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	<title>kriegsverbrechen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/kriegsverbrechen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kriegsverbrechen"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 03:03:32 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA["Bin Laden hat viel weniger Menschen getötet als George Bush"]]></title>
<link>http://ansarnews.wordpress.com/?p=245</link>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 00:23:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>ansarnews</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jürgen Todenhöfer, Vizechef des Medienkonzerns Burda, attackiert in einem Interview im Hamburger M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jürgen Todenhöfer, Vizechef des Medienkonzerns Burda, attackiert in einem Interview im Hamburger Magazin stern die Antiterror-Kriege des Westens im Irak und Afghanistan. Für den 67-Jährigen sind die Kriege "im Irak - auch der in Afghanistan, demnächst vielleicht der im Iran - das reinste Terrorzuchtprogramm".</strong></p>
<p>Todenhöfer, der in den vergangenen Jahren mehrmals die Kriegsgebiete bereist und über den Irak-Konflikt den Bestseller "Warum tötest du, Zaid" geschrieben hat, hält es für seine "Pflicht, das Leid der Menschen im Irak zu zeigen". . . <a href="http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&#38;cccpage=23072008ArtikelPolitikOTS2">Weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Radovan Karadžić wurde verhaftet]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/2008/07/22/radovan-karadzic-wurde-verhaftet/</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 14:04:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.wordpress.com/2008/07/22/radovan-karadzic-wurde-verhaftet/</guid>
<description><![CDATA[Der, wegen Kriegsverbrechen gesuchte ehemalige bosnische Serbenführer Radovan Karadzic ist gestern ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der, wegen Kriegsverbrechen gesuchte ehemalige bosnische Serbenführer Radovan Karadzic ist gestern  in der Nähe von Belgrad gefasst worden.</p>
<p>Er ist wegen Völkermords, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Bosnienkrieg von 1992-1995 angeklagt und gilt als Hauptverantwortlicher für das Massaker von Srebrenica, bei dem im Juli 1995 rund 8000 Muslime umgebracht wurden.<br />
Das UN-Tribunal stuft die Gräueltat als Völkermord ein.</p>
<p>Zudem muss er sich für die 43-monatige Belagerung von Sarajevo verantworten, bei der 10.000 Zivilisten starben.</p>
<p>Derzeit treibt Serbien die Auslieferung des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Radovan Karadzic an das UN-Tribunal in Den Haag voran.</p>
<p>Hier einige Pressestimmen zu dem Thema:</p>
<p>* <a title="Pressetext" href="http://www.lr-online.de/nachrichten/Top-Themen-Radovan-Karadzic-Serbien-Kriegsverbrechen-UN-Richter;art742,2111462" target="_blank"><span style="font-weight:bold;">Lausitzer Rundschau</span></a>: Ex-Serbenführer Karadzic soll schnell vor UN-Gericht</p>
<p>* <a title="Pressetext" href="http://www.zeit.de/online/2008/30/radovan-karadzic-verhaftet-interview" target="_blank"><span style="font-weight:bold;">Zeit.online.de</span></a>: Karadžić wurde geschützt</p>
<p>* <a title="Pressetext" href="http://www.vlothoer-anzeiger.de/va/weltnews/tagesthema/?sid=8bb4b81eb543d07ab70f7c29bc587092" target="_blank"><span style="font-weight:bold;">Vlothoer.Anzeiger.de</span></a>: Kriegsverbrecher Karadzic verhaftet</p>
<p>* <a title="Pressetext" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/820077/" target="_blank"><span style="font-weight:bold;">Deutschlandfunk.de</span></a>: Bosbach: Karadzic-Festnahme eine sehr gute Nachricht</p>
<div class="flockcredit" style="text-align:right;color:#CCC;font-size:x-small;">Gebloggt mit <a title="Flock Browser" href="http://www.flock.com/blogged-with-flock" target="_new">Flock Browser</a></div>
<p><!-- technorati tags begin --></p>
<p style="font-size:10px;text-align:right;">Tags: <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/RadovanKarad%C5%BEi%C4%87%20">Radovan Karadžić </a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/%20Kriegsverbrechen"> Kriegsverbrechen</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/%20Den%20Haag"> Den Haag</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/%20UN-Tribunal"> UN-Tribunal</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/%20"> </a></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mutma&szlig;licher serbischer Kriegsverbrecher Karadzic gefasst]]></title>
<link>http://gegenwind.wordpress.com/2008/07/21/mutmalicher-serbischer-kriegsverbrecher-karadzic-gefasst/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 22:52:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mike</dc:creator>
<guid>http://gegenwind.wordpress.com/2008/07/21/mutmalicher-serbischer-kriegsverbrecher-karadzic-gefasst/</guid>
<description><![CDATA[Belgrad (AFP) - Nach fast 13 Jahren auf der Flucht ist der wegen Menschenrechtsverletzungen und Krie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Belgrad (AFP) - Nach fast 13 Jahren auf der Flucht ist der wegen Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen gesuchte ehemalige bosnische Serbenf&#252;hrer Radovan Karadzic gefasst. Karadzic sei von serbischen Sicherheitskr&#228;ften aufgesp&#252;rt und festgenommen worden, teilte das serbische Pr&#228;sidentenamt am Abend mit. Er sei bereits dem Untersuchungsrichter des Kriegsverbrechergerichts in Belgrad &#252;berstellt worden. UN-Chefankl&#228;ger Serge Brammertz begr&#252;&#223;te die Festnahme als "Meilenstein". </p>
<p>Karadzic geh&#246;rte gemeinsam mit seinem fr&#252;heren Milit&#228;rchef Ratko Mladic zu den meistgesuchten mutma&#223;lichen Kriegsverbrechern des Balkankonflikts. Er wurde vom UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag insbesondere wegen des Massakers von Srebrenica gesucht, bei dem im Juli 1995 rund 8000 Muslime umgebracht worden waren. Karadzic ist wegen V&#246;lkermords, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Bosnienkrieg von 1992-1995 angeklagt. [...] <i>Quelle: <a href="http://de.news.yahoo.com/afp/20080721/tts-serbien-bosnien-uno-justiz-ues-c1b2fc3.html" target="_blank">yahoo</a></i></p></blockquote>
<p>Good News...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kroatien: Dinko Sakic, ehemaliger KZ-Kommandant, verstorben]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/?p=832</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 20:22:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.wordpress.com/?p=832</guid>
<description><![CDATA[Dinko Sakic, ein wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilter ehemaliger KZ-Kommandant,
is]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dinko Sakic, ein wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilter ehemaliger KZ-Kommandant,<br />
ist im Alter von 86 Jahren am Sonntag in Zagreb verstorben.</p>
<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg war Sakic nach Argentinien geflüchtet.<br />
1998 wurde er von Argentienien an Kroatien ausgeliefert.<br />
In dem Prozess in Zagreb wurde er dann zu 20 Jahren Haft verurteilt.<br />
Man befand ihn für schuldig , als Kommandant des Konzentrationslagers Jasenovac<br />
zwischen Mai und Oktober 1944 persönlich 20 Gefangene erschossen zu haben.<br />
Zudem war er für die Ermordung von mindestens 2000 Menschen verantwortlich.</p>
<p>Quelle: <a title="Pressetext" href="http://www.20min.ch/news/ausland/story/16112987" target="_blank"><strong>20minuten.ch</strong></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jagd nach Terroristen = Jagd nach Erdöl]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=247</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 18:09:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
<guid>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=247</guid>
<description><![CDATA[Die Jagd nach Erdöl und Erdgas
wurde dem Publikum als Jagd nach
Terroristen und Massenvernichtungsw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Jagd nach Erdöl und Erdgas<br />
wurde dem Publikum als Jagd nach<br />
Terroristen und Massenvernichtungswaffen<br />
verkauft. «Ich finde es bedauerlich,<br />
dass es politisch unkorrekt ist<br />
zuzugeben, was alle schon wissen:<br />
Beim Irak-Krieg geht es um das Erdöl»,<br />
meinte im September 2007 der frühere<br />
amerikanische Notenbankchef<br />
Alan Greenspan. Ein Blick auf die Karte<br />
zeigt: Die grössten Erdölreserven<br />
liegen am Persischen Golf – in den<br />
muslimischen Ländern.</p></blockquote>
<p>Aus: Daniele Ganser: <a href="http://danieleganser.ch/assets/files/Inhalte/Publikationen/Zeitungsartikel/Elektrotechnik-Peak-oil.pdf" target="_blank">Wenn das Erdölzeitalter zu Ende geht . . . Peak Oil: Gefahr oder Chance für die Schweiz?</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freigeistmusic Festival in Berlin 24.-26. Juli]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=241</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 15:55:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
<guid>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=241</guid>
<description><![CDATA[&#8220;When the Power of Love overcomes the Love of Power the World will know Peace&#8221;
(J. Hendr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/Users/KM/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-7.jpg" alt="" /><em><big>"When the Power of Love overcomes the Love of Power the World will know Peace"</big><br />
</em>(J. Hendrix)</p>
<h3>Festival im YAAM, Berlin  - Do 24. bis Sa 26. Juli jeweils ab 14 Uhr</h3>
<p>Das Festival soll eine Plattform schaffen, um Gemeinsamkeiten verschiedener nicht kommerzieller Projekte aufzuzeigen. Aktuelle politische Fragen, wie die immer präsenter werdende Überwachung, die Aushöhlung von Grundrechten sollen Thema sein.<br />
Wie können sich Kunstschaffende &#38; Aktivisten angesichts der Militarisierung der Festung Europa, des drohenden Irankriegs und der Lügen und Manipulation in den Medien besser vernetzen? Welche Rolle haben unabhängige Medien und Musik dabei?</p>
<p>Weitere Infos unter:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.freigeistmusic.org/">http://www.freigeistmusic.org/</a></p>
<p><a href="http://zeitgeist.tuneupberlin.de/images/pic/sonja.jpg"><img class="alignnone" src="http://zeitgeist.tuneupberlin.de/images/pic/sonja.jpg" alt="" width="458" height="645" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[John McCain zu seinem Song "Bomb bomb bomb Iran"]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=238</link>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 22:33:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
<guid>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=238</guid>
<description><![CDATA[
http://www.youtube.com/watch?v=r2v8cuQTVO8

http://www.youtube.com/watch?v=KeThckstKNE
Das Original]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/r2v8cuQTVO8'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/r2v8cuQTVO8&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=r2v8cuQTVO8" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=r2v8cuQTVO8</a></p>
<hr /><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KeThckstKNE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/KeThckstKNE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KeThckstKNE" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=KeThckstKNE<!--more--></a></p>
<hr />Das Original:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hAzBxFaio1I'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/hAzBxFaio1I&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hAzBxFaio1I" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=hAzBxFaio1I</a></p>
<hr />eine andere Antwort:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/67ANtTZpCmE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/67ANtTZpCmE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=67ANtTZpCmE" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=67ANtTZpCmE</a></p>
<hr />noch eine:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/y2kyXN4ZVQg'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/y2kyXN4ZVQg&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=y2kyXN4ZVQg" target="_blank"> http://www.youtube.com/watch?v=y2kyXN4ZVQg</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine historische Resolution]]></title>
