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	<title>lebenswelt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lebenswelt/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lebenswelt"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 05:17:19 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Film: Die Schwester der Königin (The Other Boleyn Girl, 2008)]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/?p=52</link>
<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 12:02:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
<guid>http://torstenmayer.wordpress.com/?p=52</guid>
<description><![CDATA[Royalistische Erbauung
Der Film handelt von der Selbstüberschätzung der Mary Boleyn, die in unverh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Royalistische Erbauung</strong><br />
Der Film handelt von der Selbstüberschätzung der Mary Boleyn, die in unverhältnismäßiger Weise mit dem Feuer spielt, um eine vermeintliche doch nichtsdestotrotz erlittene Kränkung durch ihre Schwester Anne auszugleichen. Und vom Lohn der pragmatischen Klugheit und tugendhaften Standhaftigkeit (Anne). Diese Elemente machen in britischer Tradition stehend das vordergründige Anliegen des sehenswerten Films aus.</p>
<p><strong>Bildungswert und Interpretation</strong><br />
Der Film ist eine Annäherung an den entsagungsreichen Alltag des Lebens bei Hofe. Die Stände- und Adelsordnung zwingt die Menschen in soziale Rollen, die selten als angemessen empfunden werden. Das Individuum sucht - zumindest nach moderner Vorstellung - sein Glück in ihm gemäßen Lebensverhältnissen (Partnerschaft und gesellschaftliche Funktion, Beruf). Zur Erfüllung bedarf es der Entscheidungsfreiheit und der Abwesenheit gesellschaftlicher Schranken. Wo diese Freiheiten fehlen, und wo - wie bei Hofe - Macht über Menschen hinzukommt, blühen Dekadenz und Zynismus.<br />
Gezeigt wird die Bürde des Königs, der keine Schwächen zeigen darf und dem ein dauerhaftes Liebesglück versagt bleibt. Menschlich, allzumenschlich handelt er grausam gegen seine Untertanen um verlorenes seelisches Gleichgewicht wieder herzustellen: Die Erkenntniss, mit einer Entscheidung für den Tod vieler Menschen verantwortlich zu sein, desweiteren Entsagung oder allgemeine Frustration aufgrund von permanenter Anspannung verlangen nach Kompensation. Die Verletzung oder Zerstörung von Mitmenschen, der Besitz einer schönen Frau sind mögliche Formen dieser Kompensation.<br />
Der Film lässt jedoch das tiefe Bedauern des Königs über die Beschaffenheit jener Wirklichkeit durchscheinen: Im zärtlichen Geständnis über die Schönheit Annes und in der genauen Kenntniss ihres Charakters zeigt sich, dass er sie und damit dass er überhaupt liebt.<br />
Hier ähnelt der Film dem »Mädchen mit dem Perlenohrring« (Scarlett Johansson in der Rolle der Dienstmagd Griet), in dem die Unmöglichkeit der Liebeserfüllung aufgrund von gesellschaftlichen Umständen im barocken Bürgertum thematisiert wird.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schnee]]></title>
<link>http://surribee.wordpress.com/?p=17</link>
<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 15:47:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>surribee</dc:creator>
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<description><![CDATA[March, springtime of poets, and incongruously it snows. Each wet, unsticking little flake leaving a ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>March, springtime of poets, and incongruously it snows. Each wet, unsticking little flake leaving a grey somewhat vague-looking sky reminds me of something I meant to do... if only i could remember...</p>
<p>A new life started on the 21st of february, a life not of my choosing, followed by other new lives in whose creation I at least had an active part, and to be quite honest, I like the ones I made better than the ones basically forced on me... but a more trivial observation was never made, I guess.</p>
<p>Kleine Frau, große Wut, lange Geschichte, und obwohl vor meinem Fenster kein schwarzer Regen aus einem sardinischen Himmel tropft, sondern weißer Schnee aus einem süddeutschen, spüre ich eine Verwandschaft zu den Bewohnern des vergessenen Dorfes, das nur auf dem Papier und in meinem Kopf existiert. Eine Verwandschaft, die ich gerne vergessen möchte. Denn sie spricht nicht von gemeinsamen Festen, schwerem Wein und geteilter Freude, sondern von gegenseitiger Folter durch einen Gesellschaftszwang, der uns nicht glücklich macht. Durch das Bewusstsein, im Gesicht des gegenübers das eigene Scheitern zu erblicken, umso deutlicher die Hässlichkeit zu begreifen, mit der es auch das schönste Gesicht überzieht.</p>
<p>Aber morgen, morgen wird ein Ausflug in die Welt des Komparsen-Präkariates gemacht, ein sich Einreihen in die Riege der Kunstschaffenden, Kollegen allesamt obgleich sie das nicht wissen, eine kleine Flucht in eine andere Stadt, in der nach einem sicher kalten, langen Tag vier warme Augen auf mich warten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mehr zur analytischen Philosophie des Geistes]]></title>
<link>http://picodella.wordpress.com/2007/10/07/mehr-zur-analytischen-philosophie-des-geistes/</link>
<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 13:17:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>picodella</dc:creator>
<guid>http://picodella.wordpress.com/2007/10/07/mehr-zur-analytischen-philosophie-des-geistes/</guid>
<description><![CDATA[In seiner aktuellen Vorlesung zu Heideggers Sein und Zeit (als Podcast bei itunes U erhältlich) bri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner aktuellen Vorlesung zu Heideggers Sein und Zeit (als Podcast bei itunes U erhältlich) bringt Hubert Dreyfus immer wieder seinen Kollegen John Searle mit Husserl in Zusammenhang, um beide den Auffassungen Heideggers entgegenzusetzen. Das ist eigentlich ganz falsch: Searles "biologischer Naturalismus" hat rein gar nichts mit Husserls Bewusstseinsanalyse zu tun. Der wichtigste Unterschied ist der folgende: Für Searle ist das "Mentale" einfach ein Teil der physischen Welt, und diese wird von den Naturwissenschaften, vor allem Atomphysik und Evolutionsbiologie, erklärt. Das heißt, Searle geht von der Wirklichkeit aus, so wie sie durch diese Wissenschaften entdeckt wird, und versucht von da aus, sich auf das bewusste Erleben und verwandte Phänomene der Ersten-Person-Perspektive einen Reim zu machen, indem er diese Phänomene der neurobiologischen Sphäre eingliedert. Übrig bleiben also keine philosophischen Probleme, sondern nur mehr neurobiologische Probleme, in denen es bloß darum geht, wie alles im Detail funktioniert. Husserl dagegen kennt nicht diesen naiven Glauben an die Wissenschaften und ihre vermeintlichen grundlegendsten Tatsachen, sondern versucht umgekehrt, den Sinn der Wissenschaften und ihrer Ergebnisse auf eine fundamentalere Ebene zu gründen: die Ebene der "Lebenswelt", die nur über die Methode einer phänomenologischen Bewusstseinsanalyse zugänglich wird. Und da schließt auch Heidegger an, denn in der Fortsetzung dieser Methode stellt sich die Frage, was es mit dem Wirklichkeitscharakter der naturwissenschaftlich gewonnenen Entitäten auf sich hat. Die Frage ist nicht mehr, ob es diese Entitäten gibt oder nicht, sondern was für einen "Sinn von Sein" die Wirklichkeit dieser Entitäten besitzt. Es scheint, dass diese grundlegende Frage, mit der heute die Ontologie allererst  philosophisch wird, von der gesamten Analytischen Tradition der Philosophie gar nicht verstanden werden kann, weil das natürliche Vorurteil (Husserl würde sagen: die natürliche Einstellung) vom selbstverständlichen Sinn des Seins als Vorhandensein (der-Fall-sein) so tief sitzt. Searle bleibt in diesem Sinne ganz Kind seiner Tradition. Muss man diese Blindheit für eine grundlegende philosophische Frage nicht einfach als schlechte Philosophie beurteilen?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[MIND AVATAR | BODIES IN VIRTUAL PUBLIC SPACE | TREE OF [SECOND] LIFE, by Iota Ultsch]]></title>
<link>http://archsl.wordpress.com/2007/08/21/mind-avatar-bodies-in-space-by-iota-ultsch/</link>
<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 17:58:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>keystonesl</dc:creator>
<guid>http://archsl.wordpress.com/2007/08/21/mind-avatar-bodies-in-space-by-iota-ultsch/</guid>
<description><![CDATA[
The following essay was submitted by Iota Ultsch.
