<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>konferenzen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/konferenzen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "konferenzen"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 02:48:04 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Social Camp - Der Film]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/?p=238</link>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 09:50:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>aishahland</dc:creator>
<guid>http://betterplacede.wordpress.com/?p=238</guid>
<description><![CDATA[Out now: Der Film zum Camp. Annika und Jens hatten bereits vom Social Camp, das Mitte Juni im Kreuzb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Out now: Der Film zum Camp. Annika und Jens hatten bereits vom Social Camp, das Mitte Juni im Kreuzberger Self HUB stattfand, <a href="http://betterplacede.wordpress.com/2008/06/16/betterplace-beim-social-camp/" target="_blank">berichtet</a>. Jetzt gibt es auch einen <a href="http://blog.helpedia.org/socialcamp/socialcamp-der-film/" target="_blank">sehr gut gemachten Film</a> dazu - Kompliment. Und ein Dankeschön an Basti von <a href="http://www.helpedia.org/" target="_blank">helpedia</a>!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[9.Sakai Konferenz in Paris online im Netz]]></title>
<link>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=162</link>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 09:12:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>onlinebynature</dc:creator>
<guid>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=162</guid>
<description><![CDATA[Vom 1-3.Juli war die 9.Sakai Konferenz in Paris zu Gast. Es war die erste Konferenz, wo ich leider n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 1-3.Juli war die <a href="https://sakai.educonference.com/paris/index.php">9.Sakai Konferenz</a> in Paris zu Gast. Es war die erste Konferenz, wo ich leider nicht persönlich dran teilnehmen konnte, obwohl Paris relativ nah und natürlich immer eine Reise wert ist. Der Zeitpunkt war für mich schlecht gewählt, da Urlaub und EM-Finale (ich bin natürlich fest davon ausgegangen, dass wir das Endspiel erreichen werden) dagegen sprachen, aber auch unsere neuen Moodle Aktivitäten bilden andere Schwerpunkte.</p>
<p>In Paris trafen sich ca. 300 Teilnehmer um über die neuesten Entwicklungen des Open Source LMS aus den USA zu berichten. Die Fortschritte sind gewaltig und meine früheren Eindrücke bestätigen sich. <a href="http://www.sakaiproject.org">Sakai</a> ist von der Architektur wohl das beste LMS, leider gibt es zu wenig Anwender.</p>
<p>Wer es (wie ich) nicht geschafft hat persönlich teilzunehmen, kann jetzt alle Beiträge online anschauen. Die Universität Marie Curie hat alle Beiträge gefilmt und stellt sie, ganz Web 2.0 konform, <a href="http://www.cpm.jussieu.fr/CPM/activites/visioconf/sakai_conf.htm">online ins Netz</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Resume 6.Blackboard User Meeting in Wien]]></title>
<link>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=153</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 09:40:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>onlinebynature</dc:creator>
<guid>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=153</guid>
<description><![CDATA[Jetzt sind schon paar Wochen ins Land gegangen trotzdem noch ein paar Worte zum 6.Blackboard User Me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sind schon paar Wochen ins Land gegangen trotzdem noch ein paar Worte zum 6.Blackboard User Meeting in Wien. Zuerst einmal einen sehr großen Dank an die <a href="http://www.univie.ac.at/">Uni Wien</a> und besonders an <a href="http://homepage.univie.ac.at/annabell.lorenz/" target="_blank">Annabell Lorenz</a> für die sehr gute Organisation der Veranstaltung und dem gelungenen Inhalt. Zum ersten Mal wurde nicht nur über und mit Blackboard geredet, sondern auch über die strategische Positionierung eines LMS bzw. von E-Learning an einer Hochschule. Dabei sind die Probleme von E-Learning an allen Hochschulen ähnlich. Nach einer anfänglichen Förderung sind die E-Learning Projekte inzwischen erwachsen geworden und müssen sich als Stabsstelle, Pädagogische Abteilung oder als IT-Department in der Hochschule langfristig etablieren und um ihre Daseinsberechtigung kämpfen. Wo liegen die Vorteile von E-Learning in der neuen akademischen Welt vom Bologna Prozess, Studiengebühren und der <span style="text-decoration:line-through;">neu entdeckten </span>notwendigen Wirtschaftlichkeit von Bildung. Alles sehr spannend und man merkt, dass E-Learning weit mehr als nur eine neue Technik ist. Es kann der Grundstein für eine neue Ausrichtung der Lehre sein.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was ist denn pdf]]></title>
<link>http://wimileben.wordpress.com/?p=12</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 13:52:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>wimileben</dc:creator>
<guid>http://wimileben.wordpress.com/?p=12</guid>
<description><![CDATA[Gerade zwei Artikel für eine Konferenz per E-Mail eingereicht. Postwendend kam eine E-Mail von der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade zwei Artikel für eine Konferenz per E-Mail eingereicht. Postwendend kam eine E-Mail von der verantwortlichen Sekretärin zurück. Warum ich denn pdfs einreichen würde, auf der <a href="http://www.gi-ev.de/service/publikationen/lni/">GI-Homepage</a> würden doch nur Word- und Latexvorlagen angeboten. Ist wohl ihre erste Konferenz.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Conference on Hypertext and Hypermedia 2008]]></title>
<link>http://webzwo.wordpress.com/?p=310</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 08:05:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>ariro</dc:creator>
<guid>http://webzwo.wordpress.com/?p=310</guid>
<description><![CDATA[Michael Koch hat mich glücklicherweise auf die o.g. Konferenz aufmerksam gemacht. Für alle die sic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Koch hat mich glücklicherweise auf die o.g. Konferenz aufmerksam gemacht. Für alle die sich ein wenig fundierter mit Social Networks beschäftigen lohnt es sich auf alle Fälle in die <a href="http://tinyurl.com/4ntows">Proceedings </a>zu schauen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[rigoros!]]></title>
<link>http://electrobabe.wordpress.com/?p=266</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 17:20:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>electrobabe</dc:creator>
<guid>http://electrobabe.wordpress.com/?p=266</guid>
<description><![CDATA[heute hab ich mein rigorosum auf der tu wien abgelegt und kann nun den dr. techn. (doctor technicæ)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>heute hab ich mein rigorosum auf der <a href="http://www.tuwien.ac.at" target="_blank">tu wien</a> abgelegt und kann nun den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Doktor#.C3.96sterreich_2" target="_blank">dr. techn. (doctor technicæ)</a> vor meinem namen führen!</p>
<p>wie gehts nun weiter? - eine frage, die mir viele stellen. hier die antworten:</p>
<ul>
<li>meine diss wird in den nächsten wochen als <a href="http://electrobabe.at/2008/06/13/meine-diss-wird-als-buch-veroffentlicht/" target="_self">buch veröffentlicht</a>, was mir (und meinem <a href="http://twitter.com/peterpur/statuses/836644400" target="_blank">prof</a>) eine besondere freue ist</li>
<li>nächste woche gehts nach berlin zur <a href="http://www.syssec.at/dachsecurity2008/" target="_blank">D • A • CH Security 2008</a> konferenz in berlin (24.6.-25.6.), wo ich meine diss nochmal vorstellen kann</li>
<li>nebenbei ist nun die einreichfrist für den <a href="http://www.e-voting-competition.at/" target="_blank">internetwahl-programmierwettbewerb</a> <a href="http://electrobabe.at/2008/06/09/e-voting-programmierwettbewerb-deadline/" target="_self">zu ende</a> gegangen. also werde ich die arbeiten nun auch bald begutachten können. die vorstellung der besten drei arbeiten erfolgt auf der <a href="http://www.e-voting.cc/stories/4936945/" target="_blank">EVOTE08</a> konferenz in bregenz (6.8.-9.8.), an der ich ebenfalls teilnehmen werde</li>
<li>vorgestern hab ich für die <a href="http://www.hicss.hawaii.edu/hicss_42/apahome42.htm" target="_blank">HICSS-42</a> konferenz auf hawaii (5.1.-8.1.2009) eingereicht. mal schauen, ist ein hartes pflaster dort</li>
<li>am <a href="http://www.e-voting.cc/stories/4925283/" target="_blank">e-voting seminar "Information Technology in the Electoral Process"</a> in krems (30.6.-1.7.) würde ich auch gerne teilnehmen, allerdings sind die gebühren recht hoch.</li>
<li>vielleicht ergibt sich in den nächsten wochen eine sache mit dem <a href="http://www.ocg.at/egov/edemocracy_evoting.html" target="_blank">Arbeitskreis eDemokratie/eVoting</a> des <a href="http://www.ocg.at/">OCG</a></li>
</ul>
<p>und nebenbei noch arbeiten, urlaub und ein paar parties und hochzeiten, auf denen ich tanzen muss ;)</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-268" src="http://electrobabe.wordpress.com/files/2008/06/doctor_inside.jpg?w=288" alt="" width="288" height="279" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der große Rundumschlag – Konferenztourismus 2.0]]></title>
<link>http://webzwo.wordpress.com/?p=308</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 06:33:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>ariro</dc:creator>
<guid>http://webzwo.wordpress.com/?p=308</guid>
