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	<title>kritiken &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/kritiken/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kritiken"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 07:04:36 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[The Happening]]></title>
<link>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/?p=154</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 21:11:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Pfirsich</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Und es passierte&#8230; nichts.
by Pfirsich
M. Night Shyamalan ist meistens ein Garant für gute Un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img352.imageshack.us/img352/1268/thehappeningpq7.jpg" alt="The Happening" /><br />
<strong>Und es passierte... nichts.</strong><br />
<em>by Pfirsich</em></p>
<p><em>M. Night Shyamalan</em> ist meistens ein Garant für gute Unterhaltung. Denn T<em>he Sixth Sense, Unbreakable, Signs, The Village</em>: Alle waren sie gute Filme, auch wenn die Qualität stets abnahm.<br />
Doch ist <em>"The Happening"</em> ein ebenso geglückter Streich des Meisters? Wir werden sehen.</p>
<p><em>Handlung:</em><br />
Die Handlung ist schnell erzählt. Ein absolut austauschbarer, "ganz gewöhnlicher" Typ, verkörpert von Publikumsmagnet <em>Mark Wahlberg,</em> fährt samt Freundin (mit der er sich etwas zerstritten hat) und Kumpane mit Tochter in einem Zug Richtung irgendwo. Doch plötzlich, wer hätte das gedacht, bringen sich alle Menschen in den Städten um. Kumpane fährt, um seine Frau zu suchen, Tochter bleibt bei Wahlberg samt Freundin. Und natürlich flüchten sie vor der unsichtbaren Macht die das alles verursacht. Was mit unserem Kumpanen passiert, kann sich jeder denken, denn sein Leben ist die einzige Barrikade zwischen dem unglücklichen Ehepaar und der neuen Adoptivtochter, die die Eltern wieder zusammenbringt und sie daran erinnert wie sehr sie sich doch .... blablablablabla.</p>
<p><em>Schauspieler:</em><br />
Sie rennen, sie schreien. Das kann jeder, der schonmal volltrunken bei irgendeiner Teenie-Party mitgemacht hat. Achja, am Schluss sterben sie natürlich noch.</p>
<p><em>Kritik:</em><br />
Ich schätze, ich konnte es in den ersten beiden Abschnitten schon nicht verbergen: Der Film hat sich nicht gerade meine Gunst erspielt.<br />
Aber er macht es einem auch wirklich schwer. Vollkommen austauschbare Personen, eine Vorhersehbare Charakterentwicklung, eine unglaublich langatmige "Geschichte".<br />
Und wenn man dann im Kinosessel sitzt und sich auf die Auflösung des ganzen freut, auf die man unter Qualen die letzten Stunden gewartet hat...<br />
Ich schätze ich kann die Auflösung spoilern: Die Natur und die Pflanzen rächen sich. Das wars. Nein, keine Aliens, keine Terroristen, keine Magie, nicht ein einziger Bösewicht. Nein, keine komplexe Auflösung, keine "Aha"-Erlebnis. Man fühlt sich eines guten Schlusses beraubt.<br />
Nur irgendeine Öko-Scheisse, dass der Mensch Gift für diesen Planeten ist und das BLAblablablablablabla.<br />
Da dachte wohl ein Regisseur, er muss den Umweltfreund rauslassen und jetzt die ganze Welt aufklären und warnen. Das is gehörig in die Hose gegangen. Ich selbst, ein absoluter Umweltfreund, hatte nach dem Film gehörig Lust, irgendeinen Baum mutwillig zu zerstören, um meinem Frust an diesem Film ausdruck zu verleihen. Oder einfach nur in der Hoffnung, dass sich die Natur an Mr Shyamalan rächt. Das wär doch mal was.</p>
<p><em>Fazit:</em><br />
Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweiliger Film mit ödem Öko-Ende. Da sich wenigstens Kastenbrot in gut angeheitertem (= völlig betrunkenem) Zustand zummindest etwas unterhalten (= andauernd kichernd) gefühlt hat, <strong>noch</strong> 1,5 Toaster.</p>
<p><strong>1,5 von 5 Toastern</strong><br />
<img src="http://img156.imageshack.us/img156/8905/toaster1yi8.jpg" alt="" /><img src="http://img525.imageshack.us/img525/1328/toaster3wt0.jpg" alt="" /><img src="http://img264.imageshack.us/img264/9863/toaster2hm0.jpg" alt="" /><img src="http://img264.imageshack.us/img264/9863/toaster2hm0.jpg" alt="" /><img src="http://img264.imageshack.us/img264/9863/toaster2hm0.jpg" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[..Ebola Syndrome (HK 1996)..]]></title>
<link>http://orangedoe.wordpress.com/?p=167</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 16:00:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>orangedoe</dc:creator>
<guid>http://orangedoe.wordpress.com/?p=167</guid>
<description><![CDATA[
Kai ist schon ein widerlicher Typ. Seinem abstoßenden Verhalten mangelt es an Umgangsformen, er be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" style="vertical-align:middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3137/2580600623_c54a517fc3.jpg" alt="Ebola Syndrome" width="500" height="286" /></p>
<p style="text-align:justify;">Kai ist schon ein widerlicher Typ. Seinem abstoßenden Verhalten mangelt es an Umgangsformen, er betrügt seinen Boss mit dessen Frau und zur Vergewaltigung sterbender Afrikanerinnen neigt er auch noch. Das Potenzial zum Heldentum besitzt dieser Loser nicht gerade. Im Gegenteil: Er ist ein Antiheld par excellence, ein unsympathischer Protagonist, dessen Anblick allen Sittenwächtern dieser Welt nicht nur die Schuhe ausziehen würde.</p>
<p style="text-align:justify;">Denn als Kai (<strong><span style="color:#993300;">Anthony Wong</span></strong>), der sich naturgemäß nicht weiter darüber wundert, dass besagte Afrikanerin spuckend unter ihm dahin stirbt - als also unser "Held" unwissentlich zum Träger des Ebolavirus wird, dürfen wir mit ansehen, wie er munter das Virus in Südafrika und später in seiner Heimat verbreitet. Selbst als er, um seine Wirtseigenschaften wissend, von der Polizei verfolgt durch die Häuserschluchten Hongkongs hetzt, spukt er noch wild um sich, um einen möglichst großen Teil seiner tödlichen Fracht unters Volk zu bringen.</p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3183/2580602177_0df0b5fa74.jpg" alt="Ebola Syndrome" width="500" height="286" /></p>
<p style="text-align:justify;">Die Ausgangslage des Films mag den ein oder anderen Leser bereits davon überzeugt haben, dass <span style="text-decoration:underline;"><strong><a title="Ebola Syndrome" href="http://www.imdb.com/title/tt0116163/" target="_blank">Ebola Syndrome</a></strong></span> kein Stoff für die Oscars oder irgend einen anderen geschmackvollen Preis auf dieser Erdkugel ist.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><strong>Herman Yaus</strong></span> Film ist stattdessen das so ziemlich ekelhafteste, abscheulichste und politisch unkorrekteste Filmwerk, dass einem jenseits enthusiastischer Amateurfilmerei begegnen kann. Dieses <span style="color:#993300;"><strong>Cat III</strong></span>-Schmankerl, das hierzulande niemals auf DVD, geschweige denn ins Kino kommen könnte, ist aber auf eine recht kranke Art ziemlich lustig. Lustig im Sinne von <strong>Braindead</strong>, nicht Monster AG.</p>
<p style="text-align:justify;">Während andere Filme dieses Genres, etwa <strong>Red to Kill</strong>, <strong>Dr. Lamb</strong> oder <strong>The Untold Story</strong>, die gezeigten Verbrechen mit einer ebenso mörderischen wie intensiven Schaulust beobachten, so dass jede komische Einlage unpassend wirken muss, ist <strong>Ebola Syndrome</strong> von vorherein die pure Anarchie.</p>
<p style="text-align:justify;">Die alles durchdringende Auskostung der Beleidigung jedweder Moralvorstellungen erhebt <strong>Ebola Syndrome</strong> geradezu in den Status einer krönenden Parodie des Genres. Nicht zufällig werden hier ganz im Sinne der Wong-Yau Kollaboration The Untold Story infizierte Tote als Burger an hungrige Restaurantgäste verkauft.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" style="vertical-align:middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3180/2581430064_c2aaa5bc9a.jpg" alt="Ebola Syndrome" width="500" height="286" /></p>
<p style="text-align:justify;">Den Widerling Kai, dessen geringstes Vergehen das Spucken ins Essen seiner Gäste ist, spielt Genreveteran Wong mit derselben Hingabe und Intensität, die er auch seinen anspruchsvollen Rollen zuteil werden lässt. Die Tatsache, dass die einzige Hauptfigur des Films keine noch so winzige positive Charaktereigenschaft für sich verbuchen kann, wird hier nicht zum Stolperstein, vielmehr zum Ansporn, ein kultverdächtiges Schwein von einem Mann auf die Leinwand zu bannen.</p>
<p style="text-align:justify;">Unser bescheuerter Held ist allerdings nur der Anlass der Macher, ihrem Film jeglichen Ernst zu entziehen, denn hier kriegt jede Partei ihr Fett weg. Ob nun Kai bei einer Pinkelpause von einem Leoparden gestört wird oder sich eines seiner früheren Opfer jedesmal übergeben muss, wenn er in der Nähe ist, sozusagen ein Äquivalent zum Spinnensinn Peter Parkers. Da ist es nur treffend, dass das zuckende Sterben der Ebolakranken zuallererst den Charme stümperhafter Todesszenen versprüht, nicht das schleichende Grauen von Wolfgang Petersens <strong>Outbreak</strong>.</p>
<p style="text-align:center;"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3001/2580601113_d935cc6d26.jpg" alt="Ebola Syndrome" width="500" height="286" /></p>
<p style="text-align:justify;">Auf Grund dessen erreicht das Gezeigte zwar nur selten den Grad der Brutalität anderer  Cat III-Filme - vor einer expliziten Obduktionsszene wird an dieser Stelle gewarnt - für den noch nicht zum <em>gore hound</em> mutierten, normalen Kinogänger ist ein solcher Film hingegen kaum zu empfehlen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die vielfältige Tötung unschuldiger Tiere (vom Hahn bis zur Maus) macht aus <strong>Ebola Syndrome</strong> auch nicht gerade einen Werbefilm für Vegetarismus. Ausgesprochen tolerante Cineasten, die das extreme Kino aus Fernost nicht scheuen, können die Anthologie der Eskapaden Kais als eines der erträglicheren Cat III-Exponate ansehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Den Unterhaltungswert der Frühwerke eines Peter Jackson erreicht <span style="color:#993300;"><strong>Ebola Syndrome</strong></span> eher selten, denn ein paar Längen gegen Ende und die sich in unzähligen Hongkonger Filmen findende Vorstellung, gute Comedy gehe einher mit unkontrolliertem Over-Acting, behindern die komischen Aspekte des Films bei ihrer vollen Entfaltung. Zumeist schüttelt man einfach nur den Kopf über den derangierten Geist, der das absurde Drehbuch zusammengezimmert hat. Freunden trashigen Extremkinos kann man daher begeistert zurufen: <span style="font-style:italic;">“Let’s spread Ebola together!”</span></p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3117/2580621663_3e088528b0.jpg" alt="Ebola Syndrome" width="500" height="286" /></p>
<hr />
<p style="text-align:justify;">Zum Weiterlesen:</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Herman Yaus anderer Cat III-Klassiker <strong><a title="The Untold Story" href="http://orangedoe.wordpress.com/2008/02/20/anthony-wong-im-doppelpack-the-untold-story-und-colour-of-the-truth/" target="_blank">The Untold Story</a></strong>.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a title="hongkong Kino" href="http://orangedoe.wordpress.com/category/hongkong-kino/" target="_blank">Weiteres zum </a><a title="Hongkong Kino" href="http://orangedoe.wordpress.com/category/hongkong-kino/" target="_blank">Kino Hongkongs</a></strong> in diesem Blog.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a title="Ebola Syndrome Kritik" href="http://www.cinemastrikesback.com/?p=1885" target="_blank">Eine Review zu Ebola Syndrome</a></strong> samt der Beschreibung der hervorragenden DVD-Veröffentlichung von Discotek Media, die auch auf RC 2 Playern läuft.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Restaurantkritiken im Internet: Berliner testen Lokale]]></title>
<link>http://hogalieferantensuche.wordpress.com/?p=533</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 10:35:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Hendele</dc:creator>
<guid>http://hogalieferantensuche.wordpress.com/?p=533</guid>
<description><![CDATA[Berlin - Für alle, die gerne in Gemeinschaft genießen und außerdem gerne neue Restaurants ausprob]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin - Für alle, die gerne in Gemeinschaft genießen und außerdem gerne neue Restaurants ausprobieren, gibt es eine gute Anlaufstelle im Internet: <a href="http://www.geniesserzeit.com">Geniesserzeit.com</a>. Seit über einem Jahr lädt sie regelmäßig probierfreudige Berliner zu einem "Restaurant-Hopping" ein.</p>
<p>Initiatorin Karin Wylicil hat bereits jede Menge "genüssliche" Erfahrungen und Kontakte gesammelt. Jeden Monat nimmt die Runde der Test-Esser ein anderes Restaurant der Hauptstadt unter die Lupe.</p>
<p>Dabei wird alles getestet: afrikanisches, arabisches, spanisches, vietnamesisches, thailändisches, russisches und natürlich auch deutsches Essen. Anschließend wird ein Bewertungsbogen ausgefüllt, deren Inhalte regelmäßig bei Geniesserzeit.com veröffentlicht werden. So können auch Nicht-Berliner für ihre nächste Hauptstadtreise vielleicht noch den einen oder anderen Insidertipp ergattern.</p>
<p><a href="http://www.geniesserzeit.com">www.geniesserzeit.com</a><br />
Quelle: <a href="http://www.ahgz.de">www.ahgz.de</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Top-Beitrag/schnellsten wachsende]]></title>
<link>http://kleeblatt.wordpress.com/?p=293</link>
<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 10:02:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>kleeblatt</dc:creator>
<guid>http://kleeblatt.wordpress.com/?p=293</guid>
<description><![CDATA[Juhu =)
