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	<title>katholizismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/katholizismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "katholizismus"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 18:25:16 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Bischöfliche Unwahrheiten und das kleine Ferkel]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1327</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 12:16:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1327</guid>
<description><![CDATA[Wo bitte geht es zu Gott? fragte das kleine Ferkel
ASCHAFFENBURG. (hpd) Der Regensburger Bischof Ger]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[caption id="" align="alignleft" width="277" caption="Wo bitte geht es zu Gott? fragte das kleine Ferkel"]<img src="http://hpd.de/files/Ferkel-Bischof.jpg" alt="Wo bitte geht es zu Gott? fragte das kleine Ferkel" width="277" height="280" />[/caption]
<p><span style="color:#0000ff;"><strong>ASCHAFFENBURG. (<a href="http://hpd.de/node/5080">hpd</a>) Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hat sich in einer Predigt mit dem „Ferkelbuch" und seinem Autor befasst - und es dabei mit der Wahrheit nicht so genau genommen. Nun müssen wohl die Gerichte klären, ob die Kirchenkanzel in Deutschland ein rechtsfreier Raum ist.</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Ende Mai predigte Bischof Müller auf dem „Nordgautag" über die „<a href="http://www.bistum-regensburg.de/download/borMedia0686705.pdf" target="_blank">Wurzeln unserer Kultur</a>" und kam dabei auch auf die „neue aggressive Gottlosigkeit" zu sprechen. Nach einigen kurzen Bemerkungen zu Richard Dawkins wandte er sich dem religionskritischen Kinderbuch „Wo bitte geht's zu Gott?", fragte das <a href="http://www.ferkelbuch.de/" target="_blank">kleine Ferkel</a> und dessen Autor Michael Schmidt-Salomon zu. Um seine These „Wo Gott geleugnet wird, dort gibt es kein Recht für den Menschen, kein Recht auf Leben, kein Recht auf Selbstbestimmung" (siehe hierzu auch die Pressemeldung der katholischen Website <a href="http://www.kath.net/detail.php?id=19940" target="_blank">kath.net</a> zu belegen, zeichnete er den humanistischen Philosophen als geistigen Amokläufer, der Gläubige als Schweine einstuft und Kindsmord befürwortet. Da die Texte Schmidt-Salomons eine solche Interpretation nicht hergeben, erfand sich Müller seine eigene „Realität".</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more-->Im Ferkelbuch, so der Regensburger Bischof, lasse Schmidt-Salomon „ein Schwein auftreten, das dann nach Gott fragt - als jüdischer Rabbi, als christlicher Bischof oder als ein moslemischer Geistlicher. Letztlich sagt er damit nichts anderes, als dass alle, die an Gott glauben, sich auf dem geistigen Niveau eines Schweins befänden." Tatsächlich tritt das Ferkel nicht als Bischof usw. auf, sondern befragt die Repräsentanten jener drei Weltreligionen - und bleibt am Ende ungläubig. Die Anspielung auf die Bibel ist unverkennbar, denn im Neuen Testament werden Ungläubige an mehreren Stellen als Schweine bezeichnet, doch vertauscht Müller geschickt Täter und Opfer.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Folgenden erweckt der Bischof den Eindruck, Schmidt-Salomon vertrete die Auffassung, es sei gar keine Ethik notwendig, und suggeriert, dieser wolle Verhaltensregeln aus der Natur ableiten: „Man brauche doch gar keine Ethik, keine humanistische Auswirkung unseres christlichen Gottesglaubens. Der Mensch sei doch verfügbar für den anderen Menschen. Warum sollten Kindstötung, Abtreibung oder therapeutisches Klonen verboten sein? Am Beispiel von Berggorillas, die einen Teil ihrer Jungen umbringen, wird die Frage gestellt: Warum sollten das die Menschen nicht auch tun? Was ist daran verwerflich, wenn es der Naturtrieb eingibt?" Damit unterstellt er ausdrücklich, Schmidt-Salomon befürworte die Tötung von Kindern, weil Infantizid in der Natur vorkomme.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch die vermeintlichen Aussagen des humanistischen Philosophen sind frei erfunden, mehr noch: dieser vertritt exakt die gegenteilige Position. Im „Manifest des evolutionären Humanismus" geht er im Kapitel über naturalistische Ethik tatsächlich auf den Infantizid bei Berggorillas ein und schreibt dazu: „Anders als der Name es vielleicht vermuten lassen würde, sind gerade Naturalisten gegen diesen [naturalistischen] Fehlschluss in besonderer Weise gefeit. Warum? Weil sie aufgrund ihrer Kenntnis der Natur wissen, welche Katastrophen wir heraufbeschwören würden, wenn wir natürliche Verhal¬tensweisen unreflektiert zu ethischen Prinzipien erheben würden. Betrachten wir zur Verdeutlichung das Beispiel des Infantizids (Kindstötung): Bei den Berggorillas fallen mehr als ein Drittel (!) des Nachwuchses bis zum Alter von 3 Jahren Kindstötungen zum Opfer. Grund: Durch den Infantizid steigen die Fortpflanzungschancen des tötenden Männchens. Dieses für unsere Vorstellungen zutiefst unethische Verhalten findet sich nicht nur bei Gorillas, sondern auch bei solch unterschiedlichen Tierarten wie Dungkäfern, Fischen, Amphibien, Mäusen, Löwen, Kamelen oder Pferden. Und es sind nicht nur die ohnehin als aggressiv verschrienen Männchen, die sich über Kindstötungen Vorteile im evolutionären Wettstreit um das genetische Überleben verschaffen: Weibliche Erdhörnchen, Mungos, Dingos, Wildhunde oder Krallenaffen beseitigen auf ähnliche Weise ‘unliebsame Konkurrenz eigener Kinder um Nahrung, Ruheplätze und Fortpflanzungspartner'. So ‘natürlich' Infantizid also ist (auch Homo sapiens ist dagegen alles andere als immun, nicht ohne Grund ist die literarische Figur der ‘bösen Stiefmutter' so weit verbreitet!), kein vernünftiger Mensch käme auf den Gedanken, ihn deshalb ethisch legitimieren zu wollen." (Anmerkungen entfernt, Hervorhebung im Original, MB)</p>
<p style="text-align:justify;">Michael Schmidt-Salomon, ansonsten keiner Diskussion abgeneigt, hat sich im Fall Müller zu rechtlichen Schritten entschlossen und den Regensburger Oberhirten per Anwaltsschreiben dazu aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben. Gegenüber hpd begründete der Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung sein Vorgehen folgendermaßen: „Auch Bischöfe sollten bei der Wahrheit bleiben! Es ist das gute Recht von Bischof Müller, meine Positionen in allerschärfster Form zu kritisieren, doch er darf sie nicht völlig entstellen und Dinge behaupten, die ich nie gesagt oder geschrieben habe. Die Predigt des Regensburger Oberhirten lässt nur zwei Deutungen zu: Entweder hat Müller meine Schriften nicht gelesen, also über etwas geurteilt, was er gar nicht kennt, oder er hat vorsätzlich gelogen. Beides schickt sich nicht in einer modernen Streitkultur! Normalerweise würde ein unverbindlicher Hinweis genügen, um solche Probleme zu klären. Ich fürchte allerdings, dass Bischof Müller mit seinem speziellen Persönlichkeitsprofil dies nur einsehen wird, wenn er von Gerichten dazu genötigt wird."</p>
<h4 style="text-align:justify;">„Persönliche Verkündigungen ... des Oberhirten"</h4>
<p style="text-align:justify;">In der Antwort der Anwälte Müllers spiegelt sich nicht nur der absolutistische Größenwahn wider, mit dem der Regensburger Bischof sein Bistum regiert, das Schreiben ist auch ein Lehrstück, welche geistigen Blüten die ungenügende Trennung von Staat und Kirche treiben kann. Denn Müllers Rechtsvertreter führen an, „ganz unabhängig davon, wie einzelne ... Äußerungen zu verstehen sind" bestehe kein Anspruch auf Unterlassung. Begründet wird diese Ansicht mit dem Hinweis darauf, dass eine Predigt eine „persönliche Verkündigung des Predigenden" darstelle und von subjektiven Elementen geprägt sei und schließlich „in jeder Hinsicht und ungeschmälert" durch Artikel 4 des Grundgesetzes (Glaubensfreiheit) geschützt sei. Wenn nun eine Predigt, noch dazu eine des „Oberhirten im Bistum Regensburg", an äußerungsrechtlichen Kriterien gemessen werde, stelle dies „einen erheblichen Eingriff in die grundrechtlich garantierten Freiheiten" dar. Übersetzt in Umgangssprache heißt das etwa: In einer Predigt darf gesagt werden, was dem Kirchenfürsten beliebt; sachliche Richtigkeit oder Persönlichkeitsrechte „normaler" Menschen spielen da keine Rolle. Ähnlich argumentiert die Kanzlei auch hinsichtlich der Behauptung, Schmidt-Salomon stelle in der Raum, was denn dabei sei, wenn Menschen ihre Kinder ermordeten: „Es kommt nämlich gar nicht darauf an, ob Ihr Mandant die Kindstötung - wie etwa bei den Berggorillas - befürwortet oder nicht." Pointiert zusammengefasst kann die Rechtsauffassung des Bistums Regensburg etwa so beschrieben werden: Die katholische Kirche muss sich an die Regeln, die für alle gelten, die sich an öffentlichen Debatten beteiligen, nicht halten.</p>
<h4 style="text-align:justify;">Kein Freibrief für Verleumdungen</h4>
<p style="text-align:justify;">„Ein solcher Freibrief für Verleumdungen jeglicher Art kann nicht hingenommen werden!", erklärt Schmidt-Salomon. Ein gewisses Maß an Fairness und weltanschaulicher Aufrichtigkeit müsse auch katholischen Bischöfen abverlangt werden. Der Alibri Verlag, in dem sowohl das Manifest als auch das Ferkelbuch erschienen sind, unterstützt seinen Autor in der Sache voll und ganz. Verleger Gunnar Schedel sieht Bischof Müller in der Tradition jenes Flügels der katholischen Kirche, der im faschistischen Spanien an der Seite Francos gegen die Errungenschaften der Moderne kämpfte. „Wenn der Mann Vorsteher einer Moschee wäre, würde er als Hassprediger vom Verfassungsschutz beobachtet", meint der Verleger mit Blick auf Müllers Tiraden. Nun müsse sich zeigen, ob die vielfach erhobene Forderung, der Islam müsse sich an die demokratischen Spielregeln halten, auch für die christlichen Fundamentalisten gelten.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Martin Bauer</em></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>Nachtrag:</strong> Auch wenn sich Müller der Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung nicht unterwarf, hat das Bistum mittlerweile eine <a href="http://www.bistum-regensburg.de/download/borMedia0754505.PDF" target="_blank">veränderte Fassung der Predigt</a> ins Netz gestellt . Da auch die <a href="http://www.bistum-regensburg.de/download/borMedia0686705.pdf" target="_blank">alte Version</a> noch im Internet zu finden ist, lohnt es sich, beide Versionen miteinander zu vergleichen (Seite 3, Absatz 2ff.).</p>
<p style="text-align:justify;">In der neuen Fassung sind die von Schmidt-Salomon bemängelten Tatsachenfalschbehauptungen eliminiert und korrekte Zitate aus dem Ferkelbuch sowie dem Manifest des evolutionären Humanismus hinzugefügt worden. Dadurch allerdings ergibt Müllers Angriff auf den Naturalismus keinen Sinn mehr. Vielmehr wird deutlich, dass Schmidt-Salomon nun wirklich alles andere im Sinn hatte, als das Recht auf Kindstötungen aus der Natur abzuleiten. Müller wiederum kommt durch das korrekte Zitat in die Not, den natürlichen Infantizid bei frei lebenden Berggorillas als „widernatürlich" zu bezeichnen.</p>
<p style="text-align:justify;">Fraglich ist, ob die veränderte Version der Predigt als Schuldeingeständnis Müllers zu interpretieren ist. Wenn ja, warum weigerte er sich, die Unterlassungsaufforderung zu unterschreiben? Man darf gespannt sein, wie der Streit weitergeht...</p>
<p style="text-align:justify;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sex als Droge]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1311</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 07:29:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1311</guid>
<description><![CDATA[Typische Verpackung der Pille
«Pillen-Enzyklika»-Päpstliches Donnerwetter im heißen Sommer ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[caption id="" align="alignleft" width="180" caption="Typische Verpackung der Pille"]<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2c/Antibabypille.jpg/180px-Antibabypille.jpg" alt="Typische Verpackung der Pille" width="180" height="135" />[/caption]
<p><strong>«Pillen-Enzyklika»-Päpstliches Donnerwetter im heißen Sommer '68</strong></p>
<p><a href="http://www.glaubeaktuell.net/portal/nachrichten/nachricht.php?useSpr=&#38;IDD=1216356610&#38;IDDParent=1067270799&#38;IDDTyp=&#38;IDDPExtra=&#38;IDDTExtra=&#38;IDB=1&#38;Aktuell=0">Von Hanns-Jochen Kaffsack, dpa</a></p>
<p style="text-align:justify;">(Rom/dpa) - Es war der heiße Sommer der Studentenrevolte 1968. «Make love, not war», so hieß eine der gern praktizierten Losungen der aufmüpfigen Jugend. Die Pille zur Verhütung gab es seit ein paar Jahren - sie versprach Frauen eine sexuelle Befreiung ohne Grenzen. In das muntere Treiben in den Studentenkommunen und Hippie-Zirkeln schlug dann ein päpstliches Donnerwetter ein - mit seiner Enzyklika «Humanae Vitae» versuchte Papst Paul VI. einen Damm gegen jede Form künstlicher Empfängnisverhütung zu bauen. Sein Lehrschreiben «Über die rechte Ordnung der Weitergabe des menschlichen Lebens» löste in den so «aufgeklärten» 1960er Jahren einen Sturm der Entrüstung aus.</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more-->Ist das jetzt Geschichte aus grauen, wenn auch turbulenten Zeiten, nachdem vor allem Aids im Jahrzehnt darauf die Angst in viele Schlafzimmer zurückgebracht hat? Mitnichten, sagt Benedikt XVI. zu dieser aus seiner Sicht auch nach vier Jahrzehnten doch «unverändert wahren» Enzyklika vom 25. Juli 1968. Er würdigt «die Wahrheit und Weisheit» des Kirchendokuments. Denn wie Vorgänger Johannes Paul II. setzt der deutsche Pontifex den Kampf gegen Empfängnisverhütung mit allen Mitteln fort. Und er prangert eine «Sexualität als Droge» an, «die den Partner eigenen Sehnsüchten und Interessen unterwirft.» Ein Plädoyer gegen flüchtige, fragwürdige Gefühle - und für die Würde.</p>
<p style="text-align:justify;">Die «Pillen-Enzyklika» von Paul VI. - kaum ein Dokument von Rang aus dem Vatikan dürfte so sehr in der Luft zerrissen und dabei so wenig gelesen worden sein. Den Heranwachsenden des Pillen-Zeitalters schrieb das Kirchenoberhaupt ein Verbot direkter Empfängnisverhütung ins Stammbuch. Der Vatikan machte eine «natürliche» Ausnahme - Paul VI. erlaubte es «Eheleuten» (Sex ohne Trauschein war sowieso schier unvorstellbar), «sich in fruchtbaren Zeiten - des weiblichen Zyklus - des ehelichen Verkehrs zu enthalten.» Als klare Bedingung dafür wird genannt, «dass aus berechtigten Gründen keine weiteren Kinder mehr wünschenswert sind.» Auf gut Deutsch: Sex an ungefährlichen Tagen ist ein Zeichen von Treue und Liebe - auch ohne die Fortpflanzung.</p>
<p><a href="http://www.glaubeaktuell.net/portal/nachrichten/nachricht.php?useSpr=&#38;IDD=1216356610&#38;IDDParent=1067270799&#38;IDDTyp=&#38;IDDPExtra=&#38;IDDTExtra=&#38;IDB=1&#38;Aktuell=0">weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der überaus irdische Segen]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1283</link>
<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 01:42:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1283</guid>
<description><![CDATA[WIESBADEN. (hpd) Das Aufkommen aus der Kirchensteuer ist für 2007 um rund 9 Prozent gestiegen und s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignright" style="border:1px solid black;margin:2px 10px;" src="http://hpd.de/files/KirchensteuernEuros.jpg" alt="" width="280" height="208" /><strong><span style="color:#0000ff;">WIESBADEN. (hpd) Das Aufkommen aus der Kirchensteuer ist für 2007 um rund 9 Prozent gestiegen und summiert sich für beide Kirchen zusammen auf rund 9 Mrd. Euro</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Nach den jetzt vorliegenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die von den Kirchensteuerstellen der katholischen und der evangelischen Kirche übermittelt werden, betragen die Einnahmen aus Kirchensteuern 2007 für die evangelische Kirche EUR 4,2 Mrd. (€ 4.198.818.000) und für die römisch-katholische Kirche EUR 4,7 Mrd. (€ 4.657.006.000), insgesamt also EUR 8,9 Mrd. (€ 8.855.824.000).</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more-->Im Vergleich zu den Kirchensteuereinnahmen von 2006, die gegenüber 2005 um EUR 509 Mio. (oder 6,7 %) angestiegen waren, ist das ein weiterer Anstieg um EUR 720 Mio. (oder 8,9 %). Seit dem Tiefpunkt der Kirchensteuereinnahmen nach der Jahrtausendwende im Jahr 2005 (EUR 7,6 Mrd.) haben sich die Einnahmen aus der Kirchensteuer für beide Kirchen zusammen um 1,23 Mrd. Euro (oder 16 %) erhöht.</p>
