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	<title>evolutionsbiologie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/evolutionsbiologie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "evolutionsbiologie"</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 09:32:55 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Die Abschaffung des Menschen nach R. Dawkins]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=1900</link>
<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 01:34:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>kroski.meint</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=1900</guid>
<description><![CDATA[Haben wir&#8217;s geschafft? Haben wir uns die Erde nachhaltig untertan gemacht?
Genau genommen behi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tatianacardeal/260971904/"><img src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/01/kroskikopf.thumbnail.jpg" alt="kroskikopf.jpg" align="left" height="129" width="138" /></a>Haben wir's geschafft? Haben wir uns die Erde nachhaltig untertan gemacht?</p>
<p>Genau genommen behindert uns die Religion in unserer Freiheit. <i>Übersinnliches ist Aberglaube.</i><br />
<b><br />
Und Gott, egal welcher Religion, macht unser Leben unfrei und einfach mies.</b></p>
<p align="justify"><!--more-->Dieses Bild des Menschen zeichnen führende Evolutionsbiologen. Nicht ohne Grund zählen Bücher wie „<i>Der Gotteswahn</i>" von Richard Dawkins zu internationalen Bestsellern. Was kann man überhaupt einwenden? Welche Fragen müssen sich gläubige Menschen stellen?</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">Werfen wir gleich einen Blick auf den Kernpunkt der grossen Religionen. Richard Dawkins erinnert uns an die <b>Gotteshypothese</b>, die Grundvoraussetzung monotheistischer Religionen:</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>„Es gibt eine übermenschliche, übernatürliche Intelligenz, die das Universum und alles, was darin ist, einschliesslich unserer selbst, absichtlich gestaltet und erschaffen hat (S.46). Weiters: Der abrahamitische Gott hat das Universum nicht nur erschaffen, sondern er ist ein persönlicher Gott, der darin oder ausserhalb davon (was immer das bedeuten mag) wohnt, und die unangenehmen Eigenschaften hat, auf die ich bereits angespielt habe." (S.45/55)</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Auf insgesamt 534 Seiten macht sich der Evolutionsbiologe Dawkins eine Menge Gedanken zu dem Thema, wie sich die Existenz Gottes am wirkungsvollsten abstreiten, desavouieren und widerlegen lässt. Fragen wir also: Zu welchen Erkenntnissen kommt Dawkins? Wie können insbesondere Christen zu diesen Schlüssen stehen?</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">1. <b>"GOTT EXISTIERT MIT ZIEMLICHER SICHERHEIT NICHT"</b> (S.223).</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">Gab es nicht schon mutigere Schlußfolgerungen von philosophischer oder naturwissenschaftlicher Seite? Kurzum, die natürliche Selektion nach Darwin, in Verbindung mit dem<i> anthropischen Prinzip</i> (<i>d.h.</i> <i>wir befinden uns bereits auf einem Planeten mit Leben, also brauchen wir uns um die Wahrscheinlichkeit der Entstehung des Lebens keine weiteren Gedanken mehr zu machen</i>), führen zur statistischen Einsicht, dass die Existenz Gottes eine absonderlich unwahrscheinliche Hypothese sei. Nehmen wir an dieser Stelle an, wir seien zwar nicht Atheisten, aber zumindest Agnostiker, dann formuliert Dawkins wie folgt:</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>„Entweder Gott existiert, oder er existiert nicht. Es ist eine wissenschaftliche Frage. Eines Tages werden wir die Antwort kennen, und bis es soweit ist, können wir einige sehr stichhaltige Ausagen über die Wahrscheinlichkeit machen."</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Jetzt ist an der Zeit, einzuhaken, Bei allem Verständnis für Wissenschaften, die zeitgemäss mehr und mehr zu statistischen Methoden greifen: In letzter Konsequenz stellt sich <s>nicht die Frage der Wahrscheinlichkeit, sondern</s> <b>die Frage der Realität Gottes</b>. Die Naturwissenschaft kann in dieser Frage - mit ihren wissenschaftlichen Methoden - "nur" Wahrscheinlichkeiten ins Spiel bringen, da ist kein grosser Unterschied zur Philosophie und Theologie: Die Theologen und eine Fraktion der Philosophen halten die Existenz Gottes für höchst wahrscheinlich. Die Frage der Realität Gottes, die muss letztlich jeder für sich selbst abwägen und entscheiden.</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">2. <b>"VERMUTLICH HAT ES JESUS ALSO TATSÄCHLICH GEGEBEN,</b></p>
