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	<title>in-burundi &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/in-burundi/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "in-burundi"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 02:43:56 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[burundikids im Film - im Netz zu sehen]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=619</link>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 13:30:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auf der Seite &#8220;Downloads&#8221; ist ein neuer Link zu einer neuen Folge von &#8220;neuneinhalb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Seite "Downloads" ist ein neuer Link zu einer neuen Folge von "neuneinhalb" der ARD - dieses Mal haben sie Thierry aus dem "Centre Birashoboka" begleitet.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Vergessenes Burundi]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=617</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 20:50:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dass Burundi bislang von der Weltöffentlichkeit vergessen wurde, wird nun endlich auch einmal an an]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Burundi bislang von der Weltöffentlichkeit vergessen wurde, wird nun endlich auch einmal an anderer Stelle zur Sprache gebracht: <a title="Zum Artikel!" href="http://lutheranworld.org/News/LWI/DE/2313.DE.html" target="_self">Zum Artikel!</a></p>
<p>Hier der Link zu einigen Fotos vom Dreh der Dokumentation in Burundi - <a title="Doku über Burundi!" href="http://filmboard-karlsruhe.de/13.html" target="_self">erste Leckerbissen!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der Hunger steht erst bevor]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=616</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 12:35:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
<guid>http://pziser.wordpress.com/?p=616</guid>
<description><![CDATA[Zum Artikel!
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Zum Artikel!" href="http://www.pr-inside.com/de/erbsen-als-letztes-fruehstueck-r666757.htm" target="_self">Zum Artikel!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Spinner?!]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=615</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 13:36:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[Noch immer nicht vergessen: Spinner!
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer nicht vergessen: <a title="Spinner (?)" href="http://blog.buschtaxi.org/2008/05/28/ich-glaub-ich-spinne/" target="_self">Spinner!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wieder online!]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=614</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 13:17:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[17. Juni. Der Dreh für die (soweit ich informiert bin) erste deutschsprachige Dokumentation über B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong><span>17. Juni.</span></strong><span> Der Dreh für die (soweit ich informiert bin) erste deutschsprachige Dokumentation über Burundi in dieser Länge läuft bislang sehr gut. Lange konnte ich nicht die Geschehnisse im Tagebuch festhalten, da ich Oliver und Markus tagsüber begleiten muss, abends die Mails beantworten, die sich langsam aber sicher anstauen – hinzu kommt die alltägliche Arbeit. Doch finde ich diese Doku sehr wichtig in vielerlei Hinsicht. Mit Sicherheit, das steht fest, wird sie Burundi vor allem in Baden-Württemberg bekannter machen, was natürlich im Hinblick auf die Partnerschaft des Landes mit Burundi von besonderem Interesse ist. Auch oder gerade vor allem von burundischer Seite aus.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>Die Heime und die Arbeit der Fondation Stamm, Armenviertel, Landfahrt, Krankenhaus und Militär – wir versuchen einen so guten Einblick wie möglich in das alltägliche Leben und Geschehen in Burundi zu geben. Von besonders großem Vorteil ist, dass die beiden TV-Macher längere Zeit hier sind. Somit haben wir eine ganz andere Möglichkeit der Herangehensweise, können anders auf die Menschen zu und vor allem mehr auf sie eingehen.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>Auch passiert Unvorgesehenes, aber Beispielhaftes, das ansonsten nicht mit der Kamera eingefangen werden könnte. So haben wir beispielsweise bei einem Fußballturnier für Straßenkinder gefilmt, an dem auch unsere Kinder der Fondation teilgenommen hatten. Während des Turniers fanden mein Kollege aus dem Straßenkinderheim, Bienvenu, und ich einen kleinen Jungen namens Cédric. Auf dem Zentralmarkt schlafe und bettele er, antwortet er auf meine Frage. Wir entschließen uns, ihn mit ins Heim zu nehmen – nachdem er bekräftigt hatte, dies auch zu wollen.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>Als wir am Tag darauf dorthin kamen, war Cédric noch da und strahlte übers ganze Gesicht. Er hatte etwas regelmäßiges zu Essen und darüber hinaus Zeit fürs Kindsein, zum Spielen. Heute waren wir nochmals dort. Bienvenu sagte mir, dass der Kleine wieder auf den Zentralmarkt gegangen sei um zu betteln. Mentalität von Straßenkindern. Es werden jedoch immer und immer wieder Gespräche mit ihm geführt. Mit der Zeit wird er sich ändern, an alles gewöhnen und im Heim bleiben. Dann werden wir schließlich versuchen, ihn in die Schule zu schicken. Und/oder (s)eine Familie ausfindig zu machen, sollte er noch eine haben.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>Beim Dreh im Armenviertel Sororezo weiter oben auf dem Berg war für mich der anstrengendste Tag. Ich versuche die Annährung an die Bevölkerung, natürlich stets zusammen mit meinen einheimischen Kollegen. Wir sind dort auch schon bekannt, was das Ganze etwas erleichterte. Die Fondation Stamm ist die einzige Organisation, die sich um die Menschen dort kümmert, die teilweise noch immer als Flüchtlinge unter Plastikplanen und rostigen Wellblechen leben. Wenn es stark regnet, müssen die Menschen nachts aufstehen und sich an die Wand pressen, weil das Wasser auf dem Lehmboden durch die Hütte strömt. Es ist leider Fakt, dass Binnenvertriebene auf fast keinem Hilfsprogramm auftauchen – weder von internationalen Organisationen, noch der Regierung.