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	<title>germanen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/germanen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "germanen"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 06:30:21 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Karfunkel Codex - Germanen]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/?p=137</link>
<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 11:29:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>altesitte</dc:creator>
<guid>http://altesitte.wordpress.com/?p=137</guid>
<description><![CDATA[Die im 12. Jahrgang erscheinende &#8220;Zeitschrift für erlebbare Geschichte&#8221;, Karfunkel, wir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die im 12. Jahrgang erscheinende "Zeitschrift für erlebbare Geschichte", <a href="http://www.karfunkel.de/" target="_blank">Karfunkel</a>, wird seit einiger Zeit um Sonderausgaben unter dem Titel "Codex" erweitert. Schon das Wikingersonderheft konnte mich überzeugen; ganz aktuell ist "Germanen" erschienen. Bestellen kann man das Heft über die Webseite <a href="http://www.mondschatten.de/" target="_blank">Mondschatten</a>.</p>
<p>Codex Nr. 6, Germanen, legt seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der germanischen Stämme. Die Texte werden mit Bildern moderner "Re-Enactors" illustriert. Daneben finden sich Kurzdarstellungen des Alltagslebens, von Handel und Wirtschaft, eine Zeittafel uvm. Alle (zumindest viele) relevante "Nebenthemen" sind zumindest auf einer Doppelseite umrissen: Varusschlacht, Limes, Externsteine, Christianisierung, <a href="http://www.asentr.eu/o_dorla.htm" target="_blank">Opfermoor Oberdorla</a>.</p>
<p>Das 162 Seiten dicke Sonderheft ist m.E. absolut gelungen. Es gibt gerade dem "Neueinsteiger" oder jemandem, der sich über die Germanen orientieren möchte, eine reichhaltig bebilderte Grundlage. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf der "erlebbaren Geschichte", man darf hier also keine religionswissenschaftliche Einführung erwarten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Köln der Römer]]></title>
<link>http://stadtstreicher.wordpress.com/?p=42</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 04:25:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>koelnpatriot</dc:creator>
<guid>http://stadtstreicher.wordpress.com/?p=42</guid>
<description><![CDATA[
Die Geschichte Kölns ist eng verbunden mit der der Römer. Aber: bereits vor dem Eintreffen der r]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img class="size-medium wp-image-46 aligncenter" src="http://stadtstreicher.wordpress.com/files/2008/07/ccaa.jpg?w=300" alt="" width="300" height="214" /></p>
<p>Die Geschichte Kölns ist eng verbunden mit der der Römer. Aber: bereits vor dem Eintreffen der römischen Besatzungstruppen lebten am Rhein verschiedene Volksstämme. Zunächst die Kelten, dann der kulturell hoch entwickelte Germanenstamm der Ubier.</p>
<p>Dieser schloss mit den römischen Besatzern ein Friedens- und Handelsabkommen und siedelte von der rechten auf die linke Rheinseite um. Die neu entstandene "Stadt der Ubier" (Oppidum Ubiorum, ca. 38 v. Chr.) wurde nicht nur als zentrale Siedlung des Stammes der Ubier angelegt. Sie sollte als politisches, administratives und kultisches Zentrum der neuen Provinz Germanien dienen und wurde strukturell und baulich nach römischem Vorbild errichtet.</p>
<p>Auf Wunsch der Agrippina, Gattin des Kaiser Augustus, wurde der Siedlung im Jahre 50 n. Chr. das römische Stadtrecht verliehen. Und ein neuer Name: "<span style="font-weight:bold;">Colonia Claudia Ara Agrippinensium</span>" (abgekürzt CCAA, "Kolonie des Claudius und Standort des Altars der Agrippinenser").</p>
<p>Die Spuren der Römer sind nach wie vor im Stadtbild präsent; Stadtmauern, Wasserleitungen, große Stadttore, Kunstschätze und auch Straßen existieren bis heute.</p>
<p><span style="font-weight:bold;font-style:italic;">Tipp: </span>Über das Köln der Römerzeit informiert das Römisch-Germanischen Museum direkt neben dem Dom! In meinen folgenden Führungen erfahren Sie mehr über die Römer:</p>
<p>"<a href="http://www.koelnpatriot.de/fuehrungen.htm" target="_blank">Colonia Claudia Ara Agripinensium (CCAA) - Auf den Spuren der römischen urbs</a>" (mit Besuch des Prätoriums)</p>
<p>"<a href="http://www.koelnpatriot.de/fuehrungen.htm" target="_blank">Was ließen uns die Römer zurück? - Relikte – Wissen – Perspektiven</a>"</p>
<p>Buchen können Sie unter <a href="http://www.koelnpatriot.de" target="_blank">www.koelnpatriot.de</a>, der offiziellen Homepage des Stadtstreichers. Dat jitt et för ene Appel un e Ei.</p>
<p><strong>Ihr Dr. Helmut Meyer</strong><br />
"Wä mich nit kennt, dä kennt Kölle nit"</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über dieses Buch - der Schwarzataler Entweg]]></title>
<link>http://vergessenewege.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 16:00:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://vergessenewege.wordpress.com/?p=14</guid>
<description><![CDATA[2005 habe ich nach einigen wenigen Hinweisen in lokalen Heimatbüchern die
ersten Teile dieses Weges]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>2005 habe ich nach einigen wenigen Hinweisen in lokalen Heimatbüchern die<br />
ersten Teile dieses Weges gefunden – ohne ihn zu suchen. Im Jahr 2006 habe<br />
ich ihn systematisch erforscht, mit Hilfe der einzigen umfassenden Veröffentlichung<br />
des ehemaligen Penker Volksschuldirektors Johann Danzer (+ 1985)<br />
von 1965 und einigen Hinweisen aus der Umgebung. Ich wohne übrigens<br />
ziemlich genau im Verlauf des Entweges, etwa 30 Höhenmeter oberhalb von<br />
Göttschach, es ist also wirklich „mein Weg“.<!--more--></p>
<p>Der Teil des Entweges, der vom Schwarzatal ins Pittental verläuft, geht völlig<br />
eben mit gerade einmal +/- 50 Höhenmetern Differenz über eine Strecke von<br />
etwa 23 km verteilt dahin. Beim Pittental ist er keineswegs zu Ende, denn er<br />
führt von Kirchau ins Haßbachtal hinein und auf der gegenüberliegenden Seite<br />
wieder hinaus, um den Kulmriegel herum und endet schließlich im Feistritztal.</p>
<p>Der von mir begangene Teil ist also gerade einmal etwas mehr als 1/3 des Gesamtweges – sofern es überhaupt ein Weg war.</p>
<p>Der Entweg wird ein einziges Mal urkundlich erwähnt: 1144 im Kodex des<br />
Klosters Formbach – die Formbacher waren die Gründer das Klosters<br />
Gloggnitz. Dort wird er bereits als „antiskenwek“, also als alter Weg, erwähnt,<br />
muss also wohl über 1000 Jahre alt sein. Wer ihn gebaut hat, wann er gebaut<br />
wurde und zu welchem Zweck, das liegt im Dunkel der Geschichte. Die Vermutung,<br />
es seien die Römer gewesen, ist nicht belegbar, so bleibt mehr als ein<br />
Jahrtausend Spielraum – von den Kelten bis zu den Babenbergern.</p>
<p>Man muss sich eines vor Augen halten: Das Tal der Schwarza von Neukirchen<br />
bis Gloggnitz war zu dieser Zeit dichter Urwald mit wenigen verstreuten Siedlern.<br />
Hier gab es weder befestigte Städte, noch militärische Einrichtungen oder<br />
Bodenschätze. Und all jene, die sich hier angesiedelten hatten – Kelten, Römer,<br />
Germanen, Awaren, Slawen, Bayern, Franken – hatten Angst, nicht vor<br />
irgendeinem Herrscher, sondern vor ihren Nachbarn – und vor dem Wald, denn<br />
hier herrschten Räuber, hierher hatten sich Verfemte und Vogelfreie zurückgezogen.</p>
<p>Ich bin wohl insgesamt in vielen Etappen an die 40 bis 50 Stunden den Weg<br />
entlanggegangen, habe ihn immer wieder verloren, mehr oder weniger mühsam<br />
wiedergefunden, stundenlang durch menschenleere Wälder und Gräben strei-<br />
fend – da kommen eine Menge Gedanken und setzen sich fest. Es lag also<br />
nahe, zusätzlich zu diesem heimatkundlichen Buch auch ein nachdenkliches<br />
Buch zu schreiben – „Der Weg – Gedanken über das Suchen und Finden“,<br />
auch erschienen bei Edition Zaunreiter 2007. In diesem Buch finden Sie auch<br />
viel mehr Fotos vom Entweg.</p>
<p>Heute kennen noch wenige ältere Einwohner in den angrenzenden Gemeinden<br />
diesen Weg, das sind vor allem jene, die noch bei Johann Danzer in die Volksschule<br />
Penk gegangen sind und die wenigen, die sich mit heimatkundlichen<br />
Themen beschäftigen. Bei meinen Recherchen kam ich zu einer interessanten<br />
Erkenntnis: Außerhalb heimatkundlicher Quellen, also alter Festschriften und<br />
Gemeindebüchern, gab es auch in 1000 Seiten dicken Dissertationen und wissenschaftlichen Werken kaum neue Erkenntnisse.</p>
<p>Selbst der Verlauf der Römerstraßen über Wechsel und Semmering ist bis<br />
heute nicht endgültig geklärt, ja nicht einmal deren Bestehen. So bleiben Ursprung<br />
und Zweck des Weges im Dunkel, aber der Weg selbst lebt und da er<br />
mindestens 1000 Jahre überstanden hat, wird er wohl noch weiterleben.<br />
Bei der nach 1960 geborenen Generation ist dieser Weg praktisch vergessen.<br />
Dieses Buch stellt keinen Anspruch darauf, alle vorhandenen Quellen abzubilden<br />
– ich habe die Quellen verwendet, die mir zugänglich waren. Ich gehe auch<br />
nicht davon aus, dass ich hier neue Erkenntnisse oder gar die unumstößliche<br />
historische „Wahrheit“ vermittle. Es ist mir auch bewusst, dass am Ende dieses<br />
Buches keine logischen und unumstößlich Schlussfolgerung über Bau und<br />
Zweck des Entweges stehen kann.</p>
<p>Dieses Buch ist ein Erlebnisbericht eines Neugierigen, der zwar nicht im<br />
Schwarzatal geboren ist, sich aber heute als Schwarzataler fühlt und etwas<br />
dazu beigetragen wollte, dass sich auch im 21. Jahrhundert weiter Menschen<br />
mit diesem Weg beschäftigen – oder seine Existenz wenigstens kennen.<br />
Wenn mir das gelungen ist, bin ich zufrieden und nehme auch missbilligendes<br />
Schulterzucken wissenschaftlich arbeitender Historiker gerne hin.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[sommersonnenwende]]></title>
<link>http://amaij.wordpress.com/?p=83</link>
<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 14:32:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>amaij</dc:creator>
<guid>http://amaij.wordpress.com/?p=83</guid>
<description><![CDATA[:
heute war sommersonnenwende. exakt um 01.59h MEZ .
