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	<title>auferstehung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/auferstehung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "auferstehung"</description>
	<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 14:26:08 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Alexander Hirsch: Zielorientiert leben]]></title>
<link>http://anskarmarburg.wordpress.com/?p=74</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 17:42:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>anskarmarburg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Welche Ziele bestimmen unser Leben? In der Bibel ist immer wieder vom Ende die Rede - nicht vom Welt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Ziele bestimmen unser Leben? In der Bibel ist immer wieder vom Ende die Rede - nicht vom Weltuntergang, sondern davon, dass Jesus Christus diese ganze Schöpfung ihrem Ziel zuführt. In seiner <a title="Hier herunterladen!" href="http://www.anskar-marburg.de/mp3/080720_ahirsch_zielorientiert.mp3" target="_blank">Predigt vom 20. Juli 2008</a> zu 1Petrus 4,7-11 spricht Alexander Hirsch darüber, wie ein zielorientiertes Leben aussehen kann - ein Leben, in dem wir dieses Ziel vor Augen haben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(19.06.2008) Was ist der Mensch?]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=109</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:55:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=109</guid>
<description><![CDATA[Was ist der Mensch?
Laut Said Nursi ist der Mensch die höchste und vielseitigste Frucht dieses kosm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://misawatruth.files.wordpress.com/2008/06/fotolia_1885332_s.jpg"></a><a href="http://misawatruth.files.wordpress.com/2008/06/was_ist_der_mensch.jpg"></a><a href="http://misawatruth.files.wordpress.com/2008/06/was_ist_der_mensch.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-136" src="http://misawatruth.wordpress.com/files/2008/06/was_ist_der_mensch.jpg?w=300" alt="" width="300" height="251" /></a>Was ist der Mensch?</h3>
<p>Laut Said Nursi ist der Mensch die höchste und vielseitigste Frucht dieses kosmischen Baumes. Der Mensch ist die letzte und komprimierte Frucht am Baum des Universums. Ursamen (Kern) des Universums unter dem Gesichtspunkt der Erschaffung des Kosmos. Er ist der würdevollste Gast im Kosmospalast. Der Herrscher und gleichzeitig fleißigster Beamte im Universumspalast. Beauftragter auf dem Garten und auf dem Ackerfeld des Stadtteils Erde in der Universumsstadt, die für die Einnahmen und Ausgaben und für das Einsäen und die Verpflanzung zuständig ist. Der verantwortlichster und lautester Beauftragter, der mit Hunderten von Wissenschaften und mit Tausenden von Handwerk- und Kunstarten ausgestattet ist. Er ist ein Inspekteur im Reich des Kosmos und in Länderei der Erde unter einer sehr genauen Kontrolle des Sultans der Vorewigkeit und Nachewigkeit. Er ist Statthalter Gottes auf Erden, seine winzigste und größte Tat wird festgehalten (Said Nursi, 2002, S.56-57).<!--more--></p>
<p>Aber der Mensch besteht nicht nur aus Fleisch und Blut. Es ist nicht nur die Materie, die einen Menschen ausmacht. Angst, Liebe, Neugier, Gedanken können nicht mit Materie erklärt werden. Hierbei spielt die Seele eine wichtige Rolle. Sie wird allen Lebewesen zugeordnet. Das heißt, wer „lebt", hat auch eine Seele.</p>
<p>Die Seele ist keine Materie. Sie ist auch nicht erfassbar. Sie ist unsterblich und ewig; ist eins und kann nicht in Teile zerlegt werden. Die Seele ist umgeben vom Körper. Sie ist es, die mit Hilfe der Hand halten, mit dem Fuß gehen und mit dem Auge sehen kann. Ohne die Seele wären wir nur ein Fleischhaufen, dass nicht einmal aufrecht stehen könnte. Solange die Seele „im" Körper ist, ist sie von diesem abhängig. Ihre Fähigkeiten sind mit dem Körper begrenzt, z.B. kann sie mit dem Auge nicht durch Wände sehen (Endnote 1). Somit ist der Tod eine „Befreiung" für die Seele. Er befreit sie vom Gefängnis. Von diesem Zeitpunkt an, kann sie ohne Auge sehen, ohne Hände fassen, ohne Füße gehen usw. Bis zum Jüngsten Gericht wartet die Seele körperlos, dann wird ihr wieder ein Körper verliehen, doch diesmal ohne Begrenzungen.</p>
<p>Man kann die Seele auch als ein Gesetz Gottes ansehen. Wir können folgendes Gleichnis machen: Der Körper ist ein Vogelkäfig und die Seele ist der Vogel im Käfig.</p>
<p>Aus diesem Beispiel können wir ableiten:</p>
<p>· Der Körper (Käfig) ist für die Seele (Vogel) da. Nicht umgekehrt.</p>
<p>· Auch wenn man den Käfig anmalt, verschönert sich dabei nicht der Vogel. Das heißt, auch wenn wir einen völlig gesunden Körper haben, muss dies zwangsläufig nicht auch für unsere Seele bedeuten.</p>
<p>· Wenn wir den Käfig vergrößern, vergrößert sich nicht der Vogel automatisch mit.</p>
<p>· Der Vogel schaut aus dem Käfig raus. Es ist nicht der Käfig, der hinausguckt. Das Auge ist nur ein Sinnesorgan, durch das die Seele die Welt wie durch ein Fenster betrachtet.</p>
<p>· Wer keinen Vogel besitzt, der braucht auch keinen Käfig. Nach dem Tode wird der Körper sofort begraben. Das heißt der Körper wird erst durch die Seele lebendig und steht aufrecht. Der Körper braucht die Seele.</p>
<p>· Den Vogel gab es auch schon vor dem Käfig.</p>
<p>Als der Schöpfer den Mensch erschuf, verlieh Er ihm den höchsten Wert und gab ihm eine recht umfangreiche Veranlagung mit. Wir können sagen, dass das Universum ein Baum ist, dessen Frucht der Mensch ist. Wenn aber der Mensch auf sein Ego vertraut, nur im weltlichen Leben sein Ideal sieht, sich nur um seinen Unterhalt sorgt und nur für einige vergängliche Vergnügungen arbeitet, wird er in einem sehr engen Lebenskreis untergehen. Darum ist er in eine Stätte der Prüfung geworfen, wo er vom Geringsten aller Geringen zum Höchsten aller Hohen, von der Erde bis zum Himmel, von dem Atom bis zur Sonne der Reihe nach die Stufen empor zu klimmen oder hinunterzustürzen vermag.</p>
<p>Der Schlüssel der Welt liegt in den Händen des Menschen und ist an seine Seele angeheftet. Der Schöpfer hat dem Menschen als Vertrauenspfand einen solchen Schlüssel gegeben, womit er alle Tore der Welt öffnet. Derjenige, der sein Wesen in dieser Weise kennt und von ihm überzeugt ist und sich dementsprechend verhält, erreicht die wahre Seligkeit. Er geht mit dem Vertrauenspfand richtig um. Wenn aber das Ego den Sinn seiner Erschaffung vergisst, seine eigentliche Aufgabe aufgibt, seinen Sinn in sich selbst gefunden zu haben glaubt und sich selbst für den Eigentümer hält, dann verrät es somit das ihm von Gott anvertraute Pfand.</p>
<p>In seinem Werk Isaratü´l-I´caz (2000, S.29-30) sagt Nursi, dass im Menschen drei Kräfte existieren. Um die menschliche Verantwortung in der Schöpfung verstehen zu können, bedarf es einer Analyse dieser Kräfte. Diese Kräfte sollen uns klar machen, wie die menschliche Verantwortung mit diesen Kräften in einer direkten Wechselbeziehung steht. Diese Kräfte kann man wie folgt klassifizieren:</p>
<p>· Erstens: Die Kraft der tierischen Begierden zur Erlangung und Ermöglichung der Nutznießung.</p>
<p>· Zweitens: Die Kraft der Macht (des Herrschens), um den Schaden abzuwehren.</p>
<p>· Drittens: Die Kraft des Verstandes, um Nutzen und Schaden, das Gute und das Böse zu unterscheiden.</p>
<p>Da aber diesen Kräften zwar durch die Religion eine Grenze gesetzt ist, von Natur aus aber keine Grenze existiert, werden diese Kräfte jeweils in drei Rubriken eingeteilt:</p>
<p>a) Zuwenig (unter dem Maß)</p>
<p>b) Das Maß</p>
<p>c) Das Übermaß</p>
<p>Um diese Rubriken genauer zu erläutern, nehmen wir nun als Beispiel die erste Kraft. Diese Kraft ist für die Erlangung der nützlichen Dinge da. Wenn diese Kraft bei einem Menschen unter dem Maß ist, dann hat er weder den Willen zum Erlaubten noch zum Unerlaubten. Das Übermaß dieser Kraft ist der schrankenlose Wille zu seiner Befriedigung. Hier werden die Rechte der Mitmenschen unter den Füßen getreten. Der Mensch wird zum Sklaven seiner eigenen Begierden und verliert das Mitleid zu den Mitmenschen. Als Folge würde er seine eigene Würde und die Würde der anderen Menschen verletzen und zerstören. Wenn die Kraft der Begierde die Mitte und das sittliche Maß verliert, wird der Mensch beim Übermaß zu einem armseligen Lüstling und beim Untermaß zu Jemandem ohne jegliche Begierde. Wenn aber diese Kraft bei einem Menschen nicht existieren würde, dann wäre er in diesem Falle eine Art lebendiger Toter.</p>
<p>Die zweite Kraft: Das Zuwenig dieser Kraft bewirkt, dass der Mensch vor alles und allem Angst hat. Er wird zu einem Feigling, dass sich vor allem fürchtet. Sogar die kleinsten Sachen und Phantasien bringen diesen Menschen durcheinander. Durch das Übermaß dieser Kraft hat der Mensch vor nichts Angst. Er fürchtet sich vor keiner Strafe und scheut sich vor nichts zurück. Gerechtigkeit wird unter den Füssen getreten. Dieses Übermaß führt zur Ausbeutung und Terrorisierung anderer Menschen. Auch hier ist die Mitte von außerordentlicher Wichtigkeit. Sie macht den Menschen zu einem Wesen, dass stets mäßig handelt. Er hat Angst davor, andere Menschen zu verletzen, doch gleichzeitig sucht er mutig sein Recht, wenn er ungerecht behandelt wird.</p>
<p>Bei der dritten Kraft sieht das folgendermaßen aus: Ein Zuwenig dieser Kraft ist die Dummheit und man wird nichts erfassen. So kann man auch die einfachsten Dinge nicht verstehen. Die Überschreitung dieser Kraft bewirkt, dass der Mensch einen Verstand hat, der Unwahrheit als wahr und das Wahre als Unwahrheit zeigen kann. Auch in diesem Punkt ist der gerade Weg die weise Handlung.</p>
<p>Nämlich, das Wahre als wahr anzunehmen und folglich die Unwahrheit als unwahr, und davon Abstand zu nehmen. Dies ist die größte Rechtleitung. Nursi vertritt die Meinung, dass, wenn das Mittelmaß dieser Kraft überschritten und irre geleitet wird, der Mensch seine Beziehungen zum Glauben verliert und sein ewiges Glück zerstört. Wenn die Intelligenzkraft den weisen und einfachen Mittelweg verlässt, wird der Mensch durch die Stufen des Über- und Untermaßes entweder in eine sehr schädliche Gaunerei oder in eine unheilvolle Dummheit verfallen.</p>
<p>Diese Stufen sind Wege, die der Mensch bei manchen Entscheidungen anwendet und die für ihn hilfreich sind. Mit der unteren Stufe wird er in eine menschenverachtende, abscheuliche, qualvolle Angst verfallen. Als Lebendiger wird er eine Art Toter sein. Da er die Rechtleitung verloren hat, wird er als Strafe seiner Fehler permanent Qual erleiden müssen. Dies ist die wahre Quelle der Depression.</p>
<p>Der Mensch soll den Mittelweg dieser Kräfte, die Zusammenfassung und Verschmelzung der wahren Tapferkeit der Vernunft, der Würde, der weisen Handlung, der Weisheit, der Gerechtigkeit, also den rechten Weg als Lebensmaßstab annehmen. Denn der rechte Weg ist für die menschlichen Charaktereigenschaften und für die gesamte Gesellschaft der beste, der nützlichste, der kürzeste und der friedvollste Pfad.</p>
<p>So ein Mensch handelt nach diesem Prinzip: Da, wo die Freiheit des Anderen beginnt, hört meine Freiheit auf. Dieser Schnittpunkt ist die gegenseitige Akzeptanz, die Toleranz. In allen Bereichen des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens ist das Maß der nützlichste, kürzeste und einfachste Weg für ein friedliches Zusammenleben. Wenn der Mensch vom rechten Weg abkommt und in die Irre geht, wird er in einen schädlichen Zustand verfallen.</p>
<p>Wenn wir nun versuchen wollen, zu verstehen, wer wir sind, müssen wir uns noch einmal die Reise des Menschen anschauen, doch diesmal unter Berücksichtigung der Seele und der drei Kräfte.</p>
<p>Cemil Sahinöz</p>
<p>Literatur:</p>
<p>· Nursi Said: Isaratü´l-I´caz. Yeni Asya: Istanbul, 2000</p>
<p>· Nursi Said: Stab Mosis. Vfjh e.V. Druck: Köln, 2002</p>
<p>(1) Im Schlaf oder in den Gedanken des Menschen ist die Seele weder an Raum noch an Zeit gebunden. Daher kommt es öfters vor, dass wir etwas erleben, was wir im Schlaf schon einmal geträumt haben. Wir sagen uns dann: „Es ist so, als ob ich genau diesen Augenblick schon einmal erlebt hätte." Im Traum kann es vorkommen, dass einzelne Bilder aus der Zukunft gesehen werden.</p>
<p>Dieses Kapitel ist aus dem Buch: „Wer Bist Du? Die Reise des Menschen" von Cemil Sahinöz</p>
<p><strong></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(25.04.2007) Friendship of the Civilizations - Dialog der Kulturen]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=101</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:47:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=101</guid>
<description><![CDATA[Dialog der Kulturen 
 
Friendship of the Civilizations 
 
In einem Zeitalter, in dem der Begriff „]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:center;line-height:normal;" align="center"><span style="font-size:16pt;">Dialog der Kulturen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:center;line-height:normal;" align="center"><span style="font-size:16pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:center;line-height:normal;" align="center"><span style="font-size:14pt;" lang="EN-US">Friendship of the Civilizations </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:center;line-height:normal;" align="center"><span style="font-size:14pt;" lang="EN-US"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">In einem Zeitalter, in dem der Begriff „Clash of the Civilizations” nicht mehr Theorie, sondern eher Medien-, Macht- und Werbemittel ist, ist der Dialog der Kulturen, den ich “Friendship of the Civilizations” nenne, wichtiger als den je. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman',serif;">Beginnen  möchte ich meine Ausführungen mit einem Spruch des IV. Kalifen Ali, der da  sagte: „Der Mensch mag das nicht, was er nicht kennt!“ Man könnte diesen Satz  als die Quelle des oben zitierten Clashs nehmen. Erst wenn sich die Menschen  kennenlernen, übereinander und voneinander Lernen und merken, dass sie  eigentlich gar nicht so verschieden sind, wie sie sich dachten, entsteht  Verständnis füreinander und der Untertitel meines Beitrags kommt zu Stande;  nämlich Friendship.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><!--more--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Auch der Soziologe Wolf Lepenies zweifelt am „Kampf der Kulturen“. Er glaubt nicht, dass ein unausweichlicher "Kampf der Kulturen" der Welt bevorsteht und setzt stattdessen auf ein "Hoffnungsbild kultureller Lerngemeinschaften". </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Ja, die multikulturelle Gesellschaft ist viel homogener als wir immer denken oder einige glauben möchten. „Das Unbekannte“ oder „der Fremde“ kommen einem öfters „anders“ vor. Erst das Aufeinanderzugehen, Sichkennenlernen eröffnet neue Sichtweisen und neue Perspektiven. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">So sind die Menschen laut einem Vers im Koran bewusst und absichtlich vom Schöpfer unterschiedlich erschaffen worden, damit sie sich aneinander kennenlernen. Diese Unterschiedlichkeit soll die Neugier zueinander erwecken; die Neugier, sich kennenzulernen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Dieser Vers ist der folgende: „O ihr Menschen, Wir haben euch von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Verbänden und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Der Angesehenste von euch bei Gott, das ist der Gottesfürchtigste von euch“ (Der Koran: 49,13). