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	<title>christ-alltag &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/christ-alltag/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "christ-alltag"</description>
	<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 21:26:57 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Ich mag dich, wie du bist]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=158</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 16:15:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[  Anerkannt zu werden, ist ein menschliches Grundbedürfnis, von dem sich wohl keiner freisprechen k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&#62;   1024x768  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE                           &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;                                                                                                                                            &#60;![endif]--> <!--[if gte mso 10]&#62;--> <!--[endif]--><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;">Anerkannt zu werden, ist ein menschliches Grundbedürfnis, von dem sich wohl keiner freisprechen kann. In einer Landschaft von Grüppchen, Gruppen, Vereinen, Stammtischen, Gemeinden etc. findet dieser Wunsch nach Anerkennung seinen Ausdruck. Jeder möchte irgendwo dazugehören, und wenn auch nur zum Kreis derer, die nirgendwo dazugehören möchten.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;">Aber wie viel von der Anerkennung, die man in solchen Gruppen findet, ist wirklich echte Anerkennung, also Annahme und Bejahung der eigenen Persönlichkeit? Anerkennung sollte nicht davon abhängen, dass ich die gleichen Hobbys habe, die gleiche politische oder religiöse Gesinnung, oder dass ich bestimmte Dinge auf eine von der Gruppe vorgegebene Weise tue. Ein Zusammentun mit anderen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, ist sinnvoll und völlig in Ordnung, und dann ist ein Maß an „Synchronität“ vonnöten, soweit es strategische Fragen betrifft. </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;">Aber mal ehrlich – wie viel ist Anerkennung wert, wenn man dafür in die Idee oder gar Ideologie eines anderen gepresst wird? Wenn man seine eigenen Begabungen und Fähigkeiten nur in einem fest abgesteckten Rahmen ausleben darf? Wenn man zu einer gewissen Uniformität gezwungen ist, will man die Akzeptanz der anderen nicht verlieren?</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;">Jeder von uns sollte sich fragen, ob das wirklich die Anerkennung ist, die wir brauchen. Wollen wir nicht lieber die Art von Annahme finden, wie wir sie auch bei unserem Vater im Himmel gefunden haben? Ohne Wenn und Aber, mit echter Liebe und immer mit dem Besten für uns im Sinn? Wer diese Art von Akzeptanz bei Gott gefunden hat und als Realität erlebt, wird nie wieder damit zufrieden sein, aufgrund von Äußerlichkeiten anerkannt zu werden.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;">Ich weiß, bis zu einem gewissen Maß bleibt dies leider Theorie. Wir werden wohl kaum allzu viele Menschen finden, die wie Jesus ihr Leben für ihre Freunde lassen (nicht mal im übertragenen Sinne). Aber was wir finden können, sind Menschen, bei denen unsere Persönlichkeit sicher ist. Denen wir unsere Träume und Bedürfnisse anvertrauen können, ohne Gefahr zu laufen, manipuliert zu werden. Bei denen wir Fragen und Zweifel äußern dürfen, ohne niedergemacht und verurteilt zu werden. Die unsere Ideen und Gedanken nicht niedertrampeln und klein machen, sondern uns bestärken und fördern.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;">Mit solchen Vorgaben schrumpft der Kreis derer, bei denen wir Anerkennung finden können, auf ein ernüchternd kleines Maß. Aber wie heißt es so schön? Klasse statt Masse.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;">Ach ja, bevor ich es vergesse … diese Art der Anerkennung funktioniert nur als „Duales System“ </span><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Wingdings;"><span>;-)</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Müde oder mutlos?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=151</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 10:59:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
<guid>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=151</guid>
<description><![CDATA[Von Zeit zu Zeit durchstöbere ich meine Sammlung von „Mutmachern“ - Texte, prophetische Worte, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Von Zeit zu Zeit durchstöbere ich meine Sammlung von „Mutmachern“ - Texte, prophetische Worte, Bibelstellen etc., die mir Freunde oder Bekannte im Laufe der Jahre zugeschickt haben.</p>
<p class="MsoNormal">Einen davon poste ich hier, weil ich denke, dass es irgendwo einige Leute gibt (die hoffenlich den Weg hierher finden), die genau das Untenstehende brauchen. Der Text ist von Elke Aaldering. Wer mehr lesen möchte, findet ganz am Schluss den Link zu ihrem Blog. Und hier der Beitrag:</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Fürchte dich nicht! </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Mein Kind! </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Fürchte dich nicht, denn ich habe DICH erlöst, ich habe DICH bei DEINEM NAMEN GERUFEN, DU BIST MEIN. (Jes. 43,1) </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Fürchte dich nicht: Das heißt, habe doch keine Angst mehr vor den Dingen, die auf dich zukommen, die dich kaputtmachen wollen, denn schließlich bin ich alleine doch dein Herr, ich habe doch den besseren Überblick, vertraue dich mir an. Habe keine Angst mehr vor der Versuchung und vor der Strafe für deine Schuld, denn ich, dein Herr, habe sie am Kreuz für dich getragen. Alle deine Sorgen und Belastungen darfst du von nun an bei mir ablegen. Denn in dem Moment, wo du deine Schuld bekennst und mich als deinen Herrn annimmst, bist du neu geboren, du darfst mir alles sagen und abgeben, ich werde es regeln. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Du bist nicht mehr allein, sondern du bekommst viele Menschen an die Seite gestellt. Deine Zukunft liegt in meinen Händen, du darfst sorglos sein, denn ich sorge für dich. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Du denkst vielleicht, ich kann dich nicht verstehen, aber glaube mir, ich verstehe dich von allen am Besten. Denn auch ich war hier auf der Erde ein Mensch, alles, sogar die Angst, die du durchmachst, habe auch ich durchgemacht, darum vertraue mir. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Ich habe dich erlöst: Hat es dich nicht schon immer genervt, dass du so egoistisch und lieblos bist? Ich weiß, du kämpfst dagegen, aber alleine schaffst du es nie, denn die Macht, mit der du kämpfst, ist zu stark für dich. Deine Erlösung ist aber schon vollbracht, du brauchst sie nur anzunehmen und sie tritt für dich in Kraft. Alles das, was du alleine nicht tragen kannst, hebe ich hinweg. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Durch mein Blut habe ich dich erlöst von Schuld, von Fehlern, von Egoismus, Lieblosigkeit und all den anderen Dingen, die dich hindern, mit mir zu gehen. Mein Kreuz gibt dir in deinem Leben den Sieg. Denn ich habe gesiegt. Nicht nur für die Welt, sondern speziell für dich. Wie kannst du alleine gegen die Sünde angehen? Schau auf mich, komme zu mir, denn ich habe deine Sünde besiegt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Durch mich alleine kannst du zum Vater kommen und deine Tage werden neu. Du lernst, mit neuen Augen zu sehen. Meine Gnade hört nie auf, sondern sie ist jeden Tag neu. Ich liebe dich so sehr, dass ich in den Tod gegangen bin, den du hättest auf dich nehmen müssen, als Strafe für deine Schuld. Lass mich ein, denn ich stehe vor deiner Türe, lass mich nicht länger warten, denn jeder Tag ohne mich ist für dich leer und tot. Durch mich kannst du leben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Nein, du brauchst dich auch hier nicht zu fürchten, pass auf, was ich dir sage: Ich kenne dich mit Namen, wie man seine Kinder gut kennt, das heißt: mit allen deinen Schwachstellen, Ängsten, Sorgen mit Problemen und auch mit deinem Suchen nach Liebe. So wie ich dich kenne, kenne ich auch alle anderen Menschen. Hast du Panik? Wovor? Ich kenne dich besser, als du dich selber und ich habe dich schon gekannt, als du noch im Mutterleib warst. Stell dir vor, ich habe sogar die Haare auf deinem Kopf gezählt. Ich habe dich herausgerufen und gesagt, „KOMM MIT“. Ich habe deinen Weg geplant, und damit du nicht mehr verloren gehst, sage ich dir jetzt: NIEMAND kann DICH AUS MEINER HAND REIßEN. Denn wenn du genau aufpasst, wirst du merken, wie ich die Türen an deinem Wege auf oder zu mache. Wenn eine Tür zu geht, dann murre nicht, denn ich weiß, was das Beste für dich ist. Ich bin doch derjenige, der dich führt, du bist sicher an meiner Hand. Was ich den irdischen Vätern voraushabe, ist, dass ich immer und an jedem Ort bei dir bin, dass du alles sagen kannst, was dich bedrückt, dass ich mehr Überblick habe als deine Eltern, denn auch sie sind meine Schöpfung. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Ich will dich so, wie du bist, aber lasse dich nicht so. Deine schlechten Eigenschaften werde ich dir wegnehmen, deine Krankheiten kann ich heilen. Du hast es bei mir nicht nötig, eine Maske aufzusetzen, denn meine Liebe ist größer als deine Schwäche, als deine Schuld. Ich habe dich gerufen, aus der Masse heraus, weil ich dich – gerade dich – wollte. Du hast es bei mir nicht nötig, deine Angst, Sorge, deine Traurigkeit, deinen Kummer zu verstecken; auch deine Traurigkeiten sind bei mir aufgehoben. Ich will dir stattdessen Frieden und Liebe geben. Ich kenne dich besser als du dich selber, ist es nicht genau das, was du nötig hast? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">DENN DU BIST MEIN! </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Das heißt, wenn du alles das akzeptierst, meinen Tod für dein Leben annimmst, wenn du das glaubst, dass ich dich liebe und für dich gestorben bin, am Kreuz, wenn du glaubst, dass ich dein Leben besser führen kann als du selber, wenn du mich zum Mittelpunkt und Herrn deines Lebens machst, dann bist du mein, denn ich bleibe bei dir, von nun an bis in Ewigkeit. Dann bin ich dein Freund, dein Begleiter, dein Helfer. Vielleicht wirst du versuchen wegzulaufen, aber du bleibst MEIN für IMMER. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Ich, dein GOTT, bin DEIN VATER und DU BIST MEIN KIND! </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Willst du das ANGEBOT ANNEHMEN, dann werde still und überlege. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;">Ich stehe vor der Tür und klopfe, willst du mich einlassen?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"><em>Anm. der Autorin:<br />
Dieses ist einer meiner ältesten Texte, er entstand auf einer Jugendfreizeit in Norwegen 1978. </em></span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#800080;"><em>© Elke Aaldering, <a href="http://pdh-ichtys.myblog.de/" target="_blank">http://pdh-ichtys.myblog.de/</a></em></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wilde Spekulationen]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=147</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 08:40:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[In 1. Tim. 3,2 + 11 finden wir eine Beschreibung über die Charaktereigenschaften, die Männer und F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In 1. Tim. 3,2 + 11 finden wir eine Beschreibung über die Charaktereigenschaften, die Männer und Frauen, die in einer verantwortlichen Position sind, besitzen sollen. Eine gemeinsame Charaktereigenschaft ist Nüchternheit.</p>
<p class="MsoNormal">Was ist damit gemeint? Nüchternheit bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht auf „nicht betrunken sein“, sondern vielmehr geht es um die Eigenschaft, sich in allen Bereichen an nüchternen Tatsachen zu orientieren, also nicht spekulativ zu sein, vorurteilsfrei zu sein.</p>
<p class="MsoNormal">Nun gilt dies natürlich nicht nur für Menschen, die in Führungsverantwortung gekommen sind, sondern für jeden. Es ist vielmehr die Grundlage, um überhaupt in Führungsverantwortung gestellt werden zu können. Die meisten Menschen würden die Frage, ob sie nüchtern seien, wohl mit einem Ja beantworten. Aber ist das wirklich so? Ich denke nicht, sonst gäbe es eine Menge zwischenmenschlicher Konflikte erst gar nicht.</p>
<p class="MsoNormal">Viel Zündstoff für Probleme bietet eine nur allzu menschliche Eigenschaft: Spekulationen über die Motive des anderen anzustellen – oft so lange, bis man davon überzeugt ist, zu wissen, warum der andere so oder so handelt bzw. gehandelt hat. Unzählige Verletzungen, Unstimmigkeiten und Zerwürfnisse basieren auf genau dieser Gedankenkette.</p>
<p class="MsoNormal">Jemand beachtet einen nicht, gibt vielleicht eine unwirsche Antwort oder macht einen Scherz, von dem man sich getroffen fühlt. Und sofort wird vorausgesetzt, dass es gar nicht anders sein kann, als dass das ein persönlicher Angriff war. Könnte es sein, dass der andere einfach in Gedanken war und deshalb nichts um sich herum wahrgenommen hat? Könnte es sein, dass der andere aufgrund persönlicher Umstände unter immensem Druck steht und deshalb seine Freundlichkeit gelitten hat? Könnte es sein, dass der Scherzende keineswegs jemanden bestimmten im Sinn hatte, als er seinen Scherz machte?</p>
<p class="MsoNormal">Das sind nur grob gezeichnete Beispiele, aber wenn wir hier bereits in Spekulationen verfallen, um wie viel problematischer wird es dort, wo die Beziehung enger ist und die Kommunikation komplexer – zwischen Ehepartnern, Geschäftspartnern, engen Freunden etc.? Natürlich müssen wir nicht alles einfach als gegeben hinnehmen. Sagt oder tut der andere etwas, das bei uns nicht positiv ankommt, sollten wir das ruhig zur Sprache bringen, aber nur soweit Tatsachen vorhanden sind. Und die einzige Tatsache, die in so einem Moment vorhanden ist, ist die Wirkung, die es auf uns hatte. Punkt, mehr nicht. Also ist das auch das Einzige, was wir in diesem Moment anführen können. Alles Weitere wäre reine Spekulation und hätte nichts mehr mit Nüchternheit zu tun.</p>
<p class="MsoNormal">Mag sein, dass die eine oder andere Aktion des Gegenübers tatsächlich in böser Absicht geschah, aber das dürfen wir nicht einfach <em>annehmen</em>. Ja, es mag vielleicht ein Akt der Demut sein, zum anderen zu gehen und zuzugeben, dass man getroffen ist. Gleich zu Gegenangriffen überzugehen bzw. sich heimlichem Groll zu ergeben scheint da leichter zu sein. Aber was soll’s! Lieber fünf Minuten der Demut als dauerhaften Unfrieden im Herzen – und das womöglich auch noch aufgrund völlig falscher Schlüsse.</p>
<p class="MsoNormal">Aber es geht nicht nur um das Miteinander. Es gibt nämlich noch einen weiteren Grund, warum wir nüchtern sein sollten: Je länger jemand anderen Menschen automatisch niedere und/oder persönliche Absichten unterstellt, desto fester wird er davon überzeugt sein, dass andere ebenfalls so über ihn denken. Wer kennt nicht Menschen, bei denen man jedes Wort auf die Goldwaage legen muss, weil sie in allem einen versteckten Angriff vermuten? Oft sind das auch Menschen, die selbst nicht offen und frei reden können und ständig einen „verspannten“ Eindruck machen. Man fühlt sich einfach unwohl in ihrer Nähe.</p>
<p class="MsoNormal">Es hat also sowohl im Umgang mit anderen, aber auch ganz persönlich immense Vorteile, nüchtern zu sein.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Gesetz ist schlauer als es selbst]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=146</link>
<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 13:42:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alfred</dc:creator>
<guid>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=146</guid>
<description><![CDATA[So eine kranke Überschrift. Aber da hängt auch gleich ein Beitrag mit ebenso krankem Inhalt dran.
