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	<title>inhalte &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/inhalte/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "inhalte"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 04:22:52 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Frage. Anwort: El*ke]]></title>
<link>http://lahapo.wordpress.com/?p=149</link>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 21:22:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>lahapo</dc:creator>
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<description><![CDATA[El*ke haben ein neues Album. &#8220;Häuser stürzen ein&#8221; heißt es, gut geworden ist es. Eine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>El*ke</strong> haben ein neues Album. "Häuser stürzen ein" heißt es, gut geworden ist es. Einer genauen Kategorisierung entkommen die Herren, in dem sie mit Stilvielfalt, Abwechslung und Kreativität vor jeder Schublade einfach weglaufen. Gar nicht doof für sie. Peter Bolmer sagt was dazu.</p>
<p><a href="http://www.popfrontal.de/pages/artikel/elke_040708_interview.html" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://www.popfrontal.de/pictures/coverbilder/elke_haeuser_150.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.popfrontal.de/pages/artikel/elke_040708_interview.html" target="_blank">In Ganzeheit bei Pop Frontal</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Platte der Woche? Ja.]]></title>
<link>http://lahapo.wordpress.com/?p=147</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 17:22:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>lahapo</dc:creator>
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<description><![CDATA[War ihr Debüt schon eine wunderbare Scheibe, haben The Subways auf &#8220;All Or Nothing&#8221; noc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>War ihr Debüt schon eine wunderbare Scheibe, haben <strong>The Subways</strong> auf "All Or Nothing" noch mal einen riesigen Schritt nach vorne gemacht und eine Platte am Start, die von vorne bis hinten begeistert. Hinter der man keine drei Jungspunde aus England, sondern gestandene Musiker und Songwriter vermuten wurde. Die so gut ist, dass man sich um die Band große Sorgen machen muss. Denn was soll als nächstes kommen?</p>
<p><a href="http://www.gaesteliste.de/review/show.html?&#38;_nr=8924" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://www.gaesteliste.de/g/cover/c_subways_all.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.gaesteliste.de/review/show.html?&#38;_nr=8924" target="_blank">In Ganzheit bei Gaesteliste.de</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aufstand im Schlaraffenland]]></title>
<link>http://lahapo.wordpress.com/?p=144</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 07:01:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>lahapo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eindrücke, Meinungen, Fotos: Hurricane 2008


(Foto: Nicole Thurner)
In Ganzheit bei Gaesteliste.de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="blogSubject">Eindrücke, Meinungen, Fotos: Hurricane 2008</p>
<p class="blogSubject">
<p class="blogSubject"><a href="http://www.gaesteliste.de/konzerte/show.html?&#38;_nr=1651" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://www.gaesteliste.de/g/pix/gal_hurricane_20080620_5.jpg" alt="Deichkind auffem Hurricane" /></a></p>
<p class="blogSubject" style="text-align:center;"><em>(Foto: Nicole Thurner)</em></p>
<p class="blogSubject"><a href="http://www.gaesteliste.de/konzerte/show.html?&#38;_nr=1651" target="_blank">In Ganzheit bei Gaesteliste.de</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vor-Wort]]></title>
<link>http://weltbilder.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 14:12:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://weltbilder.wordpress.com/?p=14</guid>
<description><![CDATA[Weltbilder bilden Welten
Von Don Quijote bis Pippi Langstrumpf
Sie haben sich über den Untertitel g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weltbilder bilden Welten</strong></p>
<p><strong>Von Don Quijote bis Pippi Langstrumpf</strong></p>
<p>Sie haben sich über den Untertitel gewundert? Keine Angst, Sie sind damit sicher nicht alleine.</p>
<p>Der Untertitel resultiert daraus, dass ich in den letzten Jahren erkannt habe, dass genau diese beiden Geschichten extreme Gegensätze darstellen, welche nicht ohne Mühe vereinbar sind. Gehen wir mal aus von Don Quijote der auszog, „um Abenteuer zu suchen und all das zu üben, was, <!--more-->wie er gelesen, die fahrenden Ritter übten, das heißt jegliche Art von Unbill wieder gut zu machen und sich in Gelegenheiten und Gefahren zu begeben, durch deren Überwindung der ewigen Namen und Ruhm gewinnen würde."</p>
<p><strong>Don Quijote</strong></p>
<p>Ich nehme an, Sie erinnern sich an die Geschichte des Landadeligen, welcher sich für einen edlen Ritter hält und sich seiner Herzdame „Dulcinea von Toboso" verpflichtet fühlt.</p>
<p>Gemeinsam mit seinem Schildknappen Sancho Pansa macht er sich auf, um gegen die übermächtigen Feinde an zu kämpfen. Seien das als Windmühlen verkleidete Riesen oder als Hammelherde getarnte feindliche Truppen.</p>
<p>Ein relativ kurzes Stück aus dem Roman beschreibt Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen, welche in seinem Weltbild keine übermächtigen Maschinen, sondern Riesen darstellen, welche es zu bekämpfen gilt, um seine Herzdame zu beschützen.</p>
<p>Stellt sich mir die Frage, was veranlasst einen Menschen dazu, in Windmühlen Riesen zu sehen? Was brachte ihn dazu, seine Wirk?lichkeit derart zu verschieben, dass Dinge was anderes sind, als sie für andere scheinen?</p>
<p>Für mich ist dieser Roman ein gelungenes Beispiel dafür, wie schmal der Grat sein kann zwischen dem, was ein Mensch glaubt, zu sehen und dem, was es tatsächlich ist.</p>
<p>Wobei ich hier auch gleich drauf hinweisen möchte, dass Wirk?lichkeit in meinem Weltbild immer das darstellt, was in der jeweiligen Person wirkt. Also in Don Quijote wirkte das Bild der Riesen. Im Leser wird großteils das Bild der Windmühlen wirken.</p>
<p>Was jetzt real ist, lasse ich vorerst mal dahin gestellt. Für Don Quijote waren die Riesen real. Für die meisten Leser hier werden die Windmühlen real sein.</p>
<p>An dieser Stelle vielleicht auch gleich der Hinweis, dass es nicht unbedingt Windmühlen sein müssen, welche man glaubt, bekämpfen zu müssen. Für manche äußern sich andere Menschen oder auch Systeme als ähnliche Riesen wie die des Don Quijote.</p>
<p>Für mich ist er der typische Retter: er weiß, dass er nicht unfehlbar ist und er glaubt, die ganze restliche Menschheit vor den Angriffen der Feinde beschützen zu müssen. Er rettet andere, um sich selbst nicht retten zu müssen.</p>
<p>Ich möchte noch weiter gehen und behaupte, in jedem von uns stecken Anteile von Don Quijote (natürlich auch von Pippi Langstrumpf).</p>
<p>Wir alle haben „Feindbilder", welche wir glauben, bekämpfen zu müssen. Fragen Sie einmal einen guten Freund, wie er ihr spezielles und aktuelles Feindbild sieht. Sie werden überrascht von der Antwort sein.</p>
<p>Auch gleich vorweg: wenn ich behaupte „in jedem von uns" dann beziehe ich mich natürlich in diese Überlegungen mit ein. Ich werde dies im zukünftigen Verlauf des Buches nicht mehr explizit dazu schreiben, es allerdings immer mit berücksichtigen.</p>
<p>Wir werden dann bei den Alltagsdramen noch intensiver drauf zurück kommen. All die hier verwendeten Bezeichnungen und Einteilungen sind Situationen oder Fakten, welche in einer bestimmten Form benannt wurden.</p>
<p>Wenn ich von Täter oder Opfer oder Retter schreibe dann tu ich das in dem Bewusstsein, dass es sich dabei eben um Menschen handelt, welche jeweils ein ähnliches Weltbild ihr eigen nennen und auch danach leben.</p>
<p>Speziell auch dann beim Graves-Modell ist es mir persönlich ganz wichtig, dass ich gleich von Beginn an fest stelle, dass es in keinem Falle irgendeine Form von Wertung sein soll, sondern einfach eine Möglichkeit der Benennung.</p>
<p>Doch kommen wir auch gleich weiter zur zweiten Extremfigur:</p>
<p><strong> Pippi Langstrumpf.</strong></p>
<p style="text-align:left;"><strong></strong>2 x 3 macht 4<br />
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!<br />
Ich mach' mir die Welt<br />
Widdewidde wie sie mir gefällt.</p>
<p style="text-align:left;">So singt sie. Immer und immer wieder. Wenn sie mit „Herrn Nilsson" und dem Pferd „Kleiner Onkel" in der Villa Kunterbunt sitzt und Bonbons nascht, statt Lebertran zu trinken.</p>
<p>Gemeinsam mit ihren Freunden Annika und Tommi verbringt sie zahlreiche lustvolle Stunden und verzichtet ihretwillen auch auf ein Zusammenleben mit ihrem wiedergefundenen Vater.</p>
<p>Pippi, korrekt heißt sie Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf, lebt in einer kleinen schwedischen Stadt, findet ihren Vater im Taka-Tuka-Land wieder und verschenkt Goldmünzen an die Räuber. Sie lebt unbeschwert und problemlos ganz alleine in ihrem Häuschen.</p>
<p>Nichts und Niemand kann ihr irgendetwas anhaben. Sie lebt unbekümmert in ihrer eigenen Wirk-lichkeit. Es ist eine vergleichbare Wirk?lichkeit wie die von Don Quijote. Aber sie geht in eine ganz andere Richtung.</p>
<p>Während Don Quijote glaubt gegen Alles und Jeden ankämpfen zu müssen, versteht sich Pippi mit allen Menschen und unterstellt ihnen nur Gutes und Freundliches.</p>
<p>Aber sie versteht es auch, anderen Menschen Grenzen zu setzen, bzw. auch mal „Nein" zu sagen, wenn es ihren Überzeugungen widersprechen würde, etwas zu tun, was sie nicht will.</p>
<p>Pippi Langstrumpf ist stark, im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p>Für mich ist sie das Paradebeispiel für einen Realisten, einen Macher, der voll im Hier und Jetzt lebt, sich weder über Dinge ärgert, die er sowieso nicht mehr ändern kann, noch sich um Situationen sorgt, welche vielleicht nie eintreten werden.</p>
<p>Die beiden Seiten einer Medaille. Wir können die Beiden auch Pessimist und Optimist nennen. Und wir werden noch öfter auf sie zurück kommen im Laufe des restlichen Buches, dies hier vorab mal als kurze Einleitung, wie ich zu diesem Untertitel gekommen bin.</p>
<p><strong> Ziele</strong></p>
<p style="text-align:left;">Dieses Buch soll Ihnen als Arbeitsunterlage dienen, um sich mit sich selbst und anderen Menschen etwas intensiver zu beschäftigen und sich in Folge davon auch das Leben nicht mehr unnötig schwer zu machen.</p>
<p>Sie können es einerseits als Nachschlagewerk benutzen und andererseits auch intensiv durch arbeiten und darauf hin überprüfen, in wie weit die angeführten Denkmodelle auch für sie stimmig sind.</p>
<p>Voraus schicken möchte ich auch noch, dass es in meinem Weltbild nicht „die" Wahrheit gibt, sondern jeder Mensch seine eigene Wahrheit hat und auch sein eigenes Bild der Welt.</p>
<p>Von daher gibt es auch nur verschiedenste Denkmodelle, wie der Mensch an sich „ticken" könnte, einige davon möchte ich Ihnen auf den nächsten Seiten etwas näher bringen. Ob Sie diesen Denkmodellen eine Chance geben, sich als ein weiteres Puzzleteil in Ihrem Weltbild einbringen zu dürfen, überlasse ich selbstverständlich Ihrer ureigensten Entscheidung.</p>
<p>In Huna, der Philosophie der hawaiianischen Kahunas lautet das erste von sieben Prinzipien:</p>
<p><!--[if !supportLists]--> <!--[endif]-->Die Welt ist, wofür du sie hältst<br />
Auf dieses Prinzip werde ich nachstehend noch detaillierter unter dem Begriff des Weltbildes eingehen.</p>
<p>Im NLP gibt es sogenannte Grundannahmen: Angenommene Voraussetzungen, welche ein effizientes Arbeiten mit der Methode an sich nachhaltig unterstützen, welche z.B. lauten:</p>
<p>Jeder Mensch ist einzigartig und hat sein eigenes Modell der Welt. Hole andere in deren Modell ab.<br />
Menschen sind Kartographen: ihre Landkarte bestehen aus Bildern, Tönen, Gefühlen, Geschmäckern und Gerüchen.</p>
<p style="text-align:left;">Einige Landkarten sind nicht bewusst. Wenn Menschen ihre Landkarten verändern, verändern sie ihren emotionalen Zustand.<br />
Die Landkarte ist nicht das Gebiet, manche Probleme entstehen dadurch, dass die Landkarte für das Gebiet gehalten wird.<br />
Jedes Verhalten ist nützlich in einem bestimmten Kontext.<br />
Je mehr wir uns in unser Gegenüber hinein fühlen können, desto besser können wir seine ureigenste Wahrnehmung nachvollziehen.</p>
<p>Lesen Sie sich bitte nochmals das Gedicht im Vorwort genau durch. Wenn wir dieses als Grundlage unseres Lebens annehmen, müssen wir erkennen, dass wir nie wirklich wissen werden, was unser Gegenüber fühlt, sondern primär auch weiterhin unser Weltbild auf sie/ihn projizieren.</p>
<p>Doch je mehr wir uns damit beschäftigen, warum Menschen so re?agieren, wie sie re?agieren, desto objektiver können wir an die Beurteilung unseres Verhältnisses zu unseren Mitmenschen heran gehen.</p>
<p>Dies ist Ziel dieses Buches: Ihnen einige Denkmodelle näher zu bringen, welche uns unseren Alltag erleichtern können. Je mehr Wahlmöglichkeiten Sie haben, mit Ihrem Gegenüber zu kommunizieren, desto effizienter wird dieser Austausch für beide Seiten werden.</p>
<p>Und je detaillierter Sie unterscheiden können, warum Ihr Gegenüber genau so re?agiert, wie es re?agierte, desto besser können Sie sich auf die jeweiligen Situationen einstellen. Viele Miss­verständnisse lassen sich vermeiden, wenn wir einfach anerkennen können, dass eben unser Gegenüber „anders tickt wie wir".</p>
