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	<title>ethnisierung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/ethnisierung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ethnisierung"</description>
	<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 23:15:28 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[071. Wir sollen nicht ethnisieren und kulturalisieren? Vorläufig müssen wir es!]]></title>
<link>http://eifelginster.wordpress.com/?p=124</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 11:58:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cees</dc:creator>
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<description><![CDATA[
071







دار الحرب
Dār al-Harb, 
das „Haus des Krieges“: Ein Leben in 
einer nichtis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">071</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span class="spanar"><span style="font-size:36pt;line-height:125%;color:navy;">دار الحرب</span></span><cite></cite></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Dār al-Harb, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">das „Haus des Krieges“: Ein Leben in </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">einer nichtislamischen Gesellschaft </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:10pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ethnisieren und </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Kulturalisieren. Rassismus </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">oder Notwendigkeit? </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Frau Keller</span></em><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;"> sagt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Schönen guten Tag, ich möchte hier nochmals betonen ich habe überhaupt nichts dagegen das eine Frau, egal welcher Nationalität oder Herkunft Niqab trägt. Wie gesagt ich selber trage keinen- Heute wo der Islam langsam aber sicher auch neutral der breiten Masse erklärt wird gibt es doch immer mehr Menschen welche den Islam als die richtige Religion anerkennen. Aber je mehr sich der Islam “etabliert”, desto größer werden die Angriffe gegen Muslime, weil leider die Gesellschaft weiterhin nur automatisch auf die Worte Terror oder Bombe mit den Muslimen verbindet. Das aber der Islam auf einige Menschen reduziert wird die fälschlicherweise das Wort Gottes mißbrauchen finde ich leider noch trauriger. Oder wurde mal erwähnt welcher Religion dieser Mensch aus Österreich war der seine Tochter Jahrelang im Keller eingesperrt hat missbraucht hat und sogar Kinder mit ihr hatte, die er als Enkelkinder ausgab…davon sagte die Presse nicht. Aber wäre das ein südländisch aussehender Mann würde auf dem Titelblatt stehen:Ein Muslim macht dies und jenes… Aber das nicht jeder Muslim ein Muslim ist, ist auch noch nicht erläutert worden Und doch werden immer wieder alle über einen Kamm geschoren,schade </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Sehr geehrte Frau Keller, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">ich möchte betonen, dass ich eine Menge Argumente gegen das Tragen eines Niqab mit Tschador habe. Der wichtigste Grund ist der, dass Männer ein solches Gewand nicht zu tragen brauchen, es auch, da bin ich ganz sicher, niemals anziehen würden. So würde sich kein Mann erniedrigen (lassen). Außerdem ist diese weit geschnittene, fußlange islamische Frauenbekleidung genauso bewegungsfeindlich wie Stöckelschuhe mit Pfennigabsätzen. Man kann weder versuchen, den Bus im Endspurt zu erreichen, noch im Notfall schnell laufen, um beispielsweise ein Kind von der viel befahrenen Straße auf den Gehweg zurückzuziehen, bei Gefahr kann man nicht wegrennen. Andere wichtige Motive gegen den absolut blickdichten, meist pechschwarzen Ganzkörperschleier kann man meinem vorletzten Kommentar auf dem Blog Schariagegner entnehmen oder im Post “Männerblicke, Frauenkörper“ Abschnitte 09, 10 und 11 nachlesen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Übrigens bin ich davon überzeugt, dass man, wenn beide Geschlechter sich so lückenlos bedecken müssten, den Tschador mit Niqab und die Burka aus Sicherheitsgründen verbieten würde. Da der Niqab jede Gesichtsmimik verbirgt, haben wir nämlich nicht den kleinsten Hinweis auf die Stimmung des Gegenübers, wir <em>ahnen</em> nicht einmal, was der Mensch hinter dem Gesichtsschleier gerade denkt oder fühlt, welche Absichten sie / er gerade im Schilde führt. Das wir ihren / seinen Gesichtsausdruck nicht erkennen und nicht entschlüsseln können, ob von diesem komplett schwarz verhüllten Wesen Gefahr ausgeht, vor der wir uns schützen müssen, irritiert und verunsichert uns sehr. Manche werden vielleicht auch wütend, weil wir von dem bis auf einen Sehschlitz verschleierten Wesen, das dem Titelhelden des in den sechziger Jahren ausgestrahlten gleichnamigen Gruselkrimis, Belfegor, zum verwechseln ähnlich sieht, nicht einmal die Augenfarbe erkennen können, während die Niqabis uns ins offene Gesicht sehen. Solange es sich jedoch bei der Burka und dem Niqab ausschließlich um Frauenbekleidung handelt, gehen wir fast selbstverständlich davon aus, dass sich unter der Burka oder dem Niqab auch tatsächlich eine Frau verbirgt. Allein aus der Geschlechtszugehörigkeit und der Tatsache, dass die Trägerin religiöse Kleidung trägt, leiten wir dann ab, dass eine solch gottesfürchtige Frau keine bösen Absichten hegen kann. Würden auch Männer Burka und Niqab tragen, unterstellen wir ihnen trotz der frommen Kleidung, ausschließlich wegen ihres xy-Chromosoms potentiell bösartig und gewalttätig zu sein. Das ist schlicht und ergreifend naiv und männerfeindlich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Wer wie Sie, geehrte Frau Keller befürwortet, dass der Islam Leitlinie in allen Lebensbereichen ist und daher den privaten, beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Alltag durchdringen soll, sollte sich nicht wundern, wenn eben auch die Berichterstattung in den Medien diesen weltanschaulichen Aspekt würdigt. Familiäre Situation, Lebensumstände, kultureller Hintergrund und Weltanschauungen prägen unsere Persönlichkeit, sie motivieren und erklären unser Handeln. Nur eine solche sachliche, objektive, diese Begleitumstände berücksichtigende Darstellung, die eben nicht nur den Ablauf eines Ereignisses oberflächlich beschreibt, wird dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit genauso gerecht wie einer fairen, die individuelle Persönlichkeit der / des Handelnden einbeziehende Berichterstattung. In einem freiheitlich-demokratischen Rechtstaat sind Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und der niederschwellige Zugang zu Informationen unveräußerliche Grundrechte, deren Rahmenbedingungen das Grundgesetz festlegt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Eine verbindliche, ’kultursensible’ Sprachregelung, die einschlägige Berichterstattung quasi zensiert und den Medien vorschreibt, wie sie mit migrationsrelevanten Themen umzugehen haben, ein Sprachkodex also, wie er etwa in Großbritannien<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und Frankreich<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> auf Muslime bezogen praktiziert wird, lehnen wir ab. Solche Absprachen kämen einer ’Gleichschaltung’ der Medien in diesem Bereich nahe. Sicherlich hinkt dieser Vergleich, da im ’Dritten Reich’, dem der Begriff Gleichschaltung richtigerweise zugeordnet wird, gar keine Information mehr ungefiltert an die Öffentlichkeit kam. Aber gerade wegen der damaligen Pressezensur lassen sich freiheitsliebende JournalistInnen, die das Grundgesetz respektieren, keinen Maulkorb verpassen und auch die demokratische Bevölkerung verzichtet ebenso wenig auf ihr Recht, sich schnell, unkompliziert und objektiv zu informieren. Sie schätzt Meinungsvielfalt, Kritikfähigkeit, selbstständiges Denken und zieht es vor, sich selbst eine Meinung zu bilden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Für die so genannte ’Mehrheitsgesellschaft’, dazu zähle ich jetzt auch die säkularen MuslimInnen, ist, anders als bei TraditionalistInnen<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></span><span style="color:navy;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">und FundamentalistInnen<a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, Religion oder eben auch Nichtreligion Privatsache. Auch das gehört gleichermaßen zum Selbstverständnis demokratischer, säkularer Rechtstaaten wie auch das Recht, seine bisherige Einstellung und Weltanschauung ändern zu können. AnhängerInnen der kulturellen Moderne beurteilen daher Menschen in erster Linie nach ihren Taten, dann werden Motive und eventuelles Eigenverschulden einbezogen. Zusatzinformationen wie die Religionszugehörigkeit oder das Weltbild (z.B. Atheismus, Kultur, Tradition, sexuelle Orientierung, doing-gender) interessieren z.B. dann durchaus, wenn sie für die Motivation zu einer Straftat von Bedeutung sind. Daher ist auch das für seine Verbrechen maßgebliche, unmenschliche, frauenfeindliche, päderastische und patriarchalische Weltbild des Verbrechers aus Österreich in der Berichterstattung der Medien erwähnt worden und nicht seine Religion oder Nichtreligion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Mir ist die Problematik von ’Hitlers langem Schatten<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>’ und der von den Nationalsozialisten missbrauchten Sprache sehr wohl bewusst. So haben Wörter wie ’Volk’, ’Rasse’, ’Deutschtum’, ’Vaterland’, ’Gleichschaltung’ in der Bundesrepublik einen unschönen, faschistischen Unterton. Trotzdem kann es immer dann sehr nützlich sein, prägende Sozialisationsfaktoren wie Familie, Kultur, Weltbild zu berücksichtigen, wenn signifikante ’Normabweichungen’ ein möglichst differenziertes Analysieren der Lebensumstände sinnvoll erscheinen lassen. Wenn man beispielsweise Jugendkriminalität ’ethnisiert’ oder ’kulturalisiert’, können diese sehr persönlichen Zusatzinformationen helfen, systemische Zusammenhänge zu erkennen und zu reflektieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Wie Jacques Auvergne schreibt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;margin-left:35.4pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">«So wie es kein Machtvakuum gibt, Utopisten und Pazifisten mögen es ja bedauern, so gibt es auch kein Vakuum der Mythen, der Halbwahrheiten und der Vorurteile. Die „ethnischen“, hier: die womöglich chauvinistischen, nationalistischen, xenophoben Vorurteile „den“ Russen oder „den“ Türken gegenüber wabern, schleichen und kriechen ebenso durch unsere Straßenzüge wie durch unsere Hirnwinkel. Zum Anspruch lebenslangen Lernens gehört, sich von übernommenen, einer kritischen Überprüfung nicht standhaltenden Vorurteilen zu emanzipieren. Jetzt aber aus der Angst heraus, als fremdenfeindlich zu gelten den Untersuchungsgegenstand „Integrationsdefizite bei Ethnie Sowieso“ gar nicht erst zur Sprache zu bringen, würde die gebotene Integration mit verhindern. Es geht um die sukzessive Auflösung der Parallelgesellschaften. Um dem Individuum Wege über die Mauer und heraus aus dem ethnisch-religiösen