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	<title>grenze &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "grenze"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 09:04:17 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[25 | Interdimensionalität]]></title>
<link>http://syncommmanagement.wordpress.com/?p=110</link>
<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 16:38:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Admin</dc:creator>
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Syncomm Managemententwicklung bietet mit nachfolgenden Inhalten eine Orientierungshilfe an. Als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:justify;">
<table border="0" width="480" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<p>Syncomm Managemententwicklung bietet mit nachfolgenden Inhalten eine Orientierungshilfe an. Als holistische Entwicklungsbegleiter verbinden wir sämtliche Quellen des Wissens und der Information. Dies beinhaltet auch Informationen, die (noch) nicht direkt beweisbar, seitens der Wirkung jedoch zweifelsfrei belegbar sind. Die Informationen sind von uns als Impuls beabsichtigt, Ihnen die angenehme Wirkung der Integration des Wissens um Lichtprozesse erlebbar zu machen.<br />
</p>
<hr width="33%" />
<br />
<strong>Dimensionsgrenzen und neues Bewusstsein</strong><br />
<em>auszugsweise aus Vorträgen von Lee Carroll am 15./16.10.2005 in Hamburg</em></p>
<p>"Alles was wir sehen und glauben, basiert auf dem, was wir von Anfang an wahrgenommen haben. Natürlich wissen wir es mittlerweile besser, dass die Welt des Sichtbaren nicht alles ist. So wissen wir z.B., dass die Erde keine flache Scheibe ist, auch wenn sie für uns so aussieht."</p>
<p>"Seit 1999 gibt es eine Theorie, die unter dem Namen "Super-String-Theorie" gehandelt wird." Diese Theorie sei neu, und sie lasse sich kaum erklären, weil sie interdimensional ist. Sie gehe vollkommen über das hinaus, was wir bisher als Wirklichkeit betrachtet hätten. "Einige der hellsten Köpfe auf diesem Planeten haben Schwierigkeiten damit, diese Theorie aufzuschlüsseln." "Und auch durch die Auseinandersetzung mit den kleinen Partikeln und der Massenbeschleunigung um sie herum ist man nun dahin gekommen, allmählich zur Kenntnis zu nehmen, dass wir in einer interdimensionalen Welt leben!"</p>
<p>Einstein konnte nachweisen, dass die Zeit veränderlich ist, und da die Zeit zu unserer Realität gehört, musste sie eine der Dimensionen sein, in der wir leben. Durch ihn wurden die vier Variablen – Länge, Breite und Tiefe – um die Zeit erweitert. Dennoch brauchte die Wissenschaft fast 50 Jahre, um auch nur den Begriff „4D“ zu gebrauchen. Man war sich zwar ziemlich sicher, dass Einstein Recht hatte, doch weil man erst bestimmte Versuche machen wollte und bestimmte Erfahrungen damit machen musste, dauerte es so lange, bis man 4D anerkannte. Bis 1999 sprach man aber immer noch von 3 + 1. Und erst danach einigte man sich darauf, 4 (Dimensionen) zu sagen. Das hatte Folgen.</p>
<p><strong>11 Dimensionen und die Interdimensionalität</strong></p>
<p>„Ich werde zwei Attribute der Super-String-Theorie aufführen“, fuhr Lee Carroll fort, „denn erklären kann ich sie nicht. Dazu fehlt mir der entsprechende Geist.“ Er beschrieb daraufhin, dass das erste Attribut besagt, dass das Zentrum eines jeden Atoms mindestens 11 Dimensionen enthält. „Man beachte: Mindestens 11!“ betonte er. „Man ist sich nämlich nicht sicher, ob es noch mehr sind! In einem wissenschaftlichen Artikel habe ich kürzlich gelesen, dass man sich ziemlich sicher ist, dass es sogar 13 Dimensionen sind. Aber wissen tut man es nicht.“ Er zitierte aus dem „Science“-Magazin, in dem es heisst: Dieses Gedankenmodell ist so absonderlich, dass selbst Fachleute aus der theoretischen Physik Mühe haben, es zu verstehen. Die String-Theorie öffnet den Blick in ein Universum, das so bizarr ist, dass unsere Vorstellungskraft es nicht zu fassen vermag. Sie formt unsere grundlegenden Vorstellungen über Energie, Materie, Raum und Zeit um. In der String-Theorie wird die Anzahl der Dimensionen auf elf erweitert. Dann las er aus einem Artikel des „Scientific American“ vor: Die Physiker werden wahrscheinlich bald in der Lage sein, die Existenz der anderen Dimensionen zu entdecken und zu beweisen. Es gibt schon jetzt Experimente, die die Wirkung der zusätzlichen Dimensionen auf die Schwerkraft beweisen. Statt lediglich eine ideellen Phantasie über viele Dimensionen zu sein, baut diese Theorie auf die neuesten Entwicklungen in der String-Theorie auf und würde einige sehr alte Rätsel der Physik und der Kosmologie lösen.</p>
<p><strong>"Und was bedeutet das?", stellte er die rhetorische Frage.<br />
"Wir haben eine multidimensionale Welt!"</strong></p>
<p>„Alles, was Du in diesem Moment siehst und fühlst ist weniger als die Hälfte als das, was in Wirklichkeit da ist. Alles, was Du an Sinneseindrücken heranziehen kannst, macht weniger als die Hälfte der Wirklichkeit aus. – <em>Kommt da nicht die Frage auf: Und was ist da noch? Wenn wir bisher nur vier Dimensionen mitbekommen haben, und es gibt mindestens 11 davon, was ist dann sonst noch da? Und was es auch immer sein mag, es ist Tatsache, dass es mehr als das Doppelte ausmacht als das, was uns bisher bekannt ist.</em></p>
<p>Interdimensionalität kann man sich gar nicht vorstellen. Und es gibt nichts, was ich tun könnte, um es ansatzweise zu erklären, weil es außerhalb unserer Wahrnehmung liegt“, sagte Lee Carroll. „Da geht es uns genauso wie den Kätzchen in dem Experiment: Wir sind aufgewachsen in einer Welt mit nur vier Dimensionen, und dann sagt auf einmal jemand, dass es elf gibt, aber wir können sie nicht wahrnehmen. Wir wissen, dass die Erde nicht flach ist, denn wenn wir uns außerhalb der Erde begeben, sehen wir, dass sie rund ist.“ Dann erzählte er, dass es tatsächlich eine Gesellschaft hier auf diesem Planeten gibt, die sich „Flat Earth Society“ nennt, deren Mitglieder wirklich glauben, die Erde sei eine Scheibe, und dass die Krümmung der Erde das Ergebnis einer Verschwörung sei. Und der Grund dafür ist, dass sie sich nicht darauf verlassen, was irgendwer anderes sagt, sondern nur darauf, was sie selber sehen. „Solange sie also nicht selbst in die Raumfahrt einsteigen und die Erde wirklich als Kugel sehen, werden sie es nicht glauben!“ Ein anderes Beispiel für diese Illusion ist, so beschrieb er weiter, dass wir auf der Erde das Gefühl haben, stillzustehen, doch in Wirklichkeit bewegen wir uns mit der Erde in einer Geschwindigkeit von Tausenden von Stundenkilometern. Die Erde dreht sich zusätzlich noch um die Sonne und diese um die Galaxis.</p>
<p>„Es geht Euch hier wie den Kätzchen, die nur einen Teil dessen wahrnehmen können“, fuhr er fort. <strong>„Es basiert alles auf unseren Erfahrungen im Leben.“</strong></p>
<p><em>[Anm.: Daraus folgt, dass Zeit alias Alter eine Winkelfunktion ist. Daher ist es natürlich, dass Kinder Erfahrungen haben und schon bei Geburt mitbringen, aus deren Einflechtung und Entfaltung (siehe gefaltetes Universum) in eine bestehende "Realität" die Erwachsenen ("zeitlich Jüngeren") lernen und daran teilhaben können: Sie begegnen sich selbst. Sehr vereinfacht gesprochen, sind Kinder stets eine "Weiterentwicklung" des ICH inklusive seines Bewusstseins, welches die gemachten Erfahrungen als Abdruck (Hologramm) speichert und aufrecht erhält -&#62; Spiralbewegung. Die moderne Wissenschaft spricht hierbei von <strong>Spiral Dynamics integral</strong>. Es ergibt sich, dass Strukturen keinesfalls unveränderlich sind, sondern durch <strong>Absichten</strong> geprägt und erschaffen werden. (Siehe dazu den Abschnitt zu <a href="#energiemuster">Energiemustern und Wellenformen bzgl. DNS und Licht</a>.)]</em></p>
<p>Ein Bild zeigte ein schwarzes Gittermuster, dessen Gitterstäbe weiß waren und weiße Punkte an den Kreuzungslinien zeigten. Lee Carroll forderte das Publikum auf, die schwarzen Punkte zu zählen. Diese entstanden jedoch lediglich als optische Täuschung aufgrund des Vorhandenseins des Blinden Flecks im menschlichen Auge. Sobald man einen der schwarzen Punkte fixierte, war er wieder verschwunden. Der Blinde Fleck in der Mitte der Hinterwand der Retina im Auge des Menschen, der ein Feld ist, an dem es keine Rezeptoren für das Sehen gibt, müsste, so Lee Carroll, eigentlich erzeugen, dass wir in allem, was wir sehen, in der Mitte ein Schwarzes Loch sehen. Aber das ist nicht so. „Lange bevor es Hollywood-Filme gab, machte Euer Körper schon das gleiche wie ein Film!“ sagte Lee Carroll. „Das Gehirn sammelt alle Informationen rund um diesen schwarzen blinden Punkt, vervielfältigt sie und projiziert sie in die Mitte, um die fehlende Information zu ersetzen.“ Dies sei ein hervorragendes Beispiel dafür, wie unser Körper uns Dinge vorgaukelt, die gar nicht da sind. Mit weiteren Bildern zeigte Lee Carroll die Illusion auf, in der wir uns befinden, die Erwartungen und Vorstellungen, mit denen Wirklichkeit gespiegelt wird. Mit einem der Beispiele zeigte er auch nochmal, wie sehr sich das Auge an Objekte anpasst, indem die Pupille sich erweitert oder verengt und wie die Wahrnehmung dann automatisch aus der Ausblendung bestimmter Dinge entsteht, die im Schatten liegen und dadurch eine andere Farbschattierung erhalten. Dass das Licht im Raum die ganze Veranstaltung über immer mal wieder spontan aus und an ging und machte, was es wollte, passte auf amüsante Weise dann auch dazu.</p>
<p>Zum Schluß seiner Beispiele stellte Lee Carroll die Frage: „Traust Du Deinen Augen?“ Kryon hätte einmal gesagt: Wenn man plötzlich Licht in einen dunklen Raum bringt und viele wertvolle Dinge zum Vorschein kommen, heisst das nicht, dass sie vorher nicht existierten, bevor der Raum erhellt wurde. In der Dunkelheit waren sie nur nicht zu sehen. Mit der Wirklichkeit sei es dasselbe: Sie ist bereit, gesehen zu werden, wenn sie erleuchtet wird. „Und bildlich gesprochen sind wir im Begriff, das Licht anzudrehen.“ sagte er. „Die Wissenschaft beginnt langsam, dies alles zu bestätigen.“ Sie würde zwar nicht sagen, dass diese Dimensionen von Engeln erfüllt sind, aber sie sagt bereits, dass es jede Menge unsichtbare Dinge gäbe, die jenseits unseres Wahrnehmungsbereiches liegen. „Und ich frage mich, ob wir nicht tatsächlich eines Tages einige dieser Dinge sehen werden.“ sagte er. Dann stellte er die Frage: „Meint Ihr, es hat schon einmal eine Zeit gegeben, wo die Menschheit das konnte?“</p>
<p>Lee Carroll berichtete nun von einem Experiment, das er als „Quanten-Verstrickung“ bezeichnete. In den 40er-Jahren machte man Experimente mit bestimmten Codes, weil man hoffte, dass man die Ergebnisse militärisch nutzen konnte. Man war auf der Suche nach neuen Kommunikationsmitteln und brauchte dabei Codes, die nicht zu knacken waren. Dabei entdeckte man, dass man zwei Photonen nehmen konnte, die man voneinander trennte und die dennoch in Kommunikation miteinander blieben. Wenn man eines davon berührte, bewegte sich das andere. Man glaubte, hier wäre man auf die erhoffte neue Kommunikationsform gestoßen. Bald stellte man aber fest, dass es nicht funktionierte. Damals trennte man die beiden Photonen auf 12 Kilometer Entfernung und versuchte – mit damaligen Mitteln – die Geschwindigkeit zu messen, mit der die Photonen kommunizierten. Dabei kam man zu dem Schluß, dass die Partikel sich mit einer Geschwindigkeit unterhielten, die schneller als das Licht ist. Albert Einstein arbeitete damals am selben Campus. Man zog ihn hinzu und fragte ihn nach seiner Meinung. Doch dieser konnte dazu nichts sagen. Heute sei das anders. Im Jahr 2002 gab es eine Reihe von Experimenten, bei denen ein Mann namens Nicolas Gensin den wissenschaftlichen Beweis erbrachte, dass die Geschwindigkeit, mit der die Teilchen in 10 Meilen Entfernung miteinander kommunizierten, mindestens das 10-millionenfache der Lichtgeschwindigkeit betrug.</p>
<p>An dieser Stelle zeigte Lee Carroll auf, dass sich hier die Art der Physik, wie wir sie von der Schule her kennen, nun in eine neue Physik, hineinentwickelte, die sich in die inter-dimensionalen Bereiche bewegt, in den Quantenbereich. Die Welt der Photonen, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen, liegt nicht im 4D-Bereich, erklärte er weiter. „Licht ist interdimensional. Und die Superstring-Theorie besagt, dass es mit dem Menschen auch nicht anders ist. Und des Rätsels Lösung, wie die Photonen diese Entfernung überbrücken liegt in der Interdimensionalität, denn: sie entfernen sich gar nicht voneinander, sondern bleiben eins. Zeit und Entfernung verschwinden in einem interdimensionalen Quantenfeld. Linearität, das Zählen – all das verschwindet in einem interdimensionalen Zustand. Und das ist es, was passiert. In Wirklichkeit sind die Photonen immer zusammen. Und wenn man eines berührt, berührt man eigentlich beide, weil sie ja eins sind.“</p>
<p>Er erzählte, dass die NASA genau damit experimentiere – mit Teleportation. „Let´s beam me up, Scotty“ warf Lee Carroll zur Belustigung des Publikums ein. Er meinte das aber ganz ernst, da die NASA bereits mit dem Beamen experimentiert. Auf der NASA-Website heisst es dazu: Zwei verknüpfte Teilchen können einander unmittelbar beeinflussen, egal ob sie sich im selben Raum befinden oder an entgege-gesetzten Enden des Universums. Lee Carroll zeigte dazu einige astronomische Magazine, auf deren Titelbildern stand: Warum leben sie in multiplen Universen? oder Wenn ein Elektron an zwei Orten zur selben Zeit sein kann, warum können wir das dann nicht auch?</p>
<p><strong>Alles ist mit allem verbunden</strong></p>
<p>Dann beschrieb Lee Carroll das zweite Attribut der Superstring-Theorie: Alles ist mit allem verbunden. Und das beziehe sich nicht nur auf Atome und Photonen, sondern auf alles, auch auf uns Menschen. „Zeit und Raum gibt es im neuen Universum nicht mehr“ besagte ein Kommentar, den Lee Carroll auf der Leinwand zur Superstring-Theorie zeigte. Ein Physiker zitierte: „Statt einem Leben nach dem Tode gibt es ein Leben neben dem Tode – Wir sind immer in einem Jetzt“. Und diese metaphysische Definition stammt von einem Physiker!</p>
<p>„Wie definiert man High-Technology?“ Wieder war es nur eine rhetorische Frage, die Lee Carroll stellte, und die er mit einem Kryon-Zitat beantwortete. „Kryon sagte einmal in Bezug auf die Lemurier: Sie hatten eine hochentwickelte Technologie, ohne irgendwelche Maschinen, Computer oder Teleskope zu verwenden. Und dennoch war ihre Wahrnehmung der Dimensionen so beschaffen, dass sie die Verbindung sahen. Sie waren sich des Ganzen bewusst, weshalb sie über eine DNS-Technologie verfügten und sogar über das Sonnensystem wussten. Kryon sagte: Wenn man auf einem Planeten landen würde, auf dem alle Menschen blind sind, und man würde den Bewohnern sagen ‚Das ist ja ein wunderschöner Berg da drüben!’, dann würden die Menschen verwundert drei Schritte zurücktreten und sagen, dass sie Jahre gebraucht hätten, herauszufinden, wie der Berg beschaffen ist, und dass sie sogar Expeditionen hinschicken mussten, um das zu entdecken. ‚Und Sie können das einfach so wahrnehmen?’ ‚Ich kann das sehen’. ‚Was ist Sehen?’ würden die Bewohner fragen.“ Lee Carroll fuhr fort: „Und an einem ganz ähnlichen Punkt befinden wir Menschen uns auch. <strong>Was wäre, wenn wir einfach nur blind wären für diese zusätzlichen Dimensionen?“</strong></p>
<p>Dann stellte er die Frage in den Raum, ob es möglich sei, dass man in anderen Zivilisationen auch nur ein Stück von dem hatte, wovon Kryon da spricht? Die Menschheit hätte einiges über die Sumerer herausgefunden. Man denkt, diese Zivilisation sei mindestens 4000 Jahre alt. Und durch die Entdeckung ihrer Schriftsprache hat man die älteste Schriftsprache der Menschheit entdeckt. Diese Sprache wurde in Mesopotamien, im heutigen Irak, gesprochen. Und erst in diesem Jahrhundert wurde sie einwandfrei entziffert. Die Sumerer gelten also die älteste Zivilisationen, die je auf unserem Planeten überliefert wurde. „Und diese wird jetzt von der Wissenschaft anerkannt.“ Die Sumerer verwendeten interessanterweise ein 6er-(Hexa)dezimal-System, erzählte Lee Carroll weiter, basierend auf der 12. „Und mir hat Kryon gesagt, dass die <strong>12 die Basis der interdimensionalen Mathematik sei. Er hat uns auch ermutigt, herauszufinden, was es mit der 12 auf sich hat, um die Superstring-Theorie zu verstehen. Könnte es sein, dass die 12 bei unseren höheren Berechnungsmodi herangezogen werden sollte?</strong> <em>[Anm.: Die Quersumme von 12 = 3 (eine halboffene 8; 8 + 3 = 11)!]</em>.</p>
