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	<title>gesprach &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/gesprach/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "gesprach"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 06:28:28 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Heute morgen in der Bahn:]]></title>
<link>http://nijko.wordpress.com/?p=323</link>
<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 15:09:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>nijko</dc:creator>
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<description><![CDATA[Komme in einen halbgefüllten RegionalExpress, setze mich auf einen freien Platz.
Mir gegenüber ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Komme in einen halbgefüllten RegionalExpress, setze mich auf einen freien Platz.<br />
Mir gegenüber ein Mitte Dreißiger, schaut mir in die Augen. Denke mir nichts weiter dabei. Hole meine Horizont-Zeitung aus der Tasche, blicke hoch, blicke runter. Er schaut mich immer noch an. Ich fange an zu lesen.</p>
<p>Mein Unterbewusstsein: <strong>"Was will der?"</strong></p>
<p>Ich lese weiter. Ich blicke rundum, schwenke meine Augen an ihm vorbei. Er schaut mich nochmal an. Ich fühle mich unwohl.</p>
<p>Die Fahrt ist kurz vor dem Ende. Düsseldorf HBF. Ich falte die Horizont und stecke sie in die Tasche.</p>
<p>Plötzlich:</p>
<blockquote><p>Arbeiten Sie in einer Werbeagentur?</p>
<p>- Ja.</p>
<p>Stille.</p>
<p>- Weil ich die Horizont lese?</p>
<p>Genau. Ich arbeite in der Media.</p>
<p>- Ah, OK.</p></blockquote>
<blockquote><p>Stille.</p></blockquote>
<p>Ich steh' auf, mach mich zum Ausstieg bereit.</p>
<blockquote><p>- Ja dann noch einen schönen Tag.</p>
<p>Danke! Ebenfalls!</p></blockquote>
<p>Nette Stimme, nette Frage. Hätte zum Gespräch werden können, hätte er mich früher angesprochen.<br />
<strong>Komische Welt.</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[1543]]></title>
<link>http://hoch17.wordpress.com/?p=1585</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 19:08:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>just4ikarus</dc:creator>
<guid>http://hoch17.wordpress.com/?p=1585</guid>
<description><![CDATA[X: Ach, ich freue mich schon, wenn ich endlich wieder bei Frauen ankomme.
Y: Oh, Gott. Du weißt doc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>X: Ach, ich freue mich schon, wenn ich endlich wieder bei Frauen ankomme.<br />
<em>Y: Oh, Gott. Du weißt doch. Eine Frau muss dich so lieben wie du bist.</em><br />
X: Ja, na klar. Aber wie soll mich jemand lieben, wenn ich es selbst nicht einmal kann.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[was ich nicht mag....]]></title>
<link>http://stega.wordpress.com/?p=1188</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 07:57:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>stega</dc:creator>
<guid>http://stega.wordpress.com/?p=1188</guid>
<description><![CDATA[ &#8230; ist, wenn man im ICQ oder MSN angeschrieben wird (was an sich ja was cooles ist, wenn man s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a><img style="border:0 none;margin:5px;" src="http://www.sbzbriefmarken.de/Chris_s_Site/icq.jpg" alt="" width="200" height="203" align="left" /></a> ... ist, wenn man im ICQ oder MSN angeschrieben wird (was an sich ja was cooles ist, wenn man sieht, dass jemand an einen gedacht hat - auch wenn man selbst "nur" n/a ist und dann nicht jedem antworten will gleich) und dann derjenige, der einen anschreibt weder von sich aus mal was frägt noch ein gescheites Chatgespräch aufkommen kann, weil der andere immer ewig Pausen macht, nebenher sonstwem noch schreibt und dann immer nur "hihi" oder sowas einwirft. Was total Monolog-artig ausartet dann. Das mag ich nicht. Wenn ich keine Zeit habe zu chatten, dann tu ich das auch nicht und wenn ich es doch tue, dann hab ich die Zeit bzw. kann immer schön schreiben, erkundige mich nach dem anderen etc. Und net nur, dass ich mich immer fragen lasse was und nie mal am anderen Interesse zeige....</p>
<p>So geschehen u.a. wieder gestern Abend, als mich An. angeschrieben hat. Schreibt mich an und dann darf ich Fragen stellen um den Redefluss aufrecht zu erhalten und sie braucht erst ewig zum antworten, schreibt dann nur immer kurz, frägt nie mal mich was - ich weiß von ihr jetzt sooo viel und sie von mir gar nichts. Ich finde so eine einseitige Sache nicht gut.</p>
<p>Nun gut, heute letzter Tag vor Histo - juhu, endlich rum mojn dann hoffentlich :)</p>
<p>machts gut, ich muss in Uni ;)</p>
<p>to be continued</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nervensägen]]></title>
<link>http://sommerschwester.wordpress.com/?p=234</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 19:43:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>sommerschwester</dc:creator>
<guid>http://sommerschwester.wordpress.com/?p=234</guid>
<description><![CDATA[Manchmal klingelt im Büro das Telefon und schon zu Beginn des Gesprächs kann ich sagen, dass das e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal klingelt im Büro das Telefon und schon zu Beginn des Gesprächs kann ich sagen, dass das ein ganz schweres Ding wird und meine Nerven arg strapaziert werden. Manchmal glaube ich, die Leute denken, ich könnte hexen oder zaubern.<br />
Ich kann NICHT hexen und die Tatsache, mir Dinge immer und immer wieder zu erzählen beschleunigt die ganze Sache auch nicht.</p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhm. Ganz ruhig bleiben. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhm. </span></strong></p>
<p>Ein "Nein, hier sind sie ganz falsch. Dafür sind wir nicht zuständig, da können wir leider nicht helfen. Wenden sie sich bitte an...." wird einfach ignoriert.<br />
Gerade die letzten Tage nervt mich einer, der eine kostenlose Rechtsberatung will. Hallo, ich bin keine Juristin, aber nach den Erzählungen des Herren scheint er sich in irgendwas verrannt zu haben.<br />
Ich erkläre ihm seit Tagen, dass wir da der falsche Ansprechpartner sind und er ruft immer und immer wieder an...<br />
Und da muss ich auch immer noch schön freundlich bleiben! :(</p>
<p>What the f***????? Welchen Teil von NEIN haben sie denn nicht verstanden???? Irgendwann leg ich einfach auf...</p>
<p>So, jetzt geht es mir besser. ;)</p>
<p>Liebe Grüße<br />
von Sommerschwester deren neues Mantra lautet: Nein, ich reg mich nicht auf. Nein, ich reg mich nicht auf. Nein, ich reg mich nicht auf...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liebe Verk&auml;uferin an der Kasse ...]]></title>
<link>http://cherti.wordpress.com/2008/06/19/liebe-verkuferin-an-der-kasse/</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:49:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>cherti</dc:creator>
<guid>http://cherti.wordpress.com/2008/06/19/liebe-verkuferin-an-der-kasse/</guid>
<description><![CDATA[Mault mich doch heute ein Verkäuferin an der Kasse an, warum ich nicht grüßen würde.