Ghetto zu ermöglichen, müssen beispielsweise Sozialarbeiter, Soziologen und Journalisten diese Ghettos benennen dürfen, auch in der öffentlichen Diskussion.» </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Jacques Auvergne weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;margin-left:35.4pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">«Die „Jugendkriminalität mit Migrationshintergrund“ ist zumeist männlich und vermutlich in ganz wesentlichem Umfang Symptom und Indikator für erlebte familiäre Gewalt. Die Gewalt in der muslimischen Familie trägt womöglich zu einer Straftäterkarriere des jungen Mannes ganz entscheidend bei. Im toten Winkel neben den „auffallend“ aggressiven jungen Männern ist zudem eine andere Dimension zu vermuten: Die der „unauffälligen“ Schwester oder Cousine. Neben dem in seinem Milieu meist sogar hoch anerkannten jungen Straftäter mit Einwanderergeschichte steht womöglich eine schüchterne junge Frau, die sich ihren Ehemann nicht aussuchen dürfen wird. In den Straßenzügen nächtlichen Auto-Abfackelns in Paris und Amsterdam steigt die Anzahl der extremen Kopftücher oder Burkas, gehen Mädchen nicht mehr zur Schule. Das ist durchaus der Rede wert.» </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Viel zu lange hörte die Öffentlichkeit nichts von der alltäglichen körperlichen und psychischen Gewalt in muslimischen Familien Die dort fast immer anzutreffende archaische, patriarchalische Herrschaftskultur bediente sich jedes Druckmittels, um zu verhindern, dass ’Familienangelegenheiten’ außerhalb des Clans oder gar jenseits der Community bekannt wurden. Die Opfer schwiegen aus Angst, Verzweiflung und Scham. Die autochthone Mehrheitsgesellschaft glaubte allzu gerne dem schönen Schein, den die meist türkischen, kurdischen oder aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden ArbeitsmigrantInnen<a name="_ftnref7" href="#_ftn7"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> mit viel Energie aufrecht zu erhalten versuchten. Die deutschstämmige Bevölkerung durchschaute den vormodernen misogynen Ehrenkodex der immigrierten familiären Wagenburgen nicht. Der Zweite Weltkrieg hatte viele Städte, Fabriken und Verkehrswege völlig zerstört, weshalb ein großer Prozentsatz der Überlebensenergie in den Wiederaufbau investiert wurde. Auch die gesellschaftlichen Herausforderungen und politischen Umwälzungen durch die Emanzipation vom Nationalsozialismus und dessen autoritären und patriarchalischen Denkmustern, Sozialisations- und Erziehungsstilen, die Teilung Deutschlands, die 68er-Studentenbewegung und deren ’Marsch durch die Institutionen’, Hausbesetzersene und antiautoritäre Erziehung, sowie die Friedens- und die Anti-Atomkraft-Bewegung lenkte die volle Aufmerksamkeit auf die Bewältigung dieser ureigensten Angelegenheiten. Auf die ’Gastarbeiter’ schaute man nicht, sie waren einem gleichgültig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ursprungsdeutsche glaubten zu dieser Zeit, wie die MigrantInnen selbst, dass die ausländischen KollegInnen, NachbarInnen, KlientInnen tatsächlich bald wieder in ihre Heimat zurückkehren würden. Warum sollten Laien wie auch Profis sich näher mit den Gewohnheiten, Denkweisen und Einstellungen dieser Leute beschäftigen? Da fokussierte man doch besser die internen, familiären und innenpolitischen Themen. Als eine Reimmigration in die Herkunftsländer der Zugewanderten immer unwahrscheinlicher wurde, wurden aus ’GastarbeiterInnen’ plötzlich ’MigrantInnen’. Trotzdem änderte sich das ignorante und arrogante Verhalten der Autochthonen eher negativ<a name="_ftnref8" href="#_ftn8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Das wertschätzende Interesse an den Menschen und ihrer Kultur reichte gerade noch dazu, Döner-Imbissstuben, türkische Cafes, Restaurants und jugoslawische Steakhäuser zu besuchen und deren landestypischen Spezialitäten zu probieren. Später verbrachten Deutsche manchmal sogar ihren Erholungsurlaub in den Heimatländern der ’GastarbeiterInnen’. Weitab von der türkischen, kurdischen und jugoslawischen Wirklichkeit genossen sie in den künstlichen Bettenburgen der Hotels und Touristenzentren, gemeinsam mit anderen TouristInnen, abgeschottet von der Urbevölkerung, ihre Ferien. Sie erholten sich prächtig, genossen die sonnige, warme Zeit, und waren beeindruckt von der Schönheit der Natur. Einige wenige Bildungsreisende besuchten vielleicht sogar Kulturdenkmäler, viel weiter ging die Anteilnahme in der Regel jedoch nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Durch Verwandtennachzug (wieder)vereint<a name="_ftnref9" href="#_ftn9"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> erstarkten Familienbande. Frauen, oft AnalphabetInnen oder wenig gebildet<a name="_ftnref10" href="#_ftn10"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, gerade in der muslimischen Umma Garantinnen von Kultur, Religion und Brauchtum, forcierten den Rückbezug auf Religion, Tradition und archaische Sippenstrukturen<a name="_ftnref11" href="#_ftn11"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Oberflächlich betrachtet vereinfachten diese bekannten, altbewährten Leitlinien und eng gefassten Handlungsspielräume ein Überleben in der moralisch verwerflichen, ignorant und arrogant anmutenden Kuffar-Gesellschaft. Man schottete sich immer mehr ab, äußerlich sichtbares Kennzeichen war das immer radikaler gebundene und zunehmend häufigere Kopftuch. Bald sah man knöchellange Mäntel, später gar Tschador und Burka. Schleichend und von der Mehrheitsgesellschaft viel zu lange toleriert zog sich eine zahlenmäßig immer größer werdende Bevölkerungsgruppe in eine mehrere Straßenzüge umfassende Parallelgesellschaft zurück, die sich in den Innenstädten zu etablieren begann. Weder die BürgerInnen noch die einschlägig befassten Ämter oder Institutionen (Schulen, Einwohnermeldeamt, Sozialamt, Wohlfahrtsverbände, erst recht nicht die Ausländerpolitik, die durch den Begriff Migrationspolitik oder noch später Integrationspolitik nur eine modernere Worthülse bekam), interessierten sich für die Menschen, die sich mehr und mehr in ihre für jede / jeden Außenstehenden undurchdringliche familiäre Wagenburg zurückzogen. Das Gesetz des Schweigens innerhalb muslimischer Lebenswelten, die Unkultur des Schweigens, Wegsehens und Privatisierens ergänzte sich zu einem verhängnisvollen Gemisch des fatalistischen Hinnehmens auf der muslimischen Seite und des eurozentrischen Tolerierens auf der Seite der Ursprungsdeutschen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Seit etwa 30 Jahren verwässert ein politisch, ideologisch und finanziell unterstützter ’Multikulti<a name="_ftnref12" href="#_ftn12"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>-Schmusekurs der Gutmenschen’ die dringend erforderliche, unumgänglich ehrliche Integrationsdebatte zu einer Appeasement- und Frömmelübung seitens deutscher Institutionen, an oberster Stelle Landesregierungen und Bundesregierung und einem Musterbeispiel an Taqiyya und Verschleierungskunst von Seiten der muslimischen Verbände. Dieser politisch korrekte Kurs des Einknickens und Beschwichtigens erschwert den Ausstiegswilligen aus vormodernen Subkulturen (patriarchalischer Stamm oder theokratische Scharia) den Weg in ein selbstbestimmtes Leben, marginalisiert schwelende Konflikte im Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen und ignoriert die Unzufriedenheit vieler WählerInnen mit der Zuwanderungspolitik und Integrationsdebatte. Verstöße gegen die universellen Menschenrechte, auch Kinder- und Frauenrechte gehören dazu, dürfen nicht länger entschuldigend kulturalisiert<a name="_ftnref13" href="#_ftn13"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, traditionalisiert oder zu ’Einzelfällen’ reduziert<a name="_ftnref14" href="#_ftn14"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> werden. Der Psychologe und Publizist Mark Terkessidis, vom Netzwerk Schariagegner zum ’Obersten Versteher und entschlossensten Kämpfer für die Rechte aller Muslime mit Migrationshintergrund’ ernannt, befürchtete gar ein Zweckbündnis der Frauenrechtlerinnen mit Konservativen zu einem feministischen Kreuzzug gegen Muslime<a name="_ftnref15" href="#_ftn15"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ja, verehrter Herr Terkessidis, auch FeministInnen steht das Recht zu, politische Koalitionen einzugehen, beispielsweise um <em>unbewaffnet</em> <em>feministische Kampagnen</em> gegen patriarchale Menschenrechtsverletzungen, <em>auch</em> die durch Koran, Sunna und Scharia motivierten, durchzuführen<a name="_ftnref16" href="#_ftn16"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. <a name="_ftnref17" href="#_ftn17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ’Dschihad’, das muslimische Äquivalent zu den christlichen ’Kreuzzügen’, führen doch wohl eher die Milieus von Genitalverstümmelung von Frauen, ritueller Beschneidung von Jungen, Zwangsverheiratung, Steinigung und Mord aus falsch verstandener Ehre. Übrigens, zu einem, wenn auch geringen Prozentsatz, sind die Opfer solcher unmenschlichen Verbrechen auch muslimische Männer aus patriarchalischen Familienstrukturen. Menschenrechte sind universell, sie gelten nicht nur für KulturrelativstInnen und Multikulti-SchmuserInnen wie Mark Terkessidis. Würden die Autobiographien von MigrantInnen nicht durch differentialistische Multikulti-Träumer und Islamversteher in einseitigen Rezensionen destruktiv zerrissen, wären Jugendämter, Notrufe für Kinder und Jugendliche und Erziehungsberatungsstellen besser informiert und durchsetzungsfähiger. Nur die offene Diskussion in den Medien, Aufklärungsarbeit an Schulen, z. B. in Fächern wie Gesellschaftskunde oder Religion, Aus- und Weiterbildungen von MultiplikatorInnen an Schulen, Jugendämtern, Beratungsstellen, Ausbildungsstätten für SozialpädagogInnen / SozialarbeiterInnen, Hochschulen und Fachhochschulen ermöglicht die dringend gebotene Sensibilisierung für die Rechte und Pflichten von Menschen, auch denen mit Migrationshintergrund. Fatma Bläser und Seyran Ates, übrigens beide Autorinnen von derart kritisierten Autobiographien, sind mutige und schätzenswerte VorreiterInnen solcher sinnvollen Initiativen und Projekte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Gerade um das Allgemeinwissen über Lebensbedingungen in der BRD, auch das in muslimischen Parallelgesellschaften zu fördern, ist es vorerst immer dann angebracht kulturelle Bezüge <em>objektiv</em> darzustellen, wenn traditionelle, kulturelle und religiöse Strukturen und Verhaltenskodici dazu motivieren, von den Werten und Normen der Mehrheitsgesellschaft abweichende Konzepte zu entwickeln. In der kritischen Auseinandersetzung, die auch in der kulturellen Moderne zu kritisierende Zusammenhänge nicht verschweigt, wird sich dann zeigen, ob diese Handlungs- und Gestaltungsmuster den Herausforderungen der sozialen, freien, demokratischen Gesellschaft gewachsen sind. So kann endlich eine kritische, offene und wertschätzende Integrationsdebatte beginnen, die sich an den individuellen Interessen, Rechten und Pflichten aller Beteiligten orientiert. Nur so erhöht sich der politische Druck auf die Politiker, sich mit den Zukunftschancen aller in der BRD lebenden Kinder, Frauen und Männer zu befassen, sie legt die rechtlichen Möglichkeiten und Arbeitsmethoden von Behörden offen und ermöglicht kritischen Einblick. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ich bin eine türkischstämmige, säkulare Muslima und finde es sehr schade, dass „die Gesellschaft“ (welche meinen Sie überhaupt?) offensichtlich von Ihnen über einen Kamm geschoren wird. So schreiben sie: …“je mehr sich der Islam ’etabliert’, desto größer werden die Angriffe gegen Muslime, weil leider die Gesellschaft weiterhin nur automatisch auf die Worte Terror oder Bombe mit den Muslimen verbindet.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Da scheint Ihnen entgangen zu sein, dass Ausländerbeiräte, Integrationsräte, Integrationsbeauftragte, GewerkschaftlerInnen, die Mehrzahl der VolksvertreterInnen in Landtag, Bundestag und Europarat sowie die meisten BürgerInnen der BRD wie auch Europas, die sich sicherlich als dieser Gesellschaft zugehörig verstehen, ein wesentlich differenzierteres, jedoch eher zu positives Bild von MuslimInnen haben. BürgerInnen wie Necla Kelec, Alice Schwarzer, Serap Cileli, Seyran Ates, Sonja Fatma Bläser, Ahmed Tropak, Halis Cicek, Ayaan Hirsi Ali, Mina Ahadi und einige andere Persönlichkeiten bemühen sich seit langem um objektive Diskussion der Alltagssituation von MuslimInnen. Auch eine Menge Sites im Internet, darunter wie sie ja wissen auch einige Blogs, tragen zum vielschichtigen, komplexen Bild der MuslimInnen in der Öffentlichkeit bei, durchaus islamkritische wie Sägefisch und Schariagegner sind dabei<a name="_ftnref18" href="#_ftn18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, wie auch dem Scharia- und Fiqh-Islam sehr wohl gesonnene<a name="_ftnref19" href="#_ftn19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Auch LehrerInnen, ErzieherInnen SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen, MitarbeiterInnen von Einwohnermeldeamt, Sozialamt, Wohlfahrtsverbänden, vermitteln öffentlich den Eindruck einer individuell, kulturell und traditionell sehr unterschiedlichen muslimischen Bevölkerungsgruppe. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Jedoch werden diese Männer und Frauen genauso wie Sie selbst, verehrte Frau Keller, zugeben müssen, dass Selbstmordattentate und sonstige terroristische Anschläge mit mittlerweile vielen tausend auch muslimischen Opfern in den letzten Jahren fast ausschließlich von MuslimInnen verübt wurden. Wenn ich auch als säkulare Muslima das nicht gerne eingestehe, lässt sich diese Tatsache nun mal nicht leugnen. Man kann sich eben nicht waschen ohne nass zu werden. Für Verbrechen im Namen eines Kollektivs gibt es eine Kollektivverantwortung, auch wenn man nicht persönlich beteiligt war, selbst wenn man gar nicht beteiligt gewesen sein kann, weil man zu jung war oder noch nicht geboren war. Der Genozid an den ArmenierInnen und JüdInnen ist ebenfalls eine solche Untat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Leider gerät die ETA seit etwa einem halben Jahr wieder durch Bombenanschläge negativ in die Schlagzeilen. Doch offensichtlich achtet diese baskische Untergrundorganisation menschliches Leben, auch das Andersdenkender, und warnt Betroffene rechtzeitig, damit sie sich in Sicherheit bringen können. Man verstehe mich bitte nicht falsch, ich verurteile sicherlich auch Bombenanschläge, die „nur“ Sachschaden verursachen, wie ich jede Form von Gewalt kritisiere und verurteile, aber auch Terroranschlag ist nicht gleich Terroranschlag. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Sicherlich gibt es MuslimInnen, die ihre Religion aus verschiedensten Gründen missbrauchen, muslimische SelbstmordattentäterInnen und TerroristInnen gehören jedoch keinesfalls dazu. Im Gegenteil, sie sind besonders gottesfürchtige und bemühte Söhne und Töchter Allahs, eifrige und glühende AnhängerInnen von Koran<a name="_ftnref20" href="#_ftn20"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und Sunnah<a name="_ftnref21" href="#_ftn21"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, deren Leitlinien sie wortwörtlich umsetzen. Wenn die ’Anstrengung auf dem Weg zum Glauben’ wesentlich mehr Lösungsvorschläge, Handlungsoptionen und ‑anleitungen als die der Gewaltanwendung umfasst, laut Koran und Sunna ist es die von Allah besonders belohnte, im bewaffneten Kampf getötet zu werden<a name="_ftnref22" href="#_ftn22"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Diesem versprochenen Lohn eifern sie durch Hassprediger höchst islamgetreu und religiös motiviert entgegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Reflektierte Kritik, die beispielsweise gegen kulturell vormoderne Inhalte, Denkmuster und Verhaltensweisen argumentiert, ist überlebenswichtig. Sie garantiert, dass geistige, körperliche und psychische Gesundheit von Frauen, Kindern und Männern keinen Schaden nimmt sowie deren individuelle Entwicklung zur reifen, gebildeten wie auch kritischen Persönlichkeit geschützt und gewährleistet bleibt, damit Kinder. Jugendliche und Erwachsenen den Herausforderungen der kulturellen Moderne selbstsicher und kompetent begegnen können. Auch unsere Demokratie, das Grundgesetz und die universellen Menschenrechte, von deren Freiheiten und verbesserten Lebensbedingungen auch Sie, verehrte Frau Keller, profitieren, wären ohne Meinungsvielfalt durch offene und freie Diskussion gefährdet. Rahmenbedingung sollte jedoch ein wertschätzender und fairer Diskussionsstil sein. Muslimische GegnerInnen der Islamkritik, die ihre Ansichten auf Koran, Sunna und Scharia beziehen wollen, haben jedoch kaum die Gelegenheit, diskriminierende Verallgemeinerungen zu vermeiden, weil die Allgemeinplätze dieser theokratischen und totalitären Leitlinien ihnen keine Möglichkeit dazu lassen. So ist „der ganze Körper der Frauen Aurah, deren man sich schämen muss“, sie alle können „Staatsgeschäfte nicht kompetent ausführen, weil es ihnen an Verstand und Einsichtsvermögen fehlt, deshalb muss ihre Zeugenaussage vor Schariagerichten von zwei weiteren Zeugen bestätigt werden. Zeigt eine Frau eine Vergewaltigung vor diesem Gottesgericht an, braucht sie aus dem gleichen Grund das Geständnis des Täters oder sogar vier männliche Zeugen, die ihre Darstellung bestätigen“, die weibliche Bevölkerung ist „verführerisch, teuflisch und verbreitet Fitna“, alle „Ungläubigen sind Feinde des Islam und der MuslimInnen“, „Juden sind Affen und Schweine“, „Der Islam wird auf einige Menschen reduziert, die fälschlicherweise das Wort Gottes missbrauchen“</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;color:navy;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">und so weiter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Es scheint jedoch zu den Überlebensstrategien der Menschen zu gehören, Zusammenhänge zu vereinfachen, indem man wesentliche Merkmale vergleicht und in bestimmte „Schubladen“ einordnet. Man behält Gelerntes leichter, spart Kapazitäten durch Wissenstransfer und erhält einen besseren Überblick. Diese grobe Strukturierung entlässt uns jedoch nicht aus der Verantwortung, Inhalte später zu reflektieren und zu präzisieren. Somit ist nicht das vorläufige Pauschalisieren das Problem, sondern das offensichtliche, nachhaltige Unvermögen, diese Verallgemeinerungen zu reflektieren. Nur durch kritisches Überprüfen und Nachdenken kann es weitgehend gelingen, einseitige, unfaire und beleidigende Wertungen sowie bewusstes Verbreiten von verallgemeinernden Unwahrheiten zu verhindern. Um es kurz zu fassen: Vor Inbetriebnahme des Mundwerks oder Schreibwerkzeugs bitte das Gehirn einschalten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Mit freundlichen Grüßen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn1"></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://www.ahlu-sunnah.de/"><span style="color:navy;">http://www.ahlu-sunnah.de</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn2"></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://ayaanhirsiali.org/"><span style="color:navy;">http://ayaanhirsiali.org</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn3"></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://kameltreiber.blogspot.com/"><span style="color:navy;">http://kameltreiber.blogspot.com</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn4"></a><span style="color:navy;"><a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm"><span style="font-family:Arial;color:navy;">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;color:navy;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn5"></a><span style="color:navy;"><a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm"><span style="font-family:Arial;color:navy;">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;color:navy;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a name="_ftn6"></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:navy;">Der Prophet hat gesagt: „Ein Märtyrer hat sechs Verdienste bei Gott: Ihm wird beim ersten Blutschwall Vergebung gewährt, ihm wird sein Platz im Paradies gezeigt, er wird vor der Bestrafung im Grabe geschützt, er ist vor dem allergrößten Schrecken sicher, ihm wird die Krone der Würde aufgesetzt, deren Rubin prachtvoller ist als die ganze Welt und was darin ist, ihm werden 72 großäugige Huris geschenkt und er wird für 70 Verwandten zum Fürsprecher gemacht.”</span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/news/isalm_meldungen.html">http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/news/isalm_meldungen.html</a> aus dailymail vom 17.01.2008.</span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.akte-islam.de/21.html">http://www.akte-islam.de/21.html</a> ,.April 2008 aus<span> </span><a href="http://www.southwalesargus.co.uk/search/display.var.2220789.0.teens_convicted_of_terrifying_petrol_attack.ph">http://www.southwalesargus.co.uk/search/display.var.2220789.0.teens_convicted_of_terrifying_petrol_attack.ph</a></span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> The Palestine Mandate of the League of  Nations 1922. By Ami Isseroff, Mideast Web </span><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.mideastweb.org/mandate.htm"><span lang="EN-GB">http://www.mideastweb.org/mandate.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;"> ,</span><span lang="EN-GB"> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionalismus</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span> <span lang="EN-GB"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus</a> </span></span></p>
</div>
<div id="ftn6">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn6" href="#_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> Arno Plack 2001; Buchtitel, Verlag Langen / Müller </span></p>
</div>
<div id="ftn7">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn7" href="#_ftnref7"></a><span style="font-family:Arial;">7<a href="http://www.bpb.de/themen/6XDUPY,0,0,Von_der_GastarbeiterAnwerbung_zum_Zuwanderungsgesetz.html#art0">http://www.bpb.de/themen/6XDUPY,0,0,Von_der_GastarbeiterAnwerbung_zum_Zuwanderungsgesetz.html#art0</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn8">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn8" href="#_ftnref8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_Solingen">http://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_Solingen</a></p>