<p>So viel der Erd-Wissenschaft basiert auf der 12: 360 Grad des Kompasses, die 12 Halbtöne in einer Oktave in der Musik, die 6er-Konstellationen in den Wasserkristallen, die 3er, die 4er und die 6er – alle basieren sie auf der 12, die 12 Stunden und 60 Minuten der Zeit, die 3 und die 4 in der DNS, die 12 Apostel, die Astrologie – die älteste Wissenschaft der Erde – baut auch auf die 12 auf. Könnte in der DNS mehr stecken, als wir annehmen? Kryon sagt, die DNS hat 12 Schichten. Das findet sich in keinem wissenschaftlichen Buch! Doch die Wissenschaft sagt: Mehr als 95 % der DNS sei Müll! „Junk“ – so nennen es die Molekularbiologen. Sie sind außerstande, diesen 95 % irgendeine Aufgabe zuzuschreiben. Von daher nimmt man an, dass es sich schlichtweg um molekularen Abfall handelt. Nur 3 % sollen demnach dazu dienen, das menschliche Genom zu erzeugen, während der ganze übrige Rest Müll ist. Aber man weiß doch, dass die Evolution so nicht funktioniert! Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass, wenn etwas – eine biologische Eigenschaft – nicht benötigt wurde, wieder verschwand. Man hat in so vielen Versuchen nachweisen können, dass, wenn irgendeine Eigenschaft nicht mehr benötigt wurde – bei Insekten, bei Fischen, bei Säugetieren – dieses Merkmal innerhalb weniger Generationen automatisch verschwand. Und hier sitzt der Mensch an der Spitze der Evolutionsleiter mit über 90 % DNS-Abfall? Jetzt zieht man folgendes in Erwägung: <strong>Man fand heraus, dass die Silbenabfolge (in der DNS) alles andere als zufällig ist und eine frappierende Ähnlichkeit mit der Struktur menschlicher Sprache aufweist.</strong> Der Code und seine Funktion sind jedoch bis heute noch völlig unbekannt.“</p>
<p><a name="energiemuster"></a>Hier setze Gregg Bradens neues Buch „Der Gottes-Code“ an, sagte er, in dem dieser sich mit genau diesem Phänomen beschäftigt. Im Anschluss würde Gregg dieses Thema fortsetzen. Dabei ginge es um den DNS-Phantom-Effekt. Der russische Wissenschaftler Dr. Vladimir Poponian machte eine Serie von Experimenten, von der Annahme ausgehend, dass die menschliche DNS sich unmittelbar auf die physische Welt auswirkt, und zwar durch ein neues, bislang unbekanntes Feld, das die beiden miteinander verbindet. Bei dem Experiment wurde in eine Vakuumkammer, in der sich DNS befand, Licht eingeleitet. Und die DNS arrangierte sich ganz geordnet. Das Licht trat in eine Interaktion mit der DNS. Man konnte eindeutig erkennen, dass die DNS Einfluss auf die Photonen nahm und nicht nur, indem sich Muster bildeten, sondern es entstanden richtige Sinuswellen. Und noch verblüffender war, dass, als man die DNS dann aus der Kammer nahm, die Signatur, die Sinuswellen der DNS im Licht bestehen blieben.</p>
<p>Daraus könne man folgendes schließen: Die Gegenwart der DNS reicht aus, um Licht eine bestimmte Form zu verleihen. Und auch wenn man die DNS wegnimmt, behält das Licht seine Form.</p>
<p><strong>Unser Licht hinterlässt eine Spur</strong></p>
<p>Zu dieser Erkenntnis hätte Kryon einmal durchgegeben: „Überall wo Du gehst, kennt die Erde Dich. Du hinterlässt eine Signatur, eine Spur der Göttlichkeit, die für Dich sprechen kann, lange nachdem Du gegangen bist. So seltsam es auch klingen mag: Du prägst Deine Energie ein, wo immer Du auch gehst. Was auch immer Du mit Deiner Göttlichkeit berührst, wird berührt bleiben. Das ist das Geheimnis, weshalb wir Euch bitten, Euer Licht zu senden, denn es bleibt lange, nachdem Ihr eingeschlafen seid.“ Und in der Sprache Kryons bedeute das: lange nachdem Ihr tot seid. – Lee Carroll bat die Anwesenden, diese Erkenntnis kurz sacken zu lassen, was es bedeutet, dass alles, was wir tun, eine Spur hinterlässt. Daraus lasse sich sehr leicht ableiten, dass die Kraft der menschlichen Gedanken und Gebete Folgen hat und dass diese Folgen auch noch bestehen bleiben. „Das ist eine ganz neue Perspektive bezüglich dessen, etwas auf diesem Planeten zu bewirken.“ betonte er. „Wenn Du also Licht an dunkle Orte schickst, bewirkst Du einen Unterschied! – Ich hätte nie geglaubt, dass ich einmal sagen würde, dass ein russischer Wissenschaftler im Reagenzglas nachweisen konnte, dass dem wirklich so ist.“ Dann erzählte Lee Carroll, dass er in der kommenden Woche in Israel sein würde. Es sei sein zweites Mal dort. Er plane ein Meeting, bei dem es um die Erschaffung von Frieden gehe. Mit dem eben gewonnenen Wissen bat die Anwesenden, ihr Licht mit ihm gehen zu lassen, so dass die Energie für die Schaffung des Friedens dort größer ist. „Es wird helfen!“ sagte er und erntete Beifall. Damit beendete er seinen Vortrag.</p>
<p><strong>Gregg Braden – spiritueller Wissenschaftler</strong></p>
<p>Gregg Braden setzte das Thema, mit dem Lee Carroll begonnen hatte, fort. Zuvor hatte Lee Carroll erfreut erzählt, dass sich gezeigt habe, dass er und Gregg wirklich „Synchronizität pur“ hätten. Als sie beide ihre Informationen verglichen hätten, hätten sich diese total ergänzt, berichtete er. „Ich als der Spiritualist hatte das, was Gregg nicht hatte, und Gregg als der Wissenschaftler bot das, was mir fehlte.“ erzählte Lee Carroll. „Ihr hört also trotz unterschiedlicher Vorträge und Referenten ein und dasselbe Konzept über den ganzen Workshop hinweg“ offenbarte er.</p>
<p>Nach dem Vortrag von Dr. Todd Ovokaitys, der über seine Heilmethode mit Licht sowie über Nahrungsergänzungsmittel referierte, stellte Lee Carroll Gregg Braden vor, den Mann, der mit seinem Buch „Der Gottes-Code“ den Durchbruch bezüglich des DNS-Codes schaffte. Der Gottes -Code sei ein heiliger Code, der in unserer DNS eingebettet ist. Trotz des wissenschaftlichen Hintergrundes hätte das Buch von Gregg Braden eine esoterische Botschaft. Gregg zeige, dass Dinge, die nie dem Mainstream zugeordnet waren, auf einmal zueinander finden. Dazu zeigte Lee Carroll dem Publikum das Titelblatt einer Ausgabe des „Time Magazines“ (und das ist Mainstream), auf der die Überschrift „Das Gottes-Gen“ stand. Das sei zwar nicht identisch mit dem Gottes-Code, aber es würde kontrovers diskutiert. Man hätte Belege dafür, so heißt es in dem Artikel, im menschlichen Genom die Existenz eines Gens anzunehmen, das die Sehnsucht nach Gott, die Suche nach dem Göttlichen auslöst. Er denke, Gregg werde dabei einer der Vorläufer sein, wenn es um diese Art von Informationen geht; die Geschichte werde das noch zeigen. In der „New York Times“ wurde Gregg Braden als Bestsellerautor dargestellt, der bereits in vielen Veranstaltungen als Gast-Autor aufgetreten ist. Medienfachleute sprechen ihm die Fähigkeit zu, die Rolle der Technologie in der Spiritualität zu erklären. Gregg Braden, der unter anderem auch Geologe ist, gilt mittlerweile als führende Autorität, wenn es darum geht, eine Brücke zwischen der alten Wissenschaft und der Wissenschaft der Zukunft zu bauen. Seine Reisen in entfernte Bergregionen, Klöster und Tempel, verbunden mit seinem soliden wissenschaftlichen Hintergrund würden ihn zu einem perfekten Sprecher auf diesem Gebiet machen. Vor einigen Jahren war er, Lee Carroll, einmal mit ihm auf Reisen und konnte sich von seinem tiefen Wissen über alte Kulturen überzeugen. „Er hat dieses Denken ganz alter Traditionen der weisen Männer und Frauen . Dies, kombiniert mit dem technischen Hintergrund, ergibt einen ganz besonderen Menschen – Gregg Braden“.</p>
<p>Damit erschien Gregg Braden auf der Bühne, der mit großem Beifall vom Publikum begrüßt wurde.</p>
<p>„Jede Handlung von jedem Menschen ist Teil des Schöpfungsprozesses“, leitete Gregg Braden seinen Vortrag ein. Wenn wir ständig im Erschaffen seien, so konstatierte er, und dabei mit Materie kommunizierten, sei die Frage, aus welchem Material dies alles erschaffen würde? „Was ist der Stoff, aus dem diese ganzen 13 Dimensionen bestehen?“ Drei Entdeckungen wolle er dem Publikum präsentieren, die das Fundament der westlichen Physik erschüttern. Dann werde er die Bedeutung dieser Entdeckungen aufzeigen, und anschließend, wie man sie auf das eigene Leben anwenden kann.</p>
<p>„Ich weiß, dass Euch bekannt ist, dass dies hier jetzt ein einzigartiger Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte ist. Wir befinden uns an einem Scheideweg, bei dem wir große Herausforderungen durch die Natur erfahren – Hurrikans, Erdbeben, Hitze, Kälteperioden, Dürre. Wir müssen uns damit abplagen, dass wir immer noch definiert sind von unserer „Wirklichkeit“, uns als Spezies kennzeichnen, die von Unterschieden charakterisiert wird. Unterschiede im Hinblick auf unser Erbe, unsere Grenzen, im Hinblick auf Armut und Wohlstand… Wir befinden uns an einem Zeitpunkt der Geschichte, wo wir noch immer bereit sind, unsere Probleme mit Kriegen zu lösen. Wisst Ihr, dass ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung derzeit in Kriege involviert ist?“</p>
<p>All das zusammengenommen bewirke, dass wir Menschen uns in einer ganz besonderen, aber auch gefährlichen Zeit befänden. Er zeigte dazu das Titelblatt des „Scientific American“ von September diesen Jahres, einer Sonderausgabe mit dem Titel „Der Planet Erde am Scheideweg“. Das Fazit der ganzen Sonderausgabe war, so berichtete er, dass unsere jetzige Entscheidung die Voraussetzung dafür sein wird, ob wir ein Zeitalter der Nachhaltigkeit einläuten werden oder aber eine Zeit des Zusammenbruchs. Das alles werde sich in den nächsten paar Jahrzehnten entscheiden. Alles hänge jetzt davon ab, mit welchen Glaubensüberzeugungen und mit welcher Wahrnehmung wir zu unserer Beziehung zu anderen, zur Erde und zum Höheren Selbst herangehen. In diesem Kontext bekämen die drei Neuentdeckungen, auf die er eingehen würde, eine ganz neue Bedeutung.</p>
<p>Die erste Entdeckung sei die eines intelligenten Energiefeldes, einer Art Matrix, die alles Geschaffene verbindet. Die zweite Entdeckung sei, dass die menschliche Emotion die Sprache ist, die zu diesem Energiefeld spricht. „Und es ist wichtig, zu wissen, welche Sprache man sprechen sollte, um die Güte, die Harmonie, den Frieden und die Heilung zu fördern.“ sagte er. Die dritte Entdeckung sei die, dass eine intelligente Botschaft in der DNS anzutreffen ist, die sich wie die Seiten eines Buches lesen ließe. Diese Entdeckungen seien wichtig, denn zum einen bestätigen sie, dass es eine Intelligenz um uns herum und in uns gibt, und zum anderen bringe es die Möglichkeit, bewusst Frieden, Glück und Harmonie zu wählen. Mit dieser Einschätzung werde die Geschichte neu geschrieben, so wie es im „Scientific“ dargestellt wurde.</p>
<p><strong>Ein Energiefeld verbindet alles miteinander</strong></p>
<p>Über die erste Entdeckung wurde am 25. Juli 1997 berichtet, wobei 3400 Journalisten und Wissenschaftler aus vielen Ländern in der Schweiz an der Universität Genf anwesend waren. Bei einem Experiment nahmen Wissenschaftler Photonen zu Versuchszwecken und teilten eins davon in zwei Teile. Photonen sind Schwingungen, das woraus unsere Welt besteht. Diese zwei Teile taten sie in eine spezielle Apparatur und feuerten sie gleichzeitig in zwei verschiedene Richtungen , und zwar durch sieben Meilen lange Röhrensysteme. Dabei passierte etwas Rätselhaftes: Jedes Lichtteilchen musste sich entscheiden, welche Richtung es einschlug. Und bei jedem Versuch wählten die Partikel genau den gleichen Weg. Und auch wenn zwischen den beiden Teilchen 14 Meilen lagen, haben sie sich doch so verhalten, als wären sie noch verbunden miteinander. Als man das eine Teil berührte, reagierte das andere Teil im selben Moment. Die Lichtpartikel waren zwar voneinander getrennt, taten aber noch so, als wären sie zusammen. Der Begriff dafür heiße „Quantenverknüpfung“, so Gregg Braden. Dann erklärte er weiter, dass Wissenschaftler dieses Phänomen nicht nur bei Lichtteilchen entdeckten, sondern auch bei Galaxien, die Lichtjahre voneinander entfernt sind. Das klassische wissenschaftliche Denken würde vermuten, dass zwischen beiden Teilen ein Signal gesendet würde. Doch dieses Signal müsste schneller als mit Lichtgeschwindigkeit reisen. „Was wenn das Signal gar nicht erst auf Reisen gehen muss?“ warf Gregg Braden die Frage in den Raum. „Diese Teilchen halten sich nicht an die uns bekannten physikalischen Gesetze. Daraus kann man schließen, dass Materie, die einmal verbunden ist, immer verbunden bleibt. – Woraus besteht unser Universum? Aus Materie!“ Gregg Braden zeigte an der Leinwand ein Bild vom Universum. In der Mitte zeigte er auf das, was einmal der Urknall gewesen war – einen kleinen hellen Punkt.</p>
<p>„Es war übrigens ein männlicher Forscher, der diesen Beginn des Universums als „Big Bäng“ bezeichnete, fügte Gregg Braden ein. Weibliche Wissenschafler hätten schon gesagt, dass sie den Beginn des Universums niemals als Knall bezeichnet hätten, fügte er mit einem Schmunzeln hinzu.</p>
<p>Eine Frau hätte gesagt: Der erste Atemzug eines Neuanfangs…Die Sterne drumherum, Gregg Braden wies wieder auf das Bild, entstanden bei der Expansion des Universums. Innerhalb von Sekunden dehnte es sich aus und dann verdichtete sich das Universum. Doch alles sei irgendwann einmal zusammen gewesen, bevor es auseinanderdriftete. „Wenn es ursprünglich mal verbunden war, macht es dann nicht Sinn, anzunehmen, dass es immer noch verbunden ist?“ fragte er. Aus dem ersten Experiment könne man also schließen: Die Photonen scheinen miteinander verknüpft zu sein durch eine Energie, für die wir bisher noch keinen Namen haben. Zweitens: Durch diese Energie wird eine Veränderung an einem Ort auch an einem anderen Ort wahrgenommen. „Und das im gleichen Moment!“ betonte er.</p>
<p><strong>Die DNS kommuniziert über dieses Energiefeld mit der Materie</strong></p>
<p>Experiment Nr. 2 sei die Arbeit des russischen Wissenschaftlers Dr. Poponian, von der Lee Carroll schon erzählt hatte. Dieser sei Quantenbiologie an der russischen Akademie für Wissenschaften. Er nahm ein Glasrohr, ließ alle Luft aus diesem ab und stellte damit ein Vakuum her. In der Wissenschaft sagt man dann, dass das Glas komplett leer sei. „Aber das ist eben nicht so, denn wir wissen, dass sich noch kleine Lichtteilchen – Photonen – in ihm befinden.“ fügte Gregg Braden an. „Die Frage ist, wie diese Lichtteilchen angeordnet sind. Kleben die an den Glasrändern oder an den Seiten oder sammeln die sich als Bodensatz?“ Beim ersten Teil des Experiments versuchte man ersteinmal herauszufinden, wo die Photonen sich befinden. Und das Ergebnis war nicht überraschend: Sie waren überall verteilt, und zwar nach einem ganz beliebigen Muster. Dann nahm man menschliche DNS und brachte sie in dieses Vakuum ein. Man wollte wissen, wie sich menschliche DNS auf die Photonen auswirkt. Poponian wollte die Frage beantworten, ob das Material, aus dem wir bestehen, einen Einfluss auf den Stoff hat, aus dem die Welt besteht. Und das Ergebnis des Versuchs war, dass die Lichtteilchen sich genauso anordneten, dass sie der Form der DNS entsprachen. „Es gibt rein gar nichts, was in der herkömmlichen Wissenschaft erklären könnte, warum dieser Fall eintrat!“ betonte Gregg Braden an dieser Stelle. „Es war eine grosse Überraschung für die Wissenschaftler!“</p>
<p>Doch es ging noch weiter: Als man die DNS aus dem Vakuum wieder herausnehmen wollte, fragte man sich, was dann wohl mit den Photonen passieren würde. Würden sie sich wieder verteilen oder als Bodensatz ansammeln? Man nahm die DNS aus dem Glas, und die Photonen taten ganz genauso, als ob die DNS noch da wäre. Sie blieben in ihrer Form. „Die klassische Physik hat keine Antwort darauf.“ führte Gregg Braden aus. „So spricht man vom DNS-Phantomeffekt, weil der Effekt noch anhält, obwohl die DNS gar nicht mehr vorhanden ist.“ Die Ergebnisse dieses Versuches waren also: Es existiert eine bislang unbekannte Form von Energie. Poponian bezeichnete es als eine neue Energie. Für Gregg Braden ist diese Energie nicht neu. Seiner Meinung nach war sie die ganze Zeit da, nur dass wir sie nicht erkennen konnten. Poponian stellte fest: Über diese Energie kommuniziert die DNS mit der Materie. Damit hat er nachgewiesen , dass der Stoff, aus dem wir alle gemacht sind, direkt kommuniziert mit dem Stoff, aus dem unsere Welt gemacht ist. Oder auch: Materie kommuniziert unmittelbar mit dem Licht.</p>
