<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>christentum &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/christentum/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "christentum"</description>
	<pubDate>Fri, 09 May 2008 15:06:13 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Pfingsten ohne Beten? Eine Erinnerung an das geschenkte Gebet]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2375</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:31:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>kroski.meint</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2375</guid>
<description><![CDATA[Es ist das bekannteste Gebet der Welt. Es ist uns in Liebe geschenkt worden. Es ist nicht gut, weite]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-434" src="http://stefan888.wordpress.com/files/2008/03/kreuz-am-portal_brit-berlin-3.jpg?w=123" alt="" width="123" height="96" /><strong>Es ist das bekannteste Gebet der Welt.</strong> Es ist uns in Liebe geschenkt worden. Es ist nicht gut, weiter darüber nachzudenken.</p>
<p><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Papst Benedikt XVI.</strong> sieht es anders und ich bin ihm dankbar dafür.</p>
<p style="text-align:justify;">In seinem Buch "Jesus von Nazareth" (2006) hat er über dieses ganz besondere Gebet einiges zu sagen. Über das Gebet, das uns Jesus von Nazareth anvertraut hat. Der vorliegende Text kann nur ein paar wenige Gedanken aus dem Buch des Papstes anführen; hinzufügen möchte ich, dass der Text Benedikts mir sehr geholfen hat, einzelne Passagen des Gebets besser und tiefer zu verstehen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Pfingsten ist eine Zeit des Bereitseins,</strong> des Empfangens, des Überdenkens, des Verkündens, und nicht zuletzt der Freude. Vielleicht lässt sich der eine oder andere in diesen Tagen inspirieren sich noch mehr einzulassen, sich wieder zu öffnen, auf andere ganz neu zuzugehen.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">___</span></p>
<blockquote><p><strong><span style="color:#c400c4;">"Vater unser...</span></strong></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Vater, Herr, Beschützer, Liebender, Ewiger, Unermesslicher, Gnadenspender, Du bist <em>Jesu Christi Vater</em>. Dieses Privileg ist Jesus vorbehalten. Und doch bist Du auch unser Schöpfer, unser aller Vater. Wir alle gemeinsam sind Kinder Gottes, somit sagen wir nicht Vater, sondern <span style="color:#333399;">Vater unser.</span></p>
<blockquote><p><strong><span style="color:#c400c4;">...im Himmel...</span></strong></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Du bist nicht hier auf der Erde. Du bist die Wahrheit, und bist in Wahrheit - überall. Das All, das Universum, der Kosmos bist Du. Du hast uns alle schon immer umfasst und miteingeschlossen, von Anbeginn der Zeiten: <span style="color:#333399;">Vater unser, der Du uns alle von Anfang an gedacht und gewollt hast.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c100c1;"><strong>...geheiligt werde dein Name...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Es gibt keinen Namen für Dich. Wenn wir Dich Gott rufen, soll dieser "Name" durch uns Menschen nicht missbraucht werden. Dein Sohn Jesus hat uns diese Lobpreisungen und Bitten anvertraut: <span style="color:#333399;">Durch das Geschenk deiner Liebe Jesus Christus dürfen wir dieses Gebet zu dir sprechen und deinen Namen heiligen.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...dein Reich komme...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Dich, Herr, wünschen und ersehnen und erhoffen wir an unserer Seite. Damit ist Dein Wort ganz bei uns. So rufen wir: <span style="color:#333399;">Komm Heiliger Geist und wirke in uns allen, laß unser Gewissen die Worte des Vaters und des Sohnes hören.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Wo auch immer Du bist, wer immer Du bist, Dein Wille geschehe. Deine Gnade schenke uns, sodass wir verstehen lernen, woher wir kommen und wohin wir unsere Schritte lenken: <span style="color:#333399;">Dein Wille geschehe immer und überall, unsere Berufung und unsere Freiheit laß uns erkennen.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...unser tägliches Brot gib uns heute...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Begleite uns heute, dass wir durch diesen Tag kommen und uns nicht um die Zukunft sorgen. Daraus erwachse uns die Kraft für die Verkündigung Deiner Herrlichkeit: <span style="color:#333399;">Unser tägliches Brot gib uns heute, und öffne uns jeden Tag für dich, für die Nachfolge Jesu Christi und die Gemeinschaft der Heiligen.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c100c1;"><strong>...und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Ohne Dich sind wir nichts. Ohne Dich bewirken wir nichts. Ohne Dich vergeben wir nicht: <span style="color:#333399;">Vergib uns unsere tägliche Schuld, und stärke unsere Liebe zu dir, sodaß wir mit deiner Hilfe unseren Nächsten vergeben.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...führe uns nicht in Versuchung...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Wir sind frei, und so entscheiden wir uns jeden Tag für das Gute oder für das Böse. In jedem Moment unseres Lebens bist Du unsere Hoffnung, deshalb sprechen wir voller Vertrauen: <span style="color:#333399;">Prüfe uns, soweit wir bestehen können, am Kreuz unseres Lebens, damit unsere Seele rein wird.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...sondern erlöse uns von allem Bösen, denn dein ist das Reich, und die Kraft und die Herrlichkeit, amen."</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Durch den Tod und durch die Auferstehung Deines Sohnes Jesus Christus wissen wir um unsere Erlösung. So bitten wir als Deine Kinder Gottes: <span style="color:#333399;">Nimm uns auf in deine Mitte, denn du bist die Liebe, die Hoffnung und die Gnade, in Ewigkeit, amen.<br />
</span><br />
<span style="color:#ffffff;">---</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">Vater unser, der du uns alle von Anfang an gedacht und gewollt hast,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">durch das Geschenk deiner Liebe Jesus Christus dürfen wir dieses Gebet zu dir sprechen und deinen Namen heiligen,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">komm Heiliger Geist und wirke in uns allen, laß unser Gewissen die Worte des Vaters und des Sohnes hören,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">dein Wille geschehe, immer und überall, unsere Berufung und unsere Freiheit laß uns erkennen,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">unser tägliches Brot gib uns heute, und öffne uns jeden Tag für dich, für die Nachfolge Jesu Christi und die Gemeinschaft der Heiligen,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">vergib uns unsere tägliche Schuld, und stärke unsere Liebe zu dir, sodaß wir mit deiner Hilfe unseren Nächsten vergeben,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">prüfe uns, soweit wir bestehen können, am Kreuz unseres Lebens, damit unsere Seele rein wird,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">und nimm uns auf in deine Mitte, denn du bist die Liebe, die Hoffnung und die Gnade, in Ewigkeit,<br />
amen.</span></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><br />
<span style="color:#ffffff;">---</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Gesegnete Pfingsten</strong> wünsche Euch allen, ob Christen, Juden, Muslime, Zweifelnde, Andersgläubige und Nichtgläubige: <strong>Gott und sein Heiliger Geist seien mit euch!</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Bild: </em>flickr.com, öffentlich</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pfingsten ohne Beten? Eine Erinnerung an das geschenkte Gebet]]></title>
<link>http://stefan888.wordpress.com/2008/05/09/pfingsten-ohne-beten-eine-erinnerung-an-das-groste-gebet/</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 00:46:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>kroski.meint</dc:creator>
<guid>http://stefan888.wordpress.com/2008/05/09/pfingsten-ohne-beten-eine-erinnerung-an-das-groste-gebet/</guid>
<description><![CDATA[Es ist das bekannteste Gebet der Welt. Es ist uns in Liebe geschenkt worden. Es ist nicht gut, weite]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-434" src="http://stefan888.wordpress.com/files/2008/03/kreuz-am-portal_brit-berlin-3.jpg?w=123" alt="" width="123" height="96" /><strong>Es ist das bekannteste Gebet der Welt.</strong> Es ist uns in Liebe geschenkt worden. Es ist nicht gut, weiter darüber nachzudenken.</p>
<p><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Papst Benedikt XVI.</strong> sieht es anders und ich bin ihm dankbar dafür.</p>
<p style="text-align:justify;">In seinem Buch "Jesus von Nazareth" (2006) hat er über dieses ganz besondere Gebet einiges zu sagen. Über das Gebet, das uns dieser Jesus von Nazareth anvertraut hat. Der vorliegende Text kann nur ein paar wenige Gedanken aus dem Buch des Papstes anführen; hinzufügen möchte ich, dass der Text Benedikts mir sehr geholfen hat, einzelne Passagen des Gebets besser und tiefer zu verstehen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Pfingsten ist eine Zeit des Bereitseins,</strong> des Empfangens, des Überdenkens, des Verkündens, und nicht zuletzt der Freude. Vielleicht lässt sich der eine oder andere in diesen Tagen inspirieren sich noch mehr einzulassen, sich wieder zu öffnen, auf andere ganz neu zuzugehen...</p>
<p><span style="color:#ffffff;">___</span></p>
<blockquote><p><strong><span style="color:#c400c4;">"Vater unser...</span></strong></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Vater, Herr, Beschützer, Liebender, Ewiger, Unermesslicher, Gnadenspender, Du bist <em>Jesu Christi Vater</em>. Dieses Privileg ist Jesus vorbehalten. Und doch bist Du auch unser Schöpfer, unser aller Vater. Wir alle gemeinsam sind Kinder Gottes, somit sagen wir nicht Vater, sondern <span style="color:#333399;">Vater unser.</span></p>
<blockquote><p><strong><span style="color:#c400c4;">...im Himmel...</span></strong></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Du bist nicht hier auf der Erde. Du bist die Wahrheit, und bist in Wahrheit - überall. Das All, das Universum, der Kosmos bist Du. Du hast uns alle schon immer umfasst und miteingeschlossen, von Anbeginn der Zeiten: <span style="color:#333399;">Vater unser, der Du uns alle von Anfang an gedacht und gewollt hast.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c100c1;"><strong>...geheiligt werde dein Name...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Es gibt keinen Namen für Dich. Wenn wir Dich Gott rufen, soll dieser "Name" durch uns Menschen nicht missbraucht werden. Dein Sohn Jesus hat uns diese Lobpreisungen und Bitten anvertraut: <span style="color:#333399;">Durch das Geschenk deiner Liebe Jesus Christus dürfen wir dieses Gebet zu dir sprechen und deinen Namen heiligen.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...dein Reich komme...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Dich, Herr, wünschen und ersehnen und erhoffen wir an unserer Seite. Damit ist Dein Wort ganz bei uns. So rufen wir: <span style="color:#333399;">Komm Heiliger Geist und wirke in uns allen, laß unser Gewissen die Worte des Vaters und des Sohnes hören.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Wo auch immer Du bist, wer immer Du bist, Dein Wille geschehe. Deine Gnade schenke uns, sodass wir verstehen lernen, woher wir kommen und wohin wir unsere Schritte lenken: <span style="color:#333399;">Dein Wille geschehe immer und überall, unsere Berufung und unsere Freiheit laß uns erkennen.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...unser tägliches Brot gib uns heute...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Begleite uns heute, dass wir durch diesen Tag kommen und uns nicht um die Zukunft sorgen. Daraus erwachse uns die Kraft für die Verkündigung Deiner Herrlichkeit: <span style="color:#333399;">Unser tägliches Brot gib uns heute, und öffne uns jeden Tag für dich, für die Nachfolge Jesu Christi und die Gemeinschaft der Heiligen.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c100c1;"><strong>...und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Ohne Dich sind wir nichts. Ohne Dich bewirken wir nichts. Ohne Dich vergeben wir nicht: <span style="color:#333399;">Vergib uns unsere tägliche Schuld, und stärke unsere Liebe zu dir, sodaß wir mit deiner Hilfe unseren Nächsten vergeben.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...führe uns nicht in Versuchung...</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Wir sind frei, und so entscheiden wir uns jeden Tag für das Gute oder für das Böse. Du bist unsere Hoffnung, deshalb sprechen wir voller Vertrauen: <span style="color:#333399;">Prüfe uns, soweit wir bestehen können, am Kreuz unseres Lebens, damit unsere Seele rein wird.</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#c400c4;"><strong>...sondern erlöse uns von allem Bösen, denn dein ist das Reich, und die Kraft und die Herrlichkeit, amen."</strong></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Durch den Tod und durch die Auferstehung Deines Sohnes Jesus Christus wissen wir um unsere Erlösung. So bitten wir als Deine Kinder Gottes: <span style="color:#333399;">Nimm uns auf in deine Mitte, denn du bist die Liebe, die Hoffnung und die Gnade, in Ewigkeit, amen.<br />
</span><br />
<span style="color:#ffffff;">---</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">Vater unser, der du uns alle von Anfang an gedacht und gewollt hast,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">durch das Geschenk deiner Liebe Jesus Christus dürfen wir dieses Gebet zu dir sprechen und deinen Namen heiligen,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">komm Heiliger Geist und wirke in uns allen, laß unser Gewissen die Worte des Vaters und des Sohnes hören,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">dein Wille geschehe, immer und überall, unsere Berufung und unsere Freiheit laß uns erkennen,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">unser tägliches Brot gib uns heute, und öffne uns jeden Tag für dich, für die Nachfolge Jesu Christi und die Gemeinschaft der Heiligen,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">vergib uns unsere tägliche Schuld, und stärke unsere Liebe zu dir, sodaß wir mit deiner Hilfe unseren Nächsten vergeben,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">prüfe uns, soweit wir bestehen können, am Kreuz unseres Lebens, damit unsere Seele rein wird,</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:navy;">und nimm uns auf in deine Mitte, denn du bist die Liebe, die Hoffnung und die Gnade, in Ewigkeit,<br />
amen.</span></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><br />
<span style="color:#ffffff;">---</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Gesegnete Pfingsten</strong> wünsche Euch allen, ob Christen, Juden, Muslime, Zweifelnde, Andersgläubige und Nichtgläubige: <strong>Gott und sein Heiliger Geist seien mit euch!</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rastafari Teil 1 - Melchisedech]]></title>
<link>http://darkmour.wordpress.com/?p=148</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 16:48:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>darkmour</dc:creator>
<guid>http://darkmour.wordpress.com/?p=148</guid>
<description><![CDATA[So, nach langer Pause melde ich wieder einmal zurück mit einem religiösen Thema.