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So eine kranke Überschrift. Aber da hängt auch gleich ein Beitrag mit ebenso krankem Inhalt dran.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nehmen wir mal einen Embryo im dritten Entwicklungsmonat. Er darf abgetrieben werden. Man braucht sich nicht zu verantworten, denn was Gesetz ist, ist Recht und was gesetzliches Recht ist, ist nach gesellschaftlicher Moralordnung richtig. Schließlich spiegelt ja die Gesetzgebung die Moral der Gesellschaft wieder, die auf dieser Basis in der Verwaltungsethik festgeschrieben wird.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der Embryo hat gegen die Abtreibung kein Einspruchsrecht, schließlich ist er keine sogenannte „natürliche Person“. Wer's nicht weiß: eine natürliche Person bin ich, seit ich zur Welt gekommen bin. Der Staat bestätigte mir, dass „ich auch ich bin“, in dem er mir eine Geburtsurkunde gab. Im Kopf halbwegs klar, war ich damit spätestens mit Datum der Volljährigkeit voll geschäftsfähig, bis dahin musste ich mich mehr oder weniger freiwillig von meinen Eltern vertreten lassen. Das mit der Geschäftsfähigkeit hat mit dem vierzehnten, spätestens mit dem achtzehnten Geburtstag aber den Nachteil, dass ich den Unsinn, den ich auf dieser Welt baue, auch verantworten muss.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Dann gibt es noch die „juristische Person“. Das ist zum Beispiel eine Firma, also die Ertraglos GmbH, die Pleite AG (nicht mit BRD verwechseln!) oder ein eingetragener Verein wie der 1. FC Eigentor. Diese juristische Person ist also nichts als ein Name auf dem Papier eines Handels- oder Vereinsregisters. Damit diese juristische Person aber auch für ihre Fehler und Pflichten zur Verantwortung gezogen werden kann oder, falls sie sogar Geld verdient, auch Steuern zahlen kann, wird sie durch ein „natürliche Person“ vertreten. Das ist dann bei der Ertraglos GmbH z.B. der Geschäftsführer. Wenn die GmbH die Sozialabgaben für die Mitarbeiter nicht mehr zahlen kann und der Geschäftsführer meldet nicht rechtzeitig Konkurs an, wandert er als „natürliche Person“ in den Bau und haftet gleichzeitig für dieses Konkursdelikt mit seinem Privatvermögen, so er dann noch eines hat. Einer muss schließlich den Kopf hinhalten, weil man eine juristische Person ja nicht einsperren kann und ein Handelsregistereintrag ja keine Schulden an Finanzamt, AOK, BfA und sonstige Gläubiger zahlen kann.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Was das mit dem Embryo zu tun hat? Da ein Embryo erst mit Geburt zur „natürlichen Person“ wird, darf er eine gewisse Zeit lang abgetrieben werden. Jetzt kommt aber die kniffelige Frage zur Rechtsauslegung, die ich nicht auf die Reihe kriege. Wenn die werdende Mama, mit dem Kindesvater lediglich in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebend, meinetwegen im zweiten Schwangerschaftsmonat, ihren Partner durch einen Unfall oder durch Krankheit verliert, hat das Ungeborene, auch als Embryo im ersten oder zweiten Schwangerschaftsmonat durch die direkte Blutlinie schon Erbansprüche auf das Vermögen seines Papas. Die Mutter, geht als Ledige leer aus, wenn der verstorbene Papa ein Testament hinterlassen hat, das sagt: „…. Soll meiner Partnerin mein Vermögen nur dann zufallen, falls keine Söhne/Töchter (direkten Abkömmlinge) bei meinem Ableben als vorrangige Erben auf dieser Welt weilen.“ Die werdende Mama dürfte das Vermögen zwar bis zur Volljährigkeit des Kindes verwalten, aber eben nur treuhänderisch und ohne eigenen Anspruch darauf.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nun könnte die Schwangere als habgieriger Raffzahn auf die Idee kommen, das Kind abtreiben zu lassen. Ist ja gesetzlich zulässig, da der Embryo nicht den Schutz auf körperliche Unversehrtheit wie eine „natürliche Person“ genießt. Selbst eine „juristische Person“ hat einen gesetzlichen Schutz vor Löschung und Auflösung. Somit wird, so weit ich die Gesetzeslage durchschaue, durch eine Abtreibung lediglich eine „Sache entfernt“.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zum Thema Strafgesetz und Abtreibung ist so weit klar, dass keine fahrlässige Tötung, kein Totschlag oder gar Mord als Tatbestand vorliegt. Und jetzt kommt für mich der Knoten ins Hirn. Denn die werdende Mutter hat Kenntnis von dem Testament und deshalb, um ihren Lebensstil aufrechterhalten zu können, einen Erben durch eine legale Abtreibung „beseitigt“. Tötet man menschliches Leben, vielleicht einen Geldboten oder die Erbtante, um deren Vermögenswerte in die Hand zu bekommen, ist das nach dem Gesetz Mord, mit einem guten Strafverteidiger und gütiger Gerichtsbesetzung zumindest Totschlag.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Jetzt ist da der Testamentvollstrecker, also ein Notar, der weiß, die werdende Mutter hatte abgetrieben, um an das Vermögen zu kommen. Also eine eigentlich verwerfliche Tat begangen, um sich einen ihr nicht zustehenden Vorteil zu verschaffen und dies zum Nachteil von...? Ja, von was oder wem? Hat sie nun, straffrei, das Erbrecht ausgehebelt? Hat sie sich, straffrei, einen Vorteil erschlichen und damit ein Gesetz gebrochen? Im Strafgesetz gibt es z.B. den „Vorteilsbetrug“, mit dem windige Kaufleute manchmal durch entsprechende Gestaltung ihrer Kaufverträge oder des „Kleingedruckten“ ihre Umsätze steigern. Aber damit sind nur „natürliche“ oder „juristische Personen“ zu schädigen. Oder muss der Notar, vereidigt und eingeschworen, und schon deshalb ein von Staats wegen gesetzestreuer Mensch, eine Strafverfolgung in Gang setzen? Nach welchem Tatbestand und auf welcher Rechtsgrundlage?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Lösen werden wir diese Frage in diesem Blog vermutlich nicht. Aber wir erkennen, wie unvollkommen unsere Welt mit ihren selbstgestrickten Weisheiten ist und wie sehr sie sich in ihre eigenen Gesetze verstrickt hat und wie sie über ihre „Made-by-myself-Moral“ stolpert, anstatt nur ganz einfach GOTTES Wegen nachzugehen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Sollte ein Jurist unter den Lesern sein, der diese Fragen rechtssicher auflösen kann, würde ich mich über seinen Beitrag ganz besonders freuen, denn das ist nichts, worin man gerne recht behält.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rührei mit Schinken]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=140</link>
<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 14:45:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
<guid>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=140</guid>
<description><![CDATA[Manche Christen meinen, man könne nur dann beständig über die „Dinge Gottes“ nachsinnen, wenn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Manche Christen meinen, man könne nur dann beständig über die „Dinge Gottes“ nachsinnen, wenn man entweder vollzeitlicher Pastor ist oder sonst nichts zu tun hat. Die Argumentation ist, ja, aber ich muss doch arbeiten, ich habe jede Menge Aufgaben, ich kann doch nicht den ganzen Tag mit der Bibel auf dem Schoß dasitzen etc.</p>
<p class="MsoNormal">Ist doch auch gar nicht nötig. Denken wir doch nur mal daran, wie es ist, wenn jemand Groll oder eine Sorge im Herzen trägt. Ist es demjenigen dann nicht auch möglich, sich trotz der Aufgaben, die zu erledigen sind, den ganzen Tag über immer wieder mit seiner Problematik zu beschäftigen? Ob negatives Grübeln oder positives Nachsinnen – wir Menschen sind sehr wohl in der Lage, das eine zu tun, während wir über das andere nachdenken. Vielleicht nicht immer, aber oft genug.</p>
<p class="MsoNormal">Und was heißt denn „Nachsinnen“? Ich muss in meinem Sinn nicht ständig irgendwelche schweren theologischen Grundsatzthemen beleuchten, während ich durchs Leben gehe. Es reicht eigentlich schon, wenn unser „Empfänger“ immer auf die Frequenz des Heiligen Geistes eingestellt ist, sodass er ungehindert senden kann.</p>
<p class="MsoNormal">Ich will mal ein Beispiel geben: Wenn ich Rührei mit Schinken sehe, kann ich einfach nur an Essen denken oder an die Art, wie Christen gemeinsam am Bau des Reich Gottes arbeiten. Huch, wie!? Was haben Rührei mit Schinken und die Arbeit im Reich Gottes miteinander zu tun? Rührei mit Schinken entsteht, weil zwei Tiere einen Beitrag leisten: Ein Huhn und ein Schwein. Doch zwischen den beiden gibt es einen gravierenden Unterschied – das Huhn gibt etwas, das es produziert hat und das Schwein gibt sich selbst.</p>
<p class="MsoNormal">Und so ist es auch, wenn Christen gemeinsam am Reich Gottes bauen. Wir können nicht alle in gleicher Weise arbeiten – die einen werden sich völlig mit ihrer ganzen Person investieren, und andere werden durch ihre Arbeit, Finanzen oder Dienstleistungen indirekt mitbeteiligt sein. Viele wollen, wenn sie „Feuer gefangen“ haben, am liebsten alles hinwerfen und nur noch als Evangelist, Bibellehrer usw. arbeiten. Und für einige ist das auch so in Ordnung, aber nicht für jeden. Es gäbe keine Konferenz, kein Buch, keine CD, keine Großveranstaltung und auch viele, viele Dienste nicht, wenn es nicht die Menschen gäbe, die durch ihren Arbeitseinsatz bzw. durch ihre finanzielle Unterstützung dafür sorgen würden, dass z. B. ein Mann oder eine Frau da vorne auf dem Podium stehen und das Wort Gottes verkündigen kann.</p>
<p class="MsoNormal">Ich weiß nicht, wie es hier in Deutschland ist, aber in den USA laufen sehr viele arbeitslose Pastoren durch die Gegend, die sich mehr schlecht als recht durchschlagen, weil sie meinen, ein Diener Gottes dürfe keiner säkularen Arbeit nachgehen. Aber auch im Lager der berufstätigen Christen habe ich schon oft frustrierte Aussagen gehört, wie, „ja, ich würde ja gerne viel mehr für Gott <em>tun</em>, aber ich habe Verpflichtungen“.</p>
<p class="MsoNormal">Wir müssen wirklich mal anfangen, alltagstaugliches Christsein zu leben. Wir können in unserer Eigenschaft als Söhne und Töchter Gottes überall und jederzeit unseren Beitrag leisten. Jeder von uns hat entsprechende Begabungen und Möglichkeiten. Ich kann es nicht belegen, aber ich denke, Jesus hat in seiner Eigenschaft als Zimmermann bestimmt auch das eine oder andere evangelisierende Gespräch mit seinen Kunden geführt oder mit seinen Einnahmen Gutes getan.</p>
<p class="MsoNormal">Rührei mit Schinken – einmal Beitrag, einmal Opfer. Aber das eine ohne das andere würde das Ganze nur halb so gut machen.</p>
<p class="MsoNormal">Hm... irgendwie bekomme ich jetzt Hunger :-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit Engelzungen ...]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=138</link>
<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 16:38:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
<guid>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=138</guid>
<description><![CDATA[Während ich gestern und heute eine längere Übersetzung machte, dachte ich so darüber nach, was m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich gestern und heute eine längere Übersetzung machte, dachte ich so darüber nach, was macht eigentlich einen guten christlichen (Lehr)Artikel aus? (Ja, für solche Überlegungen habe ich nebenher Zeit <span style="font-family:Wingdings;"><span>;-)</span></span>)</p>
