<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>inszenierung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/inszenierung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "inszenierung"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 04:45:24 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Wurde Ingrid Betancourt freigekauft?]]></title>
<link>http://ansarnews.wordpress.com/?p=187</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 14:40:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>ansarnews</dc:creator>
<guid>http://ansarnews.wordpress.com/?p=187</guid>
<description><![CDATA[Alles nur Show? - Die kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt und 14 weitere Geiseln der FARC-R]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alles nur Show? - Die kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt und 14 weitere Geiseln der FARC-Rebellen sollen gemäss einem Bericht des Westschweizer Radios RSR freigekauft worden sein. Die spektakuläre Befreiung vom Mittwoch sei inszeniert gewesen.</strong></p>
<p>Die kolumbianischen FARC-Rebellen hätten rund 20 Millionen Dollar für die Geiseln bekommen, die vor knapp zwei Tagen im Südosten von Kolumbien freikamen, berichtete RSR am Freitag unter Berufung auf eine ungenannte «glaubhafte und in den vergangenen Jahren mehrfach erprobte» Quelle . . . <a href="http://www.20min.ch/news/ausland/story/27455292">Weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[fernweh...]]></title>
<link>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=214</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 14:03:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>dietauschlade</dc:creator>
<guid>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=214</guid>
<description><![CDATA[
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://dietauschlade.files.wordpress.com/2008/07/fernweh_alt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-216" src="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/07/fernweh_alt.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sommergedanken für die neue Woche]]></title>
<link>http://trinergy3.wordpress.com/?p=124</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 04:37:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Elisabeth</dc:creator>
<guid>http://trinergy3.wordpress.com/?p=124</guid>
<description><![CDATA[In meinem Herzen trage ich immer noch die Bilder von der Sommersonnwendfeier in der Wachau, wo ich a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://trinergy3.files.wordpress.com/2008/06/header.jpg"></a>In meinem Herzen trage ich immer noch die Bilder von der Sommersonnwendfeier in der Wachau, wo ich am Samstag gewesen bin. Am rechten Donauufer haben wir geparkt und uns mitten in die Weinberge gesetzt mit Aperol-Prosecco und frisch gepflückten Herz-Kirschen (welch schöner Name und welch hübsche Form und welch intensiver Geschmack!) im Picknickkorb, um dem wunder-vollen Spektakel beizuwohnen.<br />
Als es leicht zu dämmern begann, wurden auf den Weinbergen rund um den hübschen Ort Spitz an der Donau Fackeln entzündet, eine nach der anderen. Langsam erleuchteten der Tausendeimerberg und die Weinberge rundherum im Schein unzähliger Fackeln. Es sah wunderschön aus, sehr romantisch, fast ein bißchen kitschig - ich mag das. ;-) Mittendrin in den Weinbergen zwischen den Fackeln wurden dann die Sonnwendfeuer entfacht. Hohe Flammen schossen himmelwärts. Es war eine unglaubliche Inszenierung - erst eine Fackel nach der anderen, dann die Feuer und auch die Burgruine Hinterhaus, deren Umrisse durch brennende Fackeln erkennbar waren, spielte mit: Die Ruine erstrahlte in der Dunkelheit plötzlich in rotem Licht.<br />
Um 22 Uhr begann ein riesiges Feuerwerk mit Lichtspielen, die ich noch nie gesehen hatte, so wunderschön und farbenprächtig und verspielt. Da hab - glaub ich - nicht nur ich als Zuschauerin große Freude gehabt ;-) Es war ein Gesamtkunstwerk, mit dem Tuten der Donaudampfschiffe dazwischen - tja, leider war ich nicht direkt am Wasser, von da wäre es noch um ein Stück zauberhafter gewesen, habe ich mir sagen lassen - wenn sich nämlich auf der Donau ein Meer (jawohl, und das auf der Donau ;-) ) von kleinen Lichtern als funkelnder und glitzernder Teppich ausbreitet, von einem Schiff oder Boot aus fussfrei zu bewundern - das mach ich dann nächstes Jahr, denn die nächste Sommersonnwende kommt bestimmt :-)</p>
<p>Die wunderschönen Bilder begleiten mich nun in die neue Arbeitswoche und geben mir Kraft und schenken mir ein Lächeln, wenn ich an das bezaubernde Schauspiel zurück denke...<br />
In diesem Sinne wünsche ich auch dir einen zauberhaften Start - in den Sommer und in die Woche!<br />
Herz-lich Elisabeth @--&#62;--</p>
<p><a href="http://trinergy3.files.wordpress.com/2008/06/sonnwende.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-126" src="http://trinergy3.wordpress.com/files/2008/06/sonnwende.jpg?w=300" alt="" width="300" height="112" /></a><a href="http://trinergy3.files.wordpress.com/2008/06/header.jpg"></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[inszenierung?]]></title>
<link>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=173</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 11:35:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>dietauschlade</dc:creator>
<guid>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=173</guid>
<description><![CDATA[
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..[gefunden an einer deutschen hochs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://dietauschlade.files.wordpress.com/2008/06/kunst.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-174" src="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/06/kunst.jpg?w=300" alt="" width="280" height="210" /></a><br />
<span style="color:#c0c0c0;"><span style="font-size:7pt;"><span style="color:#ffffff;">.............................</span>[gefunden an einer deutschen hochschule]</span></span></p>
<p style="text-align:center;">ja oder nein?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[der rahmen zum bild]]></title>
<link>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=147</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 12:39:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>dietauschlade</dc:creator>
<guid>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=147</guid>
<description><![CDATA[
&#8230;
besonders reizvoll finde ich die fensterkurbeln,
die sich noch in den französischen region]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:right;"><a href="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/06/kurbelfenster1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-148 alignright" style="float:right;" src="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/06/kurbelfenster1.jpg?w=300" alt="" width="242" height="180" /></a></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#ffffff;">...</span></p>
<p style="text-align:left;">besonders reizvoll finde ich die <a title="fensterkurbel" href="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/06/kurbelfenster5.jpg" target="_blank">fensterkurbeln</a>,<br />
die sich noch in den französischen regionalzügen befinden!<br />
sie erzeugen einen flair, der sich in den deutschen zügen mit ihren<br />
schiebe- (oder mittlerweile sogar fest verschlossenen) fenstern<br />
nicht wiederfindet!<br />
<span style="color:#ffffff;">...</span></p>
