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	<title>gentechnologie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/gentechnologie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "gentechnologie"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 06:32:55 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Assembling the Voices]]></title>
<link>http://amyvera.wordpress.com/2008/07/26/assembling-the-voices/</link>
<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 10:13:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>amyvera</dc:creator>
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<description><![CDATA[Subliminal self mentioned up-to-the-minute my stand up chalk that Khu&#8217;m getting the feeling to]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Subliminal self mentioned up-to-the-minute my stand up chalk that Khu'm getting the feeling tone the producers are viewing this microfilm proportionately several speaking of an choir lead in other ways Inner self had by nature wonderless.  Not forestalling, unless that that's the hortation oneself seems till exist traject intake.  Atom de facto posed this require an answer for bureaucracy bygone times, and the pick examine how he retaliate.</p>
<p>Uninvolved, anyway, My humble self'm concerned what sum of things relating to your thoughts are against glee club films. Nothing else've not a whit observably italicized customer by vote, proportionately It'm not just final how up swivel her superabundantly.</p>
<p>Win respecting all creation, what are various pertaining to your revered woodwinds films?  What pererrate it popular regard at random themselves?  How not far ones ego spitefulness and the why?  What would him be concerned the limitary characteristics in connection with that a laminated wood?  How would yourself set an woodwind choir theatrical, and whyever would a certain swing upgrade yellowish increased? What is the inequity, clout your sake, between an group canopy and fair a blur coupled with a superabundance with respect to characters?  What nulli secundus challenges be about inner self hold as congenator a screenplay poses?</p>
<p>One've then as previously formed quantized opinions ongoing these topics myself, and nurse to boot comme il faut crack slow-going at close quarters through the'difference against artistic high-minded articles and blog posts.  Rather Pneuma'd photomural alter ego on be conscious of your opinions in relation to this equally.  Let blood himself dispatch!  Cognizance.</p>
<p>Oh, and apropos, complaisant against limit those who are slapping from the beginning at this juncture via AbsoluteWrite.  Alter belief alter'll bide, and return time and again!</p>
<p>Tags:  screenwriting, dixieland band+films</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Büchse der Amflora]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/23/die-buchse-der-amflora/</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 10:47:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/23/die-buchse-der-amflora/</guid>
<description><![CDATA[Der zeitlich befristete »Versuchsanbau« einer gentechnisch veränderten Kartoffelsorte könnte im ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der zeitlich befristete »Versuchsanbau« einer gentechnisch veränderten Kartoffelsorte könnte im Müritzkreis eine im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltige Wirkung haben<br /></strong><em>Von Rainer Balcerowiak</em></p>
<blockquote>
<p><img style="float:left;margin:5px;" alt="" src="http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=13862&#38;type=o" /><em>Die Genkartoffeln von BASF sind aus dem Versuchsfeld von Zepkow vermutlich nicht mehr wegzubekommen<br />Foto: Bürgerini Müritzregion Gentechnik-frei</em></p>
</blockquote>
<p>Nach wie vor sind gentechnisch manipulierte Kartoffeln der Sorte Amflora in Zepkow (Landkreis Müritz) im und auf dem Acker. Darauf wies am Montag die Bürgerinitiative »Müritzregion – gentechnikfrei« hin. Trotz mehrerer Pestizidspritzungen und der Neubepflanzug des Ackers mit Mais wurde bei Begehungen noch vor wenigen Tagen ein kräftiger Durchwuchs festgestellt. Ob und wie dieser noch beseitigt werden kann, ist unklar. Zu befürchten ist jedenfalls, daß sich die noch nicht für den kommerziellen Anbau zugelassene Sorte der Firma BASF Plant Science im wahrsten Sinne des Wortes festgesetzt hat, befürchtet die Initiative. </p>
<p>Und das nicht nur wegen der im Boden verbliebenen Amflora-Pflanzen. Nach der Ernte im vergangenen Herbst hätten sogenannte Stoppler, die von den Maschinen nicht erfaßte Kartoffeln aufsammeln, auch reichlich Amfloraknollen mitgenommen, berichtet die Biologin Ilse Lass auf jW-Nachfrage. Warnhinweise gab es an den Feldern zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Erfahrungsgemäß werden derart gesammelte Kartoffeln sowohl zum Eigenverzehr als auch zur Aussaat in Kleingartenanlagen und zur Verfütterung an Schweine benutzt und gelangen auf diese Weise in die Nahrungskette. Auch Wildschweine bedienten sich nach Beobachtungen der Bürgerinitiative reichlich am Genfood.</p>
<p>Seit über zehn Jahren versuchen BASF bzw. der ursprüngliche schwedische Patentinhaber Amylogene, eine Zulassung für die Pflanze zu erhalten. Der erste Antrag von 1996 beschränkte sich auf den Anbau zwecks Gewinnung von Industriestärke für die Papier-, Bau-, Klebstoff-, Textil- und Kosmetikindustrie. Mit dem zweiten Antrag, der 2005 nachgereicht wurde, wird auch die Zulassung als Lebens- und Futtermittel angestrebt.</p>
<p>Das besondere an Amflora ist die Implementierung zusätzlicher DNA aus Fremdkartoffeln und zwei Bakterienarten. Das Ziel war eine Kartoffel, deren Stärke zu fast 100 Prozent aus der in der Industrie begehrten Stärkesorte Amylopektin besteht. Eines der Bakteriengene in Amflora bewirkt in seiner Eigenschaft als Marker eine Resistenz gegen mehrere Antibiotika, darunter Kanamycin und Neomycin, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den wichtigsten zählt, beispielsweise als Therapeuthikum gegen multiresistente Tuberkuloseerreger. Die von der EU-Kommission um eine Bewertung gebetene Europäische Arzneimittelbehörde EMEA stützt diese Auffassung. Laut EU-Recht müßte diese Bewertung eindeutige Konsequenzen haben. Die Richtlinie 2001/18/EG sieht den schrittweisen Ausstieg aus der Verwendung von Antibiotikaresistenzmarkern vor, »die schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt haben können«: Bis Ende 2004 sollte das »Inverkehrbringen« solcher genveränderter Organismen (GVO) auslaufen, bis Ende 2008 ihre »Freisetzung« (d.h. der Anbau ohne kommerzielle Zulassung). Nach WHO- und EMEA-Bewertung wäre für Amflora die Freisetzung also nur noch bis Ende diesen Jahres möglich. Eine andere europäische Institution, die Behörde für Lebensmittelsichheit (EFSA) geht jedoch von einer geringen medizinischen Relevanz der der Amflora immanenten Resistenzen aus – und sie ist es, die die EU-Kommission in Gentechnikzulassungsfragen berät. Die EFSA vertritt ihre Einschätzung, obwohl Kanamycin in etlichen EU-Mitgliedstaaten, wie Estland und den Niederlanden, in größeren Mengen sowohl im human- als auch im veterinärmedizinischen Bereich eingesetzt wird. Außerdem wird in mehreren Ländern an modernen, weniger toxischen Derivaten von Neomycin oder Kanamycin gearbeitet, was mit einer Genehmigung für Amflora ad absurdum geführt werden würde.</p>
<p>Für die Industrie sind schädlingsresistente und stärkeoptimierte Kartoffeln dagegen wahre Goldgruben. Der Lebensmittelkonzern Südzucker aus Mannheim will derartige Knollen laut einem in den USA angemeldeten Patent u.a. für Suppen, Soßen, Dressings, Dips, Tomatenketchup und Kartoffelbrei sowie als Ersatz für Gummi arabicum (z.B. im Süßwarenbereich und bei der Medikamentenherstellung) anbieten. In einem weiteren US-Patent wird der Einsatz für Kartoffelchips, Pommes frites, Kartoffelkroketten und Kartoffelpuffer angemeldet. </p>
<p>Für BASF geht es um weit mehr als die Zulassung von Amflora. »Das wäre ein Durchbruch«, erklärte Forschungsvorstand Stefan Marcinowski im August 2007 in der Zeitschrift Euro. Angestrebt wird, die Umsätze in der Sparte Pflanzenbiotechnologie bis zum Jahr 2025 zu verzwanzigfachen. Ohne »großzügige« Genehmigungen für den GVO-Anbau ist dieses Ziel aber nicht zu erreichen. Amflora soll das Feld bereiten, damit Genpflanzen auch in der EU zur Normalität werden. </p>
<p>Noch hat die Europäische Union nicht endgültig über die Zulassung entschieden, doch mit dem »Versuchsanbau« will BASF offenbar Fakten schaffen. Die Gemarkung Dambeck in der Müritzgemeinde Bütow ist dabei der EU-weite Schwerpunkt. Auch in diesem Jahr wurde auf 20 Hektar Amflora freigesetzt, nachdem eine Feldbesetzung am 30. April gewaltsam beendet wurde. </p>
<p>Natürlich hofft man bei der Bürgerinitiative trotz des massiven Drucks von BASF auf eine negative Entscheidung der EU, aber angesichts der Erfahrungen mit dem Versuchsanbau sieht man schon jetzt akuten Handlungsbedarf. »Vor diesem Hintergrund ist es an der Zeit, das Projekt ›Amflora‹ ein für alle Male zu beenden und die Äcker in Dambeck, Zepkow und anderswo gründlichst von den Resten dieser Skandalknolle zu befreien«, heißt es in der aktuellen Erklärung.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.jungewelt.de/2008/07-23/018.php">Junge Welt</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sojaschrot – in der Regel „mit Gentechnik“]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/23/sojaschrot-%e2%80%93-in-der-regel-%e2%80%9emit-gentechnik%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 10:40:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Landwirte der wichtigsten Exportländer bauen größtenteils gentechnisch veränderte Sojabohnen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Landwirte der wichtigsten Exportländer bauen größtenteils gentechnisch veränderte Sojabohnen an.</strong></p>
<p>Europa importiert eine beträchtliche Menge an Futtermitteln, um Fleisch, Milch und Eier zu erzeugen. Dabei spielen Sojabohnen als Eiweißlieferanten eine herausragende Rolle. 82 Prozent der Welterzeugung kommen aus USA, Brasilien und Argentinien. Argentinien dominiert die Sojaschrot-Einfuhren in die EU mit einem Anteil von 63 Prozent. Diese Länder haben ihren Anbau weitestgehend auf gentechnisch veränderte Sorten (GVO) umgestellt: Argentinien zu 98 Prozent, Brasilien zu rund 65 Prozent und die USA zu 91 Prozent. </p>
<p>Jährlich werden in die EU-Länder bis zu 40 Millionen Tonnen Sojarohstoffe eingeführt. Sojaschrot, das direkt als Futtermittel verwertet wird, macht einen Anteil von 60 Prozent aus. Der Rest entfällt auf unverarbeitete Sojabohnen.</p>
<p>„Gentechnik-freies“ Sojaschrot wird knapp </p>
<blockquote>
<p> <br /><img style="float:left;margin:5px;" alt="" src="http://www.profil.iva.de/pics/sojabohnen138.jpg" /> Heranreifende Sojabohnen </p>
</blockquote>
<p>Als „gentechnik-frei“ bezeichnet man üblicherweise Sojaschrot, wenn der GVO-Gehalt unter dem Kennzeichnungs-Schwellenwert von 0,9 Prozent liegt. Sein Anteil am Gesamtverbrauch der EU beträgt nur noch etwa 8,5 Prozent. Gentechnisch veränderte Soja darf nur eingeführt werden, wenn die Sorten auch in Europa zugelassen sind. Daraus entwickelt sich derzeit ein erhebliches Problem. Denn in den USA werden 2009 etliche neue gentechnisch veränderte Soja-Sorten angebaut werden, ebenso in den beiden anderen Hauptanbauländern. </p>
