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	<title>europanahost &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "europanahost"</description>
	<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 18:08:08 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[UNIFIL kann abziehen]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=591</link>
<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 20:58:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich kann sie nicht nur, sie muss abziehen. Ihre Geschäftsgrundlage ist ihr entzogen, spätes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Eigentlich kann sie nicht nur, sie muss abziehen. Ihre Geschäftsgrundlage ist ihr entzogen, spätestens dann, wenn ein Beschluss der Regierung vom Parlament ratifiziert ist. The Media Line berichtete am 5. August in ihrem Nachrichten-Newsletter:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Eine Erklärung zu einem politischen Entwurf der neuen libanesischen Regierung, der vom Kabinett am Montag [04.08.08] einstimmig genehmigt wurde, wird als stillschweigende Genehmigung des von der Hisbollah gegen Israel weitergeführten Krieges betrachtet. Vier christliche, antisyrische Minister sprachen sich gegen einen Satz aus, der „das Recht des libanesischen Volkes, der Armee und des Widerstands zur Befreiung der von Israel besetzten Shebaa-Farmen, Kafar Shuba Hills un des libanesischen Teils des Dorfes Ghajar und auf Verteidigung des Lands unter Nutzung aller legalen und möglichen Mittel“ anerkennt. Die Minister wollen die Formulierung „unter Aufsicht des Staates“ einsetzen, um klar zu machen, dass die Hisbollah der Regierung unterworfen ist. Berichte aus Beirut deuten an, dass unter den Parlamentariern Konsens ist, dass die politische Erklärung der Hisbollah grünes Licht für bewaffnete Operationen gegen Israel gibt. Der Beiruter <em>Daily Star</em> berichtet, dass die Erklärung außerdem von einigen Parlamentariern kritisiert wurde, weil sie das Leid von 21.000 Familien nicht anspricht, die durch die innerlibanesischen Kämpfe in und um Tripolis vertrieben wurden. Analysten bei The Media Line geben beruhigend zu bedenken, dass eine Ratifizierung der politischen Erklärung durch das Parlament Paragraph 3 der Resolution 1701 des Sicherheitsrats zur Beendigung des Krieges zwischen Israel und Hisbollah im Jahr 2006 annullieren würde. Dieser Paragraph, der geschaffen wurde, um Nichtregierungs-Organisationen wie der Hisbollah die Waffen abzunehmen, wird diese Absicht umgehen, indem das „Recht auf Widerstand zur Befreiung“ von Land von Israel auf den Libanesischen „Widerstand“ ausgedehnt wird – also die Hisbollah.</p>
<p class="MsoNormal">Nachdem die Resolution 1701 von Anfang an bereits auf den Kopf gestellt wurden (vom Libanon wie von den westlichen Truppenkontingenten), wird sie nun komplett ad absurdum geführt und praktisch aufgehoben. Sollte die UNIFIL nicht abgezogen werden – wovon auszugehen ist –, dann bedeutet ihr Weiterbestehen den Schutz des Terrors und die Unterstützung der Bekämpfung Israels zu dessen Vernichtung.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Paechvogel-Scheiße]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=560</link>
<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 16:26:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Der Anspruch, einen religiös fundierten Judenstaat in Nahost zu errichten und seine Grenzen Zug ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">„Der Anspruch, einen religiös fundierten Judenstaat in Nahost zu errichten und seine Grenzen Zug um Zug auf Kosten der dort lebenden Palästinenser zu erweitern, kann nicht auf das Verständnis der Araber zählen, deren Rechtsbewußtsein so nachhaltig verletzt wird. Da auch die Großmächte und die UNO, die Israels Existenz garantieren, den Verdrängten keine Perspektive bieten, wächst angesichts eines militärisch hochgerüsteten, über Atomwaffen verfügenden und zudem die Resolutionen der UNO permanent missachtenden Israel ein islamischer Fundamentalismus heran, der in seiner politischen wie militärischen Ohnmacht dann zur Gewalt aus Verzweiflung greift.“</p>
<p class="MsoNormal">Schreibt die Geistesgröße Norman Paech in „junge Welt“. Passt, weil sich gleich und gleich gern gesellen und stinkende Scheiße bei stinkender Scheiße nicht weiter auffällt.</p>
<p class="MsoNormal">„Der Anspruch, einen religiös fundierten Judenstaat in Nahost zu errichten“<br />
ist natürlich nicht drin, das dürfen nur Muslime, vor allem im arabischen Raum, alles andere ist unverschämt und diskriminierend.</p>
<p class="MsoNormal">„seine Grenzen Zug um Zug auf Kosten der dort lebenden Palästinenser zu erweitern“<br />
Ist auch klar: Wer mit der Absicht der totalen Vernicht seiner selbst angegriffen wird, der hat schon mal gar kein Recht sich zu wehren, geschweige denn, dabei auch noch Territorium zu erobern. Und wehe, der gibt das hinterher auch noch wieder ab – der beweist damit sein imperialistisches Expansionsstreben!</p>
<p class="MsoNormal">„kann nicht auf das Verständnis der Araber zählen, deren Rechtsbewußtsein so nachhaltig verletzt wird“<br />
Nee, klar, deren Rechtsbewusstsein sieht ja so aus, dass man ihnen keinen Widerstand entgegensetzen darf, oder wenn, sich dann abmurksen lässt. Wer sie besiegt, der ist schon mal ganz unten durch, das ist ein Verbrechen. Also ist Israel ein Verbrechen, seine pure Existenz nicht erlaubt.</p>
<p class="MsoNormal">„Da auch die Großmächte und die UNO, die Israels Existenz garantieren, den Verdrängten keine Perspektive bieten“<br />
Äh, wie wäre es, wenn die arabischen Brüder den von ihnen verursachten „Verdrängten“ nach drei Generationen mal eine andere Perspektive bieten würden als in ihren „Flüchtlingslagern“ zu hausen?</p>
<p class="MsoNormal">„wächst angesichts eines militärisch hochgerüsteten, über Atomwaffen verfügenden und zudem die Resolutionen der UNO permanent missachtenden Israel ein islamischer Fundamentalismus heran“<br />
Auf jeden Fall. Die Juden waren schon in den 1920ern eine überlegene Militärmacht mit stehendem Heer usw., die an Atomwaffen bastelte und UNO-Resolutionen missachtete – uups, da gab’s die UNO noch nicht, da war der Völkerbund, der die Einrichtung einer jüdischen Heimstatt befohlen hatte!!! Das ist ein bisschen zu viel für Hadsch Amin al-Husseini, aber der konnte ja schon damals halluzinieren und hat schon vor allen anderen gesehen, was für ein bösartiger Haufen ihm da die Macht streitig machte (neben anderen Clans, arabischen Clans, die der Mufti von Jeruslaem sukzessive auslöschen ließ, um seine Macht zu festigen). Hadsch Amin war der große Prophet des 20. Jahrhunderts, was die Bösartigkeit der Juden angeht. Der hat offenbar alles vorausgesehen, was in den nächsten 80 Jahren mit den Juden noch kommen wird und deshalb damals schon ihre Vernichtung angestrebt.
</p>
<p class="MsoNormal">Oh, der islamische Fundamentalismus – der hat die „Palästinenser“ doch nach den 1980-ern wieder ergriffen, nachdem die Hamas gegründet und mächtiger wurde. Die 40-50 Jahre davor waren sie Sozialisten bis Kommunisten und schwafelten die Parolen der Bolschewisten nach. Der ganze Hass gegen Israel, der Wille es zu vernichten, die Kriege, die waren alle vorher da – jetzt wird das nur noch religiös verbrämt, damit Knalltüten wie Paech-Norman ihn für etwas Neues halten. Und diese Volltrottel tun das natürlich, weil sie keine drei Tage zurückdenken können, ohne dass sie grundlegende Fakten verlieren.</p>
<p class="MsoNormal">„der in seiner politischen wie militärischen Ohnmacht dann zur Gewalt aus Verzweiflung greift“<br />
Das könnte der erste Ansatz eines wahren Gedankens sein – wenn die arabischen Staaten (Muslime, Araber...) nicht endlich einmal die Konsequenzen aus ihren missglückten Völkermord-Versuchen ziehen würden. Wer immer mit dem Kopf vor die Wand rennt und daraus nur lernt, dass er weiter mit dem Kopf vor die Wand donnern muss, der darf sich über die Schmerzen nicht beschweren. Haben die Araber je etwas anderes versucht, als den Griff zur Gewalt? Zuerst selbst alle zusammen; dann nicht alle auf einmal, aber doch zu mehreren. Dann wieder, nur noch zu zweit. Und weil das alles nicht funktionierte, haben sie die Palästinenser erfunden und die Gewalt ausüben lassen. Und dabei sind sie geblieben. Alternativen? Werden gar nicht erst überlegt, weil sie nichts mit der Vernichtung des zionistischen Gebildes zu tun haben.
</p>
<p class="MsoNormal">Paechvogel Norman liegt also auf der ganzen Linie daneben. Nicht ein einziger Teil seines Gesülzes passt mit den Fakten überein. Der außenpolitische Sprecher seiner Bundestagsfraktion beweist sein Unwissen, Nichtwissen, Ahnungslosigkeit. Oder seine Verbohrtheit, Ideologisierung, seine Boshaftigkeit, Ignoranz und seine Judenfeindschaft. Was natürlich rundheraus abstreiten wird. Wie alle von seiner Sorte.</p>
<p class="MsoNormal">Seine Fraktion lässt ihren stellvertretenden Vorsitzenden verlauten, dieser Beitrag von NP in der „jW“ sei eine private Meinungsäußerung; der stellvertretende Vorsitzende hält die Aussagen des Textes für „nicht akzeptabel“. Er findet sogar deutliche Worte zu den Defiziten des Genossen, attestiert ihm nicht vorhandenes, notwendiges Differenzierungsvermögen und Ignoranz der Geschichte. Bodo Ramelow betont ausdrücklich, dass für Fundamentalisten jeglichen Glaubens inakzeptabel sind. Auch die des roten Glaubens? Da müsste ihm doch zumindest Frau Wagenknecht zuwider sein, die kaum noch roter glauben kann. Und die Inkonsequenz, Typen wie Paech in seinen offiziellen Ämtern zu lassen, wo er doch so offensichtlich die Partei nicht vertreten kann, fällt den Tiefroten anscheinend auch nicht auf. So konsequent sind sie dann doch nicht.</p>
<p class="MsoNormal">Zu empfehlende Lektüre zum Thema:<br />
- <em><a href="http://www.lizaswelt.net/2008/08/der-terrorversteher.html">Lizas Welt</a></em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hass-Prediger im Talar]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=554</link>
<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 20:28:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
<guid>http://heplev.wordpress.com/?p=554</guid>
<description><![CDATA[Es gibt Leute, die kotzen mich einfach an. Obwohl ich sie nicht kenne, einfach nur ihrer ignoranten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Es gibt Leute, die kotzen mich einfach an. Obwohl ich sie nicht kenne, einfach nur ihrer ignoranten Arroganz und ihres notorischen Halbwissens wegen, das sie nutzen, um zu verleumden, zu hetzen und Verbrecher zu rechtfertigen. Leider gehören zu dieser Gattung (Un-)Mensch eine ganze Reihe Vertreter z.B. der evangelischen Kirche – studierte Theologen, die weder ihre Bibel nur in Teilen kennen (und anerkennen), noch Ahnung von Geschichte haben. Folgen der „historisch-kritischen“ Methode?</p>
<p class="MsoNormal">Besonders schlimm wird es, wenn solche Leute halbe Wahrheiten (oder noch weniger) verbreiten und mit ihrer Ignoranz die Geschichte auf den Kopf stellen.</p>
<p class="MsoNormal">Ein solches Exemplar hat im <em>Korrespondenzblatt</em>, „herausgegeben Pfarrer- und Pfarrerinnenverein in der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern“ eine Hetzschrift gegen Israel veröffentlichen dürfen, die unter hier <a title="Korrespondenzblatt" href="http://pfarrverein-bayern.de/archiv/kblatt-0807.pdf" target="_blank">als pdf-Dokument</a> (S. 102-103, im Dokument die 6. und 7. Seite) abrufbar ist, die vor geschichtlichen Verdrehungen und Falschaussagen nur so strotzt und den Mord an acht Talmudschülern in Jerusalem regelrecht verteidigt. Es fängt gleich gut an:</p>
<p class="MsoBlockText">„Arabischer Terrorist erschießt acht Jugendliche in einer Jerusalemer Talmudschule!“ – und Israel schlägt verständlicherweise zurück. Soweit das gängige Deutungsmuster.</p>
<p class="MsoNormal">So fängt Dieter Helbig, Pfarrer i.R., seinen Artikel an – und verschweigt, dass Israel gar nicht zurückgeschlagen hat! Gut, er zieht sich auf „Denkmuster“ zurück – aber was soll das, wenn das „Muster“ dem Geschehen nicht entspricht? Dass Israel gerade nicht „zurückgeschlagen“ hat, hat nach den Anschlägen im Juli massive Kritik nach sich gezogen. Hätte man „zurückgeschlagen“, wäre es möglich gewesen, dass die drei Attentäter vom Juli es sich überlegt hätten, ob sie ihren Hinterbliebenen die Folgen zumuten wollten, so auch eine nicht ganz falsche Argumentation. Herr Pfr. i.R. Helbig mag so weit nicht denken, dann müsste er nämlich sein eigenes Denkmuster überdenken.</p>
<p class="MsoBlockText">Die beiden israelischen Historiker Zertal und Eldar, die ein grundlegendes Werk über die jüdische Siedlerbewegung ab 1967 vorlegen, betonen die tiefe Zäsur, die diese Bewegung von allen früheren zionistischen Unternehmungen trennt.</p>
<p class="MsoNormal">Eine tiefe Zäsur, aha. Die die israelischen Historiker Zertal und Eldar feststellen. Mal abgesehen davon, dass Eldar kein Historiker ist, sondern politischer Journalist für Ha’aretz, der „palästinensischen Zeitung, die auf Hebräisch geschrieben wird“, fragt sich, welcher Historikergilde die zwei angehören. Pfr. i.R. Helbigs weitere Stütze ist allerdings der „neue Historiker“ Ilan Pappé, der für seine historischen Erkenntnisse auf Fakten und Archivarbeit verzichtet und nur das für Geschichte und wahr hält, was heute von Palästinensern erzählt wird (seine Definition von Geschichtswissenschaften); abgesehen davon, hält er immer noch einem lügenden Fälscher die Stange, der ein Massaker an „Palästinensern“ erfunden hat, dafür Interviews mit ehemaligen Bewohnern des massakrierten Dorfes fälschte, als die ihm nichts von einem Massaker erzählten und deswegen per Gerichtsbeschluss seinen Titel verlor – Pappé wütet heute deshalb heute noch.</p>