<p class="MsoNormal">Natürlich ist die „technische“ Seite wichtig – eine klare Struktur mit lesbaren Sätzen. Aber das ist selbstverständlich nicht alles.</p>
<p class="MsoNormal">Ich habe schon sehr viele Artikel gelesen, von sehr bekannten Schreibern, aber auch von „No-Name-Christen“, wenn ich das mal so sagen darf (bei Gott haben wir natürlich ALLE einen Namen). Und ich muss gestehen, manche Artikel, obwohl sie theologisch richtig sein mögen, lassen mich ganz einfach kalt, wohingegen andere, die zuweilen weitaus weniger ausgefeilt daher kommen, mein Herz schon mit den ersten Sätzen wirklich berühren.</p>
<p class="MsoNormal">Erst kürzlich las ich etwas, das inhaltlich völlig korrekt war und dem ich wirklich beipflichten konnte, und doch – es zündete einfach nicht. Und dann fiel mir ein, was Paulus in 1. Kor. 13,1 sagte: <em>Wenn ich mit Menschen und Engelzungen rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.</em> Manchmal ist es doch so – man liest etwas und merkt, demjenigen geht es gar nicht um die Menschen, für die er schreibt. Zu ihnen hat (und will) der Schreiber überhaupt keinen Bezug; er wird entweder davon getrieben, ein seine Pflicht erfüllendes „Sprachrohr Gottes“ zu sein, oder will – was weitaus weniger edel ist – einfach nur Schulmeister sein.</p>
<p class="MsoNormal">Rein vom biblischen Inhalt her, also die theologische Wahrheit betreffend, kann man, wie gesagt, den Unterschied nicht unbedingt erkennen. Aber eins sind von der Liebe Gottes inspirierte Schriften immer: lebendig! Man liest sie und hat sofort einen praktischen Bezug. Sie enthalten nichts Abstraktes, und selbst die Passagen, die man vielleicht noch nicht ganz nachvollziehen kann, weil das eigene Erleben fehlt, ergeben doch einen Sinn. Einfach deshalb, denke ich, weil es Botschaften aus dem Herzen Gottes sind – von denen Er sich nichts mehr wünscht, als dass wir sie ergreifen – überbracht von Menschen, die im Herzen wirklich eins sind mit ihm.</p>
<p class="MsoNormal">Ach ja, wen es interessieren sollte, an was ich gearbeitet habe – hier ist der Artikel: <a href="http://www.soulfood4u.de/int_prophecy/prophecy_30287.html" target="_blank">„Das Überrest-Prinzip“ von Chip Brogden</a>.</p>
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<title><![CDATA[Zusammen ist nicht immer gemeinsam]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=136</link>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 13:59:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jesus hat in Matt. 11,28 gesagt: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jesus hat in Matt. 11,28 gesagt: <em>„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!“</em> (Das Wort „erquicken“ bedeutet auch „stärken“ oder „aufrichten“.)</p>
<p class="MsoNormal">Jemand hat mal geschrieben: „Der Herr kann dich von dem Druck, unter dem du stehst, nicht befreien, solange du zur falschen Zeit am falschen Ort bist und mit den falschen Leuten etwas Falsches tust.“</p>
<p class="MsoNormal">Ich weiß, im christlichen Glauben liegt die Betonung auf Einheit, Zusammenwachsen, mit allen in Frieden leben usw. Das ist auch sehr gut so – vorausgesetzt, es wird in richtiger Weise verstanden und umgesetzt.</p>
<p class="MsoNormal">So, wie Gott uns mit Menschen zusammenführt, so kann durchaus auch seine Hand im Spiel sein, wenn Wege sich trennen – mal für eine gewisse Zeit, mal auch für immer. Dabei muss der Grund nicht immer der sein, dass eine der beteiligten Personen oder Gruppen „schlecht“ ist. Was, um auf obiges Zitat zurückzukommen, für den einen schlecht ist, muss nicht unbedingt für den anderen schlecht sein.</p>
<p class="MsoNormal">Manche Christen verharren unter der Kontrolle anderer Christen, weil sie meinen, man müsse sich eben unterordnen. Ja, laut Bibel sollen wir uns einander unterordnen. Das heißt aber einfach nur, dass wir den anderen höher schätzen als uns selbst in allem, was zur Beziehung untereinander gehört. Dass einer zum Vordenker oder Lebenskontrolleur des anderen wird, davon ist hier gewiss nicht die Rede.</p>
<p class="MsoNormal">Eine Trennung, die von Gott herbeigeführt wird, dient immer zum Guten. Manchmal tut er es, damit sein Kind eine eigene Beziehung zu ihm aufbauen kann, die nicht durch oder von einem Dritten gelebt bzw. kontrolliert wird. Manchmal tut er es, weil sein Kind erst in seine eigentliche Berufung kommen kann, wenn es nicht mehr das tut, was andere für dessen Berufung halten. Und manchmal tut er es auch, weil sein Kind vor lauter menschlichen Stimmen Mühe hat, die Stimme des Vaters zu hören.</p>
<p class="MsoNormal">Unser Vater wacht über seine Kinder. Ja, jeder der aus Christus geboren ist, leidet aufgrund seines Zeugnisses Verfolgung – wie auch immer die aussehen mag. Aber Jesus hat uns nicht frei gemacht, damit wir uns wieder von Menschen zum Sklaven machen lassen.</p>
<p class="MsoNormal">Ich gebe nur mal eins zu bedenken: Die Bibel sagt, wir können nicht zwei Herren gleichzeitig dienen. Wenn wir abhängig von der Meinung bzw. der Zustimmung unserer Mitmenschen sind, wem dienen wir dann? Christus und seiner Wahrheit, auch in Bezug auf uns? Oder Menschen, die uns nach ihren Vorstellungen formen wollen?</p>
<p class="MsoNormal">Keine Sorge, wenn zwei Menschen getrennt werden, weil sie sich so – jeder für sich – besser entwicklen können, finden sie auch wieder zusammen, wenn sie aus dem gleichen „Lager“ stammen. Denn Gott ist kein Gott der Zwietracht. Jesus ist zwar gekommen mit einem Schwert, das „Geist und Seele scheidet“, aber wenn beide aus seinem Geist geboren sind, wird es keine Trennung auf Dauer sein.</p>
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<title><![CDATA[Ist er schon da?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=135</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 16:51:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Immer wieder, wenn etwas Negatives in der Welt geschieht, das in den Prophezeiungen der Bibel zu fi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE                             &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;                                                                                                                                            &#60;![endif]--> Immer wieder, wenn etwas Negatives in der Welt geschieht, das in den Prophezeiungen der Bibel zu finden ist, taucht unter Christen die Frage auf: Betritt jetzt womöglich der Antichrist das Parkett?</p>
<p class="MsoNormal">Diesen Leuten möchte ich dann gerne sagen, ihr könnt aufhören zu suchen. Der Antichrist ist seit rund zweitausend Jahren präsent. Was ist denn der Antichrist? Der Geist, der Christus verleugnet. Und seit wann war es möglich, Christus zu verleugnen? Seit er hier auf dieser Erde war, um das zu tun, was der Antichrist verleugnet.</p>
<p class="MsoNormal">Das, was wir der Bibel als den „in persona“ auftretenden Antichristen entnehmen können, ist höchstens die Geburt dessen, was der anti-christliche Geist schon seit langer Zeit ausgebrütet hat. Das personifizierte Böse, sozusagen.</p>
<p class="MsoNormal">Der anti-christliche Geist hingegen ist schon längst in alle Löcher hinein gekrochen. In der Welt, wo Jesus Christus schlimmstenfalls als Märchen, bestenfalls als „guter Mann“ abgetan wird, oder auch als „großer Prophet“, wie im Islam. Aber auch in die Köpfe von Christen hat er sich hineingefressen, die das, was Jesus Christus, der Sohn Gottes, in seiner Eigenschaft als einmaliges Sühneopfer für alle Sünden dieser Welt getan hat, zwar als Teil ihrer Erlösung sehen, welche aber noch durch allerlei eigene Anstrengungen vervollständigt werden muss. Sei es durch den Kauf von Devotionalien, die Einhaltung spezieller Rituale oder auch nur durch ganz bestimmte Verhaltensweisen.</p>
<p class="MsoNormal">Wie es ein katholischer Pfarrer in einer Predigt mal sagte: „Jesus ist für unsere Sünden gestorben, aber es gibt ein paar Sünden, die mit diesem Opfer nicht abgedeckt werden können.“ (Das habe ich mir nicht ausgedacht!) Und evangelikale Christen sollten jetzt nicht zu vehement den Kopf schütteln ob der armen, fehlgeleiteten Katholiken. Würde einer sagen, „da, stell dich hin, lege dieser Person die Hand auf und heile sie“, würden neun von zehn angesprochenen Christen erstmal überlegen, ob sie auch wirklich „gut“ genug sind. Warum? Sind wir wirklich so vermessen zu glauben, dass jemand, dem wir die Hand auflegen, gesund wird, weil <em>wir </em>so gut sind? Es ist Jesus Christus, es ist seine Kraft und seine Gerechtigkeit, und je eher wir aufhören, uns selbst ständig zu betrachten und anfangen auf IHN zu schauen, desto schneller wird er auch in und durch uns SEIN Werk tun können.</p>
<p class="MsoNormal">Alles, was das Erlösungswerk Christi schmälert, ergänzt, verfälscht oder verleugnet ist anti-christlicher Natur. Darüber sollten wir mal gründlich nachdenken.</p>
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<title><![CDATA[Was hab ich von dir?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=121</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 17:57:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Malcolm Forbes sagte mal: „Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht danach beurteilen, wie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Malcolm Forbes sagte mal: „Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht danach beurteilen, wie er andere Menschen behandelt, die weder etwas für ihn tun noch ihm auf irgendeine Weise schaden können.“ Das ist ziemlich zutreffend, wie ich finde.</p>
<p class="MsoNormal">Kürzlich erst waren wir in einem großen Elektronikmarkt, dabei sind wir auch an unzähligen Flachbildfernsehern vorbeigeschlendert. Vor einem besonders großen Exemplar blieben wir kurz stehen. Sofort kam ein strahlend lächelnder Verkäufer auf uns zugeeilt, rief „Guten Tag, ich bin Herr …“, schnappte sich meine Hand und schüttelte sie, als wäre ich seine lang verschollene Tante aus Amerika. Ich bin ein höflicher Mensch, also habe ich zurückgeschüttelt. Schon konnte man die Hoffnung in seinen Augen aufblitzen sehen. Allerdings nur für wenige Sekunden, da ich den Satz aussprach, den kein Verkäufer gerne hört: „Wir schauen uns nur um …“ Nun hätte ich erwartet, dass er sich mit einer Floskel wieder zurückgezogen hätte, aber nein – er machte wortlos auf dem Absatz kehrt und ging einfach davon!</p>
<p class="MsoNormal">Kommt Freundlichkeit nicht von Herzen, lässt sich das nicht lange verbergen – wie alles, das nur aufgesetzt ist. Deswegen legt Gott auch so großen Wert auf das, was in unseren Herzen ist. Jesus hat nie, so weit uns die Bibel darüber Aufschluss gibt, Menschen gescholten, die ganz offensichtlich Sünder waren. Es gab nur eine Gruppe von Menschen, denen er ganz offen seine Abscheu zeigte – und das waren Heuchler. Ausgerechnet jene, die nach religiösem Standard alles korrekt, ja, überkorrekt beachteten, fanden in seinen Augen keine Anerkennung.</p>