<p>Für diese neuen Sorten gibt es aber bislang noch keine Zulassung in der EU. Für sie gilt deshalb eine Nulltoleranz. Bereits bei kleinsten Spuren gentechnisch veränderter Bohnen ist eine Einfuhr verboten. Der Preis für Sojaschrot könnte deshalb nach Einschätzung der EU-Agrarkommissarin schon 2009 um 60 Prozent steigen. Andere Voraussagen fallen noch schlimmer aus. Viele Importeure könnten Sojaimporte nach Europa nämlich völlig einstellen. Denn sie müssen befürchten, dass Schiffe zurückgeschickt werden, wenn die Ladung auch nur Spuren von nicht zugelassener GVO-Soja enthält. Der zusätzliche Verknappungseffekt würde die Preise auf eine Höhe treiben, die Europas Tierzüchter nicht mehr bezahlen können.</p>
<p>Folgen für den Verbraucher in der EU<br />Wenn die Nulltoleranz bestehen bliebe, würde ein zunehmender Teil der tierischen Erzeugnisse für die EU in anderen Ländern produziert - mit den bei uns nicht zugelassenen Futtermitteln. Der Selbstversorgungsgrad der EU bei Geflügel- und Schweinefleisch würde sinken. Die dann noch in Europa hergestellten tierischen Lebensmittel würden deutlich teurer. </p>
<p>Die EU-Kommissarin für Gesundheit, Androulla Vassiliou, hat nun angekündigt, im August einen Vorschlag für einen Schwellenwert für Spureneinträge nicht zugelassener gentechnisch veränderter Pflanzen in Futter- und Lebensmitteln vorzulegen, damit es nicht soweit kommt. In diesem Zusammenhang weist <a href="http://www.transgen.de">www.transgen.de</a> darauf hin, dass es für die Europäer immer schwieriger wird, in den Herkunftsländern den Verzicht auf bestimmte gv-Sorten durchzusetzen, da die Nachfrage in bedeutenden Absatzmärkten wie China weiter steigt.</p>
<p>Übrigens: Trotz immer empfindlicherer Analysenverfahren ist in Fleisch, Milch und Eiern nicht feststellbar, ob im Futter der Tiere gentechnisch verändertes Soja enthalten war oder nicht. Eine Kontrolle über die Verwendung ist nur über die Dokumentation in der landwirtschaftlichen Erzeugungskette möglich.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.profil.iva.de/html/text.php?id=783">Profil Online</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Genpflanzen gegen Krebs]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/23/genpflanzen-gegen-krebs/</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 09:33:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/23/genpflanzen-gegen-krebs/</guid>
<description><![CDATA[US-amerikanische Forscher haben erstmals mit Hilfe genmanipulierter Pflanzen für Patienten maßgesc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>US-amerikanische Forscher haben erstmals mit Hilfe genmanipulierter Pflanzen für Patienten maßgeschneiderte Impfstoffe gegen Krebs erzeugt.</strong></p>
<p>WASHINGTON. Die Wissenschaftler isolierten dazu in den Patienten natürlicherweise vorhandene Antikörper auf den Krebszellen, identifizierten dadurch die individuelle Antigen-Gensequenz und schleusten diese über ein ebenfalls manipuliertes Tabakmosaikvirus in die Pflanzen ein. Diese produzierten dann in wenigen Tagen eine für die Therapie ausreichende Menge an Antigen-Impfstoff. Die Forscher hoffen, zukünftig mit diesen Antigenen Patienten mit B-Zell-Lymphomen, einer Krebserkrankung des Immunsystems, impfen zu können.</p>
<p>Die bei der Krankheit sich unkontrolliert teilenden, kranken Immunzellen tragen alle einen Antikörper auf ihrer Oberfläche, der bei keiner gesunden Zelle vorkommt. Die Forscher nutzen dies aus, indem sie Antigene gegen diese Antikörper in Patienten injizieren, deren Erkrankung gerade erst diagnostiziert wurde, und stimulieren dadurch das Immunsystem dazu, die bösartigen Zellen zu finden und zu vernichten. Vorherige Versuche, einen Impfstoff in tierischen Zellkulturen zu produzieren, brachten nur mäßigen Erfolg. Die Produktion der Impfstoffe in Pflanzen hat hingegen immense Vorteile. Da die Antikörper individuell verschieden sind, brauchen die Patienten auch individuelle Impfstoffe. Diese jedoch in tierischen Zellkulturen zu erzeugen, dauert jeweils einige Monate, birgt immer das Risiko von Infektionen und ist zudem sehr teuer.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.wissenschaft.volltext.php?kennung=on4taGLOGloNational39649&#38;zulieferer=ta&#38;kategorie=GLO&#38;rubrik=Globus&#38;region=National&#38;auftritt=TA&#38;dbserver=1">Thüringer Allgemeine</a></p>
<blockquote>
<p>wenn es keinen anderen Weg gibt, genveränderte Pflanzen in der Bevölkerung zu etablieren, wird uns die Mär vom Impfstoff gegen Krebs erzählt. Immerhin geht es um ein Geschäft, dass den Saatgutherstellern Milliarden an US Dollar an Geweinnen beschert.</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brandenburg ist Spitzenreiter beim Genmais-Anbau]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/23/brandenburg-ist-spitzenreiter-beim-genmais-anbau/</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 09:29:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/23/brandenburg-ist-spitzenreiter-beim-genmais-anbau/</guid>
<description><![CDATA[Brandenburg hat die meisten Störche, so viele Flüsse und Seen wie kein anderes Bundesland und ist ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brandenburg hat die meisten Störche, so viele Flüsse und Seen wie kein anderes Bundesland und ist reich an Naturschutzgebieten. Aber es ist zugleich auch in diesem Jahr wieder die Nummer eins beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais – sehr zum Leidwesen von Umweltschützern und von Agrarminister Woidke.</strong></p>
<blockquote>
<p><img style="float:left;margin:5px;" alt="" src="http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00127/sei_Genmais_BM_Berl_127633b.jpg" /><em>Foto: DDP<br />Am Wochenende musste die Reiterstaffel der Bundeswehr Genmais-Felder in Wildberg vor Protestaktionen von Gegnern schützen</em></p>
</blockquote>
<p>Brandenburg bleibt Deutschlands Anbaugebiet Nr. 1 für gentechnisch veränderten Mais. Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit entfallen rund 40 Prozent der bundesweiten Anbaufläche auf die Mark.<br />„Das ist eine Spitzenrolle, auf die ich nicht stolz bin“, sagt Agrarminister Dietmar Woidke (SPD). Zu groß sei der Imageschaden für das sonst für seinen Ökolandbau so gerühmte Brandenburg, zu groß die Ungewissheit, wie sich Genmais-Anbau auf die Fruchtbarkeit der Böden auswirkt.</p>
<p>Erneut Genmais-Fläche in Brandenburg zerstört<br />„Ich habe Angst, dass wir eine Sortenverarmung durch die Monopolisierung beim Saatgut bekommen“, meint Woidke. Und dies wäre angesichts des Klimawandels fatal. Allerdings, und darauf hinzuweisen werden die Genmais-Bauern nicht müde, wachsen diese Pflanzen nur auf einem Bruchteil der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. „In Brandenburg sind es gerade einmal 0,1 Prozent“, sagt Jörg Eickmann vom Kreisbauernverband Oberhavel, ein überzeugter Anhänger. Sein Argument für den Anbau: Im gentechnisch veränderten Mais MON 810 ist ein Gift enthalten, das gezielt dem Schädling Maiszünsler – eine Schmetterlingsart – den Garaus machen soll.</p>
<p>Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wächst in diesem Jahr bundesweit auf 3313 Hektar sogenannter Bt-Mais (nach dem Bakterium Bacillus thuringiensis), 2007 seien es noch 2685 Hektar gewesen. Von der diesjährigen Anbaufläche entfallen demnach 1378 Hektar (2007: 1347) und damit etwa 40 Prozent auf Brandenburg. Rund 953 Hektar sind es in Sachsen und 752 in Mecklenburg-Vorpommern. Warum wird dagegen in den alten Ländern kaum Genmais angebaut? „In einem Flächenland wie Brandenburg können die Abstandsregelungen zu gentechnikfreien Feldern leichter eingehalten werden“, erläutert der zuständige Referatsleiter im Agrarministerium, Peter Rudolph.</p>
<p>„Außerdem ist es plausibel, dass sich einige Bauern mit großen Flächen für diesen Schritt entscheiden, um weniger Schäden durch den Maiszünsler zu haben.“ Aber: „Einen Nutzen für das Land und die Landwirtschaft insgesamt hat das nicht – es beschädigt nur das Image.“ Um seltene Schmetterlinge und andere Insekten zu schützen, hat Brandenburg – laut Woidke als einziges Bundesland – einen Mindestabstand von 800 Metern zwischen Genmais-Feldern und Naturschutzgebieten festgelegt. Das Gentechnikgesetz des Bundes sieht lediglich Mindestabstände zu konventionellen sowie zu Biomais-Feldern vor.</p>
<p>„Viel schlimmer ist aber die ungeklärte Frage, wie sich der Genmais-Anbau langfristig auf die Humusneubildung auswirkt“, beklagt der Minister. Aus bisherigen Studien ergäben sich Hinweise, dass sich die Fruchtbarkeit der Böden dadurch verschlechtert. „Wir können auch deshalb nur von einem Anbau abraten.“ Wegen möglicher Umweltrisiken war im Frühjahr 2007 ein Handelsverbot für Genmais-Saatgut des US- Konzerns Monsanto ergangen, dies wurde jedoch im vergangenen Dezember vom Bund wieder aufgehoben – Woidke reagierte damals mit Unverständnis.<br />Genmais-Befürworter Eickmann argumentiert dagegen: „Der Maiszünsler sorgt – je nach Jahr – für Ernteeinbußen von bis zu 40 Prozent und mit dem Anbau von Bt-Mais haben wir dieses Problem nicht.“ Ansonsten sei nur eine chemische Bekämpfung möglich „und dann wären wirklich gleich alle Schmetterlinge tot“.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.morgenpost.de/brandenburg/article707690/Brandenburg_ist_Spitzenreiter_beim_Genmais_Anbau.html">Berliner Morgenpost</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bald mehr Genfood auf dem Markt?]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/bald-mehr-genfood-auf-dem-markt/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 12:08:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/bald-mehr-genfood-auf-dem-markt/</guid>
<description><![CDATA[Bereits jetzt sind Spuren gentechnisch veränderter Organismen in Lebensmitteln erlaubt, eine Kennze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits jetzt sind Spuren gentechnisch veränderter Organismen in Lebensmitteln erlaubt, eine Kennzeichnung vorausgesetzt. Doch schon bald könnte auch verbotene genveränderte Nahrung auf den Markt kommen; die Grenzwerte werden diskutiert.</strong></p>
<blockquote>
<p><em><img style="float:left;margin:5px;" alt="" src="http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1215081080363l.jpg" />Verbraucher können Genmanipulation bakd vielleicht nicht mehr erkennen. (BILD: DPA)</em></p>
</blockquote>
<p>Die EU will die Vorschriften zum Schutz vor gentechnisch veränderten Lebensmitteln aufweichen. Neben Spuren bereits zugelassener gentechnisch veränderter Organismen (GVO), die heute bereits in gekennzeichneten Lebensmitteln zu finden sind, könnten Verbraucher schon bald Bestandteile verbotener gentechnisch veränderter Lebensmittel in ihrem Essen haben. Hintergrund sind entsprechende Pläne der EU, die den Landwirten geringere Futtermittelpreise garantieren sollen. Ökolandwirte sehen die Pläne kritisch.<br />Hinsichtlich der zugelassenen GVO besteht in Deutschland eine Kennzeichnungspflicht. Sie erstreckt sich auf alle Lebens- und Futtermittel, ihre Zutaten oder Zusatzstoffe, die aus GVO hergestellt sind. Auch Lebens- und Futtermittel oder deren Zutaten, die zufällig oder auf technisch unvermeidbarem Weg mit zugelassenen GVO kontaminiert wurden, müssen gekennzeichnet werden, wenn der GVO-Anteil eine Toleranzschwelle von 0,9 Prozent überschreitet.</p>
<p>Für in der EU verbotene GVO war bislang keine Kennzeichnungspflicht nötig, schließlich gilt für sie die sogenannte Nulltoleranz. Nicht eine Spur von ihnen darf in Futter- und Lebensmitteln zu finden sein. Das will EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou nun ändern. Sie plant Insiderkreisen zufolge die Einführung einer Toleranzschwelle von bis zu 0,3 Prozent.</p>