<p class="MsoNormal">Über Akiva Eldar liest man bei <a title="Powell Books" href="http://www.powells.com/biblio/1568583702?&#38;PID=32317" target="_blank">Powell Books</a> weiter: Eldar schreibt Kommentarseiten für die New York Times, LA Times, den Philadelphia Inquirer, die International Herald Tribune und die New York Jewish Week. Zu letzterer kann ich nichts sagen, aber die übrigen gehören allesamt der Liste der Verdächtigen an, wenn es um Israel-Bashing und die übelsten Verdrehungen des Geschehens im Nahen Osten geht. Da ist dann kein Wunder, was der Pfr. i.R. zitieren kann.</p>
<p class="MsoNormal">Prof. Idith Zertal lehrt u.a. an der Hebräischen Universität und hatte Lehraufträge an „berüchtigten“ Universitäten in Chicago und Frankreich, sowie an „Forschungsinstituten in den USA, Europa und Israel“. Die hätte sie nicht erhalten, trüge sie nicht eine linke Haltung zur Schau, die Israel alles Unrecht in die Schuhe schiebt, das im Nahen Osten zu finden ist. Inhaltlich und in ihrer Grundhaltung muss sie zu Eldar passen, sonst hätten die beiden wohl kaum ein gemeinsames Buch gegen die Siedler in Judäa und Samaria geschrieben, das diese als mehr oder weniger alleiniges Übel beschreibt, das den Nahen Osten plagt und den Staat Israel einkassiert hat.</p>
<p class="MsoNormal">Das sind also die Historiker, auf die sich der Herr Pfarrer stützt. Eine hervorragende Gesellschaft, die solche Kracher hervorbringt wie <a title="Bob from Brockley" href="http://brockley.blogspot.com/2008/07/extraordinary-claim.html" target="_blank">diesen</a>:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">„Das Scharon und einige seiner Siedlerfreunde praktisch die einzigen Politiker des Westens (außer den slawischen Unterstützern Serbiens) waren, die militärische Maßnahmen zur Verhinderung der serbischen ethnischen Säuberungen in Bosnien und dem Kosowo waren, war kein Zufall.“</p>
<p class="MsoNormal">Es wird nicht ganz klar, ob dies jetzt ein Zitat aus dem Buch der beiden Autoren des vom Herrn Pfr. i.R. Helbig so gerne zitierten Buches ist oder vom Rezensenten. Ich vermute Letzterer zitiert oder übernimmt den Inhalt. Und der Blogger „Bob from Brockley“ (selbst erklärter Feind Sharons) zeigt deutlichst auf, dass diese Darstellung völliger Blödsinn ist, pure antiisraelische Propagandahetze. Herr Pfr. i.R. Helbig stützt sich ja auf unglaublich gute Quellen. Und so unparteiische – eine ansonsten reichlich <a title="New York Times" href="http://www.nytimes.com/2007/10/14/books/review/LeBor-t.html" target="_blank">positive Rezension</a> in der New York Times stellt fest:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">“Die Herren des Landes” ist überaus detailliert. Trotzdem hätte es von einem größeren Zusammenhang und breiterer Diskussion profitiert. Es gibt eine Verteidigung, die hier nicht zu finden ist. Sind z.B. die Siedlungen die unausweichliche Folge des Zionismus oder eine Abweichung, die durch die besonderen Umstände von 1967 entstand? Oder etwas von beidem? Israel war damals weit entfernt von der heutigen Militärmacht. Es kämpfte einen Krieg um sein Überleben, in dem der Sieg nicht sichergestellt war: Massengräber wurden in öffentlichen Parks vorbereitet; Hotels wurden in Erste-Hilfe-Stationen verwandelt. Der Triumphalismus nach 1967 hatte tragische Konsequenzen gehabt, aber das war vermutlich ebenfalls unausweichlich. Jeder von Feinden umzingelte Staat sucht nach strategischer Tiefe.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Ebenfalls sehr fragwürdig ist, insbesondere, wenn man die linken Ansichten der Autoren bedenkt, dass die Palästinenser in ihrem Buch kaum vorkommen, außer als passive Opfer von habgierigen zionistischen Siedlern und expansionistischen israelischen Regierungen. Den Palästinensern ist großes Unrecht getan worden, aber sie haben auch die Chance zu wählen gehabt und nur zu oft schlecht gewählt. Abgesehen vom Landraub, wurde der Sicherheitszaun nach einer Flut von Selbstmord-Bombenanschlägen gebaut und verhindert weitere Anschläge. Als Yassir Arafat im Jahr 2000 Ehud Baraks Angebot in Camp David ablehnte, schlug er aus, was vermutlich die größte Chance einer Eigenstaatlichkeit von Wert war.</p>
<p class="MsoNormal">Ein Grundproblem solcher Leute: Sie nehmen nur die tatsächlichen, vor allem aber eingebildeten Untaten Israels, völlig losgelöst von jedem Zusammenhang und prügeln auf den jüdischen Staat ein. Mit einer Selbstgerechtigkeit, die ihresgleichen sucht, werden Auslassungen betrieben, die eine Verblendung offenbaren, die kaum zu übertreffen ist.</p>
<p class="MsoNormal">Herr Pfr. i.R. Helbig übernimmt unkritisch, was ihm Zertal und Eldar sowie Pappe liefern. In der ganzen, langen Litanei wird von ihm nicht einmal hinterfragt, was die linken Pappnasen ihm da liefern. Es findet lediglich eine undifferenzierte Hetze gegen alles statt, was Israel ist, sich aber nicht historisch belegen lässt, sondern von den Dokumenten der Vergangenheit widerlegt wird. Ben Gurion wird zum extremistischen Fanatiker gestempelt, aus dem arabischen Vernichtungskrieg gegen die Juden wird ein zionistischer Eroberungskrieg, die Ablehnung des UNO-Teilungsplans und damit seine Unwirksamkeit wird nicht erwähnt.</p>
<p class="MsoNormal">Herr Pfr. i.R. Helbig findet, dass eine von der Kirche festgelegte Haltung, keine Kritik an Israel üben zu dürfen, für die Zeit bis 1967 in Ordnung ist, danach nicht mehr. Welchen Unterschied macht es, vorher nicht kritisieren zu dürfen, jetzt aber um so heftiger zu geifern? Die Fortsetzung des „Landraubes“ seit 1967. Aha, „Landraub“ vor 1967 war in Ordnung, wegen des Holocaust. Wenn das keine ausgewogene Einstellung ist!</p>
<p class="MsoNormal">Herr Pfr. i.R. Helbig „muss hinnehmen“, dass seine arabischen Gesprächspartner sich von ihm verraten und verkauft fühlen, weil er findet, dass sie nicht vor die „Grenzen“ von 1967 zurück können. Das ist er den Opfern der Überlebenden der Shoa schuldig. Aha; dass die Araber das nicht akzeptieren, kann er wohl ertragen. Ihr Wunsch nach kompletter Vernichtung des jüdischen Staates ficht ihn nicht an, er ist ja anderer Meinung. Dass die „Meinung“ seiner arabischen Gesprächspartner kompromisslos ist und sich nicht ändern wird, ist ihm egal (wenn er es denn überhaupt begreift). Dass Israel sich auch nach 1967 in einem Überlebenskampf gegen unerbittliche Feinde mit absolutem Vernichtungswillen befindet und sich keine Niederlage leisten kann, wird er wohl abstreiten. Das passt nicht in sein Bild vom landräuberischen Judenstaat. Genauso wenig, wie er akzeptieren wird, dass der Rückzug aus dem Sinai, der aus dem Libanon, der aus dem Gazastreifen und der Teilrückzug aus dem nördlichen Samaria zeigen, dass Israel nicht Landräuber ist, sondern existenzgefährdende Kompromisse zu machen bereit war (Olmert &#38; Co. wollen ja sogar immer noch weiter machen, obwohl es ausschließlich schlechte Erfahrungen hierzu gibt). Der Tonfall und die Argumentation der „Landräuber Israel“-Hetzer hat sich nach dem Abzug aus dem Gazastreifen nicht geändert. Das heißt, dass sie in ihrem blinden Hass absolut nichts zu lernen bereit sind.</p>
<p class="MsoNormal">Es lässt sich nicht genau erkennen, welche der Spiegelstrich-Absätze nun vom Herrn Pfr. i.R. selbst stammen und welche von Zertal/Eldar. Ist das Absicht? Damit er abstreiten kann, wenn man ihm vorwirft, was er da für einen verlogenen Mist fabriziert und auf die linken Schmierfinken verweisen kann, deren Machwerk er dargestellt hat?</p>
<p class="MsoNormal">Und so macht er dann die Juden für den Hass auf die Juden verantwortlich. Zugegebenermaßen vordergründig eine kleine Gruppe von Juden, eine Art Rat der Weisen von Zion, die sich im Westjordanland auf die Bergspitzen festgesetzt und damit den Staat Israel übernommen haben. Eine Gruppe Juden, die uns mit ihrer Existenz alle bedroht, weil sie der Al-Qaida den Nährboden liefert. Dass die Al-Qaida den arabisch-israelischen Konflikt nur als Nebenthema betrachtet und ihn als Marginalie am Rande des Kampfes gegen die USA einordnet – was macht das schon? Dass Al-Qaida aus der Gegnerschaft zu US-Streitkräften auf der Arabischen Halbinsel gegründet wurde – egal. Irgendwie muss man sich seine Argumentationsstränge zusammenschustern, damit das antiisraelische Bild zusammenfügt. Die Puzzleteile werden zurechtgeschnitten und die Lücken zugekleistert. Fertig.</p>
<p class="MsoNormal">Der Widerling hat „Verständnis“ für Juden mordende Palästinenser. So, wie er dieses äußert, muss davon ausgegangen werden, dass er das Morden als gerechtfertigt ansieht. In den beiden langen Seiten seines Einspruchs gegen den Staat Israel fällt nicht ein kritisches Wort zu den Terroristen, kein kritisches Wort über die arabischen Antisemiten, die nicht erst seit 1948 die Juden vernichten wollen, nein: Ausschließlich Israel ist das Übel und ihm wird nur ein Existenzrecht zugesprochen, weil Hitlerdeutschland den Holocaust am jüdischen Volk verübt hat. Wenigstens hier ist er konsequent: Die Araber müssen nach seiner Meinung ausbaden, was die Deutschen verbrochen haben. Was für ein Täter-Opfer-Verständnis soll das eigentlich sein? Übler kann man Antisemiten wie Ahmadinedschad keine Munition liefern.</p>
<p class="MsoNormal">Ein solcher Hassprediger darf also im offiziellen Vereinsblatt der evangelischen Pfarrer Bayerns unwidersprochen seine Gülle ablassen. Das spricht nicht unbedingt für die Macher des Blattes oder den Verein, der es publiziert. Anscheinend sollte man die einmal intensiv auf seine Einstellungen hin untersuchen. Es gebe immer wieder Leute, die „<a href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=859757&#38;kat=303&#38;man=3">extrem ausrasten</a>“, meint der „verantwortliche Schriftleiter“ des Blattes. Soll das rechtfertigen, dass er diesen Hetztext zum Abdruck genehmigt hat? Rechtfertigt das, dass erst in der nächsten Ausgabe „Antworten“ auf Pfr. i.R. Helbigs Text erscheinen werden?</p>
<p class="MsoNormal">Was hier passiert ist, gleicht dem in den üblichen antisemitischen Hetzschriften abgedruckten Verleumdungs-Geschreibsel. Wer das vor Abdruck bei der Redaktion nicht gemerkt haben will, der lügt. Die Redaktion ist um keinen Deut besser als der Schreiber selbst. Aber sie können besser versuchen, sich aus dem Eklat herauszuziehen. Das sollte man ihnen genauso wenig durchgehen lassen, wie Herrn Pfr. i.R. Helbig seine exkrementalen Entgleisungen.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;"><a title="Die Achse des Guten" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/dummbeutel_der_woche/" target="_blank">Nachtrag</a>:</span> Der Dummbeutel der Woche, der Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Bescheuertheit, geht an Ruhestandpfarrer Dieter Helbig für seinen Artikel im offiziellen Organ des bayerischen Pfarrvereins und dessen presserechtlich verantwortlichen Redakteur Dekan Martin Ost.</p>
<p class="MsoNormal">Henryk M. Broder hat natürlich eine <a title="Die Achse des Guten" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_kanalratte/" target="_blank">kräftigere Formulierung</a> für den Herrn Pfr. i.R. gewählt. Und sich dafür <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tschuldigung_liebe_kanalratten/" target="_blank">entschuldigt</a> (aber nicht beim Pfarrer).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sozialismus und Antisemitismus]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=542</link>
<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 16:30:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sultan Knish, 21. Juli 2008
Können Sie ein Land nennen, in dem die von der Regierung kontrollierten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Sultan Knish, <a title="Sultan Knishs Blog" href="http://sultanknish.blogspot.com/2008/07/socialism-and-anti-semitism.html" target="_blank">21. Juli 2008</a></p>
<p class="MsoNormal">Können Sie ein Land nennen, in dem die von der Regierung kontrollierten Medien wiederholt antisemitische Beschimpfungen verbreiten und die <em>Protokolle der Weisen von Zion</em> zitieren? Ein Land, aus dem ein Drittel der jüdischen Bevölkerung ausgewandert ist und der Exodus weiter geht? Ein Land, dessen Regierung Razzien wegen „subversiver Aktivitäten“ gegen Synagogen durchführt und deren Berater die Juden beschuldigen Komplotte zur Übernahme der Macht im Land zu schmieden?</p>
<p class="MsoNormal">Schließlich ein Land, dessen Regierung oder besser Diktator von den Linksliberalen in den USA und Europa weit gehend unterstützt wird.</p>
<p class="MsoNormal">Nein, es liegt nicht im Nahen Osten, sondern in Südamerika. Das Land ist natürlich Venezuela und wie die antisemitische Agenda seiner marxistischen Genossen der Sandinisten demonstriert Hugo Chavez’ „jüdisches Problem“, dass linker Antisemitismus sehr wenig mit der Existenz Israels oder jeglicher so genannter Unterdrückung der palästinensischen Araber zu tun hat.</p>
<p class="MsoNormal">Der marxistische und linke hass auf die Juden geht lange vor den modernen Staat Israel zurück. Tatsächlich geht er auf Marx selbst zurück, der, obwohl er jüdische Vorfahren hatte, die Juden um so mehr hasste.</p>
<p class="MsoNormal">Marx schrieb: „Geld ist der eifersüchtige Gott Israels, neben dem kein anderer Gott existieren darf... Der Jude hat sich auf jüdische Weise emanzipiert, nicht nur, weil er finanzielle Kraft erworben hat, sondern auch, weil durch ihn und auch ohne ihn das Geld eine Weltmacht geworden ist und der praktische jüdische Geist der praktische Geist der christlichen Nationen geworden ist. Die Juden haben sich insofern emanzipiert, als die Christen Juden geworden sind.“ Damit gab er den antisemitischen Standpunkt des Marxismus vor, der bis heute weiter besteht.</p>
<p class="MsoNormal">Das ist die Art fanatischer antisemitischer Raserei, die die meisten Menschen in einer Ausgabe von <em>Mein Kampf</em> zu finden erwarten, aber Marxismus und Nationalsozialismus sind die zwei Seiten derselben Medaille und Marx und Hitler entwickelten beide eine neue Vision für Deutschland. Eine, die die Juden als bösartige Bankiers und Hamsterer dämonisiert, Hindernisse für einen wahren sozialistischen oder nationalsozialistischen Staat.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn Chavez über Juden spricht, spiegelt er dasselbe marxistische Stereotyp und die Besessenheit von den Juden als den finanziellen Herrscher der Welt oder besonders in Venezuela wider: „Die Welt hat genug für alle, aber es ist so, dass einige Minderheiten – die Nachkommen derer, die Christus kreuzigten... von den Reichtümern der Welt Besitz ergriffen.“</p>
