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	<title>christenkirchen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "christenkirchen"</description>
	<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 10:52:22 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Das Kollektiv der kollektiven Bestrafung]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=625</link>
<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 20:40:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[This Ongoing War, 15. August 2008
Hinter dem, was wir hier schreiben, steckt eine erschreckende Bege]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"><a title="This Ongoing War / The View from Ramot" href="http://thisongoingwar.blogspot.com/2008/08/15-aug-08-collective-punishment.html" target="_blank">This Ongoing War, 15. <span lang="DE">August 2008</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal">Hinter dem, was wir hier schreiben, steckt eine erschreckende Begegnung hier in Jerusalem von heute.</p>
<p class="MsoNormal">Im letzten Monat sprach einer von uns vor einer Gruppe Kirchenleiter aus Großbritannien. Im Ganzen handelte es sich dabei um eine nachdenkliche Gruppe mit dem üblichen Spektrum von Ahnungslosen am einen Ende bis recht gut informierten und engagierten Personen am anderen. Und mit allen politischen Standpunkten, die man erwarten kann.</p>
<p class="MsoNormal">Eine dieser klerikalen Einzelpersonen wohnt und arbeitet, obwohl aus dem Vereinten Königreich, im Heiligen Land und dient einer der winzigen und kleiner werdenden örtlichen christlichen Gemeinden. Nicht, dass israelische Juden irgendein besonderes Problem mit Menschen anderen Glaubens haben, die ihre Kirchen bauen und ihr Glaubensbekenntnis lehren. Wie aber einige unserer Leser wissen werden, gehören zu diesem Land auch Leute, die nicht israelische Juden sind; und von diesen haben <em>einige</em> einen weit aggressiveren Standpunkt, wenn es darum geht Menschen zu tolerieren, die einer anderen als der eigenen Konfession angehören.</p>
<p class="MsoNormal">Der Pastor und seine Frau schlossen sich uns später zum Abendessen an. In dem, was sich als ein ziemlich gespannter Austausch von Ansichten erwies, gaben sie ihrem großen Ärger für das Ausdruck, was die Israelis nach ihrer Meinung den belagerten Arabern im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen antun. Sie stellten außerdem fest, dass sie in den fünf Monaten, die sie hier lebten, eine schwere Zeit hatten israelische Juden zu finden, mit denen sie normale Gespräche führen konnten.</p>
<p class="MsoNormal">Das Paar hatte am Tag vor unserer Begegnung in einem Vorort Jerusalems Gaza besucht. Was sie uns von dieser Exkursion wissen lassen wollten, war, dass die Israelis die Gazaner furchtbar behandeln. Die Tore zwischen dem Gazastreifen und Israel sind die meiste Zeit geschlossen, was große Unannehmlichkeiten schafft; und das sei gewollt. Es war Teil dessen, was sie <em>kollektive Bestrafung</em> nannten.</p>
<p class="MsoNormal">Wir haben es weit gehend nicht geschafft sie dazu zu bringen den Zusammenhang dieser furchtbaren Dinge zu sehen. Wir sehen es so: Zu diesem Kontext gehören tausende Raketen-, Mörser-, Heckenschützen- und Messerangriffe auf Israelis, Amerikaner, Mitbürger des Gazastreifens und praktisch alles und jedem anderen. Dazu kommen Routinehandlungen an Mord, Plünderungen und systematischer Dämonisierung und Eliminierung aller (menschlicher, institutioneller und materieller) Spuren von jedermann und allem, was von der von der Hamas diktierten Norm abweicht.</p>
<p class="MsoNormal">Das Kirchenpaar hätte an der Kontextualisierung dessen, was sie als vorsätzliche, systematische Erniedrigung bezeichnen, nicht weniger interessiert sein können.</p>
<p class="MsoNormal">Wir sind zwar weder durch das Blut von Eltern, Tanten, Onkeln oder anderen engen Familienmitgliedern verbunden, die selbst den Nazi-Albtraum überlebten, die Konzentrationslager, die Todesschwadronen (der Großvater unserer Kinder, ein Holocaust-Überlebender, der seine gesamte Familie verlor, lebte den größten Teil seines Lebens mit einer Wehrmachts-Kugel im Oberschenkel) und die Liquidierung der jüdischen Gemeinden Europas; aber wir reagieren allergisch auf Leute, die den Begriff „kollektive Bestrafung“ auf das anwenden, was im Gazastreifen passiert.</p>
<p class="MsoNormal"><strong><em>Worte sind wichtig.</em></strong> Und mit dem Misshandeln durch Worte ist man nur einen Schritt davon entfernt Menschen zu misshandeln – und wir meinen damit <em>wirklich</em> zu misshandeln. Aber irgendwie wird, während der Frust und die Leidenschaften der Feinde Israels weiter auf uns einstürmen und an Intensität zunehmen, der Missbrauch von Schlüsselbegriffen immer offensiver.</p>
<p class="MsoNormal">Was uns zu einem Op-ed-Artikel bringt, der heute in einer irischen Zeitung erschien:</p>
<p class="MsoNormal"><strong><a href="http://www.irishtimes.com/newspaper/opinion/2008/0815/1218747921606_pf.html">Die Rolle der Hamas bei der „kollektiven Bestrafung“</a></strong><br />
Meinung: Freitag, 15. August 2008
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:navy;">Am 27. Mai 1942 wurde der stellvertretende Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, Reinhard Heydrich, vom tschechischen Untergrund ermordet, als er in Prag zu seinem Büro fuhr</span>, schreibt Seán Gannon (der Vorsitzende der Irish Friends of Israel).</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">In dem Bemühen „seinen Tod wettzumachen“, trieb die SS die Einwohner des nahe gelegenen Dorfes Lidice zusammen. Etwa 200 Männer wurden auf der Stelle exekutiert. Die Frauen wurden ins Konzentrationslager Ravensbrück geschickt, wo die meisten in der Folge umkamen; 80 Prozent ihrer Kinder wurden im Juli in Chelmno vergast.