<p style="text-align:right;">solch ein <a title="kurbelfenster" href="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/06/kurbelfenster2.jpg" target="_blank">altmodisches kurbelfenster</a> ist der ideale rahmen<br />
für die ländlich-gemütliche elsässische kulisse,<br />
durch die sich der zug schlängelt und der betrachter, sprich passagier,<br />
bekommt ständig <a title="impressionen" href="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/06/kurbelfenster4.jpg" target="_blank">neue bilder&#38;impressionen</a> in sein umgrenztes blickfeld!</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/06/kurbelfenster4.jpg"> </a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://dietauschlade.files.wordpress.com/2008/06/kurbelfenster41.jpg"> </a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[n°8 beziehungsDrama]]></title>
<link>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=97</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 21:25:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>dietauschlade</dc:creator>
<guid>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=97</guid>
<description><![CDATA[das neuste objekt in der tauschlade ist gewissermaßen ein cinematographisches werk, welches allerdi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dietauschlade.files.wordpress.com/2008/05/nc2b08_beziehungsdrama.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-98" src="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/05/nc2b08_beziehungsdrama.jpg?w=300" alt="" width="230" height="171" /></a>das neuste objekt in der tauschlade ist gewissermaßen ein cinematographisches werk, welches allerdings noch von hand betrieben werden muss - man nennt es gemeinhin auch ‹daumenkino› :o).</p>
<p>die handlung ist im titel bereits genannt, die umsetzung allerdings selbst herauszufinden.</p>
<p>in diesem sinne: guter tausch und erfolgreiches blättern!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schauspielhaus Kiel - Der Besuch der alten Dame]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=839</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 12:35:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
<guid>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=839</guid>
<description><![CDATA[Im diesjährigen Repertoire des Kieler Schauspielhauses befindet sich unter anderem das Stück „De]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Im diesjährigen Repertoire des Kieler Schauspielhauses befindet sich unter anderem das Stück „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das Stück an sich ist klassisch, wie auch modern zugleich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die Multimilliardärin Claire Zachanassian, geb. Klara Wäscher kehrt nach einem abwechslungsreichen Leben in Luxus in ihren Geburts- und Heimatort Güllen zurück. Die anfängliche Freude des kleinen Ortes über die Anreise der Reichen Tochter der Stadt weicht recht schnell blankem Entsetzen. Diese macht der finanziell gebeutelten Bevölkerung ein unmoralisches Angebot. 1 Milliarde verspricht sie dem Ort für das Leben des Mitbürgers Alfred Ill. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ill hatte in der Jugendzeit eine Liebschaft mit Klara Wäscher und zeugte mit ihr ein Kind, welches er vor Gericht verleugnete. Mit falschen Zeugen gewann er diesen Prozess und die mittellose Klara verließ den Ort um genug Geld für ihr Kind aufzubringen. Das Schicksal machte sie zu einer Hure, die sich einen reichen Multimilliardär angeln konnte. Viele Ehemänner später ist das Leben für Claire einfach geworden. Was sie möchte, das erhält sie auch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">So ist sie sehr zuversichtlich, dass das Kopfgeld auf Alfred Ill seine Wirkung nicht verfehlen wird. Die Stadt zuerst empört über das Angebot verliert sich immer mehr in fadenscheinigen Argumentationen über Recht und Unrecht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ill wehrt sich gegen dieses Schicksal und findet zuerst auch Anklang. Doch immer mehr muss er sehen wie sich die Stadt schmückt mit dem zu erwartenden Reichtum und wie man immer weiter von ihm abrückt. Schließlich gibt er sich geläutert seiner Strafe hin und stirbt durch die Hand der Bevölkerung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das Kieler Ensemble fährt mit dem Dürrenmatt Stück und seiner Inszenierung schwere Geschütze auf. Mit 14 Leuten auf der Bühne schafft man sich die kleine Welt des idyllisch verödeten Güllen aus Dürrenmatts Visionen. Nicht so viel wie ursprünglich vorgesehen aber für die Handlung mehr als ausreichend und schön umgesetzt kommt „Der Besuch der alten Dame daher“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die schauspielerischen Darbietungen sind diesmal wieder sehr gut gelungen. Besonders zu erwähnen in meinen Augen Andrea Schöning, die für diese Rolle als Gast ans Kieler Schauspielhaus zurückkehrt, als Claire/Klara und Immanuel Humm als der zum Tode verurteilte Alfred Ill. Beide bestechen durch ihre Identifikation mit der Rolle und der Situation. Liebevolle Kälte und massive Wut in beiden kommt immer dann zielgerichtet zum Einsatz, wenn das Szenario es erfordert. <span> </span>Auch der von mir ansonsten verschmähte David Allers fällt diesmal positiv auf. Er bringt den affektierten Journalisten so gut rüber, dass man fast meinen möchte, Allers hätte sich zwei Wochen lang nur intensiv mit Peter Klöppel befasst. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die Inszenierung an sich besticht durch die Einfachheit. Zu Anfang ist der kleine Ort eher öde. Bierkisten dienen als Sitze, kleine Plastikblümchen und abgewetzte Polizisten zieren das Bild. Nach und nach verändert sich die Szenerie. Die Blumen werden größer, die Kisten weichen Stühlen. Der Polizist kleidet sich neu ein und die Kirche erhält eine neue Glocke. Und doch bleibt immer die Schmierigkeit der Kleinstadt zu erkennen, die immer mehr und mehr vom Sittenverfall überschattet wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die einzig wirkliche Konstante im ganzen Stück ist Alfred Ill, der sich nicht verändert, wohl aber die Art und Weise wie man ihn zu sehen hat als Zuschauer und auch als Mitbürger der Stadt. Im moralischen Verfall bleibt der „Angeklagte“ bis zum bitteren Ende die einzig wahre moralische Instanz, die ihre Fehler eingesteht und dafür büßt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ein wirklich abwechslungsreiches Stück voller Emotion von heiteren Momenten bis zu tiefer Bedrückung. „Der Besuch der alten Dame“ ist aktueller denn je. Steht als große Aussage doch über dem Stück: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">„Jede Gerechtigkeit hat einen Preis und jeder Mensch auch.“</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[zwischen gleisen II]]></title>
<link>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=75</link>
<pubDate>Wed, 14 May 2008 22:22:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>dietauschlade</dc:creator>
<guid>http://dietauschlade.wordpress.com/?p=75</guid>