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Da ich kein Theologe bin, überlasse ich die Interpretation dieses Verses dem Islamgelehrten Said Nursi, der folgendes dazu sagt: „Damit ihr die Anlässe des gesellschaftlichen Lebens kennen lernt, euch dabei gegenseitig unterstützt und nicht euch gegenseitig verleugnet und miteinander im Streit liegt“ (Nursi, 2004, S.444). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Nursi war der Meinung, dass die Muslime nicht nur unter muslimischen Mitgläubigen zusammenhalten sollten, sondern auch mit den wahrhaft Frommen und mit den christlichen Geistlichen; sie sollten nicht auf die Meinungsverschiedenheiten eingehen und streiten. Damit meinte Nursi nicht, dass es zwischen Muslimen und Christen keine Unterschiede gibt oder diese unwichtig seien. Vielmehr meint er, dass die „ausschließliche Konzentration auf diese Unterschiede, sowohl die Moslems als auch die Christen von ihrer noch wichtigeren Aufgabe abhalten kann, der modernen Welt eine Lebens- und Gesellschaftsvision anzubieten, in dessen Zentrum der Glaube an Gott steht und dessen moralischer Wertmaßstab der Glaube und das Suchen des Gotteswillens ist“ (Michel, 2004, S.17). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;"> Die Unterschiede zwischen den Religionen sind also gegeben. Doch diese sollten nicht das Zentrum des Zusammenlebens bilden. Die Gemeinsamkeiten können mit einem aufrichtigen Dialog hergestellt werden, frei dem Motto: <strong>Dialog verbindet Menschen!</strong> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Weiterhin heißt es im Koran: „Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift“ (Der Koran: 29,46). „Gott verbietet euch nicht, denen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft haben und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, Pietät zu zeigen und Gerechtigkeit angedeihen zu lassen. Gott liebt ja die, die gerecht handeln<a name="9">“ (Der Koran: 60,8). Hier wird dem Muslim geraten gütig zu sein und billig zu verfahren. Die Leute der Schrift sind laute dem Koran die Juden, die Christen und die Sabäer. </a></span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 0.0001pt;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Vom Islam her sind also dem Dialog der Religionen und der Kulturen keine Schranken gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Aufrichtigkeit betont wird. Ein Dialog kann nur geführt werden, wenn auf beiden Seiten Aufrichtigkeit gezeigt wird und keine „zweifelhaften Spielchen getrieben“ werden. So steht z.B. die Missionierung genau im Gegenteil des Dialogs. Eine gegenseitige Missionierung führt zu Zwietracht und Missverständnissen. <span> </span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Dem „Friendship of Civilizations“ steht also nichts im Wege. Nur die Bereitschaft und die Aufrichtigkeit zum Dialoge muss gezeigt werden. Es steht also eine menge Arbeit vor uns! Packen wir es an! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Cemil Sahinöz </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Literatur: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;"> </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="text-indent:-18pt;line-height:normal;margin:4pt 0 0.0001pt 53.4pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span> </span></span><span style="font-size:12pt;">Der Koran. Übersetzung von: Khoury Adel Theodor. Unter Mitwirkung von Abdullah Muhammed Salim. Gütersloher Verlagshaus: Gütersloh, 1987 </span></p>
<p class="MsoListParagraphCxSpFirst" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;line-height:normal;margin:0 0 0.0001pt 53.4pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span> </span></span><span style="font-size:12pt;">Michel T.: Christlich-Islamischer Dialog und die Zusammenarbeit nach Bediüzzaman Said Nursi. Söz Basim: Istanbul, 2004 </span></p>
<p class="MsoListParagraphCxSpLast" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;line-height:normal;margin:0 0 0.0001pt 53.4pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span> </span></span><span style="font-size:12pt;">Nursi S.: Die Briefe. Sözler Verlag: Istanbul, 2004 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:normal;margin-bottom:0.0001pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman',serif;">Erschienen in Ayasofya Nr.19, April 2007</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(15.02.2007) Die fantastische Anwendung der Logik]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=98</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:46:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=98</guid>
<description><![CDATA[Die fantastische Anwendung der Logik
Ein kleines Erlebnis 

aus dem Buch: &#8220;Wer Bist Du? Die Re]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:110%;" align="center"><strong><span style="font-size:large;">Die fantastische Anwendung der Logik</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:110%;" align="center"><strong><span style="font-size:13pt;">Ein kleines Erlebnis</span></strong><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;">aus dem Buch: "Wer Bist Du? Die Reise des Menschen" von Cemil Sahinöz.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">An einer Bildungsanstalt: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Ein Professor der Philosophie steht vor seiner Klasse und bittet einen seiner neuen Studenten aufzustehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Du bist Muslim, nicht wahr?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ja, Herr Professor." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Also glaubst du an Gott?"</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><!--more--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Absolut." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ist Gott gut?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Natürlich! Gott ist gut." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ist Gott allmächtig? Kann Gott alles tun?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ja." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor grinst wissentlich und überlegt für einen Moment. "Hier ist etwas für dich. Sagen wir, es ist eine kranke Person hier und du kannst sie heilen. Du kannst es. Würdest du ihr dann helfen? Würdest du es versuchen?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ja Herr Professor, ich würde." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Also bist du gut...!" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Das würde ich nicht sagen." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Warum würdest du das denn nicht sagen? Du würdest einer kranken und verkrüppelten Person helfen, wenn du könntest, die meisten würden dies tun, wenn sie könnten... Gott tut es nicht.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">[Keine Antwort] </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Er tut es nicht, oder doch? Mein Bruder war ein Muslim der an Krebs starb, obwohl er Gott darum bat ihn zu heilen. Wie ist dieser Gott gut? Hmmm? Kannst du das beantworten?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">[Keine Antwort] </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der ältere Mann ist verständnisvoll. "Nein, du kannst nicht, oder kannst du?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Er nimmt einen Schluck Wasser aus dem Glas auf seinem Schreibtisch, um dem Studenten Zeit zu geben, sich zu entspannen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„In der Philosophie, darf man nicht zu hart mit den Neuen umgehen. Lass uns nochmals beginnen, junger Freund." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ist Gott gut?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">" Äh.... Ja." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ist Satan gut?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Nein." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Wo kommt Satan her?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Student stockt. „Von... Gott...“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Das ist richtig. Gott erschuf Satan, nicht wahr?“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der ältere Mann fährt mit seinen knochigen Fingern durch sein dünnes Haar und wendet sich an die grinsenden Studenten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ich denke wir werden viel Spaß haben dieses Semester, meine Damen und Herren." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Er dreht sich wieder zum Muslim. "Sag mir, gibt es Übel in dieser Welt?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ja, Herr Professor." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Übel gibt es überall, wohin man nur sieht, nicht wahr? Hat Gott alles erschaffen?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ja." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Wer hat das Übel erschaffen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">[Keine Antwort] </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Gibt es Krankheit auf dieser Welt? Unmoral? Hass? Hässlichkeit? All diese schrecklichen Dinge - existieren sie in dieser Welt?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Student dreht sich hin und her. "Ja." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Wer erschuf es?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">[Keine Antwort] </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor schreit seinen Studenten plötzlich an. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Wer erschuf es? Sag es mir, bitte!" </span><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor nähert sich bedrohlich und schaut in das Gesicht des Muslims. Mit einer leisen Stimme: "Gott erschuf all das Übel, nicht wahr?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">[Keine Antwort] </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Student versucht die Ruhe zu bewahren, starrt ihn an und scheitert. Plötzlich bricht der Lektor los um seine Klasse anzufallen, wie ein alternder Panther. Die Klasse saß wie gebannt. "Sagt mir" setzt er fort, "Wie kommt es, dass dieser Gott gut ist, wenn er das ganze Übel zu allen Zeiten erschuf?“ Der Professor schwenkt seinen Arm umher, um die Schlechtheit der Welt zu umfassen. „All der Hass, die Brutalität, all der Schmerz, all die Qualen, all der Tod und die Hässlichkeit und all diese Leiden geschaffen von diesem guten Gott ist alles in dieser Welt, nicht wahr, junger Mann?“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">[Keine Antwort] </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Siehst du es denn nicht überall, um dich herum? Huh? Pause. Siehst du es nicht?" Der Professor lehnt sich erneut an das Gesicht des Studenten und flüstert, „Ist Gott gut?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">[Keine Antwort] </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Glaubst du an Gott?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Die Stimme des Studenten enttäuscht ihn und bricht. "Ja, Herr Professor. Das tue ich." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor ist enttäuscht und sagt "Die Wissenschaft sagt, du hast fünf Sinne, die du verwendest um die Welt um dich zu identifizieren und zu beobachten. Du hast Gott nie gesehen, oder etwa doch? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Nein, Herr Professor. Ich habe ihn nie gesehen." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Dann sag uns, hast du deinen Gott jemals gehört?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Nein, Herr Professor. Das habe ich nicht." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Hast du deinen Gott jemals gefühlt, oder gekostet, oder gerochen...kurz, hattest du irgendeine sinnliche Erfassung deines Gottes, wie auch immer?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">[Keine Antwort] </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Antworte mir bitte!" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Nein, Herr Professor, Ich fürchte das habe ich nicht." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Du fürchtest... du hast nicht?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Nein, Herr Professor." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Dennoch glaubst du an Ihn?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"...ja..." "Das verlangt Glauben!" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor lächelt weise bei dieser Unterstreichung. „Nach den Regeln vom empirischem, überprüfbarem, demonstrierbarem Protokoll, sagt die Wissenschaft dass dein Gott nicht existiert. Was sagst du dazu? Wo ist dein Gott jetzt?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">[Der Student antwortet nicht] </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Setz dich bitte hin." Der Muslim setzt sich...Geschlagen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Ein anderer Muslim erhebt seine Hand. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Professor, darf ich mich an die Klasse wenden?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor dreht sich und lächelt. "Ah, noch ein Muslim! Komm, komm, junger Mann. Sprich ein paar weise Worte zu der Versammlung." Der Muslim sieht sich im Raum um. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Herr Professor. Jetzt habe ich einmal eine Frage an Sie. Gibt es etwas wie Wärme?“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Ja,“ antwortet der Professor, "es gibt Wärme." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Gibt es etwas wie Kälte?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ja, es gibt auch Kälte." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Nein, Herr Professor, das gibt es nicht." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Das Lächeln des Professors erstarrt. Im Raum wird es plötzlich ganz kalt. Der zweite Muslim setzt fort. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Sie können verschiedene Arten von Hitze haben, mehr Hitze, Super-hitze, Mega-hitze, Weiße Hitze, ein wenig Hitze oder keine Hitze aber wir haben nichts was sich "Kälte" nennt. Wir können 458 Grad unter Null erreichen, was bedeutet, dass keine Hitze vorhanden ist, aber wir können nicht weiter gehen als das. Es gibt nichts, wie Kälte, andernfalls müssten wir imstande sein weiter in die Kälte zu gehen als -458. Sie sehen Herr Professor, Kälte ist lediglich ein Wort, dass wir verwenden um das nicht-vorhandensein von Hitze zu beschreiben. Wir können Kälte nicht messen. Wärme können wir in thermischen Einheiten messen, da Wärme Energie ist. Kälte ist nicht das Gegenteil von Wärme, sondern nur die Abwesenheit davon." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Stille..... Eine Nadel fällt, irgendwo im Klassenzimmer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Gibt es etwas wie Dunkelheit, Herr Professor?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Dass ist eine dumme Frage. Was ist Nacht, wenn nicht Dunkelheit? Worauf willst du diesmal hinaus...?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Also Sie sagen es gibt etwas wie Dunkelheit?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ja..." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Sie liegen wieder falsch. Dunkelheit ist nicht etwas, es ist nur die Abwesenheit von etwas. Sie können gedämpftes Licht haben, normales Licht, helles Licht, blitzendes Licht, aber wenn Sie durchgehend keines haben, dann nennen wir es Dunkelheit, nicht wahr. Das ist die Bedeutung die wir verwenden um dieses Wort zu definieren. In Wahrheit ist Dunkelheit nicht. Wenn es wäre, dann würden Sie jetzt fähig sein dünklere Dunkelheit zu machen und mir ein Glas davon zu geben. Können Sie .......... mir ein Glas dünklere Dunkelheit geben, Herr Professor?