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Zwei Jahre später tötete eine Bombe von Partisanen 33 Mitglieder eines SS-Polizeibattaillons, als es durch das Zentrum Roms marschierte. Als Vergeltungsmaßnahme befahl der Gestapochef der Stadt, Herbert Kappler, dass für jeden toten Deutschen zehn Italiener hingerichtet werden sollten. Am nächsten Tag wurden 335 Menschen in die Ardeatinischen Höhlen gebracht und in den Nacken geschossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Das war die Art von Gräueltaten, die die Verfasser der Vierten Genfer Konvention im Sinn hatten, als sie 1949 die „kollektive Bestrafung“ ächteten. Artikel 33 legt fest, dass niemand „für eine Tat bestraft werden darf, die er oder sie nicht persönlich begangen hat“; das bezieht sich auf die aktive Auferlegung von Kriminalstrafen als Vergeltungsmaßnahme für die Schuld einer anderen Gruppe.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Daher stellt ihre ständige Anrufung durch Kritiker Israels im Zusammenhang der Sperrung des Gazastreifens wenig mehr als ein zynisches Ausnutzen der Sprache des internationalen Rechts dar, was Teil einer gut etablierten Strategie, die anstrebt jedes Detail israelischer Sicherheitsmaßnahmen zu delegitimisieren, indem sie in politischen Begriffen definiert werden, gegen die zurecht alle rechtmäßig denkenden Menschen opponieren: „Apartheid“ (der Sicherheitszaun), „Kriegsverbrechen“ (die gezielte Tötung von Terrorführern“, sogar „ethnische Säuberungen“ und „Völkermord“ (fast jede IDF-Operation).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Zum Beispiel behauptet die Ireland-Palestine Solidarity Campaign, Israels eher unregelmäßigen Einschränkungen der Strom- und Treibstoff-Exporte in den Gazastreifen stellten „kollektive Bestrafung“ und eine Verletzung des internationalen Rechts dar.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Die Rechtmäßigkeit wirtschaftlicher Sanktionen in Konfliktsituationen ist jedoch trotz ihres unvermeidlichen Einflusses auf Zivilisten in der UNO-Charta verankert. Das UN-Embargo gegen Saddam Husseins Regime verursachte enormes Leid unter den gewöhnlichen Irakern, während seine Sanktionen gegen die Al-Qaida und die Taliban das hatten, was das UNO-Büro für die Koordination für humanitäre Angelegenheiten „einen fühlbar negativen Effekt“ auf das Leben der unschuldigen Afghanen nannte. Doch niemand beschuldigt den Sicherheitsrat der Auferlegung „kollektiver Bestrafung“.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Und obwohl die Vierte Genfer Konvention technisch für den Konflikt mit dem Gazastreifen nicht gilt (dieser ist weder Vertragspartner noch, trotz Israels Kontrolle über seine Grenzen, von Israel besetztes Territorium), erfüllt Israel deren Anforderungen voll.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Die Konvention verpflichtet nicht zur Lieferung von Gütern und Dienstleistungen an Feindbevölkerung (Israel erklärte zurecht den Gazastreifen im September 2007 zu „Feindgebiet“), außer „unbedingt erforderlichen Lebensmitteln, Kleidung und für Kinder unter 15 Jahren, Schwangere und Entbindungsfälle vorgesehene Stärkungsmittel“.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Ein Erstes Zusatzprotokoll aus dem Jahr 1977 führt Strom und Treibstoff nicht unter den „anderen für das Leben der Zivilbevölkerung lebensnotwendigen Versorgungsgütern“, für die Transit gewährleistet werden muss. Und selbst solche können unter Embargo gestellt werden, wo es ernsthafte Gründe für die Annahme gibt, dass sie von Feindkräften abgefangen werden. Und obwohl dies offensichtlich im Gazastreifen geschieht (die Hamas griff sich im Februar 14 LKW-Ladungen an Rotkreuz-Hilfsgügern und wurde wiederholt von der PA beschuldigt, für das Elektrizitätswerk und Krankenhäuser im Gazastreifen bestimmten Treibstoff in die eigenen Taschen abgeleitet zu haben), erlaubt Israel weiterhin jede Woche den Transfer hunderter Tonnen von Hilfe in das Gebiet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Israels Reise-Bann für Studenten aus dem Gazastreifen mit Übersee-Stipendien wurde ebenfalls als eine Form der „kollektiven Bestrafung“ beschrieben. In Verurteilung dieser Politik hob der ehemalige Direktor der Irish Fulbright Commission, John Kelly, in dieser Zeitung den Fall von sieben Fulbright-Stipendiaten hervor, zu denen er andeutet, ihnen sei die Reiseerlaubnis zum Studium in den USA verweigert worden, weil drei von ihnen Mitglieder der Islamischen Universität in Gaza waren, einer Hamas-Hochburg, die mit einer Reihe von terroristischen Verbrechen verbunden sind. Dreien der 14 Fulbright-Stipendiaten, die dieses Jahr den Antrag auf Ausreise aus dem Gazastreifen stellten, wurde dieser tatsächlich aus Sicherheitsgründen verweigert. Aber die zentrale Frage ist nicht, ob solche Studenten an sich ein Risiko darstellen, sondern ob der Zugang zu einer Universitätsausbildung in Übersee „einen humanitären Ausnahmefall“ darstellt, für den Israel seine legitime Blockade aufheben muss. Da das universale Recht auf Bildung sich nicht auf höhere Bildung erstreckt, ist das eindeutig nicht der Fall.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Das ist unzweifelhaft eine Tragödie für die hunderte Studenten, die von Universitäten im Ausland eingeladen wurden und den Gazastreifen nicht verlassen dürfen; Israel überdenkt derzeit seine Politik und untersucht Anwendungen für jeden Einzelfall.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;"><span style="color:navy;">Aber letztlich liegt die Verantwortung für die missliche Lage derer, denen die Reiseerlaubnis verweigert wurde, nicht bei der Regierung in Jerusalem, sondern bei den eigenen Herrschern der Hamas, die durch die Führung eines willkürlichen Terrorkrieges gegen alle Israelis die sind, die in Wirklichkeit Verbrechen der „kollektiven Bestrafung“ begehen.</span></p>
<p class="MsoNormal">Dem fügen wir an, dass das Kollektiv der <em>kollektiven Bestrafung</em> ungerührt bleiben wird. Sie haben wenig historischen Kontext, keinen Sinn für Proportionen, wenn sie die von einem Terror-Regime gewollt und enthusiastisch herbeigeführten Tode und – leider muss das so gesagt werden – eine gestörte Sensibilität gut heißen.</p>
