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	<title>heilkrauter &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "heilkrauter"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 15:21:27 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Nicht alles was glänzt, ist eine Krone]]></title>
<link>http://woertersalat.wordpress.com/?p=78</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 15:02:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Norella</dc:creator>
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<description><![CDATA[ 
Vor langer Zeit, als es noch kein elektrisches Licht, keine Autos, kein Fernsehen und natürlich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><span>Vor langer Zeit, als es noch kein elektrisches Licht, keine Autos, kein Fernsehen und natürlich auch keine Computer gab, da lebte ein kleines Mädchen mit seinen Eltern und fünf Geschwistern in einem Häuschen am Ufer der  Nahe, dort, wo der kleine Fluss in den Rhein mündet. Der Vater war Fährmann und Fischer. Mutter hielt das Hauswesen in Stand, betreute die  Kinder, hatte einen großen Hausgarten zu versorgen, zu dem eine Ziege, ein paar Schafe, Gänse und ein Dutzend Hühner gehörten. Die Kinder, außer der Kleinsten,  deren Name Lisette war, halfen ihr so gut sie konnten. Die drei großen Buben hüteten  die Ziege, die drei Schafe und die Gänseschar, hackten und jäteten und trugen die  schweren Gießkannen im Garten. Die Schwestern zupften Unkraut aus den Beeten und  die kleine Lisette durfte die Körner für die Hühner ausstreuen und die Eier aus den  Nestern in ein Körbchen sammeln. </span></p>
<p><span>Am Abend brachte die Mutter den Mädchen das Spinnen der Schafwolle bei und am Tage das Nähen. Wenn die Mutter die Mahlzeiten zubereitete, halfen die Kinder eifrig mit und lernten dabei allmählich  auch kochen. Vor dem Haus stand ein großer Baum, auf dem die Kinder  herumkletterten und “Burgfräulein“ oder „Vogelnest“ spielten. Auch ein  Hündchen und mehrere Katzen gehörten zur Familie. Das Häuschen hatte eine sehr große Wohnküche, in der sich die einzige  Feuerstelle des Hauses befand. Die Wärme stieg durch die vom Rauch geschwärzte  Holzdecke hinauf in die Kammer unter dem Dach, wo auf den Dielen Stroh und  getrocknete Maisblätter aufgeschüttet waren als Nachtlager für alle Kinder. Saubere  Laken aus Nesselstoff waren darüber gebreitet und dicke Daunenbetten schützten die  Kinder vor der Kälte, die durch die Dachritzen hereinwehte.  </span></p>
<p><span>Da es damals nur ein Kienspan-Licht im Hause von einfachen Leuten gab, konnte man am Abend nicht viel tun und die Menschen mussten früh schlafen gehen, besonders die Kinder. So war es auch im Hause des Fährmans Hilmar und seiner Frau Barbara. Die Geschwister, die ja alle in Reih und Glied oben auf dem Strohbett lagen, alberten meist noch eine Weile herum  und erzählten sich Geschichten von Räubern, Bettlern, Königen, Prinzessinnen und  auch von Teufel und Belzebub und manch anderen schaurigen Dingen und schliefen  müde von der Tagesarbeit dann irgendwann ein. Nur die dreijährige Lisette schaute immer, wenn Vollmond war, nachts aus dem Dachfensterchen hinaus in das Dunkel, hinüber zu einem Berg, der sich vom Ufer des  Rheins aus steil emporhob. Im Dämmerlicht sah das Kind auf dem Gipfel ein Schloss, wie aus den Märchen, die früher die Großmutter erzählte. Einmal hatte Lisette auch eine dunkle Gestalt vor dem roten Feuerball der untergehenden Sonne entdeckt. Die Gestalt  sah mit ihren kleinen Hörnern und flatternden Flügeln wie eine große Fledermaus aus.</span></p>
