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	<title>juedisches &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/juedisches/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "juedisches"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 18:46:26 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Kraft getankt...]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/?p=141</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 20:28:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/?p=141</guid>
<description><![CDATA[&#8230;habe ich am vergangenen Wochenende bei Limmud.
Wo seid Ihr alle gewesen (Chajm, Yoav )?? Ihr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...habe ich am vergangenen Wochenende bei <a href="http://www.limmud.de/">Limmud</a>.</p>
<p>Wo seid Ihr alle gewesen (<a href="http://www.sprachkasse.de/blog/">Chajm</a>, <a href="http://ein-jude-in-deutschland.blogspot.com/">Yoav</a> )?? Ihr habt wirklich etwas verpasst!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[אחד מי יודע]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/?p=140</link>
<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 13:09:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/?p=140</guid>
<description><![CDATA[
Allen meinen juedischen Lesern wünsche ich hiermit ein koscheres und frohes Pessach!
Und hier in e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/cXcHQTQemQw'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/cXcHQTQemQw&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Allen meinen juedischen Lesern wünsche ich hiermit ein koscheres und frohes Pessach!<br />
Und hier in einer anderen Version:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/XORUkiVHeZg'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/XORUkiVHeZg&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>In einer alten Haggadah habe ich diese Übersetzung gefunden, sie ist eher frei aber in sehr schönem Deutsch:</p>
<p>Eins - wer sagt die Deutung an [wörtl. "Wer weiss es"] ?</p>
<p>Eins - wohl ich verkünden kann [wörtl. "Ich weiß es"]: eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Zwei - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Zwei - wohl ich verkünden kann: zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Drei - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Drei - wohl ich verkünden kann: drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Vier - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Vier - wohl ich verkünden kann: vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Fünf - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Fünf - wohl ich verkünden kann: Fünf der Bücher, Heiles´Quell, Moses Lehr´ an Israel! Vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Sechs - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Sechs - wohl ich verkünden kann: Mischna in sechs Teilen lehrt, was das Judentum bewährt. Fünf der Bücher, Heiles´Quell, Moses Lehr´ an Israel! Vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Sieben - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Sieben - wohl ich verkünden kann: sieben ist nach alter Weis einer Woche Tageskreis. Mischna in sechs Teilen lehrt, was das Judentum bewährt. Fünf der Bücher, Heiles´Quell, Moses Lehr´ an Israel! Vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Acht - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Acht - wohl ich verkünden kann: acht bestimmt der Tage Zahl zur Beschneidung Bundesmal. Sieben ist nach alter Weis einer Woche Tageskreis. Mischna in sechs Teilen lehrt, was das Judentum bewährt. Fünf der Bücher, Heiles´Quell, Moses Lehr´ an Israel! Vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Neun - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Neun - wohl ich verkünden kann: Neun der Reise Monden sind, dringt aus Mutterleib das Kind. Acht bestimmt der Tage Zahl zur Beschneidung Bundesmal. Sieben ist nach alter Weis einer Woche Tageskreis. Mischna in sechs Teilen lehrt, was das Judentum bewährt. Fünf der Bücher, Heiles´Quell, Moses Lehr´ an Israel! Vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Zehn - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Zehn - wohl ich verkünden kann: zehn Gebote, Gottes Werk, offenbart auf Choreb´s Berg. Neun der Reise Monden sind, dringt aus Mutterleib das Kind. Acht bestimmt der Tage Zahl zur Beschneidung Bundesmal. Sieben ist nach alter Weis einer Woche Tageskreis. Mischna in sechs Teilen lehrt, was das Judentum bewährt. Fünf der Bücher, Heiles´Quell, Moses Lehr´ an Israel! Vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Elf - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Elf - wohl ich verkünden kann: Elf sind Stern im Aetherraum, leuchtend einst in Joseph´s Traum. Zehn Gebote, Gottes Werk, offenbart auf Choreb´s Berg. Neun der Reise Monden sind, dringt aus Mutterleib das Kind. Acht bestimmt der Tage Zahl zur Beschneidung Bundesmal. Sieben ist nach alter Weis einer Woche Tageskreis. Mischna in sechs Teilen lehrt, was das Judentum bewährt. Fünf der Bücher, Heiles´Quell, Moses Lehr´ an Israel! Vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Zwölf - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Zwölf- wohl ich verkünden kann: Zwölf die Stämme sprossen, reich Ihre Zahl den Sternen gleich. Elf sind Stern im Aetherraum, leuchtend einst in Joseph´s Traum. Zehn Gebote, Gottes Werk, offenbart auf Choreb´s Berg. Neun der Reise Monden sind, dringt aus Mutterleib das Kind. Acht bestimmt der Tage Zahl zur Beschneidung Bundesmal. Sieben ist nach alter Weis einer Woche Tageskreis. Mischna in sechs Teilen lehrt, was das Judentum bewährt. Fünf der Bücher, Heiles´Quell, Moses Lehr´ an Israel! Vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
<p>Dreizehn - wer sagt die Deutung an ?</p>
<p>Dreizehn - wohl ich verkünden kann: Dreizehn Eigenschaften - hell - schildern Gottes Gnadenquell. Zwölf die Stämme sprossen, reich Ihre Zahl den Sternen gleich. Elf sind Stern im Aetherraum, leuchtend einst in Joseph´s Traum. Zehn Gebote, Gottes Werk, offenbart auf Choreb´s Berg. Neun der Reise Monden sind, dringt aus Mutterleib das Kind. Acht bestimmt der Tage Zahl zur Beschneidung Bundesmal. Sieben ist nach alter Weis einer Woche Tageskreis. Mischna in sechs Teilen lehrt, was das Judentum bewährt. Fünf der Bücher, Heiles´Quell, Moses Lehr´ an Israel! Vier Erzmütter, deren Schoost Israel als Volk entsproß. Drei Erzväter so genannt, weil die Einheit sie erkannt. Zwei, die Tafeln sind´s fürwahr, Heil´gen Bundes Tafelpaar. Eins ist Gott, beherrscht das All, Himmesldom und Erdenball.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Synagogentour - der Start]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/09/23/synagogentour-der-start/</link>
<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 21:34:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/09/23/synagogentour-der-start/</guid>
<description><![CDATA[wir haben Yom Kippur also in einer anderen kleinen Gemeinde in Deutschland verbracht - es war eine E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>wir haben Yom Kippur also in einer anderen kleinen Gemeinde in Deutschland verbracht - es war eine Erfahrung der anderen Art. Fasten war trotz Vorbereitung (bestehend aus ausreichend Essen und Trinken vorher) schwierig. Obwohl der Dialekt des Vorbeters chassidisch war (mit aschkenasischer Aussprache komme ich mittlerweile ja zurecht) konnte ich gut folgen (ok, ich hatte mein eigenes Artscroll Machzor dabei).</p>
<p>Schade war, daß es nicht einmal für Gemeindemitglieder ausreichend Machzorim (spezielle Gebetbücher für Feiertage, hier YK) gab  - weder auf  Russisch/Hebräisch noch Hebräisch/Deutsch.</p>
<p>Toll war die Architektur der Synagoge (und ich habe diesmal nicht gefroren, wie "daheim").</p>
<p>Nett und für viele Gemeinden ungewöhnlich war die Einladung zum Kiddush (bzw. Hawdalah)  und Fastenbrechen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vorbereitungen...]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/09/18/vorbereitungen/</link>
<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 17:30:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/09/18/vorbereitungen/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;während ich noch überlege, in welcher Synagoge ich Yom Kippur verbringe, habe ich Sukkot im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...während ich noch überlege, in welcher Synagoge ich Yom Kippur verbringe, habe ich Sukkot im Hinterkopf...beim Surfen habe ich dies hier gefunden:</p>
<p><code><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/EC4IVe61p-0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/EC4IVe61p-0&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></code></p>
<p>Die demonstrierten Arten des Schüttelns kenne ich ja so nicht...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[לשנה טובה תחתבו ותחתמו]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/09/11/%d7%9c%d7%a9%d7%a0%d7%94-%d7%aa%d7%95%d7%91%d7%94-%d7%aa%d7%97%d7%aa%d7%91%d7%95-%d7%95%d7%aa%d7%97%d7%aa%d7%9e%d7%95/</link>
<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 14:10:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/09/11/%d7%9c%d7%a9%d7%a0%d7%94-%d7%aa%d7%95%d7%91%d7%94-%d7%aa%d7%97%d7%aa%d7%91%d7%95-%d7%95%d7%aa%d7%97%d7%aa%d7%9e%d7%95/</guid>
<description><![CDATA[möget Ihr für ein gutes Jahr eingeschrieben und besiegelt werden!