<div align="justify"></div>
<blockquote>
<p align="justify">doch sehen renommierte Bibelforscher im Neuen Testament (und erst recht im AT) ganz allgemein keinen zuverlässigen Bericht über die tatsächlichen historischen Ereignisse." (S.136)</p>
</blockquote>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">An dieser Stelle verweise ich auf eine aktuelle Publikation aus 2007, in der es heisst: „<i>Wenn also Geschichte, Faktizität in diesem Sinn, wesentlich zum christlichen Glauben gehört, dann muss er sich der historischen Methode aussetzen - der Glaube selbst verlangt das... Die historisch-kritische Methode - wiederholen wir es - bleibt von der Struktur des christlichen Glaubens her unverzichtbar.</i>" Papst Benedikt XVI. hat diese Zeilen veröffentlicht ("Jesus von Nazareth", Herder 2007, S.14f.). Als zweite und ergänzende Methode wird die kanonische Exegese angewandt, um historische und evangelikale Forschungen zu ganzheitlichen Erkenntnissen zu führen. Es ist also <b>keine Frage der Wissenschaftlichkeit</b>, denn es bekennen sich atheistische und römisch-katholische Seite zur Anwendung zeitgemässer wissenschaftlicher Methoden, sondern welchen Historikern, Philosophen, und Theologen man die glaubwürdigeren Thesen zuerkennt. Die inhaltlich und historisch besonders fehlerhafte papst- und bibelkritische Argumentation (siehe u.a. die abstruse Ableitung <i>polytheistischer Sehnsüchte von Papst Johannes Paul II.</i>) weist wenig Substanz auf, und ich behaupte, dass sie von Dawkins auch nicht sonderlich ernst genommen wird. <i>Vermutlich hat es Jesus also tatsächlich gegeben</i>, stellt Dawkins in seinem Buch fest. Selbst wenn wir mit Dawkins von der perfiden Annahme ausgingen: „<i>Jesus war ehrlich, hatte aber unrecht.</i>" (S.130), bleibt die Alternative, mit ihm über Jesus zu sagen:</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>„...war er sicher einer der grossen ethischen Neuerer der Geschichte. Die Bergpredigt ist Ihrer Zeit weit voraus." (S.346)</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">So können gläubige Menschen - hier mit Rückendeckung eines <i>Naturwissenschaftlers</i> (!) - an ihrer Überzeugung festhalten, Jesus Christus anzuerkennen, und seiner Ethik zu folgen. Come on, Mr. Dawkins, what's next?</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">3. <b>"UNSER GESPÜR FÜR DAS GUTE</b></p>
<div align="justify">
<blockquote><p>(ALLERDINGS NICHT UNBEDINGT UNSERE MOTIVATON, IHM ZU FOLGEN) IST MIT GOTT UND OHNE GOTT GENAU DASSELBE." (S.152)</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Wie Richard Dawkins selbst einräumt, ist die ethische Motivation <i>mit Gott</i> eine höhere. Warum sollen wir an dieser Stelle eine bessere These <i>pro deo</i> (im Sinne einer dem Guten verpflichteten Gesellschaft) finden? Darüber hinaus können wir aus den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen eine ethische Frage herausgreifen: Ist <b>begleiteter Suizid</b> zu legalisieren oder nicht? Das schweizerische Parlament hat diese Frage mit Berufung auf die <i>Europäischen Menschenrechte</i> mit Ja entschieden. Nun sehe ich mich mit Atheisten und anderen aufgeklärten Bürgern einer Meinung, dass die Europäischen Menschenrechte ein hohes und unverzichtbares Gut unserer westlichen Gesellschaften darstellen. Doch lassen sich diese Menschenrechte ganz offensichtlich von verschiedenen Denkrichtungen her so unterschiedlich interpretieren, dass Christen ein ganz klares Argument für Ihren Glauben sehen: Unter der Annahme eines Universums, dessen Schöpfer menschlichen Lebens sich <i>nicht</i> endgültig widerlegen lässt, kann nur schwerlich gerechtfertigt werden, dass Menschen Ihrem (also <i>nicht auszuschliessender Weise</i> von Gott geschenkten) Leben nach eigenem Gutdünken auf legalisierte Weise ein Ende setzen, namentlich in Form des begleiteten Suizids. Somit Herr Dawkins, sehen Christen höchste Veranlassung, sich für eine Ethik im Sinne des Glaubens auszusprechen, und den Weg des christlichen Lebens fortzusetzen. Werden sie sich nun, aufgrund <i>philosophisch-ethischer</i> Unsicherheiten, im weiteren in die <i>Naturwissenschaften</i> flüchten, Herr Dawkins?</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">4. <b>"DIE NATÜRLICHE SELEKTION ALS BEWUSSTSEINSERWEITERER"</b> (S.158).</p>
