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	<title>iwwit-kampagne &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/iwwit-kampagne/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "iwwit-kampagne"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 16:06:00 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[ Du bist positiv?]]></title>
<link>http://koww.wordpress.com/?p=528</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 08:58:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>koww</dc:creator>
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<description><![CDATA[Du bist positiv?
Na und? Was hat sich geändert? Du bist immer noch der Mensch, der du vorher warst.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Du bist positiv?</strong></p>
<p>Na und? Was hat sich geändert? Du bist immer noch der Mensch, der du vorher warst. Du bist immer noch ein Mensch. Ein Mensch, der genauso ein Recht auf Liebe hat, wie jeder andere auch. Ein Mensch, der es wert ist, geliebt zu werden. Einfach ein Mensch.<br />
<!--more--><br />
Das Einzige, was sich geändert hat ist, dass du dich beim Sex mit Mitteln schützen musst, die jeder von uns verwenden sollte.<br />
<em>Was ist anders an dir?</em></p>
<p>Der Zeitpunkt deines Todes ist für dich genausowenig absehbar, wie für jeden anderen auch. Morgen? Nächste Woche? Nächstes Jahr, oder vielleicht auch erst in 10 oder 20 Jahren.<br />
<em>Also, was ist anders?</em></p>
<p>Dein Äußeres verändert sich mit der Einnahme von Medikamenten?<br />
Bist du deshalb nicht mehr der oben beschriebene Mensch?</p>
<p><em>Also hilf mir und sag mir, was anders ist!</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Ich weiss was ich tu" regional]]></title>
<link>http://koww.wordpress.com/?p=515</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 07:03:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>koww</dc:creator>
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<description><![CDATA[WIr haben am 10.03.08 die bundesweit geplante Präventionskampagne &#8220;Ich weiss was ich tu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>WIr haben am 10.03.08 die bundesweit geplante Präventionskampagne "Ich weiss was ich tu" regional für das nördliche RLP <a href="http://koww.wordpress.com/2008/03/20/schwule-manner-aus-koblenz-und-umgebung-starten-einen-neuen-weg-hivaids/" target="_blank">gestartet</a>.<br />
Der für diesen Tag geplante bundesweite Start wurde von der BZgA und dem BMG verschoben. <!--more-->Das Konzept war pünktlich von der DAH erarbeitet, Gelder waren schon in 2007 "geflossen" und die Materialien waren schon teilweise bestellt und geliefert. Die Internetseite stand. Dann musste laut BZgA ersteinmal ein Pretest her. Für uns alle unverständlich, da der Pretest in der allgemein Bevölkerung durchgeführt wird, und diese Kampagne doch ausschließlich für die Zielgruppe MSM geplant war.<br />
Wir von unserer regionalen AIDS-Hilfe und besonders unser ehrenamtliches Präventionsteam für MSM hatten viel Zeit und auch Geld in die Kampagne investiert. Mein Mann und ich haben uns als Rollenmodelle für die Kampagne zur Verfügung gestellt. Auch hier war Fotoshooting und Interviev fertig.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-516 aligncenter" src="http://koww.wordpress.com/files/2008/06/neues-bild.jpg" alt="" width="422" height="211" /></p>
<p>Wir werden die Kampagne auf unserem kleinen CSD in Koblenz präsentieren. Dies wurde uns <span style="text-decoration:line-through;">großzügigerweise</span> ausdrücklich genehmigt. Auch werden wir, mit den z. Z. von der BZgA und dem BMG freigegebenen Kampagnematerialien, von der DAH unterstützt. Unser Präventionsteam arbeitet auf der Ebene der personalkommunikativen Primärprävention und wird bei seiner Arbeit die Erkenntnisse aus dem EKAF Papier aus der Schweiz mit einbeziehen, doch bleiben wir im Kern bei der bisherigen Präventionsbotschaft für die Zielgruppe:</p>
<p style="text-align:center;">
<p><strong>" Beim Blasen raus bevor's kommt - Ficken nur mit Kondom"</strong></p>
<p>Es geht in unserer Präventionsarbeit nicht nur um HIV sondern auch um andere STI's.</p>
<p>Ich möchte zu diesem Thema noch auf den <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/eine-geissel-mit-zeitzuender/" target="_blank">Artikel von Jan Feedersen in der taz</a> und auf Beiträge im Blog von <a href="http://www.ondamaris.de/?p=1916" target="_blank">Ondamaris</a> aufmerksam machen, die die Diskussion zu dieser Kampagne gut wiederspiegeln.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Risikomanagement]]></title>
