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	<title>libanon &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "libanon"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 04:46:57 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Massen, Mörder, Märtyrer]]></title>
<link>http://shinju.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 15:32:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>shinju</dc:creator>
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<description><![CDATA[Massen, Mörder, Märtyrer
Zur Sozialpsychologie von Selbstmordattentaten
von Lorenz Graitl
Der isra]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Massen, Mörder, Märtyrer<br />
Zur Sozialpsychologie von Selbstmordattentaten</strong></p>
<p><em>von Lorenz Graitl</em></p>
<p>Der israelische Psychologe Ariel Merari definiert einen Selbstmordanschlag als »absichtsvolle Selbsttötung mit dem Zweck andere zu töten, im Dienste eines politischen oder ideologischen Ziels.«[1] Verschiedenste Kriegsparteien haben schon zu diesem Mittel gegriffen, seien es japanische »Kamikaze«-Flieger[2] im Zweiten Weltkrieg, der Vietkong[3] im Vietnamkrieg, die Hisbollah[4] im Libanon, die Tamil Tigers[5] auf Sri Lanka, die palästinensische Hamas oder der irakische »Widerstand«. Von 1981 bis 2005 wurden mehr als 1.100 solcher Anschläge in 33 Ländern verübt. Allerdings ist nicht immer leicht auszumachen, ob der eigene Tod dabei auch wirklich beabsichtigt wurde.</p>
<p>Daß jemand sich selbst durch eine Explosion tötet und viele Menschen mit in den Tod reißt, ist eigentlich unbegreifbar. Als Ursache gelten häufig Depression und Verzweiflung. Aufgrund von Armut und Unterdrückung, so eine häufig zu lesende These, hätten junge Männer und Frauen in der Westbank oder in Irak keine Lebensperspektive mehr, und ihnen bliebe nur die Flucht in den Tod. Andere Erklärungsversuche sehen in den Attentätern schlichtweg Geistesgestörte, die blindwütig und ziellos handeln. Das »suicide bombing« wird als verrückt, irrational und amoralisch – also außerhalb von gesellschaftlichen Normen und Werten stehend – gesehen. Für die Psychoanalytikerin Joan Lachkar leiden die Selbstmordbomber an einer dem Borderline-Syndrom ähnlichen Psychose, die durch »islamische Kindererziehung« ausgelöst werde. Sie lebten in einer Art »autistischen Welt« und könnten sich nur durch extreme Gewalt auf ihre Umgebung beziehen.[6]</p>
<p><strong><br />
Mord am Selbst</strong></p>
<p>All diesen Versuchen, das Phänomen zu verstehen, ist gemeinsam, daß die Anschläge als Suizid gesehen werden. Nur: Sind Selbstmordanschläge überhaupt Selbstmorde? Um diese Frage zu beantworten, ist es zunächst notwendig, Hintergründe und Motivation der Selbstmorde zu klären. Laut Émile Durkheim gibt es »nicht einen Selbstmord, sondern Selbstmorde [...]. (D)ie Ursachen, die ihn bestimmen, sind nicht in allen Fällen gleich: sie sind gelegentlich sogar diametral gegenübergesetzt.«[7]</p>
<p>Durkheim unterscheidet verschiedene soziale Typen des Selbstmords, wobei der egoistische und der altruistische Suizid die wichtigsten Formen sind. Mit dem egoistischen Suizid wird das bezeichnet, was alltagssprachlich als Selbstmord gilt: Flucht aus einer untragbaren Situation, Depression und Verzweiflung. Sich selbst zu töten, wird in »westlichen« Gesellschaften üblicherweise moralisch abgelehnt, da es als Mißachtung des Werts des Lebens und des Individuums gilt. Im Mittelalter wurden Selbstmörder exkommuniziert, sie durften nicht in heiliger Erde begraben werden, und ihre Leichen wurden zur öffentlichen Abschreckung ausgestellt. Auch nach der Säkularisierung blieb das Suizidverbot in fast allen Staaten bestehen, was sich erst im 20. Jahrhundert änderte. Dennoch bricht der Akt des Selbstmords, »der einst ein Verbrechen war, weil er das Recht über Leben und Tod, das allein dem Souverän (dem irdischen oder dem jenseitigen) zustand, an sich riß«[8], ein gesellschaftliches Tabu.</p>
<p>Im Gegensatz dazu stellt der altruistische Suizid die gesellschaftlich anerkannte Selbsttötung dar. Bei diesem Typus wird der Tod von der Gesellschaft gewünscht oder explizit gefordert. Durkheim unterscheidet drei Formen dieses Typs: obligatorischer (man muß sich töten), fakultativer (man kann/ sollte sich töten) und überspitzter (man darf sich töten). Beispiele sind Seppuku, der rituelle Selbstmord eines Adeligen in Japan, Sati, die »treue Ehefrau« in Indien, die sich nach dem Tode ihres Mannes selbst verbrennt oder dazu gezwungen wird, sowie der Brahmane, der sich für seinen Gott zu Tode hungert. Warum sind diese Formen der Selbsttötung nun anerkannt? Liegt es daran, daß in nicht-westlichen Gesellschaften einem Menschenleben ein geringerer Wert zugemessen wird? Liegt dem egoistischen und dem altruistischen Suizid die gleiche Motivation zugrunde, wie Durkheim glaubte?</p>
<p>Auch wenn die Vorstellung weit verbreitet ist, trifft es nicht zu, daß in »nicht-westlichen« Ländern das Leben weniger wert sei. Im Islam gilt das Leben – ähnlich wie im Christentum – als ein Geschenk Gottes. Deshalb hat ein Mensch auch nicht das Recht, sich selbst zu töten. Selbstmord gilt als Sünde, die mit Höllenqualen bestraft wird. Der Suizid gilt so sehr als Schande, daß in einigen islamischen Ländern die Selbstmordstatistiken auf eine niedrigere Zahl gefälscht wurden. Wie kann es dann sein, daß islamisch-fundamentalistische Gruppen Anschläge verüben, in denen der eigene Tod nicht nur eine Möglichkeit, sondern das eigentliche Ziel des Unternehmens ist?</p>
<p><strong>Stolz auf Unterwerfung</strong></p>
<p>Selbstmordanschläge sind für islamistische Gruppen deshalb erlaubt, weil sie nicht als Selbstmord gesehen werden, sondern als Märtyrertod. Eine »Märtyreroperation« wird scharf von einem Suizid aus Verzweiflung abgegrenzt: »Das ist kein Selbstmord. Selbstmord ist egoistisch, zeigt geistige Schwäche. Das ist istishad (Märtyrertum oder Selbstopfer für Allah)«, so ein Gefangener einer islamistischen Gruppe, der in einem israelischen Gefängnis interviewt wurde.[9] Aus diesem Grund reagieren Anhänger dieser Gruppen auch erbost auf die Bezeichnung »suicide bombing« oder »Selbstmordanschlag«. Im Gegensatz zu Selbstmördern begehen die »Märtyrer« keine Sünde, sie werden quasi zu Heiligen. Sich aus Verzweiflung oder egoistischen Gründen zu töten, ist streng verboten, auch bei einem Selbstmordanschlag.</p>
<p>Wie eine solch rigide Abgrenzung von Märtyreroperationen von verschiedenen Selbsttötungen funktioniert, hat Maurice Halbwachs – ein Schüler von Émile Durkheim – schon in seinem 1930 erschienen Werk »Les causes du suicide« gezeigt.[10] Er kritisierte Durkheims Einteilung in egoistischen und altruistischen Suizid, die als solche letztlich die gleichen Ursachen hätten, und unterschied deshalb in »Opfer« und »Selbstmord«, die in ihren Beweggründen und ihrer Wahrnehmung grundverschieden seien.</p>
<p>Ein Märtyrertod wird von der Gesellschaft ganz anders wahrgenommen als ein Suizid. Ein Selbstmörder rebelliert gegen die herrschende Moral. Er oder sie richtet sich gegen die Welt der Lebenden und zeigt sich gegenüber ihren Interessen gleichgültig – oder will sogar Rache an ihnen üben. Seine/ ihre Familie reagiert im Normalfall schockiert, man spricht nicht gerne über den Selbstmord in den eigenen Reihen und möchte die Verantwortung dafür nicht übernehmen.</p>
<p>Völlig gegenteilig ist der Umgang mit »Märtyrern«. Erfährt eine Familie in Sri Lanka oder in den palästinensischen Gebieten, daß sich ihre Tochter oder ihr Sohn bei einem Selbstmordanschlag in die Luft gesprengt hat, so wird von ihr erwartet, nicht Trauer, sondern Freude und Stolz zu zeigen. Ein Märtyrer wird nicht versteckt, sondern öffentlich bewundert und gelobt. Wäre die Aufgabe des eigenen Lebens gleichgültig, müßte man ihr keine besondere Aufmerksamkeit schenken. Ein Opfer ist aber nur dann ein Opfer, wenn der Verzicht auf das Geopferte möglichst groß ist. Die »Hingabe« des eigenen Lebens gilt als das höchste Opfer. Mag das Selbstopfer auch irrational erscheinen – es wird nur erbracht, wenn es als sinnvoll gilt. Es muß jemanden geben, der den/ die Märtyrer überlebt und der von seinem »Geschenk« profitiert. Dies ist meist die nationale und/ oder religiöse Gemeinschaft. Sie zollt dem Opfer des »Einzelnen, der sich der Gruppe total unterwirft« (Halbwachs) durch posthume Verehrung Respekt.[11]</p>
<p><strong>Beförderung ins Jenseits</strong></p>
<p>Zwar benützen sowohl Hamas als auch die Tamil Tigers in ihren internationalen Veröffentlichungen den Ausdruck »martyr« (das englische Wort für Märtyrer), dennoch ist damit etwas anderes als die christliche Märtyrervorstellung gemeint. Das Wort Märtyrer leitet sich aus dem griechischen »martys« ab und bedeutet ursprünglich (Blut-)Zeuge. Im Frühchristentum wurde man zum Blutzeugen, wenn man demutsvoll und hingebungsvoll für seinen Glauben starb. Dabei leistete der/ die Gemarterte seinen heidnischen Peinigern nicht den geringsten Widerstand. Deshalb wird in diesem Zusammenhang auch von defensivem Märtyrertum[12] gesprochen.</p>
<p>Gegenstück hierzu ist das offensive Märtyrertum, welches den aktiven, gewalttätigen Kampf gegen die Ungläubigen oder die Feinde[13] beinhaltet. Ein solcher militanter Märtyrer ist zum Beispiel der islamische Shahid (arabisch für »Märtyrer«, »Zeuge«). Dieser Begriff wird nicht nur von islamistischen Gruppen wie Hisbollah, Hamas und dem islamischen Dschihad verwendet, sondern auch von säkularen Gruppen wie Fatah und PFLP. Heutzutage gelten Selbstmordattentäter, alle im Kampf Gefallenen, von der israelischen Armee getötete Kinder und Zivilisten und manchmal auch Personen, die eines natürlichen Todes gestorben[14] sind, als Shuhada[15]. Flankiert wird dies durch die Vorstellung, daß ein Shahid nicht durch das Fegefeuer »Barzah« gehen muß und sofort ins Paradies eingeht, wobei ein Mann 72 »Huris«[16] (Jungfrauen) erhält und eine Frau einen Mann.</p>
<p>In der Ideologie der Hamas sind Nationalismus und Religion vermischt. Ihr »Widerstand« und ihre Selbstopfer gelten der Befreiung des »heiligen Bodens Palästinas«, die gleichzeitig der weltweiten Gemeinschaft der Gläubigen im Islam zugute kommen soll. Der – freiwillige – Abzug Israels aus dem Gazastreifen im September 2005 wird als Erfolg der eigenen Opferbereitschaft gesehen.</p>
<p>Im Gegensatz zum islamischen Shahid gehen die Black Tigers[17] der LTTE in Sri Lanka ohne die Aussicht auf eine Belohnung im Jenseits in den Tod. Sie sind selbstlose, säkulare Märtyrer, die als Samen für das künftige Tamil Eelam betrachtet werden.[18] Zwar ist die LTTE eine säkulare Organisation, sie hat aber dennoch religiöse Bezüge und beruft sich auf die vorkoloniale tamilische Kriegergesellschaft, auf antikoloniale indische Bewegungen und sogar auf christliche Elemente. Märtyrer werden als Tiyaki – ein Wort, das seine Wurzel im Sanskrit hat und »derjenige, der sein Leben hingibt« bedeutet – oder als Mavirar (»großer Held«) bezeichnet.</p>
<p>Als tiyakam (Hingabe für Tamil Eelam) gilt nicht nur der Selbstmordanschlag, sondern auch der Tod im Kampf oder im Hungerstreik und die Selbsttötung mit Zyankali. Jeder Kämpfer der LTTE ist verpflichtet, stets eine Zyankalikapsel mit sich zu tragen und sich damit im Ernstfall zu töten, um einer Gefangennahme und somit der Ermordung, der Folter oder dem Verhör zu entgehen. Die Motivation für das Selbstmordattentat und für die Selbstvergiftung sollten aber nicht gleichgesetzt werden. Ein Black Tiger geht willentlich in den sicheren Tod, während »kämpfen, um zu leben« das Ziel der übrigen LTTE-Aktivisten ist.[19]</p>
<p><strong>Heilige und Popstars</strong></p>