<p>Aus diesem Grunde ist allerdings zuerst wichtig, sich selbst etwas besser kennen zu lernen. Je mehr Sie sich Ihres eigenen Seins bewusst werden, desto leichter wird ihnen auch der Austausch mit anderen Menschen fallen.</p>
<p>Ich bitte Sie gleich hier, vorweg, die Übungen und Überlegung an sich selbst aus zu probieren, bevor Sie diese an anderen Menschen „anwenden".</p>
<p>In realen NLP-Ausbildungen wird immer in Dreiergruppen geübt: Klient und Coach und Beobachter. Dies ist jetzt in Buchform nicht möglich, aber Sie werden sicher auch so immer wieder Situationen finden, in denen Sie die hier beschriebenen Situationen überprüfen können.</p>
<p>Ich lade Sie ein, mir generell nichts von all dem zu glauben, was ich hier aufschreibe, sondern es selbst zu überprüfen. Und auch nur die für Sie wirklich stimmigen Teile heraus zu nehmen und auf ihre Richtigkeit oder Wirksamkeit zu überprüfen.</p>
<p>Dieses Buch kann Sie entweder zu den ersten Schritten auf Ihrem Weg zur Selbsterkenntnis verleiten, aber sich auch als Art zusammenfassendes Resümee zum Nachlesen eignen.</p>
<p>Mir persönlich ist dieses Buch ein Bedürfnis, um immer mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, sich über ihr ureigenstes Weltbild bewusster zu werden. Und auch zu zu lassen, dass andere Menschen eben ein anderes Weltbild haben wie sie selbst.</p>
<p>Es ist das dritte einer Art Serie, welche für mich die Essenz meiner eigenen Erfahrungen und Erlebnisse der letzten Jahre, zwischenzeitlich schon Jahrzehnte, darstellt.</p>
<p><strong> Zielgruppe</strong></p>
<p style="text-align:left;">Dieses Buch richtet sich an alle Menschen, welchen Kommunikation und gegenseitiges Verständnis ein Anliegen ist, d.h. es richtet sich speziell an Sie, die Sie dieses Buch in Händen halten.</p>
<p>Egal, ob Sie Hausfrau und Mutter sind oder Topmanager, Kommunikation ist in allen Fällen ein Thema, mit welchem Sie sich möglicherweise etwas intensiver beschäftigen wollen.</p>
<p>Doch es geht mir hier mit diesem Buch nicht so sehr um Kommunikation an sich, sondern mehr um die dahinter liegenden Grundlagen, warum Menschen in bestimmten Situationen genau so re?agieren, wie sie es tun.</p>
<p>Und daraus resultierend können wir dann auch unsere Kommunikation ver?ändern, weil wir ein detailliertes Hintergrundwissen haben und daher auch nachvollziehen können, warum eben unser Gegenüber so re?agiert, wie er es tut.</p>
<p>Es steht uns auch jederzeit frei, einfach an zu erkennen, dass eben etwas so ist, wie es ist und es nicht zu ver-ändern. Diese Wahl haben wir sowieso in jedem Moment unseres Da?Seins.</p>
<p>Die Beispiele dieses Buches erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind die Grundlagen dessen, womit ich mich in den letzten über zwanzig Jahren intensiv beschäftigt habe.</p>
<p>Es gibt sicherlich noch zahlreiche, nicht weniger wertvolle Einteilungs- und Zuordnungsmöglichkeiten, sowohl im Bereich Verhalten als auch Eigenschaften einzelner Menschen.</p>
<p><strong>Inhalte</strong></p>
<p style="text-align:left;">Der Großteil dieses Buches beschäftigt sich mit Modellen in Bezug auf NLP und verwandten Methoden.</p>
<p>Zu Beginn finden Sie einige Begriffsdefinitionen, welche meinem Weltbild entsprechen. Nicht, weil sie irgendwelchen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben sollen, sondern weil wir damit eine gemeinsame Basis schaffen können, auf der wir uns danach austauschen können.</p>
<p>Sollten Sie komplett konträre Vorstellungen zu den einzelnen Begriffen haben, dann bitte ich Sie, trotzdem davon aus zu gehen, dass ich hier in diesem Buch eben die Begriffe unter Zugrunde­legung meiner Definitionen verwende.</p>
<p>Im Bereich NLP beginnen wir mit den wichtigsten Metaprogrammen, welche uns im Alltag immer wieder be?treffen. Des Weiteren beschäftigen wir uns etwas ausführlicher mit allgemein üblichen Verallgemeinerungen in unserem Sprachgebrauch.</p>
<p>Danach erhalten Sie einen Überblick über die logischen Ebenen, in welchen wir uns bewegen. Hierzu passend dann auch die Bedürfnispyramide nach Maslow.</p>
<p>Als nächstes kommt wieder ein verwandtes Thema, das Modell der Entwicklungsstufen von Personen und Organisationen nach Clare Graves.</p>
<p>Dann noch einige weitere bekannte Persönlichkeitsmodelle und als Abschluss die Alltags?Dramen, welchen wir jederzeit ausgesetzt sind, ob wir sie bewusst wahr nehmen, oder auch nicht.</p>
<p>Hierbei gibt es einen kurzen Überblick über das Kommunikations­modell nach Virginia Satir, Kurzeinführungen in die Transaktionsanalyse und Trinergy®, sowie meinen persönlichen Erkenntnisse unter der Kapitelüberschrift Ceteem®</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[An alle, die keine Lust auf BA-(Umfragen) haben]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=168</link>
<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 21:17:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
<guid>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=168</guid>
<description><![CDATA[Wie ihr alle gewiss mitbekommen habt, ist vor einiger Zeit eine Mail mit einer Aufforderung zur Teil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ihr alle gewiss mitbekommen habt, ist vor einiger Zeit eine Mail mit einer Aufforderung zur Teilnahme an einer Umfrage von der Uni in eurem Posteingang gelandet (oder in eurem Spamverdacht-Ordner). Viele werden sich gedacht haben, dass es eh nichts bringt daran teilzunehmen und dass die Umfrage wieder dahin interpretiert wird, dass die BA Umsetzung gut funktioniert und alle Studis zufrieden sein müssten. Wir, der Arbeitskreis Hochschulpolitik (AK HoPo), haben uns mit dieser Befragung auseinander gesetzt und sie kritisch analysiert. Nach eingehender Diskussion, ob es nun besser sei teilzunehmen oder sie zu boykottieren,rufen wir Euch zur Teilnahme mit kritschem Blick auf. Dafür haben wir euch einige Überlegungen zum bewusst reflektierten Ausfüllen zusammengestellt. Es sollen natürlich nur Hinweise sein– macht euch beim Ausfüllen eure eigenen Gedanken.</p>
<p><strong>Nach intensiver Lektüre fiel uns so einiges auf: </strong></p>
<p><!--more--></p>
<p>Einige Fragen sind eher im soziologischen Bereich anzusiedeln – so wird die bisherige „Bildungsbiographie“ vom exakten Ergebnis des Abiturs bis hin zur Ausbildung der Eltern abgefragt. Für das Ziel der Verbesserung der BA-/MA- Studiengänge sind diese Fragen, ebenso wie die nach der Staatsangehörigkeit, schlicht unerheblich. Die Frage nach eurem Geschlecht lässt nur zwei Antwortmöglichkeiten zu und an vielen Punkten verzichtet der Fragebogen auf eine geschlechtsneutrale Perspektive. An anderer Stelle wird nach Schwierigkeiten gefragt, mit anderen Studierenden in Kontakt zu treten. Aufschlussreicher wäre die Frage gewesen, ob das Studium die Pflege sozialer Beziehungen erschwert. Die Frage nach der Arbeitsatmosphäre lässt einen klaren Bezug zur Teilnehmerzahl in Seminaren vermissen. Bei der Ermittlung des Studierverhaltens kommt die Frage nach inhaltlichem Verständnis gar nicht erst auf.</p>
<p>Der Block zur individuellen Lernerfahrung stellt teilweise eine versteckte Leistungsabfrage dar; fehlende Bezüge zur Lehre oder zum Bachelorstudium an sich sorgen für erhebliche Zweifel an der Relevanz dieser Fragen: Warum solltet ihr persönliche Angaben dazu machen, ob ihr euch beim Lernen von anderen Dingen ablenken lasst oder den Lernstoff behaltet? Auch der Gesundheitszustand des modernen Studis findet in der Umfrage einen Platz. Dies ist an sich positiv, jedoch wird in einer Frage gleichzeitig nach Krankheiten sowie nach psychischen Problemen gefragt, was eine adäquate Antwort faktisch nicht zulässt.</p>
<p>Wo wir gerade beim Antwortmodus sind: In den meisten Fällen arbeitet der Fragebogen mit einer sieben Punkte Skala. Diese lässt einen breiten Spielraum für eine Differenzierung der Antworten offen; einige Fragen wären aber klar mit ja oder nein zu beantworten (z.B.: "Ich habe nur an der Freien Universität eine Zulassung erhalten.“) – wie hier die Auswertung von mittleren Antworten aussehen soll, erschloss sich uns nicht.</p>
<p>In anderen Fällen wird die Skala auch noch durch die Option „War mir nicht bekannt“ ergänzt. Dies kann zu einer unbewussten Zustimmung zu dort aufgestellten Behauptungen führen, was gerade beim suggestiven Unterton einiger Fragen problematisch ist, wie z.B. hier: „Aufgrund der internationalen Ausrichtung der Bachelorstudiengänge ist der Zugang zu einer beruflichen Tätigkeit im Ausland einfacher. Trifft zu ..... Trifft nicht zu. / War mir nicht bekannt.“ Oder: „Der strukturierte Studienaufbau kam mir sehr entgegen. Trifft zu ..... Trifft nicht zu. / War mir nicht bekannt“.</p>
<p>An dieser Stelle möchten wir euch noch auf eine besonders bittere Frage aufmerksam machen: „Mit dem Studium dieses Faches ist eine Berufstätigkeit verbunden, die aus meiner Sicht eine hohe gesellschaftliche Relevanz hat. Trifft zu... Trifft nicht zu.“ Wir halten „gesellschaftliche Relevanz“ für einen sehr weiten Begriff, der zu sehr interpretationsabhängig ist, als dass man ihn einfach auf einer 7- Punkte Skala bewerten könnte. So kann auch die Antwort nur vollkommen willkürlich ausgewertet werden und da die Frage nach dem „Wert“ eines Studiums/ Berufes indiskutabel ist, denken wir, dass dieser Punkt nicht zu beantworten ist. Im Übrigen möchten euch darauf hinweisen, dass ihr auch sonst so gut wie alle Fragen nicht zu beantworten braucht.</p>
<p>In diesem Zusammenhang möchten wir euch noch bei dem Block zur Ermittlung eurer Studienwahlmotive auf zwei Antworten hinweisen, die für eine Verstärkung der Zulassungsbeschränkungen ausgelegt werden könnten: „Ich hatte keine bessere Idee“ und „Ich habe mich aus anderen Gründen für das Studium eingeschrieben“. Zum Glück gibt es jedoch ganze fünf Freifelder, die sogar mit unbegrenzt viel Text ausgefüllt werden können! Diese möchten wir euch in diesem Zusammenhang besonders ans Herz legen, auch wenn diese Fragen teilweise recht unpräzise formuliert sind, wie z.B eine Frage nach negativen Erfahrungen im Umgang mit Lehrenden. Das ist eine der wenigen Fragen, die von Studierenden eingebracht wurde und eigentlich Diskriminierungs-Momenten sexistischer, rassistischer, homophober etc. Natur auf den Grund gehen sollte, das verschwindet in einer vagen Formulierung, die keinen Raum bietet wirklich umfassende Kritik zu üben. </p>
<p>Auch die Freifelder mit der Frage, inwiefern man mit seinem Studium zufrieden ist oder nicht, bieten eine sehr gute Möglichkeit, den kompletten Fragebogen zu kritisieren oder auch das Bachelor/Masterstudium an sich. Nutzt sie! </p>
<p>Auch lässt sich in diesem Fragebogen kein Raum finden sich zu überfüllten Lehrveranstaltungen oder eingeschränkten Wahlmöglichkeiten zu äußern. Bei der Frage nach studienbegleitenden Informationen mussten wir in unseren Diskussionen sofort an die mangelnde Kommunikation zwischen Studierenden und den EntscheidungsträgerInnen der Universitätsverwaltung denken.</p>
<p>Schlussendlich müssen wir also feststellen, dass es sich bei dieser Umfrage um ein teilweise sehr suggestives und undifferenziertes Papier handelt, das zu stark am Ideal der Karriere ausgerichtet ist und keinen Platz für andere Lebensvorstellungen lässt. Die Uni sollte eigentlich ein Ort der freien Bildung und des selbstbestimmten Lernens sein!</p>
<p><strong>Für mehr Schmetterlinge in Hausarbeiten!<br />
</strong><br />
<em>Euer AK HoPo</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eklat im Akademischen Senat der FU]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=165</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 00:50:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
<guid>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=165</guid>
<description><![CDATA[Das Präsidium der Freien Universität hat seinem Ruf wieder alle Ehre gemacht. In der Sitzung des A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Präsidium der Freien Universität hat seinem Ruf wieder alle Ehre gemacht. In der Sitzung des Akademischen Senats am Mittwoch, dem 28.5.08, hat es, wie <a href="http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2008/05/26/niederlage-fur-vizeprasidentin-keitel-kreidt-und-fur-das-diplom-am-osi-bericht-von-der-kfl-sitzung-des-20508/">hier angekündigt</a>, nach Monaten des Hinhaltens die Neuwahl der Mitglieder der Kommission für Lehre (KfL) auf die Tagesordnung des AS gesetzt.</p>
<p>Dabei behielt es sich jedoch vor, selbst zu bestimmen, welche Studierenden für die Kommission benannt werden sollten, und hatte den AS-Mitgliedern überraschend eine andere Liste von Studierenden der Einladung beigefügt, als sie die AS-Studierenden-Vertretung vorgeschlagen hatte.</p>
<p>In der AS-Sitzung begründete das Präsidium dies so: Es müsse ein gemeinsamer, ein Konsensvorschlag der AS-Studierenden-Vertretung und des Präsidiums für die zu wählenden studentischen Mitglieder der KfL vorliegen - ein doppeltes Vorschlagsrecht, dessen rechtliche Grundlage uneindeutig ist, jedoch laut Rechtsamt-Leiter Lange (des obersten FU-Rechtsberaters) auf einen AS-Beschluß von 1999 zurück gehe und rechtlich nicht zu beanstanden sei. Diese Problematik ist in oben genanntem KfL-Bericht bereits angesprochen.</p>