<p class="MsoNormal">Gegen den jüdischen Reichtum zu eifern ist natürlich ein altes Stereotyp, nimmt aber für Sozialisten, deren Ziel die Enteignung von Reichtum und Eigentum zugunsten der Hände eines sozialistischen Staates ist, eine besondere Bedeutung an.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Für Sozialisten sind jüdischer Erfolg und Fähigkeit unsere Erbsünde.</strong> Wo Linksliberale den Anspruch erheben von dem Wunsch motiviert zu sein Gleichheit durch die Beseitigung sozialer Diskriminierung zu bringen, ist die Wirklichkeit, dass dies nie dazu gedacht war tatsächlich zu funktionieren. Diskriminierung soll eine endlose Tretmühle sein, der man nur durch Sozialismus und Regierungskontrolle entkommen kann. Die Juden sind allerdings die wichtigste Ausnahme gewesen, die weithin in der Kunst, Handel, Industrie, Medizin, Juristerei, Politik und hundert anderen Berufen Erfolg hatten, trotz der sozialen Diskriminierung.</p>
<p class="MsoBodyText">Die Juden sind für die Propheten des Sozialismus schlicht eine Störung, weil die Juden ihr Lieblingspostulat widerlegen, dass nur Regierungskontrolle Gleichheit und Gerechtigkeit sicher stellen kann. Ist es da ein Wunder, dass die Sozialisten dazu tendieren die Juden zu hassen?</p>
<p class="MsoNormal">Moderner sozialistischer Antisemitismus rechtfertigt sich durch Israel, hat aber wenig mit Israel zu tun. Die Sozialisten feierten Israel 1948, als sie glauben es würde ein sozialistischer Brückenkopf im Nahen Osten sein. Statt dessen machte sich Israel Reformen des freien Marktes zu eigen und wurde einer der größten Erfolge der Welt in der medizinischen, technologischen und landwirtschaftlichen Entwicklung. Israels Bruttosozialprodukt reiht sich in die Westeuropas ein. Israels mittleres Haushaltseinkommen liegt knapp hinter dem Australiens und vor dem von Irland und Hongkong.</p>
<p class="MsoNormal">Ist es ein Wunder, dass die Sozialisten, die einst hoffnungsvoll auf Israel blickten, es heute verachten, gegen es toben und die niederträchtigsten Verleumdungen gegen es wiederholen, die sie finden können? Sie folgen bloß in den Fußstapfen des Karl Marx, der die jüdische wirtschaftliche Vitalität als Bedrohung seiner sozialistischen Vision betrachtete. Der Antisemitismus ist nicht der Sozialismus der Dummen, wie Bebel sagte; der Sozialismus ist unwiderruflich an den Antisemitismus gekettet, ob nun in Deutschland oder England oder darüber hinaus.</p>
<p class="MsoNormal">Sozialisten betreiben Antisemitismus, nicht wegen Israel, sondern weil sie sich über die Juden ärgern und weil es eine billige Quelle bigotten Populismus ist, in Venezuela für Chavez oder in Großbritannien für George Galloway oder in Amerika für Cynthia McKinney, derzeitige Präsidentschaftskandidatin der Grünen Partei.</p>
<p class="MsoNormal">Viele werden dem damit entgegnen, dass eine große Zahl Sozialisten jüdisch waren und sind. Ja und?</p>
<p class="MsoNormal">Torquemada, Chef-Aufwiegler der spanischen Inquisition, stammte auch von Juden ab. Selbst Ferdinand und Isabella hatten jüdisches Blut. Viele derer, die in der spanischen Inquisition Juden auf dem Scheiterhaufen verbrannten, hatten, wie Marx oder Adam Shapiro von der ISM, jüdische Vorfahren. Bevor auch sie verbrannt wurden, was öfter geschah als dass sie verschont wurden.</p>
<p class="MsoNormal">Dasselbe Muster spielte sich in der UdSSR ab, als die Yevesktsia, die jüdische Sektion, Säuberungen unter den Juden durchführte, Religiöse und Zionisten für ihre Herren im Kreml ausrotteten, bis sie an der Reihe waren vor das Erschießungskommando zu treten. So ist das zahllose weitere Male abgelaufen, von Konvertiten bis zu Kapos, und es wird sich in der Zukunft weiter abspielen.</p>
<p class="MsoNormal">Der gemeinsame Nenner ist: Solche Leute leben in einem Wertesystem, das das Jüdisch sein verachtet; sie entscheiden sich dafür sich auf die Seite des Feindes zu stellen und sein Wertesystem zu übernehmen; damit wird ihr eifrigstes Ziel andere Juden zu verfolgen und zu töten. Es spielt kaum eine Rolle, ob sie zum Katholizismus oder Kommunismus konvertieren, das mentale Phänomen ist dasselbe. Und es ist nicht nur auf Juden allein beschränkt, wie man am Aufkommen des Dhimmitums in Europa und Amerika sehen kann.</p>
<p class="MsoNormal">Solche Leute sind natürlich genauso wenig „Juden“ in irgendeinem bedeutungsvollen Sinne, wie der amerikanische Taliban Johnny Walker Amerikaner war. Sie waren einfach Leute, die zufällig auf eine bestimmte Art geboren wurden und unter der Last ihres Selbsthasses gegen ihr eigenes Volk in den Krieg zogen.</p>
<p class="MsoNormal">Linker Antisemitismus ist keine jüdische Last, er ist eine Last des Sozialismus. Er wird vom sozialistischen Ekel vor dem Individuum, vor individuellen Leistungen und individuellem Streben, die nicht in den Gesang des Kollektivs einstimmen, angetrieben. Denn das ist es, was die Juden letztlich sind. Der Wahn des Sozialismus ist der Wahn der Massen, einer lauten Stimme, die auf einen Mob einbrüllt und mit sauber manikürtem Finger auf einen Juden zeigt und proklamiert: „Da ist euer Feind.“</p>
<p class="MsoNormal">Diese Stimme hat jetzt seit ziemlich langer Zeit gebrüllt. Wenn die Grüne Partei jemanden wie Cynthia McKinney als Standartenträger aussucht, geben sie ein Statement ab. Ein Statement über erfolgreichen Minderheitengruppen in Amerika, die Juden und asiatisch-indischen, die McKinney fanatisch hasst. Wenn lateinamerikanische Marxisten Juden und Chinesen zu Sündenböcken machen, dann geben auch sie damit ein Statement ab. Und das ist ein Statement, das die Linke lauthals bejubelt.</p>
<p class="MsoNormal">Die hässliche Wirklichkeit hinter dem Sozialismus ist die: Sie ist die Ideologie von Sklavenhalten auf der Suche nach Sklaven. Diejenigen, die den Sozialismus von Natur aus brauchen, sind leicht zu gewinnende Rekruten. Diejenigen, die das nicht wollen, werden dämonisiert und sie sollen sich schuldig fühlen, weil sie hart für ihr Auskommen arbeiten und damit auch noch Erfolg haben. Ihnen wird vorgeworfen sie seien habgierig, privilegiert, stellten Ansprüche und seien Unterdrücker. Einige werden sich dann den Reihen der Sozialisten anschließen oder ihnen aus Schuldgefühlen heraus Geld geben. Und so zahlt sich der Antisemitismus für die Sozialisten aus und wird das immer wieder tun. In Venezuela, in Großbritannien. In Paris und Seattle. In Bolivien und Nicaragua. In Georgia und in Harlem. Der Sozialismus bleibt mit dem Antisemitismus verbunden. Nicht wegen Israel. Sondern wegen des Hasses auf die Juden und des Hasses auf das Individuum und der Gier nach Macht über die Menschheit.</p>
<p class="MsoNormal">
Ergänzung:<br />
ElderofZiyon bietet <a title="Elder of Ziyon" href="http://elderofziyon.blogspot.com/2008/08/ultra-left-hates-pa-loves-hamas.html" target="_blank">zwei wunderschöne Beispiele</a> dafür an, wie die extreme Linke sich verhält. Und dass ihre Unterstützung der Terroristen eigentlich nicht aus Sorge um das Wohlergehen der PalAraber erfolgt, sondern aus Hass auf die Juden.</p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Seit wann ist die Tochter Die Tochter?]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=519</link>
<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 08:30:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Evelyn Hecht-Galinski, deren Ansehen vor allem mit dem Satz „Ich bin die Tochter von Heinz Galinsk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Evelyn Hecht-Galinski, deren Ansehen vor allem mit dem Satz „Ich bin die Tochter von Heinz Galinski“ begründet ist, nutzt diese Verwandtschaft extrem aus. Durch Vaters Ansehen und ihre Ansichten macht sie sich bei unseren Qualitätsmedien außerordentlich beliebt; dort wird sie gerne als „Publizistin“ tituliert und verkauft, obwohl sie nicht publiziert, sondern Leserbriefe schreibend und Broder hinterherreisend agitiert. Aber seit sie dies tut, laden die Schwätzer-Runden öffentlich-rechtlicher Sendeanstalten sie besonders gerne ein.</p>
<p class="MsoNormal">Ein kürzlich veröffentlichter <a title="Honestly Concerned" href="http://www.honestly-concerned.org/Temp/FAZ-2008-07-27-Hecht-Galinski.jpg" target="_blank">Leserbrief</a> der EHG in der FAZ nahm fast eine Viertelseite ein – so viel Platz wird Leserbriefen wohl so gut wie nie eingeräumt. Bei Der Tochter ist das anders. Die darf dann auf diese Weise ihre antiisraelische Hetze ablassen, womit die Zeitung ihre Ausgewogenheit (und ihre eigentlichen Ansichten) demonstriert, nachdem sie einen Text des ehemaligen israelischen Botschafters abdruckte. Es geht ja nicht, dass die „Geschichtsverdrehung und Mystifizierung einer Staatsgründung“ dieser „autistischen israelischen Gesellschaft“ unwidersprochen bleibt. Und so werden alle die üblen Lügen wieder durchgekaut und dem Leser vorgesetzt, die es zum Krieg von 1948/49 und zur heutigen Lage so gibt: totale Vertreibung, Völkermord, Apartheid, Wasserraub, widerrechtliche Tötungen usw. – wobei ihr jegliche Kritik am Palästinenser-Terrorismus abgeht. Das Übliche eben, die orgasmierende Verdammung Israels, weil dieser Staat nicht sein darf. Und wenn schon ein Israel, dann von Gnaden derer, die es vernichten wollen (ach das gibt’s ja nicht, die wollen den Juden doch gar nichts!).</p>
<p class="MsoNormal">Ich ganz persönlich frage mich: Warum tauchte Die Tochter eigentlich erst auf, nachdem ihr Vater nicht mehr lebt? Warum die Öffentlichkeits-Geilheit, nachdem ihr Vater sich nicht mehr gegen sie wehren kann?</p>
<p class="MsoNormal">Wie oben schon erwähnt: Die Tochter geht eben damit hausieren – dass Heinz Galinski ihr Vater ist. Dass der wahrscheinlich seit einigen Jahren im Grab rotiert, ist eigentlich auch klar.</p>
<p class="MsoNormal">Deshalb frage ich mich, ob die Frau sich ihre mörderische Haltung erst nach dem Tod ihres Vaters zu eigen machte. Oder musste sie bis zu seinem Ableben warten, um auf den Ruf ihres Vaters gestützt Israel auf diese Weise zu bekämpfen, weil er andernfalls dafür gesorgt hätte, dass jeder die Diskrepanzen zwischen ihrer Meinung und der seinen kennt?</p>
<p class="MsoNormal">Und hieß Die Tochter eigentlich schon vor ihrem Auftauchen in der deutschsprachigen Medienöffentlichkeit „Hecht-Galinksi“ (steht das in ihrem Ausweis) oder erst seitdem ihr Vater unter der Erde ist?</p>
<p class="MsoNormal">(Was die sogenannte „Kritik“ an Shimon Stein und dem Staat Israel angeht: „Mr. Moe“ hat „<a title="Zeitung für Schland" href="http://zeitungfuerdeutschland.wordpress.com/2008/07/26/evelyn-hecht-galinskis-welt/" target="_blank">Evelyn Hecht-Galinskis Welt</a>“ ein wenig genauer betrachtet und auseinandergenommen.)</p>
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<title><![CDATA[Worum es wirklich geht]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=455</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 20:20:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die „Shebaa-Farmen“ sind nicht wirklich umstritten, aber das macht ja nichts. Da Syrien die Beha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Die „Shebaa-Farmen“ sind nicht wirklich umstritten, aber das macht ja nichts. Da Syrien die Behauptung mit der Hisbollah abgestimmt und die libanesische Regierung das auch übernommen hat, gilt das Gebiet entgegen ihrer eigenen Feststellung aus dem Jahr 2000 inzwischen auch bei Teilen der UNO inzwischen als „libanesisch“. Europäische Meiden und Meinungsmacher stellen sich natürlich auch längst hinter die Forderung, die Shebaa-Farmen „an den Libanon zurück“ zu geben. Was kümmern uns Bestätigungen und Regelungen von vor acht Jahren? Schließlich ist es einfach nur eine Frage der Druckausübung auf Israel.</p>
<p class="MsoNormal">Gut, das ist zynisch und wir wollen doch alle nur, dass endlich Frieden einkehren kann an der Grenze zwischen Libanon/Hisbollah und Israel. Dafür tun wir alles, dafür behaupten wir auch notfalls, dass Israel sich 2000 trotz Bestätigung durch die Weltregierung UNO nicht ganz aus dem Libanon zurückzog. Also muss Israel noch einen letzten Schritt tun, damit endlich Ruhe ist, denn mehr wollen die Sozialarbeiter mit der gelben Flagge ja nicht: Freiheit für den Libanon, Ende der Besatzung und schon ist alles gut.</p>
<p class="MsoNormal">Und jetzt das (<a title="MEMRI blog" href="http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/8668.htm" target="_blank">MEMRI blog, 21. Juli 2008</a>) – da hat mal wieder einer in entscheidender Position bei der Hisbollah die Wahrheit gesagt, die hier bei uns NICHT verbreitet werden wird:</p>
<h4 style="text-align:center;">Stellvertretender Hisbollah-Führer: Wir brauchen die Shebaa-Farmen nichtals Vorwand um Israel zu bekämpfen</h4>
<p class="MsoNormal">Scheik Naim Qasim, stellvertretender Führer der Hisbollah, sagte, die Hisbollah brauche den Vorwand der Shebaa-Farmen nicht, um Israel zu bekämpfen; er fügte hinzu, dass sie keine Vorwände brauchen, weil Israels Existenz an sich ein aggressives Projekt ist.</p>
<p class="MsoNormal">Qassim äußerte sich auf einer Feier der Hisbollah.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-size:10pt;" lang="IT">[Quelle: Al-Hayat, London, 20. Juli 2008]</span></p>
<p class="MsoNormal">Geht’s noch deutlicher? Wohl nicht. Wird’s gehört werden? Kaum. Außer von den „üblichen Verdächtigen“.</p>
<p class="MsoNormal">Es geht nicht um Grenzen.<br />
Es geht nicht um irgendetwas, das Israel tut oder nicht tut.</p>
<p class="MsoNormal">Es geht einzig und allein darum, dass es Israel überhaupt gibt.<br />
Es geht einzig und allein darum Israel zu vernichten.
