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	<title>bekehrung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/bekehrung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bekehrung"</description>
	<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 12:29:48 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Bekehrung ist Anpassung - Acts of Faith]]></title>
<link>http://siyach.wordpress.com/?p=586</link>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 09:35:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>marlster</dc:creator>
<guid>http://siyach.wordpress.com/2008/09/11/bekehrung-ist-anpassung-acts-of-faith/</guid>
<description><![CDATA[
Die Erkenntnis im sozialen Zusammenhang von Bekehrung: Menschen passen ihre religiösen Entscheidun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-588" src="http://siyach.wordpress.com/files/2008/05/stark_k5_anpassung1.jpg" alt="" width="500" height="185" /></p>
<blockquote><p>Die Erkenntnis im sozialen Zusammenhang von Bekehrung: Menschen passen ihre religiösen Entscheidungen an ihre Umwelt an. ... Wer sagt, dass es "rationaler" ist, sich aufgrund von Dogmen zu bekehren anstatt die Dogmen anzunehmen weil die Familie und Freunde diese Dogmen bestätigen? Würden wir sagen, dass Menschen rationaler sind, wenn sie beim Autokauf der Werbung glauben, als den direkten Erfahrungen ihrer Familie und Freunde? ... Dogmen sind nicht unwichtig. Sie sind sehr entscheidend für die Entwicklung von Hingabe und den Erhalt und Wachstum von Gläubigen.</p></blockquote>
<p class="bodytext">Serie: <a href="http://www.amazon.com/Acts-Faith-Explaining-Human-Religion/dp/0520222024"><span>Acts of Faith</span></a> / <a href="http://www.rodneystark.com/"><span>Rodney Stark</span></a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/05/acts-of-faith-rodney-stark-uber-die-menschliche-seite-der-religion/"><span>Teil 1</span></a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/07/europa-war-nie-christlich-acts-of-faith/"><span>Teil 2</span></a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/09/das-risiko-des-glaubens-acts-of-faith/">Teil 3</a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/11/bekehrung-ist-anpassung-acts-of-faith/">Teil 4</a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/11/bekehrung-ist-anpassung-acts-of-faith/">Teil 5</a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/15/strenge-gruppen-wachsen-acts-of-faith/">Teil 6</a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/19/wie-vatikan-ii-den-nutzen-reduzierte-acts-of-faith/">Teil 7</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sonntags in Toronto]]></title>
<link>http://revivegermany.wordpress.com/?p=73</link>
<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 20:06:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>revivegermany</dc:creator>
<guid>http://revivegermany.wordpress.com/2008/08/17/sonntags-in-toronto/</guid>
<description><![CDATA[Heute Morgen verbrachte ich meinen letzten Gottesdienst in der TACF-Gemeinde. Nach dem Lobpreis äus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen verbrachte ich meinen letzten Gottesdienst in der TACF-Gemeinde. Nach dem Lobpreis äusserte sich Gründungspastor John Arnott noch ein Mal offiziell zu der Situation von Todd und Shonnah Bentley. Er tat dies, weil die letzte Ausgabe der Gemeindezeitschrift "(Sp)read the fire" zu einem grossen Teil dem Geschehen in Lakeland gewidmet war. Es hat John Arnott Einiges gekostet, die Haltung der Gemeindeleitung zu verbalisieren. Dies war nicht zu übersehen. Er wies auch auf andere Beziehungsprobleme in der Geschichte von erwecklichen Strömungen und deren Leitern hin. Nach einer ausgedehnten und intensiven Zeit der Fürbitte für die Bentleys standen alle Männer auf und wurden von ihren Frauen gesegnet und umgekehrt. Schliesslich wurden die ledigen Gemeindeglieder für ihre zukünftigen und gegenwärtigen Beziehungen gesegnet. Mir war schon im Vorhinein bekannt, das die Gemeinde hier grossen Wert auf gesunde und starke Ehen, auch unter den Leitern, legt. (Die Arnotts legten z. B. allen Pastorenehepaaren der Gemeinde und Zweiggemeinden -ca 20 Paare- auf, mindestens eine Woche  in die Eheseelsorge - bei den Kylstras - zu gehen.) Dennoch hat mich dieser Moment sehr bewegt.</p>
[caption id="attachment_74" align="aligncenter" width="500" caption="John Arnott äussert sich zu Todd und Shonna Bentley"]<a href="http://revivegermany.files.wordpress.com/2008/08/john_arnott_bentley.jpg"><img class="size-full wp-image-74" src="http://revivegermany.wordpress.com/files/2008/08/john_arnott_bentley.jpg" alt="Hohn Arnott äussert sich zu Todd und Shonna Bentley" width="500" height="252" /></a>[/caption]
<p>Nach einer Predigt von Pastor Steve Long über Finanzen ( es war die letzte einer Serie von 5 Predigten), wollten ca. 10 Menschen Jesus Christus als ihren Heiland annehmen. Wow - vielleicht sollten wir öfter über Finanzen predigen oder wie Pastorin Sandra Long zu Beginn des Gottesdienstes dem heiligen Geist volle Kontrolle über den Verlauf des Gottesdienstes geben.</p>
<p><a href="http://revivegermany.files.wordpress.com/2008/08/bekehrung_toronto_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-75" src="http://revivegermany.wordpress.com/files/2008/08/bekehrung_toronto_1.jpg" alt="" width="500" height="235" /></a></p>
<p>John und Carol Arnott mit der ganzen Gemeinde streckten segnend ihre Hände zu den neugeborenen Königskindern aus.</p>
<p><a href="http://revivegermany.files.wordpress.com/2008/08/bekehrung_toronto_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-76" src="http://revivegermany.wordpress.com/files/2008/08/bekehrung_toronto_2.jpg" alt="" width="500" height="283" /></a></p>
<p>Anschliessend betet Pastor Steve Long mit Handauflegung für ein tiefgreifende Veränderung im Leben dieser Menschen und für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist.</p>
<p><a href="http://revivegermany.files.wordpress.com/2008/08/bekehrung_toronto_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-77" src="http://revivegermany.wordpress.com/files/2008/08/bekehrung_toronto_3.jpg" alt="" width="500" height="271" /></a></p>
<p>Wow - wasn't it awesome?</p>
<p>Was für ein letzter Tag. Aber ich freu mich auf meine Familie und Deutschland..................ehrlich.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Derren Brown - Sofortige Bekehrung]]></title>
