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	<title>gerechtigkeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/gerechtigkeit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "gerechtigkeit"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 06:19:17 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[One down, two to go....]]></title>
<link>http://naokolo.wordpress.com/?p=25</link>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 09:40:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>neologica</dc:creator>
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<description><![CDATA[So oder so ähnlich könnte man die überraschende Festnahme des ehemaligen Anführers der bosnische]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So oder so ähnlich könnte man die überraschende Festnahme des ehemaligen Anführers der bosnischen Serben Radovan Karadzic zusammenfassen. Zu aller erst ist dieses Ereignis ein Hoffnungsschimmer für die Familien der Opfer des Krieges in Bosnien im allgemeinen und in Srebrenica im speziellen. Nun können sie sich endlich berechtigte Hoffnungen machen, dass die Verantwortlichen von damals sich endlich ihrer Verantwortung stellen müssen. Erst nach diesen Prozessen wird es für viele Menschen in Bosnien zum ersten Mal möglich sein, sich endlich ihrem persönlichen Schmerz und ihrer Trauer zu widmen.</p>
<p>Der zweite Aspekt welcher mit dieser Verhaftung hoffentlich deutlich wird, ist das, zum ersten Mal nach der Auslieferung Milosevics, wieder eine serbische Regierung im Amt ist, welche nicht nur von der Unterstützung des Tribunals redet, sondern auch was dafür tut. Dies hatten bei Amtsantritt der Regierung Cvetkovic noch viele Kommentatoren angezweifelt und mit dieser Aktion dürften die Zweifel zumindest kleiner werden. Diese Regierung hat sich von der Taktik des auf Zeitspielens und des Hinhaltens verabschiedet und sich somit ihrer Verantwortung gegenüber der Europäischen Union und den eigenen Bürgern gestellt. Die EU-Strategie Tadics Wahlkampf mit der vorläufigen Unterzeichnung des SAA zu unterstützen und dabei die endgültige Ratifizierung an klare Bedingungen zu knüpfen ist bis jetzt aufgegangen.</p>
<p>Damit aber alle Hoffnungen, welche mit diesem Ereignis verknüpft sind, wirklich wahr werden können, muss nun in Serbien an der Verhaftung der beiden verbliebenen Angeklagten weiter gearbeitet werden. Serbien muss auch noch Ratko Mladic und Goran Hadzic fassen und ausliefern. Vor allem im Fall von Mladic wird dies bei den, leider immer noch zahlreichen, nationalistischen Kräften in Serbien für einen noch größeren Aufschrei sorgen als die Verhaftung Karadzics. Aus meiner Sicht muss man diese Unruhe nicht nur wegen der EU-Aussichten in Kauf nehmen, sondern weil daraus die Chance erwachsen könnte endlich mit den verbliebenen Strukturen der Milosevic Ära aufzuräumen. Diese "Last der Vergangenheit" konnte sich bisher zum Teil im Geheimdienst und beim Militär halten. Erst diese "Aufräumaktion" könnte eine breite Aufarbeitung der Vergangenheit in Serbien ermöglichen. Ein Serbien, dass endlich mit sich und seiner jüngsten Vergangenheit im Reinen ist, würde viele neue Chancen für die friedliche Entwicklung des gesamten Balkans eröffnen. Dies wird ein langer und schwieriger Prozess, bei dem Hilfe und Unterstützung, und vielleicht auch noch ein wenig Druck aus Europa sehr hilfreich sein wird. Es bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten zu den nächsten Schritten bereit sind und diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen.</p>
<p>In den deutschen Medien war die Verhaftung Karadzics natürlich auch ein Hauptthema. Allerdings habe ich bis heute wenig erhellendes dazu gelesen und kaum einer der Kommentatoren hat auch nur ansatzweise seine Polemiken und Kritiken, welche direkt nach der Regierungsbildung in Serbien geäußert wurden, hinterfragt. Stattdessen suchen Einige von ihnen einen Weg ihre vorher vertretenen Ansichten irgendwie an die neue Lage anzupassen oder einfach unter den Tisch fallen zu lassen. Vor allem letzteres Vorgehen ist für mich die einzige Erklärung für Artikel, welche sich mit der "alternativ-medizinischen"/esoterischen Karriere des D. Dabic (aka R. Karadzic) befassen, statt die wirklich wichtigen Fragen zu diesem Thema zu stellen. Diese Verdrängung könnte ich ja noch irgendwie nachvollziehen, da es für jeden schwer sein kann lange gepflegte Vorurteile fallen zu lassen. Wenn allerdings auf den Onlineseiten der taz ein Kommentar veröffentlicht wird, in dem aus einer Anklageerhebung im Jahre 1995, ein Urteil aus diesem Jahr wird und einer der meistgesuchten Angeklagten mit falschem Vornamen angeführt wird, dann frage ich mich schon, ob diese "Experten" wirklich am Thema interessiert sind und ob sie wirklich die Kompetenz haben sich zu diesen Dingen zu äußern.</p>
<p>Wie es besser geht kann man unter anderem auf den Seiten von <a title="openDemocracy" href="http://www.opendemocracy.net" target="_blank">openDemocracy</a> sehen. Dort sind gleich drei gute Artikel zu finden, welche aus meiner Sicht alle wichtigen Aspekte des Themas abdecken. Unter dem Titel <a title="Eric Gordy" href="http://www.opendemocracy.net/article/radovan-karadzic-the-politics-of-an-arrest" target="_blank">"Radovan Karadzic: the politics of an arrest"</a> befasst sich Eric Gordy mit den politischen Fragen rund um die Verhaftung Karadzics. Victor Peskin befasst sich in seinem Beitrag <a title="Victor Peskin" href="http://www.opendemocracy.net/article/serbia-s-tipping-point-arrest" target="_blank">"Serbia's tipping-point arrest"</a> mit der Bedeutung dieses Ereignisses für den Themenbereich "Verantwortung für die Kriege im ehemaligen Jugoslawien". Und zu guter letzt geht Dejan Djokic mit seinem Artikel <a title="Dejan Djokic" href="http://www.opendemocracy.net/article/reimagining_yugoslavia/radovan-karadzic-capture-a-moment-for-history" target="_blank">"Radovan Karadzic's capture: a moment for history"</a> auf die Auswirkungen des Ganzen für die Vergangenheitsbewältigung in der Region ein. Für alle drei gilt: must read!!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Richterspiel]]></title>
<link>http://sieghai.wordpress.com/?p=2208</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 11:57:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>gabrielstagebuch</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Wir beherrschen den Syllogismus, die Prämissen biegen wir uns zurecht&#8221;, sagten die Ric]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><em>"Wir beherrschen den Syllogismus, die Prämissen biegen wir uns zurecht",</em> sagten die Richter.<em> "Was uns beherrscht, ist das Vorurteil. Um unsere Unbefangenheit vorzutäuschen, geben wir uns ignorant und skrupellos.<br />
Damit Gerechtigkeit sei, würfeln wir, denn nur der Zufall ist unbestechlich."<br />
"Wir haben gewürfelt",</em> sagten die Richter, <em>"wir haben gewürfelt, und die Würfel stehen auf unentschieden, doch ihre Nase gefällt uns nicht, darum ist entschieden, sie kommt ins Irrenhaus, die Eselin kommt ins Irrenhaus. Wir haben die Macht. Wir Richter haben Recht, wir sprechen Recht. Im Namen des Volkes und des heiligen Geistes, es lebe die Zurechenbarkeit."</em></p>
<p style="text-align:left;"><a title="http://www.8ung.at/pl-maschine/Rspiel/gesetz.html#" href="http://www.8ung.at/pl-maschine/Rspiel/gesetz.html#" target="_blank">Link</a></p>
<p style="text-align:left;">(<a title="http://eu3.ixquick.com/do/metasearch.pl?" href="http://eu3.ixquick.com/do/metasearch.pl?" target="_blank">via</a>)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Womit Kinder leben]]></title>
<link>http://trinergy3.wordpress.com/?p=617</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 05:59:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Elisabeth</dc:creator>
<guid>http://trinergy3.wordpress.com/?p=617</guid>
<description><![CDATA[Wenn ein Kind mit Kritik lebt, lernt es zu verdammen.
