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	<title>hoffnung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/hoffnung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "hoffnung"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 11:31:43 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Zweifel ( Julie)]]></title>
<link>http://worttrifftbild.wordpress.com/?p=38</link>
<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 09:37:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>worttrifftbild</dc:creator>
<guid>http://worttrifftbild.wordpress.com/?p=38</guid>
<description><![CDATA[Zweifel
 
 
Ich höre die Zweifel an meine Türe klopfen, aber ich öffne lieber nicht.
Sie bleibe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Zweifel</span></span></span></strong></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-family:&#34;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-size:small;"> </span></span></span></span></strong></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Ich höre die Zweifel an meine Türe klopfen, aber ich öffne lieber nicht.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Sie bleiben sicher länger, als nur zum Abendessen.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Wahrscheinlich sogar über Nacht.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Mit Zweifeln schläft es sich nicht gut.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Deshalb lösche ich das Licht und verkrieche mich in die hinterste Ecke.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Halte den Atem an, damit sie nicht auf die Idee kommen ich wäre zu Hause.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Ich tue einfach so, als wäre ich nicht da,</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">vielleicht verschwinden sie von alleine wieder.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Du klopfst an meine Tür, aber ich öffne lieber nicht.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Du bleibst sicher länger, als nur zum Abendessen.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Wahrscheinlich sogar über Nacht.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Mit dir schläft es sich so gut.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Deshalb lösche ich das Licht und verkrieche mich in die hinterste Ecke.</span></span></span></p>
<p style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Halte den Atem an, damit Du nicht siehst wie sehr Du mir fehlst.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="font-family:&#34;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Ich tue einfach so, als wäre ich nicht da, weil ich den Gedanken nicht ertrage, dass Du morgen wieder gehst und mich alleine lässt, mit meinen Zweifeln.</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Irgendwann...]]></title>
<link>http://vogelfrei.wordpress.com/?p=72</link>
<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 13:51:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>haveljung</dc:creator>
<guid>http://vogelfrei.wordpress.com/?p=72</guid>
<description><![CDATA[• FREIsein •
Die 2 alten Menschen die ich gestern sah als ich durch den Park schlawenzelte, brac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#796d07;">• FREI<em>sein</em> •</span><br />
Die 2 alten Menschen die ich gestern sah als ich durch den Park schlawenzelte, brachten mich zum Nachdenken. Wie wird es einmal sein wenn ich so alt bin? Werde ich dann die- oder denjenigen an meiner Seite wissen? Werden wir uns auch so in den Armen liegen wie diese beiden? Darf ich mich darauf freuen oder werde ich irgendwann allein auf dieser Bank sitzen? Werde ich überhaupt so alt? Gibt es den Partner überhaupt für mich, der mich so nimmt wie ich bin? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen immer mal wieder und ich schaffe es nie eine Antwort zu finden.</p>
<p>Will ich überhaupt eine Antwort finden? Ist es nicht schöner es einfach zu erleben? Und ist es nicht auch einfacher es einfach abzuwarten? Die Zeit wird es mit sich bringen und wird zeigen ob ich irgendwann mit meinem Partner/ meiner Partnerin auf dieser Bank sitze oder ob ich allein dort über die Jugend schimpfe. Es war auf jeden Fall schön zu sehen wie lang 2 Menschen lieben können. Ich habe sie nicht danach gefagt wie lang sie schon zusammen, verheiratet oder ob sie überhaupt zusammen sind. Wer weiß, vielleicht sind sie nur alte Freunde die erst jetzt gemerkt haben das sie sich ihr ganzes Leben gesucht haben.</p>
<p>Was 2 Menschen in einem für Gedanken auslösen können ist schon beachtlich. Ich hoffe ich werde irgendwann einmal genauso dort sitzen und mit der Liebe meines Lebens Händchen halten.</p>
<p>Übrigens, die 2 traurigsten Wörter im Wörterbuch sind für sich allein genommen simpel und werden ständig von uns allen benutzt. Aber zusammen werden zu einem traurigem Duo. Die Rede ist von den Worten: zu und spät</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fremder Urlaub]]></title>
<link>http://lyriksplitter.wordpress.com/?p=57</link>
<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 12:04:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>lyriksplitter</dc:creator>
<guid>http://lyriksplitter.wordpress.com/?p=57</guid>
<description><![CDATA[endlich urlaub, endlich ruhe, endlich zeit
endlich sind wir beide nur zu zweit
arm in arm am strand ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>endlich urlaub, endlich ruhe, endlich zeit<br />
endlich sind wir beide nur zu zweit<br />
arm in arm am strand liegen<br />
zusehn, wie die möwen fliegen</p>
<p>auf des meeres rauschen<br />
ganz besonnen lauschen<br />
sonnenstrahlen haschen<br />
meeresbrisen naschen</p>
<p>zeit, den alltag zu vergessen,<br />
mit all den dingen, die da stressen<br />
zeit, uns beide zu genießen,<br />
sich vom alltag auszuschließen</p>
<p>endlich urlaub, endlich zeit, endlich ruhe,<br />
ein warmer strand braucht keine schuhe<br />
auf uns wartet das wattenmeer ...</em></p>
<p>Doch Ich bin ausgelaugt und leer</p>
<p>Mir fehlts an Zeit, Mir fehlts am Geld<br />
Mir fehlt der Partner, der Mich hält<br />
in Ihren Armen möcht Ich ruhn<br />
und wenn, dann nur mit Ihr was tun</p>
<p>Doch dieser Urlaub ist nicht Meiner<br />
Die alte Liebe fährt bis dann<br />
Und wartend wird die Hoffnung kleiner<br />
Und Meine Liebe ruft nicht an</p>
<p>&#169; lyriksplitter</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[So viel zur Entschlossenheit...]]></title>
<link>http://johannatindomerel.wordpress.com/?p=41</link>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 14:17:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>johannatindomerel</dc:creator>
<guid>http://johannatindomerel.wordpress.com/?p=41</guid>
<description><![CDATA[Wir stehen da, sehen uns in die Augen&#8230;wir haben uns lange nicht gesehen. Ich hatte vergessen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir stehen da, sehen uns in die Augen...wir haben uns lange nicht gesehen. Ich hatte vergessen, wie wichtig mir diese Augen sind. Jetzt wo ich wieder in seinen Armen lag, weiß ich nicht mehr, wie ich an meinen Gefühlen zweifeln konnte, ich habe ein schlechtes Gewissen, wegen all meinen Gedanken, die nicht in eine Beziehung gehören. Er sagt mir dass er mich mich vermisst hat, ich sage: "Ich dich auch", wobei das nicht wahr ist. Ich habe ihn nicht vermisst, ich wollte ihn überhaupt nicht mehr sehen! Doch jetzt, wo ich wieder in seinen Armen lag, kommen mir diese letzten Tage der Qual vor, wie ein Traum. Seit langem waren wir uns nicht mehr so nahe, habe ich mich so mit ihm verbunden gefühlt. Die letzten beiden Tage gaben mir wieder Hoffnung, dass unsere Beziehung noch nicht ganz zerbrochen ist, dass es noch etwas zu retten gibt, dass es sich noch lohnt zu kämpfen. Ich werde mich bemühen, ich werde mich mehr bemühen und versuchen, nicht mehr in einen Zustand der Gleichgültigkeit zu verfallen.  Mal sehen wie es weiter geht, wahrscheinlich wird wieder alles so, wie es immer war. Wir sehen uns und tun so, als liebten wir uns. Kaum bin ich wieder daheim, ist davon kaum etwas zu spüren...wir sind einfach zu weit voneinander entfernt...damit meine ich nicht nur die geograpische Entfernung...Doch jetzt wurde ich wieder einmal daran erinnert, dass man manchmal eben kämpfen muss. Und das werde ich auch. Ich hoffe einfach darauf, dass wir noch eine schöne Zeit miteinander haben und es dann im Guten beenden können, denn eine Trennung ist nicht zu vermeiden. Fernbeziehungen sind ohnehin schon schwierig, aber wenn er noch weiter weg geht, hat unsere Beziehung einfach keinen Sinn mehr...ich hoffe er denkt genauso.  Wie soll ein Beziehung funktionieren, wenn man sich alle paar Wochen einmal sieht und es keine Hoffnung gibt, dass sich die Entfernung verringert? In einer Beziehung muss man füreinander da sein! Manche Menschen können das auch ohne dass sie da sind...bei uns funktioniert das jedoch nicht!  Trotzdem ist das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen und ich bin froh, dass ich nichts überstürzt habe..ich hätte es bereut! Aber ich habe noch eine Chance, d.h. er hat noch eine Chance...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich stehe Dir nicht mehr zur Verfügung.]]></title>
