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	<title>filmkritik &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/filmkritik/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "filmkritik"</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 09:54:50 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Kritik: BIG FISH]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=602</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 21:28:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
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<description><![CDATA[

&#8220;Erzählt man die Lebensgeschichte meines Vaters, ist es unmöglich zwischen Fantasie und Wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik10atf.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-484" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/bigfish1.jpg" alt="" width="430" height="124" class="alignnone size-full wp-image-603" /></p>
<p><em>"Erzählt man die Lebensgeschichte meines Vaters, ist es unmöglich zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu unterscheiden, zwischen Mensch und Mythos. Am besten erzähle ich sie so, wie er sie mir erzählt hat. Sie ergibt nicht immer einen Sinn und das Meiste ist nie passiert. Aber so eine Geschichte ist es nun mal."</em></p>
<blockquote><p>
Will Blooms Vater Edward liegt im Sterben. Will, der nie ein gutes Verhältnis zu seinem Vater hatte, reist mit seiner Frau an, um sich mit ihm zu versöhnen - denn Wills Vater schmückt Erzählungen über sein Leben gerne aus, und Will hat genau damit ein Problem. Edward jedoch bleibt dabei - all seine fantastischen Geschichten seien genau so geschehen. Will glaubt nicht daran und begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit - wie war das Leben Edward Blooms wirklich?</p></blockquote>
<p><!--more--><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/bigfish2.jpg" alt="" width="430" height="116" class="alignnone size-full wp-image-605" /></p>
<p><em>"Man sagt, wenn man die Liebe seine Lebens trifft bleibt die Zeit stehen - und das stimmt. Aber was niemand sagt ist, dass sie danach viel schneller vergeht - um die verlorene Zeit wieder aufzuholen."</em></p>
<p>"Big Fish" ist ein Film über das Verhältnis eines Sohnes zu seinem Vater. Ein Film über die Liebe eines Mannes zu einer Frau und ein Film über die Macht der Fantasie, die es einem zwar leichter macht, die aber für andere nicht immer leicht zu verstehen ist. Nicht alles in diesem Film macht einen Sinn. Oft schein es so, dass die Geschichte des sterbenden Vaters nur ein Grund ist, einzelne, fantastische Episoden aus seinem Leben aneinander zu reihen, doch das wäre zu einfach. Anfangs versteht man auch nicht, warum Will diese Abneigung hegt - es sind doch nur Geschichten, doch Wills Problem liegt darin, dass diese für seinen Vater Realität sind. Natürlich kann dies nicht sein, zu absurd sind die einzelnen Storys, zu unrealistisch - oder etwa nicht? Je weiter die Geschichte ihren Gang nimmt, desto fantastischer wird sie auch, doch auch umso mehr wird einem der volle Umfang dessen bewusst, was dort geschieht. Tim Burton erzählt ein Drama, eine Liebesgeschichte, ein Fantasymärchen, eine Komödie.</p>
<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/bigfish3.jpg" alt="" width="450" height="155" class="alignnone size-full wp-image-607" /></p>
<p><em>"Du erzählst Lügen Dad. Du erzählst amüsante Lügen, das ist alles."</em></p>
<p>All das wird dem Zuschauer in einer Perfektion gezeigt, die einen völlig in dieses Märchen eintauchen lässt. Der Soundtrack erzeugt eine Gänsehaut (die letzten Szenen des Films werden durch die Musik noch intensiver; also zu Recht Oscar nominiert!), die Schauspieler agieren grandios (Sehr gut: Ewan McGregor, der glaub eh nicht schlecht spielen kann), die Bilder und Effekte stimmen bis ins letzte Detail.</p>
<p>"Big Fish" ist ein Film, den ich ausnahmslos empfehlen kann (ok, mein Bruder fand ihn, gelinde gesagt, nicht ganz so gut), mein persönlicher Favorit ist es auf jeden Fall.</p>
<p>Was ich vielleicht für sensiblere Leser dazuschreiben sollte: Taschentücher bereit halten.</p>
<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/bigfish4.jpg" alt="" width="450" height="121" class="alignnone size-full wp-image-610" /></p>
<p>P.S.: Wer den Film kennt: In einer Szene gerät Edward in ein schweres Unwetter - dies ist vergleichbar <a href="http://xander81.wordpress.com/2008/07/13/mal-nix-mit-movies-4-wasser-viel/">hiermit</a> *g*</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: DAS PARFUM - DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=531</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 21:26:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/?p=531</guid>
<description><![CDATA[

&#8220;Er begriff, dass er sein Leben lang für für alle ein Niemand gewesen war. Was er jetzt em]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik7.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-480" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/dasparfum2.jpg" alt="" width="430" height="89" class="alignnone size-full wp-image-532" /></p>
<p><em>"Er begriff, dass er sein Leben lang für für alle ein Niemand gewesen war. Was er jetzt empfand, war die Angst, tatsächlich nicht vorhanden zu sein, als existiere er nicht."</em></p>
<blockquote><p>
Jean-Baptiste Grenouille wird im Frankreich des 18. Jahrhunderts auf dem Pariser Fischmarkt von einer Fischverkäuferin geboren und verstoßen. Von Geburt an verfügt er über einen ausgezeichneten Geruchssinn, der ihn von allen andern Menschen abhebt. Das Baby wird gefunden und wächst in einem Heim auf, um dann an eine Gerberei verkauft zu werden. Als Grenouille eine Lieferung an den Parfum-Hersteller Baldini ausliefert, will er er seiner Bestimmung folgen - Den Duft eines Menschen konservieren. In der Folge mutiert er mehr und mehr zum gewissenlosen Massenmörder, um seinem Ziel näher zu kommen...</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p>Literaturverfilmungen sollten immer auch für Nicht-Kenner des Romans funktionieren. Besser wäre das, denn "Das Parfum" habe ich nicht gelesen, den Film aber gesehen. Dadurch sehe ihn zwangsläufig durch einen anderen Blickwinkel, Leser der Vorlage finden Filme zu Büchern ja grundsätzlich schlechter als andere. Außer vielleicht bei "Herr der Ringe".</p>
<p>Und so ist "Das Parfum" die Geschichte eines Mannes (ja genau, der Mörder), der anders ist als andere Menschen, denn er hat einen ausgeprägten Geruchssinn - schon bei seiner Geburt nimmt er die Eindrücke des Fischmarktes auf und hat als Heranwachsender sogar Schwierigkeiten, seinen ganzen empfundenen Gerüchen Namen zu geben. Und wie stellt man sowas im Film dar? Wie im Hörbuch: Durch einen Erzähler. Und das ist auch gut so, ansonsten wäre noch öfter die schnüffelnde Nase Grenouilles im Bild gewesen, als sie sowieso schon ist. Grundsätzlich jedoch ist dieses Hauptproblem ganz gut gelöst, wenn auch die ausschweifenden Beschreibungen aus dem Buch nicht erreicht werden können (zumindest ein Teil des Hörbuchs hab ich gehört, daher weiß ich das *g*). Und auch das ist gut so.</p>
<p>Schauspielerisch ist der Film auch sehr gut, Grenouille wird sehr glaubhaft dargestellt - keine Gemütsregung zeichnet sich in seinem Gesicht ab, wenn er die Frauen umbringt, ihn kümmern nur die Düfte, nicht die Menschen. Und so wird seine Motivation durch seine Handlungen nur noch deutlicher. 12 Noten hat ein Parfum, 13 das perfekte. Wieviele Frauen brauchts da wohl für ein perfektes Parfum mit menschlichem Duft...?</p>
<p>Doch der Film hat leider auch seine Schwächen, und die liegen darin begründet, dass er etwas langatmig ist. Minutenlang rennt Grenouille schnüffelnd durch die Straßen, zu oft wird zu Beginn die immer gleiche Konservierung seiner Opfer wiederholt. Zwischen Beginn und Finale des Films gibt es auch mal eine Zeit des Nichts. Und das Ende finde ich persönlich etwas albern dargestellt, keine Ahnung ob das im Buch auch ist, aber es wirkt im Film etwas unfreiwillig komisch. Auch dass das kollektive Gruppenkuscheln im Roman womöglich eine Massenorgie ist, ist zu vermuten, aber verschmerzbar, schließlich ist "Das Parfum" ja kein Porno mit einer Freigabe ab 18.</p>
<p>Alles in allem also recht ansehlich, man sollte sich den Film allerdings nicht ansehen, wenn man schon etwas müde ist. Etwa zur Mitte des Films könnte einem das zum Verhängnis werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: DISTURBIA]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=520</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 21:11:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/?p=520</guid>
<description><![CDATA[

&#8220;Wo sind Kaffee und Donuts? Du kannst niemanden beobachten ohne Kaffee und Donuts!&#8221;
Se]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik7.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-480" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/disturbia2.jpg" alt="" width="430" height="117" class="alignnone size-full wp-image-521" /></p>
<p><em>"Wo sind Kaffee und Donuts? Du kannst niemanden beobachten ohne Kaffee und Donuts!"</em></p>
<blockquote><p>Seit Kales Vater vor einem Jahr gestorben ist, gibt sich er sich daran die Schuld und vergräbt sich in Selbstmitleid. Als sein Spanisch-Lehrer seinen Vater erwähnt, rastet er aus und verpasst diesem ein blaues Auge. Als Folge bekommt er 3 Monate Hausarrest - durch eine Fußfessel, die mit dem Polizeirevier in Kontakt steht, ist er im Haus eingesperrt. Nur sein Freund Ronnie und die neue Nachbarin Ashley leisten ihm Gesellschaft. Als sie die Nachbarn beobachten, kommt ihnen der Verdacht, dass Mr. Turner ein gesuchter Serienkiller ist - doch Mr. Turner bekommt sehr schnell mit, dass er beobachtet wird...</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p>Beim ersten Sehen fand ich "Disturbia" ziemlich gut, jetzt, beim zweiten Mal, war ich leider "Transformers" geschädigt mit einer gut dosierten Abneigung gegen Shia LaBeouf - auch "Indiana Jones IV" konnte daran nicht viel ändern. Doch Filme sollte man ja eigentlich nicht nach der Sympathie für den Hauptdarsteller bewerten - aber ich mach das mal einfach so. Ich mag den nicht. "Disturbia" ist allerdings ansonsten recht gut, und so holt er vieles von dem, was der hypernervöse LaBöff versaut, wieder raus.</p>
<p>In allen Kritiken, Berichten und Meinungen zu "Disturbia" wird "Das Fenster zum Hof" zitiert- dann mach ich das mal auch. Der Film wurde auch von diesem inspiriert, doch da ich das Original nicht kenne, soll uns das mal nicht weiter stören. Hollywood inspiriert sich ja dauernd bei alten Filmen, und Inspiration ist immer noch besser als Remaken. Mich würde allerdings interessieren, inwiefern "Das Fenster zum Hof" damals durch Product Placement aufgefallen ist - "Disturbia" tut dies nämlich. Eigentlich jedoch fällt dies nur an einem Produkt - der XBox 360 und dem Spiel "Ghost Recon" - auf. Alle anderen beworbenen Gegenstände fallen kaum noch auf, man sieht sie schon so oft im Alltag, dass es eigentlich egal ist, ob sie im Film zu sehen sind. Einem Werbespot kommt dieser trotzdem nicht gleich (außer wie gesagt für XBox), denn ob Kale nun PSP spielt, Musik vom IPod hört oder Red Bull trinkt, interessiert mich nicht so. Wer tut das nicht. Durch die Anwendung dieser "modernen" Marken wirkt der Film eher noch authentischer und auf das jugendliche Zielpublikum ausgerichteter, den nichts ist schlimmer oder unglaubwürdiger als abgeklebte Markennamen oder ein Jugendlicher in der Hauptrolle, der statt Red Bull sagen wir mal... Apfelsaftschorle trinkt.</p>
<p>Was aber hat "Disturbia" denn zu bieten außer Schia LeBlöd und Werbung? Spannung, Humor und Sarah Roemer. Spannend ist er allemal. Anfangs gammelt Kale nur rum, ihm wird lanweilig und er beginnt, die Nachbarn auszuspionieren - unter anderem Ashley, womit wir bei Punkt drei wären.</p>
<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/disturbia3.jpg" alt="" width="430" height="135" class="alignnone size-full wp-image-524" /></p>
<p>Zusammen mit Ronnie spionieren sie dann Mr. Turner aus - und dann wird es spannend. Niemand weiß so recht, was mit dem los ist, da der Zuschauer den gleichen Blickwinkel wie Kale hat, will auch er wissen, was es mit diesem auf sich hat. Das dabei trotz allem der Witz nicht zu kurz kommt, versteht sich bei einem Film mit dieser Zielgruppe von selbst.</p>
<p>"Disturbia" ist also ein unterhaltsamer Film, der trotz des Hauptdarstellers zu punkten weiß. Auch wenn man manche Handlungen der Akteure (ähnlich wie bei "Jeepers Creepers") einfach mal hinnehmen muss, so macht er doch, auch beim zweiten Mal gucken, noch Spaß.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: MR. BEAN MACHT FERIEN]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=516</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 17:59:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/?p=516</guid>
<description><![CDATA[

&#8221; *ohne Worte* &#8220;
Mr. Bean gewinnt eine Reise nach Cannes. Voller Vorfreude und mit ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik6.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-479" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/bean3.jpg" alt="" width="430" height="102" class="alignnone size-full wp-image-517" /></p>
<p><em>" *ohne Worte* "</em></p>
<blockquote><p>Mr. Bean gewinnt eine Reise nach Cannes. Voller Vorfreude und mit einer Videokamera bewaffnet macht er sich auf, die Filmfestspiele unsicher zu machen. Dabei ist das Wort "unsicher" in diesem Fall genau das richtige...</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p>Um mal gleich mit einer Warnung zu beginnen: Wer die TV-Serie "Mr. Bean" nicht mochte, wird den Film auch nicht mögen. Man muss zumindest mit seiner Art von Humor etwas anfangen können, um auch mit dem Film etwas anzufangen. Und wer Mr. Bean vorher gar nicht kannte, wird es schwer haben, den Witz an manchen Stellen zu verstehen oder was dieses Rumgehampel da vorne eigentlich soll. Das grenzt zwar die Zielgruppe etwas ein, sollte aber vielleicht nicht unerwähnt bleiben.</p>
<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/bean4.jpg" alt="" width="430" height="166" class="alignnone size-full wp-image-518" /></p>
<p>"Mr. Bean macht Ferien" gehört zu dieser Sorte Film, bei der man nach dem Sehen eigentlich nur hört "Das Beste war ja, als er...", "oder wie er versucht..." "und als ihm dasunddas passiert ist!" usw. usw.. Der Film besteht im Grunde aus mehreren einzelnen Episoden, die zu einem Film verwoben wurden. Dabei sind manche Szenen zum Brüllen komisch, andere nur zum Schmunzeln, aber unterhaltsam ist es alle mal. Manchmal tut es aber einfach nur weh, dem armen Mann dabei zu beobachten, wie er sich (und andere!) ins Unglück stürzt. Man weiß irgendwie schon vorher, was passiert, man mag gar nicht hinsehen - aber wie bei Unfällen oder ähnlichem - mal will es nicht, macht es aber trotzdem.</p>
<p>Ich habe jedenfalls an manchen Stellen sehr gelacht und fand es gut, nach so langer Zeit Mr Bean wieder zuzusehen, und aus lauter Nostalgie habe ich mir dann "Die nackte Kanone" gekauft. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: JAGDFIEBER]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=514</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 17:36:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/?p=514</guid>
<description><![CDATA[

&#8220;Der Bär und der Hirsch stecken unter einer Decke. Das wird ne internationale Verschwörung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik6.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-479" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/jagdfieber3.jpg" alt="" width="430" height="127" class="alignnone size-full wp-image-637" /></p>
<p><em>"Der Bär und der Hirsch stecken unter einer Decke. Das wird ne internationale Verschwörung. Möchte wissen, welche Tiere noch rekrutiert wurden. Ich kann nur die Daumen drücken, dass Flipper nicht die Seiten gewechselt hat."</em></p>
<blockquote><p>Boog geht es gut: Als kleiner Bär von einer Wildhüterin gefunden und aufgezogen, lebt er nun in ihrer Garage und lässt sich verwöhnen - bis eines Tages der einhörnige Hirsch Elliot auftaucht und ihn dazu überredet, die Nacht in der Stadt durchzumachen. Dabei verwüsten die beiden einen kompletten Laden und Beth, die Wildhüterin, sieht sich gezwungen, Boog auszuwildern. Doch dieser kommt mit der Natur so gar nicht klar und so verspricht ihm Elliot, mit ihm zurück in die Zivilisation zu gehen...</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p>Gleich als erstes: "Jagdfieber" ist nichts besonderes.</p>
