<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>kambodscha &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/kambodscha/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "kambodscha"</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 02:27:41 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Das Land, das ausgebeutet wird]]></title>
<link>http://nikelontour.wordpress.com/?p=27</link>
<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 01:19:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>nikel</dc:creator>
<guid>http://nikelontour.wordpress.com/2008/10/10/das-land-dass-ausgebeutet-wird/</guid>
<description><![CDATA[Hier findet Ihr Berichte und Bilder von meiner Reise durch Kambodscha.
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nikelontour.files.wordpress.com/2008/10/angkor-wat.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-60" title="angkor-wat" src="http://nikelontour.wordpress.com/files/2008/10/angkor-wat.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a>Hier findet Ihr Berichte und Bilder von meiner Reise durch Kambodscha.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diagnose: Tempelkrank]]></title>
<link>http://trackmoritzdown.wordpress.com/?p=115</link>
<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 09:14:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>trackmedown</dc:creator>
<guid>http://trackmoritzdown.wordpress.com/2008/08/26/krank-bei-tropischer-hitze/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin krank. Krank bei tropischem Sonnenschein. Diagnose: Tempelkrank. Und das Ganze schon seit 4 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin krank. Krank bei tropischem Sonnenschein. Diagnose: Tempelkrank. Und das Ganze schon seit 4 Tagen.<br />
Mit der Diagnose wurde mir auch direkt ein Gegenmittel verschrieben. Auch wenn es nicht einfach war ein offiziell zugelassenes Mittel zu finden. Schlussendlich hat es aber geklappt und das Mittel, Sony DSC W170, ist da und wirkt ;)</p>
<p><img src="http://i.pricerunner.com/prod/17_10_19_7_1068219l/Sony_CyberShot_DSC-W170_Black.jpeg" alt="" width="200" height="200" /><br />
Doch die Tempelanlagen sind einfach maechtiger. Grosse Tempel, kleine Tempel, verzierte Tempel, massive Tempel, aeltere Tempel, juengere Tempel, Tempel im Wasser, Tempel im Dschungel... kuerzen wir es ab: Tempelanlagen noch und noecher. Eine verschiedener als die Andere und widerum Andere gleich Anderen. Eben ganz "same same but different".<br />
Eines haben sie aber alle gemeinsam. Sie sind alle nicht mehr in Nutzung und sie aendern ihre Wirkung mit Tageszeit und Lichtverhaeltnissen.</p>
<p>Um ehrlich zu sein: Wenn man kein Tempel- und Geschichtsfreak (die Betonung liegt auf Freak) ist, ist es unmoeglich saemtliche Infos aufzunehmen und selbst nahezu unmoeglich alle Namen zu behalten. Fuer die, die es koennen, gibts dann Namen merken fuer Fortgeschrittene: Fast jeder Baum in dem Areal hat ein Schild mit seinem Namen. Und Baume gibts noch mehr als Tempel ;)</p>
<p>Die Namen meiner Favoriten werd ich aber sicher behalten, abspeichern und nicht mehr vergessen. Sie haben sich die Bezeichnung Weltkulturerbe allemal verdient!<br />
Es ist einfach unvorstellbar wie kleine Asiaten, die noch heute durchschnittlich 1-2 Koepfe kleiner sind und schon bei meinem Kreuz hinter mir im Schatten stehen, vor etwa 1000 Jahren solche Anlagen errichten konnten. Einige verwendete Steine sind riesig und Stufen oftmals einen knappen halben Meter hoch und fuer Schuhgroesse 29 konzipiert.<br />
So ist schon eine erklimmende Besichtigung mit Rucksack und Wasserflasche eine Angelegenheit, die mit Klettern und Schwitzen verbunden ist und nicht gerade ungefaehrlich fuer Gross- und Kleinfuessler ist. </p>
<p>Tempeltage sind beeindruckend, aber auch anstrengend. Nicht zuletzt wegen der Affenhitze in den letzten Tagen, sondern auch weil sie einfach lang sind. Von Sonnenaufgang (5 Uhr) bis Sonnenuntergang. Warum kann das schoene Daemmerungslicht nicht einfach mittags sein? Das wuerde vieles einfacher machen... :)</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-114" src="http://trackmoritzdown.wordpress.com/files/2008/08/dsc00379.jpg?w=426" alt="" width="426" height="319" /></p>
<p>Angkor Wat: ein unchristlicher Ort zu einer unchristlichen Zeit (5 Uhr morgens).<br />
Die malerischen Eindruecke lassen die Muedigkeit aber schnell vergessen :)</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-116" src="http://trackmoritzdown.wordpress.com/files/2008/08/dsc00522.jpg?w=426" alt="" width="426" height="319" /></p>
<p>Und wie Reiner Zufall es wollte hab ich Malte, ehemals in meiner Handballmannschaft, zu jener unchristlichen Zeit an jenem unchristlichen Ort getroffen. Ein Ueberraschungseffekt auf beiden Seiten. </p>
<p>Ansonsten geht es mir praechtig und Freudenspruenge sind keine Seltenheit :)</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-117" src="http://trackmoritzdown.wordpress.com/files/2008/08/dsc00523.jpg?w=426" alt="" width="426" height="319" /></p>
<p>Ich habe hier in den letzten Tagen viele nette Traveller getroffen, tagesweise in anderer Zusammensetzung Tempel-Town erkundet und abends in Bars abgehangen. Das kann man hier naemlich ziemlich gut.</p>
<p>Jetzt bin ich froh, dass mein Besucherpass fuer die Tempel abgelaufen ist und ich heute einen entspannten Relax-Tag habe. Volle Entspannung mit Latte Macchiato und Muesli &#38; Chillout-Musik in einem gemuetlichen Gartencafé einer NGO und endlich mal Zeit die Tempeleindruecke und die bombastischen Sonnenuntergaenge revue passieren zu lassen und zu verdauen.</p>
<p>Uebrigens, ab Heute bin ich illegal in Kambodscha, da mein Visum abgelaufen ist. Nichts desto trotz gehts Morgen mit dem Boot und Status illegal nach Battambang</p>
<p><img src="http://worldatlas.com/webimage/countrys/asia/lgcolor/khcolor.gif" alt="" width="442" height="490" /></p>
<p>und Freitag dann auf via Poipet gen Bangkok, sofern die mich an der Grenze nicht direkt nach Deutschland abschieben ;)<br />
Offiziell ist "lediglich" eine Strafgebuehr von 5 Dollar pro ueberzogenem Tag faellig, aber bei Regierungsinstitutionen in Kambodscha weiss man nie...</p>
<p>Gruesse u/o Kuesse aus Tempel-Town Siem Reap, Moritz</p>
<p>P.S. @ Papa: Keine SMS hat Dschungel und/oder Tempel erreicht. Selbiges gilt fuer dich mein Freund Larsson :)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[On the fly again]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1541</link>
<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 05:45:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/20/on-the-fly-again/</guid>
<description><![CDATA[heute geht es um 16.40 mit AirAsia, wem sonst, nach Bangkok. Da handelt es sich um meinen letzten Ai]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>heute geht es um 16.40 mit AirAsia, wem sonst, nach Bangkok. Da handelt es sich um meinen letzten AirAsia Flug auf dieser Reise. Das ist mittlweile mein 7ter Flug mit AirAsia auf dieser Reise.<br />
Wieviel Fluege in 3Moanten muss man mit denen machen um Vielfliegerrabatt zu bekommen? :D</p>
<p>Ich werde erstmal ein paar Tage in Bangkok bleiben und mich dann Richtung Ko Tao, Ko Phangan aufmachen um dort meine Reise am Strand ausklingen zu lassen.</p>
<p>Von daher ciao Dollar und Riel und der Thai Baht kann kommen :)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Phnom Penh Tag 2]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1424</link>
<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 05:38:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/20/phnom-penh-tag-2/</guid>
<description><![CDATA[19. Aug
Heute standen die unschoenen Dinge Phnom Penhs an der Reihe. Zuerst hab ich mich von einem T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>19. Aug</h3>
<p>Heute standen die unschoenen Dinge Phnom Penhs an der Reihe. Zuerst hab ich mich von einem TukTuk Fahrer zu einer Shooting Range fahren lassen. Ja man kann hier in Kambodscha so ziemlich mit jeder Waffe auf etwas schiessen. Nachdem ich 2 Fotos gemacht habe hat mich der Kerl gefragt womit ich denn nun schiessen will und ich solle auch keine weiteren Fotos machen. Da ich kein Interesse hatte und einen eleganten Ausweg gesucht habe fragte ich nach wieviel es denn kosen wuerde mit einem Raketenwerfer auf eine Kuh zu schiessen. Darauf bekam ich als ernstgemeinte Antwort 500$. Da ich weder 500$ noch mit irgendwas schiessen wollte, fing ich an dreist zu sein. Ich schlug ihm 100$ Dollar fuer den Schuss vor. Er winkte ab. Darauf meinte ich "okay than no money bye". Bei gehen fiel der Preis dann sogar auf 250$.</p>
<p>Ich frag mich ernsthaft wie krank man sein muss in so einem Land Geld auf einer Shooting Range zu verballern? Vor allem hab ich da dieselben Personen gesehen, die mit mir im Bus sassen und bei den Zwischenstops mit den Kindern um 0,5$ gefeilscht haben aber hier anstandslos ihr Geld dafuer hinblattern, dass sie mit Muniton auf eine Zielscheibe ballern koennen. Ehe ich hier 40$ zahle, kaufe ich lieber bei einem Minenopfer mehrer Buecher!</p>
<p>Anschliessend ging es in die Killing Fields. Von weitem sieht man die Stupa und wenn man sich ihr naehert erkennt man, dass sie bis oben hin mit Schaedeln gefuellt ist. Bei vielen dieser ueber 7000 Schaedeln erkennt man, dass die Opfer zu Tode gepruegelt wurden um kostbare Munition zu sparen. Ich bin wirklich kein zartbeseiteter Mensch aber hier verspuerte ich echt ein Gefuehl der Flaeue im Magen.</p>
<p>Danach ging es ins Tuol Sleng Genocide Museum oder auch S21 wie es zur Zeit der Rothen Khmer genannt wurde. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Schule die zu einem Folterkomplex umfunktioniert wurde. Dort gab es einen tiefen Einblick in die Greuel die hier stattfanden gepaart mit der Geschichte der Jahre 1975-1979.</p>
<p>Spaeter habe ich mir dann noch den Film Killing Fields angesehen, und der hat irgendwie alle Eindruecke nochmal hervorgeholt die ich den Tag ueber wahrgenommen habe. Danach brauchte ich erstmal einen Drink auf dem Weg zu ner Bar hat mich ein Buecherverkaufendes Maedchen angesprochen. Sie:Kauf ein paar Buecher". Ich: Ich hab schon. Sie: Dann kauf ein paar Postkarte. Ich: Ich hab schon welche geschickt. Sie: Dann kauf ein paar Armbaender fuer deine Frau/Freundin. Ich: Ich hab keine Frau und Freundin. Darauf antwortet Sie: Dann kaufe mich!</p>