<p class="MsoFootnoteText"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brandanschlag_von_M%C3%B6lln">http://de.wikipedia.org/wiki/Brandanschlag_von_M%C3%B6lln</a></p>
</div>
<div id="ftn9">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn9" href="#_ftnref9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.bpb.de/themen/1AW5S0,0,0,Formen_der_Migration.html">http://www.bpb.de/themen/1AW5S0,0,0,Formen_der_Migration.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn10">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn10" href="#_ftnref10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.unicef.de/index.php?id=2045">http://www.unicef.de/index.php?id=2045</a><span> </span></span></p>
</div>
<div id="ftn11">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn11" href="#_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <span style="color:navy;">unter ihnen viele so genannten Importbräute, Necla Kelek: Die fremde Braut, Goldmann Verlag</span></span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
<div id="ftn12">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn12" href="#_ftnref12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturalismus</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn13">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn13" href="#_ftnref13"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2003/08/11/a0107">http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2003/08/11/a0107</a></span></p>
</div>
<div id="ftn14">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn14" href="#_ftnref14"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.profrau.at/de/zwangsheirat/index.htm">http://www.profrau.at/de/zwangsheirat/index.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn15">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn15" href="#_ftnref15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <span style="color:navy;"><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2425158">http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2425158</a></span></span></p>
</div>
<div id="ftn16">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn16" href="#_ftnref16"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.frauenrechte.de/tdf/microsite/index.html">http://www.frauenrechte.de/tdf/microsite/index.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn17">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn17" href="#_ftnref17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.wildwasser-wiesbaden.de/files/trauerkundgebung_fuer_goenuel_karabey.pdf">http://www.wildwasser-wiesbaden.de/files/trauerkundgebung_fuer_goenuel_karabey.pdf</a><span> </span></span></p>
<p class="MsoFootnoteText">
</div>
<div id="ftn18">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn18" href="#_ftnref18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a href="http://kameltreiber.blogspot.com/">http://kameltreiber.blogspot.com</a><span> </span></p>
</div>
<div id="ftn19">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn19" href="#_ftnref19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ahlu-sunnah.de/"><span style="color:navy;">http://www.ahlu-sunnah.de</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn20">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn21">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn21" href="#_ftnref21"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn22">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a name="_ftn22" href="#_ftnref22"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><a href="http://www.bloghof.net/hatif/archive/2005/07">http://www.bloghof.net/hatif/archive/2005/07</a> Der Prophet hat gesagt: „Ein Märtyrer hat sechs Verdienste bei Gott: Ihm wird beim ersten Blutschwall Vergebung gewährt, ihm wird sein Platz im Paradies gezeigt, er wird vor der Bestrafung im Grabe geschützt, er ist vor dem allergrößten Schrecken sicher, ihm wird die Krone der Würde aufgesetzt, deren Rubin prachtvoller ist als die ganze Welt und was darin ist, ihm werden 72 großäugige Huris geschenkt und er wird für 70 Verwandten zum Fürsprecher gemacht.”</span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
</div>
<div>
<div id="ftn20">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a href="http://www.nzz.ch/2003/03/12/fe/article8OUYU.html"></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;"><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[071. Wir sollen nicht ethnisieren und kulturalisieren? Wir sollten es!]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=148</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 11:49:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=148</guid>
<description><![CDATA[071


دار الحرب
Dār al-Harb, 
das „Haus des Krieges“: Ein Leben in 
einer nichtislamisc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">071</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span class="spanar"><span style="font-size:36pt;line-height:125%;color:navy;">دار الحرب</span></span><cite></cite></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Dār al-Harb, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">das „Haus des Krieges“: Ein Leben in </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">einer nichtislamischen Gesellschaft </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:10pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ethnisieren und </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Kulturalisieren. Rassismus </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">oder Notwendigkeit? </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:justify;line-height:125%;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Frau Keller</span></em><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;"> sagt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Schönen guten Tag, ich möchte hier nochmals betonen ich habe überhaupt nichts dagegen das eine Frau, egal welcher Nationalität oder Herkunft Niqab trägt. Wie gesagt ich selber trage keinen- Heute wo der Islam langsam aber sicher auch neutral der breiten Masse erklärt wird gibt es doch immer mehr Menschen welche den Islam als die richtige Religion anerkennen. Aber je mehr sich der Islam “etabliert”, desto größer werden die Angriffe gegen Muslime, weil leider die Gesellschaft weiterhin nur automatisch auf die Worte Terror oder Bombe mit den Muslimen verbindet. Das aber der Islam auf einige Menschen reduziert wird die fälschlicherweise das Wort Gottes mißbrauchen finde ich leider noch trauriger. Oder wurde mal erwähnt welcher Religion dieser Mensch aus Österreich war der seine Tochter Jahrelang im Keller eingesperrt hat missbraucht hat und sogar Kinder mit ihr hatte, die er als Enkelkinder ausgab…davon sagte die Presse nicht. Aber wäre das ein südländisch aussehender Mann würde auf dem Titelblatt stehen:Ein Muslim macht dies und jenes… Aber das nicht jeder Muslim ein Muslim ist, ist auch noch nicht erläutert worden Und doch werden immer wieder alle über einen Kamm geschoren,schade </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Sehr geehrte Frau Keller, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">ich möchte betonen, dass ich eine Menge Argumente gegen das Tragen eines Niqab mit Tschador habe. Der wichtigste Grund ist der, dass Männer ein solches Gewand nicht zu tragen brauchen, es auch, da bin ich ganz sicher, niemals anziehen würden. So würde sich kein Mann erniedrigen (lassen). Außerdem ist diese weit geschnittene, fußlange islamische Frauenbekleidung genauso bewegungsfeindlich wie Stöckelschuhe mit Pfennigabsätzen. Man kann weder versuchen, den Bus im Endspurt zu erreichen, noch im Notfall schnell laufen, um beispielsweise ein Kind von der viel befahrenen Straße auf den Gehweg zurückzuziehen, bei Gefahr kann man nicht wegrennen. Andere wichtige Motive gegen den absolut blickdichten, meist pechschwarzen Ganzkörperschleier kann man meinem vorletzten Kommentar auf dem Blog Schariagegner entnehmen oder im Post “Männerblicke, Frauenkörper“ Abschnitte 09, 10 und 11 nachlesen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Übrigens bin ich davon überzeugt, dass man, wenn beide Geschlechter sich so lückenlos bedecken müssten, den Tschador mit Niqab und die Burka aus Sicherheitsgründen verbieten würde. Da der Niqab jede Gesichtsmimik verbirgt, haben wir nämlich nicht den kleinsten Hinweis auf die Stimmung des Gegenübers, wir <em>ahnen</em> nicht einmal, was der Mensch hinter dem Gesichtsschleier gerade denkt oder fühlt, welche Absichten sie / er gerade im Schilde führt. Das wir ihren / seinen Gesichtsausdruck nicht erkennen und nicht entschlüsseln können, ob von diesem komplett schwarz verhüllten Wesen Gefahr ausgeht, vor der wir uns schützen müssen, irritiert und verunsichert uns sehr. Manche werden vielleicht auch wütend, weil wir von dem bis auf einen Sehschlitz verschleierten Wesen, das dem Titelhelden des in den sechziger Jahren ausgestrahlten gleichnamigen Gruselkrimis, Belfegor, zum verwechseln ähnlich sieht, nicht einmal die Augenfarbe erkennen können, während die Niqabis uns ins offene Gesicht sehen. Solange es sich jedoch bei der Burka und dem Niqab ausschließlich um Frauenbekleidung handelt, gehen wir fast selbstverständlich davon aus, dass sich unter der Burka oder dem Niqab auch tatsächlich eine Frau verbirgt. Allein aus der Geschlechtszugehörigkeit und der Tatsache, dass die Trägerin religiöse Kleidung trägt, leiten wir dann ab, dass eine solch gottesfürchtige Frau keine bösen Absichten hegen kann. Würden auch Männer Burka und Niqab tragen, unterstellen wir ihnen trotz der frommen Kleidung, ausschließlich wegen ihres xy-Chromosoms potentiell bösartig und gewalttätig zu sein. Das ist schlicht und ergreifend naiv und männerfeindlich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Wer wie Sie, geehrte Frau Keller befürwortet, dass der Islam Leitlinie in allen Lebensbereichen ist und daher den privaten, beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Alltag durchdringen soll, sollte sich nicht wundern, wenn eben auch die Berichterstattung in den Medien diesen weltanschaulichen Aspekt würdigt. Familiäre Situation, Lebensumstände, kultureller Hintergrund und Weltanschauungen prägen unsere Persönlichkeit, sie motivieren und erklären unser Handeln. Nur eine solche sachliche, objektive, diese Begleitumstände berücksichtigende Darstellung, die eben nicht nur den Ablauf eines Ereignisses oberflächlich beschreibt, wird dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit genauso gerecht wie einer fairen, die individuelle Persönlichkeit der / des Handelnden einbeziehende Berichterstattung. In einem freiheitlich-demokratischen Rechtstaat sind Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und der niederschwellige Zugang zu Informationen unveräußerliche Grundrechte, deren Rahmenbedingungen das