<div align="justify"></div>
<blockquote>
<p align="justify">Natürliche Selektion ist ein additiver Prozess, der das Problem der Unwahrscheinlichkeit in viele kleine Teile zerlegt (S.168). Die natürliche Selektion funktioniert, weil sie eine Einbahnstrasse in Richtung der Verbesserung ist (S.198). Sie zerstört in der Biologie die Illusion der gezielten Gestaltung und lehrt uns, auch in der Physik und Kosmologie gegenüber jeder Gestaltungshypothese misstrauisch zu sein." (S.163)</p>
</blockquote>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">Im Kern sagen sie: Die Darwin'sche Lehre zeigt uns eine Evolution, die ohne Gestaltung und in Folge ohne Gestalter auskommt. Anschliessend meinen sie: „<i>Erstaunt bin ich immer wieder über <b>Theisten</b>, die ihr Bewusstsein keineswegs auf die von mir vorgeschlagene Weise erweitert haben, sondern die natürliche Selektion als 'Gottes Methode', seine Schöpfung zu bewerkstelligen, bejubeln.</i>" (163f.). Welche renommierten Theologen, Philosophen und Naturwissenschaftler schliessen sie in ihre Pauschalkritik mitein? Es sind an führender Stelle die Vertreter des "kritischen Realismus" (Critical Realism), die ihr Verständnis 'sich teilweise überschneidender Magisteria' (<i>d.h. Naturwissenschaften können die Welt nicht ohne Philosophie bzw. Theologie alleingültig erklären</i>) dagegen setzen, und gegenwärtig in hohem Masse beeinflussen, wie das Verhältnis von Natur- und Sozialwissenschaften verstanden werden kann (siehe Francis Collins und Roy Bhaskar). Die Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Religion wird von ihnen, Herr Dawkins, postuliert, aber wo sind die von ihnen immer wieder eingeforderten Belege? In Wirklichkeit ist diese <b>angebliche Unvereinbarkeit von Naturwissenschaft einerseits, Philosophie und Theologie andererseits</b> in höchstem Masse umstritten. Darüber hinaus ist die Suche nach der <i>Welttheorie </i>naturwissenschaftliche Realität, also das Forschen nach der einen letzten Formel, auf die sich alles zurückführen lässt. Die vermutlich sehr hohe Komplexität und Unwahrscheinlichkeit der Formel, die ihre Naturwissenschaftskollegen so gerne fänden, passt nicht in ihre eigene Argumentationskette, denn ihre Kollegen würden dann ebenfalls nach dem Ende der Kausalkette suchen, nach dem wissenschaftlich gar nicht gesicherten Ursprung des Universums oder Multiversums. Lassen wir an dieser Stelle ihren erklärten Gegner, den Philosophen <b>Alister McGrawth</b>, sprechen:</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>„Weltformel und Gottes Existenz mögen eine hohe Komplexität verlangen, doch der Sprung von der Erkenntnis der Komplexität hin zur Behauptung von deren Unwahrscheinlichkeit ist höchst problematisch. Warum muss etwas Komplexes von vorneherein unwahrscheinlich sein?" (A.McGrath, Der Atheismuswahn, S.33)</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Anders gefragt, <b>muss etwas Komplexes, muss Gott deshalb weniger real sein?</b> Am 22. Oktober 1996 veröffentlichte Papst Johannes Paul II. eine Erklärung der päpstlichen Akademie der Wissenschaften, in der die Auffassung von einer allgemeinen biologischen Evolution gestützt wird. <i>Richard Dawkins selbst</i> zitiert einen Kommentar des Philosophen Michael Ruse (S.97):</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>„Als Johannes Paul II. in einem Brief den Darwinismus unterstützte, erklärte R. Dawkins nur, der Papst sei ein Heuchler, er könne in der Wissenschaft nicht ehrlich sein, und ihm, Dawkins, sei ein ehrlicher Fundamentalist lieber... Naturwissenschaft ist eine Form des Rationalismus, und Religion ist die am weitesten