<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>lesezeichen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lesezeichen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lesezeichen"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 04:54:57 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Kaikucker köstlich]]></title>
<link>http://kaikucker.wordpress.com/?p=85</link>
<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 09:44:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaikucker</dc:creator>
<guid>http://kaikucker.wordpress.com/?p=85</guid>
<description><![CDATA[Gerade habe ich etwas getan, was ich schon länger tun wollte und für die Kaikucker einen Accout be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich etwas getan, was ich schon länger tun wollte und für die Kaikucker einen Accout bei delicious eingerichtet.<br />
<img class="alignnone" src="http://u1.ipernity.com/2/44/62/444462.de3b483b.100.jpg" alt="" width="100" height="70" /></p>
<p>Es sind ein paar Lesezeichen eingetragen, das "tagging" ist sehr komfortabel, besonders das Einblenden der schon vergebenen tags gefällt mir gut. Auch das "bündeln" von tags habe ich ausprobiert, das wird bei vielen bookmarks sicher noch wichtiger.</p>
<p>Meine Bitte an die Kaikucker: probiert es aus, bringt eigene Lesezeichen ein, lasst Euch darauf ein.</p>
<p><a href="http://del.icio.us/kaikucker" target="_blank">hier ist der Zugang</a> (login wie immer)<br />
KD</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Letzter-Schultag-Geschenke“]]></title>
<link>http://abstelltraum.wordpress.com/?p=35</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 19:24:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>abstelltraum</dc:creator>
<guid>http://abstelltraum.wordpress.com/?p=35</guid>
<description><![CDATA[Gestern Abend hatten wir einen Übernachtungsgast: eine Freundin von Mia. Die beiden wollten „irge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend hatten wir einen Übernachtungsgast: eine Freundin von Mia. Die beiden wollten „irgend etwas“ zusammen machen, danach einen Film anschauen und sich anschließend in Mias Zimmer zurückziehen und quasseln, quasseln, quasseln. Schön :-)</p>
<p>Leider ist ihnen zuerst nichts für „irgend etwas“ eingefallen. Ich habe verschiedene Vorschläge gemacht: etwas aus Perlen basteln, einen Spaziergang machen und dabei fotografieren, was ihnen unter die Nase kommt oder etwas backen. <em>Nö, keine Lust, ich soll doch was Besseres vorschlagen.</em><br />
<em>So, bald fangen die Sommerferien an und am letzten Tag braucht ihr doch immer etwas, was ihr Schulfreundinnen oder der Klassenlehrerin schenken möchtet. Und dann fällt euch nichts ein. Wie wäre es damit? </em>OK, das stieß dann schon auf mehr Zustimmung.<br />
Wir haben lange überlegt, was wohl ein vernünftiges Geschenk wäre, das nicht viel kostet.</p>
<p>Für die Klassenlehrerin hatten wir zuerst an ein <strong>kleines Frühstück</strong> gedacht: Eine kleine Thermoskanne mit Kaffee, dazu selbstgebackene Kekse. Am letzten Schultag auf eine schöne Serviette auf das Lehrerpult gestellt, dazu eine fröhlich-bunte Tasse und ein dazu passender Teller. Das „Geschenk“ beschränkt sich allerdings auf den Kaffee und die Kekse, das Geschirr wird wieder mit nach Hause gebracht. <em>Vorschlag OK, aber gibt’s nicht noch was anderes?</em></p>
<p>Dann gab es den Vorschlag, dass alle aus der Klasse am letzten Schultag eine Blume mitbringen. So kommt ein <strong>bunter Blumenstrauß</strong> zusammen.<br />
<em>Ob da alle mitmachen? Ob da alle dran denken? Nö, Vorschlag abgelehnt.</em></p>
<p>Aber dann ist uns noch etwas eingefallen: Die Mädchen schauen in ihren Fotodateien auf dem PC nach, welche Klassen-, Schul- und Lehrerfotos sie haben. Wenn nichts Vernünftiges dabei ist, wird die Digitalkamera am Montag zum fotografieren mit in die Schule genommen.<br />
Sie kaufen am Montagnachmittag nach der Schule von ihrem Taschengeld je einen preiswerten Collegeblock und kommen dann zu uns nach Hause.<br />
Hier erstellen sie eine Fotoauswahl, drucken diese farbig auf normalem Papier aus und machen eine Collage. Diese <strong>Collage</strong> wird vorne auf den <strong>Collegebloc</strong>k geklebt und mit selbstklebender, durchsichtiger Folie fixiert. Fertig ist ein kreatives Geschenk, das nicht viel kostet.<br />
Diesen Block bekommt die jeweilige Klassenlehrerin geschenkt und wenn sie möchte, kann sie ihn entweder mit nach Hause nehmen oder auf dem Lehrerpult liegen lassen und in der Schule als Notizblock benutzen.<br />
Ich habe noch vorgeschlagen, die Tafel im Klassenzimmer zu fotografieren. Auf dieses Foto kann dann mit weißem Edding ein Spruch geschrieben werden und das kommt dann mit zur Collage.</p>
<p>Als Sommerferiengeschenk für „ausgewählte“ Klassenkameradinnen ist den Mädchen eingefallen, <strong>Lesezeichen</strong> zu machen. Sie haben sich aus Karton eine Schablone (ca. 18 x 2,5 cm breit) gemacht und diese Form mehrmals auf weißem Papier aufgemalt. Dann wurde das Papier bemalt, beschrieben und beklebt. Mit Sprüchen wie „Schöne Ferien“, „Viel Spaß in den Sommerferien“ und mit gemalten Sonnen-, Strand- und Blumenwiesenbildern in fröhlichen, hellen Farben und individueller Namensbeschriftung sahen die Lesezeichen ganz süß aus.<br />
Auf einigen Lesezeichen hatten die Mädchen ausgeschnittene Motive von Servietten oder „Diddl“-Blöcken aufgeklebt, das sah auch ganz schön aus.<br />
Als nächstes kam das Ausschneiden und dann haben wir immer vier Lesezeichen nebeneinander mit etwas Abstand in Laminierfolie gelegt und einlaminiert. Zum Schluss wurden die Lesezeichen aus der Folie ausgeschnitten, unten gelocht und mit Bändern oder geflochtene Wollfäden und Perlen verziert.<br />
War ganz einfach zu machen, kostet nicht viel und macht Spaß.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ Tilda-Lesezeichen ]]></title>
<link>http://tina46.wordpress.com/?p=765</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 16:29:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>tina46</dc:creator>
<guid>http://tina46.wordpress.com/?p=765</guid>
<description><![CDATA[Für einen Ketting habe ich dieses Lesezeichen gemacht . Es ist mein 1. dieser Art und ich hoffe mei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Für einen Ketting habe ich dieses Lesezeichen gemacht . Es ist mein 1. dieser Art und ich hoffe meine Kettingpartnerin gefällt es . Den HG hab ich wieder auf Aquarellpapier gestempelt und mit Distress verwischt. Ich habe beide Seiten gestaltet ;-)</p>
<p><a href="http://tina46.files.wordpress.com/2008/07/book-tag.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-766" src="http://tina46.wordpress.com/files/2008/07/book-tag.jpg" alt="" width="146" height="450" /></a><a href="http://tina46.files.wordpress.com/2008/07/book-tag-001.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-767" src="http://tina46.wordpress.com/files/2008/07/book-tag-001.jpg" alt="" width="152" height="450" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lesezeichen - Karten]]></title>
<link>http://dorisstempelt.wordpress.com/?p=33</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 23:32:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>dorisk</dc:creator>
<guid>http://dorisstempelt.wordpress.com/?p=33</guid>
<description><![CDATA[
Dies ist eine Karte mit &#8220;eingebautem&#8221; Lesezeichen. Eignet sich prima, wenn man ein Buch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3293/2600446151_a25ef9ac13.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Dies ist eine Karte mit "eingebautem" Lesezeichen. Eignet sich prima, wenn man ein Buch verschenken möchte.</p>
<p>Ich habe diese Karte für meine Freundinnen Bianca und Anja gemacht. Wir drei stellen uns jeden Monat eine neue Aufgabe und jeder muss dann dazu eine Karte basteln. Diesmal war es eine Aufgabe von Anja.</p>
<p>Das Stempelset heisst "shapes &#38; shadows" , das Pergamentpapier für die Tasche wurde aufgenäht.</p>
<p> </p>
<p>Bianca und Anja, die Post an euch ist unterwegs!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Photo Bookmarks - Foto-Lesezeichen]]></title>
<link>http://unikatissima.wordpress.com/?p=337</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 06:00:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Susann</dc:creator>
<guid>http://unikatissima.wordpress.com/?p=337</guid>
<description><![CDATA[
Deutsch | English | Links