Grundgesetz festlegt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Eine verbindliche, ’kultursensible’ Sprachregelung, die einschlägige Berichterstattung quasi zensiert und den Medien vorschreibt, wie sie mit migrationsrelevanten Themen umzugehen haben, ein Sprachkodex also, wie er etwa in Großbritannien<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und Frankreich<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> auf Muslime bezogen praktiziert wird, lehnen wir ab. Solche Absprachen kämen einer ’Gleichschaltung’ der Medien in diesem Bereich nahe. Sicherlich hinkt dieser Vergleich, da im ’Dritten Reich’, dem der Begriff Gleichschaltung richtigerweise zugeordnet wird, gar keine Information mehr ungefiltert an die Öffentlichkeit kam. Aber gerade wegen der damaligen Pressezensur lassen sich freiheitsliebende JournalistInnen, die das Grundgesetz respektieren, keinen Maulkorb verpassen und auch die demokratische Bevölkerung verzichtet ebenso wenig auf ihr Recht, sich schnell, unkompliziert und objektiv zu informieren. Sie schätzt Meinungsvielfalt, Kritikfähigkeit, selbstständiges Denken und zieht es vor, sich selbst eine Meinung zu bilden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Für die so genannte ’Mehrheitsgesellschaft’, dazu zähle ich jetzt auch die säkularen MuslimInnen, ist, anders als bei TraditionalistInnen<a name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></span><span style="color:navy;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">und FundamentalistInnen<a name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, Religion oder eben auch Nichtreligion Privatsache. Auch das gehört gleichermaßen zum Selbstverständnis demokratischer, säkularer Rechtstaaten wie auch das Recht, seine bisherige Einstellung und Weltanschauung ändern zu können. AnhängerInnen der kulturellen Moderne beurteilen daher Menschen in erster Linie nach ihren Taten, dann werden Motive und eventuelles Eigenverschulden einbezogen. Zusatzinformationen wie die Religionszugehörigkeit oder das Weltbild (z.B. Atheismus, Kultur, Tradition, sexuelle Orientierung, doing-gender) interessieren z.B. dann durchaus, wenn sie für die Motivation zu einer Straftat von Bedeutung sind. Daher ist auch das für seine Verbrechen maßgebliche, unmenschliche, frauenfeindliche, päderastische und patriarchalische Weltbild des Verbrechers aus Österreich in der Berichterstattung der Medien erwähnt worden und nicht seine Religion oder Nichtreligion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Mir ist die Problematik von ’Hitlers langem Schatten<a name="_ftnref6" href="#_ftn6"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>’ und der von den Nationalsozialisten missbrauchten Sprache sehr wohl bewusst. So haben Wörter wie ’Volk’, ’Rasse’, ’Deutschtum’, ’Vaterland’, ’Gleichschaltung’ in der Bundesrepublik einen unschönen, faschistischen Unterton. Trotzdem kann es immer dann sehr nützlich sein, prägende Sozialisationsfaktoren wie Familie, Kultur, Weltbild zu berücksichtigen, wenn signifikante ’Normabweichungen’ ein möglichst differenziertes Analysieren der Lebensumstände sinnvoll erscheinen lassen. Wenn man beispielsweise Jugendkriminalität ’ethnisiert’ oder ’kulturalisiert’, können diese sehr persönlichen Zusatzinformationen helfen, systemische Zusammenhänge zu erkennen und zu reflektieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Wie Jacques Auvergne schreibt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;margin-left:35.4pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">«So wie es kein Machtvakuum gibt, Utopisten und Pazifisten mögen es ja bedauern, so gibt es auch kein Vakuum der Mythen, der Halbwahrheiten und der Vorurteile. Die „ethnischen“, hier: die womöglich chauvinistischen, nationalistischen, xenophoben Vorurteile „den“ Russen oder „den“ Türken gegenüber wabern, schleichen und kriechen ebenso durch unsere Straßenzüge wie durch unsere Hirnwinkel. Zum Anspruch lebenslangen Lernens gehört, sich von übernommenen, einer kritischen Überprüfung nicht standhaltenden Vorurteilen zu emanzipieren. Jetzt aber aus der Angst heraus, als fremdenfeindlich zu gelten den Untersuchungsgegenstand „Integrationsdefizite bei Ethnie Sowieso“ gar nicht erst zur Sprache zu bringen, würde die gebotene Integration mit verhindern. Es geht um die sukzessive Auflösung der Parallelgesellschaften. Um dem Individuum Wege über die Mauer und heraus aus dem ethnisch-religiösen Ghetto zu ermöglichen, müssen beispielsweise Sozialarbeiter, Soziologen und Journalisten diese Ghettos benennen dürfen, auch in der öffentlichen Diskussion.» </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Jacques Auvergne weiter: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;margin-left:35.4pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">«Die „Jugendkriminalität mit Migrationshintergrund“ ist zumeist männlich und vermutlich in ganz wesentlichem Umfang Symptom und Indikator für erlebte familiäre Gewalt. Die Gewalt in der muslimischen Familie trägt womöglich zu einer Straftäterkarriere des jungen Mannes ganz entscheidend bei. Im toten Winkel neben den „auffallend“ aggressiven jungen Männern ist zudem eine andere Dimension zu vermuten: Die der „unauffälligen“ Schwester oder Cousine. Neben dem in seinem Milieu meist sogar hoch anerkannten jungen Straftäter mit Einwanderergeschichte steht womöglich eine schüchterne junge Frau, die sich ihren Ehemann nicht aussuchen dürfen wird. In den Straßenzügen nächtlichen Auto-Abfackelns in Paris und Amsterdam steigt die Anzahl der extremen Kopftücher oder Burkas, gehen Mädchen nicht mehr zur Schule. Das ist durchaus der Rede wert.» </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Viel zu lange hörte die Öffentlichkeit nichts von der alltäglichen körperlichen und psychischen Gewalt in muslimischen Familien Die dort fast immer anzutreffende archaische, patriarchalische Herrschaftskultur bediente sich jedes Druckmittels, um zu verhindern, dass ’Familienangelegenheiten’ außerhalb des Clans oder gar jenseits der Community bekannt wurden. Die Opfer schwiegen aus Angst, Verzweiflung und Scham. Die autochthone Mehrheitsgesellschaft glaubte allzu gerne dem schönen Schein, den die meist türkischen, kurdischen oder aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden ArbeitsmigrantInnen<a name="_ftnref7" href="#_ftn7"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[7]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> mit viel Energie aufrecht zu erhalten versuchten. Die deutschstämmige Bevölkerung durchschaute den vormodernen misogynen Ehrenkodex der immigrierten familiären Wagenburgen nicht. Der Zweite Weltkrieg hatte viele Städte, Fabriken und Verkehrswege völlig zerstört, weshalb ein großer Prozentsatz der Überlebensenergie in den Wiederaufbau investiert wurde. Auch die gesellschaftlichen Herausforderungen und politischen Umwälzungen durch die Emanzipation vom Nationalsozialismus und dessen autoritären und patriarchalischen Denkmustern, Sozialisations- und Erziehungsstilen, die Teilung Deutschlands, die 68er-Studentenbewegung und deren ’Marsch durch die Institutionen’, Hausbesetzersene und antiautoritäre Erziehung, sowie die Friedens- und die Anti-Atomkraft-Bewegung lenkte die volle Aufmerksamkeit auf die Bewältigung dieser ureigensten Angelegenheiten. Auf die ’Gastarbeiter’ schaute man nicht, sie waren einem gleichgültig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ursprungsdeutsche glaubten zu dieser Zeit, wie die MigrantInnen selbst, dass die ausländischen KollegInnen, NachbarInnen, KlientInnen tatsächlich bald wieder in ihre Heimat zurückkehren würden. Warum sollten Laien wie auch Profis sich näher mit den Gewohnheiten, Denkweisen und Einstellungen dieser Leute beschäftigen? Da fokussierte man doch besser die internen, familiären und innenpolitischen Themen. Als eine Reimmigration in die Herkunftsländer der Zugewanderten immer unwahrscheinlicher wurde, wurden aus ’GastarbeiterInnen’ plötzlich ’MigrantInnen’. Trotzdem änderte sich das ignorante und arrogante Verhalten der Autochthonen eher negativ<a name="_ftnref8" href="#_ftn8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Das wertschätzende Interesse an den Menschen und ihrer Kultur reichte gerade noch dazu, Döner-Imbissstuben, türkische Cafes, Restaurants und jugoslawische Steakhäuser zu besuchen und deren landestypischen Spezialitäten zu probieren. Später verbrachten Deutsche manchmal sogar ihren Erholungsurlaub in den Heimatländern der ’GastarbeiterInnen’. Weitab von der türkischen, kurdischen und jugoslawischen Wirklichkeit genossen sie in den künstlichen Bettenburgen der Hotels und Touristenzentren, gemeinsam mit anderen TouristInnen, abgeschottet von der Urbevölkerung, ihre Ferien. Sie erholten sich prächtig, genossen die sonnige, warme Zeit, und waren beeindruckt von der Schönheit der Natur. Einige wenige Bildungsreisende besuchten vielleicht sogar Kulturdenkmäler, viel weiter ging die Anteilnahme in der Regel jedoch nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Durch Verwandtennachzug (wieder)vereint<a name="_ftnref9" href="#_ftn9"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> erstarkten Familienbande. Frauen, oft AnalphabetInnen oder wenig gebildet<a name="_ftnref10" href="#_ftn10"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, gerade in der muslimischen Umma Garantinnen von Kultur, Religion und Brauchtum, forcierten den Rückbezug auf Religion, Tradition und archaische Sippenstrukturen<a name="_ftnref11" href="#_ftn11"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Oberflächlich betrachtet vereinfachten diese bekannten, altbewährten Leitlinien und eng gefassten Handlungsspielräume ein Überleben in der moralisch verwerflichen, ignorant und arrogant anmutenden Kuffar-Gesellschaft. Man schottete sich immer mehr ab, äußerlich sichtbares Kennzeichen war das immer radikaler gebundene und zunehmend häufigere Kopftuch. Bald sah man knöchellange Mäntel, später gar Tschador und Burka. Schleichend und von der Mehrheitsgesellschaft viel zu lange toleriert zog sich eine zahlenmäßig immer größer werdende Bevölkerungsgruppe in eine mehrere Straßenzüge umfassende Parallelgesellschaft zurück, die sich in den Innenstädten zu etablieren begann. Weder die BürgerInnen noch die einschlägig befassten Ämter oder Institutionen (Schulen, Einwohnermeldeamt, Sozialamt, Wohlfahrtsverbände, erst recht nicht die Ausländerpolitik, die durch den Begriff Migrationspolitik oder noch später Integrationspolitik nur eine modernere Worthülse bekam), interessierten sich für die Menschen, die sich mehr und mehr in ihre für jede / jeden Außenstehenden undurchdringliche familiäre Wagenburg zurückzogen. Das Gesetz des Schweigens innerhalb muslimischer Lebenswelten, die Unkultur des Schweigens, Wegsehens und Privatisierens ergänzte sich zu einem verhängnisvollen Gemisch des fatalistischen Hinnehmens auf der muslimischen Seite und des eurozentrischen Tolerierens auf der Seite der Ursprungsdeutschen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Seit etwa 30 Jahren verwässert ein politisch, ideologisch und finanziell unterstützter ’Multikulti<a