<p><strong>Menschliche Emotion ist die Sprache dieses Energiefeldes</strong></p>
<p>Experiment Nr. 3 war ein militärisches Experiment, das von der US-Armee 1993, genau genommen vom Spionage- und Sicherheitsdienst (INSCOM), durchgeführt wurde. Sie nahmen DNS von einem Freiwilligen und taten diese in ein Messgerät, mit dem man messen konnte, wie die Reaktion der DNS auf menschliche Emotionen ausfällt. Man brachte die DNS in dem Gerät in einem Gebäude unter und den Menschen, von dem die DNS stammte, in einem anderen Gebäude. Diesem Freiwilligen zeigte man nun Filme, die verschiedene emotionale Reaktionen hervorbringen sollten. Das Ergebnis war: Wenn es bei dem Freiwilligen zu einer emotionalen Reaktion kam, zeigte sich auch eine Reaktion an der DNS – und zwar im exakt selben Moment. So fand man heraus, dass es irgendeine Form von Kommunikation zwischen beiden gibt. „Nun sollte man denken, dass es eine gewisse Zeit braucht, die die Energie braucht, um von dem Freiwilligen zur DNS zu gelangen.“ warf Gregg Braden ein. „Doch so war es nicht.“ Daraufhin vergrößerte man die Distanz, berichtete er weiter. Der Freiwillige und die DNS wurden über einen halben Kontinent voneinander getrennt, und trotzdem waren die Auswirkungen genau die gleichen. Die Entfernung hatte keinerlei Auswirkung!</p>
<p>Gregg Braden formulierte die Erkenntnisse, die man daraus gewann: Erstens: Lebende Zellen kommunizieren über diese gerade erst entdeckte Energie. Zweitens: Zeit und Entfernung haben dabei keine Auswirkung. Die Energie scheint überall gleichzeitig zu sein. Daraus lässt sich schließen, dass diese Energie ein dicht gewebtes Netz zu sein scheint, das als Stoff der Schöpfung wirkt und sich überall befindet, an jedem Ort und zu jeder Zeit, und dass es schon von Anbeginn der Zeit, vom Urknall an, vorhanden war.</p>
<p>Dieses Feld hat eine Intelligenz, die auf menschliche Emotionen reagiert. Mit anderen Worten: Wenn wir entsprechende Gefühle in unserem Körper hervorrufen, erzeugen wir das entsprechende in unserer Außenwelt. „Das Feld ist so neu, dass es unter vielen verschiedenen Namen auftritt.“ beschrieb Gregg Braden. „Manche sprechen vom Quanten-Hologramm, andere sagen, es ist das Natural Mind, der natürliche Verstand oder der Kopf der Natur. Stephen Hawking spricht vom Geist Gottes. Was wir wissen, ist, dass es viele Wege gibt, dieses Quanten-Hologramm zu definieren. Und so gebe ich noch eine Definition dazu: Es ist der Stoff, der „im NICHTS lebt“. Denn genauso ist es.“</p>
<p>Dann erklärte er, dass das Energiefeld als holografisch beschrieben wird. <strong>Ein Hologramm ist ein Muster in der Natur, bei dem sich in jedem einzelnen Stück das Ganze wiederspiegelt. Mit anderen Worten: Die Information von einer einzelnen Stelle ist überall vorhanden.</strong></p>
<p>Gregg Braden zeigte zur Veranschaulichung ein Bild von einem Wasserkristall von Masaru Emoto und sagte, das sei ein Beispiel für ein solches, in der Natur vorkommendes Hologramm. Gleichgültig, wie oft man einen Teil der Natur nehme und diesen teilt, bleibt er doch vollständig. In dem noch so kleinsten Teil (wie dem Wasserkristall) bliebe das Muster des Ganzen erhalten.</p>
<p>Dass das Bewusstsein des Energiefeldes holografisch ist, bedeutet also, dass alles, was an einem Ort geschieht, auch überall sonst geschieht. Wenn man das Hologramm an einer Stelle ändert, dann spiegelt sich diese Veränderung im Gesamten. „Und das bedeutet:“, führte Gregg Braden aus, „Jedesmal, wenn jemand von Euch sich entscheidet, der Welt mit neuen Gefühlen entgegenzutreten oder sich für eine neue Umgehensweise mit dem Leid und der Angst in unserer Welt entscheidet, verändert er die Welt.“</p>
<p>Und so lautet die Antwort auf das große Rätsel, warum die Photonen im selben Augenblick gleich reagieren, trotzdem sie meilenweit voneinander getrennt sind: Die Reaktion ist bereits an seinem Platz ! Die Entscheidung, die auf der einen Seite getroffen wird, befindet sich gleichzeitig auch schon auf der anderen, weil das Hologramm die Vernetzung im Jetzt erschafft! „Das bedeutet, wenn Du Dich entscheidest für den Frieden zu beten, dann brauchst Du Deine Gebete nicht irgendwo hinzuschicken, weil das Gebet bereits an seinem Bestimmungsort ist.“ schlussfolgerte Gregg Braden. „Es besagt: Hier ist da. Es gibt nicht „die anderen und wir“. So wie Lee schon sagte: Es gibt nur ein WIR.“</p>
<p>Die Wissenschaftler hätten all dies unter Laborbedingungen aufgedeckt. Sie sagen jedoch, dass es nichts mit unserer Welt zu tun hätte. Wissenschaftler, die sich mit diesem Gebiet beschäftigen, erkennen aber mittlerweile an, so Braden, dass dieses Energiefeld der Kanal ist, über den das, was sich im Körper abspielt in die Welt außerhalb des Körpers getragen wird. Das betrifft Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen, Auffassungen, Gebete. Ein Beispiel, wo dieses Prinzip Anwendung fand, so erzählte er, war in den frühen 80er-Jahren im Nahen Osten während des Krieges zwischen Libanon und Israel. Man schulte bestimmte Einzelpersonen, bestimmte Gefühle in ihrem Körper zu generieren, so dass der Frieden sich in ihrem Herzen weiter ausdehnen würde. Dieses Experiment wurde unter dem Namen „Internationales Nahost-Friedensprojekt“ bekannt. Man fand damals heraus, dass, wenn man eine kleine Gruppe von Leuten in eine kriegsgebeutelte Region schickte, und man ihnen beibrachte, wie man Frieden im Herzen empfinden konnte (nicht im Verstand!), dass die Kriegs- und Terror-Aktivitäten auf Null sanken! Gewaltverbrechen gegenüber Menschen nahmen ab, und Verkehrsunfälle reduzierten sich. Als die Betreffenden aufhörten damit, drehten sich die ganzen Statistiken wieder um. Man hat das immer und immer wieder ausprobiert, so oft, bis man herausgefunden hatte, wie viele Menschen man braucht, um diese Wirkung in der Welt hervorzurufen.</p>
<p><strong>Es bedarf nur wenige Tausend Menschen, um Frieden in der Welt zu erzeugen</strong></p>
<p>„Und es ist eine kleine Zahl!“ versicherte Gregg Braden. „Es braucht nur eine Quadratwurzel von einem Prozent der Bevölkerung. Wenn man eine Stadt mit einer Million Einwohner nimmt, dann wären das nur 100! Und in einer Welt mit 6 Milliarden Menschen bedarf es nur 8000. Achttausend !! – das ist die Anzahl Menschen, die es braucht, um den Frieden auf der Welt in Gang zu setzen. Und natürlich – je mehr Menschen teilnehmen, desto mehr beschleunigt sich der Effekt. --- So. Wir wissen also, dass es funktioniert. <strong>Wieso wenden wir es dann nicht an? --- Darauf weiß ich keine Antwort“,</strong> gestand er.</p>
<p>Als Max Planck, der Begründer der Quantenphysik, seinen Nobelpreis entgegennahm, sagte er etwas, was seine Kollegen verblüffte: „Als Mensch, der sein ganzes Leben in den Dienst der klarsten Wissenschaft gestellt hat, des Studiums der Materie, kann ich Ihnen zu den Ergebnissen meiner Studien nur soviel sagen: Es gibt keine Materie! Was wir sehen, ist Materie, doch das, was wir als Materie sehen, entsteht nur durch eine Kraft, hinter der ein bewusster, intelligenter Geist steckt.“</p>
<p>Dieser Geist, so Gregg Braden, ist die Matrix aller Materie. „Max Planck hat dies 1917 gesagt! Ein brillanter Geist, seiner Zeit weit voraus. Und hinter all diesem Geist stehen wir! Die Kenntnis dessen wird zu einer neuen Wissenschaft und zu einer neuen Spiritualität führen. Beide vermählen sich und daraus ergibt sich eine größere Weisheit, als der einzelne individuelle Bereich erzielen würde.“</p>
<p>Zusammenfassend formulierte er es so: „Ein spirituelles Mysterium ist, dass das, was wir im Leben tun, einen Prozess in unserem Körper in Gang bringt, der in Interaktion mit den Kräften der Schöpfung tritt und sich auf unsere physische Welt auswirkt. Etwas wird also zum Auslöser, das Auswirkungen auf unseren Körper hat und sich dann auf die Welt auswirkt. Wenn wir diesen Prozess nicht verstehen, meinen wir, ein Wunder zu beobachten. Aber wenn wir ihn verstehen, dann haben wir es nicht mehr mit einem Wunder zu tun, sondern es wird zu einer inneren Technologie. Was könnte wirkungsvoller und mächtiger sein, als eine Kraft in dir, die Moleküle bewegt und das Universum erschafft! Und die westliche Wissenschaft sagt nun dasselbe. Auf dem Herzen basierende Gefühle verändern die DNS in unserem Körper und rufen Quanteneffekte im Feld hervor, welche wiederum unsere physische Welt verändern.“</p>
<p>„Das, was wir als Leben sehen, die ganze Freude, das Leid, alle Kriege, aller Frieden, aller Erfolg, alle Fehlschläge, Ehen und Scheidungen, Freundschaften, zerbrochene Freundschaften, Fülle, Armut…das ganze Leben ist das, was wir in diesem Energiefeld, der Matrix, erschaffen. Und die göttliche Matrix zeigt uns das Geschaffene. Es geht also um den Glauben und die Wahrnehmung in Deinem Körper. Weißt Du, was Du zu diesem Feld sagst? Wir sind in Zwiesprache mit diesem Feld; es spielt sich ein Dialog ab. Und das geschieht in jedem Moment eines jeden Tages. Verstehen wir uns doch darauf, diese Sprache zu sprechen!“ empfahl er. „Verstehen wir uns darauf, mit diesem Energiefeld zu sprechen!“</p>
<p>Dann zeigte Gregg Braden einen Kurzfilm von einer besonderen Klinik in China. Die gezeigte Sequenz handelte von einer Heilung, die live innerhalb von drei Minuten geschah. Es ging um eine Frau, bei der die westliche Medizin einen inoperablen Tumor ihrer Harnblase diagnostiziert hatte. Diese Frau war in diese besondere Klinik gegangen, in die nur die hoffnungslosesten Fälle gehen, weil sie dies als ihre letzte Chance sehen, zu überleben, nachdem alle anderen Methoden nichts bewirkt haben. Der Film zeigt diese Frau, die im wachen Zustand von drei Praktizierenden behandelt wird. Sie ist nicht narkotisiert, sie glaubt an das, was geschieht und sie wirkt mit bei ihrer eigenen Heilung, so Gregg Braden. Am Rand der Aufnahmen sieht man das Ultraschallbild der Blase dieser Frau, das ein vierter Helfer die ganze Zeit mitfilmt. Dabei sah nun das Publikum in Echtzeit, wie der Tumor sich in weniger als drei Minuten zurückentwickelt. Der Film zeigte nicht etwa eine auf drei Minuten zusammengeschnittene Szene als Zeitraffer, sondern eine Echtzeit-Heilung in einem Zeitrahmen von genau 2 Minuten und 40 Sekunden. In dem Film konnten die Seminarteilnehmer miterleben, wie ein Tumor innerhalb dieser wenigen Minuten vom Ultraschallbild verschwand. Und die Heilung geschah, indem die drei Helfer in ihrem Körper ein Gefühl erzeugten, das sich den Weg über das Energiefeld zu der Patientin suchte. Dabei benutzten die Heiler ein Wort, das sie nacheinander ständig wiederholten. <strong>Doch nicht das Wort war wichtig, sondern welches Gefühl sie mit diesem Wort verbanden. Ein eindrucksvoller Film!</strong></p>
<p><strong>„Herzzentrierte Gefühle erzeugen einen bestimmten Zustand in unserem Körper“</strong>, erklärte Gregg Braden zu dem Film. „Und der Körper steht in Interaktion mit der Quantenebene mit der Welt außerhalb unseres Körpers. Das Feld ist ein Spiegel. Es zeigt uns das, was wir geworden sind. Die Wut, den Hass, den Ärger, die Freude, den Frieden, das Mitgefühl bei Individuen, Familien und ganzen Nationen. Das Feld spiegelt zurück, was wir sagen. Diese Helfer wählten ein Wort, das sie an ein bestimmtes Gefühl erinnert.“</p>
<p>Zum Schluß präsentierte Gregg Braden eine statistische Erhebung aus dem Jahr 2000, die hervorbrachte, dass von den 6 Milliarden Menschen auf der Erde 95 % glauben, dass es irgendwas da draußen gibt, irgendein Feld, eine Kraft, eine Präsenz, eine Instanz. Und über die Hälfte der Menschen auf dieser Erde nennen diese Gegenwart „Gott“. „Und auch wenn sie diese Präsenz auf unterschiedliche Weise ehren, so ist es immer die gleiche Instanz.“ kommentierte er.</p>
<p>Zum Abschluß zeigte Gregg Braden einen kommentarlosen Videoclip, in dem auf anschauliche Weise die Verbundenheit aller 12 Weltreligionen beschrieben wurde. Über den Gottes-Code, so sagte er, würden die Anwesenden am nächsten Tag mehr erfahren, wenn er den zweiten Teil seines Vortrages abhalte.</p>
<p><strong>Kryon-Channeling</strong></p>
<p>Es wurde Abend. Und schließlich folgte das Kryon-Channeling. Lee Carroll gab an beiden Abenden Botschaften von Kryon durch, ebenso wie Gregg Bradens Vortrag auch über zwei Tage verteilt war. Jan Tober stimmte das Publikum zunächst mit einer Meditation ein, und Robert Coxon begleitete jedes der Channelings mit wundervollen sphärischen Klängen.</p>
<p>„Seid gegrüßt, Ihr Lieben, ICH BIN Kryon vom Magnetischen Dienst.“ begann Kryon durch Lee Carroll zu sprechen. „Lasst uns erneut diese Aussage treffen:</p>
<p>Da sind diejenigen, die nicht glauben, dass dies geschehen kann, dass ein Mensch einen Kommunikationskanal zu einem Wesen öffnen kann, das Ihr Spirit oder Gott nennt. Lasst uns erneut sagen, dass da diejenigen sind, die sagen ‚Das kann nicht sein, so einfach geht das nicht’.</p>
<p>Und wieder einmal werde ich Euch erinnern an die Wahrheit Eurer eigenen Kultur. Die heiligsten Schriften, die Ihr Euch vorstellen könnt auf dem Planeten, all diese Schriften, selbst die, die bei Euch die „heilige Bibel“ genannt wird, erhieltet Ihr über Menschen. Die tiefgründigste Weisheit in allen Schriften wurde Euch gegeben von Menschen an Menschen. Die Geschichte mildert diese Tatsache oft und schwächt sie ab. Und Ihr schreibt dies nicht einem Menschen in seiner Weisheit zu, sondern nur Gott. Und so lest Ihr diese Worte inspirierter Menschen und Ihr schreibt sie Gott zu, weil es uralte Geschichte ist. Ohne je zu verstehen, dass dies aktuell ist, dass es genauso läuft. Und so sagen wir Euch heute, liebe Menschen, von dem, was Ihr heute hier gehört habt, versteht Ihr da bereits die Verbindung? Da sind diejenigen unter Euch, die kommen und sagen ‚Kryon, bitte sprich über die Erde, über das Wetter, die Erdbeben, über die Ereignisse auf der Erde derzeit’. Und das werde ich auch. Aber nicht jetzt.</p>
<p>Ich werde Euch den dritten Teil von dem geben, was Ihr gehört habt. Zwei habt Ihr bereits gehört. Es ist kein Zufall, dass ich meinem Partner heute die Botschaft gegeben habe für diese Versammlung: Die „Wahrnehmung“.</p>
<p>Es ist kaum ein Zufall, dass der Wissenschaftler Gregg Euch ähnliche Informationen übermittelt hat. Ich möchte diesen Faden von Informationen gerne weiter aufgreifen.</p>
<p>Die Wissenschaftler entdecken, wohin sie auch im Universum blicken, dass das Universum entgegen aller Wahrscheinlichkeit auf Euer Leben hin aufgebaut ist. Das Universum wimmelt von Leben – genau wie das Eure. Und das Ganze hat sogar einen Namen bekommen: Das entropische Prinzip. Es ist nicht einzigartig, was Ihr hier habt. Es ist Teil einer universellen Verbindung des Bewusstseins, von dem Ihr ein Teil seid. Auf Weisen, die so komplex sind und so grandios. Und nur eine davon werde ich mit Euch zusammen untersuchen.</p>
<p>In diesen wenigen Momenten werde ich auf die Emotion der LIEBE eingehen. Wahrscheinlich die tiefschürfenste Emotion, über die die Menschheit verfügt. Eine, die Ihr so in vollem Umfang versteht. Und ich will sie in den Brennpunkt Eurer Aufmerksamkeit rücken. Ich werde nur von der einen Art von Emotion sprechen. Denkt an alles, was Ihr habt auf dem Weg Eurer Menschheit. Die ganze Vielfalt der Emotionen, die Ihr habt und die möglich sind. Die Emotion sicherer Heilung, die Emotion sicheren Friedens… Und ich möchte einfach über Liebe sprechen. Weil diese Emotion die ist, die der göttlichen Verbindung am nächsten kommt! Würdet Ihr für ein paar Minuten Euer Herz öffnen dafür, würdet Ihr zulassen, dass dieser Engel, der hier über Liebe zu Euch spricht mit der Stimme dieses Menschen, und Ihr würdet alles, was heute gesagt wurde, nehmen und Eure eigene zellulare Struktur bitten, es sich zu merken, während ich zu Euch spreche.</p>