:
dieser tag, meist ist es nach gregorianischem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;"><strong>:</strong></span></p>
<p>heute war sommersonnenwende. exakt um 01.59h MEZ .</p>
<p><span style="color:#ffffff;">:</span></p>
<p>dieser tag, meist ist es nach gregorianischem kalender der 21. juni,<br />
ist der längste auf der nördlichen erdhalbkugel, seine nacht die kürzeste.</p>
<p>in unserer gesellschaft: offizieller sommerbeginn, überliefert als mittsommer, denn wir befinden uns ungefähr in der mitte der wachstumsphase der natürlichen zyklen in europa.</p>
<p>unsere vorfahren, die kelten und germanen, haben ihre feste nach dem stand von sonne und mond ausgerichtet. wenn die sonne senkrecht über dem nördlichen wendekreis stand, feierten sie alban heruin [ alwan eru-in ]:</p>
<p><strong>das fest der magie<br />
</strong></p>
<p>die sommersonnenwende, die astronomisch unseren heutigen sommeranfang markiert, ist traditionell die mitte des sommers, der längste tag an dem die sonne den höhepunkt ihrer entfaltung erreicht. mythologisch mit dem schicksal baldurs verbunden, dem sohn der sonne, der wie sie in der höchsten blüte seines lebens stirbt. [keine sorge, baldur wird mit der beginnenden wiederkehr der sonne - der wintersonnenwende - wiedergeboren werden, die sommersonnenwende ist ein freudiges fest .)]</p>
<p>wir feiern im bewusstsein der ewigen zyklen, dass in jedem kreislauf des seins der abstieg einem neuen aufstieg folgt.</p>
<p>daher begehen wir die nächte um den höchstand der sonne mit riesigen feuern. manchernorts rollen brennende sonnenräder hänge hinunter oder die ewige drehung des jahresrades wird durch das kreisförmige schwingen von fackeln symbolisiert.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><img style="vertical-align:top;" src="http://farm4.static.flickr.com/3048/2597932492_0493d0f3c8.jpg?v=0" alt="summer solstice sunrise alaska 2008 " width="500" height="375" /></p>
<p><span style="color:#666699;"><span>(c) foto amaij sommersonnenwende </span></span><span style="color:#666699;"><span>mitternacht </span></span><span style="color:#666699;"><span>2007 kenai peninsula alaska</span></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">..</span></p>
<p><strong>traditionelle mittsommerfeste<br />
</strong></p>
<p><strong>die alten germanen, slaven und keltischen stämme europas</strong></p>
<p>feiern mittsommer mit freudenfeuern. die nacht der feuer festivitäten, der magischen liebe, liebesorakeln, vorahnungen und weiss.sagungen.</p>
<p>prophezeiungen mit blick auf die liebenden: wann werden sie durch die glückbringenden flammen springen?</p>
<p>so hoch wird das korn wachsen, wie die liebespaare zu springen vermögen. kraft des feuers finden die unberührten mädchen und frauen zudem etwas heraus, das ihren ihren zukünftigen gemahlen näher bringt. geister und dämonen werden gebannt.</p>
<p>eine andere funktion der freudenfeuer ist es, eine magische verbundenheit zu erzeugen: mittels der feuer werden das licht und die energie der sonne von der erde aus verstärkt, damit die sonne während der verbleibenden wachstumsphase kraftvoll bleibt und so eine reiche ernte schenkt.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
<strong>die ursprünglichen kelten</strong></p>
<p><strong></strong><br />
druiden - die priesterlichen, diplomatischen würdenträger keltischer regionen - feierten alban heruin [ licht (über) der küste ]. die sonne steht im zenit, genau über der grenze zwischen land und wasser. alban heruin zeichnet den höhepunkt der fruchtbarkeit der natur und der macht und der kraft der sonne. alles ist auf kraft, reichtum und fülle ausgerichtet.</p>
<p>zu alban heruin verneigen wir uns auch vor der ewigen wahrheit, dass erde und sonne die quellen von licht und allem leben sind so wir auch vor den aspekten von balance und ausgewogenheit.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong>die gallier</strong></p>
<p>epona - das fest der pferdegöttin, benannt nach der göttin der fruchbarkeit und des ackerbaus, die auf einer stute reitet.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong>altertümliches china</strong></p>
<p>ihre sommersonnen-zeremonie feiert die erde, das weibliche und die yin-kräfte. sie vervollständigt die wintersonnenwende, die die himmel, das männliche und die yan-kräfte zelebriert.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong>schweden </strong></p>
<p>in jeder stadt wurde eine mittsommer-baum aufgestellt und geschmückt, um den die dorbwohner tanzten. frauen und mädchen wurden ursprünglich im örtlichen fluss gebadet, ein magisches ritual, um regen für das getreide zu erbitten.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong>christlich</strong></p>
<p>nach der christianisierung in europa wurde der festtag johannes des täufers auf den 24. juni gelegt.</p>
<p>die katholische enzyklopädie erklärt uns hierzu, dass johannes bereits im leibe seiner mutter vom heiligen geist erfüllt war und seine geburt somit auch ein triumpf-tag war. sein fest ist ein ableger der ursprünglich traditionellen mittsommer-feste.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">..</span></p>
<p>weitere sommersonnenwendfeste wurden und werden rund um den globus aller naturvölker und religionen gefeiert. und weil ich heute auch noch den besonderen tag begehen möchte, setze ich hier mal einen punkt .)</p>
<p>und wünsche allen einen wundervollen, magischen abend und eine be- und verzaubernde, wundervolle sternen und lichternacht .)</p>
<p>aloha [ ich teile meinen atem mit dir ]</p>
<p>amaij</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(Vor-)Urteile über die Germanen]]></title>
<link>http://wortman.wordpress.com/?p=632</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 15:30:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>wortman</dc:creator>
<guid>http://wortman.wordpress.com/?p=632</guid>
<description><![CDATA[In den Ohren eines Römers oder Griechen klingt die barbarische Sprache nicht wie die Sprache von Me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style:italic;">In den Ohren eines Römers oder Griechen klingt die barbarische Sprache nicht wie die Sprache von Menschen, sondern wie Gestammel und bloßer Lärm. Schrecklich sind die Gesänge, unter deren Ansturm das klassische Versmaß des gelehrten Dichters zu Bruch geht. Wie sollte man aber auch den Hexameter, den Sechsfüßer, kunstvoll zusammenfügen, wenn vor des Poeten Haustür ein sieben Fuß großer Burgund johlend den Tanzboden stampft?<br />
</span>(Repräsentatives Urteil der Antike über die Barbaren)</p>
<p><span style="font-style:italic;">Sie sind abstoßend hässlich und wiederwärtig, wie zweibeinige Tiere, die außer der Stimme und den Gliedern nichts Menschliches an sich haben.</span><br />
(Offizier Ammianus Marcellinus über das Aussehen von Barbaren)</p>
<p><span style="font-style:italic;">Es gilt unter ihnen als träge und schlaff, sich mit Schweiß zu erarbeiten, was man mit Blut erringen kann.</span><br />
(Der römische Historiker Tacitus über die Lebensart der Kimbern)</p>
<p><span style="font-style:italic;">Sie kämmen sich das widerstrebende Haar und knüpfen es kunstvoll. Aber sie wollen nicht geliebt werden. Das ist Schönheitspflege für das Auge des Feindes. Sie wollen groß und furchtbar erscheinen.</span><br />
(Der römische Historiker Strabon über die Körperpflege der Kimbern)</p>
<p><span style="font-style:italic;">Im Kampf jubelten sie, weil sie hofften, das Leben auf ruhmvolle und beglückende Art verlassen zu dürfen.</span><br />
(Beobachter der Schlacht von Noreia über die Kimbern und Teutonen)</p>
<p><span style="font-style:italic;">Sie achten und hören auf ihre Frauen. Sie sind ihre Genossinnen, bereit, Gleiches in Mühen und Gefahren, leichtes in Frieden und Kampf zu ertragen und zu wagen.</span><br />
(Der römische Historiker Tacitus über die wilden Kimbern und Teutonen)</p>
<p><span style="font-style:italic;">Auch wenn dein Feind wie eine Maus aussieht, solltest du ihn wie einen Löwen betrachten.</span><br />
(bekanntes Sprichwort, das auch auf die Varus-Schlacht zutrifft)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Germanen am Rande des Tagebaus]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/?p=127</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:12:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
<guid>http://altesitte.wordpress.com/?p=127</guid>
<description><![CDATA[&#8220;&#8230; Es war die Zeit der römischen Soldatenkaiser. Die Provinzen Germanien und Gallien wa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>"... Es war die Zeit der römischen Soldatenkaiser. Die Provinzen Germanien und Gallien waren hart umkämpft. In Rom wurde gerade die größte Therme aller Zeiten eröffnet und in die Lausitz gelangten Spangen, Medaillons, Geschirr aus Kupfer, Bronze, Eisen und natürlich zerhacktes Edelmetall. 'Manches davon war damals schon antiquarisch', sagt Eberhard Böhnisch vom Landesamt für Denkmalpflege. Eine durchlöcherte Bronzescheibe entpuppte sich als Teil eines 'Männerportraits aus dem keltischen Bereich'. ..."</em><!--more--></p>
<p>Auch das "Neue Deutschland" beschäftigte sich mit den Ausgrabungen im Tagebau Jänschwalde in der Brandenburger Niederlausitz, von denen ich bereits zweimal schrieb. ("<a href="http://altesitte.wordpress.com/2008/04/10/germanische-werkstatt-im-tagebauvorfeld-entdeckt/">Germanische Werkstatt im Tagebauvorfeld entdeckt</a>" und "<a href="http://altesitte.wordpress.com/2008/04/17/gruben-graber-und-gelehrte/">Gruben, Gräber und Gelehrte</a>")</p>