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Trotz allem, lächelt der Professor den jungen Unverschämten vor sich an. Das wird wahrhaftig ein gutes Semester. "Würde es dir etwas ausmachen uns zu sagen, worauf du hinaus willst, junger Mann?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ja, Herr Professor. Ich will darauf hinaus, dass ihre philosophischen Voraussetzungen fehlerhaft sind und daher muss auch ihre Schlussfolgerung falsch sein...." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor wird giftig. "Fehlerhaft...? Wie kannst du es wagen...!" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Darf ich erklären, was ich meine?" Die Klasse ist ganz Ohr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Erkläre... erkläre nur..." Der Professor bemüht sich, seine Nerven zu behalten. Plötzlich ist er die Freundlichkeit selbst. Er schwenkt seine Hand, um die Klasse zur Ruhe zu bringen, damit der Student fortsetzen kann. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Sie arbeiten mit den Prinzipien der Dualität," erklärt der Muslim. „Dass es zum Beispiel Leben gibt und den Tod, einen guten Gott und einen bösen. Sie betrachten das Konzept von Gott als etwas Begrenztes, etwas, dass wir messen können. Die Wissenschaft, Herr Professor, kann nicht einmal einen Gedanken erklären. Sie verwendet Elektrizität und Magnetismus, aber hat sie nie gesehen, geschweige denn gänzlich verstanden. Den Tod als das Gegenteil von Leben zu betrachten, bedeutet die Tatsache zu verkennen, dass der Tod nicht als ein substantives Ding existieren kann. Der Tod ist nicht das Gegenteil von Leben, sondern lediglich die Abwesenheit vom körperlichem oder biologischem Leben." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der junge Mann hält eine Zeitung hoch, die er vom Tisch eines Sitznachbars nimmt, der gerade damit beschäftigt war, diese zu lesen "Hier ist eine der abscheulichsten Revolverblätter die dieses Land führt, Herr Professor. Gibt es etwas wie Unmoral?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Natürlich gibt es das, sieh nur..." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Sie liegen wieder falsch. Wie sie sehen, Unmoral ist lediglich die Abwesenheit von Moral. Gibt es etwas wie Ungerechtigkeit? Nein. Ungerechtigkeit ist die Abwesenheit von Gerechtigkeit. Gibt es etwas wie Bösartigkeit?" Der Muslim macht eine Pause. "Ist Bösartigkeit nicht die Abwesenheit von Güte?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Des Professors Gesicht hat eine warnende Farbe angenommen. Er ist so wütend, dass er vorübergehend sprachlos ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Muslim setzt fort. "Wenn es Übel auf dieser Welt gibt, Herr Professor und wir alle wissen, dass es so ist, dann muss Gott, wenn er existiert, ein Werk schaffen, um sich durch diese Agentur des Bösen durchzuarbeiten. Was ist dieses Werk, dass Gott schafft? Der Islam sagt uns, dass es jeder beachten soll was er wählt, wählt er gut oder böse." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor wehrt sich entrüstet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Als ein philosophischer Wissenschaftler, betrachte ich diese Sache nicht, als etwas was mit einer Wahl zu tun hat, als ein Realist erkenne ich weder dieses Konzept von Gott, noch irgendeinen anderen theologischen Faktor, als Teil dieses weltlichen Gleichgewichtes an, den Gott ist nicht beobachtbar." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ich hätte gedacht, dass die Abwesenheit von Gottes Moralwerten in dieser Welt, wahrscheinlich das am leichtesten zu beobachtbare Phänomen ist," antwortet der Muslim. "Zeitungen machen Millionen von Umsätze damit, darüber zu berichten! Sagen Sie mir, Herr Professor. Bringen Sie Ihren Studenten bei, dass sie von einem Affen abstammen?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Wenn du Bezug zum natürlichen Evolutionsprozess nimmst, junger Mann, ja, natürlich tue ich das." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Haben Sie Evolution je mit Ihren eigenen Augen beobachtet, Herr Professor?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor macht ein schlürfendes Geräusch mit seinen Zähnen und schenkt dem Studenten einen ruhigen, starren Blick. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Herr Professor. Nachdem niemand jemals den Prozess der Evolution in Arbeit gesehen hat und niemand beweisen kann, dass dieser Prozess ein laufendes Bestreben ist, unterrichten Sie nicht Ihre Meinung? Sind Sie nun gar kein Wissenschaftler, sondern ein Priester?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ich will im Licht dieser philosophischen Diskussion, über deine Unverschämtheit hinwegsehen. Nun, hast du bald fertig gesprochen?" faucht der Professor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Also akzeptieren Sie Gottes Moralwerte nicht, die Sie dazu auffordern, das zu tun, was recht ist?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ich glaube das was ist - dass ist die Wissenschaft!" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Ahh! Die Wissenschaft!“, das Gesicht des Studenten formt ein Grinsen. "Sie besagen, dass die Wissenschaft die Studie der beobachtbaren Phänomene ist. Auch die Voraussetzungen der Wissenschaft sind fehlerhaft..." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Wissenschaft ist fehlerhaft..?" zischt der Professor. Die Klasse ist in Aufruhr. Der Muslim bleibt stehen, bis die Aufregung sich wieder gelegt hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">"Um bei dem Punkt fortzusetzen, den Sie vorhin bei dem anderen Studenten gebracht haben, darf ich Ihnen ein Beispiel dafür geben was ich meine?" </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Professor schweigt klugerweise. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Muslim sieht sich im Raum um, "Gibt es irgendjemanden in dieser Klasse, der jemals Luft gesehen hat? Sauerstoff, Moleküle, Atome, den Verstand des Professors?" Die Klasse bricht in Gelächter aus. Der Muslim zeigt auf seinen älteren, zerbrechenden Lehrer. "Ist da jemand, der jemals den Verstand des Professors gesehen hat... den Verstand des Professors gefühlt hat, den Verstand des Professors berührt hat, oder den Verstand des Professors gerochen hat? Es scheint niemanden zu geben.“ Der Muslim schüttelt traurig seinen Kopf. „Es sieht so aus, dass niemand jemals irgendeine sinnliche Erfassung vom Verstand des Professors erfahren hat. Nun, nach den Regeln des empirischen, stabilen, demonstrierbaren Protokoll der Wissenschaft, erkläre ich, dass der Professor kein Verstand hat." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Nun ist es Jedermanns Gelegenheit mehr zu lernen; über Gott, über den Zweck der Existenz; Erschaffung und Leben; über die Propheten Gottes und über die heiligen Bücher.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">„Es gibt keinen Zwang in der Religion. Der rechte Wandel unterscheidet sich nunmehr klar vom Irrweg. Wer also die Götzen verleugnet und an Gott glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Gott hört und weiß alles. Gott ist der Freund derer, die glauben; Er führt sie aus den Finsternissen hinaus ins Licht. Diejenigen, die nicht glauben, haben die Götzen zu Freunden; sie führen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternisse...“ (Der Koran, 2:256-257) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:11pt;">Der Muslim setzt sich... Denn dafür sind Sessel da! </span></p>
<p><span style="font-size:11pt;">„Sprich: Er ist Gott, der Einzige, Gott, der Undurchdringliche. Er hat nicht gezeugt, und Er ist nicht gezeugt worden, und niemand ist Ihm ebenbürtig.“ (Der Koran 112:1-4)</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(01.12.2006) Papst betet in Blauer Moschee]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=96</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:45:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
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<description><![CDATA[Papst betet in Blauer Moschee
Papst Benedikt betete in Richtung Mekka
Papst Benedict besuchte am dri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="title_big">Papst betet in Blauer Moschee</div>
<p><strong>Papst Benedikt betete in Richtung Mekka</strong></p>
<div class="article">Papst Benedict besuchte am dritten Tag seiner Türkeireise die zwei großen   „Moscheen“ Istanbuls. Zunächst machte er einen Rundgang durch die   Altmoschee Hagia Sophia, die heute ein Museum ist. Danach betrat er ohne   Schuhe die berühmte Blaue Moschee.</p>
<p><strong>30 Sekunden Gebet</strong></p>
<p>In der Blauen Moschee führte ihn Istanbuls Großmufti Mustafa Cagrici durch   die Moschee. Cagrici zeigte ihm die verschiedenen Einrichtungen der Moschee   und zeigte ihm, wie Muslime beten.</p>
<p>Danach passierte etwas, was die Weltpresse in Sensation auslöste. Als der Großmufti   gerade die Bedeutung der Gebetsrichtung für die Muslime erklärte, schlug er   vor, zusammen eine halbe Minute in Richtung Mekka zu beten.</p>
<p><strong>Papst in der Kıyam-Stellung</strong></p>
<p>Der Papst und der Großmufti kreuzten die Arme wie beim muslimischen Gebet in   der Kıyam-Stellung und beteten 30 Sekunden. Diese Geste der beiden   Glaubensmänner wurde weltweit positiv anerkannt.</p>
<p><strong>„Skandal für die Welt“</strong></p>
<p>Auch zum gestrigen Treffen mit dem orthodoxen Patriarchen Bartholomaios sagte   der Papst heute einige Worte. Die Spaltung zwischen den Kirchen sei ein   „Skandal für die Welt“. So lud er die Kirchenführer der weltweit rund   300 Millionen orthodoxen Gläubigen zu einem Dialog ein.</p>
<p>Cemil Sahinöz &#124; KISMET 01.12.2006</p></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(30.11.2006) Der Papst in Istanbul]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=95</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:44:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=95</guid>
<description><![CDATA[Der Papst in Istanbul
Benedikt der XVI. möchte Kirchen vereinen
Papst Benedikt der XVI. setzte sein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="title_big">Der Papst in Istanbul</div>
<p><strong>Benedikt der XVI. möchte Kirchen vereinen</strong></p>
<div class="article">Papst Benedikt der XVI. setzte seine Reise durch die Türkei fort. Die erste   Station am Mittwoch war das „Marienhaus“ (Haus der Maria) in Ephesus. Die   Reise zum Hause der heiligen Maria gilt für Katholiken als Pilgerfahrt.   Ephesus wird als ein Wallfahrtsort gesehen.</p>
<p>So meinte der Papst bei der Messe in Ephesus, die für die kleine christliche   Gemeinde abgehalten wurde, er sei nun ein Pilger. Gleichzeitig war dies die   erste Messe des Papstes auf einem muslimischen Boden. Nach der Messe hielt   Papst Benedikt nicht die Fahne des Vatikans, sondern die Fahne der Türkei in   den Händen.</p>
<p><strong>Ausnahmezustand in Istanbul</strong></p>
<p>Die nächste Station des Papstes war die größte Stadt der Türkei, Istanbul.   80 Journalisten aus aller Welt begleiteten den Papst in Istanbul. Die   Innenstadt Istanbuls war weiträumig abgesperrt. Anwohner mussten sich   registrieren. Bestimmte Bereiche der Stadt konnten nur mit Berechtigung   betreten werden.</p>
<p><strong>Katholiken und Orthodoxen vereinen</strong></p>
<p>In Istanbul kam es zum eigentlichen Zweck der Türkeireise. Das Oberhaupt der   Katholiken traf sich im Istanbuler-Stadtteil Fener mit dem orthodoxen   Patriarchen Bartholomaios. Dieses Treffen galt als Aussöhnung zwischen der   katholischen und der orthodoxen Kirche. Im Gottesdient in Fener verkündete   der Papst seinen Willen, „die tausend Jahre alte Kirchenspaltung zu überwinden.“</p>
<p><strong>Gespräche mit weiteren Vertretern</strong></p>
<p>Auch für Donnerstag sind mehrere Treffen im Reiseprogramm des Papstes   eingeplant. Ein Treffen mit Vertretern der griechisch-orthodoxen Kirche und   mit Mitgliedern der armenischen Kirche ist vorgesehen. Auch mit der jüdischen   Gemeinde in Istanbul soll in den kommenden Tagen ein Gespräch stattfinden.   Unklar ist, ob der Papst Gespräche mit wichtigen islamischen Geistlichen   unternehmen wird.</p>
<p>Cemil Sahinöz &#124; KISMET 30.11.2006</p></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(29.11.2006) Benedikt XVI. im türkischen Stress]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=94</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:44:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=94</guid>
<description><![CDATA[Benedikt XVI. im türkischen Stress
Der Papst hat seine Reise begonnen
Das Oberhaupt der Katholiken ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="title_big">Benedikt XVI. im türkischen Stress</div>
<p><strong>Der Papst hat seine Reise begonnen</strong></p>
<div class="article">Das Oberhaupt der Katholiken Papst Benedict der XVI. ist am Dienstag in der Türkei   angekommen. Eine anstrengende Reise und einige Gespräche in Ankara waren   bereits an der Tagesordnung. Für den Papst wurde in der Türkei der   „Bush-Plan“ angewandt. Dieses Projekt der türkischen Polizei wurde   speziell für den letzten Besuch des amerikanischen Präsidenten George W.   Bush entworfen.<br />
<strong><br />
Türkischer Ausnahmezustand</strong></p>
<p>Nun wurde es auch beim Papst eingesetzt. Dies bedeutet im Konkreten: 3000   speziell ausgewählte Polizisten sind für den Papstbesuch im Einsatz. Die   Straßen, die der Papst durchfährt, werden rigide abgesperrt. Als Landungsort   des „Papst-Fliegers“ wurden drei verschiedene Flughäfen angegeben. Es   herrscht also Ausnahmezustand in der Türkei.</p>
<p>Der Ministerpräsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, konnte der Kritik   nicht mehr standhalten und gab einen Tag vor der Ankunft des Papstes bekannt,   dass er sich doch 20 Minuten mit dem Papst treffen wird.<br />
<strong><br />
Harter Tagesplan</strong></p>
<p>Dieses Treffen fand direkt nach dem Eintreffen des Papstes im Flughafen statt.   Exakt 20 Minuten sprachen Erdogan und der Papst über den EU-Beitritt der Türkei   und die Friedensbotschaft des Islam.</p>
<p>Für den Papst ging es weiter nach Ankara, zur Grabstätte von Mustafa Kemal   Atatürk, der Gründer der laizistischen Republik Türkei. Danach kam es zu   einem Treffen mit Ahmet Necdet Sezer, dem Staatspräsidenten der Türkei. Ein   kurzes Gespräch gab es danach mit Mehmet Ali Sahin, einem Staatsminister.</p>
<p>Gleich nach den Politikern traf sich der Papst mit Ali Bardakoglu, dem Präsidenten   von Diyanet, der türkischen Religionsbehörde. Dies war die mit Spannung   erwartete Begegnung. Bardakoglu sagte im anschließenden gemeinsamen   Pressegespräch, dass der Islam „keine Religion des Schwertes ist. Der Islam   bedeutet Frieden. Muhammed hat Frieden gebracht.“</p>
<p>In den kommenden Tagen wird der Papst in Istanbul einige wichtige Besuche   abhalten. Kritik im Vorfeld gab es im Bezug auf eine Ankündigung von Benedikt   XVI., er wolle in der Hagia Sofia beten und die "alte Kirche"   heilige sprechen. Demonstrationen gibt es bereit seit Tagen im Umfeld der   einstigen Kirche, Moschee und heute Museum.</p>
<p>Cemil Sahinöz &#124; KISMET 29.11.2006</p></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(15.10.2006) Wer erschuf Gott?]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=89</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:40:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wer erschuf Gott?