<p>Ist es ein Zufall, dass Ihr hier seid? Nein. Wir kennen die Namen derer, die hierhergekommen sind , weil wir verbunden sind. Wir können sogar sagen: Wir sind Ihr. Es gibt eine Energie von einer höheren Quelle - Ihr sprecht vom Höheren Selbst - bei jedem Menschen, der hier sitzt, verbunden mit mir, da ich eine höhere Quelle bin für die Erde. Es ist kein Zufall, dass Ihr an diesem Tag beschlossen habt, hierherzukommen. Denn ich stand bei Euch bei dem, was Ihr die Winde der Geburt nennt, bei dem Zeitpunkt, wo Ihr von der anderen Seite des Schleiers auf die Erde kamt. Ihr machtet Euch Sorgen wegen des Timings, denn Ihr wolltet es genau richtig treffen. Und ich sage Dir was:</p>
<p>Es ist etwas, worauf Du nie gekommen wärest, und doch kamst Du heute hierher und erfuhrest es. Und nun kannst Du dieses Wissen nicht mehr rückgängig machen. Denn Du wusstest auf irgendeiner Ebene Deines Seins, dass dieser Zeitpunkt kommen würde, an dem Du kommst und gebraucht wirst, das Licht zu halten in dieser Zeit, die so viel Veränderung braucht. Und Kraft Deines Freien Willens hast Du die Entscheidung getroffen, heute auf diesem Stuhl zu sitzen. Es gibt hier keine Zufälle. Es ist ebenso kein Zufall, dass mein Partner, der Ingenieur, zum Kanal für Kryon wurde. Und es ist kein Zufall, dass dieser Wissenschaftler, den Ihr Gregg nennt, diese zentrale Information zum entscheidenden Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte mit Euch teilen würde. Ihr versteht die Verbindung zwischen Euch und uns, den Engeln. Dazu bin ich hier – Liebe.</p>
<p><strong>Liebe</strong></p>
<p>Wenn Ihr auf diesem Planeten eine Frau und einen Mann habt, die sich ineinander verlieben, entsteht eine altbekannte Chemie, die Euch allen bestens vertraut ist. Psychologen sagen sogar, dass Verliebtheit eine vorübergehende Verrücktheit bedeutet, so tief ist die Veränderung, die da stattfindet. Selbst die Liebe zwischen Menschen trägt den Aspekt in sich, dass sich die physische Chemie ändert. Und das alles nur deshalb, weil ein Mensch den anderen liebt. Was ist das für eine Energie, die die Chemie im Körper ändert, nur wegen der Gedanken, die Du in Dir trägst. Einige von Euch erfahren die Liebe eines Tieres. So angemessen ist sie. Da ist die Liebe zwischen einem Menschen und einem von ihm gewählten Tier. Und habt Ihr gewusst, wie das Tier auf Eure Liebe reagiert? Oh, es ist ganz eingenommen davon. Und Du wirst spüren, dass es so sehr darauf reagiert, dass es etwas davon zurückgeben will. Was ist das für eine Energie, die da wirkt? Könnte es sein, dass Ihr mit diesem Tier genauso verbunden seid wie miteinander und mit dem Universum? Könnte es sein, das diese Liebe Mensch und Tier und die Engel und die Galaxie verbindet? Wenn Ihr das glaubt, dann will ich Euch sagen, Ihr seid auf dem richtigen Weg!</p>
<p>Was ist die Energie der Liebe? Die Wissenschaft sagt, dass der Mensch eine DNS habe, die Materie verändern kann. Schau Dir an, was in der Wissenschaft zutage tritt, was Euch zu Füßen gelegt wird, endlich in einem Wissenspaket, aus dem es geradezu herausschreit, dass es unsichtbare Dinge gibt, die es zu wissen gilt. Die Wissenschaft sagt Euch, dass Ihr in Verbindung seid mit der Materie. Und dass das, was Ihr denkt, Dinge regelrecht verändert. Das ist die Energie der Liebe! Und das ist die Energie, die Ihr sehen könnt in dem, was Ihr 4D nennt. Es ist ein kleiner Bestandteil von dem, worum es sich eigentlich dreht.</p>
<p>Was ist mit der esoterischen Energie der Liebe? Lasst mich Euch davon erzählen. Da werden diejenigen unter Euch sein, die sich auf einen Weg begeben haben, den einige von Euch als Aufstieg bezeichnen, einen schwierigen Weg, einen interdimensionalen Weg. Wir sprechen von Aufstieg, weil das, was da aufsteigt, die Schwingungsfrequenz des Menschen ist. Aufsteigen bedeutet ja, in die Höhe gehen. Die Schwingung steigt an, sie geht höher. Und dieser aufsteigende Weg der Schwingung sorgt für Veränderungen in Deiner DNS. Seit 16 Jahren sprechen wir jetzt davon. Dass dann, wenn Ihr betet und anderen Euer Licht sendet, die Engel selbst singen. Wenn Ihr Licht sendet, schickt Ihr es überall gleichzeitig hin. Oder Ihr betet vielleicht für einen kleinen Teil, wo Ihr annehmt, er bräuchte das Licht, weil er in Dunkelheit ist. Aber wie ein Leuchtturm im Sturm schickt Ihr es gleichzeitig an alle, die es brauchen, während Ihr denkt, Ihr schickt es nur an einen kleinen begrenzten Ort. Und hier ist eine Information, die zu wissen Ihr nicht mehr rückgängig machen könnt:</p>
<p><strong>Euer Licht verändert die Materie</strong></p>
<p>Euer Licht verändert die Materie. Im esoterischen Sinne verändert es das Bewusstsein. Auf angemessene Weise und sich nie aufdrängend. Die Person, die da für sich allein sitzt und beschließt, Ihr Licht auszusenden, richtet etwas aus.</p>
<p>Und nun lasst mich Euch etwas zum Nachdenken geben: Was ist, wenn alle von Euch zu dem Schluß kämen, dass das real ist und beschließen würden, jetzt ihr Licht auszusenden? Laut des Wissenschaftlers Gregg könnten nur 8000 benötigt werden, um diesen Planeten zu verändern. Trifft das zu? Ich sage Euch: Ja, es trifft in höchstem Maße zu! 8-10.000 Menschen reiner Absicht auf einem Weg des Aufstiegs, die alle zusammen ihr Licht aussenden, würden den Krieg in die Knie zwingen. Es wird der Tag kommen, an dem das passieren wird, wenn Ihr dem Weg weiter folgt, auf dem Ihr Euch befindet. Und ich sage Euch, das hängt alles zusammen mit den Erdbeben.</p>
<p>Eine unmögliche Situation im Nahen Osten: Kulturen, die einander fast von Anbeginn der Zivilisationen gehasst haben, und die plötzlich Frieden schließen, weil wir alle miteinander verbunden sind. Dunkelheit kann nicht existieren im Licht. Und Ihr steht für das Licht. Esoterisch gesprochen beeinflusst die Energie, die Ihr Liebe nennt, Eure DNS. Auch davon haben wir bereits gesprochen. Wir haben den Schichten der DNS sogar Namen in hebräischer Sprache zugewiesen. <strong>Und es gibt 12 davon.</strong> <em>[Anm.: Man beachte: Mindestens 11 Dimensionen!"]</em></p>
<p>Was sagt Euch das über diese eine Emotion, die man Liebe nennt? Liebe ist ein allumfassendes Wort, und es gibt viele Formen der Liebe. Wenn Ihr von Liebesgeschichten sprecht, dann meint Ihr gewöhnlich die Liebe zwischen Mann und Frau. Aber bevor wir hier enden, werde ich Euch von der größten Liebesgeschichte von allen erzählen. Lasst mich Euch einmal eine Aufgabe stellen. Es geht dabei um die verschiedenen Formen der Liebe. Und ich werde Euch dazu befragen. Wenn es wirklich stimmt, dass die Emotion der Liebe die Materie, das Bewusstsein und die DNS verändert, dann fragt Euch, was dadurch alles möglich ist hier auf dem Planeten! Ich gebe Euch eine Liste von Möglichkeiten der Liebe.</p>
<p>Beginnen wir mal mit einer schwierigen, die für manche nur schwierig zu begreifen ist: Wir sagen, es ist die Liebe, die Gaia gewidmet wird. Wie sehr liebst Du die Erde? Ist Dir schon einmal der Gedanke gekommen, die Erde regelrecht zu lieben? Ich spreche hier von den Felsen, den Bäumen, aber auch vom Schmutz. Manche fragen sich vielleicht: ‚Warum sollten wir? Die leben doch nicht’. <strong>Dann versteht Ihr gar nichts von der Interdimensionalität.</strong> Ich sage es noch einmal: Es ist Liebe in der Luft, es ist Liebe in den Steinen! Es ist diese Art von Leben, die unvorstellbar scheint. Aber darin schwingen Deine Schwingungen. Es muss so sein, denn es ist ja ein Teil von Dir! Die Schöpfung ist ein einziges Objekt. Nur in der 4-Dimensionalität habt Ihr das aufgespalten und gesagt: das ist die Erde, das ist die Luft und das ist ein Mensch. Es steckt Heiligkeit in allem. Seid Ihr in der Lage, Gaia zu lieben? Gaia hat eine Energie, die heilig ist. Und Ihr habt sogar schon Botschaften von Gaia gehört. Was hat die Erde DIR zu sagen? Kannst Du Dir einen Moment Zeit nehmen, diese Energie zu lieben? Und ich werde Dir sagen, was geschieht, wenn Du es kannst: Du wirst eine plötzliche Veränderung im Wetter und in den Erdbeben erleben. Mein Partner lebt an einem Ort, wo Erdbeben stattfinden. Nämlich an einer Nahtstelle. Und er hat mich immer wieder gefragt: ‚Kryon, soll ich woanders hinziehen? Wird die Erde sich hier regen? Besteht Gefahr?’ Und die Antwort, die ich ihm darauf gab, hat ihn stutzen lassen. Denn sie lautete: ‚Ja, Lee, da ist Gefahr, ja die Erde wird sich dort bewegen. Und wir wollen nicht, dass Du von dort wegziehst.’ Denn in Wahrheit verhält es sich so, Lichtarbeiter: Gaia kennt Dich, und wo Du bist, ist ein Platzhalter, der…“ Lee Carroll stockte, konnte nicht weiterreden, weil ihm Tränen kamen. „Ab und zu passiert ist, dass mein Partner überwältigt ist, weil er die Leben sieht, die verloren wurden. Und er sieht das Potenzial von dem, was ich ihm hier gebe. Es ist zu groß, um darüber zu sprechen, weil es zu unglaublich ist…“ Lee Carroll konnte noch immer nicht richtig weiter reden. Mit bewegter Stimme fasste er sich dann und sprach weiter: <strong>„Ein Lichtarbeiter, der an einem Ort sitzt, wo Schwierigkeiten geschehen, ob es ein Erdbeben ist oder das Wetter, kann diese tatsächlich ändern auf der Erde! Drei oder vier oder fünf oder sechs von ihnen können regelrecht ein Erdbeben verhindern!</strong> Und Ihr werdet es nicht glauben, Ihr werdet von hier fortgehen und Euch darüber amüsieren. Aber wenn Ihr vollkommen in Verbindung seid, dann müsst Ihr begreifen, wie real das ist. Es ist so!!! Überlegt Euch, was Ihr tun könnt!</p>
<p><strong>Die eigenen Zellen lieben</strong></p>
<p>Hier noch eine weitere Art von Liebe, eine wirklich obskure, über die Ihr Euch noch nicht viele Gedanken gemacht habt: Liebt Ihr die Zellen in Eurem Körper? Es ist schwierig, oder? Die meisten nehmen sie nicht einmal bewusst zur Kenntnis. Ihr schaut Euren Körper herunter, ausgehend davon, dass alle Sinnesorgane sich in Eurem Kopf sammeln, und habt immer gehofft, dass sich der Rest benimmt. Ihr seht sie als ein System, das für sich existiert, aber nicht Eures ist. Ihr fühlt Euch entfremdet von Eurem eigenen Körper, als hättet Ihr nicht die Kontrolle über ihn und könntet nichts dazu sagen. Ich sage Euch warum: Weil Ihr nicht in Eure Zellen verliebt seid. Wenn das, was Ihr heute hier gesehen habt, wirklich zutrifft, dann bedeutet es, Eure Zellen sind in Verbindung mit Eurem Bewusstsein. Und diese Botschaft haben wir Euch schon zuvor gegeben. Alle Zellen in Deinem Körper warten auf Deine Liebe! Warum sprichst Du nicht mit Ihnen, warum feierst Du nicht heute Abend mit Ihnen, bevor Du schlafen gehst? Beginne mit der Intuition des Gewahrseins Deiner Zellen! Wagst Du es auszusprechen, dass Du verliebt bist in die zellulare Struktur Deines Körpers? Sie sind Teil der Schöpfung, derentwillen Du hierhergekommen bist. Deshalb manövriert Ihr Euch zusammen durch dieses Leben. Und über die Intuition lassen sie Dich wissen, was sie brauchen. Sie reagieren ganz genauso wie die Liebe Gaia's. Und Ihr könnt in Eurer eigenen zellularen Struktur das stoppen und kontrollieren, was Ihr Erdbeben nennt. Ihr habt nicht nur die Fähigkeit, Tumore zum Schrumpfen zu bringen, Ihr könnt auch Viren komplett eliminieren, selbst die gewöhnliche Erkältung. Und auch das könnt Ihr kaum glauben, oder? Es wird ein Tag kommen, wo die Geschichte erweist, dass ich Recht habe.</p>
<p>Was ist mit der Familie, der Liebe zur Familie. 'Das ist leicht, Kryon', werdet Ihr sagen. Aber ich werde es komplizierter machen. Was ist mit der Liebe zu Eurer karmischen Familie? Zu ihr gehören alle in Eurem Umfeld, selbst die schwierigen Menschen. Darunter fallen die, mit denen Ihr ausgesucht habt, auf der Arbeit zusammen zu sein. Was ist mit der Liebe zur Familie? Wo Ihr nun von der neuen Verbindung zu allem wisst – siehst Du, wie anders Du zur Arbeit gehen könntest? Selbst an schwierigen Stellen mit schwierigen Menschen kannst Du einen Unterschied bewirken. Jetzt sagst Du vielleicht: 'Was kann ich machen, wenn einer schwierig ist?' Oh doch, Du kannst es. Sie werden Deine Liebe fühlen, und Deine Achtung vor der Schöpferquelle – in Ihnen. Und das Bewusstsein Deines Gegenübers wird in die Knie sinken. Diese Energie, die Du in Deinem Umfeld aussendest, wie Du sie siehst, wird einen Unterschied darin bewirken, wie sie Dich sehen. All die Jahre waren da so viele, die nur herausgelacht haben, wenn einer sagte: Liebe Deine Feinde. Pragmatische Menschen würden sagen: 'Nun, das hilft bei den Terroristen auch nicht weiter. Die kannst du lieben soviel du willst, sie werden trotzdem töten.' Hier etwas weiteres Unglaubliches: Auch da kannst Du etwas bewirken. Denn die Dunkelheit kann nicht existieren im Licht! Und deshalb fordere ich Dich heraus, auch sie zu lieben! Sie werden es nicht mögen, aber sie werden nicht nach ihrer Meinung gefragt werden, wenn so viele Menschen sie lieben. Es verändert alles in ihrem Umfeld. – Liebe zur Familie.</p>
<p>Und hier noch eins, womit Ihr Euch leicht tut. Leicht, weil es knapp, bündig und nicht weiter erörterungsbedürftig ist. Ihr benutzt es ständig. Was ist mit Eurer Liebe zur Menschheit? Kannst Du die Menschheit lieben? Darunter würden ALLE Menschen fallen, nicht nur die weisen und die, die in Schwierigkeiten sind. Ich spreche von der gesamten Menschheit. Was visualisierst Du hierfür? Kannst Du Dir 6 Milliarden vorstellen? Gut, dann gebe ich Dir die Antwort: Stelle Dir einen einzigen vor. Denn Du bist verbunden. Verliebe Dich in die Menschheit und sieh sie als eine kostbare Seele. Denn wenn Du nur eine Seele mit Deiner Liebe ins Visier nehmen kannst, dann hast Du alle damit mit abgedeckt, so sehr bist Du verbunden.</p>
<p>Kannst Du Gott lieben? Was bedeutet das für Dich? Gott ist kein Vaterbild oben am Himmel. Gott ist ein heiliges Hologramm in Deiner zellularen Struktur. Wir verwenden hier absichtlich das Wort des Wissenschaftlers Gregg, denn genau das ist es: Ein heiliges Hologramm in Deiner zellularen Struktur, die schöpferische Quelle, die Ihr Gott nennt. Kannst Du Gott lieben? Es ist nicht leicht, wenn Du Dich selbst als Gott siehst. Damit tust Du Dich am allerschwersten, Dich selbst zu lieben . Und so wird der letzte Punkt die Liebe zu Dir selbst sein. Wagst Du es, Dich selbst zu lieben? 'Aber Kryon, mir haben spirituelle Führer gesagt, es sei Einbildung, sich selbst zu lieben', wirst Du jetzt vielleicht sagen. 'Es bedeutet Ego'.</p>
<p>Nein, nicht diese Art von Liebe. Das ist nicht Liebe. Ich spreche von einer Liebe zu sich selbst in den Augen des Schöpfers. Es mangelt so sehr an Selbstwertgefühl, selbst hier im Raum. Lass Deine Glaubenssätze doch einen Moment beiseite und visualisiere, wie Du in den Spiegel schaust. Erblicke nicht das Menschliche an Dir, sondern öffne Deine Augen für Dein Selbst und sage Dir: Ich BIN der Ich BIN, für immer ein unendliches Geschöpf der Schöpfung. Kannst Du es? Denn Du bist es. Aber in den vier Dimensionen siehst Du eine Linearität des Alters. Du siehst so viele Dinge, die falsch sind. Du siehst nicht das ewige Wesen im Innern. Du siehst nicht den Funken der Schöpfung. Du siehst nicht Dich selbst als Teil des Göttlichen Plans, oder? Und dennoch bist Du es. Wenn Du dieses Gefühl entwickeln kannst, selbst über diese sechs Wege, die ich Dir vorgegeben habe, kannst Du die Erde verändern! Du änderst die um Dich herum, Deine zellulare Struktur und Deine eigene Göttlichkeit. Du könntest Deinen Weg der Erkenntnis beschleunigen, wenn Du Dich dafür entscheidest. Und unterwegs könntest Du vielleicht sogar den Blick für andere Dimensionen erwerben. Da sind diejenigen im Raum hier, die die Farben sehen können, und das ist eine Form des extra-dimensionalen Sehens. So laden wir Euch ein, diese Farben zu sehen. Und die Hauptfarbe, die wir wollen, dass Ihr sie seht, ist WAHRHEIT und INTEGRITÄT. Denn so verhält es sich mit den Dingen, die wir Euch sagen. Gechannelte, heilige Informationen. Meister, die auf diesem Planeten gewandelt sind, haben alle das Gleiche gesagt. Unabhängig davon, wie es ausgelegt oder an Euch weitergegeben wurde, sprechen sie alle von der Heiligkeit des Menschen und der Kraft im Innern. Alle Meister haben die Einladung an Euch ausgesprochen: Die Macht anzunehmen. Und in einer alten Energie haben die Menschen das nicht verstanden und wussten es nicht zu schätzen. Fast alle von ihnen wurden irgendwann umgebracht und in ihrem Tode dann verehrt. Und der Mensch tappte weiter im Dunkeln über die wirkliche Botschaft. Nun, die Zeit ist reif dafür, dass diese Botschaft wieder zutage tritt. Und die Wissenschaftler stimmen ihr zu. Betrachtet die universelle Intelligenz – Was hat es auf sich mit ihr? Betrachtet das entropische Prinzip – Was ist es? Es seid IHR. Da liegt die Kraft!</p>