<description><![CDATA[In den letzten 3,4 Wochen bin ich leider nicht zum Bloggen gekommen, was v.a. daran lag, dass ich un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten 3,4 Wochen bin ich leider nicht zum Bloggen gekommen, was v.a. daran lag, dass ich unsere Sichtweise auf Enterprise 2.0 und auf SNS in die Lande getragen habe. Im Folgenden der Versuch eines Resume zu den drei Konferenzen auf denen ich aktiv war:</p>
<p><a href="http://coop08.org/">Coop 2008 (Carry le Rouet, Provence) – 20.4.-23.5.</a><br />
Die einzige Konferenz (von den drei) mit wissenschaftlichem Charakter. Das Konferenzhotel war wunderbar direkt an der Cote d’Azur gelegen. Die französische Küche und die Gemütlichkeit der Organisatoren tat ihr übriges und so kam man nicht umhin sich immer ein wenig im Urlaub zu fühlen.  Das Teilnehmerfeld war sehr heterogen. Die Teilnehmer kamen nicht nur von Unis aus 11 Ländern (vertreten waren knapp 20 Nationalitäten), sondern auch aus teils völlig anderen Studienrichtungen. Die Heterogenität setzte sich in den Papersessions und Workshops fort. So bekam ich zu meinen beiden Präsentationen zu SNS auch nicht außergewöhnlich viel verwertbares Feedback, weil die Zuhörer eben oftmals aus ganz anderen „Welten“ kamen bzw.  „auf ganz anderen Wellen reiten“. Interessanterweise zog sich trotzdem durch sehr viele Papers die Gemeinsamkeit rund um Web 2.0 aufgestellt zu sein. Herr Koch hat <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-web-20/">fleißig </a>zu <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-awareness-wikis/">einzelnen</a> <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-science-20/">Sessions</a> <a href="http://www.communixx.de/index.php/coop2008-workshop-academia-20/">gebloggt</a>.  Im Vordergrund stand für mich die Möglichkeit sich in der verhältnismäßig kleinen Gruppe (70 Teilnehmer) während mehr als drei Tagen intensiv über verschiedene Standpunkte unterhalten zu können. Natürlich wurde sich nicht ausschließlich über wissenschaftliche Themen unterhalten und so kam (zumindest bei mir) ein wenig Erasmusstimmung auf. Nicht nur deswegen, sondern gerade weil man tolle Einblicke in die Herangehensweise an Forschungsprojekte in anderen Ländern bekam, war die Konferenz für mich ein großer Gewinn und bisher meine „schönste“ Konferenz.</p>
<p><a href="http://createordie.de/webinale/index.php">Webinale (Karlsruhe) 26.5.-28.5.</a><br />
Wie mir erst während der Konferenz klar wurde, handelt es sich bei der Webinale nicht um eine kleine regionale Entwicklerkonferenz, sondern um Europas größte Konferenz rund um Web-Development. Zusammen mit zwei kleineren Konferenzen die zeitgleich vom selben Veranstalter ausgerichtet wurden, nahmen mehr als 1000 Leute daran teil.  Die Speaker kamen aus ganz Europa und wenige sogar aus Übersee. Unsere Forschungsgruppe war am zweiten Tag mit einem Vortrag zu Enterprise 2.0 vertreten. Es war zwar eine eher kleine Session (vielleicht 50-60 Zuhörer), aber dafür waren alle sehr aufmerksam, was sich auch später an den zahlreichen exzellenten Fragen äußerte. Insgesamt war die Webinale also auch eine runde Sache und ich würde mich freuen das sympathische Orga-Komitee im nächsten Jahr wieder beehren zu können. ;)<br />
Im Rahmen der Webinale wurde ich von der Zeitschrift "Create or Die" auch zu <a href="http://createordie.de/codv2/news/webinale-live-Das-Mitmachweb-im-Unternehmen.-Interview-mit-Alexander-Richter-043357.html">Enterprise 2.0 interviewt</a>.</p>
<p><a href="http://www.iico.de/index.html">IICO (Berlin) 2.6. -4.6.</a><br />
Der IICO-Internetkongress ist ein Praktikerkongress, d.h. die Teilnehmer kamen eher aus großen Unternehmen oder von Behörden und wurden i.d.R. von diesen nach Berlin geschickt, um sich über Internet-Trends etc. zu informieren. Ich fand es ganz interessant auch einmal  vor einer solchen Zuhörerschaft zu präsentieren. Am zweiten Tag stellte ich zunächst die Ergebnisse unserer SNS-Studie vor. Da ich den Vortrag so ähnlich schon Anfang April ebenfalls in Berlin auf der re-publica gehalten habe, konnte ich die Reaktionen der Zuhörer sehr schön vergleichen. Leider zeigten einige Fragen, die anschließend kamen, dass manche Teilnehmer mit dem Inhalt des Vortrags entweder nicht so viel anfangen konnten (vielleicht schlechte Performanz meinerseits), oder schon dermaßen im eignen Tunnel gefangen sind, dass der Blick nach rechts oder links schwerfällt (in diesem Fall schlechte Performanz dieser Zuhörer ;). Am dritten Tag machte ich die interessante Erfahrung einen Ganztages-Workshop mit 22 Teilnehmern zu moderieren. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass jeder Teilnehmer 390€ nur dafür zahlt am Workshop teilzunehmen, hätte ich dies vielleicht nicht gemacht - aus Angst die Erwartungen der Teilnehmer nicht zu erfüllen. Aber im Nachhinein war die Veranstaltung nicht nur eine tolle Erfahrung, sondern ich habe auch viele interessante Menschen kennen gelernt, deren Erfahrungen mit Enterprise 2.0 auch meist positiv waren. Ein Teilnehmer wartete zwar mit der Wahnsinnsaussage „Web 2.0 ist tot“ auf. Dieser verkrümelte sich aber nach Überbringen der Botschaft und gescheiterter Revolte, auch schnell wieder, mit dem Wissen gerade 390€ für 1 ½ Stunden rumsitzen und 5 Minuten Redezeit gelöhnt zu haben. Sensationelle Einstellung. ;)<br />
Sensationell fand ich auch Berlin, dessen Besichtigung ich diesmal mehr Zeit widmen konnte als im April. Das Regierungsviertel ist wirklich beeindruckend geworden. Wenn die so weiter machen, wird Berlin tatsächlich noch eine Hauptstadt. *g* Weniger berauschend war dafür das Konferenz-Hotel (reimt sich auf Maritim pro Schwarte) für das man (als zahlender Gast, also nicht ich ;) 170€/Nacht hinlegt: Durchgelegene Betten, kleine, abgewohnte Zimmer und was mich immer total nervt: Für das WLAN darf man dann auch noch extra zahlen. Na danke. Da nützt die Lage (3 Min zum Reichstag) auch nix mehr.<br />
Egal. Jetzt freue ich mich erstmal auf drei Monate, die nahezu (wenn man vom privaten Urlaub absieht) reisefrei sein werden. D.h. ein paar gemütliche Abende im Biergarten oder auf dem heimischen Balkon sind drin und ein paar Bier auch – um Deutschlands Sieg beim Finale in Wien entsprechend zu feiern. Und da schließt sich der Kreis: Wien ist nämlich mein erklärtes Ziel: Dort finden die beiden (für mich) wichtigsten Konferenzen 2009 statt: Die WI und die ECSCW. Vorher müssen aber noch zwei überzeugende Paper geschrieben werden. Läuft.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[6.Blackboard User Meeting in Wien]]></title>
<link>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=150</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 11:10:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>onlinebynature</dc:creator>
<guid>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=150</guid>
<description><![CDATA[
Es ist soweit: vom 14. - 16. Mai findest das Meeting der BBDACH - der deutschsprachigen Usergruppe ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>
Es ist soweit: vom 14. - 16. Mai findest das Meeting der BBDACH - der deutschsprachigen Usergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz - erstmals gehostet von der Universität Wien, statt. Das Ganze ist diesmal, der allgemeinen eLearning-Entwicklung entsprechend, erstmals völlig LMS-unabhängig, zumindest lässt das angekündigte Programm darauf schließen. Am Freitag darf ich sogar einen Vortrag über "Chancen und Risiken eines universitätsweiten LMS-Wechsels" halten. Wie bekannt hat oncampus als erster deutscher Blackboard Kunde letztes Jahr vollständig auf Moodle gewechselt. Das war eine sehr großes aber auch ein sehr erfolgreiches Projekt.</p>
<p>Die Universität Wien hat im November jetzt auch beschlossen ein neues zentrales Learning Management System auszuschreiben. Auf das Ergebnis sind wir alle gespannt, da die Uni Wien mit ca. 150.000 eingeschriebenen Usern, eine der größten LMS-Installationen hat. Wird es wieder Blackboard oder doch ein Open Source LMS?</p>
<p>Berichte aus Wien folgen und dann hab ich endlich ne Woche Urlaub und vielleicht gehts dann mit neuem Blog weiter.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rückblick Moodlemoot Heidelberg]]></title>
<link>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=148</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 11:08:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>onlinebynature</dc:creator>
<guid>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=148</guid>
<description><![CDATA[Es sind schon paar tage ins Land gegangen, aber ich will trotzdem noch ein paar Worte zur Moodlemoot]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind schon paar tage ins Land gegangen, aber ich will trotzdem noch ein paar Worte zur Moodlemoot schreiben.</p>
<p>In Heidelberg trafen sich mehr als 400 Teilnehmer zur größten Moodle Veranstaltung im deutschen Raum. Das absolute Highlight war natürlich der Besuch von Martin Dougiamas dem "Erfinder" von Moodle. Seine Keynote wurde mit großer Spannung erwartet, allerdings gab es keine richtigen neuen Infos. Wer schon mit Moodle arbeitet und die Homepage besucht hat, kannte 95% der Informationen. </p>
<div class="image_block"><img src="http://www.oncampus.de/blog/media/users/wittke/dougiamis.jpg" alt="Martin Dougiamas" width="560" height="387" />
<div class="image_legend">Martin Dougiamas bei der Moodlemoot</div>
</div>