Wenn ein Kind mit Feindseligkeit lebt, lernt e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Kind mit Kritik lebt, lernt es zu verdammen.<br />
Wenn ein Kind mit Feindseligkeit lebt, lernt es zu kämpfen.<br />
Wenn ein Kind mit Herabsetzung lebt, lernt es schüchtern zu sein.<br />
Wenn ein Kind mit Scham lebt, lernt es sich schuldig zu fühlen.<br />
Wenn ein Kind mit Toleranz lebt, lernt es geduldig zu sein.<br />
Wenn ein Kind mit Ermutigungen lebt, lernt es Vertrauen zu haben.<br />
Wenn ein Kind mit Lob lebt, lernt es wertzuschätzen.<br />
Wenn ein Kind mit Fairness lebt, lernt es Gerechtigkeit.<br />
Wenn ein Kind mit Sicherheit lebt, lernt es Glauben zu haben.<br />
Wenn ein Kind mit Bestätigung lebt, lernt es sich selbst zu mögen.<br />
Wenn ein Kind mit Akzeptanz und Freundschaft lebt, lernt es Liebe in der Welt zu finden.</strong></p>
<p><em>Autor unbekannt</em></p>
<p><a href="http://astraryllis.blogspot.com/" target="_blank">Astraryllis</a> hat mich in ihrem Kommentar zu meinem gestrigen Beitrag <a href="http://trinergy3.wordpress.com/2008/07/17/zwolf-umarmungen-pro-tag/" target="_blank">Zwölf Umarmungen pro Tag</a> darauf gebracht, dir heute diese Zeilen zu schreiben.<br />
Womit Kinder aufwachsen, was Kinder in ihrer Kindheit erleben, was sie zu sehen und zu hören bekommen, formt sie - auch und gerade fürs Leben. In der Kindheit manifestieren sich viele dramatische Glaubenssätze, die wir als Erwachsene zum Teil nur mehr schwer loswerden.<br />
Wenn Kinder jedoch positive Erfahrungen machen, sind sie fähig, offen, voller Vertrauen und Liebe, auf die Menschen zu und ins Leben hinauszugehen. Auch das können wir als Erwachsene noch lernen. Wir können alles lernen, weil die Ressourcen in uns dazu vorhanden sind, alle.</p>
<p>Also, los! Auch wenn du in deiner Kindheit nicht oder kaum umarmt worden bist, heißt das nicht, dass du das nicht kannst oder dass du das selber nicht brauchst. Es tut einfach total gut - aber das weiß man nur, wenn man es ausprobiert hat :-)<br />
Eine herz-liche Umarmung von Elisabeth</p>
<p><a href="http://trinergy3.files.wordpress.com/2008/07/facegreen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-618" src="http://trinergy3.wordpress.com/files/2008/07/facegreen.jpg?w=158" alt="" width="158" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ziel der Politik]]></title>
<link>http://4321start.wordpress.com/?p=248</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 15:29:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas M. Schreiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gerechtigkeit ist Ziel und daher auch inneres Maß aller Politik. Die Politik ist mehr als Technik d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="color:#0000ff;"><em>Gerechtigkeit ist Ziel und daher auch inneres Maß aller Politik. Die Politik ist mehr als Technik der Gestaltung öffentlicher Ordnungen: Ihr Ursprung und Ziel ist eben die Gerechtigkeit, und die ist ethischer Natur. So steht der Staat praktisch unabweisbar immer vor der Frage: Wie ist Gerechtigkeit hier und jetzt zu verwirklichen? Aber diese Frage setzt die andere, grundsätzlichere voraus: Was ist Gerechtigkeit? Dies ist eine Frage der praktischen Vernunft; aber damit die Vernunft recht funktionieren kann, muss sie immer wieder gereinigt werden, denn ihre ethische Erblindung durch das Obsiegen des Interesses und der Macht, die die Vernunft blenden, ist eine nie ganz zu bannende Gefahr.</em></span><br />
<strong>Benedikt XVI. in " Deus caritas est" Enzyklika</strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[globale Ungerechtigkeit und Klimawandel]]></title>
<link>http://greensocial.wordpress.com/?p=31</link>
<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 19:27:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>greensocial</dc:creator>
<guid>http://greensocial.wordpress.com/?p=31</guid>
<description><![CDATA[Vorläufig beenden wir unsere kurze Serie über das Öl - ganz verlassen werden wir das Thema nicht,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vorläufig beenden wir unsere kurze Serie über das Öl - ganz verlassen werden wir das Thema nicht, dazu ist es zu wichtig. Aber räumen wir noch einmal hinter uns auf. In der Diskussion um Umweltfragen, soziale Aspekte oder Wirtschaftsanliegen bleiben häufig jeweils die anderen Themengebiete außen vor.<br />
Doch schließlich ist es gerade das <a href="http://greensocial.wordpress.com/about/" target="_blank">Anliegen dieses Blogs</a>, all jene Aspekte zu verbinden, die mit in die Thematik einwirken.</p>
<blockquote><p>In der Lösung von Klimafrage und sozialem Ungleichgewicht entscheidet sich die Zukunft unseres Planeten. Nicht mehr, und nicht weniger.</p></blockquote>
<p>Zu diesem Schluss <a title="Weg vom Öl! Alternativen" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/07/10/weg-vom-ol-alternativen-fur-die-zukunft/" target="_blank">waren wir zuletzt gekommen</a>. Heute soll es darum gehen, dies zu vertiefen. Das Klimaproblem steht als solches fest - ein Diskurs über die Existenz des Klimawandels würde jede Ernsthaftigkeit zunichte machen. Spätestens der <a title="BMU - IPCC 2007 Sachstandsbericht" href="http://www.bmu.de/klimaschutz/internationale_klimapolitik/ipcc/doc/39274.php" target="_blank">aktuelle Bericht des UN-Klimarates</a> [Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC 2007] hat in die Wissenschaftlerwelt einen (weitgehenden) Konsens getragen.<br />
Ebenso wie das Bestehen des Klimawandels ist seine Herkunft eine unbestreitbare Tatsache - antrophogene, sprich menschliche, Einflüsse haben ihn hervorgerufen. Hauptursache für den Klimawandel ist die exzessive Verbrennung fossiler Rohstoffe.</p>
<p>Das Ideal der Gerechtigkeit, welches für menschliches Zusammenleben angewendet werden sollte, hängt nicht nur in diesem Punkt schief - aber hier ganz besonders. Die USA emittieren 30,3% des globalen Treibhausgas-Ausstoßes. Demgegenüber hat ganz Europa "nur" einen Anteil von 27,7% an den Emissionen.<br />
Bleiben wir ein bisschen bei den Zahlen - denn sie sind wahr, authentisch, und deswegen umso bitterer. Die Menschen der globale Oberschicht (die reichsten 20% der Bevölkerung) verursachen mehr als zwei Drittel des Treibhausgasausstoßes.<br />
Der gewöhniche US-Bürger übertrifft allein den globalen Emissiondurchschnitt um fünf mal - pumpt also nicht doppelt so viel wie jeder andere Weltbewohner in die Luft, sondern gleich die fünffache Menge. Und im Vergleich mit Entwicklungsländern schneiden die Amerikaner noch schlechter ab: Der US-Bürger verursacht achtzehn mal so viele Emissionen wie ein Inder.</p>
<p>Klimwandel durch Treibhausgase; die meisten Treibhausgase werden von Industriestaaten und besonders den USA emittiert. <span style="text-decoration:line-through;">Deswegen hat die USA jetzt auch eine Bankenkrise als Gottesstrafe</span>.<br />
Es sind dennoch die Milliarden von Menschen in den Entwicklungsländer, die am meisten von der Katastrophe getroffen werden. <a title="Von der Hand in den Mund" href="http://greensocial.wordpress.com/2008/06/04/von-der-hand-in-den-mund/" target="_blank">(vgl. diesen Eintrag!)</a></p>
<p>Die Vorsitzende von <a title="Friends of the Earth International" href="http://www.foei.org/" target="_blank">Friends of the Earth International</a>, Meena Raman schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>"Es ist in der Tat zutiefst unmoralisch, dass dank eines derart verzerrten Wirtschaftssystems [wie wir es in der Welt haben], die Ärmsten weiterhin verdammt sind, mit Tod, Hunger, Seuchen und Mittellosigkeit zu leben. Ihr Menschenrecht auf Entwicklung, ja ihr fundamentales Recht auf Überleben bleibt ihnen aufgrund der Folgen des Klimwandels verwehrt."</p></blockquote>
<p>Sie kommt aus Malaysia und ist dort, wie auch international aktiv. Eine besondere Beurteilungskraft muss ihr deswegen ebenso zugestanden werden, wie auch Verbitterung deutlich wird.<br />