<link>http://onlinetagebuch.wordpress.com/?p=87</link>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 12:18:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>lola</dc:creator>
<guid>http://onlinetagebuch.wordpress.com/?p=87</guid>
<description><![CDATA[Ich sitze unter dem Kirschbaum auf der alten Bank, die meine Söhne schon einmal fast abgefackelt h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze unter dem Kirschbaum auf der alten Bank, die meine Söhne schon einmal fast abgefackelt hätten. Ich habe den Laptop auf den Knien, mein geliebtes Cola light neben mir und einen leeren Teller. Nur Krümel sind noch drauf. Ich höre, wie der Wind in den Blättern über mir raschelt und rauscht. Ich liebe es. Die vorhergesagte Hitze ist noch nicht hier angekommen. Zum Glück. Ich hasse Hitze, ich liebe kühles Wetter, leichten Wind, Sonnenschein und lustige Wolken am Himmel.</p>
<p>Es fällt mir schwer, einfach so dazusitzen und den Nachmittag an mir vorbeiziehen zu lassen. Es fällt mir schwer, weil in meinem Inneren immer <em>Etwas</em> ist, das nicht da hinein gehört. Wie lange schon versuche ich, dieses Etwas aus meiner Seele zu verbannen. Doch irgendwie ist es wie verhext. Ich kann nichts in meinem Leben tun, ohne daß ich von diesem Etwas begleitet werde.</p>
<p>Als wäre ich nicht einfach nur Ich, nein, als wäre dieses Etwas ein Teil meines Ichs. Oder: Ich bin ein Teil dieses Etwas'. Und dies raubt mir die Lebensenergie. Die Freude, die Fröhlichkeit, die Unbeschwertheit, die Leichtigkeit, das Glück. Am meisten aber: Die Freiheit, die ein jeder Mensch spüren und leben sollte. Die Freiheit, ein eigenständiger Mensch zu sein. Sie raubt mir das Leben.</p>
<p>Das Etwas hat sich über, um und in mich gelegt vor langer Zeit. Wie so eine Schlingpflanze in meinem etwas chaotischen Garten alles umwuchert: die Rosenbüsche, die Blumenstauden, alles mögliche und unmögliche wird von den Schlingpflanzen umsponnen, eingefangen wie Krakenarme. Wie ein Monster sich alles nimmt. Wie oft habe ich mühsam diese Pflanze versucht zu beseitigen. Die Rosen von ihr befreit. Die grünen Büsche. Doch ... sie kommt immer wieder. Kaum habe ich mich umgedreht, ist sie wieder da. Sie umschlingt alles Leben. Sie umspinnt es, daß am Ende nur sie noch zu sehen ist. Die eigentliche Pflanze, die schönen Rosen, die Blumen ... alles stirbt unter ihrer Macht und Energie.</p>
<p>So ist es in meinem Leben auch.</p>
<p><em>Darum, Du Etwas, muß ich mich nun von Dir verabschieden. Ich muß Dir leider sagen, daß in meinem Leben - in meiner Seele - kein Platz mehr für Dich ist. Es kann nur noch einen von uns geben, denn wenn Du in mir bleibst, dann bringst Du mir den Tod.</em></p>
<p><em>Ich muß Dir leider sagen, daß ich nicht mehr zur Verfügung stehe für all die Spiele, die Du mit mir treibst. Für all das Negative, das Erdrückende, das Fordernde, das Vorwurfsvolle, das alles Umschlingende. Ich stehe dafür nicht mehr zur Verfügung. Du mußt den Rest Deines Daseins ohne mich gehen.</em></p>
<p><em>Ich sehe Dir von Weitem dabei zu und eines Tages kommt der Tag, an dem ich aus vollem Halse über Dich lachen kann. Dann, das weiß ich, habe ich die Freiheit erreicht. Dann bin ich der Vogel, der frei über der Erde schwebt, glücklich und stolz, seine Flügel zu gebrauchen.</em></p>
<p><em>Adieu, Etwas, ich stehe Dir ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Adieu. Du kannst gerne die Tür des Käfigs schließen, ich komme nicht zurück.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kuchen backen]]></title>
<link>http://onlinetagebuch.wordpress.com/?p=76</link>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 08:46:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>lola</dc:creator>
<guid>http://onlinetagebuch.wordpress.com/?p=76</guid>
<description><![CDATA[Aus vielen kleinen leckeren Rosinen einen himmlischen Kuchen backen. All die kleinen Fröhlichkeiten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-77" src="http://onlinetagebuch.wordpress.com/files/2008/07/rosinenundlola.jpg" alt="" width="152" height="111" />Aus vielen kleinen leckeren Rosinen einen himmlischen Kuchen backen. All die kleinen Fröhlichkeiten und Sonnenstrahlen des Tages einfangen. Dazu ein bißchen Mehl und Zucker und Eier - und schon erhält man einen Kuchen, der nicht nur duftet - sondern auch schmeckt und satt macht.</p>
<p>Aus vielen kleinen schönen Momenten des Tages ein glückliches Leben basteln, das zufrieden und fröhlich macht. Ein Stück vom Kuchen des Lebens abbekommen, jeden Tag auf's Neue. Weglassen, was nicht zum Kuchenrezept paßt. Hinzufügen zum Teig, was bunt und lebendig ist. Viele kleine Rosinen ergeben einen köstlichen Genuß. Viele neue Impulse geben ganz viel Mut, den Kuchen des Lebens neu zu kreieren.</p>
<p>Loslassen, was mir schadet. Frei werden wie der Vogel, der da draußen in der Natur herumfliegt. Nicht der eingesperrte Kanarienvogel, der abhängig ist von den Menschen. Nein, der Vogel der Freiheit. Er fliegt hierhin und dorthin und pickt sich die Rosinen heraus. Jeden Tag auf's Neue. Er lebt selbstbestimmt und voller Ich-Sein. Er gibt sich ganz hin dem Leben.</p>
<p>Sich ganz hingeben dem, was man gerade tut. Vergessen alles was sonst den Kopf überquellen läßt. Ganz mit sich selbst und dem Moment eins und alleine sein. Nennt man das in der Psychologie nicht "flow"? Ich glaube, ja.</p>
<p>Ich habe das Rezept meines (Lebens-)Kuchens verändert. Oder sagen wir: Ich bin gerade dabei es zu tun. Ich muß Zutaten weg lassen und andere hinzufügen. Ich lache über das, was immer so widerlich schmeckte im Kuchen meines Lebens. Ich <em>lerne</em> zu lachen. Das Lachen jagt alle Monster weg. Ganz bestimmt. Jegliche <em>Macht</em> geht verloren, wenn ich über das <em>Monster</em> lachen kann. Danke, H.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Überrascht]]></title>
<link>http://seelengedichte.wordpress.com/?p=226</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 08:33:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ellen Hoffmann</dc:creator>
<guid>http://seelengedichte.wordpress.com/?p=226</guid>
<description><![CDATA[Es überrascht mich doch, mit welchen Suchbegriffen meine Seelengedichte-Website gefunden wird. Vor ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es überrascht mich doch, mit welchen Suchbegriffen meine Seelengedichte-Website gefunden wird. Vor allem die gezielten Suchen, nach "Der Zug des Lebens" oder nach "Bücher von Ellen Hoffmann" sowie "Seelengedichte". Natürlich würde mich da besonders interessieren, ob das Besucher sind, die mich persönlich kennen? Aber leider hinterläßt so gut wie fast niemand eine Spur in meinem Gästebuch oder einen Kommentar zu meinen Büchern. Schade.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[FarCry 2, wird es besser als Crysis]]></title>
<link>http://sondara.wordpress.com/?p=90</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 04:57:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>sondara</dc:creator>
<guid>http://sondara.wordpress.com/?p=90</guid>
<description><![CDATA[Bis jetzt bin ich guter Hoffnung.