<p class="MsoNormal">Aber vor allem wissen sie einfach nicht, wie man zwischen Erniedrigung, <em>vorsätzlicher</em> Erniedrigung und von Hass getriebenem terroristischen Mord unterscheidet. Das macht ihre Verbohrtheit etwas sehr Gefährlicheres, etwas Unheilvolleres, als einfach nur schlecht informiert zu sein.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hass-Prediger im Talar]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=554</link>
<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 20:28:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
<guid>http://heplev.wordpress.com/?p=554</guid>
<description><![CDATA[Es gibt Leute, die kotzen mich einfach an. Obwohl ich sie nicht kenne, einfach nur ihrer ignoranten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Es gibt Leute, die kotzen mich einfach an. Obwohl ich sie nicht kenne, einfach nur ihrer ignoranten Arroganz und ihres notorischen Halbwissens wegen, das sie nutzen, um zu verleumden, zu hetzen und Verbrecher zu rechtfertigen. Leider gehören zu dieser Gattung (Un-)Mensch eine ganze Reihe Vertreter z.B. der evangelischen Kirche – studierte Theologen, die weder ihre Bibel nur in Teilen kennen (und anerkennen), noch Ahnung von Geschichte haben. Folgen der „historisch-kritischen“ Methode?</p>
<p class="MsoNormal">Besonders schlimm wird es, wenn solche Leute halbe Wahrheiten (oder noch weniger) verbreiten und mit ihrer Ignoranz die Geschichte auf den Kopf stellen.</p>
<p class="MsoNormal">Ein solches Exemplar hat im <em>Korrespondenzblatt</em>, „herausgegeben Pfarrer- und Pfarrerinnenverein in der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern“ eine Hetzschrift gegen Israel veröffentlichen dürfen, die unter hier <a title="Korrespondenzblatt" href="http://pfarrverein-bayern.de/archiv/kblatt-0807.pdf" target="_blank">als pdf-Dokument</a> (S. 102-103, im Dokument die 6. und 7. Seite) abrufbar ist, die vor geschichtlichen Verdrehungen und Falschaussagen nur so strotzt und den Mord an acht Talmudschülern in Jerusalem regelrecht verteidigt. Es fängt gleich gut an:</p>
<p class="MsoBlockText">„Arabischer Terrorist erschießt acht Jugendliche in einer Jerusalemer Talmudschule!“ – und Israel schlägt verständlicherweise zurück. Soweit das gängige Deutungsmuster.</p>
<p class="MsoNormal">So fängt Dieter Helbig, Pfarrer i.R., seinen Artikel an – und verschweigt, dass Israel gar nicht zurückgeschlagen hat! Gut, er zieht sich auf „Denkmuster“ zurück – aber was soll das, wenn das „Muster“ dem Geschehen nicht entspricht? Dass Israel gerade nicht „zurückgeschlagen“ hat, hat nach den Anschlägen im Juli massive Kritik nach sich gezogen. Hätte man „zurückgeschlagen“, wäre es möglich gewesen, dass die drei Attentäter vom Juli es sich überlegt hätten, ob sie ihren Hinterbliebenen die Folgen zumuten wollten, so auch eine nicht ganz falsche Argumentation. Herr Pfr. i.R. Helbig mag so weit nicht denken, dann müsste er nämlich sein eigenes Denkmuster überdenken.</p>
<p class="MsoBlockText">Die beiden israelischen Historiker Zertal und Eldar, die ein grundlegendes Werk über die jüdische Siedlerbewegung ab 1967 vorlegen, betonen die tiefe Zäsur, die diese Bewegung von allen früheren zionistischen Unternehmungen trennt.</p>
<p class="MsoNormal">Eine tiefe Zäsur, aha. Die die israelischen Historiker Zertal und Eldar feststellen. Mal abgesehen davon, dass Eldar kein Historiker ist, sondern politischer Journalist für Ha’aretz, der „palästinensischen Zeitung, die auf Hebräisch geschrieben wird“, fragt sich, welcher Historikergilde die zwei angehören. Pfr. i.R. Helbigs weitere Stütze ist allerdings der „neue Historiker“ Ilan Pappé, der für seine historischen Erkenntnisse auf Fakten und Archivarbeit verzichtet und nur das für Geschichte und wahr hält, was heute von Palästinensern erzählt wird (seine Definition von Geschichtswissenschaften); abgesehen davon, hält er immer noch einem lügenden Fälscher die Stange, der ein Massaker an „Palästinensern“ erfunden hat, dafür Interviews mit ehemaligen Bewohnern des massakrierten Dorfes fälschte, als die ihm nichts von einem Massaker erzählten und deswegen per Gerichtsbeschluss seinen Titel verlor – Pappé wütet heute deshalb heute noch.</p>
<p class="MsoNormal">Über Akiva Eldar liest man bei <a title="Powell Books" href="http://www.powells.com/biblio/1568583702?&#38;PID=32317" target="_blank">Powell Books</a> weiter: Eldar schreibt Kommentarseiten für die New York Times, LA Times, den Philadelphia Inquirer, die International Herald Tribune und die New York Jewish Week. Zu letzterer kann ich nichts sagen, aber die übrigen gehören allesamt der Liste der Verdächtigen an, wenn es um Israel-Bashing und die übelsten Verdrehungen des Geschehens im Nahen Osten geht. Da ist dann kein Wunder, was der Pfr. i.R. zitieren kann.</p>
<p class="MsoNormal">Prof. Idith Zertal lehrt u.a. an der Hebräischen Universität und hatte Lehraufträge an „berüchtigten“ Universitäten in Chicago und Frankreich, sowie an „Forschungsinstituten in den USA, Europa und Israel“. Die hätte sie nicht erhalten, trüge sie nicht eine linke Haltung zur Schau, die Israel alles Unrecht in die Schuhe schiebt, das im Nahen Osten zu finden ist. Inhaltlich und in ihrer Grundhaltung muss sie zu Eldar passen, sonst hätten die beiden wohl kaum ein gemeinsames Buch gegen die Siedler in Judäa und Samaria geschrieben, das diese als mehr oder weniger alleiniges Übel beschreibt, das den Nahen Osten plagt und den Staat Israel einkassiert hat.</p>
<p class="MsoNormal">Das sind also die Historiker, auf die sich der Herr Pfarrer stützt. Eine hervorragende Gesellschaft, die solche Kracher hervorbringt wie <a title="Bob from Brockley" href="http://brockley.blogspot.com/2008/07/extraordinary-claim.html" target="_blank">diesen</a>:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">„Das Scharon und einige seiner Siedlerfreunde praktisch die einzigen Politiker des Westens (außer den slawischen Unterstützern Serbiens) waren, die militärische Maßnahmen zur Verhinderung der serbischen ethnischen Säuberungen in Bosnien und dem Kosowo waren, war kein Zufall.“</p>