<p>Martin gab einen Ausblick auf Moodle 1.9 und 2.0. Bei der Version 1.9 wurde sehr viel an der Stabilität und Performance gearbeitet. So soll es doppelt so schnell sein und es sind hunderte von Fehlern behoben. Die großen neuen Features sind wohl die verbesserte Gruppenfunktion, die Erweiterung des Profils und das neue Gradebook. Infos in den <a href="http://docs.moodle.org/en/Release_Notes">offiziellen Release Notes</a>. Moodle 2.0 wird dann ein kompletter Rebuild werden. Hier kommen neue strategische Ausrichtungen in den Blickwinkel. So wird Moodle komplett auf PHP 5.2 umgestellt werden und Portfolios und Repositories werden unterstützt. Das bedeutet nichts anderes, als dass Moodle für Universitäten einsetzbar wird. Blackboard, Clix und Ilias sollten also Moodle als Konkurrenz Ernst nehmen.</p>
<p>Das Land Baden-Würtemberg unterstützt Moodle als zentrale Lernplattform, was mich positiv sehr erstaunt hat. Ein deutsches Bundesland unterstützt eine australische Software und dann auch noch Open Source! Das wäre vor 5 Jahren noch nicht möglich gewesen. </p>
<p>Von den 400 Teilnehmern waren sehr viele Lehrer anwesend. Es waren nur ca. 10 Entwickler und ca. 15 Researcher verteten. Moodle Deutschland ist vor allem ein Schulsystem für Anwender. Hier sollte doch mehr Eigenleistung von größeren Institutionen gefördert werden. </p>
<p>Ich persönlich habe einen Vortrag über Repositories und Content-Verwaltung gehalten, der gut besucht war. Es scheint doch größere Installationen zu geben bzw. es sind wohl welche geplant.</p>
<p>Auf Youtube hab ich noch einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8ygm0JdifX4">Rückblick</a> entdeckt, der es lohnt kurz angeschaut zu werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erfahrungsbericht einer Seniorin aus dem Medienkompetenzkurs]]></title>
<link>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=147</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 10:23:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>onlinebynature</dc:creator>
<guid>http://onlinebynature.wordpress.com/?p=147</guid>
<description><![CDATA[Morgen am Samstag findet in Lübeck die Seniorenmesse Alter Aktiv Messe statt. Ich wurde eingeladen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen am Samstag findet in Lübeck die Seniorenmesse <a href="http://www.alter-aktiv-messe.de/">Alter Aktiv Messe</a> statt. Ich wurde eingeladen einen Vortrag über Web 2.0 und Senioren zu halten. Dabei kam mir die Idee, einfach meine älteste Kursteilnehmerin aus meinem <a href="http://www.oncampus.de/index.php?id=992">Medienkompetenzkurs</a> zu fragen, ob wir den Vortrag nicht gemeinsam halten wollen. Frau Eva Günther-Betz hat schriftlich Ihren Vortrag schon ausgefertigt und ich darf ihn hier veröffentlichen. Viel Spass beim lesen, er ist wirklich sehr interessant geschrieben.</p>
<div class="image_block"><img src="http://www.oncampus.de/blog/media/users/wittke/senioren-laptop.jpg" alt="Senioren mit Laptop" width="400" height="286" /></div>
<p>Guten Tag, meine Damen und Herren,<br />
mein Name ist Eva Günther-Betz (eva.guenther-betz[@]t-online.de), ich bin 55 Jahre alt und habe Ende des vergangenen Jahres an dem Medienkompetenz-Pilotkurs teilgenommen.</p>
<p><strong>ZUR MOTIVATION</strong></p>
<p><strong>Familiäre Vorbilder</strong><br />
Mein Vater war Jahrgang 1918. In seinen Jugendjahren sicher vergleichbar von der technischen Veränderung der Welt fasziniert wie es die junge Generation heute vom Internet ist. Während der Kriegsjahre wurde er als Marinefunker ausgebildet und setzte diese Tätigkeit des „in die Welthineinrufens“ mit Hilfe seiner Morsezeichen bis in das Zeitalter des Internets fort.</p>
<p>Meine Kindheitserinnerungen sind geprägt von dem Vater, der in schlaflosen Nächten mit den Kopfhörern auf den Ohren mit Menschen überall auf der Welt kommunizierte. Die Belohnung war der Bericht am Frühstückstisch, mit wem er in welchem Teil der Erde gefunkt hatte. Nur wenig später kam als sichtbares und besonders beeindruckendes Zeichen eine spezielle Funker-Postkarte aus diesem Land.</p>
<p>In den 90iger Jahren reisten seine Enkel hinaus in diese Welt. Und es war mein Vater, der in regem Schriftverkehr begeistert mit seinen Enkeln in Argentinien, Tonga oder Australien korrespondierte, - bis vier Wochen vor seinem Tod – und das war im 87. Lebensjahr.</p>
<p><strong>Familiäre Notwendigkeiten</strong><br />
Mitte der Neuziger Jahre ging mein geschiedener Mann in den Südpazifik und nur wenig später folgte ihm mein Sohn. Fünf Jahre habe ich meinen Sohn nicht gesehen. Am Tag, als er zurückkehrte, war das Wiedersehen keineswegs so fremd wie ich vermutet hatte. Aber während der gesamten Zeit bestand ein reger Verkehr zwischen der zurück gebliebenen Familie in Deutschland und meinem Sohn am anderen Ende der Welt.</p>
<p>Meine Tochter, eine angehende Ethnologien mit dem Schwerpunkt Südpazifik, trennt sich heute immer häufiger von mir mit den kurzen Worten: „ich meld mich dann über Skype“ .Dann weiß ich, dass ich in überschaubarer Zeit das Kind via Internet sprechen und sehen werde , wenn ich will – mit Ausblick auf den Garten ihres Standortes, dank  google earth, einem Internet-Bildprogramm, dass per Satellitaufnahme Luftaufnahmen von allen Teilen dieser Erde ermöglicht.</p>
<p><strong>Berufliche Herausforderungen</strong><br />
Aufgrund verschiedener Lebensumstände habe ich mich wiederholt beruflich neuorientiert. In diesen Phasen des Neulernens wurde mir immer deutlicher, dass das Medium PC und Internet eine Kulturtechnik der Neuzeit ist, die die Grundlage für alles darstellt, was ich in Zukunft noch tun möchte.</p>
<p>Eine sehr persönlicher Ansporn war dabei  die spürbare Arroganz der jüngeren Kollegen meinem unzureichenden Wissen gegenüber und die Selbstverständlichkeit, mit der Wirtschaftsunternehmen dieses Wissen voraussetzen. Ich war also herausgefordert meinen Willen und mein Vermögen zum ständigen Lernen und Weiterbilden zu aktivieren.</p>
<p><strong>Lebensbewältigung – Lebensqualität</strong><br />
Ich hatte mich entschlossen an dem Angebot dieser Weiterbildung teilzunehmen, weil ich weder der Überzeugung bin, dass man irgendwann für irgendetwas zu alt ist es zu lernen, noch weil ich es für die Verbesserung meiner Lebensqualität nicht relevant halten würde. Im Gegenteil !</p>
<p>So wie ich mittwochs zum Philosophiekurs gehe und sonntags gerne ins Konzert, ist der Besuch im Internet von mir eine nicht zu missende Lebensbereicherung geworden. Ohne E-Mail-Kontakt, ohne Handy-Fotoschnappschüsse, Internetrecherchen und Chatrooms zu ausgewählten Themen wäre meine soziale Welt als alleinstehende Frau in fortgeschrittenem Alter nicht annähernd so reichhaltig wie mit diesen neuen Möglichkeiten.</p>
<p><strong><br />
ZUM KURSVERLAUF</strong></p>
<p><strong>Voraussetzungen</strong><br />
Der Medienkompetenzkurs setzte voraus, dass man gewisse Grundkenntnisse besaß. Man meldete sich an und lernte die weiteren Teilnehmer erst bei Beginn des Kurses über das Internet kennen.</p>
<p>Ähnlich wie bei der Beherrschung von Fremdsprachen können die Niveauunterschiede in einem Kurs unter den Teilnehmern äußerst groß sein. Ich würde mich mal zu denen zählen, die das niedrigste Niveau hatten. Ich habe zwar seit Mitte der 80iger Jahre mit Computern arbeiten gelernt, aber es so getan, wie es für Frauenarbeitsplätze oft kennzeichnend ist, nämlich so viel wie nötig. Und das ist manchmal nicht viel mehr als früher mit der Schreibmaschine.</p>
<p>Die uns Teilnehmern zur Verfügung gestellten Unterlagen wiesen uns ausführlich in die Bedingungen ein und benannten eine Mindestausstattung im Technikbereich. Mein ehemals Informatik studierender Sohn zeigte deutlichen Ehrgeiz seiner Mutter die finanzierbar besten Bedingungen einzurichten. Es ging also gut an.</p>
<p>Da der Kurs keine Präsenz an einem bestimmten Ort vorsah, war klar, dass man zu einer bestimmten Zeit am besten an seinem <strong>heimischen PC</strong> zu sitzen hatte. Ich war wirklich dankbar, dass ich an irgendeinem dieser trüben Oktober-/Novembertage nicht bei Wind und Wetter auf den Weg machen musste, um in dunklen Stunden irgendwo im Nichts einen Kurs besuchen zu müssen. Heimarbeitsplätze haben   etwas, was „Frauen lieben“: Man kann sich´s nämlich gemütlich machen bei der Arbeit.<br />
Da einige Teilnehmer über <strong>Webcamps </strong>verfügten, war das Begucken und Bestaunen auch gesichert, spätere leibhaftige Begegnungen nicht ausgeschlossen, was dann auch geschah.</p>
<p><strong>Inhalte</strong><br />
Die Grundkenntnisse als Vorbedingungen waren für diesen Kurs erforderlich, weil wir uns in der Kürze der Maßnahmezeit ausschließlich mit dem <strong>Web 2.0</strong> beschäftigten.</p>
<p>Dass das Web 2.0 überhaupt eine gesonderte Entwicklung beschrieb, war mir bei der Anmeldung zum Kurs keineswegs vertraut. Was sich dann aber durch die Arbeit erschloss, war der Blick nicht nur in eine neue technische Entwicklung sondern vor allem in eine neue gesellschaftliche Veränderung. Ohne es zu wissen, lernte ich zu erkennen, dass ich mich auf dem besten Weg befand mich mit der „Lissabon Strategie des lebenslangen Lernen „life long learning“ auseinander zu setzten und einen neuen demokratisierenden Bildungsweg zu beschreiten.</p>
<p>Wir erhielten eine umfassende Einführung in die Technik und Begrifflichkeit dieses Fachbereiches, wir stellten einander vor und vereinbarten Kommunikationsregeln und zeigten zunächst das Verhalten von willigen Schülern, die am Anfang sich nicht trauten Fragen zu stellen.</p>
<p>Nach Erarbeitung dieser Grundlagen kam eine wirkliche Herausforderung durch die <strong>eigene Gestaltung eines Blogs</strong>. Was ist ein Blog und wofür soll das gut sein? waren Fragen, die sehr schnell nicht die Gesellschaft aber uns als Gruppe spaltete. Und so war es nicht ungewöhnlich, dass sich ein Teilnehmer spätestens jetzt vom Kurs verabschiedete.</p>