Morgen abend beginnt das jüdisc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>möget Ihr für ein gutes Jahr eingeschrieben und besiegelt werden!</p>
<p>Morgen abend beginnt das jüdische Neujahrsfest - entsprechend mit in den vergangenen Tagen eher nachdenklich gewesen. Nicht, daß es nicht ausriechend Blog-Stoff gäbe - ab Sonntag wieder!</p>
<p>Möge das neue Jahr Frieden bringen!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/tsZ6l2MI-xs'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/tsZ6l2MI-xs&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Den Text des Leides "Jerushalaim shel zahav - Jerusalem aus/von Gold" sowohl in Umschrift als auch in deutsch findet ihr <a href="http://www.hagalil.com/iwrith/jerusalem.htm">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blog-Tipp]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/08/31/blog-tipp/</link>
<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 15:28:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/08/31/blog-tipp/</guid>
<description><![CDATA[Stripped Down Soul ist der Blog von mehreren Leuten, u.a. mindestens einem konservativen Rabbiner, J]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.strippeddownsoul.blogspot.com/">Stripped Down Soul</a> ist der Blog von mehreren Leuten, u.a. mindestens einem konservativen Rabbiner, Jeremy Milgrom, der seine Gedanken zu den Parashot dort veröffentlicht.</p>
<p>Shabbat shalom</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Kopftuch Diskussion]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/08/01/eine-kopftuch-diskussion/</link>
<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 18:15:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/08/01/eine-kopftuch-diskussion/</guid>
<description><![CDATA[Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mit dem Chefarzt einer Abteilung eines kirchlichen Krankenhause]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mit dem Chefarzt einer Abteilung eines kirchlichen Krankenhauses über die Vielfalt der Stellenangebotegesprochen . Auch er war auf der Suche nach Assistenzärzten - er habe eine junge Frau einstellen wollen, eine Muslima. Da sie nicht bereit gewesen sei, Ihr Kopftuch abzulegen, habe der Verwaltungsdirektor - selbst aus  christlicher Minderheit in einem arabischen Land kommend - dies abgelehnt.</p>
<p>"Ah," meinte ich, verbietet er denn den Nonnen im Haus auch bald das Habit?"</p>
<p>- "Nein, woher denn! Er habe schlechte Erfahrungen mit muslimischen Kopftuchträgern gemacht  - sie seien meist reaktionär eingestellt." -</p>
<p>"Das gilt dann doch wohl auch für die Nonnen?!"</p>
<p>- "Nein!"</p>
<p>"Mit Religionsfreiheit hat es dann aber nichts mehr zu tun"</p>
<p>- "Wieso?"</p>
<p>Die junge Frau jedenfalls wurde doch eingestellt (es vertraten wohl noch mehr Menschen meine Meinung).  Man kann wohl auch schlecht davon sprechen, dass man die drei Buchreligionen gleichberechtigt behandelt und dann jemanden aufgrund seiner Religionsausübung, die andere nicht trifft, die Einstellung verwehren.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SommerHoch]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/07/24/sommerhoch/</link>
<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 10:25:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/07/24/sommerhoch/</guid>
<description><![CDATA[Gleichwohl heute, an Tischa BeAw, das Wetter zur Stimmung dieses Tages passt, komme ich mir insgesam]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gleichwohl heute, an Tischa BeAw, das Wetter zur Stimmung dieses Tages passt, komme ich mir insgesamt vor, alsbefände ich mich mitten in einem Sommerhoch.</p>
<p>Im Urlaub in der für mich schönsten und lebendigsten Stadt in Deutschland genieße ich die geisteswissenschaftliche Bildung, die dieser Sommer <a href="http://www.myblog.de/juedisches-berlin">ebenda</a> zu bieten hat. Der gestrige öffentliche Vortrag war qualitativ ausgezeichnet - den heutigen erwarte ich mit großer Spannung und überlege schon jetzt, wann heute abend ich essen gehen werde.</p>
<p>Auch wenn ich im Süden wohnen bleibe - vorerst - zieht es mich doch mehrfach im Jahr hierher.   </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Den Fetisch gewechselt...]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/07/02/den-fetisch-gewechselt/</link>
<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 11:50:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/07/02/den-fetisch-gewechselt/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;hat offenbar Lea Rosh, die Publizistin mit jüdischer Tünche - in diesem Fall einem jüdisch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...hat offenbar Lea Rosh, die Publizistin mit jüdischer Tünche - in diesem Fall einem jüdisch klingenden Namen.  In der neuen Ausgabe des <a href="http://www.cicero.de/index.php">Cicero</a> käut/gibt sie alt-neue Tatsachen wieder unter dem Titel "Die Täter sind unter uns". Nicht, dass es nicht stimmte - nur dieser pseudomoralische Zeigefinger einer dem Namen nach mit Komplexen behafteten Person hat mitunter schon etwas komödiantisches. Jetzt ist sie den Stasi-Tätern auf der Spur. War ja auch nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder in der Öffentlichkeit auftaucht. Bald wirbt sie mit einem Plakat des <a href="http://www.stiftung-hsh.de/">Stasi Gefängnisses Hohenschönhausen</a> als Sommerfrische.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Memento mori]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/05/08/memento-mori/</link>
<pubDate>Tue, 08 May 2007 18:41:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/05/08/memento-mori/</guid>
<description><![CDATA[In meiner Schulzeit konnte ich Lyrik keine Begeisterung aufbringen. Um ehrlich zu sein, hat der Deut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;">In meiner Schulzeit konnte ich Lyrik keine Begeisterung aufbringen. Um ehrlich zu sein, hat der Deutschunterricht mir die deutsche Sprache eher vergält als sie mir nahe zu bringen. Heute bin ich durch Zufall auf ein Gedicht von <a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/frauenarchiv/exil/kaleko/kaleko_ged.html">Mascha Kaleko</a> gestoßen - eine literaturhistorisch bewanderte Freundin hatte mir vor langem von ihr erzählt - ich hatte zugehört, es dann aber nicht weiterverfolgt. Mascha Kaleko hat eine interessante Biografie, sie hat u.a. in <a href="http://www.berlin-juedisch.de/mascha_kaleko.html">Berlin</a> gelebt.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Ich habe oft mit bösartigen Erkrankungen zu tun und muss Patienten und ihren Angehörigen Dinge sagen, die unangenehm und schmerzhaft sind. Kraft kostet es mich jedesmal aufs neue. In Mascha Kalekos Gedicht "Memento" finde ich meine Haltung zu Tod und Sterben wieder.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;"><font face="Comic Sans MS, cursive">MEMENTO</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">Allein im Nebel tast ich todentlang</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">Und laß mich willig in das Dunkel treiben.</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">- Und die es trugen, mögen mir vergeben.</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,</font></p>
