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	<title>charlotte-roche &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/charlotte-roche/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "charlotte-roche"</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 12:23:46 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Feuchtgebiete gehen nicht - Feuchtgebiete liegen in Bad Goisern]]></title>
<link>http://thewritingfranz.wordpress.com/?p=145</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 19:50:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>thewritingfranz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Buch geht nicht, sagen wir in Bad Goisern, wenn sich ein Buch nicht verkauft. Oder über andere ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch geht nicht, sagen wir in Bad Goisern, wenn sich ein Buch nicht verkauft. Oder über andere Artikel des Handels sagen wir das auch: Die Gurken gehen heute überhaupt nicht, oder, der Leberkäs geht heute gar nicht etc. Bei Frauen sagen wir: "Bei der geht überhaupt nix". Und damit meint der Goiserer, er habe versucht, dieser bestimmten  Frau sehr, sehr  nahe zu treten und sei zurückgewiesen worden. Irrtümlich formuliert er diesen Satz aber so, als würde diese bestimmte Frau jeden zurückweisen, nicht nur ihn. Es handelt sich hiebei um eine sogenannte " Allgemeinisierung des Individuellen" oder um eine "Das Ego schützende Verallgemeinerung einer negativen Reaktion". Die kommt bei uns sehr häufig vor.</p>
<p>Aber zur Sache: Auf meinen Rat hin hat die hiesige Buchhändlerin drei Exemplare von Charlotte Roches "Feuchtgebiete" geordert und bietet diese auf einem Bestsellertisch in ihrem Laden an. Bisher hat noch kein Goiserer, keine Goiserin eines dieser Exemplare auch nur angerührt, geschweige denn durchgeblättert. "Siehst Du", sagte die Buchhändlerin heute zu mir, "ich habe Dir doch gesagt, dass diese Buch in Goisern niemand kauft. Gott sei Dank habe ich nur wenige Exemplare eingekauft." Ich bin verblüfft. War doch ein Bericht über dieses Buch beinahe in jeder Zeitung, in  jedem ORF-Kulturjournal und in jeder Talkshow der letzten Wochen. Es ist daher unmöglich, dass die Goiserer nicht wissen, das es dieses Buch gibt und worüber es handelt. Fatal für die Buchhändlerin ist eher, dass es offensichtlich jeder potentielle Käufer in Goisern weiß und deshalb davon ausgeht, dass die zweite Person, die sich im Buchladen befindet auch über dieses Buch Bescheid weiß und daher über ihn, den potentiellen Käufer, schlecht denken würde, nähme er das Buch auch nur in die Hand. Auch denkt er selbiges über die Buchhändlerin, vor der sich der potentielle Käufer ziert wie ein Röslein vor der Biene beim ersten Mal im Frühling. Und so kommt es, dass dann, wenn im gesamten deutschsprachigen Sprachraum die Feuchtgebiete ausverkauft sein werden, in Bad Goisern immer noch 3 Exemplare zu kaufen sind. Weil, so ist mein Verdacht, die Goiserer kaufen die Feuchtgebiete in Bad Ischl.</p>
<p>Merkwürdig bei der ganzen Sache ist, dass der durchschnittliche Goiserer gerne Gstanzln singt und er in diesen Vierzeilern Feuchtgebiete mit Worten beschreibt, welche Charlotte Roche vor Scham erblassen lassen würden. Aber dabei handelt es sich eben um sogenannte Volkskultur, die vieles zulässt, solange sie nicht von Lehrern verbogen wird. Heute müsste man eigentlich zwischen Volkskultur und Lehrerkultur (als verfälschte, enterotisierte Volkskultur) reden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fatal Error]]></title>
<link>http://april11.wordpress.com/?p=172</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 14:41:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>april</dc:creator>
<guid>http://april11.wordpress.com/?p=172</guid>
<description><![CDATA[Ich lach mich schlapp. Das kommt davon, wenn man &#8216;was Schweinisches&#8217; lesen will. In eine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lach mich schlapp. Das kommt davon, wenn man 'was Schweinisches' lesen will. In einem Newsletter war die Rede vom Erstlingsroman der ehemaligen Viva-Moderatorin Charlotte Roche. Er hat wohl ungeheure Kontroversen ausgelöst. "Wie eklig ist das denn?" Mir scheint, alle verurteilen, aber alle lesen. Also wollte ich auch mal, gucke bei Tauschticket und bestelle mir "<a href="http://www.amazon.de/neue-BLV-Naturf%C3%BChrer-unterwegs-Feuchtgebiete/dp/3835403478/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1215119878&#38;sr=8-2" target="_blank">Feuchtgebiete</a>, einen Naturführer". Große Überraschung, wirklich.</p>
<p>Sollte das nun so sein? Soll ich es nicht lesen? Muss man so was Ekliges überhaupt lesen? Ohne es tatsächlich gelesen zu haben sage ich: "Nein, bah!". Wenn ich mir aber die Interviews mit der Autorin angucke, dann macht es mich schon ein wenig nachdenklich, was sie sagt und ich finde, sie hat in einigen Punkten Recht. Viel Natürliches wird unterdrückt und von der Kosmetik- und Werbeindustrie für ihre Zwecke ausgenutzt. Normale Frauen sind anders als die hochgestylten rasierten Models, die uns allenthalben als Leitbilder vorgehalten werden. Trotzdem weiß ich nicht, ob es nötig ist, in einem Buch so sehr zu übertreiben, um eine Botschaft rüberzubringen.</p>
<p>Zwei Dinge hat sie jedenfalls erreicht: man diskutiert dieses Thema  und ihr Buch ist ein Bestseller geworden.</p>
<p><strong>Links</strong>: (ich frage mich übrigens, ob es irgendeine Zeitung/irgendeinen Sender gibt, der sie nicht interviewt hat ...</p>
<p><a href="http://www.brigitte.de/liebe/sex/interview-roche/index.html?p=1" target="_blank">Brigitte-Interview</a></p>
<p><a href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Interview-Roche-von-Schirach-Wir-Sex-/614438.html" target="_blank">Stern-Interview (Video)<br />
</a></p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/schleimporno-gegen-hygienezwang/?src=SZ&#38;cHash=66d13c139b" target="_blank">Rezension taz</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,537317-2,00.html" target="_blank">Spiegel-Interview</a></p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E7BE1D30BD6184D68BD8B373CD6E02080~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton" target="_blank">Faz-Interview</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Charlotte Roche's "Feuchtgebiete"]]></title>
<link>http://unliteratereview.wordpress.com/?p=186</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 23:11:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>s.m.h.</dc:creator>
<guid>http://unliteratereview.wordpress.com/?p=186</guid>
<description><![CDATA[Lately, Germans have been fascinated by more than just David Hasselhoff.  Charlotte Roche, a popular]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Granta" href="http://www.granta.com/Online-Only/Interview-Charlotte-Roche" target="_blank"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-187" style="float:left;margin:10px;" src="http://unliteratereview.wordpress.com/files/2008/06/charlotte-roche.jpeg?w=300" alt="" width="157" height="121" /></a>Lately, Germans have been fascinated by more than just <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PJQVlVHsFF8" target="_blank">David Hasselhoff</a>.  Charlotte Roche, a popular British-born TV personality in Germany, has wr<a title="The Econimist" href="http://www.economist.co.uk/books/displaystory.cfm?story_id=10952281" target="_blank">itten the best-selling novel in the world on Amazon.com in March.</a> The novel entitled, "Feuchtgebiete," which loosely translates to "wetlands," sounds like a daringly explicit treatise on the female body and sexuality.  Some critics have described it as "literary porn." <a title="Granta" href="http://www.granta.com/Online-Only/Interview-Charlotte-Roche" target="_blank"> In an interview with Granta, Charlotte Roche talks about her novel:</a></p>
<blockquote><p>"I'm convinced that in contemporary society a lot of women have a very messed-up attitude to their own bodies. We're obsessed with cleanliness, with getting rid of our natural excretions and our body hair. So I wanted to write about the ugly parts of the human body. The smelly bits. The juices of the female body. Smegma. In order to tell that story, I created a heroine that has a totally creative attitude towards her body - someone who has never even heard that women are supposedly smelly between their legs. A real free spirit."</p></blockquote>
<p>After just finishing Scott Spencer's, "Willing," I'm frustrated with authors who pull their punches and fail to deal with our base instincts and our inhibitions directly in an honest manner.</p>
<p>I look forward to the US release of this novel for two reasons:  one, to find out if Charlotte Roche's novel is as fearless as it sounds; and, two, to see how the this novel impinges upon America's puritanical sentimentality.</p>
<p><em>(Photograph of Charlotte Roche by Jochen Schmitz)</em></p>
<p><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa200m05.png" alt="" /><a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=http://unliteratereview.com/2008/06/09/charlotte-roches-feuchtgebiete/" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa201m05.png" alt="Add to Facebook" /></a><a href="http://digg.com/submit?phase=2&#38;url=http%3A%2F%2Funliteratereview.com%2F2008%2F06%2F09%2Fcharlotte-roches-feuchtgebiete%2F&#38;title=Charlotte%20Roche’s%20“Feuchtgebiete”" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa202m05.png" alt="Add to Digg" /></a><a href="http://del.icio.us/post?url=http%3A%2F%2Funliteratereview.com%2F2008%2F06%2F09%2Fcharlotte-roches-feuchtgebiete%2F&#38;title=Charlotte%20Roche’s%20“Feuchtgebiete”" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa203m05.png" alt="Add to Del.icio.us" /></a><a href="http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Funliteratereview.com%2F2008%2F06%2F09%2Fcharlotte-roches-feuchtgebiete%2F&#38;title=Charlotte%20Roche’s%20“Feuchtgebiete”" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa204m05.png" alt="Add to Stumbleupon" /></a><a href="http://reddit.com/submit?url=http%3A%2F%2Funliteratereview.com%2F2008%2F06%2F09%2Fcharlotte-roches-feuchtgebiete%2F&#38;title=Charlotte%20Roche’s%20“Feuchtgebiete”" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa205m05.png" alt="Add to Reddit" /></a><a href="http://www.blinklist.com/index.php?Action=Blink/addblink.php&#38;Description=&#38;Url=http%3A%2F%2Funliteratereview.com%2F2008%2F06%2F09%2Fcharlotte-roches-feuchtgebiete%2F&#38;Title=Charlotte%20Roche’s%20“Feuchtgebiete”" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa206m05.png" alt="Add to Blinklist" /></a><a href="http://ma.gnolia.com/bookmarklet/add?url=http%3A%2F%2Funliteratereview.com%2F2008%2F06%2F09%2Fcharlotte-roches-feuchtgebiete%2F&#38;title=Charlotte%20Roche’s%20“Feuchtgebiete”" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa207m05.png" alt="Add to Ma.gnolia" /></a><a href="http://www.technorati.com/faves?add=http%3A%2F%2Funliteratereview.com%2F2008%2F06%2F09%2Fcharlotte-roches-feuchtgebiete%2F" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa208m05.png" alt="Add to Technorati" /></a><a href="http://www.furl.net/storeIt.jsp?u=http%3A%2F%2Funliteratereview.com%2F2008%2F06%2F09%2Fcharlotte-roches-feuchtgebiete%2F&#38;t=Charlotte%20Roche’s%20“Feuchtgebiete”" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa209m05.png" alt="Add to Furl" /></a><a href="http://www.newsvine.com/_wine/save?u=http%3A%2F%2Funliteratereview.com%2F2008%2F06%2F09%2Fcharlotte-roches-feuchtgebiete%2F&#38;h=Charlotte%20Roche’s%20“Feuchtgebiete”" target="_blank"><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa210m05.png" alt="Add to Newsvine" /></a><img style="border:0;margin:0;padding:0;" src="http://getsocialserver.wordpress.com/files/2008/05/gsa211m05.png" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Trockenlegung III - kurzer Fetzen zum Abend]]></title>