<link>http://koww.wordpress.com/?p=505</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 04:42:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>koww</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Persönliches Risikomanagement und damit Menschen zu befähigen ihre eigenen, persönlichen Entsche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-293 aligncenter" src="http://koww.wordpress.com/files/2008/03/logo.jpg?w=300" alt="" width="300" height="203" /></p>
<p style="text-align:justify;">Persönliches Risikomanagement und damit Menschen zu befähigen ihre eigenen, persönlichen Entscheidungen zusammen mit Ihrem Partner zu treffen, ist für mich eine der wichtigsten Aufgaben der HIV u. AIDS Prävention.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://thegaydissenter.wordpress.com/2008/06/25/du-bist-hiv-positiv-ich-will-sex-mit-dir/" target="_blank">Ein super Beitrag hierzu fand ich bei TheGayDissenter</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hinterhoffest 2008 der AH Trier e.V.]]></title>
<link>http://koww.wordpress.com/?p=490</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 07:16:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>koww</dc:creator>
<guid>http://koww.wordpress.com/?p=490</guid>
<description><![CDATA[Heute möchte ich den Großstädtern unter Euch mal zeigen, was es am Wochenende so in der &#8220;Pr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich den Großstädtern unter Euch mal zeigen, was es am Wochenende so in der "Provinz" zu erleben gibt.<!--more--><br />
Am Sonntag fand das "Hinterhoffest" der <a href="http://www.trier.aidshilfe.de" target="_blank">AIDS-Hilfe Trier e.V</a>. zum 15ten Mal statt.</p>
<p><a href="http://koww.files.wordpress.com/2008/06/s7300007.jpg" target="_blank"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-492" style="float:left;" src="http://koww.wordpress.com/files/2008/06/s7300007.jpg?w=300" alt="" width="233" height="175" /></a>Wir machten uns nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück mit "Kollegen" vom Präventionsteam <a href="http://www.menline-koblenz.de" target="_blank">"Men-Line"</a> der AH Koblenz gegen Mittag per Bahn auf den Weg. Bei strahlendem Sonnenschein kamen  wir gegen 13:30h in Trier an. Nach einem gemütlichen Bummel durch Trier erreichten wir dann unser Ziel, den Hinterhof des Hauses Trier, Saarstr. 55. Das Hinterhoffest feiert die AH Trier in diesem Jahr schon zum 15ten Mal und der gesamte Reinerlös dieser Veranstaltung kommt auch dieses Jahr,  der Arbeit mit Betroffenen und der Präventionsarbeit zugute.</p>
<p>Ausgerichtet und organisiert wird das Fest von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der AH Trier.</p>
<p>Wir hatten trotz früher Stunde schon ziemlich Mühe einen Sitzplatz zu ergattern<a href="http://koww.files.wordpress.com/2008/06/s7300024.jpg" target="_blank"><img class="alignright alignnone size-medium wp-image-493" style="float:right;" src="http://koww.wordpress.com/files/2008/06/s7300024.jpg?w=300" alt="" width="213" height="159" /></a> und stärkten uns erstmal mit hausgemachtem Kartoffelsalat und Frikadellen. Und schon begann das Bühnenprogramm, das uns durch die Welt der internationalen Schlager führte.Die "Schmitz-Familie"  von Schmit-Z  e.V. Trier, der auch Ausrichter des</p>
<p><a href="http://koww.files.wordpress.com/2008/06/s7300063.jpg" target="_blank"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-494" style="float:left;" src="http://koww.wordpress.com/files/2008/06/s7300063.jpg?w=300" alt="" width="210" height="157" /></a></p>
<p>jährlichen <a href="http://www.csd-trier.de" target="_blank">CSD's in Trier</a> ist, zog alle Register. Verlosung sowie Kaffee und Kuchen  fehlten natürlich auch nicht auf diesem  wunderbaren  "AIDS-Hilfe  Familien" Fest. Gegen 19:00h traten wir dann die Rückreise  nach Koblenz an. Es war ein schöner Sonntag und meinem Mann und mir wurde wieder unser Motto für den Videodreh zur <a href="http://koww.wordpress.com/2008/03/20/schwule-manner-aus-koblenz-und-umgebung-starten-einen-neuen-weg-hivaids/" target="_blank">IWWIT</a> Kampagne "Es muss nicht immer Großstadt sein" voll bewusst. Wer mehr Bilder vom Hinterhoffest 2008 sehen möchte <a href="http://picasaweb.google.de/schaengelche/Trier08" target="_blank">klickt hier.</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[HIV/AIDS 2007 ]]></title>
<link>http://koww.wordpress.com/?p=373</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 08:23:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>koww</dc:creator>
<guid>http://koww.wordpress.com/?p=373</guid>
<description><![CDATA[Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts
Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist weiter gestiegen. Dem R]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts</p>
