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	<title>lebenshilfe &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/lebenshilfe/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "lebenshilfe"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 04:05:02 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[4 von 5 Jugendlichen sind religiös]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2900</link>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 22:11:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bertelsmann-Studie: die Jugendlichen auf unserer Welt sind viel religiöser, als ihr Ruf. Nur in Eur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/religion-rickydavid-on-holiday-flickr.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2912" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/religion-rickydavid-on-holiday-flickr.jpg?w=68" alt="" width="68" height="96" align="left" /></a>Bertelsmann-Studie: die Jugendlichen auf unserer Welt sind viel religiöser, als ihr Ruf. Nur in Europa schwindet der Glaube. <strong>85% der jungen Erwachsenen seien religiös und fast die Hälfte sogar "hochreligiös"</strong>. Nur 13% hätten mit Gott und Glauben nichts im Sinn. <strong><a href="http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2008_29_07_01.htm">&#62; mehr</a></strong>.</p>
<p>Lesen Sie auch: &#62; <a title="Urknall und Schöpfung - Spurensuche im Kosmos" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/07/21/urknall-und-schopfung-spurensuche-im-kosmos/">Urknall und Schöpfung - Spurensuche im Kosmos</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unzufriedenheit]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2820</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 08:41:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>lehrfundament</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2820</guid>
<description><![CDATA[Veränderung kommt nur, wenn wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Das ist eine wichtig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/unzufrieden.jpg"></a><a href="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/unzufrieden.jpg"></a><a href="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/unzufrieden.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2870" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/unzufrieden.jpg?w=72" alt="" width="97" height="118" align="left" /></a>Veränderung kommt nur, wenn wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Das ist eine wichtige Erkenntnis, wenn wir lernen und weiterkommen <em>wollen</em>. Die zweite wichtige Erkenntnis ist, dass nichts sich von selbst verändert. Alles, was sich ändert ist auf jemanden zurückzuführen, der mit einem Zustand unzufrieden war, sich ein Herz gefasst hat und etwas verändert hat. Mit Buber gesprochen: “der archimedische Punkt, von wo aus ich an meinem Orte die Welt bewegen kann, ist die Wandlung meiner selbst”<sup><a id="noted-199-1" title="der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre, Gerlingen 1994, Klappentext" href="blank"><span style="color:#954546;">[1]</span></a></sup> <!--more-->Wenn ich Veränderung herbei<em>wünsche</em>, muss ich nach Kräften bemüht sein, sie herbeizuführen und kann mich nicht in einen Wartezustand versetzen und abwarten, bis die Situation sich von selbst ändert, Erweckung kommt, die Konjunktur aufschwingt usw. Die Kraft zur Veränderung kommt wiederum aus Unzufriedenheit, diese ist der Motor aller Entwicklung. Wer mit allem zufrieden ist, wird nichts ändern und keine Spuren hinterlassen.<br />
Unzufriedenheit wird oft als etwas allzu Negatives angesehen, was sie zweifellos auch ist, wenn sie nicht durch Dankbarkeit ausbalanciert wird, denn dann schlägt sich sich oft nur in meckern nieder. Sieht man aber Unzufriedenheit als Motor der Veränderung (lies: Verbesserung), dann wird es auf einmal wünschenswert unzufrieden zu werden.</p>
<p>Unzufriedenheit kommt daher - und kann so <em>hergestellt</em> werden - dass die Denk- und Lebensweise, die wir haben auf einmal nicht mehr schlüssig ist. Es fällt etwas auf, etwas wird uns blitzartig klar und wir fühlen uns nicht mehr “wohl in unserer Haut”. Das Singleleben, das man eine zeitlang genossen hat wird unangenehm. Die Theologie, die man seit Jahren vertreten hat, bekommt Risse, scheint im Lichte einer neuen Erkenntnis Gottes keinen Sinn mehr zu ergeben. Es kommt zu einem Widerspruch in Leben und Denken. Der Mechanismus ist immer derselbe: etwas alltägliches, was man als Gegebenheit bisher hingenommen und nie hinterfragt hat, wird unannehmbar. Diese Unannehmbarkeit macht sich zuerst in Unzufriedenheit bemerkbar.<br />
Man kann mit dieser Unzufriedenheit verschieden umgehen:<br />
1) man kann den Widerspruch als “Zufall”, “Messfehler”, “höhere Gewalt” deklarieren und sich so darum herumdrücken, ihn “erklären” zu müssen: Zufälle müssen nicht erklärt werden, weil sie die Lebens- und Denkordnung nicht gefährden.<br />
2) man kann sich den Widersprüchen durch Realitätsflucht entziehen.<br />
3) man kann die Widersprüche “erklären” (=harmonisieren). Das ist es, was ich als lernen bezeichne. Ich gehe davon aus, dass man nicht mit dauerhaft mit Widersprüchen leben kann. Jedes System, egal ob theologisch, oder einfach nur unser Denken, ist auf Harmonie ausgerichtet. Man will, dass die “Dinge stimmen” und kann mit logischen Brüchen nicht auskommen. Alle wichtigen menschlichen Fragen sind letztlich Fragen der Art: “wie kann es sein dass, …. wenn….?”. “Wenn du mich liebst, wie kannst du vergessen haben, mich von Bahnhof abzuholen?”. “Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, wieso gibt es dann das Leid in der Welt?” - Zwei Dinge passen (augenscheinlich) nicht zueinander und wir erklären (=harmonisieren) den Widerspruch und haben auf dem Weg etwas Neues gelernt.<br />
Als Newton die Gravitation “entdeckte” war das unscheinbare auslösende Moment ein herunterfallender Apfel (zumindest will es so die Legende). Es war der zigmilliardenste Apfel, der vom Stamm gefallen war, aber der erste, der dazu anregte, sich Gedanken darüber zu machen, <em>warum</em> er <em>fällt</em>. Die meisten Menschen machen sich darüber keine Gedanken; fallende Äpfel sind Teil ihres Alltags über den sie sich keine Gedanken machen. Dass es Newton auf einmal <em>un</em>wahrscheinlich erschien, dass so etwas passiert regte ihn dazu an sich so lange Gedanken zu machen bis er das Prinzip dahinter erklären konnte. Er war unzufrieden mit der landläufigen Erklärung “ist halt so”.<br />
Ich trete seit je für mehr konstruktive Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben ein. Die Uhr geht nicht mehr wenn die Unruh kaputt ist - Entwicklung gibt es nicht wenn Unzufriedenheit fehlt. Also lasst uns dankbar sein für das, was wir haben, aber lasst uns auch die Unzufriedenheit zulassen, die uns vorantreibt!</p>
<div class="alt">Linknotes:</div>
<ol>
<li><a href="blank"></a>Martin Buber: der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre, Gerlingen 1994, Klappentext <a href="http://theolounge.wordpress.com/wp-admin/#noted-199-1"><strong><span style="color:#954546;">↩</span></strong></a></li>
</ol>
<div><a href="http://www.jfrs.de/storch/blog/wordpress/2006/09/18/unzufriedenheit">[Originalpost]</a></div>
<div style="text-align:right;"><span style="color:#808080;">Bild: © Kristina Schumacher &#124; <a href="http://www.pixelio.de/index.php">pixelio.de</a></span></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ausgesetzt wegen drei Euro!]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2806</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 07:44:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>andy55</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2806</guid>
<description><![CDATA[Gewusst haben wir es ja schon immer: So genannte „Kaffeefahrten“ sind nicht ohne! Sie werden zwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/fragenus-pixelio.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2807" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/fragenus-pixelio.jpg?w=97" alt="" width="97" height="96" /></a>Gewusst haben wir es ja schon immer: So genannte „Kaffeefahrten“ sind nicht ohne! Sie werden zwar supergünstig angeboten und manch älterer Mitbürger freut sich auf einen schönen Ausflugstag mit dem Bus und denkt: ‚Kaufen muss ich ja dann nichts’. Freilich kam manch einer auch schon zurück, mit zwei dicken Betten unterm Arm – die er allerdings gar nicht benötigte…</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><!--more--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><strong>Drei Euro!</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">Jetzt gab es ein erneutes <strong><a href="http://www.vol.at/news/tp:vol:fundgrube/artikel/rentner-auf-autobahn-ausgesetzt/cn/news-20080717-03213372">Bubenstück</a></strong> in dieser Branche. Rentner Rainer H. aus Dresden bekam zum Geburtstag eine Glückwunschkarte, zusammen mit einer Einladung zu einer kostenlosen (!) Shoppingfahrt nach Berlin. Im Luxus-Bus. Und der Rentner freute sich, kann er sich sonst doch solche Fahrten nicht leisten, dazu reicht seine Rente nicht aus.</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">An einer Autobahnraststätte hielt der Busfahrer. Als die Fahrgäste wieder einsteigen wollten, verlangte der Fahrer von jedem Fahrgast drei Euro „Buchungs- und Versicherungsgebühr“. Auch von Herrn H. Aber der hatte kein Geld dabei und bestand darauf, dass diese Fahrt ja kostenlos sein solle. Was ihm vorderhand das Wiedereinsteigen in den Bus ermöglichte.</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><strong>Ausgesetzt</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/rockon-pixelio.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2808" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/rockon-pixelio.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a>Aber nur für einige Kilometer. Denn da fuhr der Bus kurzerhand von der Autobahn ab, hielt an und der Fahrer forderte den Nichtzahler zum Aussteigen auf!</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">Einfach auf der Autobahn ausgesetzt und zurückgelassen! Der Rentner ging dann immer die A13 entlang. Zwölf Kilometer - bis ihn die Polizei auffischte und mit zum Revier nahm. Von dort aus wurde er dann wieder nach Hause gebracht.</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">Ausgesetzt wegen drei Euro – auch das ist modernes Leben in Deutschland. Versprechen, die nicht eingehalten werden. Verkäufertricks, die sozial Schwache treffen. Manipulationen von Erwartungen. Alles, um letztendlich wieder Gewinne zu machen. Auf Kosten derer, die ganz unten leben.</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><strong>Unbequem</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">Das wäre ja sowieso mal eine Überlegung wert: Wir entsorgen als Gesellschaft, was uns unbequem erscheint:</p>
<p style="background:white;text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">-          Rentner auf der Autobahnraststätte „vergessen“</p>
<p style="background:white;text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">-          Nörgelnde Kleinkinder am Flughafen abstellen</p>
<p style="background:white;text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">-          Unangepasste Ausländer an die Landesgrenze fahren</p>
<p style="background:white;text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">-          Stressige Hunde im Park am Baum anbinden</p>
<p style="background:white;text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">-          Behinderte im Pflegeheim unterbringen</p>
<p style="background:white;text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">-          Nervige Jugendliche im Erziehungscamp anmelden</p>
<p style="background:white;text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">-          Unbequeme Ehegatten auf der Urlaubsinsel zurücklassen</p>
<p style="background:white;text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">-          usw.</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">Es gibt eine alte Kontrukteurs-Regel:</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><em>„Wenn ein Teil nicht funktioniert, dann lass es weg. </em></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><em>Dann geht das System wieder…“.</em></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">So kann man auch eine Gesellschaft von Problemen entflechten. Kann – muss aber nicht. Denn es gäbe ja auch noch Alternativen…</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><strong>Hingesetzt</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">Der - den meisten bekannte - Wanderprediger Jesus geriet einmal in so eine Situation. In allem Trubel um seine Person, seine Reden, seine ärztlichen Hilfeleistungen kamen zudem auch noch Frauen mit ihren Kindern, damit er sie segnen möge. Seine engsten Mitarbeiter fühlten sich überfordert und wiesen die Kleinen mit ihren Müttern ziemlich barsch ab. Sie wollten dieses (legitime) Ansinnen abweisen, sozusagen auch die Kinder „aussetzen“. Sie störten nur und hatten keine Lobby, stellten nur ein Problem dar.</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">Aber Jesus hielt nichts vom <strong>Aussetzen</strong>. Dafür mehr vom <strong>Hinsetzen</strong>. Mit den Kleinen. Er nahm sie auf den Arm, schmuste mit ihnen eine Runde. Im Text heisst es:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><em><strong>Da rief Jesus die Kinder zu sich und sagte zu den Jüngern: "Lasst die Kinder doch zu mir kommen. Hindert sie nicht daran! Denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Lukas 18,16)</strong></em></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">Zeit nehmen und Interesse an den Benachteiligten – das sind die Schlüsselworte, die Jesus meisterhaft beherrschte und umsetzte.</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">Was hindert unsere Gesellschaft, was hindert mich eigentlich selbst, diese Denkweise im heutigen Alltag auch umzusetzen? Also nicht die Probleme <strong>aussetzen</strong>, sondern <strong>hinsetzen</strong> und dabei Jesu Ideen <strong>umsetzen</strong> – das wäre doch was!</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><a href="http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/?p=148"><strong><br />
</strong></a>
</p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><a href="http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/?p=148"><strong>Originalpost hier</strong></a></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;">
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><em>Fotos: </em></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><em>fragenus/pixelio.de</em></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white;margin:0;"><em>rockon/pixelio.de</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Einmaleins des christlichen Hausmannes]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2784</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 09:57:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2784</guid>
<description><![CDATA[Die Zeiten haben sich gottlob geändert. Vor der Emanzipationsbewegung der Frauen musste der Mann je]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH9-7mmdeCI/AAAAAAAAB0w/gnUCxLekkp4/s1600-h/hausfrau.jpg" target="_blank"><img style="float:left;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH9-7mmdeCI/AAAAAAAAB0w/gnUCxLekkp4/s320/hausfrau.jpg" border="0" alt="" width="93" height="178" /></a><strong>Die Zeiten haben sich gottlob geändert.</strong> Vor der Emanzipationsbewegung der Frauen musste der Mann jeden Tag schuften gehen, um die Familie zu ernähren, während die Frau hübsch daheim blieb, kochte, mit den Kindern Spaß hatte und sich den ganzen Tag die Fingernägel lackierte.</p>