<p>Dieses so angenommene "doppelte Benennungsrecht" hatte nun zur Folge, daß die Studierenden-Vertretung einen (Gesamt-) Vorschlag unterbreitet hatte, das Präsidium jedoch einen anderen Gesamt-Vorschlag, in dem auch Studierende aufgeführt waren, die nicht mit der Studierendenvertretung Rücksprache gehalten hatten, sondern direkt vom Präsidium angesprochen oder diesem empfohlen worden sein mußten. Drei von der AS-Studierenden-Vertretung vorgeschlagene Studierende wurden vom Präsidium mit der Begründung gestrichen, sie hätten keinen Lebenslauf an das Präsidium eingesandt.</p>
<p>Als vierter Student wurde Mathias Bartelt vom Präsidium abgelehnt, der zwar seinen Lebenslauf eingesandt hatte, jedoch bei Vizepräsidentin Keitel-Kreidt, wie sie offen und öffentlich in der AS-Sitzung bekannte, vehement auf Ablehnung stoße. Sie begründete dies AS-öffentlich damit, daß er den Studienerfolgsbericht <a href="http://www.freie-bildung-berlin.de/?p=231">veröffentlicht hätte</a> (siehe dazu auch hier die Berichterstattung auf FUwatch: <a href="http://fuwatch.wordpress.com/2007/12/21/advent-advent-die-lehre-brennt/">"Advent, Advent, die Lehre brennt"</a> und <a href="http://fuwatch.wordpress.com/2007/12/08/denn-wo-gehobelt-wird-da-fallen-spane/">"Denn wo gehobelt wird, da fallen Späne"</a>.), Magister-Student sei, <a href="http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2008/03/11/neues-zum-bibliotheksstreit-bericht-aus-der-kfl-vom-4-marz/">falsche Berichte</a> über die <a href="http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2008/05/20/big-presidency-is-watching-you/">Sitzungen der KfL</a> <a href="http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2008/05/26/niederlage-fur-vizeprasidentin-keitel-kreidt-und-fur-das-diplom-am-osi-bericht-von-der-kfl-sitzung-des-20508/">veröffentlicht</a> hätte und sie als Vorsitzende der KfL ihn bisher nie konstruktiv an den Studienordnungen habe mit arbeiten, sondern die KfL nur für allgemeinpolitische Diskussionen missbrauchen sehen.</p>
<p>Dies hatte erst ein Mal Erheiterung im (diese Sitzung gut besuchten studentischen) Publikum zur Folge. Als die AS-Studierenden-Vertretung dennoch an Bartelt fest hielt, ging Keitel-Kreidt noch weiter: Sie könne und wolle mit ihm nicht arbeiten, es sei so keine Arbeit der KfL möglich und sie würde der KfL nicht weiter vorsitzen, falls er dennoch zum studentischen KfL-Mitglied gewählt würde. Es folgte weiteres Gelächter, jedoch auch eine zunehmend unruhige Stimmung im AS. Schließlich werden nicht oft in solcher Weise Personen oder bestimmte Studierende im AS diskreditiert.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Doch damit noch kein Ende: Als das studentische AS-Mitglied Sarah Walz einen Antrag auf Rederecht für Bartelt stellte, damit er zu den von Keitel-Kreidt vorgebrachten Vorwürfen Stellung nehmen könne, wurde dies schlicht übergangen. Präsident Lenzen als Sitzungsleiter des AS beschleunigte mit einem Mal das Verfahren und zog einen Antrag, nun sofort über die neuen KfL-Mitglieder und die studentischen Mitglieder, die Konsens zwischen Präsidium und Studierenden-Vertretung seien, abzustimmen, dem Antrag auf Rederecht zuvor. Dieses „Herauspicken“ einzelner studentischer Kandidierender ist angesichts zweier verschiedener Gesamt(!)- und nicht Einzelvorschläge rechtlich problematisch, zumal keine Einzelabstimmung von der AS-Studierendenvertretung beantragt worden war oder deren Zustimmung gefunden hatte. Obwohl für alle AS-Mitglieder sichtbar dort stehend, wurde Bartelt keine Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt. Es wurde abgestimmt, die Studierenden-Vertretung war gelähmt, tat nichts, wurde schlicht überrumpelt und machte auch nicht von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Gleich danach wurde die AS-Sitzung beendet. Der Antrag auf Rederecht wurde nicht verhandelt. Ein in jeder Beziehung formal problematisches Verfahren.</p>
<p>Beim Hinausgehen warf Keitel-Kreidt Bartelt wütend entgegen, sie, d.h. das Präsidium, hätten sich sehr geärgert über die Veröffentlichung des "Studienerfolgsberichtes". Sie wiederholte, womit sie zuvor in der KfL und auch das Präsidium gegenüber MedienvertreterInnen bereits mehrfach zu relativieren versucht hatte: daß die im "Studienerfolgsbericht" abgebildete Hochrechnung sich als falsch heraus gestellt habe und längst nicht mehr aktuell sei. Dies behauptete sie so pauschal, wie sie es in Bezug auf die KfL-Berichte getan hatte. Die Möglichkeit, aktuelle Berechnungen oder Statistiken zu veröffentlichen und überhaupt von Anfang an öffentlich zu arbeiten, wollte sie nicht in Erwägung ziehen. Auf die Frage angesprochen, warum sie nicht früher eröffnet hätte, wie sie zur Nominierung Bartelts für die KfL stehe und daß ihre Ablehnung ihm gegenüber primär durch besagte Veröffentlichung des FU-"Studienerfolgs" begründet sei, ging sie noch weiter: Sie wisse, daß er es gewesen sei und könne ihn auch verklagen. Eine Diskussion war nicht möglich und Keitel-Kreidt verließ den Saal. Sie verkannte hierbei, daß die Rechtslage dafür, daß das Präsidium den besagten Bericht unter Verschluß gehalten hatte, fragwürdig ist und das Präsidium darüber hinaus keine Handhabe besitzt, ihn für die Veröffentlichung anzuklagen.</p>
<p>Geht es um Machtpolitik und den Umgang mit kritischen Menschen, muß sich offensichtlich der Wahrheits- oder Weisheitsanspruch – die Veritas - des FU-Präsidiums dieser Priorität unterordnen. In Bezug auf die Iustitia sprechen das im AS Gesagte und das Verfahren für sich selbst. Auch das Recht, sich zu verteidigen, scheint nicht zu gelten. Im Zweifel bestimmt das Präsidium, was Libertas genannt werden darf und welche Studierenden in die Kommissionen benannt werden. Sei es durch die Maßgabe über das Zulassen als Tagesordnungspunkt. Sei es über ein rechtlich kaum noch geregeltes Benennungsrecht. Dem Präsidium dient, wo es keine Regelungen gibt: Im rechtsfreien Raum, in dem im Übrigen niemand seine Rechte kennt, läßt sich Macht am besten entfalten.</p>
<p>Gehen wir nun auf Keitel-Kreidts Vorwürfe ein:</p>
<p>1.„Studienerfolg“: Eine nunmehr aktuellere Zahl zum „Studienerfolg“ an der FU Berlin aus gesicherter Quelle: Die ersten BA-Studierenden der FU sind nun im 14., zum Teil bereits im 15. Semester angekommen. Wir erinnern uns: Die ersten BA-Studiengänge wurden bereits Ende der 90er Jahre an der FU eingeführt. Wir erinnern uns weiter, wie lange <a href="http://astafu.blogsport.de/2008/03/23/neue-tipps-in-sachen-zwangsberatung/">selbst ein BA-Studium möglich ist</a>.</p>
<p>2. Magister-Studierende: Keitel-Kreidts Auffassung über die Studierenden der alten Studiengänge ist bekannt: Sie sollten so schnell wie möglich zu Ende studieren. In Gremien und Kommissionen sollten nur noch Studierende der neuen Studiengänge vertreten sein – obwohl die große Mehrheit der FU-Studierenden noch immer aus Studierenden der alten Studiengänge besteht.</p>
<p>3.„Falsche“ KfL-Berichte: Sicher hat Keitel-Kreidt selten erlebt, daß sich jemand (noch dazu ein Student!) so viel Mühe gegeben hat, en gros wie im Detail so präzise wie möglich zu berichten. Doch für das FU-Präsidium, dem selbst der bekannt kritische taz-Autor Martin Kaul missliebig ist, scheint es nur eine Form „seriöser“ Berichterstattung zu geben: den FU-Pressedienst und den Tagesspiegel, der bekannt dafür ist, daß er oft genug <a href="http://fuwatch.wordpress.com/2007/02/21/der-prasident-und-seine-paradetruppe-vom-tagesspiegel/">unverhohlen einseitig zu Gunsten des Präsidiums</a> „berichtet“ hat, so wie dazu nach Diktion, Inhalt und Wortlaut mehrfach Meldungen des FU-Pressedienstes unkritisch übernommen zu haben scheint.</p>
<p>4. Fehlende konstruktive Arbeit an den Studienordnungen: Zuerst ein Mal war es ein etwa zwei Jahre langer K(r)ampf (dem Keitel-Kreidt im Unterschied zu Bartelt erst seit einem Jahr beiwohnt), daß die KfL, vormals mit Vizepräsident Werner Väth als Vorsitz, überhaupt ihre Aufgabe ernst genommen hat, den AS auch wirklich zu beraten. Dies hat sie in Vertretung durch Keitel-Kreidt und ihre Referentin Carolon Krehl beispielsweise in der vorliegenden AS-Sitzung nicht getan.</p>
<p>Wie <a href="http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2008/05/26/niederlage-fur-vizeprasidentin-keitel-kreidt-und-fur-das-diplom-am-osi-bericht-von-der-kfl-sitzung-des-20508/">bereits berichtet</a>, stand die Einrichtung von 14 neuen MA-Ordnungen im AS zur Abstimmung. Die Empfehlung der KfL hierüber war jedoch nicht dem AS zugegangen, sondern, wie Keitel-Kreidts Referentin, Carolin Krehl, im AS äußerte, nur den betreffenden Fachbereichen.</p>
<p>Zu dem wurde in den vergangenen Jahren immer wieder, insbesondere auch durch Bartelt, berichtet, daß der KfL die Arbeit quasi unmöglich gemacht wurde, nicht zuletzt durch die Tatsache, daß Unterlagen für die KfL-Mitglieder, wenn überhaupt, oft erst einen oder zwei Tage vorher verschickt worden waren. Weder wurde den KfL-Mitgliedern zugestanden, sich umfassend über in den Sitzungen Behandeltes (wie bspw. den „Studienerfolgsbericht“ oder die FU-Bibliotheksplanungen) informieren zu können, noch kann es angehen, daß des Öfteren BA- wie auch MA-Studienordnungen en masse in einer Sitzung geballt vorgelegt wurden und werden, die eben so erst kurz vorher und nur per Email(!) verschickt werden.</p>
<p>Insbesondere in Bartelts Fall wurde von Keitel-Kreidt mehrfach moniert, daß er kein offizielles KfL-Mitglied sei und Unterlagen entsprechend nicht an ihn verschickt werden müssten, er sie auch gar nicht (d.h. auf Umwegen) erhalten dürfte. Dies, wie auch die Ballung vieler Studienordnungen in einer Sitzung, gestaltet eine Vorbereitung nicht eigentlich einfach. In einer KfL-Sitzung des Weiteren bekräftigte Keitel-Kreidt, daß die erst in dieser Sitzung in ausgedruckter Form vorliegenden Studienordnungen nicht durch Nicht-Mitglieder der KfL eingesehen werden dürften. Dennoch wurden auch „Gäste“ gewähren gelassen.</p>
<p>Überhaupt war die vergangene KfL-Sitzung vom 20.05.08 die erste Sitzung, in der das sorgfältige Durchgehen der einzelnen Studienordnungen – Trotz der Fülle von 14 Ordnungen – erstmals wirklich in einigem Maße kompetent möglich war. Zu dem waren die Ordnungen dies Mal bereits 5 Tage vorher verschickt worden.<br />
Es ist das Verdienst der Hartnäckigkeit der Studierenden in der KfL, daß diese Arbeitsfähigkeit der KfL in der vergangenen Sitzung erstmals in solchem Maße möglich war. Ob sich dies fort setzen wird, werden die nächsten KfL-Sitzungen zeigen.</p>
<p>5.Allgemeinpolitische Diskussionen: Wie hier unter <a href="http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2008/05/20/big-presidency-is-watching-you/">„BA-Umfrage 2008“</a> berichtet, hatte Bartelt zuletzt kritisiert, daß Studierende der alten Studiengänge wiederholt nicht mit befragt würden und für diesen Zusammenhang Zahlen von nicht zu bestreitender Relevanz genannt.</p>
<p>Hier wie in den anderen Punkten zeigt sich: Keitel-Kreidts Vorwürfe sind pauschal. Sie sind in solchem Maße pauschal, daß sie zu Recht unwahr genannt werden dürfen.</p>
<p>6. Die Drohung, daß Keitel-Kreidt der KfL nicht mehr vorsitzen würde, kann schlechterdings nicht ernst zu nehmen und obendrein kein Argument sein. Ihre Äußerungen verlassen von Beginn an den Boden der sachlichen Auseinandersetzung. Zu dem muß nach der Neuwahl der KfL ein stellvertretender Vorsitz aus den gewählten KfL-Mitgliedern gewählt werden, der in diesem Falle die Geschäfte der KfL führen würde.</p>
<p><strong>14 MA-Studiengänge und ein gelungenes Stück selbstbewusster und kritischer studentischer Arbeit.</strong></p>
<p>Wie bereits erwähnt, standen in dieser AS-Sitzung 14 MA-Studiengänge zur Abstimmung. Hiervon wurden auf Antrag der AS-Studierendenvertretung 4 Ordnungen gesondert, über die Diskussionsbedarf bestand. Die übrigen wurden gleich abgestimmt und so eingerichtet.</p>
<p>So wurde beispielsweise die, wie berichtet, kritisierte Ordnung des „MA Medien und Politische Kommunikation“ einer erneuten Diskussion unterzogen. Die AS-Studierendenvertretung kündigte ein suspensives Gruppenveto an, sollte diese Diskussion nicht wahr genommen werden. Die VertreterInnen des Fachs mahnten darauf hin an, daß auf Grund der Zulassungen, die bereits in der Woche nach der AS-Sitzung beginnen sollten, die Einrichtung des Studienganges unbedingt noch in dieser AS-Sitzung erfolgen müsse und ein solches Veto dies unmöglich machen würde.</p>
<p>Wie sonst nur selten, konnten die Studierenden dies Mal erzwingen, ernst genommen zu werden. Auch ein studentischer Vertreter des Fachs, der sich zuletzt <a href="http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2008/02/05/stellungnahme-der-studentischen-teilnehmerinnen-der-master-kommission-und-der-fsi-puk-zum-masterplan-am-institut-fur-puk/">hier geäußert hatte</a>, kam in der AS-Sitzung zu Wort. In diesem wie auch im Falle eines weiteren MA-Studienganges konnte von Seiten der Studierenden eine Diskussion der dozierenden Fach-VertreterInnen mit den studentischen Fach-VertreterInnen erwirkt werden, die außerhalb des Saals auch eingehend geführt wurde. Erst nach längerem Tauziehen erwirkte verschiedene Zusagen der FachvertreterInnen (so bspw. des Geschäfte führenden Direktors der PuK), die zwei MA-Studiengänge noch ein Mal in den jeweiligen beiden Instituten und Fachbereichsräten zu diskutieren, gab die AS-Studierendenvertretung den Weg frei für die Einrichtung dieser zwei Studiengänge.</p>