<p>Da war ich sprachlos gewesen, das ist nach dem Tempel von Angkor das zweite mal das ich so einen Satz zu hoeren bekomme. Die meinte die Aussage ernst, so wie sie mich angeschaut hat. Nach dem Erlebnis war ich definitv reif fuer ein paar Drinks und bin dann mit nem TukTuk wieder ins Guesthouse gefahren. Wenigstens wollte der TukTuk-Fahrer mich nicht zu einem Massagesalon oer sonstiges fahren</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Phnom Penh Tag 1]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1414</link>
<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 04:56:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/20/phnom-penh-tag-1/</guid>
<description><![CDATA[18. Aug
Heute stand ein wenig Sightseeing und durch die Strassen wandern auf dem Programm. Was soll ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>18. Aug</h3>
<p>Heute stand ein wenig Sightseeing und durch die Strassen wandern auf dem Programm. Was soll man sagen, Phnom Penh ist wirklich die Stadt der Gegensaetze. Es gibt das Nationalmuseum mit den alten Skulpturen der Angkorianer. Den Koenigspalast mit der Silberpagode, deren Fussboden aus 5000 Silberkacheln besteht und einem goldenen Buddha in der Mitte beherbergt und der nebenbei der Sitz vom Koenig von Kambodscha ist.</p>
<p>Dem gegenuebersteht, dass dieses Land keine Sozialsystem hat, gerade mal 200m vom Koenigspalast, Obdachlose und Bettler nachts auf den Strassen schlafen. Wie man an den Bildern sehen kann wechselt sich das Stadtbild in Phnom Penh immer wieder ab von arm-verfallen zu wohlhabend- gut in stand gehalten. Nachts wird man hier alles 20m angesprochen ob man nicht Dope/Ganja oder ne Frau haben will.</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fahrt nach Phnom Penh]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1407</link>
<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 04:26:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/20/fahrt-nach-phnom-penh/</guid>
<description><![CDATA[17. Aug
So heute um 12.30Uhr sollte es mit dem Bus nach Phnom Penh gehen. Ich sollte um 12 Uhr abgeh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>17. Aug</h3>
<p>So heute um 12.30Uhr sollte es mit dem Bus nach Phnom Penh gehen. Ich sollte um 12 Uhr abgeholt werden vom Busunternehmen. Es war 12.10....12.20...dann hab ich das Unternehmen mal vom Guesthouse anrufen lassen und ja richtig, da war noch jemand.</p>
<p>Kurze Zeit spaeter wurde ich dann abgeholt und ich hab diesen Bus gesehen und dachte mir...ne damit fahren wir jetzt nicht 6 Stunden umher. Zum Glueck handelte es sich nur um den Zubringerbus und die Fahrt fand in einem normalen etwas unkomfortablen Bus statt.</p>
<p>Zwischendrinne gab es die obligatorischen Zwischenstops bei den Strassenrestaurants, wo einem eine Horde an Kleinkindern entgegen kommt und einem Stickyrice oder Pineapple verkaufen will.</p>
<p>Man glaubt es kaum aber nach 6Stunden fahrt waren wir im an Central Market in Phnom Penh angekommen. Dort wartete dann die Hore an TukTuk fahren auf uns die sich wie die Heuschrecken auf uns stuerzten.</p>
<p>Nachdem auch diese Situation gemeistert war bin ich im Guesthouse Royal gelandet. Das liegt recht zentral und zum Flussufer sind es gerade mal 5min zu Fuss.</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Siem Reap]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1371</link>
<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 15:32:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/19/siem-reap/</guid>
<description><![CDATA[14-16. Aug
Eigentlich war geplant, dass ich mit dem Boot nach Battambang (die zweitgroesste Stadt Ka]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>14-16. Aug</h3>
<p>Eigentlich war geplant, dass ich mit dem Boot nach Battambang (die zweitgroesste Stadt Kambodschas fahre). Allerdings tauche ein schnupfen gepaart mit leichtem Fieber auf. Somit verflog die Motivation auf eine 8Stunden Bootsfahrt wo man zusammengekauert herumsitzt.</p>
<p>Stattdessen hab ich mich entschieden ein wenig im Siem Reap meine Erkaeltung zu bekaempfen und ein wenig Stadtsightseeing zu betreiben. Ich sag nur Pitcher GinTonic/VodkaRedBull fuer 5$...welcome to Cambodia. Vielen dank an die Personen von "Aerzte ohne Grenzen" die mir Siem Reaps Nightlife gezeigt haben.</p>
<p>Als denn schon Nachs die TukTuk fahrer mir beim verlassen der Bars/Clubs zugewunken haben und meinten "Golden Village Guesthouse....i drove you yesterday" war der Zeitpunkt gekommen nacgh Phnom Penh weiterzuziehen.</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ueberfallen]]></title>
<link>http://trackmoritzdown.wordpress.com/?p=111</link>
<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 12:38:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>trackmedown</dc:creator>
<guid>http://trackmoritzdown.wordpress.com/2008/08/19/ueberfallen/</guid>
<description><![CDATA[Heute gibts wenig erfreuliche Nachrichten von mir:
Gestern Mittag wurde ich im Felsuebergang zwisch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibts wenig erfreuliche Nachrichten von mir:</p>
<p>Gestern Mittag wurde ich im Felsuebergang zwischen zwei Straenden ueberfallen. Das volle Programm. Voellig unerwartet und bewaffnet. So eine Messerklinge an der Kehle moecht ich nicht nochmal erleben.</p>
<p>Mir ist Gott sei Dank nix ernsthaftes passiert. Dafuer ist Geld weg (soviel wars nicht) und was viel schlimmer ist meine Kamera. Zum Glueck konnte ich unbemerkt noch den Memorystick rausziehen, sodass die bisher geschossenen Fotos nicht auch noch mit floeten gegangen sind.<br />
Anschliessend Taetersuche mit Polizei und zahlreichem (sehr hilfsbereiten) Resortpersonal. Fehlanzeige. Was bleibt ist ein daemlicher Polizeireport mit meinem Fingerabdruck und ein Memorystick ohne Kamera. Und das vor Angkor :( </p>
<p>Dem dreckigen Wichser wuensch ich, dass er an deutschen Kameramenuefuehrung eingeht und anschliessend elendig auf seinem Motorrad (sofern er eins besitzt oder jemals besitzen wird) verreckt!<br />
Achja, und ich wuensche ihm, dass er mir nicht nochmal ueber den Weg lauft. Denn nochmal ist der Ueberraschungseffekt nicht auf seiner Seite.</p>
<p>Kein Grund fuer Sorgen. Eine unschoene Erfahrung. Aber: passiert ist passiert.</p>
<p>Morgen gehts auf einen Tagestrip: mehrere Inseln, schnorcheln, baden, grillen und relaxen.<br />
Uebermorgen dann endlich nach Siam Reap zum Tempel-Staunen (auch wenn bisher noch ohne Kamera)</p>
<p>Gruesse u/o Kuesse von "Mr. es-brodelt-Wut"</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Seafood zum Doener-Preis]]></title>
<link>http://trackmoritzdown.wordpress.com/?p=109</link>
<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 13:48:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>trackmedown</dc:creator>
<guid>http://trackmoritzdown.wordpress.com/2008/08/17/seafood-zum-doener-preis/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin, bzw war es bis heute Morgen, in Kampot, einem kleinen Nest im Suedwesten Kambodschas.

Von ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin, bzw war es bis heute Morgen, in Kampot, einem kleinen Nest im Suedwesten Kambodschas.</p>
<p><img src="http://www.cambodiaislands.com/images/southcambodiamap.jpg" alt="" width="466" height="419" /></p>
<p>Von hier ist es bloss noch ein Katzensprung nach Vietnam, sowohl auf dem Land- als auch auf dem Wasserweg.</p>
<p>Die Kuestenlage macht es zum Schlaraffenland fuer Fisch- und Meeresfruechte-Geniesser. Hier wird Fisch auf vielfaeltigste Art und Weise zubereitet und serviert. Frisch &#38; lecker!<br />
Das konnte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen, und daher hab ich die taeglichen Restaurantbesuche einfach mal stark erhoeht - lecker, lecker, einfach lecker! :)</p>
<p>Verdaut hab ich das Ganze weitesgehend auf dem Moped, mit dem Kampot und seine Umgebung erfahren und erkundet wurden.</p>
<p>(1) Kambodschanische Hoehlen: Mal abgesehen davon, dass in der Hoehle ein kleiner Tempel errichtet wurde, wird Kambodscha sicher nicht in der Liga der tollen, eindrucksvollen Hoehlen mitspielen koennen. Vorrundenaus (zumindest fuer die Hoehlen, die ich gesehen habe)</p>
<p>(2) Pfefferplantage: Jetzt weiss ich, wo und wie der Pfeffer waechst und wie er ganz frisch schmeckt.<br />
@Nicos: Nicht nach Kotze, Du wirst es sehen bzw. schmecken ;</p>
<p>(3) Lattemacchiato: Den ersten richtigen in Kambodscha; in einem Segelclub direkt am Meer. Kostete zwar ein halbes Vermoegen. Der Milchschaum und Espresso-Kaffee war es aber allemal wert. Verdammt nur, dass die Entzugserscheinung nun wieder ganz oben auf dem Schirm stehen.</p>
<p>(4) Badepremiere im Meer im Fischerdorf Kep. Nicht der schoenste Strand, dafuer Meer, Sonne und ein erstes Strandfeeling.</p>
<p>(5) Schoene Sonnenuntergaenge gucken. Vorzugsweise beim Fisch-Schlemmen oder mit Kaffee oder Bier in einer Bar.</p>
<p>(6) beim Barbier. Ich sollte noch Khmer hinzufuegen. Also beim Khmer-Barbier. Der sprach naemlch kein Wort Englisch oder Franzoesisch. Daher gabs einen "interessanten" Haarschnitt. Achja und rasiert hat er mich. War auch dringend noetig bei dem kraeftigen Bartwuchs :)<br />
@Blackstory-Spieler: Nein, es gab keine Westerschiesserei. Lediglich ein paar neugierige Augen, die wohl noch nie zuvor blonde Haare zu Boden purzel gesehen haben.</p>
<p>(7) Khmer-Lady-Massage (fuer die Zweifler: ein ganz serioeser Massagesalon:) : Noch ist mir unbegreiflich, wie eine so kleine und zierliche Frau ein solches Schmerzritual mit ihren Fingern verrichten konnte. Ich hab doch keine Elefatenhaut. Der Wohlfuehleffekt kam dann aber Heute. Gemeinsam mit den blauen Flecken.</p>
<p>Jetzt bin ich in Sihanoukville, dem Strandeldorado von Kambodscha. Zumindest preisen die Reisefuehrer das so.<br />
<img src="http://worldwidevacationspots.com/content_images/cambodia%20beach1.jpg" alt="" width="353" height="265" /><br />
Vielleicht find ich ja in den naechsten Tagen noch einen Strand, an dem es nicht ganz so wimmelt an Verkauefern, Masseuren, Jetskies, Bars, Liegen und Sonnensschirmen und ich Sihnakouville als Strandeldorado á la Thailand bestaetigen kann...</p>