<link>http://paranormalia.wordpress.com/?p=111</link>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 11:21:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>donsanchez</dc:creator>
<guid>http://paranormalia.wordpress.com/2008/08/12/derren-brown-sofortige-bekehrung/</guid>
<description><![CDATA[Teil 1

Teil 2

]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil 1</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2Sq-YUdq1OI'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/2Sq-YUdq1OI&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><strong>Teil 2</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-DylNVUN_3I'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/-DylNVUN_3I&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissen, Glauben, Martyrium - Teil drei]]></title>
<link>http://rabenzahl.wordpress.com/?p=199</link>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 14:49:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rabenzahl</dc:creator>
<guid>http://rabenzahl.wordpress.com/2008/04/09/rabeantwortappell3/</guid>
<description><![CDATA[Nun endlich hat man mir anhand einiger Argumentationsschwächen ausdrücklich aufgezeigt, wie einfac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun endlich hat <a title="Jaja, deislam mal wieder..." href="http://deislam.wordpress.com">man</a> mir anhand einiger Argumentationsschwächen ausdrücklich aufgezeigt, wie einfach und vernagelt religiöse Fanatiker denken. Als ob mir das nicht von vornherein klar gewesen wäre. So langsam habe ich auch keine Lust mehr, mich mit diesen speziellen Trollen zu <a title="Argumente" href="http://rabenzahl.wordpress.com/2008/03/26/rabenantwortappell2/">plagen</a>, die mir vorwerfen, ich würde mich dauernd wiederholen, andererseits aber keines meiner <a title="Auch Argumente" href="http://rabenzahl.wordpress.com/2008/02/17/rabenantwortappell/">Argumente</a> wirklich widerlegen. Daher - zumindest an <a title="Bekehrung" href="http://deislam.wordpress.com/appell/">dieser Stelle</a> - mein letztes Wort zum Bekehrungsversuch.<!--more--></p>
<blockquote><p>Liebe Herren deislam,</p>
<p>Ihr Kommentar (Nr. 9) fasst noch einmal sehr anschaulich zusammen, wie leicht Sie es sich machen:</p>
<p>"Nur das ist gut, was WIR als solches befinden, alles andere kann demnach nur schlecht sein."</p>
<p>Die Meinung (so man diesen menschlichen Begriff überhaupt verwenden kann) des Göttlichen, dessen Wesen den <strong>menschlichen</strong> Verstand einfach überfordert (wo wir ja anscheinend einer Meinung sind), interessiert Sie nicht; alles was zählt ist Ihre beschränkte (bitte nicht als Angriff verstehen, "Beschränktheit" ist hier als Gegensatz zu "göttliche Allwissenheit" gemeint) Überzeugung, dass Ihre <strong>persönliche</strong> Wahrheit auch die aller anderen Menschen sein MUSS.</p>
<p>Auch wie Sie an <a title="die andere Stelle" href="http://deislam.wordpress.com/2008/04/04/%c2%abtotet-sie%c2%bb/">anderer Stelle </a> (Kommentar #2) behaupten, dass nur das "christlich" ist, was Sie als solches definieren - dass andere Menschen von diesem Begriff eine ganz andere Vorstellung haben bzw. hatten, ist auch völlig egal - denn nur Ihre Definition zählt.</p>
<p>Sie erklären, die Position der römisch-katholischen Kirche zu vertreten - oder vielmehr die Position, die die Kirche Ihrer Meinung nach haben sollte. Dies geht aus etlichen Ihrer Beiträge hervor, in denen Sie - ich fasse einfach mal sehr grob zusammen - den Kuschelkurs seit dem zweiten Vatikanum kritisieren.</p>
<p>Es passt meiner Meinung nach nicht zusammen, dass Sie <strong>einerseits</strong> laufend die Kirchenväter als Beleg Ihrer Meinung heranziehen, auf den Lehrauftrag und die ausschließliche Autorität der Kirche und auf das Primat der Päpste verweisen, <strong>andererseits</strong> (wie oben erwähnt) die Teile der Lehre kritisieren, die Ihnen nicht in den Kram passen und damit die von Ihnen sonst so hochgehaltenen Autorität der Mutter Kirche und des Vater Papstes untergraben.</p>
<p>Lassen Sie mich Ihnen eine (weitere) Frage stellen: Da Sie offensichtlich der Meinung sind, den Willen Ihres "allmächtigen Gottes" zu kennen - haben Sie die Grenzen des Menschlichen abgelegt und haben göttliche Allwissenheit erlangt?</p>
<p>Ich kann dies von mir nicht behaupten...</p>
<p>Benedikt von Nursia hat bereits vor über 1000 Jahren erkannt: <strong>"Ecclesia semper reformanda - die Kirche muss immer wieder erneuert werden".</strong> Und der Blick zurück zeigt: Das Universum verändert sich. Die Welt verändert sich. Die Gesellschaft(en) verändert sich. Jeder einzelne Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens. Warum an der überholten Vorstellung eines "Nur ich habe Recht!" festhalten, auch wenn man keine Beweise hat? Aus der menschlichen Furcht vor dem ungewissen Unbekannten?</p>
<p>Liebe Herren deislam und liebe andere Streiter für die Gerechtigkeit, ich bitte Sie:</p>
<p>Kämpfen Sie! Kämpfen sie vollen Enthusiasmus gegen Hass und Gewalt, gegen Unrecht und Unterdrückung! Doch anerkennen Sie auch das Recht - nein, die Pflicht - jedes Menschen seinen eigenen Weg zum Göttlichen selbst zu finden und selbst zu beschreiten.</p>
<p>Ich schließe mit Worten, die mir vom Göttlichen in Gestalt der Muttergöttin <a title="Quelle des ganzen" href="http://rabenzahl.wordpress.com/2007/10/25/die-elfte-kerze/">geschenkt wurden</a> und ziehe mich hiermit aus dieser Diskussion zurück:</p>
<p><strong>Tauche hinab in die Wasser deines Herzens, doch sei dabei ohne Furcht: Mein silbernes Licht wird deine Dunkelheit erleuchten, denn siehe: ich bin das Meer, das tiefe Wasser, aus dem alles Leben kommt und zu dem alles Leben zurückkehrt um erneut geboren zu werden!</strong></p>
<p><strong>Habe keine Furcht vor dem, was du in den Tiefen deiner Seele erblicken könntest, denn es ist ein Teil deiner selbst und ich liebe es, denn du bist mein Kind und ich liebe jedes einzelne meiner Kinder, also liebe auch du dich!</strong></p>
<p>Seien Sie gesegnet!<br />
Blessed be!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Bla.]]></title>
<link>http://phrixuscoyote.wordpress.com/?p=598</link>
<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 01:00:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>phrixuscoyote</dc:creator>
<guid>http://phrixuscoyote.wordpress.com/2008/04/07/kirche-jesu-christi-der-heiligen-der-letzten-bla/</guid>
<description><![CDATA[Die Mormonen sind ja in Marburg mal wieder exzessiv unterwegs. In der Innenstadt, im Bus, überall.