&#8220;Das ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mault mich doch heute ein Verkäuferin an der Kasse an, warum ich nicht grüßen würde.</p>
<p>"Das gehört sich heutzutage, dass man einen Mitmenschen grüßtGrüßen, !"</p>
<p>"Liebe Frau Pestalozy ich wünsche Ihnen an diesem wunderschönen, sonnigen und milden Tag, viele nette und gut gelaunte Kunden. Des Weiteren wünsche ich Ihnen im weiteren Verlauf des Tages, eine angenehmen und ausfüllenden Solchen und da wir jetzt schon mal im Gespräch sind, möchte ich Sie fragen, ob ich sie nicht nachher um 19 Uhr abholen soll, um ihnen dann bei mir zu Hause gepflegt die Ritze zu lecken, damit Ihr Tag auch noch "Oh, mein Gott!" wird."</p>
<p>Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass Sie sich vorher so gebückt hatte, dass ich fast Ihre Temperaturregler ihres Dekolletés gesehen habe.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nimms bitte ganz wörtlich]]></title>
<link>http://trinergy3.wordpress.com/?p=113</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 04:15:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Elisabeth</dc:creator>
<guid>http://trinergy3.wordpress.com/?p=113</guid>
<description><![CDATA[Im Gespräch mit anderen fallen immer wieder Sätze, deren wortwörtliche Bedeutung überhaupt keine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit anderen fallen immer wieder Sätze, deren wortwörtliche Bedeutung überhaupt keinen logischen Sinn ergibt, ja gar ein Ding der Unmöglichkeit darstellt. Hast du schon mal genau hingehört? Tu´s und reagiere anders, als es dein Gesprächspartner erwartet - stell dir das Gesagte bildlich vor, "übersetze" es und reagiere ganz spontan. Übe das. Tag für Tag. Das trainiert deine Wahrnehmungsgenauigkeit, macht aufmerksam und zusätzlich verdammt viel Spaß - und: es lenkt Gespräche in eine positive Richtung. Denn Humor hilft dabei, den Blickwinkel zu ändern:</p>
<p><strong>Das Gefühl hat mich überfallen...</strong> - War es maskiert? Hat es was geklaut?<br />
<strong>Ich habe meine Stimme verloren.</strong> - Ich helf dir suchen.<br />
<strong>Ich hab keine Zeit mehr.</strong> - Du kriegst bestimmt im Supermarkt noch welche. Der Hofer/Aldi hat sie vielleicht sogar im Angebot.<br />
<strong>Meine Beziehung läuft nicht gut.</strong> - Hat wohl nicht die richtigen Laufschuhe.<br />
<strong>Ich möchte endlich meine Angst verlieren,...</strong> - Wo denn? Huch, die wird dann womöglich gleich am Fundamt abgegeben!<br />
<strong>Dein Eindruck täuscht!</strong> - So ein böser, gemeiner aber auch!<br />
<strong>Ich schwebe auf Wolken.</strong> - Cirrus oder Cumulus?<br />
<strong>Schenk ihm doch einfach ein Lächeln!</strong> - Er kann auch zwei haben, das kostet aber! ;-)</p>
<p>Damit kannst du dein Gegenüber aus einem Zustand heraus holen, der ihm noch gar nicht so sehr bewusst gewesen ist. Zumindest ein Lächeln kannst du ernten (im Herbst dann oder ist es vorher schon reif?) - und das tut dir und deinem Gesprächspartner gut!<br />
Hast du heute schon genau hingehört? Und etwas wahrgenommen? Für mich? ;-)<br />
Aufmerksames Lauschen, gekonntes Kontern und herz-liches Gelingen wünscht dir Elisabeth  @--&#62;--</p>
<p><a href="http://trinergy3.files.wordpress.com/2008/06/waschbaeren.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-114" src="http://trinergy3.wordpress.com/files/2008/06/waschbaeren.jpg?w=300" alt="" width="300" height="187" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Stunde Köln (11): Hinter Gottes Türen]]></title>
<link>http://unserestadt.wordpress.com/?p=68</link>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 10:07:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>ks2007</dc:creator>
<guid>http://unserestadt.wordpress.com/?p=68</guid>
<description><![CDATA[Hey. Psst! Hier oben. Nein, nicht am Altar – hier rechts bei der Maria-Figur.
Ah, richtig, jetzt s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"><img style="float:right;margin-right:4px;" src="http://unserestadt.wordpress.com/files/2008/05/gereon1.jpg" alt="" width="240" height="160" /></span>Hey. Psst! Hier oben. Nein, nicht am Altar – hier rechts bei der Maria-Figur.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Ah, richtig, jetzt siehst du mich. - <em>Der Blick bleibt am Jesuskind hängen </em>– Es kommen so selten junge Leute hier rein. Und dazu ist es immer <a href="http://saarlodri.wordpress.com/2008/05/14/ein-tipp-gegen-langeweile/" target="_blank">so langweilig</a> hinter diesen kalten Mauern. <!--more--></p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Äh, ja … . Kalt ist es hier drinnen wirklich. Wenn man von draußen kommt, die schwere Tür aufdrückt und in den Vorraum tritt, hat man das Gefühl, man wird plötzlich in eine andere Welt gesogen. Schon etwas unheimlich. Die <a href="http://www.gutefrage.net/frage/was-hilft-gegen-quietschende-tueren" target="_blank">Tür knarrt</a>…. Keine Menschenseele zu sehen. Und <a href="http://maltekrohn.wordpress.com/2008/05/18/mission-klimaschutz/" target="_blank">Dunkelheit</a>.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">In diesem Hauptraum ist es aber schon ein bisschen heller. Aber still ist es immer! Betrieb wie im Dom gibt´s hier nicht, auch wenn du heute zu einer Zeit gekommen bist, zu der es sehr ruhig ist.  Na ja, und der Kirchenaufseherin bist du ja gerade schon begegnet. Sie spricht oft mit den Leuten, die in die Kirche kommen. Kennt sich mit der Geschichte aus, unserem Viertel und den Menschen.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Ich hatte das Gefühl, als sie mich hier reinkommen sah, dachte sie, ich habe irgendwelche Probleme. Wie sie mich angesprochen hat. Aber ein bisschen Leid tut mir die alte Frau schon – hier drinnen ausharren zu müssen, wenn kaum jemand reinkommt.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Sie steht da und guckt. Meistens hält sie ihren Perlmutt-Rosenkranz in den Händen. Wirf mal einen kurzen Blick über deine rechte Schulter.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Und so wirklich gemütlich ist ihr Platz ja auch nicht. Da hilft auch die Wohnzimmerlampe nicht viel…. Nur so ein kleiner Holzstuhl mit einfachem Holztischen davor, zurückgezogen in der hintersten Seitennische…. Aber immerhin ein dünnes Stuhlpolster hat sie. Man spürt, wie glatt und hart das Holz der Bänke ist beim Draufsitzen, und hinten drückt einem die Lehne in den Rücken.