aus dem Buch „Wer Bist Du? Die Reise des Menschen“ von Cemil Sahinöz 


Der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="WerBistDuBalk" style="text-align:center;margin:0 0 0.0001pt;" align="center"><strong><span style="font-size:medium;">Wer erschuf Gott?</span></strong></p>
<p class="WerBistDuBalk" style="text-align:center;margin:0 0 0.0001pt;" align="center">
<p class="WerBistDuBalk" style="text-align:center;margin:0 0 0.0001pt;" align="center"><span style="font-size:12pt;font-weight:normal;">aus dem Buch „Wer Bist Du? Die Reise des Menschen“ von Cemil Sahinöz </span></p>
<p class="WerBistDuBalk" style="margin:0 0 0.0001pt;">
<p class="WerBistDuBalk" style="margin:0 0 0.0001pt;">
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Der Prophet Muhammed sagte vor 1400 Jahren voraus, dass eine Zeit kommen wird, in der genau diese Frage gestellt wird. Er sagte: „Es wird fürwahr ein Tag kommen, an dem einige Leute mit gekreuzten Beinen sitzen und fragen werden: Wenn Gott doch alles erschaffen hat, wer erschuf dann Gott?“ </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">In dieser Frage geht es um die Annahme, dass alles eine Ursache und eine Wirkung hat. Jeder Ursache folgt eine Wirkung und jeder Wirkung ging eine Ursache voraus. Allerdings ist dieses Gesetz, nennen wir es Kausalitätsgesetz, nur auf die Schöpfung anwendbar. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Der Schöpfer selbst ist nicht erschaffen oder geboren worden. Wenn man alles zurück verfolgen würde, würde man sehen, dass alles eine Ursache und eine Wirkung hat. Aber der Schöpfer selbst besteht aus Sich selbst und Er ist der Eine ohne Gleichem. Dies sind Voraussetzungen für einen Schöpfer. Er ist der Anfangspunkt, der keinen Urheber braucht. Ein erster Urheber, der keinen Grund zum Existieren braucht. <strong>Einen Schöpfer, der keinen Schöpfer braucht. Somit ist die Frage, wer denn den Schöpfer erschaffen hat, völlig unsinnig.</strong> </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Ein Schöpfer, der erschaffen werden muss, kann kein Schöpfer sein. Denn die Kausalität selbst existiert erst durch die Schöpfung Gottes. <strong>Das heißt, das Kausalitätsgesetz ist selbst eine Schöpfung Gottes.</strong> Es ist ein Gesetz, dass zusammen mit anderen Gesetzen zu existieren begann. Daher kann dieses Gesetz nicht auf den Schöpfer selbst angewandt werden. Der Schöpfer muss nicht Essen, Trinken, Schlafen oder Sterben. Dies sind Charakteristika seiner Schöpfung. Das gleiche gilt für das „Ursache-Wirkung“ Prinzip. Es kann nicht auf den Schöpfer selbst bezogen werden. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Wie schon erwähnt, existiert der Schöpfer aus Sich Selbst. Doch die Schöpfung existiert nicht aus sich selbst. Sie verdankt ihre Existenz dem Schöpfer. Der Schöpfer ist somit der Einzige, der erschafft. Wir Menschen erschaffen nichts, höchstens entdecken wir, aber der Schöpfer erschafft. So entscheiden wir uns für eine Aktivität und der Schöpfer ermöglicht uns diese Aktivität. Die Entscheidung des Menschen ist wie ein Knopf. Der Mensch betätigt den Knopf und der Schöpfer erschafft das entsprechende Ergebnisse.<a name="_ftnref1" href="http://www.misawa.de/erschuf.htm#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference" style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman',serif;">[1]</span></a> Somit erschafft Er auch „Ursache“, „Wirkung“ und das Kausalitätsgesetz. Alle Ursachen und Wirkungen führen damit zu dem einem Erschaffer. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Doch in Wirklichkeit haben die „Ursachen“ keinen Einfluss auf die Existenz. Sie haben keine „Wirkungen“. Vielmehr benutzen wir diese Begriffe, um einen Teil der Schöpfung in einem begrenzten Raum und für eine kurze Zeitspanne zu begreifen. Der Schöpfer hat es nicht nötig, „Ursachen“ und „Wirkungen“ zu erschaffen, jedoch brauchen wir diese Begriffe. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>Der Grund, warum manche das Kausalitätsgesetz auf den Schöpfer anwenden ist, das sie den Unterschied zwischen Schöpfer und Schöpfung vergessen. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Folgendes Beispiel: Ein Maler malt ein Bild. Hätten die Bilder Gedanken und Wissen, würden sie behaupten, dass der Maler, <span style="color:black;">genauso wie sie selbst, gemalt sei, da sie nichts anderes kennen. Sie würden denken, dass der Maler auch aus Pinsel und Farbe hergestellt wurde,</span> da sie sich nicht vorstellen können, wie der Maler sonst existieren könnte. <strong>Somit würden sie ihm Eigenschaften geben, die sie von sich selbst kennen. </strong></span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Bei diesem kleinen Beispiel geht es nicht um die Nebensachen. Es soll nur zeigen, dass wir Gott nicht mit unseren menschlichen und begrenzten Attributen vergleichen können. Er hat dieses System erschaffen und ist nicht abhängig von Begrenzungen, die in diesem System sind.</span></p>
<div>
<hr size="1" />
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText" style="text-align:justify;"><a name="_ftn1" href="http://www.misawa.de/erschuf.htm#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference" style="font-size:9pt;font-family:'Times New Roman',serif;">[1]</span></a> Beispiel: Der Mensch möchte seine rechte Hand bewegen. In weniger als einer     Sekunde werden durch den Schöpfer Tausende Reaktionen freigesetzt, die uns     erlauben, unsere Hand zu bewegen.</p>
<p class="MsoFootnoteText" style="text-align:justify;">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(16.05.2006) Warum lässt Gott Ungerechtigkeit zu?]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=87</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:39:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=87</guid>
<description><![CDATA[Warum lässt Gott Ungerechtigkeit zu? 
 
Eine philosophische Annäherung an die Problemstellung


Di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><strong><span style="font-size:14pt;">Warum lässt Gott Ungerechtigkeit zu? </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><strong><span style="font-size:14pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center">Eine philosophische Annäherung an die Problemstellung</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoBodyText">Die Frage „Warum lässt Gott Ungerechtigkeit zu?“ ist eine Frage aus der Moderne. Besonders in Zeiten der Kriege, der Naturkatastrophen oder anderen großen Unglücksereignissen wird diese Frage in der Gesellschaft öfters gestellt. Um diese populäre Frage zu beantworten, müssen wir zunächst einmal erwähnen, dass Begriffe wie „gerecht“ und „ungerecht“ subjektiv sind. Das heißt, sie werden von jedem Individuum anders aufgefasst. Jeder Mensch hat subjektive Vorstellungen von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. So hat jede Kultur und jede Gesellschaft ihr eigenes Gerechtigkeitsprinzip entwickelt. Was für das eine Volk als „gerecht“ gilt, muss nicht zwingend für das andere Volk auch gerecht sein. Dies führt zu einem Konflikt der Gedächtnisse, dass wir in einem Exkurs analysieren werden.</p>
<p class="MsoBodyText">
<div style="border:1pt solid windowtext;padding:1pt 4pt;">
<p class="MsoBodyText" style="border:medium none;padding:0;">1.Exkurs: <strong>Dualität</strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="border:medium none;padding:0;">
<p class="MsoBodyText" style="border:medium none;padding:0;">Mann kann in der   Philosophie sogar soweit gehen und sagen, dass die Ungerechtigkeit gar nicht   existiert. Dies möchte ich mit dem folgenden Beispiel zeigen: Mann kann   verschiedene Arten von Hitze haben, mehr Hitze, Super-hitze, Mega-hitze, Weiße   Hitze, ein wenig Hitze oder keine Hitze. Aber wir haben nichts, was sich   "Kälte" nennt. Wir können 458 Grad unter Null erreichen, was   bedeutet, dass keine Hitze vorhanden ist, aber wir können nicht weiter gehen   als das. Es gibt nichts, wie Kälte, andernfalls müssten wir imstande sein   weiter in die Kälte zu gehen als -458. <strong>Kälte ist lediglich ein Wort, dass   wir verwenden um das nicht-vorhandensein von Hitze zu beschreiben. </strong>Wir können   Kälte nicht messen. Wärme können wir in thermischen Einheiten messen, da Wärme   Energie ist. <strong>Kälte ist nicht das Gegenteil von Wärme, sondern nur die   Abwesenheit davon. </strong>(vgl. Sahinöz, 2005, S.162)</p>
<p class="MsoBodyText" style="border:medium none;padding:0;">
<p class="MsoBodyText" style="border:medium none;padding:0;">So ist es auch mit der   Dunkelheit. Dunkelheit ist nicht etwas, es ist nur die Abwesenheit von etwas.   Wir können gedämpftes Licht haben, normales Licht, helles Licht, blitzendes   Licht, aber wenn wir durchgehend keines haben, dann nennen wir es Dunkelheit.   Das ist die Bedeutung, die wir verwenden um dieses Wort zu definieren. In   Wahrheit ist Dunkelheit nicht. Wenn es wäre, dann wären wir fähig eine dünklere   Dunkelheit zu machen.</p>
<p class="MsoBodyText" style="border:medium none;padding:0;">
<p class="MsoBodyText" style="border:medium none;padding:0;">Es ist also das Prinzip der   Dualität, um das es hier geht. So gibt es keine Ungerechtigkeit. <strong>Es ist   vielmehr die Abwesenheit von Gerechtigkeit. </strong></p>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Wenn wir uns nun nach diesem kleinen Exkurs der Fragestellung widmen, müssen wir zwingend versuchen, „gerecht“ zu definieren. Denn anderwärtig kann man, wie oben beschrieben, zu keinem Ergebnis kommen. Denn derjenige, der diese Titelfrage stellt, hat subjektiv gerecht und ungerecht schon im Unterbewusstsein definiert. So besagt unsere Definition von „ungerecht“, dass eine Person etwas, sei es materiell oder immateriell, das es verdient, nicht bekommt. Das Recht des Einen wird ihm also entnommen, so dass er nicht zu seinem Recht kommt, und so Ungerechtigkeit erlebt. Dieses Denkmuster geht auf die Logik von Plato zurück. Gleichzeitig wird etwas, was mit dem Rechtssystem eines Staates nicht übereinstimmt, als unrecht bezeichnet. Die Kultur eines Volkes spielt bei dem, was dann letztendlich gerecht und ungerecht ist, eine wichtige Rolle. Gerechtigkeit hat somit die soziologische Funktion, innerhalb menschlicher Beziehungen Werturteile zu ermöglichen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">In unserem Fall geht es nun um die Frage, warum der Schöpfer in seiner Schöpfung „Ungerechtigkeit“, wie Kriege, Hungerstod usw. zulässt. Warum Er also, laut unserer Definition, z.B. Naturkatastrophen entstehen lässt, und so Millionen von Unschuldigen Menschen sterben. Auch hier müssen wir zunächst einmal auf die Schöpfung selbst eingehen. Der Schöpfer hat die Schöpfung erschaffen. Doch Er greift nicht in die Schöpfung oder in die Handlungen der Menschen ein. Wenn wir die Ungerechtigkeit, wie wir sie oben definiert haben, genauer betrachten, erkennen wir schnell, dass der Mensch die eigentliche Ursache der Tatsachen ist, die wir als ungerecht betrachten. Das heißt, <strong>der Mensch produziert durch verschiedene Mechanismen in der Gesellschaft Ungerechtigkeit.</strong> Somit ist nicht der Schöpfer, sondern der Mensch selbst die Ursache der Ungerechtigkeit.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:black;">Der Islamgelehrte Said Nursi geht in seinen Werken ausführlich auf diese Fragestellung ein. In „Die Worte“ (2002, S.589) gibt er folgende Analogie: „So wie ein fauler Mann, der durch einen Regen, der sehr viele Aufgaben erfüllt, Schaden erleidet, nicht sagen kann, der Regen wäre keine Gnade.“ „</span><span style="color:black;">Der Regen bewirkt unendlich viel, und alles, was er verursacht, ist gut. Wenn durch schlechtes Verhalten einige Leute Schaden aus dem Regen erleiden, können sie nicht sagen, die Erschaffung des Regens wäre keine Gnade. Sie können nicht behaupten, der Regen wäre eine schlechte Tat des Schöpfers. Vielmehr wurde der Regen für sie zu etwas Schlechtem aufgrund ihres schlechtem Verhalten und ihres Begehrens. Auch liegt großer Nutzen durch die Erschaffung des Feuers. Alles davon ist gut. Wenn einige Leute durch das Feuer Schaden nehmen, indem sie es missbrauchen oder indem sie in schlechter Weise etwas dadurch erwerben möchten, so können sie nicht sagen, dass die Erschaffung des Feuers böse wäre, denn es wurde nicht allein dafür geschaffen, sie zu verbrennen. Vielmehr geschieht es, dass sie sich durch falsches Verhalten beim Kochen der Speisen ihre Hände am Feuer verbrennen und sich so diesen Knecht zum Feind machen.“ (Nursi, 2004, S.80-81). Die Herstellung von Schneidewerkzeugen wie Messer ist also keine Ungerechtigkeit, nur weil einige wenige es als Waffe benutzen.</span><span style="color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Doch warum lässt der Schöpfer diese vom Menschen produzierte Ungerechtigkeit zu? Die Antwort auf diese Frage steckt in dem Schicksalsbegriff. Deshalb machen wir nun noch einmal einen Exkurs.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<div style="border:1pt solid windowtext;padding:1pt 4pt;">
