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	<title>medienkunst &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/medienkunst/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "medienkunst"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 10:58:06 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Aktuell]]></title>
<link>http://baltensperger.wordpress.com/?p=44</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 18:53:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>baltensperger</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Arbeit 
INNEN und AUSSEN
ist noch bis 10. August im Museum für Kommunikation in Bern (CH) ausg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeit </p>
<p><a class="alignleft" title="innen und aussen" href="http://baltensperger.wordpress.com/innen-und-aussen/">INNEN und AUSSEN</a><br />
ist noch bis 10. August im Museum für Kommunikation in Bern (CH) ausgestellt. Hier einige Impressionen der Vernissage</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-46" src="http://baltensperger.wordpress.com/files/2008/07/innenundaussen_vernissage_01.jpg" alt="" width="400" height="267" /></p>
<p><img src="http://baltensperger.wordpress.com/files/2008/07/innenundaussen_vernissage_02.jpg" alt="" width="400" height="267" class="alignnone size-full wp-image-46" /></p>
<p><img src="http://baltensperger.wordpress.com/files/2008/07/innenundaussen_vernissage_03.jpg" alt="" width="400" height="267" class="alignnone size-full wp-image-47" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ars electronica 2008]]></title>
<link>http://burkhardt.wordpress.com/?p=65</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 19:13:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sara</dc:creator>
<guid>http://burkhardt.wordpress.com/?p=65</guid>
<description><![CDATA[
ars electronica
Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft
Linz 4.-9. September 2008
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.aec.at/de/festival2008/index.asp"><img class="alignnone size-full wp-image-66" src="http://burkhardt.wordpress.com/files/2008/06/ars.jpg" alt="" width="500" height="322" /></a></p>
<p>ars electronica<br />
Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft<br />
Linz 4.-9. September 2008</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[schon vorbei  "Kirche08" ]]></title>
<link>http://baltensperger.wordpress.com/?p=29</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 16:56:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>baltensperger</dc:creator>
<guid>http://baltensperger.wordpress.com/?p=29</guid>
<description><![CDATA[von Simon Krebs und Stefan Baltensperger
Eine Installation die das Grossmünster in Zürich besetzt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>von Simon Krebs und Stefan Baltensperger</p>
<p style="text-align:justify;">Eine Installation die das Grossmünster in Zürich besetzt und jedem die Möglichkeit gibt mit seinem Handy einen Teil des eingenommenen Platzes einzunehmen</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-30" src="http://baltensperger.wordpress.com/files/2008/06/k_08_nacht.jpg" alt="kirche08 Nachtansicht" width="400" height="267" /></p>
<p style="text-align:justify;">Während der Euro 08 werden an der Süd- und Westfassade des Grossmünsters acht elektronische Anzeigetafeln angebracht. BesucherInnen haben die Möglichkeit mit ihren Mobiltelefonen eine SMS Botschaft zu senden, die anschliessend auf einer der Anzeigetafeln publiziert wird. Die Technische Installation legt sich wie ein Netz über das historische Gebäude und schafft so eine neue Ebene und einene neuen Kontext. Die Gedanken von Personen aus verschiedenen Nationen, werden gleichberechtigt im öffentlichen Raum platziert. Die Botschaften sind dabei flüchtig, wie die Gedanken deren sie entsprungen sind. Die Installation öffnet, durch ihre unaufdringliche aber klare Botschaft und die ungewöhnliche Ästhetik, den Raum. Sie vermittelt nicht die Werte der Werbeindustrie und Multikonzerne, sondern die Gedanken und Wünsche der einzelnen Menschen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["mother" - video art project - call for entries]]></title>
<link>http://schimaere.wordpress.com/?p=34</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 08:40:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>moosweiblein</dc:creator>
<guid>http://schimaere.wordpress.com/?p=34</guid>
<description><![CDATA[Since the word &#8220;mother&#8221; reliably and inevitably attracts my attention, i want to bring t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Since the word "mother" reliably and inevitably attracts my attention, i want to bring this to your attention:</p>
<p>Call for entries - deadline 1 September 2008<br />
<a href="http://videochannel.newmediafest.org/blog/" target="_blank">VideoChannel</a> - video project environments is glad to launch a new videoart project entitled "MOTHER", and invites video and film creators for participating and contributing. excerpt of the announcement:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">"Mother" as a theme, refers in first place to everybody's mother or grandmother and their meaning to the creator. Every human being is a child of a mother, without the mother there is no family , no tribe, no people, no society, no social future. But mother can be interpreted also in different ways, the language uses "mother" in electronics for instance in "motherboard" or in a figurative sense as the roots or basics of being. VideoChannel always tried to bring a very personal note into the otherwise anonymous online enviroment via its videoart projects related to "memory &#38; identity", and the subject of "Mother" is particularly intimate and personal. Like all VideoChannel projects also  "Mother"  is planned to be presented online and in physical space via screenings after its launch in October/November 2008.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#62; regulations &#38; entry form can be found <a href="http://www.nmartproject.net/netex/?p=292" target="_blank">here</a><br />
<a href="http://www.nmartproject.net/netex/?p=292" target="_blank"></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konstruktive Destruktionen – Zum Umgang mit Zitaten auf John Wieses „Soft Punk“]]></title>
<link>http://hammerschmidt.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 07:14:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hammerschmidt</dc:creator>
<guid>http://hammerschmidt.wordpress.com/?p=6</guid>
<description><![CDATA[„Die letzte Perversität des Stils ist universale Nekrophilie“ – so dereinst das vernichtende ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>„Die letzte Perversität des Stils ist universale Nekrophilie“ – so dereinst das vernichtende Urteil Adornos insbesondere eines ironisch geprägten Eklektizismus, der aus der Not der künstlerischen Sprachlosigkeit eine Tugend machen will. Eklektizismus heißt, so Lyotard, „Nullpunkt der Bildung“, denn hier herrscht Willkür und Beliebigkeit des Schaffenden, herrscht ein im pejorativen Sinne verstandener subjektivistischer Historizismus, der zum alles bestimmenden künstlerischen Prinzip erhoben wird. Wie nun aber steht es mit einem Eklektizismus, der in erster Linie nicht im Auseinanderstreben stilistischer Einflüsse, sondern vielmehr in einer divergierenden Klanglichkeit besteht, in dem obendrein eben diese heterogene Klanglichkeit sich nicht aus einer affirmativ zitierenden Haltung, sondern aus der radikalen Destruktion und Dekonstruktion eigener wie fremder musikalischer Produktion ergibt? So geschehen auf der Platte „Soft Punk“ von <a href="http://www.john-wiese.com/" target="_blank">John Wiese</a>.</p>
<p>Wiese zitiert neben seiner eigenen Formation Sissy Spacek ebenso die Band Grand Ulena sowie den bei beiden Projekten agierenden Schlagzeuger Danny McClain, außerdem Die Monitor Bats, darüber hinaus scheinen an mancher Stelle auch nicht vermerkte Zitate das Fundament für die eigentliche Komposition zu bilden. Die Mediatisierung solch performativer Ereignishaftigkeit erfolgt allerdings nie in ungebrochener Vorgefundenheit, vielmehr scheint Wiese mit seinen hart kontrastierenden, präzise arrangierten, teils an Ryoji Ikeda erinnernden Schnitttechniken an der Entgrenzung dysfunktionaler Klanglichkeit in den Bereich musikalischer Organisation interessiert zu sein. Ganz ausdrücklich widersetzt sich die Musik der Illusion kontinuierlicher Bewegung,  der Kohärenz und immanenten Logik des Ursprungsmaterials und zerlegt, verkürzt stattdessen dieses, um aus dessen Auslassungs- und Leerzeichen etwas hervortreten zu lassen, was mit Amedialität, bzw. eben Dysfunktionalität umschrieben werden kann. Sei es, dass in „Sad Physics“ eine Gitarrenimprovisation so zerlegt wird, dass sie nur noch in einer degenerierten, mehrfach gebrochenen Form erscheint, sei es, dass in „No Party“ das Schlagzeugspiel Danny McClains so kleinteilig geschnitten wird, dass sich dieses in seiner Körperlichkeit ständig selbst  behindert, sei es, dass in „Snow Pit“ ein Konzert der Die Monitor Bats in seiner zeitlichen Abfolge dergestalt subvertiert wird, dass vor dem Anfang des Konzerts, dem Einsetzen der Band, dessen Ende, nämlich der frenetische Jubel erscheint. An diesen und weiteren Beispielen lässt sich zeigen, dass es der Musik nicht um einen affirmativen Zugang zur Wirksamkeit medialer Konstruktion, sondern vielmehr um deren fundierenden Bedingungen geht. Durch die Logik des Cut-Ups vermag Wiese eben diese Bedingungen medialer Hervorbringung hervortreten zu lassen und sie zum thematisch-reflexiven Gegenstand künstlerischer Aktivität zu machen, um daraus erst die spezifisch dysfunktionale und dekonstruktive Klanglichkeit hervortreten lassen zu können. Den künstlerischen Focus auf die Bedingungen medialer Konstruktion zu legen ist freilich nicht völlig neu – erinnert sei nur an den Umgang Kurt Krens mit den Materialaktionen Otto Mühls im Wien der 1960er Jahre. Hier allerdings findet die Haltung einer dekonstruktiven Strukturation nicht durch serielle Permutationen, sondern unter der Vorherrschaft eines impulsiven, prinzipiell eklektisch agierenden künstlerischen Subjekts statt, weiterhin jedoch unter dem Vorzeichen einer Neuerschaffung der Wirklichkeit des ursprünglich vorhandenen Materials zugunsten einer artifiziellen Metaform von Unmittelbarkeit und Präsenz.</p>