<link>http://nigromontanus.wordpress.com/?p=36</link>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 17:54:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>nigromontanus</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Die Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>"Die Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtous und Künstler"<br />
(Otto Weininger. Geschlecht und Charakter)</em></p></blockquote>
<p><img src="http://i65.photobucket.com/albums/h224/pjmn87/200px-Ottoweininger.jpg" alt="" width="199" height="344" /></p>
<p>Betrachtet man Charlotte Roche, so kann man de facto nur zu einem Schluß kommen: Otto Weininger hat Recht - <em>"W ist nichts als Sexualität, M ist sexuell und noch etwas darüber."</em> - Schade eigentlich.</p>
<p>Otto Weininger. Geschlecht und Charakter. Matthes &#38; Seitz 1997. 29,80 Euro</p>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Trockenlegung II]]></title>
<link>http://nigromontanus.wordpress.com/?p=16</link>
<pubDate>Tue, 13 May 2008 11:31:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>nigromontanus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vielleicht ist die Wahrheit                 ein Weib, das Gründe hat, ihre Gründe nicht sehen zu  ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Vielleicht ist die Wahrheit                 ein Weib, das Gründe hat, ihre Gründe nicht sehen zu                 lassen?<br />
(Friedrich Nietzsche. Fröhliche Wissenschaft)</em></p></blockquote>
<p><img src="http://i65.photobucket.com/albums/h224/pjmn87/sie_ro.jpg" alt="" /></p>
<p>Eine sehr gelungene, weil auch sehr strittige, Rezension zu den "Feuchtgebieten" gefunden. Abseits von konservativer Verteuflung und emanzipatorischem Hurra-Geschrei, setzt sich Franz Siepe mit dem Büchlein auseinander. Der Brückenschlag zu Franziska von Reventlow, die nie nur ansatzweise solche Stillosigkeit bewiesen hätte, und Ludwig Klages. Und am Ende die Unterstellung , die Frage, ob <em>"nicht etwa eine                 melancholische Zeitdiagnose enthalten (sei) dergestalt, daß die                 Abwesenheit Gottes es ist, wovon die Hormongespenster erst                 angelockt werden"</em>.</p>
<p>Vielleicht etwas viel der intellektuelle Anstrengung für Frau Roche?</p>
<p>Hier der ganze Artikel: <a href="http://marburger-forum.de/mafo/heft2008-2/sie_ro.htm">http://marburger-forum.de/mafo/heft2008-2/sie_ro.htm</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Trockenlegung]]></title>
<link>http://nigromontanus.wordpress.com/?p=13</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 14:45:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>nigromontanus</dc:creator>
<guid>http://nigromontanus.wordpress.com/?p=13</guid>
<description><![CDATA[
Wenn Charlotte Roche sich schon „auf dem Weg in den Autismus“ (Bazon Brock) befindet, was ist d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i65.photobucket.com/albums/h224/pjmn87/vir.jpg" alt="Virginie Despentes" width="220" height="300" /></p>
<p>Wenn Charlotte Roche sich schon „auf dem Weg in den Autismus“ (Bazon Brock) befindet, was ist dann erst mit Virginie Despentes, der sogenannten französischen Skandalautorin:</p>
<blockquote><p><em>"Es gibt einen echten Zusammenhang zwischen Literatur und Prostitution. Sich alles von der Seele schreiben, tun, was sich eigentlich nicht gehört, seine Intimität preisgeben, sich den Gefahren der Beurteilung durch Fremde aussetzen [...], in den Zeitschriften zur Schau gestellt werden - all dies ganz offensichtlich im Widerspruch zu dem Platz, der uns traditionell in der Gesellschaft zugewiesen wird: als Privatfrau, als persönliches Eigentum, als bessere Hälfte, als lediglich der Schatten eines Mannes. [...] Schriftstellerin werden, [...] öffentliches Ärgernis erregen ist so ähnlich wie Nutte sein."</em></p></blockquote>
<p>Sich dann auch noch indirekt auf eine Ebene mit Michel Houellebecq (sehr inflationärer Vergleich) stellen und ein Stadium von undefinierbarem Größenwahn ist erreicht. Mehr Emanzipation gibt's beim <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/782859/">DLF</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[grüner Daumen]]></title>
<link>http://blogtourismus.wordpress.com/?p=44</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 11:53:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>artwork</dc:creator>
<guid>http://blogtourismus.wordpress.com/?p=44</guid>
<description><![CDATA[Mühsam zwängt sich Licht hinter den Wolken hervor, Schatten werden länger und das Grau weicht aus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mühsam zwängt sich Licht hinter den Wolken hervor, Schatten werden länger und das Grau weicht aus manchem der Gesichter, die eisern seit Februar die Biergärten bevölkern auf der Suche nach dem nächsten Jahrhundertsommer. Der April schwindet und mit ihm die Leere auf deutschen Balkonen. Sie löst die in den diversen Gartencentern ab, die bleibt, wenn die Armee der Klein- und Hobbygärtner wieder abgezogen ist, bepackt mit den Utensilien zum Erschaffen von Leben. Hat Gott hierfür noch 6 Tage benötigt, schaffen es Karl-Heinz von Gartenparzelle E28 oder Gisela aus dem zweiten Stocke mit Balkon der Wohneinheit 72 in fast 4 Stunden, all den Blumen- und Pflanzkram aus dem Kofferraum in die heimischen Beete und Blumenkästen zu verbringen, streng nach dem im Internet ausgedruckten Pflanzplan und hübsch nach Komplementärfarben sortiert. Dieses Jahr stehen politisch korrekter Tibet-Paprika und vom Aussterben bedrohter Zwerg-Sequoia einerseits und andererseits Männertreu und Crassula marginalis, auch “Red Charlotte” genannt, auf der TopTen Liste der Gartencenterinvasoren. Wer hier an die Reaktion von Charlotte Roche auf das eigene erotisch-pornografische Machwerk „Feuchtgebiete“ denkt, hat den heutigen Themenblog noch nicht besucht. Denn dann wüsste der Blumenkasten-Napoleon, dass es sich hierbei um eine zarte Nutzlosigkeit in Rote-Beete-Rot für den Südseitenbalkon handelt. Geeignet aber auch für Fensterbank, Lichtschacht oder hinter den Papiertonnen im Hof. Da lacht des Botanikers Herz über soviel im Frühjahr aufgebrachte Liebe, die spätestens in 8.000 Meter Höhe auf dem Flug ins hawaiianische Urlaubsparadies ein jähes Ende nimmt. Dass der Benjamini pünktlich mit dem Ende des Jahresurlaubs ausgetauscht gehört, ist man ja gewöhnt. Doch dass auch Zwergbirke und japanischer Edelhibiskus Wasser benötigen, war ein alle Jahre wiederkehrendes Novum. Doch nichts ist schöner, als regelmäßig zum Gartencenter seines Vertrauens zu pilgern, außer vielleicht zum Baumarkt oder zu IKEA, denn dort gibt’s bekanntlich auch Pflanzen.</p>
<p><a title="Gartenblog" href="http://gaertnerblog.de/blog/">Gärtnerblog</a></p>
<p>artwork</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Monster Feuchtgebiete Diät.]]></title>
<link>http://flierswelt.wordpress.com/?p=624</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 06:42:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>flierswelt</dc:creator>
<guid>http://flierswelt.wordpress.com/?p=624</guid>
<description><![CDATA[Auch Monster lassen sich überzeugen ihre Ernährungsgewohnheiten zu verändern. Man muss ihnen nur ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Monster lassen sich überzeugen ihre Ernährungsgewohnheiten zu verändern. Man muss ihnen nur das richtige Buch in ihre Krallen geben. (Info zum nächsten Reiter: erscheint am Wochenende.)</p>
<p><a href="http://flierswelt.files.wordpress.com/2008/04/cartoon_flierswelt_271.gif"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-625" src="http://flierswelt.wordpress.com/files/2008/04/cartoon_flierswelt_271.gif?w=128" alt="Monster Feuchtgebiete Diät" width="128" height="97" /></a></p>
<p>Du kannst einen meiner Cartoons für Deinen privaten Blog gebrauchen? Du möchtest ihn an Freunde oder Feinde versenden? Nimm ihn Dir! Mehr zum Thema Copyright, <a href="http://flierswelt.wordpress.com/about/">hier ...</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Druckfrisch]]></title>
<link>http://lebensmittelpunkt.wordpress.com/?p=560</link>
<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 18:28:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas</dc:creator>
<guid>http://lebensmittelpunkt.wordpress.com/?p=560</guid>
<description><![CDATA[Vorgestern gab es wieder Druckfrisch, die ultimative Literatursendung mit Dennis Scheck.
Die Komment]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern gab es wieder <a title="Homepage" href="http://www.daserste.de/druckfrisch/" target="_blank">Druckfrisch</a>, die ultimative Literatursendung mit Dennis Scheck.</p>
<p>Die Kommentare zu den Spiegel Top 10 sind der Knüller, man freut sich über jedes Buch, das den Abgang macht. Die Pointiertheit mag manchem blasiert erscheinen, aber ich meine: Mehr Stellungnahme braucht das Land. Die aktuelle Nummer 1 der Spiegel Top 10, Charlotte Roche: Feuchtgebiete, wird folgendermaßen kommentiert:</p>
<blockquote><p>Zu den hehrsten Aufgaben der Literatur zählt, dem Meer des Unsagbaren ein Stück neues Land abzuringen. Das leistet "Feuchtgebiete" zweifellos: hier wird ein Tabu geknackt: in diesem Fall das Tabu von Intimhygiene und Analsex. Allerdings hat das nach 20, 30 Seiten auch der größte Dämel begriffen, und dann, ja dann kommt der Roman. Ohne nun als Korinthenkacker dastehen zu wollen, ist das freundlichste, was ich über die wahnsinnig brave und biedere Handlung dieses Romans sagen kann, dass sie mir am Arsch vorbeigeht.</p></blockquote>
<p>Ach, herrlich. Ich mag Charlotte Roche, und ich habe viel darüber, aber das Buch nicht gelesen, doch das ist mir vollkommen egal.</p>
<p>Die Musik ist wunderbar, die Schnitte sind chic, die Stimmung ist schön, die Drehorte sind besonders, die Ideen putzig, das Licht ist passend, die Gäste sind unterhaltsam, und natürlich: Dennis Scheck ist toll.</p>
<p>Auf der Internetseite kann man die besagten Top 10 Kommentare nachlesen und sogar herausfinden, welche Musik in der letzten Sendung gespielt wurde. Das alleine zeigt schon, mit wieviel Liebe die Sendung gemacht wird: Bob Dylan, Hot Chip, The Kills, Cowboy Junkies, Michaela Melian und The American Analog Set - das ist glatt einen Druckfrisch Soundtrack wert.</p>
<p>Es gibt auch <a title="Hier zum Beispiel" href="http://vergeblich.de/?p=103" target="_blank">mehrere</a> <a title="Hier zum Beispiel" href="http://www.boersenblatt.net/179731/" target="_blank">Feinde</a>, wen wundert's.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ig-Nobelpreis]]></title>
<link>http://chaosblog.wordpress.com/?p=150</link>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 08:50:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>chaosblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist immer wieder erstaunlich was man doch alles erforschen kann.