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;"><em>Je länger man sich im Hauptraum aufhält, desto mehr verfliegt diese Ehrfurcht einflößende Atmosphäre. Der Atem geht regelmäßig und nicht mehr so zaghaft, der Blick streift nicht mehr schüchtern und gar von unten nach oben entlang der steinernen Säulen. Draußen gibt ein Autofahrer Gas, andere Hupen laut. Ein Auto nach dem anderen. Dazwischen dringen Vogelstimmen ins Innere der Kirche.</em></p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Warte mal, ich glaube, da kommen welche.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Stimmt. Die Tür geht auf. Wieder zu. Jetzt kommen Schritte näher. Ein älteres Paar, sie setzen sich in die hintere Bankreihe.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="text-align:left;margin:0;">„Der Altarraum ist wirklich schön“, raunt die Frau dem Mann zu. „Mhhr“, macht er. „Gleich müssen wir zum Dom. Ich habe gehört, da gibt es dieses eine Fenster“, sie noch einmal. Dann bleibt es still.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Sie stehen schon wieder auf, ein wirklich kurzer Besuch!</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Hier ist ja wirklich nichts los. Ich muss gleich auch schon wieder, ein paar Minuten habe ich noch.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Da klackern wieder Schuhe über die Fliesen.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;"><em>Diesmal ist es ein Mann, scheinbar ausländischer Herkunft. Er trägt schwarz, eine Brille ohne Ränder. Hinten bleibt er stehen, geht dann langsam am Rand der Bänke vorbei bis zur Mitte. Sein Kopf bewegt sich nach oben, er dreht sich einmal um sich selbst. Dann tritt er bis ganz nach vorne vor den Altar, schaut auf den Boden, zum Altar. Kurz und mit rascher Bewegung verbeugt er sich.</em></p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Die Zeit ist gekommen. Ich muss mich wieder verabschieden.</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">Ja dann. Machs gut!</p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;"><em>Ich schließe die schwere Tür wieder hinter mir. Draußen spanne Ich meinen Regenschirm auf.</em></p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;"> </p>
<p style="margin:0;">  </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><em><span style="color:#888888;">Foto: Dank an </span></em><a href="http://www.flickr.com/photos/sacred_destinations/2257980996/" target="_blank"><em><span style="color:#888888;">Sacred Destinations</span></em></a></p>
<p style="margin:0;"> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das gute Gespräch]]></title>
<link>http://glueckshaus.wordpress.com/?p=990</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 11:37:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>zauberliebe</dc:creator>
<guid>http://glueckshaus.wordpress.com/?p=990</guid>
<description><![CDATA[Ein gutes Gespräch &#8230; kann so vieles auslösen: es macht den Tag wertvoller &#8230; es inspiri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ein gutes Gespräch ... kann so vieles auslösen: es macht den Tag wertvoller ... es inspiriert ... es regt zum Nachdenken an ... es lässt Vertrautheit entstehen / wachsen ...</p>
<p style="text-align:justify;">Der Wunsch nach "mehr guten Gesprächen" ist groß - nun startet Jacobs Krönung <strong><a href="http://www.jacobs.de/jacobs/page?PagecRef=1" target="_blank">eine Initiative zum Thema</a></strong>! Auf der Homepage sind interessante Beiträge ... lesenswert!</p>
<p style="text-align:justify;">Ich hatte letzte Woche einen "Gesprächsabend der besonderen Art" :-) Beim "Teesalon" saßen wir an Vierer-Tischen, eine Frage wurde als Diskussionsgrundlage in den Raum gestellt, aber es ging NICHT um das Beantworten der Frage ("Wann, wo und wie haben sie in Ihrem Leben aktiv Ihre Zukunft gestaltet?") ... stattdessen äußerte jeder seine Gedanken "rund um die Frage", und das brachte eine enorme Vielfalt an Blickweisen "auf den Tisch". Und nachdem wir die Vierergruppen auflösten und uns jeweils neu zusammenfanden an den Tischen ... und uns WIEDER über die Frage austauschten ... gab es NOCH VIEL MEHR neue Impulse. Das hat einen Riesenspaß gemacht ... und brachte die Erkenntnis, dass es viel, viel mehr Sichtweisen und Wege gibt, als wir mit unserem oft eingefahrenen Denken meinen ;-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ganz Schnell.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/?p=1626</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 17:11:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>just4ikarus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jetzt noch mal ganz schnell erklären, was jetzt gerade so los ist.
Nach drei Stunden Gesprächen mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://www.neon.de/img/illus/erwachsenwerden.jpg" alt="" width="240" height="108" />Jetzt noch mal ganz schnell erklären, was jetzt gerade so los ist.</strong></p>
<p>Nach drei Stunden Gesprächen mit meiner Großmutter bin ich gestern erst um 23 Uhr nach Hause gekommen. Müde und mit viel Erkenntnis. Fast unglaublich, was da alles gestern so auf mich zukam. In nächster Zukunft werde ich darüber natürlich auch schreiben.</p>
<p>Und heute, war wieder einmal ein Tag des Nichtstun. Zwar habe ich endlich dieses wunderbar großartige Spiel "Psychonauts" ausgespielt und zu Mittag gab's leckere Pizza. Und erst jetzt, um kurz vor 19 Uhr habe ich gemerkt, dass einige SMS und Anrufe auf meinem Handy gelandet sind.</p>
<p>Jetzt also noch schnell duschen und dann auf zu einer Party bei der Schokofee. Ich werde natürlich wieder nichts trinken und auch nicht so lange ausbleiben. Ich bin ja immer noch müde. Mal sehen, wie lange ich aushalte. Und sonst freue ich mich schon auf das Wochenende. Obwohl heute, dank Feiertag, für viele schon das lange Wochenende begann, beginnt es für mich erst so richtig am morgigen Freitag. Mal sehen, wie's verlaufen wird.</p>
<p>Und sonst. Hm. Ich bin schon mal gespannt auf meine Träume. Denn die werden sich in <span style="text-decoration:line-through;">letzter</span> nächster Zeit relativ intensivieren. Das weiß ich und vielleicht schreibe ich auch darüber etwas. Und nun. So denne. Ich bin dann mal dahin.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Sache mit der Höflichkeit ...]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/?p=173</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 12:01:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/?p=173</guid>