verbreitetste Form des Aberglaubens." (S.98)</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Über diese "<i>wissenschaftlichen</i>" Beurteilungen kann ein <i>rational denkender</i> Mensch nur den Kopf schütteln. Nach Dawkins haben die Religionen sich wissenschaftlich zu rechtfertigen, wodurch sich der mediengewandte Lehrstuhlinhaber auf plakative Feststellungen beschränken kann. Als "Beweisführung" bekommen wir zu lesen, dass die Evangelien im Schnitt 100 Jahre post Christum an verschiedenen Orten aufgezeichnet wurden, in einigen Punkten nicht übereinstimmen, zudem Übersetzungsfehler nicht ausgeschlossen sind. Nun gilt es an dieser Stelle einzuwenden, dass gerade die christliche Theologie ein auf wissenschaftlichen Methoden (u.a. die <i>historisch-kritische M.</i>) gründendes <b>Quellenstudium </b>betreibt, und in ihren Auslegungen unter anderem Quellen berücksichtigt, die 20 Jahre post Christum datiert werden, und solche, die knapp 2000 Jahre p.C. gefunden wurden, namentlich die <b>Rollen von Qumran</b> (zuletzt kommentiert von Papst Benedikt XVI., Jesus von Nazareth, 2007, S.40f). Da Dawkins zwar alle Religionen ablehnt, aber das Christentum im besonderen reflektiert, ist der Hinweis legitim, dass <i>keine</i> der anderen Weltreligionen wahrhafte Quellenstudien aufzuweisen hat. Wir dürfen an dieser Stelle festhalten: Zunächst ist die natürliche Selektion eine "bewusstseinserweiternde" These der Naturwissenschaft, die im 21. Jahrhundert weder a priori noch a posteriori in Widerspruch zur christlichen Theologie zu sehen ist. Weiters ist der von Dawkins polemisch postulierte <i>Dualismus</i> (Rationalismus vs. Aberglauben) schlicht unwissenschaftlich, im Sinne der Schule des "kritischen Realismus" (Critical Realism) abzulehnen, und die Entscheidung gläubiger Menschen <i>für Gott</i> ein weiteres Mal gerechtfertigt. Wie steht es jetzt mit der "<i>Kritik der reinen Religion</i>", gibt es diese überhaupt?</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">5. <b>"SELBST WENN MAN DIE WAHRSCHEINLICHKEIT,</b></p>
<div align="justify">
<blockquote><p>DASS LEBEN SPONTAN ENTSTEHT, SEHR PESSIMISTISCH EINSCHÄTZT, IST DIESE STATISTISCHE ARGUMENTATION DER TODESSTOSS FÜR JEDEN GEDANKEN, MAN MÜSSE GEZIELTE GESTALTUNG, "INTELLIGENT DESIGN", POSTULIEREN, UM DIE LÜCKE ZU FÜLLEN." (S.195)</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Klar festmachen können wir, dass man die noch unausgegorenen Thesen des <b>„Intelligent Design" für diese Fragen gar nicht benötigt.</b> Die natürliche Selektion nach Darwin ist die derzeit bestmögliche Erklärung zwar nicht für den Ursprung, aber für die Entwicklung des Lebens auf der Erde. Darüber hinaus kann man mit den Vertretern des "<i>kritischen Realismus</i>" (CR) die Einschätzung teilen, dass man <b>einen gestaltenden Gott nicht postulieren muss, <i>aber kann</i></b>. Selbst wenn die heutigen Naturwissenschaften meinen, mit Darwin auch die sogenannten Lücken in der Evolutionsgeschichte erklären zu können: Wie um alles in der Welt soll uns das daran hindern, <b>eine philosophische, eine theologische, und eine gläubige Position einzunehmen, die die Realität Gottes bejaht</b>?<br />
Allein die Formulierung von Dawkins "<i>der Todesstoss</i>" deutet mehr auf ein Wunschdenken als auf eine Beweisführung, es ist die Diktion eines Kampfes auf Leben und Tod zwischen Naturwissenschaft und Religion. Aber es gibt keine stichhaltigen Belege gegen ein befruchtendes Nebeneinander von aufgeklärter Religion und seriöser Naturwissenschaft. Kopf oder Zahl, Leben oder Tod, wie steht es nun mit ihrer <i>atheistisch-fundamentalistischen</i> Brechstange, Herr Dawkins?</p>
<div align="justify"></div>
</p>