<p>Animationsfilme gab es damals schon seit Jahren, sprechende Tiere waren auch nichts neues und von der Story reißt der Film keinen vom Hocker. Womit soll also ein Film punkten, der im Grunde nichts neues bietet?</p>
<p>Mit dem einzigen, mit dem auch "Jagdfieber" seine Punkte einsammelt: Den Charakteren. Dabei kommen die Menschen noch am schlechtesten weg. Nicht nur, dass die Animationen gewöhnungsbedürftig und teilweise lieblos erscheinen, so ist auch die charakterliche Darstellung der Menschen eher unglaubwürdig und, vielleicht dem Genre entsprechend, sehr überzogen. Doch dass reißen die Tiere alles wieder raus. Leider habe ich den Film auf Deutsch gesehen, doch grade im Original muss der Film ein noch größerer Spaß sein - hier hat jedes Tier seine Eigenart, seinen Akzent und seine eigenen Macken. Hervorzuheben sind hier die Biber und die Eichhörnchen, die mal zur Abwechslung zum Genrestandard nicht als süß und aufgekratzt dargestellt werden, sondern eher knallharte Kämpfer sind, die ihre Bäume zu verteidigen wissen. Die Biber sind die Bauarbeiter des Waldes, was sich auch im Charakter widerspiegelt. Und die Hasen - sind hier echt nicht zu beneiden. Jeder benutzt diese, wie es im in den Kram passt. Sie werden geworfen, geschlagen, ja sogar als Gasmasken missbraucht. Sehr schön auch die Szene, in der der Damm bricht und zwei Hasen Hand in Hand ihrem Untergang entgegensehen... aber da gibt es ja auch noch die Karate-Karpfen, das schüchterne Stachelschwein, die streitlustigen Stinktiere usw.</p>
<p>Fazit: Seine sechs Punkte verdient der Film nur über die oben genannten Punkte - die unterschiedlichen Charaktere, der Rest ist wirklich nichts besonderes, erinnert mich persönlich sehr stark an Shrek und ist im Grunde nicht der Rede wert. Doch einzelne Szenen machen den Film auf jeden Fall unterhaltsam und sehenswert.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/oNS3k12Xif8'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/oNS3k12Xif8&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: HANCOCK]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=509</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 20:55:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/?p=509</guid>
<description><![CDATA[

&#8220;Hancock, du bist ein Arschloch.&#8221;
Hancock ist ein verkappter Held: Er säuft, will eig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik5.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-478" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/hancock4.jpg" alt="" width="430" height="85" class="alignnone size-full wp-image-645" /></p>
<p><em>"Hancock, du bist ein Arschloch."</em></p>
<blockquote><p>Hancock ist ein verkappter Held: Er säuft, will eigentlich nur seine Ruhe haben und übt seine Heldentaten nur widerwillig aus. Dabei verursacht er auch noch so viel Sachschaden und beleidigt die Leute, dass ihn eigentlich niemand mag. Doch der erfolglose PR-Berater Ray will das ändern - sehr zum Missfallen seiner Frau Mary, die scheinbar ein Geheimnis hat...</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p>Joa... irgendwie hasse ich das. Wenn Filme ihr gesamtes Pulver, ihr ganzes Potenzial - im <a href="http://xander81.wordpress.com/2008/05/11/trailer-hancock/">Trailer</a> schon verschießen. Und so ist der Trailer eine Ansammlung der besten Szenen des ganzen Films, der zwar durchaus lustig ist (also der Trailer jetzt), der aber nicht weiß, was er sein will (der Film, mein ich).</p>
<p>Alles beginnt dabei sehr lustig, weil zu Beginn im Grunde alle Szenen aus der Werbung kommen. Die Verfolgungsjagd zum Beispiel, mit dem unerfreulichen Ende auf der Turmspitze. Das alles ist sehr witzig, und so könnte das doch die ganze Zeit weiter gehen, aber nein, jetzt kommt erst mal der PR-Berater. Diese Story ist irgendwie so nebensächlich erzählt, vorhersehbar und so... egal, dass sie einen auch gar nicht weiter interessiert, sie nimmt nur spürbar das Tempo aus dem Film, bei dem "nebensächlich" und "egal" von nun an die richtigen Worte sind. Die Geschichte ist Nebensache, die Hauptsache ist Will Smith und sein ewig gleicher Gesichtsausdruck. Auch die plötzlich Wendung, der Hauptplot, möchte man fast sagen (vielleicht aus Verzweiflung, weil es sonst keinen gibt?), die völlig wirre und unlogische Geschichte von Hancocks Herkunft und Marys Rolle dabei, reißt nichts mehr, verwirrt nur noch mehr. Der Film ist immer unlustiger, wird immer dramatischer, doch dich wahre Dramatik ist, das einem das am Arsch vorbei geht. Auch das Ende enttäuscht etwas - die richtige Action ist schon einige Szenen vor dem Schluss, und das was am Ende kommt, überbietet diese wirklich nicht. Der Schlussgag während des Abspanns sagt auch viel aus: Der einzige "Running Gag" des Films wird hier nochmal aufgewärmt, doch irgendwie... noch unlustiger als die vielen Male davor.</p>
<p>Ich will mich hier kurz fassen, muss morgen früh raus. Was zum Film schreiben wollte ich aber doch noch, wer weiß wann und ob ich die nächsten Tage dazu komme. Fazit also: "Hancock" ist guckbar, aber bei weitem nichts besonderes. Er beginnt gut, baut dann aber ab, hat aber seine lustigen Stellen - nichts halbes und nichts ganzes. Schade. Hätte ich mal den Panda geguckt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Mädchen mit dem Perlenohrring]]></title>
<link>http://mediensucht.wordpress.com/?p=329</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 14:19:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>mediensucht</dc:creator>
<guid>http://mediensucht.wordpress.com/?p=329</guid>
<description><![CDATA[Das filmgewordene Gemälde für alle Sinne

Zur Unterstützung ihrer Familie arbeitet die 17-jährig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration:underline;">Das filmgewordene Gemälde für alle Sinne</span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-333" style="margin:5px 10px;" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/07/dmmdp1.jpg" alt="" width="220" height="291" /></p>
<p>Zur Unterstützung ihrer Familie arbeitet die 17-jährige Griet (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scarlett_Johansson" target="_blank">Scarlett Johansson</a>) als Magd im kindereichen Haushalt des sensiblen, perfektionistischen Malers Johannes Vermeer (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Firth" target="_blank">Colin Firth</a>). Dessen Bilder lösen bei Griet Faszination aus. Vermeer ist von Griets nach außen schüchternen, aber aufgeschlossenen Wesen fasziniert. Aus dieser Beziehung entsteht nicht nur das berühmte Gemälde, sie führt auch zu Spannungen im Hause Vermeer ...</p>
<p>„<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_M%C3%A4dchen_mit_dem_Perlenohrgeh%C3%A4nge" target="_blank">Das</a> Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ zählt neben „Ansicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ansicht_von_Delft" target="_blank">von</a> Delft“ oder „Brieflesendes Mädchen <a href="http://www.kunstkopie.de/a/jan-vermeer-van-delft/brieflesendes-maedchen-am.html" target="_blank">am</a> offenen Fenster“ zu den bedeutendsten Werken von Jan (Johannes) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Vermeer" target="_blank">Vermeer</a>. Der am 31.10.1632 in Delft geborene Maler prägte das Goldene Zeitalter der Niederländischen Malerei entscheidend mit, auch wenn er, wie so viele, erst nach seinem Tod am 15.12.1675 gebührende Anerkennung fand. Über das Leben Vermeers ist wenig bekannt. So gut wie nichts weiß man über das Mädchen mit dem Perlenohrring, was Spekulationen freien Lauf lässt.</p>
<p>Das Drehbuch für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_M%C3%A4dchen_mit_dem_Perlenohrring" target="_blank">Film</a> stammt von Olivia Hetreed, die den Roman von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tracy_Chevalier" target="_blank">Tracy Chevalier</a> adaptierte. Die Geschichte ist rein fiktiv (bis auf Grundbausteine wie Familienverhältnisse, historisches Umfeld usw.), könnte aber durchaus so stattgefunden haben. Chevalier hatte ein Poster vom Bild in ihrem Schlafzimmer hängen: <em>Ich lag eines Morgens in meinem Bett, betrachtete das Gesicht des Mädchens und dachte plötzlich: „Was hat Vermeer nur getan, um sie zur selben Zeit so glücklich und traurig aussehen zu lassen?“ Innerhalb von drei Tagen hatte ich die gesamte Story ausgearbeitet. Es war gar nicht anstrengend, ich konnte alles in ihrem Gesicht sehen. Vermeer hatte die ganze Arbeit bereits für mich gemacht.</em> (aus dem Film-Flyer)</p>
<p>Wie schon die Schriftstellerin sich nach dem Bild richtete, benutzten auch die Filmemacher Details dieses Bildes sowie auch andere Bilder von Vermeer als Grundlage für diesen Film. So ist der Film ein einziges „animiertes“ Gemälde Vermeers. Er ist detailgetreu ausgestattet und von Regie-Debütant <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Webber" target="_blank">Peter Webber</a> und Kameramann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eduardo_Serra" target="_blank">Eduardo Serra</a> so ausgeleuchtet und in Szene gesetzt, als würde man bei jeder Aufnahme ein Bild von Vermeer betrachten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-332" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/07/pearl_1.jpg" alt="" width="440" height="286" /></p>
<p>Die Handlung und Charakterisierung der Personen wirken oberflächlich betrachtet etwas seicht. Hier liegt die Faszination aber (und das ist das Schöne) im Detail. Die Beziehung zwischen Vermeer und Griet bleibt bis auf einige Berührungen zwar zurückhaltend, es ist aber in jedem Aufeinandertreffen durch die geschickte Inszenierung ein Knistern zu verspüren. Beide Charaktere wachsen durch diese Beziehung. Zu jedem Detail des Bildes wird eine Entstehungsgeschichte erzählt, was keine plumpe Abarbeitung ist, die Bilddetails ergeben sich vielmehr eher zufällig aus der Geschichte heraus. Die Geschichte lebt von den positiven wie auch negativen Spannungen aller handelnden Personen.</p>
<p>Die Charaktere sind ausgezeichnet besetzt, wobei natürlich Fräulein Johannson hervorzuheben ist, die nicht nur durch verblüffende Ähnlichkeit zum Mädchen auf dem Gemälde auffällt, sondern auch durch dezentes, aber tiefgründiges Spiel. Die Lebensumstände des 17. Jahrhunderts werden zwar dargestellt, das Allerübelste aber weggelassen, da es den malerischen Gesamteindruck nur trüben würde. Die anfänglich sehr schöne Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Desplat" target="_blank">Alexander Desplat</a> wirkt gegen Ende hin etwas eindimensional (Kleinigkeit!).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-334" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/07/pearl_3.jpg" alt="" width="440" height="294" /></p>
<p>Am Schluss wird ausführlich das Originalgemälde von Vermeer gezeigt. Dies steht nicht im Widerspruch zum Film (man weiß ja, dass es zuvor ein Film war!), sondern ist nochmals, wie schon der Film, eine Hommage an das Können Vermeers und die Schönheit des Bildes. Man spart sich quasi den Museumsbesuch. Der Film ist wunderschönes Kino fürs Auge, besticht durch großen Detailreichtum und schöne Bilder, bietet durch spannende Charaktere und schöne Musik aber auch den anderen Sinnen etwas.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-330" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/07/m091.jpg" alt="" width="200" height="15" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: DICK UND JANE]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=497</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 19:29:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
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<description><![CDATA[

Jane: &#8220;Was sollen wir nur tun? Wir haben nichts mehr, was wir noch verkaufen könnten.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik6.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-479" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/dickjane4.jpg" alt="" width="430" height="156" class="alignnone size-full wp-image-499" /></p>
<p><em>Jane: "Was sollen wir nur tun? Wir haben nichts mehr, was wir noch verkaufen könnten."<br />
Dick: "Weißt du, es gibt ja immer noch die Prostitution."<br />
Jane: "Dick!"<br />
Dick: "Ich meine mich!"</em></p>
<blockquote><p>Dick und Jane geht es gut: Beide leben in einer guten Wohnsiedlung, haben einen Sohn, einen Hund und eine Haushaltshilfe. Dick arbeitet für den großen Konzern "Globodyne", Jane in einem Reisebüro. Eines Tages können sie ihr Glück kaum fassen: Dick wird zum PR-Manager befördert, woraufhin Jane erst einmal ihren verhassten Job kündigt. Doch Globodyne ist pleite - und Dick schon am nächsten Tag arbeitslos. Während es mit den Bewerbungen nicht so ganz klappen will, reift in Dick der Plan, sich das Geld eben anders zu beschaffen, und so gehen Dick &#38; Jane auf nächtliche Raubzüge...</p></blockquote>
<p><!--more--><br />
Der einzige Jim Carrey-Film, den ich richtig gut finde, ist "Die Truman Show". Carrey an sich halte ich für einen guten Schauspieler mit dem richtigen Timing. Grandios, wie er in dem Film zum Beispiel den großen Schwindel erkennt und mit ausgestrecktem Arm vor dem Bus steht und - äh, falscher Film. Aber bei "Dick und Jane" hätte es ähnlich werden können. Hier wurden seine Albernheiten um einiges zurückgeschraubt und er darf schauspielern. Der Film ist zwar dennoch lustig, bietet aber keine großartigen Schenkelklopfer, es ist mehr so eine Komödie zum Schmunzeln. Und mit 87 min hat er für diese Seichtheit auch genau die richtige Länge.</p>
<p>Mit Jim Carrey Filmen ist das ja so eine Sache - entweder sie sind völlig überzogen und so im Grunde ziemlich albern und unlustig. Oder aber sie sind etwas ernster und bedienen sich subtileren Humors. "Dick und Jane" ist da eine Gradwanderung zwischen beidem, und genau das ist sehr schade. Einerseits hält sich der Film zurück (s.o.) aber auf der anderen Seite gibt es Szenen, die so nicht hätten sein müssen (dieses alberne auf dem Tisch-Getanze zu Beispiel) und genauso in "Ace Ventura" hätten vorkommen können.</p>
<p>Alles in allem also ein harmloses Filmchen, das ich zwar wesentlich lustiger in Erinnerung hatte, das aber dennoch gut unterhält.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Goyas Geister]]></title>
<link>http://mediensucht.wordpress.com/?p=309</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 11:25:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>mediensucht</dc:creator>
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<description><![CDATA[Goyas Zeit
Das größte Problem des Films Goyas Geister ist sein Titel und die damit verbundenen Erw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-310" style="margin:5px 10px;" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/07/goyasgeister1.jpg" alt="" width="220" height="310" /><span style="text-decoration:underline;">Goyas Zeit</span></p>
<p>Das größte Problem des Films <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goyas_Geister" target="_blank">Goyas Geister</a> ist sein Titel und die damit verbundenen Erwartungen. Im eigentlichen Sinn stimmt der Titel, doch verleitet er dazu, einen Film direkt über Goya als zentrale Figur zu erwarten, doch falsch: Goya spielt nur eine sekundäre Rolle. Wer Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milo%C5%A1_Forman" target="_blank">Milos Forman</a> kennt, der weiß, dass seine Biopics nie das Sezieren der Seele einer Person zum Inhalt haben, sondern vielmehr immer gesellschaftskritisch eine vergangene Zeit auf die unsere Zeit übertragen. Ging es in AMADEUS noch um Popkultur und Berühmtsein mit dessen Vor- und Nachteilen, war es u.a. die Doppelmoral in LARRY FLINT und auch im MONDMANN.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francisco_de_Goya" target="_blank">Francisco de Goya</a> als Person war für seine Umwelt wenig interessant. Er malte Bilder für Jeden, der ihn dafür bezahlte. Politische Ansichten schienen ihm egal gewesen zu sein. In seinen Briefen und Tagebüchern wies nichts auf einen widerspenstigen Geist hin. Nur im Verborgenen fertigte Goya seine Karikaturen der Zeit an. Warum nimmt sich also Forman diesen Mann als Titelfigur? Goya eigne sich ausgezeichnet als Zentrum, in dem die Mächtigen und die Machtlosen zusammenkommen, da er beide gemalt hat, sagt Forman in einem Interview. Dieses Spiel der Macht ist interessant für Forman ... und für mich als Zuschauer auch.</p>