<description><![CDATA[Ein Anruf. Auf meiner Geheimnummer. &#8220;unbekannter Anrufer&#8221; verhieß schon mal nix Gutes. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Anruf. Auf meiner Geheimnummer. "unbekannter Anrufer" verhieß schon mal nix Gutes. Ich weiß schon, warum ich Gespräche mit unterdrückter Rufnummer normalerweise gar nicht erst annehme. Heute musste ich, da ich auf einen dringenden Anruf warte und nicht weiß, ob derjenige seine Nummer nackig gemacht hat oder verdeckt. Also ran, mit Namen (!) gemeldet und staunen:</p>
<ul><span style="color:#000080;">ER: Guten Tag, spreche ich mit Frau ...?Ich: Ja, das habe ich doch gerade gesagt!</p>
<p>ER: Guten Tag, Frau ...!</p>
<p>Ich: Guten Tag. Und wer sind Sie?</p>
<p>ER: Ich rufe an vom blablupp-Versandhandel (bei dem man auch Häuser kaufen kann … oder so).</p>
<p>- Pause -</p>
<p>Ich: Und wer sind SIE?</p>
<p>ER: Frau ..., als einer unserer besten Kundinnen ...</p>
<p>Ich: Besten Kundinnen? Seit Jahren nicht mehr! Und wie heißen Sie?</p>
<p>ER: Ja, deshalb möchte ich Ihnen heute ...</p>
<p>Ich: Hallo?</p>
<p>ER: Ja?</p>
<p>Ich: Ich möchte wissen, mit wem ich spreche!</p>
<p>ER: Ja, als einer unserer besten Kundinnen ...</p>
<p>Ich: Hallo?</p>
<p>ER: Ja?</p>
<p>Ich: Haben Sie meine Antwort gehört?</p>
<p>ER: Ja.</p>
<p>Ich: Und was hatte ich geantwortet?</p>
<p>ER: "Seit Jahren".</p>
<p>Ich: Falsch! "Seit Jahren nicht mehr!"</p>
<p>ER: Ja.</p>
<p>Ich: Und nun?</p>
<p>ER: Weil Sie ja zu unseren besten Kundinnen gehören, möchte ich Ihnen heute ...</p>
<p>Ich: Hallo?</p>
<p>ER: Ja?</p>
<p>Ich: Nix beste Kundin! Ich bestelle bei Ihnen seit Jahren nichts mehr!</p>
<p>ER: Warum denn nicht?</p>
<p>Ich: Weil mich nichts aus Ihrem Angebot interessiert.</p>
<p>ER: Aus unseren Katalog auch nicht?</p>
<p>Ich: Nein auch nicht.</p>
<p>ER: Bekommen Sie unseren Katalog?</p>
<p>Ich: Ja, leider! Ich bekomme auch Ihren Newsletter und sehe ab und zu in Ihren Internet-Auftritt. Falls mich mal etwas interessieren sollte, werde ich mich melden.</p>
<p>ER: Gucken Sie auch ab und zu in unser Internet-Angebot?</p>
<p>Ich: Hallo?</p>
<p>ER: Ja?</p>
<p>Ich: Das habe ich doch gerade gesagt!</p>
<p>ER: Ach so.</p>
<p>Ich: Und nun?</p>
<p>ER: Als eine unsere besten Kundinnen ...</p>
<p>Ich: Hallo?</p>
<p>ER: Ja?</p>
<p>Ich: Ich kann keine Ihrer besten Kundinnen sein, da ich seit Jahren nichts mehr bei Ihnen bestellt habe! Oder Sie stehen ganz kurz vor der Pleite.</p>
<p>ER: Soll ich Ihnen mal unseren Katalog zuschicken?</p>
<p>Ich: Wozu?</p>
<p>ER: Dann könnten Sie mal reingucken.</p>
<p>Ich: Ich bekomme ständig Kataloge von Ihnen, will ich aber gar nicht?</p>
<p>ER: Bekommen Sie unseren Newsletter?</p>
<p>Ich: Sagen Sie mal, hören Sie überhaupt zu?</p>
<p>ER: Ja.</p>
<p>Ich: Ja, was jetzt?</p>
<p>ER: Als einer unserer besten Kundinnen ...</p>
<p>Ich: HALLO?!?!</p>
<p>ER: Ja?</p>
<p>Ich: (meine Höflichkeit kam ins Schwanken) Ich habe seit Jahren nichts mehr bei Ihnen bestellt, kann demzufolge unmöglich eine Ihrer besten Kundinnen sein, bekomme sowohl ihre Katalogfluten in meinen Briefkasten geschwemmt, wie auch Ihren Newsletter und sehe ab und zu in Ihren Internet-Auftritt, habe aber ewig nichts gesehen, was mich interessiert hätte.</p>
<p>ER: Darf ich Ihnen dann heute ein ganz besonderes Angebot machen?</p>
<p>Ich: Nein, das interessiert mich nicht!</p>
<p></span></ul>
<p>DAS wäre seine Chance gewesen! Er hätte nur zu fragen brauchen, woher ich das weiß, da er mir ja noch gar nicht gesagt hat, um was es geht. Damit hätte er mich vielleicht kriegen können. Aber die Frage stand vermutlich nicht auf seinem Zettel …</p>
<ul><span style="color:#000080;">ER: Dann darf ich Ihnen sicher mal unseren Katalog zusenden?Ich: (meine Höflichkeit ließ spätestens in diesem Moment deutlich nach) Nein! Den bekomme ich; genauso wie Ihren verdammten Newsletter. Ihren völlig unübersichtlichen Internet-Auftritt, der einem jedwede Lust am Einkaufen raubt, wenn schon die erste Seite für den Aufbau pummelige 10 Minuten braucht, kenne ich auch! Danke, kein Interesse!</p>
<p>ER: Darf ich Sie denn bei Gelegenheit nochmal anrufen, wenn ich ein neues Angebot für Sie habe?</p>
<p>Ich: Nein, danke!</p>
<p>ER: Wir informieren unsere besten Kunden gern persönlich über aktuelle Angebote.</p>
<p>Ich: Fein, dann tun Sie das!</p>
<p>ER: Ich darf Sie also doch wieder anrufen?</p>
<p>Ich: Hallo?</p>
<p>ER: Ja?</p>
<p>Ich: (völlig entnervt) NEIN, verdammte Hacke, Sie dürfen mich NICHT wieder anrufen! Ich bin keine Ihrer besten Kundinnen und spätestens nach diesem Gespräch werde ich es auch niemals sein!</p>
<p>ER: Dann danke ich Ihnen für dieses nette Gespräch und werde mich zu gegebener Zeit wieder bei Ihnen melden.</p>
<p></span></ul>
<p>Ist es eigentlich sehr unhöflich, wenn man spätestens in diesem Moment kommentarlos auflegt?</p>
<p>Hoffentlich ist der Typ noch in der Probezeit! Und jetzt bitte nicht mehr anrufen: Meine Leitung muss frei bleiben! Ich warte dingend auf ein Angebot ...<span style="background-color:#f7f6fb;"> </span></p>
<p>© skriptum</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Christlich-islamischer Gesprächsabend]]></title>
<link>http://orientbruecke.wordpress.com/?p=155</link>
<pubDate>Tue, 13 May 2008 18:22:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Basem</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie beten Christen?
Wie beten Muslime?
Können wir gemeinsam beten?
Unter diesen Fragen wird die Ges]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#003300;">Wie beten Christen?</span></h2>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#339966;">Wie beten Muslime?</span></h2>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#00ff00;">Können wir gemeinsam beten?</span></h2>
<h2>Unter diesen Fragen wird die Gesprächsreihe mit Dr. Bilal El Zayat (Omar Ibn Al-Khattab-Moschee , Orientbrücke e.V.) und Studierendenpfarrer Dr. Georg Kuhaupt (ESG) <span style="color:#ff0000;">am Mittwoch, 14.05.2008 um 19:45 Uhr</span> fortgesetzt.</h2>
<h2>Schließlich besteht bei einem Imbiss (voraussichtlich Falafel) die Gelegenheit, sich persönlich weiter auszutauschen.</h2>
<p> <!--more--></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schweres Los]]></title>
<link>http://therufus.wordpress.com/?p=1061</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:54:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>the rufus</dc:creator>
<guid>http://therufus.wordpress.com/?p=1061</guid>
<description><![CDATA[Rufus: Schöne Ausflugsfahrt.
Collaboratrice 1: Gell, er sagt schon oft einen Blödsinn.