Die Trailer was ich bis jetzt gesehen habe, erzeugen eine gute Atm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align:center;">Bis jetzt bin ich guter Hoffnung.</h3>
<p>Die Trailer was ich bis jetzt gesehen habe, erzeugen eine gute Atmosphäre und sehen stimmig aus.</p>
<p>In einem österreichischen Spielemagazin hat Ubisoft mal ein Interview gegeben, darin wurde die Aussage gemacht:</p>
<p style="padding-left:30px;">Zitat Ubisoft:</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#000080;">Die meisten Spieler fanden FarCry super, bis die Mutanten aufgetaucht sind.</span></p>
<p style="padding-left:30px;">
<p>Ich muss sagen, das ist auch meine Meinung.<br />
Ich habe das Spiel durchgezockt, die Passagen wo man noch nicht gegen Mutanten, sondern gegen menschliche Gegner kämpft, haben mich mehr überzeugt.</p>
<p>Deshalb bin ich froh, über die Entscheidung bei Ubisoft keine Mutanten in das Spiel hinein kreiert zu haben.</p>
<p>Wie man die vorhandene Freiheit bei Farcry2 nutzen kann, wird sich auch noch zeigen müssen.</p>
<p>Der <a href="http://www.gameswelt.de/videos/movies/11454-Far_Cry_2_-_E3_2008_How_To_Trailer.html">Trailer</a> den ich gesehen habe, zeigt zwar was man machen kann, ob das aber auch sinnvoll ist, ist eine andere Frage.</p>
<p>Den Trailer habe ich übrigens durch diesen <a href="http://metareviews.wordpress.com/2008/07/21/far-cry-2-und-die-sandkastenspiele/">Blog</a> gefunden.</p>
<p>Erstens, schießt man den Gegner schon um, wenn er um das Eck rennt. Und zweitens ist dieser achgeil Effekt spätestens dann weg, wenn die Gegner auch sowas machen wenn sie mehrere sind. Dann haperts an der KI.</p>
<p>In Videos ist das ja immer schön anzusehen, und die meisten Gamer werden das ausprobieren, aber spielerisch ist es effektiver den Gegner gleich abzuschießen. Aber nett anzuschauen ist es allemal.</p>
<p>Auch die Tatsache, das man die Granaten einfach mal so wirft, finde ich gut umgesetzt. Natürlich realistischer ist es, erst Granate auszuwählen dann Stift ziehen und werfen. Auch dieses schau die Waffe am Boden an, und hebe sie auf ist hoffentlich nicht so gemacht wie in Crysis. Das war für mich persönlich eine nervige Sache.</p>
<p>Für den spielerischen Fluss ist die Lösung bei FaryCry2 gut umgesetzt.</p>
<p>Die Grafik, und die Physik scheint auch in Ordnung zu gehen, ob Farcry2 jetzt minimal schlechter,besser oder gar gleich wie Crysis aussieht ist mir schnuppe.</p>
<p>Was man bis jetzt gesehen hat, schaut anständig aus, und hat hoffentlich auch eine gute Performance.</p>
<p>Es ist ja noch ein wenig Zeit, bis es erscheint. Und dann wird man es beim Spielen neu bewerten.</p>
<p>Den es ist natürlich immer schön, was die Entwickler an Möglichkeiten einbauen. Ich muss aber auch "gezwungen" sein, diese zu nutzen.</p>
<p>Was habe ich davon, wenn man dieses und jenes machen kann, aber ich im Spiel nicht die Notwendigkeit sehe es zu tun. Nur die Möglichkeit es zu tun, ist noch kein Ansporn es auch zu tun.</p>
<p>Was meint ihr ?</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rosinen herauspicken]]></title>
<link>http://onlinetagebuch.wordpress.com/?p=45</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 16:15:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>lola</dc:creator>
<guid>http://onlinetagebuch.wordpress.com/?p=45</guid>
<description><![CDATA[Okay, das Arbeiten heute war nicht wirklich erfolgreicher. Aber die Angstüberwindung, nochmal dem W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, das Arbeiten heute war nicht wirklich erfolgreicher. Aber die Angstüberwindung, nochmal dem Werkstattchef meinen Frust mitzuteilen. Ich hab es einfach nicht raus, den Bogen, wie es fehlerlos klappt, hatte es schon mal besser, jetzt seit 3 Wochen etwa geht (fast) gar nichts mehr ... Aber er meinte, niemand wäre bisher so schnell gewesen (beim Einlernen). Na ja, aber jetzt? Ich hänge fest, Hilfe! Normal, meint er. Oh je, der Mann hat Nerven. Ich sitze da mit Magenschmerzen an der Maschine und gebe alles. Nachts kommt mein Hirn nicht zum Träumen, nur zum Laufen im Hamsterrad. Was kommt am Ende raus? Mühsam erreichte Stückzahl und viele Fehler. Aber vielleicht sollte ich mir die Rosinen herauspicken: Niemand war je so schnell wie ich! Juhuu! Machen Sie sich nix draus! Okay! ... Wenn das nur soooo einfach wäre?! Deshalb wird es ja auch nicht plötzlich besser ...</p>
<p>Positiv denken ... dann klappt auch das andere?</p>
<p>Und jetzt noch 'ne Therapiestunde mit meinem Mann am Abend ... Ich bin aber doch soooo müde ...</p>
<p>Rosinen herauspicken? Das Beste aus der Therapiestunde mit nach Hause nehmen ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Briefe]]></title>
<link>http://joernmeyer.wordpress.com/?p=366</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 13:00:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jörn Christian Meyer</dc:creator>
<guid>http://joernmeyer.wordpress.com/?p=366</guid>
<description><![CDATA[Gestern Nachmittag habe ich im AA/PNH-Forum die Frage einer Angehörigen gelesen, die ich selbst und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Nachmittag habe ich im <a title="Portal für Aplastische Anämie und PNH" href="http://aa-pnh.info/" target="_blank">AA/PNH-Forum</a> die Frage einer Angehörigen gelesen, die ich selbst und leider auch die anderen Mitglieder nicht auf die schnelle beantworten konnten. Die Erkrankung hat bei ihrem Mann einen sehr schlimmen Verlauf genommen und sie hat das Gefühl, von den Ärzten nicht umfassend informiert zu werden. Sie ist vollkommen fix und fertig. Ich hab Ihr dann diese E-Mail geschrieben:</p>
<blockquote><p><span class="postbody">Hallo, </span></p>
<p><span class="postbody">ich hab Deine Frage schon gesehen, konnte sie aber leider nicht beantworten. Mir geht es auch so, dass ich mich häufig mit meinen Zweifeln und Fragen allein gelassen fühle und nicht weiter weiss. </span></p>
<p><span class="postbody">Da mach ich mir immer klar, dass Geduld viel mit Vertrauen zu tun hat. Mit Hektik und voreiligen Handlungen überspielt man oft die Angst vor der Leere, die entsteht, wenn man einen Moment inne hält und nachdenkt. Für Geduld braucht man Mut! </span></p>
<p><span class="postbody">Und nach einige Tagen Warten haben sich Angst, Zweifel und Unruhe meist von selbst aus dem Weg geräumt. Wir brauchen einfach einen unendlich langen Atem mit diesen Krankheiten und müssen die Leere auch manchmal aushalten.</span></p>
<p><span class="postbody">Hört sich irgendwie doof und unbefriedigend an, aber diese Erkenntnis hat mir ein wenig geholfen. </span></p>
<p><span class="postbody">Deinem Mann und Dir alles Gute,</span></p>
<p><span class="postbody">Jörn</span></p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Ich habe eine ganz viele Fragen im Kopf, die unstrukturiert immer wieder aufflammen und mir regelrechte Panikschübe geben (<a title="Blogeintrag zu Zweifeln" href="http://joernmeyer.wordpress.com/2008/06/29/wesenseigenschaften/">Ist es nur eine PNH? Hab ich auch ein MDS? Ist es wirkliche keine AA?</a> <a title="Blogeintrag zu Behandlungsoptionen" href="http://joernmeyer.wordpress.com/2008/07/17/entscheidungen-und-statistiken/">Was sind die Risiken einer KMT? Lohnt es sich eine PNH gegen eine chronische GvHD zu tauschen?</a>). Je mehr man im Internet dazu liest, sich darüber mit Freunden und Familie unterhält, Stichwortlisten für den nächsten Arzttermin zusammenstellt, um so panischer wird man.</p>
<p style="text-align:left;">Da hilft es dann nur, tief durchzuatmen und klar zu machen, das Panik nicht hilft und man vielleicht ein paar Stunden sich mit irgendwas anderem beschäftigen sollte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beschäftigungstherapie]]></title>
<link>http://onlinetagebuch.wordpress.com/?p=37</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 08:26:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>lola</dc:creator>
<guid>http://onlinetagebuch.wordpress.com/?p=37</guid>
<description><![CDATA[An so Tagen wie heute Vormittag versuche ich immer, meine ganz persönliche Beschäftigungstherapie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>An so Tagen wie heute Vormittag versuche ich immer, meine ganz <em>persönliche Beschäftigungstherapie</em> durchzuziehen. Wenn die Angst mich fest im Griff hat, in diesem Fall: die Angst vor der Arbeit am Nachmittag, dann muß ich zuerst meinen inneren Schweinehund besiegen und mich dann in meine hausfraulichen Pflichten stürzen. Durch diese Hausarbeit, manchmal auch durch Sport (oh, Schweinehund ...) gelingt es mir dann meist, die Angst kleiner zu machen, manchmal auch zu verdrängen.</p>
<p>Nachts funktioniert das leider gar nicht, Ablenkung nicht und <em>Einfachnichtsdenken</em> funktioniert auch nicht. Autogenes Training oder was auch immer ausprobiert klappte nur bei kleinen Sorgen, nie aber bei den Dingen, die mir wirklich die Luft zum Atmen rauben, die mich völlig hin und her werfen wie ein altes Blatt im Herbstwind. Irgendwann bleibt es naß und häßlich am Boden liegen.</p>
<p><em>Fazit:</em> Beschäftigungstherapie ist sehr gut und sinnvoll - aber nicht immer hilft es, denn das eigentliche Problem (in diesem Falle meine Arbeit) ist damit nicht aus der Welt geschaffen ...</p>
