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	<title>befriedigung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/befriedigung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "befriedigung"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 07:23:13 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Schnurren]]></title>
<link>http://ganesch.wordpress.com/?p=385</link>
<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 22:10:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>bibbche</dc:creator>
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<description><![CDATA[Donnerstag, 07.08.08, 22:04 Uhr
Fühle mich nach ausgiebigem Vögeln letzte Nacht heute so wohlig sa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Donnerstag, 07.08.08, 22:04 Uhr</strong></p>
<p>Fühle mich nach ausgiebigem Vögeln letzte Nacht heute so wohlig satt und zufrieden, dass ich fast anfangen möchte zu schnurren. Kann mir im Moment kaum vorstellen, dass ich mich noch besser fühlen könnte. Schlechter Sex ist fast schlimmer als gar kein Sex. Es muss sehr traurig sein, wenn man ständig auf der Suche ist, nie richtig befriedigt ist – wie ein Süchtiger, der immer zu wenig Stoff kriegt. Wenn ich so völlig befriedigt bin, die natürlichen Opiate ausgeschüttet werden, und ich den ganzen Tag schmunzelnd durch die Gegend laufe oder bei jedem Blick, den ich mit dem Liebsten tausche ein heißes Gefühl im Bauch bekomme, kann mich so schnell nichts mehr umhauen - alles ist schöner, einfacher, leichter. Es ist ja ein höllischer Unterschied, Sex mit der großen Liebe zu haben oder Sex mit jemandem, der einen nur antörnt, geil macht und attraktiv ist; wenn aber zu diesen drei noch die Liebe dazukommt ist es göttlich. Ohne das wird alles farblos. Es färbt einfach alles was ich tue, ob ich schreibe, lese, einkaufen gehe oder gar putze – alles kriegt einen anderen Touch. Wenn ich gezwungen bin, längere Zeit darauf zu verzichten, werde ich regelrecht depressiv und alles erscheint mir fader.</p>
<p>Sexuell befriedigte Menschen sind kaum aggressiv, mögen nicht streiten, sind großherzig.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[[ Rache! ]: Was bleibt, wenn die Liebe scheitert..? Vom weiblichen Rache- Orgasmus! ]]></title>
<link>http://missioncontrol.wordpress.com/?p=457</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 15:21:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Germanicus / Mission Control!</dc:creator>
<guid>http://missioncontrol.wordpress.com/?p=457</guid>
<description><![CDATA[ 
 

~
 
[ german | deutsch! ]
 Gedanken &amp; Betrachtungen zum Thema, von einer Frau.
Rima, 13]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p> </p>
<div id="e70" class="entry">
<p>~</p>
<p> </p>
<p>[ german &#124; deutsch! ]</p>
<p> Gedanken &#38; Betrachtungen zum Thema, von einer Frau.</p>
<p>Rima, 13/07/08:</p>
<h1>Was bleibt, wenn die Liebe scheitert..?</h1>
<p> Frauen können gefährlich..  <span style="text-decoration:underline;">sind</span> gefährlich wenn sie verlassen werden, auch wenn sie die Beziehung beendet haben. Sie wandeln sich von der einst liebevollen Partnerin, geliebten vertrauten Freundin, in die unberechenbare, unkontrollierte heimtückisch reagierende EX:<br />
Sie pfeifen auf Loyalität und denken nur noch an Rache. </p>
<p>Was ist Rache.:? Laut Studien ist Rache für Frauen das emotionalste Gefühl der Welt, welches für sie befriedigender ist wie Orgasmen, Shoppintouren.. ect. ..!</p>
<p style="text-align:center;">…</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ff0000;"><strong></strong></span></p>
<p style="text-align:center;"><a title="Was bleibt, wenn die Liebe scheitert..? Vom weiblichen Rache- Orgasmus!  Pease, Brandt, Beziehung, Liebe, Partnerschaft, Jesus," href="http://www.doc-germanicus.net/blog/2008/07/13/rache-was-bleibt-wenn-die-liebe-scheitert-vom-weiblichen-rache-orgasmus-gedanken-betrachtungen-einer-frau-rache-ist-weiblich/" target="_blank"><span style="color:#ff0000;"><a title="Was bleibt, wenn die Liebe scheitert..? Vom weiblichen Rache- Orgasmus!  Pease, Brandt, Beziehung, Liebe, Partnerschaft, Jesus," href="http://www.doc-germanicus.net/blog/2008/07/13/rache-was-bleibt-wenn-die-liebe-scheitert-vom-weiblichen-rache-orgasmus-gedanken-betrachtungen-einer-frau-rache-ist-weiblich/" target="_blank"><strong>Vollständigen Artikel lesen »<img class="snap_preview_icon" style="background-position:-943px 0;min-width:0;display:inline;font-weight:normal;min-height:0;left:auto;float:none;background-image:url('http://i.ixnp.com/images/v3.38/theme/asphalt/palette.gif');visibility:visible;max-width:2000px;vertical-align:top;width:14px;max-height:2000px;line-height:normal;background-repeat:no-repeat;font-style:normal;font-family:'trebuchet ms', arial, helvetica, sans-serif;position:static;top:auto;height:12px;background-color:transparent;text-decoration:none;border-width:0;margin:0;padding:1px 0 0;" src="http://i.ixnp.com/images/v3.38/t.gif" alt="" /></strong></a></span></a></p>
<p style="text-align:center;"><a title="Was bleibt, wenn die Liebe scheitert..? Vom weiblichen Rache- Orgasmus!  Pease, Brandt, Beziehung, Liebe, Partnerschaft, Jesus," href="http://www.doc-germanicus.net/blog/2008/07/13/rache-was-bleibt-wenn-die-liebe-scheitert-vom-weiblichen-rache-orgasmus-gedanken-betrachtungen-einer-frau-rache-ist-weiblich/" target="_blank"><span style="color:#ff0000;"><strong>Vollständigen Artikel lesen »<img class="snap_preview_icon" style="background-position:-943px 0;min-width:0;display:inline;font-weight:normal;min-height:0;left:auto;float:none;background-image:url('http://i.ixnp.com/images/v3.38/theme/asphalt/palette.gif');visibility:visible;max-width:2000px;vertical-align:top;width:14px;max-height:2000px;line-height:normal;background-repeat:no-repeat;font-style:normal;font-family:'trebuchet ms', arial, helvetica, sans-serif;position:static;top:auto;height:12px;background-color:transparent;text-decoration:none;border-width:0;margin:0;padding:1px 0 0;" src="http://i.ixnp.com/images/v3.38/t.gif" alt="" /></strong></span></a></p>
<p style="text-align:center;"><a title="Was bleibt, wenn die Liebe scheitert..? Vom weiblichen Rache- Orgasmus!  Pease, Brandt, Beziehung, Liebe, Partnerschaft, Jesus," href="http://www.doc-germanicus.net/blog/2008/07/13/rache-was-bleibt-wenn-die-liebe-scheitert-vom-weiblichen-rache-orgasmus-gedanken-betrachtungen-einer-frau-rache-ist-weiblich/" target="_blank"><span style="color:#ff0000;"><strong>Vollständigen Artikel lesen »<img class="snap_preview_icon" style="background-position:-943px 0;min-width:0;display:inline;font-weight:normal;min-height:0;left:auto;float:none;background-image:url('http://i.ixnp.com/images/v3.38/theme/asphalt/palette.gif');visibility:visible;max-width:2000px;vertical-align:top;width:14px;max-height:2000px;line-height:normal;background-repeat:no-repeat;font-style:normal;font-family:'trebuchet ms', arial, helvetica, sans-serif;position:static;top:auto;height:12px;background-color:transparent;text-decoration:none;border-width:0;margin:0;padding:1px 0 0;" src="http://i.ixnp.com/images/v3.38/t.gif" alt="" /></strong></span></a><a title="Was bleibt, wenn die Liebe scheitert..? Vom weiblichen Rache- Orgasmus!  Pease, Brandt, Beziehung, Liebe, Partnerschaft, Jesus," href="http://www.doc-germanicus.net/blog/2008/07/13/rache-was-bleibt-wenn-die-liebe-scheitert-vom-weiblichen-rache-orgasmus-gedanken-betrachtungen-einer-frau-rache-ist-weiblich/" target="_blank"><span style="color:#ff0000;"><strong>Vollständigen Artikel lesen »<img class="snap_preview_icon" style="background-position:-943px 0;min-width:0;display:inline;font-weight:normal;min-height:0;left:auto;float:none;background-image:url('http://i.ixnp.com/images/v3.38/theme/asphalt/palette.gif');visibility:visible;max-width:2000px;vertical-align:top;width:14px;max-height:2000px;line-height:normal;background-repeat:no-repeat;font-style:normal;font-family:'trebuchet ms', arial, helvetica, sans-serif;position:static;top:auto;height:12px;background-color:transparent;text-decoration:none;border-width:0;margin:0;padding:1px 0 0;" src="http://i.ixnp.com/images/v3.38/t.gif" alt="" /></strong></span></a></p>
<p style="text-align:center;"> </p>
<p style="text-align:center;">---</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Sport ist Wort..." oder "Der Moment"]]></title>
<link>http://bloodmandarin.wordpress.com/?p=17</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 21:51:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>bloodmandarin</dc:creator>
<guid>http://bloodmandarin.wordpress.com/?p=17</guid>
<description><![CDATA[Ging das nicht irgendwie anders? Naja&#8230; Ihr wisst sicher was ich meine&#8230; Wer einmal intens]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ging das nicht irgendwie anders? Naja... Ihr wisst sicher was ich meine... Wer einmal intensiv mit Sport anfängt, kann nicht wieder aufhören. Man geht quasi einen Pakt mit dem Sportsgeist ein, der einen zwingt sich immer wieder halb tot zu bewegen. So auch heute mit mir. Obwohl wegen etlicher, mehr oder weniger widriger, Umstände (Rock-am-Ring, zweites Mexiko-Pflicht-Vorbereitungsseminar in Hemeln, eigene Auftritte) zwei (oder waren es drei? Zeitgefühl adé... :(  ) Wochen kein Sport gemacht, stürzte ich mich heute ohne Rücksicht auf Verluste in das Handballtraining.</p>
<p>Angefangen hat es mit guten 15 Minuten Fußball. (Hehe... Handballer spielen Fußball zum Aufwärmen... Was das wohl über den Konzentrationsunterschied aussagt... ? ^^) Angespornt durch die guten Leistungen unseres Nationalteams wollte ich auch mal auf die Pauke hauen. Dies gelang mir mäßig. Ich fand eine ausgewogene Balance zwischen großartigen Flanken und akzeptablen Dribblings und miserablen Torschüssen und Beineverheddern hoch drei.</p>
<p>Im Anschluss an das Aufwärmen begann das Einwerfen der Torhüter. Da ich einer dieser seltenen Idioten bin, die sich freiwillig abwerfen lassen, hatte auch ich das Vergnügen wieder einmal gerötete Arme bewundern zu können. Also war Fröhliches-Körperteile-in-den Weg-halten angesagt. Ebenso beim anschließenden Spielchen Spieler gegen Torwart. Wer als erstes 10 Punkte verliert, darf pumpen. Ich hab gewonnen. Dieses Erfolgerlebnis erinnerte mich daran wie schön es sein kann, Torwart zu sein. Wenn du nicht hältst, ists in Ordnung, weil es keiner ernsthaft erwartet, aber wenn du doch hältst, bist du der Hält... äh... Held. (Da müsste ich mich ja eigentlich für schämen... Aber die meisten werden das eh schon von mir kennen. Schlechte Wortspiele sind wunderbar.) Schlußendlich beim End-Spiel 4:4 machte ich aber wieder keine gute Figur. Naja... Auch beim Handball gibt es ein ewiges Auf-und-Ab.</p>
<p>Wie dem auch sei. Worauf ich eigentlich den Schwerpunkt dieses Blogs legen wollte, ist das mir selbst auferlegte Ziel, jeden Tag eine Moment richtig zu genießen, sodass man abends im Bett nicht das Gefühl hat, zugeben zu müssen, dass es ein verschwendeter Tag war. Oft genug geht es mir leider nämlich so, dass ich den gesamten am Pc sitzend verbringe und wirklich effektiv nichts tue. Während man so seine Zeit vertreibt, sieht man nichts Verwerfliches daran, weil es irgendwie ja schon ganz nett ist, aber im Nachhinein fragt man sich nahezu immer, warum man denn die Zeit nicht besser nutzte. Und deshalb bin ich heute außerordentlich erfüllt, dass ich diesen Moment hatte. Zu einigen dieser Momente, die einen jedes Mal wieder sättigen, gehört es, mit einem kühlen Oettinger Radler (Schmeckt besser, als es klingt...) in der Hallenkabine zu sitzen und auszudünsten. Man spürt jeden einzelnen Muskel und weiß, dass der nächste Tag vielleicht nicht ganz schmerzfrei sein wird, aber ist trotzdem glücklich. Und dann die Dusche... *seufz* Wohlfühlen pur...</p>