<p>In seinem Beitrag "<a title="Artikel 'Germanen am Rande des Tagebaus' auf neues-deutschland.de in neuem Fenster" href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/127909.html" target="_blank">Germanen am Rande des Tagebaus</a>", aus dem obiges lange Zitat stammt, schreibt Autor <a title="Homepage von klaus-muche.de" href="http://www.klaus-muche.de" target="_blank">Klaus Muche</a> völlig zu Recht: <em>"... Was auffällt, ist der unbefangene Gebrauch der Bezeichnung 'Germanen'. ... Es könnte sich um das antike Missverständnis handeln, dass die Römer alle Leute nördlich der Alpen Germanen nannten, ohne tief schürfende Betrachtungen über deren Sprachen anzustellen. ..."</em></p>
<p>Blöd nur, daß ich bei solchen Äußerungen gerade <a title="Wikipedia-Artikel 'Neues Deutschland' in neuem Fenster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Deutschland" target="_blank">in dieser Zeitung</a> sofort an die alte Manie der DDR denken muss, möglichst überall Slawen zu "finden", um sich bei den kommunistischen "Brudervölkern" einzuschleimen. ;)</p>
<p>Besonders interessant finde ich aber Muches Hinweis auf das Buch zur Ausgrabung: "<em>Ausgrabungen im Niederlausitzer Braunkohlenrevier 2007",</em> 292 Seiten, 14,50 Euro, zu beziehen beim <a title="Homepage von bldam-brandenburg.de in neuem Fenster" href="http://www.bldam-brandenburg.de" target="_blank">Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schon die Germanen nutzten Fremdwörter]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/?p=124</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:14:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
<guid>http://altesitte.wordpress.com/?p=124</guid>
<description><![CDATA[&#8230;, doch müsse man das nach Ansicht des Vereins Deutsche Sprache e.V. heute nicht übertreiben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>..., doch müsse man das nach Ansicht des <a title="Homepage von vfs-ev.de in neuem Fenster" href="http://www.vds-ev.de/" target="_blank">Vereins Deutsche Sprache e.V.</a> heute nicht übertreiben.</p>
<p>Das sehe ich auch so. Zwar werde ich weiterhin in einem <em>Weblog </em>schreiben und nicht in einem <em>Weltnetztagebuch </em>und ich werde auch weiterhin <em>Websites </em>und keine <em>Weltnetzseiten </em>bearbeiten, aber auf einem deutschen Bahnhof möchte ich keinen <em>Service Point</em> aufsuchen, wenn ich eine Auskunft benötige.<!--more--></p>
<p>Den Artikel "<a title="Artikel von giessener-allgemeine.de in neuem Fenster" href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Uebersicht/Wenn-das-Caf%E9-dem-Coffeeshop-weichen-muss%26%2365533%3B-_arid,35829_costart,1_regid,1_puid,1_pageid,119.html" target="_blank"><em>Wenn das Café dem Coffeeshop weichen muss</em></a>" von gestern fand ich in der Online-Version der <a title="Homepage von giessener-allgemeine.de in neuem Fenster" href="http://www.giessener-allgemeine.de" target="_blank">Gießener Allgemeine</a>, weil dort u.a. von Germanen die Rede ist.</p>
<p>Apropos <em>Coffeeshop</em>: Weiß jemand, wo ich die schöne Karikatur "<em>Coffee to go - jetzt auch zum Mitnehmen</em>" finden kann? Das passt nämlich so schön zum Thema des völlig verfehlten Einsatzes von Fremdwörtern.</p>
<p>Zwar nicht mit kompletten Fremdwörtern, aber mit falsch verwendeter Fremdgrammatik beschäftigt sich <a title="Homepage von deppenapostroph.de in neuem Fenster" href="http://www.deppenapostroph.de/" target="_blank">Deppenapostroph.de</a>. Wollte ich nur erwähnen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pferdefleisch]]></title>
<link>http://papilias.wordpress.com/?p=193</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 13:52:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>papilias</dc:creator>
<guid>http://papilias.wordpress.com/?p=193</guid>
<description><![CDATA[Für uns ist es oft ungewohnt, doch Pferdefleisch gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln der Mensc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Für uns ist es oft ungewohnt, doch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pferdefleisch" target="_blank">Pferdefleisch</a> gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit. In der Steinzeit, bei den Griechen und bei den Römern wurde Pferdefleisch gegessen.</p>
<p>Doch im Jahre 732 erließ <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_III._(Papst)" target="_blank">Papst Gregor III</a> ein Verbot Pferdefleisch zu essen. Er bezeichnete es als abscheuliche Praktik. Welches Motiv dem Verbot zugrunde lag ist nicht ganz geklärt.</p>
<p>Zum einem könnte sich das Verbot gegen die Kultpraktiken der heidnischen Germanen gerichtet haben, da die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christianisierung" target="_blank">Christianisierung</a> immer weiter voranschritt. Vielleicht wollte der Papst aber auch nicht, dass die wertvollen Schlachtrösser verzehrt werden.</p>
<p>Auch die Nachfolger Gregors bestätigten das Verbot. Doch da es im Mittelalter immer wieder Hungersnöte gab, wurde bestimmt auch trotzdem Pferdefleisch verzehrt. Abdecker, die alte Pferde töten, sollen das Fleisch unter der Hand an Arme und Hungernde verkauft haben.</p>
<p>Im 19. Jahrhundert wurde das Verbot Pferdefleisch zu essen stark hinterfragt und schließlich öffneten die ersten Pferdemetzgereien. Aktuell hat Deutschland mit Portugal den niedrigsten Pferdefleischkonsum. Viele Menschen lehnen es aus emotionalen Gründen ab.</p>
<p>Interessanter Artikel über Pferdefleisch und den Konsum im Wandel der Zeit auf <a href="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/1e9d13cd-9c9e-4bd5-9d05-85cb8ac9e7c8.aspx" target="_blank">NZZ-Folio</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Germanenmacher]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/?p=118</link>
<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 08:18:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
<guid>http://altesitte.wordpress.com/?p=118</guid>
<description><![CDATA[Den Schwerpunkt der 54. Ausgabe der VfGH-Zeitschrift &#8220;Ringhorn&#8221; bildet der 2. Teil der h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Den Schwerpunkt der <a title="Beitrag über Ringhorn 54 von vfgh.de in neuem Fenster" href="http://www.vfgh.de/data/weblog_detail.asp?MLEVEL1=11&#38;LOGID=24" target="_blank">54. Ausgabe der VfGH-Zeitschrift "Ringhorn"</a> bildet der 2. Teil der historischen Reihe "Germanen und Römer". Er beschäftigt sich diesmal mit <a title="Wikipedia-Artikel 'Publius Cornelius Tacitus' in neuem Fenster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Publius_Cornelius_Tacitus" target="_blank">Publius Cornelius Tacitus</a> und seiner "Germania".<!--more--></p>
<p>Als weitere Artikel in dem 20-seitigen Heft findet man u.a. "Wenn die erste Klarinette fehlt - Vorschläge zum Vereinsleben", "Götter und Göttinnen - Heidnische Grundbegriffe", "Von Uruz bis Kaunan", den 4. Teil der Reihe "Runen der Weltordnung" und die Satire "The next Uriella".</p>
<p>"<a title="Informationen über Ringhorn von vfgh.de in neuem Fenster" href="http://www.vfgh.de/data/show_page.asp?MLEVEL1=150" target="_blank">Ringhorn</a>" 54 hielt ich, wie wohl die meisten Abonnenten und VfGH-Mitglieder, bereits am 1. April in der Hand und ich habe es auch sofort gelesen.</p>
<p>Und nun grüble ich darüber nach, daß erst heute ein Beitrag darüber in diesem Blog erscheint.</p>
<p>Liegt es an den "Ermüdungserscheinungen", von denen der VfGH-Vorsitzende in seinem Kommentar auf Seite 2 der Zeitschrift schreibt? Liegt es daran, daß eine regelmäßig erscheinende Vereinszeitschrift als etwas Selbstverständliches empfunden wird, was dann nicht als Blog-relevant erkannt wird? Oder haben wir einfach alle im beginnenden Frühling so viel zu tun, daß wir Prioritäten setzen müssen und nicht an alles denken können?</p>
<p>Ich weiß es nicht. Aber an dieser Stelle und auf diesem Wege möchte ich dem Chefredakteur und Hauptschreiber Asfrid meinen Dank dafür aussprechen, daß er sich allen Ermüdungserscheinungen zum Trotz immer noch und immer wieder diese Mühe macht. Es lohnt sich nämlich jedes Mal und es freuen sich jedes Mal ein Haufen Leute darüber, was Du produziert hast, lieber Asfrid.</p>
<p>Ich kenne viele heidnische Vereinszeitungen, aber nur eine, bei der ich jedesmal alle Artikel lese.</p>
<p>Deswegen bedanke ich mich auch gleich noch bei allen, die zu Ringhorn beitragen, durch Artikel, Gedichte, Zeichnungen, durch Eintüten und Versenden oder einfach nur dadurch, daß sie Asfrid eine Tasse Tee oder Kaffee bringen, während er seine Artikel schreibt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eisenzeitsiedlung an B182]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/?p=111</link>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 09:08:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
<guid>http://altesitte.wordpress.com/?p=111</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Aus einer routinemäßigen archäologischen Untersuchung entlang der Bundesstraße 182 erwuch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><i>"Aus einer routinemäßigen archäologischen Untersuchung entlang der Bundesstraße 182 erwuchs in den vergangenen Tagen eine handfeste Überraschung. ..."</i><!--more--></p>
<p>Auf der Fläche, die für die Anlage eines Radwegs freigebaggert wurde, entdeckten die Archäologen Siedlungsspuren, die sie der Eisenzeit zurechnen. Bisher gibt es schon über 500 Funde und die Arbeiten werden noch länger anhalten.</p>
<p>Die Forscher rechnen damit, dass sie Funde sowohl von Germanen als auch von Kelten machen werden, da sich beide Kulturen gerade hier stark vermischt hätten.</p>