<p class="MsoNormal" style="border:medium none;text-align:justify;padding:0;">2.Exkurs: <strong>Schicksal</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="border:medium none;text-align:justify;padding:0;">
<p class="MsoNormal" style="border:medium none;text-align:justify;padding:0;">„<span class="WerBistDumetinChar">Der   Schicksalsbegriff ist der am meisten falsch verstandene Begriff. </span><span class="WerBistDuboldChar">Schicksal   ist nicht die Kontrolle durch Gott.</span><span class="WerBistDumetinChar"> Es ist keine Steuerung des Menschen mit einem Joystick. Es ist keine   Vorprogrammierung. Der Mensch ist frei in seinen Entscheidungen. Dies wird von   vielen falsch verstanden, was zu einer Aussage wie: „Ich kann doch nichts für   meine Kriminalität. Gott hat mein Schicksal so geschrieben!“ führen kann.   Der Determinismusgedanke, nämlich dass das menschliche Wollen vollständig   durch Gott bestimmt und bewirkt ist, ist nicht akzeptabel, denn so verliert   alles seinen Sinn. Weder das Universum noch die Erschaffung des Menschen und   dessen Prüfung hätten einen Sinn. Es wäre alles eine reine Verschwendung. </span>Schicksal   ist vielmehr die Vorhersehung Gottes. Es ist Gottes Vorauswissen über alles   Zukünftige und dessen Verwirklichung bei gleichzeitiger Willens- und   Handlungsfreiheit des Menschen. Der Schöpfer kennt zu jedem Zeitpunkt alle   Beziehungen zwischen den Teilen des Universums.“ (Sahinöz<span lang="IT">,   2005, S.133) </span></p>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span lang="IT"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Der Schöpfer kontrolliert also die Taten der Menschen nicht. Denn nur so kann Er sie nach der Auferstehung zur Rechenschaft ziehen. Alles, was der Mensch hier auf Erden als Tat vollbringt, sei es gerecht oder ungerecht, wird im Jenseits seine Bestrafung oder Belohnung erhalten. Würde der Schöpfer direkt in seine Schöpfung eingreifen, hätte das Leben keinen Sinn. Denn dann wäre es eine sinnlose Erschaffung. Vielmehr wird die Menschheit durch ihre Taten in gerechte oder ungerechte aufgeteilt, so dass die Gerechten ihre Belohnung im Jenseits erhalten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nachdem nun geklärt ist, dass der Schöpfer keine Ungerechtigkeit auf Erden begeht, widmen wir uns einer Frage, die sich immer wieder in dieser Diskussion stellt. Es ist die Frage nach der Hölle. In der Tat erscheint die Hölle als eine Ungerechtigkeit des Allbarmherzigen Schöpfers. Doch bei näherer Betrachtung werden wir sofort erkennen, dass dem nicht so ist.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Man stelle sich hierfür die Gefängnisse vor. In jedem Land gibt es Gefängnisse. Ohne dieses Einrichtungen würde in einem Land nur Anarchie herrschen. Jeder wäre ein potentieller Verbrecher. Daher sind Gefängnisse außerordentlich wichtig. Sie sichern unser gesellschaftliches Leben. Niemand käme auf die Idee zu behaupten, dass der Staat ungerecht ist, weil es Gefängnisse gibt. Dem gleich ist die Hölle. Die Hölle ist kein „Spielplatz“ des Schöpfers. Der Barmherzige Gott „schmeißt“ kein Individuum in einen bratenden Kessel. Vielmehr entscheiden die Taten eines jeden Individuums, ob es in die Hölle kommt oder nicht. So, wie ein Straftäter wegen seinen eigenen Handlungen ins Gefängnis kommt, und nicht der Staat wild entscheidet, wer ins Gefängnis soll.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Um es auf den Punkt zu bringen. Mit Seiner Barmherzigkeit ist der Schöpfer Einzigartig. Er ist frei von Ungerechtigkeit und wird jedem Menschen das geben, was es verdient.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Cemil Sahinöz</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Literatur:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<ul style="margin-top:0;" type="disc">
<li class="MsoNormal">Nursi Said: Die Briefe. Über Natur und Ziel des     Menschen, des Lebens und aller Dinge. Sözler: Istanbul, 2004</li>
<li class="MsoNormal">Nursi Said: Die Worte. Nachdenkliches zum Koran. Sözler:     Istanbul, 2002</li>
<li class="MsoNormal">Sahinöz Cemil: Wer Bist Du? Die Reise des Menschen.     2.überarbeitete Auflage. <span lang="IT">Nesil:     Istanbul, 2005</span></li>
</ul>
<p>Publiziert in Ayasofya Nr.16, 2006, S.46-48<span lang="IT"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span lang="IT"> </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(28.01.2006) Clash of the Cartoons - Der Karikaturenstreit]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=84</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:36:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=84</guid>
<description><![CDATA[Clash of the Cartoons 
Der Karikaturenstreit aus muslimischer Sicht 
 
Cemil Sahinöz, erschienen in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoTitle" align="center"><span style="font-size:18pt;" lang="EN-GB"><span style="font-family:Times New Roman;">Clash of the Cartoons </span></span></p>
<p class="MsoTitle" align="center"><span style="font-size:18pt;"><span style="font-family:Times New Roman;">Der Karikaturenstreit aus muslimischer Sicht </span></span></p>
<p class="MsoTitle" align="center"><span style="font-size:18pt;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p align="center"><span><span style="font-family:Times New Roman;">Cemil Sahinöz, erschienen in Ayasofya Nr.15, 2006, S.30-31</span></span></p>
<p align="center"><img src="http://www.misawa.de/mf.JPG" border="0" alt="" width="736" height="493" /></p>
<p align="left"><span style="font-family:Times New Roman;">Als Huntington vom „Kampf der Kulturen“ sprach, meinte er sicherlich (und hoffentlich) keinen wahren Kampf, sondern einen Zusammenstoß, also ein Clash. Einen solchen Zusammenstoß erleben wir heutzutage wenn wir uns den Karikaturenstreit anschauen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family:Times New Roman;">Auf der einen Seite haben wir das Abendland, auf der anderen Seite die muslimische Welt. Die unterschiedlichen Wertorientierungen dieser Länder prallen aufeinander. Für Europa mag es normal sein, Witze über die Propheten, sei es nun Muhammed oder Jesus-Witze, zumachen. Für die Muslime ist beides nicht verträglich. Propheten sind wichtige Persönlichkeiten, die geehrt und respektiert werden. So macht man weder Witze über sie, noch karrikatiert man sie.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family:Times New Roman;">Europa legitimiert die Karikaturen mit „Meinungsfreiheit“. Doch für viele, auch Nicht-Muslime, ist Meinungsfreiheit etwas anderes. Es ist die Freiheit eines jeden Individuums seine eigene Meinung wiederzugeben, ohne dafür „bestraft“ zu werden. Doch in diesem Fall kann man wohl kaum von Meinungsfreiheit sprechen. Die Muslime sind hart getroffen. Sie fühlen sich verletzt, da sie wieder einmal die Zielscheibe sind. Daher schlage ich vor hier das Wort <strong>„Beleidigungsfreiheit“</strong> einzuführen. Denn die Karikaturen geben eher Beleidigungen wieder als Meinungen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family:Times New Roman;">Man muss also schauen, wo hört Meinung auf und wo beginnt Beleidigung. Der Islamgelehrte Said Nursi hat hierzu eine schöne Erklärung: Jeder Mensch hat seine eigene Freiheit. Aber da wo die Freiheit des Anderen beginnt, da schneiden sich die Freiheitskreise. <strong>Hier muss Toleranz auf beiden Seiten beginnen.</strong> Das heißt, auch wenn diese Karikaturen „Meinungen“ sein sollten, hätte man auf diese Meinungen verzichten müssen. Denn sie haben nichts weiter ausgelöst als Chaos. <strong>Denn die Meinungsfreiheit gibt niemandem die Freiheit, einen Anderen zu beleidigen. Die Menschenrechte stehen über der Meinungsfreiheit! </strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family:Times New Roman;">Ganz wichtig ist dabei, dass man nicht alle in einen Topf werfen sollte. <strong>Vorurteile können nicht mit Vorurteilen abgebaut werden.</strong> Es gibt auch genug Stimmen aus den Reihen der Nicht-Muslime die gegen diese Karikaturen schreiben. So kritisierte z.B. Dr. Norbert Lammert, <strong><span style="font-weight:normal;">Präsident des Deutschen Bundestages, die Karikaturen und behauptete, dass wahrscheinlich bewusst Muslime provoziert wurden. Da die dänische Zeitung sich weder wirklich entschuldigt hat, noch mit der Provokation aufhört, kann man davon ausgehen, dass dies eine bewusste Aktion war. Mit anderen Worten: Hätte man unwissend den Propheten gezeichnet, was man in der Vergangenheit ja schon öfters gemacht hat, hätte man Verständnis dafür. Aber wenn die Absicht negativ ist, hat dies auch leider negative Auswirkungen auf der Seite der Muslime. </span></strong></span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family:Times New Roman;"><span style="font-weight:normal;">Hier wird Franklin Roosevelts Spruch, </span><span>„In der Politik geschieht nichts einfach nur so. Wenn etwas passiert, sei dir Gewiss, ist es passiert, weil es geplant wurde.“</span><span style="font-weight:normal;"> wieder einmal bestätigt. Denn viele wissen gar nicht, dass diese Bilder Ende September 2005 veröffentlicht wurden. Aber erst jetzt, im Februar 2006, wird die muslimische Öffentlichkeit Aufmerksam auf diese Bilder. Ganz nüchtern betrachtet können wir davon ausgehen, dass die Provokation im September nicht klappte und nun deshalb mit den gleichen Bildern eine globale Provokation stattfindet. </span><span>Die Muslime dürfen dieses Spiel nicht mitspielen.</span><span style="font-weight:normal;"> Ohne an dieser Stelle darauf einzugehen, möchte ich betonen, dass dieses Spiel der erste Schritt in Richtung Iran sein könnte. Die Menschheit könnte vor einem weiteren großen Krieg stehen. Wenn die Muslime hier falsch reagieren, gibt das denen, die dieses Spiel gestalten, die Legitimation um weiter zu spielen. </span></span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-weight:normal;"><span style="font-family:Times New Roman;">So erwarte ich, ohne es zu hoffen, noch in diesem Jahr oder Anfang des nächsten Jahres noch eine weitere Stufe der Diskriminierung. Ich denke, es werden Theaterstücke über Muhammed gespielt werden, Filme werden gedreht werden, PC Spiele werden auftauchen. Daher ist es wichtig, dass die Muslime ein Schlussstrich ziehen. Sie dürfen es nicht soweit kommen lassen.