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	<title>lobbyisten &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lobbyisten/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lobbyisten"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 08:13:28 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[[Mitmachen] Europaweite Aktion gegen das Telekom-Paket]]></title>
<link>http://marius300482.wordpress.com/?p=145</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 18:27:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marius</dc:creator>
<guid>http://marius300482.wordpress.com/?p=145</guid>
<description><![CDATA[
netzpolitik.org: » Mitmachen: Europaweite
Aktion gegen das Telekom-Paket
via kwout

Auweia. Die Ne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="kwout" style="text-align:center;float:right;margin:1em;"><img style="border:none;" src="http://kwout.com/cutout/u/mi/if/ehr_bor_sha.jpg" alt="http://netzpolitik.org/2008/mitmachen-europaweite-aktion-gegen-das-telekom-paket/" width="240" height="201" /></p>
<p style="margin-top:10px;text-align:center;"><a href="http://netzpolitik.org/2008/mitmachen-europaweite-aktion-gegen-das-telekom-paket/">netzpolitik.org: » Mitmachen: Europaweite<br />
Aktion gegen das Telekom-Paket<br />
</a>via <a href="http://kwout.com/quote/umiifehr">kwout</a></p>
</div>
<p>Auweia. <strong>Die Neutralität des Internets ist in Gefahr.</strong> Informiert habe ich mich auf <a title="externer Link zu Netzpolitik" href="http://netzpolitik.org/2008/mitmachen-europaweite-aktion-gegen-das-telekom-paket/">netzpolitik.org</a>, worum es geht steht unten. Mehr geht zeitlich gerade nicht.</p>
<blockquote><p><strong>Worum gehts?</strong></p>
<p>Auf EU-Ebene wird seit Jahren das Telekom-Paket diskutiert. Dies soll einen vollkommen neuen Rahmen für die europäische<strong> Telekommunikations -rahmengesetzgebung</strong> schaffen. Wie bei allen EU-Sachen (z.B. Vorratsdatenspeicherung) wird es später auch den Rahmen für nationale Gesetzgebungen bereiten. Das Telekom-Paket wird bisher weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit diskutiert und steht kurz vor der Abstimmung. Wie das immer so ist, haben <strong>einflussreiche Lobbyisten</strong> über nahe Abgeordnete einige gefährliche Änderungseinträge eingebracht, die vor allem die <strong>Freiheit und Offenheit des Internets gefährden (Netzneutralität)</strong> und gefährliche Ideen wie <strong>Internetsperrungen</strong> und <strong>mehr Überwachung des Internets über die Hintertür</strong> einbauen. In einer gemeinsamen EU-weiten Aktion wollen wir viele Bürger mobilisieren, um bei den Abgeordneten für ein offene Internet zu werben. Gerade kurz vor der Europawahl dürfte dies möglich sein. Also informiert Euch und macht mit! (Quelle: <a title="externer Link zu Netzpolitik" href="http://netzpolitik.org/2008/mitmachen-europaweite-aktion-gegen-das-telekom-paket/">Netzpolitik</a>)</p></blockquote>
<p><strong>ein bisschen muss doch noch:</strong><!--more--></p>
<blockquote><p>Bloggt darüber und weist Eure Leser darauf hin, dass man jetzt die eigenen EU-Abgeordneten kontaktieren sollte. Am kommenden Montag ist eine wichtige Abstimmung im EU-Parlament. Die letzte Abstimmung wird dann vermutlich am 2. September sein. (Quelle: <a title="externer Link zu Netzpolitik" href="http://netzpolitik.org/2008/mitmachen-europaweite-aktion-gegen-das-telekom-paket/">Netzpolitik</a>)</p></blockquote>
<p>Einen ausführlichen Beitrag gibt es bei Heise.de:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/EU-Konservative-wollen-Internet-Nutzung-lueckenlos-ueberwachen--/meldung/110319">EU: Konservative wollen Internet-Nutzung lückenlos überwachen.</a></li>
</ul>
<p>Danke an netzpolitik.org für die vielen Infos!!!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lobbyisten im Landtag!?!?]]></title>
<link>http://mazingazeta.wordpress.com/?p=366</link>
<pubDate>Sun, 11 May 2008 19:14:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mazinga Z</dc:creator>
<guid>http://mazingazeta.wordpress.com/?p=366</guid>
<description><![CDATA[
&#8220;Es gilt als ganz normal und selbstverständlich, dass ein Abgeordneter neben seinem Einkomme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><a href="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2008/05/01981741_400.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-367" src="http://mazingazeta.wordpress.com/files/2008/05/01981741_400.jpg" alt="" width="330" height="244" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>"Es gilt als ganz normal und selbstverständlich, dass ein Abgeordneter neben seinem Einkommen, das er vom Steuerzahler bezieht, auch noch Einkommen von an der Gesetzgebung interessierten Unternehmen oder Verbänden bezieht, sich also quasi in die bezahlten Dienste eines Lobbyisten begibt, das gilt als ganz normal, obwohl es eigentlich ein Skandal ist."</strong></em></p>
<p><strong>Hans Herbert von Arnim</strong> (* 16. November 1939 in Darmstadt) ist Verfassungsrechtler und Parteienkritiker, Mitglied des Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung bei der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und Leiter der Sektion I (Modernisierung von Staat und Verwaltung).</p>
<p align="left">
<p align="left"><span class="title">Die Landtagsabgeordneten -</span><span class="subtitle"> ein kleines "Who's who" ( http://www.consiglio-bz.org/de/abgeordnete.htm )</span><!--more--></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Walter <span class="title">Baumgartner </span>(SVP) </span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">Beruflich tätig in der Hypothekenbank, Industriellenverband und im Verband für Kaufleute und Dienstleister.</span></strong></p>
<p><strong><span class="title">Johann Karl <span class="title">Berger </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Gastgewerblicher Unternehmer, Landwirt und Kaufmann.</span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Luigi Cigolla (Il Centro)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;">Bediensteter der Südtiroler Landesverwaltung</span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Riccardo Dello Sbarba (Grüne Fraktion - Gruppo Verde - Grupa Vërda)</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;"><span class="normal">Korrespondent </span><span class="normal">"Il Manifesto", </span><span class="normal">"Pace e Guerra", </span><span class="normal"> "Alto Adige", </span><span class="normal">Wochenzeitschrift "ff", </span><span class="normal">"Il Mattino", </span><span class="normal">"Adige"</span></span></strong></p>
<p><strong><span class="title">Herbert <span class="title">Denicolò </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;">Lehrer in Mals; Leiter des Amtes für Jugendarbeit bis zur Wahl in den Südtiroler Landtag. Präsident des Vereines "Jugendhaus Kassianeum" in Brixen; Vorsitzender des Vereines "Bildungsweg Pustertal" in Bruneck; Leiter der "Männerinitiative Pustertal (MIP)"</span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Luis <span class="title">Durnwalder </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Von 1968 bis 1979 Direktor des Südtiroler Bauernbundes</span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Werner <span class="title">Frick</span>(SVP)</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">Während der Studienzeit Vorsitzender des Südtiroler Jugendringes und stellvertretender Vorsitzender der SVP-Jugend; nach dem Studium Anwaltspraktikum bei Rechtsanwalt Dr. Roland Riz und Univ.-Prof. Guarino in Rom; später freiberuflicher Rechtsanwalt in Bozen, anschließend über mehrere Jahre Direktor des Südtiroler Hotelier- und Gastwirteverbandes (HGV); Mitglied des SVP-Parteiausschusses und des Vorstandes des Südtiroler Wirtschaftsrings (SWR)</span></strong></p>
<p><strong><span class="title">Luisa Gnecchi (Insieme a Sinistra - Pace e Diritti / Gemeinsam Links - Frieden und Gerechtigkeit) - PD</span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Angestellte der Sozialversicherungsanstalt NISF. Landessekretärin des AGB/CGIL.</span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Hans <span class="title">Heiss </span>(Grüne Fraktion - Gruppo Verde - Grupa Vërda)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;"><span class="normal">Historiker</span></span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Sabina <span class="title">Kasslatter Mur </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">Journalistin</span></strong></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Eva <span class="title">Klotz </span>(SÜD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;">Oberschullehrerin</span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Cristina Anna Berta <span class="title">Kury </span>(Grüne Fraktion - Gruppo Verde - Grupa Vërda)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;">Oberschullehrerin</span></p>
<p><strong><strong><span class="title"><strong>Dr. Martina </strong></span></strong><span class="title">Ladurner (SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;">Studium der Politikwissenschaften in Innsbruck</span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Michael <span class="title">Laimer </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Verwaltungsinspektor in der Generaldirektion der Landesregierung ( Vitamine B ? )<br />