<description><![CDATA[wie versprochen, noch ein weiteres bild der steinKreationen zwischen gleisen, welche ich auf zugfahr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dietauschlade.files.wordpress.com/2008/05/zwischengleisenii.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-76" src="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/05/zwischengleisenii.jpg?w=225" alt="" width="155" height="207" /></a>wie versprochen, noch ein weiteres bild der <a href="http://dietauschlade.wordpress.com/2008/05/08/zwischen-gleisen/" target="_blank">steinKreationen</a> zwischen gleisen, welche ich auf zugfahrten nun oft gespannt erwarte. zum einen, weil (so scheint es mir) immer mal wieder neue skulpturen oder muster auftauchen und zum anderen, weil es jedes mal eine herausforderung ist, im plötzlich doch recht schnell erscheinenden zug mit einer plötzlich doch recht langsam reagierenden kamera im richtigen augenblick ein einigermaßen passables bild einzufangen (bei dem auch tatsächlich das gewünschte motiv zu sehen ist)!</p>
<p>trotz dieser ungünstigen geschwindigkeitskonstellation heute ein ‹drei hügel-motiv›...</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>f</strong><strong>as</strong><a href="http://dietauschlade.files.wordpress.com/2008/05/fast-eine-inszenierung.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-77" src="http://dietauschlade.wordpress.com/files/2008/05/fast-eine-inszenierung.jpg?w=300" alt="" width="250" height="178" /></a><strong>t eine inSzenierung</strong><br />
würde ich dieses photo (welches während eines ‹planmäßigen halts des zuges› entstand) nennen und liefere - da die bildqualität miserabel und der blickwinkel nicht ideal ist - natürlich auch die erklärung zu bild und titel:</p>
<p>die zwei jugendlichen waren total in ihre schachpartie vertieft, welche sich auch in den basketball-mützen der beiden ausdrückte: schwarz gegen weiß.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Horrorwochen, Teil 9]]></title>
<link>http://maxmachtabi.wordpress.com/?p=169</link>
<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 17:42:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://maxmachtabi.wordpress.com/?p=169</guid>
<description><![CDATA[Ich hab&#8217;s leider gestern nicht mehr gepackt, einen Beitrag für den Blog zu schreiben. Und das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab's leider gestern nicht mehr gepackt, einen Beitrag für den Blog zu schreiben. Und das kam so:</p>
<p>Wie bereits mehrfach angekündigt, musste ich heute (Donnerstag) ein Referat über die Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg halten, in 2er-Teams und mit Powerpoint. Ich hatte schon zuvor angefangen, an dem Referat zu arbeiten, hatte etwa ein Drittel fertig. Gemeinsam mit dem Thomas habe ich dann gestern innerhalb von zwei Stunden die beiden noch fehlenden Drittel zusammengebastelt. Die Folien wurden auch ganz gut und ich hatte noch das Glück, dass ich mir vorgenommen hatte, die Folien noch am Abend auszudrucken. Da fuhr ich also den Laptop wieder hoch - und stellte fest, dass der Vortrag auf dem Stand von vor Thomas war, weil ich nicht gespeichert hatte, da ich dachte, ich hätte zuletzt nur eine kleine unerwünschte Änderung vorgenommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch genau eine Dreiviertelstunde, bis ich anfangen wollte, meine Mitfahrer fürs Theater aufzusammeln. Ich hatte schon entspannt daran gedacht, jetzt noch einmal zu duschen, mich dann noch zu rasieren und frisch zu machen, gemächlich alles einzupacken und mich dann ganz entspannt auf den Weg zu machen. Daraus wurde nichts, denn das Referat war bekanntlich weg. Also noch einmal Thomas anrufen, der sollte beim Rekonstruieren helfen. Puls von 180, mindestens. Versucht, noch einmal alles wörtlich so her zu kriegen. Klappte einigermaßen, kostete aber Zeit. Die Dreiviertelstunde bis zur geplanten Abfahrt war inzwischen zu einer Viertelstunde geworden. Schnell duschen, schnell Falte in die Anzugshose bügeln, schnell rasieren (dabei auch noch schön am Kinn geschnitten), schnell alles zusammensuchen, zum Auto rennen, losheizen.  Anna sollte ich an der Schule abholen, zeitlich war inzwischen alles wieder einigermaßen im Reinen, ich war nur extrem gestresst. Ich wollte gerade wieder losfahren, da fragte mich Anna, ob ich nicht auf Bianca warten wollte. Ich war irritiert. Sollte die nicht bei Herrn Tichi mitfahren? Ich entschied mich für meine Erinnerung, in der keine Bianca danach gefragt hatte, ob sie mitfahren könne. Also weiter nach Adelsdorf, Matthias abholen. Es sollte sich als Fehler herausstellen. In Adelsdorf angekommen offenbarte uns Matthias, das er einen Anruf von Bianca erhalten hatte. Bianca stehe an der Schule und wollte wissen, wo wir seien. Also wenden, noch einmal nach Höchstadt zurück, Bianca abholen. Der Zeitplan war am Wackeln und zwar heftig. Um 19:20 wollte ich in Erlangen und die DVDs von unserer Theateraufführung abholen.  Ab zur Autobahn, drauf aufs Gas, 180 mussten sein. Um's kurz zu machen: Es reichte! Um 19:17 sprangen wir in Erlangen aus dem Auto und suchten nach Anna, die die DVDs vorbeibringen wollte. Kurz darauf kam auch eine kleine Anna mit einem großen Karton DVDs, den ich sanft ins Auto bettete, während die anderen noch einen Abstecher zu Subway's machten. Ich kam nach, die Bestellung dauerte etwas und letztendlich schob ich dann ein großes Sandwich in Rekordzeit in mich hinein (die anderen waren dank Zeitvorsprung schon fertig). Wir verließen die Sandwichstube und ein kurzer Blick auf die Uhr verriet: In genau diesem Moment hatten wir uns eigentlich alle im Markgrafentheater treffen sollen. Mein Vorschlag, durch einen Sprint durch Erlangen zumindest für wenig Verspätung zu sorgen, wurde abgelehnt, und so trotteten wir durch Erlangen und waren etwa sieben Minuten später am Markgrafentheater, wo uns Herr Tichi dann auch die Karten überreichte. Wir waren schon zuvor leicht irritiert, da Woyzeck mit Plakaten in rosa Camouflage beworben wurde.</p>
<p>Die Aufführung selbst war jedoch noch einmal wesentlich irritierender. Wir erlebten modernes Regietheater mit seiner Bandbreite an Möglichkeiten - und die müssen nicht immer gut sein. Das Stück spielte in einer militarisierten, Sex-besessenen Welt, in der schon das Stechen einer Tätowierung zur obszönen Stöhnerei führte. Büchners Vorlage wurde gründlich über den Haufen geschmissen und war letztendlich auch kaum zu erkennen, nur hier und da gab es den ein oder anderen Satz aus dem Original-Drama zu erhaschen. Eine Robbie-Williams-Einlage sorgte für endgültige Verwirrung; die Frage, ob man das Stück überhaupt noch ernstnehmen konnte, drängte sich mir auf.<br />
Die Aktionen des Ensembles waren stets ein Ritt auf der Rasierklinge von gelungener Adaption und totalem Dadaismus. Der Erlanger Woyzeck fand statt in einer irren Welt mit psychisch gestörten Charakteren, die ihr Leben nicht bereinigen können. Sie leben mit ihren Ticks, mit ihren Absonderlichkeiten, mit ihren Abstrusitäten. Das Herausstellen der sexuellen Komponente des Originals, in dem Marie ein uneheliches Kind geboren hat und ein weiteres von ihrer Affäre, dem Tambourmajor erwartet, wurde versucht, erfolgte aber zu platt. So wirkten die alles rammelnden "Triebtiere" auf dem Jahrmarkt konturlos, das "Abspritzen" auf eine Stipperin wie ein gescheiterter Versuch, das Publikum zu schocken, und selbst die dargestellte Kinderprostitution mochte sich nicht so recht in das Gesamtbild der gestörten Welt einfügen.<br />
