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	<title>emissionshandel &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/emissionshandel/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "emissionshandel"</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 09:43:55 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Handelsblatt: "Der 100-Milliarden-Strompreis-Schock" ]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/?p=548</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 10:36:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
<guid>http://astrologieklassisch.wordpress.com/?p=548</guid>
<description><![CDATA[Das Handelsblatt berichtet in seiner online-Ausgabe unter der Überschrift &#8220;Strompreis-Schock]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Handelsblatt berichtet in seiner online-Ausgabe unter der Überschrift "<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/der-100-milliarden-br-strompreis-schock;2011260">Strompreis-Schock</a>" es werden die <strong>Strompreise</strong> in den kommenden Jahren drastisch steigen. Abnehmer in der Industrie rechnen mit <strong>Anstieg um 50 Prozent, Unternehmen sehen ihre Existenz gefährdet, Arbeitsplatzverluste drohen, Auslöser ist der Emissionshandel.</strong></p>
<p>Dazu Ryanair Chef O'Leary in Welt-Online Interview</p>
<h1 class="headlineBig" style="text-align:center;">"<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article2206577/Ryanair-Chef_findet_Klimaschutz-Debatte_daemlich.html">Ryanair-Chef findet Klimaschutz-Debatte dämlich</a>":</h1>
<blockquote><p><strong>O'Leary:</strong> Inkompetente Bürokraten und Politiker sind daran schuld.    Durch diesen umweltpolitischen Quatsch rutschen wir vielleicht in eine    Rezession.</p></blockquote>
<p><a href="http://blogs.telegraph.co.uk/daniel_hannan/blog/2008/06/24/what_part_of_no_dont_you_understand">Pactio Olisipiensis Censenda Est!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir wünschen Ihnen ein schönes und sonniges Wochenende wie Finale]]></title>
<link>http://waswirtunde.wordpress.com/?p=43</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 06:47:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>waswirtunde</dc:creator>
<guid>http://waswirtunde.wordpress.com/?p=43</guid>
<description><![CDATA[
28., 29. Juni 2008
•  Bilanz der Walfangkonferenz in Chile ist nach Ansicht des WWF ein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="rightbox"><a href="http://www.waswirtun.de/media/2/20080305-Klimawandel%20pop.JPG" target="new"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://www.waswirtun.de/media/2/20080304-Klimawandelklein.JPG" alt="© Madochab by photocase.com" width="232" height="155" /></a></div>
<p><strong>28., 29. Juni 2008</strong><br />
•  Bilanz der Walfangkonferenz in Chile ist nach Ansicht des WWF ein "<a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Wale-WWF;art1117,2560232" target="new"><strong>Desaster</strong></a>". Mehr dazu im <strong>Tagesspiegel</strong>.<br />
•  Ein positives Signal setzen dagegen 15 europäische Staaten mit der geplanten Einrichtung eines 300.000 km² großen Naturschutzgebietes im Atlantik für die "<a href="http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Atlantik-Naturschutz-Alpen-Tiefsee/625348.html" target="new"><strong>Alpen der Tiefsee</strong></a>". Quelle: <strong>Stern</strong>.<br />
•  Über den ab 2012 beschlossenen Emissionshandel im Luftverkehr berichtet <strong>Reuters</strong>: "<a href="http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEKOE75530220080627" target="new"><strong><span style="color:#2965a3;">Tiefensee lobt EU-Pläne für CO2-Zahlungen von Fluglinien</span></strong></a>".<br />
•  <strong>n-tv.de</strong>: Nach Einschätzung von Wissenschaftlern könnte der Nordpol im Sommer erstmals seit Menschengedenken eisfrei werden. Zum <a href="http://www.n-tv.de/Erstmals_zu_befuerchten_Nordpol_ohne_Eis/270620081122/986236.html" target="new"><strong><span style="color:#2965a3;">Artikel</span></strong></a>.</p>
<p><em>"In den <strong>Nachrichten</strong> erfahren Sie Aktuelles aus Nachrichten, Politik und Tagesgeschehen."<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[CO2 Abgabe für Flugverkehr]]></title>
<link>http://utopiablog.wordpress.com/?p=95</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 10:30:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>martinbrem</dc:creator>
<guid>http://utopiablog.wordpress.com/?p=95</guid>
<description><![CDATA[Die EU ist sich einig, man will den CO2-Ausstoss des Flugverkehrs von und nach Europa mit einer Abga]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU ist sich einig, man will den CO2-Ausstoss des Flugverkehrs von und nach Europa mit einer Abgabe belasten. 15 Prozent des CO2-Ausstosses müssen die Fluglinien demnach ab 2012 per Emmissionshandel einkaufen. Es echauffiert sich natürlich sofort der internationale Verband der Ferienflieger IACA. Man meint das wäre in Anbetracht der hohen Kerosinpreise überhaupt nicht verkraftbar.</p>
<p>Ich frage mich: Warum erhalten die Airlines 85 Prozent ihrer Verschmutzung für lau?</p>
<p><a href="http://www.utopia.de/wissen/a-z/e">Mehr zum Thema Emissionshandel.</a></p>
<p>In diesem Zusammenhang fordere ich Air Berlin auf, den beknacktesten Warteschleifensong der Welt abzusetzen. "Flugzeuge im Bauch, im Blut Kerosin, kein Sturm hält sie auf, unsere Air Berlin...."</p>
<p>Nehmt doch Culcha Candelas "Solarenergie"....</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Energy &amp; Emissions Markets]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/2007/07/27/energy-emissions-markets/</link>
<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 09:36:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/2007/07/27/energy-emissions-markets/</guid>
<description><![CDATA[Ich lese gerade Energy and Emissions Markets. Collision or Convergence? von Peter Fusaro.

Ich weiss]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese gerade <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0470821582?ie=UTF8&#38;tag=steunenbergde-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=0470821582">Energy and Emissions Markets. Collision or Convergence?</a> von <a href="http://www.global-change.com/consultants.asp" target="_blank">Peter Fusaro</a>.<br />
<img src="http://steunenberg.wordpress.com/files/2007/07/energy_emissions_markets.jpg" alt="energy_emissions_markets.jpg" align="middle" /></p>
<p>Ich weiss noch nicht ganz, was ich von dem Buch halten soll. Ich gehöre jedenfalls nicht zu der Zielgruppe.</p>
<p>Die 2. Hälfte des Buches ist voller Vertragstext. Hintereinander stehen da Kyotoprotokol, aber ohne die Marakesch-Abkommen, die Emissionshandelsergänzung zum Standardvertrag der <a href="http://www.efet.org" target="_blank">EFET</a> (die Organisation europäischer Stromhändler), der Standardvertrag der <a href="http://www.ieta.org" target="_blank">IETA</a> (die Emissionshändler, indertat) und das im Bankenumfeld geliebte <a href="http://www.isda.org" target="_blank">ISDA</a> Vertrag mit einem Beispiel. Insofern ich weiss, stehen alle diese Informationen auch im Internet.</p>
<p>In der 1. Hälfte bin ich jetzt in Kapittel 6 angekommen. Meine Einschätzung bis hierhin ist, dass das Buch geschrieben ist für US-Amerikanischen Investmentbanker, die im Bereich Emissionshandel/environmental Hedging einsteigen wollen. Nicht für die Händler, sondern deren Geschäftsführung. Wieso US-Amerikanisch? Kapittel 6 z.B. fängt an mit folgender Satz: 'The EU did not invent emissions trading, despite what the European news media have said'. Diese Darstellung ist mir in den deutschen Medien nicht aufgefallen. Die Ausführung, weshalb die US das Kyoto Protokoll nicht ratifiziert, fand ich aber einleuchtend. In den USA haben sie erst gerechnet, dann gesehen, das die Energiepreise steigen würden, und dann gesagt, dass sie das nicht mitmachen. (Die Entscheidung finde ich natürlich falsch, aber ist eine Entscheidung.) Hier 'ergaben' sich Strompreiserhöhungen, und dann hat die Politik angefangen zu weinen - und sich damit aus die Verantwortung geschlichen. Das ist vielleicht besser für das Klima,  aber darum noch nicht ehrlicher.</p>