</span></p>
<p><strong><span class="title">Seppl Lamprecht (SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Landesobmann der Südtiroler Bauernjugend, Bezirksobmann des Bauernbundes,</span></p>
<p><strong><span class="title">Pius Leitner (Die Freiheitlichen)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;">Mittelschullehrer</span>, <strong><span style="color:#ff0000;">Zollbeamter</span></strong></p>
<p><strong><span class="title"><strong>Ulli <span class="title"><strong>Mair </strong></span>(Die Freiheitlichen)</strong></span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;"><span class="normal">studiert Politikwissenschaften, Zeitgeschichte und Medienkunde in Innsbruck</span></span></p>
<p><strong><span class="title">Mauro <span class="title">Minniti </span>(Alleanza Nazionale)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;">Im Alter von 25 Jahren in den Bozner Gemeinderat, fünf Jahre später in den Südtiroler Landtag gewählt</span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Hanspeter <span class="title">Munter </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">1989 Arbeitsbeginn beim Landesverband der Handwerker (LVH) und seit 1991 Direktor des Verbandes</span></strong></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Florian Mussner (SVP)</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;"><span class="normal">Ehemaliger leitender Bankangestellter</span></span></strong></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Franz Arthur Pahl (SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;">Oberschullehrer</span> und <span style="color:#ff0000;">Publizist</span>.</p>
<p><strong><span class="title"><strong>Georg <span class="title"><strong>Pardeller </strong></span>(SVP)</strong></span></strong></p>
<p><span class="normal"><span style="color:#ff0000;">Nach Erlernung und kurzer Ausübung des Schneiderhandwerks wurde er Mitglied des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbunds (ASGB) und begann dort eine neue Tätigkeit als Gewerkschaftsfunktionär. Nebenbei absolvierte er die Handelsoberschule. Im Jahre 1992 wurde er zum Vorsitzenden des ASGB gewählt.</span> </span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Alberto Pasquali (Forza Italia)</span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><span>Seit 1963 auf Zivilrecht spezialisierter Rechtsanwalt.</span></span></p>
<p><strong><span class="title">Andreas <span class="title">Pöder </span>(Union für Südtirol)</span></strong></p>
<p>????????????</p>
<p><strong><span class="title">Dr. Otto <span class="title">Saurer </span>(SVP)</span></strong></p>
<p>????????</p>
<p><strong><span class="title">Donato <span class="title">Seppi </span>(Unitalia - Movimento Iniziativa Sociale)</span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Inhaber eines Handels- und Handwerksbetriebs, der seit 1978 im Baugewerbe tätig ist; Militärdienst als Alpini-Offizier</span>.</p>
<p><strong><span class="title">Alberto Sigismondi (Alleanza Nazionale)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;"><span>Freiberufler</span></span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Veronika <span class="title">Stirner Brantsch </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;"><span class="normal">Englischlehrerin</span></span></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Martha <span class="title">Stocker </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#008000;">Oberschullehrerin</span></p>
<p><strong><span class="title">Hermann Thaler (SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><strong>Nach der Matura Angestellter im Südtiroler Bauernbund, anschließend Geschäftsführer im Landesjagdverband sowie beim Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband; seither verschiedene Tätigkeiten in der Privatwirtschaft, u. a. als Vertriebsdirektor der Spezialbierbrauerei Forst. Seit 2004 Geschäftsführer und Mitgesellschafter eines Bauträgerunternehmens.<br />
Organisationspräsident verschiedener Großveranstaltungen, darunter des "Oswald-von-Wolkenstein-Rittes".</strong></span></p>
<p><strong><span class="title">Rosa <span class="title">Thaler Zelger </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#008000;">Bäuerin</span></strong></p>
<p><strong><span class="title">Dr. Richard <span class="title">Theiner </span>(SVP)</span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Jurist</span></p>
<p><strong><span class="title"><strong>DDr. Juliane <span class="title"><strong>Unterberger </strong></span>(SVP)</strong></span></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><span class="normal">Rechtsanwältin</span></span></p>
<p><strong><span class="title">Alessandro  <span class="title">Urzì </span>(Alleanza Nazionale)</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">Bereits in jungen Jahren näherte er sich dem Beruf des Journalisten und war Mitarbeiter des Radiosenders "Radio Nbc Network", von 1986 bis 1993 war er Redakteur bei "Videobolzano 33", wo er mehrere Jahre lang Tagesschau-Gestalter war; anschließend kam er zur Tageszeitung "Il Mattino dell'Alto Adige", war Südtirol-Korrespondent der Mailänder Zeitung "Il Giornale" und Mitarbeiter der Wochenzeitung "Il Borghese", der Nachrichtenagentur "Ansa", des "Alto Adige" und der Zeitschrift "Italia settimanale"; er ist weiterhin Korrespondent der Tageszeitung "Il Secolo d'Italia" und der Zeitschrift "La Destra".</span></strong></p>
<p><strong><span class="title"><strong>Dr. Thomas </strong> <strong>Widmann (SVP)</strong></span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;"><span class="normal">Bauer und Unternehmer, Publizist, ehemaliger Bauernbunddirektor</span></span></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ÉÉN VIERKANTE METER MACHT: lobbyisten in en rond de Wetstraat]]></title>
<link>http://tintintisch.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Sun, 11 May 2008 16:33:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>tintintisch</dc:creator>
<guid>http://tintintisch.wordpress.com/?p=5</guid>
<description><![CDATA[Het vraagstuk over wie in België de touwtjes in handen heeft is er een dat ik graag uitgelegd zie, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Het vraagstuk over wie in België de touwtjes in handen heeft is er een dat ik graag uitgelegd zie, zeker als het iemand als Ivan De Vadder de mentor van dienst is. Ik luisterde dan ook vol aandacht naar De Vadder’s uiteenzetting over waarom de besluitvorming uiteindelijk bij zes mensen ligt en waarom de democratie voor een stuk is scheefgetrokken door het te grote machtsaandeel van de regering.<br />
Toch had ik het gevoel dat er twee onderwerpen ontbraken: ten eerste de impact van de Europese regelgeving op de Belgische en Vlaamse wetten, en ten tweede de rechtstreekse invloed van de lobbyisten op de mensen die in België het roer in handen hebben en dus de onrechtstreekse macht die ze in België hebben. De vraag die ik hierover aan De Vadder stelde gaf me niet direct een duidelijker zicht op, dus besloot ik zelf een en ander over het onderwerp te lezen. Dit verslag is een samenvatting van wat ik, naar aanleiding van Ivan De Vadder’s lezing, heb bijgeleerd over de lobbygroepen in de Wetstraat en hun invloed op de Belgische en Europese besluitvorming.</p>
<p>De Vadder kaatste mijn vraag over de lobby terug met een andere vraag: ‘definieer eens wat een lobbyist is’. Ik antwoordde het volgende: ‘een lobbyist is een persoon die in opdracht van een bedrijf of een belangengroep de besluitvormers probeert te beïnvloeden in het voordeel van haar opdrachtgever.’ Achteraf gezien is dat misschien een te negatieve formulering. Het is immers niet meer dan democratisch dat de Belgische en Europese machtsheren het middenveld betrekken bij het besluitvormingsproces in plaats van te besturen vanuit een ivoren toren. Bij de Europese commissie en het Europees parlement is het zelfs een verplichting. Er lijkt in eerste instantie dus niks aan de hand. Lobbyisten voorzien vaak zelfs informatie en expertise die de Europese ambtenaren nodig hebben om hun werk te doen. Ook een aantal Europese parlementsleden appreciëren het werk van lobbyisten en zien hen soms zelf als een extra werknemer.<br />
<em><strong></strong></em></p>
<p><em><strong>opdrachtgever onbekend</strong></em></p>
<p><em><strong></strong></em><br />
Toch heeft lobbyen bij veel mensen een uitgesproken negatieve connotatie. Niet altijd terecht, maar lobbyisten de heilige onschuld toekennen zou minstens zo erg zijn. Men kan zich absoluut een aantal vragen stellen bij de activiteiten van lobbyisten, zeker in de buurt van de Wetstraat. ‘Like birds en bees taking in the scent and nectar of the flowers of Brussels, they try to enjoy the honey and money of the EU’, schrijft Prof. van Schendelen in zijn boek ‘Machiavelli in Brussels - The Art of Lobbying in the EU’. Waarom staat Brussel nu op een uitgesproken tweede plaats op het lijstje met steden waar het grootste aantal lobbyisten verblijft? Volgens Corporate Europe Observatory, een Nederlandse organisatie die het reilen en zeilen van de lobby in Brussel op de voet volgt, hokken er zo’n vijftien- à twintigduizend lobbyisten samen rond de Wetstraat. Hoe dichter bij de macht, hoe beter. In een van de kantoren in de Wetstraat huist TechCentralSation, een agressieve lobbygroep die gefinancierd wordt door grote economische spelers als ExxonMobil, Microsoft en McDonalds. Ook de Scientologie-beweging heeft haar kantoor in de Wetstraat.<br />