<p>Was hilft? Ärmel hochkrempeln und drauflos ... <em>Nach dem Motto:</em> Wird schon irgendwann klappen ... hoffentlich ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warte, ohne zu hoffen]]></title>
<link>http://trinergy3.wordpress.com/?p=804</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 05:29:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Elisabeth</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich sprach zu meiner Seele, sei still und warte, ohne zu hoffen,
Denn Hoffen wäre auf Falsches geri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich sprach zu meiner Seele, sei still und warte, ohne zu hoffen,<br />
Denn Hoffen wäre auf Falsches gerichtet; warte ohne zu lieben,<br />
Denn Liebe wäre auf Falsches gerichtet; da ist noch der Glaube,<br />
Doch Glaube, Liebe und Hoffen sind alle im Warten,<br />
Warte ohne zu denken, denn zum Denken bist du nicht reif,<br />
Dann wird das Dunkel das Licht sein und die Stille der Tanz.</strong></p>
<p><em>T.S. Eliot, aus "Vier Quartette"</em></p>
<p>Und weil die englischsprachige Original-Version so wunderschön ist - hier nochmal :-)<br />
Lass jedes Wort auf deiner Zunge zergehen und nimm es ganz tief in dein Innerstes, in dein Herz auf:<br />
<strong>Wait without hope...<br />
</strong>Das beruhigt das Herz ungemein und sogleich... es entspannt und der Atem wird gleichmäßig und ruhig...</p>
<p><strong>I said to my soul, be still, and wait without hope<br />
For hope would be hope for the wrong thing; wait without love,<br />
For love would be love of the wrong thing; there is yet faith<br />
But the faith and the love and the hope are all in the waiting.<br />
Wait without thought, for you are not ready for thought;<br />
So the darkness shall be the light, and the stillness the dancing.<br />
</strong><em>T.S. Eliot<br />
</em></p>
<div><a href="http://trinergy3.files.wordpress.com/2008/07/lenny_kravitz1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-829" src="http://trinergy3.wordpress.com/files/2008/07/lenny_kravitz1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="300" /></a></div>
<div>Dabei hab ich nun auch ein bißchen an <a href="http://andrea2007.wordpress.com/" target="_blank">Andrea</a> gedacht, die letzte Woche auf seinem Konzert war und darüber berichtet hat - ich geb´s ja zu... ;-)</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Que infortúnio...!"]]></title>
<link>http://walberhaase.wordpress.com/?p=35</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 19:33:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Walber Haase</dc:creator>
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<description><![CDATA[Pois é, meu povo, diante de tantos casos ridículos de mortes, estupros e blá blá blá, eis que s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Pois é, meu povo, diante de tantos casos ridículos de mortes, estupros e blá blá blá, eis que surge um cidadão <em>"preocupado com o bem estar social"</em>, chamado Eduardo Azeredo, querendo proibir o simples direito dos cidadãos de ter liberdade de comunicação e até mesmo de acesso à inteligência virtual.</p>
<p>O que passa pela cabeça de alguém ao querer proibir o download de arquivos de música pela internet? Eu acho que ele é mais um analfabeto tecnológico, que, só vê a internet como um meio de pedofilia e prostituição, claro que isso ocorre sim, mas não é com todos os usuários. Hoje em dia muitos músicos e bandas não fazem mais discos, apenas gravam as músicas e disponibilizam pela internet, em seus próprios sites, ou sites de gravadoras e etc. que criaram um meio de remunerar os mesmos por cada download de suas músicas, aí vem um tio escroto desses e quer acabar com a vida dos músicos? Músicos estes que já ralam em demasiado para ganhar a vida no país (falo como músico), e agora, o que será de nós?</p>
<p>Talvez sejam, desnecessárias faltas de argumentos, ou quem sabe até mais um modo de disfarçar que o país está numa crise de segurança das brabas, que centenas morrem por dia. Quando se liga a TV, às 7hs da manhã, a primeira notícia que se ouve é: "Morreram X em tiroteio com policiais.", sem falar nas milhares de outras notícias do tipo que se perduram até o último jornal televisionado do dia, por volta das 00h, mas a grande questão é: Porque nós achamos isso tudo normal?</p>
<p>Eu pareço até um tanto anarquista ao falar disto, mas a questão é, realmente, o povo brasileiro é totalmente acomodado, e por isso, escândalos já viraram uma coisa cotidiana, tão normal quanto <em>"cagar e limpar a bunda''. </em></p>
<p>Eu acho até que se o download de arquivos mp3 for mesmo proibido, ninguém vai ficar nem aí, mas digo eu que, a internet vai perder uma de suas maiores utilidades.</p>
<p>O orkut tem uma comunidade chamada: "Fiz Amigos Bebendo Leite", agora pergunto eu: Quem nunca fez UM AMIGO sequer, baixando uma música em qualquer lugar que fosse? Que atire a primeira pedra!</p>
<p>Eu concordo, em suma, em criar leis para <em>cibercrimes</em>, como por exemplo, a pedofilia, mas daí à criar uma LEI para proibir DOWNLOAD DE ARQUIVOS PELA INTERNET, é uma coisa totalmente exdrúnxula, ridícula e obsoletamente embasbacante, fico eu à pensar o que se passa na cabeça de uma pessoa tão <em>"culta"</em> para lhe levar à fazer uma babaquice dessas, será que essas pessoas não tem internet em casa? Será que seus filhos não usam internet? Será que seus filhos NÃO BAIXAM MÚSICAS? Ah, esqueci, eles são ricos demais pra usar meros programas de internet que são de uso gratuito e popular, e que fazem bem à muita gente...</p>
<p>E como dizia nosso querido amigo, o Tomate Conrado: <em>"Eu só me fodo nessa merda..."</em></p>
<p>É, amigos, o Conrado é brasileiro,  e à cada dia que passa, essa frase vem se repetindo mais e mais vezes por pessoas que, antes, nunca pensariam em dizê-la, mas, fazer o que, não temos noção do que devemos ou não fazer... Eis a evolução.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unzufriedenheit]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2820</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 08:41:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>lehrfundament</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2820</guid>
<description><![CDATA[Veränderung kommt nur, wenn wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Das ist eine wichtig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/07/unzufrieden.jpg"></a><a href="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/unzufrieden.jpg"></a><a href="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/unzufrieden.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2870" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/07/unzufrieden.jpg?w=72" alt="" width="97" height="118" align="left" /></a>Veränderung kommt nur, wenn wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Das ist eine wichtige Erkenntnis, wenn wir lernen und weiterkommen <em>wollen</em>. Die zweite wichtige Erkenntnis ist, dass nichts sich von selbst verändert. Alles, was sich ändert ist auf jemanden zurückzuführen, der mit einem Zustand unzufrieden war, sich ein Herz gefasst hat und etwas verändert hat. Mit Buber gesprochen: “der archimedische Punkt, von wo aus ich an meinem Orte die Welt bewegen kann, ist die Wandlung meiner selbst”<sup><a id="noted-199-1" title="der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre, Gerlingen 1994, Klappentext" href="blank"><span style="color:#954546;">[1]</span></a></sup> <!--more-->Wenn ich Veränderung herbei<em>wünsche</em>, muss ich nach Kräften bemüht sein, sie herbeizuführen und kann mich nicht in einen Wartezustand versetzen und abwarten, bis die Situation sich von selbst ändert, Erweckung kommt, die Konjunktur aufschwingt usw. Die Kraft zur Veränderung kommt wiederum aus Unzufriedenheit, diese ist der Motor aller Entwicklung. Wer mit allem zufrieden ist, wird nichts ändern und keine Spuren hinterlassen.<br />
Unzufriedenheit wird oft als etwas allzu Negatives angesehen, was sie zweifellos auch ist, wenn sie nicht durch Dankbarkeit ausbalanciert wird, denn dann schlägt sich sich oft nur in meckern nieder. Sieht man aber Unzufriedenheit als Motor der Veränderung (lies: Verbesserung), dann wird es auf einmal wünschenswert unzufrieden zu werden.</p>
<p>Unzufriedenheit kommt daher - und kann so <em>hergestellt</em> werden - dass die Denk- und Lebensweise, die wir haben auf einmal nicht mehr schlüssig ist. Es fällt etwas auf, etwas wird uns blitzartig klar und wir fühlen uns nicht mehr “wohl in unserer Haut”. Das Singleleben, das man eine zeitlang genossen hat wird unangenehm. Die Theologie, die man seit Jahren vertreten hat, bekommt Risse, scheint im Lichte einer neuen Erkenntnis Gottes keinen Sinn mehr zu ergeben. Es kommt zu einem Widerspruch in Leben und Denken. Der Mechanismus ist immer derselbe: etwas alltägliches, was man als Gegebenheit bisher hingenommen und nie hinterfragt hat, wird unannehmbar. Diese Unannehmbarkeit macht sich zuerst in Unzufriedenheit bemerkbar.<br />