Ich bin ja eben fast aus den Latschen gekippt, als ich das gesehen habe  (Zum Glück saß ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Juhu =)<br />
Ich bin ja eben fast aus den Latschen gekippt, als ich das gesehen habe :) (Zum Glück saß ich)<br />
Ich weiß zwar nicht nach welchen Kriterien das bewertet wird, aber ich freu mich trotzdem total, denn ein paar mehr Klicks auf meinen Blog können wirklich nicht schaden. Denn obwohl ich jetzt schon seit Januar blogge hat mein Blog noch nicht allzu viel Aufsehen erregt. Und dann auch noch bei beiden Kategorien dabei zu sein... Das ehrt mich wirklich und macht mich auch ein wenig stolz :P</p>
<p><a href="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/06/start.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-300" src="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/06/start.jpg" alt="" width="497" height="220" /></a></p>
<p><a href="http://kleeblatt.files.wordpress.com/2008/06/top-beitrag2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-299" src="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/06/top-beitrag2.jpg" alt="" width="400" height="329" /></a></p>
<p><a href="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/06/schnellsten-wachsend.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-294" src="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/06/schnellsten-wachsend.jpg" alt="" width="394" height="210" /></a></p>
<p><a href="http://kleeblatt.files.wordpress.com/2008/06/startseite1.jpg"><br />
</a></p>
<p><a href="http://kleeblatt.files.wordpress.com/2008/06/schnellsten-wachsend.jpg"><br />
</a></p>
<p><a href="http://kleeblatt.files.wordpress.com/2008/06/top-beitrag.jpg"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[..Election (HK 2005)..]]></title>
<link>http://orangedoe.wordpress.com/?p=144</link>
<pubDate>Fri, 30 May 2008 21:52:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>orangedoe</dc:creator>
<guid>http://orangedoe.wordpress.com/?p=144</guid>
<description><![CDATA[
Über 50 Triaden soll es in Hongkong heute geben. Die größten dieser &#8220;schwarzen Gesellschaf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" style="vertical-align:middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2208/2580535311_d8aa7693fd.jpg" alt="Election" width="500" height="214" vspace="3" hspace="3" /></p>
<p style="text-align:justify;">Über 50 Triaden soll es in Hongkong heute geben. Die größten dieser "schwarzen Gesellschaften" zählen bis zu 25.000 Mitglieder. Diese chinesische Mafia macht ihr Geld mit Drogenhandel, Prostitution, Auftragsmorden, Raubkopien von DVDs... Die Liste ist endlos. Ihrem Gründungsmythos nach entstanden ihre Strukturen aus Untergrundgesellschaften, die im 18. Jahrhundert gegen die Fremdherrschaft der mandschurischen Quing-Dynastie aufbegehrt hatten.</p>
<p style="text-align:justify;">Dieser Mythos einer Schar von Widerständlern findet sich heute wohl kaum im "Geschäftsethos" der Verbrecherorganisationen wieder. Gepflegt wird er im Ritual aber noch immer. Einen solchen Akt zeigt uns zumindest <span style="color:#993300;"><strong>Johnnie To</strong></span> in seinem Thriller <span style="text-decoration:underline;"><strong><a title="Election" href="http://www.imdb.com/title/tt0434008/" target="_blank">Election</a></strong></span>, der im Original 黑社會 (Kantonesisch: <em>hak se wui</em>) heißt, "Schwarze Gesellschaft".</p>
<p style="text-align:justify;">Die alten Herren, die Tee trinkend über den zukünftigen Führer der Triade abstimmen, verteidigen die Tradition, den Ablauf der Wahl. Dieser althergebrachte Pfeiler der ehrenvollen Gesellschaft ist längst morsch. Die Übergangsriten verbergen die innere Zersetzung, denn Boss wird, wer die meisten "Wahlmänner" schmiert. Big D (<strong><span style="color:#993300;">Tony Leung Ka-Fai</span></strong>), der impulsive Bewerber für die zweijährige Amtszeit, glaubt, er habe genau das getan. Doch dann wird der zurückhaltende Lok (<strong><span style="color:#993300;">Simon Yam</span></strong>) von der Altherrenrunde zum Führer bestimmt. Der Konflikt eskaliert, als Big D die Wahl in Frage stellt und das Übergaberitual sabotiert.</p>
<p style="text-align:center;"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3019/2580535425_bc22f8c4aa.jpg" alt="Election" width="500" height="209" vspace="3" hspace="3" /></p>
<p style="text-align:justify;">Ohne die Triaden würden den Gangsterfilmen Hongkongs wohl die Themen ausgehen. Auch <strong>Johnnie To</strong> hat sich hier des typischen Sujets seiner heimischen Filmindustrie angenommen. Während andernorts und auch durch ihn selbst das organisierte Verbrechen als Aufhänger für actionlastige Thriller genutzt wird, gräbt Election unangenehm genau die Mechanismen der Triadenhierarchie aus. Einem Wissenschaftler gleich, der die Implosion einer Zelle durch das Mikroskop beobachtet. Das geschieht entsprechend ruhig, mit einem distanzierten Blick für das Schachspiel der Bosse und die Katz-und Maus-Jagd ihrer Handlanger.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn die Jagd nach dem jahrhundertealten Zepter der Triade, dessen Besitz den neuen Führer legitimiert, von den Kontrahenten noch aus der Untersuchungshaft dirigiert wird; ihre Helfer sich im nächtlichen Hongkong das begehrte Objekt vor der Nase wegschnappen; dann ist das die düstere Fassung der raffinierten Perfektion, die man von To spätestens seit <a title="The Mission Kritik" href="http://orangedoe.wordpress.com/2008/02/05/the-mission/" target="_blank"><strong>The Mission</strong></a> erwarten kann.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3141/2581363720_11eff46a12.jpg" alt="Election" width="500" height="210" hspace="3"></p>
<p style="text-align:justify;">So sehr zielt er auf die Inszenierung komplizierter Abläufe ab, dass sein Interesse für Details den Blick auf eine mitreißende Erzählung verbaut. Ein Vergleich mit <strong>Der Pate</strong> ist daher hier nicht angebracht. <strong>Election</strong> sucht nicht das Drama Shakespeares, das epochale Lied vom Aufstieg und Niedergang. Sein nüchterner Blick auf das Treiben der Triaden ist To selbstverständlich nicht vorzuwerfen. Schließlich ist nach den Jahren der fragwürdigen<strong> Young and Dangerous</strong>-Reihe jede realistische, statt glorifizierende, Bearbeitung dieses Stoffes wünschenswert.</p>
<p style="text-align:justify;">Die ihrem Wesen nach recht magere Story, der es an Überraschungen fehlt, fällt jedoch zu nichtssagend aus, um mehr als eine gehobene Film Noir-Spielerei darzustellen. Einzelne Segmente präsentieren den stilsicheren Regisseur immer wieder in Bestform, etwa die unvermittelt brutalen letzten Minuten, deren rohe Härte den wenig zuvor ausgiebig beschworenen Ehrenkodex der Triadenbruderschaft effektvoll pervertieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Seinen Höhepunkt erreicht <span style="color:#993300;"><strong>Election</strong></span> damit zu spät. Angesichts des überlegenen Sequels wird der Vorgänger allenfalls zum hochwertigen Prolog degradiert, der qualitativ nicht viel besser ist, als die Summe seiner Teile.</p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3194/2580535371_79ac63c311.jpg" alt="Election" width="500" height="208" vspace="3" hspace="3" /></p>
<hr />Zum Weiterlesen:</p>
<p>Weitere <strong><a title="Kritiken zum Hongkong Kino" href="http://orangedoe.wordpress.com/category/hongkong-kino/" target="_blank">Kritiken</a></strong> zum Hongkonger Kino.</p>
<p>Ein ausführlicher <strong><a title="Geschichte der Triaden" href="http://www.illuminatedlantern.com/cinema/archives/triads.php" target="_blank">Artikel zur Geschichte der Triaden</a></strong> mit 36 traditionellen Eiden (Bitte nicht zu Hause nachmachen!).</p>
<p>Ein <strong><a title="Johnnie to special" href="http://www.arte.tv/de/kunst-musik/tracks/navigation/2054542.html" target="_blank">Special über Johnnie To</a></strong> der immer wieder sehenswerten Arte-Sendung Tracks.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels]]></title>
<link>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/?p=153</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 20:42:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Pfirsich</dc:creator>
<guid>http://linksabbiegerblog.wordpress.com/?p=153</guid>
<description><![CDATA[
Gleichermaßen erhofft wie befürchtet. Letzteres zurecht.
by Pfirsich
Inhalt:
Indiana Jones (Harri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img357.imageshack.us/img357/9013/indianajones4ms2.jpg" alt="Indiana Jones 4" /><br />
<strong>Gleichermaßen erhofft wie befürchtet. Letzteres zurecht.</strong><br />
<em>by Pfirsich</em></p>
<p><em>Inhalt:</em><br />
Indiana Jones (<em>Harrison Ford</em>) muss im vierten Teil der Serie zusammen mit Sohnemann Mutt (<em>Shia LeBeouf</em>) das Geheimnis eines ominösen Kristallschädels lösen. Doch am Anfang weiß er noch nicht, dass es sein Sohn ist? "Betrug, warum schreibst du dass dann! Warum nimmst du uns die Spannung?!?!" werden einige jetzt sicher schreien. Aber dass Mutt Indys Sohn ist, überrascht ungefähr so sehr wie die Benennung von Köniogin Amidalas Kindern in "Luke" und "Leia" in Star Wars.<br />
Jones muss also samt ominösem Teenager der auf garkeinen Fall sein Sohn ist durch Südamerika düsen, nachdem er von seinem besten Freund verraten wurde und einer böse, böse Russin (<em>Cate Blanchett</em>) bei der Beschaffung eines ominösen, in Roswell gefunden, Körpers (zwangsweise) helfen musste. Und so peitscht, springt, schwingt, prügelt und nicht zuletzt witzelt sich der jetzige Prof. Jones also durch den südamerikanischen Dschungel auf der Suche nach einer ominösen goldenen Stadt.<br />
<em><br />
Schauspieler:</em><br />
Harrison Ford zeigt wieder absolute Indy-typische Höchstleistungen. Man merkt, dass der Mann in Indiana Jones die Rolle seines Lebens gefunden hat. Überraschenderweise ist auch Shia LeBeouf als Indys Sohn gut, er übertrifft bei weitem meine Vorstellungen dieser eher undankbaren Rolle. Cate Blanchett allerdings ist in Kunstfilmen, Literaturverfilmungen und öden Historienstreifen besser aufgehoben. Die Frau wurde unterfordert, und das merkt man auch.</p>
<p><em>Kritik:</em><br />
Schon beim inhaltlichen muss man anfangen zu bemängeln: Aliens waren bisher ja nicht so das Spezialgebiet von Dr. Jones und passen auch nicht in die "Indiana Jones"-Welt, was auch an allen Ecken und Enden störend auffällt. Auch der Bösewicht des Ganzen war schonmal besser: Kämpfte Indy in Teil 1 noch gegen einem bösartigen französischen Konkurrenzarchäologen sowie einen bösartigen deutschen Gestapo-Zwerg, in Teil 2 gegen bösartige Oberpriester die einem sogar das Herz herausrissen, und in Teil 3 gar gegen den Führer persönlich, tritt er nun gegen eine ulkig aussehende Psychorussin mit einem (aufpassen, gefährlich!) ganz furchtbar spitzigen Degen.<br />
Wäre Indy in jungen Jahren noch ganz einfach mit einem Colt gegen die Herumfuchtelei mit den zu groß geratenen tranchiermesser umgegangen, tut sich der Alternde Prof. Jones in Teil 4 ganz fürchterlich schwer damit. Apropos Psychorussin: Wer das "Psycho" vor der Russin mal in Aktion sehen will, der wird bitterlich enttäuscht. Bis auf ein "Ihre Gedanken sind schwer zu lesen, Professor Jones" und einem ganz arg bitterbösen Blick danach bekommt man nämlich nichts davon zu sehen. Das kann jede Jahrmarktswahrsagerin besser.<br />
Aber nicht nur die Bösen enttäuschen. Auch die Logikfehler fallen unangenehm in dem Film auf. Man mag ja vielleicht sagen, das stört einen nicht und kleiner Fehler soll man verschmerzen, aber wenn Mutt sich ganz locker ein ein paar Lianen entlanghangelt und damit mal fix eine mit Höchstgeschwindigkeit rasende  Fahrzeugkolonne einholt, oder Indy in einem Kühlschrank eine Atombombenexplosion gerade mal 200 Meter entfernt überlebt, dann stört das den Film doch sehr.<br />
Aber noch schlimmer als das alles ist die Vorhersehbarkeit der "Überraschungen" im Film: Alles schon mal dagewesen. Ich höre noch schmerzlich Kastenbrot neben mir schon 5 Minuten vorher maulen: "Boah, da stürzt jetzt sicher gleich der Boden ein!". Und was passiert? Der Boden stürzt ein.<br />
Doch wars das mit der Kritik? Nein. Der Film endet derart stupide, lässt einen derart ahnungslos über das Rätsel das gelöst werden sollte zurück, dass man am liebsten zum Filmvorführer hochschreien würde: "Ey, spul doch nochmal zurück!", weil man denkt irgendetwas verpasst zu haben.<br />
Das einzig spaßige am Film sind die Coop-Auftritte von Mutt und Indiana. Die lustigen Vater-Sohn Gespräche bewahren einen letztendlich dann doch davor, mit einem ganz schlechten Gefühl den Saal zu verlassen.</p>
<p><em>Fazit:</em><br />
Lahme Fortsetzung der ersten drei Teile. Macht Spaß wenn man ohne die hohen Erwartungen an einen echten Indiana Jones reingeht.</p>
<p><strong>2,5 von 5 Toastern </strong><br />
<img src="http://img156.imageshack.us/img156/8905/toaster1yi8.jpg" alt="" /><img src="http://img156.imageshack.us/img156/8905/toaster1yi8.jpg" alt="" /><img src="http://img525.imageshack.us/img525/1328/toaster3wt0.jpg" alt="" /><img src="http://img264.imageshack.us/img264/9863/toaster2hm0.jpg" alt="" /><img src="http://img264.imageshack.us/img264/9863/toaster2hm0.jpg" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[..Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (USA 2008)..]]></title>