<p>Des Weiteren konnte durch die Studierenden erwirkt werden, daß zwei ebenfalls zur Einrichtung anstehende WiWiss-Ordnungen nur unter dem Vorbehalt eingerichtet wurden, daß in Bezug auf die „Sozialverträglichkeit“ je ein Paragraph gestrichen wurde.</p>
<p><strong>OSI-Diplom</strong></p>
<p>Wie bereits <a href="http://fuwatch.wordpress.com/2008/05/31/akademischer-senat-vertagt-entscheidung-uber-osi-diplom/">auf FUWatch berichtet</a>, hat die AS-Studierenden-Vertretung ein suspensives (aufschiebendes) Veto gegen alle Zulassungszahlen der FU eingelegt. Dies wurde nicht zuletzt dadurch veranlaßt, daß der AS nicht gesondert über die Zulassungszahlen im OSI-Diplom hatte abstimmen wollen.</p>
<p>In der nächsten AS-Sitzung werden die vorgelegten Zulassungszahlen, wie Präsident Lenzen auf das Veto hin äußerte, "wieder hoch genommen". So ist davon auszugehen, daß die Zahlen und auch die Zahl "0" für das OSI-Diplom in der nächsten AS-Sitzung beschlossen werden. Die AS-Studierenden-Vertretung besitzt bei einem identischen Antrag nur ein einmaliges Vetorecht, so in der nächsten Sitzung nur noch einfaches Stimmrecht und wird voraussichtlich überstimmt werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Das EU-Reich und der Vertrag von Lissabon]]></title>
<link>http://endzeitblog.wordpress.com/?p=19</link>
<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 17:19:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>endzeitblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;und wieder einmal wurde über von Millionen hinweg über ihre Zukunft entschieden. Gestern wu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...und wieder einmal wurde über von Millionen hinweg über ihre Zukunft entschieden. Gestern wurde der Lissabonvertrag so gut wie verabschiedet.<br />
In diesem Schriftstück geht es im Kleingedruckten um so schöne Dinge, wie die Wiedereinführung der Todesstrafe (im Falle eines Krieges z.B.).</p>
<p>Von 574 Abgeordneten stimmten 514 für den Vertrag und 58 votierten dagegen.<br />
Bis zur Mitte 2009 ist geplant den Vertrag durch alle Mitgliedstaaten ratifiziert zu haben. Lediglich Irland wird im Juni ein Referendum über den Vertrag abhalten.<br />
Für einen Eklat sorgte gegen Ende der Debatte der parteilose Abgeordnete Henry Nitzsche. Der aus der Unionsfraktion ausgeschlossene sächsische Politiker hatte den EU-Vertrag mit dem vor 75 Jahren im Reichstag durchgepeitschten Ermächtigungsgesetz der Nazis verglichen. Er stiess damit natürlich fraktionsweit auf Empörung.</p>
<p>Ein Grossteil der Bevölkerung wusste über diesem Staatsakt quasi nicht Bescheid. Das ist bei solchen kritischen Vorhaben der Politik meist so - erst schnell verabschieden, möglichst ohne dass jemand etwas mitbekommt und das Jammern danach getrost ignorieren.<br />
...ausser es kommt im Nachhinein endlich mal zu einem richtigen, kollektiven Aufschrei in der Bevölkerung. Demonstrationen waren bisher zumindest sehr rar gesäht. Das lag und liegt zum Grossteil auch einfach am Informationsmangel.</p>
<p><a href="http://endzeitblog.files.wordpress.com/2008/04/eussrno2.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-20" src="http://endzeitblog.wordpress.com/files/2008/04/eussrno2.gif?w=161" alt="" width="161" height="161" /></a></p>
<p>Hier somit ein paar wissenswerte Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://eu-vertrag-stoppen.de/">http://eu-vertrag-stoppen.de/</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reformvertrag#Milit.C3.A4rvertrag">http://de.wikipedia.org/wiki/Reformvertrag#Milit.C3.A4rvertrag</a><br />
<a href="http://politikglobal.blogspot.com/2008/04/0804-28-eu-referendum-eine-hoffnung-fr.html"> http://politikglobal.blogspot.com/2008/04/0804-28-eu-referendum-eine-hoffnung-fr.html</a><br />
<a href="http://www.montagsdemo-dortmund.de/eu_vertrag_bedeutet_das_ende_der_demokratie.html"> http://www.montagsdemo-dortmund.de/eu_vertrag_bedeutet_das_ende_der_demokratie.html</a><br />
<a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/04/strafanzeige-wegen-hochverrat.html"> http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/04/strafanzeige-wegen-hochverrat.html</a><br />
<a href="http://www.radio-utopie.de/2008/04/24/kurzmitteilung/"> http://www.radio-utopie.de/2008/04/24/kurzmitteilung/</a><br />
<a href="http://austria.indymedia.org/node/9999"> http://austria.indymedia.org/node/9999</a><br />
<a href="http://www.solidaritaet.com/neuesol/2008/16/euvertrag.htm">http://www.solidaritaet.com/neuesol/2008/16/euvertrag.htm</a></p>
<p>Update 06/2008:<br />
<a href="http://endzeitblog.files.wordpress.com/2008/06/irland.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-79" src="http://endzeitblog.wordpress.com/files/2008/06/irland.jpg?w=300" alt="" width="219" height="145" /></a><br />
Irland hat mit Nein gestimmt! Der freihe demokratische Geist hat unsere Gefilde noch nicht ganz verlassen. Das war nur möglich, da bei unseren nördlichen Freunden noch Bevölkerungsabstimmungen verfassungsrechtlich notwendig sind. Die anderen Menschen in unseren so genannten Demokratien bekamen diese Chance gar nicht sich selbst entscheiden zu können. Die öffentlichen Informationen über diesen Vertrag wurden sowieso möglichst niedrig gehalten und selbst unseren politischen Amtsträgern lag bei der Ratifizierung keine fertige, geschweige denn in kurzer Zeit lesbare, Version vor. Nun wird mit allen Mitteln versucht werden, den eigentlich gescheiterten Vertrag durchzuboxen und den Europäern aufzuzwingen.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,560575,00.html">Kritischer Spiegel-Gastkommentar dazu (die echten Reporter trauen sich so etwas wohl nicht zu sagen?)</a><br />
<a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/06/irland-sagt-nein-zur-eu-diktatur.html">Irland sagt Nein</a></p>
<p>Update 07/2008:<br />
Es ist so gekommen wie von den Kritikern vorhergesagt. Die politischen Anhänger einer Neuen Weltordnung möchten sich nicht von der Demokratie geschlagen geben. Der Vertrag von Lissabon muss durchgehen und darf deren Pläne nicht stoppen und so setzt man Irland mit einer Neuabstimmung das Messer an die Kehle. Werden diese nun, wie andere Länder vor ihnen, Volksabstimmung aus ihrer Verfassung streichen müssen? Dass sich nun auch einige andere höhere Politiker trauen, kritische Einwürfe zu machen, ist zwar ein positiver Nebeneffekt, aber bleibt wohl nur von kurzer Dauer.<br />
<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28235/1.html">Der Vertrag von Lissabon und seine Hindernisse – ein Überblick</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[FSI PuK: Freiraum-Aktionstag am 17.04.2008]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=157</link>
<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 14:22:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Donnerstag (17.04.) findet ab 10 Uhr und dann den ganzen Tag lang  auf der Freifläche zwischen O]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag (17.04.) findet ab 10 Uhr und dann den ganzen Tag lang  auf der Freifläche zwischen OEI und OSI am sogenannten “Zugang” zum IfPuK  ein Freiraum-Aktionstag an der FU statt. Angenehme Musik, interessante Gespräche und bequeme Sitzmöbel, leckerer Kaffee, Bier und/oder Bionade lockten über viele Jahre Lankwitzer (PuK-) Studis in das selbst organisierte Cafe Tricky. Durch den Institutsumzug nach Dahlem wurde uns dieser Freiraum genommen. Neben einem Anlaufpunkt für Erstis (O-Tage etc.) bot das Cafe Tricky die Möglichkeit autonome Seminare, Themenabende usw. zu veranstalten.</p>
<p>Und genau darum geht es uns! Jenseits des grauen Uni-Alltags eigene Vorstellungen und Ideen einer emanzipatorischen Politik zu diskutieren und zu verwirklichen.  Daher laden wir euch ein, gemeinsam mit uns einen Freiraum zu gestalten.  Einerseits wollen wir damit der Forderung nach einem neuen Cafe Tricky in Institutsnähe Nachdruck verleihen, andererseits den Rahmen der eigenen Kreativität aufzeigen als auch anregen, über die Grenzen des freiraums zu reflektieren.  Damit unterstützen wir das im letzten Semester beschlossene <a target="_blank" href="http://www.uniprotest.de/">Protestsemester</a> und die (Ziele der) <a target="_blank" href="http://wba.blogsport.de/">Freiraum-Kampagne “Wir bleiben alle”</a>.</p>
<p align="right">FSI-PuK</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bologna wackelt ]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=153</link>
<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 12:21:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ist der Bologna Prozess gescheitert? Dies fragen nicht nur an Workload und Bürokratie verzweifelte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ist der Bologna Prozess gescheitert? Dies fragen nicht nur an Workload und Bürokratie verzweifelte FU-Studis. "Selbst konservative und Mainstream-Medien diskutieren mittlerweile zunehmend über ein Scheitern des Prozesses"  konstatiert das <a href="http://astafu.blogsport.de/2008/04/04/von-bologna-nach-barcelona-proteste-gegen-europaeische-konferenz-der-uni-praesidentinnen/">AStA-FU Blog</a> zum Thema Bologna. </p>
<p>Dies liegt daran, dass zunehmend auch die ehemaligen Bologna-BefürworterInnen in den Uni-Präsidien und professoralen Lobbyorganisationen die Realität nicht mehr verschweigen können. Auch aus herrschender neoliberaler Sicht ist etwa die Einführung des Bachelor, Kernstück der Bologna-Reformen, ein Mißerfolg. Bernhard Kempen, Präsident des deutschen Hochschulverbandes äußerte seine Befürchtungen im Internetportal <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27646/1.html">heise.de</a> :</p>
<blockquote><p>Verschulte Lehrpläne und haarklein festgelegte Module führen jedoch zu einem "Scheuklappen"-Studium, das den Blick nach rechts und links verstellt. Mit einem Studium, das es den Studierenden lediglich erlaubt, an der Oberfläche zu kratzen, werden wir nicht die Innovationsträger und Funktionseliten heranbilden, nach denen Politik und Wirtschaft in der weltweit konkurrierenden Wissens- und Informationsgesellschaft rufen. So schaffen wir nur "schmale Intelligenzen". (…)</p>
<p>Mich erinnern die Studierenden von heute zum Teil eher an den berühmten Hamster im Laufrad. (…) Zeit für einen Blick über den Tellerrand des eigenen Fachs hinaus fehlt ebenso wie Zeit für erste Praxiserfahrungen im Ehrenamt oder einem studentischen Nebenjob. Das Studium als Fließbandarbeit – das kann nicht gut gehen.
</p></blockquote>
<p>Auch am Arbeitsmarkt ist ein Scheuklappen Studium unangebracht - ein Argument, das von Bologna-Kritikern seit Beginn der Reform vor fast zehn Jahren immer wieder geäußert wurde, leuchtet nun plötzlich auch den Befürwortern ein. Aber auch das Demokratiedefizit des Prozesses, das die Linken immer wieder bemängelt haben, wird nun zaghaft eingestanden:</p>
<blockquote><p>Die Reformen, die in Deutschland mit dem Bologna- Prozess verbunden sind, sind nicht aus den Hochschulen heraus erwachsen. Sie sind den Beteiligten von oben verordnet worden. Ihre Kritik wurde von der Politik nicht aufgenommen. Nicht der Wettbewerb entscheidet, ob die neuen den alten Studiengängen überlegen sind. </p></blockquote>
<p>Demokratie ist also effizienter, deshalb soll man sie ruhig ein bisschen machen lassen - eine seltsame Art, gegen den sich ausbreiteten technokratischen Absolutismus an den Hochschulen zu argumentieren. Hintergrund ist wohl, dass diesmal nicht nur die Studierenden außen vor blieben, sondern auch viele Profs übergangen wurden.</p>
<p>Ähnlich kritisch wie Kempen äußert sich inzwischen auch Julian Nida-Rümelin, heute Philosophieprofessor in München, ehemals Kulturstaatsminister im Kabinett Schröder und seinerzeit keineswegs ein Gegner von Bologna und Bachelor. Auch unter seinen Prof-Kollegen sei die Stimmung gegenüber den Bachelor inzwischen auf einem Tiefpunkt, konstatiert Nida-Rümelin im <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/salto-rueckwaerts-in-die-oberstufe/?src=HL&#38;cHash=e9316d856a">Taz-Interview</a>:</p>
<blockquote><p>Praktisch alle, die vor fünf Jahren noch optimistisch waren, sagen heute: Das ist eine Katastrophe. Vor allem die unter 45-Jährigen waren für die Umstellung auf moderne modularisierte Studiengänge. Die sagen jetzt: Was jetzt hier rauskommt, ist ja der reine Schulbetrieb. Dann hätte ich auch Gymnasiallehrer werden können.</p></blockquote>
<p>Auch das ewige Schielen auf die USA hat seiner Meinung nach wenig gebracht. Was unter Austauschstudierenden schon seit Jahren bekannt ist und immer wieder auch öffentlich geäußert wurde, hat mittlerweile auch die Professorenschaft begriffen - der deutsche Bachelor übernimmt die Nachteile, aber nicht die Vorteile des US-Systems:</p>
<blockquote><p>Die Bachelors dort sind viel breiter angelegt, deutlich bildungsorientierter, mit vielen Wahlmöglichkeiten. Bei uns aber hat man Schmalspurstudiengänge mit einem extrem hohen Umfang an Präsenzzeiten eingerichtet: Während des Semesters zwischen 30 und 50 Wochenstunden. Diese Studierenden können sich also nicht mehr stundenlang in die Bibliothek setzten. Sie können gar keine Bücher mehr lesen, sondern brauchen stattdessen nur kleine vorgekaute Häppchen, kopiert, als PDF-Datei herunterzuladen.