Die Charakterzeichnung Woyzecks scheint gelungen, wurde jedoch durch den Darsteller nicht so ausgeführt, wie man es sich gewünscht hätte. Woyzeck als Zweifler, als Sonderling in einer an Spaß orientierten Gesellschaft, erscheint zwar durchaus plausibel, der auf ihn ausgeübte Druck wird anfangs auch sehr treffend dargestellt - doch: Woyzeck schafft es nicht, sich von den anderen Gestalten abzuheben, er bleibt geistig stets ein Teil der Welt, die er aus vollem Herzen ablehnt und sich nur aus Sachzwängen heraus mit ihr beschäftigt. Dem Woyzeck geht die Luft aus. Anfangs ein gedemütigter Fremdling in einer Welt aus Egozentrikern wird er immer mehr zum Nichts, verschwindet immer weiter. Lediglich seine Versuche, mit Marie auf den Jahrmarkt zu gehen, wirken als Versuch, die offensichtlich schon gescheiterte Beziehung zu retten, glaubhaft. Bei diesen Stellen bemüht er sich, sich den herrschenden Verhältnissen anzupassen in der völligen Verkennung der Tatsache, dass er diese Verhältnisse immer rundheraus ablehnte.<br />
Ein Kritikpunkt an der Aufführung muss auch die mangelhafte Freistellung der Charaktere sein. Die Nebenfiguren lassen sich zu keinem Zeitpunkt klar voneinander trennen, bleiben eine vage Masse, aus der immer wieder einmal einzelne Figuren herausragen, die aber nie klar identifizierbar sind. Was die Orientierung zusätzlich erschwert: Mitten im Stück scheinen die Rollen durchgewechselt zu werden, später wird wieder zurückgetauscht. Verwirrung pur!<br />
Gelungen hingegen die Einführung eines blonden Englisch-Spanisch-Übersetzers, der indianergleich ruhig und erhaben über dem Geschehen thronte und in Momenten des Unverständnisses unter den Figuren dieses noch einmal durch großartig durchschnittliche Übersetzungen herausstrich. Die Verdeutlichung des Aneinandervorbeiredens, des Nichtverstehens der Figuren untereinander wird dadurch auf den Punkt gebracht, ein gelungener Kunstgriff. Ebenfalls überraschend gut die musikalische Gestaltung, die Woyzeck ins Hier und Jetzt holte. Der am Ende des Stücks genannte Dorfdepp wird zum sinnfrei "Hurra" von den Ärzten singenden Jugendclique.<br />
Der Vorhang zu und alle Fragen offen, dieses Brecht'sche Wort trifft auf die Erlanger Woyzeck-Inszenierung zu. Die Interpretation wird im Deutsch-LK wohl hoffentlich nach der Klausur erfolgen. Uns wurden mehrere Tichi-Theorien zugetragen, die ich noch einmal in ihrer Breite und in der kritischen Auseinandersetzung erleben möchte.<br />
Den Abend rundeten wir dann in kleiner Runde bei Cuba Libre, El Diabolo, Coconut Kiss und Cola ab, bevor wir uns auf den Heimweg machten und ich schließlich um Mitternacht in mein Bett fiel.</p>
<p>Heute (Donnerstag) morgen stand dann zunächst die letzte Religion-Stunde vor der Klausur an, bevor ich mich zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder darüber freuen konnte, Chemie verstanden zu haben. Nach einer Stunde Mathe stand dann unser Geschichte-Vortrag an. Die Bilder kamen gut an, besonders mein heimlicher Liebling, die Schießscheibe zum Widerstand gegen die Besetzung des Rheinlandes, die Frankreich als ein behaartes wildes Monster ohne Sinn für Maß zeigt. Insgesamt gefiel mir mein eigener Vortrag ganz gut, vor allem die vielen Bilder haben die vielen Fakten eigentlich ganz ordentlich aufgelockert.<br />
Die Deutsch-Stunde nachmittags fiel aus, Herr Tichi musste zum Rektor. Ich habe dann mit Chris und Brigitte Deutsch gelernt und schließlich erwischten wir mit einer noch offenen Frage unseren Kursleiter, bevor dieser sich auf den Heimweg machte.<br />
Die Volleyball-Stunde danach war super. Besonders die Laufspiel-Variante, bei der in Dreiergruppen nach jedem Zuspiel dem Ball hinterhergelaufen werden musste, fand ich richtig gut, ich liebe diese Verbindung von Laufen und Spielen. Meine Aufschläge sind mäßig, da muss noch was passieren. Dafür ist mir heute zum ersten Mal ein Block geglückt, das hat genau gepasst... :-D</p>
<p>So, jetzt muss ich noch etwas Deutsch lernen und dann werde ich vielleicht noch die DVD von unserer Theateraufführung schauen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die China-Proteste]]></title>
<link>http://wegi.wordpress.com/?p=50</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 17:51:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegi</dc:creator>
<guid>http://wegi.wordpress.com/?p=50</guid>
<description><![CDATA[Nach langem Provider-Wechsel muss ich hier als erstes direkt mal meinen Unmut loslassen.
Von einer S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langem Provider-Wechsel muss ich hier als erstes direkt mal meinen Unmut loslassen.</p>
<p>Von einer Sekunde auf die anderen meint plötzlich jeder eine Meinung zu dem "menschenverachtenden und bösen" China haben zu müssen. Leute die vorher höchstens mal aus der BILD erfahren haben, dass es sowas wie Länder jenseits Europas gibt meinen es denunzieren zu müssen.</p>
<p>Ich will China keineswegs als guten und paradiesischen Staat darstellen, aber das was in China geschieht, geschieht genauso auch in den "demokratischen" Ländern. Wenn ich schon solche Schlagzeilen wie "430 HIGERICHTETE JÄHRLICH IN CHINA durch die Todensstrafe" lese, dann zweifel ich echt an dem Verstand der Menschen, die sowas schlucken. Als ob es in anderen Ländern keine Todesstrafe gäbe (Vorzeigebeispiel USA).</p>
<p>Aber weil die ach so demokratischen USA mit ihren Geheimdiensten wie der CIA irgendwelche Demonstrationen vorspielen muss man als braver Demokrat natürlich seine Stimme gegen China erheben, als würde es einen auch nur einen deut Interessieren, was dort passiert. Die selben Menschen denen es, grob gesagt, am Arsch vorbeigeht, wenn ihre Grundrechte in ihrem eigenen Land eingeschränkt werden, sollen angeblich auf die Straße gehen, wenn ich China der sprichwörtliche Sack Reis umfällt? Lächerlich!</p>
<p>Macht euch mal Gedanken darüber, denn der Kopf ist nicht nur zum tragen einer Mütze da !</p>
<p>P.S. China zwingt keinen dort wohnen zu bleiben, wenn es den Menschen nicht gefallen würde, würden sie zu Tausenden auswandern.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Maria Stuart - März 2008]]></title>
<link>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=92</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 21:54:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Robbe</dc:creator>
<guid>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=92</guid>
<description><![CDATA[Die Geschichte zweier verfeindeter Königinnen. Die Eine regiert, auch als Bastard, England. Die And]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte zweier verfeindeter Königinnen. Die Eine regiert, auch als Bastard, England. Die Andere, die vom Blut her Anspruch auf den Thron hätte, harrt der Dinge wegen eines Prozesses gegen sie im Gefängnis. Elisabeth, die Ältere, die nicht die Schönheit der jungen Maria besitzt, muss eben jene, die doch eigentlich im Gefängnis sitzt, fürchten. Denn alle Männerherzen gehören der Schönen, die kein Bastard ist, im unehelichen Bette gezeugt. Elisabeth wird noch dazu von ihren Beratern gesteuert, ringt mich sich selbst und was nie hätte geschehen dürfen, geschieht: Die Zwei begegnen sich und es kommt zu einer Auseinandersetzung, die Elisabeth zu einem vorschnellen Entschluss führt. Sie selbst wird zur Mörderin, als sie das Schreiben für die Hinrichtung Marias unterzeichnet. Obwohl sie ihrem Diener keine genauen Anweisungen gibt, ihm alles überlässt, ist sie am Ende doch diejenige, die von allen für den ungerechten Tod der Maria verantwortlich gemacht wird. Von all jenen verlassen, die sie erst dazu gedrängt haben, muss Elisabeth nun mit ihren blutbefleckten Händen leben.</p>
<p>Nach Romeo und Julia hatte ich mich schon sehr auf die Vorführung gefreut, zumal es ja ein Stück ist, dass wir auch schon aus dem Deutschunterricht kennen. Meine Erwartungen waren aber leider zu hoch.</p>
