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	<title>leben-im-mittelalter &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "leben-im-mittelalter"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 06:42:57 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Burgen früher und heute]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=230</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 08:56:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie Burgen früher aussahen kann man sich oft nur noch schwer vorstellen. Durch Burgerbe wurde ich s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Burgen früher aussahen kann man sich oft nur noch schwer vorstellen. Durch <a href="http://burgerbe.wordpress.com/" target="_blank">Burgerbe</a> wurde ich schon auf die <a href="http://www.honberg-tuttlingen.de/virtuelle_festung.html" target="_blank">Computeranimation</a> der <a href="http://papilias.wordpress.com/2008/01/22/burg-honberg-fruher-und-heute/" target="_blank">Burg Honberg</a> aufmerksam. Und jetzt hat er eine zeichnerische Antwort gefunden:</p>
<p>"Einen anderen, ebenso anschaulichen Weg hat Wolfgang Braun gewählt. Auf seiner Website zeigt er <a href="http://www.sphynxx.de/rekonstruktion/main.php">zeichnerische Rekonstruktionen von Burganlagen</a>. Dabei helfen dem jungen Hobby-Zeichner unter anderem Grundrisse aus dem <a href="http://www.amazon.de/Burgen-deutschen-Mittelalters-Grundriss-Lexikon-Friedrich-Wilhelm/dp/3881893601">Burgen-Lexikon von Friedrich-Wilhelm Krahe</a>, Kupferstiche von Merian und Literatur über die besuchten Burgen. Die meisten Anlagen hat er selbst besucht." (<a href="http://burgerbe.wordpress.com/2008/06/22/wie-sahen-burgen-fruher-aus-eine-zeichnerische-antwort/" target="_blank">weiterlesen</a>)</p>
<p><a href="http://www.sphynxx.de/rekonstruktion/main.php?g2_page=2" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-231" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/06/burgen.jpg?w=300" alt="" width="300" height="221" /></a></p>
<p>Mir gefallen die Zeichnungen sehr gut, schaut sie euch doch einfach mal an.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Geburtstag]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=228</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 16:39:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin immer noch total im Stress&#8230;und morgen hat meine Mama Geburtstag. Deshalb nur ganz kurz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin immer noch total im Stress...und morgen hat meine Mama Geburtstag. Deshalb nur ganz kurz: Hätten wir das im Mittelalter auch schon gefeiert? Vermutlich nicht. Zumindest nicht, wenn wir einfache Leute waren, die oft nicht einmal wussten, wann genau sie geboren sind.</p>
<p>Bis in das 19. Jahrhundert hinein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geburtstag#Geburtstag_im_Christentum" target="_blank">sollen Geburtstage</a> nur vereinzelt in der Oberschicht gefeiert worden sein. Weiter verbreitet war die Feier des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Namenstag" target="_blank">Namenstages</a>, vor allem im katholischen Raum.  Geburtstagsfeiern verbreiteten sich zunächst mehr in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche" target="_blank">protestantischen</a> Gebieten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Vegetarier im Mittelalter?]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=227</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 18:56:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Da ich gerade einen Artikel über Vegetarier und Veganer schreibe dachte ich mir, schaue ich doch ma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich gerade einen Artikel über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus" target="_blank">Vegetarier</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Veganer" target="_blank">Veganer</a> schreibe dachte ich mir, schaue ich doch mal nach, wie das im Mittelalter war. Notgedrungen gab es wahrscheinlich viele Vegetarier, denn nicht alle konnten sich Fleisch leisten.</p>
<p>Laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus#Geschichte" target="_blank">wikipedia</a> entstand der Vegetarismus in Indien und unabhängig davon im antiken griechischen Kulturkreis (östlicher Mittelmeerraum, Süditalien).<br />
Doch in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antike" target="_blank">Antike</a> hatte er relativ wenige Anhänger und entstand oft aus religiösen Gründen: Die antiken Vegetarier betrachteten Fleischnahrung als nachteilig für ihre asketischen und philosophischen Bestrebungen.</p>
<p>Bewusst auf Fleisch verzichteten im Mittelalter eigentlich nur Mönche und Nonnen im Rahmen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Askese" target="_blank">Askese</a>. Fisch war aber erlaubt. Dabei beriefen sich viele auf den Kirchenvater <a title="Hieronymus (Kirchenvater)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_%28Kirchenvater%29">Hieronymus</a> († 419). Es ging ihnen dabei um freiwillige Entbehrung, eine bescheidene Lebensweise und das Abtöten der Begierden.</p>
<p>Ethische Beweggründe für den Fleischverzicht finden sich im Mittelalter kaum. Populär wurde der ethisch motivierte Vegetarismus erst in der frühen Neuzeit, auch durch <a title="Leonardo da Vinci" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leonardo_da_Vinci">Leonardo da Vinci</a>. Heute ernähren sich laut <a href="http://www.vegetarier.net/modules.php?name=Sections&#38;op=viewarticle&#38;artid=7" target="_blank">vegetarier.net</a> <span class="content">7,3 Prozent der Bevölkerung vegetarisch.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die "Visby-Laterne"]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=223</link>
<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 10:19:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die &#8220;Visby-Laterne&#8221; scheint genauso ein Selbstläufer zu sein wie der &#8220;Wikinger-St]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die "Visby-Laterne" scheint genauso ein Selbstläufer zu sein wie der "Wikinger-Steckstuhl". Hamradis hat sie in seinem Kommentar zu "<a href="http://papilias.wordpress.com/2008/06/08/wikingerstuhle/" target="_blank">Wikingerstühlen</a>" erwähnt und da musste ich mal nachrecherchieren.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/06/visby_laterne.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-226" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/06/visby_laterne.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Bild von <a href="http://www.sahsnot.de/p3_visby.php" target="_blank">sahsnot.de</a>, dort gibt es auch eine Bauanleitung</p>
<p>Die "Visby-Laterne" ist tief in der "Mittelalter-Szene" verwurzelt. Doch das Problem ist ihre mangelnde Belegbarkeit. Gefunden wurde sie in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visby" target="_blank">Visby</a>, Schweden. Wann genau, und ob sie überhaupt jemals gefunden wurde, darüber gibt es viele Diskussionen im Internet. Die einen sagen sie sei aus dem 9. Jahrhundert, wieder andere datieren sie auf das 17. Jahrhundert.</p>
<p>Doch in Darstellungen des Frühmittelalters scheint sie nichts zu suchen zu haben, in Spät-/Hochmittelalter kann man sich zumindest auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maciejowski-Bibel" target="_blank">"Maciejowski-Bibel"</a> berufen:</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/06/maciejowski-bibel.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-225" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/06/maciejowski-bibel.gif?w=300" alt="" width="300" height="157" /></a></p>
<p>Auf <a href="http://www.fruehes-handwerk.de/hallveig/?p=402" target="_blank">Hallveigs-Blog</a> las ich, es könnte sich bei der "Visby-Laterne" auch um ein in den 1980er Jahren erbautes Fantasieprodukt einer Wikingergruppe handeln.</p>
<p>Also, wenn ihr mehr über die "Visby-Laterne" wisst- meldet euch!</p>