<p style="text-align:justify;">Damit ist die <a href="http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Kirchensteuereinahmen_im_Vergleich__1968-2007.pdf" target="_blank">Prognose</a> des Instituts der deutschen Wirtschaft für 2006 und 2007, die parallel zum Wirtschaftsaufschwung einen Anstieg von 6,8 % (2006) und 4,9 % (2007) voraussagten, deutlich übertroffen.</p>
<h4 style="text-align:justify;">Sind nun alle Finanzfragen der Kirche behoben?</h4>
<p style="text-align:justify;">Wer nun allerdings meint, dass würde nun alle Finanzfragen der Kirchen und ihre Folgen (Entlassungen, Personalabbau, Schließung von Kirchen und Einrichten, etc.) aufheben, den kann ein einfaches Rechenbeispiel vielleicht vom Gegenteil überzeugen.</p>
<p style="text-align:justify;">In den Jahren 2001 bis 2005 hatten beide Kirchen zusammen Mindereinnahmen aus der Kirchensteuer von insgesamt EUR 1,13 Mrd. zu verbuchen. Mit den Mehreinnahmen wandeln sich diese Mindereinnahmen dann (im ersten Schritt) in ein verbleibendes Plus von 160 Millionen Euro. Legt man jetzt aber (als zweiten Schritt) zugrunde, dass die Kirchensteuereinnahmen jährlich um 2 % hätten steigen müssen, um den in 2000 vorhandenen ‚Bestand' weiterhin zu finanzieren, so müssten sich die Kirchensteuereinnahmen 2007 auf insgesamt 9,67 Mrd. Euro belaufen, was sie aber nicht tun. Die Differenz von diesem Soll-Wert zu dem Ist-wert 2007 (EUR 8,86 Mrd.) beläuft sich auf 810 Mio. Euro. Dagegen muss zwar das Plus von EUR 160 Mio. abgezogen werden, es verbleibt aber - zur Bestandssicherung auf der Basis 2001 - ein absolutes Defizit von rund 650 Mio. Euro.</p>
<h4>Bei ähnlicher Mitgliederzahl 458 Mio. Euro Mehreinnahmen</h4>
<p style="text-align:justify;">Bewegte sich das Kirchensteueraufkommen aller Landeskirchen der EKD von 1953 bis 1988 stets oberhalb des Aufkommens aller katholischen (Erz-)Bistümer, so hat sich das seit 1989 ins Gegenteil gewandelt. In dieser Entwicklung zeigen sich innerkirchliche Veränderungen:</p>
<ul>
<li>In der ersten Phase (bis 1988<a></a>) gleicht sich allmählich die Mitgliederzahl der katholischen Bistümer - durch eine höhere Zahl der „katholischen" Geburten/Taufen - an. Der "<a href="http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Eheschlie%DFungen_Geburten_%20religioes_homogener_Partner%2CElte%85.pdf" target="_blank">Pillenknick</a>"der Jahre 1965 bis 1975 / 1980 führt dazu, dass pro Jahr in den katholischen religiös homogenen Ehen (Beide Eltern katholisch, die ihre Kinder taufen lassen) rund 50.000 Kinder mehr geboren werden als von den entsprechenden evangelischen Eltern. Von 1975 bis 1996 sind das etwa rund 1 Million mehr katholisch getaufte Kinder.</li>
<li>In der zweiten Phase (seit 1987) kommt der dadurch entstandenen jüngere Altersaufbau der Katholiken als ein Mehr an erwerbstätigen katholischen Kirchensteuerzahlern allmählich zum Tragen. (Die 1975 Geborenen sind heute - im Jahr 2008 - 33 Jahre alt und werden um das Jahr 2040 in Rente gehen.)</li>
<li>In der dritten Phase (seit 1996) wird dieser Unterschied immer ausgeprägter und führt 2005 zu einem ‚katholischen' Ergebnis, dass um rund 327 Mio. Euro höher ist als das evangelische Kirchensteueraufkommen. Dieser Unterschied weitet sich 2006 auf 368 Mio. Euro aus und für 2007 sind es 458 Mio. Euro, die von den katholischen Bistümern mehr eingenommen werden als in den evangelischen Landeskirchen.</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">Diese Spanne, oder die höheren Einnahmen aus der Kirchensteuer für die katholische Kirche in Deutschland, wird sich auch in den nächsten Jahren kontinuierlich erweitern. Die katholischen Bistümer haben insofern schon von 1995 bis 2007 insgesamt 3,46 Mrd. Euro mehr aus der Kirchensteuer eingenommen als die evangelischen Landeskirchen.</p>
<h4 style="text-align:justify;">„Seid fruchtbar und mehret euch"</h4>
<p style="text-align:justify;">Diesen Befunden entspricht schließlich auch, dass für die katholische Kirche die 4,66 Mrd. Euro aus der Kirchensteuer 2007 die höchste Jahreseinnahme nach dem 2. Weltkrieg darstellt. Bei der Evangelischen Kirche hat es bereits fünf Jahre vorher gegeben (1992, 1993, 1995,1999, 2000) in denen die Kirchensteuereinnahmen über den 4,2 Mrd. Euro von 2007 lagen. Mit anderen Worten: während die katholischen Einnahmen aus der Kirchensteuer mit verbesserten Wirtschaftslage und sinkender Arbeitslosigkeit zu neuen Höhen ‚durchstarten', bleibt der Anstieg der evangelischen Kirchensteuereinnahmen unterhalb der höheren Ergebnisse von früheren Jahren.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch wenn sich der Abstand zwischen den katholischen und den evangelischen Kirchensteuereinnahmen weiter vergrößern wird, so bewegen sich die Einnahmen beider Kirchen insgesamt im Absinken und Anstieg parallel zueinander, da sie als <a href="http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Kirchensteuer_als_Annexsteuer_zur_Einkommensteuer_01.pdf" target="_blank">Annexsteuer</a> zur Einkommensteuer auch alle Schwankungen der staatlichen Einnahmen aus der Einkommensteuer zwangsweise begleiten.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>CF</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der ungesäuerte Jesus]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1281</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 01:17:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1281</guid>
<description><![CDATA[Große und kleine Hostie
Der Ausdruck Hostie (lateinisch hostia = Opfertier, Schlachtopfer) bezeichn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[caption id="" align="alignright" width="180" caption="Große und kleine Hostie"]<img style="margin:0 5px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8b/Hostia_i_komunikanty.JPG/180px-Hostia_i_komunikanty.JPG" alt="Große und kleine Hostie" width="180" height="135" />[/caption]
<p style="text-align:justify;">Der Ausdruck Hostie (lateinisch hostia = Opfertier, Schlachtopfer) bezeichnet in der römisch-katholischen und anglikanischen Tradition, in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche das zum Abendmahl bzw. zur Eucharistie verwendete Brot.</p>
<p style="text-align:justify;">Die nach der Wandlung konsekrierte Hostie ist nach dem Glauben der römisch-katholischen Kirche der Leib Christi.</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more-->Soweit so gut. PZ Myers, der Betreiber des Pharyngula-Blogs hat die Geschichte eines Stundenten geschildert, welcher mit einer Hostie aus der Kirche gerannt ist und so den Leib Christi als Geisel genommen haben soll. . Grund genug für ein paar üble <a href="http://66.102.9.104/translate_c?hl=de&#38;u=http://www.catholicleague.org/about.php&#38;usg=ALkJrhiTE8tfsjGZ6DTMlnKzRvHikMK7fQ">katholische Fundamentalisten</a>, Myers mit dem Tod zu bedrohen und in einem Schreiben an den Rektor der Universität von Minnesota PZ Myers Abberufung zu fordern. Ein Hexentreiben in guter, alter, katholischer Tradition. Wir leben heute im dritten Jahrtausend und müssen uns mit solchen kindischen, zur Blödheit tendierenden Aktionen extremer Religiöser beschäftigen. Wir müssen feststellen, dass diese dünnen Teigplatten, hergestellt aus ungesäuertem Mehl und ohne Treibmittel für einige immer noch der Leib Christi sind. Selbst katholische Kausalität versagt hier völlig.</p>
<p>Myers hat die Story unter dem Titel "<a href="http://66.102.9.104/translate_c?hl=de&#38;u=http://scienceblogs.com/pharyngula/2008/07/its_a_goddamned_cracker.php&#38;usg=ALkJrhje-rYOcU8PTctgq4qFP0f9vgI6oQ">Ich war zu einem Keks unhöflich</a>" veröffentlicht. Es gilt ihn, und die von ihm repräsentierten Wertvorstellungen zu verteidigen.</p>
<p>Unterstützt PZ Myers, schickt eine mail an<br />
Präsident Robert H. Bruininks<br />
202 Morrill Hall 202 Morrill Hall<br />
100 Church Street SE 100 Church Street SE<br />
University of Minnesota University of Minnesota<br />
Minneapolis, MN 55455 Minneapolis, MN 55455<br />
e-mail: bruin001&#124;at&#124;umn.edu</p>
<p>Es tut not.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Legionäre Christi: Atheisten verbreiten Ammenmärchen]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1275</link>
<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 01:53:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1275</guid>
<description><![CDATA[Legionäre Christi
Antworten auf die Religionskritik von Atheisten
Interview mit Pater Thomas Willia]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[caption id="" align="alignright" width="132" caption="Legionäre Christi"]<img style="margin:0 5px;" src="http://www.legionariesofchrist.org/deutsch/img/img_banner/5/home_01.jpg" alt="Legionäre Christi" width="132" height="152" />[/caption]
<p>Antworten auf die Religionskritik von Atheisten</p>
<p>Interview mit Pater Thomas Williams LC</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#0000ff;">ROM, 10. Juli 2008 (<a href="http://www.zenit.org/" target="_blank">ZENIT.org</a>).- Vieles von dem, was Atheisten in Bezug auf Gott und die Religion als Tatsachen ausgeben, beruhe in Wirklichkeit auf Ammenmärchen, erklärt Pater Thomas D. Williams von den Legionären Christi.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Pater Williams ist Autor des neuen Buches <a href="http://www.amazon.com/Greater-Than-You-Think-Theologian" target="_blank">Greater Than You Think: A Theologian Answers the Atheists About God</a> („Größer als man denkt: Ein Theologe antwortet auf das, was Atheisten über Gott sagen“), in dem er zahlreichen Argumenten vieler Atheisten auf den Grund geht und sie beantwortet. In den meisten Fällen seien ihre Behauptungen nämlich eher ideologisch als rational, schreibt der Priester unter anderem.</p>
<p>Im vorliegenden Interview geht der in in Rom wirkende Theologieprofessor, der vom US-Fernsehsender „CBS News“ als Vatikanexperte zu Rate gezogen wird, auf einige der weit verbreiteten Irrtümer des Atheismus ein.</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--><em>ZENIT: Was hat Sie dazu bewegt, dieses Buch zu schreiben?</em></p>
<p>Pater Williams: Wie Sie sicher wissen, erschien in den letzten Jahren eine ganze Flut neo-atheistischer Literatur, zu der Bücher gehören wie Daniel Dennetts „Breaking the Spell“ („Den Zauber brechen),“ Sam Harris' „The End of Faith“(„Das Ende des Glaubens“), Richard Dawkins’ „Der Gotteswahn“ („The God Delusion“) und Christopher Hitchens’ „God Is Not Great: How Religion Poisons Everything“ („Gott ist nicht groß: Wie die Religion alles vergiftet“).</p>
<p>Mehrere dieser Bücher wurden Bestseller. Das Problem ist, dass die meisten Leute nur die eine Seite der Geschichte hören. Sie werden durch die atheistischen Argumente indoktriniert, ohne je eine fundierte Erwiderung zu hören.</p>
<p>Viele Menschen haben sich durch diese Bücher verwirren lassen. Andere machen sich Sorgen um Freunde, die sie gelesen haben, oder hätten einfach gerne gute Entgegnungen auf die Anklagen, die der Atheismus gegen Gott, die Religion und das Christentum im Besonderen erhebt. Ich habe dieses Buch geschrieben, um klare, prägnante Erwiderungen auf die Behauptungen der Atheisten zu liefern.</p>
<p>Das Buch legt die wichtigsten Anklagepunkte der Neo-Atheisten, nach fünf Kategorien geordnet, vor und widerlegt sie: Argumente gegen Gott und die Religion, Argumente gegen die Vorteile der Religion für die Gesellschaft, Argumente gegen die Vereinbarkeit von Religion und Wissenschaft beziehungsweise Vernunft, Argumente gegen das Christentum und schließlich Argumente für die Überlegenheit des Atheismus.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>ZENIT:: Sie sagen, die Atheisten stützen sich eher auf Lügen als auf rationale Argumente. Ist das nicht ein bisschen hart?</em></p>
<p>Pater Williams: Eigentlich nicht. Wenn Sie auf die Behauptungen schauen, die von den Atheisten gegen die Existenz Gottes und die Rolle der Religion in der Gesellschaft vorgebracht werden, erkennen Sie, dass nahezu alle ihrer Anklagen die Fakten verfälschen und abgedroschene Ammenmärchen wiederholen, die keiner ernsthaften rationalen oder historischen Analyse standhalten.</p>
<p><a href="http://www.zenit.org/article-15575?l=german">weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hitlers erster Triumph]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1271</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 01:06:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
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<description><![CDATA[





Am 8. Juli 1933 paraphiert, wurde das Konkordat am 20. Juli in Rom unterzeichnet (v. l., sitze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<table class="bildBox" style="height:200px;" border="0" width="150" align="right">
<tbody>
<tr>
<td class="bildBox"><img style="margin:2px 5px;" src="http://www.welt.de/multimedia/archive/00606/Konkordat_DW_Kultur_606235g.jpg" alt="Daniel von Wachter und Alexander Kissler" width="200" height="150" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="bildBox" style="text-align:left;" bgcolor="#c0c0c0"><span style="font-size:xx-small;">Am 8. Juli 1933 paraphiert, wurde das Konkordat am 20. Juli in Rom unterzeichnet (v. l., sitzend): der deutsche Vizekanzler Franz von Papen, Kardinal-Staatssekretär Eugenio Pacelli und Ministerialdirigent Rudolf Buttmann.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Vertrag mit dem Vatikan – Hitlers erster Triumph</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#0000ff;">Vor 75 Jahren schlossen das Dritte Reich und die katholische Kirche das sogenannte "Reichskonkordat". Für Hitler ein großer Triumph. Das Abkommen sollte garantieren, dass sich die Katholiken "von jetzt an rückhaltlos in den Dienst des nationalsozialistischen Staates stellen werden".</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.welt.de/kultur/article2190184/Ein_Vertrag_mit_dem_Vatikan__Hitlers_erster_Triumph.html">Welt-Online-Geschichte</a></p>
<div class="clearfix paragraph" style="text-align:justify;">Es läuteten die Glocken des Petersdoms. Am 8. Juli 1933, Punkt 18 Uhr,    setzten Kardinalstaatssekretär Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII.,    und der deutsche Vizekanzler Franz von Papen ihre Paraphe unter einen    Vertrag, der von nun an das Verhältnis zwischen Deutschland und dem Heiligen    Stuhl regeln sollte. Zwölf Tage später wurde das "Reichskonkordat"    unterzeichnet. (Das komplette Konkordat  <a href="http://brightsblog.wordpress.com/2007/07/20/reichskonkordat-wie-es-heute-noch-gilt/">hier</a>)</div>
<div class="clearfix paragraph" style="text-align:justify;">Sein 75. Jahrestag geht ohne Glockengeläut und großes Zeremoniell ab. Dieses    Datum ist kein "Jubiläum", kein Jubeltag, obwohl die    Abmachung, vom Bundesverfassungsgericht bestätigt, weiter gültig ist. In der    Erinnerung an den 8. Juli 1933 verbinden sich Scham und Zerknirschung mit    mutiger Ursachenforschung: Wie konnte es dazu kommen?</div>
<div class="clearfix paragraph" style="text-align:justify;">
<h3><!--more--></h3>
<h3>Kirche vernachlässigte politische Bedenken</h3>
<div class="clearfix paragraph">Ausgerechnet ein Vertrag mit dem Papst bescherte Hitler ein halbes Jahr nach    der "Machtergreifung" seinen ersten großen außenpolitischen    Propagandaerfolg. Der Diktator konnte jubeln: Es sei nun Gewähr dafür    gegeben, dass sich die Reichsangehörigen des römisch-katholischen    Bekenntnisses "von jetzt an rückhaltlos in den Dienst des    nationalsozialistischen Staates stellen werden".</div>
</div>