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>Auch habe ich in der letzten Zeit interessante neue Leute kennen gelernt. Darunter auch zwei Deutsche – Andreas, der beim Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) arbeitet, und Wolfram, ein erst vor Kurzem nach Burundi Entsandter des Deutschen Roten Kreuzes, der sich ebenfalls um Flüchtlinge kümmert. Allerdings ausschließlich um die, die aus Tansania zurück nach Burundi kommen. Das sind im aktuellen Rückführungsprogramm 70.000 Menschen. Von denen bis heute viele nicht wissen, wohin sie überhaupt gehen können. Zuerst geht es in ein Transitlager – doch die Frage nach dem Danach bleibt offen.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;">Rose, eine 16-Jährige aus unserem Waisenheim, ist derzeit wieder bzw. immer noch im Krankenhaus. Wir hatten sie wegen Blutarmut wieder einliefern müssen. Es war kurz vor knapp, laut der Ärzte hätte sie den nächsten Tag nicht überlebt. Schon über eine Woche ist sie nun in der Klinik Roi Khaled. Zum dritten Mal in einem halben Jahr. Wir wollen jedoch dieses Mal der Krankheit auf den Grund gehen. Morgen werden wir Ergebnisse der Untersuchungen erhalten. Ein nigerianischer Blutspezialist wurde konsultiert. Darüber hinaus habe ich Kontakt aufgenommen zur örtlichen Weltgesundheitsorganisation, weil mir eingefallen ist, dass ich dort eine Frau kenne. Sie stellte mir die Verbindung her zu Dr. Kariyo, dem Dekan der medizinischen Fakultät. Wenn sich unser bisheriger Verdacht bestätigt, wird Rose eine Untersuchung brauchen, die in Burundi nicht möglich ist. Das gilt es nun morgen heraus zu finden. Falls dies zutreffen sollte, müssen wir eine andere Möglichkeit finden – eventuell in Ruanda oder anderswo. Auf jeden Fall habe ich keine Lust, schon wieder ein Kind aus dem Heim zu beerdigen. Die eine Erfahrung mit dem kleinen Jimmy aus dem vergangenen Jahr reicht aus.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Doku über Burundi]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=613</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 08:29:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mehr Infos zum Filmprojekt, mit dem ich in den kommenden drei Wochen beschäftigt sein werde finden ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Infos zum Filmprojekt, mit dem ich in den kommenden drei Wochen beschäftigt sein werde finden sich <a title="Doku über Burundi" href="http://lennys.blog.de/?tag=the-lost-kids-of-burundi" target="_blank">hier!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fußbälle aus Burundi in Bern]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=610</link>
<pubDate>Fri, 30 May 2008 14:14:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die STIFTUNG EIGENSINN aus dem baden-württembergischen Freudenstadt sammelt Fußbälle von Straßen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText">Die <a href="http://www.stiftung-eigensinn.de/">STIFTUNG EIGENSINN</a> aus dem baden-württembergischen Freudenstadt sammelt Fußbälle von Straßenkindern aus aller Welt. Im Repertoire finden sich auch Exemplare aus Burundi – frisch eingetroffen aus Bujumbura. In Bern ist EIGENSINN nun mit einer Ausstellung zur Europameisterschaft vertreten. Das Fernsehen war auch dort. Wer möchte, kann sich den Beitrag auch im Internet ansehen: <span style="color:navy;"><a href="http://www.erftv.de/">www.erftv.de</a>.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Keine Entspannung bei Nahrungsmitteln]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=609</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 21:17:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
<guid>http://pziser.wordpress.com/?p=609</guid>
<description><![CDATA[Im Hinblick auf die erneute Benzinpreiserhöhung in Burundi&#8230; Zum Artikel!
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Hinblick auf die erneute Benzinpreiserhöhung in Burundi... <a title="Zum Artikel!" href="http://www.pr-inside.com/de/un-sehen-22-laender-durch-steigende-r612007.htm" target="_blank">Zum Artikel!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es tut sich viel in Burundi]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=608</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 21:13:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
<guid>http://pziser.wordpress.com/?p=608</guid>
<description><![CDATA[29. Mai. Lange war Funkstille – was nicht etwa bedeutet, dass sich nichts getan hat. Im Gegenteil.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>29. Mai.</strong> Lange war Funkstille – was nicht etwa bedeutet, dass sich nichts getan hat. Im Gegenteil. Ich habe im Moment Probleme, mich an alles zu erinnern und festzuhalten.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Gestern und heute war ich den gesamten Tag in den Projekten unterwegs. Genauer gesagt, im Mutter-Kind-Heim „Centre Nyubahiriza“. Die Mädchen und ihre Babys mussten umziehen, weil die Vermieterin im Viertel Kamenge die Miete um 50 Prozent erhöhen wollte. Grund sind nicht zuletzt die steigenden Lebenshaltungskosten, die man natürlich versucht, auf andere abzuwälzen, wo möglich. Doch erlaubt es unser Budget nicht, solche „Spielchen“ mitzumachen. Wir beschlossen, auszuziehen. Daraufhin versuchte die Vermieterin, die Miete weniger zu erhöhen, doch stand unsere Entscheidung bereits fest und auch der „Preisnachlass“ war uns noch zu hoch. Vor allem hätte die nächste Erhöhung nicht lange auf sich warten lassen, da erwartet wird, dass das Benzin auf 2.200 FBu steigen wird (ca. 1,20 Euro) – Fortsetzung folgt.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Gestern habe ich also begonnen, zusammen mit den Mitarbeitern Bienvenu, Celestine (Krankenschwester) und Apoline (Heimleiterin) den Umzug einzuleiten und zu organisieren. Kein leichtes Unterfangen, auch nervenaufreibend – da die Vermieterin wie ein Presser ständig neben uns stand –, doch wieder mal eine gute Erfahrung und gut, aus dem Büro heraus zu kommen. Der direkte Kontakt, der sehr wichtig ist, die Arbeit IN den Projekten, nicht nur für die Projekte.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Es galt, Farbe zu kaufen, ein wenig Zement für Ausbesserungen und die wütend werdende Vermieterin zu besänftigen. Sie gerät in Panik, da sie genau weiß, in den kommenden Monaten wohl keinen Mieter mehr zu finden und weniger Geld zur Verfügung zu haben. Was sie sich letztendlich selbst zuzuschreiben hat. Doch kann so etwas schnell gefährlich werden, wenn einem die Familie auf den Hals gehetzt wird. Dennoch: Man trennte sich heute mit einem Lächeln.