<p>Naja... Womöglich liegen Endorphine und Adrenaline ergebnistechnisch nicht weit auseinander. Denn gewollte Anstrengung führt meist auch zu Wohlempfinden.</p>
<p>Also... Macht Sport und genießt die Anstrengung; das Gefühl danach wird euch entlohnen.</p>
<p>(Aber gebt bloß nicht mir die Schuld, wenn es doch nicht klappen sollte...)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geilheit]]></title>
<link>http://schwulescheisse.wordpress.com/?p=43</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 10:46:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>LosAlamos</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist ungefähr das Stück Scheiße, dass man einem Schwarm Fliegen hinterlegt: zurechtgeschnitten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ungefähr das Stück Scheiße, dass man einem Schwarm Fliegen hinterlegt: zurechtgeschnitten auf 300 dpi Qualität gephotoshopped - Haut, Haut und nochmals Haut. Nimm ein Bild, wähl ein Ausschnitt, nutz die Retusche - sobald mich die Durchsagen, die Anschreiben derer, die versuchen ihre fliegrigen Beinchen via Short-Messages in meinen Geist zu stechen langweilen, wechsel ich das Foto, die Identität, nur um sie von Neuem aufzubauen, erweitert durch die Erfahrung der vorherigen mit dem Ziel eine interessantere Klientel zu erreichen oder deren Resonanzen. Menschen sind, bis auf die Ausnahmen (erschreckend) berechenbar. Und dennoch gibt es Menschen, die begreifen das im Leben nicht.</p>
<p>Dass wir Menschen so geil, insbesondere auf Zärtlichkeit sind, will ich auch im Folgenden nicht überbewerten. Diese Geilheit ist sicher durchschnittlich, wir kennen sie also alle und darum erscheint sie normal, wenn auch in ihren Formen sehr unterschiedlich ausgeprägt - es gibt Spezialisten. Geilheit ist interessant, weil sie uns Menschen und unser Handeln bestimmt, auf direktem oder indirektem Wege. Für die Befriedigung unserer Geilheit sind wir bereit Kompromisse zu schließen, unseren Verstand über den Stuhl zu schmeißen ...</p>
<p>Geilheit ist kein Leiden. Sie ist ein Bedürfnis. Mitunter ein übertriebenes aber doch niemals ein unbegründetes. Ist das Bedürfnis gestillt, erwacht es nach Kurzem erneut. Geilheit ist eine Einstellung zum Leben, eine Kultur in uns selbst. Bisher konnte ich drei Durchschnittstypen der Geilheit unter den Jungs die mich umgeben, anschreiben oder fesseln, feststellen:</p>
<h2><strong>Typ 1 der geilen Typen - aggressive Leichtigkeit<br />
</strong></h2>
<p>Typ 1 besitzt eine instinktive Weisheit, überall dort Scheiße zu wittern, die ihn befriedigt, ohne den Weg der realen Umsetzung zu bedenken. Seine Frage: "Willste ficken?" ist flankiert von überformten Egoismus. Sein Körper trägt im Vergleich zu den folgenden Typen einen bunten Strauß Risikofaktoren (...). Dennoch ist Typ 1 allenfalls körperlich dafür weniger geistig anstrengend. Er scheut Verbindlichkeit, was sich darin ausdrückt, dass seine Geschlechtspartner für ihn auswechselbar sind und bleiben. Die Antwort "Nein" überliest er nahezu aggressiv und auch regelmäßig. Genauso vergisst er kurzum, von welchen Objekten bereits Absagen vorliegen. Seine Geilheit steht in einem entgegengesetzten Verhältnis zu seiner Mündigkeit, die ihm erlauben würde, über sich selbst zu bestimmen oder seinen Blick im Idealfall im Sinne effizienterer Vorgehensweisen, zu schärfen. Seine Emotionalität scheint eher technisch, sichtbar an seinen <span style="font-family:Arial,Helvetica,Univers,Zurich BT;">motorisch ausdauernden Ausdrucksphänomenen. Er ist zu beliebiger Zeit geil auf Scheiße. Unter Wachstum versteht er für normal alles andere als "Entwicklung". Sein Wachstum wird von äußerlichen Faktoren bestimmt. Was ihn sehr befriedigt. Die umweltbedingten Lerneinflüsse wirken auf ihn wie auf alle anderen Menschen intensiv, doch wenig vielfältig. Der Sexualakt besitzt hier wenig kommunikative Bedeutung, was der Leichtigkeit einer Begegnung mit Typ 1 zuträglich sein kann sofern man entsprechende Erwartung nicht besitzt. Seine Zufriedenheit hängt einzig und allein vom Funktionieren seines Genitalapparates ab.<br />
</span></p>
<h2><strong><strong>Typ 2 der geilen Typen - der Mutlose<br />
</strong></strong></h2>
<p>Typ 2 der geilen Typen besitzt emotionale Intelligenz und ist in seinen Entscheidungsfindungen neben seiner geschlechtlichen Motivation ebenso von strategisch-kritischeren Denkvorgängen beeinflusst als Typ 1. Er entspricht weniger dem Tier, denn dem Menschen - wobei der Unterschied meist von denen, die sich für zivilisierter halten als andere, überschätzt wird. Seine Geilheit kann Typ 2 jedoch schwer verbergen, seine Motive sind, wie seine Wortwahl, offensichtlich. "Nettes Profil" oder "einfach geil!" lassen Rückschlüsse auf seinen Mangel an Mut und die daraus resultierende Angst den ersten aktiven Schritt einzuleiten, schließen. Bei Typ 2 hat sich die Geilheit zur Leidenschaft fortentwickelt bzw. kultiviert - seine Leidenschaft ist dennoch von plumper unbeweglicher Art, seine Verhaltensmuster unterstreichen dies. Seine Impulse zu handeln sind weniger aggressiv denn libinös gefärbt, im Zweifelsfall dranghaft, was ihn eben plump und berechenbar erscheinen lässt. Schwierigkeiten entstehen bei einseitigem Desinteresse aufgrund seiner Denkfähigkeit auch in bereits getrockneter Scheiße noch Einstiegslöcher zu suchen, seinen Rüssel in den Scheißeleib zu bohren und dadurch die eigentlich desinteressierten Opfer zu penetrieren.</p>
<h2><strong><strong>Typ 3 der geilen Typen - der Verkannte<br />
</strong></strong></h2>
<p>Typ 3 leidet unter seiner stark ausgeprägten Fähigkeit sich geistig in Begegnungssituationen in Nebel zu hüllen, was ihm praktische Wege zur Befriedigung eher selbst verbaut und durchschnittliche Interaktionspartner überdurchschnittlich langweilen kann. Er pflegt Anspruch, Geist und weltlich geprägte Illusionen und träumt von körperlicher Ekstase bzw. dem idealen Biofeedback. Ihm fehlt die klare Strategie, die er nur in Asnahmefällen entwickelt, da klebrige Romantik seine Vorstellungen verzerrt, die keiner Realität zu entsprechen scheinen. Ihm reicht die Vorstellung von schöner Scheisse. Sein Motiv ist die Einsamkeit, die ihn quält und von der er  zu Lebzeiten annimmt, sie durch eine Beziehung eliminieren zu können. Das erscheint ihm praktisch stetig unmöglich. Was seiner derweil unbefriedigten Geilheit keinen Abbruch tut. Sein Ziel ist ob seiner Kompliziertheit zu sein schwerer einsehbar und darum wenig kalkulierbar, da sein Streben nach sozialer Interaktion ihn zu geistigen Höhenflügen, erkennbar durch virtuose Formulierungen, veranlasst, die den Blick auf seine Geilheit wiederum vernebeln. Seine Opfer verlieren mitunter schon vor der Durchsage der Zieldefinition das Interesse. Er ist ein Meister der Selbstbefriedigung. Was leider kaum ein einfach gestrickter Charakter zu erkennen vermag. Erkennt einer es doch, kann er das Paradies hinter dem Staudamm kennen lernen.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Welt das Jammertal]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/?p=65</link>
<pubDate>Sat, 17 May 2008 21:35:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Welt ist ein „Jammertal“, voller Leiden, alles Glück ist Illusion, alle Lust nur negativ, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt ist ein „Jammertal“, voller Leiden, alles Glück ist Illusion, alle Lust nur negativ, der rastlos strebende Wille wird durch nichts endgültig befriedigt. „Denn alles Streben entspringt aus Mangel, aus Unzufriedenheit mit seinem Zustande, ist also Leiden, solange es nicht befriedigt ist. Keine Befriedigung aber ist dauernd, vielmehr ist sie stets nur der Anfangspunkt eines neuen Strebens. Das Streben sehen wir überall vielfach gehemmt, überall kämpfend. Solange also immer als Leiden: kein letztes Ziel des Strebens, also kein Maß und Ziel des Leidens". Die Basis alles Wollens ist Bedürftigkeit, Mangel, also Schmerz. Das Leben „schwingt also, gleich einem Pendel, hin und her zwischen dem Schmerz und der Langeweile“. Jede Lebensgeschichte ist eine Leidensgeschichte, eine fortgesetzte Reihe großer und kleiner Unfälle.</p>
<p>Mächtigster Ausdruck des Willens ist der nicht dauerhaft zu befriedigende Geschlechtstrieb.</p>
<p>- A. Schopenhauer</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kaputte Typen]]></title>
<link>http://truckonline.wordpress.com/?p=171</link>
<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 20:31:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maik</dc:creator>
<guid>http://truckonline.wordpress.com/?p=171</guid>
<description><![CDATA[Des nachts sind nicht nur alle Katzen grau, sondern auch die Gehirnzellen einiger &#8220;Mitbürger]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Des nachts sind nicht nur alle Katzen grau, sondern auch die Gehirnzellen einiger "Mitbürger".</p>
<p>Wie sonst soll man sich so etwas erklären:</p>
<p><img src="http://truckonline.files.wordpress.com/2008/04/plane1.jpg" alt="Plane zerschnitten" /></p>
<p>Wie kaputt müssen irgendwelche Deppen sein, einem nachts wenn man friedlich in seiner Koje pennt, die Plane zu zerschneiden?<br />
Vielleicht eine Art Ersatzbefriedigung, da die keine Chancen beim anderen Geschlecht haben?</p>
<p>Wie auch immer - nicht nur für meinen Arbeitgeber ist das ärgerlich, sondern auch für mich...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erstes Mal glücklich...]]></title>
<link>http://kouryuchan.wordpress.com/?p=173</link>
<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 20:20:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>kouryuchan</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute waren zwei schöne Momente im Büchertempel:
- ich war morgens der erste und fast eine Stunde ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute waren zwei schöne Momente im Büchertempel:</p>
<p>- ich war morgens der erste und fast eine Stunde lang allein. Gut, die Luft war extrem stickig, aber die Atmosphäre war traumhaft! Hoffentlich schaffe ich es mal, schon um 6 Uhr da zu sein. Schwer für einen Langschläfer für mich, aber sicher gut für die Seele...</p>
<p>- heute habe ich zum ersten Mal genügend Zeug zum Aufarbeiten bekommen, daß ich ab morgen zumindest ein paar Tage lang im Büchertempel arbeiten kann, ohne daß ich stundenlang Leerlauf habe. Das klingt wahrscheinlich blöd... aber ich brauche das. Arbeit macht ja eigentlich nie so richtig Spaß, aber wenn man sich nicht langweilt, dann ärgert sie einen auch nicht und man fühlt sogar eine gewisse Befriedigung.</p>
<p>Übrigens habe ich bei dieser Gelegenheit bemerkt, daß ich trotz allem doch noch mehr von Musiknoten verstehe, als ich dachte. Puh! Ich dachte schon, ich versage da völlig und werde dann rausgeworfen...</p>
<p>Freilich gibt es nichts Gutes, worauf nicht sofort etwas Schlechtes folgen würde: ich mußte meinen Eltern versprechen, am Ostersonntag mit Guradono bei ihnen zum Essen zu erscheinen... ihr glaubt ja gar nicht, wieviel Lust ich darauf habe... aber Eltern sind wie Mitarbeiter und beide sind wie Naturkatastrophen: man kann ihnen nicht entgehen, sie brechen ganz plötzlich über einen hinein und alles, worauf man hoffen kann, ist, möglichst unversehrt zu überleben...</p>
<p>Und jetzt ins Bett! Morgen muß ich wieder um 5 Uhr hoch...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Befriedigung mit Gefühl]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/?p=55</link>
<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 22:46:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>missgeschick</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Befriedigung Deiner selbst ist die Kür einer Kunst endloser Bedürfnisse für wenigstens einen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Befriedigung Deiner selbst ist die Kür einer Kunst endloser Bedürfnisse für wenigstens einen Moment in Echtzeit den Frieden aufzustülpen. Die Befriedigung Deiner selbst ist nicht die Frage danach, wer für Deine Befriedigung zuständig ist. Denn die Antwort auf die Frage, wer dafür zuständig ist lautet "Du selbst".</p>
