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	<title>bienes-comunes &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/bienes-comunes/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bienes-comunes"</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 01:47:22 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Nix mit "bienes comunes"]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/?p=167</link>
<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 21:58:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.wordpress.com/?p=167</guid>
<description><![CDATA[Frust des Tages: Warum fällt der Groschen immer erst, wenn das Buch zuklappt? Wenn sich das Werk ku]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Frust des Tages: Warum fällt der Groschen immer erst, wenn das Buch zuklappt? Wenn sich das Werk kurz vor der Abgabe befindet und frau es am liebsten "irgendwie neu und anders" machen würde.</p>
<p>Heute schrieb ich einen von zwei einführenden Artikeln für den spanischsprachigen Sammelband "Genes, Bytes y Emisiones: Bienes Comunes y Ciudadanía", den ich seit Monaten editiere. Grund der Anstrengung: der so komplexe wie komplizierte Versuch einer Übersetzung des engl. <em>commons</em> in eine Bezeichnung, die in  Lateinamerika "funktioniert".<!--more--></p>
<p>18 Monaten haben wir auf Konferenzen und per mail um einen angemessenen und möglichst kohärenten spanischen Sprachgebrauch gerungen. Zweifel hin, Zweifel her - irgendwann musste eine Entscheidung fallen (Meine Tochter, 8, sagte letzte Woche schon: "Mama, ich glaub', dieses Buch wird nie fertig!)</p>
<p>Die Entscheidung lässt sich in den Einträgen auf diesem blog nachvollziehen:</p>
<ul>
<li> Commons - Gemeinschaftsgüter - Bienes Comunes</li>
</ul>
<ul>
<li> Common Pool Resources - Gemeinressourcen - recursos comunes/ recursos de uso común oder acervo común  und so weiter.</li>
</ul>
<p>Aber ich will Sie nicht langweilen.</p>
<p>Als ich nun zu Papier brachte, warum die Terminologie im Buch so ist wie sie ist, versuche alle Pros, Contras und Gegenvorschläge zu sortieren, fällt der Groschen. Der Begriff GemeinschaftsGÜTER (bienes comunes) trifft in der Tat nicht den Kern.</p>
<p>Aber wie packt man dann: <strong><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/03/31/commons-sind-eine-soziale-beziehung/" target="_blank">Commons sind eine soziale Beziehung</a> </strong>- in einen möglichst transparenten deutschen oder spanischen Begriff?</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gustavo_Esteva" target="_blank">Gustavo Esteva</a> schlägt vor: <strong>"ámbitos</strong> <strong>comunes" - </strong>sowas wie:<strong> Gemeinbereiche/ Gemeinräume </strong>(für Spanischlesende und <a href="http://gustavoesteva.com/" target="_blank">Estevafans</a> hier ein Zitat)</p>
<blockquote><p>"ámbito que incluye a gente, personas y grupos diferentes que confluyen, convergen, concurren para poder realizar la gestión en común. En el caso del agua, como en el caso de todos los „comunes“, Según mi postura, un common no es un bien. Al abordarlo como una 'cosa' se corre el riesgo de perder de vista que se trata de una relación social y que no existe un common sin un sujeto social específico"</p></blockquote>
<p>Frust erträgt sich besser, wenn er geteilt wird. Prompt kommt die Reaktion von einem ehem. Mitstreiter,  der sich inzwischen an einer renommierten engl. Uni die <em>commons</em> zum Studien- /Master- und Promotionsobjekt auserkoren hat. (Hi Felix)</p>
<p>Die Wirtschaftswissenschaften helfen schon lange nicht mehr weiter, um sich mit</p>
<blockquote>