<p>Gleichwohl liegt bei Wiese ein besonderes Augenmerk auf das Problem des Scheiterns solch einer auf die Bedingungen medialer Produktion gerichteten Musik über Musik: immer wieder wird angezählt, ohne dass die Erwartungshaltung eines nun eigentlich folgen müssenden konstruktiven Ergebnisses erfüllt würde. Stattdessen schließt sich auf solches Anzählen die Negation eines produktiven Ergebnisses an – entweder als Quasi-Stille oder aber als brachiale Harsh Noise Attacke, zumeist von raschen klanglichen Wechseln aufgebrochen. Durch ultraschnelle  Schnitte verleibt sich das generativ-konstruktive Moment stetst seine eigene Negation ein. Das Zitat, verstanden als Gabe, bei der der Gebende als Gebender zugunsten der Gabe zurücktritt, wird so zum Akt des Scheiterns und Ausdruck des Unmöglichen. Nochmals genauer: aus dem Zitat als der Möglichkeit eines selektiven Umgangs mit einem frei verfügbaren Materialzusammenhang entbirgt Wiese die Unmöglichkeit solch einer affirmativen Verwendbarkeit von Klanglichkeit hin zu einer in der medialen Konstruktion selbst stetig vorherrschenden Negation der eigenen generativen Mechanismen. Das Zitat wird durch solch eine konstruktive Selbstnegation zur Reflexion seiner eigenen Legitimation.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein statischer Giallo – The Rita]]></title>
<link>http://hammerschmidt.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 13:16:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hammerschmidt</dc:creator>
<guid>http://hammerschmidt.wordpress.com/?p=3</guid>
<description><![CDATA[Noch bevor bei Jean-Francoise Lyotard die Frage des Legitimationsanspruches wissenschaftlichen Denke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bevor bei Jean-Francoise Lyotard die Frage des Legitimationsanspruches wissenschaftlichen Denkens im Sinne einer Kritik meta-narrativer Wissensformen als zentrale Herausforderung der Wissenschaften des ausgehenden 20. Jahrhunderts formuliert wird, zeigt sich in der Musik eben diese Problematik des Meta-Narrativen bereits in den 1950er Jahren. Der Traum vom Mythos des Künstlers als genialisch begabtem Wesen, wie er seit Schelling kontinuierlich aufrecht erhalten und weiterentwickelt wurde, ist hier fürs erste ausgeträumt. In Europa sind es die seriellen Komponisten, die einen radikalen Schlussstrich unter das spekulativ-expressive Denken insbesondere der romantischen Kompositionstheorie ziehen wollen und stattdessen eine bereits von Mallarmé vorbereitete Autonomie des Kunstwerks anstreben. In Amerika dagegen ist es die alle Bereiche der Kunst umfassende Bewegung der Minimalisten, die, freilich unter völlig anderen Vorzeichen, eine streng konzeptuelle Kunst schaffen will, in der die Person des Künstlers zugunsten der eigentlichen ästhetischen Erfahrung zurücktreten soll. Während allerdings die serielle und post-serielle Komposition weiterhin nur bei an der akademischen Musiktradition orientierten Komponisten präsent ist, hat dagegen das minimalistische und post-minimalistische Gedankengut es bis in die Gegenwart hinein geschafft, auch in die Grenzbereiche musikalischen Denkens vorzudringen.</p>
<p>So werden im amerikanischen Noise-Underground künstlerische Resultate erzielt, die musiktheoretisch mit dem Begriff „Drone“ oder eher noch mit dem Ausdruck „Wall Noise“ gefasst, für die aber in ihrer ästhetischen Konzeption ebenso Ansätze minimalistischen Denkens fruchtbar gemacht werden können. Für etwa das Harsh Noise Projekt <a href="http://bakurita.blogspot.com/" target="_blank">The Rita</a> des Kanadiers Sam McKinlay ist der Einfluss minimalistischer Künstler nicht nur in der Musik, sondern auch biographisch feststellbar: “Practically all through my four years in University I was heavily interested in minimalist hard edge painting eventually spreading into floor works, landscape pieces, and eventually concept based textual and photographic interpretations of areas and space.” Interessanter aber als dieser persönliche Hintergrund ist die über Sam McKinlays Stücke selbst erfahrbare Wirksamkeit minimalistischen Gedankenguts. CDs wie „Thousand of dead gods“ [PACrec / Troniks], „Bodies bear traces of carnal violence“ [PACrec / Troniks] oder auch die mit Toby Dammit und Fecalove entstandene Kollaborationsarbeit [Turgid Animal] erinnern stark an die Konzeption von Zeitlichkeit wie sie in den Kompositionen La Monte Youngs oder Terry Rileys, ebenso in den Videoarbeiten etwa Bruce Naumans vorzufinden ist: Bei den Stücken Sam McKinlays sieht sich der Hörer mit höchst monochromen, ohne Unterbrechungen auskommenden, nahezu statischen Harsh-Noise Blöcken konfrontiert, die in ihrer formalen Einfachheit an archaische Monolithen erinnern, die aller Zeitlichkeit trotzen. Bei den Stücken McKinlays scheint es sich somit in ihrer formalen Anlage ebenso wie bei den minimalistischen Kompositionen um die Hörbarmachung eines gleichsam ewigen Klangs zu handeln, der ohne Anfang und Ende einen Raum besetzt, bei dem es dem Zuhörer überlassen ist, zu entscheiden, wann er diesen Raum betritt und wann er ihn wieder verlässt, d.h. welchen Ausschnitt er als faktisches Rezeptionserlebnis wählt. Diesem seit Marcel Duchamp relevanten Selektionsmoment künstlerischer Produktion wie Rezeption korrespondiert der Anspruch des Künstlers, dem Rezipienten, unabhängig davon, wie lange er das Stück hört, dieses in seinem konkreten Ereignen stets als Ganzes in einem Modus der Augenblicklichkeit und Repetition zu vermitteln, d.h. so erlebbar zu machen, dass der Hörer nichts von der ästhetischen Intention und Wirksamkeit der Musik verliert. Durch die statische, gleichbleibend monochrome Klanglichkeit erhält McKinlay so die Möglichkeit, dem Hörer bei einem willkürlich zu wählenden Rezeptionsausschnitt die je prinzipiell gleichen Klanginformationen zu vermitteln.</p>
<p>Allerdings stellt sich bei einem längeren Hörerlebnis freilich ein anderer psychologischer Effekt ein als bei einem bloß kurzen Ausschnitt: so wie etwa Morton Feldman in seinem Zweiten Streichquartett durch extreme zeitliche Ausdehnung einen bis hin zur Erschöpfung reichenden dissoziierten Konzentrationszustand erzielt, arbeitet auch McKinlay mit der Ermüdung des Rezipienten – jedoch weniger durch eine extreme zeitliche Ausdehnung, sondern durch extreme Lautstärke und eine besonders drastischen und brutalen Klangsprache. Mit den Begriffen Drastik und Brutalität lässt sich ein weiterer für das musikalische Denken McKinlays wichtiger Einfluss verbinden, seiner Vorliebe nämlich für das von Mario Bava in den 1960er Jahren begründete Genre des Giallo Films. So wie es auch den damaligen Regisseuren vor allem um eine psychologisierte Darstellung von Gewalt ging, scheint auch für McKinlay diese Komponente als Einfluss im Vordergrund zu stehen – mit dem Unterschied allerdings, dass er sich dieser Komponente nicht als formal-strukturierendes Moment bedient, sondern indem er einen narrativen und meta-narrativen Gestus gänzlich vermeidet und eine Psychologie der Gewalt nicht auf inhaltlicher, sondern vielmehr auf konzeptueller Ebene einbindet. Als Beispiel sei hier zunächst die bereits oben erwähnte CD „Thousand of dead gods“ genannt. Hier handelt es sich bei dem Ursprungsmaterial, das mittels Schichtung und radikaler Effektanwendung schließlich zu einem infernalischen, monochromen Wall Noise transformiert wird, um Feldaufnahmen eines Weißen Hais, eines Raubtiers also, das spätestens seit Steven Spielbergs „Jaws“ von 1975 negativ konnotiert ist. Semiologisch lässt sich „Thousand of dead gods“ als klangliche Interpretation der mit dem Begriff des Weißen Hais einhergehenden Konnotationen von Bestialität und Grausamkeit lesen, bei der sich die Konnotationen des Ausgangsmaterials mit der aus dieser hervorgehenden, dementsprechend transformierten Klanglichkeit für den Rezipienten, der um die Herkunft des Ausgangsmaterials weiß, zu einem infiniten und unhintergehbaren, sich durch die Geschlossenheit in seiner Semantik ständig potenzierenden Zirkel zusammenschließen. Dieses Hochschaukeln von Konnotationen und Klanglichkeit lässt sich so als Metapher auf die politische wie auch mediale Hysterie verstehen, die gerne aufkommt, wenn es um Gewalt und Brutalität geht. Ein weiteres Beispiel für dieses Prinzip des gegenseitigen Verweises von Konnotationen und Klang ist die CD „Bodies bear traces of carnal violence“, bei der McKinlay mit Ausschnitten rarer Gialli aus den 1970er Jahren arbeitet – statt mit einer Interpretation der konnotativen Ebene haben wir es hier aber nun eher mit einer zweifachen Verdopplung derselben zu tun: einerseits durch die bereits vorhandeneArtifizialität, andererseits durch die bereits implizite, negative Konnotierung des Ursprungsmaterials.</p>