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mormonen sind ja in Marburg mal wieder exzessiv unterwegs. In der Innenstadt, im Bus, überall.</p>
<p>Ich mag Mormonen.</p>
<p>Die tragen so adrette Anzüge, mit ihren putzigen Namensschildern dran und kommen alle aus den USA zum Missionieren her. Und mein dieswöchiger Mormone, Elder Louis (die heißen alle "Elder" mit Vornamen), sah auch echt knackig aus. Diese interessante Kopfform, die man irgendwie als typisch amerikanisch empfindet. So wie Mark Valley.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-599" src="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/mark-valley.jpg" alt="" width="115" height="170" /></p>
<p>Gut, Elder Louis hatte nicht so ein nerviges Lächeln. Aber Mormonen auf Mission werden, denke ich, darauf hingewiesen, dass sie nicht wirken sollen, als wollte sie etwas verkaufen. Neinneinneinneinnein. Und anders als die "<strong>DÜRFEN WIR MIT IHNEN ÜBER GOTT SPRECHEN???</strong>" Zeugen Jehovas beginnen Mormonen solche Gespräche <strong>immer</strong> mit etwas anderem. <strong>Immer</strong>. Wahrscheinlich steht das in der Mitgliedsbroschüre <em>"Ungläubige bekehren für Anfänger"</em> oder so. Sie fragen nach dem Weg. Nach Sehenswürdigkeiten - sie sind ja nicht von hier. Elder Louis fragte mich nach dem Schloss und ob man das auch von innen besichtigen könne. (Warum die immer mich ansprechen? Keine Ahnung. Vielleicht sehe ich besonders hübsch aus. Oder besonders ungläubig. Oder ich strahle dieses "Komm schon, kleiner Mormone, trau dich!" aus. Ich nehme auch immer breit lächelnd den <em>"Wachtturm"</em> von den Zeugen an. Ich bin einmal extra ins Kaufhaus gegangen, weil so eine evangelische Organisation gratis Bibeln verteilte - das fand ich sehr nett und hatte gerade keine.)</p>
<p>Jedenfalls fragte mich Elder Louis, ob ich mich ein bisschen auskennen würde, ob ich schon mal in Heidelberg war, da war er ja ein halbes Jahr und man hätte ihm gesagt, dass Marburg noch schöner wäre. Und ob ich mich in der Wetterau auskenne.</p>
<p>DENN IN DER WETTERAU ist ja demnächst ein Kongress seiner Organisation, entschuldigung, ich habe mich gar nicht vorgestellt, und jedenfalls glauben wir, dass Jesus seine Kirche erst in uns fortgesetzt hat und BLA. Ob ich denn religiös sei.</p>
<p>Ja, sagte ich, ich bin Buddhistin.</p>
<p>Oh. (Pause) Ja, da gibt es viele Parallelen, er habe ja auch mal eine Weile Yoga gemacht, wegen einer Verletzung. Im Buddhismus meditiert man viel, nicht wahr? Und es gibt viele Parallelen.</p>
<p>Und da wir sowieso fast an der Endhaltestelle waren, beschränkte ich mich aufs Lächeln und Nicken. Und vor allem gibt es im Buddhismus ein Missionsverbot, dass ich sehr angenehm finde. Ich werde niemals in die Verlegenheit kommen, den einzig wahren Glauben zu haben. Ich verzichtete also darauf, Elder Louis auf seinen Denkfehler bezüglich der "großen Parallelen" aufmerksam zu machen: In der Praxis (Nächstenliebe, Kontemplation etc.) ähneln sich verdammt viele Religionen. Aber bei allen Parallelen könnte ein kleines Detail für Bauchschmerzen sorgen: Als Buddhistin empfinde ich die Existenz oder Nichtexistenz von Gottheiten als irrelevant, verehre keine Götter und behaupte nicht, göttliches Gesetz zu befolgen. Das könnte, verglichen mit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, doch irgendwie ein Störfaktor sein.</p>
<p>Aber das kann Elder Louis mal echt egal sein.</p>
<p>Und vielen, vielen Dank, lieber Elder Louis, für deine ausdrückliche Einladung. Aber ich werde wohl nicht zu eurem Kongress irgendwann irgendwo in der Wetterau auftauchen. Und das ist eigentlich gar nicht so schade. So, wie du aussiehst, findest du bestimmt die eine oder andere, die gern mitkommt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissen, Glauben, Martyrium - Teil zwei]]></title>
<link>http://rabenzahl.wordpress.com/?p=140</link>
<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 18:58:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rabenzahl</dc:creator>
<guid>http://rabenzahl.wordpress.com/2008/03/26/rabenantwortappell2/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe mir mit meiner Antwort auf die Antwort zu meiner Antwort reichlich Zeit gelassen. Eigentlic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir mit meiner Antwort auf die Antwort zu <a href="http://rabenzahl.wordpress.com/2008/02/17/rabenantwortappell/" title="Ping!">meiner Antwort </a>reichlich Zeit gelassen. Eigentlich wollte ich den <a href="http://deislam.wordpress.com/" title="Warnung, Fanatiker!">Troll </a>nicht weiter füttern, ausserdem habe ich grade heute Abend eigentlich genug zu tun (Koffer packen zum Beispiel) - aber Spaß muss sein!</p>
<p><img src="http://cosgan.de/images/smilie/teufel/d020.gif" height="40" width="46" /></p>
<p><!--more--></p>
<p>Meine Herren deislam,</p>
<p>dem Kompliment der Wiederholung stimme ich durchaus zu, gebe es aber gerne an Sie zurück. Des weiteren sind sind Sie nach wie vor eine Antwort auf meine Frage nach dem eindeutig göttlichen Ursprung der Schrift schuldig.</p>
<p>Um auf IHRE Frage nach dem Beispiel der Märtyrer einzugehen:</p>