<p style="padding-left:30px;">"...kollektivem Verhalten, gemeinschaftlichem Selbstverständnis und kollektiver Verantwortung für Güter, Wissen und Lebensweisen auseinanderzusetzen. Daher ist auch das Wort Güter so fehl am Platz- genauso wie viele deutsche Wortschöpfungen die sich auf Eigentumsverhältnisse und nicht auf <em>Relationsverhältnisse</em> beziehen, wie etwa "Sozialkapital" und dergleichen."</p>
</blockquote>
<p style="padding-left:30px;">Ist doch schön, wenn man sich einig ist, außerdem motiviert es mich zur Auseinandersetzung mit den "Relationsverhältnissen".</p>
<p style="padding-left:30px;">Das Buch geht aber erst einmal so in Druck, mit vielen Verweisen sowohl auf die Kraft des Gemeinschaftsgüterbegriffs als auch auf seine Beschränkungen (die ja von den AutorInnen ohnehin eingebracht wurden). Kohärentere Begrifflichkeiten werden auf neue  Konferenzen, e-mail-Debatten, Bloggespräche und Publikationsmöglichkeiten warten müssen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bolivien - und der Preis der Bodenschätze]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/?p=149</link>
<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 16:11:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.wordpress.com/?p=149</guid>
<description><![CDATA[ Eric Toussaint, Präsident des Komitees für die Streichung der Schulden der Dritten Welt (CADTM), ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/15/22285586_bac50f93ac_m.jpg" align="left" border="4" height="180" hspace="3" vspace="3" width="240" /> Eric Toussaint, Präsident des Komitees für die Streichung der Schulden der Dritten Welt (CADTM), schreibt regelmäßig über die Entwicklungen in Lateinamerika. Einer seiner jüngsten <a href="http://www.cadtm.org/spip.php?article3086" target="_blank">Artikel</a> vom 03.02.2008 zur Situation in Bolivien landete neulich in meiner mailbox.</p>
<p>Titel:  <i><b>"Fortschritte in Sachen Gemeinschaftsgüter (bienes comunes) und Verfassungsreform"</b></i>. Toussaints expliziter Bezug auf die "bienes comunes" (und nicht etwa: "bienes públicos") ist kein Zufall. Dabei ist der Begriff im Spanischen so umstritten und selten wie das deutsche 'Gemeinschaftsgüter". Der Artikel ist gerade mit Blick auf die "recursos del subsuelo", die Bodenschätze, interessant: Es geht um Öl, Gas und Mineralien.... <!--more-->In Bolivien und fast allen anderen lateinamerikanischen Staaten ein wirtschaftlich, sozial und vor allem poltisch hochbrisantes Thema (vielleicht mit Ausnahme einiger karibischer Inselstaaten, Belizes oder Uruguays).</p>
<p>Toussaint erinnert daran, dass es die Volksaufstände vom Oktober 2003 gegen den Ausverkauf der einheimischen Gasvorkommen waren, die mit zum Sturz des Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gonzalo_S%C3%A1nchez_de_Lozada" target="_blank">Sánchez de Lozada</a> führten. Im Dezember 2005 wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evo_Morales" target="_blank">Evo Morales</a>, von der MAS mit knapp 54% der Stimme gewählt.</p>
<p>Morales und seine Regierung setzen sich seither vor allem für die Rechte der indígenas und für die öffentliche (staatliche und gesellschaftliche) Kontrolle der natürlichen Ressourcen des Landes ein. In dem Bewußtsein, dass die Konflikte um die <i>bienes comunes</i>, nicht nur die Wahlen sondern auch die Zukunft entscheiden.</p>
<p>Zur Verfassungsreform unter der linksgerichteten Regierung Morales' schreibt Toussaint, dass diese nicht unbedingt dazu führte,  Privateigentum anzutasten, sondern vielmehr darauf abziele, sicher zu stellen, dass Eigentümer (gleich wer) im kollektiven Interesse handelten. Dies zu kontrollieren obliege nicht nur dem Stadt, sondern v.a. der <i>ciudadanía,</i><title></title><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> den BürgerInnen.</p>
<p><i>"Soziales Audit"</i>, heißt das in Lateinamerika. BürgerInnen kümmern sich um das, was sie als ihr kollektives Erbe, ihren kollektiven Besitz identifiziert haben. (Besitz meint nicht: "verschacherbares Eigentum")</p>