</span></span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family:Times New Roman;">Was können die Muslime nun dagegen unternehmen? </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family:Times New Roman;">Ich weiß nicht genau, was die Muslime dagegen tun sollten. Aber ich weiß ganz genau, was sie nicht tun sollten: Gewalttaten. Diese legitimieren und bestätigen nur die Vorurteile, dass Muslime gewalttätig sind. Das Stürmen von Konsulaten oder Verbrennen von Flaggen ist genauso uneffektiv wie das Zeichnen von Holocaust-Karikaturen. Solche Aktionen ändern nichts an der Sache. Die Muslime müssen ruhe bewahren. <strong>Denn sonst wird man vom Kläger zum Angeklagten. </strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family:Times New Roman;">Vielmehr muss man das Problem demokratisch, diplomatisch oder vielleicht sogar mit wirtschaftlichem Druck lösen. Man könnte es wie Gandi machen, der englische Produkte boykottiert hatte und die Produkte anderer Länder kaufte. So ist in der Tat eine SMS-Lavine mit den Namen von dänischen Produkten, die man nicht kaufen soll, im Umlauf.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-weight:normal;"><span style="font-family:Times New Roman;">Was die Muslime sich aber gewünscht hätten, ist eine Unterstützung durch die Kirchen. Bis auf sehr wenige, die nicht zuhören sind und keinen Einfluss haben, haben die Glaubensbrüder (in Bezug auf den Einen Schöpfer) der Muslime leider keine Reaktion auf diese Karikaturen gezeigt. Auf höheren Positionen hätten die Kirchen ihre Meinungen dazu äußern müssen. </span></span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-weight:normal;"><span style="font-family:Times New Roman;">Ein klares „Nein“ zu den Karikaturen ergab z.B. eine Umfrage des Nachrichtensenders CNN. Mehr als 300 Tausend Menschen nahmen an der Umfrage teil und mehr als 90% waren gegen die weitere Veröffentlichung der Karikaturen. Ändern tut diese Umfrage sicherlich nichts, aber es ist ein klares Zeichen, wo die Mehrheit steht. </span></span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-weight:normal;"><span style="font-family:Times New Roman;">Zu guter letzt die Schlagzeilen von wichtigen Zeitungen: Die Asia Times (Hongkong) schrieb „Keine Zeitung der Welt, die Respekt vor sich selbst hat, würde derartig unethisch reagieren“. Jordan Times (Jordanien) schrieb „Dies ist keine Meinungsfreiheit, sondern ein gutes Beispiel für Medien-Unverantwortlichkeit“. Khaleej Times (Pakistan) schrieb „Die Länder in Europa sind sowohl die Täter als auch die Polizisten.“ Der Scotsman aus England dazu „Die Europäischen Zeitungen machen die Augen zu.“ </span></span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-weight:normal;"><span style="font-family:Times New Roman;">Die Schlagzeile des San Francisco Chronicle gefällt mir noch am Besten: </span></span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family:Times New Roman;">„Die Muslime fragen: Wo ist der Witz dran?“</span><span style="font-weight:normal;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-weight:normal;"> </span></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(14.11.2005) Die Erschaffung der Erde]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=83</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:35:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Erschaffung der Erde
 
 
In diesem Kapitel werden wir versuchen, die Gründe für die Erschaffun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="WerBistDuBalk" style="text-align:center;margin:0 0 0.0001pt;" align="center"><a name="_Toc116285921"><strong><span style="font-size:medium;">Die Erschaffung der Erde</span></strong></a></p>
<p class="WerBistDuBalk" style="text-align:center;margin:0 0 0.0001pt;" align="center"><span style="font-size:12pt;"> </span></p>
<p class="WerBistDuBalk" style="margin:0 0 0.0001pt;"><span style="font-size:12pt;"> </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">In diesem Kapitel werden wir versuchen, die Gründe für die Erschaffung der Erde zu durchleuchten. Es geht hier also nicht um physikalische Gesetze, die stattfanden, damit die Erde entstand, sondern warum der Schöpfer die Erde erschuf. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Zunächst sagt uns der Koran, dass der Schöpfer das Universum in sechs Tagen erschaffen hat. Doch der hier erwähnte Begriff für Tag ist nicht mit dem uns bekannten Begriff für "Tag" zu vergleichen. Um den Wörtern und Begriffen im Koran eine Bedeutung zu geben, müssen wir diese Begriffe mit ihrem Kontext in Verbindung bringen. Natürlich kann man ohne den Kontext eines Wortes oder eines Verses zu kennen, keinen Zusammenhang zur Thematik herstellen. Der Koran ist ein Werk, dass eine bestimmte Systematik und eine tiefsinnige Bedeutung beinhaltet. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Die Erschaffung wird im folgenden Vers beschrieben: "Euer Herr ist Gott, der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf." (<span class="WerBistDumetinChar">Der Koran, 10:3</span>) Hier wird im Koran das Wort "Yewm" benutzt. Allerdings bedeutet dieses Wort im arabischen sowohl "Tag", als auch "Zeit" oder "Zeitabschnitt". Wenn man dies nur als "Tag" interpretieren würde, müsste man sich fragen, welche "Tage" gemeint sind! Die Tage der Erde? Des Jupiters? Wir wissen doch, dass sich die "Tage" nach der Sonne richten und somit von Planet zu Planet unterschiedlich sind. Könnte man dann behaupten, das Gott an unsere weltliche Zeit gebunden ist? Gott ist unabhängig von Zeit. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind für den Schöpfer der Zeit eins. Die Zeit existiert nur für uns. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Beispiel: "Die Engel und der Geist steigen zu Ihm empor an einem Tag, dessen Ausmaß fünfzigtausend Jahre sind." (Der Koran, 70:4) Der Begriff "fünfzigtausend Jahre" ist nur ein Hilfsmittel, um zu verstehen, was Gott meint und zum Ausdruck bringen möchte. Gleichzeitig wird hier deutlich, dass es für Gott keine Zeitabhängigkeit herrscht, da er hier einen Tag mit fünfzigtausend Jahren gleichsetzt. Hieraus kann man schlussfolgern, dass Gott Raum- und Zeitungebunden ist. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Daraus können wir ableiten, dass die „sechs Tage“ sechs Abschnitte sind. Der Schöpfer hätte auch alles von Anfang an ohne Abschnitte erschaffen können. Doch diese Abschnitte birgen Weisheiten in sich. Vergleichbar mit Tagesabschnitten. Auf den Morgen folgt der Mittag, darauf der Nachmittag usw. Es gibt also verschiedene Abschnitte zwischen Tag und Nacht. Würden sie direkt aufeinander folgen, ohne Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, würde dies viele Schwierigkeiten mit sich bringen. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Die gleiche Weisheit entdecken wir auch in der Pflanzenwelt. Ein kleiner Samen birgt den Code eines riesigen Baumes in sich. Es entfaltet sich Schritt für Schritt in ein Wunder namens „Baum“. Aus diesem Baum kommen Tausende von Körnern, die wiederum zu weiteren Bäumen werden. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Auch auf den Menschen trifft dieses Schauspiel zu. Aus einem einzigen „Tropfen“ entsteht ein Meisterwerk, dessen Rätsel wir immer noch zu entschlüsseln versuchen. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Mit diesen Abschnitten in der ganzen Schöpfung zeigt uns der Allweise Schöpfer seine ganze Kunst. Sonst würde es auf Anhieb Bäume und Erwachsene Menschen geben und die Kunst des Samens und der Babys würde für immer im Verborgenen bleiben. So dürfte es auch keine Zeit mehr geben. Ein Warten wäre nicht mehr vorhanden. Wir sehen aber, dass all dies herrscht und das der Künstler seine Kunst in voller Pracht vorstellt. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">So ist das ganze Universum wie eine Leinwand auf der ein wundervoller Film gezeigt wird. Jedes Geschöpf ist in diese Vorstellung eingeladen, doch nur der Mensch hat die Fähigkeiten diesen Film vollständig zu verstehen und zu genießen. Er kann die beste Rezension für dieses Schauspiel abgeben. Er hat den Ehrenplatz in dieser Vorstellung. Er ist der, der in der ersten Reihe sitzt. Er bekommt die beste Bewirtung. Hunderttausende verschiedene Speisen werden in dieser nur einmal ausgestrahlten Vorstellung zur Verfügung gestellt. Wäre es intelligent, diesen Film zu verpassen? Dieses Schauspiel zu ignorieren? Diese Ausstellung nicht zu besuchen? Wäre es nicht eine Verschwendung, die ganze Zeit nur auf das leibliche Wohl zu denken? Wäre es keine Respektlosigkeit durch Rumgebrülle die anderen Zuschauer zu stören? </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Dementsprechend wurde die Erde für den Menschen vorbeireitet. Unsere heutige Wissenschaft bestätigt uns, dass die Erde alle Elemente beinhaltet, die zum Leben notwendig sind und das die Elemente in der Erde im Menschen vorhanden sind. Die Erde ist so </span><span style="font-size:12pt;">geschaffen, dass das Leben darauf möglich ist (In Kapitel 2.1 haben wir hinreichend Angaben dazu gemacht). </span><span style="font-size:12pt;">Im Koran wird die Erde als erste erschaffene Materie beschrieben. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Nun kommen wir zu der Eingangs gestellten Frage, warum der Schöpfer es für Nötig sieht, eine Erde, ein Universum, ein Platz für die Menschen zu erschaffen. Um die Antwort leichter zu verstehen, brauchen wir folgenden Analogie: </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Stellen wir uns vor, die ganze Erde wäre voller Spiegel. Dann würde die Sonne diesen Spiegeln Licht und Wärme spenden. Man könnte nicht behaupten, dass die Sonne es nötig hätte, diese Spiegel mit Licht und Wärme zu versorgen. Die Spiegelung der Sonne hat nicht mit Nötigkeit zu tun. Auch wenn diese Spiegelung nicht wäre, würde die Sonne nicht von ihrem Licht, von ihrer Wärme oder von ihren Farben verlieren. Nur die Spiegel hätten Vorteile. Sie brauchen die Sonne, um aus der Dunkelheit zu entrinnen. </span></p>
<p class="WerBistDumetin" style="margin-top:0;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;">Nun erweitern wir die Analogie etwas. Geben wir den Spiegeln Verstand. Könnten nun die Spiegel aus ihrer Liebe zur Sonne, der Einzigartigkeit der Sonne etwas beitragen? Würde die Sonne „perfekter“ werden als es ist, nur weil die Spiegel sie lieben? Oder könnten sie ihn im umgekehrten Fall mit ihrem Hass erniedrigen können? </span></p>
<p class="MsoBodyText">Kommen wir wieder zur Wirklichkeit. Die Schönheit des Schöpfers erweitert sich nicht durch die Erschaffung der Erde oder der gesamten Schöpfung. Doch sie wird für uns sichtbar. Die Millionen von Sternen am Himmel und die Blumen auf dem Teppich der Erde dienen nur uns. Der Schöpfer ist auf nichts angewiesen. Doch wir sind auf seine Barmherzigkeit und Weisheit angewiesen. Dies bringt Vorteile für uns.</p>
<p class="MsoBodyText"><span style="font-size:12pt;font-weight:normal;">aus dem Buch “Wer bist du? Die Reise des Menschen“ von Cemil Sahinöz </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(13.07.2005) Was ist der Koran?]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=82</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:35:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was ist der Koran? 