<p>Die Wikipedia definiert Märtyrer als</p>
<blockquote><p><i>Menschen, die um des Bekenntnisses ihres Glaubens willen den Tod erdulden.</i></p>
<p><i>Als Märtyrer in der weiteren Bedeutung bezeichnet man Personen, die nicht um ihres religiösen Bekenntnisses willen, sondern aufgrund einer andersartigen, zum Beispiel politischen Überzeugung Verfolgung und Tod erleiden.</i></p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: Ein Märtyrer <b>bekennt</b> seinen persönlichen Glauben an was auch immer. Er ist ein Fanatiker, der keinen Zoll von seiner Überzeugung abweicht , selbst im Angesicht von Tod und Folter - soviel Glaube, Hartnäckigkeit, Vertrauen und Starrsinn ist wahrhaftig bewundernswert.</p>
<p>Zu den Märtyrern zähle ich nicht nur die Unzahl der christlichen Märtyrer, auch tausende Juden in den Pogromen des Mittelalters (die lieber starben, als sich taufen zu lassen), die Opfer der Hexenprozesse (die fest von ihrer Unschuld überzeugt waren), die Opfer der "Heidenfahrten" des Deutschen Ordens im Baltikum, die aus Überzeugung Gefallenen auf beiden Seiten (katholisch wie protestantisch) während der Reformation, die Geschwister Scholl, die Kämpfer gegen die Apartheit in Südafrika, die Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 und so weiter und so fort gehören für mich dazu.</p>
<p>Allerdings, hier ist die Schwäche des Arguments, bewiesen und beweisen Märtyrer zwar ihren <b>eigenen, persönlichen, von innen kommenden</b> Glauben an ihr Ziel, aber nicht die allgemeingültige Wahrheit ihrer Überzeugung. Das ist meiner Erfahrung nach (und ebenfalls bereits erwähnt aber von Ihnen bisher unbestritten) bei jeder menschlichen Meinung, Überzeugung, Entscheidung und Handlung das Selbe: Kein Mensch ist allwissend, kein Mensch ist unfehlbar (auch der Papst nicht, wenn Sie mir diesen Kommentar erlauben), jeder Mensch kann nur aus seiner eigenen begrenzten Sicht und Person entscheiden und handeln.</p>
<p>Was die "Wunder" Ihrer Heiligen betrifft (ich vermute dieses Argument kommt direkt nach den Blutzeugen auf den Tisch) - im schlimmsten Fall könnte man sie als fromme Märchen abtun, als propagandistisches Stilmittel von <b>Menschen</b> erdacht, um die "Macht Gottes" zu beweisen. Auch hier wieder: Menschengemacht - oder möchten Sie behaupten, die Legenda Aurea und andere Heiligenviten seien ebenfalls "Gottes Wort"?</p>
<p>Wie gesagt: Man könnte es als Märchen abtun - aber wir (Sie als gläubige Menschen, ich als Hexe) wissen es beide besser: <b>Glaube versetzt Berge</b>. Wenn sich ein Mensch in religiöser Extase befindet ist er in der Lage, die schlimmsten Strapazen zu überstehen - seien es nun extreme Temeraturen, Schmerzen, Entbehrungen welcher Art auch immer. Der Mensch ist zu einer Menge Extremen fähig. Die Meisten von uns sind nur nicht in der Lage, Körper und Geist auf die richtige Frequenz zu bringen.</p>
<p>Ausserdem ist es mit einer positiven Lebenseinstellung durchaus möglich, "wunderbare" Veränderungen des eigenen Lebens herbeizuführen. Bestes Beispiel sind underklärliche und "Wunder-"Heilungen.</p>
<p>Lieber Franz,</p>
<p>Glauben setzt einen gewissen Unsicherheitsfaktor voraus. "Ich glaube daran" bedeutet "Ich habe keinen Beweis, es könnte auch anders sein."</p>
<p>Wissen ist eine ebenso dynamische Angelegenheit: Es gab einmal eine Zeit, da "wusste" in unseren Breiten jeder, dass die Erde flach ist und von der Sonne umkreist wird. Es ist also eine Frage der Perspektive.</p>
<p>Das "aufgeschlagene Buch der Natur" ist in der Tat der Beweis für die Herrlichkeit des Göttlichen, zeigt es mir doch die Zyklen von Werden, Vergehen und Neuentstehen, die mein Leben prägen. Es ist voller Wunder und offenbart in der Tat eine Ordnung und ein komplexes System, das den menschlichen Verstand weit überfordert. Die Wissenschaft ist noch weit entfernt davon, alles zu entschlüsseln und zu verstehen - wenn es ihr überhaupt gelingen wird. Und grade das ist ja das wunderbare am Menschen: Der Wissensdurst, der Entdeckerdrang! Was ist für uns nicht alles alltäglich, was vor 200 Jahren noch als Zauberei galt? Und was werden wir in weiteren 200 Jahren nicht alles wissen - oder glauben, je nach dem?</p>
<p>Nein, es liegt mir fern, die Ordnung hiter allem zu leugnen. Ich vermag nur nicht zu erkennen, wie ein Gott, der von Ihnen in menschliche Maßstäbe gezwungen wird, dazu passen kann...</p>
<p>Lieber Franz, ich glaube nicht nur an die Existenz der göttlichen Kraft in allem was existiert - ich weiß darum. Ich spreche mit dem Göttlichen in jeder Sekunde meines Lebens und ja, ich bekomme Antwort in einer Form, die ich als begrenzter Mensch verstehen kann. Diese direkte Erfahrung erfüllt mich mit einer Dankbarkeit und einem Frieden, die mir eine monotheistische Ideologie nicht geben kann. Glauben Sie mir - ich habe es versucht!</p>
<p>Noch einmal: Ich verwerfe weder die unschätzbar wichtige Bedeutung der christlichen Botschaft der Nächstenliebe für den modernen Humanismus, noch die Bedeutung, die der Glaube an Jesu Auferstehung für den einzelnen Christen hat. Ich sehe das Leben schlicht und ergreifend aus einer anderen Perspektive als Sie.</p>