</p></blockquote>
<p>Abschied von Bologna? Zumindest gibt es eine Krise im jahrelang schöngeredeten Bild von der "erfolgreichen Reform". Das <a href="http://astafu.blogsport.de/2008/04/04/von-bologna-nach-barcelona-proteste-gegen-europaeische-konferenz-der-uni-praesidentinnen/">AStA FU Blog</a> sieht in dieser Wendung auch Chancen für studentische Interventionen:</p>
<blockquote><p>Denn nach fast zehn Jahren Reform zeigt sich, dass zentrale Ziele des Prozesses verfehlt wurden. Nationale Alleingänge, passiver Widerstand, sehr unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen, Zeitdruck und chaotische Umsetzung auf lokaler Ebene - all diese Faktoren trugen dazu bei, dass der Bologna-Prozess heute eher einem großen Chaos als dem befürchteten hermetisch-homogenem Bildungsmarkt gleicht. Dennoch hat der Prozess, insbesondere in Deutschland, die Tendenzen zur Privatisierung und Warenförmigkeit von Bildung massivst beschleunigt und das öffentliche Bildungswesen stärker verändert als jede andere Reform einschließlich der großen Veränderungen im Gefolge von 1968.</p>
<p>[...] Es wäre eine Aufgabe für zukünftige studentische Protest- und Diskussionsforen, hier anzusetzen und die Widersprüche innerhalb des Bologna-Prozesses, aber auch zwischen Bologna und anderen Prozessen zu diskutieren. Dies setzt einiges an Recherche und wissenschaftlicher Aufarbeitung voraus, aber die Sache lohnt sich. Denn die chaotische Umsetzung der Bildungsreformen ist mittlerweile auch von Mainstream-Medien nicht mehr totzuschweigen, eine eventuelle De-legitimierung des Prozesses könnte neuen Spielraum bieten für Interventionen linker Bildungspolitik.</p></blockquote>
<p>Bernhard Kempen hingegen scheint eher pessimistisch. Sein Fazit lautet:</p>
<blockquote><p>Das böse Erwachen aus dem "gigantischen Feldversuch" steht noch bevor. </p></blockquote>
<p>Was befürchtet er? Einen Schaden für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschlands? Eine Niederlage Europas im Kulturkampf mit den USA? Oder gar einen Aufstand der Studierenden gegen ihr Dasein als Versuchstierchen im Hamsterrad? Man weiß es nicht....</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues zum Bibliotheksstreit - Bericht aus der KFL vom 4. März]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=151</link>
<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 17:34:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
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<description><![CDATA[im Folgenden ein Bericht von der Sondersitzung der AS-Kommission für Lehre der FU vom vergangenen D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>im Folgenden ein Bericht von der Sondersitzung der AS-Kommission für Lehre der FU vom vergangenen Dienstag, dem 4.3.08:</p>
<p><strong>Zur Bibliotheksentwicklung - geheim oder nicht?</strong><br />
<strong>Platzprobleme in den Bibliotheken</strong><br />
<strong>Nur noch 12 Großbibliotheken für die FU</strong><br />
<strong>Bücherspende nach Vilnius unrealistisch - werden die Bücher doch weggeworfen?</strong><br />
<strong>Geldprobleme als Ursache ?</strong><br />
<strong>Aussortieren - aber wie?</strong><br />
<strong>Vernetzung und Weiterarbeit</strong></p>
<p>Diese Sondersitzung war vor einem Monat eigens wegen des Themas "Bibliotheksentwicklung" angesetzt worden. Auch sollte das vor einem Monat verschobene Thema "Qualitätsoffensive Lehre des Präsidiums" erneut behandelt werden. Zu Letzterem kam es jedoch nicht. So ging es zwei Stunden lang nur um die Bibliotheksentwicklung in der FU, insbesondere am Fall und Anlaß Politik und Sozialwissenschaften. Zur Erinnerung siehe auch den Bericht auf dem Blog <a href="http://fuwatch.wordpress.com/2008/01/24/fbr-legt-sich-nicht-fest-bibliotheksstreit-geht-munter-weiter/">"FU-Watch"</a>.</p>
<p>Anders als bei oft zum Beispiel in anderthalb Stunden durchgereichten 16 Studienordnungen, die zu dem oft auch nur ein bis zwei Tage vorher verschickt werden, hatte dies dieses Mal den Vorteil, daß dieser eine Punkt ausführlich und an Aufschluß recht reich diskutiert werden konnte:</p>
<p>Gleich zu Beginn stellte Vizepräsidentin Christine Keitel-Kreidt die Behauptung auf, daß das Thema "Qualitätsoffensive Lehre" schon allein deshalb nicht mehr diskutiert werden müsse, da diese weit reichende "Offensive" (Flächen deckende Mentoringprogramme, Flächen deckende Veränderung der Modulkombinationsmöglichkeiten von drei hin zu nur noch zwei kombinierbaren Fächern uvm.) bereits in den Zielvereinbarungen mit den Fachbereichen enthalten und diese Zielvereinbarungen bereits unterschrieben seien. Diese Behauptung Keitel-Kreidts hat sich, zumindest in Bezug auf unseren Fachbereich PhilGeist, wo ich danach beim Verwaltungsleiter Dannenberg angefragt hatte, laut diesem als falsch heraus gestellt. Auch ist die "Qualitätsoffensive" in diesem Fachbereich bisher bei Weitem nicht ohne Unwillen, ohne Veränderungen und ohne großen Diskussionsbedarf, kurz: nicht einfach eins zu eins übernommen worden.</p>
<p><strong>Zur Bibliotheksentwicklung - geheim oder nicht?</strong></p>
<p><!--more--></p>
<p>Zur Bibliotheksentwicklung: gab es eine Powerpointpräsentation, die als völlig unspektakulär und gar nicht der Geheimhaltung bedürftig bezeichnet wurde. Eine Kopie davon den KfL-Mitgliedern zuzusenden brachte dennoch mehrfach eine erstaunlich unnötige Debatte hervor. Einerseits wurde betont, dies sei doch alles bekannt und würde gern ohne größere Probleme zugänglich gemacht. Man wolle gar nichts geheim halten - was von uns, d.h. drei LHG-Studierenden, Stephan Manske vom DeFo und mir auch gar nicht behauptet wurde. Es wurde, wie schon des Öfteren, angekündigt, es werde den KfL-Mitgliedern noch zugesandt. Auf die Frage, wann dies geschehe, legte sich Keitel-Kreidt, wie schon zuvor des Öfteren, auch auf mehrfaches Fragen hin nicht fest. Am Schluß der Sitzung sprach sie auf nochmaliges Nachfragen meinerseits zu dem davon, daß man es nicht mal mit des Vertrauens würdigen Personen zu tun hätte. Sie bezog sich damit auf die Veröffentlichung des "Studienerfolgsberichts" und zeigte sich noch immer ungehalten darüber. Sie implizierte damit - was für etwas Amusement sorgte -, daß sie gern selbst definieren würde, wem solche Daten anvertraut werden könnten. Sie implizierte dies in Allgemeinheit - das heißt, auch in Bezug auf sonstige Unterlagen, die den KfL-Mitgliedern zumindest der Theorie nach zuständen.<br />
So blieb, wie so oft, nur ein eiliges Mitschreiben der Präsentation.</p>
<p><strong>Platzprobleme in den Bibliotheken</strong></p>
<p>Es wurde nun eingehend geschildert, wie viele Bücher und Bibliotheken durch Umzüge, Zusammenlegungen und Bücherzuwachs inzwischen vor Allem in die Bibliothek des OSI (Politikwissenschaften) so wie in die des OEI (Osteuropainstitut) Eingang gefunden haben. Eben so eingehend das dadurch entstandene Platzproblem - sowohl in Bezug auf Unterbringungsmöglichkeiten für Bücher als auch in Bezug auf Plätze zum Arbeiten.</p>
<p>Um dieses Problem zu lösen, wurden die verschiedenen Ideen der jüngeren Vergangenheit geschildert. Von Bibliotheksumbau über -anbau bis zur Eingliederung in die Universitätsbibliothek. Vor Allem die letztere Idee sei im Fachbereich PolSoz laut Keitel-Kreidt völlig falsch verstanden und weiter vermittelt worden. Keitel-Kreidt schien hierbei sehr davon aus zu gehen, daß Gespräche zwischen Präsidium und Dekanat so wie mit dem Fachbereichsrat PolSoz genügten, um eine hinreichende Kommunikation, Information und Öffentlichkeit zu gewährleisten. Es sei von dort aus lediglich falsch weiter gegeben worden und habe an der richtigen Kommunikation der Pläne gefehlt. Es sei zu dem völlig verkannt worden, daß eine Eingliederung in die UB, mit mehr Plätzen zum Arbeiten nach dem Umbau, nur und gerade zum Wohle der Studierenden gewesen wäre. Es wurde sich darüber ergangen, wie viel Unrecht dem Präsidium und diesen Plänen getan worden sei.</p>
<p>Wir blieben am Anfang stehen bei dem Problem, daß Integration und Aussonderung von Büchern Geld kosten würden und wie dies am besten zu bewerkstelligen sei. Es gab sodann einen langen Exkurs über das Aussonderungsverfahren und die so gesehene unabwendbare Notwendigkeit dazu. Auf diesen Exkurs will ich später eingehen. Nach diesem Exkurs lenkte ich die Diskussion wieder zurück auf unsere Ausgangsfrage: das Bibliotheksbau-Projekt im Fachbereich PolSoz.<br />
Dort gebe es gegenwärtig, in OSI- und OEI-Bibliothek, 132 Plätze. Der errechnete Platzbedarf liege bei 303 Plätzen. Nach Ablehnung einer Zusammenlegung mit der UB durch den FBR PolSoz - was, wie erwähnt, auf völliges Unverständnis Keitel-Kreidts stößt - plant die UB nun eigenständig einen Ausbau zur Verdoppelung ihrer Plätze zum Arbeiten auf 500, um den "Nutzungsdruck" im Bereich Garystraße, Van't-Hoff-Straße und Ihnestraße aufzunehmen. Sie hofft für diese Pläne auch auf die finanzielle Unterstützung des Präsidiums. Das Projekt wird genannt: "Lernort UB".<br />
Es wurde des Weiteren konstatiert, daß die Bibliotheksräume in der Garystraße nicht verbesserbar seien, sondern nur in der UB.</p>
<p><strong>Nur noch 12 Großbibliotheken für die FU</strong></p>
<p>Von mir, Bezug nehmend auf einen <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2006/11/23/a0276">Taz-Artikel</a> von 2006, auf das Vorhaben der FU-Leitung angesprochen, die Bibliotheken in der FU von 150 auf 20 Großbibliotheken zu reduzieren, wurde mir entgegnet, <strong>daß inzwischen so gar nur noch 12 solche Bibliotheken geplant seien</strong> - entsprechend der Anzahl der Fachbereiche in der FU. Der vorerst gescheiterte Plan, dies nach der Philologischen Biblithek im Fachbereich PhilGeist (wo nahezu alle Bibliotheken dieses Fachbereichs inzwischen untergebracht sind) nun auch mit einer solchen "dezentralen Zentralbibliothek" im Fachbereich PolSoz zu tun, steht im Zeichen dieses Gesamtplans.<br />
Und wenn nun die Philologische Bibliothek von den Studierenden so gut angenommen werde (siehe Bericht auf <a href="http://fuwatch.wordpress.com/2008/02/13/zugangsbeschrankung-fur-philbib-nun-wirklich/">FU-Watch</a>), werde dies wohl auch bei den übrigen solchen Großbibliotheken der Fall sein - wenn sie erst ein Mal realisiert seien. Diese Antwort war die Bestätigung meiner fragenden Schlußfolgerung, ob die Überlegung der FU-Leitung also sei, daß sich auf diese Weise langfristig die Studierenden der gesamten FU auf diese Großbibliotheken wieder verteilen würden. Platzprobleme wie gegenwärtig in der Philologischen Bibliothek sollten so langfristig wieder beseitigt werden. Auch sollten nicht die selben Fehler gemacht werden wie in dieser - wie zum Beispiel, einen einzigen Großraum für 600 Studierende und andere NutzerInnen zu schaffen, der eine entsprechende Lautstärke unvermeidlich macht.</p>
<p>In Bezug auf die geplante und vorerst gescheiterte Zusammenlegung aller Bibliotheken des FB PolSoz in der UB - Anlaß dieser Sondersitzung der KfL - war also die einfache Schlußfolgerung der Sitzung: daß nun bis auf Weiteres nur die UB ausgebaut werde.</p>
<p><strong><br />
Bücherspende nach Vilnius unrealistisch - werden die Bücher doch weggeworfen?</strong></p>
<p>In Bezug auf das Vorhaben, viele Bücher aus dem FB PolSoz nach Vilnius zu schaffen, herrschte relative Unklarheit: Selbst das gesamte Präsidium unterhalb von Präsident Lenzen sei damals überrascht gewesen von dieser Pressemitteilung des Präsidenten. So fern es diese Mitteilung denn tatsächlich gegeben habe.<br />
Ein Transport dieser Bücher über diese Entfernung sei laut Keitel-Kreidt angesichts der Geldmittel der FU unrealistisch. Nicht zuletzt deshalb sei unklar, wie viele Bücher bei einer Realisierung denn überhaupt von einem solchen Transport nach Vilnius betroffen wären. Doch das Fazit lautete letztlich: Wenn die FU einen solchen Transport nicht bezahlen würde und auch Vilnius dies nicht täte (wovon ausgegangen wird), würden die Bücher wohl hier bleiben. In diesem Fall käme folgende "Lösung" zum Tragen, auf deren Zusammenhänge ich danach nun genauer eingehen werde:</p>
<p>1. Sie (das heißt vor Allem "überzählige" Bücher) werden verkauft. Auf Flohmärkten, Bücherbasaren o.ä.. Und/oder<br />
2. sie werden verschenkt und/oder<br />
3. Sie werden weg geworfen.</p>
<p>Es wird jedoch davon aus gegangen, daß es sich um so viele Bücher handelt, daß selbst über Verschenken und Verkaufen nicht genügend davon an den Mann oder die Frau gebracht werden könnten.<br />