Wer viel misst, misst mist heiß]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder erstaunlich was man doch alles erforschen kann.</p>
<p>Wer viel misst, misst mist heißt ein alter Spruch den sicherlich jeder schon mal gehört hat. Wer der Urherber ist weiß ich leider nicht, doch könnte dieser Spruch auch: "Wer viel forscht, forscht mist" heißen ;)</p>
<p>So wie es den Nobelpreis und den alternativen Nobelpreis gibt, gibt es auch den <a href="http://www.improb.com/ig/" target="_blank">Ig-Nobelpreis</a>. Ig steht für Ignoble, in's Deutsche übersetzt heißt das niedrig, schachvoll, unwürdig. Somit ist der Ig-Nobelpreis so etwas wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Himbeere" target="_blank">Goldene Himbeere</a> der Wissenschaft.</p>
<p>Dieser Anti-Nobelpreis wird genauso wie die der Nobelpreis im Oktober jeden Jahres verliehen. Erstmals geschah dies 1991. Jedes Jahr werden mehrere Ig-Nobelpreise verliehen, jeweils in unterschiedlichen Kategorien, wie z.B. Medizin, Frieden, Physik, Chemie aber auch Themen wie Linguistik, Ornithologie oder Volksgesundheit werden abgedeckt.</p>
<p>Es kann aber nicht jeder Spaßvogel diesen Ig-Nobelpreis bekommen, es muss sich wirklich um wissenschaftliche Forschungen halten. Wichtig ist aber das diese Entdeckung bzw. Arbeit nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte. Ebenso muss das Thema neu sein, also nicht schon von anderen veröffentlicht worden sein.</p>
<p>Über die Jahre hinweg hat die Verleihung des Ig-Nobelpreises mehr und mehr Zuschauer gewonnen. Inzwischen sind die Laudatoren sogar echte Nobelpreisträger. Viele Ausgezeichnete lassen sich den Spaß nicht nehmen und erscheinen persönlich um ihren Ig-Nobelpreis in Empfang zu nehmen. Allerdings sollte man keine Papyrophobie (<em>Angst vor Papier</em>) haben - die Preisträger werden beim Betreten der Bühne mit Papierfliegern beworfen.</p>
<p>Wie skurril die Forschungsarbeiten sind zeigen folgende Gewinner, die jeweils nur einen Auszug des jeweiligen Jahres darstellen:</p>
<ul>
<li>1991</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Robert Klark Graham - Biologie - baute eine Samenbank mit dem Namen "Repository for Germinal Choice" auf, nur Nobelpreisträger und Olympia-Teilnehmern dürfen Spenden. (<em>ob ich Ig-Nobelpreisträger spenden dürfen?</em>)</p>
<ul>
<li> 1992</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Ivetta Bassa - Chemie - Synthese blauer Götterspeise (<em>Wer isst blaue Götterspeise, nach was soll die schmecken?</em>)</p>
<p style="padding-left:60px;">
<ul>
<li>1993</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">F. Nolan, Thomas J. Stillwell und John P. Sands, Jr - Medizin - Akutes Management von in Reißverschlüssen eingeklemmten Penis. (<em>Autsch!</em>)</p>
<p style="padding-left:30px;">Corentin Louis Kervran - Physik - Er ist der Meinung das Kalk der Eierschalen stellt ein Huhn durch kalte Fusion her. (<em>Ich glaub der Mann litt an kaltem Hirn</em> ;) )</p>
<p style="padding-left:30px;">Robert W. Faid - Mathematik - die Kalkulation der exakten Wahrscheinlichkeit (710.609.175.188.282.000 zu 1), dass Michail Gorbatschow der Antichrist ist</p>
<p style="padding-left:60px;">
<ul>
<li>1994</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Bob Glasgow, Texanischer Senator - Chemie - um Drogenherstellung zu verhindern erließ er 1989 ein Gesetz, das jeglichen Kauf von Bechern, Flaschen, Reagenzgläsern und anderen Laboratorieneinrichtungen bewilligungspflichtig machte (<em>regieren wie Flasche leer?</em>)</p>
<p style="padding-left:30px;">Southern Baptist Church Alabama - Mathematik - es wurde für jeden Bezirk des Staates zu berechnet, wie viele Menschen in die Hölle kommen und im Fegefeuer schmoren, wenn sie ihre Sündenregister nicht durch Buße bereinigt haben. (<em>Da fällt mir der Text des Bloodhoundgang Liedes Fire Water Burn ein</em>)</p>
<ul>
<li> 1995</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">John Martinez - Ernährung - entwickelte Kopi Luwak. Hierbei handelt es sich um den teuersten Kaffee der Welt. Die Kaffeebohnen werden von Fleckenmusangs, einer Schleichkatzenart, gefressen und anschließen ausgeschieden. (<em>Der Lieblingskaffee von <a href="http://chaosblog.wordpress.com/2008/04/02/feuchtgebiete-oder-die-maximale-abartigkeit/" target="_blank">Charlotte Roche</a>?</em>)</p>
<ul>
<li> 1996</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Harald Moi &#38; Ellen Kleist - Volksgesundheit - warnten in einem medizinischen Bericht vor der Gefahr, dass Gummipuppen Gonorrhöe  übertragen können (<em>Wie kommt man auf so ein Thema?</em>)</p>
<p style="padding-left:30px;">George Goble - Chemie  - Weltrekordhalter im Grillentzünden, nach nur drei Sekunden hatte er sein Ziel erreicht. Er verwendete handelsübliche Holzkohle und den "Grillanzünder" flüssigen Sauerstoff (<em>Hat wohl zu viel Tool Time geschaut, ich werd ihn mal zu meiner nächsten Grillparty einladen</em>)</p>
<ul>
<li> 1997</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Francis X. Brennan, Jr. &#38; Carl J. Charnetski - Medizin - Fahrstuhlmusik beugt Erkältungen vor (<em>Gibts ab jetzt Fahrstuhlfahren auf Rezept?</em>)</p>
<ul>
<li> 1998</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Dr. Mara Sidoli - Literatur - erstellte die Arbeit "Farting as a defence against unspeakable dread" auf Deutsch: Furzen als Verteidigung gegen unaussprechliche Furcht (<em>Man kann jeden vor dem man sich fürchtet in die Flucht schlagen</em>)</p>
<ul>
<li> 1999</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Charlotte und George Blonsky  - Apparatemedizin - haben ein Geburtshilfegerät erfunden, US-Patent-Nummer 3.216.423, die Frau wird auf einen Tisch geschnallt, dieser Rotiert dann bei hoher Geschwindigkeit (<em>und wer fängt das Baby dann auf? Da kann die Frau auch gleich ihr Kind auf dem Rummelplatz bekommen</em>)</p>
<p style="padding-left:30px;">British Standards Institution - Literatur - die Norm für das korrekte Aufbrühen von Tee, sechs Seiten stark (<em>bis man sich das durchgelesen hat, hat der Tee zu lange gezogen - großes Kino</em>)</p>
<p>So, damit endet die Liste fürs Erste. Den zweiten Teil, die Jahre 2000 bis 2007 folgen in einem zweiten Post, sonst wird es hier zu viel.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von Muschiduft, Analfissur und Avocadokernen]]></title>
<link>http://utahro.wordpress.com/?p=26</link>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 18:14:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>utahro</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich stöbere unheimlich gerne durch Buchhandlungen.