<p>Lesen Sie den kompletten Beitrag aus der <a href="http://www.torgauerzeitung.com/NewsDetails.asp?ID=34380" title="Artikel 'Keramikscherben aus der Eisenzeit' von torgauerzeitung.com in neuem Fenster" target="_blank">Torgauer Zeitung</a>!</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA["Die Germanen" im "Ersten"]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/?p=106</link>
<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 13:23:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
<guid>http://altesitte.wordpress.com/?p=106</guid>
<description><![CDATA[&#8220;&#8216;Die Germanen&#8217; hat es eigentlich nie gegeben. Julius Caesar erfindet diese Sammel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><i>"'Die Germanen' hat es eigentlich nie gegeben. Julius Caesar erfindet diese Sammelbezeichnung für höchst unterschiedliche Stämme, die nördlich des römischen Reiches leben - vermutlich, um seinen Ruhm als Feldherr im Gallischen Krieg zu erhöhen. Seitdem ..."</i><!--more--></p>
<p>Am Karfreitag sendet die ARD in ihrem ersten Programm die ersten beiden Teile der vierteiligen Doku-Reihe "Die Germanen" von Uwe Kersken (<a href="http://www.gruppe5film.de/" title="Homepage von gruppe5film.de in neuem Fenster" target="_blank">Gruppe 5</a>).</p>
<p>18:30 Uhr "<a href="http://programm.daserste.de/detail1.asp?id=X000599148&#38;sdatlo=21.03.2008&#38;sender=1&#38;dpointer=16&#38;anzahl=29&#38;ziel=16" title="Artikel von daserste.de in neuem Fenster" target="_blank">Barbaren gegen Rom</a>" - mehr Infos von der <a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,48y3boseewyphvl8~cm.asp" title="Artikel von daserste.de in neuem Fenster" target="_blank">ARD-Doku-Seite</a></p>
<p>19:15 Uhr "<a href="http://programm.daserste.de/detail1.asp?id=X000700756&#38;sdatlo=21.03.2008&#38;sender=1&#38;dpointer=17&#38;anzahl=29&#38;ziel=17" title="Artikel von daserste.de in neuem Fenster" target="_blank">Die Varusschlacht</a>" - mehr Infos von der <a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,jzvzyz8wec8xkc33~cm.asp" title="Artikel von daserste.de in neuem Fenster" target="_blank">ARD-Doku-Seite</a></p>
<p>Ostermontag kommen dann die Teile drei und vier.</p>
<p>18:30 Uhr "<a href="http://programm.daserste.de/detail1.asp?id=X000599161&#38;sdatlo=24.03.2008&#38;sender=1&#38;dpointer=17&#38;anzahl=30&#38;ziel=17" title="Artikel von daserste.de in neuem Fenster" target="_blank">Entscheidung am Limes</a>" - mehr Infos von der <a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,uhx078kl4otcoyc4~cm.asp" title="Artikel von daserste.de in neuem Fenster" target="_blank">ARD-Doku-Seite</a></p>
<p>19:15 Uhr "<a href="http://programm.daserste.de/detail1.asp?id=X000700755&#38;sdatlo=24.03.2008&#38;sender=1&#38;dpointer=18&#38;anzahl=30&#38;ziel=18" title="Artikel von daserste.de in neuem Fenster" target="_blank">Im Zeichen des Kreuzes</a>"  - mehr Infos von der <a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,zx6lkzxtj8ru92js~cm.asp" title="Artikel von daserste.de in neuem Fenster" target="_blank">ARD-Doku-Seite</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Barbarenschatz – Geraubt und im Rhein versunken]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/?p=72</link>
<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 14:01:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Vor über 1.700 Jahren versank im Rhein bei Neupotz, unweit von Speyer, der einmalige „Barb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><i>"Vor über 1.700 Jahren versank im Rhein bei Neupotz, unweit von Speyer, der einmalige „Barbarenschatz". Mehr als 1.000 Objekte aus Bronze, Messing, Eisen und Silber mit einem Gesamtgewicht von über 700 Kilogramm versanken in den Fluten. ..."</i><!--more--></p>
<p>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinisches_Landesmuseum_Bonn" title="Wikipedia-Artikel 'Rheinisches Landesmuseum Bonn' in neuem Fenster" target="_blank">Rheinischen Landesmuseum in <strike>Trier</strike></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinisches_Landesmuseum_Bonn" title="Wikipedia-Artikel 'Rheinisches Landesmuseum Bonn' in neuem Fenster" target="_blank"> Bonn</a> läuft vom 8. Februar bis zum 4. Mai eine <a href="http://www.rlmb.lvr.de/ausstellungen/vorschau/index.htm" title="Ausstellungsvorschau von rlmb.lvr.de in neuem Fenster" target="_blank">Ausstellung</a> über diesen Schatz, der Anfang der 1980er Jahr beim Kiesabbau im Altrhein gefunden wurde.</p>
<p>Nach Ansicht von Archäologen handelt es sich bei dem Schatz um Gegenstände, welche Germanen im römischen Reich geraubt und dann bei der Überquerung des Rheins wieder verloren hatten.</p>
<p><b>Korrektur</b>: Die Ausstellung ist <b>nicht in Trier, sondern in Bonn</b>. Danke, <a href="http://eisenwald.blogsome.com/" title="Wichtelmeisters Blog in neuem Fenster" target="_blank">Wichtelmeister</a>!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Suche nach den Wurzeln]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/?p=70</link>
<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 13:52:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ende November letzten Jahres war eine sogenannte Genstudie in den Schlagzeilen, deren Ergebnisse sic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ende November letzten Jahres war eine sogenannte Genstudie in den Schlagzeilen, deren Ergebnisse sich kurz zusammenfassen lassen: "<a href="http://altesitte.wordpress.com/2007/11/27/nur-wenige-deutsche-sind-echte-germanen/" title="Alte-Sitte-Blog-Artikel in neuem Fenster" target="_blank">Nur wenige Deutsche sind echte Germanen</a>".</p>
<p>Jetzt hat sich anscheinend ein Journalist die Mühe gemacht, selber nachzufragen, statt nur die vorgefertigten Texte der BILD wiederzukäuen, was schon deswegen aus journalistischer Sicht hilfreich ist, weil BILD damals wirtschaftlich mit der Gen-Firma zusammengearbeitet hatte.<!--more--></p>
<p>Lest den Text aus dem "<a href="http://www.morgenweb.de/nachrichten/wissenschaft/20080126_srv0000002003394.html" title="Mannheimer-Morgen-Artikel 'Suche nach den Wurzeln' in neuem Fenster" target="_blank">Mannheimer Morgen</a>"!</p>
<p>Allerdings scheint mir, daß er sich zwar textlich ausführlicher mit dem Thema beschäftigt, jedoch die vielen offenen Fragen ebenso unberührt lässt, wie die kürzeren Artikel vor zwei Monaten.</p>
<p>So kann man zwar auch hier von der "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haplogruppe" title="Wikipedia-Artikel 'Haplogruppe' in neuem Fenster" target="_blank">Haplogruppe</a> J" lesen, der 40 % aller Juden angehören sollen, doch erfährt man nicht, wie "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juden" title="Wikipedia-Artikel 'Juden' in neuem Fenster" target="_blank">Juden</a>" im Sinne dieser Studie definiert werden. Religiös ist die Definition wohl nicht begründet, oder lässt sich die Religionszugehörigkeit genetisch definieren?</p>
<p>Auch interessiert mich immer noch, wie diese Studie "Deutsche" definiert. Reicht es, die Speichelprobe aus dem Gebiet der BRD eingeschickt zu haben oder musste man noch seine Staatsangehörigkeit angeben? Wurden Einwanderungen der letzten 50 Jahre aus, beispielsweise, Arabien oder der Türkei gesondert berücksichtigt oder gingen sie in der Masse unter? Reichen 19.457 Speichelproben aus, um ein 80-Millionen-Volk zu definieren?</p>
<p>Alle Journalisten scheinen auch davon auszugehen, daß sich "Germanen" genetisch definieren lassen. Wie könnte man sonst erwarten, "echte Germanen" unter den Deutschen zu finden?</p>
<p>Nein, ich nehme diese Studie immer noch nicht ernst und ich sehe auch ihren tieferen Sinn immer noch nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Arminius - das Scheitern einer Vision]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/2008/01/22/ringhorn-53-erschienen/</link>
<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 13:04:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
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<description><![CDATA[Den Schwerpunkt der neuesten Ausgabe der VfGH-Zeitschrift &#8220;Ringhorn&#8221; bildet der erste Te]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Den Schwerpunkt der neuesten Ausgabe der VfGH-Zeitschrift "Ringhorn" bildet der erste Teil einer neuen historischen Serie. "<b>Germanen und Römer</b>" ist der Titel einer Reihe über eine mal kriegerische, mal friedliche Nachbarschaft, deren erster Teil sich mit der Geschichte des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arminius" title="Wikipedia-Artikel 'Arminius' in neuem Fenster" target="_blank">Arminius</a> einem mehr kriegerischen Teil davon widmet.<i> </i><!--more--></p>
<p>Die 53. Ausgabe des Gemeinschaftsanzeigers des <a href="http://www.vfgh.de" title="Homepage des Vereins für Germanisches Heidentum e.V. unter vfgh.de in neuem Fenster" target="_blank">Vereins für Germanisches Heidentum e.V.</a> (VfGH), <b>Ringhorn</b>, ist erschienen und in den letzten Tagen an Vereinsmitglieder und Abonnenten ausgeliefert worden.</p>
<p><b>Themen dieser Ausgabe</b>:</p>
<ul>
<li><b>Germanen und Römer</b> - Auftakt einer neuen historischen Serie - Teil 1: Arminius - das Scheitern einer Vision</li>
<li><b>Das Heilige Fest?</b> Gedanken zum Blót</li>
<li><b>Runen der Weltordnung</b> - Teil 3: Sinnbilder, Laute und Runen</li>
<li>Satire: <b>Sprache Pagan</b></li>
</ul>