<p>Du selbst hast die Verantwortung Deine Triebe, Deine daraus resultierenden Bedürfnisse in entsprechende Verhaltensweisen zu lenken und dabei auch noch glücklich zu werden. Du selbst. Die Suche endet mit dem Anfang der Handlung sich zu befriedigen. Die Brunst endet eben, wenn die Paarung beginnt. Die angeborenen Triebe sind natürlich, die Bedürfnisse in der Regel auch. Manchmal nehmen diese Bedürfnisse jeden Raum ein oder seltsame Formen an. Aber seltsam ist nicht auch gesetzeswidrig. Und Platz ist für alle da.</p>
<p>Es gibt angeborene und erworbene Bedürfnisse. Diese Bedürfnisse treiben uns so lange an, bis wir sie still stellen. Und sie laden sich wieder auf, bis wir sie still stellen. Sich selbst, sprich, seine Bedürfnisse zu befriedigen, bedarf also rechtzeitige Handlungen, sprich, rechtzeitiger Entladungen - sonst explodiert man schon mal. Manchmal schreien wir deswegen heraus wonach uns ist oder schreien Menschen an. Irgendwie muss man sich erhalten oder verhalten.</p>
<p>Ein richtiger Ausschrei kann die eigene Genusssucht, ist der Schrei nur richtig 'gesetzt', befriedigen. Schrei nur. Man muss nicht erst wollen oder denken um zu handeln. Man kann das auch mal ohne und dafür mit Gefühl. Setze doch ruhig mal die Klarheit Deiner Wahrnehmung herab und die Lust herauf und mach' wozu Du lustig bist. Niemanden morden, niemanden verletzen, auch nicht emotional und alles ist gut. Setze auch einmal die Moral herab. Niemanden erschrecken, niemanden verschrecken und oben bereits Erwähntes. Lust ist das Bedürfnis nach etwas Bestimmten. Bestimm Dich selbst. Gehe Deinen angenehmen Empfindungen einmal nach. Das ist herrlich. Nicht dämlich.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meine Lieblingsmeditation]]></title>
<link>http://oshonose.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 15:58:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
<guid>http://oshonose.wordpress.com/?p=3</guid>
<description><![CDATA[Die folgende Meditationstechnik hat mein Leben verändert. Sie ist ganz einfach zu machen und doch u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Meditationstechnik hat mein Leben verändert. Sie ist ganz einfach zu machen und doch unglaublich wirkungsvoll!</p>
<h3>Finde Befriedigung im Alltag</h3>
<p><i>Wann immer Befriedigung gefunden wird - in welcher Aktion auch immer - verwirkliche sie.</i></p>
<p>Du bist durstig und trinkst Wasser. Eine zarte Befriedigung ist erreicht. Vergiss das Wasser, vergiss den Durst. Bleibe bei der feinfühligen Befriedigung, die du wahrnimmst. Sei total mit ihr ausgefüllt. Fühle dich einfach befriedigt.</p>
<p>Diese Technik gibt dir einen positiven Ansatz, eine totale Umkehrung des normalen Denkens. Wann immer Zufriedenheit gefunden wird, in welchem Akt auch immer, nimm sie wahr. Fühle sie, werde eins damit. <b>Nimm einen befriedigten Zustand nicht lediglich als ein vorbei fliegendes Ereignis.</b> Die Befriedigung kann zum Beginn einer größeren positiven Erfahrung werden.</p>
<p>Wann immer Befriedigung gefunden wird – wann immer! Nimm sie wahr. Du siehst einen Freund und du freust dich. Du triffst deinen Geliebten oder deine Geliebte und du fühlst dich glücklich. Nimm das wahr. <b>Sei ganz das Glück in diesem Moment.</b> Dadurch veränderst du dein Denken und du wirst beginnen Glück anzusammeln. Dein Denken wird sich ins Positive verändern und damit wird die ganze Welt anders aussehen.</p>
<p><b>Von Morgen Früh an und den ganzen Tag über, erinnere dich daran: Wann immer du etwas schönes fühlst, etwas das dich befriedigt, etwas das dich glücklich macht, bemerke es.</b></p>
<p>Es gibt viele dieser Momente in einem 24 Stunden Tag. Es gibt viele Momente am Tag, wo der Himmel dir nahe ist, doch du bist so mit der Hölle beschäftigt, dass du ihn verpasst. Die Sonne geht auf, die Blüten öffnen sich, die Vögel zwitschern und eine sanfte Brise zieht durch die Bäume. Ein kleines Kind sieht dich mit seinen unschuldigen Augen an und ein subtiles Gefühl von Glück ist in dir. Jemand lächelt dir zu und du fühlst dich gut.</p>
<p><b>Schau dich um und versuche das Glück zu finden.</b> Sei völlig davon ausgefüllt. Vergiss alles in diesen glücklichen Momenten. Schmecke Glück und erlaube es, dein ganzes Wesen auszufüllen. Der Duft des Glücks wird dir folgen. Es wird in dir den ganzen Tag über vibrieren.</p>
<p>Glück wird größer. Wenn du morgens beginnst, dann wirst du abends offen für die Sterne und den Mond sein, für die Nacht. Für die Dunkelheit. <b>Probier´s aus für nur 24 Stunden.</b> Nur um ein Gefühl dafür zu bekommen.</p>
<p>Osho, Book of Secrets, Vol 1 #35</p>
<p><a href="http://oshonose.wordpress.com/files/2008/02/tibeter_meditation.jpg" title="Ein Blatt anzusehen kann befriedigend sein"><img src="http://oshonose.wordpress.com/files/2008/02/tibeter_meditation.jpg" alt="Ein Blatt anzusehen kann befriedigend sein" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Feiglinge denken zuerst an sich]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/2008/02/23/dasein-ist-schoner-als-ankommen/</link>
<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 21:13:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>missgeschick</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; wir klingen lächerlich, wenn wir über die Liebe schreiben, vergleicht man die Liebe nur ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>... wir klingen lächerlich, wenn wir über die Liebe schreiben, vergleicht man die Liebe nur einmal mit unseren Worten, Gedanken und dem was wir glauben was sie sein soll - wir wünschten so oft viel mehr als das was wir bekommen. Mehr als das was wir selber geben. Weil wir schreckliche Angst haben zu verlieren. Lieben kann man einen Feigling. Aber Feiglinge können nicht lieben.</p>
<p>Ich habe mein Leben nach Liebe, nach großer Liebe, verbindlicher Liebe gesucht, und mein Leben und meine Partnerschaften versucht, gleich wie sie waren zu lieben, verbindlich, treu und mit meinem Herzen - glücklicher Weise ist mein Leben vermutlich noch lange nicht zu Ende. Denn die Suche war - wie auch meine Liebe - erfolglos, eine lange Zeit war sie ohne Erfolg - bis auf die große Liebe fand ich zuvor nur Illusionen, die ich alle für die große Liebe hielt - weil ich dachte, glaubte und nicht schaute, beobachtete - mich, meine Bedürfnisse aber vor allem schaute ich nicht, woher sie kamen, meine Bedürfnisse. Ich versuchte sie nur zu erkennen statt sie auch zu verstehen.</p>
<p>Liebe fand ich erst, nachdem Liebe mich enttäuscht, mich schrecklich desillusioniert  hatte, mich unvorhergesehen befreit hatte von dem was ich dachte was Liebe sei, glaubte was Liebe sei, weil ich dachte hinzusehen und zu erkennen was Liebe sei, zu verstehen worum es ginge in der Liebe, in der Partnerschaft, worauf es ankäme in der Liebe und in der Partnerschaft - auf Liebe und das wer liebe, immer Recht habe - das führte in der Partnerschaft aber zu keiner Lösung, also liebte ich noch mehr um mein Recht nicht zu verlieren, trotz aller Probleme. In Wahrheit wollte ich nur die Befriedigung meiner Bedürfnisse. In Wahrheit. Erst später lernte ich lieben.</p>
<p>Meine Ungenauigkeit zu lieben, mich zu sehen, die Partnerschaft zu sehen, ihre Entwicklung, meine Entwicklung, meine Bedürfnisse, meine Wünsche, meine Sehnsüchte nach Erfüllung und alle der Egoismus führte dazu, dass ich Sehen lernte, als mir eines Tages alles das was ich große Liebe nannte, darum in die Fresse sprang, mit der Faust vorne weg - als ich mal wieder glaubte im Recht zu sein, es aber keinesfalls war, weil es um Recht nicht ging, vielmehr um Verstehen, Erfassen - das Gegenüber und seine Vorstellungen von Liebe, seine Bedürfnisse, Illusionen. Schier unfähig war ich, das irgendwie zu begreifen. Schier unfähig von mir zu lassen um mich einzulassen auf das Gegenüber.</p>
<p>Seither sehe ich nicht mehr nur mit dem Auge, sehe ich mich nicht mehr nur im Spiegel. Seither sehe ich wie ich wirke, wie meine Bedürfnisse wirken auf das was ich denke, was ich sage und wie ich mich spiegele in meinem Gegenüber - was ich bekomme, ist exakt das, was ich gebe.</p>
<p>Ich sehe zudem seither die Bedürfnisse anderer, in ihren Worten, die Sehnsüchte anderer, in ihren Worten, ihrem Verhalten. Ich sehe mich in jedem Gespräch, sehe mich in dem was man mir erzählt, mir anvertraut, zutraut, sehe mich in jeder Aufgabe die ich für irgendwen erledigen soll. Desto mehr Wünsche man mir gegenüber äußert, desto größer erscheinen mir die meinen. Desto größer die Erwartungen die an mich herangetragen werden, desto mehr fürchte ich die meinen. Alles eine Frage der Einstellung.</p>
<p>Ich sehe was wir bereit sind und was wir in der Lage sind zu geben und wie wir uns alle dabei gleichen und wie oft viele von uns sich abmühen und immerzu zählen wie viel eingenommen oder ausgegeben wurde, beim Lieben. Wir denken auffällig oft an den Gewinn, nicht an die Investition oder noch besser: an die Notwendigkeit und in den seltensten Fällen besitzen wir, was wir wirklich brauchen für eine Partnerschaft, was wir brauchen um zu lieben, um zu geben: Vertrauen. Oder Courage ehrlich zu sein und auszusprechen was wir brauchen. Desto stolzer wir tun, desto lächerlicher werden wir - dann immer sind wir Feiglinge. Und geben vor etwas ganz anderes zu sein - und haben wieder nur Angst zu verlieren was wir sowieso niemals besitzen.</p>
<p><a href="http://ulipforr.wordpress.com" target="_blank"><img src="http://quickie.wordpress.com/files/2008/02/lieben-mich-selbst-und-alle-anderen.jpg" alt="lieben-mich-selbst-und-alle-anderen.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p>Ich habe erst jetzt begriffen, wie wenig wir bereit sind zu geben und wie viel wir im Gegensatz dazu geben könnten und es aus Gleichgültigkeit, von der wir meinen befreit zu sein, nicht tuen. Ich habe erst jetzt begriffen, nach wie viel wir suchen und wie viel mehr uns stattdessen zur Verfügung stünde - jedem von uns. Doch wir sind schrecklich ungenau im Hinschauen, im Beobachten.</p>
<p>Erst jetzt, nach einer Reise, die mich durch Beziehungen, Abenteuer führte, in Affären stürzte, durch Wunschträume und in die Erfüllung dergleichen, begreife ich die Ahnung, die wie Atem in kalter Luft vor mir aufsteigt, sichtbar wird. Ich begreife meine Egozentrik, ich begreife meine Sehnsucht nach Anerkennung, meine Selbstzweifel, meinen Stolz, die sucht nach Verstandensein, die Angst vor Einsamkeit, vor dem Sterben und meine Geschwindigkeit irgendwo irgendetwas zu erreichen, irgendwo irgendetwas auffinden zu wollen, irgendwovor geflüchtet zu sein - vor mir, mein Leben dafür geopfert zu haben - bis zu diesem Zeitpunkt. Alles wird anders.</p>
<p>Dasein ist schöner als Ankommen. Schöner als unterwegs zu sein, schöner als Wünsche zu haben und für die Zukunft zu leben, sich auf die Zukunft zu freuen, schöner als nur für das zu leben was kommt. Dasein ist, was mich lehrt angekommen zu sein und lieben zu können - mich selbst und alle anderen. Es ist nur eine Entscheidung entfernt gewesen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fleisch bleibt Fleisch (030)]]></title>
<link>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/?p=195</link>
<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 14:32:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>skibowski</dc:creator>
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<description><![CDATA[
von Marc Alexander Holtz 
Die Verbesserung des menschlichen Körpers hin zur künstlichen Perfektio]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/kultur-gesellschaft/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/home.jpg" alt="home.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p><span style="color:#999999;">von Marc Alexander Holtz </span></p>