Het is ook opvallend dat er slechts 5108 geaccrediteerde lobbyisten zijn in Brussel. Van de andere tien- tot vijftienduizend weet men dus niet voor wie ze werken of wat hun doelen zijn; parlementsleden en Eurocommissarissen worden bestookt met informatie uit onduidelijke bronnen. Van figuren met persoonlijke belangen over bedrijven tot lokale overheden; al wie invloed wil uitoefen op de besluitvorming in Europa  (en dus alle lidstaten afzonderlijk) heeft een pionnetje in de Wetstraat. Prof. van Schendelen gaat zelfs zo ver te beweren dat sommige leden van de Europese Commissie zich gedragen als lobbyisten (en inderdaad, bij wie gaan de wenkbrauwen niet omhoog als de Duitse eurocommissaris de belangen van zijn nationale autoindustrie weer eens verdedigt?<br />
<em><strong></strong></em></p>
<p><em><strong>Kennis van zaken</strong></em><br />
Sinds Brussel zichzelf uitriep tot Europese hoofdstad ondergin het Europese kwartier een totale metamorfose. ‘s Avonds en tijdens het weekend is het er erg rustig tussen de vaak gloednieuwe kantoorgebouwen, maar tijdens de kantooruren werken er zo’n 85.000 mensen. Eén reden waarom het lobbyspel hier gespeeld wordt is uiteraard de machtsconcentratie, maar er is meer aan de hand. De duizenden lobbyisten geloven dat het mogelijk is om de EU te beïnvloeden en hebben daar hun redenen voor. De ingewikkeld en vaak onduidelijke Europese machtsstructuur een aantal bedenkelijke gevolgen: zoals al gezegd moeten het Europees Parlement en de Europese Commissie rekening houden met het middenveld. Dat is op zich geen negatief feit, het zou in theorie de macht zelfs dichter bij de burger kunnen brengen. Maar de complexiteit van de Europese entiteit zorgt er ook voor dat er een soort kenniskloof ontstaat. Enkel wie voldoende tijd en geld kan investeren om de structuren te leren begrijpen kan ook invloed uitoefenen. Kennis is macht, met andere woorden.  ‘Het enige ruilmiddel, het toegangsticket voor de lobbyisten in Europa is hun expertise en hun representativiteit’, schrijft Ingrid Van Daele in Knack.<br />
Er is met andere woorden sprake van een scheefgetrokken verhouding. Zoals het parlement een afspiegeling is van de bevolking, zo zou de verhoudingen bij lobbyisten dat ook moeten zijn als de redenering van de middenveldinspraak wil opgaan. De cijfers tonen duidelijk dat dat niet het geval is. Volgens Corporate Europe Observation werkt slechts tien procent van de lobbyisten voor een ngo en zijn er voor elke ngo-lobbyist zes die voor een bepaalde industrietak werken en  ze herinneren de commissarissen er maar al te graag aan dat de Lissabondoelstellingen wel eens in het gedrang zouden kunnen komen als die of deze maatregel wordt doorgevoerd.</p>
<p><em><strong>Lightcorruptie </strong></em></p>
<p><em><strong></strong></em><br />
De Britse Liberaal-Democraat Chris Davis, sinds 1999 lid van het Europese Parlement, liet zich ooit ontvallen dat hij simpelweg nood heeft en zelfs vertrouwd op lobbyisten om de werkdruk en de complexiteit van Europese agenda aan te kunnen. Net als in de journalistiek is aangereikte informatie voor een volksvertegenwoordiger een mes dat langs twee kanten snijdt. Parlementsleden en commissarissen zouden zich altijd moeten afvragen of degene die hen informatie doorgeeft niet een bepaalde bedoeling heef en wat hij (of zijn broodheer) wint met het bekend maken van de informatie. Het is absurd te vertrouwen op een lobbyist die een bepaald doel heeft, zelfs al zijn  zijn cijfers correct. Cijfers vertellen niet het hele verhaal.<br />
Corruptie, zo vertelde Ivan De Vadder, is het beïnvloeden van de besluitvorming door bedrijven via het aanbieden van financiële voordelen. Trek die vergelijking door en je kan enkel concluderen dat sommige vormen van lobbyen een light-versie van corruptie zijn. Door onderzoek en informatiewinning uit te besteden aan lobbyisten bespaart de unie collectief geld uit, maar in ruil krijgt ze wel een eenzijdig verhaal.<br />
Het is duidelijk dat er in eerste instantie nood is aan transparantie. Er bestaan gelukkig een aantal organisaties die als waakhond optreden, maar dat is niet voldoende. Als er in het Europees Parlement opeens door tien verschillende parlementsleden eenzelfde amendement wordt ingediend, dan weet je dat er wat mis is.</p>
<p>bronnen:<br />
‘Lobbyplanet: Brussels, the EU quarter’ (Corporate Europe Observatory), online op www.corporateeurope.org, juli 2005<br />
‘de vierde macht van Europa’ (Ingrid Van Daele), KNACK, 8 december 2004<br />
‘Machiavelli in Brussels: The Art of Lobbying the EU’ (M.P.C.M. van Schendelen), Amsterdam University Press, 2005</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dauerdebatte Mindestlohn]]></title>
<link>http://tomswochenschau.wordpress.com/?p=383</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 12:17:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>tom</dc:creator>
<guid>http://tomswochenschau.wordpress.com/?p=383</guid>
<description><![CDATA[Arbeitslosenquote und gesetzlicher Mindestlohn in der EU

Um das Thema Mindestlohn wird in Deutschla]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arbeitslosenquote und gesetzlicher Mindestlohn in der EU</strong><br />
<img class="alignleft" style="float:left;" src="http://tomswochenschau.wordpress.com/files/2008/04/arbeitslose_2008_eu3.png" alt="" width="233" height="608" /><br />
Um das Thema Mindestlohn wird in Deutschland eine Dauerdebatte geführt. Die Gegner des gesetzlichen Mindestlohn, die meist aus dem Lager der Marktradikalen kommen, benutzen häufig das Gegenargument, dass Mindestlohn höhere Arbeitslosigkeit zur Folge hat. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Arbeitlosenquote in allen EU-Ländern aufzulisten und tabellarisch darzustellen. Ebenfalls in der Tabelle links enthalten, sind die Mindestlöhne (Stundenlohn Brutto in Euro), die bereits <strong>in 20 EU-Ländern gesetzlich festgelegt sind!</strong><br />
<strong>Deutschland</strong> belegt in der Tabelle der Arbeitslosenquote einen unrühmlichen 20.Rang. Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass unsere Statistik zurechtgebogen ist, denn c.a 1 Million Menschen in Umschulungsmaßnahmen, 1-Euro-Jobber und Erwerbslose über 58 Jahre sind <strong>nicht</strong> in der Arbeitslosenstatistik enthalten. Unsere Mainstreammedien steuern ihren Anteil hinzu indem sie die Arbeitslosenzahlen in der BRD dauerhaft tendenziös schönschwurbeln. Ob die anderen EU-Länder ebenfalls und in gleicher Weise ihre Statistik verfälschen, entzieht sich meiner Kenntnis.<br />
Die Zahlen zeigen jedoch Eines ganz klar: Die Länder <strong>mit gesetzlich geregelten Mindestlohn</strong> weisen keine signifikant höhere Arbeitslosenquote auf!<br />
Die Niederlande, Belgien, Irland und Großbritanien rangieren vor Deutschland trotz Mindestlohn. Den Nachweis, dass Mindestlohn höhere Erwerbslosigkeit produziert, bleiben seine Gegner also schuldig.<br />
Österreich hat inzwischen beschlossen ebenfalls den Mindestlohn einzuführen. Das Einkommen dort soll zukünftig mindestens bei 1000 Euro monatl. (Vollzeitbeschäftigung) liegen.<br />
Die (neoliberalen) Befürworter des Niedriglohn fordern das sogenannte <strong>Mindesteinkommen,</strong> welches erreicht wird wenn der Hungerlohn, den der <span style="text-decoration:line-through;">Ausbeuter</span> Arbeitgeber zahlt, vom Staat steuergeldfinanziert auf Existenzminimum aufgestockt wird. Dieser Vorschlag ist eigentlich widersprüchlich, denn gerade die Marktradikalen pflegen doch die Philosophie, das staatliche Eingriffe in den freien Markt möglichst zu vermeiden sind. Einen größeren Einfluss seitens des Staates, als durch subventionierten Niedriglohn gibt es wohl kaum.<br />
Einer der prominentesten Mindestlohn-Gegner, Prof. Sinn, Pop-Ökonom, Wirtschaftslobbyist und <a href="http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/03/04/preis-fur-professor-sinn/">Preisträger</a> , der häufig eine Plattform bei den Boulevardmedien bekommt, wird von den pseudoreligiösen Gläubigen an die "unsichtbare Hand des Marktes" als Top-Experte für Ökonomie gefeiert. Es mag ja sein, dass der Herr Professor <b>auf seinem Gebiet</b> eine Koriphäe ist, was jedoch seine soziale Kompetenz angeht, würde ich einen Schimpansen höher einschätzen. Er ist m.E. ein Schwurbler vor dem Herrn, der sich selbst gerne reden hört. Das größte Problem in der Argumentation der Marktliberalen sehe ich in der Tatsache, dass sie alles der Wirtschaft unterordnen.<br />
Die Gesellschaft, das menschliche Miteinander funktioniert nicht ausschließlich nach den Gesetzen der Marktwirtschaft, denn diese kennen weder Ethik noch Moral. Sind das nicht die Attribute die den Menschen u.a. vom Tier unterscheiden? Der entfesselte unreglementierte Raubtierapitalismus erinnert mich eher an die Gesetze der Natur. Hier zählt die Macht des Stärkeren. Fressen und gefressen werden.<br />
<i>tomswochenschau meint</i>: An 1.Stelle ist der <b>Mensch</b> maßgebend, nicht die Marktwirtschaft!<br />