<p>Ich glaube, dass das Buch noch interressanter wird. Die Verbindung zwischen Stromhandel und Emissionshandel dürfte klar sein. Peter Fusaro bringt aber Emissionshandel zusammen mit der Handel in Negawatts und Erneuerbaren Energieen im Konzept des 'Green Tradings'. Dabei kommt er auch noch zum Risikomanagement.</p>
<p>Zu diesem Thema stand diese Woche auch einen interressanten Artikel in der  Financial Times: <a href="http://www.ftd.de/boersen_maerkte/geldanlage/:Gr%FCne%20Geldmaschine/222811.html" target="_blank">'die Grüne Geldmaschine'</a>.</p>
<p>Ich bin gespannt, was mir das Buch weiter bringt.  Bis jetzt sind es Einsichten in die US-Verhältnisse, und es sieht aus, als ob die Vogelperspektive auf das Thema gut ausgearbeitet wird. In Detailwissen wird es mir nicht viel bringen. Und wer Nutzen von dem Buch haben will, soll es schnell lesen, denn der Markt entwickelt sich. Der Handel in CERs an Nordpool und ECX sind zum Beispiel schon wieder eine ganz neue Dimension, die vom Buch nicht erfasst wird.</p>
<p>Nachtrag: ich habe das Buch zu Ende gelesen. Es ist interressant, einen US-Amerikanischen Blick  auf den Energiemarkt mitzukriegen. Es ist aber kein Buch Das Man Unbedingt Braucht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[RWE: Wer schreibt, der bleibt]]></title>
<link>http://gegenwind.wordpress.com/2008/07/13/rwe-wer-schreibt-der-bleibt/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 11:36:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mike</dc:creator>
<guid>http://gegenwind.wordpress.com/2008/07/13/rwe-wer-schreibt-der-bleibt/</guid>
<description><![CDATA[2006-05-15: Die produzierten Strommengen vom Kraftwerk Biblis sind rd. 15 Mrd/kWh pro Jahr. Das ersp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>2006-05-15: Die produzierten Strommengen vom Kraftwerk Biblis sind rd. 15 Mrd/kWh pro Jahr. Das erspart der Umwelt ca. 14,7 Mio Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. --153.100.131.14 14:41, 18. Mai 2006 (CEST) <i>Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Kernkraftwerk_Biblis#Leistung" target="_blank">wikipedia</a></i></p></blockquote>
<div align="center"><img src="http://gegenwind.files.wordpress.com/2008/07/rwe.jpg" width="439" height="55" alt="" border="0"></div>
<p>Anscheinend hat selbst bei RWE noch nicht jeder das dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emissionshandel" target="_blank">Emissionshandel</a> zugrunde liegende Prinzip verstanden. Zertifikate f&#252;r eingespartes CO2 werden verkauft und anderswo in die Atmosph&#228;re geblasen.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/867/104763/?page=2" target="_blank">Klimabilanz der Kraftwerke</a></p>
<blockquote><p>[...] Speziell die Werte f&#252;r Nuklearkraftwerke k&#246;nnten in &#228;hnliche H&#246;hen klettern wie f&#252;r die Photovoltaik, wenn die Urananreicherung nicht effizient betrieben wird, r&#228;umen die PSI-Fachleute ein. Auch das Ausweichen auf weniger ergiebige Uranquellen k&#246;nne die CO 2 -Bilanz der Kernkraft in Zukunft verschlechtern.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[:&gt; krass 03.2008]]></title>
<link>http://pillenknick.wordpress.com/?p=45</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 18:07:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>pillenknick</dc:creator>
<guid>http://pillenknick.wordpress.com/?p=45</guid>
<description><![CDATA[et is geschafft, wieder einmal ist eine ausgabe fertig, wieder einmal mit scribus erstellt (mjam, le]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>et is geschafft, wieder einmal ist eine ausgabe fertig, wieder einmal mit scribus erstellt (mjam, lecker freie software, würg, leider noch ein wenig sehr fehlerbehaftet, was die erstellung einer druckfähigen pdf-datei angeht).</p>
<p>für alle, wo lesen wollen: <a href="http://pillenknick.wordpress.com/files/2008/07/krass-03-2008.pdf">krass-03-2008</a> ist die datei. (vorsicht, sehr groß, sobald unsere druckerei die pdf hat, werde ich hier statt der 11mb eine kleinere online-ausgabe einstellen, wartet also am besten noch bis ende der woche).</p>
<p>viel vergnügen,</p>
<p>dogMA</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pangea Green Energy]]></title>
<link>http://socialbusinessnet.wordpress.com/?p=23</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 08:29:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>kerstinmaria</dc:creator>
<guid>http://socialbusinessnet.wordpress.com/?p=23</guid>
<description><![CDATA[Dass sich soziale, ökologische und gewinnorientierte Interessen nicht unbedingt ausschließen müs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://socialbusinessnet.files.wordpress.com/2008/07/mullkippe-12.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-25" src="http://socialbusinessnet.wordpress.com/files/2008/07/mullkippe-12.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a>Dass sich soziale, ökologische und gewinnorientierte Interessen nicht unbedingt ausschließen müssen, zeigt das Engagement der italienischen Firma <a title="Offizielle Website von " href="http://www.pangeagreen.biz/" target="_blank">"Pangea Green Energy"</a> in Manila. Obgleich nicht als "Social Business" konzipiert, könnte das Geschäftsmodell der Italiener vielleicht Vorbild für gezielte "Social Business" Initiativen sein.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der jüngsten Klimadebatten erscheint das Engagement nicht nur wirtschaftlich sehr profitabel. Wichtiger noch: Es erfüllt einen großen sozialen und ökologischen Nutzen (Reduktion von Treibhausgasen, Verbesserung des Lebensstandards armer Menschen auf Müllkippen durch verbesserte Luftqualität und Elektrizität etc.)</p>
<p>Hier der Link zu einem kurzen Tagesthemen-Video zum Engagement der Firma "Pangea Green Energy":</p>
<p><a title="Profit durch Emissionshandel" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video344886.html" target="_blank">Philippinen: Profit durch Emissionshandel<br />
</a>Mario Schmidt, ARD Tokio<br />
Tagesthemen 22:15 Uhr, 09.07.2008</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ist Unternehmensgrün um?]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=444</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 18:45:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/?p=444</guid>
<description><![CDATA[(Auch publiziert im Xing Unternehmensgrün Forum)
Im letzten UnternehmensgrünJournal (kann man auch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>(Auch publiziert im Xing Unternehmensgrün Forum)</p>
<p>Im letzten <a href="http://www.unternehmensgruen.de" target="_blank">Unternehmensgrün</a>Journal (kann man auch als Nichtmitglied abonnieren!) stehen 2 kritischen Artikel zum Thema 'Emissionshandel'. Das freut mich sehr.</p>
<p>Ich habe in den letzten Jahren öfters undifferenziert verkündet, was jetzt auf vernünftiger Weise erklärt wird, speziell durch <a href="http://www.duh.de/739.html" target="_blank">Cornelia Ziehm</a>. Hier (<a href="http://unternehmensgruen.de/themen/pdf/J861755_Preflighted.pdf" target="_blank">http://unternehmensgruen.de/themen/pdf/J861755_Preflighted.pdf</a>) ist eine ausführlichere Version online nachzulesen.</p>
<p>Kleiner Kritikpunkt: es ist nicht so, dass die Emissionshandel ein toller Idee war, der leider schamlos ausgemerzt ist. Emissionshandel macht genau das, was es in der Theorie machen soll: die Emissionen werden innerhalb den gesetzlichen Grenzen gehalten und die Kosten dafür werden minimiert. Das heisst in Klartext, dass die Investitionen minimiert werden.</p>
<p>Die Idee war von Anfang an schlecht.</p>