<p>In der Hoffnung, dass Sie ein freudvolles Osterfest feiern durften,</p>
<p>Blessed be</p>
<p>Rabenzahl</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Manchmal handelt Gott erst wenn ich aufgebe...]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/2008/03/26/manchmal-handelt-gott-erst-wenn-ich-aufgebe/</link>
<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 12:50:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://donralfo.wordpress.com/2008/03/26/manchmal-handelt-gott-erst-wenn-ich-aufgebe/</guid>
<description><![CDATA[
Seit der zehnten Klasse war Horst mein allerbester Freund. Wir hatten den selben Musikgeschmack, di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/R-pT5ofwOMI/AAAAAAAAAi8/EphcCrY3qPU/s1600-h/horst.jpg"><img class="alignleft" style="border:0 none;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/R-pT5ofwOMI/AAAAAAAAAi8/EphcCrY3qPU/s400/horst.jpg" border="0" alt="" width="425" height="434" /></a></p>
<p><strong>Seit der zehnten Klasse war Horst mein allerbester Freund. </strong>Wir hatten den selben Musikgeschmack, die selbe Vorliebe für lange Haare, Experimente mit Drogen und die selbe Abneigung gegen das Establishment, Schlager, Volks- und Popmusik.<br />
Wir hingen jeden Tag zusammen, hörten Musik, rauchten Haschisch warfen manchmal einen LSD-Trip und gingen gemeinsam auf Konzerte.<!--more--></p>
<p>Als sich Horst und <strong><a href="http://www.partners-in-harvest.org/partners-in-harvest-ministry/">Regina</a>,</strong> seine damalige Freundin zu Jesus bekehrten, dauerte es nicht lange, bis Sylvia und ich uns auch bekehrten. - Horst war immer schon der Anführer und Vorreiter von Allem gewesen. So auch jetzt.<br />
Allerdings nahm sein Leben kurze Zeit danach eine Wendung, die ich nicht mitmachen wollte: Er fing eine Beziehung zu einer verheirateten Frau an und rutschte kurz darauf in eine Heroinsucht ab.<br />
Wir beteten als Hauskreis damals wie die Weltmeister für ihn, daß er wieder Vernunft annehmen würde und zu Jesus und unserer Gemeinde zurückkäme.<br />
Wir besuchten ihn als Hauskreis in seiner Wohnung und redeten mit Engelszungen auf ihn ein - doch die Sucht war viel stärker als unser Bemühen.<br />
Dann hatten wir als Hauskreis eine ganz besondere Gebetszeit für ihn. Wir beteten sehr ausdauernd, intensiv und von ganzem Herzen. Plötzlich empfing ich in meinem Herzen eine starke, übernatürliche Gewissheit, daß Gott unser Gebet erhört hatte und das Horst wieder zum Herrn zurückkommen würde. Ich war sehr glücklich und erleichtert. In der Folgezeit erzählte ich jedem, daß Horst sich ganz bestimmt bald bekehren würde und von dem Teufelszeug Heroin loskäme. Ich war mir dessen völlig sicher.<br />
In den folgenden Jahren beteten wir immer wieder für Horst, der einmal sogar für sich beten ließ und versuchte zu hause einen kalten Entzug zu machen.  Doch die Entzugserscheinungen waren ihm zu unerträglich. Unter einem Vorwand stahl er sich aus dem Haus und ging wieder auf die Drogenscene.<br />
Zu der einen Sucht kamen noch die Süchte nach verschiedenen Medikamenten und Alkohol hinzu und Horst fing an zu stehlen und zu lügen, daß sich die Balken bogen.<br />
Man muss entweder mit guten Lügen von anderen Geld erschwindeln, Drogen verkaufen oder sonstwie kriminell werden um solche Süchte finanzieren zu können.<br />
Nach zehn Jahren voller Glaubensbemühungen und ständigen Einladungen in unsere mittlerweile neue Gemeinde war ich so Enttäuscht und desillusioniert, daß ich jede Hoffnung auf seine Rettung aufgegeben hatte und nur noch erwartete, seinen Namen eines Tages in den Todesanzeigen zu finden.  Einmal las ich ihn dort sogar und erschrak fürchterlich, stellte aber fest, daß das Geburtsjahr nicht stimmte. Er hat einen sehr geläufigen Nachnamen.<br />
Er wurde immer finsterer, zynischer und abgebrühter, je öfter wir ihn trafen. Geld gaben wir ihm schon lange nicht mehr und warnten auch seinen Vater und alle seine Bekannten davor, ihm etwas zu geben, da er alles nur für seine Sucht aufbrauchte. Entzug wollte er nicht mehr machen, schon gar nicht in irgendeine stationäre Therapie gehen.<br />
13 Jahre nach seinem Rückfall vom Glauben stand ich auf der Bühne unserer Gemeinde, um mal wieder den Lobpreis zu leiten. Es war eine Versammlung mit dem Evangelisten Bob Main, der einige Tage bei uns war.<br />
Mein Herz fiel mir völlig in die Hose, als ich plötzlich Horst durch die Gemeindetür kommen sah. Er sah schlecht und richtig elend aus. "Hoffentlich begegnet er heute Jesus", dachte ich bei mir, "hoffentlich schreckt ihn unser Lobpreis nicht ab, und hoffentlich findet Bob Main die richtigen Worte" kam ein ängstlicher Gedanke nach dem Anderen. Ich zitterte innerlich und schickte lauter ungläubige Stoßgebete zum Himmel.<br />
Viele der Gäste kamen beim Altarruf nach vorne und ließen für sich beten - Punker, Kaputte, Normalos und - mein bester Freund Horst!<br />
Alle fielen ausnahmslos unter der Kraft Gottes zu Boden. Horst hatte dabei eine Vision von Jesus am Kreuz, der zu ihm sprach.<br />