Collaboratr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#800040;"><strong>Rufus:</strong> </span>Schöne Ausflugsfahrt.</p>
<p><strong>Collaboratrice 1:</strong> Gell, er sagt schon oft einen Blödsinn.</p>
<p><span style="color:#ff0066;"><strong>Collaboratrice 2</strong> (<em>lacht</em>): </span>Ja, schon oft.</p>
<p><span style="color:#0000ff;"><strong>Collaboratrice 3</strong> (<em>lächelt und nickt; ohne Worte</em>)</span></p>
<hr />Armer <strong><span style="color:#800040;">Rufus</span></strong>, kannst nur schauen und staunen, was? ;)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Drengamaoina?]]></title>
<link>http://hirnra.wordpress.com/?p=50</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 21:01:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Wähäääääääää! Auf dem Weg zum Zug habe ich mal wieder einen Glücksgriff bezüglich mein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> Wähäääääääää! Auf dem Weg zum Zug habe ich mal wieder einen Glücksgriff bezüglich meiner Beifahrer getan. Voll bepackt mit Laptop- und Sporttasche wollte ich in die U-Bahn einsteigen, was mit zwei vollen Händen eher schwierig ist. Ein ebenfalls einsteigender Herr, Anfang 40, öffnete meine Tür und deutete eine Verbeugung an. Ich habe mich natürlich bedankt und bin ihm dann dummerweise in einen vierer Sitzplatz gefolgt, da die anderen besetzt waren. Da sah ich dann zum ersten Mal, dass er ja ein Bier in der Hand hatte. Das will ich um 14.00Uhr am Nachmittag nicht verurteilen, ich hätte schließlich gerne heute in der Sonne anstatt einer sterbenslangweiligen Vormittagsvorlesung ein leckeres Hefeweizen getrunken, musste mich allerdings dann der Mehrheit beugen, die für Eis votierte.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Er saß schräg mir gegenüber, da sah ich lieber aus dem Fenster die wenig abwechslungsreiche, wenn auch mir liebere Tunnelfärbung der U-Bahn an. Kurz nach dem Hinsetzen verspürte ich, dass jeand mit mir füßelte, also offensichtlich Kontakt zu mir aufnehmen wollte. Ich dachte etwas in die Richtung „Spielen wir jetzt amerikanische Senatoren auf Sexsuche anstatt auf dem Klo in der U-Bahn“??? Also ignorierte ich die Kontaktversuche, was ich aber unterbrechen musste, als ein zweites Mal eine Annäherung meinen Fuß belästigte.</p>
<p style="margin-bottom:0;">„Ist das dein Laptopkoffer?“ -„Ja“- „Ist da ein Laptop drin?“- Ja“ -Was kannen der?“ - „Weiß ich nicht, ich kenn mich da nicht so aus“...</p>
<p style="margin-bottom:0;">Im Verlauf durfte ich mir von Mister Bierfahne abschätzig begutachten lassen, dass ich zwar einen Laptop, aber nicht das Hardwarewissen über ihn besäße. Die Gesprächsrundreise führte uns dann über seine Arbeit, über meine Arbeit, über das, was ein Kumpel von ihm geklaut, was er selbst geklaut („wenn ich sowas wie das [er meinte meinen Laptop] hier finden würde, würde ich es auch abgreifen“-“Na deshalb lass ich den ja auch hier nicht stehen!“), Softwarepackete, den Vorteil von zwei DVD-Laufwerken in einem Laptop anstatt einer Reparatur („für 600 € sollte man wenigstens 2 DVD-Laufwerke erwarten dürfen, hab ich dem Verkäufer gesagt“, das sei, falls mal eines kaputt sein sollte sehr geschickt, da man dann ein zweites habe. Mein Einwand, eine Reparatur in Erwägung zu ziehen, wieß er zurück, dass vielleicht nicht jeder das Geld dafür habe. (Aber für ein zweites DVD-Laufwerk??? Ich habe mich an eine alte Volksweisheit gehalten: Diskutiere nie mit Besoffenen!) . Ich durfte ihn beglückwünschen dazu, dass er die Kneipe soeben verlassen habe, da es sonst ordentlich Ärger gegeben hätte, und ich durfte seinen Heldengeschichten beiwohnen, wie es ihn rotzebesoffen irgendwo hingehauen hatte, ohne sich etwas zu tun. Nach unendlichen 20 Minuten, die mehr einem Monologseinerseits glichen, unterbrochen von meinen Hmmms und Hämmmsss, kamen wir an unsererem gemeinsamen Ziel an: Der Hauptbahnhof! Wir reichten uns die Hände wünschten uns alles Gute (er trank auf mein Studium, jetzt kann es ja nur noch klappen!) und gingen unserer Wege, wobei ich sicher bin, ich ging aufgrund meiner Erleichterung und meines Fluchtverhaltens schneller meiner Wege.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Ich hatte im Rettungsdienst bereits öfter mit Betrunkenen/Alkoholikern zu tun, das bleibt da ja leider nicht aus. Man kommt mit den meisten ja auch gut aus. Die sind nett und freundlich, und wenn man sie wie normale Menschen ohne Abschätzigkeit behandelt durchaus auch sehr kooperativ. Vor kurzem entwickelte ich zu einem regelrechte Sympathie. Man erkannte trotz langjährigen Alkoholmissbrauch, dass er einmal ein sehr attraktiver Mann gewesen war, und nach der Unterhaltung im Rettungswagen bedankte er sich dafür, dass ich ihn wie einen normalen Menschen behandelt hätte. Mich hat das etwas befremdet, natürlich ist mir klar, dass bei „Berufsrettern“ sich eine gewisse Abgestumpftheit bezüglich immer wieder kehrender Einsatzmuster (die dann unter Umständen auch noch randalieren und/oder erbrechen) besteht, aber manchmal denke ich doch, dass manchen ein Stück Menschlichkeit verloren gegangen ist, und an diese Stelle die Genervtheit gedrungen ist.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Hoffentlich habe ich nichts an mir, dass diese Menschen anzieht, auf die Dauer ist mir doch ein normales Gespräch lieber, zu Zeitpunkten, zu Orten, zu Themen und mit Menschen, die ich mir selbst ausgesucht habe und die mich auch interessieren.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Und jetzt im Zug sitzt mir ebenfalls ein Biertrinker gegenüber. Er macht zwar einen netten Eindruck, hoffentlich fängt er nicht auch das Füßeln an...</p>
<p style="margin-bottom:0;">Nachtrag: es ist nichts passiert, er hat sogar sein Flaschenpfand ordnungsgemäß in seine Tasche gesteckt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vor kurzem im Supermarkt...]]></title>
<link>http://kanadoraland.wordpress.com/?p=49</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 03:33:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>austrailyn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auftritt zweier Männer, die nebeneinander in einer Schlange stehen und gerade den Inhalt ihrer Eink]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auftritt zweier Männer, die nebeneinander in einer Schlange stehen und gerade den Inhalt ihrer Einkaufswagen auf das Band legen.</p>
<p>Buddy 1: "Hey Buddy! How are you!"<br />
Buddy 1 und 2 schütteln sich die Hände</p>
<p>Buddy 2: "Hey! How are youuuu.."</p>
<p>Kurze Pause, Buddy 1 begrüßt Sohn von Buddy 2 und wendet sich zurück an Buddy 2.</p>
<p>Buddy 1: "How are you?"<br />
Buddy 2: "Good, thanks."</p>
<p>Buddy 1 läuft kurz zu seinem Wagen und dreht sich daraufhin um.</p>
<p>Buddy 1: "How is it going?"<br />
Buddy 2: "Good, good. How is it going?"<br />
Buddy 1: "Good."</p>
<p>Beide widmen sich ihren Einkäufen. Circa eine Minute später...</p>
<p>Buddy 1: "How is life going?"<br />
Buddy 2: "Good, enjoying the sun."</p>
<p>Buddy 1 und 2 sind nun sehr beschäftigt mit ihren Einkäufen...</p>
<p>Buddy 1: "Alright, see you soon."<br />
Buddy 2: "See ya, take care."</p>
<p>Tausend Worte ohne jeden Inhalt. Bravo, dazu braucht man auch erst mal das nötige Talent.</p>
<p>Typisch kanadisches Gespräch? Oder eher typisches Männergespräch?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zehn Dinge an denen Du merkst das...]]></title>
<link>http://sieghai.wordpress.com/?p=976</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 10:29:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>gabrielstagebuch</dc:creator>
<guid>http://sieghai.wordpress.com/?p=976</guid>
<description><![CDATA[Du auf einer Party zum &#8220;Alt-Herren Club&#8221; gehörst.