<p><strong>Der Hausfrau wurde empfohlen, den Ehemann ab und zu mit etwas Neuem zu überraschen, wenn er müde und abgespannt von der Maloche kam:</strong> Ein fettes Steak, ein raffiniertes durchsichtiges Negligé zur Begrüßung an der Tür. Oder ein romantisches Diner bei Kerzenschein während die Schmusemusik im Hintergrund spielt.<!--more--></p>
<blockquote><p><strong>Aber nun hat sich selbst bei uns Christen das Rollenbild schon geändert.</strong></p></blockquote>
<p>Der Mann darf nicht nur bei der Entbindung seiner Kinder zuschauen, sondern sogar tatkräftig mithelfen, Schwangerschaftskurse besuchen mit allem PiPaPo, die Babys wickeln und, und... zuhause bleiben, während die Gemahlin das Geld heranschafft!</p>
<blockquote><p><strong>Welch ein Fortschritt.</strong></p></blockquote>
<p>Nun hat der Mann allerdings noch wenig Erfahrung auf dem Gebiet der Überraschungen für seine Holde sammeln können, da die Rolle des Hausmanns einfach noch nicht Jahrhunderte lang erprobt ist. Ein christlicher Mann kann und sollte sich nicht den ganzen Tag die Fingernägel lackieren. Hier ist guter Rat teuer und deshalb gibt Don Ralfo als erfahrener Hausmann den Ahnungslosen Kollegen mal ein paar Tips.</p>
<p><a href="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH9xf9WwGfI/AAAAAAAAB0A/YUAAfq_Lp_s/s1600-h/haaschnitt2.jpg" target="_blank"><img style="float:left;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH9xf9WwGfI/AAAAAAAAB0A/YUAAfq_Lp_s/s200/haaschnitt2.jpg" border="0" alt="" /></a><strong>1. So ein Haarschnitt geht auf gar keinen Fall!</strong><br />
Und dann noch völlig unrasiert. Die Ehefrau hasst lange Hippiehaare und kratzende Bartstoppeln wie die Pest. Da hilft das dämliche Grinsen auch nicht drüber hinweg.<br />
Mein Tipp: Einmal im Monat zum Frisör und die Frau mit einem akkuraten Kurzhaarschnitt überraschen. Das kommt immer gut an.<a href="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH-BS42yJHI/AAAAAAAAB04/YLqa1Pwv8iY/s1600-h/haaschnitt.jpg" target="_blank"><img style="float:right;cursor:pointer;margin:0 0 10px 10px;" src="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH-BS42yJHI/AAAAAAAAB04/YLqa1Pwv8iY/s200/haaschnitt.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Welche Frau möchte solch einem fröhlichen und gutaussehendem Mann nicht gerne beim Nachhausekommen an der Tür begegnen?</p>
<p><strong>2. Im durchsichtigen Negligé kann der Mann nicht die Tür öffnen, das wäre peinlich!</strong><br />
Aber wie wäre es mal ab und zu mit einem neuen Hut?<br />
Das betont die Männlichkeit, wirkt cool und attraktiv für die Frau und führt garantiert zu einem romantischen und wilden Abend zu zweit. (Den Kindern gibt man halt rechtzeitig ein leichtes Schlafmittel)<br />
<a href="http://bp1.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH90bP34xSI/AAAAAAAAB0Q/g-Jy8WDn1_w/s1600-h/danmark+010.jpg" target="_blank"><img style="float:left;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp1.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH90bP34xSI/AAAAAAAAB0Q/g-Jy8WDn1_w/s200/danmark+010.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<strong>3. Nicht zu vergessen ist die Wichtigkeit von immer frischen Schnittblumen in der Vase!</strong><br />
Manche Dinge ändern sich halt nie. ;-) Was die Affinität von Frauen und Blumen angeht kann selbst die nachhaltigste Frauenbefreiungsbewegung nichts ausrichten.<br />
Da werden sie einfach schwach, selbst wenn der harte Job noch so sehr fordert. Deshalb: Nicht nur lecker kochen, sondern niemals die Blumen auf dem Tisch vergessen. Ein kleines Kärtchen mit einem Gedicht dazu ist auch nie verkehrt.<a href="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH92Z2vS-aI/AAAAAAAAB0g/vD8C6YZafQ4/s1600-h/danmark+005.jpg" target="_blank"><img style="float:right;cursor:pointer;margin:0 0 10px 10px;" src="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH92Z2vS-aI/AAAAAAAAB0g/vD8C6YZafQ4/s200/danmark+005.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p><strong>4. Niemals den Hochzeitstag vergessen!</strong><br />
Das ist das große Muss schlechthin. Alles Andere darfst Du vergessen, aber niemals den Hochzeitstag, den ersten Kuss und das genaue Datum wann ihr das erste Mal... ähäm, räusper - na Du weißt schon.<br />
Es kommt dabei auch nicht auf die Größe des Geschenkes an, sondern auf Originalität und Glaubhaftigkeit Deiner Komplimente auf der beiliegenden Karte.<br />
Dies hier ist ein gutes Beispiel für ein gelungenes Geschenk zum XXten Hochzeitstag. (Natürlich werden die Anzahl der Gemeinsamen Jahre diskret verschwiegen)<br />
<a href="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH94D7ysoSI/AAAAAAAAB0o/ybyZ7WpYm8g/s1600-h/danmark+002.jpg" target="_blank"><img style="float:left;width:266px;cursor:pointer;height:269px;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH94D7ysoSI/AAAAAAAAB0o/ybyZ7WpYm8g/s320/danmark+002.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>So liebe Männer, nun soll es für heute reichen, meine Frau kommt gleich nach Hause und ich muss noch kochen, bügeln, putzen und nach den Kleinen sehen. Und schließlich will ich ja schick aussehen, wenn sie da ist...<br />
Euer Lebenshelfer (Lebensretter?)</p>
<p><em><strong>Don Ralfo</strong></em></p>
<p>Titelfoto: Flickr.com (Marco De Stabile) Andere Fotos: Ralf Förthmann</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p><span style="color:#ff6600;"><a title="graffity-black2.jpg" href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.jpg"></a><a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.thumbnail.jpg" alt="graffity-black2.jpg" align="left" /></a><strong>Haben Sie eine Homepage ?<br />
Hier ist unser <a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><span style="color:#ff6600;">&#62;Logo</span><span style="color:#ff6600;"> </span></a>!</strong></span></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong><br />
</span></p>
<p><span style="color:#3366ff;"><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/grossearthklein.thumbnail.jpg" alt="grossearthklein.jpg" align="left" /></a>Sagen Sie weiter,<br />
was gut ist:<br />
mit einer <br />
<strong><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><span style="color:#3366ff;">&#62;Grusskarte</span></a>.</strong></span></p>
<p> </p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einmaleins des christlichen Hausmannes]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/?p=103</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 08:45:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://donralfo.wordpress.com/?p=103</guid>
<description><![CDATA[Die Zeiten haben sich gottlob geändert. Vor der Emanzipationsbewegung der Frauen musste der Mann je]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH9-7mmdeCI/AAAAAAAAB0w/gnUCxLekkp4/s1600-h/hausfrau.jpg"><img style="float:left;cursor:pointer;width:122px;height:209px;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH9-7mmdeCI/AAAAAAAAB0w/gnUCxLekkp4/s320/hausfrau.jpg" border="0" alt="" /></a><strong>Die Zeiten haben sich gottlob geändert.</strong> Vor der Emanzipationsbewegung der Frauen musste der Mann jeden Tag schuften gehen, um die Familie zu ernähren, während die Frau hübsch daheim blieb, kochte, mit den Kindern Spaß hatte und sich den ganzen Tag die Fingernägel lackierte.</p>
<p><strong> Der Hausfrau wurde empfohlen, den Ehemann ab und zu mit etwas neuem zu überraschen, wenn er müde und abgespannt von der Maloche kam:</strong> Ein fettes Steak, ein raffiniertes durchsichtiges Negligé zur Begrüßung an der Tür. Oder ein romantisches Diner bei Kerzenschein während die Schmusemusik im Hintergrund spielt.<!--more--></p>
<blockquote><p><strong>Aber nun hat sich selbst bei uns Christen das Rollenbild schon geändert.</strong></p></blockquote>
<p>Der Mann darf nicht nur bei der Entbindung seiner Kinder zuschauen, sondern sogar tatkräftig mithelfen, Schwangerschaftskurse besuchen mit allem PiPaPo, die Babys wickeln und, und... zuhause bleiben, während die Gemahlin das Geld heranschafft!</p>
<blockquote><p><strong>Welch ein Fortschritt.</strong></p></blockquote>
<p>Nun hat der Mann allerdings noch wenig Erfahrung auf dem Gebiet der Überraschungen für seine Holde sammeln können, da die Rolle des Hausmanns einfach noch nicht Jahrhunderte lang erprobt ist. Ein christlicher Mann kann und sollte sich nicht den ganzen Tag die Fingernägel lackieren. Hier ist guter Rat teuer und deshalb gibt Don Ralfo als erfahrener Hausmann den Ahnungslosen Kollegen mal ein paar Tips.</p>
<p><a href="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH9xf9WwGfI/AAAAAAAAB0A/YUAAfq_Lp_s/s1600-h/haaschnitt2.jpg"><img style="float:left;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH9xf9WwGfI/AAAAAAAAB0A/YUAAfq_Lp_s/s200/haaschnitt2.jpg" border="0" alt="" /></a><strong>1. So ein Haarschnitt geht auf gar keinen Fall!</strong><br />
Und dann noch völlig unrasiert. Die Ehefrau hasst lange Hippiehaare und kratzende Bartstoppeln wie die Pest. Da hilft das dämliche Grinsen auch nicht drüber hinweg.<br />
Mein Tipp: Einmal im Monat zum Frisör und die Frau mit einem akkuraten Kurzhaarschnitt überraschen. Das kommt immer gut an.<a href="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH-BS42yJHI/AAAAAAAAB04/YLqa1Pwv8iY/s1600-h/haaschnitt.jpg"><img style="float:right;cursor:pointer;margin:0 0 10px 10px;" src="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH-BS42yJHI/AAAAAAAAB04/YLqa1Pwv8iY/s200/haaschnitt.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Welche Frau möchte solch einem fröhlichen und gutaussehendem Mann nicht gerne beim Nachhausekommen an der Tür begegnen?</p>
<p><strong>2. Im durchsichtigen Negligé kann der Mann nicht die Tür öffnen, das wäre peinlich!</strong><br />
Aber wie wäre es mal ab und zu mit einem neuen Hut?<br />
Das betont die Männlichkeit, wirkt cool und attraktiv für die Frau und führt garantiert zu einem romantischen und wilden Abend zu zweit. (Den Kindern gibt man halt rechtzeitig ein leichtes Schlafmittel)<br />
<a href="http://bp1.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH90bP34xSI/AAAAAAAAB0Q/g-Jy8WDn1_w/s1600-h/danmark+010.jpg"><img style="float:left;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp1.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH90bP34xSI/AAAAAAAAB0Q/g-Jy8WDn1_w/s200/danmark+010.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<strong> 3. Nicht zu vergessen ist die Wichtigkeit von immer frischen Schnittblumen in der Vase!</strong><br />
Manche Dinge ändern sich halt nie. ;-) Was die Affinität von Frauen und Blumen angeht kann selbst die nachhaltigste Frauenbefreiungsbewegung nichts ausrichten.<br />
Da werden sie einfach schwach, selbst wenn der harte Job noch so sehr fordert. Deshalb: Nicht nur lecker kochen, sondern niemals die Blumen auf dem Tisch vergessen. Ein kleines Kärtchen mit einem Gedicht dazu ist auch nie verkehrt.<a href="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH92Z2vS-aI/AAAAAAAAB0g/vD8C6YZafQ4/s1600-h/danmark+005.jpg"><img style="float:right;cursor:pointer;margin:0 0 10px 10px;" src="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH92Z2vS-aI/AAAAAAAAB0g/vD8C6YZafQ4/s200/danmark+005.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p><strong>4. Niemals den Hochzeitstag vergessen!</strong><br />
Das ist das große Muss schlechthin. Alles Andere darfst Du vergessen, aber niemals den Hochzeitstag, den ersten Kuss und das genaue Datum wann ihr das erste Mal... ähäm, räusper - na Du weißt schon.<br />
Es kommt dabei auch nicht auf die Größe des Geschenkes an, sondern auf Originalität und Glaubhaftigkeit Deiner Komplimente auf der beiliegenden Karte.<br />
Dies hier ist ein gutes Beispiel für ein gelungenes Geschenk zum XXten Hochzeitstag. (Natürlich werden die Anzahl der Gemeinsamen Jahre diskret verschwiegen)<br />
<a href="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH94D7ysoSI/AAAAAAAAB0o/ybyZ7WpYm8g/s1600-h/danmark+002.jpg"><img style="float:left;cursor:pointer;width:266px;height:269px;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp0.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SH94D7ysoSI/AAAAAAAAB0o/ybyZ7WpYm8g/s320/danmark+002.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>So liebe Männer, nun soll es für heute reichen, meine Frau kommt gleich nach Hause und ich muss noch kochen, bügeln, putzen und nach den Kleinen sehen. Und schließlich will ich ja schick aussehen, wenn sie da ist...<br />
Euer Lebenshelfer (Lebensretter?)</p>
<p><em><strong>Don Ralfo</strong></em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der helle Morgenstern]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/?p=43</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 12:10:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Ihr tut gut daran, dass ihr auf das prophetische Wort achtet als auf ein Licht, das da scheint an e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://donralfo.files.wordpress.com/2008/07/all_226437.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-54" src="http://donralfo.wordpress.com/files/2008/07/all_226437.jpg?w=300" alt="" width="168" height="126" /></a></p>
<p><strong>Ihr tut gut daran, dass ihr auf das prophetische Wort achtet als auf ein Licht, das </strong><strong>da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.<br />
2.Petrus 1,19</strong></p></blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center">
<p>Was ist das prophetische Wort? Was meint unser Freund Petrus damit? Die Bücher der Propheten aus dem alten Testament, der Thora? Meint er damit die Prophezeiungen, die für die Zukunft gelten? Was bedeutet es überhaupt, prophetisch zu reden oder zu weissagen?<!--more--><br />
geht es immer nur darum, bestimmte klare Fakten, die uns vorher verborgen waren ans Licht zu bringen? (Sei es in der Zukunft oder im Jetzt) ich rede jetzt von Tatsachen wie: Du wirst später mal ein Evangelist sein, der predigend um die Welt zieht, oder Dein Vater hat Dich früher misbraucht und geschlagen und niemand wusste ausser Dir bisher davon - aber jetzt will Gott deine Wunden von damals heilen!<br />
<strong> Ja, so etwas ist sicher prophetisches Reden,</strong> keine Frage. Aber auf solche Dinge ist das prophetische Reden nicht allein begrenzt!</p>
<blockquote><p><strong>Prophetisch zu reden bedeutet primär ganz einfach durch die Inspiration und in der Kraft und Autorität des Heiligen Geistes zu reden.</strong></p></blockquote>
<p>Es muss überhaupt keine Vorraussagen aus der Zukunft oder Offenbarung von etwas Verborgenem beinhalten. Und es vermag jeder, der glaubt: geisterfüllt reden!<br />
Und dieses geisterfüllte, lebendige Wort ist ein Licht, daß an einem dunkelen Ort scheint! Aber es gibt noch etwas viel Schöneres: Der Morgenstern soll mit seinem wunderbarem Licht direkt in Deinem und meinem Herzen aufgehen. <strong>VOW!</strong><br />
Wer ist es, dieser helle Morgenstern?<span style="font-size:medium;"><br />
</span></p>
<blockquote><p><strong>Offb 22,16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch solches für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und der Sproß Davids, der glänzende Morgenstern.</strong></p></blockquote>
<p>Es ist der wunderbare Herr und König - Jesus- die Hoffnung der Herrlichkeit. Er ist der helle Morgenstern. Christus, der Gesalbte, in uns. In Dir und mir!<br />
Der König der Herrlichkeit will in seiner ganzen Fülle und Schönheit in Dir wohnen. Eins mit Dir in Liebe verbunden. Ein völlig neuer Mensch sollst Du werden.</p>
<blockquote><p><span style="font-weight:bold;">I'm a new creation</span><span style="font-weight:bold;"><br />