<link>http://liliumbosniacum.wordpress.com/?p=268</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 12:50:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>bosnawi</dc:creator>
<guid>http://liliumbosniacum.wordpress.com/?p=268</guid>
<description><![CDATA[Mit der Entscheidung des UN-Sicherheitsrates, Vergewaltigung als Kriegstaktik zu verurteilen, wird s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit der Entscheidung des UN-Sicherheitsrates, Vergewaltigung als Kriegstaktik zu verurteilen, wird sexuelle Gewalt endlich als eine Kriegswaffe anerkannt. Die kroatische Schriftstellerin <em>Slavenka Dakulic </em>über das Leid der Opfer und das Unverständnis der Täter.</strong></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.sueddeutsche.de">www.sueddeutsche.de</a></em></p>
<p>Ich erinnere mich noch sehr genau an die erste vergewaltigte Frau, die ich traf. Es war im Herbst 1992, in einer kleinen Stadt in der Nähe von Zagreb. Sie war eine Muslimin aus Kozarac in Bosnien. Nachdem sie einige Monate in einem Internierungslager verbracht hatte, war sie mit einer Flüchtlingsgruppe nach Zagreb gekommen. Nennen wir sie Selma.</p>
<p>Selma war Mitte dreißig, mit kurzen braunen Haaren und blauen Augen. Leise, fast flüsternd erzählte sie mir ihre Geschichte: Sie war gerade daheim, zusammen mit ihren beiden Kindern und ihrer Mutter, als eine Gruppe serbischer Paramilitärs auf den Hof kam. Sie sagten, dass sie nach Waffen suchten. Aber in ihrem Haus gab es keine Waffen - und auch kein Gold, worauf es die Soldaten in Wahrheit abgesehen hatten. Wütend packte sie einer der Männer und stieß sie ins Schlafzimmer.</p>
<p>Dann kamen die anderen dazu. "Dann machten sie das mit mir", sagte Selma nur und schaute auf ihre Hände. "Ich konnte meinen Kindern noch lange danach nicht in die Augen blicken ... Ich wusch mich und wusch mich und wusch mich, aber ihr Geruch ging nicht weg. Stell dir vor, sie machten das mit mir auf meinem Ehebett ...", sagte sie.</p>
<p>In ihren Worten lag eine Spur von Verzweiflung. Sie weinte nicht, nicht mehr. Aber sie schämte sich, und die Schande verließ sie nicht, sie musste lernen, mit ihr zu leben, so wie es ihr Ehemann lernen musste.</p>
<p>Und die Gesellschaft? Nun, tatsächlich wurde den ungefähr 30.000 Opfer sexueller Gewalt in Bosnien niemals der Status von Kriegsopfern zugesprochen.</p>
<p><!--more-->Als ich an meinem Buch "Keiner war dabei. Kriegsverbrechen auf dem Balkan vor Gericht" über Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien arbeitete, stieß ich auf den "Fall Foca".</p>
<p>Es ist der Fall von drei Serben, die muslimische Mädchen gefangen hielten, folterten, zu Sexsklavinnen machten und vergewaltigten. Doch die Männer verstanden nicht ganz, warum sie nun angeklagt wurden. Einer von ihnen verteidigte sich mit den Worten: "Aber ich hätte sie doch auch töten können!" Aus seiner Sicht hatte er ihnen sogar das Leben gerettet. Vergewaltigung? Was für ein Verbrechen ist das schon verglichen mit Mord?</p>
<p>Der Fall wurde wichtig, denn Florence Mumba, die sambische Richterin, sprach die Angeklagten am 22. Februar 2002 schuldig. Die drei waren die ersten Männer in der europäischen Rechtsgeschichte, die für Folter, Sklaverei und Verstöße gegen die Menschenwürde im Zuge einer Massenvergewaltigung, hier der bosnischen Musliminnen, verurteilt wurden - und zwar für " Verbrechen gegen die Menschlichkeit".</p>
<p>Das Urteil erkannte an, dass sexuelle Gewalt eine Waffe der ethnischen Säuberung ist. Nicht nur treibt es sie Frauen in die Schande, sie erniedrigt ihre Männer, die sie nicht beschützen konnten. Frauen wurden deshalb oft absichtlich vor ihren Augen vergewaltigt.</p>
<p>Sexuelle Gewalt zerstört die ganze Gesellschaft, denn das Stigma bleibt ihnen, wird nicht vergessen und nicht vergeben.</p>
<p>Während der Verhandlungen im "Fall Foca" wurde als Zeugin auch die Mutter eines zwölfjährigen Mädchens aufgerufen, das von Radomir Kovac gefangen genommen worden war. Kovac, ein Mann Mitte vierzig, vergewaltigte sie und verkaufte sie dann für den Gegenwert von 100 Euro an einen montenegrinischen Soldaten. Danach wurde das Mädchen nie wieder gesehen.</p>
<p>Die Mutter war gekommen, um dem Täter gegenüberzutreten und gegen ihn auszusagen. Aber als sie im Zeugenstand war, kamen keine Worte aus ihrem Mund. Nur ein Geräusch wie das unerträgliche Heulen eines tödlich verwundeten Hundes.</p>
<p>Die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates in der Nacht zum Freitag, Vergewaltigung als Kriegstaktik zu verurteilen, wird ihre Tochter nicht zurückbringen, das kann keine Resolution. Aber es ist eine historische Resolution, weil sexuelle Gewalt endlich als eine Kriegswaffe anerkannt wird und dementsprechend bestraft werden kann.</p>
<p>Kein Mann kann sich mehr verteidigen, indem er sagt, dass er die Frau, die er "nur" vergewaltigt habe, auch hätte umbringen können - denn Vergewaltigung ist eine Art langsamer Mord.</p>
<p><em>Die Autorin ist kroatische Schriftstellerin. Sie lebt in Wien und in Istrien. Auf Deutsch erschien zuletzt ihr Roman "Frida" (Zsolnay Verlag, 2007).</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vergewaltigung ist ein Kriegsverbrechen]]></title>
<link>http://skakeller.wordpress.com/?p=40</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 20:25:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ska Keller</dc:creator>
<guid>http://skakeller.wordpress.com/?p=40</guid>
<description><![CDATA[Am Donnerstag hat der UN-Sicherheitsrat entschieden, Vergewaltigungen in die Liste der Kriegsverbrec]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag hat der UN-Sicherheitsrat entschieden, Vergewaltigungen in die Liste der Kriegsverbrechen aufzunehmen.  Das wurde auch Zeit! Nicht erst seit gestern werden Vergewaltigungen als systematisches Kriegsmittel eingesetzt. Der Sicherheitsrat hängt den Entwicklungen hinterher. Bis 2009 muss Generalsekretär Ban nun einen Bericht zur Umsetzung der Resolution 1820 vorlegen. Auch die sexuelle Ausbeitung durch UN-Blauhelme wird angeprangert.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interview mit Yukihisa Fujita zum 11. September 2001]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=230</link>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 00:58:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
<guid>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=230</guid>
<description><![CDATA[in der Jungen Welt vom 20.06.2008:

»Viele Punkte im offiziellen Bericht sind fragwürdig«
Ein jap]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>in der Jungen Welt vom 20.06.2008:</p>
<blockquote>
<h3>»Viele Punkte im offiziellen Bericht sind fragwürdig«</h3>
<h3>Ein japanischer Parlamentsabgeordneter will internationale Koalition zur Aufklärung des 11. 9. 2001 bilden. Gespräch mit Yukihisa Fujita</h3>
<address>Ralf Wurzbacher</address>
<h5>Yukihisa Fujita ist Abgeordneter der »Demokratischen Partei« im japanischen Parlament und Vorsitzender eines parlamentarischen Ausschusses zur Verteidigungs- und Außenpolitik.</h5>
<p><!--more--><br />
<strong><em>Sie reisen gegenwärtig durch Europa, um eine »Internationale Koalition zur Aufklärung des 11. September 2001« zu schmieden. Was läßt Sie an der offiziellen Version des Tathergangs der Terrorattacken auf die USA zweifeln?<br />
</em></strong></p>
<p>Ein sehr wichtiger Punkt ist der Zusammenbruch von Gebäude 7 des World-Trade-Centers. Es wurde nicht von einem Flugzeug getroffen – und dennoch stürzte es sieben Stunden nach dem Kollaps der Zwillingstürme in etwa sechs Sekunden wie in freiem Fall innerhalb seines eigenen Grundrisses zusammen. Außerdem standen die Schäden am Pentagon in keiner Relation zur Größe des Flugzeugs, das dort eingeschlagen sein soll. Und wo sind all die Videoaufnahmen der etlichen Überwachungskameras rund um das Pentagon?</p>
<p>Zwei Vorsitzende der offiziellen Untersuchungskommission in den USA zum 11. September haben geäußert, daß seitens der Regierung wichtige Informationen zurückgehalten worden sind und die Arbeit der Kommission stark beeinträchtigt war. Große Bedeutung hat auch der Antrag zur Amtsenthebung von US-Präsident George Bush, der vergangene Woche im Kongreß mit 251 gegen 166 Stimmen an den Rechtsausschuß weitergeleitet wurde. Der Antrag umfaßte 35 einzelne Punkte, zwei gingen konkret auf den 11. September ein. Der Antrag muß natürlich noch hohe Hürden passieren, bevor er vielleicht Konsequenzen hat. Dennoch zeigt sich im Abstimmungsverhalten eine deutliche Bereitschaft der Parlamentarier, Bush noch vor den Wahlen wegen schwerwiegender Vergehen zur Verantwortung zu ziehen.<strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em>In Deutschland wären Sie mit Ihren Zweifeln rasch als »Verschwörungstheoretiker« verschrien.<br />
</em></strong></p>
<p>Ich selbst habe nie Verschwörungstheorien aufgestellt und auch nie über einen von den USA inszenierten Anschlag spekuliert. Es ist nur so, daß viele Punkte im offiziellen Untersuchungsbericht keinen Sinn machen. Ich war eigentlich auch der Meinung, Osama Bin Laden sei der Drahtzieher gewesen. Ein Blick auf die Webseite des FBI offenbart jedoch, daß nach Bin Laden nicht wegen der Verbrechen des 11. September, sondern wegen der Anschläge auf die Botschaften in Ostafrika im Jahre 1998 gefahndet wird.<strong><em>Sie haben Ihre Thesen im Januar anläßlich der Abstimmung über die Wiederbeteiligung Japans an der »Antiterrormission« Enduring Freedom (OEF) in einem halbstündigen Vortrag vor dem Unterhaus dargelegt. Fand Ihr Auftritt in der Öffentlichkeit Beachtung?<br />
</em></strong></p>
<p>Es gab ein paar Zeitungsberichte, in denen die Notwendigkeit einer neuen Untersuchung unterstützt wurde. Mich haben zudem viele E-Mails von Bürgern erreicht, die mich darin bestärkten, die offenen Fragen weiter zu thematisieren. Die Abgeordneten meiner Partei stehen inzwischen fast alle hinter mir. Und es gibt sogar einige Parlamentarier der Regierungspartei, die sehr daran interessiert sind, die ganze Wahrheit zu erfahren.<strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em>Sie halten nach möglichen Verbündeten in Europa Ausschau, um die Causa 9/11 auf die politische Tagesordnung zu bringen. Wie erfolgreich waren Sie bisher?<br />
</em></strong></p>
<p>In Großbritannien bin ich mit dem ehemaligen Umweltminister Michael Meacher zusammengetroffen. Er kennt weitere Abgeordnete, die ihn in seiner Forderung nach einer neuen Untersuchung unterstützen. Ich traf auch den ehemaligen Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Ernst Welteke, der mir seine Erkenntnisse zu den verdächtigen Finanzspekulationen im Vorfeld des 11. September, als an der Börse auf einen Kurseinbruch von American Airlines und United Airlines gewettet wurde, wiederholt bestätigte. Er hatte sich zu dieser Problematik während einer Konferenz im September 2001 geäußert und sagte mir, ich könne seinen Namen in diesem Zusammenhang erwähnen. Im Februar wohnte ich der Vorführung des Films »Zero« durch den EU-Abgeordneten Giulietto Chiesa im Europäischen Parlament bei.<strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em>Sind auch deutsche Politiker interessiert?<br />
</em></strong><br />
In Deutschland hatte ich dieses Mal nur einen sehr kurzen Aufenthalt auf dem Weg nach Italien. Einige fruchtbare Sondierungsgespräche konnte ich dennoch führen, das soll in Zukunft vertieft werden.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.jungewelt.de/2008/06-20/066.php" target="_blank">http://www.jungewelt.de/2008/06-20/066.php</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ehemaliger UN-Beobachter als Zeuge im Fall Gotovina]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/?p=752</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 16:02:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.wordpress.com/?p=752</guid>
<description><![CDATA[Letzte Woche wurde der ehemalige UN-Beobachter Petsch Marti als Zeuge gegen den als Kriegsverbrecher]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche wurde der ehemalige UN-Beobachter Petsch Marti als Zeuge gegen den als Kriegsverbrecher angeklagten kroatischen General Ante Gotovina in Den Haag ins Verhör genommen.<br />
Er sagte aus, dass er bei seinen Dorfbesuchen damals beobachtete, dass Plünderungen der kroatischen Armee an der Tagesordnung gestanden hätten.<br />