</p>
<p class="MsoNormal">Darum geht es. Um nichts anderes.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;">Update:</span> Man muss nicht nur eine einzelne Äußerung anführen. Es hat sie in genügender Anzahl gegeben. Und als ob das bestätigt werden müsste, schiebt gleich die Zeitung <em>Al-Akhbar</em> aus dem Libanon ihre <a title="MEMRI blog" href="http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/8669.htm" target="_blank">Bestätigung</a> hinterer (MEMRI beschreibt es):</p>
<p class="MsoNormal"><em>Ibrahim Al-Amin, Vorstands-Vorsitzender der libanesischen Tageszeitung Al-Akhbar, die der Hisbollah nahe steht, erklärte in einem Artikel, dass angesichts des neuen Kräftegleichgewichts es den libanesischen Widerstand so lange geben wird, wie es Israel gibt.</em></p>
<p class="MsoNormal">Alle Informationen sind da. Wann wird den Terroristen geglaubt?</p>
<p class="MsoNormal">(Zur Erinnerung auch: <a title="Hugh Fitzgerald" href="http://heplev.wordpress.com/2008/02/24/die-wahre-natur-des-krieges-gegen-israel/" target="_blank">Die wahre Natur des Krieges gegen Israel</a>)</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Noch’n Gedanke zum „Gefangenen“-Austausch]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=428</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 14:10:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die deutschen Medien haben in großen Teilen Israel recht positiv bewertet, dass es die zwei Leichen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Die deutschen Medien haben in großen Teilen Israel recht positiv bewertet, dass es die zwei Leichen zu einem so hohen Preis zurück ins Land geholt hat. Israel bekommt hier und da sogar einen moralischen Sieg attestiert, während die Terroristen teilweise gar als solche bezeichnet werden und ihr barbarisches Tun verurteilt. Beispielhaft hierfür der <em><a title="Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Nahost;art15890,2573346" target="_blank">Tagesspiegel</a></em>:</p>
<p class="MsoBlockText" style="padding-left:30px;">Hier eine Gesellschaft, die bis an die Grenze des Erträglichen und Zumutbaren für jedes ihrer Glieder kämpft. Die zwei Leichname ihrer eigenen Bürger sind ihr wichtiger als Sühne und Gewaltprävention. Darin ist eine Botschaft nach Innen enthalten: Keiner von euch wird jemals im Stich gelassen, ob tot oder lebendig. Der Staat ist für euch da - und nicht nur ihr für ihn. Selbst das Prinzip, sich nicht erpressen zu lassen, wird dieser Maxime untergeordnet. Kein Terroranschlag hat mehr Wucht, als einem diese grandiose Ethik an Respekt abverlangt.</p>
<p class="MsoNormal">Das ist das Israel, das unsere Medien und unsere Gutmenschen lieben. Das Israel, das zu leiden bereit ist; das Israel, das sich erniedrigt; das Israel, das sich demütigen lässt; das Israel, das sich von den Terroristen erpressen lässt. Das gefällt dem deutschen Friedens-Propagandisten, so gehört es sich für die Juden. So kann man sie bemitleiden.</p>
<p class="MsoNormal">Aber wehe, wenn diese Juden wieder anfangen sich zu wehren. Wehe, eine Rakete aus dem Gazastreifen wird mit einem Gegenschlag beantwortet. Wehe, irgendwelche PalAraber werden im „Westjordanland“ an einer Straßensperre kontrolliert. Dann wird alles wieder vergessen sein, was in diesen Tagen an Positivem über Israel durch die Medien ging.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn man tote Juden beklagen kann, dann ist man ganz auf ihrer Seite. Aber sonst?</p>
<p class="MsoNormal">Erschreckend ist, dass für den Nachwuchs unserer <a title="Der Professor hat's gesagt..." href="http://debatte.welt.de/weblogs/4881/boess+in+berlin/80959/der+professor+hats+gesagt" target="_blank">geistigen Elite</a> offenbar noch nicht mal mehr das gilt. (Wer es schafft den Holocaust dem Staat Israel anzulasten – Hochachtung!)</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Keiner Antisemit außer den Juden?]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=380</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 20:20:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Diese Schlussfolgerung muss man wohl ziehen, liest man die Äußerungen eines Göttinger Sportwissen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Diese Schlussfolgerung muss man wohl ziehen, liest man die <a title="SPIEGEL online" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,562742,00.html" target="_blank">Äußerungen eines Göttinger Sportwissenschaftlers</a> namens Arnd Krüger und dem, was ihm an Zustimmung in der unzensierten Medienlandschaft entgegenflutet.</p>
<p class="MsoNormal">Der Mann ist so irre zu behaupten, dass die israelischen Sportler 1972 gewusst hätten, dass sie überfallen werden und hätten sich freiwillig geopfert, um Israel zu nützen.</p>
<p class="MsoNormal">Ich vermute mal: Der These, dass Mohammed al-Dura von palästinensischen Terroristen erschossen wurde, um Stimmung gegen Israel zu machen, wird dieser Mann mit Sicherheit vehement widersprechen.</p>
<p class="MsoNormal">Aber zurück zum eigentlichen Vorgang. <em><a title="Letters from Rungholt" href="http://rungholt.wordpress.com/2008/06/29/unerfreulich/#comment-25013" target="_blank">Lila<span style="font-style:normal;"> berichtet ausführlicher</span></a></em>, was von der Sch.... zu halten ist, die der Mann von sich gibt, indem sie ihm einiges ins Stammbuch schreibt, was jüdische/israelische Grundprinzipien und das Verhältnis zum Leben an sich angeht. Auch der „<a title="Lindwurm" href="http://lindwurm.wordpress.com/2008/06/28/turnvater-jahns-nachfolger/" target="_blank">Lindwurm</a>“ nimmt die wirren Schwachkopf-Konstrukte auseinander (auch wenn die religiösen Seitenhiebe nicht sonderlich erbaulich sind). Die Unverschämtheit dieses Mannes ist schlichtweg unglaublich. Seine Verlogenheit kaum übertreffbar. Wenn man einen geistigen Brandstifter sucht, dann ist dieser Göttinger Vorturner ein Paradesbeispiel.</p>
<p class="MsoNormal">Aus der offiziellen Welt kommen natürlich Reaktionen, die den Mann verurteilen und man kann sich einiges sogar <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/06/22/dlf_20080622_1945_1e4f9d55.mp3">anhören</a>. Das ist gut und richtig. Und liefert den Israel-Hassern Munition, weil sie jetzt wieder behaupten, bei uns dürfe man Israel nicht kritisieren. Und der Göttinger Stinkstiefel wird zu ihrem neuen Helden. Tatsachen zählen ja nicht, man macht sie sich selbst.</p>
<p class="MsoNormal">Und so finden sich – auch von Lila angeführt – Reaktionen auf die Lügen des Göttingers, die für sich sprechen. Eines der ganz großen Kennzeichen der Israel-Hasser ist die Behauptung, dass bei jeder Gelegenheit, bei der kleinsten Kleinigkeit die Antisemitismuskeule (einer der Zitierten nennt es „Antisemitismuskarte“) gezogen würde. So ziemlich alle dieser zitierten Kommentatoren führen das „Argument“ mit dem Antisemitismus-Vorwurf an. Nochmal eine Vermutung: Sie weisen ihn natürlich auch alle ganz weit von sich.</p>
<p class="MsoNormal">Aber die Art und Weise, wie sei das tun offenbart etwas. Jeder kann etwas gegen Israel haben; jeder kann das Leid der Palästinenser beklagen. Das ohne die „Leistungen“ der palästinensischen Terroristen zu tun (oder diese nur als „Freiheitskämpfer“ zu sehen), ist schon reichlich einseitig, hat aber nichts Antisemitisches an sich. Es ist schlicht Blindheit. Mehr aber nicht. Doch was sonst noch so kommt, das geht in eine Richtung, die mehr als bedenklich ist.</p>
<p class="MsoNormal">Wer Israel einen „Holocaust an den Palästinensern“ vorwirft; wer behauptet, dass Israel „eine Atomparanoia“ habe, den Iran militärisch bedrohe und Israel deswegen als „schwere Bedrohung des Weltfriedens“ darstellt; wer behauptet, dass alle anderen Länder des Nahen Ostens auch die Atombombe haben müssen, weil sonst kein Friede einkehrt; der macht sich dessen schon verdächtig, was er sich vorgeworfen fühlt. Denn solche Vorwürfe werden (ansatzweise mit Ausnahme der USA) keinem anderen Staat und keiner Organisation gemacht. Und das ist bezeichnend.</p>
<p class="MsoNormal">Einer dieser Kommentatoren schreibt in seiner ganzen ideologischen Verblendung:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Weil ich der Meinung bin das jedem Land der Welt Atomwaffen zustehen, wenn welche in Bushs Händen sind, bin ich Antisemit? Wenn ich Krieg verachte ist, darf ich Israel nicht für den Libanon-Überfall verachten, weil ich dann Antisemit bin?</p>
<p class="MsoNormal">Nun, solchen Leuten entgegne ich: Du darfst dieser Meinung sein, ohne dass du Antisemit bist. Aber da<br />
du nur Israel (und den USA) vorhältst, sie seien aggressiv;<br />
weil du ausblendest, dass Israel vom Libanon aus überfallen wurde und REagierte (!);<br />
weil du nicht berücksichtigen willst, dass die Amerikaner und Israelis keine Atombomben benutzt haben, obwohl sie sie besitzen<br />
und du denen, die sie zur Vernichtung Israels einsetzen werden, das angekündigt haben und seit Jahrzehnten die Vernichtung der Juden anstreben, ihre Absichten nicht übel nimmst, sondern sie unterstützt,<br />
ja, DANN BIST DU DOCH EIN ANTISEMIT, weil du die angestrebte Vernichtung der (israelischen) Juden gut heißt!</p>
<p class="MsoNormal">Weil du an Israel Maßstäbe negativ anlegst, die du keinem anderen zumutest;<br />
weil du den Juden nicht zugestehst sich verteidigen zu dürfen (ja, ja, ich weiß, deine Lippenbekenntnisse zur Selbstverteidigung kenne ich – du bist dafür, dass sie sich verteidigen dürfen, nur haben sie bisher nie eine Art der Verteidigung gefunden, die du akzeptieren könntest!);<br />
weil nach deiner Darstellung die Juden für alles, was ihnen angetan selbst verantwortlich sind<br />
und die Terroristen (ach ja, das sind ja keine, das sind verzweifelte Leute, die nur frei sein wollen) ihnen antun,<br />
DESHALB BIST DU DOCH EIN ANTISEMIT!
</p>
<p class="MsoNormal">Wer, wie der Göttinger Sportwissenschaftler, den Juden unterstellt, sie hätten gewusst und gewollt, was da 1972 in München passierte, bedient sich klar antisemitischer Motive. Wer ihn unterstützt, muss sich gefallen lassen, dass im Propagierung antisemitischen Gedankenguts vorgeworfen wird.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sarkozy und Land für Frieden]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=371</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 21:03:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Vergleich von Steven Plaut, 24. Juni 2008

Da war also Sarkozy diese Woche in Jerusalem; vor der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Ein Vergleich von <a title="Arutz-7/Israel National News - Back to Sanity" href="http://www.israelnationalnews.com/Blogs/Message.aspx/2882" target="_blank">Steven Plaut, 24. Juni 2008</a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Da war also Sarkozy diese Woche in Jerusalem; vor der Knesset forderte er von Israel, dass es der Teilung Jerusalems zustimmt, wobei die Hälfte den Wilden übergeben werden soll. Er forderte auch die ethnische Säuberung der in der Westbank lebenden Juden.</p>
<p class="MsoNormal">Diese französischen Politiker haben lange geglaubt, dass Frieden geschaffen werden kann, indem man Israel in eine Art Vichy-Appeasementregime verwandelt. Aber jetzt, wo sie Frieden mit Land erkaufen wollen, könnten sie auf etwas Wichtiges aus sein.</p>
<p class="MsoNormal">Ich bin nie vor einer Herausforderung zurückgeschreckt; und so habe ich eine Liste an Vorschlägen erstellt, die das französische Volk sich überlegen sollte, damit sie eine vollständigen, dauerhaften und gerechten Frieden mit ihren historischen Gegner erzielen können.</p>
<p class="MsoNormal">Zuerst einmal stimmen wir alle darin überein, dass Territorium nicht durch Gewalt annektiert werden darf. Daher können wir also auch übereinstimmen, dass Deutschland ein moralisches Recht hat die Rückgabe von Elsass-Lothringen zu verlangen, denn die französische Aggression von 1945 und die folgende Besatzung dürfen nicht belohn werden. „Ein vollständiger Rückzug für vollständigen Frieden“ sollte hier Anwendung finden. Darüber hinaus muss Frankreich der Rückkehr und Rehabilitation aller ethnischen Deutschen zustimmen, die nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg aus Elsass-Lothringen vertrieben wurden, außerdem aller, die sich als deren Nachfahren definieren.</p>
<p class="MsoNormal">Aber das ist natürlich nur der erste Schritt hin zu einer Lösung, denn <em>keine</em> Aggression kann belohnt werden – und Frankreich hat einiges an gestohlenem Territorium zurückzugeben. Genua nahm es Korsika weg, Piedmont Nizza und Savoyen; als Nachfolgestaat muss Italien all dieses Land zurückbekommen. In ähnlicher Weise gehen Gebiete an Österreich zurück, die den Habsburgern genommen wurden, darunter auch Franche-Comté, Artois und das historische Burgund. Die Region Rousillon (entlang der Pyrenäen) muss an ihren rechtmäßigen Eigentümer Spanien zurückgegeben werden. Und die Normandie, Anjou, Aquitanien und die Gascogne müssen an ihre rechtmäßige Eigentümer, die britische königliche Familie, zurückgegeben werden.</p>
<p class="MsoNormal">Aber auch das reicht für den Sinn des Friedens nicht. Die Bretagne und der Languedoc müssen sofort Autonomie erhalten, damit verbunden die Anerkennung der bretonischen und okzitanischen Freiheitsorganisationen als deren legale Herrscher. Das belässt der französischen Regierung die Kontrolle über die Ile de France (die Gegend um Paris).</p>
<p class="MsoNormal">Das löst aber immer noch nicht das Problem der Heiligen Stadt Paris, die Touristen, Gourmets und Ehebrechern heilig ist. Die Korsen haben offensichtlich einen historischen Anspruch auf das Grab von Kaiser Napoleon, ihren berühmten Sohn, wie auch den Komplex des Dome des Invalided und seiner Umgebung. Im Sinne des Friedens ist es doch nicht zu viel verlangt, dass Paris die Hauptstadt für zwei Völker ist? Die französischen Herrschenden müssen zustimmen, dass die französischen Pariser vom Betreten der heiligen Grabgeländes abgehalten werden, damit das nicht die Korsen verärgert.</p>
<p class="MsoNormal">Die Saint Chapelle und die Kathedrale Notre Dame werden natürlich internationalisiert, unter der gemeinsamen Aufsicht des Vatikan und der Historiker. Die Franzosen sollten es als Kompliment von höchstem Wert betrachten, dass so viele Menschen Paris als internationale Stadt ansehen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Franzosen haben nichts, über das sie sich beschweren könnten. Sie werden sich der Vorzüge des Friedens erfreuen und die Kontrolle über die Champs Elysées behalten.</p>
<p class="MsoNormal">Wobei, wenn man darüber nachdenkt, selbst die Champs Elysées zu viel sein könnten. Wenn man sich überlegt, dass die Franzosen meinen, Jerusalem sei nicht die Hauptstadt Israels, dann ist vielleicht die französische Hauptstadt gar nicht Paris, sondern Vichy.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Schlussbemerkung heplev: Jetzt warte ich auf ähnliche Vergleiche für weitere europäische Staaten!</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die gefährliche Naivität der Wohlmeinenden]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=357</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 15:09:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Europäisch-israelische Dialog in Berlin fand zum neunten Mal statt. Organisiert von der Axel Sp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><em>Der Europäisch-israelische Dialog in Berlin fand zum neunten Mal statt. Organisiert von der Axel Springer AG mit dem Weidenfeld Institute for Strategic Dialogue, wurde „<a title="Abendblatt" href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/18/895229.html" target="_blank">Gibt es noch Hoffnung für Nahost?</a>“ besprochen. Neben den üblichen Lippenbekenntnissen waren ernsthaftere Bekenntnisse zur Existenz und Sicherheit Israels zu hören, als das sonst der Fall ist. Die deutsche Medienlandschaft – einschließlich Springer – geben wieder, was auf der Veranstaltung gesagt wurde. Das ist ja auch ihre Aufgabe. Kritische Wertungen der üblichen Wortmeldungen – die sonst auch so gerne zur Aufgabe der Medien gezählt werden – habe ich nicht wirklich gesehen. Einig waren sie sich alle, dass Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten besteht, weit mehr als in den letzten Jahren. Aber all diese Parteigänger des Friedens im Nahen Osten und der florierenden Wirtschaftsbeziehungen zu Israel haben ein Problem, das sie weder erkennen noch zugeben werden. Von Melanie Philipps legt es offen:</em></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"><a title="Melanie Philipps' Blog" href="http://www.spectator.co.uk/melaniephillips/781936/the-dangerous-naivety-of-the-wellintentioned.thtml" target="_blank"><span lang="DE">Melanie Phillips, diary, 17. Juni 2008</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal">Die Konferenz in Berlin, an der ich teilnahm, wurde von der Weidenfeld-Institut und der Axel Springer-Gruppe organisiert. In ihr ging es um die Beziehungen zwischen der EU und Israel. Sie war gleichzeitig ermutigend – sogar berührend – und bestürzend. Ermutigend, weil es hier ein Europa gab – jedenfalls in der Gestalt der deutschen und tschechischen Außen- und Innenminister, gemeinsam mit allerlei Diplomaten und Geschäftsleuten – das aufgehört hatte auf Israel wegen seiner Verbrechen einzuhacken und statt dessen gelobte es nie seinen Feinden zu überlassen; es war berührend zu sehen, wie schmerzlich bewusst den Deutschen ihre Pflicht ist sicherzustellen, dass ihre eigene Geschichte nicht irgendwo anders in der Welt wiederholt wird. (Und genau an dem Tag dieses Treffens verkündete der Assoziationsrat EU-Israel – die Körperschaft, der die Außenminister vorstehen, die die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union pflegen – eine Aufwertung der Beziehungen zwischen Israel und der EU.) Was für ein Unterschied zum giftigen Großbritannien. Der Grund für die Veränderung in der europäischen Haltung soll zweierlei sein. Erstens, und am wichtigsten, hat die Sicht der europäischen Elite sich unter dem Druck ihrer eigenen Krise der islamistischen Kolonisierung verändert. Als Ergebnis betrachtet sie Israel, das an der Front der Verteidigung gegen diesen Angriff steht, in einem neuen und verständnisvolleren Licht. Zweitens billigt sie Israels offensichtliche Entschlossenheit eine „Zweistaaten-Lösung“ mit den Palästinensern zu schmieden.</p>