<p>Die Stücke von „The Rita“ entpuppen sich so bei all ihrer Drastik als sublimes Spiel mit gesellschaftlich negativ besetzten Thematiken, die in ihrer formalen Anlage minimalistisches Gedankengut in eine universale, physisch unmittelbar erlebbare Statik der Gewalt umwandeln.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[hack.fem.east ]]></title>
<link>http://schimaere.wordpress.com/?p=7</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 09:27:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>moosweiblein</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ausstellung + Symposion: women, technology &amp; networks in eastern europe. Bei solchen Events wäh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Ausstellung + Symposion: women, technology &#38; networks in eastern europe.</strong> Bei solchen Events wähne ich leider schnell die "viel-Lärm-um-wenig-Inhalt" - Keule. Hacken wird bestimmt nicht das Topthema sein, eher wird es um die gute alte Medienkunst gehen. Ich bin aber bereit, mich überraschen zu lassen. Aus der Ankündigung:</p>
<p><img src="http://www.stepanovic.net/blog/img/hackfemeast.gif" alt="" width="200" height="226" /><strong> </strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://hackfemeast.org/web/" target="_blank">HACK.Fem.EAST</a></strong> ist ein Ausstellungsprojekt, das experimentelle und künstlerische Praktiken von osteuropäischen AktivistInnen und KünstlerInnen vorstellt, die in digitalen Netzwerken zusammengeschlossen sind. Die Hauptthemen der Ausstellung sind <strong>Medien, Kunst und Hacking</strong>. Ziel des Ausstellungsprojekts ist es, eine Netzwerk-Plattform zu bilden und weiterzuentwickeln. In den 14 Räumen des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien entwickeln alle beteiligten KünstlerInnen und AktivistInnen, von einander unabhängig und zugleich als Teil des gebildeten Netzwerkes, ihre jeweiligen Konzepte.</p>
</blockquote>
<p>Der Blog wird täglich gefüttert. Die Ausstellung läuft vom 10. Mai bis 22. Juni 2008 im   <a href="http://www.kunstraumkreuzberg.de/" target="_blank">Kunstraum Kreuzberg</a> / Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, U-Bhf Kottbusser Tor, Öffnungszeiten: täglich 12 - 19 uhr</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Plug-in]]></title>
<link>http://uferlos.wordpress.com/2007/10/29/plug-in/</link>
<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 08:11:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rainer Luginbühl</dc:creator>
<guid>http://uferlos.wordpress.com/2007/10/29/plug-in/</guid>
<description><![CDATA[&nbsp;
 
Gleich neben dem Papiermuseum, das ganz auf die Tradition ausgerichtet ist, und dem Museum ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="left">&#160;</p>
<p align="left"> <a href="http://uferlos.wordpress.com/files/2007/11/plugin.jpg" title="plugin.jpg"><img src="http://uferlos.wordpress.com/files/2007/11/plugin.jpg" alt="plugin.jpg" /></a></p>
<p align="left">Gleich neben dem Papiermuseum, das ganz auf die Tradition ausgerichtet ist, und dem Museum für Gegenwartskunst mit seinem Schwergewicht in den Jahren ab 1960, findet sich ein weiteres Museum, das sich stets am Limit zu bewegen versucht, sozusagen noch über die Gegenwart hinaus das zu zeigen versucht, was erst in Entstehung begriffen ist, ja, zur Hälfte noch in der Zukunft liegt: Das Plug-in am St.-Alban-Rheinweg 64 – das Museum für Kommunikation und Kultur, das den Rahmen eines herkömmlichen Museumsbetriebes weit hinter sich lässt. Um sein ambitioniertes Konzept darzustellen, lassen wir am besten das «Museum» selbst sprechen:</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">«[plug.in] ist ein international orientierter Medienkunstbetrieb, der als Veranstalter von Ausstellungen und Veranstaltungen auftritt, in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen Medienkunstprojekte realisiert, sowie Vermittlungs- und Netzwerk-Arbeit für MedienkünstlerInnen leistet. [plug.in] setzt sich für qualitativ hoch stehende Medienkunst ein, welche einen relevanten Beitrag zur zeitgenössischen Kultur liefert.<br />
[plug.in] steht für das analoge Einstecken in den Stromkreislauf und für jene digitalen Programmerweiterungen, die es ermöglichen, mit einer anderen Software zu interagieren. Unser Name bezeichnet unser Vorhaben: Das Teilhaben an dynamischen und interaktiven Prozessen zu stimulieren und die auf der gesellschaftlichen Festplatte gespeicherten künstlerischen Diskurse um neue zu erweitern.<br />
Die Medienkunst, um die es im [plug.in] geht, umfasst Computer-Kunst, Software-Kunst, Internet-Kunst, interaktive Installationen, virtuelle Realität, bis hin zu bewegten Bildern auf Video, DVD, etc. [plug.in] erweitert und dezentralisiert das Konzept des Kuratierens mit einem Netzwerk von KuratorInnen, die Projekte in unser Programm einspeisen. [plug.in] geht einzelne, ausgewählte Produktionszusammenarbeiten mit KünstlerInnen und Kollektiven ein und hilft diesen, technologisch komplexe Werke zu realisieren sowie diese an eine Öffentlichkeit zu vermitteln.»
</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">Wer diese Ausführungen nicht ganz verstanden hat, dem sei gerade ein Besuch empfohlen. In der Praxis sind die Ausstellungen, die tatsächlich viel mehr als Ausstellungen sind, nämlich durchaus anregend und verständlich. Den Besuchern wird auf phantasievolle Weise das aktive Erleben an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien nahe gebracht. Plug-in!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klassik in neuen Klangdimensionen - Kunst für alle Sinne]]></title>
<link>http://austria.wordpress.com/2007/09/24/klassik-in-neuen-klangdimensionen-kunst-fur-alle-sinne/</link>
<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 14:04:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>austria</dc:creator>
<guid>http://austria.wordpress.com/2007/09/24/klassik-in-neuen-klangdimensionen-kunst-fur-alle-sinne/</guid>
<description><![CDATA[Weltpremiere neuartiger Kombination  aus Medienkunst und Klassik im Oktober

Mit dem zehnten Besuch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Weltpremiere neuartiger Kombination  aus Medienkunst und<span style="font-family:monospace;"> </span>Klassik im Oktober</p>
<p><tt><br />
Mit dem zehnten Besuch des russischen Pianisten Juri Sachno in Österreich feiert das Casino Baden am 24. Oktober 2007 eine Weltpremiere: Erstmals wird ein klassischer Klavierabend von dreidimensionalen Kunstbildern untermalt. Stereoskopische Projektionen visualisieren die Musik und ermöglichen so einen umfassenden Zugang zur klassischen und zur modernen Kunst.</tt></p>
<p><tt>  In der Zusammenarbeit des in seiner Heimat bereits äußerst populären <a href="http://klassik.oan.at/angebote?Keywords=Pianisten">Pianisten</a> mit dem bekannten Linzer Medienkünstlerduo 1nØut vereinen sich Klang, Licht, Form, Farbe und Bewegung zu einem Kunsterlebnis für alle Sinne. Stereoskopische Bilder, dreidimensionale Projektionen, die von den Medienkünstlern Robert Praxmarer und Reinhold Bidner live und in Echtzeit zum Spiel Juri Sachnos erzeugt und gestaltet werden, schlagen eine Brücke zwischen der modernen Welt multimedialer Kunst und der klassischen Musik, die sie begleiten. Damit entsteht nicht nur ein nie da gewesenes sinnliches und emotionales Gesamterlebnis für das Publikum, sondern auch ein attraktives Multimediaereignis, das junge Menschen für klassische Musik begeistern und ältere Besucher mit innovativen Kunstkonzepten vertraut machen kann und soll.</tt></p>
<p><tt>  Das Konzert findet am 24. Oktober 2007 um 19:30 Uhr im Casino Baden statt und dauert inklusive Pause etwa zweieinhalb Stunden, von denen die letzten 40 Minuten visualisiert werden. Karten sind per Telefon unter 02252 444 96 444, per Fax unter 02252 44540 60, per Email unter <a href="mailto:tickets.ccb@casinos.at" target="_blank">tickets.ccb@casinos.at</a> oder im Internet unter <a href="http://www.casinos.at/" target="_blank">www.casinos.at</a> erhältlich und kosten zwischen Euro 19 und Euro 55.</tt></p>
<p><tt><a href="http://klassik.oan.at/">Klassik </a><br />
</tt></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fische im Sand]]></title>
<link>http://commagazin.wordpress.com/2007/01/27/fische-im-sand/</link>
<pubDate>Sat, 27 Jan 2007 10:24:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>comma</dc:creator>
<guid>http://commagazin.wordpress.com/2007/01/27/fische-im-sand/</guid>
<description><![CDATA[Der Film und seine Entstehung
Die Poetryfilm-Projekt Fische im Sand umfasst neun Kurzfilme, die aus ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Film und seine Entstehung</b></p>
