Klassenlehrerin, der Mathelehrer und die Nachhilfelehrerin. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Das Gespräch dauerte, wie vorgesehen, eine Stunde. Um es vorweg zu nehmen: Man ging zornig auseinander, zwei der lehrenden Professionellen waren sauer wenn auch sehr unterschiedlich sauer, die Englischlehrerin kochte regelrecht vor Wut. Der Deutschlehrerin aber war die Sache eher egal, sie hat Dergleichen des Öfteren erlebt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ein Gespräch mit nachfolgender Umsetzung, die eigentlich verboten ist. Eigentlich, aber doch bitte nicht bei in Deutschland geborenen Kindern „mit Migrationshintergrund“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Nachhilfelehrerin war sauer, stinkesauer, sie fühlte eine schmerzliche und demokratiegefährdende Ungerechtigkeit und daneben hatte sie so etwas wie Mitleid mit Cem, der auf einer für ihn nicht angemessenen Schule war. Außerdem war die Nachhilfelehrerin zornig auf die Eltern, die den durchaus intelligenten und erfreulicherweise charakterlich ausgesprochen gutmütigen Cem durch eine typisch türkische Erziehung in eben diese missliche Lage gebracht haben. In diesen wenigen Monaten, zum ersten Mal in seinem jungen Leben, hatte Cem die Gelegenheit gehabt, in ein persönliches Lernen wirklich „einzusteigen“ und die Nachhilfelehrerin konnte spüren, wie sehr dem Jungen das Lernen gefiel. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Familienkultur der Verachtung alles Deutschen aber hatte Cem in eine recht ausweglose Lage manövriert. Das türkische Erziehungsziel für viele in Deutschland lebende Muslime lautet offensichtlich: Die Deutschen und ihre Lebensform sind nichts wert. Dabei waren auch auf den zweiten Blick bei den Yildirims keine Anzeichen von Fundamentalismus zu entdecken, wir haben bei dieser Familie eher so etwas wie finstersten Traditionalismus anzunehmen. Provinzielles Türkentum pur, wobei Türkentum ohne Islam nicht denkbar ist und islamisches Fußvolk nicht ohne einen gewissen Bildungshass auskommen möchte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ich habe aber noch gar nicht erzählt, was bis 14.00 Uhr eigentlich geschehen ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">13 Uhr, man zog in den Raum. Die Klassenlehrerin hätte die durch Gesetze und Verordnungen klar vorgeschriebene Rolle gehabt, Frau Yildirim jetzt zu sagen, dass Cem die Schule wechseln muss. Die Lehrerin handelte entsprechend, das dauerte eine Viertelstunde und die schulischen Gepflogenheiten Nordrhein‑Westfalens wurden ausführlich erläutert. Nennenswerte sprachliche Hürden bestanden in dieser Stunde nicht. F