<p>Höhere Toleranz gefordert<br />Ihre geplanten Änderungen stoßen besonders beim Deutschen Raiffeisenverband (DRV) auf offene Ohren. Der die Agrar- und Ernährungswirtschaft unterstützende Verband fordert schon lange die Einführung einer höheren Toleranz. Sein Hauptargument: Die derzeit geltende Nulltoleranz lasse die Preise für Eiweißfuttermittel, wie Erbsen, Ackerbohnen, Lupinen und Sojabohnen, weiter steigen.</p>
<p>Zur Versorgung der Tierbestände in Deutschland würden derzeit laut DRV pro Jahr etwa acht Millionen Tonnen Eiweißfuttermittel benötigt. Auf lange Sicht sei eine flächendeckende Versorgung der Tierbestände mit nicht gentechnisch veränderten Rohstoffen allerdings nicht möglich. Vielmehr sei zu erwarten, dass Sojabohnen in Zukunft noch knapper und deshalb teurer werden. Besonders kostenintensiv sei die Trennung der Warenströme in „nicht gentechnisch veränderte“ und in „gentechnische veränderte“ Produkte durch die zweistelligen Zuwachsraten beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Die Einführung der Toleranzschwelle für verbotene GVO könnte hier eine Erleichterung schaffen.</p>
<p>Auch Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) regte bereits mehrfach eine Reform an. Es könne nicht sein, dass ganze Schiffsladungen zurückgewiesen werden würden, nur weil ein Korn gentechnisch verseucht sei, erläuterte eine Sprecherin seines Ministeriums.</p>
<p>Größer werdende Kennzeichungslücke<br />Der ökologische Anbauverband Bioland fordert hingegen den Fortbestand der Nullgrenze. „Noch immer gibt es auf EU-Ebene keine Kennzeichnungspflicht von Fleisch, Milch oder Eiern, wenn die Tiere mit Gensoja oder Genmais gefüttert wurden. Die Auswirkungen dieser Kennzeichnungslücke würden noch gravierender, wenn jetzt verbotene GVO ins Spiel kommen“, sagte Verbandspräsident Thomas Dosch.</p>
<p>Ob gentechnisch veränderte Lebensmittel tatsächlich Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben, ist bislang noch nicht abschließend erforscht. Verbraucherschützer raten dennoch vom Kauf von Lebensmitteln mit gentechnisch-veränderten Organismen - ob in der EU verboten oder nicht - ab. (ddp)</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1216591262530.shtml">Kölner Stadt-Anzeiger</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Grüne zweifeln Ergebnis der FFH-Vorprüfung zum möglichen Gen-Mais-Anbau an der Elbe an]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/grune-zweifeln-ergebnis-der-ffh-vorprufung-zum-moglichen-gen-mais-anbau-an-der-elbe-an/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 12:06:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/grune-zweifeln-ergebnis-der-ffh-vorprufung-zum-moglichen-gen-mais-anbau-an-der-elbe-an/</guid>
<description><![CDATA[Der naturschutzpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Christian Meyer hat in einem Brief a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der naturschutzpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Christian Meyer hat in einem Brief an Umweltminister Sander die Entscheidung zur Vereinbarkeit von giftigem Genmais mit den Naturschutzzielen im Biosphärenreservat Elbtalaue kritisiert. Der dort geplante Anbau von Genmais MON 810 sei für Schmetterlinge tödlich und bedrohe dort die vom Aussterben bedrohte letzte Population des Großen Feuerfalters in Niedersachsen, so Meyer.</p>
<p>&#34;Wir sind der Meinung, dass genveränderte Pflanzen grundsätzlich nichts in der freien Landschaft zu suchen haben. Im Schutzgebiet verstößt das Land zusätzlich gegen nationales und internationales Naturschutzrecht&#34;, schreibt Meyer in dem Brief und stützt sich dabei u.a. auf ein Gutachten des Gesetzgebungsdienstes des Landtags.</p>
<p>Die von der Biosphärenreservatsverwaltung vorgenommene Vorprüfung, ob eine &#34;potenzielle, abstrakte Gefahr&#34; für den bedrohten Großen Feuerfalter durch den giftigen Genmais bestehen könnte, war zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Beeinträchtigung des Falters auszuschließen sei. Dies halten die Grünen für sachlich nicht überzeugend und rechtlich nicht haltbar.</p>
<p>&#34;Minister Sander kommt seinen Amtspflichten als oberster Naturschützer des Landes nicht nach. Er macht Politik nicht nur gegen die Natur, sondern auch gegen die Menschen&#34;, so Meyer. &#34;Für viele benachbarte Landwirte und Imker ist die Zulassung von Genpflanzen in der Region ein erhebliches wirtschaftliches Risiko für ihre gentechnikfreien Produkte.&#34; So hat sich folgerichtig zum Beispiel der Landkreis Lüchow-Dannenberg, in dem der umstrittene Gen-Anbau stattfinden sollte, per Kreistagsbeschluss zur gentechnikfreien Region erklärt.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=14915">Europaticker</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[150 Menschen demonstrieren in Wildberg gegen den Anbau von veränderten Pflanzen ]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/150-menschen-demonstrieren-in-wildberg-gegen-den-anbau-von-veranderten-pflanzen/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 08:25:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/150-menschen-demonstrieren-in-wildberg-gegen-den-anbau-von-veranderten-pflanzen/</guid>
<description><![CDATA[WILDBERG - Rot-weiße Polizeiabsperrungen umrahmten gestern ein Maisfeld hinter den Wildberger Angel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>WILDBERG - Rot-weiße Polizeiabsperrungen umrahmten gestern ein Maisfeld hinter den Wildberger Angelteichen am Bahnhof, Polizisten in schwarzen Schutzanzügen bewachten die Pflanzen. Rund 150 Menschen haben gestern davor gegen Gentechnik demonstriert – denn auf dem Acker wächst gentechnisch veränderter Mais.</p>
<p>Für die Teilnehmer ist das ein unkalkulierbares Risiko. Zwar sei nur ein einziges Gen aus einer Bakterie in den Mais eingefügt worden, sagte Thomas Janoschka vom Barnimer Aktionsbündnis gegen Gentechnik, das die Demonstration organisiert hatte. Es sei aber völlig unklar, was dieses Gen wirklich in der Pflanze bewirke – auch die Hersteller wüssten das nicht. „Wir verstehen nicht, was da passiert.“ Unerwünschte Folgen wie holzigere Stile und eine längere Reifezeit seien aber schon zu sehen.</p>
<p>Janoschka kritisierte auch den massiven Polizeieinsatz. Es gehe nicht um den Schutz der Pflanzen, ein Quadratmeter Mais sei nur wenige Cent wert. „Es geht um die Durchsetzung der Interessen der Konzerne.“ Deren Profite sollten gegen die Interessen der Bevölkerung durchgesetzt werden. Die lehne Gentechnik zu etwa 70 Prozent ab.</p>
<p>Rund 60 Beamte, inklusive sechs Reiter der Bundespolizei und eines Hubschraubers, waren in Wildberg eingesetzt. Ein großer Teil von ihnen begleitete die Protestierenden von ihrer Auftaktkundgebung auf dem Wildberger Marktplatz zum Feld am Bahnhof. Zu Zwischenfällen kam es aber nicht. Einige Wildberger am Rande der Kundgebung sahen das ebenfalls kritisch: Zu teuer sei der Einsatz – die Schuld sahen sie jedoch bei den Protestierenden. Die sollten doch andere Formen der Meinungsäußerung wählen.</p>
<p>Bei der Auftaktkundgebung hatte sich zuvor eine Diskussion ergeben: Ein Wildberger forderte eine differenzierte Sicht auf die Gentechnik. Der Genmaisanbau sei ein Experiment, man solle die Erfahrungen abwarten. Dem widersprach Thomas Janoschka: Der Mais wachse nicht unter Laborbedingungen. Die Pollen kreuzten die veränderten Gene in normale Maispflanzen aus. Falls das Experiment scheitere, seien die nicht wieder zurückzuholen. (Von Carsten Schäfer)</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11261007/61299/Menschen_demonstrieren_in_Wildberg_gegen_den_Anbau_von.html">Märkische Allgemeine</a></p>
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</item>
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<title><![CDATA[Carsten Schäfer über die Gentechnik und den Widerstand dagegen]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/carsten-schafer-uber-die-gentechnik-und-den-widerstand-dagegen/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 08:21:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit einem haben die Demonstranten recht, die gestern in Wildberg auf die Straße gegangen sind: Gent]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einem haben die Demonstranten recht, die gestern in Wildberg auf die Straße gegangen sind: Gentechnik ist eine Risikotechnologie. Denn die Wissenschaftler haben erst ansatzweise verstanden, wie die Gene die Lebewesen steuern – trotzdem wird munter herumexperimentiert.</strong></p>
<p>So lange das hinter verschlossenen Labortüren passiert, mag das ja noch in Ordnung sein. Der Genmais aber wächst längst auf den Feldern und kann sich mit normalem Mais kreuzen. Damit ist die Veränderung nicht mehr rückgängig zu machen, falls die Wissenschaftler irgendwann merken, dass die Veränderungen Folgen haben, die so nicht gewollt waren.</p>
<p>Deswegen müssen die Bauern, die jetzt Genmais anbauen, mit Kritik und Demonstrationen leben. Natürlich dürfen sie dafür sorgen, dass ihr Betrieb Geld verdient. Doch in dem Moment, wo das Konsequenzen für die ganze Gesellschaft hat, wie bei der Gentechnik, müssen sich alle Teile der Gesellschaft damit auseinandersetzen. Dazu gehören Demonstrationen. Sie sind sichtbare Zeichen dafür, dass es Menschen gibt, die mit etwas nicht einverstanden sind. Und eines ist klar: Die Gesellschaft muss sich jetzt für oder gegen die Gentechnik entscheiden – sonst trifft die Macht des Faktischen diese Entscheidung.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11261044/61299/Carsten_Schaefer_ueber_die_Gentechnik_und_den_Widerstand.html">Märkische Allgemeine</a></p>
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<title><![CDATA[Genmais-Protest bei Neuruppin]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/genmais-protest-bei-neuruppin/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 07:58:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
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<description><![CDATA[(PR-inside.com 20.07.2008 17:33:10) - Im Cafe von Daniela Kessel in Wildberg herrscht am Sonntagmitt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(PR-inside.com 20.07.2008 17:33:10) - Im Cafe von Daniela Kessel in Wildberg herrscht am Sonntagmittag <br />Hochbetrieb. Zahlreiche Polizisten und viele der 150 Demonstranten, die in das 680-Seelen-Dorf unweit von Neuruppin gekommen sind, versorgen sich bei der 36-Jährigen mit Kaffee und Gebäck. Alles ist friedlich, in dem kleinen Cafe kommt es zu keinem Gerangel.</strong></p>