<p>Die Poetryfilm-Projekt<i> <a href="http://fische-im-sand.de/main.php" title="Fische im Sand" target="_blank">Fische im Sand</a></i> umfasst neun Kurzfilme, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Titelthema interpretieren. Verschiedene Kurzfilme in einem thematischen Rahmen zu versammeln, ist nicht neu. <i>Ten Minutes Older</i> oder <i>99-Euro-Films</i> sind hier Beispiele aus den letzten Jahren. Im Bereich Poetryfilm, einer an sich sehr jungen Richtung in der Medienkunst, ist dies bisher einmalig. <i>Fische im Sand</i> ist die erste abendfüllende Kurzfilmrolle, bei der sich Lyriker und Lyrikerinnen unter einem vorab ausgewählten Thema zusammenfinden. Der Filmtitel steht dabei als Metapher für neun höchst unterschiedliche Kurzfilme über Liebe, Einsamkeit und Fremde, über die Suche nach dem richtigen Platz im Leben, über Gefühle und Gedanken, die zwischen Gesagtem durchscheinen können. <i>Fische im Sand</i> ist aber auch ein spannendes Filmexperiment, das durch die teilweise gegensätzliche Bebilderung der literarischen Stoffe gewinnt.</p>
<p>Die Autoren und Autorinnen wurden aufgefordert, lyrische Texte zum vorgegebenen Thema zu verfassen. Dieser Prozess begann im Herbst 2005 und zog sich bis zum März 2006 hin. Nach der redaktionellen Auswahl der Texte seitens der Initiatoren war es den Autoren und Autorinnen weitgehend unmöglich, auf die Filmemacher und deren Intention zum literarischen Stoff einzuwirken. Die Betrachtung und Interpretation eines Gedichts, einer Geschichte oder Romans hängt immer auch vom Verständnis des Lesers ab, in diesem Fall also des jeweiligen Regisseurs. So entstanden zum vorgegebenen Thema eine Vielzahl kreativer Sichtweisen, die durch die Schauspieler, Sprecher, Musiker bis hin zu Ton- oder Kameraleuten multipliziert wurden.</p>
<p><b>Die Beteiligten</b></p>
<ul>
<li>Die Autoren und Autorinnen</li>
</ul>
<p>Die Auswahl der Autoren und Autorinnen oblag der Redaktion des Literaturmagazins<i> comma</i>. Hierbei stützten diese sich natürlich auf ihre Erfahrungen und Kontakte aus dreizehn <i>comma</i>-Ausgaben. Dass alle Beteiligten ihren Lebensmittelpunkt in Chemnitz, Dresden oder Leipzig haben, ist insofern kein Zufall und unterstreicht die Qualität der hier entstehenden Lyrik.</p>
<p><b>Carl Christian Elze</b>, 1974 in Berlin geboren, lebt in Leipzig. Zunächst studierte er Medizin, Germanistik und Biologie und arbeitete in verschiedenen zoologischen Gärten. Er ist Mitherausgeber und Redakteur der Leipziger Literaturzeitschrift<i> <a href="http://www.carpe-plumbum.de" title="Plumbum" target="_blank">plumbum – texte in blei auf papier</a></i>. Seit 2004 studiert er am <i><a href="http://www.uni-leipzig.de/dll/" title="DLL" target="_blank">Deutschen Literaturinstitut Leipzig</a> </i>Lyrik und Prosa. Carl-Christian Elze war Endrundenteilnehmer beim <i>Open Mike 2005</i> und erhielt den 1. Preis beim <i>Irseer Pegasus 2006.</i> Seine Gedichte und Prosawerke wurden in zahlreichen Zeitschriften veröffentlicht, 2004 erschien sein erster Gedichtband <i>feucht das fell verstreut</i>. Er umfasst 66 Gedichte und setzt sich aus drei Teilen (<i>Zoozeit / Trau dich Kitsch, mein Herz / Traumgottschafott</i>) mit jeweils 22 Gedichten zusammen. Der Gedichtband <i>stadt/ land/ stopp</i> erschien im März 2006 im <a href="http://www.mitteldeutscherverlag.de//index.php?page=shop.product_details&#38;flypage=shop.flypage&#38;product_id=236&#38;category_id=1&#38;option=com_phpshop&#38;Itemid=1" title="MD Verlag" target="_blank"><i>Mitteldeutschen Verlag</i></a>, Halle.</p>
<p><b>Mara Genschel</b>, 1982 in Bonn geboren, studierte zunächst Musikwissenschaft in Köln und bis 2004 Schulmusik (Hauptfach Violine) an der Hochschule für Musik in Detmold. Seit April 2004 Studium am Deutschen <i><a href="http://www.uni-leipzig.de/dll/" title="DLL" target="_blank">Literaturinstitut Leipzig</a></i> mit Hauptfach Lyrik und Nebenfächern Prosa und Dramatik/Neue Medien. Ihre Gedichte wurden in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht, seit 2006 kümmert sie sich beim Leipziger Uniradio <a href="http://mephisto976.uni-leipzig.de/" title="Mephisto"><i>Mephisto</i></a> um interessante Hörspielbeiträge.</p>
<p><b>Jan Kummer</b> wurde 1965 geboren und ist freischaffender Künstler und Autor. Er wohnt in Chemnitz und war früher Mitglied des Künstlerkollektivs <i><a href="http://www.aggeige.de/" title="AG Geige">AG Geige</a></i>, aus dieser Zeit stammen zahlreiche CD-, Kassetten- und Plattenveröffentlichungen, sowie die Buchveröffentlichung <i>Von Fröschen und Träumen</i>, die allerdings leider schon vergriffen ist. Neben seiner regen Ausstellungstätigkeit (<a href="http://www.uwe-bullmann.de/" title="Borsenanger">GalerieBorssenanger</a>) tritt er als Konzertveranstalter, Schallplattenunterhalter und Radiomoderator in Erscheinung. Neben dem Gedicht <a href="http://www.youtube.com/watch?v=utQ-lPTbJ1Q" title="Stadtfisch" target="_blank"><i>Stadt-Fisch</i></a> ist er bei <i>Fische im Sand</i> auch als Hauptdarsteller in Olaf Helds Film <i>Schicht, Engelbertstrasse</i> zu sehen.</p>
<p><b>Norbert Lange</b> wurde 1978 in Gdingen/Polen geboren, wuchs im Rheinland auf und studierte später Philosophie und Kunstgeschichte an der FU Berlin. Seit 2002 ist er Student am <i><a href="http://www.uni-leipzig.de/dll/" title="DLL">Deutschen Literaturinstitut in Leipzig</a></i>. Er veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften und produzierte den Poetryfilm <i>Die Ameise ist ein homerischer Held auf Reisen</i>. Auch Libretti, Chor- und Liedtexte gehören zu seinem Werk, so u.a. für die Kurzoper <i>Informationen über Bartleby </i>von Benjamin Schweitzer. 2005 erschien sein Gedichtband <i><a href="http://www.buchmedia.de/books.php?action=einzelansicht&#38;ISBN=3-86520-153-9&#38;schnellsuche=Lange" title="Rauhfasern" target="_blank">Rauhfasern</a></i>. 2006 war er Stipendiat im Künstlerhaus <i><a href="http://www.schloss-wiepersdorf.de/index.php?id=4" title="Wiepersdorf">Schloss Wiepersdorf</a></i>.</p>
<p><b>Marcel Liebing</b> wurde 1975 in Lichtenstein/Sachsen geboren und lebt seit 2007 in Leipzig. Bis 2000 absolvierte er ein Studium zum Diplom-Medientechniker an der FH Mittweida und arbeitet seither selbständig als <a href="http://www.morigo.de/" title="Morigo">Webprogrammierer und Gestalter</a> in der Werbebranche, u.a. für das <i><a href="http://www.371stadtmagazin.de/371.php?cat=3&#38;inBlog=1" title="371" target="_blank">Stadtmagazin 371</a></i>. Seine Leidenschaft gilt neben dem Dichten der Musik, ganz besonders seiner mittlerweile über 10-jährigen Post-Grunge-Band <i><a href="http://www.mirromoon.de" title="mirromoon" target="_blank">mirromoon</a></i>, mit der er sich seit 2003 auf einer musikalischen <i><a href="http://www.myspace.com/mirromoon" title="Pluto">Reise zum Pluto</a></i> befindet.</p>
<p><b>Marlen Pelny</b>, 1981 in Nordhausen geboren, lebt und arbeitet in Leipzig und Berlin als freischaffende Musikerin. Seit 2002 hat sie mit ihrem Bandprojekt <i><a href="http://www.sonntags.name" title="sontags" target="_blank">sonntags </a></i>zwei CDs veröffentlicht. Sie ist Mitgründerin des Literaturprojektes <i><a href="http://www.augenpost.de" target="_blank" title="augenpost">augen::post</a></i> und steht seit 2001 gemeinsam mit <a href="http://www.ulrike-almut-sandig.de/" title="Ulrike A. Sandig">Ulrike A. Sandig</a> mit einem aus der augen::post entstandenen Lesekonzertprogramm auf der Bühne.  2006 wurde dieses in Auszügen als Hörbuch unter dem Titel <i>der tag, an dem alma kamillen kaufte</i> veröffentlicht. Ihre Lyrik wurde in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht. Im Frühjahr 2007 erschien in der <a href="http://www.cvb.de/Verlag/woertersee.html" title="Woertersee" target="_blank">Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Edition Wörtersee</a>, ihr literarisches Debüt<i> Auftakt</i>.</p>
<p><b>Lars Reyer</b>, geboren 1977 in Werdau, studierte Philosophie, Anglistik und Ethnologie in Münster. Im Anschluss begann er ein Studium am <i><a href="http://www.uni-leipzig.de/dll/" title="DLL" target="_blank">Deutschen Literaturinstitut in Leipzig</a></i>, das er 2006 erfolgreich abschloss. Seine Gedichte wurden überaus zahlreich in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht, u. a. in den <i>Jahrbüchern der Lyrik 2006 und 2007</i>. Lars Reyer war Endrundenteilnehmer beim <i>Open Mike 2004</i>. 2006 erschien sein Lyrikdebüt <i>Der lange Fußmarsch durch die Stadt bei Nacht</i> (<i><a href="http://www.buchmedia.de/books.php?action=einzelansicht&#38;ISBN=3-86520-201-2&#38;schnellsuche=Reyer" title="Lyrikedition 2000" target="_blank">Lyrikedition 2000</a></i>).</p>