<p>Blogs sind so etwas wie die Speaker Corners in Londons Hyde-Park, wo jeder Reden halten kann, ob man ihn hören möchte oder nicht. Insbesondere Journalisten nutzen diese Möglichkeit der Meinungsäußerung zur befreienden Erweiterung der Medienkultur. Ich habe mir sagen lassen, dass gelangweilte Hausfrauen, Exhibitionisten und profilsüchtige Politiker diese Form der Darstellung im Internet bevorzugen und dass dass ganz gefährlich sei, wenn man da was reinschreibt, was dann Arbeitgeber und Vorgesetzte zwanzig Jahre später gegen einen verwenden können. Na ja, dass ist wahrscheinlich so wie mit dem falschen Leserbrief oder dem Anruf bei der Sendung „die Meinung des Hörers ist gefragt“. Es ist immer gut mit Medien kritisch umzugehen. Und das lernten wir daran.</p>
<p>Auf jeden Fall kann man bei der Gestaltung eines Blogs eine Vielzahl auch an technischen Tricks und Raffinessen kennenlernen, die man beim gewöhnlich eher passiven Gebrauch des Internets nicht erfahren würde. Während die Erstellung einer Homepage sowohl solide Kenntnisse als auch die Investition in Gebühren beinhalten, ist der Versuch einen Blog zu erstellen, eine kostenlose und gut kontrollierbare Chance der Themendarstellung im Internet. Es gibt so viele Möglichkeiten der Bloggestaltung wie es Menschen und Interessen gibt. Und somit  dienlich für Millionen neue Ideen!</p>
<p>Die aufwendigste und verantwortungsvollste Aufgabe war das <strong>Erstellen oder Erweitern eines Wikipedia-Beitrages</strong>. Wikipedia und seine Konkurrenten stellen die Bildungsgesellschaft endgültig auf den Kopf. Hier kann man von einer Demokratisierung des bisherigen Bildungsprivilegs sprechen. Für uns scheinbar nicht mehr so häufig gefragten Alten die CHANCE, Wissen und Können in anspruchsvoller und umfassender Art verantwortungsvoll an die Gesellschaft weiter zu geben.</p>
<p><strong>Probleme während des Lehrgangs</strong><br />
Disziplin ist nicht unbedingt meine Tugend. Ich lasse mich gerne ablenken, und wenn kein Druck da ist, lass ich auch schon mal was schludern. E-Learning ist sicher eine Verfahrenstechnik, die den erwachsenen und motivierten Lernenden anspricht.</p>
<p>Ähnlich wie im Studium ist eine gewisse Fähigkeit zum <strong>selbständigen Strukturieren</strong> erforderlich. Erwachsene unseres Alters haben unzweifelhaft eine solche Struktur entwickelt, mal mehr oder weniger, aber ausreichend, um für diese Art des Lernens beste Voraussetzungen mitzubringen. Man hat die Pflicht und die Freiheit sich die Erarbeitung des Lehrstoffes selbst einzuteilen, also sein Lerntempo selbst zu bestimmen. Je nach Tagesform und Interesse eröffnen sich dabei individuelle Spielräume, die man bei Präsenzkursen so nicht hat.</p>
<p>Obwohl die <strong>Kontakte anfänglich sehr eindimensional</strong> erscheinen, entstehen die vielfältigsten Beziehungsmöglichkeiten. Es gibt genügend kritische Stimmen, die diese Reduktion des Kontaktes während des Internetbesuches für gefährlich und einschränkend beurteilen. Dass aber können sie nur sein, wenn sie das übrige Erleben vollständig ersetzen. In diesem Kurs gab es eine vorbehaltlose und generationsübergreifende Chance des Kontaktes, die sich in nichts von der Kommunikation z.B. anderer VHS-Kurse unterschied, die ich bei lebendigem Leibe in ungemütlichen abgewirtschafteten Klassenräumen besuchte. Das Bedürfnis sich zu treffen und „richtig“ kennen zu lernen, wuchs; es förderte sozusagen die Neugier aufeinander. Am Ende diese Kurses organisierten wir daher ein Treffen, das im übrigen in jedem Kurs zu jeder beliebigen Zeit planbar ist.</p>
<p>Sowohl für den Unterrichtenden als auch für den Lernenden fand ich die Aufmerksamkeitshaltung während des Kurses als Herausforderung. Theoretisch konnte man sich in eine Ecke des großen grauen Äthers des Nichts verkriechen, so wie man vielleicht früher im Geschichtsunterricht gelangweilt aus dem Fenster gestarrt hat. Die Vermittlung des Lehrstoffes setzt jedoch voraus, dass alle dem Lehrenden folgen können. Hier gilt das gruppendynamische Gesetzt:  <strong>der Fortschritt der Gruppe ist von dem schwächsten Glied seiner Gruppe abhängig.</strong> Wer also nicht mitkam, hat sich bemerkbar gemacht. Und die Hilfsbereitschaft unter uns Teilnehmern war nicht weniger groß wie in einem normalen Klassenraum.<br />
Diese Erfahrung hat mich sicher sein lassen, dass ich auch als „blindes Huhn“ noch eine Chance unter unseren Profis hatte.<br />
Was ich für unsere heutige Kommunikationsstruktur besonders förderlich fand, war, dass ein Durcheinanderreden oder „jemanden ins Wort fallen“ ausgeschlossen war. Die Technik gestattet solche soziale Kommunikationsunarten nicht. Geduld und immer schön der Reihe nach war ein bestimmendes Motto, was uns älteren Menschen ganz sicher entgegenkommt.</p>
<p>Ich hatte eine Menge Probleme bei der Umsetzung der geforderten Aufgaben. Die hilfreiche Unterstützung des Kursleiters, der Kursbeteiligten, die generöse aber liebevolle unterstützende Anleitung durch meinen in diesen Dingen viel klügeren Sohn hat mir geholfen etwas kennen zu lernen und ein Interesse dafür zu entwickeln, dass mich weiterhin <strong>neugierig auf die Zukunft</strong> sein lässt.</p>
<p>Ich brauche deutlich mehr Übungs- und Verständniszeit als die Jüngeren, aber eben nur in diesem Bereich. Das Merken einer Fachsprache und das Verstehen von technischen Abläufen trainiert nicht nur mein Gedächtnis auf sehr sanfte und unterhaltsam Art, es ist spannend, wie sich Analogien bilden lassen zu dem, was man sonst schon längst weiß aus dem Reich der Wissensvermittlung.<br />
In der unmittelbaren Benutzung und Anwendung kann ich mein Neugier und mein Wissen in unerschöpflicher Art und Weise benutzen, gibt es mir eine Chance Gelerntes über den Berufsalltag weit hinaus konstruktiv in mein Leben einzubinden und zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Es hat meinem Ego gut getan, den jungen und arrogant anmutenden Kollegen eine lange Nase machen zu können und das Gefühl mitnehmen zu können, dass ich in diesem Leben noch allemal zurecht komme, immer noch ein Stück Neugier auf Zukunft habe und Foren finden kann, in denen meine Kompetenz von Bedeutung sein kann. Und damit möchte ich schließen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[75 Milliarden Dollar um die Welt zu retten]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/?p=187</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 15:44:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>aishahland</dc:creator>
<guid>http://betterplacede.wordpress.com/?p=187</guid>
<description><![CDATA[Ausgangssituation: 75 Milliarden Dollar und vier Jahre Zeit sie auszugeben. Und zwar um die weltweit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgangssituation: <strong>75 Milliarden Dollar und vier Jahre Zeit sie auszugeben</strong>. Und zwar um die weltweit drängendsten Probleme zu lösen.</p>
<p>In diese missliche Lage hat <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B8rn_Lomborg" target="_blank">Bjorn Lomborg</a> (siehe Foto), dänischer Statistiker und Autor des kontroversen Buches <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Skeptical_Environmentalist" target="_blank">The Sceptical Environmentalist</a>, nun schon zum zweiten Mal acht Wirtschaftswissenschaftler von internationalem Renommeé gebracht. Vielmehr haben sich <a href="http://www.copenhagenconsensus.com/Default.aspx?ID=1046" target="_blank">die acht</a> in voller Absicht nach Kopenhagen begeben, um dort auf dem <a href="http://www.copenhagenconsensus.com" target="_blank">Copenhagen Consensus 2008</a> über "Top Challenges" wie Luftverschmutzung, Krisen, Bildung, Wasser und Hygiene, Frauen und Entwicklung zu diskutieren.</p>
<p><img style="vertical-align:middle;" src="http://www.copenhagenconsensus.com/Files/Billeder/CC/lomb5s.jpg" alt="Bjorn Lomborg" width="180" height="201" /></p>
<p>Es ging um eine Priorisierung der Lösungen - und damit auch der Probleme (gelesen auf <a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra16m1/wissen/artikel/501/177959/" target="_blank">Süddeutsche.de</a>, wo auch die nachfolgende Liste her ist):</p>
<blockquote><p>1. Versorgung von Kindern mit Vitamin A und Zink in Entwicklungsländern</p>
<p>2. Umsetzung der Ziele von Doha zum weltweiten Freihandel</p>
<p>3. Versorgung mit Eisen und jodiertem Salz</p>
<p>4. Ausbau von Impfprogrammen für Kinder</p>
<p>5. Forschung und Entwicklung von neuen Agrartechniken und neuem Saatgut</p>
<p>6. Entwurmung und Ernährungsberatungsprogramme an Schulen</p>
<p>7. Verringerung von Schulkosten</p>
<p>8. Mehr und bessere Schulausbildung von Mädchen</p>
<p>9. Ernährungsberatung auf kommunaler Ebene</p>
<p>10. Verbesserte Beratungsangebote für Frauen zur Familienplanung</p>
<p>11. Akutbehandlung von Herzinfarkten</p>
<p>12. Malaria-Prophylaxe und –Behandlung</p>
<p>13. Identifizierung von Tuberkulosepatienten und ihre Behandlung</p>
<p>Nicht mehr im Rahmen der 18,75 Milliarden Euro jährlich enthalten:</p>
<p>14. Forschung und Entwicklung von Techniken zur Reduzierung von Kohlendioxid</p>
<p><!--more--></p></blockquote>
<p>Wie SZ-Autor Christoph Schrader schreibt, haben die Ökonomen offensichtlich wenig über Wechselwirkungen nachgedacht. Der Klimawandel zum Beispiel, der mittel- und langfristig einen ganzen Rattenschwanz an anderen Problemen nach sich ziehen wird (Hungerepidemien, Naturkatastrophen, Krankheiten etc.) findet so gut wie keine Beachtung - wenn man von Punkt 14 absieht, der Maßnahmen zur CO2-Reduzierung vorsieht. Insgesamt geht es offenbar eher um die Bekämpfung von Symptomen, nicht von Ursachen.</p>