<p>Trotz der unterschiedlichen Opferideologien haben die Märtyrerkulte, die sich im Libanon, den palästinensischen Autonomiegebieten und auf Sri Lanka um Selbstmordattentäter ranken, sehr viele Gemeinsamkeiten. Die Attentäter erscheinen als eine Mischung aus Helden und Popstars, ihrer wird gedacht und erinnert durch Sammelbildchen, Videoclips, spezielle Friedhöfe, Gedichte, Wandbilder, Statuen oder Gedenktage. Eine besondere Rolle spielen hierbei die »Mütter der Märtyrer«. Ihnen dankt man dafür, ihr Kind geopfert zu haben; zudem gelten sie als Bewahrer von Tradition und Identität. Da diese Mütter sich einer großen Popularität erfreuen, ist es nicht erstaunlich, daß eine von ihnen, Umm Nidal, die Mutter eines Attentäters, die zwei weitere Söhne »für Palästina gab«, kürzlich für die Hamas in das neue palästinensische Parlament gewählt wurde.</p>
<p>Christoph Reuter vertritt in seinem Buch »Selbstmordattentäter«[20] die These, daß die massenhafte Begeisterung für »suicide bombers« in den palästinensischen Autonomiegebieten eine übersteigerte Form des Werthereffekts sei. Darunter versteht man die schwärmerische Begeisterung für den »Freitod« durch den Einfluß der Medien, die manchmal zur Nachahmung von Selbstmorden oder sogar »Suizidepidemien« führen kann. Reuter bringt jedoch mit seiner Interpretation »Selbstmord« und »Opfer« durcheinander – was in der Literatur zu Selbstmordanschlägen allerdings häufig geschieht. Die beiden Konzepte werden vermischt oder komplett verwechselt. Erkenntnisse aus der Suizidologie, die sich auf den egoistischen Selbstmord beziehen, können nicht einfach auf Selbstmordattentate übertragen werden. Der Rockmusiker Kurt Cobain (der sich am 5. April 1994 eine Überdosis Heroin spritzte und dann mit einer Schrotflinte erschoß) und Hanadi Jaradat (eine Attentäterin des Islamischen Dschihad, die sich am 4. Oktober 2003 im Restaurant Maxim in Haifa hochsprengte) werden zwar beide von Jugendlichen als Helden verehrt, aber aus völlig unterschiedlichen Gründen. Gemeinsam ist beiden einzig, daß die Person durch ihre Selbsttötung in einen Heldenstatus erhoben wird, wobei die Gruppe der passiven Bewunderer stets größer ist als die Gruppe derer, die der Tat wirklich nacheifern wollen.</p>
<p>Einem frustrierten Teenager mag der Freitod Cobains als Heldentat erscheinen. Aber das deshalb, weil sie als Revolte gegen die »eigene« Gesellschaft gesehen wird. Man möchte es denjenigen heimzahlen, von denen man sich ausgestoßen fühlt, ist aber aus Ohmacht nicht dazu in der Lage und identifiziert sich daher mit dem Heldenselbstmörder, der den Mut hatte, dies zu tun. Hanadi Jaradat dagegen wird für ihre »Aufopferung« für ein Kollektiv verehrt. Sie wendet sich nicht gegen die »eigene« Gruppe, sondern harmoniert vollkommen mit ihr. Mit ihr identifiziert man sich, weil man gesellschaftliche Anerkennung sucht. Inhalt des Wunschdenkens bei der Märtyrerverehrung ist nicht der Haß auf die Gemeinschaft und die Familie, sondern die Liebe zu ihr.<br />
Zielgerichtet wahllos</p>
<p>Was das »suicide bombing« von anderen »Menschenopfern« unterscheidet, ist, daß dabei nicht nur die vollstreckende Person, sondern im gleichen Augenblick auch andere Menschen zu Tode kommen. Hier zeigen sich Parallelen zum so genannten erweiterten Suizid und zum Amoklauf. Während ein Amoklauf aus individuellen Gründen begangen wird und die Wahl der Opfer dabei meist ziemlich gleichgültig ist, sind Selbstmordanschläge Waffen in einem Krieg. Dieser ist stets kollektiv organisiert, und die Ausübung von Gewalt ist nie beliebig.</p>
<p>Wenn ein Selbstmordanschlag in einem israelischen Café oder einer Diskothek verübt wird, dann sieht es zwar so aus, als ob die Opfer wahllos bestimmt würden. Aber dem ist nicht so. Die Opfer werden gerade wegen ihrer Unschuld ausgewählt. Es ist zwar beliebig, welche israelischen Zivilisten sterben, aber es ist nicht beliebig, daß möglichst viele von ihnen dabei sterben. Auch wird dies von den Attentätern und ihren Sympathisanten nicht als unmoralisch betrachtet; es wird nicht als Mord, der durch den Koran verboten ist, gesehen, sondern als rechtmäßiger Widerstandskampf gegen Unterdrückung. Anschläge gegen israelische Zivilisten werden mit verallgemeinernden Aussagen über »die Juden« begründet, die antisemitischen Charakter haben: »Die Juden haben ihre Zähne gezeigt [...] sie werden erst dann davon ablassen, wenn wir uns bereit- und freiwillig unter ihnen hochsprengen« (aus einer Fernsehpredigt von 2001).[21]</p>
<p>Dagegen scheint bei den Tamil Tigers, die seit den 1970er Jahren einen Kampf für einen tamilischen Staat auf dem mehrheitlich singhalesischen Sri Lanka führen, ein vergleichbares Feindbild keine besondere Rolle zu spielen. Die Selbstmordanschläge dieser Gruppe, die weltweit die meisten verübt hat (mehr als 200 seit 1987), richten sich vor allem gegen militärische Einrichtungen und andere Institutionen des Staates, gegen symbolische Ziele und gegen hochrangige Politiker. Manchmal kommen dabei ebenso viele Zivilisten ums Leben wie bei palästinensischen Anschlägen; dennoch wird stets betont, daß sich der eigene Kampf nicht gegen das »singhalesische Volk« richte.</p>
<p>Gemeinsam ist allen Gruppen, die Selbstmordanschläge verüben, daß sie sich in einer militärisch unterlegenen Position befinden (bzw. befanden). Eingesetzt werden die Anschläge, weil sie äußerst »effektiv« sind. Sie fordern im Durchschnitt viermal so viele Menschenleben wie andere Attentate, und der Gegner steht ihnen wegen der Todesbereitschaft der Attentäter relativ machtlos gegenüber. »Suicide bombings« werden immer sehr gewählt und nur unter bestimmten politischen Bedingungen eingesetzt. Einige Gruppen, wie die Hisbollah nach dem Abzug der israelischen Armee aus dem Libanon 2000, haben sie (vorerst?) eingestellt. Auf globaler Ebene aber haben Selbstmordanschläge in den letzten Jahren stark zugenommen; die meisten werden derzeit im Irak verübt, und ein Ende ist vorerst nicht zu erwarten.<br />
<em><br />
Anmerkungen:</em></p>
<p>[1] Ariel Merari: Conference Presentation. Suicide Terrorism Conference, 25-26. Oktober 2004, Washington.</p>
<p>[2] Als das imperiale Japan gegen Ende des Krieges zunehmende militärische Verluste hinnehmen mußte, wurden ab 1944 Kamikazeflieger eingesetzt, die sich in mit Sprengstoff beladenen Maschinen auf amerikanische Kriegsschiffe stürzten. Nur wenige der etwa 2.000 Piloten erreichten ihr Ziel, die meisten wurden abgeschossen oder stürzten wegen Treibstoffmangel ins Meer.</p>
<p>[3] Im Rahmen der Kampfhandlungen wurden in Südvietnam häufig Himmelfahrtskommandos eingesetzt, besonders im Zeitraum 1967/1968. Dazu gehörte auch die Detonation von Sprengstoff, der am eigenen Körper getragen wurde. Ziel war die Ermordung lokaler Eliten und die Zerstörung von Infrastruktur und symbolischen Zielen der Amerikaner. Die Selbstmordkommandos des Vietkongs sind aber nur sehr schlecht erforscht, und es gibt kaum Veröffentlichungen dazu. Eine der wenigen ist Leonard Weinberg: <a href="http://www.utexas.edu/cola/depts/government/content/events/workshop_papers/weinberg.pdf">Suicide Terrorism For Secular Causes</a>, 2005.</p>
<p>[4] Die im Libanon ansässige schiitische Hisbollah war die erste islamistische Organisation, die Selbstmordanschläge einsetzte. Von 1981 bis 1999 verübte sie zahlreiche solcher Attentate auf amerikanische und französische Truppen, die während des Bürgerkriegs dort stationiert waren, und auf die israelische Armee währen ihres Libanonfeldzugs.</p>
<p>[5] Die Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) gingen 1976 aus den 1973 gegründeten Tamil New Tigers (TNT) hervor und verstehen sich als marxistisch-leninistische nationale Befreiungsbewegung. Die Mehrheit ihrer Anhänger sind Hindus, daneben gibt es auch Christen und einige wenige Muslime. Das Ziel ihres bewaffneten Kampfes ist die Loslösung vom seit der Unabhängigkeit 1948 singhalesisch dominierten Sri Lanka und die Etablierung von Tamil Eelam (»tamilisches Heimatland«) als eigenem Staat, bzw. autonomem Gebiet im Nordosten der Insel. Siehe auch: Dagmar Hellmann-Rajanayagam: The Tamil Tigers. Armed Struggle for Identity. Stuttgart 1994.</p>
<p>[6] Joan Lachkar: The Psychological Make-Up of a Suicide Bomber, In: Jerry Piven u.a. (Hg.): Terrorism, Jihad and Sacred Vengeance, Gießen 2004, S.116-136.</p>
<p>[7] Émile Durkheim: Der Selbstmord, Neuwied 1973 (frz. Original 1897)., S. 155.</p>
<p>[8] Michel Foucault: Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit Bd. 1, Frankfurt a. M. 1983., S. 134.</p>
<p>[9] Zitiert nach Jerold Post: <a href="http://www.au.af.mil/au/awc/awcgate/cpc-pubs/post.pdf">Killing in the name of God: Osama bin Laden and radical Islam</a>, 2001.</p>
<p>[10] Maurice Halbwachs: The Causes of Suicide, London 1978 (frz. Original 1930). S. 291-309.</p>
<p>[11] Halbwachs 1978, S. 293.</p>
<p>[12] Farhad Khosrokhavar: Suicide Bombers. Allah’s New Martyrs. London 2005, S. 5-9.</p>
<p>[13] Mit der Entstehung des Nationalismus wurde das Phänomen des Märtyrertums säkularisiert, wobei das Opfer nun nicht mehr Gott gilt, sondern der Nation. Auch Mischformen von beidem existieren.</p>
<p>[14] Wie z.B. der PLO-Politiker Faisal Husseini (Human Rights Watch: Erased in a moment. Suicide bombing attacks against israeli civilians, New York 2002, S. 83.) und Yassir Arafat.</p>
<p>[15] Plural von Shahid.</p>
<p>[16] Was dieses Wort bedeutet, ist umstritten. Von Hamas-Anhängern wird es aber im obigen Sinne ausgelegt.</p>
<p>[17] So werden die Angehörigen der Eliteeinheit, welche die Selbstmordanschläge der LTTE verübt, genannt. Ihr sollen einige hundert Frauen und Männer angehören.</p>
<p>[18] Peter Schalk: Resistance And Martyrdom In The Process Of State Formation Of Tamililam. In: Joyce Pettigrew: Martyrdom and National Resistance Movements. Amsterdam 1997., S. 68.</p>
<p>[19] Schalk 1997, S. 75-76.</p>
<p>[20] Christoph Reuter: Selbstmordattentäter. Warum Menschen zu lebenden Bomben werden, München 2003.</p>
<p>[21] Zitiert nach Human Rights Watch: Erased in a moment. Suicide bombing attacks against israeli civilians, New York 2002., S. 39</p>
<p><em>Lorenz Graitl ist Ethnologe und schrieb seine Magisterarbeit an der Universität München zum Thema Selbstmordattentate und Märtyrerkult bei Tamil Tigers und Hamas.<br />
Dieser Beitrag erschien zuerst in der Zeitschrift informationszentrum 3. welt (<a href="http://www.iz3w.org">iz3w</a>), Nr. 293 und wurde leicht überarbeitet. </em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neue Chance für Frieden]]></title>
<link>http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/?p=1235</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 14:44:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>islamicrevolutionservice</dc:creator>
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<description><![CDATA[Israel hat Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah gestärkt und den Libanon geeint. Anmerkungen zur Freilas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Israel hat Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah gestärkt und den Libanon geeint. Anmerkungen zur Freilassung von Samir Al-Kuntar</strong></p>
<p>Von Uri Avnery</p>
<p>Den ganzen Tag war ich damit beschäftigt, ständig zwischen israelischen Fernsehkanälen und Al-Dschasira hin und her zu schalten. Es war eine unheimliche Erfahrung: Im Bruchteil einer Sekunde konnte ich zwischen zwei Welten wechseln, aber alle Kanäle berichteten über ein und dasselbe Ereignis. Niemals erlebte ich den tragischen Konflikt in solch atemberaubender Unmittelbarkeit wie am vergangenen Mittwoch, am Tag des Gefangenenaustauschs zwischen dem Staat Israel und der libanesischen Organisation Hisbollah.</p>