<p>Die Verbesserung des menschlichen Körpers hin zur künstlichen Perfektion zeugt vom Versuch, die natürlichen Grenzen zu überwinden. Eine  natürliche Lust am Wunderbaren oder eher an der Konformität? An Mühen wird für die individuelle Flitterpracht nicht gespart und vor Leiden sich nicht gefürchtet.</p>
<p>Strebe nach Vollkommenheit; aber nicht nach dem Scheine der Vollkommenheit! (Adolph Freiherr von Knigge)</p>
<p>Über Laufstege hinaus erhalten, ob der Vollkommenheit ihrer Körper, Models internationale Aufmerksamkeit. Nofretete, die Venus oder Raffaels Madonnen leben bis heute vom Mythos ihrer modellhaften Körper fort. Die ewige Wiederkehr des Neuen, Besonderen, Inspirierenden, die immer neue Identität an der Oberfläche des Models Mensch, erinnert beinahe an die Geschichte von Barbie. Identität wird hier zu einer Frage des Designs.</p>
<p><a href="http://ulipforr.wordpress.com" target="_blank"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/02/das-superweib.jpg" alt="das-superweib.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p>Ist Schönheit Design? Sie ist Prägestempel und eine vieles bestimmende Dominante. Sie versetzt in Erstaunen, erweckt Gefühl und Begierde oder verschafft durch ihren Auftritt Freude. Anders als Design entzündet sie Kummer, närrische Eifersucht und andere Süchte. Schönheit existiert in der modernen Gesellschaft vordergründig an der Körperoberfläche und in Werbeanzeigen. Sie ist der Porno fürs Herz.</p>
<p>Das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper entwickelt sich gemäß dem design-ästhetischen Diktat der Gegenwart. Kommuniziert durch Print- und audio-visuelle Medien. Schlankheit und andauernde Jugend bilden Versatzstücke der gegenwärtigen Götzenbilder, menschlicher Träume und Traumata. Die Sehnsucht nach eigener Schönheit führt in Versuchung an uns selbst gestalterisch Hand an zu legen.</p>
<p><strong>Das Fleisch hat seinen eigenen Geist.</strong></p>
<p>Da der Mensch nicht aus seiner Haut kann, ist er zunächst in ihr und seinem Körper gefangen und ihm in vielen Hinsichten ausgeliefert. Aus Unfrieden oder mangelnden Selbstwertgefühl strebt er nach Veränderbarkeit seiner selbst, die Überschreitung der natürlichen Gesetze, und sei es die Haarfarbe. Darum werden körperliche Defizite durch Kosmetik und zunehmend durch plastische ästhetische Chirurgie repariert, verändert, modernisiert – in den Medien rennt die Vollkommenheit digitaler Bildbearbeitung stets voraus. Doch stellt sich dort niemand den Zeit fressenden Diskussionen um Ethik und Menschenwürde.</p>
<p>Das ursprüngliche Ziel, gesellschaftsfähig zu bleiben, sich unter Menschen begeben zu können, ohne als abschreckend und Ekel erregend wahrgenommen zu werden, hatte ein Unfall oder eine Behandlung die menschliche Hülle entstellt und eine Korrektur notwendig werden lassen, ist in diesem Feld nicht mehr alleiniges Motiv wissenschaftlicher Forschung.</p>
<p>Die Entdeckung der medizinisch chirurgischen Eingriffsmöglichkeiten und die Verfeinerung der Fassadenkompetenzen zur Befriedigung der Luxusbedürfnisse wirkt kommerzialisiert. Künstlich erzeugte Schönheit ist bezahlbar oder anders: teuer für denjenigen, der sie sich nicht leisten kann. Die erfolgreiche Formbarkeit des menschlichen Körpers, wenn bisher auch nur in Teilschritten, schafft das Bewusstsein, Schönheit, Jugend oder Gesundheit seien käufliche Produkte. Innerer Frieden wird in Yogastunden abgerechnet, die Haut durch Cremes gestrafft, gebräunt oder gebleicht. Es gibt kaum mehr etwas, dass der Verbesserung nicht würdig wäre. Der unbeschränkte Wille reicht weiter als der beschränkte Verstand ihm folgen mag.</p>
<p>Medizin und Wissenschaft sowie die Konsumgüterindustrie erzeugen Vertrauen an die Schöpferkraft des Menschen selbst. Die Hoffnung wächst, dass Aussehen, Körper, Alter oder Gesundheit, Potenz oder Intelligenz nicht länger den Launen der Natur, dem Gesetz des Verfalls oder der Gravitation unterliegen. In den Fünfzigern fand die Gesichtsmaske aus radioaktiven Schlamm noch reißenden Absatz.</p>
<p>Der Kult um den schönen, perfekten Körper schafft eine Kultur des Mangels, einer Unzufriedenheit, die sich immer an neuen Einzelheiten entzünden kann. (Florian Rötzer)</p>
<p>Äußerliche Schönheit wird vielen Menschen in aller Regel nicht in reichlicher Summe zugeworfen. Da wir Menschen aber nach Schönheit streben, werden wir verstärkt in Versuchung geraten unsere Körper zu korrigieren. Der umgebaute Körper wird zum Muss für diejenigen, die am ästhetischen Wettbewerb teilnehmen möchten.</p>
<p>Schön ist, wer jung ist. Bis auf eine erhöhte soziale Absturzgefahr bietet das wirkliche Alter denen, deren charakteristische Eigenheit und Originalität geschliffen scheint, wenig Qualitäten oder kaum soziales Prestige. Wer alt ist, verhält sich jung oder besser: ist aktiv. Die äußere Verpackung, weil der erste Eindruck zählt, ist dem Volksmund nach maßgeblich. Traurig ist, wenn die Ungleichheit gar zu auffällig wird, künstlich, wenn nicht bereits hysterisch wirkt.</p>
<p>Wohlbefinden und Selbstsicherheit werden für das gesellschaftliche Impressionsmanagement künftig nötig bleiben, wie die Schönheit mit der man sie assoziiert. Es dient zur Steigerung der persönlichen Performance. Auch für die Zurschaustellung der sexuellen Fitness. Äußerlichkeiten werden zum Gütezeichen der erfolgreichen Persönlichkeit. Sie liefern Auskunft über sozialen Status, Herkunft, beruflichen Erfolg oder die körperliche Leistungsfähigkeit. Sie entscheiden letztendlich über Antipathie und Sympathie. Nicht nur beim Paarungsverhalten.</p>
<p><strong>Survival Of The Prettiest</strong></p>
<p>Mit in Säure getränktem Katzenkot, um den Haaransatz wegzuätzen und dem Gesicht dadurch ein madonnenhaften Ausdruck zu verleihen, bandagierten nächtens die Frauen des Mittelalters ihre Stirnen. Die digitalisierte Kulturindustrie leitet Bedürfnisse und ästhetische Selbstwahrnehmung in dem sie die Möglichkeiten des Selbstdesigns heute in Echtzeit um den Globus kommuniziert. Desto mehr genutzte Empfangsgeräte ein Haushalt, desto stärker ihr Einfluss auf Verhalten und Leben der darin lebenden Individuen. Die Medien erlauben keine Auflehnung gegen die Übermacht ihrer vorgegebenen Schönheitsideale. Zwar entwickeln Menschen individuellen Schönheitsgeschmack, der wiederum ist aber geprägt vom Zeitgeist. Das Schöne ist durch weltweite Vernetzung allgegenwärtig, es drängt durch Glasfaserkabel und Satellitenstationen in die Privatsphäre und frisiert die globale Gesellschaft in unbekannter Form und Geschwindigkeit. Fernanwesenheit, Selbstvermarktung, Karmakapitalismus oder Sinnsuche verändern unsere Beziehungen, auch uns selbst.</p>
<p>Das Survival of the Prettiest wird künftig noch stärker das soziale Überlebensprinzip. Der menschliche Körper wird zu einer neuen sozialen Dimension. Wer den ästhetischen Vorgaben widerspricht, korrigiert, dem Geldbeutel entsprechend, die Abweichung. Cyberspace oder Second Life waren Kostproben. Ein Körper nach Maß für den der es sich leisten kann. Viele Möglichkeiten eröffnen das Abenteuer einer offenen Expedition zum Eigenen, zum Ich.</p>
<p>Am unteren Ende der sozialen Hierarchie entsteht ein steigendes Interesse an Psychotherapie. Wer die Ansprüche und Ideale der Gesellschaft nicht erfüllt, gilt mitunter, kann er keine anderweitigen Qualitäten vorzeigen, als ein Versager. Wer modern und erfolgreich sein will, muss nach westlichen Standards schlank sein. Das finden manche gar zum kotzen.</p>
<p>Schönheitschirurgien verfolgen einen paradoxen Trend: den Einzelnen, der für sich nach einer individuellen Verbesserung strebt, dem Ideal einer Massenschönheit anzugleichen. Beliebt ist das Fettabsaugen, die Beseitigung störender Falten und die Straffung der Haut. Unvollkommenheit wird zum Zeichen von Armut. Impotenz und Falten werden kurzum, im Ausland heute schon, mit Stammzellentherapie behoben. Noch mehr als zuvor werden wir zuerst Körper sein, der innerhalb der sozialen Interaktion abgescannt wird und erst danach Charakterwesen.</p>
<p>In Amerika nutzen 25jährige derzeit das Nervengift Botox, um sich wieder ein jugendliches Äußeres zu verschaffen. Das frühere Bakteriengift macht Karriere als Lifestyle-Medikament, lähmt mimische Nerven oder verhindert starkes Schwitzen. Zur Körpermodifikation gehört in den USA auch das Stimmbandlifting. In China lassen sich Frauen die Unterschenkel zersägen und im Anschluss bis zu zehn Zentimeter strecken um ihre Karrierechancen und den Erfolg bei der Partnerwahl zu steigern. Nachgefragt werden auch Lidkorrekturen entsprechend dem europäischen Schönheitsideal. Da man in Brasilien Ende der neunziger Jahre kleine Brüste noch mit der überwiegend weißen und wohlhabenden Oberschicht assoziierte, ließen sich ungezählte vollbusige Frauen ihre Brüste entsprechend korrigieren. Der Trend hat sich inzwischen umgekehrt.</p>
<p>Schönheit wird ein individuelles Merkmal bleiben. Der Körper ist vorübergehend und nicht für die Ewigkeit geschaffen. Ein allgemeingültiges Urteil über die körperliche, uns allen liebste Schönheit rückt nur scheinbar in greifbare Nähe. Schönheit erscheint dem, der sie zu sehen vermag. Eine Kunst ist es, sie sichtbar zu machen. Hierbei mag ein Ausspruch Frank Wedekinds einen strategischen Tipp bieten: „Fleisch bleibt Fleisch – im Gegensatz zum Geist.“.</p>
<p>Marc Alexander Holtz</p>
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<h1><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/06/das-schwache-geschlecht/"><span style="text-decoration:line-through;"><strong><span style="color:#800080;">X </span></strong></span></a></h1>
</blockquote>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Modetrend - Fremdgehen ?!]]></title>
<link>http://popja.wordpress.com/2007/12/29/seitensprung/</link>
<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 12:43:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>MedienGuerilla</dc:creator>
<guid>http://popja.wordpress.com/2007/12/29/seitensprung/</guid>
<description><![CDATA[
Berlin (ots) - Die Anonymität des Internet macht das Fremdgehen immer beliebter, und Seitensprung-]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://popja.wordpress.com/files/2007/12/fremd_seitensprung.thumbnail.jpg" alt="Seitensprung" /></p>
<p>Berlin (ots) - Die Anonymität des Internet macht das <b>Fremdgehen</b> immer beliebter, und <b>Seitensprung</b>-<b>Agenturen</b> wie FirstAffair.de profitieren von dieser Entwicklung. Untersuchungen des Kondom-Herstellers <b>Durex</b> zufolge, hat jeder dritte Deutsche den Partner schon einmal betrogen. <font color="#ff0000"><b>36 Prozent der Frauen</b></font> haben bereits mindestens einmal die <b>sexuelle Erfüllung</b> außerhalb der eigenen<b> Partnerschaft</b> gesucht. Die <font color="#ff0000"><b>Männer</b></font> sind hingegen allen Vorurteilen zum Trotz mit <b><font color="#ff0000">30 Prozent</font></b> Fremdgeh-Quote eine Spur zurückhaltender.</p>
<p>Mit zunehmendem Alter steigt die Neigung zum Seitensprung: Im Altersabschnitt<font color="#ff0000"><b> ab 35 Jahren</b></font> hat jeder zweite Deutsche seinen Partner ein- oder mehrmals hintergangen.</p>
<p align="left"> Untreue und Ehrlichkeit passen allerdings nicht gut zusammen, wie die Zahlen zeigen. Nur knapp die Hälfte (46 Prozent) der Befragten würden ihrem Partner einen <font color="#ff0000"><b>Seitensprung</b></font> beichten. “Da kommt die Anonymität des Internet gerade recht und wird dem Seitensprung zu noch mehr Popularität verhelfen”, ist sich FirstAffair.de- Geschäftsführer Patrick Herwig sicher. So kann man sich etwa unter <a href="http://www.firstaffair.de/" title="www.firstaffair.de " target="_blank">www.firstaffair.de</a>  lediglich mit seiner E-Mail-Adresse anmelden, ohne weitere persönliche Daten preisgeben zu müssen. Die Seitensprung-Agentur verzeichnet täglich (!) bis zu 1.000 Neuanmeldungen. Insgesamt suchen mehr als 310.000 Männer und Frauen über die Online-Agentur <font color="#ff0000"><b>erotische Kontakte</b></font>.</p>