While checking my feeds I found a tutorial for a photo bookmark: easy an]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zakkalife.blogspot.com/2008/01/how-to-make-photo-bookmarks.html"><img src="http://unikatissima.wordpress.com/files/2008/06/unikatissima-photo-bookmark.jpg?w=150" alt="Photo Bookmarks - Foto-Lesezeichen" width="150" height="205" class="alignleft size-medium wp-image-338" /></a><br />
<span class="alignright"><a href="#de080616"><strong>Deutsch</strong></a> &#124; <a href="#en080616"><strong>English</strong></a> &#124; <a href="#li080616"><strong>Links</strong></a></span><br />
<a name="en080616"></a><br />
While checking my <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Web_feed">feeds</a> I found a <a href="http://zakkalife.blogspot.com/2008/01/how-to-make-photo-bookmarks.html">tutorial for a photo bookmark</a>: easy and absolutely stunning!<br />
I haven't done it yet, because my friend refuses sternly to let me take a photo ;-))</p>
<p><a name="de080616"></a><br />
<em>Als ich meine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">Feeds</a> gecheckt habe, habe ich eine <a href="http://zakkalife.blogspot.com/2008/01/how-to-make-photo-bookmarks.html">Anleitung für ein Foto-Lesezeichen</a> gefunden: einfach und total genial!<br />
Ich habe es noch nicht gemacht, weil mein Freund sich strikt weigert, sich fotografieren zu lassen ;-))</em></p>
<p><a name="li080616"></a><br />
<em><strong>Links:</strong></em><br />
<a href="http://zakkalife.blogspot.com/2008/01/how-to-make-photo-bookmarks.html">Photo Bookmarks - <em>Foto-Lesezeichen</em></a></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Web_feed">Wikipedia entry for 'feed' (English)</a> - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS"><em>Wikipedia-Eintrag für 'RSS-Feed' (deutsch)</em></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Franz Frommheld]]></title>
<link>http://jaegerblog.wordpress.com/?p=108</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 12:37:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>jaegerblog</dc:creator>
<guid>http://jaegerblog.wordpress.com/?p=108</guid>
<description><![CDATA[
Franz Frommheld - genannt Mr. Hanky, das braune Lesezeichen aus dem Taunus. Der stolze Zahnlückent]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-109" src="http://jaegerblog.wordpress.com/files/2008/06/ani-hanky.gif" alt="Fromm" width="92" height="200" /></p>
<p><a title="FrommiFestnetz" href="http://frommheld.fr.funpic.de/" target="_blank">Franz Frommheld</a> - genannt Mr. Hanky, das braune Lesezeichen aus dem Taunus. Der stolze Zahnlückenträger <a title="Frommblog" href="http://frommheld.wordpress.com/" target="_blank">blogt inzwischen auch bei Wordpress</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[the geld is on the table ]]></title>
<link>http://rueckkehrer.wordpress.com/?p=43</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 00:41:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>D.</dc:creator>
<guid>http://rueckkehrer.wordpress.com/?p=43</guid>
<description><![CDATA[gut, dass wir wenigstens dies problem nicht haben werden *rotf*

&#8220;ze geld iz on ze table]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>gut, dass wir wenigstens dies problem nicht haben werden *rotf*</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/GxoCEeCJkDk'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/GxoCEeCJkDk&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>"ze geld iz on ze table"</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/BesdGCHbNPw'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/BesdGCHbNPw&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>"will kaufen, sack zementos"</p>
<p><strong>lesezeichen fuer den mann:</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/CTd1rW4vW1U'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/CTd1rW4vW1U&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>wer lust hat, auf diese art und weise eine andere sprache zu lernen, <a href="http://www.livemocha.com/">guckt hier vorbei</a> ;-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kulturgut auf dem Scheiterhaufen Teil 2]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=302</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 10:45:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=302</guid>
<description><![CDATA[Als ich mich heute Morgen zur Internetseite des Aufbau-Verlags aufmachte, stieß ich auf einen offen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich mich heute Morgen zur Internetseite des Aufbau-Verlags aufmachte, stieß ich auf einen offenen Brief vom Geschäftsführer des Aufbau-Verlages, René Strien, an den Verleger Bernd F. Lunkewitz, der mich sehr betroffen hat. Ich möchte ihn deshalb an dieser Stelle zitieren.</p>
<p><span style="color:#53c03f;">Sehr geehrter Herr Lunkewitz,</span></p>
<p>nach der Art, wie Sie sich neulich bei Nacht und Nebel aus dem Verlag geschlichen haben, der angeblich Ihr Lebenswerk ist, muss ich fürchten, Sie weichen der Realität auch dann aus, wenn ein privater Brief Sie damit konfrontiert. Daher mache ich dieses Schreiben öffentlich, denn es geht hier nicht um die Privatsache, einem alten Freund sein schweres Versagen als Mensch vorzuhalten. Es geht um den Aufbau-Verlag, und der ist eben nicht bloß ein privates Spekulationsobjekt, wie Sie und Ihr williger juristischer Helfer meinen, sondern ein fragiles, faszinierendes und einmaliges Gebilde, mit dem man nicht spielen darf, sondern verantwortlich umzugehen hat, und das tief im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert ist.</p>
<p>Doch kommen wir zu Ihrem Bewusstsein: Haben Sie wirklich all das vergessen, verdrängt, eliminiert, was einmal Ihre Persönlichkeit ausgemacht hat? Nein, ich meine nicht das Burleske, für das Sie auch standen: den gutwilligen Spott, mit dem Sie Bonmots wie das »falls ich einmal sterben sollte« des großen Siegfried Unseld zu kommentieren pflegten - längst haben Sie dem das mindestens gleichwertige »ich habe beschlossen, dass meine Ansprüche nicht verjährt sind« an die Seite gestellt. Auch denke ich nicht an das beeindruckende Selbstbewusstsein, mit dem Sie gleichermaßen einem römischen Spitzenkoch die Zubereitung von Ossobucco wie einem Egon Bahr die Ostpolitik zu erklären vermochten. Und gewiss will ich nicht die ganz neue Hinterlist der Treueschwüre dazu zählen, der zahllosen Zusagen, zu Ihrem Wort zu stehen, diesen ganzen Illusionistenzauber, auf den nur die hereinfallen konnten, die Sie noch aus Zeiten kannten, da Sie ein redlicher Verleger waren.</p>
<p>Ich meine vielmehr Ihre ehemalige Lebensüberzeugung, für die Ideen der Aufklärung eintreten zu müssen. Jene Überzeugung, aus der heraus Sie mir einst erklärten, Sie hätten nicht der Reichste auf dem Friedhof werden wollen, sondern etwas bewirken, das über Sie hinausweist. Jenes Engagement, mit dessen Seriosität Sie mich beeindruckt und vor fünfzehn Jahren überzeugt haben, dass Sie ein Verleger sein könnten, ja mehr noch, der Verleger für Aufbau. Und ich denke an die vielen Situationen, in denen Sie all diejenigen Lügen gestraft haben, die in Ihnen nur den bunten Hund sehen wollten, den Immobilienhai oder was die Fauna sonst noch an wenig schmeichelhaften Vergleichen bereithält.</p>
<p>Denn nicht das viele Geld, das Sie in den Verlag gesteckt haben, machte Sie schließlich zum Verleger. Das machte Sie höchstens zum Investor - zu einem schlechten obendrein, weil Sie aus der rechtlichen Unsicherheit heraus beschlossen, nicht in kaufmännisch vernünftiger Weise zu investieren, sondern immer nur das nachzuschießen, was unvermeidbar war. Wie teuer diese Methode über siebzehn Jahre wurde, wissen Sie selbst am besten.</p>
<p>Nein, den Ehrentitel »Verleger« hatten Sie sich mit anderer Münze erworben, indem Sie verlässlich das darstellten, was Sie für den Verlag sein konnten: Gesicht und Gewissen, kritischer Begleiter und solidarischer Fürsprecher. Sogar die Aufnahme Ihres nun so furchtbar entgleisten juristischen Kampfes gegen die Institutionen trug dazu bei, da sein Ziel ja eigentlich die nötige Rechtssicherheit für den Verlag war und nicht ein phantasmagorisches Eldorado für Investoren.</p>
<p>Allmählich gelangten Sie so in die Mitte des Verlages, wurden von ihm angenommen und von außen mit ihm identifiziert. Denn dieser Verlag ist, anders als Ihr unseliger juristischer Berater denkt, nicht einfach eine Ansammlung von Rechten, mit denen man dealen und zocken kann.Wie jeder gute Verlag ist Aufbau ein unersetzlicher Organismus aus Tradition und Gegenwart, der lebt und atmet dank seiner Mitarbeiter (deren Schicksal Ihnen egal ist), seiner Autoren (deren Ideen Sie zu verbreiten versprachen), seiner Partner (deren tätige Solidarität Sie gefordert, bekommen und missbraucht haben), seiner journalistischen Begleiter (deren Engagement Sie zu Ihrer Gewinnmaximierung zu nutzen trachten) und vor allem seiner Leser, denen Sie etwas wegnehmen wollen, das viele von ihnen als wesentlich empfinden.</p>