<p>Mehr Informationen gibt es auf der <a href="http://www.vfgh.de/data/show_page.asp?MLEVEL1=150" title="Informationen über 'Ringhorn' auf vfgh.de in neuem Fenster" target="_blank">Ringhorn-Seite</a> des VfGH.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das will ich wissen: Germanen]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/2008/01/17/das-will-ich-wissen-germanen/</link>
<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 11:34:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
<guid>http://altesitte.wordpress.com/2008/01/17/das-will-ich-wissen-germanen/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Wie lebten die Germanen? Wie kleideten sie sich? An welche Götter glaubten sie? Wie führten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><i>"Wie lebten die Germanen? Wie kleideten sie sich? An welche Götter glaubten sie? Wie führten sie Krieg? Was passierte, als die Römer kamen?"</i><!--more--></p>
<p>Die oben genannten Fragen sollen für Kinder ab sechs Jahren leicht verständlich in dem Buch "<a href="http://www.arena-verlag.de/cgi-bin/arenaweb/details.pl?best=06042&#38;titel=germanen&#38;autor=Hauke%20Kock&#38;pic=4&#38;rubrik=16&#38;von=1&#38;bis=1" title="Website arena-verlag.de mit Germanen-Buch in neuem Fenster" target="_blank">Das will ich wissen: Germanen</a>" (ISBN 978-3-401-06042-2) aus dem <a href="http://www.arena-verlag.de" title="Homepage arena-verlag.de in neuem Fenster" target="_blank">Arena-Verlag</a> beantwortet werden. Amazon informierte mich eben per E-Mail, daß das Buch gerade erschienen sei.</p>
<p>Der Werbetext des Verlages geht weiter: <i>"Eine spannende Reise in die Vergangenheit erwartet Leseanfänger in diesem reich illustrierten Band. Leicht verständlich führt das Buch ein in die Welt unserer germanischen Vorfahren und beantwortet interessante Fragen."</i></p>
<p>Das Buch von Hauke Kock hat 48 Seiten, die auch von Hauke Kock selber durchgängig farbig illustriert worden sein sollen.</p>
<p>(Der <a href="http://www.loewe-verlag.de/autoren/autor-79_kock_hauke.html" title="Loewe-Verlag.de über Hauke Kock in neuem Fenster" target="_blank">Loewe-Verlag über Hauke Kock</a>: <i>"Hauke Kock wurde 1965 in Schleswig Holstein geboren. Als Kind fiel er in ein Fass mit Zeichentusche, seitdem kann er nicht mehr aufhören zu zeichnen und zu malen. Er studierte Kommunikations-Design in Kiel. Schon als Student verfasste und illustrierte er Kinderbücher. Seite 1993 ist er selbstständiger Illustrator."</i>)</p>
<p>Erscheint das nur mir so teuer oder sind 8,50 Euro für ein Kinder-Sachbuch mit 48 Seiten angemessen?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Thor Donar Thunaer þunor Þórr Þunaraz]]></title>
<link>http://orendel.wordpress.com/?p=11</link>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:00:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>orendel</dc:creator>
<guid>http://orendel.wordpress.com/?p=11</guid>
<description><![CDATA[Thor im Norden oder Donar bei den kontinentalen germanischen Völkern ist „der Donnerer“, urspr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Thor im Norden oder Donar bei den kontinentalen germanischen Völkern ist „der Donnerer“, ursprünglich als Gattungsname „der Donner“ (as.Thunaer, ags. þunor, ahd. Donar, an. Þórr von urn. þunraR „donnern“). Daraus erschließt sich der gemeingermanische Gottesname *Þunaraz. Thor/Donar fungiert für die zur See fahrenden Völker als der wichtige Gewitter- und Wettergott und in weiterer Funktion als Vegetationsgottheit innerhalb der bäuerlichen germanischen Volksgemeinschaft. In den eddischen Schriften hat er die Aufgabe des Beschützers von Midgard, der Welt der Menschen.<br />
<!--more--></p>
<blockquote><p>Bei den indogermanischen Sprachvölkern, und über sie hinaus, hat der Himmelsgott Blitz und Donner in seiner Gewalt. Thor/Donar entstand vermutlich aus den ererbten Grundzügen der indogermanischen Urreligion und entwickelte sich unter den regionalen kulturell-religiösen Schwankungen bei den germanischen Völkern fort. Nach der Theorie von Dumezil haben die drei Hauptgötter bei den indogermanischen Völkern jeweils eine Funktion, der donnernde Himmelsgott hat die erste Position inne. Bei den Germanen hat sich die Gestalt des Donnerers von der des Himmelsgottes gesondert, so dass er die zweite Funktion der „Stärke“ ausfüllt.</p>
<p>„Jupiter tonans“, Zeus, der keltische Taranis, nutzt als Waffe den steinernen Donnerkeil, der durch den Blitzstrahl vom Himmel zur Erde geworfen wird. Der Kampf, den Indra führt, wird atmosphärisch durch Blitz und Donner ausgedrückt. Der Himmel als Begriff geht auf eine indogermanische Wortwurzel zurück, die Stein, Amboss bedeutet. Vom gemeingermanischen *Þunraz wird wie beispielsweise von Zeus gesagt, dass dessen Donner dem Fahren eines Wagens gleicht, wie über ein Gewölbe. So geht der germanische Name des Gottes gleichlautend mit dem des Naturphänomens appellativ auf eine Wortwurzel zurück, die einen Schalllaut darstellt, welchen speziell Wörter für „Donner“ und „donnern“ wortgleichend aufweisen; ig. *ten. Hierzu als erläuternder Vergleich lat. tonare „donnern“. Þónarr „donnern“, ai. tanyu „donnernd“, ags. Þunian ebenfalls „donnern“.</p>
<p>Tacitus stellte in seiner Germania durch die Interpretatio Romana Donar Hercules gleich (Kapitel 9), aus den sich gleichenden Wesensmerkmalen heraus. Als Verkörperung der Kraft ähneln sie sich auch in ihren Attributen, die des Hammers und der Keule und analog dazu auch ihrer Trink- und Essfreudigkeit. Darüber hinaus schildert Tacitus im Kapitel 3, dass die Germanen bei der „Herculesverehrung“ diesen durch einen „Barditus“ besangen, und dies besonders auch vor einer Schlacht. In attischer Urzeit wurde den Athenern durch das delphische Orakel geraten, den Paian (Παιάν) als mythische Beschwörung des Sieges zu singen. Dieses Singen des Paian geht auf den Apollon-Mythos und dessen siegreichen Kampf mit Python zurück.</p>
<p>Gefundene Weihesteine und Münzen aus der Zeit der Germania Inferior, der ersten nachchristlichen Jahrhunderte, tragen lateinische Inschriften, die erkennen lassen, dass sie Donar gestiftet waren; er wurde besonders von den Batavern im Raum Nijmegen verehrt. Die Inschriften geben mehrheitlich die Namensform Hercules Magusanus wieder.</p>
<p>Petroglyphen beim schwedischen Ort Tanum, Region BohuslänDie Vorstellung des hammerschwingenden wagenfahrenden Wetter-/Donnergottes ist ein uraltes Gottesbild; der hethitische Tarhunna wird identisch geschildert als wagenfahrende hammerschwingende Gottheit. Wird Thors Wagen von Ziegen gezogen, so sind es bei Indra rötliche oder falbe Pferde, auch dessen Waffe, eine Wurfkeule, wurde von einem niederen Wesen gefertigt. Diese Keule kehrt wie Thors von dem Zwerg Sindri gefertigter Hammer nach dem Wurf von selbst in die Hand des Gottes zurück. In zahlreichen skandinavischen Felszeichnungen und Abbildungen in Steingräbern sind männliche Figuren wiederzufinden, die einen Hammer oder vielmehr Äxte (Doppeläxte) bzw. Beile erheben, oftmals in phallischer Pose (z.B. Grab von Kivik), weshalb sie auch als göttliche Wesen gedeutet werden. Im indogermanischen Vergleich ist festzustellen, dass die verwandten Donnergottheiten von Thor/Donar zwischen Axt, Hammer und Keule tendieren. Ein Amulett mit der Darstellung des Thorshammers im nordgermanischen Raum bzw. der Donarskeule im südgermanischen Raum galt in spätheidnischer Zeit besonders bei Frauen als Fruchtbarkeitssymbol (Grabungsfunde in Haithabu) und taucht als solches erst zu dieser späten Zeit nach den Petroglyphen wieder auf.</p>
<p>Eine weitere Parallele zu anderen indogermanischen Mythen ist der Drachen- bzw. Schlangenkampf, den der Donnergott austrägt. Bei Thor ist es die Auseinandersetzung mit der Midgardschlange, bei den Griechen Apollon mit Python und Herakles gegen Hydra, der hethitische Gott Tarhunna und die Schlange Illuyanka, und in der indischen Mythologie der Kampf des Gottes Indra mit dem Vrithra-Drachen. Dieser wird in den Rigveden mit immer neuen Hymnen gepriesen. Das Besingen des Drachenkämpfers und Ungeheuerbezwingers im Mythos ist in allen genannten Kulturen evident; es handelt sich um kultsymbolische Kämpfe, die zum prägenden religiösen Typus wurden.</p>
<p>Eine auffällige Parallele besteht in der Form des Dialoges, den Thor mit Odin beispielhaft im „Harbadslied“ führt, und den Dialogen, die Indra mit Varuna laut den Rigveden führt. Nach Dumezil stellen diese Dialoge keinen aggressiven Konflikt der unterschiedlichen Kulte dar, sondern eine uralte Dialogform, basierend auf den unterschiedlichen Naturen der Götter innerhalb ihrer strukturellen Funktionsbereiche. Die meisten anthropomorphen Züge teilt Thor mit Indra hinsichtlich der Haare und dem Tragen eines Bartes. Indra wird als blondhaarig und mit einem blonden Bart in den Rigveden geschildert, Thor wird der „Rotbart“ genannt (Thrymlied), und auch vom Wesen her gelten beide als menschenfreundlich.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thor" target="_blank">Wikipedia</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Kleinstaaterei und ihre Vorzüge oder: Wie Julius Cäsar die Eurozone schuf]]></title>
<link>http://homosociologicus.wordpress.com/2008/01/06/die-kleinstaaterei-und-ihre-vorzuge-oder-wie-julius-casar-den-euroraum-schuf/</link>
<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 01:45:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>martinbooker</dc:creator>
<guid>http://homosociologicus.wordpress.com/2008/01/06/die-kleinstaaterei-und-ihre-vorzuge-oder-wie-julius-casar-den-euroraum-schuf/</guid>
<description><![CDATA[Posted by Martin Booker © 2008
Mit dem neuen Jahr sind auch Malta und Zypern der Eurozone beigetret]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><i>Posted by Martin Booker © 2008</i></p>