<p class="MsoNormal">Warum wir etwas tun, ist für Gott wichtiger als das, was wir tun. Alles, was wir in unserer Eigenschaft als Christen nur deshalb veranstalten, damit wir nach außen hin ein „gutes Bild“ abgeben oder auch, um es bei Gott gegen Segen jedweder Art „einzutauschen“, können wir uns sparen. Die Menschen kommen früher oder später dahinter und Gott akzeptiert nur eine Gerechtigkeit – die seines Sohnes Jesus Christus.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn wir das verstanden haben, dann werden wir in der Art und Weise, wie wir anderen Menschen begegnen, keinen Unterschied mehr machen zwischen „bedeutend“ und „unbedeutend“. Denn <em>alle</em> Menschen sind gleich vor Gott, in uns selbst sind wir keinen Deut besser als der schlimmste Sünder, der je auf dieser Erde gelebt hat. Mag sein, dass uns das unwahrscheinlich vorkommt, wenn wir uns untereinander vergleichen – aber legen wir Gottes Maßstab an, sieht die Sache ganz anders aus.</p>
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<title><![CDATA[Die Macht der ungesprochenen Worte]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=119</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 10:00:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[In christlichen Kreisen wird viel von der Macht der Worte gesprochen. Die Bibel enthält ja auch vie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In christlichen Kreisen wird viel von der Macht der Worte gesprochen. Die Bibel enthält ja auch viele Aussagen darüber, z. B., dass Leben und Tod in der Macht der Zunge liegen, dass unsere Worte leben usw.</p>
<p class="MsoNormal">Aber nicht nur in dem gesprochenen Wort liegt Macht, auch in dem unausgesprochenen. Wie das? Salomo sagt in Spr. 21,23: <em>„Wer seinen Mund hütet und seine Zunge bewahrt, der erspart seiner Seele manche Not.“</em> Wer von uns war noch nicht in einer Situation, in der wir genau wussten, es wäre besser, zu schweigen und dann haben wir doch den Mund aufgemacht. Ganz gleich, ob es darum ging, sich zu rechtfertigen, den anderen zu überzeugen oder weil man zu wissen meinte, was für den anderen „gut“ ist. Das Ende vom Lied ist in der Regel, dass nichts geklärt wird, unter Umständen sogar noch alles schlimmer wird und die Fronten verhärtet sind.</p>
<p class="MsoNormal">Jeder strebt nach Gaben, aber nur wenige legen die gleiche Aufmerksamkeit auf Selbstbeherrschung. Wenn es immer wiederkehrende Situationen gibt, in denen wir einfach nicht den Mund halten <em>können</em>, obwohl in uns alles „Halt!“ schreit, dann haben wir ein Problem. Tatsache ist, dass sich davon keiner ausnehmen kann. Vielen mag es ja möglich sein, sich aus fremden Angelegenheiten rauszuhalten, einigen auch noch, vermeintliche Unsinnigkeiten unkommentiert zu lassen – aber spätestens dann, wenn man zu Unrecht angegriffen oder falsch verstanden wird, ist es bei den meisten vorbei mit der Selbstbeherrschung. Dann fliegen die Worte und es wird alles versucht, um sich ins Recht zu setzen bzw. sich zu erklären, bis auch der letzte „Makel“ verschwunden ist. Im Prinzip ist das aber wenig hilfreich. Ich meine damit jetzt nicht alltägliche Missverständnisse, die mit ein, zwei erklärenden Sätzen ausgeräumt werden können. Nein, ich meine tiefer gehende, grundsätzliche Wahrnehmungsstörungen.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn jemand von mir eine bestimmte Meinung hat, werde ich die ganz sicher nicht mit Worten ausräumen. Was soll ich sagen? – „Vertrau mir, du siehst das völlig falsch.“ Und der andere erwidert dann, „ah ja, danke, dass wir das geklärt haben“? Vielleicht geschieht das in den Träumen eines Drehbuchautors so, aber ganz gewiss nicht in der Realität. Nein, wenn wir wirklich das Wesen Christi nach außen leben wollen, dann müssen wir bereit sein, auch mal ganz bewusst jemandem das letzte Wort zu lassen, wenn dieses auch völlig ungerechtfertigt ist. Nicht aus Konfliktscheu, sondern weil es um so viel mehr geht als um die eigene Rehabilitation.</p>
<p class="MsoNormal">Das ist aber nichts, was uns von heute auf morgen möglich ist. Ich konnte früher auch nicht damit leben, falsch verstanden zu werden und habe alles unternommen, Missverständnisse auszuräumen. Dabei ging es mir oft weniger darum, dass der andere nicht im Irrtum lebt, sondern dass meine Reputation nicht beschädigt wird. Heute ist mir das weitgehend egal. Wenn ich merke, dass sich etwas nicht schnell und sauber ausräumen lässt, sondern in endlosen Diskussionen oder gar Streitereien enden würde – dann lass ich es einfach stehen. Fertig, aus. Wenn mein Vater im Himmel es für nötig erachtet, mich zu rehabilitieren, dann wird er es schon tun. Und manchmal ist es auch einfach nur die Zeit, die das Gegenteil beweist.</p>
<p class="MsoNormal">Es ist, wie Salomo es sagt – unserer Seele bleibt so manche Not erspart, wenn wir lernen, uns zu beherrschen. Nicht zähneknirschend und innerlich doch leidend, sondern wirklich in Freiheit. Und obendrein nehmen wir damit auch noch dem Feind seine Schaffensgrundlage weg.</p>
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<item>
<title><![CDATA[Die Einzigartigkeit der Tragödie]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=118</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 16:42:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kürzlich habe ich eine Dokumentation über das Jagdverhalten von Raubkatzen gesehen. Dabei kam mir ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich habe ich eine Dokumentation über das Jagdverhalten von Raubkatzen gesehen. Dabei kam mir in den Sinn, dass auch Satan beschrieben wird als einer, der „wie ein brüllender Löwe umherstreift, um zu sehen, wen er verschlingen kann“. Eine Taktik von Raubtieren ist es, einzelne Tiere von der Herde abzudrängen. Dabei haben sie den größten Erfolg bei Jungtieren bzw. geschwächten Tieren. Sobald das Tier aus dem Herdenverbund isoliert wurde, ist es so gut wie erledigt. Selbst Elefanten können auf diese Weise zur Strecke gebracht werden.</p>
<p class="MsoNormal">Die gleiche Taktik funktioniert bei uns Menschen. Dort kommt sie natürlich etwas anders daher, da Satan nur soviel Einfluss auf uns ausüben kann, wie wir ihm gestatten. Also spielt er Gedankenspielchen mit uns und erreicht auf diese Weise, dass wir uns selbst „von der Herde isolieren“. Das Ergebnis sind Gedanken wie „keiner versteht mich“, „mir geht’s schlechter als allen anderen“, „ja, die anderen haben gut reden, aber die sollten mal in meiner Situation sein“, „wenn’s mir so gut ginge wie denen, dann könnte ich auch leicht fröhlich sein“, usw.</p>
<p class="MsoNormal">Diese Art von gedanklicher Haltung führt in allerlei Sackgassen – die einen bleiben im Selbstmitleid stecken, die anderen geraten in eine anklagende Haltung und die Dritten empfinden sich als Opfer oder gar als Märtyrer. Ganz gleich, was es auch ist, es macht den Betroffenen völlig blind für die Realität und lähmt ihn weitgehend. Ich hab schon so oft Leute über ihre Einsamkeit klagen hören, aber in vielen Fällen ist diese Einsamkeit hausgemacht. Meine Großmutter z. B. kam in den letzten zehn Jahren ihres Lebens kaum noch aus dem Haus, aber sie hatte eine so positive Ausstrahlung und ihre Besucher gingen dermaßen gestärkt und ermutigt nach Hause, dass sie nie einen Mangel an Gesellschaft hatte. Dabei hatte sie auch ihre kleinen und (sehr) großen Probleme zu verkraften, doch sie blickte dabei immer auf die, die Ähnliches oder gar Schlimmeres durchgemacht hatten und das half ihr, die Dinge in der richtigen Relation zu sehen. Großer Schmerz wird zwar nicht automatisch weniger stark empfunden, nur weil wir wissen, dass andere diese Art von Schmerz kennen, aber es hilft uns zu sehen, dass es Menschen gibt, die vergleichbare Situationen überlebt und teilweise sogar wirklich Großartiges daraus gemacht haben.</p>
<p class="MsoNormal">Aber nicht nur das – die Erkenntnis, dass uns nichts widerfährt, was nicht schon anderen widerfahren ist, macht uns auch offen für Hilfe von außen. Bloß, weil wir meinen, allen anderen geht es gut, nur uns nicht, muss das noch lange nicht wahr sein. Jeder hat Dinge in seinem Leben, die er bewältigen muss – seien es Krankheit, finanzielle Nöte, der Verlust geliebter Menschen, häusliche Probleme oder was sonst auch immer. Wir leben als unvollkommene Menschen in einer unvollkommenen Welt, die angefüllt ist mit unvollkommenen Mitmenschen – mit allen Konsequenzen. Wir müssen also gar nicht lange suchen, bis wir auf jemanden stoßen, der ein Leidensgenosse ist.</p>
<p class="MsoNormal">Jemand hat mal gesagt, der schnellste Weg, die eigenen Probleme zu überwinden sei der, jemanden zu suchen, der die gleichen Probleme hat, und ihm dann zu helfen. Ich weiß nicht, ob das in jedem Fall funktioniert, aber ich selbst habe es zumindest in einigen Bereichen so erlebt.</p>
<p class="MsoNormal">Hat Satan erreicht, dass wir uns abkapseln oder in eine Opferhaltung geraten, kann er im Prinzip in Urlaub gehen, denn den Rest erledigt unsere Gedankenwelt und die Zeit. Bitterkeit, Zynismus, völlige Resignation … das ist alles nichts, was plötzlich da ist, sondern entsteht aus Gefühlen, die lange genährt und gepflegt werden müssen.</p>
<p class="MsoNormal">Es gibt ein Sprichwort: „Für einen Wurm in einem Apfel besteht die Welt aus – einem Apfel.“ Dabei hängt dieser Apfel an einem Apfelbaum mit vielen anderen Äpfeln, der wiederum neben vielen anderen Apfelbäumen stehen mag, auf einer Wiese, wie es noch unzählige andere gibt. Aber von all dem nimmt der Wurm nichts wahr.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Herr hat Jobs frei ...]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=117</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 20:12:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alfred</dc:creator>
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<description><![CDATA[In den letzten Tagen gingen mir Gedanken zu den immer wiederkehrenden Prophetien über Europa und De]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In den letzten Tagen gingen mir Gedanken zu den immer wiederkehrenden Prophetien über Europa und Deutschland durch den Kopf. Erst kürzlich schrieb Cindy Jacobs wieder darüber, welch wichtige und starke Rolle Deutschland entsprechend seiner Stellung dem WORT nach in Europa und auch gegenüber dem Rest der Welt noch einnehmen wird.</p>
<p class="MsoNormal">Nach der Bibel wird Europas künftiges Machtzentrum durch die ehemaligen Nationen des Römischen Reiches dargestellt werden. Die zehn Kernstaaten der EU und Deutschland mittendrin als geistliche, geistige, wirtschaftliche und politische Schaltstelle?</p>