<p>Das alles werden Sie wissen, aber ignorieren wollen - den kleinen Zulieferer, dessen Existenz Sie gleich mit vernichten, wie den Verantwortlichen der großen Druckerei, dessen Kopf rollen dürfte, weil er ihn für Sie hingehalten hat. Können Sie aber genauso ignorieren, was Sie sich selbst weggenommen haben? Sie hätten Mäuschen spielen sollen am vergangenen Freitag, dem Freitag, den Sie uns bereitet haben. Da haben sich abends spontan Mitarbeiter des Verlages und Aufbau-Freunde zusammengefunden, geweint, gelacht, Wein getrunken, überlegt, wie man das enorme kreative und kommerzielle Potential (kennen Sie überhaupt unser grandioses Herbstprogramm?) zusammenhalten kann und dann beschlossen, den Kampf aufzunehmen für das, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Trotz allem Zorn konnte ich mich des wehmütigen Gedankens nicht erwehren: Warum ist Lunkewitz nicht hier? Ahnt er auch nur annähernd, was er sich da für immer selbst verschlossen hat?</p>
<p>Nein, das können Sie vermutlich gar nicht mehr ermessen. Wahrscheinlich saßen Sie zur selben Zeit in einem Hinterzimmer mit Ihrem Advokaten und brüteten über neue Winkelzüge. Die Verlagsräume haben Sie uns ja bereits fristlos zu kündigen versucht; was kommt als nächstes? Werden Sie uns die Nutzung des Namens »Aufbau« für das, was im realen Leben und nicht in Ihrer juristischen Phantasiewelt den Aufbau-Verlag darstellt, zu untersagen versuchen?</p>
<p>Das will, das mag ich nicht glauben. Denn wie tönt es mir noch in den Ohren: »Der Verlag ist mein Leben, und mein Leben kann man nicht kaufen«. Nein, verkauft haben Sie ihn nicht, Sie haben ihn verraten, genauso wie Sie die übrigen Werte verraten haben, die einmal Ihr Leben ausgemacht haben: Idealismus, Geradlinigkeit, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Freundschaft. Als Freund kann ich Ihnen daher keinen Rat mehr geben, so wie wir es früher gegenseitig in schwierigen Situationen zu halten pflegten. Ich kann Ihnen nur einen Spiegel vorhalten, hineinsehen müssen Sie selber. Wenn Sie sich davor nicht auch drücken, wird Sie die hässliche Erkenntnis treffen, dass Sie nicht Don Quijote sind, der gegen die Windmühlen einer ungerechten Gesellschaft kämpft. Nein, Sie sind nicht einmal Michael Kohlhaas, Sie sind bloß die Natella aus dem Kaukasischen Kreidekreis Ihres Lieblings-Aufbauautors Bertolt Brecht: Jemand, der aus nackter Geldgier nicht zögert, das zu zerstören, was ein Stück seiner selbst ist.</p>
<p>Sollte dieser Blick in den Spiegel bei Ihnen zu einem Funken Selbsterkenntnis führen, dann erinnern Sie sich an den Brechtschen Kreidekreis-Schluss nach dem »gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind«, und sorgen Sie wenigstens noch dafür, dass jener großartige Verlag, der einmal auch Ihr Kind war, von den Grosches weitergeführt werden kann, deren eigenes er geworden ist.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
<p>René Strien</p>
<p>(Quelle: http://www.aufbau-verlag.de/)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht einfach Lesezeichen]]></title>
<link>http://bibhann.wordpress.com/?p=26</link>
<pubDate>Tue, 27 May 2008 10:01:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>vetfor</dc:creator>
<guid>http://bibhann.wordpress.com/?p=26</guid>
<description><![CDATA[Firefox-Benutzer können Links ganz einfach auf die Lesezeichenleiste ziehen, schon haben sie eins h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Firefox-Benutzer können Links ganz einfach auf die Lesezeichenleiste ziehen, schon haben sie eins hinzugefügt.  Hat man schon den Link angeklickt, kann man auch das URL aus der Kommandozeile auf die Lesezeichenleiste ziehen und hat dann das gleiche Ergebnis.  Da bei diesen Lesezeichen manchmal viel Text daneben steht, ist es sinnvoll über Rechtsklick - Eigenschaften den Text zu verkürzen, oder bei Setzen des Favicons (geht meistens sowieso automatisch) auf den Text zu verzichten. Its das Favicon nicht gleich eingebunden, sucht man es mit Domainnamen/favicon.ico, speichert es ab und fügt es dann im Menü Eigenschaften ein.  Das Löschen eines Lesezeichens von der Leiste  geht umgekehrt nicht, es muß mit rechtem Maustastenklick über das Menü gelöscht werden. - Ich hoffe, hier keinen alten Hut angepriesen zu haben.</p>
<p>Eine Stufe weiter ist es schon interessanter.  Speed Dial kennt man vielleicht von Opera schon. Eine  Seite mit leeren Masken, welche man mit den Seiten, die man schnell wiederfinden möchte, füllen kann, öffnet sich. Dies kennt man auch von <a href="http://www.exalead.com/search">Exalead</a>. In Firefox ist es als <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/downloads/file/23533/speed_dial-0.7.0.8-fx.xpi">Addon</a> erhältlich.  Dies ist konfigurierbar.  Man kann einen Button auf die Navigationszeile setzen, damit es dann wirklich ein Speed Dial wird, die Anzahl der Spalten und Zeilen ist wählbar (Standard ist 3x3) und man kann Gruppen in Form von Tabs einrichten.  Die Gruppen lassen dann thematische oder auch projektgebundene Lösungen zu. Da bei Speed Dial die tatsächlichen Seiten in Kleinformat abgebildet sind, wäre es interessant zu wissen, ob auch tote Links dann sofort als solche erkennbar sind. Die Konkurrenz zu Speed Dial ist Fast Dial.  Offensichtlich funktionieren beide nicht nebeneinander.  Auf meinem PC kann das aber auch durch  Scriptblocker oder weitere Addons verursacht sein.</p>
<p>Die Steigerung davon ist <a href="https://addons.mozilla.org/firefox/addon/427">Scrapbook</a> als Firefox Addon. Hierbei wird in die Menüzeile der Eintrag Scrapbook eingefügt, unter dem dann entweder einfache Lesezeichen oder Screenshots ganzer Seiten oder Seitenteile abgelegt werden können.  Im Gegensatz zu einem Screenshot funktionieren aber hier auch die Links.  Die Wahl der Erschließungstiefe rückt das Werkzeug sogar in die Nähe von Spiegelungs-Software. In einer Sidebar ist das Ganze dann zu verwalten.  Sehr gut ist das Scrapbook bei  dynamischen Seiten zu verwenden. Man kann eine Fahrplanauskunft  tatsächlich mit den Ergebnissen abspeichern. Seiten mit mehreren Rahmen kann man teilweise "abphotographieren".  Ich habe mir z. B. eine Seite "Kontakte" angelegt,  wo ich  Scraps von  Bibliotheksseiten mit  e-mails und Telefonnummern gespeichert habe. Exportfunktion und und eine ganze Reihe von Bearbeitungsmöglichkeiten runden das Scrapbook ab. Übrigens, sucht man in <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/">Firefox Addons</a> nach "Scrapbook", so erhält man mehrere Treffer.  Das hier beschriebene und verlinkte Addon scheint mir aber das vielseitigste zu sein. - Eine Alternative dazu ist <a href="http://www.zotero.org/">Zotero</a>. Die nötigen Informationen finden sich <a href="http://www.zotero.org/documentation/quick_start_guide">hier</a>.<a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/"><br />
</a></p>
<p>Friedhelm Rump</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Schönheit der Trauer]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=297</link>
<pubDate>Sat, 24 May 2008 20:37:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=297</guid>
<description><![CDATA[Du willst nicht, daß meine Augen traurig sind. Verstehst du es nicht, welche Schönheit darin liegt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Du willst nicht, daß meine Augen traurig sind. Verstehst du es nicht, welche Schönheit darin liegt, traurig zu sein? Wenn die anderen traurig sind, empfinden sie es als Unglück. Sind sie nicht arm, wenn sie nur in der Freude glücklich sein können? Sie wissen nicht, daß die Trauer sanft u. warm ist u. daß man in ihrem dunklen Haus genau so glücklich sein kann wie in der lichten Freude.</p>
<p style="text-align:right;">(Hertha Kräftner an Otto, 23.11. 1947)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Aufgabe des Romanschreibers]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=282</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 10:29:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=282</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Die Aufgabe des Romanschreibers ist nicht,
große Vorfälle zu erzählen,
sondern kleine inte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;">"Die Aufgabe des Romanschreibers ist nicht,<br />
große Vorfälle zu erzählen,<br />
sondern kleine interessant zu machen."</p>