<p>Und schließlich berichte ich Euch von der größten Liebesgeschichte im Universum. Und ich sage Euch jetzt, worum es da geht. Es gibt keine größere Liebe als die der Engel, die sich darauf eingelassen haben, hierherzukommen und zu Menschen zu werden. Denn sie sind verliebt in den Planeten.</p>
<p>Stell Dir vor, Du bist auf der anderen Seite des Schleiers und im Begriff, geboren zu werden. Denk daran, in welchem Zeitalter Du Dich befandest und was sich tat auf dem Planeten, als Du kamst. So viele sind hierhergekommen mit dem Hintergrund der Prophezeiung des Armageddon, das der Erde ein Ende setzen würde! Und ich erzähle Dir einmal von dem Gespräch, das Du und ich einmal dabei hatten. Ich habe gefragt: 'Bist Du bereit zu gehen? Schau Dir die ganzen Prophezeiungen an, es ist vielleicht keine gute Zeit, jetzt zu gehen.' Und ich weiß noch, was Du sagtest: 'Oh nein, genau darauf haben wir gewartet.' Und der Engel, der Du bist in all seiner Herrlichkeit, sagte – für alle hörbar – folgende Worte: 'Ich gehe zur Erde, um sie zu verändern.'“</p>
<p><strong>Angesichts dieser Worte stockte Lee Carrolls Stimme erneut, so gerührt war er von der Liebe, die durch Kryons Worte strömte</strong></p>
<p>„Und um das Licht zu senden, weil ich etwas ausrichten möchte. Und hier sitzt Ihr in 2005. Und das Armageddon hat <strong>NICHT</strong> stattgefunden! Und die Prophezeiungen sind nicht eingetreten. Auf einer ganz anderen Wirklichkeitslinie, die niemand vorhergesagt hatte, habt Ihr dies getan! Ohne vielleicht zu verstehen, welche Prinzipien dabei eine Rolle spielten – Ihr habt es geschafft!</p>
<p>Und jetzt eine Herausforderung an Euch: Ihr könnt das, was Ihr heute erfahren habt, nicht mehr rückgängig machen in Eurem Wissen. Es ist an der Zeit für den Rest der Geschichte. Es gibt Saatkörner des Friedens in diesem Raum. Saatkörner des Friedens auf der Erde! Einige von Euch werden sagen, dass es ganz schön schwierig ist, Tausende von Menschen zusammenzubringen. -- Ihr seid so linear! Wie 3D-mäßig ist dieses Denken. Versteht Ihr nicht, sie sind bereits mit Euch auf dieser Wellenlänge! Wenn Du daran denkst, dann denken auch sie daran! Und sie sprechen vielleicht nicht Deine Sprache, und Du kennst vielleicht nicht ihre Namen, aber ich fordere Dich und Euch heraus, ihre Leben zu feiern, weil sie Teil von Euch sind.</p>
<p>Bei Eurer nächsten Meditation ladet sie alle ein, mitzumachen! Und an einem zeitlosen Ort, den Ihr Euch nicht vorstellen könnt, sind sie alle vertreten! Schwer vorstellbar, oder? Und Du meinst, Du solltest eine Zeit festsetzen und hoffst, dass alle rechtzeitig da sind. Mein Partner hat eine Weltfriedensmeditation in Israel vorbereitet. Und er hat den Menschen Hilfsmittel an die Hand gegeben, damit sie an verschiedenen Teilen der Welt wissen, wie spät es ist und mitmachen können. Und wir lachen ihn aus dafür! Er versteht es auch nicht. Es ist bereits im Gange. <strong>Es geht nicht um Zeit, es geht um die Absicht und die Emotion und Liebe. Das ist die Wahrheit.</strong></p>
</td>
</tr>
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<title><![CDATA[Von KL nach Singapur.]]></title>
<link>http://ianrad.wordpress.com/?p=600</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 16:37:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Florian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die &#8220;nonstop&#8221; Busfahrt
Heute morgen um 8.45h ging es los. Nach einer kurzen Wartezeit im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die "nonstop" Busfahrt<br />
</strong>Heute morgen um 8.45h ging es los. Nach einer kurzen Wartezeit im "Puduraya", DER Busumschlagsplatz in KL, konnten wir gegen 9.00h richtung Bus trotten. Der Bus fuhr naemlich nicht wie geplant im Untergeschoss los, sondern irgendwo Draussen. Erste Enttaeuschung: Es ist nicht der Bus, der uns genannt wurde (anderes Kennzeichen) ... und damit begann auch schon das "Drama". Puenktlich um 9.00h sollte es losgehen. So wurde es uns jedenfalls versichert. Dass man solche Aussagen in gesamt Suedostasien getrost ignorieren kann war uns schon klar ... Aber dass es erst eine Stunde spaeter losging und die Wartezeit mit der allerfeinsten Bollywood DVD (in extreeeemlaut) "verkuerzt" wurde, war dann doch ein wenig gewoehnungsbeduerftig. Aber hartgesotten, wie wir sind, nahmen wir auch diese Huerde ohne weiteres.</p>
<p>5 Stunden sollte unsere Busfahrt dauern, also sind wir statt 14.00h eben erst um 15.00h in Singapur. Ist ja nicht weiter schlimm, denn schliesslich fahren wir ja nun einfach vollgas durch bis zum Ziel. Denkste!!! Der erste Stopp beim Bruder des Busfahrers, der zufaelligerweise iiiiirgendwo in der Wallachei ein Restaurant hat, lies nicht lange aus sich warten. Diese Methoden kennen wir ja auch zu genuege und so genossen wir einfach die Ruhe im Bus und schauten den Leuten beim essen zu. Wenig spaeter ging es auch schon weiter. Doch der naechste Stopp war nicht die Grenze zu Singapur, sondern ein Busterminal in Johor! Alle stiegen aus ... Nur wir 2 Deppen und ein ebenso verdutzt dreinschauender Inder sassen noch im Bus. Und nu? Wieso zum Teufel steoppen wir hier? Wir haben hier 2 Tickets nach Singapur NONSTOPP (!!!), bis direkt in den Stadtteil Little India hinein ... Meine Flueche verliefen im Sand. Selbst der Busfahrer war wech, und wir allein. Nach ein paar Minuten kam irgendein Kerl vorbei (das Gesicht haben wir auch noch nie zuvor gesehen) und fragte worauf wir warten. Ich erklaerte ihm hoeflichst, dass wir auf die Weiterfahrt nach Singapur warten. Darauf erklaerte uns der Junge, dass der Bus hier niergendwohin weiterfaehrt, er sich aber um uns kuemmert ... Na klar doch!<br />
Tatsaechlich kam er wenig spaeter wieder und drueckte uns Fahrkarten fuer den Localbus in die Hand. Super, so wurde aus dem zweiten, ungewollten Stopp ein Umstieg in einen voellig anderen Bus. NONSTOPP, schon klar ...</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn:<br />
Nach endlosen 8 Stunden standen wir endlich im Hotel unserer Wahl und teilen uns nun mit 4 weiteren Personen ein Dormitory-Zimmer. Ach ja, an der Grenze mussten wir natuerlich auch noch ein paar mal Stoppen - was fuer das durchchecken der Paesse auch wirklich einleuchtend war. Aber die Prozedur war ein wenig komisch, so mussten wir erst einmal fuer dein Ausreisestempel raus (mit vollem Gepaeck, warum auch immer?!), dann wieder rein in den Bus, 500m weiterfahren, Grenzuebergang Singapur, 500m weiterlatschen und nen neuen Bus nach little India suchen ... kann man das eigentlich nicht 'n bissl anders regeln?</p>
<p>Egal, nun sind wir hier! Bei einer abendlichen Erkundungstour haben wir schon viel gesehen und geniessen hier in Singapur die schoene Stille. Richtig, hier ist es geradezu still gegenueber den anderen asiatischen Metropolen. Wahrscheinlich liegt das an den fehlenden Mopeds auf den Strassen, dem funktionierenden, durch Ampeln geregelten Verkehr und den Buergersteigen, die sich diesesmal auch so nennen duerfen :)</p>
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<title><![CDATA[Gorzow in dreieinhalb Stunden]]></title>
<link>http://suyak.wordpress.com/?p=22</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 11:49:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>suyak</dc:creator>
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<description><![CDATA[Von Berlin-Lichtenberg bis Kostrzyn: In 180-Grad-Kehre über die Grenze 
In Berlin-Lichtenberg treff]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Berlin-Lichtenberg bis Kostrzyn: In 180-Grad-Kehre über die Grenze </strong></p>
<p><strong></strong>In Berlin-Lichtenberg treffe ich im September 2007 meinen alten Schulfreund Thorsten. Seines Zeichens Bahn- und Straßenbahnliebhaber und gerne mal auf Achse. Früher sind wir nach Hamburg gefahren, nur um U-Bahn zu fahren - er - und Fotos zu machen – ich. Eigentlich kannten wir uns nur ein Jahr. Dann trennten sich unsere Wege für 15 Jahre, bis er mich Anfang letzten Jahres über das Internet wieder ausfindig gemacht hat. Nun sind wir wieder ab und zu auf Achse, fahren reichlich Bahn, Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn. Der Rest einer Stadt wird zu Fuß abgelatscht. Je nachdem, was an einem Tag oder in wenigen Stunden zu schaffen ist. Pünktlich um 11 Uhr treffen wir im Bahnhof Lichtenberg aufeinander und wenden uns nach der Begrüßung dem Fahrkartenautomaten zu. Unser Ziel wird die ehemals deutsche Stadt Landsberg, das heute polnische Gorzow sein.</p>
<p><a href="http://www.picturehome.de" target="_blank">Fotostrecke starten</a></p>
<p>Thorsten ist vom Fach, hat bei der Bahn gearbeitet am Fahrkartenschalter. Routiniert gibt er die gewünschten Daten zum Fahrtziel ein. Der Automat spuckt die Fahrkarte aus. Thorstens Herz hängt an der polnischen Stadt Gorzow. Im ehemaligen Landsberg lebten seine Großeltern. Sein Vater kam dort noch zur Welt. Oft war er schon dort und will nun auch mir die Stadt zeigen. Um 11.34 Uhr startet die Fahrt von Berlin-Lichtenberg nach Kostrzyn mit der <em>Oderlandbahn</em>, einer privat betriebenen modernen Triebwagen-Bahn. Die Fahrt kommt mir bei langsamen Tempo zäh vor. Die Landschaft zieht mit Feldern, Wiesen und Waldarealen leicht hügelig und wenig wechselhaft vorbei. Der deutsch-polnische Grenzort Kostrzyn beziehungsweise Küstrin ist um 12.55 Uhr erreicht. Gleich werde ich in Polen sein, denke ich, komisch. Von allein wäre ich nie auf die Idee gekommen, nach Polen zu fahren. Ich bin gespannt. Wir holen die Personalausweise heraus und betreten das rote Backsteingebäude des Küstriner Bahnhofs. Je zwei deutsche und polnische Grenzbeamte kontrollieren die Ausweise, gucken aber nur kurz darauf, bis wir weiter gehen dürfen. In einer 180-Grad-Kehre erreichen wir noch im Gebäude die polnische Seite und treten, eben noch in Deutschland, nun in Polen aus dem Bahnhofsgebäude wieder heraus auf die polnische Seite des Bahnsteigs. Von dort gehen wir an anderer Stelle ins Bahnhofsgebäude zurück, um die Tickets für die Weiterfahrt zu kaufen. Einen ersten Beleg dafür, dass ich in Polen bin, finde ich über dem Bahnhofskiosk: <em>Tanie Papierosy</em> steht da, und darunter erfahre ich gleich die Übersetzung: Billige Zigaretten. Bei einem Schachtelpreis von etwa sieben bis acht Zloty, das sind gut zwei Euro, kommen Raucher noch voll auf ihre Kosten. Ich krame das erste Mal meine Kamera heraus. Derweil übt sich Thorsten weiter im Polnisch sprechen. Die Fahrkartenverkäuferin sieht zwar nicht so aus, als ob sie wirklich alles verstanden hat, aber er erhält ein passendes <em>Bilet</em> für uns.</p>
<p><a title="Zur Bildergalerie auf www.picturehome.de" href="http://www.picturehome.de" target="_blank"><img style="border:1px solid grey;vertical-align:middle;" src="http://www.picturehome.illartdesign.de/puffb/gorzow001kay.jpg" alt="Billige Zigaretten" width="405" height="270" /></a></p>
<p><strong>Von Kostrzyn nach Gorzow: durch Toilette auf die Gleise geguckt</strong></p>
<p>Noch 43 Kilometer sind es bis Gorzow. Und ab jetzt lässt sich die Bahnreise als Nostalgieerlebnis verklären oder als Abenteuer einstufen. Am Bahnsteig steht ein Zug, den man derart in Deutschland schon Jahre nicht mehr sieht. Hinter der grimmigen, schweren Diesellok reihen sich Waggons aus den 70er Jahren auf. Im Stehen kann ich beinahe unter dem Zug hindurch gucken, so hoch stehen die Waggons über den Schienen. Das Einsteigen gestaltet sich entsprechend schwierig: Die erste Trittstufe prangt einen halben Meter über dem Boden, der Griff zum Festhalten noch höher. Ich brauche Kraft, um mich hochzuziehen. Geschafft. Die Abteile gehen von einem schmalen Gang ab. Bis zu acht Personen finden auf den Sitzbänken Platz. Wir versinken allein im durchgesessenen Polster des Abteils. Der Zug steht noch eine Weile. Ich gucke aus dem Fenster: Ein Mann fegt das unebene Kopfsteinpflaster des Bahnsteigs. Aus den Zwischenräumen der gegenüberliegenden Gleise wächst ordentlich Gestrüpp. Ich gucke auf eine winzige Bretterbude, an der <em>Fryzjer</em> und <em>Friseur</em> steht. Ein Friseur mitten auf dem Bahnsteig? Für Reisende? Für Bahnarbeiter? Die Bude ist kaum zwei Meter breit, tief und hoch, mutet an wie ein Kiosk. Der Friseur hat geschlossen. Vermutlich nicht nur vorrübergehend. Ein Bahnarbeiter klopft plötzlich mit einer Eisenstange gegen die Räder der Waggons. Thorsten klärt mich auf: Am Geräusch ließe sich hören, ob etwaige Risse im Räderwerk vorhanden seien. Offenbar ist alles in Ordnung, denn der D-Zug setzt sich in Bewegung. Laut und hart rollt er über die Gleise. Ich horche auf: <em>tack, tack – tack, tack</em> klingt es metallisch von den Schienen her, während die Landschaft unverändert vorbei zieht. Wenige Häuser und Gehöfte sind zu sehen. Das Auffälligste ist ein Gehege mit weißen Gänsen, das wir passieren. Dann muss es sein, ich muss! Thorsten, der schon war, erschreckt mich mit der Tatsache, dass sich die Toilettentür nicht mehr abschließen lasse. Er verspricht mir, Wache zu halten. Und wie aufregend: Beim Spülen kann man durch die Toilette auf die Gleise gucken. Irgendwann fahren wir über die Oder, dann über die Warthe und kommen in Gorzow Wielkopolski an.</p>
<p><a href="http://www.picturehome.de" target="_blank"><img style="border:1px solid grey;vertical-align:middle;" src="http://www.picturehome.illartdesign.de/puffb/gorzow003kay.jpg" alt="Bahnarbeiter" width="405" height="267" /></a></p>
<p><strong>Gorzow:  Präsident Lech Kaczynski stoppt Straßenbahnfahrt </strong></p>
<p>Wielkopolski heißt übersetzt Großpolen. Gorzow bedeutet wörtlich: Bergen in Großpolen. Etwa 130000 Einwohner hat das ehemalige Landsberg an der Warthe. Die Stadt feierte jüngst ihr 750-jähriges Bestehen. Im zweiten Weltkrieg verbrannte das sowjetische Heer die Altstadt fast vollständig. Im Januar 1945 wurde das deutsche Landsberg zum polnischen Gorzow. Soweit nicht bereits geflohen, enteigneten und vertrieben die Besatzer die Bewohner. An ihre Stelle siedelte man polnische Bürger an. Mein erster Eindruck nach Verlassen des Bahnhofsgebäudes wird sich im Verlauf des kurzen Aufenthalts von gut drei Stunden nicht mehr ändern: eine traurige, triste und graue Stadt. Sogleich fällt der schlechte Zustand der Straßen auf. Uneben und teils löchrig ist der Asphalt. Selbst die Straßenbahnschienen sehen teils verbogen aus. An Zebrastreifen, so warnt mich Thorsten, dürfe man sich nicht immer darauf verlassen, dass die Autos anhielten. Recht schnell sind wir im Zentrum und gehen zunächst eine kurze Strecke durch den Park <em>Róż</em>, dem Rosenpark. Eine kleine Backsteinbrücke mit Kandelabern führt übers Wasser, drei steinerne Nixen sitzen dort mitten im Nass. Hier zeigt sich stellvertretend für weitere Parkanlagen der Stadt das grüne Gorzow. Schnell haben wir die Grünanlage durchquert und kommen an einer Hauptverkehrsstraße wieder heraus. Gegenüber fällt die noble Fassade des Lokals <em>Batavia Don Vittorio</em> auf, an der wir später Polens Präsidenten Lech Kaczynski sehen werden.</p>