<p>Mit dem neuen Jahr sind auch Malta und Zypern der Eurozone beigetreten. Viele der älteren Mitgliedsstaaten der EU bleiben hingegen weiterhin bei ihren nationalen Währungen. Insbesondere Großbritannien, Dänemark und Schweden üben sich in Euro-Enthaltsamkeit. Immer wieder höre oder lese ich, wie dies als Kleinstaaterei abgetan wird. Europa wächst zusammen und da wird es doch nun wirklich langsam Zeit, dass wir zu einer gemeinsamen Währung finden, die in allen EU-Staaten gilt.</p>
<p>Einmal ganz abgesehen von volkswirtschaftlichen Argumenten, die von Anfang an gegen die Errichtung eines derart enormen und heterogenen Währungsraumes sprachen und sprechen, fallen mir einige Aspekte politischer Kultur auf, die durchaus für ein gesundes Maß an Kleinstaaterei sprechen. <!--more--></p>
<p>Dies wird deutlich, wenn wir die geographische Teilung des Kontinents in Euro und Nicht-Euroraum betrachten. Es ist dies in etwa die Grenze von Protestantismus und Katholizismus. Alle vorwiegend katholisch geprägten Staaten waren bemüht, von Anfang an dabei zu sein: Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Portugal, Belgien, Irland, Luxemburg. Hinzu kamen Finnland und das halb-katholische Deutschland,  später Griechenland und Slovenien und nun eben Malta und Zypern-Süd.</p>
<p>Demgegenüber stand von Anfang an die protestantische Welt: Großbritannien, Schweden, Dänemark, sowie Norwegen, das nicht einmal der EU beitreten wollte. Ob sich Deutschland in einer Volksabstimmung gegen die gute alte D-Mark entschieden hätte, darf bezweifelt werden. Finnland ist zwar protestantisch geprägt, wenn wir aber einen weiteren Schritt zurückgehen, fällt es aus dem Raster.</p>
<p>Die heutige Grenze zwischen Katholizismus und Protestantismus entspricht in etwa der Grenze zwischen römischem Reich und germanischem Stammesland vor gut 2000 Jahren. Julius Cäser und Konsorten eroberten große Teile des Kontinents und hinterließen ganz offensichtlich einen bleibenden Eindruck. Das römische Reich wurde zentral und einheitlich verwaltet, es gab klare Hierarchien und bereits erste Anfänge des Bürokratiewesens. Die Germanen lebten hingegen in Stämmen und kleineren, relativ unabhängigen Städten.</p>
<p>Ähnlich wie das römische Reich ist auch die katholische Kirche aufgebaut. In der unbestrittenen Machtzentrale Rom sitzt der als unfehlbar angesehene Papst und herrscht über ein verzweigtes weltweites Hierarchiesystem. Nicht zuletzt diese Kriterien waren es aber, die den neuen Reiligionsstiftern Martin Luther und Konsorten sauer aufstießen. Der Gläubige sollte nicht in eine straffe Kirchenhierarchie eingebunden sein, sondern direkt vor Gott treten. Wichtiger als die Erfüllung der äußerlichen Kirchenpflichten (analog: der Vorschriften der Bürokratie) war und ist hier die innere Gesinnung (analog: der Sinn von Vorschriften).</p>
<p>Diese Kulturgrenze lässt sich auch in den politischen Kulturen Europas feststellen. Während man in der katholische Sphäre eher auf Staatswesen baute, die zentral verwaltet und hierarchisch gegliedert waren und in denen ein mehr oder weniger effektiver Bürokratieapparat die Herrschaft sichern sollte, setzte man im protestantischen Europa eher auf föderale Strukturen, auf flachere Hierarchien und erst sehr spät auf die Errichtung einer zentralen Bürokratie. In dem letzten Punkt bildet natürlich Preussen die berühmte Ausnahme, was aber auf preussenspezifische Entwicklungen zurückzuführen ist.</p>
<p>Es verwundert daher nicht, dass die katholisch geprägten Gesellschaften auf die Verlockungen des Faschismus in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wesentlich anfälliger waren als die protestantischen - wieder mit der Ausnahme Deutschlands, was aber wiederum auf preussen- und deutschlandspezifische Entwicklungen zurückzuführen ist. Die Ideen des Faschismus und vor allem der Ruf nach einem starken Machtzentrum waren mit der gewachsenen politischen Kultur des Südens wesentlich besser vereinbar als mit der des Nordens.</p>
<p>Und genau diese Staaten waren es dann auch, die sich sehr schnell für den Beitritt zu einer gemeinsamen Währung entschieden. Eine politsche Kultur, die offensichtlich im römischen Reich ihre Wurzeln hat, die nach Reformation und Gegenreformation eine deutlich Religions- und Kulturgrenze hinterlassen hat, scheint auch heute noch einen wichtigen Einfluss auf politische Entscheidungen zu haben. Dies zeigt einerseits, dass bereits Julius Cäsar zu den Architekten des Euroraums gehört. Andererseits wird aber angesichts der  genannten Verirrungen in der Geschichte auch deutlich, dass die sog. Kleinstaaterei sehr wohl ihre positiven Seiten hat, nämlich dann, wenn sich ein Staat weigert, Souveränität abzugeben, nur um an einem fragwürdigen Projekt teilzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Julfest ]]></title>
<link>http://orendel.wordpress.com/?p=8</link>
<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 15:00:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>orendel</dc:creator>
<guid>http://orendel.wordpress.com/?p=8</guid>
<description><![CDATA[Das Julfest ist ein nordgermanisches Fest im Winter, dessen Ursprünge und Bedeutung weitestgehend i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Julfest ist ein nordgermanisches Fest im Winter, dessen Ursprünge und Bedeutung weitestgehend im Dunkeln liegen. Eine vor allem durch den Nationalsozialismus geprägte, weitverbreitete, aber wissenschaftlich nicht haltbare Ansicht ist es, dass es ein Vorläufer Weihnachtens sei, das im Zuge der Christianisierung übernommen wurde, und es dessen Termin (mit-)bestimmt habe. Denn der Termin für Weihnachten ist wesentlich älter als der Einfluss germanischen Brauchtums. In den skandinavischen Sprachen heißt Weihnachten heute Jul, im Englischen besteht der Begriff Yule und im Nordfriesischen heißt es Jül.<br />
<!--more--></p>
<blockquote><p>Die älteste Erwähnung des Wortes Jul befindet sich in einem gotischen Kalenderfragment, im Codex Ambrosianus A. Das Fragment beschreibt das Ende des Oktobers und den November. Der November ist mit Naubaimbair: fruma Jiuleis überschrieben. Das heißt „November: der erste Julmonat“, aber auch „November: Der Monat vor der Julzeit“ ist möglich. Das Wort „Prosabbaton“ im Markusevangelium (Mk 15,42) LUT wurde mit „fruma sabbato“ übersetzt. Auch die altenglische Bezeichnung „æftera Geola“ für Januar deutet darauf hin. Im Altnordischen sind „Júl“ und „Jól“ nachgewiesen, im Finnischen als Lehnwort „juhla“ und „joulu“, wobei „juhla“ ganz allgemein „Fest“ bedeutet, während das später übernommene „joulu“ von vornherein für das christliche Fest reserviert war. In der weiteren Bedeutung umfasst „jól“ ganz allgemein das Festmahl, z.B. in der Kenning „Hugins jól“ = „Trinkgelage des Raben“. In vorchristlicher Zeit wurde Jól zur Mittwinternacht durch Opfer gefeiert (zur Datierung siehe unten). Zu diesem Wort gehört auch „jóln“ (neutrum plural) = Götter und „Jólnir“, ein Name Oðinns. Das bedeutet „Herr der Götter“, möglicherweise auch „Herr des Jólfestes“, denn die Flateyarbók berichtet, dass die Heiden das Julfest zu Ehren des bösen Oðinn feierten. Man kann dem nicht mehr entnehmen, als dass auch Oðinn im Julfest eine nicht näher bestimmbare Rolle gespielt hat. Gleichwohl ist die Etymologie zweifelhaft. Eine andere Herleitung stellt Jul zu „él“, was „Schneegestöber“ bedeutet.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Julfest" target="_blank">Wikipedia</a></p>
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</item>
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<title><![CDATA[Die Germanen]]></title>
<link>http://orendel.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 12:00:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>orendel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als Germanen wird eine Anzahl von Stämmen in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien bezeichnet]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als Germanen wird eine Anzahl von Stämmen in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien bezeichnet, deren ethnische Identität die Forschung traditionell über die Sprache bestimmt. Sprachzeugnisse, die gegenüber den rekonstruierten indogermanischen Dialekten die erste (germanische) Lautverschiebung aufweisen, gelten als Beleg für germanische Völker.</p>
<p>Ab der Zeitenwende prägte der Kontakt mit den Römern die germanische Welt, wie auch die Entwicklung des Römischen Reichs sich dann zunehmend mit der germanischen Welt verband. In der Spätantike entwickelten sich aus der Vielzahl germanischer Stämme einige größere Völker, welche über weite Entfernungen innerhalb Europas und den angrenzenden Regionen wanderten. Einige gründeten Reiche nach antikem römischen Vorbild. Elemente der germanischen Religion und des religiösen Brauchtums wurden unter anderem durch Akkommodation in das angenommene Christentum übertragen.<br />
<!--more--></p>
<blockquote><p>Die Herkunft des Begriffs ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Von „Germanen“ kann strenggenommen erst zu der Zeit gesprochen werden, in der sie in den schriftlichen Quellen erscheinen und auch so genannt werden. Älteste historische Berichte über germanische Kulturen stammen von Begegnungen mit den Griechen und dem Römischen Reich; eigene Schriftzeugnisse wie z. B. die Runen finden sich erst nach der Zeitenwende.</p>