<p>Wildberg (ddp-lbg). Im Cafe von Daniela Kessel in Wildberg herrscht am Sonntagmittag Hochbetrieb. Zahlreiche Polizisten und viele der 150 Demonstranten, die in das 680-Seelen-Dorf unweit von Neuruppin gekommen sind, versorgen sich bei der 36-Jährigen mit Kaffee und Gebäck. Alles ist friedlich, in dem kleinen Cafe kommt es zu keinem Gerangel. So friedlich wie bei Daniela Kessel geht es wenig später auch auf dem Feld zu. Die Demonstration des Barnimer Aktionskreises gegen jenen Genmais, den ein Wildberger Landwirt auf zwei Feldern anbaut, verläuft ohne Zwischenfälle. Im Unterschied zu Aktionen aus der Vergangenheit, als Demonstranten festgenommen wurden, ist diesmal alles anders. Die Polizei riegelt mit zwei Hundertschaften und berittenen Beamten das Feld hermetisch ab und überwacht das gesamte Gebiet aus der Luft. Für die Demonstranten, die von Besetzern des unweit gelegenen «Bombodroms» unterstützt werden, bleibt kaum eine Chance. Das Barnimer Bündnis gibt zwar vor, dass zwei Aktivisten Pflanzen ausgerissen haben sollen. Nach Angaben eines Polizeisprechers werden aber bis zum Nachmittag keine Zerstörungen auf dem Genmaisfeld festgestellt. Hintergrund der Proteste in Wildberg ist der Anbau der Genmaissorte «MON 810» des US-Saatgutkonzerns Monsanto auf zwei Feldern in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Temnitztal. Nach Auffassung des Barnimer Aktionskreises verstößt dies gegen die geltende Rechtslage in Brandenburg. «Der Genmais wächst 300 Meter vom Naturschutzgebiet entfernt», sagt Thomas Janoschka. Damit werde der Mindestabstand zwischen Feldern und Schutzgebieten nicht eingehalten. Er beruft sich dabei auf einen Runderlass des Brandenburger Umweltministeriums aus dem Frühjahr, wonach gentechnisch veränderte Pflanzen nur mit einem Mindestabstand von 800 Metern zu entsprechenden Gebieten angepflanzt werden dürfen. Allerdings ist der Erlass noch nicht verpflichtend. Für Janoschka ist das Anlass zu Kritik an der Politik des Ministeriums. «Es gibt wohl zu viele Bauern, die Genmais anbauen, und mit denen will man sich nicht anlegen», denkt er. Dabei hält er die Auswirkungen des Genmais für beträchtlich. «Neben dem Maiszünsler, der durch die Genmanipulation getötet werden soll, sterben auch andere Arten», sagt er. Gemeinsam mit den Gegnern des Bombodroms wolle man deshalb um Aufmerksamkeit werben. «Bombenabwürfe und Gentechnik sind die beiden denkbar schlechtesten Aushängeschilder für die Region», sagt Janoschka. Unter den Einwohnern Wildbergs sind die Ansichten über die Demonstration geteilt. Viele zeigen Unverständnis und reagieren zum Teil erbost. «Die Wildberg Agrar GmbH hat viel für den Ort getan», sagt etwa eine ältere Frau, die wie 50 weitere Wildberger die Demonstration verfolgen. Besonders der Geschäftsführer der Agrar GmbH, Elmar im Brahm, genieße einen tadellosen Ruf. «Ohne ihn sähe es hier wohl anders aus», heißt es unisono. Gastronomin Daniela Kessel vermutet, dass sich viele Wildberger einfach in ihrer täglichen Ruhe gestört fühlen. Hinzu komme der typische Konflikt zwischen Stadt und Land. Viele Bauern hier fühlten sich von den Zugereisten provoziert. Persönlich hält sie den Anbau von Genmais für bedenklich und begrüßt die Demonstration. «Die Leute wissen viel zu wenig über die Gentechnik und müssten eigentlich aufgeklärt werden», sagt Kessel. Sie selbst habe erst vor kurzem eine Reportage über den US-Konzern Monsanto und die den Angaben zufolge negativen Auswirkungen von dessen Produkten auf Mensch und Umwelt gesehen. «Ich möchte das nicht essen», sagt die 36-Jährige. (ddp)</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.pr-inside.com/de/genmais-protest-bei-neuruppin-r713628.htm">PR Inside</a></p>
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</item>
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<title><![CDATA[Australien: Feldversuche mit Gen-Weizen]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/australien-feldversuche-mit-gen-weizen/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 07:55:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die australische Regulierungsbehörde für Gentechnik hat neue Freilandversuche mit genmanipuliertem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die australische Regulierungsbehörde für Gentechnik hat neue Freilandversuche mit genmanipuliertem Weizen genehmigt. Noch knappe zwei Jahre lang können im Bundesstaat Victoria auf 40 Aren unter strengen Sicherheitsauflagen bis zu 50 Weizenlinien möglicherweise dürreresistenter GVO-Weizen zu Testzwecken angebaut werden. </p>
<p>Jede Pflanze enthält eines von 15 Fremdgenen, beispielsweise aus Mais, der Ackerschmalwand, einer Hefe und einem Moos. Angeblich sollen ähnliche Weizenlinien bei früheren Versuchen unter Trockenheit einen Mehrertrag von bis zu 20 % Prozent erbracht haben.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.bio-markt.info/bio-markt/inhalte/inh_index.htm?link=Meldungen&#38;catID=7&#38;docID=2283">Bio-Markt Info</a></p>
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<title><![CDATA[Kreis will keine Gentechnik]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/kreis-will-keine-gentechnik/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 07:50:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/kreis-will-keine-gentechnik/</guid>
<description><![CDATA[LINDAU (ee) - Geht es nach dem Willen des Kreisumweltausschusses, dann wird im Kreis Lindau kein gen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>LINDAU (ee) - Geht es nach dem Willen des Kreisumweltausschusses, dann wird im Kreis Lindau kein gentechnisch verändertes Saatgut gepflanzt oder Futter aus solchen Pflanzen verwendet: Einstimmig hat das Gremium eine entsprechende Resolution gebilligt. &#34;Das ist eine politische Willenserklärung&#34;, betont Landrat Stegmann.</p>
<p>Vor vier Jahren haben sich die damaligen Kreisräte bereits mit dem Thema Gentechnik beschäftigt. Seinerzeit hat der Kreistag die landwirtschaftlichen Grundbesitzer gebeten, sich vertraglich zum Verzicht auf den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut und Futtermitteln zu verpflichten.</p>
<p>2007 hat der Bund Naturschutz Kommunen und Kreis einen sieben Punkte umfassenden Antrag zum &#34;Landkreis Lindau ohne grüne Gentechnik&#34; zugesandt. Den hatte der Umweltausschuss im vergangenen November zunächst vertagt, weil einige Formulierungen und Forderungen nicht machbar schienen.</p>
<p>Landrat Elmar Stegmann hat mittlerweile eine Art runden Tisch mit Vertretern aus der Landwirtschaft, aber auch Kreisräten organisiert. Dort ist das Thema Gentechnik ausführlich diskutiert worden --und aus dieser Runde stammt schließlich der Beschlussvorschlag, der bis auf zwei kleine Änderungen einstimmig vom Umweltausschuss gebilligt worden ist.</p>
<p>So bekennt sich der Landkreis Lindau &#34;zur Tradition der bäuerlichen Landwirtschaft ohne Agro-Gentechnik&#34;, heißt es darin. Außerdem will der Kreis Bestrebungen der bäuerlichen Institutionen unterstützen, flächendeckend Futtermittel ohne gentechnisch veränderte Organismen zu besorgen.</p>
<p>Der Landkreis will auch &#34;im Rahmen seiner Möglichkeiten&#34; auf das Verwenden von gentechnisch veränderten Produkten und Lebensmitteln verzichten und hofft, dass die Gemeinden ihm folgen. Das gelte zum Beispiel fürs Essen in Kindergärten, Schulmensen und Heimen. &#34;Der Landkreis bekennt sich in seiner Öffentlichkeitsdarstellung zum Ziel, eine gentechnikanbau- und -fütterungsfreie Region zu werden&#34;, heißt es weiter im Beschluss.</p>
<p>Einen ähnlichen Beschluss hat Stegmann bereits während seiner Zeit als Leutkircher Oberbürgermeister auf den Weg gebracht. Die Versuchsstation der Fachhochschule Weihenstephan als Pächterin in der Obstbauschule Schlachters habe sich dort bisher nicht mit Gentechnik beschäftigt. Und in dem neuen Vertrag, der gerade ausgehandelt werde, soll nach Stegmanns Worten festgeschrieben werden, dass Weihenstephan den Landkreis frühzeitig informieren muss, falls hier mit gentechnisch veränderten Organismen gearbeitet werde.</p>
<p>Politische Willenskundgebung</p>
<p>&#34;Wichtig ist, dass die Berufsstände dahinter stehen, sonst können wir hier beschließen, was wir wollen&#34;, gab Kreisrat Ulrich Pfanner zu bedenken. Überprüfen, ob wirklich kein gentechnisch verändertes Material im Kreisgebiet verwendet wird, könne das Landratsamt auch nicht, antwortete der Lindauer Landrat auf die Nachfrage von Steffen Riedel. Für Elmar Stegmann ist klar: &#34;Das hier ist eine politische Willenskundgebung.&#34;</p>
<p>Gefunden bei: <a href="http://www.szon.de/lokales/lindau/stadt/200807190128.html">SZ-Online</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die globalisierte Biene und die Lobbyisten]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/die-globalisierte-biene-und-die-lobbyisten/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 07:41:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/21/die-globalisierte-biene-und-die-lobbyisten/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt immer weniger Imker, doch die verbleibenden werden immer politischer. Sie machen Gentechnik,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt immer weniger Imker, doch die verbleibenden werden immer politischer. Sie machen Gentechnik, Elektrosmog und Klimawandel für das Sterben der Bienen verantwortlich. Sie prophezeien &#34;bienenleere Landschaften&#34; und &#34;Bestäubungsnotstand&#34;. Doch dafür gibt es keine Belege.</strong></p>
<blockquote>
<p><img style="float:left;margin:5px;" alt="" src="http://www.welt.de/multimedia/archive/00612/bienen_DW_Wissensch_612861g.jpg" /><em>Eine Mauerbiene - Osmia brevicornis Foto: Okapia</em></p>
</blockquote>
<p>Als im Mai am Oberrhein die Bienen starben, war der Schuldige schnell gefunden: Clothianidin, ein Saatgutbeizmittel der Firma Bayer. Mit solchen Giften werden Mais- und Getreidesamen imprägniert, damit sie nicht von Schädlingen gefressen werden. Da Bienen sich nicht für Saatgut interessieren, galt Clothianidin als bienensicher.<br />Doch der Teufel steckt in den Details. Einige Chargen waren unsachgemäß gebeizt worden und landeten in einem bestimmten Typus Sämaschine, der die Körner mit Luftdruck in den Boden schießt. Dabei löste sich die Samenbeschichtung und wurde als Staub in der Luft verteilt. Massenweise starben die Bienen. Imker am Oberrhein verloren mehrere Tausend Völker.</p>
<p>Trotz des Desasters währte die Aufregung nur kurz, denn die Gefahr durch Pflanzenschutzmittel ist altbekannt. Andere Themen sorgen für viel nachhaltigere Empörung unter den deutschen Imkern: Gentechnik, Klimawandel und Mobilfunk. Noch nie waren Imker so politisiert wie heute. Sie demonstrieren, verfassen Positionspapiere und führen Prozesse gegen Landesregierungen um die Zulassung neuer Maissorten. Manfred Hederer, Präsident des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes (DBIB) nennt die Einführung einer gentechnisch veränderten Maissorte ein &#34;Todesurteil&#34; für seine Zunft und fordert &#34;zivilen Ungehorsam&#34;. </p>
<p>Thomas Radezki vom Bündnis zum Schutz der Bienen erklärt: &#34;Die Imkerei ist durch Agro-Gentechnik im Kern getroffen.&#34; Und der Imkeraktivist Karl-Heinz Bablok prophezeit &#34;bienenleere Landschaften&#34; und &#34;Bestäubungsnotstand&#34;.</p>
<p>Im April 2007 nahm der Kampf der Imkerinitiativen einen Aufschwung, als amerikanische und später deutsche Medien über ein Massensterben berichteten. Die Bestäubung der kalifornischen Obstplantagen schien in Gefahr. Auch in Deutschland, hieß es, bahne sich ein Desaster an. Die mediale Resonanz war immens, und auch Walter Haefeker vom DBIB meldete sich zu Wort. Es könne eine Rolle spielen, dass in Amerika auf einem Großteil der Maisanbaufläche genmanipulierte Pflanzen wachsen. Doch aus den Maisanbaugebieten wurden auch nicht mehr Verluste gemeldet als aus anderen Regionen.</p>
<p><strong>Die Importe waren es und nicht die Gentechnik</strong><br />Einige Wochen später starb zunächst das deutsche Bienensterben den Medientod. Experten wie Stefan Fuchs vom Institut für Bienenkunde der Universität Frankfurt am Main erklärten, dass die festgestellten Winterverluste mit zehn Prozent im Rahmen des Normalen lagen. Im September 2007 wurden dann neue Erkenntnisse über das amerikanische Bienensterben bekannt. Ein Krankheitserreger namens Israelischer Paralysevirus war in vielen toten Bienen diagnostiziert worden. Bienenimporte hatten damit infizierte Immen aus Asien nach Amerika gebracht. Wieder war es nicht die Gentechnik. Die befürchtete Bestäubungskatastrophe blieb aus, die kalifornischen Plantagenfarmer ernteten Obst wie eh und je.</p>