<p class="MsoNormal">Hier aber liegt der Hase im Pfeffer: Ein Redner nach dem anderen lobte Israels Verhandlungen mit Mahmud Abbas und sprach von „Funken der Hoffnung“ dieser Gespräche, der nicht gelöscht werden dürfe. Aber diese Hoffnung gründete sich auch ein großes Maß an Wunschdenken, wenn nicht gar Geschichts-Amnäsie. Denn die Zweistaaten-Lösung kann kaum eine Lösung sein, denn diese zwei Staaten warne der <em>ursprüngliche</em> Kompromissvorschlag, der in den 1930-er Jahren unterbreitet wurde, um die arabische Ablehnung des vorgeschlagenen, wieder hergestellten jüdischen Staates zu beschwichtigen – die heute <em>immer noch</em> abgelehnt wird, nicht nur von der Hamas, sondern auch von dem „moderaten“ Holocaust-Leugner Mahmud Abbas. Erst vor kurzem erklärte er, dass die Palästinenser Israel niemals als jüdischen Staat akzeptieren würden; und doch wird er von Israel, Amerika und Europa als aufrichtiger Gesprächspartner für Frieden gefeiert. Darüber hinaus, das habe ich früher schon angeführt, würde ein palästinensischer Staat in der Westbank und dem Gazastreifen bedeuten, dass der Iran an der Türschwelle Jordaniens und Ägyptens steht – eine Tatsache, die dafür sorgt, dass die „Zweistaaten-Lösung“ sie mit unverdünntem Horror füllt. Weit davon entfernt „Funken für Hoffnung“ zu bieten, würde die „Zweistaaten-Lösung“ daher eher einen Feuersturm des Iran auslösen, dessen Trachten nach regionaler Dominanz eine Bedrohung für die weitere Welt darstellt.</p>
<p class="MsoNormal">Tatsache ist, dass diese „Friedensgespräche“ eine Farce sind, deren Hauptzweck ist Amerika mit dem Anschein einer Vereinbarung – so hohl sie auch immer sein mag – für Präsident Bushs Abschieds-Punktekarte zu versehen. Es gibt ein echtes Gefühl, dass Israel jetzt gezwungen wird seine tragikomische Rolle in diesem Absurditäten-Theater zu spielen und das nicht nur durch amerikanischen Druck, sonder auch durch seine eigene Sorge, dass, würde es diesen Beschwichtigungsprozess verlassen, die neue europäische Wärme rapide abkühlen würde. Zwischen Amerika auf der einen und Europa auf der anderen Seite wird Israel daher gezwungen die wenig beneidenswerte Wahl zwischen dem Angebot selbstmörderischer Zugeständnisse, die seine eigene, brüchige Sicherheit in Gefahr bringen, und die Unterstützung durch seine verzweifelt benötigten Verbündeten zu gefährden.</p>
<p class="MsoNormal">Die zweite Oberabsurdität war der von einem Redner nach dem anderen zum Ausdruck gebrachte Glaube, dass der Schlüssel zum Frieden in der Verbesserung der palästinensischen Ökonomie liege (eine Sicht, die von Gordon Brown geteilt wird). Ohne das Gesicht zu verziehen erklären sie, dass, wenn die palästinensische Jungend Arbeit haben, sie weniger dazu neigen würden Israelis in die Luft zu jagen. Das ist die Täuschung, dass Armut und Mangel die Araber dazu treiben Selbstmord-Bomber zu werden. Auf der individuellen Ebene wissen wir, dass immer wieder gezeigt wurde, dass das Gegenteil wahr ist. Auf einem breiteren Level ist das nur ein weiteres Beispiel dafür, dass eine Geschichts-Amnäsie herrscht. Bevor den Palästinensern der Oslo-„Friedensprozess“, die Freiheit, das Geld und die Waffen gab, mit denen sie Israel ihren Massenmord-Feldzug aufzwangen, gehörte das palästinensische Bruttosozialprodukt zu den höchsten, die Sterberate der Kleinkinder zu den niedrigsten und die Lebenserwartung stieg stärker als in jedem arabischen Land. Aber sie warfen all das weg, um mit der Intifada einen Krieg gegen Israel zu führen – die Quelle ihres früheren wirtschaftlichen Wohlstands in Folge der engen ökonomischen Verbindungen zwischen den beiden Krieg führenden Nachbarn.</p>
<p class="MsoNormal">Der Glaube, dass wirtschaftliche Verbesserungen der Weg zum Frieden sind, ist nur ein weiteres Beispiel der Arroganz und Ignoranz des Westens, der darauf besteht, den Nahen Osten durch ein Prisma von westlichen Werten zu filtern – und damit auf katastrophalen Fehldiagnosen und der ununterbrochenen Weiterführung genau des Problems besteht, die er so ernsthaft zu lösen versucht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zusammenhang?]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=355</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 20:20:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es treiben zwei Meldungen durch (oft gut informierte)Teile der Blogosphäre. Zum einen soll ein Frie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Es treiben zwei Meldungen durch (oft gut informierte)Teile der Blogosphäre. Zum einen soll ein <a title="IsraPundit" href="http://www.israpundit.com/2008/?p=1323" target="_blank">Friedenshandel mit Syrien</a> getroffen worden sein, bei dem auch die so genannten <a title="IsraPundit" href="http://www.israpundit.com/2008/?p=1321" target="_blank">„Shebaa Farmen“ unter</a> die <a title="MEMRI Blog" href="http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/8002.htm" target="_blank">Kontrolle der UNO</a> gestellt werden sollen. Zum anderen gibt es eine Vereinbarung zwischen der EU und Israel, dass die Beziehungen ein „Upgrade“ erfahren sollen (was so etwas wie engere Verbindungen, besonders wirtschaftlicher Art mit einer Integration in den europäischen Markt bedeuten soll). Gleichzeitig sollen die Beziehungen der USA und Israels in Sachen Iran vertieft werden, wobei die Palästinenserfrage in den Hintergrund tritt. Erkennbar ist Letzteres bereits bei dem Besuch von Frau Rice, die zwar immer noch giftet, dass der „Siedlungsbau“ „negative Auswirkungen auf Gespräche“ mit der Fatah hat, diese Bautätigkeit aber im Gegensatz zu ihren früheren Besuchen nicht mehr als illegal bezeichnete.</p>
<p class="MsoNormal">Es würde passen: zu Olmert, der den Ausverkauf seines Landes betreibt, um bloße Versprechungen vom Westen zu bekommen, die dieser über kurz oder ganz kurz nicht einhalten wird, außer da, wo er davon profitiert (Hight-Tech-Transfer von Israel nach Europa). So weit sich das ohnehin nicht nur in Gesten erschöpft.</p>
<p class="MsoNormal">Es würde passen: zur EU, die zwar wirtschaftlich von Israel profitieren will, aber ihre „kritische“ Haltung gegenüber dem jüdischen Staat nicht aufgeben wird; die sich zwar „Sorgen“ um die iranische Bombe macht, aber keine ernsthafte Stellung gegen die Mullahkratie beziehen will.</p>
<p class="MsoNormal">Und es würde passen: zu den USA, die es selbst nicht zu wagen scheinen konsequent gegen den Atomwahn der Mullahs vorzugehen und es nicht ungern sähen, wenn mal wieder Israel die Kastanien aus dem Feuer holt. Dafür wird dann ein wenig die Rhetorik heruntergeschraubt und schon ist alles klar. Darüber hinaus träumen die Fantasten im US-Außenministerium (und wohl auch die der EU) weiter, dass sie die Achse Damaskus-Teheran über Zugeständnisse an Syrien und einen Scheinfrieden Syriens mit Israel kappen könnten.</p>
<p class="MsoNormal">Olmert kuscht und ko-taut und der Westen träumt in Wolkenkuckucksheim. Und damit soll im Nahen Osten Frieden geschaffen werden. Hoffentlich kommt in Jerusalem bald jemand anderes an die Regierung!</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Hitlers Rezept befolgend]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=346</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 20:29:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Über die (historischen) Verbindungen der „Palästinenser“ (und einiger anderer Araber) zum Nazi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText">Über die (historischen) Verbindungen der „Palästinenser“ (und einiger anderer Araber) zum Naziregime und zu ihrer Seelenverwandtschaft in Bezug auf die Juden wurde schon so einiges geschrieben. Aktuell hat Ted Belman von IsraPundit die heute noch von den Propagandisten der Vernichtung Israels angewandten Lehren Nazi-Deutschlands einmal mehr offen gelegt. Gleichzeitig liefert er erneut einen einfachen Beleg dafür, dass <a title="Das politisch inkorrekte Wörterbuch" href="http://piwords.wordpress.com/2007/11/23/antizionisten/" target="_blank">Antizionismus Antisemitismus</a> ist:</p>
<p class="MsoNormal">Ted Belman, <a title="IsraPundit" href="http://www.israpundit.com/2008/?p=1250" target="_blank">IsraPundit, 8. Juni 2008</a></p>
<p class="MsoNormal">Die Araber spielen offensiv, die Israelis defensiv. Nirgendwo offenbart sich das besser als auf dem Feld der Propaganda.</p>
<p class="MsoNormal">Aber zuerst möchte ich einen Blick auf die Verhandlungen werden. Kann mir irgendjemand sagen, was die Israelis verlangen? Ich warte...</p>
<p class="MsoNormal">Auf der anderen Seite verlangen die Araber die heilige Stadt in Jerusalem, die Grüne Linie als Grenze und das „Rückkehrrecht“. Es scheint so, dass Israel immer darum kämpft deren Forderungen teilweise zu erfüllen, in der Hoffnung, dass das reichen wird. Seitens der Araber gibt es keinerlei solche Anstrengungen, nur die erneute Wiederholung ihrer Forderungen. Sie haben ein Gefühl des Anspruchs darauf, währen die Israelis ein Gefühl habe, sie seien ihnen verpflichtet. Das ist keine Art so ein Spiel zu gewinnen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Araber haben den Staat Israel immer abgelehnt; in den 1970-ern trafen sie eine bewusste Entscheidung die Welt zu überzeugen es ihnen gleich zu tun. So begannen sie einen Propagandakrieg zur Dämonisierung und Delegitimierung Israels und des Zionismus. Die berüchtigte „<strong>Zionismus ist Rassismus</strong>“-Resolution in der UNO war die erste Salve.</p>
<p class="MsoNormal">David Matas, berühmt gewordener Menschenrechts-Anwalt aus Kanada, gab in seinem ausgezeichneten Buch <strong><em>Aftershock</em></strong>, das er 2002 schrieb, einen Überblick der Angriffe auf die Juden und Israel aus der ganzen Welt und fragte, wie das 60 Jahre nach dem Holocaust geschehen konnte. Seine Antwort:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Die Wurzel der <em>Wiederbelebung</em> des Antisemitismus ist der Antizionismus. Der Zionismus ist ein Ausdruck des Rechts auf Selbstbestimmung des jüdischen Volkes. Der Antizionismus bestreitet per Definition dieses Recht und weist es zurück, indem er dem jüdischen Volk einen Staat verweigert. Der Antizionismus ist eine Form des Rassismus. Er verweigert dem jüdischen Volk das grundlegende Recht, das allen Völkern der Welt zusteht.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Israel existiert wegen des Holocaust, wegen des Antisemitismus und als Zufluchtsort für Juden, die vor Verfolgung fliehen, für das kulturelle Überleben des jüdischen Volkes und seinem Recht auf Selbstbestimmung, wegen der Verbindungen des jüdischen Volkes am Land Israel und weil das international akzeptiert und anerkannt wurde. <strong>Die Logik des Antizionismus befielt jeden einzelnen dieser Gründe für die Existenz Israels zu anzugreifen.</strong></p>
<p class="MsoNormal">So wird der Holocaust geleugnet oder trivialisiert und die Gründung Israels wird als westlicher Kolonialismus diskreditiert oder als „Fehler“, wenn man so will. Zusätzlich haben die Araber eine Darstellung der Geschichte geschaffen, die mit der jüdischen konkurriert. Die Araber leugnen, dass der Erste wie der Zweite Tempel auf oder in der Nähe des Tempelbergs stand. In ihrer Darstellung haben sie die Wurzeln und Rechte in und an dem Land; die Juden habe praktisch keine Verbindung dazu. Sie leugnen auch, dass die Juden ein Volk sind, während sie gleichzeitig selbst eins zu sein behaupten und ihre Recht auf Selbstbestimmung einfordern.</p>
<p class="MsoNormal">Darüber hinaus greifen sie die Juden/Israel wegen der schlimmsten Menschen bekannten Verbrechen an. Ihre Vorwürfe haben keinerlei Basis in der Wirklichkeit. Es spielt keine Rolle, ob es irgendeinen Beweis gibt, mit der sie sie unterstützen könnten, auch nicht, dass sie unerhört oder pervers sind. Sie werden die Fakten verdrehen oder betrügerisch „Fakten“ präsentieren, um ihre Vorwürfe zu untermauern. Sie stellen auch das Recht falsch dar, um einfacher zu dem Schluss zu kommen, dass die Israelis ein Verbrechen begangen haben – oder besser noch: ein Kriegsverbrechen.</p>
<p class="MsoNormal">Zu der Liste der „Verbrechen“ gehört: Völkermord oder einen neuen Holocaust zu begehen; ethnische Säuberung; die Ausübung von Kriegsverbrechen durch Unverhältnismäßigkeit, gezielte Tötung Unschuldiger und Schaffung einer humanitären Katastrophe.</p>
<p class="MsoNormal">Sie stigmatisieren Israel unbarmherzig als Apartheid-Staat, damit sie eine weltweite Bewegung zur Delegitimierung Israels schaffen können, die der Bewegung gleicht, die das tatsächliche Apartheid-Regime Südafrikas untergrub. Einmal mehr: Um das zu schaffen, werden die Wirklichkeit und die Natur eines Apartheid-Regimes verdreht und gefälscht.</p>
<p class="MsoNormal">Zu ihren Lügen gehört Folgendes:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">1. Die Besatzung ist illegal.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">2. Die Siedlungen sind illegal.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">3. Judäa und Samaria sind Palästinenserland.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">4. Israel ist der Aggressor.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">5. Jerusalem ist dem Islam heilig.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">6. Die Araber unterstützen eine Zweistaaten-Lösung.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">7. Die Juden wollen entsprechend den <em>Protokollen der Weisen</em> von Zion die Welt beherrschen.</p>
<p class="MsoNormal">David Matas und andere haben all diese Lügen überzeugend entlarvt.</p>
<p class="MsoNormal">Die Araber folgen dem Spruch von Goebbels bis ins Detail:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Wenn man eine Lüge erzählt, die nur groß genug ist, und sie immer wieder wiederholt, werden die Leute sie schließlich glauben. Die Lüge kann nur solange aufrecht erhalten werden, wie der Staat die Menschen vor den politischen, ökonomischen, und/oder militärischen Konsequenzen der Lüge abschotten kann. Es ist deshalb äußerst wichtig für den Staat alle seine Kräfte zu benutzen, um andere Meinungen zu unterdrücken, <strong>da die Wahrheit der tödliche Feind der Lüge ist, und somit wird die Wahrheit durch die Ausbreitung der größte Feind des Staates</strong>. [aus dem Englischen zurückübersetzt]</p>
<p class="MsoNormal">Der Begriff der „Großen Lüge“ wurde auch in einem Bericht gebraucht, der während des Krieges vom US-Office of Strategic Services als Beschreibung in Hitlers psychologischem Profil ausgearbeitet wurde.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Seine Hauptregeln waren: Erlaube der Öffentlichkeit nie zur Ruhe zu kommen; gibt niemals eine Fehler zu oder dass du falsch gelegen hast; räume nie ein, dass es bei deinem Feind etwas Gutes geben könnte; gib nie Raum für Alternativen; nimm niemals Tadel an; kontentiere dich auf nicht mehr als einen Feind auf einmal und mache ihn für alles verantwortlich, was falsch läuft; die meisten Menschen werden leichter eine große Lüge glauben als eine kleine; wenn du sie regelmäßig genug wiederholst, werden die Leute sie früher oder später glauben.</p>
<p class="MsoNormal">Auch dem folgen sie bis ins Detail. Es ist nur natürlich, denn Hadsch Amin al-Husseini, der Vater des militanten palästinensisch-arabischen Nationalismus – ein bis zu ihm unbekannten Konzept – war ein enger Vertrauter Hitlers und forderte von ihm die Anerkennung des arabischen Rechts</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">... die Frage der jüdischen Elemente in Palästina und anderen arabischen Ländern in Übereinstimmung mit den nationalen und rassischen Interessen der Araber und gemäß Vorgaben, die denen ähneln, die zur Lösung der Judenfrage in Deutschland und Italien angewandt werden.</p>
<p class="MsoNormal">Plus ça change, plus c’est la même chose.</p>