name="_ftnref12" href="#_ftn12"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>-Schmusekurs der Gutmenschen’ die dringend erforderliche, unumgänglich ehrliche Integrationsdebatte zu einer Appeasement- und Frömmelübung seitens deutscher Institutionen, an oberster Stelle Landesregierungen und Bundesregierung und einem Musterbeispiel an Taqiyya und Verschleierungskunst von Seiten der muslimischen Verbände. Dieser politisch korrekte Kurs des Einknickens und Beschwichtigens erschwert den Ausstiegswilligen aus vormodernen Subkulturen (patriarchalischer Stamm oder theokratische Scharia) den Weg in ein selbstbestimmtes Leben, marginalisiert schwelende Konflikte im Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen und ignoriert die Unzufriedenheit vieler WählerInnen mit der Zuwanderungspolitik und Integrationsdebatte. Verstöße gegen die universellen Menschenrechte, auch Kinder- und Frauenrechte gehören dazu, dürfen nicht länger entschuldigend kulturalisiert<a name="_ftnref13" href="#_ftn13"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, traditionalisiert oder zu ’Einzelfällen’ reduziert<a name="_ftnref14" href="#_ftn14"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> werden. Der Psychologe und Publizist Mark Terkessidis, vom Netzwerk Schariagegner zum ’Obersten Versteher und entschlossensten Kämpfer für die Rechte aller Muslime mit Migrationshintergrund’ ernannt, befürchtete gar ein Zweckbündnis der Frauenrechtlerinnen mit Konservativen zu einem feministischen Kreuzzug gegen Muslime<a name="_ftnref15" href="#_ftn15"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ja, verehrter Herr Terkessidis, auch FeministInnen steht das Recht zu, politische Koalitionen einzugehen, beispielsweise um <em>unbewaffnet</em> <em>feministische Kampagnen</em> gegen patriarchale Menschenrechtsverletzungen, <em>auch</em> die durch Koran, Sunna und Scharia motivierten, durchzuführen<a name="_ftnref16" href="#_ftn16"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. <a name="_ftnref17" href="#_ftn17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> ’Dschihad’, das muslimische Äquivalent zu den christlichen ’Kreuzzügen’, führen doch wohl eher die Milieus von Genitalverstümmelung von Frauen, ritueller Beschneidung von Jungen, Zwangsverheiratung, Steinigung und Mord aus falsch verstandener Ehre. Übrigens, zu einem, wenn auch geringen Prozentsatz, sind die Opfer solcher unmenschlichen Verbrechen auch muslimische Männer aus patriarchalischen Familienstrukturen. Menschenrechte sind universell, sie gelten nicht nur für KulturrelativstInnen und Multikulti-SchmuserInnen wie Mark Terkessidis. Würden die Autobiographien von MigrantInnen nicht durch differentialistische Multikulti-Träumer und Islamversteher in einseitigen Rezensionen destruktiv zerrissen, wären Jugendämter, Notrufe für Kinder und Jugendliche und Erziehungsberatungsstellen besser informiert und durchsetzungsfähiger. Nur die offene Diskussion in den Medien, Aufklärungsarbeit an Schulen, z. B. in Fächern wie Gesellschaftskunde oder Religion, Aus- und Weiterbildungen von MultiplikatorInnen an Schulen, Jugendämtern, Beratungsstellen, Ausbildungsstätten für SozialpädagogInnen / SozialarbeiterInnen, Hochschulen und Fachhochschulen ermöglicht die dringend gebotene Sensibilisierung für die Rechte und Pflichten von Menschen, auch denen mit Migrationshintergrund. Fatma Bläser und Seyran Ates, übrigens beide Autorinnen von derart kritisierten Autobiographien, sind mutige und schätzenswerte VorreiterInnen solcher sinnvollen Initiativen und Projekte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Gerade um das Allgemeinwissen über Lebensbedingungen in der BRD, auch das in muslimischen Parallelgesellschaften zu fördern, ist es vorerst immer dann angebracht kulturelle Bezüge <em>objektiv</em> darzustellen, wenn traditionelle, kulturelle und religiöse Strukturen und Verhaltenskodici dazu motivieren, von den Werten und Normen der Mehrheitsgesellschaft abweichende Konzepte zu entwickeln. In der kritischen Auseinandersetzung, die auch in der kulturellen Moderne zu kritisierende Zusammenhänge nicht verschweigt, wird sich dann zeigen, ob diese Handlungs- und Gestaltungsmuster den Herausforderungen der sozialen, freien, demokratischen Gesellschaft gewachsen sind. So kann endlich eine kritische, offene und wertschätzende Integrationsdebatte beginnen, die sich an den individuellen Interessen, Rechten und Pflichten aller Beteiligten orientiert. Nur so erhöht sich der politische Druck auf die Politiker, sich mit den Zukunftschancen aller in der BRD lebenden Kinder, Frauen und Männer zu befassen, sie legt die rechtlichen Möglichkeiten und Arbeitsmethoden von Behörden offen und ermöglicht kritischen Einblick. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ich bin eine türkischstämmige, säkulare Muslima und finde es sehr schade, dass „die Gesellschaft“ (welche meinen Sie überhaupt?) offensichtlich von Ihnen über einen Kamm geschoren wird. So schreiben sie: …“je mehr sich der Islam ’etabliert’, desto größer werden die Angriffe gegen Muslime, weil leider die Gesellschaft weiterhin nur automatisch auf die Worte Terror oder Bombe mit den Muslimen verbindet.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Da scheint Ihnen entgangen zu sein, dass Ausländerbeiräte, Integrationsräte, Integrationsbeauftragte, GewerkschaftlerInnen, die Mehrzahl der VolksvertreterInnen in Landtag, Bundestag und Europarat sowie die meisten BürgerInnen der BRD wie auch Europas, die sich sicherlich als dieser Gesellschaft zugehörig verstehen, ein wesentlich differenzierteres, jedoch eher zu positives Bild von MuslimInnen haben. BürgerInnen wie Necla Kelec, Alice Schwarzer, Serap Cileli, Seyran Ates, Sonja Fatma Bläser, Ahmed Tropak, Halis Cicek, Ayaan Hirsi Ali, Mina Ahadi und einige andere Persönlichkeiten bemühen sich seit langem um objektive Diskussion der Alltagssituation von MuslimInnen. Auch eine Menge Sites im Internet, darunter wie sie ja wissen auch einige Blogs, tragen zum vielschichtigen, komplexen Bild der MuslimInnen in der Öffentlichkeit bei, durchaus islamkritische wie Sägefisch und Schariagegner sind dabei<a name="_ftnref18" href="#_ftn18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, wie auch dem Scharia- und Fiqh-Islam sehr wohl gesonnene<a name="_ftnref19" href="#_ftn19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Auch LehrerInnen, ErzieherInnen SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen, MitarbeiterInnen von Einwohnermeldeamt, Sozialamt, Wohlfahrtsverbänden, vermitteln öffentlich den Eindruck einer individuell, kulturell und traditionell sehr unterschiedlichen muslimischen Bevölkerungsgruppe. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Jedoch werden diese Männer und Frauen genauso wie Sie selbst, verehrte Frau Keller, zugeben müssen, dass Selbstmordattentate und sonstige terroristische Anschläge mit mittlerweile vielen tausend auch muslimischen Opfern in den letzten Jahren fast ausschließlich von MuslimInnen verübt wurden. Wenn ich auch als säkulare Muslima das nicht gerne eingestehe, lässt sich diese Tatsache nun mal nicht leugnen. Man kann sich eben nicht waschen ohne nass zu werden. Für Verbrechen im Namen eines Kollektivs gibt es eine Kollektivverantwortung, auch wenn man nicht persönlich beteiligt war, selbst wenn man gar nicht beteiligt gewesen sein kann, weil man zu jung war oder noch nicht geboren war. Der Genozid an den ArmenierInnen und JüdInnen ist ebenfalls eine solche Untat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Leider gerät die ETA seit etwa einem halben Jahr wieder durch Bombenanschläge negativ in die Schlagzeilen. Doch offensichtlich achtet diese baskische Untergrundorganisation menschliches Leben, auch das Andersdenkender, und warnt Betroffene rechtzeitig, damit sie sich in Sicherheit bringen können. Man verstehe mich bitte nicht falsch, ich verurteile sicherlich auch Bombenanschläge, die „nur“ Sachschaden verursachen, wie ich jede Form von Gewalt kritisiere und verurteile, aber auch Terroranschlag ist nicht gleich Terroranschlag. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Sicherlich gibt es MuslimInnen, die ihre Religion aus verschiedensten Gründen missbrauchen, muslimische SelbstmordattentäterInnen und TerroristInnen gehören jedoch keinesfalls dazu. Im Gegenteil, sie sind besonders gottesfürchtige und bemühte Söhne und Töchter Allahs, eifrige und glühende AnhängerInnen von Koran<a name="_ftnref20" href="#_ftn20"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> und Sunnah<a name="_ftnref21" href="#_ftn21"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>, deren Leitlinien sie wortwörtlich umsetzen. Wenn die ’Anstrengung auf dem Weg zum Glauben’ wesentlich mehr Lösungsvorschläge, Handlungsoptionen und ‑anleitungen als die der Gewaltanwendung umfasst, laut Koran und Sunna ist es die von Allah besonders belohnte, im bewaffneten Kampf getötet zu werden<a name="_ftnref22" href="#_ftn22"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>. Diesem versprochenen Lohn eifern sie durch Hassprediger höchst islamgetreu und religiös motiviert entgegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Reflektierte Kritik, die beispielsweise gegen kulturell vormoderne Inhalte, Denkmuster und Verhaltensweisen argumentiert, ist überlebenswichtig. Sie garantiert, dass geistige, körperliche und psychische Gesundheit von Frauen, Kindern und Männern keinen Schaden nimmt sowie deren individuelle Entwicklung zur reifen, gebildeten wie auch kritischen Persönlichkeit geschützt und gewährleistet bleibt, damit Kinder. Jugendliche und Erwachsenen den Herausforderungen der kulturellen Moderne selbstsicher und kompetent begegnen können. Auch unsere Demokratie, das Grundgesetz und die universellen Menschenrechte, von deren Freiheiten und verbesserten Lebensbedingungen auch Sie, verehrte Frau Keller, profitieren, wären ohne Meinungsvielfalt durch offene und freie Diskussion gefährdet. Rahmenbedingung sollte jedoch ein wertschätzender und fairer Diskussionsstil sein. Muslimische GegnerInnen der Islamkritik, die ihre Ansichten auf Koran, Sunna und Scharia beziehen wollen, haben jedoch kaum die Gelegenheit, diskriminierende Verallgemeinerungen zu vermeiden, weil die Allgemeinplätze dieser theokratischen und totalitären Leitlinien ihnen keine Möglichkeit dazu lassen. So ist „der ganze Körper der Frauen Aurah, deren man sich schämen muss“, sie alle können „Staatsgeschäfte nicht kompetent ausführen, weil es ihnen an Verstand und Einsichtsvermögen fehlt, deshalb muss ihre Zeugenaussage vor Schariagerichten von zwei weiteren Zeugen bestätigt werden. Zeigt eine Frau eine Vergewaltigung vor diesem Gottesgericht an, braucht sie aus dem gleichen Grund das Geständnis des Täters oder sogar vier männliche Zeugen, die ihre Darstellung bestätigen“, die weibliche Bevölkerung ist „verführerisch, teuflisch und verbreitet Fitna“, alle „Ungläubigen sind Feinde des Islam und der MuslimInnen“, „Juden sind Affen und Schweine“, „Der Islam wird auf einige Menschen reduziert, die fälschlicherweise das Wort Gottes