Doch gestern bin ich vorsätzlich in einer gewes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stöbere unheimlich gerne durch Buchhandlungen.<br />
Doch gestern bin ich vorsätzlich in einer gewesen, ich wollte mir gezielt ein Buch kaufen.</p>
<p>Eigentlich wusste ich nichts über "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche und bin ehrlich gesagt nur zufällig drauf gestoßen als ich im Wartezimmer einer Klinik saß und auf meine Mutter wartete. Jeder kennt diesen Moment, egal ob man selber zum Arzt muss oder anderweitig dort rumsitzt: Langeweile...</p>
<p>Und wenn man dort ganz alleine mit seinem Arsch auf den unbequemen Stühlen rumrutscht ist das noch viel schlimmer. Also erstma gucken was für Zeitungen da so rumliegen.</p>
<p>- Focus, Frauenzeitschrift, Focus, Frauenzeitschrift, Stern... alles nicht so das Wahre.</p>
<p>Ich buddel mich also verzweifelt durch den Zeitschriftenberg und hab irgendwann was ziemlich dickes in der Hand, umgedreht und "GQ - Männermagazin". K, noch nie gelesen, eigentlich auch kein Interesse aber besser als der Rest. Und bei der Seitenanzahl könnte mich das Ding schon alleine durchs blättern ne ganze Zeit lang beschäftigen.</p>
<p>Nachdem ich die gefühlten 200 Seiten Werbung bis zum Inhaltsverzeichnis hinter mir hatte wollte ich das Ding schon schon wieder weg packen, nach einem Blick auf die Uhr und einer mathematisch vollkommen inkorrekten Zeitberechnung bis ich hier wieder raus bin (Einfallwinkel des Lichts * Wahrscheinlichkeit sich mit mit ner Seite in den Finger zu schneiden - Schattenwurf des Zeitungsstappels rechts hinten / die Chance von den knall pinken Turnschuhen der Arzthelferin blind zu werden) hab ich mich doch für "No Retreat, No Surrender" entschieden.</p>
<p>Ich blättere mich also mit einem "WTF" Blick durch das immer wiederkehrende Schema: 1 Seite Text, 5 Seiten Werbung und hab das Gefühl, dass der Inhalt auch auf nen Flyer passen würde.</p>
<p>Irgendwie konnte mich auch kein Artikel länger als die Überschrift begeistern, bis ich "Feuchtgebiete" las.</p>
<p>Und da Man(n) einfach gestrickt ist, fand ich mich nach einem unbeobachteten Grinsen mitten im Artikel wieder. "Muschiduft", "Analverkehr", "Masturbation" gepaart mit Kritik am Hygienewahn der Menschen und das ganze von Charlotte Roche - Mein Hirn drückte fortlaufend den "Kaufen! Kaufen! Kaufen! Buzzer".</p>
<p>Ich hatte zwar nicht wirklich etwas über den Inhalt des Buches erfahren, wusste nicht einmal was für ein Genre es hat, aber der Kauf war trotz allem beschlossene Sache.</p>
<p>Nach weiteren qualvollen Minuten des Wartens, die ich mittlerweile mit Rauchen überbrückt habe, gings also endlich in die City. Zielsicher und ohne Orientierung bin ich dann zum nächsten Buchladen, hab das Buch gekauft wie gesehen und muss sagen:<br />
Es hat sich gelohnt!</p>
<p>Hab das Teil in einem Zug durchgelesen und sogar mit auf Klo genommen (Nein, es kommt nicht aus der Erotikabteilung).</p>
<p>Die Roche hat mich damit wirklich begeistert. Ein Roman, unverblümt, hart, direkt, ironisch, kritisch und vieles mehr auf 220 Seiten. Ganz großes Kopfkino. Ihr Schreibstil erlaubt es verdammt gut, sich die einzelnen Szenen Bildlich vorzustellen.</p>
<p>Es macht einfach unglaublich Spass, wenn man sich vor seinem inneren Auge masturbierend hinter einem Bett befindet und den Mob der Putzfrau in Schlangenlinien auf einen zu kommen sieht. :D</p>
<p>Wichtig: Nichts für schwache Nerven. Durch den lebhaften Schreibstil und die zeitgleich recht klaren und eindeutig beschriebenen Dinge, die Helen (Hauptakteurin des Buches) so macht oder gemacht hat, kann bei dem ein oder anderen ein gewisser Ekel entstehen.</p>
<p>Aber wer wollte nicht schon einmal wissen, wie man sich der Tamponindustrie wiedersetzt in dem man einen Propfen aus Toilettenpapier oder anderen Utensilien baut. Der knallharte Umgang mit Tabus, an die man teilweise nicht mal gedacht hat, macht einfach einen Großteil des Flairs der Geschichte aus.</p>
<p>Eine Sache hat mich ganz besonders beeindruckt:<br />
Die Roche hat es &#62;bei mir&#60; geschafft, dass ich immer mehr Sympathie für Helen entwickelt habe, obwohl sie manches mal Dinge tut, die von der Mehrheit der Menschen nur mit einem "ihhhhh, uuuaaa, OMG" kommentiert würden. Großes Lob dafür!</p>
<p>Ich hoffe ich konnte den ein oder anderen für Muschiduft, Analfissur und Avocadokerne begeistern.</p>
<p>*muuuh*<br />
Uta</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Charlotte Roche - Feuchtgebiete]]></title>
<link>http://newsjoy.wordpress.com/?p=50</link>
<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 12:31:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>newsjoy</dc:creator>
<guid>http://newsjoy.wordpress.com/?p=50</guid>
<description><![CDATA[Was haltet ihr von dem Roman &#8220;Feuchtgebiete&#8221; von Charlotte Roche? Ist das noch &#8220;Ku]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was haltet ihr von dem Roman "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche? Ist das noch "Kunst" oder geht es schon in Richtung "Porno"?</strong></p>
[wp_caption id="attachment_53" align="alignleft" width="240" caption="Charlotte Roche Feuchtgebiete"]<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832180575?ie=UTF8&#38;tag=bigbrotherag-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3832180575"><img class="size-full wp-image-53" src="http://newsjoy.wordpress.com/files/2008/07/charlotte-roche-feuchtgebiete.jpg" alt="Charlotte Roche Feuchtgebiete" width="240" height="240" /></a>[/wp_caption]
<p><strong>Hier mal ein paar Auszüge aus dem Buch "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche</strong></p>
<p>"Wenn ich mit meiner Hand einen Schwanz wichse, achte ich immer darauf, dass etwas Sperma an meinen Händen bleibt. Das kratze ich mit meinen langen Fingernägeln auf und<br />
lasse es darunter hart werden, um es später am Tag als Andenken an meinen guten Fickpartner mit den Zähnen unter den Nägeln rauszuknabbern, im Mund damit rumzuspielen,<br />
drauf rumzukauen und es nach langem Schmecken und Schmelzenlassen runterzuschlucken."</p>
<p>"Erst mal habe ich die Strahlen nur von außen gegen meine Muschi geschossen, später die Vanillekipferln hochgehalten, damit ich die Hahnenkämme und den Perlenrüssel mit dem<br />
Wasserstrahl treffe. Je fester, desto besser. Das soll richtig zwiebeln. Dabei hat mal der eine oder andere harte Strahl voll in die Muschi reingetroffen. Da hab ich schon gemerkt, dass das genau mein Ding ist. Volllaufen lassen und – genauso geil – alles wieder rauslaufen lassen."</p>
<p>"Dann fummele ich die ganzen Schamlippen zu den Seiten, wo sie hingehören, und<br />
schiebe mir ganz langsam und vorsichtig den dicken Duschkopf rein. Dafür brauche ich kein<br />
Pjur, weil meine Muschi bei der bloßen Vorstellung, dass ich mich gleich volllaufen lasse,<br />
Unmengen von hilfreichem Schleim produziert."</p>
<p>"drehe ich ihn so, dass die Seite mit den Wasserdüsen nach oben zeigt, also Richtung<br />
Gebärmutterhals, -mund, -auge oder wie das da oben heißt, wo ein Mann mit langem<br />
Schwanz bei bestimmten Stellungen leicht gegenklopft ..."</p>
<p>"Das Gleiche gilt natürlich auch für Sperma, das in der Muschi gelandet ist. Eben nicht mit<br />
dem Bidet zerstören! Sondern mit Stolz tragen. In die Schule zum Beispiel. Und Stunden nach<br />
dem Sex läuft es als kleine Überraschung warm aus der Muschi raus. Ich bin zwar im<br />
Klassenraum, mit den Gedanken aber ganz da, wo das Sperma hergekommen ist. Ich sitze<br />
selig lächelnd in meiner warmen Spermapfütze, während der Lehrer vorne über<br />
Gottesbeweise spricht."</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lady Bitch Ray muss ins Feuchtgebiet gerettet werden...]]></title>
<link>http://cowritten.wordpress.com/?p=100</link>
<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 17:44:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>chrissi2411</dc:creator>
<guid>http://cowritten.wordpress.com/?p=100</guid>
<description><![CDATA[Feuchtgebiete von Charlotte Roche soll auf die Bühne - und zwar auf die des Neuen Theaters in Hall]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" style="border-right:black 10px solid;border-top:black 10px solid;border-left:black 10px solid;border-bottom:black 10px solid;margin:15px;" src="http://i93.photobucket.com/albums/l72/christin_otto/bitch.jpg" alt="" width="294" height="244" />Feuchtgebiete von Charlotte Roche soll auf die Bühne - und zwar auf die des Neuen Theaters in Halle.  Während manch einer noch darüber nachsinnen mag, woher der plötzliche Sinneswandel der Autorin, die von der Umsetzung ihres provokanten Bestsellers bis vor Kurzem noch nichts wissen wollte, gibt es doch eigentlich nur eine Frage: Wie, um Himmels Willen WIE soll das bitteschön aussehen?...</strong></p>
<p><!--more--></p>
<p>Feuchtgebiete - ein Aufruf für weibliche Intimsekrete und gegen Körperhygiene.  Protagonistin Helen macht es vor: Sie verteilt nicht nur ihr Intimsekret, nein - sie isst auch ihren eigenen Ohrenschmalz und sich Waschen - das scheint ohnehin irgendwie überflüssig. Manch einer bejubelt solch ein "Meisterwerk" als Neuen Feminismus, andere fragen sich lediglich, was das alles soll.</p>
<p>Klar - Sex sells. Mit Feminismus oder Emanzipation hat das Ganze jedoch wenig zu tun, denn fest steht: Frauen müssen weder stinken, noch müssen sie den ganzen Tag in vulgärster Weise über Sex reden, um emanzipiert zu sein. Irgendwie absurd alles. Und was macht man am besten mit absurden Dingen wie Roches "Feuchtgebiete"? Natürlich - man erklärt sie zur Kunst. Kunst darf all das - sie darf abstrakt, absurd, pervers, krank, albern, abstoßend, vulgär und noch viel mehr sein - und weil es Kunst ist, darf dann auch jeder unverschämt hinsehen und hinhören.</p>
<p>Wenn es also darum geht, "Feuchtgebiete" mittels einer Bühnenumsetzung zur Kunst emporzuheben, so drängt sich ein ebenso absurdes und vulgäres Individuum auf: Lady Bitch Ray - die Frau, die ihr "Fotzensekret" eigens in Harald Schmidts und Pochers Studio karrte. "Ficken, Fotze, Schwanz, Fotze, Ficken, Schwanz...." - so ungefähr sehen die Satzkonstellationen der guten Frau aus - unerhebliche Füllworte sind hierbei getrost zu vernachlässigen, denn am Ende geht es doch immer wieder nur um "Ficken, Fotze, Schwanz...". Die fragwürdige Akademikerin Bitch Ray hat sich dem Neuen Feminismus verschrieben, faselt von einer Befreiuung der Frauen. So wirklich identifizieren mag sich damit aber niemand - zumindest nicht jene Frauen, die sich tatsächlich emanzipiert fühlen. Die Frau scheint gegen Windmühlen zu kämpfen - die, die sie eigentlich verteidigen wollte - die Emanzipierten nämlich - hat sie nicht hinter sich, dafür aber jene, die eben genauso wie sie keine Problem damit haben, eine Bitch (= Schlampe) zu sein.  Doch was ist eigentlich eine Schlampe? Eine Frau, die viel Sex mit vielen Männern hat? Wohl kaum. Eher eine, die überall damit hausiert, dass sie jederzeit zu viel Sex mit vielen Männern bereit ist, sich namentlich selbst zur Schlampe erklärt und deren Wortschatz noch nicht einmal im Playboy gedruckt werden würde.</p>
<p>Die letzte Chance, um die arme ach so missverstandene Lady Bitch Ray aus ihrem Fettnäpfchen in der Größe eines Swimmingpools zu fischen: Sie muss gemeinsam mit Roches "Feuchtgebieten" in den Status der Kunst gerettet werden. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, könnte sie dann ungeniert ihr "Fotzen-Sekret" verteilen und würde dafür sogar noch Applaus ernten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von Feuchtgebieten zu Rosenorden]]></title>
