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	<title>medienwirkungsforschung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/medienwirkungsforschung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "medienwirkungsforschung"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 04:50:16 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Überrascht]]></title>
<link>http://silberschweif.wordpress.com/?p=17</link>
<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 18:28:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[In der aktuellen Ausgabe der Videospielfachzeitschrift &#8220;MAN!AC&#8221;, welche im übrigen aus ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Ausgabe der Videospielfachzeitschrift <a href="http://www.maniac.de">"MAN!AC"</a>, welche im übrigen aus dem beschaulichen Mering bei Augsburg stammt, ist ein sehr interessantes 4-Seiten-Interview (S.86-89) mit den in der Spielergemeinde oftmals verfluchten <a href="http://www.kfn.de/MitarbeiterInnen/WissenschaftlerInnen/Christian_Pfeiffer.htm">Prof. Dr. Christian Pfeiffer</a>.</p>
<p>Dabei, so scheint es mir, geht er durchaus differenziert mit der Materie "virtuelle Gewalt" und deren Auswirkungen auf die Spieler, insbesondere Jugendliche, um. Zudem erklärt er seine empirische (meist quantitative) Herangehensweise, welche, sofern sie tatsächlich so angewandt wird, beeindruckt und sehr sorgfältig ist.</p>
<p>Bisweilen gibt er allerdings einige Aussagen von sich ("Meinen Geschwistern war es zu langweilig, mit mir immer in Filme ab 6 Jahren zu gehen und so haben sie mich mitgeschleift in Filme ab 12 oder ab 16. Das hat mir nicht gut getan, ich hatte lange Albträume von den Filmen."), die zwischen rührselig und lächerlich schwanken.</p>
<p>Interessant aber seine Aussage/Behauptung, Herr <a href="http://www.sw.fh-koeln.de/wvw/team/fritz.htm">Prof. Dr. Fritz</a>, Medienpädagoge der <a href="http://www.fh-koeln.de/">FH Köln</a>, werde von Electronic Arts bezahlt und richte dementsprechend seine Forschung darauf aus, gewalthaltige Spiele aus wissenschaftlicher Perspektive als unbedenklich einzustufen. Zudem arbeite Fritz nicht wissenschaftlich und schreibe seine Argumente aus purem Bauchgefühl heraus.</p>
<p>Was heißt das für uns? Immer kritisch bleiben - egal wer was sagt!</p>
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<title><![CDATA[Killerspiele: ein Schwarz-Weiß-Denken]]></title>
<link>http://silberschweif.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 14:40:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://silberschweif.wordpress.com/?p=6</guid>
<description><![CDATA[Vor kurzem fanden die 6. Augsburger Mediengespräche zum Thema &#8220;Medienkinder - wie viel Medien]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem fanden die <a href="http://www.blm.de/inter/de/pub/aktuelles/veranstaltungen/augsburger_mediengespraeche.cfm">6. Augsburger Mediengespräche</a> zum Thema "Medienkinder - wie viel Medien brauchen Kinder?" statt. Ich selbst war nicht zugegen, was mir nach dem Lesen von Taras Kommentar (<a href="http://taragramm.wordpress.com/2008/01/30/6-augsburger-mediengesprache/">hier</a>) auch zunächst als richtige Entscheidung erschien.</p>
<p>Ich kann es nicht mitansehen (man erinnere sich nur an den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KPHTW1bciao">verkorksten Frontal 21-Beitrag</a> bzw. die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yxwVDqbFnMM">Interviews mit Prof. Pfeiffer vom Kriminologischen Institut Niedersachsen</a>) bzw. mitanhören, wie die Teilnehmer solcher öffentlichen Diskussionen beim Thema "Killerspiele" in eigentlich überwunden geglaubte Argumentationsketten verfallen.  Dort wird allen Ernstes noch das urzeitliche "Stimulus-Response-Modell" als Grundlage für einen direkten Zusammenhang zwischen gewalthaltigen Video- und Computerspielen und der Gewaltbereitschaft von Kindern/Jugendlichen herangezogen. Dabei müssten gerade diejenigen, die an diesen Diskussionen teilnehmen, wissen - bedekt man deren mehrheitlich hohen Bildungsgrad -, dass die Wissenschaft (vornehmlich die Psychologie und die Kommunikationswissenschaft) längst den "Organism" bz. den Rezipienten in den Fokus der (Medien-)Wikrungsforschung gestellt hat. Und das schon seit rund 50 Jahren.</p>