<div class="clearfix paragraph" style="text-align:justify;">Hingegen meinten der Vatikan und die    deutschen Bischöfe, dem "hochverehrten Herrn Reichskanzler",    wie sie Hitler respektvoll titulierten, etwas abgetrotzt zu haben - mit    einem Vertrag, der in 34 Artikeln der Kirche zugestand, ihre Angelegenheiten    selbstständig zu regeln, die theologischen Fakultäten, die Bekenntnisschulen    und den Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach sicherte. Im Gegenzug    verpflichteten sich die Bischöfe zu einem Amts- und Treue-Eid, und sie gaben    den politischen Katholizismus mit seinen manchmal von der Linie der    Hierarchie abweichenden Positionen preis.</div>
<div class="clearfix paragraph" style="text-align:justify;"><a href="http://www.welt.de/kultur/article2190184/Ein_Vertrag_mit_dem_Vatikan__Hitlers_erster_Triumph.html">weiterlesen</a></div>
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</item>
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<title><![CDATA[Kein Recht auf Selbstmord]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1261</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 01:05:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1261</guid>
<description><![CDATA[Selbstmord
Von Stefan Rehder DIE TAGESPOST
„Jeder hat das Recht auf Leben“, heißt es in Artikel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[wp_caption id="" align="alignright" width="140" caption="Selbstmord"]<img style="margin:0 5px;" src="http://www.aktive-sterbehilfe.de/selbstmord.jpg" alt="Selbstmord" width="140" height="178" />[/wp_caption]
<p>Von <a href="http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=41183">Stefan Rehder</a> DIE TAGESPOST</p>
<p style="text-align:justify;">„Jeder hat das Recht auf Leben“, heißt es in Artikel 2 des Grundgesetzes. Eine Pflicht zu leben kennt die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland nicht. Den Suizid, die Selbstvernichtung eines seiner Bürgers wertet der Staat als Ausdruck dessen Rechts auf Selbstbestimmung. Weil das so ist, gilt der Suizid nicht als Straftat und es zieht – der Systematik des deutschen Rechts folgend – auch die bloße Beihilfe zum Suizid keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich. Roger Kusch, der als Jurist und ehemaliger Justizsenator der Freien Hansestadt Hamburg mit Recht und Rechtsprechung leidlich vertraut sein dürfte, wird sich daher vorerst keine Sorgen machen müssen, seine makabre, auf Video festgehaltene und auf einer Pressekonferenz zur Schau gestellte Beihilfe zum Suizid (DT vom 1. Juli) vor einem deutschen Gericht verantworten zu müssen. Der offenbar von maßlosem Geltungsdrang beherrschte Ex-Politiker, der im vergangenen Jahr den Verein „Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V.“ gründete, hat – als er am vergangenen Wochenende den Suizid der lebensmüden Rentnerin filmte – wegen fehlender Garantenstellung selbst weit weniger riskiert als der Chirurg Julius Hackethal, der in den achtziger Jahren als „Sterbehelfer“ für Schlagzeilen sorgte und juristisch ungeschoren davonkam.</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more-->Ob damit der säkulare Staat gut beraten ist, darf bezweifelt werden. Und zwar unabhängig davon, dass für Christen, Juden und Muslime Gott allein „der höchste Herr des Lebens ist“, weshalb die Menschen – wie es etwa der „Katechismus der katholischen Kirche“ formuliert – „verpflichtet“ seien, das eigene Leben „dankbar entgegenzunehmen“ und es „zu seiner Ehre und zum Heil“ ihrer „Seele zu bewahren“.</p>
<p class="grund">Bereits 1897 hat Émile Durkheim (1858–1917), Nestor der empirischen Soziologie, in „Le suicide“ (zu Deutsch: „Der Selbstmord“), dem wohl bekanntesten seiner Werke, darauf aufmerksam gemacht, dass dem Suizid eine „soziale Desintegration“ zugrunde liegt. Der Wiener Psychiater Erwin Ringel (1921–1994), eine der großen Autoritäten der Suizidforschung, prägte den Begriff des „präsuizidalen Syndroms“, welches einer Suizidhandlung vorausgehe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die im Jahr 2003 erstmals den „Welt-Suizid-Präventionstag“ ausrief, erblickt im Suizid sogar eines der größten Gesundheitsprobleme der Welt. Weltweit sterben der WHO zufolge mehr Menschen durch die eigene Hand, als bei Kriegen ums Leben kommen.</p>
<p><a href="http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=41183">weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[P.I.System/KritikerInnen]]></title>
<link>http://paradiseislandfamily.wordpress.com/?p=77</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:01:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>paradiseislandfamily</dc:creator>
<guid>http://paradiseislandfamily.wordpress.com/?p=77</guid>
<description><![CDATA[P.I System/ KritikerInnen
Inhalt: Kritik an P.I.Syst./Ernährung – R.S. als „Katholik“ – als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;"><span style="font-size:22pt;">P.I System/ KritikerInnen</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;"><span style="font-size:14pt;">Inhalt: Kritik an P.I.Syst./Ernährung – R.S. als „Katholik“ – als Verschwörungstheoretiker – als Rechter oder Nazi -.als Macho und Fanatiker – als Sonderling – als Sektierer/Guru – als Domatiker/Absolutist – Vorwurf der Geldgier – hygienische Zustände</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;"><span style="font-size:14pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;"><span style="font-size:14pt;">P.I.System-Autor: Reinhold Schweikert</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;"><span style="font-size:14pt;" lang="FR">Tel.: 00351 245 992 419</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;"><span style="font-size:14pt;" lang="FR">POST: Ap.111, 7320-999Castelo de Vide, Portugal</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;"><span style="font-size:14pt;" lang="IT">e-mail:<span style="color:blue;"> Paradiesinselfamilie@gmail.com</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;"><span style="font-size:14pt;" lang="EN-GB">Info/Downloads:<span style="color:blue;"> </span></span><span style="font-size:14pt;color:blue;"><a href="http://www.schweikert.supergoofy.com/"><span style="text-decoration:none;" lang="EN-GB">www.Schweikert.supergoofy.com</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;">Aktuell:<span style="color:blue;"> paradiseislandfamily.wordpress.com</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;"><span style="font-size:20pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;">Gemessen an den vielen <span style="text-decoration:underline;">KritikerInnen</span> dürfte das P.I.System eine gaaaanz große Sache sein. Es war mir zwar von Anfang an klar, daß bereits mein Grundansatz, nämlich die <span style="text-decoration:underline;">(An-)Forderungen</span> natürlichen Lebens und Essens auf breiten Widerstand in der Bevölkerung stoßen werden, die ja nicht einfach ihre Lebens- und Ernährungsweise aufgeben will, sondern ihre Konsumwelt dahingehend verteidigt, vernichtend angreifende Lehren zu bekämpfen. Im Zuge aller Lebensforschung stieß ich aber bis heute noch auf so viele weitere Irrtümer und Fehler innerhalb des alten Systems, daß ich dieses heute nicht mehr einfach als fehlerhaft, sondern geradezu als im vollen Widerspruch und Gegensatz zu aller Wahrheit und allem Guten daraus stehend bezeichnen muß, und demzufolge meine Kritiken an der Konsumwelt so breitgefächert und total sind, daß mir daraus auch breitgefächerte und totale <span style="text-decoration:underline;">Gegenkritik</span> bzw Abwehr meiner Person und Sache erwachsen mußte.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;">Je nach innerlich-geistigem sowie praktischen Standort des einzelnen Kritikers innerhalb jenes auf dem Kopf stehenden Konsumsystems fällt deshalb die Kritik der einzelnen Person, am P.I.System sowie an mir selber sehr unterschiedlich aus. Einsichtige KritikerInnen könnten an der Art ihrer Kritik erkennen, wo, in welchem Bereich ihre eigenen Fehler gegen die <span style="text-decoration:underline;">GNO</span> liegen: Denn fast immer handelt es sich bei den Kritiken um <span style="text-decoration:underline;">Spiegelprojektionen</span> eigener Aberrationen auf meine Person oder Sache, die der/die KritikerIn fast immer weder zu erkennen noch wirklich zu treffen vermag.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;">Nachfolgend die hauptsächlichsten Kritikbereiche gegen mich und mein Lebens-System:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span><!--[endif]--><strong>Kritik an P.I.System/Ernährung:</strong> Die Forderung nach natürlicher Rohernährung bzw Unterlassen aller durch Feuer oder sonstige widernatürliche Einwirkung zelltötenden/-verletzenden/-dekadierenden Behandlung von lebendiger Nahrung wird in einer naturfernen Welt, deren Naturferne sich ja gerade auf die Denaturisierung von Nahrung aufbaut und durch diese aufrechterhält, ungern gehört. Hierzu nur kurz: M.E. hat niemand dem Menschen erlaubt, seine Nahrung abzukochen bzw die Zellen seiner Nahrung durch Feuer zu schädigen. Der neuzeitliche Mensch ist das einzige Lebewesen auf diesem Planeten, das sich solches gestattet! Er ist genau deshalb auch das einzige Lebewesen auf diesem Planeten, das naturentartete und krank an Leib und Seele wurde. Im Schöpfungsbericht der Bibel wird die Nahrung des Menschen, als er noch im Paradies lebte, beschrieben: Alle samentragenden Pflanzen, Früchte, Milch und Honig. Abfall und Ausweisung geschahen durch das „Essen vom <span style="text-decoration:underline;">Baum des Todes</span>“, worunter sowohl Tierleichen- als auch totgekochte Nahrung verstanden wird. (Nach Frenzolf Schmid:„Atlantinische Urbibel“1930)</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span><!--[endif]--><strong>Kritik an der P.I.System/Ernährungspraxis durch RohköstlerInnen</strong>: Anderen Rohkostsystemen mißfallen folgende unserer Ernährungspraktiken: <strong>A) </strong>Das Kombinieren von verschiedenen Nahrungskomponenten zu schmackhaften Gerichten. Die Zubereitung von Nahrung mittels Reiben, Mühlen, Mörser, oder handbetriebenen Drehraffeln: Solche KritikerInnen am „Vermischen“ sind meistens sogenannte <span style="text-decoration:underline;">Mono-Rohköstler</span> bzw kennen unsere Zubereitungsweisen nicht und glauben, wir würden alles beliebig zusammen verpantschen und dann servieren. Daß es bei unseren Gerichten jedoch um genau abgestimmte und über 20Jahre hinweg verbesserte kulinarische Erfindungen geht, bei denen mitnichten vermantscht wird, sondern jedes einzelne Gemüse entprechend seiner Eigenschaften optimal verdaulich gemacht, fehlende Inhaltsstoffe ergänzt und daraus quasi ein vollwertiges Einzelgericht gemacht wird, wissen diese KritikerInnen nicht. Es werden bei uns auch nicht wie oft behauptet Früchte und Gemüse vermischt, sondern passend zu bestimmten Gemüsegerichten ist allenfalls eine Frucht, die jedoch oft nur als Nachtisch gereicht wird.<span> </span>Einsatzfähig zu Gemüsemahlzeiten sind fast nur Bananen, Äpfel und Ananas, ebenfalls Orangen- und Zitronen(-Saft.) Ergänzt werden Gemüse bei uns hauptsächlich mit Milchprodukten, Getreiden, sowie Eiern, Öl, Essig, Natursalz. Unsere Zubereitungs- bzw <span style="text-decoration:underline;">Kombinationspraxis</span> lehnt sich an das bereits vorhandene uralte Kombinationswissen der traditionellen Kochküchen an.<span> </span><strong>B)</strong> Kritik durch die <span style="text-decoration:underline;">Rohfleischesser</span>: Paradoxerweise meiden die sogenannten <span style="text-decoration:underline;">„Instinctos“ </span>Milch wie die Pest, empfinden aber am Verzehr von Tierkadavern nichts Menschenunwürdiges. Würden die Instinctos ihrer eigenen Lehre vertrauen, nämlich das zu essen, was in ihren Nasen gut riecht und deshalb wichtige Inhaltsstoffe für sie bereithält, dann dürften sie ehrlicherweise an keiner Käsetheke vorbeigehen. Freilich sind die Rohfleischesser oft derart vergiftet und vertiert, daß die Liebeskost Milch bei ihnen heftigste und sofortige <span style="text-decoration:underline;">Entgiftungsreaktionen</span> hervorrufen würde. Man sollte da unterscheiden lernen zwischen den echten Ursachen von Vergiftung und eben bloßen Entgiftungserscheinungen. - Ich verstehe durchaus, daß jeder meidet, was ihm im Augenblick nicht guttut! Auch ich trinke derzeit unseren Wein nicht mehr, weil er mir Herzflattern verursacht.<span> </span>Nur - ich schiebe die Schuld daran nicht sofort und unbedingt auf den Wein, den ich ja bis vor einem Jahr noch folgenfrei trinken konnte, sondern auf Chemikalien, die mir per Umweltverseuchung (evtl.Chemtrails) in der Zwischenzeit verabreicht wurden und die sich mit dem Wein nicht „vertragen“, genauer gesagt, durch diesen zur Ausscheidung gebracht werden. – <span style="text-decoration:underline;">Wein</span> ist und bleibt daher, vorausgesetzt er wurde wirklich natürlich hergestellt und enthält nichts außer Trauben, in meiner Lehre ein Lebenselixier! – Ohne Wein kann ich nur die Hälfte an Essen und verdauen, lebe ich nur auf Schmalspurebene! - Allenfalls könnte unser Wein in einer solchen Weise chemikalienverseucht sein, die erst nach bestimmten Giftkonzentrationen Gesundheitsstörungen verursacht. -<span> </span>Ebenso werde ich die <span style="text-decoration:underline;">Milchprodukte</span> niemals verdammen, nur weil unsere Kühe heute evtl auf chemikalienverseuchten Wiesen grasen müssen. Das Gleiche beim Honig.<span> </span>– In einer umweltverseuchten Zone kann man nicht mehr allen Giften ausweichen, vor allem dann nicht, wenn man von Eigenerzeugnissen lebt.<span> </span>– Die Rohfleischesser gründen ihre Lehre auf das sehr morsche Gebäude der <em><span style="text-decoration:underline;">Evolutionstheorie</span></em>, die schon vor hundert Jahren vollkommen widerlegt wurde aber bis heute am Leben erhalten blieb, weil sie gewissen antichristlichen Lehren und Lehrern Vorschub zu leisten hatte in ihrem Kampf gegen das Christentum und dessen Kirche. In Wahrheit lebte die <span style="text-decoration:underline;">Menschheit des Altertums</span> in Hochkulturen und erfolgte während der gesamten Geschichte der Erdenmenschheit keine Evolution, sondern ein stetiger Abfall. - Ich möchte dennoch nicht bestreiten, daß ein guter Teil dieser Menschheit infolge von <span style="text-decoration:underline;">Kains Vermählung mit einer Primatin</span> bis heute <span style="text-decoration:underline;">Affenblut</span> in sich trägt, doch handelt es sich eben dabei um eine <span style="text-decoration:underline;">Entartung</span>, um einen Urgrund des Abfalls der Menschheit<span> </span>von der Gottesordnung und aus dem Paradies, der ja gerade zu heilen wäre. Auch die Theorie, daß bestimmte Menschen oder Tiere keine Milchprodukte vertrügen, ist grundlegend<span> </span>falsch. In Wahrheit greifen selbst <span style="text-decoration:underline;">Raubtiere</span> lieber zu Quark oder Käse, so sie welchen bekommen,<span> </span>als daß sie Kadaver fressen. Die Milchprodukte sind einfach überlegen, und die Tiere nicht so dumm, Minderwertiges und Belastendes zu fressen! – Ist nicht jedem bekannt, wie böse/agressiv eine Katze oder ein Hund wird, wenn er/sie Fleisch bekommt? Und wie nur solche Fleischköter nächteweise jaulen, weil sie die Fleischgifte in eine Psychose versetzen? – Mehr über dieses weite Thema in <strong>P.I.System/Kernaussagen</strong>.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;">Anm.:</span></strong><span style="font-size:11pt;"> Einige <strong>Vorteile unseres Ernährungs-Systems</strong>: Täglich ein wohlschmeckendes Festessen auf dem Tisch. - Gute Verdaulichkeit und Akzeptanz auch für Kinder und Zahnkranke. - Keine Mangelerscheinungen auch bei Langzeitanwendung. - Kein Abmagern, kein Hungergefühl. - Geringe Rückfallneigung zur Suchtkost. (Lediglich während akuter Phasen von Giftausscheidung/Altzellabbau entstehen Gelüste auf Gekochtes, die jedoch keinen echten Bedarf anzeigen, sondern eine Suchterscheinung und vorübergehend sind.) - Breite Akzeptanz und Salonfähigkeit durch kulinarische Hochwertigkeit. - Ich unterhielt jahrelang eine Rohkostgaststätte, die sogar hauptsächlich von Normalessern besucht und geschätzt wurde. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;"><strong><span style="font-size:11pt;">Einige Nachteile: </span></strong><span style="font-size:11pt;">Im Bereichen starker Umweltvergiftung zunehmende psychische und körperliche Belastung durch die fortlaufende Ausleitung aufgenommener Dekadenz-Stoffe vor allem durch die Milchprodukte. Mögliche „Allergien“ bzw Phobien gegen die Konsumzivilisation, ihre Träger, die moderne Welt schlechthin. Unwille, weiterhin entgegen der Gottesordnung leben und arbeiten zu müssen, sich in den Zwangs-Betrieb dieser Welt eingliedern zu lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span><!--[endif]--><strong>R.S. als „Katholik“: </strong>Meine Schriften „riechen“ für manche nach <span style="text-decoration:underline;">Katholizismus</span> und <span style="text-decoration:underline;">Dogmatismus</span>. Andererseits gibt es wiederum eine Kritikergruppe, die mir <span style="text-decoration:underline;">Amoralität</span> vorwirft. Beide Vorwürfe wollen nicht so recht zusammenpassen. Beide Gruppen kennen weder mich noch das P.I.System genau genug. – Zum Ersten sind die Lebens-Gesetze, die ich beschreibe, nicht „meine“ Gesetze, sondern Natur- und Gottesgesetze, früher auch <span style="text-decoration:underline;">„Gesetz der Väter“</span>, in der Bibel schlicht „das Gesetz“ genannt. - Ich bin also dafür nicht verantwortlich zu machen und auch nicht unbedingt immer fähig, gesetzestreu in allen Punkten zu leben. - Zum Zweiten wird bei uns niemand dazu gedrängt oder gar gezwungen, diese Gesetze einzuhalten. Sie werden eben nur erwähnt. Jeder kann dagegen verstoßen, weiß aber zumindest danach dann besser, warum er dieses und jenes in der Folge zu erleiden hat! - Wer den Weg in die Natur geht, begibt sich damit keinesfalls in einen gesetzlosen Raum. Denn dort wirken verstärkt ebendiese Natur-und Gottesgesetze! Selbst abseits jeglicher Zivilisation werden den „Sünder“ entsprechende Schläge treffen, wenn er/sie gegen die GNO verstößt. Schicksalsschläge und Leiden, verursacht durch Verstöße gegen die GNO kommen lediglich innerhalb der Ziv oft kaum zum Vorschein, da die Ziv dort immer noch erfolgreich Entgiftung bzw Reinigung und Buße von Lasten komplett verdrängt und verschiebt bis zum finalen Kollaps sowohl des Individuums als auch des ganzen Systems.<span> </span>-<span> </span>Weitere KritikerInnen stoßen sich daran, daß für mich Jesus Christus identisch<span> </span>mit dem Schöpfergott aller Welten ist. Das Wissen darüber erhielt ich während meiner <span style="text-decoration:underline;">Einweihung</span>. - Jedenfalls, es handelt sich hierbei/ bei mir grundsätzlich nicht um „Glauben“, sondern um <span style="text-decoration:underline;">Wissen</span>!<span> </span>- Die Verbreiter und das Wesen der östlichen Lehrer/n kenne ich sehr wohl. Wer solchen schmeichlerischen Trug-Gebilden noch anhängt, sollte sich vielleicht mal das Werk „Verschwörung gegen die Kirche“ (Maurice Pinay) ansehen, oder auch <span style="text-decoration:underline;">Emanuel Swedenborg</span> lesen, sonst hat er/sie einfach keine Ahnung davon, was heute gespielt wird, und in welcher (Seelen-)Lage er/sie sich befindet.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span></span><!--[endif]--><strong>R.S.als „Verschwörungstheoretiker“:<span> </span></strong>Ich tat nicht mehr und nicht weniger, als all das, was ich als Wahrheit<strong> </strong>erkennen konnte, zu dokumentieren. Freilich kommt man in Sachen Geschichte nicht umhin, sich auf Quellen zu stützen, die ja allesamt falsch sein können. Insofern war es mir immer ein Anliegen, gerade solche Quellen zu sichten, die heute nicht mehr zugänglich sind, oder aber von den <span style="text-decoration:underline;">„Feinden der Menschheit“</span> selber geschrieben wurden. Hat man authentische Quellen solcher Verschwörer in der Hand, kann deren Existenz wohl kaum mehr geleugnet werden! (s.M.Pinay) Dennoch entnahm ich Vieles auch von Zeitzeugen selber. - Fast immer kann die Sachlage außerdem anhand der Betrachtung aller Dinge, also etwa anhand der heutigen Politik, an den Gesetzen, der Wirtschaft, der Ziv... aufgedeckt werden. An ihren Werken kann man sie erkennen! – In etlichen Bereichen ist unsere Wahrnehmung aufgrund unserer Naturnähe außerdem wesentlich genauer und treffsicherer. – Auch bei meiner Kritik an der Politik, selbst bei allen Entdeckungen heutiger Verbrechen gegen Menschen, Tiere, die Umwelt... geht es beim P.I.System niemals um angestrebte Bestrafung von Verbrechen, solches ist hier „out“, sondern lediglich um Verbesserung aller Zustände, selbst bei den Verbrechern selber.<strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span></span><!--[endif]--><strong>R.S. als Rechter<span> </span>oder Nazi:</strong> Jegliche Kritik an der gängigen Praxis der Vernichtung des deutschen Volkes und seiner Rechte wird seit langem von den Betreibern aus durchsichtigen Gründen bekämpft durch sogennannte Totschlag-Begriffe, Maulkorberlasse bzw Gesetze, die gegen die Grundrechte des Menschen verstoßen. - Ich bin jedoch absolut kein Hitler-Fan oder Nazi, sondern mir ist bekannt, daß Hitler Nazional-Sozialist war, also genau jenes Links-System, jenen<span> </span>Zwangssozialismus, der heute weltweit installiert wird, bereits aufgebaut hatte. Ebenfalls war lt meinen Informationen Hitler ein Rothschild. Wollte mich jemand politisch kategorisieren, so könnte er mich eher als <span style="text-decoration:underline;">Royalisten</span> einstufen, da ich die heutigen „demokratischen“ Parteiensysteme als Volksbetrügereien durch in die Regierungen eingesetzte PolitagentInnen erachte, die in Wirklichkeit ganz anderen dienen als ihren Nationen und deren Wohl.- Schon in meinen jungen Jahren, als Kopf der Punkband (Reny &#38; the) Razorblades auch „Leady“, „Rey“ oder „Reny Razorblade“ genannt, warf man mir Rechtslastigkeit vor, obwohl ich/wir damals völlig unpolitisch waren. Die aufkommende<span> </span>Benutzung des <span style="text-decoration:underline;">Nazisymbolismus</span> hatte für uns damals keinerlei Verbindung zum Nationalsozialismus, sondern erwuchs aus Motiven wie Wichtigtuerei, Provokation (die nickelbebrillten Halbglatzen bzw 69er, damals auch „Interleckshuls“ oder „Hirnwichser“ genannt, regten sich einfach zu<span> </span>köstlich auf, wenn man sie mit dem Hitlergruß grüßte), allenfalls in Ansätzen wurde von uns bereits erkannt, daß der Nationalsozialismus von damals immer noch fortlebt bzw nun weltweit als <span style="text-decoration:underline;">Internationalsozialismus</span> durch ebendiese Neomarxisten bzw Linke von heute installiert und betrieben wird. (Hitler war schließlich ein Sozialist und damit ein Linker!)<strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span><!--[endif]--><strong>R.S. als Macho und Fanatiker: </strong>Kritik an meinem <span style="text-decoration:underline;">„Frauenbild“</span> schlägt mir von vielen zivilisierten Frauen entgegen, denen ja ein Leben als Frau eines Mannes heute oft nicht mehr<span> </span>genehm ist. - Ich habe über die Vermännlichung von Frauen erst neulich (s.Kernaussagen) noch einmal geschrieben und den <span style="text-decoration:underline;">Feminismus</span> in seinen Auswüchsen als krankhaftes Erscheinungsbild weiblicher <span style="text-decoration:underline;">Besessenheit</span> entlarvt. -<span> </span>Nicht zum Schaden, sondern zum Wohl und Nutzen aller Frauen, die heute m.E. von den Menschenfeinden grausamst in die Irre geführt werden. – Da ich in meinen Werken sehr ausführlich darüber schreibe, was ich von einer Frau erwarten muß, wenn sie meine Partnerin werden will, und auch bisher nicht ausschloß, nötigenfalls mehreren Frauen auf diesen Wegen Mann zu sein, kam ich öfters in den Geruch eines „Harems-Halters“ oder auch „Unterdrückers“ von Frauen. Denn ich halte ja auch „fundamentalistisch“ an den grundsätzlichen Lebensgesetzen fest. Viele ZeitgenossInnen nennen es ja bereits „fanatisch“, wenn jemand sich weigert, gekochte Nahrung zu essen. – Dazu möchte ich sagen:<span> </span>Ich/wir leben nun schon seit über zwanzig Jahren ausschließlich „roh“ und sind<span> </span>gesund. Probleme ergaben sich erst in den letzten Jahren durch die Zunahme der Umweltverseuchung. Im Gegensatz zu vielen <span style="text-decoration:underline;">Pseudo-Rohkost</span>-Systemen ist unser Lebens-System so ausgelegt, daß aufgenommene Gifte vom Organismus wieder ausgeschieden bzw eliminiert werden. Ein solches kann nicht ohne Leiden geschehen, weil jede Entgiftung über die Blutbahn oder andere Stellen des Körpers im Gehirn oder vor Ort Symptome mit sich bringt.<span> </span>– Um mich kurz zu fassen: Liebe Frauen, meine Schriften sollen Euch Fehler zeigen und zu einem besseren Leben führen, mehr nicht. Auch darf nicht als zwingend für alle betrachtet werden, was ich von meiner Partnerin erwarte. Ich unterhalte derzeit keinen „Harem“, sondern ich habe nicht einmal mehr eine einzige Partnerin! Ich bin auch kein Macho, sondern sehr herzbetont, jedoch etwas verschlossen aufgrund vieler gemachten Negativerfahrungen. Als „gebranntes Kind“ bin ich weit davon entfernt, Frauen verführen oder gar nötigen zu wollen.<span> </span>Sexualität steht bei mir nicht im Vordergrund, ja, kann unter den ggb Umwelt- und Lebens-Bedingungen hier in Europa gar nicht mehr Hauptsache sein, weil derzeit durch alle giftigen Einwirkungen aus Nahrung und Umwelt der <span style="text-decoration:underline;">Sexualtrieb</span> beider Geschlechter sehr gebremst wird.<span> </span>– Ich überließ es im Übrigen stets den Frauen, zu mir zu kommen, mit mir zu schlafen oder nicht, weshalb es mir auch nicht vorgeworfen werden sollte, wenn frau schwanger wird. Frau eines Mannes werden kann eine Frau nur, wenn sie wirklich seinen Samen aufnimmt. Alle Verhütungspraktiken, die solches vereiteln (z.B.Kondome, Pessare) oder Schwangerschaft vortäuschen (Pille), führen nicht zu echten Partnerschaften. Wer daher nur Frau werden will ohne Kinder zu bekommen, wird sich eine Spirale einsetzen lassen müssen. Solches verstößt zwar bereits gegen etliche Gesetze der GNO, kann/muß aber notfalls vorübergehend in Kauf genommen werden für die Zeit, bis die Konsumziv erfolgreich verlassen ist. Ich bin jedoch grundsätzlich der Ansicht, daß Kinder, sofern sie eine echte Chance haben, natürlich aufwachsen zu können, sehr wichtig für uns alle sind.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span><!--[endif]--><strong>R.S. als verschrobener Sonderling</strong>: Neuerdings wird mir sogar meine nach einem Unfall (Baumsturz) im 12.Lebensjahr erfolgte Wirbelsäulenschädigung als Beweis meiner Untüchtigkeit vorgesetzt. In einem krummen Körper (Wirbelsäulenverkrümmung) kann kein gerader Geist wohnen. – Nun, ich bin mir heute sicher, daß aus mir nie der geworden wäre, der ich heute bin, wenn ich diesen Schönheitsfehler, der mir überdies den Wehrdienst ersparte, nicht gehabt hätte. Ich wäre dann vermutlich wirklich irgendein hohler Playboy geworden und hätte wohl auch meine Rockmusikerlaufbahn weitergeführt. Ich muß auch zugeben, daß mich dieser Fehler in meinen Jugendjahren belastet und u.a. dazu beigetragen hat, daß ich mehr die Wege abseits einschlug. - Doch waren eben diese Wege die besseren, wie sich später herausstellte. - Zu diesem Vorwurf möchte ich heute sagen, daß es die Zell-Beschaffenheit eines Körpers ist, die seine Qualitäten und auch seine Seelenstruktur ausmachen. Und diese Zellbeschaffenheit samt Erbgut sind bei mir gut. - Weshalb ich mich bis heute nicht scheue, Kinder zu zeugen und auch bereit bin, sie aufzuziehen. - Zu behaupten, daß meine Lebensforschung wegen meines Unfalls von damals grundsätzlich nicht kompetent sein kann, ist ungefähr das Gleiche, als wenn jemand sagt, daß ein krumm gewachsener Baum keine guten Früchte tragen kann. – Erfahrungsgemäß sind es übrigens die geraden Bäume, die der Wind zuerst umwirft! – Ich bin dennoch gespannt, ob ich diesen Makel nicht auch noch berichtigen kann. (Wunder gibt es immer wieder mit dem P.I.System!) – So wie ja auch meine nach der ersatzlosen Zahnplombenentfernung zunächst abbrechenden Zähne „unglaublicherweise“ inzwischen tatsächlich nachgewachsen sind und ich wieder alles zerkauen kann.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span><!--[endif]--><strong>R.S. als Sektierer oder Guru</strong>: Da das P.I.System so aufgebaut ist, daß viele Menschen darin mitwirken können, werden bestimmte Behörden-VertreterInnen mir wohl schnell Sektierertum vorwerfen wollen, sobald das System bekannt wird. Ergo ist genauestens zu definieren, was durch das P.I.System erreicht werden soll und was nicht. Erreicht werden sollen und können die Unabhängigkeit und Freiheit sowie Gesundheit jedes einzelnen Anwenders ohne jegliche Anbindung an mich oder Verpflichtung mir gegenüber! – Also <span style="text-decoration:underline;">Autarkie</span>, Ermöglichen <span style="text-decoration:underline;">eigenen</span> Gehens hin zu natürlicher Gesundheit, und eben nicht Guru-Zentrierung und –Führung durch eine Person. - Ich war im Übrigen stets eine Art Antistar oder Antiguru. Die gängigen Starklischees wurden von mir bereits während meiner Zeit als Punkmusiker vollkommen ausgeklinkt. Wer mich kennt, wird in mir einen sehr einfachen Menschen und allenfalls einen armen „Verdadeiro“ erkennen, der es nicht lassen kann, immer noch seinen Mund aufzumachen, wann und wo Unrecht geschieht und der es immer noch nicht ganz aufgegeben hat, noch etwas am derzeitigen <span style="text-decoration:underline;">Weltelend</span> verbessern zu können.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span><!--[endif]--><strong>R.S als „unfehlbarer Absolutist und Dogmatiker“: </strong>Auch Unfehlbarkeitsansprüche<strong> </strong>werden mir vorgeworfen, habe ich aber nie gestellt. - Ich habe jedoch die Kriterien für die Existenz bzw Fähigkeit zur Aufnahme echter Wahrheit aufgestellt. - Daß Wahrheit existiert, sollte klar sein. - Was damit Probleme macht, ist lediglich die Tatsache, daß heute fast niemand mehr da ist, der sie noch exakt erfassen kann. Diese Tatsache sollte jedoch nicht zur Leugnung der Wahrheit an sich oder gar Gottes führen, sondern weit mehr zur Einsicht dessen, wie weit der Fall der Menschheit bereits fortgeschritten ist. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung des Gottesgeistes hängt nämlich direkt vom Grad der Naturnähe der Menschheit ab. Mit anderen Worten: Die Zivilisation ist ein System der <span style="text-decoration:underline;">Naturentartung</span> und <span style="text-decoration:underline;">Gottesentfremdung</span>, in dem und durch das sich der Mensch unfähig macht, Wahrheit als solche unverfälscht vom Gottesgeist erfassen zu können. – Woraus auch sämtlicher <span style="text-decoration:underline;">Atheismus, Satanismus</span>, alle erdenklichen Irrlehren erwachsen, die allein aus Gründen menschlicher Dekadenz bzw entsprechend den verschiedenen Arten und Graden dieser angenommen werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span><!--[endif]--><strong>Banale Vorwürfe wie z.B. Geldgier: </strong>Ich habe mir nie im Leben etwas aus Geld gemacht. Seitdem ich natürlich lebe noch weniger, da man mit Geld inzwischen fast nichts Gutes mehr kaufen kann. (Weil gute Nahrung vorwiegend nur noch selbst produziert werden kann.) Die Ausschau nach Geldgebern hat hier nur noch den Grund quasi des Freikaufs meiner Familie von den Fängen und Zwängen der Konsumzivilisatiion, solange und wo eben diese noch herrscht. Mit wachsender Annäherung an natürliche Verhältnisse wird Geld immer unwichtiger. Wichtig wird dann freilich die Fähigkeit, dort zu leben. – Wir sind der Ansicht, daß unsere Sache sehr wertvoll ist und zumindest von jedem direkten Nutznießer auch entsprechend honoriert werden sollte, wenn dieser es vermag. Wir <span style="text-decoration:underline;">verlangen</span> jedoch kein Geld, sondern <span style="text-decoration:underline;">erwarten</span> lediglich <span style="text-decoration:underline;">Beiträge</span> zur gemeinsamen Kostendeckung. Solche Beiträge können durchaus auch in anderen Formen geleistet werden. Wir sind ebenfalls der Ansicht, daß kaum jemand auf dieser Welt Gelder sinnvoller und segenbringender einzusetzen vermag, als wir bzw das P.I.System, weshalb es nicht einzusehen ist, warum wir uns nicht auch finanziell stärken sollten und dürfen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:0;margin:0 2.2pt 0.0001pt 0;"><!