<p>Wer noch keinen Seitensprung gewagt hat, ist häufig zumindest ein “<font color="#ff0000"><b>geistiger Fremdgänger</b></font>”: Fast ein Viertel (23 Prozent) der über<b><font color="#ff0000"> 45-Jährigen</font></b> denkt beim <b>Liebesspiel</b> mit dem Partner an jemand anderen. “Diese Lust auf ein <b>sexuelles Abenteuer</b> werden künftig immer mehr Menschen tatsächlich ausleben”, prognostiziert Co-Geschäftsführer Christian Ermel: “Durch die Anonymität des Mediums Internet sinkt die Hemmschwelle. Portale wie FirstAffair.de, bei denen jedem User klar ist, worum es geht, erleichtern zudem die unverblümte Kontaktaufnahme. Das Ergebnis:<font color="#ff0000"><b> mehr und besserer Sex in deutschen Schlafzimmern - wenngleich verstärkt mit fremden Partnern.”</b></font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liebe, Verantwortung und Egoismus]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/2007/12/21/liebe-verantwortung-und-egoismus/</link>
<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 14:54:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>LosAlamos</dc:creator>
<guid>http://quickie.wordpress.com/2007/12/21/liebe-verantwortung-und-egoismus/</guid>
<description><![CDATA[ home
Es steht viel geschrieben über die Liebe, die bedingungslose Liebe. Nicht wie man sie erlebt,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#00ff00"><img src="http://www.slogans.de/images/lightbulb.gif" alt="Einer der bekanntesten Slogans" align="absmiddle" border="0" height="15" width="15" /> </font><font><a href="http://quickie.wordpress.com//"><font color="#cc99ff">home</font></a></font></p>
<p align="justify">Es steht viel geschrieben über die Liebe, die bedingungslose Liebe. Nicht wie man sie erlebt, lebt oder übersteht. Wer bedingungslos liebt ist ein freier Mensch, ist mutig und bewegt sich nicht entlang der von Holly- oder Bollywood vorgegebenen Bildgalerien, nicht entlang der romantischen Matrizen der Weltliteratur, Werbeagenturen oder ähnlichen Gussformen und industriellen Gebärmüttern zur Herstellung lebensferner Wunschvorstellungen und Bedürfnissen. Sie dienen der Unterhaltung, sollten aber keine Vergleichs-Vorlagen werden. Wer vergleicht verliert sich aus dem Auge.</p>
<p align="justify">Ohne Bedingung zu sein, heißt wohl auch frei von Forderungen und Erwartungen zu sein. Ein Zustand, den kaum jemand für länger als Momente beherrscht. Wer den Mut als Mensch aufbringt derart frei zu sein, frei zu lieben, ohne die Erwartung der Gegenliebe, ohne das Bedürfnis den anderen, zur Befriedigung der eigenen Wünsche, zu erziehen, seine Gefühle zu lenken, wird frei von Enttäuschung sein.</p>
<p align="justify">Frei von Enttäuschung sind wir wohl dann, wenn wir den Mut aufbringen, für unsere Gefühle, für unsere Missstimmungen, unsere Verstimmungen, unsere Bedürfnisse selbst verantwortlich zu sein. Dann sind wir wohl frei. Nicht nur frei von Enttäuschungen. Wer frei ist, ist auch frei von Vorgaben, Vorstellungen im Idealfall vielleicht frei von der Gewohnheit abhängig zu sein. Abhängig zu sein von dem was andere für wertvoll empfinden ohne darauf im Einzelfall zu verzichten - Schönheit, Macht, Reichtum; es zu nutzen, doch nicht mehr darauf angewiesen zu sein. Und wer sich von Egoismus frei macht, so weit das geht zumindest, ist auch nicht einsam.</p>
<p align="justify">Frei zu lieben, bedingungslos sein, fordert unseren Egoismus heraus, der uns inne wohnt und immer begleitet. Wir Menschen können uns wohl nicht befreien von ihm, doch können Menschen ihren Egoismus erkennen, sowie ihre Liebe, sowie individuelle Qualitäten, Schönheit, Charakter. Wir können das was wir wollen. Was ein Mensch kann, dass hängt vermutlich stark von dem ab was ein Mensch will. Will er etwas nicht, wird er es kaum können. Mathematik, Physik, Bildung oder Freiheit. Das lässt sich gut erkennen in dem was Menschen verstehen wollen - wir alle besitzen einen Verstand und wer verstehen will, versteht auch.</p>
<p align="justify">Es hängt wohl davon ab, was wir Menschen erkennen können, vielmehr, was sie oder ich erkennen wollen. Wer nicht erkennen möchte mit wem er es beispielsweise zu tun hat, wird sich selbst bis zum Ende seines Lebens untreu bleiben. Wer sich selbst untreu bleibt, wird auch anderen gegenüber nicht ehrlich sein, wird sie nicht erkennen können und sie darum nicht verstehen lernen und Fehler begehen, immer wieder. Es ist wohl nichts einfacher als zu behaupten, "ich verstehe Dich nicht". Verantwortungslosigkeit ist ohnehin sehr einfach. Es wäre schwieriger und gleichzeitig ehrlicher zu behaupten "ich will Dich nicht verstehen". Das wäre ehrlich und gleichzusetzen mit die eigene Verantwortung zu übernehmen. Für alles, bedingungslos. Alles andere ist nicht Liebe sondern im Verhältnis betrachtet, stark gefärbt von Egoismus. Liebe scheint hingegen Weisheit. Die kann man nicht vortäuschen. Man hat sie oder eben nicht. Man liebt oder eben nicht. Der Rest ist Weg und Prozess.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beweis einer Liebe]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/2007/11/12/leben-in-illusion/</link>
<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 14:45:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>LosAlamos</dc:creator>
<guid>http://quickie.wordpress.com/2007/11/12/leben-in-illusion/</guid>
<description><![CDATA[ home
Um mich herum eine unerschöpfliche Zahl von Bewunderern und Lastenträgern des Lebens, der Ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#00ff00"><img src="http://www.slogans.de/images/lightbulb.gif" alt="Einer der bekanntesten Slogans" align="absmiddle" border="0" height="15" width="15" /> </font><font><a href="http://quickie.wordpress.com//"><font color="#cc99ff">home</font></a></font></p>
<p>Um mich herum eine unerschöpfliche Zahl von Bewunderern und Lastenträgern des Lebens, der Eitelkeiten, des Stolzes und derer Menschen die ihre Wunschträume vom idealen Partner wie Zimtsternchen reproduzieren, außerdem ein paar liebenswürdige doch multiple Gestalten die versucht sind zu lieben und ein Schatz, der zu bergen sich lohnte, mehr oder minder treu an meiner Seite. Das sehe ich, wenn ich um mich schaue ...</p>
<p><a href="http://ulipforr.wordpress.com/" target="_blank"><img src="http://quickie.wordpress.com/files/2008/02/kaffeeflirt.jpg" alt="kaffeeflirt.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p>... dann denke ich, den idealen Partner gibt es eigentlich ausschließlich nur in der persönlich subjektiven Momentaufnahme, ansonsten im Theaterschauspiel oder in Hollywood-Filmen und im richtigen Blickwinkel der Betrachtung gibt es ihn auch. Ideale erkennt man nicht mit dem Auge. Das Ideal ist etwas abstraktes, sich ihm zu nähern erfordert Charakter. Menschen sind alles andere als Ideale - das zu verstehen erfordert Verstand. Schönheitsideale altern und verändern sich, sind erstrebenswerte Zustände für manche, für andere nicht. Um auch das Stroh das einen umgibt in Feuer zu verwandeln, auf das es zum Himmel auffliegt, bedarf es Intellekt und manchmal ein Vermögen an Geduld.</p>
<p>Der verständnislose Rest von uns verliert sich in Geduldlosigkeit, in Sebstbetrug und/ oder den Folgen der Ent-täuschungen, der Desillusionen die uns das persönliche Schicksal vermacht. Leider gibt es keine ausführliche Reisekarte, die uns vor Orientierungslosigkeit durch die Einkehr der Wahrheit bewahrt, wenn wir aus Nachlässigkeit in ihr irren.</p>
<p>Schon Friedrich Hölderlin schrieb in seinen Briefen, dass er die Götter, die unübertrefflichen, täglich neu rufen müsse. Über das Ideal ließe sich schreiben, was Franziska Gräfin zu Reventlow in ihrem Essay "Das Männerphantom der Frau" einmal über eben jenes Phantom formulierte: <i>Es läßt sich das weder generalisieren noch spezialisieren, das eine wäre zu oberflächlich und das andere zu schwierig oder, richtiger gesagt, einfach unmöglich.</i> So weit zum Ideal, zur Verblendung und zum Menschen.</p>
<p>Junge Menschen wie das mir zuteil gewordene Exemplar, neigen lediglich aus Unerfahrenheit zu Misstrauen, wo sie unfähig sind Vertrauen zu bilden, und zu innerer Zerrissenheit, die sich teils nach außen hin wiederspiegelt. Was alles ist gerade Ihnen ein Beweis für den Mangel an Liebe?! Und welche Anstrengung ist es für diejenigen, die die Liebe schon lange nicht mehr beweisen mögen, geschweige denn müssen.</p>
<p>Niemand ist fertig mit dem Leben das er lebt, bevor er daran nicht krepiert. Die vorher krepieren, krepieren an gesellschaftlichen Konventionen oder der Intensität persönlicher Freiheiten, die sie verglühen lassen, in der Befriedigung ihrer Bedürfnisse - erstrebenswerte Zustände vielleicht. Es gibt viele Gründe zu sterben (und noch mehr Gründe wenigstens einmal zu leben). Es kommt wohl auch darauf an, welche Lebensmittel welche Anwendung finden. Leben ist Risiko, da nichts bleibt wie es ist - lässt man sich nur einmal darauf ein wird man es nicht mehr los (bis man daran krepiert).</p>
<p>Zwischen uns, dem Schatz, dem gehobenen und mir, liegen ein paar Jahre. Das verursacht mitunter die beziehungslästigen Stunden oder Tage, manchmal Wochen, wenn begehbare Brücken an dieser Stelle fehlen oder wenn mir die Jugendlichkeit, die sich ausdrückt in ihrer Beziehungsunerfahrenheit, zuwider wird, weil meine Geduld sie nicht erträgt und mein Verstand sie nicht versteht, Sturm und Drang meinen Friede und die Ruhe zerstören oder die Formlosigkeit meine Fassung zerbeult.</p>
<p>Überall taucht Angst und Zweifel auf, aufgrund der geistig skizzierten Untreueszenarien im Kopf meines Gegenübers. Angst um Verlust. Angst, dass das Leben ein anderes Drehbuch schreibt, der persönliche Plot nicht mit dem Schicksal sympathisiert. Dann werde ich gebeten Stellung zu nehmen.</p>
<p>Doch was, wenn Liebe keine Forderungen stellt? Ich will bedingungslos lieben, irgendwann, vielleicht ab morgen schon. Wir erinnern uns gegenseitig, doch selten daran, an die Liebe, die bedingungslose. Im Grunde weiß doch kein Mensch, wo die Untreue beginnt, ob im Kopf oder auf der Straße. Und doch kehrt Angst in die Leere der Einsamkeit in uns, sobald ein mancher an sie denkt. Besessen von Angst mögen manche erblinden. Klarheit tritt ein, wo der Glauben an die Vernunft überwiegt.</p>
<p>Ein wenig Zärtlichkeit beschwichtigt ihre noch unermüdlichen Ängste (der Jungen) gegenüber den Vergänglichkeiten im Leben. Glücklicherweise habe auch ich Schwächen, enorme. Also bin auch ich gewöhnlich. Erst recht liebe ich darum Menschen die anders sind - für Momente stärker scheinen als man selbst, aufrichtiger, charakterfester, zielstrebiger und weniger selbstgerecht und -verliebt. Manchmal liebe ich mich selbst. Das macht einen zum Menschen - das nicht scheren um andere. Man muss sich dazu nur die Welt anschauen und die Gänze der Menschheit die auf ihr lebt.</p>
<p>Ich hielt vor Kurzem das junge Leben an meiner Seite für unerträglich, dessen grelle Blüte zu süß und seine Gestalt in seinen unbestimmten Formen für zu unreif, seine Einsamkeit um so vieles größer als die meine und seine, in manchen Momenten unseres Zusammenseins einsetzende Oberflächlichkeit für unbegründet (und verurteilte sie). Doch weder fühle ich mich im goldenen Käfig, noch ist dies ein Brief aus dem Gefängnis.</p>
<p>Was ich nicht sah, ist der Prozess in dem es sich befindet, die heranwachsende Reife des Lebens in dieser Figur, diese unendliche Weisheit und der Kampf des blutjungen Verstandes, ihr im dunklen Moment zu folgen - die selbstverständliche Suche nach dem Platz in der Welt.</p>