Haben Hans-Werner Sinn und Konsorten auch nur eine geringste Ahnung, wie der Alltag eines Menschen aussieht, der zu Niedriglohnbedingungen arbeiten muß? Sicher nicht. Der "Chef-Ökonom" ist ein großartiger Theoretiker, aber das Leben findet nicht auf dem Papier statt, sondern auf dem rauhen Boden der Realität! Das Dasein eines Hungerlöhners ist hart. Soziale Ausgrenzung, Armut, Depression. Keine Altersvorsorge, kaum Einzahlungen in die Sozialkassen, keine Perspektive, keine Zukunft.<br />
Sicherlich ist der gesetzliche Mindestlohn kein Allheilmittel zur Armutsbekämpfung. Die weitere Umverteilung von Arm nach Reich muß dringend gestoppt werden! Der Mindestlohn wäre ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings wären weitere Maßnahmen erforderlich.</p>
<p><b>Zitate, die passend den Artikel abrunden:</b></p>
<blockquote><p>"Die Forderung eines Mindestlohns ist im Prinzip ein Armutszeugnis für die Unternehmer, denn wenn ich als Unternehmer über einen Mindestlohn gezwungen werden muß, dem Mitarbeiter einen gerechten Lohn zahlen zu müssen, dann habe ich ihn ausgebeutet"</p></blockquote>
<p><i>Wolfgang Grupp, Inhaber und Geschäftsführer des Textilherstellers Trigema, gesendet auf Deutschlandradio am 12. März 2008.</i></p>
<blockquote><p>"Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben."</p></blockquote>
<p><i>Franklin D. Roosevelt</i></p>
<p>Quellen:<br />
EUROSTAT (Arbeitslosenquoten aus Dänemark, Italien, Griechenland, Rumänien und GB sind von Dez.2007 die restlichen von Februar 2008 )<br />
Wirtschaftliches Sozialwissenschaftliches Institut (Gesetzlich geregelter Mindestlohn, Zahlen auf dem Stand von September 2007)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die kritische Website (044)]]></title>
<link>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/?p=295</link>
<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 09:55:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>skibowski</dc:creator>
<guid>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/?p=295</guid>
<description><![CDATA[
Der promovierte Jurist, einstige Staatssekretär und Regierungssprecher Wolfgang Lieb widmet sich, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/politik/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/home.jpg" alt="home.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p>Der promovierte Jurist, einstige Staatssekretär und Regierungssprecher Wolfgang Lieb widmet sich, zusammen mit dem Nationalökonom Albrecht Müller, in dem gemeinsam initiierten Online-Magazin "<a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=3021" target="_blank"><strong><span style="color:#333333;">NachDenkSeiten</span></strong></a>", der Meinungsbeeinflussung. Das Magazin der zwei Pensionäre veröffentlicht politische Gegendarstellungen.</p>
<p>Wer nicht handelt der wird behandelt - ein Leitsatz Willy Brandts, an dem sich Wolfgang Lieb orientiert. Der Herausgeber spricht im <strong><a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=3021" target="_blank"><span style="color:#333333;">Interview</span></a> </strong>mit dem Kölner Zwischentöne Studio von der Notwendigkeit kritischer Überprüfung von Informationen die durch Journalisten in die Welt gelangen. Zusätzlich dürfe man die Zahl der Lobbyisten nicht unterschätzen. Eine ganze PR-Industrie beeinflusse immer stärker die Menschen, ob mit von PR-Organisationen initiierten Studien und deren Ergebnissen oder durch gezielt veröffentlichte Nachrichten. Diese Nachrichten werden seiner Meinung zufolge und seiner Erfahrung als Regierungssprecher nach, von den Menschen erschreckend unkritisch übernommen.</p>
<p>Die Revolution geschehe, so Wolfgang Lieb, inzwischen oftmals von 'oben' herab. Mit Hilfe von renommierten PR-Agenturen wie Scholz &#38; Friends, großen Medien-Events, die von den Journalisten und Verlagshäusern aufgegriffen und anschließend nachgedruckt werden würden. Es sei völlig legitim in dieser Gesellschaft seine Interessen zu vertreten, doch sollte der Bürger dennoch wenigstens wissen, wer welche Interessen vertete, so Lieb. Denn nur so kann sich das Individuum eine eigene Meinung bilden.</p>
<p>Die öffentlich gelieferten Gründe für manch einschneidende Veränderungen, beispielsweise in der Rentenpolitik, seien häufig schwer nachvollziehbar. Das wolle man nicht so stehen lassen, darum das Magazin. Die so gestaltete politische Gegendarstellung ist offenbar eine Lücke: monatlich zählt die Seite über eine Million Zugriffe.</p>
<p>Wenn man einmal von der Politik infiziert ist, sagt Wolfgang Lieb, kann man nicht mehr ablassen von dem was man ein Leben lang getan hat. Finanzielle Interessen verfolgen die beiden Herren nicht. Ein Förderverein unterstützt das Projekt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Een dagje Brussel]]></title>
<link>http://christophechristiaens.wordpress.com/?p=109</link>
<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 20:21:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>christophe</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wat doe je als extreem-links en -rechts beslissen een veldslag te houden in Gent? Je kunt thuis blij]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wat doe je als extreem-links en -rechts beslissen een veldslag te houden in Gent? Je kunt thuis blijven en hopen dat het  niet jouw ramen zullen zijn die zullen sneuvelen, je kunt <a href="http://peterdedecker.net/blog/index.php/2008/03/06/extremen">ramptoerist</a> spelen of je kunt Gent ontvluchten en toch nog iets proberen te maken van je dag.</p>
<p>Ik heb het laatste gedaan en ik ben naar Brussel gegaan. Professor <a href="http://www.psw.ugent.be/POLWET/personeelsfiche.aspx?id=1001">Hendrik Vos</a> van de vakgroep EU-studies organiseerde een bezoek aan het Europees parlement en een rondleiding in de Europese wijk onder het motto 'leer je toekomstige werkplek kennen'.</p>
<p><a href="http://christophechristiaens.wordpress.com/files/2008/03/img_2944.jpg" title="img_2944.jpg"><img src="http://christophechristiaens.wordpress.com/files/2008/03/img_2944.thumbnail.jpg" alt="img_2944.jpg" align="left" /></a>Veel Vlamingen kennen Brussel enkel van het Vlaams of federaal parlement dat ze wel eens bezocht hebben, of van de meestal niet positieve nieuwsitems over banlieus als <a href="http://wwwelle-elle.blogspot.com/2008/02/brussel-capital-of-europe.html">Schaarbeek</a> en Sint-Joost-den-node. Brussel heeft echter ook nog een ander gezicht, dat van de Europa wijk met zijn prachtige staaltjes architectuur zoals het Berlaymont-gebouw van de commissie of het Spaak-gebouw, waar het Europees halfrond is gevestigd.<img src="http://christophechristiaens.wordpress.com/files/2008/03/img_2937.thumbnail.jpg" alt="img_2937.jpg" align="left" height="101" width="139" /></p>
<p>Een ander aspect van de Europese wijk zijn de Eu-ambassades van de lidstaten en regio's. Van Engeland tot Groenland, ieder heeft er zijn eigen stek, de ene al meer prestigeus dan de ander. Zo heeft Beieren, de grootste en rijkste van de Duitse Länder, een prachtig 19e eeuws kasteel in de schaduw van het Spaak-gebouw als ambassade.</p>
<p>En Last but not Least: de lobbyisten. Sinds de Europese eenheidsakte van de jaren '80 heeft de Europese Unie en meer specifiek het Europees parlement wetgevende bevoegdheden op voor bedrijven relevante gebieden. Zo Bepalen de Europarlementariërs bijvoorbeeld hoe groot de waarschuwingen moeten zijn op een pakje sigaretten en wat de uitstootnormen zijn van personenauto's. Veel bedrijven hebben er dus belang bij om die wetgeving in hun voordeel te proberen te beïnvloeden. Daarom zijn er dus meer dan 15.000 lobbyisten (!) aanwezig in de Europese wijk. Zo heeft Boeing zijn kantoor aan het Shumanplein, zit BASF in de Beilaertstraat en heeft de machtigste en invloedrijkste van allemaal, <a href="http://www.businesseurope.eu/Content/Default.asp">Business Europe</a>, zijn kantoor recht tegenover het gebouw van de DG <a href="http://ec.europa.eu/dgs/economy_finance/index_en.htm">Econfin</a>.</p>
<p><a href="http://christophechristiaens.wordpress.com/files/2008/03/img_2942.jpg" title="img_2942.jpg"><img src="http://christophechristiaens.wordpress.com/files/2008/03/img_2942.thumbnail.jpg" alt="img_2942.jpg" align="left" /></a><br />
Misschien nog een leuk detail om te vermelden: de Lobby-boom. Lobbyisten hebben namelijk een niet al te goed imago, zeker op het vlak van ecologie. Daarom hebben ze enkele jaren geleden symbolisch een boom geplant aan de ingang van Europees parlement.</p>
<p>En nog iets over die betogingen in Gent. Blijkbaar vonden enkele extreem-linkse betogers het nodig om het CD&#38;V secretariaat te vandaliseren. Best dat de ramen van veiligheidsglas waren...</p>
<p><a href="http://christophechristiaens.wordpress.com/files/2008/03/img_2948.jpg" title="img_2948.jpg"><img src="http://christophechristiaens.wordpress.com/files/2008/03/img_2948.jpg" alt="img_2948.jpg" height="342" width="454" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lobbyisten in Ministerien]]></title>
<link>http://wipo.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 17:04:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>ghaleb1976</dc:creator>
<guid>http://wipo.wordpress.com/?p=6</guid>