<p style="text-align:right;"><em>Arthur Schopenhauer</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geschmacksneutral - Poeten der Nacht [Barry McCrea]]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=241</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 16:40:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=241</guid>
<description><![CDATA[Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie ich über das Buch denken soll. Es ist nichts Halbes und nichts]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie ich über das Buch denken soll. Es ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Man spielt mit der Sonne und mit dem Mond und weiß am Ende nicht, auf wessen Seite man steht.</p>
<p><a href="http://monfiwi.files.wordpress.com/2008/05/peoten.jpg"></a></p>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-242 aligncenter" src="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/05/peoten.jpg?w=180" alt="" width="180" height="180" /></p>
<p>In dem Buch geht es um einen jungen Mann, der als Stipendiat sein Literaturstudium aufnimmt. Es dauert jedoch nicht lange und Niall kommt von seinem Weg ab, lässt sich von einer geheimen Vereinigung beeinflussen. Zu groß ist Neugier nach John und Sarah, zwei Mitglieder der Literati. Dies ist ein geheimer Club, der ein jahrhundertealtes Spiel betreibt, das ebenso göttlich wie dämonisch ist. Zunächst beginnt es für Niall ganz harmlos, bald jedoch entpuppt es sich als ein gefährliches Unterfangen. Eine Flucht scheint unmöglich und anfangs fällt es dem Leser schwer, dem Ganzen nachzuempfinden. Bald erleben wir Buchstaben nicht nur als irgendwelche Zeichen, die Wörter und einen Sinn ergeben, sondern auch als einen betörenden Rausch, der am Ende nur süchtig machen kann.</p>
<p>Das Buch hängt irgendwie die ganze Zeit in der Warteschleife. Niall sucht ständig jemanden, rennt mit müden Augen durch die Straßen und versucht seine Verzweiflung mit Bierflaschen zu betäuben, die ihn dann wiederum, schwer angetrunken, in die Arme junger Männer treiben. Sofern echt, erfährt der Leser hier übrigens einiges über Schwulenclubs in Dublin.<br />
Die Sprache ist wunderbar, auch die Gedanken und Gefühle des jungen Mannes, der sich noch nicht zu seinem Schwulsein bekannt hat, ziehen den Leser in den Bann, doch das eigentliche Elementare, um das es hier gehen soll, also der geheime Literaturclub, verliert immer mehr an Glanz, auch deshalb, weil man sich als Leser schwer in den Rausch hineinversetzen kann. Hier fehlt eine Stelle, die dem Ganzen genau den Kick gibt, die solch ein Thema dringend braucht. In der Mitte des Buches habe ich mich auch gefragt, ob ich es zur Seite legen soll. Trotz der Kritik, möchte ich auch nicht unter den Tisch kehren, dass der Autor in seinem ersten Roman wichtige Themen des Menschens anspricht, die einen bewegen: Erwachsenwerden, Jungsein, Selbstfindung, Obsessionen, Sucht.</p>
<p>Man merkt schon, dass der Autor mit der Literatur vertraut ist. Er ist 34 Jahre und trägt einen Doktortitel aus dem gleichnamigen Bereich. Ich finde, letztlich hat er versucht, zu viele Themen in seine Geschichte zu stecken und hat dabei das Wesentliche in den Schatten gerückt. Empfehlen würde ich das Buch vor allem jungen Schwulen, weil sie sich hier wiederfinden, insbesondere was die Ängste vor dem Coming Out betreffen und die Selbstfindung.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angemerkt: "Christival" in Bremen]]></title>
<link>http://chefchilla.wordpress.com/?p=580</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 20:45:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>chefchilla</dc:creator>
<guid>http://chefchilla.wordpress.com/?p=580</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Letztes Wochenende fand in Bremen das große “Christival” statt, ein von der Hansestadt g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>"Letztes Wochenende fand in Bremen das große “Christival” statt, ein von der Hansestadt großzügig subventioniertes Treffen der definitiv uncoolsten Jugendlichen der Bundesrepublik." (via <a href="http://blog.fdog.org/2008/05/06/halleluja/" target="_blank">FDOG.org</a> - sehr interessante Diskussion in den Kommentaren..)</em></p>
<p>In Bremen fand am vergangenen Wochenende das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christival" target="_blank">sog. "Christival"</a> statt.</p>
<p><em>O-Ton aus dem "Christival"-Trailer: "Lass dich bewegen (PAUSE) von Jesus! (Pause) Er möchte dir Impulse geben, damit dein Glauben Tiefgang bekommt"</em></p>
<p>Im Vorfeld gab es einige Kritik an der von der Bundesfamilienministerin unterstützten Veranstaltung, da unter anderem ein Seminar der homophoben <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ex-gay" target="_blank">Ex-Gay-Bewegung</a> geplant war.</p>
<p><strong>Links</strong>:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,551264,00.html" target="_self">Bericht bei Spiegel.de mit guter Zusammenfassung der Kritik</a><br />
<a href="http://de.indymedia.org/2008/05/215819.shtml" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://de.indymedia.org/2008/05/215819.shtml" target="_blank">Bericht bei Indymedia.org: "Für Recht auf Abtreibung, gegen Homophobie!</a></p>
<p><a href="http://www.christival.de" target="_blank">Offizielle Christival Seite</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein kermitgrüner Bonbon - Der neue Roman von Hanif Kureishi]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=193</link>
<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 07:22:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=193</guid>
<description><![CDATA[ Es gibt Bücher, in denen passiert nicht wirklich etwas und doch passiert eigentlich so viel. Ein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> Es gibt Bücher, in denen passiert nicht wirklich etwas und doch passiert eigentlich so viel. Ein Widerspruch in sich, möchte man meinen und genauso verhält es sich mit dem neuen Buch von Hanif Kureishi "Das sag ich dir".</p>
<p> </p>
<p> </p>
<div style="text-align:center;"><span style="font-size:medium;font-family:Verdana;"><a href="http://monfiwi.files.wordpress.com/2008/04/das_sag_ich_dir2.jpg"><img class="size-medium wp-image-195 aligncenter" src="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/04/das_sag_ich_dir2.jpg?w=195" alt="" width="195" height="300" /></a></span> </div>
<p style="text-align:center;"><strong>~ Die Hülle ~</strong></p>
<p>Das Buch macht schon allein deshalb Lust, es besitzen zu wollen, weil es so einen herrlichen grünen Schutzumschlag hat, der an Kermit den Frosch erinnert. Es zwickt einem in der Nase, in den Augen und in den Fingern. Und es stellt sich unweigerlich die Frage: Wird man enttäuscht sein? Denn wer kennt sie nicht, die verführerischen Hüllen, die einem schnell enttäuschen können, wenn man den Inhalt erst einmal ausgepackt hat.</p>
<p>Also diejenigen, die von verrückten Charakteren nicht genug bekommen können, werden in der Geschichte davon ausreichend bedient. In dem Roman hagelt es nur so von Leuten mit ihren Leidenschaften, Obsessionen, dass einem manchmal von der Hemmungslosigkeit beinah schwindelig wird. Andere verschweigen diese dunklen Kanäle der Menschheit lieber, Hanif Kureishi formuliert es allerdings dermaßen geschickt, dass einem einiges wieder fast natürlich erscheint. Hier gibt es Fetischparties, Sexorgien, Bordellbesuche und Parties, wo neben dem Gin auch Koks herumgereicht wird. Es dauert nicht lange, bis man auf den Seiten herumhämmert, weil einem der Stoff einerseits verdammt unwirklich erscheint, sehr aufwühlt und andererseits so realitätsnah beschrieben wurde, dass man schnell das Atmen vergisst.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>~ Das Bonbon ~</strong></p>
<p>Im Großen und Ganzen handelt das Buch von Menschen, die nicht mehr jung und doch zu jung sind, um sich als Greisen durchs Leben zu schleifen. Die Männer helfen ihrem kleinen Freund mit Viagra auf die Beine, die Frauen suchen nach einer Liebe fürs Alter.</p>
<p>Der Ich-Erzähler - Jamal - ist Psychoanalytiker und trägt ein dunkles Geheimnis mit sich, das er all die Jahre unterdrückt hat, bis er seine Jugendliebe Ajita von damals wiedertrifft. Seine Schwester Miriam führt ein wildes Leben und hat mehr Tatoos als die Gate Gallery Bilder. Und Bushy, der Chauffeur, ist eigentlich ein großer Gitarrenvirtuose, der seinen ersten Auftritt in einem Fetischlokal hat. Während fremde Menschen über sich herfallen, zupft er an seiner Gitarre. Jamal und seine Freunde stehen mit beiden Beinen im Leben und wissen um die komische, zärtliche und manchmal traurige Aufgabe, ein Mensch zu sein. Sie setzen alles aufs Spiel, damit es gelingt.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>~ Der Nachgeschmack ~</strong></p>