<p>Der Germanenbegriff ist eine völkerkundliche Einteilung in antiker Tradition für eine Großgruppe zwischen Kelten und Skyten. Er ist zum geringen Teil eine Selbstbezeichnung, im übrigen aber eine Fremdbenennung von außen. Auch eine Selbstbenennung lässt keinen Schluss auf ein Bewusstsein gesamtgermanischer Identität zu, schon gar nicht im Sinne moderner Vorstellungen von Ethnizität, da die gentes, die Stämme, auch sehr inhomogen zusammengesetzt waren. Der namensgebende Kern wird nach Poseidonios in den Stämmen am Niederrhein und am Nordseeküstengebiet gesehen. Die Ausweitung des Namens wird den Kelten und Römern zugeschrieben, ist aber des näheren nicht mehr zu erhellen. Auch eine Selbstzuordnung von Stämmen zu den Germanen ist möglich, wie es nach Tacitus die Marrsi, Gambrivii, Suebi und Vandilii taten, indem sie behaupteten, zur Mannus-Genealogie zu gehören. Als das wichtigste Ereignis der Ethnogenese wird die Ausbreitung der Sueben angesehen. Nach Wenskus waren es die Sueben, die die ethnische Einigung der Germanen in die Wege leiteten. Dass, obwohl sich der Suebenname immer weiter ausbreitete, sich nicht der Suebenname, sondern die Germanenbezeichnung durchsetzte, ist nach ihm auf die Konfrontation der Sueben mit den Römern zurückzuführen, die die politische Kraft des Suebentums zerbrochen habe. Das Wachsen eines Einheitsgefühls ging von verschiedenen Zentren aus und war mehr von außen als von innen her stimuliert. Dabei spielte auch die Infiltration von geografischen Randgruppen an der Elbe und in Jütland sowie in Südskandinavien und die damit einhergehende Selbstkeltisierung eine Rolle.</p>
<p>Der moderne Germanenbegiff setzt auf der Begriffsbildung Caesars auf. Im 19. und 20 Jahrhundert wurden die Germanen weithin als „Volk“ verstanden, das Volkstum wurde an der Sprachentwicklung wie der Lautverschiebung festgemacht. Diese Identifizierung führte zu der These, dass die in der antiken Überlieferung genannten westgermanischen Stämme nach modernen sprachlichen Kriterien im wesentlichen Kelten gewesen seien. Auch der archäologische Germanenbegriff ging vom sprachwissenschaftlichen Germanenbegriff aus: Weil sich der „Volksgeist“ auch in seinen materiellen Schöpfungen ausdrücke, wurden archäologische Fundtypen beständigen Kulturgruppen dann zugeordnet, wenn eine durchgehende Besiedlung nachgewiesen werden konnte und diese mit den antiken Quellen vereinbar war. So setzte der archäologische Germanenbegriff den sprachwissenschaftlichen voraus und dieser den in der antiken Literatur. Der antike Germanenbegriff umfasste schon aus geografischer Unkenntnis heraus den skandinavischen Raum nicht, schloss aber die im Ostseeraum siedelnden Suebenstämme ein. Er wurde in der Zeit des Humanismus beherrschend. Der humanistische Germanenbegriff wurde im 19. Jahrhundert mit dem romantischen Volksbegriff zusammengebracht und fand über die „Volksgeistlehre“ Eingang in die Germanenideologie.</p>
<p>Dieser einheitliche Germanenbegriff ist heute in verschiedene Germanenbegriffe aufgelöst. Dafür gibt es mehrere Ursachen: Zum einen ist die Identifizierung von archäologischen Fundtypen mit einheitlichen Volksgruppen nicht mehr aufrecht zu erhalten. Auch der durchaus berechtigte Sprachstammbaum rechtfertigt nicht eine wesensmäßige Einheit „germanischer Völker“. Die den unterschiedlichen Fachrichtungen (Archäologie, historische Forschung, Linguistik) eigentümlichen Germanenbegriffe sind nicht mehr deckungsgleich. Wenn auf der einen Seite die Fundtypen keinen Völkern zugeordnet werden können, die historischen Germanen nicht eine Sprachfamilie bilden und diejenigen, welche germanische Sprachen redeten, nicht unbedingt Germanen sind, dann handeln die Einzelwissenschaften nicht mehr von einem identischen Gegenstand „Germanen“. Ein besonderes Beispiel ist, dass das einzige Volk, das sich nach antiker Überlieferung selbst als Germanen bezeichnete, nämlich die caesarischen Germani cisrhenani, nach heutiger Erkenntnis keine Germanen, sondern keltisch assimilierte Belger waren.</p>
<p>Der in dem einen wissenschaftlichen Bereich vorherrschende Germanenbegriff gilt nicht notwendig in einem anderen. Die Skandinavier sind nur im Bereich der Germanischen Philologie Germanen, die Vertreter der Jastorfkultur nur bei den Prähistorikern und die historischen Franken ihrem eigenen Verständnis nach gar keine Germanen. So wurde der Germanenbegriff auf Zeiträume übertragen, in denen es ein germanisches Identitätsbewusstsein nicht gab. In der Reaktion gegen den Gedanken einer Substanz des Germanentums, die in einer geschichtsbiologistischen Ideologie gipfelte, wurde nunmehr das ethnische Selbstbewusstsein zum Kern des Volks- oder Stammesbegriffs. Diese Sichtweise wird auch dem häufig zu beobachtenden Wechsel in der Zuordnung der Stämme, der geringen Beständigkeit der Stämme und Stammesgesellschaften sowie ihren Wanderungen eher gerecht.</p>
<p>Der Charakter der Stämme reduziert sich damit auf Abstammungsgemeinschaften, die sich in Traditionskernen und genealogischen Überlieferungen niederschlagen. Diese Unterschiede im Germanenbegriff sind noch Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Germanen" target="_blank">Wikipedia</a></p>
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<title><![CDATA[Nur wenige Deutsche sind echte Germanen]]></title>
<link>http://altesitte.wordpress.com/2007/11/27/nur-wenige-deutsche-sind-echte-germanen/</link>
<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 16:31:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>langerheide</dc:creator>
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<description><![CDATA[oder &#8220;Deutsche Frauen sind deutscher als deutsche Männer&#8221; - unter solchen reißerischen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>oder "<strong>Deutsche Frauen sind deutscher als deutsche Männer</strong>" - unter solchen reißerischen Überschriften berichteten einige deutsche Blätter über eine großangelegte Studie eines Schweizer Unternehmens. Die Firma <a href="http://www.igenea.ch" title="iGenea Website in neuem Fenster" target="_blank">iGenea</a> ist eine Filiale von FamilyTreeDNA, dem - nach eigener Aussage - führenden Unternehmen für DNA-Genealogie, und hat 19.457 "deutsche" Genanalysen miteinander verglichen.</p>
<p>Die Studie ist noch nicht veröffentlicht, doch teilte man den neugierigen Medien, namentlich der <a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/11/25/gen-analytiker/deutsche-frauen%2Cgeo%3D3056698.html&#38;cid=0" title="BAMS-Bericht in neuem Fenster" target="_blank">BILD am Sonntag</a>, schon mal ein paar "<em>sensationelle</em>" Ergebnisse mit:<br />
<!--more--></p>
<ul>
<li>Nur sechs Prozent aller Deutschen seien väterlicherseits germanischen Ursprungs.</li>
<li>Mehr als 30 Prozent der Deutschen würden von Osteuropäern abstammen.</li>
<li>Ein Zehntel der Deutschen habe jüdische Wurzeln.</li>
</ul>
<p>Leider fehlen Angaben darüber, ob das mit den jüdischen Vorfahren sich auch nur auf die männlichen Vorfahren bezieht und wie man eine Religionszugehörigkeit an den Genen erkennen kann. (Oder hat Religion doch etwas mit der Abstammung zu tun?)</p>
<p>Nicht wirklich erklärt wird auch, wieso die Wikinger zu den genannten Osteuropäern gezählt werden, von denen gut jeder Dritte, nicht aber zu den Germanen, von denen nur jeder sechste Deutsche abstammen soll. Was "Deutsche" im Sinne dieser Studie sind, darüber fand ich ebenfalls keine Aussage.</p>
<p>Auch sonst sind die Erkenntnisse der Studie, zumindest der Teil, der die Medien bisher erreichte, eher verwirrend als erhellend.</p>
<p>So heißt es "<em>Die moderne Genetik führt den Rassismus ad absurdum.</em>" Ja, und? Wo ist die Neuigkeit? Und seit wann kümmern sich irrationale Geisteshaltungen und Vorurteile um wissenschaftliche Erkenntnisse, mit denen sie widerlegt werden?</p>
<p>Insgesamt erweckt die Berichterstattung eher den Eindruck einer Werbekampagne, wird doch jeweils brav auf das Dienstleistungsangebot der Firma verwiesen. Ach ja, außerdem hat BILD am Sonntag mit der Firma, über die sie berichtet, eine gemeinsame Aktion gestartet - wer will da schon sinnvolle objektive Berichterstattung verlangen?</p>
<p>Berichte zu dem Thema gab es u.a. noch in der <a href="http://www.morgenpost.de/content/2007/11/26/wissenschaft/933865.html" title="Berliner-Morgenpost-Bericht in neuem Fenster" target="_blank">Berliner Morgenpost</a>, der <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article1398825/Nur_wenige_Deutsche_sind_echte_Germanen.html" title="Welt-online-Bericht in neuem Fenster" target="_blank">Welt</a>, der <a href="http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wissen/504182" title="RP-Bericht in neuem Fenster" target="_blank">Rheinischen Post</a> und den Schweizer <a href="http://www.20min.ch/news/wissen/story/14051318" title="20Minuten-Bericht in neuem Fenster" target="_blank">20Minuten</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meeresleuchten bei den Germanen]]></title>
<link>http://meerblog.wordpress.com/2007/10/17/meeresleuchten-bei-den-germanen/</link>
<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 11:50:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Markus</dc:creator>
<guid>http://meerblog.wordpress.com/2007/10/17/meeresleuchten-bei-den-germanen/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem ich ausführlich über meine Erfahrungen mit dem Meeresleuchten berichtet habe, ( Link Meere]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich ausführlich über meine Erfahrungen mit dem Meeresleuchten berichtet habe, ( <a href="http://meerblog.wordpress.com/2007/10/17/meeresleuchten/" title="Meeresleuchten" target="_blank">Link Meeresleuchten</a> ) Ist mir ein gefallen das ich vor einiger Zeit gelesen habe wie die Germanen sich dieses wundersame geheimnisvolle leuchten erklärt haben.</p>