   “The Gestalt approach is a form of phenomeno]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flickr.com/photos/crescendo/sets/72157601592148743/show/" title="Mind Avatar, by Iota Ultsch"><img src="http://static.flickr.com/1295/1195222717_27d56c0d53_d.jpg" border="0" /></a></p>
<p>The following essay was submitted by Iota Ultsch.</p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;">   “<span><em><font size="2">The Gestalt approach is a form of phenomenological field theory. Gestalt shares the concerns of phenomenology, which are to study the multiple possibilities of a given field or situation as it is experienced subjectively by the people cocreating it at any moment in time. It shares the phenomenological premise that it is not possible to establish a single objective or absolute truth but only to be open to a multiplicity of subjective interpretations of reality, for each of us experiences a uniquely interpreted reality - because people form highly individual impressions of situations and endow events with subjective meaning."</font></em><font size="4"> </font><font size="2">Mackewn, 1997, p. 58-9</font></span></p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;"> ZOOMING in and out of a SYSTEM facilitates the study of STRUCTURAL and BEHAVIOURAL hierarchies, yielding, in some cases, the key to understanding, otherwise seemingly CHAOTIC organisations at their most fundamental level. All systems, regardless of SCALE or degree of DETAIL apparent, contain values which can assist in their identification, and properties which allow one system to COMMUNICATE with another.</p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;"> An example of these phenomena can be illustrated by the initial and sometimes final division of spatial configurations, within an architectural program for circulation into the binary zones of public and private. Here, the private zone and its associated behaviours can be identified as the primary node of a plan’s system. Conversely, the public zone of a plan, allows REACTION and INTERACTION, between the primary inhabitants and external parties. The public zone can therefore be seen as a FORUM for changeability/mutability, as it allows external stimuli to penetrate its otherwise ordered realm.</p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;"> Second Life presents opportunities to explore and observe the MUTABILITY of such systems with the paradigm of the blurring of the private and public zones becoming more relevant to the metaverse. An indispensable tool for studying human behaviour within various spatial and social contexts.</p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;"> The MIND AVATAR begins its journey by creating an idealised physical representation of the ID within the virtual realm. The representative HOST BODY [BODY AVATAR] soon learns to manipulate cameras and movement in order observe, learn, communicate with other avatars and facilitate interaction with spaces.</p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;"> Traversing the virtual environment via teleporting, flying, point-animating or simply walking, the AVATAR perceives and responds to virtual space as a series of perpetually distorting, texture-mapped surfaces offering everything from infinite vistas to jarring dead-ends, forcing the MIND AVATAR into a CHANGE IMPULSE condition. “Change impulse” is my term to describe both the cognitive and emotive; the involuntary responses to any environment, which occur as a result of the mind-avatar’s degree of compulsion/repulsion to the spatial experience in question.</p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;" align="justify"> The “Tree of Second Life” build is part of a tripartite proposal. It was designed to interrogate the meaning of architectural practice in virtual space by challenging traditional [Real Life] architectural paradigms and establishing to what extent these paradigms are supported or simply collapse in a metaverse.</p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;" align="justify">   <font color="#020000">The build was designed to be visually permeable. An avatar can walk a bridge directly to the Tree of [Second] Life, fly through the mostly phantom space for a dynamic, phenomenological experience of the form, or sit and pose at various points, allowing for a more static special experience.</font></p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;" align="justify">   <font color="#020000">The build is composed of a series of interwoven orthogonal prims floating above the site. Textured with alpha transparency and rendered steel, the build is BODY MAPPED with deconstructed AVATAR body parts created in Poser and sculpted in MAYA, the fundamental 3D software for Second Life’s avatars.</font></p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;" align="justify">   <span><font color="#020000">A narrow suspended internal bridge leads the avatar through the build and reaches a solitary tree in a concrete box. The displaced and interwoven body parts act as metaphor for the diverse sociocultural demographic of Second Life.</font></span></p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;" align="justify">   <font color="#020000">These images, relating to the human form have spatial significance due to our subliminal attraction to representations of ourselves. i.e. GESTALT. Form thus, FOLLOWS FORM.</font></p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;">   <font color="#020000">Finally, the Tree of [Second] Life; a place where MIND + BODY AVATAR come to rest and reflect…perhaps a harbringer of sustainable solutions to REAL LIFE from the metaverse.</font></p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;"><font color="#020000">________</font></p>
<p class="western" style="margin-bottom:0;">   <span><font color="#020000">Bachelard, Gaston, <em>The Poetics of Space</em>, Beacon, Massachusetts, 1969.Bois, Yve Alain and Krauss, Rosalind, <em>Formless: A User's Guide</em>, Zone</font></span><br />
<font color="#020000">Books, Cambridge, Mass.: Distributed by MIT Press, New York, 1997.</font><br />
<span><font color="#020000">Carter, Paul, <em>Repressed Spaces: The Poetics of Agoraphobia</em>, Reaktion</font></span><br />
<font color="#020000">Books, 2002.</font><br />
<span><font color="#020000">Ching, Frank, <em>Architecture: Form, Space &#38; Order</em>, Van Nostrand Reinhold,</font></span><br />
<font color="#020000">New York, 1979.</font><br />
Kauffman, Stuart A., <em>At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity.</em> Oxford University Press, 1995.De Landa, Manuel, <em>Uniformity and Variability: An Essay in the Philosophy of Matter,</em> 1995.<br />
<span><font color="#020000">Dodds, George and Tavernor, Robert, <em>Body and Building</em>, MIT, 2002.Foreign Office Architects, <em>Phylogenesis</em>, Actar, Spain, 2004.</font><br />
Mackewn, J. <em>Developing Gestalt Counselling</em>, London, UK: Sage Pulications, 1997.<br />
<font color="#020000">Merleau-Ponty, <em>Phenomenology of Perception</em>, Routledge, New Edition,</font></span><br />
<font color="#020000">UK, 1992.</font><br />
<span><font color="#020000">Tschumi, Bernard, <em>Architecture and Disjunction</em>, MIT Press, UK, 1996.Tschumi, Bernard, <em>Event-Cities 3: Concept vs. Context vs. Content</em>,</font></span><br />
<font color="#020000">MIT Press, UK, 2004.</font><br />
<span><font color="#020000">Vidler, Anthony, <em>Bodies in Space/Subjects in the City: Psychopathologiesof Modern Urbanism</em>, from Differences 3, 1993.</font></span><br />
Wolfram, Stephen, <em>Complex Systems Theory,</em> Addison-Wesley, 1988, [pp. 183-189].</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[UgoTrade's Coverage of Virtual Architecture]]></title>
<link>http://archsl.wordpress.com/2007/07/24/ugotrades-coverage-of-virtual-architecture/</link>
<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 19:13:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>keystonesl</dc:creator>
<guid>http://archsl.wordpress.com/2007/07/24/ugotrades-coverage-of-virtual-architecture/</guid>
<description><![CDATA[UgoTrade  has been doing some interesting research and reporting on virtual architecture, including]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ugotrade.com/">UgoTrade</a>  has been doing some interesting research and reporting on virtual architecture, including a new post today (<a href="http://www.ugotrade.com/2007/07/24/second-life-3d-experience-architects-leading-the-way-on-the-virtual-frontier/">link</a>) including coverage of the reflexive architecture installation, the Cntrl-Shift-07 competition, Theory Shaw, the Wikitecture progress, as well as the important work Eolus McMillan  and the EOLUS One Initiative they have been working on.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Temporal Machinima ]]></title>
<link>http://archsl.wordpress.com/2007/07/16/temporal-machinima/</link>
<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 00:53:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>keystonesl</dc:creator>
<guid>http://archsl.wordpress.com/2007/07/16/temporal-machinima/</guid>
<description><![CDATA[
This machinima, this essay by Theory Shaw, and a visit to this SLurl tell the whole picture.  A gre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/WuFkWCreXqU'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/WuFkWCreXqU&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>This machinima, this <a href="http://archsl.wordpress.com/2007/07/09/the-temporal-tower-by-theory-shaw/">essay</a> by Theory Shaw, and a visit to <a href="http://slurl.com/secondlife/Lebenswelt/96/75/23/?title=Temporal%20Tower">this SLurl</a> tell the whole picture.  A great example of reflexivity and responsiveness in virtual architecture.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reflexive Architecture ]]></title>
<link>http://archsl.wordpress.com/2007/07/12/reflexive-architecture/</link>
<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 17:24:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>keystonesl</dc:creator>
<guid>http://archsl.wordpress.com/2007/07/12/reflexive-architecture/</guid>
<description><![CDATA[ 
Here is a brief machinima that hopefully describes the Architectural Jazz concept a bit more clear]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/u-78CzpaCEM'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/u-78CzpaCEM&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Here is a brief machinima that hopefully describes the <a href="http://archsl.wordpress.com/2007/07/10/architectural-jazz-by-keystone-bouchard/">Architectural Jazz</a> concept a bit more clearly.  The idea is to make the inhabitant an active part of both the musical and architectural composition.   In real life, when we listen to music, or occupy a space, we generally play a passive role.  The composition remains largely unchanged when we listen or observe.</p>