<p>Ich musste feststellen, dass es nichts gibt, dass nicht einer Verbesserung unterzogen wird und dass das Leben selbst alles ausbessert wo Zeit vorhanden ist. Praktisch brauche ich dafür nichts tun. Bestenfalls beobachten. Und da niemand alles verbessern können wird, lohnt es wenig, die Welt im Ganzen ändern zu wollen. Man verliert sich und vergisst sich darüber selbst. Ist Ruhe die erste Bürgerpflicht für die die lieben wollen?</p>
<p><b><font><b><font><a href="http://quickie.wordpress.com//"><b><font color="#800000">FAST FOOD</font></b></a></font></b></font></b></p>
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<title><![CDATA[Nichts ist unmöglich]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/2007/09/14/auf-der-suche-nach-gluck/</link>
<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 10:49:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>missgeschick</dc:creator>
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<description><![CDATA[ 553 wörter
Ausdauernd versorgen wir uns mit Werbebotschaften, die uns suggerieren, unsere Gefühls]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slogans.de/slogans.php?Op=SRanking1"></a><font color="#00ff00"><a href="http://quickie.wordpress.com/"><img src="http://www.slogans.de/images/lightbulb.gif" alt="Einer der bekanntesten Slogans" align="absmiddle" border="0" height="15" width="15" /></a></font> 553 wörter</p>
<p>Ausdauernd versorgen wir uns mit Werbebotschaften, die uns suggerieren, unsere Gefühlswelten mit Hilfe diverser Produkte im Glück installieren zu können. Nichts ist unmöglich. Sich mit etwas zufrieden geben klingt, gestatten Sie mir meine Wahrnehmung schriftlich zu hinterlegen, dieser Tage wie als sei man "unfähig mehr zu konsumieren", sprich "altmodisch". Es ist offensichtlich salonfähig, unbedingt auch Gefühle zu konsumieren. Wenn der Mensch Flugzeuge herstellt, die auch noch fliegen können, dann kann er wohl auch Gefühle herstellen, die sich fühlen lassen, wird man irgendwo gedacht haben. Ganz oft haben es dann andere geglaubt, äh ... glauben das immer noch. Menschen glauben was man ihnen nur lange genug erzählt.</p>
<p>"Weil ich es mir wert bin!", mache ich Yoga, befolge Diäten, suche sexuelle Befriedigung durch Singlebörsen - immer aber mit einem Motiv - Verbesserung. Und eigentlich ist die Verbesserung eine gezielte, eine gewollte Veränderung, sonst nix. Wir handeln aus Motiven. Leider oft aus egoistischen Motiven. Das wir sie nicht selten kaum kennen, unsere Motive, ist irgendwie verheerender als das sie egoistisch sind, unsere Motive.</p>
<p>Das Gefühl das sich konsumieren lässt, soll besser sein als die vorhandenen. Warum auch nicht? Wenn wir können, dann wollen wir die Intensität unserer Gefühle schließlich steigern oder die Leere füllen, uns mal wieder wohlfühlen, irgendwo am Ende wollen  wir zufrieden sein. Wir <em>sind</em> nicht zufrieden, wir <em>wollen</em> zufrieden <em>sein</em>. Menschen wollen etwas sein. Menschen sind ungern etwas. Schlimm wird es, wenn der Weg das Ziel sein soll. Das Leben sagt häufiger: Rette das Ziel und triff daneben. Dasein ist einfach besser als Ankommen. Aber was ist, halten wir offenbar nicht aus. Und was ist, das wissen wir meist weniger gut, als dass was sein wird, wenn eintritt was wir uns vorstellen.</p>
<p>Dabei ist Intensität immer vorhanden, ganz ohne ein neues Gefühl in uns immer gegenwärtig. Denn Intensität kommt nicht von außen, sie ist nicht extensiv, sie ist intensiv. Aber selbst wer das nicht glaubt, muss die Intensität in sich selbst nur erkennen. Die Intensität der Zustände die man abändern möchte und deshalb loszieht und einkauft was man kriegen kann. Diese kurzfristigen Scherze, die wir Glück nennen und anschließend in den Kleiderschrank hängen, bis die Motten das Glück zerfressen haben. (Selbstverständlich gibt es auch Intensitäten die von außen in uns eindringen.) Es scheint als flüchte man vor der Intensität des eigenen Daseins, der Intensität der inneren Einsamkeit, Leere, vor dem Gefühl der Gewohnheit, der Langeweile, mit der Sehnsucht nach Veränderung, dem Erlebnis. Man selbst will sich offensichtlich gar nicht mehr erleben. Man will lieber etwas neues. <em>Merziger macht herziger.</em></p>
<p>Sich zufrieden geben mit etwas bedeutet auf griechisch <em>agapao</em> und ist ein anderes Wort für Liebe. Etwas bevorzugen. <em>Ich liebe es</em><em>. </em>Was ist aber, wenn wir nicht uns, sondern etwas anderes bevorzugen? Etwas das wir gerade offenbar nicht sind. Das was besser ausschaut ... sich besser anfühlt, jünger, vitaler ... Im Grunde suchen wir stetig nach einem Gefühl des Wohlstandes, oder täusche ich mich? Nicht nur materiell, auch immateriell - die geistige Entwicklung sowie unser seelisches Gleichgewicht gehören zu diesen Zielen dazu. Ist das neu? Nein, mit Perwoll gewaschen.</p>
<p><font><strong><a href="http://quickie.wordpress.com/"><font color="#800000"><strong>FAST FOOD</strong></font></a></strong></font></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Was Glück kostet]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/2007/08/26/was-gluck-kostet/</link>
<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 09:59:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>missgeschick</dc:creator>
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<description><![CDATA[ 361 wörter
“Wer liebt, kann doch nicht wollen, dass sein Gegenüber nicht bekommt was es zum Gl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><a href="http://www.slogans.de/slogans.php?Op=SRanking1"></a><font color="#00ff00"><a href="http://quickie.wordpress.com/"><img src="http://www.slogans.de/images/lightbulb.gif" alt="Einer der bekanntesten Slogans" align="absmiddle" border="0" height="15" width="15" /></a></font> 361 wörter</p>
<p align="justify">“Wer liebt, kann doch nicht wollen, dass sein Gegenüber nicht bekommt<a href="http://quickie.wordpress.com/2007/08/16/wenn-es-im-bett-nicht-mehr-geht/"></a> was es zum Glücklichsein braucht. Und erst recht ist es doch lächerlich, jemanden zu verurteilen, der sich seine Freiheit wünscht."</p>
<p align="justify"> Es ist für mich nicht verwunderlich, dass wir an uns denken, auch dort, wo wir meinen es nicht zu tun. Dieser Satz soll keine Verwirrung stiften - nur bin ich mir zunehmend sicher, dass niemand mich in meiner Jugendzeit auf die Motive meines Egos aufmerksam machte, mich dafür sensibilisierte, auch mich selbst und somit meine Handlungen und Entscheidungen (aufgrund der eigenen Motive) zu beobachten und am Ende auch verstehen zu lernen bzw. zu erkennen. Ich glaube schon daran, behaupten zu können, dass jeder auf seine Art nach Glück bzw. Glückseligkeit strebt, nach einem emotional ertragbaren, vielleicht auch - im wahrsten Sinne des Wortes - erträglichem Zustand strebt. Doch besteht für mich immer die Frage, ob wir im Einzelfall wissen, dass wir dieses Ziel verfolgen und zwar nahezu als von Etwas getriebene, sicher oft von Gefühlen getrieben, aus Sehnsucht nach innerem Frieden getrieben, fort getrieben vom Unglücklichsein über Irgendwas hin zur Glückseligkeit. Ich denke, dass uns Glück nicht kosten darf was es wolle. Aber dieses Ziel, Glück zu finden, verfolge <em>ich</em> zumindest, sehr häufig erschreckend unbewusst, dennoch erschreckend zielstrebig und oft auf Kosten anderer - indem ich Schuld und Verantwortung immer wieder auch in anderen suche. Ich will nicht heilig klingen, dass stünde vielleicht kaum einem Menschen zu - doch ein wenig mehr Bewusstsein für das was wir veranstalten, wünschte ich mir erschreckend häufig. Denn andernfalls besteht in meinen Augen - leider häufig nur in meinen Augen, nicht aber in meinem Bewusstsein - die Gefahr eines zu hohen Preises. Und am Ende ist, für den und diejenige, der und die ohne Bewusstsein reisen, von Unglück zu Glück, das nächste Unglück nicht fern und das erreichte Glück nur von kurzer Dauer.</p>
<p align="justify">Der Mensch der versteht, sein Glück auch selbst zu verantworten, zahlt keinen Preis. Der Mensch der nicht versteht, zahlt viel, für nur kurzfristiges Glück.</p>
<p align="justify"><strong><font><a href="http://quickie.wordpress.com/"><strong><font color="#800000">FAST FOOD </font></strong></a></font></strong></p>
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</item>
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<title><![CDATA[Untreue]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/2007/08/19/die-untreue-der-bedingungslosen-liebe/</link>
<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 10:54:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>missgeschick</dc:creator>
<guid>http://quickie.wordpress.com/2007/08/19/die-untreue-der-bedingungslosen-liebe/</guid>
<description><![CDATA[ 456 wörter
Untreue ist eine schmerzvolle Erfahrung. Ich verstehe, seitdem ich sie selbst erleben d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><a href="http://www.slogans.de/slogans.php?Op=SRanking1"></a><font color="#00ff00"><a href="http://quickie.wordpress.com/"><img src="http://www.slogans.de/images/lightbulb.gif" alt="Einer der bekanntesten Slogans" align="absmiddle" border="0" height="15" width="15" /></a></font> 456 wörter</p>
<p align="justify">Untreue ist eine schmerzvolle Erfahrung. Ich verstehe, seitdem ich sie selbst erleben durfte, nicht mehr, wieso sie uns so verletzen kann. D.h., ich habe mir natürlich ungezählte Gedanken gemacht, wieso ich selbst verletzt war, wie ich mich habe so verletzen lassen können und warum ich daraufhin am Ende sogar die Beziehung als für beendet empfand - und mich trennte, wenn auch irgendwie gezwungener Maßen. Wenn auch irgendwie trotz der größten Liebe meines Lebens. Verletzt war mein Stolz - nur frage ich mich bis heute noch, was das ist - Stolz. Ich habe das zum damaligen Zeitpunkt nicht ertragen können, den Menschen meiner Träume ohne mein Wissen mit anderen geteilt zu haben. So war das Verletztsein und der gekränkte Stolz nur das Ergebnis meiner Enttäuschung, das kein Mensch mir alleine gehöre. Das allein wollte ich: jemanden für mich alleine. Und diese verdammte Enttäuschung konnte nur geschehen, weil ich mir etwas anderes eingebildet hatte - eben das ein Mensch mir alleine gehöre. Und ich wollte den besten Menschen an meiner Seite. Einen der mich versteht, ganz gleich was ich tun würde. Dieser Mensch sollte mich lieben wie ich bin. Im Nachhinein finde ich es naiv an so etwas geglaubt zu haben - es mit jemandem aufnehmen zu wollen, der frei war, während ich zu keiner Freiheit bereit war und in Konventionen lebte. Schlimmer noch als diese Naivität fand ich, dass ich jemanden darum verurteilte, weil er Mensch war und sich die Freiheit nahm Mensch zu sein. Ich war unfähig und das weil mich eine ganze Gesellschaft auf diese Unfähigkeit hin geprägt hatte. Und da war ich dann: einmal im Leben glaubte ich an die große Liebe (und ich glaube noch heute daran und daran dass sie einem öfter widerfährt/ widerfahren kann). Zu diesem Zeitpunkt meiner persönlichen Entwicklung wollte ich die bedingungslose Liebe. Ausgerechnet an ihr scheiterte ich. Mit der Bedingung der unbedingten Treue. Weil ich um mich herum immer wieder sehe, wie eine nach der anderen, die Männer genauso, ihre Herzen und damit sich selbst verschenken, wie sie blindlings etwas von großer und von bedingungsloser Liebe faseln und ohne Umwege in des Messers Spitze laufen notiere ich es. Wir sind mitunter geblendet, nicht nur von äußerer Schönheit, sexueller Attraktivität - wir sind geblendet von der Sucht nach Bestätigung, der Angst vor Einsamkeit, von der Chemie die uns steuert, vom Spiel und von Machtgefühlen. Aber alles das führt nicht direkt in das Glück, welches ich heute das meine nenne, das eigene, es führt zur kurzfristigen Befriedigung und sobald sich die einstellt, in die gleiche Einsamkeit, die selbe Angst ...</p>