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Kindergartenmöbel, Stockbetten, Nähmaschinen, Hausrat und die Mädchen mit ihren Kids wurden mit einem kleinen Lastwagen, einem Pick-Up, einem Jeep und einem Pkw in ein anderes Viertel, nach Kinama, gebracht. Dort wurde sich gleich ans Einrichten gemacht. Zuvor aber fungierte ich noch als Gutachter und machte Fotos von allem, insbesondere den Mängeln, falls es bei einem erneuten Umzug irgendwann nicht wieder zu Streitigkeiten kommt, sondern wir belegen können, wie wir das Häuschen vorgefunden haben. In der kommenden Zeit werden noch die fehlenden Dinge besorgt, bspw. Glühbirnen und Farbe für die Wände. Die Mädchen waren derweil guter Dinge und machten Scherze. Doch dann mussten sie mit anpacken – Schluss mit lustig. Denn immerhin sind sie für den Ablauf und das Funktionieren im Heim selbst mit verantwortlich.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Die Probleme zwischen Regierung und den Rebellen (FNL) hat sich auch wieder entspannt. Man hat einen Waffenstillstand unterzeichnet, ein Teil der Rebellenführung ist aus dem tansanischen Exil zurück nach Bujumbura gekehrt. Man verhandelt. Am Abend ihrer Ankunft bin ich regelrecht erschrocken, als ich auf die Straße heraus trat und ins Kinderheim laufen wollte. Ich hatte nicht mehr daran gedacht, dass es der Tag deren Ankunft war und wunderte mich, wieso alles voll steht von Polizisten, Militär und dazu noch südafrikanische Soldaten mit riesigen Panzerwagen, die im Auftrag der Afrikanischen Union den Verhandlungsprozess „betreuen“ sollen. An die Tatsache, sein Bier in der Bar zu trinken, während südafrikanische Soldaten mit ihren aufgereihten Maschinengewehren am Tisch nebenan sitzen, hat man sich mittlerweile gewöhnt. Zumal sich eine der Bars, die ich regelmäßig für ein Bier mit Freunden besuche, direkt gegenüber von dem Hotel liegt, in dem die Rebellenführung nächtigt.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Diese Woche gab es wieder zufriedene Gesichter im Heim. Ein Bekannter, der bei der BINUB arbeitet, dem Büro der Vereinten Nationen in Burundi, hatte mir mehrere Hundert Jogurt vorbei gebracht. Sie waren am selben Tag abgelaufen, durften daher nicht mehr im UN-Shop verkauft werden. Er brachte sie mir für die Kinder in den Heimen. Ein Teil ging an die Straßenjungs, ein anderer an die Straßenmädchen und an die Waisen. Unterwegs erntete ich einige verwunderte Blicke, weil ich mehrere Paletten Jogurt durch die Gegend fuhr. Für manche Kids in den Heimen war es das erste Mal, dass sie Jogurt schmecken konnten. Es kam gut an. Weitere Nachfragen ließen nicht lange auf sich warten, doch ich machte ihnen klar, woher sie gekommen waren und dass ich kein Geld habe, ständig Jogurt zu kaufen. „Ntaco“ – macht nichts.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Rose, 16 Jahre, geht es wieder schlechter. Ihr Mangel an Blut tritt wieder ein, wir müssen sie wohl bald wieder ins Krankenhaus für Transfusionen bringen. Wie Sisyphos mit seinem Felsen. Doch die Untersuchung, die sie braucht, um die Herkunft des ständig auftretenden Blutmangels festzustellen, ist hier nicht möglich. Wir dachten an einen Transport einer Blutprobe nach Deutschland. Doch bis das Blut dort ankommen würde, wäre eine Untersuchung nicht mehr durchzuführen. Das hat unsere Anfrage bei Medizinern ergeben. Wir können nur hoffen, dass sich diese Krankheit von selbst heilt im Laufe von Roses Wachstum.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Ornella, ich schätze fünf oder sechs Jahre, ist derzeit sehr anhänglich. Kaum betrete ich das Heimgelände springt sie mir entgegen und weicht auch nicht mehr von meiner Seite, bis ich wieder gehe. Sie wurde uns gebracht zusammen mit einer größeren Schwester aus dem Landesinnern. Die ältere Schwester haben wir jedoch gleich wieder zurück geschickt, da sie in diesem Trimester den Nationalen Test schreiben muss und es nicht sinnvoll gewesen wäre, sie genau in dieser Zeit aus ihrer dortigen Schule zu nehmen. Doch die Kleine blieb – und vermisst ihre Schwester. Auch sie wird nicht ewig bleiben. Nicht einfach, wenn man sich an ein Kind gewöhnt und es lieb gewinnt, sich mit ihm beschäftigt. Man will es nicht mehr gehen lassen. Doch das ist natürlich utopisch und führt am Ziel vorbei. Dennoch: Ornella ist ein kleiner Sonnenschein. Vor allem, wenn sie stolz wie Oskar neben einem sitzt und man gemeinsam Reis mit Bohnen zu Abend isst.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Derweil haben wir auch Nachricht bekommen, dass der Container in Bujumbura eingetroffen ist, den ich mit einigen fleißigen Helfern Ende Februar auf die Reise geschickt hatte. Die bürokratische Abwicklung ist eingeleitet, bald werden wir ihn transportieren und ausräumen.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;">Kommende Woche werden zwei Fernsehjournalisten eintreffen und für drei Wochen in Burundi eine Dokumentation drehen. Ich werde sie begleiten, was bedeutet, dass ich die kommende Zeit wieder viel unterwegs bin. Ich freue mich auf die Dokumentation und finde es ein spannendes Vorhaben. Zusätzlich werden eine Woche später nochmals zwei Journalistinnen kommen – ebenfalls TV. Mehr dazu aber in der kommenden Zeit.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmriss am Freitag]]></title>
<link>http://lauraschmidt.wordpress.com/?p=201</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 14:54:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>lauraschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie kam es dazu, dass in Burundi 30 % der Posten in Unternehmen und der Regierung von Frauen besetzt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kam es dazu, dass in Burundi 30 % der Posten in Unternehmen und der Regierung von Frauen besetzt werden müssen? Die Antwort finden Sie hier:</p>
<p>[googlevideo=http://video.google.de/videoplay?docid=-3014884796770390553&#38;q=burundi+women+take+charge+&#38;ei=RtU2SKukD5CEjgKFwcztAw&#38;hl=de]</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hilfe aus Japan]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=607</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 12:46:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[Japan hat sich entschlossen, Hilfe zu leisten&#8230; Zum Artikel!