Diesesmal geht es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So, nach langer Pause melde ich wieder einmal zurück mit einem religiösen Thema.<br />
Diesesmal geht es um die Vorstellung einer christlichen Glaubensrichtung. Sie hat in Afrika ihren Ursprung, ist stark christlich mit viel Mystizismus, für sie gibt es neben Jesus noch zwei weitere extrem wichtige Figuren, und laut dieser Glaubensrichtung hat der Weltuntergang schon begonnen: RASTAFARI.</p>
<p>Rastafari entstand etwa 1930 in Jamaika, und ist weit mehr als nur eine bloße Glaubensrichtung, es ist auch eine Lebensphilosophie. Aus religiöser Sicht stützt sich dieser Glaube vor allem auf das alte Testament. Und: Gott kommt nicht einmal (Jesus), sondern dreimal als Mensch auf die Erde (Melchisedech, Jesus, Haile Selassie).</p>
<p>Melchisedech ist eine Gestalt, die im alten Testament vorkommt; er ist der erste erwähnte Priester in der Bibel. Es wird erzählt, dass Abraham zu ihm kommt, und Melchisedech gibt Abraham Proviant und Verpflegung. Außerdem opfert er - nicht wie die meisten anderen erwähnten Priester in der Bibel - Brot und Wein. Über die Figur Melchisdechs sind sich Theologen noch nicht ganz einig, wer er wirklich war. Wenn man den Namen aus dem Hebräischen abzuleiten versucht, kommt man auch auf das Wort: König von Salem. Und Salem war die Bezeichnung für Jerusalem. Das Wort Salem heißt übrigens: Frieden.<br />
Seine Geste, Brot und Wein zu opfern, wird oft auch als die erste Eucharistie (Abendmahl, Herrenmahl im Rahmen des christlichen Gottesdienstes) gedeutet.</p>
<p>--------</p>
<p>Im nächsten Teil werde ich näher auf die dritte Menschwerdung Gottes eingehen: Haile Selassie.</p>
<p>-------</p>
<p>In späteren Teilen werde ich nocheinmal näher auf Melchisedech eingehen. Vorerst werde ich einmal einen raschen, kurzen Überblick über wichtige Punkte geben.</p>
<p>-------</p>
<p>Wie immer gilt: Ich bin dankbar über jede Art von Kommentaren.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Öl unter Golgotha - Grabeskirche Jesu soll für Probebohrung gesperrt werden]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2367</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 20:47:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>oekumenisch</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2367</guid>
<description><![CDATA[Der Energiehunger der so genannten „zivilisierten Gesellschaft“ scheint keine Grenzen mehr zu ak]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/05/erdoel.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2368" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/05/erdoel.jpg?w=128" alt="" width="141" height="99" align="left" /></a><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/05/erdoel.jpg"></a>Der Energiehunger der so genannten „zivilisierten Gesellschaft“ scheint keine Grenzen mehr zu akzeptieren. Jetzt soll sogar schon unter der Grabeskirche nach Öl gebohrt werden, weil neueste Untersuchungen darauf hindeuten, dass unter dem Felsen von Golgotha enorme Mengen des schwarzen Goldes schlummern.<br />
Nach Informationen der zuständigen Ministerien werde derzeit überlegt, ob man das Grab Jesu für die Zeit der notwendigen Probebohrungen evtl. in einen anderen Stadtteil <a href="http://altkatholisch.wordpress.com/2008/05/07/ol-unter-golgotha-grabeskirche-jesu-soll-fur-probebohrung-gesperrt-werden/"><em>Weiterlesen</em></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Öl unter Golgotha - Grabeskirche Jesu soll für Probebohrung gesperrt werden]]></title>
<link>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=249</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 20:45:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>oekumenisch</dc:creator>
<guid>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=249</guid>
<description><![CDATA[Der Energiehunger der so genannten „zivilisierten Gesellschaft“ scheint keine Grenzen mehr zu ak]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://altkatholisch.files.wordpress.com/2008/05/erdoel.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-250" src="http://altkatholisch.wordpress.com/files/2008/05/erdoel.jpg?w=240" alt="" hspace="5" vspace="5" width="240" height="161" align="left" /></a>Der Energiehunger der so genannten „zivilisierten Gesellschaft“ scheint keine Grenzen mehr zu akzeptieren.</p>
<p>Jetzt soll sogar schon unter der Grabeskirche nach Öl gebohrt werden. Neueste Untersuchungen hätten darauf hindeuten, dass unter dem Felsen von Golgotha enorme Mengen des schwarzen Schmierstoffs unserer Wirtschaft schlummern.</p>
<p>Nach Informationen der zuständigen Ministerien werde derzeit überlegt, ob man das Grab Jesu <!--more-->für die Zeit der notwendigen Probebohrungen evtl. in einen anderen Stadtteil Jerusalems verlegen könnte. Auf religiöse Empfindlichkeiten könne hier keine große Rücksicht genommen werden, da eine entsprechende industrielle Erschließung dieser Energieressource enorme Steuereinnahmen und zahlreiche Arbeitsplätze verspreche.</p>
<p>Natürlich müsse daher auch darüber nachgedacht werden, welche Lösung hinsichtlich der Kreuzigungs- und der Begräbnisstätte dauerhaft gefunden werden könne, wenn die Probebohrungen den erwarteten Fund eines großen Ölfeldes bestätigen sollten. Schließlich könne man nicht aus religiösen Rücksichten auf die Ausbeutung eines solchen Erölfeldes verzichten.</p>
<p>Auch Pläne für eine Raffinerie in unmittelbarer Nachbarschaft zum vermuteten Ölfeld liegen bereits in den Schubladen.</p>
<p><strong><em>Schnitt</em></strong></p>
<p>Ein Sturm der Entrüstung dürfte wahrscheinlich losbrechen, wenn diese Meldung Realität wäre. - Ist sie aber nicht. Jedenfalls nicht für das Christentum.</p>
<p>Aber genau etwas ähnliches geschieht derzeit in Australien. Nur sind eben nicht die Religion und die religiösen Gefühle von uns Christinnen und Christen betroffen, die wir rund 1/3 der Weltbevölkerung stellen, sondern die der Aborigines in Australien - einer auf die Weltbevölkerung umgerechnet verschwindent kleinen Gruppe.</p>
<p>Im Nordwesten Australiens boomt derzeit die Erdgasindustrie. Sie sichert dem australischen Staat gigantische Einnahmen und schafft unzählige Arbeitsplätze. Allerdings sind durch die industrielle Erschließung der Westküste, an der die Gasfelder liegen, prähistorische Steingravuren der Aborigines gefährdet.</p>
<p>Diese bis zu 30.000 Jahre alten Gravuren seien „die Bibel“ der Aborigines, wie es Wilfried Hicks, der Stammesälteste der Aborigines, ausdrückt: „Die Europäer gehen in die Kirche und knien vor dem Altar. Uns sind diese Felsen heilig.“</p>
<p>Aber statt Rücksicht darauf zu nehmen, billigte die australische Regierung Ende letzten Jahres einen weiteren Bauantrag des Energiegiganten Woodside Petroleum, der sich die Entfernung von rund 200 der Felszeichnungen offiziell genehmigen ließ. Begründung des West-Australischen Energieministers Francis Logan für dieses Vorgehen: „Die Welt hat einen unstillbaren Hunger nach Energie ... Und wir sind in der Lage, diesen Hunger zu stillen ... Das eröffnet phantastische Möglichkeiten für unsere Wirtschaft.“</p>
<p>Ich finde das pervers. Religiöse Traditionen sind zu respektieren und dürfen nicht wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Und das gilt nach meiner Ansicht, die ich als glaubender und überzeugter Christ vertrete, auch für religiöse Traditionen anderer Kulturen, auch wenn sie nicht meine sind.</p>
<p>Zudem: Wenn wir Christinnen und Christen zu dieser Mißachtung religiöser Gefühle und religiöser Orte schweigen, dann brauchen wir uns nicht zu beklagen, dass auch unsere religiöse Geschichte irgendwann der Wirtschaft geopfert werden wird, wenn tatsächlich ein ähnlicher Fall eintreten sollte, wie in der hypothetischen Geschichte, dass unter Golgotha Öl gefunden worden sei.</p>
<p><strong>Bericht im ARD-Magazin "titel, thesen, tempramente"</strong> (Text- &#38; Filmbeitrag): <a href="http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,tuzcluf3km5vgggr~cm.asp">Der Schatz von Murujuga. Erdgasgigant bedroht ältestes Kulturerbe der Aborigines</a></p>
<p><em>Foto: randbild - Quelle: www.flickr.de</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pfingsten ohne Geist... eine teuflische Messianisierung]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2366</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 14:01:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>kroski.meint</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2366</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Ende hier ist Anfang dort - Erde hier ist Himmel dort&#8221;, so mancher Relativist sollte wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/04/theletias.jpg"></a><a href="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/05/pfingsten-stefan.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2373" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/05/pfingsten-stefan.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" align="left" /></a>"Ende hier ist Anfang dort - Erde hier ist Himmel dort"</strong>, so mancher Relativist sollte wieder mal Rilke lesen. Dort wird die Pfingstbotschaft mit nur wenigen Worten zum Klingen gebracht. Dabei trägt unsere Gegenwart eine vielfach kalte und nüchterne Brille. <em>In 12 Schritten zum Humanismus.</em> Genauer gesagt zum gottlosen Humanismus des <span style="color:#0000ff;">Humanistischen Manifest III</span> , das unter anderem von Paul Kurtz, dem Begründer der International Academy of Humanism, und Richard Dawkins, dem Darling der populären Medien, unterzeichnet wurde.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Säkularisten, Relativisten, Rationalisten, Naturalisten, Humanisten, Atheisten</strong> gehen gläubigen Christen gegenüber aggressiv zu Werke,<br />
<!--more--><br />
indem sie Metaphysik sowie Theologie und Glauben dogmatisch als Aberglauben abqualifizieren. Selten bis gar nicht nehmen sie auf ihre eigenen Be- und Erkenntnisse Bezug, die alte Taktik "Angriff ist die beste Verteidigung" genügt offenbar. Dabei hat jeder Christ, Jude, Muslim und weitere Religionsangehörige… alle haben ein Anrecht zu erfahren, nach welchen Leitlinien der in den Medien bestimmende Teil der Nichtgläubigen sein Leben ausrichtet.</p>
<p style="text-align:justify;">Lehnen wir uns zurück und "geniessen" 12 Leitsätze, herausgelöst aus den Texten einer Elite pragmatisch denkender "Humanisten", für die das Leben sinnlos ist - und die dennoch die gesellschaftliche Vorherrschaft reklamieren. Ein Anspruch, der erste Züge einer <em>totalitären Diktatur</em> in sich trägt.</p>
<p>---</p>
<p><span style="color:#000080;">12 Kernsätze des atheistischen Humanismus:<br />
</span><br />
<span style="color:#ff0000;">1. Etablierung eines naturalistischen Weltbildes</span></p>
<p style="text-align:justify;">Die Schaffung eines Weltbildes mit einer aggressiv betriebenen Ausklammerung von Metaphysik und Theologie ist das Ziel des Humanismus. Religionen und Theologie werden beiseite geschoben, und die mehrtausendjährige abend- und morgenländische Geistesgeschichte der Metaphysik wird für bedeutungslos erklärt.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">2. Unbegrenzte Forschung schafft künstliches Leben</span></p>
<p style="text-align:justify;">Eine freie und unbegrenzte Forschung ist das Ziel. Dabei steht nicht die Bewahrung des natürlichen Lebens, sondern die Schaffung künstlichen Lebens im Zentrum der Bemühungen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">3. Die Natur ist auf physikalisch-chemische Grundlagen rückführbar<br />
</span><br />
Die Natur beruht eigentlich auf physikalisch-chemischen Grundlagen, erklärt das Manifest. Dabei bleibt offen, wie und in welcher Form ästhetischen und anderen kulturellen Ausdrucksformen Rechnung getragen werden soll.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">4. Respekt vor geistigen Phänomenen erübrigt sich<br />
</span><br />
Aufgrund der im Manifest vertretenen Thesen des nicht reduktiven Materialismus sind mentale Phänomene grossteils auf physikalische Ereignisse rückführbar. Die Geistebene bleibt somit ohne besonderen Stellenwert und ein Respekt vor geistigen und transzendentalen Phänomenen erübrigt sich.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">5. Einen "intelligenten Plan" gibt es nicht</span></p>
<p style="text-align:justify;">Ausschliesslich nachprüfbares Wissen über die Natur kann für gesellschaftlich relevante Entscheidungen herangezogen werden. Die These eines "intelligenten Plans" wird aufgrund statistischer "Beweisführungen" ausgeschlossen. Neuere unbewiesene Thesen der Evolutionsbiologie und Kosmologie (Stichwort Multiversum) werden aufgegriffen, um die Gottesthese in ein möglichst unwahrscheinliches Licht zu rücken.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">6. Naturwissenschaftliche Eliten entscheiden über Leben und Tod<br />
</span><br />
Laut Manifest müssen bei Entscheidungsträgern naturwissenschaftliche Kenntnisse vorausgesetzt werden. In der Folge haben naturwissenschaftlich gebildete Eliten das Entscheidungsrecht ganz besonders für diejenigen Angelegenheiten, die über Leben und Tod befinden.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">7. Das christliche Wertesystem hat sich humanistischen Wertesystemen unterzuordnen</span></p>