So verbleibt, voraussichtlich (ich will dies nicht zu 100 % behaupten), das <strong>Wegwerfen einer unbestimmten Zahl an Büchern</strong>. "Lösung" 3. Auch, wenn in der Sitzung immer wieder betont wurde, daß es keines Falls im Interesse von BibliothekarInnen, deren Leitern o.Ä. sei, denn deren Aufgabe sei ja Konservierung der Bücher. Unter den gegebenen Umständen jedoch halten sie dies für vertretbar und sogar vernünftig.</p>
<p>Das Problem, das sich hier auftut - und für uns klang es bei aller Kritik zumindest recht überzeugend -, ist, daß in der gesamten FU schlicht nicht mehr genug Platz da sei, um ein immer weiteres Wachstum des Bücherbestands aller Fachbibliotheken auffangen zu können. Auch stehe kaum hinreichend Geld für An-, Um- oder Neubauten zur Verfügung. Zumindest diese letztere Behauptung, das Finanzargument, darf als durchaus nicht der Weisheit letzter Schluß angesehen werden. Es impliziert jedoch, daß selbst angesichts der massiven Investitionen in die Forschung usw. langfristig insgesamt trotz dem nicht genug Geld dafür da sei, ein solches Wachstum des Bücherbestandes zu gewährleisten.</p>
<p><strong>Geldprobleme als Ursache ?</strong></p>
<p>Es scheint sich für das FU-Präsidium angesichts der Kürzungen im (Hochschul-) Bildungsbereich durch das Land Berlin und die baldige Neuaushandlung der Berliner Hochschulverträge recht ernst darzustellen. Von 2005 bis 2009 gelten die gegenwärtigen Verträge, die bereits erhebliche Einsparungen seit 2005 beinhalten, gegen die im Wintersemester 2003/2004 der letzte große Studierenden-Protest/Streik unter anfänglich großer Unterstützung durch viele Lehrende entbrannt war. Ab 2010 rechnet Keitel-Kreidt nicht mit einer Erhöhung der Mittel-Zuweisungen durch den Berliner Senat, im Gegenteil befürchtet sie sogar eine noch weitere Kürzung. Doch noch viel einschneidender würden die ab 2009, spätestens ab 2013 zu erwartenden Pensionsleistungen für ehemalige FU-Beamte (vor Allem ProfessorInnen), die die FU selbst, nicht das Land Berlin und auch nicht die BRD bezahlen muß. Diese Leistungen belaufen sich laut Keitel-Kreidt nach derzeitiger Berechnung für einen absehbaren Zeitraum auf 37 Millionen EUR.</p>
<p>Vor diesem Szenario werden immer weitere Sparanstrengungen unternommen, um so viel wie möglich "Optimierung" und "Effizienz" zu erreichen - nicht zuletzt Personaleinsparungen, die tatsächlich (auch nach meinem Erleben) die Verwaltungsprozesse in der Zentralen Universitätsverwaltung wie auch in den Fachbereichen bis hinunter zu den Instituten zum Teil erheblich verlangsamen. Das jüngste Beispiel für diese Sparanstrengungen ist die jüngste FU-Pressemitteilung, daß die FU es in diesem Jahr erneut durch eine konsequente Energiesparpolitik geschafft habe, die Heiz- und Energiekosten zu senken.</p>
<p>Um nun das Problem aus den Nähten platzender Bibliotheken(?), "überzähliger" Bücher und zu geringer Plätze zum Arbeiten zu lösen, wird für die gesamte FU, auch von der Bibliotheksleitung, vor allem eine Lösung hervor gehoben: die Aussonderung von Büchern. Diese wird als unabwendbar angesehen, soll jedoch nach höchsten wissenschaftlichen Kriterien geschehen (so geschieht es, wie ebenfalls nicht neu, seit Langem bereits in der Philologischen Bibliothek). <strong>Habe die FU noch in den siebziger Jahren angesichts einer großzügigen Finanzierung massiv in den Ausbau ihrer Bibliotheksbestände investiert, müsse nun der umgekehrte Weg gegangen werden.</strong><br />
<strong><br />
Aussortieren - aber wie?</strong></p>
<p>Bisher sei die Bibliotheks-Politik gewesen, keinen einzigen Titel/kein einziges Buch, auch wenn es seit 50 Jahren kein einziges Mal ausgeliehen worden sei, auszusondern. Hierzu gab die Powerpoint-Präsentation nun eine an Aufschluß sehr reiche Statistik her. Da ich nicht alles so schnell mitschreiben konnte, will ich es bei dem bereits hilfreichen Beispiel der Universitätsbibliothek belassen, das ich so schnell noch erfassen konnte: Von 2,4 Mio Büchern in der UB seien seit 1990 1,8 Mio Bücher kein einziges Mal ausgeliehen worden. Zum Teil soll das Bestand-Nutzungsverhältnis sogar noch erheblich weiter aus einander klaffen.<br />
Die für Bibliotheksleitung wie Präsidium unausweichliche Schlußfolgerung angesichts des Spardrucks ist daher: Nicht jedes Buch werde auch wirklich gebraucht.</p>
<p>Bei der Aussonderung sollen höchste inhaltliche und bibliothekarische Kriterien angelegt werden. Einzelne Fächer, die tatsächlich in eine Großbibliothek integriert würden, hätten im Zweifel "selbstverständlich" die volle Handhabe über ihre Bücher - was bei der unfreiwillig in die Philologische Bibliothek integrierten Philosophischen Bibliothek nach derzeitigem Kenntnisstand zumindest der Wahrheit entspricht. Dies hängt jedoch nicht zuletzt erheblich davon ab, wie sehr sich Institutsangehörige (Lehrende, ProfessorInnen) um ihre Bibliotheken nach "Integration" noch kümmern.</p>
<p>Was auf jeden Fall ausgesondert würde, seien sehr wenige alte und sehr abgegriffene, kaum noch erhaltbare Bücher (auch dies der Fall in der Philologischen Bibliothek). Da diese keine Abnehmer mehr fänden, bedeute dies, daß sie weggeworfen werden müßten.</p>
<p><em>Die Bücher im FB PolSoz:</em><br />
Zu anderen Bibliotheken dublette (= doppelte) Exemplare neuerer so wie genutzter älterer Literaten sollen erhalten bleiben.<br />
Titel, die besonders häufig nachgefragt würden, sollen in der Zentralen Lehrbuchsammlung der UB in Mehrfachexemplaren bereit gestellt werden.<br />
Wenn mehrere Exemplare eines nicht genutzten Buches dublett seien, könne hier reduziert werden. Wichtige Bedingung: das digitale Vorhandensein. Befinden sie sich an mehreren Standorten, sollen sie nicht reduziert werden. Befinden sie sich an einem zentralen Standort, dann jedoch sollen sie reduziert werden.</p>
<p><em>Prinzipien für Fachbibliotheken:</em><br />
- inhaltliche Kriterien (sachrelevante Autoren, Standardwerke, Referenzliteratur)<br />
- formale Kriterien (Erscheinungsjahr, Nutzungshäufigkeit)<br />
- Angebotsnähe zu anderen Bibliotheken</p>
<p>Es gebe Vieles, was in heutiger Anzahl niemand mehr brauche.</p>
<p>In Bezug auf digitale Erfassung und die Beständigkeit digitaler Medien und Speicherformen wurde zu beruhigen versucht: Es werde von jedem Titel mindestens ein physisches Exemplar in der gesamten FU übrig zu behalten versucht. Falls nicht, könnten solche Bücher - sollten sich Forschungsrichtungen u.Ä. ein Mal wesentlich verändern -, aus anderen Archiven wieder erlangt werden. Oder angekauft.</p>
<p>Es werde zu dem genauestens darauf geschaut, wie groß die "Nutzungshäufigkeit" bestimmter Titel sei - was durch die elektronische Erfassung immer besser möglich sei. Die Befürchtung, daß sich bald viele Studierende um wenige Exemplare der selben Titel streiten müßten, sei damit nicht realistisch.</p>
<p><em>Es ist also zusammen fassend zu sagen:</em></p>
<p>1. Das Präsidium und die Bibliotheksleitung sehen eine Aussonderung von Büchern - unabhängig von Zusammenlegung zu Großbibliotheken, Ausbauten usw. - angesichts des so dargestellten finanziellen Drucks und des immer weiteren Wachstums des gesamten FU-Bücherbestandes langfristig als unabwendbar an.<br />
2. Die Aussonderung soll so gewissenhaft wie möglich geschehen.<br />
<strong><br />
Vernetzung und Weiterarbeit</strong></p>
<p>Abschließend möchte ich hier darauf hin weisen, daß die Mitglieder der Kommission für Lehre - insbesondere die studentischen - demnächst neu gewählt werden. Es wurde bereits mehrfach herum gefragt, doch ich will dies hier noch ein Mal tun. Interessierte können sich unter der Kontaktadresse dieses Blog melden.</p>
<p>Auch habe ich auf gemeinsame Initiative der in der vergangenen KfL-Sitzung anwesenden Studierenden nun einen Verteiler zur Gremienvernetzung eingerichtet, in den sich gern alle an Gremienarbeit und -vernetzung Interessierten (Studierenden) der FU eintragen können und sollen: <a href="http://lists.spline.inf.fu-berlin.de/mailman/listinfo/gremien_fu">http://lists.spline.inf.fu-berlin.de/mailman/listinfo/gremien_fu</a>.</p>
<p><em>M. Bartelt, Institutsrat Philosophie</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[AVV o8 Redaktionsschluss am Montag, 10.3.!!!!]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=148</link>
<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 21:00:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
<guid>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=148</guid>
<description><![CDATA[Liebe FreieBildungs-aktive und -interessierte,
Liebe Fachschaften, Studierende und liebe nicht-Studi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe FreieBildungs-aktive und -interessierte,<br />
Liebe Fachschaften, Studierende und liebe nicht-Studis,</p>
<p>noch habt ihr eine Woche Zeit um <a href="http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2008/02/12/alternatives-veranstaltungsverzeichnis-avv-sose-2008/">eure Ankündigung</a> für spannende Filmseminare, Sprachkurse, Lektürekreise, Philosophiertreffen, bildungspolitische Gruppen, Kunstprojekte, Veranstaltungsreihen, Tanzkurse, Sportangebote, Projekttutorien usw. an avvb(at)gmx.net zu senden.</p>
<p>Ihr könnt ganz einfach Veranstaltungen selber machen. Über das <a href="http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index/AVV">AVV</a> könnt ihr Leute finden, die mit euch zusammen zeichnen wollen oder das neue Buch eurer Lieblingsautorin mit euch lesen wollen ... Räume dazu gibt es kostenlos in der <a href="http://www.offeneuni.tk">Offenen Uni</a> oder an anderen Orten dieser Stadt. Die Redaktion des AVV hilft euch gerne weiter.</p>
<p>Werdet aktiv! wozu auf das gewünschte Bildungsangebot warten? Macht doch einfach selber was ihr wollt!</p>
<p><strong>Redaktionsschluss für die Printausgabe ist der 10. März.</strong></p>
<p>im Internet könnt ihr auch noch <a href="http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/AVV/Sommer_2008">laufend weitere Ankündigungen eintragen.</a></p>
<p>wir freuen uns über viele kreative Ankündigungen!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ ]]></title>
<link>http://machtmigrationkrank.wordpress.com/2008/02/27/hallo/</link>
<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 22:59:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leon</dc:creator>
<guid>http://machtmigrationkrank.wordpress.com/2008/02/27/hallo/</guid>
<description><![CDATA[
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<br />
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alternatives VeranstaltungsVerzeichnis (AVV) SoSe 2008]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=146</link>
<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 11:26:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
<guid>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=146</guid>
<description><![CDATA[Es ist wieder soweit: Die Redaktionsphase des AVVs ist eröffnet und die Redaktion freut sich auf  z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist wieder soweit: Die Redaktionsphase des AVVs ist eröffnet und die Redaktion freut sich auf  zahlreiche Ankündigungen aus ganz Berlin und umzu. Redaktionsschluss ist der 10. März.<br />
</strong><br />
Das Alternative VeranstaltungsVerzeichnis (AVV) erscheint halbjährlich und ist ein Verzeichnis von autonomen Seminaren, Vorträgen, Workshops, Projekten, und Ähnlichem, die sich für alternative und kostenlose Wissensvermittlung einsetzten.</p>
<p>Es richtet sich gegen die zunehmende Privatisierung im Bildungsbereich und möchte als Alternative zum normalen Bildungsbetrieb* diejenigen unterstützen, die sich für freie Bildung** engagieren.</p>
<p>Als Infrastruktur bieten wir die Möglichkeit zur Präsentation, sowohl im Heft, als auch auf der Internetseite: <a href="http://www.avvb.de.vu">http://www.avvb.de.vu</a>, auf der ihr selbst unkompliziert eure Projekte eintragen könnt. Wir helfen aber auch beim Aufbau neuer Gruppen: Raumsuche, Materialien, Informationen usw. Außerdem möchten wir gerne eine stärkere Vernetzung für freie, alternative Bildung in Berlin unterstützen und haben dafür einen Verteiler eingerichtet. Darüber können aktuelle Informationen über selbstorganisierte Seminare, Ankündigungen, Materialien usw. verschickt werden. Um auf den Verteiler zu kommen, schickt eine leere Mail an SelbstorganisierteSeminareBerlin-subscribe(at)yahoogroups.de !</p>
<p>Wenn ihr etwas im AVV ankündigen wollt, dann </p>
<li>tragt euch unter http://www.avvb.de.vu ein</li>
<li>
schickt uns eine Mail mit eurem Ankündigungstext an avvb AT gmx.net</li>
<li>
und bitte vergesst nicht eine Kontaktmöglichkeit anzugeben!</li>
<p>Redaktionsschluss ist der 10. März.<br />