</span><span style="font-weight:bold;">I'm a brand new man</span><span style="font-weight:bold;"><br />
</span><span style="font-weight:bold;">Old things are passed away</span><span style="font-weight:bold;"><br />
</span><span style="font-weight:bold;">I've been born again</span><span style="font-weight:bold;"><br />
</span><span style="font-weight:bold;">More than a conqueror<br />
that's who I am</span><span style="font-weight:bold;"><br />
</span><span style="font-weight:bold;">I'm a new creation<br />
</span><span style="font-weight:bold;">I'm a brand new man</span></p></blockquote>
<p><a href="http://bp1.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SHdfUXCv1MI/AAAAAAAABvE/fpRHHi2LlnQ/s1600-h/IMG_5847_167109.jpg"><img style="float:left;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp1.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/SHdfUXCv1MI/AAAAAAAABvE/fpRHHi2LlnQ/s200/IMG_5847_167109.jpg" border="0" alt="" /></a><strong>Heute ist dieses Wort vor Deinen Augen erfüllt!</strong> Der Morgenstern ist in meinem Herzen aufgegangen und spendet mir sein wunderbares, mildes und herrliches Licht. Er hat mich verwandelt in eine komplett neue Schöpfung - mein Leben ist seit vielen Wochen brandneu!<br />
Ich bin nicht mehr derselbe Mann, Jesus lebt in meinem Herzen. Er war tot aber er ist in mir auferstanden und regiert. Welch eine herrliche Herrschaft. Er ist kein Despot, sondern ein Freund meines Herzens. Mein allerbester Freund. Mein guter Ratgeber, Wunderrat und Friedefürst ist er. Es ist der Heiland - das Lamm Gottes und der Löwe aus dem Stamme Juda.<br />
Und dieses Wort, daß Du gerade hier liest ist prophetisch. Du tust gut daran, darauf zu achten als ein Licht, daß an einem dunkelen Ort scheint.<br />
Sei gesegnet vom Allerhöchsten Herrn. Empfange seine Liebe und sein Licht. Streck Dich nach ihm aus wie eine Pflanze zum Licht der Sonne. Er ist da und er ist für Dich, nicht gegen Dich. Er hat Dich lieb und fragt nach Dir. Er sucht Dich und Dein Herz und will Dir Gutes tun.</p>
<p>Bilder : www.pixelio.de (Simon Schwarze)</p>
<table style="height:1px;" border="0" width="15">
<tbody>
<tr>
<td width="100" valign="top"></td>
<td width="230" valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesegnet durch Todd Bentley]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2724</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 16:35:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2724</guid>
<description><![CDATA[Ich finde beileibe nicht alles gut, was ich in den Video-Aufzeichnungen aus Lakeland/Florida sehe un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://donralfo.files.wordpress.com/2008/07/todd2.jpg"></a><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/todd-bentley1-eager-sky-flickr.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2731" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/todd-bentley1-eager-sky-flickr.jpg?w=300" alt="" width="166" height="116" align="left" /></a>Ich finde beileibe nicht alles gut, was ich in den Video-Aufzeichnungen aus Lakeland/Florida sehe und höre. Ich finde nicht alles an Todd Bentley gut und würde an seiner Stelle sicher manches anders machen. <strong>Zum Beispiel würde ich Leute, für die ich bete, nicht nach hinten schubsen,</strong> so daß es aussieht als ob sie unter der Kraft Gottes zu Boden gehen. Jeder kann hier sehen, daß dabei nicht die überwältigende Kraft des Heiligen Geistes am Wirken ist, sondern der Arm des Todd Bentley. ;-) (Manchmal gehen auch sicher Leute zu Boden, weil der Heilige Geist sie überwältigt hat und manche lassen sich einfach fallen) Aber ich nehme es Todd nicht besonders übel, es ist halt Unreife.<!--more--> Die Tätowierungen nehme ich ihm schon gar nicht übel, aber ich würde nicht ausschließlich schreiend mit den Menschen reden. Auch die pfingstlerische Sprechweise mancher Wörter stört mich. Warum muss er ständig GOD-DA sagen und kann nicht einfach GOD sagen? Wahrscheinlich ist er in einer Kirche oder Bewegung groß geworden, in der diese heiligen Endungen (äh und dda) als besonders gesalbt galten und wenn Du auf der Kanzel anders sprichst bist Du eben nicht so geisterfüllt wie andere. Was solls, das ist eben die christliche Sozialisation. Kinderkram, halt. Das stört zwar aber ich nehme ihm auch das nicht besonders übel.</p>
<p>Als ich das erste Mal die "Heilungsshow" aus Lakeland sah, störte mich besonders der ellenlange Lobpreis zu Beginn. Ich wollte den Prediger hören, also stellte ich das Gedudel leise und arbeitete während der Zeit am PC. Nach ca. 2 Stunden kam endlich der Tätowierte und war mir vom Aussehen her sehr sympathisch. Wie ein Biker in Jeans und schwarzem T-shirt. Ich drehte den Ton lauter.</p>
<blockquote><p><strong>Nach kurzer Zeit rief meine Frau vom Erdgeschoss hoch ins Dachgeschoss, wo mein Arbeitszimmer ist: Wat is dat denn da oben für ein Schreihals? Hat der Schmerzen? Vielleicht sollte dem mal jemand helfen?</strong></p></blockquote>
<p>Ich schloß die Tür und guckte weiter zu. Todd interviewte die Geheilten und betete für sie. Ich habe in meinem Leben schon viele sogenannte "Geheilte" gesehen, die erst aus ihrem Rollstuhl in einer Versammlung aufstanden und nach der Versammlung im Rollstuhl wieder herausfuhren, ich habe viel Scharlatanerie und unreifes Zeugs gesehen und war mehr als skeptisch diesen "Heilungen" gegenüber. In meinem Kopf lief die ganze biblische und menschliche Argumentationsmaschine gegen diese Sache auf Hochtouren. <strong>Aber dann berührte mich irgendetwas im Herzen,</strong> ich fing an körperlich zu zittern, obwohl mir nicht kalt war und musste meine Tränen zurückhalten. Sollte doch eine dieser Heilungen echt gewesen sein? Und wenn es nur eine einzige gewesen wäre? Ich wunderte mich ein wenig über mich selbst und meine körperliche und seelische Reaktion über etwas, das mir sehr fremd und unagenehm rüberkam und mit dem ich überhaupt nicht mit dem<a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/todd2.jpg"></a> Verstand übereinstimmte. Früher hätte ich gesagt: Der Heilige Geist hat mich soeben im Herzen sehr bewegt und mit einer Breitseite seiner Kraft "erwischt".<a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/todd-bentley2-eager-sky-flickr.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2732" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/todd-bentley2-eager-sky-flickr.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" align="right" /></a></p>
<p>Dann verließ ich mein Arbeitszimmer und machte andere Dinge: Zeitung lesen, TV gucken, im Garten sitzen und mit meiner Frau reden. Ich dachte nicht mehr an Todd Bentley und seine "Heilungsshow". <strong>Überraschender Weise kam der Heilige Geist wie eine große Welle über mich als ich im Sessel saß und an völlig andere Dinge dachte. </strong>Ich spürte ihn wie ein Feuer in meinem ganzen Körper brennen. Ich wusste innerlich: Es ist der HERR! Er blieb eine lange Zeit in mir und auf mir und ebbte dann ab. Den ganzen Abend kam er in immer wieder neuen Wellen über mich. Und beim Aufwachen am nächsten Morgen war die spürbare Gegenwart Gottes schon wieder präsent.</p>
<p>Ich lese seit Jahren nicht mehr regelmässig in der Bibel. Nur wenn mich ein Thema interessiert oder in der Hauskirche. Morgens trinke ich Kaffee und lese eine ganze Stunde die Zeitung, sonst ist da kein richtiger Tagesbeginn. Plötzlich hatte ich kaum noch Lust Zeitung zu lesen und ertappte mich beim Bibellesen stattdessen. Ich hatte neuen Hunger nach Gottes Wort und seinem Geist. Ich fühlte mich von Gott geleitet den Propheten Hesekiel zu lesen <strong>und wurde von der Macht seiner Worte geradezu weggefegt!</strong> So und ähnlich erging es mir wochenlang. Ich schaute jetzt bewusst mal ab und zu Todd Bentley und dem Lakeland Healing Outpouring zu und war nicht mehr so kritisch weil ich wusste: Dieser Segen einer völlig neuen erfahrbaren und spürbaren Nähe Gottes kam durch seine Predigt und seinen Heilungsdienst zu mir. ER war der Auslöser dafür gewesen, aber meine Gottesbeziehung war in keinster Weise abhängig von ihm oder dem Anschauen der Gottesdienste in Lakeland.</p>
<p><strong>Seitdem hat sich mein Denken und Fühlen, ja mein ganzes Leben grundlegend geändert.</strong> Es betrifft alle Lebensbereiche. Die Initiative zum Gebet geht jetzt hauptsächlich vom Vater im Himmel aus: Er redet im Geist und in Gedanken zu mir, ich höre zu und antworte ihm. Ich muss ihn nicht mehr krampfhaft suchen, sondern er ist ständig gegenwärtig. Ich habe aufgehört mich selbst wegen meiner Fehler, Macken und Sünden zu zerfleischen - der Herr selbst hat mich liebevoll auf einige meiner Sünden aufmerksam gemacht, ich habe mich bei ihm dafür entschuldigt und bin von falschen Wegen und Gedanken umgekehrt. Jahrelang habe ich unter schweren Depressionen gelitten wie ein Hund und war deshalb in Psychotherapie und nehme Medikamente. Jetzt geht es mir hervorragend und ich bin jeden Tag glücklich mit mir selbst, meiner Situation und dem Herrn (Trotz einiger Gesundheits- und Finanzprobleme). <strong>Ich lebe völlig sorgenfrei!</strong> Gibt es denn so etwas? Immer habe ich mir Sorgen um Geld, Gesundheit und meine Kinder gemacht. Sorgen über Deutschland, die Welt und die politische Lage. Ich konnte oft vor Sorgen nachts nicht schlafen! Nun fühle ich mich völlig sicher und aufgehoben in des Vaters Hand. Mit Einverständnis meines Psychiaters, habe ich die Medikamentendosis halbiert und fühle mich wohl. Ich bin zuversichtlich, das Medikament gegen Depressionen dieses Jahr noch ganz absetzen zu können. Das werde ich allerdings nicht in eigener Herrlichkeit tun, sondern <strong>nur in Absprache mit meinem Arzt</strong>. Ich finde es sehr wichtig, daß Heilungen vom Fachmann bestätigt werden und habe keine Lust auf irgendeinen gehaltlosen euphorischen Glaubenstrip. Ich will nur das Echte, aber ich bin überzeugt, daß es dieses "Echte" auch tatsächlich gibt. Bei Gott sind alle Dinge möglich! Ich danke dem Vater, Jesus und dem Heiligen Geist für alle Hilfe, Heilung und Unterstützung. Er ist einfach gut. You're Simply the best! :-)</p>
<p><span style="color:#c0c0c0;">Fotos:eager sky, flickr.com </span></p>
<p><a href="http://www.idea.de/index.php?id=181&#38;tx_ttnews[tt_news]=65630&#38;cHash=0113af8bf3">Kopfermann über Lakeland in Idea.de</a></p>
<p><a href="http://wirres-und-wahres.blogspot.com/2008/05/in-mighty-name-of-bam.html">In the mighty name of BAM!</a> ;-) Gofi Müller über Lakeland</p>
<p>&#62; <a title="Todd Bentley - Wunderheilungen bei Evangelisation ?" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/05/18/wunderheilungen-durch-evangelisation-todd-bentley/"><span style="color:#336699;">Todd Bentley - Wunderheilungen bei Evangelisation ?</span></a><br />
&#62; <a title="Heilen wie Jesus ? - Todd Bentley’s Heilungen" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/05/20/heilen-wie-jesus-todd-bentleys-heilungen/"><span style="color:#336699;">Heilen wie Jesus ? - Todd Bentley’s Heilungen</span></a><br />
&#62; <a title="Kritik an der Lakeland-Erweckung" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/06/06/kritik-an-der-lakeland-erweckung/"><span style="color:#336699;">Kritik an der Lakeland-Erweckung</span></a><br />
&#62; <a title=" Heilungen" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/06/07/todd-bentleys-lakeland-passiert-auch-bei-uns-heilungen/"><span style="color:#336699;">Todd Bentley’s Lakeland passiert auch bei uns: Heilungen</span></a></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><a title="graffity-black2.jpg" href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.jpg"></a><a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.thumbnail.jpg" alt="graffity-black2.jpg" align="left" /></a><strong>Haben Sie eine Homepage ?<br />
Hier ist unser <a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><span style="color:#ff6600;">&#62;Logo</span><span style="color:#ff6600;"> </span></a>!</strong></span></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong><br />
</span></p>
<p><span style="color:#3366ff;"><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/grossearthklein.thumbnail.jpg" alt="grossearthklein.jpg" align="left" /></a>Sagen Sie weiter,<br />
was gut ist:<br />
mit einer<br />
<strong><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><span style="color:#3366ff;">&#62;Grusskarte</span></a>.</strong></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Achtsamkeit - das beste Mittel gegen Ihren Alltagsstress.]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2728</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 15:51:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>koppwichmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[So lautet die Überschrift der Titelgeschichte in der aktuellen PSYCHOLOGIE HEUTE. Mittlerweile wird]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://www.flickr.com/photos/16230215@N08/2576372736/" target="_blank"><img style="float:left;margin:5px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3111/2576372736_c49de775bb_m.jpg" border="0" alt="" width="136" height="172" /></a>So lautet die Überschrift der Titelgeschichte in der aktuellen PSYCHOLOGIE HEUTE. Mittlerweile wird Achtsamkeit öfters als "State of the Art-Ansatz" in der Psychotherapie gelobt. Ich lernte Achtsamkeit 1983 auf einem Workshop mit Ron Kurtz kennen - und war von diesem Ansatz restlos begeistert. Ich absolvierte meine Ausbildung (damals meine dritte Therapieausbildung) bei ihm und Halko Weiss und gründete mit einigen <a href="http://www.martin-schulmeister.de/index.html" target="_blank">Kollegen </a>zusammen das HAKOMI-Institut in Europa, das wir gemeinsam zwanzig Jahre leiteten.</p>
<p style="text-align:left;">Noch heute ist Achtsamkeit ein wesentliches Element in meinen <a href="http://www.seminare4you.de">Persönlichkeitsseminaren</a> und der Arbeit mit Menschen. Ich glaube mittlerweile - auch durch meine Beschäftigung mit der Neurobiologie - dass es ohne Achtsamkeit kaum möglich ist, sich nachhaltig zu verändern.</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Was ist "Achtsamkeit"? Und was macht sie so wertvoll?</strong><!--more--></p>
<p style="text-align:left;">Das moderne Leben ist für viele Menschen mit einer enormen Informationsüberflutung verbunden. Morgens im Bad hört man schon Nachrichten, beim Frühstück wird die Zeitung überflogen, im Auto zum Büro telefoniert man mit Kunden, im Büro die übliche Hektik. In der Mittagspause isst man mit Kollegen, nachmittags wieder Arbeit und Termindruck, zu Hause wartet die Familie oder man landet - zum Entspannen - vor dem Fernseher. Kurz vorm Schlafengehen werden noch die letzten Mails vom Blackberry gecheckt. Gute Nacht!</p>
<p style="text-align:left;">Dieses gewaltige Pensum an permanenter Informationsverarbeitung schaffen wir mit Hilfe unseres <strong>"Alltagsbewusstseins"</strong>. Das ist ein bestimmter psychischer Zustand, den man sich wie den<strong> "Autopilot" </strong>eines Flugzeugs vorstellen kann. Routineaufgaben werden durch automatisierte Gewohnheiten erledigt, ökonomisch, effektiv, zeitsparend. Doch wer sein Leben überwiegend im Modus des Autopiloten verbringt, verpasst das Leben. Er funktioniert, aber er lebt nicht. Das Leben besteht dann nur noch aus einer endlos scheinenden "To-do-Liste", die nie abgearbeitet ist, weil sie immer nachwächst.</p>
<p style="text-align:left;"><strong>"Achtsamkeit"</strong> ist ein anderer psychischer Zustand, der uns zur Verfügung steht. Praktisch ist Achtsamkeit das Abschalten des eigenen Autopiloten durch eine andere Form der Wahrnehmung.</p>