<p style="text-align:justify;">Demokratische Gesellschaften können eine vielzahl alternativer Wertesysteme aufweisen. Das christliche Wertesystem hat, weil es wie andere Religionen auf Aberglauben beruht, keine weitere gesellschaftliche Berechtigung.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">8. Humanistische Ethik ersetzt Liebe und Familie durch Glück und Selbstbestimmung</span></p>
<p style="text-align:justify;">Die humanistische Ethik verwendet die Parameter Glück, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit. Die christlichen Werte Glaube, Hoffnung und Liebe werden als gesellschaftlich irrelevant zurückgewiesen. Die aktive Tätigkeit der Nächstenliebe wird auch nicht annähernd durch die passive Tugend "Wertschätzung" ersetzt.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">9. Jederzeit auflösbare Partnerschaften ersetzen die christliche Ehe</span></p>
<p style="text-align:justify;">Der humanistische Sittenkodex übernimmt eine Reihe von Geboten aus religiösen Wertesystemen, ohne die gesellschaftliche Keimzelle Familie (Hetero-Ehe) ausdrücklich einzubinden. Jederzeit auflösbare zivilrechtliche Partnerschaften einschliesslich Homo-Ehe bilden das erklärte Gegenmodell zur christlichen Ehe.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">10. Eltern dürfen christlich-sittliche Grundsätze nicht auf ihre Kinder übertragen<br />
</span><br />
Festgestellt wird, dass Paare hinreichend über die Möglichkeit informiert werden müssen, von der künstlichen Befruchtung und biogenetischer Beratung Gebrauch zu machen. Obwohl von den Eltern vermittelte sittliche Grundsätze von großer Bedeutung sind, dürfen Eltern laut Manifest nicht ihre eigenen religiösen Anschauungen auf ihre Kinder übertragen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">11. Sterbehilfe, Abtreibung und Klonen sind wesentlich für die menschliche Freiheit und Selbstbestimmung<br />
</span><br />
Die Humanisten werden die Debatte über die Sterbehilfe insbesondere in den Wohlstandsgesellschaften verstärkt führen, um unnötiges Leiden zu verkürzen und sogar den Tod schneller herbeizuführen. Aktive Sterbehilfe soll unter Berufung auf die Europäischen Menschenrechte gesellschaftsrechtlich verankert werden. Frauen müssen das Recht haben, über ihren Körper selbst zu bestimmen, d.h. sie können sich für oder gegen Fortpflanzung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Leihmutterschaft und Klonen entscheiden.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ff0000;">12. Einen Sinn des Lebens gibt es nicht<br />
</span><br />
Für atheistische Humanisten gibt es kein Leben nach dem Tod. Das Leben ist dem Wesen nach sinnlos.</p>
<p>---</p>
<p style="text-align:justify;">Mir ist etwas kalt geworden nach diesen 12 Kerngedanken und ihren praktischen Auswirkungen. Wer dennoch etwas warm werden will mit dem Hintergrund dieses Programms, der lese die <a href="http://stefan888.wordpress.com/2008/04/03/atheistischer-humanismus-konkret/">Kritik des Humanistischen Manifest III</a>, aus der die genannten Thesen Schritt für Schritt hervorgehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Kommen wir auf die Einleitung meines postings zurück, dort wurde der Begriff des <strong>Totalitarismus</strong> ins Spiel gebracht.</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;">Definition des Begriffs <em>Totalitarismus</em> (Wikipedia):</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:justify;">"Der Begriff bezeichnet in der Politikwissenschaft eine diktatorische Form von Herrschaft, die, im Unterschied zu einer autoritären Diktatur, in alle sozialen Verhältnisse hinein zu wirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, einen "<strong>neuen Menschen</strong>" gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen."</p>
<p style="text-align:justify;">Stichworte im vorliegenden Fall des atheistischen Humanismus sind die rigorose Durchsetzung des <em>naturalistischen Weltbildes</em>, das <em>allgemeine und individuelle Glück als Staatsziel</em>, und <em>naturwissenschaftlich gebildete Eliten</em> als Staatswächter.</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;">Definition des Begriffs <em>Totalitarismus</em> (Fortsetzung):</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;">"Während eine autoritäre Diktatur den Status quo aufrechtzuerhalten sucht, fordert eine totalitäre Diktatur von den Beherrschten eine äußerst aktive Beteiligung am Staatsleben sowie dessen Weiterentwicklung in eine Richtung, die durch die jeweilige Ideologie angewiesen wird. Typisch sind somit die dauerhafte <strong>Mobilisierung</strong> in Massenmedien respektive -organisationen und die <strong>Ausgrenzung</strong> bis hin zur moralischen und physischen Vernichtung derer, die sich den totalen Herrschaftsansprüchen tatsächlich oder möglicherweise widersetzen."</p>
<p style="text-align:justify;">Die <em>Mobilisierung</em> geht ideell vom angelsächsichen Raum aus (Richard Dawkins, Brights,...) und findet politisch in Spanien, Niederlanden, Belgien und der Schweiz statt, wo Europäer zeigen, wie wandelbar die Menschenrechte (auf die wir alle stolz sind) im Namen des atheistischen Humanismus sind. Konkret <em>ausgegrenzt</em> werden <em>Gläubige aller Religionen</em>, sowie Verfechter des <em>Instituts der christlichen Ehe</em>, des Ideals der <em>christlichen Familie</em>, schliesslich der <em>christlich orientierten Kindererziehung</em>.</p>
<p style="text-align:justify;">Gegenüber dieser <em>säkularen Messianisierung</em> ist man versucht mit Cicero zu sagen "Wehret den Anfängen". Wie ginge das - aus christlicher Sicht - überzeugender als mit den <strong>Pfingstgedanken</strong>? Das Wirken des Heiligen Geistes unterscheidet den christlichen Glauben von einer Weltanschauung im Sinne eines Systems von Gedanken und Überzeugungen. Anhänger einer Weltanschauung sind entweder auf die Lehren ihres Gründers angewiesen (z.B. Scientology, übrigens von Richard Dawkins durchaus positiv beurteilt) oder müssen sich mehrmals innerhalb einer Generation (Humanistische Manifeste I-III, Humanistische Erklärung, Manifest des evolutionären Humanismus) neu erfinden.</p>
<p style="text-align:justify;">Der christliche Glaube dagegen spricht uns durch den Geist persönlich an. Heiliger Geist ist das Geschenk der leidenschaftlichen Beziehung zu unserem ewigen Schöpfer. Indem wir diesem Geist Zugang zu unserem Innersten gewähren, erleben wir lebendige Gemeinschaft mit Gott: Die Gnade des Schöpfers und die Liebe zu den Menschen. <strong>Gnade und Liebe, zwei Begriffe die der beschriebene Humanismus nicht kennt.</strong> "Ein Wanderer ohne Ziel, ein Fragender ohne Antwort, ein Ringender ohne Sieg, ein Sterbender ohne neues Leben; das ist der Mensch ohne Glauben." (Augustinus)</p>
<p style="text-align:justify;">Das letzte Wort gehört dem eingangs zitierten Autor: <strong>"…vergessen Sie nicht: Das Leben ist eine Herrlichkeit</strong>", Rainer Maria Rilke macht uns Mut.</p>
<p style="text-align:justify;"><a title="H.M. III" href="http://www.hvd-nrw.de/wirueberuns/hsv/Manifest_203.pdf" target="_self">Humanistisches Manifest III (deutsch, pdf)</a></p>
<p><a title="Eine Kritik" href="http://stefan888.wordpress.com/2008/04/03/atheistischer-humanismus-konkret/" target="_self">Eine Kritik des Humanistischen Manifest III</a></p>
<p><a title="Studie" href="http://hpd.de/files/Studie%20Thomas%20Heinrichs.pdf" target="_self">Die rechtspolitischen Grundvorstellungen... der säkularen Verbände (pdf)</a></p>
<p><a title="Bibliographie" href="http://www.humanistische-akademie-deutschland.de/Texte/Texte/PUBLIKATIONEN/Informationen/Humanismus%20in%20Deutschland.pdf" target="_self">Humanismus-Theorien in Deutschland – eine Auswahlbibliographie (pdf)</a></p>
<p><a title="H.M. II" href="http://www.americanhumanist.org/about/manifesto2.html" target="_self">Humanist Manifesto II (englisch)</a></p>
<p style="text-align:justify;"><a title="H.M. I" href="http://www.americanhumanist.org/humanism/manifesto1.php" target="_self">Humanist Manifesto I (englisch)</a></p>
<div><em><span style="color:#ff6600;"><a title="graffity-black2.jpg" href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.jpg"></a><a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/graffity-black2.thumbnail.jpg" alt="graffity-black2.jpg" align="left" /></a><strong>Haben Sie eine Homepage ?<br />
Hier ist unser <a href="http://www.theologisch.com/geschenke.htm"><span style="color:#ff6600;">&#62;Logo</span><span style="color:#ff6600;"> </span></a>!</strong></span></em></div>
<p><em><span style="color:#ff6600;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong><br />
</span></p>
<p><span style="color:#3366ff;"><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><img src="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/03/grossearthklein.thumbnail.jpg" alt="grossearthklein.jpg" align="left" /></a>Sagen Sie weiter,<br />
was gut ist:<br />
mit einer <br />
<strong><a href="http://www.theologisch.com/grusskarten.htm"><span style="color:#3366ff;">&#62;Grusskarte</span></a>.</strong></span></p>
<p> </p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p> </p>
<p></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Bild:</em> stefan kroski</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pfingsten ohne Geist... eine säkulare Messianisierung]]></title>
<link>http://stefan888.wordpress.com/2008/05/07/pfingsten-ohne-geist-eine-sakulare-messianisierung/</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 12:02:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>kroski.meint</dc:creator>
<guid>http://stefan888.wordpress.com/2008/05/07/pfingsten-ohne-geist-eine-sakulare-messianisierung/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Ende hier ist Anfang dort - Erde hier ist Himmel dort&#8221;, so mancher Relativist sollte wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-469" src="http://stefan888.wordpress.com/files/2008/05/aakreuz-gruen-4.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /><strong>"Ende hier ist Anfang dort - Erde hier ist Himmel dort"</strong>, so mancher Relativist sollte wieder mal Rilke lesen. Dort wird die Pfingstbotschaft mit nur wenigen Worten zum Klingen gebracht. Dabei trägt unsere Gegenwart eine vielfach kalte und nüchterne Brille. <em>In 12 Schritten zum Humanismus.</em> Genauer gesagt zum gottlosen Humanismus des <span style="color:blue;">Humanistischen Manifest III</span> , das unter anderem von Paul Kurtz, dem Begründer der International Academy of Humanism, und Richard Dawkins, dem Darling der populären Medien, unterzeichnet wurde.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Säkularisten, Relativisten, Rationalisten, Naturalisten, Humanisten, Atheisten</strong> gehen gläubigen Christen gegenüber aggressiv zu Werke,<br />
<!--more--><br />
indem sie Metaphysik sowie Theologie und Glauben dogmatisch als Aberglauben abqualifizieren. Selten bis gar nicht nehmen sie auf ihre eigenen Be- und Erkenntnisse Bezug, die alte Taktik "Angriff ist die beste Verteidigung" genügt offenbar. Dabei hat jeder Christ, Jude, Muslim und weitere Religionsangehörige… alle haben ein Anrecht zu erfahren, nach welchen Leitlinien der in den Medien bestimmende Teil der Nichtgläubigen sein Leben ausrichtet.</p>
<p style="text-align:justify;">Lehnen wir uns zurück und "geniessen" 12 Leitsätze, herausgelöst aus den Texten einer Elite pragmatisch denkender "Humanisten", für die das Leben sinnlos ist - und die dennoch die gesellschaftliche Vorherrschaft reklamieren. Ein Anspruch, der erste Züge einer <em>totalitären Diktatur</em> in sich trägt.</p>
<p>---</p>
<p><span style="color:navy;">12 Kernsätze des atheistischen Humanismus:<br />
</span><br />
<span style="color:red;">1. Etablierung eines naturalistischen Weltbildes</span></p>
<p style="text-align:justify;">Die Schaffung eines Weltbildes mit einer aggressiv betriebenen Ausklammerung von Metaphysik und Theologie ist das Ziel des Humanismus. Religionen und Theologie werden beiseite geschoben, und die mehrtausendjährige abend- und morgenländische Geistesgeschichte der Metaphysik wird für bedeutungslos erklärt.</p>
<p><span style="color:red;">2. Unbegrenzte Forschung schafft künstliches Leben</span></p>
<p style="text-align:justify;">Eine freie und unbegrenzte Forschung ist das Ziel. Dabei steht nicht die Bewahrung des natürlichen Lebens, sondern die Schaffung künstlichen Lebens im Zentrum der Bemühungen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:red;">3. Die Natur ist auf physikalisch-chemische Grundlagen rückführbar<br />
</span><br />
Die Natur beruht eigentlich auf physikalisch-chemischen Grundlagen, erklärt das Manifest. Dabei bleibt offen, wie und in welcher Form ästhetischen und anderen kulturellen Ausdrucksformen Rechnung getragen werden soll.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:red;">4. Respekt vor geistigen Phänomenen erübrigt sich<br />