<p>Aber es freut mich, dass die Kritik hochköchelt und das Ordnungsrecht herbei gezogen wird.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Telepolis: Weiterhin schlechte Luft und Verschwendung von Milliarden]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=424</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 18:40:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/?p=424</guid>
<description><![CDATA[TP: Weiterhin schlechte Luft und Verschwendung von Milliarden
Wieder ein Beleg, dass es nur eine Art]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28003/1.html">TP: Weiterhin schlechte Luft und Verschwendung von Milliarden</a></p>
<p>Wieder ein Beleg, dass es nur eine Art gibt, CO2-Ausstoß zu mindern: es tatsächlich zu tun.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die nächste Stromkrise (??)]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=419</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 20:46:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/?p=419</guid>
<description><![CDATA[Eigentlich traue ich der FTD nicht so ein mieses Kommentar zu: FTD.de - Kolumne - Tobias Bayer: Die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich traue ich der FTD nicht so ein mieses Kommentar zu: <a href="http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne%20Tobias%20Bayer%20Die%20Stromkrise/357622.html" target="_blank">FTD.de - Kolumne - Tobias Bayer: Die nächste Stromkrise</a>. Normalerweise haben die ganz ordentliche Kommentare, wenn es ums Klima geht.</p>
<p>Schon beim Titel fängt es an: bitte, wann war der letzte Stromkrise?</p>
<blockquote><p><em>Die beiden Mitarbeiter der EU-Kommission sind für den europäischen Emissionshandel (EU ETS) zuständig - und damit indirekt für Ihre Stromrechnung. Denn abgesehen von steigenden Öl- und Gaspreisen, abgesehen von mangelndem Wettbewerb unter den Energieversorgern und abgesehen von fehlenden Kraftwerkskapazitäten sind Delbekes und Zapfels Vorschläge das größte Risiko für horrende Strompreise in der Zukunft. Und die Zukunft, die beginnt jetzt.</em></p></blockquote>
<p>'das größte Risiko für horrende Strompreise'. Es wäre selbstverständlich Schade, wenn den horrenden Strompreise etwas passieren würde.. Aber die emotionale Ladung verschleiert die Ungenauigkeit. Und verschleiert auch, dass der Anteil der Rohstoffpreise und des fehlenden Wettbewerbs nicht quantifiziert werden müssen. Das Märchen der fehlenden Kraftwerkskapazitäten ist an anderen Stellen schon besprochen. Und die Kohlepreise fehlen.</p>
<blockquote><p><em>Seit 2005 erhalten die Versorger [...] CO2-Zertifikaten. [...] kaufen die Unternehmen die fehlenden Rechte auf dem Markt zu. Dadurch bildet sich ein Preis für Kohlendioxid - der in der Kalkulation berücksichtigt wird. [...] In Deutschland erklärt das laut dem Ökonomen Axel Ockenfels von der Universität Köln bereits einen Großteil des satten Strompreisanstiegs der vergangenen Jahre.</em></p></blockquote>
<p>Der arme Axel Ockenfels. <a href="http://steunenberg.wordpress.com/2006/12/20/kieler-minister-will-eex-schliessen/" target="_blank">Seine Tragik ist, dass er öfter falsch verstanden wird</a> :-) Ich gehe davon aus, dass hier auch eine Aussage zumindest extremst vereinfacht ist. Jedenfalls sollten wir uns vor Augen führen, dass die Zertifikate in 2007 fast umsonst waren,  'die letzten Jahren' ist ordentlich daneben. Die Kohlepreise haben sich aber in den letzten 5 Jahre auch vervielfacht.</p>
<blockquote><p><em>[...] dass einige Experten mit Blick auf den CO2-Preis schon von einem "Fat-Tail-Risiko" sprechen. Das heißt: von einer Preisspitze, bei der die Notierungen von derzeit 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid auf 80 Euro, 100 Euro oder mehr hochschnellen könnten - mit gravierenden Folgen für alle Stromverbraucher</em></p></blockquote>
<p>Schön wäre es, sage ich mal wieder. Ich würde gerne Namen von Experten hören. Dann nenne ich Namen von Experten, die etwas anderes sagen. Es wird aber Zeit, dass die Tonne Kohlendioxid teurerer wird. Bis jetzt sehe ich nur, dass die Klimaschützer für diese Abhängigkeit verantwortlich gemacht werden. Würden die großen Stromversorger mehr Geld in dezentrale regenerative Stromversorgung und weniger Geld in Kohlekraftwerke stecken, wäre das Risiko für steigende CO2-Preise noch geringer. Es sind gerade die Stromproduzenten, die es so weit kommen lassen.</p>
<blockquote><p><em>Nach Berechnungen von Mark Lewis, Emissionshandelsexperte bei der Deutschen Bank, stehen den Unternehmen in den fünf Jahren bis 2012 rund zwölf Prozent weniger Rechte zur Verfügung als in der ersten Phase.</em></p></blockquote>
<p>Da braucht man schon einen Experten, wenn es um einfache Prozentrechnung geht. Mann, mann. Und dann nicht zu Ende hören. 12% weniger EUAs, UND die Möglichkeit, 22% des Bedarfs mit CERs oder VERs, Zertifikate aus Projekte in Drittländer, abzudecken. Zusammen reicht das Dicke. Nachher werden die CERs wohl besprochen:</p>
<blockquote><p><em>[...] hinter dem gesamten CDM-Markt ein dickes Fragezeichen. Die EU-Kommission [...] hat in ihren Vorschlag für Phase III die Höchstgrenze für CDM-Zertifikate nahezu auf dem bisherigen Wert eingefroren.</em></p></blockquote>
<p>Die liegt auf EU Ebene noch über die erwähnte 22%.</p>
<blockquote><p><em>Denn die rigide Haltung des Klimaschutzvorreiters Europa gegenüber CDM bringt nicht nur die noch junge Industrie der Projektentwickler in Gefahr. Sie engt auch den Spielraum der europäischen Unternehmen ein. Und am Ende spürt das der Stromverbraucher im eigenen Portemonnaie.</em></p></blockquote>
<p>Jetzt kommen mir wirklich die Tränen. Die zarte Industrie der Projektentwickler ist wesentlich schutzwürdiger als das Klima, das verstehe ich auch. Was würden wir ohne sie machen.</p>
<p>Und wieso wird Klimaschutz betrieben? Ich weiss, es gibt immer noch Leute die skeptisch sind, das ist aber nicht die Diskussion hier. Hier ist die Diskussion: Klimaschutz OK, aber es darf kein Geld kosten. Und das geht nun mal nicht, weil wir im Kyotoer abkommen abgemacht haben, dass es Geld kosten muss. Das ist der Steuermechanismus. Es war von Anfang an klar, dass es dem Stromverbraucher kosten muss - deswegen haben die USA das Protokoll nicht ratifiziert. Ohne höheren Preise kein Preisanreiz etwas zu ändern.</p>
<p>In der Schlussfolgerungen wird der Ton moderater.</p>
<blockquote><p><em>Die Qualität der Klimaprojekte in Schwellenländern muss besser werden. Nur ein Beispiel: Michael Wara von der Stanford University hat sich mit dem Treibhausgas Trifluormethan auseinandergesetzt, das bei der Herstellung von Kühlmitteln entsteht. Nach Waras Berechnung ist der Wert der Kühlmittel nur halb so groß wie der Wert der CDM-Zertifikate, die es für entsprechende Einsparungen gibt. Mit anderen Worten: Es lohnt sich, die Produktion auszuweiten, um dann die Emissionen zu senken. Moral Hazard beim Klimaschutz also. Wenn mit solchen Perversitäten Schluss ist, hat der CDM eine Existenzberechtigung. Von ihm profitieren nicht nur die Schwellenländer, sondern auch die europäische Wirtschaft.</em></p></blockquote>
<p>Anders gesagt hat CDM heute keine Daseinsberechtigung. Damit bin ich einverstanden.</p>
<blockquote><p><em>Ferner muss über unterstützende Maßnahmen für den Privatverbraucher nachgedacht werden. Besonders Haushalte mit geringem Einkommen leiden unter steigenden Energie- und Strompreisen. Wenn es politisch gewollt ist, durch höhere CO2-Preise alternative Energieformen zu fördern, sollte die Öffentlichkeit darauf auch finanziell vorbereitet werden. Denkbar ist beispielsweise, die Erlöse aus der Auktionierung von Zertifikaten - zumindest teilweise - den unteren Einkommensschichten zukommen zu lassen. Im Jargon der Bürokratie ausgedrückt: statt Hartz IV eben Zapfel IV.</em></p></blockquote>