<p><span>Niemanden wagte das Kind zu fragen, denn dann hätte es zugeben müssen,  dass es  nachts nicht schlief. Nur ihr großer Bruder hatte Lisette einmal am Fenster entdeckt und mit einem Grinsen zu ihr gesagt: „Pass nur auf, dass Dich der Teufel nicht holt, der dort oben  mit Hexen und Geistern im Schloss wohnt. Auf halbem Wege zum Berg habe ich in  einer Höhle Knochen entdeckt, als ich die Ziege suchen musste. Wer weiß, ob da nicht ein Menschenfresser haust!“ Die kleine Lisette  erschrak bis ins Herz und fürchtete sich sehr. Im Herbst, als die Dunkelheit sehr früh hereinbrach, bewegten sich  Irrlichter zwischen den Bäumen. Das war dem Kind unheimlich. An einem kalten, sonnigen Nachmittag sah es eine große Anzahl von Fahnen sich vom Rhein aufwärts zum Berge bewegen. Wer diese Fahnen trug, war nicht zu  erkennen, da der große Baum vor dem Haus die Sicht dorthin teilweise  verdeckte. Es sah aber etwas Goldenes blitzen, das wie die Krone eines  Königs aussah. Seltsame murmelnde Töne trug der Wind herüber. Auch  dunkle Schatten, die sich wie eine Schlange am Horizont bewegten, waren  zu sehen. Das Kind fürchtete sich mehr und mehr. Es getraute sich nicht,  das Gesehene weiterzuerzählen, da es den Spott der Geschwister und den  Tadel der Eltern fürchtete.   An einem trüben Winternachmittag kam eine bucklige, vermummte Gestalt die Dorfstraße entlang. Das Kind erstarrte, als es beim Näherkommen das pockennarbige, hakennasige Gesicht sah und es drückte sich Schutz suchend an die Hauswand. „Geh weg, geh‘ weg, du alte Hexe“, wimmerte  es. Die alte Frau aber setzte ihren Henkelkorb auf die Erde, beugte  sich zu der Kleinen und sagte: „Du brauchst keine Angst vor mir zu  haben. Ich bin doch nur das Kräuterweib von Bermersheim und komme vom  Kloster Rupertsberg oben. „Und was hast du dort gemacht?“. „Wie schon  oft, habe ich der Äbtissin Hildegard einen Korb getrocknete Kräuter  gebracht , die ich im Sommer im Klostergarten auf dem Disibodenberg  gepflückt habe, damit sie daraus Arznei und Likör machen kann. Als die  Klosterfrauen noch im Kloster Disibodenberg am linken Ufer der Nahe  lebten, hatten sie einen großen Garten angelegt mit vielen  Heilkräutern. Nun haben sie ihre Frauenklause auf dem Rupertsberg am  Rhein und der dortige Garten ist noch nicht hergerichtet für die Anzucht von Gemüse  und Kräutern.“ „Ist das weit weg von hier“, fragte  das Kind. „Einen ganzen Tagesmarsch brauche ich hin und einen  Tagesmarsch zurück. Über Nacht schlafe ich in der Drusenhöhle auf  halbem Wege hinauf zum Berg.“</span></p>
<p><span> „Was ist eine Drusenhöhle“, wollte Lisette  wissen. „Das ist eine Höhle, in der Menschen schon vor tausend Jahren ihren Göttern Opfer brachten oder Schutz vor Gefahr suchten. Noch vor kurzer Zeit lebte  dort ein heilkundiges Kräuterweiblein, das viele Leute eine Hexe nannten. Bei ihm habe ich gelernt, welches Kraut oder welche Wurzel das richtige Mittel gegen so manches Gebrechen ist. Die  heilkundige Frau ist in der Nähe der Höhle auch begraben“. </span></p>
<p><span>Die Alte nahm ihren Korb auf und murmelte: „Nun muss ich gehen, ich habe  einen Tagesmarsch hinter mir, Kind, und bin staubig und müde.“Schnell  fragte Lisette noch nach dem Teufel, den es im Abendrot gesehen hatte.  „Was für einen Teufel“, wunderte sich die Alte. „Ach, du meinst wohl den  Mönch Vollmar mit seiner Kapuze und seiner braunen Kutte? Der geht  einmal im Monat heim zu den Benediktiner-Mönchen drüben auf dem  Disibodenberg. Die meiste Zeit wohnt er auf dem Rupertsberg bei den Nonnen. Er dient ihnen als Beichtvater, als Berater und vor allem als Schreiber für die Äbtissin Hildegard. Er schreibt auf, was die innere Stimme ihr  aufträgt. Man sagt, dass Gott zu ihr spricht!“</span></p>