<description><![CDATA[Wir leben in Deutschland in einer Demokratie. Als Solche besitzen wir ein Mehrparteiensystem (Manche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in Deutschland in einer Demokratie. Als Solche besitzen wir ein Mehrparteiensystem (Manche sprechen inzwischen gar von einem Fünfparteiensystem, Andere, eventuell Stoiker, ignorieren diesen Punkt), gewählte Volksvertreter mit einem grundsätzlich freien Willen und auch dem entsprechenden Mandat, dieses im Parlament zu nutzen (vom "Fraktionsszwang abgesehen).</p>
<p>Als Ergebnis dieses demokratischen Systems formulieren unsere gewählten Volksvertreter in einem mehr oder weniger langwierigen Prozess Gesetze und lassen diese durch die staatlichen Apparate realisieren. Diese staatlichen Apparate sind auch hinsichtlich der Formulierung dieser Gesetze behilflich, da die behandelte Materie häufig derart komplex ist, dass "einfache" Politiker nicht alle Facetten eines Sachverhalts kennen können (Ausnahmen bestätigen hier sicher auch die Regel).</p>
<p>Daher ist es logisch, dass in den Ministerien beheimatete Experten zu den diversen Sachverhalten angehört werden, um deren Expertise und Branchenkenntnis bei Novellierungen von Gesetzen zu berücksichtigen und ein möglichst gutes Ergebnis und Gesetz zu erhalten.</p>
<p>Das Problem hierin ist nun allerdings, dass Lobbyismus, wie wir ihn eigentlich kennen, einen neuen Hebelpunkt erkannt hat und nun auch offensichtlich nutzt. Diverse Ministerien nutzen inzwischen in einem vermutlich zunehmenden Maß externe Experten, die kostenfrei durch Unternehmen oder Verbände zur Verfügung gestellt werden. Interessant daran ist, dass die entsprechenden Experten immer in Bereiche ausgeliehen werden, die mit den Interessen ihres Herkunftsunternehmens oder ihrer -branche korrelieren. Der Verdacht, dass dort dann gefällige Gesetze in den demokratischen Prozess eingespeisst werden, liegt meines Erachtens dabei nicht nur nahe. Nähere Informationen zu dem Sachverhalt können bspw. über die <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=1858" target="_blank">Nachdenkseiten</a> bezogen werden. Dort wird ein Auszug aus dem Buch von Albrecht Müller "Machtwahn" zitiert, in dem diese Thematik bereits skizziert wird.</p>
<p>Ich möchte mit diesem Beitrag aber viel mehr auf ein (von mir bisher noch nicht gelesenes) Buch hinweisen, dass primär diesen Sachverhalt behandelt. Der Titel des Buches lautet "Der gekaufte Staat" und die Autoren heißen Sascha Adamek und Kim Otto.</p>
<p>Wir Alle sollten ein erhebliches Interesse daran haben, dass Gesetze nicht von bezahlten Handlangern aus nicht demokratisch legitimierten Industriezweigen mitgestaltet werden. Das Ergebnis derartigen Handelns führt nur zu einem weiteren Ausverkauf der Interessen der deutschen Bürgerschaft und zu einem Mehr an Besitz für die in den letzten Jahrzehnten so oder so schon "gut gefahrenen" oberen 10.000.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spruch des Tages]]></title>
<link>http://insmwatchblog.wordpress.com/?p=290</link>
<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 11:48:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>insmwatchblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Watchblogs sind ein basisdemokratisches Instrument, denn sie helfen den Menschen  zu verstehen, was]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Watchblogs sind ein <b>basisdemokratisches Instrument</b>, denn sie helfen den Menschen  zu verstehen, was Politiker, Wirtschaftsbosse und Lobbyisten sagen und was sie tatsächlich mit dem Gesagten meinen. Erst jetzt begreifen die Menschen, welch große Verachtung die Bosse und Bonzen ihnen eigentlich entgegenbringen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwangsprinzip Arbeit - Löhne kommen unter die Räder ]]></title>
<link>http://suboptimales.wordpress.com/?p=70</link>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 20:55:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>MedienGuerilla</dc:creator>
<guid>http://suboptimales.wordpress.com/?p=70</guid>
<description><![CDATA[Die Debatte um den  Mindestlohn  nimmt gar skurrile Züge an. Was wird da in diesem Zusammenhang nic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://suboptimales.wordpress.com/files/2008/02/niedriglohn_.jpg" alt="Niedriglohn" align="left" height="191" width="217" />Die Debatte um den <b> Mindestlohn</b>  nimmt gar skurrile Züge an. Was wird da in diesem Zusammenhang nicht alles behauptet, herbeigewünscht und palavert.Keiner soll unter die <a href="http://www.derlinksbote.de/2007/12/13/hartz-iv-macht-arm/" target="_blank">Armutsgrenze</a> fallen, wenn er "<b> schaffe geht</b> ". <b><span style="font-size:0;"> </span><a href="http://kuckst-du-hier.com/blog/picard/2008/01/23/full-time-job-und-hartz4-aufstockend/" target="_blank"> Alg II</a></b>  ist nicht der Subventionstopf der Unternehmer... usw.Alles richtig und alles falsch! Richtig sind die Argumentations- strecken, die die Armutslöhne angreifen, sie als absurd bezeichnen. Richtig ist auch die Tatsache, daß das immer wieder gebrauchte Argument, daß sich die Löhne an der <a href="http://www.wallstreet-online.de/community/thread/1137912-1.html" target="_blank">Produktivität</a> zu orientieren haben, falsch interpretiert werden: Denn wie erkläre ich folgende <a href="http://sonstso.de/die-absurditat-einer-theorie-uber-die-absurditat/" target="_blank">Absurdität</a> der Öffentlichkeit, daß die Produktivität eines <b>Fensterputzers</b> 1985 größer war, als 2007 ?</p>
<blockquote><p>Sind die Fenster, die heute zu Niedrigstlöhnen blank geputzt werden, 2007 nicht so sauber?</p></blockquote>
<blockquote><p> Sind der Haarschnitt und die Haare von 1985 anders, als heute?</p></blockquote>
<p>Das absurde ist: Die Antwort lautet "<b>Nein</b>", aber die Expertiesen gewisser <a href="http://anmutunddemut.de/node/5707" target="_blank">Wirtschaftspäbste</a> lautet "<b>Ja</b>". Und weil sich diese Zivilgesellschaft unter dem Diktat pandemischer <a href="http://www.radio-utopie.de/2008/01/18/wehe-den-geistern-die-verbloden/" target="_blank">Volksverblödung</a> befindet, mißtraut man aus einem Mixery von Wissenschaftsgläubigkeit,<span style="font-size:0;"> </span> Authoritätsgläubigke<span style="font-size:0;"> </span>it wie <a href="http://www.schutzkreis.de/?p=19825" target="_blank">Staatsräson</a>, seinem gesunden Menschenverstand nicht mehr und knickt demütig ein.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Aber es kommt noch etwas anderes hinzu, daß im Zusammenhang mit Niedriglöhnen einstens die Gemüter erhitzte: Die <a href="http://www.antiimperialista.org/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=5419&#38;Itemid=82" target="_blank">EU-Osterweiterung</a> und <a href="http://hajosli.wordpress.com/2007/12/28/nachhaltigkeit/" target="_blank">asiatischen Tigerstaaten</a>, die für ein Trinkgeld Waren zusammenbauen verschiedenster Arten und hier zuhauf auf den Markt schmeißen. "<b>Geiz mag zwar geil</b>" sein, aber über die Konsequenzen für den eigenen Arbeitsplatz eines 100Euro-Fernsehers macht sich hierzulande niemand so recht die richtigen Gedanken.Dennoch, es stellt sich doch die Frage - und hier kommt die Thematik der <a href="http://www.ecolot.de/2008/02/01/tod-der-globalisierung/" target="_blank">Globalisierung</a> ins Spiel - ob ich diese viel beschimpfte Globalisierung in ihren negativen, wie auch durchaus positiven Auswirkungen nicht vernünftig gesteuert und geregelt bekomme, ohne daß man sich den gleichsam biblischen Vorgaben von <b> Weltbank</b> , <b> WTO</b><span style="font-size:0;"> </span>  oder <b> OECD </b> beispielsweise im Kadavergehorsam unterwerfen muß?</p>
<blockquote>
<p style="font-weight:bold;"> Wo steht geschrieben, daß der polnische Arbeiter eine Waschmaschine für nur einem Zehntel der Westlöhne zusammenbauen muß?</p>
</blockquote>
<p>Ein derartiger Unterschied ist weder gerechtfertigt noch wirtschaftlich verträglich, denn bei einem zollfreien Welthandel ist bei einer so großen Diskrepanz kein einziger deutscher Arbeitsplatz mehr sicher. <span style="font-weight:bold;">Die <font color="#ff0000">zehn Millionen Arbeitsplätze</font>, die Deutschland dem zollfreien Weltmarkt und der EU bereits geopfert hat, sollten genügen, auch ungewohnte und unbequeme Überlegungen anstellen zu dürfen.</span><span style="font-size:0;"> </span></p>
<p>Der deutschen Bevölkerung wird immer wieder vorgeworfen, sie lebe auf Kosten anderer, ihr hoher Lebensstandard beruhe auf der Ausbeutung der Entwicklungs- und Schwellenländer. Dies stimmt heute so nicht mehr. Markenfälschung und Produktfälschung sind die Instrumente, deren sich die aufstrebenden Staaten Ostasiens regulär in ihrem Sinne bedienen. Dies definiert man in der europäischen wie westlichen Welt der Ökonomie aber nicht als fairen Wettbewerb der eleganten Art.</p>
<blockquote><p><span style="font-weight:bold;">Wirtschaftliche Entwicklung und seine Regeln sehen anders aus. Schwellenländer sind in Teilen ihrer Praxis ökonomischer wie ökologischer Art schlichtweg kriminell!</span></p></blockquote>
<p>Und wir, der Westen, wir sollen nun die Folgeproblematik lösen!Wenn wir Probleme ökologischer wie ökonomischer Art, weltweit wie national, auf wichtigen Strecken lösen wollen, müssen wir auch und besonders die Wettbewerbsregeln, die für die internationalen Arbeitsmärkte gelten sollen in wenigstens annähernd einheitliche Parameter eingrenzen.Es müssten die Wettbewerbsregeln international auch in den Lohntabellen geregelt werden. Polen oder Chinesen müssten genau dasselbe verdienen wie wir hier in Deutschland oder vergleichend mit den Mindestlohnstandarts westlicher Industrieländer.</p>