<p>Nein nein, Herr Bayer. Man kann selbstverständlich viel sinnvolles machen mit dem Geld, vielleicht auch gerade für Menschen mit wenig Geld, aber sicher kein Zapfel IV. Wir machen Strom teurer aber danach subventionieren wir den Stromverbrauch? Damit ist ein Teil der Marktwirkung wieder weg. Und ich weiß wohl, dass die Signalwirkung von Preise gering ist, gerade bei Menschen mit wenig Einkommen. Das macht Zapfel IV aber nicht sinnvoller.</p>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schön wäre es]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=412</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 19:50:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/?p=412</guid>
<description><![CDATA[“Full auctioning could cause power price shock”
Ertel argued that full auctioning would add an e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.energyforum.com/news/news_archive/2008/w20/9b.php">“Full auctioning could cause power price shock”</a></p>
<blockquote><p><a href="http://www.energyforum.com/news/news_archive/2008/w20/9b.php"></a><em>Ertel argued that full auctioning would add an extra dimension to the price of carbon, and thereby to the power price. “It could cause an electricity price shock,” he said.</em></p></blockquote>
<p>Ich kann es nicht so glauben, aber ich werden den Herrn Ertel mal schreiben. Das wäre doch was :-) Dann bin ich natürlich sofort für Auktionierung.</p>
<p>Ich kann nur einen Grund für einen Einfluss auf die Strompreise bedenken. Bei Auktionierung muss das Geld auf dem Tisch gelegt werden, bevor die Zertifikate zurückverdient werden. 450M Tonnen CO2 in Deutschland, angestrebte 30 Euro pro Tonne (oder lieber noch mehr): 1.350.000.000€, die erst mal nicht für andere Investitionen verfügbar sind. Und es ist auch die Frage, wer das Geld in der Kasse hat.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU CO2 policy harms gas plant investment it aims to support: CEZ]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=410</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 19:57:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/?p=410</guid>
<description><![CDATA[EU CO2 policy harms gas plant investment it aims to support: CEZ
Alan Svoboda, CEZ head of sales and]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.energyforum.com/news/news_archive/2008/w19/8a.php" target="_blank">EU CO2 policy harms gas plant investment it aims to support: CEZ</a></p>
<p><a href="http://www.energyforum.com/news/news_archive/2008/w19/8a.php"></a>Alan Svoboda, CEZ head of sales and trading:</p>
<blockquote><p><em> "If gas prices rise to catch up with coal prices this might lead to power prices that do not allow for a continuation of current CO2 policy in Europe. We therefore have to diversify our fleet," he said.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Institute for Policy Studies: "World Bank: Climate Profiteer"]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=404</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:08:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/?p=404</guid>
<description><![CDATA[Ich habe es noch nicht gelesen, aber es passt zu meinem Lesefutter:
Bericht vom Institute for Policy]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es noch nicht gelesen, aber es passt zu meinem <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3100894332/steunenbergde-21" target="_blank">Lesefutter</a>:</p>
<p><a href="http://www.ips-dc.org/reports/" target="_blank">Bericht vom Institute for Policy Studies:</a> <a href="http://www.ips-dc.org/reports/" target="_blank"></a><a href="http://www.ips-dc.org/getfile.php?id=181" target="_blank"> World Bank: Climate Profiteer</a></p>
<p>By Sustainable Energy and Economy Network</p>
<p>Author(s): Janet Redman</p>
<p>After years of waning global influence, the World Bank has attached itself to the climate crisis like a patient on life support. Facing a crisis of legitimacy over its failed economic policy proscriptions and long track record of boondoggle projects, the aging institution is attempting to give itself a makeover. No longer is it just the Bank whose “dream is a world free of poverty.” Now it is the Bank that can solve the climate crisis. The facelift includes a $2 billion portfolio of trust funds that channel carbon finance – money used to buy cuts in greenhouse gas emissions from projects in developing countries – from polluting industrialized countries in the global North to some of the most ecologically destructive industries in the global South.</p>
<p>This report exposes the World Bank for what it is – and names it as such – a “climate change profiteer.” The World Bank irresponsibly and recklessly continues to perpetuate the world’s dependence on climate-altering fossil fuels while profiting from carbon trading, which is a dubious remedy to climate change.<br />
<em><strong><br />
Nachtrag 8. Mai 2008:</strong> ähnlich wie '<a href="http://steunenberg.wordpress.com/2007/01/12/carbon-trading-dag-hammarskjold-foundation/" target="_blank">Carbon Trading' </a>von der Dag Hammarskjöld Foundation, aber auf der Weltbank zugeschnitten.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[UN-Klimagespräche in Bangkok  bestätigen marktbasierte Mechanismen]]></title>
<link>http://globalisierungsklima.wordpress.com/?p=119</link>
<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 23:38:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jesko</dc:creator>
<guid>http://globalisierungsklima.wordpress.com/?p=119</guid>
<description><![CDATA[Vom 31. März bis zum 4. April fand in Bangkok die erste Verhandlungsrunde der Bali-Roadmap statt. L]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 31. März bis zum 4. April fand in Bangko<a href="http://globalisierungsklima.wordpress.com/files/2008/04/bkk_meet_logo_350_crop.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-120" style="float:right;" src="http://globalisierungsklima.wordpress.com/files/2008/04/bkk_meet_logo_350_crop.jpg" alt="" width="261" height="117" /></a>k die erste Verhandlungsrunde der <a href="http://unfccc.int/files/meetings/cop_13/application/pdf/close_stat_cop13_president.pdf" target="_blank">Bali-Roadmap</a> statt. Lange Zeit sah es so aus, als gäbe es nichts von diesen Gesprächen zu berichten. Einige <a href="http://itsgettinghotinhere.org/2008/04/03/siam-makes-way-for-bali-action-plan/" target="_blank">Beobachter</a> sprachen sogar davon, dass anscheinend überhaupt keine Verhandlungen stattfinden würden. Nur zu gut in dieses Bild passten die freundlichen Worte des thaländischen Vize-Premierministers während der Eröffnungs-Plenarsitzung, die eher an die Eröffnung einer Tourismusmesse erinnerten:</p>
<blockquote><p>“You can fly, to any city in Thailand. I hope you get a chance to explore this beautiful country before you all leave,”</p></blockquote>
<p>Nun gibt es allerdings doch noch etwas zu berichten was über spannende Reiseberichte hinaus geht.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Erstens konnten sich die Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention auf einen groben Fahrplan bis zur alles entscheidenen Vertragsstaatenkonfernez in Koppenhagen (COP 14) im nächsten Jahr <a href="http://unfccc.int/files/press/news_room/press_releases_and_advisories/application/pdf/bangkok_closing_press_release.pdf" target="_blank">einigen</a>. Noch in diesem Jahr werden drei weitere große Treffen stattfinden. Das nächste findet im Juni in Bonn statt. Im August folgt ein Treffen in Ghana. Auf diesen Treffen werden mögliche Bausteine eines Post-Kyoto-Abkommens diskutiert werden: THG-Minderungen, Anpassung an den Klimawandel, Finanzierung des Klimaschutzes und Technologietransfer. Auf der nächsten COP in Poznan/Polen Ende des Jahres soll dann entschieden werden welche Elemente zusammengeführt werden. Für 2009 sind vier große Treffen geplant. Das letzte wird die COP/MOP in Koppenhagen sein.</p>