<p class="MsoNormal">Es wird nicht ganz klar, ob dies jetzt ein Zitat aus dem Buch der beiden Autoren des vom Herrn Pfr. i.R. Helbig so gerne zitierten Buches ist oder vom Rezensenten. Ich vermute Letzterer zitiert oder übernimmt den Inhalt. Und der Blogger „Bob from Brockley“ (selbst erklärter Feind Sharons) zeigt deutlichst auf, dass diese Darstellung völliger Blödsinn ist, pure antiisraelische Propagandahetze. Herr Pfr. i.R. Helbig stützt sich ja auf unglaublich gute Quellen. Und so unparteiische – eine ansonsten reichlich <a title="New York Times" href="http://www.nytimes.com/2007/10/14/books/review/LeBor-t.html" target="_blank">positive Rezension</a> in der New York Times stellt fest:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">“Die Herren des Landes” ist überaus detailliert. Trotzdem hätte es von einem größeren Zusammenhang und breiterer Diskussion profitiert. Es gibt eine Verteidigung, die hier nicht zu finden ist. Sind z.B. die Siedlungen die unausweichliche Folge des Zionismus oder eine Abweichung, die durch die besonderen Umstände von 1967 entstand? Oder etwas von beidem? Israel war damals weit entfernt von der heutigen Militärmacht. Es kämpfte einen Krieg um sein Überleben, in dem der Sieg nicht sichergestellt war: Massengräber wurden in öffentlichen Parks vorbereitet; Hotels wurden in Erste-Hilfe-Stationen verwandelt. Der Triumphalismus nach 1967 hatte tragische Konsequenzen gehabt, aber das war vermutlich ebenfalls unausweichlich. Jeder von Feinden umzingelte Staat sucht nach strategischer Tiefe.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Ebenfalls sehr fragwürdig ist, insbesondere, wenn man die linken Ansichten der Autoren bedenkt, dass die Palästinenser in ihrem Buch kaum vorkommen, außer als passive Opfer von habgierigen zionistischen Siedlern und expansionistischen israelischen Regierungen. Den Palästinensern ist großes Unrecht getan worden, aber sie haben auch die Chance zu wählen gehabt und nur zu oft schlecht gewählt. Abgesehen vom Landraub, wurde der Sicherheitszaun nach einer Flut von Selbstmord-Bombenanschlägen gebaut und verhindert weitere Anschläge. Als Yassir Arafat im Jahr 2000 Ehud Baraks Angebot in Camp David ablehnte, schlug er aus, was vermutlich die größte Chance einer Eigenstaatlichkeit von Wert war.</p>
<p class="MsoNormal">Ein Grundproblem solcher Leute: Sie nehmen nur die tatsächlichen, vor allem aber eingebildeten Untaten Israels, völlig losgelöst von jedem Zusammenhang und prügeln auf den jüdischen Staat ein. Mit einer Selbstgerechtigkeit, die ihresgleichen sucht, werden Auslassungen betrieben, die eine Verblendung offenbaren, die kaum zu übertreffen ist.</p>
<p class="MsoNormal">Herr Pfr. i.R. Helbig übernimmt unkritisch, was ihm Zertal und Eldar sowie Pappe liefern. In der ganzen, langen Litanei wird von ihm nicht einmal hinterfragt, was die linken Pappnasen ihm da liefern. Es findet lediglich eine undifferenzierte Hetze gegen alles statt, was Israel ist, sich aber nicht historisch belegen lässt, sondern von den Dokumenten der Vergangenheit widerlegt wird. Ben Gurion wird zum extremistischen Fanatiker gestempelt, aus dem arabischen Vernichtungskrieg gegen die Juden wird ein zionistischer Eroberungskrieg, die Ablehnung des UNO-Teilungsplans und damit seine Unwirksamkeit wird nicht erwähnt.</p>
<p class="MsoNormal">Herr Pfr. i.R. Helbig findet, dass eine von der Kirche festgelegte Haltung, keine Kritik an Israel üben zu dürfen, für die Zeit bis 1967 in Ordnung ist, danach nicht mehr. Welchen Unterschied macht es, vorher nicht kritisieren zu dürfen, jetzt aber um so heftiger zu geifern? Die Fortsetzung des „Landraubes“ seit 1967. Aha, „Landraub“ vor 1967 war in Ordnung, wegen des Holocaust. Wenn das keine ausgewogene Einstellung ist!</p>
<p class="MsoNormal">Herr Pfr. i.R. Helbig „muss hinnehmen“, dass seine arabischen Gesprächspartner sich von ihm verraten und verkauft fühlen, weil er findet, dass sie nicht vor die „Grenzen“ von 1967 zurück können. Das ist er den Opfern der Überlebenden der Shoa schuldig. Aha; dass die Araber das nicht akzeptieren, kann er wohl ertragen. Ihr Wunsch nach kompletter Vernichtung des jüdischen Staates ficht ihn nicht an, er ist ja anderer Meinung. Dass die „Meinung“ seiner arabischen Gesprächspartner kompromisslos ist und sich nicht ändern wird, ist ihm egal (wenn er es denn überhaupt begreift). Dass Israel sich auch nach 1967 in einem Überlebenskampf gegen unerbittliche Feinde mit absolutem Vernichtungswillen befindet und sich keine Niederlage leisten kann, wird er wohl abstreiten. Das passt nicht in sein Bild vom landräuberischen Judenstaat. Genauso wenig, wie er akzeptieren wird, dass der Rückzug aus dem Sinai, der aus dem Libanon, der aus dem Gazastreifen und der Teilrückzug aus dem nördlichen Samaria zeigen, dass Israel nicht Landräuber ist, sondern existenzgefährdende Kompromisse zu machen bereit war (Olmert &#38; Co. wollen ja sogar immer noch weiter machen, obwohl es ausschließlich schlechte Erfahrungen hierzu gibt). Der Tonfall und die Argumentation der „Landräuber Israel“-Hetzer hat sich nach dem Abzug aus dem Gazastreifen nicht geändert. Das heißt, dass sie in ihrem blinden Hass absolut nichts zu lernen bereit sind.</p>
<p class="MsoNormal">Es lässt sich nicht genau erkennen, welche der Spiegelstrich-Absätze nun vom Herrn Pfr. i.R. selbst stammen und welche von Zertal/Eldar. Ist das Absicht? Damit er abstreiten kann, wenn man ihm vorwirft, was er da für einen verlogenen Mist fabriziert und auf die linken Schmierfinken verweisen kann, deren Machwerk er dargestellt hat?</p>
<p class="MsoNormal">Und so macht er dann die Juden für den Hass auf die Juden verantwortlich. Zugegebenermaßen vordergründig eine kleine Gruppe von Juden, eine Art Rat der Weisen von Zion, die sich im Westjordanland auf die Bergspitzen festgesetzt und damit den Staat Israel übernommen haben. Eine Gruppe Juden, die uns mit ihrer Existenz alle bedroht, weil sie der Al-Qaida den Nährboden liefert. Dass die Al-Qaida den arabisch-israelischen Konflikt nur als Nebenthema betrachtet und ihn als Marginalie am Rande des Kampfes gegen die USA einordnet – was macht das schon? Dass Al-Qaida aus der Gegnerschaft zu US-Streitkräften auf der Arabischen Halbinsel gegründet wurde – egal. Irgendwie muss man sich seine Argumentationsstränge zusammenschustern, damit das antiisraelische Bild zusammenfügt. Die Puzzleteile werden zurechtgeschnitten und die Lücken zugekleistert. Fertig.</p>