<p>Die Schauspieler: Ja, sympathisch ist jedes Lächeln in meinen Augen und so möchte ich fast nicht so streng mit ihnen ins Gericht gehen, aber was an Textsicherheit da war, war wenig für professionelle Schauspieler. Die Gastspieler aus Bautzen waren unsicher, fügten teilweise Wörter an, verhaspelten sich mitten im Satz, schafften dann die Betonung nicht. Besonders in der zweiten Hälfte war das überdeutlich und schon enttäuschend, auch wenn wegen der zuvor ausgefallenen Premierenvorstellung und womöglich fehlender Proben teilweise verzeihlich. Dennoch fehlte ihnen die Emotionalität. Die Gesten wirkten steif, selbst fürs Theater völlig unnatürlich und manchmal war man sich nicht sicher, ob diese beschränkten Handlungen zur Inszenierung gehörten oder einfach auf das fehlende Können der Schauspieler zurück zu führen war. Einzig und allein Elisabeth in ihrer Hin - und Hergerissenheit und wahrscheinlich auch wegen ihrem deutlich höheren Textanteil, konnte mein Herz gewinnen.</p>
<p>Die Inszenierung: Diese war diesmal auch für das ältere Publikum sicher gut aufzunehmen, jedenfalls hielt man sich diesmal streng an den Text. Sexuelle Anspielungen gab es, nicht nur bezogen auf Maria, sondern auch Elisabeth geizte mit ihren Reizen lange nicht so, wie vielleicht von Schiller beabsichtigt. Aber der Inszenierung fehlte die nötige Bewegung. Ein Stück wie Maria Stuart, in dem wir viele Textpassagen und wenig Handlung finden, muss dennoch nicht dermaßen langweilig sein. Die Schauspieler standen zuviel, bewegten sich zu wenig. Doch das, was wir uns bei Romeo und Julia zumindest zu Beginn noch gewünscht hätten, nämlich ein ganz klassisch gespieltes Stück haben wir hier doch gefunden.</p>
<p>Das Bühnenbild: Es war das ganze Gegenteil zu Romeo und Julia. Wir hatten ein recht graues und eintöniges Gebilde mit zwei nachgestellten Fenstern, die sich je nach Umgebung öffneten und schlossen und eine rot ausgeleuchtete Ecke, zwei Türen und einen gefährlichen Absatz, bei dem ich stets dachte, die Schauspieler würden abrutschen und sich etwas brechen. Etwas mehr hätte man sich doch gewünscht. Die Begegnung der zwei Königinnen findet immerhin in einem Park statt, doch nicht einmal grüne Beleuchtung wurde dem Zuschauer gegönnt.</p>
<p>Die Musik: Insofern man überhaupt etwas zu hören bekam, war sie sehr solide. Vor allem Marias Abgang zur Exekution war wunderschön unterlegt. Die Geräuschkulisse, als Leicester hört, wie sie ihren letzten Weg antritt, ist wunderbar inszeniert worden.</p>
<p>Die Kostüme: Bei den Kostümen fehlte mir eine Einheit. Die Lords trugen teilweise einen Mix zwischen Matrix-Mantel mit Sonnenbrille, Nadelstreifenanzug, altfranzösischem Stil und legerem Snoboutfit. Maria war bis auf das weiße Kleid für ihre Hinrichtung immer in einem roten, freizügigen, man kann es fast Hemdchen nennen, Kleid unterwegs. Was mich am meisten irritiert hat, war das Kleid Elisabeths, das zwar orangefarben war, aber für mich doch zu ähnlich zu Maria. In Schillers Werk hatte man immer das Gefühl, die Zwei seien sich sehr gegensätzlich. Ein kühles Blau hätte Elisabeth womöglich besser gestanden, aber da die Beiden die Hauptpersonen waren und sich als Frauen verstanden haben wollten, wollte man dies wohl auch so darstellen. Aber mir fehlte trotz alledem eine Ordnung in dem ganzen Kostümaufgebot und die Matrixaufmachung von Burleigh war völlig daneben.</p>
<p>Resultat: Das Stück plätscherte mit einigen Stockern vor sich hin und war meiner Ansicht nach recht durchschnittlich und für professionelle Schauspieler, die das Stück angeblich schon seit vier Jahren aufführen, einfach zu schlecht. Trotz alledem lohnt sich für mich auch eine solche Aufführung, erstens, weil man das Stück wieder in bessere Erinnerung bekommt und zweitens, weil eine solche Inszenierung als Gegenteil von beispielsweise Romeo und Julia, die Vielfalt des Theaters aufzeigt und zumindest mich anregt, mir eine Meinung zu bilden, was ich unter einem guten Theaterstück verstehe und was nicht. Und Marias Lächeln am Ende war mir den Applaus auch wert.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Romeo und Julia - Februar 2008]]></title>
<link>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=91</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 21:30:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Robbe</dc:creator>
<guid>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=91</guid>
<description><![CDATA[Es ist wohl die Liebesgeschichte der letzten Jahrhunderte, die die Jugend auch heute noch am meisten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wohl <strong>die </strong>Liebesgeschichte der letzten Jahrhunderte, die die Jugend auch heute noch am meisten im Deutschunterricht interessiert und die in immer anderen Versionen aber mit dem immer gleichen Thema im Theater, im Fernsehen, im Kino und in der Literatur ihren Platz gefunden hat.</p>
<p>Dieses Jahr fand ein Gastspiel des Zittauer Theaters in Görlitz statt. Endlich wieder einmal ein Theaterstück, das mich schon vom Titel her angesprochen hat und da ich es als Germanistikstudent als einen Frevel ansehe, schon mehrere Jahre nicht mehr im Theater gewesen zu sein, wollte ich mir die Vorstellung auf jeden Fall ansehen.</p>
<p>Ich war auf einiges gefasst, unter anderem auch auf eine sehr auf die Jugend zugeschnittene Version, wie sie Jahre zuvor bei und mit einem nackten Hamlet fast zu einem Eklat geführt hatte. So hatte ich meine Vorstellungen nicht allzu hoch gesetzt und wurde dementsprechend auch nicht enttäuscht.</p>
<p>Die Schauspieler: An denen gibt es wahrlich rein gar nichts auszusetzen. Die Emotionen, aber vor allem der Witz des Stückes wurden wunderbar von ihnen getragen und es gab wirklich keinen, der mir als besonders schlecht aufgefallen wäre. Besonders gut war dagegen die Figur des Mercutio, der es mit soviel Charme und trockenem Humor, natürlich auch sexuell angehaucht, geschafft hat, dass wir leise geseufzt haben, als er in einer 15minütigen Zeremonie dahin schied.</p>
<p>Die Inszenierung: Wie gedacht war es eher für ein jugendlicheres Publikum ausgelegt. Viel Wert wurde gelegt auf sexuelle Anspielungen, teilweise sogar sehr direkt, und auch die Gewalt und berauschende Mittel (dank des Hippiemönchs Lorenzo) kamen nicht zu kurz, so dass man stellenweise dem Dramaturg den Vorwurf der Effektheischerei machen konnte. Andererseits ging von diesem eher jungen Schauspiel aber auch sehr viel Unterhaltung, Bewegung und Gefühl aus, was bei einer genauen Umsetzung vor allem des Textes womöglich gefehlt hätte.</p>
<p>Das Bühnenbild: Es war überraschenderweise sehr vielfältig, etwas was man von Schauspielen auf der Bühne meist nicht gewöhnt ist, zumindest ich nicht. Neben dem für mich äußerst gefährlich wirkenden Drahtseilakt des Betthinablassens in Julias Zimmer, fanden sich ein mit einem Marihuanablatt verzierter Eingang zu Lorenzos Drogenhölle, eine sehr schöne und stilvolle Darstellung der Stadt Verona und dank des Theateraufbaus auch ein wunderbarer Balkon, den wir auf unseren billigen Plätzen allerdings nur auf einem Bildschirm, der sehr klein war, beobachten konnten, da dieser leider nicht in unserem Blickfeld lag.</p>
<p>Die Musik: Diese hat mir mit Abstand am besten gefallen. Zwar waren jüngere Stücke dabei, doch für jede Szene fanden sich passende Werke, die unter die Haut gingen. Besser kann man es, denke ich, fast nicht machen.</p>