</span><br />
Aufgrund der im Manifest vertretenen Thesen des nicht reduktiven Materialismus sind mentale Phänomene grossteils auf physikalische Ereignisse rückführbar. Die Geistebene bleibt somit ohne besonderen Stellenwert und ein Respekt vor geistigen und transzendentalen Phänomenen erübrigt sich.</p>
<p><span style="color:red;">5. Einen "intelligenten Plan" gibt es nicht</span></p>
<p style="text-align:justify;">Ausschliesslich nachprüfbares Wissen über die Natur kann für gesellschaftlich relevante Entscheidungen herangezogen werden. Die These eines "intelligenten Plans" wird aufgrund statistischer "Beweisführungen" ausgeschlossen. Neuere unbewiesene Thesen der Evolutionsbiologie und Kosmologie (Stichwort Multiversum) werden aufgegriffen, um die Gottesthese in ein möglichst unwahrscheinliches Licht zu rücken.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:red;">6. Naturwissenschaftliche Eliten entscheiden über Leben und Tod<br />
</span><br />
Laut Manifest müssen bei Entscheidungsträgern naturwissenschaftliche Kenntnisse vorausgesetzt werden. In der Folge haben naturwissenschaftlich gebildete Eliten das Entscheidungsrecht ganz besonders für diejenigen Angelegenheiten, die über Leben und Tod befinden.</p>
<p><span style="color:red;">7. Das christliche Wertesystem hat sich humanistischen Wertesystemen unterzuordnen</span></p>
<p style="text-align:justify;">Demokratische Gesellschaften können eine vielzahl alternativer Wertesysteme aufweisen. Das christliche Wertesystem hat, weil es wie andere Religionen auf Aberglauben beruht, keine weitere gesellschaftliche Berechtigung.</p>
<p><span style="color:red;">8. Humanistische Ethik ersetzt Liebe und Familie durch Glück und Selbstbestimmung</span></p>
<p style="text-align:justify;">Die humanistische Ethik verwendet die Parameter Glück, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit. Die christlichen Werte Glaube, Hoffnung und Liebe werden als gesellschaftlich irrelevant zurückgewiesen. Die aktive Tätigkeit der Nächstenliebe wird auch nicht annähernd durch die passive Tugend "Wertschätzung" ersetzt.</p>
<p><span style="color:red;">9. Jederzeit auflösbare Partnerschaften ersetzen die christliche Ehe</span></p>
<p style="text-align:justify;">Der humanistische Sittenkodex übernimmt eine Reihe von Geboten aus religiösen Wertesystemen, ohne die gesellschaftliche Keimzelle Familie (Hetero-Ehe) ausdrücklich einzubinden. Jederzeit auflösbare zivilrechtliche Partnerschaften einschliesslich Homo-Ehe bilden das erklärte Gegenmodell zur christlichen Ehe.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:red;">10. Eltern dürfen christlich-sittliche Grundsätze nicht auf ihre Kinder übertragen<br />
</span><br />
Festgestellt wird, dass Paare hinreichend über die Möglichkeit informiert werden müssen, von der künstlichen Befruchtung und biogenetischer Beratung Gebrauch zu machen. Obwohl von den Eltern vermittelte sittliche Grundsätze von großer Bedeutung sind, dürfen Eltern laut Manifest nicht ihre eigenen religiösen Anschauungen auf ihre Kinder übertragen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:red;">11. Sterbehilfe, Abtreibung und Klonen sind wesentlich für die menschliche Freiheit und Selbstbestimmung<br />
</span><br />
Die Humanisten werden die Debatte über die Sterbehilfe insbesondere in den Wohlstandsgesellschaften verstärkt führen, um unnötiges Leiden zu verkürzen und sogar den Tod schneller herbeizuführen. Aktive Sterbehilfe soll unter Berufung auf die Europäischen Menschenrechte gesellschaftsrechtlich verankert werden. Frauen müssen das Recht haben, über ihren Körper selbst zu bestimmen, d.h. sie können sich für oder gegen Fortpflanzung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Leihmutterschaft und Klonen entscheiden.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:red;">12. Einen Sinn des Lebens gibt es nicht<br />
</span><br />
Für atheistische Humanisten gibt es kein Leben nach dem Tod. Das Leben ist dem Wesen nach sinnlos.</p>
<p>---</p>
<p style="text-align:justify;">In der Einleitung wurde der Begriff des <strong>Totalitarismus</strong> ins Spiel gebracht. Der Begriff bezeichnet in der Politikwissenschaft eine diktatorische Form von Herrschaft, die, im Unterschied zu einer autoritären Diktatur, in alle sozialen Verhältnisse hinein zu wirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, einen "<strong>neuen Menschen</strong>" gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen. Stichworte im vorliegenden Fall sind die rigorose Durchsetzung des <em>naturalistischen Weltbildes</em>, das <em>allgemeine und individuelle Glück als Staatsziel</em>, und <em>naturwissenschaftlich gebildete Eliten</em> als Staatswächter.</p>
<p style="text-align:justify;">Während eine autoritäre Diktatur den Status quo aufrechtzuerhalten sucht, fordert eine <em>totalitäre Diktatur</em> von den Beherrschten eine äußerst aktive Beteiligung am Staatsleben sowie dessen <span style="color:navy;">Weiterentwicklung in eine Richtung, die durch die jeweilige Ideologie angewiesen wird.</span> Typisch sind somit die dauerhafte Mobilisierung in Massenmedien respektive -organisationen und <span style="color:navy;">die Ausgrenzung bis hin zur moralischen und physischen Vernichtung derer, die sich den totalen Herrschaftsansprüchen tatsächlich oder möglicherweise widersetzen.</span> Konkret ausgegrenzt werden <em>Gläubige aller Religionen</em>, sowie Verfechter des <em>Instituts der christlichen Ehe</em>, des Ideals der <em>christlichen Familie</em>, schliesslich der <em>christlich orientierten Kindererziehung</em>.</p>
<p style="text-align:justify;">Mir ist etwas kalt geworden nach diesern 12 Leitideen. Wer dennoch etwas warm werden will mit dem Hintergrund dieses Programms, der lese die <a href="http://stefan888.wordpress.com/2008/04/03/atheistischer-humanismus-konkret/">Kritik des Humanistischen Manifest III</a>, aus der die genannten Thesen Schritt für Schritt hervorgehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Gegenüber dieser <em>säkularen Messianisierung</em> ist man versucht mit Cicero zu sagen "Wehret den Anfängen". Wie ginge das - aus christlicher Sicht - überzeugender als mit den <strong>Pfingstgedanken</strong>? Das Wirken des Heiligen Geistes unterscheidet den christlichen Glauben von einer Weltanschauung im Sinne eines Systems von Gedanken und Überzeugungen. Anhänger einer Weltanschauung sind entweder auf die Lehren ihres Gründers angewiesen (z.B. Scientology, übrigens von Richard Dawkins durchaus positiv beurteilt) oder müssen sich mehrmals innerhalb einer Generation (Humanistische Manifeste I-III, Humanistische Erklärung, Manifest des evolutionären Humanismus) neu erfinden.</p>
<p style="text-align:justify;">Der christliche Glaube dagegen spricht uns durch den Geist persönlich an. Heiliger Geist ist das Geschenk der leidenschaftlichen Beziehung zu unserem ewigen Schöpfer. Indem wir diesem Geist Zugang zu unserem Innersten gewähren, erleben wir lebendige Gemeinschaft mit Gott: Die Gnade des Schöpfers und die Liebe zu den Menschen. <strong>Gnade und Liebe, zwei Begriffe die der beschriebene Humanismus nicht kennt.</strong> "Ein Wanderer ohne Ziel, ein Fragender ohne Antwort, ein Ringender ohne Sieg, ein Sterbender ohne neues Leben; das ist der Mensch ohne Glauben." (Augustinus)</p>
<p style="text-align:justify;">Das letzte Wort gehört dem eingangs zitierten Autor: <strong>"…vergessen Sie nicht: Das Leben ist eine Herrlichkeit</strong>", Rainer Maria Rilke macht uns Mut.</p>
<p style="text-align:justify;"><a title="H.M. III" href="http://www.hvd-nrw.de/wirueberuns/hsv/Manifest_203.pdf" target="_self">Humanistisches Manifest III (deutsch, pdf)</a></p>
<p><a title="Eine Kritik" href="http://stefan888.wordpress.com/2008/04/03/atheistischer-humanismus-konkret/" target="_self">Eine Kritik des Humanistischen Manifest III</a></p>
<p><a title="Studie" href="http://hpd.de/files/Studie%20Thomas%20Heinrichs.pdf" target="_self">Die rechtspolitischen Grundvorstellungen... der säkularen Verbände (pdf)</a></p>
<p><a title="Bibliographie" href="http://www.humanistische-akademie-deutschland.de/Texte/Texte/PUBLIKATIONEN/Informationen/Humanismus%20in%20Deutschland.pdf" target="_self">Humanismus-Theorien in Deutschland – eine Auswahlbibliographie (pdf)</a></p>
<p><a title="H.M. II" href="http://www.americanhumanist.org/about/manifesto2.html" target="_self">Humanist Manifesto II (englisch)</a></p>
<p style="text-align:justify;"><a title="H.M. I" href="http://www.americanhumanist.org/humanism/manifesto1.php" target="_self">Humanist Manifesto I (englisch)</a></p>
<p style="text-align:justify;">
<p><em>Bild:</em> kroski.meint</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aktionstag der Evangelischen Kirche gegen Rechtsextremismus am 08. Mai 2008]]></title>
<link>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=247</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 11:41:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>oekumenisch</dc:creator>
<guid>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=247</guid>
<description><![CDATA[Im Rahmen ihrer Jahresaktion &#8220;Nächstenliebe verlangt Klarheit - Evangelische Kirche gegen Rec]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://altkatholisch.files.wordpress.com/2008/05/brilleputzen02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-248" src="http://altkatholisch.wordpress.com/files/2008/05/brilleputzen02.jpg?w=300" alt="" hspace="5" vspace="5" width="300" height="199" align="left" /></a>Im Rahmen ihrer Jahresaktion <a href="http://altkatholisch.wordpress.com/2008/01/15/nachstenliebe-verlangt-klarheit-ekm-gegen-rechtsextremismus/">"Nächstenliebe verlangt Klarheit - Evangelische Kirche gegen Rechtsextremismus"</a> finden am Donnerstag, den 08. Mai 2008 auf dem gesamten Gebiet der <a href="http://www.ekmd-online.de">"Förderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland" (EKM)</a> Friedensgebete, Konzerte, Buchlesungen, Schweigemärsche, Theaterstücke und Kunstaktionen statt. Anlass ist <!--more-->der 63ste Jahrestag des Kriegsendes des Zweiten Weltkrieges und die damit verbundene Befreiung vom Nazi-Herrschaft sowie der 75ste Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennung am 10. Mai 1933.</p>
<p>Der Aktionstag findet in zahlreichen Kirchgemeinden der EKM aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg statt. Er soll nach Darstellung des Projektleiters des Aktionsjahres und EKM-Bildungsdezernenten Christhard Wagner ein deutliches Zeichen für Menschenwürde, Demokratie und Toleranz sein, und eine klare Absage an Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus und Gewalt darstellen. Dabei habe die Kirche durchaus festgestellt, dass sie selbst oft genug im Glashaus sitze, und dass sich auch "Normalbürger" gerne von den eindeutigen Feindbildern und einfachen Antworten der Rechtsradikalen verführen lassen würden. Es solle flächendeckend gezeigt werden, dass rechtsextreme und fremdenfeindliche Haltungen in der Kirche keinen Platz hätten.</p>
<p>Ein Interview mit Christhard Wagner sowie eine Übersicht über die Veranstaltungen zum 08. Mai auf dem Gebiet der EKM findet man auf der Website der EKM unter <a href="http://www.ekmd-online.de/portal/9838.html">"Aktionsjahr der Evangelischen Kirche"</a>.</p>
<p><em>Foto: Gerhard Seifert / EKM</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was ist die Säkularisierung eigentlich heute?]]></title>
<link>http://tiefebene.wordpress.com/?p=130</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 10:56:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>tiefebene</dc:creator>
<guid>http://tiefebene.wordpress.com/?p=130</guid>
<description><![CDATA[Es ist schon einige Zeit her, dass Tobias auf seinem Blog mehrere Beiträge (hier, hier, hier und hi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="color:#000000;line-height:135%;">Es ist schon einige Zeit her, dass Tobias auf seinem <a href="http://pickaboo.typepad.com/" target="_blank">Blog</a> mehrere Beiträge (<a href="http://pickaboo.typepad.com/pickaboo/2007/12/wer-sind-wir-he.html">hier</a>, <a href="http://pickaboo.typepad.com/pickaboo/2007/12/wer-sind-wir--1.html" target="_blank">hier</a>, <a href="http://pickaboo.typepad.com/pickaboo/2008/01/wer-sind-wir-he.html" target="_blank">hier</a> und <a href="http://pickaboo.typepad.com/pickaboo/2008/01/wer-sind-wir--1.html" target="_blank">hier</a>) (und jetzt auch <a title="Neuester Beitrag vom 9.5.2008" href="http://pickaboo.typepad.com/pickaboo/2008/05/wer-sind-wir-he.html?cid=113906766#comment-113906766" target="_blank">hier</a>) zur religiös-geistigen Situation der Gegenwart veröffentlicht hat. Er macht dabei keine Schnellschüsse, sondern versucht ausdrücklich, unser Heute im Rahmen einer längeren Entwicklungsgeschichte zu verstehen. Also keine kurzfristigen Handlungsrezepte, sondern zuerst einmal verstehen, was eigentlich vorgeht: in welchem Prozess wir uns im Augenblick befinden.</p>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Dazu stellt er verschiedene Theorieansätze vor, mit denen die Situation der Religion - vor allem in Europa - beschrieben worden ist:</p>