Das Zitat verdeutlicht jedoch ein wesentliches Problem im Spannungsfeld zwischen Industrie- und Entwicklungsstaaten einerseits sowie Umwelt und Sozialem andererseits:</p>
<p>Den ärmsten Staaten der Welt widerfährt Ungerechtigkeit. Historisch ist der Beginn dessen mit der Kolonialisierung anzusetzen (was nicht übertrieben ist und bis heute die Staaten beeinträchtigt, da so keine Infrastruktur aufgebaut wurde, die ausreichend ist). Das Welthandelssystem - eher als das Wirtschaftssystem! - ist in der Tat unglücklich ausgelegt, so dass es die Armen benachteiligt. Ob bewusst oder nicht, sei dahingestellt. Und dann kommen noch Umweltprobleme hinzu.<br />
Auch hier ist die Situation doppelt unangenehm: Die Ärmsten der Armen sind Opfer eines unverantwortlichen Umgangs mit der Umwelt in westlichen, reichen Ländern und leiden darunter. Die gleichen Umweltschäden sollen aber als Argument angeführt werden, um ihnen Entwicklung zu versagen.</p>
<p>Was wir uns genommen haben, um Aufschwung zu generieren, dürfen Entwicklungsländer nicht haben, weil es "Umweltschäden hervorrufen" könne, z.B. fossile Energie. Das ist mit ein Grund, wieso Vertreter der entsprechenden Staaten bei Klimaverhandlungen immer sehr kritisch sind: Solange sie das Gefühl haben müssen, ihre ohnehin gebeutelten Staaten hätten weitere Nachteile, bekennen sie sich nicht zu Umweltschutz.</p>
<p>Kommen wir noch einmal zurück zu Meena Raman. Ihre Verbitterung erzeugt möglicherweise Überschwang. Das Wirtschaftssystem als quasi alleinigen Schuldträger hinzustellen, ist nicht angemessen - aber es darf nicht verleugnet werden, dass es ebenfalls zur Misere beiträgt.<br />
Die Klimadebatte muss von Rationalität geprägt sein. Und es muss klar sein: Die Armen dürfen nicht weiter übergangen werden, vielmehr muss die Klimaschuld an sie zurückgezahlt werden. In welcher Form man das macht, bleibt strittig.<br />
Verschiedene Richtungen dazu werden hier demnächst aufgezeigt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Unglück" und "Ungerechtigkeit"]]></title>
<link>http://lukaszszopa.wordpress.com/?p=18</link>
<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 11:27:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>lukaszszopa</dc:creator>
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<description><![CDATA[So genannte Fälle vom &#8220;Unglück&#8221; oder &#8220;Ungerechtigkeit&#8221; sollten nicht allzu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So genannte Fälle vom "Unglück" oder "Ungerechtigkeit" sollten nicht allzu sehr unsere Aufmerksamkeit beschäftigen. Denn beide Begriffe sind rein subjektive, relative Erfindungen des Menschen; es sind Negativ-Definitionen, die davon ausgehen, daß der Normalzustand "Glück" oder "Gerechtigkeit" sein sollten. Also reines Wunschdenken. Wäre es nicht richiger, auch "Glück" als Abweichung vom "Standardzustand" zu betrachten?</p>
<p>Wenn wir vom "Unglück" oder "Ungerechtigkeit" reden, meinen wir oft Phänomene des einen Menschen (Menschengruppe), die wir mit dem Zustand eines anderen vergleichen (der uns "glücklicher" oder "mit mehr Gerechtigkeit behandelt" erscheint). Dabei haben wir gar kein Vermögen, objektiv zu sagen, wer nun tatsächlich "glücklich" ist oder nicht. Sind vielleicht beide "glücklicher" als ein dritter oder vierter?</p>
<p>Gerade das zeigt auch, das "Glück" oder "Unglück", "Gerechtigkeit" oder "Ungerechtigkeit" uns am meisten dann beschäftigen, wenn sie als momentane Phänomene auftreten. Viel seltener versuchen wir mit den Begriffen das gesamte Leben eines Menschen zu beschreiben - was auch fast unmöglich ist (wieder: Unmöglichkeit der Objektivität, aber auch Zeit und Raum-Beschränktheit).</p>
<p>Viel seltener tun wir auch das umgekehrte kritisch betrachen: Daß  eigenes "Glück" oder "erlebte Gerechtigkeit" eigentlich Abweichungen von der Norm sind, vom Null-Zustand. Oder aber, daß sie erarbeitet sind, und somit einfach "bessere Zustände" als "Glück" oder "erlebte Gerechtigkeit" sind.</p>
<p>Beides sind persönliche, subjektive Gefühlszustände, keine objektiven Zustandsbeschreibungen. Mit dem Unterschied allerdings, daß "Gerechtigkeit" als Begriff andere Menschen (und dessen Zustand) benötigt, während Glück nicht. Man kann "Glück" empfinden, ohne daß damit gleichzeitig  jemandem anderen "Unglück"widerfährt.</p>
<p>"Glück"/"Unglück" stehen damit im klaren Gegensatz zur "Gerechtigkeit", beide sind damit nicht kompatibel, sie sind beide "ungerecht". Und oft vergessen oder übersehen wir das eigene Glück, indem wir darin und um es herum nach mehr "Gerechtigkeit" suchen - die wir nicht finden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ist er schon da?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=135</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 16:51:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Immer wieder, wenn etwas Negatives in der Welt geschieht, das in den Prophezeiungen der Bibel zu fin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Immer wieder, wenn etwas Negatives in der Welt geschieht, das in den Prophezeiungen der Bibel zu finden ist, taucht unter Christen die Frage auf: Betritt jetzt womöglich der Antichrist das Parkett?</p>
<p class="MsoNormal">Diesen Leuten möchte ich dann gerne sagen, ihr könnt aufhören zu suchen. Der Antichrist ist seit rund zweitausend Jahren präsent. Was ist denn der Antichrist? Der Geist, der Christus verleugnet. Und seit wann war es möglich, Christus zu verleugnen? Seit er hier auf dieser Erde war, um das zu tun, was der Antichrist verleugnet.</p>
<p class="MsoNormal">Das, was wir der Bibel als den „in persona“ auftretenden Antichristen entnehmen können, ist höchstens die Geburt dessen, was der anti-christliche Geist schon seit langer Zeit ausgebrütet hat. Das personifizierte Böse, sozusagen.</p>
<p class="MsoNormal">Der anti-christliche Geist hingegen ist schon längst in alle Löcher hinein gekrochen. In der Welt, wo Jesus Christus schlimmstenfalls als Märchen, bestenfalls als „guter Mann“ abgetan wird, oder auch als „großer Prophet“, wie im Islam. Aber auch in die Köpfe von Christen hat er sich hineingefressen, die das, was Jesus Christus, der Sohn Gottes, in seiner Eigenschaft als einmaliges Sühneopfer für alle Sünden dieser Welt getan hat, zwar als Teil ihrer Erlösung sehen, welche aber noch durch allerlei eigene Anstrengungen vervollständigt werden muss. Sei es durch den Kauf von Devotionalien, die Einhaltung spezieller Rituale oder auch nur durch ganz bestimmte Verhaltensweisen.</p>
<p class="MsoNormal">Wie es ein katholischer Pfarrer in einer Predigt mal sagte: „Jesus ist für unsere Sünden gestorben, aber es gibt ein paar Sünden, die mit diesem Opfer nicht abgedeckt werden können.“ (Das habe ich mir nicht ausgedacht!) Und evangelikale Christen sollten jetzt nicht zu vehement den Kopf schütteln ob der armen, fehlgeleiteten Katholiken. Würde einer sagen, „da, stell dich hin, lege dieser Person die Hand auf und heile sie“, würden neun von zehn angesprochenen Christen erstmal überlegen, ob sie auch wirklich „gut“ genug sind. Warum? Sind wir wirklich so vermessen zu glauben, dass jemand, dem wir die Hand auflegen, gesund wird, weil <em>wir </em>so gut sind? Es ist Jesus Christus, es ist seine Kraft und seine Gerechtigkeit, und je eher wir aufhören, uns selbst ständig zu betrachten und anfangen auf IHN zu schauen, desto schneller wird er auch in und durch uns SEIN Werk tun können.</p>
<p class="MsoNormal">Alles, was das Erlösungswerk Christi schmälert, ergänzt, verfälscht oder verleugnet ist anti-christlicher Natur. Darüber sollten wir mal gründlich nachdenken.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Musiker sagen NEIN - zur Neuen Welt Ordnung ( NWO )]]></title>
<link>http://videoguerilla.wordpress.com/?p=76</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 06:42:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>MedienGuerilla</dc:creator>
<guid>http://videoguerilla.wordpress.com/?p=76</guid>
<description><![CDATA[
Musiker sagen NEIN - zur Neuen Welt Ordnung ( NWO )
Wollen Sie wirklich Ihre Augen verschließen ?