Erscheinen wird das Heft voraussichtlich am 15. April.<br />
Mehr infos: <a href="http://www.avvb.de.vu">http://www.avvb.de.vu</a>.<br />
Bei Fragen mailt uns bitte! </p>
<p>Um noch ein hartnäckiges Vorurteil auszuräumen: das AVV ist zwar aus studentischen Protestbewegungen entstanden, es will aber ganz ausdrücklich kein Studi-zentriertes Heft sein, sondern ein Beitrag für alternative Bildung in Berlin und rund umzu.</p>
<p>Ihr müsst also weder studieren um an Veranstaltungen teilzunehmen, noch um zu inserieren.</p>
<p>Auf viele spannende Angebote wartend<br />
das Redaktionskollektiv  (Gertrude Huber)</p>
<p>Weiterleiten ausdrücklichst erwünscht!!</p>
<p><em>* Bildungsbetrieb= hierarchisch, ausschließend, abhängig, angepasst, verwertungsorientiert,...<br />
** freie Bildung= emanzipativ, kostenlos, frei zugänglich, unabhängig, kritisch,....</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stellungnahme der studentischen TeilnehmerInnen der Master-Kommission und der FSI PuK zum "Masterplan" am Institut für PuK]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=142</link>
<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 16:59:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
<guid>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/?p=142</guid>
<description><![CDATA[Alle Infos zum PuK-Master: am Freitag, dem 15.02.2008 um 14.30 Uhr (Büro der FSI PuK: Raum 106, Gar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle Infos zum PuK-Master: am Freitag, dem 15.02.2008 um 14.30 Uhr (Büro der FSI PuK: Raum 106, Gary55), und zwar vor den Feierlichkeiten des Instituts (ab 16:00 Uhr)<br />
</em></p>
<p><a href='http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/files/2008/02/fsipuk.jpg' title='fsi puk'><img src='http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/files/2008/02/fsipuk.thumbnail.jpg' align="left" alt='fsi puk' /></a></p>
<p>Nach jahrelangem Hin und Her ist es jetzt endlich soweit: Das Rechtsamt der Freien Universität hat den <a href="http://www.kommwiss.fu-berlin.de/master.html">Entwurf der Masterstudienordnung für die PuK</a> genehmigt. Nun muss er nur noch im Instituts- und Fachbereichsrat abgenickt werden und dann ist der historische Tag gekommen: Wir sind Bologna (-integriert)! </p>
<p>Was so lange währt, sollte ja eigentlich auch gut sein. Vor allem wenn dieser Master für viele PuK-Studierende eine echte Option nach dem Erwerb des Bachelors ist. Doch leider war die <a href="http://www.kommwiss.fu-berlin.de/410.html">lange Wartezeit</a> nicht einer intensiven inhaltlichen und organisatorischen Auseinandersetzung geschuldet. Vielmehr wurde das aktuelle Masterkonzept in einem Zeitraum von <a href="http://www.astafu.de/inhalte/artikel/a_2005/master/">gerade einmal vier Wochen zusammengezimmert</a> und zwar auf Grund einer Weisung des Präsidialamtes, noch im Jahr 2008 ein PuK-Master installiert haben zu müssen. Dass das Ergebnis nun an allen Ecken und Enden quietscht, ist kaum verwunderlich. Ebenso, dass die künstliche Zeitverknappung wieder einmal als Argument herhält, Interessen der Studierenden den Interessen der Lehrenden unterzuordnen. Trotz intensiver Mitarbeit einiger BA-Studierender in der Master-Kommission ist gerade einmal gelungen, marginale Änderungen durchzusetzen.</p>
<p><strong>Doch kommen wir zu den harten Fakten: </strong></p>
<p><!--more--></p>
<p>Der Master "Medien und politische Kommunikation" wird ein konsekutiver, forschungsorientierter Master-Studiengang mit einer Regelstudienzeit von 4 Semestern (2 Jahren) sein. Es wird insgesamt sechs Module zu je 15 Leistungspunkten geben, die wie folgt absolviert werden sollen:</p>
<p>1. Fachsemester (WiSe)<br />
Geschichte und Kultur der politischen Kommunikation (15 LP)<br />
Politischer Journalismus (15 von 30 LP)<br />
Methoden der politischen Kommunikationsforschung (15 von 30 LP)</p>
<p>2. FS (SoSe)<br />
Strukturen und Steuerung der politischen Kommunikation<br />
Politischer Journalismus (15 von 30 LP)<br />
Methoden der politischen Kommunikationsforschung (15 von 30 LP)</p>
<p>3. FS (WiSe)<br />
Politisches Kommunikationsmanagement und Public Affairs (15 LP)<br />
Theorien und Befunde der politischen Kommunikationsforschung (15 LP)</p>
<p>(insgesamt 90 LP)</p>
<p>4. FS (SoSe)<br />
Colloquium<br />
Masterarbeit + Verteidigung (25+5=30 LP)</p>
<p>Schon an diesem "exemplarischen" Studienverlaufsplan werden grundlegende Probleme der neuen Studienordnung deutlich:</p>
<p><strong>Es gibt keine Spezialisierungsmöglichkeiten, da jegliche Wahlmodule fehlen!</strong></p>
<p>Ursprünglich war angedacht statt einem einzigen Modul "Politischer Journalismus" zwei Wahlpflichtmodule "Politischer Journalismus 1" und "Politischer Journalismus 2" anzubieten. Dabei sollte eines eher wissenschaftstheoretisch und das andere eher forschungsorientiert ausgerichtet sein. Zudem war noch ein weiteres Modul "Visuelle Kommunikation" geplant. Zwischen diesen drei Modulen hätten Studierende wählen können. Eine Spezialisierung des Studiums im Sinne eigener Interessen und Zukunftsvorstellungen wäre auf diese Weise möglich gewesen. Dieses Vorhaben wurde von den Lehrenden letzten Endes mit dem (mittlerweile üblichen) Hinweis auf den andauernden Lehrkräftemangel aufgeben. Als Alternative wurde den studentischen TeilnehmerInnen der Kommission ein binnenpluralistisches Modul zugesagt. Dieses Versprechen wurde auch in der Master-Studienordnung verankert, jedoch mittels einer sehr schwammigen bzw. sehr offenen Modulbeschreibung. Mit einer Erweiterung des Kursangebotes innerhalb des Moduls ist also vorerst eher nicht zu rechnen, da sich ja der Lehrkräftemangel schon in der Vergangenheit als "Totschlagargument" bewährt hat.</p>
<p>Eng verknüpft mit diesem Argument ist auch unser zweiter Kritikpunkt bezüglich des strukturellen Aufbaus des Masters, denn: <strong>Der Studiengang ist unflexibel, es gibt keine reale Möglichkeit die Reihenfolge der Module zu ändern! </strong></p>
<p>Wie oben am Studienverlaufsplan ersichtlich, ist es kaum möglich die Modulreihenfolge zu ändern. Die beiden zweisemestrigen Module sind ineinander verschränkt, müssen also in der vorgegebenen Reihenfolge absolviert werden. Dadurch ist der empfohlene Auslandsaufenthalt nur im dritten Semester, also kurz vor der Masterarbeit, möglich. Ansonsten müsste mindestens ein Jahr wiederholt werden, um ein zweisemestriges Modul vollständig abzuschließen. </p>
<p>Auch die Reihenfolge der anderen Module wird kaum zu ändern sein, weil diese erfahrungsgemäß nur in den jeweiligen Semestern angeboten werden. Die Lehrenden sind der Meinung, dass nur diese Abfolge didaktisch sinnvoll sei. Zudem gäbe es ja auch noch Verpflichtungen der entsprechenden Lehrkräfte im BA-Betrieb.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist dann grundsätzlicher Natur:</p>
<p><strong>Es gibt zu wenig Plätze!</strong></p>
<p>Einmal im Jahr werden lediglich zwischen 30-35 Studierende die Möglichkeit haben, den PuK-Master anzufangen. Nur ein marginaler Anteil der Studierenden, die den Bachelor am Berliner Institut für PuK gemacht haben und machen werden, haben die Möglichkeit ihren Master hier anzuschließen. </p>
<p>Allein an der FU beginnen in jedem Wintersemester 75 Studierende das PuK-Studium als BA-Kernfach. Und trotz der vorliegenden hohen Abbrecherzahlen beenden es weit mehr als 35 AbsolventInnen pro Jahr, die dann mit BewerberInnen anderer Hochschulen in Konkurrenz treten. Das Auswahlverfahren sieht vor, 85% der Plätze nach der BA-Abschlussnote zu vergeben. Inwieweit die Noten nach der recht chaotischen Einführung und Umsetzung der Bachelor-Studiengänge irgendwie vergleichbar sind, ist ebenso wie beim NC-Verfahren eher fraglich. Die nicht genauer geregelten persönlichen Auswahlgespräche, über die die restlichen 15% der Plätze verteilt werden, scheinen auch keine bessere Alternative zu sein. Bei ihnen ist nämlich unklar, ob diese Plätze bei vorgeblich schlechtem Abschneiden aller KandidatInnen überhaupt vergeben werden müssen. <strong>Wir fordern einen offenen Zugang zu Bildung, also einen freien Masterzugang für alle!</strong></p>
<p>Neben den oben ausgeführten organisatorischen Mängeln ist das Master-Konzept vor allem in seiner inhaltlichen Gestaltung zu kritisieren. Allein der Name des Studiengangs "Medien und politische Kommunikation" ist derart offen angelegt, dass, wie dann am Studienverlaufsplan ersichtlich, alle derzeit besetzten Stellen des Instituts an der Lehre teilhaben werden. Jene umso mehr, deren Arbeitsbereich besser besetzt ist. Eine klare wissenschaftliche Ausrichtung, wie einem Masterprinzip eigentlich innewohnt, ist nicht erkennbar. </p>
<p>Ein Lehr- und Forschungsprofil hat das Institut auf Grund der jahrelang verschleppten Besetzung der vakanten Stellen einbüßen müssen. Dennoch sollte ein Master nicht nur nach Erwägungen bürokratischer Machbarkeit konzipiert werden. </p>
<p>Der Master "Politische Kommunikation", der sich mit "Bedeutung von demographischem Wandel, Globalisierung und Medieninnovation für die politische Kommunikation" (Zitat aus der Master-Studienordnung) auseinander setzen soll, setzt seinen Schwerpunkt vor allem auf empirische Kommunikationsforschung. Unklar ist, inwieweit politikwissenschaftliche Methoden und Themen überhaupt behandelt werden. Aufschluss gibt hier die Vorgehensweise der Master-Kommission bei dem "Nicht-Medien"-Thema Gender. Dieser Aspekt ist nach Vorgabe des Präsidiums explizit in die Studienordnung zu verankern und sollte am Anfang der Planungen auch stärker eingebunden werden. Am Ende blieb es nur noch bei dem müden Lippenbekenntnis, dass "Fähigkeiten zur Analyse von Geschlechterverhältnissen sowie geschlechtsspezifischen Implikationen und Medienstereotypen in der politischen Kommunikation" erlernt werden sollen. Auf studentische Einwände gegen diese unkonkrete Setzung wurde der Modulbeschreibung "Politisches Komunikationsmanagement und Public Affairs" der Passus beigefügt, dass in diesem Modul "Geschlechterrollen [...] problematisiert" werden. </p>
<p>Diese unklar formulierte Verankerung in nur einem Modul ist eindeutig zu wenig und kann zudem als Einladung an die anderen Module verstanden werden, das Thema Gender ganz auszuschließen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Vielleicht ist dieser Master irgendwie studierbar. Womöglich kann er "Studentinnen und Studenten auf eine wissenschaftliche Laufbahn in der universitären und außeruniversitären Forschung sowie auf Führungstätigkeiten in den Organisationen und Feldern politischer Kommunikation" (Zitat Studienordnung) vorbereiten. Doch mit wie vielen Kompromissen...? </p>
<p>Nur weil es den Lehrenden jahrelang nicht gelungen ist, einen ordentlichen Master-Entwurf zu entwickeln, wollen wir dieses eine Konzept nicht einfach hinnehmen.</p>
<p><strong>Das ist nicht der Master, den wir Studierende wollen!</strong></p>
<p>... und deshalb findet am Freitag, dem 15.02.2008, ein Treffen statt (Büro der FSI PuK: Raum 106, Gary55), und zwar vor den Feierlichkeiten des Instituts um 14.30 Uhr ... Kommt zahlreich!<br />
<em><br />
Schöne Grüße,<br />
eure FSI PuK.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gerücht: Der Ablauf der Steve Jobs Keynote 2008]]></title>
<link>http://id4v3.wordpress.com/2008/01/10/gerucht-der-ablauf-der-steve-jobs-keynote-2008/</link>
<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 16:24:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>iD4V3</dc:creator>
<guid>http://id4v3.wordpress.com/2008/01/10/gerucht-der-ablauf-der-steve-jobs-keynote-2008/</guid>
<description><![CDATA[Hier auf Wikipedia ist der angebliche Ablaufplan beschrieben. Was davon stimmt, weiß wohl keiner (a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Macworld_Conference_%26_Expo#Leaked_2008_Keynote">Hier auf Wikipedia</a> ist der angebliche Ablaufplan beschrieben. Was davon stimmt, weiß wohl keiner (außer Steve und Apple selbst). Interessante Inhalte sind zu lesen, wie zum Beispiel eine YouTube-Funktion in iTunes. Doch lest selbst.<br></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Phänomen der Grenze]]></title>
<link>http://phaenomendergrenze.wordpress.com/2007/11/06/das-phanomen-der-grenze-studienreise-nach-polen/</link>
<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 15:22:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>phaenomendergrenze</dc:creator>
<guid>http://phaenomendergrenze.wordpress.com/2007/11/06/das-phanomen-der-grenze-studienreise-nach-polen/</guid>
<description><![CDATA[
Ermland - Masuren - Masowien. 