<p>Der Mann, der im Zentrum des Geschehens stand, personifiziert den Abgrund, der die beiden Welten, die israelische und die arabische, trennt: Samir Al-Kuntar. Alle israelischen Medien nennen ihn »Mörder Al-Kuntar«, als ob dies sein Vorname wäre. Für die arabischen Medien ist er der »Held Samir Al-Kuntar«. Vor 29 Jahren, bevor die Hisbollah ein bedeutsamer Faktor wurde, landete er mit seinen Kameraden am Strand von Nahariya und führte dort einen Angriff aus, der sich wegen seiner Grausamkeit ins israelische Nationalgedächtnis eingeprägt hat. Im Laufe dieses Angriffs wurde auch ein vierjähriges Mädchen ermordet, und eine Mutter erstickte versehentlich ihren Säugling, während sie versuchte, ihr Versteck nicht aufzugeben. Al-Kuntar war damals 16 Jahre alt – er war weder Palästinenser noch Schiite, sondern ein libanesischer Druse und Kommunist. Diese Aktion wurde von einer kleinen palästinensischen Gruppe durchgeführt.</p>
<p>»Mörder« und »Held«</p>
<p>Vor vielen Jahren hatte ich mit meinem Freund Al-Sartawi über einen ähnlichen Vorfall ein Streitgespräch. Al-Sartawi war ein palästinensischer Held, ein Vorkämpfer für Frieden mit Israel; er wurde wegen seiner Kontakte zu Israelis ermordet. 1978 landete eine Gruppe palästinensischer Kämpfer (nach israelischer Sprachweise »Terroristen«) an der Küste südlich von Haifa, um Israelis für einen Gefangenenaustausch zu kidnappen. Am Strand begegnete ihnen eine Fotografin, die dort in aller Unschuld spazierenging. Sie brachten sie um. Danach brachten sie einen Bus voller Passagiere in ihre Gewalt – und am Ende wurden sie getötet.</p>
<p>Ich kannte die Fotografin. Sie war eine zarte junge Frau, eine gute Seele, die gern Blumen in der Natur fotografierte. Ich machte Al-Sartawi gegenüber Vorhaltungen wegen dieses abscheulichen Aktes. Er antwortete mir: »Das verstehst du nicht. Es sind Jugendliche, fast noch Kinder ohne Erfahrungen, die hinter den Linien eines für sie schrecklichen Feindes operierten. Sie hatten fürchterliche Angst. Sie waren nicht in der Lage, mit kühler Logik zu handeln.« Das war einer der wenigen Fälle, in denen wir nicht übereinstimmten.</p>
<p>Am vergangenen Mittwoch wurde der Unterschied zwischen den beiden Welten in seiner extremsten Form sichtbar. Am Morgen wachte der »Mörder Al-Kuntar« in einem israelischen Gefängnis auf, am Abend stand der »Held Al-Kuntar« vor einer jubelnden libanesischen Menschenmenge, die sich aus allen Gruppierungen und Parteien zusammensetzte. Er benötigte nur ein paar Minuten, um vom israelischen Gebiet zur winzigen UN-Enklave Ras-en-Naqura (Rosh-Hanikra) und von dort auf libanesisches Gebiet zu gelangen, aus dem Bereich des israelischen Fernsehens in das des libanesischen Fernsehens – und die Entfernung war größer als die, die Neil Armstrong auf seinem Weg zum Mond zurücklegte.</p>
<p>Nach den endlosen Reden über den »blutbefleckten Mörder«, der niemals befreit werden würde – egal, was geschehe – hat Israel aus einem einfachen Gefangenen einen panarabischen Helden gemacht. Heutzutage ist es schon eine Banalität, wenn man sagt, der Terrorist des einen sei der Freiheitskämpfer eines anderen. In der vergangenen Woche war nur eine kleine Bewegung mit dem Finger auf der TV-Fernbedienung nötig, um dieses aus erster Hand zu erfahren.</p>
<p>Die Emotionen gingen auf beiden Seiten hoch. Die israelische Öffentlichkeit war total eingetaucht ins Meer der Trauer um die beiden Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev, deren Tod erst wenige Minuten vor der Übergabe der Särge bestätigt wurde. Stundenlang widmeten sich alle israelischen Kanäle dem Ausstrahlen der Gefühle der beiden Familien, die die letzten beiden Jahre von den Medien in nationale Symbole verwandelt wurden. Es muß nicht erwähnt werden, daß keine einzige Stimme in Israel ein Wort gegenüber den 190 Familien verloren hat, deren Söhne am selben Tag auch in Särgen in den Libanon zurückkehrten.</p>
<p>In diesem Wirbel von Selbstmitleid und Trauerzeremonien hat die israelische Öffentlichkeit keine Kraft und kein Interesse, den Versuch zu machen zu verstehen, was auf der anderen Seite geschah. Im Gegenteil: der Empfang, den man dem »Mörder« gewährte, und die Siegesrede des »Erzmörders« vermehrten nur die Flammen der Wut, des Hasses und der Demütigung. Aber es hätte sich für Israelis wirklich gelohnt, die Ereignisse dort zu verfolgen; denn sie werden eine große Auswirkung auf unsere Situation haben.</p>
<p>Nasrallahs großer Tag</p>
<p>Es war natürlich der große Tag von Hassan Nasrallah. In den Augen von Dutzenden Millionen Arabern hat der Hisbollah-Chef einen riesigen Sieg errungen. Eine kleine Organisation in einem kleinen Land hat Israel, die Regionalmacht, auf die Knie gezwungen, während die Herrscher aller arabischen Länder die Knie vor Israel beugen. Nasrallah hatte versprochen, Al-Kuntar zurückzubringen. Zu diesem Zweck ließ er zwei Soldaten fangen. Nach zwei Jahren und einem Krieg stand der eben befreite Gefangene selbst auf der Tribüne in Beirut, in eine Hisbollah-Uniform gekleidet und Nasrallah selbst, seine eigene Sicherheit aufs Spiel setzend, kam heraus und umarmte ihn vor allen TV-Kameras und einer jubelnden Menge, die vor Begeisterung aus dem Häuschen geriet. Auf diese Demonstration persönlichen Mutes und Selbstvertrauens, so charakteristisch für das dramatische Talent des Mannes, reagierte die israelische Armee mit dem dummen Statement: »Wir würden Nasrallah nicht empfehlen, seinen Bunker zu verlassen!«</p>
<p>Al-Dschasira brachte all dies live – Stunde um Stunde – in Millionen von Häusern von Marokko bis in den Irak und darüber hinaus in die ganze muslimische Welt. Es war für den arabischen Zuschauer unmöglich, nicht von den Wellen der Begeisterung mitgerissen zu werden. Für einen jungen Menschen in Riad, Kairo, Amman oder Bagdad gab es nur eine mögliche Reaktion: Hier ist der Mann, der die arabische Ehre nach Jahrzehnten von Niederlagen und Demütigung wiederherstellt. Gemessen an diesem Mann sehen die Führer der arabischen Welt wie Zwerge aus. Und als Nasrallah verkündigte: »Von diesem Augenblick an ist die Ära der arabischen Niederlagen zu Ende!« hatte er die Stimmung des Tages eingefangen.</p>
<p>Für den Libanon war es ein historisches Ereignis. So etwas hatte es bis jetzt nicht gegeben: ausnahmslos machte sich die ganze politische Elite des Landes zum Beiruter Flughafen auf, um Al-Kuntar zu empfangen und gleichzeitig Nasrallah zu salutieren. Einige von ihnen knirschten natürlich mit den Zähnen, aber sie verstanden sehr wohl, woher der Wind wehte. Sie waren alle da: der Präsident des Libanon, der Ministerpräsident, alle Mitglieder des neuen Kabinetts, die Vorsitzenden aller Parteien, Kommunen und Religionen, alle früheren Präsidenten und Minister. Der Sunnit Saad Hariri, der die Hisbollah angeklagt hatte, an der Ermordung seines Vaters mit beteiligt gewesen zu sein, der Druse Walid Dschumblat, der die Liquidierung der Hisbollah mehr als einmal verlangt hatte, und der maronitische Christ Samir Geagea, der die Verantwortung für das Massaker von Sabra und Schatila trägt, zusammen mit vielen anderen, die noch gestern die Hisbollah mit allen möglichen Obszönitäten überschütteten.</p>
<p>An diesem 16. Juli wurde Nasrallah die bedeutendste und mächtigste Person im Libanon. Drei Monate nach der Krise, die fast einen Bürgerkrieg ausgelöst hätte, als Ministerpräsident Fuad Siniora verlangte, daß die Hisbollah ihr privates Kommunikationsnetz abgibt, wurde der Libanon ein geeintes Land.</p>
<p>In der vergangenen Woche geschah noch etwas Bemerkenswertes: Der von den USA in die Isolation versetzte syrische Präsident Baschar Al-Assad kam bei einer grandiosen internationalen Show in Paris zu Ruhm. Und die Nummer drei im US-Außenministerium traf sich offiziell mit iranischen Abgesandten. Zudem wurde klar, daß die Verhandlungen mit der Hamas über den nächsten Gefangenenaustausch weiter auf Eis liegen.</p>
<p>Die neue Situation birgt viele Gefahren, aber auch eine Menge Chancen in sich. Nasrallahs neuer Status als zentrale Figur im libanesischen politischen Spiel zwingt ihn zu Verantwortung und Vorsicht. Ein gestärkter Al-Assad kann ein besserer Partner für Frieden sein – wenn wir bereit sind, die Gelegenheit zu nutzen. Die US-Verhandlungen mit dem Iran können einen zerstörerischen Krieg abwenden, der auch für uns eine Katastrophe wäre. Die Legitimation der Hamas durch eine wiederbelebte Verhandlung könnte zu palästinensischer Einigkeit führen, wie die jetzt erreichte Einigkeit im Libanon, und dann würden wir wirklich jemanden haben, mit dem wir Frieden schließen könnten.</p>
<p>In zwei Monaten wird Israel wahrscheinlich eine neue Regierung haben. Wenn sie wollte, könnte sie mit einer neuen Initiative für Frieden mit Palästina, dem Libanon und Syrien beginnen.</p>
<address></address>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Worum es wirklich geht]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=455</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 20:20:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die „Shebaa-Farmen“ sind nicht wirklich umstritten, aber das macht ja nichts. Da Syrien die Beha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Die „Shebaa-Farmen“ sind nicht wirklich umstritten, aber das macht ja nichts. Da Syrien die Behauptung mit der Hisbollah abgestimmt und die libanesische Regierung das auch übernommen hat, gilt das Gebiet entgegen ihrer eigenen Feststellung aus dem Jahr 2000 inzwischen auch bei Teilen der UNO inzwischen als „libanesisch“. Europäische Meiden und Meinungsmacher stellen sich natürlich auch längst hinter die Forderung, die Shebaa-Farmen „an den Libanon zurück“ zu geben. Was kümmern uns Bestätigungen und Regelungen von vor acht Jahren? Schließlich ist es einfach nur eine Frage der Druckausübung auf Israel.</p>
<p class="MsoNormal">Gut, das ist zynisch und wir wollen doch alle nur, dass endlich Frieden einkehren kann an der Grenze zwischen Libanon/Hisbollah und Israel. Dafür tun wir alles, dafür behaupten wir auch notfalls, dass Israel sich 2000 trotz Bestätigung durch die Weltregierung UNO nicht ganz aus dem Libanon zurückzog. Also muss Israel noch einen letzten Schritt tun, damit endlich Ruhe ist, denn mehr wollen die Sozialarbeiter mit der gelben Flagge ja nicht: Freiheit für den Libanon, Ende der Besatzung und schon ist alles gut.</p>
<p class="MsoNormal">Und jetzt das (<a title="MEMRI blog" href="http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/8668.htm" target="_blank">MEMRI blog, 21. Juli 2008</a>) – da hat mal wieder einer in entscheidender Position bei der Hisbollah die Wahrheit gesagt, die hier bei uns NICHT verbreitet werden wird:</p>
<h4 style="text-align:center;">Stellvertretender Hisbollah-Führer: Wir brauchen die Shebaa-Farmen nichtals Vorwand um Israel zu bekämpfen</h4>
<p class="MsoNormal">Scheik Naim Qasim, stellvertretender Führer der Hisbollah, sagte, die Hisbollah brauche den Vorwand der Shebaa-Farmen nicht, um Israel zu bekämpfen; er fügte hinzu, dass sie keine Vorwände brauchen, weil Israels Existenz an sich ein aggressives Projekt ist.</p>
<p class="MsoNormal">Qassim äußerte sich auf einer Feier der Hisbollah.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-size:10pt;" lang="IT">[Quelle: Al-Hayat, London, 20. Juli 2008]</span></p>
<p class="MsoNormal">Geht’s noch deutlicher? Wohl nicht. Wird’s gehört werden? Kaum. Außer von den „üblichen Verdächtigen“.</p>
<p class="MsoNormal">Es geht nicht um Grenzen.<br />
Es geht nicht um irgendetwas, das Israel tut oder nicht tut.</p>
<p class="MsoNormal">Es geht einzig und allein darum, dass es Israel überhaupt gibt.<br />
Es geht einzig und allein darum Israel zu vernichten.