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Japan hat sich entschlossen, Hilfe zu leisten... <a title="Zum Artikel!" href="http://afp.google.com/article/ALeqM5h2AZKAslB9IWN376rmDGF1iBrHtw" target="_blank">Zum Artikel!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neue Bilder]]></title>
<link>http://lauraschmidt.wordpress.com/?p=200</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 16:21:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>lauraschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als ich am Wochenende meinen inzwischen recht großen Fundus an Fotos durchstöberte, stieß ich auf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich am Wochenende meinen inzwischen recht großen Fundus an Fotos durchstöberte, stieß ich auf Bilder der Trommler vom Straßenkinderheim "Centre Birashoboka", die ich vor einigen Monaten am Ufer des Tanganjikasees fotografiert habe. Leider kann ich hier nur wenige Bilder reinstellen, aber wer gucken möchte, klickt unter der Rubrik "Seiten" auf "Bilder".</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Suche nach Arbeit]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=606</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 11:38:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
<guid>http://pziser.wordpress.com/?p=606</guid>
<description><![CDATA[19. Mai. Täglich kommen vor allem junge Menschen ins Büro und fragen nach Arbeit. Ein junger Mann,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>19. Mai.</strong> Täglich kommen vor allem junge Menschen ins Büro und fragen nach Arbeit. Ein junger Mann, der aufgrund familiärer Probleme sein Jurastudium unterbrechen musste und keinen Franc besitzt, eine junge Frau mit einem Baby auf dem Rücken, die von ihrer Familie verstoßen wurde. Sie fragen nicht nur nach Arbeit, sie sind sichtlich verzweifelt, sprechen mit zittriger Stimme, versuchen dennoch ihre Scham mit einem Lächeln zu verbergen. Sie schildern ihre Probleme und wissen oftmals keinen anderen Ausweg als bei der Fondation nach Arbeit zu fragen.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Man fühlt sich schlecht. Man sitzt ihnen gegenüber und weiß nicht, was man tun soll. Man will ihnen helfen, aber man kann nicht. Eine junge Frau mit ihrem Baby. Das Kleine schlummert auf ihrem Rücken und bekommt von der Situation seiner Mutter nichts mit. Außer in der Form, wenn es vielleicht mal nichts zu essen gibt. Der jungen Frau kommen die Tränen, die sie bislang zurückhalten konnte. Unser Mütterheim in Kamenge ist schon überbelegt. Kein Platz für sie und das Baby. Keine Arbeit. Sie bedankt sich höflich, unter Tränen geht sie weg. Ich fühle mich machtlos.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Die Zahl der Leute, die Arbeit suchen, nimmt zu. Die Geschichten, die Probleme häufen sich, anstatt dass sie weniger werden. Zumindest hat man diesen Eindruck. Man möchte mehr tun, immer mehr, möchte allen irgendwie helfen, dass sie nicht mehr aus Verzweiflung weinen müssen. Doch wie? Mit welchen Mitteln? Man kann schnell das Gefühl bekommen, dass es nicht genug ist, was man tut. Dass es nicht ausreicht. Ein Tropfen auf den heißen Stein? Nein. Denn vielen können wir helfen. Doch es ist nicht genug.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Die Arbeit vor Ort ist nicht einfach. Man muss sich manchmal zurück nehmen, sich erholen. Doch das hinzubekommen, ohne an all das zu denken, was man in dieser Zeit schon wieder für diese Menschen hätte erreichen und tun können, ist alles andere als leicht. An manchen Tagen ist es auch gar nicht möglich. Dann schießt man hoch, die Entspannung ist weg und man sitzt wieder am Computer, brütet über Berichten und grübelt darüber, was man noch tun könnte. Es gibt noch so vieles – doch die Zeit und die Mittel sind leider nicht unbegrenzt. Es ist ein Lauf gegen die Zeit. Während oben verhandelt wird, um die Gesamtsituation Burundis endlich zu verbessern, können wir an der Basis nur im Rahmen unserer Möglichkeiten agieren und versuchen, so vielen wie möglich zu helfen. Ich frage mich, ob es helfen würde, wenn die junge Frau mit ihren Tränen und dem Kind auf dem Rücken einmal vor den „hohen Damen und Herren“ vorsprechen könnte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[muhira.de]]></title>
<link>http://lauraschmidt.wordpress.com/?p=186</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 11:59:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>lauraschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Unsere Internetseite wurde überarbeitet! Eine fleißige Helferin aus München hat sich die Mühe ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Internetseite wurde überarbeitet! Eine fleißige Helferin aus München hat sich die Mühe gemacht und unserer Website das richtige Outfit verpasst. Unbedingt angucken: <a href="http://www.muhira.de">www.muhira.de</a>!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Steigende Preise]]></title>
<link>http://lauraschmidt.wordpress.com/?p=185</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 11:53:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>lauraschmidt</dc:creator>
<guid>http://lauraschmidt.wordpress.com/?p=185</guid>
<description><![CDATA[ 
Die Preise in Burundi sind enorm gestiegen. Wieder einmal frage ich mich, wie sich die Menschen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;"><span style="font-family:Calibri;">Die Preise in Burundi sind enorm gestiegen. Wieder einmal frage ich mich, wie sich die Menschen hier noch ernähren können. Ein Gespräch mit Verena Stamm bestätigt mich in meinen Ansichten: Sie erzählt, dass die Menschen auf dem Land wenigstens noch ihre Süßkartoffeln ernten können. Die Einwohner Bujumburas haben nichts, wenn die Preise weiter steigen. Sie müssen Hunger leiden.<br />