Die Plünderer hätten aber mehr wie Piraten als wie reguläre Truppen ausgesehen, so heißt es, laut Zitat des UN-Beobachters Petsch Marti, in dem Pressetext der <a title="Pressetext" href="http://www.suedostschweiz.ch/medien/sogl/index_detail.cfm?id=497041" target="_blank"><strong>südostschweiz.ch.</strong></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Staatsanwalt ermittelt wieder gegen Milivoj Asner]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/?p=738</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 19:02:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.wordpress.com/?p=738</guid>
<description><![CDATA[Der 95-Jährige Milivoj Asner, welcher  laut drei Gutachten als demenzkrank und vernehmungsunfähig ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der 95-Jährige Milivoj Asner, welcher  laut drei Gutachten als demenzkrank und vernehmungsunfähig eingestuft wurde, sagte in einem Interview, dass er jederzeit vor jedem Gericht aussagen könne. - Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Klagenfurt wieder!</p>
<p>Dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Milivoj Asner wird die Deportation von Juden, Roma und Sinti während des Zweiten Weltkrieges in das Konzentrationslager Jasenovac, für welches Asner als damaliger Polizeichef von Slavonska Pozega in Kroatien veranwortlich  gewesen sein soll, zur Last gelegt.</p>
<p>Milivoj Asner lebt in Österreich, die Auslieferung seiner Person ist von österreichischer Seite, bisher auf Grund mehrerer psychiatrischer Gutachten, ausgesetzt worden.</p>
<p>Hier ein ausführlicher Bericht: <a title="Pressetext" href="http://kaernten.orf.at/stories/286232/" target="_blank"><strong>Kärnten.orf.at</strong></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[medica mondiale zu sexualisierter Gewalt vor dem Internationalen Strafgerichtshof]]></title>
<link>http://socialblogs.wordpress.com/?p=84</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 15:31:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>socialblogs</dc:creator>
<guid>http://socialblogs.wordpress.com/?p=84</guid>
<description><![CDATA[Umgang mit Zeuginnen ist ignorant und fahrlässig
Köln, 10. Juni 2008. Anlässlich des anstehenden ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size:medium;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-weight:bold;font-size:14pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Umgang mit Zeuginnen ist ignorant und fahrlässig</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-weight:bold;font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Köln, 10. Juni 2008. Anlässlich des anstehenden Prozesses gegen zwei kongolesische Milizenführer vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag beklagt die Frauen- und Menschenrechtsorganisation medica mondiale den ignoranten und unwürdigen Umgang mit Zeuginnen in Fällen sexualisierter Kriegsgewalt und die nachlässige Verfolgung dieser Verbrechen. </span></span></strong></p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Bei den zwei Angeklagten handelt es sich um Germain Katanga und </span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Mathieu </span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Ngoudjolo Chui. Beide sind wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Demokratischen Republik (DR) Kongo während der Jahre 2002 und 2003 angeklagt. Kurz vor der Anhörung zur Bestätigung der Anklagepunkte Ende Juni drohte nun ein Teil der Anklage zusammenzubrechen. Die Ex-Milizenführer waren unter anderem der sexueller Versklavung in mehreren Fällen beschuldigt worden. Zwischenzeitig hatten die Anklagevertretung diese Punkte zurückgezogen und auf zusätzlich geplante Vergewaltigungsanklagen verzichtet.</span></span><!--more--></p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Der Grund lag in einem gerichtsinternen Streit darüber, wie die Zeuginnen vor Einschüchterungs- und Racheakten zu schützen sind. Die Zeuginnenschutzabteilung des Gerichtes hatte die Aufnahme von zwei zentralen Zeuginnen in das Zeugenschutzprogramm verweigert, woraufhin die Anklagevertretung eigenhändig Schutzmaßnahmen ergriffen. Das Gericht befand dies für unrechtmäßig und erklärte in der Folge sämtliche Aussagen dieser Zeuginnen für null und nichtig – Anlass für die Anklagevertretung, ihrerseits sämtliche Anklagen über sexualisierte Gewalt zurückzunehmen. Nachdem die Zeugenschutzabteilung dann die Zeuginnen doch in das Schutzprogramm aufnahm, erklärte das Gericht am 28. Mai den Anlass für die Streichung der Zeuginnenaussagen für hinfällig. Die Anklagevertreter haben jetzt bis zum 12. Juni Zeit, die Anklagen zur sexuellen Versklavung wieder aufzunehmen und zu ergänzen. </span></span></p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">„Dieser Vorgang ist absurd und fahrlässig und ein Schlag ins Gesicht der Zeuginnen“, urteilt </span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Gabriela Mischkowski</span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">, die seit vielen Jahren für medica mondiale Prozesse vor internationalen Strafgerichten beobachtet. „Hier ignoriert das Gericht erst die offenkundig unzulängliche Arbeit der Zeugenschutzabteilung und damit die elementaren Rechte von Zeuginnen, vor Racheakten geschützt zu werden. Und wenn die Anklagevertretung ihrerseits Schutzmaßnahmen ergreift, die vermeintlich gegen die Regeln verstoßen, verzichtet das Gericht gleich ganz auf die Zeuginnen und entzieht der Anklage auf sexuelle Versklavung den Boden.“</span></span></p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">„Eine derartig unwürdige und ignorante Behandlung von Zeuginnen ist unerträglich und straft den vielen Lippenbekenntnissen Lügen, dass der Straflosigkeit bei sexualisierter Kriegsgewalt ein Ende bereitet werden müsse“, erklärt </span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Monika </span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Hauser</span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">, Gründerin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied von medica mondiale. Sie hebt hervor, dass seit Gründung der Strafgerichtshöfe für Ex-Jugoslawien und Ruanda dem Thema sexualisierte Gewalt nicht der angemessene Stellenwert zugewiesen wurde: „Insbesondere der Internationale Strafgerichtshof für Ruanda hat bei Kriegsvergewaltigungen schlampig ermittelt, Anklagepunkte wurden zum Teil willkürlich fallengelassen und die Zeuginnen von Richtern und Justizpersonal derart behandelt, dass sie in ihrer Würde verletzt und retraumatisiert werden.“ Auch beim Internationalen Strafgerichtshof zeichne sich eine derartige Entwicklung ab: So habe beispielsweise in einer Anklage zu Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten in der DR Kongo sexualisierte Gewalt gegen Kindersoldatinnen keinerlei Rolle gespielt, obwohl klar sei, dass Zwangsrekrutierung von Mädchen quasi gleichbedeutend mit sexueller Versklavung ist. Auch der unwürdige Umgang mit Zeuginnen sei hier zu beklagen: Eine kongolesische Zeugin sei tagelang zu Fuß auf dem Weg zu einem vereinbarten Aussagetermin gewesen, um dann mitgeteilt zu be</span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">komm</span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">en, man habe keine Zeit für sie, sie möge doch bitte in einer Woche wieder </span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">komm</span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">en. </span></span></p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">medica mondiale wiederholt daher die seit Gründung des Internationalen Strafgerichtshofes vorgebrachte Forderung, dass bei den internationalen Strafgerichten an oberster Stelle eine gesonderte Ermittlungs- und Anklage-Abteilung speziell für sexualisierte Gewalt eingerichtet werden muss. Chefankläger </span></span><a href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&#38;DEST=http%3A%2F%2Fwww.loc.gov%2Fbicentennial%2Fbios%2Fdemocracy%2Fbios_ocampo.html" target="_blank"><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;color:black;"><span style="font-size:10.5pt;text-decoration:none;font-family:'Franklin Gothic Book';color:#000000;">Luis Moreno Ocampo</span></span></a><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';"> weigere sich aber strikt, eine solche Abteilung einzurichten, so </span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Hauser</span></span><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10.5pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">. Unabdingbar sei auch endlich die Gewährleistung eines raschen, flexiblen und effektiven Zeuginnenschutzes, der  sich sowohl an der besonderen Gefährdung der Frauen als auch an ihren Lebensumständen orientiert.<strong><span style="font-weight:bold;"> </span></strong></span></span></p>
<p><strong><em><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-weight:bold;font-size:10pt;font-style:italic;font-family:'Franklin Gothic Book';">medica </span></span></em></strong><strong><em><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-weight:bold;font-size:10pt;font-style:italic;font-family:'Franklin Gothic Book';">mondiale</span></span></em></strong><strong><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-weight:bold;font-size:10pt;font-family:'Franklin Gothic Book';"> setzt sich seit 15 Jahren ein für traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten. Dabei versteht sich die Organisation als Anwältin für die Rechte und Interessen von Frauen, die sexualisierte Kriegsgewalt überlebt haben. Neben gynäkologischer Versorgung und psychosozialer Unterstützung leistet <em><span style="font-style:italic;">medica mondiale</span></em> politische Menschenrechtsarbeit.</span></span></strong></p>
<p><strong><strong><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10pt;font-family:'Franklin Gothic Book';">Quelle:</span></span></strong></strong><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10pt;font-family:'Franklin Gothic Book';"> </span></span></p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Franklin Gothic Book;"><span style="font-size:10pt;font-family:'Franklin Gothic Book';"><a href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&#38;DEST=http%3A%2F%2Fwww.medicamondiale.org" target="_blank">www.medicamondiale.org</a> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Iraq Veteran Talking]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=227</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 19:59:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
<guid>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=227</guid>
<description><![CDATA[

http://www.youtube.com/watch?v=BOj7Nxcn6gg
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<address><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/BOj7Nxcn6gg'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/BOj7Nxcn6gg&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span><br />
</address>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BOj7Nxcn6gg" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=BOj7Nxcn6gg</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bush, Cheney und Co. gelten dem FBI als Kriegsverbrecher]]></title>
<link>http://ansarnews.wordpress.com/?p=114</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 14:32:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>ansarnews</dc:creator>
<guid>http://ansarnews.wordpress.com/?p=114</guid>
<description><![CDATA[Der Generalinspekteur im amerikanischen Justizministerium hat kürzlich seinen 370 Seiten starken Be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Generalinspekteur im amerikanischen Justizministerium hat kürzlich seinen 370 Seiten starken Bericht veröffentlicht. Daraus geht überraschenderweise hervor, dass die US-Bundespolizei FBI eine Akte über "Kriegsverbrechen" angelegt hatte. Sie dokumentierte Fälle von Folter, die FBI-Agenten im Gefangenenlager Guantánamo Bay beobachtet hatten. Die Dokumentation der Verbrechen wurde später allerdings auf Geheiß der Regierung gestoppt.</p>
<p>Die World Socialist Web Site  hat ebenso wie Menschenrechtsgruppen und andere Gegner des US-Militarismus schon immer darauf bestanden, dass das Vorgehen der Bush-Regierung - das Führen eines Angriffskriegs, gezielte Tötungen, Entführung und Gefangennahme von Zivilisten ohne Prozess und Folterungen - nach jeder ernsthaften Auslegung des Völkerrechts und internationaler Abkommen Kriegsverbrechen darstellt . . . <a href="http://www.wsws.org/de/2008/jun2008/fbi-j03.shtml">Weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Archiv 1. Weltkrieg]]></title>