<ul>
<li>Der bisher wirkungskräftigste Ansatz war die Säkularisierungsthese: Religion ist eine vorwissenschaftliche Denkweise, die durch rationalere Denkmuster ersetzt werden wird und auf ihr Aussterben zugeht.</li>
<li>Diese These wird jedoch inzwischen einfach durch das faktische und vitale Überleben der Religion im Weltmaßstab widerlegt. Sie ist auch nicht mehr das herrschende Denkmuster in der Religionssoziolgie.</li>
<li>Vielmehr gerät die Säkularisierungsthese selbst in Ideologieverdacht: sie hat zum Teil erst die Wirklichkeit hervorgebracht, die sie zu beschreiben vorgibt; sie war selbst ein Kampfbegriff. Aber sogar im stark säkularisierten Europa, das im Weltmaßstab eine Ausnahme ist, greift sie nicht: die länderspezifischen Unterschiede (etwa das katholische Polen neben dem gottlosen Ostdeutschland, dem ebensolchen Tschechien und dem gemischten Westdeutschland ...) sind nicht nach dem Muster Fortschritt/Rückständigkeit zu erklären.</li>
<li>Der Religionspädagoge Dressler schlägt einen anderen Erklärungsrahmen vor: die funktionale Ausdifferenzierung der Gesellschaft lässt es nicht zu, dass ein Subsystem (die Religion) die ideologische Kontrolle über die ganze Gesellschaft übernimmt.</li>
</ul>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Tobias hat ausdrücklich zum Mit- und Weiterdenken eingeladen. Das will ich mit einiger zeitlicher Verzögerung hier tun.</p>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Ich empfinde es als zentrales Defizit all dieser Theorien, dass sie von einem allgemeinen Religionsbegriff ausgehen und die christliche Religion darunter subsummieren. Wenn die Religionssoziologie inzwischen feststellt, dass es Säkularisierung eigentlich nur in Europa und bei den weltweiten europäisch geprägten Eliten gibt, dann stellt sich ja die Frage nach dem Grund dieser Sonderstellung.</p>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Die naheliegende Hypothese wäre dann doch, dass die Säkularisierung kein allgemeines Gesetz ist, sondern eine Frucht der besonderen Religion, die Europa geprägt hat: des Christentums. Wieso ist gerade auf dem Boden des Christentums eine mindestens teilweise religionslose Gesellschaft entstanden? Ist das historischer Zufall, oder hängt das mit den spezifischen Inhalten des Christentums zusammen?</p>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Die Frage so zu stellen bedeutet natürlich, dass man das Zweite vermutet. Genauso kann man dann aber auch unterstellen, dass es ein blinder Fleck der Religionssoziologie ist, wenn sie diesen spezifisch christlichen Sonderweg der Religion in Europa nicht angemessen wahrnimmt (ich kenne mich allerdings nicht gut genug auf diesem Felde aus, um sagen zu können, ob das durchgehend so ist. Das weißt du sicher besser, Tobias!).</p>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Ich denke, dass eine angemessene Theorie der christlichen Religion in Europa mindestens die folgenden Besonderheiten berücksichtigen müsste:</p>
<ol>
<li>Den besonderen inhaltlichen Impuls des Christentums (Max Weber hat gezeigt, welche revolutionären gesellschaftlichen Entwicklungen der angestoßen hat)</li>
<li>Die konkurrenzlose Monopolstellung des Christentums in Europa ("Religion" bedeutete hier über Jahrhunderte "Christentum" - in anderen Gegenden der Welt erlebt man durchaus mehrere Religionen nebeneinander)</li>
<li>Die staatsgestützte ideologische Dominierung der Gesellschaft durch die Kirche(n)</li>
<li>Die Verformung des christlichen Impulses durch diese dominierende Stellung</li>
<li>Der besondere Charakter des Widerstandes gegen die kirchliche Dominanz in der Aufklärung und der weitere Verlauf dieser Auseinandersetzung.</li>
</ol>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Meine Vermutung dazu ist, kurz gesagt: die europäische Säkularisierung ist gewachsen aus dem gesellschaftlichen Widerstand gegen die kirchliche Dominanz. Weil die so umfassend war (faktisch und ideologisch - Stichwort Monotheismus, Absolutheitsanspruch des Christentums), konnte es keinen <em>religiösen</em> Widerstand geben, sondern nur einen <em>anti-religiösen</em>, der sich nominell gegen "die Religion", faktisch aber gegen das Christentum richtete. Eine Spätfolge davon ist das Phänomen, dass die Menschen im Augenblick zu unser aller Erstaunen wieder <em>religiös</em> werden, aber nicht <em>christlich</em>.</p>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Dieser Widerstand gegen kirchliche Dominanz speiste sich aber - jedenfalls teilweise - aus dem christlich-jüdischen Impuls selbst (aber auch antik-heidnische und asiatische Impulse spielen eine Rolle). Nicht umsonst kamen/kommen viele Religionskritiker aus einem christlichen oder jüdischen Umfeld (Pfarrhäuser sind da recht beliebt). Die religionskritischen Impulse der Bibel sind hier auf fruchtbaren Boden gefallen, wenn auch in anderem Kontext. Das führt zu einer sehr undurchsichtigen Gemengelage.</p>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Schließlich müsste man das Ganze auch auf der viel weniger theoretischen Ebene des Alltags, aus der Perspektive des "Volkes" durchspielen: die zwiespältigen Erfahrungen mit Kirchen (bzw. Pastoren), die einerseits Organe gesellschaftlicher Kontrolle und andererseits auch Repräsentanten von Menschlichkeit und Menschenwürde waren. Diese beiden Ebenen (Theorie und Alltag) sind aber - vor allem durch die Arbeiterbewegung - auch miteinander verbunden.</p>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Spannende Fragen sind für mich in diesem Zusammenhang:</p>
<ul>
<li>War das Bündnis von christlichem Impuls und Religion eigentlich ein Missverständnis, oder gibt es da eine Schnittmenge (und welche)?</li>
<li>Aktuell gewendet bedeutet das: ist Religion nur eine vorübergehende Gestalt des christlichen Impulses? vielleicht noch nicht einmal eine gute? Pointiert gesprochen: wieviel Religion braucht eigentlich das Evangelium? Sollten wir uns der gegenwärtigen Renaissance der Religion anschließen oder nicht? Oder wie?<br />
Das ist für mich keine rhetorische, sondern eine echte und praktische Frage!</li>
<li>Hier wäre auch nach der bleibenden Bedeutung von Bonhoeffers Prophezeiung einer kommenden "religionslosen" Zeit zu fragen. Wenn man sie als die Prophezeiung einer "christentumslosen" Zeit verstehen würde, dann wäre diese These jedenfalls nicht einfach durch die Entwicklung widerlegt.</li>
<li>Muss sich christlicher Glaube eigentlich immer in Form einer Religion organisieren? Die frühen Christen jedenfalls wurde eher als Anti-Religion wahrgenommen.</li>
<li>Ist es möglich, relgionskritische Impulse der Aufklärung wieder mit ihren biblischen Wurzeln zu versöhnen?</li>
<li>Auffällig ist schließlich, dass sich der Katholizismus in <span style="text-decoration:underline;">den</span> Ländern bis heute hält, in denen er sich über lange Zeit mit einer unterdrückten Nation verbunden hat (Polen, Irland), während er in Frankreich mit dem Ancien Regime verbunden war und sich von der Revolution nicht wieder erholt hat. Ist also für das Überleben einer Religion (oder wenigstens des Christentums) die Positionierung in gesellschaftlichen Konflikten entscheidend?</li>
</ul>
<p style="color:#000000;line-height:135%;">Tobias hat zur Diskussion eingeladen. Ich möchte das unterstreichen. Die Verhältnisse sind eine so unübersichtliche Gemengelage. Da muss einfach mehr Klarheit rein. Lasst uns hier Nachdenken investieren! Wer macht mit?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[DAS BÖSE in Amstetten]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2362</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 21:24:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2362</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Und es ist das Deprimierendste an Amstetten, dass wir nahezu sicher sein können, dass dies k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/05/hell-giampaolo-macorig-flickr.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2363" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/05/hell-giampaolo-macorig-flickr.jpg?w=128" alt="" width="144" height="118" align="left" /></a>"<strong>Und es ist das Deprimierendste an Amstetten, dass wir nahezu sicher sein können, dass dies kein Einzelfall ist</strong>.</p>
<p>Dass wir vielmehr fragen müssen: <strong>Wie viele solche Keller gibt es noch? Gerade jetzt? Gerade hier?</strong> Jeder anders, aber jeder gleich schrecklich." <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27845/1.html" target="_self"><strong>&#62; Hier lesen</strong></a>.</p>
<p>.</p>
<p>Lesen Sie auch:<br />
&#62; <a title="Gibt es die Hölle ? - Inzestfall Amstetten (Österreich)" rel="bookmark" href="http://theolounge.wordpress.com/2008/04/28/gibt-es-die-holle/"><strong>Gibt es die Hölle ? - Inzestfall Amstetten (Österreich)</strong></a><br />
&#62; <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/amstetten38.html" target="_self"><strong>Verlies im Keller blieb unentdeckt</strong></a></p>
<p><em><span style="color:#888888;"><span>Bild: </span><span>Giampaolo Macorig </span><span>,flickr.com</span></span></em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alt-Katholische Kirche jetzt Mitglied der ACK Thüringen]]></title>
<link>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=245</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 19:58:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>oekumenisch</dc:creator>
<guid>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=245</guid>
<description><![CDATA[Mit einstimmigem Beschluss haben die Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://altkatholisch.files.wordpress.com/2008/05/oekumenisch.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-246" src="http://altkatholisch.wordpress.com/files/2008/05/oekumenisch.jpg?w=240" alt="" hspace="5" vspace="5" width="240" height="180" align="left" /></a>Mit einstimmigem Beschluss haben die Mitgliedskirchen der <a href="http://www.ack-thueringen.de">Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Thüringen (ACK Thüringen)</a> heute die Alt-Katholische Kirche in ihre Reihen aufgenommen. In der ACK Thüringen sind bislang das Apostelamt Jesu Christi, der Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinde in Deutschland, der Bund Freier Evangelischer Gemeiden, die Herrnhuter Brüdergemeine, die drei Evangelischen Landeskirchen <!--more-->Thüringens, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Freikirche der Siebeten-Tags-Adventsiten, das Römisch-Katholische Bistum Erfurt, die Russisch-Orthodoxe Kirche sowie die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche zusammengeschlossen.</p>
<p>Die Alt-Katholische Kirche legt sehr großen Wert auf gute ökumenische Beziehungen zu den anderen Kirchen bis hin zur Kirchengemeinschaft. Daher ist sie auch Gründungsmitglied des 1948 gegründeten <a href="http://www.oikoumene.org/de/home.html">Ökumenischen Rates der Kirchen</a> (ÖRK) sowie der ebenfalls 1948 gegründeten <a href="http://www.oekumene-ack.de/">bundesweiten ACK</a>. In den meisten Bundesländern gehört sie zu den Gründungsmitgliedern der regionalen ACKs.</p>
<p>Die Alt-Katholische Kirche in Thüringen hat rund 100 Mitglieder, die sich in drei Gemeinden zusammenfinden: Neustadt/Orla, Meuselwitz und Erfurt. Die Gemeinde in Neustadt/Orla trifft sich alle zwei Monate im Wechsel entweder in der Evangelischen Hospitalkirche in Neustadt oder zu Hausgottesdiensten in Pößneck (genaue Infos gibt es bei <a href="http://www.altkatholisch-oberfranken.de/Inhalt/kontakt.html">Pfarrer Ulrich Piesche</a>). In Meuselwitz ist an jedem vierten Samstag im Monat um 14:00 Uhr Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Zipsendorf (Kontakt: <a href="http://www.altkatholiken-sachsen.de/pfarramt.html">Pfarrer Klaus Mass</a>). Und in Erfurt feiert die Gemeinde an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat um 17:00 Uhr Gottesdienst in der Evangelischen Michaeliskirche (Michaelisstraße/Ecke Allerheiligenstraße - Kontakt: <a href="http://www.alt-katholisch.de/gemeinden/gemeinden/gemeinde_kassel/erfurt/kontakt/index.html">Diakon Walter Jungbauer</a>) und gemeinsam mit <a href="http://www.alt-katholisch.de/gemeinden/gemeinden/gemeinde_kassel/erfurt/kontakt/index.html">Gemeindemitarbeiter Jürgen Reich</a> an jedem zweiten Dienstag im Monat um 10:45 Uhr in der Elisabeth-Kapelle des Deutschordens-Seniorenzentrums in der Vilniusser Straße.</p>
<p>Interessierte sind zu allen Gottesdiensten herzlich eingeladen.</p>
<p><em>Foto: Öffentlichkeitsreferat - Quelle: www.flickr.de</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Braucht unsere Gesellschaft alturistische Verhaltensweisen?]]></title>
<link>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=369</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 14:15:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lars Michael Lehmann</dc:creator>
<guid>http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/?p=369</guid>
<description><![CDATA[
Altruismus kommt seit einiger Zeit wieder aus seiner Versenkung heraus.