In der neu gebauten Schule in Kajaga passiert es nicht selten, dass Schüler während des Unterrichts Schwächeanfälle erleiden. Fragt man sie, warum, heißt es, dass sie am Abend zuvor nichts zu Essen bekommen haben. Morgens wird sowieso nicht gefrühstückt. Um den Missstand ein wenig zu beheben, hat Verena nun die Schulspeisung verstärkt. Die Kinder essen in der Schule und machen dort auch ihre Hausaufgaben. Dann dürfen sie nach Hause gehen. So haben viele von ihnen zumindest eine Mahlzeit am Tag in den sonst leeren Mägen.<br />
Auch für Burundikids / die Fondation Stamm wird die Situation von Tag zu Tag schwieriger. Die Versorgung der Heime nimmt größere Summen des so dringend benötigten Geldes in Anspruch.<br />
Mir wird der Unterschied zu Deutschland in der jetzigen Situation immer deutlicher vor Augen geführt. Natürlich haben sich die Preise auch in Europa erhöht. Natürlich bekommen das auch die Verbraucher zu spüren. Passiert aber so etwas in einem fragilen Staat wie Burundi, geht es ums Überleben. Da wird nichts kompensiert! Die Bedingungen werden härter, es herrscht Mangel an Gütern fast mit sofortiger Wirkung. Momentan gibt es zum Beispiel kein Diesel mehr. Sollte sich der Benzinpreis noch einmal erhöhen, weiß ich nicht, was passieren wird. Und eines muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Preise für Lebensmittel haben sich in den letzten 12 Monaten verdoppelt.<br />
Von der steigenden Kriminalität, eine Folge der immer härter werdenden Lebensbedingungen, möchte ich gar nicht erst anfangen.</span></span></p>
<div><span style="font-size:12pt;line-height:115%;"><span style="font-family:Calibri;">Auch für Muhira bringt die Preislage Schwierigkeiten mit sich. Imani und ich haben entschieden, nun eine Sommerpause einzulegen, bis wir unser Projekt fortführen können. An fehlender Begeisterung mangelt es nicht. In Buyenzi haben wir mehr Spielerinnen als je zuvor - unser Programm hat sich herumgesprochen. Die Mädchen bitten uns, trotzdem weiterzumachen, irgendwie. Das einzige, was wir ihnen sagen können, ist, dass wir bestimmt nicht so einfach aufgeben.</span></span></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmriss vom Freitag]]></title>
<link>http://lauraschmidt.wordpress.com/?p=184</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 11:49:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>lauraschmidt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ok, schon wieder zu spät. Ich geb´s zu&#8230; Hier die letzten drei Teile von &#8220;Ghosts of Rwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, schon wieder zu spät. Ich geb´s zu... Hier die letzten drei Teile von "Ghosts of Rwanda".</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Hy7ABfGKz5M'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/Hy7ABfGKz5M&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/PSJjfd4V2Mc'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/PSJjfd4V2Mc&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/5-58jiPhGPw'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/5-58jiPhGPw&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p> </p>
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<title><![CDATA[Das PTA-Projekt]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=605</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 13:49:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[Glaubt man einem aktuellen Artikel, wird das Projekt der Fondation Stamm (Labor, Ausbildung zum Phar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Glaubt man einem aktuellen <a title="Falsche Medikamente im Umlauf" href="http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=EBB7FC83-1422-0CEF-70D32DD93E1A2F86" target="_blank">Artikel,</a> wird das Projekt der Fondation Stamm (Labor, Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen Assistenten) umso wichtiger...</p>
<p>Details (in englscher Sprache) zum Projekt und dem "Projektvater" Dr. Peter Häufel gibt es <a title="PTA-Ausbildung" href="http://www.aidconnect.org/projectdetails/default.aspx?Region=0&#38;Category=0&#38;Project=500135" target="_blank">hier!</a> und <a title="Interview Dr. Peter Häufel" href="http://www.aidconnect.org/knowledge/default.aspx?docID=302" target="_blank">hier!</a></p>
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<title><![CDATA[Der Optimismus...]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=602</link>
<pubDate>Sun, 11 May 2008 20:59:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[10. Mai. Es gibt sehr erfreuliche Momente. So wie mit den Bauern aus Musigati, einem kleinen Örtche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>10. Mai.</strong> Es gibt sehr erfreuliche Momente. So wie mit den Bauern aus Musigati, einem kleinen Örtchen in der Provinz Bubanza. Wir hatten ihnen vor einiger Zeit einen Mikrokredit ermöglichen können aufgrund privater Spenden aus Deutschland. Als wir begannen, uns nach einiger Zeit zu fragen, was mit dem Projekt passiert ist, weil wir bis dato nichts gehört hatten, kam prompt die Antwort. Man schickte uns zwei Stücke der selbst produzierten Seife, die erste Rate der Rückzahlung und dazu noch zwei Fotos (zu sehen auf der Seite „Bilder“), um das Geschehen vor Ort zu dokumentieren. Der Verbund von Frauen und Männern, die nun mit ihrer kleinen Seifenfabrik ihren Lebensunterhalt wieder selbst bestreiten können, ist für uns Motivation. Besser geht es fast nicht. Und wir freuen uns über das gelungene Projekt.