<p>Die Kostüme: Ohja, da gab es einiges zu sehen. Romeo und seine Freunde waren in Lederjacken gekleidet, ganz im Sinne des Rocks, die Frauen in lockere und freizügige Kleider. Doch der Maskenball sprengte alles bisher gesehene. Die Figuren waren als Tiere verkleidet, jeder passend zu seinem Charakter, Julias Vater und Mercutio aber in wunderbaren Frauenkleidern und betont feminin. Ein herrliches Schauspiel, das die Lacher zumindest der jüngeren Generation auf seiner Seite hatte.</p>
<p>Resultat: Es war wirklich ein sehr lohnender Abend, den man nicht so schnell vergessen wird. Zwar hatte die ältere Generation große Probleme sich mit dem Stoff, der auf jugendliche Weise verarbeitet wurde, anzufreunden, doch wer nicht zu hohe Erwartungen mitbrachte, konnte wirklich noch begeistert werden. Ein Theaterbesuch, der sich wirklich gelohnt hat, nach all der langen Zeit und der Enttäuschung durch Hamlet.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mut zur Reduktion wurde belohnt]]></title>
<link>http://workersonthefield.wordpress.com/?p=77</link>
<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 08:48:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reinhard Lanner</dc:creator>
<guid>http://workersonthefield.wordpress.com/?p=77</guid>
<description><![CDATA[
Vor einigen Tagen habe ich hier eine wunderbare Grafik gefunden, für den Tourismus absolut treffen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2008/03/elfe_ndw.jpg" title="herbstelfe"><img src="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2008/03/elfe_ndw.jpg" alt="herbstelfe" /></a></p>
<p>Vor einigen Tagen habe ich <a href="http://blog.austriatourism.com/stories/24280/" target="_blank">hier </a>eine wunderbare Grafik gefunden, für den Tourismus absolut treffend. Wir wollen vor lauter Begeisterung über all die schönen Dinge in unserem Betrieb und unserer Destination erzählen, dabei denken wir viel zu selten darüber nach, worum es unseren potentiellen Gästen wirklich geht.</p>
<p>Dieses "Mehr und mehr, egal wovon" ist noch ein Ausläufer der Nachkriegsgeneration, in Zeiten des Mangels war es eine durchaus erfolgversprechende Lebensstrategie. In Zeiten des Überflusses, wo Menschen Orientierung im Angebotsdschungel der Reisedestinationen suchen, ist die Reduktion eine Strategie, die von manchem Marketingexperten empfohlen wird.</p>
<p>Mit einem mulmigen Gefühl haben wir uns vor einem Jahr auf diese Reduktion eingelassen. Die Bewerbung eines Herbstangebotes präsentiert auf 4 Hauptsujets "Die HeuART Elfen im Reigen der 4 Jahreszeiten" kein Logo, kein Bild unserer Landschaft, keine Auflistung wieviele schöne Wander- und Einkehrmöglichkeiten es hier gibt, nur 4 Bilder und ausreichend Information.</p>
<p>Die Kostüme wurden kreiert von <a href="http://www.friseure.at/RELAUNCH_2006/seiten/06_news/01_news_detail.asp?ID=202" target="_blank">Harry Gwechenberger</a>, fotografiert hat <a href="http://www.bergauer.cc" target="_blank">Joachim Bergauer</a>.  Bereits letztes Jahr haben wir von Gästen und Einheimischen viel Positives über die Werbung gehört. Nun wurde sie auch 2-fach mit dem <a href="http://www.nachtderwerbung.at/index.php?page=Gewinner" target="_blank">Salzburger Landespreis für Werbung, Design und Kommunikation</a> in den Kategorien "Beste Fotografie" und "Out of Home" ausgezeichnet.  Kann ein Hotel oder eine Destination mit der Strategie "Unsere Kommunikation ist bereits Teil des Urlaubs" erfolgreich sein? Gelingt sowas auch jenen, die nicht im Premiumsegment anbieten? Was ist mit den Schnäppchenjägern, immer auf der Suche nach "dem besten Deal"?</p>
<p>Übrigens - welche Elfe repräsentiert eigentlich welche Jahreszeit?</p>
<p><a href="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2008/03/531.jpg" title="Frühlingselfe"><img src="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2008/03/531.jpg" alt="Frühlingselfe" /></a><a href="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2008/03/winter.jpg" title="Winterelfe"><img src="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2008/03/winter.jpg" alt="Winterelfe" /></a><a href="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2008/03/sommer.jpg" title="Sommerelfe"><img src="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2008/03/sommer.jpg" alt="Sommerelfe" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mut, Konsequenz und Sympathie]]></title>
<link>http://workersonthefield.wordpress.com/?p=65</link>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 17:23:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Schobert</dc:creator>
<guid>http://workersonthefield.wordpress.com/?p=65</guid>
<description><![CDATA[Mir ist schon klar, bei manchen Kunden fällt es wohl schwer sich liebevoll um sie zu kümmern, wie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist schon klar, bei manchen Kunden fällt es wohl schwer sich liebevoll um sie zu kümmern, wie dieses Beispiel zeigt ...</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/3NBCGzA0M3E'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/3NBCGzA0M3E&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span> </p>
<p>Doch dann las ich unlängst in einem Interview: "Den meisten Dienstleistern fehlen 3 Dinge - Mut, Konsequenz und Sympathie. Sie haben nicht den Mut anders zu sein als die Konkurrenz. Ihnen fehlt es an Konsequenz, gute Ideen auch wirklich umzusetzen. Und sie schaffen es nicht, dem Kunden ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern."</p>
<p>Daniel Zanetti, ein Verkaufscoach, war der Interviewte und die Journaille die Jänner-Ausgabe des Harvard Business Magazines. Es ging um "effiziente Kundenbindung" und er gab dabei eine Menge wesentlicher Dinge zum Besten, die v.a. auch für uns touristische Dienstleister von großer Bedeutung sind, z.B. dass Newsletter, Weihnachtsbriefe oder Rabattkarten hingegen mit Kundenbindung nichts zu tun haben, in vielen Fällen von diesen sogar abgelehnt werden. Genial fand ich seine durchaus unbequeme Darstellung der "drei Wege um Kunden zu binden": Bestechung, Erpressung oder über Verführung.</p>
<p>Unter Bestechen verstand er z.B. "Zwei für Eins"-Angebote, die nur Unverständnis oder ein Image minderer Qualität beim Kunden wecken, denn warum sollte ein gut gehendes Unternehmen ein ebensolches Produkt herschenken?</p>
<p>Unter Erpressung führte er die zahlreichen Mobilfunkanbieter als Beispiel an: "Sie bekommen Ihr Handy geschenkt, aber nur wenn sie 2 Jahre bei uns bleiben. Können Sie mir erklären was das mit Kundenbindung zu tun haben soll?"</p>
<p>Verführen von Kunden ist das günstigste und effizienteste Erfolgsrezept, die wichtigsten Zutaten dazu sind Verblüffung und Emotion. Er empfiehlt "Streicheleinheiten, Zärtlichkeiten an Kunden zu vergeben". Zitat: "Viele Menschen werden zu Hause nicht in den Arm genommen, sehnen sich nach einem tollen, warmen, emotionellem Erlebnis. Das kann auch jemand geben, der sich so liebevoll um sie kümmert, wie wenn es um den wichtigsten Kunden der Welt geht."</p>
<p>Ist doch einfach schön. Und ebenso einfach praktisch umsetzbar.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[USP von Tourismusdestinationen]]></title>
<link>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/11/09/usp-von-tourismusdestinationen/</link>
<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 23:43:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reinhard Lanner</dc:creator>
<guid>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/11/09/usp-von-tourismusdestinationen/</guid>
<description><![CDATA[In meiner Thesis findet sich folgender Absatz: [...]