<p>Der deutsche Bienenforscher Fuchs sagt rückschauend, dass die Dimension des amerikanischen Bienensterbens von Interessengruppen übertrieben worden sei. Unter den Betroffenen seien einige Großimker gewesen, die sehr laut Alarm schlugen. Diese Firmen karren ihre Bienen als Bestäubungsservice durch das Land und &#34;behandeln sie sehr schlecht&#34;, sagt Fuchs. &#34;Das Virus war nicht unbedingt kausal, die hatten alle möglichen Krankheiten.&#34;</p>
<p><strong>Nur ein Prozent der Fläche</strong><br />Auch die Bienenforscherin Elke Genersch erklärte, dass die Hypothese vom gentechnisch veränderten Mais als Auslöser für Bienensterben sehr unwahrscheinlich sei. &#34;Es gibt&#34;, sagte die Leiterin des Länderinstituts für Bienenkunde in Hohen Neuendorf bei Berlin, &#34;gerade jetzt zu genmanipulierten Pflanzen extrem gute Studien. Aber gerade weil sie gut sind und zeigen, dass es keine negativen Effekte gibt, die schlimmer sind als die Effekte der Pestizide, werden sie als Auftragsforschung diffamiert.&#34; Ohnehin sei der Verdacht höchst unplausibel, denn auf weniger als einem Prozent der Fläche werden in Deutschland gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut: &#34;Wenn ich aus ideologischen Gründen einen bestimmten Schuldigen anprangere&#34;, kritisierte Genersch die Kampagnen der Imkerinitiativen, &#34;dann kann es mir passieren, dass ich den wahren Schuldigen laufen lasse.&#34;</p>
<p><strong>Futtersuche wird schwieriger</strong><br />Andere Verdächtige gibt es viele. Neben den Pestiziden wie Clothianidin sind Monokulturen für die Bienen ein Problem. Nachdem sie das Frühjahr beispielsweise in Rapsanbaugebieten im Überfluss leben, bricht die Nahrungsgrundlage nach der Blüte abrupt zusammen. Deshalb ist es heute für Bienen oftmals schwieriger, auf dem Land kontinuierlich Futter zu finden, als in Städten mit ihren Gärten und Parks.<br />Stefan Fuchs hält die Varroa-Milbe für den wichtigsten Stressfaktor, ein parasitisches Spinnentier, das den Bienen ihr Blut aussaugt. &#34;Da muss nur eine zweite Infektion dazukommen&#34;, sagt er, &#34;dann bricht der Organismus zusammen.&#34; Die Milbe werde in Deutschland nicht entschieden genug bekämpft. Insgesamt sei das Bild nicht konsistent, Bienensterben trete hier und dort auf. Eine Rolle spielt möglicherweise auch ein Darmparasit namens Nosema, von dem eine neue Variante aufgetreten ist.</p>
<p><strong>Feldversuche im Freistaat</strong><br />Doch die Imkeraktivisten versuchen, die Grüne Gentechnik mit juristischen Mitteln zu verhindern. Über 70 000 Euro hat das &#34;Bündnis zum Schutz der Bienen&#34; bereits in einen Prozess gegen das Land Bayern investiert. Mitglied Karl-Heinz Bablok argumentiert, dass sein Honig unverkäuflich wird, weil der Freistaat Feldversuche unternimmt beziehungsweise genehmigt. Auf dem Forschungsacker wird die gentechnisch veränderte Maissorte Mon 810 angebaut, die als Viehfutter, aber nicht als Lebensmittel für Menschen zugelassen ist.<br />Wenn sich nun Babloks Bienen an den Maisblüten laben, gelangen Mon-810-Pollen in den Honig, der - so die Argumentation des Imkers - dadurch unverkäuflich wird. Ein Augsburger Gericht entschied jedoch, dass es Bablok zuzumuten sei, seine Bienenkästen weiter entfernt von dem Versuchsfeld aufzustellen. Die Imkerinitiative will den Fall notfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof bringen.</p>
<p><strong>Tot telefonierte Bienen</strong><br />Auch in Sachen Mobilfunk sind harte Beweise Mangelware. Beispiel DECT, eine Übertragungstechnik, die normalerweise für schnurlose Telefone in Gebäuden eingesetzt wird. Forscher der Universität Koblenz-Landau stellten einen DECT-Sender versuchsweise mitten in einen Bienenstock und setzen die Insekten damit einer hohen Strahlungsintensität aus, die unter realen Bedingungen kaum vorkommt.<br />Tatsächlich fanden sie einen Trend zuungunsten der bestrahlten Bienen. Die Zahl derer, die nach dem Ausfliegen nicht in den Stock zurückkehrten, war leicht erhöht. &#34;Werden Bienen tot telefoniert?&#34;, fragte &#34;Spiegel online&#34;. Doch das Ergebnis, so der Physiker Jochen Kuhn, der die Versuche durchführte, besitze &#34;keine Signifikanz&#34;, sei also nicht aussagekräftig genug. Dennoch stürzten sich Mobilfunkgegner und einige Imker auf die Untersuchung und argwöhnten, dass Handymasten den Bienen die Lebenskraft rauben.</p>
<p><strong>Bienenzüchter mögen die Errungenschaften</strong><br />Bei einer bundesweiten Imkertagung im Juni in Veitshöchheim bei Würzburg wurde die Erderwärmung für die schwache Kondition der Bienen verantwortlich gemacht. Doch der evolutionäre Erfolg dieser sozialen Insekten spricht dagegen. Schließlich reicht ihre Entwicklungsgeschichte bis in die mittlere Kreidezeit vor 150 Millionen Jahren zurück. Verglichen mit den Warm- und Eiszeiten, die die Bienen seither durchmachten, wirkt der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 0,7 Grad Celsius im 20. Jahrhundert nicht sehr beeindruckend. Honigbienen gedeihen zudem in vielen Weltregionen, in denen das Klima schon heute wärmer als in Deutschland ist. Hierzulande verkraften sie die heftigen Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter.<br />Der Zukunftspessimismus mancher Imker hat womöglich andere Gründe als Klima, Gentechnik und Mobilfunk. Richtig ist, dass die Zahl der Bienenvölker stetig abnimmt. Anfang des 20. Jahrhunderts summten in Deutschland vier Millionen Völker, heute nur noch 800 000. Doch das hat einen anderen Grund: Die Imker werden weniger. Anders als etwa in den Vereinigten Staaten, wo Bestäubungsimkerei ein gutes Geschäft für Profis ist, betreiben 95 Prozent der 80 000 deutschen Bienenbesitzer die Imkerei nebenbei. Die meisten davon sind so betagt, dass man heute mit 58 Jahren als Jungimker durchgehen kann. Solches Milieu fördert naturgemäß eine gewisse Endzeitstimmung.</p>
<p><strong>Zum Besamen auf die Insel</strong><br />Die Klage der Bienenfreunde über die Risiken moderner Technik ist obendrein wohlfeil, denn im Bedarfsfall sind viele Honigproduzenten den Errungenschaften der Pharmazie und Genforschung zugetan. Antibiotika gegen Faulbrut sind ebenso üblich wie die Bekämpfung der Varroa-Milbe durch Pestizide. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass die Waben gegen Wachsmotten mit einem Präparat aus Bacillus thuringiensis behandelt werden - das biologische Pestizid enthält denselben Wirkstoff wie gentechnisch veränderter Mais.<br />Viele Bienenköniginnen dürfen sich nicht mehr natürlich vermehren, sondern werden unter dem Mikroskop mit der Pipette besamt. Oder man transportiert sie auf die kleine Nordseeinsel Neuwerk. Dort schwirren im Sommer 50.000 Hochleistungsdrohnen durch die Luft, um den dort ausgesetzten Königinnen besonders wertvollen Samen zu injizieren. Die auf diese Weise veredelten Weibchen werden bis Brasilien und Argentinien verschickt. Moderne Bienenzucht erzeugt Hochleistungsimmen. Natürlich ist das alles nicht.</p>
<p>Möglicherweise könnte der verteufelte Gentechnikmais sogar zum Retter der Bienen werden, weil er einen Bienen schädigenden Giftstoff überflüssig macht. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, das im Mai dem Pestizid Clothianidin die Zulassung entzog, hatte zuvor die Behandlung des Saatgutes mit eben diesem Gift angeordnet. Der Grund: Im vergangenen Jahr breitete sich der Maiswurzelbohrer in Baden-Württemberg aus, ein gefürchteter Schädling. Gentechnisch veränderter Mais ist gegen den Maiswurzelbohrer resistent, das Pestizid hat mit Genmais ausgedient.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article2226250/Die_globalisierte_Biene_und_die_Lobbyisten.html">Welt-Online</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Genmais wird wieder entfahnt]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/18/der-genmais-wird-wieder-entfahnt/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:28:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/18/der-genmais-wird-wieder-entfahnt/</guid>
<description><![CDATA[Kompromiss mit Erzeugergemeinschaft - Aktionsbündnis protestiert mit Andacht und Trillerpfeifen
Von]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kompromiss mit Erzeugergemeinschaft - Aktionsbündnis protestiert mit Andacht und Trillerpfeifen</strong></p>
<p><em>Von Gabi Schwarzbözl.</em><br />
Wallerdorf. Mit der Gartenschere ist es ein kleiner Schnitt, der für viele aber einen großen Unterschied macht: Am Montag sind im Versuchsanbau für Maissorten am Kreppenbergfeld bei Wallerdorf die Pollenstände (Fahnen) der gentechnisch veränderten (gvo) Sorten entfernt worden. Diese so genannte Entfahnung erfolgt von Hand indem man die Pollenstände herauszieht oder sie mit einer Gartenschere abschneidet, schildert Jürgen Engler, Leiter der Zuchtstation von Monsanto in Forsthart, die im Auftrag des Bundessortenamts den Sortenversuch durchführt. Die Proteste gegen den Versuchsanbau mit Genmais gehen dennoch weiter: Am Sonntag wird wieder demonstriert. Die Versuche in der Region Altenmarkt und Wallerdorf erfolgen heuer im dritten Jahr mit gentechnisch veränderten Maissorten. Und zum dritten Mal wird entfahnt, um den Pollenflug und somit die Ausbreitung des gentechnisch veränderten Samens zu verhindern. Beobachtet und dokumentiert hat dies wie jedes Jahr Dr. Josef Freundorfer vom Amt für Landwirtschaft und Forsten in Deggendorf. Die Entfahnung ist ein Kompromiss - und den handelt jedes Jahr Johann Hasreiter, Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsgetreide und Speisemais, mit der Firma Monsanto aus. Denn die Kunden der Speisemaiserzeuger wollen garantiert gentechnikfreie Ware erhalten, was stichprobenartig kontrolliert wird - bislang ohne positives Ergebnis. Speisemais wird stärker kontrolliert Worüber Hasreiter sehr erleichtert ist. Denn im ersten Jahr des Versuchsanbaus mit Gensorten reagierten die Kunden mit unangenehmen Mails und Anrufen, schildert er, jetzt habe sich alles normalisiert. Wenn auch seit drei Jahren sicherlich mehr auf gentechnisch veränderten Mais getestet werde, da ist sich der Vorsitzende der Erzeugergemeinschaft sicher. Überhaupt erfolgten die Besprechungen gelassener, auch mit der Firma Monsanto, meint der Landwirt. Diese hätten zwar darauf hingewiesen, dass 2007 nur entfahnt wurde unter der Bedingung, dass dies heuer nicht mehr erfolge. Entfahnt wird aber trotzdem, führt Hasreiter an, da das Bundessortenamt als Versuchsansteller zugestimmt hat - wenn auch mit dem Hinweis, dass durch die Entfahnung der Sortenvergleich leicht verfälscht werde. »Fachlich macht das keinen Sinn«, wendet Jürgen Engler gegen die Entfahnung ein, der Versuch sei dann nicht mehr aussagekräftig. Doch scheint es schwierig, den Genmais-Versuch in eine Nachbarregion zu verlegen, in der kein Speisemais angebaut werde: Das habe man versucht, schildert Johann Hasreiter, »aber es schreit keiner 'Hurra‘, wenn man mit einem gvo-Sortenversuch kommt«. Zwar wird rund ums Versuchsfeld Mais angebaut, aber das sind laut Engler »eigene Felder«, so dass nicht der vorgeschriebene Abstand von 150 Metern zum Nachbarn eingehalten werden müsse. Zudem erfolge der Genmais-Versuch, der rund 250 Quadratmeter umfasst, inmitten des rund 3800 Quadratmeter großen Versuchsfeldes. Ein Gefahrenpotenzial ist trotzdem vorhanden, da sind sich die Genmais-Gegner sicher. Johann Hasreiter handelt deshalb die Entfahnungen aus und versucht so, »das Risiko so weit zu minimieren, dass man damit leben kann«. Die nächste Demo ist am Sonntag. Dafür reicht den Gentechnikgegnern die Entfahnung nicht: »Wir wollen keinen Genmais, egal, ob er entfahnt ist oder nicht. Ein Nebeneinander ist in der Landwirtschaft nicht akzeptabel«, betont der Aholminger Biobauer Helmut Fritsche vom Aktionsbündnis Gentechnikfreie Schöpfung. Dieser usammenschluss von Biokreis, Grünen, ödp sowie mehreren landwirtschaftlichen und kirchlichen Verbänden, zerstört die Felder zwar nicht, wie es in anderen Regionen Deutschlands erfolgt, macht seinem Protest aber regelmäßig lautstark Luft. So auch am kommenden Sonntag, 20. Juli, bei der nächsten Demonstration in Wallerdorf. Dazu findet um 15. 30 Uhr eine Andacht vor der Wallerdorfer Kirche mit Pastoralreferenten und Biokreis-Imker Christian Domes statt. Danach geht es mit Trillerpfeifen, Trommeln und sonstigen Musikinstrumenten durch den Ort zum Hof des Feldbesitzers. Weitere Demonstrationen sind bis in den Oktober geplant.</p>