<p class="MsoNormal">Was die israelische Regierung tun muss: Sie muss jeder einzelnen dieser Lügen bei jeder Gelegenheit entgegen treten. Darum sollte es bei seiner PR gehen und nicht um die sexy Frauen am Strand. <em>[Anmerkung heplev: Israel wollte letztes Jahr durch eine PR-Offensive mit hübschen israelischen Frauen, vor allem aus dem Militär, Sympathien in der Welt gewinnen]</em></p>
<p class="MsoNormal">Das wäre offensives Vorgehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Applaus! Der Hisbollah gehört der Libanon!]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=320</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 18:04:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Libanon hat einen neuen Präsidenten. Und wie gestern die Tagesschau schon jubelte, soll das Lan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Der Libanon hat einen neuen Präsidenten. Und wie gestern die <a href="../2008/05/25/wochenend-schaschlik-10/" target="_blank">Tagesschau schon jubelte</a>, soll das Land wieder regierbar sein. Die EU, die USA (und die UNO natürlich auch, was sonst?) bejubeln das Schauspiel – dass die Hisbollah in der Regierung sitzt, überall Veto einlegen kann und damit alles im Sack hat. Das Land ist nicht regierbar, es steht unter der Fuchtel der Terrorgruppe.</p>
<p class="MsoNormal"><img class="alignright" style="border:0 none;float:right;margin:2px 8px;" src="http://i115.photobucket.com/albums/n308/Herbert_64/Karikaturen/DryBones20080526.gif" alt="DryBones, 26.05.2008" width="320" height="461" />Der neue Präsident, der ehemalige Armeechef Michel Suleiman, soll <a href="http://joshuapundit.blogspot.com/2008/05/suleiman-elected-lebanese-president-as.html" target="_blank">ein Kumpel der Hisbollah</a> sein. Das habe ich so in unseren Medien nicht gehört. Dass er die Hisbollah ausdrücklich <a title="Telegraph" href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/lebanon/2029169/Lebanon-president-praises-Hizbollah" target="_blank">für ihren Krieg gegen Israel lobte</a> und ankündigte, dass er engere Beziehungen zu Syrien anstrebt. Überraschung! Fragt sich bloß, warum die Hisbollah denn so lange gegen diesen Mann im Präsidentenamt war? Nun, bei dem Ergebnis wird es jetzt klar, oder?</p>
<p class="MsoNormal">Dass die UNO das „Arrangement“ völlig in Ordnung findet und gut heißt, muss nicht weiter verwundern. Was kümmern den Schwadronierverein schon, dass er mal ganz was anderes beschlossen und gefordert hat? Es gibt reichlich Resolutionen (vom Sicherheitsrat, also welche, die zählen, nicht zuletzt 1701), die die Entwaffnung der Hisbollah fordern. Statt dessen wird sich jetzt, so wie sie ist, auf den Thron gehoben und entscheidet so gut wie alleine, was im Libanon passiert. Was für ein schlechter Witz!</p>
<p class="MsoNormal">Was bei der UNO eigentlich klar war, verwunderte allerdings bei anderen mehr. Die Europäer – gut, die sind schon immer auf dem Trip, Diktatoren und Massenmördern zu geben, was die wollen und zu erwarten, dass die sich dann so benehmen, wie „Europa“ es sich wünscht. Hat zwar noch nie wirklich funktioniert, aber warum nicht einfach weiter machen, bis es einmal klappt (d.h., bis die Terroristen und Gewaltherrscher uns einkassiert haben)? Sooo verwunderlich ist das also dann doch nicht. Da wird wohl versucht, die Syrer vom Iran wegzubringen. Nach dem Motto: Gebt den Syrern den Libanon und dann will der Assad vom Iran nichts mehr wissen. Ein wenig irre, aber so funktioniert das Denken in Europa.</p>
<p class="MsoNormal">Was die Amerikaner angeht, fragt man sich dann denn doch, was mit denen los ist. Aber seit Frau Rice im State Department das Zepter schwingt und die PalAraber zu den amerikanischen Schwarzen (und damit Israel fast für den Ku-Klux-Klan) erklärt hat, braucht man sich über nichts mehr zu wundern. Die Nahostpolitik aus Washington ist derart europäisiert, dass Präsident Bush in der Knesset so viel von Bündnistreue und israelischen Rechten reden kann, wie er will: Die (diplomatischen) Taten sprechen eine andere Sprache als die wirkliche Unterstützung Israels. Und über diese Schiene wird auch jetzt versucht, zusammen mit UNO und EU den Blödsinn zu betreiben, der die Tyrannen stark macht und sie in ihrem Tun und Manövrieren bestätigt.</p>
<p class="MsoNormal">Fazit? Israel ist komplett auf sich gestellt. Und das mit einer Regierung am Ruder, die sich wegen eines korrupten Premierministers im freien Fall befindet, aber außenpolitisch zu punkten versucht, um wenigstens international Anerkennung zu bekommen und sich damit ohne Rücksicht auf Verluste (Anstand kennt diese Gruppe eh nicht) an der Macht zu halten. Dass sie dabei den Ausverkauf ihres Staates veranstalten, stört sie nicht – sie sind am eigenen politischen Überleben interessiert, alles andere kümmert sie nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Französische Gerechtigkeit]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=244</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 21:18:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[In Frankreich ist ein Revisionsverfahren anhängig, in dem sich ein Journalist gegen den mächtigen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In Frankreich ist ein Revisionsverfahren anhängig, in dem sich ein Journalist gegen den mächtigen französischen Fernsehsender France2 wehren muss, der in erster Instanz ohne jegliche inhaltliche Argumentation eine Verurteilung erreichte. Dieser verurteilte Herr Karsenty ist nicht der einzige, der sich der irren Klagewut der Faktenverdreher und Antiisrael-Hetzer des MSM-Senders erwehren muss. Und einmal mehr wurde ein unglaublich wahnwitziges Urteil gefällt: Ein Christ, der einen Juden zitierte, der anderen Juden vorwarf, sie seien angesichts des offenen Antisemitismus in ihrem Land feige und voller Selbsthass, macht sich des Antisemitismus schuldig! Richard Landes beschreibt das am 30. März 2008 ausführlich <a href="http://www.theaugeanstables.com/2008/03/30/when-is-a-christian-who-cites-a-jew-criticizing-another-jew-guilty-of-anti-semitism-in-french-court/" target="_blank">in seinen Augean Stables</a>:<i></i></p>
<h3><b>Wann ist ein Christ, der einen Juden zitiert, der einen anderen Juden kritisiert, des Antisemitismus schuldig? Wenn er sich vor einem französischen Gericht befindet.</b></h3>
<p class="MsoNormal"><i><a href="http://www.trans-int.com/" target="_blank">John Rosenthal</a>, einer der besten Journalisten, der über die seltsame Welt der <a href="http://www.theaugeanstables.com/2006/12/04/john-rosenthal-on-what-makes-a-french-jihadi/" target="_blank">französischen Politik und des Jihad</a> berichtet, hat einen Artikel bei PJMedia stehen, in dem es um die kafkaeske Welt der berüchtigten 17. Kammer des französischen Gerichtssystems, die für Verleumdungsfälle zuständig ist. In diesem Fall, den ich nur angedeutet habe, wurde ein französischer Christ des „Antisemitismus“ für schuldig befunden, weil er den Artikel eines israelischen Juden, Stephane Juffa, postete, in dem dieser unter anderen Charles Enderlin, diesen „wahrhaftigen Kriegs-Pyromanen“ kritisierte. Die Logik der von Enderlin vorgebrachten Beschuldigung ist schlichtweg Schwindel erregend und der Schuldspruch durch Richter Nicolas Bonnal (der zu anderen Zeiten <a href="http://magazines.documenta.de/frontend/article.php?IdLanguage=1&#38;NrArticle=1430" target="_blank">sachliches Urteilsvermögen an den Tag legte</a>) nicht zu fassen. Ich zitiere einige Schlüsselpassagen.</i></p>
<h3><b><a href="http://pajamasmedia.com/blog/the-strange-anti-semitism-of-the-al-dura-case/" target="_blank">Sind die Al-Dura-Kritiker Antisemiten?</a></b></h3>
<p class="MsoBodyText">Macht sich ein Christ, der einen Juden zitiert, der einen anderen Juden [von dessen Verhalten] angesichts von Antisemitismus der „Feigheit“ und des „Selbsthasses“ beschuldigt, des Antisemitismus schuldig?</p>
<p class="MsoNormal">In der seltsamen, durch die Lupe betrachteten Welt der französischen Justiz ist er das offenbar.</p>
<p class="MsoNormal">Das Szenario ist einmal mehr die Al-Dura-Affäre und besonders die juristische Kampagne, die vom Nahost-Korrespondeten Charles Enderlin und seinem Arbeitgeber, dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender France2, gegen Kritiker geführt wird, die die Authentizität von Enderlins inzwischen berüchtigtem Bericht aus dem Jahr 2000 in Frage stellen, der die behauptete Erschießung des palästinensischen Jungen Mohammed al-Dura durch israelische Soldaten zeigt.</p>
<p class="MsoNormal">Nicolas Ciarapica ist ein evangelikaler Christ und Eigner der Internetseite <a href="http://www.blogdei.com/" target="_blank">Blogdei</a>. Am 8. Januar wurde er aufgefordert vor der 17. Kammer des Pariser Bezirksgerichts (<i>Tribunal de Grande Instance</i>) zu erscheinen. Das ist genau das Gericht, das sich auf Vergehen spezialisiert hat, die „im Zusammenhang mit der Presse stehen“ und das auch die anderen „Verleumdungs“-Fälle von Enderlin verhandelte. Anders als die Beklagten der übrigen Fälle wurde Ciarapica allerdings nicht beschuldigt Charles Enderlin einfach „verleumdet“, sondern ihn genauer gesagt wie einen Juden „verleumdet“ zu haben. Daher die besondere Klage, die in Frankreich als „Rassenverleumdung“ bekannt ist. Mit anderen Worten: Ciarapica wurde beschuldigt an Enderlin gerichtete antisemitische Hassrede verbreitet zu haben.</p>
<p class="MsoNormal">Klagegegenstand war ein Artikel mit dem Titel „Französische Juden haben die Schnauze voll“, der im Februar 2006 auf Blogdei erschien. Ciarapica erklärte vor Gericht:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Ich versuche Artikel einzustellen, die für die evangelikal-protestantische Gemeinschaft interessant sind. Wie eine Menge anderer Anhänger meines Glaubens achten wir darauf, was in Israel geschieht... Jedes Mal, wenn jemand anfängt die Juden zu beschuldigen, ist das ein Signal, dass mit der Gesellschaft etwas nicht stimmt. Der Durchschnittsfranzose sieht fern und bekommt immer dasselbe. Er sieht niemals einen Bericht über die Juden, der es ihm erlaubt Mitgefühl mit ihnen zu haben. Davon bin ich geschockt. Wir versuchen „Um-Information“ zu betreiben: eine andere Tonart zu präsentieren. Wir suchen nach unterschiedlichen Informationsquellen. Wir fanden Mena. (Quelle: <a href="http://www.guysen.com/articles.php?sid=6597" target="_blank">Guyson News</a>, Link in Französisch)</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Die fragliche „Mena“ ist die französischsprachige Metula News Agency aus Israel. Wie es so geht, ist es die Mena, die zweifellos mehr als jede andere französischsprachige Nachrichtenquelle getan hat, um die Widersprüche um den Original-al-Dura-Bericht von France2 aufzudecken und die Behauptung voranzubringen, dass der Bericht eine Fälschung ist. In der Folge hat sich die juristische Kampagne von France2 und Charles Enderlin gegen ihre Kritiker in Frankreich zum großen Teil in eine Art Stellvertreterkrieg gegen die Mena entwickelt. Dieser Stellvertreter-Charakter ist im Fall Ciarapica besonders offensichtlich, da der strittige Text von der Mena kommt und von Mena-Chefredakteur Stephane Juffa geschrieben wurde. Ciarapica gab den Text – genauer gesagt nur seinen zweiten Teil – auf Blogdei wieder, nachdem er bereits auf der Mena-Internetseite erschien. Die Teile eins und zwei von „Französische Juden haben die Schnauze voll“ [Le gran ras le bol de Français juif] bleibe auf der Seite von Mena frei verfügbar (<a href="http://www.menapress.com/article.php?sid=1312" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.menapress.com/article.php?sid=1313" target="_blank">hier</a>).</p>
<p class="MsoNormal">Dass Juffa den Text schrieb, macht den Vorwurf des Antisemitismus noch unfassbarer. Wenn es formell Ciarapica, der proisraelische Evangelikale ist, dem Antisemitismus vorgeworfen wird, dann ist es niemand anders als Juffa, der jüdische Redakteur von Mena, der beschuldigt wird. Was aber den Vorwurf zu einer nahezu perfekten Umkehrung der Wirklichkeit wie der moralischen Verantwortung macht, ist weniger die Identität des Autors des Artikels, als mehr sein Inhalt: denn, wie man bereits aus dem Titel ableiten kann, ist „Französische Juden haben die Schnauze voll“ eine Verurteilung des Antisemitismus in Frankreich. Der unmittelbare Zusammenhang für Juffas Text ist das abscheulichste antisemitische Verbrechen der jüngsten französischen Geschichte – der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ilan_Halimi" target="_blank">Ermordung von Ilan Halimi</a>. Halimi war der junge französische Jude, der Anfang 2006 entführt und dann über einen Zeitraum von drei Wochen hinweg von einer Gang aus Bagneux in den Pariser Banlieus grausam gefoltert werde. Beim Verhör bei der Polizei machten Mitglieder der Gang – die sich passenderweise die „Barbaren“ nennt – kein Geheimnis aus dem antisemitischen Vorurteil, das die Gruppe beseelt.</p>
<p class="MsoNormal">Im ersten Teil von „Französische Juden haben die Schnauze voll“ verbindet Stephane Juffa den offenen Antisemitismus der Folterer des Ilan Halimi mit der verdrehten Darstellung des israelisch-palästinensischen Konflikts in den französischen Medien und besonders zu Charles Enderlins al-Dura-Bericht auf France2. „Es ist sehr schwer zu verstehen“, schreibt er,</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">dass die islamistischen Möchtegern-Verbrecher von Bagneux sich vorstellten, dass sie damit, dass sie Ilan Halimi zu Tode folterten, unter anderem das „Märtyrerwerdung“ des kleinen Mohammed al-Dura rächen, die von Talal Abu-Rahma gestellt und mit Kommentar durch Enderlin versehen und von France Télévisions (die französische öffentlich-rechtliche Sendeanstalt) frei in Frankreich und in die vier Enden der Welt gesendet wurde.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Im zweiten Teil zieht Juffa dann die Verbindung zwischen den Verdrehungen der französischen Medien und Frankreichs traditionell pro-arabischer Nahost-Politik, die allgemein als <i>„la politique arabe de la France“</i>, also französische Arabien-Politik bekannt ist. Dann wendet er sich der Frage der Folgen für die französischen Juden zu: Hier bietet er eine Typologie der unterschiedlichen Wege an, wie die französischen Juden auf den Antisemitismus ihrer Umwelt antworten. Dieser Abschnitt ist es wert ausführlich gelesen zu werden: nicht nur wegen seiner selbst, sondern auch, damit der Leser – offenbar anders als Nicolas Bonnal, der Vorsitzende im Fall Ciarapica – den Zusammenhang des Abschnitts zu schätzen lernt, den das Pariser Gericht als antisemitisch beurteilen möchte. Enderlins Name erscheint in einer Liste einiger französisch-jüdischer Journalisten, die allesamt von Jufffa beschuldigt werden durch falsche oder tendenziöse Berichterstattung antijüdischen Hass geschürt zu haben.</p>
<p class="MsoNormal"><i>All das muss im Kontext dessen verstanden werden, was Pierre Taguieff</i> „<a href="http://www.amazon.fr/Nouvelle-jud%C3%A9ophobie-Pierre-Andr%C3%A9-Taguieff/dp/2842056507" target="_blank">La nouvelle judéophobie</a><i>genannt hat (auf Englisch <a href="http://www.amazon.com/Rising-Muck-New-Anti-Semitism-Europe/dp/1566635713" target="_blank">hier</a> erhältlich), den Tsunami des Antisemitismus, der Europa im Oktober 2000 zu treffen begann, kurz nachdem das Bild al-Durahs auf die europäischen Fernsehschirme traf und Ansammlungen europäischer Muslime und Linker auf die Straße ging und Israel beschuldigte wie die Nazis zu sein.</i></p>
<p class="MsoNormal"><i>Shmuel Trigano argumentierte in einer Ausgabe „<a href="http://www.lyber-eclat.net/lyber/controverses/sommaire4.html" target="_blank">Controverses entitled Alter-juifs</a>“ (d.h. Juden, die sich durch die Augen des feindlichen „Gegenüber“ betrachten), dass in den ersten Monaten des Medienangriffs auf Israel Alter-juifs für mehr als 70% der boshaftesten Angriffe in den MSM verantwortlich waren. Und das begann alles mit <a href="http://www.theaugeanstables.com/essays-on-france/paris-notes-fall-2o05/" target="_blank">Enderlins Bericht</a>:</i></p>
<p class="MsoNormal">Lassen Sie uns zurückkehren zu den Juden und den Methoden, die sie entwickelt haben, um sich in die Lage zu versetzen, um der Art zu widerstehen, wie andere sie betrachten: ein Blick, der voller Missbilligung und Kritik ist, wegen der unmenschlichen Unterdrückung, die die Palästinenser durch die Hand Israels erleiden – wenn man den Journalisten glauben kann, die ihre Ausbildung mit Abschlüssen in „französischer Arabienpolitik“ gemacht haben.</p>