<p>Wenn ihr mehr über Laternen und Beleuchtung im Mittelalter erfahren möchtet empfehle ich euch <a href="http://www.tempus-vivit.net/taverne/thema/629/seite/1" target="_blank">tempus-vivit</a>, einen Aufsatz zum Thema <a href="http://www2.archlsa.de/lightkultur/" target="_blank">vorgeschichtliche Beleuchtung</a>, das <a href="http://u0028844496.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Beleuchtung" target="_blank">mittelalter-lexikon</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laterne" target="_blank">wikipedia.</a> Wer sich eine "Visby-Laterne" bauen möchte: <a href="http://www.dieterle-design.de/visbylaterne.html" target="_blank">eine Anleitung</a>.<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laterne" target="_blank"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spectaculum]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=220</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 14:18:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich habe momentan so viel zu tun, deswegen blogge ich in den nächsten Tagen nichts Neues. Aber näc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe momentan so viel zu tun, deswegen blogge ich in den nächsten Tagen nichts Neues. Aber nächste Woche wieder. Versprochen.</p>
<p>Hat jemand einen Themenwunsch?</p>
<p>Damit euch nicht langweilig wird fahrt doch alle am Wochenende nach <a href="http://www.lich.de/content/DE/" target="_blank">Lich</a> aufs <a href="http://spectaculum.de/" target="_blank">Spectaculum</a>. Ich weiß, es ist teuer, aber es lohnt sich. Und ihr könnt <a href="http://consilium-turris.de/" target="_blank">consilim-turris</a> auf dem Heerlager besuchen. Allerdings ohne mich...leider.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA["Wikingerstühle"]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=217</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 14:40:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auf jedem Heerlager darf natürlich auch eine Sitzgelegenheit nicht fehlen. Doch was nimmt man am be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf jedem Heerlager darf natürlich auch eine Sitzgelegenheit nicht fehlen. Doch was nimmt man am besten als Stuhl?</p>
<p><a href="http://www.consilium-turris.de" target="_blank">Paul</a> hat sich gerade einen so genannten "Wikingerstuhl" gebaut:</p>
<p><a title="wikingerstuhl" href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/06/img_1260.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-219" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/06/img_1260.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Doch leider scheint diese Art Stuhl nicht authentisch zu sein...Bei meiner Recherche stieß ich unter anderem auf eine interessante Diskussion bei <a href="http://www.tempus-vivit.net/taverne/thema/1521/seite/1" target="_blank">tempus-vivit</a>.</p>
<p>Der Stuhl soll aus Afrika stammen und Anfang des 20. Jahrhunderts in die Mittelalterszene gelangt sein. Da er oft von Wikingerdarstellern genutzt wird nannte man ihn "Wikingerstuhl".</p>
<p>Dieser Stuhl ist sehr beliebt, schließlich besteht er nur aus zwei zusammen gesteckten Brettern. Einfach herzustellen, leicht zu transportieren und bequem. Aber es gibt anscheinend keine bildlichen oder schriftlichen Belege, dass "Wikingerstühle" im Mittelalter genutzt wurden. (Oder?) Ich habe auch eine <a href="http://www.huginn.de/page10/seite10.htm" target="_blank">"Initiative gegen den Steckstuhl"</a> gefunden.<a href="http://www.huginn.de/page10/seite10.htm" target="_blank"><br />
</a></p>
<p>Aber es gibt ja gute Alternativen, wie den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurulische_Stuhl" target="_blank">kurulischen Stuhl</a>, eine Art <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klappstuhl" target="_blank">Klappstuhl</a>. Kunstvoll gearbeitet, mit schönen Schnitzereien, war er nicht nur bei den Römern beliebt, sondern auch im Mittelalter. Anleitungen gibt es <a href="http://www.tabula-libertatis.de/stuhl.php" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.falkensteiner-ritterbund.de/Rahmen.html" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gerne vergessen: Schuhe]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=215</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 10:11:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
<guid>http://papilias.wordpress.com/?p=215</guid>
<description><![CDATA[Da jetzt wieder Hochsaison der Mittelaltermärkte ist gibt es allerhand &#8220;fantasievolle&#8221; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da jetzt wieder <a href="http://www.mittelaltermaerkte.de.vu/" target="_blank">Hochsaison der Mittelaltermärkte</a> ist gibt es allerhand "fantasievolle" Gewandungen zu sehen. Was mir jedes Jahr auffällt: Ein schönes Kleid, ein Kettenhemd, eine Haube, an alles gedacht. Und dazu werden dann die weißen Turnschuhe oder die neuesten Sandalen angezogen...warum!?</p>
<p>Im Mittelalter wurden in Europa hauptsächlich <a title="Wendeschuh" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wendeschuh" target="_blank">Wendeschuhe</a> aus Leder getragen. Im Hochmittelalter wurden sie immer modischer, die Schnitte veränderten sich und sie wurden mit Knöpfen geschlossen. Im 13. Jahrhundert wurden auch Lederstiefel getragen.</p>
<p>Der Adel trug vor allem im 14. Jahrhundert immer spitzer zulaufende Schnabelschuhe. Daher auch die Redewendung <a href="http://papilias.wordpress.com/2007/12/25/auf-grosem-fus-leben/" target="_blank">"auf großem Fuß leben"</a>.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/06/schnabelschuhe2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-216" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/06/schnabelschuhe2.jpg?w=300" alt="" width="264" height="242" /></a></p>
<p>Hölzerne Unterschuhe, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trippe" target="_blank">Trippen</a>, schützten das feine Schuhwerk. Der Absatz könnte sich somit aus der Notwendigkeit heraus entwickelt haben, sich vor dem Dreck der Straßen zu schützen. Denn in den mittelalterlichen Städten gab es keine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanalisation" target="_blank">Kanalisation</a>.</p>
<p>Der ärmere Teil der Bevölkerung konnte sich solche Schuhe natürlich nicht leisten. Zudem waren sie für die harte, tägliche Arbeit völlig ungeeignet. Sofern die Menschen nicht barfüßig liefen trugen sie vermutlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holzschuh" target="_blank">Holzschuhe</a> oder einen gebundenen Lederschuh.</p>
<p>Dieser so genannte Bundschuh war auch auf den Fahnen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundschuh-Bewegung" target="_blank">"Bundschuh-Bewegung"</a>, 1493, abgebildet. Die aufständischen Bauern wollten gegen ihre Armut und Unterdrückung kämpfen.</p>
<p><a href="http://personal.utulsa.edu/~marc-carlson/shoe/SHOEHOM5.HTM" target="_blank">Hier</a> findet ihr noch viele Informationen (auf englisch), und auch bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schuhe#Mittelalter" target="_blank">Wikipedia</a>. Wer Bundschuhe selbst herstellen möchte- <a href="http://www.mittelalterhandel.de/Bundschuhe_Schnittmuster.htm" target="_blank">hier</a> gibt es eine Anleitung. (Ich garantiere nicht für die Authentizität) Und noch eine Anleitung für <a href="http://www.mittgard.de/archiv/index_02.html?/archiv/bauanleitungen/trippen/" target="_blank">Trippen</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Keine Schokolade...]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=206</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 16:32:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei der Planung der anstehenden Heerlager fiel mir gestern ein, dass es im Mittelalter ja gar keine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Planung der anstehenden Heerlager fiel mir gestern ein, dass es im Mittelalter ja gar keine Schokolade gab...Aber tranken nicht auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Azteken" target="_blank">Azteken</a> eine Art Kakao? Das musste ich natürlich gleich nach recherchieren.</p>