--[if !supportLists]--><span><span>-<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;font-family:&#34;"> </span></span></span><!--[endif]--><strong>KritikerInnen an vorgeblich unhygienischen Zuständen auf P.I.Systemfarmen: </strong>Diese Kategorie von KritikerInnen ist niederträchtiger und gefährlicher als man zunächst annimmt, da die HygienikerInnen immer noch eine breite Basis und Akzeptanz, besser gesagt Macht innerhalb der Ziv besitzen, obwohl deren Tun überaus schädlich für den ganzen Planeten ist, und deren Meinungen von krassen Irrtümern durchzogen sind. - Wir könnten wohl augenblicklich sämtliche AKWs abschalten allein dadurch, daß Wasch- und Geschirrspülmaschinen samt Heißwassergeräte fürs Bad abgeschaltet würden! Wir natürlich lebende Menschen brauchen solche Geräte nicht! Und man sollte uns dafür eigentlich loben,<span> </span>wenn wir unsere Wäsche von Hand waschen, keine Abwasser verursachen (sondern recyceln), keine giftigen Kosmetika verbreiten, summa summarum uns so in die Natur integrieren, daß wir darin frei leben können, und zwar nicht nur ohne zu schaden, sondern vor Ort noch sehr vielen weiteren Lebewesen gesundes Leben ermöglichen. - Es handelt sich bei den <span style="text-decoration:underline;">Hygiene</span>-KritikerInnen gewöhnlich um egozentriert lebende Städter, die sich weder selbst mit Nahrung versorgen noch Kinder aufziehen und auch keine Nutztiere halten usw. Wer immer auch nur ein wenig Herz und Verstand bzw Sinn fürs Landleben erhalten hat, der erkennt, daß unser Land-Naturleben sehr gesund und vorbildlich ist, daß viele frei lebende und spielende Kinder selbstverständlich auch Gegenstände irgendwo liegen lassen können, daß diese allerlei Materialien allein bereits zu Lernzwecken benötigen, ebenfalls, daß grundsätzlich das Betreiben von Gärten und das Halten von Tieren (Ziegen, Kühen, Hühnern, Bienen, Pferden und Eseln.) nicht „steril“ vor sich gehen kann. Daß die Kinder, wenn sie ihre Ziegen melken oder den Garten bestellen, ihre Kleider verschmutzen, müßte auch klar sein. Ebenfalls, daß eine sich selbst mitsamt sehr vielen Tieren versorgende Familie anderes zu tun hat, als fortlaufend die Wohnung zu polieren! – Nun, ich muß ehrlich sagen, daß mir diese Sorte von KritikerInnen wirklich zuwider und einfach zu dumm ist. (Empfehlung: Man/frau lasse sich die Zahnplomben entfernen und befreie erste einmal die bestehenden Körper-Geist-Seele-Blockaden.)<span> </span>Ich kann diese kleingeistigen Stadt-SterilikerInnen hier nicht brauchen, die sich bereits an einer Fliege stören, die jedoch sämtliche Bäume, Pflanzen und Tiere, die blühenden Kinder... des Paradiesgarten-Systems, das köstliche Essen,... in keiner Weise zu sehen und zu schätzen vermögen!<span> </span>- Bleibt doch in Euren „sauberen“ Wohnungen, dort wo Ihr herkommt und verhungert dort eines baldigen Tages! (- Merkt Ihr immer noch nicht, daß das mit Eurer „sauberen“ Ziv nicht mehr lange funktioniert?)<span> </span>- Wenn ich je auch mal zu Euch kommen sollte, werde <span style="text-decoration:underline;">ich</span> mal schauen, was Ihr außer Eurer Fassade und dem gekauften Kram wirklich zu bieten habt! – Ich kritisiere Euch dann heftig, wenn Ihr weder Milch noch Eier von eigenen Tieren habt? – Denn ohne können wir in der Ziv der Nordländer nicht menschenwürdig überleben! (Wer anderes meint, vertritt ein Mangelsystem, geht in die Irre!) -<span> </span>Auch wenn Ihr keine gute Zahl an Kindern bei Euch natürlich heranwachsen läßt, frage ich Euch, was das soll und sage, Ihr habt keine Zukunft! - Und bitte, ich möchte keine Eier von eingesperrten Hühnern essen und auch keine Milch trinken von Steril-Stall-Kühen! – Laßt Ihr aber Eure Hühner frei laufen, dann suche ich peinlichst nach <span style="text-decoration:underline;">Hühnerkot</span> und möchte sehen, wie ihr alles weggeräumt habt, Eure Kinder stets pikfein durch den Garten laufen, Eure Ziegen im Freien gehütet werden, ohne danach „Schmutz“ zu verursachen usw... Ihr solltet übrigens auch stets große Vorräte an Nahrung und Kleider auf Lager haben, das Ganze ohne Gift vor Schädlingen schützen, und überhaupt alles auch noch ohne viel Geld und Technik aufgebaut haben und unterhalten,... sonst gibt’s Tadel“! – Zuletzt möchte ich zu diesem Thema noch anmerken, daß die Zustände auf einer P.I.Systemfarm durch sehr viele Komponenten beeinflußt werden und einfach Produkt der dort lebenden Insel-Besetzung ist. Jede(r) BesucherIn kann und soll sich hier selbst die Umgebung schaffen, die er/sie sich wünscht. (Freilich ohne widernatürliche Komponenten!) - Da sich eine jede P.I.-Besatzung in einem stetigen Prozess der Regeneration und Selbst-Heilung befindet, können auch Zeiten mit Krisen durchlebt werden, während denen nicht alles im besten Lot ist. Ähnliches geschieht, wo die Selbstversorgung noch nicht weit genug installiert ist, so daß man minderwertige Nahrung zukaufen muß, oder auch, wo negative Unwelteinflüsse stören, Geldmangel herrscht usw. <strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-right:2.2pt;text-align:justify;">Es existieren noch etliche weitere Arten von KritikerInnen, die ich hier nicht alle aufzählen kann und will und auf meine Literatur verweisen muß. Nicht alle Anwürfe kann ich geradestellen. Bei vielen Menschen reicht einfach deren geistige Kapazität nicht aus, mich verstehen zu können. Solche neigen dann dazu, mich einfach als „Phantast“ oder „Spinner“ abzutun. „Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen“, lautet ein Sprichwort. Wenn ich Dinge beschreibe, die außerhalb des Vorstellungs- und Erfassungsbereiches eines <span style="text-decoration:underline;">Kleingeistes</span> liegen, dann <span style="text-decoration:underline;">kann</span> ich von diesem einfach nicht aufgenommen und akzeptiert werden. Kleingeister jedoch gibt es sehr viele, da ja die gesamte Kochkost, insbesonderen Fleischkost <span style="text-decoration:underline;">Ungeistigkeit</span> quasi drogenartig erzeugt. Wer den „Trank des Vergessens“ (Wagner) getrunken hat, wird sich erst wieder erinnern können, wenn er bereits auf lebendige Nahrung umgestellt ist. - Ergo kann mich letztendlich nur der/die wirklich verstehen/verifizieren, der/die meine Lebensweise bereits praktiziert! – Wir stoßen hier auch an die Grenzen der über das Medium Schrift übertragbaren Wahrheitsgehalte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die schwarze CDU und die &raquo;Grauen Wölfe&laquo;]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1245</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 06:36:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1245</guid>
<description><![CDATA[Kölns CDU-Chef Jürgen Hollstein und die Europaabgeordnete Ruth Hieronymi haben ein Kulturzentrum e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignright" style="margin:2px 10px;" src="http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1213961280895m.jpg" alt="Jürgen Hollstein" width="130" height="130" /><strong>Kölns CDU-Chef Jürgen Hollstein und die Europaabgeordnete Ruth Hieronymi haben ein Kulturzentrum eingeweiht, das den rechtsextremen „Grauen Wölfen“ zugerechnet wird. Die Aleviten kritisieren das "Treffen mit Faschisten". Islamophobie scheint Blindheit auf dem rechten Auge zu begünstigen.<br />
</strong></p>
<p>VON HELMUT FRANGENBERG UND GONCA MUCUK-EDIS, <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1213962196887.shtml">Kölner-Stadt-Anzeiger</a>
</p>
<p style="text-align:justify;"><span class="Ortsmarke">Köln</span> - Kölns CDU-Chef Jürgen Hollstein und die Europaabgeordnete Ruth Hieronymi haben zusammen mit Vertretern der türkischen nationalistischen MHP ein Kulturzentrum eingeweiht, das den rechtsextremen „Grauen Wölfen“ zugerechnet wird. Hieronymi lobte in ihrer Rede die Arbeit der „Migrantenvereine“, die die Integration und „ein harmonisches Zusammenleben“ fördern würden, schreibt die türkische Zeitung „Zaman“. „Da ich auch Sie vertrete, sind ihre Sorgen und Interessen auch meine.“</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more-->Der Besuch der CDU-Politiker und vor allem Hieronymis Äußerungen haben bei vielen Unverständnis ausgelöst. „Nationalismus ist gegen Integration gerichtet“, sagt Madlen Vartian von der Armenischen Gemeinde. „Die Grauen Wölfe leisten das Gegenteil von Integration.“ Sie würden Feindbilder transportieren und so den sozialen Frieden gefährden. „Es darf nicht sein, dass sich Vertreter demokratischer Parteien mit Faschisten treffen“, sagte Ali Ertan Toprak von der Alevitischen Gemeinde. So würde die rechtsextreme Organisation verharmlost.</p>
<p style="text-align:justify;">Neben den CDU-Politikern waren auch der stellvertretende Vorsitzende der Partei der nationalen Bewegung, MHP, Faruk Bal, und sein Parlamentskollege Ismet Büyükataman als Ehrengäste geladen. Die MHP ist die parteipolitische Organisation der Bewegung der „Grauen Wölfe“, die bei der letzten türkischen Parlamentswahl mehr als 14 Prozent der Stimmen bekam. Faruk Bal hat zuletzt für Schlagzeilen gesorgt, als er es ablehnte, den christlichen Kirchen in der Türkei mehr Rechte zu geben. Ein entsprechendes Gesetz der AKP-Regierung nannte er eine Wiederbelebung des Vertrags von Sèvres, der nach dem Ersten Weltkrieg die Aufteilung des Osmanenreichs vorsah.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1213962196887.shtml">weiterlesen</a></p>
<p style="text-align:justify;">Die christlich-sozial entwurzelte CDU scheint, um mit Herrn Meisner zu sprechen, in Köln zu entarten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die christlich entwurzelten Christdemokraten]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1224</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 01:34:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1224</guid>
<description><![CDATA[Meisner: „Die CDU entwurzelt sich bei christlich denkenden Menschen“ Capital-Interview
Die CDU i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brightsblog.wordpress.com/files/2007/09/images.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-560" style="float:right;margin:2px 10px;" src="http://brightsblog.wordpress.com/files/2007/09/images.jpg" alt="" width="101" height="150" /></a><strong>Meisner: „Die CDU entwurzelt sich bei christlich denkenden Menschen“</strong> Capital-Interview</p>
<p style="text-align:justify;">Die CDU ist nach Ansicht des Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner für Katholiken nur noch bedingt wählbar. Im Interview mit Capital sagte Meisner mit Blick auf die Stammzellen-Debatte, er nehme das "C" im Firmenschild sehr ernst und auch ihre führenden Politiker. "Die Wahlentscheidung muss natürlich jeder mit seinem Gewissen vereinbaren. Allerdings muss ich leider sagen, dass die CDU sich bei christlich denkenden Menschen zunehmend selbst entwurzelt."</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more-->Auch in Bayern ist laut Meisner die Welt für die katholische Kirche keineswegs mehr in Ordnung. "Seit ich ein bisschen die Szenerie in Bayern kenne, bin ich ernüchtert. Das barocke Gehäuse täuscht über manche Hohlheit hinweg." Das gelte allerdings nicht nur für die CSU. Vielmehr habe er sich den Katholizismus dort allgemein stärker vorgestellt.</p>
<p><!-- new para 2 --></p>
<div id="ad_contentad" style="display:none;text-align:justify;"><!-- Contentad 180x150 oder 300x250 //--><br />
var contentad = 0;<br />
document.write('&#60;scr'+'ipt src="http://ad.de.doubleclick.net/adj/capital-contentad/homepage;tile=2;sz=1x1;ord='+ad_time+';kw='+wlrcmd+'?" type="text/javascript"&#62;&#60;/scr'+'ipt&#62;');<img src="http://m.de.2mdn.net/1709230/dot.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" /></div>
<div id="ad_textad" style="display:none;text-align:justify;">var textcontent;<br />
document.write('&#60;scr'+'ipt src="http://ad.de.doubleclick.net/adj/capital-textlink/homepage_content;pg=homepage_content;sz=1x1;ord='+ad_time+';kw='+wlrcmd+'?" type="text/javascript"&#62;&#60;/scr'+'ipt&#62;');<img src="http://m.de.2mdn.net/1709230/dot.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
if( textcontent != 1 ) {<br />
document.getElementById('ad_textad').style.display = 'none';<br />
}</div>
<p style="text-align:justify;">Demgegenüber sei zu seiner Berliner Zeit das Verhältnis zum damaligen SPD-Senat "unverkrampft" gewesen. Auch in Nordrhein-Westfalen habe es mit den SPD-Ministerpräsidenten Rau und Steinbrück eine gute Zusammenarbeit gegeben. Sein Fazit: "Beim derzeitigen Zustand der Parteien gibt es keine, die uns besonders nahe steht."</p>
<p style="text-align:justify;">Scharfe Kritik übt der Kölner Erzbischof angesichts der Debatte um die Bezahlung von Führungskräften in der Wirtschaft. "Manch extrem hohe Managervergütung verstößt gegen die guten Sitten. Dafür müssen sich diejenigen schämen, die das annehmen und ihre soziale Verantwortung dabei vergessen." Vielleicht, so Meisner im Capital-Gespräch weiter, könne die Einführung von Höchstgrenzen bei Managergehältern hier helfen.</p>
<p><a href="http://www.capital.de/?id=100012077">weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das katholische Frauenbild]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1218</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 14:05:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1218</guid>
<description><![CDATA[






Bundeskanzlerin Angela Merkel  © DBT




Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<table class="bildBox" style="height:211px;" border="0" width="264" align="left">
<tbody>
<tr>
<td class="bildBox"><a href="http://brightsblog.files.wordpress.com/2008/06/blake.png"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-1188" style="float:left;margin:2px;" src="http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2006/eu_ratspraes/merkel.jpg" alt="" width="250" height="165" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="bildBox" style="text-align:left;" bgcolor="#c0c0c0"><span style="font-size:xx-small;"><br />
Bundeskanzlerin Angela Merkel  © DBT<br />
</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des Festaktes zum 80. Jubiläum des kfd-Bundesverbandes e. V.</strong></p>
<div class="subtitle"><strong>gehalten in Mainz</strong></div>
<p style="text-align:justify;"><span>Liebe Frau Bogner,</span><br />
<span>liebe Frau Opladen,</span><br />
<span>lieber Herr Kardinal Lehmann,</span><br />
<span>lieber Herr Professor Meyer,</span><br />
<span>liebe Bischöfin Jepsen,</span><br />
<span>liebe Maria Böhmer,</span><br />
<span>aber vor allen Dingen alle lieben Frauen ‑ Damen und Herren sagt man normalerweise ‑ und vereinzelt anwesenden Männer sind in diese Begrüßung mit eingeschlossen! Mein Gruß gilt natürlich auch denjenigen, die so schön musizieren.</span>