<link>http://jelicious.wordpress.com/?p=153</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 16:20:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jeli</dc:creator>
<guid>http://jelicious.wordpress.com/?p=153</guid>
<description><![CDATA[Ich habe seit einer guten Woche Urlaub und daher wieder Zeit zum lesen. Ich lese gerne, hab&#8217; i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe seit einer guten Woche Urlaub und daher wieder Zeit zum lesen. Ich lese gerne, hab' ich immer schon. Seit der ersten Klasse bin ich eine sogenannte Leseratte und wenn ich manchmal so höre wie wenig Jugendliche und Menschen in meinem Alter (so Anfang bis Mitte 20) lesen dann bin ich schon ein wenig stolz auf meine Lesegewohnheiten und die Lust auf neue, spannende und unbekannte Welten.</p>
<p>Ich habe in der letzten Woche versucht vier Bücher zu lesen, von denen ich bis jetzt zwei beendet habe. Es handelte sich (bei den beendeten Büchern) dabei um <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3832180575/ref=s9pop_c2_img2-rfc_g1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&#38;pf_rd_s=center-2&#38;pf_rd_r=0CRT9A19WCEDW0AFGTCV&#38;pf_rd_t=101&#38;pf_rd_p=163674191&#38;pf_rd_i=301128">"Feuchtgebiete"</a> von Charlotte Roche und <a href="http://www.amazon.de/Das-magische-Land-Orden-Rose/dp/3442465877/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1214993121&#38;sr=8-1">"Der Orden der Rose"</a> aus der "Das magische Land-Trilogie" von Kathleen Bryan.<!--more--></p>
<p>Ich habe keine große Lust mich hier lang und breit über das "Skandalbuch des Jahres" auszulasse, denn da waren Andere weitaus schneller und besser. Nur so viel: Ich habe das Buch gestern Abend im Bett gelesen und frage mich heute noch immer nach dem Inhalt. Außer das die Autorin so viel Ekelhaftigkeiten wie nur möglich auf die 200 Seiten gepackt hat, hat das Buch sonst keinerlei Handlung für mich. Ja toll, Helen will ihre Eltern wieder zusammen bringen und verliebt sich am Ende in ihren Pfleger aus dem Krankenhaus. Das wars, der Rest ist einfach eine Aneinanderreihung übelster Beschreibungen ihrer Körperflüssigkeiten und das sie sie gerne verzehrt. Toll. Was für eine Zeitverschwendung, da hätte ich lieber schlafen sollen, doch ich wollte, warum auch immer, das Buch beenden.</p>
<p>Wenn ich ein Buch gelesen habe, dann denke ich abends im Bett noch gerne darüber nach und lasse die Story revupassieren. Gester bzw. heute Morgen um 4 Uhr konnte ich das einfach nicht. Mein Kopf war seltsam leer ( worüber ich nach dem Schundbuch irgendwie erleichtert war). Ganz anders ging es mir aber bei dem zweiten Buch das ich gelesen hatte: "Der Orden der Rose".</p>
<p>Es ist vielleicht nicht das beste Buch das ich je gelesen habe, doch es ist gut. Ich kann einfach nicht zusammenfassen und nacherzählen, daher würde ich bloß alles verderben wenn ich es hier versuche.</p>
<blockquote><p>Zerstörung und Elend drohen dem Königreich Lys, wenn die Macht der Großen Schlange erwacht. Noch ruht sie in ihrem Gefängnis, aber der Bann, der sie seit tausend Jahren gefangen hält, ist zerschlagen. Es scheint, dass nur Averil, Nichte des Königs und Novizin der geheimnisvollen Glasinsel, die bösen Kräfte bezwingen kann. Unerwartete Hilfe erfährt sie durch den Bauernjungen Gereint, dessen wilde Magie Averil gleichermaßen abstößt wie anzieht. Doch Gereint muss erst die Prüfungen des Rosenordens bestehen, bevor er an Averils Seite in den Kampf ziehen kann … <em>via randomhouse </em></p></blockquote>
<p>Ist vielleicht nicht gerade die neueste Idee, doch eindeutig lesenswert. Errinnert mich etwas an die <a href="http://jelicious.wordpress.com/wp-admin/post.php?action=edit&#38;post=71">Hüter der Wolken</a> und Kelch und Schwert. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung im September.</p>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Feuchtgebiete, Girl Things Wet]]></title>
<link>http://worstwriter.wordpress.com/?p=727</link>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 10:18:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tommi</dc:creator>
<guid>http://worstwriter.wordpress.com/?p=727</guid>
<description><![CDATA[
Warning: sexually explicit material is contained in this post. Vulgar language is also used. If you]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-728 aligncenter" src="http://worstwriter.wordpress.com/files/2008/06/feuchtgebiete.jpg?w=86" alt="" width="86" height="130" /></p>
<blockquote><p><strong>Warning</strong>: sexually explicit material is contained in this post. Vulgar language is also used. If you do not like cursing or suggestive language, then please go <a href="http://www.disneyinternational.com/">here</a>. You'll be much happier in the end.</p></blockquote>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">Initial post <a title="Posted this the day I (finally) started reading this book." href="http://worstwriter.wordpress.com/2008/06/10/charlotte-roche-kicks-all-ass/">here</a>.</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">This is potentially a book review. I think. But also be warned: If you plan on reading this book when it comes out in English then you might want to steer away from this post. I've taken the liberty of my own English translation of some of the text. But don't worry, I won't reveal everything. I'm not sure if this is legal either – so please, no one send me money for this.</p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">As you can see the cover of the book- the fourteenth printing btw - is pink and includes the raised image of a bandage. Underneath the bandage is the title in a dot-matrix Teutonic kind of font. Every time I picked up the book to continue reading it I thought there is only one application of the color pink that I do not hate. Luckily this book deals with that one thing whole heartily.</p>
<p style="margin-bottom:0;">As noted in <a title="Posted this the day I (finally) started reading this book." href="http://worstwriter.wordpress.com/2008/06/10/charlotte-roche-kicks-all-ass/">in my previous post</a>, this book has received a lot of attention. As of March, 2008, it has sold more than 500k copies. At one point it was even number one on Amazon.com. That might not sound thrilling but when you consider that it reached the top of the list while published in German... Well, that's something. Again, let me make sure that got across so that other (worst)writers and (worst)readers get it. This book reached the top selling list while printed in German on the “.com” and not the “.de” of Amazon. As a wannabe struggling writer who writes in English but lives in Germany... Holy shit! I'm the one who needs a bandage.</p>
<p style="margin-bottom:0;">With that in mind, my hat is off and I bow deeply to Charlotte Roche. Say what you want about this book – it's either bad-mouth pornography or it's new-fangled erotic literature – but Roche did a pretty good job writing it. One of the basic criteria I have for good writing is when an author makes me think. I don't care about grammar, structure or formula. Writing should be solely about creativity and passion. This book has a lot of both – if you can get through the smut. That's the only criticism I have of the book. There's simply too much smut and other nonsense which takes away from getting any protagonist message across. But I'll leave it at that - because I'm not a critic.</p>
<p style="margin-bottom:0;">The heroine of the book is Helen. She's 18 and somewhat perturbed. I think. Here's how she opens the story (Tommi translation):</p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">“As far as family goes, taking care of the elderly means a lot to me. Just like any other child with divorced parents, I wish my parents would get back together. When my parents require elderly care the first thing I'm gonna do is put their new partners in a nursing home. Then I'm gonna take my divorced parents home, put them in the same bed, and take care of them till they die. It will be a moment of happiness for me. So all I have to do is wait patiently. I have the situation under control.”</p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">After that all you get is more than two hundred big-fonted pages of hemorrhoids, vaginal fluids, one-afternoon-stands, and a few lines of girly-wisdom that perhaps this media driven world could put to use. Oh, there's also the underlying emotional pain of a young woman and her having to finally grow up. If you can get past the nonsense of a young girl's obsession with herself – in the form of consuming, utilizing and sharing every fluid or particle that the female body makes – then you will get to the soul of a person whose feelings are so hurt that an/her anus  (kinda) explodes. Helen tells the story from the hospital bed where she has to have an operation on an/her anus. It seems,  as part of her girl-body obsession, she cut her anus while shaving. Yeah, right.</p>
<p style="margin-bottom:0;">While reading <em>Feuchtgebiete </em>I kept thinking of two things. One was how they are going to translate the title. Thus far I've seen articles using "Wetlands". I don't think that works at all. My preference would be "Girl Things Wet". Luckily I'm no translator. The second thing I kept thinking about were the cheap paperback porn books that I read when I was young. (Seriously. I only <em>read</em> the stuff.) You know, the books where <em>IT</em> was called jism/jizm and the word fuck somehow never reminded one of “fuck you, asshole”. Am I the only male born after 1960 to have read “<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Way_of_a_Man_with_a_Maid">A Man With A Maid</a>” written by Anonymous? (Please, don't make fun of the books I've read.) The only thing that really bugged the do-dads out of me while reading Roche's book was the amount of (for lack of better terminology) descriptors that eventually leads to the strangest kind of wisdom. Here some of Roche's/Helen's wisdom (Tommi translation):</p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">“It's only a fantasy if you get horny thinking about it.”</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">“Once I did a coffee peepee test. My father taught me this. When you get up in the morning you have to pee because your bladder collects everything overnight. Once you've emptied yourself in the morning you'd think that all the pee was out of your body. Then when you drink a  cup of coffee your body is so poisoned that it collects more water in order to clean everything out. As soon as you finish your coffee you pee more fluid then the coffee you actually drank. I've proved it, I used a coffee cup one morning and it overflowed with pee. I proved my father correct that coffee dehydrates. My mother wasn't happy at all because she doesn't think urine should be in a coffee cup.”</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">(After claiming that tampons are a waste of money): “The other half I fold long-ways till I have a long thin clothe. Then I roll it in small, tight stages till it becomes the shape of a thick wurst and then shove into my pussy as high as it'll go. How's that! American tampon industry.”</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">Dear (worst)reader/writer, I'm sorry, but the following I can't (won't) translate, because, well, I don't even know what the fuck it means – but it sounds kind of cool in a German sorta way: “<span lang="en-US">Trauerwettstreit</span> gewonnen durch vergezogene Trauerarbeit.”</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">(Helen speaking to herself): “Don't be disappointed. The next self-fuck will be better, Helen, I promise.”</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">After eating a bugar: “There's nothing on my body that my fingers can leave alone.”</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">About boys: “For a boys eighteenth birthday their parents always invite them to a local whorehouse.”</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">Sex while menstruating: “A good pirate sticks it in the red sea.”</p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">Beyond all the <em>wisdom </em>there's a bunch of interesting German words that Roche uses in her cute little novel. I know this might sound strange - especially for those who think the German language is more like barking -  or am I the only one that thinks that? <em>Anywho</em>.  German can be a fun language when it comes to putting words together to say something specific. Here a few examples with rough Tommi translations:</p>