<p>In a virtual environment, we have a unique opportunity to make the architecture responsive, or reflexive.  The buildings can 'know' that we're there, and react accordingly.  They can even remember that we've been there, leaving visual or audio traces of our existence after we've left.</p>
<p>It isn't that these ideas are impossible in real life (<a href="http://youtube.com/watch?v=vjTqvO7yRW8">example</a>), but its a lot easier and far less expensive to prototype and experiment in virtual reality.  Plus, opportunities for true collaboration are more readily available.   Realizing this installation, for example, required collaboration and general brainstorming with several others, including Theory Shaw, Ordinal Malaprop and Fumon Kubo.</p>
<p>This installation is only a small step toward a much greater realm of possibilities available to us in Second Life, and hopefully part of a broader collaboration-based, cross-disciplinary movement toward a new language of virtual architecture.</p>
<p>And YES, thanks for asking, but I have been made aware of the similarities between my installation and this =)  :</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/fZRPM1Fn-Aw'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/fZRPM1Fn-Aw&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Architectural Jazz, by Keystone Bouchard]]></title>
<link>http://archsl.wordpress.com/2007/07/10/architectural-jazz-by-keystone-bouchard/</link>
<pubDate>Tue, 10 Jul 2007 14:48:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>keystonesl</dc:creator>
<guid>http://archsl.wordpress.com/2007/07/10/architectural-jazz-by-keystone-bouchard/</guid>
<description><![CDATA[
(This is Keystone Bouchard&#8217;s essay submission to the Ctrl-Shift-07 competition on Lebenswelt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><a href="http://flickr.com/photos/crescendo/sets/72157600746402073/show/" title="Architectural Jazz"><img src="http://static.flickr.com/1153/768578753_7624bd0513_d.jpg" border="0" /></a></p>
<p class="MsoNormal">(This is Keystone Bouchard's essay submission to the Ctrl-Shift-07 competition on Lebenswelt Island - screenshots also by Keystone.  Slideshow <a href="http://flickr.com/photos/crescendo/sets/72157600746402073/show/">HERE.</a>)</p>
<p class="MsoNormal">The cannon blast launching this competition triggered an architectural jam session!</p>
<p class="MsoNormal">The ‘real-time evolution’ called for by the competition brief started with a few entrants immediately rezzing elements that responded to the existing context, leading to more complex responses over time.</p>
<p class="MsoNormal">In the first few weeks of discovery and evolution, the dialogue between competitors seemed to be the most pervasive.  I decided to document this phenomenon by charting avatar movement, architectural responses, and the informal discussions that were happening at the site.  With this data, I wrote a piano score loosely based on these observations.  Considering the brief’s call for ‘overlap between the real and virtual worlds’, I recorded video of the subtle key movement on my real life piano and optimized it to play in Second Life.</p>
<p class="MsoNormal">After inserting this video as part of my composition, I observed the response, feedback and reaction to the installation.  It became clear there was an opportunity to create an even more direct, real-time relationship between avatar movement and the musical composition.  Instead of relying exclusively on abstracted avatar movement, I collaborated with a scripter who wrote a code enabling a sound to be played and the key to change color and size upon detecting avatar presence.  I then recorded three chords that were in harmony with the original score, and when combined with the script, enabled avatars to actively participate in the creation of the music and the architectural composition, establishing a more immersive mind-avatar connection.</p>
<p class="MsoNormal">While my entry shifted shape over the course of the competition, starting off as a hyper-responsive and eclectic composition, it has evolved into a considerably refined piece, consistently relying on a steady stream of direct and indirect communication and collaborations with other contributors.   Throughout the island’s evolution, it became clear that a new language of virtual architecture seems to necessitate a collaborative, cross-disciplinary approach, where no single contributor can be isolated as exclusively responsible for the final composition.</p>
<p class="MsoNormal">It has been my stated desire from the first day of this competition to enable this emergence and dialogue to continue by maintaining Lebenswelt Island as a testing grounds and incubator for an ongoing, dynamic, and collaborative effort to derive a new language of virtual architecture in tune with the stated objectives of this competition.  Given the time and a proper catalyst, truly profound concepts can emerge from this collaborative process, and I would like to see this dialogue continue indefinitely.</p>
<p class="MsoNormal">&#160;</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[A Space to Occupy the Mind, by Alfredo Desideri]]></title>
<link>http://archsl.wordpress.com/2007/07/08/a-space-to-occupy-the-mind-by-alfredo-desideri/</link>
<pubDate>Sun, 08 Jul 2007 22:51:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>keystonesl</dc:creator>
<guid>http://archsl.wordpress.com/2007/07/08/a-space-to-occupy-the-mind-by-alfredo-desideri/</guid>
<description><![CDATA[ 
(This is Alfredo Desideri&#8217;s essay submission to the Ctrl-Shift-07 competition on Lebenswelt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"> <a href="http://flickr.com/photos/80739942@N00/756410415" title="Design museum_004.jpg"><img src="http://static.flickr.com/1150/756410415_6ec9b3b984_d.jpg" border="0" width="450" /></a></p>
<p class="MsoNormal">(This is Alfredo Desideri's essay submission to the Ctrl-Shift-07 competition on Lebenswelt Island - screenshots also by Alfredo)</p>
<p class="MsoNormal"><span> The building's origins date from the history of architecture: some architectural solutions therein originate from this starting point but new questions are also raised.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>It is important to refer to the history of architecture, even in metaverse, because behind the avatars are human beings whose minds are used to managing their bodies in built and non-built space. The objective of architecture is always to provide and enhance pleasure in a space but also to stimulate the mind.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>There are two human minds at the basis of modern life in a synthetic space: Vitruvio and Le Corbusier.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Many of their ideas still remain modern but sadly are rarely applied in real life. But could these ideas live again in the metaverse and demonstrate their full potential here?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>The chosen architectural form is a temple: a place for philosophy, meeting, living and concentrating. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>This is a new temple: somewhere that avatars can come together and be together.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>It has cone-shaped columns that point at the ground rather than spring from it: gravity here is optional. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>The walls are free-floating and their surfaces move and ripple like water. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>The roof garden is a lawn that flows like a river. The triangular frontons are hedges of conical cypress and bend with the wind, just as the mind bends before external triggers.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>The Modulor and the Vitruvian Man are placed at the entrances: they represent historical standards of proportions based on the human body. What purpose do they serve in the metaverse?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>The plan of the fortified Venetian town of Palmanova is placed at the centre of the ground floor. It represents urban planning and could also serve as the foundation for the new metaverse architecture.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>The Oculus of Mantegna, full of people and animals, is placed on the centre of the roof, with its real phantom clouds. The Oculus rotates and the avatar with it. And the avatar can sit in solitude and chat, meditate, watch the scenery and the neighbouring buildings.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>The small, mobile light globes link the ground to the roof like a stairway for the mind, inviting the avatar to fly up to and through the roof, or leap towards the clouds. It is a transition from meditation to dialogue with others and vice-versa. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>The Vitruvio’s directions: Firmitas, Vetustas, Venustas run along the central cornices. </span><span>A question mark is near the word Firmitas…</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Finally, two coloured and transparent bells are juxtaposed and superposed, like a revolving stage light in a Disney cartoon. They convey the synthetic space and recall the opposition of the real and the virtual.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Social Collision Array: by Andrew Liebchen (Papp Peccable)]]></title>
<link>http://archsl.wordpress.com/2007/07/08/social-collision-array-by-andrew-liebchen-papp-peccable/</link>
<pubDate>Sun, 08 Jul 2007 22:42:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>keystonesl</dc:creator>
<guid>http://archsl.wordpress.com/2007/07/08/social-collision-array-by-andrew-liebchen-papp-peccable/</guid>
<description><![CDATA[ 
(This is Andrew Liebchen&#8217;s essay submission to the Ctrl-Shift-07 competition on Lebenswelt I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://flickr.com/photos/80739942@N00/757219686" title="Social Collision Array by Papp Peccable"><img src="http://static.flickr.com/1249/757219686_a9a08b79e1_d.jpg" border="0" /></a></p>
<p>(This is Andrew Liebchen's essay submission to the Ctrl-Shift-07 competition on Lebenswelt Island - screenshots also by Andrew)</p>
<p>"Privately owned user-created content is one of the dividing lines between Second Life and other forms of the Metaverse. A strongly encoded and enforced sense of private property within Second Life protects the Linden Dollar, property-holders, and the marketplace. Like contemporary real life capitalist democracies, the mass of land-less public exists as a mob that brings currency in-world to for night-club owners, pimps, real-estate speculators, in-world bankers, and (eventually) Linden Labs to scoop up. Look no farther than the economic metrics for the month of May 2007 to see the disparities of the second economy: of the 1,104,083 residents who logged in the during that month, only 39,215 had a positive monthly flow of Linden Dollars, and 53% of those users made less than 10 USD.</p>