<p>Die politischen Verhältnisse der Zeit Goyas sind äußerst interessant und spannend. Die spanische Inquisition steckt in einer „Sinnkrise“, in Frankreich werden neue Gedanken populär, die später mit Militärgewalt in ganz Europa durchgesetzt werden sollen. Goya (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stellan_Skarsg%C3%A5rd" target="_blank">Stellan Skarsgård</a>) dient Forman, wie gewollt, als Zentrum, in dem alle Fäden zusammenlaufen. An den anderen handelnden Figuren erzählt Forman die Schicksale, die üblich für die Zeit waren. Die unschuldig in die Inquisition geratene Adelstochter (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natalie_Portman" target="_blank">Natalie Portman</a>), der sie mit allen Mitteln retten wollende Vater <span style="font-family:Verdana;">(Jose Luis Gomez)</span><span style="font-family:Verdana;"> und der skrupellose Wendehals Lorenzo (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Javier_Bardem" target="_blank">Javier Bardem</a>), der seine Fahne immer nach dem Wind hängt. Auch hier gibt Forman nur soviel Seele der Figuren preis wie für die Geschichte notwendig. Es ist nicht notwendig, den innersten Charakter einer Figur zu verstehen. Forman geht davon aus, dass in der damaligen Zeit (und auch heute), jedem ein ähnliches Schicksal hätte widerfahren können - eben unabhängig von der Person.</span></p>
<p>Milos Forman nimmt weiterhin an, dass sich Geschichte wiederholt. Dieser Gedanke ist nicht unüblich und durchaus statthaft. So gibt es auch heute immer noch Folter, bei der Menschen Alles gestehen, zu dem sie genötigt werden. Auch gibt es Nationen, die denken, sie könnten ihre „freiheitlichen“ Gedanken mit Gewalt in andere Länder tragen, ohne dass sie hochkantig wieder hinausfliegen. Genauso erging es Frankreich zu Goyas Zeiten. Nach einem kurzen Intermezzo musste Napoleon wieder abziehen, da er das wirkliche Spanien und seine Menschen nicht kannte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-312" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/07/goyasgeister3.jpg" alt="" width="440" height="293" /></p>
<p>So ist GOYAS GEISTER ein äußerst politischer Film, der historische Ereignisse so zeigt, dass sie im Zuschauer Assoziationen hervorrufen, ihn zum Reflektieren unserer Zeit anregen können. Mir erging es zumindest so. Es ist nun aber nicht so, dass Forman Goya und dessen Charakter angesichts der historischen Ereignisse völlig außer Acht lässt. Goya versucht seine Feigheit damit zu kompensieren, in dem er Anstrengungen unternimmt, Inés in ihrer unglücklichen Lage zu helfen. Sie ist nicht etwa eine klassische Muse für ihn, sondern vielmehr ein Fixpunkt, seine Schwäche zu unterdrücken und Stärke zu finden. Doch auch hier sind seine Bemühungen halbherzig. Die einzige wirklich ehrliche Ausdrucksweise bleiben seine Bilder. Dort kann er nicht anders, als die „Wahrheit“ zu offenbaren. So malt er eben die Königin so hässlich, wie sie ist.</p>
<p>GOYAS GEISTER ist aber leider einiges von einem Meisterwerk entfernt. Insgesamt fehlte es der Geschichte an Kraft, um endgültig zu beeindrucken. Das schaffen nur einzelne Szenen. Auch gefiel mir Bardem am Anfang des Filmes überhaupt nicht. Ich kann mir sein Spiel nur so erklären, dass er die innere Unzufriedenheit Lorenzos besonders zu betonen versuchte, was allerdings eher nach Overacting aussah. Im späteren Verlauf mit dem Wandel der Figur gab sich dieses Problem. Natalie Portman hat mich dagegen wieder beeindruckt. Ihre Wandlungs- und Leidensfähigkeit ist hier sehr sehenswert.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-311 aligncenter" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/07/goyasgeister2.jpg" alt="" width="440" height="293" /></p>
<p>Wer eine detaillierte Biographie Goyas erwartet, ist bei GOYAS GEISTER falsch. Auch werden keine Bilder Goyas analysiert, wie es zuletzt im MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING mit einem Bild von Vermeer zu sehen war. Vielmehr ist der Film ein interessantes und äußerst politisches Gemälde von <span style="text-decoration:underline;">Goyas Zeit</span>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-313" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/07/m07.jpg" alt="" width="200" height="15" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: DAS GEHEIME FENSTER]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=459</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 20:37:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
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<description><![CDATA[


&#8220;Wissen Sie, das Einzige was zählt, ist das Ende. Das Ende ist der wichtigste Teil einer G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik7.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-480" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/geheimefenster1.jpg" alt="" width="430" height="70" class="alignnone size-full wp-image-650" /></p>
<p><em><br />
"Wissen Sie, das Einzige was zählt, ist das Ende. Das Ende ist der wichtigste Teil einer Geschichte. Und das hier ist wirklich gut. Es ist perfekt."</em></p>
<blockquote><p>Morton Rainey hat vor einem halben Jahr seine Frau mit einem anderen Mann, Ted, im Bett erwischt. Jetzt ist die Ehe so gut wie vorbei und nur noch seine Unterschrift trennt ihn von der Scheidung. Doch Mort hat schwer mit der Trennung zu kämpfen - seit dem plagt ihn eine Schreibblockade und verwahrlost zusehends. Plötzlich steht auch noch ein Mann vor der Tür, John Shooter, der behauptet, Mort hätte ihm seine Geschichte geklaut. Doch anstatt das vernünftig zu klären, beginnt dieser, Mort immer mehr zu bedrängen und ihn zu bedrohen...</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p>"Das geheime Fenster" ist wieder einer dieser zahlreichen Versuche, eine Geschichte von Stephen King zu verfilmen. Und wieder einer dieser Versuche, von denen ich die literarische Vorlage nicht kenne. Doch "Das geheime Fenster" ist auch einer dieser Versuche, wo das nicht zu schlimm zu sein scheint, denn er funktioniert auch ganz für sich alleine.</p>
<p>Dabei ist der Hauptgrund hierfür ganz klar Johnny Depp. Ihm liegen ganz einfach schräge Typen, und genau so, wie er völlig überzeugend Jack Sparrow ist, ist er in diesem Film der verwahrloste, leicht wahnsinnige Autor Mort. Dabei bekommt er diesen Film fast für sich alleine. Er ist die Hauptfigur, und er bekommt die Leinwand für sich - kaum eine Szene, in der er nicht vorkommt, und meist ist er alleine. Ohne Johnny Depp wäre das ein großes Risiko, und ohne Johnny Depp würde man den Film wohl auch gar nicht registrieren. Wobei man seinen Antagonisten, Mr. Shooter, auch nicht unerwähnt lassen sollte, auch John Turturro scheint hier die Idealbesetzung.</p>
<p><em>"Was wollen Sie damit? Pirat spielen?"</em></p>
<p>Die Story bietet gegen Ende des Films die große Überraschung, die - im Nachhinein betrachtet - gar keine so große ist: Hinweise gab es genug, doch können diese vom Zuschauer erst noch nicht richtig gedeutet werden. "Das geheime Fenster" lässt sich zu Beginn viel Zeit, nur um dann gegen Ende noch mal Gas zu geben und das Publikum verstört zurück zu lassen - denn "<em>das Ende ist</em>" ja auch "<em>der wichtigste Teil einer Geschichte</em>".</p>
<p>Alles in allem ein guter, spannender Mystery-Thriller mit einer unkonventionellen Auflösung und einem guten Johnny Depp - was will man mehr?</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/e5PWbTseMx0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/e5PWbTseMx0&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span><br />
(<a href="http://de.youtube.com/watch?v=e5PWbTseMx0">YouTube</a>)</p>
<p><em>"Ich weiß das ich es schaffe, sagte Todd Downey, dann nahm er sich noch einen weiteren Maiskolben aus der dampfenden Schüssel. Ich bin sicher, mit der Zeit wird auch der letzte Rest von ihr verschwinden und ihr Tod wird selbst für mich nur noch ein Rätsel sein."</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: WU JI - DIE REITER DER WINDE]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=451</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 09:47:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
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<description><![CDATA[

&#8220;Du darfst nicht sterben. Ich werde dich beschützen!&#8221;
Es war einmal&#8230;
Die ums Ü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik4.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-477" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/wuji5.jpg" alt="" width="430" height="123" class="alignnone size-full wp-image-617" /></p>
<p><em>"Du darfst nicht sterben. Ich werde dich beschützen!"</em></p>
<blockquote><p>Es war einmal...<br />
Die ums Überleben kämpfende Waise Qingcheng geht einen Handel mit der Göttin der Unendlichkeit ein: Im Gegenzug zu einem Leben in Luxus und Überfluss wird sie nie die wahre Liebe kennen lernen - und wenn doch, so wird diese ein tragisches Ende finden. 20 Jahre später: Qingcheng lebt als Geliebte des Kaisers am Hof. Doch der Fürst des Nordens, Wuhuan, probt den Aufstand, und der verletzte General Guanming schickt seinen Sklaven Kunlun in seiner Rüstung los, um dem König zu helfen. Doch Kunlun tötet den Kaiser, da dieser Qingcheng bedrohte. Diese hält Kunlun von da an für den General und verliebt sich in ihn - in den echten. Kunlun seinerseits hat sich allerdings auch in Qingcheng verliebt und auch Wuhuan versucht alles, um sie und Guanming in seine Gewalt zu bekommen...</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/06/wuji2.jpg" alt="" width="441" height="184" class="alignnone size-full wp-image-453" /></p>
<p>Der teuerste chinesische Film aller Zeiten lag schon Ewigkeiten bei mir auf DVD als Zeitschriftenbeilage herum, bis ich mich jetzt dazu durchgerungen habe, ihn zu gucken. Und im Gegensatz zu gutem Wein ist dieser mit der langen Lagerung nicht besser geworden - und wenn doch, so bin ich froh, ihn nicht schon früher gesehen zu haben. Vielleicht muss man dazu sagen, dass mich das Asienkino noch nie so wirklich gereizt hat, und Filme wie "Hero" oder "House of Flying Daggers" habe ich gar nicht erst gesehen. Doch einen Versuch war es mir dieses mal wert. Es hätte ja sein können, dass mir da bis jetzt so einiges entgangen ist.</p>
<p>Doch dies war definitiv nicht der Fall. "Wu Ji" ist optisch sehr schön anzusehen und geizt nicht mit spektakulären, farbenfrohen Bildern. Von der Seite betrachtet ist der Film aber auch nur so lange gut, bis die (leider zahlreichen) CGI-Effekte ins Spiel kommen. Selten habe ich so schlechte Computeranimationen in einem Film dieser Größenordnung gesehen. Die Rinderherde zu Beginn lässt einen Computerspiele aus den 90er Jahren wie Grafikwunder erscheinen und auch andere Szenen, die komplett am Rechner entstanden, wechseln sich deutlich sichtbar mit Realszenen ab. Das ist schade, und so manche Szenen hätten gar nicht am Rechner entstehen müssen. Ein wehender Umhang ist z.B. auch mit einer Windmaschine zu realisieren.</p>
<p>Doch so etwas wäre ja in einem ansonsten guten Film zu verschmerzen, wenn der Film denn ansonsten gut wäre. Die Story allerdings ist dermaßen überladen und verwirrend, dass es einem schon teilweise schwer fällt, die Handlung der einzelnen Personen nachzuvollziehen. Warum es einem Kunlun so ohne weiteres gelingt, in den Palast des Fürsten einzudringen, um die Prinzessin aus ihrem (wortwörtlichen!) goldenen Käfig zu befreien, es ihm aber nicht gelingt, genauso einfach und unbemerkt mit ihr zu fliehen, bleibt mir ein Rätsel. Doch sollte man dem Film hier zu Gute halten, dass die europäische Version im Gegensatz zum Original angeblich um ca. 25 min gekürzt wurde. Warum auch immer. Wer weiß, was in diesen 25 min alles so passiert ist...</p>
<p>Die Schauspieler sind zwar anwesend, verrichten aber nur Dienst nach Vorschrift. Qingcheng hat nur gut auszusehen und sonst nichts zu reißen, aber für meine Begriffe schafft sie selbst das nicht immer. Kunlun kennt als Sklave nur einen Gesichtsausdruck, wahrscheinlich wurde ihm alles andere verboten. Guanming wirkt einfach nur lächerlich, hier wurde es nicht geschafft, die Wandlung vom strengen Befehlshaber zum verliebten Weichei glaubhaft darzustellen.</p>
<p>Und last but not least ist das ganze so romantisch, kitschig und überzogen, dass es schon weh tut. Ganz klar ein Film für die weiblichen Zuschauer und absolut nicht mein Fall. Nichts gegen Fantasy, nichts gegen Romantik (Tipp in diesem Zusammenhang: "<a href="http://xander81.wordpress.com/2008/07/19/kritik-big-fish/">Big Fish</a>"), aber vieles gegen "Wu Ji". Aufgrund einiger guter Martials-Arts-Kämpfe und vieler schöner Bilder ist dieser Film keine totale Katastrophe, weit davon entfernt ist er allerdings auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=448</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 23:55:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
<guid>http://xander81.wordpress.com/?p=448</guid>
<description><![CDATA[

&#8220;Du hast nicht zufällig eine Schwester, die zehn Jahre älter ist?&#8221;
Mandy Lane ist he]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik7.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-480" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/mandylane6.jpg" alt="" width="430" height="67" class="alignnone size-full wp-image-643" /></p>
<p><em>"Du hast nicht zufällig eine Schwester, die zehn Jahre älter ist?"</em></p>
<blockquote><p>Mandy Lane ist heiß begehrt: Eigentlich jeder Junge auf ihrer High School will sie haben (um das mal jugendfrei auszudrücken). Doch Mandy ist unerreichbar. Einzig ihr Kumpel Emmet kennt sie genau. Als dieser auf einer Party einen der Jungs, die es auf Mandy abgesehen haben, dazu bringt, betrunken vom Dach zu springen und dieser daraufhin tödlich verunglückt, bricht Mandy den Kontakt zu ihrem Freund ab. Neun Monate später: Mandy und ein paar Leute ihrer Schule wollen eine Party auf einer abgelegenen Farm feiern. Doch wenig später stellt sich heraus: Sie sind nicht allein...</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p><img src="http://i5.photobucket.com/albums/y195/WillyM/mandylane2.jpg" alt="" /></p>
<p>Mit "Scream" wurde der Slasher bzw. Teenie-Horror wiedergeboren. Während viele Nachahmer im ersten Ansatz eigentlich gut waren ("Ich weiß was du letzten Sommer getan hast", "Faculty", vielleicht auch noch "Düstere Legenden"), wurde die Kuh bis aufs letzte gemolken, bis die Qualität vollends den Bach runterging, letztes Beispiel: "Ich werde immer wissen was du letzten Sommer getan hast". Dann war im Grunde lange Zeit Ruhe. Hier und da mal ein Teen-Horrorfilmchen, mal ganz gut ("Jeepers Creepers"), dann mal schlecht (äh... "Jeepers Creepers 2"?). Und plötzlich lieben alle Mandy Lane. Mein erster Gedanke: Danke für den nicht eingedeutschten Titel!</p>
<p>"Mandy Lane" ist im Grunde schwer einzuordnen. Stylish, modern kommt er daher, ganz im Stil von "Michael Bays Texas Chainsaw Massacre" oder "The Hills Have Eyes". Cool siehts schon aus. Richtig cool. Der Soundtrack hingegen ist nicht nur cool, sondern meiner Meinung nach - zumindest die Songs - überragend und gut platziert. Wie ich ja <a href="http://xander81.wordpress.com/2008/01/28/all-the-boys-love-mandy-lane-die-ersten-zehn-minuten/">hier</a>  vor einem halben Jahr (wie die Zeit vergeht...) schon mal angedeutet hab. Dem Sound an sich ist auch nichts vorzuwerfen - getreu dem Motto "laut schockt gut", schockt es ganz gut, wenns laut wird. Kurz und bündig, aber effektiv. Schnitt, Regie und Kamera - auch gut. Ok, man sieht nicht alles, es ist dunkel, teils hektische Kameraführung, gewollte Unschärfe - aber wie gesagt, das ist gewollt und passt einfach zum Stil des Films.</p>
<p>Jetzt fragt sich der geneigte Leser vielleicht, ob da noch ein "aber" kommt. Und das kommt.</p>
<p>Und das ist, trotz der Tatsache, das es (im Grunde) ein Horrorfilm ist, die Story und in erster Linie die Charaktere bzw. ihre Motive. Sicherlich, Horrorfilme gewinnen selten einen Oscar für das beste Drehbuch. Aber das Problem bei Mandy ist, dass sie einen ziemlich kalt lässt. Auch wenn sich der Film die erste Hälfte des Films zeitnimmt, um die Charaktere einzuführen und daher recht wenig passiert (ungefähr bei der Hälfte des Films wurde ich von meinem Sitznachbar gefragt, worums überhaupt geht - er hatte nie etwas von dem Film vorher gehört) - auch wenn es zum Film passt und irgendwie ja doch die Spannung steigert, die Hauptpersonen werden einem dadurch nicht sympathischer, d.h. es gibt im Grunde niemanden, mit dem man sich irgendwie identifizieren könnte. Dafür bleiben leider alle etwas blass. Die Identität des Killers wird nach der Hälfte des Films schon gelüftet, was im Grunde nicht weiter schlimm ist, man denkt sich halt "Da kommt noch was" - und da kommt auch was. Aber was dann kommt, verwirrt im Grunde noch mehr und wirft mehr Fragen auf, als das es welche beantwortet. Die <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/22/all-the-boys-love-mandy-lane/">Filmfreunde</a> meinen ja, dieser Schlusstwist wäre auch schon ab der Häfte des Films vorhersehbar gewesen. Belege bitte - ich meine das nicht. Aber ich will jetzt auch nicht spoilern.</p>