<p>Sonnenstrahlen in die Heimat! Moritz</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eigentlich...]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1365</link>
<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 14:02:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/14/eigentlich/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;wollte ich ja heute nach Koh Ker unterwegs sein. Dort wird man mit einer Tempelstaedte beglue]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...wollte ich ja heute nach Koh Ker unterwegs sein. Dort wird man mit einer Tempelstaedte beglueckt die mehr als 30 Tempel umfasst und einer angkorianischen Pyramide. Allerdings, wurde die Pyramide vom Dschungel mittlerweile befreit. Da auch von diesem Bauwerk ein Tourist runtergefallen ist, kann man da nicht raufklettern. Zu guter letzt sind das ueber 3 Stunden mit dem Motorrad hin. Da rebelliert mein Ruecken und mein gerader hochgekommener Shhnupfen sagt auch "NEIN" dazu. Somit gab es heute einen Tag voller nichts tun in Siem Reap. Wobei ich hab meinen Blog auf den neuesten Stand gebracht. Mal sehen was ich die naechsten Tage so machen werde.</p>
<p>Viele Gruesse Marco</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angkor Tempeltour - Tag 3]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1237</link>
<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 13:50:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/14/angkor-tempeltour-tag-3/</guid>
<description><![CDATA[13. Aug
Heute musste ich frueh raus. Ich dachte wenn ich um 8Uhr das Motorrad nach Banteay Srei nehm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>13. Aug</h3>
<p>Heute musste ich frueh raus. Ich dachte wenn ich um 8Uhr das Motorrad nach Banteay Srei nehme sollte es reichen dort vor der Horde anzukommen. Klarer Fall von falsch gedacht!</p>
<p>Von den Abmassen ist dieser Tempel nichts besonderes, allerdings macht er es mit seinen Steinschnitzerein mehr als weg. Wenn man davor steht ist es verstaendlich warum viele diesen Tempel als verborgenes Juwehl von Angkor bezeichnen(15km ausserhalb des Komplexes).</p>
<p>Anschliessend ging es dann weiter nach Kbal Spean. Nach 3Minuten fahrt auf einer asphaltierten "Strasse" aenderte sich diese in eine "Erdpiste", der Ruecken dankt es einem. Spaetestens jetzt versteht man warum die Leute hier einen Mundschutz tragen. Nach ner ca. 30min bin ich dort angekommen und durfte nochmal 1500m durch den "Wald" laufen. Das waren die laengsten 1500m die ich bis jetzt erlebt habe. Die Steinschnitzereien die im Flussbett haben mehr als genug fuer die Strapazen entschaedigt. Ausserdem haben sich soweit kaum Touristen hergetraut :D</p>
<p>Beim Rueckweg machte ich beim Landminenmuseum halt. Das wird von einer Privatperson betrieben, die ehemals die Minen legen musste und sie nun entschaerft. Hier sieht man mit welchem grauen die Bevoelkerung nach wie vor konfrontiert wird.</p>
<p>Ehe es nach Angkor Wat zurueckging hab ich mir noch Bantey Samre angesehen, weil er auf dem Weg lag. Kaum war ich bei Angkor Wat angekommen....tausende von Touristen. Was Sonnenschein und leicht bewoelkter Himmel doch ausmachen. Das bedauerliche bei Angkor Wat ist nur, dass die oberste Ebene gesperrt ist wegen Restaurierungssarbeiten und weil da jemand mal runtergefallen ist. Es steht hier an jedem Tempel auf den man klettern kann, dass dies auf eigene Gefahr geschieht.</p>
<p>Aufgrund des guten Wetters hab ich mir auch gleich noch eine Karte fuer Angkor Wat by Night gekauft und wurde vom Wetter nicht im Stich gelassen. Bei Nacht ist der Anblick wirklich atemberaubend. Vor allem die Tatsache, dass man nahezu alleine dort unterwegs ist macht es so besonders. Fast kaum Touristen nur ein paar Grillen, Froesche und Kuehe.</p>
<p>Kaum war ich wieder im Hotel fing auch schon der Regen an.</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angkor Tempeltour - Tag 2]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1234</link>
<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 13:35:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/14/angkor-tempeltour-tag-2/</guid>
<description><![CDATA[12. Aug
Heute war nur Angkor Thom mit seinen Tempel geplant gewesen (Bayon, Baphuon, Elefantenterass]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>12. Aug</h3>
<p>Heute war nur Angkor Thom mit seinen Tempel geplant gewesen (Bayon, Baphuon, Elefantenterasse, Terasse des Leprakoenigs, Phimeanakas). Auf den Weg dahin hab ich noch einen kurzen Zwischenstop bei Phnom Bakeng eingelegt. Diesen Berg, auf dem oben ein Tempel sitzt, kann man abends fuer 15$ mit einem Elefantenbesteigen. Herunter kostet es nur 10$. Nachdem ich da hochgelaufen bin kann ich nur sagen, dass arme Tier!</p>
<p>Der Ausblick von da oben ist beeindruckend. Man kann bis zum Tonle Sap sehen.</p>
<p>Als es am spaeten Nachmittag aufklarte und einen blauen Himmel mit ein paar Wolken gab ging es nochmal nach ANgkor Wat. Den gleichen Gedanken hatten natuerlich auch die ganzen anderen Besucher gehabt. Aufgrund des Sonnenstandes entschloss ich mich nur die westliche Seite von Angkor Wat heute anzusehen.</p>
<p>Aber ich lass heute einfach mal Bilder fuer sich sprechen :)</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angkor Tempeltour - Tag 1]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1231</link>
<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 13:10:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/14/angkor-tempeltour-tag-1/</guid>
<description><![CDATA[11. Aug
Heute wollte ich um 5Uhr aufstehen um den Sonnenaufgang ueber Angkor Wat zu erleben. Ein Bli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>11. Aug</h3>
<p>Heute wollte ich um 5Uhr aufstehen um den Sonnenaufgang ueber Angkor Wat zu erleben. Ein Blick aus dem Fenster...bewoelkter Himmer. Somit war die Schlussfolgerung sehr einfach....ausschlafen.</p>
<p>Nach dem Fruehstueck wieder einen Motorradfahrer organisiert und dann folgende Tempeltour gemacht: Preah Khan, Ta Keo, Ta Prom, Pre Rup</p>
<p>Der Grund fuer diese Tour liegt darin, dass einige recht weit auseinander liegen und ich mir die Option offen halten wollte vielleicht an einem Tag zu Fuss in Angkor unterwegs zu sein. Jeder dieser Tempel hat sein gewisses etwas gehabt. Da es bewoelkt war und es jeden Moment drohte zu regnen waren mit Ausnahme von Ta Prom recht wenige Besucher unterwegs. Ta Prom ist der Tempel, der im ersten Tomb Raider Film auftaucht. Nachdem ich aber Beng Melea gesehen hatte war die Ueberwucherung in Ta Prom fuer mich nichts wirklich besonderes mehr. Nach Ta Prom fing es auch prompt mit dem Regen an und so schaute ich mir unter leichtem Regen Prae Rup an. Der Vorteil bei Regen ist, dass kaum noch jemand um die Tempel streift.</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ankunft und dann gleich nach Beng Melea]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1228</link>
<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 12:50:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/14/ankunft-und-dann-gleich-nach-beng-melea/</guid>
<description><![CDATA[10. Aug
3Uhr morgens und der Wecker klingelt, aber alles fluchen nuetzt nichts. Also raus aus dem Ho]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>10. Aug</h3>
<p>3Uhr morgens und der Wecker klingelt, aber alles fluchen nuetzt nichts. Also raus aus dem Hostel, reins ins Taxi und zu Kl Sentral gefahren um dort in den Bus zum Flughafen zu steigen. Einige der Asienexperten fragen sich nun warum nicht den Bus von der Puduraya nehem. Ganz einfach der waere zu spaet losgefahren.</p>
<p>Der Lohn der ganzen Muehe war, dass ich um 8Uhr morgens in Siem Reap angekommen war. Dank E-Visa waere ich schnell durch alle Kontrollen durchgekommen, wenn es da nicht diesen Einreisezettel gegeben haette. Nachdem der ausgefuellt wurde konnte es dann auch weitergehen. Der Taxifahrer wollte mich wie immer in eines der Guesthouses bringen die er kennt, doch das hab ich elegant vermieden.</p>
<p>Das Golden Village Guesthouse ist zwar etwas ausserhalb der City, aber es ist auch ruhiger und irgendwie bin ich von der Zimmergroesse ueberwaeltigt.</p>
<p>Nach einer kurzen Nacht und einem Tag der noch komplett vor einem liegt stellt sich die Frage was macht man. Richtig man organisiert sich einen Motorradfahrer der einen nach Beng Melea faehrt (60km) ausserhalb Siem Reap und das auf Kambodschanischen Strassen. Der Ruecken dankt es einem ;D.</p>
<p>Auf dem Weg dahin wird man mit einer schoenen Landschaft belohnt und der Tempel selbst hat seinen Reiz. Er ist komplett ueberwuchert und zum Teil schon eingestuerzt. Doch das besondere ist, dass man quer durch diesen Tempel inklusiver der eingestuerzten Bereiche klettern kann. Da kommt richtiges Tomb Raider/Indiana Jones Feeling auf.</p>
<p>Am Abend hab ich mir schonmal meinen 3-Tage-Angkor-Pass organisiert. Nach 17Uhr kann man naemlich noch umsonst sich die Tempel ansehen und der Zeitraum der Gueltigkeit beginnt erst am naechsten Tag. Also gleich Richtung Angkor Wat.</p>
<p>Der erste Anblick war schonmal nicht uebel und hat Laune auf mehr die naechsten Tage gemacht.</p>
<p>P.S. Haben die bei Beng Melea einen ASCler als Gartenwart eingestellt? :D</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geburtstagspost!]]></title>
<link>http://trackmoritzdown.wordpress.com/?p=107</link>
<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 03:28:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>trackmedown</dc:creator>
<guid>http://trackmoritzdown.wordpress.com/2008/08/14/geburtstagspost/</guid>
<description><![CDATA[IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII 
80]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII </p>
<p>80 Striche an der Zahl. Jeder Strich fuer ein Lebensjahr. Man braucht schon eine ganze Weile, um soviele Striche aufs Papier zu bringen... :)</p>
<p>Lieber Opa, ich wuensche Dir alles, alles erdenklich Gute zum 80. Geburtstag. Vorallem wuensche ich Dir viel Gesundheit!</p>
<p>Lass Dich kraeftig feiern! Die Partycrew ist hoffentlich in aller Vollstaendigkeit angereist und wird mit Dir zusammen Heipke's Huette maechtig zum Dampfen bringen.</p>
<p>Fuer Dein leibliches Wohl soll auch gesorgt sein. Daher anbei ein kleiner Geburtstagstortengruss aus Kambodscha.</p>
<p><img src="http://gruppe5000.files.wordpress.com/2007/12/geburtstagstorte.jpg" alt="" width="333" height="416" /></p>