<p><b>Ulrike Almut Sandig</b>, 1979 in Grossenhain geboren, schloss nach längeren Aufenthalten in Frankreich und Indien ein Studium der Religionswissenschaft und Indologie an der Universität Leipzig ab; seit 2004 studiert sie am <i><a href="http://www.uni-leipzig.de/dll/" title="DLL" target="_blank">Deutschen Literaturinstitut Leipzig</a></i> und veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien (zuletzt: <i>Jahrbuch der Lyrik 07, Tippgemeinschaft 06; Nachdenken über Leipzig</i>). Sie ist Mitgründerin des Literaturprojektes <a href="http://www.augenpost.de" title="augenpost" target="_blank"><i>augen::post</i></a> (2001–2005), gemeinsam mit Marlen Pelny steht sie seit 2001 mit einem literarisch-musikalischen Programm auf der Bühne, welches 2006 in Auszügen als Hörbuch unter dem Titel <i>der tag, an dem alma kamillen kaufte</i> erschien. 2005 erschien ihr erster Gedichtband <i>Zunder</i>, 2007 der zweite <i>Streumen </i>(beide <i><a href="http://www.cvb.de/" title="CVB" target="_blank">Connewitzer Verlagsbuchhandlung</a></i>), 2006 gewann sie den Preis der <i>Lyriktage Meran</i> und den kleinen <i>Hertha-Koenig-Preis</i>.</p>
<p><b>Volker Sielaff</b> wurde 1966 in der Lausitz geboren und lebt als Autor und freier Kulturjournalist in Dresden. Seit 1990 veröffentlicht er Gedichte, Essays und Kritiken in renommierten Literaturzeitschriften (u.a. <a href="http://www.manuskripte.at/" title="Manuskripte" target="_blank">manuskripte</a>, <i>Diwan</i> und <i><a href="http://www.spritz.de/" title="Spritz" target="_blank">Sprache im technischen Zeitalter</a></i>), Anthologien (u.a. <i>Jahrbuch der Lyrik 2002</i>) und Tageszeitungen (u.a. <i>Tagesspiegel</i> und <i>Frankfurter Rundschau</i>). Er schreibt für die <a href="http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=585&#38;item=176941" title="NZ Lyrik Anthologie" target="_blank"><i>NZ-Lyrik-Anthologie</i></a>. Seine Gedichte wurden ins Englische, Tschechische, Ungarische und Arabische übersetzt. Im Herbst 2003 erschien im Verlag zu Klampen der Gedichtband <a href="http://dan4u.de/zuklampen/bookdetails.php4?wkid=1199530068&#38;id=1052299240&#38;usess=&#38;qx=" title="Nofretete" target="_blank"><i>Postkarte für Nofretete</i></a>. Weiter Informationen finden sich auf seiner <a href="http://www.volker-sielaff.de" title="Sielaff" target="_blank">Homepage</a>.</p>
<ul>
<li>Die Filmemacher</li>
</ul>
<p>Die Auswahl der Filmemacher oblag den Mitgliedern der <a href="http://www.filmwerkstatt.de" title="Filmwerkstatt" target="_blank">Chemnitzer Filmwerkstatt</a> und setzt sich weitgehend aus deren Umfeld zusammen. Das heißt, dass bis auf eine Ausnahme alle Beteiligten stark mit der Chemnitzer Filmszene verbunden sind.</p>
<p><b>Thomas Beckmann </b>wurde 1981 in Chemnitz geboren und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für die Filmkamera. Seit Ende der neunziger Jahre führte er bei mehr als zwei Dutzend Kurz- und Langfilmen die Kamera, 2003 begann er ein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Für den Dokumentarfilm <a href="http://www.smenafilm.de/" title="Gherdeal" target="_blank"><i>Gherdeal</i></a> über ein Dorf im rumänischen Siebenbürgen erhielt er 2003 gemeinsam mit Martin Nudow den <i><a href="http://www.politische-bildung-rlp.de/43.html" title="LZfpB" target="_blank">Sonderpreis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz</a>. </i>2006 wurde ihm gemeinsam mit Stefan Ludwig für <a href="http://www.hff-muenchen.de/filme/titel_macherinnen_aktuell/geliebte_stimmen/index.html" title="Geliebte Stimmen" target="_blank"><i>Geliebte Stimmen</i></a> der Dokumentarfilmpreis der <a href="http://www.4ff.it/4ff/4ff/deu_11_vincitori.htm" title="Zelig" target="_blank"><i>ZeLIG /4 Filmfestival 2006</i></a> in Bozen/Italien verliehen.</p>
<p><b>P</b><b>eter Fröhlich</b> wurde 1969 in Chemnitz geboren und lebt in Berlin. Nach Jobs als Kellner und Taxifahrer arbeitet er nun seit vielen Jahren als freischaffender Journalist für Zeitschriften und zahlreiche Fernsehsender. Hier sammelte er auch erste Erfahrungen mit dem Medium Film, 2004 produzierte er seinen Kurzfilm <i>on the way to the club</i>, der beim <a href="http://www.britspotting.de/" title="Britspotting" target="_blank"><i>Britspotting-Festival</i> </a>lief.</p>
<p><b> Matthias Gabriel</b> wurde 1969 in Potsdam geboren. 1993 erste Videoarbeiten, u.a. für Bands, den Offenen Kanal Berlin, das Bauhaus in Dessau, 1996 per Quereinstieg zunächst Regieassistent bei einer Fernsehproduktionsfirma, heute arbeitet Matthias Gabriel als freier Autor und Redakteur im Auftrag und direkt für rbb und MDR, die ARD und RTL. <a href="http://www.loverulesmovie.de" title="Gabriel" target="_blank">Hauptschwerpunkt seiner Arbeit</a> liegt im Bereich Unterhaltung sowie der Reportage und Dokumentation. Seit 2000 produziert er auch eigene Kurzspielfilme, Dokumentationen und Imagevideos, bei denen er auch die Filmmusiken komponiert. Daneben immer wieder fotografische Arbeiten und Texte</p>
<p><b>Carsten Gebhardt</b> wurde 1962 in Zwickau geboren und lebt in Chemnitz. Er arbeitet als freier Film- und Theaterregisseur. Ende der Achtziger sammelte er am <a href="http://www.theater-chemnitz.de/" title="Schauspielhaus" target="_blank">Chemnitzer Schauspielhaus</a> erste Regie-Erfahrungen u.a. als Assistent von Frank Castorf. Von 1994 an wirkte er innerhalb des Kulturprojekts <a href="http://www.voxxx.de/" title="Voxxx" target="_blank">Voxxx</a> als Theaterregisseur, 2003 inszenierte er am <i><a href="http://www.staatstheater-kassel.de/" title="Theater Kassel" target="_blank">Staatstheater Kassel</a></i> das Stück <i>Tiny Dynamite  </i>der walisischen Autorin Abi Morgan. Er drehte Videofilme für verschiedene Theaterinszenierungen u.a. am Schauspielhaus Chemnitz und dem Deutschen Theater Berlin (unter der Regie von Michael Thalheimer). Seit 1997 war er mit seinen Filmen auf internationalen Filmfestivals in Deutschland, Schottland, Italien, Japan, Frankreich und Tunesien vertreten. 2005 hatte sein viel beachteter Spielfilm <a href="http://www.wochentagefilm.de" title="Wochentage" target="_blank"><i>Wochentage</i></a> Premiere.</p>
<p><b>Olaf Held</b>, Jahrgang 1970, lebt in Chemnitz und Potsdam. Nach unterschiedlichsten Arbeitserfahrungen, von Werkzeugmacher über Reiseverkehrskaufmann bis Medienpädagoge, studiert er nun Drehbuch und Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen <i><a href="http://www.hff-potsdam.de/" title="Konrad Wolf" target="_blank">Konrad Wolf</a> </i>in Babelsberg. Als Filmemacher und Autor verfasste er zahlreiche Kurzgeschichten und produzierte 2006 der Kurzfilm <a href="http://www.kurzfilmfest-muenchen.de/deutsch/oktober06/anders06/duell.html" title="Duell in Griesbach" target="_blank"><i>Duell in Griesbach</i></a>. Mehr Informationen auf <a href="http://www.myspace.com/olaf_held" title="Olaf" target="_blank">myspace</a>.</p>
<p><b>Beate Kunath</b> arbeitet seit Mitte der neunziger Jahre im Bereich Video, Foto und Film. Ihre Video- und Filmprojekte wurden mehrfach international ausgezeichnet, so u.a. für <a href="http://www.berlinale.de/external/de/filmarchiv/doku_pdf/20011361.pdf" title="Forbidden Fruit" target="_blank"><i>Forbidden Fruit</i></a> (2001) mit dem Preis der Teddy-Jury der <a href="http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2001/01_jahresblatt_2001/01_Jahresblatt_2001.html" title="Berlinale 51" target="_blank"><i>51. Internationalen Filmfestspiele Berlin</i></a>, beim <i>15. Internationalen Lesbisch-Schwulen Filmfestivals </i>in Mailand und dem <i>Femmedia-Preis </i>beim <a href="http://www.identities.at/" title="Identities" target="_blank"><i>Queer Film Festival Wien</i></a>. Neben der eigenen Film- und Ausstellungstätigkeit kuratiert sie regelmäßig Ausstellungen für junge Fotokünstler und arbeitete erfolgreich für Projekte des europäischen Jugendaustauschs. Beate Kunath ist Jahrgang 1967, sie lebt in Chemnitz und ist dort Mitbetreiberin von zwei gastronomischen Einrichtungen. Mehr Informationen auf ihrer <a href="http://www.b-k-productions.de" title="Kunath" target="_blank">Homepage</a>.</p>
<p><b>Patrizia Monzani</b> wurde 1976 in Italien geboren. Sie studierte Filmwissenschaft und Filmgeschichte in Bologna und Paris. Bereits während des Studiums hat sie bei verschiedenen Filmfestivals mitgearbeitet, in Paris sammelte sie Erfahrungen als Schnitt- und Regie-Assistentin. Mit der Unterstützung des von der Europäischen Union angebotenen EVS-Programms zog sie 2002 nach Chemnitz, wo sie gemeinsam mit der <a href="http://www.filmwerkstatt.de" title="Filmwerkstatt" target="_blank">Chemnitzer Filmwerkstatt</a> verschiedene Kurzfilme drehte. Aktuell lebt sie in Berlin, wo sie an mehrere Filmprojekten mitgearbeitet hat und das mehrsprachige Kunstmagazin <a href="http://www.gedanken-strich.org/" title="Gedanken-Strich" target="_blank"><i>Gedanken-strich</i></a> organisierte und veröffentlichte. Ihre Verfilmung des Gedichts <i>Stadt-Fisch</i> ist auf Youtube zu <a href="http://www.youtube.com/watch?v=utQ-lPTbJ1Q" title="Stadtfisch" target="_blank">sehen</a>.</p>
<p><b>Hendrik Reichel </b>wurde 1978 in Chemnitz geboren und studiert seit 2005 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin das Fach Kamera. Von 2001 bis 2005 war er in der <a href="http://www.filmwerkstatt.de" title="Filmwerkstatt" target="_blank">Chemnitzer Filmwerkstatt</a> angestellt. Seine Filmografie weist mehr als dreißig Kurz- und Dokumentarfilme auf, bei denen er neben der Kameraarbeit oft auch als Drehbuchautor und Regisseur in Erscheinung trat.</p>