<link>http://ersterweltkrieg.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 20:33:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>stahlgewitter</dc:creator>
<guid>http://ersterweltkrieg.wordpress.com/?p=6</guid>
<description><![CDATA[Download
Bücher über den 1. Weltkrieg
Kriegsverbrechen/Kriegspropaganda
Luftkrieg
Türkei/Naher Os]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong>Download</strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Bücher über den 1. Weltkrieg</strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://ersterweltkrieg.wordpress.com/kriegsverbrechenkriegspropaganda/">Kriegsverbrechen/Kriegspropaganda</a></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://ersterweltkrieg.wordpress.com/luftkrieg/">Luftkrieg</a></strong></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ersterweltkrieg.wordpress.com/turkeinaher-osten/"><strong>Türkei/Naher Osten</strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><strong><a href="http://ersterweltkrieg.wordpress.com/westfront/">Westfront</a> </strong></p>
<p style="text-align:center;"><img src="http://www.stahlgewitter.com/jpg_14/jpg_westfront/franctireure1.jpg" alt="Gefangene französische Partisanen" width="450" height="312" /><br />
Gefangene französische Freischärler auf dem Weg zum Kriegsgericht</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.stahlgewitter.com/" target="_blank"><img src="http://www.stahlgewitter.info/stahlgewitter.jpg" alt="" width="458" height="108" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.stahlgewitter.com/" target="_blank"><strong>STAHLGEWITTER.COM</strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.stahlgewitter.net/" target="_blank"><strong>STAHLGEWITTER.NET</strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://stahlgewitter.wordpress.com/" target="_self"><strong>STAHLGEWITTER.WORDPRESS.COM</strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.erster-weltkrieg.net" target="_blank"><strong>ERSTER-WELTKRIEG.NET</strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.westfront.net/" target="_blank"><strong>WESTFRONT.NET</strong></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Schuld Israels am Tod palästinensischer Zivilisten , Unsere Streitkräfte, unsere Kriegsverbrechen, unser Terrorismus]]></title>
<link>http://deutsche.wordpress.com/2008/05/30/die-schuld-israels-am-tod-palastinensischer-zivilisten-unsere-streitkrafte-unsere-kriegsverbrechen-unser-terrorismus/</link>
<pubDate>Fri, 30 May 2008 18:27:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutsche</dc:creator>
<guid>http://deutsche.wordpress.com/2008/05/30/die-schuld-israels-am-tod-palastinensischer-zivilisten-unsere-streitkrafte-unsere-kriegsverbrechen-unser-terrorismus/</guid>
<description><![CDATA[
Bradley Burston              
Anmerkung des Autors: Dies ist die zweite Version dieses Kommentars. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img style="max-width:800px;" src="http://deutsche.files.wordpress.com/2008/05/cenin-filistin.jpg" /></p>
<p>Bradley Burston            <font size="+1"> </font> </p>
<p>Anmerkung des Autors: Dies ist die zweite Version dieses Kommentars. Die erste wurde, dies gebe ich offen zu, im Zorn und Argwohn verfaßt, nicht zuletzt aufgrund der vielen Fälle ungerechtfertigter Tötungen von palästinensischen Zivilisten, über die von den israelischen Medien nicht oder nicht ausreichend berichtet wurde oder die von diesen beschönigt oder falsch dargestellt wurden und weil das Militär anfangs nicht willens war, ihre Sicht der Dinge mitzuteilen und auch seitdem keineswegs vollständiges Entgegenkommen gezeigt hat.</p>
<p><!--more-->
<p><font size="+1">Erlauben Sie mir, mit Verlaub, diesen Artikel mit dem Hinweis an jene, die ihre Kommentare mit "Wenn Sie jemals im israelischen Militär gedient hätten..." begannen, einzuleiten, daß es deshalb war, weil ich im israelischen Militär als Feldsanitäter gedient habe, als Rekrut und 16 Jahre lang bei Reserveübungen, daß ich schrieb, was ich schrieb und fühlte, was ich fühlte. Und wenn was ich schrieb eine Überreaktion war, dann war das auch aus diesem Grund.</font></p>
<p><font size="+1">Erlauben Sie mir hinzuzufügen, daß ich glaube, daß seitens des israelischen Militärs gewaltige Anstrengungen unternommen wurden, um Opfer unter der palästinensischen Zivilbevölkerung zu begrenzen, insbesondere seit Ende 2006, was Statistiken belegen. Aber ich glaube auch, daß in dieser Hinsicht noch mehr getan werden kann und muß.</font></p>
<p> <font size="+1"><br />
 </font><br />
<hr align="center" noshade="noshade" size="2" width="50%" />
<p><font size="+1">Ich möchte mich für das Unverzeihliche entschuldigen.</font></p>
<p><font size="+1">Es ist für uns an der Zeit, damit aufzuhören, zu "verstehen", warum wir so viele palästinensische Zivilisten töten. Es ist für uns an der Zeit, damit aufzuhören, die Toten wegzudiskutieren, die wir als unglückliches und zufälliges Nebenprodukt eines schrecklichen Krieges entschuldigen.</font></p>
<p><font size="+1">Wenn es nur ein einzelner Vorfall gewesen wäre, ein tragischer Fehltritt, hätte ich meinen Frieden behalten, nichts gesagt, wäre weitergegangen.</font></p>
<p><font size="+1">Aber das gleiche Verbrechen, die gleiche – laßt es uns beim Namen nennen – Greueltat, wurde wieder und wieder verübt, unter den gleichen Umständen, aus den gleichen Gründen, mit dem gleichen unentschuldbaren Ergebnis.</font></p>
<p><font size="+1">Jemand in einer Uniform des israelischen Militärs, in einer Position mit Verantwortung, gab einen Befehl. Wir werden vermutlich niemals erfahren, wer. Noch werden wir erfahren, wer die Granate in die Panzerkanone lud, wenn es das war, was passierte, oder wer die Luft-Boden-Rakete scharfmachte, wenn es das war, was passierte, wer sichtete das Ziel, wer geben den Feuerbefehl, wer führte ihn aus.</font></p>
<p><font size="+1">Was wir wissen ist, daß eine Mutter in Beit Hanoun, ein verwüstetes Gebiet im Norden Gazas, von dem aus Qassams und Mörser auf Israel abgefeuert werden, am Montagmorgen für das Frühstück ihrer vier kleinen Kinder sorgte, als ihre Welt explodierte.</font></p>
<p><font size="+1">Wir wissen, daß sie alle tot sind.</font></p>
<p><font size="+1">Das Militär sagte, es habe zwei Raketen auf palästinensische Milizen nahe der Blechhütte der Familie Abu Meatik abgefeuert, von den Milizen mitgeführten Sprengstoff zur Explosion gebracht, eine "zweite Explosion" ausgelöst, die das Haus getroffen habe.</font></p>
<p><font size="+1">Augenzeugen sagten, eine Panzergranate sei durch das Dach geschlagen und habe alle im Innern getötet, darunterRudina Abu Meatik, 6 Jahre, ihre Brüder Saleh, 4 Jahre, und Mousab, 15 Monate, und ihre drei Jahre alte Schwester Hana.</font></p>
<p><font size="+1">Wir trösten uns, hier auf der israelischen Seite der Grenze, damit, daß, anders als der Selbstmordbomber, der Terrorist mit dem Teppichmesser, der Maschinengewehrschütze im fahrenden Auto oder der Schütze von Merkaz Harav, der Tod der Kinder und ihrer Mutter in Beit Hanoun nur ein schrecklicher Fall von Unglück war.</font></p>
<p><font size="+1">Wir lindern unsere Zweifel, indem wir betonen – und das ist wahr – daß das israelische Militär niemals absichtlich auf Nichtkämpfer zielt. Wir schützen unsere zerbrechlichen Gewissen, indem wir Fall um Fall von zivilen palästinensischen Opfern ausblenden.</font></p>
<p><font size="+1">Wir lenken die Schuld von uns ab, indem wir Hamas, Jihad, sogar – und hierfür entschuldige ich mich siebzigfach – dem Unvermögen der palästinensischen Zivilisten, sich zu erheben und die Terroristen aufzuhalten, die Schuld geben.</font></p>
<p><font size="+1">Wir sind bereit, es wieder und wieder zu entschuldigen. Wir entschuldigten es, als wir heute die Nachrichten hörten, wie wir es im November 2006 entschuldigten, als eine Artilleriegranate des israelischen Militärs in Beit Hanoun 19 Menschen tötete, einige von ihnen Kinder, die noch in ihren Betten schliefen, als die Granate einschlug.</font></p>
<p><font size="+1">Schluß damit.</font></p>
<p><font size="+1">Es würde sich für uns in dieser Hinsicht auszahlen, die Gründe überprüfen, warum auf zivile Zentren abgefeuerte palästinensische Mörser und Qassam-Raketen als Kriegsverbrechen angesehen werden. "Weil Qassams nicht in der Lage sind, ein Ziel genau zu treffen, ist es illegal, sie in oder in der Nähe von mit Zivilisten bevölkerten Gegenden zu benutzen", sagte Human Rights Watch, nachdem eine Qassam in Sderot eine Mutter zweier Kinder getötet hatte, nur Tage nachdem die 19, größtenteils Frauen und Kinder, in Beit Hanoun getötet worden waren.</font></p>
<p><font size="+1">Es würde sich für uns in dieser Hinsicht auszahlen, anzuerkennen, daß wir trotz modernster Technik weder Panzergranaten noch Raketen mit absoluter Sicherheit auf ein Ziel ausrichten können.</font></p>
<p><font size="+1">"Das Humanitäre Völkerrecht verbietet direkte Angriffe auf Zivilisten und zivile Objekte als auch unterschiedslose Angriffe und Angriffe, die unverhältnismäßigen Schaden unter Zivilisten verursachen", erklärte die Organisation. "Ein verbotener unterschiedsloser Angriff schließt Waffen ein, die nicht in der Lage sind, zwischen Zivilisten und Kämpfern oder zwischen zivilen und militärischen Objekten zu unterscheiden."</font></p>
<p><font size="+1">Wir wissen alle, warum wir den Kampfhubschrauber, den Panzer und den Jagdbomber dorthin schicken und sie gegen Palästinenser einsetzen. Wir setzen sie aus dem gleichen Grund ein, aus dem wir uns aus Gaza zurückgezogen haben. Um unsere eigenen Soldaten zu schonen. Wir wissen, daß eine Besatzung große Mengen an Soldaten erfordert. Wir setzen Panzerung gegen Menschen ein, um so die Gefahr für unsere eigenen Soldaten zu begrenzen.</font></p>
<p><font size="+1">Die Art wie wir sie einsetzen, tötet allerdings Kinder.</font></p>
<p><font size="+1">Es wird auf unserer Seite jene geben, die grundsätzlich die palästinensischen Augenzeugenberichte anzweifeln und die es vorziehen, die Version des militärs zu glauben. Ich bin bereit zu glauben, daß die Version des Militärs, im engeren Sinne, korrekt war. Aber selbst die Version des Militärs erklärt nicht unzureichende Sorge wegen der Nähe von Zivilisten.</font></p>
<p><font size="+1">Ich bin allerdings nicht willens, den Ansatz von Verteidigungsminister Ehud Barak zu akzeptieren, dessen Hand in der derzeitigen Vorgehensweise des Militärs in Gaza unübersehbar ist. "Wir sehen Hamas für alles, was dort geschieht, als verantwortlich an, für alle Verletzungen", sagte Barak, als er am Montag auf die Todesfälle in Beit Hanoun reagierte.</font></p>
<p><font size="+1">"Das Militär handelt - und wird weiterhin handeln – gegen Hamas, einschließlich innerhalb des Gaza-Streifens. Hamas ist aufgrund ihrer Aktivität innerhalb der Zivilbevölkerung ebenfalls für einen Teil der Opfer unter unbeteiligten Zivilisten verantwortlich", sagte Barak.</font></p>
<p><font size="+1">Zur gleichen Zeit hat das Militär eine Sonderuntersuchung des Vorfalls angeordnet. Das ist genau, was passieren sollte. Soldaten und insbesondere ihren Kommandeuren muß klar sein, daß es intensive, unparteiische Untersuchungen und ernste Konsequenzen für die Tötung palästinensischer Zivilisten geben wird.</font></p>
<p><font size="+1">Und wo wir gerade dabei sind, laßt den Israeli, der über den palästinensischen Terror erstaunt und entsetzt ist, anfangen zuzugeben, daß die versehentliche Tötung von Zivilisten unsere Schande, unser Kriegsverbrechen, unsere Selbstmordbomben, die Massaker, die direkt uns, rechtschaffen, wie wir glauben zu sein, vorzuwerfen sind.</font></p>
<p> <font size="+1"></p>
<p> </font>
<p><font size="+1">Dieser Kommentar erschien zuerst am 29.04.2008 in englischer Sprache in der israelischen <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/978661.html" target="_blank">Haaretz</a>.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kroatien: Mirko Norac wegen Kriegsverbrechen verurteilt]]></title>
<link>http://krolada.wordpress.com/?p=688</link>
<pubDate>Fri, 30 May 2008 14:11:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://krolada.wordpress.com/?p=688</guid>
<description><![CDATA[Mirko Norac wurde von einem Gericht in Zagreb zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt.