<p>Second Life’s mimicry of an ideal suburban American life does not stop at private property lines, it extends into the business baron’s attempted control of the economy. A question: can Linden Labs back the Linden Dollar with currency on hand? In fact, the Lab has yet to turn a profit. Is this because of the hundreds of thousands of dollars they should keep on hand in case of a run on the Linden Dollar? It is doubtful, although real currency hasn’t been backed by gold and silver for years. Fortunately, the value of the US Dollar is wrapped up in the complexities of the domestic and world economies, not a single entity like the Linden Dollar. To convert Linden Dollars to real currency for the few making a living in world, the Lab relies upon the masses consistently buying Linden Dollars.</p>
<p>Public spaces in world are created by Linden Lab (such as InfoHubs) are like civic spaces where public can gather to share the best place to buy clothes, gamble, find sex—places to spend their Linden Dollars. The formal content in these areas tend to be conservative, so most social activity occurs on private property. To combat the privatization of the public realm in Second Life, I propose that public space should be freed from the real life conventions of benches, pavilions, etc. Furthermore, public space must be an attraction that can compete with private casinos, nightclubs, and shopping malls. Public spaces should seek to empower the general public of Second Life with an activity not designed to enrich only the wealthiest users and the governing entity, Linden Labs.</p>
<p>The Social Collision Array proposes a new kind of public space for Second Life. First, it is modular; it is easily transferred, assembled, copied, and expanded as needed. While the form is mostly derived from programmatic needs, Second Life is a visual world, and so to lure users, the construct strives to be compelling, complex, and beautiful. Users choose to be randomly transferred from cell to cell by the Array, meeting other avatarusers.  Social connections are made within the cells, avatars move through the array disoriented, each cell the same as the one before, only the contents of the cells—the<br />
avatar-users—changes. Social connections are highlighted in an environment mostly devoid of the usual visual distractions. Users leave by randomly teleporting out, or navigating the maze of ramps down to their entry point. A sense of “analog” play is reintroduced into a world that tries to deny that its foundations are deep in digital computer games: Hide-and-Seek, funhouse mazes, Kick-The-Can."</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Leben als konzentrische Kraft]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2007/06/17/leben-als-konzentrische-kraft/</link>
<pubDate>Sun, 17 Jun 2007 17:25:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
<guid>http://torstenmayer.wordpress.com/2007/06/17/leben-als-konzentrische-kraft/</guid>
<description><![CDATA[Descartes postuliert eine Maschinenhaftigkeit für die Tiere und eine göttliche  Beseeltheit für d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Descartes postuliert eine Maschinenhaftigkeit für die Tiere und eine göttliche  Beseeltheit für den Menschen. Seither bröckelt diese Grenze zwischen Mensch und Tier,  oder besser: zwischen menschlichem und nicht menschlichem Leben. Auf der anderen Seite  steht die Gesamtheit /des/ Lebens: die Opposition von unbelebter vs. belebter Natur.<br />
Denn: Noch immer halten wir es für zulässig, über das Lebewesen Tier zu verfügen und  über sein Leben zu entscheiden. Die zugrunde liegende Frage zur Klärung der  Gerechtigkeitsfrage in Bezug auf unseren Umgang mit dem Tier lautet: Was ist Leben? Und  inwieweit sind Lebewesen Teil eines Ganzen und ist dieses Ganze prinzipiell  unterschieden von allem Unbelebten?</p>
<p>Es leuchtet wohl ein, dass eine ausschließlich nach mechanischen Gesetzen ablaufende  Entwicklung keinen höheren Status verdient, als der, den wir unbelebter Materie - und  sei ihr Organisationsgrad noch so hoch, ihre Struktur noch so komplex - zusprechen. Wenn  wir also als Zoologen auf die Tiere blicken, sehen wir komplexe Maschinen, denn wir  sprechen Ihnen keinen Geist und noch weniger eine metaphysische Beseeltheit zu. Aber wir  leiden unter der Konsequenz dieser Annahme: Dass wir Menschen selbst nurmehr komplex  organisierte Maschinen sind, deren Intuitionen »Wille«, »Geist«, »Seele« nicht mehr als  Illusionen sind. Damit ist ein schwerer Sinnverlust verbunden, was widerum die Basis für  große humane zivilisatorische Leistungen und sogar den intellektuell gespeisten Lebenswillen selbst untergräbt.</p>
<p>Stellen wir uns aber als Oppositionelle auf die Seite der Intuitionen und verneinen wir  das streng wissenschaftliche Weltbild methodisch, so lautet die Konsequenz: Wir haben  nicht das Recht, dem Tier die uns selbst zugeschriebenen Eigenschaften abzusprechen. Der  Pflanze dürfen wir danach eher einen Willen unterstellen, als ihr diesen abzusprechen.  Ihr Wachstum hin zum Licht wäre danach eine motivierte Leistung, die von ihrem  »lebendigen Zentrum« ausgeht, eine konzentrische Kraft, und damit mehr, als ein blindes  Reagieren auf Umwelteinflüsse.</p>
<p>Seien wir genau und wenden wir die Innen- und die Außenperspektive nicht nur auf die  eigene Lebenswelt an, sondern auf alle Lebewesen.<br />
Jedes Lebewesen hat ein Zentrum. Dieser Umstand qualifiziert es als wert, mit doppelter  Perspektive angeschaut zu werden.<br />
Die Konsequenz aus diesen Überlegungen ist, dass aus der einseitig wissenschaftlichen,  eine spirituell-wissenschaftliche Kultur erwachsen muss, in der es dem handelnden  Subjekt nicht länger möglich ist, die ethischen Konsequenzen seines Handelns mit dem  Hinweis auf die prinzipielle Legitimität wissenschaftlich exakten Handelns zu  ignorieren.<br />
Arbeiten wir darauf hin, denn wärend die Wissenschaft jetzt eher lebensfeindlich ist,  wird sie dann eher dem uns kostbaren Leben dienlich sein.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[a strange gift happened on the way to the forum]]></title>
<link>http://surribee.wordpress.com/2007/03/05/a-strange-gift-happened-on-the-way-to-the-forum/</link>
<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 19:34:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>surribee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schrottabfuhr in Tübingen. Basically, people put their metallic unwanteds in fromt of their houses,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schrottabfuhr in Tübingen. Basically, people put their metallic unwanteds in fromt of their houses, hoping the trash guys will take them this time. Good riddance, mostly. Or free stuff up for grabs, depending on your viewpoint. When on the way to the nearest supermarket-cum-electro-gadget-store this hamlet has to offer, (incidently, a very unsuccesful story due to the fact that they don't accept credit cards and should put a big warning sign up, goddammit!!) I passed an old home excercising bike, straight outta the 70s. Didn't think much about it then, just a fleeting thought...wouldn't it be great to finally put all these good intentions into action? But as I didn't want to carry the solid metal contraption to the shop, I just left it for the next person. Someone surely wouldn't pass up the opportunity to own such a fantastic piece of junk. In the electro store I was advised to buy a certain phone, and the sales guy was the oldest friend of my second to last ex-boyfriend, who i distinctly remember studying something like law. He was cool, I was cool. We chatted about phones. What was that all about? I have the slightest suspicion that he is a bit old for a holiday part-timer. Strange. And a wee bit sad, to be honest. Tells you something about the job prospects of academics in this country. After the credit-card incident I left the store sans CD and DVD RWs, coffee filters and lightbulbs and made my way back. And lo and behold: the Cyclerciser was still there. I stopped, stood and stared. Thought, what the heck. Sat on it. Passersby sent furtive glances. Pedaled. The thing worked perfectly. Laughed out loud. Less furtive, more irritated glances. Great thing, no fancy electronics, just two knobs: Seat height and resistance. Any moron could figure that one out. Made for me! And even looked like the old foldig bike I used to own when I was a kid, but my dad gave it away to my uncle in Bulgaria, cause he could't afford to buy a bike. All good. But he never rode it. So I shouldered the heavy bugger under now open stares, sagged to one side but carried it bravely home. Wished I worked out more with every step. But made it. Now my new friend sits in our garden, waiting for the day I will finally overcome the lazyness that has so far prevented me from owning a fantastically fit body. I hope it doesn't wait in vain. But if all else fails, we can always have a cup of coffee together. Unexpected gifts. Good thing, that.</p>
<p><a href="http://surribee.files.wordpress.com/2007/03/dsc00553.JPG" title="finding things is fun">finding things is fun</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Some people are just worth knowing]]></title>
<link>http://surribee.wordpress.com/2007/02/01/foto-nummer-eins/</link>
<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 10:43:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>surribee</dc:creator>
<guid>http://surribee.wordpress.com/2007/02/01/foto-nummer-eins/</guid>
<description><![CDATA[    Some people have great impact on who you become. And here is one influence I am very proud o]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://surribee.files.wordpress.com/2007/02/bild196.jpg" title="bild196.jpg"><img src="http://surribee.wordpress.com/files/2007/02/bild196.thumbnail.jpg" alt="bild196.jpg" /></a>    Some people have great impact on who you become. And here is one influence I am very proud of. My very cool grandparents. May they rock on for a long time.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Machen Killerspiele gewalttätig?]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/12/11/machen-killerspiele-gewalttatig/</link>
<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 12:26:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Machen Killerspiele gewalttätig? Diese aktuell diskutierte Frage gibt die Anwort in gewisser Weise ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Machen Killerspiele gewalttätig? Diese aktuell diskutierte Frage gibt die Anwort in gewisser Weise vor. Gefragt wird: Gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Computerspielen und der Gewaltausübung? Längst haben sich jedoch Kommentatoren zu Wort gemeldet, die diese Herangehensweise kritisieren: Nicht modular sollen wir denken, sondern ganzheitlich. Nicht: »Führt A zu B und sollten wir darum A verbieten?«, sondern »Warum gibt es A, warum gibt es B und wie sind sie verknüpft?«. Das Prinzip Pille, die nur ein Symptom unterdrückt, die Krankheit jedoch unangetastet lässt.</p>