<link>http://orangedoe.wordpress.com/?p=143</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 20:35:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>orangedoe</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wissenschaftler erklären uns die Welt mit einer rationalen Beweisführung, die jeglichen Rückgriff]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://farm4.static.flickr.com/3034/2581482606_49f70c2706_m.jpg" alt="Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" width="168" height="240" hspace="10" vspace="5" />Wissenschaftler erklären uns die Welt mit einer rationalen Beweisführung, die jeglichen Rückgriff auf mythische Kräfte jenseits unseres Erkenntnishorizontes entbehrt. <strong>Henry Jones Jr.</strong> ist so ein Wissenschaftler, ein Archäologe, ein Professor, der verstaubte Bücher wälzt, in den Ruinen untergegangener Kulturen nach Tonscherben gräbt.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><strong>Indiana Jones</strong></span> ist seine Superheldenidentität, sein Kostüm ist der Fedora, die Peitsche, die Lederjacke. Ein Abenteurer mit der Persona eines Wissenschaftlers, der am Ende der Suche, ob nach dem heiligen Gral oder der Bundeslade, stets zur Erkenntnis gezwungen wird, dass Dinge existieren, die sich rationalen Erklärungsmustern entziehen. <strong>Indiana Jones</strong> sucht nach Artefakten, doch sein Weg verläuft nicht selten am Rande einer Epiphanie.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenige Minuten nach dem Ende des Vorspanns von <span style="text-decoration:underline;"><strong><a title="Indiana Jones " href="http://www.imdb.com/title/tt0367882/" target="_blank">Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels</a></strong></span> wird einem bewusst, dass Indy diesmal dem Göttlichen nicht begegnen wird. Das bekommt seinem vierten Abenteuer nicht.</p>
<p style="text-align:justify;">Unerklärliche Dinge passieren in <span style="color:#993300;"><strong>Steven Spielbergs</strong></span> neuesten Streich allerdings zu Hauf. Damit ist nicht der Fakt gemeint, dass eine Horde kaum Englisch sprechender Russen in den USA der 50er, in den USA der <em>Red Scare</em> (!), frei herumlaufen und harmlose Uniprofessoren durch die Kante jagen können. Unwahrscheinlichkeiten dieses Ausmaßes nimmt man in einem Blockbuster kaum mehr wahr.</p>
<p style="text-align:justify;">Vielmehr ist der Mythos, welcher<strong> Indiana Jones</strong> diesmal von Land zu Land jagen lässt, das kann man bald erahnen, ein Produkt der paranoiden Nachkriegszeit: <strong>Area 51</strong> heisst das Schlagwort. Sieht man den titelgebenden Kristallschädel, bleibt kein Zweifel: Altes und Neues Testament müssen ruhen, <em>Science Fiction</em> ist der Quell der Inspiration beim Drehbuchschreiben gewesen.</p>
<p style="text-align:justify;">Indy (<span style="color:#993300;"><strong>Harrison Ford</strong></span>) ist allerdings ein Archäologe, also führt der <em>MacGuffin</em> ihn und seinen jungen Kumpan Mutt (<strong>Shia LaBeouf</strong>) erstmal zum Grab des Konquistadors <strong><a title="Francisco de Orellana" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francisco_de_Orellana" target="_blank">Francisco de Orellanas</a></strong> nach Peru, während die Russen, angeführt von der Agentin Dr. Irina Spalko (<span style="color:#993300;"><strong>Cate Blanchett</strong></span>), ihnen auf den Fersen bleiben.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Suche nach <strong>El Dorado</strong> wird das also! Das wäre fast so interessant wie Atlantis. Doch nein, El Dorado allein genügt nicht. Indiana Jones 4 spielt schließlich in den Fünfzigern und zu den Fünfzigern gehört Science Fiction. Alle anderen denkbaren Klischees dieses Jahrzehnts komprimiert Spielberg erstmal zwinkernd, bevor es in den Dschungel geht. Vom Atombombentest, den Indy natürlich überlebt, zum Teenagerleben à la Pleasantville. Er spielt mit den Ikonen der Zeit. Das erste Drittel des Films bezieht seinen umwerfenden Charme genau daraus.</p>
<p style="text-align:justify;">Höhepunkt dieses Cartoons, der dem Traum eines Nachgeborenen gleicht, ist der Auftritt <span style="color:#993300;"><strong>Shia LaBeoufs</strong></span> mit der Lederjacke auf dem Motorrad, wie einst <strong>Marlon Brando</strong> in <a title="Der Wilde" href="http://www.imdb.com/title/tt0047677/" target="_blank"><span style="text-decoration:underline;"><strong>Der Wild</strong><strong>e</strong></span></a>. Dass diese Referenz nicht in Lächerlichkeiten ausartet, bestätigt LaBeoufs vielbeschworenes Talent, welches dem Hype endlich gerecht wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Trotz der popkulturellen Verweise ist <strong>Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels</strong> vor allem eine Hommage an das eigene Franchise. Visuelle Anspielungen en masse bevölkern die Bilder, leider grenzt ihre Nutzung bisweilen an eine platte Selbstparodie. Die Würdigung des verstorbenen <strong>Denholm Elliott</strong> (alias Marcus Brody) ist nachvollziehbar, die Verwurstung eines älteren MacGuffins eine sinnlose Entwürdigung. Sagen wir es mal so: Wäre Indy im Dschungel Perus zufällig über den Heiligen Gral gestolpert, hätte das bei diesem Film niemanden mehr verwundert.</p>
<p style="text-align:justify;">Diese Freude am Zitat des eigenen Werkes ist aufdringlich und reichlich übertrieben. Nach 19 Jahren Wartepause kann man dafür aber leicht Verständnis aufbringen. Sich zu dem Ursprungsmaterial konsequent in Beziehung zu setzen, dient schließlich der Integrität der Franchise. Die erste Hälfte gibt einem auch das Gefühl, einen Indiana Jones-Streifen zu sehen. Mit dieser tiefen Befriedigung, gestärkt durch den hohen Spaßfaktor, freut man sich auf den Rest des Films, doch dieser fällt im letzten Drittel in ein tiefes, sandiges Loch, in einen <em>CGI-überladenen Akte-X-Abenteuer-Cartoon</em>, der das ganze Filmerlebnis ruiniert, das angesammelte Potential vor die Wand fährt.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Bedrohlichkeit ist dahin, das Finale ist eine miese Mixtur aus <strong><a title="Tex Avery" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tex_Avery" target="_blank">Tex Avery</a></strong> und einer Sci-Fi-Version von <strong>Die Mumie kehrt zurück</strong>, aber kein <strong>Indiana Jones</strong>. Nach <strong>Die Unheimliche Begegnung der dritten Art</strong>, <strong>E.T.</strong>, <strong>A.I.</strong> und <strong>Krieg der Welten</strong> kann die Wahl Spielbergs nicht als überraschend bezeichnet werden. Unser Lieblingsarchäologe hat sie nur nicht verdient.</p>
<p style="text-align:justify;">Alles kann man den Machern verzeihen: Die hochkarätigen Nebendarsteller, besonders <span style="color:#993300;"><strong>Ray Winstone</strong></span> und <span style="color:#993300;"><strong>Jim Broadbent</strong></span>, werden verschwendet. Seltsame Urmenschen krabbeln an Bäumen herum, wie schlecht animierte Spidermen und verschwinden unerklärt wieder... Das alles wird heruntergeschluckt, ignoriert zum Wohle der<em> Indiana Jones Experience</em>. Nur das Ende, das kann man einfach nicht vergessen. Der vierte Teil ist kein schlechter Film, ist keine Dunkle Bedrohung. Der Franchise würdig wird dieser Kristallschädel aber nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[..Brügge sehen... und sterben? (GB/B 2008)..]]></title>
<link>http://orangedoe.wordpress.com/?p=142</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 17:12:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>orangedoe</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;In Bruges&#8221; lautet der Originaltitel von Martin McDonaghs Spielfilmdebüt Brügge sehen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://farm4.static.flickr.com/3125/2580655731_5ac3e924b0_m.jpg" alt="Brügge sehen und sterben" width="147" height="240" hspace="10" vspace="5" />"<em>In Bruges</em>" lautet der Originaltitel von <strong>Martin McDonaghs</strong> Spielfilmdebüt <span style="text-decoration:underline;"><strong><a title="Brügge sehen und sterben" href="http://www.imdb.com/title/tt0780536/" target="_blank">Brügge sehen... und sterben?</a></strong></span> (Stichwort <strong><a title="malta sehen und sterben" href="http://www.ofdb.de/film/15084,Malta-sehen-und-sterben" target="_blank">"Plagiat"</a></strong> bei deutschen Titeln). Für den frischgebackenen Auftragskiller Ray (<strong><span style="color:#993300;">Colin Farrell</span></strong>) ist das gleichbedeutend mit "<em>In Hell</em>". In der flämischen Stadt mit seinem Kollegen Ken (<strong><span style="color:#993300;">Brandon Gleeson</span></strong>) untergetaucht, kann der an seinen Schuldgefühlen zu zerbrechen drohende Ray nichts mit dem Weltkulturerbe anfangen.</p>
<p style="text-align:justify;">Während sein Partner das volle Touriprogramm  durchläuft und dem Genuss der Schönheit des mittelalterlichen Stadtkerns frönt, quengelt Ray wie ein  verhätscheltes Kind, sobald wieder eine Kirchenbesichtigung ansteht. Erst als er die Dealerin Chloë trifft, werden seine Lebensgeister geweckt. Sein Interesse für Brügge allerdings nicht. Dumm nur, dass sein Auftraggeber (<span style="color:#993300;"><strong>Ralph Fiennes</strong></span>, der hier sein eigenes Rollenrepertoire herrlich persifliert) noch eine Rechnung mit ihm offen hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Die schöne Stadt in Flandern und Belgier im allgemeinen müssen in dieser Gangsterkomödie, deren Kern ein tragischer ist, einiges aushalten. Angesichts all der Witze über Minderheiten, Amerikaner und Kleinwüchsige - oder Gnome, wie Ray sie einfühlsam nennt - ist natürlich die Frage angebracht, ob McDonagh, der auch das Drehbuch geschrieben hat, schon einmal die zwei ausdrucksstarken Worte <em>political </em>und <em>correctness</em> gehört hat. Wie auch immer die Antwort lautet, eine gewisse Aufgeschlossenheit für die schwärzeren, respektlosen Gefilde britischen Humors sollte beim Zuschauer vorhanden sein, um den Film genießen zu können.</p>
<p style="text-align:justify;">Denn ein Genuss ist dieser Genrefilm der etwas anderen Art durchaus.  Beginnend bei der ungewöhnlich schwermütigen musikalischen Untermalung des städtischen Kontextes, vermeidet McDonagh den gängigen Schritt vieler (britischer) Gangsterfilme, sich gänzlich auf eine Vielzahl schrulliger Figuren, einen stilisierten Formalismus und eine wendungsreiche, aber im Grunde nichtssagende, Geschichte zu verlassen. Mit anderen Worten: <strong>Brügge sehen... und sterben</strong> unterscheidet sich erheblich von den Filmen Guy Ritchies und deren Epigonen.</p>
<p style="text-align:justify;">Das darf man natürlich nicht falsch verstehen. Dieser Film ist wirklich urkomisch und beinhaltet einige im Alltag brauchbare Zitate. In ihrer Dichte sind diese in etwa vergleichbar mit <span style="color:#993300;"><strong>Kiss Kiss Bang Bang</strong></span>, nur samt einer größeren Portion Fuck. Die fast schon absurden Dialoge könnte man als tarantioesque bezeichnen, sie rekurrieren indes v.a. auf die europäische (Pop)Kultur.</p>
<p style="text-align:justify;">Abgesehen von ungenierten Witzen über das amerikanische Adipositas-Problem und die jüngere belgische Kriminalgeschichte, verwendet McDonagh sein zutiefst europäisches Setting um eine metaphorische Ebene seiner Geschichte zu etablieren, deren Tiefe den meisten Genrekollegen abgeht. Spätestens wenn Ray und Ken im Museum Werke von <strong>Hieronymus Bosch</strong> betrachten, wird man das Gefühl nicht los, McDonagh ginge es um mehr als nur um ein kauziges Buddymovie.</p>
<p style="text-align:justify;">Als titelgebender Kontext wird die Altstadt Brügges vereinnahmt für die Handlung und deren Subtext, wie einst Venedig in <span style="color:#993300;"><strong>Wenn die Gondeln Trauer tragen</strong></span>. So gerät das ausgewählte Milieu nicht nur zur Steilvorlage für skurrile Witze. Die ab der ersten Minute suggerierte melancholisch düstere Stimmung des Films lebt von den Postkartenansichten der Gemäuer aus dem "dunklen" Mittelalter. So findet die im Grunde bestürzende Geschichte Rays, der den Tod eines Kindes verschuldet hat und nur noch Sühne leisten will, im  katholischen Belgien ein bereicherndes Heim.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlässt man die Vorstellung von <strong>Brügge sehen... und sterben</strong>. Zwar geraten die bissigen Oneliner manches mal zum Selbstzweck, doch <strong>McDonagh</strong> garniert seinen Film mit einer in den vielschichtigen Figuren anglegten Ernsthaftigkeit, die ihn über die üblichen Genrespielereien obsiegen lässt.</p>
<p style="text-align:justify;">Seine Cleverness spielt der Film bisweilen zum eigenen Schaden voll aus, unterminiert sie doch die Glaubwürdigkeit der finalen Wendungen. Das bestens aufgelegte Ensemble und die originelle Umsetzung trösten über diese Schwächen jedoch mühelos hinweg und machen <span style="color:#993300;"><strong>Brügge sehen und... sterben?</strong></span> zu einer echten Überraschung des bisherigen Kinojahres.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik zu REC]]></title>
<link>http://moviearea.wordpress.com/?p=15</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 20:46:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>moviearea</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja ihr habt richtig gelesen, wir haben uns REC im Kino angeschaut und für euch getestet. Ein spanis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja ihr habt richtig gelesen, wir haben uns REC im Kino angeschaut und für euch getestet. Ein spanischer Horrorfilm, wir waren zugegeben skeptisch, doch die war anscheinend unberechtigt. Schaut euch die ganze Kritik im folgenden Beitrag an.</p>
<p><img src="http://img179.imageshack.us/img179/8434/kritikrec1lt8.jpg" alt="" /></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Story:</strong><br />