<p>Das erste Mal soll die <a href="http://www.ahrens-sieberz.de/Kakao-Pflanze-Wuerz-Heil-und-Kuechenpflanzen--159d1d46332.html?csType=0&#38;csArtID=46917" target="_blank">Kakaopflanze</a> um 1500 v.Chr. von den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olmeken" target="_blank">Olmeken</a> genutzt worden sein. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maya" target="_blank">Maya</a> bauten Kakao um 600 n.Chr. an und die Azteken tranken seit dem 14. Jahrhundert ein kaltes Kakaogetränk: <em>Xocolatl.</em></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kakao" target="_blank">Kakao</a> galt bei den Azteken als berauschend und wurde meist nur von Kriegern, Priestern oder Königen getrunken. Für Frauen und Kinder soll es, ihrer Meinung nach, ungeeignet gewesen sein.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moctezuma_II." target="_blank">König Moctezuma II.</a> (um 1500) nutze Kakao als Zahlungsmittel. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schokolade" target="_blank">Wikepedia</a> gibt ein Beispiel hierzu: Für einen guten Sklaven musste man ca. 100 gute Kakaobohnen bezahlen.</p>
<p>Nach Europa gelangte der Kakao erstmals 1528 durch spanische Eroberer. Ungesüßt schmeckte flüssiger Kakao den Europäern allerdings nicht und so wurde er erst durch die Zugabe von Honig und Rohrzucker beliebter.</p>
<p>Doch erst im 18./19. Jahrhundert wurden Kakaobohnen in größeren Mengen gehandelt. Aber so teuer, dass sie sich zunächst nur Adelige leisten konnten. Ein Massenprodukt entstand erst durch Pressung und Zermahlung von günstigeren Bohnen.</p>
<p>Bis ins 19. Jahrhundert wurde Schokolade in Apotheken als "Kräftigungsmittel" verkauft. Die älteste Schokoladenfabrik ist wahrscheinlich <a href="http://www.halloren.de/index.php" target="_blank">Halloren</a> in <a href="http://www.halle.de/" target="_blank">Halle</a>. Sie wurde 1804 gegründet.</p>
<p>Mehr zur Geschichte und Herstellung von Schokolade gibt es bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schokolade" target="_blank">Wikipedia</a>, beim <a href="http://www.infozentrum-schoko.de/fs01_a.html" target="_blank">Infozentrum-Schokolade</a> und <a href="http://www.theobroma-cacao.de/wissen/herstellung/schokoladeherstellung/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Auf unserem Heerlager wird es also keine Schokolade geben. Macht nichts, sie wäre sowieso nur in der Sonne geschmolzen.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/05/kakao.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-207" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/05/kakao.jpg" alt="" width="173" height="260" /></a></p>
<p>Die Gottheit <a href="http://www.neueakropolis.de/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=167&#38;Itemid=120" target="_blank">Quetzalcoatl.</a> Die Azteken glaubten er habe ihnen die Kakaopflanze geschenkt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unterwäsche im Mittelalter]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=202</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 12:50:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dass im Mittelalter Untergewänder bei Frauen die Unterwäsche ersetzten erwähnte ich bereits hier.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dass im Mittelalter Untergewänder bei Frauen die Unterwäsche ersetzten erwähnte ich bereits <a href="http://papilias.wordpress.com/2008/04/23/nachthemd-schlafanzug-oder-nackt/" target="_blank">hier</a>. Laut Wikipedia trugen Frauen bis Anfang des 19. Jahrhunderts generell keine Unterhosen.</p>
<p>In dem Artikel über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_von_Medici" target="_blank">Katharina von Medici</a> ist allerdings erwähnt, dass sie wohl eine der ersten Damen in Frankreich war, die eine einfache Form von Unterhosen unter ihren aufwendigen Gewändern trug. Doch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unterhose#Geschichte" target="_blank">Wikipedia</a> räumt auch ein: "Wobei es hier Überlieferungslücken geben könnte, da sich keine Schriften oder Bilder finden, die sich näher mit dem als profan empfundenen Thema Unterbekleidung beschäftigen".</p>
<p>Für Männer jedenfalls gab es die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brouche" target="_blank">Brouche (Bruche)</a>: Weit und lang, der heutigen Boxershort nicht unähnlich. Sie wurde bis Anfang des 15. Jahrhunderts getragen. Dann jedoch wurden Strumpfhosen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schamkapsel" target="_blank">Schamkapsel</a> Mode und die Brouche wurde kürzer und enger.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/05/brouche.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-203" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/05/brouche.jpg?w=167" alt="" width="150" height="269" /></a></p>
<p>Bauer mit Brouche - Abbildung aus der <a class="mw-redirect" title="Maciejowski Bibel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maciejowski_Bibel">Maciejowski Bibel</a> (um 1250-60) (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Brouche.jpg" target="_blank">wikipedia</a>)</p>
<p>Bei der <a href="http://www.burg-assum.de//readarticle.php?article_id=54" target="_blank">"Burg Assum"</a> las ich, dass die meisten (einfachen) Männer bis ins 19. Jahrhundert lange Unterhemden trugen, die sie zwischen den Beinen durchziehen konnten.</p>
<p>Ab 1840 wurden Unterhosen für Frauen Pflicht. Die ersten Unterhosen reichten aber oft noch bis übers Knie und waren im Schritt offen. Der heutige Slip wurde erst 1914 eingeführt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer oder was sind Flagellanten?]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=200</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 11:51:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
<guid>http://papilias.wordpress.com/?p=200</guid>
<description><![CDATA[Als ich über die Pest schrieb erwähnte ich sie bereits: Die Flagellanten. Aufmerksam auf sie wurde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich über die <a href="http://papilias.wordpress.com/2008/04/11/der-schwarze-tod/" target="_blank">Pest</a> schrieb erwähnte ich sie bereits: Die Flagellanten. Aufmerksam auf sie wurde ich durch <a href="http://www.amazon.de/Die-Tore-Welt-Ken-Follett/dp/3785723164" target="_blank">"Die Tore der Welt"</a> von <a href="http://www.ken-follett.com/de/index.html" target="_blank">Ken Follet</a>.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flagellanten" target="_blank">Flagellanten</a> waren eine christliche Laienbewegung im 13. und 14. Jahrhundert. Sie geißelten sich in der Öffentlichkeit, um so Buße zu tun und sich von ihren Sünden zu befreien.</p>
<p>In Italien kam es als erstes 1260/1261 zu einer schlagartigen Massenbewegung von Flagellanten. Sie begann unter der Leitung der Bußbrüderschaft <em>Raniero Fasani. </em>Ein Engel soll ihnen verkündet haben, die Stadt würde vernichtet werden, wenn die Bewohner nicht Buße übten.</p>
<p>Die Bewegung breitet sich in Italien rasch aus und erreichte auch die Länder nördlich der Alpen. Doch so schnell wie sie begonnen hatte endete sie zunächst auch. Erst ab 1348 trat die Geißlerbewegung erneut massenhaft auf- eine Reaktion auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pest" target="_blank">Pest</a>.</p>
<p>Ein Geißlerumzug dauerte 33 1/2 Tage, zur Erinnerung an das Leben Jesu. Es nahmen meist 50-60 Menschen teil. Sie gelobten friedlich und keusch zu sein und nicht zu betteln. Sie gingen in Zweierreihen, verhüllt in einen Mantel. Zweimal am Tag geißelten sie sich in einer Kirche, beteten und beichteten.</p>
<p>Schon früh gab es Kritik an den Praktiken der Flagellanten. In vielen Städten wurde ihnen der Einlass verwehrt und die Kirche erließ Verbote gegen die öffentliche Geißelung, zum Beispiel auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Konstanz" target="_blank">Konzil von Konstanz</a>.</p>
<p>So wie in Follets "Tore der Welt" scheinen Flagellanten also nicht (immer) gewesen zu sein. In seiner Geschichte geißeln sie sich nicht nur auf offener Straße, sondern betrinken sich und frönen allerhand sexuellen Praktiken.</p>