<p>Unser Weg führt an der verkehrsreichen Straße weiter in Richtung der Kathedrale St. Marien vorbei an ebenso schlichten wie gräulichen und schmucklosen Hausfassaden. Das wuchtige Wahrzeichen der Stadt wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und liegt heute mitten an einer großen Straßenkreuzung. Der Verkehr rauscht an dem imposanten Backsteingebäude nur so vorbei. Für einen Moment halten die Wagen, Fußgänger wechseln auf die andere Straßenseite. Wir gehen mit. Zwischen der Kirche und dem Supermarkt <em>Tesco</em> befindet sich der Alte Marktplatz, dessen eine Breitseite ein paar schmucke und sanierte Häuser säumen. Sitzbänke und alte Laternen rahmen den Brunnen des repräsentativsten Platzes der Stadt. Eine Bronzefrau zu oberst des Brunnens hat schwer an zwei Eimern zu tragen und symbolisiert den Arbeitsfleiß der Landsberger beziehungsweise Gorzower. Der Springbrunnen ist trocken, das Wasser abgelassen. Der Landsberger Industrielle und heutige Ehrenbürger der Stadt, Hermann Paucksch, stiftete den Brunnen. Eine Gedenktafel in deutscher Sprache ist im Brunnensockel eingelassen.</p>
<p><a href="http://www.picturehome.de" target="_blank"><img style="border:1px solid grey;vertical-align:middle;" src="http://www.picturehome.illartdesign.de/puffb/gorzow040kay.jpg" alt="Kathedrale St. Marien" width="405" height="270" /></a></p>
<p>Wir kreuzen abermals die Straße. Das Postgebäude ist eines der wenigen sanierten und stilvollen Gebäude, die ich sehe. Vis á Vis offenbart sich die Tristesse: marode Hausfassaden, Mietskasernen, von denen der Lack im wahrsten Sinne des Wortes ab ist. Der bauliche Zustand erscheint mir bedenklich. Einige Bewohner haben ihre Balkone auffällig mit Blumen dekoriert, was dem Anblick etwas Pittoreskes verleiht. Weiter. Thorsten zeigt mir die Stelle, an der das Haus seiner Großeltern stand, ungefähr gegenüber der Konkordienkirche recht zentral. Beim Weitergehen fallen mir stets die gräulichen Mietskasernen auf, teils mit Balkonen, deren Farbanstrich schon einige Zeit zurückliegen muss, so schmuddelig wirken das Blau, Grün und Gelb.</p>
<p><a href="http://www.picturehome.de" target="_blank"><img style="border:1px solid grey;vertical-align:middle;" src="http://www.picturehome.illartdesign.de/puffb/gorzow011kay.jpg" alt="Balkon" width="405" height="270" /></a></p>
<p>Zwischendurch fotografiere ich für Thorsten seine geliebten Straßenbahnen. Es sind alte Wagen aus den 60er Jahren, noch mit Holzsitzen ausgestattet. In Erfurt fährt eine sanierte Bahn dieses Alters Touristen durch die Stadt. In Gorzow quietschen und rattern die Wagen alltäglich durch die Stadt. Wie lange noch, das sei fraglich, sagt Thorsten. Die Bahnen sind im schlechten Zustand, das Geld fehle.</p>
<p><a href="http://www.picturehome.de" target="_blank"><img style="border:1px solid grey;vertical-align:middle;" src="http://www.picturehome.illartdesign.de/puffb/gorzow043kay.jpg" alt="Straßenbahn" width="405" height="269" /></a></p>
<p>Wir steigen später in die Straßenbahn ein und laufen Richtung Wartheufer. Die Warthebrücke führt die Autos übers Wasser, der rote Belag des Gehwegs ist für Fußgänger wie ein ausgelegter roter Teppich, der in die Stadt führt. Mit schnörkeligen Kandelabern ist die Brücke hübsch gerahmt. Ich stehe wenige Minuten am Wartheufer, gucke zur Stadt hinüber und zur Brücke. Tourismus im Schnelldurchlauf. Dann hören wir viel tatü-tata: ein Tross aus Polizeiwagen und schwarzen Limousinen quert die Brücke. Wir vermuten, dass es politische oder sonstige Prominenz sein müsse. Wir gehen den gleichen Weg über die Brücke zurück und sehen eine Traube eilig die Straße überquerende Menschen, auch Kameraleute und Fotografen, Polizei und schwarz gekleidete Männer mit Knopf im Ohr. Ich halte mit der Kamera aus der Ferne drauf und zoome das Bild auf dem Kameramonitor heran. Ich sehe genau, wie die Bodyquards mich im Visier hatten, und wir kommen übereinstimmend zu dem Schluss, dass es Kaczynski sein muss, den wir im Menschenknäuel ausgemacht haben. Weg ist der auch schon wieder, und wir gehen zurück ins Zentrum. Wir kommen an Resten der mittelalterlichen Stadtmauer vorbei. Ein paar Postkarten möchte ich kaufen. An einer der zahlreich in der Stadt verteilten Kioskbuden sollten sie zu haben sein. Thorsten nennt der Verkäuferin ein Wort, von dem er der Meinung ist, dass es Post- oder Ansichtskarte heißt. Die Frau lächelt und lacht, versteht aber entweder nur Bahnhof oder etwas völlig anderes, von dem Thorsten nicht ahnt, was es bedeutet. Meine auf Englisch vorgebrachte Bitte, do you have postcards, versteht sie auch nicht. Thorstens kleiner Sprachführer weiß mehr. Mit dem richtigen Wort zur passenden Sache, legt sie uns Postkarten vor. Die Wahl ist bei wenigen Motive schnell getroffen. Ich bringe ein polnisches <em>dziękuję</em> für Danke heraus. Da meine belegten Brote schon im Zug dran glauben mussten, entschließen wir uns angesichts der knappen Zeit und der Einfachheit halber, dem polnischen <em>Mc Donalds </em>einen Besuch abzustatten. Der ist auch nicht anders als in Erfurt oder sonst wo auf der Welt. Schnell einen Kaffee getrunken und die Postkarten geschrieben, wollen wir die letzte Stunde für eine Fahrt mit der Straßenbahn nutzen. Wir nehmen auf den Holzsitzen Platz, die Bahn quietscht los und passiert eine Haltestelle. Nach kurzer Weiterfahrt stoppt die Bahn plötzlich. Auch nach Minuten setzt sie sich nicht wieder in Bewegung. Ein paar Männer fangen an, lautstark zu sprechen und zu schimpfen. Jetzt kann ich Polizei sehen und eine quer zur Straße stehende schwarze Limousine. Der Straßenbahnfahrer lässt die Fahrgäste auf freier Strecke aussteigen. Wir sind wieder an unserem Ausgangspunkt in der Straße mit dem Lokal Batavia Don Vittorio angelangt, vor der sich einige Menschen versammelt haben. Ich höre einen Mann <em>Prezydent</em> sagen, was uns vollends sicher macht, das Lech Kaczynski in der Stadt sein muss. Im Oktober wählt Polen neu, was auch der Anlass seines Besuches in Gorzow sein wird. Der Präsident tritt aus dem Nobellokal heraus. Wir stehen auf der anderen Straßenseite. Er winkt den Leuten kurz zu und steigt in seine Limousine. Jetzt habe ich ihn in der Eile deutlicher, dafür leicht unscharf, auf meinen Fotochip gebannt. Thorsten scherzt vonwegen, dass der Kaczynski doch keine Deutschen möge, weil die doch so ungefähr Polen zurückhaben wollen und wenn der wüsste, dass er auch zwei Deutschen zugewunken hat. Wir lachen darüber und gehen den Rest des Weges zum Bahnhof zu Fuß.</p>
<p><a href="http://www.picturehome.de" target="_blank"><img style="border:1px solid grey;vertical-align:middle;" src="http://www.picturehome.illartdesign.de/puffb/gorzow048kay.jpg" alt="Präsident" width="405" height="263" /></a></p>
<p>Thorsten kauft noch ein paar Kartoffeln an einem Gemüsestand. Auf dem Bahnsteig angekommen, wartet neben uns nur eine weitere Frau auf den Zug. Der Bahnsteig hat keine Gleisnummer und keine Abfahrtstafel weist darauf hin, ob und wann der Zug fährt. Der einzige Zug, der dann einfährt, bringt uns nach Küstrin zurück, wo wir gleich in die Oderlandbahn nach Berlin zurück umsteigen.</p>
<p><a href="http://www.picturehome.de" target="_blank">Fotostrecke starten</a></p>
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</item>
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<title><![CDATA[16 | Thema 'Materie']]></title>
<link>http://syncommmanagement.wordpress.com/?p=83</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 17:09:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Admin</dc:creator>
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<description><![CDATA[




Wir schreiben immer wieder, dass Materie eigentlich nur eine Illusion sei. Das mag sich für ma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:justify;">
<table border="0" width="480" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><a title="www.jenseits-de.com" href="http://www.jenseits-de.com/g/fo-materie.htm" target="_blank">Wir schreiben immer wieder</a>, dass Materie eigentlich nur eine Illusion sei. Das mag sich für manchen Leser unglaubwürdig anhören, denn der Tisch, an dem er sitzt, existiert doch, ist ja da, somit ist er doch keine Illusion sondern Materie!</p>
<p>Natürlich gibt es Materie, wir sind ja auch auf der materiellen Ebene, also "in der Materie". Und dennoch ist Materie nur eine Illusion, es gibt sie nicht wirklich. Materie ist eigentlich nur eine Form von Energie.</p>
<p>Wir schreiben auch, dass Seelen materialisieren können, d.h., dass sie Materie durch ihr Bewusstsein entstehen lassen und ebenso manipulieren können. Was nach einem faulen Zaubertrick klingt, hört sich jedoch nicht länger faul an, wenn man erst besser versteht, was Materie wirklich ist.</p>
<p>So sagte Max Planck 1944 in einem Vortrag über "Das Wesen der Materie":</p>
<p>"Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch die eigene Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält."</p>
<p>Er sagte weiter: Wir müssen "hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Wahre. Da es aber Geist an sich alleine ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen gehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen."</p>
<p>David Bohm kam ebenfalls zu diesem Ergebnis. Er spricht von einem "Quantenpotenzial", das als letzte Instanz alles durchdringe und einem absoluten Bewusstsein gleichgesetzt werden könne.</p>
<p>Wir können Materie als "zeitlich geronnene", sich aspektiert selbst reflektierende Gedankenenergie betrachten. Dies gleicht einem Doppelspiegel bzw. Prisma. Realität entsteht durch die Fragmentierung der Wirklichkeit, die durch den (Blick-)Winkel und somit Grad der (Selbst-)Erkenntnis bestimmt ist: <a href="http://www.spiraldynamics.net" target="_blank">Spiral Dynamics</a>. Sprache ist hierbei selbst ein Fragment des sich auffächernden Ganzen (siehe "gefaltetes Universum"). Letztlich ist es eine Geburt in sich selbst (vgl. Welle-Teilchen-Dualismus), welche nahtlos in den Tod übergeht und somit ein <a href="http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__29.position__5.de.html" target="_blank"><b>zeitloser Zustand</b></a> ist.</p>
<p>Wir dürfen dabei jedoch einbeziehen, dass Begriffe Gefühle auslösen bzw. kodieren, so dass daraus ein  s p r a c h l o s e r  Zustand erwächst, welcher die Unschärfe verbaler, stark fragmentierter Kommunikation reduziert (z.B. Meditation oder Gebet / Kontemplation). Dies berührt auch das Thema Hochsensinsitivität.</p>
<p>Insofern gilt: Kommunikation ist Energetik — weder ein Konzept, noch eine Strategie, da diese Konstrukte einem Determinsmus folgen! Gleichsam gilt: Kommunikation ist Resonanz. Resonanz ist unteilbar. Somit ist Inhalt und Gegenstand jeglicher Kommunikation der <b>aktive Vorgang, <a href="http://syncommmanagement.wordpress.com/energie-und-realitaet/">Resonanz zu erzielen</a></b>. Daran sind natürlich alle beteiligt, weil es am Ende nur das Eine gibt — wie nachfolgende Adaption auf Paul Watzlawick bestätigt: "Sender und Empfänger bedürfen der gleichen Parameter."</p>
<p>Ein hohes Bewusstsein "denkt" sich etwas, wodurch das Gedachte entsteht. Es entsteht, indem allerfeinste Partikel auf eine bewusste Weise beeinflusst werden, wodurch atomares Bewusstsein entsteht. Das atomare Bewusstsein lässt Atome entstehen und die Atome formen letztendlich die Materie und damit den Tisch. [Anm.: Kann Bewusstsein attribuiert "sein"?]</p>
<p>In diesem Ressort befinden sich zahlreiche Beiträge zum Thema "Materie" bzw. "Materie und Bewusstsein", z.B.: <a href="http://www.jenseits-de.com/g/forums/wwteil1/archiv/messages/2591.html">"Geografischer Ort des Jenseits"</a>, <a href="http://www.jenseits-de.com/g/forums/archiv/archiv/messages/6429.html#6431">"Verknüpfung des Geistigen mit der Materie"</a> oder <a href="http://www.jenseits-de.com/g/forums/wwteil5/archiv/messages/910.html">"Peter, habe eine Anschlussfrage"</a>.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist interessant, wie außer uns als Entwickler und Kybernetiker weitere Wissenschaftler das Thema beleuchten. Nachstehend ein Auszug aus einem Interview mit dem Physiker Hans-Peter Dürr, das er dem P.M. Magazin gegeben hat:</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Physik &#38; Philosophie</strong></span></p>
<p>Am Anfang war der Quantengeist. Was wir für Materie halten, ist Bewusstsein: Physiker erschüttern unseren Realitätsbegriff!</p>
<p>Der Physiker Hans-Peter Dürr sieht den Schlüssel zur Zukunft in einem neuen Wirklichkeitsbegriff auf Basis der Quantentheorie. Wie meint er das? Holger Fuß hat nachgefragt.</p>
<p>Die Quantenphysik gibt uns immer noch Rätsel auf. Dabei entspricht sie exakt der Logik der Natur. Da verhalten sich Teilchen wie Wellen und Wellen wie Teilchen. Diese Unschärfe verweist auf den Ursprung alles Lebendigen – auf einen zugrunde liegenden universellen Code, der nichts anderes ist als Information. Diese Theorie, die von einigen Quantenphysikern vertreten wird, legt nicht weniger als ein neues Weltbild nahe. Sich darauf einzulassen ist gewiss nicht einfach – aber wenn wir es tun, werden wir ganz neue Möglichkeiten entdecken, mit unserem Planeten umzugehen.</p>
<p>P.M.: Herr Professor Dürr, was ist eigentlich Materie?</p>
<p>Dürr: Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir können sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen.</p>
<p>P.M.: Den Untergrund bildet also eine körperlose Form? Ein sehr fremdartiger Gedanke.</p>
<p>Dürr: Ja, das ist unsere enge Denke. Wir müssen immer zuerst an Substanzen denken, ehe wir Beziehungsstrukturen verstehen. Nehmen Sie die Liebe. Wir stellen uns Liebe vor als Beziehung beispielsweise zweier Menschen zueinander. Aber die Liebe selber, dieses Dazwischen, bereitet unserer Vorstellung enorme Schwierigkeiten. Es sei denn, wir geben uns einfach hin und lieben.</p>
<p>P.M.: Und genau dieses Dazwischen ist Gegenstand der Quantenphysik?</p>
<p>Dürr: In gewisser Weise ja. Doch schon der Begriff Gegenstand führt in die Irre. Das ist ein Problem der Sprache. Wir verwenden lauter Substantive, wo wir Verben nehmen sollten. Das prägt unser Denken. Wenn wir über die Quantenphysik sprechen, sollten wir eine Verb-Sprache verwenden. In der subatomaren Quantenwelt gibt es keine Gegenstände, keine Materie, keine Substantive, also Dinge, die wir anfassen und begreifen können. Es gibt nur Bewegungen, Prozesse, Verbindungen, Informationen. Auch diese genannten Substantive müssten wir übersetzen in: Es bewegt sich, es läuft ab, es hängt miteinander zusammen, es weiß voneinander. So bekommen wir eine Ahnung von diesem Urgrund der Lebendigkeit. Besser gesagt: Wir ahnen und erleben.</p>
<p>P.M.: Warum tun wir uns so schwer damit?</p>
<p>Dürr: Weil unser Gehirn nicht darauf trainiert ist, die Quantenphysik zu verstehen. Mein Gehirn soll mir im Wesentlichen helfen, den Apfel vom Baum zu pflücken, den ich für meine Ernährung brauche. Unsere Umgangssprache ist eine Apfelpflücksprache. Sie hat sich herausgebildet, weil sie enorm lebensdienlich ist. Bevor ich eine Handlung ausführe, spiele ich diese erst einmal in Gedanken durch, um zu erfahren, ob sie zum gewünschten Ziel führt – ja oder nein? Das ist die zweiwertige Logik. Aber diese zweiwertige Ja-oder-Nein-Logik ist eben nicht die Logik der Natur. Die Quantenphysik beschreibt die Natur viel besser, denn in der Quantenwelt herrscht die mehrwertige Logik, also nicht nur Ja und Nein, sondern auch Sowohl/Als-auch, ein Dazwischen. Eben das Nicht-Greifbare, das Unentschiedene. Daran müssen wir uns gewöhnen.</p>
<p>P.M.: So ganz habe ich mich an diese Vorstellung noch nicht gewöhnt.</p>
<p>Dürr: Aber genau damit sind Sie auf dem richtigen Dampfer. Solange Sie es sich vorstellen können, liegen Sie falsch. Nehmen wir ein Elektron. Also ein physisches Teilchen, von dem ich weiß, dass es das eigentlich gar nicht gibt. Im Grunde ist da etwas viel Größeres. Betrachten wir ein instabiles System wie etwa ein nasses Schneefeld: Dort kann mein kleiner Fuß eine riesige Lawine auslösen. Ein Pendel, exakt auf den Kopf gestellt, ist auch so ein instabiles System. Dort entscheidet eine winzigkleine Störung von außen, ob es nach links oder rechts fällt.</p>
<p>P.M.: Sie meinen also, ein Elektron existiert gar nicht?</p>
<p>Dürr: Jedenfalls nicht in Form eines herkömmlichen Teilchens.</p>
<p>P.M.: Sondern?</p>
<p>Dürr: In meiner Sprache nenne ich es ein »Wirks« oder »Passierchen«. Es ist eine winzige Artikulation der Wirklichkeit, etwas, das wirkt, das passiert, das etwas auslöst.</p>
<p>P.M.: Sie beschreiben die Quantenphysik in einer paradoxen Weise, wie wir sie sonst aus mystischen Texten kennen.</p>
