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	<title>glaubensleben &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/glaubensleben/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "glaubensleben"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 06:33:32 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Muss man Gott fühlen, um zu glauben?]]></title>
<link>http://christozentrisch.wordpress.com/?p=41</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 16:56:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vielen Christen meinen, sie können Gott nicht fühlen und deshalb fällt es ihnen schwer, in ihrem ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Christen meinen, sie können Gott nicht fühlen und deshalb fällt es ihnen schwer, in ihrem Glaubensleben voran zu kommen. Wenn Gott in ihrem Leben mächtig eingreifen würde, so sagen sie, dann wäre das der ausschlaggebende Punkt für ihren Glauben. Sie könnten sich mit Überzeugung für Ihn einsetzen. Im Grunde suchen sie dabei Beweise für die Existenz Gottes, ohne es zuzugeben.</p>
<p><span class="tex12">"Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht", sagte der evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer (1906-1945). </span><span class="tex12">Damit meinte er, Gott lässt sich nicht unserem Verstand unterwerfen. Gott offenbart sich auch nicht gerade, wo und wann wir Ihn brauchen. Sicherlich gibt Er genug Zeichen von seiner Macht und Liebe, aber nicht gerade wie es uns passt. Denn Gott ist souverän, wir können Ihn nicht zwingen. Wenn Er manchmal Gebete beantwortet, die seinem Willen nicht unbedingt entsprechen, ist es nur, weil Er uns gnädig ist.</span><!--more--></p>
<p>Es ist nicht, dass wir keine Hinweise von dem Handeln Gottes in der Geschichte hätten (denken wir zum Beispiel an das Leben Jesu), sondern Gott möchte vor allem durch den Glauben erfahren werden und der Glaube erfordert Vertrauen, auch wenn man es nicht sieht. Der Hebräerbrief sagt im Kapitel 11, 1-2:</p>
<blockquote><p>Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Durch diesen Glauben haben die Vorfahren Gottes Zeugnis empfangen.</p></blockquote>
<p>und weiter im Vers 6:</p>
<blockquote><p>Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.</p></blockquote>
<p>Hier sehen wir, dass Gott Menschen benutzen konnte, weil sie Ihm vertraut haben. Heißt es vielleicht, der Glaube sei unvernünftig? Nein, es sei ferne. Der Glaube ruht auf vernünftigen Argumenten (zumindest sollte er): Damals hat Gott klar zu den Propheten gesprochen. Heute glaube ich, weil ich mich auf glaubwürdige biblische Zeugnisse verlasse (Johannes 20, 31) und auch weil Gott meine Gebete erhört (1 Johannes 5, 14). Nur wenn ich glaube, kann ich Gott erfahren, und auch wenn ich lange nichts erfahren würde, hätte ich genug Gründe weiter zu glauben. In dem Text von Hebräer 11 lesen wir, dass bestimmte Menschen wie Abraham fast 25 Jahre auf Gott gewartet haben, bevor sie die Erfüllung  seiner Verheißungen erleben konnten. Glaube muss manchmal mit Zweifel umgehen, aber er lässt sich nicht besiegen.</p>
<p>Eine wichtige Tätigkeit vergessen wir oft in unserem Leben: Glaube braucht Kontakt zu Gott in der Stille. Das Lesen des Wortes Gottes und das Gebet sind ein Dialog mit Gott; durch sein Wort kann uns Gott wichtige Hinweise geben. Die Bibel berichtet, wie Gott dem Elia begegnete. Es kam ein Sturm auf, aber Gott war nicht im Sturm. Es geschah ein Erdbeben, aber Gott war nicht im Erdbeben. Es brach ein Feuer aus, aber Gott war nicht im Feuer. Und es kam ein leichter Lufthauch - und Gott war darin (1 König 19, 11). Viele Christen suchen Gott in Mega-Events aber finden ihn nicht; sie engagieren sich in vielen Aktivitäten mit der Hoffnung, Gott werde sich wohl offenbaren. Sie vergessen einfach oft das Wesentliche.</p>
<blockquote>
<p align="justify">Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.   Matthäus 6, 6</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Religion zum Anfassen!]]></title>
<link>http://christozentrisch.wordpress.com/?p=21</link>