&nbsp;
Tourism destinations have both competiti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner Thesis findet sich folgender Absatz: [...]</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">&#160;</p>
<p><span style="line-height:150%;font-family:Arial;">Tourism destinations have both competitive advantages and comparative advantages. Comparative advantage are sources like climate, scenery, human resources, knowledge resources, while competitive advantage relates to the ability of using the resources effectively over the long term.(c.f. Dwyer &#38; Chulwon 2003, Ritchie &#38; Crouch 2005)</span></p>
<p>Also, wenn wir vergleichbare Resourcen haben, müssen wir sie einfach besser einsetzen wie unser Mitbewerb, wie das geht?<br />
<a href="http://birdloversonly.blogspot.com/2007/09/may-i-have-this-dance.html" target="_blank"> Vielleicht indem wir unsere Tiere aktiver einbinden... ;-)</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Storytelling im Tourismusmarketing]]></title>
<link>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/09/16/storytelling-im-tourismusmarketing/</link>
<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 06:42:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reinhard Lanner</dc:creator>
<guid>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/09/16/storytelling-im-tourismusmarketing/</guid>
<description><![CDATA[Seit vielen Jahren beschäftige ich mit Geschichten im Marketing - Storytelling - wie das im Englisc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vielen Jahren beschäftige ich mit Geschichten im Marketing - Storytelling - wie das im Englischen so schön heißt. Ein ganzes Dorf an eine Firma "zu vermieten", "Zahlen Sie, was Sie wollen" waren einige erfolgreiche Tourismusprojekte die realisiert wurden. Was aber, wenn sich die Urlauber nicht an den Inszenierungs-Stundenplan des Tourismusverbandes halten? Entscheidungsgrund genug, sich darüber im Rahmen der MBA-Thesis den Kopf zu zerbrechen. Eine folgenschwere Entscheidung die viel Frust, Verzweiflung, Hass aber letztlich auch Kampfgeist zur Finalisierung hervorgebracht haben. Thank´s to Peter Williams aus Vancouver der mir als Mentor zeigte, wie man mit Kritik fordert und fördert, danke vor allem meiner Frau und meinen beiden Jungs denen ich den Sommer versaut habe, sie mich aber trotzdem in die Ferien mitgenommen haben.</p>
<p>Die ganze Theorie in der Praxis testen und weiterentwicklen steht jetzt am Programm. Abgesehen von den schönen Werbetexten und -bildern bin ich also auf der Suche nach besonderen "Geschichten des Lammertals" die einerseits Gäste motivieren uns zu besuchen und andrerseits Besuchern vor Ort besondere Erlebnisse garantieren.<a href="http://www.3sat.de/dynamic/mediathek/mediathek.php?obj=5885" title="Losegg_3sat"><img src="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2007/09/bild_3sat.jpg" alt="Losegg_3sat" /></a></p>
<p>Die Nachkriegsgeneration war auf der Suche nach heiler Welt, die Heimatfilmromantik bescherte Österreichs Sommertourismus in den 70iger Jahren eine großen Aufschwung. Rassante Veränderungen kennzeichnen die heutige Welt,  Sinnsuche und Orientierung im täglichen (Konsum) Leben spielen eine  zentrale Entscheidungsgrundlage. <a href="http://www.3sat.de/dynamic/mediathek/mediathek.php?obj=5885" title="Losegg_3sat" target="_blank">Urlauben, wo der Mensch sich als Teil eines größeren Ganzen sieht....</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Polizeiballett - Räumung zum Zuschauen]]></title>
<link>http://protestkuriosa.wordpress.com/2007/08/21/polizeiballett-raumung-zum-zuschauen/</link>
<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 15:39:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Simon</dc:creator>
<guid>http://protestkuriosa.wordpress.com/2007/08/21/polizeiballett-raumung-zum-zuschauen/</guid>
<description><![CDATA[In Erwägung, dass die Hamburger Polizei - wie vielerorts - Hausbesetzungen mit einer restriktiven L]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://protestkuriosa.wordpress.com/files/2007/08/polizeiballett.jpg" title="Polizeiballett"><img src="http://protestkuriosa.wordpress.com/files/2007/08/polizeiballett.thumbnail.jpg" alt="Polizeiballett" align="left" /></a>In Erwägung, dass die Hamburger Polizei - wie vielerorts - Hausbesetzungen mit einer restriktiven Linie spätestens nach 24 Stunden beenden möchte, erlaubte man sich in dem von <a href="http://de.indymedia.org/2004/04/81144.shtml" target="_blank">Gentrifizierung</a> betroffenen Stadtteil St.Pauli die Polizei unter <strong>Vortäuschung falscher Tatsachen</strong> ins Bockshorn zu jagen. Im Mai 2004 lud eine Gruppe von Aktivisten in die Trommelstraße zum <a href="http://de.indymedia.org/2004/05/82973.shtml" target="_blank">Polizeiballett</a>. Ein paar Reihen Stühle waren für das Publikum vorbereitet und ein an der Hausnummer 6 angebrachtes Transparent mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hausbesetzung" target="_blank">Kraker-N</a> und der Aufschrift "Besetzt" sollte die Ordnungshüter anlocken. Die ließen nicht lange auf sich warten. Da sich das Haus jedoch als unbesetzt erwies, verließ die Polizei die Bühne ohne den Beifall des Publikums in Empfang zu nehmen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Einzigartigkeit des Augenblicks]]></title>
<link>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/06/02/44/</link>
<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 18:38:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reinhard Lanner</dc:creator>
<guid>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/06/02/44/</guid>
<description><![CDATA[Passt. Wir treffen uns zum Mittagessen. Im Kunsthallen-Café am Karlsplatz. Die Lounge, die Bäume, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Passt. Wir treffen uns zum Mittagessen. Im <a href="http://www.kunsthallewien.at/cgi-bin/page.pl?cid=46;lang=de">Kunsthallen-Café am Karlsplatz</a>. Die Lounge, die Bäume, die anderen Gäste, inspirierend. Das Mädel das uns bedient, wie eine gute Freundin aus der Schulzeit und das Essen - ein Feuerwerk am Gaumen. Schwierig an Begegnungen ist die Unstrukturiertheit ihres Verlaufs, sagt Gerhard Schulze. Am Karlsplatz wurde sie gestern geschaffen, eine Bühne oder ein Rahmen für eine  ausser  gewöhnliche Begegnung. Wie kann man also das Abstrakte konkretisieren damit die Begegnung gelingt? Ein Rahmen der für die unterschiedlichsten Menschen und deren Lebensmotive funktioniert? Angelehnt an den Film SMOKE von Wayne Wang starte ich mein kleines Projekt "Unique Picture".  Der tägliche Blick aus dem Wohnzimmer, immer dasselbe Bild und trotzdem jedesmal einzigartig und unwiederholbar.</p>
<p><a href="http://workersonthefield.files.wordpress.com/2007/06/p1000543.jpg" title="2.6."><img src="http://workersonthefield.files.wordpress.com/2007/06/p1000543.jpg" alt="2.6." height="283" width="496" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Müssen Touristiker Star-Designer sein?]]></title>
<link>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/01/29/brauchen-touristiker-star-designer/</link>
<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 06:41:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reinhard Lanner</dc:creator>
<guid>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/01/29/brauchen-touristiker-star-designer/</guid>
<description><![CDATA[
Endlich wieder mal einen Beitrag schreiben&#8230; Gestern vorgenommen, heute um 05:30 aufgestanden ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2007/01/polo_stm.jpg" title="polo_stm.jpg"><img src="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2007/01/polo_stm.jpg" alt="polo_stm.jpg" height="127" width="227" /></a></p>
