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	<title>gerti-schon &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "gerti-schon"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 06:50:31 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Dreimal laut gelacht]]></title>
<link>http://naturalismuskritik.wordpress.com/?p=57</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 16:22:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>BK</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit Wochen schon machen sich darwinistisch dünkelnde Blogger im Internet über einen Film her, der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen schon machen sich darwinistisch dünkelnde Blogger im Internet über einen Film her, der erst jetzt in den US-amerikanischen Kinos angelaufen ist: <a href="http://www.expelledthemovie.com/"><em>Expelled – no intelligence allowed</em></a> des Publizisten Ben Stein. Geradezu lüstern breiten sie jeden bekannt gewordenen Fehler aus, demonstrieren krampfhaft gute Laune und überbieten sich in schrillem, unfrohem Gelache. Kurzum: Sie machen eine Werbung, die sich die Produktionsfirma gar nicht hätte leisten können.</p>
<p>Jetzt ist der Sturm im Wasserglas aus dem Internet in die reale Welt geschwappt, und Gerti Schön hat in der <em>Zeit</em> vom 24. April 2008 (Nr. 18, S. 40) einen mahnenden Artikel „Kein intelligenter Dreh“ geschrieben. Während sie Michael Moores <em>Fahrenheit 9/11</em> als „erfrischend subjektiv“ lobt, weil er „die Zitate seiner Protagonisten aus dem Zusammenhang reißt und das Mittel der Montage dazu nutzt, die Ideenwelt der Konservativen im Lager George W. Bushs zu demontieren“, empfindet sie <em>Expelled</em> dagegen „als plumpe Propaganda“. Außerdem kreidet sie dem Film an, dass er „ganz nebenbei auch Steins persönlichen Narzissmus befriedigt“.</p>
<p>Ist ja schrecklich: Ben Stein kommt mit subversiven Methoden an so erlauchte Gesprächspartner wie Richard Dawkins heran, dreht dann ein politisches Pamphlet, das mit suggestiven Schnitten arbeitet, und versäumt dabei nicht, die eigene Person in den Vordergrund zu stellen. Er bedient sich also insgesamt derselben Methoden wie Michael Moore, aber, so insinuiert Schön, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quod_licet_Iovi,_non_licet_bovi">quod licet Iovi, non licet bovi</a>. Und schon gar nicht, wenn sich das Rindvieh für die wissenschaftlichen Underdogs der ID-Theoretiker in die Bresche wirft.</p>
<p>Und so bringt sich die <em>Zeit</em> mit diesem Artikel mal wieder sehr, sehr mutig als Vorkämpferin gegen die perfiden, dummen und gefährlichen Kreationisten in Stellung. Dabei lässt der Schluss des Artikels ahnen, wie einfältig, wie konventionell man im Hamburger Traditionsblatt denkt. Überheblich weist Schön auf eine Parodie hin, die bei <em>YouTube</em> angeblich kursiert: <em>Sexpelled: No Intercourse allowed</em>, soll der Film heißen, der „die dramatische Ausgrenzung von Forschern zeigt, die der Theorie anhängen, dass der Storch die Babys bringt.“ Ha, ha. Er ist bestimmt <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2006/12/09/a0255">genauso lustig wie das fliegende Spaghettimonster</a>.</p>
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