<p style="margin-bottom:0;">        <font face="Comic Sans MS, cursive">Doch mit dem Tod der andern muß man leben.</font></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was man nicht in den Schlagzeilen liest...]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/04/29/was-man-nicht-in-den-schlagzeilen-liest/</link>
<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 17:43:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/04/29/was-man-nicht-in-den-schlagzeilen-liest/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;ist, daß der Staat Israel vielen Ländern praktische Hilfe geboten hat und weiterhin bietet.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...ist, daß der Staat Israel vielen Ländern praktische Hilfe geboten hat und weiterhin bietet.</p>
<p>Es entspricht dem Konzept des <a href="http://www.myjewishlearning.com/daily_life/GemilutHasadim/TO_TikkunOlam.htm">Tikkun Olam</a>.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/FVulVRwPv-I'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/FVulVRwPv-I&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Steh nicht still bei dem Blut deines Genossen]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/04/17/steh-nicht-still-bei-dem-blut-deines-genossen/</link>
<pubDate>Tue, 17 Apr 2007 18:10:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/04/17/steh-nicht-still-bei-dem-blut-deines-genossen/</guid>
<description><![CDATA[In der Buber-Rosenzweig Übersetzung wie  immer in wunderbarer Sprache ausgedrückt ist eine der Gru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="left">In der Buber-Rosenzweig Übersetzung wie  immer in wunderbarer Sprache ausgedrückt ist eine der Grundlagen jüdischer Ethik. Ein jüdischer Mensch hat nicht nur die Verpflichtung, sein eigenes Leben zu erhalten, sondern er trägt auch Verantwortung für dasjenige seiner Mitmenschen:</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="center"><em>Lev 19,16 </em></p>
<p align="center"><em>Trage nicht Verleumdung unter deinen Volkleuten feil,<br />
steh nicht still bei dem Blut deines Genossen.</em></p>
<p align="center">&#160;</p>
<p align="left">Der Beginn des Verses richtet sich gegen Klatsch, im Jüdischen <em>laschon hara</em>, schlechte Rede, genannt. Die Nähe dieser beiden Verbote bezeugt die Bedeutung v.a. des ersten Teils - aber das nur nebenbei.</p>
<p align="left">Der Erhalt des eigenen Lebens hat jedoch Vorrang vor der Hilfe für andere.  Organspenden von lebenden Personen sind erlaubt, da sie Risiken in sich bergen haben sie nicht den Status einer Verpflichtung.</p>
<p align="left">Postmortale  [nach dem Tod eines Patienten ] Organspende ist aus vielen Gründen eine im Sinn der halachischen Argumentation schwierigere Angelegenheit.</p>
<p align="left"> <a href="http://medbrain2001.wordpress.com/2007/01/30/%d7%90%d7%91%d7%9c-trauer-im-judentum/">Der Umgang mit Toten</a> ist im Judentum gekennzeichnet durch das Prinzip כבוד המת, dem Respektvor  und der Ehre der Toten, der sich aus drei Verboten ableitet:  ניוול המת (Schändung eines Toten, z.B. durch Entstellung), הנאה מן המת (Nutzen aus einem Toten ziehen) und הלנת המת (Verzögerung der Beerdigung). Für einen der früheren israelischen Oberrabbiner, Isser Yehuda Unterman war die <a href="http://www.rabbinicalassembly.org/teshuvot/docs/19912000/prouser_chesed.pdf">Entscheidung</a> klar:</p>
<blockquote>
<p align="left">Regarding the question of wether the law permits surgical removal of tissue from a dead body...subsequently to be transplanted as an organic part of the living...I find the matter to be simple. Since these procedures constitute preservation of life, there is no difficulty. After all, weighty Torah prohibitions are set aside for the preservation of life. Hence, such surgical procedures conducted to save a life are absolutely permitted.</p>
</blockquote>
<p align="left">Die Definition des Todes eines Menschen über den Hirntod ist medizingeschichtlich noch sehr jung: erst 1968 wurde sie von der World Medical Assembly eingeführt. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer definierte 1991 den Hirntod folgendermaßen:</p>
<blockquote><p><em>"Zustand des irreversiblen Erloschenseins der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms </em><em>bei einer durch kontrollierte Beatmung noch aufrechterhaltenen  Herzkerislauffunktion. Der Hirntod ist der Tod des Menschen."</em></p></blockquote>
<p>Während der Hirntod als Tod des Menschen im konservativen Judentum allgemein akzeptiert wird, ist er in der Orthodoxie trotz prominenter Befürworter wie <a href="http://www.talmud.de/cms/Wann_ist_der_Mensch_tot.278.0.html">Rabbiner Moshe Feinstein und Moshe Tendler.</a></p>
<p>Dies gilt für lebensnotwendige Organspenden. Z.B. Kornea- und Hauttransplantate sind noch einmal anderen Bestimmungen auf der Seite des Empfängers unterworfen.</p>
<p>Zum Weiterlesen: <a href="http://www.rabbinicalassembly.org/teshuvot/docs/19912000/roth_organ.pdf">Organspende nach Systemen gegliedert, aus konservativer Sicht</a></p>
<p>Quellen - neben o.g. Links:</p>
<ul>
<li>Zitate des Tanach aus der Buber Rosenzweig Übersetzung erhältlich bei der <a href="http://www.bibelonline.de/de/search.html?product_show=1934">Deutschen Bibelgesellschaft</a>.</li>
<li>Dorff, Elliot N.: Matters Of Life and Death</li>
</ul>
<p><em>Wie immer gilt: in diesem Rahmen stelle ich bestimmte Sachverhalte  </em><em>zusammengefasst und verkürzt dar. Im Detail sind die Unterscheidungen noch sehr viel genauer.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Countdown läuft]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/04/16/der-countdown-lauft/</link>
<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 15:17:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/04/16/der-countdown-lauft/</guid>
<description><![CDATA[der Countdown - alias das Omerzählen - läuft&#8230;
Pessach war schön - ich hatte zwei sehr schö]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>der Countdown - alias das <a href="http://www.biu.ac.il/js/Carlebach/feste/fes_pes.html">Omerzählen</a> - läuft...</p>
<p>Pessach war schön - ich hatte zwei sehr schöne Sederabende, jeder mit seinem eigenen Charme. Wir hatten in unserer Gemeinde Gäste mit denen ich mich auf Englisch unterhalten konnte - endlich mal wieder.</p>