Man kann mit dieser Unzufriedenheit verschieden umgehen:<br />
1) man kann den Widerspruch als “Zufall”, “Messfehler”, “höhere Gewalt” deklarieren und sich so darum herumdrücken, ihn “erklären” zu müssen: Zufälle müssen nicht erklärt werden, weil sie die Lebens- und Denkordnung nicht gefährden.<br />
2) man kann sich den Widersprüchen durch Realitätsflucht entziehen.<br />
3) man kann die Widersprüche “erklären” (=harmonisieren). Das ist es, was ich als lernen bezeichne. Ich gehe davon aus, dass man nicht mit dauerhaft mit Widersprüchen leben kann. Jedes System, egal ob theologisch, oder einfach nur unser Denken, ist auf Harmonie ausgerichtet. Man will, dass die “Dinge stimmen” und kann mit logischen Brüchen nicht auskommen. Alle wichtigen menschlichen Fragen sind letztlich Fragen der Art: “wie kann es sein dass, …. wenn….?”. “Wenn du mich liebst, wie kannst du vergessen haben, mich von Bahnhof abzuholen?”. “Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, wieso gibt es dann das Leid in der Welt?” - Zwei Dinge passen (augenscheinlich) nicht zueinander und wir erklären (=harmonisieren) den Widerspruch und haben auf dem Weg etwas Neues gelernt.<br />
Als Newton die Gravitation “entdeckte” war das unscheinbare auslösende Moment ein herunterfallender Apfel (zumindest will es so die Legende). Es war der zigmilliardenste Apfel, der vom Stamm gefallen war, aber der erste, der dazu anregte, sich Gedanken darüber zu machen, <em>warum</em> er <em>fällt</em>. Die meisten Menschen machen sich darüber keine Gedanken; fallende Äpfel sind Teil ihres Alltags über den sie sich keine Gedanken machen. Dass es Newton auf einmal <em>un</em>wahrscheinlich erschien, dass so etwas passiert regte ihn dazu an sich so lange Gedanken zu machen bis er das Prinzip dahinter erklären konnte. Er war unzufrieden mit der landläufigen Erklärung “ist halt so”.<br />
Ich trete seit je für mehr konstruktive Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben ein. Die Uhr geht nicht mehr wenn die Unruh kaputt ist - Entwicklung gibt es nicht wenn Unzufriedenheit fehlt. Also lasst uns dankbar sein für das, was wir haben, aber lasst uns auch die Unzufriedenheit zulassen, die uns vorantreibt!</p>
<div class="alt">Linknotes:</div>
<ol>
<li><a href="blank"></a>Martin Buber: der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre, Gerlingen 1994, Klappentext <a href="http://theolounge.wordpress.com/wp-admin/#noted-199-1"><strong><span style="color:#954546;">↩</span></strong></a></li>
</ol>
<div><a href="http://www.jfrs.de/storch/blog/wordpress/2006/09/18/unzufriedenheit">[Originalpost]</a></div>
<div style="text-align:right;"><span style="color:#808080;">Bild: © Kristina Schumacher &#124; <a href="http://www.pixelio.de/index.php">pixelio.de</a></span></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn die Ferne ruft]]></title>
<link>http://aprikose.wordpress.com/?p=51</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 19:23:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>aprikose</dc:creator>
<guid>http://aprikose.wordpress.com/?p=51</guid>
<description><![CDATA[Wie mehrfach angekündigt werde ich mich nun eine Woche lang erholen. Oder zumindest bleibt das zu h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie mehrfach angekündigt werde ich mich nun eine Woche lang erholen. Oder zumindest bleibt das zu hoffen. Eine weitere Woche ohne eine Nachricht von ihm, meinem Menschen mit der Engelsstimme, der mir in so kurzer Zeit so sehr ans Herz gewachsen ist.<br />
"Du kennst ihn doch kaum", sage ich mir immer wieder. "Wie kannst du wissen, dass dieser Mensch wirklich der ist, für den du ihn hältst? Er hat dir bestimmt erst seine positiven Seiten gezeigt."<br />
Aber wo bleiben Vernunft und Verstand, wenn man plötzlich Hoffnung hat, den passenden Menschen gefunden zu haben? Wie kann ich es verantworten, aufzugeben, bevor ich überhaupt zu kämpfen begonnen habe? Aber unerreichbar bleibt unerreichbar. Fast schon habe ich mich damit abgefunden. Seufzend schaue ich nach draussen. Es regnet stark. Nebelschwaden ziehen vorbei. Der Himmel ist grau, grauer als sonst. Am liebsten würde ich... <!--more--><br />
STOPP! Aufwachen! Hier ist kein Platz für kitschige Dramatik, Aprikose! Versuch nicht, dich durch theatralische Aussagen in Depressionen zu ziehen und dich zu fragen, warum das Leben doch so unfair sei. Tu nicht so feige. Wenn du dich nur in Selbstmitleid ertrinkst, dann hilft das niemandem, am wenigsten dir selbst. Dein Leben ist, was du daraus machst. Alles ist möglich. Und auch wenn nur eine kleine Chance besteht, so ist sie dennoch vorhanden. Ganz sicher nicht werde ich sie verstreichen lassen. Die Chance, mein Leben mit jemandem zu teilen. Mit meinem Traummenschen.</p>
<p>Durchs Fenster beobachte ich ein Pärchen, das sich am Bahnhof verabschiedet. Es regnet immer noch, aber das stört keinen der beiden. Er steigt in den Zug und wirft ihr dabei einen Blick zu, der sie verträumt lächeln lässt. Er sieht durchs Fenster, wie ich, dass sie langsam zurückgeht zum Fahrradunterstand, und durch das Maschendrahtgitter, welches letzteren von den Geleisen trennt, kreuzen sich ihre Blicke. Dann, einige Augenblicke später, für die beiden wohl eine Ewigkeit, fährt der Zug ab, langsam und stoisch, unabwendbar. Sie bleibt eine Weile länger stehen, als der Blickkontakt unterbrochen wird, und schaut dem Zug nach, bevor sie sich umdreht und langsamen Schrittes aus meinem Blickfeld verschwindet. Und dann wende auch ich mich ab, mische mich nicht länger in anderer Leute Glück ein.</p>
<p>Ach, wie schön könnte das Leben sein. Nein: Kann es sein. Denn <em>mein</em> Zug ist definitiv noch nicht abgefahren. Der fährt erst morgen früh, in Richtung Ferien. Und vielleicht noch weiter.<br />
Der Regen hat aufgehört, und vom Horizont aus scheint auch schon wieder die Sonne, genau zu meinem Fenster hinein. In diesem Sinne: Haltet die Ohren steif und schreibt nicht zuviel, da ich ja nach den Ferien noch arbeiten sollte. Eine angenehme Woche wünsche ich euch   :)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Traurigkeit]]></title>
<link>http://room215.wordpress.com/?p=217</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 19:19:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>room215</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.</p>
<p>Bei einer zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: 'Wer bist du?'</p>
<p>Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. 'Ich? Ich bin die Traurigkeit', flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.</p>
<p>...</p>
<p>'Ach, die Traurigkeit!' rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.</p>
<p>'Du kennst mich?' fragte die Traurigkeit misstrauisch.</p>
<p>'Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet.'</p>
<p>'Ja, aber...', argwöhnte die Traurigkeit, 'warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?'</p>
<p>'Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?'</p>
<p>'Ich... ich bin traurig', antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.</p>
<p>Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. 'Traurig bist du also', sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf.</p>
<p>'Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.'</p>
<p>Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. 'Ach, weißt du', begann sie zögernd und äußerst verwundert, 'es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter den Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.'</p>
<p>Die Traurigkeit schluckte schwer. 'Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.</p>
<p>Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.'</p>
<p>'Oh ja', bestätigte die alte Frau, 'solche Menschen sind mir schon oft begegnet.'</p>
<p>Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. 'Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zubauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut.</p>
<p>Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.' Die Traurigkeit schwieg.</p>
<p>Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.</p>
<p>Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. 'Weine nur, Traurigkeit, flüsterte sie liebevoll, ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern.</p>
<p>Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.'</p>
<p>Die Traurigkeit hörte auf zu weinen.</p>
<p>Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: 'Aber... aber - wer bist eigentlich du?'</p>
<p>'Ich?' sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. 'Ich bin die Hoffnung.'</p>
<p>---</p>
<p><a href="http://www.nlp-suedwest.de/19a%20Metaphern%20-Traurigkeit.html">Hier</a> gefunden und für schön befunden ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[love isn't that easy]]></title>