<p><b>Uwe Schaarschmidt</b> tritt seit Anfang der neunziger Jahre als Autor und Filmemacher in Erscheinung. Seit 1993 entstanden mehrere Kurzfilme, aus seinem 2003 produzierten Film <a href="http://www.letzte-worte-film.de/" title="letzte worte" target="_blank"><i>Letzte Worte</i></a> adaptierte er 2006 das gleichnamige Theaterstück. Als Autor debütierte er 2003 mit dem Roman <i>Haltestelle</i>, 2006 folgte der Roman <i>Silberhaar</i> (beide Alligator-Verlag, Chemnitz). Uwe Schaarschmidt ist Jahrgang 1967 und lebt und arbeitet in Chemnitz.</p>
<ul>
<li>Die Darsteller &#38; Sprecher</li>
</ul>
<p>Das Budget pro Film betrug lediglich 900 Euro. Das bedeutete ein hohes Maß an freiwilliger und unentgeltlicher Mitarbeit, sowohl im technischen als auch im kreativen Bereich. Trotzdem gelang es, namenhafte Schauspieler und Sprecher für das Filmprojekt zu gewinnen. So wirken Ensemblemitglieder verschiedener deutscher Theater von Hamburg bis Berlin mit, vom <a href="http://www.theater-chemnitz.de/" title="Schauspielhaus" target="_blank">Chemnitzer Schauspielhaus</a> z.B. <b>Carola Sigg</b>, <b>Sabine Fürst</b> und <b>Stefan Wancura</b>, weiterhin der bekannte Film- und Theaterschauspieler <b>Peter Moltzen</b> (Thalia-Theater Hamburg) und die Leipziger Schauspiel-Legende <b>Christa Gottschalk</b>.</p>
<p>Unter den Laiendarstellern sind wohl zwei Namen hervorzuheben. Zum einen der Chemnitzer Künstler <b>Jan Kummer</b>, der sowohl als Schauspieler als auch als Autor im Film vertreten ist, und <b>Eberhard Geick</b>, der zu den wichtigsten Kameramännern in Deutschland gehört und u.a. mit Frank Beyer und Konrad Wolf arbeitete. Zu seinen herausragenden Kameraarbeiten gehört zweifellos der DEFA Klassiker <a href="http://www.imdb.com/title/tt0079924/" title="Solo Sunny" target="_blank"><i>Solo Sunny</i></a>. Heute ist Geick Dozent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und stand seinem Schüler Hendrik Reichel als Darsteller in dessen Film <i>Grobkorn sein </i>zur Seite.</p>
<ul>
<li>Musik</li>
</ul>
<p>Die Komposition der Titelmusik sowie der kurzen Zwischenstücke übernahm die Chemnitzer Instrumentalband <a href="http://http://www.radarmusic.de/" title="radar" target="_blank">Radar</a>.</p>
<ul>
<li>Initiatoren</li>
</ul>
<p><a href="http://fische-im-sand.de/main.php" title="Fische im Sand" target="_blank"><i>Fische im Sand</i></a> ist eine Gemeinschaftsproduktion der <a href="http://www.filmwerkstatt.de" title="Filmwerkstatt" target="_blank">Chemnitzer Filmwerkstatt e.V.</a> und des Chemnitzer Literaturmagazins <i><a href="http://commagazin.wordpress.com" title="comma">comma</a>, </i>herausgegeben vom <a href="http://commagazin.wordpress.com/uber/" title="Verein"><i></i></a><i>Verein zur Förderung zeitgenössischer Literatur, Kunst &#38; Philosophie e.V. </i></p>
<p><b>Das Medium Poetryfilm</b></p>
<p>Der Poetryfilm ist eine Form der Medienkunst, die sich sowohl in der Literatur als neue Vermittlungsform von Poesie und Dichtung etabliert hat, als auch im Filmgenre als eigenständige Kunstform innerhalb der Kurzfilmszene große Aufmerksamkeit findet. Die Ursprünge liegen in den 50er und 60er Jahren, als amerikanische Beatpoeten wie <a href="http://www.jack-kerouac.de/" title="Kerouac" target="_blank">Jack Kerouac</a> oder <a href="http://www.allenginsberg.org/" title="Ginsberg" target="_blank">Allen Ginsberg</a> ihre Gedichte vor laufender Kamera rezitierten und später auch in kleinere Handlungsstränge einbanden. Mit Beginn des Videozeitalters wurde der Poetryfilm mehr und mehr zum eigenständigen Genre, seit Ende der neunziger Jahre erlebt er weltweit einen regelrechten Boom. Die Medien Kurzfilm, Videoclip, Animationsfilm verschmelzen hier mit Poesie und Dichtung zu einem künstlerischen Produkt. Grundlage ist das Gedicht – also der kurze poetische Text, dessen Inhalte, Ausdrücke und Assoziationen bebildert werden. Mit dem Film <i><a href="http://www.poem-derfilm.de/" title="Poem" target="_blank">Poem</a> </i>von Ralf Schmerberg kam das Format 2001 in die Kinos und wurde publik. Seitdem findet diese Kunstform immer mehr Aktivisten und Anhänger und hat seit 2002 ein eigenes Festival namens <a href="http://www.literaturwerkstatt.org/index.php?id=494&#38;L=1" title="Zebra" target="_blank"><i>Zebra Poetry Film Award</i></a>, das mit 5000 Besuchern die Aufmerksamkeit vieler Kulturinteressierter geweckt hat. Dieses Filmfestival findet aller zwei Jahre in Berlin statt.</p>
<p><b>Kontakt</b></p>
<p><i>Verein zur Förderung zeitgenössischer Literatur, Kunst &#38; Philosophie e.V.</i><br />
Lars Neuenfeld</p>
<p>e-mail: info(at)comma-magazin.de<br />
internet: <a href="http://fische-im-sand.de" title="fische im sand" target="_blank">fische-im-sand.de</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[New Silent Series]]></title>
<link>http://burkhardt.wordpress.com/2008/02/06/new-silent-series/</link>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 22:09:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sara</dc:creator>
<guid>http://burkhardt.wordpress.com/2008/02/06/new-silent-series/</guid>
<description><![CDATA[The New Silent Series will present contemporary art engaged with new technology. The series will inc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>The <a href="http://www.newmuseum.org/events/new_silent" target="_blank">New Silent Series</a> will present contemporary art engaged with new technology. The series will include screenings and performances, as well as a critical conversational strand that will bring together leading scholars, artists, critics, and public figures to illuminate the complex interactions between technology, culture, and creative practice. The series will present artists working at the furthest reaches of technological experimentation as well as those responding to the broader aesthetic and political implications of new tools and media. The New Silent Series takes its name from the generational theories of Neil Howe and William Strauss, who have written about the deep influence that new technologies will have on the generation born after 1996.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[I'm a YOU_ser @ ZKM in Karlsruhe]]></title>
<link>http://sigmundo.wordpress.com/?p=26</link>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 20:51:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>sigmundo</dc:creator>
<guid>http://sigmundo.wordpress.com/?p=26</guid>
<description><![CDATA[Genialo, war heute spontan in der Ausstellung YOU_ser: das Jahrhundert des Konsumenten im phantastis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Genialo, war heute spontan in der Ausstellung <a href="http://www02.zkm.de/youser/" target="_blank">YOU_ser: das Jahrhundert des Konsumenten</a> im phantastischen <a href="http://www.zkm.de/" target="_blank">ZKM</a> (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) zu Karlsruhe.</p>
<blockquote><p>Mit der Ausstellung YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten widmet sich das ZKM/Karlsruhe den Auswirkungen der netzbasierten globalen Kreation auf Kunst und Gesellschaft. Kreativität ist nicht länger das Monopol des Künstlers. Mit Hilfe des Internet kann sich das Museum zu einer von Raum und Zeit unabhängigen kommunikativen Plattform der Kreativität entwickeln.</p></blockquote>
<blockquote><p>(<i>Michael Mangold, Peter Weibel, Julie Woletz (Hg.), Vom Betrachter zum Gestalter. Neue Medien in Museen - Strategien, Beispiele und Perspektiven für die Bildung, Nomos, Baden Baden, 2007</i>)</p></blockquote>
<p>Mein Besuch galt zunächst der Verschaffung eines ersten Überblicks über die Ausstellung. Bin nicht so der ganztätig Museen Beschlendernde, 'Kunstbetrachtung' strengt mich bisweilen bisschen an, mache das also lieber in kleinen Etappen.<br />
Freitags ab 14.00 ist der Eintritt ins ZKM frei! Ansonsten schlappe 5,- Euronen.</p>
<p>Ein Kunstwerk hat es mir sogleich besonders angetan: die <a href="http://mikrogalleri.es/" target="_blank">mikrogalleri.es</a>.<br />
Es gilt, ein Foto auf eine Internetplattform hochzuladen, welches in eine der microgallerien transferiert wird und dort nochmals fotografiert. Leider war der cardreader vor Ort nicht funktional (und der Techniker just an anderer Stelle gefragt ;), also machte ich mich zuhause sogleich daran, einen account zu generieren und ein erstes Foto hochzuladen. Und zwar dieses hier, welches ich just zuvor in der Ausstellung eine Ecke weiter geschossen hatte...</p>
<p><a href="http://sigmundo.wordpress.com/files/2008/02/camera.jpg" title="camera.jpg"><img src="http://sigmundo.wordpress.com/files/2008/02/camera.jpg" alt="camera.jpg" /><br />
</a></p>
<p>Es zeigt einen Teil der <a href="http://www02.zkm.de/youser/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=76&#38;Itemid=45" target="_blank">Camera Imago 1:1</a> der Künstlerin <a href="http://www.youtube.com/watch?v=F6bv2wMpkqI" target="_blank">Susanna Kraus</a>, die diese in der Tat grandiose Entwicklung ihres Vaters W.Kraus und des Goldschmiedes E.Hößle weiterführt und einem geneigten Publikum in öffentlichen Räumen zugute führt. Das ist die größte Kamera der Welt! In der man sich auch (bzw. nur) nach Absprache ganzkörpertechnisch ablichten lassen kann.</p>
<p>Anyways, jenes Foto ließ ich also geschwind mal in die microgallerie im ZKM beamen und  siehe da...</p>
<p><a href="http://sigmundo.wordpress.com/files/2008/02/mikro2.jpg" title="mikro2.jpg"><img src="http://sigmundo.wordpress.com/files/2008/02/mikro2.jpg" alt="mikro2.jpg" /></a></p>