<p>Als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flagellantismus" target="_blank">Flagellantismus</a> wird heute auch die sexuelle Vorliebe genannt zu schlagen oder sich von einem Partner schlagen zu lassen.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/05/flagellants.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-201" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/05/flagellants.png?w=293" alt="" width="255" height="202" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Flagellants.png" target="_blank">Flagellanten, Holzschnitt aus dem 15. Jahrhundert</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Fußball]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=198</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 16:33:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Da ja in 19 wenigen Tagen die Europameisterschaft 2008 beginnt und alle anscheinend schon ganz aufg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da ja in <span style="text-decoration:line-through;">19</span> wenigen Tagen die <a href="http://de.euro2008.uefa.com/" target="_blank">Europameisterschaft 2008</a> beginnt und alle anscheinend schon ganz aufgeregt sind, dachte ich mir ich schreibe auch mal was über Fußball.</p>
<p>Fußball ist eine der beliebtesten und weit verbreitetsten Sportarten der Welt. Laut Angaben des Weltfußballverbandes <a title="FIFA" href="http://de.wikipedia.org/wiki/FIFA">FIFA</a> spielten im Jahre 2006 über 265 Millionen Menschen in über 200 Ländern Fußball. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball#Verbreitung" target="_blank">Wikipedia</a>) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Fu%C3%9Fballs" target="_blank">Die Geschichte des Sports</a> reicht über tausende von Jahren zurück.</p>
<p>Schon im vorchristlichen China, in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antike" target="_blank">Antike</a> und bei den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Reich" target="_blank">Römern</a> wurden fußballähnliche Sportarten gespielt. Oft in einem militärischen Kontext.</p>
<p>Im Mittelalter war die Ballsportart in England weit verbreitet, dabei traten zwei Dörfer gegeneinander an. Der Ball musste in das gegnerische Stadttor befördert werden, egal wie weit die beiden Dörfer auseinander lagen.</p>
<p>Regeln gab es so gut wie keine, alles war erlaubt. Es gab immer viele Verletzte und es ging äußerst brutal zu, sodass das Spiel wiederholt von der Kirche verboten wurde.</p>
<p>Auch im mittelalterlichen Frankreich und Italien gab es ähnliche Spiele. Auf <a href="http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,D1569023060D0B37E030DB95FBC32247,,,,,,,,,,,,,,,.html" target="_blank">planet-wissen</a> ist die Rede von <span><span class="text">"giuoco del calcio": In Florenz wurden Fußballspiele ausgetragen, bei denen Zelte als Tore dienten. Eine Mannschaft bestand aus 27 Spielern, auch einen Schiedsrichter gab es.</span></span></p>
<p>Das moderne Fußballspiel wurde vor allem im 19. Jahrhundert immer populärer als es an englischen Privatschulen und Universitäten gespielt wurde.</p>
<p>In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Fu%C3%9Fballs#Der_Fu.C3.9Fball_kommt_nach_Deutschland" target="_blank">Deutschland</a> wurde Fußball wohl erstmals 1847 eingeführt, von einem Gymnasiallehrer: „<em>Beim Fußballspiel findet unsere deutsche, des frischen Spiels im Freien entwöhnte Jugend am schnellsten ihre verlorene Spiellust wieder.</em>“</p>
<p>Bis Ende der 1960er Jahre bestand der <a href="http://www.worldcupwiki.org/index.php/Fu%C3%9Fball_(Sportger%C3%A4t)" target="_blank">Fußball</a> an sich übrigens aus vernähten Lederstreifen, gefüllt mit einer Schweinsblase. Am oberen Ende zusammen geknotet konnte keine Luft entweichen.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/05/fusball.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-199" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/05/fusball.jpg?w=300" alt="" width="300" height="203" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Fu%C3%9Fballgeschichte_%2817._Jahrhundert%29.jpg" target="_blank">Fußball in Florenz im 17. Jahrhundert</a></p>
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<title><![CDATA[Glöckchen]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=195</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 16:53:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auf dem WGT gab es zwei Mittelaltermärkte (mehr oder weniger authentisch) und mir fiel wieder etwas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem <a href="http://www.wave-gotik-treffen.de/" target="_blank">WGT</a> gab es zwei Mittelaltermärkte (mehr oder weniger authentisch) und mir fiel wieder etwas auf: Warum tragen eigentlich alle "Mittelalter(rock)-Fans" <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glocke" target="_blank">Glöckchen</a> an ihren Kleidern?</p>
<p>Laut Wikipedia verbreiteten irische Mönche im 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. die Glocken in Europa. Vermutlich zunächst als Musikinstrument, als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schelle_%28Musikinstrument%29" target="_blank">Schellen</a>.</p>
<p>Glocken stehen mythologisch für die Kommunikation mit übersinnlichen Wesen wie Gottheiten und Geister. Das Geläut von Kirchenglocken soll Dämonen erschrecken und zum Flüchten bringen.</p>
<p>Aus diesem Grund schmückten sich die Menschen in Europa mit Glöckchen. Sie wollten sich vor bösen Geistern schützen, besonders Kinder trugen oft kleine Glocken an ihren Kleidern.</p>
<p>Zudem hatten Glöckchen im Mittelalter vielerlei Verwendungszwecke, zum Beispiel als Kinderspielzeug oder bei Gottesdiensten. Auch eitle Herren schmückten sich anscheinend gerne mit ihnen: "Wo Herren sein, klingeln die Schellen fein". Ebenso <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Narr" target="_blank">Narren</a>: "Je größer der Narr, desto größer die Schelle". (<a href="http://u0028844496.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Gl%C3%B6ckchen_und_Schellen" target="_blank">mittelalter-lexikon.de</a>)</p>
<p>Bei <a href="http://www.tempus-vivit.net/taverne/thema/2841#4" target="_blank">Tempus-Vivit</a> las ich, dass Glöckchen an der Kleidung in manchen Städten auch zur Erkennung von Prostituierten genutzt wurden.</p>
<p>Ob das auch alles diejenigen wissen, die Glocken an ihren Kleidern tragen?</p>
<p>Auf <a href="http://www.glocken-online.de/glockenkultur/anfaenge.php" target="_blank">glocken-online.de</a> gibt es noch einen sehr interessanten Artikel zur Glocke und ihren Anfängen.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/05/glockengieser.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-196" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/05/glockengieser.png?w=226" alt="" width="211" height="280" /></a></p>
<p>Glockengießer, Darstellung von 1568 (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Glockengiesser-1568.png" target="_blank">wiki-bild</a>)</p>
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<title><![CDATA[Papilia auf dem WGT]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=194</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 15:58:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[In den nächsten Tagen dürft ihr keine neuen Artikel von mir erwarten, denn ich bin bis Dienstag au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen dürft ihr keine neuen Artikel von mir erwarten, denn ich bin bis Dienstag auf dem <a href="http://www.wave-gotik-treffen.de/" target="_blank">Wave-Gotik-Treffen</a> in <a href="http://www.leipzig.de/" target="_blank">Leipzig</a>.</p>
<p>Also, ihr wisst ja: Zeit um alle meine älteren Artikel zu lesen!</p>