<link>http://manship.wordpress.com/?p=78</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 15:36:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>manship</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seorang bijak berkata pada saat keinginan menghampiri kita, dunia akan berkonspirasi tuk menjadikann]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="background:white none repeat scroll 0 50%;text-align:justify;"><span style="font-size:9pt;">Seorang bijak berkata pada saat keinginan menghampiri kita, dunia akan berkonspirasi tuk menjadikannya nyata. Konspirasi itulah yang membangkitkan harapan tentangmu dalam hal kita. Itu sebabnya aku berkata aku mau mencoba untuk mewujudkannya meski aku tak tahu perasaanmu seperti apa. Biarlah waktu yang akan berkata tentang kita seperti apa, paling tidak aku sudah mencoba untuk berusaha ...</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white none repeat scroll 0 50%;text-align:justify;"><span style="font-size:9pt;"><span><a href="http://manship.files.wordpress.com/2008/07/love-struck1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-86" src="http://manship.wordpress.com/files/2008/07/love-struck1.jpg?w=200" alt="" width="200" height="250" /></a>Sudah empat bulan</span> berlalu ketika aku mengenalmu pertama kali, keacuhanmu menyurutkan sedikit demi sedikit anganku yang biru. Tapi hatiku selalu hanya menegaskan tentangmu lagi dan lagi setiap aku menatap matamu yang sayu dan kini aku semakin ingin bertemu hanya untuk berkata, "Aku memimpikanmu meskipun kau memimpikan yang tiada. Bagaimana jika itu adanya? Dunia akan memilih berkonspirasi wujudkan mimpi siapa? Bisakah dunia memilih dengan bijaksana? Lalu akankah perasaan dan semua rasa percayaku jadi hampa ?"</span></p>
<p class="MsoNormal" style="background:white none repeat scroll 0 50%;text-align:justify;">Entahlah, esok aku hanya berharap dapat menatap senyummu yang berbunga dan kita bisa berbicara seperti adanya agar hati ini tidak merana ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bon Iver - For Emma, Forever Ago]]></title>
<link>http://whitetapes.wordpress.com/?p=279</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 11:16:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>iainwhitetapes</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich scheint die Entstehungsgeschichte eines Albums grundsätzlich egal. Selbst wenn ein Ameri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.baeblemusic.com/thumbnail.ashx?ImgFilePath=/images/bblog/boniver.jpg&#38;width=350&#38;height=350" alt="" width="170" height="170" /><span style="color:#ffcc99;">Eigentlich scheint die Entstehungsgeschichte eines Albums grundsätzlich egal. Selbst wenn ein Amerikaner mit dünnem Stimmchen in den Wald geht, um ein Album aufzunehmen, ist der erste Gedanke: "Na und, die Beatles haben ein Konzert auf einem Hausdach gespielt und dass ist auch unspektakulär!". Was den Beatles Auftritt seinerzeit so spektakulär gemacht haben waren eben die Umstände, unter denen es dazu kam. So auch beim Debütalbum von Justin Vernon's Soloprojekt "Bon Iver". </span></p>
<p><span style="color:#999999;">Er machte sich nach dem Abschluss mit seiner Band und einer gescheiterten Beziehung völlig ausgebrannt in die Wälder, wünschte seinem Vater einen "Bon Hiver" (zu deutsch "schönen Winter") und verschanzte sich in dessen Jagdhütte im Norden Wisconsins.<span style="color:#ffcc99;"> </span>Zum Glück für Musikfans verfügte die Hütte über Strom und es passten genügend Instrumente rein. So verbrachte Justin dann die Tage damit, Feuerholz zu hacken, zu jagen und Musik aufzunehmen. Musik, die ihre ganze Kraft aus diesem Umfeld bezieht, weshalb die Entstehungsgeschichte zu diesem Album zur Abwechslung mal wirklich wichtig ist. Justin hat karg instrumentierte Folksongs erschaffen, die meisten nur mit Gitarre und Steelpedal, über allem stets seine fast klagende Stimme. Das klingt nach Herzschmerz und Einsamkeit, aber genau das Gegenteil ist der Fall, die Songs sind voller Wärme, Hoffnung und Zufriedenheit, wie das Kaminfeuer, das Justin des Nachts gewärmt hat. Man merkt den Stücken an, dass er, obwohl er allein war, niemals einsam war, "For Emma, Forever Ago" klingt auch nie nach einer Abrechnung mit der Verflossenen oder seiner alten Band, sondern nach einem versöhnlichen Abschluss. So hört man im Song "Lump Sum" sogar den Herzschlag des Waldes, der zwar nur ein elektronischer Beat ist, aber dennoch den Eindruck erweckt, Justin wäre eins mit der Natur geworden. Justins Stimme schwebt über dem Wald, der in "The Wolves (Act I und III)" dann sogar ekstatisch zurück zu rufen scheint. Teilweise meint man sogar, man hört das Feuer im Kamin prasseln, so sehr wärmt einem das Album das Herz. So gesehen ist "For Emma, Forever Ago" die schönste Winterplatte zum Sommeranfang. </span></p>
<p><span style="color:#ffffff;"><a href="http://www.myspace.com/boniver">Myspace von Bon Iver</a></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#999999;">Iain WhiteTapes</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Konvivenz]]></title>
<link>http://julianerautenberg.wordpress.com/?p=44</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 23:58:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>julianerautenberg</dc:creator>
<guid>http://julianerautenberg.wordpress.com/?p=44</guid>
<description><![CDATA[Da alle Religionsstifter nur Menschen waren, haben  sie ein dementsprechend widersprüchliches Leben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;">Da alle Religionsstifter nur Menschen waren, haben  sie ein dementsprechend widersprüchliches Leben gelebt, waren mit Schwächen und Fehlern behaftet und ihrer eigenen Not gefangen. Sie waren liebevoll, wütend, kämpferisch und versöhnend und voller Verzweiflung, angesichts der Ungerechtigkeit und des Elends in der Welt, die ein jeder zu ertragen hat. Eine Welt mit uns und durch uns, voller Unverständnis, voller Verwirrung, Leiden und Leidenschaft, aber auch voll von Liebe und Hingabe.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Angst vor dem Tod trieb so manchen Menschen in den Wahn, unerträglich schien die Ungewissheit, der mögliche Sturz ins Leere hinein. Nur die Worte der weisen Männer und Frauen schafften es, die Sinnlosigkeit zu überbrücken. Geschriebene und gesprochene Geborgenheit und Beistand, aber auch eine Fülle an Grausamkeiten liegen in den Heiligen Schriften und somit alle Missverständnisse, weil wir von den Worten  Eindeutigkeit verlangen. Unsere Erkenntnis ist jedoch nur geprägt durch das, was wir verstehen können, wir sehen und begreifen mit weltlichen Augen und Verstand. Schwer zu fassen sind die Bedeutungen, die immer auch ihr Gegenteil enthalten können. Ein Gott ist nicht verfügbar, seine Schriften nicht vollkommen einsichtig und so vielschichtig wie alles, was uns umgibt und was wir in uns tragen. Mag es Gottes Wort sein, wer sind wir, dass wir meinen, es wirklich verstehen zu denken.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Ein Gott kann kann alles und nichts sein, einer und mehrere, ein Sohn, eine Tochter, ein Tier, ein Ding. Es ist sein Geheimnis, das nichts von uns verlangt. Nie war ein Opfer für die Erlösung nötig, wir haben es als ein solches begriffen, es war unsere Entscheidung, aus Schuld und Sehnsucht geboren. Die Gottesfurcht ist im Grunde die Furcht vor uns selbst und die Hölle ein Fegefeuer unserer eigenen Überzeugungen. Es gibt keine Ungläubigen, auch wer nicht an eine höhere Struktur glaubt, glaubt letztendlich auch daran. Wer darf jemanden verurteilen für etwas, das außerhalb unseres Erfassens liegt und auch das, was innerhalb liegt.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Wenn wir unseren Geist  wirklich nutzen, brauchen wir keine Angst zu haben. Wir müssen auch keine jenseitige Strafe für unsere Irrtümer erleiden, kein Jüngstes Gericht wird uns ahnden. Für jeden gibt es Hoffnung, jeder wird Gnade erfahren, was auch immer er getan hat. Das mag ungerecht erscheinen, weil wir meinen, dass es einen Lohn oder einen Tadel für unser Handeln geben muss. Hass und Verbrechen sind kein Richtmaß, sie werden wie alles andere nicht mit Zorn beantwortet, denn es existiert ein zeitloses Vergeben.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Trauer über Verlust und Schmerz bleibt bestehen, auch die Frage nach dem Sinn. Den Propheten war dieser Abgrund genauso bewusst wie ihre eigene diesseitige Endlichkeit, so auch die Begrenztheit unserer Interpretation ihrer Sätze. Diese Tragik ist dem menschlichem Dasein in seiner Entlassung in die Freiheit innewohnend und auch durch jeglichen Glauben nicht zu überwinden. Wir sterben vielleicht auch deshalb, um zu lernen uns selbst und anderen verzeihen zu können, in die Ewigkeit hinein.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Als Geschenk haben wir die unterschiedlichen Formen der Glaubens erhalten, für eine jeweilige Orientierung, um einander zu respektieren und Anknüpfungspunkte zu finden. Der gemeinsame Dialog ist der Weg in die Freude der Verständigung, ein Gespräch von Gewissheit zu Gewissheit, eine Differenz, die nicht aufzulösen ist. Es bleiben durch unsere Identifikation mit den Mythen nebeneinander stehende Polaritäten. Es steht uns nicht zu, diese Verschiedenheiten zu vereinheitlichen, wir sollten sie miteinander feiern.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Überschneidungen aller Lehren führen jedoch zu einer Kernaussage. Das Gebot der Liebe und der Selbstachtung. Mit diesem Vertrauen sind wir ausgestattet und der Begabung, uns selbst Regeln zu geben, jedes Menschenleben als schützenswert zu betrachten und zwar immer ganz konkret. Ein Wunschtraum, eine Utopie und eine Religion sind nur maßgebend, wenn sie jedem Menschen seine Andersartigkeit mit Friedfertigkeit zugestehen, ihn mit Würde akzeptieren und sich nicht einer bestimmend über den anderen stellt.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Wir müssen uns auf uns selbst verlassen können, dann sind wir nicht verlassen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Alle Gewalt kann enden, wir sind dafür beseelt, das zu erreichen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mose, Hiob und die Nacht]]></title>