<p>Und damit sich die Torte auch gut runterspuelen laesst, greif zum Glas und stoss mit einem Sekt an. Sekt konnt ich hier allerdings nicht finden, dafuer Reiswein. Ein hoch auf Dich lieber Opa. *klirr* Auf das noch viele Striche folgen werden und wir den naechsten Runden Geburtstag gemeinsam feiern koennen!</p>
<p>Alles liebe von deinem Enkel aus der Ferne!</p>
<p> </p>
<p>Geburtstagspost die Zweite:<br />
Iswing, Dir wuensche ich auch alles, alles Gute zum Geburtstag! Dir fehlt zwar noch der ein oder andere Strich zur 80 und (auch) noch zur 50 :) , dennoch ein guter Grund die Glaeser mit einem kraeftigen "tchul moi" zum klirren zu bringen! Happy Birthday!<br />
Lass Dich kraeftig feiern und geniesse die Ostsee. Bis bald in Berlin mit Cocktail und Fotos!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf Goldkurs!]]></title>
<link>http://trackmoritzdown.wordpress.com/?p=101</link>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 13:18:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>trackmedown</dc:creator>
<guid>http://trackmoritzdown.wordpress.com/2008/08/12/auf-goldkurs/</guid>
<description><![CDATA[Mondulikiri - es hat schon alles mit Abenteuer angefangen: Mal wieder eine viel zu enge Fahrt mit de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mondulikiri - es hat schon alles mit Abenteuer angefangen: Mal wieder eine viel zu enge Fahrt mit dem Pick-up. Zu Fuenft auf der Rueckbank. Jetzt kann ich mein linkes Knie gefuehlte 5 Grad weiter beugen. Physiotherapie mit Effekt.<br />
Als "Entschaedigung" gabs den vollen Adrenalinkick mit Rutschen, Festfahren, Ausbuddeln, Sliden und qualmendem Motor. Der Pick-up war an seiner aussersten Belastungsgrenze!</p>
<p>Goldverdaechtig war jeder einzelne Tag in Mondulikiri. Nicht zuletzt wegen eines Wahnsinns-Teams: "Team Olympia Gold" bestehend aus:</p>
<p>Laia, Spanierin (die 4. im Pick-up auf der Rueckbank im Pickup)<br />
Stephan, Franzose (Festgefahren im Pick-up, direkt neben uns)<br />
Nick, Englaender (s.o.)<br />
Damien, Franzose (s.o.)</p>
<p>Gemeinsam sind wir in Mondulikri in folgenden Disziplinen angetreten:</p>
<p>(1) Duschen im (unter) 30m Wasserfall Bou Sraa. Haerter als jede Thai-Massage und nebenbei der verdammt geilste Wasserfall!</p>
<p>(2) Pick-up-Fahrt im Stehen auf der Ladeflaeche. Minimum 60min (bis zum Wasserfall bzw. zurueck). Je schneller, desto besser und jede Bodenwelle gibt Sonderpunkte.</p>
<p>(3) Bierdosen-Turm-Bauen. Je hoeher, desto besser. Zaehlen tun nur leere Dosen.</p>
<p>(4) Wasserfall-Springen. Disziplin ist selbsterklaerend. Fuer einen neuen Weltrekord, d.h. 30m, waren die Wettkampfbedingungen jedoch nicht optimal :)</p>
<p>(5) Ausdauer-Moped-Rutschen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.</p>
<p>(6) Moskito-Klatschen unter erschwerten Bedingungen: Auf dem Ruecken eines Elephanten.</p>
<p>(7) Khmer-Essen: Je unverstaendlicher die Beschreibung des Gerichtes, umso hoeher auf der Punkteskala. Punktabzug gibts fuer ausspucken und liegen lassen.</p>
<p>(8 ) Multilinguale Unterhaltung: Je mehr Woerter in verschiedenen Sprachen, desto besser.</p>
<p>Ganz-A-Tolla Achtkampf !!! :)</p>
<p> </p>
<p>Mondulikiri ist wirklich anders. Einerseits unberuehrt, kurvig und vielfaeltig wie Korsika, andererseits weitlaeufig und gruen wie Hobbingen oder Irland.<br />
In Mondulikiri ist erlaubt, was anderswo (z.B. bei uns;)) verboten ist. Ein wahres Abenteuerparadies.<br />
Vielleicht gibt es gerade deswegen noch wilde Tiger, Elefanten und andere Gross- und Raubtiere in Kambodschas oestlicher Wildnis. Gesehen hab ich die allerdings nicht :).</p>
<p>Im Moment sitze ich mit einer Kokusnuss und einem langen Strohalm in Phnom Penh. Nix weiter als ein kurzer Uebernacht-Zwischenstopp. Morgen gehts dann in den Sueden fuer ein paar Tage. Ein bisschen Sonne tanken, Beachboy-sein (Nicos ganz ohne dich:-P ) und Inseln und Meer geniessen.</p>
<p>Da unten gibts garantiert auch wieder Internet. Also, ihr hoert von mir!</p>
<p>Es gruesst / drueckt Euch aus der ehemals franzoesischen Kolonialstadt, Moritz </p>
<p>P.S. (1): Von Olympia hab ich bis auf einen kurzen Ausschnitt (Basketball China-Spanien) noch gar nix mitbekommen. Skandale? Erfolge?</p>
<p>P.S. (2): Uebrigens seit vier Tage Sonne en mass und Regen (wenn ueberhaupt) nur in der Nacht!</p>
<p>P.S. (3): @Mama: Deine SMS ist angekommen!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abschied nehmen]]></title>
<link>http://renailleurs.wordpress.com/?p=89</link>
<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 04:17:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>renailleurs</dc:creator>
<guid>http://renailleurs.wordpress.com/2008/08/11/abschied-nehmen/</guid>
<description><![CDATA[Lieber Hermann Hesse,

Wie geht es Ihnen? Ich hoffe es geht Ihnen gut. Mir geht es gut. Das Wetter i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Lieber Hermann Hesse,</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Wie geht es Ihnen? Ich hoffe es geht Ihnen gut. Mir geht es gut. Das Wetter ist schön und das Essen ist gut. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Ich hoffe ich störe Sie nicht auf Ihrer kuschligen Wolke, die Sie sich im Himmel reserviert haben. Ich hoffe ich störe Sie auch in dem Falle nicht, in dem Sie schon wieder irgendwo hier unter uns sind? </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">In wie vielen Situationen haben ich an Sie denken müssen und ein Stoßgebet in den Himmel geweint. Auch wenn wir uns in diesem Leben noch nie begegnet sind, so haben Sie viel zu meinem Leben beigetragen. Nur Positives und dafür möchte ich Ihnen ausdrücklich danken. Ihre Worte waren Klopfer auf die Schulter, wenn der Zweifel mal wieder am jungen Rockzaum nagte. Ihre Worte waren Handschläge, wenn es um den kleinen aber bedeutsamen  Moment der Entscheidungsfällung ging. Ihre Worte haben mich gekitzelt, wenn der Schmollmund wie versteinert nicht davonrücken wollte. Ihre Worte haben mich angefeuert, wenn es mir an Motivation fehlte. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Vor allen Dingen waren sie es, die mir unermüdlich Taschentücher gereicht haben, wenn die Tränen sich nicht bändigen wollten. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Nehme Abschied Herz und gesunde </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">wiederholte ich dann im Viertakter mit eingebauten Schluchzsequenzen. Improvisation auf meinem Saxophon dem Mundwerk. Aus den Tiefen fischte ich die Inbrunst, reinigte den Auspuffbereich und pustete alles was sich angestaut hatte in die Umwelt hinaus. Alles meiner Umwelt zu Liebe versteht sich. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Nehme Abschied Herz und gesunde, sagten Sie. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Tausend Dank Hermann! </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Jeder Lebensstufe liegt ein Zauber inne.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Tausend Dank Hermann!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Da ich kein Treffen mit Ihnen arrangieren konnte, sie hier noch nicht in Käfer, Baum oder anderer Lebensform angetroffen habe, wähle ich den Brief um Ihnen ein paar Fragen zu stellen, die ich jetzt schon lange mit mir herumtrage. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Wie häufig mussten Sie in Ihrem Leben Abschied nehmen? Wie häufig mussten Sie einem Ort „Auf Wiedersehen“ sagen? Wie häufig einem Menschen? Wie häufig einer Situation? Wie häufig mussten Sie dieses herzzerreißende Abschiedsnehmen über sich ergehen lassen, bis dass Sie die Erleuchtung erhalten haben? Haben Sie diese Erleuchtung wie Buddha unter einem Baum bekommen?</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Sie verstehen mich bestimmt, wenn ich Ihnen sage, dass es schwierig ist Abschied zu nehmen? Dass es jedes Mal weh tut, zu sehen, dass Dinge vorbeigehen? Dass Menschen kommen und Menschen gehen? Dass man einen Ort in sein Herz geschlossen hat und dann geht es weiter im Leben und man weiß nicht, ob man diesen Ort je wiedersehen wird? Dass es Situationen im Leben gibt, wo einem die Zauberformel entfallen ist um die Zeit zu stoppen, den Moment für ewig anzuhalten? Dass man als Mensch in seiner Vergänglichkeit trotzdem die Natur des Vergänglichen um sich herum nicht verstehen kann? Dass man einfach alles in seinem Leben festhalten möchte, alles und sei es die schöne Blume HABEN möchte?  Dass man nicht nur an Menschen und Orten, sondern auch an Gefühlen hängt und sich fürchtet, wenn alles vorbei ist? Dass man so gerne in dem Irrglauben ist, dass alles für immer ist? Für immer und ewig, bis dass der Tod uns damit scheidet? Dass man ehe sich versieht, der Moment schon wieder vorbei ist und man immer zu in dem „Vorbei“ lebt...? Dass alle geschenkten Blumen verwelken, alle Bücher vergilben, aller Putz irgendwann abblättert? </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Wer hat sich dieses Leben ausgedacht, Herr Hesse? Wer hat sich ausgedacht, dass wir im Leben das Immer wollen, die Beständigkeit lieben? Wer hat sich ausgedacht, dass wir so viel nach außen schauen, obwohl dort die Werte mit der Zeit schwinden, weil wir weiterziehen, weil andere weiterziehen, weil augenscheinlich alles vergeht? </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Warum hat sich niemand ausgedacht, dass wir im Leben das Vergängliche akzeptieren und in unserer vagabunden Natur die Unbeständigkeit eingefleischt mit dieser Sicht das Leben (er)leben? Warum hat sich niemand ausgedacht, dass wir nach innen schauen, um dort allem ewige Werte zuschreiben, weil dort doch  niemand Zugriff hat und nichts von diesen Wert verloren gehen kann? Warum Herr Hesse wird uns so etwas nicht einfach in der Schule beigebracht? </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Und warum ist es dann, wenn man es vielleicht irgendwann ein bisschen versteht immer noch so schwierig, es  im Leben anzuwenden?</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Haben Sie, die Sie so wahrheitsgetreu schreiben die Bedienungsanleitung irgendwo im Schaufenster gesehen? Auch wenn es sie nur auf chinesisch gibt, ich würde gerne die Adresse des Ladens wissen, damit ich dort mal vorbeischauen kann. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Wenn es nun ein Geheimtipp ist, dann ok... ich fühle meine Fragen auch so von Ihnen beantwortet. Dank Ihrer Schriften! </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Nehme Abschied Herz und gesunde.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Hermann, Sie sind ein richtiger Mann – Ein angesehener Herr Mann in meinen Augen! </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Sie haben verstanden und ihren Verstand und Ihr Herz sind mir immer dann ein Beispiel, wenn ich hier beim Reisen mal wieder Abschied nehmen „muss“. Zur Zeit passiert es mir durchschnittsmäßig einige Male mehr als das es mir zusammengezählte in meinem Leben passiert ist. Ich bewege mich viel von Orten, zwischen Menschen, durch Situationen. Das ist nicht viel anders als sonst auch, nur vielleicht ein bisschen in die Extreme getrieben. Ihre Worte stehen mir dann immer zur Seite. Ich hole Luft, und sehe, dass sich die Welt um mich herum auch immer weiterdreht. Die Natur der Dinge.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Alles dreht sich und ich drehe mich mit. Das ist mir ein bisschen zu anstrengend. Deshalb habe ich mich entschlossen einen Anker zu werfen. Alles was sich dann weiter dreht, das tut sein Ding und ich bleibe und halte fest, weil ich ja auch für mich fest bin.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Ich nehme dann Abschied und mein Herz sagt mir ob ich für das Vergangene noch Platz habe und dann nehme ich das einfach im Inneren mit... In der Außenwelt, da kann man sich nie sicher sein, wann man die Gartenstühle rausholen kann, da es jeder Zeit wieder anfangen kann zu regnen... Und das solche Dinge verwischen... Nein, da hole ich lieber alles ins Haus. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">So. Ich nehme dann mal Abschied und sage Tschüss. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Bis zum nächsten Mal... sage ich. Das gibt’s immer, wenn man will, innen drin, wo man aufleben lassen kann und alle Menschen , Orte und Gefühle einfach am Leben erhält.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">In diesem und </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Alles-Hat-Ein-Ende-Nur-Die-Wurst-Hat-Zwei Sinne!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Halt die Ohren steif, Hermann!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Deine dir verbundene Rena</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Wort zum Sonntag]]></title>
<link>http://renailleurs.wordpress.com/?p=86</link>
<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 04:15:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>renailleurs</dc:creator>
<guid>http://renailleurs.wordpress.com/2008/08/11/das-wort-zum-sonntag/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe lange nichts von mir hören lassen. Keine Nachrricht heißt in meinem Falle gute Nachrricht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Ich habe lange nichts von mir hören lassen. Keine Nachrricht heißt in meinem Falle gute Nachrricht. Ich könnte schreiben über vieles. Ich war hier, da habe ich das gemacht, dann habe ich den getroffen und dann ach, das habe ich dann kennengelernt und da habe ich gesehen, dort ist mir das widerfahren und der und die und dann und dann. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Reiseberichtsmäßig eben. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Es wäre interessant, spannend. Doch muss ich mich entschuldigen, dass ich mir diese Art der minutiösen Festhaltens entsage und lediglich dann zu der Tastatur greife, wenn es die Umstände und die Lust wollen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Warum schreibe ich eigentlich einen Blog? </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Früher, als ich noch jung war!?, da kam das Ich entweder in einem persönlichen Gespräch hervor oder im Tagebuch. Privatsphäre nannte man das auch. Da wurde sich geschworen, dass man keinem davon erzählt, bis das man stirbt. Wenn man das Versprechen brechen würde, dann drohte man seiner besten Busenfreundin an, dass man nie, nie, nie, nie wieder mit ihr sprechen würde.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Heute, wo ich schon älter bin, da gibt es diese Technik namens Internet. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Mit der Zeit gab es dann Chats, Blogs und andere Plattformen auf denen sich jed er die Identität schaffen konnte, die er wollte und immer und überall Freunde fand, weil er nicht aus dem Haus gehen musste und er wegen seiner fehlenden Addidas-Schuhe nicht von der coolen Clique, die sich immer hinter dem Kiosk traf, abgestossen wurde. Die konnten eben nicht sehen, dass er keine hatte, wenn er vor dem Computer mit anderen Menschen kommunizierte.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Der Blog ist alles andere als intim, sicher... Das Internet ist frei zugänglich für jeder Mann und jede Frau. Vollkommen entblößt lässt man so Hunz und Kunz in die Tiefen seines Schlundes blicken. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Ich schreibe wahrhaftig nur über einige Dinge. Über das, was ich gerne an einem Moment loswerden möchte und das, bei dem ich denke, das es allgemein verträglich ist.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Die einen sagen mir, was schreibt die Alte immer so dämlich über sich und ihre Gefühle und drängelt sich in den Mittelpunkt? Warum macht die nicht irgendeinen Abschluss und wird mal was im Leben, bevor sie uns mit grünlichen Gedankenmüll zulädt. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE" align="center"><span style="font-size:xx-small;">An diese Menschen: Danke für eure Nachrichten. Ich nehme zur Kenntnis und finde es schön, dass ihr euren Gefühlen Ausdruck verleiht. Da ich nicht nur mein eigenes Glück bestrebe, sondern auch glücklich wäre, wenn ihr glücklich seid, so lest einfach nicht weiter. Das ist nur so ein Tipp, damit ihr euch Zeit spart. Wenn ihr gerne eure Zeit verschwenden wollt, dann heiße ich euch willkommen und ihr könnt jederzeit euren Müll bei mir abladen. Das ist ok, ist ja eurer und nicht meiner. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Die Anderen fragen sich, warum ich nicht mal erzähle, dass sie hier gerne lange Daumenfingernägel pflegen, besonders, das männliche Geschlecht. Nicht um sich in bei Teetrinken den Nagel ins Auge zu hauen, sondern um zu zeigen, dass sie nicht hart arbeiten müssen. Warum ich dann nicht noch erwähne, dass das paradoxerweise nur die Armen haben... Warum ich nicht von der berühmtesten Sightseeingtour erzähle, die es in Südostasien gibt (Angkor Wat). Warum ich nicht mal anständig klar sagen, wo ich bin und was ich mache. Wo die ganzen erwarteten Reiseerfahrungen bleiben? Warum ich nicht erzähle, dass ich letztens von einem Wasserbuffalo geweckt worden bin, als er mir seine Zunge über die Backe gleiten ließ, dass ich einem Mönch unter seine heiligen Röcke gucken konnte und dann so mädchenhaft wie ich bin in meiner Untugendhaftigkeit auch nicht weggeguckt habe, obwohl ich wusste, dass Mönche keine Unterwäsche tragen... dass ich letztens in Burma war... in Kambodschas ausversehen für ein paar Tage am Dschungel steckenblieb.... </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
<p><span style="font-size:xx-small;">Die einen regen sich also auf über zu viel, die anderen beschweren sich für zu wenig.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Warum schreibe ich jetzt auf diesen Blog? Für wen, für was schreibe ich?</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Ich schreibe des Schreibens halber.  Für mich und für die, die es lesen wollen. Alles andere findet seinen Platz, wenn ich alt bin und in meinem Schaukelstuhl meinen Enkelkindern die weibliche Version des Käptn Blaubär erzähle.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Friede sei mit euch.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE"><span style="font-size:xx-small;">Und wie man hier immer so trefflich kurz und so wahrheitsgetreu sagt: Be happy. Thats all you can do. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ciao Ringit - Willkommen Riel bzw Dollar]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1205</link>
<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 16:05:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/09/ciao-ringit-willkommen-riel-bzw-dollar/</guid>
<description><![CDATA[So morgen in aller fruehe muss ich zum Flughafen und meinen Flug nach Siem Reap nehmen. Somit kehre ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So morgen in aller fruehe muss ich zum Flughafen und meinen Flug nach Siem Reap nehmen. Somit kehre ich Malaysia den Ruecken. War eine sehr schoene Zeit hier und bin mal gespannt wie es in Kambodscha wird. Die Tempel von Angkor warten auf mich....oder auch anders gesagt die naechsten Tage werden unter dem Motto "Indiana Marco / TombRaider Marco" stehen</p>
<p>P.S. Ich durfte keine Achterbahn fahren, weil ich laut denen 6'5' bin, umgerechnet sind das 195cm und so gross bin ich nicht aber die meinten ich waere zu gross. So was ist mir bisher auch noch nicht passiert.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf Schnappschussjagd auf dem Mekong]]></title>
<link>http://trackmoritzdown.wordpress.com/?p=98</link>
<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 14:21:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>trackmedown</dc:creator>
<guid>http://trackmoritzdown.wordpress.com/2008/08/07/auf-schnappschussjagd-auf-dem-mekong/</guid>
<description><![CDATA[Nach einem voellig ueberladenen und nervenzehrenden Bustrip, (KOMMA:)) gings anschliessend mit Kamer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem voellig ueberladenen und nervenzehrenden Bustrip, (KOMMA:)) gings anschliessend mit Kamera und Sonnenbrille bewaffnet mit dem Boot hinaus auf den Mekong. So einen Riesenfluss hab ich echt noch nicht gesehen. Jetzt, in der Regenzeit, ist er hier allein breit wie ein Megasee. Einmal von Ufer zu Ufer schwimmen - mit zweimal Ertrinken bestimmt machbar ;)<br />