&#8220;Koran&#8221; bedeutet wörtlich &#8220;Lesen&#8221; oder &#8220;das Geles]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3 style="margin:0 0 0.0001pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;">Was ist der Koran? </span></h3>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">"Koran" bedeutet wörtlich "Lesen" oder "das Gelesene". Es ist die vollständige Niederschrift der genauen Worte, die Gott dem Propheten Muhammed durch den Engel Gabriel offenbarte. Als Muhammed ihn seinen Gläubigen diktierte, versicherte er, dass es sich dabei um die ihm von Gott (durch den Engel Gabriel) zuteil gewordene Offenbarung handle. Er verlangte von seinen Gefährten nicht nur, sie auswendig zu lernen, um sie im öffentlichen Gottesdienst vorzutragen, sondern auch, sie niederzuschreiben und Vervielfältigungen anzufertigen. (Hamidullah, n.a., s.38; Transcom, 1999) Nach jeder neuen Offenbarung rezitierte er sie zuerst in einer Versammlung, danach beschränkte er sich nicht nur darauf, diese Botschaft einem seiner Schreiber zu diktieren, sondern befahl diesem zum Schluss auch vorzulesen, was er niedergeschrieben hatte, um etwaige Fehler, die der Schreiber gemacht hatte, korrigieren zu können. Nachdem der Prophet den Koran den Gefährten beibrachte, wurde er auf Papyrus, Holz, Leder, Stein usw. festgehalten. Später, im Jahre 634, wurde der Koran auf Anlass des Kalifen Abu Bakr gesammelt. Die Offenbarungen kamen in einem Zeitraum von dreizehn Jahren in Mekka und zehn Jahren in Medina. </span><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Die Muslime glauben also daran, dass der Koran das Wort Gottes ist, das Er Seinem Gesandten Muhammed offenbart hat.<span> </span>Es ist die Quelle für den Glauben und die Lebenspraxis jedes Muslims. Jede Übersetzung des Koran gilt bereits als eine Interpretation, so dass eine reine Übersetzung nicht existiert. Der Text ist unantastbar. Der Koran lebt von der Situation und der Aussage über die Situation. Er handelt von allem, was den Menschen betrifft und wendet sich an die gesamte Menschheit, ohne Unterschiede der Rassen, der Länder, ja selbst der Zeiten; zudem sucht er den Menschen in allen Lebensbereichen geistig und zeitlich, einzeln und gemeinschaftlich zu führen. Er gibt Richtlinien für das persönliche Verhalten des Staatschefs sowohl wie des einfachen Menschen, für Reich und Arm, für Krieg und Frieden, für die Geisteskultur, wie für den Handel und den materiellen Wohlstand. In der Hauptsache strebt der Koran danach, die Persönlichkeit des Einzelnen zu entwickeln. Jedes Wesen soll persönlich seinem Schöpfer gegenüber verantwortlich sein; zu diesem Zweck gibt der Koran nicht nur Anwendungen, sondern er versucht auch zu überzeugen: Er wendet sich an die Vernunft des Menschen, er erzählt Geschichten, Parabeln, Gleichnisse. Es sind darin Angaben über die Eigenschaften Gottes zu finden. Man findet auch eine vollständige Belehrung über die Art und Weise, wie Gott zu loben sei, über die besten Gebete, über die Pflichten des Menschen gegenüber Gott, gegenüber den anderen Geschöpfen und gegenüber sich selbst. Der Koran stellt die Regeln für das gesellschaftliche Zusammenleben auf: für Handel, Ehe, Erbschaft, Strafrecht, internationales Recht usw. Die zweite Quelle für Muslime ist die Sunna. Es ist das Leben des Propheten Muhammed.</span><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Auffallend ist, dass der Koran ständig an die Rationalität der Menschen appelliert. Aussagen wie „Denkt nach...“ findet man überall im Koran. Ganze 832 mal fällt das Wort „Wissen“ im Koran und 854 mal das Wort „Erziehung“.</span><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Der Koran hat 114 Kapitel, die "Suren" genannt werden, und jede der Suren besteht aus einer Anzahl von Versen, die "Âyat“ genannt werden. </span><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Unbezweifelt, auch von nicht-muslimischen Wissenschaftlern, ist die Authentizität des Koran. Auf der ganzen Welt existiert nur ein Koran. Auch von nicht-muslimischen Orientalisten wird akzeptiert, dass der Koran unverändert ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Literatur: </span></p>
<ul style="margin-top:0;" type="disc">
<li class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;">Transcom International: Entdecke den Islam!. Transcom: 1999</span><span style="font-size:11pt;"> </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;">Hamidullah Muhammed: Der Islam. Geschichte, Religion, Kultur. </span><span style="font-size:11pt;" lang="EN-GB">Okusan: n.a.</span><span style="font-size:11pt;" lang="EN-GB"> </span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"> </span>Cemil Sahinöz</p>
<p class="MsoNormal">Aus dem Buch : „Wer Bist Du? Die Reise des Menschen“</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(02.12.2004) Die Zufallstheorie]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=78</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:33:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=78</guid>
<description><![CDATA[DIE  ZUFALLSTHEORIE

aus dem Buch: &#8220;Wer  bist du? Die Reise des Menschen&#8221; von Cemil Sahi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:large;"><strong>DIE  ZUFALLSTHEORIE</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">aus dem Buch: "Wer  bist du? Die Reise des Menschen" von Cemil Sahinöz</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Entstand das Leben auf unserem Planeten wirklich  plötzlich oder zufällig aus anorganischem Material? Ist der Mensch und die ganze  Schöpfung durch Zufall entstanden? Sind diese Genauigkeiten, diese präzisen  Berechnungen im Universum ein Produkt des Zufalles? Albert Einstein sagte einmal  dazu: „Gott würfelt nicht.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Hat sich das Leben durch Zufall entwickelt? „Die  Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich das Leben bei einer von 10Exp46  Gelegenheiten per Zufall entwickelt hat, beträgt 10Exp-255. Das bedeutet, es ist  so gut wie unmöglich, dass sich das Leben aus einer zufälligen Verbindung von  Molekülen entwickelt hat. Die These, das Leben habe sich in einem einzigen  Moment durch die zufällige Verbindungen von Molekülen entfaltet, muss  zurückgewiesen werden.“ (Quastler, 1964, s.7)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Unser Universum ist unendlich groß und besteht  aus unendlich vielen Objekten. Die zufällige Entwicklung von komplexen Systemen  ist extrem unwahrscheinlich. Sie können nicht das Ergebnis von etwas sein, das  nicht zielgerichtet ist. Das Entstehen von Leben hätte unglaublich viel Zeit und  unzählige Molekülkombinationen beansprucht. Es ist so als würde man behaupten,  ein Computer wäre durch Zufall entstanden. Dawkins kam bei seinen Berechnungen   zu dieser Schlussfolgerung: „Oberflächlich betrachtet ist die offensichtliche  Alternative zum Zufall ein intelligenter Schöpfer.“ (Dawkins, 1982, s.130) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">John D. Morris, emeritierter Präsident der  Internationalen Schöpfungsforschung, machte die folgende Aussage zum Thema  Zufall: „Jede Zelle ist aus mehreren wesentlichen Teilen zusammengesetzt, von  denen jeder auf wunderbare Weise absolut notwendig für das Ganze ist. Auch nur  durch das Fehlen eines einzigen Teils könnte die Zelle nicht leben. Alles wird  durch den großartigen DNS (Desoxyribo Nuclein Säure) - Code organisiert und mit  Energie ausgestattet. Dieser Code entspricht einem ganzen Lexikon von  Informationen, die, obschon sie von den modernen Wissenschaftlern nicht gelesen  werden können, von der Zelle selbst erkannt und entsprechend befolgt werden. Es  ist also gewiss, dass Dinge einen Entwerfer/Urheber nötig haben.“ (Morris, 2002)  Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich lebendige Zellen per Zufalle entwickeln,  ist praktisch gleich Null.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Zu behaupten, es gebe keinen intelligenten  Schöpfer, es hätte sich alles durch Zufall oder Anpassung entwickelt ist genauso  irrsinnig wie das folgende Beispiel (vgl. Said Nursi, 2000b, s.240): Wir kommen  in eine Apotheke, in der es Hunderte von Krügen und Gläsern gibt, die mit  verschiedenen Medikamenten gefüllt sind. Wir prüfen jeden dieser Arzneimittel,  und sehen, dass die Bestandteile in unterschiedlichen, aber genauen Beträgen aus  jedem Kruge genommen werden, eine Unze von diesem Kruge, drei Unzen vom nächsten  Krug, und so weiter. Falls eine Unze zuviel oder zuwenig genommen worden wäre,  wäre der Arznei-Trank nicht lebend geworden und hätte seine spezielle Wirkung  nicht entfaltet. Danach studieren wir die einzelnen Heilmittel. Erneut wurden  die Bestandteile aus den Krügen im eigentümlichen Maß genommen, so dass, wäre  selbst der winzigste Betrag zuviel oder zuwenig genommen worden, das Heilmittel  seine besondere Eigentümlichkeit verloren hätte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Nun fragen wir uns: Ist es überhaupt möglich  oder wahrscheinlich, dass die Krüge durch ein seltsames Zusammentreffen oder  durch einen plötzlichen Windstoss auskippten? Und dass nur die genauen, aber  verschiedenen Beträge, die aus jedem einzelnen Krug entnommen wurden,  ausgeschüttet wurden und dann sich selbst angeordnet und zusammengesetzt hätten,  um die Arznei zu bilden? Gibt es irgendetwas, das abergläubischer, unmöglicher  und absurder wäre als diese Annahme?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Gleicherweise, jedes lebende Ding/Wesen kann dem  lebenden Arznei-Trank im Vergleich gleichgesetzt werden, und jede lebende  Pflanze kann einer lebenden Arznei gleichgesetzt werden. Denn sie sind aus  Materie zusammengesetzt, die in höchst genauer Bemessung aus wahrhaft  zahlreichen und wahrhaft verschiedenen Substanzen genommen wurde. Wenn diese den  Sachen und den Elementen zugeschrieben werden, und wenn ausgerufen wird: “Die  Sachen haben diese erschaffen!“, ist das unvernünftig, unmöglich und absurd, und  zwar hundertfach; genauso wäre es, zu behaupten, dass der Arznei-Trank in der  Apotheke entstand, weil die Krüge durch Zufall (die Stoffe) auskippten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Somit können wir sagen, dass der Zufall sich  nicht mit Gesetzen in Einklang bringen lässt, denn alles Zufällige ist nicht  vorhersehbar; so kann also ein Lebewesen von der Natur, die mit Gesetzen  arbeitet, nicht erschaffen worden sein. Vielmehr zeigt der Zufallsgedanke selbst  eine menschliche Schwäche. Es ist für den Menschen nicht möglich, alles auf der  Welt zu erfassen. Der französische Astronom, Mathematiker, Physiker und  Philosoph Pierre Simon Marquis de Laplace sagte schon Ende 18.Jahrhunderts: „Es  ist also so, dass wir einer Schwäche des menschlichen Geistes einer der  schönsten und genialsten mathematischen Theorien verdanken, die Wissenschaft von  Zufall und Wahrscheinlichkeit.“ <strong>Zufall ist also die Unfähigkeit, die gesamte  Ordnung zu verstehen.</strong> Auch wenn dies die gegenwärtige Physik versucht  abzustreiten, ist die Theorie Laplaces immer noch die beste Erklärung, warum der  Mensch glaubt, es gäbe einen Zufall. Der französische Mathematiker und Philosoph  Henri Poincaré aus dem 19.Jahrhundert machte zu diesem Thema die folgende  Bemerkung: „Eine sehr kleine Ursache, die wir nicht bemerken, bewirkt einen  beachtlichen Effekt, den wir nicht übersehen können, und dann sagen wir, der  Effekt sei Zufällig.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Wenn aber kein Zufall herrscht (somit auch kein  Glück oder Pech), muss alles geplant und organisiert sein. Sogar wenn man ein  Haus bauen will, bereitet man einen Plan vor. Wenn die nötigen Materialien für  das Haus auch schon bereit sind, kann man mit dem Bau anfangen. Denn wenn man  den besten Plan vorbereitet hat, die wertvollsten Materialien besorgt hat und  das ganze hundert Jahre auf einem Haufen lässt, wird es niemals zu einem Haus  werden. Kein Erdbeben, kein Tornado könnte diesen Haufen in ein bewohnbares Haus  verwandeln. Man muss selbst mit dem Bau anfangen. Der Bauleiter muss diesen Bau  von Anfang bis Ende begutachten, damit es ein perfektes zu Hause wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;color:black;">Nun schauen wir uns mal das „Haus“  an, in dem wir leben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;">Die Neigung der Erdachse beträgt  23 Grad. Wäre dies nicht der Fall und es wäre unbeweglich, hätte der  Wasserdampf, der durch die Verdunstung der Meere und Ozeane entsteht, nur den  südlichen und nördlichen Regionen unserer Erde Regen gebracht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin-left:36pt;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;">Unsere Erdatmosphäre schützt uns  davor, dass Meteoriten auf die Erde fallen. Eine etwas dünnere Erdatmosphäre  würde schon reichen, um diese gewaltigen alles vernichtenden Meteoriten  durchzulassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin-left:36pt;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;color:black;">Die Luft, welches  die Erde umhüllt besteht zu 21% aus Sauerstoff.</span><span style="font-size:11pt;color:black;"> Wäre es</span><span style="font-size:11pt;"> weniger oder mehr, könnten wir  nicht leben! Wäre der Anteil z.B. bei 50%, hätte schon an einziger Blitz  augereicht, um alles auf der Erde zu verbrennen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;">Die Intensität der Kernkraft:  „Wenn wir die Intensität der Kernkraft, die für den Zusammenhalt des Atomkerns  sorgt, um knapp ein Prozent erhöhen würden, nähmen wir den Wasserstoffkernen  jede Möglichkeit, frei zu bleiben; sie würden sich mit anderen Protonen und  Neutronen verbinden und schwere Kerne bilden. Und so könnte sich der  Wasserstoff, da er nicht mehr existierte, nicht mehr mit den Sauerstoffatomen  verbinden, um das für die Entstehung des Lebens unerlässliche Wasser zu  erzeugen. Wenn wir dagegen diese Kernkraft  leicht verringern würden, wäre die  Verschmelzung der Wasserstoffkerne unmöglich. Ohne Kernverschmelzung keine  Sonnen, keine Energiequellen, kein Leben.“ </span> <span style="font-size:11pt;" lang="IT">(Guitton &#38; Bogdanov &#38; Bogdanov, 1992,  s.72)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;">Nehmen wir das menschliche Ohr. Es  hört mit einer Frequenz zwischen 20 und 20000. Würden wir höhere Frequenzen  hören können, könnten wir wegen des Lärmes nicht leben, da wir alles  kilometerweit hören würden. Würde unsere Frequenzrate niedriger als 20 sein,  könnte wir die Bakterien auf unserem Körper hören. Dann könnten wir weder  schlafen, noch ohne sich zu ekeln leben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;">Wenn die Sonne nur ein paar Meter  näher kommen würde oder mehr Wärme als jetzt ausstrahlen würde, würden wir alle  verbrennen. Wenn sie wenige Meter weiter entfernt wäre oder weniger Wärme  ausstrahlen würden, würde die ganze Erde vor Kälte einfrieren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;">Der Kern der Erdkugel. Wäre es ein  paar Meter dicker, hätte der Sauerstoff das Kohlendoxyd aufgesaugt. Und was wäre  dann? Richtig! Es würde keinen einzigen Lebewesen auf dieser Erde geben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Man könnten noch Hunderte von diesen  vollkommenen Regulierungen aufzählen. Wir lassen es aber bei diesen wenigen und  kommen zum Entschluss: <strong>Wären die Gesetze nicht genauso, wie sie es sind, dann  hätte es kein Leben gegeben und das Universum wäre erst gar nicht entstanden.