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-eFcikf_nNc'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/-eFcikf_nNc&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Musiker sagen <strong>NEIN</strong> - zur <a href="http://suboptimales.wordpress.com/2008/02/06/neue-weltordnung/" target="_blank">Neuen Welt Ordnung</a> ( <strong>NWO</strong> )</p>
<p>Wollen Sie wirklich Ihre Augen verschließen ?</p>
<p>Die Zukunft unserer Kinder steht auf dem Spiel ...  Wir brauchen viel mehr Menschen die für eine Gerechte Sache kämpfen bevor es zu spät ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der „verrückte“ Professor – Teil 2]]></title>
<link>http://psychonews.wordpress.com/?p=137</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 08:44:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>christempler</dc:creator>
<guid>http://psychonews.wordpress.com/?p=137</guid>
<description><![CDATA[


Ich hatte ja ganz am Anfang versprochen, dass ich ein paar Anekdoten aus meiner Schulzeit erzähl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://psychonews.wordpress.com/files/2008/07/chalk_black_board_261343_l.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-138" src="http://psychonews.wordpress.com/files/2008/07/chalk_black_board_261343_l.jpg?w=300" alt="" width="300" height="254" /></a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich hatte ja ganz am Anfang versprochen, dass ich ein paar Anekdoten aus meiner Schulzeit erzählen werde. Vielleicht ist auch mal eine Anekdote dabei, die man mir erzählt hat, aber das werdet ihr dann merken.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Es war an einem meiner ersten Schultage, als ich zur Freude meiner Eltern und meiner Lehrerin, dem Rest der Klasse gezeigt habe, dass man mir kein X für ein U vormachen kann. Wir hatten gerade Hofpause gehabt und kehrten noch etwas aufgedreht in die Klasse zurück. Unsere Leherin konnte uns nicht zur Ruhe bringen und fing nach kurzer Zeit an zu schreien. Ihre Worte waren „ Wenn ihr nicht sofort still seid, dann klebe ich euch ein Pflaster auf den Mund“ Ich dachte, solch einen Unfug konnte man nicht unkommentiert lassen und stand mit den Worten auf<span> </span>„Und wenn sie nicht still sind, dann klebe ich ihnen meinen Fahrradflicken auf den Mund“ Zum Beweis, dass ich bereit war meine Drohung war zu machen, hielt ich den erwähnten Farhhardflicken in die Höhe. Am Abend erfolgte dann natürlich der unvermeidliche Anruf bei meinen Eltern, die ob so viel Logik und Gerechtigkeitssinn meinerseits erstaunt waren.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachdenken über Vertreibung]]></title>
<link>http://2ndphilolog.wordpress.com/?p=1002</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 02:36:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>zuppi</dc:creator>
<guid>http://2ndphilolog.wordpress.com/?p=1002</guid>
<description><![CDATA[Es rückt immer näher,das Dokumentationszentrum zu den Vertreibungen im 20. Jahrhundert - so wünsc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es rückt immer näher,das Dokumentationszentrum zu den Vertreibungen im 20. Jahrhundert - <a title="ZGV" href="http://www.z-g-v.de/aktuelles/?rubrik=1" target="_blank">so</a> wünscht sich das Gedenken übrigens Frau Steinbach. Nun hat sich in der liberalen Blogosphäre eine bemerkenswerte Debatte unter acht Diskutanten entzündet. Daniels Beitrag "<a title="DF via FdoG" href="http://blog.fdog.org/2008/07/02/diskussionsansatz-v4ertreibung-und-gerechtigkeit/" target="_blank">Vertreibung und Gerechtigkeit</a>" zieht einen bunten Strauss an Einschätzungen zum Vertreibungsthema,zur Shoah und steile Hypothesen über die letzten beiden Weltkriege an.<br />
Das Koordinatensystem zur Beurteilung der Vertreibungspraxis osziliert vereinfacht betrachtet zwischen Legitimtätsüberlegungen über staatliche Vertreibungskampagnen qua Staatsdoktrin inklusive seiner kruden Trittbrettfahrer  und national-ethnisierenden Zuschreibungen im Opfer-Täterdenken. Vertreibungen werden grundsätzlich als Verstösse gegen Menschenrechte ethisch verurteilt.Geradezu exegetisch-theologisch geht es dann z.B. bei der Motvsuche zur <a title="wiki.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vertreibung" target="_blank">Vertreibung</a> der Deutschen aus Polen während/nach dem 2. Weltkrieg zu: An einen Racheengel polnischer Herkunft für den Massenmord der Deutschen an den (polnischen) Juden mag ich garnicht glauben. Die Flucht,Vertreibung und Exekutierung von deutschstämmigen Nazikollaborateuren war ein Faktum,eine Rechtssicherheit war in und nach den Kriegswirren für die Deutschstämmigen nicht gegeben. Im Zweifel ist dann die Flucht die bessere Option gewesen und die zurückgebliebenen,nicht Nazi-Kollaborateure wurden ja dann auch in die jeweilige Staatsbürgerschaft (PL,CSSR,SU) assimiliert.</p>
<p><a href="http://2ndphilolog.files.wordpress.com/2008/07/steinbach-wprost.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1007" src="http://2ndphilolog.wordpress.com/files/2008/07/steinbach-wprost.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>In wie weit durch  die diskutierten Ansätze ein  Staatshandeln zum strategischen Mittel der Vertreibung enthnischer Gruppen historisch oder in der Gegenwart  beschreibbarer  wird,ist mir noch unklar. Den Terminus Gerechtigkeit würde ich im Zusammenhang der debattierten Ausgangsfrage von Daniel durch Rechtfertigung ersetzen - gewissermassen eine Verschmelzung historischer Gründe mit nachträglich angehängten Begründungen oder auch Einwendungen. Judith Butler hätte mit ihrem Ansatz vom Sprechort der Diskutanten auch ihre helle Freude.</p>
<p>Seit einigen Jahren spitzen sich ja neue Vertreibungstopoi auf dem Balkan (ethnisch-religiös) ,in Zimbabwe  (ethnisch,Hunger,Opposition) oder in Darfur (ethnisch,religiös) zu. Die Verurteilung von Vertreibungen und Völkermord sind ein Strang der Diskussion,die Beleuchtung strategischen Interessen der Vertreiber und  Mörder ein anderer - zweckdienliche Instrumente von Staaten,die sich um Menschenrechte nicht kümmern. Der kalkulierte body-count in einer Welt von warlords und  nationalistischen Schmierfinken. Eine nicht besonders anheimelnde,geistige Gesellschaft.</p>
<p>Mein Ausblick: Trotz alle dem verbleibt bei mir ein Unwohlsein bei der historischen Verkettung der Begriffe  Shoah - Vertreibung.  Völkermordforschung als Subtext könnte sich hier auch noch anschliessen. Eine Relativierung der Shoah,die ja mit all ihren unheimlichen Konsequenzen deutschen Hirnen entronnen ist,empfinde  ich als nicht besonders zuträglich.Es waren eben nicht katholische Antisemiten aus Polen,die sich Birkenau,Auschwitz oder das Warschauer Ghetto ausgedacht und umgesetzt haben,sondern deutsche Nationalsozialisten - an denen sich die junge Bundesrepublik seit Jahrzehnten sehr kreativ abarbeitet.</p>
<p><strong>PS:</strong><br />