<p>Dürr: Es ist paradox, wenn ich mich der Quantenphysik in der Umgangssprache nähere. Wenn Ihnen das schwammig vorkommt, haben Sie völlig recht. Die Wirklichkeit erscheint uns schwammig, weil ihre Ausssagen unendlich vieldeutig sind. In der Physik sagen wir: Die Wirklichkeit ist nicht die Realität. Unter Realität verstehen wir eine Welt der Dinge, der Objekte und deren Anordnung. Also jene Welt, die die alte Physik mit ihrem mechanistischen Weltbild beschreibt. Die alte Naturwissenschaft ist dabei nicht falsch. Sie gilt jedoch nur in einem vergröberten Sinn. Was für unseren Alltag total ausreicht. Die Wirklichkeit in der neuen Physik ist Potenzialität, eine Welt der Kann-Möglichkeiten, sich auf verschiedene Art materiell-energetisch zu verkörpern. Deshalb möchte ich die Begriffe Teilchen oder Atom nicht mehr benutzen und sage stattdessen Wirks oder Passierchen. Ein Passierchen ist ein winzig kleiner Prozess.</p>
<p>P.M.: Allmählich habe ich trotz aller Schwammigkeit doch eine Ahnung von dem, was Sie meinen. Es ist ein bisschen wie beim Lesen von Lyrik: Es ist viel Ungenauigkeit, viel Spielraum in einem Gedicht – und doch bringt es etwas in mir zum Klingen. Ich spüre, was gemeint sein könnte.</p>
<p>Dürr: Ahnung ist ein gutes Wort dafür. Die Schwammigkeit bezieht sich ja auf die Greifbarkeit. Emotional haben wir damit weniger Schwierigkeiten. Unsere Gefühle sind ja in diesem Sinne alle ein bisschen schwammig, ohne dabei unverständlich zu sein. Sie sind Bewegung, ihre Grenzen fließen. Wenn wir eine Ahnung von etwas in uns verspüren, dann deuten wir dies oft als etwas, was in uns zum Klingen gebracht wird. Dies empfinden wir als eine Resonanz mit etwas viel Umfassenderem. Die Felder in der Quantenphysik sind nicht nur immateriell, sondern wirken in ganz andere, größere Räume hinein, die nichts mit unserem vertrauten dreidimensionalen Raum zu tun haben. Es ist ein reines Informationsfeld – wie eine Art Quantencode. Es hat nichts zu tun mit Masse und Energie. Dieses Informationsfeld ist nicht nur innerhalb von mir, sondern erstreckt sich über das gesamte Universum. Der Kosmos ist ein Ganzes, weil dieser Quantencode keine Begrenzung hat. Es gibt nur das Eine.</p>
<p>P.M.: Damit kommen Sie der alten indischen Philosophie nahe, die vom All-Einen spricht und von der Identität des Ich und der Außenwelt. »Tat tvam asi« lautet die klassische Formel: Dieses bist du.</p>
<p>Dürr: Ja, es geht über diese Aussage hinaus und lässt sich besser in der Sanskritsprache als Advaita ausdrücken, was so viel wie Nicht-Zweiheit bedeutet. Genauer bedeutet die Vorsilbe A aber nicht die Verneinung, sondern dass es unangemessen ist, überhaupt von Teilen und Zerlegbarkeit zu sprechen.</p>
<p>P.M.: Etwas Unteilbares.</p>
<p>Dürr: Wir haben überhaupt nur das Eine. Aber dieses Eine ist differenziert. Wenn ich ein Gemälde betrachte und von dessen Schönheit spreche, das ist das Eine. Wenn ich aber auf die einzelnen Dinge in diesem Gemälde zeige, beispielsweise auf das Auge der Madonna, dann deute ich auf eine Unterschiedlichkeit innerhalb des Einen, auf ein Element der Vielheit, das zur Einheit gehört. Das Auge der Madonna ist nämlich nicht ein Teil des Bildes, sondern nur eine Artikulation. Ich schneide das Auge nicht heraus, sondern richte nur meine Aufmerksamkeit auf eine Stelle des Bildes.</p>
<p>P.M.: Das heißt, ein Meer ist eben mehr als ein Netzwerk von Wassertropfen?</p>
<p>Dürr: Richtig. Ein Wassertropfen existiert ja im Grunde nur außerhalb des Meeres. Wenn er hineinfällt, verliert der Begriff Tropfen seinen Sinn.</p>
<p>P.M.: Wenn Sie sagen, die alte mechanistische Naturwissenschaft funktioniert in unserem Alltag mit großer Genauigkeit – welche Bedeutung soll dann eigentlich die Quantenphysik mit all diesen beschriebenen Erkenntnissen für unsere konkrete Lebenswelt haben?</p>
<p>Dürr: Sie hat eine Bedeutung, wenn wir in unsere Alltagserfahrungen auch einbeziehen, was wir lebendig nennen. Die alte mechanistische Physik beschreibt nämlich zunächst die Realität der Dinge mit den bekannten Naturgesetzen, wobei kein Unterschied zwischen belebt und unbelebt gemacht wird. Wenn Sie einen Apfel fallen lassen, folgt er dem Gesetz der Schwerkraft und fällt zu Boden. Die Welt der Dinge ist die Welt der stabilen Systeme und damit voll determiniert, also vorherbestimmt. Mechanistisch bedeutet voll determiniert. Aber für lebendige Systeme reicht diese mechanistische Beschreibung nicht aus. Lebendige Wesen wie etwa der Mensch sind im Grunde instabile Systeme. Ihre scheinbare Stabilität erhalten sie durch ein dynamisches Ausbalancieren, das ständige Energiezufuhr benötigt.</p>
<p>P.M.: Sie sind nicht nur Quantenphysiker, sondern wurden für Ihr Engagement in der Friedensbewegung bereits 1987 mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt. Inwiefern hat der Quantenphysiker Dürr den politischen Menschen Dürr inspiriert?</p>
<p>Dürr: Die Quantenphysik sagt uns ja nicht nur, dass die Wirklichkeit ein großer geistiger Zusammenhang ist, sondern auch, dass die Welt und die Zukunft offen ist. Sie ist voller Möglichkeiten. Darin steckt ungeheuer viel Ermutigung und Optimismus. Wir leben in einer noch viel größeren Welt, als wir gemeinhin annehmen. Und wir können diese Welt gestalten! Unsere westliche Konsumkultur, unser lebensverachtendes wirtschaftliches Wettrennen stellen doch nur eine winzige Nische innerhalb unserer Möglichkeiten dar. Trotzdem glauben viele Menschen, dass die wirtschaftlichen Sachzwänge Naturgesetze seien. Nein, es sind menschengemachte Zwänge.</p>
<p>P.M.: Wie konnte es zu diesem Irrglauben kommen?</p>
<p>Dürr: Er ist Bestandteil unserer Erziehung. Wir werden belohnt, wenn wir uns entmutigen lassen, wenn wir uns wirtschaftlichen und technischen Zwängen unterordnen, wenn wir größere Zusammenhänge außer Acht lassen. Aber eine solche Lebensweise ist lebensfeindlich. Langfristig überlebensfähig ist in der Natur derjenige, der ein Gewinn-Gewinn-Spiel spielen kann. Wenn mein Vorteil zugleich der Vorteil des anderen ist, sodass im Konzert mit anderen etwas geschaffen wird, bei dem das Ganze mehr ist als die Summe einzelner Teile. Ein Plussummenspiel. Junge Menschen können so etwas heutzutage kaum noch erleben. Sie sind einsame Einzelkämpfer und müssen gegen ihre Mitmenschen ankämpfen, anstatt mit ihnen gemeinsam eine Zukunft aufzubauen.</p>
<p>P.M.: Sie selber haben einen Zukunftsentwurf vorgelegt: »Die 1,5-Kilowatt-Gesellschaft«. Darin propagieren Sie eine »intelligente Energienutzung als Schlüssel zu einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise«.</p>
<p>Dürr: Ich habe mal ausgerechnet, dass der gegenwärtige Primärenergieverbrauch der gesamten Menschheit bei 13 Terawatt liegt. Dies entspricht etwa der körperlichen Arbeitsleistung von 130 Milliarden kräftigen Energiesklaven, die jeden Tag zwölf Stunden lang ohne Pause in unseren Auftrag mit voller Pulle auf dieser Erde malochen. Eine Sklavenstärke nehme ich hierbei als eine Viertelpferdestärke, etwa 200 Watt, an. Ein Mittelklassewagen mit 60 PS hat somit bereits 230 Energiesklaven unter der Haube. Ein Mercedes der S-Klasse mit 190 PS sogar die dreifache Anzahl. Die Frage lautet: Wie viele Energiesklaven verträgt unsere Biosphäre, die ja ein kompliziertes, ausbalanciertes Ökosystem ist, in dem das eine mit dem anderen gekoppelt ist? Und da stellt sich heraus, dass die maximale Grenzbelastung durch menschliche und technisch aufbereitete Energieumsätze für die gesamte Erde etwa bei insgesamt zehn Terawatt liegt. Das entspricht 100 Milliarden Energiesklaven.</p>
<p>P.M.: Wir leben also längst über die Verhältnisse der Biosphäre?</p>
<p>Dürr: Allerdings. Wir verbrauchen mindestens drei Terawatt zu viel Energie. Das sind 30 Milliarden Energiesklaven zu viel. Um die Grenzbelastung nicht zu überschreiten, dürfte jeder Erdenmensch heute maximal 15 Energiesklaven beschäftigen, sprich höchstens 1,5 Kilowattstunden pro Stunde verbrauchen. Statistisch gesehen hält sich heute jeder Erdenbürger 22 Energiesklaven und kann damit seine persönliche Arbeitsfähigkeit um das 22-fache steigern – mit den entsprechend höheren Umweltauswirkungen. Aber in der Realität ist der Energieverbrauch natürlich unterschiedlich verteilt. Ein US-Amerikaner beschäftigt im Schnitt 110 Energiesklaven, ein Deutscher 55, ein Chinese 10 und ein Bangladescher nicht einmal einen einzigen.</p>
<p>P.M.: Deshalb fordern Sie eine »strikte Geburtenkontrolle von Energiesklaven«.</p>
<p>Dürr: Ja. Das bedeutet vor allem eine Geburtenkontrolle der liebsten Kinder der Industrieländer, nämlich der Autos. Künftig müssen unsere Erzeugnisse langlebig und reparaturfreundlich sein. Durch eine effizientere Energienutzung werden wir etwa die Hälfte der Energiesklaven einsparen können – bei gleichen Dienstleistungen für den Menschen. Die andere Halbierung können wir erreichen, indem wir unseren Lebensstil ändern, aber auch durch den Einsatz von sanfteren Energiesklaven, etwa durch Verwendung von dezentralen Solarenergieanlagen.</p>
<p>P.M.: Was bedeutet ein anderer Lebensstil?</p>
<p>Dürr: Energiereduzierte Lebensstile bedeuten kein Leben in Sack und Asche. Mit etwas Fantasie werden wir sogar ein viel besseres, weil sinnerfülltes, lust- und freudvolles Leben führen können. Eine Beschränkung auf 15 Energiesklaven entspricht in etwa dem durchschnittlichen Lebensstandard eines Schweizers anno 1969.</p>
<p>P.M.: Würde eine solare Weltwirtschaft Energie verschwenden dürfen, ohne dass die Biosphäre kollabiert?</p>
<p>Dürr: Nein. Unser Energieproblem hat nicht nur mit der Beschränktheit von Ressourcen zu tun, sondern hängt mit der durch Energieumsatz hervorgerufenen Belastung der Biosphäre zusammen. Entscheidend ist gar nicht die insgesamt eingestrahlte Sonnenenergie, sondern jener Energieanteil, der die Biosphäre in Balance hält. Die Biosphäre ist eine hierarchisch geordnete Pyramide, aber eben keine Granitpyramide, sondern eher ein Kartenhaus, auf dessen Spitze wir Menschen stehen. Dieses Kartenhaus wird aufrecht erhalten, indem etwa ein Zehntausendstel der eingestrahlten Sonnenenergie, das sind umgerechnet rund 450 Milliarden Energiesklaven, dieses instabile Gesamtsystem ausbalanciert. Es ist die statische Instabilität, die Wackeligkeit des Systems, die unsere Erfahrungswelt lebendig macht.</p>
<p>P.M.: Auf der Spitze dieses von der Natur sorgsam austarierten Kartenhauses stehen wir Menschen und drohen, das Gebilde mit unserer technischen Zivilisation zum Einsturz zu bringen.</p>
<p>Dürr: Wir haben begonnen, bei diesem prekären Balanceakt mit der Biosphäre riskant zu konkurrieren. Das ist das Entscheidende. Unsere rücksichtslos arbeitenden 130 Milliarden Energiesklaven bringen das Biosystem in ein Ungleichgewicht. Die menschengeschaffenen Energiesklaven haben keinerlei Gefühl dafür, dass sie in einem System arbeiten, das nicht beliebig robust ist. Die rütteln sozusagen an der natürlichen Gesamtarchitektur und wirken wie eine Infektion in einem Organismus, der über dreieinhalb Milliarden Jahre hinweg sorgsam aufgebaut wurde. Die Frage lautet: Wie sehr darf man ein lebendiges System stören, ehe die Infektion lebensgefährlich wird?</p>
<p>P.M.: Wenn wir uns den Energiehaushalt eines ausbalancierten Organismus vorstellen, dann hätten wir das Bild eines Ozeans wogender Schwingungen vor uns, die sich mehr oder weniger im Gleichklang bewegen. Das wären die Solarsklaven. Jetzt kommen die menschengemachten Energiesklaven, die Störsklaven, hinzu, die gegen diesen Gleichklang schwingen.</p>
<p>Dürr: Die schwingen überhaupt nicht mit.</p>
<p>P.M.: Weil sie zu ignorant und unsensibel sind, um in der großen Sinfonie der Natur mitzuschwingen?</p>
<p>Dürr: Das ist es! Je höher die Instabilität, die Unsicherheit, desto größer die Sensibilität.</p>
<p>P.M.: Also hätten wir Menschen die Aufgabe, unsere Energiesklaven daraufhin zu trainieren, sich im Tanz der Biosphäre harmonisch zu bewegen?</p>
<p>Dürr: Ja, das wäre der Heilungsprozess mit der Herausforderung: Wie können wir die Störungen so integrieren, dass das Kartenhaus nicht einstürzt? Dazu müssen wir verstehen, warum die Entwicklung des Lebendigen so langsam vonstatten geht. Das System benötigt dieses langsame Tempo, damit es die Veränderungen auffangen und verarbeiten kann. Wir sind aber viel zu schnell für das Gesamtsystem. Deshalb sind wir an eine Grenze gelangt, an der wir nicht mehr allzu viel stören dürfen. Wir müssen die Geschwindigkeit drosseln.</p>
<p>P.M.: Was bedeutet es konkret, bedächtiger zu sein?</p>
<p>Dürr: Schauen wir uns mal an, was unsere Energiesklaven anstellen. Wenn diese Sklaven sich so verhielten wie wir Menschen, hätten wir gar keine Probleme. Dann wären sie sanfte Energiesklaven, die einen Eimer Wasser den Berg hochtragen. Das macht gar nichts aus. Stattdessen aber haben wir ganz rabiate Energiesklaven, die mit hochintensiver Energie arbeiten. Wir stellen unsere Produkte mit einer Prozessenergie her, die den Maßstab, in dem die eingestrahlte Sonnenenergie umgesetzt wird, weit übertrifft. Wir holen die Kohle aus dem Erdinneren, wo sie über Millionen von Jahrhunderten angesammelt wurde, und verbrennen sie innerhalb von weniger als zwei Jahrhunderten. Damit gewinnen wir eine Energiedichte, mit der wir Metalle schmelzen, Autobleche schmieden und Mineralien aus dem Berg lösen. Alles hochenergetische Vorgänge in einer viel größeren Geschwindigkeit, als es die Natur selber vollzieht. Vergleichen Sie das nur einmal mit dem Tempo des Pflanzenwuchses. Dann sehen Sie den Unterschied.</p>
<p>P.M.: Intelligentes Produzieren bedeutet also, im Tempo der Natur zu arbeiten?</p>
<p>Dürr: Es geht erstens um die Vermeidung von sehr verschiedenartiger Umformung von Materie, weil das sehr viel Energie benötigt. Und zweitens muss die Umformung langsamer geschehen. Wir dürfen nicht drängeln.</p>
<p>P.M.: Passt zu diesem Evolutionsschritt noch die Nutzung von Kernenergie, wie sie derzeit in der Klimaschutzdebatte neu auf den Tisch gekommen ist?</p>
<p>Dürr: Nein. Die jetzige Kernenergie müssen wir abschaffen. Sie ist viel zu gefährlich – aus vielerlei Gründen. So ist nicht nur die Frage der Endlagerung von Atommüll nicht gelöst, sondern dieser Atommüll kann auch als Waffe benutzt werden. Es existiert also keine scharfe Trennung zwischen ziviler und militärischer Nutzung der Kernenergie. Denn Atommüll ist zum Teil spaltbares Plutonium, das außerdem hoch radioaktiv ist, mit einer Halbwertszeit von 24.000 Jahren. Ein Reaktor von einem Gigawatt Leistung, wie wir ihn weltweit betreiben, produziert jährlich etwa 250 Kilogramm Plutonium. Für eine Nagasaki-Bombe benötigen wir nur acht Kilogramm. Unter Umständen will man das Zeug ja deshalb nicht endlagern, weil man das Plutonium noch irgendwie verwenden könnte. Beispielsweise zum Bau einer Atombombe, einer schmutzigen Bombe allerdings, die große Gebiete für Jahrtausende unbewohnbar machen würde.</p>
<p>P.M.: Wäre denn eine tatsächlich ausschließlich zivile Nutzung der Kernenergie vertretbar?</p>
<p>Dürr: Auch nicht. Wenn der schlimmste Störfall in einem Reaktor passiert, hat man ein Ergebnis, das einfach nicht akzeptabel ist. Dieses Risiko trifft nicht nur uns, sondern vor allem die nachfolgenden Generationen. Ein Risiko einzugehen, das ich selber nicht ausbaden muss, ist unmoralisch. Ich kann Russisches Roulette an meinem eigenen Kopf spielen. Wenn ich so blöd bin, dann ist das okay. Aber die Pistole an den Kopf meines Kindes zu halten ist verantwortungslos. Wir Nutznießer leben nur ein paar Jahrzehnte. Aber unseren Nachkommen überlassen wir die Lasten über Tausende von Jahren. Nein, die Kernenergie muss weg!</p>
<p>P.M.: Warum bleibt die Kernenergie für manche Menschen immer noch attraktiv?</p>
<p>Dürr: Weil wir übersehen, dass unsere Gesellschaft energiesüchtig ist. Sie erscheint mir in der Situation eines Alkoholikers, der glaubt, er könne sein Suchtproblem lösen, wenn er in eine Schnapsfabrik einheiratet. Deshalb benötigen wir zunächst eine Entziehungskur. Erst dann können wir überhaupt beurteilen, wie viel Energie wir wirklich brauchen. Mit einer effizienteren Energienutzung können wir unseren Verbrauch ohne Weiteres senken. Vieles von dem, was wir heute verbrauchen, ist einfach weggeworfene Energie. Mit ein bisschen Intelligenz können wir das einsparen. Und wir müssen es auch: Es können nicht alle Menschen auf dieser Erde einen Lebensstil führen wie die US-Amerikaner. Das geht einfach nicht.</p>