<p><strong>Meeresleuchten in der germanischen Mythologie:</strong><br />
Schon die alten Germanen kannten das Meeresleuchten und sie hatten da ihre ganz eigene Interpretation. Angeblich soll es der Meer Riese Ägir oder Oegir sein, dessen Prunkvoll geschmückte Hallen (also dessen Palast) am Meeresboden im Meeresleuchten zu sehen sind. Denn wie es scheint ist Ägir ein Freund ausgelassener Feiern.</p>
<p>"<em>Dann kommen sogar die hohen Asen zu Gast und feiern in seinen herrlichen Hallen, die von dem Gold, womit Säulen, Wände und Deckengewölbe reich geziert sind, taghell erleuchtet werden, heitere Gelage. Der Glanz des Goldlichts schimmert aus der Tiefe hindurch bis auf die Oberfläche der See; das ist das wundersame Meeresleuchten in schönen Sommernächten.</em>"<br />
Deutsche Götter und Helden Sagen Gondrom Verlag Bayreuth S. 20</p>
<p>Eine schöne Vorstellung oder? Da sieht man mal wieder dass unsere Vorfahren mit dem Meer gelebt haben und sich deshalb auch so viele Mythen um das Meer ranken.  Ich schätze jedes Land hat seine eigenen Sagen und Geschichten über das Meer, ein Beweis dafür dass die Menschen schon immer abhängig von den Ozeanen waren.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Odin Wodan Óðinn Wōden Uuoden Wuotan Wôðanaz]]></title>
<link>http://orendel.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 12:00:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>orendel</dc:creator>
<guid>http://orendel.wordpress.com/?p=5</guid>
<description><![CDATA[Viele Namen für einen: Odin oder südgermanisch Wodan, altisländisch Óðinn, altenglisch Wōden, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Namen für einen: Odin oder südgermanisch Wodan, altisländisch Óðinn, altenglisch Wōden, altsächsisch Uuoden, althochdeutsch Wuotan, gemeingermanisch *Wôðanaz, ist der Hauptgott in der nordisch-germanischen Mythologie und Religion, wie sie in den eddischen Dichtungen vorgestellt wird.<br />
<!--more--></p>
<blockquote><p>Der Name Wodan entstammt nach Ansicht mancher sprachwissenschaftlich geprägter Richtungen einem Wortgeschlecht, das eine westliche Dehnform zum indogermanischen *wat „anblasen, anfachen“, im übertragenen Sinn „inspirieren“, darstellt, verwandt mit altindisch vátati. Das mittelhochdeutsche und althochdeutsche wuot neuhochdeutsch Wut entstammt ebenfalls diesem indogermanischen Wortgeschlecht, entsprechend altnordisch ódr, mit der Bedeutung von „Stimme, Gesang, Leidenschaft, Dichtung“, verwandt mit gemeingermanisch *wōda „besessen, erregt“. Diese Bedeutungen sind charakteristische Darstellungen der Wesenhaftigkeit und der Handlungsmaximen Odins/Wodans. Die inspirierte, seelische Erregung kann sich auf die poetische Dichtung ebenso beziehen wie auf die Magie und deren Möglichkeiten im Krieg, indem die Gegner magisch verblendet wurden, oder auf die jähzornartige Berserkerwut.</p>
<p>Der Wochentag Mittwoch nimmt in anderen germanischen Sprachen nach der Interpretation respektive Anlehnung des römischen Vorbilds auf Wodan Bezug. Der „Wodanstag“ oder auch „Wodenstag“, „Woensdag“ im niederländischen wurde im Neuenglischen zum Wednesday, im Dänischen und Schwedischen vergleichbar „onsdag“, dem Odinstag. Die Entlehnung hängt mit der Übernahme der römischen 7-Tage-Woche durch die kontinentalen Germanen des 2.–3. Jahrhunderts zusammen. Der „Mittwoch“ stammt aus einer Lehnübersetzung des lateinischen dies Mercurii , Tag des Merkur, der als Äquivalent Wodans betrachtet wurde (siehe dazu Interpretatio Romana).</p>
<p>Als früheste Nachweise der Gottheit wurden Felsbilder in Skandinavien gedeutet, die übermannsgroße Figuren in phallischer Pose und mit einem Speer bewaffnet zeigen. Diese Deutungen sind aber umstritten und beruhen auf den spätheidnisch-skandinavischen schriftlichen sowie bildhaften Darstellungen Odins als einer mit einem Speer attributierten Gottheit neben Thor mit seinem Hammer und Tyr als Schwertgott.</p>
<p>Tacitus setzt Wodan mit Odin gleich und lehnt den Gott an den römischen Merkur an, den zuvor schon Caesar namentlich so erwähnt. In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten wurde Wodan in der Germania Inferior durch Weihesteine geehrt, die in der Regel von Germanen gestiftet wurden, die in römischen Militär- oder Staatsdiensten standen. Die Steine tragen Inschriften, die den Namen Merkurs mit germanischen Begrifflichkeiten paaren, seien es Bezüge zu Örtlichkeiten, zu einzelnen Stämmen oder Namensformen mit anderen Bezügen. Beispielhafte Inschriften sind „Mercurius Cimbrianus“ – Wodan der Kimbern und „Mercurius Leudisius“ – als Wodan von Lüttich.</p>
<p>Die Deutungen der Felsbilder führten neben anderen Aspekten in der Forschung zu einer ungeklärten Streitfrage. Auf der einen Seite die in Anlehnung an G. Dumezil und anderen vertretene These, dass Wodan/Odin eine gesamtgermanische Götterfigur seit indogermanischen Zeiten her sei. Und auf der anderen Seite die These der allmählichen Wanderung Wodans und dessen Kults, die sich vor der Zeitenwende in dem niederrheinisch-nordwestdeutschen Raum bzw. Tiefebene entwickelte und ausbreitete und den alten Hoch- und Himmelsgott Tiwaz aus dessen Stellung verdrängte. Und diese Prozesse angesichts der Auseinandersetzungen mit Rom und den innergermanischen Verhältnissen.</p>
<p>Schriftzeugnisse im kontinental-germanischen Bereich sind spärlich, hauptsächlicher Nachweis sind hier spätere, zum Teil nach der Christianisierung verfasste Quellen (Edda), die die im Brauchtum tief verwurzelten Erinnerungen an die heidnische vorchristliche Zeit und deren religiöse Riten und Mythologien reflektieren. Zudem ist in den isländisch-eddischen Schriften des Hochmittelalters der Einfluss der Christianisierung und sowohl christlicher als auch griechisch-römischer Vorstellungen auch und gerade bei der Darstellung Odins zu erkennen.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Odin" target="_blank">Wikipedia</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der deutsche Spielmann]]></title>
<link>http://dsnation.wordpress.com/2007/03/21/9/</link>
<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 08:53:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>dsnation</dc:creator>
<guid>http://dsnation.wordpress.com/2007/03/21/9/</guid>
<description><![CDATA[Römerlegionen, Völkerwogen!
Braune Männer kommen gezogen
Nordlandwärts.
Die Adler dräun, es kli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Römerlegionen, Völkerwogen!<br />
Braune Männer kommen gezogen<br />
Nordlandwärts.<br />
Die Adler dräun, es klirrt das Erz,<br />
Es klirrt und droht und rostet bald -<br />
Dumpf rauscht der Teutoburgerwald.</p>
<p>Völkergewoge, Völkergemetzel!<br />
Die Gottesgeißel, der wilde Etzel,<br />
Gefolgt von zottigen Rossen:<br />
Ein Strom, der über die Ufer geschossen!<br />
Es rast und wütet und prallt zurück -<br />
Ein Weib erdrosselt des Hunnen Glück.</p>
<p>Ein Nachen schwimmt durchs Ärmelmeer.<br />
Ihm folgt kein kühnes Völkerheer.<br />
Er trägt kein Wimpel reich und stolz,<br />
Er trägt am Mast ein Marterholz<br />
In Kreuzgestalt.<br />
Doch sinnend hält<br />
Ein Mönch darum die Hand geballt.<br />
Er kommt aus einer fernen Welt.<br />
Er will kein Land bekriegen<br />
Und doch ein Reich ersiegen.</p>
<p>Donars Eiche, sie wankt und fällt;<br />
Es stürzt die alte Götterwelt.<br />
Germanentrotz und Christengeist.<br />
Ein Kaiser, der sie zusammenschweißt.<br />
Stark ist sein Wille und ehern sein Mut;<br />
Doch seine Hände rauchen von Blut.<br />
Den Dulderglauben predigt der Stahl.<br />
Rot färbt sich der Boden im Wesertal.</p>
<p>Zepterträger, Kronenerben<br />
Kommen und scheiden; doch Götter sterben<br />
Nicht von heut auf morgen.<br />
Soll ein neuer Glaube erstehn,<br />
Muß er durch Jahrhunderte gehn<br />
Und alle Bräuche borgen.<br />
Neu wird das Kleid und neu das Wort,<br />
Des Volkes Wesen dauert fort;<br />
Trotz aller wahren Christlichkeit:<br />
Germanen blieben wir bis heut.</p>
<p>Der deutsche Spielmann</p>
<p>Das Gedicht stammt aus der Reihe "Der deutsche Spielmann. Eine Auswahl aus dem Schatze deutscher Dichtung für Jugend und Volk. Herausgegeben von Dr. Ernst Weber". Der vorliegende Band trägt den Titel "Germanentum. Wie unsere Väter Christen geworden sind von den Römerkriegen bis zur Herrschaft der deutschen Stämme" und wurde 1925 in München herausgegeben von Georg D. W. Callwey im "Verlag des deutschen Spielmanns".</p>
<p>Im Klappentext heißt es zur Absicht der Reihe:<br />
"Der deutsche Spielmann herausgegeben von Ernst Weber, eine großangelegte Auswahl aus dem Schatze deutscher Dichtung für Jugend und Volk, schöpft aus dem Besten deutscher Erzählungs- und Verskunst unter Beschränkung auf das Volks- und Jugendtümliche. Die Sammlung gliedert sich in 40 Einzelbände, von denen jeder ein in sich geschlossenes Ganzes bildet und von einem Künstler illustriert ist, dessen Eigenart dem Charakter des jeweiligen Stoffgebietes ungezwungenen Ausdruck verleiht. Die Sammlung einet sich wie kaum ein zweites Werk zur Anschaffung für öffentliche Bibliotheken, als Mittel zur Belebung des Schulunterrichts und für die Familienbücherei. Der deutsche Spielmann hofft, zum eisernen Bestand jeder Volks- und Jugendbücherei zu werden. Er huldigt ja nicht einer vorübergehenden Mode des Tages. Er schöpft aus dem aufgespeicherten Schatz der Jahrhunderte und wird darum auch seine Geltung für das Jahrhundert behalten."</p>
]]></content:encoded>
</item>

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