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<title><![CDATA[Pferdefleisch]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=193</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 13:52:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Für uns ist es oft ungewohnt, doch Pferdefleisch gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln der Mensc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Für uns ist es oft ungewohnt, doch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pferdefleisch" target="_blank">Pferdefleisch</a> gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit. In der Steinzeit, bei den Griechen und bei den Römern wurde Pferdefleisch gegessen.</p>
<p>Doch im Jahre 732 erließ <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_III._(Papst)" target="_blank">Papst Gregor III</a> ein Verbot Pferdefleisch zu essen. Er bezeichnete es als abscheuliche Praktik. Welches Motiv dem Verbot zugrunde lag ist nicht ganz geklärt.</p>
<p>Zum einem könnte sich das Verbot gegen die Kultpraktiken der heidnischen Germanen gerichtet haben, da die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christianisierung" target="_blank">Christianisierung</a> immer weiter voranschritt. Vielleicht wollte der Papst aber auch nicht, dass die wertvollen Schlachtrösser verzehrt werden.</p>
<p>Auch die Nachfolger Gregors bestätigten das Verbot. Doch da es im Mittelalter immer wieder Hungersnöte gab, wurde bestimmt auch trotzdem Pferdefleisch verzehrt. Abdecker, die alte Pferde töten, sollen das Fleisch unter der Hand an Arme und Hungernde verkauft haben.</p>
<p>Im 19. Jahrhundert wurde das Verbot Pferdefleisch zu essen stark hinterfragt und schließlich öffneten die ersten Pferdemetzgereien. Aktuell hat Deutschland mit Portugal den niedrigsten Pferdefleischkonsum. Viele Menschen lehnen es aus emotionalen Gründen ab.</p>
<p>Interessanter Artikel über Pferdefleisch und den Konsum im Wandel der Zeit auf <a href="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/1e9d13cd-9c9e-4bd5-9d05-85cb8ac9e7c8.aspx" target="_blank">NZZ-Folio</a></p>
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<title><![CDATA[Sommerzeit - Eiszeit]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=190</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 18:27:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schon in der Antike waren Süßspeisen sehr beliebt- so wird Alexander dem Großen und Hippokrates e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in der Antike waren Süßspeisen sehr beliebt- so wird <a title="Alexander der Große" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_der_Gro%C3%9Fe">Alexander dem Großen</a> und <a class="mw-redirect" title="Hippokrates von Kós" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hippokrates_von_K%C3%B3s">Hippokrates</a> eine Vorliebe für Speiseeis nachgesagt. Doch wie so vieles geriet es für einige Jahrhunderte in Vergessenheit.</p>
<p>Durch die Kreuzfahrer gelangte das Rezept für eine Mischung aus Fruchtsirup und Schnee wieder nach Europa. Laut dem <a href="http://karfunkel.de/" target="_blank">Karfunkel</a> entdeckte ein italienischer Zuckerbäcker um 1530 die kühlende Wirkung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salpeter" target="_blank">Salpeter</a> und konnte somit Speiseeis herstellen.<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Speiseeis" target="_blank"> Wikipedia</a> schreibt diese Entdeckung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marco_Polo" target="_blank">Marco Polo</a> zu, er soll das Rezept in China kennengelernt haben.</p>
<p>Jedenfalls wurde die neue Entdeckung 1533 wirkungsvoll auf der Hochzeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_von_Medici" target="_blank">Katharinas von Medici</a> präsentiert. Das erste Eiscafé wurde übrigens 1660 in Paris eröffnet, um 1700 wurde Speiseeis auch in anderen europäischen Kaffeehäusern bekannt.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/05/eisverkaufer.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-191" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/05/eisverkaufer.jpg" alt="" width="194" height="251" /></a></p>
<p>Eisverkäufer in Rom, um 1820 (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Eisverk%C3%A4ufer-1.jpg" target="_blank">Wiki-Bild</a>)</p>
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<title><![CDATA[Christi Himmelfahrt und Vatertag]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=188</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 07:48:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[An Christi Himmelfahrt wird die Auferstehung Jesus Christus und die Rückkehr in den Himmel gefeiert]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>An <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christi_Himmelfahrt" target="_blank">Christi Himmelfahrt</a> wird die Auferstehung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Christus" target="_blank">Jesus Christus</a> und die Rückkehr in den Himmel gefeiert. Dieses Jahr fällt das Fest auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai" target="_blank">Ersten Mai</a>.</p>
<p>Natürlich wurde Christi Himmelfahrt auch im Mittelalter gefeiert. Die Auffahrt in den Himmel wurde sogar realistisch verdeutlicht, indem eine Christusfigur in das Kirchengewölbe hinauf gezogen wurde. Dann regnete es aus dem Gewölbehimmel Blumen und Heiligenbildchen oder brennende Faserstückchen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werg" target="_blank">Werg</a>). Sie stellten die Feuerzungen des heiligen Geistes dar. (<a href="http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Christi_Himmelfahrt.html" target="_blank">Ökumenisches Heiligenlexikon</a>)</p>
<p>In manchen Gegenden verdeutlichte man nicht nur die Himmelfahrt, sondern auch das Gegenstück: Eine Teufelsdarstellung wurde vom Kirchengewölbe gestürzt und von der Gemeinde geschlagen. So wurde symbolisch die Herrschaft des Bösen beendet.</p>
<p>In Deutschland feiern wir an Christi Himmelfahrt auch Vatertag. Dieser wurde im Mittelalter zwar noch nicht gefeiert, die Wurzeln des Brauches liegen aber vermutlich ebenso in dieser Zeit.</p>
<p>Am Himmelsfahrttag waren Flurumgänge, Spaziergänge, üblich. Warum ist umstritten. Zum einem könnte der Brauch aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Germanen" target="_blank">germanischen</a> Recht kommen, wonach jeder Grundbesitzer sein Land einmal im Jahr umschreiten musste, um es zu behalten.</p>
<p>Anderseits könnte der Brauch auf die "Apostelprozession" aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_nach_Matth%C3%A4us" target="_blank">Matthäusevangelium</a> zurückgehen oder zur Erinnerung an die von <a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienL/Leo_III.html" target="_blank">Papst Leo III</a> eingerichteten Bittprozessionen sein. Doch egal, wo genau die Wurzeln liegen: Schon im Mittelalter verkamen die Spaziergänge zu Touren auf denen der Alkohol das wichtigste war.</p>
<p>Noch eine schöne Bauernregel zum Schluss: "Wie Christus in den Himmel fährt, / zehn Sonntag so das Wetter währt."</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/04/himmelfahrt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-189" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/04/himmelfahrt.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Christi_Himmelfahrt.html" target="_blank">Christi Himmelfahrt</a>, von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pietro_Perugino" target="_blank">Pietro Perugin</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pietro_Perugino" target="_blank">o</a>, 1496-1498</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Maria von Medici]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=186</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 16:41:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am 26. April 1575 wurde Maria von Medici geboren. Sie war die zweite Frau des französischen Königs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. April 1575 wurde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_von_Medici" target="_blank">Maria von Medici</a> geboren. Sie war die zweite Frau des <a title="Frankreich" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frankreich">französischen</a> Königs <a title="Heinrich IV. (Frankreich)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_IV._%28Frankreich%29">Heinrich IV.</a> und Mutter <a title="Ludwig XIII. (Frankreich)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_XIII._%28Frankreich%29">Ludwigs XIII</a>. Maria heiratete erst mit 25 Jahren, spät für die Zeit, vor allem da sie eine der reichsten Erbinnen Europas war.</p>