missbrauchen“</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;color:navy;"> </span><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">und so weiter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Es scheint jedoch zu den Überlebensstrategien der Menschen zu gehören, Zusammenhänge zu vereinfachen, indem man wesentliche Merkmale vergleicht und in bestimmte „Schubladen“ einordnet. Man behält Gelerntes leichter, spart Kapazitäten durch Wissenstransfer und erhält einen besseren Überblick. Diese grobe Strukturierung entlässt uns jedoch nicht aus der Verantwortung, Inhalte später zu reflektieren und zu präzisieren. Somit ist nicht das vorläufige Pauschalisieren das Problem, sondern das offensichtliche, nachhaltige Unvermögen, diese Verallgemeinerungen zu reflektieren. Nur durch kritisches Überprüfen und Nachdenken kann es weitgehend gelingen, einseitige, unfaire und beleidigende Wertungen sowie bewusstes Verbreiten von verallgemeinernden Unwahrheiten zu verhindern. Um es kurz zu fassen: Vor Inbetriebnahme des Mundwerks oder Schreibwerkzeugs bitte das Gehirn einschalten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Mit freundlichen Grüßen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:125%;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:navy;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn1"></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://www.ahlu-sunnah.de/"><span style="color:navy;">http://www.ahlu-sunnah.de</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn2"></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://ayaanhirsiali.org/"><span style="color:navy;">http://ayaanhirsiali.org</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn3"></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://kameltreiber.blogspot.com/"><span style="color:navy;">http://kameltreiber.blogspot.com</span></a> / </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn4"></a><span style="color:navy;"><a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm"><span style="font-family:Arial;color:navy;">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;color:navy;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><a name="_ftn5"></a><span style="color:navy;"><a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm"><span style="font-family:Arial;color:navy;">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;color:navy;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a name="_ftn6"></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;color:navy;">Der Prophet hat gesagt: „Ein Märtyrer hat sechs Verdienste bei Gott: Ihm wird beim ersten Blutschwall Vergebung gewährt, ihm wird sein Platz im Paradies gezeigt, er wird vor der Bestrafung im Grabe geschützt, er ist vor dem allergrößten Schrecken sicher, ihm wird die Krone der Würde aufgesetzt, deren Rubin prachtvoller ist als die ganze Welt und was darin ist, ihm werden 72 großäugige Huris geschenkt und er wird für 70 Verwandten zum Fürsprecher gemacht.”</span></p>
<div><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/news/isalm_meldungen.html">http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/news/isalm_meldungen.html</a> aus dailymail vom 17.01.2008.</span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.akte-islam.de/21.html">http://www.akte-islam.de/21.html</a> ,.April 2008 aus<span> </span><a href="http://www.southwalesargus.co.uk/search/display.var.2220789.0.teens_convicted_of_terrifying_petrol_attack.ph">http://www.southwalesargus.co.uk/search/display.var.2220789.0.teens_convicted_of_terrifying_petrol_attack.ph</a></span></p>
</div>
<div id="ftn3">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> The Palestine Mandate of the League of  Nations 1922. By Ami Isseroff, Mideast Web </span><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.mideastweb.org/mandate.htm"><span lang="EN-GB">http://www.mideastweb.org/mandate.htm</span></a></span><span style="font-family:Arial;"> ,</span><span lang="EN-GB"> </span></p>
</div>
<div id="ftn4">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span style="font-family:Arial;color:navy;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionalismus</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn5">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span> <span lang="EN-GB"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus</a> </span></span></p>
</div>
<div id="ftn6">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn6" href="#_ftnref6"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[6]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> Arno Plack 2001; Buchtitel, Verlag Langen / Müller </span></p>
</div>
<div id="ftn7">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn7" href="#_ftnref7"></a><span style="font-family:Arial;">7<a href="http://www.bpb.de/themen/6XDUPY,0,0,Von_der_GastarbeiterAnwerbung_zum_Zuwanderungsgesetz.html#art0">http://www.bpb.de/themen/6XDUPY,0,0,Von_der_GastarbeiterAnwerbung_zum_Zuwanderungsgesetz.html#art0</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn8">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn8" href="#_ftnref8"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[8]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_Solingen">http://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_Solingen</a></p>
<p class="MsoFootnoteText"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brandanschlag_von_M%C3%B6lln">http://de.wikipedia.org/wiki/Brandanschlag_von_M%C3%B6lln</a></p>
</div>
<div id="ftn9">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn9" href="#_ftnref9"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[9]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.bpb.de/themen/1AW5S0,0,0,Formen_der_Migration.html">http://www.bpb.de/themen/1AW5S0,0,0,Formen_der_Migration.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn10">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn10" href="#_ftnref10"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[10]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.unicef.de/index.php?id=2045">http://www.unicef.de/index.php?id=2045</a><span> </span></span></p>
</div>
<div id="ftn11">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn11" href="#_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <span style="color:navy;">unter ihnen viele so genannten Importbräute, Necla Kelek: Die fremde Braut, Goldmann Verlag</span></span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
<div id="ftn12">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn12" href="#_ftnref12"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[12]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturalismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturalismus</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn13">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn13" href="#_ftnref13"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[13]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2003/08/11/a0107">http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2003/08/11/a0107</a></span></p>
</div>
<div id="ftn14">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn14" href="#_ftnref14"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[14]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.profrau.at/de/zwangsheirat/index.htm">http://www.profrau.at/de/zwangsheirat/index.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn15">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn15" href="#_ftnref15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <span style="color:navy;"><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2425158">http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2425158</a></span></span></p>
</div>
<div id="ftn16">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn16" href="#_ftnref16"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[16]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.frauenrechte.de/tdf/microsite/index.html">http://www.frauenrechte.de/tdf/microsite/index.html</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn17">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn17" href="#_ftnref17"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[17]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.wildwasser-wiesbaden.de/files/trauerkundgebung_fuer_goenuel_karabey.pdf">http://www.wildwasser-wiesbaden.de/files/trauerkundgebung_fuer_goenuel_karabey.pdf</a><span> </span></span></p>
<p class="MsoFootnoteText">
</div>
<div id="ftn18">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn18" href="#_ftnref18"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[18]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <a href="http://kameltreiber.blogspot.com/">http://kameltreiber.blogspot.com</a><span> </span></p>
</div>
<div id="ftn19">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn19" href="#_ftnref19"><span class="MsoFootnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;">[19]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> <span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ahlu-sunnah.de/"><span style="color:navy;">http://www.ahlu-sunnah.de</span></a> </span></p>
</div>
<div id="ftn20">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[20]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang2.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn21">
<p class="MsoFootnoteText"><a name="_ftn21" href="#_ftnref21"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">[21]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm">http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang3.htm</a> </span></p>
</div>
<div id="ftn22">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a name="_ftn22" href="#_ftnref22"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;">[22]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><a href="http://www.bloghof.net/hatif/archive/2005/07">http://www.bloghof.net/hatif/archive/2005/07</a> Der Prophet hat gesagt: „Ein Märtyrer hat sechs Verdienste bei Gott: Ihm wird beim ersten Blutschwall Vergebung gewährt, ihm wird sein Platz im Paradies gezeigt, er wird vor der Bestrafung im Grabe geschützt, er ist vor dem allergrößten Schrecken sicher, ihm wird die Krone der Würde aufgesetzt, deren Rubin prachtvoller ist als die ganze Welt und was darin ist, ihm werden 72 großäugige Huris geschenkt und er wird für 70 Verwandten zum Fürsprecher gemacht.”</span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="font-family:Arial;"> </span><a name="_ftn20" href="#_ftnref20"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-family:Arial;"><span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
</div>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;font-family:Arial;color:navy;"><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[068. Der Ausländerbeirat empfiehlt: Maulkorb. Politisch korrekt]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=140</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:07:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.wordpress.com/?p=140</guid>
<description><![CDATA[068 
Modischer Maulkorb in der 
in der Kommunalpolitik. 