Noch am selben Tag ging er in ein Übergangshaus vom <a href="http://www.neuesland.de/nlhome.php">"Neuen Land"</a> zum Drogenentzug und danach  aufs Land in eine christliche Drogentherapie. Preis dem Herrn!<br />
Und ich hatte schon vor Jahren aufgehört, für ihn zu beten, zu glauben und zu hoffen - ich hatte ihn völlig abgeschrieben!<br />
Aber Gott wohl offensichtlich nicht! <span style="font-weight:bold;">Manchmal scheint Gott erst dann zu handeln, wenn ich völlig aufgegeben habe...<br />
</span>Viele Jahre später leiteten Horst und seine Frau dann einige Zeit sogar selbst dieses <a href="http://www.neuesland.de/anzeigen.php?id=arb/auffang">Übergangshaus</a> für Suchtkranke und zeigten Anderen den Weg zu Jesus und aus der Sucht.<span style="font-size:130%;"><span style="font-weight:bold;"><br />
</span></span></p>
<div class="blogger-post-footer"></div>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Passion]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/2008/03/21/passion/</link>
<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 13:08:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Passion bedeutet Leidenschaft. Vor etwa zweitausend Jahren bewies der Schöpfer des Himmels und der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gho-englisch.de/Religion/GK%2002-04/Christologie/Passion.jpg"><img style="float:left;cursor:pointer;width:400px;margin:0 10px 10px 0;" src="http://www.gho-englisch.de/Religion/GK%2002-04/Christologie/Passion.jpg" border="0" alt="" /></a><strong>Passion bedeutet Leidenschaft. </strong>Vor etwa zweitausend Jahren bewies der Schöpfer des Himmels und der Erde seine Leidenschaft für uns kranke Menschen, indem er seinen Sohn auf diese kaputte Welt sandte, um uns von unserer Krankheit zu heilen.<br />
<strong>Unsere große Krankheit - die Sünde!</strong><br />
Was soll das eigentlich sein - Sünde?</p>
<p>Der Begriff hört sich für Viele wahrscheinlich sehr verstaubt an.<br />
Sind hier etwa die "süßen Verführungen" von Schokolade, Schlagsahne und Süßigkeiten gemeint, die uns dazu bringen, zu sündigen?<br />
Oder ist es eher das Parken in der zweiten Reihe,  zu schnelles Fahren oder andere "Verkehrssünden", die uns Punkte in Flensburg bringen und den ollen Petrus zum Kopfschütteln bringen, wenn er uns das Himmelstor aufschließt?<!--more--></p>
<p><strong>Nein das Wort Sünde versucht den tiefen "Sund" zu beschreiben, den tiefen Abgrund im Herzen</strong> des Menschen. Es beschreibt den tiefen Abgrund zwischen dem Gott der Liebe und uns, den Menschen.<br />
Es beschreibt den Zustand der Lieblosigkeit, nachdem wir uns vom Gott der Liebe losgelöst haben, um unseren eigenen Weg zu gehen. Denn schließlich wissen wir ja alles besser als das alte Buch, in dem Gott seine Geschichte mit dem Menschen aufschreiben ließ.<br />
Ja, wir wissen alles viel besser, bauen Bomben und Raketen, verpesten die Umwelt, quälen Tiere und foltern Menschen. Wir rotten ganze Völker aus - sogar im Namen der Religion.<br />
Sogar im Namen der Religion des Gottes der Liebe und des Friedens!<br />
Die ganze Welt ist pervertiert und verdreht, aber gottseidank sind ja immer nur die Anderen schuld an der Misere - niemals wir selber. Wir sind doch die Guten und Braven, oder?</p>
<p><strong>Diese verbohrte, stolze und besserwisserische innere Haltung des Menschen  - das ist Sünde!</strong></p>
<p>Woher hatte Jesus nur diese Passion, diese <strong>feurige Leidenschaft</strong> für den Menschen, die ihn bis an den grausamen Foltertod am Kreuz brachte? Wie kam er dazu, die Sünde der ganzen Menschheit auf seine Schultern zu laden?<br />
<strong>Es war die Liebe, die ihn antrieb. </strong>Die heilige und reine Liebe Gottes, die ihn dazu brachte sein Leben an unserer statt zu opfern.<br />
Du bist es, der da eigentlich ans Kreuz gehört hätte. Wir alle sind es, die diese Strafe für unsere Sünden hätten tragen sollen.<br />
Denn unsere Lieblosigkeit und Perversion hat diesen Planeten zerstört und tut es immer wieder neu. ( Ja, ich weiß - es sind immer die Anderen)</p>
<blockquote><p><strong>Gott wurde in Jesus ein ganzer Mensch, nahm die gerechte Strafe und Konsequenzen unserer Sünde auf sich und versöhnte uns wieder mit dem Vater.</strong></p></blockquote>
<p><strong></strong>Der Sund, der tiefe Abgrund zwischen Gott und Mensch ist überbrückt worden durch die Passion eines einzigen Menschen, durch seine leidenschaftliche Liebe, die ihn bis ans Kreuz geführt hat.<br />
Jesus, König der Liebe und des Friedens - ich liebe Dich von ganzem Herzen. Amen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Es gibt nur einen wahren Glauben!"]]></title>
<link>http://rabenzahl.wordpress.com/?p=101</link>
<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 23:05:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rabenzahl</dc:creator>
<guid>http://rabenzahl.wordpress.com/2008/02/17/rabenantwortappell/</guid>