<p class="MsoNormal">Dem derzeitigen Anschein nach mag dies utopisch klingen. Deutschland, Italien und Frankreich, die über 60 % der Wirtschaftskraft der z. Zt. 27 EU-Staaten leisten, sind inflationsgebeutelt, die Wirtschaft bereitet sich ab Herbst 2008 auf die nächste Talfahrt vor. Frankreich stöhnt unter dem Druck rasant steigender Staatsausgaben. In Deutschland beklagt die Industrie bereits jetzt schon wieder rückläufige Auftragseingänge; damit ist wieder mit zunehmenden Arbeitslosenzahlen zu rechnen und die meisten der Millionen von Billigjobbern (20 % aller Arbeitnehmer / unter € 7,- Stundenlohn) werden das trotz zunehmender Mindestlohnvereinbarungen auch bleiben. Italien ist nur noch einen ganz kleinen Schritt von der Rezession entfernt und Spanien, das die letzten Jahre wirtschaftlich stark aufgeholt hat, rutscht (auch) wegen der abstürzenden Baukonjunktur wieder nach unten.</p>
<p class="MsoNormal">Damit ist beschrieben, wie sich unsere reale Welt um uns herum entwickelt. Wir wissen, dass wir dem WORT und den Prophetien nach etwas ganz anderes erwarten dürfen. Erwarten – genau das sagt aus, wieso wir immer nur warten. Weil wir immer nur warten, dass sich irgendetwas schon irgendwie erfüllen wird und irgendwer schon durch den HERR dazu berufen sein wird, seinen Teil dazu zu tun.</p>
<p class="MsoNormal">Propheten reden sich den Mund fusselig und schreiben sich die Finger wund, weil ER immer mehr und immer öfter redet.</p>
<p class="MsoNormal">Wer ist bereit, nicht nur zu warten, sondern Verantwortung aufzunehmen? Wer ist bereit, nicht nur davon zu verkünden, dass es wieder ein prophetisches Wort gibt, sondern von der Couch aufzustehen und den HERRN zu fragen, ob er zur Erfüllung derselben eine Aufgabe parat hat?</p>
<p class="MsoNormal">Christen haben schon so viele Siege errungen und so vieles bewegt. Vorausgesetzt, sie haben sich bewegt. Wie? Ganz einfach, in dem sie die Rufe derer nicht überhörten, die Mitstreiter für die Sache des HERRN suchten. Heute sind diese Rufe wieder sehr laut geworden.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Glaube oder Gesetz?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=116</link>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 16:54:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor einigen Wochen bat mich jemand, beim Kauf einer Menora behilflich zu sein. (Für die, die es nic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen bat mich jemand, beim Kauf einer Menora behilflich zu sein. (Für die, die es nicht wissen: Das ist der siebenarmige Leuchter, der in 2. Mose 25, 31-40 beschrieben wird.) Einer ihrer langjährigen Freunde wünsche sich nichts sehnlicher als eine Menora zu besitzen; dem wolle sie eine Freude machen, sagte die Person. Ich fragte sie, ob ihr Freund jüdischen Glaubens sei. Nein, meinte sie, er sei in einer Pfingstgemeinde, aber sie hätte ihn auch nicht gefragt, weshalb er so unbedingt eine Menora wolle, das sei schließlich seine Privatsache.</p>
<p class="MsoNormal">Stimmt ja auch im Prinzip. Geholfen habe ich ihr trotzdem nicht. Huch, wie unfreundlich, werden einige sagen … oder steckt gar noch Schlimmeres dahinter? Nein, ganz und gar nicht. Ich liebe das Volk Gottes, habe jüdische Freunde und segne sie, so gut ich nur kann. Ohne sie wäre uns Heiden niemals der Weg zur Erlösung durch Jesus Christus vorbereitet und eröffnet worden. Und Gott hält für sein jüdisches Volk einen ganz besonderen Segen bereit. Und auch für uns, wenn wir sein Volk segnen. Genauso spielt das jüdische Volk eine sehr wichtige Rolle in Zusammenhang mit der Wiederkunft Christi. Ich verurteile jede Art von Antisemitismus aufs Schärfste.</p>
<p class="MsoNormal">Aber trotzdem kann ich nicht gut heißen, was ich aus manchen christlichen Kreisen mitbekomme. Da werden bestimmte Rituale praktiziert, Speiseordnungen und Feiertage eingehalten, die niemals dazu gedacht waren, im Neuen Bund Anwendung zu finden – und schon gar nicht bei uns, die wir „Heidenchristen“ sind. Selbst von bekannten Bibellehrern habe ich schon Artikel gelesen, in denen sie die Gläubigen dazu auffordern, bestimmte jüdische Feste zu beachten und in Solidarität mit dem jüdischen Volk bestimmte Regeln einzuhalten. Das ist nichts Neues, denn bereits Paulus schreibt u. a. darüber in Kolosser 2, und auch an anderen Stellen, da es zu seiner Zeit häufig vorkam, dass Menschen ihre ehemaligen Glaubensgenossen, die Christen geworden waren, wieder unter das Gesetz bringen wollten. Aber bei aller Liebe zum Volk Gottes – all diese Rituale und Verordnungen, wie wir sie im Alten Bund lesen, haben ihre Erfüllung in Jesus gefunden. Um es bildlicher zu machen: Bevor wir eine Person um eine Ecke biegen sehen, mögen wir bereits ihren Schatten wahrnehmen, doch ist die Person dann tatsächlich sichtbar, wäre es doch unsinnig, sich weiter auf den Schatten zu konzentrieren, oder? Ich kann natürlich nachvollziehen, dass Menschen jüdischen Glaubens weiter an allem festhalten, was Gott damals angeordnet hat. Für sie ist es ja auch so, dass sie noch auf ihren verheißenen Messias warten. Aber doch nicht wir!</p>
<p class="MsoNormal">Paulus sagt in 1. Kor. 3,16: <em>Wisset ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?</em> Warum sollten wir, um zur obigen Begebenheit zurückzukehren, also eine Menora aufstellen? Warum sollten wir uns einer Speiseordnung unterwerfen, wenn doch Jesus selbst in Matt. 15,11 gesagt hat, dass „nichts, was durch den Mund in den Menschen hineingeht, ihn verunreinigt“?</p>
<p class="MsoNormal">Selbstverständlich würde ich jederzeit die dort geltenden Regeln respektieren, wäre ich in einen jüdischen Haushalt eingeladen – aber nicht aufgrund alttestamentlicher Gesetze, sondern aufgrund des neutestamentlichen Gebots der Nächstenliebe.</p>
<p class="MsoNormal">Aber Tatsache ist: Es gibt im Neuen Bund weder Jude noch Grieche (Heide). Gehören wir Christus an, sind wir Abrahams Same und nach der Verheißung Erben. (Gal. 3,29) Wir leben aus dem Glauben, nicht aus dem Gesetz.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das versteht ihr nicht]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=112</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 17:09:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern habe ich in einer Forumsdiskussion, die sich um das Thema (dreimal dürft ihr raten) Todd Be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Gestern habe ich in einer Forumsdiskussion, die sich um das Thema (dreimal dürft ihr raten) Todd Bentley und das <em>Florida Healing Outpouring</em> drehte, etwas gelesen, das ich nicht gut fand. Nein, das wird kein Kommentar zum Ereignis selbst. Aber in einem Beitrag stand, dass in der Auseinandersetzung zwischen Pro und Contra die Argumentation mancher Leute lautet: „Das versteht ihr nicht. Das ist etwas, das geht über alles Bisherige hinaus.“</p>
<p class="MsoNormal">Darüber wollte ich hier eigentlich etwas schreiben, aber dann wurde es – mal wieder – zu lang für das „schnelle“ Medium Blog. Wer es nicht ganz so eilig hat – hier geht es zum Artikel <a href="http://www.soulfood4u.de/int_praxis/praxis_10282.html" target="_blank">„Das versteht ihr nicht“</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hilfe, wir sind vergooglet!]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=111</link>
<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 16:27:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
<guid>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=111</guid>
<description><![CDATA[Nichts gegen Google, es ist zuweilen recht nützlich. Aber ich beobachte jetzt seit einigen Jahren z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nichts gegen Google, es ist zuweilen recht nützlich. Aber ich beobachte jetzt seit einigen Jahren zunehmend ein Praxis unter Christen, die ich bedenklich finde: Wahrheitsfindung per Suchmaschine.</p>
<p class="MsoNormal">Des Öfteren ruft mich der eine oder andere, der keinen Internetanschluss besitzt (ja, auch das gibt es noch) an und bittet mich, „doch mal eben nach diesem Prediger oder jenem Evangelisten zu schauen“, oder per Internet zu „prüfen“, ob ein bestimmtes Buch oder eine Lehrschrift okay ist. Da ich ein hilfsbereiter Mensch bin, komme ich diesen Bitten natürlich nach, aber Tatsache ist, dass so ziemlich über jeden Christen, der in der Öffentlichkeit steht, sowohl positive als auch negative Infos zu finden sind. Es gibt sogar einige (christliche) Websites, deren einziger Daseinszweck das Anprangern von Dienern Gottes zu sein scheint. Evangelist Reinhard Bonnke geht mit solchen Dingen entspannt um. Wird er attackiert, sagt er: „Jetzt werfen sie wieder Mist auf Gottes Acker.“ In gewisser Hinsicht ist es auch so. In der Medienwelt heißt es, schlimmer als schlechte Publicity ist gar keine Publicity.</p>
<p class="MsoNormal">Trotzdem, wenn wir echt von unecht und Recht von Unrecht per Suchmaschine unterscheiden wollen, kann es sein, dass wir uns selbst übertölpeln. Nur ein Beispiel: Gestern bat mich jemand, nach einem bestimmten Buch zu sehen, das eine Freundin empfohlen hatte. Sie sei unsicher, ob sie es lesen solle, meinte meine Anruferin. Also habe ich bei Google dieses Buch eingegeben und die Suche gestartet. Als ich die Ergebnisse durchsah, murmelte ich vor mich hin, „ach, da schau her, das wird auch in einem Esoterikshop empfohlen“, und prompt kam die Antwort, „ich <em>wusste</em> es doch!“ Dass dasselbe Buch von so ziemlich jedem christlichen Buchshop gelistet wird, machte in dem Moment keinen Unterschied mehr. So gesehen müsste unser Blog auch von jeder christlichen Blogroll verbannt werden, weil wir von einer Esoterikerin mal einen zustimmenden Kommentar auf einen Eintrag erhalten haben.</p>
<p class="MsoNormal">Ich hab’s definitiv nicht mit der Esoterik und ich weiß auch nicht, ob dieses Buch nun empfehlenswert war oder nicht. Mir geht es um einen anderen Punkt: In der Bibel steht, dass wir finden, wenn wir suchen. Das gilt leider gleichermaßen für Gutes und Schlechtes. In dem Moment, in dem man eine Predigt hört oder einen Artikel liest und einem darin etwas „quer läuft“, geht man doch nicht ins Netz mit dem Vorsatz, sich eines Besseren belehren zu lassen. Nein, ich behaupte jetzt einfach mal, dass in den meisten Fällen die Bestätigung der eigenen Meinung gesucht wird. Und das führt dann auch dazu, dass man bedenkenlos und ungeprüft Aussagen und sogar Gerüchte übernimmt und verbreitet oder einzelne Schwachstellen herauspickt und sie so aufbauscht, bis alles Gute, was da ist, völlig in den Hintergrund tritt. Dabei ist es doch so, dass nur deshalb nichts Nachteiliges über uns „Otto Normalchristen“ im Internet steht, weil uns keiner kennt und es dem Rest der Welt weitgehend egal ist, was wir so tun und sagen.</p>
<p class="MsoNormal">Wie wäre es denn, wenn wir, anstatt ins Internet, zu Gott gehen und ihn um Erkenntnis bitten? Ich denke mal, dass er uns durch seinen Heiligen Geist bessere Ergebnisse „liefern“ kann als eine Suchmaschine. Dauert halt manchmal nur ein bisschen länger, macht mehr Mühe und führt auch nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen. Aber es geht schließlich um Wahrheitsfindung, oder?</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Angst vorm Feuer?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=108</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 09:37:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin heute Morgen auf einen Abschnitt in der Bibel gestoßen: „Ich (Mose) stand zu derselben Ze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Ich bin heute Morgen auf einen Abschnitt in der Bibel gestoßen: <em>„Ich (Mose) stand zu derselben Zeit zwischen dem HERRN und euch, um euch des HERRN Worte zu verkündigen; denn ihr fürchtetet euch vor dem Feuer und ginget nicht auf den Berg.“</em> (5. Mose 5,5)</p>