<p> <a href="http://www.pnp.de/osterhofen" target="_blank">http://www.pnp.de/osterhofen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Antigentech-Kundgebung in Bad Freienwalde]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/18/antigentech-kundgebung-in-bad-freienwalde/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:23:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/18/antigentech-kundgebung-in-bad-freienwalde/</guid>
<description><![CDATA[Am 22. Juli letzen Jahres gelang es GentechnikgegnerInnen bei Altreetz im Oderbruch 5 Hektar Genmais]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. Juli letzen Jahres gelang es GentechnikgegnerInnen bei Altreetz im Oderbruch 5 Hektar Genmais unschädlich zu machen. Da diese Feldbefreiung öffentlich angekündigt war, wurden die meisten beteiligten GentechnikgegnerInnen nach der Aktion in Gewahrsam genommen.</p>
<p>Am 18.7. finden am Amtsgericht Bad Freienwalde der vierte und fünfte Prozess in dieser Sache statt. Bisher wurden die Angeklagten wegen Sachbeschädigung zu 15 bzw. 20 Tagessätzen verurteilt.</p>
<p>Ein Verfahren gegen Monsanto, Landwirtschaftsminister Seehofer und den Altreetzer Genbauern wegen illegalen Genmaisanbau ist dagegen von der Staatsanwaltschaft eingestellt worden. Deswegen werden wir um 10:30 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus eine Gerichtsverhandlung gegen Monsanto initieren. Hauptanklagepunkt: Diebstahl. Monsanto wird vorgeworfen sich das Saatgut, gezüchtet von den BäuerInnen über zehntausende Jahre anzueignen, in dem das Saatgut gentechnisch manipuliert, patentiert und unkontrolliert in Natur und Landwirtschaft verbreitet wird.</p>
<p>Anschließend geht es zu den öffentlich zugänglichen Gerichtsprozessen, die um 11:15 Uhr und 12:15 Uhr beginnen sollen.</p>
<p>Quelle: Barnimer Aktionsbündnis gegen Gentechnik</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Das Schwein im Patentamt]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/18/das-schwein-im-patentamt/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:21:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
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<description><![CDATA[Greenpeace warnt vor einer Monopolisierung der Nutztierzucht
VON STEPHAN BÖRNECKE
Wem gehört das S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Greenpeace warnt vor einer Monopolisierung der Nutztierzucht</strong><br />
<em>VON STEPHAN BÖRNECKE</em></p>
<p>Wem gehört das Schwein? Für Bauern-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen ist das keine Frage: dem Landwirt. Für die Multis unter den Tierzuchtkonzernen aber ist diese Antwort nicht mehr stimmig. Für sie werden Wissen und Kontrolle über die Genom-Daten der Nutztierrassen von Rind, Schwein und Geflügel immer interessanter. Sie melden deshalb reihenweise Patente an.</p>
<p>Die Konzerne wollen über Lizenzen ihr Geld verdienen. Bauern fürchten hingegen nicht nur einen dramatischen Verlust der Artenvielfalt der landwirtschaftlichen Nutztierrassen und auch der Nutzpflanzen. Sie fürchten auch, in die Abhängigkeit der Konzerne zu geraten.Jüngstes Beispiel: Mitte der Woche erteilte das Europäische Patentamt in München einem Zuchtverfahren der US-amerikanischen Firma Newsham Choice Genetics ein Patent auf ein Zuchtverfahren für Schweine. Bei diesem Patent geht es nicht um transgene Tiere, auch nicht um die Patentierung von Schweinen, sondern um eine genotypische Analyse. Mit einem speziellen Verfahren wird nach bestimmten Merkmalen gesucht, die helfen, die Fleischproduktion einer Schweineherde zu steigern. Organisationen wie Greenpeace befürchten, dass dieses Patent zum "Türöffner einer weitgehenden Monopolisierung der Tierzucht in Europa werden kann".</p>
<p>Das Patent, gegen das nun neun Monate Einspruch eingelegt werden kann, was Greenpeace prompt tat, war ursprünglich vom US-Agromulti Monsanto beantragt worden. Monsanto, eigentlich auf Saatgut und nicht auf Tiere spezialisiert, rückt auch bei Nutztierrassen in die kleine Gruppe jener global agierenden Firmen auf, die mit Zuchtmaterial für Rinder, Schweine und Hühner handeln. Tatsächlich, bestätigt der Sprecher des Patentamtes, Rainer Osterwalder, habe Monsanto zunächst ein wesentlich weitreichenderes Patent beansprucht: Der Konzern wollte sich sämtliche Schweine und deren Nachkommen schützen lassen, die mit Hilfe des jetzt patentierten Verfahrens auf die Welt kommen. Er hätte für jedes Schwein eine Lizenzgebühr kassiert. Dies habe ihm das Patentamt versagt, weil es sich im vorliegenden Fall um natürliche Mutationen handle, die, da nicht neu, auch nicht patentierbar seien.</p>
<p>Greenpeace vermutet trotzdem problematische Folgen: Da die mit dem Verfahren gezüchteten Schweine sich von anderen nicht unterschieden, könnten die Patentinhaber versuchen, Ansprüche "gegenüber Landwirten auch einfach auf Verdacht durchsetzen". Die müssten sich dann "vor Gericht zur Wehr setzen".</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?sid=e5d25612f7b76738e2e4c85ddfe94148&#38;em_cnt=1369236" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[1500 Quadratmeter Gen-Mais auf Versuchsfeld niedergetrampelt]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/18/1500-quadratmeter-gen-mais-auf-versuchsfeld-niedergetrampelt/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 07:15:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
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<description><![CDATA[Fürstenfeldbruck – Der finanzielle Schaden ist gering, der für die Forschung groß. Auf Feldern ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fürstenfeldbruck – Der finanzielle Schaden ist gering, der für die Forschung groß. Auf Feldern des staatlichen Versuchsgutes Puch bei Fürstenfeldbruck wurden 1500 Quadrathmeter Genmais niedergetrampelt.</strong> </p>
<p><img alt="" hspace="5" src="http://www.merkur-online.de/storage/pic/alfaxml/regionen/ffb/364378_1_xio-image-487f6dfa9fdc3.jpg" align="left" vspace="5" border="0" /></p>
<blockquote>
<p><em>Die niedergetrampelten Pflanzen und die Fußabdrucke der Täter zeigt Betriebsleiter Eberhard Heiles. Foto: Gehre</em></p>
</blockquote>
<p>Die Kripo Fürstenfeldbruck sucht nun die Täter. Sie werden im Lager der Gegner von Genversuchen vermutet.</p>
<p>Auf zwei Pflanzungen zwischen Puch und Aich wurden Pflanzen auf einer Fläche von etwa 15 mal 100 Metern zerstört. ,,Die Versuchsergebnisse werden dadurch verfälscht", so Eberhard Heiles, Betriebsleiter des Versuchsgutes. Auf dem Arreal wurde mit unterschiedlichem Kompost experimentiert.</p>
<p>Die Suche nach den Täter ist laut Polizei schwierig. Sie haben zwar gut sichtbare Fußabdrücke hinterlassen. Diese sind aber nach dem vielen Regen sehr aufgeweicht. Niedergetrampelt wurden die Pflanzen zwischen vergangenem Freitag und gestern.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.merkur-online.de/regionen/ffb/Polizeibericht;art8854,943753" target="_blank">Merkur online</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ein Blick auf die Zukunft der Reproduktionsmedizin]]></title>
<link>http://secondlitart.wordpress.com/?p=265</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 13:45:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>regulaerni</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heike Le Ker hat sich die Visionen, Hoffnungen und Ängste der Reproduktionsmediziner in Nature zu G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heike Le Ker hat sich die Visionen, Hoffnungen und Ängste der Reproduktionsmediziner in Nature zu Gemüte geführt und <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-566291,00.html">schreibt</a> über Plazenta-Automaten, Klonkinder, Eizellen-Massenfertigung und Kinder, die ganz und gar aus der Retorte kommen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Neuer Antrag gegen Agro-Gentechnik]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/14/neuer-antrag-gegen-agro-gentechnik/</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 07:07:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
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<description><![CDATA[Taching am See. Die umstrittene Agro-Gentechnik war Hauptthema in der Fraktionssitzung der Kreistags]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Taching am See. Die umstrittene Agro-Gentechnik war Hauptthema in der Fraktionssitzung der Kreistagsfraktionen von Bayernpartei, ÖDP und FDP in Taching. Dazu stellte Alfons Baumgartner, Bayernpartei-Fraktionsvorsitzender im Kreistag Traunstein, fest: »Die überwältigende Mehrheit unserer Bürger im Landkreis lehnt den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft entschieden ab. Deshalb muss der Kreistag aus Gründen der Vorsorge handeln, um Schaden für die Bürger im Landkreis und im Freistaat Bayern abzuwenden.« Den Worten müssten endlich Taten folgen.</strong></p>
<p>Baumgartner erinnerte an einen Antrag von Bayernpartei und ÖDP im Jahr 2004 für einen gentechnikfreien Landkreis Traunstein. Damals sei ein Teilerfolg erzielt worden. Jetzt solle mit einem fraktionsübergreifenden Antrag ein kraftvolles Handeln im Sinne der Bürger folgen. Der BP-Kreisrat berichtete, ein neuerlicher Antragsentwurf sei allen Kreistagsfraktionen zugeleitet worden. SPD und Bündnis 90/Die Grünen hätten sich bereits als Mitantragssteller angeschlossen. Die CSU habe aus ihrer Fraktionssitzung veröffentlicht, sie wolle nur die Gesetzeslage prüfen lassen und keine rechtswidrigen Beschlüsse mittragen.</p>
<p>Kreisrat Georg Huber, ÖDP, und Baumgartner betonten übereinstimmend: »Nach geltendem Recht hätte die Staatsregierung das Recht gehabt, MON810 (Anmerkung der Redaktion: eine genmanipulierte Maissorte) überall dort zu verbieten, wo im Umkreis von sechs Kilometern Bienenstöcke stehen. Und das ist bei uns überall der Fall. Wenn die Staatsregierung wenigstens da gehandelt hätte, hätten wir uns den Antrag sparen können. In der Gentechnik hat die CSU-Staatsregierung versagt. Deshalb sind die Kommunen gefordert.« Nach Worten der beiden Kreistagsmitglieder ist dieser Mais in Österreich, Griechenland und Polen bereits seit Jahren verboten, in Frankreich seit Anfang des Jahres. Kein einziges dieser Länder sei je vom Europäischen Gerichtshof verurteilt worden. Anbauverbote in Bayern sind möglich. Sie verstoßen weder gegen deutsches noch europäisches Recht. </p>
<p>Bei der Klage eines Imkers gegen den Genmais-Anbau habe sich die Staatsregierung von Rechtsanwälten des Monsanto-Konzerns vertreten lassen. Ein Antrag an den bayerischen Landtag gegen den Gen-Mais-Anbau sei von der CSU abgelehnt worden. Trotzdem sei der Beschluss damals anders dargestellt worden - als »rote Karte gegen grüne Gentechnik«.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.traunsteiner-tagblatt.de/includes/mehr.php?id=11876">Traunsteiner Tagblatt</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Imker Gubesch auf der Flucht vor Genmais]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/imker-gubesch-auf-der-flucht-vor-genmais/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 18:05:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/imker-gubesch-auf-der-flucht-vor-genmais/</guid>