<p>Fertig, da isses, ha. Genial!</p>
<p>Habe schon gute Ideen, was man da so alles anstellen könnte. Z.Bsp. ein Foto von dieser Installation machen und dort reinbeamen, das sollte dann einen Bild im Bild- Effekt ergeben. Wenn ich's richtig anstelle, mit Endloseffekt.</p>
<p>Super auch: wenn ich zu einer Zeit ein Bild reinlade, an dem viele Besucher zugegen sind, erschließe ich mir somit ein größeres Publikum für jenes Foto. Yep, wollte schon immer mal ausstellen, microgalleries und das ZKM machen es möglich, merci!</p>
<p>Welche Zeiten das sind, die gut fluktuierten, läßt sich wohl erahnen. Ebenso gut aber auch hier durch einige klicks quer durch eine Woche erforschen und belegen...</p>
<p><a href="http://www02.zkm.de/flick_ka/" target="_blank">http://www02.zkm.de/flick_ka/</a></p>
<p>Diese Knipsmaschine werde ich mir demnächst auch noch vorknöpfen...</p>
<p>Meinerselbst schoß ich heute nicht so viele Fotos, mag nicht so hohe Asa-shots und möchte in Museen ja vor allem die Kunst von Anderen genießen. Daß man im ZKM aber knipsen <i>darf</i> (nur ohne Blitz, versteht sich!) finde ich echt super! Und für tossings, das wurde mir heut auch wieder klar gewahr, eignen sich Museen wie diese in perfekter Weise.</p>
<p>Hier ein noch ein frisch getosstes artefakt des (zurecht) gerühmten Video-Künstlers <a href="http://www.paikstudios.com/" target="_blank">Nam June Paik</a> ...</p>
<p><img src="http://sigmundo.wordpress.com/files/2008/02/toss.jpg" alt="toss.jpg" /></p>
<p>Das Personal ist übrigens auch höchst zu loben. Ich werde nie das Gefühl los, daß die dortig Angestellten stets mit Wohlwollen ihre Arbeit tun. Gleich zu Anfang meines Rundgangs wurde ich von einer überaus charmanten Dame darauf hingewiesen, ich könne jederzeit Fragen zu den Exponaten äußern. Na gerne und hutab dafür!</p>
<p>Fazit (vorläufiges): meine nächsten Freitag Nachmittage sind erstmal ausgebucht, und das ZKM rockt!</p>
<p>hel(l)au(f)<br />
sigmundo</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[pixelator]]></title>
<link>http://tobel.wordpress.com/2008/01/24/pixelator/</link>
<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 10:11:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>tobiastiefert</dc:creator>
<guid>http://tobel.wordpress.com/2008/01/24/pixelator/</guid>
<description><![CDATA[
wohl kaum das, was einem als erstes einfällt wenn man an street art denkt&#8230;
 schöne sache, i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jasoneppink.com/pixelator/" title="pixelator" target="_blank"><img src="http://tobel.wordpress.com/files/2008/01/pixelator.jpg" alt="pixelator" /></a></p>
<p>wohl kaum das, was einem als erstes einfällt wenn man an street art denkt...<br />
<a href="http://jasoneppink.com/pixelator/" title="pixelator" target="_blank"> schöne sache</a>, ich bin echt begeister.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[pleace go to www.baltensperger.wordpress.com to reach the correct site]]></title>
<link>http://baltensberger.wordpress.com/2008/01/04/pleace-click-on-the-link-bellow-to-go-to-the-correct-site/</link>
<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 10:28:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>baltensperger</dc:creator>
<guid>http://baltensberger.wordpress.com/2008/01/04/pleace-click-on-the-link-bellow-to-go-to-the-correct-site/</guid>
<description><![CDATA[www.baltensperger.wordpress.com       www.baltensperger.wordpress.com  
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>www.baltensperger.wordpress.com  <img src="http://baltensberger.wordpress.com/files/2008/01/realitatsgenerator_05_400.jpg" alt="realitätsgenerator" />  <img src="http://baltensberger.wordpress.com/files/2008/01/realitatsgenerator_04_400.jpg" alt="realitatsgenerator_04_400.jpg" /> <img src="http://baltensberger.wordpress.com/files/2008/01/realitatsgenerator_03_400.jpg" alt="realitatsgenerator_03_400.jpg" />  www.baltensperger.wordpress.com  </p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Sumpfhahn]]></title>
<link>http://sumpfhahn.wordpress.com/2007/11/17/sumpfhahn/</link>
<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 16:21:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>sumpfhahn</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Kunst im öffentlichen Raum beschränkt sich meist darauf, Kunstobjekte in einen Raum zu stellen. S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font color="green" face="courier new" size="3"><font color="black" face="courier new" size="3"> Kunst im öffentlichen Raum beschränkt sich meist darauf, Kunstobjekte in einen Raum zu stellen. Somit ist auch das Erleben von Kunst Betrachten ohne echte Einbindung des/der Betrachtenden, und fast möchte man meinen, dass Kunst etwas vom Betrachtenden Losgelöstes ist.<br />
Der 'kunstraum_sumpfhahn' soll viel mehr leisten. Zum einen ist er Galerie und Raum für Performance, zum anderen interaktiver Raum in jeder Hinsicht. Schon seine Entstehungsgeschichte spiegelt dies wieder, und durch seinen Standort [Koloniestrasse 38/Wedding] wird bewußt ein Statement gegen herkömmliches, vom Betrachtenden abgehobenes Kunsterleben gesetzt. Von Beginn an wurde der 'sumpfhahn' von den KiezbewohnerInnen als sozialer Ort wahrgenommen. Unter Mithilfe vieler BewohnerInnen entsteht gerade Raum, wo nicht nur eigene [künstlerische] Ideen umgesetzt werden können, sondern wo auch ein Kiez-Treffpunkt im Entstehen begriffen ist.</font></font><a href="http://sumpfhahn.wordpress.com/2007/11/17/sumpfhahn/sumpfhahn/" rel="attachment wp-att-4" title="sumpfhahn"><img src="http://sumpfhahn.wordpress.com/files/2007/11/stempel.jpg" alt="sumpfhahn" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Film-, Foto- und Medienprojekte an Ganztagsschulen gesucht]]></title>
<link>http://medienzentrumgg.wordpress.com/2007/11/13/film-foto-und-medienprojekte-an-ganztagsschulen-gesucht/</link>
<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 15:06:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>medienzentrumgg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in Berlin sucht Schulen, die gemeinsam mit außerschulischen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in Berlin sucht Schulen, die gemeinsam mit außerschulischen Projektpartnern langfristige Kooperationen in den Sparten Film, Fotografie, Medienkunst und Ausstellungsgestaltung aufbauen möchten.</p>
<p>Gefördert werden 15 Leuchtturmprojekte aus den Bundesländern Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Bewerberschulen sollten einen hohen Migrationsanteil aufweisen. Die Gewinner erhalten Honorare, Sachkostenerstattung und eine intensive pädagogischen Begleitung. Außerdem haben sie die Gelegenheit zur länderübergreifenden Netzwerkarbeit, zu Austausch und Hospitationen. Bewerbungsschluss ist der 30. November.</p>
<p><a href="http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/film_foto_und_medienprojekte_news/" target="_blank">http://www.kinofenster.de</a></p>
<p>Quelle: www.lehrer-online.de</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Raum und Mensch – Leerstand in Halle" Diskussionsveranstaltung]]></title>
<link>http://ufogalerie.wordpress.com/2007/11/02/raum-und-mensch-%e2%80%93-leerstand-in-halle-diskussionsveranstaltung/</link>
<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 17:28:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>ufogalerie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das ZfzK ist eingeladen zu einer Podiumsdiskussion während der Eröffnung des ersten Wächterhauses]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Das <span class="SpellE">ZfzK</span> ist eingeladen zu einer Podiumsdiskussion während der Eröffnung des ersten Wächterhauses in Halle und der Studentenwerkstatt Triftpunkt e.V<span class="GramE">..</span></span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> </span></font></p>
<p class="MsoNormal"><strong><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;font-weight:bold;">Thema: "Raum und Mensch – Leerstand in Halle"</span></font></strong></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> </span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Diskussion am 03.11.07 ab 19.30 Uhr</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Party ab 21:00 Uhr</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Ort: <span class="SpellE">Trifftstraße</span> 19a</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> </span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><a href="http://www.triftpunkt.de" target="_blank">www.triftpunkt.de</a></span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> </span></font></p>