<p class="MsoNormal">Der Widerling hat „Verständnis“ für Juden mordende Palästinenser. So, wie er dieses äußert, muss davon ausgegangen werden, dass er das Morden als gerechtfertigt ansieht. In den beiden langen Seiten seines Einspruchs gegen den Staat Israel fällt nicht ein kritisches Wort zu den Terroristen, kein kritisches Wort über die arabischen Antisemiten, die nicht erst seit 1948 die Juden vernichten wollen, nein: Ausschließlich Israel ist das Übel und ihm wird nur ein Existenzrecht zugesprochen, weil Hitlerdeutschland den Holocaust am jüdischen Volk verübt hat. Wenigstens hier ist er konsequent: Die Araber müssen nach seiner Meinung ausbaden, was die Deutschen verbrochen haben. Was für ein Täter-Opfer-Verständnis soll das eigentlich sein? Übler kann man Antisemiten wie Ahmadinedschad keine Munition liefern.</p>
<p class="MsoNormal">Ein solcher Hassprediger darf also im offiziellen Vereinsblatt der evangelischen Pfarrer Bayerns unwidersprochen seine Gülle ablassen. Das spricht nicht unbedingt für die Macher des Blattes oder den Verein, der es publiziert. Anscheinend sollte man die einmal intensiv auf seine Einstellungen hin untersuchen. Es gebe immer wieder Leute, die „<a href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=859757&#38;kat=303&#38;man=3">extrem ausrasten</a>“, meint der „verantwortliche Schriftleiter“ des Blattes. Soll das rechtfertigen, dass er diesen Hetztext zum Abdruck genehmigt hat? Rechtfertigt das, dass erst in der nächsten Ausgabe „Antworten“ auf Pfr. i.R. Helbigs Text erscheinen werden?</p>
<p class="MsoNormal">Was hier passiert ist, gleicht dem in den üblichen antisemitischen Hetzschriften abgedruckten Verleumdungs-Geschreibsel. Wer das vor Abdruck bei der Redaktion nicht gemerkt haben will, der lügt. Die Redaktion ist um keinen Deut besser als der Schreiber selbst. Aber sie können besser versuchen, sich aus dem Eklat herauszuziehen. Das sollte man ihnen genauso wenig durchgehen lassen, wie Herrn Pfr. i.R. Helbig seine exkrementalen Entgleisungen.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;"><a title="Die Achse des Guten" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/dummbeutel_der_woche/" target="_blank">Nachtrag</a>:</span> Der Dummbeutel der Woche, der Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Bescheuertheit, geht an Ruhestandpfarrer Dieter Helbig für seinen Artikel im offiziellen Organ des bayerischen Pfarrvereins und dessen presserechtlich verantwortlichen Redakteur Dekan Martin Ost.</p>
<p class="MsoNormal">Henryk M. Broder hat natürlich eine <a title="Die Achse des Guten" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_kanalratte/" target="_blank">kräftigere Formulierung</a> für den Herrn Pfr. i.R. gewählt. Und sich dafür <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tschuldigung_liebe_kanalratten/" target="_blank">entschuldigt</a> (aber nicht beim Pfarrer).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Palästina zur Zeit Jesu“]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=296</link>
<pubDate>Sat, 03 May 2008 14:15:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[CAMERAs snapshot hat eine Fehldarstellung der New York Times aufgegriffen, in der behauptet wurde, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">CAMERAs<em> <a href="http://blog.camera.org/">snapshot</a></em> hat eine <a href="http://www.nytimes.com/2008/04/22/world/middleeast/22aramaic.html?_r=1&#38;oref=slogin">Fehldarstellung der <em>New York Times</em></a> aufgegriffen, in der behauptet wurde, dass Jesus vor zwei Jahrtausenden in Palästina Aramäisch sprach“. CAMERA erklärt zurecht:</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">Zur Zeit Jesu gab es so etwas wie „Palästina“ nicht, da die Römer Judäa erst hundert Jahre nach dem Tod Jesu in „Palästina“ umbenannten. Während der Zeit Jesu lagen Bethlehem und Jerusalem in dem, was gemeinhin Judäa genannt wurde; Nazareth lag in dem, was man allgemein von Galiläa bezeichnete. Die New York Times sollte ihren faktischen Fehler korrigieren, Judäa und Galiläa mit Namen zu benennen, die erst ein Jahrhundert später existierten.</p>
<p class="MsoNormal">Geschichtliche Fakten sind: Im Jahr 132 n.Chr. gab es – erneut – einen Aufstand der Juden gegen die Römer unter Bar Kochba. Erst im Jahr 135 n.Chr. konnten sie ihn niederschlagen. Der Kaiser war derart erbost über den Aufstand, seine Folgen und seine Dauer, dass er alles Jüdische austilgen wollte. Daher benannte er den Landstrich um und gab ihm einen Namen, der an die Erzfeinde Israels, die Philister erinnerte: Palästina. (Wer es nicht weiß: Die Philister waren ein aus der Ägais stammendes Seefahrervolk, das zur Zeit der Römer schon einige Jahrhunderte lang nicht mehr existierte.) Fakt ist auch, dass der Name völlig außer Gebrauch kam – bis er in der jüngeren Vergangenheit wieder in Mode kam, um das Heilige Land, vor allem aber das britische Mandatsgebiet zu beschreiben.</p>
<p class="MsoNormal">CAMERA schreibt weiter:</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">Man muss nur die christliche Bibel öffnen, um Bezüge auf Judäa und Galiläa zu finden. Beispiele: Lukas 1,5: Herodes (der Große) ist „König von Judäa“; Lukas 2,4: „Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem“; Lukas 3,1: „als Pontius Pilatus Statthalter in Judäa war“.</p>
<p class="MsoNormal">Das ist eine korrekte Hinweise. Nur sind gerade (deutschsprachige) Bibeln auch eine Quelle der Fehlinformation, wenn man sich dort die Landkarten ansieht. Die Lutherbibeln in der Übersetzung von 1956 und 1964, wie auch die in der Übersetzung von 1984 enthalten eine Landkarte „Palästina zur Zeit des Neuen Testaments“; „Die gute Nachricht“ in der Ausgabe von 1976 enthält den gleichen Titel der entsprechenden Landkarte, genauso die Neufassung von 1997; ebenso verhält es sich mit der Bruns-Bibel (1962). Die „Hoffnung für alle“ fehlt mir derzeit, aber ich meine mich zu erinnern, dass auch dort eine Karte mi demselben Titel zu finden war.</p>