In einer Geschichtsvergessung wie der o.g. ist z.B. die Forderung einer populistischen, liberalen <a title="Christian Hannover" href="http://blog.fdog.org/2008/07/02/koch-merin-ausschliesen/" target="_blank">EP-Blondine</a> nach  einem Rausschmiss der Polen aus der EU nachvollziehbar. Bei solchen Tönen könnten einige EU-Gegner wieder zu Sympathisanten mutieren,ab 4.55 Uhr wird nämlich wieder propagandistisch  zurückgeschossen.Mit renitenten Polen hat Deutschland ja Erfahrungen und die Achse Berlin-Moskau steht ja seit der Schröder-Ära auch wieder auf festen Beinen.</p>
<p><strong>references:</strong><br />
<a title="Vertreibung und Aussiedlung der deutschen Bevölkerung aus Polen 1945 bis 1949" href="http://www.perlentaucher.de/buch/15259.html" target="_blank">Bernadetta Nitschke:Vertreibung aus Polen (2003)<br />
</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Smoking - was'n das?]]></title>
<link>http://selerwil.wordpress.com/?p=803</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 17:30:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Selerwil</dc:creator>
<guid>http://selerwil.wordpress.com/?p=803</guid>
<description><![CDATA[Nachzügler an Bord:
Als letzte Bundesländer haben Thüringen und NordRheinWestfalen das Nichtrauch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://selerwil.files.wordpress.com/2008/07/smoking-no0708.jpg" width="250" height="294" align="right" hspace="5">Nachzügler an Bord:<br />
Als letzte Bundesländer haben Thüringen und NordRheinWestfalen das <b>Nichtraucher"schutz"gesetz</b> umgesetzt.<br />
In Gaststätten und Behörden sind Zigaretten nun bundesweit für alle tabu.<br />
Bis auf <b>wenige Ausnahmen</b>:</p>
<p>- Helmut Schmidt<br />
- Hannelore "Loki" Schmidt<br />
- andere Promis (was'n das??? :roll: )</p>
<p>Warten wir es ab.<br />
Wie sich die Ausnahmen häufen.<br />
Werden.<br />
Outlook - made in Djörmänie! ;)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Herzensangelegenheit]]></title>
<link>http://wangenroth.wordpress.com/?p=93</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 08:31:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hubert Wangenroth</dc:creator>
<guid>http://wangenroth.wordpress.com/?p=93</guid>
<description><![CDATA[Wir vom Bestattungshaus kümmern uns auch um unsere Mitarbeiter, wenn sie noch nicht tot sind. Alt u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir vom Bestattungshaus kümmern uns auch um unsere Mitarbeiter, wenn sie noch nicht tot sind. Alt und krank reicht auch. Frau Hauptvoll, unsere Organistin, ist im Krankenhaus. Sie hat Probleme mit den Organen (aber auch der Orgel). <a href="http://wangenroth.podspot.de/files/wangenroth_18.mp3"></a></p>
<p><a href="http://wangenroth.podspot.de/files/wangenroth_18.mp3">Laden </a></p>
<p>[audio http://wangenroth.podspot.de/files/wangenroth_18.mp3]</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Studienstiftung von außen]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/?p=571</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 09:09:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
<guid>http://anouphagos.wordpress.com/?p=571</guid>
<description><![CDATA[Nach meinen Einblicken hier ein paar Eindrücke von außen: Selbstbewerbungen bald möglich; und au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinen <a href="http://anouphagos.wordpress.com/2007/12/16/die-studienstiftung-des-deutschen-volkes-ein-erfahrungsbericht/">Einblicken</a> hier ein paar Eindrücke von außen: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28188/1.html">Selbstbewerbungen bald möglich</a>; und außerdem:</p>
<blockquote><p>Ein flächendeckendes System der Begabtenförderung sollte die Einführung der Studiengebühren abfedern. Doch daraus wurde nichts, und die verbleibenden Stipendien bekommen vorzugsweise Kinder aus gut situierten Familien (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25008/1.html">Stipendienvergabe nach zweifelhaften Kriterien</a>)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was hab ich von dir?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=121</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 17:57:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Malcolm Forbes sagte mal: „Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht danach beurteilen, wie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Malcolm Forbes sagte mal: „Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht danach beurteilen, wie er andere Menschen behandelt, die weder etwas für ihn tun noch ihm auf irgendeine Weise schaden können.“ Das ist ziemlich zutreffend, wie ich finde.</p>
<p class="MsoNormal">Kürzlich erst waren wir in einem großen Elektronikmarkt, dabei sind wir auch an unzähligen Flachbildfernsehern vorbeigeschlendert. Vor einem besonders großen Exemplar blieben wir kurz stehen. Sofort kam ein strahlend lächelnder Verkäufer auf uns zugeeilt, rief „Guten Tag, ich bin Herr …“, schnappte sich meine Hand und schüttelte sie, als wäre ich seine lang verschollene Tante aus Amerika. Ich bin ein höflicher Mensch, also habe ich zurückgeschüttelt. Schon konnte man die Hoffnung in seinen Augen aufblitzen sehen. Allerdings nur für wenige Sekunden, da ich den Satz aussprach, den kein Verkäufer gerne hört: „Wir schauen uns nur um …“ Nun hätte ich erwartet, dass er sich mit einer Floskel wieder zurückgezogen hätte, aber nein – er machte wortlos auf dem Absatz kehrt und ging einfach davon!</p>
<p class="MsoNormal">Kommt Freundlichkeit nicht von Herzen, lässt sich das nicht lange verbergen – wie alles, das nur aufgesetzt ist. Deswegen legt Gott auch so großen Wert auf das, was in unseren Herzen ist. Jesus hat nie, so weit uns die Bibel darüber Aufschluss gibt, Menschen gescholten, die ganz offensichtlich Sünder waren. Es gab nur eine Gruppe von Menschen, denen er ganz offen seine Abscheu zeigte – und das waren Heuchler. Ausgerechnet jene, die nach religiösem Standard alles korrekt, ja, überkorrekt beachteten, fanden in seinen Augen keine Anerkennung.</p>
<p class="MsoNormal">Warum wir etwas tun, ist für Gott wichtiger als das, was wir tun. Alles, was wir in unserer Eigenschaft als Christen nur deshalb veranstalten, damit wir nach außen hin ein „gutes Bild“ abgeben oder auch, um es bei Gott gegen Segen jedweder Art „einzutauschen“, können wir uns sparen. Die Menschen kommen früher oder später dahinter und Gott akzeptiert nur eine Gerechtigkeit – die seines Sohnes Jesus Christus.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn wir das verstanden haben, dann werden wir in der Art und Weise, wie wir anderen Menschen begegnen, keinen Unterschied mehr machen zwischen „bedeutend“ und „unbedeutend“. Denn <em>alle</em> Menschen sind gleich vor Gott, in uns selbst sind wir keinen Deut besser als der schlimmste Sünder, der je auf dieser Erde gelebt hat. Mag sein, dass uns das unwahrscheinlich vorkommt, wenn wir uns untereinander vergleichen – aber legen wir Gottes Maßstab an, sieht die Sache ganz anders aus.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zitat des Tages zur Demokratie]]></title>
<link>http://lachenundnachdenken.wordpress.com/?p=159</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 20:23:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>killerkeks</dc:creator>
<guid>http://lachenundnachdenken.wordpress.com/?p=159</guid>
<description><![CDATA[