<p>Mit den Jahren gewöhne ich mich mehr und mehr an Mazzen (meine Kollegen haben da mehr Sinn für als ich - "Oh, wo gibt es soo gute Mazzen? Wo hast Du die her?"), aber freue mich dann doch wieder auf gewöhnliches Brot.</p>
<p>Und jetzt läuft schon die Planung für Shavuot (wie kann ich den Dienstplan am geschicktesten so ausrichten, dass ich zwei Tage frei nehmen kann etc.).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Is reason 6/7 of treason?]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/26/is-reason-67-of-treason/</link>
<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 18:50:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/26/is-reason-67-of-treason/</guid>
<description><![CDATA[Das Jewish Theological Seminary of America setzt mit sofortiger Wirkung seinen Beschluß, schwule un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jewish Theological Seminary of America setzt mit sofortiger Wirkung seinen <a href="http://www.jtsa.edu/about/communications/press/20062007/20070326.shtml">Beschluß</a>, schwule und lesbische Kandidaten offiziell in seine  Studiengänge aufzunehmen, um.</p>
<p>Die Entwicklung als solche war absehbar - und erwartet, der interessanteste Aspekt für konservative Juden liegt jedoch in der halachischen Begründung.</p>
<p>Arnold Eisen, der Kanzler des JTS, fasst sie in seinem Communique sehr prägnant zusammen:</p>
<blockquote><p>I begin by directly confronting the two major obstacles standing in the way of a credible stance allowing for gay and lesbian ordination. The first is Leviticus chapter 18, verse 22. “Do not lie with a male as one lies with a woman; it is abomination (<em>to’eva</em>).” Is the text not crystal clear? Is it not God’s word? Why, then, were learned rabbis (and the rest of us) even debating the acceptability of homosexuality? The question has been posed to me many times. It cannot be avoided by any Jew who takes the Torah seriously. No matter how complicated our relationship to the Torah, how much we move away from obedience to its rules, or whatever our views on the divine or human nature of its authorship — one cannot cavalierly dismiss Leviticus and then claim faithfulness to the larger tradition of Torah of which the Five Books of Moses are the core. Integrity and authenticity require more than this.</p>
<p>Moreover, if one claims to be a halakhic Jew, the Oral Torah (as we call Jewish law and teaching over the centuries) also weighs in with serious objection to ordaining gays and lesbians. There is precious little legal precedent that can be invoked in favor of such ordination in the entire 2,000-year history of the Jewish rabbinic tradition. One finds instead either reaffirmation of previous opinion or utter silence on the matter — though there are legal opinions urging welcome of and compassion toward homosexuals. To Conservative Jews, the weight of Rabbinic opinion is no less decisive than the words of the Torah, and it is arguably more so. As Solomon Schechter explained a century ago, “It is not the mere revealed Bible that is of first importance to the Jew, but the Bible as it repeats itself in history, in other words, as it is interpreted by tradition.” That is why the fact of Leviticus 18:22 in and of itself did not free the CJLS or any other Conservative Jew from the need to debate the matter of gay and lesbian ordination.</p>
<p>Our sages found ways two millennia ago to limit the applicability of biblical statutes, one famous example being Deuteronomy’s injunction to put the rebellious son to death. The Rabbis effectively rendered that injunction unenforceable. They have defined and limited the applicability of numerous other biblical ordinances, including some set forth in Leviticus. I am among the faculty members (including many rabbis and experts in Talmud) who are persuaded by the argument that established procedures of halakhah allow for and mandate revision of the legal limitations placed upon homosexual activity; or perhaps one should say that these procedures allow for and mandate expansion of the welcome and acceptance accorded homosexuals under previous Law Committee rulings.</p></blockquote>
<p>Wenn ich die <a href="http://www.uscj.org/The_Conservative_Mov7074.html">Argumentation der Gegner</a> richtig lese, hält sie an der Praxis der Halacha über die Jahrtausende um ihrer selbst willen fest.Jede Veränderung würde konservatives jüdisches Leben zum Einsturz bringen. Um auf mein Thurber Zitat im Titel zurück zu kommen: die These lautet: überdenkt man ein Detail, stürzt das konservative Judentum in sich zusammen.</p>
<p>Ich hingegen bin der Ansicht, dass gerade die Stärke des konservativen Judentums in der kritischen Auseinandersetzung mit Halacha und Tradition liegt. Jüdische Lesben und Schwule sollen mit den Geboten <em>leben</em>, warum sollte der Schöpfer sie so geschaffen habe, wie sie sind und ihnen dann das Leben verbieten?</p>
<p><a href="http://http://www.jtsa.edu/about/communications/press/20062007/20070326.shtml">Zum Weiterlesen...</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Überraschungen aus einer Kleinstadt]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/19/uberraschungen-aus-einer-kleinstadt/</link>
<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 19:18:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/19/uberraschungen-aus-einer-kleinstadt/</guid>
<description><![CDATA[In einer quasi-Ruhephase habe ich mich in eine andere Region unseres Landes begeben und dort als ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In einer quasi-Ruhephase habe ich mich in eine andere Region unseres Landes begeben und dort als "alte" (da dieses Wort langsam aber sicher eine andere Bedeutung gewinnt, sollte ich wohl vorsichtiger damit umgehen) Leseratte auf der durch meine unersättliche Neugier obligatorisch gemachte Stadtrundgang unmittelbar in die relativ große Buchhandlung. Wie sollte es anders sein - ich habe meine "Bibliothek" erweitert und dabei auf dem beinahe fluchtartig angetreten Weg nach draussen aus dem Augenwinkel das Regal mit der Überschrift "Region" gesehen. Um mir die Illusion zu erhalten, <em>nicht </em>an Buchkaufsucht zu leiden, habe ich keinen Halt gemacht. Dass das in einer Boomerangbewegung enden würde, war mir schon klar.</p>
<p>Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass diese Kleinstadt wie die meisten ihrer Art in Deutschland vor dem Holokaust eine jüdische Gemeinde hatte, wollte ich wissen, was eine Buchhandlung diesbezüglich zu bieten hat. In einem Buch über die Friedhöfe dieser Stadt habe ich 1 1/2 Seiten zu einem jüdischen Friedhof mit dem Verweis auf eine Ausgabe der "Heimatbund" Zeitschrift Nr. X gefunden, die sich speziell mit dem Thema befasse. Na, hab´ich gedacht, <em>den Band</em> haben sie sicher nicht. Dachte ich - sie hatten ihn aber doch. Nicht nur das, er ist ausgesprochen gut aufgebaut!</p>