<p>Endlich wieder mal einen Beitrag schreiben... Gestern vorgenommen, heute um 05:30 aufgestanden und jetzt sitze ich vorm Bildschirm. Wintertourismus = Luxus pur? Diesen Eindruck habe ich in den letzten Tagen bekommen. Während eines Gastvortrages an der FH Academia Engiadina weht das Flair vom Poloturnier in St. Moritz über das ganze Engadin, zurück in Österreich hört, liest und sieht man ausschliesslich von den Reichen und Schönen in Kitzbühel.</p>
<p>Diese Ereignisse werden getragen von Unternehmen, die Freunde, Mitarbeiter und Kunden am Spirit teilhaben lassen. Abseits dieser "Mega-Events"  stellt sich für Tourismusmanager dieselbe Herausforderung. Atemberaubende, maßgeschneiderte Freizeitprogramme für Tagungen aber auch Ferienprogramme. Immer wieder neu, Wiederholung ist Langeweile, Stiltreue wird erwartet. (nach Joel Henri) Also, auf ins Büro und "hirnen" - über Erlebnisse für Menschen und Marken.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es geht um die Qualität der Begegnung. Ausschließlich.]]></title>
<link>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/01/21/es-geht-um-die-qualitat-der-begegnung-ausschlieslich/</link>
<pubDate>Sun, 21 Jan 2007 17:22:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reinhard Lanner</dc:creator>
<guid>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/01/21/es-geht-um-die-qualitat-der-begegnung-ausschlieslich/</guid>
<description><![CDATA[
Schafft Rahmen für schöne Momente - Hotel Gams, Bezau
Er bezeichnet sich selbst als &#8220;der Br]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2007/01/gams_bezau.jpg" title="gams bezau"><img src="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2007/01/gams_bezau.jpg" alt="gams bezau" /></a></p>
<p>Schafft Rahmen für schöne Momente - Hotel Gams, Bezau</p>
<p>Er bezeichnet sich selbst als "der Branchenevent in Österreich" - der jährliche Kongress der Österreichischen Hoteliersvereinigung. <em>"Wir haben zu viele ähnliche Hotels, die ähnliche Mitarbeiter mit einer ähnlichen Ausbildung beschäftigen und sie ähnliche Arbeiten durchführen lassen. Hotels haben ähnliche Ideen und produzieren ähnliche Dinge zu ähnlichen Preisen in ähnlicher Qualität. Wenn Sie dazugehören, werden Sie es künftig schwer haben."</em> so die Message von Dr. Manfred Kohl in Anlehnung an ein Zitat von Karl Pilsl.</p>
<p>Dies gilt übrigens auch für manche Referenten denen der Brückenschlag von theoretischen Floskeln hin zu wirtschaftlich ergiebigen Innovationen nicht gelingen mag. Erfrischend hingegen die Praktiker und Geschichtenerzähler, Anja Förster brachte ihre Innovationssammlungen sehr leidenschaftlich,  Hans Geißlinger von expedere.de ließ hinter die Kulissen des Storytellings blicken, Marcus Praschinger und Sascha Böck,<a href="http://www.wombats-hostels.com/" target="_blank"> wombat’s CITY HOSTELS</a>, begeistern junge Menschen, Ellen Nenning erfüllt mit ihrem Team die Erwartungen im Genießer- und <a href="http://www.hotel-gams.at/" target="_blank">Kuschelhotel Gams</a> im Bregenzerwald.</p>
<p>Rahmen schaffen, Stimmungen inszenieren, Anstösse geben... die Menschen wollen "berührt" werden, social web allein reicht dazu - Gott sei Dank! - nicht aus.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zukunft Reisen in Parallel-Universen?]]></title>
<link>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/01/14/zukunft-reisen-in-parallel-universen/</link>
<pubDate>Sun, 14 Jan 2007 11:52:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reinhard Lanner</dc:creator>
<guid>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/01/14/zukunft-reisen-in-parallel-universen/</guid>
<description><![CDATA[
Viruelles Konzept von W-Hotels 
Er sei der bekannteste Technologie-Prognostiker der Gegenwart, und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2007/01/starwood.jpg" title="starwood second life"><img src="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2007/01/starwood.jpg" alt="starwood second life" /></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rwpcEr1Ny4I" target="_blank">Viruelles Konzept von W-Hotels </a></p>
<p>Er sei der bekannteste Technologie-Prognostiker der Gegenwart, und er hält wenig von Methoden - so beginnt gdi impuls winter 2006 den Artikel über Paul Saffo. Der amerkikanische Zukunftsforscher ist überzeugt, dass Meetings nachwievor Menschen in die Flugzeuge und nicht ausschließlich vor den Bildschirm bringen. Ebenso überzeugt ist er auch, dass MUD´s (Mulit-User-Dimension) das nächste große Ding im Internet werden. Nicht Methoden sondern der gesunde Menschenverstand und konzentrierte Beobachtung sind für seine Arbeit erfolgsentscheidend. Und er behauptet dass letztendlich die Menschen entscheiden, was sich am Markt durchsetzt - die ersten MUD´s hat es bereits 1980 gegeben - &#62;&#62;Club Caribay&#60;&#60; der Unternehmer ist mit dem Projekt gescheitert und.... Steve Case gründete eine E-mail Firma (AOL) und wurde erfolgreich.</p>
<p>Vielleicht sollte ich ein Dachstein-West-Ski-Resort in Second Life gründen (vg. <a href="http://www.virtualaloft.com/" target="_blank">Starwood</a><a href="http://www.virtualaloft.com/" target="_blank">), </a>dort virtuelle Skirennen wie z.B. <a href="http://59445aa14e7ab3cd.edelwiser.com/de/ORF-Ski_Challenge_2006/" target="_blank">ORF Ski Challenge</a> zu veranstalten.  Die Sieger werden dann in der realen Welt eingeladen,  das Linden-Dollar-Startgeld der restlichen Teilnehmer wird bei einer etwaigen Urlaubsbuchung angerechnet. Oder wir veranstalten jeden Dienstag Abend eine "ski  &#38; mate hour" mit Verabredung zum romantischen Wochenende in der realen Welt. Wenn ich nur wüsste, wieviele Second Life Teilnehmer für uns relevant sind....</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schneeschuhrennen- Fun für Familien und Firmen ]]></title>
<link>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/01/10/32/</link>
<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 20:28:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reinhard Lanner</dc:creator>
<guid>http://workersonthefield.wordpress.com/2007/01/10/32/</guid>
<description><![CDATA[
Wenn man gerade dabei ist, ein neues Eventerlebnis aufzubauen schmerzen Rückschläge doppelt. Trot]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2007/01/ss2.jpg" title="ss2.jpg"><img src="http://workersonthefield.wordpress.com/files/2007/01/ss2.jpg" alt="ss2.jpg" /></a></p>
<p>Wenn man gerade dabei ist, ein neues Eventerlebnis aufzubauen schmerzen Rückschläge doppelt. Trotzdem, ein kühler Kopf und die pragmatische Abwägung von Fakten und Finanzen gehört zum professionellen Eventmanagement. Also haben wir schweren Herzens beschlossen den <strong>white trail lammertal 07</strong> abzusagen.</p>
<p>Nichtskiläufer (immerhin mehr als 85 Prozent der Europäer) für Wintersport zu begeistern ist das Ziel, dazu braucht es neue Inszenierungen als Alternativen zum Rennsport und zum Alpenballermann. Wenn heute <a href="http://www.gepa-pictures.com/" target="_blank">Rainer Schönfelder nackt</a> die Lauberhorn Abfahrt hinunterbrettelte ist das ja schon ein witziger Gag, für eine nachhaltige Entwicklung sollten wir Touristiker vielleicht auch noch die Bücher von Konrad Lorenz lesen. Wenn Kleinkinder bereits eine positive Prägung zum Thema Schnee erfahren, dann ist die Zukunft des Wintertourismus gesichert. Und ein warmer Winter ist ja noch nicht das Ende des Wintertourismus....  also, vielleicht bis zu <strong><a href="http://www.whitetrail.at" target="_blank">whitetrail lammertal im Jänner 2008</a></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