Er wurde für schul]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mirko Norac wurde von einem Gericht in Zagreb zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt.<br />
Er wurde für schuldig befunden im serbo-kroatischen Krieg  (1991 - 1995) Kriegsverbrechen an Zivilisten und serbischen Gefangenen zugelassen zu haben.<br />
Der mitangeklagte General im Ruhestand,  Rahim Ademi wurde frei gesprochen.</p>
<p>Dies war der erste vom Haager UN-Tribunal an Kroatien abgegebenen Kriegsverbrecherprozess.<br />
Das Abgeben des Kriegsverbrecherprozesses galt für Kroatien als Test für die Professionalität und Unparteilichkeit der Justiz und als Gradmesser für die Annäherung Kroatiens an die Europäische Union.</p>
<p>Quelle: <a title="Pressetext" href="http://www.focus.de/panorama/diverses/kriegsverbrechen-ehemaliger-general-in-kroatien-zu-gefaengnisstrafe-verurteilt-_aid_305228.html" target="_blank"><strong>focus.online</strong></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[60 Jahre Israel - kein Grund zum Feiern?]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=224</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 06:45:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die aus Polen stammende Jüdin Felicia Langer, die vor den Nazis fliehen musste, sieht keinen Grund ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die aus Polen stammende Jüdin <a href="http://www.felicia-langer.de" target="_blank">Felicia Langer</a>, die vor den Nazis fliehen musste, sieht keinen Grund zum Feiern.</p>
<p>Interview im Deutschlandfunk am 18.05.2008: <a href="http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2008/05/18/dlf_20080518_1706_fd5ca6b0.mp3" target="_blank">http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2008/05/18/dlf_20080518_1706_fd5ca6b0.mp3<!--more--></a></p>
<blockquote><p>Kein Grund zum Feiern?</p>
<p>Felicia Langer über 60 Jahre Israel</p>
<p>Gespräch mit Karin Fischer</p>
<p>Kein Staat dieser Erde steht so im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit wie Israel. Der Palästinenserkonflikt ist fast täglich Thema in den Nachrichten, auch in Deutschland. Neben den USA ist Deutschland Israels verlässlichster Partner geworden, wie beide Seiten in dieser Woche anlässlich des 60. Jahrestages der Staatsgründung Israels wieder betonten. Doch nicht für jeden israelischen Staatsbürger ist der Geburtstag ein Grund zu feiern.</p>
<p>Felicia Langer wurde 1930 im polnischen Tarnow geboren, flüchtete 1939 mit ihrer Familie vor den Nazis nach Russland und emigrierte 1950 nach Israel. Über zwei Jahrzehnte hat sie dort als Juristin die Rechte von Palästinensern verteidigt. Die 77-jährige Systemkritikerin lebt heute als Autorin in Tübingen.<br />
Für ihren Einsatz für die Menschen- und Bürgerrechte wurde sie 1990 mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturfragen/786995/" target="_blank">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturfragen/786995/</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Bitte abmelden!]]></title>
<link>http://aaronbruckmiller.wordpress.com/?p=68</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 20:04:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>aaron</dc:creator>
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<description><![CDATA[Amnesty International hat eine tolle Aktion, nebst Petition gestartet. Die nennt sich &#8220;Unsubsc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Amnesty International hat eine tolle Aktion, nebst <a href="http://www.unsubscribe-me.org" target="_blank">Petition</a> gestartet. Die nennt sich "Unsubscribe-me", und ein Teil der vielfältigen Kampange ist ein gut gemachtes Video über grauslichste Verbrechen des "war on terror".</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/TZ1NYizv2sw'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/TZ1NYizv2sw&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Hier schaut aber alles so aus, als ob diese Verbrechen von Einzelpersonen begangen wären. Allerdings sind diese zwar grausam genug, ihre Befehle auszuführen, aber gegeben werden sie von anderen. Und das sollten wir nicht außer Acht lassen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wie der Teufel eine Heimat erhielt]]></title>
<link>http://liliumbosniacum.wordpress.com/?p=269</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 00:54:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>bosnawi</dc:creator>
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<description><![CDATA[Von Slavenka Drakulic
Flüchtlingsmassen, tote Körper, Konzentrationslager: Der Balkan scheint inzw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Slavenka Drakulic</em></p>
<p><strong>Flüchtlingsmassen, tote Körper, Konzentrationslager: Der Balkan scheint inzwischen vor allem das zu sein, was Europa nicht ist. Doch die Grenze verläuft in den Köpfen viel schärfer als in der Landschaft.</strong></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur">www.sueddeutsche.de/kultur</a></em></p>
<p>Ich mag die Bezeichnung "Balkan" nicht. Denn ich habe miterlebt, wie das alte "Wort" Balkan durch das Verb "Balkanisieren" zu neuem Leben erwachte - und mit Tausenden anderen leide ich an den Folgen dieser Bedeutungsänderung: Wir alle haben von der "Balkanisierung" der Sowjetunion gehört.</p>
<p>In Zeitungen entdecke ich Überschriften wie "Die Balkanisierung Kenias" oder "Washington treibt Boliviens Balkanisierung voran". Erst vor kurzem begegnete mir in einem Buch von Ryszard Kapuscinski der Satz: "Der Afrikaner kennt sich in dieser Struktur von Freundschaften und Feindschaften zwischen Stämmen gut aus und steht ihnen nicht weniger kritisch gegenüber als jenen, die heute im Balkan existieren."</p>
<h3 class="subheadline">"Geopolitischer Ausdruck"</h3>
<p>Wenn Sie Google konsultieren, finden Sie 277.000 Einträge für "Balkanisierung", und Wikipedia erklärt Ihnen, dies sei ein "geopolitischer Ausdruck", der "ursprünglich genutzt wurde, um den Prozess der Fragmentarisierung oder Aufspaltung einer Region oder eines Staates in kleinere Regionen oder Staaten zu beschreiben, die sich einander oft feindlich oder non-kooperativ begegnen...</p>
<p>Der Term beschreibt außerdem andere Formen von Desintegration, zum Beispiel die Aufgliederung des Internets in separate Enklaven... In der amerikanischen Stadtplanung beschreibt der Ausdruck den Prozess beim Aufbau von Gated Communities."</p>
<p>Der Balkan scheint, nach solchen Formulierungen zu urteilen, vor allem das zu sein, was Europa nicht ist. Gleichgültig, was die Geographie sagt: Die Grenze verläuft in den Köpfen viel schärfer als in der Landschaft.</p>
<h3 class="subheadline"><!--more-->Die Ruinen von Vukovar</h3>
<p>Wenn Sie Ihre Augen für einen Moment schließen und "Balkan" sagen, fallen Ihnen wahrscheinlich Bilder von Flüchtlingsmassen ein, weinende Frauen mit Kopftüchern, die Ruinen von Vukovar, tote Körper, noch mehr tote Körper, Christiane Amanpour, die auf CNN von einem Ort voller Tragödien und Zerstörung berichtet.</p>
<p>Und Sie erinnern sich vielleicht an die Zahlen (über 7000 muslimische Männer in Srebrenica ermordet, 60.000 Frauen vergewaltigt, 200.000 Tote in Bosnien, 10.000 Kinder verletzt ...). Wenn Sie keine Zahlen behalten haben sollten, denken Sie vielleicht an Gesichter: Das des zum Skelett abgemagerten Mannes hinter dem Stacheldrahtzaun des serbischen Konzentrationslagers Omarska in Bosnien. Oder die Mienen der mutmaßlichen Kriegsverbrecher: Ratko Mladic, der langhaarige Radoslav Karadzic oder Slobodan Milosevic.</p>
<p>Vor zehn Jahren machte Maria Tordovas Buch "Die Erfindung des Balkans" den Menschen diese "imaginäre Geographie", wie der Kulturkritiker Edvard Said sagen würde, noch bewusster.</p>
<h3 class="subheadline">Dunkler, gefährlicher, aber auch exotischer Ort</h3>
<p>Tordova behauptete, der Name Balkan sei zwar alt (die türkische Bezeichnung des Berges Stara Planina in Bulgarien), der Ausdruck aber stamme vom Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Region durch eine "geistige Kolonisierung" zu einem dunklen, gefährlichen, aber auch exotischen Ort geworden sei.</p>
<p>Dieser Bedeutungswandel ist auch vielen westlichen Schriftstellern zu verdanken, von Rebecca West zu Agatha Christie, Bram Stoker, Karl May, den Nachkriegserinnerungen von Politikern wie D. Owen oder R. Holbrooke oder den Reisebüchern von Robert D. Kaplan und Peter Handke.</p>
<p>Der Balkan wurde zu einem Platz, wo Mythologie über Geschichte herrscht, wo ein wildes und exotisches Volk haust, für das Blut und Zugehörigkeit die wichtigsten Werte sind, wo Konflikte und religiöse Kriege ständig drohen - zu einem Ort der Unsicherheit.</p>
<p>Kein Wunder, dass auch die Menschen, die diese Mischterrain aus Ort-Name-Verb-Bild-Symbol bewohnen, zu Gefangenen der Konnotationen werden. Sie (wir) gehören nicht gerne dorthin, weshalb wir alles versuchen, nicht zu diesem Balkan zu zählen - "Balkan - das sind die anderen!", wie Rastko Mocnik, ein slowenischer Soziologe, meint.</p>
<p>Und natürlich orientieren sich die meisten von uns (Slowenen, Kroaten, Serben) stärker gen Osten, wohin sich die symbolische, im Geiste vorgestellte Grenze sowieso hin verschob, erst vom Wiener Südbahnhof nach Triest und Ljubljana, später nach Zagreb und Sarajevo, dann nach Belgrad und sogar noch süd-östlicher, nach Pristina. Keine Grenze der Welt ist so flexibel wie diese.</p>
<h3 class="subheadline">Nicht immer negativ besetzt</h3>
<p>Das Wort "Balkan" wurde im ehemaligen Jugoslawien nicht häufig gebraucht - und wenn, dann war es nicht immer negativ besetzt. Es diente zum einen dazu, ein bestimmtes Verhalten als primitiv zu kennzeichnen - zum Beispiel, wenn ein Mann seine Frau schlug.</p>
<p>Die berühmte Bezeichnung des Schriftstellers Miroslav Krleza für Politik - "balkanska krcma", das balkanische Wirtshaus, in dem, sobald das Licht einmal ausgeschaltet ist, der Faustkampf beginnt - war die andere Weise, in der wir das Wort einsetzten.</p>
<p>Die jungen Leute kannten auch Johnny Stulics Song "Balkane moj" aus den achtziger Jahren, dessen Text sich auf keine der "alten" Bedeutungen bezog. Wenn wir aber heute die negativen Vorstellungen nicht mehr loswerden, dann liegt das offenbar auch daran, dass sie nicht vollständig aus der Luft gegriffen zu sein scheinen. Neue Grenzen sind gezogen worden, keine symbolischen, sondern reale, mit blutroter Farbe.</p>
<h3 class="subheadline">Was weiß die junge Generation jenseits der Klischees?</h3>
<p>Lassen Sie uns kurz nachdenken: In all diesen Jahren - siebzehn sind seit Beginn des Krieges vergangen, dreizehn seit seinem Ende - ist eine ganze Generation junger Menschen erwachsen geworden. Nicht nur im Balkan, sondern auch im Westen. Was wissen sie? Was weiß die junge Generation hier über den Balkan, jenseits der üblichen Klischees?</p>
<p>Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich Probleme mit West-Europäern habe. Ich vermute, dass die Menschen nach so langer Zeit immer noch nicht verstehen wollen, wie alles gekommen ist... Das sei zu kompliziert, sagen sie oft.</p>
<p>Zuerst dachte ich, dass sie vielleicht nur zu faul sind, endlich die wenigen historischen Fakten zu lernen. Aber nachdem mir immer wieder und wieder dieselben Fragen gestellt wurden, glaube ich jetzt, dass die schrecklichen Bilder aus dem Fernsehen, von den Kriegen im Balkan, die beste Entschuldigung dafür sind, uns nicht zu verstehen: Tatsächlich fungieren diese Bilder und Erinnerungen als ein Art Schutzschild.</p>
<h3 class="subheadline">Angst vor der Ähnlichkeit</h3>
<p>Wenn die Europäer sagen würden, sie verstünden die angsteinflößenden Ereignisse, würde das bedeuten, wir wären gleich oder zumindest ähnlich. Es ist natürlich viel sicherer, diese Möglichkeit von sich zu weisen und an der Notwendigkeit der Distanz zu jenen Nachbarn festzuhalten (sich immer daran erinnernd, dass der Balkan das ist, was Europa nicht ist).</p>
<p>Als wäre Europa ein von der Berührung des Teufels verschontes Terrain... Als wären die europäischen Nationalstaaten oder Revolutionen nicht aus Blut geboren... Als hätte es Auschwitz nie gegeben... Ja schon, aber - könnte jemand einwenden - das alles passierte nicht unter unseren Augen! Kein Blut, keine Messer, keine Metzelei, keine sichtbare Brutalität.</p>
<p>Die Bilder von ausgemergelten Körpern? Sie sind zwar nicht vergessen, aber in die tiefsten Schichten des Gedächtnisses gedrängt worden, um Platz zu schaffen für neue Horrorbilder aus Bagdad oder Abu Graib. Letztlich kann man Grausamkeiten nur begrenzt aufnehmen; es muss ein Schreckenspensum geben, nach dessen Überschreitung Gewalt nichts mehr bedeutet.</p>