<p>Die Opfer sind mit ihrem letzten bekannten Deportationsziel genannt, Agitatoren namentlich mit ihrem Lebenslauf, Überlebende und ihre Familien mit weiterer Familiengeschichte.</p>
<p>Insgesamt scheint mir wenig Schönfärberei bei der Berichterstattung betrieben worden zu sein, was diesen Band zu einer seltenen Art gehören läßt. </p>
<p>Eine alte Synagoge gibt es noch - ich werde sie mir in den nächsten Tagen ansehen gehen.</p>
<p>Nachtrag vom 21.03.07:</p>
<p>Heute habe ich sie mir also angesehen, die alte Synagoge. Sie wurde von einem der örtlichen Vereine restauriert und wird von eben jenem Verein genutzt - eine jued. Gemeinde gibt es nicht mehr. Von innen konnte ich sie nicht sehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nafshi]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/16/nafshi/</link>
<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 06:21:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/16/nafshi/</guid>
<description><![CDATA[..und kurz vor Shabbat noch mehr von Yehuda Glantz&#8230;

Nachtrag 17.03.07: 
Auf Wunsch eines ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>..und kurz vor Shabbat noch mehr von Yehuda Glantz...</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/f0u0h93K2pE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/f0u0h93K2pE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Nachtrag 17.03.07: </p>
<p>Auf Wunsch eines einzelnen Herrn:</p>
<p>NAFSHI<br />
Music by Yehuda Glantz, lyrics by Yehuda Glantz and Tsafy</p>
<p>Nafshi, nafshi, nafshi eyfo evakeshcha<br />
Nafshi, o nafshi, lama gorasht mimdomcha</p>
<p>Sovavti b'ir, b'shokim, v'b' r'chovot<br />
Et eincha po, rak ashan h'michoniot<br />
B'orot h'karech, b'ein alfay anashim<br />
Ne'alamat v'nagozt, lo hasheret shum r'mazim</p>
<p>Chakarti achareich b'sefer ha'chachamim<br />
L'agoni v'binoni, omhalech sh'rorim<br />
Hi lo kayemet, hi af pam lo hayta<br />
Im tiretzay olo, z'rak egda.</p>
<p>Gorashti gam ani, l'midbar v'li'arot<br />
Shagti acharaych, kik'fir ha'arayot<br />
Sham rayiti echvotaych, shamati had kolech<br />
Az yadati ki ashuv od livotech</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Bilde G´ttes schuf er ihn]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/13/im-bilde-g%c2%b4ttes-schuf-er-ihn/</link>
<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 19:00:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/13/im-bilde-g%c2%b4ttes-schuf-er-ihn/</guid>
<description><![CDATA[..heißt es im ersten Buch Moshe (Bereshit; Genesis) 1,27.
Hierauf gründen sich die Verhaltensregel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>..heißt es im ersten Buch Moshe (Bereshit; Genesis) 1,27.</p>
<p>Hierauf gründen sich die Verhaltensregeln anderen Menschen gegenüber: einen Menschen zu beleidigen, heisst G´tt zu beleidigen.</p>
<p align="center"><em>1,27 Gott schuf den Menschen in seinem Bilde,<br />
im Bilde Gottes schuf er ihn,<br />
männlich, weiblich schuf er sie.</em></p>
<p align="left"> Aus diesem Vers  - nicht aus Leistung, Stellung, körperlicher Unversehrtheit oder gar Reichtum - gründet sich der Wert eines Menschen. Wenn man einen behinderten Menschen sieht, sagt man eine <em>Bracha</em> - einen Segensspruch: Gelobt seist Du, Herrscher der Welt, der Du die Menschen verschieden gemacht hast (<em>meshaneh habriyot)</em>. Die Bracha soll den g´ttliche Wert jedes einzelnen Menschen ohne Hinblick auf vorhandene oder eben nicht vorhandene Fähigkeiten in Erinnerung rufen.</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">Die Torah verbietet die Belästigung Behinderter, insbesondere steht geschrieben:</p>
<p align="center"><em>Lev 19,14 Lästre nicht einen Tauben,<br />
vor einen Blinden lege nicht einen Anstoß:<br />
fürchte dich vor deinem Gott.<br />
ICH bins.</em></p>
<p align="left">&#160;</p>
<p>In Bezug auf die Fragen ob und wie zwischen Krankheit und Behinderung unterschieden werde in Hinblick auf Abtreibung bei Kindern und Euthanasie im höheren Lebensalter, gilt es, klare Definitionen zu verwenden:</p>
<ul>
<li><strong>Mord:</strong> heimtückisches Töten ohne eine legale Rechtfertigung  [und das bedeutet in diesem Zusammenhang: im  jüdischen Recht]  wie Selbstverteidigung oder Krieg.</li>
<li><strong>Selbstmord: </strong>Selbsttötung</li>
<li><strong>Aktive Euthanasie:</strong> jemand anderem das Leben nehmen, für einen "guten" Zweck, meist um Menschen von Schmerzen oder Leiden zu erlösen</li>
<li><strong>Passive Euthanasie: </strong>nicht in einen Sterbeprozeß eingreifen, um ihn aufzuhalten</li>
</ul>
<p>Die jüdische Tradition klassifiziert sowohl aktive Euthanasie als auch (Beihilfe zum) Selbstmord als <strong>Mord</strong>.</p>
<p align="center"><strong>Schwangerschaftsabbruch</strong></p>
<p>Abtreibung in der jüdischen Tradition ist unter einigen Umständen erlaubt, unter anderen geboten, jedoch sicher nicht als moralisch wertfreies  Mittel der Willensäußerung oder Geburtenkontrolle. Entgegen der unter säkularen Juden populären Ansicht, in der jüdischen Tradition gebe es eine Blankovollmacht zur Abtreibung ist diese nur in einigen, wenigen Fällen legitim. Sie wird jedoch nicht  - wie im Katholizismus - als Mord betrachtet.</p>
<p>Ein Fetus ist in der jüdischen Theologie (die ja - salopp ausgedrückt - immer eine praktische Lebensanleitung darstellt) nicht ein eigenständiges Leben sondern bis zur Geburt [genau: bis sein Kopf oder sein "größerer Teil" aus dem Mutterleib hervorkommt] Teil seiner Mutter, die ein eigenständiges Leben darstellt. Im jüdischen Recht wird er dem (Ober)Schenkel seiner Mutter gleichgesetzt (B. Hullin 58a). Der Körper aber ist G´ttes Eigentum - nicht das des Menschen - , man darf also seinen Oberschenkel nur dann amputieren, wenn man sein Leben oder seine Gesundheit dadurch wahrt.</p>
<p>Das jüdische Gesetz <strong>gebietet</strong> Abtreibung, wenn die - seelische oder physische - Gesundheit der Mutter durch die Schwangerschaft gefährdet wird. Es <strong>erlaubt</strong> Abtreibung, wenn das Risiko für die Gesundheit der Mutter größer als das einer normalen Schwangerschaft , aber nicht groß genug ist, um eine gesicherte Gefahr darzustellen.</p>
<p>Die Bandbreite der Meinungen, wei groß die Bedrohung der Gesundheit der Frau sein muß, um einen Schwangerschaftsabbruch zu erlauben oder zu fordern, ist groß.  Im folgenden seien einige Beispiele genannt:</p>
<ol>
<li>Eine Frau hat eine Mehrlingsschwangerschaft (definiert als mind. 3 Fetus). Um ihr Leben zu schützen, muss eines oder müssen mehrere der Feten abgetrieben werden: erlaubt, je nach genauen Umständen gefordert.</li>