<p>Doch auch die überlegtere Herangehensweise kratzt nurmehr an der Oberfläche des eigentlichen Problems: Eine menschliche Gesellschaft, welche Individuen hervorbringt, die den Bezug zur sinnlichen Realität verloren haben.</p>
<blockquote><p><em>Bemerkung: Der nachfolgende Text ist zeitmangelbedingt noch nicht in seiner endgültigen Form. Er wird von mir überarbeitet. In ihn sind zahlreiche assoziierte Themen eingeflossen, die dem Leser zuliebe einer separaten Abhandlung unter einer eigenen Überschrift bedürften.</em></p></blockquote>
<p><strong><br />
Gewaltfantasien und tatsächliche Gewaltausübung</strong></p>
<p>In der Individualentwicklung ist es unerlässlich, dass der Mensch seine Grenzen erfährt: Bis hierher und nicht weiter, andernfalls droht das Scheitern. Auch und besonders in moralischen Fragen gilt dies, wiewohl hier stärker der Charakter gefragt ist, als in gesetzlich geregelten Bereichen. Der Staat wird sanktionierend tätig erst ab einer bestimmten Schadwirkung, die von allgemein unmoralischen Handlungen ausgehen. Dass unter diesen Voraussetzungen die Mehrzahl der die Lebensqualität verschlechternden Probleme nicht berührt wird, sollte jedem klar werden: Mit einer einheitlichen Gesetzgebung und einer starken öffentlichen Hand, ist zunächst nur der Rahmen gegeben, innerhalb dessen eine freie Gesellschaft ein menschenwürdiges Gemeinschaftsleben ausprägen kann. Tägliches Mobbing am Arbeitsplatz kann massive Verschlechterung der Lebenssituation begünstigen oder gar auslösen, doch es ist weit davon entfernt, als illegal eingestuft zu werden. Weitere Beispiele für  Fälle, in denen die Verantwortung beim Individuum liegt: Unzufriedenheit in der Beziehung führt verstärkt zu Trennung und Bindungsangst. Stress durch hohes Arbeitsaufkommen schlägt sich oft nieder in Form von Spannungen im Privatleben und der Dauerkonsum medialer Angebote bedeutet Entsinnlichung und Entfremdung und, wie ich im Folgenden auszuführen versuche, kann eine Inkompetenz zur Realitätsbewältigung nach sich ziehen.</p>
<p>Inwieweit die vorhandenen Möglichkeiten also genutzt oder gar ausgeschöpft werden, hängt von der moralischen Verfasstheit der Individuen (innere Haltung, Ethos) und von tiefer liegenden kulturellen Unterströmungen ab (Unterströmungen im Unterschied zum Mainstream, der sich prinzipiell jenseits von Moral bewegt, indem er ganz an der herkonstruierten Marktlogik ausgerichtet ist.).</p>
<p>Gelingt einem Individuum im Laufe seiner Persönlichkeitsentwicklung die Ausprägung eigener moralischer Standards, die sich gegen Mainstreameinflüsse behaupten können, kann von virtueller Gewalt keine Gefahr für die psychische Integrität ausgehen.  Computerspiele sind und bleiben dann auf dem Level von (Gewalt-)Fantasien, welche unzweifelhaft Berechtigung haben (Stichwort Probehandeln) angesiedelt.</p>
<blockquote><p><strong>Wer sich feste moralische Grenzen erworben hat, ist gegen Realitätsverlust durch virtuelle Verfremdung gefeit. Denn feste moralische Grenzen sind nichts anderes, als ein Wissen um ganzheitliche Zusammenhänge, ein Wissen, das keine Flucht in die Verantwortungslosigkeit zulässt, und nichts anderes ist die Regression hin zu archaischer Mordlust. </strong></p></blockquote>
<p><strong><br />
Virtualität oder Realität?</strong></p>
<p>Doch wie hängt dies mit der Diagnose zusammen, dass wir den Bezug zur sinnlichen Realität verlieren, woraus letztendlich die zu beklagenden irrationale Gewalttaten erwachsen?<br />
Moralischer Standards sind keine Kopfgeburten, keine entkoppelten Konstruktionen, sondern sie sind abgestimmt auf eine vorhandene materielle und soziale Wirklichkeit. Diese gilt es zunächst auf möglichst viele Arten zu erfahren und zu durchdenken. Zu diesem Erfahrungsprozess müssen auch die medialen Angebote ihren Teil beitragen. Nimmt aber der Anteil an medial vermittelten Erfahrungen überhand, stimmt der Mensch seine moralischen Standards nicht mit der eigentlichen Realität ab, sondern mit einem überaus künstlichen Ausschnitt derselben: Er wird inkompetent zu moralischen Urteilen, die auf wirklichen, im Unterschied zu virtuellen, Sachverhalten beruhen. Wirkliche Sachverhalte haben den virtuellen Sachverhalten voraus, dass sie gekoppelt sind an die Substanzen der Dinge. Substantialität aber ist der rote Faden, mit dessen Hilfe Menschen die Welt erkennen und beherrschen können.</p>
<p align="center"><img src="http://www.photocase.com/de/upload/09/8vry0wie/photocase278231893.jpg" alt="Gunman" height="340" width="227" /><br />
Foto: www.photocase.com</p>
<p>Dies bedarf einer näheren Erläuterung. Als virtuell müssen weit mehr Sachverhalte gelten, als Computer generierte Repräsentationen. Virtuell ist die Werbetafel am Straßenrand oder an der Bushaltestelle, sind die nachgestellten sozialen Realitäten in Telenovelas und Seifenoper. Auch Reality-Shows bilden keine Wirklichkeit ab, sondern erzeugen eine virtuelle soziale Realität. Da sie aber übergreifen auf die soziale Wirklichkeit außerhalb der Medien, etwa indem sie den Geschmack prägen, Trends setzen, ist auch die soziale Realität virtuell zu nennen. Und dies umso mehr, je weiter der Einfluss der kulturellen Unterströmung verdrängt wird vom Mainstream. Zugespitzt formuliert lässt sich sagen: Der Mainstream ist virtuell, während die kulturelle Unterströmung an die gegenständliche, sinnlich erfahrbare Realität gebunden ist. Und weiter: Indem der Mainstream Informationen in starkem Maße filtert, manches überbetont, manches ignoriert, ist er verlogen. Indem die Unterströmung dies zwar auch tut (verengter Horizont durch die Konzentration auf bestimmte Denkmuster, Selektion durch ästhetische Vorlieben, persönliche Stileigenheiten, etc.), aber motiviert ist von dem realen Bedürfnis des Individuums, ist diese als entschieden wahrhaftiger zu bezeichnen.</p>
<blockquote><p><strong>Wahrhaftigkeit beim Erschließen der Realität hilft, Leid zu vermeiden und zu mindern. Verklärung durch Virtualisierung erzeugt und reproduziert Leid und sorgt im Interesse der Machthaber dafür, die Ursachen von Leid unentdeckt zu lassen.</strong></p></blockquote>
<p>Sich an der diffusen Unterströmung zu orientieren und das Geschehen im Mainstream von dieser Warte aus kritisch zu bewerten, ist eine Bürgerpflicht! Aufgeklärte, mündige, streitbare, ihre Sache vertretende Staatsbürger sind das Ideal. Ein vom Marktgesetz korrumpierter Mainstream ist nichts, woran mensch sich orientieren sollte, wenn er sich nicht verlieren will.</p>
<p><strong>Substantialität in gering virtualisierter Umwelt</strong></p>
<p>Durch die physische Bedrohung, die vom repressiven Spitzel-Apparat in der DDR ausging, war die Sphäre der Realität in der DDR-Gesellschaft der Sphäre der Virtualität übergeordnet. Seit dem Fall des eisernen Vorhanges  verbreitet sich die Virtuelle Realität, welche gefügig macht, gegenüber den Zumutungen, gleichgültig gegenüber den Verbrechen. Die Markideologen selbst wissen nicht, was sie tun, sind hypnotisiert vom Zauber, vom Rausch der Möglichkeiten, von dem Glanz des Goldenen Käfigs. Das Leben wird zur Achterbahnfahrt, weil entzückte Kindmenschen es frei gestalten dürfen. Neben dem Zwang des Kapitals gelten keine Verbindlichkeiten, im kulturellen Raum führt eine zunehmend verspielte Fantasie das Zepter. Leistete vormals die Bindung an die Substanzen der Dinge eine natürliche unfehlbare Intuition von Richtig und Falsch, Gut und Böse, müssen wir uns heute gegenseitig erzählen, woran wir uns zu halten haben. Erspüren können wir die Notwendigkeit diesen oder jenen moralischen Verhaltens jedoch kaum mehr.</p>
<p>DDR-Schriftsteller beklagten nach der 1989er Wende das Unverbindlichkeits-Phänomen: Was man damals nicht schreiben durfte, interessiert heute niemanden mehr. Doch nicht etwa, weil die Menschen zu dumm wären, ein Gedicht zu verstehen, oder zu faul einen Roman zu lesen, sondern weil sie verführt wurden von den Angeboten des virtuell gewordenen Marktes. Dieser saugt die Lebenswirklichkeit, die Kultur, die Tradition ein wie ein schwarzes Loch, assimiliert, transformiert unaufhörlich. Tägliche Einflüsterung: dass alle Kunst, die sich der Substantialität, der Realität, der Wahrhaftigkeit, dem »grauen Alltag« verpflichtet fühlt, öde, ewig gestrig, schlecht angezogen, versponnen – und realitätsfern (! ) sei.<br />
Die soziale Wirklichkeit in der DDR war – selbstverständlich ist dies in erster Linie der Planwirtschaft geschuldet – stärker von <em>substantiell-existentiellen und natürlichen</em> anstatt von medial gefilterten Realitätsbezügen geprägt, war durch und dank staatlicher Repression und medialer 'Rückständigkeit' sehr viel näher an der reinen Lebenswirklickeit, als es die virtuelle Realität des<em> 'allmächtigen' Marktes</em> heute ist.</p>
<p>Der Einzelne war und lebte wahrhaftiger. Das Leben und seine Prioritäten waren gewisser und verbindlicher. – Nichts, was sich nicht durch bewussten Konsum und durch Verzicht auf Verzichtbares heute wieder erreichen ließe! Wir müssen allerdings generell unseren Skeptizismus in Bezug auf das Wahre und Gute ablegen, sondern akzeptieren, dass diese Werte durch die Liebe unhintergehbar in der Welt gegeben sind und dass sie uns, die Akteure in die Pflicht nehmen und dass jene Denkmuster, die uns aus der Pflicht entlassen, falsch und verwerflich sind.</p>
<p><strong>Orientierungsverlust durch übergreifende Virtualisierung</strong></p>
<p>Auf zwei Grundsätze stützt sich meine Überlegung: a) Zur Reife des Menschen bedarf es eines organischen Wachstums, und dazu bedarf es der unverbauten Möglichkeiten des Kontaktes mit den Dingen. b) Nicht modular will die Wirklichkeit verstanden sein, sondern ganzheitlich.<br />
Viele der Erfahrungen, die uns das Leben in der technisierten Zivilisation erleichtert oder erspart, sind unerlässlich für den Reifeprozess. Spätestens in der Beziehungskrise lernt der Egoist, dass es nicht nur seine Wünsche und Ziele gibt, sondern auch die des Partners. Die virtuelle Welt bietet mannigfache Möglichkeiten, sich seiner Verantwortung zu entziehen. Zu ihr stand der Wunsch Pate, dass es eine Befreiung von der 'banalen Existenz' gäbe. Bereits die Alten Griechen und auch das Mittelalter kannten die Idee einer zweiten Kunstwelt, neben der Realität.</p>
<p>Stichwort Realitätsflucht. Ein berechtigter Vorwurf. Die Kunst soll der Verdeutlicheung und Deutung, der Verzauberung, Überhöhung, Verehrung und der Feier der Realität dienen, zu der jedoch stets zurückgeführt werden muss. Die Realität ist Ausgangs- und Endpunkt wahrhaftiger Kunst.</p>