Das Fernsehteam rund um die bezaubernde Reporterin Angela (Manuela Velasco) und ihrem Kamermann, hat sich bei der Feuerwehr eingenistet um eine Show aufzunehmen, in der zu sehen ist, was die Feuerwehrmänner so alles machen, wenn wir schon am Schlafen sind. Natürlich gehen sie auch mit ihnen zu ihrem ersten Einsatz. Es soll sich eine ältere Frau verletzt haben, welche eingeschlossen ist. Doch warum wird das Haus auf einmal versiegelt und das Fernsehteam sowie alle Insassen werden nicht mehr rausgelassen? Nachdem die verletzte ältere Frau die Polizisten und Feuerwehrmänner angreift und ihnen ein Stück Fleisch aus der Backe reißt, beginnt die Jagd des Horrors.</p>
<p><strong>Darsteller:</strong><br />
Manuela Velasco ist eine bezaubernde Frau, doch ob sie wirklich fähig ist in Sachen schauspielern ist mir Unklar. Aussehen macht halt nicht alles wett und so muss man das ein oder andere mal, die Augen verdrehen weil ihre Dialoge und das Gekeife einfach nur nervig sind. Zum Ende hin blüht sie in ihrer Rolle auf und ab da an, macht es auch Spaß ihr zu zu schauen. Besonders Klasse fand ich den Kameramann, ihn sieht man zwar nicht, aber seine Stimme wirkt sehr beruhigend und passt perfekt ins Filmklima. Alles in allem sind die Schauspieler eher Nebensache, denn man konzentriert sich auf die "Kreaturen" bzw. das wodrauf es ankommt, nämlich die Shockmomente. Ich habe nicht wirklich schlechte Dinge anzumerken, ihr schauspielerisches Können, haben sie so oder so nicht entfalten können.</p>
<p><img src="http://img242.imageshack.us/img242/2966/kritikrec2ud0.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Angesprochener Themenbereich:</strong><br />
Was passiert, wenn du zum Einsatz in ein Haus gerufen wirst und dort ist die Hölle los. Du denkst an einen normalen Routineeinsatz, doch es wird alles nur noch schlimmer, tote und verletzte. Das schlimmste ist jedoch die Angst völlig hilflos zu sein. Kommt ihnen das unheimlich vor ? Genau das ist auch Sinn der Sache, REC überzeugt mit dieser Art des Horrors, er lebt davon sie in die Geschichte einzubinden.</p>
<p>[SPOILER] So sieht man im beleuchteten Treppenhaus ein kleines Mädchen, welches blutverschmiert die anderen Personen angreift [/SPOILER]</p>
<p>Mir persönlich hat dieser Eindruck sehr gut gefallen, vorallem das Ende war Klasse in Szene gesetzt.</p>
<p><img src="http://img225.imageshack.us/img225/4895/kritikrec3ww5.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
REC ist für mich der Horrorfilm des Jahres 2008 bisher, ich bin sehr überzeugt, jedoch gibt es auch einen großen Kritikpunkt. Am Anfang kommt der Film nicht so richtig ins Rollen und das stört ungemein, zum Ende wird er richtig gut, da muss ich meinen Hut vor Regisseur Jaume Balaguero ziehen. Ich empfehle ihm Horrorfans, schaut ihn euch an!</p>
<p><strong>7/10</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/tqsOaV7NUVM'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/tqsOaV7NUVM&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik zu Todeszug nach Yuma]]></title>
<link>http://moviearea.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 20:45:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>moviearea</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der wilde Westen kehr zurückt, dem darf man zumindest glauben schenken, wenn man sich Todeszug nach]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der wilde Westen kehr zurückt, dem darf man zumindest glauben schenken, wenn man sich Todeszug nach Yuma anschaut. Der aktuelle Streifen mit Christian Bale und Russel Crowe spielt zur Zeit des Goldes und der Schießeisen, wir haben den Film für euch getestet.</p>
<p><img src="http://img512.imageshack.us/img512/3528/todeszugnachyumakritikum0.png" alt="" /></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Story:</strong><br />
Der Farmer Dan Evans (Christian Bale) hat schwere Zeiten vor sich, er kann seine Schulden nicht tilgen und langsam aber sicher, geht ihm alles verloren. Nachdem er im Krieg sein Bein verloren hat, scheint nichts mehr wie früher zu sein. Als er eines Tages einen Banküberfall des legendären Outlaw Ben Wade (Russel Crowe) mitbekommt, ist er schon tiefer in der Sache drin, als ihm lieb ist. Nachdem Ben Wade überraschend gefangen genommen wurde, muss er zum Zug nach Yuma gebracht werden, Dan Evans hilft dabei um Geld für die Schulden zu bekommen, doch wollen die Kollegen von Wade das natürlich nicht so einfach zulassen.</p>
<p><strong>Darsteller:</strong><br />
"Todeszug nach Yuma" glänzt durch seine grandiosen Schauspieler. Da wären zum einen Christian Bale, der den Farmer Dan Evans verkörpert. Wahnsinn wie er seine Rolle spielt, den in sich gekehrten Farmer, der alles zu verlieren scheint und Frau sowie Kind und sich selbst nicht mehr glücklich machen kann. Am Anfang Fehl am Platze arbeitet er sich zum gigantischen Part vom Film vor.</p>
<p><img src="http://img177.imageshack.us/img177/1008/todeszugnachyumakritik2te8.png" alt="" /></p>
<p>Sein Gegenüber ist Russel Crowe, er verkörpert den Gesetzeslosen Ben Wade. Doch wer denkt er ist abgrundtief böse, der fehlt weit. Man schließt ihm am Ende regelrecht ins Herz, was die Gedanken des Zuschauers regelrecht auf den Kopf stellt. Die beiden geben ein geniales Gespann ab und ich hoffe, das bald nochmal etwas mit ihnen zusammen zu sehen ist.</p>
<p><strong>Angesprochener Themenbereich:</strong><br />
Der offenbar durch den Krieg angeschlagene, möchte den bösen hinter Gitter bringen um sich selbst zu beweisen, das er es noch draufhat und gleichzeitig Geld für die Familie zu erbringen. Mir persönlich gefällt die Hintergrundgeschichte, auch wenn sie natürlich nichts neues bietet. Die beiden Protagonisten harmonieren jedoch auf einer dermaßen abgefahrenen Ebene, das die Geschichte nicht mehr wichtig erscheint, sondern nur der Verlauf der Charakter.</p>
<p>Mir fallen kaum Filme ein, die mich so in den Bann gezogen haben, das darf Regisseur James Mangold als klares Kompliment sehen.</p>
<p><img src="http://img513.imageshack.us/img513/8353/todeszugnachyumakritik3ee7.png" alt="" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Todeszug nach Yuma hat mir heute den perfekten DVD-Abend bereitet, mehr bleibt mir fast gar nicht zu sagen. Christian Bale und Russel Crowe waren für mich heute die Helden des Abends, die den Film fast alleine geschmissen haben. Für Western-Fans ein Must-Have Titel der in jede gute DVD-Sammlung gehört, da wird früher oder später keiner mehr drum herum kommen. Schade nur, das der Film so wenig Anerkennung bekommen hat und nur von wenigen im Kino besucht wurde.</p>
<p><strong>10/10</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ZeroJ1BK6GQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/ZeroJ1BK6GQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik zu Blind Wedding]]></title>
<link>http://moviearea.wordpress.com/?p=13</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 15:11:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>moviearea</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir haben den aktuellen Kinofilm Blind Wedding für euch getestet. Natürlich werden wir euch wieder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben den aktuellen Kinofilm Blind Wedding für euch getestet. Natürlich werden wir euch wieder alles erzählen und keine Hand vor den Mund nehmen, soviel sei wie immer gesagt: Blind Wedding ist kein Hochglanz-Kino, sondern eher Popcornkino für einen langweiligen Abend.</p>
<p><img src="http://img205.imageshack.us/img205/6209/blindweddingkritikfv1.png" alt="" /></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Story:</strong><br />
Anderson (Jason Biggs) ist ein richtiger Pechvogel, nachdem er seine perfekte Frau Vanessa (Audra Blaser) getroffen hat und ihr einen Heiratsantrag macht, verstirbt sie auch schon an einem Herzstillstand. Nach langer Trauerzeit entschließt sich Anderson durch einen Tipp von seinem Freund Ted (Michael Weston) wieder eine Frau anzusprechen, das er so stürmisch ist und der erst angesprochenen sofort einen Heiratsantrag macht, damit hat selbst Ted nicht gerechnet. Die glückliche ist Katie (Isla Fisher) und die zu aller Verblüffung diesen lustig gemeinten Antrag sogar noch annimmt, eine komische und romantische Liebesbeziehung bahnt sich, durch die zwei Unbekannten ihren Weg.</p>
<p><strong>Darsteller:</strong><br />
Wer kennt Jason Biggs nicht, den jungen Jimmbo aus American Pie, der seinen Freund mal gerne in warmen Apfelkuchen steckt. Genau dieser verkörpert Anderson, einen tollpatschigen und trotzdem coolen Typen, der nach einer harten Zeit wieder einmal etwas Liebe und Glück erlangen möchte. Ich persönlich sehe Jason Biggs sehr gerne, er ist urkomisch, manchmal einfach nur auf stupide Art und Weise, er unterhält jedoch. Für Popcornkino, wie es Blind Wedding nunmal ist, kann man mehr einfach nicht erwarten. Die Dialoge zwischen ihm und Katie, gespielt von Isla Fisher, wirken jedoch dumm aufgesetzt. Hätte man dem Film mehr Zeit gegeben und die Gespräche besser aufgebaut, hätte man einiges mehr an Pluspunkten erreichen können. Isla Fisher ist für mich zur Zeit die Love-Comedy Queen. Vor kurzem zu sehen in "Vielleicht, vielleicht auch nicht", wo sie die grandiose April gespielt hat, ist sie nun ein bisschen abgesackt, was jedoch weniger schlimm ist. Sie überzeugt alleine durch ihre Präsenz und ist keine Vollblutschauspielerin wie eine Catherine Zeta Jones oder Penelope Cruz, dafür merkt man ihr den Spass an, den sie beim Filmdreh hat und das bedeutet mir als Filmfan viel. Leider konnten die beiden Schauspieler vieles nicht retten, was zu starken Verlust an Potential geführt hat.</p>
<p><img src="http://img139.imageshack.us/img139/5636/blindweddingkritik2cb1.png" alt="" /></p>
<p><strong>Angesprochener Themenbereich:</strong><br />
Stellen Sie sich vor, sie gehen in ein Restaurant und machen der Frau, die sie am meisten anspricht, einen Heiratsantrag. Diese nimmt ihn an und man lernt sich langsam kennen, womöglich geht man etwas spazieren um sich vorzustellen und einander wichtige Dinge mitzuteilen, doch so nimmt alles seinen Lauf. Katie und Anderson geht es genauso, anfangs Fremd, entwickelt sich eine Bindung zwischen den Beiden die keiner für möglich gehalten hätte. Seien wir jedoch realistisch, das ist Filmwunschdenken, aber sehr romatisch.</p>
<p><img src="http://img356.imageshack.us/img356/9043/blindweddingkritik3fw3.png" alt="" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Popcorn, wo ist mein Popcorn, ich brauch es passend zum Popcornkino. Bitte erwarten sie keinen Giganten der Liebeskomödien, richten Sie sich viel eher auf einen normal Durchschnittsfilm, der allerdings sehr gut für Unterhaltung sorgen kann. Für alle die mehr wollen, nämlich ein Film der ewig Eindruck hinterlässt, der soll sich bitte nach etwas anderem umschauen, ihm zu liebe.</p>
<p><strong>5/10</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/EvEs7eDm_FE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/EvEs7eDm_FE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik zu Indiana Jones III]]></title>
<link>http://moviearea.wordpress.com/?p=10</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 08:52:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>moviearea</dc:creator>
<guid>http://moviearea.wordpress.com/?p=10</guid>
<description><![CDATA[Wer kennt ihn nicht, den Mann mit dem Hut und der Peitsche. Indiana Jones gehört seit Jahrzehnten z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt ihn nicht, den Mann mit dem Hut und der Peitsche. Indiana Jones gehört seit Jahrzehnten zu den Kultfilmen überhaupt. Wir haben Indiana Jones und der letzte Kreuzzug für euch getestet und waren begeistert, wie könnte es auch anders sein.</p>
<p><img src="http://img293.imageshack.us/img293/5359/indianajones3kritikio5.png" alt="Indiana Jones III" /></p>
<p><!--more--></p>
<p>
<strong>Story:</strong><br />
Henry Jones (Sean Connery) steckt in Schwierigkeiten, als er sich auf die Suche nach dem "Heiligen Gral" macht, ist ihm noch nicht klar, in welche Gefahr er sich begibt. Dieser Gral verspricht ewiges Leben, wenn man aus ihm trinkt. Interesse an diesem Gral haben jedoch auch die Nazis, die Henry auf der Lauer sind und ihn letztendlich auch in ihre Fittiche bekommen. Klar das sein Sohn Indiana Jones (Harrison Ford), ihn nicht im Stich lässt und ihn befreien will, um sich mit ihm gemeinsam auf die Suche nach dem Gral zu machen, damit die Nazis nicht dieses wertvolle Gut bekommen.</p>
<p><strong>Darsteller:</strong><br />
Wer könnte ein besseres Vater-Sohn Duo abgehen als Sean Connery, ein Gigant der Filmszene und Harrison Ford, der wohl auch jedem ein Begriff ist. Henry Ford passt zu Sean Connery wie die Faust aufs Auge, er verkörpert den etwas ängstlichen, doch sehr intelligenten und schlagfertigen Doktoren perfekt. Sein Sohn dagegen der immer zu Wutausbrüchen neigt und seinen Vater am liebsten den Hals umdrehen möchte, wenn er ihn Junior nennt und immer noch als kleines Kind behandelt, ist das grandiose Gegenstück. Die beiden wirken Klasse zusammen und lassen den Zuschauer an ihren Abenteuern mit viel Gefühl und Humor teilhaben.</p>
<p>Was natürlich auch zu der Glaubwürdigkeit der Protagonisten führt, ist der geniale Dialog. Beide schenken sich nichts und haben in Indiana Jones : und der letzte Kreuzzug ein Paradebeispiel abgeliefert von Spass am Film haben und die Dialoge so umzusetzen, das sie direkt in den Kopf des Betrachters übergehen.</p>
<p>
<img src="http://img441.imageshack.us/img441/7154/indianajones3kritik2ks2.png" alt="Indiana Jones III" /></p>
<p><strong>Angesprochener Themenbereich:</strong><br />
Indiana Jones : und der letzte Kreuzzug ist natürlich in dem Bereich Fantasie-Abenteuer anzusiedeln. Realismus in Sachen Gral der ewiges Leben schenkt, darf hier nicht anzufinden sein. Wie schon erwähnt, sich Henry Jones auf der Suche nach diesem Gral, wie auch die Nazis denen dieser Gral zu noch mehr Stärke verhelfen würde, was das bedeutet, ist wohl jedem klar. Die Nazis bzw. deren Anführer wäre unsterblich und sie hätten für den Krieg eine unschlagbare Waffe, das Leben selbst. Diese Idee ist gigantisch, kein einfacher Mainstream wie in vielen Filmproduktionen die schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind. Indiana Jones hat ein Status der gewährleistet werden muss, das wird hier ganz klar erledigt.</p>