 „Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h2 style="text-align:right;"><img class="alignright" style="border:1px solid black;margin:5px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/ca/George_bernard_shaw.jpg/200px-George_bernard_shaw.jpg" alt="" width="82" height="126" /> <span style="color:#99cc00;"><span class="gf">„</span>Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.<span class="gf">“</span></span></h2>
</blockquote>
<p class="autor" style="text-align:right;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Bernard_Shaw">George Bernard Shaw</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kärnten, Toast und Gerechtigkeit]]></title>
<link>http://waswirtunde.wordpress.com/?p=37</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 10:20:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>waswirtunde</dc:creator>
<guid>http://waswirtunde.wordpress.com/?p=37</guid>
<description><![CDATA[•  Kärnten hat ein &#8220;Institut für Klimaschutz gegründet&#8220;. Vorrangiges Forschungsg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>•  Kärnten hat ein "<a href="http://kaernten.orf.at/stories/288101/" target="new"><strong><span style="color:#2965a3;">Institut für Klimaschutz gegründet</span></strong></a>". Vorrangiges Forschungsgebiet sei die Anpassung an den Klimawandel. Quelle: <strong>ORF</strong>.</p>
<p>•  "<a href="http://www.focus.de/wissen/diverses/klimawandel-nasa-wir-sind-toast_aid_313401.html" target="new"><strong><span style="color:#2965a3;">Wir sind Toast</span></strong></a>" - der NASA-Wissenschaftler James Hanson zum 20. Jahrestag seiner Warnung vor der Erderwärmung. Ein Artikel von <strong>Focus </strong>online.</p>
<p>•  Kofi Annan fordert in einem <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/896617.html" target="new"><strong><span style="color:#2965a3;">Interview </span></strong></a>bei <strong>tagesanzeiger</strong>.ch v.a. Gerechtigkeit im Klimaschutz. (anläßlich 1. Konferenz des humanitären Weltforums, Genf)</p>
<p>"<em><strong><span style="color:#009900;">Empfehlen</span></strong> Sie uns weiter, nutzen Sie die hier vorgestellten Angebote und Möglichkeiten, setzen Sie einen waswirtun - Link (das Logo lassen wir Ihnen gerne zukommen), ... und lassen vielleicht andere <strong>links </strong>liegen.<br />
Senden sie Ihren Beitrag an </em><a href="mailto:mitarbeit@waswirtun.de"><strong><span style="color:#2965a3;"><em>mitarbeit@waswirtun.de</em></span></strong></a>."</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ist Deutschland das Land mit der gläsernen Decke? ]]></title>
<link>http://sozlog.wordpress.com/?p=24</link>
<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 14:00:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>tinaguenther</dc:creator>
<guid>http://sozlog.wordpress.com/?p=24</guid>
<description><![CDATA[Als Heranwachsender reagiert man gereizt bis genervt, wenn Mütter und Großmütter von Benachteilig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Als Heranwachsender reagiert man gereizt bis genervt, wenn Mütter und Großmütter von Benachteiligungen und Rückschlägen in Bildung, Ausbildung und Beruf berichten, die mit nichts anderem erklärbar sind als mit systematischer Benachteiligung, offener Diskriminierung und Ausgrenzung. "Passiert mir nicht!" oder "Die Zeiten haben sich geändert" gehören ins Repertoire typischer Reaktionen in der Lebensphase jung, idealistisch und noch ein klein wenig grün hinter den Ohren. Mit den ersten Erfahrungen erzwungener Nicht-Teilhabe wird man hellhörig. Ja, wie jetzt? Sowas passiert? Heute noch? Mir? Ausgeschlossen. </p>
<p align="left">Gut, während der vergangenen 150 Jahre hat sich das Niveau der Benachteiligung und Ausgrenzung von Mädchen und Frauen von Generation zu Generation nach oben verschoben. Eine meiner Großmütter hat als Erwachsene gegen erhebliche Widerstände das Abitur nachgeholt, Latein und Altgriechisch studiert. Leider starb sie kurz nach dem 2. Weltkrieg als noch junge Frau, weil es kein Penicillin zur Behandlung ihrer Erkrankung gab. Aber Benachteiligung oder gar Ausgrenzung von Frauen heute? Wir können das Abitur machen. Wir können studieren, promovieren, beruflich aktiv sein, heiraten, wen wir wollen, Sport treiben, selbstbestimmt leben. All das war vor ca. 100 nicht selbstverständlich. Heutzutage ist die Benachteiligung von Frauen und Mädchen wohl mit dem Bild der 'glass ceiling' zutreffend beschrieben. Gemeint ist, dass Frauen trotz hohen und höchsten Abschlüssen in Berufsbildung, Studium, akademischen Graden und Berufstätigkeit ungeachtet ihrer Qualifikation, Karriereaspirationen und Fleißes bei der Vergabe gut bezahlter Positionen bisher unverhältnismäßig schlechter gestellt bleiben als Männer und beim Erreichen ihrer Karriereziele deutlich hinter den Ergebnissen ihrer männlichen Kollegen zurückbleiben. Im Verlauf ihrer Karriere, so die These, stoßen Frauen an eine unsichtbare Decke, die sie an einem weiteren Aufstieg hindert.  Dies, obgleich Bewerbungen von Frauen in Stellenausschreibungen häufig explizit erbeten werden und Frauen formal Frauen formal gleich behandelt werden. Heutzutage sind die Ergebnisse der Mädchen und Frauen beim höchsten Schulabschluss, dem Berufsabschluss, im Studium und bei der Promotion z.T. sogar besser als die der männlichen Absolventen. Doch beim Übergang zwischen dem Bildungswesen und dem Erwerbsleben kommt es zu einem Bruch. Die Erwerbsbeteiligung der Frauen bleibt geringer, Frauen finden sich bei der Vergabe der Top-Positionen in Organisationen nicht in gleicher Weise berücksichtigt wie Männer bzw. schaffen es in einem Auswahlverfahren nicht einmal bis in die engste Wahl. Die Anzahl weiblicher Vorstandsvorsitzender in deutschen Aktiengesellschaften lässt sich an einer Hand abzählen. Viele Frauen mit Erwerbswunsch und Karriereorientierung sehen sich in schlechter bezahlte, durch geringere Aufstiegschancen gekennzeichnete Positionen empfohlen, in ihren Potenzialen unterschätzt, andere bleiben aus Gründen der Nicht-Vereinbarkeit mit Partnerschaft und Familie hinter ihren Erwerbsmöglichkeiten zurück, und manchmal kommen sogar beide Faktoren zusammen. Aus dem neuen <a href="http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Publikationen/genderreport/01-Redaktion/PDF-Anlagen/kapitel-drei,property=pdf,bereich=genderreport,sprache=de,rwb=true.pdf">Genderdatenreport </a>des <a href="http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Publikationen/genderreport/3-erwerbseinkommen-von-frauen-und-maennern.html">Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend</a> geht ein erschreckendes Ausmaß der Benachteilung von Frauen und Mädchen bezüglich der Erwerbseinkommen hervor: </p>
<blockquote><p>Gleich, welchen Datensatz man einer Analyse der Erwerbseinkommen zu Grunde legt, das Einkommen von Frauen liegt in Deutschland bei ungefähr gleicher Arbeitszeit mindestens 20 Prozent unter dem von Männern.</p></blockquote>