<p>Fazit? "Mandy Lane" ist, trotz gewolltem Tiefgang und langer Charaktereinführung immer noch ein Horrorfilm. Horrorfilme mit Logik, Motivation und guter Story sind gut, das unterstütze ich, aber wenn das alles mal nicht ganz so vorhanden ist, dafür aber der Rest stimmt, ist das nicht weiter tragisch für mich. Daher auch 7 Punkte - ich wurde sehr gut unterhalten, der Film war cool, stylish, und dass das nur Unterhaltung und Popcornkino ist, wusste ich vorher.</p>
<p>Trailer gabs übrigens <a href="http://xander81.wordpress.com/2008/05/17/all-the-boys-love-mandy-lane-deutscher-trailer/">hier</a> schon mal.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hancock (2008)]]></title>
<link>http://isinesunshine.wordpress.com/?p=148</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 22:08:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>isinesunshine</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Will Smith hat Superkräfte, setzt sie allerdings nicht zum Wohle anderer Menschen ein - im G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Will Smith hat Superkräfte, setzt sie allerdings nicht zum Wohle anderer Menschen ein - im Gegenteil. Durch irgendein Schlüsselereignis wird er von einem kleinen Jungen, einem Fan seiner Fähigkeiten, dazu gebracht nun doch ein echter Superheld zu werden. Hancock bekämpft das Böse. Friede, Freude, Eierkuchen. Ein Superschurke taucht auf und Hancock besiegt ihn in einem furiosen Endkampf der Giganten. Der Junge freut sich. Friede, Freude, Eierkuchen.", so stellte ich mir nach dem ersten Trailer die Handlung des Streifens vor und bekam mehr Lust mich für Pfannkuchen an den Herd zu stellen, als den Weg ins Kino anzutreten. (gedacht Mitte April, verfasst Anfang Mai)</p>
<p>Vielleicht geht's am Mittwoch dann doch in die THX-Vorpremiere; mal schauen... :)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Happy-Go-Lucky]]></title>
<link>http://mediensucht.wordpress.com/?p=298</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 14:47:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>mediensucht</dc:creator>
<guid>http://mediensucht.wordpress.com/?p=298</guid>
<description><![CDATA[Pippi Go Poppy
Filme über schlechtgelaunte Typen, die durch die Welt gehen wie sieben Tage Regenwet]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-299" style="margin:5px 10px;" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/06/happy_go_lucky.jpg" alt="" width="220" height="325" /><span style="text-decoration:underline;">Pippi Go Poppy</span></p>
<p>Filme über schlechtgelaunte Typen, die durch die Welt gehen wie sieben Tage Regenwetter, gibt es wie Sand am Meer. Meist werden sie dann durch einen lieben Menschen bekehrt und vom inneren Misanthropen befreit. Das Gegenteil ist meist nur in Kinder- bzw. Jugendfilmen zu sehen, wenn beispielsweise Pippi Langstrumpf überall nur gute Stimmung verbreitet und gegen die gängigen Konventionen verstößt. Nun hat ausgerechnet der für schwere Stoffe (z.B. <em>Vera Drake</em>) bekannte Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mike_Leigh" target="_blank">Mike Leigh</a> mit <a href="http://www.happy-go-lucky-derfilm.de/" target="_blank"><em>Happy-Go-Lucky</em> </a>eine locker-leichte Komödie über eine erwachsene Frau gedreht, die mit chronischer guter Laune durchs Leben geht.</p>
<p>Zunächst ist überhaupt nicht klar, was der Film eigentlich will. Die 30-jährige Grundschullehrerin Pauline – genannt Poppy – wird in verschiedenen Situationen gezeigt, in denen sie das Leben genießt und gute Laune verbreitet. Da ist das „Gespräch“ mit dem schlechtgelaunten Buchhändler, das Tanzen in der Disko und das Feiern mit den Freundinnen. Immer strahlt Poppy über beide Ohren und macht Witze über alles und jeden. Das ist zunächst recht amüsant, ein Ziel ist aber nicht zu erkennen. Poppy wandelt ohne festen Freund und trotz Zukunftsunsicherheit sorglos und unbeschwert durchs Leben. Doch bald wird Poppy ernsthafteren Szenarien ausgesetzt, die über einen Fahrraddiebstahl am Anfang des Filmes hinausgehen. Die Probleme eines kleinen Jungen in ihrer Klasse zeigen, dass Poppy nicht völlig durchgeknallt ist, sondern sehr wohl in der Lage ist, zu differenzieren. Ihr Charakter wird nun viel komplexer. Endgültig wird Poppy durch ihren Fahrlehrer Scott (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eddie_Marsan" target="_blank">Eddie Marsan</a>) auf die Probe gestellt. Scott ist ein Choleriker mit einer unverrückbaren Weltanschauung, der stur auf seinen Prinzipien verharrt und ständig schlechter Stimmung ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-302" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/06/happy_go_lucky2.jpg" alt="" width="440" height="293" /></p>
<p>Poppy wird durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sally_Hawkins" target="_blank">Sally Hawkins</a> verkörpert, die für ihre Leistung zurecht einen Silbernen Bären auf der diesjährigen Berlinale erhielt. Diese unbekümmerte, ständig lächelnde und fern jedes salonfähigen Geschmacks gekleidete Frau muss man einfach gern haben. Wie der Berlinalebeitrag <em>Julia</em> (Tilda Swinton) wird auch <em>Happy-Go-Lucky</em> einzig von seiner Hauptdarstellerin getragen. Die Nebenrollen stehen in Hawkins Schatten, einzig Marsan kann sich etwas profilieren, wenn auch sein Spiel bisweilen etwas überzogen wirkt. Diese leichte Überzeichnung zieht sich aber durch den ganzen Film, der trotz seiner knapp zwei Stunden Laufzeit und der insgesamt recht dünnen Geschichte sehr unterhaltsam ist. Der Wortanteil ist zwar hoch, die Dialoge allerdings weitestgehend amüsant. Regisseur und Drehbuchautor Leigh vergisst zudem seine Wurzeln nicht und transportiert über den nörgelnden Fahrlehrer etwas Sozialkritik. Insgesamt ist der Film aber ein großes Plädoyer für positives Denken und gute Laune, die sich dank einer großartigen Sally Hawkins mühelos auf das Publikum überträgt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-301" src="http://mediensucht.wordpress.com/files/2008/06/m076.jpg" alt="" width="200" height="15" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Smokin' Aces (2006)]]></title>
<link>http://isinesunshine.wordpress.com/?p=274</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 14:53:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>isinesunshine</dc:creator>
<guid>http://isinesunshine.wordpress.com/?p=274</guid>
<description><![CDATA[Smokin&#8217; Aces

Buddy &#8220;Aces&#8221; Israel (Jeremy Piven, Black Hawk Down, Operation: Kingd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong>Smokin' Aces</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img style="vertical-align:middle;" src="http://blufiles.storage.live.com/y1pARS6OcKrPI8fgpUeepK7nE-aAeJzD1w3Tdvcf00Hcs-JvhqRXRM-9wCi-Aj24lN2EID3SkS_7TY" alt="" /></p>
<p>Buddy "Aces" Israel (Jeremy Piven, <a href="http://isinesunshine.wordpress.com/2008/04/28/black-hawk-down-special-edition/" target="_blank">Black Hawk Down</a>, Operation: Kingdom) ist Illusionist und hat Kontakte zu Mafiaboss Primo Sparazza. Als der im Sterben liegt, verlangt er das Herz Israels, das "der Schwede" (vladimir Kulich) ihm beschaffen soll. Neben den FBI-Agenten Richard Messner (Ryan Reynolds, <a href="http://isinesunshine.wordpress.com/2008/04/27/blade-trilogy-4-disc-ultimate-collection/" target="_blank">Blade Trinity</a>) und Donald Carruthers (Ray Liotta, Fatale Begierde, <a href="http://isinesunshine.wordpress.com/2008/06/13/schwerter-des-konigs-dungeon-siege-2007/" target="_blank">Schwerter des Königs</a>) sowie deren Boss Stanley Locke (Andy Garcia, Ocean's-Trilogie, <a href="http://isinesunshine.wordpress.com/2008/05/19/black-rain-1989/" target="_blank">Black Rain</a>), die Sparazzas Villa überwachen, machen sich noch eine Vielzahl von verschiedensten Auftragskillern (u.a. Alicia Keys, Kevin Durand, Tommy Flanagan (<a href="http://isinesunshine.wordpress.com/2008/04/27/sin-city-recut-extreme-xxl-edition/" target="_blank">Sin City</a>) und Taraji Henson) und eine Eskorte aus 3 Ex-Cops (Martin Henderson ,Ben Affleck und Peter Berg) auf den Weg zu Israel.</p>
<p>Der versteckt sich nach seiner Entscheidung Sparazza und seine Freunde beim FBI anzuschwärzen mit Nutten und Koks im Penthouse eines Hotels. Er wird zur Zielscheibe aler seiner konkurierenden Jäger, von denen jeder einzelne auf das Kopfgeld aus ist, das Sparazza bereit ist zu zahlen...<br />
...</p>
<p>In sehr kurzer Zeit gedreht, teils mit sehr bekannten Schauspielern besetzt ist Smokin' Aces. Zu den bekannten Schauspielern zählt zum Beispiel Ryan Reynolds, der hier als junger Feldagent, der sich über seine Moral klar werden und einiges einstecken muss, überzeugen kann. Er passt super in die Rolle, die er spielt und schafft es so alles authentisch rüberzubringen, was seine Figur tut, fühlt und durchlebt.</p>
<p>Sein Partner, der erfahrene Part des Teams, wird von Ray Liotta gespielt. Auch er kann - routiniert - überzeugen. Nachdem er schon mehrmals gezeigt hat, dass er den Regel brechenden Cop spielen kann (Cop Land, Fatale Begierde) darf er hier zeigen, dass er auch den durchschnittlichen Agent gut spielen kann.</p>
<p>Alle Killer werden insgesamt sehr gut verkörpert und bieten dem Publikum ein sehr breit gefächsertes Spektrum an Charakteren: von der weiblichen Killerin, die nicht nur mit Knarren sondern auch mit den Waffen einer Frau auf die Jagd geht (Alicia Keys) bis zu den drei vollkommen psychopathischen neonarzistischen Tremor-Brüdern, die wie wild und ohne jegliche Rücksicht alles um sich herum kurz und klein schießen, oder auch mal sägen ist alles dabei. Hier treffen wir auf so viele Typen von Profimördern wie sonst selten.</p>
<p>Effekte und Kameraeinstellungen und -führung können optisch auf jeden Fall überzeugen. Szenenübergänge sind oft gut gewählt und werden sehr geschickt übergeleitet. Mehrmals werden Kontraste (darunter z.B Farbkontraste oder Licht &#38; Schatten) eingesetzt, um den Zuschauer visuell zu überzeugen, was durchaus gut gelingt.</p>
<p>Die Scießereien sind sehr gut inszeniert und können so Punkte einheimsen. Es wird mit verschiedenen Waffen geschossen und durch das Schusswaffentraining, das die Schauspieler vorm Dreh absolvieren mussten, wirkt das ganze sehr authenitisch.</p>
<p>Die Bilder sid- wie auch die Dialoge - gut auf die einzelnen Personen abgestimmt. Diese werden nach und nach vorgestellt. Die charakterbezogene Präsentation ist den Machern sehr gut gelungen, was die Personen großteils in die Mitte des Geschehens versetzt, wo sie auch hingehören. Durch die vielen wichtigen - und somit stärker gewichteten - Rollen, ergibt sich ein dichtes Knäuel von Menschen, was es ermöglicht eine  filmische Atmosphäre zu schaffen, die dem Plot entspricht.</p>
<p>Der Plot ist im Drehbuch sehr gut verarbeitet und die Handlungsstränge sind hier sehr gut verwebt worden. Die schwierige Aufgabe alle diese Charaktere unter einen großen Hut zu bringen ist Drehbuchautor und Regisseur Joe Carnahan auf jeden Fall geglückt.</p>
<p>Hier wird schnelle und teils sehr brutale Action geboten (die bei uns erstaunlicher Weise nur mit dem blauen FSK16-Siegel behaftet wurde), die in einer coolen Optik zu überzeugen weiß. Sowohl die bekannten als auch die unbekannten und unerfahrenen Schaupieler (gerade Alicia Keys) können das Publikum in einem gut geschriebenen Drehbuch mit vielen Twists und Handlungssträngen überzeugen. Der Film hat Style.<br />
8,5/10 Punkten (mit steigender Tendenz).<br />
<img style="vertical-align:middle;" src="http://blufiles.storage.live.com/y1pARS6OcKrPI_tlESn0jVk9TM3hXnkn4k304Iv4wj-vOzk9oe-PaglLVJa35G6x5pLEMeHjaczhvo" alt="" width="407" height="42" /></p>
<p>Hier geht's zur <a href="http://isinesunshine.wordpress.com/2008/04/27/hot-fuzz-smokin-aces-exklusiv-bei-amazonde/" target="_blank">Hot Fuzz &#38; Smokin' Aces exklusiv bei Amazon-Edition</a></p>
<p>Wer den Film gut findet, sollte durchaus einen Blick auf die Folgenden Titel riskieren:<br />
<a href="http://isinesunshine.wordpress.com/2008/05/14/cran-2006/" target="_blank">Crank</a><br />
<a href="http://isinesunshine.wordpress.com/2008/06/12/shoot-em-up-2007/">Shoot 'Em Up</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik: TAXI 3]]></title>
<link>http://xander81.wordpress.com/?p=428</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 21:10:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xander</dc:creator>
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<description><![CDATA[

&#8220;Schnallen Sie sich an, ich werd in den dritten Gang schalten müssen!&#8221;

Daniel kommt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/kritik6.jpg" alt="" width="430" height="20" class="alignnone size-full wp-image-479" /><br />
<img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/07/taxi333.jpg" alt="" width="430" height="102" class="alignnone size-full wp-image-641" /></p>
<p><em>"Schnallen Sie sich an, ich werd in den dritten Gang schalten müssen!"</em></p>
<blockquote><p>
Daniel kommt nicht zur Ruhe: Kaum zieht Lilly bei ihm aus, weil sie schwanger ist und plötzlich etwas mehr vom Leben erwartet als in einer besseren Garage zu wohnen, trifft er auch seinen Kumpel Emilien wieder, dessen Freundin Petra ebenfalls schwanger ist. Zusätzlich hat dieser aber noch ein weiteres Problem: Die Weihnachtsmann-Gang, die seit acht Monaten Marseilles unsicher macht. Doch gemeinsam mit Daniel und seinem aufgerüsteten Taxi versucht er, seine Probleme in den Griff zu kriegen...</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p>Etwas Positives gleich vorweg: Gott sei dank heißt der Film nicht "Taxi Taxi Taxi" *g*<br />
Ansonsten: Alles beim Alten. Doch langsam schienen Luc Besson die Ideen auszugehen - aber der Reihe nach. </p>
<p>"Taxi 3" beginnt eigentlich sehr gut und auch recht witzig. Nach einer atemberaubenden Actionsequenz stellt sich heraus, dass der Mountainbiker auf der Flucht Sylvester Stallone ist, der (natürlich) zu Daniel ins Taxi steigt, um zum Flughafen gebracht zu werden. Dort angekommen, naht ein Hubschrauber, ein Seil wird heruntergelassen und mit den Worten "Hier läuft so ein Rambo-Verschnitt herum, der so aussieht wie ich" entschwindet er in die Höhe... Es folgt eine Eingangs-Sequenz, die gekonnt die unzähligen James-Bond Intros parodiert und gleichzeitig wie sich herausstellt Emiliens Alptraum darstellt. Und ab da gehts bergab.</p>
<p>Mal ein Zitat aus meiner "<a href="http://xander81.wordpress.com/2008/06/15/kritik-taxi-taxi-taxi-2/">Taxi Taxi</a>"-Review:</p>
<blockquote><p><em>Also wie gesagt: Das gleiche Erfolgsrezept, nur besser? - Ein paar Zitate aus meiner Review zu “Taxi“:<br />
“etwas Slapstick”, “trottelige Polizisten”, “sicherlich nicht die niveauvollste Komödie”, “Scharf an der Grenze zum Klamauk”.<br />
Leider wurden auch diese Punkte noch gesteigert. Die debilen Polizisten agieren an der Grenze zum Erträglichen und im Grunde ist das Ganze auch noch alberner als der erste Teil, was sehr schade ist.</em></p></blockquote>
<p>Und auch dieses Mal wurden die negativen Punkte erneut gesteigert. Emilien merkt erst nach acht (!) Monaten, dass seine Freundin schwanger ist. Die Polizei gibt sich erneut Mühe, die unsägliche "Police Academy" zu unterbieten, und diesmal wirken selbst die Rennszenen kürzer und seltener. Von der dezent übertriebenen Aufrüstung des Taxis ganz zu schweigen - obwohl das schon wieder so offensichtlich unrealistisch ist, dass das schon wieder lustig ist. Schneeketten mal anders würd ich sagen.</p>
<p><img src="http://xander81.wordpress.com/files/2008/06/taxi3_3.jpg" alt="" width="430" height="173" class="alignnone size-full wp-image-430" /></p>
<p>Also, kurze Review, kurzes Fazit: Aufgrund einiger starker Szenen, einiger gelungener Gags und aufgrund des hiermit aufgebrauchten Sympathiebonus' vom ersten Teil bekommt der Film noch sechs Punkte, doch Teil 4, welcher Ende 2008 in Deutschland auf DVD erscheint, muss sich da schon wieder steigern.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[JUGEND OHNE JUGEND]]></title>
<link>http://screenwrite.wordpress.com/?p=87</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 01:22:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Lenz</dc:creator>
<guid>http://screenwrite.wordpress.com/?p=87</guid>
<description><![CDATA[Gedächtnis eines Mandarin.