<p>Die Virtualität ist der Überschlag der Kunst in die Realitätsflucht. Ist unser Wesen aber in der Realität gegründet, können uns die Angebote der Virtualität nicht psychisch deformieren. Wir verfügen über die Macht der Interpretation dieser Angebote. Wir verstehen sie, gebrauchen sie, ohne uns von ihnen einspinnen zu lassen.</p>
<p><strong>Verelendung</strong></p>
<p>Bei aller effektiv gefühlter Erhöhung des Selbst durch die mediale Verfremdung der Wirklichkeit geht das Gefühl für die realen Missstände beim Individuum offenbar nicht verloren, sondern wird allenfalls zugedeckt. Wie die veröffentlichten Tagebucheinträge des im Wald aufgefundenen Selbstmörders und mutmaßlichen Amokläufers zeigen, überhöhte sich dieser stilistisch, jedoch aus einer realen Elendssituation heraus. Alle Beziehungen werden aufgekündigt. Alle Brücken abgerissen. Was war, ist kaum etwas wert. Nihilismus, Fatalismus, Einsatz des eigenen Lebens für die Realwerdung der Allmachtsfantasie, der einmalige Gipfel der Lebensintensität. Die virtuell verfälschte Bilanz schreibt deutliche Zahlen: Ein wertloses Leben gegen den Glanz der überragenden Stellung in der Virtualität.</p>
<p>So geht die Verlagerung des Orientierungsmittelpunktes von der materiellen, »rohen«, ursprünglichen Wirklichkeit,   in die mehrfach überformte Kultursphäre und Künstlichkeit einher mit einer Abwertung des ursprünglich Sinnlichen. Wir verlernen die Lust am bloßen Leben und indem das ursprünglich Reale schwindet, wird aus dem Spiel existentieller Ernst. Allerdings bleibt der 'Spieler' selbst in seiner Verklärung befangen: Die Entscheidung zum Amoklauf geht einher mit dem Abbruch aller Beziehungen zur substantiellen Realität.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bundesregierung legt Sicherheitsbericht vor]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/11/15/bundesregierung-legt-sicherheitsbericht-vor/</link>
<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 13:46:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
<guid>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/11/15/bundesregierung-legt-sicherheitsbericht-vor/</guid>
<description><![CDATA[Hier ein Auszug aus dem heute (15.11.) veröffentlichten Bericht: Gewaltdelinquenz
Entgegen dem allg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span>Hier ein Auszug aus dem heute (15.11.) veröffentlichten Bericht: </span><strong>Gewaltdelinquenz</strong><br />
<span>Entgegen dem allgemeinen Trend, wonach die polizeilich registrierte Kriminalität seit Mitte der 1990er Jahre stagniert und zuletzt leicht rückläufig war, ist die registrierte Gewaltkriminalität seit 1999 um gut 18 % gestiegen. Der 2. PSB bestätigt jedoch, dass dieser Anstieg nicht notwendigerweise bedeutet, dass die allgemeine Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft tatsächlich zugenommen hat. Vielmehr ist der Anstieg auch auf eine Veränderung des Anzeigeverhaltens der Bevölkerung und eine abnehmende Toleranz gegenüber Gewalt vor allem im unmittelbaren sozialen Umfeld zurückzuführen. Die Aufhellung des Dunkelfeldes ist bei aller Besorgnis im Hinblick auf die Steigerungsrate erfreulich, denn die Polizei kann nur die Straftaten verfolgen, die ihr bekannt werden.</span></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.bundesinnenminister.de/" title="Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble">http://www.bundesinnenminister.de/</a></p>
<p>Ich sehe den Anstieg der Gewaltbereitschaft als gegeben an. Es nehmen zu: Verrohung, Gleichgültigkeit, Egoismus: die moderne Barbarei.</p>
<p>Denken wir uns die Gesellschaft als ein Mobile: Am Rand die erschreckensten Formen seelischen Absterbens, im Zentrum hingegen treiben die gottähnlichsten Blüten humanen Schaffens. Die Entfernung des äußersten Gliedes zum nächstgelegenen Teil ist genau so groß, wie die Entfernung des schönsten Gliedes zu dessen nächstgelegenem. Wenn wir also von Gewaltverbrechen erfahren, die vor wenigen Jahren noch nicht denkbar gewesen wären, dann lässt dies auf ein Absinken des Gesamtniveaus schließen.</p>
<p>Könnte es also sein, dass auch die Instrumente, welche das Gewaltniveau messen sollen, diesem Absinken des Niveaus zum Opfer fallen? Ist es nicht ein deutliches Zeichen von Gewalt, wenn Menschen gleichgültig werden gegenüber dem allgemeinen Verfall und darum der Meinung sind, die Zustände hätte sich sogar verbessert?</p>
<p>Die Studie der Bundesregierung misst in erster Linie die zur Anzeige gebrachten Delikte. Wenn aber bspw. »die Gewalt [in Berlin Kreuzberg, TM] alltäglich geworden ist und zunimmt«, wie ein Polizeisprecher heute im Radio sagte, muss man dann nicht auch damit rechnen, dass sich der Bürger seltener die Mühe macht, im Ernstfall Anzeige zu erstatten?</p>
<p>In eine solche Studie sollte daher eine weitere Messgröße eingeführt werden: das Maß an Gleichgültigkeit, an Unfähigkeit, die Realität anzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Film: The New World]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/11/15/film-the-new-world/</link>
<pubDate>Tue, 14 Nov 2006 23:09:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
<guid>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/11/15/film-the-new-world/</guid>
<description><![CDATA[Über das Drama der Zivilisation und über Berührungspunkte von innerer und äußerer Natur
Wir wol]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über das Drama der Zivilisation und über Berührungspunkte von innerer und äußerer Natur</strong></p>
<p>Wir wollen gern ursprünglich leben. Naturnah und ohne Schuld. Innere und äußere Natur sollen nicht im Widerspruch zueinander bestehen und uns psychisch entzweien. Wir alle wollen das.<br />
Das Drama der Zivilisation sind die äußeren Zwänge, die durch das, was wir aufbauen, auf uns wirken. Ein Name dafür: Die Ordnung. Es heißt, wo keine Ordnung herrscht, herrscht das Chaos. Wer rational denkt und sozial fühlt, überwindet seine Sehnsucht nach diesem »Chaos«, nach der Freiheit, Abwesenheit von (selbst installiertem und aufrecht erhaltenem) Zwang, und fügt sich in die soziale Ordnung – Zivilisation. Doch er denkt beständig über eine neue Ordnung nach, eine neue Welt, die Freiheit in Harmonie möglich macht, ohne dass Elend und Tod hinter jeder Ecke lauern. Zivilisatorischer Fortschritt heute: Leitbild ist nicht länger der Wohlstand für die größte Zahl, sondern Wahrhaftigkeit, Angemessenheit, Reinheit. In der Theorie, versteht sich.<br />
Wie werden wir dabei stets beschnitten: messianische Ambitionen, der Wunsch, selbst derjenige zu sein, der diese neue Ordnung errichtet, wird enttäuscht. Doch das natürliche Gebot, stets zu streben (Faust II!), ist stärker als die Vernunft und so hört Geschichte niemals auf, werden das Streben, Leiden, Sehnen immer weiter gehen.</p>
<p>Das Thema des Dramas »The New World« (2005) liegt vielen am Herzen, deshalb meine Empfehlung, sich geduldig auf den Bilderreigen einzulassen: poetisch, anspruchsvoll, auf unkonventionelle Art geschnitten. Sehr vieles wird der Fantasie des Zuschauers überlassen.<br />
Ich lernte von diesem Film, wie nah sich innere und äußere Natur in einem Menschen kommen können. Dass es Berührungen, ja Deckungsgleichheit geben kann. Dass das Zerbrechen der äußeren Welt dem Ende der inneren Welt gleichkommen kann.</p>
<p>Spät erst wurde mir klar, dass hier die Geschichte von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pocahontas" title="Pocahontas bei Wikipedia Dt.">Pocahontas</a> erzählt wird. In Bezug auf den Tod der Häuptlingstochter lässt der Film viel Raum für eigene Deutungen. Starb sie an gebrochenem Herzen? An der Unmöglichkeit, die wahre Liebe leben zu können, sich für die Pflicht entscheidend?</p>
<p>Nein, nicht die partnerschaftliche Liebe   gibt den Ausschlag, sondern die Liebe zur Erdenmutter, deren Hervorbringung die geschlechtliche Liebe ist. Eine edle Seele wie diese stirbt nicht an gebrochenem Herzen. Herausgerissen aus ihrem Paradies der Unschuld, Zeugin von der beginnenden Überwältigung ihrer Welt, intelligent, das Ende der Indianer in Amerika zu erkennen (beim Besuch Englands, vielleicht schon früher), erleidet sie den größeren Verlust, als den der unmöglichen Zukunft zweier Liebenden. Sie scheint sich zu opfern für die Neue Welt, für die sie selbst nicht geschaffen ist.</p>
<p>Es ist damit kein schwarzer Tod, ganz und gar kein negativer Film. Das Licht, dass sie war, ist als Möglichkeit in der Welt verblieben. Die Indianerin geht die Verbindung mit dem Europäer ein. Ihr beider Sohn hat (historisch belegte) zahlreiche Nachkommen (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pocahontas" title="Pocahontas bei Wikipedia engl.">Wikipedia Artikel engl.</a>). Ironie des Schicksals: Auch der Bush-Clan erhebt Anspruch auf Pocahontas als Urahnin.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vegetarismus]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/11/02/vegetarismus/</link>
<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 23:06:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Lektüretipp: J. M. Coetzee: »Das Leben der Tiere«. Das Buch ist auch als Hörbuch erhältlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lektüretipp: J. M. Coetzee: »Das Leben der Tiere«. Das Buch ist auch als Hörbuch erhältlich und stellt einen tiefschürfenden Zugang zum Thema Vegetarismus und seine Motivation dar.<br />
J. M. Coetzee macht plausibel, dass es durchaus möglich ist, sich in ein Tier hinein zu versetzen (zu diesem Zweck zitiert er u.a. Passagen aus Franz Kafkas »Rotpeter«-Erzählungen, über einen zivilisierten Orang-Utan). Der Realitätszugang des Tieres kommt dem des Dichters nahe. Der Dichter leidet unter der Unvernunft der Welt, des zivilisatorischenen Ist-Standes. Ihm erscheinen Dinge wertvoll, die in den Augen der Welt wertlos sind. Ihm fällt es leicht, sich mit dem Tier zu solidarisieren. Indem der Mensch die Idee verfolgt, dass der Verstand nicht alles ist, sondern nur ein Aspekt der Existenz, kann er eine gleichberechtigte Haltung gegenüber dem Tier erlangen. Hier nun erscheint die Herrschaft des Menschen über das Tier klar als das illegitime Verhältnis des Siegers gegenüber dem Verlierer.<br />
Wer aber das Unterdrückungsverhältnis begreift, der empfindet Ekel davor und möchte sich rasch davon distanzieren.<br />
Unterdrückung ist ein Akt, welcher aus sich selbst heraus als negativ, als ein Zu-Überwindendes erkannt wird. Um es pathetisch auszudrücken: Der hässliche Triumph des unedlen Siegers befleckt dessen Seele.<br />
Viele Vegetarier beginnen sich irgendwann vor Fleisch zu ekeln. Sie erleben den Fleischverzehr ihrer Mitmenschen womöglich irgendwann als Kannibalismus, als eine unerträgliche Barbarei. Was sollte dieser extreme und befremdliche, provozierende Ekel anderes sein, als ein Ausdruck jener  spirituellen Empfindung: Ich bin schuldig geworden am Tier / an der Natur!<br />