Im Moment lese ich das Buch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/files/2008/05/572812037_b06974938c.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-370" src="http://legasthenieistkeineschande.wordpress.com/files/2008/05/572812037_b06974938c.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a title="Altruismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altruismus" target="_blank">Altruismus</a> kommt seit einiger Zeit wieder aus seiner Versenkung heraus.<br />
Im Moment lese ich das Buch von Frank Schirrmacher: Minimum;<br />
Genau in diesem Buch geht es um alturstische Verhaltensweisen in einer Gesellschaft.<br />
Dieses Buch ist eine perfekte Betrachtung zum Thema: Alturismus in unserer Gesellschaft.</p>
<p>Aber was ist Alturismus genauer gesagt? Laut Wikipedia: ist die willentliche Verfolgung der Interessen oder des Wohls anderer oder des Gemeinwohls, und steht im Gegensatz zum Egoismus.</p>
<p>Im christlichen Abendland, kennt man sehr wohl diese Verhaltensweisen; denn die christliche Nächstenliebe ist eindeutig so einer Verhaltensweise. Genauer gesagt kann man auch den Alturismus; als christlicher Nächstenliebe definieren. Dieser ist ein wichtiger Fortbestand für eine Gesellschaft, für unsere Familie, für unser gesamtes gesellschaftliches Gefüge.Aber von vornherein benötigt unsere Familie im innersten Kern dieser Verhaltensweisen, um überhaupt das gesamte homogene Gefüge dieser Gesellschaft zu beeinflussen. Das Buch: " Minimum", von Frank Schirrmacher ist inzwischen ein Klassiker zum Thema.</p>
<p>Gemeinsinn und Gemeinwohl, ist in unserer westlichen Gesellschaft möglicher Mangelware geworden. Heute zählt: wer am meisten sich selber voranbringt, die andere; der nächste, der Nachbar, die Verwandtschaft, das Wohl der Stadt, und viele andere Bereiche werden sehr selten von Gemeinsinn und Gemeinwohl gesteuert. Vieles wird eher monetär und egoistisch betrachtet, das Gemeinwohl gerät so ins Hintertreffen, in einer immer älter werdenden Gesellschaft, brauchen wir soziale Bindungen mehr denn je, besonders wenn unsere Familien kleiner werden, durch unseren Kindernmangel.</p>
<p>Diese Buch ermöglicht wirklich eine neue Sichtweise zur gesamten Thematik. ich bin aber im Moment mit diesem Buch noch nicht ganz durch. Diese ganze Thematik, ist auch für meine Arbeit in unserer " Legasthene Coaching Agentur " von Bedeutung. Man muss auch das soziale Gefüge von Familien und einer Gesellschaft verstehen,so kann man dann auch die anderen Zusammenhänge, verstehen und erkennen. Denn sekundäre Auswirkungen einer Legasthenie oder Dyskalkulie hängen ganz engen sozialen Verhaltensweisen zusammen. Im Bereich der Familie, aber auch der gesamten Gesellschaft. Zwischenmenschliche Wärme bringt auch den betroffenen Kindern in den Familien, eine sehr positive Entwicklung, somit kann man bei einer Primärlegasthenie die negativen Effekte durch sozialer Wärme lindern helfen.</p>
<p>Künftig werde ich mit Sicherheit noch einiges zum Thema Ihr Schreiben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einfalt und Vielfalt - Predigt zu Römer 8,26-30]]></title>
<link>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=243</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 13:00:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>oekumenisch</dc:creator>
<guid>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=243</guid>
<description><![CDATA[Eine Gastpredigt, gehalten anlässlich des Kirchfestes der Evangelischen Gemeinde in Dorndorf/Rhön ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://altkatholisch.files.wordpress.com/2008/05/vielfalt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-244" src="http://altkatholisch.wordpress.com/files/2008/05/vielfalt.jpg?w=240" alt="" hspace="5" vspace="5" width="240" height="180" align="left" /></a><em>Eine Gastpredigt, gehalten anlässlich des Kirchfestes der Evangelischen Gemeinde in Dorndorf/Rhön und der Eröffnung der Ausstellung "<a href="http://frauen-heute.netzwerk-europa.de/">Frauen heute - auf den Spuren der hl. Elisabeth</a>":</em></p>
<p>Liebe Schwestern und Brüder in Christus,</p>
<p>zunächst mal möchte ich mich ganz herzlich für die Einladung zu einer Gastpredigt anlässlich Ihres Kirchfestes hier in der Evangelischen Kirche in Dorndorf bedanken. Ich finde das <!--more-->ein schönes Zeichen für die guten ökumenischen Beziehung, die zwischen der Evangelischen Kirche und der Alt-Katholischen Kirche bestehen.</p>
<p>Außerdem darf ich Sie herzlich von dem Alt-Katholischen Pfarrer Ulrich Piesche grüßen, der ja hier in dieser Kirche geheiratet hat.</p>
<p>So, das war das Vorwort. Jetzt geht‘s zur Sache.</p>
<p><strong>Das Seufzen des Heiligen Geistes</strong></p>
<p>Als ich mir den heutigen Predigttext aus dem Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom durchgelesen habe, stellte ich mir die Frage, wie es sich wohl anhören mag, wenn der Geist Gottes unaussprechlich seufzt? Ist das ein fröhlicher Jauchzer? Oder hat das Seufzen vielleicht eher einen schwermütigen Ton? Hört man in diesem Seufzen Unverständnis darüber mit, dass die christlichen Kirchen manchmal so wenig begeistert, so wenig begeisternd sind? Und darüber, dass der Mensch anscheinend nicht in der Lage ist, Gottes Heil in dieser Welt Wirklichkeit werden zu lassen und Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung zu verwirklichen?</p>
<p>Betrachte ich die tagtäglichen Nachrichten von Hunger, Elend, Leid, Krieg und vielem mehr, so fällt es schon schwer, nicht von einem eher schwermütigen, bekümmerten Ton bei diesem Seufzen auszugehen. Denn Gott sieht das Heil, welches ihm für uns vorschwebt, und muss mit Seufzen zur Kenntnis nehmen, wie wenig wir manchmal von diesem Heil auf dieser Erde zu realisieren vermögen.</p>
<p>Die Beschreibung, dass wir nicht wüssten, worum wir in rechter Weise beten sollten, ist dann nicht so sehr der Tatsache geschuldet, dass uns nichts einfallen würde, sondern vielmehr dem Umstand, dass uns viel zu viel einfällt, und wir mit dem Beten gar nicht mehr nachkommen könnten. Und das wäre ja auch fatal: Denn permanent gefaltete Hände bergen die Gefahr in sich, dass sie manchmal recht schlecht anpacken können, um etwas an den Missständen in dieser Welt zu ändern, und so Gottes Heil in diese Welt zu bringen.</p>
<p><strong>Elisabeth von Thüringen - Glaube und Werk</strong></p>
<p>Elisabeth von Thüringen, an die wir uns heute bei diesem Kirchfest mit der Ausstellung „Frauen heute - auf den Spuren der hl. Elisabeth“ ganz besonders erinnern, hat uns hier in ihrer Form der Nachfolge Christi eines von vielen möglichen Vorbildern gegeben: Die ungarische Prinzessin hat Kontemplation und Aktion, Beten und Anpacken verbunden - denn das eine kann ohne das andere nicht sein.</p>
<p>Die Ausstellung, die nach dem Gottesdienst eröffnet wird, umfasst insgesamt 100 Frauen-Bilder. 40 davon sind meines Wissens in ihrer Ausstellung hier in Dorndorf präsent: Es sind fröhliche, ernste, forsche, zurückhaltende, herausfordernde, nachdenkliche, kecke, verschmitze, ältere und jüngere Gesichter, denen Sie dort begegnen werden. All diese Frauen befinden sich in der Nachfolge des Nazareners, und dies auf ihre je eigene Art und Weise, in ihrem je eigenen Kontext: als Ordensfrauen, als Professorinnen, als Musikerinnen, als Geschäftsführerinnen, als Hausfrauen, als Politikerinnen, als Lehrerinnen, ... Sie haben sich begeistern lassen von dem Mann aus Nazaret, von Gott selber.</p>
<p>Und bei vielen Bildern ist die Anwesenheit des Geistes Gottes - oder sollte ich gerade hier nicht viel besser das weibliche, hebräische Wort für Gottes Geist: „ruach“ verwenden? - also: die Anwesenheit der Geistin Gottes regelrecht spürbar, wenn man sich in sie versenkt.</p>
<p><strong>Bunte Vielfalt der Nachfolge Christi</strong></p>
<p>Es ist eine bunte Vielfalt unterschiedlicher Wege, welche diese Frauen in der Nachfolge Christi, entzündet von der ruach Gottes gehen. Verbunden im grundlegenden Glauben, dass in Jesus von Nazaret, dem Christus, Gott selbst Mensch geworden ist, unter uns gelebt hat, und Gott uns so geschichtlich greifbar, sozusagen Hand-Greiflich, nahe gekommen ist.</p>
<p>Die Christus-Nachfolge ist der Mittelpunkt, der Dreh- und Angelpunkt des Glaubens dieser Frauen. Die Christus-Nachfolge macht unser aller Christ-Sein aus. Das wird gerade hier in Ihrer Kirche auch dadurch deutlich, dass der Christuskopf - nun neu gemalt - in der Mitte der Kirche über dem Altar trohnt.<br />
Neben Christus selbst hat das Christentum noch eine zweite Quelle, der in der Tradition des westlichen Christentums vielleicht manchmal etwas zu wenig Gewicht beigemessen wurde: Die Erfahrung des Heiligen Gottes-Geistes. Ohne die Geist-Erfahrung gibt es keinen Glauben.</p>
<p>Ostern und Pfingsten sind zwei Ereignisse, die auf‘s engste miteinander verbunden sind. In dieser grundlegenden Frage dürften sich die Christ-Glaubenden alle einig sein.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Glaubensauffassungen</strong></p>
<p>Und doch neigen wir Christinnen und Christen viel zu häufig dazu, den Glaubensweg des je anderen kritisch zu betrachten, wenn er nicht mit der eigenen Glaubensauffassung in Einklang zu bringen ist. Und ich schließe mich da durchaus nicht aus.</p>
<p>Aber das Ergebnis kann kaum im Sinne Gottes sein: Manche christliche Kirchen schließen einander aus, selbst innerhalb der Kirchen sind sich unterschiedliche Richtungen nicht grün, man streitet sich um zahlreiche Glaubenswahrheiten und verliert darüber allzuleicht das eigentliche Anliegen des Christentums: Gottes Heil in diese Welt zu bringen, aus den Augen.</p>
<p>Hier liegt, denke ich, einer der zentralen Punkte der uns eigenen „Schwachheit“ verborgen, von der Paulus schreibt. Wir sind manchmal nicht in der Lage zu akzeptieren, dass die Wirklichkeit sich im Regelfall nicht mit Hilfe von Schwarz-Weiß-Malerei darstellen lässt, sondern alle Farben des Regenbogens benötigt werden. Wir sind zu sehr überzeugt von den eigenen Wahrheiten, machen unsere Herzen eng, und vermögen nicht, die Perspektive des anderen einzunehmen. Oder, wie es die Bauingenieurin Andrea Hassan, eine der Frauen deren Bild in der Ausstellung zu sehen ist, ausdrückt: „Ohne die Bereitschaft, Menschen anderer Kulturen kennen zu lernen und zu verstehen, gibt es kein Miteinander.“</p>
<p>Ist es Angst, die uns starr sein läßt? Angst davor, dass unsere eigenen Wahrheiten vielleicht in Frage gestellt werden? Angst davor, dass wir darüber unseren Halt verlieren könnten?</p>
<p>Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung werden feststellen können: Die zahlreichen abgebildeten Frauen sind in ihrer Unterschiedlichkeit Zeichen einer bunten Verschiedenheit, die kein Mangel ist, sondern ein unermeßlicher Reichtum!</p>
<p><strong>Ökumene Ernst genommen</strong></p>
<p>Meines Erachtens lässt sich diese Erkenntis auch auf die Ökumene der Kirchen übertragen: Ernst genommene Ökumene heißt nicht, dass wir Christinnen und Christen uns in allem einigen müssen. Es ist nicht notwendig, dass wir unsere Glaubensauffassungen in einen Topf werfen und versuchen, daraus einen christlichen Einheitsbrei zu fabrizieren. Zumal ein solches Gericht dann für alle ungenießbar sein dürfte.</p>
<p>Echte Ökumene verwirklicht sich vielmehr im grundlegenden Schatz der Einheit in Christus, der sich in der Vielfalt der Kirchen entfaltet. Keine der Kirchen soll sich in einer solchen Einheit aufgeben, denn alle können sich gegenseitig bereichern, ohne die je eigene Identität zu verlieren. Es gilt, Brücken zueinander zu bauen, einander einzuladen, beieinander zu Gast zu sein und sich gegenseitig mit Hochachtung zu respektieren. - Und ich bin sicher, dass wir dabei auch jede Menge voneinander lernen können.</p>
<p>Denn jede der Kirchen der christlichen Ökumene hat Anteil an dem gemeinsamen Schatz. Jede Konfession hat ganz eigene Schmuckstücke, die sie besonders zum Glänzen bringt. Und der wichtigste Teil dieses Schatzes, der Glaube an den Gott, der selbst Vielfalt und Einheit in seiner Drei-Einigkeit in sich birgt, ist uns unaufgebbar gemeinsam.</p>
<p><strong>Berufen in Christus</strong></p>
<p>Der Schriftsteller und evangelische Theologe Heinz Zahrnt hat einmal gesagt: „Merkmal der wahren Theologie ist, dass sie nicht aufgeht. Der Schlussstein im Gewölbe darf nicht gesetzt werden, wenn der Himmel hereinschauen soll.“</p>
<p>Das Seufzen des Geistes Gottes ist ein Seufzen für uns. Er nimmt sich unserer Schwachheit an. Wir sollten daher nicht aus Angst vor der Vielfalt Scheuklappen anlegen und nur die eigenen Wahrheiten als Erkenntnismöglichkeit göttlicher Wirklichkeit definieren, sondern im Sinne von Zahrnt immer eine Lücke in unserem Glaubens-Gewölbe lassen, durch die der Himmel hereinschauen kann.</p>
<p>Wir sind <strong>alle</strong> berufen in Christus, und sollen an seinem Wesen und seiner Gestalt teilhaben, wie Paulus dies ausdrückt. Christus soll wir mit vollstem Herzen, vollster Seele und mit all unserer Kraft nachfolgen. Egal, welcher Kirche wir angehören.</p>
<p>Wenn wir auf Gottes Geist vertrauen, wird er uns helfen, trotz unserer Schwachheit den weiten Horizont des Lebens zu entdecken. Und wir werden dabei einen Blick auf Gottes Reich werfen können.</p>
<p>Dazu helfe uns Gott.</p>
<p><em>Foto: </em><span style="font-size:12px;"><em>choice.polarlicht69 - Quelle: www.flickr.de</em><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diakonatsweihe mit Ökumenischer Dimension: Grußwort von Oberkirchenrätin Marita Krüger]]></title>
<link>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=236</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 21:32:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>oekumenisch</dc:creator>
<guid>http://altkatholisch.wordpress.com/?p=236</guid>
<description><![CDATA[
Oberkirchenrätin Marita Krüger ist die Visitatorin im &#8220;Aufsichtsbezirk Süd&#8221; der Evan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://altkatholisch.files.wordpress.com/2008/05/weiheblog.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-239" src="http://altkatholisch.wordpress.com/files/2008/05/weiheblog.jpg?w=228" alt="" hspace="5" vspace="5" width="228" height="300" align="left" /></a></p>
<p>Oberkirchenrätin Marita Krüger ist die Visitatorin im "Aufsichtsbezirk Süd" der Evangelisch-Lutherischen Kirche Thüringens. Gleichzeitig ist sie Vorsitzende der <a href="http://www.ack-thueringen.de">Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Thüringen</a>. In diesen beiden Funktionen hat Sie an meiner Ordination zum Diakon teilgenommen und ein Grußwort gesprochen, welches ich - verbunden mit ein paar ersten Bildern von dem Festgottesdienst - hier gerne dokumentiere:</p>