<p>Hanif Kureishi hat eine lockere Sprache, die an Ping-Pong-Bälle erinnert. Es macht Spaß seinen Sätzen zu folgen, seinen Ereignissen, die von Grün ins Schwarze wechseln, ohne das man damit rechnet. Ich mag dieses Buch, weil es genauso ist wie das Leben selbst, ein Widerspruch in sich, leicht, unterhaltsam, mitreißend, betörend.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>~ Der Autor ~</strong></p>
<p>Hanif Kureishi wurde 1954 als Sohn einer Engländerin und eines Pakistani in London geboren. International bekannt wurde er 1985 mit seinem Drehbuch <em>Meine wunderbarer Waschsalon</em>. 1998 schrieb er das Drehbuch zu Patrice Chéreaus Film <em>Intimacy</em>, der bei den Berliner Festspielen 2001 den Goldenen Bären gewann. Für sein Romandebüt <em>Der Buddha aus der Vorstadt</em> erhielt er 1990 den Whitbread Prize. Hanif Kureishi ist Verfasser zahlreicher Drehbücher, Erzählbände und Romane.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>~ Das Interview ~</strong></p>
<p>Für alle, die sich ein noch besseres Bild über den Londoner Autor machen wollen, habe ich im Netz ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/47/170548/">Interview</a> von der Süddeutschen Zeitung aufgestöbert.</p>
<p> </p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Als mir der Kulturteil der SZ den Sonntagmorgen rettete und mit Murakami sehr charmant improvisierte]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=187</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 17:50:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=187</guid>
<description><![CDATA[
An dem Tag hatte es draußen vom Himmel über Berlin erlösende Tränen geregnet, so kam es mir jed]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://monfiwi.files.wordpress.com/2008/04/murakami_blues.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-188" src="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/04/murakami_blues.jpg" alt="" width="300" height="133" /></a></p>
<p>An dem Tag hatte es draußen vom Himmel über Berlin erlösende Tränen geregnet, so kam es mir jedenfalls vor. Die Tempos reichten nicht aus, um die zahlreichen Tropfen von den sich auflösenden Wolken einzusammeln. Mein kleiner Kopf war taub, der große Mund trocken und ich wollte nie mehr aufstehen. Mit bleiernden Füßen schleppte ich mich doch irgendwie in die Küche trank einen Schluck Milch und würgte. Das war mal ein Erzeugnis der Kuh, denn die weiße Flüssigkeit hatte längst den Status der Säuerung erreicht. Ich setzte Wasser auf und mich an den Tisch, sah nebenbei in die Zeitung. Die Heizung plätscherte im gleichen Rhythmus mit den Regentropfen am Fenster und ich zählte die Sekunden im Zeiger, die an dem Morgen irgendwie aufgeregter waren als an den anderen Tagen zuvor.</p>
<p>Es ist lange her, dass ich geschrieben habe. Es lag nicht etwa an der Inspiration, dafür ist die östliche Großstadt nahe der polnischen Grenze eine zu große Bühne. Nein, es waren viel mehr die Buchstaben, die sich auf dem Monitor fade anfühlten. Die gefüllten Sätze holperten als würde ich mit meinem alten Mini über Kopfsteinpflaster fahren. Bis zu jenem Tag zweifelte ich an mir, ich spürte, wie die Zeit in meinem Ohr tickte. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich die Antwort auf meine Fragen finden sollte wie einen geliebten lang-vermissten Anhänger, den man eines Tages überraschend aus seiner Jackentasche fischt.</p>
<p>Als ich im Feuilleton der SZ meinen geliebten Murakami entdeckte und die Antwort fand. Für alldiejenigen, die hier jemals an den Punkt der Zweifelns kommen, widme ich diese Auszüge, die ich aus Murakamis Artikel zitiere.</p>
<p>“Ganz gleich, ob in der Musik oder beim Schreiben von Romanen - es kommt vor allem auf den Rhythmus an.”</p>
<p>“Als ich 29 geworden war, erwachte in mir aus heiteren Himmel der Wunsch, einen Roman zu schreiben. Natürlich würde ich nie schreiben können wie ein Dostojewski oder Balzac. Aber das macht nichts, ich musste ja kein Gigant der Literatur werden. Allerdings hatte ich keinen Schimmer, wie ich es anpacken sollte oder worüber ich schreiben könnte. Mein einziger Gedanke damals war, wie wunderbar es sein müsste, wenn ich so schreiben könnte, wie man ein Musikinstrument spielt.”</p>
<p>“Es gibt keine neuen Worte. Unser Job (als Schriftsteller) ist es gewöhnlichen Worten eine neue Bedeutung und spezielle Untertöne zu geben.”</p>
<p>Ich nahm das durchsichtige Saxophon, von dem ich der gleichen Nacht geträumt hatte und begann zu spielen. Und da war er dann plötzlich von ganz allein der: Der Blues, der uns Schreibern genau den richtigen Rhythmus schenkt.</p>
<p>Frohes Schreiben, euch da draußen!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was ist Social Bookmarking?]]></title>
<link>http://adcreep.wordpress.com/?p=19</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 20:07:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>satzzeichen</dc:creator>
<guid>http://adcreep.wordpress.com/?p=19</guid>
<description><![CDATA[Heute habe ich im WebmasterPark Forum einen Beitrag gelesen, in dem der Benutzer Necrolord folgendes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich im <a title="WebmasterPark Forum" href="http://www.webmasterpark.net/forum/showthread.php?t=105803">WebmasterPark Forum</a> einen Beitrag gelesen, in dem der Benutzer Necrolord folgendes fragt:</p>
<blockquote><p>Immer mehr Webmaster reden über Social Bookmarking und benutzen es und ich hab immer noch keine Ahnung was das genau sein soll. Der Wikipedia Artikel hilft mir auch nicht wirklich weiter.<br />
Deshalb würde ich mich freuen, wenn sich jemand die Zeit nimmt und mir ein par kurze Fragen beantwortet. Ihr könnt gerne auch nur eine Frage beantworten.</p>
<p>1. Was ist das überhaupt?<br />
2. Was für Vorteile ergeben sich dadurch für die Webmaster?<br />
3. Lohnt sich eine Anmeldung für die Webmaster?<br />
4. Wenn ja wie kann man die Dienste so effektiv wie möglich nutzen?<br />
5. Bei welchen deutschen Anbietern würde sich eurer Meinung nach eine Anmeldung lohnen?</p></blockquote>
<p>Ich denke diese Fragen beschäftigen viele Webmaster und Online Marketer, darum werde ich sie beantworten.</p>
<p><strong>Was ist Social Bookmarking?</strong></p>
<p>Was Bookmarking ist sollte jedem klar sein: das Speichern einer Webadresse. Konservative nennen es immer noch Lesezeichen setzen :-). Den meisten Webbrowsern steht eine Funktion zur Verfügung um Lesezeichen zu speichern und in gewissem Rahmen zu verwalten (zum Beispiel, indem man die Lesezeichen in Ordner einsortiert). Das immer größere Web bringt dabei natürlich eine Hürde mit sich: immer mehr Lesezeichen. Um Lesezeichen effizienter sortieren zu können wurden Online Dienste geschaffen, die es einem erlauben, Lesezeichen Online abzulegen, zu verschlagworten, mit Beschreibungen und Titeln zu versehen und einiges mehr. Das ist der Part des Bookmarking, der Social (Gemeinschaft) Effekt entsteht, da man sich die Lesezeichen aller in einem Social Bookmarking Dienst (wie <a title="Mister Wong Social Bookmarking" href="http://www.mister-wong.de">Mister Wong</a> oder <a title="del.icio.us Social Bookmarking" href="http://del.icio.us">del.icio.us</a>) angemeldeten Benutzer ansehen kann.</p>
<p><strong>Was für Vorteile ergeben sich dadurch für die Webmaster?</strong></p>
<p>Ja, auch du als Webmaster kannst deine Lesezeichen effizienter sortieren ;-). Nebenbei gibt es natürlich noch andere Effekte: wenn Web Benutzer die Adresse deiner Website in einem Social Bookmarking Dienst ablegen bekommst du einen Backlink. Das steigert deine Link Popularität und dadurch wiederum wirst du höher bei Google gelistet. Außerdem kommen reale Besucher über den abgelegten Link auf deine Website.</p>
<p><strong>Lohnt sich eine Anmeldung für die Webmaster?</strong></p>
<p>Jain! Wenn du große Websites dein eigen nennst wohl kaum, denn dann werden bereits andere User deine Websites wie verrückt online speichern. Auf der anderen Seite sorgt natürlich jeder Eintrag für einen Backlink auf deine Website und damit zu mehr Besucherverkehr und höheren Positionen in Suchmaschinen wie <a title="Google" href="http://google.de">Google</a>. Gerade für kleine Seiten sind Social Bookmarking Dienste also interessant.</p>
<p><strong>Wenn ja wie kann man die Dienste so effektiv wie möglich nutzen?</strong></p>
<p>Man sollte den Link über möglichst viele soziale Netzwerke verteilen und den Besuchern der eigenen Website die Möglichkeit zum direkten speichern der Website in einem der Social Bookmarking Dienste bieten. Zum Beispiel via <a title="Social Bookmarking Service" href="http://www.seitzeichen.de">Seitzeichen</a>.</p>