<p>Zweitens hat Japan grenzübergreifende sektorale Reduktionsziele ins Spiel gebracht. Dies stieß auf große Gegenwehr bei den meisten Schwellen- und Entwicklungsländern, da sektorale Ziele die Reduktionsverpflichtungen der Industriestaaten abschwächen würden und einige Schwellen- und Entwicklungsländer zu relativ strikten Maßnahmen (z.B. im Energiesektor) gezwungen wären. Dieser Ansatz widerspricht daher dem Grundsatz, dass die Industriestaaten sich ihrer historischen Verantwortung stellen müssen und dem von uns geforderten Recht auf Entwicklung. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn auch in China und Indien schon bald THG-Emissionen reduziert würden. Solange die THG-Emissionen dieser Länder pro Kopf allerdings 10-20 mal geringer sind als in Europa und den USA liegt der Ball jedoch eindeutig bei uns.</p>
<p>Drittens hat die Arbeitsgruppe unter dem Kyoto-Protokoll in Bangkok erklärt weiterhin auf die marktbasierten Kyoto-Mechanismen (Joint Implementation, Clean Development Mechanisim und Emissionshandel) setzen zu wollen, da diese am effektivsten die globale Erwärmung verhindern können. Yvo de Boer, Leiter des UN Klimasekretariats, bewertete dies äußerst positiv:</p>
<blockquote><p>“This sends an important signal to businesses that the international carbon market spawned by<br />
the Kyoto Protocol will continue beyond 2012. Businesses have been asking for clarity on this<br />
issue and now they have it, making it possible for them to plan their investments accordingly,”</p></blockquote>
<p>Vor allem der Clean Development Mechanism (CDM) wird als geeignetes Instrument hervorgehoben. Viele CDM-Projekte sind allerdings aus umwelt- und sozialpolitischer Sicht höchst fragwürdig. Unter dem Deckmantel des CDM sowie dessen <em>Zwiling</em> Joint Implementation werden teilweise <a href="http://www.handelsblatt.com/news/Unternehmen/Industrie/_pv/_p/200038/_t/ft/_b/1252533/default.aspx/rwe-plant-einstieg-in-russland.html">fossile Energieträger fitt für die Zukunft gemacht</a> oder tropische Waldflächen zunächst gerodet und dann im Sinne des CDM wieder <a href="http://www.klimabuendnis.de/download/climail2003_2_dt.pdf" target="_blank">aufgeforstet</a>. Natur- und Lebensräume müssen weichen, während Monokulturen auf dem Vormarsch sind.</p>
<p>Egal wie man zu marktbasierten Instrumenten im Klimaschutz steht: Die Kyoto-Mechanismen bedürfen einer kritischen Prüfung und dürfen nicht einfach abgenickt werden.</p>
<p>Weitere Informationen zu den Verhandlungen in Bangkok: <a href="http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/41125.php" target="_blank">BMU</a>, <a href="http://www.iisd.ca/climate/ccwg1/" target="_blank">iisd</a>, <a href="http://www.twnside.org.sg/climate.htm">Third World Network</a> , <a href="http://unfccc.int/2860.php" target="_blank">UNFCCC</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[IEA: Der Markt reicht nicht um die Welt zu retten]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=383</link>
<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 13:55:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/?p=383</guid>
<description><![CDATA[“Market not enough to save planet”
Market mechanisms alone are not enough to save the world from]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.energyforum.com/news/news_archive/2008/w14/3d.php" target="_blank">“Market not enough to save planet”</a></p>
<blockquote><p><a href="http://www.energyforum.com/news/news_archive/2008/w14/3d.php"></a><em>Market mechanisms alone are not enough to save the world from overheating, Ian Cronshaw of the International Energy Agency (IEA) told a conference in Paris.</em></p></blockquote>
<p>Und das von der <a href="http://www.iea.org" target="_blank">IEA</a>. Das Ende der Planwirtschaft Part II. Den Markt ersetzen ist schwierig. Den Markt instrumentalisieren auch.</p>
<p>Die IEA hat auch eine <a href="http://www.iea.org/Textbase/npsum/mind_gap_sum.pdf" target="_blank">Studie zum Principal Agent Problem</a> ausgebracht, ein Grund weshalb der Markt nicht immer wie geplant funktioniert. Leider ist die Studie gerade nicht verfügbar. Ein Beispiel des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prinzipal-Agent-Theorie" target="_blank">'Principal Agent' Problem</a>: der Vermieter muss Geld in eine neue Heizung stecken. Der Mieter bezahlt nachher die Energierechnung. Der Vermieter wird also nicht angeregt, eine energieeffiziente Lösung einzubauen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gaga-Gabriel und die Lala-Landesbanken]]></title>
<link>http://globalisierungsklima.wordpress.com/?p=116</link>
<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 18:47:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>alexanderhack</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute morgen im Zug. Ich lese Zeitung&#8230;

Gabriel hat mit seiner vollmundigen Ankündigung, den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen im Zug. Ich lese Zeitung...</p>
<p><!--more--></p>
<p>Gabriel hat mit seiner vollmundigen Ankündigung, den Anteil an Biosprit im deutschen Autoverkehr drastisch zu erhöhen, eine astreine Bruchlandung hingelegt. Denn es zeigt sich, dass der hohe Anteil an Bio-Sprit von über 1,7 Millionen PKWs nicht verkraftet wird und somit muss Gabriels Großprojekt erst mal zusammengestampft werden. Was eigentlich gut ist, wird doch durch weniger Bio-Sprit-Verwendung auch weniger Regenwald zerstört. Was mich aber an diesen Aktionen von Gabriel so aufregt ist der Umstand, dass mit der Begründung eines höheren Biosprit-Anteils bei der EU-Kommission höhere Grenzwerte für Fahrzeugemissionen verhandelt wurden – um die deutschen Autobauer zu schützen, versteht sich, die ihren Mammon im Premium-Segment verdienen. Dass Deutschland nun die ambitionierten Ziele nicht erreichen kann, wird die EU-Kommission sicher nicht so gut finden, von daher droht den deutschen Autobauern ein härterer Gegenwind. Doch das wird wohl nichts an Gabriels Doppelstrategie ändern. In fernen Ländern Klimaschutz predigen - daheim die Industrie mit Emissionszertifikaten zuschütten, dass es nur so kracht und immer schützend vor der deutschen Autoindustrie stehen. Völlig gaga, der Mann, ohne Zweifel.</p>
<p>Und dann lese ich ein paar Seiten weiter von Milliardenverlusten einiger deutscher Landesbanken. Bayerische Landesbank: 4,8 Milliarden Euro Verluste (von Abwertung bedrohte Wertpapierbestände: 24 Milliarden Euro). WestLB: 1,6 Milliarden. Was, um alles in der Welt, hat eigentlich das Geld einer Landesbank in hochspekulativen Geschäften im amerikanischen Immobiliensektor zu suchen? Eben: Nichts. Aber gerne übernehmen die Länder Ausfallbürgschaften von etlichen Milliarden Euro. Mal so eben, als wäre es das natürlichste der Welt. Selbstredend wird das von unseren Steuergeldern bezahlt. Völlig lala, keine Frage.</p>
<p>Das merkwürdige ist ja: Geld scheint da zu sein. Sofern es darum geht, der Großindustrie Emissionsrechte zu schenken oder Landesbanken das Spielen auf fremden Wiesen zu verzeihen, wird mit Geld geprasst. Und auf der anderen Seite soll die umweltfreundliche und im Nahverkehr äußerst wichtige Bahn privatisiert werden, weil ja Investitionsmittel in Milliardenhöhe benötigt würden, die der klamme Staat nicht aufbringen könne! Hallo?</p>
<p>Natürlich raubt der globale Finanzmarktkapitalismus den Staaten den politischen Handlungsspielraum. Natürlich wirkt sich das auf soziale und ökologische Bereiche aus. Natürlich werden die Reichen reicher und die Armen ärmer. Aber wenn der verbliebene Spielraum dann mit so unglaublicher Chuzpe in den sprichwörtlichen Sand gesetzt wird, kann einem schon richtig schlecht werden.</p>
<p><a title="böse eisbär" href="http://globalisierungsklima.wordpress.com/files/2008/04/eisbar-bose.jpg"><img src="http://globalisierungsklima.wordpress.com/files/2008/04/eisbar-bose.thumbnail.jpg" alt="böse eisbär" align="left" /></a>Am liebsten würde ich den Gaga-Gabriel zusammen mit den Lala-Landesbankern im Berliner Zoo einsperren. Da könnten sie der Knut-Wut begegnen, wenn alles Eis der Polkappen geschmolzen ist und die niedlichen Eisbären sauer werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Emissions-Bazar (2): Grund für ein Einkommen?]]></title>