</p>
<p class="MsoNormal">Darum geht es. Um nichts anderes.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;">Update:</span> Man muss nicht nur eine einzelne Äußerung anführen. Es hat sie in genügender Anzahl gegeben. Und als ob das bestätigt werden müsste, schiebt gleich die Zeitung <em>Al-Akhbar</em> aus dem Libanon ihre <a title="MEMRI blog" href="http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/8669.htm" target="_blank">Bestätigung</a> hinterer (MEMRI beschreibt es):</p>
<p class="MsoNormal"><em>Ibrahim Al-Amin, Vorstands-Vorsitzender der libanesischen Tageszeitung Al-Akhbar, die der Hisbollah nahe steht, erklärte in einem Artikel, dass angesichts des neuen Kräftegleichgewichts es den libanesischen Widerstand so lange geben wird, wie es Israel gibt.</em></p>
<p class="MsoNormal">Alle Informationen sind da. Wann wird den Terroristen geglaubt?</p>
<p class="MsoNormal">(Zur Erinnerung auch: <a title="Hugh Fitzgerald" href="http://heplev.wordpress.com/2008/02/24/die-wahre-natur-des-krieges-gegen-israel/" target="_blank">Die wahre Natur des Krieges gegen Israel</a>)</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Union, die Zweite.]]></title>
<link>http://moonsafari.wordpress.com/?p=42</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 18:51:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>just4ikarus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der französische Präsident und EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy schaffte etwas, was es bisher noc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.radio-utopie.de/wp-content/uploads/2008/03/mittelmeerunion.jpg"><img class="alignright" src="http://www.radio-utopie.de/wp-content/uploads/2008/03/mittelmeerunion.jpg" alt="" width="287" height="206" /></a>Der französische Präsident und EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy schaffte etwas, was es bisher noch nie gab. Er wollte eine Union aller ans Mittelmeer angrenzenden Länder aufbauen. Schlussendlich, nach einem Protest der bei dieser Idee "ausgeschlossenen" (weil nicht ans Mittelmeer angrenzenden) Deutschen, sind nun alle Länder der EU dabei und wirklich alle Länder aus Afrika und Kleinasien. Alle Länder? Nicht wirklich.</p>
<p>Lybien verweigerte die Teilnahme an diesem Kongress. Und trotzdem hatte dieser Gipfel eine unglaubliche Wirkung.</p>
<blockquote><p>Immer wieder betonte auch er selbst den historischen Umstand, dass man ganze vier Stunden miteinander diskutiert habe - ohne dass ein Mitglied den Raum verlassen habe - jedenfalls nicht aufgrund eines unerfreulichen Zwischenfalles. " Wenn das einzige Risiko darin besteht, sich die Hand zu reichen und den Frieden zu wagen", hatte Nicolas Sarkozy in seinen einführenden Worten die Gäste beschworen, " dann ist doch das eigentliche Risiko, dies nicht zu wagen."</p>
<p>Einige wagten - Syrien und Libanon - eine diplomatische Annäherung, Israels Premier Olmert und der palästinensische Präsident Mahmud Abbas eine herzliche Begrüßung, einen gemeinsamen Händedruck vor den Stufen zum Elysée-Palast. Ein Bild, das als historisch in Erinnerung bleiben wird. [<a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,7265890,00.html">heute.de</a>]</p></blockquote>
<p>Es ist interessant zu beobachten, was sich denn nun wirklich daraus entwickelt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ist er nicht knuffig?]]></title>
<link>http://olaf61.wordpress.com/?p=1083</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 04:39:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>olaf61</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Dieser kleine Kerl? Ist als Gotteskrieger ausstaffiert worden. Wahrscheinlich weil das der Wunsch d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://imageshack.us"><img src="http://img224.imageshack.us/img224/3826/hezbollakindjd9.jpg" border="0" alt="Image Hosted by ImageShack.us" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Dieser kleine Kerl? Ist als Gotteskrieger ausstaffiert worden. Wahrscheinlich weil das der Wunsch der Eltern war. Ich glaube nämlich nicht, dass das Kind schon geäussert hat, dass es als Martyrer verkleidet werden will. Die Paradieshuris würden sich auch bedanken, für so einen Hosenscheisser. Was ist das für ein Land, in dem die Eltern sagen, "wenn unser Sohn mal gross ist, dann soll er sterben"? Ich meine, kann man das nicht früher regeln? Gleich, nach der Geburt? Oder am liebsten schon vorher? Wozu all die Sorgen um Krankheiten, das Beschaffen von Essen und Kleidung, wenn der Sinn des Lebens der Tod ist? In Deutschland wäre das eindeutig ein Fall fürs Jugendamt. Im Libanon ist das normal. Und wird von Deutschen, die sich für revolutionär halten, bewundert. In der gigantischen Abwehrschlacht gegen den jüdischen Imperialismus muss das eben erlaubt sein, Kinder zu Mördern, verzeihung, Befreiungskämpfern zu erziehen. Wieso fällt mir da spontan Hitler ein, dessen Soldaten zum Ende des Krieges hin immer jünger wurden? Oder älter. Und der es sich nicht nehmen liess, knapp vor seinem Ende noch persönlich eiserne Kreuze an Kinder zu verteilen, damit sie hinausziehen und sein verbrecherisches System am Leben erhalten. Ja, beim toten Hitler, da sind unsere Linken auf Zack.<!--more--> Der ist ja nun nicht mehr dazu gekommen, die Judenfrage endzulösen, weshalb Israel gegründet wurde. Hätte Hitler es geschafft, alle europäischen Juden umbringen zu lassen, würde es heute kein Nah-Ost-Problem geben. Ist doch logisch. Deshalb hassen die Linken Hitler auch so, weil er versagt hat. Nicht wegen seiner Verbrechen! Da unterschied er sich nur unwesentlich vom Genossen Stalin. Letzterer wird übrigens bewundert, von den deutschen Progressiven, so wie Mao, Lenin, Ernesto Che Guevara. Alles Leute, die wegen ihrer politischen Ziele Menschen persönlich töteten oder töten liessen. Komischerweise gibt es aber überhaupt keine Gesichtzeigerorganisationen gegen LINKS. Als wäre der Tod im GULAG, vor einem Peleton von Tschekisten oder durch die Hacke eines Roten Khmer irgendwie angenehmer. Oder als würden die Toten nach der Exekution aufstehen und rufen, "war ja alles nur ein Scherz!" Deutsche Linke haben es mit Mördern. Wahrscheinlich, weil sie selbst gern welche wären, sich aber noch nicht wieder richtig trauen. Die RAF, also die ROTE ARMEE FRAKTION, hat sich mal getraut. Weshalb sie heute auch vehement verteidigt wird. Schliesslich hat die sich nur dagegen gewehrt, dass der deutsche Staat sich gegen sie gewehrt hat, seine Repräsentanten durch sie umbringen zu lassen. Merke, revolutionärer Mord ist gut, während der Tod von revolutionären Mördern schlecht ist. Die verdienen nämlich zu leben. Deswegen zetert die Ulla Jelpke auch so wegen der terroristischen PKK. Terroristische Organisationen verbieten, das geht doch nicht! Wo die ein Recht darauf haben, andere Leute umzubringen. Revolutionär gesehen. Ganz schlecht ist übrigens auch, wenn ein Staat Streitkräfte unterhält. Die könnten dann den revolutionären Kampf der Möchtegernmörder aus der linken Gesinnungsecke behindern. Weshalb sie auch potentielle Mörder sind, die Soldaten, sagen die Linken. Klar, dass sie da dem Nasrallah zujubeln und die deutschen Rekruten in Berlin ausbuhen werden, die heute geloben, das Recht(!) und die Freiheit(!) des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Två barnamördare berättar]]></title>
<link>http://vitmedelaldersman.wordpress.com/?p=10</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 20:18:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>vitmedelaldersman</dc:creator>
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<description><![CDATA[De har åtminstone en sak gemensamt. De minns inget av sina dåd:
Sedan blev det svart, säger den e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>De har åtminstone en sak gemensamt. De minns inget av sina dåd:</p>
<p>Sedan blev det svart, säger den <a href="http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?d=147&#38;a=806076" target="_blank">ene</a>.</p>
<p>Den lilla flickan skrek. Det var första gången vi hörde henne. Det är allt. Jag minns inte något annat, säger den <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2008/jul/19/lebanon.israelandthepalestinians" target="_blank">andre</a>.</p>
<p>Fast den ene är bunden av DNA.</p>
<p>Den andre av att den lilla flickans hjärnsubstans återfanns på kolven av hans gevär.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rawia Morra hyllar en barnamördare]]></title>
<link>http://vitmedelaldersman.wordpress.com/?p=7</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 08:39:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>vitmedelaldersman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Rawia Morra släpar sin lilla sten till bygget av den libanesiske nationens store hjälte, terrorist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Rawia Morra släpar sin lilla sten till bygget av den libanesiske nationens store hjälte, terroristen och <a href="http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?pagename=article&#38;contentId=A2740-2003May17" target="_blank">barnamördaren </a>Samir Kuntar.</p>
<p>Några klipp ur hennes <a href="http://rawiamorra.se/2008/07/15/en-sorglig-fest-i-libanon-imorgon/" target="_blank">text </a>talar sitt eget tydliga språk:</p>
<p><em>”<span style="font-family:Georgia,serif;">Araberna kallar honom de arabiska fångarnas furste”</span></em></p>
<p><em>”<span style="font-family:Georgia,serif;">Det som har sipprat ut från fängelserna är att Samir har växt till sig. En storvuxen man med stora ögon och fast blick”</span></em></p>
<p align="left"><em>”<span style="font-family:Georgia,serif;">Om han ångrat sig? Knappast, verkar det som. Det han lovat från fängelset, sägs det, är att ägna sig åt motståndet resten av sitt liv.”</span></em></p>
<p align="left"><em>”<span style="font-family:Georgia,serif;">Samir al-Quntar kommer nog att spela en stor politsk [sic] roll i Libanon i fortsättningen, oavsett om han har förstått det eller inte.”</span></em></p>
<p align="left"><em>”<span style="font-family:Georgia,serif;">Det som har sipprat ut från israeliska fängelser är att killen är bergfast i sin övertygelse om motståndets nödvändighet när det gäller konflikten med Israel. Han har varit en stor ledare och en inspiratör för alla som träffat honom. Och om arabiska fångar har haft en lika stor dröm om friheten  så har den handlat om att få träffa Samir al-Quntar i fångenskapen.”</span></em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lesetipp:  Michael J. Totten, Commentary Magazine: The Truth about March 14]]></title>
<link>http://blog.fdog.org/2008/07/18/lesetipp-michael-j-totten-commentary-magazine-the-truth-about-march-14/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 16:44:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel Fallenstein</dc:creator>
<guid>http://blog.fdog.org/2008/07/18/lesetipp-michael-j-totten-commentary-magazine-the-truth-about-march-14/</guid>
<description><![CDATA[  Michael J. Totten, Commentary Magazine: 				The Truth about March 14
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.commentarymagazine.com/viewarticle.cfm/the-truth-about-march-14-11685"> <span class="author"> Michael J. Totten</span>, Commentary Magazine: 				The Truth about March 14</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kemenangan Baru Hizbullah ]]></title>
<link>http://dzulfikar.wordpress.com/?p=851</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 10:06:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>dzulfikar</dc:creator>
<guid>http://dzulfikar.wordpress.com/?p=851</guid>
<description><![CDATA[By  :  dzulfikar

Nama Hizbullah kembali bergema di dunia Arab dan dunia Islam. Negosiasi berbulan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>By  :  <em><strong>dzulfikar</strong></em></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;"><a href="http://musakazhim.files.wordpress.com/2008/07/hasan.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-472" src="http://musakazhim.files.wordpress.com/2008/07/hasan.jpg?w=300&#38;h=189" alt="" width="300" height="189" /></a></span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Nama Hizbullah kembali bergema di dunia Arab dan dunia Islam. Negosiasi berbulan-bulan menyangkut pertukaran tawanan berbuah kemenangan telak bagi Hizbullah. Semua pihak, kawan maupun lawan, mengakui kelihaian Hizbullah memainkan kartu-kartunya selama bernegosiasi dengan Israel. </span></p>
<p><!--more--></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Sepertinya kata-kata Sayyid Hasan Nashrullah pada tahun April 2000 lampau selalu saja menjadi kenyataan. Dalam pidato menyambut hengkanya pasukan Israel dari Lebanon Selatan, Nashrullah menyatakan, “Masa-masa kekalahan telah berlalu, dan kini tibalah masa kemenangan demi kemenangan.”</span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Dua tahun silam, tepatnya 12 Juli 2006, Hizbullah menculik dua tentara Israel: Ehud Goldwasser dan Eldad Regev. Beberapa jam setelah operasi penculikan, Sekjen Hizbullah, Sayyid Hasan Nashrullah, menggelar konferensi pers. Dengan tegas dia menyatakan bahwa kedua tentara itu tidak akan bisa pulang kecuali lewat negosiasi tidak langsung. “Saya katakan bahwa dua tentara ini tidak akan kembali kecuali dengan negosiasi tidak langsung. Tak ada kekuatan mana pun di dunia ini yang bisa mengembalikan mereka kecuali negosiasi tidak langsung. Wassalam!”</span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Saat seorang wartawan menyatakan kemungkinan respons militer Israel atas operasi penculikan itu, Nashrullah tersenyum simpul. “Kita semua tahu bahwa pimpinan Israel sekarang ini adalah wajah-wajah baru. Mulai dari PM sampai pimpinan militer yang ada belum mengenal Lebanon. Mungkin saja mereka berpikir tidak realistis dan berpetualang yang merugikan mereka sendiri. Lebih baik mereka berkonsultasi dengan semua pemimpin Israel yang pernah merasakan pahitnya serangan militer Israel ke Lebanon.”</span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Tapi Ehud Olmert justru keluar dari sidang kabinet terbatas bidang keamanan dengan ultimatum: “Kedua tawanan itu harus dikembalikan tanpa syarat apapun. Bila para teroris tidak melakukan tuntutan ini dalam 72 jam mendatang, maka kita akan porak-porandakan seluruh infrastruktur mereka.”</span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Pagi 14 Juli, Olmert kembali menggelar konferensi pers. Nada bicaranya semakin berapi-api. “Saya sudah menginstruksikan seluruh jajaran militer untuk melakukan serangan mematikan ke sarang teroris. Tujuan serangan ini adalah mengembalikan kedua tawanan, menghancurkan infrastruktur militer dan komunikasi Hizbullah dan membunuh pimpinan tertingginya.” </span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Tak lama setelah itu, pesawat-pesawat tempur Israel memulai serangan membabi buta ke seantero Lebanon selatan. Tak seorang pun bisa menutup mata atas kebrutalan serangan militer Israel. Menurut laporan PBB, bom yang dijatuhkan Israel dalam 33 hari itu menyamai kuantitas bom yang digunakan dalam masa setahun Perang Dunia II. Tapi <em>tokh</em> kita sudah tahu hasil akhir perang itu: kemenangan Hizbullah atas Israel.</span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Israel</span><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;"> terguncang. Kian lama guncangan itu kian terasa berat bagi entitas zionis itu. Dan puncaknya, sebuah komisi khusus yang dibentuk untuk menyelidiki hasil-hasil perang dengan tegas menyimpulkan berbagai kegagalan militer Israel dalam aspek strategis, taktis, logistik, propaganda media dan lain sebagainya.</span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Hizbullah kembali meminta Israel untuk melakukan negosiasi tidak langsung untuk pertukaran tawanan. Sekjen PBB menunjuk seorang mediator Jerman, Gerhard Conrad, untuk memediasi negosiasi antara Hizbullah dan Israel. Conrad memang orang yang dipilih kedua belah pihak, karena dia memiliki kontak khusus dengan Hizbullah dan dipercaya oleh Israel. Pada pertukaran tawanan antara Hizbullah-Israel tahun 2004 lalu, Conrad berhasil mengukuhkan kredibilitasnya di mata kedua pihak.