<p align="justify">6. <b>"GLAUBE IST GENAU DESHALB BÖSARTIG</b>,</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>WEIL ER KEINE RECHTFERTIGUNG BRAUCHT, UND KEINE DISKUSSION DULDET. Wenn man Kindern beibringt, dass unhinterfragter Glaube eine Tugend ist..., schafft man die Voraussetzung, um sie in zukünftigen... Kreuzzügen zu tödlichen Waffen zu machen." (S.429)</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Als gläubiger Christ rechtfertige ich meinen Glauben mir selbst und Gott gegenüber, der Kirche sowie meiner Familie, meinen Freunden, Partnern und Arbeitgebern gegenüber jedenfalls immer dann, wenn es <b>um glaubensmotivierte Entscheidungen geht, die möglicherweise in Konflikt mit Interessen Dritter stehen.</b> Insofern braucht Glaube sehr wohl Rechtfertigung. Wie wir zudem unter 2. gesehen haben, verlangt die von Papst Benedikt XVI. bestätigte Faktizität des Glaubens wissenschaftliche Diskussion und Rechtfertigung. In den laufenden <b>Fragen zur Bioethik oder zum Thema begleiteter Suizid</b> muss der (christliche) Glaube Position beziehen, und sich gegenüber Interessen anderer rechtfertigen.</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>„Aber ist es nicht... immer eine Form der Kindesmisshandlung, wenn man behauptet, die Kinder besässen einen Glauben, über den sie mit ihrem geringen Alter überhaupt nicht nachgedacht haben können? Dennoch ist genau das bis heute üblich, und es wird fast nie infrage gestellt. Es zu hinterfragen ist (an dieser Stelle) mein wichtigstes Anliegen." (S.437f.)</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Ich kann das anglikanische Erziehungs- und Schulwesen nicht im Einzelnen beurteilen, sehr wohl aber die konservativen Entsprechungen im deutschsprachigen Raum: Schulen und Kirchen setzen sich immer stärker für eine umfassende <b>Ethik- und Religionserziehung</b> ein, die alle Weltreligionen und alternative Ethiklehren einbezieht. Mein 12jähriger Sohn ist bereits in ausführlicher Weise mit allen Weltreligionen und verschiedenen Ethiklehren konfrontiert worden, und er ist kein Ausnahmefall. Diese Behauptung über die Bösartigkeit des Glaubens ist eher 19. Jahrhundert als Gegenwart. Wo immer gegen das Prinzip der Aufklärung verstossen wird, ist allerdings konsequentes Gegensteuern angesagt, ohne jede Einschränkung. Die Chance, dass mein Sohn und andere Kinder „<i>zu tödlichen Waffen werden</i>", darf also als äusserst unwahrscheinlich angesehen werden. Wie "gutartig" sind denn ihre weiteren Thesen, Herr Dawkins, hoffentlich ist ihnen die hier getroffene Einschätzung nicht zu "<i>bösartig</i>"?</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">7. <b>"MAN POSTULIERT EINEN GOTT</b>,</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>...DER DEM LEIDEN GEGENÜBER NICHT GLEICHGÜLTIG IST, ES ABER ALS PREIS FÜR EINEN FREIEN WILLEN IN EINEM GEORDNETEN KOSMOS MIT SEINEN GESETZEN BETRACHTET." (S.153)</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Diese Lösung des <b>Theodizee-Problems</b> (d.h. das <i>Hinterfragen jedes Gottes, der Leiden in der Welt zulässt</i>) entstammt der Feder Richard Dawkins' (!). Inhaltlich steht dieses Postulat in keinem Widerspruch mit einem aufgeklärten Glaubensleben im 21. Jahrhundert (oder wie Dawkins formuliert: <i>mit einem Christentum, das von Paulus von Tarsus als eine weniger gnadenlose, monotheistische Sekte des Judentums, die auch weniger exklusiv war und über die Juden hinaus in die übrige Welt blickte</i>). So können sich Gläubige auch unter dem abschliessenden Punkt (7), mit dem Sanktus des Evolutionsbiologen, <i>für Gott</i> entscheiden.</p>
<div align="justify"></div>
<p align="justify">Alister McGrath hat dabei grösserer Bedenken gegen sie, Herr Dawkins, und meint (in <b>"Der Atheismuswahn"</b>, 2007, S.63):</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>„Dennoch führt "Der Gotteswahn" diese schamlose Verzerrung der Tatsachen einfach weiter fort. Alternativen werden verspottet und heruntergemacht, ohne dass man sich ernsthaft damit beschäftigt. Ja, es gibt religöse Menschen, die der Wissenschaft gegenüber zutiefst feindlich gesonnen sind. Und ihre Anzahl wird möglicherweise zunehmen. Dies ist meiner Meinung nach Dawkins' polemischen Gebrauch der Naturwissenschaften und seinem epischen Kampf gegen die Religionen zu verdanken. Vielleicht ist es an der Zeit, dass die gesamte Fachwelt gegen den Missbrauch ihrer Ideen im Dienste eines atheistischen Fundamentalismus protestiert."</p></blockquote>
</div>