<p>"Sehr geehrter Herr Bischof Vobbe, geehrte Brüder im geistliche Amt, lieber Bruder Jungbauer, liebe Schwestern und Brüder,</p>
<p>Wir haben heute an einem bedeutenden kirchengeschichtlichen Ereignis teilgenommen: einer alt-katholischen<!--more-->Diakonatsweihe in der Augustinerkirche  Erfurt. Die Augustinerkirche  ist eine Kirche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, die gerade gegründet worden ist und ich darf an dieser Stelle für diese Kirche das Grußwort halten.</p>
<p>Zu allererst möchte ich meine außerordentliche Freude ausdrücken über dieses kirchengeschichtliche Novum und ebenso meine außerordentliche Freude über einen Bruder, der nicht nur mit uns in ökumenischer Gemeinschaft verbunden ist, sondern auch Dienst in unserer Kirche tut. Mit ihm bin ich mit vielen anderen in einer Zeugnis- und Dienstgemeinschaft verbunden. Die Grüße unserer Landeskirche und von unserem Bischof Dr. Kähler darf ich heute übermitteln. Sie tun Ihren Dienst in der Evangelischen Kirche im Mitteldeutschland als Fundraiser. Wir merken durch ihre Tätigkeit: Fundraising ist nicht nur die Suche nach dem schnöden Mammon, sondern es ist eine geistliche Aufgabe, Menschen zu werben für Christus und manche von ihnen lassen sich auch über das Geld erreichen.</p>
<p><a href="http://altkatholisch.files.wordpress.com/2008/05/litaneik1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-241" src="http://altkatholisch.wordpress.com/files/2008/05/litaneik1.jpg?w=300" alt="" hspace="5" vspace="5" width="300" height="224" align="right" /></a>2. Dieses kirchengeschichtliche Ereignis findet in der Augustinerkirche in Erfurt, der Heimstätte von Luther während seiner Klosterzeit von 1505-1508 statt. Sie haben mir geschrieben, dass Sie die Augustinerkirche und das Augustinerkloster als ein wunderbares ökumenisches Zeichen empfinden und Luthers Kirche für Sie eine ganz besondere ökumenische Dimension hat.</p>
<p>Martin Luther verbindet auch uns beide miteinander. 12 Jahre war ich Pastorin in Stotternheim und von dort aus nach dem Blitz ist Luther ins Augustinerkloster gegangen, in dessen Kirche Sie heute Ihre Diakonatsweihe empfangen haben.</p>
<p>Luthers Weihe zum Subdiakon und Diakon war hier und hier hat er auch am 2. Mai 1507, also ganz zeitnahe zu diesem Datum heute,  seine 1. Messe gelesen, die Primiz. Es war der Sonntag Kantate und er sang seine erste Messe.</p>
<p>Erfurt ist die Stadt, die von Luther das fruchtbare Brothaus, das Bethlehem fertilissima genannt wurde, wo Sie ihr  weltliches und geistliches Brot bekommen werden.</p>
<p><a href="http://altkatholisch.files.wordpress.com/2008/05/evangeliumk.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-242" src="http://altkatholisch.wordpress.com/files/2008/05/evangeliumk.jpg?w=300" alt="" hspace="5" vspace="5" width="300" height="224" align="left" /></a>3. Wahrscheinlich ist das der erste alt-katholische Gottesdienst in dieser Kirche sowie eine alt-katholische Diakonatsweihe. Wir wollen aber hier in dieser Stadt nicht nur die Arbeit miteinander teilen oder die Kirchen (wie die alte Michaelskirche die Universitätskirche, da haben Sie als alt-katholische Gemeinde Erfurt Gastrecht), sondern unseren gemeinsamen Auftrag, das Evangelium von Jesus Christus in die Welt zu tragen. So möchte ich Sie heute mit dem Monatsspruch April der Herrnhuter Brüdergemeinde grüßen: Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt 1. Petrus 3,15 Das ergänzt in wunderbarer Weise das Motto Ihrer Diakonatsweihe : Glaube Hoffnung. Liebe, 1. Kor. 13,13 und wir dürfen die Hoffnung nicht nur haben, sondern dürfen auch und oft darüber reden.</p>
<p>Es gibt aber keine alt-katholische oder evangelische oder baptistische oder methodistische Hoffnung, Gott sei Dank, sondern es gibt nur die eine Hoffnung, die in Christus ist und auf ihn hinweist. Das ist ein schöner gemeinsamer Dienst und Auftrag, den wir haben in unseren Kirchen und in der Gemeinschaft der Kirchen - und  hier in Erfurt in der Gemeinschaft der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, die am 5.Mai über den Antrag der alt-katholischen Kirche, Mitglied der ACK Thüringen zu werden, entscheiden wird.</p>
<p>Die Alt-Katholische Kirche ist sowohl Gründungsmitglied der ACK 1948 in Kassel  als auch des Ökumenischen Rates der Kirchen 1948 in Amsterdam.</p>
<p>Wir freuen uns auf Sie lieber Bruder Jungbauer, auf die Zusammenarbeit mit der alt-katholischen Gemeinde in Erfurt und auf die Weitergabe unseres gemeinsamen Zeugnisses von der Hoffnung, die in Christus ist.</p>
<p>Gott segne Sie und Ihren Dienst"</p>
<p><em>Foto: Familie Ladegast - privat</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[1. Mai - Christi Himmelfahrt]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2352</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 07:11:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2352</guid>
<description><![CDATA[Die einen freuen sich über einen freien Tag - Tag der Arbeit -, die anderen über den Vatertag, und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/04/vatertag-g-1000-flickr.jpg"></a><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/04/himmelfahrt-gerd-altmann.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2354" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/04/himmelfahrt-gerd-altmann.jpg?w=71" alt="" width="88" height="116" align="left" /></a>Die einen freuen sich über einen freien Tag - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Mai" target="_self">Tag der Arbeit </a>-, die anderen über den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vatertag" target="_self">Vatertag</a>, und manche erinnern sich an die religiösen Wurzeln dieses Tages. Was aber hat es damit auf sich, was ist Christi Himmelfahrt ? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christi_Himmelfahrt" target="_self"><strong>&#62; Hier lesen</strong></a>.</p>
<p>Lesen Sie auch :</p>
<p>&#62; <a href="http://www.ekd.de/aktuell/58400.html" target="_self">Wenn zwei Bedeutungen zusammen kommen (EKD)<br />
</a>&#62; <a href="http://www.katholisch.de/21375.html" target="_self">Gottesdienst, Demo oder Bollerwagen ? (Katholisch)</a> </p>
<p><em><span style="color:#888888;">Bild:</span></em><em><span style="color:#888888;">Gerd Altmann,pixelio.de</span></em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum gottlosen Humanismus in 12 einfachen Schritten]]></title>
<link>http://stefan888.wordpress.com/?p=458</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 11:35:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>kroski.meint</dc:creator>
<guid>http://stefan888.wordpress.com/?p=458</guid>
<description><![CDATA[
Sokrates in 5 minutes; Islam in 30 Sekunden; Jesus für Anfänger. Wir kennen diese Rezepturen, Kom]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-467" src="http://stefan888.wordpress.com/files/2008/05/aakreuz-rot-3.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></p>
<p align="justify"><strong>Sokrates in 5 minutes; Islam in 30 Sekunden; Jesus für Anfänger. </strong>Wir kennen diese Rezepturen, Kommerzielles ohne den notwendigen background. An dieser Stelle agieren wir im Doppelpack. Zunächst: <em>In 12 Schritten zum Humanismus</em>. Genauer gesagt zum gottlosen Humanismus des <strong><span style="color:#0000ff;">Humanistischen Manifest III</span></strong>, das unter anderem von Paul Kurtz, dem Begründer der <span style="color:#0000ff;">International Academy of Humanism</span>,  und Richard Dawkins, dem Darling der populären Medien, unterzeichnet wurde. Schliesslich: <em>Ausführliche Information, </em>link am Ende des Artikels.</p>
<p align="justify"><strong>Säkularisten</strong> gehen unter anderem gläubigen Christen gegenüber aggressiv zu Werke, indem sie Metaphysik sowie Theologie und Glauben dogmatisch als Aberglauben abqualifizieren. Selten bis gar nicht nehmen sie auf ihre <span style="color:#0000ff;">eigenen Bekenntnisse</span> Bezug, die alte Taktik "Angriff ist die beste Verteidigung" genügt offenbar. Dabei hat jeder Christ, Jude, Muslim und weitere Religionsangehörige... alle haben ein Anrecht zu erfahren, nach welchen Leitlinien der in den Medien bestimmende Teil der Nichtgläubigen sein Leben ausrichtet.</p>
<p align="justify">Lehnen wir uns zurück und "geniessen" die <span style="color:#0000ff;">12 Leitsätze</span>, geschaffen von einer Riege pragmatisch denkender Individualisten, für die das Leben sinnlos ist - und die dennoch die gesellschaftliche Vorherrschaft reklamieren.</p>
<p align="justify">
<p class="MsoNormal"><strong><span style="color:#ff0000;">12 Kernsätze des atheistischen Humanismus:</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><!--more--></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">1.</span> Etablierung eines naturalistischen Weltbildes</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;">Die Schaffung eines Weltbildes mit einer aggressiv betriebenen Ausklammerung von Metaphysik und Theologie ist das Ziel des Humanismus. Religionen und Theologie werden beiseite geschoben, und die mehrtausendjährige abend- und morgenländische Geistesgeschichte der Metaphysik wird für bedeutungslos erklärt.</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">2.</span> Unbegrenzte Forschung schafft künstliches Leben</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;">Eine freie und unbegrenzte Forschung ist das Ziel. Dabei steht nicht die Bewahrung des natürlichen Lebens, sondern die Schaffung künstlichen Lebens im Zentrum der Bemühungen.</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">3.</span> Die Natur ist auf physikalisch-chemische Grundlagen rückführbar</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;"><strong><span style="font-weight:normal;">Die Natur beruht eigentlich auf physikalisch-chemischen Grundlagen, erklärt das Manifest. Dabei </span></strong>bleibt offen, wie und in welcher Form ästhetischen und anderen kulturellen Ausdrucksformen<strong> </strong>Rechnung getragen werden soll.</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">4.</span> Respekt vor geistigen Phänomenen erübrigt sich</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;">Aufgrund der im Manifest vertretenen Thesen des nicht reduktiven Materialismus sind mentale Phänomene grossteils auf physikalische Ereignisse rückführbar. Die Geistebene bleibt somit ohne besonderen Stellenwert und ein Respekt vor geistigen und transzendentalen Phänomenen erübrigt sich.</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">5.</span> Einen „intelligenten Plan“ gibt es nicht</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;">Ausschliesslich nachprüfbares Wissen über die Natur kann für gesellschaftlich relevante Entscheidungen herangezogen werden. Die These eines „intelligenten Plans“ wird aufgrund statistischer "Beweisführungen" ausgeschlossen. Neuere unbewiesene Thesen der Evolutionsbiologie und Kosmologie (Stichwort Multiversum) werden aufgegriffen, um die Gottesthese in ein möglichst unwahrscheinliches Licht zu rücken.</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">6.</span> Naturwissenschaftliche Eliten entscheiden über Leben und Tod</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;">Laut Manifest müssen bei Entscheidungsträgern naturwissenschaftliche Kenntnisse vorausgesetzt werden. In der Folge haben naturwissenschaftlich gebildete Eliten das Entscheidungsrecht ganz besonders für diejenigen Angelegenheiten, die über Leben und Tod befinden.</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">7.</span> Das christliche Wertesystem hat sich humanistischen Wertesystemen unterzuordnen</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;">Demokratische Gesellschaften können eine vielzahl alternativer Wertesysteme aufweisen. Das christliche Wertesystem hat, weil es wie andere Religionen auf Aberglauben beruht, keine weitere gesellschaftliche Berechtigung.</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">8.</span> Humanistische Ethik ersetzt Liebe und Familie durch Glück und Selbstbestimmung</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;">Die humanistische Ethik verwendet die Parameter Glück, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit. Die christlichen Werte Glaube, Hoffnung und Liebe werden als gesellschaftlich irrelevant zurückgewiesen. Die aktive Tätigkeit der Nächstenliebe wird auch nicht annähernd durch die passive Tugend "Wertschätzung" ersetzt.</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">9.</span> Jederzeit auflösbare Partnerschaften ersetzen die christliche Ehe<br />
</strong><br />
Der humanistische Sittenkodex übernimmt eine Reihe von Geboten aus religiösen Wertesystemen, ohne die gesellschaftliche Keimzelle Familie (Hetero-Ehe) ausdrücklich einzubinden. Jederzeit auflösbare zivilrechtliche Partnerschaften einschliesslich Homo-Ehe bilden das erklärte Gegenmodell zur christlichen Ehe.</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#ff0000;">10.</span> Eltern dürfen christlich-sittliche Grundsätze nicht auf ihre Kinder übertragen</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;">Festgestellt wird, dass Paare hinreichend über die <strong><span style="font-weight:normal;">Möglichkeit informiert werden müssen, von der künstlichen Befruchtung und biogenetischer Beratung Gebrauch zu machen. Obwohl von den Eltern vermittelte sittliche Grundsätze von großer Bedeutung sind, dürfen Eltern laut Manifest nicht ihre eigenen religiösen Anschauungen auf ihre Kinder übertragen.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong></strong><strong><span style="color:#ff0000;">11.</span> Sterbehilfe, Abtreibung und Klonen sind wesentlich für die menschliche Freiheit und Selbstbestimmung</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;padding-left:30px;"><strong></strong><strong><span style="font-weight:normal;">Die Humanisten werden die Debatte über die Sterbehilfe insbesondere in den Wohlstandsgesellschaften verstärkt führen</span></strong>,<strong> </strong><strong><span style="font-weight:normal;">um unnötiges Leiden zu verkürzen und sogar den Tod schneller herbeizuführen. Aktive Sterbehilfe soll unter Berufung auf die Europäischen Menschenrechte gesellschaftsrechtlich verankert werden. Frauen müssen das Recht haben, über ihren Körper selbst zu bestimmen, d.h. sie können sich für oder gegen Fortpflanzung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Leihmutterschaft und Klonen entscheiden.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong></strong><strong></strong><strong><span style="color:#ff0000;">12.</span> Einen Sinn des Lebens gibt es nicht</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;"><strong></strong><strong></strong><strong><span style="font-weight:normal;">Für atheistische Humanisten gibt es kein Leben nach dem Tod. Das Leben ist dem Wesen nach sinnlos.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Mir ist etwas kalt geworden nach diesen 12 Leitideen. Wer dennoch etwas warm werden will mit dem Hintergrund dieses Programms, der lese die <a href="http://stefan888.wordpress.com/2008/04/03/atheistischer-humanismus-konkret/" target="_self">Kritik des Humanistischen Manifest III</a>, woraus die genannten Thesen Schritt für Schritt hervorgehen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Homosexualität]]></title>