<link>http://kontemplativesgebet.wordpress.com/?p=89</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 13:43:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>myriel</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Da bittet Moses Gott darum:&#8221;Lass mich deine Herrlichkeit sehen!&#8221; und er wird als erstes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-96 alignleft" src="http://kontemplativesgebet.wordpress.com/files/2008/07/kreuzallein-2.jpg" alt="" width="90" height="115" /></p>
<p>Da bittet Moses Gott darum:"<strong>Lass mich deine Herrlichkeit sehen!"</strong> und er wird als erstes in eine Felsspalte geführt, und Gottes Hand liegt über ihm. <strong>2.Mose 33, 18-23</strong></p>
<p><span><!--[if gte vml 1]&#62;                    &#60;![endif]--><!--[if !vml]--><img src="/DOKUME~1/Ripper/LOKALE~1/Temp/msohtmlclip1/02/clip_image001.gif" alt="http://kontemplativesgebet.wordpress.com/wp-includes/js/tinymce-199/plugins/wordpress/img/trans.gif" width="1" height="1" /><!--[endif]--></span></p>
<p>Wie einfach ist mir diese Bitte von Mose:"<strong>Lass mich deine Herrlichkeit sehen!", </strong><span class="highlightsearch">von den Lippen gekommen und wie wenig hatte ich vorher davon verstanden!</span></p>
<p>Dass auch ich in eine Felsenkluft, mit der Hand Gottes über mir, stehen könnte, hatte ich nicht bedacht und mir auch keine Gedanken darüber gemacht.</p>
<p>Wie sehr bieten sich die Zeiten in der Felsspalte dazu an, Gott falsch zu verstehen, und Ihm Ferne und Abgewandheit vorzuwerfen, obwohl Seine Hand schon über uns liegt - und wo die Hand ist, ist der Träger der Hand.</p>
<p>Aber es wird von uns  Christen diese Zeiten im Felsen oft missverstanden und wir wenden uns ab. Da ist es vielleicht schwer treue Freunde zu finden, die sich wie bei Hiob, nicht abwenden, sondern die enge und dunkle Zeit mit einem teilen und uns nicht alleine lassen. Auch wenn diese Freunde mit ihren Argumenten über diese Zeit falsch liegen können, wohlmöglich Ursache und Wirkung falsch einschätzten, so können sie doch, wenn sie - wie Hiobs Freunde - uns nicht allein gelassen haben, am Ende gesegnet und mit neuen Erkenntnissen über Gott - als Freunde - wieder gehen.</p>
<p>Johannes vom Kreuz nannte solche Zeiten "Die Nacht" und sah es auch als Notwendigkeit zur Vorbereitung für das sehen von der Herrlichkeit Gottes.</p>
<p>Ich bin dankbar für die "Nacht", für gute Freunde und das sehen der Herrlichkeit!</p>
<p>Ich bin wieder da!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es stimmt alles...]]></title>
<link>http://aprikose.wordpress.com/?p=23</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:23:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>aprikose</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; und vor allem die Stimme. Das ist ohne zu übertreiben die schönste Stimme, die ich jemals ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>... und vor allem die Stimme. Das ist ohne zu übertreiben die schönste Stimme, die ich jemals gehört habe. Aber auch alles andere stimmt. Wir haben dieselben Hobbys, denselben Geschmack, dieselben Welt- und Wertvorstellungen, denselben Humor, denselben Dickkopf, und es kam nicht selten vor, dass wir beide genau denselben Gedanken hatten.<!--more--></p>
<p>Ja, ich glaube wirklich, dass dieser Mensch es sein könnte. Er ist genau mein Typ, wie ich es mir schon immer gewünscht und vorgestellt hatte. Ob ich verliebt bin? Ich weiss es nicht. Ich habe diesen Menschen erst vor kurzer Zeit angefangen kennen zu lernen, aber ich bin irgendwie vom ersten Augenblick an hin und weg gewesen. Wohlgemerkt, ich dehne den Ausdruck jetzt, denn "kennen" tu' ich diese Person schon länger, da sie schon seit Anfang Jahr in meinem Freundeskreis aufgetaucht ist. Aber richtig unterhalten haben wir uns erst letzte Woche, zugegeben. Aber seither denke ich dauernd an diesen Menschen, immer nur er, er, er.</p>
<p>Ich glaube aber auch, dass ich mir das ein Stück weit einrede. Vielleicht gibt es doch noch einige Ecken, an denen ich mich aufschlage, doch noch viele Kanten, an denen ich mich schneide. Und irgendwann kommt dann die Ernüchterung, dass dieser Mensch doch nicht so toll ist, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Die rosa Brille wird abgesetzt und mal realistisch geschaut, ob's denn wirklich so genial ist, wie es damals (also jetzt) ausgesehen hat. Aber im Moment kann ich mich nicht wirklich als rational bezeichnen.</p>
<p>Alle zehn Minuten schweifen die Gedanken wieder ab, ich komme ins Träumen, spiele hunderte Szenarien durch, wie es wohl sein könnte, was ich tun müsste, damit das klappt, und verfalle danach immer in diese komische Stimmung, einer Mischung aus Glück und Trauer. Und immer, wenn ich mir ein Märchenschloss zusammengebaut habe, kommt der Hammer der Realität und zeigt mir, wo selbiger hängt.<br />
Ich will mich nicht beschweren. Ich bin froh, dass es diese Person gibt, denn auch wenn es nicht klappen kann, so gibt mir die pure Existenz dieser Person ein Stück Hoffnung, dass es noch andere Menschen auf dieser Welt gibt, die ähnlich denken. (Ob das ein Strohhalm ist, an den ich mich klammere?)</p>
<p>Diese schöne Stimme. Ich hänge an den Lippen dieser Person, wenn sie spricht. Und schon seit Sonntag Abend schweigt diese Stimme (was ungewöhnlich ist, aber einen Grund hat, für den niemand wirklich etwas kann - und mir (zuviel?) Zeit zum Nachdenken gibt). Ich brenne darauf, sie wieder zu hören, und fürchte mich gleichzeitig davor. Ich bin nächste Woche in den Ferien, weit weg, ohne Netz <span style="text-decoration:line-through;">und ohne Sorgen</span>. Soll ich hoffen, dass ich die Person bis dahin wiedersehe oder besser die Hoffnung hegen, dass ich bis dahin nichts mehr höre? Ich weiss genau, dass, wenn irgendein komisches Wort fällt, ich mir die ganzen Ferien über Gedanken machen werde, wie das denn gemeint war. Und umgekehrt wäre ich überglücklich, wenn mir nur schon ein ernstgemeintes "schöne Ferien" gewünscht wird - mit dieser wunderschönen Stimme.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[25. Januar Sonntag 1987]]></title>
<link>http://18inden80ern.wordpress.com/?p=27</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 20:59:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>lilsister</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich sitze auf meinem Bett und höre endlich wieder einmal Fendrich. Eigentlich treibts mich nicht so]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze auf meinem Bett und höre endlich wieder einmal Fendrich. Eigentlich treibts mich nicht so wie sonst zum Schreiben. Was soll ich bereichten? Dass ich letzte Woche und auch vorher kaum einen Abend daheim und zu normaler Zeit im Bett war? Von der strengen Schule, den bald abgeschlossenen Vorbereitungen zum Kirchensonntag, vom Freitagabend, von heute?</p>
<p>Am meisten bewegt mich im Moment noch immer der gleiche Schmäh. Ich habe keine Ahnung, wie er zu mir steht. Entweder bin ich ihm gleichgültiger als jede, oder er hat Angst wie ich. Gestern hat mir Mutter mit ihrem Reden wieder Hoffnung gemcht. Hoffnung möchte ich aber nicht. Es wäre so einfach, ihn einfach von weitem zu beobachten. Aber ich muss nun mal mit ihm Kontakt haben. Und stets mache ich es falsch. Mit jedem kann ich reden, aber bei ihm trau ich mich fast nicht, wegen dem falsch machen.</p>
<p>Auf jeden Fall ist und bleibt er ein Schatz. Was er auch tut und sagt, er gefällt mir. Ski fährt er schön (18.1. Kleine Scheidegg), aber erst seit der 9. Klasse. Damals war er so müde, dass er dauernd stürzte. Vorgestern hat es ihn nun so genommen, dass man ihn, wäre die Bindung nicht auf, hätte "zusammenlesen" müssen. Das ganze Gesicht hat er verkratzt, nach ihm, weil er mir zu Nahe getreten sei... Ach ja, gesehen habe ich ihn drum gestern Abend beim Jugendmusik-Konzert und weiss jetzt nicht, wie ich es bis zum Donnerstag aushalten soll.</p>
<p>Lassen wir es. Bin verliebter denn je. Schade, dass nichts werden kann.</p>
<p>PS. Träume schon von ihm.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Olympia 2008, der Olymp trauert]]></title>
<link>http://julianerautenberg.wordpress.com/?p=25</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 18:59:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>julianerautenberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[War es eine gute Entscheidung, dieses Sportfest nach China zu delegieren.