<h3 class="subheadline">Wie lange brauchten die Deutschen?</h3>
<p>Das erinnert mich daran, wie viel Zeit die Deutschen gebraucht haben, um die ihnen entgegengebrachten Vorurteile loszuwerden, die Vorstellung einer effizienten, völkermordenden Maschinerie, eines autoritären, exessiv bürokratischen deutschen Charakters.</p>
<p>Dieser Gedanke macht mir Hoffnung: Die 13 Jahre nach Kriegsende erscheinen bei diesem Vergleich gar nicht mehr so lang, oder? Andererseits: wenn nach fast neun Jahrzehnten die Bedeutung des Wortes "Balkan" auf die eines transitorischen Verbs reduziert wird, wie lange wird es dauern, das umzukehren?</p>
<p><em>Die Autorin, geboren 1949 in Rijeka, lebt in Wien und in Istrien. Auf Deutsch erschien von ihr zuletzt der Roman "Frida" (Zsolnay Verlag, Wien 2007).</em></p>
<p><em>Deutsch von Eva-Maria Träger</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Arundhati Roy]]></title>
<link>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=221</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 16:48:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>satyamandira</dc:creator>
<guid>http://thegrandchessboard.wordpress.com/?p=221</guid>
<description><![CDATA[Arundhati Roy - Come September Speech (September 2002)

http://video.google.de/videoplay?docid=94540]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>Arundhati Roy - Come September Speech (September 2002)</h3>
<p>[googlevideo=http://video.google.de/videoplay?docid=945405493000735497]</p>
<p><a href="http://video.google.de/videoplay?docid=945405493000735497" target="_blank">http://video.google.de/videoplay?docid=945405493000735497</a></p>
<blockquote><p>In this acclaimed Lannan foundation lecture from September 2002, Roy speaks poetically to power on the US' War on Terror, globalization, ...the misuses of nationalism, and the growing chasm between the rich and poor. With lyricism and passion, Roy combines her literary talents and encyclopedic knowledge to expose injustice and provide hope for a future world.</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<hr />
<h3>Arundhati Roy - The Day of the Jackels</h3>
<p>[googlevideo=http://video.google.de/videoplay?docid=6609791038027873153]</p>
<p><a href="http://video.google.de/videoplay?docid=6609791038027873153" target="_blank">http://video.google.de/videoplay?docid=6609791038027873153</a></p>
<blockquote><p>Talk by Arundhati Roy from May 2003, filmed at the United for Peace and Justice Teach-In.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Arundhati Roy Interview - Enough Rope 2004</h3>
<p>[googlevideo=http://video.google.de/videoplay?docid=2014530406074866968]</p>
<p><a href="http://video.google.de/videoplay?docid=2014530406074866968" target="_blank">http://video.google.de/videoplay?docid=2014530406074866968</a></p>
<blockquote><p>Arundhati Roy is interviewed on Australia's Enough Rope in 2004, before accepting the Sydney Peace Prize.</p></blockquote>
<hr />
<h3>DAM/AGE: A Film with Arundhati Roy</h3>
<p>[googlevideo=http://video.google.de/videoplay?docid=5268815252249892078]</p>
<p><a href="http://video.google.de/videoplay?docid=5268815252249892078" target="_blank">http://video.google.de/videoplay?docid=5268815252249892078</a></p>
<blockquote><p>In October 2001, the supreme court in India charged Aundhati Roy with contempt of court. This is the story of the events that led to her arrest.</p></blockquote>
<hr />Seite mit umfangreichen Infos &#38; Links: <a href="http://www.weroy.org/" target="_blank">http://www.weroy.org/</a></p>
<p>Artikel auf deutsch: <a href="http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/302/" target="_blank">http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/302/</a></p>
<p>ARUNDHATI ROY &#124; A LIFE FULL OF BEGINNINGS AND NO ENDS <a href="http://www.chitram.org/mallu/ar.htm" target="_blank">http://www.chitram.org/mallu/ar.htm</a></p>
<p>Übersicht über Bücher, Artikel, Essays: <a href="http://www.geocities.com/chinthacn/authors/Roy-A.htm" target="_blank">http://www.geocities.com/chinthacn/authors/Roy-A.htm</a></p>
<hr />Bei Thirdworldtraveller:</p>
<blockquote>
<h2><span style="font-family:Tahoma;">Books</span></h2>
<h3><span style="font-family:Tahoma;"><img src="http://www.thirdworldtraveler.com/PageMill_Images/ball.red.gif" alt="" width="14" height="14" align="bottom" /><a href="http://www.thirdworldtraveler.com/Arundhati_Roy/Power_Politics.html">Power Politics</a></span></h3>
<h4><em><span style="font-family:Tahoma;">"America has always viewed oil as a security consideration, and protected it by any means it deems necessary. Few of us doubt that the U.S. military presence in the Persian Gulf has little to do with its concern for human rights and almost entirely to do with its strategic interest in oil."</span></em></h4>
<h4><span style="font-family:Tahoma;">Arundhati Roy, author and activist</span></h4>
<h3><span style="font-family:Tahoma;"><img src="http://www.thirdworldtraveler.com/PageMill_Images/ball.red.gif" alt="" width="14" height="14" align="bottom" /><a href="http://www.thirdworldtraveler.com/Arundhati_Roy/War_Talk.html">War Talk</a></span></h3>
<h4><em><span style="font-family:Tahoma;">"In America, the arms industry, the oil industry and the major media networks-indeed, U.S. foreign policy-are all controlled by the same business combines."</span></em></h4>
<h4><span style="font-family:Tahoma;">Arundhati Roy, author and activist</span></h4>
<h3><span style="font-family:Tahoma;"><img src="http://www.thirdworldtraveler.com/PageMill_Images/ball.red.gif" alt="" width="14" height="14" align="bottom" /><a href="http://www.thirdworldtraveler.com/Arundhati_Roy/Guide_To_Empire.html">An Ordinary Person's Guide to Empire</a></span></h3>
<h2><span style="font-family:Tahoma;">Articles</span></h2>
<h3><span style="font-family:Tahoma;"><img src="http://www.thirdworldtraveler.com/PageMill_Images/ball.red.gif" alt="" width="14" height="14" align="bottom" /><a href="http://www.thirdworldtraveler.com/Arundhati_Roy/NewWorldDisorder_ARoy.html">New WorId Disorder - War is peace. So now we know</a></span></h3>
<h4><em><span style="font-family:Tahoma;">"The International Coalition Against Terror is largely a cabal of the richest countries in the world. Between them, they manufacture and sell almost all of the world's weapons, and they possess the largest stockpile of weapons of mass destruction-chemical, biological and nuclear. They have fought the most wars, account for most of the genocide, subjection, ethnic cleansing and human rights violations in modem history, and have sponsored, armed and financed untold numbers of dictators and despots. Between them, they have worshipped, almost deified, the cult of violence and war. For all its appalling sins, the Taliban just isn't in the same league."</span></em></h4>
<h4><span style="font-family:Tahoma;">Arundhati Roy, author and activist</span></h4>
<h3><span style="font-family:Tahoma;"><img src="http://www.thirdworldtraveler.com/PageMill_Images/ball.red.gif" alt="" width="14" height="14" align="bottom" /><a href="http://www.thirdworldtraveler.com/Arundhati_Roy/Algebra_InfiniteJustice_Roy.htm">The Algebra of Infinite Justice</a></span><br />
<span style="font-family:Tahoma;"><img src="http://www.thirdworldtraveler.com/PageMill_Images/ball.red.gif" alt="" width="14" height="14" align="bottom" /><a href="http://www.thirdworldtraveler.com/Arundhati_Roy/LeaveItToExperts_Roy.html">Shall We Leave It to the Experts?</a></span><br />
<span style="font-family:Tahoma;"><img src="http://www.thirdworldtraveler.com/PageMill_Images/ball.red.gif" alt="" width="14" height="14" align="bottom" /><a href="http://www.thirdworldtraveler.com/Arundhati_Roy/Fascism%27s_Footprint_India.html">Fascism's Firm Footprint in India</a></span></h3>
<h4><span style="font-family:Tahoma;">Arundhati Roy, author and activist</span></h4>
</blockquote>
<p><a href="http://www.thirdworldtraveler.com/Arundhati_Roy/Arundhati_Roy_page.html" target="_blank">http://www.thirdworldtraveler.com/Arundhati_Roy/Arundhati_Roy_page.html</a></p>
<hr />
<h3>Arundhati Roy:  Was Indian Parliament Bombing Yet Another False-Flag Attack?</h3>
<blockquote><p>The Guardian Friday December 15, 2006</p>
<p>India's shame</p>
<p>Mohammad Afzal is due to hang for his part in the 2001 attack on India's parliament building. But was he only a bit player? And is the country trying to bury embarrassing questions about its war on terror?</p>
<p>By Arundhati Roy</p>
<p>Five years ago this week, on December 13 2001, the Indian parliament was in its winter session. The government was under attack for yet another corruption scandal. At 11.30 in the morning, five armed men in a white Ambassador car fitted out with an improvised explosive device drove through the gates of Parliament House. When they were challenged, they jumped out of the car and opened fire. In the gun battle that followed, all the attackers were killed. Eight security personnel and a gardener were killed too. The dead terrorists, the police said, had enough explosives to blow up the parliament building, and enough ammunition to take on a whole battalion of soldiers. Unlike most terrorists, these five left behind a thick trail of evidence - weapons, mobile phones, phone numbers, ID cards, photographs, packets of dried fruit and even a love letter.</p>
<p>Not surprisingly, prime minister Atal Bihari Vajpayee seized the opportunity to compare the assault to the September 11 attacks in the US only three months previously.</p>
<p>On December 14 2001, the day after the attack on parliament, the Special Cell (anti-terrorist squad) of the Delhi police claimed it had tracked down several people suspected of being involved in the conspiracy. The next day, it announced that it had "cracked the case": the attack, the police said, was a joint operation carried out by two Pakistan-based terrorist groups, Lashkar-e-Taiba and Jaish-e-Mohammad. Three Kashmiri men, Syed Abdul Rahman Geelani, Shaukat Hussain Guru and Mohammad Afzal, and Shaukat's wife, Afsan Guru, were arrested.</p>
<p>In the tense days that followed, parliament was adjourned. The Indian government declared that Pakistan - America's closest ally in the "war on terror" - was a terrorist state. On December 21, India recalled its high commissioner from Pakistan, suspended air, rail and bus communications and banned air traffic with Pakistan. It put into motion a massive mobilisation of its war machinery, and moved more than half a million troops to the Pakistan border. Foreign embassies evacuated their staff and citizens, and tourists travelling to India were issued cautionary travel advisories. The world watched with bated breath as the subcontinent was taken to the brink of nuclear war. All this cost India an estimated pounds 1.1bn of public money. About 800 soldiers died in the panicky process of mobilisation alone.</p>
<p>The police charge sheet was filed in a special fast-track trial court designated for cases under the Prevention of Terrorism Act. Some three years later, the trial court sentenced Geelani, Shaukat and Afzal to death. Afsan Guru was sentenced to five years of "rigorous imprisonment". On appeal, the high court subsequently acquitted Geelani and Afsan, but upheld Shaukat's and Afzal's death sentence. Eventually, the supreme court upheld the acquittals and reduced Shaukat's punishment to 10 years of rigorous imprisonment. However, it not just confirmed, but enhanced Mohammad Afzal's sentence. He was given three life sentences and a double death sentence.</p>
<p>In its judgment on August 5 2005, the supreme court admitted that the evidence against Afzal was only circumstantial, and that there was no evidence that he belonged to any terrorist group or organisation. But it went on to endorse what can only be described as lynch law. "The incident, which resulted in heavy casualties, had shaken the entire nation," it said, "and the collective conscience of the society will only be satisfied if capital punishment is awarded to the offender."</p>
<p>Spelling out the reasons for giving Afzal the death penalty, the judgment went on: "The appellant, who is a surrendered militant and who was bent upon repeating the acts of treason against the nation, is a menace to the society and his life should become extinct." This implies a dangerous ignorance of what it means to be a "surrendered militant" in Kashmir today.</p>