Irgendwo in der Mitte des Mekongs, sodass man im Falle des Falles auch mindestens einmal ertrinkt, wurde das Boot an einem Gestruepp befestigt . Dann dauerte es auch gar nicht mehr lange, bis sich sich die ersten Irrawaddy Delphine in der Abendsonne zeigten. Aus zunaechst einigen wenigen wurden ruckizucki viele. Doch die Viehcher aufs Foto zu kriegen - puhh schwierig. Freut Euch schonmal auf die Mekong-Fotos mit den kleinen, grauen Flecken. Diese Flecken werden bis zu 150kg schwer und sehen etwa so aus</p>
<p><img src="http://www.wwf.de/uploads/pics/540_53584_Irrawaddy_dolphin__Orcaella_brevirostris__WWF-Canon__Alain_COMPOST.jpg" alt="" /></p>
<p>nur damit Ihr schonmal bescheid wisst, wonach Ihr auf den Fotos suchen muesst. *lach*</p>
<p>Morgen (mal wieder frueh) gehts mit dm Pick-up weiter nach Sen Monorom, Modulikiri.</p>
<p><img src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/41276000/gif/_41276845_cambodia_san_map203.gif" alt="" /></p>
<p>Die Region liegt suedlich von Banlung etwas erhoeht auf 900m und soll landschaftlich angeblich ganz anders sein. Ich bin gespannt!</p>
<p>Es gruesst u/o kuesst, Moritz</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Doch die Schlossparkrunde durchs Tropenhaus...]]></title>
<link>http://trackmoritzdown.wordpress.com/?p=91</link>
<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 14:32:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>trackmedown</dc:creator>
<guid>http://trackmoritzdown.wordpress.com/2008/08/06/doch-die-schlossparkrunde-durchs-tropenhaus/</guid>
<description><![CDATA[Es hat doch noch geklappt - ich war im Dschungel!!1 Nicht alleine. Habe an jenem Abend noch eine Sp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat doch noch geklappt - ich war im Dschungel!!1 Nicht alleine. Habe an jenem Abend noch eine Spanierin und einen Kolumbianer getroffen und bei geselligem Beisammensein haben wir beschlossen uns gemeinsam einen Tag durch den Dschungel zu schlagen.</p>
<p>Gesagt getan: Frueh morgens gings mit dem Moto los. 2 Stunden Matschstrassen Richtung Norden oder ca. 4576 mitgenommene Schlagloecher. Da - in einem kleinen Kaff Kalai - haben wir, eigentlich Bunny unser Guide, dann den Ranger eingesammelt. Fuer Kommunikation war der zunaechst wirklich nicht zu haben. Vielleicht sollte der auch mal Vordiplom schreiben (Viel Erfolg weiterhin!) :P<br />
Aber seine Aufgabe war es schliesslich auch uns sicher in den Dschungel - und viel wichtiger: auch wieder heraus - zu fuehren.<br />
Mit Machete bewaffnet gings dann zu Fuss weiter. Vorweg der Ranger, dann der Guide und dann wir drei Touris im Schlepptau. Zunaechst ueber kleine Trampelpfade, dann ueber/durch zwei Fluesse in den Dschungl hinein. An dieser Stelle waren bereits die ersten Fuesse nass, denn die einzelnen Bambusstangen, die als Bruecke fungieren sollten, tragen vielleicht den zierlichen 1,50m kleinen Bamboo-Ranger und Guide Bunny, aber keine europaeischen oder suedamerikanischen Kampfgewichte der 80kg Klasse :)</p>
<p>Schnell wurden die Trampelpfade verlassen und es ging querfeldein dazu bergauf und bergab. An dieser Stelle war ich das erste Mal froh, dass Ranger und Guide voran gelaufen sind. Das hat das Vorankommen um einiges einfacher oder besser gesagt etwas weniger schwer gemacht. Und dennoch habe ich an diesem Tag Planzen gekuesst, von denen ich bis dahin nicht einmal wusste, dass sie existieren.<br />
So ein Macheten-Ranger mit seinen 1,50m Groesse kaempft vielleicht Gestruepp bis zu einer Hoehe von 1,70m (max.!) aus dem Weg. Fuer 1,90m braeuchte er ja schon ein Podest :) Und so mussten wir massegblich mithelfen uns unseren Weg freizuschaufeln.</p>
<p>Einerseits ist man im Dschungel kontinuierlich damit beschaeftigt auf dem durch die Regenzeit bedingten, aufgeweichten Boden, die Haftung zu behalten und nicht auszurutschen oder ueber irgendwelche Gestrueppe zu stolpern, andererseits sich den Weg brustaufwaerts freizukaempfen und schliesslich noch was von der Umgebung mitzubekommen. Eine verdammt schweisstreibende Angelegenheit ist so ein grosses Tropenhaus. Unmengen an Schweiss hab (nicht nur ich:) waehrend der knappen 6 Stunden verloren.</p>
<p>Beim Mittagessen am Dschungelbach wurde unser Ranger dann auch etwas kommunikativer. Die anfaengliche "Scheu" war wohl eher damit zu begruenden, dass er kein Englisch sprach und vermutlich bis jetzt auch noch nicht gelernt hat. Statt zu reden hat er dann Handwerkskuenste demonstriert.<br />
Aus Bambusstangen hat er Pfeil und Bogen geschnitzt, mit denen dann fischen gegangen wurde. Fuer uns Touris unmoeglich so einen Fisch zu erwischen. Jaja, die Physik mit ihren Groessengesetzen und optischen Verzerrungen...<br />
Ausserdem hat er Floeten und Rasierapparate binnen Minuten geschnitzt und erfolgreich vorgefuehrt. Spielereien, die uns Touris beeindruckt haben.</p>
<p>In den letzten beiden Stunden wurde aus feuchtschwuelem Sonnenschein kraeftiger Monsunregen. Jetzt waren auch die letzten trockenen Stoffstuecken pitsche-patsche nass. (Anmerkung: 1) Mit dem Regenschirm durch Dickicht laufen heisst 5x soviel Weg freikaempfen :) 2) Regenjacken zoegern das Nasswerden nur hinaus; nass wird man nicht durch Regen von Aussen, sondern durch Schweiss von Innen...)</p>
<p>Fix und alle gings dann wieder mit dem Moto 2 Stunden durch den Regen zurueck, danach dann nur noch Voll-Knock-Out.</p>
<p> </p>
<p>Ratanakiri ist eine Region in der, aufgrund ihrer Grenzlage, viele ethnische Minderheiten in Eingeborenen-Doerfern leben. Heute gings auf Erkundungstour einiger dieser Doerfer, Staemme und Kulturen. Insgesamt wieder 4 Stunden auf dem Moto, knapp 2 Stunden im Longtailboot und ausnahmsweise nur Sonne und KEINEN Regen. Zunaechst gings zu einem Eingeborenendorf der Khmer inkl. Friedhof. Eine sehr "eigenartige Art" der spirituellen Beisetzung die die da praktizieren.<br />
Anschliessend ein chinesisches und ein laotisches Eingeborendorf. Hier wurde dann selbst mein Moto-Guide Bunny zum Auslaender im Inland. Denn die Staemme haben ihre eigene Sprache und sprechen nicht ein Wort Khmer, Deutsch uebrigens auch nicht :)<br />
Mensch bin ich froh, dass das heute nur ein Ausflug war und ich nicht "so" leben muss!</p>
<p>Rueckblickend zwei sehr anstrengende und vielfaeltige Tage, aber auch meine beiden Letzten in Banlung. Morgen gehts mal wieder vor Sonnenaufgang mit dem Bus nach Kratie (Landesinnere, Richtung Phnom Penh). Der Ort ist mir bereits von der Hinfahrt bekannt, da ich da auf den Ersatzbus warten durfte/musste.<br />
Grund des voraussichtlich eintaegigen Aufenthaltes in Kratie sind die Irrawaddy-Delphine (Suesswasserdelphine) im Mekong. Hoffentlich hab ich Glueck und sehe einige im Sonnenuntergang, sodass es dann nach einer Uebernachtung weitergehen kann mit dem Reisen und dem fruehen Aufstehen.. :(</p>
<p> Na bitte: es regnet. Waer auch komisch, wenn das mal ausbliebe hier im hohen Nordosten.</p>
<p>Gruss und/oder Kuss, Moritz</p>
<p>P.S. 1) Mit dem Karaoke-Zeug: das wollt ihr nicht wirklich! Ich bin ja nicht mehr lang da.. ich guck mal was sich machen laesst... :)</p>
<p>P.S. 2) Ich traue dem SMS Empfang hier nicht so recht. Vermutlich nur moeglich, wenn mein Handy angeschaltet ist. Glaube nicht, dass das Netz hier versucht SMS erneut zuzustellen, wenn das Telefon wieder eingeschaltet wird. Vielleicht irre ich mich auch und es schreibt bloss keiner.. :) Nur falls ihr euch wundert, warum keine Zustellung oder Antwort kommt. Ich wunder mich auch :)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vorsicht UN! Interview mit drei ehemaligen Krisenhelfern]]></title>
<link>http://christophkoch.wordpress.com/?p=278</link>
<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 06:34:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>christophkoch</dc:creator>
<guid>http://christophkoch.wordpress.com/2008/08/06/vorsicht-un-interview-mit-drei-ehemaligen-krisenhelfern/</guid>
<description><![CDATA[»Wenn Blauhelmsoldaten in Ihr Dorf kommen, um Sie zu beschützen - rennen Sie weg, so schnell Sie k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>»Wenn Blauhelmsoldaten in Ihr Dorf kommen, um Sie zu beschützen - rennen Sie weg, so schnell Sie können!« Das sagen zwei ehemalige UN-Mitarbeiter, die lange in Krisengebieten gearbeitet haben. Im Interview erklären sie, warum humanitäre Einsätze der VEREINTEN NATIONEN regelmäßig alles noch viel schlimmer machen. </strong></p>
<p>Sie waren in den schlimmsten Krisengebieten der Welt: Als Arzt, Menschenrechtsanwalt und Sekretärin arbeiteten Andrew Thomson, Kenneth Cain und Heidi Postlewait für die UN in Kambodscha, Somalia, Ruanda, Haiti, Bosnien und Liberia. Als sie nach zehn Jahren in die USA zurückkehrten, schrieben sie ein Buch über die UN, das Unfähigkeit und Hilflosigkeit anprangerte, aber auch Korruption, Gewissenlosigkeit und Verbrechen: »Emergency Sex (And Other Desperate Measures) - A True Story From Hell On Earth«. Wir sprachen mit Heidi Postlewait und Kenneth Cain.</p>
[caption id="attachment_287" align="alignnone" width="218" caption="Andrew Thompson, Heidi Postlewaite und Kenneth Cain rechnen in &#34;Emergency Sex&#34; mit der UN ab."]<a href="http://christophkoch.files.wordpress.com/2008/08/080904emergency173.jpg"><img class="size-full wp-image-287" src="http://christophkoch.wordpress.com/files/2008/08/080904emergency173.jpg" alt="Andrew Thompson, Heidi Postlewaite und Kennen Cain - die drei ehemaligen Hilfsarbeiter rechnen in &#34;Emergency Sex&#34; mit der UN ab." width="218" height="184" /></a>[/caption]
<p><em>In Ihrem Buch steht der Satz: »Wenn Blauhelmsoldaten in Ihr Dorf kommen, um Sie zu beschützen - rennen Sie weg, so schnell Sie können!« Gilt dieser Rat für alle Krisenregionen dieser Welt?</em></p>
<p>Ken: Dieser Satz bringt die Tragödie, die wir in zehn Jahren Arbeit bei der UN erlebt haben, auf den Punkt. Und ja, er gilt noch ...</p>
<p>Heidi: ... sogar mehr als zuvor. Nach dem Völkermord in Ruanda sagte KofiAnnan, so etwas werde nie wieder passieren. Aber in Darfur werden gerade jetzt wieder Menschen abgeschlachtet, weil sich die internationale Gemeinschaft nicht dazu durchringen kann, mit Gewalt einzugreifen. Wenn Kofi Annan vor der Katastrophe in Ruanda angedroht hätte zurückzutreten, hätte das die Welt verändert. Aber er war - wie fast alle Menschen in der UN - nur auf seine Karriere bedacht.</p>
<p><em>In Burma ist zu sehen, wie hilflos die UN im Ernstfall sein kann. Erinnern Sie die Bilder von beschlagnahmten Hilfslieferungen an eigene Einsätze?</em></p>