<p><strong>Bei welchen deutschen Anbietern würde sich eurer Meinung nach eine Anmeldung lohnen?</strong></p>
<p>Also interessante deutsche Dienste sind <a title="Mister Wong Social Bookmarking" href="http://www.mister-wong.de">Mister Wong</a>, <a title="Yigg!" href="http://yigg.de">Yigg</a>, <a title="Webnews Social Bookmarking" href="http://www.webnews.de">Webnews</a> und <a title="Linkarena Social Bookmarking" href="http://linkarena.com">Linkarena</a>. Aber es lohnt sich auch die eigene Website in den wichtigsten englisch sprachigen Bookmark Diensten einzutragen. Das sind meiner Meinung nach <a title="StumbleUpon Social Bookmarking" href="http://stumbleupon.com">StumbleUpon</a>, <a title="digg!" href="http://digg.com">Digg</a> und <a title="del.icio.us Social Bookmarking" href="http://del.icio.us">del.icio.us</a>.</p>
<p>Für einen Marketing Menschen bieten sich hier natürlich viele Wege um Social Bookmarking kreativ für Product Placement oder billig Werbung zu nutzen. Also viel Spaß noch beim rumprobieren :-). Wer weitere Fragen hat darf diese gerne als Kommentar posten oder mir eine E-Mail (Mail Adresse siehe <a title="Marketing Blog Impressum" href="http://adcreep.wordpress.com/impressum/">Impressum</a>) senden. Alle Fragen werden beantwortet!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aber nichts zu fühlen, um nichts fühlen zu müssen - welche Vergeudung!]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=165</link>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 10:04:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=165</guid>
<description><![CDATA[~~ Das Buch ~~
Vor einigen Tagen habe ich ja bereits aus dem Buch zitiert, doch heute schreibe ich e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong>~~ Das Buch ~~</strong></p>
<p>Vor einigen Tagen habe ich ja bereits aus dem Buch <a href="http://monfiwi.wordpress.com/2008/04/07/ruf-mich-bei-deinem-namen-andre-aciman/" target="_blank">zitiert</a>, doch heute schreibe ich ein paar mehr Worte über den Roman, der vergangenen Monat erschienen ist.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://monfiwi.files.wordpress.com/2008/04/ruf_mich.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-166" src="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/04/ruf_mich.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Wenn man dieses Buch liest, spürt man die heiße Sonne auf dem Kopf, das Salz auf den Lippen und dazwischen dieses Kribbeln im Bauch. Das Blut kocht sich in Wallung, die Leichtigkeit schwingt in der Stimme und die Träne im Auge sucht sich einsam ihren Weg. Es ist eine Lektüre, die einen mit allen Sinnen packt und die ich wärmstens empfehle.</p>
<p>André Aciman erzählt die Geschichte von dem 17-Jährigen Elio. Er ist zum ersten Mal richtig verliebt und zwar in Oliver, der für einen Sommer bei Elios Familie in Italien als Gast lebt, um dort sein Buch über Heraklit zu verfassen.<br />
Zwischen den beiden entsteht anfangs ein Katz-und Mausspiel, wechselnd zwischen Leidenschaft und Ablehnung, zwischen Begierde und Distanz. Gerade dann, wenn sie sich näher kommen, reißt das Band und man findet sich einsam am Strand wieder, eben noch die Spur der Gefühle im Sand geschrieben und bald darauf wieder verwischt. André Aciman schreibt nicht nur über eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei Männern, sondern auch über besondere Begegnungen, die uns ein Leben lang erhalten bleiben. Es gibt Menschen, die uns sehr nah waren, sie verschwimmen nie ganz, irgendwo im Herzen bleibt ein warmer Schatten, ein Bruchstück der Erinnerung, an das wir bis zum letzten Atemzug zurückdenken werden.</p>
<p>Ruf mich bei deinem Namen ist ein sensibles Buch, eingetaucht in Melancholie und umgeben von vielen Gefühlen. Es ist außerdem wunderschön geschrieben und besonders die Sätze von Elios Vater hallen wohl noch lange in meinem Gedächtnis nach.</p>
<p>Man sagt von dem Werk auch, es trage das Herz auf der Zunge.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>~~ Die Leseprobe ~~</strong></p>
<p><em>"Vielleicht waren wir in erster Linie Freunde und erst in zweiter ein Liebespaar. Aber vielleicht es ja das, was ein Liebespaar ausmacht."</em></p>
<p><em>"Ihr hattet eine wunderbare Freundschaft. Vielmehr als Freundschaft. Und ich beneide dich. Die meisten Eltern würden hoffen, dass es vorübergeht, oder beten, dass ihre Söhne möglichst bald wieder festen Boden unter den Füßen bekommen. Aber ich denke da anders. Wenn der Schmerz kommt, pflege ihn, und wenn eine Flamme brennt, lösche sie nicht, sei nicht brutal zu ihr. Entzug kann schrecklich sein, wenn er uns nachts wach hält, und zu erleben, dass andere uns schneller vergessen, als uns lieb sein kann, ist nicht besser. Wir reißen viel mit Stumpf und Stiel aus unserer Seele, um nur ja ganz schnell wieder gesund zu werden, dass wir bis dreißig bankrott sind und bei jedem Neuanfang weniger zu bieten haben. Aber nichts zu fühlen, um nichts fühlen zu müssen - welche Vergeudung!"</em></p>
<p><em>"Dein Leben ist deine Sache. Aber denk daran, dass uns Körper und Seele nur einmal geschenkt werden. Die meisten Menschen müssen sich wohl oder übel so benehmen, als führten sie zwei Leben, eins die Kopie, das andere das Original. Gar nicht zu reden von den vielen Zwischenformen. Aber es gibt nur das eine, und unversehens ist die Seele müde geworden,und irgendwann kommt der Moment, in dem niemand mehr deinen Körper anschauen geschweige denn ihm näherkommen mag."</em></p>
<p style="text-align:center;"><strong>~~ Der Verlag ~~</strong></p>
<p>Ich möchte diesen Text noch nutzen, um auf den kleinen Schweizer Verlag Kein+Aber aufmerksam zu machen, in dem das Buch erschienen ist. Vielen ist er bestimmt nicht so bekannt wie Rowohlt oder Diogenes, deshalb lege ich <a href="http://www.keinundaber.ch/">hier</a> ein kleines Lesezeichen hinein. Man erkennt die liebevollgestalteten Bücher aus dem Hause Kein+Aber an ihrer Größe, da sie etwas kleiner als die anderen sind.<br />
Wer feine, anspruchsvolle Literatur schätzt, ist hier genau richtig. Bekannt geworden ist Kein+Aber seinerzeit durch die Neuauflage der Truman Capote Romane, die Elke Heidenreich in ihrer Sendung Lesen vorstellte. Sie wurden neu übersetzt und lesen sich nun wesentlich besser, irgendwie geschmeidiger. Der Verlag ist für den Buchmarkt wichtig, sogar sehr wertvoll, weil er ein sehr ausgewähltes, hochwertiges Programm anbietet, was mich begeistert. Leider sind manchmal auch Autoren dabei, die viele Kunden nicht kennen, doch mit dem besonderen Feingefühl wische ich gern die Zweifel aus und empfehle sie weiter, was mir wiederum auch nur so gut gelingt, weil der Verlag bestens mit dem Buchhandel kooperiert, so sind jedenfalls meine Erfahrungen bisher gewesen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ruf mich bei deinem Namen - André Aciman]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=159</link>
<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 16:34:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=159</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Jeder von uns erlebt erlebt eine Phase des traviamento - etwa, wenn wir im Leben eine andere ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;">"Jeder von uns erlebt erlebt eine Phase des <em>traviamento</em> - etwa, wenn wir im Leben eine andere Richtung, eine andere <em>via</em> einschlagen. Auch Dante hat das getan. Manche Menschen fangen sich wieder. andere geben vor, sie hätten sich gefangen, manche kommen nie mehr zurück, manche ziehen den Schwanz ein, noch ehe sie angefangen haben, und manche führen aus Angst, vom Weg abzukommen, jahraus, jahrein, das falsche Leben."</p>
<p style="text-align:center;">~~ Eine nähere Besprechung zum Buch findest du <a href="http://monfiwi.wordpress.com/2008/04/10/aber-nichts-zu-fuhlen-um-nichts-fuhlen-zu-mussen-welche-vergeudung/">hier</a>. ~~</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Stimme der Kinder - Astrid Lindgren]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=152</link>
<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 12:08:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=152</guid>
<description><![CDATA[
Mir ist das Hörbuch eher durch Zufall in die Hände geplumpst. Als ich es festhielt und Astrid Lin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:center;"><span style="font-size:x-small;font-family:Verdana;"><a href="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/04/astrid.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-153" src="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/04/astrid-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></span></div>