<description><![CDATA[Dies behauptet jedenfalls mein derzeitiger Lieblingssparringspartner. Im folgenden daher meine kurze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dies behauptet jedenfalls mein derzeitiger Lieblingssparringspartner. Im folgenden daher meine kurze Antwort auf den <a href="http://deislam.wordpress.com/appell/" title="Warum verschaffe ich denen Publicity?">Appell</a> der Herren deislam, alle Welt möge sich zum Katholizismus, dem einzig wahren Glauben bekehren:</p>
<p><!--more-->Liebe Herren deislam,</p>
<p>folgende <a href="http://rabenzahl.wordpress.com/die-natur-des-gottlichen/" title="Rabenblogseite">Worte</a> kenne Sie bereits, aber ich denke, dass sie hier auch angebracht sind:</p>
<blockquote><p>Gehen wir davon aus, dass das Göttliche unendlich groß ist. Gehen wir weiter davon aus, dass der Mensch bzw. der menschliche Verstand begrenzt ist. Schlussfolgerung: Der Mensch kann mit seinem begrenzten Verstand das Göttliche nie in seiner Ganzheit erfassen oder gar verstehen.</p>
<p>Gehen wir davon aus, dass der jeder Mensch ein Individuum ist und jeder Mensch eine eigene, individuelle Sicht der Welt hat. Beispiel: Man stelle sich das Bild eines Baumes auf einer Weide vor. Jeder Mensch wird sicherlich ein anderes Bild des Baumes vor Augen sehen, jedoch ist keines dieser Bilder falsch - sie sind nur anders.</p>
<p>Wir haben erkannt und sind uns einig, dass kein Mensch das Göttliche ganz erkennen kann. Ebenso haben wir erkannt, dass jeder Mensch eine individuelle Sicht der Welt, damit auch des Göttlichen hat. Folgerung: Jeder Mensch, der versucht, das Göttliche zu erkennen und zu verstehen, sieht und versteht nur einen kleinen Teil des Ganzen. Und jeder Mensch sieht einen ANDEREN, kleinen Teil des Göttlichen Ganzen.</p>
<p>Das heißt, <b>kein Mensch</b> kann behaupten, das Göttliche in seiner Ganzheit erfasst und verstanden zu haben. Das heißt auch, dass kein Mensch behaupten kann, alleine Recht zu haben. Denn jeder Mensch sieht einen ebenso wahren wie unvollständigen Teil des Göttlichen Ganzen. Daher kann weiterhin auch kein Mensch behaupten, die anderen häten Unrecht mit ihrer Sicht des Göttlichen.</p></blockquote>
<p>Es liegt mir also fern zu behaupten, Ihre Sicht des Göttlichen sei falsch - im Gegenteil, für Sie ist es Ihr Weg zum spirituellen Ziel eines jeden Menschen, zur Vereinigung mit der Göttlichen Kraft.</p>
<p>Ich bezweifle auch nicht, dass Sie dieses Ziel auf diesem von Ihnen gewählten, weil zu Ihnen passenden, Weg erreichen werden. Meinen Glückwunsch dazu.</p>
<p>Ebensowenig bezweifle ich die diversen sprituellen Erlebnisse Einzelner, von der die Bücher der Bibel berichten:</p>
<p>Ich bezweifle nicht, dass Moishe auf dem Sinai mit dem brennenden Dornbusch sprach, dass Iob voller Vertrauen alles ertrug, dass Ezehiel und Johannes ihre bildgewaltigen Visionen hatten, dass Jehoshua während seiner 40tägigen Einkehr in der Wüste mit dem Teil seines Unterbewusstseins sprach, das ihm als "Satan" erschien.</p>
<p>Weiterhin bezweifle ich nicht die Visionen der Mysikerinnen und Mystiker des Mittelalters, die Visionen der Pythia im antiken Delphi, die Erleuchtung Gautama Buddhas oder das Gespräch Mohammeds mit dem "Erzengel Gabriel" in der Höhle.</p>
<p>Was ich jedoch aus obengenannten Gründen (Unendlichkeit der Göttlichen Kraft, Beschränktheit und Individualität des Menschlichen Verstandes und der menschlichen Wahrnehmung) <b>sehr wohl </b>bezweifle, ist die Allgemeingültigkeit der spirituellen Erfahrung <b>einzelner</b> Menschen für <b>alle</b> Menschen weltweit und zu jeder Zeit.<br />
Das Lebensziel eines jeden ist, wie gesagt, die Verbindung des Einzelnen mit dem All-Einen, dem unendlichen und in jeden Ding gegenwärtigen Göttlichen. Auf welchem Weg diese Verbindung zu erreichen ist - das muss <b>jeder für sich selbst</b> herausfinden. Grade das ist der elementare "Knackpunkt" - die Suche, die Arbeit, die Mühe, das Verlangen nach dem Verstehen der eigenen Seele, des Göttlichen Funkens in einem selbst und damit des Göttlichen selbst (wie oben so unten, wie innen so aussen, wie im Kleinen so im Großen).</p>
<p>Sie berufen sich auf Ihr heiliges Buch, dessen Wert als Ihren persönlichen Wegweiser zum Göttlichen ich durchaus anerkenne. Allerdings (auch dies habe ich an anderer Stelle in diesem Blog bereits schon gesagt) gebe ich zu bedenken:</p>
<p>Jede Schrift (und darüber hinaus nicht nur das geschriebene, sondern auch der gesprochen Wort), ob nun die Bücher der Bibel und der Thora, der Koran, die Veden, die Sutras, die verschiedenen Versionen der Edda und so weiter, wurden <b>von Menschen</b> geschaffen, interpretiert, verschieden übersetzt (und damit wieder interpretiert, denn jede Übersetzung ist immer auch eine Interpretation).</p>
<p>Ich will unseren Dialog hier nicht in Gänze wiederholen. Wer will kann ja hier nachlesen: <a href="http://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comments" title="Kommentare und Diskussionen">KLICK.</a></p>
<p>Auf einen Punkt gebracht verwiesen Sie als Beweis für die Wahrheit der Schrift auf  den "heiligen Geist" und die "Selbstoffenbarung Gottes". Doch jeder Verweis auf die Inspiration durch den Heiligen Geist kam und kommt von nichtallmächtigen, nichtallwissenden, nicht allgegenwärtigen Menschen. Ebenso ist jeder Beleg der Selbstoffenbarung "Gottes" von Menschen gemacht (Schrift, s.o.)</p>