<p style="text-align:justify;">Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist weiter gestiegen. Dem Robert Koch-Institut wurden für das Jahr 2007 insgesamt 2.752 neu diagnostizierte HIV-Infektionen übermittelt. Gegenüber dem Jahr 2006 (2.643 Neudiagnosen) ist dies eine Zunahme um 4%. <!--more-->„Eine der bislang wenig bekannten Ursachen für den Anstieg ist die hohe Zahl der Syphilis-Infektionen in Deutschland“, sagt Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts. Der neue Halbjahresbericht mit umfangreichen Daten zu HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen, auch regional aufgeschlüsselt, ist im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht worden und auf den RKI-Internetseiten abrufbar (www.rki.de).</p>
<p style="text-align:justify;">Wichtigste Betroffenengruppe sind mit 65% nach wie vor Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Bei ihnen stieg die Zahl der Neudiagnosen erneut überdurchschnittlich an, im Jahr 2007 um 12% gegenüber 2006. Auch bei Personen mit Angabe eines heterosexuellen Infektionsrisikos stieg die Zahl der HIV-Neudiagnosen erneut, um 7,5% im Jahr 2007 gegenüber 2006. Bei Konsumenten intravenös verabreichter Drogen (IVD) und bei Migranten aus so genannten Hochprävalenzländern (in denen HIV/ AIDS stark verbreitet ist) ging die Zahl der Meldungen dagegen zurück (um 6% bei IVD und 18% bei Hochprävalenzländern).</p>
<p style="text-align:justify;">Das Syphilis-Bakterium und andere sexuell übertragbare Erreger führen über die Förderung von entzündlichen Prozessen dazu, dass daran Erkrankte sich leichter mit HIV anstecken. Ist der z.B. an Syphilis Erkrankte bereits mit HIV infiziert, dann kann er das HI-Virus leichter weitergeben, er ist also infektiöser. „Prävention, frühzeitige Diagnose und wirksame Therapie der Syphilis und anderer bakterieller sexuell übertragbarer Erreger müssen daher stärker ins Blickfeld gerückt werden“, betont Jörg Hacker. Die Zahl der dem RKI übermittelten Syphilisfälle ist nach 2001 erheblich gestiegen, seit 2004 verbleiben die Meldezahlen auf hohem Niveau. Die Zunahme der Syphilis wurde begünstigt durch Risikominderungsstrategien, die auf der Kenntnis oder Abschätzung des gegenseitigen HIV-Status beruhen und die zum Verzicht auf Kondomverwendung bei gleichem HIV-Status führen. Dieses Verhalten scheint daher indirekt und unbeabsichtigt zur Zunahme der Zahl der HIV-Infektionen beigetragen zu haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein weiterer Aspekt, der für den Anstieg der HIV-Zahlen eine Rolle spielt, sind die Veränderungen beim Beginn der HIV-Therapie: nach 2000 wurde die Behandlung meist nicht mehr direkt nach Bekanntwerden der Infektion begonnen, sondern auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Daher findet heute bei einem größeren Anteil der Patienten, bei denen eine HIV-Infektion diagnostiziert ist, (noch) keine Reduktion der Infektiosität durch eine antivirale Therapie statt. Gegenwärtig geht der Trend dahin, dass eher wieder zu einem früheren Behandlungsbeginn geraten wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Zahl der Neudiagnosen ist seit dem niedrigsten Wert (1.443) im Jahr 2001 stetig gestiegen, zum Teil auch durch eine verbesserte Erkennung von Erstdiagnosen und eine höhere Inanspruchnahme von HIV-Tests. Die Meldungen über HIV-Neudiagnosen dürfen nicht mit der HIV-Inzidenz (Neuinfektionen in einem Zeitraum) gleichgesetzt werden. Die Meldungen über Neudiagnosen erlauben keinen direkten Rückschluss auf den Infektionszeitpunkt, da HIV-Infektion und -Test zeitlich weit auseinander liegen können. Eine vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Studie des Robert Koch-Instituts zur Bestimmung des Anteils der kürzlich erworbenen HIV-Infektionen unter den HIV-Neudiagnosen ist zu Beginn des Jahres 2008 angelaufen.</p>
<p style="text-align:justify;">Erscheinungsdatum 6. Mai 2008        <a href="http://www.rki.de/cln_048/nn_205760/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2008/A__08,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/A_08.pdf" target="_blank">Hier das Epidemiologischen Bulletin als PDF Datei</a></p>
<p style="text-align:justify;">Dazu passt:</p>
<h3><strong><a title="Permalink" href="../2008/05/06/pressemitteilung-der-bzga-vom-060508/" target="_blank">Pressemitteilung der BZgA vom 06.05.08</a></strong></h3>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pressemitteilung der BZgA vom 06.05.08]]></title>
<link>http://koww.wordpress.com/?p=372</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 08:01:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>koww</dc:creator>
<guid>http://koww.wordpress.com/?p=372</guid>