Hierophanie nennt Mircea Eliade die Manifestation des Heiligen im Profan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gedächtnis eines Mandarin.</strong></p>
<p>Hierophanie nennt Mircea Eliade die Manifestation des Heiligen im Profanen, sein Aufleuchten im innerweltlichen Zusammenhang durch Gegenstände, Lebewesen oder Ereignisse, die zwar irdisch bleiben, zugleich aber auf einen absoluten Zusammenhang des Kosmos verweisen – und das kann auch schon einmal ein Blitzschlag am Ostersonntag sein. So jedenfalls deutet es eine Beobachterin jenes einschneidenden Ereignisses, das den Rumänen Dominic Matei, altersdement und von Suizidgedanken getragen, am Tag der Auferstehung 1938 aus mehr oder weniger heiterem Himmel ereilt. Was für Sünden er wohl begangen haben müsse, dass Gott seinem Dasein auf diese Weise und gerade an diesem Tag ein Ende setzt? Doch der siebzigjährige Altphilologe bleibt nicht nur am Leben, er reist sogar zurück in der Zeit - körperlich zumindest. Denn als die albern kichernden Krankenschwestern ihn Wochen später von seinen Bandagen befreien, ist Matei ein vorzeigbarer Mann in der Blüte seines Lebens, bei dem nur der Anzug und die gewohnten Bewegungsmuster noch daran erinnern, wie alt er eigentlich wirklich sein müsste. Aber auch dieser verräterischen Spuren entledigt er sich schnell. Zufall oder Zeichen Gottes, in jedem Fall gibt es da noch ganz andere Chiffren des Transzendenten (wie Karl Jaspers gesagt hätte), denn der seltsam Verjüngte ist plötzlich in der Lage, jede Sprache der Welt intuitiv zu verstehen, zu sprechen und ihre Zeichen zu lesen. Und um sich den Inhalt eines Buches anzueignen, braucht er es gerade einmal nur zu berühren oder auch - durchaus im technologischen Sinne - zu scannen. Dass solches Übermenschentum im braunen Berlin auf gehöriges Interesse stößt, versteht sich von selbst, und so sind Hitlers willige Helfer auch ganz schnell auf den Plan gerufen und lassen ihn (oder seinen Doppelgänger?) von einer führertreuen Prostituierten im Dienst des Vaterlandes ausspionieren. Für Coppolas Film allerdings sind das alles nur dramaturgische Marginalien, denn „Youth without Youth“ ist in erster Linie kein lineares Erzählkino, sondern vielmehr eine komplexe Meditation über die sprachlichen Möglichkeiten des Mediums selber.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Coppola hat es sich nie wirklich einfach gemacht. Früh schon zum preisgekrönten Drehbuchautor (Oscar für „Patton“) und epochemachenden Regiestar avanciert, begann er rasch, seine wenig konventionellen künstlerischen Visionen notfalls auch gegen alle Vernunft in die Tat umzusetzen. Und das ging fast nie gut. Im Grunde ist es bis heute völlig rätselhaft, wieso die völlig atypische Erzählstruktur von „The Godfather: Part II“ dem Film nicht einfach den kommerziellen Hals gebrochen hat, sondern vielmehr in der Lage war, dem narrativen Kino Türen zu öffnen, von denen mancher bis dahin nicht einmal zu träumen gewagt hatte (und das sollte sich jeder, der vorhat, über den postmodernen Befreiungsschlag von Dekonstruktion und anderen Derridaismen bei „Pulp Fiction“ zu schwadronieren, immer erst vor Augen halten). Wie bedeutsam aber genau diese Architektur für das Funktionieren des Films war, zeigt äußerst ernüchternd „The Godfather: A Novel for Television“, dessen chronologische Montage alle Größe aus dem Gedanken des zweiten Films schlicht eliminiert. Mehr noch aber als die Spiegelung zweier Generationen Corleone widersetzte sich Coppolas nächstes filmisches Monster allen narrativen Regeln, und der delirierende Wahnsinn von „Apocalypse Now“, einst unfertig in Cannes uraufgeführt und mit der goldenen Palme wieder an den Schneidetisch zurückgekehrt, trug den Geruch von Napalm direkt in die Filmtheater und von dort in die Köpfe eines Publikums, das Vergleichbares zuvor (und bis in die Gegenwart hinein) nicht gesehen hatte. Was damit gesagt sein will: Coppolas nicht selten megaloman anmutenden Entscheidungen wirken oftmals nur auf den ersten Blick deplatziert. Irgendwann hat er deshalb einmal angefangen, von einer bestimmten Zeitspanne zu reden, die seine Filme bräuchten, um als dasjenige gesehen zu werden, was sie tatsächlich sind. Möglicherweise spricht da ein bisschen der Weinbauer in ihm, aber einen entscheidenden Punkt trifft er ganz sicher. Ein Film wie „Rumble Fish“, der zum Zeitpunkt seines Erscheinens vor allem weitest gehendes Unverständnis und völlige Ablehnung auf sich zog, hat über die Jahre einen exzeptionellen Status erreicht, den nicht einmal seine wohlgesonnensten Kritiker (und von denen gab es nicht viele) prognostiziert hätten. „One from the Heart“ hingegen, Coppolas völlig aus der Art geschlagenes Filmmusical, wartet bis heute immer noch auf seine Wiederentdeckung. Aber auch das ist nur eine Frage der Zeit.</p>
<p>Gerade an „Rumble Fish“ kann man sich nun erinnert fühlen, wenn man das Gros der Reaktionen auf Coppolas Eliade-Verfilmung durchforstet. Ziel- und orientierungslos sei sein filmisches Schaffen geworden, schreibt Janet Maslin in der New York Times, und den Film, den sie zum Anlass für ihre Kritik nimmt, erachtet sie als „so maßlos überladen, so zugekleistert mit Extravaganz, dass jeglicher Blick auf einen roten Faden versperrt ist.“ Allerdings war das bereits im Oktober 1983 ihr Standpunkt und der Film eben „Rumble Fish“. Maslins Urteil ist dabei exemplarisch für die allgemeine Haltung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, und nicht anders sieht die Lage auch derzeit für Coppola aus. Der Meister des filmischen Größenwahns kann sich also entspannt zurücklehnen und warten, bis sein Werk die nötige Rezeptionsreife erlangt hat. Das mag allerdings noch eine ganze Weile dauern. Im Gegensatz zu früheren Desastern fällt das allerdings nicht sonderlich tragisch aus, denn – und das ist eine echte Ausnahmeerscheinung im Filmgeschäft – „Jugend ohne Jugend / Youth without Youth“ muss keinen einzigen Cent einspielen. Jedenfalls nicht für seine Macher, denn die stehen völlig verpflichtungsfrei da. Kein Studio im Rücken, kein Großinvestor, keine Bank – Coppola hat seinen Film selber finanziert und sich so die Freiheit genommen, exakt das umzusetzen, was er sich vorgenommen hat, kompromisslos und ohne Rücksicht auf Konventionen welcher Art auch immer. Nach den Jahren der Entbehrung im Anschluss an die finanzielle Katastrophe von „One from the Heart“ und den damit verbundenen Auftragsarbeiten, die folgten, waren Coppolas Filme risikofreier geworden, und damit auch belangloser. Die Rückkehr zur ambitionierten Autorenschaft schließlich erwies sich als echte Sackgasse, denn das von langer Hand vorbereitete „Megalopolis“-Projekt scheiterte an den veränderten Bedingungen von 9/11 und der daraus erwachsenen Notwendigkeit, einem großen Studio gegenüber entscheidende Kompromisse einzugehen.</p>
<p>Mehr oder weniger per Zufall sei ihm die Vorlage des rumänischen Religionsphänomenologen in die Hände gekommen, und wenn man Coppola glauben kann, ist es vor allem die Identifikation mit der Hauptfigur gewesen, die den Gedanken an eine (heimlich vorbereitete) Verfilmung in Gang gesetzt hatte. Die Unmöglichkeit, im fortgeschrittenen Alter ein großes Werk zu vollenden - bei Dominic Matei nämlich ein lebenslang vorbereitetes Buch über die Ursprünge menschlicher Sprache - und stattdessen die Rückkehr zu den Wurzeln des eigenen Schaffens einzuschlagen: Diese Motive ließen „Youth without Youth“ für den Filmemacher zu einer echten Herzensangelegenheit werden. Und in solche lässt man sich bekanntlich nicht reinreden. Ein Film wie ein Erstlingswerk sollte es werden, mit überschaubarem Budget, kleinem Team und vor allem dem unbedingten Willen, das Medium und seine Möglichkeiten gänzlich unbelastet auszuloten. Was unter diesen Vorgaben zum wilden Experiment hätte werden können, trägt in Wahrheit doch die Gelassenheit großer Erfahrung in sich (und findet ihren offensichtlichen Niederschlag in einer konsequenten Verweigerungshaltung gegenüber jeglicher Kamerabewegung). Demgemäss ist die Komposition des fertigen Films trotz loser Enden und komplexer, scheinbar wahllos zusammengestellter Erzähleinheiten und Stile wesentlich intendierter als man auf den ersten Blick glauben mag. Die Wiederholung von Motiven unter veränderten Vorzeichen, ihre kunstvolle Verflechtung in- und ihr wechselseitiges Ausspielen gegeneinander zeugen von einem architektonischen Konzept, das zwar vielgestaltig ausfällt, aber nichtsdestotrotz auf festem Grund steht.</p>
<p>Wenn die Bilder sich ineinander auflösen, überlagern und gegenseitig durchdringen, eröffnen sie eine Tiefendimension, aus der heraus sich die Geschichte und ihre Charaktere überhaupt erst nähren. Die Bilder hinter den Bildern sind es, die Coppola mehr interessieren als die offensichtlichen, fantastisch und absurd (Verjüngung und wundersame Kräfte) bis plakativ anmutenden Handlungselemente (NS-Offiziere, die mithilfe von Elektrizität eine neue Herrenrasse schaffen wollen), deren Erzählwert sich ohnehin bereits in der Chiffrierung von Bewusstseinszuständen erschöpft. Wie sich Bewusstheit in der Zeit (und ihr entgegen) entfaltet, welche Modi es annimmt, wenn sich ihre Träger aufspalten oder neu formieren, ihre Gestalt wechseln oder in ein gemeinsames Subjekt übergehen, und wie das Kino mit der Darstellung solcher Prozesse umgehen kann, darum dreht sich Coppolas filmisches Konzept. Wenn Matei (übrigens Tim Roth, der seine Figur über den Film hinweg wie ein ganzes Dutzend an Charakteren anlegt) etwa beginnt, mit seiner zweiten Identität in Dialog zu treten und den Beweis ihrer Realität einzufordern, kann dieser nur als Materialisierung eines Bewusstseinsprozesses erfolgen (in Gestalt zweier Rosen), deren Wirklichkeit aber, da selber nur bildlich darstellbar, einen weiteren Zeugen erforderlich macht (im Film in der Gestalt des Arztes, der Matei – nicht uneigennützig – in seine Obhut nimmt). Erst die viel spätere Auslagerung des Rosensymbols aus dem Bewusstseinsstrom der Figur Mateis selber löst auch die Materialisierung von ihrem bloß immanent realen Dasein und macht sie zum gültigen Bestandteil der filmischen Fiktion.</p>
<p>Solcherart sind die Reflexionen, von denen der Film handelt, und damit macht er es sich nicht leicht. Ungefähr genau zur Hälfte beginnt er, den Spiegelungsgedanken, der seine beiden Hauptfiguren ständig begleitet, definiert und zueinander in Beziehung setzt, auch auf sich selber anzuwenden. Im zweiten Teil begegnet Matei seiner wiedergeborenen großen Liebe Laura, deren zeitloses Versprechen die Innenseite seiner Taschenuhr ziert (und deren eingravierte Worte zu den ersten Dingen gehören, die der Film zeigt). Mit ihr kehrt das zyklische (ebenso weibliche wie östliche) Zeitempfinden in die Geschichte ein und kollidiert mit dem linearen (männlichen wie okzidentalen), das keine Wiederkehr kennt. Das Aufeinandertreffen von Mateis und Veronicas Überwinden zeitlicher Grenzen kann nicht ohne Folgen bleiben, und so wird aus der Geschichte, die bis dato vom Fortschreiten zum kosmischen Wissen handelte, eine faustische Tragödie, in der Mateis zweite Identität sich als mephistophelischer Versucher zu erkennen gibt. Aber auch das ist nur ein Randelement, denn zugleich ist die Konstellation von Matei und Veronica / Laura auch eine thematische Variante des schicksalhaften Liebespaares aus Coppolas „Dracula“ (in exakt derselben Konfrontation des linear Unsterblichen auf der einen und der zyklisch Wiedergeborenen [Mina / Elisabeta] auf der anderen Seite).</p>
<p>Überhaupt haben die Themen Eliades in Coppolas Oeuvre schon immer ihren Platz gehabt, wenn auch weniger explizit, und oftmals vor allem weniger eloquent. Die Spiegelung einzelner Figuren als gemeinsame Einheit (Willard und Kurtz, Don Vito und Don Michael), die Deckungsungleichheit von physischer und realer Zeit („Jack“), die Rückkehr in der Zeit und die gegenseitige Bedingung von Verjüngung und Alterung in zwei Charakteren („Peggy Sue got Married“) – die Liste ließe sich fortführen. Es wird sich zeigen, wie lange „Jugend ohne Jugend“ als kaum wahrgenommenes, gar missglücktes Alterswerk seines Machers gilt, und wann sich der Blick wandelt. In der Regel sind es die filmwissenschaftlichen Tiefenanalysen, die einem ratlos zurücklassenden Werk wie diesem zuarbeiten, doch bis dahin mag noch eine Weile vergehen. Coppola wird es weniger wichtig sein, denn alles, was er tun konnte, hat er aus seiner Sicht getan. Bei Gelegenheit ließ er sich einmal zu der Aussage hinreißen, dass für den Künstler die größte Angst wohl diejenige sei, als Scharlatan entlarvt zu werden. Davon aber ist er zum Glück weiterhin weit entfernt.</p>
<p>[Am Rande: In Deutschland startete „Jugend ohne Jugend“ zeitgleich mit „Der unglaubliche Hulk“, was Tim Roth auf einen Schlag mit zwei Filmen ins Kino brachte. Beide Male sieht man ihn unversehrt und entgegen aller Wahrscheinlichkeit vom Krankenbett wieder aufstehen, beide Male werden ihm übermenschliche Kräfte und eine Zweitidentität zuteil, beide Male basteln Militärs an einer unbesiegbaren Rasse und benötigen dafür den Zugriff auf den einzigen Prototyp. Was auch immer man von solchen Parallelen halten mag, passender jedenfalls lässt sich ein Doppelscreening kaum angehen.]</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Plakat_Jugend-ohne-Jugend.jpg" border="1" alt="" width="450" height="637" align="absBottom" /></p>
<p>Artikel © 2008 Thomas Lenz. Alle Rechte vorbehalten.<br />
Filmplakat: <a href="http://www.sonypictures.de/" target="_blank">Sony Pictures Releasing GmbH</a></p>
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<p><a href="http://www.wikio.de/vote?url=http://screenwrite.wordpress.com/2008/07/13/filmkritik-jugend-ohne-jugend/" target="_tab"><img src="http://www.wikio.de/shared/img/vote/wikio5.gif"></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[DER UNGLAUBLICHE HULK]]></title>
<link>http://screenwrite.wordpress.com/?p=69</link>
<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 14:49:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Lenz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Anger Management.