<p>P.M.: Sie stehen in Ihrem 78. Lebensjahr. Glauben Sie an ein Jenseits? Gibt es eine Existenz nach dem Tode?</p>
<p>Dürr: Das ist eine sehr interessante Frage. Was wir Diesseits nennen, ist ja eigentlich die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen. Wenn ich mir also vorstelle, dass ich während meines diesseitigen Lebens nicht nur meine eigene kleine Festplatte beschrieben habe, sondern immer auch etwas in diesen geistigen Quantenfeldern abgespeichert habe, gewissermaßen im großen Internet der Wirklichkeit, dann geht dies ja mit meinem körperlichen Tod nicht verloren. In jedem Gespräch, das ich mit Menschen führe, werde ich zugleich Teil eines größeren geistigen Ganzen. In dem Maße, wie ich immer auch ein Du war, bin ich, wie alles andere auch, unsterblich.</p>
<p>Quelle: P.M. Magazin 05/2007</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[13 Mexikaner, zwei Grenzpolizisten und ein Van]]></title>
<link>http://absolutmexiko.wordpress.com/2008/06/14/liveleakcom-video-mocking-arizona-border-patrol-causes-stir/</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 07:44:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>absolutmexiko</dc:creator>
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<description><![CDATA[ 
more about &#8220;LiveLeak.com - Video Mocking Arizona &#8230;&#8220;, posted with vodpod
Da haben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="display:block;width:425px;margin:0 auto;"> [vodpod id=ExternalVideo.601719&#38;w=425&#38;h=350&#38;fv=]</span></p>
<div style="font-size:10px;">more about "<a href="http://vodpod.com/watch/810485-liveleak-com-video-mocking-arizona-border-patrol-causes-stir">LiveLeak.com - Video Mocking Arizona ...</a>", posted with <a href="http://vodpod.com/wordpress">vodpod</a></div>
<p>Da haben die zwei Agenten von der Border Patrol wohl die Übersicht verloren. Eine Lachnummer mit leider sehr aktuellem und oft weniger lustigem Hintergrund.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Immer wieder, immer wieder, immer wieder ...]]></title>
<link>http://bruessel.wordpress.com/?p=137</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 14:15:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>bruessel</dc:creator>
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<description><![CDATA[In Wenen heb je vlakbij het prachtige Schwedenplatz met z´n Urania, een rustig plekkie aan het wate]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In Wenen heb je vlakbij het prachtige Schwedenplatz met z´n Urania, een rustig plekkie aan het water: de <a href="http://www.strandbarherrmann.at/" target="_blank">Strandbar</a>. Je kan het best omschrijven als een soort Wenen-les-Bains, dit jaar volledig in EURO 2008-thema. Verwijzend naar dat andere bergachtig gastland met rood-witte vlag werd het zelfs tijdelijk<em> Swissbeach</em> gedoopt. Gisteren leek het echter meer op Omaha Beach: Oostenrijk speelde, en dat zou je geweten hebben.</p>
<p>Vooreerst, het Oostenrijks team is niet bepaald het Brazilie van Europa. Overlopen van talent doet het niet: winnen doet men immers op karakter! In de buurt komen van de andere goal is gevaarlijk, maar door het gestuntel vooral voor de eigen ogen en het hart. De meest eervolle strategie heet aanvallen, maar dat kan je maar 20 minuten -<em>am besten</em> in een ruk door- volhouden. Klinkt ons allemaal bekend in de oren, niet?</p>
<p>Nu, gisteren zaten we dus aan het eerder geroemde Schwedenplatz gezellig te keuvelen. Soccer in the city. Af en toe een actie bekijken. Biertje sippen. Bal 10 meter van de goal. Poging tot dribbel. Biertje sippen. Mooi gebouw. Plannen voor de zomer. Polska! Speler maakt spurtje. Valt. Biertje sippen. Corner. Ingestudeerd nummertje. Loopt weeral fout. Biertje sippen. Lange bal. In de voeten van de tegenstander. Mooi zo.</p>
<p>Ondertussen was het 1-0 voor de Polen. Best jammer voor de Oostenrijkers. Tot plots! De laatste minuut van de toegevoegde tijd: een strafschop (het dividend als organiserend land?). Oostenrijk scoort, komt gelijk en komt klaar.</p>
<p>Nu bleek ik na afloop toch wel wat teveel biertjes gesipt te hebben. Aan de douane werden we gestopt. Groen kalend mannetje, piept gebogen door het venster. Wie schnell darf man hier fahren? euh? 30! 30 darf man hier fahren! Das ist hier die Grenze! Gestamel. Vrees een zakje om in te blazen. Passporte, Bitte! Ai ai. Ik voel het bloed naar mijn hoofd stijgen. Fahren Sie jetzt weiter, so ist es gut. Bloeddruk zakt. Rijd stil binnen in het donker oosterland van 0 promille... Ook vrij gevaarlijk voor de ogen en het hart.</p>
<blockquote><p>PS: Wie ontmoeten de Rode Duivels altijd in de tweede Ronde? De supporters op Zaventem... </p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hä?]]></title>
<link>http://sieghai.wordpress.com/?p=1515</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 13:23:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>gabrielstagebuch</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie jetzt? Verbote bekleben?

Via: http://twitpic.com/23dg
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jetzt? Verbote bekleben?</p>
<p><img src="http://twitpic.com/img/23dg-3e07ae0fdfa48e3c68f0db777d96332d.484fd062.jpg" alt="verbote bekleben" width="600" height="450" /></p>
<p>Via: <a title="twitpic" href="http://twitpic.com/23dg" target="_blank">http://twitpic.com/23dg</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Everytime you download music, god kills a kitten!]]></title>
<link>http://greedyfor.wordpress.com/?p=192</link>
<pubDate>Fri, 30 May 2008 21:39:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>greedyfor</dc:creator>
<guid>http://greedyfor.wordpress.com/?p=192</guid>
<description><![CDATA[Nerdcore schreibt über die sinnfreie Idee an Grenzen iPods zu kontrollieren. Köstlich und genau hi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nerdcore schreibt über die sinnfreie Idee an Grenzen iPods zu kontrollieren. Köstlich und genau <a title="Her mit dem iPod" href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/05/29/demnachst-ipod-kontrollen-an-der-grenze/" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
<p><em>"Wie will man denn bitteschön eine legale von einer illegalen Kopie unterscheiden? Die illegalen Kopien stammen nämlich alle ganz am Ende von einer legalen Quelle und wie wir wissen, sind digitale Kopien identisch mit dem Original. Is’ aber auch ein Kreuz mit dem Scheiß, wa? Wie wäre es, wenn man gleich monatliche iPod-Kontrollen durchführt?"</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stell Dir vor, es ist Kunstgrenze und keiner geht hin]]></title>
<link>http://butzlumbe.wordpress.com/?p=107</link>
<pubDate>Fri, 30 May 2008 14:31:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>butzlumbe</dc:creator>
<guid>http://butzlumbe.wordpress.com/?p=107</guid>
<description><![CDATA[Seit gut einem Jahr haben wir sie nun, die Kunstgrenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen. Statt des ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit gut einem Jahr haben wir sie nun, die Kunstgrenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen. Statt des Grenzzauns zieren seit Mai 2007 22 Tarotfiguren des Konstanzer Künstlers Johannes Dörflinger die alte Grenzlinie. Das Problem: Keinen interessiert´s.</strong></p>
<p><a href="http://butzlumbe.suedblog.de/files/images/2008/5/mob55_1212157484.jpg"><img src="http://butzlumbe.suedblog.de/files/images/2008/5/480/mob55_1212157484.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<em>Rot und aus Metall: Die Kunstgrenze. Doch was will sie uns sagen?</em></p>
<p>Über Jahrhunderte hinweg war die Grenze zwischen den beiden Seestädten Konstanz und Kreuzlingen unbefestigt, nur die Straßenübergänge wurden kontrolliert. Erst die Nazis errichteten 1939 den ersten Grenzzaun zwischen Kreuzlinger Zoll und der Wiesenstrasse, zwischen Bahnlinie und dem See sowie zwischen dem Tägermoos und dem Paradies. 1973 schliesslich kam der Grenzzaun auf Klein Venedig dazu: Das Gelände war erst in den 50er- und 60er-Jahren durch Aufschüttung mit Müll entstanden. Im August 2006 wurde der Zaun hier nun abgerissen und durch eine offene „Kunstgrenze“ ersetzt.</p>
<p>Die Idee zum Abriss des Zauns hatten OB Horst Frank und den Kreuzlinger Stadtammann Josef Bieri 2004. Gemeinsam machten sich die beiden dafür stark, die Grenzbehörden beider Länder waren schnell einverstanden. Bedingung lediglich: Eine deutlich sichtbare Markierung des Grenzverlaufs.</p>
<p>Als Johannes Dörflinger davon hörte, entwickelte er die Idee der Kunstgrenze mit seinen Tarotfiguren, sprach mit seiner 2004 gegründeten Dörflinger-Stiftung, die sich dann auch schnell bereit erklärte, die Kosten für das Projekt zu übernehmen: 670.000 Euro für die Herstellung der Skulpturen, die Fundamente und schliesslich die Beleuchtung der Skulpturen. Für die Städte Kreuzlingen und Konstanz ideal: Keine Kosten und vor allem keine Folgekosten, kein Aufwand und trotzdem steht was da, für das man sich nicht schämen muss. Am 28. April des letzten Jahres wurde schliesslich die Einweihung der Kunstgrenze gefeiert.</p>
<p>Soweit so gut. Das Problem an der ganzen Geschichte ist nur: Keinen Menschen interessiert´s mittlerweile noch so richtig. Geschweige denn, dass die Kunstgrenze, wie Dörflinger und seine Stiftung sich sicher erhofft hatten, zum Publikumsmagneten wie Imperia oder Lenkbrunnen geworden wären. Nachdem hauptsächlich die regionale Presse berichtet hatte und auch bei der Einweihungsveranstaltung ordentlich was los war, verebbte das Interesse der Allgemeinheit recht schnell. Und mindestens ebenso schnell war dann auch Schluss mit dem Rauschen im Blätterwald. Vor allem im Überregionalen.</p>
<p>Dörflinger wäre nicht Dörflinger, wenn er nicht über das mässig ausfallende Interesse enttäuscht wäre. Ziemlich sogar, denn immerhin ist jeder Künstler ja auch ein wenig Narziss, der eine weniger, der andere eben etwas mehr. Oder viel mehr. Über geheime Quellen hat der Butzlumbe jedenfalls erfahren, dass Dörflinger daher derzeit mit der Stadt im Gespräch ist: Ein Marketingkonzept soll her und im Rathaus wurde nun auch prompt eines entwickelt: Mit Glückskeksen unter anderem sollen künftig die Grenzgänger bei Laune gehalten werden, wenn sie denn nun mal schon da unten entlang der Müllhalde spazieren gehen.</p>
<p>Moment. Glückskekse??</p>
<p>Genau. Glückskekse. Die sind nämlich chinesisch. Und Tarot ist ja auch chinesisch. So irgendwie jedenfalls.</p>
<p>Und da sind wir dann auch ganz schnell beim eigentlichen Punkt der ganzen langen Geschichte: Kein Mensch versteht, was diese Figuren dort sollen, geschweige denn, dass sie irgendwer schön oder interessant findet. Sie stehen da, weil sie halt eben nun da stehen. Rot. Stakelig. Zusammenhangslos. Langweilig. Nicht erklärbar. Irgendwie proportionslos: Wir haben also die weltweit erste Kunstgrenze, aber keiner geht hin.</p>
<p>Es ist natürlich lobenswert, wenn sich eine Stiftung bereit erklärt, ihr Geld in etwas zu investieren, von dem die breite Masse, also das gemeine Volk, profitieren kann. Aber irgendwie bleibt in diesem Fall halt doch das komische Gefühl, dass sich da jemand auf raffinierte Art und Weise selbst ein Denkmal für die Ewigkeit hat setzen wollen.</p>
<p>Der einzige Bezug jedenfalls, den man zum Thema „Grenze“ oder „Klein Venedig“ finden kann, ist nämlich, dass sich Dörflinger mit dem Thema Tarot eben seit den 60ern beschäftigt, also seit der Zeit, als die Aufschüttung des Geländes Klein Venedig eben gerade abgeschlossen wurde. Natürlich steckt etwas mehr dahinter, aber schlau wird man <a href="http://www.konstanz.de/stadtinfo/kunstgrenze/tarot_bedeutung/index.htm" target="_blank">-&#62; daraus</a> auch nicht. Und die Figuren, die dort nun stehen, wurden auch nicht etwa extra für die Grenze entwickelt, sondern lagen einige Jahre bereits als Modell fix und fertig in seiner Schublade, da sie anderweitig schon zum Einsatz gekommen waren. Eine aufgewärmte Geschichte eben.</p>
<p>Und aufgewärmt schmeckt eben nur Rotkohl.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[West-Westdeutschland Tag 2: Der Selfkant]]></title>
<link>http://fernmuendlich.wordpress.com/?p=154</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 20:29:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>anne</dc:creator>
<guid>http://fernmuendlich.wordpress.com/?p=154</guid>
<description><![CDATA[Am nächsten Morgen wachte ich also in Süsterseel auf. In einem kleinen, höhlenartigen Zimmer, mit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am nächsten Morgen wachte ich also in Süsterseel auf. In einem kleinen, höhlenartigen Zimmer, mit einer viel zu niedrigen Tür, an der ich mir am ersten Tag mindestens fünfzehn Mal den Kopf stieß (als hätte ich nicht schon so genug Kopfschmerzen gehabt), bis ich meinem Körper eine vollautomatisierte Duckbewegung beim Betreten und Verlassen dieses Zimmers angewöhnt hatte.</p>
<p>Süsterseel aus der Entfernung sieht gar nicht so anders aus, wie die Gegend, aus der ich komme, nur, dass es ein wenig hügeliger ist. Es ist eben so ein kleines Dorf, irgendwo zwischen Feldern, mit einer Kirche und  ein paar Häusern.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://fernmuendlich.files.wordpress.com/2008/05/landschaft111.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-156 aligncenter" style="border:0 none;" src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/05/landschaft111.jpg" alt="Süsterseel" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Häuser sind manchmal sogar ganz hübsch anzuschauen, wie das, in dem wir wohnten.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://fernmuendlich.files.wordpress.com/2008/05/unser-haus22.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-157 aligncenter" style="border:0 none;" src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/05/unser-haus22.jpg" alt="Haus in Süsterseel" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Trotzdem sehen sie anders aus, als die Häuser, die ich kenne. Und meistens finde ich sie dann doch nicht hübsch. Über die Beflaggung und das ganze andere Zeug hat Falk ja schon <a href="http://insofern.wordpress.com/2008/05/26/wochenendtrip-i-barockpop-corpsorate-design-in-millen/">berichtet</a>, ich habe trotz der Ignoranz unseres Gastgebers diesem ganzen "Dorf-Kram" (wie er es nannte) gegenüber ein paar Fotos davon gemacht, weil es mich zu sehr irritierte und nahezu allgegenwärtig war. Wenn also irgenjemand das hier liest und sich mit sowas auskennt ... Ich freue mich über jede Form der Aufklärung.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://fernmuendlich.files.wordpress.com/2008/05/fahne-am-haus1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-158 aligncenter" style="border:0 none;" src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/05/fahne-am-haus1.jpg" alt="Fahne am Haus (\" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://fernmuendlich.files.wordpress.com/2008/05/komisches-zeug-an-hausern1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-159 aligncenter" style="border:0 none;" src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/05/komisches-zeug-an-hausern1.jpg" alt="Zeug am Haus (\" width="281" height="375" /></a></p>
<p>Wir sind dann erstmal durch den Wald und die Felder gelaufen. Was soll man auch sonst tun. Und da Süsterseel nun einmal zur westlichsten Gemeinde Deutschlands gehört, verwundert es nicht, dass die Niederlande nicht weit sind. Man kann machen, was man will, gehen oder fahren, wohin man will, irgendwie landet man immer in den Niederlanden. Das geht so weit, wie im Wald, wo man vielleicht nochmal einen Grenzstein sieht, aber ganz bestimmt nicht mehr weiß, auf welcher Seite