<p>Hier ist die <a href="http://redstarpost.wordpress.com/2007/10/29/der-%E2%80%9Cliberale-imperialismus%E2%80%9D-der-europaischen-union/" target="_blank">Europäische Union</a> im Ganzen gefordert, gleicher Lohn bei gleicher Arbeit zu fordern. Daß dies mit den armen Osteuropäern nicht reibungslos durchzusetzen wäre, erst recht nicht mit China, Taiwan, Honkong, Singapur oder Indien vertsteht sich von selbst. Es wäre aber für die Nachhaltigkeit Europas besser gewesen, beispielsweise auf die Erweiterung Europas nach Osten zu verzichten.<span style="font-weight:bold;"> </span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Auch die Regeln des internationalen Waren- wie Kapitalverkehrs wird nicht von Europa aus gesteuert, sondern von - salopp gesagt - ein "paar Hansels" angelsächsischer und <font color="#0000ff">U</font><font color="#c0c0c0">S</font>-<font color="#ff0000">amerikanischer</font> Herkunft.</span><span style="font-size:0;"> </span></p>
<p>Die Osterweiterung nicht von der Zustimmung zu gleichen Löhnen wie Sozialstandarts abhängig zu machen, war und ist schon im Hinblick dieser hegemonial operierenden <a href="http://www.google.de/url?sa=t&#38;ct=res&#38;cd=11&#38;url=http%3A%2F%2Fwww.ciera.fr%2Fciera%2FIMG%2Fpdf%2FAmsterdam_resumes.pdf&#38;ei=aHyjR-_gCKCQ-AKu3KDfAg&#38;usg=AFQjCNFpbIX4N8GfdTboTMqOPf5tC9Pe9g&#38;sig2=0Ijzd44XXDECh4hXUQeSVQ" target="_blank">Economic Global Agents</a> ein schwerwiegender Fehler, der sich jetzt in der Uneinigkeit von 27 Mitgliedsstaaten bemerkbar macht. So hat man die Arbeitsplätze lieber für ein "<font color="#0000ff"><strike><i>friedliches Europa</i></strike></font>" geopfert, anstatt den Beitrittsländern klar zu verstehen zu geben, daß eine Mitgliedschaft im europäischen Club durchaus auch für die Beitrittswilligen tiefgreifende aber durchaus vorteilhafte Veränderungen mit sich bringen.</p>
<p>Aber zurück zu fairen Wettbewerbsverhältnissen und dessen Kontext zur <a href="http://der-verwerter.ch/~dissident/?p=895" target="_blank">Massenarbeitslosigkeit</a> in Deutschland. Bei einem fairen Wettbewerb unter gleichen Bedingungen wird man schnell sehen, wie tüchtig oder untüchtig eine Nation nun wirklich ist. Was würde die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CiUmeURiMFQ" target="_blank">Global Player</a> dazu bringen, deren geliebtes Dumpingsystem aufzugeben und die Arbeitnehmer dieser Welt nicht mehr gegeneinander auszuspielen?</p>
<blockquote><p><span style="font-weight:bold;">Wer auf ein Wunder hofft oder auf Anstand und Freiwilligkeit setzt, wird die Verhältnisse nie umkehren. </span><br />
<span style="font-weight:bold;"></span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="font-weight:bold;">Der Staat (Europa) ist gefordert, auch gegen das laute Propagandageheul der Konzerne und des internationalen Kapitals seine Interessen durchzusetzen. </span><span style="font-size:0;"> </span></p></blockquote>
<p>Eine drastische Möglichkeit, diesen berufsmäßigen "<span style="font-weight:bold;">Freier Markt, grenzenlose Liebe</span>"-Prediger der <a href="http://www.bendecho.de/b31b882962-der-deutschen-wirtschaft-demo-bundestagreichstag" target="_blank">Wirtschaftslobbyisten</a> den Wind aus den Segeln zu nehmen: Nur noch solche Produkte zollfrei stellen, bei deren Herstellung allen Mitarbeitern ein Mindestlohn gezahlt wurde. Oder die Besteuerung der im Ausland erzielten Gewinne in dem Land, wo sich das Tochterunternehmen befindet. (Aufhebung des Doppelbesteuerungsabkommens)</p>
<p>Eine andere Strategie wäre, die Staaten Südamerikas und allen, die ihre Wirtschaftspolitik gegen die Ausbeutung internationaler Konzerne ausgerichtet haben, in den "<b> Equivalenzprozess um gleiche Standarts von Löhnen und Sozialleistungen</b><span style="font-size:0;"> </span> " einzubinden.</p>
<p>Die <span style="font-weight:bold;">G8-Gipfelei</span> hätte damit allerdings ein Ende, worüber man sich sicherlich nicht in Trauerzeiten begeben müßte. Die ganze Welthandelsordnung der Gegenwart muß auf den Müllhaufen, sonst wird man sich im Kampf um Arbeitslosgkeit, Mindestlöhne etc. ständig im nur engen Kreis seiner nationalen, aber auch europäischen Möglichkeiten bewegen. Das Sagen haben die supranationalen Institute für den freien Welthandel. Daß dieser Welthandel von massiven protektionistischen Stützungsmaßnahmen von <b>USA</b> und <b>EU</b> im entgegengesetzten Sinne begleitet werden - siehe die Agrarsubventionen der <a href="http://usterror.wordpress.com" target="_blank">USA</a> und <a href="http://europaidee.wordpress.com/" target="_blank">EU</a> -, scheint diese merkwürdigen Strategen nicht zu beeindrucken.</p>
<p>Wer Skrupel hat, einen Anti-Dumping-Zoll überhaupt zu erwägen, sollte nicht verdrängen, dass nahezu alle Beschäftigungserfolge des Auslands auf protektionistischen Verfügungen beruhen. In vielen Staaten (auch in den USA) gibt es z. B. Gesetze, die es dem Staat erlauben, Betriebsschließungen oder Auslagerungen zu verhindern, wenn dies nationale oder gesellschaftliche Interessen berührt. <font color="#ff0000"><b>Niemand regt sich darüber auf</b></font>.</p>
<p><span style="font-size:0;"></span>Die eifrigen Bedenkenträger werden nun aufgeregt auf EU-Gesetze verweisen und alle Überlegungen im Keim zu ersticken suchen. Aber falls tatsächlich das Lohndumping durch EU-Bestimmungen geschützt wird - warum nicht einmal für eine gute Sache kämpfen. Jährlich werden tausende EU-Verfügungen gewandelt oder neu ersonnen, warum sollte nicht auch eine positive Änderung möglich sein? Schon eine offene Diskussion über Anti-Dumping-Gesetze wäre nützlich, weil damit auch die Frage über den Sinn dieser EU aufgeworfen wird.</p>
<p>Das alte Zollsystem, das über Jahrtausende bestens funktionierte, wurde geächtet mit der Begründung, es handele sich dabei um puren Protektionismus. Dass heute Dutzende Arten von Protektionismus existieren und vielen Ländern einseitige Markterfolge verschaffen, wird dabei geflissentlich übersehen. Zur perfidesten Art von Protektionismus zählt das Lohndumping, denn es zwingt alle anderen Staaten in eine sinnlose Abwärtsspirale. <span style="font-weight:bold;"></span></p>
<blockquote><p><font color="#ff0000"><span style="font-weight:bold;">Warum sollen wir es zulassen, dass die Menschheit auf Dauer von diesem Dumpingsystem unterjocht wird?</span></font></p></blockquote>
<blockquote><p> <font color="#0000ff"><span style="font-weight:bold;">Nichts fürchten deutsche Poltiker mehr, als international in Ungnade zu fallen.</span></font><span style="font-size:0;"> </span></p></blockquote>
<p>Der WM-Sommer 2006 und seine freundliche Stimmung, auch der internationalen Besucherströme, ließen vielen Politikern die Hand zum Schweißtuch greifen, mit denen sie sich erleichtert die Stirn abwischten.</p>
<p>Der Griff im Zweifel zum Scheckbuch scheint für viele dieser ordnungspolitischen Lenker ein gewohnheitsmäßiges Ritual, Probleme zu lösen. Allerdings nicht für die eigene Bevölkerung. Das sei der Ehrlichkeit halber gesagt. Während die Staatenlenker anderer Nationen mutig ihren eigenen Standpunkt vertreten und keine Angst davor haben, auch einmal irgendwo anzuecken, wagen unsere politischen Führer kaum noch, ihre Interessen überhaupt zu benennen (es könnte einem ja Egoismus oder gar Nationalismus vorgeworfen werden).</p>
<p><span style="font-weight:bold;"> Der Mindestlohn in allen Sparten wird in Deutschland keine Chance haben, weil die notwendigen Maßnahmen zur Lenkung und Steuerung eines wild gewordenen Marktradikalismus ausbleiben. Was wir bekommen werden ist ein <font color="#ff0000">Flickenteppich</font> unterschiedlichster Lohnhöhen verschiedener Branchen, von Einheitlichkeit kann keine Rede sein. </span></p>
<p><i><span style="font-weight:bold;">Mindestlohn? - Kommt unter die Räder.</span></i></p>
<p><span style="font-size:0;"> </span> <b>!</b><b>T</b><i>acheles im </i><b>N</b><i>amen des </i><b>V</b><i>olkes</i><b>?!</b><i> </i><b>-</b><i> </i><b>G</b><i>emeinschaft für </i><b>A</b><i>ufklärung</i><b>!</b></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutsche Post Lobbyisten siegen!!!]]></title>
<link>http://martinschledde.wordpress.com/2007/12/17/deutsche-post-lobbyisten-siegen/</link>
<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 23:41:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jürgen Martinschledde</dc:creator>
<guid>http://martinschledde.wordpress.com/2007/12/17/deutsche-post-lobbyisten-siegen/</guid>
<description><![CDATA[Lobbyisten sind die fünfte Gewalt im modernen Staat. Wie einflussreich die Lobbyisten sind, kann je]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lobbyisten sind die fünfte Gewalt im modernen Staat. Wie einflussreich die Lobbyisten sind, kann jeder allein an der Anzahl der Hausausweise für den Bundestag ablesen: im Oktober 2003 hatten die Interessenvertreter mehr als 4500 Stück davon. Dies ist eine unglaubliche Zahl, zumal mindestens 5 Abgeordnete oder ein Fraktionsvorsitzender für den Lobbyisten bürgen müssen, so dass dieser einen Hausausweis bekommen kann. Mit diesem Ausweis hat er dann freien Zugang zu sämtlichen Abgeordnetenbüros.</p>