Wenn Superhelden ihren Job an den Nagel hängen und zur normalsterblichen Tagesord]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anger Management.</strong></p>
<p>Wenn Superhelden ihren Job an den Nagel hängen und zur normalsterblichen Tagesordnung hinüberwechseln, geht es meistens ganz schnell mit ihnen bergab. Peter Parker hat aus dieser Lektion gelernt (in „Spiderman 2“), Clark Kent ein bürgerliches Leben mit Lois Lane nach kurzer Zeit wieder ad acta gelegt (in „Superman 2“), und als die Justice League of America bei Gelegenheit von sechsdimensionalen Aliens gewaltsam auf ihre bürgerliche Identität reduziert wurde (in der „JLA“-Serie), war es erst einmal vorbei mit dem Heldentum. Nur der Hulk scheint als unterforderter Sicherheitsbeamter ganz gut klar zu kommen, denn diesen Posten hat er nun mittlerweile seit 2003 inne (zu bestaunen in Ang Lees erster Filmversion). Lukrativ ist die Sache vielleicht nicht, denn bereits für den Gegenwert einer Pizza lässt er seine Dienstpflichten bereitwillig außen vor. Im Großen und Ganzen aber überwiegen die Vorteile, und eine ruhige Kugel zu schieben schützt bekanntlich vor allzu hohem Puls, und das ist gut, denn der macht grün vor Wut. Lou Ferrigno kann es also gelassen angehen und seinem mittlerweile zweiten Nachfolger entspannt bei der Arbeit zusehen. Der ehemalige Bodybuilder hatte einst die erste Realversion des naturgemäß unbeherrschten Mutanten verkörpert und regelmäßig von einem Schnitt zum anderen die Rollen mit seinem weniger angsteinflößenden Alter Ego getauscht (also Hulk gegen Bruce Banner und Ferrigno gegen Bill Bixby). So einfach war das damals. Heute wäre der testosteronlastige Italo-Amerikaner als Darsteller arbeitslos oder maximal noch für Synchronarbeiten gefragt, denn der grüne Hüne mit der chronisch schlechten Laune hat seinen menschlichen Anteil längst auf ein Minimum an Motion Capture reduziert und ist ansonsten ein durch und durch digitales Riesenbaby. Das kann man je nach Belieben als Fluch oder Segen erachten, für die Logik der Transformation jedenfalls ist der technologische Fortschritt ein seltener Fall von Kongenialität.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Dabei leidet auch der aktuelle Hulk noch an den üblichen CGI-Krankheiten, die den Trick als Trick entlarven und sich nur bedingt in den realen Rest des Films einfügen. Das lässt sich zwar nicht verleugnen, überbewerten muss man es aber auch nicht. Immerhin steht dahinter dieselbe Industrie, die über Jahrzehnte hinweg mit minderwertigen Rückprojektionen und anderen heute absurd anmutenden Kompromisslösungen ganz gut gefahren ist. Warum also übermäßige Strenge auffahren, wenn es um digitale Monster geht? – Die 2008er Variante der mittlerweile seit über vier Jahrzehnten bestehenden Comic-Serie jedenfalls lässt sich jede Menge Zeit, bis der Zuschauer überhaupt einmal einen Blick auf das Ergebnis kostenintensiver Programmierarbeit werfen kann (eine dramaturgische Mühe allerdings, die schlichtweg vor die Hunde geht angesichts einer zeigefreudigen Werbekampagne, die kein Geheimnis aus dem Hulk selber und seinem Gegenspieler macht). Bis dahin setzt Marvel in seiner zweiten Eigenproduktion nach dem überaus erfolgreichen „Iron Man“ auf eine ausgedehnte Exposition, die den unbedarften Zuschauer nicht unbedingt eine Mutanten- oder Superheldengeschichte erwarten lassen würde. Allerdings gibt es den unbedarften Zuschauer höchstens noch in Sneak Previews oder hinter dem Mond, und so kann sich der Film eine ziemlich effektive Teaser-Montage erlauben, die in aller Kürze diejenigen Ereignisse zusammenfasst, aufgrund welcher Bruce Banner - seines Zeichens Atomphysiker mit Hang zum Selbstversuch - auf der Flucht vor der US-Army in einer brasilianischen Limonadenfabrik untergetaucht ist und sich dort angestrengt bemüht, seinen Puls möglichst niedrig zu halten, denn sonst, tja, wird aus dem eher schmächtigen Edward Norton ein ziemlich ungemütliches digitales Monster.</p>
<p>Natürlich lässt sich das nur eine Weile vermeiden, und als Banner schließlich von einem Sondereinsatzkommando unter der Leitung des fanatischen Emil Blonsky, eines britischen Söldners mit russischen Wurzeln (sozusagen seine politisch neutralisierte Fassung, da im Comic ursprünglich ein KGB-Agent aus Zagreb), aufgespürt und gejagt wird, bahnt sich der cholerische Golem mit der ungesunden Hautfarbe auch schon bald seinen Weg. Weitaus beängstigender aber als die ungebremste Aggression von Banners kontrollloser Zweitidentität ist Blonskys abgründige Begeisterung für das Potential der grünen Kampfmaschine. Dass die Army weniger an Banner interessiert ist als an der Möglichkeit, die (bislang ungeklärten) Umstände seiner Verwandlung zu reproduzieren und so einen neuen, aggressiven und unbesiegbaren Soldatentypus zu schaffen (Geschosse ignoriert der Hulk nämlich wie Mückenstiche), weckt in der Vorstellung des Söldners echte Allmachtsfantasien. Das muss er nicht aussprechen, denn es blitzt in seinen Augen auf wie das Grün in denjenigen Banners, bevor er sich verwandelt. Dass Blonsky dabei, einer klugen Entscheidung des Regisseurs gemäß, die er gegen den Willen des Studios durchsetzte, von Tim Roth verkörpert wird, kommt der Sache sehr entgegen. Hatte dieser doch in Tim Burtons unseligem „Planet of the Apes“-Remake selbst hinter der Affenmaske seines General Thade noch soviel beunruhigenden Wahnsinn verbreitet, dass man für einen Moment fast vergessen konnte, sich über den Rest des Films zu ärgern. Louis Leterrier wird das vermutlich ähnlich empfunden haben, und so mag es sich ergeben haben, dass Blonsky in seiner menschlichen Gestalt nun mindestens so verstörend gefährlich auftritt wie später als gammastrahlenmutiertes Supermonster (im Comic noch „The Abomination“, im Film leider namenlos), das immerhin noch bedrohlicher aussieht als das seltsame Amphibienwesen, das Manhattan ein paar Monate zuvor heimgesucht hatte (dokumentiert in „Cloverfield“).</p>
<p>Überhaupt ist der Übergang von den realen Charakteren (Banner und Blonsky) zu ihren digitalen Versionen (Hulk und Abomination) weniger fließend als eher sprunghaft. Tauschte die TV-Serie aus den 70ern noch einfach ihre Darsteller aus, so verschwinden die Schauspieler heute ganz und liefern höchstens noch ein paar per Cyber-Scanning generierte Spuren. In den meisten Fällen ist das bloße Effekthascherei (und – bewiesen im Fall von Robert Zemeckis´ „Beowulf“ - für die Dauer eines ganzen Films noch nicht tragbar). Im Fall einer Geschichte allerdings, die auf der vollständigen Transformation ihrer Figuren beruht, hat dieser Schritt eine durchaus bemerkenswerte Konsequenz. Filmimmanent ließe sich das durchaus thematisieren, jedoch ist „The incredible Hulk“ dafür ganz sicher die falsche Adresse. Insgesamt tut Marvel nämlich gut daran, die Dinge nicht übermäßig zu komplizieren, und damit greift das Studio auf eine Tugend zurück, die eine erfolgreiche Comicserie ausmacht. Komplexität braucht eben Zeit und damit Sequels.</p>
<p>Im Gegensatz zu den psychologischen Untiefen etwa, in denen sich Ang Lees „Hulk“-Version bewegte, und die so manchen Fan ratlos zurück ließen, gibt sich die Fassung aus der Feder von Zak Penn (superheldenerfahren seit „X2“) und Edward Harrison geradliniger und leichter konsumierbar. Beide Filme gegeneinander auszuspielen, hat dabei wenig Sinn, denn die Zielvorgabe ist nicht dieselbe. Marvel setzt wie schon bei „Iron Man“ (und allen noch geplanten Superhelden-Filmen des Studios) auf den Franchise-Effekt und kommt damit dem Gesetz des Comics als Serienprodukt näher. Wie alle Superhelden nämlich hat auch der Hulk über die Jahrzehnte seines Bestehens eine komplexe und psychologisch vielfältige Geschichte assimiliert, die in einem einzigen Film keinen Platz hat, und so kann sich Marvel alle Verzweigungen für später aufheben (immerhin gibt es da die überaus schwierige Seite in Banners Entwicklung, die das hohe Aggressionspotential des Hulk mit einem Missbrauch aus der Kindheit in Verbindung bringt). Lees Version hat im Grunde versucht, seiner Figur vieles von dieser Tiefe zu geben, den Film damit aber für klassisches Blockbuster-Kino merklich überladen (Ähnliches ließe sich zwar auch von Burtons „Batman“ behaupten, nur gelingt dort der Spagat merklich besser, und die überbordende Fabulierlust in Charakterzeichnung, Set-Design und Inszenierung kann die eigentlich über alle Maßen enggeführte Psychologie der Geschichte - in der gegenseitigen Co-Abhängigkeit von Bruce Wayne und dem Joker - gut überspielen).</p>
<p>Wie viel Komplexität Leterriers Version aber bereits tatsächlich hat, mag erst ein späterer Director’s Cut offenbaren. Immerhin kündigt der Regisseur bereits eine um ganze 70 (in Worten: siebzig) Minuten längere Fassung an.</p>
<p><img src="http://www.alienus.de/screenwrite/Plakat_Der-unglaubliche_Hulk.jpg" border="1" alt="" width="450" height="637" align="absBottom" /></p>
<p>Artikel © 2008 Thomas Lenz. Alle Rechte vorbehalten.<br />
Filmplakat: <a href="http://www.concorde-film.de/" target="_blank">Concorde Filmverleih GmbH</a></p>
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]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Back in Black - Kurzreviews zu Kino und DTV Neuheiten]]></title>
<link>http://grenzenlossiegen.wordpress.com/?p=93</link>
<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 10:21:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>cmudersbach</dc:creator>
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<description><![CDATA[
&#8220;Die Tage der Muse sind vorbei. Zeit ins Leben zurückkehren.&#8221; - Hannibal Lecter
Nach e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/cinemania.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-121" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/cinemania.jpg?w=191" alt="" width="191" height="93" /></a></p>
<p>"Die Tage der Muse sind vorbei. Zeit ins Leben zurückkehren." - Hannibal Lecter</p>
<p style="text-align:justify;">Nach etwas längerer Abwesenheit, meld ich mich mit einem RUNDOWN über die neusten und nicht ganz so neusten Filme zurück. Das Ganze ist nur als kleiner Einblick gedacht, also erwartet hier keine analytischen Meisterleistungen.  In letzter Zeit gab es viel Müll, aber auch die ein oder andere Perle. Daher ein kurzer Überblick über das was gerade läuft, noch kommt und schon vorbei ist. Viel Spass.</p>
<p><!--more--></p>
<p>--------------------------------------------------------------------------------------</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/a-l-interieur-poster.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-115" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/a-l-interieur-poster.jpg?w=220" alt="" width="121" height="166" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Inside:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Inside ist sowohl für Spannungsliebhaber als auch Gore-Hounds die perfekte Mischung von Film. Was die Franzosen hier auf den Zuschauer einprasseln lassen, hat man in letzter Zeit so nicht auf dem Bildschirm gesehen. Das man zwischendrin auch noch eine der genialsten Ideen zu Stande gebracht um Spannung aufzubauen, wie ich finde, gibt dem ganzen dann noch den Zuckgerguß. Definitv nichts für Zartbesaitete, aber allen anderen ist das Ding höchst empfohlen.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/poster011.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-96" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/poster011.jpg?w=150" alt="" width="120" height="177" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Bank Job:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">War überraschend gut. Persönlich seh ich Statham sowieso gerne und der Plot (wenn auch teilweise zu übertrieben in der "Wer verarscht hier wen?"-Abteilung) war auch ganz interessant. Allerdings hätte man mit einer Brise mehr Action, noch was rausholen können. Wer auf Filme ala Oceans Eleven steht, sollte zugreifen.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/2001866802676768194_rs.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-97" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/2001866802676768194_rs.jpg?w=64" alt="" width="121" height="179" /></a><span style="text-decoration:underline;"><strong>Day of the Dead 2008:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Ein weiteres Remake der Romero-Saga tritt in den Videotheken unseres Landes ein. Und mal von dem relativ guten Dawn of the Dead-Remake abgesehen, ist das hier genauso große Grütze wie alle anderen Nachahmungen des Großmeisters. Bitte im Regal liegen lassen.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/frontieres.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-98" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/frontieres.jpg?w=227" alt="" width="120" height="159" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Frontieres:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Neben Inside der nächste Horror-Schocker aus Frankreich und endgültiger Beweis das Frankreich momentan die einzig guten und vor allem knüppelharten Horror-Streifen produzieren kann. Setzte man mit Inside mehr auf die Spannungsschiene schlägt Frontieres in eine andere Kerbe. Hier wird purer Terror-Horror abgefackelt und mit Gore nur so herumgematscht, das es eine wahre Freude ist. Dabei wird die Sache bitter ernst gehalten und nicht mit dümmlichen Comedy-Einlagen vermasselt. Der härteste Film des Jahres (Unbedingt in der Uncut-Fassung sehen) und daher nur was für Genre-Fans. Noch nen Extra-Sternchen an die Macher für die Idee Inzest-Nazis als Bösewichte einzusetzen.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/the_happening1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-99" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/the_happening1.jpg?w=205" alt="" width="120" height="177" /></a><span style="text-decoration:underline;"><strong>The Happening:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Wenn du Pflanzen als Bösewichte hast, kannst du nur verlieren. Wie Shyamalan hier versucht die Pflanzen so zu filmen das sie bedrohlich wirken, ist schon so schlecht das der Film eher als Comedy funktioniert, denn als bierernster Horror-Film. Shyamalan scheint wirklich nur ein One-Trick-Pony gewesen zu sein. The Sixth Sense und dann gings bergab. Ausserdem würd ich gern mal wissen was er mit Mark Wahlberg gemacht hat um dem eigentlich routinierten Mimen eine derart schlechte Leistung abzuverlangen. Morgens direkt Baldrian intravenös? Wahrscheinlich. Denn der liest hier seine Zeilen wie von einer Tafel ab. Den Höhepunkt bildet eine Szene in der sich bei einer Plastik-Pflanze für die Umweltverschmutzung entschuldigt. Aua. Einen großen Bogen um diesen Film machen. Wie man Shyamalan nach der Grütze noch 100 Millionen geben kann um AVATAR zu verfilmen bleibt mir ein Rätsel.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/rec-poster.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-100" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/rec-poster.jpg?w=213" alt="" width="120" height="169" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>REC:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Blairwitch Projekt 2008. Da sieht man mal wieder was mit kleinen Mitteln und Talent alles machen kann. Für die Produktionkosten war das Ding sehr cool gemacht. Kein Wunder das die AMIS das direkt remaken wollen. Kleiner feiner ZOmbie-Horror für Genre_Fans die nicht zu hohe Erwartungen haben.