<p>Die gesetzten Prioritäten reflektieren die ökonomische Dringlichkeit, oder, in anderen Worten, den Schaden, den diese globalen Probleme in Dollar verursachen. Die Lösungen sind also nach Input/Output kalkulierte Investitionen. Das erklärt auch, warum auf Punkt 2 die Umsetzung der Ziele des Freihandelsabkommens von Doha steht. Hier entstehen laut Pressemitteilung der Veranstaltung der internationalen Staatengemeinschaft Ausfälle von 3.000 Milliarden Dollar pro Jahr. Allein die Entwicklungsländer sollten so Mehreinnahmen von 2.500 Milliarden Dollar generieren können.</p>
<p>Das kommt euch alles etwas übertrieben vor? 75 Milliarden Dollar (in vier Jahren!) sind wirklich nicht so viel Geld. 100 Milliarden Dollar beträgt das jährliche Budget der Industrienationen für Entwicklungshilfe. Und das soll nach dem Willen der Vereinten Nationen noch aufgestockt werden.</p>
<p>Trotzdem: Klar überlegt man, als betterplacer, was auch nur ein Mini-Bruchteil dieses Budgets bewegen könnte, würde man damit konkrete Projekte und die dahinter stehenden Menschen unterstützen können. Also das unterstützen, was schon ist. Auch wenn der Kopenhagener Kongress vor allem ein Gedankenexperiment ist, geben die Ergebnisse zu denken. Diese riesgen Beträge, wo versickern sie? Wieviel davon rieselt davon zu <a href="http://de.betterplace.org/users/mary_n/blogs/556" target="_blank">Menschen wie Mary </a>durch, die genau zu wissen scheint, wie der Hase läuft?</p>
<p>Was sagt ihr, liebe Leser, zu der Priorisierung der Ökonomen?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vortrag von Michael Gurstein zu Community Informatics]]></title>
<link>http://internetforschung.wordpress.com/?p=41</link>
<pubDate>Wed, 28 May 2008 06:28:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>philbu</dc:creator>
<guid>http://internetforschung.wordpress.com/?p=41</guid>
<description><![CDATA[Am 2. Juni 2008 veranstaltet die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) gemeinsam mit dem Grad]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><strong>Am 2. Juni 2008 veranstaltet die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) gemeinsam mit dem Graduiertenzentrum der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien einen Vortrag von Dr. Michael Gurstein</strong> (Executive Director of the Centre for Community Informatics Research, Development and Training, Vancouver, Canada), einem der Begründer der Community Informatics. <strong></strong></p>
<p style="text-align:left;"><strong>Der Vortagstitel lautet "What is Community Informatics and Why Does it Matter?"</strong></p>
<p>Das Forschungsfeld Community Informatics gewinnt nicht nur im angloamerikanischen Sprachraum zusehends an Bedeutung. Community Informatics beschäftigt sich unter anderem mit dem Design und den<br />
Anwendungen von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), um Prozesse der Vergemeinschaftung zu fördern und gesamtgesellschaftliche Ziele, wie die Überwindung der "Digitalen Spaltung/Kluft", zu erreichen. Die Community Informatics erforscht Wege, die enormen Möglichkeiten der<br />
Internet-Konnektivität zu einem echten Mehrwert für verschiedene Gemeinschaften zu machen, seien diese nun lokal, regional, global oder virtuell. Dabei ist die Community Informatics stets bestrebt auf die<br />
jeweiligen Bedürfnisse und Interessen von spezifischen geographischen und soziokulturellen Gemeinschaften und Gebieten einzugehen.</p>
<p>Im Rahmen des Vortrags wird erläutert, was bei der Vernetzung unterschiedlicher Gemeinschaften zu beachten ist und welche Aspekte bei der Entwicklung neuer IKT für Gemeinschaften zu berücksichtigen sind.<br />
Außerdem wird anhand konkreter Beispiele die praxisnahe Anwendung der Community Informatics veranschaulicht.</p>
<p>Links:<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Gurstein">http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Gurstein</a><br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Community_informatics">http://en.wikipedia.org/wiki/Community_informatics</a><br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.communityinformatics.net/">http://www.communityinformatics.net/</a></p>
<p><strong>Der Vortrag findet am 2. Juni 2008 um 17 Uhr im Heinz Zemanek Saal der Österreichischen Computer Gesellschaft, Wollzeile 1-3, 1010 Wien, statt.</strong></p>
<p>Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung wird gebeten unter: <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.ocg.at/kultur/kulforms/anmeldung.php">http://www.ocg.at/kultur/kulforms/anmeldung.php</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Call for Papers - MyYouth.com: Identitäten, Kommunikation und Vernetzung in jugendlichen Online-Welten]]></title>
<link>http://internetforschung.wordpress.com/?p=37</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 07:14:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>philbu</dc:creator>
<guid>http://internetforschung.wordpress.com/?p=37</guid>
<description><![CDATA[Freitag, 24. Oktober 2008
9.00 - 17.00 Uhr
AK Bildungszentrum
1040 Wien, Theresianumgasse 16-18
Juge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freitag, 24. Oktober 2008<br />
9.00 - 17.00 Uhr<br />
AK Bildungszentrum<br />
1040 Wien, Theresianumgasse 16-18</strong></p>
<p>Jugendliche bewegen sich zunehmend selbstverständlich in Online-Welten  und schaffen sich eigene virtuelle Räume. Im Rahmen des Symposiums  werden diese Räume beforscht und dabei wird folgenden Fragen auf den  Grund gegangen: Wie sehen diese Welten aus? Wie unterscheiden sie sich  von der "realen" Welt? Wer bewegt sich in diesen Welten? Wie real sind  Online-Welten? Welche Identitäten werden online entwickelt? Welche  Überschneidungen gibt es zwischen Online- und Offline-Welten?</p>
<p>Das Symposium umfasst eine große Bandbreite von Online-Kommunikation und  Online-Gemeinschaften: Online-Spiele, Blogs (MySpace, Facebook, etc.)  und andere Web 2.0 Nutzungsarten, Chatforen, Community-Boards etc. Zum  einen werden ein Überblick und eine Einführung in die unbekannten Welten  geboten und zum anderen werden einzelne Bereiche genauer betrachtet.  Jugendliche Identitäten und soziale Netzwerke stehen dabei im Zentrum  der Präsentationen. Das Phänomen "jugendliche Online-Welten" wird von  internationalen und nationalen ExpertInnen unterschiedlicher Disziplinen  umfassend (soziologisch, pädagogisch, medienwissenschaftlich,  psychologisch) dargestellt.</p>
<p>Neben mehreren Plenarvorträgen von eingeladenen ExpertInnen werden  Beiträge (Papers) in Parallel Sessions präsentiert. Für die Parallel  Sessions sind Abstracts (max. 250 Wörter) bis 18. Mai 2008 willkommen!  Eingereichte Abstracts müssen in deutscher Sprache abgefasst sein und  einen Titel aufweisen. Mehrere Vortragende/AutorInnen pro Paper sind  möglich und müssen alle angeführt werden. Erwartet werden sowohl  wissenschaftliche (theoretische und empirische) Präsentationen als auch  Präsentationen aus der Praxis. Bei der Präsentation von empirischen  Arbeiten muss das Abstract folgendes enthalten: Fragestellung, Methode  und Datengrundlage, Ergebnisse. Für Präsentationen aus der Praxis wird  die Beschreibung des Ziels, der Zielgruppe, des methodischen Ansatzes  und der Umsetzung erwartet.</p>
<p>Abstracts mit kurzem Lebenslauf und Kontaktdaten (max. 1 Seite) bis 18.  Mai schicken an: <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailto:oeij@oeij.at">oeij@oeij.at</a></p>
<p>Die eingereichten Abstracts werden begutachtet und die BewerberInnen bis  12. Juni 2008 über die Auswahl informiert.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir und die Alumni der BMW Stiftung]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/?p=146</link>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 10:11:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>aishahland</dc:creator>
<guid>http://betterplacede.wordpress.com/?p=146</guid>
<description><![CDATA[
Till und ich waren gestern bei der BMW Stiftung Herbert Quandt eingeladen, auf einen Alumni-Tag zum]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://www.bmw-stiftung.de/images/bshq/bshq_logo.gif" alt="" width="185" height="44" /></p>
<p>Till und ich waren gestern bei der <a href="http://www.bmw-stiftung.de/index.php">BMW Stiftung Herbert Quandt</a> eingeladen, auf einen Alumni-Tag zum Thema "Towards Responsible Leadership in a Globalized World". Neben uns kamen auch Frauke vom <a href="http://www.self-germany.de/pageID_2681939.html">self Hub</a>, Paula von <a href="http://www.3plusx.net/">3plusX</a>, Claudia von dem Mentorenprogramm <a href="http://www.bbbsd.org/">Big Brothers Big Sisters</a> und die CSR-Beraterin Petra von der <a href="http://www.wertschmied.de/">Wertschmied Group</a> - allesamt spannende Mitstreiter.</p>
<p>Wir erwarteten, dort auf 100 motivierte Studenten zu treffen, denen wir ein bisschen über uns erzählen würden. Als wir jedoch ankamen, standen da 5o Führungskräfte der deutschen Wirtschaft , denen wir kreativen Input in Sachen soziales Engagement geben sollten. Nach kurzer Verwirrung und einem kurzen Vorlauf in Sachen "Warmwerden", wurde der Tag doch noch sehr spannend - und wir konnten viel lernen von den "globalized leaders", die sich gerne nach aussen hin so offen zeigen, tief im Innern aber oft konservativer sind, als wir vermutet hatten....<!--more--></p>
<p>Markus Hipp, der geschäftsführende Vorstand der Stiftung, begrüßte die Meute unerwartet locker mit seinem sehr sympathischen schwäbischen Akzent - und gab in einer kurzen Gesprächsrunde mit Hans Fleisch, dem Generalsekretär des <a href="http://www.stiftungen.org/">Bundesverbands Deutscher Stiftungen</a>, den ersten spannenden Impuls:  Die Zeitschrift <a href="http://www.chrismon.de/">Chrismon</a> nämlich stellte in ihrer letzten Ausgabe die Frage "Was tun, wenn die Zeit knapp wird?". Die Mehrheit der Befragten antwortete, sie wolle sich zumindest einmal im Leben gemeinnützig engagieren.</p>