<p><strong>Extrarubrik (Kostüme und Drehorte):</strong><br />
Indiana Jones, unverkennbar mit Peitsche und Hut. Jedoch lässt sich die Kostümwahl aller beteiligten mit fabelhaft bezeichnen, alles wir autentisch und passt ins Schema. Die Rollen wirken gerade wegen der Kostüme einzigartig, so sieht man die Nazis in strammen Uniformen, die Abenteurer im klassischen Lederlook und die Beschützer des Grals in Venedig in ihren luftigen jedoch schützenden Trachten. Die Drehorte haben mir persönlich am Besten gefallen, die Wüstenlandschaften sind eine Wucht, jedoch auch die Aufnahmen in Venedig, in den Kirchen und Tunneln, unverwechselbar. Hierbei können sich einige Filme eine große Scheibe abschneiden.</p>
<p>
<img src="http://img255.imageshack.us/img255/5743/indianajones3kritik3id8.png" alt="Indiana Jones III" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Indiana Jones ist vielleicht nicht für jeden ein Kultfilm, für mich persönlich allerdings ein Must-Have-Titel. Ich bin mit diesem Film großgeworden und war damals schon begeistert für Abenteuerfilme die autentisch wirken. Die Darsteller-Kombination ist einmalig, die Drehorte und Kostüme wie beschrieben fantastisch, mehr kann man nicht besser machen. Regisseur Steven Spielberg ist für mich ein Held, ganz ehrlich.</p>
<p><strong>10/10</strong></p>
<p><br><br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/modJhjvap9w'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/modJhjvap9w&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik zu Iron Man]]></title>
<link>http://moviearea.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 05:52:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>moviearea</dc:creator>
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<description><![CDATA[Marvels neuester Streich erreicht unsere heimischen Lichtspielhäuser. Der Mann aus Eisen, präsenti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Marvels neuester Streich erreicht unsere heimischen Lichtspielhäuser. Der Mann aus Eisen, präsentiert sich stolz und mit riesen Marketing, doch wie gut ist er wirklich ? Wir haben den Streifen für euch unter die Lupe genommen. Soviel sei gesagt, unbedingt anschauen, wenn man auf Special-Effects steht.</p>
<p><img src="http://img181.imageshack.us/img181/198/ironmankritikux2.png" alt="Iron Man" /></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Story:</strong><br />
Tony Stark (Robert Downey Jr) ist Multimilliadär, er besitzt die gleichnamige Waffenproduktionsfirma, die er von seinen Vater vererbt bekommen hat. Eines Tages wird auf einem Geschäftsausflug von Terroristen entführt, die sich selbst "die 10 Ringe" nennen, diese erwarten, das er eine Waffe für sie baut. Nachdem Stark sich einen Weg aus der Gefangenschaft bahnt mit Hilfe eines Eisenanzuges, ist die Idee für IronMan geboren, die er zu Hause in seinem Speziallabor umsetzt, um einiges an seinem Leben zum Guten zu ändern. Zur Seite steht ihm dabei, die fleißige und äußerst hübsche Sekretärin Virginia Potts (Gwyneth Paltrow).</p>
<p><strong>Darsteller:</strong><br />
Robert Downey Jr. für die Rolle des IronMan, ich sehe das ganze etwas gespalten. Man kann sich den Film ja nun, nur schlecht mit anderen Personen vorstellen, er hätte sich natürlich auch anders entwickelt und wäre eventuell auch verschieden rübergebracht worden. Er macht seine Aufgabe schon gut, der selbstbewusste Downey Jr. der an manchen Stellen seinen ganz eigenen Charme versprüht. Ich würde nicht behaupten, das die Rolle perfekt auf ihn angepasst ist, nein das auf keinen Fall, es reicht jedoch für einen guten Abstrich in der "Darsteller-Rubrik". Seine Sekretärin Potts verkörpert von Gwyneth Paltrow ist mehr als nur heiß und bietet dem Zuschauer an manchen Filmpassagen sehr nette Dialoge. Das Gespann passt wiederrum gut zueinander und verbreitet dieses Feeling - schaut mal, die beiden sind ja in einander verliebt, trauen es sich aber nicht zu sagen. Der Rest der Darsteller ist für mich nicht nennenswert, keine Überzeugung und bleibenden Eindrücke, die man ihnen entnehmen konnte.</p>
<p>
<img src="http://img146.imageshack.us/img146/8308/ironmankritik2po3.png" alt="Iron Man" /></p>
<p><strong>Angesprochener Themenbereich:</strong><br />
Das angesprochene Themengebiet ist die Waffenproduktion und der Handel weltweit. Stark produziert Atomwaffen sowie normale Schießwaffen, die zum Tod vieler Menschen führen und natürlich auch zu deren Unterdrückung. Das erkennt man in Form von Nachrichten die Tony Stark sieht und bemerkt, das die Terroristen in anderen Ländern sogar mit seinen produzierten Waffen um sich feuern. Ihm wird klar, das diese Waffen auch unter seiner Hand ins Ausland verkauft worden sein müssen.</p>
<p><img src="http://img441.imageshack.us/img441/6449/ironmankritik3fu3.png" alt="Iron Man" /></p>
<p>Ein Thema welches hier an manchen Stellen hübsch verpackt wird, im nächsten Augenblick jedoch ohne viel Schnick-Schnack aus der Blümchenbrille gezogen wird.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
IronMan ist für mich, reines Mainstreamkino mit guten Special-Effects, also die Jungs von den Effekten, haben ihren Job schon verdammt gut gemacht. Die Darsteller glänzen nicht, sind aber guter Durchschnitt, mehr habe ich ehrlichgesagt auch nicht erwartet. Wer ins Kino geht um mal kurz zu staunen, dem sei der Film wärmstens ans Herz gelegt, mehr ist aber auch nicht drin.</p>
<p><strong>7/10</strong><br />
<br><br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/vhgzIM-9lfA'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/vhgzIM-9lfA&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik zu American Gangster]]></title>
<link>http://moviearea.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 21:07:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>moviearea</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Straßen in den Vereinigten Staaten sind nicht mehr sicher. Das könnte zur heutigen Zeit passen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Straßen in den Vereinigten Staaten sind nicht mehr sicher. Das könnte zur heutigen Zeit passen, wo immer mehr Terroranschläge stattfinden, wir meinen jedoch noch die Zeit der guten alten Mafia, die überall ihre Finger im Spiel hatte bzw. ja immernoch hat. American Gangster vermittelt ihnen den Charme der 70er auf eine ganz besondere Art und Weise.</p>
<p><img src="http://img329.imageshack.us/img329/9691/americangansterkritikmm4.png" alt="American Ganster Kritik" /></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Story:</strong><br />
Frank Lucas (Denzel Washington) ist der Chauffeur des bekannten Gangsters Bumpy Johnson und erlernt von ihm, alles was man braucht um genauso erfolgreich zu werden. Nach Bumpy's Tod nimmt er seinen Platz ein und hat zugleich eine grandiose Idee. Da die meisten Drogen gestreckt sind, hat er vor den Stoff direkt aus Thailand zu beziehen und ohne Streckung direkt an die Kunden zu bringen, dies tut er auch. Hinter seiner Droge Blue Magic verbirgt sich demnach zu hundertprozent reines Heroin. Im krassen Gegensatz sieht man den Cop Richie Roberts (Russel Crowe), der wegen seiner Ehrlichkeit schon einige Probleme im Arbeitsumfeld hat. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die beiden aufeinandertreffen, doch das Katz und Maus Spiel, hat bereits angefangen.</p>
<p><strong>Darsteller:</strong><br />
Bei dem Cast hab ich erstmal angefangen nach Luft zu schnappen. Denzel Washington, für mich einer der talentiertesten Schauspieler weltweit, verkörpert den eiskalten Gangster und zudem anhänglichen Familienfreund perfekt. Man nimmt ihn ab, das er zu Hause ein netter Mensch ist, wenn es ums geschäftliche geht, jedoch zur Bestie werden kann. Wie schon erwähnt ist der krasse Gegensatz zu ihm der Polizist Richie Roberts, verkörpert von Russel Crowe, welcher ebenfalls einer meiner Most-Favourite Actors ist. Beide haben nicht umsonst in guten Filmen mitgespielt und sich eine feste Grundlage erarbeitet. Beide zusammen ergeben eine Augenweide und sind ein Musterbeispiel an schauspielerischen Können.</p>
<p><img src="http://img144.imageshack.us/img144/8066/americangansterkritik2sq6.png" alt="American Gangster - Russel Crowe" /></p>
<p><strong>Angesprochener Themenbereich:</strong><br />
Der angesprochene Themenbereich liegt klar auf der Hand, die Gangster in den Staaten streiten sich um den meisten Anteil des Drogenverkaufes. Viele kleine Verbunde verkaufen gestreckte Drogen und kommen dem Monopol von Frank Lucas, der reinen Stoff zu noch günstigeren Preisen verkauft einfach nicht hinterher. Daraus resultiert ein Machtkampf der viele Tote erfodert und auch an das seelische geht. Mütter verrecken während die kleinen Kinder weinend daneben liegen, wegen dem Schuss, den sie unbedingt gebraucht haben. Auf diese Art und Weise zeigt der Film, das man hart sein muss, wenn man diesem Geschäft nachgeht und das es Auswirkungen auf jeden haben kann. Bestechliche Polizisten stehen dabei ebenfalls an der Tagesordnung, der Wahrheitsgrad ist verdammt hoch und macht den Film deshalb so spannend, er kneift kein Auge zu. Respekt an Regisseur Ridley Scott, einsame Spitzenklasse.</p>
<p><img src="http://img294.imageshack.us/img294/3668/americangansterkritik3af9.png" alt="American Ganster - " /></p>
<p>Ich kenne viele Filme, die dieses Thema ansprechen, American Gangster hat hierbei jedoch die Grausamkeit, einfach verpackt und greifbar nahe an die Zuschauer gebracht. Wer sich mit diesem Genre anfreunden kann, der muss sich Ridley Scott's Meisterwerk anschauen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ich hab mir den Film mit hohen Erwartungen auf DVD ausgeliehen und selbst diese wurden noch bei weitem übertroffen. Der Charme der 70er kommt perfekt rüber, die Drogenszene wird perfekt dargestellt, die Darsteller haben sich fast an einen Perfektheitsgrad angetroffen, ganz großes Kino. Die bisherigen Kritiken zu American Gangster sind sehr positiv ausgefallen, im Schnitt ca 8/10 Punkten. Für mich bleibt hierbei nur noch eines zu sagen, anschauen!</p>
<p><strong>8/10</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/QOSOYSLDuQE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/QOSOYSLDuQE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik zu WAR]]></title>
<link>http://moviearea.wordpress.com/?p=4</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 19:37:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>moviearea</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir haben die Kritik zu WAR Online gestellt. Der Direct to DVD Titel mit Jason Statham und Jet Lie w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben die Kritik zu WAR Online gestellt. Der Direct to DVD Titel mit Jason Statham und Jet Lie wurde von uns gründlich unter die Lupe genommen und bietet mehr, als man zu anfang vermutet. Wie immer findet ihr alle Informationen, in der vollständigen Kritik.</p>
<p><img src="http://img98.imageshack.us/img98/4992/warkritiktl5.png" alt="JET LIE" /></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Story:</strong><br />
Special Agent Jack Crawford (Jason Statham) und sein Kollege sowie Freund Tom (Terry Chen) arbeiten für das FBI und sind auf asiatische Straftaten spezialisiert. Es dauert nicht lange, da begegnen sie dem legendären und skrupellosen Killer Rogue (Jet Lie). Dieser wird nach einem Schusswechsel getroffen und für Tot erklärt, doch es wird schnell klar, das dies nicht der Fall ist und ein Rachespiel seinen Lauf nimmt.</p>
<p><strong>Darsteller:</strong><br />
<em>Jason Statham </em>ist ein Schauspieler, der besonders ins Auge fällt, schon in "The Transporter" verkörperte er den zurückhaltenden jedoch knallharten Chauffeur. Auch in WAR spielt er einen in sich gekehrten Cop der zuschlagen kann. Für mich eine sehr passende Besetzung zumal das Actiongenre ihm auf den Leib geschneidert ist. <em>Terry Chen </em>macht seinen Job ebenfalls gut, auch wenn man ihn nur für kurze Zeit sieht, bleibt er dem Zuschauer in Erinnerung und bietet eine starke Präsenz zum Anfang. Das weitere Highlight dürfte hier ganz klar <em>Jet Lie </em>sein, der zur Zeit einige heiße Eisen im Feuer hat. Lange Zeit hat man nichts mehr von ihm gehört und dann wird man von vielen neuen Releases überschüttet, dazu gehören <em>"Fearless" </em>und auch <em>Die Mumie 3</em>.</p>
<p><img src="http://img357.imageshack.us/img357/6863/warkritik2gi0.png" alt="JASON STATHAM" width="460" height="120" /></p>
<p><strong>Angesprochener Themenbereich:</strong><br />
In WAR dreht sich vieles um die Bandenkriege der Triaden und Yakuza. Beide Fraktionen versuchen sich gegenseitig auszurotten und schrecken dabei vor nichts zurück. Natürlich spielt auch Rogue eine große Rolle dabei, welche wir hier leider nicht erwähnen können ohne zuviel zu spoilern (verraten). Soviel sei jedoch gesagt, die beiden Fraktionen gibt es tatsächlich und hier würde ich gerne Wikipedia zitieren:</p>
</p>
<blockquote><p>Eine <strong>Triade</strong> ist eine kriminelle Vereinigung ähnlich der Mafia, die ihren Ursprung in China hat. Sie ist insbesondere im Territorium Chinas verbreitet, operiert aber auch fern ihres Ursprungslandes z. B. seit den 1930er Jahren in England.</p>
<p>Quelle:Wikipedia.de</p>
</blockquote>
<blockquote><p>
Yakuza ist der Name einer japanischen kriminellen Organisation mit einigen hundert Jahren Geschichte, die in verschiedene rivalisierende kumi (Banden) eingeteilt und von der ausländischen Presse manchmal auch zusammenfassend als „japanische Mafia“ bezeichnet wird.</p>