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/kung_fu_panda_poster.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-102" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/kung_fu_panda_poster.jpg?w=202" alt="" width="120" height="173" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Kung Fu Panda:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Leider wieder durch die deutsche Synchro versaut. Aber im O-Ton sehr sehr cool.Endlich nochmal nen lustiger Animations-Streifen der einem nicht nach 10 Minuten auf die Eier geht und seine Message auf lustige Art und Weise rüberbringt. Einzigst schlechte. Er war zu kurz. Must-See für Animations-Fans.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/doomsday.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-103" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/doomsday.jpg?w=202" alt="" width="120" height="179" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Doomsday:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Keine großen Worte über Doomsday. Action, Gore, heiße Weiber. Abgedrehter Endzeit-Actioner der so ziemlich jeden Genre-König zitiert und alles zu nem großen bunten Cocktail mixt. Definitiver Party-Film.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/27282_p_m.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-104" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/27282_p_m.jpg?w=202" alt="" width="120" height="178" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>All the Boys Love Mandy:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Fängt gut an. Lässt stark nach und holt gegen Ende wieder auf. Zweischneidiges Schwert der Film. Die ganze Einführung ist eigentlich ganz genial gefilmt, wie technisch gesehen eigentlich auch der ganze Film. Im Mittelteil macht sich dann aber für ne ganze Strecke gähnende Leere breit und es werden eigentlich auch nur 08/15 Slasher Klischees bedient. Aber wegen der schönen Aufmache und ganz gut agierenden Darsteller würd ich doch mal sagen, das er eigentlich Spass gemacht hat. Und das Endzitat is ja wohl sau cool. "First I'm gonna finish High School!"</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/incredible-hulk-poster-0.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-105" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/incredible-hulk-poster-0.jpg?w=203" alt="" width="120" height="179" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Der unglaubliche Hulk:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Juhu. Vergessen ist das Pseudo-Drama und die pinke Hose von Ang Lee. Marvel setzt den Siegeszug ihres neuen Studios mit Hulk fort. Wenn man sich erstmal an Norton als Banner gewöhnt hat, ist der Film genau wie auch Iron Man eine Freude. Ich hab zwar nie die Comics gelesen aber die TV-Serien gesehen und ich finde man hat sich aus den verschiedenen Universen das beste rausgeholt. Die Actionszenen sind spitze. Der CGI-Hulk sieht cool aus und mit Tim Roth in bekloppter Russe-Modus hat man nen coolen Villain gefunden. Ähnlich wie in Iron Man hat man auch hier geschafft ne gute Linie zwischn Witz (die Hosen Szene) und einer Portion Drama zu finden. Der Auftritt von Robert Downey alias Tony Stark nach dem Abspann lässt ja mal hoffen das Marvel nach Thor und Captain America wirklich den Avengers Film durchzieht. "We're putting a team together." Wohoooo.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/hancock.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-106" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/hancock.jpg?w=204" alt="" width="120" height="177" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Hancock:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Anfang top. Mitte meh. Ende flop. Selten so ne verschenkte Idee gesehen. Wieso man aus der coolen Prämisse nen total abgefuckten Superhelden zu haben, dann mittendrin so eine Kehrtwende macht und diesen Unsinn von Göttern und verbotener Liebe dareinbringt weiss wohl nur der Drehbuchschreiber. Und hier sieht man auch mal wieder das ein Film komplett ohne Gegenspieler, nicht zünden kann. Wenn da noch ein zweiter kommen sollte, das Ding einfach wie Superman aufziehen und Superman durch Hancock ersetzen. Das wäre ne Gaudi. Aber so lieber auf den Verleih warten, als das hart verdiente Geld im Kino zu verpulvern.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/promnight.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-124" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/promnight.jpg?w=202" alt="" width="120" height="179" /></a></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Prom Night:</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Da kann man nur sagen: "Meh". Auf keinen Fall schlecht aber genauso wenig gut. Technisch ist das Ganze ja top gemacht und auch schauspielerisch gibts keine Ausfälle. Die Story ist allerdings 08/15-Ware und nur einen Killer zu haben der nach 2 Minuten vorgestellt wird und dessen Motive von Anfang klar sind ist leider nur langweilig. Darüberhinaus für nen Remake von Prom Night viel zu wenig Gore und uninspirierte Kills. Ich mein wie oft kann man noch jemanden mit dem gleichen (!!!) Messer umbringen. Nach dem zweiten Mal wars langweilig. Guckbar. Muss man aber nicht. Und auf keinen Fall im Kino.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/the_ruins_500.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-107" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/the_ruins_500.jpg?w=219" alt="" width="120" height="164" /></a></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Ruinen:</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Oh ja. The Ruins. Bin ich mir auch nicht ganz so sicher ob ich den jetzt gut fand oder nicht. Einige Sachen waren auf jedenfall nette Ideen. Die Eingeschlossenheit auf der Pyramide. Der Gore und die für so nen Film guten Schauspieler. Aber andere Sachen (singende Pflanzen, Dummheit der Personen ---&#62; Wenn ich eingeschlossen auf ner Pyramide sitze und von bekloppten Einheimischen und mutierten Killerpflanzen bedroht werde, lass ich mir auch immer als erstes einen runterholen ;-) ) Kann man sich mal Abends geben den Film, aber muss man eigentlich auch nicht. Vor allem als Deutscher sollte man sich schon angepisst fühlen. Den guten Jungen erstmal HEINRICH (ja wir haben alle so Namen) zu nennen und dann auch noch zu Foltern (Amputieren wir ihm die Beine mit der Nagelpfeile (eklige Szene)) könnte man schon fast als Beleidigung auffassen. Lieber auf die DVD warten.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/sexcityposter_main.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-108" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/sexcityposter_main.jpg?w=202" alt="" width="120" height="177" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Sex and the City:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Auch wenn ich mir hierfür wahrscheinlich böse Kommentare der weiblichen Leserschaft einfange, aber Sex and the City - Der Film macht genau da weiter wo die Serie aufgehört hat. Langweilig, unkomisch, schlecht gespielt und einfach nur blöde. War es vor 6 Jahren noch cool und frisch, ist es heute nur noch dämlich die sichtlich gealterten Damen durch Pseudo-Teen-LoveStorys zu treten und dreckige Witze erzählen zu lassen. Ne ne ne. Einmotten und vergessen.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/speedracer_poster_02.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-110" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/speedracer_poster_02.jpg?w=212" alt="" width="120" height="170" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Speed Racer:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Schalgt mich aber der war geil. Total bunt. Total übertrieben und nen fettes Kind mit nem Affen als Freund. Herrlich blöde  und schön absurd. Ausserdem ist es immer wieder cool John "walter" Goodman auf dem Schirm zu sehen. Super gemacht Wakowskis.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/m1149425.gif"><img class="aligncenter size-medium wp-image-111" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/m1149425.gif?w=212" alt="" width="120" height="170" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Rache-Vergeltung hat ihren Preis:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Mal wieder einer der großen Hollywood Filme von Til "Ich bin der tollste" Schweiger der sich dann doch nur als lachhafte DTV-Produktion entpuppt die man genauso gut hier hätte drehen können und im Sonntag-Abend Programm von SAT1 als den MEGASUPERDOLLEN Blockbuster hätte vertickern können. Son richtiger 08/15 Thriller. Hab auch noch den Fehler begangen das Ding im O-Ton zu gucken. Schweiger spricht echt beschissenen English dafür das er schon so lange da unten wohnt. Kein Wunder wieso Maestro Boll den für FarCry geholt hat. Der wollte endlich mal jemanden der beschissener English spricht als er.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/thumbshigh.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-112" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/thumbshigh.jpg?w=225" alt="" width="120" height="158" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Apropo Boll: Der ist zwar immer noch nen beschissener Regisseur und Drehbuchschreiber (Wenn der gute Mann 3 Jahre an Seed entwickelt hat und dann so ne Nullnummer bei raus kommt hat er einfach kein Talent) hat sich aber mittlerweile in meine coole Leute Liste gespielt. Einfach mal alle Videos vom viralen Marketing zu Postal und allem anderen reinziehen: http://www.movieset.com/postal<br />
Einfach nur geil und sau witzig. Go Uwe. ;-)</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/niewiedersexmitderex_poster04.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-113" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/niewiedersexmitderex_poster04.jpg" alt="" width="120" height="168" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Nie wieder Sex mit der Ex:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Versteht mich hier nicht falsch. Ist kein schlechter Film. Ist sogar streckenweise mega lustig und alles wo Kristen Bell (Will keiner mal ne 4te Staffel Veronica Mars finanzieren) mitspielt is sowie geguckt, aber langsam aber sicher riecht man jeden Film wo Apatow seine Finger mit drin hat 10 Meilen gegen den Wind. Der knallt ja auch die Kinos zu. Das funktioniert zwar alles, aber läuft langsam Gefahr langweilig zu werden. Pineapple Express wenn er dann endlich mal kommt wird hoffentlich ne Ausnahme werden. Und Seth Rogen wird ja mittlerweile eh in jedem Film der Comedy Elemente hat gecastet. Zack &#38; Miri Make a Porno, der nächste Apatow im Einkaufszentrum und der übernächste Apatow The Green Hornet (japp auch mit Seth Rogen in der Hauptrolle). Der muss auch aufpassen das er den Leuten nich irgendwann auffen Sack geht. Kann man aber gucken.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/2007-10-9-southland-tales-poster_lg.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-114" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/2007-10-9-southland-tales-poster_lg.jpg?w=208" alt="" width="120" height="173" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Southland Tales:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Hab ich zwar nich verstanden aber war irgendwie gut. :D Aber mal im Ernst. Richard Kelly hat den Karren ja voll an die Wand gefahren und trotzdem noch geschafft das Ganze irgendwie gut rüberzubringen. Extrem verwirrende Story, völlig verrückt agierende Schauspieler, Musical Nummern, Justin Timberlake der mit nem riesen Sniper-Gewehr Leute tötet, synthetische Drogen, Regierungsverschwörungen und weiss der Teufel was nich noch alles. Als nächstes Projekt lieber was kleines feines aussuchen und zeigen das Darko nicht sein The Sixth Sense war.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/waz_horror_poster3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-116" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/waz_horror_poster3.jpg?w=212" alt="" width="120" height="170" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>WAZ:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Man nehme Sieben, kloppe noch ne Portion SAW mit dabei und schon hat man WAZ. Funktioniert zu Beginn. Wird dann aber schnell langweilig. Nicht mal Schauspielgott Stellan Saskard kann die Nummer hier noch retten. Kann man sich antun wenn nix andres läuft.</p>
<p><a href="http://grenzenlossiegen.files.wordpress.com/2008/07/mpap2posterb.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-117" src="http://grenzenlossiegen.wordpress.com/files/2008/07/mpap2posterb.jpg?w=203" alt="" width="120" height="177" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>P2:</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Last but not least, kommt der von Alexandre Aja (THHE) produzierte Psychoschocker P2. Wer eher auf nervenzerfetzende Spannung als auf puren Splatter-Horror abfährt, hat mit P2 den richtigen Film entdeckt. Von tollen Schauspielern getragen, wird eine unglaublich dichte Atmosphäre geschaffen, die den Zuschauer beim nächsten Besuch in der City-Galerie 2mal drüber nachdenken lässt ob er denn nun ins Parkhaus fahren sollte. Must-See.</p>
<p>--------------------------------------------------------------------------------------</p>
<p style="text-align:justify;">Das wars erstmal für diese Woche. Ich hoffe das ab jetzt wieder regelmässig Updates folgen, also guckt täglich rein bei grenzenlossiegen.wordpress.com.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[HAPPY-GO-LUCKY]]></title>
<link>http://unverstaendlichesgespraech.wordpress.com/?p=346</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 06:26:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>unverstaendlichesgespraech</dc:creator>
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<description><![CDATA[Happy-Go-Lucky	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;	(GB, USA, 2007)
Buch und Regie: Mike Leigh
Produktion: Simon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Happy-Go-Lucky	&#160;&#160;&#160;&#160;	(GB, USA, 2007)</p>
<p>Buch und Regie: Mike Leigh<br />
Produktion: Simon Channing Williams. Kamera: Dick Pope. Musik: Terry Daves<br />
Mit: Sally Hawkins (Poppy), Eddi Marsan (Scott), Alexis Zegerman (Zoe), Sylvestra Le Touzel (Heather), Kate O’Flynn (Suzy), Caroline Martin (Helen), Oliver Maltman (Jamie), Samuel Roukin (Tim), Stanley Townsend (Obdachloser) u. a.<br />
118 Minuten	&#160;&#160;&#160;&#160;(8 von 10 Punkten)</strong></p>
<p><a href="http://unverstaendlichesgespraech.files.wordpress.com/2008/07/happy-go-lucky_c_tobis.gif"><img src="http://unverstaendlichesgespraech.wordpress.com/files/2008/07/happy-go-lucky_c_tobis.gif" alt="Happy-Go-Lucky" width="600" height="400" class="size-full wp-image-348" /></a><br />
(Bildrechte: Tobis)</p>
<p><strong>Synopsis:</strong> Grundschullehrerin Pauline, genannt Poppy, 30 Jahre alt, lebt mit WG-Genossin Zoe in Nord-London. Sie begegnet der Welt und den Menschen darin mit Optimismus und entwaffnender Offenheit, und die im Film in lockerer Folge gezeigten Szenen unterstreichen dies zunächst vortrefflich. Nachdem ihr Fahrrad gestohlen wurde, nimmt sie Fahrstunden beim Misanthropen Scott, dem selbst Poppy bald nichts Positives mehr abgewinnen kann. In der Schule kümmert sie sich um einen verhaltensauffällig gewordenen Schüler. Beim Besuch der schwangeren jüngeren Schwester untermauert sich ihr Eindruck von der Borniertheit jeglicher Lebensplanung. Ihrem neuen Freund Tim versichert sie, dass sie eine glückliche Frau ist. </p>