<pubDate>Sat, 24 May 2008 13:20:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich eine interessante Kritik von David Wells gelesen: es heißt Natural Vs. Su]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich eine interessante Kritik von David Wells gelesen: es heißt <a href="http://www.monergism.com/davidwells.html" target="_blank">Natural Vs. Supernatural Religion</a>. In diesem Artikel bezeichnet Wells die modernen Spiritualitätsformen, die sich zur Zeit in der Aufkommenden Gemeinde ("Emerging Church") oder sogar in den Gemeinden für Kirchenfernen entwickeln, als natürliche Religion. Auf der anderen Seite gibt es das, was er übernatürliche Religion nennt; darunter versteht er den rechtmäßigen Gottesdienst, so wie er bisher nach dem biblischen Vorbild (Apostelgeschichte 2, 42) gefeiert wurde.</p>
<p>Nach seiner Auffassung sind die Merkmale der natürlichen Religion folgende:</p>
<ul>
<li>der Zugang zu Gott ist selbstverständlich; wir brauchen keine besondere Vorbereitung dazu. Wenn ich mich entscheide, einen Spaziergang im Wald zu machen, habe ich einen unmittelbaren Zugang zu der Natur und kann sie nach Lust und Laune genießen. Wenn ich einen Gottesdienst für Kirchenfernen besuche, kann ich mich gemütlich hinsetzen und mich auf das Angebot einstellen. Ich entwickle damit auch eine Verbrauchermentalität, urteile über die Qualität der Veranstaltung, evaluiere und kritisiere die Darsteller.<!--more--></li>
<li>die natürliche Religion ist eine Bewegung vom Menschen zu Gott. Gott ist nicht mehr der Heilige, der sich offenbart. Er wird letztendlich, was sich der suchende Mensch darunter vorstellt und ist sofort verfügbar. Diese Vorstellung ist dem biblischen Bild nicht ganz fremd, aber die Interpretationsfreiheit der Anhänger ist so groß, dass man sich oft  nicht auf Gemeinsamkeiten einigen kann. Was bedeutet zum Beispiel die Liebe Gottes in diesem Kontext? Heißt es, dass Gott mich mit meinem Charakter annimmt, ohne dass ich daran etwas ändern muss, oder dass Er mich tief verändern möchte, gerade weil Er mich liebt?</li>
<li>In der natürlichen Religion muss sich Gott meinen Bedüfnissen anpassen; er muss meine Erwartungen befriedigen, was meine Gesundheit angeht, was mein soziales Leben betrifft. Letztendlich bleibe <strong>ich </strong>der Herr über meinem Leben. Wenn mir irgend etwas nicht passt, dann suche ich Gott in einer anderen Gruppe.</li>
</ul>
<p>Wo finden wir hingegen eine Beschreibung der übernatürlichen Religion laut David Wells? Ganz einfach: In der Lehre der Bibel! Die Heilige Schrift präsentiert sich vom Anfang an als eine übernatürliche Offenbarung. Darin sagt uns Gott, wer Er ist, was Er will. Er zeigt auch, wie uns manchmal seine Wege überlegen sind. In Jesaja 55, 8-9 lesen wir:</p>
<blockquote><p><em>Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.</em></p></blockquote>
<p>Es ist allen Menschen gegeben, eine gewisse Erkenntnis von Gott zu gewinnen (die Theologen sprechen von allgemeiner Gnade). Interessanterweise hatte schon Immanuel Kant gesehen, dass ihn zwei Dinge die Existenz Gottes vermuten lassen: (1) der Himmel über seinem Kopf und (2) sein Gewissen. Aber so gelangen wir leider nicht zu einem biblischen Glauben, den wir unbedingt für unsere Erlösung brauchen. Um den Gott Jesu Christi zu entdecken, brauchen wir eine "spezielle" Gnade und sie steht uns nicht einfach so zur Verfügung. Wir können sie nicht in einem "Supermarkt der Möglichkeiten" kaufen; sie wird uns geschenkt. Diese Gnade kommt auch nicht aus unserem Inneren, sondern von oben herab.</p>
<p>Zu welchem Schluss kommt David Wells? Er meint, wir können das Reich Gottes aufnehmen, wir können uns für dieses Reich einsetzen, aber wir können nicht darüber verfügen. Wir mögen uns Ziele setzen, aber wir können Gott nicht zwingen, dass Er sich unseren Wünschen anpasst, gerade weil Er der HERR ist.</p>
<p><strong><strong></strong></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Regeln des Gebets nach Johannes Calvin]]></title>
<link>http://christozentrisch.wordpress.com/?p=20</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 18:05:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
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<description><![CDATA[Psalm 147, 11 verkündet: Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hof]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Psalm 147, 11 verkündet: <em>Der<span class="highlight_search"> HERR</span> hat Gef<span style="color:#000000;">allen an denen, die </span><span style="color:#000000;">ihn <span class="highlight_search">fürchten</span>, die auf sein</span>e Güte hoffen</em>. Wie sehr wir Gott fürchten, zeigt sich im Gebet. Wie wir mit Gott reden beweist, wie hoch wir ihn schätzen.</p>