Vier Bier in sechs Stunden sind wirk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Du auf einer Party zum "Alt-Herren Club" gehörst.</p>
<ol>
<li>Vier Bier in sechs Stunden sind wirklich viel Alkohol</li>
<li>Und "das kleine Sektchen" bringt dich fast um</li>
<li>Themen wie Cyberpunk, aktuelle amerikanische Politik und Open Source Technologien sind für die meisten nicht nur unverständlich sondern auch Intelektuell.</li>
<li>Ein Penisballon ist irgendwie nicht lustig</li>
<li>dafür aber die Igelwitze.</li>
<li>Wenn dich jemand danach fragt welches deine erste CD war die du Dir  gekauft hast. Verschweigst du ganz profan die Existenz von Kasetten und Schallplatten und Antwortest. "Ähhh...Die Bravo Hits Eins".</li>
<li>Du bist der einzige der den Kassetenrecorder bedienen kann.</li>
<li>Du kannst zwei Stunden auf der Party damit verbringen in einem Gartenstuhl zu litzen und anderen beim Gespräch zuzuhören ohne sie unterbrechen zu müssen.</li>
<li>Trotzdem musst du bei den Wörtern "Damals", "Gestern" und "Morgen" lachen.</li>
<li>Du lässt Dich [durch "das kleine Sektchen" angesoffen wie ein Seemann] um Ein Uhr von einer Freundin Nach Hause fahren und legst dich nach einem Stück Kuchen ins Bett.</li>
</ol>
<p>Gabriel Steinbach</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Doping im Spamfilter]]></title>
<link>http://hubschrauber.wordpress.com/?p=68</link>
<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 20:26:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>hubschrauber</dc:creator>
<guid>http://hubschrauber.wordpress.com/?p=68</guid>
<description><![CDATA[Ob ich will oder nicht, Angebote für Viagra oder RedBull etc. treffen in den unterschiedlichsten Sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ob ich will oder nicht, Angebote für Viagra oder RedBull etc. treffen in den unterschiedlichsten Schreibweisen ein - unaufgefordert. Lästig.</p>
<p>Früher kamen pro Nacht zwei oder drei Faxe, auf denen Schuhputzmaschinen oder künstliche Palmen angeboten wurden. Wie schnell waren die damals aussortiert! Heute sind es mindestens dreihundert, sie kommen per eMail und heißen Spam. Es wird zwar kein Papier mehr dafür verschwendet, aber viel zu viel Zeit, die an anderer Stelle wesentlich sinnvoller genutzt werden könnte.</p>
<p>Vor einigen Tagen erklärte mir jemand am Telefon, ich dürfte ihm kein eMail senden, denn dies könnte er unmöglich in der Fülle unerwünschter Zusendungen finden. Daraus ergab sich ein Gespräch über Spamfilter und wie ich damit umgehe.</p>
<p>Sicher wäre es das einfachste, alles zu löschen, was sich darin sammelt. Doch kommt es gelegentlich vor, daß sich, aus welchen Gründen auch immer, die Nachricht eines Kunden darin verirrt. Also habe ich mir eine simple Methode ausgedacht, den Inhalt des Spamfilters effizient zu prüfen.</p>
<p>Meine Einstellung sortiert den Betreff alphabetisch und zeigt 100 Nachrichten in einem Fenster. Neuerdings fangen viele Nachrichten im Betreff mit Zahlen an, denen schenke ich gar keine nähere Beachtung. Nur wenn sich die Buchstabenfolge sichtlich ändert, riskiere ich einen näheren Blick, ob sich zwischen anderthalb Seiten "Potenz", zwei Seiten "Man lebt nur einmal", mehreren Seiten "Hauptpreis für ein Auto" und dem vielzitierten "Doping" ein wirklich wichtiges Mail befindet.</p>
<p>Bevor ich jedoch eine Nachricht anklicke, die z.B. den nichtssagenden Betreff "Angebot" trägt, schaue ich mir den Namen des Absenders und die eMail Adresse an.</p>
<p>Heute morgen habe ich auf die Uhr gesehen, weil es mich schon längst interessiert hat, wieviel Zeit ich täglich für den Spamfilter brauche. Montags sind es wegen des Wochenendes deutlich mehr als sonst.</p>
<p>Es waren 1565 Nachrichten, für die ich knapp sechseinhalb Minuten aufgewendet habe bis sie gelöscht waren.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gestörte "Berufskollegen"...]]></title>
<link>http://truckonline.wordpress.com/?p=168</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 15:10:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maik</dc:creator>
<guid>http://truckonline.wordpress.com/?p=168</guid>
<description><![CDATA[Es fällt mir schwer das zu schreiben, aber einige meiner &#8220;Berufskollegen&#8221; sind wirklich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es fällt mir schwer das zu schreiben, aber einige meiner "Berufskollegen" sind wirklich gestört.<br />
So quälte sich heute auf der A 81 Richtung Singen ein weißer Volvo mit der Aufschrift "Jungbluth" an mir vorbei.</p>
<p>Ich hatte ein Einsehen und ging vom Gas, damit er schneller vorbeikommt und was macht der? Zieht keine 5 Meter vor mir rein und bremst mich aus.<br />
So etwas ist man eigentlich nur von Pkw - Fahrern gewohnt.</p>
<p>Aber nun gut - das anschließende "Gespräch" per Funk erspare ich Euch (der war wirklich gestört)...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abklärende Gespräche]]></title>
<link>http://activepulse.wordpress.com/?p=48</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 21:16:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>activepulse</dc:creator>
<guid>http://activepulse.wordpress.com/?p=48</guid>
<description><![CDATA[
Ja, hier gibt es auch Deutsch.
Die Filme und Theaterstücke von Ingmar Bergman sind schon bemerkens]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-55" src="http://activepulse.wordpress.com/files/2008/04/bergman.jpg?w=70" alt="" width="70" height="96" /></p>
<p style="text-align:justify;">Ja, hier gibt es auch Deutsch.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Filme und Theaterstücke von <a href="http://www.ingmarbergman.se/" target="_blank">Ingmar Bergman</a> sind schon bemerkenswert als komplette und lebhafte Kunstwerke. Mit <em><a href="http://www.amazon.de/Laterna-Magica-Mein-Leben-Autobiographie/dp/3895810932/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1208380439&#38;sr=8-1" target="_blank">Laterna Magica</a></em>,<em> </em>seine Autobiografie, kann der Leser die Werke mit dem Leben des Regisseurs verbinden. Ein einsichtiges Gespräch kann auch viel aufdecken. <em><a href="http://www.amazon.de/Gespräche-Ingmar-Bergman-Olivier-Assayas/dp/3895810711/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1208380314&#38;sr=8-1" target="_blank">Gespräche mit Ingmar Bergman</a></em> (<a href="http://www.alexander-verlag.com/" target="_blank">Alexander Verlag</a>: <a href="http://www.dimograf.com/" target="_blank">Dimograf</a>, Poland, 2002), von Olivier Assayas und Stig Björkman, entdeckt die Genius weiter. In einem Interview, Bergman offenbart interessante Ausschnitte der Dreharbeit, seines Werks und seines Lebens. Am Ende versteht man besser warum der Schwedischer Regisseur so essenziell für Filmgeschichte ist.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.amazon.de/Gespräche-Ingmar-Bergman-Olivier-Assayas/dp/3895810711/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1208380683&#38;sr=8-1" target="_blank">Image source</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das "A &amp; O" des Lebens?]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/?p=161</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 10:24:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/?p=161</guid>