</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;"><span>Ich bin heute sehr gern zu Ihnen nach Mainz gekommen, um gemeinsam mit Ihnen den 80. Geburtstag der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands zu feiern. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum! Herzlichen Glückwunsch zu dem neuen Leitbild, das einen Start in die Zukunft zeigt! Der Slogan "leidenschaftlich glauben und leben" gefällt mir sehr gut.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Im Laufe der Jahrzehnte mögen sich die Herausforderungen, vor denen Frauen gestanden haben, gewandelt haben. Man kann aber sagen, dass Sie eine starke Gemeinschaft geblieben sind ‑ stark nicht nur deshalb, weil Sie über 600.000 Mitglieder haben, sondern auch stark wegen eines festen Fundaments im Glauben und eines festen Fundaments gemeinsamer Werte sowie stark ‑ wenn ich die Beifallsbekundungen wahrnehme ‑ wegen eines klaren Willens für die Rolle der Frauen in der Zukunft.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Das hat etwas mit meiner Entscheidung zu tun, heute Morgen hier bei Ihnen zu sein; denn durch meine Anwesenheit möchte ich Ihnen auch ein herzliches Dankeschön für Ihre Arbeit sagen, ein Dankeschön aus der Welt der Politik, ein Dankeschön aus einer Welt, die weiß, dass wir ganz arm dran wären, wenn wir nur noch Gesetze verabschieden würden, aber keine Menschen mehr hätten, die diese Gesellschaft menschlich gestalten.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Deshalb wissen wir, auf welche Weise Sie unsere Welt lebendig halten. Mir ist heute bei den Worten, die ich schon gehört habe, ein kleines Stück aus Richard Wagners Meistersingern eingefallen. Dort heißt es: Verachtet mir die Meister nicht! – Ich möchte der katholischen Kirche, aber auch unserer gesamten Gesellschaft zurufen: Verachtet mir die Frauen nicht! Verachtet mir das Ehrenamt nicht! Verachtet mir vor allen Dingen die kfd nicht!</span><br />
<span> </span><br />
<span>Es kommt nicht von ungefähr, dass Ihre Wahl für den Ort Ihrer Geburtstagsfeier auf Mainz gefallen ist; denn Mainz spielt in Ihren historischen Wurzeln eine ganz besondere Rolle. Vor mehr als 150 Jahren kamen aus Frankreich die Müttervereine. Sie haben in Deutschland hier Fuß gefasst. Dies ist eine Vorläuferbewegung der katholischen Frauenbewegung. Es war ein Mainzer Bischof, nämlich Wilhelm Emmanuel von Ketteler, der den Anstoß dazu gab, auf deutschem Boden Müttervereine als Gebetsgemeinschaften zu gründen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Er folgte damit der Überzeugung, dass das gemeinsame Gebet aus der Quelle des christlichen Glaubens die Kräfte weckt, die im Einsatz für Gerechtigkeit und Solidarität gebraucht werden.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Aus diesen Gebetsgemeinschaften christlicher Mütter entstanden schon bald gemeinnützige Vereine. Dies war eine Zeit, in der Deutschland und Europa im Umbruch waren. Das war die Zeit der Industrialisierung. Technische Entwicklungen wie zum Beispiel die Entdeckung der Dampfmaschine hatten dazu geführt, dass sich das Leben völlig änderte. Aus 70 bis 80 Prozent der Menschen, die auf dem Lande lebten, entstanden über das gesamte 19. Jahrhundert die Bewegungen in die Städte. Es kam nicht von ungefähr, dass dies verbunden war mit einer Welle von Gründungen von sozialen, kirchlichen und konfessionell gebundenen Vereinigungen, die sich um Solidarität, um Menschlichkeit und um Hilfe ganz praktischer Art bemüht hatten.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Im vergangenen Jahr war ich beim 125. Jubiläum der Rotkreuz-Schwesternschaften im Rahmen des Roten Kreuzes. In diesem Jahr feiert die evangelische Kirche den 200. Geburtstag von Johann Hinrich Wichern. Sein Wirken als Theologe und Sozialreformer trägt noch heute Früchte.</span><br />
<span> </span><br />
<span>So war es sehr zeitgemäß, dass katholische Müttervereine gegründet wurden. Sie hießen ‑ man erkennt, dass sich im Laufe der Zeit doch etwas bewegt ‑ Bruderschaften der christlichen Mütter. Wenigstens das finden wir heute in gewisser Weise paradox. Man darf die Hoffnung also nicht aufgeben, dass sich andere Paradoxien auch überleben.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Sie brauchen aber keine Sorge zu haben: Den ökumenischen Part überlasse voll und ganz Frau Jepsen; denn dabei kann ich mich nur vergallopieren.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Es kamen Bildungsfragen hinzu. Zudem wurde das Aufgabenspektrum der katholischen Frauenbewegung immer vielfältiger.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wenn wir in die Geschichte schauen, dann stellt sich die Frage, in welcher Zeit wir heute leben, im 80. Jahr der kfd, in dem sich die Lebenssituation der Einzelnen und des Einzelnen massiv geändert hat gemessen an dem Leid, an den Konflikten, an der materiell schwierigen Situation in den frühen Jahren der Industrialisierung, die wir uns heute gar nicht mehr vorstellen können.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Aus all den Bewegungen wie den Bewegungen der kfd und anderen ist letztlich das entstanden, was im Übrigen in diesen Tagen auch ein Jubiläum feiert, nämlich den 60. Jahrestag, nämlich die soziale Marktwirtschaft. Sie hat es geschafft, den massiven Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital zu überwinden und damit viele soziale Konflikte einer Lösung zuzuführen, weil es in unserer Gesellschaft gelang, aus verschiedenen Gründen ein Bündnis der Starken mit den Schwächeren zu bilden.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Man könnte sagen: Eigentlich ist die Arbeit heute leicht geworden. Sie ist es aber gerade nicht. Es geht uns zwar im Durchschnitt materiell besser trotz aller krasser Gegensätze, die unsere Gesellschaft aufzuweisen hat. Wir leben aber wieder in einer spannenden Zeit. Ich persönlich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir in einer etwa so spannenden Zeit leben, wie es in der Zeit der Industrialisierung der Fall war.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wir beschreiben das heute so schön mit dem Wort der Globalisierung. Bischöfin Jepsen sprach von der einen Welt. Ich finde es sehr schön, dass Sie in Ihrem Leitbild auch den Dialog mit der Ökumene und in der Ökumene und mit anderen Religionen aufgeführt haben. Das Leben in dieser einen Welt ist natürlich nicht so einfach.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Keine Generation vor uns war so darauf angewiesen, diese Welt fast umfassend zu verstehen. Sie können heute mithilfe des Internets und der Informationstechnologien jede Information von jedem Ort der Welt im Prinzip jederzeit zur Verfügung haben.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Was bedeutet das aber? Das bedeutet nicht automatisch ein Mehr an Sicherheit, nicht automatisch ein Mehr an Festigkeit. Das bedeutet zunächst einmal eine scheinbar unendliche Vielfalt, in der man sich zurechtfinden muss. Unsere Gesellschaft ist toleranter geworden. Damit ist aber die Vielfalt der Lebensentwürfe zum Teil schwieriger zu bewältigen. Was gilt noch? Was sind Konstanten? Was wird es mit uns mit Sicherheit nie geben? Das sind Fragen, mit denen sich Menschen heute auseinandersetzen müssen und die in den nächsten Jahren mehr und mehr diskutiert werden.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Das, was als sozialer Ausgleich innerhalb unseres Landes zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Schichten weiter bleiben wird, wird ergänzt durch die zusätzliche Aufgabe einer gerechten gesamten Welt. Das ist natürlich schwierig. Wir sind zurzeit zum Beispiel steigenden Energiepreisen ausgesetzt, die uns unglaublich belasten. Zum ersten Mal kommen dabei Gewinne nicht mehr bei uns an. Sie kommen auch nicht mehr in der Europäischen Union an, sondern sie kommen in den Golfregionen, in Saudi Arabien und in Russland an und geben Menschen damit Entwicklungschancen, die diese früher nicht gekannt haben.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Es gibt Schwellenländer wie zum Beispiel China mit 1,3 Milliarden Einwohnern und Indien mit 1 Milliarde Einwohnern. Diese haben natürlich das gleiche Recht, gemäß der Würde des Menschen ihre Lebenswelt zu gestalten. Sie wollen essen, sie wollen sich kleiden. Wir merken plötzlich: Wenn in Indien 500 Millionen Menschen eine zweite Mahlzeit am Tag essen, dann hat das Auswirkungen auf unsere Milchpreise und vieles andere mehr. Das sind die Aufgaben unserer Zeit.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wie sieht eine gerechte Gesellschaft, eine wertegebundene Gesellschaft heute aus? Jeder einzelne muss sich diesen Aufgaben stellen. Deshalb glaube ich, dass Organisationen wie die kfd aktueller denn je sind, weil sie viele Fragen beantworten müssen und beantworten wollen und weil sie Menschen Gemeinschaf und Halt in einer Zeit geben, die so viele Fragen aufwirft.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Deshalb müssen wir mit der Vielfalt des Lebens umgehen. Gerade Frauen haben eine hohe Bereitschaft, sich diesen Fragen zu stellen, miteinander darüber zu reden und sich in den ganz konkreten Lebensproblemen zu engagieren. Was ich so schön allgemein gesagt habe, findet zwar den Niederschlag in jedem einzelnen Familienleben. Damit ist das Problem aber bestenfalls beschrieben, aber keinesfalls schon gelöst.</span><br />
<span> </span><br />
<span>So müssen wir miteinander ringen. Ich fand es sehr schön, dass vorhin gesagt wurde: Wenn alle in eine Richtung ziehen, dann fällt die Welt um. ‑ Deshalb müssen wir gerade in einer Zeit solcher Veränderungen miteinander darum ringen, wie der richtige Weg aussieht und welche Kraft wir aus unserer Geschichte, aus unserem Glauben, aus unseren politischen Überzeugungen ziehen können und zu welchen neuen Aussagen wir kommen können.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Ein Punkt, der uns in das Leben der Politik zurückführt, ist natürlich, dass wir heute sagen: Wir wollen den Menschen die Möglichkeit einer eigenen Lebensgestaltung überlassen. Wir wollen sie ermuntern, ihr Leben zu führen. Für den Bereich der Frauenpolitik heißt das dann: Wir wollen die Wahlfreiheit für jeden einzelnen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Bei den Männern spricht man nicht so viel über die Wahlfreiheit. Das wird aber zunehmen; denn sie müssen sich im Zusammenhang mit den Elternmonaten entscheiden, wie sie ihre Vaterrolle ausgestalten wollen. Ich glaube, eine Gesellschaft kann sich nicht nur im Blick auf das Leben von Frauen verändern, sondern das bedingt immer auch eine Veränderung des Lebens der Männer. Deshalb muss man das gesamtheitlich sehen, meine Damen und Herren.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Die Industriegesellschaft, aus der wir kommen, hat sehr klassische Männerbilder hervorgebracht und zementiert. Wenn es um Rollenverhalten in der Gesellschaft geht, dann sind sicherlich Diskussionen in beiden Geschlechtergruppen notwendig.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Die Wahlfreiheit für die Frauen sorgt regelmäßig ‑ ich vermute, dass dies auch für die kfd gilt ‑ für ziemlich virulente Diskussionen. Was heißt das? Welches ist das optimale und in der Gesellschaft anerkannte Modell?</span><br />
<span> </span><br />
<span>Hierzu sage ich als erstes: Wenn wir uns vermeintlich zur Vielfalt bekennen ‑ und ich will das ‑, dann müssen wir die Vielfalt gleichermaßen gelten lassen. Dann darf es nicht ein Gegeneinander geben zwischen den Frauen, die sich für eine Zeit lang oder ihr Leben lang für eine Rolle als Mutter, Großmutter und Ehrenamtliche entscheiden, und den Frauen, die Beruf und Familie vereinbaren wollen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Ich glaube, wir sind noch nicht ganz an diesem Punkt angelangt. Die gesellschaftliche Diskussion wogt immer hin und her. So wird vermeintlich mal die eine Gruppe und mal die andere Gruppe zu viel unterstützt. Schauen Sie sich einmal die Auseinadersetzungen um die Fragen des Elterngeldes, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Kleinkindbetreuung und des Betreuungsgeldes an. Allein in fünf oder sechs politischen Maßnahmen wird das gesamte Spannungsfeld vereint, das unser tägliches Leben ausmacht.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Ich bin dafür, die Betreuung der unter Dreijährigen auszubauen, damit Wahlfreiheit gelebt werden kann. Wenn wir von einem Rechtsanspruch sprechen, dann sprechen wir davon, dass 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Platz bekommen. Es ist ziemlich klar, dass die allermeisten Kleinkinder im ersten Lebensjahr zu Hause sind, dass im zweiten Lebensjahr mehr von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Gebrauch gemacht wird und dass im dritten Lebensjahr der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz quasi umgesetzt wird.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Ich erinnere mich noch an die Diskussionen über den Kindergarten, als ich von 1990 bis 1994 Frauenministerin war. Es ging darum, ob das Mittagessen darin enthalten sein könne und ob es richtig sei, wenn das Kind im Kindergarten zu Mittag isst. Darüber sind wir heute schon ein Stück hinweg.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Im Übrigen sind wir bei manchen Kindern froh, wenn sie einen Migrationshintergrund haben und im Kindergarten Gemeinschaft erleben und Sprache erlernen, die sie woanders gar nicht erlernen könnten. In unseren großen Städten sind 40 bis 50 Prozent der eingeschulten Kinder heute Kinder mit Migrationshintergrund. Wenn diese nicht in einen Kindergarten gehen und dort früh deutsch lernen, dann ist sowieso alles sehr schwierig. Das ist der eine Teil.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Gilt nun noch die Wahlfreiheit, oder ist die Mutter, die sich für die Erziehung des Kindes zu Hause entscheidet, abgeschrieben? Deshalb haben wir uns für das Betreuungsgeld ausgesprochen. So, wie bei den Elternmonaten sofort das Wickelvolontariat als Schimpfwort aufkam, kam beim Betreuungsgeld sofort das Schimpfwort der Herdprämie auf.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Was sind wir eigentlich für ein Volk, dass jede politische Maßnahme sofort kritisiert, infrage stellt, herunterspielt und karikiert, bevor man versucht, das Gute zu sehen? Bei der Herdprämie sage ich immer: Man sollte froh sein, wenn manche noch etwas mit einem Herd anzufangen wissen, im Gegensatz zu denjenigen, die nur noch Fastfood an der Tankstelle kaufen und sich wundern, dass man mit dem Geld nicht auskommt.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wir haben uns ganz bewusst entschieden, das Betreuungsgeld in einem nächsten Schritt wieder einzuführen, um Wahlfreiheit zu ermöglichen. Wie wir das genau ausgestalten, darüber können wir noch reden. Ich bin immer wieder überrascht, mit welchem Reflex sofort gesagt wird: Wer weiß, was die Leute mit dem Elterngeld machen. Ob sie es wohl den Kindern zugute kommen lassen?</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wir müssen ‑ ich glaube, bei der kfd befinde ich mich im richtigen Umfeld ‑ davon ausgehen ‑ davon muss sich unsere Politik leiten lassen ‑, dass die Menschen von Haus aus in der Lage sind ‑ wenn sie dazu nicht in der Lage sind, muss man ihnen helfen ‑, ihr Leben eigenständig zu gestalten. Diese Kräfte müssen wir wecken und entfalten.</span><br />
<span> </span><br />