</span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Negosiasi berjalan alot dan berlarut-larut lantaran Israel menuntut Hizbullah membiarkan tim Palang Merah Internasional untuk menemui kedua tentara yang diculik tersebut. Berbagai organisasi kemanusiaan internasional juga menekan Hizbullah untuk mengizinkan bagi tim kemanusiaan PMI untuk menjenguk keduanya. </span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Tapi Hizbullah menolak. Hidup-mati kedua tawanan ini adalah bagian dari poin negosiasi yang terus dikemukakan Hizbullah. Dalam berbagai negosiasi tertutup antara pihak Hizbullah yang dikepalai oleh Wafik Shafa, Kepala Dep. Koordinasi Hizbullah, selalu ada penekanan bahwa nasib kedua tawanan itu bakal semakin menderita bila pihak Israel mengulur-ulur waktu. </span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Di dalam negeri, keluarga kedua tentara itu terus mendesak pemerintah Olmert untuk menuntaskan krisis tawanan dengan berbagai cara. Akhirnya sebuah keputusan bulat diambil kabinet Israel yang terdiri atas koalisi berbagai partai itu menyetujui kesepakatan pertukaran tawanan antara Hizbullah dan Israel. </span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Hari-hari setelah kesepakatan diumumkan, media massa Israel masih mengesankan bahwa kedua tawanan itu hidup, sekalipun ada dugaan kuat bahwa keduanya telah mati. Kepastian kematian keduanya telah menusuk hati publik Israel, lantaran harga yang harus mereka bayar sangat tinggi. Apalagi, sejak lama Israel telah menegaskan bahwa Samir Kuntar, pejuang yang dikenai 5 kali masa tahanan seumur hidup plus 87 tahun masa tahanan tambahan itu, tidak akan dilepas dengan harga apapun. </span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Dalam pidato sambutannya kemarin, Samir Kuntar juga menyatakan bahwa sejumlah pejabat tinggi Israel menyatakan padanya bahwa Allah belum menciptakan orang yang mampu membebaskannya. “Kini, malam ini, saya akan katakan padanya bahwa Allah telah menciptakan ribuan yang jika berkehendak, mereka berbuat segalanya untuk mewujudkannya; jika berkata, mereka jujur; dan jika berjanji, mereka menepati.” </span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Berbagai tokoh Arab menyambut kemenangan Hizbullah kali ini sebagai yang terbesar, karena hanya Hizbullah yang berhasil menuntaskan kasus tawanan dengan Israel secara meyakinkan. Dibanding kemenangan militer tahun 2006, kemenangan pertukaran tawanan ini memiliki nilai moral, humanitarian, simbolis dan politik yang lebih besar. Hasil ini menunjukkan bahwa Hizbullah bukan hanya mampu bertempur, tapi juga lihai berdiplomasi dan bernegosiasi di pentas global. </span></p>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Bagi Sayyid Hasan Nashrullah sendiri, hasil ini menunjukkan pada dunia Islam secara khusus dan dunia secara umum bahwa pemimpin yang tulus bisa memenuhi semua janji yang diucapkannya</span><span style="font-size:14pt;line-height:150%;font-family:&#34;">. Allah pasti membantu mereka menepati janji dan tekadnya.(http://musakazhim.wordpress.com/)</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Libanesisches Stockholmsyndrom?]]></title>
<link>http://blog.fdog.org/2008/07/18/libanesisches-stockholmsyndrom/</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 23:33:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel Fallenstein</dc:creator>
<guid>http://blog.fdog.org/2008/07/18/libanesisches-stockholmsyndrom/</guid>
<description><![CDATA[Handelt es sich hier vielleicht um eine kollektive Form des Stockholm-Syndroms? Immerhin sind die B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Handelt es sich hier vielleicht um eine kollektive Form des Stockholm-Syndroms? Immerhin sind die Bürger des Libanon die Leidtragenden…</p></blockquote>
<p><a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2008/07/16/ein-kindermoerder-wird-bejubelt/#comment-11927">Ein Kindermörder wird bejubelt - Chajms Sicht</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mein Meta-Boykott]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=3353</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 16:27:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Daniel Fallenstein</dc:creator>
<guid>http://fdog.wordpress.com/?p=3353</guid>
<description><![CDATA[Die Kollegen von I like Israel regen in ihrem Newsletter Maßnahmen an, die politische Konsequenzen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kollegen von <a href="http://il-israel.org/index.php">I like Israel</a> regen in ihrem Newsletter Maßnahmen an, die politische Konsequenzen des sogenannten Gefangenenaustausches vorantreiben sollen. Die unwürdige Rolle libanesischer Regierungsmitglieder bei der Propaganda-Inszenierung der Hezbollah wird besonders gescholten - zu Recht.<!--more--></p>
<p>Zu den vorgeschlagenen Aktivitäten zählen u.a. <em>Jährliche Gedenkveranstaltungen, Petition an die Bundeskanzlerin,  Demonstrationen vor libanesischen Vertretungen.</em> Wogegen absolut nichts einzuwenden ist.</p>
<p>Warum allerdings ein <em>Touristischer Boykott des Libanon</em> und ein <em>Boykott libanesischer Produkte im Supermarkt </em>auf der Liste stehen, entzieht sich meinem Verständnis. Der politisch motivierte Verbraucherboykott ist nicht nur zahnloseste dieser Maßnahmen. Sie ist moralisch gegen den Boykotteur wendbar, nicht zielsicher und gehört deshalb endlich… boykottiert.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Feiern Muslime die Befreiung eines Kindermörders?]]></title>
<link>http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/?p=1205</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 14:39:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>islamicrevolutionservice</dc:creator>
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<description><![CDATA[Je mehr der Zionismus sowohl auf dem militärischen Sektor als auch auf dem diplomatischen Sektor ve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Je mehr der Zionismus sowohl auf dem militärischen Sektor als auch auf dem diplomatischen Sektor verliert, umso lauter ertönt die Propagandamaschinerie mit umso hässlicheren Lügen!</p>
<p>Heute – zum Geburtstag Imam Alis (a.) – fand zwischen Israel und dem Libanon ein Gefangenenaustausch statt, der es in sich hatte. Und die erneute Niederlage Israels ist für die Vertreter des Zionismus so schmerzhaft, dass sie in der gesamten Welt ihre Schreiber mobilisiert haben, um den erneuten Erfolg der Hizbullah zu denunzieren.</p>
<p>"Ist der Mörder eines kleinen Mädchens euer Held?" So lautet die Schlagzeile in einer seriösen deutschen Zeitung. Und wie es dann in den weniger seriösen Blättern klingen wird, kann sich jeder vorstellen. Aber ist es wirklich so, dass Israel heute einen Kindesmörder frei lässt und die muslimische Welt die Freilassung eines Kindermörders feiert?</p>
<p>Ist es überhaupt vorstellbar, dass irgendeine Gruppe von Menschen, unabhängig davon, welcher Ethnie sie angehört und welcher Religion einen Kindermörder feiert? Welchen Hass muss man verspüren, und wie sehr muss man rassistisch orientiert sein, um gleich einer ganzen Gruppe von Menschen so etwas vorzuwerfen? Ja, sicher kann es sein, dass eine Gruppe von Menschen durch eine Falschinformation oder Propaganda jemanden feiert, der in Wirklichkeit ein Verbrecher ist, aber dann würde sie es in Unkenntnis der Geschehnisse tun. Aber gleich einer gesamten Religionsgemeinschaft und dazu dem Volk im Libanon inklusive Drusen und Christen, die heute mitfeiern, vorzuwerfen, sie würden einen Kindesmördern feiern, ist der perfideste Beweis für den Niedergang des Zionismus, der das Gesicht seiner menschenverachtende Ideologie nur noch durch die Schreiberlinge der westlichen Welt derart überschminken kann, dass man das Gesicht selbst nicht mehr erkennt. Wer aber ist denn da heute frei gekommen, und warum ist der Mann so “gefährlich“ für den Zionismus, dass sie solch eine lautes Geschrei um ihn veranstalten, wie sonst nie bei einem Gefangenenaustausch?</p>
<p>Knapp zwei Jahre nach Ende des Überfalls Israels auf den Libanon hat die Hizbullah heute die Särge mit den sterblichen Überresten der zwei israelischen Soldaten übergeben, deren Festnahme auf libanesischem Boden Vorwand für den israelischen Überfall war, bei dem auf libanesischer Seite etwa 1200, zumeist Zivilisten, und in Israel 159 Menschen, zumeist Soldaten, ums Leben kamen. Im Gegenzug wurden fünf Libanesen aus israelischer Haft entlassenen. Unter ihnen Samir Quntar.</p>
<p>Wer aber ist Samir Quntar? Und warum hat die Hizbullah seine Freilassung zur obersten Bedingung gemacht obwohl er gar kein Muslim ist?</p>
<p>Samir Quntar ist inzwischen 46 Jahre alt und ein libanesischer Druse. Er war 1979 an einer Kommandoaktion der damals aktiven Palästinensischen Befreiungsfront (PLF) als Anführer eines vierköpfigen Trupps beteiligt. Der Angriff erfolgte am 22. April 1979 nahe der Küstenstadt Naharija. Ziel der Operation war eine Militärbasis bei einer jüdischen Siedlung. U.a. wollte man nach eigenen Angaben eine hohe israelische Persönlichkeit gefangen nehmen und ihn dann gegen in Israel einsitzende Widerstandskämpfer gegen die Besetzung Palästinas austauschen. Der Trupp ist mittels eines Schlauchboots von Tyros im Südlibanon aus gestartet, um eine der größten israelischen Militärbasen in Naharija anzugreifen. Die Besonderheit der Aktion lag u.a. darin, dass es Quntar gelang, sämtliche Abwehrmaßnahmen und den Radar der Israelis zu durchbrechen. Bei der Ankunft in Naharija kam es dann zum ersten Schusswechseln mit israelischen Sicherheitskräften. Dabei wurde ein israelischer Korporal getötet. Daraufhin ist man in ein Hochhaus eingedrungen, in dem Quntar den israelischen Atomwissenschaftler Dany Haran gefangen nahm. Im Anschluss beim Versuch, wieder das Boot zu erreichen, gerieten sie in ein Feuergefecht, dass ihre Rückkehr verhinderte. Insgesamt wurden dabei sechs israelische Soldaten getötet und zwölf weitere verwundet, darunter auch der kommandierende General des Nordsektors, Jossef Zahur, welchen Samir Quntar mit drei Kugeln in die Brust getroffen hat. Zahur selbst hatte seine schweren Verletzungen überlebt und die Ereignisse zehn Jahre später in einem Interview mit einer israelischen Zeitung bestätigt. Quntar wurde von fünf Kugeln getroffen und zusammen mit einem zweiten Mitkämpfer von Israelis gefangen genommen. Die beiden anderen des Trupps wurden getötet.</p>
<p>Der enorme militärische Erfolg der Kommandoaktion – selbst wenn sie letztendlich vereitelt wurde – war ein Schock für Israel. Denn sie waren offenbar nicht in der Lage ihre eigenen Atomwissenschaftler, die wohl am Bau von Atomwaffen beteiligt waren, hinreichend zu schützen und zudem konnte ein Schlauchboot in Israel eindringen und so viel Schaden anrichten.</p>
<p>Um diesen Misserfolg zu kaschieren, wurde eine Geschichte von zwei getöteten israelischen Mädchen in die Medien gesetzt. Dabei soll eines sogar von der eigenen Mutter erstickt worden sein, die das angeblich schreiende Kind mit einem Kissen zur Ruhe bringen wollte, um nicht selbst in das Visier der “Terroristen“ – wie es bei den Israelis heißt – zu geraten. Wenn aber Palästinenser, die ihr besetztes Gebiet im Kampf gegen Besatzungssoldaten befreien wollen, Schuld daran sind, dass eine Mutter ihr Baby aus Todesangst erstickt, welche Schuld tragen dann israelische Mütter, die ihre Babys auf besetztes Gebiet bringen, von dem Tausende einheimische Babys gewaltsam vertrieben wurden?</p>
<p>Dennoch, das alles ist noch nicht Erklärung genug, um die heutigen Reaktionen zu verstehen. Schließlich war die damalige Aktion von der damaligen PLF geleitet, die kaum islamische Ziele verfolgte, sondern aus einer rein nationalistischen Motivation heraus agierte. Und immerhin liegt die Aktion nunmehr fast 30 Jahre zurück! Was ist so anders an diesem Fall und dieser Person, dass Israel ihn nicht frei geben wollte und er zum mit Abstand langjährigsten Gefangenen Israels wurde?</p>
<p>Quntar wurde damals schwer verletzt festgenommen, nach seinen Angaben ohne Narkose operiert und nach seiner Genesung wegen Mordes zu vierfacher lebenslänglicher Freiheitsstrafe in Israel verurteilt. Anders als bei schiitischen Gefangenen hatte man bei diesem jungen Drusen in Israel die Hoffnung, dass man ihn “umerziehen“ und für die Belange Israels hätte einsetzen können, wie es bereits vorher bei einigen Drusen gelungen war. Daher durfte Quntar im israelischen Gefängnis Englisch und Hebräisch lernen. An der Open University von Tel Aviv erwarb er einen Abschluss in Soziologie. Der englische Titel seiner auf hebräisch geschriebenen Diplomararbeit lautet: "The Contradiction of Democracy and Security in Israel." Selbst heiraten durfte er im Gefängnis.</p>
<p>Aber all jene Behandlungen halfen nicht. Quntar entwickelte sich im Gefängnis immer mehr zu einem Sympathisanten der Hisbollah und der islamischen Befreiungstheologie. Als der Drusenanführer Dschumblatt sich zuletzt gegen die Hizbullah stellte, schmuggelte Quntar Botschaften aus dem Gefängnis heraus, dass sich die Drusen mit Hizbullah-Anführer Nasrullah verbinden sollen. Während sein Mitgefangener Truppengefährte bereits 1986 ausgetauscht wurde, stellte Quntar eine Gefahr für Israel dar und wurde daher nicht frei gelassen.</p>
<p>Für die Hizbullah ist der heutige Austausch ein mehrfacher Erfolg. Der Austausch erfolgte genau zum Geburtstag Imam Alis (a.). Zwar hat die westliche Propagandapresse so die Gelegenheit zu behaupten, dass außergewöhnliche Feierlichkeiten anlässlich der Freilassung im ganzen Land stattfinden, aber in der muslimischen Welt ist man sich des Symbolcharakters dieser Freilassung durchaus bewusst. Denn dadurch steigt auch das Ansehen der Hizbullah bei den Drusen, nachdem sich schon die Christen im Land mehrheitlich hinter die Hizbullah gestellt haben. Dabei gehen viele davon aus, dass Israel sich selbst eliminieren wird, wie einstmals die UdSSR oder das Apartheidsregime von Südafrika. Zwar sind heute noch viele Israelis betäubt von der Propaganda, dass ein angeblicher Kindermörder frei gekommen sei, aber irgendwann wird sich auch die eigene Bevölkerung fragen, wer letztendlich die Schuld daran trägt, dass so viele Kinder auf beiden Seiten sterben.</p>
<p>Kein Muslim wird wissentlich die Freilassung eines Kindesmörders feiern! Und kein seine eigene Religion kennender und gebildeter Muslim wird annehmen, dass Juden im Allgemeinen so etwas tun würden oder Christen! Umso erstaunlicher ist es, dass es offenbar möglich ist, jenes Märchen einer breiten Leserschaft in der westlichen Welt zu verkaufen. So lange man aber Muslime als Monster verkauft, ist niemandem gedient außer jenen, die die Freiheit aller Menschen beschneiden wollen, um sie zu beherrschen.</p>
<p>Frieden in der Region wird es – völlig unabhängig vom heutigen Fall – erst dann geben, wenn der Zionismus überwunden wird. Und das können Juden, Christen und Muslime gemeinsam schaffen. Danach wird keine Mutter mehr um den Verlust des eigenen Babys durch Besatzung oder Widerstand gegen die Besatzung weinen müssen. Und inschaallah – so Gott will – wird das schon bald sein.</p>
<p>Eine Schlussbemerkung sei der deutschen Vermittlung des Gefangenenaustausches gewidmet. Sie hat sich geschichtlich entwickelt und noch vertrauen beide Seiten der deutschen Gründlichkeit. In wieweit Deutschland aber diese Rolle auch in Zukunft angesichts der zunehmenden Islamfeindlichkeit im Inneren wie im Äußeren spielen kann, wird sich zeigen. <!-- Ende BeitragsText --></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auswirkungen des Gefangenentauschs]]></title>
<link>http://mister3h.wordpress.com/?p=256</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 13:08:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Fortsetzung eines Beitrags von gestern.