<p>Frank Trümper, Geschäftsführer der Organisation <a href="http://www.commonpurpose.de/home.aspx">Common Purpose</a>, legte motivierend nach mit seinem überzeugenden Impulsreferat über Möglichkeiten und Verantwortung von Führungskräften:</p>
<p>Unsere immer komplexer werdende Gesellschaft sehe er nicht als Problem, sondern als Möglichkeit und Lösung: die Wirtschaft sei heute nicht mehr allein für die Schaffung von Arbeitsplätzen zuständig, genauso wie Bildung nicht mehr nur die Aufgabe der Lehrkräfte sei. Je weiter man die Karriereleiter erklimme, desto bewusster sollte man deshalb die Vielfalt gesellschaftlicher Bedürfnisse wahrnehmen und über den beruflichen "Tellerrand" hinausblicken - also Verantwortung übernehmen. Denn Glück habe weniger zu tun mit materieller Wohlfahrt, sondern vielmehr mit einem gelungenden Leben.</p>
<p>Als wir uns darauf, nach einer zweiminütigen Kurzvorstellung unserer Projekte, den Fragen der Alumni stellten, merkten wir, dass noch weitere Impulse von Nöten sein würden, um diese von neuen Ideen für eine bessere Welt zu überzeugen. In der abschließenden Feebdackrunde wurden Kommentare laut wie, "die finanzielle Absicherung von sozialen Projekten ist eben schon wichtig", oder "ich frage mich bei manchen der Organisationen hier, ob sie in zwei Jahren überhaupt noch existieren" (der selbe Mensch meinte etwas später auch, er würde sich einen stärkeren Bezug der BMW Stiftung zum Unternehmen BMW wünschen - und über einen Rabatt beim Autokauf würde er sich auch nicht beschweren....und, dass soziales Engagement eben schon anfange, wenn man sich für den Bau eines Spielplatzes auf dem Golfplatz einsetze...). Tja, wer nicht wagt.....</p>
<p>Fazit des Tages: Spannende Vorträge und interessantes Feedback von einer neuen Front. Ich werde mir jedenfalls die Impulse von Frank Trümper und Hans Fleisch zu Herzen nehmen und ganz den Ergebnissen der Umfrage von Chrismon vertrauen. Denn Menschen sind nach einer <a href="http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000208628.pdf">Studie der Deutschen Bank </a>dort am glücklichsten, wo sie sich am meisten vertrauen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[re:publica 08 - vom vergessen und erinnern]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/?p=145</link>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 09:25:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>aishahland</dc:creator>
<guid>http://betterplacede.wordpress.com/?p=145</guid>
<description><![CDATA[Die 3 Top Themen der re:publica 08 waren laut Organisator Markus Beckedahl (hier gibt&#8217;s das In]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die 3 Top Themen der <a href="http://re-publica.de/08/">re:publica 08</a> waren laut Organisator Markus Beckedahl (<a href="http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/">hier </a>gibt's das Interview <a href="http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/1425/" target="_self">mit ihm</a> und anderen von <a href="http://www.schnutinger.de/">Bloggerin Schnutinger</a>): 1) Datenschutz, gepaart mit mehr Medienkompetenz 2) Soziale Medien in ihrer ganzen Vielfalt und 3) Die Frage, was öffentlich-rechtlich ist im digitalen Zeitalter.</p>
<p>Um das Ende mal vorweg zu nehmen: Es waren sehr lehrreiche und, <a href="http://betterplacede.wordpress.com/2008/04/04/rucblick-republica-vorschau-social-camp/">wie Annika am Freitag bereits schrieb</a>, inspirierende Tage. Ich kann nur von mir sprechen, aber viel davon war Entmystifizierung. Nach einem furiosen Auftakt von Harvard-Professor <a href="http://www.vmsweb.net/">Viktor Mayer-Schönberger</a>, der ein Plädoyer für die Notwendigkeit des Vergessens hielt und sich im Zuge dessen für ein digitales Haltbarkeitsdatum ausspricht, ging es steil bergab. 'Die Zukunft der Social Networks' ist finster, wenn man das erste Panel der Konferenz als Omen für die Zukunft von StudiVZ, MySpace &#38; Co sehen will. Der Untertitel der Veranstaltung 'Geschlossene Türen oder offene Fenster' war ja vielleicht ironisch gemeint, denn da saßen die üblichen Verdächtigen in ihrem eigenen Mief und diskutierten über alte Hüte. "Nein, also das machen wir natürlich nicht, da kämen wir ja mit dem Gesetz in Konflikt." Ich hätte mir alle Anwesenden in Mayer-Schönbergers Vortrag über Erinnern und Vergessen im digitalen Zeitalter gewünscht und, anstatt sich anhören zu müssen, wie sich Schuld gegenseitig zu-, und dann entschieden von sich gewiesen wird, lieber die Verantwortlichen der einschlägigen Social Networks zum Thema Infomationsökologie gehört.</p>
<p>Die Qualitätsdebatte. Journalisten vs. Blogger. Hmpf. Gut, aber Johnny Häusler von <a href="http://www.spreeblick.com/">Spreeblick</a>, der als Moderator des Panels mutig in die Bresche gesprungen war, hatte schon recht, als er meinte, das (leidige) Thema dürfe nicht fehlen. Schade nur, dass von der Journalistenfront zwar einige geladen, aber keiner gekommen war. Journalist und Blogger Thomas Knüwer (in <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1745">No Porno Please!</a> vom Samstag, dem Day After der Konferenz also,  lässt er tief blicken), <a href="http://www.bildblog.de/">Bild-Blogger </a>und Journalist Stefan Niggemeier und <a href="http://www.mercedes-bunz.de/">Mercedes Bunz</a> (derzeit Chefredakteurin bei Tagesspiegel Online), die dann auf dem Panel saßen, sind ja sozusagen Zwitterwesen. Haben sich aber redlich um einen Diskurs bemüht. Inhaltlich kam nicht viel Neues bei rum, aber der Unterhaltungswert war hoch und die Panelteilnehmer fast schon zu sympathisch. Jetzt mal unter uns: Mercedes hat nebenbei den Sex-Appeal der Konferenz dramatisch nach oben gerissen und den Jungs gezeigt, was ein verbaler Haken ist.</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/">Fazzen oder bloggen</a> - mehr zur Qualitätsdebatte gibt's zum Beispiel auf <a href="http://www.basicthinking.de/blog/">Robert Basics Blog</a>.</p>
<p>Zur Diskussion 'Geld verdienen mit Blogs reloaded' möchte ich nur eins sagen: die "Größen" Robert Basic, <a href="http://adical.de/blog/">Sascha Lobo</a> und <a href="http://www.trigami.com/">Remo Uherek</a> (der sich schweizerisch diplomatisch im Hintergrund gehalten hat, schade eigentlich!) scheinen sich gegenseitig zu neutralisieren. Viel war nicht geboten, außer Kraftmeierei und einer merkwürdigen Realness-Debatte. Das Thema sehe ich definitiv nochmal auf der Agenda der re:publica 09. Reloaded.</p>
<p>Nun zu den beiden Veranstaltungen, die für uns als betterplacianer besonders interessant waren: 'Kampagnen und NGOs im Netz' und der Workshop 'Greenpeace Internetstrategie'. Womit wir wieder beim Entmystifizieren wären. Vielleicht habe ich eine verschobene Wahrnehmung, aber auch hier kam für mich zu wenig rüber (außer der Erkenntnis, dass wir alle nur mit Wasser kochen). Wenn der PR-Chef und Campaigning-Mann von Greenpeace, Volker Gassner, davon spricht, mittels der neuen Internetstrategie weg vom Monolog zu wollen, hin zu einer dialogischen Kommunikation, dann, naja, ist mir das ein bischen mager. Aber was soll das Meckern! Es geht, egal ob bei Gigant Greenpeace oder Baby betterplace, darum, einfach mal anzufangen, anstatt sich um den Verstand zu konzipieren. Dieses Fazit aus Gassners Vortrag habe ich mitgenommen. <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/427404">jetzt.de</a> hat Gassner am Rande der Konferenz zur geplanten "Netzattacke" befragt.</p>
<p><a href="http://blog.metaroll.de/">Hard Bloggin' Scientist</a> Benedikt Köhler, der mit auf dem NGO-Panel saß, ging das Gerede von wegen <a href="http://blog.metaroll.de/2008/04/06/greenpeace-hat-ganz-viele-geile-kampagnen-digital-advocacy-auf-der-republica-2008/">"Wir haben ganz viele geile Kampagnen gemacht"</a> sichtlich auf die Nerven. Ist ja klar, dass hier zwei Welten aufeinander prallen - Benedikt &#38; Co, die mit der Free Burma Blogaktion 2007 Massen bewegt und nebenbei bewiesen haben, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen offline und online Engagement gibt. Und auf der anderen Seite traditionelle NGOs, die ihre ganze Struktur erstmal mühevoll umwuchten müssen, um sich - für teures Geld - via Web 2.0 eine neue Möglichkeit der Aktivierung zu erschließen. In der Zwischenzeit sind in der Online-Welt die Grenzen zwischen reinem Aktivist und demjenigen, "der sich nur beteiligt", längst verschwommen, wie Benedikt anmerkte.</p>
<p>Für eine ausführliche Besprechung und kritische Hinterfragung der beiden "Web 2.0 in an NGO world"-Veranstaltungen unbedingt Andreas Post auf <a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/2008/04/05/denken-und-schenken-ein-besuch-auf-der-%E2%80%9Erepublica%E2%80%9D/">Alles was gerecht ist</a> lesen!</p>
<p>Markus Beckedahl und Johnny Häusler: Vielen Dank für den gigantischen Denkanstoß, den Ihr uns mit der re:publica verpasst habt!</p>
<p>Wir sehen uns auf der re:publica 09. reloaded.</p>
<p><a href="http://betterplaceorg.wordpress.com/files/2008/04/republica-1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-119" src="http://betterplaceorg.wordpress.com/files/2008/04/republica-1.jpg?w=400" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[re:publica 2008 – Die unkritische Masse]]></title>
<link>http://webzwo.wordpress.com/?p=300</link>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 21:48:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>ariro</dc:creator>
<guid>http://webzwo.wordpress.com/?p=300</guid>