<description><![CDATA[Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Es sind Teilgruppen der  sexuell aktiven Bevölkeru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="center" style="text-align:justify;"><strong>Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Es sind Teilgruppen der  sexuell aktiven Bevölkerung, die sich nicht hinreichend vor HIV/Aids  schützen</p>
<p></strong></p>
<p><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Die aktuellen epidemiologischen Daten des Robert Koch-Instituts zu  HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen in Deutschland zeigen, dass die  HIV-Neudiagnosen von 2006 auf 2007 um 4 Prozent zugenommen haben (von 2.643 auf  2.752). Die HIV-Neudiagnosen bei Frauen sind gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent  deutlich gesunken, bei Männern sind die Neudiagnosen um 8 Prozent gestiegen.  Dabei ist der Anstieg bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM),  überproportional. Bei intravenös Drogengebrauchenden sowie Migrantinnen und  Migranten gingen die HIV-Diagnosen zurück.</p>
<p>Aus Sicht der Bundeszentrale  für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind mehrere Faktoren für den Anstieg der  HIV-Neudiagnosen verantwortlich:</p>
<ol style="text-align:justify;">
<li>Die intensivere Nachfrage nach dem HIV-Test führt vor allem bei den  besonders gefährdeten MSM dazu, dass mehr Infektionen entdeckt werden.</li>
<li>In den letzten Jahren nehmen andere sexuell übertragbaren Krankheiten (STD)  wie Syphilis, Gonorrhö, Chlamydien etc. kontinuierlich zu. Sobald eine  STD-Infektion vorliegt, steigt die Übertragungswahrscheinlichkeit von HIV pro  Sexualkontakt um ein Mehrfaches.</li>
<li>Die Zahl der Menschen, die mit HIV (über)leben, steigt jährlich um rund 4  Prozent. Gerade in den Gefährdetengruppen nimmt damit die Wahrscheinlichkeit zu,  bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr auf einen HIV-positiven Menschen zu  treffen.</li>
</ol>
<p style="text-align:justify;">Hinzu kommt, dass das zwischen 2000 bis 2004 zu beobachtende rückläufige  Schutzverhalten bei den Teilgruppen mit potentiell riskanten Verhaltensweisen zu  einem erhöhten Infektionsrisiko geführt hat.</p>
<p>Das Bundesministerium für  Gesundheit hat ab 2007 die finanziellen Mittel für die Aidsprävention in  Deutschland jährlich um 3 Mio. Euro erhöht. Außerdem stehen durch die  finanzielle Unterstützung durch den Verband der Privaten Krankenversicherung  e.V. seit 2005 zusätzliche Mittel von jährlich 3,4 Mio. Euro für die  Aidsprävention zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund hat die Bundeszentrale für  gesundheitliche Aufklärung zusammen mit der Deutschen AIDS-Hilfe die  Präventionsmaßnahmen in den letzten Jahren deutlich verstärkt. Als ein Erfolg  dieser intensiven Aids-Aufklärung ist der seit 2004/2005 zu beobachtende Anstieg  des Schutzes durch Kondomnutzung zu bewerten, der sich auch im Jahr 2007 weiter  fortsetzt. Dies zeigen die Daten der repräsentativen Wiederholungsbefragung  „Aids im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik Deutschland“, die die  Bundeszentrale fü r gesundheitliche Aufklärung seit 1987 jährlich  durchführt.</p>
<p><strong>Die Kondomnutzung stieg im Zeitraum 2004 bis  2007<br />
</strong></p>
<ul class="list" style="text-align:justify;">
<li>Die intensivere Nachfrage nach dem HIV-Test führt vor allem bei den  besonders gefährdeten MSM dazu, dass mehr Infektionen entdeckt werden.</li>
<li>In den letzten Jahren nehmen andere sexuell übertragbaren Krankheiten (STD)  wie Syphilis, Gonorrhö, Chlamydien etc. kontinuierlich zu. Sobald eine  STD-Infektion vorliegt, steigt die Übertragungswahrscheinlichkeit von HIV pro  Sexualkontakt um ein Mehrfaches.</li>
<li>Die Zahl der Menschen, die mit HIV (über)leben, steigt jährlich um rund 4  Prozent. Gerade in den Gefährdetengruppen nimmt damit die Wahrscheinlichkeit zu,  bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr auf einen HIV-positiven Menschen zu  treffen.</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">Die positive Entwicklung des Schutzverhaltens verläuft parallel zu den  Kondomabsatzzahlen. So nimmt der Absatz der Kondome nach einem Rückgang zwischen  2000 bis 2003 wieder kontinuierlich zu und liegt im Jahr 2007 auf dem bisher  höchsten Wert von 209 Mio. Kondomen.</p>
<p>Auch in der Gruppe mit dem höchsten  Zuwachs an HIV-Neudiagnosen, den Männern, die Sex mit Männern haben, finden sich  insgesamt keine Hinweise auf ein Nachlassen des Schutzverhaltens. Die  Inanspruchnahme des HIV-Testes ist in dieser Gruppe besonders hoch. Dies ist das  Ergebnis der Wiederholungsbefragung „Wie leben schwule Männer heute“, die im  Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom  Wissenschaftszentrum Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock  durchgeführt wurde.</p>