<p align="justify"><strong><font><a href="http://quickie.wordpress.com/"><strong><font color="#800000">FAST FOOD </font></strong></a></font></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wenn es im Bett nicht mehr geht]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/2007/08/16/wenn-es-im-bett-nicht-mehr-geht/</link>
<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 17:07:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>missgeschick</dc:creator>
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<description><![CDATA[ 335 wörter
Ja wenn es im Bett nicht geht, dann geht es immer noch anderswo. Was Sie jetzt denken i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slogans.de/slogans.php?Op=SRanking1"></a><font color="#00ff00"><a href="http://quickie.wordpress.com/"><img src="http://www.slogans.de/images/lightbulb.gif" alt="Einer der bekanntesten Slogans" align="absmiddle" border="0" height="15" width="15" /></a></font> 335 wörter</p>
<p>Ja wenn es im Bett nicht geht, dann geht es immer noch anderswo. Was Sie jetzt denken ist leider einfältig. Fremdgehen ist eine Lösung. Eine Lösung um kurzfristige emotionale Zustände in bessere emotionale Zustände zu verwandeln. Das stimmt. Und wer einmal die Erfahrung gemacht hat, dass Zustände, vor allem emotionale sich verbessern lassen, läuft Gefahr nach Verbesserung süchtig zu werden. Es heißt, Menschen besäßen ein hohes Suchtpotential.</p>
<p>Fremdgehen ist glücklicherweise nicht das Ende einer Beziehung - es ist jedoch auch nicht der Anfang einer neuen Beziehung. Manchmal. Erstmal ist es ein großes emotionales Chaos das heraufzieht. Das Chaos besteht darin, die bekannten Konventionen der bestehenden Beziehung aus dem Kopf und dem Gewissen zu kämmen. Und es ist weniger die Frage ob das geht. Die Frage ist immer die selbe: Darf ich das? Welchen Charakter wird man mir nachsagen und was eigentlich geschieht jetzt mit meinem bisherigen Partner bzw. meiner Partnerin? Was wird mit mir geschehen wenn alles auffliegt und was kann ich verlieren?</p>
<p>Um ehrlich zu sein, finde ich, dass es einem a) egal sein kann und b), wenn man Lust hat sich wirklich weiter zu entwickeln, dann muss man das was man unter Fremdgehen versteht, nicht fremd machen. Huch. Ja, nicht fremd. Das kann man vorher besprechen. Dann kommt das Chaos nicht auf. Nein? Das geht nicht? Das würde nie gut gehen? Warum eigentlich nicht?</p>
<p>Dann fragen Sie sich das nicht erst - dann sind Sie sowieso eher der konventionelle Menschentyp - voller unbefriedigter Bedürfnisse und ein recht dreckiges Gewissen oder mindestens schmutzige Gedanken. Aber warum nur? Angst macht Krebs. Ungestillte Bedürfnisse auch. Wer liebt, kann nicht ernsthaft wollen, dass sein Gegenüber nicht bekommt was er oder sie zum Glücklichsein braucht - mit Ausnahme derjenigen, die vor Liebe blind sind. Und erst recht ist es überflüssig jemanden zu verurteilen, der so frei ist seine Freiheit zu leben. Aber entscheiden Sie selbst und lassen Sie es mich wissen.</p>
<p><strong><font><a href="http://quickie.wordpress.com/"><strong><font color="#800000">FAST FOOD </font></strong></a></font></strong></p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Verführung ins Abenteuer]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/2007/08/11/verlockung/</link>
<pubDate>Sat, 11 Aug 2007 11:08:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>LosAlamos</dc:creator>
<guid>http://quickie.wordpress.com/2007/08/11/verlockung/</guid>
<description><![CDATA[ 200 wörter
Eine Verlockung ist einerseits der Ausdruck eines charismatischen Charakters und andere]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slogans.de/slogans.php?Op=SRanking1"></a><font color="#00ff00"><a href="http://quickie.wordpress.com/"><img src="http://www.slogans.de/images/lightbulb.gif" alt="Einer der bekanntesten Slogans" align="absmiddle" border="0" height="15" width="15" /></a></font> 200 wörter</p>
<p>Eine Verlockung ist einerseits der Ausdruck eines charismatischen Charakters und andererseits ein Angebot. Und zwar ein sehr persönliches. Man braucht es mit niemandem, außer mit dem Anbieter selbst, zu teilen. Das eigene Ego weiß darum und erkennt recht schnell die Möglichkeit daran zu wachsen oder den egoistischen Hunger nach Geliebt- und Wertsein zu stillen. Wer ein begeisterungsfähiges Ego besitzt, ist leichter zu verführen ein Abenteuer einzugehen. Eine Verlockung wird aber erst dann zum Abenteuer, wenn man es als solches deklariert und sich zum Abenteuer verführen lässt. Abenteuerreisen gibt es weltweit aber auch in jeder Lokalität alltäglich. Ohne die Abenteuerreisen der Portugiesen oder der Spanier hätte man Amerika nicht entdeckt. Eine Verlockung ist eine Möglichkeit seine Bedürfnisse zu stillen - nach etwas erfrischend Anderem, etwas Neuem, etwas das einem beweist noch zu leben, sich dem Leben zu stellen oder etwas Wert zu sein. Wer sich entscheidet seine Bedürfnisse zu stillen, sammelt Erfahrungen im Umgang mit der Freiheit - die nicht immer gut sind. Sie können geistig wie emotional verwirren.  Aber das ist Leben. Das Abenteuer ist im Vergleich zum Alltag schnell ein Erlebnis, wenn auch ein risikoreiches.</p>
<p><a href="http://quickie.wordpress.com/"><strong><font color="#800000">FAST FOOD </font></strong></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum Glück - ein Essay (008)]]></title>
<link>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/06/zum-gluck/</link>
<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 18:53:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>skibowski</dc:creator>
<guid>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/06/zum-gluck/</guid>
<description><![CDATA[
   
Betrachtungen eines ebenso kurzen wie individuellen Phänomens: 
Das Leben vergeht schneller, w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/kultur-gesellschaft/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/home.jpg" alt="home.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p><strong><span><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com//"><strong><span style="color:#999999;"> </span></strong></a></span></strong><span style="color:#ff6600;"><strong> </strong></span><strong><span style="color:#ff6600;"><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/kunst-des-lebens/"> </a></span></strong></p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>Betrachtungen eines ebenso kurzen wie individuellen Phänomens:</strong> </span></p>
<p>Das Leben vergeht schneller, wenn es ein glückliches ist. Dennoch möchten Menschen Glück „haben“ oder „im Glück leben“ – beides setzt voraus, es empfinden zu können.</p>
<p><a href="http://ulipforr.wordpress.com/" target="_blank"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/01/gluck.jpg" alt="gluck.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p>Die Empfindung dessen, was wir Glück nennen, ist ein erstaunliches Gefühl von kurzer Dauer. Sich an das Glück zu gewöhnen, gelingt uns selten. Denn was uns glücklich stimmt, geht allzu oft schnellfüßig an uns vorüber. Der Hunger nach mehr entsteht. Pausenlos streben Menschen nach der Idee von einem vergnüglichen und darum kurzweiligen Leben.<br />
Wir alle besitzen einen geistigen Standort. Einsicht und Denken sind blendende Standortfaktoren für anhaltendes Glück.</p>
<p>Wir Menschen haben das Glück erfunden. Nichtsdestoweniger misslingt es, diese Erscheinung allgemein gültig zu definieren. Ist es Glück gesund zu sein? Zweifelsohne. Aber Gesundheit allein reicht meist nicht aus, um glücklich zu sein. Einsicht und Denken könnten helfen, das Glück rechtzeitig wahrzunehmen, um es im  Augenblick seines Zugegenseins zu erfassen. Das Glücksempfinden im Alltag setzt nicht nur Einsicht, sondern auch Achtsamkeit voraus.</p>
<p>Was man tun kann um achtsam zu sein? Aufhören unachtsam zu sein. Gewiss besitzt jeder Mensch Achtsamkeit. Es gibt plakative Beispiele: Menschen pflegen vielfach Achtsamkeit gegenüber ihrem persönlichen finanziellen Wohlstand, ihrem gesellschaftlichen Einfluss, den wöchentlichen Kontobewegungen oder dem gegenüber was wir „Karriere“ nennen. Ist es Achtsamkeit gegenüber dem was sein soll oder dem was ist, wenn wir nach Mehr streben?</p>
<p>Was uns Menschen Vergnügen bereitet, bekommt einen Wert zugeteilt. Die Tiefe mit der wir Glück dabei empfinden, mag von Mensch zu Mensch variieren. Mit Verlaub: Was macht Sie glücklich? Dass man Sie schätzt, Sie beachtet, Ihnen Gedankenlosigkeit verzeiht oder Sie <a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/06/wer-nichts-weis-liebt-nichts/" target="_blank"><strong><span style="color:#ff0000;">liebt</span></strong></a>? Oder ist es ihre finanzielle Geborgenheit? Macht Sie überhaupt irgend etwas glücklich?</p>
<p>Um glücklich zu sein, bedürfen wir keiner Erfahrung, auf die wir zurückgreifen, eingeschliffene Gewohnheiten oder Lösungswege aus immergleichen Quellen. Um frohen Mutes zu sein, bedarf es keines Wissens. Es bedarf der neugierigen Betrachtung dessen, was ist und nicht was sein sollte. Demnach finden wir Glück nicht morgen, sondern dort wo wir sind – im Augenblick.</p>
<p>Es liegt ein Stück weit in der Natur des Menschen, über Glücksmomente hinwegzusehen die einen heimsuchen. Während das Glück um uns herum gedeiht, eilen wir der Idee vom ewigen Glück blindlings hinterher. Glück ist für unseren Verstand sehr diffus und in seinem Wesen undurchschaubar. Der Weg dorthin leuchtet, bis zur Verblendung, vielversprechender als <a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2008/02/10/selbstdesign/" target="_blank"><strong><span style="color:#ff0000;">der müßige Weg zu uns selbst</span></strong></a>. Das Gefühl dem Glück nahe zu sein, ist ein weit verbreitetes. Das Empfinden sein Glück zu verfehlen ebenso. Ihr Glück haben die in der Hand, die auch ihr Unglück selbst verantworten.</p>
<p>Glück ist ein Füllhorn, unerschöpflich nicht nur für den der vergisst, was nicht zu ändern ist. Das eigene Glück lässt sich herbeiführen wie Gedanken. Es ist in uns. Wer glücklich sein möchte, sollte sich selbst erst finden. Würden wir nicht dann aufhören Zuflucht in anderen zu suchen? Wird nicht ein glücklicher Mensch aufhören stetig anderen zu folgen – da er sich selbst gefunden hat?</p>
<p>Glück ist nicht das Gegenteil von Unglück. Das Wegfallen von Unglücklichsein bedeutet sich in einem Zustand zu befinden, der weder negativ noch positiv zu werten ist. Menschen die ihr Glück dem Zufall überlassen, mögen intensive Momente des Glücks durchleben. Eine Häufigkeit wird sich nicht einstellen. Zufälle sind dem Volksmund nach Glückssache. Kann nicht jeder sein Glück selbst in der Hand halten? Ist es Faulheit, die uns die Verantwortung für die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse aus der Hand nehmen lässt?</p>
<p>Anleitungen zum Glücklichsein sind auf dem Globus soweit verbreitet wie Chicken McNuggets. Menschen in unglücklichen Partnerschaften wird empfohlen, sich täglich zusammen mindestens neunzig Minuten in ein ernsthaftes Gespräch zu begeben. Um sich auf einer tieferen Ebene kennen zu lernen. Reden und Zuhören sollten dabei gleich verteilt sein. Können Sie sich das vorstellen: 90 Minuten täglich und ernsthaft? Führt nicht Glück, das durch Handeln erlangt wird, zu einer kurzfristigen Empfindung? Wo eine Fähigkeit besteht, bedarf es keiner Mühen.</p>
<p>Aurelius Augustinus, Bischof und Kirchenlehrer (354 bis 430 n. Chr.) notierte, dass wer Glück suche, erwerben solle, was ihm kein Schicksalsschlag entreißen könne. Das ist so Gott will ein geschmackvolles Zitat. Und es gibt eine beengende Anhäufung aus Zitaten derer, die vor uns Glück und dessen Empfindungen in Worten zu formulieren versuchten - von der Kreidezeit bis heute. Aber bringen Erkenntnisse Glückseligkeit? Entsprechendes Verhalten hingegen bringt Veränderung. Der römische Kaiser Marc Aurel war dennoch der Auffassung, dass Glück nur von den guten Gedanken abhängig sei. Mit Verlaub - erkennen Sie bisher Ihre schlechten Gedanken?</p>