<p><strong>Kritik:</strong> HAPPY-GO-LUCKY hat die  Wirkung, anschließend im Straßencafé noch stundenlang als Gesprächsstoff zu dienen und sich beinahe jede Szene erneut vor Augen führen zu wollen. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen und empfehle Nachahmung. Bei einem solchen luftig-frischen Rückblick kommen insbesondere die Passagen und Bonmots ins Gedächtnis, die uns gezügelten Zeitgenossen Poppy als "verrücktes Huhn" charakterisieren lassen. Der Verleih und die schreibende Zunft lässt ja auch nichts unversucht, publikumswirksam auf das Prädikat Komödie hinzuweisen. Das Filmplakat strahlt quirlige Lebensfreude aus, das englische <em>happy-go-lucky</em> versuchten nicht einmal die sonst so erfindungsfreudigen deutschen Überschriftenmacher zu toppen, und überall steht zu lesen, dass es sich um den Publikumsliebling der diesjährigen Berlinale handelt. </p>
<p>Besonders in der ersten Hälfte von HAPPY-GO-LUCKY drängt sich der Verdacht auf, dass solche Leichtigkeit des Seins nur aufgrund eines verminderten IQ zustande kommen kann. Das spontane Anquatschen von fremden Leuten, Wochenend-Besäufnisse und das anschließende Abhängen in Freundinnenbuden, die Klamotten Modemarke "Grelle Achtziger Jahre": Das Zuschauen bewirkt ein befremdlich-fasziniertes Amüsement, Poppy lebt und ist wirklich das bisschen bluna, welches die Werbung in uns anderen nur vermutet. Die Aufklärung, dass die Protagonistin als Grundschullehrerin arbeitet, verleiht dem Film einen ersten Pfeiler der Ernsthaftigkeit, allerdings besitzt die Komödie auch über diesen Zeitpunkt hinaus noch weit mehr Merkmale einer Sitcom/Comedy-Serie denn eines ausgereiften 120-Minüters: Die Episoden stehen zum Teil unverbunden nebeneinander, manche besitzen die Funktion eines Running Gags, Personen tauchen auf und verschwinden wieder etc. </p>
<p>Wohlgemerkt: Bis zur beendeten Paddelbootpartie ist HAPPY-GO-LUCKY ein vergnügliches Kinovergnügen und beeindruckt durch ausgefeilten Wortwitz, Schlagfertigkeit und ein gutes Händchen für die Glaubwürdigkeit der Personen. Allerdings erfährt der Film in der zweiten Hälfte eine unverkennbare Beimischung von ernsteren Beigaben, die gewahr werden lassen, dass mit Mike Leigh jemand für Buch und Regie verantwortlich ist, der seit den 70er Jahren mit kritisch-realistischen Milieustudien der britischen Arbeiterklasse seine Brötchen verdient. In HAPPY-GO-LUCKY wird jene Unterwanderung des Unbeschwerten durch eine unverhofft düstere, so gar nicht in das knallbunte Poppy-Outfit passende Szene eingeleitet, die aber nichtsdestotrotz zu den Highlights des Films zählt. Ich zolle diesem ungewöhnlichen und wirkungsvollen Schritt Respekt.</p>
<p>Nach diesem Exkurs ins Schaurig-Schöne, dessen Inhalt im weiteren Verlauf des Films vollkommen unerwähnt bleibt, erhebt sich der Film mittels Symbiose von Realismus und Leichtigkeit zu neuer Stärke, weiterhin transportiert und repräsentiert durch die überragende Sally Hawkins. Speed-Dating mit Therapie-Potential: Er ist kaum mehr als ein kurzer, ein- bis zwei Wochen umfassender Ausschnitt aus ihrem Leben, wir sind nur kurz zu Besuch bei einer Frau, von deren Lebensauffassung wir uns eine Scheibe abschneiden können. Und es hoffentlich auch tun.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ich übe mich als Filmkritikerin..]]></title>
<link>http://wichtelchen.wordpress.com/?p=52</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 23:57:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>smallie &lt;3</dc:creator>
<guid>http://wichtelchen.wordpress.com/?p=52</guid>
<description><![CDATA[Sorry ersteinmal das ich euch vernachlässigt habe, aber ich musste die Ferien gebührend genießen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry ersteinmal das ich euch vernachlässigt habe, aber ich musste die Ferien gebührend genießen :)</p>
<p>Auch wenn es langweilig klingt, ich habe mir heute vorgenommen den lieben langen Tag bzw. die liebe lange Nacht Filme zu gucken.</p>
<p>Mein Art zu urteilen: Ich werde einfach mal <span style="text-decoration:line-through;">kack</span>dreist die Einteilung meiner Freundin - der Fernsehzeitung übernehmen (das G-Prinzip). Es gibt nach diesem Schema also:</p>
<p>[G]rausig - <strong>NICHT</strong> sehenswert!</p>
<p>[G]eht so - Für Leute die auf sowas stehen ... okay, aber auch nur für diese Leute!</p>
<p>[G]elungen - Ein netter Film, sollte man gesehen haben.</p>
<p>[G]enial - Die besten Zutaten für einen Film sind hier vereint. Wer sich diesen Film entegehen lässt ist selber schuld!</p>
<p>--------------------------------------------------------------------------------------</p>
<p>So, bevor ich nun beginne die Filme zu "bewerten", möchte ich sagen, dass ich ein Laie bin, also keine Fachkentnisse besitze und dies aus reinem Spaß tue!</p>
<p>--------------------------------------------------------------------------------------</p>
<p>1. <strong>Filmtitel</strong>: Grendel</p>
<p><strong>FSK: </strong>16</p>
<p><strong>Worum es geht</strong>: Grendel ist der Gegner von Beowulf, dessen Name euch bekannt vorkommen dürfte.</p>
<p>In diesem Film ist der Zuschauer auf der Seite von Beowulf der mit seinen Gehilfen versucht das Königreich vor Grendel und seiner Mutter [Name vergessen :D] zu befreien.</p>
<p><strong>Urteil</strong>: GRAUSIG! - Spätestens wenn man Grendel sieht, kann man nur über den Film lachen, denn Grendel ist eine äußert schlechte Animation die gruselig wirken soll. Den gesamten Film über habe ich mich gefragt ob sich die Filmemacher nicht ein bisschen mehr mit dem Thema hätten befassen können. Wer diesen Film nicht kennt, hat NICHTS verpasst!</p>
<p>--------------------------------------------------------------------------------------</p>
<p>2. <strong>Filmtitel</strong>: Idiocracy</p>
<p><strong>Fsk:</strong> Tut mir leid, ich habe es versäumt danach zu gucken.</p>
<p><strong>Worum es geht</strong>: Die beiden unterbelichteten Joe und Rita machen bei einem Experiment mit: Sie lassen sich in Tiefschlaf versetzen. 500 Jahre später wachen sie auf und die Welt ist voller Dummköpfe. Die beiden gelten als Intelligenzbestien!</p>
<p><strong>Urteil:</strong> Gelungen! - Es war schockierend zu sehen wie die Menschen in der Zukunft des Filmes drauf waren. Eine tolle Umsetzung, einfach ein Film zum "Augen öffnen".</p>
<p><strong>Trailer</strong>: kann ich leider nicht einfügen, aber ihr könnt ihn <a href="http://www.mblnews.de/movie/trailer/trailer.php?t_url=http://www.mblnews.de/movie/trailer&#38;t_f=Idiocracy-Trailer-E.asf&#38;t_b=350&#38;t_h=230&#38;t_typ=K&#38;t_t=Idiocracy" target="_blank">hier</a> sehen.</p>
<p>--------------------------------------------------------------------------------------</p>
<p>3. <strong>Filmtitel: </strong>Schräger als Fiktion (Stranger than Fiction)</p>
<p><strong>Fsk: </strong>6</p>
<p><strong>Worum es geht: </strong> <span style="color:#005ba2;">Schriftstellerin Kay Eiffel (EMMA THOMPSON) ringt mit sich, wie sie ihren letzten und möglicherweise besten Roman abschließen soll - sie muss sich nur noch ausdenken, wie sie ihre Hauptperson, Harold Crick, am besten umbringen kann, dann wäre ihr Buch fertig. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass Harold Crick (WILL FERRELL) in der wahren Welt auf unerklärliche Weise tatsächlich am Leben - und sich plötzlich ihrer Worte bewusst ist, die nur er hören kann! Fiktion und Realität prallen aufeinander, als der zunehmend bestürzte Harold begreift, was Kay mit ihm vor hat und sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren beginnt. Denn er muss dringend einen Weg finden, wie er das Ende ihres Romans (und sein eigenes) abwenden kann... [ übernommen von <a href="http://www.sonypictures.de/landing/schraeger-als-fiktion/inhalt.html" target="_blank">dieser Seite</a> ]</span></p>
<p><strong>Urteil: </strong>Ge-ni-al!!!  - Diesen Film muss man gesehen haben, mehr sage ich nicht!</p>
<p><strong>Trailer:</strong> Um eure Lust auf diesen tollen Film noch zu steigern, hier der Trailer: <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/d15mzfwPtMY'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/d15mzfwPtMY&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>--------------------------------------------------------------------------------------</p>
<p>3. <strong>Filmtitel:</strong> Pathfinder - <strong> </strong>Fährte des Kriegers</p>
<p><strong>FSK: </strong>Keine Jungendfreigabe, also ab 18!</p>
<p><strong>Worum es geht:</strong> Ein Wikingerjunge wird von seinem babarischen Clan zurück gelassen. Nun wächst er bei den Indianern auf. Als er 16 Jahre alt ist greift sein alter Stamm erneut an und Ghost, so heißt er, steht zwischen zwei Fronten...</p>
<p><strong>Urteil:</strong> Geht so! - Wer auf Metzelfilme steht, wird begeistert sein! Kein Film für Jedermann!!! Trotzdem: Die Bilder gerade von der Natur sind überwältigend!</p>
<p><strong>Trailer:</strong> <a href="http://www.mblnews.de/movie/trailer/trailer.php?t_url=http://www.mbl-news.de/movie/trailer&#38;t_f=Pathfinder-DieFaehrtedesKriegers-Trailer-D.mov&#38;t_b=350&#38;t_h=230&#38;t_typ=K&#38;t_t=Pathfinder%20-%20F%E4hrte%20des%20Kriegers">hier klicken um den Trailer zu sehen</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[PARANOID PARK]]></title>
<link>http://unverstaendlichesgespraech.wordpress.com/?p=339</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 07:50:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>unverstaendlichesgespraech</dc:creator>
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<description><![CDATA[Paranoid Park	&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(USA, Frankreich, 2007)
Regie: Gus Van Sant
Drehbuch: Gus Van ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Paranoid Park	&#160;&#160;&#160;&#160;(USA, Frankreich, 2007)</p>
<p>Regie: Gus Van Sant<br />
Drehbuch: Gus Van Sant, nach dem Buch von Blake Nelson. Produktion: Neil Kopp und David Cress.  Kamera: Christopher Doyle und Rain Kathy Li<br />
Mit: Gabe Nevins (Alex), Taylor Momsen (Jennifer), Jake Miller (Jared) Dan Liu (Detective Richard Lu), Scott Green (Scratch), Lauren McKinney (Macy) u. a.<br />
[OmU] &#160;&#160;&#160;85 Minuten	&#160;&#160;&#160;&#160;(8 von 10 Punkten)</strong></p>
<p><a href="http://unverstaendlichesgespraech.files.wordpress.com/2008/07/paranoid_park_c_peripher.gif"><img src="http://unverstaendlichesgespraech.wordpress.com/files/2008/07/paranoid_park_c_peripher.gif" alt="PARANOID PARK" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-343" /></a><br />
(Bildrechte: Peripher Filmverleih)</p>
<p><strong>Synopsis:</strong> Portland, Oregon. Der 16-jährige Alex hängt nach dem Unterricht am liebsten mit Kumpel Jared in der Skater-Anlage Paranoid Park ab. Eines Nachts lässt er sich von einem älteren Skater zum "Train Surfing" überreden. Ein Wachmann überrascht sie und kommt zu Tode. Die Polizei nimmt Ermittlungen auf, tappt aber im Dunkeln. Alex versucht, die auf sich geladene Last zu verarbeiten. </p>
<p><strong>Kritik:</strong> PARANOID PARK besitzt die Eigenschaft, die Aufmerksamkeit des Publikums in Beschlag zu nehmen, ohne die geringsten Merkmale mitzubringen, es mitzureißen. Das Erzähltempo ist beschaulich bis behäbig, die Hauptperson besticht durch einen einzigen Gesichtsausdruck, die Musik variiert von Klassik, Hip-Hop, Rap bis hin zu simplen Schlagermelodien, welche in vielen Fällen so gar nicht zu den gezeigten Szenen zu passen scheinen. Während einer im Bild kaum dreißig Sekunden dauernden Autofahrt dudelt ein soches Potpourri aus dem Radio, und Alex macht keine Anstalten, daran etwas zu ändern. Jene Vorgehensweise besitzt doppelten Effekt: Einerseits wird vermieden, durch allzu konzentrierten Einsatz eine Wirkung zu forcieren und dem Zuschauer eine Distanz zu Geschehen zu nehmen. Andererseits unterstreicht sie die Unfertigkeit und Desorientierung der Hauptperson, wenn nicht gar der ganzen <em>lost generation</em>, die Gus Van Sant laut Kritikermeinung in seinen letzten Filmen GERRY, ELEPHANT, <a href="http://unverstaendlichesgespraech.wordpress.com/2007/03/16/last-days/" target="_bank">LAST DAYS</a> und nun PARANOID PARK beschreibt. </p>
<p>Hauptperson Alex, der fast unablässig im Bild ist, ist wahrlich kein Übermittler von Botschaften und Befindlichkeiten, sehe ich einmal vom oben erwähnten hypnotischen Wandeln durch eine Welt ab, in die er hineingeworfen scheint und für die er weder eine Definition noch eine Perspektive für sich gefunden hat. Wenig wird über ihn gewahr, ein Highschool-Kid der Gegenwart, die indes in Van Sants Film nicht mit Schlagworten wie Bildungsnotstand, Rassenproblemen und Verweigerung angefüllt ist. Erwachsene erscheinen beiläufig, sind ohne Wirkung: Gespräche mit den Elternteilen verlaufen einseitig und lakonisch. Die Schulobrigkeit ist nur unscharf im Bild oder ertönt per Lautsprecher. Und der Polizeibeamte betont beim Verhören der Skater, er versuche ihre Welt zu verstehen, was aber bestenfalls als gut gemeinter Versuch bezeichnet werden kann.  </p>
<p>Alex ist nicht dumm, kein Verweigerer, und in seinem Umfeld gibt es durchaus Belege dafür, dass Van Sant die Generation nicht über einen Kamm schert. Allerdings verliert er seinen Protagonisten nicht aus den Augen, und Alex’ Präsenz ist es, die uns nicht loslässt. Seine braunen Augen blicken mit einer Mischung aus Melancholie und Teilnahmslosigkeit in die Welt. Schlafwandlerisch nimmt er am Leben teil, ohne auf es wirken zu wollen. Aufforderungen, sich zu engagieren oder nur eine Meinung zu haben, prallen an ihm ab, und weder seine Freundin Jennifer, die ihm den ersten Sex quasi aufnötigt, noch der von Alex verursachte Tod des Sicherheitsmannes ändern an der inneren Unentschiedenheit etwas. Die Personen um ihn herum berühren ihn ebenso wenig wie die verlassenen Schulkorridore und die blassen Straßen von Portland, durch die er sich tagtäglich bewegt. </p>
<p>Einzig das Skaten reißt ihn aus der Lethargie. Christopher Doyle 35 mm- und Rain Kathy Li’s Super 8-Kameraarbeit gelingt es immer wieder, in phantastischen und mit Musik unterlegten Bildern ein Lebensgefühl jener Subkultur zu beschwören. Aber selbst dort entledigt sich Alex nicht vollständig seiner Passivität, bezeichnet sich als noch nicht gut genug, sitzt nur dabei und beobachtet.</p>
<p>PARANOID PARK springt in der Chronologie vor- und rückwärts, und dies findet seine Entsprechung in den fliegenden Blättern, auf denen Alex die Ereignisse der letzten Tage niederschreibt. Als Therapie gegen Frust und Angst, wie ihm eine Freundin vorschlug, und die Zeilen dienen als rudimentäres Erzählgerüst für den Film. Dass er die Seiten gegen Ende des Films doch verbrennt, zeigt, dass er noch immer nicht bereit ist für die linear ausgerichtete und an Problemlösung orientierter Erwachsenenwelt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EIN EINZIGER AUGENBLICK]]></title>
<link>http://unverstaendlichesgespraech.wordpress.com/?p=338</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 06:52:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>unverstaendliche