<p style="text-align:left;">Im Autopilotmodus funktioniert man. Man betrachtet die Dinge des Lebens vor allem als etwas, auf das sofort reagiert werden muss. Sie treten morgens aus der Haustür, Ihr Blick geht in den Garten und Sie denken: <em>"Der Rasen muss mal wieder gemäht werden." </em></p>
<p style="text-align:left;">Im Zustand der Achtsamkeit fällt Ihr Blick morgens unter der Haustür vielleicht auch auf den Garten. Sie sehen das Gras, vielleicht die Tautropfen auf den Halmen, bemerken einige Blätter auf dem Terrassenboden, sehen das Blau des Lavendelstocks.</p>
<p style="text-align:left;">Das heißt jetzt nicht, dass im Zustand der Achtsamkeit Ihr Rasen meterhoch wächst. Der Autopilot ist ja nicht schlecht, sondern sehr nützlich - wenn man ihn ab und zu abschalten kann. Wenn Sie eine Wahl haben, nicht nur automatisch zu reagieren.</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Ein Beispiel:</strong> <em>auf der Fahrt im Auto, Sie wollen noch über die Kreuzung, würden es auch schaffen, wenn da nicht ein Auto vor Ihnen langsam zuckeln würde. Die Ampel springt auf Gelb, sie rufen "Fahr doch!". Der Wagen vor Ihnen bremst. Sie auch. Aber innerlich sind Sie auf Hundert. Pures Adrenalin. Sie schimpfen auf den Vordermann, als wieder grün ist, überholen Sie und schauen verächtlich auf den lahmen Fahrer. </em></p>
<p style="text-align:left;">Das Fatale daran: Sie waren nicht in einem Formel-Eins-Rennen auf dem Hockenheimring, sondern in der Weserstrasse vor einer Ampel. In Nullkommanix war Ihr Stresspegel hoch - und Ihr Körper braucht etwa zwanzig Minuten, diesen Stress wieder abzubauen. Aber eigentlich ging es um nichts. Außer, dass Ihr innerer "Beeil-Dich-Antreiber" am Steuer saß.<a href="http://seminare4you.de/weblog/wp-content/uploading/mann_meditiert_wiese_small_fotolia_3864267_xs.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-467" style="float:right;margin:5px;" src="http://seminare4you.de/weblog/wp-content/uploading/mann_meditiert_wiese_small_fotolia_3864267_xs.jpg" alt="© Roman Milert - Fotolia.com" width="234" height="162" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Die Kenntnis der Achtsamkeit hilft, automatische Gedanken- und Gefühlsabläufe zu unterbrechen. Das kann Ihnen helfen, eingeschliffene Verhaltensreaktionen auf äußere Reize oder innere Gefühle zu regulieren. Insofern ist Achtsamkeit ein Prozess der De-Automatisierung von den eigenen Denk- und Gefühlsroutinen. Nicht um sie los zu werden, denn sie sind ja oft nützlich. Sondern um die Wahl zu haben, sie abzuschalten und die Welt, die Menschen und sich selbst anders wahrzunehmen.</p>
<h2 style="text-align:left;">Wie lernt man nun Achtsamkeit kennen? Hier eine kurze Anleitung:</h2>
<ol style="text-align:left;">
<li><strong>Sie setzen sich hin.</strong><br />
Am besten an einem Ort, wo Sie für eine Weile ungestört sind. Das kann Ihr Büro, Ihr Fernsehsessel, der Sitz im Auto sein.</li>
<li><strong>Sie schließen die Augen.</strong><br />
Das hat den Vorteil, dass Sie keine optische Informationen verarbeiten müssen.</li>
<li><strong>Sie richten Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Körper.</strong><br />
Zum Beispiel auf Ihre Füsse. Spüren Ihren Rücken, wie er gegen die Lehne drückt. Nehmen Ihre Hände wahr. Spüren Ihren Atem usw.</li>
<li><strong>Sie richten Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Gefühle.</strong><br />
Versuchen zu spüren, wie es Ihnen gerade geht. In welcher Stimmung Sie gerade sind.</li>
<li><strong>Sie richten Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Gedanken.</strong><br />
Stellen Sie sich vor, Sie sollten Ihre Gedanken aufschreiben. Dazu müssten Sie beobachten, was für Gedanken auftauchen.</li>
<li><strong>Dann nehmen Sie einen tiefen Atemzug und öffnen wieder die Augen.</strong><br />
Das kann nach drei Minuten sein oder nach zehn Minuten, ganz wie Sie wollen.</li>
</ol>
<p style="text-align:left;">Achtsamkeit ist aus meiner Sicht keine Übung. Auch wenn Autoren wie Jon Kabat-Zinn Achtsamkeit aus dieser Methode ein Programm zur Stressreduktion entwickelt haben.</p>
<p style="text-align:left;">Wenn Sie lieber bei der Achtsamkeit angeleitet werden, hören Sie eine Anleitung für 5 Minuten Achtsamkeit:</p>
<p>&#62; <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/files/5_minuten_achtsamkeit_.mp3" target="_blank">5_minuten_achtsamkeit_.mp3</a></p>
<p style="text-align:left;">Also, Achtsamkeit hat kein Ziel. Es gibt nichts zu verbessern oder zu verändern. Sie können damit sich anders kennenlernen, vielleicht einen anderen Kontakt zu sich finden. Aber bitte keine neue Aufgabe auf der To-Do-Liste daraus machen. Konkret heißt das während der Achtsamkeit:</p>
<ul style="text-align:left;">
<li><strong>Sie müssen nichts verändern.</strong><br />
Angenommen Sie bemerken eine Anspannung im Körper. Sie brauchen jetzt nichts tun, um sich zu entspannen. Es reicht, die Anspannung wahrzunehmen, vielleicht genauer zu untersuchen. Aber alles ohne Druck, etwas erreichen zu müssen. Die Anspannung, Ihren Ärger oder einen Gedanken einfach nur wahrzunehmen, genügt. Achtsamkeit ist ein Weg, um etwas zu entdecken nicht um es zu verändern. Paradoxerweise kann sich gerade durch dieses "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wu_wei">Nicht-Tun</a>" viel verändern.</li>
<li><strong>Sie müssen nichts erklären.</strong><br />
Angenommen Sie spüren eine Spannung im Rücken. Sie müssen jetzt nicht erklären, woher die kommt (schlecht geschlafen, zu wenig Bewegung, Bandscheibenvorfall). Achtsamkeit ist die Erlaubnis, etwas einfach wahrzunehmen, was da gerade ist. Es ist keine Anamnese- oder Diagnosemethode.</li>
<li><strong>Sie müssen nichts bewerten.</strong><br />
Im Autopilotmodus vergleichen und bewerten wir unaufhörlich. In der Achtsamkeit ist das nicht nötig. Was Sie innerlich beobachten (Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken) brauchen Sie also nicht zu bewerten ("Das klappt prima/überhaupt nicht." "Ich kann sowas nicht." etc.) Wenn Sie bewertende Gedanken beobachten, macht nichts. Sie lassen sie einfach vorüberziehen.</li>
</ul>
<h2 style="text-align:left;">Wie kann Achtsamkeit Ihnen nun helfen, Ihren Stress zu reduzieren?</h2>
<p style="text-align:left;">Vor allem dadurch, dass Sie mittels Achtsamkeit erst einmal kennenlernen können, wie Sie sich selbst stressen. Sie haben richtig gelesen: Wie Sie sich selbst stressen!</p>
<p style="text-align:left;">Denn entgegen der landläufigen Meinung, dass das Leben (die Arbeit, der Chef, der Stau) uns stresst, denke ich, das sind einfach nur Situationen. Den Stress daraus müssen Sie sich schon selbst machen.</p>
<p style="text-align:left;">Ein Beispiel: Ihr Chef schnauzt Sie und Ihren Kollegen an. Sie sind nach einer halben Stunde immer noch aufgebracht und gestresst über diese Ungerechtigkeit. Ihr Kollege ist ganz ruhig und sagt zu Ihnen:<em> "Der hatte schlechte Laune heute morgen. Das nehme ich nicht persönlich." </em></p>
<p style="text-align:left;">Vielleicht stimmen Sie der Einschätzung Ihres Kollegen zu und Ihr Ärger verschwindet. Wenn nicht, machen Sie sich wahrscheinlich weiter Stress. <strong>Aber Sie wissen im Grunde gar nicht genau, wie Sie das machen</strong>. Dabei kann Ihnen nun die Achtsamkeit helfen <em>(Hinsetzen, Augen schließen, Körper, Gefühle und Gedanken beobachten).</em></p>
<p style="text-align:left;">In der Achtsamkeit könnten Sie zum Beispiel einen Gedanken beobachten wie <em>"Das ist total ungerecht, dass der mich so anschnauzt!"</em> Sie spüren eine Anspannung im Hals oder ein beklemmendes Gefühl in der Brust. Jetzt brauchen Sie nichts analysieren, bewerten oder krampfhaft suchen. Achtsamkeit öffnet Ihnen nämlich den Weg zu Ihrem eigenen Unbewussten. Sie können wahrnehmen, wie Ihre Psyche arbeitet.</p>
<p style="text-align:left;">Dazu brauchen Sie nur achtsam wahrnehmen, was als nächstes auftaucht. Vielleicht eine Erinnerung an eine andere Ungerechtigkeit, die Sie erlebt haben. Vielleicht taucht auch eine Erinnerung an eine Szene aus Ihrer Kindheit auf, als Ihr kleiner Bruder etwas anstellte und Sie bestraft wurden ...</p>
<p style="text-align:left;">Und plötzlich verstehen Sie etwas besser über sich. Warum Sie die Einstellung Ihres Kollegen zu Ihrem Chef nicht so einfach übernehmen konnten. Weil die Situation mit dem Chef bei Ihnen das Thema "ungerecht behandelt werden" auslöste. Und dieses Thema noch nicht gut verarbeitet wurde.</p>
<blockquote><p>Achtsamkeit ist also eine Möglichkeit des <strong>"Self-Monitoring"</strong>.<br />
Das heißt, wenn Sie das, was an Gedanken, Gefühlen oder Handlungsimpulsen in Ihnen aktiviert wird, gleichzeitig beobachten und reflektieren können, haben Sie bessere Chancen zu verstehen, was in Ihnen los ist. Und dadurch haben Sie auch die Chance, sich davon zu lösen.</p></blockquote>
<p>Wenn Sie Lust und Zeit haben (ca. 20 Minuten) hier eine Anleitung, wie Sie mittels Achtsamkeit eigenen Themen auf die Spur kommen können:</p>
<p><strong><a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/files/Was%20passiert%20wenn.mp3" target="_blank">&#62; hier hören</a></strong>.</p>
<h3 style="text-align:left;">Welche Erfahrungen haben Sie mit Stress?<br />
Nutzen Sie Achtsamkeit oder etwas Ähnliches für sich?</h3>
<p style="text-align:left;"><em>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel …<span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht.">… dann empfehlen Sie ihn doch weiter.<br />
… oder schreiben Sie einen Kommentar.<br />
</span></span></em>
</p>
<p style="text-align:left;"><em><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><strong>Danke für Ihr Interesse.</strong></span></span></em></p>
<div><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="color:#ff6600;"><a title="graffity-black2.jpg" href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.jpg"></a><a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.thumbnail.jpg" alt="graffity-black2.jpg" align="left" /></a><strong>Haben Sie eine Homepage ?<br />
Hier ist unser <a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><span style="color:#ff6600;">&#62;Logo</span><span style="color:#ff6600;"> </span></a>!</strong></span></span></span></div>
<div><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="color:#ff6600;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong><br />
</span></span></span></div>
<div><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="color:#3366ff;"><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/grossearthklein.thumbnail.jpg" alt="grossearthklein.jpg" align="left" /></a>Sagen Sie weiter,<br />
was gut ist:<br />
mit einer <br />
<strong><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><span style="color:#3366ff;">&#62;Grusskarte</span></a>.</strong></span></span></span></div>
<div><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."> </span></span></div>
<p> </p>
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<p> </p>
<p><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."><span style="cursor:pointer;" title="Zur Detailansicht."></span></span> </p>
<p style="text-align:left;"> </p>
<p style="text-align:right;">Fotos:<a title="creative commons" href="http://www.photodropper.com/creative-commons/" target="_blank"><img src="http://seminare4you.de/weblog/wp-content/plugins/photo_dropper//images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absMiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="h.koppdelaney" href="http://www.flickr.com/people/h.koppdelaney/" target="_blank">h.koppdelaney<br />
</a>© Roman Milert - Fotolia.com</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die zehn Gebote in Kurzversion]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2706</link>
<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 22:42:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>andy55</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2706</guid>
<description><![CDATA[Kürzlich hörte ich eine Predigt mit dem interessanten Titel: “Erst lesen - dann bügeln”. Es g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/bibel1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2705" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/bibel1.jpg?w=128" alt="" width="128" height="85" /></a>Kürzlich hörte ich eine Predigt mit dem interessanten Titel: “Erst lesen - dann bügeln”. Es ging um Extrembügler weltweit, Gebrauchsanweisungen und wie aus Theorie lebbare Praxis werden kann.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Beim Zuhören hat mir dann die “Kurzfassung” der 10 Gebote imponiert, wie der Redner in kurzen und prägnanten Beschreibungen formuliert hatte...</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><em><a href="http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/?p=142">Weiter geht es hier.</a></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><em>Foto: A. Meissner</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[das ist nicht der weltuntergang!]]></title>
<link>http://2xiemecouleur.wordpress.com/?p=18</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 21:53:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>2xiemecouleur</dc:creator>
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<description><![CDATA[ich glaube, bei diesem treffen gestern hab ich mich ganz gut geschlagen, wenn man das so sagen darf.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>ich glaube, bei diesem <a href="http://2xiemecouleur.wordpress.com/2008/07/07/treffen/" target="_self">treffen gestern</a> hab ich mich ganz gut geschlagen, wenn man das so sagen darf. das da jemand ist, der das kennt, was so eine diagnose auslöst in einem, der das aber schon ein paar jahre hinter sich hat. und das noch nicht ganz, denn das geht vermutlich garnicht, aber doch zu großen teilen schon bewältigt hat. oder viel mehr: sich damit abgefunden hat. der als jemand der auch davon betroffen ist auch harte worte gelassen aussprechen konnte. mir tat es auch gut, das noch einmal nachvollziehen zu können, die eigenen ängste noch einmal zu reflektieren. die ungewissheit wird bleiben, aber daran wirst du dich gewöhnen. und auch wenn ein zweiter schub kommt, der den befund dann absichern würde: ich weiß seit sieben jahren darum, ich bin mit dem fahrrad und nicht im rolli zu unserem treffen gefahren! ich wünsche dir alles alles gute, und das es dabei bleibt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kommunikation - Beziehung - Ehekrise - Trennung]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2700</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 20:05:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2700</guid>
<description><![CDATA[Vielleicht haben es ja einige in unserer kleinen Hauskirche noch nicht gemerkt. Aber die Beziehung z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp"><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/eiszeit.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2702" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/eiszeit.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" align="left" /></a>Vielleicht haben es ja einige in unserer kleinen Hauskirche noch nicht gemerkt. Aber <strong>die Beziehung zwischen Mann und Frau</strong> ist der große Dauerbrenner in unserer Gemeinschaft. Lange Zeit war es ein running Gag, dieses neckische Spielchen über die richtige Theologie und den Stellenwert der Frau in der Gemeinde und Ehe. Die Frage der Unterordnung unter den Ehemann als Oberhaupt der Familie und wie der Ehemann es wohl schaffen soll, seine Frau so zu lieben, wie Christus die Gemeinde liebt (Nämlich bis hin zum Tod am Kreuz). So etwas lesen wir im Brief des Paulus an die Epheser.<!--more--></div>