<p align="justify">Für meinen Teil erwarte ich unter den Lesern des Dawkins-Buches eine <b>Polarisierung</b>: Anhänger wie Gegner des Atheismus werden bestärkt. Der Traum Dawkins', dass sich Heerscharen von Atheisten outen und formieren, ist weder eine beruhigende noch beunruhigende Vision, denn klare und öffentliche Positionierungen in unserer säkularen Gesellschaft führen dann endgültig zu einer diskussionsintensiven Weiterentwicklung der Religionen und der Kirchenpolitik, ganz im Sinne der Aufklärung.</p>
<p align="justify">Schliesslich sehe ich nach 534 Seiten an Unterhaltung, Ärger, Langatmigkeit und Fundamentalismus die Reduktion des Menschen auf seine <i>Ratio</i>, die als irreal abgekanzelte Erfahrung des Übernatürlichen, also <b>die Abschaffung des Menschen in seiner Totalität</b>, in weiterer Ferne denn je.</p>
<p align="justify">Dieses Posting ist ein Update <a href="http://stefan888.wordpress.com/2008/01/02/atheismus-2-sieben-thesen-pro-deo-mit-richard-dawkins/" title="Richard Dawkin has a dream">dieses Beitrags</a>.<br />
Eine Diskussion gibt es auch <a href="http://stefan888.wordpress.com/2008/01/02/atheismus-2-sieben-thesen-pro-deo-mit-richard-dawkins/#comments" title="Dawkins-Diskussion">hier</a>.<br />
Blog <a href="http://stefan888.wordpress.com">.bewegendes<br />
</a><br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/">www.flickr.com</a>, öffentlich, Tatiana Cardeal.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zukunftsprobleme noch und nöcher]]></title>
<link>http://naturalismuskritik.wordpress.com/?p=71</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 12:06:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>BK</dc:creator>
<guid>http://naturalismuskritik.wordpress.com/?p=71</guid>
<description><![CDATA[Man muss Josef Reichholf für seine „Kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends“ loben: Sein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss Josef Reichholf für seine „Kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends“ loben: Sein Ansatz, große geschichtliche Ereignisse, Volksdichtungen und andere menschliche Lebensäußerungen mit klimatischen Veränderungen in Relation zu setzen, ist originell. Mit seinem Buch zeigt er, dass der Mensch mit allen seinen Regungen nicht völlig autonom ist, sondern Bestandteile eines größeren Zusammenhangs, auf den er keinen Einfluss hat. In einer Zeit, in der viele glauben, der Klimawandel sei menschengemacht, kommt Reichholf mit seinen Ausführungen gerade zur rechten Zeit. Kurzum: Das Buch ist einer Lektüre wert.</p>
<ul>
<li>Jetzt und immerdar</li>
</ul>
<p>Allerdings weist das Buch einen gravierenden Mangel auf, der das Lesevergnügen entscheidend mindert. Reichholf stellt immerfort entweder explizit Zusammenhänge her oder deutet Zusammenhänge an, die auch in einer populärwissenschaftlichen Darstellung nichts zu suchen haben, weil es sich um bloße Meinung handelt. Oder, schlimmer noch, weil sie einfach falsch sind. Der Leser stutzt nicht selten und fragt sich, was diese oder jene Wertung oder Behauptung denn da verloren habe oder ob sie überhaupt zutreffe.</p>
<p>So interessant etwa das Kapitel über das Mittelalter sein mag, so befremdlich sind Reichholfs eingestreuten Ansichten über Kirche, Herrschaft und Gesellschaft dieser Zeit. Sie machen deutlich, wie fremd, wie unverstanden ihm sein Thema letztlich geblieben ist. So offenbart beispielsweise seine Rede von „Staat und Kirche“ (S. 34), wie unbeleckt er von historischer Forschung ist. Leider lässt er trotzdem (oder gerade deshalb?) ungehemmt seinen Vorurteilen über die Inquisition freien Lauf (vgl. S. 67) und fragt in Bezug auf die Kreuzzüge:</p>
<blockquote><p>„Hätte christliche Gesinnung, die auf der reinen Lehre Christi aufbaut, überhaupt zu den Waffen rufen dürfen?“ (S. 35)</p></blockquote>
<p>Mit solchen Formulierungen, die mit dem Thema seines Buches nichts zu tun haben, offenbart er lediglich, dass er u.a. von „der reinen Lehre Christi“ keinen blassen Schimmer hat.</p>
<p>Dass man Begriffe und Maßstäbe, die heute gültig sind, nicht umstandslos auf das Mittelalter anwenden darf, ist dem Naturwissenschaftler Reichholf zwar durchaus nicht entgangen. Doch er tut es, und dadurch wird seine Interpretation deutlich entwertet: Reichholf scheitert an seinem sehr interessanten interdisziplinären Ansatz, indem er seine Unkenntnis historischer Methoden (die ihm verziehen seien) durch Meinung füllt.</p>