<li>Wenn man im 1.Fall durch genetische Testung die Überlebenschancen der Feten bestimmen kann, ist die Abtreibung derer mit geringen Chancen erlaubt.</li>
<li>Eine schwangere Frau ist Opfer einer Vergewaltigung: erlaubt, um die seelische Gesundheit der Mutter zu erhalten.</li>
</ol>
<p>Klar gesagt: Abtreibung, weil ein Kind behindert sein könnte, ist nur mit der seelischen Gesundheit der Mutter begründbar und auch nur, weil "seelische Gesundheit" ein auslegbarer Begriff ist.<br />
Es gibt in der jüdischen Tradition keine Erlaubnis zur Abtreibung, die mit der Gesundheit des Fetus in Verbindung steht. In orthodoxen Kreisen wird oft keine Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) durchgeführt - nicht einmal dann, wenn es in der Familie bereits Kinder mit [u.U. tödlichen verlaufenden] genetisch bedingten Erkrankungen gibt -,  weil es keine Konsequenz des Handelns nach sich zieht.</p>
<p><em>Auch hier gilt: in diesem Rahmen stelle ich bestimmte Sachverhalte  </em><em>zusammengefasst und verkürzt dar. Im Detail sind die Unterscheidungen noch sehr viel genauer.</em></p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li>Dorff, Elliot N.: Matters Of Life and Death</li>
<li>Buber/Rosenzweig: <a href="http://www.bibelonline.de/de/search.html?product_show=1934">Die Schrift</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sterben verboten (2) - Antworten aus der Halacha]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/10/sterben-verboten-2-antworten-aus-der-halacha/</link>
<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 20:26:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/10/sterben-verboten-2-antworten-aus-der-halacha/</guid>
<description><![CDATA[Vorab sei gesagt: der Begriff &#8220;jüdische Medizinethik&#8221; ist m.E. irreführend. Jüdisches]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Vorab sei gesagt: der Begriff "jüdische Medizinethik"</em> <em>ist m.E. irreführend. Jüdisches Verhalten wird durch die Halacha, das Religionsgesetz geregelt. Eine Ethik im Sinne einer Richtlinie gibt es nicht - es gibt Vorschriften, Gebote. Einen Teil versuche ich darzulegen.</em></p>
<p>Es ist in der Medizin ein Dauerbrenner - wie lange und wie weit sollen lebenserhaltende Maßnahmen gehen?</p>
<p>Das Judentum ist eine lebensbejahende und dem Leben zugewandte Religion, die es <em>gebietet</em>, z.B. alle Regeln des Shabbat zu brechen, um ein Menschenleben zu retten. Aktive Euthanasie ist absolut verboten.</p>
<p>Dennoch bedeutet dies nicht, daß ohne Rücksicht auf Prognose oder Verluste immer wieder reanimiert werden soll. Da in talmudischen Zeiten die Möglichkeiten der Lebensrettung und - erhaltung deutlich limitiert waren gibt es hierzu nicht sehr viele Quellen. Eine der vorhandenen ist das Martyrium von <a href="http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=221&#38;letter=H&#38;search=teradion">Rabbi Chanina ben Teradion</a>, der die Entfernung der in Wasser getauchten Wolle um ihn, die sein Leben (und seine Qualen) verlängern würde, erlaubte - diese Entscheidung hat in der Tradition G´ttes Einverständnis (B. Avodah Zara 18a).</p>
<p>In <a href="http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=366&#38;letter=I&#38;search=isserles">Rabbiner Moses Isserles´</a> Kommentar des <a href="http://www.myjewishlearning.com/texts/halakha/Medieval/shulhan_arukh.htm">Schulchan Aruch</a> heisst es:</p>
<blockquote><p> "It is forbidden to do anything to hasten the death of one who is in a dying condition...If, however, there is something that causes a delay in the exit of the soul, as, for example, if near to this house there is a sound of pounding as one who is chopping wood, or there is salt on his tongue, and these delay the soul´s leaving the body, it is permitted to remove these because there is no direct act involved here, only the removal of an obstacle." (S.A. Yoreh Deah 339:2)</p></blockquote>
<p>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jehuda_ben_Samuel_he-Chasid">Sefer Chasidim</a> ist eine Handlung, welche die Agonie des Patienten verlängert,  indem sie seinen schnellen Tod verzögert, ausdrücklich verboten.</p>
<p>In der heutigen Zeit wirft dies die Frage auf, wo die Verpflichtung zu Therapie enden soll und ab wann man einen Patienten "gehen lassen" darf.</p>
<p>Die jüdische Theologie betrachtet das Leben als in Stadien ablaufend. Sobald ein Mensch das Stadium eines <em>goses</em>, eines Moribunden erreicht hat, darf man nicht-palliative Therapie einstellen.  Nach <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/J._David_Bleich">Rabbiner David Bleich</a> definiert dieses Stadium als eine Situation der maximalen Therapie, trotz der die Ärzte die Ansicht vertreten, dass der Patient binnen 72 Stunden sterben wird.</p>
<p>Im Talmud (B. Avodah Zarah 27b) heißt es:</p>
<blockquote><p>"We do not worry about mere hours of life"</p></blockquote>
<p>jedoch auch(B. Yoma 85a), dass man selbst für eine Lebensverlängerung von Stunden die Regeln des  Shabbat brechen darf.</p>
<p>Soweit zu orthodoxen Quellen. Gemäß konservativer Halacha gibt es ein weiteres Stadium des Lebens. Das Leben von Menschen, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden, aber eine Lebenserwartung von Monaten oder Jahren haben, wird als <em>terefah - gefährdetes Leben </em>bezeichnet. Hier wird die Erlaubnis gegeben, Medikation und maschinelle Behandlung (wie z.B. Beatmung) nicht durchzuführen.</p>
<p><em>Quelle: Dorff, Elliot N.: Matters Of Life and Death</em></p>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Guey shoin davenen]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/06/guey-shoin-davenen/</link>
<pubDate>Tue, 06 Mar 2007 20:21:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/06/guey-shoin-davenen/</guid>
<description><![CDATA[Heute möchte ich mein Lieblingsvideo mit Euch teilen:

(die Transliteration habe ich übernommen)
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich mein Lieblingsvideo mit Euch teilen:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/21GNreoqWjk'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/21GNreoqWjk&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>(die Transliteration habe ich übernommen)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geschmunzelt...]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/04/geschmunzelt/</link>
<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 19:04:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/03/04/geschmunzelt/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;haben sie, als sie mich im Harlekinskostum und geschminkt gesehen haben heute morgen.