<p class="MsoNormal"><strong><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;font-weight:bold;">mit:</span></font></strong></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Dr. Ulrike Wendland (Leiterin des Landesdenkmalamtes)</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Dr. Walter Prigge (Stadtsoziologe Bauhaus Dessau)</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Dipl.-Soz. Walter <span class="SpellE">Bartl</span> (Soziologe der MLU)</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Jochem <span class="SpellE">Lunebach</span> (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Halle)</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Holger Neumaier (Vorstandsmitglied des Vereins <span class="SpellE">ZfzK</span> – Zentrum für zeitgenössische Kultur e.V.)</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> </span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">wir würden uns über Ihre Beteiligung freuen.</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> </span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"></span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">            </span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.zfzk.net" target="_blank">www.zfzk.net</a><strong><span style="font-weight:bold;"></span></strong></span></font></p>
<p><font face="Arial" size="2"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"> <a href="http://www.uploadyourcity.com" target="_blank">www.uploadyourcity.com</a></span></font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Karsten Stempel - Geschäftsführer Werkleitz Gesellschaft e.V. Halle]]></title>
<link>http://ufogalerie.wordpress.com/2007/10/31/karsten-stempel-geschaftsfuhrer-werkleitz-gesellschaft-ev-halle/</link>
<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 10:13:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>ufogalerie</dc:creator>
<guid>http://ufogalerie.wordpress.com/2007/10/31/karsten-stempel-geschaftsfuhrer-werkleitz-gesellschaft-ev-halle/</guid>
<description><![CDATA[Du bist der neue Geschäftsführer der Werkleitz Gesellschaft - Zentrum für künstlerische Bildmedi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family:Georgia;">Du bist der neue Geschäftsführer der Werkleitz Gesellschaft - Zentrum</span></strong><strong><span style="font-family:Georgia;"> <strong><span style="font-family:Georgia;">für künstlerische Bildmedien Sachsen-Anhalt. Wer bist du und wie bist du</span></strong> <strong><span style="font-family:Georgia;">nach Halle gekommen?</span></strong><br />
</span></strong><span style="font-family:Georgia;">Ich setze voraus, dass Du die Frage, wer ich sei, nicht tiefenpsychologisch meinst, das könnte ich Mangels Therapie noch nicht beantworten. Aber in der gewöhnlichen beruflich-biografischen Weise kann ich mitteilen, dass ich mich nach meinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaften (eigentlich Medienwissenschaften) bei verschiedenen Festivals qualifiziert habe, wie man so schön schreibt. Zuletzt war ich 4 Jahre lang der Organisationleiter des Internationalen KurzFilmFestivals Hamburg, was dort - jede Stelle gestaltet sich ja anders - mit vielen inhaltlich-programmatischen Aufgaben einhergeht. Die Arbeit war sehr intensiv, der Rahmen aber in mir wichtigen Aspekten beschränkt (zum Beispiel die Fokussierung des Kurzfilms allein). Daher habe ich die Ausschreibung der Werkleitz Gesellschaft in 2006, man suche eine neue Geschäftsführung, gern zum Anlass genommen, mich hierher zu bewerben; im zweiten Anlauf hat das auch geklappt. Man könnte mich einen Arbeitsmigranten nennen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><strong><span style="font-family:Georgia;">Hast du dich mittlerweile etwas in Halle eingelebt? Wie empfindest du</span></strong><strong><span style="font-family:Georgia;"> <strong><span style="font-family:Georgia;">als Frischzugezogener Halle, die Stadt die sich gerne Kultur- und</span></strong> <strong><span style="font-family:Georgia;">neuerdings Medienstadt nennt? Wird Halle dem gerecht?</span></strong></span></strong><span style="font-family:Georgia;"><br />
Die Stadt war und ist mir in verschiedenen Aspekten sehr sympathisch, das hat vor allem mit meinem Bedürfnis nach Reduktion, Konzentration und Melancholie zu tun. Das Wohnen im nördlichen Stadtkern (die anderen Teile kenne ich noch viel zu wenig), die Architektur und Atmosphäre gefallen mir. Das hat vor allem damit zu tun, dass Hamburg und vergleichbare Städte in meiner derzeitigen Phase einen zu hohen Aufforderungscharakter haben, ständig meint man etwas zu verpassen oder noch erledigen zu müssen. Das ist kraftraubend und empfand ich am (vorläufigen) Ende als Stress. Halle mag bürgerlich sein, aber das finde ich nicht pejorativ, sondern wirkt vertraut. Die Stadt kann sich auf Teile wie das Paulusviertel, das Mühlwegviertel, die Peißnitz und wie die Orte alle heißen, ganz bestimmt etwas einbilden, also daraus eine Marke machen (wenn sie es denn will und sollte). Natürlich gibt es meinerseits ein Aber, schließlich bin ich hinzugezogen und vergleiche noch mit anderem. Dieses besteht in meiner Kritik an "die Stadt", noch nicht das rechte Maß aus Understatement und übertriebenem Selbstbewusstsein gefunden zu haben: Teils wird die Graue Diva kleingeredet, vor allem mit Blick auf Leipzig und Berlin. Teils aber will man das Spiel der anderen (der angeblich Großen) mitspielen und übernimmt dann ein Vokabular, das unangemessen ist. Medienstadt, Kulturstadt, Kunststadt, Musikstadt - das will doch mittlerweile jede Kreisstadt sein, immer natürlich "mit Herz" oder als Tor zu irgendeiner angrenzenden Region. Ein solches Etikett gibt man sich nicht selbst, schon gar nicht per auf dem Reißbrett oder bei Roland Berger erstellten Imagekonzept, sondern das Präfix muss sich eine Stadt durch eine entsprechende (Kultur)Politik erarbeiten - in Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte (hier: auch die des 2. Weltkrieges und der DDR) und unter Einsatz aller Kräfte für die Kulturtätigen. Wenn die Stadt tatsächlich kein Geld hat, so gibt es immer noch andere Hebel, die man für Kultur in Bewegung setzen kann, die der Bürokratie, der Verwaltung, der Öffentlichkeits- oder der Netzwerkarbeit. Und natürlich gilt es - vielleicht das Wichtigste -, den Kulturbegriff so weit zu fassen, dass auch noch die kleinste kreative und aktiven Zelle auf die eine oder andere Art Unterstützung findet oder zumindest keine solche Hürden vorfindet, die zur Aufgabe oder Abwanderung zwingen. Na ja, soviel zu meinem Credo, das abgenutzte Schlagwort der Subkultur als Humus der Kultur(stadt) lasse ich heute mal fasst unerwähnt.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><strong><span style="font-family:Georgia;">Was siehst du als deine größten Aufgaben in Halle?</span></strong><strong><span style="font-family:Georgia;"><br />
</span></strong><span style="font-family:Georgia;">Nun, Deine Frage suggeriert, dass ich hier etwas bewegen kann und will, dass ich mich in der Lage befinde, große Aufgaben anzugehen. Trifft das für die Werkleitz Geschäftsführung zu? Dies herauszufinden ist zunächst meine Arbeit, sowohl interne als auch externe Strukturen und Befindlichkeiten auszuloten. Das ist zeitaufwendig und hält mich von Tätigkeiten ab, die ich sonst gewohnt bin zu beackern, aber ich erachte es als sehr wichtig. Im Zuge dieser Sondierung ergeben sich bereits jetzt mir neue Aspekte, Potentiale und Möglichkeiten, die mich optimistisch stimmen und mich motivieren, zusammen mit den KollegInnen den Ruf und das Schaffen der Werkleitz Gesellschaft innerhalb Halles und Sachsen-Anhalts zu stärken. Ich würde gern präsenter in der Stadt sein, dies nicht so sehr aus der Perspektive der Öffentlichkeitsarbeit als vielmehr im Sinne von Netzwerkarbeit, Unterstützung der Subkultur/Talente und Förderung einer kulturellen Aufbruchstimmung. Hier wird soviel kreative Kompetenz "produziert" - die würde ich gern innerhalb Halles zum Zuge kommen lassen und ihr im Rahmen der Werkleitz-Arbeit eine Tür ins Überregionale und damit zum Überleben zu öffnen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><strong><span style="font-family:Georgia;">Was würdest du dir von ufo als Galerie und Kunstraum in Halle erwarten?</span></strong><span style="font-family:Georgia;"><br />
Na ja, es klingt vermessen, von UFO etwas zu erwarten, was ich nicht einmal im eigenen Arbeiten erfasst oder gar umgesetzt habe. Insofern kann ich mir nur wünschen, dass UFO meine Ambition der Kultur- und Kunstförderung teilt, natürlich im Rahmen des Möglichen und dessen, was eine Galerie und ein Kunstraum erlauben. Wenn UFO ein rege frequentierter Ort der ungewöhnlichen Kunst würde, wäre ich sehr froh, denn das hieße, dass Du Großes geleistet hättest im Kampf für die von anderen herbeigeredete Kulturstadt Halle.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><strong><span style="font-family:Georgia;">Was würdest du dir wünschen?</span></strong><span style="font-family:Georgia;"><br />
Eine große Frage; wie ist sie nur gemeint? Na, ich bin ja Utopist: Ich wünsche mir, dass die politischen EntscheidungsträgerInnen den Mut und die Bereitschaft finden, sich gegen die Ökonomisierung unseres Lebens - also auch des kulturellen Lebens - abzugrenzen, um auch dem gerecht zu werden, was sich nicht rechnet oder brechnen lässt. Ich freute mich (und hier benutze ich bewusst den conjunctivus irrealis), wenn die Künstlerin, der Arbeitslose oder die sozial Schwachen sich nicht ständig rechtfertigen und unter Druck fühlen müssten, während das Primat der Akkumulation, der wirtschaftlichen Vernunft und des Sachzwangs nahezu uneingeschränkt herrscht.</span><font face="Times New Roman"> </font></p>
]]></content:encoded>
</item>

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