<link>http://globalisierungsklima.wordpress.com/?p=94</link>
<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 09:10:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<guid>http://globalisierungsklima.wordpress.com/?p=94</guid>
<description><![CDATA[Letzte Woche hatten wir über die CO2-Kreditkarte berichtet, ein Ansatz zur kompletten Individualisi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ig-soziale-gerechtigkeit.ag.vu/grundeinkommen-210.jpg" align="left" height="77" width="77" />Letzte Woche hatten wir über die <a href="http://globalisierungsklima.wordpress.com/2008/02/15/der-emissions-bazar-1-die-co2-ich-ag/" target="_blank">CO2-Kreditkarte</a> berichtet, ein Ansatz zur kompletten Individualisierung des Klimaproblems. Dass der Emissionshandel zukünftig aber auch eine ganz andere Rolle spielen könnte, zeigt ein Konzept des <a href="http://ilsr.org/about.html" target="_blank">ILSR</a> aus Minnesota.<!--more--></p>
<p><a href="http://www.newrules.org/de/archives/000182.html" target="_blank">Die Idee:</a> Emissionsrechte werden versteigert und können danach gehandelt werden. Allerdings mit zwei erheblichen Unterschieden gegenüber herkömmlichen Ansätzen. Erstens werden die Emissionszertifikate so weit wie möglich "Upstream", also am Beginn des Energieproduktionsprozess nötig. Nicht wer Energie produziert, sondern bereits wer fossile Energiequellen importiert (z.B. Öl) oder aus der Erde holt (z.B. Braun- und Steinkohle), braucht ein Zertifikat. Die Verknappung beginnt so möglichst direkt an Beginn der Kette und setzt damit frühzeitig Anreize zum gesellschaftlichen Strukturwandel - anders als bei der CO2-Karte, die erst beim Konsumenten einsetzt. Zweitens verschwindet der Erlös der Versteigerung nicht in der Staatskasse, sondern wird als individuelle Sozialdividende an jede/n Einzelne/n ausgezahlt - gemäß: Der Himmel gehört uns allen, und wenn jemand ihn als Müllkippe nutzt, dann muss er uns dafür bezahlen.</p>
<p>Aus Sicht der Autoren hat es zwei Vorteile, wenn das Geld direkt und bedingungslos ausgezahlt wird: Der Erlös kann zum einen nicht in dubiose Klimaschutztechnologien der Industrie fließen, die oft priviligierten Zugang zu staatlichen Geldern genießt. Zum anderen hat die Sozialdividende umverteilende Wirkung, wie eine Modellrechnung am Beispiel des Staates Minnesota zeigt. Damit wäre der grundlegende Nachteil einer jeden Strategie, die Ressourcen teurer machen will, behoben, nämlich die soziale Schieflage - Arme und Reiche zahlen gleichermaßen drauf. In Zeiten von Hartz IV nicht nur moralisch, sondern auch von der Durchsetzbarkeit her wichtig.</p>
<p>Der Nachteil ist natürlich, dass somit kein zusätzliches Geld zur Verfügung steht, um Klimaschutz zu betreiben. Aber interessant ist der Gedanke allemal, über die Verteuerung von Ressourcen den Einstieg in ein bedingungsloses Grundeinkommen wagen.</p>
<p>Mehr zum Emissionshandel in der nächsten Woche...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Emissions-Bazar (1): Die CO2-Ich-AG]]></title>
<link>http://globalisierungsklima.wordpress.com/?p=93</link>
<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 16:35:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<guid>http://globalisierungsklima.wordpress.com/?p=93</guid>
<description><![CDATA[Momentan wird der Emissionshandel wieder einmal hoch gehandelt. In Brüssel tobt eine Schlacht um di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.co2card.de/uploads/pics/karte_mustermann_schraeg.jpg" align="right" height="136" hspace="10" width="189" />Momentan wird der Emissionshandel wieder einmal hoch gehandelt. In Brüssel tobt eine <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?sid=5429f370053279d5ffc298c9fcf7d2f9&#38;em_cnt=1281117" target="_blank">Schlacht</a> um die Frage, ob es der europäischen - insbesondere der deutschen - Industrie zuzumuten wäre, ihre Emissionen um 20% bis 2020 zu reduzieren und die Emissionsrechte zu ersteigern. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27096/1.html" target="_blank">Wie</a> <a href="http://www.wwf.de/presse/details/news/spielregeln_fuer_den_emissionshandel/" target="_blank">auch</a> <a href="http://eurosolar.de/de/index.php?Itemid=30&#38;id=24&#38;option=com_content&#38;task=view" target="_blank">immer</a> man zum Prinzip Emissionshandel steht, man kann nicht von der Hand weisen, dass eine hundertprozentige Versteigerung der Emissionsrechte ganz realpolitisch einen Sieg für den Klimaschutz bedeuten würde.</p>
<p>Dass aber auch eine grundsätzliche kritische Auseinandersetzung mit dem Emissionshandel notwendig ist, zeigen zwei kürzlich veröffentlichte Konzeptpapiere.<!--more--> Sie machen deutlich, in welch unterschiedliche Richtungen man den Emissionshandel perspektivisch weiterdenken kann - mit all seinen Licht- und Schattenseiten.</p>
<p>Die Aachener Stiftung stellt sich als Erweiterung des EU-Emissionshandels die individuelle <a href="http://www.co2card.de/" target="_blank">CO2-Kreditkarte</a> vor, auf die jede Verbraucherin ihr persönliches jährliches CO2-Kontingent gutgeschrieben bekommt. Wenn man dann an der Tankstelle Benzin kauft, wird auch was von der CO2-Card abgebucht. Begründung: der bisherige Emissionshandel umfasst nur etwa 45% der Emissionen. Und nur eine individualisierte Betrachtungsweise bringt uns langfristig zum 2t/Kopf-Ziel. So charmant es auch klingt, ist die Idee doch ziemlich absurd. Gesellschaftliche Strukturen, die den Wandel zu nachhaltigen Konsum behindern, kommen werden völlig ausgeblendet. Um beim Beispiel Tankstelle zu bleiben: Natürlich entsteht ein Anreiz, weniger zu tanken, wenn mein CO2-Guthaben ins Minus zu rutschen droht. Aber wenn gleichzeitig die Bahn privatisiert und die Strecken stillgelegt werden, dann komme ich anders nicht zur Arbeit. So werden gesellschaftliche Missstände auf den Einzelnen abgeschoben, das Klimaproblem individualisuert: die Ich-AG jetzt auch im Klimaschutz! Von dem bürokratischen Aufwand und der Datensammelei, die damit verbunden wäre, ganz zu schweigen.</p>
<p>Sicher ist vieles in der Aachener Studie noch Zukunftsmusik. Doch schon seit 2006 gibt es im Emsland ein <a href="http://www.ewe.de/363_5996.php?navpoint=10.30">Pilotprojekt</a> mit 150 Haushalten, die an einem individuellen CO2-Handel teilnehmen. Und in Großbritannien ist die Diskussion schon so weit gediehen, dass sogar <a href="http://www.defra.gov.uk/environment/climatechange/uk/individual/pca/index.htm">die staatliche Umweltbehöre eine Machbarkeitsstudie dazu erstellen ließ</a>, nachdem der damalige britische Umweltminister David Miliband sie in sein <a href="http://www.defra.gov.uk/corporate/ministers/speeches/david-miliband/dm060719.htm">Programm</a> aufnahm.</p>
<p>Wer jetzt den Emissionshandel als realpolitisches Maß der Dinge feiert, sollte sich also im Klaren sein, dass damit Utopien verbunden werden, die alles andere als einen gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturwandel im Sinn haben.</p>
<p>Dass man den Emissionshandel auch in eine ganze andere, progressivere Richtung weiterdenken kann, das zeigt das zweite Konzeptpapier, welches im 2. Teil unserer losen Serie zum Emissions-Bazar vorgestellt wird. Mehr dazu in der nächsten Woche.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU Emissionshandel wohin?]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/?p=140</link>
<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 18:20:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jörg Haas</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.wordpress.com/?p=140</guid>