<p>Lobbyisten waren schon immer sehr erfolgreich. In den letzten Jahren aber ganz besonders: „gute“ Beispiele sind die Hynix-Strafzölle, die Dienstwagensteuer, die Gemeindefinanzreform und natürlich die Gesundheitsreform. Letzte Woche kam ein weiterer bedeutender Sieg hinzu. Der Bundestag stimmte dem sogenannten Post-Mindestlohn zu. Dieser soll für Beschäftigte, die nur Briefe sortieren, im Osten 8,00 und im Westen 8,40 Euro betragen. Für Zusteller sind im Osten 9,00 und im Westen 9,80 Euro vorgesehen (<a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/postmindestlohn44.html">Artikel auf www.tagesschau.de</a>). Die Zustimmung des Bundesrats, der am 20.Dezember tagt, gilt als absolut sicher.</p>
<p>Man kann sicherlich beim Thema allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn unterschiedlicher Meinung sein. Volkswirtschaftlicher Konsens ist jedoch, dass ein gesetzlicher Mindestlohn negative Auswirkungen auf die Beschäftigung hat (was auch intuitiv Sinn macht). Viele Studien deuten aber auch darauf hin, dass, wenn der gesetzliche Mindestlohn moderat ausfällt, diese negativen Beschäftigungseffekte nicht signifikant sind. Ich persönlich stehe trotzdem dem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn stark ablehnend gegenüber, da er in meinen Augen die eigentliche Wurzel des Problems außer Acht lässt. Dies soll aber heute und jetzt nicht das Thema sein. Beschlossen wurde nämlich nur ein Mindestlohn für den Postbereich und nur darum geht es.</p>
<p>Warum wurde ein nun also ein Mindestlohn für die Briefbranche eingeführt? Diese Frage ist äußerst einfach zu beantworten. Die Manager der Deutschen Post haben nämlich schon seit Jahren große Angst vor der Liberalisierung der Postmärkte, die am 1.1.2008 offiziell stattfinden wird. Sie wissen, dass mehrere Unternehmen sie dann im klassischen Briefgeschäft massiv angreifen werden. Unter Unternehmern war dies natürlich auch bekannt und daher war es unter ihnen auch eine beliebte Frage dieses Jahr, ob es sich lohnt, ein Unternehmen in diesem Markt zu gründen. McKinsey ging sogar soweit, dass Bewerber für einen Vollzeit-Job eine entsprechende Case-Study zu bearbeiten hatten. Dementsprechend hat die Deutsche Post alle Hebel in Bewegung gesetzt, mittels Mindestlohn alle zukünftigen Wettbewerber auszuschalten. Und letzte Woche hat die Deutsche Post dann schließlich Erfolg damit gehabt: der Post-Mindestlohn wurde eingeführt und damit die anstehende Liberalisierung des Briefmärkte bereits jetzt im Keim erstickt. Postchef Zumwinkel war über die Entscheidung derart erfreut, dass er sofort seine 200640 Aktien-Optionen eingelöst hat (der Kurs ist im Vorfeld und am Tag der offiziellen Verkündung massiv gestiegen) und damit einen Gewinn von 4.73 Mio. Euro eingenommen hat (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,521477,00.html">Spiegel Online Artikel</a>). Die Koaltion hat Herrn Zumwinkel also wahrlich ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht!</p>
<p>Verlierer sind vor allem die deutschen Verbraucher. Ihre Interessen werden beim Post-Mindestlohn in keinster Weise berücksichtigt. 466 Abgeordneten war dies jedoch völlig egal und stimmten dem Gesetzentwurf der Lobbyisten zu. Sie alle sollten sich schämen!</p>
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<title><![CDATA[Gegenaufruf zur INSM-Kampagne: Nein zu noch mehr zivilisatorischem Rückschritt!]]></title>
<link>http://insmwatchblog.wordpress.com/2007/11/06/gegenaufruf-zur-insm-kampagne-nein-zu-noch-mehr-zivilisatorischem-ruckschritt/</link>
<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 10:51:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>insmwatchblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Eine große Version zum Download und weitere Artikel im Laufe des Tages  
Solange gibt es mehr auf ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><a href="http://insmwatchblog.wordpress.com/files/2007/11/insm_reformrueckschritt.jpg" title="INSM, Nein zum Reformrückschritt, Mietmäuler"><img src="http://insmwatchblog.wordpress.com/files/2007/11/insm_reformrueckschritt.jpg" alt="INSM, Nein zum Reformrückschritt, Mietmäuler" border="0" /></a></p>
<p align="left">Eine große Version zum Download und weitere Artikel im Laufe des Tages ;)</p>
<p align="left"><a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=2746" title="NachDenkSeiten - INSM-Aufruf: Nein zum Reform-Rückschritt!. Lobbyismus, Lügen, Propaganda, INSM, IZA Bonn, Institut zur Zukunft der Arbeit, Menschenfeinde, neoliberal, asozial" target="_blank">Solange gibt es mehr auf den NachDenkseiten, Hinweise des Tages (Ziffer 17)</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Lobbyismus in Deutschland]]></title>
<link>http://anstageslicht.wordpress.com/2007/09/25/lobbyismus-in-deutschland/</link>
<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 09:23:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>skibowski</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sie sind unbeliebt. Man vermutet sie in dunklen Hinterzimmern. Sie umgibt der Verdacht von Machtmiss]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Sie sind unbeliebt. Man vermutet sie in dunklen Hinterzimmern. Sie umgibt der Verdacht von Machtmissbrauch und Korruption. Sie gelten als „Strippenzieher“, „stille Macht“ oder als die „fünfte Gewalt“ im Staat – Es geht um Lobbyisten.</p>
<p align="justify">Der <em>Brockhaus</em> definiert Lobbyismus als die „Beeinflussung von Politikern (Abgeordneten) durch Interessenvertreter“. Wie hoch dabei der tatsächliche Einfluss auf politische Entscheidungen ist, lässt sich wegen der absoluten Diskretion der Beteiligten nur schwer feststellen. Kritiker allerdings glauben, dass in Deutschland kaum noch Gesetze ohne die Mitwirkung von Lobbyisten zustande kommen.</p>
<p align="justify">Doch wie arbeiten Lobbyisten? Im Folgenden soll kurz erklärt werden, wie sich Interessenverbände organisieren, an wen sich Lobbyisten bzw. der Lobbyismus richten/t, welche Methoden er nutzt und welche Entwicklungen es in Deutschland gibt.</p>
<p align="justify"><strong>Die Akteure</strong></p>
<p align="justify">Die häufigste Organisationsform, in der man versucht Interessen zu bündeln und durchzusetzen, sind Verbände. Klassische Beispiele hierfür sind der „Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)“ oder die Gewerkschaften als Vertretungen der Arbeitnehmer. Insgesamt sind knapp 2000 Verbände in der offiziellen <a href="http://www.bundestag.de/wissen/archiv/sachgeb/lobbyliste/index.html"><strong><font color="#800000">Lobbyisten</font></strong></a> des Deutschen Bundestages registriert.</p>
<p align="justify">Darüber hinaus gibt es viele weitere Gruppen oder Organisationen, die versuchen ihre Anliegen mittels Lobbyarbeit durchzusetzen. Dazu zählen zum einen einzelne Unternehmen, Kartelle oder Handelskammern. Interessengemeinschaften also, die vornehmlich versuchen ihre (meist wirtschaftlichen) Eigeninteressen durchzusetzen.</p>
<p align="justify">Zum anderen versuchen Verbraucherschutzorganisationen, Bürgerinitiativen oder Nichtregierungsorganisationen (NGOs) vorrangig die Interessen einer größeren Allgemeinheit oder derjenigen zu vertreten, die sich nicht so gut selbst organisieren können. Für die Umwelt etwa engagieren sich Greenpeace und der BUND. Um das Schicksal von politischen Gefangenen weltweit kümmert sich Amnesty International.</p>
<p align="justify"><strong>Die Adressaten</strong></p>
<p align="justify">Lobbying richtet sich hauptsächlich an alle, die politische Entscheidungen treffen oder an diesen beteiligt sind. Für erfolgreichen Lobbyismus ist es daher unerlässlich, engen Kontakt zu den relevanten Personen in der Regierung, den Ministerien oder wichtigen Parlamentsausschüssen zu haben. Ein erfahrener Lobbyist weiß, wo und wann er aktiv werden muss, um größtmöglichen Einfluss auf Entscheidungen zu erzielen.</p>
<p align="justify">Obwohl die eigentliche Lobbyarbeit in der Regel abseits der Öffentlichkeit stattfindet, wird auch immer häufiger der Einfluss der Medien genutzt. Durch geschickte PR wird versucht, bestimmte Themen auf die Tagesordnung zu setzen und in die gewünschte Richtung zu lenken. Grund: Wenn Meinungen von den Medien aufgegriffen und an die Öffentlichkeit weitertransportiert werden, hat das oft auch Auswirkungen auf politische Entscheidungen.</p>
<p align="justify"><strong>Methoden und Instrumente</strong></p>
<p align="justify">Es gibt eine ganze Reihe von denkbaren Mitteln und Wegen, mit denen Politiker beeinflusst und Interessen vertreten werden können. An dieser Stelle sollen nur kurz die wichtigsten genannt werden.</p>
<p align="justify">Persönliche Kontakte: Gute Verbindungen zu den politischen Entscheidungsträgern und relevanten Medienvertretern sind für einen Lobbyisten unerlässlich. Regelmäßige Kontaktpflege, zum Beispiel bei gutem Essen in den einschlägigen Berliner Restaurants, gehört zum Alltagsgeschäft. Ein wesentlicher Grund, warum Verbände und Unternehmen häufig die Dienste von ehemaligen Berufspolitikern in Anspruch nehmen, scheinen demnach auch weniger die Fachkompetenzen zu sein, sondern vielmehr die wertvollen, über Jahre geknüpften Kontakt-Netzwerke.</p>