Es handelt sich aber um keinen Defekt dieser Gruppe unter den Vegetariern, um keine Krankheit, sondern um einen legitimen Zugang zur Wirklichkeit, der allerdings unter den sich verschlechternden  sozialen Bedingungen die geringsten Chancen hat, von vielen nachempfunden zu werden.</p>
<p>Anregung zum Verfassen des obigen Artikels erhalten auf: <a href="http://diegesellschafter.de/tagebuch/eintrag.php?eid=248" title="Artikel Veganismus">Die Gesellschafter</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kommentar zum Schändungs-Skandal]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/10/25/eine-ungeheulichkeit/</link>
<pubDate>Wed, 25 Oct 2006 21:23:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
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<description><![CDATA[»Kein Grund, den Badebetrieb einzustellen, es gibt keine Weißen Hai.«
Man kette ein schmutziges A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>»Kein Grund, den Badebetrieb einzustellen, es gibt keine Weißen Hai.«</p></blockquote>
<p>Man kette ein schmutziges Alltagsdetail des Krieges in Afghanistan an den Medienpranger und überziehe es kollektiv mit Schimpf und Schande.<br />
Ein Sat1-Sprecher kommentiert im Vorabendprogramm: »In der Realität des Krieges spielt Moral offenbar keine allzu große Rolle.« (Zitat sinngemäß). Eine verblüffende Einsicht!<br />
Nein, mit Spott wird man dem Mediengeschehen nicht gerecht. Diese Demonstration hat Methode. Es handelt sich um ein Ritual.</p>
<p>Gewünscht ist die Rettung der Mainstream-Kultur, der diversen Musikantenstadelkollektive, die Stärkung des Glaubens an die belanglosen Dudelsender im Radio. Nur, wer auf diese Dinge hereinfällt, glaubt auch an den sauberen Krieg, an die feinen Soldaten und daran, dass derartige Vergehen am Totenschädel die Ausnahme von der Regel sind. Eine Sau wird durch's Dorf getrieben und muss als Sündenbock bluten. Es ist die moderne Version des Opferrituals, ohne das die sich überschlagende mediale Gesellschaft offenbar nicht mehr funktioniert.<br />
Vergessen sind die eindringlichen Antikriegsfilme, nicht gesehen wird der <em>Gehalt</em> der Nachrichten, vergessen sogar die Reality-Show, die noch fünf Minuten zuvor die alltäglich gewordene Gewalt in drastischen Szenen vor Augen führte. Skandalös ist, wenn WIR es sagen.</p>
<p>Der zitierte Schluss-Satz des Sat1-Sprechers bedient ein Standardverfahren: Glättung der zuvor aufgebauten Wogen der Empörung. Gesagt wird immer nur das eine: »Die Lage ist unter Kontrolle. Was geschehen ist, ist bedauerlich, aber es ist geschehen und wir arbeiten daran. Empört euch, lasst die Hotlines heiß laufen, lasst eurer Verbitterung freien Lauf – und dann ist wieder gut. WIR haben die Lage unter Kontrolle.«</p>
<p>Damit konstruiert der einstimmige Medienkanon, in welchen 'unsere' Politpromis mit Empörungs-Statements nach kurzer Lageeinschätzung einstimmen</p>
<blockquote><p>a) dass es sich hierbei um eine Ungeheuerlichkeit handelt (aha!)<br />
b) dass aber alles unter Kontrolle ist und die Normalität nach Aufklärung des Sachverhaltes wieder einkehren wird (Erleichterung!).</p></blockquote>
<p>Da werden Psychologen über den Geisteszustand der Soldaten befragt, Insider interviewt, und – hier geht es in die richtige Richtung – authentische Bilder aus Afghanistan gezeigt, die uns den Alltag der stationierten Soldaten näher bringen sollen. Die heile Welt muss gekittet werden. Alles wohl moduliert, feingetuned, berechnet.</p>
<p>Der wirkliche Skandal aber ist, dass die Schändung der Leichenteile durch deutsche Soldaten in Afghanistan aus dem gleichen Stoff  gemacht sind und auf dem gleichen Nährboden gewachsen, wie die Symptome der Barbarei, die hundertfach unkommentiert täglich in Deutschland passieren. Ereignisse, die die Realität bilden und welche keine Ausnahmen darstellen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wann kippt unser Klima?]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/10/06/wann-kippt-unser-klima/</link>
<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 08:54:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die aktuelle Ausgabe des Massenmediums Hörzu (!) Nr. 41 (6.10.2006) titelt: »Die 5 größten Gefah]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Ausgabe des Massenmediums Hörzu (!) Nr. 41 (6.10.2006) titelt: »Die 5 größten Gefahren für den Globus. Wann kippt unser Klima?«. Und in der darunter angeordneten Themenspalte: »Côte d'Azur. Kulinarische Geheimtipps für Frankreichs Traumküste«, daneben: »Aktienkauf. Warum der Einstieg jetzt wieder lohnt und welche Strategie die beste ist«. Müsste nicht eigenlich die Welt stehenbleiben in dem Moment, wo sie erkannt hat, dass ihre Zeit abgelaufen ist? Darf ein Fest ungehemmt fortgesetzt werden, nachdem bekannt wurde, dass der Gastgeber soeben erschossen worden ist? Angesichts der total gewordenen Virtualisierung aller Lebensverhältnisse verwundert es nicht, dass man selbst mit dem real existierenden Weltuntergang noch versucht, Umsatz zu generieren. Al Gore freut sich im Hörzu-Interview aus Anlass des Kinostarts seines Klima-Dokumentarfilmes »Eine unbequeme Wahrheit« über die Massenwirksamkeit seines Werkes, welche sich des gegenwärtigen Booms der Infotainment-Sparte verdankt. Vergessen die Warnung, dass der Kapitalismus die Fähigkeit hat, alles zu assimilieren, d.h. noch den Weltuntergang als Showelement seiner eigenen Unterhaltungsindustrie zu verkaufen. Glauben wir an den Klimawandel und seine Folgen? – Wir glauben an ihn als Teil einer Show. Ein virtuelles Feuerwerk, eine belebende Achterbahnfahrt. Und wir sagen: Ja, es gibt einen »Tag danach«, da ja der Übervater – das Kapital wohlgemerkt – alle Geschicke huldreich und mit unfehlbarer Hand verwaltet. Wir sind aller Verantwortung enthoben, ja, wir werden bestraft, wenn wir erst damit beginnen, wieder Verantwortung zu übernehmen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[...]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/09/29/28/</link>
<pubDate>Fri, 29 Sep 2006 09:51:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Du hast gelebt, mein Freund. Wäre es nur möglich, dass du allen Menschen um die Beine gegangen wä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast gelebt, mein Freund. Wäre es nur möglich, dass du allen Menschen um die Beine gegangen wärst und sie verzaubert hättest mit deinem großen Vertrauen und deiner eleganten Schönheit. Jeder wüsste dann, von wem hier die Rede ist.<br />
Ich habe dich allein im Garten begraben dürfen. Genug Zeit, um den schwarzen Teich der Trauer anzurühren und um Abschied zu nehmen. Eben dies habe ich von dir gelernt und danke dir dafür.<br />
Angehörige werden in einer steifen Zeremonie beerdigt. Die Trauer wird kanalisiert, gemildert, verwaschen im gesellschaftlichen Ritual. Ablenkung durch Etikette.<br />
Ich habe dich allein im Garten begraben dürfen. Tiefer als 80 Zentimeter, um die deutsche Vorschrift nicht einzuhalten.<br />
Wir waren verwandt. Meine Fantasie konnte sich ein gemeinsames Leben vorstellen, wie du es dir gewünscht hättest: Jagdgefährten in einem weiten Land. Ich bin alle Wege mit dir gegangen, hatte die Sprache abgelegt. Wir waren verbrüdert in einem geschichtslosen Fluss endloser Abenteuer – bis zum gleichzeitigen Tod. Eine Lebensfeier.<br />
Wir werden uns im Traum begegnen.<br />
Du bist jung gestorben. Wie du ist in der gleichen Nacht und auf derselben Straße innerhalb einer 30er Zone ein halbwüchsiger Igel überfahren worden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kaena: Transhumanismus im Kino]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/09/19/kaena-transhumanismus-im-kino-2/</link>
<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 16:25:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Macher: Chris Delaporte, Pascal Pinon / 2003
Die Geschichte entfaltet sich klassisch: Kaena, ein wei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Macher: Chris Delaporte, Pascal Pinon / 2003</em></p>
<p align="left">Die Geschichte entfaltet sich klassisch: Kaena, ein weiblicher Luke Skywalker,   emanzipiert sich von der Beschränktheit ihrer Herkunft, einem die Götter fürchtenden Volk   von Sammlern. Sie ist das chaotisch-individualistische Element,  das dem Kollektiv und seiner sterbenden Welt einen weiteren Denkhoritont  eröffnet und einen neuen Lebensraum erschließt.</p>
<p align="center"><img src="http://www.freies-gestalten.de/_bilder/kaena.jpg" border="0" /><br />
Werbeposter für den Film Kaena in Paris</p>
<p align="left">Die Heldin betet zu einer göttlichen Macht, der sie sich bewußt ist  und die sich ihr in Visionen mitteilt. Dabei handelt es sich um eine Super-Technologie  in Gestalt einer »Blauen Sonne«. Sie ist das über den Tod hinaus funktionierende –  ich sollte sagen: denkende kollektive Gedächtnis eines untergegangenen Kollektivs.</p>
<p>Die früh aufgeklärten, das Schöne liebenden Franzosen bewältigen exemplarisch  die Gratwanderung zwischen destruktiver Ungläubigkeit in Folge restlosen Aufgeklärtseins  und dem menschlichen Bedürfnis nach Sinn und Spiritualität. Dem Film liegt unzweifelhaft  die relativ junge Philosphie des Transhumanismus  (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transhumanismus" title="Begriff Transhumanismus bei Wikipedia">de.wikipedia.org/wiki/Transhumanismus</a>)  zugrunde.</p>
<p>Zitat 1:</p>
<blockquote><p>»Transhumanismus ist eine Philosophie und Bewegung, welche Veränderungen der  menschlichen Spezies durch Technologie befürwortet oder philosophisch überdenkt  im Hinblick auf mögliche Verbesserung der menschlichen Existenz. Der Name leitet  sich ab lat. "trans" (jenseits von) und "humanum" (Mensch) und verweist auf das  Bestreben, die Grenzen menschlicher Möglichkeiten und Bedingungen zu verändern  und zu erweitern.«</p></blockquote>
<p>Zitat 2:</p>
<blockquote><p>»Die moderne Definition des Transhumanismus geht [...] auf Dr.  Max More zurück: Transhumanismus ist eine Kategorie von Anschauungen,  die uns in Richtung eines posthumanen Zustands führen. Transhumanismus  teilt viele Aspekte mit dem Humanismus, einschließlich eines Respekts  vor Vernunft und Wissenschaft, einer Verpflichtung zum Fortschritt  und der Anerkennung des Wertes des menschlichen (oder transhumanen)  Bestehens in diesem Leben. [...] Transhumanismus unterscheidet sich  vom Humanismus im Erkennen und Antizipieren der radikalen Änderungen  in Natur und Möglichkeiten unseres Lebens durch verschiedenste  wissenschaftliche und technologische Disziplinen [...].«</p></blockquote>
<p>Quelle: Wikipedia<em><br />
</em></p>
<p>Der Transhumanismus ist die hoffnungsvolle – berauschte, naive – Utopie,  die das Digitale und das Analoge, das Anorganische mit dem Organischen verbindet.  Die »Flucht nach vorn« angesichts einer sich in ihrer Orientierungslosigkeit  und Widersprüchlichkeit überschlagenden Lebenswelt. Für namhafte moderne  Künster und Philosophen (H.R. Giger, Baudrillard) dürfte dieser Versuch  als die nächste Stufe einer fortwährenden Pervertierung natürlicher  Lebensverhältnisse aufgefasst werden. Als die Auswüchse einer verirrten Menschheit.  Der Transhumanismus glättet die Krise des modernen Menschen, transportiert ihn in  eine posthumanistische Zukunft, in welcher der Cyborg oder bereits der kollektive  körperlose Geist zum Führer und Beschützer geworden ist.</p>