<description><![CDATA[So, die re:publica 2008 ist zu Ende und ich habe Zeit ein paar meiner Eindrücke festzuhalten ohne e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So, die <a href="http://re-publica.de/08/">re:publica 2008</a> ist zu Ende und ich habe Zeit ein paar meiner Eindrücke festzuhalten ohne eine Zusammenfassung der Konferenz geben zu wollen (Für die, die danach suchen: <a href="http://wiki.re-publica.de/index.php/Pressespiegel">hier gibt's massig davon</a>).<br />
Zwei Punkte finde ich erwähnenswert:</p>
<p><strong>„Klassentreffen“ statt Visionen</strong><br />
Ich muss der <a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/klassentreffen-der-appletraeger">TAZ </a>teilweise recht geben: „Kuscheln“ war angesagt. Es waren selten konträre Sichtweisen zu finden. Finde ich nicht weiter schlimm und war wohl auch so von den Veranstaltern abzusehen. Was mir aber beim Thema Vorträge gefehlt hat, war auch einmal was über die Meinung der Redner zur Zukunft zu hören - wo es hingehen könnte, oder hingehen sollte. Die <strong>Vision</strong> eben. Es handelte sich schließlich (wirklich) ein Zusammentreffen der deutschen Web-Avantgarde und wenn die nicht wissen wo es hingeht, wer dann. „Gegenseitiges Bauchpinseln“ (wie von der TAZ bemängelt) hab ich persönlich nicht viel entdecken können, nur eben auch sehr wenig Reflektiertes. Die Podiumsdiskussion zur „Zukunft“ der Networks wurde zur Lachnummer, viele andere Vorträge hörten genau da auf wo die Redner erst richtig hätten anfangen sollen. Nach dem Motto: „...Da wollen wir hin, wir sind die ersten, das ist spannend!“. Nein das Gegenteil war der Fall, auf der re:publica war Understatement an der Tagesordnung. Viele Vortragende hatten durchaus sehr spannende Dinge zu erzählen, trotzdem war regelmäßig sinngemäß zu hören: „Das was wir gemacht haben war ja nichts Großartiges“.<br />
<strong><br />
Idealismus statt „Geld verdienen mit Blogs“; Aktivismus statt Apathie</strong><br />
Stattdessen war regelmäßig zu merken, dass vieles was vorgestellt wurde aus Idealismus vorangetrieben wurde. Die Podiumsdiskussion zu „Geld verdienen mit Blogs“ reihte sich da sehr schön ein, in viele, viele andere Aktivitäten von denen berichtetet wurde: Don Dahlmann erzählte, er hätte "das mit dem Opel Astra eben mal probiert". „Weil wir es können“. Das war witzigerweise auch der Titel einer Podiumsdiskussion (u.a. wieder von Don Dahlmann, der bei mir einen sehr sympathischen und kompetenten Eindruck hinterlassen hat) die für mich mit zum Besten zählt was ich gehört habe. Da wurde mal kritisch hinterfragt und es wurden Prognosen gestellt. Vom Schockwellenreiter Jörg Kantel, Stefan Kluge und Prof. Oliver Wrede wurde während dieser Diskussion übrigens immer wieder (implizit) das Problem Medienwahl angesprochen. Also: "Die Leute haben alle Medien zur Verfügung, aber wissen nicht wie sie diese nutzen können". Und dazu gehört natürlich erstmal sich für ein Medium zu entscheiden.<br />
Nochmal zurück zum Idealismus. Das für mich Besondere an der re:publica war etwas, was ich für mich zunächst als Geschichtenerzählen abgetan habe. Denn die meisten Redner taten eigentlich nichts anderes. Aber sie hatten halt auch was zu erzählen. Im Panel "Advocacy 2.0: Digitaler Aktivismus" meinte der Greenpeacemensch: "Geht zu Greenpeace, geht zu Aktion Mensch, egal, Hauptsache macht was!" Doch das brauchte man den meisten Menschen auf der re:publica eben gerade nicht erzählen. Denn die meisten Anwesenden sind sicher eines nicht: "nicht aktiv".</p>
<p>Die re:publica 2008 war für mich nicht geprägt von außerordentlich überraschenden Erkenntnissen oder Ausblicken (wahrscheinlich auch deswegen, weil alles schon vorher im Web zu lesen war, was die Anwesenden so getrieben haben), sondern von der Tatsache, dass viele wirklich etwas spannendes erlebt hatten. Und das waren wohl (?) auch die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/04/republica-alive-in-baghdad/">Themen</a>, die andere bewegt haben. (vermutlich, finde echt nicht gerade viele Posts zu rp08).</p>
<p>UPDATE: Langsam kommt die Berichterstattung ein bisl ins Rollen. Gut gefällt mir was Thomas Knüwer <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1745">schreibt</a>. Das deckt sich ziemlich mit meinem Beobachtungen und liest sich auch noch toll.<br />
Und TKnüber schreibt auch über etwas, was ich völlig vergessen hatte: Ja, die re:pulbica war sehr gut organisiert: Das WLAN funktionierte super, das Catering, etc. Das hatte ich schon als selbstverständlich hingenommen, aber das ist es eigentlich nicht. Danke bzw. Lob an die Orga.</p>
<p>P.S.: Wen es interessiert: Mit meinem Vortrag war ich ziemlich glücklich. Der Raum war proppevoll, die Zuhörer waren interessiert und es gab von vielen Seiten tolles Feedback. Die Folien stehen ja auch <a href="http://www.kooperationssysteme.de/2008/04/03/vortragsfolien-der-republica-2008/">schon on</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aus Bloggern werden Follower]]></title>
<link>http://webzwo.wordpress.com/2008/04/04/aus-bloggern-werden-follower/</link>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 20:28:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>ariro</dc:creator>
<guid>http://webzwo.wordpress.com/2008/04/04/aus-bloggern-werden-follower/</guid>
<description><![CDATA[Bevor ich gleich zu meinem re:publica-Rundumschlag aushole  möchte ich noch kurz auf das Twitter-Ph]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich gleich zu meinem <a href="http://re-publica.de/08">re:publica</a>-Rundumschlag aushole ;-) möchte ich noch kurz auf das Twitter-Phänomen eingehen. Meiner Ansicht nach war Twitter der heimliche Star der letzten Tage. Denn geschätzte 80% der Teilnehmer sind auch im Twitter zu finden. Man redete nur nicht darüber, dass man twittert, man tat es einfach. Sehr Viele hatten gleich zu Beginn an einem Stand vorbeigeschaut, wo man sich einen Button mit seinem Twitter-Profilbild anfertigen lassen konnte, um von den eigenen Twitter-Followern (Abonnenten) erkannt zu werden und vice versa. Gleich am ersten Abend veranstaltete dann z.B. Sascha Lobo eine Party für seine Follower. Und es sieht auch so aus, als hätte <a href="http://re-publica.de/08/author/markus">Markus Beckedahl</a> am Ende recht behalten und es wurde dieses Jahr weniger über die re:publica gebloggt, weil viele Teilnehmer ihr „Mitteilungsbedürfnis“ schon über Twitter gestillt hatten. Der Schmerz der Veranstalter darüber dürfte sich in Grenzen halten, das mediale Interesse war auch so <a href="http://re-publica.de/08/2008/04/02/blog-und-medienspiegel-im-wiki/">groß wie nie</a>. Übrigens war heute sogar im Provinzblatt schlechthin, der Augsburger Allgemeinen, ein Artikel. ;-) Trotzdem ist es natürlich bemerkenswert, dass die ach-so-simple Anwendung Twitter damit einen guten Teil der Sichtbarkeit der Konferenz (auf einen Personenkreis) beschränkt hat. Nachdem mir auch nach längerem Nachdenken kein Argument eingefallen ist, warum ich Twitter nicht endlich auch nutzen sollte, bin ich jetzt einfach mal ziemlich verspätet auf den Zug aufgesprungen und freu mich schon auf diverse Experimente. Mein account ist übrigens: arimue ;-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tagung: Perspektiven für Arbeitende ab 50]]></title>
<link>http://fernstudium.wordpress.com/2008/03/31/tagung-perspektiven-fur-arbeitende-ab-50/</link>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 17:38:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>fernstudium</dc:creator>
<guid>http://fernstudium.wordpress.com/2008/03/31/tagung-perspektiven-fur-arbeitende-ab-50/</guid>
<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Ermöglicht Bildung gute Arbeit bis 65?&#8221; veranstaltet das Berufsförder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>Unter dem Titel "<i>Ermöglicht Bildung gute Arbeit bis 65?</i>" veranstaltet das Berufsförderungsinstitut Salzburg am 10. April eine Fachtagung zur Zukunft der Arbeit.<br />
<i> (Astrid Herbst, BFI Salzburg)</i></p></blockquote>
<p>Die Altersstruktur in den Betrieben wird sich in den kommenden Jahren drastisch verändern: Die Belegschaften altern. Die zentrale Frage des Generationenmanagements beschäftigt inzwischen Unternehmen aller Größen und Branchen. Diesem Thema widmet sich auch die Fachtagung am BFI Salzburg. <!--more--></p>
<p><b>Namhafte Vortragende</b></p>
<p>Die Gastvortragenden Rolf Arnold, TU Kaiserslautern, und Peter Buchmayr, Salzburg AG widmen sich in ihren Fachvorträgen der drastischen Veränderung der Altersstruktur in den Betrieben. In unterschiedlichen Foren gibt es die Möglichkeit zum fachlichen Austausch.</p>
<p><b>Weiterführende Informationen</b></p>
<p>Alle Tagungsunterlagen sowie die Möglichkeit zur Online Anmeldung finden Sie auf der  Website des » BFI Salzburg.</p>
<p><b>Kontakt und Information</b><br />
Berufsförderungsinstitut Salzburg<br />
Mag.a Gabriele Falkner<br />
Schillerstrasse 30<br />
5020 Salzburg<br />
Tel. 0662 - 88 30 81</p>
<p>Quelle: <a href="http://eb-portal.at/nachrichten/news080305_herbst.php">Erwachsenenbildung.at</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[re:publica '08 - Die kritische Masse]]></title>
<link>http://betterplacede.wordpress.com/?p=136</link>
<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 15:36:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>aishahland</dc:creator>
<guid>http://betterplacede.wordpress.com/?p=136</guid>
<description><![CDATA[Der Countdown läuft. Nur noch eine Woche, dann beginnt die re:publica &#8216;08:

Zwischen Kultur, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Countdown läuft. Nur noch eine Woche, dann beginnt die <a href="http://re-publica.de/08/" title="publica '08" target="_blank">re:publica '08</a>:</p>