<p>So, should Afzal's life be extinguished? His story is fascinating because it is inextricably entwined with the story of the Kashmir Valley. It is a story that stretches far beyond the confines of courtrooms and the limited imagination of people who live in the secure heart of a self-declared "superpower". Afzal's story has its origins in a war zone whose laws are beyond the pale of the fine arguments and delicate sensibilities of normal jurisprudence.</p>
<p>For all these reasons it is critical that we consider carefully the strange, sad and utterly sinister story of the December 13 attack. It tells us a great deal about the way the world's largest "democracy" really works. It connects the biggest things to the smallest. It traces the pathways that connect what happens in the shadowy grottoes of our police stations to what goes on in the snowy streets of Paradise Valley, and from there to the malign furies that bring nations to the brink of nuclear war. It raises specific questions that deserve specific, and not ideological or rhetorical, answers. What hangs in the balance is far more than the fate of one man.</p>
<p>For the most part, the December 13 attack was an astonishingly incompetent "terrorist" strike. But consummate competence appeared to be the hallmark of everything that followed: the gathering of evidence, the speed of the investigation by the Special Cell, the arrest and charging of the accused and the three-and-a-half-year-long judicial process that began with the fast-track trial court.</p>
<p>The operative phrase in all of this is "appeared to be". If you follow the story carefully, you will encounter two sets of masks. First, the mask of consummate competence (accused arrested, "case cracked" in two days flat), and then, when things began to come undone, the benign mask of shambling incompetence (shoddy evidence, procedural flaws, material contradictions). But underneath all of this - as several lawyers, academics and journalists who have studied the case in detail have shown - is something more sinister, more worrying. Over the past few years the worries have grown into a mountain of misgivings, impossible to ignore.</p>
<p>The doubts set in as early as the day after the parliament attack, when the police arrested Geelani, a young lecturer at Delhi University. His outraged colleagues and friends, certain that he had been framed, contacted the well-known lawyer Nandita Haksar and asked her to take on his case. This marked the beginning of a campaign for the fair trial of Geelani. It flew in the face of mass hysteria and corrosive propaganda that was enthusiastically disseminated by the mass media. But despite this, the campaign was successful, and Geelani was eventually acquitted, along with Afsan Guru.</p>
<p>Geelani's acquittal blew a gaping hole in the prosecution's version of the parliament attack. The linchpin of its conspiracy theory suddenly tuned out to be innocent. But in some odd way, in the public mind, the acquittal of two of the accused only confirmed the guilt of the other two. There was bloodlust that had to be satiated. When the government announced that Afzal, Accused No 1 in the case, would be hanged on October 20 2006, it seemed that most people welcomed the news not just with approval, but with morbid excitement. But then, once again, the questions resurfaced.</p>
<p>To see through the prosecution's case against Geelani was relatively easy. He was plucked out of thin air and transplanted into the centre of the "conspiracy" as its kingpin. Afzal was different. He had been extruded through the sewage system of the hell that Kashmir has become. He surfaced through a manhole, covered in shit (and when he emerged, policemen in the Special Cell pissed on him. Literally.) The first thing they made him do was a "media confession" in which he implicated himself completely in the attack. The speed with which this happened made many of us believe that he was indeed guilty as charged. It was only much later that the circumstances under which this "confession" was made were revealed, and even the supreme court was to set it aside, saying that the police had violated legal safeguards.</p>
<p>From the very beginning there was nothing pristine or simple about Afzal's case. His story gives us a glimpse into what life is really like in the Kashmir Valley. It is only in the Noddy Book version we read about in our newspapers that security forces battle militants and innocent Kashmiris are caught in the crossfire. In the adult version, Kashmir is a valley awash with militants, renegades, security forces, double-crossers, informers, spooks, blackmailers, blackmailees, extortionists, spies, both Indian and Pakistani intelligence agencies, human rights activists, NGOs and unimaginable amounts of unaccounted-for money and weapons. There are not always clear lines that demarcate the boundaries between all these things and people; it is not easy to tell who is working for whom.</p>
<p>Truth, in Kashmir, is probably more dangerous than anything else. The deeper you dig, the worse it gets. At the bottom of the pit are the Special Operations Group and Special Task Force (STF), the most ruthless, indisciplined and dreaded elements of the Indian security apparatus in Kashmir, which play a central role in the Afzal story. Unlike the more formal forces, they operate in a twilight zone where policemen, surrendered militants, renegades and common criminals do business. They prey upon the local population, particularly in rural Kashmir. Their primary victims are the thousands of young Kashmiri men who rose up in revolt in the anarchic uprising of the early 1990s and have since surrendered and are trying to live normal lives.</p>
<p>In 1989, when Afzal crossed the border to be trained as a militant, he was only 20. He returned with no training, disillusioned with his experience. He put down his gun and enrolled himself in Delhi University. In 1993, without ever having been a practising militant, he voluntarily surrendered to the Border Security Force. Illogically enough, it was at this point that his nightmares began. His surrender was treated as a crime and his life became hell. Afzal's story has enraged Kashmiris because what has happened to him could have happened, is happening and has happened to thousands of young Kashmiri men and their families. The only difference is that their stories are played out in the dingy bowels of interrogation centres, army camps and police stations where they have been burned, beaten, electrocuted, blackmailed and killed, their bodies thrown out of the backs of trucks for passers-by to find. Whereas Afzal's story is being performed like a piece of medieval theatre on the national stage, in the clear light of day, with the legal sanction of a "fair trial", the hollow benefits of a "free press" and the all pomp and ceremony of a so-called democracy.</p>
<p>In documents submitted to the court, Afzal describes how, in the months before the attack on parliament, he was tortured in the camps of the STF - with electrodes on his genitals and chillies and petrol in his anus. He talks of how he was a constant victim of extortion. He mentions the name of Deputy Superintendent of Police Devinder Singh, who said he needed him to do a "small job" for him in Delhi. (Singh has subsequently admitted on record to having tortured Afzal in exactly the ways Afzal has described.) Afzal has also said that from the time he was arrested up to the time he was charged (a few months), his younger brother Hilal was held in illegal confinement in a police camp in Kashmir. As ransom.</p>
<p>Even today, Afzal does not claim complete innocence. It is the nature of his involvement that is being contested. For instance, was he coerced, tortured and blackmailed into playing even the peripheral part he played? In a gross violation of his constitutional rights, from the time he was arrested and right through the crucial phase of the trial when the real work of building up a case is done, Afzal did not have a lawyer. He had nobody to put out his version of the story, or help him or anyone else sift through the tangle of lies and fabrications and propaganda put out by the police. Various individuals worked it out for themselves. Today, five years later, a group of lawyers, academics, journalists and writers has published a reader (December 13th: The Strange Case of the Parliament Attack, published by Penguin India). It is this body of work that has fractured what, only recently, appeared to be a national consensus interwoven with mass hysteria.</p>
<p>Through the fissures, those who have come under scrutiny - shadowy individuals, counter-intelligence and security agencies, political parties - are beginning to surface. They wave flags, hurl abuse, issue hot denials and cover their tracks with more and more untruths. Thus they reveal themselves.</p>
<p>The essays in the Penguin book raise questions about how Afzal, who never had proper legal representation, can be sentenced to death without having had an opportunity to be heard, without a fair trial. They raise questions about fabricated arrest memos, falsified seizure and recovery memos, procedural flaws, vital evidence that has been tampered with, false telephone records, false testimonies, legal lacunae, material contradictions in the testimonies of police and prosecution witnesses, and the outright lies that were presented in court and published in newspapers. They show how there is hardly a single piece of evidence that stands up to scrutiny.</p>
<p>And then there are even more disturbing questions that have been raised, which range beyond the fate of Afzal. Some of these are critical for a country that is claiming to be a responsible nuclear power. Here are 13 questions for December 13:</p>
<p>Question 1: For months before the attack on parliament, both the government and the police had been saying that parliament could be attacked. On December 12 2001, the then prime minister, AB Vajpayee, warned of an imminent attack. On December 13 it happened. Given that there was an "improved security drill", how did a car bomb packed with explosives enter the parliament complex?</p>
<p>Question 2: Within days of the attack, the Special Cell of the Delhi police said it was a meticulously planned joint operation of Jaish-e-Mohammad and Lashkar-e-Taiba. They said the attack was led by a man called "Mohammad" who was also involved in the hijacking of flight IC-814 in 1998. (This was later refuted by the Central Bureau of Investigation.) None of this was ever proved in court. What evidence did the Special Cell have for its claim?</p>
<p>Question 3: The entire attack was recorded live on CCTV. Two Congress party MPs, Kapil Sibal and Najma Heptullah, demanded in parliament that the CCTV recording be shown to the members. They said that there was confusion about the details of the event. The chief whip of the Congress party, Priyaranjan Dasmunshi, said, "I counted six men getting out of the car. But only five were killed. The closed circuit TV camera recording clearly showed the six men." If Dasmunshi was right, why did the police say that there were only five people in the car? Who was the sixth person? Where is he now? Why was the CCTV recording not produced by the prosecution as evidence in the trial? Why was it not released for public viewing?</p>
<p>Question 4: Why was parliament adjourned after some of these questions were raised?</p>
<p>Question 5: A few days after December 13, the government declared that it had "incontrovertible evidence" of Pakistan's involvement in the attack, and announced a massive mobilisation of almost half a million soldiers to the Indo-Pakistan border. The subcontinent was pushed to the brink of nuclear war. Apart from Afzal's "confession", extracted under torture (and later set aside by the supreme court), what was the "incontrovertible evidence"?</p>
<p>Question 6: Is it true that the military mobilisation to the Pakistan border had begun long before the December 13 attack?</p>
<p>Question 7: How much did this military standoff, which lasted for nearly a year, cost? How many soldiers died in the process? How many soldiers and civilians died because of mishandled landmines, and how many peasants lost their homes and land because trucks and tanks were rolling through their villages and landmines were being planted in their fields?</p>
<p>Question 8: In a criminal investigation, it is vital for the police to show how the evidence gathered at the scene of the attack led them to the accused. The police have not managed to show how they connected Geelani to the attack. And how did the police reach Afzal? The Special Cell says Geelani led them to Afzal. But the message to look out for Afzal was actually flashed to the Srinagar police before Geelani was arrested. So how did the Special Cell connect Afzal to the December 13 attack?</p>