<ul>
<li>Fickverabredung = fuck + appointment.</li>
<li>Käsebaby = cheese + baby; I have no idea what this word was/is supposed to mean; yeah, author, entangle me.</li>
<li>Rübbelkönigin = something about rubbing her pussy and being the queen (the best?) at having an orgasm while doing it.</li>
<li>Körperausscheidungsrecyclerin = body + expulsion + recycling.</li>
<li>Muschirosapink = the color of a black woman's vagina.</li>
<li>Blutschwesternschaft = blood-sisters; the ceremonial sharing of menstrual blood. But! It's more something like the American Indian “blood brothers” thing. I guess.</li>
<li>Fickurheber = fuck + initiator; Helen cuts a hole in her panties when she's on a date with someone she wants to fuck, that way, when petting gets going, the guy is surprised but gets the message that she wants to fuck without having to go through all the rigmarole of a date. (Where were these chicks when I was young?)</li>
<li>Rasurhindernisparcours = razor + obstacle + horse-show-jumping-course; the name she gives the rim of her anus as someone is shaving her/it.</li>
<li>Sexandenkenkaubonbon = sex + souvenir + chewable candy; she's describing the stuff that's left over after sex and what she does with it.</li>
</ul>
<p style="margin-bottom:0;">Last but not least, here are three words that Helen gives to the most precious of her female parts. I'll leave translation up to your imagination or your ability to research. Seriously, I'm tired of all this nasty stuff.</p>
<ul>
<li>Vanillekipferln</li>
<li>Hahnenkämme</li>
<li>Perlenrüssel</li>
</ul>
<p style="margin-bottom:0;">Although the writing is at times very trying - especially for someone who ONLY <a title="Some fun with one of the best writers ever." href="http://worstwriter.wordpress.com/2007/09/14/rosy-crucifide/"><em>read</em> porn</a> when it was innocent, this is a fun read and has a creative, if not profound, ending.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Rant on.</p>
<p style="margin-bottom:0;">-tgs-</p>
<p style="margin-bottom:0;">
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Alphablödsinn: Feminismus ohne Ziel und Zähne]]></title>
<link>http://weltwurst.wordpress.com/?p=93</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 13:40:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>weltwurst</dc:creator>
<guid>http://weltwurst.wordpress.com/?p=93</guid>
<description><![CDATA[Es ward nicht schlecht staunen, als die gestrige Online-Ausgabe der TAZ mich auf die Nähe von Charl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ward nicht schlecht staunen, als die gestrige <a href="http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/1/ist-es-hip-weils-sexy-ist/">Online-Ausgabe der TAZ</a> mich auf die Nähe von Charlotte Roche zur feministischen Bewegung aufmerksam machte. Die Charlotte Roche, die mit ihren Blechklunkern im Gesicht bei VIVA das minderjährige Fernsehpublikum mit Popmusik bedudelte, bevor sie versuchte, mit Lesungen über autoerotische Unfälle älterer Männer, die unter Zuhilfenahme eines Staubsaugers onanierten, auf sich aufmerksam zu machen. Zwischendurch laß die Dame auch mal aus der Bild-Zeitung, versuchte sich an der Seite des Arztes Bela B. erschreckend offenkundig ohne jegliches Talent als Sängerin und machte jüngst mit einem Porno namens "Feuchtgebiete" von sich reden. Eine Vita, die auf einen pathologischen Geltungsdrang hindeutet. Warum sie dafür als Vertreterin irgendeiner feministischen Bewegung geehrt wird, bleibt rätselhaft. </p>
<p>Lisa Ortgies ward einst Moderatorin der WDR-Sendung Frau-TV, ein Format dass seine ZuschauerInnen mit Themen wie "Beruf:Hexe", "Traummann gesucht", "Männer und Einkaufen" oder "Telefonsex" zu unterhalten versuchte. Dass Frau-TV dabei auf Kochrezepte, Diäten und Schmink-Tips verzichtete mag daran gelegen haben, dass man der Zeitschrift "Brigitte" keine Konkurrenz machen wollte. Daher rieb ich mir ungläubig die Augen, als die Urmutter des deutschen Feminismus, Alice Schwarzer, die Moderatorin von Frau-TV zur Chefredakteurin der Institution EMMA berief. Der Posten ist nach dem Rauswurf von Boulevard-Lisa jetzt wieder vakant und die großen Zeitungen haben alle kräftig auf die Alice eingedroschen(<a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/schwarzer-ekelt-emma-chefin-raus/?type=98">TAZ</a>: "Radikalfeministin", "Unfehlbarkeitsdogma", <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EADAA473A94C5452A8183591F426B9554~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>: "rasende Selbstverliebtheit", "Egomanie"). Sicher, es war ein Fehler, dass Alice Schwarzer die Fähigkeiten und die  Leistungsbereitschaft von Lisa Ortgies so deutlich überschätzt hatte. Aber wenigstens hat sie ihn erkannt und korrigiert.</p>
<p>Der Vorfall offenbart die systemische Krise des Feminismus, wenn sich nach Schwarzer einfach keine mehr findet, die das Ruder bei EMMA übernehmen könnte. Weil aus den politischen, kämpfenden Feministinnen über Nacht angepasste Pop-Tussis, Girlies und Alphamädchen geworden sind. Letztere tragen dabei ihre Kapitulation vor dem Patriarchat schon im Namen und führen fort, was Verena Feldbusch-Poth in jenem unerträglichen "Fernsehwettstreit" bei Johannes "Boulevard" Kerner Alice Schwarzer entgegenschleuderte: Ich bin jung, hübsch und sexy und deshalb eine beliebte Frau. Zum kotzen findet das offenbar kaum noch eine, denn in Scharen rennen die jungen Frauen zu menschenverachtenden Fernsehsendungen, wie deutschlands Top-Model oder "The Swan", wo dem häßlichen Entlein vor laufender Kamera die Zähne rausgerissen werden um ein auf Normschönheit optimiertes Gebiss zu implantieren. Mehr Silikon, mehr Haut, mehr Jugend, dass ist der neue Feminismus, dem die Kolumnisten wohlgesonnen sind. Denn sie mögen Frauenbewegungen, solange sie schön rhythmisch sind. Und so schmücken sich die Alphamännchen, von Joschka Fischer bis Johannes Rau, sicher vor jeglicher Kritik, mit dreißig Jahre jüngeren Weibern ohne sie dafür zu bezahlen. </p>
<p>Die gnadenlose Reduktion der Frau auf ihre sexuelle Ausstrahlungskraft, eine Kraft, die immer auch Jugendlichkeit bedingt, ist für die neuen Feministinnen offenbar kein Problem. Man bezeichnet sich lieber als Mädchen, statt als Frau. Denn Frauen sind alt, und alte Weiber findet man in keinem Kinofilm, in keinem Werbespot und in keinem Musikvideo. Freche Mädchen sind angesagt, wobei frech ein Synonym für Tättowierungen oder Blechknöpfe im Gesicht ist, aber nicht für das Aufbegehren gegen sexuelle Ausbeutung und gewaltsame Unterdrückung.</p>
<p>Wenn ich an eine Literatin denke, die sich als Feministin verdient gemacht hat, fällt mir Elfriede Jelinek ein, aber bestimmt nicht Charlotte Roche. Ob Frau Jelinek aber eine Sendung bei VIVA übernehmen würde, um die kommende Generation junger Frauen gegen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Bachelor">"Bachelor"</a> und die <a href="http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/topmodel/">Hungermodels</a> zu wappnen, darf bezweifelt werden. Daher erheben wir unsere Gläser auf die Frauen, die wir so gerne unter uns haben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Charlotte Roche Kicks (ALL) Ass]]></title>
<link>http://worstwriter.wordpress.com/?p=712</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 17:36:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tommi</dc:creator>
<guid>http://worstwriter.wordpress.com/?p=712</guid>
<description><![CDATA[Update: Tommi review of this book available here; it includes some English translations.
OK. Time to]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Update: Tommi review of this book available <a title="Good luck." href="http://worstwriter.wordpress.com/2008/06/20/feuchtgebiete-girl-things-wet/">here</a>; it includes some English translations.</p></blockquote>
<p>OK. Time to break down. Thought I wouldn't be posting anything new for awhile. But then... something happened - and It's not what you might think. Recently it took more than four days to get over the anesthesia of a relative minor operation, followed by countless tablets of various pharmaceutical whatnot and hellacious amounts of red wine - and then something has come along to push me beyond the bliss of sedentary (un)imagination. Oh yea. This happening, this something, is like a new awakening put forth through some cynical and, perhaps, diabolical plot planned both in my brain-stem and the various compulsive behavior cubicles of modern corporate publishing houses.</p>
<p>The whole idea of actually writing something that a publisher would want to read is leaving me as slow as the whole idea of actually getting published at this late phase of a very unsuccessful (worst)writing life. And then, right out of nowhere, comes another reminder that THINGS can actually get worse - faster.</p>
<blockquote><p>Where does it comes from? It comes from a short novel published in <a title="Something completely unrelated but also published in pink..." href="http://worstwriter.wordpress.com/2007/10/19/losing-touch-with-your-inner-national-socialist/">pink</a> (sorry, this is a completely unrelated link, aka self-promotion) and written in German by some very nice, sweet lookin' girl that used to work for MTV Germany or VIVA (the German language MTV equivalent) and basically deals with ... the vagina. I guess.</p></blockquote>
<p>In no way do I want to make fun of the success of English born, German writing <a title="Wiki about..." href="http://en.wikipedia.org/wiki/Charlotte_Roche">Charlotte Roche</a>. Nor do I want at this point to actually admit that I've read <em>Feuchtgebiete</em> - or "Wetlands" (or whatever the English publisher will title it). But I did spend about twenty minutes at a local German book store (near Frankfurt) a few months back and glanced through this highly successful first novel. Naturally, I picked it off one of the shelves covering an entire wall of the store like wall-paper because, well, I thought, gee, this book must be abuzz with reading consumer desire (if there is such a thing) if it can occupy so much selling space. Either that or it contains a lot of frat-party language regarding all things that cause pale faces to <a title="Just another bad play written by moi." href="http://worstwriter.wordpress.com/category/playings/blush-a-play/">blush</a>.</p>
<blockquote><p>Don't worry. I plan on reading it asap, and then posting more about it on this site. It's sudden success has even pushed it above <a title="Here's a few more thoughts about a book that I plan on reading..." href="http://worstwriter.wordpress.com/2006/11/27/jonathan-littell-%e2%80%93-a-best-seller-indeed/">Jonathan Littell's</a> book on my reading list.</p></blockquote>