<p>Während also einerseits die HIV-Neuinfektionen  steigen, andererseits das Schutzverhalten auf einem stabilen bzw. sogar  steigenden Niveau liegt, muss nach den Gründen für diese Entwicklung gefragt  werden. Aus Sicht der BZgA gibt es trotz der Präventionserfolge Teilgruppen der  sexuell aktiven Bevölkerung (insbesondere MSM), die sich nicht hinreichend vor  HIV schützen. Diese Gruppen werden deshalb vor dem Hintergrund der zusätzlichen  Gefährdungsfaktoren wie zunehmende andere sexuell übertragbare Krankheiten oder  die steigende Zahl HIV-positiver Menschen zukünftig noch intensiver mit  gezielten Präventionsangeboten angesprochen. Hierfür sind auch neue Formen der  Kooperation mit dem ärztlichen Sektor und qualitätsgesicherte, schwellenarm  erreichbare Beratung, Diagnose und Therapie sexuell übertragbarer Krankheiten  insgesamt erforderlich.</p>
<p>Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung  und die Deutsche AIDS-Hilfe stellen sich den neuen Herausforderungen durch  stetige Optimierung und Erweiterung ihrer Präventionsangebote.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vielleicht auch in Deiner Stadt]]></title>
<link>http://koww.wordpress.com/?p=294</link>
<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 10:04:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>koww</dc:creator>
<guid>http://koww.wordpress.com/?p=294</guid>
<description><![CDATA[
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:center;"><a href="http://www.iwwit.de" target="_blank"><img src="http://koww.wordpress.com/files/2008/03/logo.jpg" alt="logo.jpg" /></a></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwule Männer aus Koblenz und Umgebung starten einen neuen Weg der HIV/AIDS Prävention ]]></title>
<link>http://koww.wordpress.com/?p=269</link>
<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 17:27:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>koww</dc:creator>
<guid>http://koww.wordpress.com/?p=269</guid>
<description><![CDATA[Bericht von der regionalen Kampagne-Opening- Veranstaltung der Präventions- und Gesundheitskampagne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Bericht von der <a href="http://www.iwwit.de" target="_blank">regionalen Kampagne-Opening- Veranstaltung</a> der Präventions- und Gesundheitskampagne für MSM : "Ich weis was ich tu"<!--more--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">&#160;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte vml 1]&#38;gt;                                                    &#38;lt;![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]-->Circa 40-50 Gäste fanden sich am Montag den 10.03.2008 im <a href="http://www.vogue-koblenz.de" target="_blank">Szeneclub Vogue</a> in Koblenz ein, um mit dem Präventionsteam „Men-Line“ der AIDS-Hilfe Koblenz e.V. den regionalen „Startschuss“ für die bundesweite Präventions- und Gesundheitskampagne „Ich weiss was ich tu“ unter dem Motto: „Komm mit auf den neuen Weg, Prävention lustvoll und selbstbewusst zu (er)leben“ zu geben.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">&#160;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">„Men-Line“ hatte zu dieser Veranstaltung, neben der schwulen Community der Stadt und der Region, auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen eingeladen. Leider hatten alle politischverantwortlichen und einige Vertreter des Gesundheitswesens trotz frühzeitiger Einladung, aus Termingründen abgesagt. Umso erfreuter war die Gruppe, das der Leiter der Immunologischen Amblanz am Klinikum Kemperhof, Herr Dr. Ansgar Rieke, sowie der Leiter des Haus Horizonts (betreutes Wohnen) aus Lahnstein, Herr Harald Einig der Einladung gefolgt waren. Der Bundestagsabgeordnete Josef Winkler (Bündnis90/Die Grünen) musste leider seine Teilnahme wegen der Sitzungswoche des Deutschen Bundestages in Berlin absagen, bedankte sich aber im Vorfeld der Veranstaltung bei dem Team für seinen ehrenamtlichen Einsatz, betonte ebenfalls die Wichtigkeit der Präventionsarbeit<span>  </span>und sagte seine Unterstützung für die weitere Arbeit, insbesondere der Kampagne „Ich weis was ich tu“ zu.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Enttäuscht war das Team, das von den 6 eingeladenen Medienvertretern der Region niemand der Einladung gefolgt war.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte vml 1]&#38;gt;     &#38;lt;![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]-->Die Gäste begrüßte Gerhard Wermter, als Geschäftsstellenleiter der AH Koblenz e.V. in Anwesenheit des Vorstandsmitgliedes Christina Hildebrand und bedankte sich bei dem Präventionsteam für sein hohes Engagement in den letzten Jahren.