<p align="justify">Informieren: Lobbyisten sehen sich gerne als „Informationsdienstleister“. Sie erstellen Gutachten, liefern Argumentationshilfen und erarbeiten teilweise sogar komplette Gesetzesentwürfe. Gerade bei komplexen Themenfeldern profitieren Lobbygruppen davon, dass überforderte Politiker auf externe Informationen, Analysen und Bewertungen angewiesen sind.</p>
<p align="justify">Neben diesen eher klassischen Methoden geht der Lobbyismus mitunter sehr subtile Wege. Das Spektrum der Praktiken reicht bis an den Rand der Illegalität – und teilweise auch darüber hinaus. Ein Beispiel hierfür ist die bis zu einem gewissen Grad noch erlaubte Politik-Finanzierung durch Parteispenden. Dass Grenzen überschritten werden und Lobbyismus auch in illegalen und undemokratischen Bereichen stattfindet, offenbarte sich der Öffentlichkeit nicht zuletzt durch die Aufdeckung des CDU-Parteispendenskandals Ende der 90er Jahre. Ein weiteres Beispiel ist der <a href="http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=1&#38;NAVZU_ID=16&#38;STORY_ID=12"><strong><font color="#800000">Skandal um die Müllverbrennungsanlage in Köln</font></strong></a>.</p>
<p align="justify">Eine ebenso effektive wie umstrittene Methode, mit der man einzelne Entscheidungsträger beeinflussen kann, ist denkbar einfach: Man bezahlt sie. Zahlreiche Parlamentarier stehen neben ihrer Abgeordnetentätigkeit zusätzlich auf der Gehaltsliste von Verbänden oder Unternehmen. Vielfach ohne erkennbare Gegenleistungen zu erbringen. Mehr dazu finden Sie im Kapitel <a href="http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=3&#38;NAVZU_ID=46&#38;STORY_ID=29&#38;M_STORY_ID=166"><strong><font color="#800000">Die Gefragten - Nebeneinkünfte von Politikern.</font></strong></a></p>
<p align="justify"><strong>Entwicklungen</strong></p>
<p align="justify">Der Lobbyismus in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Neben einer allgemeinen Zunahme von Lobbyisten, ist häufig von einer Professionalisierung der Branche und der Annäherung an amerikanische Verhältnisse die Rede An dieser Stelle sollen einige wichtige Veränderungen und Trends aufgezeigt werden.</p>
<p align="justify">Einzelne Unternehmen: Experten, wie der Politikwissenschaftler Rudolf SPETH, haben beobachtet, dass sich die Machtverhältnisse unter den Lobbyisten in den letzten Jahren stark verschoben haben. Während die Verbände immer mehr an Einfluss verlieren, spielen einzelne Unternehmen eine größere Rolle. Diese haben in den letzten Jahren verstärkt so genannte Hauptstadt-Repräsentanzen - vorzugsweise in unmittelbarer Nachbarschaft des Regierungsbetriebs – in Berlin gegründet und versuchen von dort ihre Interessen gezielt durch direktes Lobbying durchzusetzen.</p>
<p align="justify">Public-Affairs-Agenturen: Unternehmen und Interessengruppen suchen vermehrt die Unterstützung von professionellen Lobbying-Dienstleistern. Diese so genannten Public-Affairs-Agenturen entwerfen Strategien für die Lobbyarbeit und oftmals auch Konzepte für eine imagefördernde Außendarstellung ihrer Kunden. Auch gewinnen immer mehr Anwaltskanzleien auf diesem Gebiet an Bedeutung. Neben Seriosität und Kompetenz in rechtlichen Belangen – zum Beispiel beim Verfassen von hochkomplexen Gesetzesvorlagen - schätzen viele Auftraggeber die Verschwiegenheitspflicht der Juristen.</p>
<p align="justify">Europäisierung: Politische Entscheidungen werden seit Anfang der neunziger Jahre nicht mehr ausschließlich auf Bundes- und Landesebene, sondern in zunehmendem Maße in Brüssel, dem Sitz der Europäischen Kommission getroffen. Neben Berlin ist damit Brüssel zu dem wichtigsten Standort auch für deutsche Lobbyisten geworden. Die Wochenzeitung <em>DIE ZEIT</em> schätzt, dass dort auf einen Abgeordneten des Europäischen Parlaments rund fünf Lobbyisten kommen.</p>
<p align="justify">Einige ausgewählte Frontal21-Beiträge zum Thema Lobbyismus haben wir in der Rubrik <a href="http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=3&#38;NAVZU_ID=46&#38;STORY_ID=29&#38;M_STORY_ID=156"><strong><font color="#800000">Die Berichte</font></strong></a> zusammengestellt.</p>
<p align="justify">Wissenswertes über die Besonderheiten bei der Berichterstattung über Lobbyismus und ein interessantes Video-Interview mit Frontal21-Redakteur Ulrich STOLL gibt es <a href="http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=3&#38;NAVZU_ID=46&#38;STORY_ID=29&#38;M_STORY_ID=159"><strong><font color="#800000">hier</font></strong></a>.</p>
<p align="justify">Auch die Sendung <a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=836&#38;sid=153"><font color="#800000"><strong>Monitor vom 19.10.2006</strong></font></a> (<em>WDR</em>) hatte sich kürzlich ausführlich mit dem Thema Lobbyismus auseinandergesetzt und dargestellt, dass sogar direkt in den Regierungsministerien von der Industrie bezahlte Lobbyisten arbeiten. Dies führte zu einer parlamentarischen Anfrage seitens der FDP im Bundestag: die Bundesregierung hatte die von <em>Monitor</em> aufgestellten Behauptungen bestätigen müssen. Die offizielle Antwort der Bundesregierung können Sie <a href="http://www.anstageslicht.de/dateien/BT_Anfrage_Lobbyisten.pdf"><strong><font color="#800000">hier</font></strong></a> <a href="http://www.anstageslicht.de/dateien/BT_Anfrage_Lobbyisten.pdf" target="_new"></a>nachlesen.</p>
<p align="justify">Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie im <a href="http://www.anstageslicht.de/"><strong><font color="#800000">DokZentrum</font></strong></a>.</p>
<p align="justify">(mn)</p>
<p align="justify">Redaktion DokZentrum</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Microsoft im Parlament: Pinguine mit dabei]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2005/08/18/microsoft-im-parlament-pinguine-mit-dabei/</link>
<pubDate>Thu, 18 Aug 2005 20:40:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.wordpress.com/2005/08/18/microsoft-im-parlament-pinguine-mit-dabei/</guid>
<description><![CDATA[Als dann auch die dritte Person feststellte, dass alle unabhänging voneinander auf dieselbe Idee ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als dann auch die dritte Person feststellte, dass alle unabhänging voneinander auf dieselbe Idee gekommen sind, war der Plan klar: Die Stadt Berlin möchte eigentliche auf politisch vertretbarere, günstigere und sicherere Software umsteigen. Die Firma Microsoft <a href="https://www.netzpolitik.org/2005/microsoft-schmeisst-abgeordnetenhaus-party/">kündigte einen seltenen Stunt an</a> und mietete für knappe 10 000 Euro den repräsentativesten Raum des Berliner Abgeordnetenhauses und lud die ParlamentariererInnen nach dem Plenum zu Schnittchen und Powerpoint. Wir luden uns selbst dazu mit ein.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/09/pinguinevormabgeordnetenhausdruck_klein1.jpg' alt='pinguinevormabgeordnetenhausdruck_klein1.jpg' /></p>
<p>Wir hatten da noch einige frisch gebastelte Pinguin-Kostüme im Keller der Grünen Jugend für den bevorstehenden Wahlkampf. Drei davon und ein nettes Banner sorgten schon am Nachmittag für ein nettes Foto. Es dauerte keine 30 Sekunden und der Funkgerät bedienende, freundliche Berliner Polizeibeamte wusste seinen Funkspruch über die Kunstaktion noch garnicht zuende zu sprechen, ehe wir uns verabschiedeten.</p>
<p>Danach veröffentlichte die Grüne Jugend gleich noch die <a href="http://www.netzpolitik.org/2005/linux-ins-abgeordnetenhaus/">passende Pressemitteilung, auf netzpolitik.org</a> wiedergeben. Und am Abend gings dann lustig weiter mit Pinguinen zwischen schlipsigen Pinguinen, einem Alt+F4 Banner sowie Monokultur-Fähnchen im Microsoft-Look für das Dessert:</p>
<p>!!!<!--Slide.com error: provide id, w, h--><br />
Die <a href="http://berlin.ccc.de/~wetter/MS-Parlament-Berlin/">Fotos gibts auch als JPEG inklusive der Slides</a> von Microsoft. Stefan Krempl hat in seinem <a href="http://www.am-ende-des-tages.de/g/050818-microsoft-lobbyabend/">Fotoblog "Am Ende des Tages auch Fotos von der Aktion" weitere</a> Bilder eingestellt.</p>
<p>Sehr schön war auch der <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2005/08/20/a0275">Kommentar dazu von Matthias Lohre in der taz</a>, hier ein Auszug:</p>
<blockquote><p>"Die Grünen tun ja fast so, als seien die Abgeordneten kleine unmündige Kinder", blaffte Momper. Die Oppositionspartei hatte kritisiert, aus der Volksvertretung könne ein "Lobbyistentreff mit angeschlossenem Parlamentsbetrieb" werden. Und dass die Senatsinnenverwaltung gleichzeitig prüft, ob sich ein Umstieg von Microsoft-Software auf lizenzfreie Produkte lohnt? Microsoft-Manager Wolfgang Branoner breitete die Arme aus: "Ich habe nicht gesagt: Koofen Sie uns", rief er in den Saal. "Sie werden die Leistung vergleichen. Und hey! - das ist doch vollkommen legitim." Branoner war mal CDU-Wirtschaftssenator. Alles ganz normal.</p></blockquote>
<p>Weitere Primärquellen:</p>
<li>netzpolitik.org: <a href="http://netzpolitik.org/2005/microsoft-im-parlament/">Microsoft im Parlament</a> - Aktionsbericht, erste Pressemeldungen.</li>
<li>netzpolitik.org: <a href="http://netzpolitik.org/2005/microsoft-in-parliament/">Microsoft in parliament</a> - Action report, first press-review (english)</li>
<li>netzpolitik.org: <a href="http://netzpolitik.org/2005/medienberichterstattung-zur-fenster-zu-es-zieht-aktion/">Medienberichterstattung zur “Fenster zu, es zieht”-Aktion</a></li>
]]></content:encoded>
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