<p>Wenn Reichholf seine Leser mit seiner unerheblichen Meinung zu einem unverstandenen Phänomen belästigt, ist das ärgerlich. Doch richtiggehend dramatisch wird es bei seinen „Schlussbemerkungen“, mit denen er sicherlich etwas sagen möchte. Bloß: Das gelingt ihm nicht besonders gut. Man ahnt, dass seine Botschaft auf einer speziesistischen Prämisse aufbaut, und hätte durchaus gerne erfahren, auf was er hinaus will. Doch er verheddert sich derart, dass er überproportional viele Nullsätze wie diese herausbringt:</p>
<blockquote><p>„Zukunftsprobleme gab es immer. Sie sind nicht neu, auch wenn die Dimension in unserer Zeit über alle Horizonte hinausgewachsen ist. Das Leben selbst hat uns mit seinem Erfolg in der Evolution die Vorgehensweise vorgemacht.“ (S. 315)</p></blockquote>
<p>Dieses unverständliche Geschwurbel mündet – wie könnte es anders sein? – in ein Lob der Wissenschaft und in der Verdammung des „Irrationalen“ (S. 317). Dabei fordert Reichholf eine Erweiterung der – wie er es nennt – „Aufklärung“; die „bloße Vermittlung von Fakten“ reiche nicht mehr aus. Vielmehr müsse man nun</p>
<blockquote><p>„Vertrauen [aufbauen], um vom Wissen zur Gewissheit zu kommen. Nachprüfbarkeit allein vermittelt dieses Vertrauen.“ (S. 318)</p></blockquote>
<p>Auch wenn Reichholf hier – auch wenn man sie an dieser Stelle durchaus erwartet hätte – auf eine ausdrückliche Diffamierung von Religion und Glauben verzichtet, so trieft das atheistische Bekenntnis aus jeder Zeile. Gleichzeitig wird das Märchen vom Gegensatz zwischen</p>
<blockquote><p>„Fortschritt mit Hilfe von Wissenschaft und Technik“ und „fundamentalistischen Rückschritt“ (S. 73)</p></blockquote>
<p>wiederbelebt.</p>
<ul>
<li>Gar nicht lustig</li>
</ul>
<p>Doch als wäre das nicht schon befremdlich genug, scheint sich der Autor am Ende sogar noch beim Kabarett andienen zu wollen, wenn er etwa ausruft:</p>
<blockquote><p>„Zukunft muss sich lohnen!“ (S. 320)</p></blockquote>
<p>Wer wollte da widersprechen? Aber eigentlich ist das alles nicht lustig, denn eine andere Bemerkung verleiht diesem Sketch einen üblen Sinn. Reichholf fragt nämlich:</p>
<blockquote><p>„Gibt es überhaupt ‚das Richtige’ oder ‚das Falsche’? Bewähren sich nicht so gut wie immer die goldenen, weil wohlabgewogenen Mittelwege? Die Politik sieht das gerne so in demokratischen Gesellschaften. Weniger demokratische und diktatorische Systeme entscheiden her in Richtung eines Extrems.“ (S. 314)</p></blockquote>
<p>Und antwortet:</p>
<blockquote><p>„Das Streben zum Gleichgewicht ist ein Weg in die Falle. Was wir, was die Menschheit brauchen würde, sind im evolutionären Sinn überlebensfähige Ungleichgewichte. Wir müssen die Spannung(en) haben, um Aktivitäten entfalten zu können. Aus dem ‚hier mehr’ und dem ‚dort weniger’ ergibt sich der Fluss. Alles andere stagniert.“ (S. 324)</p></blockquote>
<p>Doch was, um Himmels willen, möchte uns der Autor damit eigentlich sagen? Ist es völlig unangemessen, aus diesen beiden Zitaten ein Plädoyer für eine Diktatur herauszulesen? Da bleibt einem das Lachen im Halse stecken.</p>
<p>Am Ende entpuppt sich das Buch also nicht nur als ein interessante Anregung für die aktuelle Klimadebatte, sondern darüber hinaus als ein Symptom. Es demonstriert, wie ein Naturwissenschaftler, ein Evolutionsbiologe – was gar nicht so selten vorkommt – das Feld verlässt, auf dem er sich auskennt, und seine Meinungen über Gott und die Welt für Wissenschaft ausgibt. Hinzu kommt die Unfähigkeit des Autors, seine Gedanken so auszudrücken, dass man sie nachvollziehen kann. Insofern mag Reichholf  ein guter Zoologe sein, aber er ist kein guter Historiker – und wäre, nach allem, was man nach der Lektüre weiß, ein gefährlicher Politiker.</p>
<p><em>Josef H. Reichholf: Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007. ISBN 978-3-10-06294-5. 336 Seiten. Preis: 19,90 Euro. Auch als Taschenbuch erhältlich.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Studium generale]]></title>
<link>http://biothek.wordpress.com/?p=48</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 10:48:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>biothek</dc:creator>