<p>Heidi: Vieles davon ist auch in Somalia passiert. Ich sah ständig Reissäcke von Hilfsorganisationen, die auf der Straße verkauft wurden - oft genug, um mit den Erlösen Waffen zu beschaffen. Ich möchte aber nicht dafür plädieren, die UN zu einem Armeeapparat umzufunktionieren, der ausschließlich mit militärischer Präsenz für Ruhe sorgt.</p>
<p>Ken: Aber der Bullshit der »stillen Diplomatie« hilft auch nicht. Wer glaubt noch an dieses Konzept? Wann bekommt die internationale Staatengemeinschaft endlich ihren Hintern hoch und greift etwa in Simbabwe ein? Warum sagt niemand: Moment mal, das ist ein grauenhaftes Regime, das die Menschen unterdrückt - und wenn wir nicht endlich etwas tun, werden tausende sterben müssen?</p>
<p><!--more--></p>
<p><em>Menschen in Deutschland halten die UN für eine gute und vertrauenswürdige Organisation, ohne ihre Arbeit aus der Nähe beurteilen zu können. Woher kommt dieses Urvertrauen?</em></p>
<p>Heidi: Auch wenn ich meinen Nachbarn in den USA zu - höre: Alle reden von der UN wie von einem Heiligtum. Als könne diese Organisation unmöglich etwas falsch machen. Viel davon hat mit Unicef zu tun. Wer ist schon dagegen, armen Kindern zu helfen? Aber niemand sieht nach, was mit dem Geld wirklich passiert.</p>
<p>Ken: Die Menschen wollen an das Gute in einer solchen Organisation glauben, das gibt ihnen Hoffnung. Diese Einschätzung wandelt sich aber: Als wir unsere Kritik zum ersten Mal äußerten, galten wir noch als Radikale. Inzwischen wissen mehr Menschen von Korruption und Unfähigkeit in der UN.</p>
<p>Heidi: Bei ihrer Einführung war die UN wohl eine gute Sache. Ich glaube auch, dass es nötig ist, einen weltweiten Bund von Nationen zu haben. Aber die UN hat sich zu einem fetten Apparat aufgebläht, in dem ständig ein Teil einen anderen Teil stört und pausenlos die Interessen verschiedener Nationen kollidieren.</p>
<p><em>In Krisengebieten fahren mittlerweile Jeeps der UN-Unterorganisation OCHA herum, die nur dafür verantwortlich ist, verschiedene humanitäre Einsätze zu koordinieren. Ist die ganze Sache wirklich so kompliziert? </em></p>
<p>Heidi: Das Problem ist: Es gibt keine Absprachen zwischen den verschiedenen Gruppen. Bis Ende vergangenen Jahres war ich in Nepal, wo ich Wahlhelfer unterstützt habe. Einer meiner Jobs war, SIM-Karten für Mobiltelefone zu verteilen. Jede Gruppe bekam eine festgelegte Anzahl. Wie um diese SIM-Karten gestritten wurde! Neun Monate meiner Zeit gingen dafür drauf. Dann habe ich drei Monate vor Ende gekündigt. Mein letzter Job für die UN.</p>
<p><em>Ihr Job war, SIM-Karten zu verteilen? </em></p>
<p>Heidi: Solche Jobs machen 99 Prozent aus.</p>
<p><em>Warum wollten Sie anfangs überhaupt für die UN arbeiten?</em></p>
<p>Heidi: Mir ging es nicht darum, die Welt zu retten. Die Wahrheit ist: Ich war Sozialarbeiterin in New York, und in dem ich als Sekretärin zur UN ging, verdoppelte sich mein Gehalt. Auslandsmissionen faszinierten mich, und außerdem kriegt man dafür noch mehr Geld - also bewarb ich mich für eine Mission und landete in Kambodscha.</p>
<p>Ken: Zwei Dinge kamen bei mir zusammen - als ich mein Jurastudium beendete, fiel die Berliner Mauer, und die Welt gestaltete sich neu auch die UN. Ich sah einen einzigartigen Moment gekommen, um sich für Menschenrechte einzusetzen. Außerdem stamme ich aus einer jüdischen Familie und habe einen Großteil meiner Vorfahren in Pogromen und KZs verloren. Für die UN zu arbeiten, war für mich also eine Art Traum, den Holocaust ungeschehen zu machen. Ich wollte mit einem weißen Jeep vorfahren und Menschen retten.</p>
<p><em>Und in der Bilanz: Was war in den Jahren bei der UN am enttäuschendsten?</em></p>
<p>Heidi: Ich war fünfzehn Jahre dabei und hatte in all den Jahren nie das Gefühl, wirklich etwas bewegt oder jemandem geholfen zu haben. Meine erste Mission - die Wahl in Kambodscha - lief noch einigermaßen, danach ging immer mehr schief, und wir haben in vielen Fällen mehr Schaden angerichtet, als Nutzen gebracht.</p>
<p>Ken: Der schlimmste Moment war für mich, als ich unmittelbar nach dem Völkermord nach Ruanda kam und nicht nur feststellen musste, dass dieses Massaker hätte verhindert werden können - sondern auch noch, dass es ganz leicht gewesen wäre. Die Hutu-Milizen, die über 800 000 Tutsi abgeschlachtet hatten, waren nur mit Macheten bewaffnet, schlecht organisiert und die meiste Zeit betrunken. Man hätte das Gemetzel mit einer relativ kleinen Truppe stoppen können.</p>
<p><em>Die UN war anfangs noch vor Ort, aber nur mit einem schwachen Mandat zur Friedenssicherung ausgestattet.</em></p>
<p>Ken: Rund 2500 UN-Soldaten waren in Ruanda. Die Tutsi suchten Schutz in Schulen oder Kirchen, weil sie hofften, dort von der UN verteidigt zu werden. Als die Truppen jedoch abzogen, mussten die Hutus nur noch zu den Sammelplätzen gehen und hatten ihre Opfer auf dem Präsentierteller vor sich.</p>
<p><em>Was erlebten Sie vor Ort? </em></p>
<p>Ken: Die Körper verwesten in der Sonne. Es war die afrikanische Version von Auschwitz. Gerade für mich als Jude ein schrecklicher Vergleich - aber die Rate, mit der die Hutus pro Tag Menschen ab schlachteten, war höher als während des Holocausts - neunzig Tage lang. Als wir ankamen, lachten uns die Überlebenden aus. »Was wollt ihr hier? Ihr kommt zu spät! Ihr habt alles schlimmer gemacht!« Es gibt den Satz, man könne nach Auschwitz keine Gedichte mehr schreiben - für mich kann es nach Ruanda keine Menschenrechtsarbeit mehr geben. Wir waren da und haben versagt. Dabei wäre es geradezu lächerlich einfach gewesen zu helfen.</p>
<p><em>Prominente Zielscheibe Ihrer Kritik ist der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan. </em></p>
<p>Ken: Unser Buch erschien am Ende seiner Amts zeit, und er hatte alles versucht, um es zu stoppen. Wir haben lautstark gefordert, sich vor Augen zu führen, was unter seiner Führung passiert ist: Nicht nur fiel die Katastrophe in Ruanda in seine Amtszeit, auch der Völkermord in Bosnien passierte zuvor in seinem Aufgabenbereich. Über eine Million Menschen starben wegen seiner Feigheit. Als wir ihn öffentlich zum Rücktritt aufforderten, bekamen wir zur Antwort, Annan würde den Weg der »stillen Diplomatie« bevorzugen und außerdem seinen Job riskieren, wenn er die Mitgliedsstaaten der UN stärker unter Druck setzen würde. Dieser Mann bat jeden Tag junge Menschen darum, ihr Leben für die UN zu riskieren - und war selbst nicht bereit, seinen Job aufs Spiel zu setzen.</p>
<p><em>Bei einer UN-Mission auf Haiti, die Sie beschreiben, wird deutlich, dass die UN, selbst wenn sie Gutes will, oft Menschen in Gefahr bringt. 1993 sollten Sie dort mit anderen UN-Mitarbeitern Folterungen an Zivilisten durch das Militärregime dokumentieren. Zeugen, die aussagten, begaben sich in große Gefahr. Und als die UN beschloss, ihre Mitarbeiter aus Haiti zu evakuieren, ging der dortige Geheimdienst genau gegen diese Zeugen vor.</em></p>
<p>Ken: Dieser Fall zeigt, wie gefährlich es ist, wenn die UN Fehler macht. Es war sehr eitel, wie wir dort als Menschenrechtler auftraten und überhaupt nicht über mögliche Konsequenzen nachdachten. Wir dachten, wir nehmen einfach die Protokolle der Misshandelten auf und leiten sie an die UN in New York weiter. Als sich die UN zur Evakuierung entschloss, waren alle unsere Zeugen exponiert - viele wurden getötet. Auch aus dieser Tragödie wurde nichts gelernt, bis heute will niemand zugeben, dass Menschenrechtsarbeit furchtbar nach hinten losgehen kann.</p>
<p><em>Ein UN-Kommandeur der Haiti-Mission nahm sich vor ungefähr zwei Jahren das Leben. Der Kommandeur der Ruanda-Mission Romeo Dallaire unternahm ebenfalls Selbstmordversuche. Kostet die UN-Politik auch ihre eigenen Mitarbeiter das Leben?</em></p>
<p>Heidi: Romeo Dallaire geht ebenfalls hart mit der UN ins Gericht. Er schickte von Ruanda aus ein Fax an die UN, bat um Truppen und wurde abgewiesen.</p>
<p>Ken: Das Fax, das von Kofi Annan zurückkam und das heute im Genozidmuseum in Ruanda ausgestellt ist, wies ihn an, nichts zu tun, was das Ansehen und die Unparteilichkeit der UN gefährden könnte. Jedes Eingreifen wurde ihm verboten. Was kann das Ansehen der UN stärker beschädigen, als untätig einen Völkermord mitanzusehen? Wen wundert es da, wenn die Helfer vor Ort anfangen zu trinken oder sich umbringen?</p>
<p><em>Eine der härtesten Szenen in Ihrem Buch handelt von Friedenstruppen in Liberia, die sich 1996 Sex von zehnjährigen Mädchen für Brot und Reis erkaufen - und diese später töten und verstümmeln, als sich viele der Mädchen in einem anderen Truppenlager prostituieren, in dem es mehr Reis gibt. Handelte es sich dabei auch um UN-Truppen?</em></p>
<p>Ken: Nicht dass das irgend etwas besser machen würde, aber es handelte sich um Friedenstruppen der ECOMOG (Economic Community of West African States Monitoring Group), die hauptsächlich aus Liberia und Ghana stammten. Die UN-Charta erlaubt Friedensmissionen regionaler Truppen, sozusagen von Subunternehmern. Diese stehen aber auch unter UN-Kommando.</p>
<p><em>Wurde irgendjemand dafür zur Rechenschaft gezogen? </em></p>
<p>Ken: Nein. Und es gab später im Kongo ähnliche Vorfälle mit UN-Truppen. Man muss sich vorstellen, was in den Köpfen dieser Mädchen vorgehen muss, wenn sie von den Menschen missbraucht werden, denen sie in der Not ihre ganze Hoffnung entgegenbringen. Schlimmer geht es nicht.</p>
<p><em>Hätten Sie damit gerechnet, dass Ihr Buch nicht wegen der Schilderungen von Massenmorden ins Gerede kommen würde, sondern weil Sie beschreiben, wie Sie Drogen nehmen und zu viel trinken? </em></p>
<p>Ken: Es gibt ja auch andere Bücher über die Völkermorde - nur leider werden die von viel zu wenigen gelesen. Das ist bei uns anders. Wir wussten natürlich, dass wir mit dem Titel »Emergency Sex« für Aufmerksamkeit sorgen würden. Wir sind ja nicht blöd. Aber wir hatten zwei Entscheidungen getroffen. Erstens: die Wahrheit zu schreiben. Und dazu gehörte eben auch, nicht auszusparen, wie wir uns nach der Arbeit das Hirn rausvögelten und uns um den Verstand tranken, um zwischen den Maschinengewehrsalven und Explosionen nicht verrückt zu werden. Zweitens: so viele Menschen zu erreichen wie möglich. Das Buch hätte viel weniger Leser, wenn wir nicht auch Privates erzählen würden. Wenn man von Amnesty International liest, kommen darin keine Menschen vor. Da gibt es nur Opfer und Täter und Regierungen. Aber Menschen sterben und bluten und lachen und ficken - so wollten wir auch schreiben.</p>