<p>After I do finally read it, my thoughts on it will not matter. This book is a runaway success and it hasn't even been translated beyond the beloved language that can bark so poetically. Not unlike the feelings I had to deal with when <a title="Hopefully there'll be something new from her soon. Shame I've lost the lust to go the theater." href="http://worstwriter.wordpress.com/2006/07/14/good-luck-christina-kettering/">Christina Kettering</a> and her FIRST play blew me away.... It doesn't matter what this novel is about. Perfectly marketed pseudo-porn or whacked-out feminism gone awry, I wish the world would be full of these types of books instead of krapp like <a title="Better to have porn than regurgitated krapp, I say." href="http://worstwriter.wordpress.com/2006/05/04/oh-dan/">this</a>.</p>
<blockquote><p>My only solace is that these writers are obviously not (worst)writers. I wish them all much success.</p></blockquote>
<p>In the mean time, if you want to read more about this amazing achievement here a few legitimate links:</p>
<p><a title="External link. Good luck." href="http://www.granta.com/Online-Only/Interview-Charlotte-Roche">Interview with Charlotte Roche</a>.</p>
<p><a title="External link. Good luck." href="http://www.nytimes.com/2008/06/06/world/europe/06taboo.html">She's even in the NY Fucking Times</a>!</p>
<p><a title="External link. Good luck." href="http://www.economist.co.uk/books/displaystory.cfm?story_id=10952281">And the fucking Economist</a>.</p>
<p><a title="External Link. Good luck." href="http://books.guardian.co.uk/news/articles/0,,2282145,00.html">The Guardian and Charlotte</a>.</p>
<p>Rant on.</p>
<p>-tgs-</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Killefit des Tages]]></title>
<link>http://jubuh.wordpress.com/?p=64</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 14:55:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>jubuh</dc:creator>
<guid>http://jubuh.wordpress.com/?p=64</guid>
<description><![CDATA[Gestern bin ich Bus gefahren und sah folgendes Szenario. Inmitten einer Horde frisches Testosteron v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Gestern bin ich Bus gefahren und sah folgendes Szenario. Inmitten einer Horde frisches Testosteron versprühender Türkenjungs im Neo-Miami-Vice-Outfit saßen zwei junge Damen Mitte 20, die Charlotte Roches in den letzten Wochen eifrigst besprochenen Roman „Feuchtgebiete“ lasen. Herrlicher Anblick. Dazu passte gut, dass ich zuvor einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/special/681/173167/index.html/leben/artikel/560/179012/article.html">Kommentar von Juli Zeh</a> in der SZ über eben jenen Roman und die daran neu entzündete Debatte über<strong> Alten Feminismus/Neue Mädchen</strong> gelesen hatte. Frau Zeh urteilt sehr weise, dass bei dem „Geschlechter-Remmidemmi“ ganz vergessen wird, wo tatsächlich noch vieles schief läuft. Man solle die vermeintlichen „Frauenfragen als Gesellschaftsfragen“ behandeln und da gehe ich mit der Frau Zeh absolut d’accord. Was mich an der ganzen Debatte um Roches Buch und einen vermeintlichen Neuen Feminismus nervt ist, dass Frauenfragen wieder einmal über Körperliches definiert werden und dabei schön die alte Differenzierungsstrategie „Frau im Gegensatz zum Mann“ gefahren wird. <!--more--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Ich habe Roches Roman noch nicht gelesen, entnehme aber den zahllosen Besprechungen, dass es dort letztlich vielmehr um Sexualität und Hygiene als um die Rolle der Frau in der Gesellschaft geht. Es wäre großartig, wenn man mit einem Rasier- und Intimwaschboykott gleiche Löhne für Frauen und Männer durchsetzen könnte. Doch leider taugt meines Erachtens eine Intimzonenphilosophie noch nicht einmal als Symbol für gesellschaftliche Fragen oder gar Lösungsansätze. Es ist einfach mal total egal, wer sich wann wo wie wäscht und enthaart. Mich würde mal interessieren, wie die Reaktionen wären, wenn Markus Kavka einen Romanhelden über Sackhaare und Eichelausschlag philosophieren ließe. Würden die Feuilletons dann auch vom Neuen Mann reden? Oder wäre Ihnen das dann, berechtigterweise, zu albern? Auch wenn ich selbst gerne mal gegenüber beziehungsgeplagten Freundinnen ein „Typisch Mann!“ von mir lasse, so finde ich diese fein säuberliche Sortierung in die Klischeepötte „Mann“ und „Frau“ ebenso killefit, wie die Tatsache, dass Frauen immer noch schlechtere Karrierechancen als Männer haben, im Vergleich weniger Geld verdienen und öfter an den Gören kleben bleiben. Sicherlich hängt vieles mit altväterlichen Personalchefs, teilweise noch ungünstiger Politik und ein kleines bisschen auch mit Mario Barth, Frauenzeitschriften und Eva Hermann zusammen. Entscheidend ist aber, meine Damen, was wir daraus machen. Ob nun als Emanzen, Karrierefrau, Meeeedchen, Girlie, Rrriot Girl oder was auch immer. Gerade wir, die uns gerne als ewige Meeedchen feiern, dürfen dabei nicht vergessen, dass das zwar zuweilen ganz putzig ist und eine Menge Spaß macht, uns aber nicht immer im Leben weiter bringt. Ein schlaues <a href="http://http://www.neon.de/kat/sehen/gesellschaft/geschlechterrollen/224852.html">Interview</a> in der Neon erzählt mehr darüber (der dazugehörige, großartige Artikel ist leider nicht online zu lesen.)</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Unsere Aufgabe ist der Spagat zwischen selbstbewusster Lässigkeit und kritischer Aufmerksamkeit. Auch uns selbst gegenüber. Neulich erzählte mir eine Bekannte, dass sie an einem Karriere-Coaching-Programm<span> </span>- oder so was ähnlichem – für Frauen teilgenommen habe. Der Coach hat die Teilnehmerinnen in gestellten Jobsituationen gefilmt und sein Augenmerk auf ihre Körpersprache gelegt. Dabei kam heraus, dass fast alle Frauen im Kurs in beruflichen Situationen unterwürfig agieren. Meine Bekannte ist selbst eher der Typ Kodderschnauze als ein zartes Weibchen mit Piepsstimme. Aber auch Sie hat, wie sich im Kurs zu ihrem Entsetzen herausstellte, das Augenklimpern und den angedeuteten Knicks perfekt und unbewusst am Start. Ich habe dann bei mir auch mal drauf geachtet. Schlimm.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Aber ich will mal nicht schwarz sehen, auch nicht rosa, sondern lieber bunt. Was Mann oder Frau mit ihrem Leben so machen, können sie sich heutzutage viel freier auswählen als früher. Mädels und Jungs, meine Damen und Herren, das ist doch was! Gesellschaftliche Geschlechterzwänge sind weniger zwingend geworden – aber das ist für viele ein Problem. Im großen Angebot der Möglichkeiten verlieren man und frau schnell mal den Überblick und da es an echten Erneuerungsdiskursen mangelt, wird eben zu den alt bewährten Labels gegriffen. Vielleicht sollte man den Begriff „Feminismus“ endlich als gesellschaftliches Phänomen des 20. Jahrhunderts ins Archiv legen und sich was Neues ausdenken. Ein Label, das Frauen und Männer ziert, statt sie gegeneinander auszuspielen. Unter das man meinetwegen auch Intimhaarphilosophien packen kann. Denn, wie schon Loriot es formulierte: „Männer sind... – und Frauen auch.“</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Portrait der "Sextante"]]></title>
<link>http://mondschwert.wordpress.com/?p=65</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 11:19:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Viktoria</dc:creator>
<guid>http://mondschwert.wordpress.com/?p=65</guid>
<description><![CDATA[
Über die &#8220;Feuchtgebiete&#8221; und Charlotte Roche wurde schon eine Menge geschrieben. Zumei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float:right;" src="http://www.kulturnews.de/images/Textpaeckchen_29449_Bild1.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Über die "Feuchtgebiete" und Charlotte Roche wurde schon eine Menge geschrieben. Zumeist wurde Frau Roche mit Helen Memel, der Protagonistin ihres Romans "Feuchtgebiete" gleich gesetzt. Ja, es scheint, dass die Autorin in ihrem Debutroman eine Menge über sich selbst preis gegeben hat. Aber ist dem wirklich so?</p>
<p>Annabel Wahba von "Zeit Leben" hat sich die Mühe gemacht, Charlotte Roche mal zu begleiten. Sowohl in ihren Lesungen als auch abseits von ihnen. Entstanden ist das Portrait einen jungen Frau, die mit Helen Memel im Grunde nur den Scheidungshintergrund gemeinsam hat.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2008/22/Roche-22?page=1"><span style="color:#ff00ff;">"Die Schmutzkampagne"</span></a> lohnt sich somit wirklich zu lesen, wenn man genug davon hat, sich mit sinnlosen Interpretationen über das Wesen dieser Autorin, abzufinden. Zu meist ist die Berichterstattung, was Charlotte Roche angeht nämlich alles andere, als neutral und objektiv. <em>(Foto: Emanuela Danielewicz)</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Feuchtgebiete Audiobook / Hörbuch Download!]]></title>
<link>http://thepaper.wordpress.com/?p=78</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 16:31:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>eg12</dc:creator>
<guid>http://thepaper.wordpress.com/?p=78</guid>
<description><![CDATA[Hi,
a lot of ppl were talking about and i couldnt resist it. i downloaded it and it was really funny]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>a lot of ppl were talking about and i couldnt resist it. i downloaded it and it was really funny...</p>
<p>some info about this: it is a  book about a girl who had an anal-fissure and she is exploring her body and it eating everything which is coming out of her body. the disgusting-factor is in this book beyond a lot of stuff you´ve ever heard of....<br />
it has 5 cds, and oh yeah sry for you englisch guys.... its german i dont know if there exists a release outside of germany but... well its nothing something special just stupid fun about disgusting facts.</p>
<p>CD1+2: <a href="http://rapidshare.de/files/39489239/cd1_2.rar.html">CLICK</a><br />
CD3+4: <a href="http://rapidshare.de/files/39489306/cd3_4.rar.html">CLICK</a><br />
CD5: <a href="http://rapidshare.de/files/39490705/cd5.rar.html">CLICK</a></p>
<p>Have phun with this !<br />
edit: everthing is up now!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die wollen nur spielen]]></title>
<link>http://ramonabechler.wordpress.com/?p=173</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 13:44:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>ramonabechler</dc:creator>
<guid>http://ramonabechler.wordpress.com/?p=173</guid>
<description><![CDATA[Auch auf die Gefahr hin als Online-Junkie verschrieen zu werden, muss will ich heute schon wieder au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auch auf die Gefahr hin als Online-Junkie verschrieen zu werden, <span style="text-decoration:line-through;">muss</span> will ich heute schon wieder auf einen Spiegel online Artikel verweisen. Wesentlich erfrischender und pointierter als die Studie von gestern (siehe vorhergehenden Post) kommt der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,551692,00.html" target="_blank">Artikel von Thomas Tuma</a> daher. Wesentliche Essenz seines Klum-Roche-Vergleichs:</p>
<p><em>"Entweder ist dieses Millionenpublikum junger Frauen also extremst zwiegespalten und befremdlich, wenn es sich so unterschiedlichen Entertainment-Offerten ausliefert. Oder es ist - und das ist viel wahrscheinlicher - sehr, sehr intelligent."</em></p>
<p>Danke für die Blumen - ich beziehe die Intelligenz in der Tat mal auf mich. Denn für mich ist weder Klum noch Roche in Gänze eine Leitkuh.  Bewundernswert ist aber in der Tat die Geschäftstüchtigkeit der Damen.  Und letztlich auch ihr Unterhaltungswert.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buchvorstellung: Charlotte Roche - Feuchtgebiete (bei tvTotal)]]></title>
<link>http://brainw.wordpress.com/?p=8</link>