<p><img src="http://re-publica.de/08/wp-content/imagemagic/64311f924dc6fefb79aa77dc007ab735.jpg" align="middle" height="66" width="180" /></p>
<blockquote><p>Zwischen Kultur, Medien, Politik und alltäglich genutzter Technik: Vom 2. bis 4. April 2008 treffen sich in Berlin Blogger und andere Netzbewohner zur re:publica’08. Das Konferenz-Motto “Die kritische Masse” steht für verschiedene Seiten des gleichen Komplexes: Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. Web 2.0-Anwendungen entwickeln sich zu Selbstläufern. Und zum anderen steht auch die Fähigkeit der Masse zur Kritik im Zentrum des dreitägigen Events.</p></blockquote>
<p>Wer diese Chance verpasst, sich mit anderen Webaktivisten, Blogger-Kollegen und technoiden Zeitgenossen zu treffen und diskutieren, bis der Schädel platzt, ist wirklich selber schuld. Beim 3-tägigen <a href="http://programm.re-publica.de/RP08/" title="Programm " target="_blank">Programm der Konferenz</a> ist so viel dabei, was wir hören uns sehen wollen, dass eine Auswahl schwer fällt. Nicht verpassen werden wir den Vortrag von Andrea Götzke über "Internet und Open Source südlich der Sahara" am zweiten Tag.</p>
<p>Und natürlich "Advocacy 2.0: Digitaler Aktivismus - Kampagnen und NGOs im Netz". Interessant klingt auch der Beitrag "Reordering Public and Private in Cyberspace - Reinforcing homosexuality in Iranian Cyberspace" von Mahmood Enayat am Mittwoch. Und so weiter und so fort. Verheißungsvoll sind nicht nur die einzelnen Veranstaltungen, sondern allein schon die Kategorien - <b>von 'plauschen und tauschen' bis zu 'zänken und kränken'.</b></p>
<p>Am Mittwoch geht's los. Um 10:30 begrüßen die re:pulicaner <b>Markus Beckedahl</b> (in seinem Blog <a href="http://www.netzpolitik.org/" title="netzpolitik.org" target="_blank">netzpolitik.org</a> kann man unter anderem lesen, dass es nur noch eine handvoll Tickets gibt) und <b>Johnny Häusler</b> die rund 800 angemeldeten Teilnehmer. Letzterer unterzieht am dritten Tag die Internet-Strategie der ARD einem Realitätscheck und fragt, zusammen mit Verena Wiedemann: "Brauchen wir ein öffentlich-rechtliches YouTube?"</p>
<p>Die re:publica ist außerdem eine gute Gelegenheit, sich endlich mal in (relativer) Ruhe mit Kollegen wie Basti von <a href="http://www.helpedia.org/" title="helpedia.org" target="_blank">helpedia </a>zu unterhalten.</p>
<p>Wir freuen uns drauf.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[I'm a Communicator, I'm a Blogger, I'm a Podcaster. That's what I do!*]]></title>
<link>http://webzwo.wordpress.com/?p=288</link>
<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 12:17:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>ariro</dc:creator>
<guid>http://webzwo.wordpress.com/?p=288</guid>
<description><![CDATA[*Aussage eines Panelteilnehmers während der Euroblog 2008 in Brüssel, einer Konferenz, &#8220;die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>*Aussage eines Panelteilnehmers während der <a href="http://publicsphere.typepad.com/euroblog2008/">Euroblog 2008 in Brüssel</a>, einer Konferenz, "die über die aktuellen Trends der PR 2.0 informieren <a href="http://www.meinungsmacherblog.de/2008/02/16/pr-leckerbissen-in-bruessel/">möchte</a>" und an der ich die letzten drei Tage teilnehmen durfte. </p>
<p>Mein kleines persönliches Fazit: Nach zahlreichen Gesprächen mit "PR"-Leuten von Dänemark bis Italien sieht es für mich so aus als wäre Enterprise 2.0 in der PR-Welt noch nicht angekommen. Als z.B. in <a href="http://www.kooperationssysteme.de/2008/03/05/euroblog-2008/">unserem Panel</a> behauptet wurde Social Media würde ja allgemein in großen Unternehmen noch nicht so eingesetzt wurde dem nicht widersprochen. Obwohl man ja nicht nur bei uns zu lesen ist wie zahlreiche große dt. Unternehmen Social Software einsetzen.</p>
<p>Neben Erinnerungen an ausnahmslos sympatische Gespräche mit sehr interessierten (eher älteren) Teilnehmern der Konferenz nehme ich deswegen hier aus Brüssel v.a. den Eindruck mit, dass man sich in der PR-Welt (vielleicht aufgrund der nicht so ausgeprägten <a href="http://twitter.com/tp_da/statuses/771906073">Forschungstätigkeiten</a>?) momentan eher mit der Rolle des Fast Follower <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/25/fast-follower/">zufrieden gibt</a>.<br />
Ich denke, dass das gar nicht mal so tragisch ist, weil ich die Vorteile von Social Media wesentlich mehr bei Collaboration als bei Issue Management &#38; Co. sehe.<br />
Sicherlich sind einige Web 2.0-Konzepte (Participation, Openess) für die PR nicht nur wichtig, sondern verpflichtend. Und hierzu hat man sich schon ein paar Gedanken gemacht. Nur eben nicht so sehr zum Einsatz von Social Software.</p>
<p>Und deswegen passt das Zitat im Titel für mich ganz gut zur Konferenz. Man nutzt verschiedene Social Software natürlich auch in der PR. Teilweise sicherlich reflektiert, teilweise ist man auch einfach nur stolz, dass man bloggt. Ist ja auch was... ;-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Euroblog 2008]]></title>
<link>http://webzwo.wordpress.com/?p=256</link>
<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 12:28:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>ariro</dc:creator>
<guid>http://webzwo.wordpress.com/?p=256</guid>
<description><![CDATA[Diesen Freitag (14.3.) werde ich zusammen mit Alexander Warta von Bosch auf der Euroblog 2008 in Br]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Freitag (14.3.) werde ich zusammen mit Alexander Warta von Bosch auf der Euroblog 2008 in Brüssel (13.-15.3.) einen Vortrag zum Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienreichhaltigkeitstheorie">Medienwahl </a>halten. Neben der Fallstudie "Medienwahl bei Bosch", die wir im Oktober auch auf der <a href="http://w3-mmt.inf.tu-dresden.de/geneme/programm.php">Geneme 07</a> hatten, werden wir diesmal auch konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Überwindung dieses Problems vorstellen. </p>
<p>Zur <a href="http://publicsphere.typepad.com/euroblog2008/2007/12/call-for-papers.html">Euroblog:</a><br />
<em>The Brussels Symposium brings together the latest academic thought with leading edge practice from Europe, the USA and elsewhere to draw new theoretical insights and encourage and shape practitioner innovation and implementation. By identifying and presenting examples of best practice, empirical investigation and new concepts for modelling and understanding the rapid changes in relationship management, EuroBlog 2008 will shape the agenda for social media discussion.</em></p>
<p>Inzwischen ist auch das vollständige <a href="http://publicsphere.typepad.com/euroblog2008/2008/02/euroblog2008-th.html">Programm online</a>. Sieht nicht nur sehr international sondern den Themen nach auch vielfältig, insgesamt ziemlich vielversprechend aus.<br />
Hier geht's direkt zum <a href="http://publicsphere.typepad.com/euroblog2008/2008/02/how-to-book-and.html">Registrieren</a>.<br />
Nett: Auch hier gibt's eine Google Map mit den Vortragenden:<br />
 </iframe></p>
<p><a href="http://maps.google.com/maps/ms?hl=en&#38;ie=UTF8&#38;msa=0&#38;msid=110622889609986581093.0004457e3dc00bae8264e&#38;ll=52.152061,6.221604&#38;spn=7.92575,20.309418&#38;om=0&#38;source=embed">View Larger Map</a> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[tourismuscamp in Eichstätt - Februar 2008]]></title>
<link>http://opencontent2000.wordpress.com/?p=48</link>
<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 21:22:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>elearning2000</dc:creator>
<guid>http://opencontent2000.wordpress.com/?p=48</guid>
<description><![CDATA[
Zum ersten Mal (in Deutschland) trafen sich Tourismusinteressierte zu einem Barcamp. Die Themen des]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://opencontent2000.wordpress.com/files/2008/03/logo_barcamp_mittel.jpg" title="tourismuscamp"><img src="http://opencontent2000.wordpress.com/files/2008/03/logo_barcamp_mittel.jpg" alt="tourismuscamp" /></a></p>
<p>Zum ersten Mal (in Deutschland) trafen sich Tourismusinteressierte zu einem Barcamp. Die Themen des Sessions zeigen die Breite der Diskussion</p>
<ul>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 1: Touristikwerbung Österreich</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 2: Communities - Benchmarking - Destinationsmarketing</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 3: Web Mapping im Tourismus</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 4: Finanzierung von Web Projekten</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 5: Segmentierung</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 6: Lightning Talks</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 7: Social Software im Intranet</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 8: GIS und Tourismus - Geomarketing</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 9: Panorama-Walk</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 10: Mobiles Internet und Tourismus</font></li>
<li><font color="#ff9900">Tourismuscamp - Session 11: Photowalk Eichstätt</font></li>
</ul>
<p>Wer selbst nicht daran teilnehmen konnte, findet im <a target="_blank" href="http://tourismuscamp.pbwiki.com/">Tourismuscamp-Wiki</a> eine Auflistung von Berichten zur Veranstaltung. "Nebenbei" erhält man eine Übersicht zu aktuellen Blogs und andereren Webseiten, die sich mit Touristikthemen befassen.</p>
<p>Narürlch gibt es auch ein Stimmungsbild auf YouTube:</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