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Auch in Muyinga, wo ich mich in diesem Moment aufhalte, geht es voran. Das Landwirtschaftsprojekt warf die erste Ernte ab – drei Tonnen Kartoffeln. Auch haben wir mit unseren Kühen das erste Kälbchen bekommen. Weitere Kühe sind schwanger. Wenn alles gut läuft, so wie bislang, dann können wir eventuell das Landwirtschaftsprojekt ausweiten. Drei weitere Hektar Land können wir wahrscheinlich kostenlos bekommen. Und Landwirtschaft ist genau das, worauf wir in Burundi setzen sollten und müssen. Und es verstärkt auch tun. Verbunden mit Viehzucht – um gleich den notwendigen Dünger zur Verfügung zu haben.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">In der Nähe unseres Projekts ist ein Transitlager für Flüchtlinge, die aus Tansania zurück kehren. Teilweise Flüchtlinge aus dem Jahr 1972. Man will Land für sie suchen, wo sie ansiedeln und das sie kultivieren können. Keine leichte Aufgabe für das UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen. Zumal kommende Woche wieder die Preise steigen werden. Und ernten können die Flüchtlinge noch lange nichts. Man hat ja noch nicht einmal begonnen, zu kultivieren. Hinzu kommt noch die Aussage unseres Mitarbeiters in Muyinga: „Ende Juni oder Anfang Juli“ wird es die nächste Hungersnot geben.“ Grund: Der Regen setzte zu früh aus, bereits Ende April. Doch für eine gute Ernte bräuchte es noch Regen bis Ende Mai.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Neben den großen Problemen gibt es noch die „kleinen“. Die Moral der Menschen leidet unter der Lebenssituation. Stellenweise verständlich, doch die Ausmaße sind weitaus mehr als nur zu bedauern.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Im Heim lebt ein Mädchen namens Nadia. Ich kenne ihr Alter nicht genau, ich schätze es auf 15 oder 16 Jahr. Sie hat keine näheren Verwandten mehr, nur noch eine Schwester, die in einem sehr armen Viertel bei einer entfernten Verwandten – sie nennen sie Tante – wohnte. Die Schwester wurde krank und musste ins Krankenhaus. Als ihr bewusst war, dass sie sterben wird, bat sie die Tante, Nadia zu rufen, dass sie sie noch einmal sehen könne. Doch die Tante rief nicht an. Am Tag darauf war die Schwester tot. Nadia fand eine kleine Nachricht vor, dass ihr die Schwester etwas hinterlassen habe. Also ging sie in das Zimmer der Schwester im Haus der Tante und fand einen Umschlag mit fast 400.000 FBu. Als die Tante das Geld sah, riss sie es Nadia aus der Hand. Wir müssen uns in den kommenden Tagen darum bemühen, gegen diese Sache vorzugehen. Denn schließlich kann es die Existenzgrundlage und Zukunft für Nadia bedeuten.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Wechsel ins Viertel Buterere. Eines der ärmsten der Stadt, vielleicht auch das ärmste. Ein kleines Mädchen von dort ist in unserem Straßenmädchenheim „Duhinduke“. Die Mutter Alkoholikerin, der Mann, der mit im Haus lebt, nicht der Vater der Kleinen. Darüber hinaus gewalttätig, auch gegen das Mädchen. Am Wochenende hat man die Mutter im Busch gefunden. Wahrscheinlich erdrosselt. Vom Mann keine Spur.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">„Burundi wird sich bessern“, sagte mir heute Abend ein optimistischer Freund. Ich dachte schon, diese Meinung existiert nicht mehr – außer in mir. Und das denke ich auch weiterhin. Es ist im Moment vielleicht ein leichtes Stocken, wieder einmal viele Probleme, die zusammen treffen. Doch trotz allem wird es aufwärts gehen. Mit kleinen Schritten. An denen wir mitarbeiten.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[burundikids bei Youtube]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=601</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 20:34:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein fleißiges Helferlein aus Deutschland hat sich die Mühe gemacht und eine kleine Diashow zu Buru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein fleißiges Helferlein aus Deutschland hat sich die Mühe gemacht und eine kleine Diashow zu Burundi bei Youtube online gestellt. <a title="burundikids bei Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=-Kf8uX77lqA" target="_blank">Ansehen!</a></p>
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<title><![CDATA[Wohin soll es führen?]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=599</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 08:06:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[6. Mai. Die Situation in Burundi spitzt sich zu. Das globale Problem der steigenden Preise trifft au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>6. Mai.</strong> Die Situation in Burundi spitzt sich zu. Das globale Problem der steigenden Preise trifft auch Burundi mehr als hart. Auch unsere Arbeit. Die Mieten steigen, Nahrungsmittel werden für die Menschen teilweise unbezahlbar. Hungeraufstände wie in anderen afrikanischen Ländern gibt es – bislang – noch keine. Es liegt nicht in der Mentalität der Burunder. Was jedoch nicht bedeutet, dass alles bis ins Unermessliche ertragen wird. Im Gegenteil. Folge ist nur ein Anstieg der Unzufriedenheit, Verdruss, mehr Kriminalität und Handlungen, zu denen Menschen unter „normalen“ Umständen nicht fähig sein können. Man wird sich gegenseitig töten, um Essen zu können. Die Geschichten nehmen zu, in denen Mütter ihre Babys im Busch verhungern lassen, weil sie sie nicht ernähren können.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Seit einigen Tagen bin ich beinahe schlaflos, wenn ich zu viel nachdenke. Im Moment bahnt sich etwas an, das wir um jeden Preis vermeiden wollten und eigentlich auch immer noch wollen. Das Waisenheim „Centre Uranderera“ steht kurz vor seiner Schließung. Erste Besprechungen hierzu haben wir bereits hinter uns und seitdem fällt es mir mehr als nur schwer, entspannt zu bleiben. Die Miete wurde vor einiger Zeit um 50 Prozent erhöht, nun wird die Verpflegung der 75 Kinder teurer und teurer und schließlich so unerschwinglich, dass uns nichts anderes übrig bleibt, als zu handeln, zu verändern.