<p class="MsoNormal">Ausnahmen, die mir vorliegen, sind einmal die Genfer Studienbibel, die zwei Karten enthält, in der die richtigen Namen der Landstriche aufgeführt sind („Leben und Wirken Jesu“; „Das Römische Reich zur Zeit des Neuen Testaments“); zweitens die Schlachter-Übersetzung Version 2000, die „Israel zur Zeit von Jesus Christus“ schreibt. Meine Elberfelder Bibel enthält keine Landkarten. Meine englischen Übersetzungen auch nicht.</p>
<p class="MsoNormal">Elektronisch sieht es wohl nicht unbedingt besser aus als in den gängigen Bibeln: Mein <em>PC-Bibelatlas</em> enthält eine Karte „Palästina zur Zeit Jesu“.</p>
<p class="MsoNormal">Was will man den Leuten vorwerfen, wenn sie solche Fehlinformationen in ihren Bibel vorgesetzt bekommen? Das macht die Sache nicht besser, aber verständlich, auch wenn es lächerlich ist. Einen Begriff durch einen anderen zu ersetzen, ist äußerst schwer. Die „Palästinenser“ haben eine erfolgreiche Kampagne gestartet, die diese Falschinformation ausnutzte und sich zu einem Volk erfunden, das um sein Selbstbestimmungsrecht in seinem „angestammten“ Land kämpft, dessen Name allen bekannt ist, <a title="Den Markennahmen zurückholen" href="http://homepages.compuserve.de/heppye/texte/2brand.html" target="_blank">ihnen weder gehört noch zusteht</a>.</p>
<p class="MsoNormal">Um so mehr muss darauf hingearbeitet werden, dass diese Falschdarstellungen aus den Köpfen der Menschen verschwinden und durch die richtigen Begriffe ersetzt werden.</p>
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<title><![CDATA[Deine Feinde kennen und Bücherverbrennungen]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=156</link>
<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 21:12:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[This Ongoing War, 18. Februar 2008
Es liegt etwas tief Widerhallendes, sogar Symbolisches in der Tat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span><a href="http://thisongoingwar.blogspot.com/2008/02/18-feb-08-knowing-your-enemy-and.html" title="Knowing your enemy and burning the books" target="_blank">This Ongoing War, 18. <span>Februar 2008</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal">Es liegt etwas tief Widerhallendes, sogar Symbolisches in der Tatsache, dass letzten Freitag von uns aus mal gerade über die Grenze eine Bibliothek zerstört wurde.</p>
<p class="MsoNormal">Zwölf Bewaffnete griffen dort an, nur ein weiterer Angriff in einer langen Reihe auf christliche Personen und Institutionen; diesmal auf die CVJM-Bibliothek in Gaza Stadt. Der immer verlässliche <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1203019394826&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull" target="_blank">palästinensisch-arabische Journalist Khaled Abu Toameh</a> schreibt, dass die Bibliothek völlig zerstört wurde – „als Antwort auf die letzte Woche vorgenommene Wiederveröffentlichung der Karikaturen, die den Propheten Mohammed ‚verpotteten’, in dänischen Zeitungen“. Alle 8.000 Bücher wurden vernichtet. Ein <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/middle_east/7246454.stm" target="_blank">Bericht der BBC</a> besagt, dass die Bewaffneten die Wächter fragten, warum sie für „Ungläubige“ arbeiten.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn Sie es nicht bemerkt haben sollten: Für frühere Anschläge auf christliche Personen und Institutionen und Morde an prominenten Christen im Verlauf der letzten zwei Jahre haben bisher mehrere jihadistische Gruppen im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen die Verantwortung übernommen. Die BBC zitiert sie mit der Aussage, „sie würden ihre Anschläge weiterführen, bis alle 3.000 Christen den Gazastreifen verlassen haben“. Ziemlich klar.</p>
<p class="MsoNormal">Das sind ziemlich alarmierende Dinge. Nicht die Bomben – wir erwarten von den Jihadisten nichts anderes als ihren Barbarismus. Dafür alarmiert das <b><i>überwältigende Schweigen</i></b> der Führer der christlichen Welt.</p>
<p class="MsoNormal">Es ist nicht so, als wäre die Schrift nicht an der Wand: Der Manager von Gazas einzigem christlichen Buchladen wurde vor vier Monaten in Gaza Mitte entführt und <a href="http://www.christianitytoday.com/ct/2007/octoberweb-only/141-12.0.html">erstochen und erschossen</a>. <a href="http://www.ymca.int/index.php?id=113&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=307&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=111&#38;cHash=06794d430b" target="_blank">Der CVJM-Weltbund hat den Bombenanschlag in Gaza verurteilt</a>. Und darin erschöpft sich die Liste der offiziellen christliche Liste der erbosten Stimmen.</p>
<p class="MsoNormal">Stan Goodenough von der christlichen Nachrichtenagentur JNewswire hier aus Jerusalem beschrieb den Prozess als muslimische ethnische Säuberung und drückt sich ziemlich beißend aus: „<i>Für die Muslime von Gaza wäre es die Beseitigung jeglicher aktiver christlicher Präsenz die Sahnehaube, nachdem sie erfolgreich Israel dazu zwangen 2005 jeden einzelnen Juden aus dem Gazastreifen zu entfernen.“</i></p>
<p class="MsoNormal">Der redselige Erzbischof von Canterbury, dem öffentliche Äußerungen zur Rolle des Islam nicht fremd sind, ist absolut stumm geblieben. Das steht in auffälligem Gegensatz zu seinen jüngsten Äußerungen großen Verständnisses muslimischer Werte, zitiert in der <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article3335026.ece?token=null&#38;offset=12" target="_blank">Times</a>, dass, da <i>„gewisse Formen der Scharia in unserer Gesellschaft und unter unserem Gesetz bereits anerkannt werden... es nicht so ist, als würden wir ein völlig fremdes und konkurrierendes System einbringen“</i>. So, wie der Vergleich der Muslime in Großbritannien mit den Guten Samaritern, das Lob des muslimischen rituellen Gebets fünfmal am Tag, die Bewertung, dass Terroristen <i>„ernste moralische Ziele haben können“</i> und die Argumentation, dass die Terroristen vom 11. September nicht bösartig genannt werden sollten. (Kaum erträglich, aber es steht alles <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article3335026.ece?token=null&#38;offset=12" target="_blank">hier</a>.)</p>