<link>http://frohebotschaft.wordpress.com/?p=98</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 22:40:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Philip</dc:creator>
<guid>http://frohebotschaft.wordpress.com/?p=98</guid>
<description><![CDATA[Es erfüllt mich mit Scham, wenn ich sehe, wie manche, die sich &#8220;Christen&#8221; nennen, über]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es erfüllt mich mit Scham, wenn ich sehe, wie manche, die sich "Christen" nennen, über homosexuelle Mitmenschen herziehen. Das hätte Jesus bestimmt nicht getan und er hätte sich gegen eine Ausgrenzung eingesetzt. Er hat die Menschen geliebt und sich um die Ausgegrenzten sogar besonders gekümmert.<br />
Bei Gott sind alle Menschen willkommen und es ist unsere Pflicht, diese Botschaft an die Menschen weiterzugeben. </p>
<p>Trotzdem hat Jesus auch immer deutliche Worte gefunden, wenn etwas passiert ist, das nicht im Sinne Gottes ist. Jesus hat immer sehr genau zwischen dem Sünder und der Sünde unterschieden. Die Sünder hat er geliebt, aber die Sünde hat er scharf verurteilt. Jesus hat gezeigt, wie es geht und fordert uns dazu auf, ihm nachzueifern. </p>
<p>Nun bin ich nicht in der Position, um von oben herab zu beurteilen, wer richtig und wer falsch handelt. Nur weil ich nicht schwul bin, bin ich nichts besseres. Was ich schreibe, ist als Ratschlag unter Gleichen zu verstehen. Von Sünder zu Sünder.<br />
<!--more--><br />
Irgendwie ist klar, dass Homosexualität nicht im Sinne Gottes ist. Wenn man eine Idee davon haben möchte, was Gott mit uns vor gehabt hat, dann muss man ganz an den Anfang zurück schauen, in den Garten Eden. Und da kann man sehen, dass die Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau etwas besonderes und heiliges ist. Und Homosexualität ist etwas, das im Widerspruch dazu steht.</p>
<p>Es ist auch für mich schwer zu verstehen, warum Homosexualität Sünde sein soll. Schließlich gibt es ja kein Opfer. Niemand hat einen Nachteil davon, oder?<br />
Ich denke, es ist so, dass die Betroffenen selbst die Opfer sind. Denn alle Sünde trennt uns von Gott. Und das ist etwas, das die Homosexuellen selbst beantworten müssen: trennt mich meine sexuelle Neigung von Gott? Oder bleibt meine Beziehung zu ihm dadurch unberührt?</p>
<p>Ich habe da soviel Vertrauen in die Bibel, um zu sagen, dass man sich durch Homosexualität definitiv ein Stückchen von Gott entfernt. Und wenn das so ist, dann lohnt es sich, dagegen anzukämpfen. Denn es gibt nichts besseres und schöneres, als ganz nah bei Gott zu sein.<br />
Es kann gut sein, dass jemand nicht merkt, dass die Beziehung zu Gott belastet wird. Der sollte sich nicht durch von aussen unter Druck setzen lassen, sondern für Erkenntnis beten. Und Gott wird die richtige Antwort zur richtigen Zeit geben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Spiegel über Evangelikale]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=2347</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 20:11:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/?p=2347</guid>
<description><![CDATA[Der Spiegel-Autor Peter Wensierski versucht sich in einer Bestandsaufnahme der konservativen Christe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/04/faith-paulbence-photography-flickr.jpg"></a><a href="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/04/faith-paulbence-photography-flickr.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2348" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/04/faith-paulbence-photography-flickr.jpg?w=110" alt="" width="110" height="96" align="left" /></a>Der Spiegel-Autor Peter Wensierski versucht sich in einer Bestandsaufnahme der konservativen Christen in Deutschland. Ein wenig scheint er jedoch die einst so objektive Berichterstattung des Nachrichtenmagazins zu verlassen, wenn er von "christlichen Eiferern" spricht und eine Drohkulisse aufbaut. Vielleicht ist das immer das Problem, wenn man aus einer Außenperspektive heraus über Dinge berichtet, die man nur oberflächlich versteht. <a href="http://www.pro-medienmagazin.de/themen/gesellschaft/gesellschaft-single/article/spiegel-ueber-evangelikale-christliche-eiferer-auf-dem-feldzug/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=9&#38;cHash=bb1dda54bc" target="_self"><strong>&#62; Hier lesen.</strong></a></p>
<p><em><span style="color:#888888;">Bild:</span></em><em><span style="color:#888888;">paulbence photography</span></em><em><span style="color:#888888;">,flickr.com<a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/04/faith-paulbence-photography-flickr.jpg"></a></span></em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[]]></title>
<link>http://islamsalam.wordpress.com/?p=22</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 15:50:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>gustavstaedtler</dc:creator>
<guid>http://islamsalam.wordpress.com/?p=22</guid>
<description><![CDATA[ 
„Was ist Wahrheit?“
und was sind Halbwahrheiten?
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="center"><em><span style="color:#800000;"><span style="text-decoration:none;">„<span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:x-large;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Was ist Wahrheit?“</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="center"><em><span style="color:#800000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:x-large;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>und was sind Halbwahrheiten?</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="center"><em><span style="color:#6b0094;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><span>--------------------------------------------------------------------------------</span></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="center"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;">„<span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Was ist Wahrheit?“ und was sind Halbwahrheiten?</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="center"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>(Ellen Rohlfs)</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="center"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Gedanken über unsere sog. „westlichen Werte“</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="center"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="center"><em><span style="color:#800000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Die 1. Frage: „Was ist Wahrheit?“ stellte einst Pilatus</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="center"><em><span style="color:#800000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>bei der wohl bekanntesten Gerichtsverhandlung in Jerusalem vor etwa 2000 Jahren.</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Diese Frage ist heute noch genau so aktuell – </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>In der Pädagogik wie für Wissenschaftler oder Journalisten</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Für Theologen, den Geschäftsmann, den Politiker:</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Was ist Wahrheit? Was bedeutet Wahrheit für den einzelnen?</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Was bedeutet Wahrheit, Wahrhaftigkeit in der Gesellschaft?</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Was im Umgang von Völkern und Nationen mit und unter einander?</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Zu unsern moralisch-ethischen sog. westlichen, den christlich-jüdischen Werten </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>gehören die zehn Gebote aus der jüdischen Bibel , </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>also auch das Gebot ( 3.Mos.19,11): du sollst nicht lügen -</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Oder anders übersetzt „Bewahre Wahrhaftigkeit wider deinen Nächsten!“</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Einer der größten Pädagogen des letzten Jahrhunderts, Lord Baden-Powell</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Formulierte es auch positiv: Der Pfadfinder sagt die Wahrheit!</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Als Pfadfinderin war mir dies damals wie heute besonders wichtig.</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Um so schlimmer empfinde ich –</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>und ich nehme bewusst einen Bereich unter die Lupe –</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>wie unter den höchstrangigen Politikern und Staatsführern unserer Zeit </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>unglaublich und raffiniert gelogen wird – ja, die ganze Welt wird belogen .</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Und was noch schlimmer ist:</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;">„<span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>dank“ dieser Lügen werden ganze Völker mit Kriegen überzogen,</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>weite Landstriche, große Städte zerstört, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Millionen von Menschen getötet, verletzt, vertrieben</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Unglaublich viel Leid über ganze Völker gebracht. </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Und diese verlogenen Politiker behaupten, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>sie seien gläubige Christen - womöglich „wiedergeborene“ Christen</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>oder Juden, die die westlichen Werte verteidigen würden – </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>zu denen ich - wie schon gesagt - die Zehn Gebote aus der Bibel zähle –</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>auch Demokratie, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>das Völkerrecht, die Menschenrechte ….</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Müssen wir uns dann wundern, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>dass die muslimische Welt gegen Christen und Juden Widerstand leistet, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>da sie genau diese zeitlosen Werte, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>die sie zu verteidigen und weiter zu verbreiten vorgeben, grob mit Füßen treten.</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Dass Muslime – im Irak, in Palästina oder anderswo - Terrorakte begehen </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>als Antwort auf die viel, viel größeren Terrorakte der westlichen Supermächte</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>mit ihren modernsten und raffiniertesten Waffen, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>die keineswegs nur militärische Ziele treffen, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>sondern ganze Stadtviertel und Dörfer zerstören</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>und vor allem die zivile Bevölkerung treffen, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>womöglich auf Jahrhunderte hinaus …</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Allein vier große Lügen bestimmen die ersten Jahre des neuen Jahrtausends, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>1. Das Attentat am 11.9.2001 auf das World Trade Center ist inzwischen ziemlich sicher </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>ein unglaublich obszönes und riesiges Lügengebäude – langsam wird es entlarvt</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>2. Im Irak habe es Massenvernichtungswaffen gegeben – die es nicht gab </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>3. es ginge global um den Krieg gegen den Terrorismus – auch dies nur ein Vorwand </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>4. „der Iran wolle Israel von der Landkarte wischen“ – eine (bewusst?) falsche Übersetzung </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Das sind alles nur Vorwände, Vortäuschungen,</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Angstmacherei, und Augenwischerei</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Für die eigene Bevölkerung und die Verbündeten,</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>damit sie willig die Unkosten und den bevorstehenden Blutzoll zahlen …</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>Es geht um die Vormacht im Nahen Osten, </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>über die Ölländer, das Wasser und Land –</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>und um das irakische und palästinensische Volk </strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>auf die Knie zu zwingen oder gar verschwinden zu lassen …</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"> </p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;">„<span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>In Zeiten, da Täuschung und Lügen allgegenwärtig sind,</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Times New Roman, serif;"><span style="font-size:medium;"><span><span style="font-style:normal;"><strong>ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt,“</strong></span></span></span></span></span></span></em></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:0.51cm;" align="left"><em><span style="color:#000000;"><span style="text-decora