Eine Welt, ein Traum.  So ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;">War es eine gute Entscheidung, dieses Sportfest nach China zu delegieren.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Eine Welt, ein Traum.  So das Motto.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Und es war wohl nur ein Traum, dass sich das Riesenreich China innerhalb weniger Jahre vollkommen wandeln würde. Wirklich gewandelt hat sich nur die äußere Hülle, Wolkenkratzer, die Infrastruktur und der Abriss der alten Häuser in den Zentren der Metropolen. Peking und die anderen Städte sind gesichtslos geworden, schnell, voller Autos und Smog. Alle rennen wie fast überall dem großen Geld hinterher. Die Jugend ist dem Konsumrausch und teilweise der Internetsucht verfallen. Immer noch hat die Kommunistische Partei die Alleinherrschaft und die setzt sie nach wie vor rigide durch. Kritiker dieses Regimes haben es schwer, sie werden überwacht, verfolgt, schikaniert und sie dürfen nicht mit der ausländischen Presse sprechen. Mehr als 25 Journalisten und Internet-Blogger wurden seit Anfang des Jahres verhaftet. Es herrscht Zensur, die Medien werden gezielt kontrolliert, das Internet durch ein gigantisches Filtersystem und  mit Hilfe der Cyber-Polizei ebenfalls. Unrühmlich dabei ist die Rolle von Yahoo und Google, die sich diesen Maßnahmen beugen und auch mit den Behörden kollaborierend Adressen preisgaben, so dass einige kritische Stimmen hinter Gitter landeten.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Bürgerrechtler werden  in Gefängnisse und Umerziehungslager gesperrt, weil sie die Rechte der einfachen Leute vertraten oder auf die katastrophale Umweltverschmutzung aufmerksam machten, verseuchte Seen, Flüsse, die verdreckte Lebensader, den Jangze, oder auch die enorme Ausbreitung von Aids durch das Benutzen von immer den selben Nadeln in Krankenhäusern. Man wirft ihnen Verrat von Staatsgeheimnissen, Untergrabung der Moral und Anstiftung zur Subversion vor. Frauen, die es gewagt hatten ein zweites Mal schwanger zu werden, mussten abtreiben oder hohe Strafen in Kauf nehmen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">In den Fabriken herrschen oft unmenschliche Arbeitsbedingungen ohne eine Absicherung durch ein Gesundheitssystem. Millionen von Wanderabeitern schuften für wenig Geld für das Anwachsen der Städte. Es gibt Zwangsarbeit, Menschen werden verschleppt und illegal beschäftigt, eine Schinderei oft auch ohne Bezahlung, ein regelrechter Sklavenhandel, selbst Minderjährige werden dazu gezwungen. Kinder verschwinden, werden ausgebeutet. Frauen werden entführt und verkauft, weil Männer in der Überzahl sind, da weibliche Föten durch die angebliche Minderwertigkeit der Frau oft abgetötet werden.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Auf dem Land haben die korrupten Behörden das Sagen. Ganze Familien mussten ihr Hab und Gut verlassen und wurden ohne Entschädigungen zwangsumgesiedelt. Bestechungen und Erpressungen sind an der Tagesordnung, die Mafia und die Polizei sind eng miteinander verflochten. Die Verbrechen werden vertuscht, die lokalen Kader verlangen rechtswidrige Abgaben und schicken ihre Schlägertruppen. Die Armut auf dem rückständigen Land ist immens, die Bauern sind hilflos und ohnmächtig gegenüber der Habgier der lokalen Funktionäre und müssen Ungerechtigkeit und Gesetzlosigkeit erdulden.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Diejenigen, die in die Städte gehen mit der Hoffnung auf Wohlstand, lernen dort den schmutzigen Überlebenskampf und unwürdige Zustände kennen. Maßlose Enttäuschung macht sich breit, sie landen  häufig in der Obdachlosigkeit, die Hochglanzfassaden vor Augen. Die Kriminalität und die Drogendelikte steigen, vor den Städten wachsen die Müllberge.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Auch der harmonische Ethno-Park hat sich als Illusion erwiesen, die 55 Minderheiten in China werden wirtschaftlich benachteiligt, ihre Kultur, ihre Religion und ihre Sprache sind bedroht. Der letzte Aufstand der  Tibeter war nur ein Zeichen einer langen Unterdrückung, die nicht nur sie zu erleiden haben. Auch die Uiguren und andere muslimische Völker sind Beispiele für die rücksichtslose Dominanz der Han-Chinesen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Tausende sitzen in den Todeszellen. Für 68 Tatbestände kann man hingerichtet werden. Die Zahlen der Hinrichtungen hält die Regierung allerdings geheim, aber China hält den traurigen Rekord und verhängt ungefähr ein Drittel aller Todesurteile weltweit.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Um das eigene Image aufzubessern, wurde das letzte Erdbeben als eine Art Ablenkungsmanöver clever genutzt. Man ließ sogar ohne zu zögern ausländische Hilfe zu. Und man erschuf das Trugbild, dass die Herrschenden ihr Volk wirklich ernst nehmen und sich kümmern. In Wahrheit sitzt den Machthabern die Angst im Nacken, dieser Staat ist alles andere als stabil. Schon immer gingen die Revolutionen vom Lande aus. Und was würde passieren, wenn die Millionen Wanderarbeiter und Landlosen aufsässig werden, wenn die Benachteiligten nicht mehr mitspielen. Außerdem kommt es andauernd zu zahllosen, nicht unerheblichen Aufständen von Bauern, die die Willkür und Grausamkeit der Behörden nicht mehr hinnehmen wollen. Nicht nur, weil sie drangsaliert werden und nach wie vor in bitterer Armut leben müssen, ihr Land ist verseucht, die Flüsse vergiftet, oft müssen sie ihren Ackerboden aufgeben, weil sich die Industrie darauf breit macht. Immer mehr landschaftliche Nutzfläche verschwindet und um die Erträge zu steigern, weil die Nachfrage stetig wächst, werden Unmengen an Pestiziden verwendet. Umweltschutz wird nicht belohnt, nur das Anwachsen der Wirtschaft und das um jeden Preis. Die Wüste breitet sich aus, das Wasser wird knapp, Sandstürme sind die Folge. Und die tiefen Narben des Hungers sind noch nicht verheilt, an vielen Orten blutet diese Wunde weiter. Ein Erbe Maos war die strikte Trennung zwischen der Stadt- und der Landbevölkerung und die Bauern sind vom Wirtschaftsboom abgekoppelt.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die sozialen Gegensätze, diese tiefe Kluft zwischen arm und reich ist unübersehbar und entwickelt sich ins Uferlose. Nicht nur die Parteikader haben für sich Luxus angehäuft, auch eine neue privilegierte Klasse hat sich gebildet, die sich in ihrem Besitztum abschottet. Strenge Erziehungsmaßnahmen und regelrechter Drill machen die Schulen zu Lernfabriken, um mit dem Leistungsdruck auf die Kinder den Ehrgeiz der Eltern zu befriedigen. China soll Weltspitze werden, die linientreue Propaganda zeigt ihre Wirkung. Dabei gibt es noch mehr als einhundert Millionen Analphabeten. Diese eklatanten Widersprüche auszubalancieren, ist auf Dauer wohl kaum zu bewältigen. Auch deshalb startet die Staatsmacht immer wieder Medienkampagnen, entwirft einen Modellmenschen, der für das Wohl aller ein Opfer bringt.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Und die chinesische Regierung politisiert die Spiele, um den Nationalstolz zu schüren für den Zweck der Legitimierung ihrer despotischen Herrschaft. Der Patriotismus ist wieder hoch im Kurs, fast hat er den Kommunismus als Staatsideologie abgelöst. Vor allem die Jugend schwimmt auf dieser Welle. Man erinnert sich an die eigene glorreiche Geschichte, die alte traditionelle Kultur und wie die Einheit des Reiches der Mitte mit viel Blutvergießen gelang, aber auch an die Demütigungen durch die Kolonialmächte seit dem Opiumkrieg. Eine Besinnung auf die eigenen Werte wird propagiert, nur welche. Denn auch die Folgen der verheerenden Kulturrevolution bestimmen die heutige Einstellung, die Härte gegen sich selbst und auch die Scham darüber. Nur Schuld und die Aufarbeitung dieser gnadenlosen Vergangenheit sind so gut wie kein Thema. Außerdem sind viele junge Leute traumatisiert durch das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Es ist ein eisernes Tabu, das sie umklammert. Sie landen in einer Identitätsfalle, die sie durch Projektion so anfällig macht für das neue Nationalgefühl. Viele halten aber auch den Westen mitschuldig für so manche Fehlentwicklungen. Sie wollen sich von außerhalb nichts mehr sagen lassen und sie kümmern sich leider nicht genug um die Menschenrechte in ihrem Land. Verdrängung scheint der einfachere Weg zu sein und schnell Karriere machen ist das Ziel. Doch die Welt macht nicht Halt vor den Grenzen, langsam sickert ein neues Verständnis durch, die Hoffnung auf Demokratie. Informationen fließen überwiegend durch die vielen Studenten, die im Ausland studieren. Trotzdem leben Dissidenten und ihre Anwälte weiterhin sehr gefährlich.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Dass die Kommunistische Führung ein nervöses Sicherheitsbedürfnis hat, zeigt sich auch an dem großen Aufgebot von Polizei und Militär in Peking. Wie in einem Ausnahmezustand patrouillieren die Soldaten mit Maschinengewehren und kugelsicheren Westen in den Straßen.  Rund Hunderttausend Antiterrorexperten sind im Einsatz und Zehntausende von Spezialkräften. Diese Operation trägt auch noch den sinnreichen Namen: Große Mauer. Die Staatssicherheit fährt mit teuren deutschen Autos mit abgedunkelten Scheiben, um eventuelle Gegner auszuspionieren und zu überwachen, zudem gibt es in Peking 300 000 Überwachungskameras. Der Erfolgszwang ist sehr hoch, die Sicherheit der wichtigste Gradmesser für das Gelingen der Spiele. Und der nationale Volkskongress glaubt damit den Schein wahren zu können, die Welt mit offenen Armen zu beglücken.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Da die Wirtschaft so rasant wächst, ist das Interesse der westlichen Welt kaum zu bändigen, ihre Investitionen florieren, das Geschäft boomt, der Gigant China ist ein Global Player geworden. Die fragwürdigen Waffenexporte Chinas in Länder wie Iran, Myanmar, Sudan, Kongo oder in andere desolate afrikanische Staaten werden tunlichst ignoriert. Und so fahren sie doch zur Eröffnungsfeier, die Politiker aus aller Welt, ungeachtet der brutalen Niederschlagung der Aufstände der Tibeter und der Folter in den Gefängnissen, der Entmündigung und Verhaftungen von Menschenrechtlern, der Gewalt und den fortwährenden Säuberungsaktionen und der mangelnden Transparenz der staatlichen autoritären Strukturen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Das Versprechen, als Peking die Spiele zugesprochen bekam, die Menschenrechte zu achten und sich auf diese Weise dem Westen zu öffnen, wurde definitiv nicht eingehalten. Die Mißstände werden lieber unter den Teppich gekehrt, denn schließlich wollen alle feiern.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Flamme der Harmonie wird hochgehalten im Namen der Freundschaft, des Friedens und der Freiheit. Das Regime sieht mit diesem Prestigeprojekt seine Chance, endlich vollständig akzeptiert zu werden. Und so sollen diese Spiele den ungetrübten Frohsinn der Völker vortäuschen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Eine Welt, ein Alptraum.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Es war keine weise Entscheidung, das Sportfest nach China zu verfrachten.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Götter sind ratlos.</p>
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