[caption id="attachment_280" align="alignnone" width="240" caption="Buchcover: Emergency Sex"]<a href="http://christophkoch.files.wordpress.com/2008/07/emergency-sex-cover.jpg"><img class="size-full wp-image-280" src="http://christophkoch.wordpress.com/files/2008/07/emergency-sex-cover.jpg" alt="Emergency Sex" width="240" height="240" /></a>[/caption]
<p><em>Ihr Buch hat sicher auch konservativen Kreisen in den USA gefallen, denen die UN schon immer ein Dorn im Auge ist. War Ihnen das egal? </em></p>
<p>Ken: Es war tatsächlich ein Problem, denn wir drei stammen aus einer eher linksliberalen Ecke, und Kritik an der UN kommt üblicherweise von rechts. Die Konservativen glauben nicht an ein starkes internationales Bündnis. Aber wir haben keine politische Agenda, wir wollen nur die Wahrheit erzählen.</p>
<p><em>Wie reagierte die UN auf Ihr Buch?</em></p>
<p>Ken: Sie bewies, dass sie aus kleinlichen Bürokraten besteht, die tun, was kleinliche Bürokraten am besten können: auf ihre Jobs aufpassen. Während sie eigentlich Menschen schützen sollten.</p>
<p>Heidi: Als die UN herausfand, dass wir an dem Buch schrieben, zitierten sie uns zu einem Anwalt. Der drohte, uns rauszuwerfen zu lassen und zu verklagen. Wir ließen uns nicht einschüchtern. Die UN ist so zahnlos, dass sie es nicht mal schaffte, uns zu feuern.</p>
<p><em>Fanden sich nach Ihren Enthüllungen auch andere Mitarbeiter, die von Skandalen innerhalb der Organisation berichteten?</em></p>
<p>Heidi: Immer mehr Leute, die vorher Angst hatten, wenden sich an öffentliche Stellen oder Reporter. So kam der Skandal über die UN-Beschaffungsabteilung ans Licht, die Schmiergelder angenommen hatte. Reporter von Fox News und dem Wall Street Journal und später auch das FBI hatten von UN-Mitarbeitern Informationen über die Korruptionsfälle erhalten.</p>
<p><em>Wenn die UN so eine schlechte und korrupte Organisation ist, warum haben Sie dann so an Ihren Jobs festgehalten und sind nicht von selbst gegangen? </em></p>
<p>Heidi: Ein UN-Sprecher hat uns anklagend gefragt: »Wie können Sie so was schreiben und dabei ein UN-Gehalt kassieren?« Als ob unser Gehalt ein Schweigegeld wäre! Aber inzwischen arbeitet niemand von uns mehr für die UN: Kenneth hatte gekündigt, ehe das Buch erschien, Andrew etwas später.</p>
<p><em>Würde Ihnen ein junger Verwandter erzählen, dass er eine UN-Mission begleiten will: Würden Sie ihn aufhalten?</em></p>
<p>Ken: Ich bekomme fast täglich E-Mails von Leuten, die das Buch gelesen haben. Es hat sich als das beste Rekrutierungsinstrument aller Zeiten für die UN erwiesen. Am Anfang hat mich das erschüttert: Wir schreiben, wie schrecklich alles ist, und die Leute wollen sofort ihre Koffer packen. Aber es ist unsinnig, es jemandem auszureden: Das wäre, als würde man ihm sagen: "Sei nicht jung!"</p>
<p>***<br />
<strong>Was machen die Autoren heute?<br />
</strong><br />
<em>Heidi Postlewaite:</em> Lebt in Washington State im alten Haus ihrer verstorbenen Großmutter. Sie arbeitet in einem Zentrum für jugendliche Straftäter und unterrichtet dort unter anderem kreatives Schreiben.</p>
<p><em>Kenneth Cain: </em>Lebt mit seiner Frau und einem Kind in New York City. Er hält Vorträge über das Buch und arbeitet an der geplanten Filmfassung mit. Außerdem schreibt er für die New York Times und das Wall Street Journal - unter anderem über den Wahlkampf von Barack Obama.</p>
<p><em>Andrew Thomson: </em>Ist vor einigen Jahren mit seiner Frau nach Kambodscha zurückgekehrt, wo er sich am Ufer des Mekong ein Haus gebaut hat. Er arbeitet als Berater für die fran zö sische Hilfsorganisation »International SOS«.<br />
<em><br />
»Emergency Sex (And Other Desperate Measures) - A True Story From Hell On Earth« ist in den USA bei Miramax Books erschienen, eine deutsche Übersetzung liegt bislang nicht vor.</em></p>
<p><em>Text &#38; Interview: Christoph Koch<br />
Erschienen in: NEON<br />
Fotos: privat /Miramax </em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[This is Banlung calling...]]></title>
<link>http://trackmoritzdown.wordpress.com/?p=85</link>
<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 13:56:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>trackmedown</dc:creator>
<guid>http://trackmoritzdown.wordpress.com/2008/08/04/this-is-banlung-calling/</guid>
<description><![CDATA[15,5 Stunden hat die Fahrt letztlich gedauert. Waere sicher schneller gegangen, wenn nicht der Bus a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>15,5 Stunden hat die Fahrt letztlich gedauert. Waere sicher schneller gegangen, wenn nicht der Bus auf halber Strecke liegen geblieben waere und ich nicht zwei Stunden auf den Ersatzbus haette warten muessen. "Ersatzbus" waer schoen gewesen, im Endeffekt ein Bus einer anderen Busfirma fast komplett beladen - dementsprechend kuschelig wurde die Weiterfahrt. Ich hab mir die Sitzreihe, die eutlich enger war als in europaeischen Reisebussen, mit einer kambodschianischen Oma und ihrem Enkel geteilt. Die Kommunikation erwies sich als recht schwierig, da die Beiden kein Englisch und ich kein Khmer spreche. Auch konnte das Woerterbuch meines Reisefuehrers nicht wirklich aushelfen. Oder haett ich sie vielleicht fragen sollen, "wo es zum naechsten Bahnhof geht?", "Was das kostet?" oder sagen sollen "Ich habe Durchfall und Fieber"... :-)<br />
So wurde einfach gelaechelt, noch mehr gelaechelt und mit Haenden und Fuessen mehr oder weniger erfolgreich kommuniziert. Wirklich gut haette man sich ehe nicht unterhalten koennen, denn es gibt da noch was, das noch grauenhafter als der Verkehr in Phnom Penh ist: kambodschianische Musikvideos (schnulziger als Bollywoodfilme und Gesang der einem das Trommelfeld zerreisst). Zum Glueck hatt und hab ich meinen Ipod dabei, sodass ich nur zusehen musste, meine Blicke vom Monitor fernzuhalten. ;)</p>
<p> </p>
<p>Banlung ist klein, verschlafen und verregnet. Hier gibt es eine handvoll Gaestehaeuser, die wegen der Regenzeit nicht besonders gut besucht sind, ein paar Restaurants und einen Markt. Ansonsten ein paar Regierungs- und Verwaltungsgebaeude der Region Ratanakiri, eine Schule und eine Uni. Klingt recht gross, ist es aber nicht.</p>
<p>Die letzten Tage habe ich die Umgebung mit Moto und Driver erkundet, einige grosse und kleine Wasserfaelle gesehen, Eingeborenen-Doerfer besucht, eindrucksvolle Dschungellandschaft gesehen und im kristallklaren Wasser des Yeak Laom Lakes gebadet.</p>
<p><img src="http://www.embassyofcambodia.org.nz/Yeaklum.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Fortbewegung und das Vorankommen erweisen sich aufgrund der aufgeweichten Sand-"Strassen" als extrem rutschig und schwierig. Die rot-braune Farbe der Strassen erinnert ein bisschen an die rot-braunen Boellerreste nach Silvester in der Turmstrasse und die Beschaffenheit der Strasse wuerde aufgrund der Rutschigkeit jeden Wintersportler erfreuen.<br />
Zwei Mal hat sich mein Moto Driver ohne groesseren Schaden hingepackt. Beide Male konnte ich noch gerade rechtzeitig vom Moto abspringen... Manchmal waer ich lieber selbst gefahren, in anderen Momenten war ich froh, einen Fahrer gehabt zu haben, fuer den die beschissenen Strassenverhaeltnisse Alltagsgeschaeft sind.</p>
<p>Und wo wir schon beim Thema "beschissen" sind: abgesehen von tropischer Scheissaritis (dagegen gibts Tabletten und Elektrolyte) gehts mir gut hier in Banlung. Obwohl ich heute zwischen den Seilen haenge. Habe Kopfschmerzen (ganz ohne Alkohol :) und den verregneten Tag mit Lesen, Quatschen und Schlafen verbracht.</p>
<p>Eigentlich habe ich vor noch einen 2 Tages-Trek durch den Virachey National Park (Dschungelgebiet) zu machen, aber alleine, d.h. nur mit Guide und Ranger, moechte ich glaube ich nicht losmarschieren und an anderen dschungelwillingen Touris mangelt es.<br />
Mal sehen, vielleicht laesst sich Morgen noch was organisieren, wenn nicht gehts eben ohne den vermutlich sehr verregneten Trek weiter.<br />
Das Bloede in Punkto Organisation ist nur, man weiss nie, wann welche (oeffentliche Einrichtung) ihr Buero aufmacht. Mit den Oeffnungszeiten haben die es hier nicht so oder wir Deutschen sind zu sehr verwoehnt. Manchmal glaube ich, dass einige Gebaeude nur zur Verzierde dastehen und niemals ihre Pforten oeffnen. Zumindest stand ich bereits mehrfach vor verschlossenen Tueren des Virachey National Park Offices, um mich einem Trek anzuschliessen..<br />
Aber das Laecheln und die Gastfreundschaft der Menschen laesst selbst ueber die Schliessungszeiten hinwegsehen. Zwei Mal wurde ich hier bereits von Familien nach Hause zum Essen bzw. Kaffee eingeladen. Auch wenn es mit der Kommunikation schwierig ist und man nicht wirklich weiss, was vor einem auf dem Teller liegt, sind das echt unvergessliche Erlebnisse mit den Familien in Ihren "aermlichen" Huetten.</p>
<p>Bevor der Strom wieder ausfaellt, es einige Zeit dauert bis der Generator anspringt und ich dann alles erneut schreiben muss, solls das von mir fuer Heute gewesen sein.</p>
<p>Dicke Kuesse an meine Familie (ich hoffe ihr seid alle wohlauf!?) und viele liebe Dschungel-Gruesse an all Euch Andere! Moritz</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kambodscha Visum]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=1174</link>
<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 11:54:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.wordpress.com/2008/08/01/kambodscha-visum/</guid>
<description><![CDATA[Hab gestern meinen Visumsantrag für Kambodscha ausgefüllt. Kambodscha bietet nämlich ein E-Visum ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hab gestern meinen Visumsantrag für Kambodscha ausgefüllt. Kambodscha bietet nämlich ein <a href="http://evisa.mfaic.gov.kh" target="_blank">E-Visum</a> an. So kann man alles im voraus erledigen und braucht keine Visum on Arrival zu machen. Die IDee dahinter ist, dass man sich zwei Schlangen am Flughafen spart.</p>
<p>Was soll ich sagen, das hat bis jetzt wunderbar funktioniert, gestern ausgefüllt und heute hab ich schon das PDF, das ich ausdrucken soll und in meinen Pass lege:D</p>
<p>Siem Reap ich komme am 10ten August</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