<p>Manchmal ist man so verbohrt, dass man mit Gewalt auf sein Glück gestoßen wird. Der Gang durch manche Hölle scheint uns die Bretter (die uns die Welt bedeuten) von dem Kopf zu nehmen. Nur ist es dann mitunter zu spät und das Glück, das wir dem Genuss wegen suchten, neuerlich verflogen. Glück tritt gelegentlich, das ist sicher, auch zu früh ein. Wenn es aber ungenutzt vergeht und wir, wenn auch zu spät, es dann erkennen, mag mit dem vergehenden Glück auch die Unreife vergehen. Ist nicht das schätzenswerteste, fabelhafteste am Leben, das nichts bleibt wie es ist?</p>
<p>Glück ist eine Empfindung und die Herausforderung neugierig und kreativ zu sein. Kreativ, da die Empfindung glücklich zu sein immer wieder abklingen wird und das Verlangen nach immer mehr an diese Stelle tritt. Genügsamkeit ist der Menschen Stärke nicht. Aber endet nicht jedes Bemühen, getrieben von der Motivation „Immer-mehr-haben-zu-wollen“ zwangsläufig in erneuter Unzufriedenheit?</p>
<p>Der Vorstellung vom großen Glück wie einer Idee hinterher zu rennen, verschafft selten mehr als Ermüdung. Unser augenblickliches Glücksniveau – das weiß jeder der ehrlich zu sich ist,  lässt sich nicht durch sinnarme Umstände wie finanziellen Reichtum aufwerten. Kurzfristig allerhöchstens - aber dann?</p>
<p>Scheint es oder ist es sinnlos über das Glück nachzudenken? Kaiser Marc Aurel ist anderer Auffassung. Zumindest tendenziell erscheint es, beschäftigt man sich ernsthaft mit dem Glück, zwar eindrucksvoll theoretisch, doch läuft man Gefahr darüber die Praxis zu verlernen. Durchaus mag die Auslese bei dem Versuch, sich mit den Ideen anderer Leute über das Glück auseinander zu setzen, inspirierend sein, doch Wissen macht, wie auch Gesundheit, alleine nicht glücklich. Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung laut Siegmund Freud nicht enthalten.</p>
<p>Sind wir auf dieser Erde um das Glück zu finden oder um danach zu suchen? Sollten wir glücklich sein oder es erst werden?</p>
<p>Der Weg ist nicht immer das Ziel. Denn schon Dasein ist besser als Ankommen.</p>
<p>Text: <a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/"><em><strong><span style="color:#0000ff;">Marc Alexander Holtz</span></strong></em></a></p>
<p>Im Auftrag des <strong><em><a href="http://www.tushmagazine.com">TUSH magazines</a></em></strong></p>
<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/kultur-gesellschaft/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/kulturgesellschaft.jpg" alt="kulturgesellschaft.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dein Profil auf gayromeo.de]]></title>
<link>http://schwulescheisse.wordpress.com/2007/07/16/dein-profil-auf-gayromeode/</link>
<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 13:20:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>LosAlamos</dc:creator>
<guid>http://schwulescheisse.wordpress.com/2007/07/16/dein-profil-auf-gayromeode/</guid>
<description><![CDATA[
Man ist, was man angibt zu sein. Vor allem im Internet. Und das Internet ist so eine unpräzise Wil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><font color="#000000"><a href="http://www.gayromeo.com/scheisseberlin" title="Kollektiv Berlin" target="_blank"><img src="http://schwulescheisse.wordpress.com/files/2007/07/00deep-throat.jpg" alt="00deep-throat.jpg" align="absmiddle" /></a></font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Man ist, was man angibt zu sein. Vor allem im Internet. Und das Internet ist so eine unpräzise Wildbahn oder lyrisch ausgedrückt: die offene Form einer geschlossenen Anstalt. Mit virtuellen Profilen gefüllt, die das Wesen, die den Charakter und Gemütsanlage ihrer Besitzer offenbaren, ihn im Grunde verraten. Lassen Sie uns eines vorab nicht vergessen: es lässt sich im Leben aus jeder verlorenen Situation mit Dreistigkeit noch etwas herausschlagen. Und zweitens: Es tut gut zu lernen, sein Herz nicht an die Dinge zu hängen.     </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Man ist, was man angibt zu sein. Das standardisierte Angabeverfahren zur virtuellen Persönlichkeit bietet Beobachtern auf gayromeo.de eine erste Schicht offenkundiger, persönlicher Eigenschaften - Angaben - wahr oder unwahr - zum Sexualverhalten (aktiv, passiv, Safer Sex), der Gesundheit (Raucher), Fetischen oder der eigene Charakter (Pedant, Chaot) kann für jedweden Interessenten jeden Alters, vom Besitzer skizziert und für den potentiellen künftigen Partner festgehalten werden. <i>I miss you, but I haven't met you yet. </i> </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Nahezu keiner, der sich als Bi- oder Homosexueller bekennt und Kontakte knüpfen möchte, kommt ohne <i>eine ausgewählte</i> Eigenschaft. Oder zumindest gibt es ihn selten: den <i>Mann ohne Eigenschaften</i>. Und gerade in virtuellen Flirtzonen gilt: <i>keine</i> Angabe ist selbstverständlich auch eine Angabe. Ein Gentleman genießt und schweigt und ist sich seiner qualitativen Eigenschaften sicher. Er lässt sich nicht auf das Niveau eines Tuchhändlers hinab. Aber auch für den Betrachter lässt sich festhalten: </font><font color="#000000"><i>Du bist was Du klickst</i> (oder liest). Das versaute Opfer Deiner Triebe? Einsam? Krank? Nein, einfach auf der Suche. Ziellos? Werd beim Wünschen einfach genauer.<br />
</font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Von wenigen Ausnahmen abgesehen, werden, um die multimediale Parallelidentität gemäß der eigenen Absichten zu vervollständigen, Bilder eingepflegt. Manche der virtuellen Schauwerbegestalter schmücken das virtuelle Eigenheim statt mit Selbstportraits, mit den Abbildungen ihrer "Liebsten": oft sind es Schwulen-Ikonen, Götzenbilder wie die Pop-Lokomotive Minogue oder Königin Madonna, die in der homosexuellen Gesellschaft die Aufmerksamkeit genießen, die sich die Profilinhaber selbst erträumen.   </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Oder es sind diejenigen <i>Objekte</i>, denen die Profilbewohner selbst ihre eigene Aufmerksamkeit spenden: Katzen, Hunde, Tiere mit Kuschelfell, seltene Insekten und das, was der Volksmund, häufig aus einem angstvollen Desinteresse heraus, <i>Fetisch</i> schimpft - eine überdurchschnittliche Zuneigung und emotionale Reaktionsfreude gegenüber Sneakern, Socken, Leder, Lycra, Waffen und das was jeder andere Bürger auch, sich gemeinhin bei Beate Uhse besorgt: Spielzeug. Der Brückenschlag zwischen Alltagskultur und Pornographie gelingt hier durch das eigene Gedankenspiel. </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Wer bei gayromeo.de neben wirklichem Humor, intelligenter Unverschämtheit und charmanter Penetranz auch noch Phantasie besitzt, kommt seinem Ziel, der Zerstreuung, hier sehr nahe. Weniger ist damit irgendein Sittenverfall gemeint, noch die sexuelle Befreiung, und Moral hat hier nur unter den homosexuellen Sekretärinnen-Typen, den <i>so genannten Zicken</i> einen Wert. Letztere verraten sich durch ihre Ungeduld gegenüber allem, insbesondere Antworten auf Short-Messages.  </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Wer hier phantasieren möchte, der findet für seine Vorstellungen auch die entsprechenden Bilder. <i>You've gotta have rain to have a rainbow, you've gotta have dick to have a dick in your mouth </i>(the moldy peaches)<i>. </i>Wer sich gayromeo.de zu sehr zu Herzen nimmt, gelangt schnell in emotionale Ausnahmezustände oder ins virtuelle Abseits. Die Gabe sich selbst nicht zu ernst zu nehmen bringt einem hier erst das Tittytainment - den ganz großen Spaß. Natürlich kann man hier die große Liebe entdecken. Aber mit diesem Vorwand sollte man sich der Gemeinschaft von Hühnerherzen nicht nähern.     </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Vor der persönlichen Kontaktaufnahme strecken sich Betrachtern - wie im Leben auch - die Lebensbilder maskuliner Brüste, Nippel in der Frontale, Ärsche, Füße, prall gefüllte Unterhosen, Windeln im Dreiviertelprofil  und errigierte Glieder entgegen. Ein Universum darstellender rasierter und unrasierter Künste. Die reizvolle Identität ist hier selten von tiefer Gesinnung. Täglich werden die Schaufenster neu dekoriert. Das ist Konsum pur. Missfällig ob der eigenen Sucht sich nicht loseisen zu können und ergebnislos Stunden in Bilderwelten zu baden, nennen manche, das für Homosexuelle vorgesehene Panoptikum auch <i>Fleischtheke</i>. Man sagt hier was man denkt (auch wenn man es gar nicht so meint). Das einem die Ehrlichkeit eines anderen nicht in jedem Moment des Lebens Vergnügen bereitet, darauf muss man hier vorbereitet sein, entspricht man nicht den gängigen Schönheitsidealen der Bravo-Mittelstreckenboys.    </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Die museumsgleiche Begehung der virtuellen Privaträume steht allen Usern, zumindest auf gayromeo.de kostenfrei offen. Der Eintritt Fremder in das  virtuelle Wohnzimmer wird für normal erwartet - manchmal sehnsüchtig (auf jeden Schritt folgen Reaktionen - "danke das Du mein Profil angeschaut hast"), hoffnungsvoll oder von wenigen, von ihrem Büroalltag Gelangweilten, dient der Gang durch das blaue Einwohnermeldeamt wohl zur Belustigung und zum Zeitvertreib bis zum Feierabend.  </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Wer mit Reizen geizt, macht sich der Hässlichkeit verdächtig oder erweckt das Desinteresse. Andere legen sich durch zielgruppenorientierte Profil-Headlines, durch Zitate von Shakespeare bis Nena oder eine punktuelle, doch aussagekräftige Bildsprache auf einen angestrebten Interessentenkreis fest. Nahezu jeder spielt seine Rolle. Nur wenige gut. Viele Wundern sich dennoch über die ausgelösten Reaktionen - "alle wollen hier nur Sex!"  </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Die Motive der Mühen individueller Profil-Gestaltung sind diverse. Meistens für das <i>erfahrene</i> Auge des lebensweisen Beobachters erkennbar. Erfahrene Kontakter können Illusionen und Betrüger an dieser Börse nichts anhaben. Eine goldene Regel scheint zudem: <i>Man kriegt was man gibt</i>. Für manche Grund aufkommender Depressionen - sie haben nichts zu geben, außer Einsamkeit.  </font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Die Profil-Headlines und -texte erläutern gemeinhin das Wesen und die geistige Position oder Prostitution der virtuell sich präsentierenden Figurinen. Bürgerlich-konventionelle Treueschwüre wechseln sich hier ab mit Lobeshymnen auf die selige Zweisamkeit oder entsprechende Partnerschaften, offene Beziehungen und Gruppen. Ich suche <i>nix</i>, doch ohne <i>Pic(ture)</i> keine Antwort. Man liest von der <i>Enge</i> und der Einsamkeit gelebter Zweisamkeit - der Blick auf die Schwächen und Stärken, die Überlegungen und teils ziellosen Wünsche mancher Akteure liegen zur intensiven Betrachtung aller frei. Ganze Kataloge persönlicher Vorlieben und konkreter Antiphatien sind zum Fernstudium aufgeschlagen.<br />
</font></p>
<p align="justify"><font color="#000000">Man erkennt die Selbstdarsteller, die Einfaltslosen, die NewBees, die Genies des Selbstmarketings, die Volltrottel. Künftig werden wir hier erwähnen, wozu gayromeo.de uns inspiriert nachzudenken. Thematische Ausschlusskriterien gibt es keine. Alles ist erlaubt. Denn wer wenig erfährt, wird niemals viel erkennen. </font></p>
<p align="justify"><font color="#0000ff"><b>Next Upgrade: <a href="http://schwulescheisse.wordpress.com/2007/09/07/fake-out-date-oder-fake/">Fake Out - Date oder Fake?</a><br />
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