<blockquote><p><strong><em>Eph 5,24 Wie nun die Gemeinde Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem. Ihr Männer, liebet eure Frauen, gleichwie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat</em></strong></p></blockquote>
<p>Wir diskutierten darüber, was der Urtext der Bibel wirklich zu bedeuten hat und ob manchmal aus patriarchalischen Gründen falsch übersetzt wurde u.s.w.<br />
Während der ersten Jahre unserer Hausgemeinde waren einige Ehen bei uns in schwierigem Fahrwasser. Wir pflegten ein sehr offenes Gespräch über unsere Beziehungs- und Eheprobleme. Wir beteten füreinander. Wir gaben einander Ratschläge und Seelsorge. Zwei Ehen kriegten die Kurve, eine Ehe ging zu Bruch. Die Risse waren nicht mehr zu kitten, zuviel war kaputtgegangen. Es war sehr traurig, diese Verletzungen und Schmerzen nicht heilen zu können. Es war sehr traurig zu erleben, wie der beste Rat nicht weiterhalf. Natürlich war unser Rat begrenzt und unser Gebet vielleicht manchmal schwach. Aber wir waren sehr offen zueinander, mehr als ich das jemals in einer christlichen Gemeinde erlebt hatte.</p>
<p>Dann kamen neue Leute hinzu. Allesamt lebten von ihrem Ehepartner getrennt und standen vor der Scheidung. Wollte Gott uns als Hauskirche damit etwas sagen? Sollten wir eine Art Auffangbecken für ehegeschädigte Christen sein?<br />
Heute morgen tönte aus dem Radio, daß mittlerweile 40% aller Ehen kaputtgehen. Offenbar sind auch wir Christen von dieser Welle des Zeitgeistes nicht verschont geblieben. Früher dachte ich immer, Scheidung und Wiederverheiratung sei ein typisches Problem der amerikanischen Christen. Es war mir sehr suspekt, wie schnell dort Ehen geschieden wurden und offenbar mit dem Segen der (Frei) Kirche wieder geheiratet wurde. Und das manchmal mehrmals hintereinander. Ich dachte immer die Ehe unter Christen sei ein Bund mit Gott für die Ewigkeit: Bis dass der Tod uns scheidet! Wozu sonst erst heiraten? Aber offensichtlich kann die Ehebeziehung auch unter deutschen Christen manchmal so dermassen schwierig werden, daß gar nichts mehr geht. Das ist besonders tragisch, wenn Kinder beteiligt sind.</p>
<p><strong>"Was tun wir in unseren „tiefgläubigen“ Freikirchen,</strong> <strong>wenn das Kind nun mal in den Brunnen gefallen ist?</strong> Meiden wir die „gottlosen“ Ehebrecher oder stossen wir sie sogar aus der Gemeinde aus? Haben wir Rat, Hilfe und Begleitung für die Beteiligten nach so einem „Ehe-Unfall“ oder behandeln wir sie nur noch wie Aussätzige, die gerade so eben noch in der Gemeinde toleriert werden? Schweigen wir lieber über die traurigen Vorfälle und kehren alles möglichst sauber unter den Teppich? <strong>Ist Gott mit den gescheiterten Eheleuten etwa am Ende?</strong> Zeigen sie durch ihr Scheitern, daß sie von Gott abgefallen sind und nun nicht mehr in den Himmel kommen? So mögen manche christlichen Saubermänner denken. Ich weiß darüber bescheid, denn ich war früher selbst mal einer von denen.</p>
<dl>
<dt><a href="http://donralfo.files.wordpress.com/2008/07/baustelle_2768691.jpg"><img class="size-medium wp-image-13" src="http://donralfo.wordpress.com/files/2008/07/baustelle_2768691.jpg?w=300" alt="Gerd Altmann" width="363" height="248" /></a></dt>
</dl>
<p>Ich kann nicht daran glauben, daß der Gott der Liebe irgendjemand von sich wegstößt, der gesündigt hat oder in seinem Leben als Christ gescheitert ist. Denk mal an das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner. (Luk.18, 10-14) Wer von Beiden wurde von Gott gerechtfertigt?<br />
Die vielen gescheiterten Ehen in Deutschland sprechen meiner Meinung nach unter Anderem von einer steigenden <strong>Beziehungs-Unfähigkeit.</strong></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;"><strong>Hat die Gemeinde eine Antwort auf dieses Problem?</strong></span></p></blockquote>
<p>Wie wichtig sind gesunde Beziehungen in einer Gemeinde? Sind wir als Menschen vielleicht auch in unseren schönen Freikirchen oft isoliert und vereinsamt? „Das kommt bei uns nicht vor, wir sind eine liebevolle Gemeinde und treffen uns mindestens 3mal pro Woche“, mag vielleicht jemand sagen. Aber wie sehen unsere „liebevollen“ Beziehungen untereinander denn wirklich aus? Sind sie nur darauf begründet, dass wir im gleichen Aktionsteam der Gemeinde oder in der gleichen Arbeitsgruppe sind? Wie sieht es mit denen aus, die unsere beliebten Arbeitsgruppen aus irgendwelchen Gründen verlassen? <strong>Werden unsere „liebevollen“ Beziehungen noch weiterhin gepflegt, wenn Menschen Probleme bekommen und durchs Gemeinderaster fallen?</strong></p>
<p><strong>Beziehungen gehen nur dann tiefer und werden tragfähig, wenn man zusammen redet und kommuniziert.</strong> Wenn die Meinung, das Denken und Fühlen des Anderen mich überhaupt nicht interessiert, kann es keine gesunde und liebevolle Beziehung oder Freundschaft geben. Wenn Beziehungen in einer christlichen Gemeinschaft nur auf dem gemeinsamen Glauben oder noch schlimmer: der<strong> Rechtgläubigkeit</strong> des Anderen beruhen, kann es keine echte Freundschaft und Liebe geben. Die Kirchen und Gemeinden, die ich bisher persönlich kennengelernt habe, waren mehr oder weniger <strong>totalitäre Systeme</strong>. Einer, oder eine kleine elitäre Gruppe hatte das Sagen und der Rest hatte sich gefälligst unterzuordnen! Wo kommen wir denn hin, wenn das dumme Volk mitregieren würde? „One Size fits all“ – Der große oder kleine Gemeindehut wird allen auf den Kopf gesetzt und hat gefälligst zu passen. Alles was übersteht wird abgeschnitten. Was nicht passt, wird passend gemacht. <strong>Und sonntags kommt die Predigt-Dusche, um alle Zweifelnden auf Kurs zu bringen.</strong> Die Hauskreise sind meist Spiegelbilder des Sonntagsgottesdienstes, nur etwas lockerer. Über Zweifel, Fragen, Probleme und Sünde wird nicht geredet. Für die wird schnell gebetet und wenn das nicht hilft muss man halt in die Seelsorge und wird ein „Fall“. Wie sollen da echte, reife und mündige Beziehungen entstehen? Kein Wunder, daß der „Scheidungsdämon“ auch in unsere superfromme Welt der Gemeinde Einzug gehalten hat: <strong>Die Kommunikation ist eine sehr einseitige.</strong> Von Oben (Der Kanzel) nach unten (Der Gemeindetrottel). Wir erziehen eine Generation von Radfahrern: Nach oben buckeln und nach unten treten. Aber das Treten machen wir natürlich voller Liebe und nennen es Ermahnung. Jeder möchte natürlich gern nach oben, denn auf der Bühne wird man gesehen und als Mensch wahrgenommen. Aber leider ist die Kanzel oder Bühne zu eng für so viele. Da müssen die Leute rauf, die den anderen am Besten stecken können, wie unmündig, passiv und lau der Rest ist. Oh ja, das kann man gut sehr liebevoll und fromm verpacken!</p>
<p>Aber Kommunikation ist immer eine <strong>zweiseitige</strong> Angelegenheit, sonst funktioniert sie nicht auf Dauer. Die Leute, die immer nur gesegnet und beregnet werden, werden auf Dauer sehr unzufrieden und möchten auch gern mal etwas zu sagen haben. Vor allem möchten sie als echte Menschen wahrgenommen werden. Wenn wir als Gemeinde irgendeine gesellschaftliche Relevanz bekommen möchten, ist das der wichtigste Punkt, an dem wir arbeiten müssen: <strong><span style="color:#000000;">Beziehung und Kommunikation untereinander und mit Nichtgläubigen!</span></strong><br />
Raus aus dem frommen Ghetto und mit allen Menschen reden, diskutieren, feiern, spielen und austauschen. Und vor allen Dingen: Zuhören lernen und nicht <strong>zu</strong>predigen lernen.<br />
Ein endloses Thema. Gut für Deinen Hauskreis, Deine Gemeinde oder Hauskirche. Bitte einsteigen und abfahren! Gottes Segen an Alle !</p>
<p>Hilfreicher Link zu Ehe- und Familienarbeit und Seelsorge: <a href="http://www.team-f.de/">Neues Leben für Familien</a></p>
<p>Lesen Sie auch: &#62; <a title="Wie sehr lassen Sie sich von anderen beeinflussen?" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/02/10/wie-sehr-lassen-sie-sich-von-anderen-beeinflussen/"><span style="color:#336699;">Wie sehr lassen Sie sich von anderen beeinflussen?</span></a></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><a title="graffity-black2.jpg" href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.jpg"></a><a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.thumbnail.jpg" alt="graffity-black2.jpg" align="left" /></a><strong>Haben Sie eine Homepage ?<br />
Hier ist unser <a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><span style="color:#ff6600;">&#62;Logo</span><span style="color:#ff6600;"> </span></a>!</strong></span></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong><br />
</span></p>
<p><span style="color:#3366ff;"><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/grossearthklein.thumbnail.jpg" alt="grossearthklein.jpg" align="left" /></a>Sagen Sie weiter,<br />
was gut ist:<br />
mit einer<br />
<strong><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><span style="color:#3366ff;">&#62;Grusskarte</span></a>.</strong></span></p>
<p>Titelbild: Gerd Altmann</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kommunikation - Beziehung - Ehekrise - Trennung]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/?p=11</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 19:31:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://donralfo.wordpress.com/?p=11</guid>
<description><![CDATA[Vielleicht haben es ja einige in unserer kleinen Hauskirche noch nicht gemerkt. Aber die Beziehung z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://donralfo.files.wordpress.com/2008/07/eiszeit_2_283726.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10" src="http://donralfo.wordpress.com/files/2008/07/eiszeit_2_283726.jpg?w=300" alt="" width="212" height="159" /></a>Vielleicht haben es ja einige in unserer kleinen Hauskirche noch nicht gemerkt. Aber <strong>die Beziehung zwischen Mann und Frau</strong> ist der große Dauerbrenner in unserer Gemeinschaft. Lange Zeit war es ein running Gag, dieses neckische Spielchen über die richtige Theologie und den Stellenwert der Frau in der Gemeinde und Ehe. Die Frage der Unterordnung unter den Ehemann als Oberhaupt der Familie und wie der Ehemann es wohl schaffen soll, seine Frau so zu lieben, wie Christus die Gemeinde liebt (Nämlich bis hin zum Tod am Kreuz). So etwas lesen wir im Brief des Paulus an die Epheser.<!--more--></p>
<blockquote><p><strong><em>Eph 5,24 Wie nun die Gemeinde Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem. Ihr Männer, liebet eure Frauen, gleichwie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat</em></strong></p></blockquote>
<p>Wir diskutierten darüber, was der Urtext der Bibel wirklich zu bedeuten hat und ob manchmal aus patriarchalischen Gründen falsch übersetzt wurde u.s.w. Während der ersten Jahre unserer Hausgemeinde waren einige Ehen bei uns in schwierigem Fahrwasser. Wir pflegten ein sehr offenes Gespräch über unsere Beziehungs- und Eheprobleme. Wir beteten füreinander. Wir gaben einander Ratschläge und Seelsorge. Zwei Ehen kriegten die Kurve, eine Ehe ging zu Bruch. Die Risse waren nicht mehr zu kitten, zuviel war kaputtgegangen. Es war sehr traurig, diese Verletzungen und Schmerzen nicht heilen zu können. Es war sehr traurig zu erleben, wie der beste Rat nicht weiterhalf. Natürlich war unser Rat begrenzt und unser Gebet vielleicht manchmal schwach. Aber wir waren sehr offen zueinander, mehr als ich das jemals in einer christlichen Gemeinde erlebt hatte.Dann kamen neue Leute hinzu. Allesamt lebten von ihrem Ehepartner getrennt und standen vor der Scheidung. Wollte Gott uns als Hauskirche damit etwas sagen? Sollten wir eine Art Auffangbecken für ehegeschädigte Christen sein?  Heute morgen tönte aus dem Radio, daß mittlerweile 40% aller Ehen kaputtgehen. Offenbar sind auch wir Christen von dieser Welle des Zeitgeistes nicht verschont geblieben. Früher dachte ich immer, Scheidung und Wiederverheiratung sei ein typisches Problem der amerikanischen Christen. Es war mir sehr suspekt, wie schnell dort Ehen geschieden wurden und offenbar mit dem Segen der (Frei) Kirche wieder geheiratet wurde. Und das manchmal mehrmals hintereinander. Ich dachte immer die Ehe unter Christen sei ein Bund mit Gott für die Ewigkeit: Bis das der Tod uns scheidet! Wozu sonst erst heiraten? Aber offensichtlich kann die Ehebeziehung auch unter deutschen Christen manchmal so dermassen schwierig werden, daß gar nichts mehr geht. Das ist besonders tragisch, wenn Kinder beteiligt sind.<a href="http://donralfo.files.wordpress.com/2008/07/baustelle_2768691.jpg"> <img class="aligncenter" src="http://donralfo.wordpress.com/files/2008/07/baustelle_2768691.jpg?w=128" alt="" width="371" height="274" /></a><strong> "Was tun wir in unseren „tiefgläubigen“ Freikirchen,</strong> wenn das Kind nun mal in den Brunnen gefallen ist? Meiden wir die „gottlosen“ Ehebrecher oder stossen wir sie sogar aus der Gemeinde aus? Haben wir Rat, Hilfe und Begleitung für die Beteiligten nach so einem „Ehe-Unfall“ oder behandeln wir sie nur noch wie Aussätzige, die gerade so eben noch in der Gemeinde toleriert werden? Schweigen wir lieber über die traurigen Vorfälle und kehren alles möglichst sauber unter den Teppich? Ist Gott mit den gescheiterten Eheleuten etwa am Ende? Zeigen sie durch ihr Scheitern, daß sie von Gott abgefallen sind und nun nicht mehr in den Himmel kommen? So mögen manche christlichen Saubermänner denken. Ich weiß darüber bescheid, denn ich war früher selbst mal einer von denen.  <img src="/DOKUME%7E1/Ralf/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.jpg" alt="" /><img src="/DOKUME%7E1/Ralf/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-1.jpg" alt="" />Ich kann nicht daran glauben, daß der Gott der Liebe irgendjemand von sich wegstößt, der gesündigt hat oder in seinem Leben als Christ gescheitert ist. Denk mal an das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner. (Luk.18, 10-14) Wer von Beiden wurde von Gott gerechtfertigt? Die vielen gescheiterten Ehen in Deutschland sprechen meiner Meinung nach unter Anderem von einer steigenden <strong>Beziehungs-Unfähigkeit.</strong></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;"><strong>Hat die Gemeinde eine Antwort auf dieses Problem?</strong></span></p></blockquote>