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte vml 1]&#38;gt;     &#38;lt;![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]-->Dr. Rieke ging in seiner kurzen Ansprache auf die Situation der HIV Infizierten und an AIDS erkrankten Menschen in der Stadt und Region Koblenz ein. Erstaunt waren die Gäste über die doch hohe Zahl von ca. 50-70 regionaler Neuinfizierten jährlich. Diese Zahl zeigt wie wichtig die Präventionsarbeit auch für unsere Region ist und so, Dr. Rieke weiter, gerade die personalkommunikative Prävention, wie sie von „Men-Line“ gemacht wird in Zukunft einer der wichtigsten Bausteine erfolgreicher Präventionsarbeit darstellt. Er sprach in seinen weiteren Ausführungen die Testung auf den HI Virus an, und verwies dabei auf die Erkenntnis, dass bei rechtzeitigem Erkennen einer Infektion die Chance steige den Ausbruch der Krankheit AIDS nach hinten zu verlagern und so eine erfolgreiche Therapie der Infektionskrankheit gegeben ist. Er sagte dem Präventionsteam seine Unterstützung zu und wird in seinen, im Kampagnezeitraum stattfindenden Vorträgen auf diese bundesweite zielgruppenspezifische Präventions- und Gesundheitskampagne hinweisen. In einem Nebengespräch wurde mit Dr. Rieke über eine eventuelle Teilnahme des „Men-Line“ Teams am AIDS/Hepatitisforum am 20.September 08 im Klinikum Kemperhof zur Vorstellung der Kampagne gesprochen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte vml 1]&#38;gt;     &#38;lt;![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]-->Wolfgang Wermter von „Men-Line“, auf dessen Initiative das Team sich an der bundesweiten Kampagne beteiligt, erläuterte <i><span style="font-size:9pt;">(siehe Anlage) </span></i>den Anwesenden die Ziele der Kampagne und forderte die Community dazu auf sich, im Rahmen der Partizipation der Zielgruppe, in die Kampagne einzubringen und somit der Kampagne zum Erfolg zu verhelfen. Reden über den eigenen Sex und den Sex mit dem Partner ist ein Weg auf dem sich eine Einschätzung jeden einzelnen persönlichen Risikos ergeben wird. Fundiertes Wissen wird hierbei durch das spezifisch geschulte, schwule, ehrenamtliche Präventionsteam vermittelt. Dabei kommt auch der verantwortungsvollen Verbreitung neuer wissenschaftlicher Erkenntnissen eine hohe Bedeutung zu. Auch legte W. Wermter wert auf die Feststellung, dass die bisherige Präventionsaussage, dass der wirkungsvollste Schutz vor der Ansteckung mit dem HI Virus die Benutzung von Kondomen ist, bestand hat.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">An Hand einer Videopräsentation wurde den Anwesenden die Kampagnematerialien sowie Andreas u. Wolfgang Wermter, die beide in einer langjährigen Partnerschaft als „defizitäres schwules Paar“ leben, als regionales Rollenmodel der Kampagne vorgestellt.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">W. Wermter zeigte neben anderen Zielen der Kampagne auch das Ziel der Akzeptanz von HIV infizierten und an AIDS erkrankten Menschen. Eine Partnerschaft muss nicht an der Krankheit AIDS zugrunde gehen. Er forderte die Community auf, solche Menschen nicht zu stigmatisieren, sondern ihnen die Geborgenheit der Community zu geben.<span>  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">An den offiziellen Teil schloss sich ein Auftritt von „Ricky“ alias Thomas an. In seiner musikalischen Parodie auf seine sexuellen Erfahrungen mit den Männern, die sich erst aus der Region dann aber International erstreckten, reagierte das Publikum mit viel Applaus.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Während der sich anschließenden Opening –Party wurden zahlreiche Einzelgespräche geführt in denen die Mitarbeiter des Teams viele Fragen zur Kampagne aber auch zum Umgang mit Infizierten und dem Schutz vor einer Ansteckung beantworten konnten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Für die Präventionsgruppe „Men-Line“ war dieser Abend ein Erfolg und den Anwesenden konnten die Ziele und die Notwendigkeit dieser Kampagne klar gemacht werden. Jetzt heißt es dies Alles weiter in die Community zu tragen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">_______________</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">&#160;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><b><i>„Prävention war noch nie ein leichtes Geschäft.“ </i></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><b><i>-Ein neuer Weg, Prävention lustvoll und selbstbewusst zu (er)leben.-</i></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><b><i> </i></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><i> </i></p>
<div style="border:1pt solid silver;padding:1pt 4pt;">