<p>Question 9: The courts acknowledge that Afzal was a surrendered militant who was in regular contact with the security forces, particularly the STF of Jammu and Kashmir police. How do the security forces explain the fact that a person under their surveillance was able to conspire in a major militant operation?</p>
<p>Question 10: Is it plausible that organisations such as Lashkar-e-Taiba or Jaish-e-Mohammad would rely on a person who had been in and out of STF torture chambers, and was under constant police surveillance, as the principal link for a major operation?</p>
<p>Question 11: In his statement before the court, Afzal says that he was introduced to "Mohammed" and instructed to take him to Delhi by a man called Tariq, who was working with the STF. Tariq was named in the police charge sheet. Who is Tariq and where is he now?</p>
<p>Question 12: On December 19 2001, six days after the parliament attack, police commissioner SM Shangari identified one of the attackers who was killed as Mohammad Yasin Fateh Mohammed (alias Abu Hamza) of the Lashkar-e-Taiba, who had been arrested in Mumbai in November 2000 and immediately handed over to the Jammu and Kashmir police. He gave detailed descriptions to support his statement. If police commissioner Shangari was right, how did Yasin, a man in the custody of the Jammu and Kashmir police, end up participating in the parliament attack? If he was wrong, where is Yasin now?</p>
<p>Question 13: Why is it that we still do not know who the five "terrorists" killed in the parliament attack are?</p>
<p>These questions, examined cumulatively, point to something far more serious than incompetence. The words that come to mind are complicity, collusion, involvement. There is no need for us to feign shock or shrink from thinking these thoughts and saying them out loud. Governments and their intelligence agencies have a hoary tradition of using strategies such as this to further their own ends. (Look up the burning of the Reichstag and the rise of Nazi power in Germany in 1933; or Operation Gladio, in which European intelligence agencies created acts of terrorism, especially in Italy, in order to discredit militant groups such as the Red Brigades.)</p>
<p>The official response to all of these questions has been dead silence. As things stand, Afzal's execution has been postponed while the president considers his clemency petition. Meanwhile, the Bhartiya Janata party (now in the opposition) announced that it would turn "Hang Afzal" into a national campaign. But it does not seem to have taken off. Now other avenues are being explored. The main strategy seems to be to create confusion and polarise the debate on communal lines. In the business of spreading confusion, the media, particularly television journalists, can be counted on to be perfect collaborators. On discussions, chat shows and "special reports", we have television anchors playing around with crucial facts, like young children in a sandpit. Torturers, estranged brothers, senior police officers and politicians are emerging from the woodwork and talking. The more they talk, the more interesting it all becomes.</p>
<p>One character who is rapidly emerging from the shadowy periphery and wading on to centre-stage is deputy superintendent Devinder Singh. He was showcased on the national news (CNN-IBN), in what was presented as a "sting" operation with a hidden camera. It all seemed a bit unnecessary, however, because Singh has been talking a lot these days. He has done recorded interviews, on the phone as well as face to face, saying exactly the same shocking things. Weeks before the sting operation, in a recorded interview with Parvaiz Bukhari, a freelance journalist, he said, "I did interrogate and torture him [Afzal] at my camp for several days. And we never recorded his arrest in the books anywhere. His description of torture at my camp is true. That was the procedure those days and we did pour petrol in his ass and gave him electric shocks. But I could not break him. He did not reveal anything to me despite our hardest possible interrogation ... He looked like a 'bhondu' [fool] those days, what you call a 'chootya' [idiot] type. And I had a reputation for torture, interrogation and breaking suspects. If anybody came out of my interrogation clean, nobody would ever touch him again. He would be considered clean for good by the whole department."</p>
<p>This is not an empty boast. Singh has a formidable reputation for torture in the Kashmir Valley. On TV, his boasting spiralled into policy-making. "Torture is the only deterrent for terrorism," he said. "I do it for the nation." He did not bother to explain why or how the "bhondu" that he tortured and subsequently released allegedly went on to become the diabolical mastermind of the parliament attack. Singh then said that Afzal was a Jaish militant. If this is true, why was the evidence not placed before the courts? And why on earth was Afzal released? Why was he not watched? There is a definite attempt to try to dismiss this as incompetence. But given everything we know now, it would take all of Singh's delicate professional skills to make some of us believe that.</p>
<p>The official version of the story of the parliament attack is very quickly coming apart at the seams. Even the supreme court judgment, with all its flaws of logic and leaps of faith, does not accuse Afzal of being the mastermind of the attack. So who was the mastermind? If Afzal is hanged, we may never know. But LK Advani, the leader of the opposition, wants him hanged at once. Even a day's delay, he says, is against the national interest. Why? What is the hurry? The man is locked up in a high-security cell on death row. He is not allowed out of his cell for even five minutes a day. What harm can he do? Talk? Write, perhaps? Surely, even in Advani's own narrow interpretation of the term, it is in the national interest not to hang Afzal? At least not until there is an inquiry that reveals what the real story is and who actually attacked parliament?</p>
<p>A genuine inquiry would have to mean far more than just a political witch-hunt. It would have to look into the part played by intelligence, counter-insurgency and security agencies as well. Offences such as the fabrication of evidence and the blatant violation of procedural norms have already become established in the courts, but they look very much like just the tip of the iceberg. We now have a police officer admitting - boasting - on record that he was involved in the illegal detention and torture of a fellow citizen. Is all of this acceptable to the people, the government and the courts of India?</p>
<p>Given the track record of Indian governments (past and present, right, left and centre) it is naive - perhaps utopian is a better word - to hope that today's politicians will ever have the courage to institute an inquiry that will, once and for all, uncover the real story. A maintenance dose of pusillanimity is probably encrypted in all governments. But hope has little to do with reason.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mujca.com/roy.htm" target="_blank"> http://www.mujca.com/roy.htm</a></p>
<hr />
<div id="storyhead">
<h3>Arundhati Roy turns down Indian literary award</h3>
<blockquote>
<h4 class="lastupdated">Last Updated:   Monday, January 16, 2006 &#124;  3:32 PM ET</h4>
<h5 class="byline"><a href="http://www.cbc.ca/arts/credit.html">CBC Arts</a></h5>
<p>In 2002, India's Supreme Court found Roy guilty of criminal contempt of court and sentenced her to a day of "symbolic imprisonment" over her participation in a protest to a dam project.</p>
<p>Roy, an environmentalist and peace activist, was awarded the Sydney Peace Prize in 2004 for her commitment to principles of non-violence. She has been active in social justice and environmental causes in her native India. She has also urged the government to oppose the war in Iraq and Afghanistan.</p></blockquote>
</div>
<p>Booker Prize-winning author Arundhati Roy has turned down an award from the Sahitya Akademi in New Delhi because of her opposition to Indian government policies.</p>
<p>Sahitya Akademi, which was launched by the government in 1954 and calls itself India's national academy of letters, has asked her to reconsider.</p>
<blockquote class="photo"><p><img src="http://www.cbc.ca/gfx/images/arts/photos/2006/01/16/royarundhati_cp_3116344.jpg" alt="Award winning author Arundhati Roy, centre, celebrates on Thursday March 7, 2002 after being released from Tihar Jail in New Delhi. " /><br />
<em>Award winning author Arundhati Roy, centre, celebrates on Thursday March 7, 2002 after being released from Tihar Jail in New Delhi. </em><br />
<em>(AP photo)</em></p></blockquote>
<p>"We are trying to persuade her to reconsider her decision," said an academy spokesman. "We are telling her that the [Sahitya] Akademi is intellectually and culturally, purely autonomous, although it is funded by the government."</p>
<p>A jury unanimously chose her book of essays, <em>The Algebra of Infinite Justice</em>, as winner of the Sahitya Akademi award. The prize includes a plaque and 50,000 rupees ($1,300).</p>
<p>The essays, written from 1998 to 2003, are a denunciation of the hubris of the rich and the powerful and the plight of the poor and the homeless in India.</p>
<p>Among the targets in her essays are the nuclear industry, dam building and economic policies of the Indian government.</p>
<p>Even today this government "shows a continuing commitment to these polices and is clearly prepared to implement them ruthlessly and violently, whatever the cost," she said.</p>
<p>Roy, who won the 1997 Booker for her first novel <em>The God of Small Things</em>, said in her letter declining the award that "we are witness to police lathicharge on workers in Gurgaon, the killings of those agitating against big dams in Manipur and of tribals demonstrating against a steel unit in Orissa."</p>
<p>Roy has reiterated she cannot accept the honour from an institution linked to a government whose policies she opposes.</p>
<p><a href="http://www.cbc.ca/story/arts/national/2006/01/16/arundhati-roy.html" target="_blank">http://www.cbc.ca/story/arts/national/2006/01/16/arundhati-roy.html</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Westliche Regimes wegen Kriegsverbrechen anklagen]]></title>
<link>http://manoftheworld.wordpress.com/?p=111</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 09:48:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Man of the World</dc:creator>
<guid>http://manoftheworld.wordpress.com/?p=111</guid>
<description><![CDATA[Wie sieht es eigentlich mit den diversen westlichen Regierungschefs aus, die sich am Irakkrieg betei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht es eigentlich mit den diversen westlichen Regierungschefs aus, die sich am Irakkrieg beteiligt haben (zum Beispiel George Warlord Bush, Tony Blair)? Werden die irgendwann mal <a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/04/westliche-regierungschefs-sollen-wegen.html" title="Westliche Regierungschefs sollen wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden">wegen Kriegsverbrechen angeklagt</a>? Ein ehemaliger Premierminister hat offenbar</p>
<blockquote><p>
»zu einem internationalen Tribunal aufgerufen, um die westlichen Regierungschefs wegen Kriegsverbrechen im Irak zu verurteilen.«</p></blockquote>
<p>Das ist mal ein sehr konstruktiver Vorschlag. Denn wenn die diversen westlichen Staaten wirklich Rechtsstaaten sind, dann müssen sie die Kriegsverbrecher natürlich auch mal anklagen. Aber letztlich ist die Demokratie nur eine Fassade, leider. Beispielsweise hat auch das feministisch-totalitäre Regime in Berlin bewiesen, dass ihm die Menschenrechte noch nicht mal im eigenen Land was bedeuten. Leider bleibt auch hier die Justiz untätig, oder billigt das sogar noch als verfassungsgemäß. Nun ja, auch der feministische Unterdrücker in Berlin wird irgendwann seinen angemessenen Platz in den Geschichtsbüchern finden - aber wann kommt der  <a href="http://mein-parteibuch.com/wiki/Collapse-O-Meter" title="Collapse-O-Meter">Kollaps</a>? Vielleicht wird ein Internationales Tribunal nach dem Kollaps die diversen westlichen Diktatoren anklagen.</p>
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