Der Mörder Samir Kuntar (Zur Erinnerung: Er hat einen Israe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung eines <a href="http://blog.sebmos.com/2008/07/16/hisbollah-1-zivilisation-0/">Beitrags von gestern</a>.</p>
<p>Der Mörder Samir Kuntar (Zur Erinnerung: Er hat einen Israeli vor den Augen seiner 4 Jahre alten Tochter erschossen und ihr dann den Schädel mit einem Gewehrkolben eingeschlagen. In der libanesischen Version ist der Mann ein Atomwissenschaftler (stimmt nicht), von der Tochter ist nie eine Rede.) ist also frei und wird mit Staatsehren empfangen.</p>
<p>Nur einen Tag später sehe ich zwei Trends:</p>
<ul>
<li><strong>Die Hisbollah ist gestärkt.</strong> Sie hat es geschafft, dass sich alle - auch die Regierungsvertreter - bei ihr bedanken, ihre Rolle als "Befreiungs-Organisation" schätzen, etc. Die Hisbollah arbeitet hier für die Zukunft - sie muss sich im eigenen Staat nicht mehr für ihren "Widerstand" (Wogegen? Die Israelis sind seit 8 Jahren lange abgezogen!) rechtfertigen.</li>
<li><strong>Israel ist gestärkt.</strong> Ich hab das am Anfang nicht gesehen - ich sah den Austausch als strategischen Fehlschlag. Jetzt, wo ich die Kommentare auf <a href="http://derstandard.at/">derStandard.at</a> zu den Artikeln lese, merke ich aber, dass die Meinung geschwenkt hat. Normalerweise beklagt jeder zweite Kommentar im Forum das "israelische Regime" und die Opfer der Hisbollah, während über israelische Verluste frohlockt wird. Das hat sich geändert.  Ich hab fast keine solcher Kommentare gelesen.</li>
</ul>
<p>Wenn die Bevölkerung gegen den Libanon ist, wird auch irgendwann die Politik aufhören, das Land zu unterstützen. Verdient hat es diese Unterstützung nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Unterschied]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=418</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 10:21:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
<guid>http://heplev.wordpress.com/?p=418</guid>
<description><![CDATA[Das Bild unten stammt von der heutigen Titelseite der israelischen Tageszeitung Yisrael Hayom (Israe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das Bild unten stammt von der heutigen Titelseite der israelischen Tageszeitung <em>Yisrael Hayom</em> (Israel heute).</p>
<p class="MsoNormal">Die Schlagzeile lautet: „Zwischen zwei Grußgesten“ (soll heißen: der Unterschied zwischen zwei Grußgesten).</p>
<p class="MsoNormal">In der Bildunterschrift steht (bitte daran denken, dass Hebräisch von rechts nach links gelesen wird): „Zwei Bilder, die die ganze Geschichte erzählen. Oben: Der Generalstabschef, Generalleutnant Gabi Ashkenazi, salutiert am Sarg von Ehud Goldwasser auf der Basis Shraga, während links neben ihm die weinende Witwe Karnit auf den Sarg blickt. Links: Der befreite Mörder Samir Kuntar in Hisbollah-Uniform grüßt mit erhobenem Arm bei den Feiern zu seiner Ehre in Beirut, an denen Nasrallah teilnahm.“</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://i115.photobucket.com/albums/n308/Herbert_64/Israel/Twosalutes-Thewholestory.jpg" border="0" alt="" width="550" align="middle" /><span style="font-size:9pt;"><br />
(Übermittelt von Nissan Ratzlav-Katz)</span>
</p>
<p class="MsoNormal">Und nur für den Fall, dass jemand auf die Idee kommt, das sei nicht der Gruß der Braunhemden, hier noch ein Bild beim Einmarsch - das sollte nun wirklich eindeutig sein (gefunden bei <a title="Medien BackSpin" href="http://backsp.wordpress.com/2008/07/17/aps-nazi-geste/" target="_blank">Media BackSpin</a>), denn wo dieser Arm hinzeigt, gibt es niemandem, dem man zuwinken kann:</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://backspin.typepad.com/backspin/images/2008/07/17/ap_gesture.jpg" border="0" alt="" align="middle" /><span style="font-size:10pt;"><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwei schwarze Särge]]></title>
<link>http://deralltaeglichewahnsinn.wordpress.com/?p=399</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 09:55:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>udos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich hab mir zum Thema israelischer Gefangenenaustausch mal die Kommentare im Standard-Onlineforum a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mir zum Thema israelischer Gefangenenaustausch mal die Kommentare im Standard-Onlineforum angeschaut und präsentiere euch hier einmal die Rosinen (im guten wie im schlechten Sinne):</p>
<p> </p>
<p>Wenn man die Verbrechen der Hisbollah schönen möchte, geht man manchmal schon ein wenig weit, gell Herr Schaefer? Dieser hat nämlich zu Kantars Mord an einer 4jährigen folgendes geschrieben (da fehlen einem doch echt die Worte):</p>
<p> </p>
<p>"Ist nur die Aussage auf Seiten der Israleis um die Blamage zu übertünchen, dass sie nichtin der Lage waren ein Schlauchboot mit dem Radar aufzuspüren und ihre Atomwissenschaftler zu schützen.</p>
<p>Ein Kind kam bei der Aktion Kuntars nie ums Leben.</p>
<p>Ist eine Lüge zur Übertünchung der Blamage.</p>
<p>Mfg"</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Miriam7 hat dazu ein wahres Wort gesprochen:</p>
<p> </p>
<p>"</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="1" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td class="normal"><strong>unappetitlicher als die Siegerposen der Hisbollah . . .</strong></td>
</tr>
<tr>
<td class="normal" colspan="5">geht's doch noch, wenn ich mir hier im Forum die Postings mancher Menschen anschaue.Da werden die Opfer Samir Kuntar's noch verhöhnt, indem man die Tat ganz einfach abstreitet oder es wird die abstruse Behauptung in den Raum gestellt, die israelischen Soldaten wurden durch israelische Bomen getötet; da wird Olmert (dem man vieles vorwerfen kann, aber da ermitteln israelische Gerichte) mit Kuntar verglichen; da wird Sharon mit Kuntar verglichen und ihm eine Verurteilung wegen Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, ohne zu erwähnen, daß die Massaker von christlichen libanesischen Milizen gemacht wurden.</p>
<p>Und das von Menschen, die in diesem Konflikt nicht Partei sind. Ja. es geht immer noch unappetitlicher!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>"</p>
<p> </p>
<p>tiuri beklagt sich, dass die Medien immer nur zu den Israelis halten:</p>
<p>"</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="1" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td class="normal"><strong>was ich interessant finde...</strong></td>
</tr>
<tr>
<td class="normal" colspan="5">... ist wie einseitig immer die berichterstattung ist, wenn es um israel geht. von den israelischen soldaten erfahren wir die namen, lernen wir eventuell die familie kennen, wird erzählt wir nette menschen sie waren, etc. von den palästinensischen mördern lernen wir genau ihre taten kennen, wie sie welche personen ermordet haben.doch wär so eine berichterstattung auch andersrum möglich. könnten wir die 200 toten araber(Innen?) auch noch mit dem namen kennenlernen. wie sie ermordet wurden? wer es getan hat? von diesen erfahren wir nur, dass sie arabische "kämpfer" waren. waren sie das wirklich? wollten sie kämpfen? oder wurden sie von den umständen dazu gedrängt?</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>"</p>
<p>Mich würden die Umstände interessieren, die jemanden "zwingen" mit einem Bombengürtel ins nächste EInkaufszentrum zu gehen, lieber tiuri.</p>
<p> </p>
<p>hamstertier hat ihm aber gleich erklärt, was Sache ist:</p>
<p>"lesen sie den artikel, da steht es drin. die 200 toten araber starben bei angriffen auf israelis, sind also gefallene soldaten. die toten israeli wurden entführt und ermordet. die freigelassenen, (jetzt als helden gefeierten) sind mörder (einer hat ein kleines mädchen erschlagen, nachdem er sie erst hat zusehen lassen, wie er ihren vater, einen zivilisten, übrigens, erschossen hat). "</p>
<p> </p>
<p>Sehr weitsichtig (Achtung, Ironie) ist auch Mr. Hydes Ansicht, wie die Leute, die Israel verteidigen, gestrickt sind: "</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="1" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td class="normal"><strong>Wenn sich die Israelis politisch vernünftiger geben,</strong></td>
</tr>
<tr>
<td class="normal" colspan="5">brauchen's weniger an der Grenze herumsitzen, und schon gar nicht über die Grenze gehen.Und ich hätte nicht feststellen können, dass die Existenz von Schlächtern eine exklusive Eigenschaft islamischer Gruppierungen ist.</p>
<p>Der Rest Deines Posts ist nach dem Motto:</p>
<p>Israel ist unschuldig, wer Anderes behauptet ist<br />
[ ] Weltverschwörer<br />
[ ] Antisemit<br />
[ ] Unwissend.<br />
(bitte alle Drei ankreuzen).</p>
<p>Und wenn Du Dich in einem Forum bewegst, darfst Du Dich nicht über die dort üblichen Abkürzungen ärgern.<br />
:--)<br />
cu<br />
Bitte, gern geschehen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>"</p>
<p>Ich wusste schon immer, dass Dr. Jekyll der gescheitere Typ von euch beiden ist (ok, der war schlecht. Verklagt mich).</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Ein paar Worte von mir dazu: Es mag sein, dass man Israel nach diesem Austausch als moralischen SIeger sehen kann, weil sie es den Hinterbliebenen ermöglichen, ihre Söhne, Ehemänner, etc zu beerdigen. Ob der Preis dafür zu hoch ist, fragt ihr jetzt? Ich weiß es nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kindermörder freigekämpft]]></title>
<link>http://olaf61.wordpress.com/?p=982</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 04:26:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>olaf61</dc:creator>
<guid>http://olaf61.wordpress.com/?p=982</guid>
<description><![CDATA[
Unser Aller Held, Hurra!