<p class="MsoNormal">Dann hab ich nachgesehen, was das Wort „fürchten“ (yare) in diesem Zusammenhang bedeutet: Ein schmerzvolles Empfinden oder Gefühl, hervorgerufen durch die Erwartung von etwas Bösem bzw. die Wahrnehmung von drohender Gefahr. […] Furcht wird von dem Wunsch begleitet, den erwarteten Schrecken zu vermeiden oder abzuwehren.</p>
<p class="MsoNormal">Ist es heute nicht auch noch so? Das Volk Gottes fürchtet sich und „schickt“ deshalb einzelne ausgewählte Männer und Frauen Gottes in die Gegenwart Seines Feuers. Wieviele Christen beten zwar, Herr, baue dein Reich auf dieser Erde, komm in unsere Mitte, kriegen aber dann regelrecht die Krise, wenn Dinge geschehen, die außerhalb ihres Vorstellungsvermögens sind. Wie haben wir uns denn vorgestellt, wie die Gegenwart Gottes sich manifestieren soll? Warum erschrecken wir denn so sehr, wenn Zeichen und Wunder geschehen? Warum entsetzen sich so viele, wenn ein Mensch sagt, ihm erscheinen Engel, und darüber redet, wie Gott uns seine dienstbaren Geister zur Seite stellt. Die Bibel erwähnt dies vielfach.</p>
<p class="MsoNormal">Dann kommen die, die sagen, aber in der Bibel steht, wir sollen alles prüfen und das Gute behalten (1. Thess. 5,21) … stimmt, und wer den ganzen Zusammenhang liest, wird feststellen, dass sich das auf die Weissagung/Prophetie aus Vers 20 bezieht. Für alles andere gilt, was Jesus in Matt. 7,16 sagte: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Was ist die echte Frucht? Zeichen und Wunder? Nein, Zeichen und Wunder sind da, um das Wort zu begleiten und zu bekräftigen (s. Markus 16,20). Die eigentliche Frucht ist das, was Jesus in Matt.7,21 beschreibt: „… wer den Willen meines Vaters tut.“</p>
<p class="MsoNormal">Echt oder unecht kann nicht gemessen werden an bestimmten Gaben, einer schlüssigen Lehre oder auch an großem Menschenzulauf. Echte Frucht bringt Jünger hervor, die den Willen des Vaters tun – vollumfänglich, in aller Hingabe, Liebe und Barmherzigkeit: Liebe deinen Gott von ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit allem was du hast, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Und ja, dazu gehören auch Zeichen und Wunder. Nicht nur durch ausgewählte „Moses“, die wir auf den Berg schicken, weil wir uns vor dem Feuer Gottes fürchten, sondern durch jeden Einzelnen von uns.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;">Jesus kommt wieder, aber er kommt wieder für eine Braut(gemeinde), die voller Leidenschaft und Kühnheit ist. Es ist die, von der im Hohelied 8,5 die Rede ist: <em>Wer ist sie, die da heraufkommt von der Wüste her, sich lehnend auf ihren Geliebten? </em>– Nicht auf Menschen, nicht auf Stellvertreter – sondern auf den Einen, Jesus Christus.</p>
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<title><![CDATA[Geb ich dir, gibst du mir]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=107</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 18:29:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Letzte Woche erhielt ich einen Newsletter von Lifestream Ministries, einem Dienst in den USA, für d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Letzte Woche erhielt ich einen Newsletter von <em>Lifestream Ministries</em>, einem Dienst in den USA, für den ich schon öfter Artikel übersetzt habe. (Hier ist z. B. einer: <a href="http://www.soulfood4u.de/int_impulse/impulse_20122.html" target="_blank">„Was erwartet Gott von dir?“</a>). Der Gründer, Wayne Jacobsen, erzählte darin, wie Gott sein Leben im letzten Jahr in eine völlig neue Richtung gebracht hat. Angefangen hatte es damit, dass ein Freund ihn bat, ihm dabei zu helfen, seine Erlebnisse aufzuschreiben. Daraus wurde ein Buch, das aber keiner verlegen wollte. Also entschlossen sie sich, das Buch selbst zu verlegen. Kurz und gut, das Buch wurde ein echter Bestseller und zwischenzeitlich hat Wayne einen Verlag und obendrein einen Vertrag mit einem der größten Verlagshäuser der USA, der ihm so ziemlich jeden verlagstechnischen Freiraum gestattet.</p>
<p class="MsoNormal">Das ist an sich schon ein schönes Zeugnis, aber weshalb ich das Ganze erwähne, ist ein Satz in seinem Newsletter, den ich noch nie, wirklich noch nie von einem christlichen Dienst gehört habe. Und zwar schrieb er sinngemäß: „Liebe Freunde, ich danke euch für die Unterstützung unseres Dienstes, aber dieses Jahr geht es uns aufgrund der Entwicklungen so gut, dass wir keine finanziellen Zuwendungen von euch benötigen. Ich möchte euch daher bitten, euer Geld jemandem zu geben, der es dringend braucht.“</p>
<p class="MsoNormal">Ich konnte es kaum glauben und war zutiefst beeindruckt. Welch ein Vertrauensbeweis gegenüber Gottes Versorgung! Würden nicht viele sagen, oh oh, wer weiß, ob die Leute wieder zurückkommen, falls wir nächstes Jahr doch wieder Unterstützung brauchen? Oder manche würden vielleicht auch überlegen, ob man mit dem Überschuss nicht einfach Rücklagen für magere Zeiten bilden könnte.</p>
<p class="MsoNormal">Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich gehöre nicht zu den Leuten, die sagen, Christ und Geld sind Worte, die nicht in einem Atemzug genannt werden sollten. Ganz im Gegenteil, das Wort Gottes in alle Welt zu tragen, kostet viel Geld und sollte im Idealfall für die Empfänger der guten Botschaft kostenlos sein. Dazu braucht es Menschen, die ihre Verantwortung wahrnehmen, und zwar vollumfänglich und dauerhaft.</p>
<p class="MsoNormal">Aber die Art und Weise, wie in Gemeinden und auf christlichen Veranstaltungen Leute zum Geben „motiviert“ werden, empfinde ich langfristig gesehen als etwas Schädliches. Ja, es stimmt, dass wir ernten, was wir säen. Und natürlich ist die Verlockung groß, die Gib-dann-wird-dir-gegeben-Karte auszuspielen, anstatt den länger dauernden (und unsicheren) Weg in Kauf zu nehmen, in denen Menschen ihren Herrn und Heiland erst richtig kennenlernen und dann aus freudigem Herzen geben, was <em>Er</em> ihnen aufs Herz legt. Denn wer will schon keinen finanziellen Segen? Also geben viele Leute, manche sogar aus ihrem Soll heraus, immer in der Hoffnung, dass der Segen zu ihnen zurückkommt. Für mich hat das aber etwas von Lotto spielen, nur vielleicht mit einer besseren Quote.</p>
<p class="MsoNormal">Auch wenn auf diese Weise ein gewisses Budget dauerhaft gesichert werden kann (man hat ja schließlich Programme, Fixkosten und Pläne) - diese Herzenshaltung ist völlig daneben und sollte nicht auch noch gefördert werden. Und es rächt sich – in dem Moment, wo jemand finanziell „satt“ ist, wird sich bei vielen die Motivation verflüchtigen, denn schließlich ging es ja nicht ums Geben, sondern ums Empfangen. Und bei denen, die nicht geben können, wie sie gerne würden, weil sie vielleicht gerade arbeitslos sind oder hohe finanzielle Belastungen haben, stellt sich permanent ein bedrückendes Schuldgefühl ein. Wohlmeinende Christen erledigen dann den Rest: „Ja, kein Wunder, wenn es dir schlecht geht. Du musst eben mehr geben.“ Dann gehen wieder die Diskussionen los – müssen wir den Zehnten geben oder nicht? Ich habe in einem Forum mal eine sage und schreibe 42-seitige Diskussion darüber gefunden – zwischen ganzen drei Leuten, wohlgemerkt!</p>
<p class="MsoNormal">Wenn wir geben, wie Jesus es gelehrt hat, dann rechnen wir nicht auf den Cent genau aus, ob das jetzt wirklich zehn Prozent waren, dann diskutieren wir auch nicht, ob von Brutto- oder Nettogehalt, und dann gehen wir vor allem auch nicht nach unserem eigenen Gutdünken vor. Wir geben dann das, was unser Vater im Himmel uns aufs Herz legt, ob viel, ob wenig, mal gar nichts oder auch doppelt – und das immer gerne und nicht berechnend. Denn dann haben wir beim Geben nicht den Geber im Auge, also uns, sondern den Empfänger. Ich kenne Christen, die sagen, „solange der noch ein Dach über dem Kopf hat, braucht er nichts von mir, es gibt ja schließlich Geld vom Staat“, ich kenne aber auch solche, die zur selben Person sagen, „ich hab’s auf dem Herzen, euch Geld zu geben, dass ihr mal richtig schön zum Essen ausgeht, weil ihr gerade eine schwere Zeit durchmacht“. Das ist Geben, wie es sein sollte – und das entspricht für mich auch dem Gott, den ich kenne. Kein Erbsen zählender Gott, sondern einer, der es liebt, wenn er seinen Kindern Freude bereiten kann. Und wie wird er das wohl tun, wenn nicht durch seine Menschen? Ich wüsste nicht, dass im Himmel eine Gelddruckmaschine steht.</p>
<p class="MsoNormal">Und genau das ist der Grund, warum mich die eingangs erwähnte Bemerkung so beeindruckt hat: Worte von einem freien Menschen, der in seinem Dienst völlig auf seinen himmlischen Versorger vertraut. Der darauf vertraut, dass sein Dienst Spuren in den Menschen hinterlassen hat, dass sie gereift sind, und nicht mehr unter der Knechtschaft des Gesetzes stehen (oder gestellt werden müssen), sondern sich selbst als Teilhaber am Reich Gottes sehen. Menschen, die nicht geben aus Angst oder aus Berechnung, sondern weil sie investieren, wie es ein kluger Unternehmer in seinem Unternehmen tut: mit Weisheit, mit Hingabe, mit Weitsicht und mit Blick fürs Detail. – Und immer mit einem Ohr am Mund ihres Vaters im Himmel.</p>
<p class="MsoNormal">Ich würde mir wünschen, dass mehr Verantwortliche den Mut hätten, diese Art von Geberkultur in den ihnen Anvertrauten zu fördern.</p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Innerlich verabschiedet]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=106</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 08:50:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich an dieser Stelle nur ein paar Sätze zum Thema Ehescheidung sagen, aber dann i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich an dieser Stelle nur ein paar Sätze zum Thema Ehescheidung sagen, aber dann ist es für einen schnellen Blogeintrag doch zu viel geworden.</p>
<p>Deshalb also hier der Link zum Artikel auf der Soulfood4u-Website:</p>
<p><a class="aligncenter" title="Einander lieben ... aber wie?" href="http://www.soulfood4u.de/int_praxis/praxis_10281.html" target="_blank">Einander lieben ... aber wie?</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Liebe ist nur ein Wort (?)]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=105</link>