<p>Wie wichtig sind gesunde Beziehungen in einer Gemeinde? Sind wir als Menschen vielleicht auch in unseren schönen Freikirchen oft isoliert und vereinsamt? „Das kommt bei uns nicht vor, wir sind eine liebevolle Gemeinde und treffen uns mindestens 3mal pro Woche“, mag vielleicht jemand sagen. Aber wie sehen unsere „liebevollen“ Beziehungen untereinander denn wirklich aus? Sind sie nur darauf begründet, daß wir im gleichen Aktionsteam der Gemeinde oder in der gleichen Arbeitsgruppe sind? Wie sieht es mit denen aus, die unsere beliebten Arbeitsgruppen aus irgendwelchen Gründen verlassen? Werden unsere „liebevollen“ Beziehungen noch weiterhin gepflegt, wenn Menschen Probleme bekommen und durchs Gemeinderaster fallen? Beziehungen gehen nur dann tiefer und werden tragfähig, wenn man zusammen redet und kommuniziert. Wenn die Meinung, das Denken und Fühlen des Anderen mich überhaupt nicht interessiert, kann es keine gesunde und liebevolle Beziehung oder Freundschaft geben. Wenn Beziehungen in einer christlichen Gemeinschaft nur auf dem gemeinsamen Glauben oder noch schlimmer: der<strong> Rechtgläubigkeit</strong> des Anderen beruhen, kann es keine echte Freundschaft und Liebe geben. Die Kirchen und Gemeinden, die ich bisher persönlich kennengelernt habe, waren mehr oder weniger totalitäre Systeme. Einer, oder eine kleine elitäre Gruppe hatte das Sagen und der Rest hatte sich gefälligst unterzuordnen! Wo kommen wir denn hin, wenn das dumme Volk mitregieren würde? „One Size fits all“ – Der große oder kleine Gemeindehut wird allen auf den Kopf gesetzt und hat gefälligst zu passen. Alles was übersteht wird abgeschnitten. Was nicht passt, wird passend gemacht. Und sonntags kommt die Predigt-Dusche, um alle Zweifelnden auf Kurs zu bringen. Die Hauskreise sind meist Spiegelbilder des Sonntagsgottesdienstes, nur etwas lockerer. Über Zweifel, Fragen, Probleme und Sünde wird nicht geredet. Für die wird schnell gebetet und wenn das nicht hilft muss man halt in die Seelsorge und wird ein „Fall“. Wie sollen da echte, reife und mündige Beziehungen entstehen? Kein Wunder, daß der „Scheidungsdämon“ auch in unsere superfromme Welt der Gemeinde Einzug gehalten hat: <strong>Die Kommunikation ist eine sehr einseitige.</strong> Von Oben (Der Kanzel) nach unten (Der Gemeindetrottel) Wir erziehen eine Generation von Radfahrern: Nach oben buckeln und nach unten treten. Aber das Treten machen wir natürlich voller Liebe und nennen es Ermahnung. Jeder möchte natürlich gern nach oben, denn auf der Bühne wird man gesehen und als Mensch wahrgenommen. Aber leider ist die Kanzel oder Bühne zu eng für so viele. Da müssen die Leute rauf, die den anderen am Besten stecken können, wie unmündig, passiv und lau der Rest ist. Oh ja, das kann man gut sehr liebevoll und fromm verpacken! Aber Kommunikation ist immer eine <strong>zweiseitige</strong> Angelegenheit, sonst funktioniert sie nicht auf Dauer. Die Leute, die immer nur gesegnet und beregnet werden, werden auf Dauer sehr unzufrieden und möchten auch gern mal etwas zu sagen haben. Vor allem möchten sie als echte Menschen wahrgenommen werden. Wenn wir als Gemeinde irgendeine gesellschaftliche Relevanz bekommen möchten, ist das der wichtigste Punkt, an dem wir arbeiten müssen: <strong><span style="color:#000000;">Beziehung und Kommunikation untereinander und mit Nichtgläubigen!</span></strong> Raus aus dem frommen Ghetto und mit allen Menschen reden, diskutieren, feiern, spielen und austauschen. Und vor allen Dingen: Zuhören lernen und nicht <strong>zu</strong>predigen lernen. Ein endloses Thema. Gut für Deinen Hauskreis, Deine Gemeinde oder Hauskirche. Bitte einsteigen und abfahren! Gottes Segen an Alle</p>
<p>Bilder: Gerd Altmann (www.pixelio.de)</p>
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<title><![CDATA[Quantenphysik: Die Seele existiert auch nach dem Tod]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2672</link>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 22:11:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
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<description><![CDATA[Menschen, die Nahtoderlebnisse erlebt haben, berichten von rätselhaften Phänomenen: oft von einem ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/seele-hiddencage-nv-flickr.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2673" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/seele-hiddencage-nv-flickr.jpg?w=110" alt="" width="110" height="96" align="left" /></a><strong>Menschen, die Nahtoderlebnisse erlebt haben, berichten von rätselhaften Phänomenen: oft von einem Tunnel, an dessen Ende ein helles Licht erstrahlt</strong>. Auch seriöse Wissenschaftler stellen die Behauptung auf: die Seele existiert wirklich und das unsterbliche Bewußtsein ist ebenso wie Raum, Materie, Zeit und Energie ein Grundelement unserer Welt. <strong><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article1938328/Die_Seele_existiert_auch_nach_dem_Tod.html">&#62; mehr.</a></strong></p>
<p>Lesen Sie auch: &#62; <a title="Nahtod - Erfahrungen (audio)" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/05/12/nahtod-erfahrungen-audio/"><span style="color:#336699;">Nahtod - Erfahrungen (audio)</span></a><br />
&#62; <a title="Tote verabschieden sich von uns" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/03/03/tote-verabschieden-sich/"><span style="color:#336699;">Tote verabschieden sich von uns</span></a><br />
&#62; <a title="Nahtoderfahrungen" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2007/06/01/nahtoderfahrungen/"><span style="color:#336699;">Nahtoderfahrungen</span></a></p>
<p><em><span style="color:#c0c0c0;">Bild:</span></em><em><span style="color:#c0c0c0;">hiddencage</span></em><em><span style="color:#c0c0c0;"> ,flickr.com</span></em></p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[A helping hand ("finishing touches" von thesepeoplecomedy)]]></title>
<link>http://decalcification.wordpress.com/?p=100</link>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 05:48:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>decalcification</dc:creator>
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<description><![CDATA[Über den Plot mag man streiten, nicht aber darüber, dass er charmant erzählt ist, außerdem liebe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Plot mag man streiten, nicht aber darüber, dass er charmant erzählt ist, außerdem liebe ich diesen slightly melancholischen Indierocksong (von <a href="http://www.cufftheduke.com/">Cufftheduke</a>). Produziert von <a href="http://www.thesepeoplecomedy.com/">ThesePeopleComedy</a>. Enjoy !</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/sEzoRO834i0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/sEzoRO834i0&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Für Menschen ohne youtube-account, siehe <a href="http://www.thesepeoplecomedy.com/sketches.php?page=5#top">hier</a>.</p>
<p>dfn</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Treffen]]></title>
<link>http://2xiemecouleur.wordpress.com/?p=16</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 23:40:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>2xiemecouleur</dc:creator>
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<description><![CDATA[Morgen treffe ich mich mit jmd., frisch mit der Erstdiagnose aus dem Krankenhaus raus. Ich werde ver]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen treffe ich mich mit jmd., frisch mit der Erstdiagnose aus dem Krankenhaus raus. Ich werde versuchen ein wenig die Wogen zu glätten, ein wenig von der Unsicherheit wegzunehmen. Bisher ist es nur der erste Schub von möglicherweise weiteren, aber das muss ja so nicht sein. Womit dieser jemand sein weiteres Leben über mit zu tun haben wird ist, dass es immer wieder kommen kann. Das es darüber von jetzt an keine Sicherheit mehr geben wird. Und das der dann hoffentlich nicht kommende zweite Schub dann die gesicherte Diagnose wäre.</p>
<p>Was mir heute kurz am Telefon erzählt wurde klingt genauso wie das, was man mir damals gesagt hat. WIr werden sehen. ich bin jedenfalls nicht weiter vorbereitet, aber hoffentlich trotzdem in einer Situation, die hilft den anfänglichen Schock, der mir damals ein wenig wie ein Weltuntergang vorkam, etwas zu relativieren. Meine Welt jedenfalls ist bisher noch nicht in Schutt und Asche, eher im Gegenteil.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wozu und wie Theologie studieren ?]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2655</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 22:11:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Theologie ist, wenn einer in einem fensterlosen Raum eine schwarze Katze sucht und mittendrin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/theologie-toosthesea-nv-flickr.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2664" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/theologie-toosthesea-nv-flickr.jpg?w=96" alt="" width="96" height="96" align="left" /></a>"<strong>Theologie ist, wenn einer in einem fensterlosen Raum eine schwarze Katze sucht und mittendrin schreit: Ich hab' sie!</strong> Ich hab' sie! Offensichtlich kein sonderlich gutes Image, das denen anhängt, die von Berufs wegen über ihren Glauben nachdenken. Dabei tun das Christinnen und Christen seit je und bis heute auf eine Weise, die einmalig ist." <strong><a href="http://www.katholisch.de/3690.html">&#62; mehr</a></strong>.</p>
<p><em><span style="color:#c0c0c0;">Bild:</span></em><em><span style="color:#c0c0c0;">Toos&#38;TheSea</span></em><em><span style="color:#c0c0c0;"> ,flickr.com</span></em></p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Dramatische Befreiung]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2683</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 08:56:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>andy55</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sie ist 46 Jahre alt. Und seit dem 02.Juli erneut weltbekannt. Es geht um Kolumbiens frühere Präsi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="navigation"><a href="http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/wp-content/ingrid-betancourt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-139" src="http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/wp-content/ingrid-betancourt-150x150.jpg" alt="" width="129" height="126" /></a>Sie ist 46 Jahre alt. Und seit dem 02.Juli erneut weltbekannt. Es geht um Kolumbiens frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt.</div>
<div id="post-138" class="post">
<div class="entry">
<p style="margin:0;">Durch eine aufsehenerregende Befreiungsaktion konnte die 2002 von Rebellen gefangen genommene Politikerin wieder in ihre Heimat zurückkehren.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><strong>Wie im Film</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Ich persönlich mag Actionfilme, voller Spannung und Überraschungen. Was aber in den letzten Tagen im Dschungel Kolumbiens passierte, war keine Filminszenierung – das war echt. Und spannend zugleich.</p>
<p style="margin:0;"><!--more-->Und so lief es ab:</p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">1.   Kolumbianische Geheimagenten setzen von einem erbeuteten Rebellen-Laptop eine gefälschte E-Mail an FARC-Kommandant Cesar ab. Sie erklären ihm, dass Ingrid Betancourt und 14 andere Geiseln für einen Gefangenenaustausch zu Rebellen-Boss Alfonso Cano zu bringen sind.<a href="ajaxKTGalerie('kurztext5041198','/BILD/news/vermischtes/2008/07/04/betancourt/ktg-befreiung/ktg-befreiung,templateId=renderInline,rendertext=5041196.html');"></a><a href="ajaxKTGalerie('kurztext5041198','/BILD/news/vermischtes/2008/07/04/betancourt/ktg-befreiung/ktg-befreiung,templateId=renderInline,rendertext=5041190.html');"></a></p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">2.   Gefesselt wird Ingrid Betancourt von Rebellen zum vereinbarten Treff geführt. Ein weißer Hubschrauber vom Typ MI-17 ohne jedes Erkennungszeichen wartet am Boden, ein weiterer Helikopter setzt zur Landung an.</p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">3.   FARC-Kommandant Cesar besteigt ahnungslos den Helikopter – die Falle schnappt zu. Die Hubschrauber-Crew, getarnt als Rebellen, überwältigt den Kommandanten. Er wehrt sich, ohne Erfolg.<a href="ajaxKTGalerie('kurztext5041198','/BILD/news/vermischtes/2008/07/04/betancourt/ktg-befreiung/ktg-befreiung,templateId=renderInline,rendertext=5041190.html');"></a></p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">4.   Das Spiel ist aus für den grausamen FARC-Kommandanten Cesar. Die Soldaten im Hubschrauber haben ihn entwaffnet, ihm die Augen verbunden und gefesselt.</p>
<p style="text-indent:-18pt;margin:0 0 0 18pt;">5.   Das Wiedersehen auf Bogotas Militärflughafen Catam. Betancourt, wackelig auf den Beinen, hat das Flugzeug verlassen, fällt ihrer Mutter Yolanda um den Hals.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;">Nach 2321 Tagen Gefangenschaft im Dschungel war Betancourt wieder frei. Ihre Geiselnahme vor sechs Jahren schockte die Welt – ihre Befreiung wurde rund um den Globus gefeiert!</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><strong>Coole Idee</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;">Als ich diese Nachrichten las und hörte, fand ich natürlich die Art und Weise genial, wie die Spezialeinheit es fertigbrachte, diese Befreiungsaktion unter dem Namen „Operation Schachmatt“ generalstabsmässig zu planen und durchzuführen. An viele Details musste gedacht werden bis hin zu den für den Notfall bereitgestellten weiteren 39 Hubschraubern… Und auch das Nicht-locker-lassen über Jahre, sowohl von Politikern verschiedener Länder als auch dem Militär, um Betancourt irgendwie zu befreien – dieser lange Atem nötigt mir Hochachtung ab.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><strong>Gottes Befreiungsidee</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;">Und was für eine einzelne Politikerin in Südamerika galt, das war auch Gottes Beweggrund, aktiv zu werden. Er konnte sich keinesfalls auf Dauer damit zufriedengeben, dass Menschen durch die Sünde in dauernder Gefangenschaft blieben. Und auch er hatte eine „coole“ Idee. Allerdings ging seine Befreiungsaktion nicht so unblutig ab, wie die in Amerika. Es hat ihn seinen eigenen Sohn gekostet, der sein Leben liess. Aber mit welchem Erfolg!</p>
<blockquote>
<p style="margin:0;">„So hat er die Menschen befreit, die durch ihre Angst vor dem Tod das ganze Leben lang Sklaven gewesen sind.“ Hebräer 2,15</p>
</blockquote>
<p style="margin:0;">Befreiung, Freiheit – wer einmal gefangen war (buchstäblich, in Ängsten, Süchten, dem eigenen Ich, Todesfurcht, Minderwert usw.), der wird immer wieder dankbar dafür sein, wenn diese Gefangenschaft dann endlich vorbei ging. Und er wird auch den Befreier nie vergessen…</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><em>Foto: wikimedia.org</em></span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><em></em></span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><strong><a href="http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/?p=138">Originalpost hier</a></strong></span></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[100 Jahre S.O.S.]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2676</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 08:48:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>andy55</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bisher hatte ich immer gedacht, der internationale Rettungsruf S.O.S. hätte eine bestimmte Bedeutun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/sos.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2675" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/sos.jpg?w=128" alt="" width="128" height="90" /></a>Bisher hatte ich immer gedacht, der internationale Rettungsruf S.O.S. hätte eine bestimmte Bedeutung, wie: "Rettet unsere Seelen" oder so. Aber eigentlich heisst es nur: "Dididi-dahdahdah-dididit".</p>
<p>Mehr zur Geschichte dieses Notrufes, seine einhundert Jahre und wieso man ihn gar nicht mehr verwendet - <strong><em><a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2284/drei_kurz_drei_lang.html">hier lesen.</a></em></strong></p>
<p><em>Fotomontage: A. Meissner</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues Leben dank Ebay]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2653</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 22:11:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>andy55</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die moderne Technik macht’s möglich:
Enttäuscht von der Liebe und von seiner Frau, die ihn verla]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0;"><a href="http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/wp-content/geld.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-136" src="http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/wp-content/geld-150x150.jpg" alt="" width="131" height="127" /></a>Die moderne Technik macht’s möglich:</p>