Studienreise, 3.-13. September 2007 
Die im Titel dieses Projektes f]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Times New Roman;">Ermland - Masuren - Masowien. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Times New Roman;">Studienreise, 3.-13. September 2007 </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Times New Roman;">Die im Titel dieses Projektes festgehaltene Grenze verlief einst zwischen Polen und Preußen, ethnographisch zwischen dem Norden Masowiens und Masuren. Sie verschwand nach dem II. Weltkrieg. An anderer Stelle entstand eine neue Grenze zwischen der UdSSR (jetzt Russische Föderation) und der Volksrepublik Polen (jetzt Republik Polen) sowie regional zwischen dem Kaliningrader Gebiet und der Woiwodschaft Ermland und Masuren. Sowohl der polnische wie auch der russische Teil wurden von den ehemaligen deutschen Bewohnern verlassen, oftmals unter Zwang. An ihrer Stelle kamen Siedler aus Zentral – und Ostpolen (auch Zwangsumsiedler), deportierte Ukrainer und Bürger verschiedener sowjetischer Republiken. </span></span></p>
</blockquote>
<blockquote><p><span style="font-size:11pt;font-family:'Times New Roman';">Prozesse solch gewaltsamer kultureller, gesellschaftlicher und politischer Umbrüche sind bis heute in ihren Auswirkungen, Details und Mustern noch nicht vollständig untersucht worden. Historiker, Soziologen, Anthropologen und Kulturwissenschaftler suchen weiterhin nach Wegen, um diese für ganz Mittel- und Osteuropa so charakteristischen und gleichzeitig besonders komplizierten historischen Prozesse zu verstehen.</span></p>
<p><span style="font-size:11pt;font-family:'Times New Roman';">Ein Projekt der <a href="http://www.borussia.pl">Stiftung Borussia Olsztyn</a>/Kulturgemeinschaft Borussia Leipzig</span></p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die besten Köpfe rücken aus....]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2007/09/25/die-besten-kopfe-rucken-aus/</link>
<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 11:57:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
<guid>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2007/09/25/die-besten-kopfe-rucken-aus/</guid>
<description><![CDATA[Schleichend und kaum bemerkt von der Öffentlichkeit bahnt sich in diesen Tagen eine weitere Blamage]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schleichend und kaum bemerkt von der Öffentlichkeit bahnt sich in diesen Tagen eine weitere Blamage der Lenzenschen Elitepolitik ab. Schon der Boykott der Berufung des Politologen Albert Scharenberg durch Lenzen zeigte, dass man dessen Exzellenzankündigungen nicht allzu ernst nehmen sollte - kann doch ein Bewerber noch so exzellent sein und zu den "Besten Köpfen" seines Fachs gehören: wenn er zu links ist, will das Präsidium ihn trotzdem nicht.</p>
<p>Aber auch bei den Studierenden scheint es mit der Elitenpickerei nicht so zu klappen wie man sich das vorstellt: wie der AStA in einer <a href="http://www.astafu.de/aktuelles/archiv/a_2007/presse_09-24">Presserklärung</a> berichtete, hat eine Vielzahl von BewerberInnen immer noch keine Zu- oder Absage von der FU und wird am Telefon vertröstet. Was die Gerüchteküche schon längst berichtete, ist damit offiziell: das diesjährige Zulassungsverfahren ist ein einziges Desaster. Denn wenn eine Uni am 25. September, fünf Tage vor Semesterbeginn, noch keine Reaktion auf eine Bewerbung abgibt und am Telefon die Leute nur vertröstet oder lediglich inoffizielle Mitteillungen über Zu- oder Absagen verteilt, kann man das nur als totales Scheitern bezeichnen.<br />
Diese Praxis steht im krassen Widerspruch zum vollmundigen Elitegelaber des Präsidiumsund auch zu schicken Renommier- und Pilotprojekten wie dem neuen Genieausleseverfahren alias "<a href="http://fsigeschichte.blogsport.de/2007/03/16/eignungstest-vor-studienbeginn/">Studierfähigkeitstest</a>", der für den Studiengang Psychologie erstmals nach "wissenschaftlichen Methoden" die Guten von den Schlechten BewerberInnen trellen solllte.</p>
<p>Auch in Psychologie gibt es nach unseren Informationen immer noch Leute, die von der FU keinerlei Nachricht erhalten haben. Gehören diese nun nicht zu den "Besten"? Und wenn ja, warum erhalten sie dann nicht wenigstens eine Absage, sondern drehen ihre Schleifen in x-fachen Nachrückverfahren? Dieser Zustand ist nicht nur für die BewerberInnen unzumutbar, er offenbart auch die ganze Scheinheiligkeit des aufgesetzten Elitendiskurses. Viele der "besten Köpfe" werden sich längst Studienplatz und Wohnung woanders gesucht haben, anstatt bis Vorlesungsbeginn noch auf eine Zusage von der FU zu warten.</p>
<p>Die FU ist halt, trotz Marketing, Corporate Identity und fortschrittlich-diktatorischen Führungsmethoden auch nur eine unter vielen überfüllten und überforderten Massenuniversitäten - nicht schlechter und nicht besser aufgestellt als der Rest. Anstatt jedoch die Probleme beim Namen zu nennen, klar anzusagen dass Personal, Lehrkräfte und Sachmittel fehlen, anstatt mit den Studierenden gemeinsam Lösungen zu suchen, wird seitens des Präsidiums eine völlig irreale PR-Werbewirklichkeit aufgebaut, mit der man vielleicht den NachwuchsjournalistInnen vom Unispiegel imponieren kann, die aber die realen Probleme nur notdürftig verschleiert.</p>
<p>Und die realen Probleme sind politischer Natur: der bundesweite Vormarsch von Studiengebühren löst im gebührenfreien Berlin eine Bewerbungswelle aus, der allgemeine Abbau von Studienplätzen und Kapazitäten lässt die NC´s in absolut irreale Höhen schießen und sorgt dafür, dass heutige AbiturientInnen sich nicht bei drei, sondern eher bei fünfzehn Unis bewerben. Wenn unter diesen Bedingungen ein Zulasssungsbüro schlappmacht, dann ist das nicht wirklich so überraschend. Dass aber die FU Leitung sich dazu überhaupt nicht verhält, sondern weiter im Wunschdenken auf der Elitewolke schwebt, das ist der eigentliche Skandal.</p>
<p>Doch allgemein denken Professoren und UnipräsidentInnen in Deutschland nicht in derartigen Kategorien. Alle zappeln wehrlos am Haken des Elitewettbewerbs, hauen und stechen sich um auf fünf Jahre beschränkte Forschungsmittel, die von der Summe her nur einen witzlosen Bruchteil von dem ausmachen, was die Politik den Unis in den letzten Jahren aus den Rippen geschnitten hat. Die Unileitungen - und die FU ist dabei ausnahmsweise mal Vorreiter - kümmern sich jedoch nicht darum, hier gemeinsame Interessen zu finden und zu vertreten. Sie haben den Elitenquark voll verinnerlicht, passt er doch so schön zu ihrem professoral-bürgerlichen Habitus. Ein jeder Unirektor hofft, man möge bald schon seine Hütte zum Leuchtturm erklären. Doch allzugroße Leuchten sind die deutschen Professoren allesamt nicht, sonst hätten sie diesem Treiben schon längst Einhalt geboten. Von ihnen ist also keine Solidarität im Kampf für bessere Studienbedingungen zu erwarten - das müssen die jetzigen und zukünftigen Studis schon selber besorgen. Wenn diese jedoch selbst auch noch auf den Elitenkram hereinfallen - dann gute Nacht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Exzellenz und Elite]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2007/06/18/exzellenz-und-elite/</link>
<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 13:09:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass der Exzellenzbegehung an der FU weisen wir auf den Artikel der FSI OSI &#8220;W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass der <a href="http://www.freie-bildung-berlin.de/?p=166">Exzellenzbegehung an der FU</a> weisen wir auf den Artikel der FSI OSI <a href="http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2006/12/09/warum-keine-exzellenz/">"Warum keine Exzellenz"</a> hin. Weitere Artikel zum Thema befinden sich im <a href="http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/outofdahlem/nr5">Out Of Dahlem No. 5</a>, mit dem Schwerpunkt Elitenbildung:</p>
<p><strong><a href="http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/outofdahlem/nr5/schwerpunkt/elitenrausch">Wie die Exzellenzinitiative den neoliberalen Umbau der Universitäten vorantreibt</a></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Umfrage "Studierbarkeit an der FU Berlin"]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2007/06/10/umfrage-studierbarkeit-an-der-fu-berlin/</link>
<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 21:08:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Hinblick auf die verschiedenen Reformen und Transformationen der deutschen Hochschullandschaft un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Hinblick auf die verschiedenen Reformen und Transformationen der deutschen Hochschullandschaft und den mit ihnen einhergehenden Änderungen der Studienbedingungen scheint es nötig, die Entwicklungen der letzten Jahre zu reflektieren und ihre weitreichenden Konsequenzen zu erfassen. Aus diesem Grund wurde an der HU eine studentische Umfrage zur 'Studierbarkeit' durchgeführt, die in den vergangenen Wochen medial viel Beachtung fand und deren Ergebnisse momentan mit der Universitätsleitung der HU diskutiert werden.</p>
<p>An der FU wird vom Präsidium die kontinuierliche Evaluation der Lehre innerhalb der Bachelorstudiengänge vorgenommen. Dies ist begrüßenswert. Der Blick auf die Umstrukturierungen soll jedoch durch die Ergebnisse einer studentisch initiierten Umfrage bereichert werden, welche zudem auch die Situation der Lehre in den auslaufenden Studiengängen erfasst.</p>
<p>Hierfür wurde in den Fachschaftsinitiativen folgender Fragebogen erarbeitet, der sich größtenteils auf die HU-Umfrage stützt, sie teilweise ergänzt, teilweise kürzt, und so an die Gegebenheiten und Problemfelder der FU anpasst.</p>
<p><strong>Direkt zur Umfrage: <a href="http://www.fub.studierbarkeit.de/">http://www.fub.studierbarkeit.de/</a></strong></p>
<p>Du als StudierendeR bist am besten informiert über Vorzüge und Probleme Deines Studiums. Mit dieser Umfrage hast Du sowohl Gelegenheit darzustellen, was in Deinem Studium - egal welchen Abschluss Du anstrebst - an Reformen geglückt ist, als auch die Möglichkeit, Deinen Problemen Gehör zu verschaffen. Nur eine umfassende Beteiligung an dieser Evaluation stellt die Informationen zur Verfügung, die für die Durchsetzung studentischer Belange und die zielstrebige Verbesserung der aktuellen Studienbedingungen notwendig sind.</p>
<p>Die Umfrage läuft bis zum 20.07.07 (Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2007).</p>
<p>Die Ergebnisse werden voraussichtlich zu Beginn des Wintersemesters 2007/2008 veröffentlicht.</p>
<p>Wenn Du über den aktuellen Stand der Umfrage und deren Ergebnisse informiert werden möchtest, dann schreib an: studierbarkeit.fub_at_gmx.de</p>
<p><a href='http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/files/2007/06/studierbarkeit.jpg' title='studierbarkeit'><img src='http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/files/2007/06/studierbarkeit.jpg' alt='studierbarkeit' /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alternatives Veranstaltungverzeichnis für Berlin 2007]]></title>
<link>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2007/04/23/alternatives-veranstaltungverzeichnis-2007/</link>
<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 18:54:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachschaftsinitiativen</dc:creator>
<guid>http://fachschaftsinitiativen.wordpress.com/2007/04/23/alternatives-veranstaltungverzeichnis-2007/</guid>
<description><![CDATA[Das halbjährlich erscheinende Alternative Veranstaltungverzeichnis (AVV ) ist eine Sammlung von aut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das halbjährlich erscheinende Alternative Veranstaltungverzeichnis (AVV ) ist eine Sammlung von autonomen Seminaren, Projekttutorie, Projekten, Projektideen sowie Veranstaltungen -und reihen. Allen gemein ist die Forderung nach zugangsfreier, kritischer, selbstbestimmter und selbstorganisierter Bildung. Es richtet sich an Menschen, die Inhalte nicht nur passiv konsumieren, sondern selbst nach eigenen Kriterien (inhaltlich) arbeiten und gestalten wollen. Und dazu muss mensch nicht studieren...<br />
<strong><br />
Das neue universitätsübergreifende AVV für das Sommersemester 2007 ist fertig! </strong></p>
<p>Um euch jedoch schonmal Lust auf das Heft zu machen und weil einige Termine wie immer sehr kurzfristig angekündigt werden,<br />
möchten wir auf die Homepage des AVV hinweisen:</p>
<blockquote><p>Unter <a href="http://www.avvb.de.vu">http://www.avvb.de.vu</a> findet ihr online alle Informationen zu den Veranstaltungen, das gedruckte Heft gibt es wie immer bei der Fachschaftsinitiative eures Vertrauens.</p></blockquote>
<p><strong>Hier nun die nächsten Termine in Kurzfassung:<br />
</strong><br />
Di 24.04. 18 Uhr  KRITIK - WIE GEHT DAS?   Hörsaal 1A, Silberlaube<br />
(Habelschwerdterallee 45, U Dahlem-Dorf)</p>
<p>Di 24.4. 18 Uhr Der afrikanischen Kontinent und die Afrikapolitik der G8, offenes<br />
antiG8- Plenum   an der FU</p>
<p>Mi 25.4. 16 Uhr Die G8 und Globalisierungskritik, TU Berlin im EB 226 </p>
<p>Mi 25.4. 20 Uhr Voraussichtliches Kennenlerntreffen der Kritischen LehrerInnen, H 48</p>
<p>Do 26.4. (vierzehntägig) 18 Uhr  Gegenentwürfe zum (Sozial)Staat R. 293, I 110</p>
<p>Do. 26.4.  19 Uhr AKJ Rechtsfragen-aktuell: Parteifusion WASG / PDS (RA Ulf Wende)<br />
Raum 326, JurFak, Bebelplatz</p>
<p>WE 27.-29.4. El Pueblo Unido Jamás Será Vencido? Demokratisierung in Lateinamerika?<br />
Blockseminar der JD/JL   Ort: bei Berlin<br />
<strong><br />
Autonome Seminare selber machen?</strong></p>
<p>Du interessierst dich für Themen, die im normalen Uni-Betrieb nicht auftauchen? Du hast dich vielleicht schon viel mit einem Thema auseinandergesetzt und möchtest nun dein Wissen teilen? oder auf der anderen Seite, du möchtest dich mit etwas beschäftigen und willst dies nicht alleine tun? ... <a href="http://www.wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/AVV/Autonome_Seminare_selber_machen">weiterlesen</a></p>
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