… schweig 
fein still! 
„Resolution geg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:silver;">068 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Modischer Maulkorb in der </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">in der Kommunalpolitik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">… schweig </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">fein still! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Resolution gegen die Ethnisierung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">von Jugendkriminalität verabschiedet“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Aus mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz dringt Erstaunliches aus dem multikulturell inspirierten Bereich unserer kommunalen Hinterzimmerkultur an mein Ohr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Tagesordnungspunkt etlicher Stadträte, Stadtjugendringe, Ausländerbeiräte und Runder Tische zur Gewaltprävention zwischen Januar 2008 und April 2008 war es ganz offiziell, eine Resolution zu verabschieden, die eine jede Nennung ethnischer Etikettierungen zu vermeiden zum Ziel hatte. Vollmundig ließ und lässt man hören: „Verabschiedung einer Resolution gegen die Ethnisierung von Jugendgewalt!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mit Betroffenheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Was geht hier vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Um eine Senkung der Straftaten geht es nicht, jedenfalls nicht erklärtermaßen. Das allerdings versteht sich nun wirklich nicht von selbst. Man könnte den Verantwortlichen Damen und Herren aus Stadt- und Integrationsräten nun mit Fug und Recht vorwerfen, junge Menschen nicht davon abhalten zu wollen, auf die sprichwörtliche schiefe Bahn des mindestens vorübergehend außerhalb der Gesellschaft stehenden Straftäters zu geraten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer nicht mehr „ausländische Jugendliche“ sagen will, ja, genau, ganz speziell: Türkische Jugendliche und durchaus auch unter Nennung der sehr wohl relevanten „ethnoreligiösen“ Identität: Muslimische Jugendliche, der will die „drohende“ Interpretation vernebeln, zwischen traditionell türkischer oder traditionell islamischer Erziehung und Jugendstraftaten bestehe ein Zusammenhang. Der will uns möglicherweise ja auch Sand in die Augen streuen, zwischen einerseits türkischem Nationalismus („Graue Wölfe“) oder auch radikalem Islam und andererseits kriminellen Karrieren junger Migranten bestünde kein Kontext. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer kann Interesse an einem solchen Vorgehen haben? Es sind in allen mir bekannt gewordenen Fällen Menschen mit Migrationshintergrund, reden wir deutsch: Es sind kommunalpolitisch aktive und lokal längst „namhafte“ Türkinnen und Türken und Musliminnen und Muslime, die, dienstbereit unterstützt von nichtmuslimischen Ur-Deutschen Gutmenschen aus der Kinder- und Enkelgeneration der blinden Fremdenfreunde der Siebziger Jahre, diesen politisch korrekten Vorschlag gemacht haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die diesen Vorschlag in unsere verschiedensten kommunalen Gremien eingebracht haben. Womöglich auch in Ihrer Stadt. Halten Sie die Augen offen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wo können die Risiken liegen. Ist es nicht nett und human, auf die potentielle Augen- und Haarfarbe des Messerstechers, Vergewaltigers oder bekennenden Antisemiten nicht eingehen zu können, weil die entsprechende „ethnische“ Information nicht länger herausgegeben werden darf oder weil sie, falls doch seitens irgendwelcher „Rassisten“ oder „Islamophoben“ durchgesickert, sie keine Sekunde und keine Silbe mehr Verwendung finden darf in rheinischen Rathäusern, stadtteilarbeiterischen Viertelkonferenzen, Stadtjugendringen und Ausländerbeiräten? Werden die Jungs handzahm und brave Staatsbürger, wenn man sie nur nicht beleidigt und an ihr Türkentum oder Muslimsein erinnert? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">All das ist sicherlich nicht der Fall. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer wirklich erreichen will, dass die jungen Türken, Kurden, Marokkaner und Libanesen tauglich werden für diese Gesellschaft, der nennt, im Falle eines gravierenden Fehlverhaltens, sie und ihre islamische Gegenwelt beim Namen. Der nennt ihre vormoderne Mädchen- und Jungenerziehung beim Namen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es ist ein Armutszeugnis, dass, wie in diesem Monat in vielen Kommunen zwischen Mainz und Münster geschehen, der Impuls für ein solches, die Verfestigung der Parallelgesellschaft leider wohl geradezu garantierendes „unter den Teppich Kehren“ in mehreren Fällen ausgerechnet von den Vorsitzenden Ihres Ausländerbeirates beziehungsweise Ihres Integrationsrates ausgegangen ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer Präventionsarbeit machen will ist auf Transparenz angewiesen! Wer türkischen und muslimischen Familien mit ihrer traditionell reichlich problematischen gewaltreichen und frauenunterdrückerischen Kultur und Erziehung Spielräume vergrößern helfen will, der muss darauf bestehen, Straftaten selbstverständlich auch – nicht nur, aber immer wieder auch – als türkisch-antikurdisch oder muslimisch-antisemitisch zu bezeichnen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wem daran gelegen ist, dass die männlichen türkisch-muslimischen Sprösslinge sich zu Recht auch außerhalb der Mauern deutscher Gefängnisse befinden, der nenne die Ethnie, der nenne das „Milieu“ beizeiten beim Namen. Präventiv, wie man so sagt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch wenn der Täter zehn oder zwölf Jahre alt ist. Das ist in etlichen unserer Straßen das Alter, in dem seine Schwester gerade zwangsverheiratet wird. Ach so, das ist schon wieder ethnisiert. Und nicht differenziert genug. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Einbringer der Resolution hatten die Dreistigkeit, noch nicht einmal abzustreiten, dass es die Kriminalfälle der jungen „ethnischen“ Straftäter gibt. Oder sogar massenhaft gibt. Sie wollen einfach verhindern, dass es jemand wagt, das Thema beim Namen zu nennen. Damit aber grenzen sie aus, damit verbauen sie einer neuen Generation den Weg in ein Leben jenseits der Devianz der Straffälligkeit. So etwas nenne ich rassistisch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der entstehende Leidensdruck trifft die „konsequent Nichtintegrierbaren“, die jungen Straftäter mit Migrationshintergrund. Er sucht sich jedoch in größerem Umfang einen zusätzlichen und ganz anderen Weg. Denn wenn die Nichttürken und die Nichtmuslime auch in unserem Stadtviertel nicht länger sagen dürfen, von wem sie angegriffen, verletzt, beklaut, bedroht, erpresst oder vergewaltigt werden, dann geht es Dschihad und Scharia gar nicht so schlecht. Insofern ist die Resolution ausgesprochen konstruktiv. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Guck nicht! Gib das Geld! Du Opfer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dein Ratsherr aber schweigt fein still. Er hat die Resolution signiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:120pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Düren macht Nebeldeutsch: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659">http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Daher weht der Wind. Oder: Presse und TV redeten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">2008 zu viel. Oder auch: Migrantenjugendliche schlugen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">und traten zu viel. Aber das ist ein soziales Problem, kein </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">türkisches oder gar islamisch-dschihadistisches, also </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">gefälligst nicht „ethnisieren“, du Rassist. Als kraftvoller </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Wegbereiter für den differenzierten Kampf gegen Integration </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">scheint mir die schariakonforme LAGA NRW aktiv zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Infantile Sandkastenmoral: Bäähh, der da hat angefangen! <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Sehr beachtlich das Datum: Der 21. Januar 2008 … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Differenzierte Denkverbote. Maulkorb, aber differenziert gedacht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">… das Datum: IGMG sehr früh, 16. Januar 2008. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Und damit ganze fünf Tage vor der LAGA von NRW. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:4pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html">http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><span> </span><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>

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