<p>Interessant ist: Die Heirat war eine Heirat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trauung_per_Stellvertreter" target="_blank">per procurationem</a>. Heinrich war also nicht selbst bei der Zeremonie, sondern ließ sich vertreten. Persönlich trafen sich die beiden erst rund zwei Monate später. Bei Fürstenhochzeiten soll das noch nicht einmal ungewöhnlich gewesen sein.</p>
<p>Genauso glücklich wie die Ehe anfing ging sie auch weiter. Heinrich hatte zahlreiche Geliebte und viele uneheliche Kinder.</p>
<p>1610 wurde Maria in der <a title="Basilika Saint-Denis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_Saint-Denis">Basilika Saint-Denis</a> zur Königin gekrönt. Im Falle von Heinrichs Tod könnte sie somit die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn Ludwig übernehmen. Kurioserweise wurde Heinrich tatsächlich am nächsten Tag von dem katholischen Fanatiker <a title="François Ravaillac" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Ravaillac">François Ravaillac</a> erdolcht. Es war der 18. Attentatsversuch.</p>
<p>Maria hatte vorher noch kein Interesse an Politik gezeigt und brachte auch nicht die besten Voraussetzungen für diese Aufgabe mit. Sie galt als kontaktscheu, leicht beeinflussbar und launenhaft. Trotzdem war Maria  ehrgeizig und machte sich im Laufe der Zeit immer mehr politische Gegner. Auch als Ludwig volljährig war wollte sie ihre Machtstellung nicht aufgeben.</p>
<p>1617 befreite sich befreite Ludwig XIII. aus der Vormundschaft seiner Mutter und verbannte sie nach <a title="Schloss Blois" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Blois">Blois</a>. Zwei Jahre später durfte sie an den Königshof zurückkehren, doch es kriselte zwischen ihr und Ludwig. 1631 wurde Maria des Hochverrats schuldig gesprochen und 1642 starb sie schließlich verarmt in Köln.</p>
<p>Zum Nach- und Weiterlesen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_von_Medici#" target="_blank">Wikipedia</a> und eine <a href="http://www.kleio.org/de/geschichte/frauen/m_medici.html" target="_blank">Kurzbiographie</a></p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/04/mariademedici.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-187" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/04/mariademedici.jpg?w=160" alt="" width="160" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_von_Medici#" target="_blank">Maria von Medici</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reenactment und Co.]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=184</link>
<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 09:57:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute zur Frage: Was bedeutet eigentlich Reenactment?
Ich finde, Wikipedia trifft es ganz gut: Mit R]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute zur Frage: Was bedeutet eigentlich Reenactment?</p>
<p>Ich finde, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reenactment" target="_blank">Wikipedia</a> trifft es ganz gut: Mit Reenactment bezeichnet man die historisch korrekte Nachstellung von vergangenen Ereignissen wie Schlachten oder gesellschaftlich relevanten Ereignissen.</p>
<p>To reenact (engl.) heißt etwas zu wiederholen, wieder in Kraft zu setzen, eine Szene nach zu stellen. Auf <a href="http://www.reenactment.de/reenactment_start/reenactment_startseite/was_ist_reenactment/was_ist_reenactment.html" target="_blank">reenactment.de</a> gibt es noch mehr interessante Infos.</p>
<p>Reenactors versuchen eine Begebenheit historisch korrekt und detailgetreu wiederzugeben. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig Living History zu erwähnen.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Living_History" target="_blank">Living History</a> nimmt der Definition nach nicht auf ein spezielles Ereignis Bezug, sondern auf einen mehr oder weniger umrissenen Zeitraum. Die Gruppen versuchen authentisch zu sein, von der <a href="http://www.gewandungen.de/" target="_blank">Gewandung</a> bis zu  den Waffen.</p>
<p><a href="http://mittellande.de/index.html" target="_blank">LARP</a> (Live Action Role Playing) ist übrigens kein Reenactment, sondern Fantasy. Es ist ein Rollenspiel, bei dem die Spieler ihren Charakter selbst darstellen, oft aber in einer mittelalterlich geprägten Welt.</p>
<p>Dann gibt es noch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Experimentelle_Arch%C3%A4ologie" target="_blank">Experimentelle Archäologie</a>. Sie versucht Lebensweisen und Techniken der Vergangenheit zu erforschen, indem sie diese nachbildet und anwendet. Anhand von Fundstücken werden Artefakte originalgetreu nachgebildet, oft auch mit historischen Techniken.</p>
<p><a href="http://mittellande.de/index.html" target="_blank"><br />
</a></p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/04/schwertkampf.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-185" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/04/schwertkampf.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://consilium-turris.de/Schwertkampf.html" target="_blank">Auch Schwertkampf gehört zum Reenactment</a></p>
<p>Zum Weiterlesen: <a href="http://consilium-turris.de/Reenactment.html" target="_blank">Consilium Turris</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachthemd, Schlafanzug oder nackt?]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=182</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 10:10:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Sommer fahren wir auf Heerlager und da stellt sich natürlich auch die Frage: In was schläft man]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer fahren <a href="http://www.consilium-turris.de" target="_blank">wir</a> auf Heerlager und da stellt sich natürlich auch die Frage: In was schläft man authentisch? Ich kann ja nicht mit meinem Jogginganzug aus dem Zelt kommen...</p>
<p>Bis ins 16. Jahrhundert war es allgemein üblich nackt zu schlafen. (Okay, ich werde also nicht authentisch schlafen...) Heute schlafen übrigens noch über 12% der Deutschen nackt.</p>
<p>Das erste Nachthemd soll um 1500 in Italien erwähnt worden sein. Zunächst wurde es nur von der Oberschicht getragen und lange Zeit auch von Männern. Das Nachthemd wurde "Herzschützer" genannt, ein knöchellanges, weites Hemd, das am Hals mit zwei Knöpfen geschlossen wurde.</p>
<p>Schlafanzüge kamen erst Ende des 19. Jahrhunderts in Mode. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Kolonien" target="_blank">Britische Kolonialherren</a> lernten den Pyjama in Indien kennen und brachten ihn mit nach Europa.</p>
<p>Im Spätmittelalter wurde manchmal auch im tagsüber getragenen Leinenhemd oder im Unterkleid geschlafen. Das Untergewand ersetzte zudem die Unterwäsche.</p>
<p>Mehr zur Geschichte des Nachtgewandes beim <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=2340914" target="_blank">standard</a> und bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafkultur#Bekleidung" target="_blank">wikipedia</a></p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/04/schlafen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-183" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/04/schlafen.jpg?w=300" alt="" width="250" height="224" /></a></p>
<p>Bild aus dem 17. Jahrhundert von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rembrandt_van_Rijn" target="_blank">Rembrandt van Rijn</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Rembrandt_Harmensz._van_Rijn_026.jpg" target="_blank">wiki-bild</a>)<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rembrandt_van_Rijn" target="_blank"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kettenhemd und Schwert- verostet]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=181</link>