<p class="MsoNormal"><i>Für den jüngsten Fall dieser Ärt Dämonisierung – Dank an die Medien – kann man die <a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3522804,00.html" target="_blank">Kommentare</a> Bruno Guigues lesen, dem stellvertretenden Präfekten der Stadt Saintes im Südwesten. Wäre das unter Chirac passiert, wie es im Fall des (ungestraften) Kommentars des französischen Botschafters im Januar 2002 auf einer englischen Cocktail-Party geschah, als er Israel als diese „<a href="http://www.tomgrossmedia.com/ShittyLittleCountry.html" target="_blank">kleine Scheißnation</a>“ bezeichnete, wäre er wahrscheinlich nicht gefeuert worden.</i></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">... Die Dritten sind die feigsten: Sie mischen Selbsthass und ihre Herkunft. Sie sind schnell zur Stelle, um im Voraus die Selbstkritik zu liefern, die von ihnen erwartet wird. Sie zögern nicht ihren Brüdern selbst erfundene Ritualmorde anzulasten, die direkt aus den zaristischen Intrigen oder Nazipropaganda stammen. Da gibt es zum Beispiel für Sara Daniel die systematische Vergewaltigung palästinensischer Mädchen durch Soldaten der israelischen Armee, die darauf abzielt, dass die Mädchen von ihren Familien hingerichtet werden.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><i>Das stand in einem Artikel im <a href="http://www.nouvelobs.com/articles/p1931/a1938.html" target="_blank">Nouvel Observateur</a> (ihr Vater ist der Herausgeber), am Ende eines Textes über „Ehrenmorde“ unter Palästinensern, in dem sie, um den Artikel ausgewogen zu gestalten, den grundlosen und <a href="http://www.harissa.com/D_forum/Judaisme/affairesaradaniel.htm" target="_blank">völlig unbelegten Vorwurf</a> „Les femmes palestiniennes violées par les soldats israéliens sont systématiquement tuées par leur propre famille. <span>Ici, le viol devient un crime de guerre, car les soldats israéliens agissent en parfaite connaissance de cause. </span>“ [Von israelischen Soldaten vergewaltigte palästinensische Frauen werden von ihren eigenen Familien systematisch getötet. Wir wird die Vergewaltigung zum Kriegsverbrechen, weil die israelischen Soldaten mit sicherem Wissen über die Folgen ihres Tuns handeln.]</i></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Für Edgar Morin-Nahum ist es der <a href="http://no-pasaran.blogspot.com/2004/05/edgar-morin-acquitted.html" target="_blank">atavistische Sadismus [der Israelis] und die Tendenz die Schwachen zu ermorden</a>, nicht Nichtjuden; für Sylvain Cypel [von <i>Le Monde</i>] sind es Spionage und die Tendenz zu Verrat – eine aktualisierte Version der Vorwürfe gegen Alfred Dreyfus; für Dominique Vidal [vom Monatsmagazin <i>Le Monde Diplomatique</i>] ist es die jüdische internationale Verschwörung – die jedes Mal aus der Asche aufersteht, wenn der Antisemitismus Argumente braucht; und schließlich ist es die sadistische Ermordung nichtjüdischer Kinder für den wahrhaftigen Kriegspyromanen Charles Enderlin.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><i>Und wegen der Einstellung solcher Anmerkungen eines Juden befanden Richter Bonnal und seine Mitarbeiter diesen Christen des Antisemitismus für schuldig. Wenn die Leute mich fragen, was meiner Meinung nach im Fall Enderlin gegen Karsenty geschehen wird, dann antworte ich: „Wie könnte ich das wissen? Die Wege der französischen Justiz sind geheimnisvoll.“</i></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Problematische Realitäten einer großen Freundschaft]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=220</link>
<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 13:16:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bundeskanzlerin Merkel ist von ihrem erfolgreichen Besuch in Israel zurück. Sie wird von allen Seit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><i>Bundeskanzlerin Merkel ist von ihrem erfolgreichen Besuch in Israel zurück. Sie wird von allen Seiten gelobt. Sie hat sich auf die Seite Israels gestellt, unsere Verantwortung als Deutsche klar gestellt, die PA-Terroristen einigermaßen links liegen lassen – rundum herrscht Zufriedenheit.</i></p>
<p class="MsoNormal"><i>Persönlich nehme ich ihr alles ab, was sie Positives über, zu und an Israel gerichtet gesagt hat. Genauso wenig bestehen für mich Zweifel, dass sie das, was sie da überall gesagt hat, auch so meint und sich für Israel einsetzt. Das Problem: Was ist mit den anderen Freunden Deutschlands, mit denen man sich so wunderbar versteht, dass man sie kritisieren kann, ohne dass sich an der Beziehung mittel- bis langfristig etwas ändert? Insbesondere dem Verhalten gegenüber dem Iran, der seit Jahrzehnten übelst gegen Israel hetzt und seit dem Machtantritt von Mahmud Ahmadinedschad immer konkreter an der Verwirklichung der angekündigten Vorhaben arbeitet und dem Ziel mit jedem Tag näher kommt?</i></p>
<p class="MsoNormal"><i>Alles das, was den eigentlichen Lakmustest der Nahost-Politik und Unterstützung Israels ausmacht, blieb mehr oder weniger außen vor – den Ansätzen der Worte folgen keine konkreten Taten, die die Worte umsetzen. Worum es sich dabei inhaltlich handelt und wie die israelische Regierung sich zum Komplizen des Friede-Freude-Eierkuchen macht, statt den Finger auf die Wunde zu legen, beschreibt Caroline Glick in ihrem Meinungsartikel in der Jerusalem Post.</i></p>
<h3><b>Deutschlands pro-israelisches Machtspiel</b></h3>
<p class="MsoNormal"><span>Caroline Glick, <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1205420711513&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull">Jerusalem Post, 17. <span>März 2008</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal">Die Rede der deutschen Kanzlerin Angela Merkel vor der Knesset heute Nachmittag wird der Höhepunkt dessen sein, was die israelischen Medien als „historischen“ dreitägigen Staatsbesuch in Israel bezeichnet haben. Am Tag vor Beginn von Merkels „historischem“ Besuch berichtete <i>Der Spiegel</i> über den „historischen“ Besuch eines anderen Deutschen in Afghanistan.</p>
<p class="MsoNormal">Dieser Besuch endete am 3. März, als der als Cüneyt C. aus Bayern und auch als Saad Ebu Furkan bekannte fragliche Besucher sich vor einem US-Wachtposten in Khost sprengte; das liegt eine Stunde Fahrt von der Grenze zu Pakistan, wo der Deutschtürke seine Terrorausbildung erhielt. Zwei US-Soldaten wurden getötet und Dutzende verwundet, nachdem sie unter dem Schutt gefangen waren; das macht C. zu Deutschlands erstem erfolgreichen Selbstmord-Bomber.</p>
<p class="MsoNormal">Er war zwar der erste Deutsche, der US-Soldaten tötete, aber C.s Kollege Sadullah K. ein junger Detuscher aus Hessen, starb bei einem solchen Versuch. K. wurde im Oktober bei einem US-Luftangriff an der pakistanisch-afghanischen Grenze getötet, nachdem auch er in Pakistan für den Terror ausgebildet wurde. Beide Männer gehörten zur Islamischen Jihad-Union aus Deutschland. die IJU machte im September Schlagzeilen, als deutsche Ermittler die Führer einer IJU-Zelle aushoben, die massive Anschläge auf amerikanische Ziele in Deutschland plante. Diese Führer – ebenfalls Deutsche – standen mit C. wie mit K. in Kontakt, die der Rasterfahndung der Polizei entkamen und es durch die Türkei und den Iran bis nach Pakistan schafften.</p>
<p class="MsoNormal">Und natürlich wurde Deutschlands Ruf als Heimat der al-Qaida-artigen Jihadisten durch die saudischen und ägyptischen Staatsbürger aufpoliert, die vor einigen Jahren in Hamburg studierten. Angeführt von Mohammed Atta, erfreuten sie sich deutscher Gastfreundschaft, während sie Anschläge planten, die sie in New York und Washington am 11. September 2001 ausführten.</p>
<p class="MsoNormal">Merkel, die sich und ihr Land als Israels größten Freund und Helfer in Europa darstellt, wird ohne Zweifel diese Story in ihrer Rede vor der Knesset ignorieren. Sie wird zweifellos ebenfalls nicht erwähnen, dass ihr Land der größte Importeur des Iran ist. Sie könnte vielleicht erwähnen, dass Deutschland letztes Jahr die Hälfte seiner Lohngarantien für deutsche Firmen strich, die mit dem Iran Geschäfte machen. Aber sie wird nicht erwähnen, dass dieser Zug fast keinen Einfluss auf das Handelsvolumen gehabt hat. In einem neuen Bericht über deutsche Firmen im Iran interviewte Reuters den britischen Geschäftsmann Robert Mills, der die DHL-Niederlassung in Teheran leitet. Der Express-Lieferdienst DHL ist Teil der Post- und Logistik-Gruppe Deutsche Post.</p>
<p class="MsoNormal">Mills schwärmte über das boomende Geschäft, das seine Firma im Iran macht, trotz der internationalen Sanktionen. Mills sagte, die von DHL beförderte Tonnage stieg in den letzten zwei Jahren um 50 Prozent und die Firma hat ihren Umsatz im Iran seit 2005 durch steigende Importe von allem, von Telekommunikations-Ausrüstung zu Autoersatzteilen, gesteigert.</p>
<p class="MsoNormal">Wie Mills berichten andere Geschäftsleute, die deutsche Firmen repräsentieren, boomende Geschäfte und steigende Möglichkeiten trotz der UNO-Sanktionen. Manager berichteten, dass ihre Gewinne sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt und verdreifacht haben.</p>
<p class="MsoNormal">Irans Vertrauen in seine deutschen Geschäftspartner ist offensichtlich unbegrenzt. Warum sonst sollte man dort darüber nachdenken 90 Milliarden Dollar an Anteilen seiner Energiefirma an die Frankfurter Börse zu bringen? Wie MEED, der Nachrichtenbericht für den Mittleren Osten am Sonntag berichtete, arbeiten über 1.700 deutsche Firmen im Iran; damit wird die Tatsache, dass Deutschland kürzlich die Bankverbindungen mit den iranischen Banken abbrach, nicht als Hindernis betrachtet, die Firma an der Frankfurter Börse zu führen. Eine Sprecherin für die Deutsche Börse, die Firma, die die Börse in Frankfurt führt, sagte der Zeitschrift, dass man keine Einwände dagegen habe die iranische Firma dort zu listen.</p>
<p class="MsoNormal">Deutschlands Handeln gegenüber dem Iran kann nicht mit Merkels Reden über die Unterstützung Israels und der Verpflichtung zu seiner Sicherheit in Einklang gebracht werden. Deutschlands Handeln und sein pro-israelisches Reden können nur verstanden werden, wenn man sie durch die Linse der Machtpolitik betrachtet – die die Linse ist, die die politisch Entscheidenden in Sachen Entscheidungen zu Israel, dem Iran, dem Nahen/Mittleren Osten und sogar der Welt als Ganzem informiert.</p>
<p class="MsoNormal">Machtpolitik hat zwei Hauptkomponenten: der Drohung mit Krieg und Gewalt und wirtschaftlicher Einfluss. Aus der Sicht der Europäer handhaben die arabische Welt und der Iran beide Waffen der Machtpolitik gegen sie. Durch die widerspenstige, zunehmend radikalisierte muslimische Minderheitsbevölkerung in Europa – wie C. und K. und ihre IJU-Kollegen in Deutschland und Pakistan – hält die islamische Welt die Drohung mit Terror über die Köpfe der europäischen Führer. Und durch Öl halten sie Europa die ultimative wirtschaftliche Waffe an den Kopf.</p>
<p class="MsoNormal">Weder die EU noch ein einzelner europäischer Staat hat es geschafft eine schlüssige oder rationale Innenpolitik auszuarbeiten, um mit der Bedrohung fertig zu werden, die von Europas muslimischen Minderheiten ausgeht. Und so ist das Problem in den Bereich der Außenpolitik abgelenkt worden. Zusammen mit der Drohmittel Öl sind die Europäer hier mit dem arabischen und islamischen Druck klar gekommen, indem sie sich dafür entschieden ihn zu beschwichtigen. Das tun sie, indem sie Israel angreifen, die Palästinenser unterstützen und die Entwaffnung oder politische Niederlage der Hisbollah im Libanon verhindern.</p>
<p class="MsoNormal">Die Europäer handeln, wie sie es tun, aus einer Kombination von Gründen. Erstens haben sie keine wirklichen militärischen Fähigkeiten, weder zur eigenen Verteidigung, noch um die arabischen und muslimischen Staaten anzugreifen, die die muslimischen Minderheiten in Europa zur Rebellion anstacheln. Zweitens haben sie nicht den Wunsch ihre kollektive wirtschaftliche Macht zu nutzen. Wenn sie daran interessiert wären, würden sie natürlich die iranische Wirtschaft innerhalb von Wochen paralysieren, indem sie einfach ihren Handel mit Teheran einstellten. Und drittens verlassen sie sich als ultimative militärische Trittbrettfahrer darauf, dass die USA oder Israel, die beide durch das Atomprogramm des Iran direkter bedroht sind als sie selbst, die iranischen Atomanlagen für sie ausschalten werden.</p>
<p class="MsoNormal">Die Appeasementpolitik der EU wurde durch ihr Handeln als Kommandeure der UNIFIL-Streitmacht im Libanon seit dem Zweiten Libanon-Krieg deutlich. Israel hatte gehofft, dass die europäischen Streitkräfte, die die Mehrheit der 15.000 UNIFIL-Soldaten im Südlibanon ausmachen, verhindern würden, dass die Hisbollah sich nach dem Krieg wieder bewaffnete und vielleicht hilft die prowestliche Regierung Siniora gegen die Versuche Syriens, des Iran und der Hisbollah stärkt, sie zu stürzen. Doch das Gegenteil ist geschehen. Seit dem Krieg und unter den blinden Augen der Europäer hat die Hisbollah ihre Kräfte wieder aufgebaut. Drei Jahre nach den Demonstrationen des 14. März, die zum Rückzug der syrischen Truppen aus dem Libanon angespornt haben, ist die Regierung Siniora gelähmt und die Bewegung 14. März demoralisiert und in Auflösung begriffen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Deutschen lieferten der Öffentlichkeit am 29. Februar eines der absurdesten Schauspiele europäischer Heuchelei und Verlogenheit. An diesem Tag übergab Deutschland das Kommando über das Marine-Kontingent der UNIFIL an Italien. Nach der Stationierung von vier Schiffen und 2.400 Mann vor der libanesischen Küste im Jahr 2006, mit dem ausdrücklichen Zweck die Wiederbewaffnung der Hisbollah zu verhindern, widmete Deutschland den Großteil seiner Anstrengungen sich über israelische Überflüge im libanesischen Luftraum zu beschweren und die IAF durch den Start deutscher Hubschrauber in den israelischen Luftraum ohne vorherige Koordination zu provozieren.</p>
<p class="MsoNormal">Und doch verkündete der deutsche Verteidigungsminister Franz-Josef Jung bei der Kommando-Übergabe im letzten Monat: „Wir können garantieren, dass keine Waffen über das Meer geschmuggelt wurden.“ Die Hisbollah ihrerseits ist von Deutschlands Seemacht deutlich unbeeindruckt gewesen. Sie hat keine Beschwerden gegen die deutsche Marine eingereicht, was sie sicherlich getan hätte, hätte irgendeines der 13.000 Schiffe, die die Deutschen kontrolliert zu haben behaupten, tatsächlich Waffen transportiert hätte. Bezeichnenderweise war die Hisbollah, während sie der deutschen Marine gegenüber überaus freundlich war, vor Wut einem Schlaganfall nahe, als in derselben Woche, in der die Deutschen das Kommando an die Italiener übergaben, die <i>USS Cole</i> vor der libanesischen Küste vor Anker ging.</p>
<p class="MsoNormal">Während Merkel die wirtschaftliche Unterstützung für den Iran, seine militärische Schwäche und die Entscheidung die Beschwichtigung der Araber auf Kosten Israels zu begrüßen als nationale und kontinentale Strategie in ihrer Rede vor der Knesset ignorieren wird, wird sie poetisch von der Unterstützung ihres Staates für den so genannten „Friedensprozess“ und die palästinensische Eigenstaatlichkeit schwärmen.</p>
<p class="MsoNormal">Merkel weiß natürlich ganz genau, dass Israels mutmaßlicher palästinensischer „Friedenspartner“, die Fatah-Bewegung, eine Terrorgruppe ist. Sie weiß ebenfalls, dass der mutmaßliche Friedensgesprächspartner der Regierung Olmert-Livni-Barak, der PA-Vorsitzende und Fatah-Führer Mahmud Abbas, weder in der Lage noch interessiert daran ist einen palästinensischen Staat zu gründen, der in Frieden mit Israel lebt. Sie weiß auch, dass, wenn der so genannte Friedensprozess einen palästinensischen Staat in Judäa, Samaria und Jerusalem zustande bringt, dieser Staat schlicht ein Terrorstaat sein wird, der an der Seite des Terrorstaates steht, der 2005 im Gazastreifen geschaffen wurde.</p>
<p class="MsoNormal">Und doch zieht es die Regierung Olmert-Livni-Barak vor, statt Merkel und ihre europäischen Kollegen mit diesen bekannten Fakten zu konfrontieren, die Farce mitzuspielen. Aus ihrer Sicht ist das alles belanglos. Die Europapolitik der israelischen Regierung besteht in der Beschwichtigung der Europäer, indem man ihnen hilft die Araber zu beschwichtigen.</p>
<p class="MsoNormal">Würde die Regierung Olmert-Livni-Barak einen Moment innehalten, um darüber nachzudenken, was sie tut, würde sie erkennen, dass sie völlig am Problem vorbei geht. Sei haben die Machtpolitik ignoriert, die die Entscheider Europas die Informationen für ihren politischen Zügen liefert. Würde sie sie erkennen, würde sie ihre Appeasementpolitik als die Katastrophe erkennen, zu der sie geworden ist.</p>
<p class="MsoNormal">Würde Israel das Spiel der Machtpolitik spielen, würde es begreifen, dass es drei Dinge tun muss. Erstens muss es seinen eigenen, beträchtlichen wirtschaftlichen Einfluss nutzen, um einzelne europäische Firmen zu zwingen sich zu entscheiden, ob sie bereit sind auf israelische Technologie zu Gunsten iranischer Exportmärkte zu verzichten, die nur ein Prozent des europäischen Außenhandels ausmachen. Zweitens würde es sicher stellen, dass die Europäer begreifen, dass Israel seine beträchtliche Militärmacht dazu nutzen wird seine Feinde zu besiegen. Und schließlich würde es sein politisches Gewicht nutzen, um Europas humanitäres und Friedensgerede als heuchlerische Schwindelei entlarven. Damit würde Israel daran arbeiten die Überlegungen der Europäer in deren eigenem Interesse zu ändern.</p>