Ein grossartiger Sieg! Nach dem Diebstahl von Liechtensteiner Bankgeheimni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://imageshack.us"><img src="http://img234.imageshack.us/img234/9985/samirkantaruw3.jpg" border="0" alt="Image Hosted by ImageShack.us" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Unser Aller Held, Hurra!</em></p>
<p style="text-align:justify;">Ein grossartiger <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video348708.html">Sieg</a>! Nach dem Diebstahl von Liechtensteiner Bankgeheimnissen kann nun der deutsche Bundesnachrichtendienst stolz darauf sein, einem  <a href="http://www.tah.de/afp/story.html?xF=afp/deutsch/journal/dos1/080716085025.msl48fxw.xml">Kindermörder</a> und seinen Spiessgesellen zum Triumph verholfen zu haben. Eine tolle Leistung, liebe Genossen, eine hervorragende Leistung, die nicht hinter den Erfolgen  der Hauptabteilung Aufklärung der Staatssicherheit der DDR zurücksteht. Ohne Euch hätte Israel niemals seine beiden Toten im Austausch gegen Mörder zurückerhalten, die  nun natürlich sofort, nachdem sie sich von den Strapazen der unmenschlichen Gefangenschaft erholt haben, ihren revolutionären Kampf dort wiederaufnehmen, wo sie ihn unterbrechen mussten. Israelische Zivilisten und weitere Kinder zu ermorden. Grossartige Leistung. Tatsächlich.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kotzwillenfressmöglichkeitsdisparität]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=3337</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:43:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>David Harnasch</dc:creator>
<guid>http://fdog.wordpress.com/?p=3337</guid>
<description><![CDATA[
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/cS6NyrexKlk'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/cS6NyrexKlk&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Asymmetrie]]></title>
<link>http://schadenmeldung.wordpress.com/?p=137</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 19:33:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>schadenmeldung</dc:creator>
<guid>http://schadenmeldung.wordpress.com/?p=137</guid>
<description><![CDATA[Treffend spricht Raimund Fastenbauer von der IKG in einer Presseaussendung von einer Asymmetrie der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Treffend spricht Raimund Fastenbauer von der IKG in einer <a title="ots.at" href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?mabo=1&#38;schluessel=OTS_20080716_OTS0238" target="_blank">Presseaussendung</a> von einer Asymmetrie der <img class="alignright size-medium wp-image-138" src="http://schadenmeldung.wordpress.com/files/2008/07/israe.gif?w=298" alt="" width="140" height="103" />Werte, wenn er die jeweiligen Reaktionen nach dem Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Terrororganisation Hisbollah beschreibt.</p>
<p>Während man auf israelischer Seite entsetzt auf die als Leichen retournierten entführten Soldaten blickt und <a title="Two years later (..)" href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1215330987261&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull" target="_blank">Trauer das Land ergreift</a>, werden die freigekommenen Terroristen und Kindermörder im Libanon <a title="Kuntar receives a hero's welcome" href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1215330979803&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull" target="_blank">wie Helden empfangen</a>. Im Gazastreifen wurde sofort als Zeichen der <a title="Gazans celebrate (...)" href="http://www.iht.com/articles/ap/2008/07/16/africa/ME-Gaza-Prisoner-Swap.php" target="_blank">Freude über die ermordeten israelischen Soldaten</a> mit dem Verteilen von Süßigkeiten begonnen, die Israelis zünden währenddessen still Kerzen in Gedenken an die Ermordeten an. Wie es in Israel im übrigen nie Freudenfeiern gibt, wenn Palästinenser oder Araber getötet werden. Aber das ist eben die Asymmetrie der Werte.</p>
<p>Treffend formuliert auch Shlomo Goldwasser, Vater eines der ermordeten Soldaten:</p>
<p>"Es ist mir wichtig, dass das libanesische Volk begreift, was es geopfert hat und wofür. Es hat etwa 800 Mann verloren und seine gesamte Wirtschaft, und wofür? Für jemanden, der eine Vierjährige ermordet hat? Kann man so jemanden als Held bezeichnen?"*</p>
<p>Nein, kann man nicht. Wird er aber. Asymmetrie der Werte, wie gesagt.</p>
<p>Israel hingegen kann bei aller Trauer stolz auf sich sein, in so einer schwierigen Situation ethische Werte hochzuhalten, nicht der Rache gefrönt zu haben, wie etwa die Terroristen ebenso als Leichen an die Hisbollah zurückgegeben zu haben. Kol hakavod leIsrael!</p>
<p>*Quelle: Newsletter der Israelischen Botschaft Berlin vom 16.07.2008</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gefangenen-Austausch ... nicht ganz]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=408</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 19:09:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
<guid>http://heplev.wordpress.com/?p=408</guid>
<description><![CDATA[Denn es wurden ja nicht Gefangene ausgetauscht, sondern fünf lebendige und ein Haufen toter Terrori]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Denn es wurden ja nicht Gefangene ausgetauscht, sondern fünf lebendige und ein Haufen toter Terroristen gegen zwei Leichen. Es ist immer wieder schwer zu begreifen, dass Israel sich zu solch einem Handel hergibt. Schwer zu begreifen, nicht unbegreiflich.</p>
<p class="MsoNormal">Allerdings dürfte damit jetzt sichergestellt sein, dass Gilad Shalit auch nicht lebendig zurückkommen wird. Die Hamas hat – einmal mehr – gelernt, dass sie keine lebenden Israelis braucht, um Israel zu erpressen. Dass Entführungen ein probates Mittel sind, um den jüdischen Staat erpressen zu können, wissen sie schon länger und haben schon lauthals verkündet, dass weitere folgen sollen.</p>
<p><img src="http://i115.photobucket.com/albums/n308/Herbert_64/Karikaturen/DB2008-07-16.gif" border="0" alt="" align="right" /></p>
<p class="MsoNormal">Jetzt haben sie die volle Bestätigung, dass sie alles unternehmen können, womit sie Israelis in die psychische Hölle stürzen und erpressen können. Dank der Stümper in Jerusalem, die nicht einmal darauf bestanden, dass sie nur Leichen gegen Leichen tauschen – und lebende Gefängnisinsassen gegen lebende Entführte. Mal abgesehen davon, dass die Nasrallah und seine Kumpane schon vor dem Austausch die Vereinbarungen brachen, weil die „Informationen“ über Ron Arad überhaupt nichts brachten.</p>
<p class="MsoNormal">Eigentlich – und hier neige ich dazu, meine sämtlichen Prinzipien und Grundsätze über Bord zu werfen – wäre es jetzt an der Zeit, dass die Jubelfeiern für Samir Kuntar im Libanon mit ein paar explosiven Grüßen zu versehen werden, zumal alle „Parteien“ des Libanon fröhlich mitfeiern. Das mit dem Knallen werden die Israelis nicht tun, dazu sind sie viel zu anständig. Aber unerfreulich wäre es nicht, wenn die frei gelassenen Terroristen ganz schnell so außer Gefecht gesetzt wären, dass sie ihre „Tätigkeiten“ nicht wieder aufnehmen können.</p>
<p class="MsoNormal">Was uns diese Episode zeigt, ist eigentlich vor allem eins: Die Hisbollah (und mit ihr die anderen Terroristen) haben keinerlei Ansätze menschlichen Verhaltens; sie verachten alles, was an normalem Umgang üblich sein sollte. Sie morden, erpressen und spielen übelste Spielchen.</p>
<p class="MsoNormal">Jeder, wirklich jeder, der noch weiter Versuche unternimmt, die Hisbollah in irgendeiner Weise zu rechtfertigen, verdient nur eines: dass man ihn über’s Knie legt und ihm den Hintern versohlt, dass er eine Woche nicht sitzen kann. Solchen Monster irgendetwas Positives zuzuschreiben, ist ähnlich unmenschlich wie das Verhalten dieser Barbaren.</p>
<p class="MsoNormal">Ich bewundere Menschen wie Lila von <em>Letters from Rungholt</em>, die bei dieser Thematik so <a title="Letters from Rungholt" href="http://rungholt.wordpress.com/2008/07/15/wackersteine/" target="_blank">„neutral“ aufzuschreiben</a> in der Lage sind, mit etwas geistiger Distanz, wie die Stimmung in Israel ist, wie die unterschiedlichen Probleme aussehen und in welcher Zwickmühle man dort steckt. Andererseits frage ich mich, ob es wirklich immer so richtig ist, sich diese Distanz aufzuerlegen. Ich weiß aber eins: Im Westen wird gezielt Schindluder getrieben, es wird gezielt die Umkehr von Opfer und Täter betrieben und die Unmenschen werden als gerechtfertigt dargestellt. Und darauf sollte Israel keine Rücksicht mehr nehmen. Denn es wird den gutmenschlichen Terror-Apologeten nie genug dafür tun, um in ihren Augen „richtig“ zu handeln. Versucht es weiter sich dem Westen anzubiedern, hat es keine Chance seine Sicherheit zu gewährleisten.</p>
<p class="MsoNormal">Im Fernsehen schwadronierte heute ein noch nicht einmal bei seinem Sender weltberühmter Korrespondent von Annäherungen zwischen Israel und der Hisbollah, sah einen Durchbruch in Sachen Frieden zwischen Syrien und Israel und damit die gute Chance, dass die Achse Iran-Syrien (und weiter zur Hisbollah) durchbrochen wird. Herzlichen Glückwunsch, Dumpfbacke, was müssen die Terroristen eigentlich noch machen, damit du sie als die bezeichnest, die sie sind und entsprechend einordnest?</p>
<p class="MsoNormal">Hier ein paar lesenswertere Beiträge zum Leichenaustausch:<br />
- <a title="Letters from Rungholt" href="http://rungholt.wordpress.com/2008/07/16/gluckwunsche/" target="_blank">Glückwünsche</a> (Letters from Rungholt)<br />
- <a title="Letters from Rungholt" href="http://rungholt.wordpress.com/2008/07/16/noch-kein-ende/" target="_blank">Noch kein Ende</a> (Letters from Rungholt)<br />
- <a title="Spirit of Entebbe" href="http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/07/16/ein-verheerender-deal/" target="_blank">Ein verheerender Deal</a> (Spirit of Entebbe)<br />
- <a title="Broder/Die Achse des Guten" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/eine_mords_fete/" target="_blank">Eine Mords-Fete</a> (Gil Yaron als Gastautor auf der <em>Achse des Guten</em> – das ist m.E. die stärkste Überschrift für einen Kommentar in dieser Sache)<br />
- <a title="Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Nahost;art15890,2573346" target="_blank">Zwei Leichen gegen fünf Verbrecher</a> (Malte Lehming)
</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;">Nachtrag:</span> Begriffsverwirrung in den 22-Uhr-Nachrichten von n-tv: Einmal werden die Terroristen zwar als Terroristen bezeichnet, aber dann werden sie als „Kämpfer“ eingestuft und die Leichen als „libanesische und palästinensische Soldaten“. Anders N24: „libanesische und palästinensische Kämpfer“ – über diese verharmlosende Bezeichnung kann man angesichts der n-tv-Formulierungen schon fast froh sein...</p>
<p class="MsoNormal">Die ARD-<em>tagesthemen</em> verzeichnen nur einen der Freigelassenen als Terroristen – die anderen vier sind offenbar ganz harmlose Normalbürger? Zumindest bringt der Bericht in vollem Umfang zum Ausdruck, welche grausame Unmenschen die Hamas-Leute sind.</p>
<p><img class="alignleft" style="border:0 none;" src="http://rungholt.files.wordpress.com/2008/07/isska-kuntar.jpg?w=300&#38;h=200" border="0" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p class="MsoNormal">Und sollte sich irgendjemand im Unklaren sein, wes Geistes Kind da heute in den Libanon frei gelassen wurde, hier ein Bild des Mörders bei seinem Empfang:</p>
<p class="MsoNormal">Dazu muss man nichts mehr sagen. Vielleicht die kleine Anmerkung von <a title="Die Achse des Guten" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/internationale_spitzenkraefte/" target="_blank">David Harnasch auf der <em>Achse des Guten</em></a>. Aber das reicht dann auch.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[My blog]]></title>
<link>http://billmanello.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 09:03:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>billmanello</dc:creator>
<guid>http://billmanello.wordpress.com/?p=3</guid>
<description><![CDATA[Hello. My name is Bill and I&#8217;ve just signed up for this blog as a place for me to keep notes o]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hello. My name is Bill and I've just signed up for this blog as a place for me to keep notes of things and post links to various news and informational sites  that interest me.  I've been meaning to start a journal for quite some time, but since I've never gotten around to it I hope that this will provide the motivation I need for properly documenting my view of the world.</p>
<p>To start it off I'd like to bring attention to the swap of soldiers currently underway in the middle east. Things seem far from good between the countries, but I think that this marks a step towards a brighter future in that area. A link to the full article here:</p>
<p><a class="aligncenter" title="BBC.CO.UK" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7508715.stm" target="_self">http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7508715.stm</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Musik Ruhani Para Pejuang Hizbullah]]></title>
<link>http://ressay.wordpress.com/?p=858</link>
<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 12:33:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>ressay</dc:creator>
<guid>http://ressay.wordpress.com/?p=858</guid>
<description><![CDATA[Baru saja aku download lagu ruhani pejuang Hizbullah Libanon. Musik yang mengantarkan seorang pasuka]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Baru saja aku download lagu ruhani pejuang Hizbullah Libanon. Musik yang mengantarkan seorang pasukan yang berpamit pada ibunya untuk berangkat ke medan tempur dan mengharap kesyahidan di jalan Allah swt. Merinding aku dibuatnya.</p>
<p style="text-align:justify;">Berikut Lirik Lagu dan Tempat Anda download lagu tersebut:<!--more--></p>
<p>Wadâ’an ya ummi lan tarayni ba’da hâdzal yawm<br />
Ana syahîdun ya ummi lan tarayni ba’da hâdzal yawm<br />
Ummi innahâ tharîqul ‘ibadah fi sabîlillah mâ ahlasy syahâdah<br />
Fala tathrufi ‘alayya dam’atan<br />
La wala talbasis sawâda<br />
Ana syahîdun ya ummi lan tarayni ba’da hâdzal yawm</p>
<p>Selamat tinggal ya ummi, duhai ibuku<br />
Engkau tak akan melihatku lagi sesudah hari ini<br />
Aku akan syahid<br />
Engkau tak akan melihatku lagi sesudah hari ini<br />
Duhai ibuku, kesyahidan adalah jalan ibadah<br />
bagi para pengharap kesyahidan di jalan Allah<br />
Jangan tangisi aku, jangan kau berduka<br />
Aku akan syahid<br />
Engkau tak akan melihatku lagi sesudah hari ini</p>
<p>-------------</p>
<p>Download lagunya <a href="http://syamsuri149.multiply.com/music/item/35/Selamat_tinggal_duhai_ibuku_wadaan_ya_ummi" target="_blank">disini</a></p>
<p>Petunjuk downloadnya <a href="http://ressay.wordpress.com/2008/07/10/cara-jitu-download-mp3-di-multiply/" target="_blank">disini</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Wir muessen Hisbollah jetzt entwaffnen."]]></title>
<link>http://beer7.wordpress.com/?p=929</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 08:59:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>beer7</dc:creator>
<guid>http://beer7.wordpress.com/?p=929</guid>
<description><![CDATA[sagt unsere Aussenministerin Zippi Livni.