<description><![CDATA[Ich habe ja schon früher zu meinem &#8220;Steckenpferd&#8221;, dem Emissionshandel in Gemeinschafts]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ja schon früher zu meinem "Steckenpferd", dem Emissionshandel in Gemeinschaftsgüter-Perspektive, geschrieben. Auf <a href="http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/eu-emissionshandel-wohin/" target="_blank">klima-der-gerechtigkeit.de</a> gibt es nun dazu ein update, zum aktuellen Vorschlag der EU-Kommission. Lesen, denn es gibt wohl aktuell kein Gemeinschaftsgut das so stark gefährdet ist wie unsere Atmosphäre!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltkarte der Klimapolitik]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/2008/01/22/weltkarte-der-klimapolitik/</link>
<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 11:48:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/2008/01/22/weltkarte-der-klimapolitik/</guid>
<description><![CDATA[Ecologic - Institute for International and European Environmental Policy - Weltkarte der Klimapoliti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ecologic.de/modules.php?name=News&#38;file=article&#38;sid=2224" target="_blank">Ecologic - Institute for International and European Environmental Policy - Weltkarte der Klimapolitik</a></p>
<p>Wer ein Bisschen basteln und sich informieren will, kann sich <a href="http://www.weltkarte-der-klimapolitik.econsense.de/" target="_blank">eine eigene Klimakarte der Weltpolitik zusammenstöpseln</a>. Die Frage ist nur, ob wir wirklich noch mehr Informationen brauchen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schon wieder ein Problembär]]></title>
<link>http://globalisierungsklima.wordpress.com/2008/01/18/schon-wieder-ein-problembar/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 09:47:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<guid>http://globalisierungsklima.wordpress.com/2008/01/18/schon-wieder-ein-problembar/</guid>
<description><![CDATA[Sigmar Gabriel hat ein Herz für Tiere. Im letzten Jahr demonstrierte er uns das eindrücklich, inde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bmu.de/files/bilder/image/pjpeg/knut_01.jpg" align="left" height="305" width="204" />Sigmar Gabriel hat ein Herz für Tiere. Im letzten Jahr demonstrierte er uns das eindrücklich, indem er die Patenschaft für den knuffigen Knut übernahm. Gelernt hat er von seinem Schützling allerdings nichts. Das hat er gestern eindrücklich demonstriert, als er in seiner <a href="http://www.bmu.de/reden/bundesumweltminister_sigmar_gabriel/doc/40725.php">peinlichen Regierungserklärung</a> zum Klimaschutz laut "Wasch mich!" rief, aber dabei wie selbstverständlich davon ausging, dass einem der Pelz dabei doch bitte schön nicht nass gemacht werden solle.</p>
<p>Anders ist es nicht zu erklären, wie Gabriel in einer wahnwitzigen rhetorischen Verrenkung in ein und derselben Rede eine Verschärfung des Klimaschutzes auf europäischer Ebene forderte, gleichzeitig aber großzügigen Ausnahmeregelungen für die deutsche Industrie das Wort redete.</p>
<p>Die vehemente Ablehnung sowohl von Auflagen für die deutschen Autobauer als auch der Einbeziehung von Zement-, Stahl- und Chemie-Industrie gipfelte in einem Satz, der durchaus in einem Drama von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Beckett" target="_blank">Beckett</a> zu lesen sein könnte:</p>
<blockquote><p>Deutschland will den engen Schulterschluss des Jahres 2007 mit der <acronym title="Europäische Union">EU</acronym> beibehalten. Allerdings setzt dies auch die Bereitschaft der <acronym title="Europäische Union">EU</acronym>-Kommission voraus, die spezifischen wirtschaftlichen Voraussetzungen zu beachten, die unser Land einfach benötigt, um seine Vorreiterrolle im Klimaschutz auch weiterhin tragen zu können.</p></blockquote>
<p>Bleibt zu hoffen, dass aus den Brüsseler Plänen zur Verschärfung des Emissionshandels kein "Warten auf Gabriel" wird.</p>
<p>PS: Wie so oft im absurden Theater steckt auch im Irrealen ein realer Kern. Natürlich ist Klimaschutz unter Bedingungen einer globalisierten Wirtschaft nicht so einfach umzusetzen. Die Gefahr ist groß, dass die neoliberale Wettbewerbsorientierung der Weltwirtschaft den Klimaschutz untergräbt (wofür sich viele Beispielein unserem <a href="http://globalisierungsklima.wordpress.com/der-attac-basistext/" target="_blank">Basistext</a> finden). Anders als Gabriel, der daraus folgert, lieber nur dem Namen nach  Klimaschutz zu betreiben, fordern die europäischen Gewerkschaften lieber einen <a href="http://www.etuc.org/a/4462">Klimaschutz-Zoll</a>. Mehr dazu demnächst auf dieser Bühne.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die CO2 zurück 'gewinnen']]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/2007/12/18/die-co2-zuruck-gewinnen/</link>
<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 16:47:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/2007/12/18/die-co2-zuruck-gewinnen/</guid>
<description><![CDATA[Amis bleiben kreativ. Kudos, Mr. Stolaroff 
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://wpweb2.tepper.cmu.edu/ceic/theses/Joshuah_Stolaroff_PhD_Thesis_2006.pdf">Amis bleiben kreativ</a>. Kudos, Mr. Stolaroff :-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Intelligent Commodity Hedging]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/2007/11/23/intelligent-commodity-hedging/</link>
<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 07:40:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/2007/11/23/intelligent-commodity-hedging/</guid>
<description><![CDATA[Ich lese gerade Riskbooks &#8216;Intelligent Commodity Hedging&#8217;, und habe das erste Kapittel g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese gerade Riskbooks <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1904339638/steunenbergde-21" target="_blank">'Intelligent Commodity Hedging'</a>, und habe das erste Kapittel gelesen. Genau wie im <a href="http://www.iea.org/Textbase/npsum/WEO2007SUM.pdf" target="_blank">IEA-Report</a> wird davon ausgegangen, dass der Bedarf an Rohstoffen steigt. (Das Buch beschäftigt sich nicht nur mit Energieträger.)</p>
<p>Hier wird aber noch eine spannende  zusätzliche Dynamik beschrieben:</p>
<p>Dadurch dass die Nachfrage größer wird, werden die Vorräte geringer. Dadurch wird der Markt volatiler. Dadurch steigt der Bedarf an langfristigen Verträgen - z.B. dadurch, dass man sich selber Gasfelder oder Gummiplantagen oder Weizenfeldern oder Kraftwerke sichert. Dadurch werden Angebot und Nachfrage geringer, der Markt wird weniger 'elastisch' und die Volatilität steigt. Dadurch usw. Die <a href="http://www.eex.de" target="_blank">EEX</a> hat dieses Jahr auch mal gesagt, dass immer mehr Handel von der Börse verschwindet, wenn ich mich richtig erinnere.</p>
<p>Dabei muss ich auch wieder denken an ein Artikel in <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1904339115/steunenbergde-21" target="_blank">'Risk and Flexibility in Electricity'</a>. Im Artikel 'Simulation for Organisational Learning in Competitive Electricity Markets' beschreiben die Autoren, wie dieser Dynamik auch aktiv eingesetzt werden kann. Wenn die Erzeuger die Volatilität steigern würden, könnten sie damit rechnen, dass viele Leute an langfristigen Verträgen interressiert wären, und bereit wären, einen Aufschlag zu bezahlen.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass ich keine Ahnung habe, wie die Welt in zwei Jahren aussieht. Aber wahrscheinlich scheint die Sonne noch, weht die Wind, und erleuchtet manchmal der Mond  meinen Weg.</p>
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<title><![CDATA[Emissions Trading Handbook]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/2007/11/20/emissions-trading-handbook/</link>
<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 17:01:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/2007/11/20/emissions-trading-handbook/</guid>
<description><![CDATA[ich lese gerade das Emissions Trading Handbook der Environmental Markets Association.