<p class="MsoNormal">Aber in dem Medienwirbel der sich gut anfühlenden deutsch-israelischen Freundschaft, die Merkels Besuch gekennzeichnet hat, wird diese Woche nichts davon passieren. Und in dem vom Appeasement rasend gemachten politischen Klima, das Israel seit 1993 ergriffen hat, kann man sich kaum vorstellen, dass irgendjemand innehält, um zu erkennen, dass wir die einzigen sind, die den Europäern Glauben schenken.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gut meinender (?) Blindfisch]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=217</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 21:49:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im heutigen Tagesspiegel hat Malte Lehming den Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Israel kommentie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Im heutigen Tagesspiegel hat Malte Lehming den Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Israel <a target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2495991" title="Tagesspiegel">kommentiert</a>. Man könnte spontan versucht sein zu fragen, wieso nur deren Besuch, schließlich hat sie einen großen Teil des Kabinetts mitgenommen. Aber es muss ja nicht jeder Kommentator auf dieselben Fakten hinweisen. Und für die Überschrift kann er vermutlich auch nichts, denn die wird oft nicht vom Autor festgelegt – was es in diesem Fall auch nicht besser macht. Was „Ehre währt am längsten“ mit dem Inhalt des Kommentars zu tun haben soll, erschließt sich wahrscheinlich nicht mal mehr dem Schreiber dieser Schlagzeile.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn dann im zweiten Absatz der Zweck des Besuchs auf die Abholung des Koscherstempels zur Mundtotmachung europäischer „Kritiker“ Deutschlands als Leitmotiv der Bundesregierung definiert wird, dann wird’s allerdings schon etwas fragwürdiger. Man kann das ja vertreten, aber ich finde diese Darstellung etwas sehr einseitig.</p>
<p class="MsoNormal">Richtig schief wird dann die implizite Behauptung des dritten Absatzes, dass die Islamisten ohne die iranische Atombombe zu Kompromissen bereit sein könnten. Welcher Islamist ist das je gewesen? Höchstens einer, der sich von seinem Islamismus abgewandt hat. Aber das Durchhaltevermögen der Islamisten an der iranischen Bombe festzumachen, ist völlig absurd.</p>
<p class="MsoNormal">Der nächste Absatz impliziert dann, dass Deutschlands Zustimmung für einen Militärschlag gegen das iranische Atomprogramm gewonnen und damit die Zustimmung Europas dafür gewonnen werden könnte. Für mich spricht das höchstens für unrealistische Sandkastenspiele, die keinerlei Grundlage haben. Das ist mehr als Spekulation. Dass unsere Regierung den Israelis irgendeine Zustimmung zu einem militärischen Schlag gegen den Iran geben würde, glaubt wohl selbst Olmert nicht.</p>
<p class="MsoNormal">Die seltsamsten Sätze folgen allerdings im letzten Absatz. <a target="_blank" href="http://beer7.wordpress.com/2008/03/17/malte-lehming-hallo/" title="Blick auf die Welt - von Beer Sheva aus">Ruth</a> aus Beer Sheva hat sich schon dazu geäußert, aber ich möchte das gerne etwas genauer auseinandernehmen:</p>
<blockquote>
<p class="MsoBlockText"><i>Die Interessenvertreter souveräner Staaten müssen stets abwägen – wie viel geben, wie viel fordern? Merkel hat, wie die Dinge liegen, enorm viel zu geben. Entsprechend offen könnte sie sein. Zumindest einmal könnte sie Olmert an Rabin erinnern, in dessen Amtszeit israelische Politiker trotz eines gesetzlichen Verbotes Gespräche mit der PLO aufnahmen, die damals die Vernichtung Israels in ihrer Charta verlangte und als Terrororganisation galt. Die PLO hat das nachhaltiger zum Positiven verändert, als es Israel geschadet hat. Nur Freunde können einem Mut machen. Und als Freundin ist Merkel schließlich gekommen.</i></p>
</blockquote>
<p class="MsoBodyText"><span style="font-style:normal;">Merkel soll also Israel maßregeln, ja? Gut, Olmert zu maßregeln, da hätte ich keine Probleme – wenn es nicht immer so wäre, dass solche Freundschaftsdienste Israel immer Bärendienste auferlegen und die derzeitige Jerusalemer Regierung nach solchen Ratschlägen alles verschlimmert. Bedenklicher ist der Vorschlag, dass offensichtlich mit der Hamas verhandelt werden soll. Und die Verhandlungen mit der Araft-PLO als Vorbild betrachtet werden.</span></p>
<p class="MsoNormal">Was, bitte, hat die PLO verändert? Sie haben ihre Ziele nicht aufgegeben, die Charta ist – entgegen den Behauptungen westlicher Scharadengläubiger – <a target="_blank" href="http://homepages.compuserve.de/heppye/texte/1oslohope.html" title="Nahost-Infos">NICHT geändert</a>, das Ziele weiter die „Befreiung des ganzen historischen Palästina“. Sollen sich die Israelis wieder so verschaukeln lassen, wie durch Arafat? Die „nachhaltigen“ Änderungen der PLO sind lediglich in einem Wechsel der Taktik zu finden: Sie braucht nicht mehr „von außen“ Krieg zu führen oder sich auf kleine Aufstände zu beschränken, sondern agieren jetzt von ihr übergebenem Territorium. Seit „Oslo“ ist der arabische Terror sukzessive verstärkt worden, ist inzwischen in einen Krieg gemündet und hat den „Friedensprozess“ nicht ansatzweise einem Frieden näher gebracht, in dem Israel am Leben gelassen würde. Wer das nicht zugibt, der ignoriert alles, was Arafat (und seine Genossen wie auch sein Nachfolger) seit 1993 auf Arabisch von sich gegeben hat; er ignoriert alles, was die Terroristen seitdem unternommen haben; er ignoriert alles, was in den Schulen der Palästinensergebiete gelehrt, in den Moscheen gepredigt, in den Zeitungen geschrieben, über Radio und Fernsehen verbreitet wurde. Vor allem aber ignoriert er die vielen toten wie verletzten und verstümmelten Terroropfer auf israelischer Seite. Wenn die PLO (bzw. jetzt die Fatah) irgendetwas Positives geschaffen haben, dann die Erkenntnis bei einem großen Teil der Bevölkerung Israels, dass mit ihr kein Frieden möglich ist, so sehr das die Blindfische des Westens wie Israels es auch anders predigen!</p>
<p class="MsoNormal">Und all das soll sich also jetzt wieder und weiter abspielen? Kanzlerin Merkel soll Olmert raten, den ganzen Mist zu wiederholen? Olmert und seinen Kumpanen ist zuzutrauen, dass sie diesen Rat befolgen würden. Es wäre eher eine Ermutigung, dieselben Fehler weiterhin immer und immer wieder zu begehen und sich entweder zu wundern, weshalb das nicht funktioniert oder das Scheitern zum Erfolg zu erklären. Letzteres ist eine Spezialität von Olmert, aber auch der friedensbesoffenen Realitätsleugner des Westens.</p>
<p class="MsoNormal">Wer so etwas schreibt, der hilft nicht Israel, der hilft den Terroristen!</p>
<p style="margin-top:0;" class="HEkommentar">Leuten, die solche Vorschläge machen, hat <a target="_blank" href="http://www.spectator.co.uk/melaniephillips/561286/talking-to-terrorists.thtml" title="Melanie Phillips - diary">Melanie Phillips</a> etwas zu sagen:</p>
<p class="MsoNormal">1) Man kann und darf nicht mit ihnen [den islamischen Terroristen] reden, denn es gibt nichts, worüber man reden könnte. Schon mit ihnen zu reden eröffnet die Möglichkeit, dass ihre Agenda irgendwann verhandelbar ist – und das ist schon die halbe Kapitulation.</p>
<p class="MsoNormal">2) Mit Terroristen, die weiterhin morden und terrorisieren... [zu reden] ist ein Signal der Schwäche; es gibt den aktiven Terroristen volle Motivation die Gewalt hochzufahren.</p>
<p class="MsoNormal">3) [Mit] Al-Qaida, der Hamas, den Taliban oder dem Iran ... würde sie nur stärken und unzählige Weitere für die Sache rekrutieren, aber es würde den moderateren Muslimen und muslimischen Reformern den Boden unter den Füßen wegziehen und den Extremisten die Macht übergeben.</p>
<p class="MsoNormal">Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Herr Lehming das will. Weshalb er dann vorschlägt, dass genau das vorangetrieben werden soll, ist mir schleierhaft. Aber vielleicht lässt er sich ja überzeugen, wenn er bei seinen Achse-Kollegen nachliest, was <a target="_blank" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/paul_nellen_fritz_kuhn_will_mit_der_hamas_reden_worueber/" title="Die Achse des Guten">Gastautor Paul Nellen</a> dort an Hamas-Verhandler Fritz Kuhn geschrieben hat.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die spinnen, die Briten]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/2008/03/10/die-spinnen-die-briten/</link>
<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 16:35:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
<guid>http://heplev.wordpress.com/2008/03/10/die-spinnen-die-briten/</guid>
<description><![CDATA[Ich schreibe Ihnen, um Ihnen mitzuteilen, dass in Folge der Londoner Bombenanschläge vom Juli 2005 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBlockText">Ich schreibe Ihnen, um Ihnen mitzuteilen, dass in Folge der Londoner Bombenanschläge vom Juli 2005 das Innenministerium eine Liste bestimmter Aktivitäten verkündete, die normalerweise dazu führen, dass eine Person aus dem Vereinigten Königreich ausgeschlossen oder deportiert wird, weil ihre Anwesenheit im Vereinigten Königreich für das öffentliche Wohl nicht dienlich ist. Die Liste der nicht akzeptablen Verhaltensweisen deckt alle nicht britischen Staatsangehörigen an, ob sie sich nun im Vereinigten Königreich oder im Ausland aufhalten, die eines der folgenden Mittel oder Medien nutzen:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:-18pt;margin:0 35.9pt 6pt 60.75pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';">-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">          </span></span><!--[endif]-->Schreiben, produzieren, veröffentlichen oder verbreiten von Material</p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:-18pt;margin:0 35.9pt 6pt 60.75pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';">-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">          </span></span><!--[endif]-->Sprechen in der Öffentlichkeit, einschließlich Predigten</p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:-18pt;margin:0 35.9pt 6pt 60.75pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';">-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">          </span></span><!--[endif]-->Betrieb einer Internetseite</p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:-18pt;margin:0 35.9pt 6pt 60.75pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';">-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">          </span></span><!--[endif]-->Nutzung einer verantwortlichen Position wie die eines Lehrers, Gemeinde- und Jugendleiters.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Wenn Ansichten ausgedrückt werden, die</p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:-18pt;margin:0 35.9pt 6pt 60.75pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';">-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">          </span></span><!--[endif]-->terroristische Gewalt schüren oder rechtfertigen, um einen bestimmten Glauben zu fördern</p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:-18pt;margin:0 35.9pt 6pt 60.75pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';">-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">          </span></span><!--[endif]-->andere zu terroristischen taten angestiftet werden sollen</p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:-18pt;margin:0 35.9pt 6pt 60.75pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';">-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">          </span></span><!--[endif]-->andere zu ernsten kriminellen Handlungen angestachelt oder zu ernsten kriminellen Taten angestiftet werden sollen</p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:-18pt;margin:0 35.9pt 6pt 60.75pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';">-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">          </span></span><!--[endif]-->zu Hass angestachelt wird, der zu Gewalt zwischen Gruppen im Vereinigten Königreich führen könnte</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Die Innenministerin hat überlegt, ob Sie angesichts dieser Liste vom Betreten des Vereinigten Königreichs ausgeschlossen werden sollten. Nach sorgfältiger Überlegung hat sie persönlich angewiesen, dass Sie aus dem Vereinigten Königreich ausgeschlossen werden sollten, weil Ihre Anwesenheit hier dem öffentlichen Wohl nicht dienlich sein würde. Sei ist zu dieser Entscheidung gekommen, weil Sie unsere Lage genutzt haben, um Ansichten zu propagieren, die andere zu kriminellen Taten aufhetzen und anstacheln und ebenfalls Hass nähren, was zu Gewalt unter den Gemeinschaften im Vereinigten Königreich führen könnte. Dies hat Sie in den Anwendungsbereich der Liste des inakzeptablen Verhaltens gebracht.</p>
<p class="MsoNormal">An wen wurde <a href="http://www.thejc.com/home.aspx?ParentId=m11s18&#38;SecId=18&#38;AId=58606&#38;ATypeId=1" target="_blank">dieser Brief der britischen Innenministerin</a> geschrieben? An Herrn bin Laden? Herrn Qaradawi? Mahmud AchmachmirdenJihad? <span>Khaled Meschaal? </span>Hassan Nasrallah?</p>
<p class="MsoNormal">Das Schreiben ging auch nicht an Ibrahim Mussawi, einen notorischen Hetzer der Hisbollah im Libanon. Der ist ein gerne gesehener Gast im Vereinigten Königreich und gerade wieder einmal dort unterwegs. Solchen Gästen schickt man keine solchen Briefe.</p>
<p class="MsoNormal">Nein, einen solchen Brief schickt man dem stellvertretenden Parteichef des israelischen Likud, Mosche Feiglin. Das ist anscheinend eine terroristische Vereinigung, während die Hisbollah eine harmlose politische Partei und Wohlfahrtsorganisation ist. Terroristen Terroristen nennen und sie bekämpfen wollen ist terroristischer als terroristisches Handeln von Terroristen, das lediglich ein bisschen Spielerei mit Knallkörpern ist. Wer sich dagegen wehrt ist nicht nur des Massenmord schuldig, sondern auch der Schuldige für alles andere, was der Welt schadet. Besonders, wenn er Jude ist.</p>
<p class="MsoNormal">Näher substanziiert werden die „Informationen“ der britischen Innenministerin nicht. Wozu auch? Terror-Organisationen werden wortreich verharmlost. Massive, verleumderische Vorwürfe gegen Juden brauchen nicht erklärt zu werden, die verstehen sich von selbst. Beleg? Die gesamte britische Geschichte im Mandatsgebiet ab 1918. Das gesamte Verhalten Großbritanniens der letzten 30 Jahre in Bezug auf Israel und die Terroristen.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:'Arial Narrow';">Weitere Informationen zur Terroristenliebe der Briten in diesem Fall gibt's bei Leonard Zelig auf <i><a href="http://wind-in-the-wires.blogspot.com/2008/03/hisbollah-in-england-oder-weshalb-juden.html" title="Hisbollah in England oder weshalb Juden unerwünscht sind" target="_blank"><span style="color:windowtext;">Wind in the Wires</span></a></i></span>.</p>
<p class="MsoNormal">&#160;</p>
<p class="MsoNormal"><u>Nachtrag:</u> Das britische Innenministerium hat doch <a href="http://hotair.com/archives/2008/03/10/britain-bans-israeli-legislator-welcomes-hezbollah-propagandist/" target="_blank">Beispiele</a> der unzuträglichen Meinungsäußerungen des Mosche Feiglin angeführt. So hat Feiglin das Verbrechen begangen die Meinung zu äußern, Mohammed sei stark, grausam und betrügerisch gewesen. Die Ansicht, dass Israel seinen Feinden den Krieg erklären muss, gehört auch dazu; das Verbrecherische daran dürfte sein, dass er zu den Feinden Israelis vor allem die Peaceniks zählt. Im Gegensatz dazu sind folgende Äußerungen NICHT würdig denjenigen aus dem Land zu halten, der sie von sich gibt:</p>
<p class="MsoNormal"><i>Ich bleibe dabei, dass Menschen, die sich nicht dem islamischen Widerstand [im Nahen Osten] anzuschließen, ihn in ihren Ländern und andernorts Aktionen durchführen können, die den Feind irgendwie lähmen – tatsächlich sollten sie die Interessen des Feindes lähmen, ihre Anlagen zerstören, wo immer diese sich befinden, aber unter der Bedingung, dass sie die Dinge nicht durcheinander bringen.</i></p>
<p class="MsoNormal">Also los, im Vereinigten Königreich gibt es vieles, was sich zu zerstören lohnt! Ihr bekommt keinen Brief, wie Mosche Feiglin ihn erhielt. Ihr seid herzlich eingeladen!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mehr Tod, mehr Schmerz im südlichen Israel]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=179</link>
<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 22:00:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[This Ongoint War, 29. Februar 2008
Die palästinensisch-arabischen Jihadisten im Gazastreifen besch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span class="t13"><span><a href="http://thisongoingwar.blogspot.com/2008/02/28-feb-08-more-death-more-pain-in.html" title="This Ongoing War" target="_blank">This Ongoint War, 29. Februar 2008</a></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="t13">Die palästinensisch-arabischen Jihadisten im Gazastreifen beschäftigen sich gestern selbst für ihre Standards mit einer Orgie von Terrorangriffen. Mehr als <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/958877.html" title="Ha'aretz" target="_blank">50 Raketen</a> wurden Mittwoch aus dem Gazastreifen ins südliche Israel geschossen. Eine traf das bis dahin nicht betroffene Sapir College, eine Bildungsinstitution in der Nähe von Sderot und <a href="http://www.