<p><span>„Aber die Lichter, die hin und her wandern am Abend“, fragte das Kind. „Das sind die  Fackeln der Nonnen bei ihrer abendlichen Prozession. Sie singen dabei geistliche  Lieder, die die Äbtissin geschrieben und in Noten gesetzt hat.“ </span></p>
<p><span>“So, und jetzt ab ins Haus, kleine Kinder sollten um diese Zeit nicht  mehr auf der Straße sein“, sprach die Alte und gab ihr zum Abschied einen runzeligen  Apfel. </span></p>
<p><span>Das Kind bedankte sich artig und ging ins Haus. An diesem Abend, nachdem der Vater wie immer die Laute gespielt und die Mutter den  Kindern ein Nachtlied dazu gesungen hatte, nahm Lisette allen Mut  zusammen und fragte den Vater nach den „Fahnen“ und der „Krone“, die  auf dem Weg zum Rupertsberg hinauf geblitzt und geblinkt hatte wie Gold. Auch nach dem „Gemurmel“ vom Rupertsberg her wagte sie zu fragen.  Da lachte der Vater und erzählte, dass er den Bischof von Mainz, sein ganzes Gefolge mit den Pferden, den Fahnenträgern, den Knappen und den  festlich gekleideten Priestern vor einiger Zeit mit der großen  Rhein-Fähre übergesetzt hatte. Der Bischof zu Pferde trug dabei die  Monstranz, die golden in der Sonne und am Abend silbern im Mondenschein blinkte. Der Bischof war auf dem Wege zum Frauenkloster der  Hildegard von Bingen gewesen, um dort einen hohen Festtag mit den  Klausnerinnen zu feiern, da er der Schutzherr dieses Klosters ist.</span></p>
<p><span> „Kein König und keine Krone?“, seufzte Lisette und sah den Vater  enttäuscht an. </span></p>
<p><span>Aber von da an schlief das Mädchen wieder wie ein  Murmeltier. Nur ab und zu in Vollmondnächten schaute es hinauf auf den Berg. In  diesen Nächten träumte es dann von Königen und Schlössern, von Teufeln, Hexen und tanzenden Irrlichtern.</span></p>
<p><span>Immer häufiger träumte es aber  auch von Klosterfrauen und schönen Gesängen und von einer  schreibkundigen Nonne, die Lisette hieß und alles aufschrieb, was sie wusste über Heilkräuter und die Heilung von Kranken. Auch  alles was sie gehört hatte über die weise und mutige Äbtissin Hildegard  vom Rupertsberg bei Bingen schrieb die kluge Lisette mit einer Feder in ein großes Buch in diesen Träumen.</span></p>
<p><span>Die Mutter, die in der Nacht nach ihren Kindern schaute, sah ihre kleine Tochter lächeln im Schlafe.</span></p>
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<title><![CDATA[Gewürzsalz-Bar die Zweite]]></title>
<link>http://phoenixe.wordpress.com/2008/01/09/gewurzsalz-bar-die-zweite/</link>
<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 23:45:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>phoenixe</dc:creator>
<guid>http://phoenixe.wordpress.com/2008/01/09/gewurzsalz-bar-die-zweite/</guid>
<description><![CDATA[Hier das nächste Rezept für Kräutergartenbesitzer:
Rosmarin, Oregano, Thymian und - jetzt kommt d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier das nächste Rezept für Kräutergartenbesitzer:<br />
Rosmarin, Oregano, Thymian und - jetzt kommt der Pfiff - Abrieb einer unbehandelten Zitrone (Schale) trocknen. Kräuter zerbröseln und mit der Zitronenschale und Meer- oder Steinsalz im Verhältnis 3 :1 mischen. Im Schraubglas luftdicht oder im Ton- bzw. Steingutgefäß aufbewahren.<br />
Diese Kräuter-Zitronen-Mischung habe ich auch immer gern ohne Salz parat, weil sie einfach eine tolle Würzmischung ist - und ehrlich gesagt nehme ich die gleiche Mischung auch für einen köstlichen Tee, der die Lebensgeister weckt, wach macht und frische Energie gibt. Er klärt den Geist und mit seinem würzig-zitronigen Duft ist er einfach schon beim Schnuppern ein freudiges Ereignis.</p>
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