<pubDate>Sat, 03 May 2008 17:02:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>brainw</dc:creator>
<guid>http://brainw.wordpress.com/?p=8</guid>
<description><![CDATA[tvTotal vom 19.03.2008 - Charlotte Roche führt mit ihrem Debütroman „Feuchtgebiete“ (DuMont) w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>tvTotal vom 19.03.2008 - <span style="font-family:Georgia;">Charlotte Roche führt mit ihrem Debütroman „Feuchtgebiete“ (DuMont) weiter die „Spiegel“-Bestsellerliste Belletristik an. </span></p>
<p style="text-align:center;"><strong>1.Teil</strong></p>
<p style="text-align:center;"><code><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hnMugmjqm68'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/hnMugmjqm68&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></code></p>
<p style="text-align:center;"><strong>2. Teil</strong></p>
<p style="text-align:center;"><code><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Fc70xz-A3zo'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/Fc70xz-A3zo&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></code></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sekrete und Sexualität]]></title>
<link>http://mondschwert.wordpress.com/?p=44</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 13:03:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Viktoria</dc:creator>
<guid>http://mondschwert.wordpress.com/?p=44</guid>
<description><![CDATA[
Auch ich habe es nun endlich einmal geschafft, &#8220;Feuchtgebiete&#8221; von Charlotte Roche zu l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mondschwert.files.wordpress.com/2008/04/feuchtgebiete1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-46" style="float:left;" src="http://mondschwert.wordpress.com/files/2008/04/feuchtgebiete1.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></p>
<p>Auch ich habe es nun endlich einmal geschafft, "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche zu lesen. Nach allem, was man über dieses Buch gehört hat, habe ich es beinahe als Pflicht wahrgenommen. Ich war äußerst neugierig auf die Schweinereien, die mich erwarten würden, darauf, wie ich selbst auf dieses Werk reagieren würde.</p>
<p>Und? Den Hype um dieses Werk, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wenn man mal von Helens Hobbys absieht, die die Verbreitung und Aufnahme von Bakterien mit einschließen, fand ich das alles wirklich nicht besonders wild. Einiges kam mir doch erstaunlich bekannt vor. Dinge, über die ich gewiss nicht reden werde, die allerdings in meinen Augen alles andere als furchtbar ekelerregend sind.</p>
<p>Was ich somit wesentlich schockierender finde, als das Buch mit seiner Helen, das sind die Reaktionen, die es ausgelöst hat. Jene zeigen mir doch sehr deutlich, wie verdammt verklemmt unsere hightech- und pornofixierte Welt eigentlich ist. Sie erinnern mich daran, wie man als Kinder, wenn man in einer Gruppe gepupst hat, immer den anderen unterstellte, sie wären es gewesen - selber lässt man natürlich nie seinen Blähungen freien Lauf. Schon garnicht als Mädchen.</p>
<p>Nein, Mädchen furzen nicht, saubere Mädchen produzieren keine Vaginalsekrete - wissen schonmal garnicht, wie diese schmecken (pfui!, bäh!), masturbieren nicht und haben keinerlei eigenen Körpergeruch zu verströhmen. Unsere Körper sind auf Pflegeprodukte genormt. Schon von Kindheit an, ab der Pubertät erst recht!</p>
<p>Wir Frauen sind die haar- und geruchslosen, sterilen und hyperhygienischen, furzfreien Übermenschen, Göttinnen in Pastelltönen, wir sind</p>
<blockquote><p>himmlisch riechende Frauen, heilige Frauen, die nach Efeu duften</p></blockquote>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/himmlich-riechende-frauen-heilige-frauen/"><span style="color:#ff00ff;">um es in F.J. Wagners Worten zu sagen</span></a>.</p>
<p>Es hat den Anschein, dass Männer, aber auch Frauen es lieber hätten, weibliche Sexualität würde in gummipuppenhafter Weise, nämlich frei jeglicher Sekretabsonderung (mit Eigengeruch!), ablaufen. In meinen Augen ist das doch eine ziemlich verzerrte Vorstellung von Sexualität. Die Aufregung, die "Feuchtgebiete" allerdings verursacht, legt ein solches Bild allerdings ziemlich nahe.<!--more--></p>
<p>Häufig habe ich in Bezug auf "Feuchtgebiete", gelesen, es sei vollkommen daneben, ein Buch über "sowas" zu schreiben. Warum denn? In meinen Augen ist Literatur eine Form der Kunst. Somit stehen ihr, genau so wie der Kunst doch auch alle Themenbereiche offen. Es steht Charlotte Roche und jedem anderen Schriftsteller auch frei, über alles zu schreiben, was ihm in den Sinn kommt. Und wenn es Vaginalsekrete sind - nur zu! Es ist das erste Buch, was ich in meinem Leben gelesen habe, in denen solche überhaupt Erwähnung finden. Abgesehen davon, das in dem ein oder anderen Roman eine Frau mal beim Sex als "feucht" beschrieben wird. Uff, das ist aber gewagt! Ja, im Grunde ist es auch das erste Buch, was ich gelesen habe, in dem ein Mensch das macht, was alle Menschen tun: Stuhlgang verrichten. Ich habe noch keinen Roman gelesen, in denen Menschen wirklich Dinge tun, die sie als Menschen ausmachen. Auf Klo gehen, ausgiebig Essen, rülpsen, furzen, evtl. auch masturbieren. Nein, sowas scheint irgendwie kollektiv ausgespart zu werden. Steht das in irgendwelchen literarischen Konventionen drin? In der Filmindustrie ist es ja das selbe. Wer mit sowas nicht umgehen kann, sollte nicht die Schriftstellerin mit ihrem Roman dafür verantwortlich machen, sondern selbst ersteinmal seine eigene Einstellung hinterfragen oder, sollte das zu viel verlangt sein, die Finger davon lassen.</p>
<p>Somit fand ich "Feuchtgebiete" relativ realistisch. Helen macht vollkommen normale Dinge. Dinge, die wohl so normal sind, dass sie nirgendwo Erwähnung finden. Was regen sich die Kritiker also auf? Müssen diese nie kacken?</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt war die Sprache, die im Buch Verwendung findet. Illustriert werden die Gedanken eines 18-jährigen Mädchens. Jawohl, ihre <strong>Gedanken</strong>. Ich weiß ja nicht, wie andere Menschen denken. Wenn ich denke, schmeiße ich in meinem Kopf jedenfalls nicht unbeding mit Fachbegriffen um mich. Somit finde ich es alles andere als empörend, dass Helen von ihrer "Muschi" denkt, und von ihrem "Arsch". Es wäre alles andere als realistisch, wenn Helen von ihrer "Vagina" denken würde. Das muss man einfach so sehen und da wird mir jeder zustimmen können.</p>
<p>Desweiteren: Was die Gedanken der guten Helen angehen, so finde ich es auch alles andere als verwunderlich, dass sich diese die größte Zeit ihres überaus langweiligen Krankenhausaufenthalts auf Sex beziehen. Auch das ist ziemlich realistisch. Man müsse sich nur mal selber beobachten, über sich selber reflektieren, wenn man im öffentlichen Verkehrsmittel sitzt, im Wartezimmer der Praxis oder anderorts, wo Spaß und Spannung nicht gerade vorprogrammiert sind, wohin die eigenen Gedanken abschweifen. Wenn man sich nicht gerade das Hirn über schwerwiegende Probleme zermartern muss.</p>
<p>Wer eine weitere, von meinem Standpunkt aus, sehr gelungene Besprechung zu "Feuchtgebiete" lesen möchte (mit vielen Zitaten), sollte <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2008/04/09/von-jugendtraumata-und-analfissuren/"> <span style="color:#ff00ff;">hier im Mädchenblog</span></a> vorbei schauen. Kritischer sieht <a href="http://schmittis-welt.de/2008/03/06/charlotte-roche-feuchtgebiete/#more-59"><span style="color:#ff00ff;"> das Schmitti</span> </a> Roches Werk, vor allem eben in Hinblick auf den Exsessiven Austausch von Körperflüssigkeiten, der dem HIV-Risiko vollkommen bedachtlos gegenüber steht. Eine Gefahr, die trotz Helens mutiger Selbstexperimente wirklich nicht außer Acht gelassen werden sollte.</p>
<p>Alles in allem fand ich das Buch nicht schlecht. Es hat mir doch eigentlich ganz gut gefallen, weil es ein absolut sinnloses Tabu bricht. Ich kann den Vorwurf bezüglich der Provokation nur bedingt verstehen. Wieso es provozierend sein sollte, die Tatsachen auf den Tisch zu legen, entzieht sich meinen Geisteskräften. Dass Helen jedoch ziemlich rumsaut und durchaus auch mehr als denkwürdige Aktionen veranstaltet, ist künstlerische Freiheit.</p>
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<title><![CDATA[Die vaginale Wunderwelt der Charlotte R.]]></title>
<link>http://lachsauge.wordpress.com/?p=19</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 12:23:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>pedsen</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Als ehemalige Viva und Viva 2 Moderatorin erhielt die junge und ambitionierte Charlotte Roche gleic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img src="http://img59.imageshack.us/img59/1231/feuchtgebieteqm9.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align:left;">Als ehemalige Viva und Viva 2 Moderatorin erhielt die junge und ambitionierte Charlotte Roche gleich mehrere Preise und war Hoffnungsträgerin der neuen TV Generation. Warum also musste sie uns mit ihrem eigensinnig sinnlosen Debütroman „Feuchtgebiete“ so sehr enttäuschen?</p>
<p>Zu Anfang könnte man annehmen, dass die Protagonistin Helen dem Bild von einem durchschnittlichen achtzehnjährigen Mädchen entspricht – mittelmäßig dumm und konfrontiert mit den üblichen Problemen, zum Beispiel mit der noch nicht verarbeiteten Scheidung ihrer Eltern. Soweit ist alles unauffällig, wären da nicht ihre außergewöhnlichen Hobbys: die intensive Beschäftigung mit all ihren Körperöffnungen, die (überaus) große Aufmerksamkeit, die sie ihrer Sexualität zukommen lässt und die weiträumige Verbreitung von Bakterien. Durch diese besonderen Vorlieben kam es auch mit zu der schmerzvollen, beim Rasieren zugezogenen Analfissur, welche der Grund für ihren momentanen Krankenhausaufenthalt ist.</p>
<p>Zu Anfang mag ihr das Krankenzimmer noch quälend langweilig erscheinen, doch schon bald entdeckt sie das sterile Hospital für sich als Vergnügungspark, in dem sie sich hemmungslos austoben kann. Beispielsweise verteilt sie ihre mühevoll selbst gebastelten Tampons bei jeder sich bietenden Gelegenheit – mal gut sichtbar im Personenaufzug, mal im Verbandskasten auf der Fensterbank.</p>
<p>Es bietet sich jedoch auch die Gelegenheit, über so viele, bereits erlebte Sachen nachzusinnen. Hier muss erwähnt sein, dass das Mädchen regelmäßig den Nutten im Puff einen Besuch abstattet - natürlich zu Forschungszwecken und dringendem, ungestilltem Wissensdurst die weibliche Anatomie betreffend. So selbstverständlich, wie andere Mädels sich mit großer Hingabe einem perfekten Augen- und Gesichts Make-Up widmen, so setzt Helen ihre Akzente eher in anderen Zonen. Bedachtvoll und detailverliebt trägt sie eher ihre Muschischminke auf. Auch die Blutschwesternschaft, die sie mit ihrer Freundin Sirene durch den Tausch (selbstverständlich) benutzter Tampons auf dem Schulklo vollzieht, ist nur eine von Helens vielen weiteren erschreckend intimen Erfahrungen.<br />
Wie gut, dass Charlotte Roches Heldin angesichts dieser Szenerien ein Lebensbuch erstellt hat, in dem allerlei nützliches Pipi-Kacka-Wissen gesammelt wird.</p>
<p>Wer jetzt noch immer mehr über Helens vaginale Wunderwelt erfahren möchte, in der sich eine Abstrusität der nächsten aufdrängt, sollte sich den Roman zulegen. Derjenige sei jedoch nochmals vorgewarnt, denn diese schlichte und unverschönte Aneinanderreihung der verschiedensten, unrealistischen Obskuritäten mag anfangs noch ungewohnt und daher unterhaltsam oder amüsant sein, wirkt jedoch spätestens ab Seite 100 eher ermüdend.</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Text: Ronja Brier</strong></p>
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