<p class="MsoNormal">Christian Aid verurteilte den Bombenanschlag von Gaza, nicht wahr? Nichts da, sie sind voll damit beschäftigt <a href="http://www.religiousintelligence.co.uk/news/?NewsID=1571" target="_blank">für alles Israel verantwortlich</a> zu machen. Fakt ist, dass fast jede große oder progressive protestantische Kirche in den USA die israelische Politik der letzten paar Jahre in der Westbank und dem Gazastreifen verurteilte (wie diese <a href="http://www.camera.org/index.asp?x_context=2&#38;x_outlet=118&#38;x_article=1449" target="_blank">nachdenkliche Studie</a> von Dexter Van Zile bei CAMERA herausstellt)... während sie in rätselhaftes Schweigen ausbrechen, was die Rolle der Araber und der Muslime bei der Fortführung dieses fortgesetzten Krieges gegen Israel und die Juden angeht.</p>
<p class="MsoNormal">Aber von hier aus, nahe am Geschehen, gibt es nicht viel Raum für Verwirrung. Es gibt einen höhnischen Ausdruck, den die Jihadisten benutzen: <i>„Abel es-sabbat jibel-ahad“</i> – <b>Nach Samstag kommt Sonntag</b>. Das ist aus dem Kontext ziemlich einfach zu verstehen (die Juden halten den Sabbath am Samstag). Die Ergebnisse sind für die, die sich hinzusehen bemühen, offenkundig. Arafat zog 1988 die Grenzen von Bethlehem neu, wobei er seine Ortsgrenzen so änderte, dass jetzt muslimische Dörfer dazu gehören und die einst 80-prozentige christliche Bevölkerung zu einer Minderheit machte. Als Ergebnis ist heute nicht mehr als 20% der Bevölkerung Bethlehems christlich; und nach Angaben der <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1203019388404&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull" target="_blank">Jerusalem Post</a> bilden die palästinensischen Christen heute weniger als 1,5% der Westbank und des Gazastreifens – vor einem halben Jahrhundert waren es noch mindestens 15%. Erzbischof Williams weiß das ... aber er versteht es anders. Vor zwei Weihnachten besuchte er Bethlehem und schrieb über die sinkenden Zahlen der Christen dort. Aber er wusste, wieso und zögerte nicht, seine Kenntnisse mitzuteilen: „die tragischen Zustände, die durch den ‚Sicherheitszaun’ geschaffen werden, der die schrumpfende Stadt fast erwürgt“. Die Terroranschläge, die Israel dazu brachten Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, und <a href="http://www.kerenmalki.org/Sbarro_Massacre.htm" title="Stiftung Keren Malki - Sbarro-Massaker" target="_blank">das Leben unserer Tochter nahmen</a>, wurden noch nicht einmal am Rande erwähnt.</p>
<p class="MsoNormal">Keine gute Zeit den Zustand religiöser Führung zu bewundern. 1821 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine" title="Wikipedia - Heinrich Heine" target="_blank">schrieb Heinrich Heine</a>: „<b>Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.</b>“ Können wir mutige religiöse Führung erwarten, wenn so etwas passiert?</p>
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<title><![CDATA[Klimavergifter]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=132</link>
<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 22:32:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nein, es geht nicht um den Weltklima-Wandel und die steigenden Temperaturen in China. Es geht um die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nein, es geht nicht um den Weltklima-Wandel und die steigenden Temperaturen in China. Es geht um die selbst ernannten Toleranten, die alles tolerant finden, was mit ihrer Meinung übereinstimmt und alles für verboten erklären, was ihrer Meinung entgegen steht.</p>
<p class="MsoNormal">Wir können das in den verschiedensten Bereichen erleben. In den USA haben die Linken die Definition der „Trennung von Kirche und Staat“ umgekehrt und versuchen – zum Teil recht erfolgreich – alles aus dem öffentlichen Leben verbannen zu lassen, was mit „Kirche“ zu tun hat, statt dem ursprünglichen Motto zu folgen, nach dem der Staat sich nicht in Kirchliches und Glauben einmischt, so lange keine Gesetze gebrochen werden oder der Staat bedroht ist. Ähnliche Ansätze gibt es bereits auch bei uns, z.B. wenn Schulen wegen einer Minderheit (nur ein Elternpaar) keinerlei Kreuze mehr in ihren Räumlichkeiten aufhängen dürfen.</p>
<p class="MsoNormal">Interessant ist, dass sich solche Intoleranzen und Umkehrungen wichtiger Errungenschaften und Prinzipien meist ausschließlich gegen Christen richten. Linke Beschwerden gegen Kreuze sind an der Tagesordnung – gegen andere religiöse, gar religiös intolerante Kennzeichen sind rar. Eher im Gegenteil: Wer sich von denen – insbesondere muslimischen – in massiver Präsenz gestört fühlt, der wird umgehend abgemahnt, ins Abseit gedrängt, als rechtsextrem und diskriminierend verunglimpft und übelst beschimpft.</p>
<p class="MsoNormal">Dabei wird von den Toleranz-Behauptern gerne Unwahres verbreitet. Vor ein paar Jahren gab es „Aufregung“ um die Initiative „<a href="http://www.wahreliebewartet.de/" target="_blank">Wahre Liebe wartet</a>“. Diese christliche Initiative wirbt dafür, dass Jugendliche sich entschließen bis zur Ehe auf Sex zu verzichten. Die Betonung liegt auf „wirbt“ – niemand war oder ist gezwungen sich das anzuhören, diese Meinung zu teilen oder wird unter Druck gesetzt sich ihr anzuschließen. Trotzdem schossen sich die Medien gewaltig auf die Initiative ein. Darstellungen als durchgeknallte, gefährliche Fundamentalisten waren üblich. Angekommen bei Otto Normalverbraucher war dann das, was eine Kollegin äußerte: „Ich lass mir doch von niemandem vorschreiben, wann ich Sex habe!“</p>