<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 06:56:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[„… und liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Früher dachte ich immer, ja klar, den Nächst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">„… und liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Früher dachte ich immer, ja klar, den Nächsten zu lieben ist ja auch viel einfacher als Fremde. Aber das ist ein großer Irrtum! Wie anders ließe es sich erklären, dass Menschen bereitwillig für ferne Katastrophenopfer spenden, sich aber mit ihren Nachbarn in den Haaren liegen? Wie sonst wäre es möglich, dass Christen Gebetsgemeinschaften bilden, um für ihre Nation zu beten, aber sich im eigenen Kreis um Nichtigkeiten streiten?</p>
<p class="MsoNormal">Und den Nächsten lieben wie sich selbst beinhaltet so viel mehr, als ein „ich bete für dich“. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin die Erste, die dafür ist, dass wir emotional erwachsen werden und nicht ständig darüber brüten, wer uns „verletzt“ haben könnte. Aber heißt das im Umkehrschluss, dass der Rest sich einfach benehmen kann, wie er gerade lustig ist?</p>
<p class="MsoNormal">Ja, ich bete für meine Mitmenschen/Mitchristen, aber dann kommt noch der Teil „… liebe […] wie dich selbst“. Ich möchte respektvoll behandelt werden, also tue ich das mit anderen auch. Dazu gehört, dass ich nicht leichtfertig Dinge verspreche, die ich nicht halten kann. Das heißt, dass ich die Persönlichkeitsrechte des anderen nicht verletzte. Das heißt, dass ich nicht einfach konsumiere, sondern Leistung anerkenne und selbst Leistung erbringe – für andere, nicht nur für mich. Das heißt, dass ich bemüht bin, gewissenhaft und verantwortungsbewusst zu handeln. Warum sollte der andere mir hinterher rennen müssen, um mich an Termine zu erinnern, die einzuhalten sind, an Arbeiten, die zu erledigen sind, oder auch nur daran, etwas zurückzugeben, das ich mir ausgeliehen habe? Ist meine Bequemlichkeit höher einzuschätzen als mein Nächster? Ist meine Agenda allen anderen voranzustellen? Müssen andere auf mich warten, bis ich endlich zu Potte komme?</p>
<p class="MsoNormal">Ja, aber die anderen sind doch auch so … Na und? Wird das unsere Argumentation sein, wenn wir mal vor unserem Schöpfer stehen? Meinen wir wirklich, Gott sieht uns nach der Relativmethode? Die Bibel warnt uns davor, dass Zeiten kommen werden, in denen die Liebe in den Menschen erkalten wird – und ja, auch zwischen Brüdern und Schwestern im Geiste.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn unser Tag so vollgestopft ist mit allerlei Dingen, dass uns keine Zeit mehr bleibt, die einfachsten Regeln des respektvollen Umgangs miteinander zu wahren, dann läuft garantiert was falsch. Und wenn wir so damit beschäftigt sind, anderen von dem Gebot der Nächstenliebe zu erzählen, dass wir den Blick für unser eigenes Handeln verlieren, stimmt etwas mit unserem Fokus nicht. Reden ist billig, aber die Praxis zeigt, ob nur heiße Luft dahinter steckt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mein Privat-GOTT]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=104</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 16:29:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alfred</dc:creator>
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<description><![CDATA[ 

Stell Dir vor, Du bist Christ. Damit wurde Dir das ewige Leben nur auf ein „Ja“ von Dir hin g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Stell Dir vor, Du bist Christ. Damit wurde Dir das ewige Leben nur auf ein „Ja“ von Dir hin geschenkt. Nur so – weil GOTT Dich liebt, und weil Jesus für dich bezahlt hat.</p>
<p class="MsoNormal">Was gibst Du ihm? Das, was die christliche Welt meint, was man dem HERRN gibt?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Also, fangen wir an, Christ zu sein:</p>
<p class="MsoNormal">Sonntags – Gottesdienst, Predigt ist geistliche Bildung, und biblische Begebenheiten und Gleichnisse halten die Erinnerung daran wach, „ja“ gesagt zu haben.</p>
<p class="MsoNormal">Sonntag bis Samstag jeweils morgens und abends ein Gebet gegen die vielen „schrägen“ Dinge dieser Welt, also Kriege, Hungersnot, Armut und Krankheit, Unterdrückung, Klima- und Umweltkatastrophen und für das persönliche Wohl wie Gesundheit oder Gesundung, Arbeitsplatzsicherung, sinkender Heizölpreis und sekundär für die Eigenheimfinanzierung, den Renditeverlauf der Lebensversicherung, den nächsten Urlaub, usw.</p>
<p class="MsoNormal">Von Sonntag bis Samstag wie ein Christ benehmen. Die Kollegen am Arbeitsplatz (möglichst) nicht anschnauzen. Dem Chef nicht zeigen (höchstens denken), dass er unfähig für seine Position ist. Den Finger beim Autofahren in der (geballten) Faust lassen.</p>
<p class="MsoNormal">Mittwoch wird zum Hauskreis geladen: Gemeinschaftliches Wohlfühlen und dem HERRN danken, dass er all diese Taten mit Wohlwollen bedenkt, die Gebete nicht überhört.</p>
<p class="MsoNormal">Abends, mal am Montag, mal am Donnerstag, vielleicht in ein Forum oder einen Blog reinschauen. Info ist alles – wo ist eine Prophetie aufgetaucht, für die es zu danken gilt? Gibt es irgendwo eine neue Konferenz, die möglichst ein „qualitatives“ und quantitatives Highlight darstellt?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Hast Du jetzt noch Zeit für IHN? Oder bist Du bereits sicher, dass Deine Zeit nur IHM gehört? Wie würdest Du die Frage von IHM beantworten „Was tust Du für mich und mein Reich?“ - „Ich bete – für mich, für die Welt mit ihren Armen, Kranken, für die Erfüllung von Prophetien, für die Kraft und den Erfolg einiger (zu) weniger Evangelisten und Apostel … und lege meinen Zehnten sonntags in die Kollekte.“</p>
<p class="MsoNormal">Was tust Du für IHN? Eigentlich herzlich wenig, denn das meiste tust Du für Dich. Und das, was Du für andere tust, also eigentlich für IHN, beschränkst Du auf Gebet und Mitleid.</p>
<p class="MsoNormal">Hast Du IHN gefragt, „wie kann ich dazu beitragen, dass eine Erweckung eine Erweckung wird?“. Oder betest Du in diesem Fall, „HERR, mach DU, schick statt mir DEINEN Heiligen Geist?“. Gehst Du den bequemen Weg und verweist auf das WORT „… dem Staat Untertan sein“, und deshalb nichts tun, und weiterlaufen in der großen Zahl der Lemminge? Die Lemminge, die blind dafür sein wollen, dass die EU-Beiträge höhere staatspolitische Priorität besitzen als Menschen, die durch Staatsverschulden ihre existenzsichernden Einkommensquellen mitsamt Lebensstandard, Gesundheits- und Altervorsorge und –versorgung verloren haben?</p>
<p class="MsoNormal">Nein – Du kämpfst für sein Reich? Wo tut sich Dein Mund für IHN auf, wo widersprichst Du Ungerechtigkeit in SEINEM Namen? Habe ich Dich dazu schon einmal gehört, einmal Deine Meinung und Mahnung irgendwo gelesen? Oder hast Du den HERRN gebeten, Dir Deine Berufung oder Deine Arbeit für IHN zu zeigen oder wartest Du, dass der HERR Dir eine persönliche Email schickt und anfragt, ob Du IHN etwas zu fragen hast? Hast Du Dich selbst schon mal beten gehört: „HERR, was kann ich für DICH tun, was kann ich in DEINER Autorität für einen Dritten tun?“, anstatt IHN sieben Mal in der Woche mit Deinen Routine-Gebeten zu löchern? Frag IHN aber lieber nicht, wenn Du keine Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen möchtest, die Deine Zeit kosten könnten, womöglich die monatlichen Rücklagen geringer ausfallen lassen würden oder Du gar Deinen weltlich guten Ruf mit einem Hauch von „Spinner“ betupft sehen könntest.</p>
<p class="MsoNormal">Dann bete lieber so weiter.</p>
<p class="MsoNormal">Vergiss darin aber nicht für die „Entertainer“ zu beten, die am Sonntag für Dich predigen, die Dir die Verwendung Deiner Spende nachweisen und Dir die absetzbare Spendenquittung zusenden, dann für  diejenigen, die Dir durch ihren Einsatz in der Suppenküche oder als Einzelkämpfer mit ihrer nicht-gemeinnützigen Spielzeug-, Kleider- oder Computersammelaktion für Hartz-IV-Kinder das gute Gefühl vermitteln, dass Dein Gebet echtes Engagement ist, da es beim HERRN angekommen ist.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Können wir damit umgehen?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=101</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 06:43:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Um an meinen Blogeintrag von vorgestern anzuknüpfen - es gibt noch ein „Mehr“, um das wohl alle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Um an meinen Blogeintrag von vorgestern anzuknüpfen - es gibt noch ein „Mehr“, um das wohl alle Kinder Gottes bitten: „Herr, lass mich von dir hören. Sprich zu mir.“</p>
<p class="MsoNormal">Ich mache mir da manchmal so meine Gedanken. Wissen wir eigentlich, um was wir da bitten?</p>
<p class="MsoNormal">Von Gott zu hören ist nicht, wie mal eben das Radio anzumachen, gute Laune zu bekommen und dann beschwingt in den Alltag zu starten. Von Gott zu hören kann kosten … sehr viel kosten. Abraham hörte von Gott, es kostete ihn seine ganze bisherige Existenz. Joseph hörte von Gott, er zog damit den Zorn seiner Brüder auf sich und das machte seiner wohlbehüteten Existenz ein Ende. Noah hörte von Gott, es kostete ihn Jahr um Jahr viel Arbeit und Durchhaltevermögen. Mose hörte von Gott, und bis zu seinem Lebensende war nichts mehr, wie es zuvor gewesen war. Paulus hörte von Jesus und erlebte eine radikale Wende seiner Lebenssituation. Die Propheten des AT will ich hier gar nicht alle aufzählen …</p>
<p class="MsoNormal">Wollen wir wirklich von Gott hören? Sind wir bereit, dann auch zu gehorchen – ganz gleich, was Er zu uns spricht? Wollen wir wirklich von Jesus hören? Möchten wir teilhaben an seinem Schmerz, den er über die Verlorenen dieser Welt empfindet? Möchten wir wirklich mit seinen Augen sehen lernen? Was machen wir dann damit?</p>
<p class="MsoNormal">Ich habe dafür keinen biblischen Beleg zur Hand, aber ich denke, manchmal ist es ein Akt der Gnade, wenn Gott in gewissen Situationen nicht zu uns spricht – einfach, weil wir noch nicht so weit sind. So, wie man mit seinen Kindern, wenn sie klein sind, keine Erwachsenenprobleme bespricht.</p>
<p class="MsoNormal">Ich will niemandem Angst machen, ganz im Gegenteil. Unser Vater im Himmel überfordert uns nie, er kennt uns in- und auswendig. Jesus sagte, „ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet“. Wenn wir also von Gott hören möchten, sollten wir selbstverständlich darum bitten. Wir sollten uns nur bewusst sein, dass es unser Leben vollkommen, von Grund auf, in etwas ganz anderes verwandeln könnte.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mehr, mehr, mehr ...]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=100</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 16:38:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Oft bitten Gotteskinder um „mehr“ – „gib mir mehr von dir, Herr“, sagen sie, „ich bin hu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Oft bitten Gotteskinder um „mehr“ – „gib mir mehr von dir, Herr“, sagen sie, „ich bin hungrig und durstig nach dir.“</p>
<p class="MsoNormal">Aber ist es in diesen Momenten wirklich so, dass Gott „mehr“ geben müsste? Ich bin mir da nicht so sicher.</p>