<p>Das ist Commonsdiskurs. Er macht deutlich, dass die Eigentumsfrage zwar hoch relevant ist, aber noch keine unmittelbaren Schlussfolgerungen über die Qualität des Ressourcenmanagements zulässt. Der zentrale Punkt ist, ob die BürgerInnen die Ressourcen als ihre begreifen und als solche zu schützen verstehen.</p>
<p>Ausgangspunkt der Fokussierung auf die Beziehung zwischen BürgerInnen und Ressourcen ist für mich immer wieder die Frage, wem die Zugangs- und Nutzungsrechte an den natürlichen Ressourcen ursprünglich zustehen. Und wer mit welchem Recht und zu welchem Preis das geförderte Öl und Gas, oder die geschürften Edelmetalle zu verkaufen berechtigt ist.</p>
<p>Bleiben wir beim Beispiel der Bodenschätze: Nach Prof. Ulrich Steinvorth gibt es lediglich ein Recht auf die private Veräußerung des "bloßen Produkts" (im Unterschied zum "konkreten Produkt"), dessen Wert man erhält, wenn man all das abzieht, was an natürlichen, sozialen und kulturellen Gemeinressourcen zur Erzeugung des konkreten Produkts (also des Barrels Öl oder des Kubikmeters Gas für den Endverbraucher) aufgewendet wurde.<br />
Daraus wäre m.E. zu folgern, dass Unternehmen, die zur Herstellung Ihrer Produkte (eben des Barrells Öl oder eines Goldbarrens) wertmäßig mehr Gemeinressourcen verbrauchen (z.B. durch  Umweltverbrauch) als das Produkt auf dem Markt erzielt, im Grunde der Gesellschaft noch etwas zurückzahlen müssten, ehe sie überhaupt das Recht zu erwerben, das Öl, Gas oder Gold auf den Markt zu bringen.</p>
<p>Die Nutzung der Bodenschätze als Gemeinressourcen steht nämlich allen zu, nicht nur denen, die sie zu fördern in der Lage sind. Die Förderung berechtigt den Investor lediglich zur Bepreisung der Eigenarbeit (z.B. für Förderung und Erstverarbeitung) oder privat getätigter Investitionen. Die Nutzung öffentlich finanzierter Infrastruktur, die Vernutzung anderer <i>commons</i> wie Wasser, Landschaft oder Boden, die Finanzierung von Folge- oder Gesundheitsschäden, die Verwertung öffentlicher Wissensbestände oder Datenbänke, wäre vom Preis des Produkts abzuziehen.</p>
<p>Zugegeben, ein radikaler Vorschlag. Eben radikal aus Commonsperspektive gedacht.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<blockquote>
<pre>Vgl den sehr lesenswerten Aufsatz von Ulrich Steinvorth: Natürliche Eigentumsrechte, Gemeineigentum und geistiges Eigentum. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 52. 2004 (5). S. 717-738. Foto: GAS FOR SALE by <a href="http://flickr.com/photos/allstar/">Alistair Howard</a> on flickr</pre>
</blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
<p style="margin-bottom:0;">&#160;</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Educación vial: mercado y trenes en Asia, dos en uno.]]></title>
<link>http://educacionparalaciudadania.wordpress.com/2007/11/01/educacion-vial-mercado-y-trenes-en-asia-dos-en-uno/</link>
<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 22:44:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>educacionparalaciudadania</dc:creator>
<guid>http://educacionparalaciudadania.wordpress.com/2007/11/01/educacion-vial-mercado-y-trenes-en-asia-dos-en-uno/</guid>
<description><![CDATA[Temas de educación vial: así se funciona en Asia. Para comentar también cómo el mercado se abre ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Temas de educación vial: así se funciona en Asia. Para comentar también cómo el mercado se abre paso en nuestro mundo actual y de las habilidades para la convivencia en entornos desfavorables.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/YPTnwajT9qg'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/YPTnwajT9qg&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
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