<p class="MsoNormal" style="border:medium none;text-align:justify;padding:0;"><i><span style="font-size:9pt;color:gray;">Rede von Wolfgang Wermter (Präventionsgruppe „Men-Line“ der AH Koblenz e.V.) zur regionalen Kampagne-Opening-Veranstaltung der bundesweiten Präventions- und Gesundheitskampagne <b>„Ich weiss was ich tu“</b> am 10.03.2008 im Vogue-Club Koblenz</span></i><b><i><span style="font-size:9pt;">.</span></i></b></p>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><b><span style="font-size:14pt;"> </span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Liebe Gäste,</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Kollegen und Förderer der AIDS-Arbeit,</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Vertreter der Medien</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">und ganz besonders willkommen</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Freunde und Angehörige der schwulen Community der Stadt Koblenz und der Umgebung.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><b> </b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">HIV Prävention war noch nie ein leichtes Geschäft. Und so verwundert es kaum, dass auch die AIDS-Hilfe immer wieder vor neuen Herausforderungen steht. Vor allem die bessere medikamentöse Behandlung einer HIV Infektion hat zu einer Abnahme des Bedrohungspotenzials geführt.<span>  </span>So wird<span>  </span>HIV mittlerweile eher als eine schwere chronische Infektion als ein Todesurteil wahrgenommen. Gerade dies wirkt sich auch auf das Schutzverhalten der Menschen aus. Deshalb kommt der Aids Hilfe in dem Bereich der HIV- Prävention eine wichtige, - wenn nicht die wichtigste -<span>  </span>Rolle zu.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">&#160;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Seit nunmehr 20 Jahren engagiert sich die Koblenzer AIDS- Hilfe unter anderem auch in der Primärprävention an Schulen und seit 3 Jahren durch ihr Präventionsteam „Men-Line“ verstärkt in der Prävention für die Zielgruppe MSM (Männer die Sex mit Männern haben). Das Präventionsteam „Men-Line“ besteht aus speziell in der Prävention für MSM geschulten, schwulen, ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die im wahrsten Sinne des Wortes lebensnotwendige Präventionsarbeit in der schwulen Szene unserer Stadt liegt somit auch in den Händen von kompetenten Angehörigen dieser Community. In den letzten Jahren war das Team immer wieder, tags und nachts, in der schwulen Szene von Koblenz unterwegs und konnte durch Aktionen und Gespräche Vertrauen aufbauen und schwule Männer und Jugendliche für den Schutz vor der Ansteckung mit dem HI Virus und anderer sexuell übertragbaren Krankheiten sensibilisieren. Dabei war die Aktion „Gesicht zeigen!“ zum Welt Aids Tag 2007, bei der die Partizipation, also das Einbeziehen der Zielgruppe MSM erstmals im Mittelpunkt stand, ein großer Erfolg.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">&#160;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Heute starten wir auf regionaler Ebene in Zusammenarbeit mit der Deutschen Aids-Hilfe, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Bundesgesundheitsministerium die bis November 2009 angelegte bundesweite Präventions- und Gesundheitskampagne für MSM „ Ich weiss was ich tu“, die nah an den Menschen dieser Zielgruppe sein wird.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Zur Stunde finden in Berlin und vielen anderen deutschen Städten regionale Kampagne Opening-Veranstaltungen wie diese statt.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Da in der heutigen Zeit viele Kontakte über das virtuelle Medium Internet geknüpft werden, wird die Kampagne auch dort ab Mitte 2008 mit einem Portal vertreten sein.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Verschiedene Rollenmodelle aus der Vielfalt der Community werden mit Aussagen und Interviews zu Diskussionen und Denkanstößen beitragen. Ich bin schon seit 2 Jahren mit der Vorbereitung der Kampagne, zunächst in meiner Funktion als Delegiertenratsmitglied der Deutschen Aids- Hilfe für das Land Rheinland-Pfalz und später als Angehöriger des Kampagne Initiativkreises in der Entwicklung der Kampagne involviert. Darüber hinaus habe ich mich zusammen mit meinem Lebenspartner zur Teilnahme als Rollenmodell für die Gruppe der „defizitären bzw. diskortanten oder serodifferenten Paare“ , also als Beispiel der Beziehungen in denen ein Partner HIV positiv und der andere negativ getestet ist, entschlossen.