<span>In der Politik arbeiten wir immer in dem Spannungsfeld, wie wir die soziale Marktwirtschaft ganz konkret ausgestalten. Zurzeit wird über steuerliche Erleichterungen, über eine Erhöhung des Kindergeldes diskutiert. Das werden wir tun, wenn sich die Kinderfreibeträge erhöhen. Es geht also um Leistungen für Familien.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Dabei wird gesagt, es müsse zuerst denen geholfen werden, die es am schwersten haben, die vielleicht Arbeitslosengeld II bekommen, die sich kein Schulessen für die Kinder leisten können. Ich sage: Eine gerecht Politik darf die Mitte der Gesellschaft nicht außer Betracht lassen. Sicherlich müssen wir den Schwachen helfen. Sicherlich müssen die Starken mehr beitragen. Die Mitte muss aber auch erkennen können, dass sich ihre Anstrengungen lohnen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wenn wir über Armut in unserer Gesellschaft sprechen, dann sind dies zurzeit immer noch die Familien, die in einer sehr schwierigen Lage sind und alles auf einmal schaffen sollen, nämlich die Vorsorge für das eigene Alter, die Erziehung und die Karriereplanung.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Deshalb bedarf die Familie der besonderen politischen Aufmerksamkeit. Daher haben wir eine Vielzahl von Maßnahmen durchgesetzt wie zum Beispiel die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten neben dem Elterngeld, die von mir bereits angesprochenen Vätermonate, die Erhöhung des Kindergeldes, die wir in diesem Jahr in den Mittelpunkt stellen wollen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Ich bitte um Verständnis, dass wir ‑ das ist mit Blick auf die Familienpolitik kein konkurrierendes Ziel ‑ auch sagen: In einer Welt, in der die Herausforderungen immer größer werden, brauchen wir in unserem Land ein Leben, das sich nicht immer wieder auf Pump gründet. Wir haben es uns angewöhnt, so zu leben, wie es sich keine Familie leisten kann. Wir haben jedes Jahr über unsere Verhältnisse gelebt.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Das hat dazu geführt, dass wir im Jahr 1976, nachdem erstmals Schulden im Bundeshaushalt gemacht wurden, 2 Prozent unseres gesamten Haushaltes für Zinsen ausgegeben haben. Heute geben wir 15 Prozent für Zinsen aus. Das heißt, von jedem Euro sind 15 Cent allein für Zinszahlungen weg.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Das führt dazu, dass uns im Jahr 1976 ungefähr 64 Prozent des Bundeshaushaltes ‑ also fast zwei Drittel ‑ zur Verfügung standen, um Aufgaben jenseits der sozialen Aufgaben zu bewältigen, sprich in die Zukunft zu investieren. Heute stehen uns nur noch 34 Prozent dafür zur Verfügung. Der Rest geht in Zinszahlungen sowie soziale Leistungen wie Rente, Arbeitslosengeld II und vieles andere mehr.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wenn man Familien betrachtet, ist dies immer ein Blick in die Zukunft dieser Gesellschaft. Wir dürfen natürlich nicht im Jahr 2050 ein Drittel für Schuldzahlungen ausgehen. Dann stünden vielleicht nur noch 15 oder 20 Prozent für Zukunftsaufgaben zur Verfügung. Das wäre in höchstem Maße ungerecht. Deshalb ist Haushaltskonsolidierung nicht irgendetwas für fantasielose Finanzpolitiker oder Bundeskanzlerinnen, die Physik studiert haben und nichts anderes als Zahlen kennen, sondern wirkliche Zukunftspolitik im Sinne einer nachhaltigen und gerechten Gesellschaftspolitik für die zukünftigen Generationen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Meine Damen und Herren, wenn wir uns über die Zukunft unseres Landes Gedanken machen, dann werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten der verschiedenen Menschen stärker in unser gesamtes gesellschaftliches Leben einbezogen werden müssen. Deshalb glaube ich, dass viele Fähigkeiten von Frauen in unserer modernen Gesellschaft auch im Blick auf das Berufsleben nach wie vor brachliegen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Die Industriegesellschaft hat uns in eine Situation gezwängt, in der es hier die großen Wohnräume gab, zum Teil in sehr elenden Zuständen, und dort die Arbeitswelt, zum Teil auch mit sehr harten Arbeitsbedingungen. An beidem haben wir gearbeitet. Es gibt heute bessere Wohnbedingungen und bessere Arbeitsbedingungen. Das Zusammenführen aber von nicht beruflichem Leben und beruflichem Leben gestaltet sich immer noch sehr schwierig und ist mit einer hohen Trennbarriere verbunden.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Das zeigt sich zum Beispiel, wenn man überlegt, wie Eltern ‑ meistens Frauen ‑ nach ein paar Jahren nach der Tätigkeit als Mutter wieder in unser Berufsleben hineinkommen wollen. Deshalb finde ich es richtig, dass wir alle Anstrengungen darauf richten ‑ Familienministerin Ursula von der Leyen tut dies auch ‑, die Barrieren zwischen Beruf und Familie ein Stück weit einzureißen im Sinne von berufsbegleitender Qualifizierung.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wenn sich Frauen für technische Berufe entscheiden ‑ wir brauchen mehr von diesen Frauen ‑ und dies nicht damit verbunden sein soll, dass man auf Kinder verzichtet oder sie immer später bekommt, dann muss sich in unserer Gesellschaft eine Normalität entwickeln, dass man auch dann, wenn man einen technischen Beruf erlernt hat, nicht sofort mit dem glatten Aus in der weiteren beruflichen Entwicklung zusammengebracht wird.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Der Informations- und Kommunikationsbranche, die uns in Wellen alle fünf Jahre darüber informiert, dass sie leider nicht genügend Fachkräfte hat, sage ich: Wie wollen Sie erreichen, dass Menschen diesen Beruf erlernen, wenn man weiß, dass man spätestens im Alter von 45 Jahren, wenn man die nächste Programmiersprache nicht mehr versteht, gleich zum alten Eisen gezählt wird? Wenn eine Frau, die sich vielleicht für Kinder entscheiden möchte, die bis vielleicht bis 28 studieren muss, um anschließend wenige Jahre zu arbeiten und dann Kinder zu haben, dann irgendwann einmal in den Beruf zurückkehren will, gehört der Mann schon zum alten Eisen, während sie keine Chance hat, in den Beruf zurückzukehren.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wenn wir so weitermachen und immer wieder nach internationalen Fachkräften suchen, die sowieso so zahlreich nicht zu uns kommen, weil wir eine harte Sprachbarriere haben und weil wir nicht ganz so begehrt sind, wie wir es manchmal glauben zu sein, dann müssen wir uns darum bemühen, diese Barrieren aufzuheben und den Menschen eine Chance zu geben.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Aus anderen Ländern können wir lernen. Verschiedene Talente und verschiedene Herangehensweisen sind in Ländern, die auf Kreativität, auf Wissen, auf Wissensverbesserung gründen, das allerwichtigste. Das heißt, Frauen und Männer, Jüngere und Ältere, verschieden Ausgebildete, Geisteswissenschaftler und Techniker, das wird das Leben sein, in dem wir uns zu bewähren haben.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Es wird wichtig sein, die Familienerfahrung ‑ Flexibilität, Improvisierfähigkeit, gute Nerven, nicht bei jeder Ausnahmesituation zu verzweifeln und ins Handbuch zu schauen, wie die Vorschrift lautet ‑ durch Frauen in diese Gesellschaft einzubringen. Das wird aber noch nicht ausreichend geachtet. Dafür müssen wir uns einsetzen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>In der Politik stehen wir vor einer Situation, in der wir wissen ‑ ich finde, das zeigt sich am Anfang des 21. Jahrhunderts in ganz besonderer Weise ‑, dass Politik von Voraussetzungen lebt, die sie selbst nicht schaffen kann. Wir können einen guten Binnenmarkt organisieren. Wir können uns zu den Marktkräften bekennen. Wir können einen geordneten Markt wie die soziale Marktwirtschaft konstruieren. Die Werte aber, die dahinterstecken, können wir nicht aus den politischen Rechtsetzungsakten heraus erzwingen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Eine der interessantes Fragen, vor denen wir heute stehen, ist, dass wir heute Marktwirtschaften auf der Welt haben, die keinesfalls mit Demokratien und schon gar nicht mit Demokratien, wie wir sie kennen, automatisch verknüpft sind. Für einen wie Ludwig Erhard war es möglich, eine Marktwirtschaft zu konstruieren, die einen sozialen Ausgleich geschaffen hat und die ganz selbstverständlich von einem Wertebewusstsein ausgegangen ist, in dem die Würde jedes einzelnen Menschen unteilbar ist, in dem jeder Mensch die gleichen Rechte und die gleichen Chancen hat. Wir haben aber heute Regionen in der Welt, in denen das nicht so ist. Dennoch wirken Marktkräfte.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Deshalb werden wir in eine Phase kommen, in der wir uns unserer Werte als Gesellschaft wieder besinnen müssen oder sie kräftigen müssen, wenn wir im Wettbewerb mit anderen mithalten und überlegen wollen, wofür uns einsetzen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit unserer Art der Demokratie, mit unserem Wertverständnis eines einzelnen Menschen über seine unteilbare Würde auf lange Zeit unschlagbar sind in einem Zusammenleben der großen Welt. Im Augenblick sind wir jedoch in einer Situation, in der wir uns mit Wettbewerbsbedingungen auseinanderzusetzen haben, in der wir nicht genau wissen, wie wir unsere politische Strategie anlegen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Deshalb glaube ich, dass man Innen- und Außenpolitik heute nicht mehr trennen kann. Wenn man in der Welt nicht dafür sorgt, dass bestimmte Standards im Arbeitsbereich selbstverständlich sind, dass Kinderarbeit nicht erlaubt ist, dass die Ausbeutung natürlicher Ressourcen um den Preis, dass morgen nichts mehr verfügbar ist, nicht mehr erlaubt ist, dann können wir manchen Wettbewerb nicht gewinnen. Umso mehr müssen wir uns für die Stärkung internationaler Organisationen einsetzen. Umso mehr bin ich Ihnen dankbar, wenn Sie diesen Aspekt in Ihre Arbeit hineinbringen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wenn wir nicht bereit sind, uns mit aller Entschiedenheit für jeden einzelnen Menschen auf der Welt, dem es schlecht geht, der ungerecht behandelt wird, einzusetzen, wenn wir den wirtschaftlichen Auftrag wie selbstverständlich vor den Erhalt der Menschenrechte setzen, wenn wir einen Gegensatz daraus machen und uns zwar zu Hause um die Rechte der Menschen kümmern, aber woanders die Augen schließen, weil es für uns gerade von gutem Ausgang ist, dann werden wir nicht überzeugend auf diejenigen wirken, die bestimmte demokratische Grundregeln nicht einhalten.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Deshalb haben wird diese internationale Dimension. Wir haben sie natürlich aber auch im eigenen Land; denn was früher selbstverständlich war, dass neben die eigene Arbeitsanstrengung die Entlohnung und das Einhalten der Gesetze einer Gesellschaft gehört, dass neben diesem immer eine eigene innere tiefe Glaubensüberzeugung gegeben war, das ist heute nicht mehr in der Breite gegeben.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Die Trennung von Staat und Kirche, die ich für richtig halte und die ich nicht infrage stellen möchte, hat dazu geführt, dass christliche Werte nicht mehr automatisch jeden Arbeitgeber, jeden Arbeitnehmer und jeden Beteiligten in unserer Gesellschaft prägen. Das heißt, die Werte, die wir brauchen, damit wir die Voraussetzungen haben, unter denen wir Politik betreiben können, müssen heute wieder erarbeitet werden. Das geschieht mit Sicherheit nicht allein in der Politik, sondern das muss in breiten Bereichen der Gesellschaft geschehen. Für mich sind Kirchen die tragenden Institutionen, die dies leisten müssen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Deshalb ist Ihre Arbeit nicht nur ein schönes Sahnehäubchen auf dem gesellschaftlichen Leben, das sonst auch prima funktionieren würde. Deshalb ist Ihre Arbeit und die Arbeit vieler anderer existenziell dafür, dass der Zusammenhalt und das Gemeinsame in unserer Gesellschaft gelebt werden kann.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Wir brauchen natürlich eine Begründung dafür, weshalb wir Solidarität üben. Weshalb haben wir nach der Deutschen Einheit Solidarität zwischen Ost und West geübt? Rein Materiell hätte man auch sagen können: Wir lehnen uns zurück. Wir haben genug gebuckelt. Die Frauen in der DDR haben sowieso eine höhere Rente bekommen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Meine erste Pleite bezog sich auf meine Antwort auf die Frage, weshalb die Frauen in der DDR eine höhere Rente bekommen als die Frauen im Westen. Darauf habe ich gesagt, dass die Frauen im Osten auch gearbeitet haben. Damit bin ich ganz groß rausgekommen. Seitdem habe ich mir angewöhnt zu sagen, dass sie erwerbstätig waren. Damit ist aber das Grundproblem, welche Arbeit in unserer Gesellschaft wie zählt, auch noch nicht gelöst. Deshalb haben wir bezogen auf die Rentenregelungen eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um Kindererziehung im Rentenrecht anzuerkennen. Ich vermute, die kfd ist mit der heutigen Situation noch nicht ganz zufrieden.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Um Solidarität, um Gerechtigkeit und um Freiheit zu leben, bedarf es eines Fundaments von Werten. Das kommt in vielen Fällen ‑ zumindest für mich ‑ aus dem christlichen Glauben. Dann kommt man nicht zu dem rudimentären Freiheitsverständnis, dass man frei von allem ist, was einem irgendwie Mühsal bereiten könnte. Vielmehr ist uns die Freiheit so gegeben, dass wir frei zu etwas sind, zu der Bindung, zur Gemeinschaft, zum Engagement, zum Leben in einer Gemeinschaft, die möglichst viel Gerechtigkeit erzeugen und erleben will.</span><br />
<span> </span><br />
<span>In diesem Sinne glaube ich, dass wir Ihre Arbeit, die Arbeit der kfd und die Arbeit vieler anderer Gruppen und Institutionen in unserer Gesellschaft dringender denn je brauchen. In diesem Sinne glaube ich, dass diese Arbeit Anerkennung erfahren muss, Anerkennung, die auch darin bestehen kann und muss, dass die Kirchen Sie in den nächsten Jahrzehnten mindestens so viel achten wie bisher. Ich wollte mich nicht weiter einmischen. Den Rest müssen Sie selbst erledigen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>In diesem Sinne ist Ihre Arbeit aktueller denn je. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Ihre Arbeit nicht einfacher werden wird. Sie wird anders werden. Aber die Fragen, nach welchen Werten man in unserer einen und sehr komplizierten und vielfältigen Welt lebt, wie man teilen muss, wie man an die Zukunft denken muss, all diese Fragen bleiben spannend.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Deshalb möchte ich zum Schluss Frau Bogner ein ganz herzliches Dankeschön sagen für ihr Arbeit der vergangenen Jahre. Sie haben mit Diplomatie und Fingerspitzengefühl die Geschicke der kfd gelenkt. Sie haben die Frauen ermutigt und sind auch manchem Konflikt mit der Kirche nicht aus dem Weg gegangen. Sie haben dennoch immer wieder den Weg der Gemeinsamkeit gefunden. Sie haben mit der Gründung von "Andante" ein richtiges Zeichen gesetzt, wie wir uns mit gemeinsamen Wertvorstellungen in unserer Welt besser einbringen können. Sie haben die Bewegung der Frauen in Europa vorangetrieben. Für all das ein ganz herzliches Dankeschön.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Liebe Frau Opladen, Sie haben auch eine Menge zu tun. Das deutet sich bereits an. Wir kennen uns schon seit längerem. Deshalb freue ich mich, dass wir gute Diskussionen miteinander haben werden über all die Aufgaben und über die Frage, wie Politik Ihre Arbeit in gewissem Maße unterstützen kann. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Gottes Segen.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Ich danke Ihnen allen noch einmal für Ihre Arbeit. Machen Sie frohen Mutes weiter. Es ist eine Bereicherung nicht nur Ihres Lebens, sondern für uns alle, für unser ganzes Land.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Herzlichen Dank.</span>
</p>
<p style="text-align:justify;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissen nicht glauben]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1193</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 01:34:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1193</guid>
<description><![CDATA[Experten diskutierten zum Thema Fanatismus

BAD HERSFELD - Bei den Bad Hersfelder Festspielen 2008 z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignright" style="border:1px solid black;float:right;margin:2px 10px;" src="http://origin.wdr.de/themen/kultur/religion/christentum/konflikte/ranke_heinemann/geburtstag_achtzig/_img/bild12_400h.jpg" alt="Dr. Uta Ranke-Heinemann" width="150" height="200" /><strong>Experten diskutierten zum Thema Fanatismus<br />
</strong><br />
<a href="http://http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1150999">BAD HERSFELD</a> - Bei den Bad Hersfelder Festspielen 2008 zieht sich das Thema Fanatismus wie ein roter Faden durch alle Produktionen: der religiöse Fanatismus der Johanna in "Die Johanna von Orleans" (gefeierte Premiere an diesem Wochenende), der wissenschaftliche des Dr.Jekyll in "Jekyll &#38; Hyde" (Premiere 11.6.) und der gesellschaftliche in Shakespeares Liebestragödie "Romeo und Julia" (Start 18.6. 208). Eine illustre Runde diskutierte das Thema Fanatismus in der vollbesetzten Stadthalle.