<p>Fakt ist, dass es nach aktueller Forschungslage keinen empirischen Beleg dafür gibt, dass so genannte Killerspiele (ein Begriff, der nicht nur diffmarierend ist, sondern zugleich in der weltweiten Gamerszene nicht gebräuchlich und seitens der Definition daneben extrem unscharf ist; dazu und zum Ursprung des Killerspiel-Begriffs siehe meine <a href="http://www.websquare.info/node/71">Bachelorarbeit</a>) eine gewaltsteigernde Wirkung auf die Spieler dieser E-Games haben (siehe dazu die Beiträge von Fehr/Fritz im Heft <a href="http://www.bpb.de/publikationen/04080707868223776516966642576416,0,Medienp%E4dagogik_Computerspiele.html">"Medienpädagogik Computerspiele"</a> der Bundeszentrale für politische Bildung).</p>
<p>Allerhöchstens konnten "Arousal-Effekte", also eine physische Erregung (z.B. erhöhter Blutdruck, schnellerer Herzschlag usw.) bei Spielern gewalthaltiger Spiele festgestellt werden (vgl. <a href="www.apa.org/journals/features/psp784772.pdf">Anderson/Dill, 1998</a>). Dabei muss jedoch im gleichen Atemzug festgehalten werden, dass sowohl die Methodik als auch das gesamte Untersuchungsdesign als fragwürdig zu betrachten sind (z.B. verglich man den Puls von Beat 'em Up-Spielern mit dem von Myst-Spielern; und das über einen Zeitraum von wenigen Minuten) und somit die gewonnenen Ergebnisse keinesfalls als Beleg für die schädliche Wirkung gewalthaltiger Spiele herhalten können, geschweige denn generalisierbar sind. Von einem Zusammenhang oder gar einer statistischen Kausalität bezüglich der gewaltfördernden Wirkung von "Killerspielen" auf Kinder und Jugendliche kann demnach nicht gesprochen werden.</p>
<p>Nun bin ich mir durchaus bewusst, dass in öffentlichen Talkshows immer mehrere, und im besonderen Fall der "Killerspiele" eben unterschiedliche/konträre Meinungen  gefragt sind. Dennoch muss ich mich hinsichtlich der schlichtweg falschen Argumentationen mancher Diskustanten fragen, wie diese esmit sich ausmachen können, solche Unwahrheiten zu verbreiten.</p>
<p>An dieser Stelle ist aber auch die Wissenschaft selbst gefragt. Aufklärungsarbeit ist gefragt. Die Universität Jena, namentlich Dr. Jörg Müller-Lietkow, geht mit dem ersten wissenschaftlichen E-Journal zum Thema Computer- und  Videospiele <a href="http://www.gamesscience.de/index.htm">"gamesscience"</a> in die richtige, wenn auch noch ausbaufähige Richtung. Dort werden, u.a. in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten, vielfältge Aspekte zu virtuellen Spielen behandelt.</p>
<p>Ebenfalls lobenswert ist das Projekt <a href="http://www.digarec.net/">"digarec"</a> der Universität Potsdam. Unter dem Mantel dieses Forschungsnetzwerkes werden zahlreiche Einzelprojekte, wie das Computerspielemuseum, vereint. Auch "digarec" steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Einer der Initiatoren ist Peter C. Krell, der auch für das empfehlenswerte Magazin <a href="http://www.game-face.de/">"Game Face"</a> verantwortlich ist.</p>
<p>Das können aber nur erste Schritte im Kampf gegen das gesellschaftliche Schwarz-weiß-Denken (hier zeigt sich wieder die Neiguung des Menschen zur Trivialisierung, so wie es der Kontsruktivist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_von_Foerster">Heinz von Förster</a> formulierte) sein. Dabei kann ich mir drei Zukunftsvisionen vorstellen:</p>
<p>1. PC- und Videospiele bleiben stigamtisiert (u. a. aus den eben anfgeführten Gründen)</p>
<p>2. Diejenigen, die schon immer gespielt haben, werden älter, gelangen an einflussreiche Posten undsorgen somit für eine Entstigmatisierung bzw.mit der Zeit entwächst eben dieses Schwarz-weiß-Denken</p>
<p>3. Es gelingt bereits in diese Generation, eine wirklich sinnvolle Debatte über die Vorteile - und Nachteile von E-Games (von denen es beides reichlich gibt) zu führen.</p>
<p>Lassen wir uns überraschen. wichtig ist nur, wider der öffentlichen Dummheit zu sprechen!</p>
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