<p align="left">Deutschland nehme im Hinblick gemeinsam mit Österreich und Großbritannien unter den 27 EU-Staaten einen der letzten Rangplätze bezüglich Angleichung der Einkommen von Frauen und Männern ein. Bei uns in Deutschland bei uns ist die genderspezifische Einkommensungleichheit besonders stark ausgeprägt. Die Einkommensungleichheit ist in den alten Bundesländern stärker ausgeprägt als in den neuen Bundesländern: Im Westen erreichen vollbeschäftigte Frauen nur 76 Prozent der Einkommen von Männern, im Osten 92 Prozent. In Deutschland beschäftigte ausländische Erwerbstätige verdienen weniger als deutsche, und dies macht sich bei<em> </em>Frauen ohne deutschen Pass besonders stark bemerkbar. Frauen, so die Studie, sind überproportional in den Wirtschaftssegmenten und Positionen zu finden, wo die Entlohnung geringer ist. Sie arbeiten in schlechter bezahlten Branchen, in kleineren Betrieben, und sie erreichen seltener solch lange Betriebszugehörigkeiten wie Männer. Zudem sind sie (bisher noch) jünger und weniger qualifiziert. Spezifisch deutsch, so die Studie, ist die sehr lange Dauer der familienbedingten Berufsunterbrechung bei Frauen, die besonders mit fehlenden Betreuungsplätzen für Kinder erklärt wird. Und schließlich wird die Einkommensungleichheit mit der hohen Quote der Teilzeitarbeit von Frauen in Deutschland erklärt. Betrachtet man Einkommens- und Vermögensrelationen, ergibt sich ein erhebliches Wohlstandsgefälle zwischen Männern und Frauen: Nicht nur die Erwerbseinkommen der Frauen sind geringer als die von Männern, Frauen besitzen nur etwa 70 Prozent der Vermögenssummen, über die Männer im Schnitt verfügen. Arbeitslosigkeit stellt für alle Menschen ein erhebliches Armutsrisiko dar, doch auch hier sind Frauen etwas stärker von Armut betroffen: Im Jahr 2003 lebten 63 Prozent der arbeitslosen Frauen unterhalb der Armutsgrenze, ebenso 52 Prozent der Männer.</p>
<p>Das <a href="http://blog.klartext-buero.de/">Klartextblog </a>von Marion Lüttig (<a href="http://www.frauenrat.de/module/home/start.aspx">Deutscher Frauenrat</a>) schreibt ironisch:</p>
<blockquote><p>Ein halbes Jahrhundert nach seiner Gründung gibt der der deutsche Frauenrat, Bundesverband deutscher Frauenorganisationen, seine Auflösung bekannt. Gegründet, um den Frauen und Themen rund um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der bundesrepublikanischen Gesellschaft eine Stimme zu geben, ist das Ziel des Verbands - die Gleichstellung von Frauen und Männern - mittlerweile weitgehend erreicht. „Wir haben uns selbst überlebt!“, berichtet Brunhilde Raiser, die Vorsitzende des Deutschen Frauenrats freudig.</p></blockquote>
<p>Gerne teile ich jeden Optimismus, doch um mal eine Zeit-Achse ins Gespräch zu bringen: Wir sind uns ziemlich einig, dass bis zur Auflösung der Frauenräte noch eine Menge Wasser den Rhein hinunter fließen und viel, viel Arbeit nötig sein wird. Allein unter dem Aspekt Ungleichheit braucht sich der Frauenrat vermutlich während der nächsten 50 Jahre kaum um seinen Bestand zu sorgen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gerechtigkeitsfanatiker]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=508</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 08:01:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lars Michael Lehmann</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=508</guid>
<description><![CDATA[Viele von uns Betroffenen, haben manchmal ein extremes Gerechtigkeitsgefühl. Dies kommt aber von de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von uns Betroffenen, haben manchmal ein extremes Gerechtigkeitsgefühl. Dies kommt aber von den persönlichen Erfahrungen im Leben eines Legasthenikers. Besonders wenn es darum geht, dass man Menschen benachteiligt und ausgrenzt, dann ist mit diesen Menschen nicht zu spaßen.<br />
Gerade durch Ihr hohe Einfühlsamkeit die sie besitzen, kann es sein das Sie für Gerechtigkeit einstehen, und dies auch auf das äußerste verteidigen. Diese Menschen die in der Regel, schnell versöhnlich sind, aber wenn es um bestimmte Dinge geht, die sie selber erlebt haben, und diese wieder bei anderen Menschen sehen, ist mit Ihnen nicht zu spaßen.</p>
<blockquote><p><strong>Mir geht es immer nicht gut, wenn ich die Ungerechtigkeit im Bildungssystemen sehe, oder wenn man sich die berufliche Ausbildung, die Arbeitsförderung, oder die berufliche Rehabilitation sehe.</strong> Wo Menschen nicht selten Ausgrenzung erleben, nur weil sie nicht in, dass Bildungsraster passen etc. Da man von Anfang durch das Raster fiel,später auch in den Maßnahmen der öffentlichen  Hand , ob es nun Berufsgrundbildungsjahre, Ausbildung, oder berufliche Rehabilitation war. Man wurde da zwar durch Maßnahmen geschleust, die aber einen individuell kaum etwas brachten. Denn sogar der Bundespräsident Horst Köhler machte eine bemerkenswerte Ausage in seiner letzten Rede vom 17.06. 2008, wo auch er auf das Thema: Bildung einig:</p>
<p><strong>Im Mittelpunkt des Bemühens um Bildung stehen nicht die Bedürfnisse von Wirtschaft und Arbeitsmarkt, sondern der einzelne Mensch.</strong> <span style="color:#800000;"><span style="text-decoration:underline;"><em>Wer sich bildet, will nicht nur etwas können, sondern etwas werden:</em></span></span> orientierungssicher und selbstkritisch, aufgeschlossen für neue Ideen und unbestechlich bei ihrer Prüfung, der eigenen Wurzeln bewusst und weltoffen, selbstbestimmt und verantwortungsbereit. <strong>So zu werden, das soll jeder und jedem von uns offen stehen. Darauf ist auch unser Land angewiesen, weil gute Bildung sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche Kraft stiftet.</strong></p></blockquote>
<blockquote><p>Deutschland braucht ein Klima der Begeisterung und der Anerkennung für Bildung. Es soll ein Land werden, in dem alle Lernen lernen, neugierig bleiben und sich ein Leben lang weiterbilden. <strong>Es soll ein Land werden, in dem Bildung auf Respekt stößt, und das Bemühen um Bildung auf Anerkennung und Hilfe.Deutschland muss endlich gute Bildungschancen für alle bieten. Es ist beschämend, wie oft in unserem Bildungswesen die Herkunft eines Menschen seine Zukunft belastet.</strong></p></blockquote>
<p>Genau dies ist mein Reden, unser Bundespräsident Horst Köhler bringt es auf den Punkt für das ich schon seit 1994 als Legastheniker in dieser Gesellschaft kämpfe. Leider ist eben aus meinen eigenen Erfahrungen die Realität eine völlig andere. Besonders wenn es um uns legasthene und dyskalkule Menschen geht, dies benötigen dringend ein Bildungssystem was sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert, dies geht auch weiter dann in der Berufsausbildung oder dem Studium, sowie natürlich auch in der beruflichen Rehabilitation. Es wird Zeit für eine Moderne und demokratische Gesellschaft dies dem Bürger, gänzlich zu gewähren. Dann kommt es auch nicht mehr zu Belastung, der Sozialsysteme. Außerdem müsste man auch einen genaueren Augenmerk darauf haben, für was „öffentliche Geldermittel“ genauer in diesen Bereichen der Bildung investiert werden. Ebenfalls muss man genauer hinsehen, was bei herauskommt, man muss die Rechnung eben mit dem Menschen machen, und dies auch seinen Bedürfnissen anpassen, denn sonst ist eben die Rechnung ohne den Menschen gemacht, zum Nachteil für die ganze „soziale Geschellschaft“, in den auch die Grundrechte auf frei Bildung und Entfaltung als ein allgemeines Recht gelten. Es darf eben nicht der Fall sein, wenn man noch heute Menschenrechte verletzt. Da unsere Lage im Land noch nicht die beste ist, war ich auch in dieser Angelegenheit sehr auf Gerechtigkeit bedacht, weil ich eben diese Ausgrenzungen in dieser Gesellschaft erlebte. Dies muss sich Ändern,wir werden mit unserer unabhängigen Facheinrichtung „<a title="Legasthenie Coaching" href="http://www.legasthenie-coaching.de" target="_blank">Legasthenie Coaching</a>“ mit daran arbeiten, und uns natürlich auch für die Rechte der legasthenen und dyskalkulen Menschen einsetzen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gebote und Verheißungen]]></title>