</p>
<p style="text-align:justify;"><span class="Nachrichtentext"> Theologin Dr. Uta Ranke-Heinemann gab gleich zu Beginn die treffende Definition, dass Fanatismus an sich immer religiös sei: Fanatum, das Heilige, im Gegensatz zum Profanen. Ranke-Heinemann äusserte einmal mehr, mittlerweile über 20 Jahre nach der Aberkennung ihres Lehrstuhls für Theologie, ihr Fanal gegen den Katholizismus und geriet damit selbst in gefährliche Nähe des zu diskutierenden Begriffs. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--><span class="Nachrichtentext">Ihr christlicher Gegenpart, die eigens aus Wien angereiste Schwester der Dominikanerinnen Katharina überzeugte durch ihre präzisen, humanen Gedanken und brach eine Lanze für die Begeisterung, die positive Seite des janusgesichtigen Phänomens Fanatismus, die allerdings die Freiheitssphäre des anderen respektieren müsse, und forderte ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit. Michael Klaas, Absolvent des United World College Wales und Benjamin der Runde, vertrat die Meinung, dass der Fanatismus ein unabtrennbarer Teil des Menschen sei, den es zu überwinden gelte, sei's in der Wissenschaft (Jekyll &#38; Hyde), in der Liebe (Romeo und Julia), selbst in der Nächstenliebe, denn "der Mensch muss die Idee beherrschen, nicht die Idee den Menschen".</span></p>
<p><a href="http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1150999">weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über das Verhältnis von Glaube und Wissen]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1187</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 09:54:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1187</guid>
<description><![CDATA[





William Blake, The Ancient of Days(1749)



Muss der &#8220;wahre&#8221; Naturwissenschaftler ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<table class="bildBox" style="height:178px;" border="0" width="198" align="left">
<tbody>
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<td class="bildBox"><a href="http://brightsblog.files.wordpress.com/2008/06/blake.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1188" style="border:1px solid black;margin:2px 5px;" src="http://brightsblog.wordpress.com/files/2008/06/blake.png?w=209" alt="" width="209" height="300" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="bildBox" style="text-align:left;" bgcolor="#c0c0c0"><span style="font-size:xx-small;">William Blake, The Ancient of Days(1749)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Muss der "wahre" Naturwissenschaftler Atheist sein?</strong></p>
<p><em>Glaube und Vernunft sind wie die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt. (Enzyklika Fides et Ratio)</em></p>
<p style="text-align:justify;">Zehn Jahre nach der Enzyklika "Fides et Ratio" lohnt es sich erneut, über das Verhältnis von Glaube und Wissen nachzudenken. Dieses traditionsreiche Thema vor allem im katholischen Denken ist nämlich aktueller denn je, steht es letztlich doch im Zentrum der heftigen Kontrover-se um den so genannten "neuen Atheismus". Als Reaktion auf den Kreationismus, der vom Glauben her das Wissen angreift, holt dieser naturwissenschaftlich unterfütterte Atheismus zum Gegenschlag aus und führt das Wissen gegen den Glauben ins Feld – der "Gotteswahn" des Evolutionsbiologen Richard Dawkins ist das populärste Beispiel für die Unterstellung, religiöser Glaube sei unvernünftig, vernünftig sei nur die Wissenschaft. Schon früh hat Josef Ratzinger vor einem derart ausufern-den Evolutionismus gewarnt, der keine andere Rationalität als die eigene gelten lässt und den Glauben ins Private, Subjektive, Beliebige, ja Irrationale abgeschiebt. Als Papst plädiert er – z. B. in der viel diskutierten Regensburger Rede – gegen die "Beschränkung der Vernunft auf das im Experiment Falsifizierbare" und für die "Ausweitung unse-res Vernunftbegriffs". Schließlich sei Theologie die "Frage nach der Vernunft des Glaubens".</p>
<p>Sie sind herzlich eingeladen, mit zu diskutieren, ob aus der aktuellen Polarisierung eines "ratio contra fidem" ein neues "fides et ratio" werden kann.</p>
<p><!--more-->ReferentInnen:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Prof. Dr. Wolfgang Beinert</strong><br />
Em. Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg; Mitglied des Arbeitskreises Kirche und Wissenschaft (München) und des Schülerkrei-ses Joseph Ratzinger; Schwerpunkt u. a. Fundamental-dogmatik, Ekklesiologie, Eschatologie</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Dr. Michael Blume</strong><br />
Referent in der Grundsatzabteilung des Staatsministeri-ums Baden-Württemberg; Mitglied der internationalen Forschergruppe Evolutionary Religious Studies (ERS); Lehrauftrag der Universität Heidelberg zum Thema "Religi-onswissenschaftliche Präsentationen zur Evolution der Religion"; Schwerpunkt u. a. Evolutionsbiologie der Religiosität</p>
<p><strong>Prof. Dr. Bernulf Kanitscheider</strong><br />
Lehrstuhl für Philosophie der Naturwissenschaften, Uni-versität Gießen; Schwerpunkt u. a. Die Reichweite der Idee der Selbstorganisation</p>
<p><strong>Prof. Dr. Regine Kather</strong><br />
Philosophisches Seminar der Universität Freiburg; Gast-professur an der Universität Cluj-Napoca / Klausenburg (Rumänien); Schwerpunkt u. a. Natur- und Wissen-schaftsphilosophie</p>
<p><strong>Prof. Dr. Nico K. Michiels</strong><br />
Lehrstuhl Evolutionsökologie der Tiere, Fakultät für Biolo-gie der Universität Tübingen; aktuelle Interessen u. a. Auseinandersetzung mit Evolutionskritikern</p>
<p><strong>Programm</strong><br />
Samstag, 28. Juni 2008<br />
bis 14.00 Uhr<br />
Anreise<br />
<strong>14.15 Uhr Begrüßung und Einführung in die Tagung</strong><br />
14.30 Uhr Von der wissenschaftlichen Erkenntnis zur religiösen Sinndeutung Reflexionen über die Funktion der Vernunft aus Philosophie und Naturwissenschaft<br />
Prof. Dr. Regine Kather, Freiburg</p>
<p>16.00 Uhr Kaffeepause</p>
<p><strong>16.30 Uhr Wissen und Weltanschauung</strong> aus der Perspektive des Evolutionsbiologen<br />
Prof. Dr. Nico K. Michiels, Tübingen</p>
<p>18.00 Uhr Abendessen</p>
<p><strong>19.00 Uhr Ignoramus – Ignorabimus</strong><br />
Gibt es Grenzen des Naturerkennens? Prof. Dr. Bernulf Kanitscheider, Gießen</p>
<p>20.00 Uhr Diskussion mit Wolfgang Beinert, Michael Blume, Bernulf Kanitscheider, Regine Kather, Nico Michiels und dem Publikum</p>
<p>Sonntag, 29. Juni 2008<br />
8.00 Uhr Frühstück</p>
<p><strong>9.00 Uhr Wie die Biologie das Thema "Religion" wieder entdeckt hat</strong><br />
Oder: Was man vom Glauben weiß Dr. Michael Blume, Stuttgart</p>
<p>10.30 Uhr Pause</p>
<p><strong>10.45 Uhr Der erweiterte Vernunftbegriff</strong><br />
Über das Verhältnis von Glaube und Wissen aus katholischer Perspektive<br />
Prof. Dr. Wolfgang Beinert, Regensburg</p>
<p>12.15 Uhr Einladung zum Gottesdienst<br />
Zelebrant: Prof. Dr. Wolfgang Beinert<br />
13.00 Uhr<br />
Mittagessen und Ende der Tagung</p>
<p><a href="http://www.forum-grenzfragen.de/grenzfragen/open/tracking/link.php?click=5-2-33">Anmeldung</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Medjugorje&mdash;ein Werk des Teufels?]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1190</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 09:10:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1190</guid>
<description><![CDATA[Gebetsstätte Medjugorje
Vatikan (www.kath.net) Der italienische Bischof und ehemalige Exorzist Andr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:right;"><img class="alignright" style="float:right;border:1px solid black;margin:2px 10px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a2/St._Jacob%27s_Church%2C_Medjugorje%2C_Herzegovina.JPG/180px-St._Jacob%27s_Church%2C_Medjugorje%2C_Herzegovina.JPG" alt="Gebetsstätte Medjugorje" width="180" height="135" /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Me%C4%91ugorje">Gebetsstätte Medjugorje</a></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.kath.net/detail.php?id=20051">Vatikan (www.kath.net</a>) Der italienische Bischof und ehemalige Exorzist Andrea Gemma hat kürzlich die Ereignisse in Medjugorje scharf verurteilt: Sie seien "vom Teufel" und alles drehe sich nur ums Geld.</p>
<p><strong>'Nach der Logik Gemmas auch Fatima und Lourdes satanische Täuschungen'</strong></p>
<p style="text-align:justify;">P. René Laurentin, Professor für Mariologie [für was es alles Professoren gibt, Anm.Red.], nahm in einem Interview mit dem italienischen Internetmagazin "Petrus" Stellung. Obwohl er in Bezug auf Medjugorje üblicherweise lieber dem vorsichtigen Schweigen des Vatikans folge, "kann ich in diesem Fall wirklich nicht einer Meinung sein mit Monsignore Gemma."</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more-->In <a href="http://www.kathpedia.com/index.php?title=Medjugorje">Medjugorje</a> gibt es weltweit die meisten Bekehrungen zum katholischen Glauben. "Was hätte Satan davon, so viele Seelen zu Gott zurück zu führen? Schauen Sie, in solchen Situationen ist Klugheit notwendig, aber ich bin überzeugt, dass Medjugorje eine Frucht des Guten und nicht des Bösen ist."</p>
<p style="text-align:justify;">Auf den Vorwurf der Geschäftemacherei antwortet Laurentin, dass an jeglichem Wallfahrtsort Infrastruktur zur Pilgerbetreuung entstehe: "Nach der Logik Monsignore Gemmas müssten wir sagen, dass auch Fatima, Lourdes, Guadalupe und San Giovanni Rotondo satanische Täuschungen sind, um irgendjemanden reich zu machen."</p>
<p>Das Urteil des Heiligen Stuhls folge nicht der Ablehnung durch die Bischöfe von Mostar, wie Gemma behauptet hat. Der Vatikan beschränkt sich lediglich  darauf "das Urteil offen zu lassen in Erwartung weiterer Sicherheiten und Vertiefungen."</p>
<p>Nach seiner persönlichen Meinung gefragt, zitiert der Mariologe Papst Johannes Paul II.: "Ich möchte betonen, dass der polnische Papst gesagt hat:<br />
,Ich bedaure es, die Kirche vom Vatikan aus leiten zu müssen und nicht von Medjugorje aus.' Das scheint mir sehr viel sagend zu sein."</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Trauung auf italienisch]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1180</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 08:09:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ari</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1180</guid>
<description><![CDATA[In Italien verweigert die katholische Kirche einem querschnittsgelähmten und daher impotenten Mann ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>In Italien verweigert die katholische Kirche einem querschnittsgelähmten und daher impotenten Mann den</strong><img class="alignleft" style="border:1px solid black;float:left;margin:2px 10px;" src="http://www.preisvergleich.org/pimages/Eine-italienische-Hochzeit_92__9627572_40.jpg" alt="" width="158" height="225" /><strong> kirchlichen Segen für die Ehe mit seiner Partnerin. Durch die Impotenz ist eine Ehe laut Bischof unnütz.</strong></p>
<p><span class="ISI_IGNORE" style="overflow:visible;float:left;height:15px;text-transform:uppercase;"> </span> <!-- LBX --></p>
<p style="text-align:justify;">Der italienische Bischof Lorenzo Chiarinelli hat die kirchliche Trauung eines querschnittgelähmten 26-Jährigen abgelehnt. Kein geistlicher Würdenträger der katholischen Kirche könne eine Hochzeit zelebrieren, wenn er wisse, dass eine Impotenz vorliegt, sagte der Sprecher des Bischofs am Sonntag dem italienischen Fernsehsender SkyTG24. Dies könne ein Grund für die Annulierung der Ehe sein.</p>
<p><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Der Bräutigam ist seit einem Autounfall querschnittgelähmt. Am Samstag hatte er seine Partnerin in Viterbe in Zentralitalien standesamtlich geheiratet. Der Gemeindepfarrer, dem der Bischof die kirchliche Trauung untersagt hatte, war bei der Eheschließung dabei.</p>
<p style="text-align:justify;">Die katholische Kirche betrachtet die Ehe als unwiderrufliche Bindung zwischen Mann und Frau mit dem Ziel, Kinder zu zeugen. Sie verurteilt sexuelle Handlungen, die nicht der Fortpflanzung dienen.</p>
<p>Quelle<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Katholische-Kirche-Italien-Eheschliessung;art1117,2547110">Tagesspiegel</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Designerbaby: Bischof Fürst warnt vor Machbarkeitswahn mit Folgen]]></title>
<link>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1174</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 12:07:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://brightsblog.wordpress.com/?p=1174</guid>
<description><![CDATA[„Die Vorstellung, alles machen zu können, führt in die Irre und zu einer ethischen Schieflage“]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border:1px solid black;float:left;margin:2px 10px;" src="http://www.daserste.de/cmspix/maischberger/20062007223532.jpg" alt="" width="150" height="113" /><strong>„Die Vorstellung, alles machen zu können, führt in die Irre und zu einer ethischen Schieflage“</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Wir erinnern uns an Bischof Dr. Gebhard Fürst von der Diözese Rottenburg-Stuttgart, jenem  Bistum, welches den Autor und den Zeichner des "Kleinen Ferkelbuches" angezeigt hatte.</p>
<p style="text-align:justify;">Hier ist die Veröffentlichung der Ansprache, die Bischof Dr. Gebhard Fürst  am 4. Juni beim Mediziner-Forum „Der Gläserne Mensch“ in Ravensburg zm Thema „Designerbaby - Entwicklung in unserer Gesellschaft und die Würde des Menschen“ gehalten hat.</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more-->Sehr geehrter Herr Landrat Widmaier, sehr geehrter Herr Dr. Brendle, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Vogel, sehr geehrter Herr Professor Dr. Stoz, meine sehr geehrten Damen und Herren!</p>
<p>Gestatten Sie, dass ich mit einer kleinen Geschichte beginne, die vor acht Jahren durch die Medien ging: Es ist die Geschichte von Molly Nash aus dem US-Bundesstaat Colorado: Das sechsjährige Mädchen litt an einer angeborenen Blutarmut und benötigte das Knochenmark eines nahen Verwandten, um zu überleben. Da weder die Eltern noch Verwandte als Spender infrage kamen, zeugten die Eltern mithilfe der IVF und PID einen Sohn namens Adam, der Molly Knochenmark spenden sollte. Molly wurde durch die Spende ihres Bruders wieder gesund. Die Eltern ließen ein Dutzend Eizellen künstlich befruchten, von Spezialisten untersuchen und - ein Embryo erwies sich tatsächlich als idealer Spender. Adam Nash ist der erste Mensch, der im Labor gezeugt, getestet und ausgewählt wurde, um als Zellspender zu dienen. Gezeugt und ins Leben zugelassen mit einem einzigen Zweck.</p>
<p>Die Geschichte dieses Jungen löst in mir zwiespältige Gefühle aus. Nicht, dass ich der kleinen Molly keine Heilung wünschte, nein, wer von uns wird nicht gerührt und erschüttert vom Schicksal eines kranken, womöglich tödlich erkrankten Kindes. Natürlich wünsche auch ich wie 