<p class="MsoNormal">Die Darstellung linker Medienschaffender hatte also Erfolg. Aus einem Werben wurde „verbieten“, aus dem Angebot die versuchte Aufzwingung. Abweichendes Verhalten, „rückständige“ Moralvorstellungen können nicht toleriert werden. Es wird alles getan, um „solche Leute“ zu diskreditieren. Um das zu erreichen sind Unwahrheiten gerne drin – seien es bewusste Lügen oder ideologisch bedingtes, gewolltes Falschverständnis.</p>
<p class="MsoNormal">Der Einfluss solcher linken Christenverfolger ist reichlich groß geworden. An der Grenze zu Polen wollten Freunde von mir ein Projekt beginnen, mit dem man Jugendliche von der Straße holen und ihnen eine Perspektive bieten kann. Es war geplant, vorgestellt, genehmigt – und weil die Heilsarmee daran beteiligt war, wurde von linken Politikern dafür gesorgt, dass Zuschüsse wieder gestrichen wurden und das ganze Ding starb. Es ist für Linke wichtiger, dass Christen davon abzuhalten etwas für die Gesellschaft zu tun, als dass Jugendliche nicht mehr herumlungern, kiffen und kriminell werden.</p>
<p class="MsoNormal">Wie die Toleranz gegenüber Christen auszusehen hat, demonstriert zur Zeit auch wieder einmal Volker Beck, Vorzeigeschwuler im grünen Parteivorstand. Weil beim größten christlichen Jugendtreffen „Christival“ ein Seminar „Homosexualität verstehen – Chancen zur Veränderung“ angeboten wurde, <a href="http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/3271_scharfe_kritik__volker_beck_gegen__heilung_von_homos.html?mantemp=jdeartikel&#38;kein_pdf_anzeigen=1" target="_blank">verlangte er</a> von Ministerin von der Leyen die Schirmherrschaft für das Treffen aufzugeben. Ein solches Seminar darf (!) nicht angeboten werden. Bevor die Ministerin sich dazu äußern konnte, wurde das Seminar gestrichen. Dass die Veranstalter in die Knie gingen, reicht eigentlich schon aus, um zu zeigen, wie intolerant hier agiert wird und wie weit die Intoleranz in die Gesellschaft Einzug gehalten hat. Demonstriert wiederum von Volker Beck, dem die Streichung nicht ausreichte und eine Kampagne gegen den Christival-Vorsitzenden Roland Werner startete (ideaSpektrum 6/2008, S. 6), weil der Bücher geschrieben und Vorträge gehalten habe, die eine „Homosexuellenheilung“ zum Thema hätten. Auf Teufel komm raus muss nieder gemacht werden, was nicht Herrn Becks Vorstellungen von Lebenseinstellung entspricht. „Psychologen und Ärzte warnen vor den psychologischen Folgen solcher Angebote. Sie sind gesellschaftspolitisch Teil einer minderheitenfeindlichen und antihomosexuellen Debatte.“</p>
<p class="MsoNormal">Das ist natürlich sehr natürlich. Wie diskriminierend Herr Beck in seiner Argumentation ist, wird er wohl nie merken. Dass es homosexuell empfindende Menschen gibt, die unter dieser Neigung leiden, darf es für ihn nicht geben. Diese Minderheit unter den Homosexuellen muss man offenbar diskriminieren und darf ihnen nicht anders helfen, als sie dahin zu drängen ihre Homosexualität kräftig auszuleben, ob es ihnen nun gefällt oder nicht – sie zur gelebten Homosexualität zu zwingen, auch wenn es sie psychisch kaputt macht.</p>
<p class="MsoNormal">Jeder, der ein Angebot macht – niemanden zwingt sich zu ihm zu begeben, sich keinem aufdrängt, und niemanden verdammt, der nicht kommt – wird von den Becks dieser Republik als feindselig-aggressive Kampagne definiert. Für Lebensphilosophien und –einstellungen, die mit denen der Becks nicht übereinstimmen, haben sie weder Toleranz noch Ansätze von Berechtigung übrig. Lieber lassen sie eine Minderheit innerhalb seiner Minderheit vor die Hunde gehen. Sie dürfen nicht einmal daran denken nicht mehr homosexuell sein zu wollen. Sollte jemand trotzdem wieder hetero sein, dann kann das nicht freiwillig passiert sein. Alles „pseudowissenschaftlich“, niemals echt und vor allem religiös-extremistisch, gleich zwei teuflische Attribute. Es darf nicht sein, was das Beck-Volk nicht haben kann. Also wird gegiftet, verunglimpft und darf nichts stehen gelassen werden. Toleranz für andere Lebenskonzepte? Vergiss es!</p>
<p class="MsoNormal">Das Klima wird gewollt und gezielt vergiftet, es wird ausgegrenzt. Und weil eine Minderheit der Mehrheit vorschreibt und diese sich vorschreiben lässt, was sie als einziges für gut und richtig zu halten hat. Leben und leben lassen? Woher denn das?</p>
<p class="MsoNormal">Beck unterstellt Organisationen, die Homosexuellen „Ausstiegsangebote“ zur Verfügung stellen, <u>sollten diese das wollen</u>, Motive, die er selbst auslebt. Psychologisch ausgedrückt: Er projiziert seine Intoleranz und sein Verhalten auf andere. Seine Einbildung wird für ihn zur Realität. Und deshalb und damit vergiftet er das gesellschaftliche Klima.</p>
<p class="MsoNormal">Bedauerlicherweise machen das alle möglichen Leute in wichtigen Funktionen mit, gerade auch Kirchen, „konservative“ Politiker, die Medienschaffenden sowieso. So werden Menschen ausgegrenzt, die niemandem Schaden zufügt und nur einer ganzen Reihe von Leuten zu ihrem Seelenheil – oder einer stabilen Psyche – verholfen hat. Menschen, die sonst vielleicht an ihrer inneren Zerrissenheit zugrunde gegangen wären.</p>
<p class="MsoNormal">Wie leider immer wieder bestätigt einer, der sich lauthals als tolerant bezeichnet – und mit ihm einige Gruppen, die immer viel von Toleranz schwadronieren – ihre unglaubliche Intoleranz, ihren Extremismus gegenüber anders Denkenden, ihre Feindseligkeit gegenüber allen, die nicht ihrer Meinung sind. Und selbst, wenn diese Angefeindeten zurückstecken, reicht es nicht aus, sie müssen vernichtet werden. Gift für unsere Gesellschaft. Es muss möglich sein, dass Menschen, die homosexuell leben wollen, das tun können; es muss auch möglich sein, dass man diesen Menschen sagen kann, wenn man ein anderes Lebenskonzept hat und ihres nicht gut findet; und es muss erst recht möglich sein, dass man Menschen, denen ein Leben mit Neigungen nicht zusagt, die sie als Gefängnis empfinden, einen Weg aus diesem anbieten kann. Volker Beck und seine Partei stehen gewiss nicht dafür. Viele andere leider auch nicht. Und das kann unserer Gesellschaft nicht gut tun.</p>
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