&#8220;Hizbullah must be disarmed,&#8221; she said. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1215330901601&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull">sagt unsere Aussenministerin Zippi Livni</a>.</p>
<blockquote><p>"Hizbullah must be disarmed," she said. "We now have an opportunity to disarm Hizbullah, and we must not lose it...if we do not do it now, it will be much more difficult later on."</p></blockquote>
<p>Warum Hisbollah entwaffnet werden sollte, ist klar: Im Fall eines Krieges gegen den Iran, kann und wird Hisbollah eine direkte Front im israelischen Norden eroeffnen (genau wie Hamas im Sueden). Mindestens ein Drittel der israelischen Bevoelkerung und viele strategische Anlagen befinden sich in Reichweite von Hisbollahraketen.</p>
<p>Nur: Der Zeitpunkt zur Entwaffnung waere im Laufe des Krieges vom Sommer 2006 gewesen und nicht jetzt, wo sich die Hisbollah ein Vetorecht in der libanesischen Regierung erworben hat. Stattdessen wurde eine <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1215330903869&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull">UNIFIL-Truppe im Suedlibanon</a> installiert, die <a href="http://beer7.wordpress.com/2008/01/10/quod-erat-demonstrandum-unifil-und-hisbollah/">weitgehend mit Hisbollah kooperiert</a>.</p>
<p>Und wer war damals die <a href="http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2006/Briefing+by+FM+Livni+following+Israel+acceptance+of+UNSC+Resolution+1701+13-Aug-2006.htm">treibende israelische Kraft</a> hinter <a href="http://www.un.org/News/Press/docs/2006/sc8808.doc.htm">UN Resolution 1701</a>?<br />
<img src='http://bp2.blogger.com/_n7RltmTdk-g/SHRBYYQv1wI/AAAAAAAAEFg/rQpcxMVqkZA/s1600/Livni%2Band%2BItalian%2BFM%2BFranco%2BFrattini.jpg' alt='' class='alignnone' /></p>
<blockquote><p><strong>Vice Prime Minister and Minister of Foreign Affairs Tzipi Livni:</strong></p>
<p> My thanks to the Cabinet Secretary.</p>
<p>I will relate to the resolution itself and also give a brief summary of what preceded it and why, in my opinion, as I also said today in the cabinet, the Security Council resolution is good for Israel and, if implemented, will lead to a substantive change in the rules of the game in Lebanon, in the relationship between Israel and Lebanon.</p>
<p>I am not naive. I do not live only within my own people. I also live in the Middle East and I am aware of the fact that not every resolution is implemented. I am aware of the difficulties, and despite all this I say with complete confidence that the Security Council resolution is good for Israel. With regard to implementation of the resolution, a great deal depends on the Prime Minister of Lebanon, Fouad Siniora, and no less on the international community. Their determination to genuinely and fully implement its resolutions, can lead to this regional change that we all await, and will prevent this resolution from staying on the shelf as happened, unfortunately, with previous resolutions on the Lebanese issue, such as parts of Resolution 1559, and Resolution 1680. </p>
<p>(...)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aldri gløym Qana!]]></title>
<link>http://magnesblogg.wordpress.com/?p=34</link>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 23:55:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Magne</dc:creator>
<guid>http://magnesblogg.wordpress.com/?p=34</guid>
<description><![CDATA[Til minne for martyrane
Brått var eg heime igjen i Noreg. Sidan det er mange som er skuffa over den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[caption id="" align="alignnone" width="566" caption="Til minne for martyrane"]<a href="http://magnesblogg.wordpress.com/files/2008/07/img_6069s.jpg"><img src="http://magnesblogg.wordpress.com/files/2008/07/img_6069s.jpg" alt="Til minne for martyrane" width="566" height="377" /></a>[/caption]
<p>Brått var eg heime igjen i Noreg. Sidan det er mange som er skuffa over den låge aktiviteten på denne bloggen  i løpet av reisa bloggar eg om turen i ettertid. Her om turen vi hadde innom Qana.</p>
<p>Onsdag 18.juni reiste vi lenger sørover i Libanon til den vesle landsbyen Qana, som ligg rett nord for grensa til den sionistiske okkupasjonsstaten, med andre ord i eit svært utsett område. Qana er kjend for tre ting: ei hole der Jesus skal ha gøymd seg i, ein israelsk massakre i 1996 og ein israelsk massakre i krigen i 2006.</p>
<p><!--more-->På biletet nedanfor ser du eit av Hizbollahs mange praktfulle plakatar i landsbyen. Personane på biletet er den tidligare militære leiaren Hajj Radwan som vart likvidert av Mossad i februar i år og leiaren Hassan Nasrallah.</p>
[caption id="" align="alignleft" width="300" caption="Hajj and Hassan"]<a href="http://magnesblogg.files.wordpress.com/2008/07/img_5985.jpg"><img src="http://magnesblogg.files.wordpress.com/2008/07/img_5985.jpg" alt="" width="300" /></a>[/caption]
<p>Det er stor usemje om det var i Qana at Jesus gjorde vatn om til vin eller om det faktisk hende nokre mil lenger sør i landsbyen Kufr Kana. Uansett var det her Jesus søkte tilflukt i ei lita grotte.</p>
<p>For to år sidan, 30.juli 2006, vart 27 libanesarar massakrert her medan dei sov i sine senger. Eit israelsk jagarfly hadde bomba ei bustadblokk.</p>
[caption id="" align="alignright" width="300" caption="Bilete tatt like etter angrepet i 2006"]<a href="http://magnesblogg.files.wordpress.com/2008/07/img_6062.jpg"><img src="http://magnesblogg.files.wordpress.com/2008/07/img_6062.jpg" alt="" width="300" /></a>[/caption]
<p>Ti år tidligare vart basen til ein FN-styrke i Qana angrepe av israelske jagarfly, som tok livet av 106 libanesarar, dei fleste flyktningar. Det var folk som søkte tilflukt i eit av FNs tilfluktsrom, der de trudde dei kunne vere trygge.</p>
[caption id="" align="alignleft" width="300" caption="Restane etter tilfluktsrommet til FN etter bombinga i 1996"]<a href="http://magnesblogg.wordpress.com/files/2008/07/img_5999.jpg"><img src="http://magnesblogg.wordpress.com/files/2008/07/img_5999.jpg" alt="Restane etter tilfluktsrommet til FN etter bombinga i 1996" width="300" /></a>[/caption]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Avgrundens blick]]></title>
<link>http://babord.wordpress.com/?p=47</link>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 20:07:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>andread0ria</dc:creator>
<guid>http://babord.wordpress.com/?p=47</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Om du ser ner i avgrunden länge nog, ser avgrunden ner i dig.&#8221;
Så sade mannen med uni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>"Om du ser ner i avgrunden länge nog, ser avgrunden ner i dig."</p></blockquote>
<p>Så sade mannen med universums coolaste mustasch, Friedrich Nietzsche.</p>
<p>Jag kommer osökt att tänka på citatet i dag, när bloggportalen <a href="http://avgrunden.org/" target="_blank">Avgrunden</a> <a href="http://avgrunden.org/author/andrea-doria/" target="_blank">börjat bevaka</a> det stolta fartyget Andrea Doria.</p>
<p>Kolla in och läs ett antal utmärkta politiska bloggar samlade under samma tak.</p>
<p>Börja med <a href="http://avgrunden.org/2008/07/03/rapporteringar-fran-libanon/" target="_blank">reserapporten från Libanon</a>.</p>
<p>Andra om <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/Avgrunden">Avgrunden</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/Nietzsche">Nietzsche</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/politiska+bloggar">politiska bloggar</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/Libanon">Libanon</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Skenario Perang israel : takut karena ulah sendiri]]></title>
<link>http://dzulfikar.wordpress.com/?p=775</link>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 14:15:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>dzulfikar</dc:creator>
<guid>http://dzulfikar.wordpress.com/?p=775</guid>
<description><![CDATA[By  :  dzulfikar

Harian Israel &#8220;Haaretz&#8221; melaporkan dalam websitenya hari kamis bahwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>By  :  <em><strong>dzulfikar</strong></em></p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.almanar.com.lb/NewsSite/PicturesFolder/hezb%20rockets_top.jpg" alt="" /></p>
<p>Harian Israel "Haaretz" melaporkan dalam websitenya hari kamis bahwa para komandan angkatan udara Israel dari tahun 1996 - 2000 mendiskusikan  beberapa jenis skenario perang masa depan.</p>
<p>Berapa banyak misil yang akan ditembakkan dari Iran, Suriah, dan Libanon ke wilayah Israel dalam perang masa depan ? pertanyaan ini, dan juga skenario perang, adalah pokok pembicaraan awal minggu ini oleh mayor Jenderal Israel, EitaN bEN eLIAHU.<br />
<!--more--><br />
dia mensurvey perubahan-perubahan dalam doktrin keamanan nasional Israel ditengah-tengah perubahan cara berperang, teknologi dan ancaman oleh negara-negara anti Israel.</p>
<p>Eitan Ben Eliahu memulai pembicaraannya dengan mendefinisikan doktrin keamanan nasional dan perubahan-perubahan yang telah dilakukan/dialami.  Semenjak diformulasikan di awal tahun 1950-an, konsep militer israel adalah sebagai berikut :</p>
<p>- mengambil inisiatif perang ( serangan pencegahan). Tetapi, jika ini tidakmungkin maka :</p>
<p>- melakukan serangan pendahuluan (preemptive srike) untuk menghancurkan mesin perang musuh.  tetapi jika perang pecah,  tentara pendudukan Israel harus melakukan operasi militer yang harus mendudukkan Israel unggul dalam penguasaan udara.</p>
<p>- memasuki daerah musuh untuk menuju garis batas dan mengalahkan musuh.</p>
<p>doktrin ini menjelaskan sebuah skenario dimana Israel telah melakukannya dalam perang di 2 atau 3 front (Mesir, suriah, dan Yordania)</p>
<p><strong>Dua pelajaran besar</strong></p>
<p>menurut doktrin keamanan israel, Proses mengalahkan musuh didasarkan pada sistem senjata yang memungkinkan kejutan, pergerakan dan inisiatif di darat.  Di udara, hal tersebut didasarkan pada senjata yang memungkinkan untuk menyerang dan menghancurkan lapangan udara dan memenangkan pertempuran udara, dan pada pengembangan persenjataan yang tepat yang dapat menghancurkan misil darat ke udara.</p>
<p>tetapi dari akhir tahun 1980-an, dan khususnya setelah perang teluk 1991, dimana Irak meluncurkan 40 rudal scud, israel menghadapi beberapa tantangan baru :</p>
<p>- Penyerangan terhadap wilayah israel langsung</p>
<p>- waktu peringatan yang pendek (saat mulai perang dan adanya pertempuran)</p>
<p>- sebuah perang yang panjang</p>
<p>- senjata-senjata non-konvensional (kimia dan nuklir)</p>
<p>beberapa dari ancaman-ancaman ini menjadi lebih serius selama perang Libanon ke-2 dan di jalur Gaza.  sebagai hasilnya, Israel dipaksa untuk meningkatkan anggaran keamanan negaranya dari $ 35 milyar  menjadi $ 50 milyar,  dan memperbaharui doktrin pertahanan nasinalnya bagi persiapan skenario perang melawan Iran, Suriah, Libanon , dan teror.</p>
<p>Untuk menilai intensitas skenario-skenario ini, Ben Eliahu menghadirkan figur-figur dari perang Libanon ke-2.  Persediaan Misil Hizbullah lebih kurang 14.000 misil.  Kira-kira 4200 misil telah diluncurkan, termasuk 200 misil jarak menengah.  IAF (tentara ISrael) telah melakukan serangan sebanyak 11.870  kali selama perang 34 hari tersebut (rata-rata sehari = 340 penyerangan).</p>
<p>Dalam estimasinya, Israel harus mempersiapkan perang masa depan dalam kondisi kondisi berikut :</p>
<p>- satu hingga tiga front</p>
<p>- menghancurkan musuh di medan perang</p>
<p>- melibatkan front palestina</p>
<p>- membalas / menghukum dengan senjata misil jarak jauh (terhadap Iran)</p>
<p><strong>Apa tujuan Israel dalam perang masa depan ?</strong></p>
<p>dengan didasarkan pada hasil perang teluk, Ben eliahu memperkirakan bahwa dalam perang masa depan, Suriah dan Iran kemungkinan akan meluncurkan antara 250-300 misil jarak jauh ke wilayah Israel (Misil Shihab dan Scud) dan 5000 misil jarak pendek (khususnya dari Libanon).</p>
<p>Untuk menahan sebuah misil jarak jauh, kira-kira dibutuhkan dua misil intercepting dan antara 500 hingga 700 misil secara keseluruhan.  lagi pula, israel harus memiliki 200 misil intercepting sebagai cadangan.  Untuk menghancurkan misil jarak pendek, israel memerlukan  kekuatan perang di darat.</p>
<p>Israel harus menyiapkan perang yang berlanjut hingga 20 hari.  melawan Suriah, Israel harus unggul di udara dan memulai serangan darat untuk tujuan-tujuan strategis, menyerang misil dan tempat peluncurannya, dan menyerang target-target strategis.</p>
<p>Berhadapan dengan Libanon, Israel telah memiliki keunggulan Udara, dan karena itu harus fokus pada penyerang udara melawan misil jarak menengah dan melakukan serangan darat  melawan misil jarak pendek.</p>
<p>Di wilayah gaza, ancaman roket al-Qassam dan senjata mortar, menurut analisis ini, "terbatas, melelahkan dan tidak langsung," dan respon harus meliputi pemberian perlindungna bagi rakyat sipil, pengembangan sistem peringatan dan alarm yang efisien-yang dapat mengidentifikasi misil yang diluncurkan- dan melakukan perang darat ofensif terhadap gerilyawan Palestina. Lebih dari semua itu,Israel harus  memberikan prioritas yang tinggi bagi metode pencegahan ancaman serangan senjata kimia dan nuklir. (http://www.almanar.com.lb)</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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