<p style="margin:0;"><strong>Enttäuscht von der Liebe und von seiner Frau, die ihn verlassen hat, will der gebürtige </strong><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article2160005/245.000_Euro__mein_Haus_mein_Auto_mein_Leben.html"><strong>Brite Ian Usher</strong></a><strong> aus seinem bisherigen Leben aussteigen</strong>. Damit ihn nicht ständig etwas an seine gescheiterte Beziehung erinnert, stellte er kurzerhand sein ganzes Leben – inklusive Zubehör, wie voll möbliertes Haus, Auto, seinen Job als Teppichverkäufer und seinen Freundeskreis – bei Ebay ins Internet. <span style="font-weight:normal;font-size:12pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;">„<strong>Ich bin mein Leben leid! Nimm es!</strong>“ hatte der Einwanderer aus Grossbritannien, der seit sechs Jahren in Perth in Nordaustralien lebt, angekündigt. Nach Scheidung und Midlife Crisis wollte er einen radikalen Schlussstrich ziehen.</p>
<p style="margin:0;"><strong><!--more-->Leben ist 245.000 Euro wert</strong></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-weight:normal;font-size:12pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;">Am letzten Sonntag nun ging die Auktion zu Ende. Zwischendurch hatte der vom Leben enttäuschte Brite schon mal Sektkorken knallen lassen, weil der Preis auf 1,4 Millionen australische Dollar gestiegen war. Aber es stellte sich heraus, dass es sogenannte „Spassbieter“ waren. Die Summe am Sonntag zum Ende der Auktion belief sich auf 399.300 australische Dollar, umgerechnet 245.000 Euro.</p>
<p style="margin:0;"><span style="font-weight:normal;font-size:12pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;">Das ist weniger als erwartet, aber Usher wird trotzdem Australien verlassen. Wie es hiess, will er auf Weltreise gehen. Um zu vergessen und irgendwo ganz neu anzufangen. Er will einfach in den nächsten Flieger steigen.</p>
<p style="margin:0;"><span style="font-weight:normal;font-size:12pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;">„Und gar nichts mitnehmen ausser Reisepass und Brieftasche?“ wurde er gefragt. „Doch“, meinte er, „auch noch die Klamotten, die ich anhabe.“ Denn irgendwo müsse er ja seine Brieftasche reinstecken…</p>
<p style="margin:0;"><span style="font-weight:normal;font-size:12pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><strong>Was ist <em>mein </em>Leben wert?</strong></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-weight:normal;font-size:12pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;">Bei dieser Nachricht musste ich mal kurz überschlagen, für welchen Betrag ich wohl mein eigenes Leben versteigern könnte. Mietwohnung, reparaturbedürftiger Kühlschrank und Passat… Aber ich musste gar nicht weiterrechnen. Denn ich habe ja noch meine Frau und bin weder zum Aussteigen aus meinem bisherigen Leben enttäuscht oder frustriert genug. Ganz im Gegenteil – gerade zum ersten Mal Grossvater geworden finde ich das Leben mit oder ohne Enkelkind ganz spannend und aufregend. Nicht immer einfach, aber trotzdem interessant und lohnend. Ob das mit meinem Glauben zusammenhängt…?</p>
<p style="margin:0;"><span style="font-weight:normal;font-size:12pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><strong>Neues Leben möglich</strong></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-weight:normal;font-size:12pt;font-family:Arial;"> </span></p>
<p style="margin:0;">Menschen aller Generationen kamen bisher an Grenzen und sehnten sich nach einer Welt ohne bekannte und belastende Probleme. Schwierigkeiten mit Menschen seiner Umgebung oder mit sich selbst – wer kennt die nicht? Aber die wenigsten haben die Möglichkeit (oder den Besitz), per Ebay einen lohnenswerten Gegenwert zu bieten, und dann aus- oder umzusteigen im Lebenszug.</p>
<p style="margin:0;">Aber eine Erneuerung des eigenen Lebensstils, der Wertigkeiten, der Lebensqualität ist dennoch möglich. Ganz ohne Ebay. Und ganz ohne Geld. Die Lösung – sicher hast du es schon geahnt – hat Gott schon lange projektiert. Und auch für dein Leben bezahlt, damit es wieder wertvoll ist. Für ihn und für dich.</p>
<blockquote>
<p style="margin:0;"><em>„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“</em> (Johannes 3, 16)</p>
</blockquote>
<p style="margin:0;">Da ist von Liebe, Annahme, Glauben, Wert und Zukunftshoffnung die Rede.</p>
<p style="margin:0;">Doch, neues Leben ist möglich – Gott sei Dank!</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;"><strong><em><a href="http://mein-gott-und-die-welt.glaube24.de/?p=135">Originalpost hier</a></em></strong></p>
<p style="margin:0;"><em>Foto: A. Meissner</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Christ und psychische Krankheit]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2656</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 07:23:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2656</guid>
<description><![CDATA[
Behandlungsbedürftige Depressionen sind eine Volkskrankheit in Deutschland von der auch viele Chri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://donralfo.files.wordpress.com/2008/07/psycho_2093991.jpg"></a></p>
<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/psycho_2093991.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2660" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/psycho_2093991.jpg?w=128" alt="" width="142" height="103" align="left" /></a><strong>Behandlungsbedürftige</strong> <strong>Depressionen</strong> sind eine Volkskrankheit in Deutschland von der auch viele Christen nicht verschont bleiben. Viele psychisch kranke oder gestörte Menschen kommen regelmässig in unsere Gottesdienste oder sind Gemeindemitglieder in unseren Kirchen und Freikirchen. Die gute Nachricht von unserem Retter und Herrn Jesus Christus gibt vielen von ihnen eine Hoffnung auf Heilung und Befreiung und viele Pastoren und Leiter machen ihnen auch Hoffnung auf Hilfe durch Seelsorge und Gebet. <strong>Aber was passiert, wenn der Glaube, das Gebet und die Seelsorge nicht helfen? Wie gehen wir mit unseren psychisch erkrankten Gemeindemitgliedern um?</strong></p>
<p><!--more-->In den Großkirchen hat man sicher weniger Probleme damit, Christen zum Psychiater zu schicken, aber wie sieht es in unseren kleineren gemütlichen Freikirchen aus, wo man sich meist weitaus besser kennt und oft sehr engen persönlichen Kontakt miteinander hat? Oft sind Gemeinden ja wie Großfamilien, in denen jeder über den Anderen bescheid weiß und kaum ein Geheimnis verborgen bleibt, weil natürlich sehr viel getratscht wird. Manche Pastoren und Seelsorger sind Laien, die sich ihr Wissen durch christliche Bücher und in der Gemeindepraxis oder durch die Lektüre der Bibel erworben haben.</p>
<p>In den Freikirchen wird meist auch die geistliche Dimension einer psychischen Krankheit wahrgenommen. Die unsichtbare Wirklichkeit und die Existenz von Dämonen und bösen geistigen Mächten ist hier selten ein Tabuthema. Exorzismus oder Befreiuungsgebete werden mehr oder weniger spektakulär praktiziert und manch einer empfängt wohl auch Hilfe dadurch. Einiges geht aber auch voll daneben. In katholischen Kreisen gab es Todesfälle nach einem mißglückten Exorzismus, die in den Medien hohe Wellen schlugen. Und in den Freikirchen klappt auch nicht immer alles. Bestenfalls sind die Hilfesuchenden von den geistlichen Leitern oder Gemeinden enttäuscht, wenn Heilungs- und Befreiungsgebete erfolglos bleiben. Aber es kann auch viel schlimmer kommen. Tiefe Verletzungen können hinzukommen, die Probleme können sich verschlimmern, ja man kann jeglichen Glauben an Gott und seine Hilfe verlieren. Viele Kranke werden einfach alleingelassen, wenn Gott nicht spürbar hilft und eingreift. Die sind dann eben selbst schuld, weil sie die Ratschläge der Seelsorger und Gemeindegeschwister nicht umsetzen! Womöglich haben sie einen rebellischen Geist und wollen ihre Sünden einfach nicht loslassen. Ketzerhüte werden schnell verteilt, die Kranken oder "Dämonisierten" werden gemieden und vielleicht sogar exkommuniziert.</p>
<p>Was sind überhaupt die Kriterien, nach denen man eine dämonische Belastung als Ursache psychischer Probleme diagnostiziert? Wie viele Christen haben denn die Gabe der Geisterunterscheidung in solch ausgeprägtem Maße, daß sie dämonisches Wirken eindeutig erkennen können? Welcher Seelsorger kennt sich wirklich gut mit psychischen Krankheiten aus? Wer ist kompetent genug, eine richtige Diagnose zu stellen? Ich habe den Eindruck, daß es viele Laien im Seelsorgedienst gibt , die nach dem Maßstab Pi mal Daumen plus einige Bibelzitate vorgehen und mehr herumpfuschen, als kompetente Hilfe zu geben. Sie meinen es gut, aber verschlimmbessern die Lage nur.</p>
<p><strong>Wenn ernsthafte Störungen wie Depressionen, Angstzustände, Psychosen oder Suizidalität nach wiederholtem Gebet und Seelsorgegesprächen nicht entscheidend besser werden, sollte man lieber jemand fragen, der sich damit auskennt!</strong> Es ist dringend geboten einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Alles Andere ist unterlassene Hilfeleistung. Wir begrenzen Gott, wenn wir ihn ausschließlich auf übernatürliches Eingreifen festnageln wollen. Warum sollte er nicht auch durch Ärzte, Psychiater und Psychotherapeuten wirken können? Warum diese Angst vor "weltlicher" Hilfe? Eine Befürchtung, die ich oft gehört habe und die ich auch selbst hatte war: Die weltlichen Fachleute und Therapeuten könnten Christen in okkulte Praktiken hineinmanipulieren und vom Glauben abbringen. Die Esoterik hat sicherlich einigen Boden in der "Psycho-Szene" gewonnen, aber ein guter Therapeut würde niemals jemanden in diese Richtung beeinflussen, der damit nichts zu tun haben möchte. Das würde nur ein Scharlatan tun aber kein seriöser Therapeut oder Arzt. Ich gehe fest davon aus, daß Gott will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1.Tim.2,4) Das griechische Wort <em>sozo</em>, daß hier mit "gerettet" übersetzt wird bedeutet viel mehr, als nur die Tatsache, daß wir in den Himmel kommen sollen. Es bedeutet "heil machen", befreien, gesund machen und vor jedem Schaden oder Unglück zu bewahren. Es ist Gottes erklärter Wille uns gesund zu machen und völlig wiederherzustellen. Gott ist für uns und nicht gegen uns! Warum können wir ihm nicht für den geeigneten Arzt, den richtigen Psychotherapeuten oder das geeignete Krankenhaus vertrauen? Wenn Gott nicht übernatürlich und sofort heilt, bedeutet das noch lange nicht, daß er uns nicht heilen <strong>will. </strong>Wollen wir Gott etwa vorschreiben, wie und auf welche Weise er uns zu heilen hat? Das sei ferne. Ich bin sehr dafür, etwaige Tabus und Vorurteile vor der Kunst der Psychiartrie und Psychotherapie schleunigst <span style="color:#c0c0c0;">niederzureißen</span>. <strong>Ich plädiere dafür, das herumdoktern von Laien bei komplizierten seelischen Störungen radikal zu beenden!</strong> Es ist gut und richtig, zuerst zu Gott, unserem himmlischen Arzt zu gehen und um Hilfe zu bitten. Aber wenn das Gebet, der Glaube, das Bibellesen und Wort Gottes bekennen oder die Seelsorge keine spürbaren Resultate und Besserung bringt - <strong>bitte niemals scheuen den Fachmann aufzusuchen</strong>. Auch hier kann man auf Führung durch den Geist Gottes hoffen und glauben. Sein Wille ist unsere Heilung, warum sollte er Ärzte und Therapeuten nicht gebrauchen können? Wenn Du einen gläubigen Christen als Therapeuten findest - wunderbar. Aber es gibt noch viel zu wenige davon. Also bitte keine Scheu jemand Anders um Hilfe zu bitten.</p>
<p>Hilfreiche Seiten zum Thema - hier werden Sie geholfen (hinzugefügt von theolounge):</p>
<p>&#62; <a href="http://www.adlerinstitut-muenchen.de/start.htm" target="_blank">Alfred Adler Institut München</a><br />
&#62; <a href="http://kalia.de/">Kalia (&#62; Dr. Killus)</a><br />
&#62; <a href="http://www.theologisch.com/indexa%20nur%20links.htm#batterie">einige Links zu Seelsorge</a></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><a title="graffity-black2.jpg" href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.jpg"></a><a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.thumbnail.jpg" alt="graffity-black2.jpg" align="left" /></a><strong>Haben Sie eine Homepage ?<br />
Hier ist unser <a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><span style="color:#ff6600;">&#62;Logo</span><span style="color:#ff6600;"> </span></a>!</strong></span></p>
<p><span style="color:#ff6600;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong><br />
</span></p>
<p><span style="color:#3366ff;"><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/grossearthklein.thumbnail.jpg" alt="grossearthklein.jpg" align="left" /></a>Sagen Sie weiter,<br />
was gut ist:<br />
mit einer <br />
<strong><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><span style="color:#3366ff;">&#62;Grusskarte</span></a>.</strong></span></p>
<p> </p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color:#c0c0c0;">Bild: Holger Meyer (pixelio.de)</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spiel mit dem Tod]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2657</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 19:14:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2657</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Sterbehilfe&#8221;: Der hamburger Ex-Justizsenator Kusch verhalf einer alten Frau zum Selbstm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/04/scared-monsieurlam-flickr.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2333" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/04/scared-monsieurlam-flickr.jpg?w=128" alt="" width="161" height="120" align="left" /></a><strong>"Sterbehilfe": Der hamburger Ex-Justizsenator Kusch verhalf einer alten Frau zum Selbstmord. Die Empörung darüber ist zu Recht groß. Aber das allein ist zu wenig. <a href="http://www.zeit.de/online/2008/27/sterbehilfe-kommentar"><strong>&#62; mehr</strong></a>.</strong></p>
<p>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.zeit.de/online/2008/27/palliativmedizin-interview" target="_self">&#62; Diffuse Angst</a>.    <br />
<a href="http://www.zeit.de/online/2008/27/Patientenverfuegung-Bundestag">&#62; Patientenverfügung</a><br />
<span style="color:#3366ff;">&#62; </span><a title="Sterben im Museum - Gregor Schneider" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/04/22/tod-im-museum/"><span style="color:#3366ff;"><strong>“Aktionskunst”: Sterben im Museum - Gregor Schneider</strong></span></a><br />
<span style="color:#3366ff;">&#62; </span><a title="Natürlicher Tod oder lieber Suizid?" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/03/20/karfreitag-begleiteter-suizid/"><span style="color:#3366ff;">Zur Würde: Natürlicher Tod oder lieber Suizid?</span></a><br />
<span style="color:#3366ff;">&#62; </span><a title="Hier werden Sie gestorben !" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2007/11/24/hier-werden-sie-getotet/"><span style="color:#3366ff;">Hier werden Sie gestorben !</span></a></p>
<p><span><em>Bild: monsieurlam ,flickr.com</em></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Christ und psychische Krankheit]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 18:34:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Bild: Holger Meyer (pixelio.de)
Behandlungsbedürftige Depressionen sind eine Volkskrankheit in Deu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://donralfo.files.wordpress.com/2008/07/psycho_2093991.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6" src="http://donralfo.wordpress.com/files/2008/07/psycho_2093991.jpg" alt="" width="450" height="299" /></a></p>
<p>Bild: Holger Meyer (pixelio.de)</p>