<link>http://frohebotschaft.wordpress.com/?p=121</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 11:47:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philip</dc:creator>
<guid>http://frohebotschaft.wordpress.com/?p=121</guid>
<description><![CDATA[In der Bibel gibt es Sätze, die besagen, dass man etwas tun/haben/sein soll. So etwas nennt man ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In der Bibel gibt es Sätze, die besagen, dass man etwas tun/haben/sein <em>soll</em>. So etwas nennt man "Gebot". Außerdem gibt es Verse, in denen steht, dass man etwas tun/haben/sein <em>wird</em>. Das wird dann "Verheißung" genannt.</p>
<p>Beispiele für Gebote:</p>
<blockquote><p>
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.<br />
 <a href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=DE&#38;bible=LUT&#38;ref=Lk10,27" target="new">(Lk 10,27)</a>
</p></blockquote>
<blockquote><p>
Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.<br />
<a href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=DE&#38;bible=LUT&#38;ref=Mt5,48" target="new">( Mt 5,48 )</a>
</p></blockquote>
<p>Beispiele für Verheißungen:</p>
<blockquote><p>
Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben.<br />
<a href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=DE&#38;bible=LUT&#38;ref=1Joh2,25" target="new">(1 Joh 2,25)</a>
</p></blockquote>
<blockquote><p>
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben<br />
<a href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=DE&#38;bible=LUT&#38;ref=Joh1,12" target="new">(Joh 1,12)</a>
</p></blockquote>
<blockquote><p>
Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden,<br />
Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.<br />
<a href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=DE&#38;bible=LUT&#38;ref=Mt16,17" target="new">(Mt 16,17f)</a>
</p></blockquote>
<p>Der wesentliche Unterschied zwischen Gebot und Verheißung ist, dass ein Gebot beschreibt, wie wir handeln sollen, eine Verheißung sagt, was Gott tut bzw. tun wird. Die Verheißungen sind das, was Gott in die Beziehung zu uns legt, das Halten der Gebote ist das, was von unserer Seite kommt.</p>
<p>Verwirrung scheint manchmal die obige Verheißung aus Matthäus 16 zu stiften, da sie davon spricht, dass wir, die wir glauben, Zeichen "tun werden". Das klingt fast so, als stünde da "tun sollen", so dass manche diese Verheißung so lesen, als wäre sie ein Gebot. Für mich ist es aber ein Unterschied, ob wir etwas "tun sollen", oder ob wir etwas "tun werden".<br />
Der Schlüssel zum erfüllten Leben liegt genau darin, die Gebote Gottes zu halten. Oberflächlich betrachtet beschneidet das unsere eigene Freiheit, aber in letzter Konsequenz steckt hier ein Gewinn für unser Leben. Das ist meine Erfahrung, die ich bisher gemacht habe und die ich auch weitergeben möchte.<br />
Die Verheißungen sind auch wichtig, sie geben uns in Krisenzeiten einen Halt und zeigen uns, was Gott mit uns vor hat. In unserer Gesellschaft herrscht ein sehr ökonomisches Denken vor. "Wenn ich was investiere, dann will ich auch was gewinnen". Die Verheißungen werden also als der gerechte Lohn empfunden. Doch wenn Jesus so gedacht hätte, dann wäre er nie auf die Erde gekommen und am Kreuz für uns gestorben. Wir sollen wie Jesus werden, das Anspruchsdenken gilt es also zu überwinden. Paulus schreibt im Römerbrief, dass wir auf die Verheißungen keinen Anspruch haben, sondern dass wir sie von Gott geschenkt bekommen. Einzigste Bedingung ist der Glaube an Jesus Christus, unseren Erlöser.<br />
Wenn wir nun aber alles als Geschenk bekommen, dann kann es sein, dass wir die Gebote vernachlässigen. Der Mensch hat nunmal die Neigung, sich nur für eine Belohnung anzustrengen.<br />
Gott will, dass wir seine Gebote halten, weil sie gerecht und gut sind. Wenn wir "dem Bilde Christi ähnlicher werden", dann fangen wir an, das zu verstehen. Dann ist das Gebot nicht mehr eine Last, etwas das mich beschwert und das ich tun muss. Es ist viel mehr so, dass man die Gebote dann tun <em>will</em>.<br />
Ich WILL Gott lieben, ich WILL meinen Nächsten lieben wie mich selbst, ich WILL vollkommen sein. Nicht, weil ich mir davon etwas erhoffe. Ewiges Leben habe ich schon geschenkt bekommen. Sondern ich will es tun, weil es GUT ist.</p>
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<title><![CDATA[Mindestlohn]]></title>
<link>http://linkskapitalismus.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 11:41:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>bauer87</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mindestlohn ist ein gesetzlich verordneter Minimallohn, der bei einem Beschäftigungsverhältnis min]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mindestlohn ist ein gesetzlich verordneter Minimallohn, der bei einem Beschäftigungsverhältnis mindestens bezahlt werden muss. Das Ziel dahinter, dass jeder von dem Geld, das er verdient, leben können und meiner Betrachtung nach auch am Markt mitbestimmen soll, ist wohl für jeden einsichtig und nachvollziehbar. Ob das Mittel, einen gesetzlichen Mindestlohn festzulegen aber sinnvoll gewählt ist, sogar ob er überhaupt diesen Zweck erfüllt, ist sehr umstritten.</p>
<p>Die Befürworter gehen davon aus, dass durch diese Maßnahme jeder, der unterhalb des Existenzminimums verdient, per Verordnung mehr Geld bekommt und künftig von seinem Geld leben kann. Mindestlohn gibt es in sehr vielen europäischen Staaten, werden Bedenken zerstreut. Doch es gibt auch Gründe, die gegen diese Vorstellung sprechen:</p>
<ul>
<li>Für mehr Geld würden viele Menschen überhaupt gar nicht eingestellt. Wenn etwas teurer ist, leistet man sich weniger davon.</li>
<li>Wenn viele Menschen plötzlich mehr Geld verdienen, müssen ihre Arbeitgeber die Preise erhöhen, um sie zu bezahlen. Durch die größere Kaufkraft passiert das mittelfristig auch bei nicht durch den Mindestlohn betroffenen Betrieben. Die Folge ist eine verstärkte Inflation, an deren Ende das Minimalgehalt wieder unterhalb des Existenzminimums liegt. Mindestlohn wäre also wirkungslos und würde bei nicht erfolgender Lohnerhöhung bei anderen Arbeitnehmern mittelbar den Lebensstandard der Normalverdiener gefährden.</li>
</ul>
<p>Die Praxis in anderen Staaten spricht auch nicht gegen diese Punkte, denn hier betrifft dieser im Gegensatz zum deutschen kaum jemanden. Somit lässt sich Mindestlohn als Kurzschluss sehen, der bei näherer Analyse kaum einen oder gar negative Effekte hätte.</p>
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