<p class="MsoNormal">Ich bin keine Theologin und ich nehme das Wort Gottes gerne so einfach wie möglich. Jesus hat in Joh. 6,35 dies gesagt:<span style="font-size:10pt;font-family:&#34;color:black;"> </span><em>Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.</em></p>
<p class="MsoNormal">Außerdem heißt es in Kol. 2,9: <em>Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;</em> und weiter in 1. Joh. 2,24 steht: <em>Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet auch ihr in dem Sohne und in dem Vater bleiben.</em></p>
<p class="MsoNormal">Wenn wir uns leer fühlen, oder hungrig und durstig nach „mehr“ von Gottes Gegenwart, liegt es doch nicht daran, dass ER uns nicht genug gegeben hätte. Es ist doch nicht so, als hätte uns unser Vater im Himmel etwas vorenthalten bisher. Ganz im Gegenteil, sein Wort sagt, dass er uns mit seinem Sohn ALLES gegeben hat – die ganze Fülle. Alles, absolut alles, was wir je von Gott bekommen, ist in seinem Sohn Jesus Christus.</p>
<p class="MsoNormal">Sind wir leer, hungrig oder durstig, liegt das nicht an mangelnder Versorgung – es ist, weil wir uns nicht füllen (lassen), nicht essen von <em>Seinem</em> Brot und nicht trinken vom <em>lebendigen Wasser</em>. Man kann auch vor einem vollen Kühlschrank verhungern, dafür kann dann aber weder der Kühlschrank was, noch der, der ihn gefüllt hat.</p>
<p class="MsoNormal">Nehmen wir das Wort Gottes wörtlich, sollten wir nicht darum bitten, dass <em>Er</em> uns „mehr“ gibt, sondern vielmehr darum, dass <em>uns </em>die Augen geöffnet werden - nämlich darüber, was uns abhält, die ganze Fülle, die uns bereits von Gott geschenkt wurde, anzunehmen.</p>
<p class="MsoNormal">Eigentlich ist es doch so deutlich: Lehre <em>über</em> Jesus, Lieder singen <em>über</em> Jesus, Predigen <em>über</em> Jesus … all das lässt tatsächlich Leere zurück. Jesus selbst ist das Ziel, er IST das Brot, er IST die Quelle. Wenn wir wirklich eins werden mit ihm, gibt es keinen Hunger mehr und auch keinen Durst.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Regelwidriges Verhalten?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=99</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 13:04:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
<guid>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=99</guid>
<description><![CDATA[Das „Florida Healing Outpouring“ mit Todd Bentley geht jetzt in die achte Woche und verursacht n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Das „Florida Healing Outpouring“ mit Todd Bentley geht jetzt in die achte Woche und verursacht nach wie vor große Kontroverse. Immer wieder werde ich in Gesprächen gefragt, „meinst du, dass das echt ist?“ Mal abgesehen davon, dass es völlig egal ist, was ich meine oder nicht, weil ich nicht für geistliche „Gütesiegel“ zuständig bin, merke ich, dass viele gerne glauben würden, dass dort alles echt ist, aber ganz einfach befremdet sind. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Alle ein, zwei Wochen schau ich mir unsere Blog-Statistik an, u. a. auch, über welche Google- oder Wordpress-Suchbegriffe Besucher zu uns finden. Dabei habe ich festgestellt, dass der häufigste Suchbegriff in der vergangenen Woche „Todd Bentley“ in Verbindung mit „Tätowierungen“ war. (Alfred hatte beides kürzlich in einem Beitrag hier erwähnt.) </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ich will niemanden dafür rügen, dass er nicht damit fertig wird, dass ausgerechnet ein Mann mit T. Bentleys äußerem Erscheinungsbild ein Gefäß für Gottes Kraft sein soll. Ich bin überzeugt davon, dass Johannes der Täufer auch so manchen etwas verschreckt hat: Ein bekennender Heuschrecken-Esser mit streng riechender Kamelhaar-Bekleidung, der zum Predigen in die Wüste geht und die Leute, die zu ihm kommen, auch noch als „Schlangenbrut“ bezeichnet. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ich kann auch verstehen, dass manche irritiert sind, weil in Florida alles nach anderen Regeln abläuft. Jesus Christus wurde auch recht schnell zur „Persona non grata“ für den etablierten Klerus, da er permanent alle ihre Regeln und Verordnungen verletzte. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Es ist nicht meine Absicht, irgendwen überreden zu wollen – diese Art von Gewissheit kann sowieso nur Gottes Geist geben. Aber ich möchte denjenigen, die mit dem Ganzen nicht klarkommen, oder es auch schlichtweg ablehnen, etwas in Erinnerung bringen, was ein Mann, der Gesetzeslehrer Gamaliel, in Apg. 5,38-39 in Bezug auf die Apostel sagte: <em>Im vorliegenden Fall rate ich deshalb: Lasst diese Leute in Ruhe! Lasst sie gehen! Denn wenn das, was sie wollen und das, was sie tun, von Menschen kommt, wird es scheitern. Wenn es aber von Gott kommt, werdet ihr es nicht zerstören können. Vielleicht steht ihr dann als solche da, die gegen Gott kämpfen.</em> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Leute damals haben diesen Rat angenommen.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aber dann, aber dann ... fang'n wir wirklich an ...]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=98</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 08:57:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kürzlich wurde ich an einen alten Werbespot erinnert: Ein junges Ehepaar sitzt mitten in der Nacht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Kürzlich wurde ich an einen alten Werbespot erinnert: Ein junges Ehepaar sitzt mitten in der Nacht in seinem Bett, zwischen ihnen liegt ein schreiendes Baby. Die Eltern versuchen es zu beruhigen, aber es brüllt nur noch lauter. Schließlich sieht der Mann seine Frau an und fragt: „Wann fängt es endlich an, niedlich zu sein?“</p>
<p class="MsoNormal">Menschen haben die Tendenz, immer darauf zu warten, dass etwas besser, angenehmer wird, dass Probleme verschwinden oder „bessere Zeiten“ kommen. <em>Ja, wenn ich mal mehr verdiene, einen besseren Job habe, wird es mir gut gehen … wenn wir erstmal ein Haus haben, werde ich mich richtig wohlfühlen … ich werde glücklich sein, wenn ich endlich das kaufen/erreichen/tun kann, was ich mir schon immer gewünscht habe.</em> Sie verschwenden ihre Gegenwart, weil sie gedanklich immer nur in der Zukunft leben.</p>
<p class="MsoNormal">Ich habe Menschen kennengelernt, die ab vierzig immer häufiger den Satz benutzen: „Wenn ich erstmal in Rente bin …“ Ich kenne Leute, die tatsächlich sagen, „wenn ich mir keinen richtigen Urlaub leisten kann, dann will ich gar nichts“. Und ich bin solchen begegnet, die sagen, „jetzt wird erstmal Karriere gemacht, dann ein Haus gebaut, eine Familie gegründet … und dann fange ich an, es mir gut gehen zu lassen.“</p>
<p class="MsoNormal">Ich hab gewiss nichts gegen Zukunftsplanung. Aber sie sollte reichlich Platz für Gottes Planänderungen lassen - und sie sollte nicht das Leben selbst ersetzen. <em>Heute</em> leben wir, <em>heute</em> sollten wir uns freuen und das Schöne - und mag es noch so klein sein - genießen. Wir sollten erkennen, dass erfüllte Träume schnell ihren Glanz verlieren und durch neue ersetzt werden müssen, wenn Fernziele unser Lebensinhalt sind. Denn jeder Tag hat seine Herausforderungen - auch jene, die in einer scheinbar glanzvollen Zukunft liegen.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">Innere Zufriedenheit kommt definitiv nicht aus Besitz oder angenehmen Lebensumständen. Vor einigen Jahren waren wir in Südfrankreich, dabei sind wir eines Abends in Cannes über den berühmten <em>Boulevard de la Croisette </em><span>geschlendert. Dort hatten die exklusiven Hotels und Restaurants am gegenüberliegenden Strand Tische aufgebaut, damit der Geldadel sich von den Touristen beim Abendessen bestaunen lassen konnte. Gestaunt haben wir nicht, aber ich habe mir die Gesichter dieser Menschen betrachtet und noch nie zuvor hatte ich so viel Deprimierendes auf einem Haufen gesehen. Glückliche, entspannte Gesichtszüge, offene, leuchtende Augen und echtes Wohlbehagen war an diesem Abend nirgendwo zu sehen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Wohlstand ist an und für sich nichts Schlechtes, aber wie sagte es Paulus: <em>„… denn ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe. Ich kann in Armut leben und mit Überfluss umgehen. Ich bin in alles eingeweiht. Ich weiß, wie es ist, satt zu sein oder zu hungern, ich kenne Überfluss und Mangel. Durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen.“ </em> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Auch wir können das - im Hier und Heute und mit Frieden im Herzen, wenn wir wissen, was wirklich zählt.</span></p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Kontrollierter Input]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=97</link>
<pubDate>Sat, 24 May 2008 08:25:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn ich meinen MP3-Player mit neuen Inhalten belade, sehe ich diese Micro-SD Karten an, die kleiner]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Wenn ich meinen MP3-Player mit neuen Inhalten belade, sehe ich diese Micro-SD Karten an, die kleiner als ein Daumennagel sind, und bin immer wieder aufs Neue fasziniert, welche Mengen an Daten darauf gespeichert werden können.</p>
<p class="MsoNormal">Kürzlich kam mir dabei in den Sinn, ob wir vielleicht auch deshalb oft so gedankenlos mit Informationen umgehen, weil sie permanent und stets im Überfluss verfügbar sind.</p>
<p class="MsoNormal">Ich beschäftige mich zwangsläufig viel mit Informationsaufbereitung. Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie in früheren Zeiten non-verbale Kommunikation stattgefunden hat bzw. Wissen weiterverbreitet wurde. Ein Buch zu besitzen, war für die meisten Menschen undenkbar und auch unerschwinglich. Alles musste handschriftlich niedergeschrieben werden, wollte man eine zweite Ausgabe anfertigen, musste man die Inhalte - wieder handschriftlich - übertragen. Viele Entdeckungen der Wissenschaft verdanken wir der Tatsache, dass Schreibmaterialien teuer in der Herstellung waren und deshalb über lange Zeiträume mehrmals verwendet wurden. (Fast undenkbar in Zeiten von Notizblöcken und Post-it-Klebern.) So konnte man Aufzeichnungen und Notizen wieder aufbereiten, die einfach überschrieben oder vorher nur teilweise entfernt worden waren.</p>
<p class="MsoNormal">Dieser Überfluss an Input hat uns Menschen irgendwie abgestumpft, sodass wir oft die wirklich wichtigen Dinge überhören bzw. überlesen, oder im Gegensatz dazu, uns mit (oftmals unwichtigen) Informationen überfüttern. Das gilt sowohl für das tägliche Leben und das menschliche Miteinander als auch für geistliche Bereiche.</p>
<p class="MsoNormal">Aktives, konzentriertes Zuhören will genauso gelernt sein, wie Wichtiges aus Unwichtigem herauszufiltern. Und manchmal ist weniger mehr. Ich kenne persönlich Leute, die einen riesigen Bücherschrank voll christlicher Literatur haben und dadurch nicht etwa mehr verstehen, sondern vielmehr wirklich verwirrte Menschen sind.</p>
<p class="MsoNormal">Lernen wir wieder, bewusst mit dem umzugehen, was unsere Augen und Ohren passiert.</p>
]]></content:encoded>
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