</strong> Dies alles und viel mehr zeigen, dass unser Universum mit einer Ordnung und  einer phantastischen Rechnung erschaffen wurde, bis ins kleinste Detail. Es  scheint so, als ob das ganze Universum genauestens geplant wurde, um das  Auftauchen des Lebens zu ermöglichen. „Nichts auf der Welt geschieht ohne  Ursache; und nichts geschieht, ohne dass es seinerseits die Ursache für  künftiges Geschehen ist. Dies lässt sich grundsätzlich beliebig in Vergangenheit  und Zukunft anwenden. Somit hat der Zufall - objektiv jedenfalls - keine  Chance.“ (Neundorf, 2001, s.151)</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Möchte jemand ein Haus ohne Dach haben? Für  unsere Welt ist der Himmel ein Dach! Es schützt die Erde vor Gefahren, wie ein  Dach das Haus schützt. Wenn es möglich wäre, Tinte auf leeres Papier zu  schütteln, damit daraus ein Bestsellerroman per Zufall würde, dann bräuchte man  keine Autoren mehr. Oder wie wahrscheinlich ist es, dass bei der Explosion einer  Druckerei aus den Einzelteilen zufällig ein komplettes Buch entsteht?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Die Geschöpfe sind wie Bücher. Sie sind aus der  feinsten Feder eines Autors geschrieben worden, frei von Fehlern und Zufällen (Dögen,  2000, s.153). Sie sind höchst wissenschaftlich und komplex, so das keine  Unreimheiten zu erkennen sind. Eine Seite dieses gewaltigen Buches ist das  Antlitz der Erde. Bücher in der Zahl der Pflanzen- und Tierarten können im  Frühling auf dieser Seite gesehen werden. Alles zusammen, zur gleichen Zeit,  aber ohne Fehler. Eine einzige Zeile dieser Seite ist ein Garten. Ein Wort  dieser Zeile bedeutet ein Baum. Und im Baum befindet sich in der Spitze eines  Samens in einer Frucht – wie ein Brief – eine kleine Truhe, die das  Inhaltsverzeichnis und das Programm des ganzen Baumes enthält. Da jemand diese  Bücher geschrieben hat, muss es auch notwendigerweise einen Autor geben. Durch  die Manifestation des Weisen Schöpfers sind alle Zeilen, Wörter, Buchstaben,  Punkte und Seiten des Buches des Universums zu solchen Wundern gemacht worden,  dass würden sich alle Ursachen und Zufälle zusammentun, sie keinen einen  einzigen Punkt machen könnten. Es ist nicht möglich, dass der verwirrte Zufall,  die blinde Gewalt oder die ziellose, anarchistische und unbewusste Natur sich in  dieses weise, scharfsinnige besondere Gleichgewicht und diese höchst sensible  Ordnung einmischen könnten. Und nirgends ist eine Unordnung zu sehen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;" lang="EN-GB"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong> <span style="font-size:12pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong> <span style="font-size:12pt;">Der Urknall</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Ich möchte hier auch einige Worte zum Urknall  verlieren. Der Urknall oder auch Big Bang genannt, kommt der Idee eines  intelligenten Schöpfers am nächsten. Der Urknall wird als der Beginn des <span style="color:black;">Universums, also der Beginn von Raum, Zeit und  Materie, und seine Entwicklung in den ersten Sekunden bezeichnet. Nach dieser  Theorie ist das Weltall vor etwa 12 bis 18 Milliarden Jahren entstanden. Alles  entstand innerhalb von einigen Milliardsteln Sekunden in einem Augeblick, in dem  das ganze Universum so klein war wie ein Stecknadelknopf. Dabei geht man davon  aus, dass das Weltall expandiert. Zwei bemerkenswerte Punkt müssen beachtet  werden:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;color:black;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;color:black;">Wäre die Dichte in  diesen Milliardstel Sekunden ein kleines wenig anders, dann hätte sich erst gar  kein Universum gebildet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin-left:36pt;"><span style="font-size:11pt;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;color:black;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;color:black;">Nach der Explosion  kam nicht, wie man eigentlich erwarten würde, zu einem Chaos, sondern zu einer  Ordnung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin-left:36pt;"><span style="font-size:11pt;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:-18pt;margin-left:54pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Symbol;color:black;">·<span style="font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;font-family:Times New Roman;"> </span></span><span style="font-size:11pt;color:black;">Wäre die  Expandierung (die Ausdehnung) langsamer oder schneller würde das System  zusammenbrechen. Wäre es langsamer, wären die Objekte in sich zu nah. Wäre es  schneller, wären die Entfernung zu groß, so dass die heutige perfekte Anziehung  der Planeten nicht existieren würde. Diese Tatsache ist auch schon im Koran  berichtet worden: „Und die Erde haben Wir ausgebreitet. Wie trefflich haben Wir  sie geebnet!“ (Der Koran, 51:48)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;color:black;">Die Theorie vom Urknall gilt heute  als die wahrscheinlichste und plausibelste kosmologische Theorie. Im Koran  weisen folgende Verse auf eine Entstehung aus dem Nichts: „Und den Himmel haben  Wir mit Kraft aufgebaut. Und Wir verfügen über breite Möglichkeiten.“ (Der  Koran, 51:47) „[...]dass die Himmel und die Erde eine einzige Masse waren? Da  haben Wir sie getrennt und alles Lebendige aus dem Wasser gemacht.“ (Der Koran,  21:30)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;color:black;">Der letzte Vers bestätigt die  Nebelhypothese. Diese sagt nämlich aus, dass sich durch Auskondensierung Körper  aus einem heißen Nebel heraus bilden können. Diese Hypothese wird verwendet, um  die Entstehung des Sonnensystems zu erklären. Vor 4,7 Milliarden Jahren soll der  Zusammenbruch einer interstellaren Wolke aus Gas und Staub unter ihrer eigenen  Gravitation zum Entstehen eines Sonnennebels geführt haben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Man muss aber davon ausgehen, dass der Urknall  nur der Beginn des Universums ist. Daher ist die Frage, was vor dem Urknall war  berechtigt. Also was war vor der <span style="color:black;">10<span style="position:relative;top:-3pt;">-43</span> </span>Sekunde?  Man geht davon aus, dass vom Nullpunkt zu dieser Sekunde kein Raum und Zeit  existierte. Was war aber am absoluten Nullpunkt? Unsere gegenwärtige Physik ist  nicht in der Lage, diese Frage zu beantworten. Vor dieser Sekunde muss sich eine  Realität verbergen, die wir nicht bestimmen können. Wir müssen uns fragen, was  war vorher und wieso kam es gerade zu dieser Explosion in diesem Maße. Hier  führt kein Weg vorbei. Man muss akzeptieren, dass ein Bewusstsein, eine  Intelligenz diese Explosion ausgelöst hat. Denn eine solche präzise Ordnung nach  einer solcher Explosion setzt einen Ordner voraus, der alles im Überblick hat,  unter dessen Kontrolle die Explosion und das Ergebnis davon steht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:11pt;">Die allgegenwärtige Anwesenheit einer dieser  Intelligenz noch im Inneren der Materie bringt den Philosophen Guitton ein für  allemal von der Auffassung eines Universums ab, dass „durch Zufall“ entstanden  wäre, das das Leben „durch Zufall“ und auch die Intelligenz „durch Zufall“  hervorgebracht hätte. </span><span style="font-size:11pt;" lang="IT">Das  Unversum enthalte keinen Zufall, sondern verschiedene Ordnungsdrage, deren  Hierarchie wir zu entziffern haben. (Guitton &#38; Bogdanov &#38; Bogdanov, 1992, s.58,  68</span><span style="font-size:11pt;">)</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(10.09.2004) Fragen eines Atheisten zur Schöpfung]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=77</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:32:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.wordpress.com/?p=77</guid>
<description><![CDATA[Fragen zur Schöpfung 

Die Fragen stellte ein Atheist 

1.) Wieso zeigt sich Gott nicht uns allen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3 class="MsoNormal" style="text-align:center;"><span style="font-size:24pt;">Fragen zur Schöpfung </span></h3>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><strong>Die Fragen stellte ein Atheist </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;text-indent:-18pt;"><strong><span>1.)<span> </span></span></strong><strong>Wieso zeigt sich Gott nicht uns allen, aber den anderen (Jesus, Muhammed usw.)? </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;">Zunächst einmal müssen wir festhalten, dass Gott sich den „anderen“ auch nicht gezeigt hat. Es gibt nur bestimmte Fälle, wo ein Prophet Gott sehen durfte. Aber diese Fälle kann man an einer Hand abzählen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;">Es ist nicht möglich, Gott auf dieser Welt zu sehen. Denn sonst wäre eine Prüfung des Menschen, hier auf Erden sinnlos. Überleg mal: Wenn Gott sich sehen lassen würde, und zu jedem sprechen würde, dann bräuchte man diese Erde nicht. Man bräuchte keine Prüfung. Wir könnten alle in den Himmel kommen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;text-indent:-18pt;"><strong><span>2.)<span> </span></span></strong><strong>Die Forscher haben von unseren Vorfahren Knochen gefunden und das heißt, dass wir die gleichen Vorfahren wie die Affen haben. </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;"><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;">Das ist nicht richtig. Die Evolutionstheorie ist nicht bewiesen und man hat keine eindeutigen Knochen gefunden. Das Wort „Evolution“ ist lateinisch und bedeutet „wenden“, „auf die Seite drehen“. Wenn man von der Evolutionstheorie spricht, meint man den „Prozess des Wandels von einem simpleren oder schlechteren Zustand hin zu einem höheren, komplexeren oder besseren“. Als Quelle der Evolutionstheorie gilt der Materialismus. Materialismus versucht alles durch materielle Faktoren zu erklären. Die Schöpfung wird dabei nicht akzeptiert. Die Lebewesen seien das Ergebnis von zufällig entstandenen Faktoren, die sich dann in eine Art Ordnung verwandelt haben. Die Evolutionstheorie, wie sie in der heutigen Zeit bekannt ist, stammt von dem Engländer Charles Robert Darwin. Die Theorie entwickelte sich weiter. Darwin behauptete nun, dass die Lebewesen, die sich am besten anpassten, ihre Charakteristika und Eigenschaften weiter vererbten und die, die sich nicht anpassten, waren vom Aussterben bedroht. Der Mensch wäre ein Tier, dass sich am besten angepasst hätte.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;">Auch Darwin selbst zweifelte an seiner eigenen Theorie. In seinem Werk „The Origin of Species“ schreibt er: „Warum ist dann nicht jede geologische Formation und jede Gesteinsschicht voll von solchen Verbindungsgliedern? Die Geologie enthüllt uns ganz gewiss keine derartig fein abgestuften organischen Ketten; und diese Tatsache ist vielleicht der eindeutigste und schwerste Vorwurf, den man gegen meine Theorie ins Feld führen kann. Eine Erklärung liegt, wie ich meine, in der extremen Unvollständigkeit unserer geologischen Aufzeichnungen.“ Darwin schrieb diese Zeilen 1859. Heute, nach ca.150 Jahren, wurde immer noch kein Beweis für das Vorhandensein der Verbindungsglieder gefunden. Laut Jepsen L. Glenn ist auch in weiter Zukunft keine Lösung zu finden: „..es ist nur zu wahrscheinlich, dass viele dieser Glieder auch in Zukunft nicht aufzufinden sein werden.“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;">1895 veröffentlichte Darwin ein Buch, „Der Ursprung der Spezien durch natürliche Auslese“, in dem er vorgab zu wissen, was der Ursprung der Spezies sei. In dem gleichen Buch gestand er, dass seine Theorie viele Probleme beinhaltete. Diese listete er im Kapitel „Probleme der Theorie“ auf. Er war sich sicher, dass diese Probleme im Laufe der Zeit von der Wissenschaft gelöst werden würden. So war es für ihn selbstverständlich seine Theorie weiterhin als Wirklichkeit zu verkaufen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;">Der skandinavische Wissenschaftler Soren Lovtrup schreibt in seinem Buch "Darwinism: The Refutation of a Myth": "Jeder Wissenschaftler sieht es als eine Katastrophe, wenn in der Wissenschaft eine falsche Theorie als Wirklichkeit Jahrelang untersucht wird! Aber genau dies geschieht in der Biologie: "Adaption", "Selection"! Die Darwinismus Theorie....... Und dann versucht man alles hiermit zu erklären. Aber in Wirklichkeit hat diese Theorie die Wissenschaft keinen Schritt weitergebracht. Es brachte uns keine einzige richtige Erkenntnis..... <strong>Ich bin mir höchst sicher, dass der Darwinismus-Schwindel irgendwann von der Wissenschaft als größter Fehler aller Zeiten erkannt wird!</strong>"</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;text-align:justify;text-indent:-18pt;"><strong><span>3.)<span> </span></span>Die Welt ist durch einen Urknall entstanden und die Erde lebt wegen der Sonne (Wärme)? </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;">Entstand das Leben auf unserem Planeten wirklich plötzlich oder zufällig aus anorganischem Material? Ist der Mensch und die ganze Schöpfung durch Zufall entstanden? Sind diese Genauigkeiten, diese präzisen Berechnungen im Universum ein Produkt des Zufalles? Durch einen Urknall?</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;">Hat sich das Leben durch Zufall entwickelt? „Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich das Leben bei einer von 10Exp46 Gelegenheiten per Zufall entwickelt hat, beträgt 10Exp-255. Das bedeutet, es ist so gut wie unmöglich, dass sich das Leben aus einer zufälligen Verbindung von Molekülen entwickelt hat. Die These, das Leben habe sich in einem einzigen Moment durch die zufällige Verbindungen von Molekülen entfaltet, muss zurückgewiesen werden.“</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;">Die zufällige Entwicklung von Leben hätte unglaublich viel Zeit und unzählige Molekülkombinationen beansprucht. Es gibt kaum Wissenschaftler, die die Zufall-Theorie befürworten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;">Dawkins kam zu dieser Schlussfolgerung: „Oberflächlich betrachtet ist die offensichtliche Alternative</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.4pt;">zum Zufall ein intelligenter Schöpfer.“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;">Wenn man ein Haus bauen will, bereitet man einen Plan vor. Wenn die nötigen Materialien für das Haus auch schon bereit sind, kann man mit dem Bau anfangen. Denn wenn man den besten Plan vorbereitet hat, die wertvollsten Materialien besorgt hat und das ganze hundert Jahre auf einem Haufen lässt, wird es niemals zu einem Haus werden. Kein Erdbeben, kein Tornado könnte diesen Haufen in ein bewohnbares Haus verwandeln. Man muss selbst mit dem Bau anfangen. Der Bauleiter muss diesen Bau von Anfang bis Ende begutachten, damit es ein perfektes zu Hause wird.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justif