<p>Wenn dieser allmächtige et cetera Gott<b> in persona</b> existiert und will, dass nur ein einziger Weg zu ihm zu gelangen existiert - in diesem Fall würde er in seiner <b>Allmacht</b> sicherlich seit Anbeginn der "Schöpfung" dafür Sorge getragen haben, dass es keinen Zweifel, keine Abweichung und keine Diskussion über seinen "Heilsplan" gibt. Jeder Mensch wüsste von Geburt an bescheid - der Wille  "Gottes" stünde sozusagen in goldenen Lettern am Himmel, auf den Bergen, auf jedem Kiesel im  Flussbett, auf jedem Blatt jedes Baumes und auf der Stirn jedes Menschen geschrieben. Aber dem ist nicht so.</p>
<p>Sie gehen Ihren Weg, der für Sie der richtige ist.<br />
Ich gehe den Weg, der für mich der richtige ist.<br />
An unser Ziel gelangen wir alle.</p>
<p>Seien Sie gesegnet.<br />
Blessed be.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alexander Hirsch: Für Gott das Beste - Die Bekehrung des Geldbeutels]]></title>
<link>http://anskarmarburg.wordpress.com/2007/06/24/alexander-hirsch-fur-gott-das-beste-die-bekehrung-des-geldbeutels/</link>
<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 14:43:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>anskarmarburg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Drei Bekehrungen sind nötig, sagt Martin Luther: Die Bekehrung des Herzens, des Verstandes und des ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Bekehrungen sind nötig, sagt Martin Luther: Die Bekehrung des Herzens, des Verstandes und des Geldbeutels. Um letztere geht es in der <a href="http://www.anskar.de/marburg/mp3/070624_ahirsch_die_bekehrung_des_geldbeutels.mp3" title="Hier herunterladen" target="_blank">Predigt vom 24. Juni 2007</a> zu <a href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&#38;bible=LUT&#38;ref=maleachi3,6" title="Maleachi 3,6-12" target="_blank">Maleachi 3,6-12</a>. Dabei beantwortet Alexander Hirsch Fragen wie: Was hat so eine profane Sache wie Geld mit unserer Beziehung zu Gott zu tun? Wem gehört unser Geld? Wieviel sind 10 Prozent? Dabei wird auch deutlich: Auch die größten Herausforderungen Gottes werden von seinen Zusagen weit überboten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Radikale Dezentrierung]]></title>
<link>http://timreno.wordpress.com/2007/01/13/radikale-dezentrierung/</link>
<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 15:00:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim Reno</dc:creator>
<guid>http://timreno.wordpress.com/2007/01/13/radikale-dezentrierung/</guid>
<description><![CDATA[Das ist eines der schönsten Zitate, das ich kenne. Diese „radikale Dezentrierung“ durch die Beg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das ist eines der schönsten Zitate, das ich kenne. Diese „radikale Dezentrierung“ durch die Begegnung mit wahrer Schönheit, die die Harvard Professorin Scary hier beschreibt, ist eine bewegende und verständliche Beschreibung dessen, was bei einer wirklichen Gottesbegegnung geschieht. Ich sehe darin einen der geeignetsten Ansätze um heute über Gott zu sprechen: Wenn wir ihn wirklich sehen und verstehen, dann überwältigt das einfach unser Herz, nicht aufgrund von Angst, sondern aufgrund des Staunens über seine Schönheit. Eine innere Veränderung wird nicht auf sich warten lassen. Das ist es, was ich u.a. in Lukas 5,8 und Hebräer 12,2 sehe - und in meinem eigenen Leben.</strong></p>
<p>“At the moment we see something beautiful, we undergo a radical decentering. Beauty, according to Weil [Simone Weil], requires us „to give up our imaginary position at the center“ ... When we come upon beautiful things...they lift us up ... letting the ground rotate beneath us several inches, so that when we land, we find we are standing in a different relation to the world than we were a moment before. It is not that we cease to stand at the center of the world, for we never stood there. It is not that we cease to stand even at the center of our own world. We willingly cede our ground to he thing that stands before us. ...<br />
It is as though one has ceased to be the hero or heroine in one’s own story and has become what in a folktale is called the “lateral figure“ or “donor figure.“ ...<br />
A beautiful thing is not the only thing in the world that brings a state of acute pleasure. But is appears to be one of the few phenomena in the world that brings about both simultaneously: it permits us to be adjacent while also permitting us to experience extreme pleasure, thereby creating the sense that it is our own adjacency that is pleasure-bearing. It seems a gift in its own right, and a gift as a prelude to or precondition of enjoying fair relations with others.” </p>
<p>Elaine Scarry, <a href="http://http://www.amazon.com/Beauty-Being-Just-Elaine-Scarry/dp/0691089590/sr=8-2/qid=1168701074/ref=pd_bbs_sr_2/104-0988504-8763939?ie=UTF8&#38;s=books"><em>On Beauty and Being Just</em></a>, 2001<br />
Scarry ist Professorin für Ästhetik an der Harvard Universität.</p>
]]></content:encoded>
</item>

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