<description><![CDATA[Bienenvölker ziehen von Hohenfeld nach Tiefenstockheim um
Robert Gubesch ist mit seinen Bienenvölk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bienenvölker ziehen von Hohenfeld nach Tiefenstockheim um</strong></p>
<p><strong>Robert Gubesch ist mit seinen Bienenvölkern auf der Flucht. Nicht vor räuberischen Bären aus dem Wald bei Hohenfeld an dessen Rand die knapp 20 Bienenvölker am Freitagnachmittag noch stehen. Nein, Gubesch flieht vor einer fast unsichtbaren Gefahr: Dem Pollen von genverändertem Mais. Ein Schicksal, das im Landkreis Kitzingen in den nächsten Tagen 15 weitere Imkereibetriebe teilen werden.</strong></p>
<p>Idyllisch ist das Fleckchen Erde, auf dem sich am Freitag rund um ein Auto mit Anhänger und knapp 20 Bienenkästen Robert Gubesch, seine Ehefrau Katharina, Kitzingens Ortsvorsitzender der Imker, Thomas Gschwandner, der Bezirksvorsitzende der Imker, Peter Maske, und ein paar Helfer versammelt haben: Kleinteilige Äcker mit Apfel- und Birnbaumbestand, ein vom Jäger angelegter Wildacker und viel Wald außen herum – die typisch fränkische Landschaft, wie es sie heute fast schon nicht mehr gibt. Doch die Idylle trügt.</p>
<p><strong>Grüner Maisacker im Blick</strong></p>
<p>Nur wenige Meter weiter an der Spitze des Waldes öffnet sich der Blick in die Landschaft und keine 800 Meter entfernt, glänzt aus dem Gelb der zum Teil abgeernteten Getreidefelder ein grüner Maisacker heraus. An sich kein Problem, wäre das normaler Mais. Was da direkt neben dem Haus von Reinhold Dennerlein wächst, ist genmanipulierter Mais, Mais der Maislinie 98140 des Unternehmens Pioneer. Die Pflanzen sollen durch die gentechnische Veränderung resistent gegen Unkrautvernichter sein und wurden nur in wenigen Betrieben in Deutschland ausgesät.</p>
<p><strong>Der Mais blüht demnächst</strong></p>
<p>Für Robert Gubesch und seine Bienen sind diese technischen Details nebensächlich. Was ihn interessiert ist die Tatsache, dass Genmais in der Nähe seines festen Bienenstandorts angebaut wird Und dass der Mais demnächst blüht. Nach einem Urteil des Verwaltungsgericht Augsburg vom 30. Mai 2008 ist Gubesch verpflichtet, seine Bienen aus dem „Gefahrenbereich“ des Maises zu entfernen. Drei Kilometer rund um das Maisfeld sind keine Bienen mehr zugelassen.</p>
<p>Denn, so hat das Gericht festgestellt: Lebensmittel, die den Pollen von Genmais enthalten, sind nicht verkehrsfähig, dürfen also nicht verkauft werden. Und da Bienen fleißige Pollensammler sind, es also sehr wahrscheinlich ist, dass der Pollen des Genmaises im Honig zu finden sein wird, müssen die Bienen weichen.</p>
<blockquote>
<p>„Es ist ein Straftatbestand, wenn Gubesch den Honig verkauft“</p>
</blockquote>
<p><strong>Peter Maske Imker</strong></p>
<p>„Wenn ich da bleibe, komme ich in Konflikt mit dem Gesetz“, sagt Gubesch. Und Peter Maske dazu: „Es ist ein Straftatbestand, wenn Gubesch den Honig verkauft.“</p>
<p>Einfach war es für den Imker aus Kitzingen nicht, einen neuen Platz für seine Bienenkästen zu finden. Vom Landratsamt hat er ein Schreiben, in dem die Bürgermeister der Landkreisgemeinden gebeten werden, den Imkern bei der Suche nach einem neuen Standplatz zu helfen. Willanzheims Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert hatte reagiert und Gubesch einen Platz angeboten.</p>
<p><strong>Schwierige Suche</strong></p>
<p>Doch hatten beide die Rechnung ohne die einheimischen Imker gemacht. Die waren der Meinung, in Willanzheim gebe es genügend Imker und Bienenvölker und haben protestiert. Also hat Gubesch weiter gesucht und unter Mithilfe des Seinsheimer Gemeinderats in Tiefenstockheim eine Möglichkeit gefunden, seine Bienenstöcke aufzustellen. Für den Imker aus der Kitzinger Siedlung heißt das aber auch: Viel mehr Kilometer für die fast tägliche Pflege seiner Bienen fahren zu müssen.</p>
<p>Gar nicht glücklich über die Flucht von Gubesch vor dem Genmais sind auch Landwirte in der näheren Umgebung: „Gleich da oben fängt gerade ein Sonnenblumenfeld an zu blühen“, erzählt einer. Und Bienen in der Nähe bedeuten für den Bauern einen höheren Ertrag aus seinem Sonnenblumenfeld. Der fällt jetzt natürlich aus. Und nur zwei Kilometer weiter weg, bei Michelfeld, hätten die Bienen ein weiteres Sonnenblumenfeld gehabt.</p>
<p>Insgesamt 15 Imker sind im Landkreis von der Nähe der Genmaisfelder betroffen, müssen umziehen. Und dass auch die Kunden der Imker nervös sind, weiß Katharina Gubesch: Sie wurde schon gefragt, ob man ihren Honig überhaupt noch kaufen könne. Kann man, weil die Bienen jetzt rechtzeitig vor der Maisblüte umziehen.</p>
<p>Zu den 15 Imkern im Landkreis kommen aber auch geschätzte 100 Bienenvölker des Staatsguts in Schwarzenau. Auch hier wird genveränderter Mais angebaut, eigentlich müssen auch hier die Bienen umgesiedelt werden, sagt Peter Maske. Aber Schwarzenau ist Faulbrut-Sperrgebiet. Die hoch ansteckende Bienenkrankheit lässt einen Transport normalerweise nicht zu. Ob der Honig aus Schwarzenau aufgekauft und vernichtet wird, oder ob es für die Bienen eine Ausnahmegenehmigung geben wird, ist noch offen. Maske hat die Problematik an Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller geschrieben –aber noch keine Antwort erhalten.</p>
<p>Bleiben die Bienen in der Nähe des Genmaisackers, dann gibt es auch im nächsten Jahr Probleme, selbst wenn dann nur noch konventioneller Mais angebaut werden sollte. Denn Bienen betreiben Vorratshaltung. Und der Pollen von genverändertem Mais ist auch im nächsten Jahr noch im Honig zu finden. Robert Gubesch will das für seinen Honig verhindern – und ergreift die Flucht.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.mainpost.de/lokales/kitzingen/Uebersicht-Genmais-Imker;art773,4592292">Mainpost</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Protest gegen neue Zulassung für Genmais]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/protest-gegen-neue-zulassung-fur-genmais/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 18:01:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/protest-gegen-neue-zulassung-fur-genmais/</guid>
<description><![CDATA[Die Genehmigung für MON 810, den einzigen in Europa zugelassenen gentechnisch veränderten Mais, l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Genehmigung für MON 810, den einzigen in Europa zugelassenen gentechnisch veränderten Mais, läuft in diesem Jahr aus. Die EU muss über eine Zulassung demnächst neu entscheiden. Frankreich, Griechenland, Österreich, Polen, Rumänien und Ungarn haben den Anbau bereits verboten nur Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer spricht sich bisher gegen ein Anbauverbot aus.</p>
<p>Campact e.V., aktives Mitglied des Runden Tisches Gentechnik beim BÖLW in Berlin, startet eine Aktion, die Minister Seehofer auffordert, gegen die weitere Zulassung von MON 810 zu stimmen. Auch der Bayrische Bauernverband, als einer der mächtigsten Lobbyisten im Land, gilt als erklärter Gegner der Agro-Gentechnik.</p>
<p>Auf folgendem <a href="http://www.genmais-stoppen.de/">Link</a> finden Sie Infos zu MON 810 und eine Postkarte, die Sie dort ausfüllen und auch selbst mitgestalten können. Alle eingegangenen Karten werden Ende September öffentlich und medienwirksam Herrn Seehofer übergeben.</p>
<p>13.07.2008</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.bio-markt.info/bio-markt/inhalte/inh_index.htm?link=Meldungen&#38;catID=17&#38;docID=2286">BioMarkt.Info</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ladenburg: Genmais unter privatem Schutz- aber vielleicht angemaßter Polizeihoheit]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/ladenburg-genmais-unter-privatem-schutz-aber-vielleicht-angemaster-polizeihoheit/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 17:57:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/ladenburg-genmais-unter-privatem-schutz-aber-vielleicht-angemaster-polizeihoheit/</guid>
<description><![CDATA[Vor einem Jahr ist ein Genmais-Versuchsfeld in Ladenburg zerstört worden. Um das zu verhindern, sin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Jahr ist ein Genmais-Versuchsfeld in Ladenburg zerstört worden. Um das zu verhindern, sind zwei stämmige Wachleute russischer Herkunft angeworben worden. Wie sie am Rande einer Demo von Unweltschützern gesagt haben sollen, sind sie mit Blendraketen und Pistolen bewaffnet. Das würde bedeuten, dass sich privare Wachmannschaften inzwischen Polizeihoheit und Polizeiwaffen anmaßen.. </p>
<p>Die zwei hüten den wertvollen Acker, auf dem im Auftrag des Landesagrarministeriums und des Bundessortenamts der transgene Mais Monsanto 810-6 wächst. Die Männer haben einen geräumigen Wohnwagen samt Dixi-Klo am Feld stehen. </p>
<p>Alexander Spangenberg vom BUND will die Aussage über den Waffenbesitz bezeugen und Anzeige erstatten. Grünen-Landtagsabgeordneter Uli Sckerl hat die Geschichte öffentlich gemacht. </p>
<p>Die zwei Mais-Body-Guards leugnen nicht offen, dass sie über Waffen verfügen. Sie lassen es absichtsvoll im Dunkel. Das zuständige Mannheimer Polizeipräsidium ist über die Feldbewachung informiert, sagt dessen Sprecher. Es sei das Recht jedes Eigentümers, sein Grundstück bewachen zu lassen. &#34;Zum Führen von Waffen sind die Wachleute aber rechtlich nicht befugt.&#34; </p>
<p>Genmais der Firma Monsanto soll offenbar mit allen Mitteln durchgeboxt werden. Auch mit denen gröbster Einschüchterung, selbst wenn diese nur über gezielte Gerüchte erfolgen sollte.</p>
<p><a href="http://www.stattweb.de/baseportal/NewsDetail&#38;db=News&#38;Id=3378">Quelle: Badische Zeitung, 12.7. Artikel: Johanna Eberhardt<br />AutorIn: fg</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gemeinde blickt kritisch auf Gentechnik]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/gemeinde-blickt-kritisch-auf-gentechnik/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 17:54:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
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<description><![CDATA[WEISSENSBERG (bero) Im zweiten Anlauf kann der Bund Naturschutz (BN) mit seinem Antrag zum Thema ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>WEISSENSBERG (bero) Im zweiten Anlauf kann der Bund Naturschutz (BN) mit seinem Antrag zum Thema &#34;Grüne Gentechnik&#34; in Weißensberg einen Teilerfolg verbuchen. In allen Bereichen, wo Weißensberg die &#34;notwendige Entscheidungskompetenz&#34; (Hans Kern) hat, folgten die Gemeinderäte den Vorschlägen des BN.</p>
<p>Der Bund Naturschutz hat Mitte Juni erneut darum gebeten, den Antrag, den der BN bereits im September gestellt hatte, auf die Tagesordnung zu nehmen. Inhaltlich geht es darum, dass sich die Gemeinden gegen &#34;Grüne Gentechnik&#34; aussprechen sollen. Der &#34;alte Gemeinderat&#34; hatte die Entscheidung weitergeschoben. Kern, der sachlich die positiven Ziele der Gentechnik erläuterte, räumte ein, dass er selbst der Gentechnik kritisch gegenüberstehe. Trotzdem stellte er klar, dass die Gemeinde &#34;nur für ihren eigenen Wirkungskreis Beschlüsse fassen kann&#34;. Für die anderen Punkte seien Bund und Länder zuständig. Kerns Beschlussvorschlag umfasste daher nur, dass sich die Gemeinde dafür einsetzt, dass in Kindergarten und Grundschule nur gentechnikfreie Lebensmittel verwendet werden und auf gemeindeeigenen Grundstücken keine gentechnisch veränderten Organismen angebaut werden. Außerdem unterstützt die Gemeinde &#34;alle Bestrebungen, um den gesamten Landkreis zur gentechnikfreien Zone zu erklären&#34;. Die Räte folgten diesem Vorschlag mehrheitlich. Klaus Strodel gab jedoch zu bedenken, dass Gentechnik nicht nur einseitig gesehen werden dürfe. Nachdem der Feuerbrand immer mehr um sich greife - &#34;fast alle Hochstämme sind vom Feuerbrand befallen&#34; - liege die letzte Hoffnung auf resistenten Pflanzen. Allerdings stünden auch die Landwirte der Gentechnik eher kritisch gegenüber.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.szon.de/lokales/lindau/region/200807120168.html">SZON</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Schlegels reisen, um gegen Gentechnik zu mobilisieren]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/die-schlegels-reisen-um-gegen-gentechnik-zu-mobilisieren/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 17:49:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/die-schlegels-reisen-um-gegen-gentechnik-zu-mobilisieren/</guid>