<description><![CDATA[Das Wochenende war alles andere als ruhig und der gemeine Montagsjob stand dem routiniert in nichts ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000080;">Das Wochenende war alles andere als ruhig und der gemeine Montagsjob stand dem routiniert in nichts nach. Zuhause angekommen war ich froh, diesen Tag überstanden zu haben und inzwischen dabei, mich mental auf einen gemütlichen Feierabend einzuschießen. Eigentlich ...</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Nun kann man mir nicht unbedingt nachsagen, dass ich mich manieriert-gelangweilt durch meine Wohnung bewege; ein gewisses Tempo lege ich dabei meist vor und da ich diese Kemenate seit vielen Jahren bewohne, darf ich wohl behaupten, mich hier notfalls auch blind auszukennen.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Dem war an diesem Abend nicht so ... nicht ganz ... Mein Schreibtisch, der mir immer wirklich Freund war und mit dem mich eine Zeit verbindet, die jene in dieser Wohnung durchaus deutlich übersteigt, zeigte sich plötzlich von einer ganz anderen Seite. Obwohl ... die Seite kannte ich wohl! Nur noch nicht die Intensität, mit der sie in der Lage war, mich in Bruchteilen von Sekunden Demut und Bewegungslosigkeit zu lehren.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Ich frage mich auch nach wie vor, ob er immer so hier stand oder sich am Montag Abend zum ersten Mal in seinem langen Leben bewegt haben könnte. Denn dass ich mich nach all den Jahren dann doch um pummelige drei Zentimeter verschätze, die mich fast meine Kniescheibe nebst zugehöriger Kapsel und anwohnendem Miniskus kosten, bin ich noch immer nicht zu glauben bereit. Vielleicht lag es auch einfach nur an der Geschwindigkeit des Aufpralls. Zumindest war all das dazu geeignet, mich mit meinem Schreibtisch deutlich auseinander zu harmoniesieren.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Was soll’s? Shit happens ...</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Ich kühle und salbte, ich schonte und humpelte, ich ruhte und fluchte. Das war auch alles ganz witzig doch geholfen hat es rein gar nichts. Also machte ich mich mit dem Gedanken vertraut, jemanden aufzusuchen, der sich durch Studium und Approbation Doc nennen darf. Er war auch sehr nett. Lächelte sogar. Bat mich bereits nach wenigen Worten darum, meine Kleidung abzulegen ... Es hätte also durchaus ein netter Tag werden können. Dem war aber dann doch nicht ganz so.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Ihm zur Seite stand eine Assistenzärztin der hier nahestehenden Hochschule. Was er an Griffen nicht drauf hatte, holte sie prompt nach. Und ich muss gestehen ... sie wusste offensichtlich ganz genau was sie tat. Denn jeder Griff von ihr forderte mit diverse mir A-, O-, U- und sonstige vokalisierte Laute ab, die bis heute nicht einmal ein Mann in der Lage gewesen war, mir zu entlocken ... und nun eine Frau ... Ich denke noch immer darauf rum, ob mir das irgendetwas sagen soll. Eine fundierte Entscheidung habe ich allerdings zunächst auf später verschoben.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Die Diagnose war niederschmetternd und verbunden mit diversen Ansagen. So muss das Knie zwar bewegt, darf aber auf gar keinen Fall belastet werden. Wie ich linksseitig fliegen und rechts gehen soll, vergaß ich zu fragen. Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob das eine praktikable Lösung ist. Doch versuchen werde ich es natürlich ... notgedrungen.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Neben weiterer, verordneter Salbungen und oral zu konsumierender Heilmittel ist Treppensteigen ab sofort so was von verboten, wie es nur sein kann. Da ich im zweiten Stock, natürlich ohne Fahrstuhl, wohne fragte ich ihn, wie ich denn bitte meine Wohnung erreichen solle und dass die außenseitig am Haus befestigten Dachrinnen nicht allzu haltbar erscheinen. Den doktorischen Vorwurf, diese Treppen ja dann wohl bereits herab gestiegen zu sein, um zum ihm zu kommen, quittierte ich mit der Äußerung, dass ein aus dem Fenster Springen doch wohl wahrlich schwerwiegendere Folgen gehabt hätte als das, was ich ihm nun in der Lage bin zu präsentieren.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Er hatte anfänglich so nett gelächelt.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Müßig zu erwähnen, dass die Praxis des Arztes im dritten Stockwerk ist und in dem Haus ebenfalls kein Fahrstuhl zur Verfügung steht. Damit hatte ich im aufwärts Treppensteigen klar eine Etage vorsprung. Und runter musste ich ja erst noch. Aber das sagte ich ihm natürlich alles nicht. Nein, nein. Nicht, dass er mich doch noch aus dem Fenster geschmissen hätte ...</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Dieses Gespräch desasterte in der klaren Ansage des Arztes, meine Wohnung frühestens am Montag oder höchst ausnahmsmäßiger Weise vorher, falls ich anderenfalls verhungern müsse, wieder zu verlassen. Natürlich nicht den Hinweis vergessend, dass ein Mensch durchaus in der Lage ist, einige Tage nur mit Wasser zu überleben.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Na ja ... zumindest wird mein nächstes Wochenende deutlich ruhiger als geplant und dass ein Montagsjob aufgrund widrigen Aufpralls auf den Schreibtisch dem anderen direkt folgt ist ja auch eher selten. Bleibt nur zu hoffen, dass, für den Fall, irgendwann mal umzuziehen, ein anderes Haus einen Fahrstuhl als generelle Einrichtung vorzuweisen hat ... möglichst mit fließendem Wasser, dann dürfen die Regenrinnen auch gern klapprig sein.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Und wen interessieren schon Vokale?</span></p>
<p>© skriptum</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heute.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/?p=1486</link>
<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 19:31:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>just4ikarus</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/?p=1486</guid>
<description><![CDATA[
Die Feiertage sind vorüber. Der Kopf scheint leer.
Vier Tage frei. Keine Arbeit, keine Gedanken, w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.neon.de/img/illus/erwachsenwerden.jpg" height="217" width="480" /></p>
<p><b>Die Feiertage sind vorüber. Der Kopf scheint leer.</b></p>
<p>Vier Tage frei. Keine Arbeit, keine Gedanken, wie ich den Tag verbringen kann. Okay, das war jetzt gelogen. Natürlich habe ich mir auch jetzt Gedanken gemacht. Vieles hat sich in meinem Kopf abgespielt. Auch jetzt hatte ich eben erst ein Selbstgespräch dort oben. Fast lächerlich, was da jetzt gerade abläuft. Aber man kann irgendwie auch nicht einfach so aufhören. Da muss sich erst alles einrichten. Und irgendwie habe ich auch die Vermutung, dass es bald soweit sein wird. Alles richtet sich ja sowieso irgendwie ein.</p>
<p>Heute war mein unglaublichster Trashostermontag. Etwas länger geschlafen und dann schließlich dem ganzen Tag keine Aufmerksamkeit widmen. Die Ostermontags-Filme ansehen. Was Mädchen wollen und Shrek 2 und Schweinchen Babe in der großen Stadt und The Big Green. Okay, ich hätte mir auch ein paar DVDs einwerfen können, aber manchmal nimmt man eben einfach das, was einem vor die Augen kommt. Jetzt habe ich schließlich Kopfschmerzen und keine Zigaretten mehr. Vielleicht fahre ich noch schnell zum nächsten Automaten. Ist ja nicht die Welt.</p>
<p>Möglicherweise habe ich samstags leicht überreagiert. Das passiert mir öfters und vor allem bei solch einem Problem. Da kann ich nicht einfach Okay und Gute Nacht sagen. Das bewegt mich und lässt mich nicht ruhen. Ein einstündiges Gespräch mit meiner besten Freundin hat dann einige Dinge richtig gestellt. Dass mir aber auch noch andere Dinge auf die Nerven gehen, dass dürfte ja auch kein Geheimnis sein.</p>
<p>Vielen Dank an euch alle für die lieben Kommentare und Wünsche. Ich werde den gesunden Egoismus wohlgesonnen in mein Leben einfließen lassen. Früher war ich ja immer der Typ, der versuchte, dass alles passt. Doch das passt mir nun einfach nicht mehr und so werde ich auch mal das scheinbar Negative in mehr hervorkehren. Ganz zurückziehen werde ich mich nicht. Ich werde nur Menschenaufläufe meiden und mich auch öfter unter vier Augen mit jemandem treffen. Ist irgendwie viel besser, oder sagen wir ... persönlicher.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadtgespräch]]></title>