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<description><![CDATA[Prof. Günter Wächtershäuser hält heute Abend im Rahmen der Studium generale-Reihe &#8220;Wasser:]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Günter Wächtershäuser hält heute Abend im Rahmen der Studium generale-Reihe "Wasser: Molekül, Lebensstoff, Menschheitsproblem" um 18:15 Uhr im Hörsaal N 1 (Muschel) einen Vortrag zur <a title="Wächtershäuser Entstehung des Lebens" href="http://www.studgen.uni-mainz.de/1193.php" target="_blank">Entstehung des Lebens</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Braunalge Ectocarpus siliculosus mit viraler DNA]]></title>
<link>http://biothek.wordpress.com/?p=29</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 11:53:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>biothek</dc:creator>
<guid>http://biothek.wordpress.com/?p=29</guid>
<description><![CDATA[[via idw]
Der Volltext des Originalartikels ist über das Open Acces-Journal von Biomed Central ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>[via <a title="Viruswelten und die Evolution der Zelle" href="http://idw-online.de/pages/de/news257877" target="_blank">idw</a>]</p>
<p>Der <a title="Ectocarpus mit viraler DNA" href="http://www.biomedcentral.com/1471-2148/8/110/abstract" target="_blank">Volltext</a> des Originalartikels ist über das Open Acces-Journal von Biomed Central "Evolutionary Biology" zugänglich.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Art Glaubensakt mit vielfältigen Voraussetzungen]]></title>
<link>http://naturalismuskritik.wordpress.com/?p=56</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 16:09:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>BK</dc:creator>
<guid>http://naturalismuskritik.wordpress.com/?p=56</guid>
<description><![CDATA[Ein hochinteressanter Artikel ist letzte Woche in der Deutschen Tagespost über die Tagung „Weiß ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein hochinteressanter Artikel ist letzte Woche <a href="http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=39789">in der Deutschen Tagespost</a> über die Tagung „Weiß der Glaube? - Glaubt das Wissen?“ in der Katholischen Akademie Mainz erschienen.</p>
<blockquote><p>„Die Tagung diente einer Art interdisziplinärer, wechselseitiger Ideologiekritik von Evolutionsbiologie, Theologie und Philosophie. Was erhellend war. Zu dieser Kritik scheinen nämlich Theologie und Philosophie eher bereit und fähig als die Evolutionsbiologie. Es fällt gerade religionskritischen Naturwissenschaftlern schwerer als Theologen und Philosophen, sich und anderen Rechenschaft abzulegen über die eigenen Voraussetzungen, Methoden und die wirklichkeitserschließende Reichweite der Interpretation ihrer Forschungsergebnisse. Zudem geraten religionskritische Naturwissenschaftler eher in Versuchung, allein die eigene Wissenschaftssprache als letztgültig sinnvolle Wissenschaftssprache anzuerkennen, wenn sich Theologen und Philosophen mit ihnen verständigen wollen."</p></blockquote>
<p>Unbedingt lesen!</p>
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<title><![CDATA[VolkswagenStiftung fördert Evolutionsbiologie]]></title>
<link>http://biothek.wordpress.com/?p=23</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 16:21:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>biothek</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Unis Tübingen und Potsdam werden für ihre Ausbildungskonzepte zur Evolutionsbiologie mit je 30]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unis Tübingen und Potsdam werden für ihre Ausbildungskonzepte zur Evolutionsbiologie mit je 300.000 € <a title="VolkswagenStiftung fördert Evolutionsbiologie" href="http://idw-online.de/pages/de/news256911" target="_blank">unterstützt</a>. Darüber hinaus erhalten auch 16 Doktoranden und Postdocs insgesamt 2,7 Mio Euro für ihre Forschungsprojekte.</p>
<p><a title="VolkswagenStiftung" href="http://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/angebot.html" target="_blank">Hier</a> findet man das Förderangebot der VolkswagenStiftung.</p>
]]></content:encoded>
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