<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 12:21:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
<guid>http://papilias.wordpress.com/?p=181</guid>
<description><![CDATA[Nach der großen Schlacht im Regen für Consilium Turris ist Max&#8217; Kettenhemd und Schwert sehr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der großen Schlacht im Regen für <a href="http://www.consilium-turris.de" target="_blank">Consilium Turris</a> ist Max' Kettenhemd und Schwert sehr verrostet. (Wahrscheinlich nicht nur seines...) Er hat mich gebeten zu recherchieren, wie im Mittelalter Waffen entrostet wurden.</p>
<p>Eine Möglichkeit: Das Kettenhemd in einen Sack geben und diesen bis knapp über die Hälfte mit Sand füllen. Und dann schön schleudern, schütteln,... Dies müsste den selben Effekt wie Schmirgelpapier haben. Man könnte auch statt einem Sack ein Fass nehmen und es rollen.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit: Das Kettenhemd in öligen Lappen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walken" target="_blank">walken</a>. Olivenöl kann dafür verwendet werden, es kommt aber nicht auf die Menge sondern eher auf die Regelmäßigkeit der Pflege an. Um überschüssiges Öl zu entfernen kann man das Kettenhemd anschließend auf trockenen Tüchern walken. Oft wird auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballistol" target="_blank">Ballistol</a> empfohlen.</p>
<p>Bei Schwertern sollte zunächst der Dreck entfernt werden. Ist die Waffe nur leicht verrostet müsste feine Stahlwolle oder ein feiner, weicher Schleifstein ausreichen. Im Mittelalter wurden dafür vermutlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bims" target="_blank">Bimssteine</a> genutzt.</p>
<p>Und immer schön vorsichtig sein, das Schwert soll schließlich nicht zerkratzt werden. Bei starken Verrostungen lassen sich Kratzter aber kaum vermeiden, vor allem wenn mit Stahlwolle gearbeitet wird. <a href="http://www.druiden-von-avalon.de/seiten/schaukampf.htm#Pflege%20der%20Ausr%FCstung" target="_blank">Hier</a> findet ihr viele Tipps zur Pflege der Ausrüstung.</p>
<p>Oder ganz unauthentisch: Politurpaste und Rostentferner.</p>
<p>Zur Rostvermeidung Schwert und Kettenhemd trocken lagern und regelmäßig pflegen, putzen und ölen. Kommt es zu Verrostungen diese gleich entfernen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Umhänge mit Knöpfen?]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=177</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 17:10:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor einiger Zeit schrieb ich über eine kleine nützliche Erfindung des Mittelalters, den Knopf. Wir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit schrieb ich über eine <a href="http://papilias.wordpress.com/2008/02/01/eine-kleine-nutzliche-erfindung/" target="_blank">kleine nützliche Erfindung</a> des Mittelalters, den Knopf. Wirklich populär wurde er mit dem Aufkommen figurbetonter Mode, Mitte des 14. Jahrhunderts. Zunächst beliebt beim Adel, verbreitete sich der Knopf bald in allen Schichten.</p>
<p>Nun fiel mir auf, dass mein brauner Leinenumhang von einem Knopf zusammen gehalten wird. Besser wäre vermutlich eine Fibel. Denn ein Umhang ist ein sehr einfaches Kleidungsstück, das oft genutzt wurde. Natürlich auch schon bevor Knöpfe in Europa populär wurden.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fibel_%28Kunstgeschichte%29" target="_blank">Fibeln</a> sind metallene Gewandnadeln, die Umhänge und Kleider zusammen halten. Zudem drückten sie auch den Rang und die Postion aus. Es gibt viele verschiedene Formen, eine gute Übersicht findet sich auf <a href="http://www.scheibenfibeln.de/content/view/40/60/" target="_blank">scheibenfibeln.de</a>.</p>
<p>Getragen wurden Fiblen von Männern sowie von Frauen, und das zum Beispiel schon bei den Griechen, Römern, Germanen und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinisches_Reich" target="_blank">Byzantinern</a>. Mit dem Aufkommen des Knopfes kamen Fibeln dann aus der Mode.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/04/ringfibel.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-178" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/04/ringfibel.jpg" alt="" width="171" height="182" /></a></p>
<p><a href="http://www.diegewandschneidervonavalon.de/html/gewand/geschmeide01.html" target="_blank">Ringfibel</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Schminken im Mittelalter]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=175</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 19:24:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dies ist ist vielleicht eine Frage, die eher Frauen interessiert, aber wie schminkten sich Damen im ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ist vielleicht eine Frage, die eher Frauen interessiert, aber wie schminkten sich Damen im Mittelalter?</p>
<p>Laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schminke#Mittelalter_und_beginnende_Neuzeit" target="_blank">Wikipedia</a> galt im Mittelalter nur der blasse Teint als schön. Erzielt wurde dieser durch hoch toxisches <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiwei%C3%9F" target="_blank">Bleiweiß</a>, das allerdings auch schwere Abszesse auf der Gesichtshaut hervorrufen konnte.</p>
<p>Bei <a href="http://www.tempus-vivit.net/taverne/thema/757" target="_blank">Tempus Vivit</a> las ich auch, dass sich Frauen Belladonna, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Tollkirsche" target="_blank">schwarze Tollkirsche</a>, in die Augen träufelten, um sie glänzen zu lassen. Dies soll allerdings nicht selten zur Erblindung geführt haben.</p>
<p>Einfache Frauen schminkten sich wahrscheinlich eher selten. Zudem galt Schminke lange Zeit als ein Zeichen von Prostituierten.</p>
<p>Populärer wurde Make-Up wahrscheinlich erst ab dem 15. Jahrhundert, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug" target="_blank">Kreuzfahrer</a> brachten es nach Europa. Adelige wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_I._(England)" target="_blank">Elisbeth I von England</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_von_Medici" target="_blank">Katharina von Medici</a> trugen zur Beliebtheit bei. Sie färbten sich Wangen und Lippen rot, die Lippenfarbe enstand aus Koschenille. Mit dem Blut der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schildl%C3%A4use" target="_blank">Koschenille-Schildläuse</a> wurde auch edler roter Farbstoff hergestellt.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/04/elisabeth_1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-176" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/04/elisabeth_1.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:ElizabethFirstEngland2.jpg" target="_blank">Elisbeth I von England</a></p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Der Schwarze Tod]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=171</link>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 11:13:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[In mehreren  Pandemien betraf die Pest große Teile der Weltbevölkerung. Als &#8220;Schwarzer Tod]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In mehreren  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie" target="_blank">Pandemien</a> betraf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pest" target="_blank">Pest</a> große Teile der Weltbevölkerung. Als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Tod" target="_blank">"Schwarzer Tod</a>" wird die von 1347 bis 1353 anhaltende Epidemie bezeichnet. Sie forderte 25 Millionen Todesopfer- ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung.</p>