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Erfreut und dankbar sind wir von der Gruppe „Men-Line“, dass wir in allen Szenewirten der Stadt: Vera und Ralf für den Affenclub, Thomas und Gerd für die Blue-Box und Jens und Fräggel für den Vogue-Club, regionale Kooperationspartner für die Kampagne in Koblenz gefunden haben. In diesen Lokalitäten wird die Gruppe „Men-Line“ in den kommenden Monaten verschieden Präventions- und Gesundheitsaktionen zur Kampagne durchführen. In Planung ist ebenfalls die Teilnahme mit einer größeren Aktion in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, am diesjährig erstmals stattfindenden CSD Straßenfest hier in Koblenz.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ziel der Kampagne „Ich weiss was ich tu“ ist es, neben dem immer noch wirkungsvollsten Schutz vor der Ansteckung mit dem HI Virus die Benutzung von Kondomen weiterhin zu empfehlen, aber auch die Menschen zu ihrem eigenen Risiko-Management anzuregen und ganz wichtig, durch Aufklärung hierzu zu befähigen.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ein weiteres Ziel der Kampagne ist es, irritierende Darstellungen aus dem Internet oder aus populistischen Medien über HIV/AIDS im persönlichen Gespräch klarzustellen. Selbstverständlich werden auch der offene Umgang mit neuen Erkenntnissen aus der medizinischen Forschung und deren verantwortungsvolle Verbreitung Ziel der Kampagne sein.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Besonders wichtig wird im Zusammenhang mit der Kampagne sein, Euch, als Mitglieder der Community und somit die Zielgruppe MSM, in die Präventionsarbeit mit einzubeziehen. Durch Antworten auf Eure persönlichen Fragen an die Mitarbeiter von „Men-Line“ erhaltet Ihr kompetente, klare Antworten und erreicht somit einen Wissensstand, der Euch beim Abwägen eines eventuellen Risikos von Nutzen ist. Redet untereinander über Euren Sex und die damit aufkommenden Fragen, so werdet Ihr sehen, dass manche Eurer, wie Ihr meint eigenen Probleme, Ängste oder Sorgen auch die der anderen sind und vielleicht wisst Ihr genau in einem solchen Moment die Antwort auf spezielle Fragen. So werdet auch ihr dann Teil der Kampagne „Ich weiss was ich tu“</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Weiterhin soll die Kampagne Euch auch Mut machen, in bestimmten Situationen „nein“ sagen zu können. Macht Euren Sexpartnern klar, dass Euch an Sex mit ihm viel gelegen ist, Ihr aber nicht bereit seid diesen Sex für den Preis Eurer Gesundheit oder gar Eures Lebens einzutauschen. Tragt die Verantwortung für Euch selbst – aber auch für Eure Partner. Schiebt nicht die Verantwortung auf den Anderen. Nicht sicheren Sex abzulehnen und in solchen Fällen Kondome zu benutzen und sich somit bestmöglich vor einer Infektion zu schützen ist kein Makel, es ist ein Zeichen von Verantwortung und Respekt vor dem eigenen und dem Leben eines Mitmenschen. Sagt es frei raus, dass ihr euch das wert seid!</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ein Teil der Kampagne wird sich mit dem HIV Test und den Testmöglichkeiten zu sexuell übertragbaren Krankheiten beschäftigen. Wir alle wissen: Prävention beginnt früher als mit dem Test. Ein einmaliges negatives Testergebnis ist kein Freifahrtschein auf Monate oder Jahre, erst recht nicht bei wechselnden Sexualpartnern, er macht nur eine begrenzt gültige Aussage.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Lassen Sie mich darauf hinweisen, dass es ebenfalls ein wichtiges Ziel der Kampagne ist, zu zeigen, dass HIV infizierte und an AIDS erkrankte Männer ein Teil der schwulen Community sind. Wir werden uns einsetzen für die Integration dieses Personenkreises und die Community auffordern nicht mehr zu spekulieren und zu vermuten, sondern offen auf Menschen zuzugehen und sich ehrlich nach ihrem gesundheitlichen Befinden zu erkundigen. Weiter möchten wir klar machen, dass es auch Wege des geschützten sexuellen Kontaktes mit dieser Personengruppe gibt. Liebe und Zuneigung müssen nicht an der Erkrankung oder gar an der Infektion enden.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ich wünsche Euch und uns Erfolg der Präventions- und Gesundheitskampagne: „Ich weiss was ich tu“</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Wir haben uns heute für die Eröffnungsveranstaltung den Vogue-Club ausgewählt, da dieser Ort ein Mittelpunkt im schwulen Leben der Stadt Koblenz, wenn nicht sogar des gesamten nördlichen Rheinland Pfalz darstellt und wir mit unserer Kampagne und deren Botschaft „Ich weiss was ich tu“ mitten ins schwule Leben der Stadt und der ganzen Region gehören.</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ich wünsche allen noch viel Spaß mit unserer „Ricky“ alias Thomas und ich stehe ihnen mit meinen Kollegen gerne für ein persönliches Gespräch im Verlauf des heutigen Abends zur Verfügung.<br />
<span></span>Wir fordern Euch auf: Geht mit uns den neuen Weg, Prävention lustvoll und selbstbewusst zu (er)leben.
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