<link>http://joinjordan.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 10:00:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>joinjordan</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern nacht um zehn laufen wir durch das Stadtviertel Jabal Weibdeh. Die Straßen sind menschenlee]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><font size="2" face="Times New Roman">Gestern nacht um zehn laufen wir durch das Stadtviertel Jabal Weibdeh. Die Straßen sind menschenleer und laternenerleuchtet, während wir Ausschau nach einem Taxi halten. Als dann endlich eins vorbei fährt, wir einsteigen und unseren auswendiggelernten Satz runtersagen, wo wir hin wollen, waren wir in Gedanken schon im Bett und dem Schlaf ganz nah. </font></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><font size="2" face="Times New Roman">Jordanier sind ja sehr kommunikative und freundliche Menschen und so ist es üblich, dass nach wenigen Sekunden gefragt wird, woher wir denn kommen: „Germany“. <span>„Ah, Germany is so beautiful.“ </span>Nachdem uns der Taxifahrer in seinem Land willkommen heißt, achlan wa sachlan, erklärt er uns, dass er Palästinenser sei und eigentlich aus Jerusalem komme. Das finden wir interessant und fangen mit ihm ein Gespräch an über Gott und die Welt. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn am Schluss meinte er, dass Gott über alle Menschen herrscht und es nur den einen Gott gibt, den der Juden, Christen und Muslime. Es ist ein und derselbe Gott für alle drei großen monotheistischen Buchreligionen. Das fand ich toll, dass er das dort, im Taxi, zu uns gesagt hat, denn schließlich hat er ja recht und wenn alle so denken würden, gäbe es wohl kaum religiöse Auseinandersetzungen. Die Geschichte jeder dieser drei Religionen geht zurück auf Abraham, dem Urvater der Religionen. Bei den Muslimen heißt er nur etwas anders: Ibrahim.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rohstofflager Tibet (040)]]></title>
<link>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/?p=258</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 20:23:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>skibowski</dc:creator>
<guid>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/?p=258</guid>
<description><![CDATA[
von Marc Alexander Holtz 
Die gegenwärtig verhaltenen Forderungen der internationalen Staatengemei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/politik/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/home.jpg" alt="home.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p><span style="color:#999999;">von Marc Alexander Holtz </span></p>
<p>Die gegenwärtig verhaltenen Forderungen der internationalen Staatengemeinschaft, gleichwohl auch der Medien, ob der blutigen Auseinandersetzungen in Chinas Region Tibet Milde und Vernunft walten zu lassen, kostet, das ist Fakt, Menschenleben. Den Boykott der Olympischen Spiele als politisches Druckmittel will auch die deutsche Regierung nicht in Erwägung ziehen. Sicher, man will nicht erster sein. Nicht in der politischen Olympiade dieser Tage. Nicht nur die SPD ist also führungslos, die Staatengemeinschaft ist es genauso. Profillosigkeit und Wirtschaftsabhängigkeit grassieren auf dem Erdenrund. Oder Verlogenheit. Denn die Staats- und Regierungschefs wissen um das Elend des Himalaja-Volkes und dessen Ausbeutung. Tibet gilt als ärmste Region der Volksrepublik. Bekannt ist auch das Wohlstandsgefälle zwischen eingewanderten Han-Chinesen und den Einheimischen. Eine Art Kolonialpolitik. Die Tibeter werden diskriminiert, nicht erst seit den neu entfachten Aufständen. Auch in der Wohnungsbeschaffung, auf dem Beschäftigungssektor, im Schulwesen - die Probleme werden maginalisiert. Durch den bewusst gesteuerten Bevölkerungstransfer leben in allen Ballungszentren Tibets mehr Chinesen als Tibeter.</p>
<p>Die höchste Bahnstrecke der Welt, indes eine hohe Ingenieurskunst, gebaut von Chinesen, dient denselben zum Abtransport der regionalen Landesressourcen, dem enormen Reichtum an Bodenschätzen. Eine der Hauptgründe der Invasion der Chinesen im Jahre 1949. Chinas Industrialisierung und wirtschaftlicher Aufschwung verlangt einen kontinuierlich ansteigenden Verbrauch an Mineralien und Energie. Davon ist China abhängig. Die reichen Vorräte Tibets kommen nicht nur gut gelegen, sie liegen gut. In Tibet wurden einige der bedeutendsten Erdvorkommen an Mineralien identifiziert. Darunter Uran, Bor, Eisen, Erdöl, Erdgas, Gold, Silber, Graphit und Schwefel, um nur einige zu nennen. China wünscht nichts mehr als Autarkie in Bezug auf die eigenen Rohstoffbedarfe. Vollkommen verständlich.</p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/lozinho/453736053/in/photostream/" target="_blank"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/shanghai-vintage.jpg" alt="shanghai-vintage.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p>Freiheit für Tibet gibt es eben nicht. Gab es nicht. Wird es nicht geben. Deshalb resignieren auch wir. Deshalb hat sich dieser Tage Hass entladen. In Tibet. Gegen die Besetzung, gegen Peking, die Blockade, die Chinesen, das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten und Schüler, von dem auch die westlichen Medien nun kaum mehr etwas mitbekommen. Die chinesische Zensur ist inzwischen rigoros. Vor den Augen der internationalen Öffentlichkeit ist der Vorhang gefallen. Der Aufstand der Tibeter beendet bzw. fortan eine innere Angelegenheit der Chinesen selbst. Das Ultimatum der Regierung in Peking gegenüber den Demonstranten und ihrer Anführer, sich zu stellen, ist seit heute 17 Uhr, mitteleuropäischer Zeit abgelaufen. Milde, heißt es aus chinesischen Regierungskreisen, will man nur die behandeln, die ihre Anstifter verraten. Es kommt vielerorts zu Massenverhaftungen, heißt es den Angaben von Exil-Tibetern und Nachrichtensendern zufolge. Auch im Ausland schürt sich der Hass auf die Regierungsvertreter Chinas. Botschaften werden bereits attackiert.</p>
<p>Auf der Internetseite des tibetischen Zentrums für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD), heißt es, dass Schüler, die sich zur Demonstration in Lhasa zusammengefunden hatten, von den Sicherheitskräften schwer misshandelt und abtransportiert worden sind.</p>
<p>Die aktuelle Lage vor Ort ist offiziell nicht mehr einsehbar. Sie ist auch darum ernst. Wer von Tibet aus noch Informationen nach außen gibt, gefährdet seine persönliche Freiheit oder das Sicherheitsbehörden innerhalb weniger Minuten auf ihn aufmerksam werden und vor seiner Tür stehen. Fast alle Ausländer haben bereits das Land verlassen.</p>
<p>Es mag sein, dass Boykotte nicht zum Ziel geführt haben, als man sie in der Vergangenheit beging. Doch sie sind ein Statement, haben Symbolkraft und sind vor allem ein Eingeständnis für Werte. Werte wie Menschenrechte, Demokratie, Minderheitenschutz. Welche Wirkung, außer den Imagegewinn der angeblich insgesamt 63 Sponsoren sowie der Volksrepublik China, soll der olympische Sport entfalten wenn er stattfindet? Die Austragung der olympischen Spiele werden, sofern man es so darstellen will, einen Verrat an unseren westlichen Werten, schon der Einfachheit wegen leugnen. Es klingt jedoch etwas vermessen, die Diskussion um einen Boykott auf dem Rücken der Sportler auszutragen, mit der Argumentation, dass die Athleten schließlich sehr lange Zeit für solch ein Ergeinis trainierten. Eher wäre es interessant zu erfahren, welche Position, beispielsweise hier in Deutschland, die verantwortlichen Sponsoren wie <strong>VW, Adidas und Schenker </strong>in der Tibetfrage und der Forderung um einen Boykott der Spiele einnehmen. Zu den weiteren internationalen Partnern des IOC im Hinblick auf die Finanzierung der Olympischen Spiele gehören <strong><span style="color:#000000;">Atos Origin, Coca-Cola, General Electric, Johnson &#38; Johnson, Kodak, Lenovo, Manulife, McDonald's, Omega, Panasonic, Samsung und Visa.</span></strong></p>
<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2008/03/16/kommentar-chinas-separatisten/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/china-erzieht-die-welt.jpg" alt="china-erzieht-die-welt.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2008/03/25/social-responsibility/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/social-responsibility.jpg" alt="social-responsibility.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2008/03/15/215/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/chinatibet2.jpg" alt="chinatibet2.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
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