<p>Der Film Kaena ist jedoch noch weit entfernt von einer Problematisierung dieser  tiefschürfenden Bedeutungsdimension. Es ist ein Film für Kinder, eine intelligente,  fantasievolle und überaus positive Fiktion, die aufgrund ihrer Neuartigkeit mehr  fasziniert, als kitschig zu wirken. Er zeigt die wunderbare Verwandlung einer  sterbenden Welt in ein blühendes Land des Neubeginns. Eine Verwandlung, die quasi  auf Knopfdruck einsetzt und die motivierende Botschaft vermittelt: Es könnte doch so  einfach sein!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bemused reflection on rejection]]></title>
<link>http://surribee.wordpress.com/?p=20</link>
<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 20:13:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>surribee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Although the sun is shining and springtime&#8217;s in the air, I feel a bit gloomy today. and I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif;">Although the sun is shining and springtime's in the air, I feel a bit gloomy today. and I'm thinking about rejection. Emo-alarm? No, probably just my hangover.<br />
Friends are getting married, friends are breaking up. Someone gets brushed off. Maybe just because someone else doesn't know what they're dealing with and gets frightened. Sometimes one gets rejected, when there's actually nothing to reject. That can be hilarious and usually ends in relief. Happened to me, honestly. Best rejection ever, no kidding. Probably the beginning of a beautiful friendship. Yeah, why not. It is very brave to reject someone with honesty, clarity and empathy. And very rare. The worst rejection of my life so far happened a year ago, and I guess I'm as over it as I'll ever be, which is alright. Makes all the others pale in comparison, and that is strangely comforting. Should be pretty hard to really, really hurt me nowadays. Luckily, or maybe naively, I don't feel jaded at all, because my faith (and that's a big word, I know) in human relationships seems to be based on a fundamental distrust of human nature and behaviour. Paradoxically, this makes trusting others very easy. And probably also forgiving, even forgiving yourself. I misjudge. You misjudge. Might as well accept that's the rule.<br />
Makes you appreciate the rare exceptions even more. And the beauty of fleeting moments of understanding. It's a strange and bitter fruit, rejection. And we've all eaten our fair share of it, I guess. Boyfriend gets rejected by girlfriend or vice versa, hopeful admirer gets rejected by already admiration-overdosed admiree, love of live leaves leeched-out heartbroken wreck behind. Job seeker is denied the chance to prove himself, all the offers one makes are deemed unworthy. And these are only the most obvious examples, the ones you cannot help but see happening. And then there are the myriads of tiny, almost unnoticable pinpricks people suffer every day, all around you. You wonder what makes people fend off advances that you would welcome, advances that by any logic they should welcome, too. But that knife cuts both ways. Of course you've done your share of rejecting yourself, and you begin to wonder: Was I always fair and honest? Did I let my cowardice rule? Did I give the people I didn't want in my life the chance to notice this and take a dignified leave? Yes, basically, did I at least let them take their dignity with them? Maybe, probably not as often as I should have. So that's Karma for you, I guess.<br />
Rejection hurts, but it doesn't kill. Definitely not. What can kill is the shame you feel when you realize that you were wrong about something and somebody. And nobody told you. Well, but at least at some point you find out. And ideally, you've learned something from it. I'm just not sure, what, exactly. That you should hold back until the other gives you the all-clear-get-go? That you should never assume someone feels the same as you?That you should plow on regardless? Trust your instincts? Hope that <em>a posteriori</em> will turn into <em>a priori</em> someday? That there's nothing you can do about other people's feelings? Aaah, the joy of truisms. Maybe there's nothing to learn, except to take it in stride. And go drinking with friends you love, who in all probability love you back.<br />
At least they damn well should. </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Perspektivenlosigkeit: Analyse, Empfehlungen]]></title>
<link>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/09/02/perspektivenlosigkeit-analyse-empfehlungen/</link>
<pubDate>Sat, 02 Sep 2006 09:14:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Torsten Mayer</dc:creator>
<guid>http://torstenmayer.wordpress.com/2006/09/02/perspektivenlosigkeit-analyse-empfehlungen/</guid>
<description><![CDATA[Zitat: »In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Drogen und AI]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: »In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Drogen und AIDS zusammen.« Quelle: Infobroschüre der Initiative Freunde für's Leben, <a href="http://www.frnd.de/">www.frnd.de</a>.</p>
<p>Angeblich sollen in Deutschland täglich 8 Jugendliche und junge Erwachsene durch Suizid umkommen. Eine häufig genannte Begründung: Perspektivenlosigkeit. Was heißt das? - Mangelt  es an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen allein? Nein. Wer keinen Ausbildungsplatz hat, muss  deswegen noch keine negative Lebensbilanz ziehen, die ihn in den Freitod treibt. Er kann  seinem Leben auf andere Weise Sinn verleihen, etwa durch freiwilliges Engagement, durch  Kunstschaffen, durch Sport, durch jegliche kontinuierliche und auf Entwicklung  ausgerichtete Tätigkeit. Die Ursachen für Perspektivenlosigkeit sind vielfältig.</p>
<p><strong>Suche nach Ursachen: Schwerpunkt Popkultur</strong><br />
Die Popkultur mit  ihren Stars, Marken und Trends ist ein wesentlicher Bestandteil der Welt des Teenagers. Die Ideale lauten: Reich, schön, sexy, erfolgreich: Die Trauben für gesellschaftlichen Wert  in der Popkultur hängen hoch - letzten Endes unerreichbar hoch für Normalsterbliche, weshalb es auch  tausende junger Menschen gibt, die sich mit der Rolle des jubelnden Fans zufrieden geben  können, weil sie dies zumindest in die Nähe der irrealisierten Übermenschen, der Idole,  bringt. Sie erfahren eine Aufwertung dadurch, dass sie bei einem Konzert, einer Gala, einem  Festival einen Platz in den vorderen Reihen erkämpfen konnten. Eine solche  Selbstwertbestimmung leidet besonders unter der Tristesse des »grauen Alltag«. Die  eigentlich wichtige Realität ist eine Scheinwelt, eine mediale professionelle Inszenierung,  eine kostenintensive Illusion, die von unzähligen Firmen, die davon existieren müssen bzw.  in hohem Maße profitieren, produziert wird. Die Forderung, die das Leben in der  postmodernen Gesellschaftsordnung an den jungen Menschen stellt, lautet: entlarve die  Illusion. Er muss seinen Selbstwert von dem Katzengold der Popindustrie abkoppeln - nicht  vollständig zwar, aber zu einem gewissen Teil. Was bedeutet das? Zur Bewältigung der  spezifischen Lebenskrisen in der Pubertät und Adoleszens, sind Reifungsprozesse nötig.</p>
<p align="center"><img src="http://www.photocase.com/upload/02/m1gfs8zz/photocase312538813.jpg" alt="Kind in Raum mit Seifenblasen" height="254" width="340" /><br />
Quelle: www.photocase.com</p>
<p>Auf die erfolgreiche Abnabelung von den Eltern muss die erfolgreiche Abnabelung von den  verheißungsvollen, angenehmen Illusionen der Popwelt folgen. Abnabelung heißt nicht  Entsagung. Der Mensch trennt sich schließlich auch nicht von seinen Eltern. Aber er erkennt  sich in Relation zu ihnen als selbstständig handelnde und entscheidende Person.<br />
Die Forderung lautet, die Inszenierungen der Popindustrie zu durchschauen, aber dennoch in  der Lage zu bleiben, sie zu genießen. Die rücksichtslos entzauberte  Lebensweise mündet in der Regel in Zynismus, welcher keine geeignete Basis für soziale  Integration und Lebensglück ist.</p>
<p><strong><span>Praktische Ableitung und Empfehlungen für junge Menschen</span></strong><br />
Schaut hinter die Kulissen der  Pop-Inszenierungen. Überall wird nur mit Wasser gekocht. Hinter dem schönen Schein stecken  unzählige Firmen, stecken Arbeiter und Angestellte, die ihren Lebensunterhalt damit  verdienen. Die Unterhaltungsindustrie erschafft eine professionelle Illusion, die man mit  einem Augenzwinkern anschauen sollte, ohne sie zu verwerfen, also sie für »Spinnerei« zu  erklären. Einerseits sind die Stars auch nur Menschen, aber verdammt clevere, interessante,  schöne und fleißige. Ihnen nachzueifern ist also keine schlechte Idee. Die Realität ist zur  Hälfte bunt und schillernd und zur Hälfte besteht sie aus Beton, einfachen Menschen und  Hundekot auf dem Gehsteig. Macht keinen Gegensatz daraus, sondern lernt, dass dies alles in  ein und derselben Welt passiert. Die Realität ist nur halb real und sie lässt sich verzaubern. Jeder kann es, nicht nur das Fernsehen.</p>
<p align="center"><img src="http://www.photocase.com/upload/06/qjqil5h1/photocase297568983.jpg" alt="Mädchen mit Schirm" height="255" width="340" /><br />
Graue Realtiät, Foto-Geschichte, mediale Inszenierung?<br />
Quelle: www.photocase.com</p>
<p align="left">Lasst euch nicht einschüchtern: Die Inszenierung der Popwelt ist sehr stark. Fast scheint  der Graben, den die Kultur in ihrer Gier nach dem Schönen und Angenehmen zwischen der  »grauen Realität« und »Welt der Stars«, hat entstehen lassen, unüberwindlich zu sein. Aber es  liegt ganz bei euch, an dieser Stelle gar keinen Graben zu sehen. Lasst euch nicht  einschüchtern von den Autoritäten der Werbung: Was du kaufst oder nicht kaufst ist und  bleibt deine Entscheidung.  Werbung, Stars, Marken – das alles ist nur ein Spiel. Du musst es nicht spielen oder kannst die Regeln verändern. Du kannst dir andere Spiele daneben stellen, die ebenso viel Spaß machen. Davon gibt es unzählige.<br />
Lasst euch nicht einschüchtern heißt: vertraut darauf, dass ihr ebenso weit kommen könnt,  wie der coolste Typ oder das heißteste Mädchen der Schule. Es gibt keinen Sonderweg  dorthin, der nicht über Selbstvertrauen und harte Arbeit führt. Wer aber erkannt hat, dass  es nur eines inneren Entschlusses bedarf und keiner besonderen genetischen Veranlagung, um  an die Früchte ganz oben am Baum zu kommen, der hat bereits die Kraft gefunden, die er oder  sie dazu braucht.</p>
]]></content:encoded>
</item>

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