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Wir suchen ein anderes Gelände, ein anderes Haus, wohin wir Kinder bringen können. In erster Linie diejenigen, die keine Verwandten mehr haben, die Kranken und hauptsächlich Mädchen, die in ihren ursprünglichen Verwandtschaftskreisen unmöglich unterkommen können – aus den unterschiedlichsten Gründen. Einige der Jungen können ins Straßenkinderheim umziehen. In das Haus, in das wir umziehen werden, sollten wir eines finden, können wir jedoch nur 30 der Kinder mitnehmen. Für den Rest versuchen wir im Moment, individuelle Lösungen zu finden. Zurück zu Tanten, Onkeln, Großmüttern? Nicht immer möglich. Doch ein Muss. Andere werden wir ins Landesinnere bringen, wo sie geboren sind, und wir noch ein Heim haben – beispielsweise Gitega. Einige, die nicht so stark im Lernen sind, werden nach diesem Schuljahr die Schule abschließen oder abbrechen müssen und einen Beruf erlernen. Für wiederum andere suchen wir Internatsplätze, wo sie unterkommen können. Wir versuchen, alle Kinder und Jugendlichen zu begleiten. Doch schmerzhaft ist es.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Nach einer langen Besprechung mit Verena war ich im Heim und besprach die Situation auch gleich mit den Heimleitern Pelline und Alberic. Betroffenheit. Währenddessen saß die kleine Kiki auf meinem Schoß und kicherte vor sich hin. Sie war Ende vergangenen Jahres aus dem Heim zurück zu ihrer Mutter gegangen. Ein Erfolg, dachten wir. Doch die Situation verschlechterte sich wieder, nun ist sie zurück. Sie lacht, klatscht mit den Händen, freut sich, die altbekannten Gesichter im Heim wieder zu sehen. Sie versteht nicht, was gerade über ihrem kleinen Köpfchen besprochen wird.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Wir brauchen mehr Unterstützung. Punktum. Es lag bislang nicht in unserer Philosophie, „Bettelbriefe“ zu verfassen und an die Masse zu verteilen. Wer helfen möchte, der kann. Doch wir pressen nicht. Aber die derzeitige Situation und die sich anbahnende, weitere Verschlechterung in Burundi macht uns zu schaffen und gibt uns mehr als zu denken. Und das alles für ein paar Kilo Bohnen und Reis pro Woche.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">In den kommenden Wochen soll das Benzin noch einmal teurer werden. Von 1.860 FBu auf 2.000 FBu. Das Bild von vor wenigen Wochen wird sich wiederholen. Vollgestopfte Tankstellen, sich weigernde Tankstellenbesitzer. Stillstand.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Die Rebellen FNL sind nach wie vor im Hinterland aktiv und liefern sich Auseinandersetzungen mit der Armee. Ein kurzer Abriss dazu wird kommenden Sonntag auf <a href="http://www.ka-news.de/burundi">www.ka-news.de/burundi</a> erscheinen. Die Machthabenden weigern sich, in Verhandlungen zu treten. Man will nicht teilen. Patriotismus: Fehlanzeige. Wer darunter leidet, sind die kleinen Fahrradtaxifahrer, oftmals ehemalige Straßenjungen, die sich so ein klein wenig über Wasser halten können. Gestern hat man sie daran gehindert, in die Innenstadt zu fahren und ihren Fahrdiensten nachzugehen. Befehl von oben, aus Angst, die FNL könnten sich so fortbewegen.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Doch kann man die FNL keinesfalls grundsätzlich auf die Seite der Bösen stellen. Sie sind teilweise in der Bevölkerung akzeptiert – weil diese unter den Rebellen nicht unbedingt mehr leidet, als unter der Situation, die die derzeitigen Machthaber verursachen. Stets im Hinblick auf die Wahlen in 2010 – sollten sie denn stattfinden.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Ich verabscheue die Liste auf meinem Schreibtisch. Die Liste mit den Namen der Kinder aus dem Heim. Mit Notizen, Gekritzel, welche Lösung man für sie finden könnte. Die wir finden müssen. Es sei denn...</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p><span style="font-size:12pt;">An Absurdität beinahe nicht zu übertreffen: Ich finde es bezeichnend, was in dem Artikel über steigende Preise auf <a title="tagesschau.de" href="http://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel16.html" target="_blank">tagesschau.de</a> als erstes wichtiges Thema in Deutschland angesprochen wird. Mir fehlen die Worte.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik an der Todesstrafe und Differenzierung]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=598</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 13:51:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
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<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass, einem sehr schwierigen Thema und als Reaktion auf eine aktuelle Kritik an mein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Aus aktuellem Anlass, einem sehr schwierigen Thema und als Reaktion auf eine aktuelle Kritik an meinem Eintrag „Nadine und Kenny“ möchte ich einen Auszug aus meiner Antwort per Mail öffentlich machen und für jedermann/-frau zugänglich, da mir diese Information sehr wichtig scheint...</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">"Hallo ...</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">ich danke dir für deine Mail und deinen Rat/deine Kritik, der ich natürlich offen gegenüber stehe. Nur so lerne ich dazu und die Meinung der Leser ist mir immer sehr wichtig. Deshalb danke ich dir.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Die Todesstrafe ist eine heikle Sache, eines der meist diskutierten Themen der Welt. Die Meinungen gehen mehr als nur auseinander. So, wie auch an dieser Stelle. An meiner Meinung kann man - selbst ich nicht - nichts ändern. In anderen Fällen lehne ich sie ebenfalls ab, jedoch nicht in diesem Punkt, wenn es Kinder betrifft. Noch dazu, wenn es ohnehin schon benachteiligte Kinder sind, die darunter leiden, in diesem Land unter diesen Umständen geboren zu sein und deren Situation auf diese Weise noch ausgenutzt wird.