<p>Quelle: Wikipedia</p>
</blockquote>
<p><img src="http://img513.imageshack.us/img513/6238/warkritik3hr0.png" alt="-" /></p>
<p>Dies wollte ich nur mal erwähnt haben, damit man weiss, das die in dem Film dargestellten Gruppen auch in Wahrheit existieren und real sind. Gerade in diesem Punkt, der Darstellung dieses Themas, ergattert sich WAR einige Pluspunkte.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Ich war shockiert als ich erfahren habe, das WAR ein D2D (Direct to DVD) Film wird, denn bei den Cast, habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Ich kann es auch nach schauen des Filmes nicht verstehen, nunja, das ist eine andere Geschichte. WAR hat einiges an Action, guten Effekten soliden schauspielerichen Leistugen gegeben. Das solch ein Film kein Oscar-Kandidat ist, sollte jedem bewusst sein, er ist lediglich etwas für einen kurzweiligen Abend der mit Spannung und Ballereien gefüllt werden soll. Mein Tipp: Unbedingt ausleihen!</p>
<p><strong>6/10</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/M-a2CFplrhQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/M-a2CFplrhQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SANTOGOLD Album Tracklist]]></title>
<link>http://hurkunde.wordpress.com/?p=496</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 10:05:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>hurkunde</dc:creator>
<guid>http://hurkunde.wordpress.com/?p=496</guid>
<description><![CDATA[Ich gebe mal eine kurze Review über Santogold&#8217;s gleichnamiges Album

1. L.E.S. Artistes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h2>Ich gebe mal eine kurze Review über <strong>Santogold</strong>'s gleichnamiges Album</h2>
<p><a href="http://hurkunde.files.wordpress.com/2008/05/santogoldalbum.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-497" src="http://hurkunde.wordpress.com/files/2008/05/santogoldalbum.jpg?w=300" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>1. <em>L.E.S. Artistes</em>...Sehr catchy, rockig, möchte man ewig hören; zuerst fängt es an wie ein<strong> Tokio Hotel </strong>Track, aber dann wimmert die Stimme die so klingt wie eine Mischung aus <strong>Amy Winehouse</strong> und <strong>Nelly Furtado</strong>. "I can say I hope it will be worth what I give up." Göttlich, und schade, dass dies nicht so den Hörgang Vieler erreichen kann. Immernoch dieses catchige, ich möchte es nochmal hören, sehr poppig und rockig...nochmal nochmal!</p>
<p>2. "Say You'll Find a Way"...Fängt an wie ein <strong>Mia </strong>(Band) Track, hat echt total die Anleihen...wow, ist <strong>Mieze </strong>so berühmt, dass sie hier fast gecovert wird? Sogar die Hintergrundtöne, hab vergessen, wie das Lied von <strong>Mia </strong>hieß...hm, ach ja: "Kreisel", versuch's mal zu vergleichen...man findet 1000 Parallelen!!!</p>
<p>3. "Shove It"...Kaputtes Raver-Kassetten-Geräusch und Reggae Klänge, GEIL! Hammer-clap-Beat, summergroovig daherklingend, sehr nach Großstadt, Miami, Hochhäuser, Live-Hammer. Hammer! Spank-Rock Rapeinlage...GEIL!GEIL! DUBklänge durchgehend...Aber es ist viel mehr als das!</p>
<p>4. "Say Aha"....<br />
"ladedealaulaula....say: ahaaaaaaahaaaaaaaaaaaasay..." Hat Ska-Anleihen, aber auch nicht richtig...Aber ein bisschen <strong>Mark Ronson</strong>, nur ein bisschen schneller...Ein Live-Hit bestimmt...</p>
<p>5. "Creator"...60er Sounds, Katzengejammer...YES! Sehr<strong> M.I.A. </strong>(nicht die Band)...So würde Dub und Hip-Hop klingen, wenn man in einem Zeittunnel gefangen wäre...Überirdisch! Sehr viele Effekte...<strong>Fatboy Slim</strong> klingt schon durch...</p>
<p>6. "My Superman"... O, härtere Beats, aber man ahnt irgendwas stimmt nicht...Düster...JA, ich weiß: <strong>Massive Attack</strong> anno 2002 oder so...Ich sag's dir, der Gesang erinnert mich total an Massive Attack...You aaaareeeeeeeeeee my Supeeeerman, you got to live you got to live ...." Oh das war's schon?</p>
<p>7. "Lights Out"....Fängt wie ein Fun-Song an..."Daaaaarling...." Sehr poppig, also ein bisschen peinlich im Auto zu hören...ein Skipper, wie man so sagt...Klingt ein bisschen wie <strong>Mia</strong>, schon wieder...Ein bisschen 80er Jahre im Gesangsstil...hört man hier etwa die 80er Jahre <strong>Madonna </strong>"True Blue" oder sowas? Skipper Skipper...Hey, war das nicht dieser Delfin? Ach nee, das war Flipper, vergiss es...</p>
<p>8. "Starstruck"....Wow, HAMMERBEATS...Langsam, sehr elektronisch...Es erklingt ein bisschen <strong>MIRWAIS</strong>, der Einzigartige, Gater/Repeat Stimmfetzen, kaputte Radio-Wellen, Hi-Hats <strong>Mirwais </strong>Light...Die machen es sich zu einfach...zum Schluss ein bisschen <strong>Timbaland</strong>-Style...Naja, dann ist die Maschine auch aus...</p>
<p>9. "Unstoppable"......."I got to be.Unstoppable" X 87 Mal...Verzerrte Hintergrundgeräusche, einfach gemacht, 90er Jahre Synths...ohne viel Sinn...es wird ein bisschen langweilig...<strong>DANJA</strong>...Kann ich mir aber als Video sehr gut vorstellen...</p>
<p>10. "I'm a Lady"...Fängt austauschbar an...60er Hippieklänge...Klingt wie ein Werbejingle...Boring!</p>
<p>11. "Anne"..."My name is Anne I got a plan...AAAAAAAAAUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU", Wölfin? Halbe Beats, Tamburin-Hats, Stimme wird als Hintergrundton verwendet. "AAUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU" kommt mir auch bekannt vor....Ok, das Lied kommt nach 1: 30 min in Gang...Ach ja jetz ists geil!!! Wenn<strong> Kylie Minogue</strong> cool wäre, dann wäre das ihr Lied hier...Geiles Lied! Leiser Synth...Geil, möchte ich nochmal hören...!</p>
<p>Blender Magazin gab dem Album<a href="http://www.blender.com/guide/reviews.aspx?id=5145"> 4 von 5 Sternen</a>, NME gab dem Album <a href="http://nme.com/reviews/santogold/9672">8 von 10 Punkten</a>.<br />
Ich errechne mir eine Prozentzahl.<br />
Also ich gebe dem Album erstmal 100 % x 11 Tracks = 1100 Punkte...<br />
dann kommen die Abzüge...<br />
...für Titel 1 gebe ich  -20 %= 80 %punkte für die Tokio Hotel-Resemblance<br />
...für Titel 2 gebe ich  -60 %= 40 %punkte für die Mia-Resemblance, unglücklich<br />
...für Titel 3 gebe ich  -16 %= 84 %punkte für die nicht ganzzz so eingehenden Chorus...<br />
...für Titel 4 gebe ich  -62 %= 38 %punkte für die nervige Gesangseinlagen...<br />
...für Titel 5 gebe ich  -39 %= 61 %punkte für zu einfach gemachte Effekte...<br />
...für Titel 6 gebe ich  -30 %= 70 %punkte für das schon bekannte Verfahren...<br />
...für Titel 7 gebe ich  -64 %= 37 %punkte für das gedatete Chorus-Verfahren...Come on!<br />
...für Titel 8 gebe ich  -20 %= 80 %punkte für das Wagnis Mirwais nachmachen zu müssen...<br />
...für Titel 9 gebe ich  -28 %= 72 %punkte für die Stimme...<br />
..für Titel 10 gebe ich  -74 %= 26 %punkte für die missglückte Popnummer...<br />
..für Titel 11 gebe ich  -20 %= 80 %punkte für das übertriebene AUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU..</p>
<p>Also insgesamt 80+40+84+38+61+70+37+80+72+26+80= 668 Punkte von insgesamt 1100 Punkten...macht insgesamt 6 0, 7 2 % , also:</p>
<h2>61 % , also von 10 Punkten gebe ich dem Album eine</h2>
<h2>6,1</h2>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[..Iron Man (USA 2008)..]]></title>
<link>http://orangedoe.wordpress.com/?p=120</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 12:42:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>orangedoe</dc:creator>
<guid>http://orangedoe.wordpress.com/?p=120</guid>
<description><![CDATA[Wer meint, E-Gitarren seien in den spießigen Comicverfilmungen unserer Zeit sträflich unterrepräs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://farm3.static.flickr.com/2303/2455963807_4f8fe0ec56_o.jpg" alt="" hspace="10" vspace="5" width="198" height="285" />Wer meint, E-Gitarren seien in den spießigen Comicverfilmungen unserer Zeit sträflich unterrepräsentiert, sollte sich Jon Favreaus <span style="text-decoration:underline;"><strong><a title="iron man" href="http://www.imdb.com/title/tt0371746/" target="_blank">Iron Man</a></strong></span> ansehen.<br />
Während sein Spinnenkumpan zuweilen im melodramatischen Emogesülz unterzugehen droht, ist Tony Starks Superheldendasein purer Rock'n'Roll.<br />
Stände ihm nicht seine Rüstung zur Verfügung, würde Stark seine jeweiligen  megalomanischen Gegner wohl einfach unter den Tisch trinken.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine Revolution des Genres ist <strong>Iron Man</strong> deswegen noch lange nicht. Spätestens nach ein halben Stunde ist der mitdenkende Zuschauer in der Lage, den Plot der nächsten 90 Minuten herbeizubeten, trotz allem erfüllt der Film seine wichtigste Aufgabe bestens: Er unterhält.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie könnte er auch scheitern mit einer Figur wie Tony Stark (<strong>Robert Downey Jr.</strong>) im Spotlight? Ein genialer Erfinder, ein Milliardär, ein exzentrischer Playboy, ein Waffenhändler. Dieser Lord of War des Marvel-Universums ist gerade dabei, einen Deal mit den US-Streitkräften abzuschließen, als er in Afghanistan von Terroristen entführt wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Am Leben gehalten von einem Magneten in seiner Brust, wird er in der Gefangenschaft damit beauftragt, eine seiner tödlichen Waffen zu bauen. Stattdessen beginnt Stark mit der Konstruktion einer eisernen Hightech-Rüstung, die sein Ticket in die Freiheit wird. Angetan von seiner Erfindung und angewidert vom eigenen Status als Händler des Todes, distanziert er sich von der Rüstungsindustrie und wird zum Iron Man. Doch wer war der Drahtzieher seiner Entführung?</p>
<p style="text-align:justify;">Das Skript durchläuft einige altbekannte Stufen der Superheldenentwicklung, von der Entdeckung der eigenen Verantwortung nach einem Schlüsselerlebnis, über das Austesten der eigenen Kräfte zu Lasten der Innenarchitektur, inklusive einiger Slapstickelemente,  bis hin zur finalen Konfrontation mit dem übermächtigen Bösewicht.</p>
<p style="text-align:justify;">Dass Iron Man trotz seiner Vorhersehbarkeit nicht langweilt, geht zurück auf die komischen Momente, in denen der Film seinen Helden an den gefährlichen Stellen potenzieller heroischer Überhöhung auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Gerade der Entwicklungsprozess des charakteristischen Anzugs, der von Favreau ausführlich mit komödiantischen Effekten gezeigt wird, sorgt mit seinem höchst amüsanten Trial-and-Error-Format dafür, dass Stark nicht zum gewöhnlichen Superman mutiert. Nun wissen wir auch: Bei einem Test der Schubkraft gleich mit 10% anzufangen, ist eine schlechte Idee.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine Actionkomödie ist <strong>Iron Man </strong>ihrem Wesen nach, welche die Klippen der dem Genre eigenen melodramatischen Momente umschifft und sich zurecht ganz auf das Charisma seines Hauptdarstellers verlässt. Der Film steht und fällt mit <span style="color:#993300;"><strong>Robert Downey Jr.</strong></span>, der als Alleinunterhalter seinen Tony Stark zum interessantesten und witzigsten Superhelden-Alter Ego seit Hellboy aufbaut. Unser Zuschauerwissen über seine vergangenen Drogeneskapaden steht dabei in einer unabdingbaren Wechselwirkung mit seiner Darbietung. Man könnte meinen, Downey rekreiere in Iron Man seine eigene Wiedergeburt nach dem Absturz.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit vergleichbarer Spielfreude glänzt der Rest der hochkarätigen Besetzung: <strong>Terrence Howard</strong> als Militärkumpel Jim Rhodes, <strong>Gwyneth Paltrow</strong> als Assistentin Pepper Potts und der kaum wieder zu erkennende <strong>Jeff Bridges</strong> als zwielichtiger Geschäftspartner Obadiah Stane.</p>
<p style="text-align:justify;">Favreaus Ansatz, auf jeden Pathos zu verzichten und das dramatische Geschehen nicht allzu ernst zu nehmen, resultiert in einem bewusst flachen Actionabenteuer. Gerade das ist der Grund, warum Iron Man einige seiner Konkurrenten hinter sich lässt, schließlich möchte der Film gar nicht mehr sein als Popcornkino mit ein paar eingeflochtenen zeitgeschichtlichen Referenzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Das für einen Blockbuster ungewöhnliche Schauspielerpersonal, der häufig am Set improvisierte Wortwitz und die weitgehend straffe Erzählweise sorgen dafür, dass <strong><span style="color:#993300;">Iron Man</span></strong> trotz gigantischer Logiklöcher und der nicht gerade einfallsreichen Geschichte alle im voraus gegebenen Versprechen einlöst. Mehr noch: Er weckt tatsächlich den ehrlichen Wunsch nach einer Fortsetzung.</p>
<p style="text-align:justify;">[Eine Anmerkung am Rande: Ich empfehle jedem Zuschauer, bis nach dem Abspann des Films im Kinosaal zu verweilen.]</p>
<hr />
<p style="text-align:justify;">Zur Einstimmung der deutsche Trailer:</p>
<p style="text-align:justify;">
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/dKKPnuoetFQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/dKKPnuoetFQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[..Dog Bite Dog (HK 2006)..]]></title>
<link>http://orangedoe.wordpress.com/?p=110</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 16:39:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>orangedoe</dc:creator>
<guid>http://orangedoe.wordpress.com/?p=110</guid>
<description><![CDATA[
Die Abgründe des Großstadtlebens wurden in der Geschichte des Kinos schon reichlich oft seziert. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" style="vertical-align:middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2148/2471307538_9cc92f3be2.jpg" alt="Dog Bite Dog" width="500" height="278" hspace="3" /></p>