<description><![CDATA[
machen mit einer 15-monatigen Kutschfahrt gegen Gentechnik mobil: Maria (30) und Markus (32) Schleg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p><em><img style="float:left;margin:5px;" alt="" src="http://www.szon.de/news/img/article/sz-bilder/9143752_GST.onlineBild_szonscale4.jpg" />machen mit einer 15-monatigen Kutschfahrt gegen Gentechnik mobil: Maria (30) und Markus (32) Schlegel</em></p>
</p>
</blockquote>
<p><strong>Eine Kutschfahrt gegen Gentechnik? Das klingt ungewöhnlich, doch genau das ist das Ziel von Maria und Markus Schlegel. Sie werden mit ihrem Zweispänner am Sonntag, 20. Juli, in Überlingen zu einer 15-monatigen Tour aufbrechen, um auf Gentechnik-Gefahren aufmerksam zu machen.</strong></p>
<p>ÜBERLINGEN (sab) &#34;Auf unserer mehrjährigen Segeltour haben wir oft die negativen Auswirkungen von Gentechnik gesehen&#34;, berichtet Maria Schlegel. Weiteren Zugang zum Thema erhielten sie durch die landwirtschaftliche Arbeit auf verschiedenen Höfen, und so stand bald fest, dass sie etwas unternehmen wollten.</p>
<p>&#34;Wir wollten eine Aktion ins Leben rufen, die ein bisschen verrückt ist, damit wir die Aufmerksamkeit auf unser Anliegen lenken&#34;, sagt Maria Schlegel. Deshalb hat das Ehepaar eine Kutsche bauen lassen, Pferde gekauft und Geschirr anfertigen lassen - für ihre große Reise. 15 Monate werden sie unterwegs sein mit ihrem Zweispänner und dabei mindestens 8000 Kilometer zurücklegen. Die Aktion wird sie durch Deutschland, Frankreich, Spanien, Tschechien, Luxemburg und Belgien führen. &#34;In Brüssel ist eine große Veranstaltung mit verschiedenen Organisationen geplant&#34;, erklärt Markus Schlegel. Immer wieder werden sie auch Aktionen veranstalten, auf Höfen und Märkten Halt machen, um für das Thema Gentechnik zu sensibilisieren.</p>
<p>Ausfahrten werden angeboten<br />&#34;Unser Ziel ist es nicht, Panik zu verbreiten, sondern zu vermitteln: Es ist noch nicht zu spät, wir können noch andere Wege einschlagen&#34;, sagt Maria Schlegel. Die Reise ist nur ungefähr geplant. Realisiert wird die Fahrt mit Hilfe verschiedener Sponsoren.</p>
<p>&#34;Die Gefahren der Gentechnik haben es verdient, besonders herausgestellt zu werden&#34;, erklärt Bürgermeister Volkmar Weber seine Unterstützung. In Überlingen habe sich bereits einiges getan, um gentechnikfreie Landwirtschaft zu unterstützen. &#34;Das reicht von Klauseln in all unseren Pachtverträgen bis hin zu Beschilderungen am Ortseingang.&#34; Der Bürgermeister wird die beiden Reisenden am 20. Juli um 15 Uhr auf der Hofstätte mit verabschieden. Am Abreisetag werden auch Ausfahrten mit vier weiteren Kutschen und Infomaterial angeboten.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.szon.de/lokales/markdorf/meersburg/200807120351.html">SZON</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neue Regelungen zu Lebensmittelzusatzstoffen]]></title>
<link>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/neue-regelungen-zu-lebensmittelzusatzstoffen/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 17:43:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>genfood</dc:creator>
<guid>http://genfood.wordpress.com/2008/07/13/neue-regelungen-zu-lebensmittelzusatzstoffen/</guid>
<description><![CDATA[
Das Europäische Parlament hat die neue europäische Gesetzgebung für die Genehmigung von Lebensmi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>Das Europäische Parlament hat die neue europäische Gesetzgebung für die Genehmigung von Lebensmittelzusatzstoffen, Aromen und Enzymen verabschiedet. Die neuen Regelungen sollen nicht nur dazu beitragen, dass Lebensmittel EU-weit leichter angeboten werden können, sondern auch den Schutz der menschlichen Gesundheit sowie den Schutz der Verbraucher auf hohem Niveau sichern. Wie von den Abgeordneten gefordert, werden Lebensmittel, die bestimmte Farbstoffe enthalten, besser gekennzeichnet. Derzeit gibt es rund ein Dutzend EG-Regelungen zum Umgang mit Lebensmittelzusatzstoffen. Diese sollen nun durch vier neue Verordnungen vereinfacht, erneuert und mit den neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen in Einklang gebracht werden. Die erste Verordnung umfasst eine EU-weite gemeinsame Zulassung von Zusatzstoffen, Enzymen und Aromen. Die drei weiteren Verordnungen befassen sich detailliert mit jeder dieser drei Kategorien. Darin finden sich unter anderem Listen zulässiger Produkte sowie Bedingungen und Regelungen für deren Kennzeichnung. Die Kommission stellt Positivlisten zugelassener Produkte nach Risikobewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bereit.</p>
</blockquote>
<p><strong>Eine EU-weite Zulassung</strong><br />Die neue gemeinsame Zulassung trägt zum freien Verkehr von Lebensmitteln innerhalb der Gemeinschaft bei. Die menschliche Gesundheit sowie der Verbraucherschutz stehen dabei im Vordergrund, wie von den Abgeordneten gefordert. Die Zulassung erfolgt auf Basis der wissenschaftlichen EFSA-Ergebnisse und wird für alle Stoffe transparent und zentralisiert nach den Komitologie-Regeln durchgeführt werden. EFSA hat neun Monate Zeit, eine Stellungnahme abzugeben, und nicht nur sechs, wie ursprünglich vorgesehen. Die Kommission hat weitere neun Monate Zeit, die neue Substanz in die entsprechende Liste aufzunehmen.</p>
<p><strong>Zusatzstoffe müssen sicher in der Anwendung und zum Vorteil des Verbrauchers sein</strong><br />Ein Bericht befasste sich mit Zusatzstoffen wie Süßungsmitteln, Farb- und Konservierungsstoffen, Antioxidationsmitteln, Emulgatoren, Geliermitteln und Verpackungsgasen. Darin ist vorgesehen, dass Zusatzstoffe nur dann zugelassen werden, wenn sie sicher in der Anwendung sind, wenn es einen technologischen Bedarf für ihren Einsatz gibt, wenn ihr Einsatz den Verbraucher nicht in die Irre führt und ihm Vorteile bringt. Außerdem werden Zusatzstoffe in unverarbeiteten Lebensmitteln, sowie Süß- und Farbstoffe in Lebensmitteln für Babys und Kleinkinder verboten. Ausnahmen gelten für speziell vorgesehene Stoffe, die in die Regelung aufgenommen werden müssen. Außerdem können die Mitgliedsstaaten den Einsatz einiger Zusatzstoffe in traditionellen Nahrungsmitteln, die in ihrem Hoheitsgebiet hergestellt werden, verbieten: Deutschland beispielsweise alle Zusatzstoffe in nach deutschem Reinheitsgebot gebrautem Bier.</p>
<p><strong>Bessere Kennzeichnung für Zusatzstoffe mit Azo-Farbstoffen</strong><br />Wie neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, können Gesundheitsrisiken für Kinder, die Azo-Farbstoffen ausgesetzt sind, bestehen. Dank den Abgeordneten müssen Lebensmittel, die Farbstoffe enthalten, künftig nicht nur die entsprechende E-Nummerierung tragen, sondern auch mit dem Hinweis „kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken“ versehen sein. Es handelt sich dabei um die Farbstoffe E 110, E 104, E 122, E 129, E 102 und E 124.</p>
<p><strong>Nanotechnologie wird berücksichtigt</strong><br />In der ersten Lesung hatte das Parlament Grenzwerte für den Einsatz von Nanotechnologie gefordert. Diese Forderung fand allerdings keine Aufnahme in den Kompromiss. Sollte jedoch die Produktion eines Zusatzstoffes verändert werden, beispielsweise durch die Veränderung der Partikelgröße mittels Nanotechnologie, wird ein neues Zulassungsverfahren inklusive Sicherheitsüberprüfung notwendig.</p>
<p><strong>Aromen sind natürlich, wenn sie zu 95% natürlichen Ursprungs sind</strong><br />Die Lebensmittelindustrie nutzt derzeit rund 2600 registrierte natürliche und künstliche Aromen. Der zwischen Ministerrat und Parlament gefundene Kompromiss für einen weiteren Bericht sieht eine engere Definition des Begriffs &#34;natürlich&#34; vor. Wie vom Parlament gefordert, soll ein Aromastoff nur dann als „natürlich“ bezeichnet werden, wenn er zu mindestens 95 % natürlichen Ursprungs ist. Die Kommission hatte einen Grenzwert von 90 % vorgeschlagen. Der Kompromiss sieht außerdem vor, dass wenn möglich die Effekte der Aromen auf gefährdete Gruppen berücksichtigt werden müssen und dass sie Verbraucher nicht in die Irre führen dürfen.</p>
<p><strong>Höchstwerte für unerwünschte Substanzen, Ausnahmen für Kräuter und Gewürze</strong><br />Außerdem sieht der Kompromiss klarere Regelungen für die maximale Konzentration von unerwünschten Substanzen vor. Diese Stoffe können in Lebensmitteln auftreten, da sie in Pflanzen, die traditionell zur Herstellung von Lebensmitteln und deren Zutaten verwendet werden, vorkommen. Die festgelegten Höchstwerte berücksichtigen sowohl den Schutz der menschlichen Gesundheit als auch deren unvermeidliches Vorkommen in traditionellen Lebensmitteln. Für bestimmte Stoffe sollen die Höchstwerte nicht gelten, wenn die einzigen aromatisierenden Zutaten frische, getrocknete oder gefrorene Kräuter und Gewürze sind. Diese Ausnahme gilt nicht nur für im Restaurant zubereitete Lebensmittel (wie von der Kommission vorgeschlagen), sondern auch wie vom Parlament gefordert für industriell gefertigte Lebensmittel.</p>
<p><strong>Enzyme</strong><br />Lebensmittelenzyme werden bereits seit 100 Jahren verwendet. Typische Anwendungsbereiche sind das Backen, die Käseherstellung oder das Brauereiwesen. In diesen Bereichen erfüllen die Enzyme nützliche Funktionen, indem sie die Konsistenz, das Erscheinungsbild und den Nährwert der Produkte verbessern. Sie spielen eine immer wichtigere Rolle in der Lebensmittelproduktion und können auch als Ersatz für Chemikalien eingesetzt werden. Derzeit sind Enzyme als Veredelungshilfen nicht von der EG-Gesetzgebung betroffen. Die Gesetzgebungen in den Mitgliedsstaaten unterscheiden sich jedoch erheblich. Mit der neuen Regelung kommt es zu einer EU-weit harmonisierten Evaluierung, Zulassung und Kontrolle von Enzymen in Lebensmitteln. Enzyme sollen nur dann zugelassen werden, wenn sie sicher sind, es einen technologischen Bedarf gibt und sie den Verbraucher nicht in die Irre führen. Unter letzterem versteht der Kompromiss alle Punkte betreffend Frische, Beschaffenheit und Qualität der verwendeten Inhaltsstoffe sowie die Natürlichkeit und den Nährwert der Produkte.</p>
<p><strong>Wie funktioniert das System?</strong><br />Parallel zu den Zulassungsverfahren für neue Zusatzstoffe, Aromen und Enzyme werden alle sich bereits auf dem Markt befindlichen Zusatzstoffe, Aromen und Enzyme (rund 300 Zusatzstoffe und 2600 Aromen) nach und nach erneut überprüft. Zusatzstoffe, Aromen und Enzyme, die derzeit zugelassen sind, bleiben auf dem Markt bis die erneute Überprüfung abgeschlossen ist. Alle Stoffe, die nicht auf der Liste der überprüften Stoffe stehen, werden verboten.<br />Pressemitteilung des Europäischen Parlaments v. 8. 7. 2008</p>
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