Für solche Sa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>ich lese gerade das <a href="http://www.environmentalmarkets.org/page.ww?name=Handbook+Content&#38;section=Emissions+Trading+Handbook" target="_blank">Emissions Trading Handbook</a> der <a href="http://www.environmentalmarkets.org/page.ww?name=Home&#38;section=Global" target="_blank">Environmental Markets Association</a>.</p>
<p>Für solche Sachen liebe ich die Amis. Keine 50 Seiten, und am Ende weiss man, was man machen muss, wenn man mit dem Emissionshandel konfrontiert wird - zum Beispile als Anlagenbetreiber. Dabei ist es online verfügbar. Für ein 'Hardcopy' bezahlt man 50$.</p>
<p><em>Nachtrag 22-Nov-2007:</em>  Das Buch war mir dann doch zu kurz. Trotzdem wäre es gut, so ein Buch für Deutschland zu haben. Vielleicht findet man online auch was.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Emissionshandel in der TAZ]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/2007/10/15/emissionshandel-in-der-taz/</link>
<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 07:51:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.wordpress.com/2007/10/15/emissionshandel-in-der-taz/</guid>
<description><![CDATA[Die TAZ hatte heute ein Kommentar zum Emissionshandel auf der Seite 1. Ich habe einen Kommentar gesc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.taz.de" target="_blank">TAZ </a>hatte heute<a href="http://www.taz.de/index.php?id=kommentar-artikel&#38;art=6074&#38;src=MA&#38;cHash=28867a9086&#38;cHash=2ee3421917" target="_blank"> ein Kommentar zum Emissionshandel auf der Seite 1</a>. Ich habe einen Kommentar geschrieben. <a href="http://steunenberg.wordpress.com/2006/11/05/4/" target="_blank">(Das Thema interressiert mich nämlich schon länger.)</a> Und da man nie weiss, ob ein Kommentar auch veröffentlicht wird, veröffentliche ich es sicherheitshalber hier:</p>
<p>Lieber Herr Janzing, lieber TAZ,</p>
<p>ich fand das Kommentar auf der Seite 1 recht naiv. Mit einem Verweis auf Adam Smith machen Sie einen Unterschied zwischen Emissionshandel an sich und das EU-System. Dabei sei der Emissionshandel an sich so logisch und faszinierend. Lieber Herr Janzing, der Kapitalismus an sich ist genau so logisch und faszinierend. Dabei ist sie genau so virtuell.</p>
<p>Das (nicht nur) die Politik das Instrument zum Spielball von Lobbys degradierte ist inherent am System. Etwas was kein Markt ist wird in der Politik zum Markt gemacht, und dabei tritt automatisch das 'Rent Seeking' Mechanismus auf. (Theorie dazu: Gordon Tullock und Anne Kruger.) Emissionshandel ist per se ein politisches Konstrukt. Es ist zwar so, dass in Deutschland die (Braun-)Kohlelobby erfolgreich war. Das heisst nicht, dass die Ergebnisse für das Klima ansonsten besser gewesen wären. In den Niederländen und dem UK sind die Regeln anders. Da hat sich dann auch das 'Co-firing' von Kohlekraftwerke durchgesetzt. Holzspäne werden in Canada, Brazilien, China zu Pellets gepresst und nach Europa verschifft. Dann werden sie hier mit verfeuert. Erstens werden da also Emissionen verlagert: die Emissionen der Schiffe müssen nicht durch Zertifikate gedeckt werden. Und zweitens kann das Holz nicht über Jahrzente vergehen, CO2 gebunden halten und ein Bodenökosystem instande halten, aber geht in Rauch auf.</p>
<p>Die Forderung, dass die ganze Welt in der Emissionshandel eingebunden wird, verstehe ich auch nicht ganz. Das heißt, das wir demnächst die Zertifikate direkt kaufen können, anstatt zumindest in (fraglichen) Projekte zu investieren? Und wie soll das ganze umgesetzt werden? In Europa haben wir ein gut funktionierendes Monitoring, können wir tatsächlich verfolgen, was in den Anlagen passiert. Ich nehme mal an, dass das auch in den USA, in Canada, Australien, Singapur oder Neuseeland umzusetzen wäre. Ich nehme aber auch an, dass es viele Länder gibt, die nicht die Infrastruktur haben um ein vernünftiges Monitoring innerhalb den nächsten 20 Jahren umzusetzen. Es wäre schon einen großen Sprung vorwärts, wenn die Erste-Welt-Volkswirtschaften zu Hause kehren würden, und die eigenen Emissionen zurückbringen würden auf chinesischem Nivo.</p>
<p>Dass der Flugverkehr gänzlich verschont wurde liegt nicht an der Politik. In Kyoto wurde entschieden, dass die IATA damit beauftragt wqerden würde. Die WTO hätte wahrscheinlich gemotzt (= Bußgelder verhängt).</p>
<p>Dass die Zertifikate verschenkt wurden hat nach meiner Meinung keinen Einfluss auf deren Effektivität. Man kann es zwar betrauern, aber die (theoretische) Effektivität hängt vom Marktpreis und nicht vom ursprünglichen Preis ab. Wenn wir schon das Hohelied vom Markt singen, dann richtig.</p>
<p>Man kann die deutsche Politik die Einbeziehung der anderen Kyotomechanismen übelnehmen, obwohl die Möglichkeiten explizit im Kyoto-Abkommen gegeben sind. Die 'allozierte' (zugewiesene) Menge an EU-Emissionszertifikate für die Periode von 2008 - 2012 würde eine richtige Emissionsminderung bedeuten. Da aber 20% der Emissionen mit Zertifikate aus Kyoto-Projekte in Drittländer abgeglichen werden dürfen, ist die Möglichkeit gegeben, genau so weiterzumachen wie gehabt. (Die zugewiesene Menge plus die Kyoto-Mengen sind wesentlich mehr als tatsächliche Emissionen.) Das Buch 'Carbon Trading' der Dag Hammarskjöld Foundation' setzt sich sehr kritisch mit gerade diesem Teil der Emissionshandel auseinander.</p>
<p>Es ist wirklich fraglich, inwieweit der Markt-Metapher auf Emissionshandel zutrifft. Es gibt eine feste Menge an Ressourcen (Zertifikate) und der Markt ist festgelegt. Jede Innovation drückt der Preis der Zertifikate und macht die nächste Innovation damit finanziell weniger interressant. So verhalten andere Märkte sich nicht. Wenn Intel etwas neues macht, ist das gerade einen Anreiz für AMD, auch wieder etwas neues zu bringen. Wie man der Markt-Metapher sinnvol anwenden kann ist das Thema von David M. Driesen in sein 'The Economic Dynamics of Environmental Law'. Eine der Möglichkeiten ist (erstaunlicherweise!) das Ordnungsrecht. Das verleumdete Ordnungsrecht gibt die Möglichkeit, Unternehmen immer an den Klassenbesten zu messen. In 5 Jahre müssen alle Braunkohlekraftwerke fast genau so effizient sein wie das effizienteste Kraftwerk heute.... Das tut weh! Und hat Marktwirkung, denn die Technologie, um diese Anforderung umzusetzen, kriegt damit einen Riesenstimulanz. Driesen zeigt auch noch spannender Wege auf.</p>
<p>Es ist nicht erstaunlich, dass die Emissionshandel 'selbst' in Kreisen der Umweltverbände seine Kritiker hat. Im Gegenteil, die NGOs haben sich in den Kyoto-Verhandlungen nur auf den Emissionshandel eingelassen, weil ansonsten die USA sich nicht auf Kyoto eingelassen hätte. Ich verstehe nicht, wie BUND oder Greenpeace immer noch Vorteile sehen in diesem System. Sogar ein wirstschaftswissenschaftlicher Modellmodellbauer wie Axel Ockenfels hat inzwischen seine Zweifel geäußert. Er tendiert dann eher zu einer Besteuerung der Emissionen, weil das auch so schön marktwirksam ist, aber das ist nun mal seine Spezialität.</p>
<p>Und wo wir jetzt beim Anfang sind: woher kommt eigentlich die Idee der Emissionshandel? Aus der Chicago School der Wirtschaftswissenschaften. Der Erfinder Ronald Coase ist ein durch und durch neoliberaler Denker.Das macht es nicht automatisch schlecht, aber es ist schon ein guter Grund, nochmal kritisch hinzuschauen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Johan Steunenberg</p>
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