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Ich möchte dich jedoch bitten, zwei Dinge zu differenzieren. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Der Internetauftritt von burundikids e.V. und mein Tagebuch "Aus dem Herzen Afrikas" sind zweierlei <strong>unterschiedliche</strong> und <strong>unabhängige</strong> Dinge. Der Auftritt von burundikids (<a href="http://www.burundikids.org/">www.burundikids.org</a>) ist der offizielle der Organisation, es finden sich dort nur sachliche Infos, Fortschritte der Projekte, aktuelle Infos und Geschehen während unserer Arbeit. Arbeit der ORGANISATION. Objektiv.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Das Tagebuch hingegen ist rein privat, persönlich und - hier ganz deutlich - subjektiv. Hinter jedem Satz, ganz klar, steht eine persönliche Note, eine menschliche, individuelle Meinung. Diese Meinung spiegelt in keinem Fall unbedingt die Meinung oder Philosophie der Organisation wider. In diesem konkreten Fall ohnehin nicht.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">In diesem Fall hat das Geschriebene auch nichts mit Journalismus zu tun, sondern - wie der Titel der Internetseite schon aussagt ("Tagebuch") - mit persönlichen Erlebnissen, persönlichen Gedanken und persönlichen Äußerungen. Die durchaus angreifbar sind, jedoch den Autor, also mich betreffen – nichts mehr und nichts weniger.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Diesen Unterschied gilt es zu beachten. Das Tagebuch ist keine offizielle Seite von burundikids e.V., sondern geführt von einem unabhängigen Individuum - mir.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Ich habe mit Kritik an dieser Äußerung gerechnet und bin auch froh, dass sie letztendlich kam. Deshalb danke ich dafür.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Ich grüße dich ganz herzlich und danke dir auch für das große Lob, das in deiner Nachricht steckt. Danke für die Treue.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Ein ganz lieber Gruß aus Buja.</span></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Phil"</span><span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Hunger]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=597</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 15:55:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
<guid>http://pziser.wordpress.com/?p=597</guid>
<description><![CDATA[Artikel 1
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Zum ersten Artikel!" href="http://www.tagesschau.de/ausland/nahrungsmittelkrise2.html" target="_blank">Artikel 1</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Artikeltipp]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=596</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 14:21:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
<guid>http://pziser.wordpress.com/?p=596</guid>
<description><![CDATA[Zum Artikel
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Zum Artikel!" href="http://www.tagesschau.de/ausland/nahrungsmittelkrise6.html" target="_blank">Zum Artikel</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Artikeltipp]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=595</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 15:13:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
<guid>http://pziser.wordpress.com/?p=595</guid>
<description><![CDATA[Die Scheinheiligkeit unserer Welt:
Zum Artikel!
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Scheinheiligkeit unserer Welt:</p>
<p><a title="Zum Artikel!" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Nahrungsmittelpreise-Afrika;art141,2520873" target="_blank">Zum Artikel!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nadine]]></title>
<link>http://pziser.wordpress.com/?p=594</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 15:10:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
<guid>http://pziser.wordpress.com/?p=594</guid>
<description><![CDATA[28. April. Die Polizei hat den Nachtwächter, der Nadine vergewaltigt hatte, gefasst. Er ist schon s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>28. April.</strong> Die Polizei hat den Nachtwächter, der Nadine vergewaltigt hatte, gefasst. Er ist schon so gut wie im Gefängnis. Dort wird er 25 Jahre bleiben. So sieht es zumindest das Gesetz vor. Wir werden die Sache weiter verfolgen und alles dafür tun, dass er dort auch wirklich hin kommt und auch bleiben wird. Seine Familie hat schon Heimleiterin Pelline Geld angeboten, wenn sie die Anzeige fallen lassen würde. Als sie sich weigerte, drohte man ihr. Telefonterror. Doch Pelline lässt sich nicht abbringen.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText">Während des Verhörs wagte es der Typ doch tatsächlich zu behaupten, die Blutspuren, die man festgestellt hatte, seien von ihm selbst. Dem Bericht von Ärzte ohne Grenzen (MSF, Médicins Sans Frontiers), wonach Nadine sehr übel zugerichtet worden sein muss, glaubt er nicht. Die Ärztin bei den MSF habe bei der Untersuchung nur den Kopf geschüttelt.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p><span style="font-size:12pt;">Nadine geht es derweil besser. Sie lacht wieder, spielt mit den anderen. Doch auch das müssen wir beobachten und weiterhin mit ihr Gespräche führen. Es wird sich auf jeden Fall um sie gekümmert. Ich gehe nun zu ihr ins Heim und sehe nach, wie es ihr geht.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>

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