Da  - m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...haben sie, als sie mich im Harlekinskostum und geschminkt gesehen haben heute morgen.</p>
<p>Da  - mal wieder - über Israel  <strike>statt über deutsche Juden zu einem unserer Feste </strike> <a href="http://snipurl.com/1bzy5">berichtet</a> wurde, war Purim den meisten meiner nichtjüdischen Arbeitskollegen ein Begriff.</p>
<p>In der Synagoge war ich dann die einzige mit Verkleidung (nicht mal die Kinder hatten sich verkleidet, aber das wußte ich ja vorher). Damit habe ich bei einigen für gute Laune gesorgt. Trotzdem habe ich Mitstreiter für nächstes Jahr gewonnen!</p>
<p>"Gehst Du damit auf die Straße?" - "Klar doch."</p>
<p>"Wir finden das richtig gut, dass Du das so machst!"</p>
<p>Unser Kantor hat die Megillah schön gelesen - hinterher gab es  ein kleines Besäufnis mit leckeren Hamantaschen.</p>
<p>Purim sameach  - insbesondere nach <a href="http://hamantaschen.blogspot.com/2007/02/insights-in-purim.html">Jerusalem</a>!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Feindbilder und Selbstanalyse]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/02/13/feindbilder-und-selbstanalyse/</link>
<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 19:55:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
<guid>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/02/13/feindbilder-und-selbstanalyse/</guid>
<description><![CDATA[Beer7, deren wohldurchdachte und besonnene Artikel ich gerne und oft lese, hat mich besonders durch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://beer7.wordpress.com/">Beer7</a>, deren wohldurchdachte und besonnene Artikel ich gerne und oft lese, hat mich besonders durch  <a href="http://beer7.wordpress.com/2007/02/12/ein-gewisses-unbehagen/#comment-335">diesen Artikel</a> zum Nachdenken über Feindblider und eigene Positionen gebracht.<br />
In dem beschriebenen Treffen einer israelisch-kanadischen Jüdin (<a href="http://ontheface.blogware.com/">Lisa</a>) und einer schwedischen Konvertitin zum Islam in Schweden (<a href="http://living-in-gaza.blogspot.com/2007/02/its-all-good.html">Imaan</a>) - beide Blogger - wird von einem anonymen Kommentator in Imaans Blog die Frage gestellt, ob es Imaan nicht störe, dass Lisa "Siedlerin" sei.<br />
Lisa lebt  - aus ihrem Blog klar ersichtlich - in Tel Aviv - wie definiert anonymous damit das besetzte Gebiet? Offenbar als ganz Israel.</p>
<p>In die Köpfe der anonymen Tiradenschwinger (ich würde wetten, anonymous zählt dazu) kann ich mich nur sehr schwer versetzen. Die Feindbilder müssen tief sitzen, wenn es schon außergewöhnlich scheint, mit einer Jüdin an einem Tisch zu sitzen, wenn [alle] Siedler als negativ betrachtet werden und man das für normal hält.</p>
<p>Meine eigenen Positionen und deren Wandel  im Lauf der Jahre habe ich bei der Reflexion Revue passieren lassen.</p>
<p>Siedler - Menschen die in den besetzten Gebieten leben (und schon die Definition der besetzten Gebiete ist nicht so ganz leicht, wie sie scheinen mag - die Grenzen von 1967 schließen z.B.  de facto-Vororte von Jerusalem genannt Siedlungen [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ma'ale_Adumim">Maale Adumim</a>] nicht mit ein) - sind nicht per se Fanatiker. Soweit, so stabil meine Ansicht, an der sich in den letzten Jahren nichts geändert hat.</p>
<p>Gleichwohl ich Israel schon lange liebe - die offene und auch offen aggressive Art (was sind doch Europäer manchmal Weicheier), die doch an der Tagesordnung ist, die Kollegialität, der Charme des Landes - hätte ich mich früher (ok, das ist jetzt wirklich relativ, sagen wir vor ein bis zwei Jahren) nicht als  Zionistin bezeichnet. Für mich bedeutete Zionismus als Haltung die unterschwellige Forderung, alle Juden sollen nach Israel auswandern. So sehr ich Israel liebe, bin ich doch Europäerin. Aber je mehr Juden in Deutschland als Stellvertreter Israels zur Entgegennahme der oft antisemitisch motivierten Kritik herangezogen werden, desto mehr werde ich Zionistin. Wenn man sowieso der ewige Israeli ist, warum soll man dann bitte <em>nicht</em> auswandern? Nicht, daß ich das vorhätte  oder gar anderen raten würde , nur die Rechtfertigung gewinnt an Substanz - mich wird man so einfach jedenfalls nicht los.</p>
<p>Was verbinde ich mit verschiedenen Stichworten?</p>
<p>"Die Araber als Gesamtheit" -  ein Oxymoron.</p>
<p>Palästinenser - Mißtrauen</p>
<p>Muslime - neutral: kommt immer auf den Menschen an- nebenbei haben Islam und Judentum vieles gemein. Mehr als man uns so zutraut. Und es gibt Dialog zwischenMuslimen und Juden auf gleicher Augenhöhe mit gegenseitigem Respekt des jeweils Anderen.</p>
<p>Philosemiten - bäh!</p>
<p>Im Laufe vieler Jahre immer ausgeprägter geworden ist meine Abneigung gegenüber dem Schubladendenken (kommt oft in immer neuen Moden) - auf allen Seiten.</p>
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<title><![CDATA[Literatur für Fortgeschrittene (1. Person plural, primär weiblich)]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/01/08/literatur-fur-fortgeschrittene-1-person-plural-primar-weiblich/</link>
<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 21:49:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
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<description><![CDATA[Während meines Gijurkurses in Israel und Großbritannien habe ich viel aus Büchern und von Mensche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Während meines Gijurkurses in Israel und Großbritannien habe ich viel aus Büchern und von Menschen gelernt. Klar war auch, daß das Lernen mit der Urkunde des Beth Din nicht beendet sein würde - im Gegenteil, da ging es erst richtig los.</p>
<p>Meine Lieblingsquelle hierbei war von Anfang an <a href="http://www.iupress.indiana.edu/catalog/index.php?cPath=519_678">"Nashim -  A Journal of Jewish Women´s Studies &#38;  Gender Issues"</a>. Jede Ausgabe hat ein eigenes Thema, zu dem es vielfältige wissenschaftliche Beiträge gibt. Die <a href="http://www.iupress.indiana.edu/journals/nashim/natoc2006.html">aktuelle Ausgabe</a> hat es mir besonders angetan, bezieht sie sich doch auf "women´s health, reproduction and body politics". Wie gewohnt werden historische, religiöse und praktische Aspekte berücksichtigt.</p>
<p>Herausgegeben wird Nashim vom <a href="http://www.schechter.edu/index.html">Schechter Institute of Jewish Studies</a> , Jerusalem, dem <a href="http://www.brandeis.edu/hbi/">Hadassah Brandeis Institute</a> und Indiana University Press.</p>
<p>Wer Zugang zu Nashim hat, sollte einen Blick riskieren - es lohnt sich.</p>