<p>Im dritten Buch seines Hauptwerks <a href="http://www.calvin-institutio.de" target="_blank"><em>Unterricht in der christlichen Religion</em></a> (Kapitel 20) spricht Johannes Calvin über das Gebet. Er erwähnt vier Regeln, die unser Gebet leiten sollten. Ich möchte diese Gedanken des Genfer Reformators einfach so wiedergeben, obwohl uns der damalige Stil ein wenig fremd erscheinen mag. Beachten wir, wie sehr sich diese Auffassung von vielen heutigen Meinungen unterscheidet, die oft das Gespräch mit Gott auf eine Art Kumpelgespräch reduzieren.</p>
<p><span style="color:#800080;">1. Die <em>erste Regel</em>, um unser Gebet recht und wohl zu gestalten, soll nun die sein: Wir sollen nach Gemüt und Herz so beschaffen sein, wie es Leuten geziemt, die sich aufmachen, um mit Gott ein Gespräch zu haben...</span><!--more--><br />
<span style="color:#800080;"> Wir haben es hier mit zwei Erfordernissen zu tun, die beide äußerst beachtenswert sind. Zunächst: Wer sich zum Beten anschickt, der soll auch all sein Sinnen und Trachten darauf richten und sich nicht - wie das gewöhnlich geschieht - von flatternden Gedanken hin- und herziehen lassen. Denn der Ehrfurcht vor Gott ist nichts so sehr zuwider wie solche Leichtfertigkeit, die ja nur einen Mutwillen bezeugt, der sich gar zu sehr gehen läßt und von aller Furcht gelöst ist...<br />
Zum Zweiten haben wir dann auch festgestellt, daß wir nur soviel erbitten sollen, wie Gott uns erlaubt. Er gebietet uns allerdings, unser Herz vor ihm auszuschütten (Ps. 62,9)...<br />
Um nun dieser unserer Schwachheit zu Hilfe zu kommen, gibt uns Gott bei unseren Bitten den Heiligen Geist zum Lehrmeister: er sagt uns vor, was recht ist, und er bringt unsere Regungen ins richtige Maß.</span></p>
<p><span style="color:#800080;">2.  Jetzt die <em>zweite Regel</em>: Wir sollen bei unserem Beten stets unseren Mangel wahrhaft empfinden, ernstlich bedenken, daß uns alles das fehlt, was wir erbitten, und dementsprechend auch eine ernstliche, ja brennende Sehnsucht, es zu erlangen, mit unserem Gebet verbinden. Viele Leute plappern geschäftsmäßig ihre Gebete nach festen Formeln daher, als ob sie Gott einen festgesetzten Dienst ableisteten. Sie bekennen zwar, dies sei für ihre Nöte ein notwendiges Heilmittel, weil es ja Verderben brächte, die Hilfe Gottes zu missen, um die sie beteten. Aber es wird doch offenkundig, daß sie hier bloß um der Gewohnheit willen eine solche Pflicht erfüllen; denn ihr Herz ist unterdessen kalt und erwägt gar nicht, was es bittet!</span></p>
<p><span style="color:#800080;">3. Dazu kommtdie <em>dritte Regel</em>: Wenn einer sich vor Gott hinstellt, um zu beten, so soll er sich jedes Gedankens an eigenen Ruhm entschlagen, soll jeden Wahn eigener Würdigkeit ablegen, kurz, alle Zuversicht auf sich selber fahren lassen und in solcher Verwerfung seiner selbst alle Ehre Gott allein geben. Wir würden ja sonst, wenn wir uns selbst etwas beimessen wollten, und sei es auch noch so gering, mit unserer eitlen Aufgeblasenheit vor seinem Angesicht zuschanden werden.</span></p>
<p><span style="color:#800080;">4. Nun zum Schluß die <em>vierte Regel</em>: Wir sollen gewiß in dieser Weise in wahrer Demut zu Boden geworfen und erniedrigt sein, uns aber nichtsdestoweniger von der sicheren Hoffnung auf Erhörung zum Beten ermuntern lassen. Es ist dem Anschein nach freilich ein Widerspruch, wenn man mit dem Empfinden der gerechten Strafvergeltung Gottes die gewisse Zuversicht auf seine Gnade verbindet. Aber dies beides kommt doch vollkommen überein, sofern Gottes Güte die aufrichtet, die unter ihren eigenen Sünden erdrückt werden. Ich habe oben bereits dargelegt, wie Buße und Glaube Bundesgenossen sind, die durch ein unzertrennliches Band miteinander verflochten sind; und das, obwohl uns die Buße erschreckt, der Glaube uns aber mit Freude erfüllt; dementsprechend müssen sie nun beim Beten beide einander begegnen!</span></p>
]]></content:encoded>
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