<div><span style="font-size:x-small;font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;font-family:Verdana;">Mir ist das Hörbuch eher durch Zufall in die Hände geplumpst. Als ich es festhielt und Astrid Lindgren auf dem Cover in die Augen sah, wusste ich, dass sie an dieser Stelle auf mich gewartet hatte.</p>
<div><strong></strong></div>
<div><strong></strong></div>
<p style="text-align:center;"><strong>~~ Die Begegnung: herzlich, bewegend, liebevoll ~~</strong></p>
<p>Heute - genau eine Woche später - freue ich mich über diese wunderbare Begegnung und lächele. So habe ich eine Schriftstellerin kennengelernt, die mir imponiert und mich innerlich auf eine zauberhafte Weise berührt - so sehr, dass sich an manchen Stellen des Hörbuchs kleine zaghaften Tränen in meinen Augen ansammeln. Während ich mich einerseits freue, sogar glücklich bin, verspüre ich ein leichtes Ziehen in meinem Herzen, weil ich ihre Geschichten als Kind nie gelesen habe, denn es war schwer in der DDR an Bücher von ihr zu gelangen. Als die Grenze sich öffnete, war ich neun Jahre jung und es strömte so viel anderes in die Regale: Hanni und Nanni um nur ein Beispiel zu nennen. Ich komme nicht umhin mich zu fragen, warum ich nach der Wende nicht Pippi, Mio oder die Brüder Löwenherz gelesen habe. Schade, sehr schade. Traurig läuft mir eine Träne über meine erhitzte Wange. Manche Dinge möchte man verstehen, kann es aber nicht, weil ein Puzzleteil fehlt, man weiß nicht welches, aber man spürt die Lücke ganz tief im Inneren so als hätte man sich geschnitten, so sehr brennt es.</p>
<p> <strong>~~ Zurück zu Astrid: die verspäteten Jahre des Lesens ~~</strong></p>
<p>Da fällt mir der Satz ein: Lieber spät als nie. Wer sagt denn, dass eine 27-Jährige nicht auch Jugendbücher lesen kann? Die Frage, weshalb ich damals nicht mit Astrid Lindgrens Bücher in Berührung gekommen bin, werde ich wahrscheinlich nie klären können. Um so schöner, dass ich sie überhaupt treffen durfte, wenn auch nur in einem Hörbuch als Hauptdarstellerin.</p>
<p>Widmen wir also nun ganz dem eigentlichen Anlass dieses Textes.</p>
<div><strong></strong></div>
<div><strong></strong></div>
<p style="text-align:center;"><strong>~~ Jenseits von Bullerbü: lebendig, wirklich, authentisch ~~</strong></p>
<p>Maren Gottschalk hat eine liebevolle Biographie über Astrid Lindgren geschrieben. Man hat das Hörbuch noch gar nicht geöffnet und ahnt schon, wie viel Herz in dem Werk steckt, da die Gestaltung des Covers an eine warme, vertraute Sommerwiese erinnert. Die Autorin erzählt lebendig und in einer wunderbaren Sprache von dem Leben der berühmten Schwedin. Dabei strickt sie an einigen Stellen ganz raffiniert die eigenen Berichte der Schriftstellerin in den Text hinein, so dass man für kurze Momente das Gefühl hat, als spräche Astrid selbst von ihrem Leben. Der Zuhörer lauscht nicht nur den einzelnen Lebensstationen Astrids - ich nenne sie hier auch ohne Nachnamen, da es ja in Schweden normalerweise so üblich ist - sondern er erfährt noch mehr über die Kinderbuchautorin und ihre Bücher, über deren eigene Geschichte der Entstehung und die Bedeutung. Und in alldem lächelt man über diese eigenwillige Frau, die die Stimme der Kinder war. Man möchte tatsächlich zu ihr laufen, sie umarmen und ihr danken, dass es sie gegeben hat und ihr Erbe noch Jahre später in den Kinderzimmern stehen wird. Maren Gottschalk ist es gelungen, ein Bild über Astrid zu malen, das man sich gern an die Wand hängen möchte.</p>
<p> <strong>~~ Die Sprecherin: eine Wohltat für die Ohren ~~</strong></p>
<p>Ich möchte zum Schluss die Sprecherin Gabriela Badura nicht unerwähnt lassen, denn sie passt sich wunderbar in die Sätze der Autorin ein, dass das Buch in den Ohren schwingt wie Pippi auf ihrem Pferd, freudig wackeln dabei die roten Zöpfe und der Zuhörer streichelt sich am Ohr, weil die Stimme Baduras sich zu schön anhört.</p>
<p><strong>~~ Der Auzug: eine großartige Aufzeichung von vielen anderen ~~</strong></p>
<div><em>Sie ist völlig unabhängig von der Meinung der Kritiker. Lediglich die Meinungen der Kinder und mancher Eltern sind ihr wichtig. Auf die Interpretationswut mancher Literaturwissenschaftler reagiert sie zunehmend allergisch und weigert sich schließlich über ihre Botschaft der Bücher Auskunft zu geben. Sollen die Leute die Bücher doch selbst lesen. Es stehe doch alles drin, meint sie müde. Sie ist es leid Theorien andere Leute zu bestätigen, damit diese ihre Magisterarbeiten oder Essays damit bestücken können. Endlos betont sie immer wieder, sie habe nur für das Kind in sich geschrieben. Intuitiv erzählt, ohne großartige Vorüberlegungen. Und wenn sie jemand fragte, was denn mit diesem und jenem gemeint habe, sagt sie irgendwann noch: sie habe gar nicht gemeint.</em></div>
<div><em></em></div>
<p style="text-align:center;"><strong>~~ Das Hörbuch ~~</strong></p>
<p>Titel: Jenseits von Bullerbü - Die Lebensgeschichte der Astrid Lindgren<br />
Autorin: Maren Gottschalk<br />
Gelesen von Gabriela Badura<br />
Audio CD<br />
Verlag: Beltz<br />
ISBN: 9783407809919<br />
Preis: 9.95 €<br />
Erschienen: Oktober 2007</p>
<p></span></span></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Literaturkalender - Henrik Ibsen]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=147</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 06:45:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=147</guid>
<description><![CDATA[Hier sitze ich wie gewöhnlich am Schreibtisch. Jetzt möchte ich gern arbeiten. Kann es aber nicht.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><em>Hier sitze ich wie gewöhnlich am Schreibtisch. Jetzt möchte ich gern arbeiten. Kann es aber nicht. Meine Fantasie ist zwar in reger Tätigkeit. Aber immer schweift sie anders wohin. Dort hin, wo sie in der Arbeitsstunde eigentlich nicht sein sollte. Meine Sommererinnerungen kann ich nicht zurückdrängen. Will es auch nicht. Das Erlebte erlebe ich wieder und wieder - und immer wieder. Das alles zu einer Dichtung umzudichten, ist mir völlig unmöglich.</em></p>
<p align="right"> Henrik Ibsen<br />
München, 15. Oktober 1889<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</p>
<p><a href="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/04/henrik_ibsen.jpg" title="henrik_ibsen.jpg"></p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/04/henrik_ibsen.jpg" alt="henrik_ibsen.jpg" /></div>
<p></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Rebell mit Herz und Verstand: Clemens Meyer - Leipziger Buchpreis 2008]]></title>
<link>http://monfiwi.wordpress.com/?p=141</link>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 18:01:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>monfiwi</dc:creator>
<guid>http://monfiwi.wordpress.com/?p=141</guid>
<description><![CDATA[~~ Die literarische Auszeichnung ~~ 
Der Leipziger Buchpreis ist - warum auch immer - nicht so po]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center">~~ Die literarische Auszeichnung ~~ </p>
<p>Der Leipziger Buchpreis ist - warum auch immer - nicht so populär wie der Deutsche Buchpreis in Frankfurt. Die Preisträger sind folglich oftmals in den Medien nie so präsent wie ihre ausgezeichneten Kollegen im Herbst, was ich zu tiefst bedauere, denn sie sind nicht schlechter, manchmal sogar besser. Weil ich das Gefühl einfach nicht los werde, dass der diesjährige Sieger bereits etwas am Horizont verwischt, möchte ich ihn an dieser Stelle mit einem Buch vorstellen, das mir sehr gefallen hat, nochmals auf ihn aufmerksam machen, da die Jury genau den richtigen Schriftsteller ausgezeichnet hat.</p>
<p><a href="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/03/clemens.jpg" title="clemens.jpg"></p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/03/clemens.thumbnail.jpg" alt="clemens.jpg" /></div>
<p></a></p>
<p align="center">~~ Der Autor ~~ </p>
<p>Clemens Meyer ist authentisch und sehr menschlich, so schaut zumindest mein Bild aus, das ich mir durch die Medien bilden konnte. Dass, was ich im Feuilleton über den jungen Mann gelesen habe, ist durchweg positiv. So sei er nach der Bekanntgabe der Auszeichnung aufgesprungen, mit seiner Bierflasche in der Hand und hätte offene Worte gesprochen: "Ach Mensch, wa soll ich jetzt sagen. Es ist eine große Freude.  Ich habe mir eine Menge Worte zurecht gelegt, auch eine Menge Unsinn, den ich hier machen wollte und den ich erzählen wollte. Ich hab genug Unsinn gemacht, ich schreib weiter Bücher. Vielen Dank!" Man glaubt ihm tatsächlich jedes Wort und genau das macht Clemens Meyer eben aus.</p>