<p><em>So konnte, wer – zumal am Morgen – durch die Stadt gegangen wäre, unzählige Leichen liegen sehen. Dann ließen sie Bahren kommen oder legten, wenn es an diesen fehlte, ihre Toten auf ein bloßes Brett. Auch geschah es, dass auf einer Bahre zwei oder drei davongetragen wurden, und nicht einmal, sondern viele Male hätte man zählen können, wo dieselbe Bahre die Leichen des Mannes und der Frau oder zweier und dreier Brüder und des Vaters und seines Kindes trug. </em><a title="Giovanni Boccaccio" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Boccaccio">Giovanni Boccaccio</a> über den Ausbruch der Pest in Florenz.<em><a title="Giovanni Boccaccio" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Boccaccio"><br />
</a></em></p>
<p>Nach heutigem Wissen brach die Pest zunächst in Asien aus und gelangte über Schiffe nach Europa. In Deutschland soll jeder zehnte Einwohner gestorben sein. Einige Landstriche in Europa wurden weitgehend entvölkert.</p>
<p>Zeitgenössische Quellen nennen die Pest "das große Sterben". Der Begriff "Schwarzer Tod" soll sich erst später eingebürgert haben. Zum einem, da die Erkrankten schwarze Hautausschläge oder Beulen aufwiesen, zu anderem um das Furchtbare und Schreckliche der Krankheit zu betonen.</p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beulenpest#Beulenpest" target="_blank">Beulenpest</a> war die häufigsten Formen der Krankheit. Die Ansteckung erfolgte gewöhnlich durch den Biss eines Rattenflohs. Symptome sind Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber starkes Krankheitsgefühl und Benommenheit.</p>
<p>Der Name Beulenpest stammt von den schmerzhaften und stark geschwollenen Beulen am Hals, in den Achselhöhlen und in den Leisten. Sie sind aufgrund innerer Blutungen schwarz-blau gefärbt. Unbehandelt führt die Beulenpest in 90–100 % der Fälle zum Tod.</p>
<p><a href="http://papilias.files.wordpress.com/2008/04/ausbreitung.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-172" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/04/ausbreitung.png" alt="" width="234" height="254" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Pestilence_spreading_1347-1351_europe.png" target="_blank">Ausbreitung der Pest in Europa zwischen 1347 und 1351</a></p>
<p>Der massive Bevölkerungsverlust führte zu einer Umstrukturierung der mittelalterlichen Gesellschaft. Mehr Menschen hatten Zugang zu lohnenderen Arbeitsplätzen und wurden schneller in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zunft" target="_blank">Zünfte</a> aufgenommen.</p>
<p>Die Ärzte des Mittelalters standen der Pest hilflos gegenüber. Medizinisch mussten sie auf das Wissen des antiken <a class="mw-redirect" title="Hippokrates von Kós" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hippokrates_von_K%C3%B3s">Hippokrates</a> zurückgreifen und auf seine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Viers%C3%A4ftelehre" target="_blank">Lehre der Körpersäfte</a>. Doch Anwendungen wie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aderlass" target="_blank">Aderlass</a> brachten natürlich keine Besserung, sie schwächten die Kranken eher zusätzlich. Das Prinzip der Ansteckung war eher unbekannt.</p>
<p>Viele Menschen glaubten, die Pest sei die Strafe Gottes für ihre Sünden. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flagellanten" target="_blank">Flagellanten</a> zogen durch die Städte. Sie geißelten sich öffentlich, um so Buße zu tun. Die Menschen waren natürlich sehr verzweifelt, niemand wusste, wer als nächstes sterben würde. So kosteten einige ihr Leben voll aus:</p>
<p><em>Die Menschen, in der Erkenntnis, dass sie wenige und durch Erbschaften und Weitergabe irdischer Dinge reich geworden waren, und der Vergangenheit vergessend, als wäre sie nie gewesen, trieben es zügelloser und erbärmlicher als jemals zuvor. Sie ergaben sich dem Müßiggang, und ihre Zerrüttung führte sie in die Sünde der Völlerei, in Gelage, in Wirtshäuser, zu köstlichen Speisen und zum Glücksspiel. Bedenkenlos warfen sie sich der Lust in die Arme. </em>(Matteo Villani, Chronist aus Florenz)</p>
<p>Leider kam es es im Zuge der Pestepidemien auch zu schweren <a title="Antijudaismus im Mittelalter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antijudaismus_im_Mittelalter">Judenpogromen</a>. Sie wurden verdächtigt Gift in Brunnen und Quellen gegeben zu haben. Nach 1353 lebten nur noch wenige Juden in Deutschland und in den Niederlanden.</p>
<p>Der „Schwarzer Tod“ endete 1353, doch er flackerte in den Folgejahren immer wieder auf. 1400 suchte die zweit schlimmste Epidemie Europa heim, es starben vor allem Kinder und Jugendliche.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Black_Death.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-173" src="http://papilias.wordpress.com/files/2008/04/beulenpest.jpg?w=450" alt="" width="259" height="172" />Darstellung der Beulenpest</a></p>
<p><a href="http://www.yersiniapestis.info/home.html" target="_blank">Interessante Seite über die Pest mit vielen Informationen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Annalen]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=169</link>
<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 10:16:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Annalen- dieses Wort hört man immer wieder, wenn es ums Mittelalter geht. Doch was genau sind eigen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Annalen- dieses Wort hört man immer wieder, wenn es ums Mittelalter geht. Doch was genau sind eigentlich Annalen?</p>
<p>Annalen sind chronologische Aufzeichnungen wichtiger Begebenheiten und Ereignisse eines Jahres. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Annalen" target="_blank">wikipedia</a>) "Annales" ist die lateinische Bezeichnung für Jahrbücher.</p>
<p>Schon im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altertum" target="_blank">Altertum</a> gab es Annalen, zum Beispiel die "annales pontificum maximorum".</p>
<p>Im Mittelalter waren Annalen zunächst notizhafte Aufzeichnungen in Klöstern, die über Generationen hinweg geführt wurden. Es wurden die wichtigsten Ereignisse notiert, aber auch alltägliches wie das Wetter.</p>
<p>Im Laufe der Zeit wurde in den Annalen aber immer mehr erfasst, sodass sie sich oft kaum mehr von Chroniken unterschieden.</p>
<p>Annalen wurden meist protokollarisch geführt und stehen in Verbindung mit einem Ort oder einem Geschehen. So gibt es beispielsweise die Reichsannalen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Annales_regni_Francorum" target="_blank">Karl des Großen</a>. Auch die <a href="http://www.amazon.de/Chronik-Blasien-Marbacher-Chronica-Marbacenses/dp/3534014197/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1201952561&#38;sr=8-1" target="_blank">Marbacher Annalen</a> gelten als wertvolle Geschichtsquelle.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Aufschlitz-Brandverfahren]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=166</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 18:59:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Aufschlitz-Brandverfahren habe ich eben in der Wikipedia Kategorie Mittelalter gefunden. Klingt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufschlitz-Brandverfahren" target="_blank">Aufschlitz-Brandverfahren</a> habe ich eben in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Mittelalter" target="_blank">Wikipedia Kategorie Mittelalter</a> gefunden. Klingt irgendwie nach Krieg und Blut...</p>
<p>Doch in Wirklichkeit wurde dieses Verfahren im Mittelalter angewendet, um in Schalenbauweise errichtete Gebäude zum Einsturz zu bringen.</p>
<p>In der Schalenbauweise entstanden größere Bauten wie Befestigungsanlagen, Burgen und auch Stadtmauern.</p>
<p>Mit dieser Bauweise konnte schnell, massiv und günstig gebaut werden. Zum Einsturz wurden die Mauern gebracht, indem Kalk und Mörtel verbrannt wurden, bis die äußeren Schalen in sich zusammen sackten. So wurden große Gebäude <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schleifung" target="_blank">geschleift</a>, also abgetragen.</p>
<p>Auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufschlitz-Brandverfahren" target="_blank">Wikipedia</a> könnt ihr nachlesen, wie das Aufschlitz-Brandverfahren genau funktioniert.</p>
]]></content:encoded>
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