<p><strong>Behandlungsbedürftige</strong> <strong>Depressionen</strong> sind eine Volkskrankheit in Deutschland von der auch viele Christen nicht verschont bleiben.  Viele psychisch kranke  oder gestörte Menschen kommen regelmässig in  unsere Gottesdienste oder sind Gemeindemitglieder in unseren Kirchen und Freikirchen.  Die gute Nachricht von unserem Retter und Herrn Jesus Christus gibt vielen von ihnen eine Hoffnung auf Heilung und Befreiung und viele Pastoren und Leiter machen ihnen auch Hoffnung auf Hilfe durch Seelsorge und Gebet. Aber was passiert, wenn der Glaube, das Gebet und die Seelsorge nicht helfen? Wie gehen wir mit unseren psychisch erkrankten Gemeindemitgliedern um?</p>
<p><!--more-->In den Großkirchen hat man sicher weniger Probleme damit, Christen zum Psychiater zu schicken, aber wie sieht es in unseren kleineren gemütlichen Freikirchen aus, wo man sich meist weitaus besser kennt und oft sehr engen persönlichen Kontakt miteinander hat? Oft sind Gemeinden ja wie Großfamilien, in denen jeder über den Anderen bescheid weiß und kaum ein Geheimnis verborgen bleibt, weil natürlich sehr viel getratscht wird. Manche Pastoren und Seelsorger sind Laien, die sich ihr Wissen durch christliche Bücher und in der Gemeindepraxis oder durch die Lektüre der Bibel erworben haben.</p>
<p>In den Freikirchen wird meist auch die geistliche Dimension einer psychischen Krankheit wahrgenommen. Die unsichtbare Wirklichkeit und die Existenz von Dämonen und bösen geistigen Mächten ist hier selten ein Tabuthema. Exorzismus oder Befreiuungsgebete werden mehr oder weniger spektakulär praktiziert und manch einer empfängt wohl auch Hilfe dadurch. Einiges geht aber auch voll daneben. In katholischen Kreisen gab es Todesfälle nach einem misglückten Exorzismus, die in den Medien hohe Wellen schlugen. Und in den Freikirchen klappt auch nicht immer alles. Bestenfalls sind die Hilfesuchenden von den geistlichen Leitern oder Gemeinden enttäuscht, wenn Heilungs- und Befreiungsgebete erfolglos bleiben.  Aber es kann auch viel schlimmer kommen. Tiefe Verletzungen können hinzukommen, die Probleme können sich verschlimmern, ja man kann jeglichen Glauben an Gott und seine Hilfe verlieren. Viele Kranke werden einfach alleingelassen, wenn Gott nicht spürbar hilft und eingreift. Die sind dann eben selbst schuld, weil sie die Ratschläge der Seelsorger und Gemeindegeschwister nicht umsetzen! Womöglich haben sie einen rebellischen Geist und wollen ihre Sünden einfach nicht loslassen. Ketzerhüte werden schnell verteilt, die Kranken oder "Dämonisierten" werden gemieden und vielleicht sogar exkommuniziert.</p>
<p>Was sind überhaupt die Kriterien, nach denen man eine dämonische Belastung als Ursache psychischer  Probleme diagnostiziert?  Wie viele Christen  haben  denn die Gabe der Geisterunterscheidung in solch ausgeprägtem Maße, daß sie dämonisches Wirken   eindeutig erkennen können?  Welcher Seelsorger kennt  sich wirklich gut mit psychischen Krankheiten aus? Wer ist kompetent genug, eine richtige Diagnose zu stellen? Ich habe den Eindruck, daß es viele Laien im Seelsorgedienst gibt , die  nach  dem Maßstab Pi mal Daumen plus einige Bibelzitate vorgehen und mehr herumpfuschen, als kompetente Hilfe zu geben. Sie meinen es gut, aber verschlimmbessern die Lage nur.</p>
<p><strong>Wenn ernsthafte Störungen wie Depressionen, Angstzustände, Psychosen oder Suizidalität nach wiederholtem Gebet und Seelsorgegesprächen nicht entscheidend besser werden, sollte man lieber jemand fragen, der sich damit auskennt!</strong> Es ist dringend geboten einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Alles Andere ist unterlassene Hilfeleistung. Wir begrenzen Gott, wenn wir ihn ausschließlich auf übernatürliches Eingreifen festnageln wollen. Warum sollte er nicht auch durch Ärzte, Psychiater und Psychotherapeuten wirken können? Warum diese Angst vor "weltlicher" Hilfe?  Eine Befürchtung, die ich oft gehört habe und die ich auch selbst hatte war: Die weltlichen Fachleute und Therapeuten könnten Christen in okkulte Praktiken hineinmanipulieren und vom Glauben abbringen. Die Esoterik hat sicherlich einigen Boden in der "Psycho-Szene" gewonnen, aber ein guter Therapeut würde niemals jemanden in diese Richtung beeinflussen, der damit nichts zu tun haben möchte. Das würde nur ein Scharlatan tun aber kein seriöser Therapeut oder Arzt. Ich gehe fest davon aus, daß Gott will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.   (1.Tim.2,4) Das griechische Wort <em>sozo</em>, daß hier mit "gerettet" übersetzt wird bedeutet viel mehr, als nur die Tatsache, daß wir in den Himmel kommen sollen. Es bedeutet "heil machen", befreien, gesund machen und vor jedem Schaden oder Unglück zu bewahren. Es ist Gottes erklärter Wille uns gesund zu machen und völlig wiederherzustellen. Gott ist für uns und nicht gegen uns! Warum können wir ihm nicht für den geeigneten Arzt, den richtigen Psychotherapeuten oder das geeignete Krankenhaus vertrauen? Wenn Gott nicht übernatürlich und sofort heilt, bedeutet das noch lange nicht, daß er uns nicht heilen <strong>will. </strong>Wollen wir Gott etwa vorschreiben, wie und auf welche Weise er uns zu heilen hat? Das sei ferne. Ich bin sehr dafür, etwaige Tabus und Vorurteile vor der Kunst der Psychiartrie und Psychotherapie schleunigst niederzureißen. Ich plädiere dafür, das herumdoktern von Laien bei komplizierten seelischen Störungen radikal zu beenden! Es ist gut und richtig, zuerst zu Gott, unserem himmlischen Arzt zu gehen und um Hilfe zu bitten. Aber wenn das Gebet, der Glaube, das Bibellesen und Wort Gottes bekennen oder die Seelsorge keine spürbaren Resultate und Besserung bringt - bitte niemals scheuen den Fachmann aufzusuchen. Auch hier kann man auf Führung durch den Geist Gottes hoffen und glauben.  Sein Wille ist unsere Heilung, warum sollte er Ärzte  und  Therapeuten  nicht gebrauchen können?  Wenn  Du einen gläubigen Christen als Therapeuten findest  - wunderbar.  Aber  es gibt  noch viel zu wenige davon.  Also bitte keine Scheu jemand Anders um Hilfe zu bitten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[theologisch.com startet eigene Suchmaschine ]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2612</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 11:33:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2612</guid>
<description><![CDATA[relilounge.de heißt sie und ist ab heute online:
die theologisch - philosophische Qualitäts-Suchma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ff6600;"><strong><a href="http://www.relilounge.de" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-2613" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/06/relilounge.jpg?w=300" alt="" width="300" height="187" align="left" /></a>relilounge.de</strong> </span>heißt sie und ist ab heute online:</p>
<p>die theologisch - philosophische Qualitäts-Suchmaschine von theolounge.</p>
<p>Probieren Sie sie einmal aus und <a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm">empfehlen sie weiter</a>. Kennenlernen kann man sie <a href="http://www.relilounge.de" target="_blank"><strong><span style="color:#3366ff;">&#62; hier</span></strong></a>, oder findet sie auch im unteren Menü unserer Seite (theologisch.com).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tipps für eine gute Vorbereitung einer Rede]]></title>
<link>http://lerntipp.wordpress.com/?p=7</link>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 16:40:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>lerntipp</dc:creator>
<guid>http://lerntipp.wordpress.com/?p=7</guid>
<description><![CDATA[
Gewinnen Sie ein Verständnis davon, wer Sie sind. Entdecken Sie ihr eigenes Wissen, Fähigkeiten, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Gewinnen Sie ein Verständnis davon, wer Sie sind. Entdecken Sie ihr eigenes Wissen, Fähigkeiten, Vorurteile und Potentiale.</li>
<li>Gewinnen Sie ein Verständnis Ihres Publikums. Gehen Sie auf das ein, was Ihr Publikum hören will, was es Interessiert, was es glaubt und was es wissen will.</li>
<li>Gewinnen Sie ein Verständnis der Situation. Bedenken Sie die Umgebung der Rede und andere unvorhergesehene Faktoren die Sie bei Ihrer Rede beeinflussen könnten.</li>
<li>Ahnen Sie die Reaktionen Ihres Publikums voraus. Versichern Sie sich, dass Sie eine klare Absicht haben, so dass Ihr Publikum auf die Weise reagiert, wie Sie es wollen.</li>
<li>Suchen Sie nach anderen Informationsquellen. Es sind vielleicht noch weitere Materialien vorhanden die Ihre Rede bunter machen können.</li>
<li>Erfinden Sie klare, schlüssige Argumente. Stellen Sie sicher dass der Inhalt Ihrer Rede durch klare und verlässliche Informationen gestützt ist wenn Sie ein Argument vortragen.</li>
<li>Strukturieren Sie Ihre Botschaft. Organisieren Sie Ihre Ideen damit das Publikum keine Schwierigkeiten hat, Ihnen zu folgen.</li>
<li>Sprechen Sie Ihr Publikum direkt an. Versichern Sie sich dass Sie eine Sprache verwenden, die Ihrem Publikum entspricht.</li>
<li>Gewinnen Sie Selbstvertrauen durch Erfahrung. Nur durch gründliche Vorbereitung können Sie Ihre Rede erfolgreich halten. Trainieren Sie Ihren Wortfluss durch wiederholtes Üben. So können Sie selbst über den Erfolg Ihrer Rede bestimmen.</li>
</ul>
<p>Siehe dazu auch <a title="Rhetorik" href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/rhetorik.shtml" target="_self">Präsentations- und Vortragstechnik: Rhetorik</a>, <a href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/rhetorikTucholsky.shtml" target="_self">Ratschläge für einen schlechten Redner</a>, <a href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/rhetoriktraining.shtml" target="_self">Präsentations- und Vortragstechnik: Rhetoriktraining</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Morgen morgen, nur nicht heute ...]]></title>
<link>http://skeltem.wordpress.com/?p=257</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 11:46:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>skeltem</dc:creator>
<guid>http://skeltem.wordpress.com/?p=257</guid>
<description><![CDATA[Gehören Sie auch zu den Menschen, die gnadenlos alles durchziehen, was sie sich vornehmen? Und das ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;">Gehören Sie auch zu den Menschen, die gnadenlos alles durchziehen, was sie sich vornehmen? Und das am besten noch gestern? Leute, die geradezu krankhaft erfolgreich sind? Die ihr Leben auf die Reihe bekommen und dabei auch noch gut aussehen? Wenn die Antwort „ja“ lautet, dann habe ich da doch eine Frage an Sie: Warum verschwenden Sie Ihre Zeit mit dem Lesen eines mäßig interessanten Blogs?</p>
<p style="margin-bottom:0;">Da Sie also genau wie viele, sehr viele Menschen zu den Losern des digitalen Zeitalters gehören, will ich Ihrem armen Leben ein wenig auf die Sprünge helfen. Ich habe keine Ahnung, wie man reich und erfolgreich wird. Aber vom Prokrastinieren weiß ich eine Menge. Deswegen heute in der Miszellen „Lebenshilfe“ Rubrik: Wie slacke ich richtig?</p>
<p style="margin-bottom:0;">Zuerst einmal gilt es herauszufinden, welcher Typ von Prokrast Sie sind. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Sorten: den Überspringer und die Pro-Krast. Überspringer sind allenfalls Hobby Prokrastiker. Sie haben wichtige, aber unangenehme Dinge zu erledigen, wie eine schwere Prüfung, für die sie lernen müssen, eine wichtige Präsentation oder einen Scheidungstermin. Weil sie die wichtige Sache nicht machen wollen, können oder sie sich danach umbringen müssen, schieben sie sie hinaus. Immer weiter. Das ist natürlich das Mantra des wahren Prokrastikers: „Was ich heute kann besorgen, das kann ich auch noch morgen.“ Aber Überspringer schieben nicht nur lustvoll auf. Sie bestrafen sich dafür, indem sie andere Dinge machen, die meistens nicht angenehmer sind als das Aufgeschobene. Hausarbeit etwa. Oder diese unglaublich wichtigen Reparaturen, die sie eigentlich schon vor Monaten hatten machen wollen. Oder ihr Abitur nach, bloß um nicht für diese Meisterprüfung lernen zu müssen. Aufschieber bringen die protestantische Ethik in das sinnliche, Schuld erzeugende und deswegen fast sexuelle, Vergnügen des Aufschiebens.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Überspringer können zwar echte Prokrastiker werden. Aber meistens entwickeln sie sich entweder zu den Leuten, die dann doch alles auf die Reihe kriegen. Oder einen Zwang. Es ist zwar beeindruckend die porentief reine Wohnung eines zwanghaften Putzers zu sehen, aber gesund ist es nicht. Zumindest nicht, wenn man eine Vorliebe für tropfendes Speiseeis und der Putzer einen schweren stumpfen Gegenstand zur Hand hat. Nein, Überspringer sind nur Prokrastiker <em>pro tem</em>. So oder so.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Der wahre Künstler des Prokrastinierens ist der Pro-Krast. Der Unterschied zwischen einem Pro-Krast und jemandem, der einfach nichts auf die Reihe kriegt ist, dass der Pro-Krast eben doch alles schafft, was er machen muss. Oder zumindest das meiste. Nur zum spätest möglichen Zeitpunkt. Wenn Sie Ihre Diplomarbeit einen Tag vor Abgabeschluss eingereicht haben, sind Sie kein Pro-Krast. Wenn Sie 5 Minuten vor Schluss im Copyshop, der sie Ihnen gebunden hat losrennen, auf dem Weg noch Ihre Unterschrift unter die eidesstattliche Erklärung kritzeln, ihren Fuß in die sich schließende Tür rammen und alles triumpherend auf den Tisch legen <span style="text-decoration:underline;">und</span> noch eine gute Note kassieren, sind Sie auf bestem Wege, ein Meister des Aufschiebens zu werden.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Viele denken Prokrastination sei einfach. Man müsse einfach nichts machen, bis es fast zu spät sei und dann hektisch durchstarten. Amateure machen das so und wundern sich, warum sie nach ein, zwei Jahren entweder mit Depressionen am Fuß eines hohen Gebäudes liegen (dann natürlich <em>sans</em> Depression) oder Hartz IV beziehend Dosenravioli auf einem Feuer aus Hündekötteln erwärmen müssen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Wichtig ist es, immer etwas zu tun, ohne zuviel zu tun. Beispiel: Wenn man lästige Hausarbeit machen muss, kann man sich die Qual sehr gut verlängern, indem man zum Beispiel giftigen Haushaltsreiniger versprüht. Bis die Gase unter den Grenzwert fallen ab dem man noch zeugungsfähig ist, kann man mit guten Gewissen andere Sachen machen. Solitaire spielen zum Beispiel (erfunden von Meister Pro-Krasten und garantiert Prokrastination fördernd)  oder die gleiche Website 5-1000 mal neu laden.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Der PC ist sowieso der Traum jedes Pro-Krasten und das Internet das Paradies. Ohne diese beiden Zeitverscwendungs-Mittel kommt ein Verschieber und Verschwender, der etwas auf sich hält heute gar nicht mehr aus. Mit nichts anderem kann man so tun, als würde man arbeiten und trotzdem nichts tun. Wenn man dann tatsächlich eine Aufgabe hat, ist die Prokrastination immer eine Alt-Tab entfernt. Die pure Lust.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Eine gewisse Brillianz ist allerdings nie verkehrt als Pro-Krast. So muss man fähig sein, eine Hausaufgabe, bis zum Ultimo aufgeschoben, in den 5 Minuten vor dem Unterricht zusammen zu lügen und dabei auch noch zu beeindrucken. Ein Nobel-Prokrast hat Gerüchten zufolge seine Promotion, seine Habilitation und die Rede vor dem Stockholmer Komitee eine Minute vor dem jeweiligen Termin auf eine Serviette geschrieben. Das sind allerdings Sphären, in die wir Otto-Normal Prokrastiker nie vorstoßen. Trotzdem darf man nie vergessen, dass das, was einem vom gemeinen Penner trennt ein sehr schmaler Grat ist.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Das einzige Problem, das durch die ganze Ablenkerei und Aufschieberei auftut ist, dass die Konzentration flöten geht. Zum Beispiel fällt einem kaum ein guter Schluss für einen Blog-Eintrag ein, wenn man den Flow die ganze Zeit unterbricht, um im Internet zu surfen.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