<p align="center">~~ Die Geschichten ~~ </p>
<p>Wie in seinen Geschichten schwafelt er nicht nur irgendetwas Verkopftes daher, sondern reflektiert das wirkliche Leben; ist echt wie der krähende Hahn auf dem Gockel. Er wählt für seine Geschichten gezielt Außenseiter und Loser aus, Menschen, die oft am Rande der Gesellschaft stehen - glanzlose Gestalten, fernab vom Erfolg. Dies macht er einerseits feinfühlig und andererseits radikal, dass es manchmal richtig weh tut im Herzen und an anderer Stelle hechelt der Leser wie ein Hund, weil einem die Worte hart im Kopf treffen als hätte man dort einen Fußball abbekommen. Zwischen den Zeilen spürt man trotz der Tragik der Protagonisten einen gewissen Respekt.<br />
Der Autor ist von oben bis unten tätowiert, wieder ein Pluspunkt und endlich mal kein glatt geschniegelter Jungliterat, der der Kamera sein Perlweiss-Lächeln zeigt. Bevor er das Schreiben für sich entdeckte, hat er als Wachmann, Möbelträger und Bauarbeiter gearbeitet. Überleben statt Leben lautet oft das Credo seiner Geschichten und man kann sich gut vorstellen, wo er seine Mileustudie gesammelt hat. Zwischen die Härte seiner Worte schiebt sich gleichzeitig eine Sensibilität, die überrascht, nach einem Schlag folgt ein weiterer und dann auf einmal streichelt uns jemand an einer Stelle, an der wir es am wenigsten erwarten. Leise schwingt dabei die Erkenntnis: Gewalt ist nicht immer gleich Gewalt.</p>
<p><a href="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/03/traeumen.jpg" title="traeumen.jpg"></p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://monfiwi.wordpress.com/files/2008/03/traeumen.thumbnail.jpg" alt="traeumen.jpg" /></div>
<p></a></p>
<p align="center">~~ Der Roman ~~ </p>
<p>Ich erinne mich noch an die erste Begegnung mit seinem Buch "Als wir träumten". Es lag bei uns im Lager der Buchhandlung in dem Regal, wo all die Bücher landen, die keiner lesen möchte. So saß ich im Pausenraum und irgendwie ging ein Strahlen von dem schwarzen Buch aus, das mich magisch anzog. Zunächst wollte ich es gar nicht lesen, weil der Inhalt zu sehr - Entschuldigung - nach Männerkram klang: Erst der Boxer auf dem Cover und dann die knappe Inhaltsangabe über Biersaufende Jungs, die sich regelmäßig Revierkämpfe liefern. Es klang, ehrlich gesagt, ziemlich platt ausgedrückt, doch platt ist bei Clemens Meyer gar nichts. Dieses Buch zog mich immer tiefer hinein, bis ich atmelos die Pause überzog.</p>
<p>Die Geschichte erzählt das Leben von Wendekindern jenseits der ersten Überraschungseiern. Es geht ums nackte Überleben - genau das Authentische macht das Erstlingswerk des Autors zu einem großartigen Werk.<br />
Sie träumen vom Aufstieg ihrer Fußballmannschaft, von einer richtigen Liebe und davon, dass irgendwo ein besseres Leben wartet. Rico, Mark, Paul und Daniel wachsen auf im Leipzig der Nachwendejahre, in einem Viertel, dessen Mittelpunkt die Brauerei ist. Jede Nacht ziehen sie durch die Straßen. Sie feiern, sie randalieren, sie fliehen vor den Glatzen, ihren Eltern und der Zukunft. Sie kämpfen mit Fäusten um Anerkennung und schlagen die Zeit tot. Sie saufen, sie klauen, sind cool und fertig und träumen vom eigenen Leben. Alle ihre Fluchtversuche enden auf den Fluren des Polizeireviers Südost.</p>
<p align="center">~~ Eine Leseprobe ~~</p>
<p align="left"><em>Ich kenne einen Kinderreim. Ich summe ihn vor mich hin, wenn alles anfängt, in meinem Kopf verrückt zu spielen. [...] Manchmal bewege ich die Lippen und spreche ihn stumm, manchmal fange ich einfach an zu summen und merke es nicht einmal, weil die Erinnerungen in meinem Kopf tanzen, nein, nicht irgendwelche, die an die Zeit nach der großen Wende, die Jahre, in denen wir Kontakt aufnahmen?</em></p>
<p align="center">~~ Das Fazit ~~</p>
<p>Leidenschaftlich, wild und mutig verspielen sie ihr Leben in einer aussichtslosen Rebellion. Darum lassen einen die Bilder des nächtlichen Leipzig, die Boxkämpfe, die Hoffnungslosigkeit und die Hoffnung dieses Romans nicht mehr los.<br />
Am Ende wusste ich, dass dies kein normales Erstlingswerk war, das man irgendwann vergisst, sondern ein Buch, das in Zukunft einen Sternenschweif mit sich ziehen wird. Und ich sollte Recht behalten.</p>
<p>In diesem Sinne, Clemens, meine aufrichtigen Glückwünsche nach Leipzig! (Leipzsch - übrigens die Geburtsstadt meiner Eltern und das lässt meine Augen noch mehr vor Freude flackern, nu.)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lesezeichen: Wat will eigentlich der gemeine Tibeter so?]]></title>
<link>http://chefchilla.wordpress.com/?p=576</link>
<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 21:43:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>chefchilla</dc:creator>
<guid>http://chefchilla.wordpress.com/?p=576</guid>
<description><![CDATA[&#8220;But nobody gets X in China. It just doesn’t work like that. You’re dealing with one of th]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><i>"But nobody gets X in China. It just doesn’t work like that. You’re dealing with one of the biggest power systems in the world. Instead, burn a government building, put a flag up, and then you’ve achieved this huge victory because China has created a symbolic form of politics in which everyone is supposed to have forgotten that they were independent once. So, just by doing that, you have completely changed the political equation"</i></p>
<p><a href="http://www.foreignpolicy.com/story/cms.php?story_id=4238" target="_blank">Kurzes, aber sehr interessantes  Interview in Foreign Policy</a> über  die Aufstände in Tibet, die vom Olympia-Ausrichter China blutig niedergeschlagen wurden sind.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[gehäkelte Lesezeichen]]></title>
<link>http://stricklinks.wordpress.com/2008/03/24/gehakelte-lesezeichen/</link>
<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 12:52:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>strumpfbina</dc:creator>
<guid>http://stricklinks.wordpress.com/2008/03/24/gehakelte-lesezeichen/</guid>
<description><![CDATA[
gleich eine ganze Linksammlung
links

und noch mehr gehäkelte
Links  für Lesezeichen

 			 						]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">
<p>gleich eine ganze Linksammlung</p>
<p><a href="http://www.crochetpatterncentral.com/directory/bookmarks.php" target="_blank">links</a></div>
<div align="justify"></div>
<div align="justify">und noch mehr gehäkelte</p>
<p><a href="http://http//www.maxsroom.org/crochet/bookmark.html" target="_blank">Links</a>  für Lesezeichen</div>
<div align="justify">
<div align="justify"> 			 							Ein Herzchen</p>
<p>als Lesezeichen, das ist doch ein nettes Mitbringsel</p>
<p><a href="http://www.jpfun.com/patterns/10bookmarks/heartbkmk.shtml" target="_blank">und hier gibt es eine englische Anleitung</a></div>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lesezeichen 2007]]></title>
<link>http://stricklinks.wordpress.com/?p=111</link>
<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 12:48:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>strumpfbina</dc:creator>
<guid>http://stricklinks.wordpress.com/?p=111</guid>
<description><![CDATA[
Absolut &#8220;IN&#8221; das Dobby Lesezeichen
entworfen von blackrayne habe ich schon indiversen A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">
<div align="justify">Absolut "IN" das Dobby Lesezeichen</p>
<p>entworfen von <a href="http://www.blackrayne.com/2007/08/hogwarts-sock-swap-design-contest.html" target="_blank">blackrayne</a> habe ich schon indiversen Ausführungen bewundern dürfen</div>
<div align="justify"></div>
<div align="justify">eine ganze Linksammlung</p>
<p><a href="http://www.yarnover.net/web/patterns/bookmarks.html" target="_blank">größtenteils englische Anleitungen</a></div>
</div>
<div align="justify">TAMMY'S BOOKMARK</p>
<p><a href="http://www.yarnover.net/patterns/bookmarks/tammys.html" target="_blank">englische Anleitung</a></div>
<div align="justify">
<div align="justify">
<div align="justify"> 			 							PINETREES BOOKMARK</p>
<p><a href="http://www.yarnover.net/patterns/bookmarks/pines.html" target="_blank">englische Anleitung</a></div>
<div align="justify"></div>
</div>
<div align="justify">String of Hearts</p>
<p><a href="http://tiajudy.com/heart-lace.htm" target="_blank">englische Anleitung</a></div>
</div>
<div align="justify">Lesezeichen gestrickt</p>
<p>Gull Wings Lace Bookmark Knitting Pattern</p>
<p><a href="http://www.knittingonthenet.com/patterns/bookgullwings.htm" target="_blank">englische Anleitung</a></div>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