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<title><![CDATA[Ein Neujahr der anderen Art]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2007/01/04/ein-neujahr-der-anderen-art/</link>
<pubDate>Thu, 04 Jan 2007 18:20:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im jüdischen Kalender gibt es nicht ein Neujahr, es gibt deren vier. Der erste Nisan ist das Neujah]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.payer.de/judentum/jud500.htm">jüdischen Kalender</a> gibt es nicht ein Neujahr, es gibt deren vier. Der erste Nisan ist das Neujahr der Könige und Feste, der erste Elul für den Zehnten der Tiere, der erste Tishrei für Kalenderjahre, Sabbat- und Jubeljahre, das Pflanzen sowie Gemüse. Der fünfzehnte Shvat (im Jahr 5767 bzw. aktuell 2007 wird er auf den 3. Februar, einen Shabbat, fallen) ist der Neujahrstag der Bäume (Babyl. Talmud Rosh Hashana 2b), er ist der "Stichtag" für die Berechnung der 4 Jahre, während der man von den Früchten eines in Israel gewachsenen Baumes nicht essen darf (die Früchte des 4. Jahres sind für G´tt), insgesamt also für die verschiedenen Arten der Verzehntung undfür das Shmittajahr.</p>
<p>Im Tanach werden Menschen an mehreren Stellen mit Bäumen verglichen:<br />
<em>Devarim [Deuteronomium] 20,</em><br />
<em>19 Wenn du eine Stadt viele Tage einengst, sie zu bekriegen, um dich ihrer zu bemächtigen, verdirb nicht ihren Baumstand, eine Axt gegen ihn zu zücken,<br />
denn von ihm sollst du genießen, du sollst ihn nicht roden:<br />
<strong>denn ist der Baum des Feldes ein Mensch, daß er vor dir in die Einengung käme?</strong><br />
20 Bloß einen Baum, von dem du weißt, daß er nicht ein Baum zu Genusse ist,<br />
den magst du verderben, roden, magst Einengungswerk bauen gegen die Stadt, die Krieg mit dir macht, bis sie sinkt.</em></p>
<p align="center"><a href="http://medbrain2001.wordpress.com/files/2007/01/tropicalgarden1.jpg" title="Direkter Link zu der Datei"><img src="http://medbrain2001.wordpress.com/files/2007/01/tropicalgarden1.jpg" alt="tropicalgarden1.jpg" height="128" width="170" /></a></p>
<p><em>Jes 65,22 </em></p>
<p><em>Denn wie die Tage des Baums sind die Tage meines Volks nun,<br />
was das Tun ihrer Hände erbringt, sollen meine Erwählten verbrauchen.</em></p>
<p><em> Jer 7  </em></p>
<p><em>Gesegnet der Mann, der mit IHM sich sichert: ER wird seine Sicherheit.<br />
8 Der wird sein wie ein Baum, ans Wasser verpflanzt,an den Lauf sendet er seine Wurzeln: wenn Glut kommt, sieht er nicht darauf, üppig bleibt sein Laub, im Mangeljahr sorgt er nicht, läßt nicht ab, Frucht zu bereiten.</em></p>
<p>Wie auch an Rosh Hashanah hält G@tt an Tu B´Shvat  Gericht über die Bäume, weswegen es <em>Rosh Hashana Leilanot </em>genannt wird.</p>
<p>Es gibt keine Vorschriften über bestimmte Mahlzeiten, die gegessen werden sollen, doch ist es <a href="http://www.chabad.org/library/article.asp?AID=260798">Sitte</a>, Früchte des Landes Israel zu essen - natürlich mit der entsprechenden Bracha.  Damit man das Shehechejanu sagen kann, wird auch eine neue Frucht, von der man noch nicht gegessen hat, genossen. An einigen Orten hat sich der Brauch eines TuBShvat Seders entwickelt - in Anlehnung an den Pessach Seder.  Last but not least wird in der Diaspora Geld gesammelt, um in Israel Bäume zu pflanzen.</p>
<p>Die Tanach Zitate stammen aus "Die Schrift" in der Übersetzung von Martin Buber und Franz Rosenzweig, erhältlich als CD Rom bei der <a href="http://www.bibelonline.de/de/search.html?product_show=1934">Deutschen Bibelgesellschaft</a>.</p>
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<title><![CDATA[Ritualisiertes Gedenken]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2006/11/12/ritualisiertes-gedenken/</link>
<pubDate>Sun, 12 Nov 2006 10:28:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
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<description><![CDATA[Huh hat mich der 9. November einmal mehr ob der ritualisierten Verhaltensweisen angewidert. Natürli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Huh hat mich der 9. November einmal mehr ob der ritualisierten Verhaltensweisen angewidert. Natürlich hat sich auch in unserer Synagoge alles getummelt, was lokalpolitisch Rang und/oder Namen hat. Mahnende Worte haben sie sich alle angehört, einen jüdischen G´ttesdienst haben sie "live" erlebt, ein bißchen die betenden Juden angestarrt - und sind nach dem offiziellen Teil alle flink verschwunden, bevor ein Überlebender mehrerer Konzentrationslager gesprochen hat. Da waren wir dann, wie unser Vorsitzender so treffend anmerkte "unter uns" (fast, muss man sagen, denn 3 oder 4 Leute, von denen ich annahm, es seien Nichtjuden, sind bis zum Schluß dageblieben, wahrscheinlich der Prozentsatz derer, die um Erinnerung bemüht sind).</p>
<p>Den Rest des Jahres werden sie wieder Reden schwingen, auf die Taten kann man warten - bis zum St. Nimmerleinstag.</p>
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<title><![CDATA[Philosemiten]]></title>
<link>http://medbrain2001.wordpress.com/2006/09/28/philosemiten/</link>
<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 09:21:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>medbrain2001</dc:creator>
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<description><![CDATA[Neben den allfälligen Antisemiten sind auch Philosemiten wieder hoch im Kurs - man kann ihnen kaum ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den allfälligen Antisemiten sind auch Philosemiten wieder hoch im Kurs - man kann ihnen kaum entgehen, wenigstens nicht wenn man Blogs  zu jüdischen oder israelischen Themen verfolgt. Unerträglich diese schleimig positiven Kommentare, denen man den Philosemiten von einigen Kilometern Entfernung anmerken kann. Schlimmer noch sind ihre meist übertrieben israelfreundlichen Kommentare in Diskussionsgruppen, an denen man teilnimmt und ihnen nicht aus dem Weg gehen kann.</p>
<p>Ja ja, übertrieben israelfreundlich. Es gibt genügend sachliche Argumente, mit denen man für Israel in einer Diskussion eintreten kann. Dazu braucht es keinen Philosemitismus.<br />
Da ist mir eine sachlich fundierte Diskussion aus erhlicher, nicht antisemitischer  Motivation heraus wesentlich lieber. Sie bietet eine Basis der Verständigung. Klitschige Philosemiten kann man nicht fassen, sie rutschen auf... na lassen wir das.</p>
<p>Was ich mir nur nicht erklären kann ist, wie diese Leute voran kommen. Aber es wird wohl sein wie immer: Frechheit kommt voran.</p>
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