<p style="text-align:justify;">Die Abgründe des Großstadtlebens wurden in der Geschichte des Kinos schon reichlich oft seziert. Ob Anonymität und Entfremdung im Serienkillerklassiker<strong> Sieben</strong> oder der im Chaos der Bürokratie versinkende Überwachungsstaat in <strong>Brazil</strong>, Großstädte bilden eine hervorragende Kulisse für die Projektion des Unbehagens an der Moderne und ihrer Mitbringsel.</p>
<p style="text-align:justify;">Enge Häuserschluchten, durch die sich im Kaufrausch befindliche Menschenmassen quetschen, während der sprichwörtliche "Rand" der Gesellschaft auf dem Gehweg dahinvegetiert, das ist der Stoff aus dem die Träume nicht nur des postmodernen Films sind. Die negativ konnotierte Vorstellung der Masse, die spätestens seit Gustave Le Bon in den Sozialwissenschaften und so mancher großangelegter Gesellschaftstheorie ihr Unwesen treibt, gehört zum Großstadtleben, wie der verrückte Rotwang zu<strong> Metropolis</strong>.</p>
<p style="text-align:justify;">Da mag es überraschend erscheinen, dass ein Film ein apokalyptisches Bild des menschlichen Daseins im Betonmoloch mithilfe einer merkwürdigen Absenz der städtischen Masse zu zeichnen in der Lage ist. Die Straßen der Siebenmillionenstadt Hongkong erscheinen in <strong>Soi Cheangs</strong> <strong><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0819765/" target="_blank">Dog Bite Dog</a></span></strong> leer gefegt, als hätten die Bewohner in weiser Voraussicht das Weite gesucht und sich in den Häusern verschanzt.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" style="vertical-align:middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3080/2470484835_f4b6c3a089.jpg" alt="Dog Bite Dog" width="500" height="278" hspace="3" /></p>
<p style="text-align:justify;">Denn niemand steht dem kambodschanischen Auftragskiller (<span style="color:#993300;"><strong>Edison Chen</strong></span>) im Wege, als er im nächtlichen Hongkong eintrifft. Kein Wort Chinesisch kann er, doch man setzt sich in seiner Welt nur mit angeborenen Überlebensinstinkten durch. Von Kind auf zum Töten mit und ohne Waffen trainiert, ist der Killer seinem baldigen Gegner, dem Polizisten Wai (<span style="color:#993300;"><strong>Sam Lee</strong></span>), durch die Radikalität seines durch den Instinkt geleiteten Handelns lange überlegen. Mit aller Seelenruhe betritt er zu Beginn ein Restaurant. Ausgehungert, wie er ist, verzehrt er fein säuberlich den letzten Rest seiner ausgiebigen Mahlzeit, steht auf und erschießt kaltblütig seine Zielperson. Ebenso ruhig verlässt er das Restaurant, jedoch nicht ohne sich vorher noch etwas Essen vom Ehemann des Opfers gegriffen zu haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Seine Handlungsweise löst Unverständnis bei den Polizisten aus, die, ihrer Profession gemäß, die Ordnung durch die Durchsetzung allseits anerkannter Normen und Werte aufrecht erhalten. Der Killer darf nicht mit dem Bösen verwechselt werden. Er repräsentiert Eigenschaften des Menschen, die erst in Extremsituationen zum Vorschein kommen und in der Zwischenzeit gern verdrängt werden. Überleben um jeden Preis, wenn nötig auf Kosten des Gegenübers, das ist seine einzige Triebfeder bis er, verfolgt von Wai, der mit allen Mitteln Rache für einen vom Killer ermordeten Kollegen nehmen will, passenderweise an einem Ort landet, der ein typisches Resultat modernen menschlichen Daseins darstellt. Einem Ort, der aus dem Blickfeld des wohlgenährten Städters entschwunden ist: einer Müllkippe.</p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2120/2471307630_e99c044e41.jpg" alt="Dog Bite Dog" width="500" height="278" hspace="3" /></p>
<p style="text-align:justify;">Der Killer, der aus ärmlichen ländlichen Verhältnissen stammt, wird hier konfrontiert mit städtischen Formen der Ausbeutung: Ein Mädchen lebt mit ihrem missbrauchenden Vater inmitten des Abfalls. Ebenfalls fremd ist sie in der Metropole Hongkong als eine der vielen Hunderttausend Einwanderer vom Festland. Der Beschützerinstinkt des Killers wird geweckt. Fortan bilden die beiden ein ungleiches Gespann, welches gemeinsam durch die Straßen hetzt, denn Polizist Wai verliert nie ihre Fährte. Wie ein Jäger, der im Angesicht des Untiers in den Abgrund blickt und selbst zur Bestie wird, überschreitet Wai alle Grenzen des Polizistendaseins, um der Spur der Gejagten zu folgen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die beiden Protagonisten schießen und prügeln sich durch ein Hongkong, dessen Leere, dessen Verfall <strong>Soi Cheang</strong> in verblichene Blau- und Beigetöne kleidet. Einen mythischen Ort ummalt das mal karge, mal wuchtige Sounddesign, einen Ort der Endzeit, in dem ein menschliches Leben wie ein Sandkorn in den Ruinen vergangener Hochkulturen davon geweht wird.</p>
<p style="text-align:justify;">In dieser Stadt gibt es für die beiden Antihelden keine Zukunft, keinen Grund anzuhalten. Gibt es für Hongkong eine (chinesische) Zukunft? Diese Frage muss sich jeder an seiner Stadt interessierte Filmemacher der SAR stellen. <strong>Soi Cheang</strong> umgeht die konkrete Antwort geschickt, wenn auch unbefriedigend. Spaß macht das größtenteils pessimistische Treiben in <span style="color:#993300;"><strong>Dog Bite Dog</strong></span> nicht. Doch Kino soll mehr können, als unterhalten; auch das Kino Hongkongs.</p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2089/2470485203_1ea390158d.jpg" alt="Dog Bite Dog" width="500" height="278" hspace="3" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[..Infernal Affairs III - Director's Cut (HK 2003)..]]></title>
<link>http://orangedoe.wordpress.com/?p=107</link>
<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 20:55:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>orangedoe</dc:creator>
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<description><![CDATA[
[Wer Infernal Affairs I nicht gesehen hat und Wert auf ein ungespoilertes Filmerlebnis legt, sollte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><em><strong><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2051/2426240490_cf79548f07.jpg" alt="" hspace="3" width="500" height="203" /></strong></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em><strong>[Wer Infernal Affairs I nicht gesehen hat und Wert auf ein ungespoilertes Filmerlebnis legt, sollte die folgende Kritik überspringen und stattdessen die letzten Sätze als Fazit ansehen. Alle anderen: Sport frei!]</strong></em></p>
<p style="text-align:justify;">Der Tod von 80% der Hauptfiguren könnte den ein oder anderen Produzenten abschrecken, ein Sequel zu drehen, nicht jedoch die gewitzten Filmschaffenden der Sonderverwaltungszone (SAR) <strong>Hongkong</strong>. Nachdem ein Prequel von <strong><a href="http://orangedoe.wordpress.com/2008/01/19/infernal-affairs-i/" target="_blank">Infernal Affairs</a></strong> dieses Problem bereits erfolgreich gelöst hatte, stand man erwartungsgemäß beim dritten Teil vor der Frage, bei der sich selbst Lenin schon den Kopf gekratzt hatte: <em>Was tun?</em></p>
<p style="text-align:justify;">Sollte man die Geschichte des Triadenspitzels Lau (<strong>Andy Lau</strong>) weitererzählen, der bekanntlich den ersten Teil überlebt hatte. Sollte man in einem Prequel auch noch die Kindheit der Helden inspizieren? Leider stellte man sich bei <em>Media Asia</em> nicht die Frage, ob überhaupt ein Sequel sinnvoll wäre, sonst hätte die Reihe in Form von Teil Zwei einen würdigen Abschluss erhalten.</p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2016/2425427497_f2f5494079.jpg" alt="Andy Lau in Infernal Affairs III" hspace="3" width="500" height="205" /></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;"><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0374339/" target="_blank">Infernal Affairs III</a></strong></span> ist ein Zeugnis der Unentschiedenheit, der großen Ambitionen und des Wunsches nach viel, viel Geld. Um noch einmal alles aus der geplagten Box Office der Heimat herauszuholen, haben die Drehbuchautoren <strong>Alan Mak</strong> und <strong>Felix Chong</strong> ein für einen Thriller viel zu kompliziertes Mischmasch aus Prequel und Sequel entworfen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Grund: Irgendwie mussten die Superstars <strong>Andy Lau</strong> (<strong>House of Flying Daggers</strong>) und <strong>Tony Leung</strong> (<strong>Gefahr und Begierde</strong>) ein weiteres Mal in einen Film gequetscht werden, obwohl die Figur des letzteren bereits verschieden war. Folglich erzählt der dritte Teil der infernalischen Saga den weiteren Werdegang Laus in den Reihen der Polizei und schneidet diesen munter mit dem Geschehen in den Monaten vor Yans (Leung) Tod zusammen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Geschichte des Triaden Lau, der - in die Polizei eingeschleust - eigentlich nur ein guter Cop und Mensch sein will, gibt noch am ehesten die Story für ein Sequel her, schließlich ist sein weiterer Weg nach dem ersten Teil offen. Die Regisseure <strong>Andrew Lau</strong> und <strong>Alan Mak</strong> gestalten diese Zeitebene in unterkühlten, abweisenden Interieurs, die Laus in die Brüche gehenden Geisteszustand entsprechen.</p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2295/2426240272_82cefb8e5f.jpg" alt="Leon Lai in Infernal Affairs III" hspace="3" width="500" height="203" /></p>
<p style="text-align:justify;">Von Schuldgefühlen für Yans Tod getrieben, stürzt er sich in die Suche nach weiteren Spitzeln in den Reihen der Polizei und stößt auf den zwielichtigen Yeung (<strong>Leon Lai</strong>, neben Andy Lau einer der erfolgreichsten Cantopopsänger). Bald liefern sich beide ein Katz und Maus- Spiel ausgeklügelter Überwachung.</p>
<p style="text-align:justify;">Auf psychologischer Ebene gehen die Macher einen nachvollziehbaren Weg. Je länger er Yeung überwacht, desto mehr identifiziert sich Lau mit dem toten Yan, darauf hoffend, dass auch er durch seine Taten Vergebung finden kann. Eine spannende Atmosphäre kommt deswegen nur schwer auf, schließlich nehmen wir die meiste Zeit Platz in Laus Kopf, in seiner Psyche und beobachten deren Kollaps in Zeitlupe.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#993300;">Leon Lai</span></strong> bringt eine akzeptable Mischung aus Berechnung und Undurchsichtigkeit in seine Rolle des geheimnisvollen Gegenspielers. Sein stets mit einem überlegenen Lächeln verziertes Spiel ruft <strong>Francis Ng</strong> aus <a href="http://orangedoe.wordpress.com/2008/01/22/infernal-affairs-ii/" target="_blank"><strong>Infernal Affairs II</strong></a> in Erinnerung, doch Lais Methode ist oft nur schwer vom hölzernen Spiel eines ganz einfach schlechten Schauspielers zu unterscheiden. Die Persönlichkeit einer Figur, die Ng durch ein paar Blicke präsent zu machen in der Lage war, bleibt bei Lais Polizist nur ein blasser Schatten.</p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2324/2425428759_3c26bc7654.jpg" alt="Andy Lau in Infernal Affairs III" hspace="3" width="500" height="204" /></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#993300;">Andy Lau</span></strong> dagegen hat selten so überzeugen können, ist bei vielen seiner Rollen doch der Vorwurf gerechtfertigt, er sei mehr Steinblock als Mime. Schade nur, dass die Macher sich nicht auf sein Starcharisma allein verlassen haben und die bedrückende Stimmung dieser Zeitebene immer wieder aufbrechen durch Rückblicke in das Leben des toten Yan. Würden interessante Facetten zu Yans Persönlichkeit durch einen ansprechenden Plot hinzugefügt werden, so wäre das noch akzeptabel. Ein Großteil des Films wird aber durch seine Flirts mit einer Psychologin (<strong>Kelly Chen</strong>) verplempert.</p>
<p style="text-align:justify;">Chen übertrifft leider selbst Lai in der Kunst, einen flachen Charakter schlecht gespielt auf die Leinwand zu klatschen, so dass am Ende nur der Schluss bleibt, dass die Autoren verzweifelt versucht haben, ein <em>Romantic Interest</em> in den Film einzubauen. Bedenkt man, dass die zwei ersten Teile Aktricen, wie <strong>Carina Lau</strong> und <strong>Sammi Cheng</strong>, präsentieren konnten, kann man sich im Grunde nur noch an der eigenen Enttäuschung erfreuen.</p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm3.static.flickr.com/2343/2425428153_eb3dd9ed76.jpg" alt="Tony Leung in Infernal Affairs III" hspace="3" width="500" height="203" /></p>
<p style="text-align:justify;">Sind die letzten Bilder des Films zwar ein treffender Abschluss der Saga, können diese leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass die 100 Minuten davor schlicht zu konfus, um zu unterhalten, zwei Geschichten präsentieren, die zwanghaft in das <strong>Infernal Affairs</strong>-Schema gepresst wurden und an keiner Stelle die perfekt konstruierte Brillanz der Vorgänger erreichen. Die großen dramatischen Gesten, die in diesen Teilen dank der routiniert gezeichneten Figuren noch die Tränendrüse in Anspruch nehmen konnten, verdampfen in <strong><span style="color:#993300;">Infernal Affairs III</span></strong> durch ihre unglaubwürdige Künstlichkeit in kürzester Zeit.</p>
<p style="text-align:justify;">In den Extras der deutschen DVD hat Schauspieler <strong>Anthony Wong</strong> das zentrale Problem von <strong>Infernal Affairs III</strong> mit gewohnter Ehrlichkeit formuliert:</p>
<p style="text-align:justify;"><em>"Müde bin ich. Da wird ständig nachgeschoben. Was soll das noch? Ohne würde es auch gehen. Ich verstehe wirklich nicht, was das alles soll. Das wäre auch ohne meinen Charakter gegangen."</em></p>
<p style="text-align:justify;">Was soll man da noch sagen?</p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://farm4.static.flickr.com/3171/2425429019_d84d1dccef.jpg" alt="Chen Daoming in Infernal Affairs III" hspace="3" width="500" height="201" /></p>
<hr>
<p>
<strong>Zum Weiterlesen:</strong>
<p><a href="http://orangedoe.wordpress.com/2008/01/19/infernal-affairs-i/" target="_blank"><strong>Infernal Affairs</strong></a>
<p><a href="http://orangedoe.wordpress.com/2008/01/22/infernal-affairs-ii/" target="_blank"><strong>Infernal Affairs II</strong></a>
<p><a href="http://orangedoe.wordpress.com/2008/01/24/the-departed/" target="_blank"><strong>The Departed</strong></a><br />
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</item>
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<title><![CDATA[..Michael Clayton (USA 2007)..]]></title>
<link>http://orangedoe.wordpress.com/?p=106</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 09:31:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>orangedoe</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Aus George Clooney ist ein Schauspieler geworden!&#8221; Das war meine erste Reaktion auf Mic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://farm4.static.flickr.com/3036/2580727733_8bbc7476bf_m.jpg" alt="Michael Clayton" hspace="10" vspace="5" width="164" height="240" />"<em>Aus George Clooney ist ein Schauspieler geworden!</em>" Das war meine erste Reaktion auf <span style="text-decoration:underline;"><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0465538/" target="_blank">Michael Clayton</a></strong></span>, das mehrfach für den Oscar nominierte Regiedebüt von <strong>Tony Gilroy</strong>, der u.a. die Drehbücher der Bourne-Filme geliefert hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Als treuer Emergency Room-Zuschauer war mir der Charme des Herrn Clooney geläufig gewesen, doch bisher hatten sich seine überzeugenden Rollen auf (Gauner-)Komödien á la <strong>Out of Sight</strong> und <strong>Ein Unmöglicher Härtefall</strong> beschränkt.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit <strong>Cary Grant</strong> und<strong> Clark Gable</strong> wurde er nicht zuletzt auf Basis dieser Filme in Verbindung gebracht. Sein Spiel scheint gerade von Grants Screwball-Komödien und dessen späte Rollen, wie neben Audrey Hepburn in <strong>Charade</strong>, geprägt zu sein. Entspannte Womanizer im feinen Zwirn, die durch ihre Selbstironie die Herzen der weiblichen Hauptfiguren und hingerissenen Zuschauerinnen im Sturm gewinnen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die größten Rollen von <strong>Cary Grant</strong> waren untrennbar mit seinem Starimage verbunden, man fordert es noch heute beim Ansehen seiner Filme geradezu ein. Ein Cary Grant-Film wird nicht auf dieselbe Weise geschaut, wie ein <strong>Robert DeNiro</strong>-Film. Man will das eigene Bild von <strong>Cary Grant</strong> wieder und wieder in Variationen bestätigt sehen, nicht den detailgenauen Method Actor, der hinter seiner Figur verschwindet. Dank Grants komödiantischem Vermögen bleibt das auch interessant, egal wie viele seiner Filme man nun sieht.</p>
<p style="text-align:justify;">Clooney hätte sich eine veritable Karriere auf ähnliche Weise aufbauen können, doch schon einer seiner "frühen" großen Kinofilme, <strong>Robert Rodriguez</strong>' Roadmovie-Vampir-Slasher <strong>From Dusk Till Dawn</strong>, bewies seinen Hang zu Filmen abseits ausgetretener Blockbusterpfade. Mit den eigenen Regiearbeiten (<strong>Confessions of a Dangerous Mind</strong>, <strong>Good Night and Good Luck</strong>) und seiner Zusammenarbeit mit <strong>Steven Soderbergh</strong> bestätigte er diese Tendenz auch im neuen Jahrtausend. Hinter der Kamera hatte er so sein - für viele überraschendes - Können bewiesen. Dass er auch vor der Kamera souverän als Schauspieler - nicht Star - agieren kann, hätte zumindest ich nicht gedacht. Soviel zur Lobdudelei im voraus.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#993300;">Michael Clayton</span></strong> ist ein Anwaltsthriller. Das ist ein ausglutschtes Genre, denkt man. Bitte nicht noch eine Grisham-Verfilmung/Kopie, denkt man. Gute Einwände gegen weitere Leinwandabenteuer im Gerichtssaal gibt es zuhauf, sie alle haben ihre Berechtigung. <strong>Tony Gilroy</strong> jedenfalls tat einen ersten lobenswerten Schritt, indem er einen Film über Anwälte gedreht hat, der ohne einen Gerichtssaal auskommt. Regisseur und Autor Gilroy hat einen zweiten, vorteilhaften Schritt dadurch unternommen, dass er seine Erzählung nicht auf das Ankurbeln des Plots beschränkt.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie will man sonst die Existenzberechtigung einer Sequenz erklären, in der Karen Crowder (<strong>Tilda Swinton</strong>) vor dem Spiegel steht, um wieder und wieder die vorbereiteten Sätze für ein Fernsehinterview von sich zu geben? Sie ist eine Perfektionistin, sagen uns die Bilder. Sie ist unsicher, nervös und würde wohl alles dafür tun, ihre Karriere in Gang zu halten. Der Film baut einige solcher zeitlichen Nullpunkte ein, um seine Figuren und die verkommene, urbane Geschäftswelt, in der sie leben, näher zu beleuchten.</p>
<p style="text-align:justify;">Angefangen bei den Monologen des verrückt gewordenen Staranwalts Arthur Edens (<strong>Tom Wilkinson</strong>), der in seinem Wahn die amoralische, dunkle Seite seiner Profession durchschaut, bis hin zur Schilderung der privaten Katastrophen des Ausputzers Michael Clayton (<strong>Clooney</strong>) selbst, verfolgt Gilroy in der ersten Hälfte des Films, um es übertrieben auszudrücken, die Schilderung der Krankheit Zivilisation. Deren schlimmste Auswüchse scheinen die großen Anwaltskanzleien zu sein, die Milllionen mit der Verteidigung über Leichen gehender Chemiekonzerne verdienen. Einzig die Natur und die Geborgenheit des Familienverbandes scheinen den geplagten Großstädter Clayton die Freiheit verheißen zu können.</p>
<p style="text-align:justify;">Denn er ist am Ende, ist ausgebrannt, müde, durch seinen Job, in dem er reiche Klienten als juristischer Expressdienst in den ersten Minuten nach ihrem Vergehen berät, sie vor dem Gefängnis bewahrt. Vom Glamour des Danny Ocean sieht man in Clooneys Spiel nichts. Der ehemals Spielsüchtige (was für eine Ironie im Hinblick auf die Filmografie des Hauptdarstellers!) scheint sich in einem aus Glas und Stahlbeton bestehendem Gefängnis zu befinden. Erst als sein Freund Arthur sich während einer Vorverhandlung vor aller Augen nackt auszieht, damit die Verteidigung des Chemiegiganten U-North in Gefahr bringt und Clayton die Kohlen aus dem Feuer holen soll, keimt der Zweifel an seiner Profession gemächlich in ihm auf.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Verdienst des Drehbuchs ist die ausgeklügelte Figurenzeichnung, die Clayton nicht zum Heiligen ausstaffiert und Swintons Figur (eine U-North-Anwältin) nicht zur alles kontrollierenden Antagonistin. Für Zuschauer, die einen konventionellen Thriller erwarten, könnte das in ein paar Längen resultieren, doch Gilroy weiß durch so manchen Schock zu überraschen. Oft schlägt hierbei weniger der Plot die Haken, stattdessen geht die Inszenierung Wege, die man als Kenner des Genres schlicht und einfach nicht antizipiert. Selbst das etwas formelhafte Ende wird uns glaubhaft verkauft, weil der Film nie die Entwicklung seiner in der Grauzone der Moral agierenden Figuren vernachlässigt und eine der befriedigensten letzten Einstellungen des Jahres enthält.</p>
<p style="text-align:justify;">Als ein weiteres großes Glück muss man die Tatsache betrachten, dass <strong>Tony Gilroy</strong> sich in seinem Debüt nicht an der Handkamera-Ästhetik der Bourne-Regisseure orientiert hat. <strong>Michael Clayton</strong> ist mehr <strong>The Insider</strong>, mehr <strong>Michael Mann</strong> oder <strong>Sidney Pollack</strong> (der auch mitspielt), als <strong>Paul Greengrass</strong> und erbringt den Beweis, das ein Realismuseffekt auch ohne die <em>intensified continuity</em>, wie David Bordwell den Trend bezeichnet, zu erreichen ist.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><strong>Michael Clayton</strong></span> war der Oscar-Film mit den meisten Schauspieler-Nominierungen (insgesamt drei), was nicht unbegründet geschah. Die ausgeglichenen Leistungen des Ensembles, in dem ein Clooney auch nicht gegenüber der großartigen Swinton verblasst, machen den Anwaltsthriller am Ende zu einem überzeugenderen Beitrag als das unter seine angestrebte Größe zu ersticken drohende Ölepos <strong>There Will Be Blood</strong>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[..There Will Be Blood (USA 2007)..]]></title>
<link>http://orangedoe.wordpress.com/?p=105</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 13:21:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>orangedoe</dc:creator>
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<description><![CDATA[Klirrende Streicher, als stoße jeder einzelne Sonnenstrahl seinen langgezogenen Klagelaut aus, wäh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://farm3.static.flickr.com/2275/2581555306_e7e4a76e51_m.jpg" alt="There will be blood" hspace="10" vspace="5" width="163" height="240" />Klirrende Streicher, als stoße jeder einzelne Sonnenstrahl seinen langgezogenen Klagelaut aus, während er sich in den Nacken dreckverschmierter Arbeiter einbrennt. Die karge Wüstenlandschaft mit ihren welligen Hügeln. Einer Mondlandschaft gleich verbieten ihre trockenen Steine jedes menschliche Leben.</p>
<p style="text-align:justify;">Und doch wird stetig gegraben, ringt <strong><span style="color:#993300;">Daniel Plainview</span></strong> in der Tiefe seines persönlichen schwarzen Loches der Erde Zentimeter für Zentimeter ein paar Unzen Gold ab, als gäbe es nichts anderes auf dieser Welt als die Suche nach mehr.</p>
<p style="text-align:justify;">Saturiert ist er nie, auch nicht wenn er mit schwarzem Gold das große Geld macht. Plainview ist auf das Gewinnen aus, nicht das Leben mit dem Gewinn. Ein Misanthrop ist er, ein Scheusal, das geradezu stolz zugibt, es hasse die meisten Menschen. Daniel Plainview ist der kapitalistische Raubbau in seiner Reinform.</p>
<p style="text-align:justify;">Er ist der Held in <strong>Paul Thomas Andersons</strong> <span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0469494/" target="_blank"><strong>There Will Be Blood</strong></a></span>. Sein vermeintlicher Gegenspieler, der junge Reverend Eli Sunday (<strong>Paul Dano</strong>), begegnet ihm mit dem christlich moralischen Zeigefinger, doch im Grunde seines Wesens ist der Mann Gottes dem Ölmagnat ähnlicher als ihm lieb sein sollte.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>"EPOS"</strong> steht auf jedem Zelluloidstreifen von <span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000759/" target="_blank"><strong>Paul Thomas Andersons</strong></a></span> aktuellem Werk in fetten öligen Buchstaben geschrieben. Alles ist groß an diesem Werk, gerade die Figuren der beiden Hauptdarsteller, deren Widerstreit von Amerikas zwiespältigem Gründungsmythos erzählt. Teil von <em>God's Own Country</em> ist auch diese Wüste, bei deren Antlitz man sich unwillkürlich fragt, welches Siedlerhirn sich diesen Ort als Wohnstätte ausgesucht hat. In der Tiefe verborgen liegen die kostbaren Ressourcen, deren Herr Daniel Plainview sein muss, koste es was es wolle, wie auch sein Land stetig seine Wirtschaft durch Öl in Gang hält, selbst wenn ein Krieg im Wege steht.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein Spiel von Erpressung und Gegenerpressung liefern sich Plainview und Sunday, als die freiwillige Kooperation von religiösem Sendungsbewusstsein und Kapital nicht funktioniert.<strong> There Will Be Blood</strong> spielt zu Beginn unseres Jahrhunderts, könnte in seiner Thematik aber kaum aktueller sein. Ist Daniel Plainview eine Version des amerikanischen Kapitalismus, so sollte uns bange sein. Würde man Eli Sunday vor eine TV-Kamera stellen, so hätte er wohl auch heute genügend Zuhörer. <strong><span style="color:#993300;">Paul Dano</span></strong> (<strong>Little Miss Sunshine</strong>) bietet dem überdimensional bösen <strong><span style="color:#993300;">Daniel Day Lewis</span></strong> überraschend gekonnt Paroli. Ohne seine Präsenz würde der Film wohl durch Day Lewis' gegen Ende karikaturhaft anmutende Grimassen erschlagen werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine Kritik über einen Film von <strong>Paul Thomas Anderson</strong> braucht die technische Perfektion wohl kaum noch zu erwähnen. Bei diesem Regisseur wäre alles andere eine Enttäuschung, doch herauszuheben sei an dieser Stelle die Musik von Radiohead-Gitarrist<strong> </strong><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0339351/" target="_blank"><strong>Jonny Greenwood</strong></a></span>. Die Songs von Aimee Mann waren in Magnolia die perfekte Untermalung gewesen, nun hat Anderson seinen eigenen <strong><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0509893/" target="_blank">György Ligeti</a></span> </strong>gefunden. Die Musik ähnelt den Soundtracks von Kubrick-Werken, die Hauptfigur würde selbst einem gewissen <strong>Charles Foster Kane </strong>Angst einjagen, auch an John Ford fühlt man sich zuweilen erinnert.</p>
<p style="text-align:justify;">Noch ist <strong>Paul Thomas Anderson</strong> künstlerisch nicht auf einer Stufe mit <strong>Welles</strong> und Co. angelangt. Er will dorthin, das merkt man. Das ist bewundernswert. <strong><span style="color:#993300;">There Will Be Blood</span></strong> ist auf Grund seiner reichlich übertriebenen Hauptfigur nicht der beste Film des Jahres 2007. Schuld daran trägt jedoch die starke Konkurrenz, weniger Andersons überbordender Wille, ein amerikanisches Meisterwerk zu schaffen.</p>
]]></content:encoded>
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